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	<title>5G &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>5G &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>OHB erhält ESA-Auftrag für V2X-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erhaelt-esa-auftrag-fuer-v2x-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 19:00:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Projekt soll Vorteile von Satellitentechnologie für Automobilbranche aufzeigen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 3. September 2024. Bremen, 3. September 2024. Automotive goes space: Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Hauptauftragnehmerin für das Projekt „V2X (Vehicle-to-Everything) &#8211; services demonstration over satellite“ [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Projekt soll Vorteile von Satellitentechnologie für Automobilbranche aufzeigen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 3. September 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/ProjektteambeimKickoffMeetingBonnOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Projektteam beim Kick-off Meeting in Bonn. (Foto: OHB)" data-rl_caption="" title="Das Projektteam beim Kick-off Meeting in Bonn. (Foto: OHB)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/ProjektteambeimKickoffMeetingBonnOHB26.jpg" alt="Das Projektteam beim Kick-off Meeting in Bonn. (Foto: OHB)" class="wp-image-143970"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Projektteam beim Kick-off Meeting in Bonn. (Foto: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 3. September 2024. Automotive goes space: Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Hauptauftragnehmerin für das Projekt „V2X (Vehicle-to-Everything) &#8211; services demonstration over satellite“ beauftragt. Das Projekt wird unterstützt vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt. Das Ziel ist es, zu demonstrieren, wie eine zukünftige ununterbrochene Kommunikation für Pkw mit Unterstützung der terrestrischen 5G-Technologie und der Satellitenkommunikation sichergestellt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Technologie- und Servicedemonstrationsmission V2X soll die Vorteile vom Zusammenspiel terrestrischer Kommunikationsnetzwerke und Satellitenkommunikation aufzeigen. Zu den möglichen Testbereichen zählen u. a. das autonome Fahren, der Fernzugriff auf das Fahrzeug und der Pannennotruf. Das Projektkonsortium setzt sich aus dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, der MediaMobil Communication GmbH, der Deutschen Telekom Business Solutions GmbH, der jember GmbH sowie der BMW AG (Assoziierter Partner) zusammen. OHB übernimmt die Projektführung und die Systemarchitektur. Die Mission wird vom ESA-Programm Space for 5G/6G &amp; Sustainable Connectivity finanziert, einer Programmlinie für Forschung in Telekommunikationssystemen innerhalb des ESA-Direktorats für Konnektivität und sichere Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kombi macht&#8217;s</strong><br>Wer mit dem Auto auf Geschäftsreise ist, kennt vermutlich die Situation: Man möchte Funktionen des Fahrzeugs wie die Navigation nutzen, ein Telefonat oder einen Teamsanruf tätigen und stellt fest, dass der Dienst gestört ist. Das wäre nicht passiert, wenn ein Satellitensystem integriert worden wäre. In Kombination mit den terrestrischen Netzen kann das Satellitennetz auch in sehr dünn besiedelten und sogar unbewohnten Gebieten, in denen die Nutzer nicht auf eine Verbindung verzichten wollen, eine Abdeckung bieten. Die Chancen und Perspektiven der Nutzung von Satellitensystemen für die Automobilindustrie sollen nun in der V2X-Mission aufgezeigt werden. „V2X passt perfekt zu unserer Vision einer vernetzten, autonomen Zukunft. Wir freuen uns sehr, der Prime für dieses transformative Projekt zu sein. Durch die Nutzung von 5G und Satellitennetzen können wir künftig moderne Anwendungen liefern, mit denen die Automobil- und Mobilitätslandschaft neu gestaltet werden kann. Dabei ist Satellitenkommunikation ein essenzieller Bestandteil, um eine sichere und unterbrechungsfreie Kommunikation zu ermöglichen“, sagt Ariane Wyen, Direktorin für Technology Development Projects for Telecom, Navigation and Defense bei der OHB System AG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Konsortiums ist nicht nur die Verbesserung der Konnektivität von Fahrzeugen, sondern auch die Nutzung von Synergien zwischen Automobil- und Raumfahrtsystemen, um den Kunden zukunftsweisende Dienste anzubieten. Künftig könnten Pkw beispielsweise Daten über Luftverschmutzung oder den Straßenzustand liefern und diese an das Netzwerk zurücksenden, um entsprechende Maßnahmen davon abzuleiten. Die V2X-Mission wird somit Innovationen in der Automobil- und Telekommunikationsbranche vorantreiben und auch die Vorreiterrolle für die deutsche Industrie sichern, so Ariane Wyen: „Das Projekt dient auch als Demonstration der deutschen Technologieführerschaft in den Bereichen Raumfahrt und Telekommunikation. Es wird Europas Position im weltweiten Wettlauf um die Einführung fortschrittlicher V2X- und 5G-Technologien stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laurent Jaffart, ESA-Direktor für Konnektivität und sichere Kommunikation sagt: &#8222;Die V2X-Mission ist ein Beispiel für das Bestreben der ESA, Weltraumtechnologie für terrestrische Innovationen zu nutzen. Durch die Integration von Satellitenkommunikation mit 5G-Netzen ebnen wir den Weg für eine nahtlose Konnektivität, die die Automobilindustrie verändern wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Programm Space for 5G/6G &amp; Sustainable Connectivity der ESA</strong><br>Die Programmlinie Space for 5G/6G &amp; Sustainable Connectivity, die Teil der Advanced Research in Telecommunications Systems (ARTES) ist, fördert 5G- und 6G-Technologien zur Unterstützung der digitalen Transformation Europas durch die Integration von Satelliten- und Bodennetzen. Diese Verschmelzung von terrestrischen (TN) und nicht-terrestrischen Netzen (NTN) wird die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren, im Hinblick auf intelligente Mobilität, globale Abdeckung, Sicherheit und Netzstabilität revolutionieren. Das Programm zielt darauf ab, die Standardisierung nahtloser globaler Konnektivität für verschiedene Branchen und Anwendungen zu fördern, darunter Telemedizin, Teleunterricht und autonome Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe. Der ECSAT 5G/6G Hub (UK), der gemeinsam mit CGI und der britischen Weltraumbehörde gegründet wurde, ist ein Zentrum für Innovation und Demonstration, das auf die wachsenden Anforderungen von Interessengruppen wie Betreibern, Technologie- und Dienstanbietern sowie Anwendungsentwicklern zugeschnitten ist. Das ESTEC Telecom 5G/6G Lab (Niederlande) verfügt über eine Vielzahl von Testeinrichtungen für TN/NTN und bietet einen Raum für die Zusammenarbeit mit Industriepartnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg565651#msg565651" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Fraunhofer IIS eröffnet Labor im Weltall</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fraunhofer-iis-eroeffnet-labor-im-weltall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 16:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Strahlung, Hochvakuum und massive Temperaturschwankungen: Im Weltall herrschen Extrembedingungen, die für die Satellitenkommunikation eine anspruchsvolle Herausforderung darstellen. Mit dem Fraunhofer On-Board-Prozessor (FOBP) können Experimente im Weltall durchgeführt werden, um zu erforschen, ob neue Technologien auch unter realen Bedingungen funktionsfähig sind. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer IIS. Quelle: Fraunhofer IIS 18. April 2024. 18. April 2024 &#8211; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Strahlung, Hochvakuum und massive Temperaturschwankungen: Im Weltall herrschen Extrembedingungen, die für die Satellitenkommunikation eine anspruchsvolle Herausforderung darstellen. Mit dem Fraunhofer On-Board-Prozessor (FOBP) können Experimente im Weltall durchgeführt werden, um zu erforschen, ob neue Technologien auch unter realen Bedingungen funktionsfähig sind. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer IIS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer IIS 18. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPThermVakKammer1FraunhoferIISPaulPulkert.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Probelauf: In einer Thermal-Vakuum-Kammer bereitete sich der FOBP unter simulierten Weltall-Bedingungen auf den realen Einsatz vor. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" data-rl_caption="" title="Der Probelauf: In einer Thermal-Vakuum-Kammer bereitete sich der FOBP unter simulierten Weltall-Bedingungen auf den realen Einsatz vor. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPThermVakKammer1FraunhoferIISPaulPulkert26.jpg" alt="Der Probelauf: In einer Thermal-Vakuum-Kammer bereitete sich der FOBP unter simulierten Weltall-Bedingungen auf den realen Einsatz vor. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" class="wp-image-138398"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Probelauf: In einer Thermal-Vakuum-Kammer bereitete sich der FOBP unter simulierten Weltall-Bedingungen auf den realen Einsatz vor. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">18. April 2024 &#8211; Der FOBP hat in der vergangenen Woche die letzten Tests bestanden und seinen Dienst an Bord des <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/heinrich-hertz/" data-wpel-link="internal">Heinrich-Hertz-Satelliten</a> der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satellitenkommunikation steht oftmals vor dem Dilemma, dass leistungsfähigere Technologien erst dann eingesetzt werden, wenn ihre Funktionsfähigkeit auch im Weltall bewiesen werden konnte. Dies verzögert Fortschritte und hemmt das Innovationspotenzial der Satellitenbranche. Um diese Bremse zu lösen, hat das Fraunhofer IIS mit dem FOBP ein Labor im All eröffnet, das mit einem besonderen Feature ausgestattet ist: Auch in 36.000 Kilometern Höhe kann die Nutzlast des Satelliten jederzeit von der Erde aus angesteuert und für unterschiedliche Anwendungsfälle umprogrammiert werden. »Das kann man sich wie bei einem Smartphone vorstellen, das Updates installiert, um neuen Anforderungen gerecht zu werden«, sagt Rainer Wansch, Leiter der Abteilung »HF und SatKom Systeme«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeiten der Branche, die Experimentierplattform zu nutzen, sind daher genauso vielfältig wie die Satellitenkommunikation selbst. Ihr reibungsloser Ablauf ist darauf angewiesen, dass sich unterschiedliche Elemente zu einer nahtlosen Übertragungskette zusammenfügen. Dazu gehören die Bestandteile, die in einen Satelliten eingebaut werden, ebenso wie das Equipment, das in Form von Modems und Antennen die Kommunikation vom Boden aus ermöglicht. Damit diese einzelnen Elemente optimal zusammenwirken können, werden zudem unterschiedliche Konzepte erforscht, die darauf abzielen, die Kapazitäten möglichst effizient zu managen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hilfe im Katastrophenfall</strong><br>Wie eine leistungsfähigere Satellitenkommunikation künftig dabei helfen kann, den Informationsaustausch auf der Erde konkret zu verbessern, will das Fraunhofer IIS auch in eigenen Experimenten ergründen. Eines der Projekte ist eine Konsequenz aus der Flutkatastrophe im Ahrtal vor zwei Jahren. Damals beschädigten die Wassermassen die Kommunikationsinfrastruktur derart stark, dass der Mobilfunk über Tage hinweg lahmgelegt war. Nun soll untersucht werden, wie der FOBP mit seiner Flexibilität dazu beitragen kann, Rettungskräften einen sicheren und stabilen Direktzugriff zum Satelliten zu verschaffen. »Damit wäre die Kommunikation im Katastrophenfall gewährleistet – auch unabhängig vom Mobilfunk und dessen kommerziellen Anbietern«, sagt Rainer Wansch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Beispiel verdeutlicht, dass Satelliten eine immer bedeutendere Rolle für die Kommunikation am Boden einnehmen. In der neuen Mobilfunkgeneration werden die Flugkörper nun konsequent in das 5G-Netz integriert. Ziel sind »Non-Terrestrial Networks«, in denen der terrestrische und satellitenbasierte Datenverkehr zu hybriden Netzen verschmilzt. Diese sollen sicherstellen, dass der Mobilfunk sogar entlegene Regionen erreicht. Wie 5G über Satellit angebunden werden kann, auch das wird in einem Experiment mit dem FOBP erforscht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPMissionskontrollev2FraunhoferIISPaulPulkert.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Missionskontrolle: In diesem Raum überwacht das Fraunhofer IIS den FOBP und erteilt ihm Kommandos. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" data-rl_caption="" title="Die Missionskontrolle: In diesem Raum überwacht das Fraunhofer IIS den FOBP und erteilt ihm Kommandos. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="169" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPMissionskontrollev2FraunhoferIISPaulPulkert26.jpg" alt="Die Missionskontrolle: In diesem Raum überwacht das Fraunhofer IIS den FOBP und erteilt ihm Kommandos. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" class="wp-image-138396"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Missionskontrolle: In diesem Raum überwacht das Fraunhofer IIS den FOBP und erteilt ihm Kommandos. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltall-Simulation in Erlangen</strong><br>Das Labor im All können Forschungsinstitute und Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IIS nutzen. Unterstützt werden die Kommunikationsexperimente von der Testinfrastruktur in Erlangen. Dazu gehört eine Bodenstation inklusive Multiband-Satellitenantenne, die den FOBP überwachen und ansteuern kann. Das Fraunhofer IIS verfügt in Erlangen auch über eine Thermal-Vakuum-Kammer, in der sich die Technologien unter simulierten Weltall-Bedingungen in einem baugleichen FOBP-Modell auf den realen Einsatz vorbereiten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg560868#msg560868" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>UNIO: Nahtloser Wechsel zwischen 5G und Satelliteninternet in vernetztem Fahrzeug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unio-nahtloser-wechsel-zwischen-5g-und-satelliteninternet-in-vernetztem-fahrzeug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 18:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNIO demonstriert lückenlose Vernetzung von Fahrzeugen sowie reibungslosen Wechsel zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität. Erfolgreicher Test beweist Effizienz von UNIOs ‚Bridge‘-Produkt und ebnet den Weg für Revolution im Bereich vernetzter Mobilität mit „always-on“ Konnektivität. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 20. November 2023. München, 20. November [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">UNIO demonstriert lückenlose Vernetzung von Fahrzeugen sowie reibungslosen Wechsel zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität. Erfolgreicher Test beweist Effizienz von UNIOs ‚Bridge‘-Produkt und ebnet den Weg für Revolution im Bereich vernetzter Mobilität mit „always-on“ Konnektivität. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 20. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" data-rl_caption="" title="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26.jpg" alt="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" class="wp-image-133788" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 20. November 2023 – Das Münchner NewSpace Unternehmen UNIO hat einen erfolgreichen Test seines ‚Powered by UNIO‘ Bridge-Produkts durchgeführt, das es vernetzten Fahrzeugen ermöglicht, nahtlos zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität umzuschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer live-Demonstration in München am 20. November wechselte ein Testfahrzeug nahtlos zwischen einer 5G-Verbindung und einem Satellitennetzwerk. UNIOs ‚Brücke‘ gewährleistete erfolgreich, dass die Datenverbindung während des Wechsels zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Test demonstriert UNIO die Integration eines terrestrischen Netzwerks (4G, 5G) von O2 Telefónica mit einem nicht-terrestrischen (Satelliten-) Netzwerk (TN-NTN). Die Demonstration ist ein Meilenstein für diese Technologie, die für vernetzte Fahrzeuge unabdingbar ist, die sich zwischen Städten mit guter 5G-Abdeckung und ländlichen Gebieten mit unzureichender Netzwerkabdeckung bewegen. Die Brücke verbindet sich prioritär mit dem Satelliteninternet und stellt sicher, dass das Fahrzeug ohne Unterbrechungen vernetzt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIOs ‚Bridge’ ist das erste Produkt auf dem europäischen Markt, das diese Technologie anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katrin Bacic, CEO, UNIO: „Der Test ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum vernetzten Fahrzeug. Eine Technologie, die konstante und stabile Konnektivität – und Datenraten – gewährleisten kann, behebt eines der Kernprobleme der Branche – die Herausforderung, eine durchgängige Netzabdeckung in der Stadt und auf dem Land zu gewährleisten. Ich bin dankbar für die großartige Unterstützung durch unser UNIO Team, dessen Innovationskraft und technologisches Know-how dazu beigetragen haben, dieses faszinierende Ergebnis zu erzielen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Demonstration ist nur der erste Schritt in einer Reihe anspruchsvoller Tests, die das ‚Bridge’-Produkt weiterentwickeln und die Markteinführung begleiten sollen. Ziel des Prozesses ist die Entwicklung einer umfassenden Plattform, die überall eine zuverlässige Abdeckung bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Erfolg dieses Live-Tests in München wird UNIO im November und Dezember weitere Showcases und Tests durchführen, bei denen die Integration von AI-at-the-Edge, 5G-over-RF, WiFi und weiterentwickelten Versionen demonstriert werden soll, um das nahtlose und effiziente Funktionieren des Produkts sicherzustellen. Die Tests werden auch die Integration eines mithilfe von AI optimierten Positions- und Navigationssystems (PNT) umfassen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" data-rl_caption="" title="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26.jpg" alt="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" class="wp-image-133785" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Exemplare der ‚Powered by UNIO‘ Bridge werden Mitte 2024 an einen noch zu nennenden Ankerkunden geliefert. Die vollständige Markteinführung findet anschließend in der zweiten Hälfte des Jahres statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umfangreiche Datenerhebung- und Verarbeitung in Kombination mit auf Flottenmanagement und Wirtschaftlichkeit fokussierter Fahrzeugdiagnostik waren ein zentraler Bestandteil der Vorbereitung des Tests. Auf dieser Grundlage wird UNIO neben terrestrischen Anwendungen auch die Anwendung der Bridge-Technologie als Diagnostik- und Monitoring-Tool für Satellitenkonstellationen prüfen.<br>So wird UNIO genaue und schnell verfügbare Prognosen für seine Satelliten im All erstellen können. Diese Diagnostik ermöglicht ein optimiertes Kapazitäts-, Last-, Service- und Ressourcenmanagement, um Kundenanforderungen in der optimierten, hoch-effizienten Satellitenkonstellation zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über UNIO</strong><br>UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Unternehmen. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capitalfinanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für SatellitenKommunikation entscheidenden Kernbereichen. Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satellitenkonstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitäts- und Logistiksektor. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg556306#msg556306" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Deutsche Telekom und ESA peilen maximale Netz-Resilienz an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutsche-telekom-und-esa-peilen-maximale-netz-resilienz-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 16:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsame Initiative für sicherere Netze mit nahtloser, übergreifender Konnektivität. Bessere Integration von Satelliten mit Europäischer Weltraum-Organisation vereinbart. Weltweit erste 5G-Verbindung aus Stratosphäre über Intelsat-Satellitennetz. Eine Medieninformation der Deutschen Telekom. Quelle: Deutsche Telekom 27. Februar 2023. 27. Februar 2023 &#8211; „Always on“, so beschreiben die meisten Menschen ihren digitalen Alltag. Wie leicht dieser Alltag aus den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gemeinsame Initiative für sicherere Netze mit nahtloser, übergreifender Konnektivität. Bessere Integration von Satelliten mit Europäischer Weltraum-Organisation vereinbart. Weltweit erste 5G-Verbindung aus Stratosphäre über Intelsat-Satellitennetz. Eine Medieninformation der Deutschen Telekom.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Deutsche Telekom 27. Februar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Space_helps_everyone_stay_connected_esa_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Space_helps_everyone_stay_connected_esa_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Hybride Netze: In Zukunft werden Satelliten und Antennen-Plattformen in der Stratosphäre herkömmliche Netze ergänzen. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Februar 2023 &#8211; „Always on“, so beschreiben die meisten Menschen ihren digitalen Alltag. Wie leicht dieser Alltag aus den Fugen gerät, haben die Naturkatastrophen der letzten Jahre gezeigt. Zuletzt das Erdbeben in der Türkei. In solchen Situationen ist es für betroffene Personen von Vorteil, noch Mobilfunk zu empfangen. Im Ernstfall ist aber meistens auch die dafür nötige Infrastruktur am Boden beschädigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Telekom engagiert sich gemeinsam mit der Europäischen Weltraum-Organisation (ESA) für ausfallsichere Konnektivität. Das gilt auch im Krisenfall. Im Mittelpunkt stehen nahtlose Verbindungen zwischen terrestrischen Netzen und alternativen Netzen am Himmel und im Weltall. Auf dem Mobile World Congress haben die Partner vereinbart, gemeinsam an diesen hybriden Netzen der Zukunft zu arbeiten. Dafür haben beide in Barcelona ein Memorandum-of-Understanding (MoU) unterschrieben. Das Ziel: widerstandsfähigere und sicherere Konnektivität für die künftigen Anforderungen an Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist wichtig, falls Teile der Netztechnik am Boden ausfallen. Ein hybrides Netz könnte dann auf nicht-terrestrische Netz-Elemente zurückgreifen. Zum Beispiel auf Satelliten oder fliegende Antennen-Plattformen in der Stratosphäre. Diese Elemente ersetzen während einer Katastrophe die Infrastruktur am Boden. So bleibt der Kontakt zu betroffenen Personen oder Rettungs-Teams nahtlos erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben ein klares Ziel: Konnektivität für alle, immer und überall. Verbindungsalternativen wie Satelliten spielen eine entscheidende Rolle dabei unser terrestrisches Netz zu ergänzen, um eine Kontinuität der Dienste zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit der ESA ist ein wichtiger Schritt. Damit schaffen wir die technologischen Grundlagen für eine höhere Ausfallsicherheit unserer Netze. Durch die Kombination von terrestrischer und satellitengestützter Kommunikation. Dies wird die Reichweite unseres Netzes verbessern. Davon profitieren alle, die in Verbindung bleiben müssen“, sagte Claudia Nemat, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom für Technologie und Innovation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Javier Benedicto, amtierender ESA-Direktor für Telekommunikation und integrierte Anwendungen, sagte: „Die ESA unterstützt die Zukunft der Konnektivität, in der Satelliten mit terrestrischen Technologien integriert werden. Um eine allgegenwärtige, nahtlose und sichere Konnektivität für alle zu ermöglichen. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom, um die wichtigen Technologien in diesem Bereich zu entwickeln. Die ESA unterstützt die europäische und kanadische Industrie dabei, Innovationen zu fördern und im globalen Wettbewerb zu bestehen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Intelsat38ufdemWegzurBetankungESSCNESArianespaceCSG14.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Intelsat 38 wird Anfang August 2018 in Kourou auf den Start vorbereitet; hier ist er auf dem Weg zur Betankung zu sehen. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="Intelsat 38 wird Anfang August 2018 in Kourou auf den Start vorbereitet; hier ist er auf dem Weg zur Betankung zu sehen. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Intelsat38ufdemWegzurBetankungESSCNESArianespaceCSG26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Intelsat 38 wird Anfang August 2018 in Kourou auf den Start vorbereitet; hier ist er auf dem Weg zur Betankung zu sehen. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltpremiere: 5G ins All und zurück</strong><br>Die Deutsche Telekom hat die technische Machbarkeit dieser neuen Herausforderung bewiesen. Gemeinsam mit Partnern wie dem Satellitenspezialisten Intelsat. Seit Jahren testet die Telekom den Einsatz verschiedener Antennenplattformen in der Stratosphäre. Dabei hat das Unternehmen gezeigt, dass Verbindungen auch mit herkömmlichen Smartphones und 5G immer besser werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihren Partnern ist die Deutsche Telekom einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Bei Tests in Istrien (Kroatien) wurde weltweit zum ersten Mal eine orchestrierte 5G-Verbindung nahtlos über verschiedene Netzebenen aufgebaut. Sie reichte über Stratosphäre bis in den Weltraum und wieder zurück. Der aus der Stratosphäre bereitgestellte Mobilfunkdienst folgte dem Backhaul-Weg über den Satelliten und zurück zur Erde zu dessen Schnittstelle am Boden. Von dort flossen die Signale ins Kern-Netz oder zur Basisstation. Die Übertragung gelang mit einem Standard 5G-Mobiltelefon über einen 20 Mega-Hertz-Kanal. Im Luftraum über Pula erreichte die Telekom im Februar 2023 Datenraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das beweist, dass eine hybride Kommunikation über terrestrische und nicht-terrestrische Netze ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit bieten kann. Intelsat hat sich in der Vergangenheit bei der Bereitstellung von Konnektivität nach Naturkatastrophen bewährt. Das Unternehmen betreibt ein einheitliches, Multi-Orbit-Netz. Dieses Netz aus Satelliten bietet die Ausweich-Möglichkeit, die betroffenen Personen in Extremsituationen helfen kann. Die Multi-Orbit-Lösung von Intelsat ermöglicht eine nahtlose, sichere Nutzung. Auch der Wechsel zwischen Antennen-Plattformen und geostationären Satelliten ist möglich, wenn die Situation dies erfordert. Hilfe anfordern, über die Situation vor Ort berichten und den Einsatz der Rettungskräfte koordinieren – all das könnten alternative Netze in Extremsituationen besser ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Integration verschiedener Netzebenen</strong><br>Nicht-terrestrische Netze (NTN) sind Kommunikationsnetze mit Elementen im Weltraum und in der Luft. Dazu gehören Antennenplattformen in der Stratosphäre, so genannte HAPS (High Altitude Platform Station). Das können frei schwebende Höhenballons, Luftschiffe oder Motorsegler sein. Diese Segler können umweltfreundlich mit Solarenergie und Wasserstoff betrieben werden. Im Weltraum werden Satelliten eingesetzt, wie der im Test verwendete Intelsat-38. Um diese neuen Netzformen in bestehende Netze zu integrieren, müssen diese unterschiedlichen Kommunikations-Technologien aufeinander abgestimmt werden. So werden sie zu mehrdimensionalen Netzen, mit nahtlosen Übergängen zwischen den verschiedenen Schichten. Sie umspannen den Weltraum, den Himmel und die Erde. Das ist das Ziel der Deutschen Telekom in dieser Partnerschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Europäische Weltraum-Organisation</strong><br>Die Europäische Weltraum-Organisation (ESA) ist Europas Tor ins Weltall. Die ESA wurde 1975 als zwischenstaatliche Organisation gegründet. Sie steuert die Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten. So stellt sie sicher, dass Investitionen in die Raumfahrt den Bürgerinnen und Bürgern Europas und der Welt zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Vereinigtes Königreich. Assoziierte Mitglieder sind Lettland, Litauen, die Slowakei und Slowenien. Mit vier EU-Mitgliedstaaten hat die ESA eine formelle Zusammenarbeit vereinbart. Kanada nimmt im Rahmen eines Abkommens zur Kooperation an einigen ESA-Programmen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Koordinierung der finanziellen und personellen Ressourcen ihrer Mitglieder ist die ESA in der Lage, Programme und Aktivitäten durchzuführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Sie arbeitet besonders mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit Eumetsat bei der Entwicklung von meteorologischen Missionen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besuchen Sie uns &#8211; in Barcelona oder im Internet</strong><br>Erleben Sie unsere Produkte und Dienstleistungen live. Vom 27. Februar bis 2. März 2023 finden Sie die Deutsche Telekom in Halle 3 am Stand 3M31 und in Halle 8.1 am Stand 8.1C14 im 4YFN (&#8222;Four years from now&#8220;). Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen. Das Bühnenprogramm wird live gestreamt. Bitte besuchen Sie: <a href="https://mwc.telekom.com/2023" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://mwc.telekom.com/2023</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19776.msg545288#msg545288" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die deutsche Telekom</a></li>
</ul>
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		<title>Arianespace soll Comsats IS-41 und IS-44 für Intelsat starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-soll-comsats-is-41-und-is-44-fuer-intelsat-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 17:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Arianespace launcht in 2025 zwei Satelliten an Bord einer speziell zugeschnittenen Ariane 6. Der Vertrag überführt ein früheres Start-Abkommen und bringt einen zusätzlichen Satelliten an Bord. IS-41 und IS-44 werden Intelsats globale Konnektivität und 5G-Reichweite ausbauen. Eine Pressemitteilung von Arianespace. Quelle: Arianespace 30. November 2022. Washington, D.C., USA, 30 November 2022 &#8211; Arianespace hat mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Arianespace launcht in 2025 zwei Satelliten an Bord einer speziell zugeschnittenen Ariane 6. Der Vertrag überführt ein früheres Start-Abkommen und bringt einen zusätzlichen Satelliten an Bord. IS-41 und IS-44 werden Intelsats globale Konnektivität und 5G-Reichweite ausbauen. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace 30. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Ariane6StartlgESADavidDucros1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src=" https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Ariane6StartlgESADavidDucros260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Start einer Ariane-6-Rakete – Illustration.<br>(Bild: ESA / David Ducros)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Washington, D.C., USA, 30 November 2022 &#8211; Arianespace hat mit dem langjährigen Kunden Intelsat einen Vertrag über den Launch von zwei Satelliten-Nutzlasten, IS-41 und IS-44, mit der Schwerlast-Trägerrakete Ariane 64 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana in 2025 unterzeichnet. Die Vereinbarung überführt einen früheren Launch-Vertrag und nimmt einen zusätzlichen Satelliten an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir fühlen uns durch diesen weiteren bedeutenden Vertrag mit unserem langjährigen und vertrauensvollen Partner Intelsat erneut geehrt&#8220;, sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. &#8222;Intelsat vertraut uns zwei hochwertige Nutzlasten zum Launch an Bord unserer nächsten Generation von Schwerlast-Trägerraketen, Ariane 64, an. Das ist ein enormer Vertrauensbeweis für unser Team und unsere Trägerrakete! Diese besondere Kundenbeziehung besteht seit vier Jahrzehnten und umfasst das gesamte Ariane-Programm.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nach dem Launch auf Ariane 6 werden diese innovativen Satelliten Intelsats globale 5G-Reichweite und unser Portfolio von Medienkunden um dynamisch zugeschnittene Hochgeschwindigkeits-Konnektivität in Afrika, Europa, dem Nahen Osten und Asien erweitern und kommerzielle sowie staatliche Kunden im Segment Mobilität und im Mobilfunknetz-Backhaul ansprechen&#8220;, sagte David C. Wajsgras, CEO von Intelsat. &#8222;Ohne erstklassige und internationale Weltraum-Partner wie Arianespace wäre Intelsat nicht das weltweit führende Unternehmen, das es heute ist.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IS41andIS44artThalesAleniaSpace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Intelsat IS-41 und IS-44 im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)" data-rl_caption="" title="Intelsat IS-41 und IS-44 im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IS41andIS44artThalesAleniaSpace26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Intelsat IS-41 und IS-44 im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Thales Alenia Space baut die Satelliten IS-41 und IS-44, die auf der innovativen und flexiblen Produktlinie Space Inspire basieren. Die beiden software-gesteuerten Satelliten, die in der Umlaufbahn vollständig rekonfiguriert werden können, werden beim Start zusammen fast 8000 kg wiegen und in den gewünschten geostationären Transfer-Orbit gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 6 wurde im Grundriss konzipiert, um skalierbar zu sein und über ihre Lebensdauer hinweg stets neue Technologien integrieren zu können. Die schrittweise Weiterentwicklung von Ariane 6 soll die Leistung der von Arianespace angebotenen Launch-Dienstleistungen laufend verbessern und den Bedürfnissen von institutionellen und kommerziellen Kunden entgegenkommen. Die Programme werden von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) finanziert und verantwortet und vom Hauptauftragnehmer für das Trägerraketensystem von Ariane 6, ArianeGroup, umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Arianespace</strong><br>Arianespace erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 hat Arianespace über 1.100 Satelliten in den Orbit gebracht. Arianespace betreibt die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation Ariane 6 und Vega C, bei deren Entwicklung ArianeGroup bzw. Avio industrieseitig Hauptauftragnehmer waren. Das Unternehmen mit Sitz in Évry bei Paris verfügt über eine Einrichtung im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sowie über lokale Vertretungen in Washington D.C, Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Ariane- und Vega-Trägerraketenindustrie. ESA und CNES sind im Verwaltungsrat vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3422.msg541199#msg541199" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Arianespace</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere(r) interessante(r) Thread(s) zum Thema im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg541198#msg541198" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-soll-comsats-is-41-und-is-44-fuer-intelsat-starten/" data-wpel-link="internal">Arianespace soll Comsats IS-41 und IS-44 für Intelsat starten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat wird Mitglied der &#8222;Partner2Connect Digital Coalition&#8220; der ITU</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-wird-mitglied-der-partner2connect-digital-coalition-der-itu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 12:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Partnerschaft nutzt die Leistungsfähigkeit des ersten globalen einheitlichen Netzwerks, um Menschen zu verbinden, die dringend darauf angewiesen sind. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat (20. September 2022) via Business Wire (21. September 2022). September 20, 2022 02:49 PM Eastern Daylight Time &#8211; McLean (US-Bundesstaat Virginia) &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-wird-mitglied-der-partner2connect-digital-coalition-der-itu/" data-wpel-link="internal">Intelsat wird Mitglied der &#8222;Partner2Connect Digital Coalition&#8220; der ITU</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Partnerschaft nutzt die Leistungsfähigkeit des ersten globalen einheitlichen Netzwerks, um Menschen zu verbinden, die dringend darauf angewiesen sind. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat (20. September 2022) via Business Wire (21. September 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ITUpartnertoconnectlogo900.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ITU)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ITU)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ITUpartnertoconnectlogo260.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Grafik: ITU)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">September 20, 2022 02:49 PM Eastern Daylight Time &#8211; McLean (US-Bundesstaat Virginia) &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netze sowie führender Anbieter von Internet an Bord (Inflight Connectivity, IFC), ist der Partner2Connect Digital Coalition beigetreten. Bei dieser Koalition handelt es sich um eine von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) und den Vereinten Nationen (UN) gegründete Allianz verschiedener Interessengruppen. Mit der Beteiligung von Intelsat entstehen neue Möglichkeiten für die Telekommunikation, einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft und die Gesellschaft in der Welt zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Koalition wird Intelsat Satellitenverbindungen bereitstellen, um schwer zugänglichen, unversorgten Bevölkerungsgruppen, die keinen Internetzugang haben, sowie Millionen von Menschen, die nicht über die nötigen Mittel verfügen, Breitbandzugänge anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Die Partner2Connect Digital Coalition ist eine großartige Initiative zur Beschleunigung und Förderung der digitalen Inklusion”, sagte Intelsat-CEO Dave Wajsgras. “Einen Beitrag zu diesem gemeinsamen Ziel zu leisten, ist Teil der Mission von Intelsat, und die Entwicklung innovativer, satellitengestützter Technologien, die komplexe Kommunikationsprobleme lösen, steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Da noch immer Milliarden Menschen weltweit nicht vernetzt sind, müssen wir unsere Kräfte bündeln, um dafür zu sorgen, dass jeder von der Vernetzung profitieren kann, sei es für die Kommunikation, für die Arbeit oder für den Zugang zu Gesundheits-, Bildungs- oder öffentlichen Dienstleistungen, und das jederzeit und unter allen Umständen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Intelsat hat der Koalition Folgendes zugesichert:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusage 1:</strong> Erleichterung der digitalen Inklusion durch Schaffung einer Zukunft mit weltweiter Vernetzung über ein wirklich globales, einheitliches Multi-Orbit-Netzwerk</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat sichert zu, den Standard für unterbrechungsfreie globale Breitbanddienste zu setzen, indem das Unternehmen eine vereinfachte Konnektivität über sein Ökosystem eines softwaredefinierten, einheitlichen 5G-Multi-Orbit-Netzwerks anbietet. Dieses einheitliche System ermöglicht die einfache Implementierung nahtloser End-to-End-Dienste über verschiedene Technologien und Infrastrukturen hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusage 2:</strong> Erleichterung der digitalen Inklusion durch Nutzung der Vernetzung als grundlegendes Instrument für Bildung und Unterstützung bei Natur- oder von Menschen verursachten Katastrophen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat sichert zu, seine WLAN-Internetzugangslösungen zu nutzen, um bis 2025 100 Schulen in ländlichen und abgelegenen Regionen im Rahmen der von UNICEF und der ITU ins Leben gerufenen GIGA-Initiative zu vernetzen. Die angeschlossenen Schulen tragen zur Entwicklung der digitalen Kompetenz junger Erwachsener bei und werden zu Ankerpunkten für Kommunen, lokale Unternehmen und Dienstleistungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Zusage zur Inklusion sichert Intelsat zu, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) für die Bereitstellung von Sendezeit im Wert von bis zu 500.000 US-Dollar sowie der notwendigen Ausrüstung für den Einsatz bei Katastrophen zu unterzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusage 3:</strong> Fallstudien zur satellitengestützten Vernetzung als Hilfsmittel für die digitale Transformation</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der letzten Zusage von Intelsat werden White Papers erscheinen, die die Nachhaltigkeit satellitengestützter Lösungen veranschaulichen und Fallstudien und bewährte Praktiken im Zusammenhang mit Satelliten als Instrument der digitalen Transformation enthalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Verpflichtungen von Intelsat fügte Wajsgras hinzu, dass &#8222;das Erreichen einer sinnvollen und universellen Vernetzung ein ehrgeiziges Ziel ist, das nur durch Kollaborationen und Partnerschaften erreicht werden kann. Intelsat freut sich daher, seine Kompetenzen in die Koalition einbringen zu können, um all denen, die noch immer offline sind, eine sinnvolle Konnektivität zu ermöglichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über ähnliche Initiativen, darunter solche, die nach einem Ausfall der terrestrischen Infrastruktur zur wesentlichen Lösung für die betroffene Bevölkerung wurden, finden Sie <a href="https://web.archive.org/web/20220920153720/https://www.intelsat.com/resources/blog/intelsat-makes-pledge-to-itu-partner2connect-digital-coalition/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Intelsat hat die Basis der Satellitentechnologie geschaffen und betreibt das vertrauenswürdigste satellitengestützte Telekommunikationsnetz der Welt. Wir setzen unser unübertroffenes Know-how und unsere globale Präsenz dazu ein, um Menschen, Unternehmen und Gemeinschaften miteinander zu verbinden, ganz gleich, wie schwierig die Herausforderung ist. Intelsat baut die Zukunft der globalen Kommunikation mit dem weltweit ersten hybriden, softwaredefinierten 5G-Netz mit Multiorbit-Anbindung auf, das auf eine einfache, nahtlose und sichere Versorgung genau dann und dort ausgerichtet ist, wo unsere Kunden sie am meisten benötigen. Folgen Sie dem Marktführer für weltweite Konnektivität und „Imagine Here“ bei uns auf <a href="https://www.ses.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Intelsat.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg537971#msg537971" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li></ul>
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		<title>OHB, LuxSpace und OQ Technology unterzeichnen MOU</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-luxspace-und-oq-technology-unterzeichnen-mou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
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		<category><![CDATA[IoT]]></category>
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		<category><![CDATA[OQ Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Tiger-2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB und seine Tochtergesellschaft LuxSpace haben mit dem Satellitenbetreiber OQ Technology (OQ) eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Bereich von auf dem Internet-of-Things (IoT) basierenden Dienstleistungen auszuloten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Luxemburg, 18. Januar 2022. Durch die Zusammenarbeit zwischen OHB, LuxSpace und OQ soll für Kunden aus den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="ohb-und-seine-tochtergesellschaft-luxspace-haben-mit-dem-satellitenbetreiber-oq-technology-oq-eine-absichtserklarung-unterzeichnet-um-moglichkeiten-zur-zusammenarbeit-im-bereich-von-auf-dem-internet-of-things-iot-basierenden-dienstleistungen-auszuloten-eine-pressemitteilung-der-ohb-se-bremen">OHB und seine Tochtergesellschaft LuxSpace haben mit dem Satellitenbetreiber OQ Technology (OQ) eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Bereich von auf dem Internet-of-Things (IoT) basierenden Dienstleistungen auszuloten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm8e117de740ohb80.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm8e117de740ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Omar Qaise (Gründer und CEO von OQ Technology), Edgar Milic (CEO von LuxSpace) und Egbert Jan van der Veen (Geschäftsführer von OHB Venture Capital). (Bilder: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 18. Januar 2022. Durch die Zusammenarbeit zwischen OHB, LuxSpace und OQ soll für Kunden aus den verschiedensten Bereichen – darunter unter anderem Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Verteidigung und grüne Wirtschaft – ein erweitertes Portfolio an IoT-Dienstleistungen entwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Triton-X von LuxSpace als Trägerplattform</strong><br>Ein Teil der Absichtserklärung umfasst dabei die Nutzung der Triton-X-Satellitenplattform als Träger für die 5G-IoT-Nutzlast von OQ. Triton-X wird derzeit von LuxSpace im Rahmen des ARTES-Programms (Advanced Research in Telecommunications System) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt. Mit einer Startmasse von rund 200 Kilogramm, einer leistungsstarken On-Board-Verarbeitung und der Optimierung für Rideshare-Missionen ist die flexible Mikrosatellitenplattform gut geeignet, um die Nutzlast von OQ im niedrigen Erdorbit (LEO) zu platzieren. Nach Abschluss der Entwicklungsphase soll Triton-X bis Mitte 2023 bereit für die Integration erster Nutzlasten sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenverarbeitung in Echtzeit für abgelegene Gebiete</strong><br>Die 5G-IoT-Nutzlast von OQ eignet sich besonders für Anwendungen, die eine schnelle Datenverarbeitung in Echtzeit in abgelegenen und ländlichen Gebieten erfordern, insbesondere in Branchen wie der Öl- und Gasgewinnung, Logistik, Bergbau, KI, Drohnensteuerung, Fahrzeugtelematik und Verteidigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindung von Endgeräten mit Satelliten mit Standard-Mobilfunkchips</strong><br>OQ ist das einzige Unternehmen weltweit, das standardisierte 3GPP-Mobilfunktechnologie für Narrowband-IoT (NB-IoT) nutzt und für die Verbindung von Endgeräten mit Satelliten auf Standard-Mobilfunkchips zurückgreift. Da diese Standardchips bereits für 5 US-Dollar zu haben sind, während spezielle Satellitenchips 150 US-Dollar und mehr kosten, kann OQ erhebliche Kosteneinsparungen bieten. Zudem müssen Nutzer keine neue Hardware entwickeln, sondern können auf bereits vorhandene NB-IoT-Geräte zurückgreifen, um in abgelegenen Gebieten Dienste von OQ Technology zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„OQ Technology ist eines der vielversprechendsten Unternehmen im Bereich des satellitengestützten Internet-of-Things, mit dem wir gesprochen haben. Ich bin überzeugt, dass die Technologie von OQ großes Potenzial hat und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team sowohl im Upstream- als auch im Downstream-Bereich“, sagt Egbert Jan van der Veen, Geschäftsführer von OHB Venture Capital.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Edgar Milic, CEO von LuxSpace, fügt hinzu: „Es sind erstaunliche Zeiten in der kommerziellen Raumfahrt. Die Einführung neuer Anwendungen aus dem Weltraum beschleunigt sich dank bahnbrechender Satellitentechnologien wie Triton-X und der Vision von Satellitenbetreibern wie OQ Technologies massiv.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Anerkennung durch OHB, eines der führenden deutschen Raumfahrt- und Technologieunternehmen, und seine Tochtergesellschaft LuxSpace zeigt die Stärke unserer Technologie und das Potenzial, das sie für den globalen IoT-Markt bietet“, freut sich Omar Qaise, Gründer und CEO von OQ Technology.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit &#8222;Tiger-2&#8220; startete OQ letztes Jahr seinen ersten kommerziellen Nanosatelliten und testete damit erfolgreich sein Dual-Mode-Satelliten-/Mobilfunk-IoT-Modem unter rauen Wüstenbedingungen. Für dieses Jahr strebt OQ an, seine Konstellation um weitere Satelliten zu erweitern. Durch seine wachsende Konstellation ist OQ dazu in der Lage, seinen 5G-IoT-Kunden im Rahmen einer einzigen Roaming-Vereinbarung kostengünstig eine globale Abdeckung anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OQ Technology</strong><br><a href="https://www.oqtec.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OQ Technology</a> ist der weltweit erste 5G-IoT-Satellitenbetreiber, der globale Mobilfunk-IoT- und Machine-to-Machine-Kommunikationslösungen über Satelliten anbietet. Das Unternehmen hat erfolgreich Narrowband-IoT-Konnektivität über Satelliten im niedrigen Erdorbit (LEO) implementiert und demonstriert und stellt eine globale Konstellation bereit, um 3GPP-kompatible Satelliten-IoT-Telekommunikationsdienste für Mobilfunkbetreiber und Kunden in Branchen wie Energie, Bergbau, Logistik, Schifffahrt, Landwirtschaft und Verteidigung anzubieten. Die patentierte Technologie des Unternehmens, die einfach in bestehende Mobilfunkchips eingebettet werden kann, ermöglicht Milliarden von Nutzern auf der ganzen Welt eine allgegenwärtige IoT-Konnektivität an jedem Ort und sowohl über terrestrische als auch über Satellitennetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über LuxSpace</strong><br>LuxSpace wurde 2004 als Tochterunternehmen der OHB SE gegründet und hat seinen Sitz im SES Business Center in Luxemburg. LuxSpace ist ein integrierter Anbieter von Mikrosatelliten- und Anwendungslösungen für den globalen institutionellen und kommerziellen Markt. Das Unternehmen kann auf eine Erfolgsbilanz von fünf erfolgreich in Betrieb genommenen Raumfahrtsystemen verweisen, darunter der im September 2020 gestartete Satellit Triton-2/ESAIL, und verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung integrierter Datendienste mit besonderem Schwerpunkt auf dem Bereich der maritimen Erdbeobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg526320#msg526320" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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		<title>DeSK Zukunftsworkshop: Breitbandanbindung, 5G/6G, autonomes Fahren und IoT</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-zukunftsworkshop-breitbandanbindung-5g-6g-autonomes-fahren-und-iot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[VATM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Experten aus ganz Deutschland treffen sich zum Zukunftsworkshop des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation (DeSK) in Stuttgart. Vertreter aus Industrie, Politik, Forschung und Wissenschaft diskutieren über die zukünftigen Trends der Satellitenkommunikation – mit Blick auf Breitbandanbindung, 5G/6G, autonomes Fahren und Internet of Things (IoT). Eine Pressemitteilung des DeSK. Quelle: DeSK. Backnang, 13. Oktober 2021: Die allumfassende [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Experten aus ganz Deutschland treffen sich zum Zukunftsworkshop des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation (DeSK) in Stuttgart. Vertreter aus Industrie, Politik, Forschung und Wissenschaft diskutieren über die zukünftigen Trends der Satellitenkommunikation – mit Blick auf Breitbandanbindung, 5G/6G, autonomes Fahren und Internet of Things (IoT). Eine Pressemitteilung des DeSK.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GruppenbildZukunftsworkshop2021Stg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GruppenbildZukunftsworkshop2021Stg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gruppenbild: DeSK-Zukunftsworkshop in Stuttgart. (Bild: DeSK)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 13. Oktober 2021: Die allumfassende Konnektivität hat das Zukunftsinstitut in Frankfurt als den „wirkungsmächtigsten Megatrend“ unserer Zeit identifiziert. Die universelle Vernetzung initiiert einen grundlegenden Wandel unserer Gesellschaft.<br>Unter diesem Aspekt diskutierten die Mitglieder des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) über die hohe Relevanz der Konnektivität für den gesellschaftlichen Wandel und damit verbunden die digitale Souveränität als grundlegende Basis zu unabhängigem Handeln im Cyber- und Informationsraum. Dafür soll ein Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr aufgebaut werden mit der Zielsetzung, digitale und technologische Entwicklungen auf nationaler Ebene für öffentliche sowie private Bereiche zu optimieren. Ferner soll das Zentrum einen Raum für innovative und interdisziplinäre Forschung in einem sicheren Umfeld bieten.<br>Als Beispiel dafür stellte die Universität der Bundeswehr Münchens innerhalb des Zukunftsworkshops das Projekt ‚SeRANIS – Seamless Radio Access Network for Internet of Space‘ vor. Der Forschungsfokus liegt hierbei auf Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung, Datenverarbeitung, Satellitentechnik, Resilienz sowie Entwicklungsmanagement.<br>Bei einem weiteren Impulsvortrag wurde das Vorhaben ‚BOS@Satcom‘ der Polizei Niedersachen präsentiert. Dieses zeigt vor dem Hintergrund eines ständig wachsenden Kommunikationsbedarfs neue Wege in Verbindung mit Satellitenkommunikation für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) auf. Es gilt, die bereits genutzten Kommunikationsstrukturen durch eine landesweit verfügbare Satellitenkommunikationsinfrastruktur zu erweitern und für BOS bereitzustellen. Die Förderung der Entwicklung eines neuen Ansatzes für Ad-Hoc-Vernetzung über Satellit soll auch als Betriebs- und Notfallnetz genutzt werden. Als eine Weiterentwicklung des Ansatzes soll der Ausbau auf andere Bundesländer geprüft werden.<br>Der Verband für Telekommunikation und Mehrwertdienste – VATM – erläuterte im Rahmen des Vortrags ‚Politische Sichtbarkeit von Breitbandanbindung via Satellit – Voucher-Diskussion und Analyse‘ die Bedeutung der Satellitenkommunikation für eine schnelle und unbürokratische Breitbandanbindung. Außerdem wurde die Relevanz von satellitengestützten ad hoc-Netzen als eine wertvolle Redundanz zu den bestehenden Netzen des Digitalfunks BOS und kommerzieller Mobilfunknetze für die BOS beleuchtet.<br>Neben den hochkarätigen externen Referenten lieferten auch Vertreter des Netzwerks Impulsvorträge zu innovativer Antennentechnologie, Mobilität und Entwicklung des Breitbandausbaus in Deutschland.<br>Diverse Kontakte wurden außerdem über diese Plattform zusammengeführt. Das DeSK übernimmt die Koordination, um den Austausch der Akteure weiter zu forcieren. Dabei sollen vor allem neue Themen, Trends und Technologieentwicklungen eruiert und bestenfalls zukünftige Konsortien zusammengebracht werden.<br>Weiterführende Informationen zum DeSK-Netzwerk und dessen Aktivitäten finden Sie unter: <a href="https://desk-sat.com/startseite" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.desk-sat.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg520780#msg520780" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=765.msg520782#msg520782" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg520783#msg520783" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg520783#msg520783" target="_blank" rel="noopener">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/desk-zukunftsworkshop-breitbandanbindung-5g-6g-autonomes-fahren-und-iot/" data-wpel-link="internal">DeSK Zukunftsworkshop: Breitbandanbindung, 5G/6G, autonomes Fahren und IoT</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Start-up ge­winnt Aus­schrei­bung für in­no­va­ti­ven Test­sa­tel­li­ten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-up-gewinnt-ausschreibung-fuer-innovativen-testsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 19:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Space Startup]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt sich im Rahmen der europäischen Weltraumorganisation ESA für die Förderung von Start-ups ein. Ein deutsches Raumfahrt-Start-up hat am 5. Juli 2021 den Zuschlag zum Bau und Betrieb eines innovativen Testsatelliten für Breitbandinternet im sehr niedrigen Erdorbit erhalten. Der Testsatellit &#8222;LoLaSat&#8220; (Low Latency communication [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/start-up-gewinnt-ausschreibung-fuer-innovativen-testsatelliten/" data-wpel-link="internal">Start-up ge­winnt Aus­schrei­bung für in­no­va­ti­ven Test­sa­tel­li­ten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt sich im Rahmen der europäischen Weltraumorganisation ESA für die Förderung von Start-ups ein. Ein deutsches Raumfahrt-Start-up hat am 5. Juli 2021 den Zuschlag zum Bau und Betrieb eines innovativen Testsatelliten für Breitbandinternet im sehr niedrigen Erdorbit erhalten. Der Testsatellit &#8222;LoLaSat&#8220; (Low Latency communication Satellite) soll unter anderem die Laufzeiten der Signale stark verkürzen und den Weg für Internet via Satellit auch für Virtual Reality beziehungsweise Augmented Reality und bestimmte Anwendungen beim autonomen Fahren ebnen. Eine Pressemitteilung des DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vleololasatS4GmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vleololasatS4GmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>LoLaSat – ein kleiner Niedrigflieger.<br>(Bild: S4 GmbH)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start-up gewinnt Ausschreibung für innovativen Testsatelliten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Junge, innovative Unternehmen spielen eine immer größere Rolle in der Raumfahrt &#8211; auch in Deutschland. &#8222;Start-ups bereichern die Raumfahrt. Sie bringen frischen Wind in die Branche und treiben Technologieentwicklungen voran. Wir fördern diese Entwicklung und setzen uns stark für junge Unternehmen in der deutschen Raumfahrtlandschaft ein. Deshalb freuen wir uns sehr, dass ein Konsortium um das Würzburger Start-up S4 GmbH (Smart Small Satellite Systems) im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA den innovativen Testsatelliten LoLaSat entwickeln, bauen und in einem sehr niedrigen Erdorbit betreiben wird. Mit diesem Satelliten forscht das junge Unternehmen an schnellem Internet aus dem All mit sehr kurzen Signallaufzeiten und leistet damit Pionierarbeit in knapp 300 Kilometern über der Erde&#8220;, betont Dr. Walther Pelzer, Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, die im Auftrag der Bundesregierung das deutsche ESA-Budget steuert. So finanziert sie auch mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Ausschreibung des VLEO-Projekts (Very Low Earth Orbit) aus dem sogenannten ARTES-Programm der ESA. Läuft alles nach Plan, dann soll der Testsatellit Ende 2023 in den Weltraum starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schnelles Internet ohne lange Laufzeiten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer modernen Welt sollte eine gute Internetversorgung eigentlich selbstverständlich sein. Ebenso werden große Ansprüche an eine hohe Verfügbarkeit mobiler Datenversorgung gestellt. In Deutschland gibt es nach wie vor zahlreiche Haushalte, die nicht oder nur unzureichend an das Internet angebunden sind. Ebenso gibt es große Engpässe der mobilen Anbindung abseits der dicht bevölkerten Regionen sowie im Flug- und Schifffahrtsbereich. &#8222;In Gebieten, in denen der terrestrische Netzausbau nicht möglich, beziehungsweise wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, ergänzen schon heute verfügbare Satellitennetze unsere Kommunikationsinfrastruktur. So gibt es mehr und mehr Fluglinien, die ihre Flugzeuge über Funkverbindungen per Satellit ans Internet anschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleiches gilt für den Schiffsverkehr. Auch gibt es bereits viele Initiativen, die satellitenbasiertes Internet of Things (IoT) anbieten sowie erste Satellitenmegakonstellationen für Breitbanddienste&#8220;, betont Dr. Pelzer. Neben dem wachsenden Bedarf nach mehr Datenübertragungskapazitäten sind für einige Anwendungen geringe Latenzen &#8211; also kurze Signallaufzeiten &#8211; extrem wichtig. Beispiele hierfür sind Virtual Reality beziehungsweise Augmented Reality und bestimmte Anwendungen beim autonomen Fahren. Allerdings stoßen hierbei viele Satellitenverbindungen an ihre Grenzen: Durch den großen Abstand der Satelliten zur Erdoberfläche haben die Signale eine verhältnismäßig lange Laufzeit, die aber durch die Wahl niedrigerer Orbits verkürzt werden kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vleoorbitDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vleoorbitDLRCCBYNCND302.jpg" alt=""/></a><figcaption>Satelliten und ihre Umlaufbahnen.<br>(Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neuer Orbit, neue Perspektiven</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionell befinden sich Kommunikationssatelliten wie die Fernsehsatelliten im geostationären Orbit, etwa 36.000 Kilometer über der Erdoberfläche. Es bestehen bereits Konstellationen im mittleren Erdorbit, etwa 8.000 Kilometer über der Erdoberfläche. Weitere befinden sich im niedrigen Erdorbit in etwa 500 bis 1.200 Kilometern Höhe im Aufbau. Im VLEO-Projekt soll nun ein Satellit auf einer noch niedrigeren Flugbahn im sogenannten sehr niedrigen Erdorbit in einer Höhe von etwa 200 bis 300 Kilometern ausgesetzt werden. Neben der kürzeren Signallaufzeit bringt VLEO einige andere Eigenschaften mit sich &#8211; manche davon positiv, manche negativ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wird der Start des Satelliten einfacher. Durch die geringe Entfernung zur Erde wird für die Kommunikation weniger Energie benötigt, wodurch Kommunikationstechnologien, die bereits auf der Erde zum Beispiel für 5G-Anwendungen eingesetzt werden, kostengünstiger werden. Allerdings überfliegen Satelliten im VLEO Orte auf der Erde deutlich schneller als Satelliten auf höheren Umlaufbahnen. Das führt zu Signalverschiebungen, die die Kommunikation anspruchsvoller werden lassen. Außerdem herrscht in niedrigen Umlaufbahnen verhältnismäßig viel Restatmosphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist Fluch und Segen zugleich: Zum einen kann atomarer Sauerstoff in diesen Schichten die Geräte des Satelliten angreifen. Die Restatmosphäre bremst zudem den Satelliten kontinuierlich ab, was er regelmäßig mit seinen Triebwerken kompensieren muss, um seine Höhe zu halten. Auf der anderen Seite &#8222;entsorgt&#8220; die starke Bremskraft der Restreibung den Satelliten automatisch, wenn er sein Betriebsende erreicht hat. So wird der nicht mehr genutzte Satellit innerhalb weniger Wochen in der Atmosphäre verglühen. Der sehr niedrige Erdorbit ist somit selbstreinigend &#8211; eine sehr positive Eigenschaft, die zur nachhaltigen Raumfahrt beiträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsam zum Ziel</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konsortium um S4 GmbH hat nun die Aufgabe, den Einfluss des VLEO auf die Satellitenkommunikation näher zu untersuchen. Hierzu wird es einen kleinen Satelliten bauen, starten und mehrere Monate im VLEO betreiben, um verschiedene Experimente durchzuführen. Das Start-up übernimmt die Leitung des Konsortiums, legt das System aus, baut es und wird den Raketenstart beschaffen. Der weltweit agierende Anbieter für Kommunikationsnutzlasten TESAT Spacecom aus Backnang bei Stuttgart wird die innovative Kommunikationstechnologie des Satelliten entwerfen und bauen. Das Zentrum für Telematik aus Würzburg &#8211; ein Schwesterunternehmen von S4 GmbH &#8211; ist für die benötigten Bodentechnologien und den Betrieb des Satelliten zuständig.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>5G-Auktion &#8211; Mehr als Lizenzen gegen Geld</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/5g-auktion-mehr-als-lizenzen-gegen-geld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 07:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Datenrate]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mainzer Dienstsitz der Bundesnetzagentur werden seit dem 19. März 2019 die Lizenzen für die Funkfrequenzen des neuen Mobilfunkstandards 5G versteigert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. &#8222;Bei dieser Auktion bekommen die Anbieter die Lizenzen nicht einfach gegen Geld. Sie müssen sehr strenge Auflagen einhalten. Kommunikationssatelliten können den Anbietern [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Mainzer Dienstsitz der Bundesnetzagentur werden seit dem 19. März 2019 die Lizenzen für die Funkfrequenzen des neuen Mobilfunkstandards 5G versteigert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Bei dieser Auktion  bekommen die Anbieter die Lizenzen nicht einfach gegen Geld. Sie müssen sehr strenge Auflagen einhalten. Kommunikationssatelliten können den Anbietern dabei helfen, diese Forderungen zu erfüllen&#8220;, betont Dr. Marc Hofmann, 5G-Experte in der Abteilung Satellitenkommunikation beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11042019093847_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11042019093847_small_1.jpg" alt="DLR CC-BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Mit Hilfe von Satelliten lückenlos vernetzte Erde &#8211; Illustration
<br>
(Bild: DLR CC-BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Große Hoffnungen – hohe Auflagen</strong>
<br>
 Die Politik knüpft an den Zuschlag für das Netz der Zukunft hohe Auflagen: Bis Ende des Jahres 2022 müssen mindestens 98 Prozent aller Haushalte in jedem Bundesland, alle Schienenwege mit mehr als 2.000 Fahrgästen pro Tag sowie alle Autobahnen und wichtige Bundesstraßen mit einer mobilen Datengeschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s versorgt werden. Alle übrigen Bundesstraßen müssen bis Ende des Jahres 2024 mit derselben Geschwindigkeit folgen. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch alle Landes- und Staatsstraßen, Seehäfen, Wasserstraßen und die übrigen Bahnverbindungen mit 50 Mbit/s abgedeckt werden. Von diesen Zielen sind die mitbietenden Unternehmen teilweise noch weit entfernt – das 360.000 Quadratkilometer große Territorium der Bundesrepublik und die darin lebenden 83 Millionen Einwohner mit schnellem Internet zu versorgen, ist eine Herkulesaufgabe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei 5G sind die Hürden größer, denn diese Frequenzen sind höher als bei der bisherigen LTE-Technologie. Das bedeutet, sie übertragen zwar Daten mit noch schnellerer Geschwindigkeit, haben aber eine vergleichsweise geringe Reichweite von unter einem Kilometer. „Für eine Abdeckung in der Fläche müssten die Anbieter in den kommenden Jahren die Anzahl der Antennen um ein Vielfaches erhöhen. Kommunikationssatelliten können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Auflagen im vorgegebenen Zeitrahmen und ohne explodierende Kosten zu erreichen&#8220;, erklärt DLR-5G-Koordinator Marc Hofmann. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11042019093847_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11042019093847_small_2.jpg" alt="DLR CC-BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Kommunikationssatellit für Nutzer im Flugzeug und am Erdboden &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: DLR CC-BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mobilfunknetz wird selbst mobil</strong>
<br>
 In den bisherigen Mobilfunknetzen hat Raumfahrt eine untergeordnete oder gar keine Rolle gespielt. Satellitentechnologie kann den Mobilfunkausbau für 5G aber dort ergänzen und unterstützen, wo die bisherige Technologie an ihre Grenzen kommt und terrestrische Verfahren zu langsam oder zu teuer sind. So fördert das DLR Raumfahrtmanagement gemeinsam mit der europäischen Weltraumagentur ESA Entwicklungen, die das 5G-Netz noch leistungsfähiger machen. Das geschieht zum Beispiel mit einem mobilen 5G-Funkmast, der mit einer Satellitenverbindung ausgerüstet ist, sodass man an jedem Ort der Welt ein lokales Netz der nächsten Generation aufspannen und an das Kernnetz anschließen kann. Diese Technologie soll zum Beispiel das 5G-Netz an schwer zugänglichen Stellen ausbauen oder in Katastrophengebieten die Kommunikationsfähigkeit der Einsatzkräfte sicherstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Satellitentechnologie im Mobilfunk einsetzen zu können, arbeiten deutsche Forschungseinrichtungen und Firmen mit internationalen Partnern daran, dass der Satellit fest im 5G-Standard verankert wird: „Das ist die Voraussetzung dafür, beide Technologien miteinander zu verflechten. Unser Ziel ist, dass innovative Satellitenkommunikationstechnologie zeitnah bereitsteht, um abgelegene 5G-Funkmasten ohne aufwändige Verlegearbeiten direkt an das Kernnetz der Mobilfunkbetreiber anzubinden. Auch bewegliche Plattformen wie Züge, Schiffe und Flugzeuge können dann mittels Satellitenkommunikation eine eigene 5G-Funkzelle mitführen, die über das All mit der restlichen Infrastruktur verbunden ist&#8220;, verdeutlicht Marc Hofmann. Das Mobilfunknetz würde also selbst mobil und der Endanwender könnte seine Geräte ohne Unterbrechungen nutzen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/5g-auktion-mehr-als-lizenzen-gegen-geld/" data-wpel-link="internal">5G-Auktion &#8211; Mehr als Lizenzen gegen Geld</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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