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	<title>Spacebus 4000 C4 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Spacebus 4000 C4 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Ariane-5-Start für Hellas Sat, Inmarsat und ISRO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-fuer-hellas-sat-inmarsat-und-isro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 06:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Juni 2017 startete um 23:15 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Kommunikationssatellitenbetreiber Inmarsat und Hellas Sat sowie die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Arianespace, Hellas Sat, Inmarsat, ISRO, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-fuer-hellas-sat-inmarsat-und-isro/" data-wpel-link="internal">Ariane-5-Start für Hellas Sat, Inmarsat und ISRO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. Juni 2017 startete um 23:15 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Kommunikationssatellitenbetreiber Inmarsat und Hellas Sat sowie die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Arianespace, Hellas Sat, Inmarsat, ISRO, Thales Alenia Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va238LanceurZL3064.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va238LanceurZL3064260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5 VA238 auf der Startrampe<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der vierte Ariane-5-Flug im Jahr 2017 …<br></strong> &#8230; begann um 18:15 Uhr Ortszeit Kourou auf der Startrampe ELA-3. Transportiert wurden bei der Mission VA238 mit einer Ariane-5-ECA der indische Kommunikationssatellit GSAT 17 (Masse beim Start 3.477 kg, unbetankt 1.480 kg) und der europäische Kommunikationssatellit Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN (Startmasse 5.780 kg, unbetankt 4.197 kg). Bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen wurden laut Arianespace 10.177 kg Nutzlast befördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung von RUAG mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Masse von rund 2.400 kg untergebracht. Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN wurde als erster der Satelliten etwas über 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der Nutzlasttragstruktur SYLDA (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA wurde GSAT 17 dann rund 39 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va238Decollageplanlarge0461500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va238Decollageplanlarge046260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane-5-Start am 28. Juni 2017<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Satelliten werden aus dem erreichten Geotransferorbit (GTO) mit einem geplanten Perigäum von 250 km über der Erde und einem geplanten Apogäum von 35.786 km über der Erde mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit (GEO) ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von circa 3 Grad bewerkstelligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN &#8230;<br></strong> … ist eine Konstruktion von Thales Alenia Space aus Cannes in Südfrankreich und basiert auf der Satellitenplattform Spacebus 4000 C4. Inmarsats und Hellas Sats neuer Satellit soll im geostationären Orbit eine Position im Bereich von 39 Grad Ost in Kolokation mit Hellas-Sat 2 beziehen, um von dort insbesondere Empfänger in Europa, dem Mittleren Osten und in Afrika südlich der Sahara und auf Routen des Luftverkehrs zu versorgen. Dafür ist er mit 47 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet, von denen später im Betrieb noch 44 verfügbar sein sollen. Außerdem gibt es an Bord ein K<sub>a</sub>-Band-Transpondersystem, und eine S-Band-Kommunikationsnutzlast.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/inmarsateaninkourou.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/inmarsateaninkourou260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN in Kourou<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die K<sub>a</sub>&#8211; und K<sub>u</sub>-Band-Hardware will Hellas Sat zur Direktausstrahlung und Verteilung von hoch und sehr hoch aufgelösten Fernsehprogrammen und anderen Kommunikationsdiensten verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die S-Band-Technik an Bord von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN zur Versorgung von Passagieren im Luftverkehr mit Wifi-Verbindungen hat Inmarsat zusammen mit der Deutschen Telekom entwickelt. Entsprechend seiner Aufgabe hat das neue System die Bezeichnung EAN für European Aviation Network, auf Deutsch etwa: Europäisches Netzwerk für den Luftverkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Funkstationen am Boden als sogenannte ergänzende Bodenkomponenten (complementary gound components, CGCs), die von der Deutschen Telekom betrieben werden, sollen an rund 300 Standorten in Europa bedarfsweise 4G LTE-Verbindungen zu Flugzeugen mit passender Hardware herstellen können. Verbindungen von den CGC-Stationen zu einem Luftfahrzeug erfolgen in einem Frequenzbereich zwischen 1.980 und 1.995 MHz, solche von einem Luftfahrzeug zu einer CGC-Station im Frequenzbereich zwischen 2.170 und 2.185 MHz. Vorgesehen ist, dass die Flugzeug-Hardware selbständig zwischen dem Empfang vom Boden und dem via Satellit umschaltet, um den Nutzern im Flugzeug eine möglichst unterbrechungsfreie Funknetznutzung via WLAN ermöglichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hellassat3arttas800.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hellassat3arttas260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN<br>Künstlerische Darstellung<br>(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Telekom erwartet, alle geplanten CGC-Stationen bis spätestens zum 1. Januar 2018 in Betrieb nehmen zu können. Die in der spanischen Hauptstadt Madrid ansässige International Consolidated Airlines Group S.A, (IAG), eine Holdinggesellschaft, zu der unter anderem die Fluggesellschaften British Airways und Iberia gehören, will über 300 Flugzeuge mit EAN-Technik ausrüsten lassen und plant, bis Anfang 2019 auf 90 Prozent aller Kurzstreckenverbindungen die neue Funktechnik anbieten zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt werden die Satellitensysteme und die rund 12,7 Kilowatt benötigende Kommunikationsnutzlast von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einer Transportkonfiguration von 5 x 2 x 2,2 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 37 Metern geben und bei Betriebsende noch rund 14,5 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können sollen. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten Raumfahrzeugs beträgt mindestens 15 Jahre. Inmarsat hofft, den Satelliten rund 17 Jahre nutzen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN sollen vor allem vier elektrische, Xenon ausstoßende Triebwerke vom Typ SPT-100 mit einem Nominalschub von 83 Millinewton eine lange Betriebsdauer ermöglichen. Das Antriebssystem von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN besitzt außerdem chemische Triebwerke. Zum Abbau der verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und der Ausbildung einer annähernden Kreisbahn gibt es einen Apogäumsmotor aus der Baureihe S400 mit einem Nominalschub von 425 Newton von Airbus Defence and Space, der laut Plan fünf Tage nach dem Start zum ersten Mal zum Einsatz kommen soll. Für Bahnerhalt und Lageregelung gibt es eine Anzahl 10 Newton starker Triebwerke vom Typ S10 des gleichen Herstellers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN erst einmal auf Position im GEO, stehen Inbetriebnahmeüberprüfungen an, die man von einem Satellitenkontrollzentrum im griechischen Nemea aus steuern und überwachen will. Auch bei der späteren kommerziellen Nutzung des Satelliten soll er von Nemea aus bedient und kontrolliert werden. Die Steuerung des Kommunikationsnutzlastteils für den Flugverkehr wird laut Plan allerdings von einem Satellitenkontrollzentrum in Inmarsats Hauptquartier in London aus erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für die Satellitenplattform und den Start von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN haben sich Hellas Sat und Inmarsat geteilt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gsat17cleanroomwithoneofitsantennasdeployedisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gsat17cleanroomwithoneofitsantennasdeployedisro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>GSAT 17 mit testweise entfalteten Antennenreflektoren<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GSAT 17, &#8230;<br></strong> … der 21. Satellit, der auf einer Ariane-Rakete für die ISRO in den Weltraum befördert wurde, ist dazu gedacht, Empfänger in Indien und angrenzenden Regionen von einer Position bei 93,5 Grad Ost im GEO mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationsdiensten zu versorgen. Das neue, auf dem indischen Satellitenbus I-3K (I-3000) basierende Raumfahrzeug erhielt zur Erfüllung seiner Aufgaben eine Kommunikationsnutzlast mit 24 C-Band-Transpondern (für Indien, den Mittleren Osten und Südostasien), 2 Transpondern für das untere erweiterte C-Band (für den südlichen Teil Indiens und die Antarktis), 12 Transpondern für das obere erweiterte C-Band (für Indien und Inseln in der Umgebung) sowie 4 S-Band-Mobilfunktransponder (Mobile Satellite Services, MSS forward &amp; return links, für Indien und angrenzende Gebiete).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich bekam GSAT 17 UHF-Transponder zur Weiterleitung untern anderem von Wetterdaten (Data Relay Transponder, DRT, Datenempfang auf dem Satelliten bei 402,75 MHz, Weiterleitung zu geeigneten Bodenstationen bei 4.506,05 MHz) und zur Meldungsweiterleitung eines satellitengestütztes Such- und Rettungssystems (Satellite Aided Search and Rescue, SAS&amp;R). Das SAS&amp;R bietet globale Empfangsmöglichkeit für Aussendungen von indischem Territorium. Die Notruf-Signale im UHF-Band werden an Bord des Satelliten empfangen, und im erweiterten C-Band an entsprechend ausgerüstete Bodenstationen weitergegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gsat17freflektordpltestkorou.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gsat17freflektordpltestkorou260.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von GSAT 17 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger. Sie sollen rund 6.200 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze mit einer Kapazität von jeweils 144 Amperstunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufbau und Struktur von GSAT 17 ähneln nach Angaben des Pressebüros der indischen Regierung denen von GSAT 10. Im Jahre 2010 wurde GSAT 17 als Ersatz für INSAT 3A (NORAD-Nr. 27.714) und INSAT 4B (NORAD-Nr. 30.793) mit einem anvisiertem Startdatum im ersten Quartal 2017 geplant. Im Frühjahr 2015 hatte das indische Kabinett schließlich den Bau des Satelliten zur Bereitstellung von Ersatz- und Reservekapazitäten im All freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem chemischen Antriebssystem aus einem 440 Newton starken Apogäumsmotor und einer Anzahl von 10 und 22 Newton starken Treibwerken für Lageregelung und Bahnerhalt wird GSAT 17 einige Wochen benötigen, bis er seine Betriebsposition im GEO erreicht hat. Nach dem Aussetzen von der Raketenoberstufe hatte der Satellit nach Angaben der ISRO eine drei Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 249 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.920 km erreicht. Die Überwachung des Satelliten sowie die Steuerung des Satelliten in den GEO obliegt jetzt dem Master Control Facility (MCF) genannten indischen Hauptkontrollzentrum in Hassan.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/GSAT17DetialsISRO900.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/GSAT17DetialsISRO260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Details von GSAT 17 &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das erstes Bahnanhebungsmanöver hat GSAT 17 laut ISRO bereits am 30. Juni 2017 absolviert. Nach einer am 30. Juni um 4:38 Uhr India Standard Time (IST) begonnenen Brennphase des Apogäumsmotors war eine 0,977 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 13.291 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.803 km erreicht. Die 5.912 Sekunden lange Brennphase führte zu einem Orbit, auf dem GSAT 17 15 Stunden und zwei Minuten für eine Erdumrundung benötigt. Ein zweites Bahnanhebungsmanöber erfolgte am 1. Juli 2017. Nach einer um 11:03 Uhr IST begonnenen Brennphase des Apogäumsmotors war eine 0,13 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 30.314 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.812 km erreicht. Die 2.896 Sekunden lange Brennphase führte zu einem Orbit, auf dem GSAT 17 21 Stunden und 39 Minuten für eine Erdumrundung benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Einsatz des Apogäumsmotors, der am 2. Juli 2017 um 8:51 Uhr IST begann und 492 Sekunden dauerte, brachte den Satelliten auf eine 0,088 Grad geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 35.447 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.813 km. Noch am gleichen Tag meldete die ISRO das erfolgreiche Entfalten der beiden Solarzellenausleger und der zwei großen Antennenreflektoren von GSAT 17. Laut ISRO waren die entsprechenden Vorgänge um 16:15 Uhr IST abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN alias EuropaSat wurde katalogisiert mit der NORAD Nr. 42.814 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040A, GSAT 17 mit der NORAD Nr. 42.815 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040B. Die Ariane-5-Oberstufe wurde katalogisiert mit der NORAD Nr. 42.816 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040C, die Nutzlasttragstruktur SLYDA mit der NORAD Nr. 42.817 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040D.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15502.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 VA238 mit Inmarsat S-band/Hellas-Sat 3 &amp; GSAT 17 vom CSG ELA-3</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ariane-5-Start mit Eutelsat 8 West B und Intelsat 34</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-eutelsat-8-west-b-und-intelsat-34/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 08:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. August 2015 startete um 22:34 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Eutelsat S.A. aus Frankreich und die Intelsat S.A. aus Luxemburg wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Autor: Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, Eutelsat, Intelsat, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 20. August 2015 startete um 22:34 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Eutelsat S.A. aus Frankreich und die Intelsat S.A. aus Luxemburg wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Axel Nantes.   Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, Eutelsat, Intelsat, Thales Alenia Space, Space Systems/Loral.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va225Decollagechamplarge009.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va225Decollagechamplarge009sm260.jpg" alt="" class="wp-image-17947" width="260" height="173"/></a><figcaption>Ariane 5 VA225 verlässt die Startrampe
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA von Airbus Safran Launchers (ASL), die von der Startrampe ELA-3 zum vierten Flug einer Ariane 5 im Jahr 2015 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA225 der Kommunikationssatellit Eutelsat 8 West B (Masse beim Start 5.782 kg) und der Kommunikationssatellit Intelsat 34 (Startmasse 3.300 kg, unbetankt 1.818 kg).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Masse von 2,4 Tonnen untergebracht. Eutelsat 8 West B wurde als erster der Satelliten etwa 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 6,4 Meter hohen Nutzlasttragstruktur SYLDA 5 A (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 A wurde Intelsat 34 rund 41 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA225b09Decollagetoucan125.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA225b09Decollagetoucan125sm260.jpg" alt="" class="wp-image-17945" width="260" height="367" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA225b09Decollagetoucan125sm260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA225b09Decollagetoucan125sm260-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Ariane 5 VA225 im Flug
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Satelliten werden aus dem Geotransferorbit (GTO) mit einem geplanten Perigäum von 252,00 km über der Erde (250,00 laut Airbus Defense and Space) und einem geplanten Apogäum von 35.845 km über der Erde (35.786 laut Airbus Defense and Space) mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit (GEO) ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von geplanten 4,7 Grad bewerkstelligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 8 West B ist eine Konstruktion des französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Thales Alenia Space (TAS) und basiert auf der Satellitenplattform Spacebus 4000 C4. Der Satellit wird vom europäischen Betreiber von Kommunikationssatelliten Eutelsat zusammen mit Nilesat aus Ägypten insbesondere zur Verbreitung von hochaufgelösten Fernsehprogrammen (auch in 4K Ultra HD) eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/eutelsat8wb900tas.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/eutelsat8wb900tas260.jpg" alt="" class="wp-image-17941" width="260" height="184"/></a><figcaption>Eutelsat 8 West B über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsats neuer Satellit, der 25., den der Betreiber von TAS hat bauen lassen, soll im GEO eine Position im Bereich von 8 Grad West beziehen, um von dort Empfänger im mittleren Osten, Afrika und Südamerika zu versorgen. Dafür ist er mit einer Kommunikationsnutzlast mit 58 K<sub>u</sub>&#8211; (40 operative) und 12 C-Band-Transpondern (10 operative) ausgerüstet. Eutelsat nennt auch &#8222;42 x 36 MHz-equivalent K<sub>u</sub>-band transponders and 20 x 36 MHz-equivalent C-band transponders&#8220;. Ihre Gesamtleistung liegt im Bereich von 12 Kilowatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von Eutelsat 8 West B durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einem Hauptkörper von 5,5 x 2,2 x 2 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 37 Metern geben. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit vier Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt mindestens 15,25 Jahre, bei Einsatzende sollen die Solarzellenausleger immer noch mindestens 15 Kilowatt liefern können. Die erwartete Einsatzdauer des Satelliten im All liegt laut TAS bei über 17 Jahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/028VA225PoseE8WBsurDollyauS5Cle18072015.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/028VA225PoseE8WBsurDollyauS5Cle18072015sm260.jpg" alt="" class="wp-image-17939" width="260" height="184"/></a><figcaption>Eutelsat 8 West B auf Transportwagen in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und NTO betriebene Apogäumsmotor des Typs S400 von Airbus Defense and Space an Bord von Eutelsat 8 West B besitzt einen Nominalschub von 425 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten wurde der Satellit außerdem mit einer Anzahl von kleinen Triebwerken ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein so vorgesehenes, partielles Entfalten der Solarzellenausleger von Eutelsat 8 West B konnte innerhalb von vier Stunden nach dem Start des Satelliten abgeschlossen werden. Vollständige Entfaltung der Solarzellenausleger und Ausschwenken der Antennen des Satelliten erfolgen, wenn der Satellit im GEO angekommen ist. Das wird nach drei Einsätzen seines Apogäumsmotors innerhalb eines Zeitraums von fünf Tagen der Fall sein, so der Plan.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/I34093002ssl1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/I34093002ssl260.jpg" alt="" class="wp-image-17942" width="260" height="174"/></a><figcaption>Intelsat 34 in Testkammer beim Hersteller
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Intelsat 34 handelt es sich um ein von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien auf Basis des Satellitenbus´ 1300 entworfenes und gebautes Raumfahrzeug, dessen Grundkörper Maße von rund 5,6 auf 3,5 auf 3 Meter aufweist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, Empfänger in Lateinamerika im C-Band, solche in Brasilien mit digitalen Fernsehausstrahlungen im K<sub>u</sub>-Band und Mobilgerätenutzer über dem Nordatlantik im K<sub>u</sub>-Band von einer Position bei 304,5 Grad Ost im GEO zu versorgen. Dementsprechend ist die über 10 Kilowatt leistende Kommunikationsnutzlast von Intelsat 34 mit 24 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern und 24 C-Band-Transpondern ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gedacht ist Intelsat 34 außerdem als Nachfolger von Intelsat 805 (der eigentlich durch den bei einem Fehlstart am 1. Februar 2013 zerstörten Intelsat 27 ersetzt werden sollte) und Galaxy 11. Intelsat 805 alias IS-805 kreist seit dem 18. Juni 1998 um die Erde (NORAD 25.371, COSPAR 1998-037A), Galaxy 11 wurde am 22. Dezember 1999 in den Weltraum transportiert (NORAD 26.038, COSPAR 1999-071A).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/015VA225RemplissageIS34auS5A04082015.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/015VA225RemplissageIS34auS5A04082015sm260.jpg" alt="" class="wp-image-17937" width="260" height="367" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/015VA225RemplissageIS34auS5A04082015sm260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/015VA225RemplissageIS34auS5A04082015sm260-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Intelsat 34 wird in Kourou betankt
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von Intelsat 34 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 24,70 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von mindestens 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von Intelsat 34 noch mindestans 10 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Apogäumsmotor von Intelsat 34 besitzt einen Nominalschub von 445 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 22 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken sowie elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 (СПД-100) vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 kW Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von SS/L mit Datum vom 21. August 2015 wurden initiale Tests nach dem Aussetzen des Satelliten bereits abgeschlossen. Der Satellit war für die angesetzten vier Bahnanhebungsmanöver und die anschließend anstehende Testphase bereit. Zwei der Bahnanhebungsmanöver hat der Satellit bis zum 24. August 2015 bereits absolviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat meldete am 24. August 2015 in einem Unternehmensblog, dass man nach dem Start sehr bald sicher war, dass alle Subsysteme des Satelliten funktionieren wie vorgesehen. Nachdem die ordnungsgemäße Ausrichtung des Satelliten im All festgestellt werden konnte, wurden die Solarzellenausleger entfaltet, zuerst das sogenannte south array, dann das north array. Eine gesicherte Energieversorgung des Satelliten ließ sich bald darauf bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 8 West B wurde zum 47. auf einer Spacebus-Plattform von TAS basierenden Satelliten, der mit einer europäischen Ariane-Rakete ins All gelangte, und zum 30., den Arianespace für Eutelsat transportierte. Mit Eutelsat 8 West B besorgte Arianespace mittlerweile insgesamt den Transport von 143 von TAS gebauten Satelliten in den Weltraum. Intelsat 34 ist der 55. Satellit, den Arianespace für Intelsat startete, und der 51. von SS/L gebaute geostationäre Satellit auf einer Rakete von Arianespace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VA225 mit Eutelsat 8 West B und Intelsat 34 auf der Rakete L579 aus dem Produktionslos PB war die 67. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Bei der Mission VA225 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Airbus Space and Defence rund 773 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 9.954 kg transportiert (laut Airbus Defence and Space 9.912 kg), von denen nach Angaben von Arianespace 9.082 kg auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Objekte, die nach dem Start Umlaufbahnen um die Erde erreichten, sind wie folgt katalogisiert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Eutelsat 8 West B NORAD Nr. 40.875, COSPAR-Objekt 2015-039B</li><li>Intelsat 34 alias IS-34 NORAD Nr. 40.874, COSPAR-Objekt 2015-039A</li><li>Nutzlasttragstruktur NORAD Nr. 40.876, COSPAR-Objekt 2015-039C</li><li>Oberstufe NORAD Nr. 40.877, COSPAR-Objekt 2015-039D</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13633.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA VA-225 mit Eutelsat-8-West-B &amp; Intelsat-34</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>S-Band-Nutzlast von W2A problembehaftet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/s-band-nutzlast-von-w2a-problembehaftet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 19:41:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat W2A]]></category>
		<category><![CDATA[Harris]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[mesh reflector]]></category>
		<category><![CDATA[Solaris Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Spacebus 4000 C4]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die S-Band-Nutzlast des am 3. April 2009 gestarteten Kommunikationssatelliten Eutelsat W2A erbringt nicht die eigentlich erwartete Leistung. Unbestätigten Berichten zufolge könnten Probleme mit der zugehörigen Antenne am Satelliten dafür ursächlich sein. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Eutelsat, SES, Solaris Mobile, space.com. Bei Tests des Satelliten auf seiner Umlaufbahn zeigte die S-Band-Nutzlast von Eutelsat W2A [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die S-Band-Nutzlast des am 3. April 2009 gestarteten Kommunikationssatelliten Eutelsat W2A erbringt nicht die eigentlich erwartete Leistung. Unbestätigten Berichten zufolge könnten Probleme mit der zugehörigen Antenne am Satelliten dafür ursächlich sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Eutelsat, SES, Solaris Mobile, space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052009214139_small_1.jpg" alt="Thales Alenia Space via Solaris Mobile" width="362" height="241"/><figcaption>
W2A bei Tests am Boden 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space via Solaris Mobile)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Tests des Satelliten auf seiner Umlaufbahn zeigte die S-Band-Nutzlast von Eutelsat W2A Anomalien. Solaris Mobile, ein Jointventure der Satellitenbetreiber Eutelsat und SES Astra mit Sitz im irischen Dublin, will die S-Band-Nutzlast verwenden, um für Rundfunksender, Telekommunikationsunternehmen, die Automobilindustrie sowie Anbieter von Kommunikations- und Datendiensten Handhelds, also mobile Kommunikationsgeräte mit Fernseh- und Radiosendungen sowie mit Zweiwegekommunikation zu versorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Solaris Mobile zeigt sich zuversichtlich, trotz der momentanen Schwierigkeiten den Anforderungen der Kunden gerecht werden zu können. Mit der Erbauerin des Satelliten, der französisch-italienischen Thales Alenia Space, untersuche man eine Reihe von Möglichkeiten, wie mit der entstandenen Situation umzugehen sei. Es könne allerdings sein, dass man nicht alle ursprünglich geplanten Ausstrahlungen wird durchführen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise beruht die Einschränkung der Leistungsfähigkeit der S-Band-Nutzlast von W2A auf Schwierigkeiten mit der S-Band-Antenne, die im vollständig entfalteten Zustand 12 Meter Durchmesser erreichen soll. Ein Sprecher des Antennenherstellers Harris aus Melbourne, Florida, wollte sich dazu nicht äußern, wie auch nicht zu der Frage, ob die Probleme mit W2As S-Band-Antenne zu Startverzögerungen des von Space Systems/Loral aus Palo Alto, Kalifornien gebauten Kommunikationssatelliten TerreStar-1 führen könnten, welcher eine ebenfalls von Harris gebaute Antenne mit im ausgefalteten Zustand 18 Metern Durchmesser besitzen soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052009214139_small_2.jpg" alt="Thales Alenia Space" width="361" height="364"/><figcaption>
W2A im All &#8211; künstlerische Darstellung &#8211; rechts oben im Bild die entfaltete S-Band-Antenne 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Telemetriedaten deuten auf eine erfolgreiche Entfaltung der S-Band-Antenne von W2A hin, meldete Solaris Mobile. Abdeckung und abgestrahlte Leistung seien allerdings geringer als erwartet, zum Senden und Empfangen sei die Antenne jedoch zu gebrauchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte die Antenne nicht vollständig entfaltet sein, könnte möglicherweise versucht werden, durch geeignete, absichtlich herbeigeführte Bewegungen des Satelliten eine vollständige Entfaltung zu erreichen. Die Antenne besitzt einen Reflektor aus einem Gewebe, das zwischen ausklappbaren Streben aufgespannt wird. Es handelt sich um einen sogenannten &#8222;folding rib antenna mesh reflector&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinsichtlich der anderen Sende- und Empfangsanlagen an Bord des auf dem Spacebus 4000C4 von Thales Alenia Space basierenden W2A, den 46 Ku-Band-Transpondern und 10 C-Band-Transpondern, gibt es keine Informationen über irgendwelche Funktionseinschränkungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat W2A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 34710 bzw. als COSPAR-Objekt 2009-016A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4219.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Proton-M/Breeze-M mit Eutelsat W2A</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/s-band-nutzlast-von-w2a-problembehaftet/" data-wpel-link="internal">S-Band-Nutzlast von W2A problembehaftet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>W2A für Eutelsat auf den Weg gebracht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/w2a-fuer-eutelsat-auf-den-weg-gebracht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 06:49:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat W2A]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Spacebus 4000 C4]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32263</guid>

					<description><![CDATA[<p>International Launch Services startete am 3. April 2009 für Eutelsat den Kommunikationssatelliten W2A. Der Satellit wurde am 4. April 2009 im vorgesehenen Geotransferorbit ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Khrunichev, ILS, Roscosmos. Am 3. April 2009 hob um 18:24 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 in Baikonur, Kasachstan ab, um den Kommunikationssatelliten W2A [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/w2a-fuer-eutelsat-auf-den-weg-gebracht/" data-wpel-link="internal">W2A für Eutelsat auf den Weg gebracht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">International Launch Services startete am 3. April 2009 für Eutelsat den Kommunikationssatelliten W2A. Der Satellit wurde am 4. April 2009 im vorgesehenen Geotransferorbit ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Khrunichev, ILS, Roscosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042009084948_small_1.jpg" alt="www.tvroscosmos.ru" width="327" height="306"/><figcaption>
Start am 3. April 2009 
<br>
(Bild: www.tvroscosmos.ru)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. April 2009 hob um 18:24 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 in Baikonur, Kasachstan ab, um den Kommunikationssatelliten W2A für europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat in den Weltraum zu befördern. Der Start wurde von International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, es war die fünfzigste kommerzielle ILS-Proton-Mission. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-Träger verwendete drei Raketenstufen, um die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M und der Nutzlast W2A, auf den Weg zu bringen. Nach 575,24 Sekunden Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach fünf Brennphasen der Breeze-M-Oberstufe wurde der beim Start 5.900 Kilogramm schwere Satellit schließlich nach 9 Stunden, 35 Minuten und 24 Sekunden Flugdauer in einem Geotransferorbit mit nach Daten von der Oberstufe kalkuliertem Perigäum von 5.008,60 Kilometern und einem Apogäum von 35.596,02 Kilometern über der Erde ausgesetzt. Die Zirkularisierung für den geostationären Orbit wird der von Thales Alenia Space basierend auf dem Spacebus 4000C4 gebaute Satellit mit seinen eigenen Bordtriebwerken vornehmen. Im Geostationären Orbit soll W2A eine Position bei 10 Grad Ost einnehmen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042009084948_small_2.jpg" alt="Thales Alenia Space" width="324" height="326"/><figcaption>
W2A im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die 46 Ku-Band-Transponder des Satelliten sollen eingesetzt werden, um Europa, den mittleren Osten, Afrika und die Inseln im indischen Ozean mit Telekommunikationsdiensten, Internet und Videodatenübertragungen zu versorgen. 10 C-Band-Transponder sollen insbesondere für Afrika, aber auch für Teile Asiens und Lateinamerikas Eutelsats Kapazitäten im GSM- und Unternehmensnetzwerkbereich erweitern. Für S-Band-Übertragungen ist W2A mit einer im All zu entfaltenden Antenne mit 12 Metern Durchmesser ausgestattet. Damit sollen zahlreiche unterschiedliche mobile Kommunikationsgeräte adressiert werden. W2A hat eine Auslegungslebensdauer von 15 Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat W2A ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 34710 bzw. als Objekt 2009-016A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4219.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">              Proton-M/Breeze-M mit Eutelsat W2A</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/w2a-fuer-eutelsat-auf-den-weg-gebracht/" data-wpel-link="internal">W2A für Eutelsat auf den Weg gebracht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ciel 2 im All einsatzbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ciel-2-im-all-einsatzbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 14:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ciel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Spacebus 4000 C4]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32109</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 5. Februar 2009 gab die Ciel Satellite Group bekannt, dass der Kommunikationssatellit Ciel 2 an seiner Position bei 129 Grad West im geostationären Orbit den kommerziellen Dienst aufgenommen hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Ciel Satellite Group. Der Satellit war am 10. Dezember 2008 vom Raketenstartplatz Baikonur in Kasachstan aus ins All gebracht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ciel-2-im-all-einsatzbereit/" data-wpel-link="internal">Ciel 2 im All einsatzbereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 5. Februar 2009 gab die Ciel Satellite Group bekannt, dass der Kommunikationssatellit Ciel 2 an seiner Position bei 129 Grad West im geostationären Orbit den kommerziellen Dienst aufgenommen hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Ciel Satellite Group.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022009153612_small_1.jpg" alt="Thales Alenia Space" width="260"/><figcaption>
Ciel 2 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit war am 10. Dezember 2008 vom Raketenstartplatz Baikonur in Kasachstan aus ins All gebracht worden. Transportiert worden ist der Satellit von einer Proton-M-Rakete, die Durchführung des Starts lag in den Händen von International Launch Services (ILS). Tests im Orbit hat der Satellit zwischenzeitlich bestanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ciel 2 wurde von Thales Alenia Space (TAS) aus Frankreich basierend auf dem Spacebus-4000C4 für die kanadische Ciel Satellite Group aus Toronto, Ontario, gebaut. Der Satellit mit einer Lebenserwartung von 16 Jahren soll Kanada und Nordamerika mit hochauflösendem Fernsehen (HDTV) versorgen. Ein Großteil der Kapazitäten des Satelliten ist an die US-amerikanische DISH Network Corporation vermietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesteuert wird der Satellit vom im Jahre 2008 erweiterten Kontrollzentrum der Systems Engineering Division von Calian Ltds. (SED) im kanadischen Saskatoon, Saskatchewan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ciel 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 33453 bzw. als Objekt 2008-063A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4191.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ciel-2 auf Proton M Breeze M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fernsehsatellit Ciel 2 auf Proton-M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fernsehsatellit-ciel-2-auf-proton-m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 14:36:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
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		<category><![CDATA[DISH]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Spacebus 4000 C4]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. Dezember 2008 hob pünktlich um 14:43 Uhr MEZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Ciel 2 der Ciel Satellite Group aus Toronto, Kanada in den Weltraum zu befördern. Der Start wurde von International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, es war die fünfzehnte ILS-Proton-Mission für SES Americom, Partner [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 10. Dezember 2008 hob pünktlich um 14:43 Uhr MEZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Ciel 2 der Ciel Satellite Group aus Toronto, Kanada in den Weltraum zu befördern. Der Start wurde von International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, es war die fünfzehnte ILS-Proton-Mission für SES Americom, Partner von der und Investor in die Ciel Satellite Group.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, Khrunichev, Ciel Satellite Group.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ciel2eartharttas.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ciel2eartharttas260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Spacebus-4000-C4-Satellit Ciel 2 – Illustration<br>(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-Träger verwendete drei Raketenstufen, um die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M 
und der Nutzlast, auf den Weg zu bringen. Nach knapp 10 Minuten Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt. Eine erste Zündung der Breeze-M-Oberstufe brachte die Orbitaleinheit in einen Parkorbit. Nach weiteren vier Brennphasen der Breeze-M-Oberstufe soll der 5.561 Kilogramm schwere Satellit schließlich nach neun Stunden und zwölf Minuten Flugdauer in einem Geotransferorbit mit einem Perigäum von 5.597 Kilometern über der Erde, einem Apogäum von 35.603 Kilometern über der Erde und einer Inklination von 19,5 Grad ausgesetzt werden.</p>



<p>Der mit 32-KU-Band-Transpondern ausgerüstete Satellit soll eine Position bei 129 Grad West im geostationären Orbit einnehmen, die er unter Nutzung eigener Triebwerke erreichen wird. Ciel 2 ist vorgesehen, HD-Fernsehempfang in Nordamerika und Kanada zu ermöglichen. Die DISH Network Corporation wird einer der Hauptnutzer der Kapazitäten des Satelliten sein und war bei der Auslegung des Satellitendesigns beteiligt. Die erwartete Lebensdauer des von Thales Alenia Space gebauten und auf dem Thales Alenia Space Spacebus 4000 C4 basierenden Raumfahrzeugs beträgt 16 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4191.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ciel 2 auf Proton-M/Breeze-M</a></li></ul>
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