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	<title>ESOC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ESOC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Tag der offenen Tür im ESOC</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 08:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. September 2025 öffnet das ESA-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt seine Türen.Tickets für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC sind jetzt erhältlich.Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Quelle: ESA/Space_in_Member_States/Germany, 18. August 2025 Elevating the future of Europe since 1975: Wo Missionen zum Leben erwachen. Der Ticketverkauf für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. September 2025 öffnet das ESA-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt seine Türen.<br>Tickets für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC sind jetzt erhältlich.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Tickets_fuer_den_ESA-Tag_der_Offenen_Tuer_im_ESOC_sind_jetzt_erhaeltlich" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA/Space_in_Member_States/Germany</a>, 18. August 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Elevating the future of Europe since 1975: Wo Missionen zum Leben erwachen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ticketverkauf für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC ist offiziell eröffnet. Seien Sie dabei, wenn das Europäische Raumflugkontrollzentrum in Darmstadt (Robert-Bosch-Straße 5, 64293 Darmstadt) am Freitag, den 12. September 2025, von 15:00 bis 23:00 Uhr MESZ seine Türen für eine besondere Feier öffnet. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Lange Nacht der Sterne“: Bei der „Langen Nacht der Sterne“ am 8. September 2017 erhielten Besucher innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum. ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und beantworteten Fragen rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu hier. Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="„Lange Nacht der Sterne“: Bei der „Langen Nacht der Sterne“ am 8. September 2017 erhielten Besucher innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum. ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und beantworteten Fragen rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu hier. Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg" alt="" class="wp-image-147791" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220;:<br>Bei der &#8222;Langen Nacht der Sterne&#8220; am 8. September 2017&nbsp; erhielten Besucher&nbsp;innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem&nbsp;Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum.&nbsp;ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und&nbsp;beantworteten Fragen&nbsp;rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll&nbsp;und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Lange_Nacht_der_Sterne_am_8._September_im_ESOC_in_Darmstadt" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.<br>Credit<strong>:</strong> ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der diesjährige Tag der offenen Tür steht ganz im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der ESA und bietet einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der europäischen Satellitenkontrolle. Besucher:innen können sich auf einen 90-minütige Rundgang durch das Kontrollzentrum freuen, die Höhepunkte wie den Hauptkontrollraum, interaktive Stationen, VR-Erlebnisse und kurze Präsentationen zu den Themen Weltraumsicherheit, Planetenforschung, Astronomie-Missionen und Erdbeobachtung umfasst. Der Einlass auf das Hauptgelände des ESOC erfolgt gestaffelt alle 30 Minuten ab 15:00 Uhr, letzter Einlass ist um 21:00 Uhr.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der gegenüberliegenden Straßenseite können Besucher:innen ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm mit Live-Bühne,&nbsp;einem Kinderbereich mit Mitmach-Stationen und Speisen- und Getränkewagen genießen – allesamt darauf ausgelegt, das Thema Weltraum für alle Altersgruppen zugänglich und spannend zu erzählen. Die Aktivitäten in diesem Bereich sind den ganzen Tag über ohne zeitliche Einschränkungen zugänglich, und Ticketinhaber:innen sind ab 14:00 Uhr MESZ willkommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Programmdetails werden kurz vor dem Veranstaltungstermin bekannt gegeben. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ticket-Details</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Lange Nacht der Sterne“: Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="„Lange Nacht der Sterne“: Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg" alt="" class="wp-image-147793" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220;: Credit<strong>:</strong> ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der öffentliche Ticketverkauf beginnt am 18. August und die Tickets können über die Website von Darmstadt Marketing <a href="https://web.archive.org/web/20250819163925/https://www.darmstadt-tourismus.de/en/visit/guided-tours/esa-and-eumetsat/esa-darmstadt-open-day-2025.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> erworben werden. Der Verkauf läuft, bis alle verfügbaren Tickets verkauft sind. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, es werden keine Tickets vor Ort verkauft. Tickets können nur über Darmstadt Marketing erworben werden, entweder <a href="https://web.archive.org/web/20250819163925/https://www.darmstadt-tourismus.de/en/visit/guided-tours/esa-and-eumetsat/esa-darmstadt-open-day-2025.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">online</a> oder im Ladengeschäft in der Elisabethenstraße 20-22, 64283 Darmstadt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung findet überwiegend in deutscher Sprache statt, einzelne Programmpunkte können jedoch auch in englischer Sprache angeboten werden. Bitte lesen Sie vor der Buchung Ihrer Tickets alle Informationen auf der Seite von Darmstadt Marketing. Bei Fragen zur Ticketbuchung wenden Sie sich bitte an Darmstadt Marketing unter <a href="mailto:da-service@darmstadt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">da-service@darmstadt.de</a>. Bei Fragen zum ESA-Tag der Offenen Tür im ESOC schreiben Sie bitte an <a href="mailto:esoc.communication@esa.int" target="_blank" rel="noreferrer noopener">esoc.communication@esa.int</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Sie nun schon immer vom Weltraum fasziniert sind oder einfach nur neugierig darauf,&nbsp;was sich hinter den Toren der Europäischen Weltraumorganisation abspielt, diese Veranstaltung hat für jeden etwas zu bieten – von Science-Fiction-Cosplayern und Raketendemos bis hin zu spannenden Kurzvorträgen und Karriereberatung. Seien Sie Teil dieser außergewöhnlichen Feier der europäischen Weltraumleistungen! &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf Sie!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20632.msg577741#msg577741" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">&#8222;ESA Open Day&#8220; im ESA-Kontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt am 12.09.2025</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EarthCARE gestartet, um Rolle von Wolken und Aerosolen im Erdklima zu untersuchen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/earthcare-gestartet-um-rolle-von-wolken-und-aerosolen-im-erdklima-zu-untersuchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 06:29:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ESA-Satellit EarthCARE hob am 29. Mai um 00:20 Uhr MESZ (28. Mai, 15:20 Uhr Ortszeit) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, ab. Eine Presseinformation der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA 29. Mai 2024. 29. Mai 2024 &#8211; Der ESA-Satellit EarthCARE, der mit seinen vier hochmodernen Instrumenten unser [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der ESA-Satellit EarthCARE hob am 29. Mai um 00:20 Uhr MESZ (28. Mai, 15:20 Uhr Ortszeit) mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, ab. Eine Presseinformation der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 29. Mai 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">29. Mai 2024 &#8211; Der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/esa/" data-wpel-link="internal">ESA</a>-Satellit <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/earthcare/" data-wpel-link="internal">EarthCARE</a>, der mit seinen vier hochmodernen Instrumenten unser Verständnis davon revolutionieren soll, wie sich Wolken und Aerosole auf unser Klima auswirken, wurde gestartet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CloudandaerosolsatlaunchesSpaceXviaESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon 9 von SpaceX hebt mit EarthCARE der ESA an Bord ab. (Bild: SpaceX via ESA)" data-rl_caption="" title="Falcon 9 von SpaceX hebt mit EarthCARE der ESA an Bord ab. (Bild: SpaceX via ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="299" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CloudandaerosolsatlaunchesSpaceXviaESA60.jpg" alt="Falcon 9 von SpaceX hebt mit EarthCARE der ESA an Bord ab. (Bild: SpaceX via ESA)" class="wp-image-140460" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CloudandaerosolsatlaunchesSpaceXviaESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CloudandaerosolsatlaunchesSpaceXviaESA60-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon 9 von SpaceX hebt mit EarthCARE der ESA an Bord ab. (Bild: SpaceX via ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nur 10 Minuten nach seiner Reise trennte sich der Satellit von der Rakete und um 01:14 Uhr MESZ empfing die Bodenstation Hartebeesthoek in Südafrika das alles entscheidende Signal, das darauf hinweist, dass sich EarthCARE sicher in einer Umlaufbahn um die Erde befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich die Klimakrise zunehmend verschärft, wird der Earth Cloud Aerosol and Radiation Explorer der ESA, kurz EarthCARE, entscheidende Informationen liefern, um neue Erkenntnisse über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wolken, Aerosolen und Strahlung innerhalb der Erdatmosphäre zu gewinnen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREliftsoffSpaceXviaESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon 9 von SpaceX mit EarthCARE an Bord im Flug. (Bild: SpaceX via ESA)" data-rl_caption="" title="Falcon 9 von SpaceX mit EarthCARE an Bord im Flug. (Bild: SpaceX via ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="290" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREliftsoffSpaceXviaESA60.jpg" alt="Falcon 9 von SpaceX mit EarthCARE an Bord im Flug. (Bild: SpaceX via ESA)" class="wp-image-140463" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREliftsoffSpaceXviaESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREliftsoffSpaceXviaESA60-300x145.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon 9 von SpaceX mit EarthCARE an Bord im Flug. (Bild: SpaceX via ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese spannende neue Mission ist ein gemeinsames Unternehmen der ESA und der Japan Aerospace Exploration Agency (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/jaxa/" data-wpel-link="internal">JAXA</a>) und wurde von einem Konsortium aus mehr als 75 Unternehmen unter Airbus als Hauptauftragnehmer entworfen und gebaut.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EncapsulatingEarthCARESpaceXviaESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="EarthCARE und links eine Hälfte der Nutzlastverkleidung. (Bild: SpaceX via ESA)" data-rl_caption="" title="EarthCARE und links eine Hälfte der Nutzlastverkleidung. (Bild: SpaceX via ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="349" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EncapsulatingEarthCARESpaceXviaESA26.jpg" alt="EarthCARE und links eine Hälfte der Nutzlastverkleidung. (Bild: SpaceX via ESA)" class="wp-image-140465" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EncapsulatingEarthCARESpaceXviaESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EncapsulatingEarthCARESpaceXviaESA26-223x300.jpg 223w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">EarthCARE und links eine Hälfte der Nutzlastverkleidung. (Bild: SpaceX via ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Simonetta Cheli, ESA-Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme, erklärte: „EarthCARE ist die bisher komplexeste Forschungsmission der ESA. Die Entwicklung und der heutige Start sind der engen Zusammenarbeit mit unseren JAXA-Partnern, die das Radarinstrument zur Wolkenprofilierung des Satelliten beigesteuert haben, und allen beteiligten Teams der Raumfahrtindustrie zu verdanken. Die Mission kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die Weiterentwicklung unserer wissenschaftlichen Erkenntnisse wichtiger denn je ist, um den Klimawandel zu verstehen und zu bekämpfen, und wir freuen uns sehr auf die ersten Daten.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LastlookatEarthCARESpaceXviaESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein letzter Blick auf EarthCARE. (Bild: SpaceX via ESA)" data-rl_caption="" title="Ein letzter Blick auf EarthCARE. (Bild: SpaceX via ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LastlookatEarthCARESpaceXviaESA26.jpg" alt="Ein letzter Blick auf EarthCARE. (Bild: SpaceX via ESA)" class="wp-image-140467" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LastlookatEarthCARESpaceXviaESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LastlookatEarthCARESpaceXviaESA26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein letzter Blick auf EarthCARE. (Bild: SpaceX via ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eiichi Tomita, Projektleiter für das Cloud-Profiling-Radar der JAXA, fügte hinzu: „Die Erhöhung der Genauigkeit globaler Klimamodelle durch die Nutzung von EarthCARE-Daten wird es uns ermöglichen, das zukünftige Klima besser vorherzusagen und daher notwendige Entschärfungsmaßnahmen zu ergreifen. JAXA lieferte das Wolkenprofilradar – das weltweit erste Radar, das die Geschwindigkeit der Auf- und Abströmung innerhalb von Wolken messen kann. Wir erwarten, dass diese EarthCARE-Datenprodukte bemerkenswert sind.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit EarthCARE wird nun vom <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/esoc/" data-wpel-link="internal">Europäischen Raumflugkontrollzentrum der ESA in Darmstadt</a> aus gesteuert. In den nächsten Monaten werden die Controller die Mission im Rahmen der Inbetriebnahmephase sorgfältig überprüfen und kalibrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4040.msg561984#msg561984" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EarthCARE auf Falcon 9</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/earthcare-gestartet-um-rolle-von-wolken-und-aerosolen-im-erdklima-zu-untersuchen/" data-wpel-link="internal">EarthCARE gestartet, um Rolle von Wolken und Aerosolen im Erdklima zu untersuchen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichischer Minisatellit OPS-SAT verglüht nach erfolgreicher Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oesterreichischer-minisatellit-ops-sat-verglueht-nach-erfolgreicher-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 21:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=140429</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viereinhalb Jahre lang fungierte der an der TU Graz gebaute Nanosatellit als fliegendes Labor im All, um missionskritische Software, Betriebskonzepte und neue Technologien zu erproben. Eine Medienmitteilung der TU Graz. Quelle: TU Graz 23. Mai 2024. 23. Mai 2024 &#8211; Am 18. Dezember 2019 war OPS-SAT vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All gestartet, in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Viereinhalb Jahre lang fungierte der an der TU Graz gebaute Nanosatellit als fliegendes Labor im All, um missionskritische Software, Betriebskonzepte und neue Technologien zu erproben. Eine Medienmitteilung der TU Graz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Graz 23. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OPSSATHLunghammerTUGraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="OPS-SAT wurde am Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz gebaut und startete am 18. Dezember 2019 um 9:54 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zu seiner Mission. (Bild: Helmut Lunghammer - TU Graz)" data-rl_caption="" title="OPS-SAT wurde am Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz gebaut und startete am 18. Dezember 2019 um 9:54 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zu seiner Mission. (Bild: Helmut Lunghammer - TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OPSSATHLunghammerTUGraz26.jpg" alt="OPS-SAT wurde am Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz gebaut und startete am 18. Dezember 2019 um 9:54 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zu seiner Mission. (Bild: Helmut Lunghammer - TU Graz)" class="wp-image-140435"/></a><figcaption class="wp-element-caption">OPS-SAT wurde am Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz gebaut und startete am 18. Dezember 2019 um 9:54 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zu seiner Mission. (Bild: Helmut Lunghammer &#8211; TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">23. Mai 2024 &#8211; Am <a href="https://www.raumfahrer.net/esa-ops-sat-am-18-dezember-2019-gestartet/" data-wpel-link="internal">18. Dezember 2019</a> war <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ops-sat/" data-wpel-link="internal">OPS-SAT</a> vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All gestartet, in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai 2024 ist der an der TU Graz gebaute und von der Europäischen Weltraumorganisation ESA betriebene Nanosatellit nun beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht. Sein letztes Signal zur Erde sendete OPS-SAT beim Überfliegen von Australien. Es war das Ende einer überaus erfolgreichen Mission zur Erprobung neuer Konzepte und Technologien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Risiko für Missionen zu minimieren, setzen Raumfahrtorganisatoren wie die ESA üblicherweise auf erprobte Komponenten. OPS-SAT hingegen war ein Testlabor, auf dem die ESA ganz bewusst neue Betriebskonzepte und -technologien erprobte, um sie für zukünftige Missionen nutzen zu können. Die Ingenieure am Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz standen vor der Herausforderung, einen äußerst robusten und zugleich höchst leistungsfähigen Satelliten zu entwickeln. Dafür konfigurierten sie eine Vielzahl unterschiedlicher und mit aktuellster Hardware ausgestatteter Module, für deren Überwachung ein autonomes Sicherheitssystem sorgte, um sie im Bedarfsfall isolieren oder zurücksetzen zu können. Dieses Sicherheitssystem erlaubte es der ESA, ihren Satelliten auch Universitäten, Unternehmen und anderen Weltraumagenturen für Versuche unbürokratisch zur Verfügung zu stellen. In diesem Rahmen wurden insgesamt mehr als 250 wissenschaftliche Experimente von Fernerkundung bis Cybersecurity durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pionier bei KI-Anwendungen im All</strong><br>Der Nanosatellit verfügte über einen ausgesprochen leistungsfähigen Prozessor &#8211; die sogenannte Satellite Experimental Processing Platform (SEPP), die an der TU Graz in Kooperation mit UniTel IT entwickelt wurde und zahlreiche Anwendungen, darunter auch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, direkt auf den Systemen des Satelliten ermöglichte. Dazu zählte beispielsweise der Einsatz generativer KI zur Verbesserung der Qualität von mit OPS-SAT aufgenommenen Bildern oder zur automatischen Erkennung und Verfolgung von Objekten auf der Erdoberfläche. Für seine herausragenden Erfolge wurde OPS-SAT im März 2023 als erstes ESA-Projekt überhaupt mit dem „International Space Ops Award for Outstanding Achievement“ ausgezeichnet und damit auch die Expertise der TU Graz im Bereich der Satellitenkonstruktion gewürdigt. Derzeit sind mit <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/pretty/" data-wpel-link="internal">PRETTY</a> und TUGSAT-1/BRITE-Austria zwei weitere Satelliten aus den Labors der TU Graz im Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben relevanter Forschung diente OPS-SAT auch als Plattform für den ersten Aktienhandel im Weltraum und das erste Schachspiel im Orbit: Der Satellit spielte drei Partien gegen eine Online-Community, die über ihre Züge abstimmte. Die vierte Partie war noch nicht beendet, als OPS-SAT verglühte. Zudem war er der erste Satellit, auf dem das bekannte Computerspiel Doom gelaufen ist. Auch abseits von Börsengeschäften und Spielen konnte er viele Premieren für sich verbuchen. Eine Übersicht davon ist auf Wikipedia zu finden: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/OPS-SAT" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://en.wikipedia.org/wiki/OPS-SAT</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KonfigSatReinraumTUGrazHLunghammerTUGraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Maximilian Henkel vom Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation im Jahr 2019 beim Konfigurieren des Satelliten im Reinraum der TU Graz. (Bild: Helmut Lunghammer - TU Graz)" data-rl_caption="" title="Maximilian Henkel vom Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation im Jahr 2019 beim Konfigurieren des Satelliten im Reinraum der TU Graz. (Bild: Helmut Lunghammer - TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KonfigSatReinraumTUGrazHLunghammerTUGraz26.jpg" alt="Maximilian Henkel vom Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation im Jahr 2019 beim Konfigurieren des Satelliten im Reinraum der TU Graz. (Bild: Helmut Lunghammer - TU Graz)" class="wp-image-140433"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Maximilian Henkel vom Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation im Jahr 2019 beim Konfigurieren des Satelliten im Reinraum der TU Graz. (Bild: Helmut Lunghammer &#8211; TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sogar in seinen letzten Tagen im Orbit hat der Satellit noch einen wichtigen Forschungsbeitrag geleistet. Über die UHF-Frequenz sendete er weiter Telemetriedaten, die der ESA dabei helfen, Atmosphären- und Ausbreitungsmodelle für niedrige Umlaufbahnen zu kalibrieren. Dadurch lassen sich Zeit und Ort von zukünftigen Wiedereintritten besser bestimmen. Neben dem eigenen European Space Operations Centre in Darmstadt bat die ESA dafür auch die Amateurfunk-Community um Hilfe, um so Daten während der gesamten Erdumrundung und nicht nur beim Überflug über Mitteleuropa sammeln zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>System im All rekonfiguriert</strong><br>Ganz persönliche Erinnerungen an OPS-SAT hat Maximilian Henkel, der am Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz das Betriebssystem an die Erfordernisse der Mission und an die Prozessorplattform angepasst und erweitert hat. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm der Anfang des Jahres 2021, als die Mission auf der Kippe stand, weil eine der beiden Prozessorplattformen nicht mehr funktionierte und die zweite Plattform einen defekten Hauptspeicher aufwies. „Damit waren beide redundanten Plattformen nicht mehr verwendbar, so dass wir eine In-Orbit-Reparatur vornehmen mussten. Da der eigentliche Hauptspeicher ein Hardware-Problem hatte, musste ich die Prozessorzugriffe auf den zweiten Hauptspeicher umlenken, der für diese Verwendung eigentlich nicht vorgesehen war. In dieser Konfiguration ist OPS-SAT dann bis zum Ende gelaufen. Ohne die wegen seines Einsatzzwecks vorgesehene Rekonfigurierbarkeit wäre das gar nicht möglich gewesen“, sagt Maximilian Henkel, der kürzlich seine Dissertation über Anwendungen rekonfigurierbarer Hardware am Beispiel von OPS-SAT fertiggestellt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>OPS-SAT im Detail:</strong><br>OPS-SAT war ein sogenannter 3U Cubesat (10 cm x 10 cm x 30 cm) mit einem Gewicht von 4,6 Kilogramm, der die Erde ausgehend von seiner ursprünglichen Höhe von 515 Kilometern in seinen etwas mehr als 1600 Tagen im All rund 24.500-mal umrundete. Die ausklappbaren Solarzellen hatten eine Fläche von 30 cm x 50 cm und versorgten den Satelliten mit einer Leistung von bis zu 24 Watt. OPS-SAT kommunizierte mit Datenraten von bis zu 50 Mbit/s mit der Bodenstation in Darmstadt. Als Unterstützung während der Kommissionierungsphase in den ersten Wochen nach dem Start sowie während kritischer Phasen im nominellen Betrieb war zudem die UHF-Station und deren Kontrollzentrum am Campus Inffeldgasse der TU Graz im Einsatz. Die Kosten für den Satelliten und dessen Start betrugen rund 2,4 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7116.msg561951#msg561951" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CubeSats</a></li>
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		<title>Hacking Contest mit virtueller Mars-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hacking-contest-mit-virtueller-mars-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 21:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ATHENE]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer SIT]]></category>
		<category><![CDATA[Hacking]]></category>
		<category><![CDATA[PWN the Rover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ATHENE und ESA veranstalten internationalen Cybersecurity-Wettbewerb. Eine Presseinformation des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT. Quelle: Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT 20. September 2023. 20. September 2023 &#8211; Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE und die europäische Weltraumorganisation ESA starten gemeinsam einen internationalen Hacking-Wettbewerb für Studierende. Unter dem Motto „PWN the Rover“ müssen die Teilnehmerteams [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="athene-und-esa-veranstalten-internationalen-cybersecuritywettbewerb-eine-presseinformation-des-fraunhoferinstituts-fur-sichere-informationstechnologie-sit--09a8c210-0241-4c8e-b31b-3a5b3ddbb653">ATHENE und ESA veranstalten internationalen Cybersecurity-Wettbewerb. Eine Presseinformation des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT 20. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESA_Hacking-Pressebild_15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hacking contest mit virtueller Mars-Mission. (Grafik: Fraunhofer SIT)" data-rl_caption="" title="Hacking contest mit virtueller Mars-Mission. (Grafik: Fraunhofer SIT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESA_Hacking-Pressebild_60.jpg" alt="Hacking contest mit virtueller Mars-Mission. (Grafik: Fraunhofer SIT)" class="wp-image-131292" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESA_Hacking-Pressebild_60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESA_Hacking-Pressebild_60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hacking contest mit virtueller Mars-Mission. (Grafik: Fraunhofer SIT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">20. September 2023 &#8211; Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE und die europäische Weltraumorganisation ESA starten gemeinsam einen internationalen Hacking-Wettbewerb für Studierende. Unter dem Motto „PWN the Rover“ müssen die Teilnehmerteams zunächst eine Reihe von Hacking-Aufgaben lösen. Die acht Teams, die sich in dieser Vorrunde qualifizieren, dürfen dann am 17. Oktober 2023 zum Finale ins ESA-Satellitenkontrollzentrum ESOC nach Darmstadt kommen und dort ihre Hacking-Künste an ESAs ExoMy-Rovern ausprobieren. Dem Gewinnerteam winken attraktive Sachpreise wie Hak5 USB Rubber Duckies, die Teilnahme an einer praktischen Trainingssimulation der ESA (Ladybird Guide to Mission Operations Training) für die Betreuung einer realen Raum-Mission und einem Security-Training auf der Fraunhofer Cyber Range, wo IT-Teams den Ernstfall einer Cyberattacke trainieren. Weitere Informationen unter <a href="https://web.archive.org/web/20230917070720/https://pwn-the-rover.space/" type="link" id="https://www.pwn-the-rover.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.pwn-the-rover.space</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weltraum wappnet sich für die Cyberherausforderungen: Immer öfter nehmen Hacker und staatliche Angreifer auch Satelliten und Satellitenkommunikation ins Visier. Die Raumfahrt stellt mittlerweile ein attraktives Angriffsziel dar, denn immer mehr Dienste auf der Erde basieren auf Daten, die im Weltraum gesammelt oder über Satelliten übertragen werden. Auch selbstverständliche Dienste wie Navigation sind ohne sichere Weltrauminfrastruktur unmöglich. Gleichzeitig gelten für die Raumfahrt bei der Abwehr von Cyber-Angriffen zum Teil erschwerte Bedingungen: Je nach Mission können langsame Reaktionszeiten, geringere Bandbreite oder eine begrenzte Erreichbarkeit von Raumfahrzeugen zusätzliche Herausforderungen bei der Erkennung und Abwehr von Angriffen darstellen. Da Cybersicherheit für Weltraum-Missionen immer wichtiger wird, arbeiten ATHENE und ESA bereits heute an der Cybersicherheit von morgen. Für die Ausbildung der Expertinnen und Experten von morgen schicken ATHENE und ESA die Teilnehmenden des Hacking-Wettbewerbs auf eine virtuelle Mars-Mission ins Cybergefecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Story: Ein Rover pro Team wurde auf den Mars geschossen, um dort eine wichtige Erkundungsmission durchzuführen. Jedes Team muss einen Parcours durchfahren und unterwegs möglichst viele QR-Codes scannen. In den QR-Codes sind Hacking-Aufgaben hinterlegt, welche die Teams lösen müssen, um Punkte zu gewinnen. Während ein Team den Parcours fährt, können die anderen Teams versuchen, den Rover der Gegner zu hacken und in seinem Weg zu behindern. Bevor die Final-Teilnehmenden ihre Rover-Mission beginnen können, mussten sie sich in einer Online-Challenge beweisen. Die Vorrunde zur Qualifikation für das Finale in Darmstadt hat am 1. September mit der Veröffentlichung von Hacking-Challenges begonnen. Zurzeit werden die Teilnehmenden für das Finale in Darmstadt am 17. Oktober ermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3942.msg554048#msg554048" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hacker knacken Satelliten</a></li>
</ul>
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		<title>ESA: Den sicheren Wiedereintritt von Aeolus begleiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-den-sicheren-wiedereintritt-von-aeolus-begleiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 21:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Aeolus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem sie ihre geplante Lebensdauer in der Erdumlaufbahn sogar überschritten hat, ist die ESA-Windmission Aeolus auf dem Rückweg zur Erde. Der Satellit verliert derzeit zirka einen Kilometer an Höhe pro Tag, und sein Sinkflug beschleunigt sich. Die Flugkontroll-Teams werden in Kürze versuchen, Aeolus beim ersten unterstützten Wiedereintritt zu steuern. Warum macht die ESA das? Eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nachdem sie ihre geplante Lebensdauer in der Erdumlaufbahn sogar überschritten hat, ist die ESA-Windmission Aeolus auf dem Rückweg zur Erde. Der Satellit verliert derzeit zirka einen Kilometer an Höhe pro Tag, und sein Sinkflug beschleunigt sich. Die Flugkontroll-Teams werden in Kürze versuchen, Aeolus beim ersten unterstützten Wiedereintritt zu steuern. Warum macht die ESA das? Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 10. Juli 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">10. Juli 2023 &#8211; Die Windmission der ESA umkreist unseren Planeten schon seit fast fünf Jahren und hat damit ihre geplante Lebensdauer deutlich überschritten. Aelous‘ Aladin-Instrument hat dann sieben Milliarden ultraviolette Lichtimpulse zur Erstellung eines Windprofils in Richtung Erde gesendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich wurde <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Aeolus" data-wpel-link="internal">Aeolus</a> als Forschungsmission und zur Erprobung neuartiger Technologien konzipiert, sie war allerdings so erfolgreich, dass sie die meiste Zeit ihres Aufenthalts in der Erdumlaufbahn Daten an führende europäische Meteorologiezentren lieferte und damit die globalen Wettervorhersagen entscheidend verbesserte. Sämtliche Erwartungen wurden übertroffen &#8211; nun ist die Mission zu Ende und der Treibstoff von Aeolus fast aufgebraucht. Die Ingenieur*innen hielten das Aladin-Instrument so lange wie möglich in Betrieb, bevor sie mit dem Wiedereintritt begannen. Bis zu seiner endgültigen Abschaltung vor wenigen Tagen war der bahnbrechende Windmessungslaser nach wie vor sehr stark. In den letzten Betriebswochen wurde das Gerät sogar auf Rekordwerte hochgefahren. Inzwischen wird Aeolus durch die Schwerkraft, den Einfluss der Erdatmosphäre und die Sonnenaktivität von seiner Einsatzhöhe von 320 km heruntergezogen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAswindmissionESAATGmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aeolus über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="Aeolus über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAswindmissionESAATGmedialab60.jpg" alt="Aeolus über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab)" class="wp-image-129132" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAswindmissionESAATGmedialab60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAswindmissionESAATGmedialab60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Aeolus über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aeolus war nie für einen kontrollierten Wiedereintritt konzipiert, daher wäre der Satellit unter normalen Umständen innerhalb weniger Monate von allein zur Erde zurückgefallen und größtenteils in der Erdatmosphäre verglüht. Die ESA geht jedoch einen Schritt weiter, und versucht einen unterstützten Wiedereintritt – den ersten seiner Art. Die Flugkontroll-Teams im Satellitenkontrollzentrum ESOC der ESA in Darmstadt werden den verbleibenden Treibstoff zur Steuerung von Aeolus während seiner Rückkehr zur Erde verwenden. Der größte Teil des Satelliten wird in einer Höhe von etwa 80 km zu verglühen beginnen. Allerdings deuten Modelle darauf hin, dass mehrere Trümmerteile die Erdoberfläche erreichen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser unterstützte Wiedereintrittsversuch geht weit über die Sicherheitsvorschriften für die Mission hinaus, die Ende der 1990er Jahre geplant und konzipiert wurde“, erklärt Tim Flohrer, Leiter des Space Debris Office (Büro für Weltraumrückstände) der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als die ESA und ihre Industrie-Partner feststellten, dass das ohnehin schon minimale Risiko für Leben und Infrastruktur noch weiter reduziert werden kann, wurde der Stein ins Rollen gebracht. Sollte alles planmäßig verlaufen, würde Aeolus den aktuellen Sicherheitsvorschriften für Missionen entsprechen, die heute konzipiert werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls dieser Wiedereintrittsversuch abgebrochen werden muss – was durchaus noch geschehen kann – wird der natürliche Wiedereintritt von Aeolus fortgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Isabel Rojo, Flight Director (Flugdirektorin der Mission) von Aeolus, sagte: „Unsere Teams aus Ingenieur*innen und Expert*innen für Weltraumrückstände, Flugdynamik und Bodensysteme haben eine Reihe von Manövern und Operationen ausgetüftelt, um Aeolus zu unterstützen und zu versuchen, den Wiedereintritt noch sicherer als ursprünglich geplant zu gestalten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heutige Missionen werden nach Vorschriften konzipiert, die vorsehen, dass sie am Ende ihrer Lebensdauer in der Umlaufbahn entweder vollständig verglühen oder einen kontrollierten Wiedereintritt erfahren. Dieser erste Versuch eines unterstützten Wiedereintritts schafft ein Vorbild für Missionen, die zum Zeitpunkt ihrer Entwicklung nicht unter solche Vorschriften fielen, diese eventuell aber nachträglich einhalten müssen. ESA ebnet mit Aeolus den Weg für einen sicheren Wiedereintritt und eine verantwortungsvolle Raumfahrt. Angesichts des stetig zunehmenden Verkehrs in der Erdumlaufbahn und des Problems des Weltraummülls ist dies besonders wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann wird Aeolus wieder eintreten?</strong><br>Aeolus fällt derzeit mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Kilometer pro Tag, und das mit zunehmender Geschwindigkeit. Die Prognosen werden im Laufe der Tage immer präziser, es ist jedoch immer noch schwierig zu sagen, wann genau Aeolus wieder in die Erdatmosphäre eintreten wird. Vieles hängt von der Sonnenaktivität ab. Sonneneruptionen und koronale Massenauswürfe könnten das Ganze beschleunigen. Geladene Teilchen im Weltraumwetter heizen die Erdatmosphäre auf. Dadurch steigt dichtere Luft von unten nach oben und verdrängt sich ausdehnende Schichten in der Höhe, was den Luftwiderstand der Atmosphäre auf Aeolus erhöht. Andererseits könnte eine relativ ruhige Periode der Sonnenaktivität bedeuten, dass es etwas länger dauert, bis Aeolus wieder eintritt.Zwar ist es schwierig, die Sonnenaktivität genau vorherzusagen, die ESA ist jedoch zuversichtlich, dass der Wiedereintritt – vorausgesetzt alle Manöver sind erfolgreich – höchstwahrscheinlich Ende Juli oder Anfang August stattfinden wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo wird Aeolus wieder eintreten?</strong><br>Der größte Teil des Satelliten wird in einer Höhe von etwa 80 Kilometern zu verglühen beginnen. Allerdings könnten einige Trümmerteile die Erdoberfläche erreichen. Die Planung des optimalen Ortes für den Wiedereintritt hat viele Monate in Anspruch genommen, so dass die ohnehin schon extrem geringe Wahrscheinlichkeit, dass herabfallende Trümmerteile ein Risiko für Menschenleben oder die Infrastruktur darstellen, noch geringer wird. Das Flugkontrollteam zielt auf einen Meeresstreifen unterhalb der Satellitenbahn – eine lange Strecke offenen Wassers, die so weit wie möglich vom Land entfernt ist.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeystagesAeolusreentryESA1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bahnänderungen von Aeolus vor seinem Wiedereintritt. (Infografik: ESA)" data-rl_caption="" title="Bahnänderungen von Aeolus vor seinem Wiedereintritt. (Infografik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeystagesAeolusreentryESA60.jpg" alt="Bahnänderungen von Aeolus vor seinem Wiedereintritt. (Infografik: ESA)" class="wp-image-129134" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeystagesAeolusreentryESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeystagesAeolusreentryESA60-300x175.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bahnänderungen von Aeolus vor seinem Wiedereintritt. (Infografik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie geht es weiter?</strong><br>Nach Erreichen einer Höhe von 280 Kilometer wird eine Reihe von Kommandos, die über sechs Tage hinweg gesendet werden, den verbleibenden Treibstoff des Satelliten nutzen, um ihn optimal für den Wiedereintritt zu positionieren. Anschließend wird der Satellit in einem ersten Manöver auf eine Höhe von 250 Kilometer abgesenkt. Dieser Vorgang wird mehrere Tage in Anspruch nehmen, in denen die Teams den Zustand des Satelliten überprüfen und die nächsten Schritte festlegen werden. Vier Manöver bringen Aeolus dann auf 150 Kilometer herab, bevor zwölf Stunden lang letzte Checks den Satelliten auf Kurs halten. Mit einem letzten, kritischen Manöver in der Höhe von 150 Kilometer wird die Heimreise von Aeolus gelenkt. Der Satellit wird dann innerhalb weniger Stunden zurückkehren und größtenteils in der Erdatmosphäre verglühen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es war unglaublich zu sehen, wieviel Geschick und Aufwand unser Team in diesen ehrgeizigen Wiedereintrittsversuch gesteckt hat“, sagte der Leiter der ESA-Mission Aeolus, Tommaso Parrinello. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser wegweisenden Arbeit, die jetzt und in Zukunft einen neuen Standard für Sicherheit und Nachhaltigkeit im Weltraum setzen wird, erfolgreich sein können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4039.msg551739#msg551739" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ADM-Aeolus (Atmospheric Dynamics Mission &#8211; ESA Earth Explorer) auf VEGA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-den-sicheren-wiedereintritt-von-aeolus-begleiten/" data-wpel-link="internal">ESA: Den sicheren Wiedereintritt von Aeolus begleiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>ESA: Die ESA-Sonde Euclid hebt ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-die-esa-sonde-euclid-hebt-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 20:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mission um das kosmische Geheimnis der dunklen Materie und der dunklen Energie zu entschlüsseln. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 1. Juli 2023. Samstag, den 1. Juli 2023 &#8211; Die ESA-Raumsonde Euclid hob am 1. Juli um 17:12 Uhr MESZ mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida, USA, ab. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mission um das kosmische Geheimnis der dunklen Materie und der dunklen Energie zu entschlüsseln. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 1. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidfuelledforlaunchAstrotechMackRusso2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Euclid wird betankt. (Bild: Astrotech / Mack Russo)" data-rl_caption="" title="Euclid wird betankt. (Bild: Astrotech / Mack Russo)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidfuelledforlaunchAstrotechMackRusso60.jpg" alt="Euclid wird betankt. (Bild: Astrotech / Mack Russo)" class="wp-image-128622" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidfuelledforlaunchAstrotechMackRusso60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidfuelledforlaunchAstrotechMackRusso60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Euclid wird betankt. (Bild: Astrotech / Mack Russo)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Samstag, den 1. Juli 2023 &#8211; Die ESA-Raumsonde Euclid hob am 1. Juli um 17:12 Uhr MESZ mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida, USA, ab. Der erfolgreiche Start markiert den Beginn einer ehrgeizigen Mission, die die Natur zweier mysteriöser Komponenten unseres Universums aufdecken soll: dunkle Materie und dunkle Energie, und die uns helfen soll, die grundlegende Frage zu beantworten: Woraus besteht das Universum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start und der Trennung von der Rakete bestätigte das Europäische Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt um 17:57 Uhr MESZ den Empfang des Signals von Euclid über die Bodenstation New Norcia in Australien.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidliftoffESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Rakete startet mit Euclid an Bord. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Rakete startet mit Euclid an Bord. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidliftoffESA60.jpg" alt="Falcon-9-Rakete startet mit Euclid an Bord. (Bild: ESA)" class="wp-image-128627" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidliftoffESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidliftoffESA60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidliftoffESA60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon-9-Rakete startet mit Euclid an Bord. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Der erfolgreiche Start von Euclid markiert den Beginn eines neuen wissenschaftlichen Unterfangens, das uns helfen soll, eine der spannendsten Fragen der modernen Wissenschaft zu beantworten&#8220;, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Euclid wurde durch die Führungsrolle der ESA, die Bemühungen und das Fachwissen von Hunderten von europäischen Industrie- und Wissenschaftseinrichtungen und durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ermöglicht. Das Streben nach der Beantwortung grundlegender Fragen über unseren Kosmos ist es, was uns zu Menschen macht. Und oft ist es das, was den Fortschritt der Wissenschaft und die Entwicklung leistungsstarker, weitreichender neuer Technologien antreibt. Die ESA setzt sich dafür ein, die Ambitionen und Erfolge Europas im Weltraum für künftige Generationen auszubauen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Euclid-Mission ist das Ergebnis der Leidenschaft und des Fachwissens derjenigen, die an der Entwicklung und dem Bau dieses hoch entwickelten Weltraumteleskops mitgewirkt haben, der Kompetenz unseres Flugbetriebsteams und des Forschergeistes der wissenschaftlichen Gemeinschaft&#8220;, sagt Giuseppe Racca, der Euclid-Projektleiter der ESA. „Es gab viele Herausforderungen während des Projekts, aber wir haben hart gearbeitet und nun haben wir zusammen mit unseren Partnern im Euclid-Konsortium und der NASA diesen Start-Meilenstein erfolgreich erreicht.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidinallerKuerzeESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Euclid in aller Kürze. (Infografik: ESA)" data-rl_caption="" title="Euclid in aller Kürze. (Infografik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="342" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidinallerKuerzeESA60.jpg" alt="Euclid in aller Kürze. (Infografik: ESA)" class="wp-image-128624" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidinallerKuerzeESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidinallerKuerzeESA60-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Euclid in aller Kürze. (Infografik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Euclid-Konsortium steuerte die beiden hochmodernen wissenschaftlichen Instrumente bei – die Kamera für den sichtbaren Wellenlängenbereich (VIS) und das Nahinfrarot-Spektrometer und -Photometer (NISP). Die NASA stellte die Detektoren für NISP zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Erforschung des dunklen Universums</strong><br>Euclid wird Milliarden von Galaxien in einem Umkreis von 10 Milliarden Lichtjahren beobachten, um die größte und genaueste 3D-Karte des Universums zu erstellen, wobei die dritte Dimension die Zeit selbst darstellt. Diese detaillierte Darstellung von Form, Position und Bewegung der Galaxien wird Aufschluss darüber geben, wie die Materie über riesige Entfernungen verteilt ist und wie sich die Ausdehnung des Universums im Laufe der kosmischen Geschichte entwickelt hat, sodass die Astronomen auf die Eigenschaften der dunklen Energie und der dunklen Materie schließen können. Dies wird den Theoretikern helfen, die Rolle der Schwerkraft besser zu verstehen und die Natur dieser rätselhaften Gebilde zu ergründen.<br>Euclid wird Milliarden von Galaxien in einem Umkreis von 10 Milliarden Lichtjahren beobachten, um die größte und genaueste 3D-Karte des Universums zu erstellen, wobei die dritte Dimension die Zeit selbst darstellt. Diese detaillierte Darstellung von Form, Position und Bewegung der Galaxien wird Aufschluss darüber geben, wie die Materie über riesige Entfernungen verteilt ist und wie sich die Ausdehnung des Universums im Laufe der kosmischen Geschichte entwickelt hat, sodass die Astronomen auf die Eigenschaften der dunklen Energie und der dunklen Materie schließen können. Dies wird den Theoretikern helfen, die Rolle der Schwerkraft besser zu verstehen und die Natur dieser rätselhaften Gebilde zu ergründen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidsDatenschatzesa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Von Euclid erwartete Daten. (Infografik: ESA)" data-rl_caption="" title="Von Euclid erwartete Daten. (Infografik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="342" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidsDatenschatzesa60.jpg" alt="Von Euclid erwartete Daten. (Infografik: ESA)" class="wp-image-128631" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidsDatenschatzesa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidsDatenschatzesa60-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Von Euclid erwartete Daten. (Infografik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute feiern wir den erfolgreichen Start einer bahnbrechenden Mission, die Europa an die Spitze der kosmologischen Forschung bringt&#8220;, sagt Carole Mundell, die Wissenschaftsdirektorin der ESA. „Wenn wir das Universum, in dem wir leben, verstehen wollen, müssen wir die Natur der dunklen Materie und der dunklen Energie aufdecken und verstehen, welche Rolle sie bei der Entstehung unseres Weltalls gespielt haben. Um diese grundlegenden Fragen zu beantworten, wird Euclid die detaillierteste Karte des extragalaktischen Himmels liefern. Dieser unschätzbare Reichtum an Daten wird es der wissenschaftlichen Gemeinschaft auch ermöglichen, viele andere Aspekte der Astronomie über viele Jahre hinweg zu erforschen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sein ehrgeiziges wissenschaftliches Ziel zu erreichen, ist Euclid mit einem 1,2-m-Spiegelteleskop ausgestattet, das die beiden innovativen wissenschaftlichen Instrumente speist: VIS, das sehr scharfe Bilder von Galaxien über einen großen Teil des Himmels aufnimmt, und NISP, das das Infrarotlicht von Galaxien nach Wellenlängen analysieren kann, um ihre Entfernung genau zu bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumfahrzeug und die Kommunikation werden vom ESOC aus gesteuert. Um die riesigen Datenmengen, die Euclid erfassen wird, zu bewältigen, wurde das Estrack-Netz der ESA mit Tiefraum-Antennen aufgerüstet. Diese Daten werden vom Euclid-Konsortium analysiert, einer Gruppe von über 2000 Wissenschaftlern aus über 300 Instituten in Europa, den USA, Kanada und Japan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Verlauf der Mission wird der Datenschatz von Euclid in jährlichen Abständen veröffentlicht und über das Wissenschaftsarchiv im Europäischen Weltraum-Astronomiezentrum der ESA in Spanien für die weltweite wissenschaftliche Gemeinschaft zugänglich gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies ist eine Sternstunde für die Wissenschaft, auf die wir uns schon lange gefreut haben: der Start von Euclid auf einer Mission zur Entschlüsselung des Rätsels der dunklen Materie und der dunklen Energie&#8220;, sagt René Laureijs, der Euclid-Projektwissenschaftler der ESA. „Das große Geheimnis der grundlegenden Bestandteile des Universums steht uns vor Augen und stellt eine gewaltige Herausforderung dar. Dank seines fortschrittlichen Teleskops und seiner leistungsstarken wissenschaftlichen Instrumente ist Euclid in der Lage, uns dabei zu helfen, dieses Geheimnis zu enträtseln.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reise zum Lagrange-Punkt 2</strong><br>In den nächsten vier Wochen wird sich Euclid zum Sonne-Erde-Lagrange-Punkt 2 begeben, einem Gleichgewichtspunkt des Sonne-Erde-Systems, der sich 1,5 Millionen km von der Erde entfernt (etwa das Vierfache der Entfernung Erde-Mond) in der der Sonne entgegengesetzten Richtung befindet. Dort wird Euclid in eine Umlaufbahn um diesen Punkt manövriert, und die Missionskontrolleure beginnen mit der Überprüfung aller Funktionen des Raumfahrzeugs, der Überprüfung des Teleskops und schließlich dem Einschalten der wissenschaftlichen Instrumente.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidReiseZumL2esa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Euclids Reise zum L2. (Infografik: ESA)" data-rl_caption="" title="Euclids Reise zum L2. (Infografik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="335" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidReiseZumL2esa60.jpg" alt="Euclids Reise zum L2. (Infografik: ESA)" class="wp-image-128629" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidReiseZumL2esa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidReiseZumL2esa60-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Euclids Reise zum L2. (Infografik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend werden die Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen in einer intensiven zweimonatigen Phase die wissenschaftlichen Instrumente von Euclid testen und kalibrieren und sich auf Routinebeobachtungen vorbereiten. Über einen Zeitraum von sechs Jahren wird Euclid ein Drittel des Himmels mit nie da gewesener Genauigkeit und Empfindlichkeit vermessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Euclid</strong><br>Euclid ist eine europäische Mission, die von der ESA gebaut und betrieben wird, mit Beiträgen der NASA. Das Euclid-Konsortium ist für die Bereitstellung der wissenschaftlichen Instrumente und die wissenschaftliche Datenanalyse verantwortlich. Die ESA hat Thales Alenia Space als Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten und seines Servicemoduls ausgewählt, während Airbus Defence and Space mit der Entwicklung des Nutzlastmoduls einschließlich des Teleskops beauftragt wurde. Die NASA stellte die Detektoren des Nahinfrarotspektrometers und -photometers (NISP) zur Verfügung. Euclid ist eine Mission mittlerer Klasse im Rahmen des Cosmic Vision Programms der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19872.msg551441#msg551441" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Euclid auf Falcon 9 (B1080.2)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Juice’s RIME Antenne ist FREI!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juices-rime-antenne-ist-frei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 12:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als drei Wochen nach Beginn der Arbeiten an der RIME-Antenne, das eisdurchdringende Radar zur Erforschung von Jupiters Eismonden, hat sich der 16 Meter lange Ausleger endlich aus seiner Halterung gelöst. Eine Information von ESA, Science &#38; Exploration. Quelle: ESA, Science &#38; Exploration 12. Mai 2023. Beim ersten Versuch, die zusammengeklappte Antenne auszufahren, wurden nur [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mehr als drei Wochen nach Beginn der Arbeiten an der RIME-Antenne, das eisdurchdringende Radar zur Erforschung von Jupiters Eismonden, hat sich der 16 Meter lange Ausleger endlich aus seiner Halterung gelöst. Eine Information von ESA, Science &amp; Exploration.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle:<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Juice/Juice_s_RIME_antenna_breaks_free" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA, Science &amp; Exploration</a> 12. Mai 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Versuch, die zusammengeklappte Antenne auszufahren, wurden nur die ersten Segmente jeder Hälfte ausgefahren. Die Flugkontrolleure vermuteten, dass ein winziger, festsitzender Stift die anderen Segmente verklemmt hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise hatten die Flugkontrollteams im Missionskontrollzentrum der ESA in Darmstadt eine Menge Ideen in petto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Stift zu lösen, versuchten sie Juice mit Hilfe der Schubdüsen zu schütteln und erwärmten sie dann mit Sonnenlicht. Jeden Tag zeigte die RIME-Antenne Anzeichen von Bewegung, aber keine vollständige Freigabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Mai konnte RIME schließlich befreit werden, als das Flugkontrollteam ein mechanisches Gerät, einen so genannten &#8222;nicht-explosiven Aktuator&#8220; (NEA), abfeuerten, der sich in der verklemmten Halterung befand. Dadurch wurde ein Schock ausgelöst, der den Stift um einige Millimeter bewegte und das Ausklappen der Antenne ermöglichte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article.gif" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Der erste festsitzende Teil der RIME-Antenne entfaltet sich, Quelle: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild unten zeigt den mechanischen Stoß, der durch das Zünden des Aktuators in der Halterung ausgelöst wird. Der Aktuator wurde zu dem Zeitpunkt ausgelöst, der mit &#8222;NEA 6 Release&#8220; gekennzeichnet ist. Die daraus resultierende Dämpfungsschwingung zeigt, dass die Antenne entriegelt wird und dann hin und her wackelt, bevor sie sich in einer ausgefahrenen, verriegelten Position stabilisiert.</p>



<figure class="wp-block-image alignfull size-full"><img decoding="async" width="960" height="611" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article.jpg" alt="" class="wp-image-126666" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article.jpg 960w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article-300x191.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article-768x489.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article-600x382.jpg 600w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein letzter Teil der Antenne blieb jedoch eingeklappt. Die Bestätigung, dass die RIME-Antenne erfolgreich entfaltet wurde, kam erst, als das Flugkontrollteam einen weiteren Aktuator in der Halterung zündete, wodurch sich die RIME-Antenne nach Monaten, in denen sie für den Start zusammengeklappt war, vollständig ausstreckte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_pillars.gif" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Der zweite festsitzende Teil der RIME-Antenne entfaltet sich. Quelle: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die ESA-Sonde Jupiter Icy Moons Explorer (Juice) am Jupiter angekommen ist, wird sie RIME einsetzen, um die Oberflächen- und Untergrundstruktur der Jupitermonde bis in eine Tiefe von 9 km zu untersuchen. RIME ist eines von zehn Instrumenten an Bord von Juice, mit denen die Entstehung lebensfreundlicher Welten um Gasriesen und die Entstehung unseres Sonnensystems untersucht werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg548959#msg548959" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>ESA-Raumsonde Juice hebt ab, um die Geheimnisse der Eismonde des Jupiters zu erforschen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-raumsonde-juice-hebt-ab-um-die-geheimnisse-der-eismonde-des-jupiters-zu-erforschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 07:16:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jupiter Icy Moons Explorer (Juice) der ESA ist am 14. April um 14:14 Uhr MESZ vom Europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 14. April 2023. 14. April 2023 &#8211; Der erfolgreiche Start markiert den Beginn einer ambitionierten Reise, die das Ziel hat, die Geheimnisse der Ozeanwelten rund [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Jupiter Icy Moons Explorer (Juice) der ESA ist am 14. April um 14:14 Uhr MESZ vom Europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 14. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VA260juiceESAMPedoussaut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane-5-Start mit JUICE. (Bild: ESA - M. Pédoussaut)" data-rl_caption="" title="Ariane-5-Start mit JUICE. (Bild: ESA - M. Pédoussaut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VA260juiceESAMPedoussaut60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-5-Start mit JUICE. (Bild: ESA &#8211; M. Pédoussaut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. April 2023 &#8211; Der erfolgreiche Start markiert den Beginn einer ambitionierten Reise, die das Ziel hat, die Geheimnisse der Ozeanwelten rund um den Riesenplaneten Jupiter zu lüften</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start und der Abtrennung von der Rakete bestätigte das Europäische Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt um 15:04 MESZ den Empfang eines Signals über die Bodenstation New Norcia in Australien. Um 15:33 Uhr MESZ entfalteten sich die 27 Meter langen Solarzellen und nahmen ihre charakteristische Kreuzform an, sodass das Raumschiff die Reise bis ins äußere Sonnensystem antreten konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die ESA und ihre internationalen Partner haben den Weg zum Jupiter angetreten&#8220;, so ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Der spektakuläre Start von Juice wird begleitet von der Vision und dem Ehrgeiz der Pioniere, die die Mission vor Jahrzehnten konzipiert haben, dem Können und der Leidenschaft aller, die am Bau dieses unglaublichen Fluggeräts beteiligt waren, sowie von der Tatkraft unseres Flugbetriebsteams und der Neugier der weltweiten Wissenschaftsgemeinde. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Grenzen von Wissenschaft und Forschung zu verschieben, um Antworten auf die größten Fragen der Menschheit zu finden.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEMeilensteineESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEMeilensteineESA60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Unter der Führung der ESA sowie den Anstrengungen und dem Engagement hunderter europäischer Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen ist die Juice-Mission nun Wirklichkeit geworden&#8220;, führt Giuseppe Sarri, ESA-Projektleiter von Juice, aus. „Gemeinsam mit unseren Partnern NASA, der Japanischen Weltraumerforschungsbehörde JAXA und der israelischen Weltraumbehörde ISA, die ebenfalls Hardware oder wissenschaftliche Instrumente beigesteuert haben, haben wir diesen lang erwarteten Meilenstein, den Start von Juice, erreicht.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Galileo zu Juice</strong><br>Jupiter, der so hell am Nachthimmel leuchtet, hat schon auf unsere Vorfahren eine große Faszination ausgeübt. Der Astronom Galileo Galilei rückte Jupiter im Jahr 1610 ins Blickfeld, als er den Planeten zum ersten Mal durch ein Teleskop beobachtete und die ihn umkreisenden Monde entdeckte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In früheren Jupitermissionen hat man herausgefunden, dass sich unter der Oberfläche von drei der größten Monde des Jupiters – Europa, Ganymed und Kallisto – Wasservorkommen befinden, die weitaus größer sind als die der Ozeane der Erde. Diese Monde von der Größe eines Planeten bieten uns spannende Hinweise darauf, dass Voraussetzungen für Leben auch außerhalb unseres „Pale Blue Dot&#8220; existieren könnten, und Juice ist in der Lage, uns der Antwort auf diese brennende Frage einen Schritt näher zu bringen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEinstrumenteESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEinstrumenteESA60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute haben wir eine Reihe hochmoderner wissenschaftlicher Instrumente auf die Reise zu den Monden des Jupiters geschickt, die uns einen hervorragenden Blick aus nächster Nähe ermöglichen werden, welcher für frühere Generationen unvorstellbar gewesen wäre&#8220;, erläutert Carole Mundell, ESA-Direktorin für Wissenschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der riesige Datenschatz, der mit Juice erfasst werden kann, wird es der Wissenschaftsgemeinde weltweit ermöglichen, die Geheimnisse des Jupitersystems zu lüften, die Beschaffenheit und die Bewohnbarkeit von Ozeanen in anderen Welten zu erforschen und Fragen zu beantworten, die von künftigen Generationen von Wissenschaftler:innen noch nicht gestellt wurden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiter erforschen</strong><br>Juice ist die letzte wissenschaftliche ESA-Raumfahrtmission, die mit einer Ariane 5 gestartet wurde, und markiert somit das Ende einer langen Tradition, die bis in das Jahr 1999 zurückreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies ist ein großartiger Beweis für die Fähigkeit Europas, große Visionen zu entwickeln und erfolgreich zu verwirklichen&#8220;, so Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Raumfahrzeugträger. „Wir können stolz auf die Ariane 5 sein, weil sie Missionen wie Juice ermöglicht und einen so hohen Standard für unsere neue Generation von Trägersystemen gesetzt hat.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten zweieinhalb Wochen wird Juice die verschiedenen Antennen und Geräteausleger, die sie an Bord hat und mit denen die Umgebung des Jupiters und der Untergrund der Eismonde untersucht werden soll, ausfahren.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEzumjupiterESA.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEzumjupiterESA60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In einer achtjährigen Reise mit vier Vorbeiflügen mit Schwerkraftumlenkung an Erde und Venus wird die Sonde in Richtung des äußeren Sonnensystems katapultiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hunderte Millionen Kilometer von der Erde entfernt und einzig angetrieben durch das Sonnenlicht werden wir Juice durch 35 Vorbeiflüge an den Ozeanmonden des Jupiters steuern, um die notwendigen Daten zu sammeln, mit denen Wissenschaftler:innen diesen faszinierenden Ziele näher kommen als je zuvor&#8220;, sagt Ignacio Tanco, Spacecraft Operations Manager von Juice.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine so komplexe Strecke aus einer so großen Entfernung zu fliegen – und vor allem, um die wertvollen Daten von Juice nach Hause zu schicken – sind präzise Navigationstechniken gefragt, die sich auf die ESA-Weltraumantennen in Spanien, Argentinien und Australien stützen, welche alle vom ESOC aus ferngesteuert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die wissenschaftlichen Schätze, die wir dafür erhalten, werden zweifellos weitreichende Auswirkungen auf unser Verständnis unseres Sonnensystems haben und Aufschluss darüber geben, ob es möglicherweise bewohnbare Orte jenseits der Erde gibt – und zwar nicht nur in unserer eigenen kosmischen Nachbarschaft, sondern auch weit darüber hinaus in der riesigen Zahl von Exoplanetensystemen, die in unserem Universum zu finden sind&#8220;, führt Olivier Witasse, ESA-Projektwissenschaftler für Juice, aus. „Dieses Wissen wiederum wird die Menschheit enorm bereichern, da wir mehr über uns selbst, unsere Ursprünge und unseren Platz im Universum erfahren.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Europäische Weltraumorganisation</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Die Slowakei, Slowenien, Lettland und Litauen sind assoziierte Mitglieder. Die ESA arbeitet förmlich mit vier anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg547341#msg547341" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
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		<title>HLMD: Mit der JUICE Mission der ESA auf zum Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hlmd-mit-der-juice-mission-der-esa-auf-zum-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 11:23:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktionstag zum Start der Jupiter ICy Moons Explorer (JUICE) Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Hessischen Landesmuseum Darmstadt am 13. April 2023. Eine Pressemitteilung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Quelle: Hessisches Landesmuseum Darmstadt (HLMD) 13. März 2023. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt (HLMD) stellt den Start der Jupiter Icy Moons Explorer (JUICE) Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aktionstag zum Start der Jupiter ICy Moons Explorer (JUICE) Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Hessischen Landesmuseum Darmstadt am 13. April 2023. Eine Pressemitteilung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hessisches Landesmuseum Darmstadt (HLMD) 13. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1567215176336JUICEexploringJupiterESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE erforscht Jupiter und seine Monde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab (Sonde); NASA/JPL/DLR (Jupiter, Monde))" data-rl_caption="" title="JUICE erforscht Jupiter und seine Monde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab (Sonde); NASA/JPL/DLR (Jupiter, Monde))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1567215176336JUICEexploringJupiterESA60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">JUICE erforscht Jupiter und seine Monde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab (Sonde); NASA/JPL/DLR (Jupiter, Monde))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hessische Landesmuseum Darmstadt (HLMD) stellt den Start der Jupiter Icy Moons Explorer (JUICE) Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA am Donnerstag, den 13. April 2023 von 11 bis 16 Uhr, in den Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Jupiter Icy Moons Explorer (JUICE) der Europäischen Weltraumorganisation ESA wird an diesem Donnerstag vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA und seine internationalen Partner schicken Juice zur Erforschung des Jupiters und seiner drei größten Eismonde – Ganymed, Callisto und Europa – mit einer Reihe von zehn einzigartigen wissenschaftlichen Instrumenten, einem Experiment und einem Strahlungsmonitor los oder ins Weltall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Jupiter?</strong><br>Galileos Entdeckung von Monden, die den Jupiter umkreisen, führte vor 400 Jahren zu der realitätsverändernden Erkenntnis, dass die Erde nicht das Zentrum des Sonnensystems ist. Sonden haben das System besucht, und wie so oft in der Wissenschaft wurden dabei mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Was werden die Jupitermonde als Nächstes enthüllen oder uns in Frage stellen lassen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionskontrolle dieser einzigartigen Mission wird vom Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum der ESA, ESOC in Darmstadt übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Mission werden die Teams im ESOC Manöver durchführen, die noch nie zuvor durchgeführt wurden. Das wird ein aufregender Flug!</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HessischesLandesmuseumDarmstadtWFuhrmannekHLMD2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Bild: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD)" data-rl_caption="" title="Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Bild: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HessischesLandesmuseumDarmstadtWFuhrmannekHLMD60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Bild: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir landen Sie herzlich ein, diesen historischen Moment mit uns gemeinsam zu erleben!<br>Gerne können alle Weltraum-Begeisterten passend zum Thema unserer Veranstaltung verkleidet erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ablauf des Aktionstages:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>12.00 Uhr Start des Rahmenprogramms für Kinder: Malen und Basteln zum Thema Weltraum, belgeitet von ESA-Mitarbeiter*innen, Quiz-Gewinnspiel</li>



<li>12.30 Uhr Vortrag: JUICE – Erforschung von Jupiter und seinen Eismonden, Fragerunde mit dem ESA-Experten Michael Khan</li>



<li>13.30 Uhr Live-Übertragung des Startes aus Kourou und dem ESOC, begleitet von den ESA Experten Yves Doat und Michael Khan</li>



<li>14.15 Uhr Start von JUICE an Bord Ariane 5</li>



<li>14.40 Uhr Trennung JUICE von Ariane 5</li>



<li>14.50 Uhr Acquisition of Signal (AOS): erstes Signal über die Bodenstation in New Norcia, Australien und dem ESOC-Hauptkontrollraum</li>



<li>15.53 Uhr Solarpaneele voll entfaltet</li>



<li>16.00 Uhr Programmende</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationsseite des HLMD:</strong><br><a href="https://www.hlmd.de/de/besuchen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.hlmd.de/de/besuchen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg546951#msg546951" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
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		<title>Galileo-Ehrung enthüllt, während Juice „Lebewohl, Europa“ sagt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-ehrung-enthuellt-waehrend-juice-lebewohl-europa-sagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 17:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo Galilei]]></category>
		<category><![CDATA[Ganymed]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Ehren der Entdeckung der Jupitermonde durch Galileo wurde auf dem Jupiter Icy Moons Explorer der ESA, Juice, eine Gedenktafel enthüllt. Die Raumsonde hat gerade ihre letzten Tests abgeschlossen, bevor sie von Toulouse, Frankreich, zum europäischen Weltraumbahnhof abfliegt, wo der Countdown für den Start im April läuft. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zu Ehren der Entdeckung der Jupitermonde durch Galileo wurde auf dem Jupiter Icy Moons Explorer der ESA, Juice, eine Gedenktafel enthüllt. Die Raumsonde hat gerade ihre letzten Tests abgeschlossen, bevor sie von Toulouse, Frankreich, zum europäischen Weltraumbahnhof abfliegt, wo der Countdown für den Start im April läuft. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 20. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoplaqueunveiledonJuiceESAMPedoussaut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Enthüllung der Gedenktafel auf JUICE. (Bild: ESA/M. Pédoussaut)" data-rl_caption="" title="Enthüllung der Gedenktafel auf JUICE. (Bild: ESA/M. Pédoussaut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoplaqueunveiledonJuiceESAMPedoussaut26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Enthüllung der Gedenktafel auf JUICE. (Bild: ESA/M. Pédoussaut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">20. Januar 2023 &#8211; Im Rahmen der letzten Vorbereitungen wurde eine Gedenktafel an der Raumsonde zu Ehren des italienischen Astronomen Galileo Galilei enthüllt, der im Januar 1610 als erster den Jupiter und seine vier größten Monde durch ein Teleskop beobachtete. Seine Beobachtung, dass die Monde ihre Position von einer Nacht zur nächsten ändern, stieß die lange gültige Vorstellung um, dass sich alles am Himmel um die Erde dreht. Zu seinen Ehren wurden die Monde – Io, Europa, Ganymed und Callisto – unter der Bezeichnung „Galileische Monde“ bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Enthüllung der Gedenktafel ist ein schöner Moment in diesem intensiven Kapitel der Startvorbereitungen für die Raumsonde“, sagt Giuseppe Sarri, ESA-Projektleiter von Juice. „Es ist nicht nur eine Gelegenheit, innezuhalten und über die jahrzehntelange harte Arbeit nachzudenken, die in die Entwicklung, den Bau und die Tests der Raumsonde geflossen ist. Es ist auch eine Gelegenheit, die Neugier und das Staunen aller Menschen zu feiern, die jemals den Jupiter am Nachthimmel betrachtet und über unsere Ursprünge nachgedacht haben – die Inspiration für diese Mission.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuicesGalileotribute2ESAMPedoussaut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE mit Gedenktafel. (Bild: ESA/M. Pédoussaut)" data-rl_caption="" title="JUICE mit Gedenktafel. (Bild: ESA/M. Pédoussaut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuicesGalileotribute2ESAMPedoussaut26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">JUICE mit Gedenktafel. (Bild: ESA/M. Pédoussaut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antworten auf die großen Fragen der Menschheit</strong><br>Drei der größten Monde Jupiters – Europa, Ganymed und Kallisto – schließen unter ihrer Oberfläche riesige Mengen von Wasser ein, die weit größer sind als die Ozeane der Erde. Diese planetengroßen Monde, die Riesenplaneten und keine heißen Sterne umkreisen, geben uns spannende Hinweise auf mögliche Bedingungen für Leben außerhalb unseres blassblauen Planeten. Jupiter und seine Familie großer Monde sind ein Musterbeispiel für riesige Gasplanetensysteme im gesamten Universum und gehören zu den interessantesten Zielen unseres Sonnensystems.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InspirationbehindJuicesGalileoplaqueINAF2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Inspiration hinter der Galileo-Gedenktafel von Juice. (Bild: INAF – Istituto Nazionale di Astrofisica)" data-rl_caption="" title="Die Inspiration hinter der Galileo-Gedenktafel von Juice. (Bild: INAF – Istituto Nazionale di Astrofisica)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InspirationbehindJuicesGalileoplaqueINAF26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Inspiration hinter der Galileo-Gedenktafel von Juice. (Bild: INAF – Istituto Nazionale di Astrofisica)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA und ihre internationalen Partner stehen kurz davor, Juice auf die Reise zu schicken, diesen faszinierenden Planeten und seine beeindruckenden Monde zu erkunden. Juice wird mit seinen leistungsstarken Instrumenten den Jupiter und seine Monde auf eine Weise sehen, von der Galileo nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Die von der Raumsonde gelieferten Daten werden vielen zukünftigen Generationen von Wissenschaftler*innen bei der Entschlüsselung der Geheimnisse des Jupitersystems und seiner Rolle in der Entwicklung unseres Sonnensystems helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Angesichts des nahenden Starts von Juice erinnern wir uns an die lange Reise der Raumsonde über verschiedene Airbus-Standorte in Europa bis zur endgültigen Integration und an die mehr als 500 Airbus-Mitarbeiter, die die Raumsonde für ihre achtjährige Reise vorbereitet haben“, sagt Cyril Cavel, Juice-Projektleiter bei Airbus Defence and Space. „Es war ein unglaubliches Abenteuer, zusammen mit mehr als 80 Unternehmen aus ganz Europa die Vision der ESA zum Leben zu erwecken und schließlich den Jupiter und seine Eismonde gründlich zu untersuchen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Trio von Meilensteinen</strong><br>Allein in den letzten Wochen sind drei wichtige Meilensteine erreicht worden. Im Dezember absolvierte die Raumsonde einen letzten Thermalvakuumtest, um zu bestätigen, dass sie für die rauen Temperaturen im Weltraum gerüstet ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExploringJupiter2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jupiter erforschen. (Grafik: ESA/ATG medialab, NASA/ESA/J. Nichols (University of Leicester), NASA/JPL, NASA/JPL/University of Arizona, NASA/JPL/DLR)" data-rl_caption="" title="Jupiter erforschen. (Grafik: ESA/ATG medialab, NASA/ESA/J. Nichols (University of Leicester), NASA/JPL, NASA/JPL/University of Arizona, NASA/JPL/DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExploringJupiter26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Jupiter erforschen. (Grafik: ESA/ATG medialab, NASA/ESA/J. Nichols (University of Leicester), NASA/JPL, NASA/JPL/University of Arizona, NASA/JPL/DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der vergangenen Woche wurde die in Toulouse stationierte Raumsonde bei einem abschließenden „Systemvalidierungstest“ mit der Missionskontrolle im ESA-Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt „zusammengeschaltet“, um die ersten Aktivitäten nach dem Start zu simulieren, bei denen sich die verschiedenen Solarzellen, Ausleger und Ausrüstungsteile von Juice mit der endgültigen Version der Flugsoftware entfalten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu guter Letzt, und das ist das Wichtigste, wurde am 18. Januar 2023 bei der Qualifizierungs- und Abnahmeprüfung die Bereitschaft bestätigt, mit den Startvorbereitungen im Weltraumbahnhof fortzufahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Juice wird im April mit einer Ariane 5 abheben – die letzte ESA-Mission, die mit dieser Trägerrakete fliegt, bevor die Ariane 6 die Nachfolge antritt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEZeitleistengrafikESAATGCCBYSA30IGO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE-Zeitleistengrafik. (Grafik: ESA ATG CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="JUICE-Zeitleistengrafik. (Grafik: ESA ATG CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEZeitleistengrafikESAATGCCBYSA30IGO26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">JUICE-Zeitleistengrafik. (Grafik: ESA ATG CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorbereitung auf eine tückische Reise</strong><br>Während Juice zum Weltraumbahnhof verlegt wird, bleibt ein großer Teil der Aktivitäten im ESA-Missionskontrollzentrum ESOC in Deutschland. Die Flugkontrollteams werden ihr Training für den Start und den frühen Betrieb in einer Reihe von 16 intensiven, mehrtägigen Simulationen verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies ist die größte Mission im tiefen Weltraum, die wir je gestartet haben, und sie muss die Monde des größten Planeten im Sonnensystem mit nicht weniger als 35 Vorbeiflügen geschickt umfliegen“, erklärt Andrea Accomazzo, Flugbetriebsleiter für die Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei der Erforschung des Jupiters und seiner Monde müssen wir ein Jahrzehnt lang Aufgaben erfüllen, die wir noch nie zuvor durchgeführt haben, und dabei kann viel schiefgehen. In diesen Wochen der Simulationen werden wir mit allen möglichen Problemen konfrontiert, damit wir mit allen möglichen Situationen im Weltraum umgehen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start wird Juice einen acht Jahre dauernden Kurs durch das Sonnensystem fliegen, wobei die Schwerkraft der Erde und der Venus das Schiff zum Jupiter schleudern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abhängig vom genauen Tag des Starts – und damit von der Geometrie des Sonnensystems an diesem Tag – könnte Juice die erste Schwerkraftumlenkung zwischen Mond und Erde durchführen. Dadurch würde die Mission einen Vorbeiflug am Mond und nur einen Tag später einen Vorbeiflug an der Erde machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sie im Jupitersystem ankommt, wird Juice hunderte Millionen Kilometer von der Erde entfernt einer rauen Strahlungs- und Temperaturumgebung ausgesetzt sein. Dort wird sie Daten sammeln, die die Geheimnisse der komplexen Umwelt und der ozeanhaltigen Monde des Planeten lüften werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine so komplexe Strecke über eine so großen Entfernung zu fliegen – und vor allem, um die Daten von Juice nach Hause zu schicken – sind extreme Navigationstechniken gefragt, die sich auf das Estrack-Netzwerk der ESA mit Weltraumantennen in Spanien, Argentinien und Australien stützen, das vom ESOC aus ferngesteuert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde, die Bodenausrüstung und das Personal werden Anfang Februar 2023 auf dem Weltraumbahnhof für die intensiven Startvorbereitungen eintreffen, die mit dem Start im April 2023 ihren Höhepunkt erreichen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg543754#msg543754" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
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		<title>Hessen in Space</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hessen-in-space/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 20:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Impulse. Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei. Quelle: Hessische Staatskanzlei 4. November 2022. 4. November 2022 &#8211; Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen stärken und weiter voranbringen. „Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Impulse. Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hessische Staatskanzlei 4. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl76735HessischeStaatskanzleiThomasLohnes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)" data-rl_caption="" title="Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl76735HessischeStaatskanzleiThomasLohnes26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. November 2022 &#8211; Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen stärken und weiter voranbringen. „Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an Science-Fiction. Dabei leistet die Raumfahrt schon jetzt Bedeutendes für unser aller Leben. Bilder aus dem All liefern uns nicht nur wichtige Erkenntnisse zum Zustand unserer Erde, die Satelliten warnen auch vor Extremwetterereignissen, versorgen die Menschen mit schnellem Internet und sorgen dafür, dass wir uns überall auf der Welt zurechtfinden. Wenn wir auf die drängendsten Aufgaben der Zukunft blicken, können wir davon ausgehen, dass die Raumfahrt noch stärker an Bedeutung gewinnen wird“, sagte der Ministerpräsident bei der ersten „Hessen in Space“-Konferenz der Landesregierung am Freitag in Frankfurt und ergänzte: „Wir werden den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Dabei setzen wir auch darauf, die relevanten Akteure in unserem Land besser zu vernetzen. Der heutige Austausch kann auch für die eigene Arbeit ein wichtiger Impulsgeber sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Raumfahrt-Akteure in Hessen beheimatet: ESOC und EUMETSAT</strong><br>Hessen sei ein bedeutender Raumfahrtstandort, gerade weil mit ESOC (European Space Operations Centre) und EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites) in Darmstadt gleich zwei wichtige europäische Institutionen im Land beheimatet seien, sagte Rhein weiter. Außerdem seien bedeutende Einrichtungen, Hochschulen und Unternehmen in Hessen angesiedelt, die den Weltraum erforschten und deren Erkenntnisse wichtig für die Entwicklung technischer Innovationen seien. „Wir sind uns über dieses Potenzial in unserem Land sehr bewusst. Mit dem hessischen Raumfahrtkoordinator haben wir einen der renommiertesten Experten als Ansprechpartner in unserem Land. Er hat die Raumfahrtstrategie der Hessischen Landesregierung erarbeitet, die wir aktuell umsetzen“, sagte der Ministerpräsident. Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner ist seit dem 1. August 2021 im Amt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. Darüber hinaus präsentierten sich sieben Einrichtungen auf dem „Markplatz“, darunter die Deutsche Raumfahrtagentur, das Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah GmbH, DEV-Systemtechnik und die Universität Gießen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl13570HessischeStaatskanzleiThomasLohnes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl13570HessischeStaatskanzleiThomasLohnes26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ministerpräsident Boris Rhein und ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst besuchten den „Markplatz“ mit Informationsständen u.a. von der Deutschen Raumfahrtagentur, des Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah GmbH, der DEV-Systemtechnik und der Universität Gießen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst, dem hessischen Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner und dem EUMETSAT-Programmdirektor Cristian Bank diskutierte Ministerpräsident Boris Rhein auf der Konferenz auch über die Potenziale der Branche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich freue mich, dass in vielen Bundesländern die Wichtigkeit der Raumfahrt erkannt wird. Mit unserem Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt hat die Europäische Weltraumorganisation ESA einen besonderen Bezug zu Hessen. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit dem Land zu intensivieren und Hessen beim Umsetzen der Raumfahrtstrategie zu unterstützen“, sagte ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Wörner zeigte sich hoch erfreut über die große Resonanz der Veranstaltung: „Die heutige Konferenz zeigt, dass Hessen wirklich ein sehr beeindruckender Raumfahrtstandort ist – mit Akteuren in nahezu allen Bereichen der Raumfahrt mit einer beeindruckenden Breite an Forschungsthemen, an Angeboten und an Geschäftsmodellen. Wir sind auf dem richtigen Weg und nehmen die uns selbst gegebene Aufgabe ernst, die Hessische Raumfahrtstrategie mit Leben zu füllen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„EUTMETSAT integriert innovative Lösungen aus der Weltraumbeobachtung in die tagtägliche Arbeit“, sagte Programmdirektor Bank und fügte hinzu: „Über unsere EUMETSAT-Satellitenprogramme schaffen wir dadurch ständig neue und verbesserte Angebote. Die Daten, die wir bereitstellen, können beispielsweise Bürgerinnen und Bürger in Hessen, Deutschland und Europa vor Extremwetterereignissen warnen und liefern wichtige Erkenntnisse, wie wir dem Klimawandel begegnen können. Wir sind mit der Hessischen Landesregierung stetig im Austausch und freuen uns sehr, dass die Branche im Blickpunkt ist.“</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg539910#msg539910" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
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		<title>Europe Direct Darmstadt: Visionen zur Forschung im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europe-direct-darmstadt-visionen-zur-forschung-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 20:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Online-Veranstaltung am 15. September 2022 live aus dem European Space Operations Centre (ESOC). Eine Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt. Quelle: Regierungspräsidium Darmstadt 7. September 2022. Am Donnerstag, 15. September, hebt das Europe Direct Darmstadt ab. Dann wird das Team des europäischen Informationszentrums beim Regierungspräsidium live aus dem Pressezentrum des European Space Operations Centre (ESOC) der Europäischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Online-Veranstaltung am 15. September 2022 live aus dem European Space Operations Centre (ESOC). Eine Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Regierungspräsidium Darmstadt 7. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Veranstaltung vom 15.09.2022 mit der ESA - &quot;Lebe deinen Traum - Deine Forschung im Weltraum&quot;" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/jA1ZwB-KQjI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, 15. September, hebt das Europe Direct Darmstadt ab. Dann wird das Team des europäischen Informationszentrums beim Regierungspräsidium live aus dem Pressezentrum des European Space Operations Centre (ESOC) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Darmstadt senden. Dabei wird es auch um bahnbrechende Visionen Einzelner gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von 17 bis 19 Uhr dreht sich bei der Online-Veranstaltung alles um die europäische Raumfahrt. Unter anderem wird ESA-Astronaut Thomas Reiter von seinem Weg ins All erzählen und der Leiter des Büros für Raumfahrtrückstände, Dr. Tim Flohrer, wird über die europäische Weltraumforschung und „Space-Safety“ sprechen. Im europäischen Jahr der Jugend wird zudem aufgezeigt, wie es in Europa möglich ist, Visionen zu verfolgen und ein eigenes Projekt im Weltraum erfolgreich anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter zweier Start-ups werden über Mini-Versuchslabore und Satellitentechnik für die Landwirtschaft berichten: Die Solorrow GmbH ermöglicht durch die Auswertung von Satellitenbildern eine nachhaltigere Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen; die yuri GmbH entwickelt Mini-Labore für die Forschung in Beinahe-Schwerelosigkeit. Alle Referenten werden den Teilnehmenden für Fragen zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung über das Videokonferenz-System Webex (Webinar-Nummer 2379 289 8156, Passwort: DeinTraum2022) möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Link zur Videokonferenz:</strong><br>https://esait.webex.com/esait/j.php?MTID=ma1b11f23ef1f12d7399d37e700b3d9a3</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Link mit weiteren Informationen:</strong><br><a href="https://web.archive.org/web/20250814123656/https://rp-darmstadt.hessen.de/ueber-uns/europe-direct-darmstadt/veranstaltungen/lebe-deinen-traum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://rp-darmstadt.hessen.de/ueber-uns/europe-direct-darmstadt/veranstaltungen/lebe-deinen-traum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg539039#msg539039" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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		<title>Schutz der Erde: ESA-Zentrum für Weltraumsicherheit eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schutz-der-erde-esa-zentrum-fuer-weltraumsicherheit-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 17:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das neue Zentrum für Weltraumsicherheit der ESA ist ein Knotenpunkt für Aktivitäten zum Schutz unseres Planeten vor Sonnenstürmen, gefährlichen Asteroiden und ausgedienten Satelliten. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. 14. April 2022 &#8211; Der Generaldirektor der ESA, Josef Aschbacher, hat die Einrichtung vorgestern (12. April 2022) im ESA-Missionskontrollzentrum ESOC in Darmstadt eingeweiht. Das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das neue Zentrum für Weltraumsicherheit der ESA ist ein Knotenpunkt für Aktivitäten zum Schutz unseres Planeten vor Sonnenstürmen, gefährlichen Asteroiden und ausgedienten Satelliten. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherandRDensinginaugurateSpaceSafetyCentreESAJMai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherandRDensinginaugurateSpaceSafetyCentreESAJMai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher und Direktor Rolf Densing eröffnen das neue Zentrum für Weltraumsicherheit. (Foto: ESA / J. Mai)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">14. April 2022 &#8211; Der Generaldirektor der ESA, Josef Aschbacher, hat die Einrichtung vorgestern (12. April 2022) im ESA-Missionskontrollzentrum ESOC in Darmstadt eingeweiht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben in der Nähe eines aktiven Sterns, in einem Sonnensystem voller alter und sich schnell fortbewegender Asteroiden und auf einem Planeten, der zunehmend von ausgedienten Satelliten und deren Trümmern umzingelt wird, ist mit einer Fülle von Herausforderungen verbunden. Das Weltraumsicherheitsprogramm der ESA beschäftigt sich mit den notwendigen Maßnahmen, um die Auswirkungen dieser Gefahren einzudämmen und zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das am 12. April eingeweihte neue Space Safety Centre ist eine spezielle Einrichtung für die Teams, die das Weltraumwetter überwachen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die von der Sonne in den Weltraum ausgestrahlten elektromagnetischen Strahlen und geschleuderten geladenen Teilchen können aktive Satelliten, Astronaut*innen und die Infrastruktur auf der Erde, wie z. B. Stromnetze, stören oder beschädigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherSpaceSafetyCentreESAJMai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherSpaceSafetyCentreESAJMai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher weiht neues ESA-Zentrum für Weltraumsicherheit ein. (Foto: ESA / J. Mai)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese neue ESA-Einrichtung verdeutlicht den Ehrgeiz Europas, seine kritischen Missionen in der Erdumlaufbahn und die zivile Infrastruktur am Boden bestmöglich gegen Gefahren aus dem Weltraum zu schützen“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die ESA trägt in enger Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedstaaten zu unabhängigeren und robusteren Raumfahrtprogrammen bei &#8211; heute und in Zukunft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams der ESA überwachen den Zustand der Daten, die von unseren Satelliteninstrumenten und anderen Weltraumwetterdiensten auf der Erde eingehen. Auf diese Weise sorgen sie dafür, dass Raumfahrzeuge und Astronaut*innen vor den unvorhersehbaren Ausbrüchen unseres Sterns geschützt sind, und tragen gleichzeitig zum Schutz der zivilen Infrastruktur, wie z. B. der Stromnetze, auf der Erde bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schaffung von Eigenständigkeit für Europa</strong><br>Das Zentrum für Weltraumsicherheit ist eine Premiere für die ESA und bietet ein dynamisches Umfeld, wo die nächste Generation von Kapazitäten, Tools und Modellen für das Weltraumwetter in enger Zusammenarbeit mit europäischen Instituten und der Industrie entwickelt, getestet und bewertet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum liefert auch Informationen und Warnungen zum Weltraumwetter für die von der ESA betriebenen Raumfahrtmissionen. Es arbeitet eng mit dem Weltraumwetter-Netzwerk der ESA zusammen und versorgt europäische Satellitenbetreiber, Behörden, Institutionen, Forscher*innen und kommerzielle Sektoren, die von der Sonnenaktivität betroffen sind, wie z. B. Transport-, Navigations- und Stromnetzbetreiber, mit zeitnahen und zuverlässigen Weltraumwetterinformationen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InsideESAsSpaceSafetyCentreESAJMai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InsideESAsSpaceSafetyCentreESAJMai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Im neuen Zentrum für Weltraumsicherheit. (Foto: ESA / J. Mai)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams des Zentrums werden die von den Weltraumwettersensoren der ESA empfangenen Daten überwachen. Dazu gehören heute die Nutzlasten an Bord von <a href="https://www.raumfahrer.net/proba-2-beobachtet-sonneneruption/" data-wpel-link="internal">Proba-2</a>, die Nutzlasten, die auf Missionen anderer Organisationen mitfliegen und in Zukunft auch die Daten der Vigil- und Aurora-Missionen sowie von neuen Nanosatellitenmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wird es in Zukunft auch zur Überwachung der Nutzung von Daten eingesetzt, die von den drei bevorstehenden Weltraumsicherheitsmissionen der ESA gesammelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Einrichtung dieses Zentrums in unserem ESOC-Missionskontrollzentrum zeigt unsere Vorreiterrolle und ist ein klarer Schritt auf dem Weg der ESA, die europäische Eigenständigkeit im Weltraum zu stärken“, sagt Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ein starkes Weltraumwetterereignis könnte in Europa einen Schaden von über 15 Milliarden Euro verursachen. Wir können zwar nicht die Folgen des Weltraumwetters aufhalten, aber teure Bodeninfrastrukturen und Satelliten, und die damit verbundenen wichtigen Dienste, können durch Prognosen, rechtzeitige Warnungen und Echtzeitinformationen geschützt werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bevorstehende ESA-Weltraumsicherheitsmissionen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vigil</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/esa-vigil-der-treue-waechter-der-erde/" data-wpel-link="internal">ESA Vigil</a> wird unsere aktive und unberechenbare Sonne überwachen und uns vor ihren heftigen Ausbrüchen schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hera</strong><br>Der Start von <a href="https://www.raumfahrer.net/esa-industrie-beginnt-arbeit-an-hera/" data-wpel-link="internal">Hera</a> ist für 2024 geplant. Die Mission wird die Folgen des ersten kinetischen Einschlagtests zur Ablenkung von Asteroiden untersuchen, der von der DART-Mission der NASA durchgeführt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das europäische Vorzeigeprojekt Planetary Defender wird aus dem groß angelegten Experiment eine verständliche und wiederholbare Technik zur Verteidigung des Planeten machen. Hera wird neue Technologien zeigen, von der autonomen Navigation um einen Asteroiden bis hin zum Einsatz von CubeSats in den Tiefen des Weltalls. Sie wird die erste Sonde der Menschheit sein, die ein binäres Asteroidensystem ansteuert und eine Technik zur Planetenverteidigung vollständig erprobt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ClearSpace-1</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/mission-zur-entfernung-von-weltraummuell-beauftragt/" data-wpel-link="internal">Clearspace-1</a> ist die erste Mission, die ein Stück Weltraummüll aus der Umlaufbahn entfernen wird. Dabei wird Clearspace-1 ein 112 kg schweres Wrackteil abfangen und herunterbringen, damit es wieder sicher in die Atmosphäre eintreten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation bezieht das vom Clean Space Team der ESA entwickelte Projekt als Dienstleistung vom Schweizer Start-up-Unternehmen „Clearspace SA“. Damit soll die für die Trümmerbeseitigung benötigte Technologie und der erste Schritt zum Aufbau eines neuen und nachhaltigen kommerziellen Sektors im Weltraum demonstriert werden. Die Mission befindet sich derzeit in der Entwicklung und wird voraussichtlich im Jahr 2026 starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg530753#msg530753" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/schutz-der-erde-esa-zentrum-fuer-weltraumsicherheit-eroeffnet/" data-wpel-link="internal">Schutz der Erde: ESA-Zentrum für Weltraumsicherheit eröffnet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>ESA: Ein Einwegtelefonat auf dem Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-ein-einwegtelefonat-auf-dem-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 15:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im vergangenen November wurden von der ESA-Raumsonde Mars Express eine Reihe von Kommunikationsexperimenten mit dem chinesischen Marsrover Zhurong durchgeführt. Mars Express hat die vom Rover „blind“ gesendeten Daten erfolgreich erfasst und zur Erde weitergeleitet, wo sie an das Zhurong-Team in China übermittelt wurden. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. 3. Dezember 2021 &#8211; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im vergangenen November wurden von der ESA-Raumsonde Mars Express eine Reihe von Kommunikationsexperimenten mit dem chinesischen Marsrover Zhurong durchgeführt. Mars Express hat die vom Rover „blind“ gesendeten Daten erfolgreich erfasst und zur Erde weitergeleitet, wo sie an das Zhurong-Team in China übermittelt wurden. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEXrelaysdatafromZhurongESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEXrelaysdatafromZhurongESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Kommunikationsexperimente mit Zhurong und Mars Express &#8211; Illustration. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">3. Dezember 2021 &#8211; 13:07 Uhr MEZ, 7. November 2021, Utopia Planitia: Der Zhurong-Rover zeigt mit seiner Antenne in den Himmel über dem Mars. Jeden Moment wird ESAs Mars Express über ihn hinweg fliegen. Zhurong sendet ein Signal in den Weltraum. Er kann nicht wissen, ob seine Nachricht ankommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lander und Rover sammeln auf dem Mars Daten, die den Wissenschaftlern helfen, grundlegende Fragen über die Geologie, die Atmosphäre, die Oberflächenbeschaffenheit, die Geschichte des Wassers und das Potenzial für Leben auf dem Roten Planeten zu beantworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Daten zur Erde zu bringen, werden sie zunächst an Raumsonden in der Marsumlaufbahn übertragen. Diese Satelliten nutzen dann ihre viel größeren und leistungsfähigeren Sender, um die Daten durch den Weltraum zur Erde zu übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Normalerweise sendet ein Satellit wie der Mars Express der ESA zuerst ein Rufsignal an einen Rover, quasi als &#8218;Hallo&#8216;-Nachricht“, sagt James Godfrey, Mars Express Spacecraft Operations Manager.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Rover sendet dann eine Antwort zurück, um eine stabile Kommunikation herzustellen und den wechselseitigen Informationsaustausch zu beginnen. Das setzt aber voraus, dass das Funksystem des Rovers mit dem des Satelliten kompatibel ist.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEXrelayssdatafromCNSAZhurongESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEXrelayssdatafromCNSAZhurongESA60.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAs Mars Express leitet Daten vom Rover Zhurong der CNSA weiter &#8211; Illustration. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da der Mars Express-Satellit sein &#8218;Hallo&#8216;-Signal auf anderen Frequenzen sendet als der chinesische Marsrover Zhurong, ist eine Zwei-Wege-Kommunikation unmöglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Zhurong kann sehr wohl ein Signal auf einer Frequenz senden, die der Mars Express-Satellit dann auch empfangen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radio-Equipment des Mars Express-Satelliten verfügt über einen Modus, die diese einseitige Kommunikation ermöglicht &#8211; eine Kommunikation „im Blindflug“, bei der der Sender nicht sicher sein kann, ob sein Signal empfangen wird &#8211; doch bis jetzt wurde diese Technik noch nicht auf der Raumsonde getestet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarsExpressArtESAAlexLutkus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarsExpressArtESAAlexLutkus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mars Express über dem Mars &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Alex Lutkus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im November führten die ESA Mars Express- und CNSA Zhurong-Teams eine Reihe von experimentellen Kommunikationstests durch, bei denen Mars Express diesen „Blind“-Modus nutzte, um nach Signalen zu lauschen, die vom Zhurong-Rover gesendet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Experimente wurden am 20. November 2021 mit einem erfolgreichen Test abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Mars Express-Satellit hat die vom Rover gesendeten Signale erfolgreich empfangen, und unsere Kollegen vom Zhurong-Team haben bestätigt, dass alle Daten in sehr guter Qualität auf der Erde angekommen sind“, sagt Gerhard Billig von der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns darauf, in Zukunft weitere Tests durchzuführen, um weiter zu experimentieren und diese Kommunikationsmöglichkeit zwischen den einzelnen Raumflugkörpern weiter zu verbessern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vom Mars Express-Satellit übermittelten Daten erreichten die Erde im ESA-Raumfahrtkontrollzentrum ESOC in Darmstadt, Deutschland, über Deep Space-Kommunikationsantennen. Von dort aus wurden diese Daten an das Zhurong-Team im Pekinger Raumfahrtkontrollzentrum weitergeleitet, das den Erfolg des Tests bestätigte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4079.msg523538#msg523538" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Express (MEX) auf Sojus-Fregat ST11 von Baikonur</a></li></ul>
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		<title>ESA: Drei Stunden für die Rettung von INTEGRAL</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-drei-stunden-fuer-die-rettung-von-integral/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 20:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Integral]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionsrad]]></category>
		<category><![CDATA[SEU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 22. September 2021, gegen Mittag, wurde die ESA-Raumsonde INTEGRAL in den sicheren Notfallmodus versetzt. Eines der drei aktiven „Reaktionsräder” des Satelliten hatte sich ohne Vorwarnung abgeschaltet und drehte sich nicht mehr, was einen Folgeeffekt verursachte, der dazu führte, dass sich der Satellit selbst zu drehen begann. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 22. September 2021, gegen Mittag, wurde die ESA-Raumsonde INTEGRAL in den sicheren Notfallmodus versetzt. Eines der drei aktiven „Reaktionsräder” des Satelliten hatte sich ohne Vorwarnung abgeschaltet und drehte sich nicht mehr, was einen Folgeeffekt verursachte, der dazu führte, dass sich der Satellit selbst zu drehen begann. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Integralartesadducros.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Integralartesadducros26.jpg" alt=""/></a><figcaption>INTEGRAL im All &#8211; Illustration. (Bild: ESA/D. Ducros)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">18. Oktober 2021 &#8211; INTEGRAL steht für INTErnational Gamma-Ray Astrophysics Laboratory (Internationales Labor für Gammastrahlen-Astrophysik) und wurde 2002 ins All gestartet. Es ist eine der am längsten laufenden und erfolgreichsten Missionen der ESA. Die Raumsonde sammelt energiereiche Strahlung aus dem Weltraum und trägt so zur Lösung der größten Rätsel der Astronomie bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich die Raumsonde in Rotation befand, erreichten die Daten die Bodenkontrolle nur noch bruchstückhaft, und die Sonnenkollektoren waren nur kurzzeitig zur Sonne ausgerichtet, so dass sich die Batterien schnell entluden. Da nur noch für wenige Stunden Energie zur Verfügung stand, drohte die 19 Jahre alte Mission verloren zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das INTEGRAL-Flugkontrollteam machte sich zusammen mit den Teams für Flugdynamik und Bodenstationen des ESA-Missionskontrollzentrums ESOC sowie den Teams von ESA-ESAC und Airbus Defence &amp; Space an die Arbeit. Mit schnellem Denken und einfallsreichen Lösungen fanden sie das Problem und retteten die Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was um Alles in aller Welt?</strong><br>Als Ursache wird ein so genannter „Single Event Upset” (SEU) (etwa: Einzelereignisstörung) vermutet, der auftritt, wenn ein geladenes Teilchen auf ein empfindliches Teil eines elektrischen Geräts trifft und eine einmalige „Zustandsänderung” hervorruft, die dessen Funktion stört. Diese geladenen, „ionisierten” Teilchen stammen häufig von der Sonne, die während der Sonneneruptionen oder bei koronalen Massenauswürfen Materie und Energie ausspuckt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ThreehourstosaveIntegralwhathappenedesa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ThreehourstosaveIntegralwhathappenedesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Drei Stunden für die Rettung von INTEGRAL &#8211; was ist passiert? (Grafik: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich glaube nicht, dass der SEU in diesem Fall von unserem lokalen, gelegentlich grantigen Stern verursacht wurde. Dieser Einschlag ereignete sich an einem Tag, an dem keine relevanten Weltraumwetteraktivitäten beobachtet wurden”, erklärt Juha-Pekka Luntama, Leiter des Weltraumwetterbüros der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach Rücksprache mit unseren Kollegen vom Flugkontrollteam sieht es so aus, als ob die Anomalie durch geladene Teilchen ausgelöst wurde, die in den Strahlungsgürteln um die Erde hängen geblieben sind.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Van-Allen-Strahlungsgürtel sind zwei donutförmige Regionen, die die Erde umgeben und in denen energiereiche geladene Teilchen im Erdmagnetfeld gefangen sind. Ihre Eigenschaften variieren je nach Sonnenaktivität, und sie stellen eine Gefahr für Satelliten und Menschen im Weltraum dar, die sie durchqueren. Da der tiefste Punkt der INTEGRAL-Umlaufbahn nur noch 1500 km von der Erdoberfläche entfernt ist, durchquert die Sonde auf ihrer Umlaufbahn beide Strahlungsgürtel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Darmstadt, wir haben ein Problem!”</strong><br>INTEGRAL verwendet „Reaktionsräder” &#8211; Räder, die beim Drehen Energie speichern &#8211; um die Richtung der Sonde auf subtile Weise zu steuern, ohne dass Triebwerke eingesetzt werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich blieb eines dieser Reaktionsräder stehen, und nach dem Gesetz der Energieerhaltung musste die Drehkraft, die vorher in dem Rad war, woanders hingelangen &#8211; und wurde nun auf die Sonde selbst übertragen. Die Sonde geriet ins Trudeln und löste einen Notfallmodus zur Sicherung der Fluglage aus, der jedoch aufgrund eines früheren Fehlers nicht mehr zuverlässig war und die Sonde nicht stabilisieren konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IntegralFlightControlTeamrescuingmissionesa.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IntegralFlightControlTeamrescuingmissionesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das INTEGRAL Flugkontrollteam macht sich an die Arbeit, um die Mission zu retten. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Reaktionsrad wurde von den Teams am Boden reaktiviert, aber die Sonde drehte sich weiterhin mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 17 Grad pro Minute (etwa eine Umdrehung alle 21 Minuten) und schwankte unvorhersehbar um seine Achsen. Das mag nach wenig klingen, aber die Sonde rotierte fünf Mal schneller als die Maximalgeschwindigkeit, wenn sie unter Kontrolle war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Daten, die von INTEGRAL herunterkamen, waren unregelmäßig und kamen nur für kurze Zeitspannen an, weil sie sich ständig drehte. Das machte die Analyse noch schwieriger”, erklärt Richard Southworth von der ESA, Spacecraft Operations Manager für INTEGRAL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Batterien entluden sich, da nur kurze Ladeperioden stattfanden, wenn die Paneele kurz der Sonne zugewandt waren.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Herausforderung bestand daher darin, den Energieverbrauch von INTEGRAL zu senken, um mehr Zeit zu gewinnen. Erste Schätzungen der verbleibenden Batterieladung vor dem „Blackout” &#8211; und dem Verlust des Satelliten &#8211; lagen bei nur drei Stunden. Durch das schrittweise Abschalten verschiedener Instrumente und unkritischer Komponenten wurde dieser Zeitraum auf mehr als sechs Stunden erhöht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Schritt, mit etwas mehr gewonnener Zeit, galt es nun, das Rotieren zu unterbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Unterstützung von Experten aus der Industrie analysierte das ESOC-Team den Zustand der Reaktionsräder und entwickelte eine Reihe von Befehlen, um deren Geschwindigkeit zu ändern und den sich drehenden Satelliten abzubremsen. Am späten Nachmittag des 22. September wurden die Befehle gesendet und zeigten sofort Erfolg, auch wenn es noch drei (lange) Stunden dauerte, bis der Satellit vollständig unter Kontrolle und außer unmittelbarer Gefahr war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Integrals ‚Apollo 13’-Moment</strong><br>„Alle atmeten auf. Das war sehr knapp, und wir waren sehr erleichtert, dass wir die Sonde aus dieser „Nahtoderfahrung“ herausbekommen haben&#8220;, erinnert sich Andreas Rudolph, Leiter der Astronomy Missions-Abteilung der ESA am ESOC-Missionskontrollzentrum.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Artofmechanismsininteractingbinaryesa.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Artofmechanismsininteractingbinaryesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eine künstlerische Darstellung der Mechanismen in einem wechselwirkenden binären System. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Die meisten Mitglieder des Flugkontrollteams arbeiteten zu diesem Zeitpunkt von zu Hause aus &#8211; ich verfolgte das Geschehen vom Zug aus! &#8211; und arbeiteten bis vier Uhr morgens, um die Sonde vollständig zu stabilisieren, wieder in Position zu bringen und der Sonne zuzuwenden, damit die Batterien wieder aufgeladen werden konnten.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unglücklicherweise begann sich die Sonde einige Stunden später, als das Team wieder zusammenkam, um die nächsten Schritte zu besprechen, erneut zu rotieren, und ihre Reaktionsräder drehten sich wieder mit hoher Geschwindigkeit. Es wird vermutet, dass es sich um eine „Okkultation” oder „Blendung&#8220; des Sternverfolger-Sensors (star tracker) handelte, die von den Kontrollsystemen des Satelliten nicht korrekt bewältigt wurde &#8211; nämlich dann, wenn die Erde die Sicht der Raumsonde auf die Sterne behindert, an denen sie sich orientiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team wiederholte die Schritte vom Vortag, um das Raumschiff zu stabilisieren und in eine auf die Sonne ausgerichtete Position zu bringen, diesmal ohne die Sternverfolger zu behindern. Die Wiederherstellung dauerte nur ein paar Stunden, wobei die beim ersten Mal gemachten Erfahrungen erneut in die Praxis umgesetzt werden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">INTEGRAL ist seitdem unter Kontrolle, und seit dem 27. September sind alle Systeme wieder online. Seit dem 1. Oktober sind die Instrumente nach einem längeren Checkout wieder in Betrieb und beobachten das hochenergetische Universum &#8211; einschließlich exotischer Neutronensterne und schwarzer Löcher &#8211; erneut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der ersten Ziele von INTEGRAL wird die Beobachtung massereicher Sterne in der Orion-Region sein, um die Auswirkungen auf ihre Umgebung zu untersuchen, wenn sie zur Supernova werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir bereiten uns auch wieder auf ‚Target of Opportunity&#8216;-Beobachtungen vor, was bedeutet, dass lINTEGRAL wieder schnell reagieren wird, um unerwartete explosive Ereignisse im Universum zu untersuchen„, sagt Erik Kuulkers, Projektwissenschaftler für INTEGRAL bei der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Sache der Schubkraft</strong><br>Es ist nicht das erste Mal, dass diese fast 20 Jahre alte Sonde den Missionsteams einen Schrecken einjagt. Letztes Jahr zündete INTEGRAL nach einer Störung des Antriebssystems ihre Triebwerke zum möglicherweise letzten Mal planmäßig.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArtistsviewofIntegralesa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArtistsviewofIntegralesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung von INTEGRAL. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund dieses mangelhaften Antriebssystems war der Wechsel in den Sicherheitsmodus in diesem Fall wirkungslos. Da der Modus nun deaktiviert ist, arbeiten das Kontrollteam an einer neuen automatischen Rettungssequenz, die viele der nach dieser Anomalie durchgeführten Operationen nachahmen soll, nur viel schneller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als das Antriebssystem ausfiel, erkannte das Team, dass es lernen musste, den vier Tonnen schweren Satelliten allein mit seinen hochempfindlichen Reaktionsrädern zu manövrieren, um in regelmäßigen Abständen Energie abzuführen und den Kräften entgegenzuwirken, die auf die Sonde einwirken, einschließlich des konstanten sanften Stoßes durch die Strahlung der Sonne. Das war eine Lösung, die noch nie zuvor ausprobiert worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich habe zuerst nicht geglaubt, dass das möglich ist. Wir haben uns bei unseren Kollegen von der Flugdynamik erkundigt, und die Theorie ließ die Annahme zu, dass es klappen würde. Nachdem wir eine Simulation durchgeführt hatten, testeten wir sie an der Sonde. Es hat funktioniert!”, erklärt Richard.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank unseres schlagfertigen Teams und der Hilfe von Experten aus der Industrie geht die INTEGRAL-Mission weiter. Sie ist fast zwei Jahrzehnte alt und übertrifft bei weitem die Erwartungen, die an eine auf fünf Jahre angelegte Mission geknüpft waren.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der<a href="https://esaexploresoperations.podbean.com/e/rescuing-integral-no-thrusters-no-problem/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> neuesten Folge des Podcasts ESA Explores Space Operations</a> erzählt Richard die Geschichte der letzten Rettung und Aufrüstung von INTEGRAL und die erstaunliche Teamarbeit, die die Mission gerettet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg521069#msg521069" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></p>
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