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	<title>ATV-3 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ATV-3 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Expedition 33</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-33/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mission der ISS-Expedition 33 Während der etwa dreimonatigen Mission wurden an Bord der Internationalen Raumstation vorwiegend wissenschaftliche Experimente betreut und die Station in einem guten Zustand gehalten. Ein Großteil der mehr als 200 aktuellen Experimente läuft automatisch oder von der Erde aus gesteuert ab. Ein weiterer Teil beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Veränderungen, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mission der ISS-Expedition 33</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="254" height="262" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-9.png" alt="" class="wp-image-79496"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der etwa dreimonatigen Mission wurden an Bord der Internationalen Raumstation vorwiegend wissenschaftliche Experimente betreut und die Station in einem guten Zustand gehalten. Ein Großteil der mehr als 200 aktuellen Experimente läuft automatisch oder von der Erde aus gesteuert ab. Ein weiterer Teil beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Veränderungen, denen der Mensch bei längerem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit bzw. in relativer Isolation ausgesetzt ist. Dazu gibt es eine Vielzahl von Apparaturen, mit denen Untersuchungen angestellt werden. So werden regelmäßig EKG oder EEG genommen, mitunter auch über Nacht, der Körper mittels Ultraschall &#8222;durchleuchtet&#8220;, die Tätigkeit des Herz-Kreislauf-Systems studiert, Veränderungen im Körper über Blut- und Urinproben nachvollzogen und mittels spezieller Diäten, sportlicher Betätigung oder Medikamenten versucht, dem Muskelschwund, Knochenabbau sowie einer Schwächung des Immunsystems entgegen zu wirken. Zur psychologischen Betreuung gehören vertrauliche Konferenzen der Raumfahrer mit Spezialisten am Boden sowie das Ausfüllen elektronischer Fragebogen oder das Absolvieren von Tests am PC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec_33_crew_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec_33_crew.jpg" alt="Besatzungsmitglieder"/></a><figcaption>v.l.n.r.: Sunita Williams, Juri Malentschenko, Akihiko Hoshide, Jewgeni Tarelkin, Oleg Nowizki und Kevin Ford<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben spielte auch die Erderkundung eine große Rolle, da man recht flexibel auf bestimmte Ereignisse reagieren konnte. Von Interesse waren hier vor allem außergewöhnliche Wetterphänomene, Umweltverschmutzungen oder katastrophale Ereignisse auf der Erde. Teilweise wurden Kameras aber auch von Schüler- oder Stundentengruppen am Boden gesteuert bzw. programmiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Experimente mit überschaubarem Betreuungsaufwand waren biologische Studien, beispielsweise an Pflanzen, Fischen oder Bakterienkulturen und physikalisch-technische Untersuchungen. Zu letzteren zählte Plasmakristall 3 plus, welches insbesondere in den letzten Wochen der Mission mehrfach aktiviert wurde. Hier wurde die Entwicklung geladener Partikelwolken in der Schwerelosigkeit erfasst. Dabei bildeten sich unter verschiedenen Druck- und Temparturbedingungen Zusammenballungen von Teilchen, die einer Kristallbildung ähneln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst bereitete man den Abflug des unbemannten Transportraumschiffes ATV 3 Edoardo Amaldi vor. ATV 3 koppelte am 29. März am Heck der ISS an und wurde anschließend entladen. Mehrfach wurden Bahnanhebungsmanöver mit den Triebwerken des Frachters absolviert. Dabei wurde die mittlere Bahnhöhe erneut erheblich angehoben. Schließlich wurden nicht mehr benötigte Materialien und Abfälle ins ATV geladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkopplung sollte eigentlich am 26. September erfolgen, musste jedoch um 2 Tage verschoben werden, da das ATV auf den Befehl zum Ablegen nicht reagierte. Das Problem bestand darin, dass das per Funk gesendete Kommando versehentlich die falsche Raumfahrzeugnummer (34 anstelle 35) enthielt. Natürlich antwortete das ATV auf den Befehl nicht, da es ja eigentlich nicht gemeint war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. September klappte dann das Ablegen. Am 2. Oktober wurden die Triebwerke für fast 14 Minuten zum ersten Bremsschub gezündet, 3 Stunden später noch einmal für gut 15 Minuten. Das Raumschiff trat am 3. Oktober, etwa 3.30 Uhr MESZ in dichte Schichten der Erdatmosphäre ein, zerbrach und verglühte größtenteils. Während des Auseinanderbrechens wurden Daten über Beschleunigung und Temperatur von einem REBR genannten Gerät erfasst und via Satellitentelefon an eine Bodenstation übermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits einen Tag zuvor testete man im russischen Teil ein neuartiges Kommunikationssystem. Dabei werden Daten mittels eines Laserstrahles zur Erde übermittelt. Hier wurden die Impulse von einer Bodenstation im Nordkaukasus empfangen. Bei diesem ersten Test wurden insgesamt 2,8 GByte Informationen mit einer Datenrate von 128 MBit/s übertragen. Der erfolgreiche Test ebnet nach Worten Verantwortlicher den Weg für eine breite Einführung derartiger Systeme in der Raumfahrt. Mit derartigen Systemen ließen sich Datenübertragungsraten bis zu 10 GBit/s erreichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa-iss33-satellitenstarts.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/nasa-iss33-satellitenstarts.jpg" alt="NASA" width="480" height="319"/></a><figcaption>Satellitenauswurf am 4. Oktober<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 4. Oktober wurden 4 japanische Kleinsatelliten sowie ein Cubesat der Universität Hanoi (Vietnam) mit einer speziellen Vorrichtung vom Kibo-Modul aus ins All katapultiert. Startanlage und Satelliten waren zuvor vom Transportraumschiff Kounotori 3 zur ISS transportiert worden. Bei den Satelliten handelt es sich um Raiko, FITSat 1, We Wish, F-1 und TechEduSat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raiko ist quaderförmig mit kleinen Solarzellenpaneelen, wurde von den Universitäten Wakayama und Tohoku entwickelt und soll mehrere Aufgaben übernehmen. Zum einen sollen Bilder der Erde über eine Kamera mit Fischaugenlinse gemacht werden. Außerdem wird durch ihn die Messung der Relativgeschwindigkeit gegenüber der ISS ermöglicht. An Bord gibt es einen experimentellen Sternsensor, eine entfaltbare Membran zum beschleunigten Abstieg aus der Umlaufbahn, Bahnvermessung über Dopplereffekt sowie Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung im Ku-Band-Bereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">We Wish ist ein würfelförmiger Minisatellit mit einer Kantenlänge von knapp 10 cm und einer Masse von etwa 1 kg. Er wurde von Meisei Electric gebaut und dient der Ausbildung. Außerdem wird eine schmalbandige Infrarotkamera erprobt. FITSat ähnelt We Wish, stammt aber vom Fukuoka Institute of Technology und dient der Erprobung optischer Kommunikationseinrichtungen mittels leistungsfähiger Leuchtdioden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">F-1 (1 kg) stammt von der FPT-Universität Hanoi (Vietnam) und umfasst eine einfache Kamera, ein 3-Achsen-Magnetometer sowie verschiedene Temperatursensoren. Die Lageregelung soll über Magnetfelder erfolgen. Der fünfte Cubesat im Bunde, TechEduSat (1 kg) ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der San Jose State University (USA), ÅAC Microtec (Schweden) und dem NASA Ames Research Institute (USA). Dabei steht ein Kommunikationsexperiment über Iridium- bzw. Orbcom-Satelliten im Mittelpunkt. Der Satellit soll direkt mit diesen Telefonnetzen Kontakt aufnehmen und so Informationen zwischen Orbit und Erde ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 8. Oktober startete der erste reguläre Dragon-Frachter zur ISS. Beim Start kam es zu einem Triebwerksausfall an der ersten Stufe der Trägerrakete. Trotzdem erreichte das Raumfahrzeug einen Erdorbit und zwei Tage nach dem Start planmäßig die Raumstation. Nach dem Abkoppeln des Raumschiffes Dragon-CRS 1 am 28. Oktober und dessen Wasserung wurde im Rahmen der Auswertung bekannt, dass während des Fluges einer der drei Hauptcomputer einen wahrscheinlich strahlungsbedingten Neustart ausführte. Auf Strahlung führt man auch den Ausfall eines GPS-Moduls zurück. Beide Systeme sind mehrfach redundant an Bord des Raumschiffes vorhanden. Nach der Wasserung drang Wasser in ein Abteil mit elektrischen Komponenten ein. Damit verbunden war offenbar ein Verlust an elektrischer Leistung, wodurch sich der Inhalt einer Gefriereinheit von -95°C auf -65°C erwärmte. Offenbar gab es aber dadurch aber keine Schäden an den darin enthaltenen Blut- und Urinproben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Ankunft des Raumschiffs Sojus-TMA 06M am 25. Oktober an befanden sich mehrere Medakas in einem speziell dafür ausgestatteten Aquarium. Die Fische sind halb durchsichtig, so dass Veränderungen in ihrem Körper unmittelbar sichtbar werden. Zu den biologischen Experimenten zählte auch&nbsp;<em>Bioemulsija</em>, bei dem ein Bakterienstamm geklont wurde, wobei die Probiotika bestimmte Substanzen effektiver als ihre Vorfahren produzieren sollen. Bakterien können für bestimmte Stoffe auch als biologische Fabriken dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach dem Ankoppeln des wenige Stunden zuvor gestarteten Frachters Progress-M 17M führte die ISS in der Nacht zum 1. November ein Ausweichmanöver aus. Die Triebwerke des am Modul Pirs angekoppelten Raumschiffs Progress-M 16M wurden dafür verwendet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/nasa-tv-iss-expedition-33-ausstieg02.jpg" alt="NASA-TV"/><figcaption>Außenbordarbeiten am 1. November<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. November stiegen Sunita Williams und Akihiko Hoshide für 6 Stunden und 38 Minuten aus der ISS aus, um eine Reparatur vorzunehmen. Zunächst wurde ein Radiator (Wärmeabstrahler) vom Kühlmittelkreiskauf getrennt und eingefahren. Anschließend wurde ein Reserveradiator mit dem Kühlkreislauf verbunden und ausgefahren. Beide Radiatoren befindet sich am Gitterstrukturelement P6 (Backbord 6) und dienen zur Kühlung der hier untergebrachten Steuer- und Ladeelektronik. P6 ist eines von 4 Gitterelementen, welches mit 4 großen Solarzellenpaneelen ausgestattet ist, die den größten Teil der elektrischen Energie für die ISS bereitstellen. Zusätzlich inspizierte und reinigte Sunita Williams ein Drehgelenk zur Nachführung der Solarzellenpaneele, damit diese immer auf die Sonne ausgerichtet werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. November erfolgte die Kommandoübergabe von Sunita Williams an Kevin Ford. Am folgenden Abend begaben sich die Raumfahrer Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide in ihr Raumschiff und schlossen gegen 20.10 Uhr die Luken zur Raumstation. Mit der Abkopplung gegen 23.26 Uhr endete die ISS-Expedition 33 endgültig, die Landung erfolgte am frühen Morgen des 19. November gegen 2.56 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>ATV-3 Edoardo Amaldi auf dem Weg zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-3-edoardo-amaldi-auf-dem-weg-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 16:14:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In den Morgenstunden hob der dritte europäische Raumtransporter &#8222;Edoardo Amaldi&#8220; an Bord einer Ariane V erfolgreich vom Startgelände in französisch Guayana ab. Insgesamt 5 Monate soll das Raumschiff mit der ISS verbunden bleiben, bevor es abdockt und in der Erdatmosphäre verglüht. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: ESA. Ursprünglich war der Start auf den 09.03.2012 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In den Morgenstunden hob der dritte europäische Raumtransporter &#8222;Edoardo Amaldi&#8220; an Bord einer Ariane V erfolgreich vom Startgelände in französisch Guayana ab. Insgesamt 5 Monate soll das Raumschiff mit der ISS verbunden bleiben, bevor es abdockt und in der Erdatmosphäre verglüht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VA205atv3onpadbESASCorvaja2012.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VA205atv3onpadbESASCorvaja201226.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5 mit dem ATV 3 auf der Startrampe. (Bild: ESA / S. Corvaja 2012)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war der Start auf den 09.03.2012 angesetzt, doch mangelhaft verstaute Transportpakete verzögerten die Vorbereitungen. Dafür klappte es heute um so problemloser, als sich die Ariane V pünktlich um 05:34 Uhr MEZ hell leuchtend in den Nachthimmel von Südamerika erhob. Dabei transportierte die Ariane-V-Trägerrakete die bisher schwerste Nutzlast in ihrer Geschichte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/va205atv3lau1ESASCorvaja2012.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/va205atv3lau1ESASCorvaja2012260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5 mit dem ATV 3 unmittelbar nach dem Abheben. (Bild: ESA / S. Corvaja 2012)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vollgepackt mit mehreren Tonnen Versorgungsgütern wiegt ATV 3 insgesamt 20 Tonnen. Das Docking mit der Internationalen Raumstation ist für kommenden Donnerstag um 00:34 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgabe des unbemannten ATV ist es, die ISS mit Treibstoff, Nahrung, Wasser und Verbrauchsgütern zu versorgen und einen Teil der zum Bahnerhalt der Station nötigen Manöver, man spricht von sogenannten Reboosts, mit den eigenen Triebwerken durchzuführen. Außerdem übernehmen die ATV einen Teil der Abfallentsorgung für die ISS, sie werden vor dem Abkoppeln von der Station entsprechend beladen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><script src="//www.raumfahrer.net/~klausd/swfobject.js" type="text/javascript"></script></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/2012/03/ariane-v-mit-atv-3-zur-iss/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aufzeichnung der Startübertragung von spacelivecast</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/start-von-atv-3-eduardo-amaldi-verschoben/" data-wpel-link="internal">Start von ATV-3 Edoardo Amaldi verschoben</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10436.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV 3 Startbeiträge</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8526.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV 3 Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4213.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Versorger ATV</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Start von ATV-3 Eduardo Amaldi verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-von-atv-3-eduardo-amaldi-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wegen eines ungesicherten Spannschlosses musste der ursprünglich auf den 9.3. vorgesehene Start des europäischen Raumtransporters ATV-3 verschoben werden. Als neuer Starttermin wird mittlerweile der 23.März um 5:31 Uhr MEZ gehandelt. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: ESA. Eigentlich war das ATV-3 bereits startfertig unter der Nutzlastverkleidung der Ariane-V-Trägerrakete verstaut und die letzten Versorgungsgüter schon eingepackt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/start-von-atv-3-eduardo-amaldi-verschoben/" data-wpel-link="internal">Start von ATV-3 Eduardo Amaldi verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wegen eines ungesicherten Spannschlosses musste der ursprünglich auf den 9.3. vorgesehene Start des europäischen Raumtransporters ATV-3 verschoben werden. Als neuer Starttermin wird mittlerweile der 23.März um 5:31 Uhr MEZ gehandelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032012162101_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Die letzten Nutzlastgüter werden im Inneren des ATV-3 untergebracht. Dabei wurde einer der Spanngurte nicht ordentlich befestigt, was jetzt zur Startverzögerung führt. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich war das ATV-3 bereits startfertig unter der Nutzlastverkleidung der Ariane-V-Trägerrakete verstaut und die letzten Versorgungsgüter schon eingepackt, als die Qualitätssicherung Alarm schlug. Ein Spannschloss, welches eingesetzt wird um die verschiedenen Nutzlastbeutel im Inneren zu befestigen, wurde auf Bildern als nicht korrekt befestigt erkannt. Man kam nach intensiver Diskussion zum Ergebnis, dass sich unter Umständen durch die Vibrationen beim Start das Schloss öffnen und der unzureichend befestigte Beutel dann durch das Innere des ATV fliegen und Schaden anrichten könnte. Wie Charlotte Beskow in ihrem <a class="a" href="https://blogs.esa.int/orion/2012/03/02/ready-to-go-and-then-murphy-never-sleeps/#more-4592" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA-Blog</a> berichtet, wurden im Quality Rewiew Board die möglichen Lösungen lange diskutiert, die von &#8222;man fliegt trotzdem&#8220; bis &#8222;man muss reparieren&#8220; reichten. Man hat sich schließlich für letztere Möglichkeit entschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Spanngurt zu erreichen, muss das ATV aus der Nutzlastverkleidung befreit werden. Die Arbeiten werden etwa 2 Wochen andauern. Als neuer Starttermin wird mittlerweile der 23.März um 5:31 Uhr MEZ gehandelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgabe der unbemannten ATV ist es, die ISS mit Treibstoff, Nahrung, Wasser und Verbrauchsgütern zu versorgen und einen Teil der zum Bahnerhalt der Station nötigen Manöver, man spricht von sogenannten Reboosts, mit den eigenen Triebwerken durchzuführen. Außerdem übernehmen die ATV einen Teil der Abfallentsorgung für die ISS, sie werden vor dem Abkoppeln von der Station entsprechend beladen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10436.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV 3 Startbeiträge</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8526.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV 3 Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4213.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Versorger ATV</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/start-von-atv-3-eduardo-amaldi-verschoben/" data-wpel-link="internal">Start von ATV-3 Eduardo Amaldi verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>2012 &#8211; erster Außeneinsatz in Vorbereitung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/2012-erster-ausseneinsatz-in-vorbereitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Progress-M 14M]]></category>
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		<category><![CDATA[Strela]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie immer standen in dieser Woche verschiedenste Arbeiten auf der Internationalen Raumstation an. So wurde das Wasseraufbereitungssystem gewartet, Progress-M 14M entladen und der erste Weltraumausstieg in diesem Jahr vorbereitet. (Newsbild: Dan Burbank beim Entladen von Progress-M 14M) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Der Montag dieser Woche begann für Dan Burbank mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wie immer standen in dieser Woche verschiedenste Arbeiten auf der Internationalen Raumstation an.  So wurde das Wasseraufbereitungssystem gewartet, Progress-M 14M entladen und der erste Weltraumausstieg in diesem Jahr vorbereitet. (Newsbild: Dan Burbank beim Entladen von Progress-M 14M)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Dan Burbank arbeitet am WRC 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Montag dieser Woche begann für Dan Burbank mit einer dreieinhalbstündigen Arbeit am Wasserrückgewinnungssystem (WRS) im Knotenmodul Tranquility, womit Frischwasser aus Brauchwasser, Urin und Luftkondensat erzeugt wird. Hier entfernte er Bestandteile der ARFTA (Advanced Recycle Filter Tank Assembly), die an das WRS-2 angeschlossen waren. Somit kann nun die Wasserwiederaufbereitung erneut mit der Urinaufbereitung UPA (Urine Processor Assembly) zusammengeschaltet werden. Vorbereitend auf die ATV-3-Operationen im März, entfernte Anton Schkaplerow das ATV-Kontrollpult aus seiner Stauposition und installierte es an seiner Einsatzposition im Swesda-Modul. Hier steht es nun für weitere Tests der Kommandofunktionen zu Rendezvous, Kopplung und Abkopplung zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf ihren Außenbordeinsatz am 16. Februar führten Anton Schkaplerow und Oleg Kononjenko einen Aktivierungstest der Druckausgleichsventile im Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs durch. Die erste Ansteuerung der Ventile fand von einem Bedienpult im Transfertunnel des Swesda-Moduls statt, später gefolgt von einem zweiten Aktivierungstest in der Luftschleuse selbst. Unterstützt von den Spezialisten am Boden gingen beide Raumfahrer die Außenbereiche und Wege durch, die sie während der Außenarbeiten nutzen werden. Auch ein direkter Blick auf den Arbeitsplatz kann hier hilfreich sein, und so nutzten die Kosmonauten ausgiebig die Fenster der ISS zur Besichtigung der Außenseite der russischen Module. Erstes Ziel dieser 30. russischen Außenmission ist es, einen der beiden STRELA-Teleskoparme von Pirs nach Poisk zu versetzen. Dies wird nötig, da das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs im nächsten Jahr durch das neue russische Labormodul Naúka (sprich Na-u-ka) ersetzt werden soll. Das zweite Hauptziel ist die Montage von fünf Meteoritenschutzschilden am Swesda-Modul. Optional können, sofern die Zeit ausreichend ist, noch zwei Experimente und zusätzliche Haltestreben am russischen Segment montiert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Versuchsaufbau zum Experiment SPICE in der MSG 
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</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Donald Pettit arbeitet an einem SPHERES-Satelliten 
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(Bilder: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur gleichen Zeit arbeitete Donald Pettit an dem Versuchsaufbau zum Experiment SPICE (Smoke Point In Coflow Experiment). Hier waren Probleme an einer Videoanzeige aufgetreten, was ein Zurücksetzen dieser erforderte. SPICE, welches sich in der Handschuhbox MSG (Microgravity Science Glovebox) befindet, dient der Bestimmung des Zeitpunktes, ab dem eine Gasflamme in der Schwerelosigkeit Ruß produziert. Die Diagnostik rußender Flammen ist sehr wichtig, um die Ausbreitung von Feuern besser verstehen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anatoli Iwanischin arbeitete einige Zeit an dem Strahlenforschungsexperiment Matrjoschka-R, wo er vier ID-ZMKS-Dosimeter ersetzte. Im Anschluss daran bediente er den Rodnik-Wassertank BV 1 im Sevice-Modul. Er spülte hier eine antiseptische Lösung von dem Tank in einen Behälter und aktivierte die pumpende Ausrüstung mit dem elektrischen Kompressor für eine Blasenkompression &amp; Leckstellenkontrolle. Jeder der kugelförmigen Rodnik-Tanks BV 1 &amp; BV 2 besteht aus einer harten Kugel mit einer weichen innen liegenden Membran aus elastischem Plastik (Blase). Diese Blase wird mit Druckluft gefüllt, um das gelagerte Wasser aus dem Tank zu pressen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem diese Tätigkeiten abgeschlossen waren, startete die Entladung von Progress-M 14M mit dem Wassertransport zur ISS. Ebenso begannen die Treibstofftransfers, es ist Brennstoff (UDMH/Unsymmetrisches Dimethylhydrazin) und Oxydationsmittel (NTO/Stickstofftetraoxid) in die Niederdrucktanks des Sarja-Moduls transferiert worden. Für eine Auffrischung der Stationsluft wurden die Sauerstoffvorräte des Progress-Transporters genutzt. André Kuipers verbrachte mehrere Stunden mit dem Transport von angelieferten US-Gegenständen in die Station. Seit der Ankunft von Sojus-TMA 03M im Dezember besteht ein Schnittstellenproblem am Kopplungsadapter zwischen Raumschiff und dem Modul Rasswjet. Ein Telemetrie-Parameter der Verriegelung zeigte falsche Werte. Oleg Kononjenko unternahm hier Fehlerbeseitigungsschritte, indem er die Verriegelung am Luk manuell betätigte, die Verriegelt/Entriegelt-Anzeige prüfte und dies fotografisch dokumentierte. Damit soll die Software periodisch messen und so die Überwachungsfähigkeit zurückerlangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Mitte dieser Woche arbeitete Donald Pettit an den drei SPHERES-Experimentalsatelliten. Diese werden eingesetzt, um Techniken zu studieren, die zu Verbesserungen bei automatischen Anlegemanövern, Satellitenreparaturen, dem Zusammenbau von Raumfahrzeugen und Notfallreparaturen geeignet sind. Diese drei freischwebenden Satelliten können synchronisiert Abstand halten, sich aufeinander zu bewegen und im Raum orientieren. In einer mobilen Handschuhbox im Destiny-Labormodul wurden die Testkörper nun um einen neuen Anschluss erweitert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant Dan Burbank sammelte US-Ausrüstung für den russischen Außeneinsatz zusammen. Erneut werden die Kameras der Amerikaner an den Helmen der Orlan-MK-Raumanzüge zur Anwendung kommen. Im Anschluss daran nutzte er gemeinsam mit  Anton Schkaplerow und Oleg Kononjenko das virtuelle 3D-Trainingstool zur Planung von Robotikaktivitäten und Außeneinsätzen mit dem Namen DOUG (Dynamic Onboard Ubiquitous Graphics). Dies läuft auf den US-Stationslaptops der RWS (Robotics Workstation) und simuliert die Außenarbeiten gesehen aus der Vogelperspektive.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Oleg Kononjenko bereitet Teile für seinen Ausstieg vor. 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Experimenten SOLO, einer Studie zur Erforschung von Knochenschwund, dem Bildungsprojekt für Schüler LEGO-Bricks und der Testreihe zur Erforschung von binären kolloiden Legierungen Binary Colloidal Alloy Test (BCAT-6), startete Anatoli Iwanischin das russische Erdbeobachtungs-Programm URAGAN (Hurrikan). Es werden damit die Auswirkungen von natürlichen oder von Menschen verursachten Katastrophen beobachtet und bewertet. Um am 16. Februar das Kopplungsmodul Pirs als Ausstiegsschleuse nutzen zu können, wurden die Luken zwischen Progress-M 14M und der Station geschlossen und auf Dichtigkeit geprüft. Weiterhin wurden die Orlan-MK-Raumanzüge auf die Anprobe am 14. Februar vorbereitet, wobei das Hauptaugenmerk auf den erneuerbaren Elementen der Raumanzüge, wie LP-9-LiOH-Kanister, Haupt- und Reserve-BK-3M-Sauerstofftanks, Feuchtigkeitssammler, Trinkwasserfilter, ein Filter der Entgasungspumpe und die 825M3-Batterien der Funkanlage lag. Im Kibo-Labormodul demontierte Dan Burbank einen Datenmultiplexer des Intercom-System-Racks, er soll mit der Dragon-Kapsel von SpaceX zur Erde zurückkehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 09.02.2012:391,1 km bei einem Höhenverlust von rund 74 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. Februar, 30. russischer Außeneinsatz (Kononjenko, Schkaplerow)</li><li>19. März, ATV-3 &#8222;Edoardo Amaldi&#8220; erreicht die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/arbeitsstress-im-all/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Arbeitsstress im All</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-14m-ist-nun-teil-der-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Progress-M 14M ist nun Teil der ISS</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/eine-prise-extrasalz-fuer-andre-kuipers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Eine Prise Extrasalz für André Kuipers</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.msg214337#msg214337" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 30 seit dem 27. Januar</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/2012-erster-ausseneinsatz-in-vorbereitung/" data-wpel-link="internal">2012 &#8211; erster Außeneinsatz in Vorbereitung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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