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	<title>EchoStar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>EchoStar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SpaceX: EchoStar 105/SES 11 im All, 1. Stufe gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-echostar-105-ses-11-im-all-1-stufe-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 09:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar 105]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EchoStar 105/SES 11 ist nach Start von Cape Canaveral am 11. Oktober 2017 im All. Die erste Stufe der verwendeten Trägerrakete von SpaceX ist auf der Seeplattform &#8222;Of course I still love you&#8220; gelandet. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Echostar, SES, SpaceX. Um 22:53 Uhr UTC am 11. Oktober 2017 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-echostar-105-ses-11-im-all-1-stufe-gelandet/" data-wpel-link="internal">SpaceX: EchoStar 105/SES 11 im All, 1. Stufe gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">EchoStar 105/SES 11 ist nach Start von Cape Canaveral am 11. Oktober 2017 im All. Die erste Stufe der verwendeten Trägerrakete von SpaceX ist auf der Seeplattform &#8222;Of course I still love you&#8220; gelandet. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Echostar, SES, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/falcon9ses11lauspacex1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/falcon9ses11lauspacex260.jpg" alt="Falcon-9-Start am 11. Oktober 2017
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Falcon-9-Start am 11. Oktober 2017<br> (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 22:53 Uhr UTC am 11. Oktober 2017 erfolgte der Start der Falcon-9-v1.2-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten EchoStar 105/SES 11 an Bord zu Beginn eines zwei Stunden langen Startfensters. Der Flug der 15. Falcon 9 im Jahr 2017 begann von der Startrampe 39A auf Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Für den transportierten Satelliten endete er nach rund 36 Minuten Flug mit dem Aussetzen auf der vorgesehenen supersynchronen Transferbahn, für die erste Stufe mit der erfolgreichen Landung auf der Seeplattform &#8222;Of  course I still love you&#8220;. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/f9e105onpadspacex1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/f9e105onpadspacex260.jpg" alt="Falcon 9 mit EchoStar 105/SES 11 auf der Startrampe 39A auf Cape Canaveral
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Falcon 9 mit EchoStar 105/SES 11 auf der Startrampe 39A auf Cape Canaveral<br> (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die verwendete erste Raketenstufe war diejenige mit der Baunummer 1031. Sie war bereits beim Versorgungsflug für die Internationale Raumstation ISS CRS-10 Transport zum Einsatz gekommen. Nach der Abtrennung von zweiter Stufe und Nutzlast hatte die Stufe 1031 am <a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-9-startet-mit-dragon-von-39a/" data-wpel-link="internal">19. Februar 2017</a> eine erfolgreiche Landung in der Landezone 1 (Landing Zone 1, LZ 1) auf Cape Canaveral absolviert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EchoStar 105/SES 11 ist entsprechend seines Namens für eine zweifache  Mission gedacht. Der Kommunikationssatellitenbetreiber EchoStar will die 24 K<sub>u</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von jeweils 36 Megahertz nutzen. Die Transponder sind als Ersatz von Kapazitäten des Satelliten AMC 15 (NORAD 28.446, gestartet am 14. Oktober 2004) gedacht und waren zunächst unter der Bezeichnung EchoStar 20 geplant. Die 24 C-band-Transponder an Bord möchte der Kommunikationssatellitenbetreiber SES zur Verstärkung seiner Kapazitäten verwenden und als Ersatz solcher auf AMC 18 (NORAD 29.644, gestartet am 8. Dezember 2006).  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/SES11mecanicalTest1ses1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/SES11mecanicalTest1ses260.jpg" alt="EchoStar 105/SES 11 auf Schütteltisch
(Bild: SES)"/></a><figcaption>EchoStar 105/SES 11 auf Schütteltisch<br> (Bild: SES)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der für eine Position bei 105 Grad West im Geostationären Orbit (GEO)  vorgesehene Erdtrabant wurde von Airbus Defence and Space gebaut und  basiert auf dem Satellitenbus Eurostar E3000. Die Auslegungsbetriebsdauer des 47. E3000-Stalliten beträgt nach Angaben seines Herstellers mindestens 15 Jahre. Aktuell wird die Startmasse von EchoStar 105/SES 11 auf rund 5.200 Kilogramm beziffert, im September 2014 nannte Airbus Defence and Space rund 5.400 Kilogramm. Die Kommunikationsnutzlast und die übrigen elektrischen Verbrauch an Bord des Satelliten werden von zwei Solarzellenauslegern mit Strom versorgt. Die Ausleger sollen für die Kommunikationsnutzlast bei Betriebsende zusammen noch mindestens zwölf Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abbau der nach dem Start verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und dem Erreichen einer annähernden Kreisbahn auf dem Niveau des GEO ist der Satellit mit einem chemischen Triebwerk als Apogäumsmotor ausgestattet. Es soll in den kommenden Tagen dreimal im Bereich des erdfernsten Bahnpunkts und einmal im Bereich des der Erde nächstliegenden Bahnpunkts gezündet werden. Außerdem an Bord sind vierzehn zehn Newton starke Zweistofftriebwerke  vom Typ S10-21 von Airbus Defence and Space. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/CopyrightAirbusDSSAS2014EchoStar105500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/CopyrightAirbusDSSAS2014EchoStar105260.jpg" alt="EchoStar 105/SES 11 im All - Illustration
(Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption>EchoStar 105/SES 11 im All &#8211; Illustration<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ende November 2017 soll EchoStar 105/SES 11 den kommerziellen Betrieb  aufnehmen. Dann will Echostar über den Satelliten Medienunternehmen, Firmenkunden, die US-Regierung und das US-Militär im Bereich der Vereinigten Staaten, des Golfs von Mexiko und der Karibik mit Daten- und Videodiensten versorgen. SES plant, via EchoStar 105/SES 11 insbesondere Fernsehprogramme in HD und Ultra HD an Kabelnetzwerke weiterzugeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EchoStar 105/SES 11 gelangte auf eine 27,89 Grad gegen den Erdäquator  geneigte Umlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächsten Bahnpunkt, von 309 Kilometern über der Erde und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von 40.519 Kilometern über der Erde. Der Satellit ist  katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.967 und als COSPAR-Objekt 2017-063A. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Stufe der Falcon-9-Rakete gelangte auf eine 27,88 Grad gegen den Erdäquator geneigte Umlaufbahn mit einem Perigäum von 313 Kilometern über der Erde und einem Apogäum von 40.517 Kilometern über der Erde. Die Raketenstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.968 und als COSPAR-Objekt 2017-063B.  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Anomalie auf EchoStar III</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/anomalie-auf-echostar-iii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2017 09:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während des Umzugs zu einer anderen Position im Geostationären Orbit kam es an Bord von EchoStar III zu einer Anomalie. Danach war kein dauerhafter Kontakt zum Satelliten mehr möglich. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: EchoStar, Spacenews. Nach Angaben des Kommunikationssatellitenbetreibers EchoStar mit Sitz in Englewood im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado bemühe man sich zusammen mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während des Umzugs zu einer anderen Position im Geostationären Orbit kam es an Bord von EchoStar III zu einer Anomalie. Danach war kein dauerhafter Kontakt zum Satelliten mehr möglich.  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: EchoStar, Spacenews.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/EchoStarIIIartLM260.jpg" alt="EchoStar III im All - Illustration
(Bild: Lockheed Martin)"/><figcaption>EchoStar III im All &#8211; Illustration<br> (Bild: Lockheed Martin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Kommunikationssatellitenbetreibers EchoStar mit Sitz in Englewood im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado bemühe man sich zusammen mit dem Hersteller des Satelliten (Lockheed Martin) eine  stabile, zuverlässige Verbindung zu EchoStar III zu bekommen. Sie ist Voraussetzung für eine nunmehr angestrebte regelgerechte Stilllegung des  Satelliten, im Rahmen derer der Satellit in einen Friedhofsorbit zu  steuern und dort zu passivieren ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den aktuellen Orbit von EchoStar III, der seit dem 5. Oktober 1997 um die Erde kreist, betrachtet EchoStar nicht als Gefahr für andere Raumfahrzeuge im Geostationären Orbit. Rund 20 Jahre konnte EchoStar III laut EchoStar sinnvoll genutzt werden. Die Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten betrug 12 Jahre, während der er bei 61,8 Grad West im Geostationären Orbit eingesetzt worden war. Seit mehr als drei Jahren war der Satellit auf einem treibstoffsparenden inklinierten Orbit unterwegs, d.h. er bewegte sich wegen ausbleibenden Bahnkorrekturen in Nord-Süd-Richtung nicht mehr exakt über dem Erdäquator. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. August 2017 hatte EchoStar mitgeteilt, dass die Probleme mit EchoStar III in der Woche davor beim Driften in Richtung der neuen Betriebsposition (von 86,85 Grad West) aufgetreten waren. Anschließend sei die Kommunikation mit dem Satelliten nur mit Unterbrechungen und schwankender Qualität möglich gewesen &#8211; der Autor hält es für möglich, dass der Satellit seine Lage im Raum nicht mehr stabil halten kann oder konnte. Beobachtungen des regulär dreiachsstabilisierten Satelliten mit optischen Teleskopen scheinen das zu bestätigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Branchendienst Spacenews meldet am 2. August 2017, dass EchoStar III vom kommerziellen Weltraumüberwachungszentrum <a href="https://comspoc.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ComSpOC</a> in Exton im US-Bundesstaat Pennsylvania verfolgt wurde. Nach Daten des ComSpOC beginnend im Bereich bei 87,2 Grad West im Geostationären Orbit bewegte sich der Satellit mit einer Geschwindigkeit von rund 0,1 Grad pro Tag westwärts. Aktuell wird der Satellit im Bereich um 90 Grad West zu finden sein. Passagen anderer im Geostationären Orbit positionierter Satelliten sind bereits erfolgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startmasse von EchoStar III betrug 3.674 Kilogramm, die Leermasse des auf dem Satellitenbus A2100AX basierenden, mit 44 Wanderfeldröhrenverstärkern für das K<sub>u</sub>-Band ausgestatteten Raumfahrzeugs 1.700 Kilogramm. 32 dieser Verstärker sollten ursprünglich die gleichzeitige Nutzung von 32 Transpondern erlauben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgefallene Verstärkerröhren hatten die nutzbare Kapazität des Satelliten im Verlauf der Jahre deutlich reduziert. In Betriebsperioden mit starker Sonneneinstrahlung gab es zusätzliche Beschränkungen, da dann sich mehr als erwartet erhitzende Komponenten im Stromversorgungssystem zu schonen waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EchoStar III ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 25.004 und als COSPAR-Objekt 1997-059A. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>EchoStar 8 in Schwierigkeiten, EchoStar 6 hilft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/echostar-8-in-schwierigkeiten-echostar-6-hilft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 19:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem vermutlich von hochenergetischer ionisierender Strahlung verursachten Fehler in den Systemen von EchoStar 8 hatte der Kommunikationssatellit seine Position im Geostationären Orbit verlassen. Quelle: dbstalk.com, EchoStar. Am 30. Januar 2011 trat an Bord von EchoStar 8 nach Angaben von seiner Betreiberin, der EchoStar Corporation, ein SEU für single event upset genanntes Ereignis auf. Daraufhin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/echostar-8-in-schwierigkeiten-echostar-6-hilft/" data-wpel-link="internal">EchoStar 8 in Schwierigkeiten, EchoStar 6 hilft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach einem vermutlich von hochenergetischer ionisierender Strahlung verursachten Fehler in den Systemen von EchoStar 8 hatte der Kommunikationssatellit seine Position im Geostationären Orbit verlassen. </p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: dbstalk.com, EchoStar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/echostar8ssl400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/echostar8ssl260.jpg" alt="EchoStar 8 im All - Illustration
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))"/></a><figcaption>EchoStar 8 im All &#8211; Illustration<br> (Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. Januar 2011 trat an Bord von EchoStar 8 nach Angaben von seiner Betreiberin, der EchoStar Corporation, ein SEU für single event upset genanntes Ereignis auf. Daraufhin driftete der Satellit einige Zehntel Grad nach Westen. Er verließ seine Position bei 77 Grad West und trieb bis 77,7 Grad West. Anschließend initiierte Echostar ein Bremsmanöver des Satelliten. Nach einer entgegengesetzten Drift sollte EchoStar 8 um den 2. Februar 2011 wieder seine vorherige Position erreicht haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausritt des Satelliten führte zu Empfangsunterbrechungen bei  Kunden der via EchoStar 8 ausgestrahlten Dienste. Am 3. Februar 2011 gelang es Satellitenempfangsamateuren noch nicht, von EchoStar 8 wieder Fernsehbilder zu bekommen. Zwischenzeitlich hat die EchoStar Corporation zumindest einen Teil der Probleme an Bord des am 21. August 2002 ins All transportierten Raumfahrzeuges mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren lösen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil man EchoStar 8 nun intensiv testen möchte, sollen die von ihm ausgestrahlten Dienst vorübergehend von einem anderen Satelliten aus EchoStars Flotte übernommen werden. Zu diesem Zwecke wird EchoStar 6, der wie EchoStar 8 auf dem 1300er Satellitenbus von Space Systems/Loral basiert, herangeführt. Vorher als  Reserve bei 61,5 Grad West stationiert, wurde er bereits auf den Weg gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn EchoStar 6 seine kommenden Aufgaben an der Position bei 77 Grad West erfüllt hat, wird der am 14. Juli 2000 in den Weltraum transportierte Satellit nicht weiter betrieben. EchoStar wird ihn nicht zurück auf eine Position bei 61,5 Grad West bringen, sondern in einen Friedhofsorbit, der laut Plan rund 300 Kilometer über dem Geostationären Orbit liegt. Seine Auslegungsbetriebsdauer hat der Satellit bereits fast erreicht: 12 Jahre Einsatz im All sollten möglich sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EchoStar 8 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 27.501 bzw. als COSPAR-Objekt 2002-039A, EchoStar 6 mit der NORAD-Nr. 26.402  bzw. als COSPAR-Objekt 2000-038A. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Transponderabschaltungen auf AMC 16</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/transponderabschaltungen-auf-amc-16/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:31:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMC 16]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar]]></category>
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		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die von den Solarzellenauslegern des Kommunikationssatelliten AMC 16 bereitgestellte elektrische Leistung reicht nicht mehr aus, um alle Transponder an Bord des Satelliten zu betreiben. In Absprache mit dem Kunden Echostar hat SES, der Betreiber des Satelliten, einen Teil der Transponder stillgelegt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SES. AMC 16 war am 17. Dezember 2004 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/transponderabschaltungen-auf-amc-16/" data-wpel-link="internal">Transponderabschaltungen auf AMC 16</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die von den Solarzellenauslegern des Kommunikationssatelliten AMC 16 bereitgestellte elektrische Leistung reicht nicht mehr aus, um alle Transponder an Bord des Satelliten zu betreiben. In Absprache mit dem Kunden Echostar hat SES, der Betreiber des Satelliten, einen Teil der Transponder stillgelegt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SES.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26042010113137_small_1.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/><figcaption>
AV-005 startet mit AMC 16  
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">AMC 16 war am 17. Dezember 2004 auf der Atlas-V-Rakete mit der Seriennummer AV-005 in den Weltraum transportiert worden. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von rund 4.065 kg basiert auf dem Satellitenbus A2100AX von Lockheed Martin und ist mit 24 K<sub>u</sub>-Band- und 12 K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet, die durch 12 Backuptransponder für das K<sub>u</sub>-Band und 6 Backuptransponder für das K<sub>a</sub>-Band ergänzt werden. 
<br>
Über den bei 85 Grad West im geostationären Orbit arbeitenden Satelliten versorgt Echostar innerhalb seines DISH genannten Netzwerkes Nutzer in Nordamerika, Kanada, Alaska und auf Hawaii. Von der Auslegungsbetriebsdauer des dreiachsstabilisierten Satelliten ist noch nicht die Hälfte vergangen, Konstruktion und Treibstoffe sollen insgasmt 15 Jahre Einsatz ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der zurückgehenden Leistung der beiden Solarzellenausleger wurde im März 2010 ein Teil der Transponder an Bord abgeschaltet, um den Energiebedarf der Kommunikationsnutzlast herabzusetzen, berichtete SES am 22. April 2010. Der dadurch entstandene finanzielle Ausfall sollte laut SES 10 Millionen US-Dollar nicht überschreiten. Zwar waren während des letzten Durchgangs durch den Erdschatten auch weitere auf demselben Bus basierende Kommunikationsatelliten von SES von zusätzlichen Problemen mit ihren Solarzellen betroffen, was für SES aber keine kommerziellen Folgen haben werde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem A2100-Bus basierende Satelliten hatten schon früher Auffälligkeiten ihrer Energieerzeugungssysteme gezeigt. Im August 2008 hatte SES bekanntgegeben, dass die neun eigenen auf dem A2100-Bus aufgebauten Satelliten unterschiedliche Reduzierungen ihrer Fähigkeit, Strom zu erzeugen, erfahren haben. Neben AMC 4 wurde damals auch AMC 16 schon als derart betroffen aufgeführt, dass der kommerzielle Einsatz des Satelliten unter Beschränkungen leidet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26042010113137_small_2.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/><figcaption>
AMC 16 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Oktober 2008 war bekannt geworden, dass an Bord von AMC 6 Transponder zum Zwecke der Energieersparnis abgeschaltet werden mussten. Die Stilllegung von sechs Transpondern an Bord von AMC 6 hat nach Angaben von SES keine finanziellen Auswirkungen auf die Einnahmesituation, da nur ungenutzte Kapazitäten betroffen seien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit Lockheed Martin versuchte SES eine detaillierte Beurteilung möglicher Auswirkungen des Leistungsrückgangs. Vermutlich verlaufen Alterungsprozesse in den Solarzellenauslegern anders, als beim Bau der Satelliten erwartet. Vorherzusagen, wann welches Raumfahrzeug einer bestimmten Verschlechterung ausgesetzt sein wird, erweist sich allerdings als schwierig. Für einige Satelliten besitzt SES Reservekapazitäten im Orbit.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">AMC 16 alias EchoStar 16 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.472 bzw. als Objekt 2004-048A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4114.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> A2100 Satelliten mit Degradationsproblemen </a></li></ul>
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		<item>
		<title>PROTON &#8211; Start von AMC-14 fehlgeschlagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-start-von-amc-14-fehlgeschlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 07:45:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[AMC 14]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
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		<category><![CDATA[SES]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start einer Proton Breeze M für International Launch Services (ILS) mit dem Satelliten AMC 14 ist am 15. März 2008 fehlgeschlagen. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ILS. Um 0:18 MEZ erfolgte der Start der Proton Breeze M in Baikonur. Bis zum ersten Brennschluss der Breeze-M-Oberstufe schien der Start problemlos verlaufen zu sein. Während [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Start einer <i>Proton Breeze M</i> für International Launch Services (ILS) mit dem Satelliten <i>AMC 14</i> ist am 15. März 2008 fehlgeschlagen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ILS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 0:18 MEZ erfolgte der Start der <i>Proton Breeze M</i> in Baikonur. Bis zum ersten Brennschluss der Breeze-M-Oberstufe schien der Start problemlos verlaufen zu sein. Während der zweiten Zündung der Endstufe trat nach Aussagen von ILS eine Anomalie auf, welche das Erreichen des Zielorbits verhindert hat. Genauere Informationen liegen noch nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine staatliche russische Kommission hat die Arbeit zur Aufklärung der Ursache aufgenommen. Gleichzeitig untersucht auch ILS das Versagen der Rakete. Der Fehlschlag ist ein erneuter Rückschlag für ILS, nachdem bereits der Start von <i>JCSAT 11</i> im September letzten Jahres fehlschlug. Mit zwei erfolgreichen Starts im November 2007 (<i>Sirius 4</i> für ILS) und im Januar 2008 (<i>Express AM-33</i>) war die <i>Proton</i> auf dem Weg, ihre Zuverlässigkeit erneut zu beweisen und das Vertrauen der Kunden zurück zu gewinnen. Der erneute Fehlschlag stellt einen erheblichen Rückschlag gegenüber der Konkurrenz auf dem Markt der kommerziellen Satellitenstarts dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim heutigen Start sollte der Kommunikationssatellit <i>AMC 14</i> für SES AMERICOM und die EchoStar Corporation ins All transportiert werden. Der Satellit wurde von Lockheed Martin gebaut, brachte 4.140 kg auf die Waage und sollte von 61,5° West aus 15 Jahre lang Unterhaltungsdienste für die kompletten USA anbieten.</p>
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		<title>SeaLaunch startet weiteren Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sealaunch-startet-weiteren-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2003 10:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Block-DM]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar 9]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Loral Skynet]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Seeplattform]]></category>
		<category><![CDATA[Telstar 13]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der vergangen Nacht konnte von hoher See aus ein Kommunikations-Satellit in den Orbit befördert werden. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Spaceflightnow.com. Um exakt 5.31 Uhr MESZ hob eine ukrainische Trägerrakete des Typs Zenit 3SL von der Odyssey-Plattform mitten im Pazifischen Ozean planmäßig ab und beförderte dabei den 4,7 Tonnen schweren Kommunikations-Satelliten Telstar 13 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der vergangen Nacht konnte von hoher See aus ein Kommunikations-Satellit in den Orbit befördert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Spaceflightnow.com.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-3e423e4d"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082003125659_small_1.jpg" alt="None" width="324" height="227"/><figcaption class="wp-element-caption">
<i>SeaLaunch</i>
 startet von einer umgebauten Bohrplattform im Pazifik. 
<br>
(Bild: SeaLaunch)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um exakt 5.31 Uhr MESZ hob eine ukrainische Trägerrakete des Typs <i>Zenit 3SL</i> von der <i>Odyssey-Plattform</i> mitten im Pazifischen Ozean planmäßig ab und beförderte dabei den 4,7 Tonnen schweren Kommunikations-Satelliten <i>Telstar 13</i> in eine geostationäre Umlaufbahn. Dieser Satellit, mit der Doppelbezeichnung <i>EchoStar 9</i> versehen, wird betrieben von den beiden Gesellschaften <i>EchoStar Communications</i> und <i>Loral Skynet</i> und dient der Direktübertragung von Fernsehprogrammen für den nordamerikanischen Markt. Es ist damit bereits der zehnte erfolgreiche Start für <i>SeaLaunch</i>.
<br>
Das eigentlich ungewöhnliche an dieser Art von Missionen ist der Startort: der Lift-off erfolgt an Deck einer ausgedienten und modifizierten norwegischen Ölplattform, welche von einem internationalen Konsortium, genannt <i>SeaLaunch</i>, betrieben wird. Als Träger dient dabei eine ehemalige ukrainische Militärrakete. Der Vorteil dieser Art von Starts liegt auf der Hand &#8211; die Plattform kann missionsspezifisch in allen Weltmeeren positioniert werden, in diesem Falle näher am Äquator, als es bei anderen Weltraumbahnhöfen möglich ist. Dadurch kann die Rakete die Erdrotation ausnutzen und ihre maximale Kraft entfalten. In der Praxis bedeutet dies eine Maximierung der Nutzlast-Kapazität bei einer Minimierung der Startkosten. Bisher verliefen alle derartigen Missionen seit Aufnahme der Arbeit auf der ehemaligen Borinsel im Jahre 1999 durchweg erfolgreich.
<br>
Um das Erreichen eines geostationären Orbits zu ermöglichen, wurde die <i>Zenit</i>-Rakete um eine russische Oberstufe des Typs <i>Block-DM</i> erweitert, wie sie auch an der Spitze von <i>Proton</i>-Raketen zum Einsatz kommt. Diese zündete erstmals nach dem Ausbrennen der zweiten Stufe, also rund neun Minuten nach dem Start. Eine erste, viereinhalb Minuten lange Zündung beförderte den Satelliten zunächst in einen Übergangsorbit von 180 mal 930 Kilometern. Kaum vierzig Minuten später zündete <i>Block-DM</i> erneut und positionierte <i>Telstar 13</i> schließlich in einer geostationären Erdumlaufbahn mit einem Apogäum von 35,929 Kilometern. Während des gesamten Aufstieges kam es zu keinerlei Problemen.</p>
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		<title>Zweiter Start eines Satelliten innerhalb von acht Stunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-start-eines-satelliten-innerhalb-von-acht-stunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2002 20:58:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar VIII]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-K]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28009</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das amerikanisch-russische Joint Venture International Launch Services (ILS) hat den amerikanischen TV-Satelliten EchoStar&#160;VIII mit Hilfe einer Proton-Rakete erfolgreich in die geplante Erdumlaufbahn transportiert und damit zwei Satelliten innerhalb von nur acht Stunden gestartet. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: International Launch Services. Der Start erfolgte um 07:15&#160;Uhr (MESZ), gut sechseinhalb Stunden später wurde der Satellit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zweiter-start-eines-satelliten-innerhalb-von-acht-stunden/" data-wpel-link="internal">Zweiter Start eines Satelliten innerhalb von acht Stunden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das amerikanisch-russische Joint Venture <i>International Launch Services (ILS)</i> hat den amerikanischen TV-Satelliten <i>EchoStar&nbsp;VIII</i> mit Hilfe einer <i>Proton</i>-Rakete erfolgreich in die geplante Erdumlaufbahn transportiert und damit zwei Satelliten innerhalb von nur acht Stunden gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: International Launch Services.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22082002225803_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Start einer Rakete des Typs &#8222;Proton&nbsp;K/Block DM&#8220; im Juni 2001
<br>
(Foto: ILS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte um 07:15&nbsp;Uhr (MESZ), gut sechseinhalb Stunden später wurde der Satellit im vorgesehenen geosynchronen Transferorbit ausgesetzt. Die <i>Proton</i> hat damit bereits ihren fünften Start in diesem Jahr absolviert, wie alle Starts dieses Raketentyps in den letzten zweieinhalb Jahren waren auch die diesjährigen sämtlich erfolgreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dreistufige <i>Proton&nbsp;K</i>-Rakete mit der Oberstufe <i>Block&nbsp;DM</i> startete nicht einmal acht Stunden, nachdem die neue <i>Atlas&nbsp;5</i> bei ihrem Jungfernflug von Cape Canaveral aus einen europäischen Kommunikationssatelliten in eine Erdumlaufbahn gebracht hat. Beide Starts wurden von ILS vermarktet und betreut, einem aus den Raketenbauern <i>Lockheed Martin</i> (USA), <i>Krunischew Raumfahrtforschungs- und Produktionszentrum</i> und <i>RKK Energija</i> (beide Russland) bestehenden Joint Venture.</p>
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