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	<title>Cygnus 2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Cygnus 2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Expedition 37</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mission der ISS-Expedition 37 Mit der Abkopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 08M von der Station begann die ISS-Expedition 37. Im Verlaufe der Mission wurden etwa 100 Experimente auf den Gebieten Astronomie, Biologie, Materialwissenschaften, Medizin, Physik und Technik durchgeführt bzw. betreut. Eine Neuerung am Sojus-Raumschiff Sojus-TMA 10M, welches am 25. September den zweiten Teil der Basatzung brachte, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mission der ISS-Expedition 37</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-13.png" alt="" class="wp-image-79519" width="249" height="247" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-13.png 258w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-13-150x150.png 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-13-100x100.png 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-13-120x120.png 120w" sizes="(max-width: 249px) 100vw, 249px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Abkopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 08M von der Station begann die ISS-Expedition 37. Im Verlaufe der Mission wurden etwa 100 Experimente auf den Gebieten Astronomie, Biologie, Materialwissenschaften, Medizin, Physik und Technik durchgeführt bzw. betreut. Eine Neuerung am Sojus-Raumschiff Sojus-TMA 10M, welches am 25. September den zweiten Teil der Basatzung brachte, war die Verwendung eines verbesserten Leit- und Verbindungssystems Kwant, mit dem die Nutzung der Relaissatelliten vom Typ Lutsch möglich werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich sollte während der Dienstzeit der Besatzung das russische Labormodul Naúka an die Station ankoppeln. Aufgrund von ungenau ausgeführten Arbeiten, verzögert sich dessen Start allerdings weiter, mindestens bis November 2015.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nächste Raumfahrzeug, das per Manipulatorarm an die ISS angelegt wurde, war Cygnus 2 (Orb-CRS-1), der am 18. September startete, bei dem es aber ein Problem in der Formatierung der GPS-Daten gab, weshalb der Anflug auf die Station verschoben wurde. Der Frachter erreichte die ISS am 29. September.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec_37_crew_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec_37_crew.jpg" alt="Besatzungsmitglieder"/></a><figcaption>v.l.n.r.: Karen Nyberg, Fjodor Jurtschichin, Luca Parmitano, Michael Hopkins, Oleg Kotow und Sergej Rjasanski<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Oktober koppelte das vierte Automated Transfer Vehicle (ATV 4) vom Heck der ISS ab und verglühte nach mehreren Bremsmanövern am 2. November in dichten Atmosphärenschichten. ATV 4 wurde am 5. Juni vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch Guayana an der Spitze einer Ariane-5-Trägerrakete gestartet und trug den Beinamen Albert Einstein. Es besaß mit Treibstoffen und Fracht eine Gesamtmasse von reichlich 20,2 Tonnen. Davon entfielen etwa 6,6 Tonnen auf die einzelnen Bestandteile der Nutzlast. Den größten Anteil daran besaßen mit 3,44 Tonnen Treibstoffe für Bahnanhebungsmanöver der ISS mit den ATV-Triebwerken sowie zum Nachfüllen der ISS-Tanks. In weiteren Tanks befanden sich zudem 570 kg Wasser, 66 kg Luft und 33 kg Sauerstoff. Die sogenannte Trockenfracht umfasste etwa 1.400 verschiedene Teile mit einer Gesamtmasse von 2,5 Tonnen. Dazu zählten Bekleidung, Nahrungsmittel, Experimentiereinrichtungen und -materialien sowie Werkzeuge. Der Frachter hatte in den Monaten August, September und Oktober drei größere Bahnanhebungsmanöver für die gesamte, mehr als 400 t träge Station durchgeführt. Nach dem Entladen der Fracht waren Tanks und Frachtraum des Raumschiffs mit Abfällen versehen worden. Am 25. Oktober wurden die Luken am Heck der Station geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ATV 4 machte damit Platz für das Raumschiff Sojus-TMA 09M, das am 1. November von seinem Anlegeplatz am Modul Rasswjet abgekoppelt wurde und anschließend am Heck wieder andockte. Am 7. November startete das Raumschiff Sojus-TMA 11M, das dann an Rasswjet festmachte. Damit waren zum zweiten Mal drei Sojus-Raumschiffe an der ISS angekoppelt. Am 9. November wurde dann bei einem Außenbordeinsatz eine Olympische Fackel symbolisch übergeben, die anschließend mit Sojus-TMA 09M zur Erde zurück gebracht wurde. Damit endete die ISS-Expedition 37.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Außenbordeinsatz</strong><br>Bei einem Außenbordeinsatz am Nachmittag und Abend des 9. November 2013 wurde eine olympische Fackel, die am Donnerstag zur ISS gebracht worden war, außerhalb der Station von einem Läufer zum nächsten übergeben. Dies erfolgte kurz nach Beginn des Ausstiegs gegen 16 Uhr MEZ. 26 Minuten vorher hatten die beiden Kosmonauten Oleg Kotow und Sergej Rjasanski die Station über das Modul Pirs verlassen. Anschließend wurde die Fackel, die während der Aktion durch ein dünnes Kabel gesichert war, wieder im Ausstiegsmodul verstaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurden eine Fußhalterung und ein Handlauf demontiert und der Versuch unternommen, diese an einem neuen Einsatzort zu installieren. Nach einigen Problemen damit entschied man sich, diese zunächst zur Überprüfung in das Ausstiegsmodul mitzunehmen. Des Weiteren sollte eine Flachantenne für radiometrische Messungen zur Erdbebenvorhersage an der Außenseite von Swesda deaktiviert und zusammengeklappt werden, was aber nicht vollends gelang, so dass man sie wieder entfaltete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend wurde eine Vielzahl von Fotos verschiedener Arbeitsplätze und Objekte angefertigt. Der Ausstieg endete nach 5 Stunden und 50 Minuten gegen 21.24 Uhr MEZ, nach offizieller Moskauer Zeit war es bereits der 10. November (0.24 Uhr MoZ).</p>



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		<title>Expedition 38</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-38/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mission der ISS-Expedition 38 Während der Expedition 38 wurden etwa 200 Experimente betreut bzw. absolviert, vier Außenbordeinsätze durchgeführt &#8211; zwei davon außerplanmäßig -, die ISS erlebte ihren 15. Geburtstag und drei Frachtraumschiffe wurden empfangen, zweimal Progress und einmal Cygnus. Zusätzlich wurden insgesamt 37 Kleinstsatelliten mit Massen jeweils um 1 kg über eine Schleuse aus der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mission der ISS-Expedition 38</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="250" height="209" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-14.png" alt="" class="wp-image-79525"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Expedition 38 wurden etwa 200 Experimente betreut bzw. absolviert, vier Außenbordeinsätze durchgeführt &#8211; zwei davon außerplanmäßig -, die ISS erlebte ihren 15. Geburtstag und drei Frachtraumschiffe wurden empfangen, zweimal Progress und einmal Cygnus. Zusätzlich wurden insgesamt 37 Kleinstsatelliten mit Massen jeweils um 1 kg über eine Schleuse aus der ISS nach außen transportiert und anschließend mit einer speziellen Startvorrichtung ins All katapultiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Experimente betrafen Astronomie, Atmosphärenforschung, Biologie, Materialwissenschafte, Medizin, Physik und Technik. Ein Teil davon ist an der Außenseite angebracht und läuft weitgehend automatisch ab. Auch ein Teil der Experimente im Inneren ist weitgehend automatisiert und bedarf nur hin und wieder der Betreuung durch einen Raumfahrer, beispielsweise zum Wechseln der Proben, zur Wartung oder zur Sicherung von Daten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec_38_crew.jpg" alt="Besatzungsmitglieder"/><figcaption>v.l.n.r.: Michael Tjurin, Kōichi Wakata, Richard Mastracchio, Sergei Rjasanski, Oleg Kotow und Michael Hopkins<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. November hatte Koichi Wakata drei Kleinsatelliten, die zuvor mit dem HTV Kounotori 4 eingetroffen waren, nach einer kurzen Überprüfung ihrer Funktion durch die Luftschleuse von Kibo außenbords gebracht und mit einer speziellen Einrichtung von der Station weg katapultiert. Am 20. November folgte ein weiterer Satellit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Dezember wurden Probleme mit dem Kühlkreislauf A des US-basierten Segments der Internationalen Raumstation gemeldet. Man stellte fest, dass das Durchflussregelventil, mit welchem der Fluss des Kühlmittels Ammoniak des äußeren Kühlkreislaufes gesteuert wird, nicht korrekt funktionierte. Damit wurde der Austausch des Pumpmoduls erforderlich, wofür es drei Ersatzmodule gab, die auf Express-Logistikmodulen oder externen Stauraum-Plattformen montiert sind. Der Start des zweiten Cygnus-Frachters wurde derweil auf Januar 2014 verschoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Station wurden im Verlauf der Mission eine Vielzahl an biologischen, physikalischen, medizinischen und technischen Untersuchungen vorgenommen. Zu letzteren zählten unter anderem die Inbetriebnahme eines Multi-Gas-Monitors, der gleichzeitig und in Echtzeit die Konzentrationen an Sauerstoff, Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid und Ammoniak überwacht sowie Temperatur und Luftdruck erfasst. Das Messverfahren beruht auf der Anregung der Gase mit Laserlicht und der Erfassung der entstandenen stofftypischen Strahlung mittels zweier Fotosensoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren werden an Bord der ISS kleine Satelliten erprobt, die sich mittels 12 Druckgasdüsen im Inneren der Station bewegen und sich dabei autonom untereinander synchronisieren können (SPHERES = Synchronized Position Hold, Engage, Reorient, Experimental Satellites). So können sie beispielsweise ankoppeln oder sich im Formationsflug bewegen. In der nächsten Zeit sind mehrere Erweiterungsexperimente vorgesehen. Bei SPHERES-Inspire II geht es um zusätzliche Rechenkapazität und Sensorik. Dies begann bereits 2011 mit der Verbindung eines Satelliten mit einem Smartphone. Nun sollen Sensoren eine genaue Positionsbestimmung in der Station erlauben und 2 Kameras mit der entsprechenden Mustererkennung die Orientierung im Raum auf eine neue Stufe heben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für SPHERES-Rings wurden die Satelliten mit Ringen voller zusätzlichem Equipment ausgestattet. An der Außenseite befinden sich große Spulen, mit denen es möglich sein soll, dass zwei Satelliten in Formation fliegen können, obwohl einer komplett passiv bleibt. Ein Satellit wird mittels Druckgas angetrieben, während die Kräfte mittels Magnetfeldern auf den zweiten übertragen werden. Außerdem will man dieselbe Apparatur dazu nutzen, kontaktfrei Energie über elektromagnetische Wechselfelder zu übertragen. Im Februar wurden dazu mehrere Versuchsreihen absolviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich soll bei SPHERES-Slosh herausgefunden werden, welche Steuerbefehle die günstigsten sind, wenn man einen flüssigkeitsgefüllten Tank transportiert. Dabei sollen entstehende Vibrationen und Trägheitsbewegungen so weit wie möglich minimiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf des Februars wurden 28 vom Cygnus-Frachter gelieferten Flock-1-Satelliten mittels einer speziellen Startvorrichtung (SSOD = Small Satellite Orbital Deployer) dem All überlassen. Jeder der Satelliten besitzt Abmessungen von 10 x 10 x 30 Zentimetern und ist außen mit Solarzellen versehen. Zudem verfügt jeder Satellit über eine Kamera und Sendeeinrichtungen, mit denen Bilder der Erdoberfläche angefertigt und zur Erde übermittelt werden können. Flock, auf deutsch so viel wie Schar oder Schwarm, soll eine ganze Konstellation von Kleinsatelliten werden, die sich, zu unterschiedlichen Zeiten gestartet, über einen weiten Bereich des Orbits in etwa 400 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von knapp 52 Grad verteilen. Damit kann man jeden Punkt der Erde zwischen 52 Grad nördlicher und südlicher Breite in regelmäßigen Abständen wiederholt fotografieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flock-Konstellation wurde von der US-amerikanischen Firma Planet Labs initiiert und gebaut und soll weltweit Informationen über Veränderungen auf unserem Planeten zur Verfügung stellen. Jeder Satellit fertigt Bilder an, speichert diese und sendet die Daten zur Erde, sobald er eine Bodenstation des Systems überfliegt. Hier werden die Bilder aufbereitet und auf einem Server zur Verfügung gestellt. Am 28. Februar wurden zudem 4 weitere Kleinsatelliten für Litauen, die USA und Peru auf die gleiche Weise gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu dem angeführten Forschungsprogramm wurden wiederholt Bilder bestimmter Regionen der Erdoberfläche angefertigt. Mit der Abkopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 10M endete am 11. März 2014 die ISS-Expedition 38. Die Rückkehr war um einen Tag vorverlegt worden, um aufgrund einer schwierigen Wetterlage das ursprüngliche Landegebiet zu meiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frachterverkehr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht wurde das unbemannte Raumschiff, das etwa 2,4 t Fracht transportiert, am Heck der Internationalen Raumstation angekoppelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst sah alles nach einem glatten Durchlauf aus. Das Raumschiff näherte sich zielstrebig der Raumstation, umrundete diese teilweise in etwa 250 Metern Abstand, um so an die richtige Position für den Endanflug zu gelangen. Diesen begann es dann zur richtigen Zeit und näherte sich dem Swesda-Heck bis auf etwa 53 Meter. Danach schaltete die Software auf den Modus &#8222;Position halten&#8220; um. Als man dies erkannt hatte, übernahm Oleg Kotow aus dem Inneren der Station die Kontrolle über das anfliegende Raumschiff. Dazu existiert eine TORU für Телеоператорный Режим Управления (deutsch etwa so viel wie Schaltpult für Teleoperationen), mit der man die Operationen des Raumschiffs über zwei Steuerhebel ähnlich wie bei einem Computerspiel kontrollieren kann. Mit hoher Präzision erfolgte dann die Ankopplung gegen 23.30 Uhr MEZ, nur etwa 3 Minuten später als geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Frachter war am 25. November vom Kosmodrom Baikonur aus gestartet. Er brachte insgesamt 2,4 t Fracht zur Internationalen Raumstation, darunter 670 kg Treibstoffe, 420 kg Wasser, 300 kg Materialien für wissenschaftliche Untersuchungen, 187 kg Nahrungsmittel, 178 kg Materialien für die NASA, 134 kg Ausrüstung für die russischen Raumfahrer, 122 kg medizinische Materialien sowie weitere Betriebsmittel, Ausrüstungen, Ersatzteile, Dokumentationen und persönliche Artikel, darunter Weihnachts- bzw. Neujahrspost für die Raumfahrer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Februar legte der Frachter Progress-M 20M von der Station ab. Mit ihm wurden mehrere Tage lang Untersuchungen zu gravitationssatbilisierten Fluglagen vorgenommen, bevor er am 11. Februar in dichten Atmosphärenschichten verglühte. Bereits am 5. Februar war ein weiterer Frachter, Progress-M 22M gestartet und hatte rund 6 Stunden später an der Station angedockt. Mit ihm gelangten rund 2,5 t Fracht an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Februar wurde das Anfang Januar gestartete und an die Station angelegte Transportraumschiff Cygnus 2 (CRS-Orb-1) mit Müll beladen von der ISS getrennt und mittels Canadarm2 in etwa 10 Metern Entfernung abgesetzt. Am 19. Februar erfolgten hier das finale Bremsmanöver und der zerstörerische Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bahnmanöver</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Dezember wurde die Bahn in Vorbereitung auf die geplante Ankunft eines Frachtschiffes vom Typ Cygnus durch eine Antriebsphase von knapp 13 Minuten mit den Triebwerken des am Heck angekoppelten Frachters Progress-M 21M um etwa 1,7 Kilometer angehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Manöver wurde am 18. Januar 2014 ausgeführt. Mit den Bordtriebwerken am Heck des russischen, seit dem 29. November 2013 angedockten Versorgungsschiffs Progress-M 21M wurde das als Reboost bezeichnete Manöver zur Bahnanhebung der ISS durchgeführt. Reboosts sind regelmäßig erforderlich, da die ISS auf Grund der Bremswirkung der dünnen Restatmosphäre pro Tag zwischen 80 und 150 Meter Flughöhe verliert. Die 520 Sekunden lang andauernde Antriebsphase steigerte die Geschwindigkeit der ISS um rund 1,18 Meter pro Sekunde und hob die Bahn der Station um rund ca. 2 Kilometer an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war die Bahnanhebung für den 16. Januar 2014 geplant, musste jedoch wegen der Gefahr einer potentiellen Kollision mit Weltraumschrott verschoben werden. Die Verschiebung bewirkte, dass die Station nicht in einen gefährlich geringen Abstand zu einem alten Teil einer US-amerikanischen Rakete vom Typ Delta 2914 geriet, welche 1977 den japanischen Wettersatelliten GMS 1 alias Himawari 1 in den Weltraum transportiert hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Außenbordeinsätze</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Dezember Gestern absolvierten Rick Mastracchio und Michael Hopkins einen ersten Ausstieg, bei dem ein Pumpenmodul mit defektem Flussregelventil vom Kühlkreislauf getrennt und demontiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten begannen am 21. Dezember gegen 13 Uhr und dauerten reichlich 5 Stunden. Zunächst wurden die Leitungen vom Pumpenmodul gelöst und an eine Überbrückungsbox angeschlossen. Danach wurden die Befestigungsbolzen gelöst und das Modul mit Hilfe des kanadischen Manipulatorarms der Station zu einem Zwischenlager am Mobilen Transporter gebracht und dort befestigt. Damit hatte man mehr erreicht als für den ersten Ausstieg geplant war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diesen Außenbordeinsatz wurden die Raumanzüge etwas modifiziert. Zum einen war im Inneren ein Schnorchel befestigt, den man während der Arbeit in den Mund nehmen konnte, so dass man seine Atemluft aus dem Körperbereich bezogen hätte. Zum zweiten befand sich ein Absorptionskissen im Nackenbereich, mit dem auslaufende Flüssigkeit hätte aufgenommen werden können. Außerdem sollten die Raumfahrer von Zeit zu Zeit gegenseitig kontrollieren, ob in einem der Anzüge ausgelaufene Flüssigkeit erkennbar wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen wurden als notwendig erachtet, nachdem beim letzten Außenbordeinsatz mit US-Raumanzügen im Nackenbereich bei Luca Parmitano Flüssigkeit ausgetreten war, die anschließend teilweise im Anzug herum schwebte, sich an Mund, Nase und Augen anlagerte und beim Sehen und Atmen behinderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Ausstieg von Rick Mastracchio und Michael Hopkins wurde am 24. Dezember eine Ersatzpumpe in einem Kühlkreislauf der Internationalen Raumstation installiert. Im Verlaufe des mehr als 7 Stunden dauernden Außenbordaufenthalts wurde die neue Pumpe von ihrem Lagerort an der Externen Stauraumplattform 3 (ESP) mittels Manipulatorarm zum Einsatzort transportiert und in die vorgesehene Position gebracht. Nach dem Befestigen des Pumpenmoduls mit vier Bolzen wurden die Leitungen von einer Überbrückungsbox gelöst und an der neuen Pumpe angeschlossen. Dabei benötigte man an einem der 4 Schläuche mehrere Versuche, um den Verschluss zu lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem trat aus einem der Schläuche eine kleine Menge erstarrtes Ammoniak aus, so dass man sich vor dem Einsteigen in die Schleuse noch einige Zeit von allen Seiten von der Sonne bestrahlen ließ, wobei sich das Ammoniak verflüchtigen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich wurden elektrische Verbindungen angeschlossen und das Gerät getestet. Da der Test erfolgreich verlief, konnte die Reparatur bereits beim zweiten Einsatz abgeschlossen werden. Das defekte Modul muss noch von seiner gegenwärtigen Position am Mobilen Transporter zur Externen Stauraumplattform 3 gebracht werden. Diese Aufgabe wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. Dezember arbeiteten zwei Kosmonauten außerhalb der Internationalen Raumstation. Zu den Arbeiten gehörte auch die Installation zweier Kameras des kanadischen Unternehmens UrtheCast. Der Ausstieg begann gegen 15 Uhr MEZ mit dem Verlassen des Schleusenmoduls Pirs, das an der Unterseite von Swesda installiert ist. Den Hauptteil der Zeit verschlang dabei die Installation und der Test zweier Kameras nebst Übertragungseinrichtungen der kanadischen Firma UrtheCast. Nach Angaben aus dem Kontrollzentrum empfing man nicht die erwarteten Telemetriedaten. Anderen Quellen zufolge funktionierte zwar die hochauflösende Kamera, die zweite mit mittlerer Auflösung versagte aber den Dienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztlich bekamen Oleg Kotow und Sergej Rjasanski die Anweisung, die Kameras wieder zu demontieren und in die Station zurück zu bringen. Außerdem sollten die elektrischen Anschlüsse auf der vor einigen Wochen installierten, um zwei Achsen beweglichen Plattform fotografiert werden, damit man die Ursache für das Versagen der Technik herausfinden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den ursprünglichen Aufgaben blieben dann noch einige unerledigt. Man demontierte das Experiment Всплеск (Ausschlag [eines Seismometers]), mit dem man die Auswirkungen seismischer Aktivitäten auf der Erde auf geladene Teilchen in deren unmittelbarem Umfeld erfasst hatte und stieß die Apparatur ins All. Statt dessen installierte man ein weiter entwickeltes Experiment mit dem Namen Сейсмопрогноз (Seismoprognose), mit dem man unter anderem Erdbebenvorhersagen aufgrund von Veränderungen im Plasmafeld der Erde gewinnen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg dauerte 8 Stunden und 7 Minuten und wurde damit zum längsten Außenbordaufenthalt russischer Kosmonauten bisher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. Januar installierten Oleg Kotow und Sergej Rjasanski an der Außenseite der Station im Verlaufe eines etwa sechsstündigen Ausstiegs (6:08 h) zwei Kameras im Auftrag der kanadischen Firma UrtheCast. Nach einem vergeblichen Versuch bei einem zurück liegenden Ausstieg konnte man nun Erfolg melden: beide Kameras funktionieren.</p>



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		<title>ISS: Frachterverkehr und SPHERES-RINGS-Experimente</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-frachterverkehr-und-spheres-rings-experimente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2014 17:37:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Flock]]></category>
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		<category><![CDATA[SPHERES]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3 Frachter operierten im Verlaufe des Monats im Umfeld der ISS. Außerdem wurden bisher 18 Satelliten aus der Station ausgeschleust. Im Inneren laufen weiterhin wissenschaftliche und technische Experimente. Dazu gehört die Erprobung neuer Systeme für die Stationssatelliten SPHERES. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Am 27. Januar hatten Oleg Kotow und Sergej [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">3 Frachter operierten im Verlaufe des Monats im Umfeld der ISS. Außerdem wurden bisher 18 Satelliten aus der Station ausgeschleust. Im Inneren laufen weiterhin wissenschaftliche und technische Experimente. Dazu gehört die Erprobung neuer Systeme für die Stationssatelliten SPHERES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. Januar hatten Oleg Kotow und Sergej Rjasanski an der Außenseite der Station im Verlaufe eines etwa sechsstündigen Ausstiegs (6:08 h) zwei Kameras im Auftrag der kanadischen Firma UrtheCast installiert. Nach einem vergeblichen Versuch bei einem zurück liegenden Ausstieg konnte man nun Erfolg melden: beide Kameras funktionieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022014183748_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Progress-M 20M kurz nach dem Ablegen. Das Koppungsaggregat sieht nagelneu aus. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Februar hatte der Frachter Progress-M 20M von der Station abgelegt. Mit ihm wurden mehrere Tage lang Untersuchungen zu gravitationssatbilisierten Fluglagen vorgenommen, bevor er am 11. Februar in dichten Atmosphärenschichten verglühte. Bereits am 5. Februar war ein weiterer Frachter, Progress-M 22M gestartet und hatte rund 6 Stunden später an der Station angedockt. Mit ihm gelangten rund 2,5 t Fracht an Bord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Februar wurde das Anfang Januar gestartete und an die Station angelegte Transportraumschiff Cygnus 2 (CRS-Orb-1) mit Müll beladen von der ISS getrennt und mittels Canadarm² in etwa 10 Metern Entfernung abgesetzt. Am 19. Februar erfolgten hier das finale Bremsmanöver und der zerstörerische Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022014183748_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Cygnus 2 in der Nähe der Internationalen Raumstation 
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(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile wurden 16 der insgesamt 28 vom Cygnus-Frachter gelieferten Flock-1-Satelliten mittels einer speziellen Startvorrichtung (SSOD = Small Satellite Orbital Deployer) dem All überlassen. Jeder der Satelliten besitzt Abmessungen von 10 x 10 x 30 Zentimetern und ist außen mit Solarzellen versehen. Zudem verfügt jeder Satellit über eine Kamera und Sendeeinrichtungen, mit denen Bilder der Erdoberfläche angefertigt und zur Erde übermittelt werden können. Flock, auf deutsch so viel wie Schar oder Schwarm, soll eine ganze Konstellation von Kleinsatelliten werden, die sich, zu unterschiedlichen Zeiten gestartet, über einen weiten Bereich des Orbits in etwa 400 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von knapp 52 Grad verteilen werden. Damit kann man jeden Punkt der Erde zwischen 52 Grad nördlicher und südlicher Breite in regelmäßigen Abständen wiederholt fotografieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flock-Konstellation wurde von der US-amerikanischen Firma Planet Labs initiiert und gebaut und soll weltweit Informationen über Veränderungen auf unserem Planeten zur Verfügung stellen. Jeder Satellit fertigt Bilder an, speichert diese und sendet die Daten zur Erde, sobald er eine Bodenstation des Systems überfliegt. Hier werden die Bilder aufbereitet und auf einem Server zur Verfügung gestellt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022014183748_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
CATS im Labor auf der Erde 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Monats wurde auf der Erde das Projekt CATS (Cloud Aerosol Transport System) präsentiert. Es soll Ende 2014 zur Internationalen Raumstation gebracht und an der Experimentierplattform des japanischen Moduls Kibo installiert werden. Mit ihm sollen Konzentration und Verteilung von Schwebeteilchen in der Luft erfasst werden. Diese stammen von natürlichen Ereignissen wie Sandstürmen oder Vulkanausbrüchen, aber auch aus Industrie- und Verkehrsabgasen und beeinflussen Wetter, Klima, bio-geochemische Prozesse, die Flugsicherheit und die menschliche Gesundheit allgemein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">CATS erfasst die Partikel über ihre Rückstreuungseigenschaften und ist dazu mit 3 Lasern ausgestattet. Mit Wellenlängen von 1064, 532 und 355 Nanometern sowie Impulsraten von 5000 pro Sekunde kann man verschiedene Parameter in hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung erfassen. Die Eigenarten der ISS-Bahn ermöglichen es zudem, die Partikeldichten über einem Gebiet zu unterschiedlichen Tageszeiten zu erfassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Station wurde derweil eine Vielzahl an biologischen, physikalischen, medizinischen und technischen Untersuchungen vorgenommen. Zu letzteren zählten unter anderem die Inbetriebnahme eines Multi-Gas-Monitors, der gleichzeitig und in Echtzeit die Konzentrationen an Sauerstoff, Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid und Ammoniak überwacht sowie Temperatur und Luftdruck erfasst. Das Messverfahren beruht auf der Anregung der Gase mit Laserlicht und der Erfassung der entstandenen stofftypischen Strahlung mittels zweier Fotosensoren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022014183748_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Multi-Gas-Monitor 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren werden an Bord der ISS kleine Satelliten erprobt, die sich mittels 12 Druckgasdüsen im Inneren der Station bewegen und sich dabei autonom untereinander synchronisieren können (SPHERES = Synchronized Position Hold, Engage, Reorient, Experimental Satellites). So können sie beispielsweise ankoppeln oder sich im Formationsflug bewegen. In der nächsten Zeit sind mehrere Erweiterungsexperimente vorgesehen. Bei SPHERES-Inspire II geht es um zusätzliche Rechenkapazität und Sensorik. Dies begann bereits 2011 mit der Verbindung eines Satelliten mit einem Smartphone. Nun sollen Sensoren eine genaue Positionsbestimmung in der Station erlauben und 2 Kameras mit der entsprechenden Mustererkennung die Orientierung im Raum auf eine neue Stufe heben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SPHERES-Rings läuft derzeit. Hier wurden die Satelliten mit Ringen voller zusätzlichem Equipment ausgestattet. An der Außenseite befinden sich große Spulen, mit denen es möglich werden soll, dass zwei Satelliten in Formation fliegen können, obwohl einer komplett passiv bleibt. Ein Satellit wird mittels Druckgas angetrieben, während die Kräfte mittels Magnetfeldern auf den zweiten übertragen werden. Außerdem will man dieselbe Apparatur dazu nutzen, kontaktfrei Energie über elektromagnetische Wechselfelder zu übertragen. In den letzten Tagen wurden dazu mehrere Versuchsreihen absolviert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022014183748_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022014183748_small_5.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die um RINGS erweiterten SPHERES 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich soll bei SPHERES-Slosh herausgefunden werden, welche Steuerbefehle die günstigsten sind, wenn man einen flüssigkeitsgefüllten Tank transportiert. Dabei sollen entstehende Vibrationen und Trägheitsbewegungen so weit wie möglich minimiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu dem angeführten Forschungsprogramm wurden wiederholt Bilder bestimmter Regionen der Erdoberfläche angefertigt. Der nächste Frachter wird Anfang März erwartet, ein Teil der Besatzung soll aufgrund ungünstiger Wetter- und Bodenverhältnisse am geplanten Landeort bereits am 11. März, also einen Tag früher als ursprünglich geplant zur Erde zurück kehren und in einer anderen Landezone niedergehen. Die Ablösung startet Ende März mit dem Raumschiff Sojus-TMA 12M. </p>



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