<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TOPEX/Poseidon &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/topex-poseidon/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2021 18:20:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>TOPEX/Poseidon &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>TOPEX/Poseidon: Ein verdienter Ruhestand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/topex-poseidon-ein-verdienter-ruhestand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2006 15:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Jason]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[TOPEX/Poseidon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30110</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick wenig spektakulär und doch von essentieller Bedeutung ist die Arbeit im Bereich der satellitengestützten Erdbeobachtung. Seit jüngstem muss dort auf das Arbeitspferd TOPEX/Poseidon verzichtet werden. Ein Beitrag von Florian Stremmel. Quelle: NASA/JPL. Nach fast 62.000 Erdumrundungen im Dienste der Ozeanographie verlor der US-amerikanisch-französische Gemeinschaftssatellit durch den Ausfall seines letzten funktionierenden Drallrades [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/topex-poseidon-ein-verdienter-ruhestand/" data-wpel-link="internal">TOPEX/Poseidon: Ein verdienter Ruhestand</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf den ersten Blick wenig spektakulär und doch von essentieller Bedeutung ist die Arbeit im Bereich der satellitengestützten Erdbeobachtung. Seit jüngstem muss dort auf das Arbeitspferd <i>TOPEX/Poseidon</i> verzichtet werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Florian Stremmel. Quelle: NASA/JPL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach fast 62.000 Erdumrundungen im Dienste der Ozeanographie verlor der US-amerikanisch-französische Gemeinschaftssatellit durch den Ausfall seines letzten funktionierenden Drallrades seine Manövrier- und Orientierungsfähigkeit und damit die Möglichkeit, weitere Operationen durchzuführen. 13 Jahre lang versorgte er insgesamt mehr als 600 Wissenschaftler aus 54 Ländern mit seinen Daten, wie zum Beispiel 1997 mit der Vorhersage von El Nino.  Aber auch zur Ozean- und Klimaforschung, Schiffrouten-Berechnung, zum Fischereimanagement und bei der Erforschung von Meeressäugetieren wurden seine Beobachtungen verwendet. Mehr als 2100 Forschungspublikationen stützen sich auf diese Daten. Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählt die globale Bestimmung der Strömungszirkulation der Ozeane. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012006160310_small_1.jpg" alt="Quelle: NASA/JPL" width="260"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung von TOPEX/Poseidon. 
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einer Höhe von 1336 Kilometern beobachtete <i>TOPEX/Poseidon</i> die Weltmeere, und konnte dabei die Tiefe des Ozeanbodens unter ihm auf bis zu 4-5 cm genau bestimmen. Seine ursprüngliche Missionsdauer war auf fünf Jahre ausgelegt, doch schließlich wurde daraus die bis heute längste Radar-Mission im Erdorbit. Im Durchschnitt lieferte der Satellit pro 10-Tages-Zyklus 98 Prozent der verlangten Informationen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. August 1992 wurde die gemeinsame Forschungsplattform gestartet, nachdem die NASA und das französische <i>Centre National d&#8217;Etudes Spatiales</i> bereits 1983 beschlossen hatten, ihre sich ähnelnden Vorhaben <i>TOPEX</i> bzw. <i>Poseidon</i> zu vereinigen. In der Erdumlaufbahn angekommen, revolutionierte der Erdbeobachtungssatellit die Ozeanwissenschaft, erstmals bot sich eine weltweite Abdeckung der Meeresgrund-Topographie, des weiteren konnte die kontinuierliche Entwicklung der Ozeane verfolgt werden. Auch deren Einfluss auf das Weltklima wurde untersucht. </p>


<p>Doch auf diese immer wichtiger werdenden Informationen muss in Zukunft nicht verzichtet werden. Bereits im Dezember 2001 wurde mit dem Satellit</p>


<p class="wp-block-paragraph"><i>Jason</i> eine Folgemission gestartet, welche die Arbeit von <i>TOPEX/Poseidon</i> fortführt. Fast drei Jahre lang arbeiteten beide Systeme sogar als Tandem. <i>Jason</i> kartiert alle 10 Tage präzise die Höhe der Meeresoberfläche, registriert Windgeschwindigkeiten und Wellenhöhen von 95 Prozent der eisfreien Ozeanfläche und sorgt damit für einen wichtigen Beitrag zur Wetter- und Klimavorhersage. Eine weitere Mission ist für 2008 angesetzt. Damit wird die globale Erderwärmung nicht aufgehalten, kann jedoch viel genauer analysiert und vorhergesagt werden. Eine angemessene Reaktion der Menschheit auf den Klimawandel dürfte jedoch weit schwieriger sein als die erforderliche Datenbeschaffung.   
   
   
   
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/topex-poseidon-ein-verdienter-ruhestand/" data-wpel-link="internal">TOPEX/Poseidon: Ein verdienter Ruhestand</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TOPEX/Poseidon: 10 Jahre nach dem Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-58/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2002 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Jason]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[TOPEX/Poseidon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7047</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der französisch-amerikanische Erdbeobachtungssatellit TOPEX/Poseidon umkreist nun schon zehn Jahre lang als stiller Beobachter der Weltmeere unseren Planeten, und ein Ende dieser erfolgreichen Mission ist nicht abzusehen. Autor: Michael Stein, bearbeitet von Star-Light, Quelle: NASA/JPL. Insgesamt 46.763 Erdorbits hatte TOPEX/Poseidon bis zu seinem zehnjährigen Dienstjubiläum absolviert. Am 10. August 1992 wurde der Forschungssatellit an der Spitze einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-58/" data-wpel-link="internal">TOPEX/Poseidon: 10 Jahre nach dem Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der französisch-amerikanische Erdbeobachtungssatellit <em>TOPEX/Poseidon</em> umkreist nun schon zehn Jahre lang als stiller Beobachter der Weltmeere unseren Planeten, und ein Ende dieser erfolgreichen Mission ist nicht abzusehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Michael Stein, bearbeitet von Star-Light, Quelle: NASA/JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/topexvr-br.jpg" alt="" /><figcaption>Der Erdbeobachtungssatellit &#8222;TOPEX/Poseidon&#8220;<br>(Grafik: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt 46.763 Erdorbits hatte <em>TOPEX/Poseidon</em> bis zu seinem zehnjährigen Dienstjubiläum absolviert. Am 10. August 1992 wurde der Forschungssatellit an der Spitze einer <em>Ariane 42P</em>-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) aus gestartet und umkreist seitdem in einer Höhe von 1.336 km die Erde. Die Planungen für die Mission gehen zurück bis zum Ende der 1970er Jahre. Damals planten die französische Raumfahrtbehörde <em>CNES</em> mit <em>Poseidon</em> und die amerikanische Raumfahrtbehörde <em>NASA</em> mit <em>TOPEX</em> noch jeweils separate Missionen, die dann aber 1983 zu einer gemeinsamen Mission zusammengelegt wurden.<br> <br>Der knapp 2,5 t schwere Satellit bestimmt kontinuierlich die Meereshöhe von 95 Prozent der eisfreien Meeresflächen mit einer Genauigkeit von 4,2 cm. Seine Bahn führt ihn alle zehn Tage über dieselbe Stelle hinweg, so dass im Zeitablauf Veränderungen des Meeresspiegels und großräumige ozeanische Phänomene wie beispielsweise <em>El Nino</em> beobachtet werden können.<br> <br>&#8222;TOPEX/Poseidon hat die Meeresforschung revolutioniert&#8220;, sagte Dr. Lee-Lueng Fu, <em>TOPEX/Poseidon</em>-Projektwissenschaftler beim <em>Jet Propulsion Laboratory</em> (JPL) der NASA. &#8222;Zum ersten Mal konnte der &#8218;Puls&#8216; der Ozeane &#8211; Wirbelströmungen, saisonale Zyklen und jährlich auftretende Klimasignale &#8211; mit bis dahin unerreichter Genauigkeit kartiert werden, wodurch fundamental wichtige Informationen für den Test ozeanischer Zirkulationsmodelle gewonnen werden konnten.&#8220; Rund 400 Forscher nutzen weltweit die Daten des Erdbeobachtungssatelliten auf verschiedenste Weise.<br> <br>Ursprünglich war die Mission auf drei Jahre ausgelegt und beinhaltete eine Option für eine dreijährige Verlängerung. Der Nachfolgesatellit <em>Jason</em> wurde am 7. Dezember 2001 erfolgreich gestartet und beinhaltet neue und leistungsfähigere Versionen der <em>TOPEX/Poseidon</em>-Instrumente. Zurzeit befindet sich diese ebenfalls in französisch-amerikanischer Kooperation betriebene Forschungsmission noch in der wissenschaftlichen Überprüfungsphase, soll aber demnächst auf einer parallelen Umlaufbahn zu <em>TOPEX/Poseidon</em> mit der Datenerhebung beginnen. Die gemeinsame Mission beider Satelliten wird eine höhere Genauigkeit bei der Aufspürung großräumiger ozeanischer Phänomene ermöglichen. Zu diesem Zweck ist eine Kurskorrektur von <em>TOPEX/Poseidon</em> erforderlich, die am 15. August durchgeführt wurde.<br> <br>Detaillierte Informationen über <em>TOPEX/Poseidon</em> und seinen Nachfolger sind im Internet auf der Seite <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://sealevel.jpl.nasa.gov" target="_blank" data-wpel-link="external">Ocean Surface Topography</a> (englisch) verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-58/" data-wpel-link="internal">TOPEX/Poseidon: 10 Jahre nach dem Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Gravitationsfeld der Erde &#8222;beult aus&#8220;.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-68/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2002 20:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Gravitationsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[TOPEX/Poseidon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7144</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 1998 zeigen Satellitendaten ein Anwachsen der &#8222;Beule&#8220; im Erdgravitationsfeld am Äquator an, was Wissenschaftler auf Umschichtungen der ozeanischen Wassermassen zurückführen. Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light, Quelle: GSFC. Bis zum Jahr 1997 schrumpfte die äquatoriale Ausbuchtung im Erdschwerefeld aufgrund des so genannten Post-Glacial Rebound (PGR)-Effekts, der einsetzte, als die Eisdecken nach dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-68/" data-wpel-link="internal">Das Gravitationsfeld der Erde &#8222;beult aus&#8220;.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit 1998 zeigen Satellitendaten ein Anwachsen der &#8222;Beule&#8220; im Erdgravitationsfeld am Äquator an, was Wissenschaftler auf Umschichtungen der ozeanischen Wassermassen zurückführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light, Quelle: GSFC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/topex.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/toppex_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Topex/Poseidon ist ein Erdsatellit, der die Topographie der Ozeanoberfläche mit beispielloser Genauigkeit messen soll. Topex/Poseidon verbrachte mehr als 13 Jahre im Orbit und verbesserte das Verständnis der Ozeanzirkulation und ihrer Auswirkungen auf das globale Klima. Zusätzlich zur Erstellung der ersten globalen Ansichten der jahreszeitlichen Strömungsveränderungen ermöglichte er den Wissenschaftlern die Vorhersage und ein besseres Verständnis des El-Nino-Phänomens der späten 1990er Jahre.<br>Topex/Poseidon war ein gemeinsames Projekt der NASA und des französischen Nationalen Zentrums für Weltraumstudien (CNES). (Illustration: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Jahr 1997 schrumpfte die äquatoriale Ausbuchtung im Erdschwerefeld aufgrund des so genannten Post-Glacial Rebound (PGR)-Effekts, der einsetzte, als die Eisdecken nach dem Ende des letzten Eiszeit abgeschmolzen sind. Von dem enormen Gewicht der Eismassen befreit begannen sich die darunter liegenden Landmassen anzuheben. Durch die dadurch bewirkten Bewegungen der tiefer liegenden Erdschichten änderte sich dann schließlich auch die Gestalt des Gravitationsfeldes der Erde. &#8222;Die Erde verhielt sich, als ob man einen Finger in einen Schwamm stößt und anschließend zusieht, wie er langsam wieder zu seiner alten Form zurückkehrt&#8220;, so der Wissenschaftler Christopher Cox vom Goddard Space Flight Center der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurzeit hat die Erde eine signifikante Ausbuchtung am Äquator und eine Einbuchtung an den Polen. &#8222;Beobachtungen des Erdgravitationsfeldes zeigen das es Phänomene gibt, die den gravitativen Effekt des PGR konterkarieren. Während der PGR-Effekt die Größe der Ausbuchtung im Erdschwerefeld am Äquator verringerte, führt das aktuelle Phänomen zu einem Anwachsen dieser &#8218;Beule'&#8220;, so Cox. Diese Veränderungen im Gravitationsfeld der Erde können registriert werden, indem mit Laserstrahlen die Bahnen von Satelliten hochgenau verfolgt werden, um dadurch Änderungen in den Orbits festzustellen, sowie durch Messung der Änderungen in der Rotationsdauer der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftler nehmen an, dass Massenbewegungen von hohen Breitengraden hin zum Äquator die zuletzt beobachteten Änderungen des Erdschwerefeldes verursacht haben. Solche großräumigen Veränderungen können durch den Klimawechsel verursacht sein, ebenso gut ist es aber auch möglich, dass sie Teil von normalen langperiodischen Klimavariationen sind. &#8222;Die drei Gebiete, die große Veränderungen im Gravitationsfeld der Erde verursachen können, sind die Ozeane, Polar- und Gletschereis sowie die Atmosphäre&#8220;, sagte Cox. Er und sein Kollege Dr. Benjamin Chao haben die Atmosphäre als Verursacher ausgeschlossen. Stattdessen nehmen sie an, dass sich eine signifikante Menge an Eis oder Wasser von den höheren Breitengraden zum Äquator bewegt hat, wobei die Ozeane die Träger dieser Bewegung sein könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das in den letzten Jahren geschmolzene Polar- und Gletschereis reicht nicht aus, um die beobachteten Veränderungen im Gravitationsfeld der Erde zu erklären. Seit 1997 hätte jedes Jahr ein Eisblock mit einer Kantenlänge von zehn Kilometern und einer Höhe von fünf Kilometern schmelzen und sich in die Ozeane ergießen müssen, damit schmelzendes Eis als Ursache in Frage kommt. Vom amerikanisch-französischen Meeresbeobachtungssatelliten TOPEX/Poseidon ist jedoch kein Anstieg des durchschnittlichen globalen Meeresspiegels gemessen worden, wie er mit einem solchen Vorgang einhergehen müsste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da also sowohl Vorgänge in der Atmosphäre wie auch Polar- und Gletschereisschmelzen als Ursachen ausscheiden, müssen riesige Massen innerhalb der Ozeane umverteilt worden sein, um das Gravitationsfeld der Erde in dem beobachteten Maß zu verändern. An dieser Stelle kommt die Theorie ozeanischer Strömungssysteme zum Einsatz. Diese Systeme können in relativ kurzer Zeit enorme Wassermassen bewegen, wie sie für die in den letzten fünf Jahren gemessenen Veränderungen notwendig wären. Die Messungen von TOPEX/Poseidon zeigen einen Anstieg des Meeresspiegels dort, wo auch die äquatoriale gravitative &#8222;Ausbuchtung&#8220; gewachsen ist. Obwohl die Daten gut miteinander korrespondieren können endgültige Aussagen zur Ursache dieses Phänomens erst dann getroffen werden, wenn genauere Daten über die globale Temperatur und den Salzgehalt der Ozeane zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-68/" data-wpel-link="internal">Das Gravitationsfeld der Erde &#8222;beult aus&#8220;.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>El Niño unter Satelliten-Beobachtung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/el-nino-unter-satelliten-beobachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2002 13:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[TOPEX/Poseidon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=27914</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der pazifische Ozean enthüllt derzeit nach den Daten von NASA-Satelliten keine Anzeichen für den Ausbruch des Klimaphänomens El Niño. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA JPL. Der Pazifik wird ständig vom französisch-amerikanischen Satelliten Topex/Poseidon auf auf Symptome, die auf El Niño hindeuten, untersucht. In den Jahren 1997-1998 war El Niño besonders stark aktiv. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/el-nino-unter-satelliten-beobachtung/" data-wpel-link="internal">El Niño unter Satelliten-Beobachtung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der pazifische Ozean enthüllt derzeit nach den Daten von NASA-Satelliten keine Anzeichen für den Ausbruch des Klimaphänomens <i>El Niño</i>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA JPL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pazifik wird ständig vom französisch-amerikanischen Satelliten <i>Topex/Poseidon</i> auf auf Symptome, die auf <i>El Niño</i> hindeuten, untersucht.  In den Jahren 1997-1998 war <i>El Niño</i> besonders stark aktiv.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30062002152101_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Der Pazifik am 14. Juni 2002  
<br>
vom 
<i>Topex/Poseidon</i>
-Satelliten  
<br>
 
<i>(Bild: NASA JPL)</i>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Daten zeigen, das der äquatornahe Pazifikbereich etwa ein Grad Celsius über der Temperatur der letzten Monate warm ist. Trotzdem scheint der Ozean mehr und mehr von immer größeren Phasen dominiert zu werden, die <i>El Niño</i> und das Schwesterphänomen <i>El Niña</i> abzuschwächen scheinen.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Abgesehen von einigen Erwärmungen im Äquatorbereich sieht der Juni 2002 sehr ähnlich aus wie der Juni 2001.&#8220; sagt der Ozeanograph Dr. William Patzert vom <i>NASA Jet Propulsion Laboratory</i> in Pasadena, Kalifornien. &#8222;Wir sind weiter in einem anhaltenen <i>El Niño</i>-Muster.     <br> Die Ozean-Erwärmung in den letzten Monaten kann mit der Entspannung der Winde in dem Bereich erklärt werden, die vom NASA <i>Quick Scatterometer</i> (<i>QiukScat</i>-Satellit) aufgezeichnet wurden. Der Satellit misst die Windgeschwindigkeit über dem Ozean sowie die -richtung. Diese Winde blasen für gewöhnlich von Amerika in Richtung Asiens und begünstigen so auch einen Strom warmen Wassers in Richtung Osten zu tragen.   <br> &#8222;In den ersten beiden Juni-Wochen waren diese Winde ungewöhnlich ruhig.&#8220; sagt Dr. Timothy Liu, <i>QuikScat</i>-Projektmanager. &#8222;Aber in der letzten Woche sind sie mit normaler Stärke zurückgekehrt. Wenn sie länger wegbleiben oder stärker werden, hätten wir vielleicht den Ausbruch von <i>El Niño</i> beobachten können.&#8220;   </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/el-nino-unter-satelliten-beobachtung/" data-wpel-link="internal">El Niño unter Satelliten-Beobachtung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
