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	<title>Astronauten &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Astronauten &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Die ESA-Astronaut:innen Sophie Adenot und Raphaël Liégeois für ISS-Mission ernannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-esa-astronautinnen-sophie-adenot-und-raphael-liegeois-fuer-iss-mission-ernannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 17:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA Astronaut:innen Sophie Adenot und Raphaël Liégeois sind für ihre ersten Raumflüge zur Internationalen Raumstation (ISS) auf Missionen ausgewählt worden, die derzeit für 2026 geplant sind. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA 22. Mai 2024. 22. Mai 2024 &#8211; Dieser bedeutende Meilenstein wurde heute vom ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher auf der Tagung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA Astronaut:innen Sophie Adenot und Raphaël Liégeois sind für ihre ersten Raumflüge zur Internationalen Raumstation (ISS) auf Missionen ausgewählt worden, die derzeit für 2026 geplant sind. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 22. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SophieAdenotRaphaelLiegeoisESAAConigli2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sophie Adenot und Raphaël Liégeois. (Bild: ESA - A. Conigli)" data-rl_caption="" title="Sophie Adenot und Raphaël Liégeois. (Bild: ESA - A. Conigli)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SophieAdenotRaphaelLiegeoisESAAConigli26.jpg" alt="Sophie Adenot und Raphaël Liégeois. (Bild: ESA - A. Conigli)" class="wp-image-140312"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sophie Adenot und Raphaël Liégeois. (Bild: ESA &#8211; A. Conigli)</figcaption></figure>



<p>22. Mai 2024 &#8211; Dieser bedeutende Meilenstein wurde heute vom ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher auf der Tagung des Weltraumrates am 22. und 23. Mai 2024 in Brüssel bekanntgegeben.</p>



<p>Der Generaldirektor bemerkte: „Die Ernennung von Sophie und Raphaël als nächste ESA- Astronaut:innen, die zur <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iss/" data-wpel-link="internal">Internationalen Raumstation</a> fliegen, ist ein bedeutender Meilenstein für die ESA und seinen Astronautenjahrgang 2022. Sie ist ein greifbares Ergebnis unseres Engagements, eine starke europäische Präsenz im internationalen Kontext fortzusetzen. Da sich die Explorationstätigkeiten in nie dagewesenem Tempo entwickeln, ist die Entsendung von zwei neu graduierten ESA-Astronauten in den Weltraum ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Erhaltung des europäischen Know-hows, um Europas langfristige Beteiligung an laufenden Programmen wie Artemis sowie an künftigen Projekten im Bereich bemannte Raumfahrt und Exploration sicherzustellen.&#8220;</p>



<p>Sophie und Raphaël, Mitglieder des jüngsten Jahrganges von ESA-Astronaut:innen, die 2022 ausgewählt wurden, schlossen kürzlich ihre einjährige Grundausbildung ab, die ihren Höhepunkt in ihrer offiziellen Abschlussfeier am 22. April im Europäischen Astronautenzentrum in ESA in Deutschland erreichte.</p>



<p>Mit der Ernennung von Sophie und Raphaël sollen die ersten beiden Astronaut:innen des ESA-Astronautenjahrganges 2022 zu Langzeitmissionen zur Internationalen Raumstation aufbrechen, wobei Sophie als Erste fliegen soll, gefolgt von Raphaël.</p>



<p>„Mit Sophies und Raphaëls Einsatz für ISS-Expeditionen erleben wir die Verwirklichung ihrer lebenslangen Träume und Bestrebungen, die sowohl ihre persönlichen Leistungen als auch die kollektive Leistung des Teams symbolisieren, das sie im Europäischen Astronautenzentrum ausgebildet hat&#8220;, bemerkte Daniel Neuenschwander, Direktor für Bemannte und Unbemannte Raumfahrt bei der ESA. „Heute werden diese beiden erstaunlichen Personen die ESA als zuverlässigen Partner an Bord der Raumstation vertreten und die Wettbewerbsfähigkeit der ESA verkörpern.&#8220;</p>



<p>Sophie wurde 1982 in Frankreich geboren und ist Ingenieurin, Testpilotin für Hubschrauber und Oberst bei der französischen Luft- und Raumfahrtbehörde. „Es ist eine große Ehre, für diese Mission ausgewählt zu werden! Ich bin wirklich begeistert, einen neuen Teil dieser Reise zu beginnen, der es mir ermöglichen wird, einen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung und Exploration an Bord der Internationalen Raumstation zu leisten. Und zu denken, dass ich dazu in der Lage sein werde, Frankreich und Europa mit der ESA zu vertreten, verleiht diesem Abenteuer eine neue Dimension.&#8220;</p>



<p>Raphaël wurde 1988 in Belgien geboren und hat einen Werdegang in biomedizinischer Technik und Neurowissenschaften. „Vor einem Monat haben wir uns alle versammelt, um das Ende unserer Grundausbildung zu feiern, und jetzt habe ich die Chance, eine Mission zur ISS zu erhalten. Ich kann es einfach nicht erwarten, diese neue bevorstehende Herausforderung anzugehen und dort oben die Farben Belgiens und ESA tragen zu können!&#8220;</p>



<p>Sophie und Raphaël gelangen in die anschließenden Phasen der Vorbereitung und des missionsspezifischen Trainings und erwerben während ihrer Reise zu allen Partnerstandorten tiefgreifendere Kenntnisse, die sie während der Astronauten-Grundausbildung erworben haben, und bereiten sich auf ihre zugeteilten Missionen vor, wobei sie sich auf bestimmte Aufgaben und Experimente konzentrieren, die im Weltraum durchgeführt werden sollen.</p>



<p>Während ihrer Missionen auf der Raumstation werden ESA-Astronaut:innen zahlreiche wissenschaftliche Experimente durchführen, von denen viele aus Europa stammen, medizinische Forschung betreiben, zur Erdbeobachtung beitragen und an Betriebs- und Wartungsaufgaben der Raumstation beteiligt sein.</p>



<p>Die neuesten <a href="https://www.raumfahrer.net/die-esa-astronautenklasse-2022-graduiert/" data-wpel-link="internal">Abgänger:innen des neuesten ESA-Astronautenjahrganges</a>, darunter Sophie Adenot, Pablo Álvarez Fernández, Rosemary Coogan, Raphaël Liégeois und Marco Sieber, kommen nun für Raumfahrt in Frage. ESA will, dass alle fünf neuen Astronaut:innen bis 2030 zu Missionen zur Internationalen Raumstation aufbrechen.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg561787#msg561787" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>4. offene Ausschreibung für das russische Kosmonautenkorps abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/4-offene-ausschreibung-fuer-das-russische-kosmonautenkorps-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 13:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>69 Frauen unter den knapp 1.400 Bewerbern. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: RIA Nowosti, TASS.ru, ZPK. Moskau, 21. Dezember 2023 &#8211; Die nunmehr 4. offene Ausschreibung für das russische Kosmonautenkorps ist am 20. Dezember abgeschlossen worden. Wie das Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau am Donnerstag mitteilte, sind seit dem 10. Juli [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">69 Frauen unter den knapp 1.400 Bewerbern. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: RIA Nowosti, TASS.ru, ZPK.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GCTCWikipErrabeeccbysa25.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Gelände des Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums. (Bild: Wikipedia Errabee cc-by-sa-2.5)" data-rl_caption="" title="Das Gelände des Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums. (Bild: Wikipedia Errabee cc-by-sa-2.5)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GCTCWikipErrabeeccbysa2526.jpg" alt="Das Gelände des Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums. (Bild: Wikipedia Errabee cc-by-sa-2.5)" class="wp-image-135022"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Gelände des Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums. (Bild: Wikipedia Errabee cc-by-sa-2.5)</figcaption></figure>



<p>Moskau, 21. Dezember 2023 &#8211; Die nunmehr 4. offene Ausschreibung für das russische Kosmonautenkorps ist am 20. Dezember abgeschlossen worden. Wie das Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau am Donnerstag mitteilte, sind seit dem 10. Juli dafür insgesamt 1.394 Bewerbungen eingegangen, darunter 69 von Frauen. 41 von ihnen, darunter acht Frauen, würden nun eingeladen, um sich medizinischen Untersuchungen zu unterziehen. Nach Auskunft des Direktors für die bemannten Raumfahrtprogramme der GK Roskosmos, Sergej Krikaljow, haben nur vier bis sechs von ihnen eine Chance, aufgenommen zu werden. Ihre Namen sollen im März kommenden Jahres bekanntgegeben werden.</p>



<p>Die russische Kosmonautenabteilung hat derzeit 23 aktive Mitglieder, darunter nur eine Frau, und 4 Kandidaten.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg557145#msg557145" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Russland sucht Kosmonauten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-sucht-kosmonauten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 07:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kandidaten für Flüge zur Russischen Orbitalstation ROS benötigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS, ZPK. Moskau, 11. Juli 2023 &#8211; Die GK Roskosmos und das Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin suchen seit Montag Kandidaten für künftige Flüge zur Russischen Orbitalstation ROS. Im Rahmen der nunmehr vierten freien Ausschreibung könnten sich alle [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kandidaten für Flüge zur Russischen Orbitalstation ROS benötigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS, ZPK.</p>



<p>Moskau, 11. Juli 2023 &#8211; Die GK Roskosmos und das Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin suchen seit Montag Kandidaten für künftige Flüge zur Russischen Orbitalstation ROS. Im Rahmen der nunmehr vierten freien Ausschreibung könnten sich alle Frauen und Männer im Alter bis zu 35 Jahren bewerben, berichten Moskauer Nachrichtenagenturen. Anmeldeschluss sei der 30. Oktober.</p>



<p>Hauptvoraussetzung für die Teilnahme sei, dass die Kandidaten die Auswahlkriterien erfüllen, heißt es weiter. Die ZKP-Psychologin Shanna Schewtschenko betonte aber, dass man vor allem auf Ingenieure, Piloten und IT-Spezialisten zähle. Der Kommandeur der Kosmonautenabteilung, Oleg Kononenko, sagte, man brauche bis zu sechs neue Anwärter. Wünschenswert sei, dass die Hälfte davon Frauen seien.</p>



<p>Bei den Ausschreibungen 2012 und 2018 waren jeweils acht und 2021 vier Kandidaten aufgenommen worden. Die russische Kosmonautenabteilung zählt derzeit 26 Mitglieder.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg551409#msg551409" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Moskauer Raumfahrtmuseum ehrt nicht geflogene Kosmonauten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/moskauer-raumfahrtmuseum-ehrt-nicht-geflogene-kosmonauten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2023 15:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Namenstafeln beim Start von Meteor-M Nr. 2-3 ins All gebracht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: TASS. Moskau, 8. Juli 2023 &#8211; Das Moskauer Raumfahrtmuseum ehrt jene rund 50 russischen Kosmonauten, die ihre Ausbildung zwar erfolgreich absolviert haben, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht ins All geflogen sind. Das Projekt des Autors Maxim Bobrow trägt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Namenstafeln beim Start von Meteor-M Nr. 2-3 ins All gebracht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: TASS.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/m2-3prepb2rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Meteor-M Nr. 2-3 auf Fregat-Oberstufe bei den Startvorbereitungen. (Bild: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Meteor-M Nr. 2-3 auf Fregat-Oberstufe bei den Startvorbereitungen. (Bild: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/m2-3prepb2rosc26.jpg" alt="Meteor-M Nr. 2-3 auf Fregat-Oberstufe bei den Startvorbereitungen. (Bild: Roskosmos)" class="wp-image-128544"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Meteor-M Nr. 2-3 auf Fregat-Oberstufe bei den Startvorbereitungen. (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p>Moskau, 8. Juli 2023 &#8211; Das Moskauer Raumfahrtmuseum ehrt jene rund 50 russischen Kosmonauten, die ihre Ausbildung zwar erfolgreich absolviert haben, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht ins All geflogen sind. Das Projekt des Autors Maxim Bobrow trägt den Namen &#8222;Auch Helden&#8220;, meldet die Nachrichtenagentur TASS am Freitag.</p>



<p>Bobrow erinnerte auf der Schau daran, dass von den 20 Mitgliedern der sogenannten Gagarinschen Garde lediglich 12 in den Weltraum gestartet sind. Zu Ehren der anderen acht Kosmonauten habe man Tafeln mit ihren Namen an Kleinsatelliten angebracht, die am 27. Juni zusammen mit dem neuen Wettersatelliten Meteor-M Nr. 2-3 auf die Umlaufbahn geschossen wurden. Weitere acht bisher unbekannte Namen seien auf anderen Satelliten verewigt worden. Nach Beendigung der Funktionsdauer dieser Satelliten würden neue Namensschilder auf neuen Apparaten installiert.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3193.msg551257#msg551257" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astronauten &amp; Kosmonauten Nachrichten</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KinderUni 2023 – Das Auswahlverfahren ist abgeschlossen – Bekanntgabe der „Gewinner*innen&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kinderuni-2023-das-auswahlverfahren-ist-abgeschlossen-bekanntgabe-der-gewinnerinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 10:44:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität Bayreuth]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Abstimmung des Auswahlverfahrens zur KinderUni 2023 an der Universität Bayreuth war wieder sehr spannend. Zehn Professor*innen hatten sich dem Verfahren gestellt und mit einem Foto und schlagkräftigem Titel für ihren Beitrag geworben. Eine Pressemitteilung der Universität Bayreuth. Quelle: Universität Bayreuth 8. Mai 2023. 8. Mai 2023 &#8211; Die Kinder haben an die 3.000 Stimmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kinderuni-2023-das-auswahlverfahren-ist-abgeschlossen-bekanntgabe-der-gewinnerinnen/" data-wpel-link="internal">KinderUni 2023 – Das Auswahlverfahren ist abgeschlossen – Bekanntgabe der „Gewinner*innen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Abstimmung des Auswahlverfahrens zur KinderUni 2023 an der Universität Bayreuth war wieder sehr spannend. Zehn Professor*innen hatten sich dem Verfahren gestellt und mit einem Foto und schlagkräftigem Titel für ihren Beitrag geworben. Eine Pressemitteilung der Universität Bayreuth.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Bayreuth 8. Mai 2023.</p>



<p>8. Mai 2023 &#8211; Die Kinder haben an die 3.000 Stimmen vergeben und ihre vier Wunschthemen ausgewählt: Diesmal wird es bei der KinderUni um Hexenkessel, Sonnenstürme, Sport ist Mord? und aufräumende Roboter gehen.</p>



<p>Die KinderUni richtet sich an Schüler*innen der 2. bis 6. Jahrgangsstufe aller Schularten. Start ist am 21. Juni 2023. An der Universität Bayreuth hat die KinderUni Tradition: Schon seit 2007 findet sie statt, stets mit actionreichen Vorträgen und einer großen Themenauswahl. Die KinderUni will die Neugierde von Kindern aufgreifen und ihnen Wissen auf hohem Niveau mit Freude vermitteln, die Begeisterung der Kinder für wissenschaftliche Fragestellungen wecken, einen neuen Bildungsort für Kinder in der Region erschließen und allen Kindern Zugang zu außerschulischer Bildung ermöglichen.</p>



<p><strong>Datum/Zeit/Ort:</strong> 21. Juni, 28. Juni, 5. Juli, 12. Juli, 17.15 – 18.00 Uhr, Audimax, Campus der Uni Bayreuth. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eltern müssen jedoch draußen bleiben, für sie gibt es ein attraktives Begleitprogramm.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/525022mainnasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sonnensturm zielt Richtung Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)" data-rl_caption="" title="Sonnensturm zielt Richtung Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/525022mainnasa60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sonnensturm zielt Richtung Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)</figcaption></figure>



<p><strong>Das sind die ausgewählten Vorträge der KinderUni 2023:</strong></p>



<p><strong>Termin: 21. Juni 2023, 17.15 Uhr<br>Kinder-Vortrag: Chemische Experimente aus dem kleinsten Hexenkessel der Welt</strong><br>Prof. Dr. Anna Schenk, Physikalische Chemie<br>Mit spannenden Experimenten tauchen wir ein in die Welt von winzig kleinen Nano-Teilchen mit verrückten Eigenschaften. Zwar sind diese „Zwergen&#8220;-Teilchen für das menschliche Auge unsichtbar, doch begegnen sie uns im Alltag überall. Wir werden in unserem „Hexenkessel&#8220; Nano-Teilchen selbst herstellen und Gold in allen Farben erstrahlen lassen. Außerdem wollen wir die winzigen Teilchen sichtbar machen und die geheimnisvollen Kräfte ergründen, die im Nano-Kosmos wirken.</p>



<p><strong>Termin: 28. Juni 2023, 17.15 Uhr<br>Kinder-Vortrag: Von Funkverbindungen durch Sonnenstürme und geheimnisvollen Codes</strong><br>Prof. Dr. Sascha Kurz, Wirtschaftsmathematik<br>Wie kann man einen Mars-Rover steuern, wenn Sonnenstürme die Funkverbindung stören? Wie können Astronauten über tausende Kilometer Entfernung mit der Erde sprechen? Warum kann man eine CD noch hören, auch wenn kleine Kratzer darauf sind? Was &#8222;liest&#8220; der Scanner an der Supermarktkasse eigentlich? Ihr werdet sehen, wie geheimnisvolle Codes und ein bisschen Mathe helfen können, Fehler in Nachrichten zu erkennen bzw. sogar zu korrigieren.</p>



<p><strong>Termin: 5. Juli 2023, 17.15 Uhr<br>Kinder-Vortrag: Sport ist Mord? Wie sich Bewegung auf deinen Körper auswirkt</strong><br>Prof. Dr. Othmar Moser, Exercise Physiology and Metabolism<br>In diesem Vortrag werden wir besprechen, warum Menschen, die regelmäßig Sport machen, nicht früher sterben, sondern im Gegenteil, länger leben. Zugleich werden wir diskutieren, ob es bald eine Tablette geben kann, die den Sport ersetzen wird nach dem Motto: ich schaue fern und bewege mich nicht, nehme eine Tablette und mein Körper „glaubt&#8220; Sport zu treiben.</p>



<p><strong>Termin: 12. Juli 2023, 17.15 Uhr<br>Kinder-Vortrag: Nie wieder aufräumen! – Robbie macht´s</strong><br>Prof. Dr. Nicola Bilstein, Marketing &amp; Dienstleistungsmanagement<br>Sollte ein Roboter dein Zimmer aufräumen? Wie kannst du entscheiden, ob er das gut gemacht hat? Was passiert, wenn der Roboter einen Fehler macht? Wann ist Zimmeraufräumen eine Dienstleistung und warum bist du in deinem Alltag ständig von Dienstleistungen umgeben, zum Beispiel wenn du mit dem Bus zur Schule fährst, per Handy mit Freunden telefonierst, bei TikTok postest oder zum Arzt gehst?</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg548815#msg548815" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
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		<title>Universität Stuttgart bildet Astronaut*innen für ESA aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/universitaet-stuttgart-bildet-astronautinnen-fuer-esa-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 18:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IRS]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) hat fünf neue Astronautinnen und Astronauten ausgewählt. Sie werden unter anderem vom Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart mit Vorlesungen in Raumfahrttechnik ausgebildet. Diese Vorlesungen sind Bestandteil des Astronauten-Grundlagentrainings und wurden bereits in den Jahren 2009 und 2015 vom IRS angeboten. Die Auswahl der Universität Stuttgart als einer der Ausbildungsstandorte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) hat fünf neue Astronautinnen und Astronauten ausgewählt. Sie werden unter anderem vom Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart mit Vorlesungen in Raumfahrttechnik ausgebildet. Diese Vorlesungen sind Bestandteil des Astronauten-Grundlagentrainings und wurden bereits in den Jahren 2009 und 2015 vom IRS angeboten. Die Auswahl der Universität Stuttgart als einer der Ausbildungsstandorte gründet auf der vorhandenen Expertise und der Lehrerfahrung in der Raumfahrttechnik. Eine Pressemitteilung der Universität Stuttgart.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Stuttgart 14. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AstronautenKandidatinnenKandidatenESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="17 von der ESA ausgewählte Astronauten-Kandidatinnen und -Kandidaten. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="17 von der ESA ausgewählte Astronauten-Kandidatinnen und -Kandidaten. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AstronautenKandidatinnenKandidatenESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">17 von der ESA ausgewählte Astronauten-Kandidatinnen und -Kandidaten. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p>14. Dezember 2022 &#8211; Im März 2019 gab die Europäische Weltraumorganisation (ESA) die Ausschreibung für neue Astronaut<em>*</em>innen bekannt. Am 23. November 2022 wurden die ausgewählten Kandidat*innen der Öffentlichkeit vorgestellt: fünf Karriere-Astronaut*innen (Vollzeit) sowie elf Mitglieder der Astronautenreserve (für eine spätere Ausbildung oder für bestimmte Missionen).</p>



<p><strong>ESA hat fünf Astronaut*innen für künftige Missionen ausgewählt </strong></p>



<p>Die fünf Berufsastronaut*innen sind Sophie Adenot (Frankreich, Hubschrauber-Testpilotin), Pablo Álvarez Fernández (Spanien, Luft- und Raumfahrtingenieur), Rosemary Coogan (Vereinigtes Königreich, Doktorin der Astronomie), Raphael Liégois (Belgien, Doktor der Neurowissenschaften) und Marco Sieber (Schweiz, Doktor der Medizin). Unter den Reserve-Astronaut*innen sind mit Amelie Schönenwald und Nicola Winter die ersten deutschen Astronautinnen. Außerdem hat die ESA zum ersten Mal einen Parastronauten ausgewählt, John McFall, der im Alter von 19 Jahren ein Bein verlor und damit der erste Astronautenkandidat mit Behinderung überhaupt ist.</p>



<p>Die ausgewählten Kandidat*innen sind in ihren Fachgebieten hervorragend qualifiziert und haben in dem sehr anspruchsvollen Auswahlverfahren bewiesen, dass sie „das Zeug dazu haben“, um Astronautin oder Astronaut zu werden. Bevor sie jedoch „flugfähig“ sind, müssen sie einen international anerkannten Wissensstand in einer Vielzahl von Bereichen erreichen. Dafür werden sie das so genannte „Astronauten-Grundlagentraining“ absolvieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AGerstwaehrendEVAESANASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Alexander Gerst, der 2009 am Grundlagentraining teilnahm, während eines Außenbordeinsatzes. (Bild: ESA/NASA)" data-rl_caption="" title="Alexander Gerst, der 2009 am Grundlagentraining teilnahm, während eines Außenbordeinsatzes. (Bild: ESA/NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AGerstwaehrendEVAESANASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Alexander Gerst, der 2009 am Grundlagentraining teilnahm, während eines Außenbordeinsatzes. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure>



<p>Das Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart wurde nun ausgewählt, einen wichtigen Teil dieser Grundausbildung zu übernehmen, der sich speziell auf die Grundlagen der Raumfahrttechnik bezieht. „Während dieses Trainings erhalten die angehenden Astronautinnen und Astronauten einen ersten Einblick in die Raumfahrtsysteme, wobei sie sich zunächst mit der Weltraumumgebung und ihren Auswirkungen befassen“, erklärt Prof. Stefanos Fasoulas, Geschäftsführender Direktor des IRS. Dazu gehört unter anderem eine Einführung in die Aerodynamik sowie in die in einem Raumfahrzeug benötigten Subsysteme wie Energieversorgung, Thermalkontrolle oder Lebenserhaltungssysteme. Weitere Vorlesungen befassen sich mit den Themen Flugdynamik, Steuerung und Navigation. Die Astronaut*innen eignen sich dabei Wissen über beispielsweise Bahnmechanik und -manöver, Lagebestimmung und -regelung an, oder auch über den Zugang zum Weltraum und Wiedereintritt.</p>



<p>Das Team der Universität Stuttgart setzt sich aus erfahrenen Dozentinnen und Dozenten zusammen. Im Auftrag der ESA bereitet das Team derzeit insgesamt 20 Vorlesungen vor. Der Prozess umfasst inhaltliche Diskussionen mit dem ESA Basic Training Team und einen Zertifizierungsprozess sowohl für die Vorlesungen als auch für die Dozent*innen. Die Vorlesungen werden voraussichtlich Ende 2023 im Europäischen Astronautenzentrum in Köln stattfinden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3349.msg542418#msg542418" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA wählt neue Astronautinnen und Astronauten aus</a></li>
</ul>
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		<title>DeSK: Mondlandung – Hollywood im Weltall oder Meilenstein der Weltgeschichte?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-mondlandung-hollywood-im-weltall-oder-meilenstein-der-weltgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 06:30:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[Backnang]]></category>
		<category><![CDATA[DeSK]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandungsgegner]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Eversberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Astrophysiker Dr. Thomas Eversberg nimmt die Teilnehmenden im Backnanger Bürgerhaus mit auf eine Reise zwischen Mythen und Wahrheiten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 28. Juli 2022. Backnang, 28. Juli 2022: DeSK-Geschäftsführerin Dilara Betz konnte mit Unterstützung des Ensembles der Bläserphilharmonie Rems-Murr unter der Leitung von Volkmar Schwozer bei ihrer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Astrophysiker Dr. Thomas Eversberg nimmt die Teilnehmenden im Backnanger Bürgerhaus mit auf eine Reise zwischen Mythen und Wahrheiten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DeSK 28. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ThomasEversbergDeSKTeamPaulMattausch500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Referent Astrophysiker Dr. Thomas Eversberg (Mitte) mit Vertreter*innen des DeSK-Teams. (Bild: Paul Mattausch)" data-rl_caption="" title="Referent Astrophysiker Dr. Thomas Eversberg (Mitte) mit Vertreter*innen des DeSK-Teams. (Bild: Paul Mattausch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ThomasEversbergDeSKTeamPaulMattausch260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Referent Astrophysiker Dr. Thomas Eversberg (Mitte) mit Vertreter*innen des DeSK-Teams. (Bild: Paul Mattausch)</figcaption></figure>



<p>Backnang, 28. Juli 2022: DeSK-Geschäftsführerin Dilara Betz konnte mit Unterstützung des Ensembles der Bläserphilharmonie Rems-Murr unter der Leitung von Volkmar Schwozer bei ihrer Begrüßung die über 180 Gäste am 26. Juli 2022 im Backnanger Bürgerhaus mit dem Frank Sinatra-Klassiker ‚Fly me to the moon‘ auf den spannenden Vortragsabend zum Thema „Hollywood im Weltall – Waren wir wirklich auf dem Mond?“ einstimmen.</p>



<p>Spektakuläre geschichtliche und politische Ereignisse in der Welt können von Laien nicht leicht überprüft werden. Wem können wir im Hinblick auf eine Flut von Informationsquellen überhaupt noch trauen? Was ist real und was nicht? Wurden die Pyramiden von Außerirdischen gebaut und hat das Pentagon den 11. September 2001 selbst inszeniert?</p>



<p>Im Jahr 1969 sind die ersten Menschen zum Mond geflogen – eines der wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte. Diese Tatsache*) wird jedoch immer wieder angezweifelt und als Inszenierung abgetan. Im Rahmen der diesjährigen DeSK-Impulse beleuchtete der Referent – Astrophysiker Dr. Thomas Eversberg – die wichtigsten Argumente der „Mondlandungsgegner“ mit Unterstützung von Fotos, Filmen und physikalischer Fakten.</p>



<p>Sich mit diesen auseinanderzusetzen und diese auf ihre Folgerichtigkeit zu prüfen, ist seine Herangehensweise. Dabei zeigt er Werkzeuge auf, die uns Orientierung in einer undurchschaubaren Welt geben – zusammen mit einer guten Portion Logik.</p>



<p>In diesem Zusammenhang analysiert er 9 Thesen der Mondlandungsgegner.</p>



<p>Dass auf den Bildern keine Sterne am Himmel zu sehen sind, liegt an einer Überbelichtung, denn nachdem es sich um keine astronomische Mission handelte, war die Sichtbarkeit der Sterne nicht relevant bei den Aufnahmen, sondern die Geschehnisse auf dem Mond sollten ‚scharf‘ gezeigt werden.</p>



<p>Auch das Argument der verschiedenen Schattenrichtungen und -längen wurde widerlegt, indem man die Gegebenheiten auf der Erde nachstellt: Es zeigt sich, dass die Länge des Schattens abhängig von der Position der Lichtquelle und dem Untergrund ist. So zeigt er ein Bild, auf dem der Schatten einer Antenne ‚geknickt‘ ist, da dieser auf einen unebenen Stein bzw. Fels fällt. Im Umkehrschluss bedeutet es jedoch nicht, dass die Antenne tatsächlich geknickt ist.</p>



<p>„Informieren Sie sich intensiv über Primärliteratur. Fakten zu prüfen, ist harte Arbeit. Jeder kann im Internet unbewiesene Behauptungen aufstellen“, erklärt der Referent. Zu der angeblichen Gefährdung durch Kondensstreifen könne er z.B. keine fundierten Fakten liefern, da er sich nicht auf dieses Thema spezialisiert hat. „Ich bleibe lieber auf dem Mond“.</p>



<p>Die Aussage, dass Astronauten komplett verstrahlt sein müssten, ist ebenfalls nicht korrekt, „als Vielflieger sind Sie einer höheren Strahlendosis ausgesetzt“. Die Gesamtdosis der Apollo-17-Besatzung lag bei 9 mSv (Millisievert), die jährliche Grenzdosis in Deutschland bei 20 mSv.</p>



<p>Zu guter Letzt merkt er an, dass in Zeiten des kalten Krieges die Sowjetunion sicherlich konkrete Beweise für eine ‚gefälschte‘ Mondlandung gegen die USA vorgebracht hätte.</p>



<p>Technisch hält Herr Dr. Eversberg eine erneute Mondlandung für möglich, ob das aktuell jedoch im Interesse der Menschheit ist?</p>



<p>Im Anschluss an den faszinierenden Vortrag hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, noch letzte Unklarheiten zu klären und bei einem Get-together im Freien weiter zu diskutieren. Bei der Danksagung überreichte der DeSK-Vorstandsvorsitzende Dr. Hans-Peter Petry dem Referenten ein Präsent mit einigen irdischen Leckereien.</p>



<p>Die zehnten ‚Jubiläums-DeSK-Impulse‘ sind für Frühjahr/Sommer 2023 geplant.</p>



<p>Die Veranstaltung wird von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart freundlicherweise unterstützt.</p>



<p><strong>Über das Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong><br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen.</p>



<p>Ziel des DeSK ist es, die inzwischen 46 Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘.</p>



<p>Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert.</p>



<p><em>*) Anmerkung der Redaktion: Im Original-Text stand &#8222;Behauptung&#8220;, allerdings ist die Landung auf dem Mond die geschichtliche Tatsache und die Leugnung der selben die unbeweisbare Behauptung.</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3479.msg536544#msg536544" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Apollo-Programm</a></li></ul>
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		<title>Forscherin der FAU untersucht Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf Skelett</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/forscherin-der-fau-untersucht-auswirkungen-der-schwerelosigkeit-auf-skelett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 09:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Skelett]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=112997</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lange Aufenthalte im Weltall schädigen die Knochenstruktur zum Teil irreparabel und lassen Teile des Skeletts um bis zu zehn Jahre vorzeitig altern. Das hat eine Sportwissenschaftlerin der FAU gemeinsam mit Forschenden aus Deutschland, Kanada und den USA nachgewiesen. Eine Information der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) 21. Juli 2022. 21. Juli 2022 &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Lange Aufenthalte im Weltall schädigen die Knochenstruktur zum Teil irreparabel und lassen Teile des Skeletts um bis zu zehn Jahre vorzeitig altern. Das hat eine Sportwissenschaftlerin der FAU gemeinsam mit Forschenden aus Deutschland, Kanada und den USA nachgewiesen. Eine Information der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) 21. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkelettFurFurWikipCCBYSA30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Menschliches Skelett (Frontansicht). (Grafik: FurFur Wikipedia CC BY-SA 3.0)" data-rl_caption="" title="Menschliches Skelett (Frontansicht). (Grafik: FurFur Wikipedia CC BY-SA 3.0)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkelettFurFurWikipCCBYSA3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Menschliches Skelett (Frontansicht). (Grafik: FurFur Wikipedia CC BY-SA 3.0)</figcaption></figure>



<p>21. Juli 2022 &#8211; Angepasste Trainingsprogramme in Verbindung mit medikamentöser Unterstützung könnten Astronautinnen und Astronauten auf künftigen Missionen besser schützen. Ihre Erkenntnisse, die auch für die Behandlung rheumatologischer Erkrankungen im klinischen Alltag genutzt werden sollen, haben die Forschenden im renommierten Wissenschaftsjournal Nature Scientific Reports veröffentlicht.</p>



<p>Fliegt der Mensch eines Tages zum Mars? Eine solche Mission wird seit Jahrzehnten diskutiert – und sie ist nicht nur abhängig von den technischen Voraussetzungen. „Wenn Menschen drei Jahre ununterbrochen im Weltall unterwegs sind, müssen wir auch die gesundheitlichen Belastungen im Blick haben“, sagt Dr. Anna-Maria Liphardt. „Das gilt bereits für heutige Flüge, bei denen Astronautinnen und Astronauten meist nicht länger als sechs Monate der Schwerelosigkeit ausgesetzt sind.“</p>



<p><strong>Nach Flug: Knochen bis zu zehn Jahre gealtert</strong><br>Liphardt ist Sportwissenschaftlerin, hat am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und an der Deutschen Sporthochschule Köln promoviert und erforscht am Universitätsklinikum Erlangen die Auswirkungen rheumatisch-entzündlicher Erkrankungen auf unser Skelett. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Kanada und den USA hat sie in einer Langzeitstudie untersucht, wie sich die Knochenstruktur im Weltall verändert und wie sie sich auf der Erde wieder erholt. 14 Männer und drei Frauen wurden vor ihrem Start ins Weltall sowie sechs und zwölf Monate nach ihrer Rückkehr gecheckt: die Knochendichte und Stärke von Tibea und Radius, also des Schienbeins und der Speiche, wurden ebenso bestimmt wie die trabekuläre Mikrostruktur im Knocheninneren. Anhand von Biomarkern in Blut und Urin wurde außerdem der Knochenumsatz gemessen.</p>



<p>Die Ergebnisse sind besorgniserregend: Selbst zwölf Monate nach dem Flug hatten sich neun von 17 Astronauten nicht vollständig erholt und zeigten eine um bis zu zwei Prozent reduzierte Knochenstärke und -mineraldichte. „Das klingt nicht spektakulär, aber es entspricht einem altersbedingten Knochenverlust von mindestens einem Jahrzehnt“, erklärt Anna-Maria Liphardt. „Die Konsequenz ist, dass die Betroffenen mit deutlich früher beginnender Osteoporose und Anfälligkeit für Brüche rechnen müssen.“ Im Unterschied zur Alterung auf der Erde ist bei den Astronautinnen und Astronauten weniger die Knochenhülle, sondern vielmehr die innere Knochenstruktur betroffen. Einige der untersuchten Probandinnen und Probanden wiesen bereits irreparable Schädigungen der stäbchenförmigen Trabekel auf. Liphardt: „Wir konnten zeigen, dass die Regeneration umso schwieriger ist, je länger die Astronautinnen und Astronauten im Weltall waren.“</p>



<p><strong>Training und Medikation müssen angepasst werden</strong><br>Größere Regenerationsprobleme hatten auch jene Personen, bei denen vor dem Flug ein höherer Knochenumsatz festgestellt wurde. „Knochenumsatz bedeutet, dass Zellen abgebaut und wieder neu gebildet werden“, erklärt Liphardt. „Menschen mit höherer körperlicher Aktivität haben einen höheren Knochenumsatz – die Schwierigkeit besteht darin, diese Aktivität während der Weltraummission aufrecht zu erhalten.“ Zwar gebe es auf der ISS verschiedene Angebote für sportliche Betätigung, vom Laufband über das Fahrradergometer bis hin zu Kraftübungen wie dem Kreuzheben. Entscheidend sei jedoch, das Trainingsprogramm während des Fluges besser an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Liphardt: „Es ist eine besondere Herausforderung, neue Geräte zu entwickeln, die in der Schwerelosigkeit funktionieren und wenig Platz beanspruchen.“</p>



<p>Profitieren könnten Astronautinnen und Astronauten auch von Medikamenten, wenn sie zusätzlich zur Bewegung während des Fluges eingenommen werden. Dazu zählen beispielsweise Bisphosphonate, die bereits erfolgreich zur Behandlung und Vorbeugung von Osteoporose zum Einsatz kommen, weil sie den Knochenabbau hemmen. „Bisphosphonate werden von der NASA bereits eingesetzt, allerdings weiß man noch zu wenig darüber, wie sie in der Mikrogravitation genau wirken“, erklärt Liphardt. „Wir empfehlen, die Kombination aus medikamentöser Therapie und körperlichem Training weiter systematisch zu untersuchen.“</p>



<p><strong>Erkenntnisse für medizinischen Alltag</strong><br>Mit ihrer Studie liefern die Forschenden nicht nur Erkenntnisse für künftige Weltraummissionen. Muskel- und Knochenschwund infolge von Bewegungsmangel sind auch ein zentrales Problem bei chronischen Erkrankungen auf der Erde. „In der Rheumatologie ist nicht immer klar, welche Schäden durch die Entzündung und welche durch Immobilität verursacht werden“, sagt Liphardt. „Unsere Studie könnte deshalb auch den Grundstein für neue oder angepasste Therapien legen.“</p>



<p>Hilfreich wird dabei auch die neue Generation hochauflösender peripherer quantitativer Computertomographen (HR-pQCT) sein, die bei der Astronautenstudie zum Einsatz kam. Die Geräte sind in der Lage, die innere Knochenstruktur in hoher Auflösung direkt abzubilden. „Bei älteren Geräten wurde ein Algorithmus verwendet, um einzelne Parameter der Mikrostruktur aus dem erzeugten Bildmaterial zu berechnen“, erklärt Liphardt. „Dabei kam es zu ungenauen Ergebnissen, vor allem bei trabekulären Knochenveränderungen.“ Seit einigen Monaten verfügt nun auch die Medizinische Klinik 3 des Universitätsklinikum Erlangen über ein solches HR-pQCT-Gerät der neuesten Generation – profitieren werden davon jedoch keine Astronauten, sondern Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems.</p>



<p><strong>Publikation</strong><br>Leigh Gabel, Anna-Maria Liphardt, Paul A. Hulme, Martina Heer, Sara R. Zwart, Jean D. Sibonga, Scott M. Smith &amp; Steven K. Boyd: Incomplete recovery of bone strength and trabecular microarchitecture at the distal tibia 1 year after return from long duration spaceflight.<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41598-022-13461-1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-022-13461-1</a><br>pdf: <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-022-13461-1.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-022-13461-1.pdf</a></p>



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		<title>Der Weg zum Mond führt künf­tig über Köln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-weg-zum-mond-fuehrt-kuenftig-ueber-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 20:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NRW-Wirtschaftsminister übergibt vorläufigen Förderbescheid für Mondtraininganlage an das DLR. Mondanalog-Anlage LUNA soll Astronauten für den Einsatz auf dem Mond vorbereiten.Die Technische Einrichtung wird Universitäten sowie Unternehmen aller Branchen offen stehen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 16. März 2022 &#8211; Astronautinnen und Astronauten, die zum Mond fliegen, sollen zukünftig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="nrwwirtschaftsminister-ubergibt-vorlaufigen-forderbescheid-fur-mondtraininganlage-an-das-dlr-mondanaloganlage-luna-soll-astronauten-fur-den-einsatz-auf-dem-mond-vorbereiten-die-technische-einrichtung-wird-universitaten-sowie-unternehmen-aller-branchen-offen-stehen-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--5724ba3f-8f97-4cfb-b263-ab3e2a9e7efc">NRW-Wirtschaftsminister übergibt vorläufigen Förderbescheid für Mondtraininganlage an das DLR. Mondanalog-Anlage LUNA soll Astronauten für den Einsatz auf dem Mond vorbereiten.<br>Die Technische Einrichtung wird Universitäten sowie Unternehmen aller Branchen offen stehen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/01/20220316_weg-zum-mond-fuehrt-zukuenftig-ueber-koeln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="318" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200.jpg" alt="" class="wp-image-107145" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200.jpg 318w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /></a><figcaption>Mondambiente im Inneren der LUNA-Halle. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p>16. März 2022 &#8211; Astronautinnen und Astronauten, die zum Mond fliegen, sollen zukünftig in Köln ausgebildet werden. Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beginnt in den nächsten Monaten der Aufbau der Test- und Trainingseinrichtung LUNA. Der nordrheinwestfälische <a href="https://www.wirtschaft.nrw/ministerium" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie</a>, Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am 16. März 2022 einen vorläufigen Bescheid zum Beginn des Projekts mit Förderung durch das Land NRW an den Stellvertretenden DLR-Vorstandsvorsitzenden Klaus Hamacher sowie an die DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt Dr. Anke Pagels-Kerp übergeben. LUNA ist ein Gemeinschaftsprojekt des DLR und der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die in Köln das Europäische Astronautenzentrum (<a href="https://www.esa.int/About_Us/EAC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EAC</a>) betreibt.</p>



<p><strong>Rückkehr zum Mond</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle-aussenansicht.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="288" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle-aussenansicht_288x200.jpg" alt="" class="wp-image-107148"/></a><figcaption>Außenansicht der LUNA-Halle. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p>Vor fast 53 Jahren machte Neil Armstrong seinen berühmten kleinen, großen Schritt auf dem Mond. Beinahe 50 Jahre ist es her, dass ein Mensch zuletzt seinen Fußabdruck im Mondstaub hinterließ. Doch die Rückkehr des Menschen zu unserem Erdtrabanten ist ein erklärtes Ziel der internationalen Raumfahrt.</p>



<p>Im Gegensatz zu den kurzen Besuchen der Apollo-Astronauten soll die zukünftige Präsenz auf dem Mond dauerhaft angelegt sein. Nach und nach wird Infrastruktur auf der Mondoberfläche platziert, um wiederholte und längere Aufenthalte zu ermöglichen, bis schließlich eine Mondstation den Astronautinnen und Astronauten als Forschungsbasis und Lebensraum dient.</p>



<p>Die Mondsimulationsanlage LUNA wird einen wichtigen Beitrag leisten, um die Raumfahrtmissionen der kommenden Jahrzehnte vorzubereiten. In einer 700 Quadratmeter großen Halle, von neun Metern Höhe, werden die besonderen Umweltbedingungen des Mondes realitätsnah simuliert. Unter anderem wird mondähnlicher Staub, sogenannter Regolith, den kompletten Boden der Halle bedecken, es werden mondähnliche Krater nachgebildet und Felsen vorhanden sein, und es wird ein Aufhängungssystem geben, mit dem Astronautinnen und Astronauten auf ein Sechstel ihres irdischen Gewichts abgefedert werden und somit die reduzierte Schwerkraft des Mondes erfahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200.jpg" alt="" class="wp-image-107150" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption>Übergabe des Förderbescheids beim DLR in Köln. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Training nah an der Realität</strong></p>



<p>Die Simulationen dienen einerseits der Erforschung und Entwicklung von Technologien, die für die Anwendung unter lunaren Bedingungen optimiert sind. Andererseits können Astronautinnen und Astronauten sowie die Unterstützungsteams in den Kontrollzentren, so nah an der Realität wie möglich, für ihren Einsatz auf der Mondoberfläche trainieren. Darüber hinaus ist LUNA ein Forschungsumfeld, das der universitären Forschung ebenso offen steht, wie der Industrie, Start-ups sowie kleineren und mittelständischen Unternehmen.</p>



<p>„Nordrhein-Westfalen ist hochinnovativ: LUNA leistet einen wichtigen Beitrag für künftige Raumfahrtmissionen und stärkt durch die Vernetzung vieler Akteure den Innovations- und Forschungsstandortes Nordrhein-Westfalen. Astronautinnen und Astronauten, universitäre oder außeruniversitäre Wissenschaftler, Industrie, KMUs und Start-ups werden hier neue Ideen, Verfahren und Technologien testen, validieren und zur Anwendung bringen. Durch ihre Zusammenarbeit können deutlich schneller Innovationen ermöglicht und umgesetzt werden. Damit wird kreatives Potenzial in Technologien umgewandelt, die uns allen zugutekommen.“ sagte Minister Pinkwart.</p>



<p>Dabei müssen die Projekte nicht zwingend einen Bezug zur Raumfahrt haben. Technologietransfer und sogenannte „Spin-Offs“ aus der Raumfahrtforschung, die hier auf der Erde genutzt werden können, aber auch „Spin-Ins“ aus terrestrischen Entwicklungen, sind Teil des Konzepts. Die Themenfelder reichen von Umwelttechnologien, über innovative Energiesysteme, künstliche Habitate, neue Werkstoffe und Bauverfahren bis hin zu neuen Anwendungen im Gesundheitswesen.</p>



<p>DLR-Vorstand Klaus Hamacher betonte diese Möglichkeiten der Anlage zusätzlich: „LUNA kann auch als Testumgebung für neue robuste und kompakte Energiesysteme genutzt werden, die für die Mondbedingungen, mit ihren langen Nachtphasen ausgelegt sind und eine autarke Energieversorgung mit der entsprechenden Speicherung erfordern. Die gewonnenen Erfahrungen können auch in Technologien für die Energiewende einfließen.“</p>



<p>“Die Motivation der Mondforschung des DLR ist zum einen Faszination und wissenschaftliche Neugier, aber auch die Notwendigkeit innovative Lösungen für unsere irdischen Herausforderungen zu finden. Hier bringen wir ein vielschichtiges Forschungsportfolio ein, das von der Humanphysiologie, bis zur Materialforschung reicht und durch den Einsatz künstlicher Intelligenz unterstützt wird.“, ergänzte Anke Pagels-Kerp.</p>



<p>Der Baubeginn der Mond-Analog-Anlage ist noch für 2022 vorgesehen. Die ESA finanziert den Bau der Halle, während das DLR mit Unterstützung des Landes NRW, von bis zu 25 Millionen Euro, die technische Ausstattung der Halle und des angeschlossenen Mondtechnologiezentrums übernimmt. Hier wird ein Großteil der technischen Infrastruktur sowie Vorbereitungsräume, Labore und Besucherräume untergebracht werden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg529522#msg529522" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ESA: Breites Spektrum an Bewerbungen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-breites-spektrum-an-bewerbungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 09:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Breites Spektrum an Bewerbungen für die Auswahl neuer Astronautinnen und Astronauten der ESA. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Zum ersten Mal seit elf Jahren sucht die Europäische Weltraumorganisation ESA wieder neue Astronautinnen und Astronauten – am 18. Juni endete die Bewerbungsfrist. Obwohl die Daten noch nicht endgültig sind, zeigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Breites Spektrum an Bewerbungen für die Auswahl neuer Astronautinnen und Astronauten der ESA. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ApplytobeESAAstronautESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="(Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ApplytobeESAAstronautESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Zum ersten Mal seit elf Jahren sucht die Europäische Weltraumorganisation ESA wieder neue Astronautinnen und Astronauten – am 18. Juni endete die Bewerbungsfrist. Obwohl die Daten noch nicht endgültig sind, zeigen die ersten Zahlen, dass sich mehr als 22.000 Personen auf die Stellenausschreibungen der ESA für Astronautinnen und Astronauten beworben haben. Im Rahmen der letzten Ausschreibung dieser Art im Jahr 2008 lag die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Bewerbungsunterlagen vollständig einreichten, bei 8.413.</p>



<p>Weiterhin bewarben sich mehr als 200 Personen auf die neu ausgeschriebene Stelle für eine Astronautin oder einen Astronauten mit einer körperlichen Behinderung. Die Gesamtzahl der Bewerberinnen liegt bei rund 5.400, entsprechend 24% – im Jahr 2008 waren es 15,5%.</p>



<p>Zum ersten Mal schrieb ESA eine Stelle für eine Astronautin oder einen Astronauten mit einer körperlichen Behinderung aus. Die Europäische Weltraumorganisation möchte so die erforderlichen Anpassungen festlegen, die für eine solche Astronautin oder einen solchen Astronauten erforderlich sind, um als professionelles Besatzungsmitglied auf einer zukünftigen Weltraummission zu arbeiten.</p>



<p>ESA erhielt Bewerbungen aus allen Mitglieds- und assoziierten Mitgliedsstaaten. Dazu gehört auch Litauen, dessen Bürgerinnen und Bürger aufgrund des neuen Status des Landes als assoziiertes ESA-Mitglied seit kurzem für die Auswahl in Frage kommen.</p>



<p><strong>Die nächsten Schritte der Auswahl</strong><br>Vom Ende der Stellenausschreibungen am 18. Juni 2021 bis zur weltweiten Bekanntgabe der ausgewählten Astronautinnen und Astronauten Ende 2022 besteht der Auswahlprozess der ESA aus sechs wichtigen Phasen.</p>



<p>Die erste dieser Phasen ist das Screening. In dieser Phase werden die Bewerbungen anhand aller eingereichten Unterlagen, des Bewerbungsformulars und des im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ausgefüllten Screening-Fragebogens bewertet. Bewerber für die Stelle als Astronautin/Astronaut mit körperlicher Behinderung werden auch medizinisch untersucht. Am Ende jeder Phase werden die Kandidatinnen und Kandidaten darüber informiert, ob sie in die nächste Phase gelangt sind oder nicht. Geduld ist hier sehr wichtig, denn der gesamte Auswahlprozess wird sich über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren erstrecken.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher (Bild: S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher (Bild: S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherESASCorvaja26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher<br>(Bild: S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Eine positive Herausforderung</strong><br>ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher sagt, die Weltraumorganisation versuche, mit ihrer Einstellungskampagne ein breites Spektrum an Bewerberinnen und Bewerbern zu gewinnen, und freut sich auf die Herausforderung, die am besten geeigneten Kandidaten für Europa auszuwählen.</p>



<p>„Die Einrichtung einer Reserve sowie die Auswahl von vier Astronautinnen und Astronauten in Festanstellung und einer Astronautin oder einem Astronaut mit einer körperlichen Behinderung bietet mehr Möglichkeiten als je zuvor. Allerdings gibt es, wie die ersten Zahlen zeigen, noch immer eine große Konkurrenz um diese begehrten Rollen im Weltraum.&#8220;</p>



<p>Aschbacher fügt hinzu: &#8222;Ich möchte allen, die sich beworben haben, für die Zeit und Mühe danken, die sie bereits investiert haben. Wir bedanken uns für ihre Geduld, während unser Team daran arbeitet, einen fairen und gründlichen Prozess zu gewährleisten, und erinnern jede und jeden, der sich für den Weltraum interessiert, daran, dass Astronaut zu sein nicht die einzige Möglichkeit ist, bei der ESA zu arbeiten. In den kommenden Jahren werden wir ein breites Spektrum an Weltraumprofis suchen, und ich möchte Sie ermutigen, sich diese Möglichkeiten auf der ESA-Karriere-Website anzusehen.&#8220;</p>



<p>David Parker, ESA-Direktor für Astronautische und Robotische Exploration, bekräftigt dies und sagt: „Es ist erfreulich, dass sich das Geschlechterverhältnis dieser Auswahl verbessert hat, aber die Zahlen zeigen auch, dass noch mehr getan werden muss, um Diversität im Raumfahrtsektor zu erreichen.</p>



<p>&#8222;Die Repräsentation aller Teile unserer Gesellschaft ist ein Anliegen, das wir sehr ernst nehmen. Ich bin sehr gespannt, welche dieser Bewerberinnen und Bewerber sich unserem bestehenden Team anschließen werden und so zu dieser Repräsentation auf der Erde und im Weltraum beitragen werden.&#8220;</p>



<p>Endgültige Zahlen zur Anzahl und geografischen Verteilung der Bewerbungen werden veröffentlicht, sobald diese vorliegen. Regelmäßige Updates zur ESA-Auswahl neuer Astronautinnen und Astronauten der ESA werden auch auf esa.int/YourWayToSpace bereitgestellt.</p>



<p><strong>Über die Europäische Weltraumorganisation</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum.</p>



<p>Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen.</p>



<p>Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien, Lettland und Litauen sind assoziierte Mitglieder.</p>



<p>Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.</p>



<p>Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit Eumetsat bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3349.msg513634#msg513634" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3349.msg513634#msg513634" target="_blank" rel="noopener">ESA wählt neue Astronautinnen und Astronauten aus</a></a></li></ul>
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		<title>ESA: Thomas Pesquet mit Dragon zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-thomas-pesquet-mit-dragon-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2020 13:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[Crew Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Pesquet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10775</guid>

					<description><![CDATA[<p>ESA-Astronaut Thomas Pesquet fliegt als erster Europäer mit einem Dragon-Raumschiff zur ISS. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 28. Juli 2020 &#8211; ESA-Astronaut Thomas Pesquet ist offiziell für den zweiten operativen Flug des SpaceX-Raumschiffs Dragon beauftragt worden. Dieses wird im Frühjahr 2021 von Cape Canaveral, USA, aus zur Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">ESA-Astronaut Thomas Pesquet fliegt als erster Europäer mit einem Dragon-Raumschiff zur ISS. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PesquetDragonTrainingSpaceXNASAESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PesquetDragonTrainingSpaceXNASAESA26.jpg" alt="Thomas Pesquet trainiert im Dragon-Simulator.
(Bild: SpaceX/ESA/NASA)"/></a><figcaption>Thomas Pesquet trainiert im Dragon-Simulator.<br>(Bild: SpaceX/ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p>28. Juli 2020 &#8211; ESA-Astronaut Thomas Pesquet ist offiziell für den zweiten operativen Flug des SpaceX-Raumschiffs Dragon beauftragt worden. Dieses wird im Frühjahr 2021 von Cape Canaveral, USA, aus zur Internationalen Raumstation ISS fliegen.</p>



<p>„Ich freue mich wahnsinnig, als erster Europäer an Bord der neuen Generation bemannter US-Raumschiffe mitzufliegen&#8220;, sagt Pesquet. „Als <a href="https://www.raumfahrer.net/thomas-pesquet-hat-eine-mission/" data-wpel-link="internal">Sojus-Pilot</a> wird der Vergleich der Fahrzeuge besonders interessant für mich sein – eine Erfahrung, die mit Sicherheit auch dem ganzen Team zugutekommen wird.&#8220;</p>



<p>„Das Dragon-Raumschiff ist ein modernes Fahrzeug und bietet faszinierende neue Möglichkeiten. Die Sojus-Raumschiffe blicken dagegen auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte zurück. Mit ihnen reisen wir schon seit vielen Jahren zur Internationalen Raumstation. Es ist mir eine Ehre, an Bord beider Raumfahrzeuge dabei sein zu dürfen.&#8220;</p>



<p>&#8222;Thomas ist der erste europäische Astronaut, der mit einem Crew Dragon-Raumschiff zur Internationalen Raumstation fliegt. Das zeigt, dass der internationale Charakter der bemannten Raumfahrt auch dann bestehen bleibt, wenn ein kommerzielles, in den USA gebautes Raumschiff genutzt wird. Die enge Zusammenarbeit der an der Internationalen Raumstation beteiligten Partner NASA, JAXA, CSA, Roscosmos und ESA war in der Vergangenheit stark, ist noch heute sehr stark, und wird es auch in der Zukunft bleiben&#8220;, sagt ESA-Generaldirektor Jan Wörner. &#8222;Ich freue mich sehr darauf, europäische Astronauten wieder in einer Umgebung zu sehen, in der keine Grenzen existieren &#8211; der Internationalen Raumstation.&#8220;</p>



<p>„Diese neuen Beauftragungen wurden durch den starken Einsatz der Minister für das europäische Erkundungsprogramm auf der Ministerratskonferenz Space19+ in Sevilla ermöglicht&#8220;, fügt David Parker, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und robotische Exploration, hinzu.</p>



<p>„Die jährliche Investition wurde um 30 Prozent gesteigert und wir beabsichtigen nun, dass alle derzeitigen Mitglieder des Europäischen Astronautenkorps eine zweite Mission zur ISS fliegen.&#8220;</p>



<p><strong>Und der Gewinnername lautet &#8230;</strong><br>Pesquets zweite Mission zur Internationalen Raumstation wird den Namen Alpha tragen und wurde nach Alpha Centauri, dem der Erde am nächsten gelegenen Sternsystem, benannt. Damit wird der französischen Tradition gefolgt, Weltraummissionen mit dem Namen von Sternen oder Sternkonstellationen zu versehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AlphamissionpatchESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AlphamissionpatchESA26.jpg" alt="Missionslogo der ESA-Mission Alpha.
(Bild: ESA)"/></a><figcaption>Missionslogo der ESA-Mission Alpha.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Der Name wurde aus über 27.000 Einsendungen bei einem ESA-Wettbewerb ausgewählt – Alpha war 47 Mal vorgeschlagen worden. Christelle de Larrard aus der französischen Gemeinde Mios im Département Gironde hatte den Namen als erste Teilnehmerin eingereicht.</p>



<p>Als Preis gewinnt Christelle de Larrard ein Missionsabzeichen, das im Gepäck von Pesquet mit in den Weltraum reist und die Erde umkreisen wird. Auf die anderen 46 Gewinner warten ebenfalls Original-Missionsabzeichen – die allerdings nicht mit ins All fliegen werden.</p>



<p>„Es gab viele Gründe, den Missionsnamen Alpha auszuwählen&#8220;, sagt Pesquet. „Er steht in Verbindung mit meiner ersten Mission, Proxima, denn die Sterne gehören zum selben Sternsystem nah an unserem Heimatplaneten Erde. Beide Namen verbindet also das Prinzip der Nähe (vergleichbar etwa mit der Weltraumforschung hier auf der Erde) und steht auch für die Kontinuität meiner Arbeit. Alpha ist aber auch ein griechischer Buchstabe und wird häufig in der Mathematik, Wissenschaft und Technologie verwendet. Als erster Buchstabe des Alphabets ist er darüber hinaus ein Synonym für die Exzellenz, die wir bei der Erforschung des Weltraums erreichen möchten.&#8220;</p>



<p>Alpha wurde außerdem ursprünglich als Bezeichnung für die Internationale Raumstation verwendet und ist heute noch ihr Rufzeichen. Das Wort wird auf fast allen Sprachen gleich ausgesprochen und ist damit ein einfacher und zugleich bedeutungsvoller Missionsname.</p>



<p>„Herzlichen Glückwunsch an Christelle de Larrard und die 46 anderen Gewinner!&#8220;, sagt Pesquet abschließend.</p>



<p><strong>Design des Missionsabzeichens</strong><br>Das Alpha-Abzeichen wurde von ESA-Grafikern entworfen und zeigt einen Raketenstart, also den dramatischsten Moment einer Weltraummission. Rund um das Abzeichen sind 17 farbige Streifen angeordnet, die die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen repräsentieren.</p>



<p>Am oberen Ende sieht man eine stilisierte Internationale Raumstation in den Farben der französischen Flagge. Im Hintergrund glitzern zehn Sterne – für das Sternbild Zentaur sowie die Anzahl der französischen Bürger, die bislang in den Weltraum geflogen sind.</p>



<p>Pesquet trainiert bereits im Simulator für sein neues Raumschiff und seinen sechsmonatigen Aufenthalt in der Internationalen Raumstation. Er frischt seine Fähigkeiten auf, damit er seine Zeit im All bestmöglich nutzen kann. Auf seiner letzten Mission, Proxima, wirkte er bei über 60 europäischen sowie insgesamt mehr als 200 Experimenten mit und stellte einen Rekord für die Anzahl der wöchentlichen, für die Wissenschaft aufgebrachten Arbeitsstunden auf.</p>



<p>Nichtsdestotrotz fand die Crew der ISS-Expedition 50/51 noch genügend Zeit für sechs Weltraumspaziergänge, den Start von 36 Nanosatelliten, die Durchführung einer Handvoll robotischer Operationen sowie, in ihrer Freizeit, das Schießen von Tausenden atemberaubender Fotografien der Erde.</p>



<p><strong>Blick nach vorne</strong><br>Und die nächste Mission verspricht noch mehr Action: Die Besatzung wächst (von durchschnittlich sechs auf sieben Mitglieder), da die bemannten US-Raumkapseln nun vier Astronauten ins All bringen können, also einen mehr als die Sojus-Raumfahrzeuge. Darüber hinaus wird das europäische Labor umfassend aufgerüstet, was Forschern auf der Erde einen schnelleren Zugang zu Mikroschwerkraft-Experimenten ermöglicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ESAastronautsMMaurerandThPesquetESANASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ESAastronautsMMaurerandThPesquetESANASA26.jpg" alt="Matthias Maurer und Thomas Pesquet.
(Bild: ESA/NASA)"/></a><figcaption>Matthias Maurer und Thomas Pesquet.<br>(Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Die ESA hat außerdem eine zusätzliche Mission zur Internationalen Raumstation im Jahr 2021 gesichert, für den ersten Flug von ESA-Astronaut Matthias Maurer. Details zu dieser Mission müssen noch erarbeitet werden. Derzeit trainiert Maurer als Reserveastronaut für Pesquet.</p>



<p>„In diesem Jahr wird die Internationale Raumstation das 20-jährige Jubiläum menschlicher Anwesenheit im Weltraum feiern – doch obwohl Astronauten seit zwei Jahrzehnten kontinuierlich die Erde umkreisen, bleibt die Raumfahrt alles andere als ein leichtes Unterfangen&#8220;, sagt Frank De Winne, Kommandant der ISS-Expedition 21 und Leiter des Europäischen Astronautenzentrums in Köln.</p>



<p>„Im Rahmen dieser Missionsbeauftragung wird erstmals ein Europäer mit dem Dragon-Raumschiff zur ISS fliegen. Das wird ein ganz besonderer Moment für uns – während wir weiterhin sicherstellen, dass hoch über unseren Köpfen fortlaufend für das Wohl der ganzen Menschheit geforscht wird.&#8220;</p>



<p>Es ist fast ein Jahrzehnt her, dass der letzte europäische Astronaut von den USA aus ins All gestartet ist. Zuletzt flog Roberto Vittori im Jahr 2011 an Bord der Raumfähre Endeavour zur Internationalen Raumstation, um das Alpha-Magnet-Spektrometer AMS-02 in den Weltraum zu bringen.</p>



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<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18016.0" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-2 / USCV-2 (C206.2 / Endeavour) auf Falcon 9 (B1061.2)</a></strong></li>
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		<title>Stammzellen für Erforschung des tiefen Weltraums</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stammzellen-fuer-erforschung-des-tiefen-weltraums/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GSI]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumstrahlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kultivierung von Stammzellen für die Erforschung des tiefen Weltraums. Der Schutz vor kosmischer Strahlung ist die letzte Grenze der astronautischen Exploration des Weltraums. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Die Magnetosphäre der Erde schützt uns vor den schädlichsten kosmischen Strahlen, die unseren Planeten treffen, aber jenseits dieses natürlichen Schildes sind [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kultivierung von Stammzellen für die Erforschung des tiefen Weltraums. Der Schutz vor kosmischer Strahlung ist die letzte Grenze der astronautischen Exploration des Weltraums. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/TerrestmagnetosphereESA15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/TerrestmagnetosphereESA26.jpg" alt="Terrestrische Planeten-Magnetosphäre. (Bild: ESA)"/></a><figcaption>Terrestrische Planeten-Magnetosphäre. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Die Magnetosphäre der Erde schützt uns vor den schädlichsten kosmischen Strahlen, die unseren Planeten treffen, aber jenseits dieses natürlichen Schildes sind die Astronauten einer Strahlung ausgesetzt, die hundertmal stärker ist als auf Höhe des Meeresspiegels.</p>



<p>Die Risiken dieser Strahlung stehen im Mittelpunkt der ESA-Forschungsaktivitäten. Letztes Jahr fand die erste <a href="https://www.gsi.de/work/forschung/biophysik/esa_summer_school/esa_summer_school_2019" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sommerschule zur kosmischen Strahlenforschung</a> statt, um Studierende auszubilden und die Entwicklung neuartiger Konzepte zur Erforschung der Auswirkungen kosmischer Strahlung auf den Menschen anzuregen.</p>



<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten in der Sommerschule eine Einführung in die Gebiete Strahlung und Biologie und entwickeln biologische Experimente, die in Teilchenbeschleunigern bei verschiedenen ESA-Partnern in ganz Europa durchgeführt werden können. Die besten Vorschläge wurden ausgewählt, um ihre Experimente dann tatsächlich im Beschleuniger dem Beschuss von Atomteilchen aussetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stammzellen bestrahlen</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/beamdiagnosiselementGOttoGSI.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/beamdiagnosiselementGOttoGSI26.jpg" alt="Element zur Strahlanalyse am Beschleuniger SIS-18. (Bild: Gabi Otto/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)"/></a><figcaption>Element zur Strahlanalyse am Beschleuniger SIS-18. (Bild: Gabi Otto/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)</figcaption></figure></div>



<p>Im Jahr 2019 ging der erste Preis der Sommerschule zur kosmischen  Strahlenforschung an den in Deutschland lebenden Wissenschaftler Emiliano Bolesani von der Medizinischen Hochschule Hannover.</p>



<p>Er möchte herausfinden, wie Herzzellen pathophysiologisch reagieren, wenn  sie kosmischer Strahlung ausgesetzt sind. Dafür schlug Bolesani vor,  Stammzellen für die Kultivierung von Herzgewebe-Strukturen zu nutzen.  Diese sollen auf der Empfängerseite des Teilchenbeschleunigers im <a href="https://www.gsi.de/start/aktuelles" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung</a> in Darmstadt platziert werden. Die Innovation dieses Ansatzes besteht in der Verwendung von Herz-Mikrogeweben, um die Zellzusammensetzung des menschlichen Herzens nachzuahmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/SpaceradiationonEarthJMHosan2018GSI15.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/SpaceradiationonEarthJMHosan2018GSI26.jpg" alt="Kosmische Strahlung auf der Erde. (Bild: Jan Michael Hosan 2018/GSI)"/></a><figcaption>Kosmische Strahlung auf der Erde. (Bild: Jan Michael Hosan 2018/GSI)</figcaption></figure></div>



<p>Bolesani erforscht, welche Zellarten – Kardiomyozyten, Endothelzellen, glatte Muskulatur oder Fibroblasten – am anfälligsten für durch Strahlung hervorgerufene Schädigungen sind und will herausfinden, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Die dabei generierten Daten tragen zum Aufbau eines analytischen Modells bei, mit dem vorhergesagt werden kann, wie Zellen miteinander interagieren, wenn sie Strahlung ausgesetzt sind.</p>



<p>„Ich hoffe, dieses Modell zukünftig auch für das Screening von Molekülen, die Zellen vor durch Strahlung hervorgerufene Schäden schützen können, zu nutzen“, sagt Bolesani.</p>



<p>„Es  ist großartig, dass wir diese exklusive Einrichtung für unsere Forschung verwenden dürfen“, so Bolesani weiter. „Noch mehr freuen wir uns allerdings darüber, dass diese Forschung direkte Auswirkungen auf die Begrenzung unerwünschter Nebenwirkungen auf das  Herz-Kreislauf-System nach einer Strahlentherapie haben könnte. Das Vorgehen ließe sich zukünftig auch auf andere Organe ausweiten und so wichtige Erkenntnisse für den Gesundheitsschutz von Astronauten bei der Erkundung des tiefen Weltraums liefern.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Astronautenzellen sind als nächstes im Visier</h2>



<p>Das Wissenschaftlerteam plant zudem, Astronauten vor und nach einem Raumflug Stammzellen zu entnehmen. Gewebe und Organe könnten dann <em>in vitro</em> gezüchtet und im Strahl eines Teilchenbeschleunigers platziert werden, um zu sehen, wie sie auf diese simulierte kosmische Strahlung reagieren.</p>



<p>So kann diese Studie Aufschluss darüber geben, welche zellulären und molekularen Mechanismen der individuellen Reaktion auf kosmische Strahlung zugrunde liegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/SpaceRisksRadiationESA15.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/SpaceRisksRadiationESA26.jpg" alt="Risiken kosmischer Strahlung. (Bild: ESA)"/></a><figcaption>Risiken kosmischer Strahlung. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>„Jeder Mensch ist unterschiedlich anfällig für Strahlung“, erklärt Bolesani.  „Dies stellt für die Strahlentherapie ein Problem dar, da die Effizienz der Behandlungen auf der Erde davon beeinflusst wird, und ebenso hat es  Auswirkungen auf die Astronauten, die der Weltraumstrahlung ausgesetzt  sind.</p>



<p>Eine weitere Fragestellung für diese potentielle Folgestudie ist, ob sich die Zellen während eines Raumflugs anpassen und diese Konfiguration beibehalten, sobald die Astronauten wieder auf der Erde sind – gibt es epigenetische und physiologische Veränderungen von längerer Dauer? Mit anderen Worten: Hinterlässt ein Raumflug einen dauerhaften Fußabdruck in der menschlichen DNA?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sommerschule zur kosmischen Strahlenforschung</h2>



<p>Interessieren Sie sich für die Erforschung der kosmischen Strahlung? Dann bewerben Sie sich für die nächste <a href="https://www.gsi.de/work/forschung/biophysik/esa_summer_school" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„ESA-FAIR Sommerschule zur kosmischen Strahlung“,</a> die vom 13. bis 29. September 2020 in Darmstadt stattfindet. Die Veranstaltung umfasst Vorträge und Besuche des <a href="https://www.esa.int/About_Us/ESOC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kontrollzentrums (ESOC) der ESA</a> sowie des GSI-Teilchenbeschleunigers.</p>



<p>Am Ende des Kurses reichen die Studenten Forschungsvorhaben ein, um sich für mögliche Experimente zu bewerben. Die besten Vorschläge könnten in das ESA-Strahlenforschungsprogramm aufgenommen werden. Bewerbungen für die Sommerschule sind bis zum <strong>15. April 2020</strong> möglich.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14665.msg475383#msg475383" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">Bemannte Raumfahrt und Gesundheit</a></strong></li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Für Marsflug: Haut und Knochen aus dem 3D-Drucker</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fuer-marsflug-haut-und-knochen-aus-dem-3d-drucker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2019 05:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Marsflug]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 3D-Druck von menschlichem Gewebe könnte zur Gesundheit von Astronauten auf dem Weg zum Mars beitragen. Ein ESA-Projekt hat die ersten biogedruckten Haut- und Knochenproben hergestellt. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Diese hochmodernen Proben wurden von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums der Technischen Universität Dresden (TUD), die zum Projektkonsortium gehört, zusammen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der 3D-Druck von menschlichem Gewebe könnte zur Gesundheit von Astronauten auf dem Weg zum Mars beitragen. Ein ESA-Projekt hat die ersten biogedruckten Haut- und Knochenproben hergestellt. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11072019072738_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11072019072738_small_1.jpg" alt="ESA SJM Photography" width="260"/></a><figcaption>
Biodruck von Haut 
<br>
(Bild: ESA SJM Photography)
</figcaption></figure></div>



<p>Diese hochmodernen Proben wurden von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums der Technischen Universität Dresden (TUD), die zum Projektkonsortium gehört, zusammen mit OHB System AG als Hauptauftragnehmer und dem Life-Science-Spezialisten Blue Horizon erstellt. </p>



<p>&#8222;Mit Hilfe von menschlichem Blutplasma, das für die Besatzungsmitglieder der Mission leicht zugänglich wäre und als nährstoffreiche &#8222;Bio-Tinte&#8220; dient, können im 3D-Biodrucker menschliche Zellen gedruckt werden&#8220;, sagt Nieves Cubo von der TUD. &#8222;Da Plasma eine sehr flüssige Konsistenz hat, ist es schwierig, damit unter veränderten Gravitationsbedingungen zu arbeiten. Wir haben daher eine modifizierte Rezeptur durch Zugabe von Methylcellulose und Alginat entwickelt, um die Viskosität des Substrats zu erhöhen. Astronauten könnten diese Substanzen aus Pflanzen bzw. Algen beziehen &#8211; eine umsetzbare Lösung für eine geschlossene Weltraumexpedition. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11072019072738_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11072019072738_small_2.jpg" alt="Universitätsklinikum der Technischen Universität Dresden (TUD)" width="260"/></a><figcaption>
Detailaufnahme des wachsenden Knochens 
<br>
(Bild: Universitätsklinikum der Technischen Universität Dresden (TUD))
</figcaption></figure></div>



<p>Bei der Herstellung der Knochenprobe werden menschliche Stammzellen mit einer ähnlichen Bio-Tinten-Zusammensetzung unter Zugabe eines Calciumphosphat-Knochenzements als strukturtragendes Material gedruckt, das anschließend während der Wachstumsphase absorbiert wird.&#8220; Um zu beweisen, dass die Biodrucktechnik auf im Weltraum möglich ist, wurde sowohl die Haut- als auch die Knochenprobe &#8222;umgekehrt&#8220; gedruckt. Da ein längerer Aufenthalt in der Schwerelosigkeit nicht möglich war, stellte die Herausforderung eines solchen &#8222;minus 1 G&#8220;-Tests die nächstbeste Option dar. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11072019072738_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11072019072738_small_3.jpg" alt="Universitätsklinikum der Technischen Universität Dresden (TUD)" width="260"/></a><figcaption>
Wachsender Knochen 
<br>
(Bild: Universitätsklinikum der Technischen Universität Dresden (TUD))
</figcaption></figure></div>



<p>Diese Proben stellen die ersten Schritte in einer ambitionierten End-to-End-Strategie dar, um den 3D-Biodruck auch im Weltraum zu realisieren. Das Projekt untersucht, welche Einrichtungen in Bezug auf Ausrüstung, Operationssäle und sterile Umgebungen an Bord erforderlich wären und ob es möglich wäre, komplexere Gewebe für Transplantationen herzustellen &#8211; bis hin zum Druck ganzer innerer Organe. &#8222;Bei einer Reise zum Mars oder zu anderen interplanetaren Zielen befinden sich die Astronauten mehrere Jahre im Weltraum&#8220;, so der Projektverantwortliche Tommaso Ghidini, Leiter der Abteilung für Strukturen, Mechanismen und Materialien bei der ESA. </p>



<p>&#8222;Die Crew ist dabei vielen Risiken ausgesetzt und eine frühzeitige Rückkehr nach Hause ist ausgeschlossen. Die Mitnahme von ausreichend medizinischer Versorgung für alle möglichen Eventualitäten ist an Bord eines beengten Raumschiffes mit begrenzter Masse schlichtweg nicht möglich. Ein 3D-Biodrucker würde eine flexible Reaktion auf medizinische Notfälle ermöglichen. Im Falle von Verbrennungen könnte beispielsweise neue Haut gezüchtet und aus den eigenen Zellen des Astronauten gedruckt werden. Sie müsste dann nicht aus anderen Teilen des Körpers transplantiert werden, zumal die Heilung sekundärer Verletzung in der orbitalen Umgebung erschwert ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11072019072738_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11072019072738_small_4.jpg" alt="TU Dresden/OHB System/Blue Horizon" width="260"/></a><figcaption>
Einsatz von 3D-Bioprint im Weltraum 
<br>
(Bild: TU Dresden/OHB System/Blue Horizon)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei Knochenbrüchen &#8211; die durch die Schwerelosigkeit im All und die geringere Gravitation auf dem Mars (0,38 im Vergleich zur Erdgravitation) wahrscheinlicher werden &#8211; könnten Ersatzknochen in verletzte Bereiche eingesetzt werden. In allen Fällen würde das durch den 3D-Biodruck entstandene Material vom Astronauten selbst stammen, so dass es keine Probleme mit der Abstoßung des Transplantats geben würde.&#8220; </p>



<p>Auf der Erde verzeichnet der 3D-Biodruck laufend Fortschritte. Allerdings ist dieses Projekt das erste, der ihren Einsatz im All untersucht. Tommaso erklärt: &#8222;Dieses Vorgehen folgt einem typischen Muster, wenn vielversprechende terrestrische Technologien, von Kameras bis hin zu Mikroprozessoren, erstmals im Weltraum eingesetzt werden. Wir müssen mit weniger Ausrüstung mehr erreichen, damit der Einsatz in der herausfordernden Weltraumumgebung funktionieren kann. Deshalb müssen verschiedene technologische Elemente optimiert und verkleinert werden. </p>



<p>Dabei hoffen wir, dass unsere Arbeit im Zusammenhang mit dem 3D-Biodruck wiederum dazu beitragen wird, schnellere Fortschritte auf der Erde zu erzielen, die breite Verfügbarkeit zu beschleunigen und das Verfahren noch schneller für Menschen einsetzbar zu machen. Das Projekt 3D Printing of Living Tissue for Space Exploration (3D-Druck von lebendem Gewebe für die Weltraumforschung) wird durch das ESA-Programm Discovery and Preparation unterstützt und von OHB System in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Translationale Knochen-, Gelenk- und Weichgewebeforschung der TU Dresden in Deutschland geleitet. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaft an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wissenschaft-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 06:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[ASIM]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42803</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Social-Media-Zeitalter gibt es einfach nichts mehr, was undokumentiert bleibt. Auf der Erde sind wir ständig am knipsen – von Urlauben und Wochenendausflügen, Veranstaltungen sowie Treffen mit Familie und Freunden. Und nun stellen Sie sich einmal vor, wie viele Fotos Sie machen würden, wenn Sie im Weltraum leben und arbeiten würden. Eine Information der Europäischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wissenschaft-an-bord-der-iss/" data-wpel-link="internal">Wissenschaft an Bord der ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Social-Media-Zeitalter gibt es einfach nichts mehr, was undokumentiert bleibt. Auf der Erde sind wir ständig am knipsen – von Urlauben und Wochenendausflügen, Veranstaltungen sowie Treffen mit Familie und Freunden. Und nun stellen Sie sich einmal vor, wie viele Fotos Sie machen würden, wenn Sie im Weltraum leben und arbeiten würden. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Anne McClain in der Cupola 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Beobachtungskuppel der Internationalen Raumstation ISS ist der absolute Lieblingsort aller Besatzungsmitglieder. Die Astronauten Anne McClain und David Saint-Jacques sowie der Kosmonaut Oleg Kononeko nutzen derzeit jede Gelegenheit, die fantastische Aussicht aus der Cupola zu genießen, da sie in knapp zwei Wochen (am 24. Juni) auf die Erde zurückkehren werden. </p>



<p>Die Bilder, die aus der Beobachtungskuppel geschossen werden, sind atemberaubend. Gleichzeitig liefern sie überaus wichtige Erkenntnisse über unseren Heimatplaneten. Und auch Sie können an dieser wissenschaftlichen Forschung teilnehmen – über das Bürgerprojekt Cities at Night. Das Ziel dieses europäischen Projektes ist es, die allererste bunte Karte der Erde bei Nacht zu erstellen. Eine Karte, in der die tatsächlichen Farben bei Nacht darstellt werden. Dabei kann jeder an der Klassifizierung, Lokalisierung und Georeferenzierung von Fotos mitwirken. Diese stammen nicht nur von Astronauten aus dem Weltall. Bislang haben schon über mehr als 17.000 Menschen Bilder eingereicht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_2.jpg" alt="ESA/NASA" width="260"/></a><figcaption>
Europa bei Nacht 
<br>
(Bild: ESA/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Doch nun ist es an der Zeit, die vergangenen zwei Wochen der wissenschaftlichen Forschung im Weltall näher zu beleuchten. </p>



<p><strong>Von Lichtern lernen</strong>
<br>
In Großstädten ist es nachts alles andere als dunkel. Die künstliche Beleuchtung stört nicht nur nachtaktive Tiere, bei denen sie Orientierungslosigkeit sowie Verhaltens- und physiologische Veränderungen auslöst, sondern auch Menschen. Zu viel künstliches Licht vor dem Schlafengehen reduziert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Dies kann negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben und unter anderem Brust- und Prostatakrebs verursachen. Dazu macht die für die Straßenbeleuchtung benötigte Energie einen Großteil des nationalen Stromverbrauchs aus. </p>



<p>Neben einigen Fotomontagen aus Aufnahmen des ESA-Satelliten Rosetta sind die Nachtbilder der Erde, die die Astronauten von der ISS aus aufnehmen, die einzigen öffentlich zugänglichen Fotos dieser Art. Die NASA stellt eine Datenbank mit über 1,3 Millionen Farbfotos, die seit 2003 von Astronauten geschossen worden sind, für alle Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Forscher nutzen diese Nachtaufnahmen derzeit, um abzuschätzen, welche Auswirkungen künstliches Licht auf die Umwelt hat. Dazu nutzen sie die mathematische Technik der synthetischen Photometrie. </p>



<p>Die synthetische Photometrie ermöglicht es Wissenschaftlern, Lichtquellen in Nachtaufnahmen, die von Astronauten bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen sowie mit verschiedenen Kameraeinstellungen gemacht worden sind, zu identifizieren. Die Ergebnisse liefern präzise Informationen darüber, wie die Farbe und Helligkeit von Straßenlaternen die Melatoninproduktion stören und wie sie die Sichtbarkeit der Sterne verhindern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_3.jpg" alt="ESA/NASA" width="260"/></a><figcaption>
Gewitterblitze vom All aus gesehen 
<br>
(Bild: ESA/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Beobachtungsposten im Himmel</strong>
<br>
Ein weiterer Baustein der Erdobservation ist der Betrieb des&nbsp;Atmosphere-Space Interactions Monitor (ASIM), der diesen Monat ebenfalls weitergeht. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass die Inbetriebnahme-Aktivitäten für ASIM am 18. Juni 2018 abgeschlossen wurden. Das bedeutet, dass das Projekt nun in sein zweites Jahr und damit letztes Betriebsjahr geht. </p>



<p>ASIM befindet sich auf der externen Nutzlastplattform des europäischen Columbus-Moduls und trägt zur Erforschung von schweren Gewittern und deren Bedeutung für Erdatmosphäre und -klima bei. Die ASIM-Plattform besteht aus zwei Instrumenten – dem Modular Multi-Spectral Imaging Array (MMIA) und dem Modular X and Gamma Ray Sensor (MXGS). Diese vermessen die Atmosphäre in und über schweren Gewittern, beispielsweise elektrische Entladungen in großen Höhen (in Stratosphäre und Mesosphäre), Blitze innerhalb von Wolken in der Troposphäre, Gravitationswellen sowie die Entstehung von Wolken in großer Höhe. ASIM wird vom Boden aus betrieben und hat bereits beeindruckende Resultate geliefert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_4.jpg" alt="ESA/NASA" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Pesquet beim Fluidics-Experiment 
<br>
(Bild: ESA/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Nahrung, Flüssigkeiten und Antioxidantien</strong>
<br>
Zwei Wochen wissenschaftliche Forschung an Bord der ISS kurz zusammenzufassen, ist gar nicht so leicht, wenn sämtliche Aktivitäten berücksichtigt werden sollen. Wer die Wahl hat, hat die Qual – wir beschränken uns in dieser Ausgabe deshalb auf die Nennung dreier weiterer europäischer Experimente. </p>



<p><strong>Fluidics</strong>
<br>
Anfang dieses Monats hat NASA-Astronautin Christina Koch mehrere Durchläufe im Rahmen des französischen Experiments Fluidics durchgeführt. In diesem Experiment geht es darum besser nachvollziehen zu können, wie sich Flüssigkeiten in schwereloser Umgebung verhalten. Die Ziele der Sitzungen waren das Anschalten und Testen des Fluidics-Systems, nachdem in einem vorherigen Durchlauf eine Unregelmäßigkeit aufgetreten war. Außerdem sollte beobachtet werden, wie sich die Flüssigkeiten in zwei neuen Tanks, in denen unterschiedliche Wellenbrechersysteme eingesetzt worden waren, verhalten. </p>



<p>Zu verstehen, welche physikalischen Gesetze der Bewegung von Flüssigkeiten im All zugrunde liegen, wird nicht nur den Treibstoffverbrauch von Raumschiffen optimieren, sondern auch unser Wissen über die Meeresströmungen auf der Erde und über unser Klima als Ganzes verbessern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_5.jpg" alt="Universität Stuttgart" width="260"/></a><figcaption>
Chlorella vulgaris 
<br>
(Bild: Universität Stuttgart)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>PhotoBioreactor-Experiment </strong>
<br>
Je weiter zukünftige Missionen in den Weltraum hineinreichen und je länger diese dauern, desto wichtiger wird die eigene, nachhaltige Produktion von Nahrung und Sauerstoff. Die Astronauten Anne McClain, David Saint-Jacques und Nick Hague haben diesen Monat beim PhotoBioreactor-Experiment des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) mitgewirkt. Dabei hat McClain die erste Algen-Stichprobenentnahme durchgeführt. Dies war Teil eines Experiments mit dem Ziel, Kohlendioxid in Sauerstoff und essbare Algen umzuwandeln. </p>



<p>Die Alge, die für dieses Experiment ausgewählt wurde, heißt Chlorella vulgaris. Sie ist einzellig und kugelförmig und kann in Leitungssystemen an Bord von Raumschiffen angebaut werden, wo sie aus Kohlendioxid und Wasser Sauerstoff sowie essbare Biomasse produzieren kann. Das Algenwachstum wird durch normale Nährstoffe sowie Licht unterstützt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_6.jpg" alt="Gianni Ciofani" width="260"/></a><figcaption>
Nanopartikel 
<br>
(Bild: Gianni Ciofani)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Zellstimulation </strong>
<br>
Ein weiteres aktuelles Highlight war der Transfer der Nano-Antioxidantien-Container an Bord des SpaceX-Raumschiffes Dragon CRS-17, das am 3. Juni auf die Erde zurückgekehrt ist. Mit diesem Experiment erforschen Wissenschaftler innovative Arten der Zellstimulation. Dies kann etwa im Kampf gegen Muskelschwund, Herzversagen, Diabetes oder die Parkinson-Krankheit von Nutzen sein. Unter Berücksichtigung der genetischen Faktoren hoffen die Forscher, maßgeschneiderte Lösungen zu finden, die die schädlichen Auswirkungen von Langzeitaufenthalten in Erdorbits sowie im fernen Weltraum stoppen können. </p>



<p><strong>Ausblick in die Zukunft</strong>
<br>
Während ESA-Astronaut Luca Parmitano weiterhin auf der Erde für seine Mission trainiert, bereiten sich Anne McClain, David Saint-Jacques und Oleg Kononeko auf ihre Rückkehr vor. Der Dienst an der Wissenschaft steht dabei immer ganz oben auf der Agenda – ganz gleich, ob die Astronauten kurz vor ihrem Abflug ins All stehen oder ob sie gerade aus dem Weltraum zurückgekehrt sind. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Edward F. Ladenburger</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/interview-mit-edward-f-ladenburger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2019 11:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Shepard]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42762</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Erinnern Sie sich: Unser Alan Shepard wurde nur einen Monat nach Juri in den Weltraum geschickt.“ Ein Interview mit Edward F. Ladenburger über seine Tätigkeit auf dem Gebiet der Raumfahrttechnik für das erste US-Astronauten- und das Apollo-Programm. (Heute vor 58 Jahren flog Alan Shepard die erste Weltraum-Mission in einer Mercury-Kapsel.) Quelle: Sven Frerichs und Krischan [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">„Erinnern Sie sich: Unser Alan Shepard wurde nur einen Monat nach Juri in den Weltraum geschickt.“ Ein Interview mit Edward F. Ladenburger über seine Tätigkeit auf dem Gebiet der Raumfahrttechnik für das erste US-Astronauten- und das Apollo-Programm. (Heute vor 58 Jahren flog Alan Shepard die erste Weltraum-Mission in einer Mercury-Kapsel.)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Sven Frerichs und Krischan Müller.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
5. Mai 1961: Redstone-Rakete startet mit Alan Shepard an Bord 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>English language version / Version in Englisch:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/interview-with-edward-f-ladenburger/" data-wpel-link="internal">Interview with Edward F. Ladenburger</a></li></ul>



<p>Sven Frerichs und Krischan Müller besuchten im Juni 2017 mit ihrer Jugendkapelle Belvidere im US-Bundesstaat Illinois, die Partnerstadt ihrer Heimatstadt Schwieberdingen. Als naturwissenschaftlich interessierte Musiker mussten sie es nicht bereuen, dass sie keinen Abstecher ins Kennedy Space Center unternommen hatten. Denn sie hatten auf ihrer ersten USA-Reise Gelegenheit, neben einigen verrückten Fliegern Edward Ladenburger kennenzulernen, der ihnen viel über seine Karriere als Weltraum-Ingenieur während des Apollo-Programms erzählen konnte. </p>



<p>Im Rahmen eines Schulprojekts über die Beteiligung von Ladenburger an der Raumfahrttechnik-Entwicklung nutzte Sven die Gelegenheit, zusammen mit Krischan Edward Ladenburger zu interviewen. Das Gespräch war so interessant und enthielt so viele Informationen, dass Sven und Krischan beschlossen, Interessierten heute hier und in der Nachwelt eine Zusammenfassung zugänglich zu machen. </p>



<p><i>Stellen Sie sich kurz vor? Seit wann sind Sie auf der Welt?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger</strong>: Edward F. Ladenburger, Projektingenieur und -manager. Ich bin 85 Jahre alt (zum Zeitpunkt des Interviews). Geboren 1932. 
<br>
<i>Wir wissen, dass Sie in der Raumfahrttechnik tätig waren. In welcher Behörde oder in welchen Unternehmen haben Sie gearbeitet und was waren Ihre Aufgaben?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger</strong>: Unmittelbar alle Aspekte eines Projekts vom ersten Entwurf, über Herstellung, Qualifizierung (Integrität der Materialquelle und Überprüfung der chemischen Zusammensetzung und Funktion), Montage und  Integration in den Systembetrieb, der Sauberkeit des Produkts und der Lagerungsoptionen. Später kamen Fertigungspläne hinzu. Natürlich waren die Kosten sehr wichtig, die Verfügbarkeit von ausreichend qualifiziertem Personal und die Einhaltung  von Terminen. Tägliche Fortschrittsberichte und viele Konferenzen, in denen der gewählte Weg bestätigt und die erzielten Fortschritte verifiziert werden mussten. 
<br>
Die erste Firma, bei der ich tätig war, war &#8218;Hamilton Standard&#8216;, ein Unternehmen der &#8218;United Technologies Corporation&#8216;, in Windsor Locks in Connecticut. Wir hatten einen Vertrag mit der NASA zur Lieferung von Sublimatoren mit porösen Platten &#8211; für den Tornister des Raumanzugs, das Kommandomodul und den Mondlander. Die Geräte dienten der automatischen Wärmeabfuhr von Elektronikbaugruppen und ermöglichten es, überschüssige Wärme aus dem System über Bord gehen zu lassen. Bei der Rettung von Apollo 13 spielten entsprechende Geräte eine wichtige Rolle, nachdem ein Sauerstofftank im Servicemodul geplatzt war, und die Besatzung nur mit der Unterstützung durch den Mondlander sicher zurückkehren konnte. An solchen Geräten arbeitete ich während der Programme Mercury, Gemini und Apollo.                                                                         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Apollo Portable Life Support System (PLSS) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Später in meiner Karriere arbeitete ich für Sundstrand in Rockford, Illinois. Die Arbeit dort beinhaltete die Verwendung von Hydrazin als Treibstoff für Triebwerke zur Stabilisierung der Flugrichtung von Raketen mit großem Hauptantrieb. In beiden Unternehmen beschäftigte ich mich auch intensiv mit Militär- und Verkehrsflugzeugen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt arbeitete ich an Ausrüstung, die es auf allen damaligen US-Militärflugzeugen gab. </p>



<p><i>Wie kamen Sie darauf, in der Raumfahrttechnik zu arbeiten? Hat der Start von Sputnik 1 am 4. Oktober 1957 Sie bei Ihrem Entschluss beeinflusst?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Der Sputnik-Satellit galt allgemein als Anschauungsobjekt in einem Schaufenster. Hübsch gemacht der Präsentation willen. Eine überdimensionierte Rakete, die einen piependen Satelliten auf einen Erdorbit brachte. Hauptsächlich gemacht, um der Welt zu zeigen, was sie tun können. Wahrscheinlich war es ein Weckruf für die US-amerikanische Wissenschaftsgemeinschaft, dem mehr Aufmerksamkeit zu widmen und sich schließlich auf das Ziel zu konzentrieren, einen Menschen auf den Mond bringen. Es war eine technische Herausforderung, bei der viele wissenschaftliche Fragen zu beantworten waren und das Wissen des Menschen über unsere Umgebung erheblich anwuchs. Sputnik war für mich persönlich nicht der Auslöser für die Mitarbeit am Weltraumerkundungsprogramm. Ich schloss an der Virginia Polytechnic Institute and State University ab. Ein früherer Absolvent der Universität hatte die Leitung des NASA-Kontrollzentrums in Houston übernommen. Er brachte häufig angesehene Wissenschaftler, die bereits in die Weltraumforschung und verwandte Forschung involviert waren, an die Hochschule, um ihre Arbeit vorzustellen. Als Diplom-Ingenieur suchte ich nach einer Position, die technische Herausforderungen, gute Arbeitsbedingungen, gut ausgebildete Mitarbeiter mit aktuellem Wissen, leistungsorientierte Weiterentwicklungsmöglichkeiten, gute Bezahlung und eine unkomplizierte Führungsethik versprach. Hamilton Standard machte mir ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. Mit frühen Erfolgen wuchsen meine Verantwortlichkeiten schnell, und die Herausforderung des Weltraumprogramms hatten schließlich Besitz von mir ergriffen. </p>



<p>Das US-amerikanische Weltraumprogramm war schon immer von dem Wunsch getrieben, das Unbekannte zu untersuchen. Denken Sie daran, wie viele Jahrtausende der Mensch den Mond und die Sterne angeschaut hat und sich über ihre Schönheit und Herkunft wunderte, sich fragte, woraus sie sich zusammensetzten, ob es dort irgendwelche Spuren von Leben gab, ob die Atmosphäre das Leben, wie wir es kennen, unterstützen könnte, ob Feuchtigkeit vorhanden war, und so weiter. Tausende Fragen drängten sich auf, und alle wollten beantwortet werden. Für mich war das genau die passende Herausforderung, Lösung für die Probleme zu finden, die sich auf dem Weg der Menschen stellten, die vielen Fragen zu beantworten. Ich begegnete allen damals tätigen Astronauten, die unsere Labore und Fertigungsstätten besuchten, um die Ausrüstung zu begutachten, die wir für ihren Einsatz im Weltraum vorbereiteten. Sie zu treffen führte zu einer speziellen Beziehung zu der Arbeit, die wir erledigten, wissend, dass der kleinste Fehler für die Astronauten katastrophal sein könnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_small_3.jpg" alt="Krischan Müller" width="260"/></a><figcaption>
 Medaille aus Leichtmetall, das mit Apollo 8 geflogen war. 
<br>
(Bild: Krischan Müller)
</figcaption></figure></div>



<p><i>War es eine Ehre, an diesen Projekten beteiligt zu sein?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Absolut. Die technische Herausforderung, die von Präsident John F. Kennedy formuliert worden war, dass wir, also die USA, die UdSSR auf dem Weg zum Mond und in allen sonstigen Aspekten der Raumfahrt sicher und schnell zu übertrumpfen hatten. Die Sicherheit unserer Astronauten hatte für uns eine herausragende Stellung. Die UdSSR hielt ihre Leute für entbehrlich. Es gibt viele überprüfbare Fälle für diese Einstellung. Ich fühlte mich sehr geehrt, dass man meine Teilnahme an diesem technischen Unterfangen für wertvoll hielt, und ich absolvierte viele zwischen 24 und 36 Stunden lange Schichten, um Zeitpläne einzuhalten und sicherzustellen, dass alles in Ordnung war. Zu dieser Zeit lautete der Status meiner Sicherheitsfreigabe streng geheim und unterlag regelmäßiger Kontrolle. </p>



<p><i>Standen Sie unter Druck?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Ja, es gab erheblichen Druck. Es gab aber eben auch diese  Kombination aus der bedeutenden technischen Herausforderung, dem Wunsch, keine Fehler zu machen, weil die das Leben der Astronauten gefährden konnten, und der Absicht der UdSSR keinesfalls die Führung im Weltraum zu erlauben. Offensichtlich arbeiteten viele Wissenschaftler und Ingenieure an verschiedenen Teilen des Programms, und der Master-Zeitplan erforderte, dass jedes Teil genau zur passenden Zeit kam, um mit anderen Teilen zu verschmelzen, um das Ganze zu bilden. Wenn ein Teil nicht pünktlich war, geriet das gesamte Programm in Verzug. Niemand wollte die Ursache für eine Verzögerung sein. Wir arbeiteten schnell, aber ohne jedoch die erforderliche Genauigkeit oder den Fortschritt des Gesamt-Programms aus dem Blick zu verlieren. Die meisten Menschen dachten, die technische Herausforderung der Weltraumfahrt, vor allem die eines Flugs zum Mond böten Fortschritt in den wissenschaftlichen Erkenntnissen, an denen wir teilnehmen sollten. Außerdem wussten wir trotz der geschlossenen Grenzen und der Geheimhaltung der UdSSR, was mit ihrem Weltraumprogramm geschah. Sie hatten zahlreiche Misserfolge, die den Verlust von Leben mit sich brachten, und über die sie nicht reden mochten. Als sie alle Vorteile der vergleichsweise großen Offenheit und die Fortschritte in den USA erkannten, öffneten sie für kurze Zeit ihr Programm für Reporter. Aber sie wollten unbedingt einen Erfolg wie in den USA. Sie landen ihre Kapseln mit einem Hauptfallschirm. Der Kreml forderte einen Flug, um der Welt zu beweisen, dass man genauso erfolgreich sein könne wie die USA. Die russischen Ingenieure, die das Fallschirmsystem entwickelten, sagten, sie seien nicht bereit. Moskau forderte, dass der Flug sofort stattfinden müsse. Das tat er, aber als es Zeit für die Landung war, öffnete sich der Hauptfallschirm nicht, und die Kapsel bohrte sich in die Erde. Die UdSSR schloss sofort wieder alle Grenzen und erlaubte keine weitere detaillierte Beobachtung ihres Programms. Der von der Bürokratie geopferte Kosmonaut tat uns leid. </p>



<p><i>Als Sie hörten, dass Juri Gagarin im Weltraum ist, was waren Ihre Gefühle, was dachten Sie? War die Motivation, Ihre Arbeit fortzusetzen, immer noch die gleiche, nachdem Gagarins Flug bekannt geworden war? Was war der Unterschied zwischen den ersten Weltraumflügen der UdSSR und der USA im Jahr 1961?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Als Juri Gagarins Flug bekannt gegeben wurde, hatte ich den Eindruck, dass das eine fantastische Leistung war. Den ersten Mensch in den Weltraum gebracht zu haben wurde als wahrer Erfolg betrachtet, unabhängig davon, wer es getan hatte. Aber erinnern Sie sich: Unser Alan Shepard wurde nur einen Monat nach Juri in den Weltraum geschickt. Wir haben uns also nicht darüber beschwert, dass wir nicht die ersten waren, denn viele technische Lösungen  des russischen Programms orientierten sich direkt an in den USA entwickelten und getesteten Entwürfen. Manchmal beobachteten mehr russische Spione unsere Forschungs- und Testzentren, als wir dort Ingenieure einsetzten. Wir waren zuversichtlich, dass uns unsere Bemühungen um Sicherheit und unser Einfallsreichtum gewinnen lassen würde. Außerdem wussten wir trotz der geschlossenen Grenzen der UdSSR, wie weit sie zurücklagen. </p>



<p>Für die Wissenschaft war es eine große Leistung, die erste Reise eines Menschen in die Erdumlaufbahn. Natürlich wünschte ich mir, er wäre aus den USA gekommen, aber das hat meine Anerkennung für das Erreichte nicht geschmälert. Außerdem wusste ich, dass wir dicht auf folgten, und das Potential für erheblich mehr besaßen. Die Wege zur Erforschung des Weltraums verliefen in verschiedene Richtungen. Die UdSSR tendierten zur Wahl von Lösungen, die insbesondere auf schierer Kraft beruhten, um das Rennen unbedingt zu gewinnen, während sich die USA in den Grundentwürfen zu mehr Finesse gezwungen sahen. Ein Beispiel: Die UdSSR hatte am Ende des Zweiten Weltkriegs einige der großen Raketenwissenschaftler aus Deutschland akquiriert und schließlich große Raketen gebaut, um schwere Nutzlasten in den Weltraum zu bringen. Sie mussten sich daher nicht so sehr auf das Gewichtsproblem konzentrieren (darunter die Frage, wie der Bedarf an Sauerstoff für Raumfahrer möglichst gewichtssparend bedient werden kann), sondern konnten einfach ausreichende Mengen Pressluft in Flaschen mit der Luftzusammensetzung wie auf der Erde verwenden. Das war aufgrund der großen verfügbaren Nutzlastkapazität eben möglich. Die USA hatten Raketen mit weniger Nutzlast und planten daher sehr massebewusst. Wir haben nur den Teil der Atmosphäre verwendet, der für die Atmung des Menschen unerlässlich ist. Vergessen Sie die großen Mengen an Stickstoff in der Erdatmosphäre. Nur Sauerstoff unter einem Druck von nur rund 3,2 PSI war für das Überleben des Menschen erforderlich. Das ermöglichte eine viel geringere Nutzlastmasse (der lebenserhaltenden Systeme und der bedrückten Raumfahrzeugstruktur) und war für lange bemannte Missionen erstrebenswert. </p>



<p><i>Sie haben also alle aus der Riege der ersten Astronauten getroffen, hatten Sie den Wunsch, einmal selbst in den Weltraum fliegen zu dürfen?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Ich war gerade erst zum Raumfahrtprogramm gekommen, als Shepards Flug im Mai 1961 stattfand. (Juri machte im April 1961 den ersten Orbit.) Ich hatte nicht den Drang, Raumfahrer zu werden, insbesondere nicht in den frühen Phasen des Programms. Wahrscheinlich war es ein Fall, bei dem jemanden mehr über die Gefahren und Feinheiten der Entwürfe bekannt war,  und er sich bewusst war, dass es trotz der ausufernden Tests immer einige verborgene Fehler oder Versäumnisse geben kann, die selbst die besten von uns nicht immer voraussehen können. Deshalb haben die, die die große innere Kraft und Bereitschaft hatten, dem Unbekannten zu trotzen, meine Anerkennung und Hochachtung. Damals allerdings schien der Erdorbit ein Klacks zu sein. Der nächste Schritt ist eine Reise zum Mars, vermutlich ohne Rückkehr. Trotzdem gibt es nicht wenige, die sich auf solch ein Abenteuer einlassen wollen. </p>



<p><i>Wie erlebten Sie die Mondlandung und wie fühlen Sie sich dabei?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Damit die Mondlandung erfolgreich sein konnte, musste alles richtig zusammenpassen. Immerhin war das eine Premiere. Wie lange hat der Mensch auf den Mond geschaut und sich gefragt, was es mit ihm auf sich hat. Tatsächlich einen Fuß auf den Mond zu setzen, dort eine Fahne aufzustellen, und anschließend sicher zur Erde zurückzukehren, war wirklich eine große Errungenschaft. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Apollo-13-Mondlander Aquarius nach der Abtrennung am 17. April 1970 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><i>Was dachten Sie über den Vorfall mit Apollo 13?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Lovell, Haise und Swigert hatten Glück, nach der Zerstörung des Sauerstofftanks im Servicemodul sicher zur Erde zurückkehren zu können. Sie mussten den Mondlander ausnutzten, um die sichere Rückkehr zu erreichen. Das hatte man vorher nicht als Möglichkeit in Betracht gezogen, und ihre Rückkehr war ein Grund zum Feiern. Ihre Verwendung des porösen Plattensublimators zum Abführen der von der Elektronik erzeugten Wärme half bei der Kontrolle der Umgebungsbedingungen im Mondlander. Das ist nur ein Beispiel für die Zusammenarbeit vieler Ingenieure bei der Planung der sicheren Rückkehr. </p>



<p><i>Konnten Sie gut schlafen, wenn Astronauten mit Ausrüstung unterwegs waren, für die Sie verantwortlich zeichneten?</i>
<br>
<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Alle Ausrüstungsgegenstände wurden getestet, erneut getestet und noch einmal getestet, um Vertrauen in ihre Zuverlässigkeit entwickeln zu können. Die Art der Tests, die Testausrüstung und die Testmethoden wurden von verschiedenen Personen mehrfach überprüft und bewertet. Trotz des erreichten Vertrauens war ich nie weit vom &#8218;roten Telefon&#8216; entfernt, um für den Fall, dass etwas Unerwartetes eintrat und dass das Kontrollzentrum Houston eine Konferenz mit denjenigen anstrebte, die die Ausrüstung am besten kannten, verfügbar zu sein. Obwohl wir zuversichtlich waren, dass die Ausrüstung funktionieren würde, war es immer angebracht, im Falle eines &#8218;Unfalls&#8216; verfügbar zu sein. </p>



<p><i>Ich weiß, dass Sie das Sternenstädchen in Russland besucht haben, als es keine strenge Geheimhaltung zum Mond-Projekt mehr gab.</i>
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<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Ich hatte keine Bedenken, mich mit dem Kosmonauten zu unterhalten. Letztlich es gab nichts, was er sagen konnte, was ich nicht bereits wusste. Es gab keinen Anlass anzugeben. Er war so ungefähr der 126. Russe, der ins All flog. Für ausländische Besucher war er eine Art Primadonna. Sein Raumflug und seine sichere Rückkehr hatten meinen Respekt, er persönlich und die Trainingsanlagen beeindruckten mich nicht. </p>



<p><i>Und wenn Sie sagen, dass Russland viel von Ihnen gelernt oder ausspioniert hat, gibt es Dinge, die Sie von Russland bzw. Roskosmos lernen könnten?</i>
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<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> In jedweder Beziehung zwischen großen Supermächten wird es stets Bemühungen hinter den Kulissen geben, zu erfahren, was der Partner gerade getan hat, oder was er plant zu tun, und über welche Werkzeuge er verfügt. Ein Teil unserer geheimdienstlichen Bemühungen zielte darauf zu erfahren, was sie wussten &#8211; es würde uns verraten, woher sie es wussten. Wir verfolgten nicht die selben technischen Ansätze. Zum Beispiel hatte die UdSSR riesige Raketen und konnte sich deshalb extravagante Nutzlasten leisten. Sie haben sich entschieden, für ihre Raumfahrer Luft zu transportieren. Dagegen beschlossen wir, das Gewicht zu reduzieren, indem wir Sauerstoff unter einem Druck von 3 PSI verwenden, was alles ist, um eine gesunde Atmung aufrechtzuerhalten. Wir konnten also kleinere Raketen zum Abheben verwenden oder andere wichtige Nutzlast transportieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052019134432_small_5.jpg" alt="Krischan Müller" width="260"/></a><figcaption>
Apollo-11-Medaille zum Dank für die Beteilgung am US-Raumfahrtprogramm 
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(Bild: Krischan Müller)
</figcaption></figure></div>



<p><i>Was denken Sie über die aktuelle Entwicklung und die Zukunft der Raumfahrttechnik? Sind Sie optimistisch in Bezug auf die Entwicklung? Brauchen wir heute mehr Ehrgeiz?</i>
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<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Zukünftige Entwicklung der Raumfahrttechnik? Wir haben die  Reichweite unserer Forschung im Weltraum vergrößert und blicken in eine Zukunft, wo andere Sonnensysteme erforscht werden. Das ist derzeit absehbar nicht bemannt zu machen, deswegen sind robotische Missionen geplant. Wenn es 50 oder 100 Jahre dauert, um von der Erde zu einem bestimmten Ziel im All zu reisen, wird das nicht dazu führen, dass Menschen dorthin fliegen, so wie sie es mit dem Mond getan haben. Und je weiter zu reisen jemand entscheidet, um so geringer ist die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Rückkehr. Sicherlich gibt es ein paar enthusiastische Wissenschaftler, die eine Reise ohne Wiederkehr antreten würden, aber das ist keine angenehme Option. Deshalb sollte man die volle Aufmerksamkeit auf eine hochwertige Ausrüstung einer unbemannten Mission legen, um sie auf eine wirklich lange Reisen schicken und von der Erde aus steuern zu  können, und die Ergebnisse auf der Erde zu empfangen. An der Untersuchung derartiger Missionen wird in nicht geringem Umfang gearbeitet. Die Kosten sind  jedoch extrem hoch, und wissenschaftliche Ergebnisse von derartigen Missionen wird man erst weit in der Zukunft erhalten. Die Ausgaben müssen ausbalanciert werden zwischen den notwendigen Milliarden für Erkundungsprojekte des Weltraums, von denen man denken könnte, dass die sich niemals auszahlen und den Milliarden, die man zur Lösung aktueller Probleme in unserem Land, zur Hilfe für unsere Bürger oder den Schutz anderer Völker auf der Erde benötigt.</p>



<p><i>Was ist mit SpaceX und der vertikalen Landung von Falcon-9-Raketen?</i>
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<strong>Edward F. Ladenburger:</strong> Es wird immer wohlhabende Menschen geben, deren Hobby die Feinabstimmung von Raketen oder Flugzeugen oder Tiefsee-Tauchbooten ist, nur um zu zeigen, dass dies möglich ist. Dabei handelt es sich nicht um eine Weiterentwicklung der Raumfahrt oder einen Fortschritt in der Erforschung des Weltraums. Es ist wahr, dass immer mehr Länder, die über das erforderliche Wissen über Raketen und Elektronik verfügen, ihre eigenen Satelliten für Kommunikation oder Spionage in den Orbit bringen möchten, in einen Raum der jetzt schon voller Weltraumschrott ist. Derzeitige Gesetzeslage ist, dass nur dasjenige Land ein Objekt, das es selbst gestartet hat, im Weltraum auch wieder einsammeln darf. Allerdings wartet man meistens einfach auf einen natürlichen Wiedereintritt. Und das dauert natürlich Jahre. Zwischenzeitlich wird der erdnahe Raum weiter zugemüllt.</p>



<p><i>Vielen Dank für das Gespräch, sehr nett Sie kennenzulernen!</i>
<br>
Übersetzung: T. Weyrauch.</p>



<p><strong>Smithsonian Wall of Honor:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://airandspace.si.edu/support/wall-of-honor/edward-f-ladenburger" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Edward F. Ladenburger</a></li></ul>



<p><strong>Apollo Portable Life Support System (PLSS) &#8211; pdf:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://ghostarchive.org/archive/Nn9Jm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Apollo Portable Life Support System &#8211; By Kenneth S. Thomas</a></li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=149.msg452164#msg452164" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Historia</a> </li></ul>
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