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	<title>Sonnensystem &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sonnensystem &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>NASAs &#8222;Curiosity&#8220;-Rover fängt eine atemberaubende Marsdämmerung ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-curiosity-rover-faengt-eine-atemberaubende-marsdaemmerung-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 17:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sonnenlicht beleuchtet windgeformte Klippen in einem dramatischen neuen Bild. Ein neu veröffentlichtes Panorama, das vom &#8222;Curiosity&#8220;-Rover der NASA aufgenommen wurde, bietet den bisher detailliertesten Blick auf ferne, vom Wind geformte Marsklippen und zeigt Merkmale, auf die die Wissenschaftler der Mission schon lange aus der Nähe warten. Die Aufnahme wurde um 8:30 Uhr Ortszeit auf dem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sonnenlicht beleuchtet windgeformte Klippen in einem dramatischen neuen Bild. Ein neu veröffentlichtes Panorama, das vom &#8222;Curiosity&#8220;-Rover der NASA aufgenommen wurde, bietet den bisher detailliertesten Blick auf ferne, vom Wind geformte Marsklippen und zeigt Merkmale, auf die die Wissenschaftler der Mission schon lange aus der Nähe warten. Die Aufnahme wurde um 8:30 Uhr Ortszeit auf dem Mars gemacht und zeigt auffällige blaue Töne im Vordergrund, während das helle Morgenlicht die sogenannten Yardangs am Horizont beleuchtet. Eine Pressemitteilung des Jet Propulsion Laboratory der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasas-curiosity-rover-catches-stunning-martian-dawn/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jet Propulsion Laboratory</a>, 06. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-1_Original.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-1_klein.jpg" alt="" class="wp-image-154730" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-1_klein.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-1_klein-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die faszinierenden Formen von vom Wind geformten Felsen, sogenannten Yardangs, werden in diesem vergrößerten Ausschnitt eines breiteren Panoramas sichtbar, das der Mars-Rover &#8222;Curiosity&#8220; der NASA am 11. August 2026 aufgenommen hat. Wissenschaftler sind gespannt darauf, mehr darüber zu erfahren, wie die Yardang-Schicht entstanden ist. </em><br><em>Bildnachweis: NASA / JPL-Caltech / MSSS</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Panorama wurde am 11. August mit der Mastcam von &#8222;Curiosity&#8220; aufgenommen, am 4.982. Marstag (Sol) der Mission und besteht aus sechs einzelnen Bildern, die nach der Übertragung zur Erde zusammengesetzt wurden. Anders als die meisten Mastcam-Bilder von &#8222;Curiosity&#8220; wurde dieses ohne Weißabgleich bearbeitet, wodurch das Aussehen am frühen Morgen erhalten blieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Yardang-Schicht erstreckt sich über etwa 16 Kilometer (10 Meilen) in den nordwestlichen Ausläufern des Mount Sharp, einem 5 Kilometer (3 Meilen) hohen Berg, den &#8222;Curiosity&#8220; seit 2014 erklimmt. Tatsächlich hat der Rover kürzlich einen weiteren Meilenstein auf seiner Besteigung erreicht und 1 Kilometer (0,6 Meilen) Höhe überwunden &#8211; die bislang größte Höhe, die auf dem Mars erklommen wurde. Je näher er den Yardangs kommt, desto erstaunlichere Aufnahmen erwarten die Missionswissenschaftler – und sie hoffen, auch Antworten darauf zu bekommen, wie diese Klippen entstanden sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original.png" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1024" height="191" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-1024x191.png" alt="" class="wp-image-154733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-1024x191.png 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-300x56.png 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-768x143.png 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-1536x287.png 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-2048x382.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die sechs Aufnahmen, aus denen dieses Panorama besteht, wurden vom NASA-Rover &#8222;Curiosity&#8220; am 11. August aufgenommen und nach der Übertragung zur Erde zusammengesetzt. Im Gegensatz zu den meisten Bildern der Mastcam des Rovers wurde dieses ohne den üblichen Weißabgleich bearbeitet &#8211; eine künstlerische Entscheidung, die das Aussehen am frühen Morgen bewahrt. <br>Bildnachweis: NASA / JPL-Caltech / MSSS</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mount Sharp besteht aus Schichten, von denen jede eine bestimmte Periode der Mars-Geschichte dokumentiert. Durch deren Untersuchung konnten Wissenschaftler mehr über Seen und Flüsse erfahren, die vor Milliarden von Jahren diesen Teil des Roten Planeten bedeckten. Schließlich trocknete das Wasser aus und ließ salzige Mineralien zurück. Nachdem sich neues Material nicht mehr auf dem Berg abgelagert hatte, könnte ein Teil davon durch Wind abgetragen worden sein, was zur Entstehung der Yardangs führte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-3_Original.png" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-3_klein.jpg" alt="" class="wp-image-154729" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-3_klein.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-3_klein-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Künstlerkonzept zeigt den Mount Sharp, den 3 Meilen (5 Kilometer) hohen Berg, den NASA-Rover &#8222;Curiosity&#8220; seit 2014 erklimmt. Die Stelle der Yardang-Schicht, die der Rover kürzlich aus der Ferne aufgenommen hat, wird durch eine Ellipsen-Markierung auf der nordwestlichen Schulter des Berges angezeigt.                                                                                      Bildnachweis: NASA / JPL-Caltech / ESA / DLR / FU Berlin / MSSS</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Yardang-Schicht wirkt fehl am Platz. Sie hat die falsche Farbe, die Schichten neigen sich in einem seltsamen Winkel und es sieht fast so aus, als wäre sie aufgesetzt“, sagte Ashwin Vasavada, Wissenschaftler des &#8222;Curiosity&#8220;-Projekts am NASA Jet Propulsion Laboratory in Südkalifornien. „Aber genau das macht es spannend, sie zu erreichen. Niemand weiß genau, was diese Schicht geschaffen hat. Aber eine Idee ist, dass es Asche sein könnte, die durch uralte Vulkanausbrüche abgelagert wurde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Curiosity&#8220; befindet sich im zweiten Jahr seiner fünften erweiterten Mission, die mit der Erforschung der spinnenwebartig angeordneten Boxwork-Rücken begann. Der Rover wird den größten Teil des nächsten Jahres damit verbringen, durch Schichten zu fahren, die reich an Sulfaten und Karbonaten sind &#8211; beides Anzeichen für uralte Austrocknung an der Oberfläche. Irgendwann im Jahr 2027 hoffen die Wissenschaftler, den Sockel der Yardangs zu erreichen, wo &#8222;Curiosity&#8220; seinen Roboterarm einsetzen kann, um einzigartige Daten über diese geheimnisvollen Strukturen zu sammeln.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-4_Original.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="401" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-4_klein.jpg" alt="" class="wp-image-154728" style="aspect-ratio:1.7822765469824293;width:401px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-4_klein.jpg 401w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-4_klein-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 401px) 100vw, 401px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mars-Rover &#8222;Curiosity&#8220; der NASA hat am 5. September 2026 diesen Blick zurück auf den Boden des Gale-Kraters aufgenommen. Nur neun Tage zuvor hatte der Rover seit Beginn seines Aufstiegs auf den Mount Sharp im Jahr 2014 einen Höhenunterschied von 1 Kilometer über dem Kraterboden erreicht.</em>                                                                                                  <em>Bildnachweis: NASA / JPL-Caltech / MSSS</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über Curiosity</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Curiosity&#8220; wurde von der NASA JPL gebaut, die von Caltech in Pasadena, Kalifornien, verwaltet wird. NASA JPL leitet die Mission im Auftrag der &#8222;Science Mission Directorate&#8220; der Agentur in Washington als Teil ihres Mars-Explorationsprogramms. Malin Space Science Systems in San Diego hat die Mastcam gebaut und betreibt sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.msg593479#msg593479" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity &#8211; Mission auf dem Mars</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Perseverance stellt Rekord für außerirdisch zurückgelegte Fahrstrecken auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/perseverance-stellt-rekord-fuer-ausserirdisch-zurueckgelegte-fahrstrecken-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 09:26:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover „Perseverance“ der NASA hat eine größere Strecke zurückgelegt als jedes andere Fahrzeug zuvor auf der Oberfläche eines anderen Himmelskörpers. Am 11. Oktober erreichte der Kilometerzähler des Rovers 45,22 Kilometer und übertraf damit den Rekord von 45,16 Kilometer, den der NASA-Rover „Opportunity“ aufgestellt hatte, der den Mars von 2004 bis 2018 erkundete. „Perseverance“ erreichte [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Marsrover „Perseverance“ der NASA hat eine größere Strecke zurückgelegt als jedes andere Fahrzeug zuvor auf der Oberfläche eines anderen Himmelskörpers. Am 11. Oktober erreichte der Kilometerzähler des Rovers 45,22 Kilometer und übertraf damit den Rekord von 45,16 Kilometer, den der NASA-Rover „Opportunity“ aufgestellt hatte, der den Mars von 2004 bis 2018 erkundete. „Perseverance“ erreichte diese Marke am 2.006. Marstag (Sol) seiner Mission und legte in fünfeinhalb Jahren eine Strecke zurück, für die „Opportunity“ fast 15 Jahre gebraucht hatte.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/perseverance-mars-rover/2026/10/12/nasas-perseverance-sets-off-world-record-for-total-distance-driven/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 12. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=XaxuV6tsIb4&amp;source_ve_path=OTY3MTQ&amp;embeds_referring_euri=https%3A%2F%2Fscience.nasa.gov%2F" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="750" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Perseverance-Drive-Path-Animation-750x424-1.jpg" alt="" class="wp-image-154669" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Perseverance-Drive-Path-Animation-750x424-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Perseverance-Drive-Path-Animation-750x424-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese animierte Orbitalkarte zeigt die Route, die der Marsrover „Perseverance“ der NASA seit seiner Landung im Jahr 2021 bis zum 11. Oktober 2026 zurückgelegt hat – dem Tag, an dem er den bisher vom „Opportunity“-Rover der Behörde gehaltenen Fahrrekord auf einem anderen Himmelskörper gebrochen hat. Bis zu diesem Datum hat „Perseverance“ über 45 Kilometer zurückgelegt.<br>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Meilenstein wurde erreicht, als „Perseverance“ auf dem <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/location-map/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weg zu einem Gebiet</a> namens „Idubi“ durch die Region am westlichen Rand des Jezero-Kraters fuhr, die den Spitznamen „Lac de Charmes“ trägt und in der der Rover möglicherweise einige der ältesten Geländeabschnitte untersucht, die jemals im Sonnensystem erforscht wurden. Die Gesteine und das Gelände von „Lac de Charmes“ sind so uralt, dass ihre irdischen Entsprechungen längst durch Erosion und Plattentektonik (auf dem Mars gibt es keine tektonischen Platten) ausgelöscht wurden, und in Idubi hofft das Wissenschaftsteam, Spuren alter hydrothermaler Systeme zu finden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-e1-PIA26812-NAVCAM-record.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="376" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-e1-PIA26812-NAVCAM-record-500x376-1.jpg" alt="" class="wp-image-154670" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-e1-PIA26812-NAVCAM-record-500x376-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-e1-PIA26812-NAVCAM-record-500x376-1-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine der Navigationskameras von „Perseverance“ nahm dieses Bild am 11. Oktober 2026 auf – an jenem Mars-Tag (Sol), an dem der Rover durch eine Fahrt von 91,31 Meter seine Gesamtfahrleistung über den Rekord von „Opportunity“ von 45,16 Kilometer auf dem Mars hinaus steigerte.<br>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil des Verdienstes gebührt der autonomen Fahrfähigkeit von „Perseverance“. Mithilfe eines autonomen Navigationssystems namens „<a href="https://www.nasa.gov/missions/mars-2020-perseverance/perseverance-rover/nasas-perseverance-now-autonomously-pinpoints-its-location-on-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AutoNav</a>“ erfasst der Rover während der Fahrt das Gelände, erstellt eine 3D-Karte der Gefahrenstellen und legt seine Route zwischen den von den Rover-Planern auf der Erde ausgewählten Wegpunkten fest – eine Fähigkeit, die das Team als „Denken während der Fahrt“ bezeichnet. „Perseverance“ kann all das bei oder nahe seiner <a href="https://www.jpl.nasa.gov/videos/first-drive-test-of-nasas-mars-2020-rover/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Höchstgeschwindigkeit</a> tun und dabei in einem einzigen Sol bis zu 412 Meter zurücklegen. Der sechsrädrige Wissenschaftsroboter hat mehr als 90 % seiner Gesamtstrecke unter Verwendung von „AutoNav“ zur Geländebewertung zurückgelegt, verglichen mit etwa 5 % beim ersten Mars-„AutoNav“-System auf „<a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-exploration-rover-opportunity-mer/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Opportunity</a>“ und dessen Zwilling „Spirit“. Während der erste Marsrover der NASA, <a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-pathfinder-sojourner-rover/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sojourner</a>, die vor ihm liegende Strecke anhand von 20 Messpunkten bewertete, verarbeitet „Perseverance“ bei jedem Blick 600.000 Messpunkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist eine Ehre, an Perseverance mitzuarbeiten – gerade jetzt, wo sich die Technologie so weit entwickelt hat, dass solche Fahrten zur Routine geworden sind“, sagte Steven Lee, Projektleiter für die Rover <a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-science-laboratory-curiosity-rover-msl/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Curiosity</a> und Perseverance am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Die ursprüngliche Mission sah eine Fahrstrecke von höchstens 20 Kilometer vor. Diese Marke haben wir längst weit übertroffen, und da alle Mobilitätssysteme voll funktionsfähig sind und die Testergebnisse zur Verlängerung der Lebensdauer vielversprechend sind, gehen wir davon aus, dass ‚Perseverance‘ diesen Rekord noch viele Jahre lang weiter ausbauen wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat kürzlich die erste Verlängerung der Mission genehmigt, die im Oktober begann und die Erkundung des Kraterrandes durch „Perseverance“ bis etwa Ende 2028 fortsetzen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Räder, viele Mitwirkende</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-JPL_DrivingDistanceRecord_GraphicRecreation_August2026_v3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="711" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-JPL_DrivingDistanceRecord_GraphicRecreation_August2026_v3-400x711-1.jpg" alt="" class="wp-image-154672" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-JPL_DrivingDistanceRecord_GraphicRecreation_August2026_v3-400x711-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-JPL_DrivingDistanceRecord_GraphicRecreation_August2026_v3-400x711-1-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Infografik veranschaulicht die zurückgelegten Strecken verschiedener Rover auf der Oberfläche des Mondes und des Mars. Von den dargestellten Fahrzeugen sind die NASA-Marsrover „Perseverance“ und „Curiosity“ noch immer im Einsatz und bewegen sich über die Oberfläche; die für diese beiden angegebenen Zahlen beziehen sich auf die bis zum 11. Oktober 2026 zurückgelegten Strecken.<br>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rekord von „Perseverance“ krönt fast drei Jahrzehnte Rover-Einsätze der NASA auf dem Mars, wobei jede Mission weiter und leistungsfähiger war als die vorherige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rover „Sojourner“, der etwa so groß wie ein Mikrowellenherd ist, legte während seiner 83-Sol-Mission im Jahr 1997 etwa 100 Meter zurück. Die beiden golfwagengroßen Zwillinge „<a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-exploration-rover-spirit-mer-spirit/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spirit</a>“ und „Opportunity“ trafen 2004 ein und hatten eine Hauptmission von 90 Sol. „Spirit“ legte 7,7 Kilometer zurück, bevor er 2010 dem Marswinter zum Opfer fiel. Opportunity rollte 5.111 Sol lang weiter, absolvierte 2015 den ersten außerirdischen Marathon und stellte den Rekord auf, den Perseverance nun übertroffen hat. Der Curiosity-Rover der NASA, der 2012 im Gale-Krater landete und nach wie vor fleißig im Einsatz ist, <a href="https://science.nasa.gov/mission/msl-curiosity/location-map/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hat mehr als</a> 38,07 Kilometer zurückgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Rover, der diesen Rekord gebrochen hat, tat dies, indem er seine eigenen Entscheidungen über die Route traf. Da Perseverance die Autonomie hat, einfach loszufahren, ist er ein besserer Fahrer als der, der gelandet ist – und wir sind noch nicht fertig“, so Mark Maimone, stellvertretender Teamleiter für den Roboterbetrieb bei Perseverance. „Unsere neueste Software bringt Perseverance bei, weniger zu lenken und mehr zu rollen sowie seine eigene Position während der Fahrt anhand von Orbitalkarten zu überprüfen. Die nächste Herausforderung ist das Sonnenlicht selbst. Blendungen in den Navigationskameras sind der Grund, warum wir am Nachmittag anhalten, wenn wir in Richtung Sonne fahren. Wenn wir dem Rover beibringen können, über diese Störungen hinwegzusehen, erhält jeder nachfolgende Rover einen längeren Arbeitstag.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rekord im Offroad-Fahren auf einem anderen Himmelskörper beschränkt sich nicht nur auf den Mars: Bereits zu einem früheren Zeitpunkt der Mission wurden Rekorde beim Fahren auf dem Mond gebrochen. „Perseverance“ übertraf sowohl die 35,7 Kilometer, die die Apollo-17-Astronauten Gene Cernan und Harrison Schmitt 1972 zurückgelegt hatten, als auch die 39 Kilometer, die der sowjetische Rover „Lunokhod 2“ 1973 zurückgelegt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aufstellen von Distanzrekorden ist nur ein Nebeneffekt. Dank der Ausdauer und der längeren Fahrten rückt eine größere geologische Vielfalt schneller in greifbare Nähe – es können mehr Gesteinsaufschlüsse untersucht und mehr über die Geschichte des Roten Planeten aus seinen Gesteinen abgelesen werden. Diese Reichweite führte „Perseverance“ von einem alten Seebett hinauf zu einem versteinerten Flusssystem, wo der Rover an einem Felsen namens „Cheyava Falls“ eine potenzielle <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasa-says-mars-rover-discovered-potential-biosignature-last-year/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Biosignatur</a> entdeckte, und weiter zum Kraterrand, wo möglicherweise eine ganz andere Art von uraltem Lebensraum – ein hydrothermaler – auf ihn wartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perseverance hat <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/mars-rock-samples/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">29 Gesteins- und Regolithproben</a> gesammelt, die den Kraterboden, einen von einem längst verschwundenen Fluss gebildeten Schwemmkegel und nun auch den Kraterrand abdecken. In diesem letzten Gebiet untersucht er durch Einschläge entstandene Gesteine, die etwa 4 Milliarden Jahre alt sind und aus einem Kapitel der Planetengeschichte stammen, das auf der Erde fast vollständig ausgelöscht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach „Lac de Charmes“ wird der Rover entlang des Kraterrandes weiterfahren und im Rahmen der verlängerten Mission in Richtung Süden zu den „Rainbow Falls“ fahren, einem 100 Meter breiten Block aus alter Kruste, der durch den Einschlag, der den Jezero-Krater schuf, angehoben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18563.msg593344#msg593344" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rover Perseverance (Mars 2020) &#8211; Missionsphase auf dem Mars</a></li>
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		<title>Marsmondlander soll am 19. Oktober starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsmondlander-soll-am-19-oktober-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) soll am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus mit einer H3-Rakete ins All starten. MMX wird die erste Mission sein, die eine Probe vom Marsmond Phobos entnimmt und zur Erde zurückbringt.MMX wird von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) in Zusammenarbeit mit der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission „Martian Moons eXploration“ (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MMX</a>) soll am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus mit einer H3-Rakete ins All starten. MMX wird die erste Mission sein, die eine Probe vom Marsmond Phobos entnimmt und zur Erde zurückbringt.<br>MMX wird von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) in Zusammenarbeit mit der National Aeronautics and Space Administration (NASA), der französischen Raumfahrtagentur (CNES), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) geleitet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_moon_lander_set_to_launch_on_19_October" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 13. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet#:~:text=European%20contributions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Europäische Beiträge zu MMX</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Marsmonde?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MMX bei Mars und Phobos Credit: JAXA" data-rl_caption="" title="MMX bei Mars und Phobos Credit: JAXA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>MMX bei Mars und Phobos<br>Credit: JAXA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mars hat zwei Monde: Phobos (Furcht) und Deimos (Schrecken). Trotz der zahlreichen Missionen, die zum Roten Planeten entsandt wurden, geben diese Monde nach wie vor Rätsel auf, und es bleiben große offene Fragen hinsichtlich ihrer Entstehung und ihrer Zusammensetzung. Da sich noch kein Raumfahrzeug längere Zeit in ihrer Nähe aufgehalten hat, wissen wir eigentlich nur das, was einige wenige Vorbeiflüge enthüllt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kennen nicht einmal ihre Entstehungsgeschichte. Möglicherweise handelt es sich um Asteroiden, die in die Marsumlaufbahn eingefangen wurden, oder um Trümmerreste, die nach einer gewaltigen Kollision auf der Marsoberfläche in die Umlaufbahn geschleudert wurden. Um dies herauszufinden, müssen wir Proben entnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die von MMX gelieferten Daten und Proben bieten einen Einblick in die Entwicklung des Mars und des Sonnensystems“, sagt Elliot Sefton-Nash, MMX-Projektwissenschaftler der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau wie die Erde hat sich auch der Mars seit seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren stark verändert. Die Bedingungen dort könnten einst für Leben geeignet gewesen sein. Die Erforschung dieser Geschichte wird uns auch mehr darüber verraten, wie die Erde und der Rest des Sonnensystems entstanden sind und sich entwickelt haben – und vielleicht sogar über Gesteinsplaneten um andere Sterne.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist neu?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">MMX wird das erste Raumfahrzeug sein, das Phobos umkreist, das erste, das auf einem anderen Mond als unserem eigenen landet, und das erste, das Proben von der Oberfläche dieses Mondes entnimmt. Es wurde eine spezielle Technologie entwickelt, um die Landung, das Manövrieren und die robotergestützte Probenentnahme unter den extrem niedrigen Schwerkraftbedingungen auf Phobos zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem all dies erreicht ist, wird MMX die erste Mission sein, die nach einem Besuch im Marssystem zur Erde zurückkehrt. Die Fähigkeit, solche Hin- und Rückflüge durchzuführen, könnte für zukünftige robotergestützte Missionen von Interesse sein, die Proben vom Mars selbst zurückbringen, und möglicherweise sogar für zukünftige bemannte Marsmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MMX-Mutterraumschiff wird Phobos aus der Ferne untersuchen, anschließend einen Rover namens Idefix auf der Mondoberfläche absetzen und schließlich auf Phobos landen, um Proben für den Rücktransport zur Erde zu sammeln. Auf dem Rückweg wird es an Deimos und dem Mars vorbeifliegen und diese weiter untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet#:~:text=spacecraft%20here.-,Instruments%3A,-Main%20spacecraft%20instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Mission</a> verfügt über insgesamt 11 wissenschaftliche Instrumente: sieben auf dem Hauptraumschiff und vier auf dem Rover. Das Hauptraumschiff verfügt außerdem über einen Strahlungsmonitor, zwei hochauflösende Kameras und zwei verschiedene Probenentnahmegeräte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 25 kg schwere Rover „Idefix“ hat zwei Hauptaufgaben: Er liefert Informationen zur Vorbereitung der Landung des Hauptraumschiffs zur Probenentnahme und analysiert die Zusammensetzung und Beschaffenheit der Oberfläche von Phobos. Die Schwerkraft auf Phobos ist so gering, dass „Idefix“ auf dessen Oberfläche nur das Äquivalent von 15 Gramm wiegen wird!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sieht der Zeitplan der Mission aus?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="289" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1.jpg" alt="" class="wp-image-154659" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1-300x217.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX)<br>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MMX wird etwa ein Jahr benötigen, um den Mars zu erreichen. Es wird erwartet, dass die Sonde im August 2027 in die Umlaufbahn um den Roten Planeten eintritt und ab September 2027 den Phobos umkreist. Nachdem MMX den Phobos (und den Deimos) aus der Ferne untersucht hat, wird die Sonde Anfang 2029 Idefix ausklinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da bestätigt wurde, dass die ESA-Sonde „Mars Express“ mindestens bis 2029 am Mars im Einsatz bleiben wird, könnte der langjährige Orbiter möglicherweise die Beobachtungen von MMX unterstützen. Der kommende ExoMars-Rover „Rosalind Franklin“ der ESA wird MMX hervorragend ergänzen, indem er Proben aus dem Untergrund des Mars entnimmt und diese mit einem bordeigenen Labor analysiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2030 wird das Mutterraumschiff auf Phobos landen, um Proben zu entnehmen und diese in ein Rückflugmodul für die Reise zurück zur Erde zu verpacken. Dieses Modul wird 2031 auf der Erde eintreffen und mindestens zehn Gramm Phobos-Material in einer Probenrückführungskapsel zur Erde befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapsel wird in Australien landen, bevor sie nach Japan weiterbefördert wird, wo die Probe entnommen, katalogisiert und an die Missionspartner weitergegeben wird. Es ist geplant, die Proben europäischen Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen, und die ESA arbeitet mit dem CNES, dem DLR und der JAXA zusammen, um Ausschreibungen für die Arbeit mit den Proben zu veröffentlichen. Selbst winzige Probenmengen können eine Fülle von Informationen enthalten, die durch präzise Messungen erschlossen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Proben in unsere modernsten Labore hier auf der Erde zu bringen, wirkt sich positiv auf die Zahl der Entdeckungen aus, da unsere präzisesten Instrumente zu groß, zu komplex oder zu empfindlich sind, um sie ins All zu schicken“, sagt Elliot. „Selbst nachdem die Mission abgeschlossen ist, werden zukünftige Generationen von Wissenschaftlern die Phobos-Proben mit noch fortschrittlicheren Instrumenten untersuchen – die auf die Erde gebrachten Proben sind ein Geschenk, das immer wieder neue Erkenntnisse liefert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfolgen Sie den Start live</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start live auf Japanisch/Englisch über den YouTube-Kanal der JAXA. Folgen Sie @<a href="https://twitter.com/jaxa_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA_en</a> für aktuelle Informationen und beteiligen Sie sich an der Diskussion unter #MMX. Am 20. Oktober wird die ESA eine Pressemitteilung veröffentlichen, in der der erfolgreiche Start bestätigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14363.msg593334#msg593334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MMX Phobos Sample Return (JAXA) auf H3-24L</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Mysteriöser Merkur – kleinster Planet, große Fragen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-mysterioeser-merkur-kleinster-planet-grosse-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 07:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Vulkanismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum ist Merkur anders als die anderen Gesteinsplaneten? Seine rätselhafte Umlaufbahn quälte Astronomen schon vor 150 Jahren und verhalf Albert Einstein zu seinem Ruhm. Bis heute ist Merkur für die Forschung rätselhaft – aber das könnte sich bald ändern.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Warum ist Merkur anders als die anderen Gesteinsplaneten? Seine rätselhafte Umlaufbahn quälte Astronomen schon vor 150 Jahren und verhalf Albert Einstein zu seinem Ruhm. Bis heute ist Merkur für die Forschung rätselhaft – aber das könnte sich bald ändern.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="461" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn.jpg" alt="Selfie der Raumsonde mit Merkur: Der Planet Merkur ist fast komplett grau, mit vielen Kratern und glatten runden Ebenen. Im Vordergrund ein Ausleger einer Raumsonde." class="wp-image-154650" style="aspect-ratio:1.301534045953899;width:460px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am 8. Januar 2025 flog die europäisch-japanische Mission BepiColombo zum sechsten und letzten Mal an Merkur vorbei. Am 21. November 2026 soll sie in seine Umlaufbahn eintreten (Quelle: CC BY-SA 3.0 IGO ESA/BepiColombo/MTM).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. November 1915 hält Albert Einstein einen Vortrag vor der ehrwürdigen Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Dort stellt er seine Allgemeine Relativitätstheorie vor, die ihn schon bald weltberühmt machen wird. Viele seiner Fachkollegen überzeugt er mit einem Kniff: Es ist eine Rechnung, die den inneren Planeten Merkur betrifft. Denn die neue Theorie kann ein wissenschaftliches Problem lösen, das die Astronomen über 50 Jahre lang beschäftigt hatte: Die Umlaufbahn des Merkur stimmt nicht völlig mit den Vorhersagen von Newtons Gravitationsgesetz überein. Erst Einsteins neue Theorie kann helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge des AstroGeo Podcast vom innersten Planeten des Sonnensystems, dem Merkur. Er ist zwar nur selten am Himmel zu sehen, war aber vermutlich schon lange vor der Antike bekannt. Die alten Griechen nennen ihn Apollon oder Hermes, je nachdem, ob er am Morgen- oder Abendhimmel erscheint. Die Römer benennen Hermes in Mercurius um und verleihen damit dem Planeten seinen bis heute gültigen Namen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis weit in die Moderne bleibt Merkur schwer zu erforschen. Seine Nähe zur Sonne verhindert gestochen scharfe astronomische Aufnahmen, die Planetenscheibe verschwimmt im Dunst des Dämmerungshimmels. Allein die Dauer einer Eigendrehung – also die Tageslänge – wird erst 1965 mit dem damals größten Radioteleskop Arecibo ermittelt: Ein Tag auf dem Merkur ist demnach rund 54 Erdtage lang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Raumsonde Mariner 10 bringt ab 1973 noch mehr Merkwürdiges zu Tage: Der kleine Merkur hat eine immense Dichte, so dass sein Schwerefeld ähnlich stark ist wie das des viel größeren Planeten Mars. Dazu besitzt er wie die Erde ein Dipol-Magnetfeld, was auf einen inneren Dynamo hindeutet. Erst 2008 erreicht eine zweite Raumsonde den Merkur und schwenkt drei Jahre später in seine Umlaufbahn ein. Diese NASA-Mission namens Messenger liefert zwar viele wertvolle Daten, vertieft aber die Rätsel um den kleinen Planeten nur noch weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis heute bleiben viele Fragen offen: Warum unterscheidet sich der Merkur so sehr von den anderen felsigen Planeten im Sonnensystem, was seine Dichte, die chemische Zusammensetzung oder das Magnetfeld betrifft? Um was handelt es sich bei den tiefen Löchern, die bis heute in seiner Oberfläche entstehen und die erst auf den Aufnahmen von Messenger entdeckt wurden? Wie entstand dieser merkwürdige Planet eigentlich – und was können wir aus diesen Prozessen über weit entfernte Exoplaneten lernen? Eine neue Mission von Europas Raumfahrtagentur und der Japans könnte diese Fragen schon bald lösen: Noch in diesem Jahr soll diese Mission namens BepiColombo beim Merkur ankommen.</p>



<iframe loading="lazy" title="Podlove Web Player: AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie - Mysteriöser Merkur – der kleinste Planet wirft große Fragen auf" width="100%" height="200" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fdefault&amp;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4996" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg588130#msg588130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=782.msg474845#msg474845" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Der Merkur</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4112.msg592066#msg592066" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BepiColombo</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4199.msg378730#msg378730" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Messenger</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Der erste Mondrover der ESA legt los</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-erste-mondrover-der-esa-legt-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 19:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Neuenschwander]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Ispace Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Julien-Alexandre Lamamy]]></category>
		<category><![CDATA[MAGPIE]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsüdpol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154334</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 1. September Abend feierten die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und ispace-Europe im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie bei der Veranstaltung „Space for Inspiration“ in Kopenhagen, Dänemark, den Startschuss für MAGPIE, den ersten europäischen Rover auf dem Mond.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration, 2. September 2026 MAGPIE, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 1. September Abend feierten die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und ispace-Europe im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie bei der Veranstaltung „Space for Inspiration“ in Kopenhagen, Dänemark, den Startschuss für MAGPIE, den ersten europäischen Rover auf dem Mond.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ESA_s_first_lunar_rover_rolls_forward" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 2. September 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESAs Logo der MAGPIE-Mission<br>Credit: ESA-A. Brancaccio; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MAGPIE, die Mission für fortschrittliche Geophysik und Polareis-Erkundung, ist der erste Mondrover der ESA. Der Rover, der für eine Betriebsdauer von etwa 10 Erdentagen ausgelegt ist, wird den Südpol des Mondes erkunden, um Wasser und andere flüchtige Stoffe aufzuspüren und sowie die Geologie des Monduntergrunds zu analysieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgestattet mit einem Bohrer, einem Analysator für flüchtige Stoffe, einem Bodenradar und einem Neutronendetektor soll der Rover im Jahr 2029 starten und unser Verständnis der Mondumgebung und der dort möglicherweise vorhandenen Ressourcen verbessern – entscheidende Erkenntnisse für die nächste Phase der Mondforschung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154327" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Daniel Neuenschwander und Julien-Alexandre Lamamy bei der MAGPIE-Unterzeichnungszeremonie<br>Credit: ESA-A. Conigli; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Südpol des Mondes ist ein wichtiges Ziel für die zukünftige Erforschung. Durch die Suche nach Wasser und anderen flüchtigen Ressourcen wird MAGPIE entscheidende Erkenntnisse für die nächste Phase der nachhaltigen Mondforschung liefern“, sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte und robotergestützte Exploration bei der ESA. „Als erster Mondrover der ESA und erste Mission im Rahmen der Initiative ‚Moon Explore‘, die darauf abzielt, Schlüsselkompetenzen agiler und effizienter zu entwickeln, steht MAGPIE für einen neuen Ansatz in der Erforschung des Mondes. Durch die Kombination ehrgeiziger wissenschaftlicher und technologischer Ziele mit einem schnelleren, kosteneffizienteren Entwicklungsmodell vereint die Mission europäisches Fachwissen und internationale Zusammenarbeit im Rahmen unserer Partnerschaft mit der JAXA.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154329" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die ESA und das MAGPIE-Team von ispace-Europe bei der Unterzeichnungszeremonie<br>Credit: ESA-A. Conigli; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„MAGPIE vereint einige der führenden wissenschaftlichen und technischen Fachkräfte Europas mit dem gemeinsamen Ziel, den Mond zu erforschen. Wir sind stolz darauf, dieses Konsortium gemeinsam mit der ESA zu leiten und dabei kommerzielle Leistungen mit Wissenschaft auf Weltklasseniveau zu verbinden, um den Südpol des Mondes zu erforschen und gleichzeitig Europas operative Fähigkeiten auf der Mondoberfläche auszubauen. Das Wissen und die Erfahrung, die wir durch MAGPIE gewinnen, werden weit über diese Mission hinausreichen und dazu beitragen, weltweit die Grundlagen für zukünftige Mondforschungsmissionen zu legen“, sagte Julien-Alexandre Lamamy, CEO von ispace-Europe.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154332" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Visualisierung von MAGPIE, dem ersten Mondrover der ESA, auf dem Mond<br>Credit: ispace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat ispace-Europe als Hauptauftragnehmer für den Bau, die Entwicklung und den Einsatz von MAGPIE ausgewählt. Der Rover soll im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der ESA und der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) an Bord des Mondlanders „Mission 4“ von ispace zum Mond fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation/ESA_Prepares_to_explore_the_Moon_with_small_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kleine Mondmission</a> der ESA leistet MAGPIE Pionierarbeit für einen schnelleren und kostengünstigeren Ansatz zur Erforschung des Mondes und ermöglicht häufigere Missionen, die Innovationen und die Entwicklung europäischer Fähigkeiten für eine nachhaltige Zukunft auf dem Mond vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bleiben Sie dran, bis Oktober gibt es weitere Informationen zu den kleinen Missionen der ESA und anderen Mondprojekten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg591859#msg591859" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Satellitenbilder der Überschwemmungen in Nepal</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satellitenbilder-der-ueberschwemmungen-in-nepal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 20:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Gletschersturz]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schlammlawine]]></category>
		<category><![CDATA[Sturzflut]]></category>
		<category><![CDATA[Überschwemmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154267</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da Tausende von Rettungskräften nach der verheerenden Sturzflut, die am 26. August den Norden Nepals heimgesucht hat, Such- und Rettungsmaßnahmen durchführen, tragen Satellitenbilder dazu bei, das Ausmaß der Überschwemmungen und der Zerstörung in der betroffenen Region sichtbar zu machen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Da Tausende von Rettungskräften nach der verheerenden Sturzflut, die am 26. August den Norden Nepals heimgesucht hat, Such- und Rettungsmaßnahmen durchführen, tragen Satellitenbilder dazu bei, das Ausmaß der Überschwemmungen und der Zerstörung in der betroffenen Region sichtbar zu machen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2/Nepal_flash_flood_imaged_by_satellites" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-2</a>, 31. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwochmorgen, dem 26. August 2026, wurde die Grenzregion zwischen Nepal und China von einer Sturzflut und einer Schlammlawine heimgesucht, bei der Hunderte Menschen ums Leben kamen und Tausende weiterhin vermisst werden.</p>



<div class="wp-block-essential-blocks-image-comparison  root-eb-image-comparison-5w18o blockquotes"><div class="eb-parent-wrapper eb-parent-eb-image-comparison-5w18o "><div class="eb-image-comparison-wrapper eb-image-comparison-5w18o eb-image-comparison-align-center eb-label-horizontal-bottom" data-left-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_images_area_of_Nepal_prior_to_flash_flood_pillars-right-960x960-1.jpg" data-right-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_captures_before_and_after_Nepal_flash_flood_pillars_left-960x960-1.jpg" data-vertical-mode="false" data-hover="false" data-show-label="true" data-slider-position="50" data-line-width="4" data-handle="false"><div data-testid="container"><img decoding="async" alt="Left Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_images_area_of_Nepal_prior_to_flash_flood_pillars-right-960x960-1.jpg" data-testid="left-image"/><img decoding="async" alt="Right Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_captures_before_and_after_Nepal_flash_flood_pillars_left-960x960-1.jpg" data-testid="right-image"/></div><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-before-label">Sentinel-2-Aufnahmen vor und nach der Sturzflut in Nepal Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO oder ESA Standard Licence</span><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-after-label">Sentinel-2-Aufnahmen vor und nach der Sturzflut in Nepal Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO oder ESA Standard Licence</span></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser der Katastrophe war ein plötzlicher Hangrutsch im Zusammenhang mit einem Gletschereinsturz am Langtang Lirung im Langtang-Nationalpark. Der Aufprall des eingestürzten Gletschers auf den Talboden war so gewaltig, dass dabei eine Energie freigesetzt wurde, die der Stärke eines Erdbebens der Stärke 5,2 entsprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rettungsmaßnahmen werden durch das von Natur aus schwierige bergige Gelände, die nun abgeschnittenen Gebiete, die beschädigte Infrastruktur, das Wetter und die anhaltende Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche erschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dadurch ausgelöste Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll ergoss sich fast 100 km flussabwärts, nahm dabei weiteres Wasser und Trümmer mit, während sie durch bei Bergsteigern und Pilgern beliebte Ortschaften fegte, den Grenzübergang Gyirong Port überschwemmte und die Infrastruktur entlang der Täler der Flüsse Lende Kholā und Trishuli verwüstete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden oben gezeigten Bilder wurden im Rahmen der Copernicus-Sentinel-2-Mission aufgenommen. Das Bild auf der rechten Seite entstand am 27. August, dem Tag nach dem Ereignis, während das Bild auf der linken Seite am 12. August, also vor der Überschwemmung, aufgenommen wurde. Beide Bilder sind in Naturfarben dargestellt, wobei das Bild nach dem Ereignis den dramatischen Anstieg des Flusswassers deutlich erkennen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die untenstehende Bilderserie wurde mithilfe der Kurzwellen-Infrarotkanäle der Satelliten verarbeitet, die dabei helfen können, Wasser und Eis von Wolken in dieser häufig bewölkten Bergregion der Welt zu unterscheiden. Das Bild auf der linken Seite wurde am 26. August, etwa zwei Stunden nach dem Zusammenbruch des Gletschers, von der US-amerikanischen Landsat-9-Mission aufgenommen, während das Bild auf der rechten Seite am 24. August von Sentinel-2 aufgenommen wurde und zum Vergleich eine Ansicht vor dem Ereignis liefert.</p>



<div class="wp-block-essential-blocks-image-comparison  root-eb-image-comparison-rwyk6 blockquotes"><div class="eb-parent-wrapper eb-parent-eb-image-comparison-rwyk6 "><div class="eb-image-comparison-wrapper eb-image-comparison-rwyk6 eb-image-comparison-align-center eb-label-horizontal-top" data-left-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_24_August_2026_article-right-960x1200-1.jpg" data-right-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_before_and_after_article-left-960x1200-1.jpg" data-vertical-mode="false" data-hover="false" data-show-label="true" data-slider-position="50" data-line-width="4" data-handle="false"><div data-testid="container"><img decoding="async" alt="Left Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_24_August_2026_article-right-960x1200-1.jpg" data-testid="left-image"/><img decoding="async" alt="Right Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_before_and_after_article-left-960x1200-1.jpg" data-testid="right-image"/></div><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-before-label">Gletschereinsturz und Überschwemmung in Nepal – vorher und nachher  Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026) und Landsat-9-Daten, die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY 4.0 INT oder ESA Standard Licence</span><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-after-label">Gletschereinsturz und Überschwemmung in Nepal – vorher und nachher  Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026) und Landsat-9-Daten, die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY 4.0 INT oder ESA Standard Licence</span></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Charta „Space and Major Disasters“ und der Copernicus-Notfallkartendienst wurden aktiviert, um Satellitenbilder zur Unterstützung der Notfallmaßnahmen bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Charta vereint Weltraumagenturen und Satellitenbetreiber weltweit, um nach großen Katastrophen rasch Satellitendaten zu mobilisieren, während der Copernicus-Notfallkartendienst georäumliche Informationen zur Unterstützung von Notfallmaßnahmen, Katastrophenvorsorge und Wiederaufbau bereitstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist Mitbegründerin und aktives Mitglied der Internationalen Charta „Space and Major Disasters“ und hilft dabei, Satellitendaten für eine schnelle Katastrophenhilfe weltweit bereitzustellen. Im Rahmen des Copernicus-Notfallkartierungsdienstes unterstützt die ESA den Dienst durch die Bereitstellung von Sentinel-Satellitendaten und die Verwaltung des Zugangs zu ergänzenden Daten der an Copernicus beteiligten Missionen. Die beiden Systeme arbeiten eng zusammen und verbinden die weltraumgestützten Fähigkeiten der ESA mit internationalen und EU-weiten Bemühungen zur Notfallkartierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellitenbilder sind zwar unmittelbar nach einer Katastrophe unverzichtbar, doch ihr Nutzen reicht weit über die ersten Nothilfemaßnahmen hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Wochen, Monaten und sogar Jahren können Satellitendaten ein detailliertes Bild der Schäden vermitteln, den Behörden dabei helfen, zu beurteilen, welche Straßen, Brücken und Gebäude betroffen sind, und die Bemühungen zur Wiederherstellung grundlegender Versorgungsleistungen sowie zum Wiederaufbau von Gemeinden unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Bereitstellung eines einheitlichen Überblicks über die Landschaft vor und nach einer Katastrophe können Satellitenbilder Planern zudem dabei helfen, den Wiederaufbaufortschritt zu verfolgen, weiterhin gefährdete Gebiete zu identifizieren und fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, wo und wie wieder aufgebaut werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg591769#msg591769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Kosmische Spuren in uralten Bäumen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-kosmische-spuren-in-uralten-baeumen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 17:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Flare]]></category>
		<category><![CDATA[Fusa Miyake]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoff-14]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Miyake-Ereignis]]></category>
		<category><![CDATA[Radiokarbonmethode]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Proton Event]]></category>
		<category><![CDATA[Sonneneruption]]></category>
		<category><![CDATA[Superflare]]></category>
		<category><![CDATA[Yakushima]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154246</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was geschah im Jahr 774? In den Baumringen uralter japanischer Zedern steckt ein rätselhaftes Signal: Plötzlich stieg der Gehalt an radioaktivem Kohlenstoff-14. Ein kosmisches Ereignis? Die Spur führt weit über die Erde hinaus.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><br>Was geschah im Jahr 774? In den Baumringen uralter japanischer Zedern steckt ein rätselhaftes Signal: Plötzlich stieg der Gehalt an radioaktivem Kohlenstoff-14. Ein kosmisches Ereignis? Die Spur führt weit über die Erde hinaus.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="462" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/baumringe-rn.jpg" alt="" class="wp-image-154247" style="aspect-ratio:1.2987013194979504;width:365px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/baumringe-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/baumringe-rn-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wachstumsringe erzählen vom Leben eines Baumes – und manchmal deutlich mehr (Quelle: CC0 Gabriel Jimenez / Unsplash)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann zu Beginn der 2010er Jahre steht die Doktorandin Fusa Miyake zum ersten Mal vor einer sehr alten Baumscheibe. Es ist eine Scheibe aus dem Stamm einer Japanischen Zeder, die 2000 Jahre lang auf der Insel Yakushima im Süden Japans gewachsen war. Die Aufgabe der jungen Physikerin: Sie soll die einzelnen Wachstumsringe des Baumes untersuchen, um mehr über die Sonnenaktivität im achten Jahrhundert herauszufinden, die dort chemische Spuren hinterlassen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In gewisser Weise erreicht Miyake wenige Jahre später ihr Ziel, allerdings deutlich spektakulärer als sie oder ihr Doktorvater Betreuer das erwartetet hatten. Zum Ende ihrer Doktorarbeit publiziert sie eine Studie im renommierten Magazin „Nature“ und berichtet: Der Gehalt an Kohlenstoff-14 war im achten Jahrhundert Jahr für Jahr unauffällig, stieg aber plötzlich innerhalb nur eines Jahres an. Im Jahr 774 muss die Menge des radioaktiven Nuklids in der Atmosphäre ganz plötzlich stark zugenommen haben. Warum – das ist damals noch völlig unklar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge von einem rätselhaften Phänomen, das wenig später den Namen der japanischen Physikerin erhält. Miyake-Ereignisse beschäftigten schon bald Astrophysiker weltweit, als klar wurde: Es handelt sich um ein global nachweisbares Phänomen, in uralten Bäumen genauso wie im Gletschereis der Antarktis. Dessen Ursprung liegt höchstwahrscheinlich nicht auf der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt: Es blieb nicht bei einem einzelnen Ereignis im Jahr 774. Bis heute fanden Forschende rund zehn derartige Ereignisse aus den letzten 14.000 Jahren. Nur in unserer modernen Welt fehlt jegliche Erinnerung daran. Denn das letzte Miyake-Ereignis fand man in Baumringen aus dem Jahr 993.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was den Zustrom der radioaktiven Nuklide ausgelöst hatte, ist lange unklar. Im Gespräch sind Supernova-Explosionen oder sogar exotische Gammablitze irgendwo in der Nachbarschaft des Planetensystems. Schon bald rückt auch die Sonne in den Fokus der Forschung. Was auch immer die Ursache war: Die Spuren der Miyake-Ereignisse haben bereits etliche Disziplinen beeinflusst. Dank ihnen gelang es, die Radiokarbonmethode zur Altersdatierung deutlich zu verbessern. Vereinzelt konnten sogar Jahrtausende zurückliegende Ereignisse aus der Geschichte aufs Jahr genau datiert werden.</p>



<iframe loading="lazy" title="Podlove Web Player: AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie - Kosmische Spuren in Bäumen: Was sind Miyake-Ereignisse?" height="200" width="100%" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fdefault&amp;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4700" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



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		<title>Sentinel-1 erfasst gewaltigen Eisverlust an einem Gletscher in Grönland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-1-erfasst-gewaltigen-eisverlust-an-einem-gletscher-in-groenland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 10:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ARCTEX Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Grönland]]></category>
		<category><![CDATA[Petermann Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Synthetic Apertur Radar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Copernicus-Sentinel-1-Mission hat eine dramatische Veränderung am Petermann Gletscher im Nordwesten Grönlands erfasst, wo sich am 4. August 2026 ein 76 km² großer Teil der schwimmenden Gletscherzunge abgelöst hat. Dieses Ereignis stellt den größten Verlust an schwimmendem Eis des Gletschers seit 2012 und das bedeutendste Kalbungsereignis in der Arktis seit 2020 dar – und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Copernicus-Sentinel-1-Mission hat eine dramatische Veränderung am Petermann Gletscher im Nordwesten Grönlands erfasst, wo sich am 4. August 2026 ein 76 km² großer Teil der schwimmenden Gletscherzunge abgelöst hat. Dieses Ereignis stellt den größten Verlust an schwimmendem Eis des Gletschers seit 2012 und das bedeutendste Kalbungsereignis in der Arktis seit 2020 dar – und zeigt einmal mehr, wie schnell sich die Polarlandschaften der Erde verändern können. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Sentinel-1_captures_major_ice_loss_from_Greenland_glacier" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-1</a>, 21. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neu entstandene Tafel-Eisberg, auch „Eisinsel“ genannt, erstreckt sich über eine Fläche, die etwa so groß ist wie Manhattan, und ist schätzungsweise bis zu 150 Meter dick.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-154110" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Größe des neuen Eisbergs, der vom Petermann-Gletscher abgebrochen ist<br>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1-Radarbilder vom 3. August zeigten eine deutliche Verschlechterung entlang der Mittellinie der Eiszunge. Am nächsten Tag hatte sich die riesige Eisinsel von der Ostseite des Gletschers gelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Sentinel-1 mit einem Radar ausgestattet ist, kann es Tag und Nacht sowie durch Wolkendecken hindurch beobachten und eignet sich daher besonders gut für die Überwachung abgelegener Gletscher in der Arktis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe dieser Sentinel-1-Radarbilder beobachtet ein internationales Forscherteam – das teilweise durch das FutureEO <a href="https://eo4society.esa.int/projects/arctex/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ARCTEX Projekt</a> der ESA finanziert wird – seit 2019 den Petermann-Gletscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit vereint Wissenschaftler der Universität Ottawa in Kanada, der Universitäten Stirling, Lancaster und Leeds im Vereinigten Königreich sowie des Canadian Ice Service von Environment and Climate Change Canada, die das allmähliche Ausbreiten von Rissen und zunehmende Anzeichen von Instabilität in der schwimmenden Zunge des Gletschers dokumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interferometrische Beobachtungen des Petermann-Gletschers, die im April durchgeführt wurden, zeigten zudem Verformungen und Brüche innerhalb der Gletscherzunge und lieferten ein detailliertes Bild der Veränderungen, die sich bereits Monate vor dem Kalben entwickelt hatten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-768x1024.gif" alt="" class="wp-image-154113" style="aspect-ratio:0.7499999716730412;width:399px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-768x1024.gif 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-225x300.gif 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Petermann-Eiszunge April–August 2026<br>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Adam Garbo, Doktorand an der Universität Ottawa, sagte: „Der Petermann Gletscher ist seit langem eine der größten verbliebenen Gletscherzungen Grönlands. Wir haben dieses Abbrechen seit Jahren erwartet, und es ist bemerkenswert, nun endlich mitzuerleben, wie es geschieht. Es ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, wie schnell sich diese Systeme verändern können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Petermann Gletscher blickt auf eine gut dokumentierte Geschichte großer Kalbungsereignisse zurück, darunter die Bildung großer Eisinseln in den Jahren 2008, 2010 und 2012. Seit 2012 blieb seine schwimmende Zunge jedoch trotz mehrerer kleinerer Kalbungsereignisse relativ stabil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jüngste Kalben dürfte nicht die letzte größere Veränderung am Petermann Gletscher sein. Zwei weitere große Eisinseln mit einer geschätzten Fläche von etwa 97 bzw. 87 km² könnten sich ablösen, da sich die bestehenden Risse über die schwimmende Eiszunge hinweg weiter ausbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anna Crawford von der Universität Stirling erklärte: „Während große, tafelförmige Eisberge im Südlichen Ozean rund um die Antarktis relativ häufig vorkommen, sind arktische Eisinseln weitaus seltener.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Durch die Untersuchung arktischer Eisinseln gewinnen wir Erkenntnisse, die auf alle Polarregionen übertragbar sind. Dies ist entscheidend für das Verständnis, wie sich das Abbrechen und der Zerfall von Eisinseln auf die Gletscherdynamik, den Anstieg des Meeresspiegels und die Meeresumwelt auswirken.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-154114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-1-Interferometrie macht Brüche in der Petermann-Eiszunge sichtbar<br>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by M. Hammond (University of Leeds) and ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das detaillierte Sentinel-1-Interferogramm, das die Lage und das Wachstum von Rissen am Petermann Gletscher zeigt, wurde durch Sentinel-1-Radarbilder mit synthetischer Apertur ermöglicht, die im Abstand von einem Tag in der <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Satellites_in_tandem_reveal_30_years_of_Antarctic_ice_flow" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tandemphase von Sentinel-1C und Sentinel-1D</a> während der Inbetriebnahme des neu gestarteten Satelliten Sentinel-1D aufgenommen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Daten ermöglichten im Vorfeld des Eisbergabbruchs sehr detaillierte Messungen der Rissausbreitung über das Schelfeis hinweg sowie der Oberflächenbewegung der Eiszunge im Zusammenhang mit den Gezeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Molly Hammond, eine Doktorandin der Universität Leeds, die die Sentinel-1-Daten auswertete, sagte: „Die Veränderungen, die wir am Petermann Gletscher beobachteten, vollzogen sich im Vorfeld des Eisbergabbruchs sehr schnell, daher war es unglaublich spannend, die Rissausbreitung mittels Interferometrie nahezu in Echtzeit zu verfolgen. Dies hat den unglaublichen Wert von Synthetic-Aperture-Radar-Daten mit einem Wiederholungsintervall von einem Tag deutlich gemacht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Wearing von der ESA merkte an: „Diese Art von großen, tafelförmigen Eisbergen ist in der Arktis relativ selten, was dieses Kalbungsereignis zu einer einzigartigen Gelegenheit macht, zu untersuchen, wie eine solch gewaltige Eismasse driftet, sich entwickelt und schließlich auseinanderbricht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Copernicus Sentinel-1<br>Credit: ESA/Mlabspace; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Satellitenmissionen wie Sentinel-1 liefern die systematischen, langfristigen Beobachtungen, die erforderlich sind, um diese Veränderungen zu verfolgen. Sie helfen Wissenschaftlern dabei, die Prozesse, die das Kalben antreiben, sowie die weiterreichenden Auswirkungen auf die polare Umwelt und letztlich auf das Erdsystem als Ganzes besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Neben den hervorragenden Erdbeobachtungsmissionen Europas freuen wir uns, dass das ARCTEX-Projekt diese Arbeit unterstützt und weitere wissenschaftliche Untersuchungen der sich rasch verändernden Arktis ermöglicht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsteam wird sowohl den Petermann Gletscher als auch den neu abgekalbten Eisberg weiterhin mithilfe von Satellitenbildern, Luftbildaufnahmen und Ortungsdaten beobachten und dessen Bewegung sowie Zerfall im Laufe der Zeit verfolgen. Diese Messungen werden weitere Einblicke in das Verhalten großer arktischer Eisinseln und in die Prozesse liefern, die die Entwicklung des Petermann-Gletschers prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkalben hat zudem praktische Auswirkungen auf die Schifffahrt in der Arktis und auf Offshore-Aktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Environment and Climate Change Canada überwacht die Bewegungsbahn des Eisbergs und bewertet potenzielle Risiken für Schifffahrtsrouten und Infrastruktur. Derart große Eismassen können jahrelang im Ozean verbleiben und sich nach und nach in kleinere Fragmente aufspalten, die zunehmend schwieriger zu erkennen und zu verfolgen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg591202#msg591202" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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		<title>LRO fotografiert den Falcon-9-Krater auf dem Mond und liefert neue Erkenntnisse</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lro-fotografiert-den-falcon-9-krater-auf-dem-mond-und-liefert-neue-erkenntnisse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 20:19:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Ghost 1]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<category><![CDATA[LRO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen dem 11. und 12. August nahm der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA eine Reihe von Bildern eines neuen Kraters auf dem Mond auf. Der Krater entstand am 5. August, als eine Oberstufe der SpaceX Falcon 9 nach dem Start der Mission „Firefly Blue Ghost M1“ im Januar 2025 auf der Mondoberfläche aufschlug.Eine Pressemitteilung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwischen dem 11. und 12. August nahm der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA eine Reihe von Bildern eines neuen Kraters auf dem Mond auf. Der Krater entstand am 5. August, als eine Oberstufe der SpaceX Falcon 9 nach dem Start der Mission „Firefly Blue Ghost M1“ im Januar 2025 auf der Mondoberfläche <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/commercial-space/nasa-will-attempt-to-observe-rocket-parts-lunar-impact/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">aufschlug</a>.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/solar-system/moon/nasas-lro-images-falcon-9-crater-on-moon-learns-new-details/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 18. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-1024x1024.gif" alt="" class="wp-image-154043" style="width:393px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-1024x1024.gif 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-300x300.gif 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-150x150.gif 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-768x768.gif 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-120x120.gif 120w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist eine animierte Vorher-Nachher-Ansicht des Kraters, der entstand, nachdem eine Falcon-9-Oberstufe am 5. August 2026 auf die Mondoberfläche aufgeschlagen war. Diese Bilder wurden zwischen dem 11. und 12. August von der Narrow-Angle-Kamera des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA aufgenommen. Die Bilder sind im Vergleich zum Original dreifach vergrößert, wobei Norden oben ist, und sie decken einen Bereich ab, der etwa eine Viertelmeile breit ist.<br>Credit: NASA Goddard/Intuitive Machines</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um Aufnahmen des Einschlags zu machen, neigten die Ingenieure das Raumfahrzeug so, dass seine Kameras jedes Mal auf den Krater gerichtet waren, wenn der LRO in einer Höhe von etwa 60 Meilen über dem Mond vorbeiflog und dabei 1 Meile pro Sekunde zurücklegte. <a href="https://science.nasa.gov/mission/lro/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Der Orbiter umkreist den Mond</a> alle zwei Stunden von Pol zu Pol, während sich der Mond langsam unter ihm dreht. Um eine bestimmte Stelle zu fotografieren, muss das Raumfahrzeug warten, bis diese Stelle ins Blickfeld rückt, was in diesem Fall sechs Tage dauerte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die richtige Ausrichtung war nur die halbe Herausforderung; auch das Timing musste präzise sein. Hätte die Kamera auch nur 10 Sekunden zu früh oder zu spät ausgelöst, wäre das Ziel um 10 Meilen aus der Mitte gerückt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-LRO_CU_4k_30fps_ProRes.webm" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154051" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein künstlerisch gestaltetes Konzeptvideo, das den „Lunar Reconnaissance Orbiter“ der NASA beim Umkreisen des Mondes zeigt.<br>Credit: NASA&#8217;s Goddard Space Flight Center Conceptual Image Lab</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Vielzahl an Blickwinkeln konnten die Wissenschaftler den Krater unter verschiedenen Lichtverhältnissen betrachten, wodurch einzigartige Merkmale sichtbar wurden. Auf Bildern, auf denen der Kraterrand deutlich zu erkennen war, maßen die Wissenschaftler dessen Breite von 18 Meter. Anhand der Länge seines Schattens stellten die Wissenschaftler außerdem fest, dass der Krater weniger als 3 Meter tief ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Details festzuhalten, setzte die LRO ihre Schmalwinkelkamera ein, die Merkmale mit einer Breite von knapp unter 1 Meter erkennen kann.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1.jpg" alt="" class="wp-image-154046" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-768x768.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Bilder wurden zwischen dem 11. und 12. August vom „Lunar Reconnaissance Orbiter“ der NASA aufgenommen – sechs Tage, nachdem eine Oberstufe der Falcon-9-Rakete auf dem Mond aufgeschlagen war. Sie wurden aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen und zeigen unterschiedliche Merkmale. Der dunklere Bereich, der sich im Bild oben links fächerförmig um den Krater herum erstreckt, ist rauer als die Umgebung, da dieses Oberflächenmaterial über einen langen Zeitraum hinweg durch Sonnenwind, galaktische kosmische Strahlung und Mikrometeoriteneinschläge verändert wurde. Die helleren Strahlen und Flecken oberhalb des Kraters im Bild unten rechts bestehen aus jüngerem Material, das aus tieferen Schichten unter der Oberfläche freigelegt wurde. Die Bilder sind in der Reihenfolge ihrer Aufnahme angeordnet, beginnend oben links und in Richtung unten rechts, wobei sich der Einfallswinkel des Sonnenlichts von Bild zu Bild allmählich ändert. Jedes Bild ist auf das Doppelte vergrößert und zeigt einen etwa 300 Meter breiten Bereich des Mondes.<br>Credit: NASA Goddard/Intuitive Machines</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die obigen Bilder zeigen helle und dunkle Streifen, die sich vom Krater aus erstrecken. Die dunkleren Streifen bestehen aus Oberflächenstaub und Gesteinsbrocken, die im Laufe langer Zeit durch Sonnenwind, galaktische kosmische Strahlung und Mikrometeoriteneinschläge verwittert wurden. Dieses verwitterte Material wurde durch den Einschlag aus einer Tiefe von 1,5 Fuß aus der Mondoberfläche herausgegraben. Die helleren Streifen nahe dem Kraterrand bestehen aus frischem Material, das aus tieferen Schichten der Mondoberfläche herausgegraben wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154048" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Bild des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA zeigt zwei ovale Bereiche, in denen die Oberstufe der Falcon 9 nach Berechnungen von Ingenieuren des NASA-Zentrums für die Erforschung erdnaher Objekte voraussichtlich auf dem Mond aufgeschlagen ist. Beide Ellipsen sind ca. 3,4 Kilometer lang und 0,6 Kilometer breit. Beide Vorhersagen basieren auf denselben Berechnungen der Flugbahn der Oberstufe, doch nur die blaue Ellipse berücksichtigt das Mondgelände. Die roten und blauen Punkte zeigen die vorhergesagten Einschlagorte, während der cyanfarbene Punkt den tatsächlichen Einschlagort markiert.<br>Credit: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lokalisierung der Einschlagstelle erforderte eine weltweite Zusammenarbeit zwischen Experten und Amateurastronomen. Unabhängige Astronomen ermittelten zunächst anhand öffentlich zugänglicher Daten die Flugbahn der Rakete. Das <a href="https://cneos.jpl.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Center for Near Earth Object Studies</a> der NASA, das im Rahmen des Planetary Defense-Programms der Behörde natürliche Objekte verfolgt, die eine Gefahr für die Erde darstellen könnten, nutzte diese Gelegenheit, um Instrumente und Techniken zur Vorhersage von Einschlägen zu testen und zu validieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum mit Sitz im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien verfeinerte die Flugbahn schrittweise, bis der Einschlagort ermittelt war, den es der Republik Korea für das Team des „Korea Pathfinder Lunar Orbiter“ (Danuri) zur Verfügung stellte. Das Team nutzte wenige Stunden später die hochauflösende LUTI-Kamera an Bord von Danuri, um den Krater abzubilden, und stellte fest, dass die Vorhersage auf knapp 1 Kilometer genau war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20308.msg591054#msg591054" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Ghost M1 auf Falcon 9 (B1085.5)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-LRO_CU_4k_30fps_ProRes.webm" length="6096035" type="video/webm" />

			</item>
		<item>
		<title>Waldbrände, Dürre und extreme Hitze, 2026</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/waldbraende-duerre-und-extreme-hitze-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 21:57:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Brände]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erdbeobachtungssatelliten helfen uns dabei, Phänomene wie Waldbrände, Dürren und Hitzewellen aus dem Weltraum zu überwachen. Diese Bilder zeigen, wie sich die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Welt auswirken.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth / FutureEO / Space for our climate, 10. August 2026 Extreme Hitze tritt in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erdbeobachtungssatelliten helfen uns dabei, Phänomene wie Waldbrände, Dürren und Hitzewellen aus dem Weltraum zu überwachen. Diese Bilder zeigen, wie sich die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Welt auswirken.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Space_for_our_climate/Wildfires_drought_and_extreme_heat_2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / FutureEO / Space for our climate</a>, 10. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Extreme Hitze tritt in Europa und weltweit immer häufiger und intensiver auf. Der Copernicus-Klimadienst meldete außergewöhnliche Temperaturen: Der Juni 2026 war weltweit der zweitwärmste Juni, während Westeuropa den wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar können Brände durch menschliche Unachtsamkeit, wie beispielsweise eine weggeworfene Zigarette, oder durch natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge ausgelöst werden, doch haben die hohen Temperaturen in Verbindung mit Regenmangel und geringer Bodenfeuchtigkeit sowie starkem Wind leider optimale Bedingungen für Waldbrände geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle auf dieser Seite genannten Phänomene stehen in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel. Schätzungen zufolge entstehen bis zu 35 % der Treibhausgase durch die Verbrennung organischer Substanzen in Wäldern, Buschland und Grasland, während anhaltende Trockenheit mit geringeren Niederschlägen und einem geringeren Wasserabfluss in Flüssen zusammenhängt. Die Beobachtung und Erfassung dieser miteinander verbundenen Phänomene aus dem Weltraum spielt eine wichtige Rolle für unser Verständnis des Klimas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehen Sie sich im untenstehenden Karussell eine Auswahl der aktuellsten Bilder der ESA zu diesem Thema an.</p>



<div class="wp-block-getwid-images-slider has-arrows-outside has-dots-outside has-images-center has-cropped-images"><div class="wp-block-getwid-images-slider__wrapper" data-effect="slide" data-slides-show="1" data-slides-show-laptop="1" data-slides-show-tablet="1" data-slides-show-mobile="1" data-slides-scroll="1" data-autoplay="true" data-pause-hover="false" data-autoplay-speed="6000" data-infinite="true" data-animation-speed="800" data-center-mode="false" data-variable-width="false" data-arrows="outside" data-dots="outside" data-spacing="none"><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153931" data-link="https://www.raumfahrer.net/01-drought_hits_rivers_in_southern_norway_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153931" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/02-Danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/02-Danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153932" data-link="https://www.raumfahrer.net/02-danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/02-Danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/02-Danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153932" 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href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/04-Smoke_plume_from_Greek_wildfires_seen_by_Sentinel-3_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/04-Smoke_plume_from_Greek_wildfires_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153934" data-link="https://www.raumfahrer.net/04-smoke_plume_from_greek_wildfires_seen_by_sentinel-3_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/04-Smoke_plume_from_Greek_wildfires_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/04-Smoke_plume_from_Greek_wildfires_seen_by_Sentinel-3_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153934" 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src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153939" data-link="https://www.raumfahrer.net/09-canadian_wildfires_near_fort_simpson_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153939" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153940" data-link="https://www.raumfahrer.net/10-raging_wildfires_in_ontario_canada_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153940" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/11-Mediterranean_Sea_breaks_June_surface_heat_record_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/11-Mediterranean_Sea_breaks_June_surface_heat_record_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153941" 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class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153942" data-link="https://www.raumfahrer.net/12-europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153942" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-12" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153943" data-link="https://www.raumfahrer.net/13-hot_surfaces_during_europe_s_heatwave_seen_by_sentinel-3_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153943" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/13-Hot_surfaces_during_Europe_s_heatwave_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bilder: Credit: ESA</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Katastrophenhilfe aus dem Weltraum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 1. Mai 2026 wurde der <a href="https://mapping.emergency.copernicus.eu/activations/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Emergency Management Service</a> (Copernicus-Katastrophenschutzdienst CEMS) mehr als 30 Mal aktiviert, um Daten und Bilder zu Waldbränden in Kroatien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Grönland, Italien, Polen, Portugal, Spanien, Tunesien und dem Vereinigten Königreich bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Hitzewelle anhält und mit trockenen Bedingungen am Boden einhergeht, liefern Satelliten über den CEMS zeitnahe Daten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-2</a> erfassen hochauflösende Bilder in 13 Spektralbändern und sind damit ein nützliches Instrument zur Überwachung der Vegetation in Echtfarben sowie zur Erfassung von Infrarotdaten, die Wärmegebiete anzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-3</a> liefert zudem nützliche und aktuelle Daten sowohl über Land als auch über Meer. Sein „Ocean Land and Colour Instrument“ (OLCI) erfasst Daten über eine Streifenbreite von 1.270 km, und das „Sea and Land Surface Temperature Radiometer“ (SLSTR) der Mission ist ein leistungsstarker und hochpräziser Sensor, der Land- und Meerestemperaturen misst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-5P" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-5P</a> misst Spurengase und Aerosole, die in großen Mengen durch Waldbrände freigesetzt werden und die regionale Luftqualität beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/EarthCARE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EarthCARE</a> der ESA ist in der Lage, aktive Waldbrände und Rauchfahnen mit seinem Multispektral-Imager sichtbar zu machen, während sein fortschrittliches Lidar zur Charakterisierung von Emissionen wie Rauch eingesetzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg590873#msg590873" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Sonnenfinsternis über Europa am 12. August 2026</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sonnenfinsternis-ueber-europa-am-12-august-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 06:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kernzone]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Totalität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153873</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dies war die erste totale Sonnenfinsternis über Europa seit jener am 11. August 1999. In weiten Teilen Europas, nicht nur in der Totalitätszone wurde sie beobachtet. Auch viele Fernsehanstalten berichteten vor Ort.Ein Portalbeitrag vom Raumfahrer.net Redakteur James. Begonnen hatte die Kernzone der Sonnenfinsternis im hohen Norden Russlands von wo sie sich nahe dem Nordpol über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dies war die erste totale Sonnenfinsternis über Europa seit jener am 11. August 1999. In weiten Teilen Europas, nicht nur in der Totalitätszone wurde sie beobachtet. Auch viele Fernsehanstalten berichteten vor Ort.<br>Ein Portalbeitrag vom Raumfahrer.net Redakteur James.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-12-Sonnenfinsternis.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="640" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-12-Sonnenfinsternis-800x640-1.jpg" alt="" class="wp-image-153871" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-12-Sonnenfinsternis-800x640-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-12-Sonnenfinsternis-800x640-1-300x240.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-12-Sonnenfinsternis-800x640-1-768x614.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonnenfinsternis 2026 im Raum Bodensee<br>Credit: Hugo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Begonnen hatte die Kernzone der Sonnenfinsternis im hohen Norden Russlands von wo sie sich nahe dem Nordpol über den Osten Grönlands, den äußersten Westen Islands und dem Nordatlantik Richtung Spanien bewegte. Über Nordspanien zog sich die Kernzone vom Raum nördlich von Leon bis nach Mallorca. An vielen Beobachtungsstellen in ganz Europa wurde die Sonnenfinsternis, total oder partiell beobachtet.<br>In Österreich ging die Sonne zu ca. 90% verdeckt nach 20 Uhr MESZ unter, was sogar beim Fußballspiel des Supercups zwischen Paris St.Germain und Aston Villa in Salzburg am Stadionbildschirm eingeblendet wurde, womit das Stadion wohl zu den größeren Public Viewing Zonen wurde.<br>Spanien mit der Kernzone war jedoch das Zentrum der Beobachtungen. In Urlaubsregionen wie Palma de Mallorca konnte man die Totalität bei heißen Temperaturen am Strand genießen. Spanien ist derzeit bevorzugt was Sonnenfinsternisse anbelangt. Schon in einem Jahr wird dort die nächste zu sehen sein.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-b9ea6466"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=908.msg590752#msg590752" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sonnenfinsternis</a></li>
</ul>
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		<title>Der Wasserstand der Donau sinkt auf Rekordtiefstand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-wasserstand-der-donau-sinkt-auf-rekordtiefstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 21:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefstand]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153806</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aufgrund einer schweren Dürre in Mitteleuropa ist der Wasserstand des Flusses in Ungarn auf einen Rekordtiefstand gesunken. Dürren und Hitzewellen sind jedoch zu einem wiederkehrenden Phänomen geworden, da seit 2018 an der Donau immer wieder Rekordtiefstände gemessen werden.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications, 7. August 2026 Diese Copernicus-Sentinel-2-Bilder zeigen einen Abschnitt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aufgrund einer schweren Dürre in Mitteleuropa ist der Wasserstand des Flusses in Ungarn auf einen <a href="https://www.danubehis.org/results/HU442027_HYDRO?symbol%5Bh%5D=h" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rekordtiefstand</a> gesunken. Dürren und Hitzewellen sind jedoch zu einem wiederkehrenden Phänomen geworden, da seit 2018 an der Donau immer wieder Rekordtiefstände gemessen werden.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 7. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-The_Danube_River_near_Budapest.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="240" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-The_Danube_River_near_Budapest-400x240-1.jpg" alt="" class="wp-image-153805" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-The_Danube_River_near_Budapest-400x240-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-The_Danube_River_near_Budapest-400x240-1-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Satellitenaufnahme vom 9. August 2025<br>Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2025/2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Danube_s_waters_fall_to_record_lows.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="240" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Danube_s_waters_fall_to_record_lows-400x240-1.jpg" alt="" class="wp-image-153808" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Danube_s_waters_fall_to_record_lows-400x240-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Danube_s_waters_fall_to_record_lows-400x240-1-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellitenaufnahme vom 4. August 2026<br>Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2025/2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus-Sentinel-2</a>-Bilder zeigen einen Abschnitt der Donau etwa 45 km nördlich der ungarischen Hauptstadt Budapest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Links (oder oben) ist eine Satellitenaufnahme vom 9. August 2025 zu sehen, auf der der Fluss durch eine sommerliche Landschaft mit gelben und grünen Feldern fließt. Das Bild rechts (oder darunter) zeigt denselben Flussabschnitt am 4. August 2026, wobei der Pegel der Donau deutlich niedriger ist, Sandbänke sichtbar sind und die Umgebung von einer wesentlich trockeneren Landschaft geprägt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr hat der niedrige Wasserstand der Donau in und um Budapest zu Energie- und Wasserknappheit sowie zu Problemen für Binnenschiffe und Fähren geführt. Die niedrigen Wasserstände wirken sich auch auf die Tierwelt aus: Fische können nicht überleben, da die Wassertemperaturen und die Schadstoffkonzentrationen steigen, während der Sauerstoffgehalt sinkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Donau ist der längste Fluss der Europäischen Union und fließt über eine Strecke von 2860 km von Deutschland bis zum Schwarzen Meer. Auch aus Rumänien werden Rekordtiefstände gemeldet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg590549#msg590549" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA testet ultraleichte Radarantenne für die „SkyFall“-Marshubschrauber</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-testet-ultraleichte-radarantenne-fuer-die-skyfall-marshubschrauber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 02:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenradar]]></category>
		<category><![CDATA[Hubschrauber]]></category>
		<category><![CDATA[Ingenuity]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Skyfall]]></category>
		<category><![CDATA[Space Reactor 1 Freedom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die drei „SkyFall“-Hubschrauber der NASA in den Mars-Himmel aufsteigen, wird eine ihrer Aufgaben darin bestehen, mithilfe von Bodenradar nach gefrorenem Wasser zu suchen – einer lebenswichtigen Ressource für zukünftige Astronauten. Damit dieses Radar funktioniert, wird jedes Hubschraubermodell eine flexible Antenne aus Gewebe mitführen, die unter das Fluggerät hinausragen muss, ohne die Landung zu beeinträchtigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wenn die drei „SkyFall“-Hubschrauber der NASA in den Mars-Himmel aufsteigen, wird eine ihrer Aufgaben darin bestehen, mithilfe von Bodenradar nach gefrorenem Wasser zu suchen – einer lebenswichtigen Ressource für zukünftige Astronauten. Damit dieses Radar funktioniert, wird jedes Hubschraubermodell eine flexible Antenne aus Gewebe mitführen, die unter das Fluggerät hinausragen muss, ohne die Landung zu beeinträchtigen oder beim Aufprall zu zerbrechen. Es handelt sich um eine speziell für diese Mission entwickelte Konstruktion, die kürzlich eine Testreihe im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien erfolgreich bestanden hat.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/mars/2026/08/06/nasa-tests-featherweight-radar-antenna-for-skyfall-mars-helicopters/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 6. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GC084vuSVbY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153778" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ingenieure haben ein einzigartiges, auf Gewebe basierendes Design für ein Bodenradar entwickelt, das ein Schlüsselinstrument der „SkyFall“-Marshubschrauber der NASA sein wird. Die Technologie wurde im Juli 2026 im „In-Situ Instrument Laboratory“ des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien vorgeführt.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar können Raumfahrzeuge in der Umlaufbahn die dicken Mars-Eisvorkommen in einer Tiefe von mehreren Dutzend Yards unter der Oberfläche kartieren, doch sind sie für die obersten paar Yards Regolith – also Gesteinsbruch und Staub – praktisch blind. Gerade diese oberflächennahe Zone wird für zukünftige Astronauten von größter Bedeutung sein, da sie das Eis problemlos erreichen und aufbereiten müssen, um Wasser, Sauerstoff und Treibstoff zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die einzige Möglichkeit, oberflächennahes Eis aus der Ferne zu erkennen, besteht darin, dicht über dem Boden zu fliegen“, sagte Adrian Tang, leitender Instrumentenwissenschaftler für Bodenradar bei SkyFall am JPL. „Durch einen niedrigen und langsamen Flug könnte ein SkyFall-Hubschrauber Radarbilder aufnehmen, die die feinen Schichtungen auflösen, in denen trockener Boden in Eis übergeht, dessen Vorhandensein erkennen und dessen Ausdehnung kartieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bestimmt für den Mars</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen Blick unter die Marsoberfläche zu werfen, wird das Bodenradar von SkyFall einen extrem breiten Frequenzbereich nutzen – von 500 bis 2.500 Megahertz –, was Wellenlängen von etwa 60 bis 12 Zentimeter entspricht. Die längsten Wellenlängen können mehrere Meter tief in den Boden eindringen. Die kürzeren Wellenlängen liefern detailliertere Informationen über die obersten Schichten und die Oberflächenstruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt das einzigartige Antennendesign ins Spiel. Eine herkömmliche Antenne, die in diesem Bereich des elektromagnetischen Spektrums arbeitet, müsste 48,3 Zentimeter lang sein und eine freie Sicht auf den Boden haben, doch der Mindestabstand zwischen der Marsoberfläche und der Unterseite des Hubschrauberrumpfs beträgt nur etwa 15 Zentimeter. Das Team benötigte eine Antenne, die bei der Landung weder gestört noch beschädigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer umfassenden Suche nach der richtigen Antenne entschied sich das SkyFall-Team für die &#8222;Vivaldi&#8220;, da sie Signale über einen großen, durchgehenden Frequenzbereich senden und empfangen kann und sich aufgrund ihres flachen, leichten Profils leicht in flexible, metallisierte Gewebe einschneiden lässt. Die geschwungene Antenne wurde von ihrem Erfinder, Peter Gibson, benannt, der der Meinung war, dass ihre geschwungenen Linien einer Geige ähnelten – einem Instrument, das mit dem Komponisten Antonio Vivaldi in Verbindung gebracht wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153779" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine künstlerische Darstellung zeigt die drei „SkyFall“-Marshubschrauber, die beim Überfliegen der Oberfläche des Roten Planeten Daten sammeln.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar war die Standardausführung von &#8222;Vivaldi&#8220; effizient und robust, doch war sie für die Bodenfreiheit von SkyFall immer noch zu groß. Glücklicherweise lässt sich das Bodenradar von SkyFall weiter verkleinern, da es speziell für Vermessungen in geringer Tiefe (unter 5 Meter) im trockenen Marsregolith konzipiert ist, der Funkwellen weitaus weniger abschirmt als der Boden der Erde. Das Team entwickelte Techniken, um die Größe der Antenne noch weiter zu reduzieren, ohne dabei an Empfindlichkeit einzubüßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Obwohl es uns gelungen ist, die Antenne deutlich zu verkleinern, ist sie immer noch etwa 1½-mal so lang wie die Beine des Hubschraubers“, sagte Christine Gebara, mechanische Leiterin des Grundradars von SkyFall am JPL. „Das bedeutet, dass sich die Vivaldi-Antenne bei der Landung aus dem Weg biegen muss – und wenn der Hubschrauber auf einem Felsen landet, biegt sie sich sogar noch weiter. Wenn der Hubschrauber jedoch wieder abhebt, muss die Antenne für die Datenerfassung wieder in ihre Ausgangsposition zurückspringen. Da SkyFall voraussichtlich Dutzende von Flügen zur Erkundung des Mars durchführen wird, brauchten wir eine Antenne, die diesen Belastungen wiederholt standhalten kann, ohne während des Fluges ihre Form zu verlieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sicherzustellen, dass ihre verkleinerte „Vivaldi“ den Flugbetrieb überstehen würde, umhüllte das Team ihn mit Polyester und anschließend mit mehreren Schichten Vectran – demselben flexiblen, extrem widerstandsfähigen Material, das auch für die Landungsairbags der Marsrover „Spirit“ und „Opportunity“ der NASA verwendet wurde. Damit die Antenne während des Fluges ihre Form behält, fügten die Ingenieure flexible Federn aus Glasfaserband sowie eine leichte Befestigungsstruktur aus Magnesium hinzu. Die gesamte Konstruktion wiegt etwa 150 Gramm, etwas mehr als zwei Geigenbögen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Testen von „Vivaldi“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Testen von Weltraumhardware-Konzepten anhand von Papierentwürfen und mathematischen Modellen bringt eine Mission nur bis zu einem bestimmten Punkt voran. Das Team musste nachweisen, dass sein Antennenprototyp die intensiven Temperaturschwankungen und die Weltraumstrahlung einer kompletten Mission überstehen konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153781" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Ingenieurin arbeitet in der HF-Absorberkammer am JPL an einer Testantenne für das Bodenradar der SkyFall-Mission.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Umweltprüflabor des JPL bogen die Ingenieure die Antenne, um eine mögliche Ausrichtung nach einem „SkyFall“-Flug auf dem Mars zu simulieren. Anschließend setzten sie sie extremen Temperaturschwankungen aus, um den Tag-Nacht-Zyklus auf dem Mars zu simulieren, bei dem die Temperaturen um bis zu 94 Grad Celsius schwanken können. Anschließend bogen sie die Antenne wiederholt, als hätte sie Dutzende von Landungen hinter sich. Dabei legten sie sechsmal eine Pause ein, um die Antenne in eine elektromagnetische Testkammer zu bringen und zu überprüfen, ob ihre Fähigkeit zum Senden und Empfangen von Radarsignalen nicht beeinträchtigt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Hochfrequenztests drehte das Team die Antenne um, sodass die Unterseite nach oben zeigte – eine Anordnung, die die Struktur stärker belastet, als es die Marsschwerkraft (rund ein Drittel der Erdschwerkraft) jemals tun würde – und testeten die Signalleistung. Am Ende der Testreihe hatte die Antenne 200 Marslandungen überstanden – mehr als doppelt so viele, wie für eine erfolgreiche Hauptmission erforderlich wären –, ohne an Leistung einzubüßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Test hat alle erwarteten Kriterien erfüllt und unsere wichtigsten technischen Fragen beantwortet“, sagte Tang. „Auch wenn noch einiges zu tun ist, bevor die Antenne vollständig flugtauglich ist, war dies ein wichtiger Meilenstein, und die Hardware hat genau wie erwartet funktioniert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die erste große Testreihe der Antenne abgeschlossen ist, baut das Team für das Bodenradar nun ein Entwicklungsmodell, das Vibrationstests, den Einsatz in einer simulierten Marsumgebung, Signaltests und Freilandversuche im &#8222;Mars Yard&#8220; des JPL durchlaufen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei SkyFall-Flugzeuge sind jeweils mit vier Instrumenten ausgestattet und treten in die Fußstapfen des Mars-Hubschraubers „Ingenuity“ der NASA, der in fast drei Jahren 72 Flüge absolvierte und damit bewies, dass ein motorisierter, kontrollierter Flug in der dünnen Marsatmosphäre möglich ist. Außerdem zeigte er, wie wertvolle Daten aus der Vogelperspektive gewonnen werden können, indem er dem Team des Marsrovers „Perseverance“ der NASA dabei half, zeitsparende Routen zu planen und Standorte für wissenschaftliche Messungen auszuwählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SkyFall soll voraussichtlich Ende 2028 an Bord des „Space Reactor-1 Freedom“ der NASA starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu SkyFall: <a href="https://science.nasa.gov/mission/skyfall/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/mission/skyfall</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19033.msg590528#msg590528" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Science Helicopter (MSH) </a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>DLR untersucht Auswirkungen der totalen Sonnenfinsternis</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-untersucht-auswirkungen-der-totalen-sonnenfinsternis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 14:19:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphärenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelsschauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Ionosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Nordhalbkugel]]></category>
		<category><![CDATA[Plasma]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
		<category><![CDATA[Totalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der totalen Sonnenfinsternis nächste Woche Mittwoch untersucht das DLR die Reaktion der Ionosphäre, einer für Navigation und Kommunikation entscheidenden Schicht der oberen Atmosphäre. Der plötzliche Wegfall der Sonneneinstrahlung bietet Forschenden eine seltene Möglichkeit, grundlegende Prozesse in der Ionosphäre unter außergewöhnlichen Bedingungen zu beobachten. Geplant sind internationale Messkampagnen mit Radarsystemen, Satellitennavigations-Empfängern und Niedrigfrequenz-Signalbeobachtungen in der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während der totalen Sonnenfinsternis nächste Woche Mittwoch untersucht das DLR die Reaktion der Ionosphäre, einer für Navigation und Kommunikation entscheidenden Schicht der oberen Atmosphäre. Der plötzliche Wegfall der Sonneneinstrahlung bietet Forschenden eine seltene Möglichkeit, grundlegende Prozesse in der Ionosphäre unter außergewöhnlichen Bedingungen zu beobachten. Geplant sind internationale Messkampagnen mit Radarsystemen, Satellitennavigations-Empfängern und Niedrigfrequenz-Signalbeobachtungen in der Arktis und im Nordatlantik.<br>Eine Pressemitteilung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/sofi-2026-dlr-untersucht-auswirkungen-der-totalen-sonnenfinsternis" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR / Aktuelles / Nachrichten / 2026 / DLR untersucht Auswirkungen der totalen Sonnenfinsternis</a>, 5. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Sonnenfinsternis-kuenstlerische-Darstellung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Sonnenfinsternis-kuenstlerische-Darstellung-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153749" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Sonnenfinsternis-kuenstlerische-Darstellung-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Sonnenfinsternis-kuenstlerische-Darstellung-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Sonnenfinsternis (künstlerische Darstellung)</strong><br>Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond zwischen Erde und Sonne schiebt und je nach Ausrichtung und Entfernung als totale, ringförmige oder teilweise Finsternis erscheint. Während in Ländern wie Spanien oder Portugal eine totale oder ringförmige Finsternis am 12. August 2026 sichtbar sein wird, lässt sich im Rest Europas jeweils eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. Neben 2026 wird es auch in den Jahren 2027 und 2028 in Europa zu weiteren solcher Ereignisse kommen.<br><strong>Credit: ESA</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. August 2026 richtet sich der Blick vieler Menschen gen Himmel: Eine spektakuläre totale Sonnenfinsternis zieht an diesem Tag über Teile der Nordhalbkugel hinweg. Der Pfad der Totalität beginnt über der Arktis, verläuft über Grönland, Island, den Norden Spaniens sowie die Balearen und bietet Millionen Menschen die seltene Gelegenheit, den Mond vollständig vor der Sonne vorbeiziehen zu sehen. Was vom Boden aus ein beeindruckendes Himmelsschauspiel ist, stellt für Forschende gleichzeitig ein außergewöhnliches natürliches Experiment dar – insbesondere für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, wie die Ionosphäre auf den plötzlichen Wegfall der Sonneneinstrahlung reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Ionosphäre – eine unsichtbare Schlüsselregion für moderne Technologie</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Sonnenfinsternisse-2021-bis-2030.jpeg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Sonnenfinsternisse-2021-bis-2030-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153751" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Sonnenfinsternisse-2021-bis-2030-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Sonnenfinsternisse-2021-bis-2030-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Sonnenfinsternisse bis zum Jahr 2030</strong><br>Ein Ausblick auf die kommenden Sonnenfinsternisse bis zum Jahr 2030. Die zufällige Überlappung dreier Finsternispfade wie in Spanien in weniger als drei Jahren ist ein Glücksfall für die dort Lebenden.<br><strong>Credit: Eclipse Predictions by Fred Espenak, www.EclipseWise.com</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ionosphäre erstreckt sich in etwa zwischen 60 und 1.000 Kilometern Höhe und ist ein in die obere Atmosphäre eingebettetes Plasma aus Ionen und Elektronen. Sie entsteht durch die Strahlung der Sonne im extrem-ultravioletten Spektrum und im Röntgenbereich, die dazu führt, dass die Atmosphäre teilweise ionisiert. Diese Schicht spielt eine zentrale Rolle für zahlreiche technische Anwendungen. Besonders bekannt ist der Einfluss von Strahlung auf satellitengestützte Navigationssysteme wie etwa GPS oder das europäische Galileo-System. Deren Signale durchqueren die Ionosphäre und können dabei verzögert oder gestört werden. Gleichzeitig ermöglicht die Ionosphäre die Reflexion bestimmter Radiowellen und ist damit entscheidend für Kurzwellenkommunikation über große Distanzen. Selbst Very-Low-Frequency-Signale (VLF), die beispielsweise zur Kommunikation mit U-Booten genutzt werden, werden durch Veränderungen in der unteren Ionosphäre beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonnenfinsternis als natürliches Labor für die Atmosphärenforschung</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Totale-Sonnenfinsternis.jpeg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Totale-Sonnenfinsternis-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153753" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Totale-Sonnenfinsternis-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Totale-Sonnenfinsternis-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Totale Sonnenfinsternis</strong><br>Das Foto zeigt die totale Sonnenfinsternis am 2. Juli 2019 über dem Observatorium La Silla der Europäischen Südsternwarte. Die Kombination mehrerer polarisierter Bilder bringt die feinen Strukturen in der Sonnenkorona sehr gut zur Geltung.<br><strong>Credit: ESO</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Ionosphäre direkt durch Sonneneinstrahlung erzeugt wird, reagiert sie nahezu unmittelbar auf deren plötzlichen Wegfall. Während einer Sonnenfinsternis verändert sich die Elektronendichte lokal sehr schnell – vergleichbar mit einem abrupten Sonnenuntergang mitten am Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Ereignisse sind für die Forschung besonders wertvoll. Zum einen können Veränderungen der Ionosphäre kurzfristig Auswirkungen auf Navigation und Funkkommunikation haben. Zum anderen erlaubt die Sonnenfinsternis als klar definierter „Störfall“, grundlegende Prozesse der Dynamik und Kopplung in der oberen Atmosphäre zu untersuchen und besser zu verstehen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, Modelle der Ionosphäre langfristig zu verbessern und technologische Systeme robuster gegenüber natürlichen Einflüssen zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Internationale Messkampagnen während der Sonnenfinsternis geplant</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-EISCAT-Tromso-mit-der-VHF-und-UHF-Antenne.jpeg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-EISCAT-Tromso-mit-der-VHF-und-UHF-Antenne-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153755" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-EISCAT-Tromso-mit-der-VHF-und-UHF-Antenne-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-EISCAT-Tromso-mit-der-VHF-und-UHF-Antenne-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>EISCAT Tromsø mit der VHF- und UHF-Antenne</strong><br>Der Standort Tromsø im Norden Norwegens ist eine der zentralen Einrichtungen der EISCAT-Forschungsinfrastruktur. Von hier aus werden leistungsstarke Radarsysteme eingesetzt, um die obere Erdatmosphäre und den erdnahen Weltraum zu untersuchen.<br><strong>Credit: Craig Heinselman, EISCAT AB</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Prozesse detailliert zu untersuchen, plant das DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik in Neustrelitz mehrere koordinierte Messkampagnen entlang des Pfades der Sonnenfinsternis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit der gemeinnützigen wissenschaftlichen Organisation EISCAT, die Radaranlagen in Nordeuropa betreibt und deren affiliiertes, also extern angegliedertes Mitglied das DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik ist, sollen in Tromsø und auf Spitzbergen Messkampagnen mit inkohärenten Streu-Radaren durchgeführt werden. Diese Systeme ermöglichen hochpräzise Messungen von Elektronendichte, Temperatur und Bewegungen des ionosphärischen Plasmas in Echtzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich werden in Finnland installierte Empfänger des „Globalen Ionosphärischen Flare-Detektionssystems“ (GIFDS) des DLR zum Empfang von Signalen verschiedener VLF-Sender genutzt, zum Beispiel des VLF-Senders in Cutler, Maine (USA). Besonders interessant dabei ist unter anderem der sogenannte Midpoint – der zentrale Bereich entlang des Signalpfads zwischen Sender und Empfänger –, der sich im Bereich der Sonnenfinsternis befindet. Dadurch lassen sich Veränderungen der unteren Ionosphäre entlang der Ausbreitungsstrecke besonders präzise analysieren. Die so gewonnenen Informationen können im Rahmen des Projekts AIR-MoPSy zur Verbesserung des Systems Baltic R-Mode genutzt werden. Dessen Ziel: die Schifffahrtsnavigation im Ostseeraum sicherer zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend werden Daten mehrerer Empfänger von Satellitennavigationssignalen auf Grönland und Island ausgewertet. Diese Messungen sollen zeigen, wie sich die veränderte Elektronendichte während der Sonnenfinsternis auf satellitengestützte Navigationssignale auswirkt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="479" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/5-image-600-fe79dd9521c5c92716196d83aa1497d3.gif" alt="" class="wp-image-153757" style="aspect-ratio:1.2525896109752979;width:599px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Animation: Verlauf der Sonnenfinsternis am 12. August 2026<br><strong>Credit: DLR / Grzegorz Nykiel</strong></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Messungen und Simulationen für ein besseres Verständnis der oberen Atmosphäre</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den direkten Beobachtungen führen die DLR-Forschenden begleitende Computersimulationen durch, um das Verhalten der Ionosphäre während der Sonnenfinsternis physikalisch nachzubilden. Der Abgleich zwischen Messdaten und Modellsimulationen ermöglicht es, bestehende Vorhersagemodelle weiter zu verbessern und bisher unzureichend verstandene Prozesse genauer zu charakterisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 wird damit nicht nur ein beeindruckendes Naturschauspiel liefern, sondern auch eine seltene Gelegenheit, die komplexen Wechselwirkungen zwischen Sonne, Atmosphäre und moderner Technologie besser zu verstehen – ein wichtiger Schritt für die zukünftige Entwicklung zuverlässiger Navigations- und Kommunikationssysteme auf der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dlr.de/de/blog/archiv/2026/sonnenfinsternis-2026-pechschwarze-sonne-und-fallende-sterne" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Blogbeitrag: SoFi 2026 – pechschwarze Sonne und ‚fallende Sterne‘</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/so" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/so/aktuelles/institutsmeldungen/zwei-neue-gifds-vlf-stationen-in-finnland" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GIFDS-Empfänger in Finnland</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/so/forschung-transfer/projekte/laufende-projekte/air-mopsy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Projektseite: AIR-MoPSy</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/themen/weltraumwetter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thema im Fokus: Weltraumwetter</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/themen/weltraumwetter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mehr Infos über die Ionosphäre</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/themen/weltraumwetter/auswirkungen-auf-mensch-technik-und-infrastruktur" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Auswirkungen von Weltraumwetter auf Mensch, Technik und Infrastruktur</a></li>



<li><a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Austria/Erleben_Sie_gemeinsam_mit_der_ESA_die_totale_Sonnenfinsternis_am_12._August_2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA-Webspecial: Totale Sonnenfinsternis am 12. August 2026</a></li>



<li><a href="https://eiscat.se/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EISCAT AB (engl.)</a></li>



<li><a href="https://eiscat.se/eiscat-sites/eiscat-tromso-site/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EISCAT Tromsø (engl.)</a></li>



<li><a href="https://eiscat.se/eiscat-sites/eiscat-svalbard-radar/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EISCAT Spitzbergen (engl.)</a></li>



<li><a href="https://interreg-baltic.eu/project/r-mode-baltic/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">R-Mode Baltic (engl.)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=908.msg590443#msg590443" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sonnenfinsternis</a></li>
</ul>
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		<title>AstroGeo Podcast: Fingerabdruck der Sonne &#8211; wie Helium entdeckt wurde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-fingerabdruck-der-sonne-wie-helium-entdeckt-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 16:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Absorptionslinien]]></category>
		<category><![CDATA[Emissionslinien]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer-Linien]]></category>
		<category><![CDATA[Helium]]></category>
		<category><![CDATA[Regenbogen]]></category>
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		<category><![CDATA[Spektroskopie]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrum]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Helium ist das einzige Element, das zuerst im Weltraum entdeckt wurde, bevor auch der Nachweis auf der Erde gelang – eine Podcast-Geschichte über unerschrockene Astronomen, eine Sonnenfinsternis sowie eine waghalsige Flucht per Heißluftballon. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-fingerabdruck-der-sonne-wie-helium-entdeckt-wurde/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Fingerabdruck der Sonne &#8211; wie Helium entdeckt wurde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><br>Helium ist das einzige Element, das zuerst im Weltraum entdeckt wurde, bevor auch der Nachweis auf der Erde gelang – eine Geschichte über unerschrockene Astronomen, eine Sonnenfinsternis sowie eine waghalsige Flucht per Heißluftballon.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="575" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/sonne-spektrum-absorptionslinien-fraunhofer_sl-1024x575.jpg" alt="Vertikale Streifen in den Farben des Regenbogens sind von vertikalen dunklen Linien durchzogen." class="wp-image-153523" style="aspect-ratio:1.7808958519088813;width:383px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/sonne-spektrum-absorptionslinien-fraunhofer_sl-1024x575.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/sonne-spektrum-absorptionslinien-fraunhofer_sl-300x168.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/sonne-spektrum-absorptionslinien-fraunhofer_sl-768x431.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/sonne-spektrum-absorptionslinien-fraunhofer_sl-1536x862.jpg 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/sonne-spektrum-absorptionslinien-fraunhofer_sl.jpg 1900w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Spektrum der Sonne in aller Pracht des Regenbogens: Die dunklen Linien sind Absorptionslinien und stammen von chemischen Elementen in der Sonnenatmosphäre. Im 19. Jahrhundert stießen Astronomen in diesem Spektrum auf ein bis dato unbekanntes Element: Helium (Quelle: NOAO/AURA/NSF).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Astronominnen und Astronomen angefangen hatten, sich mithilfe von Teleskopen ein genaueres Bild von Sonne, Mond und Sternen zu machen, stand ihnen im 19. Jahrhundert eine weitere Revolution bevor: die Spektroskopie. Dabei wird das Licht eines Himmelskörpers nicht direkt ins Auge gelenkt, sondern durch ein Spektroskop. Das weiße Sonnenlicht wird so beispielsweise in alle Farben des Regenbogens aufgeteilt, von rot über orange und gelb bis hin zu grün und blau-violett.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch in diesem Regenbogenspektrum tauchten hunderte von dunklen Linien auf, manche von ihnen pechschwarz, andere eher dünn und blässlich. Wie sich herausstellen sollte, waren diese Absorptionslinien die eigentliche astronomische Revolution. Denn sie verrieten erstmals, welche chemischen Elemente ein Himmelskörper enthält. Mithilfe der Spektroskopie – oder, wie sie später genannt wurde, der Astrophysik – konnten Forschende nicht nur die Bewegung der Himmelskörper beobachten, sondern zum ersten Mal herausfinden, woraus sie bestehen. Es war etwas, von dem Philosophen wie der Franzose Auguste Comte nur wenige Jahre zuvor völlig überzeugt war, dass genau dies ein Ding der Unmöglichkeit sei und für immer bleiben werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Spektrum der Sonne verrät, dass es in der Sonnenatmosphäre Natrium, Kalzium oder Eisen gibt. Denn die Absorptionslinien im Sonnenspektrum entsprechen den Spektrallinien dieser Elemente, die Chemiker in ihren Laboren auf der Erde messen konnten. Die Linien sind wie eine Art Fingerabdruck eines chemischen Elements. Doch als ein englischer Astronom namens Norman Lockyer im Jahr 1870 sein Spektroskop auf die Sonne richtete, entdeckte er etwas ganz und gar Ungewöhnliches: eine Spektrallinie im orange-gelben Bereich, die sich keinem bekannten Element auf der Erde zuordnen ließ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi die Geschichte des himmlischen Heliums: Bis heute ist das Edelgas das einzige Element, das zuerst im Weltraum entdeckt wurde, in der Atmosphäre der Sonne, bevor Jahrzehnte später der Nachweis in einem irdischen Labor gelang. Es ist eine Geschichte, in der totale Sonnenfinsternisse eine große Rolle spielen, Prismen, unerschrockene Astronomen – sowie Heißluftballons und eine waghalsige Flucht aus dem belagerten Paris während des Deutsch-Französischen Kriegs.</p>



<iframe loading="lazy" title="AstroGeo Podcast: Fingerabdruck der Sonne - wie Helium entdeckt wurde" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&amp;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4548" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg588130#msg588130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>
</ul>
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