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	<title>Fehlschlag &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Fehlschlag &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>„Wanderfalke“ erreicht Mond nicht &#8211; private Mondlandung von Astrobotic abgebrochen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 22:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass eine Mondlandung auch heute noch eine große Herausforderung darstellt, musste nun auch das amerikanische Unternehmen Astrobotic aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania erfahren. Direkt nach dem Start des „Peregrine Lunar Lander“ (Peregrine bedeutet „Wanderfalke“) kam es zu einer Anomalie, die die erste privat finanzierte Mondlandung scheitern ließ. Astrobotic entschied sich für eine Rückkehr zur Erde, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Dass eine Mondlandung auch heute noch eine große Herausforderung darstellt, musste nun auch das amerikanische Unternehmen Astrobotic aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania erfahren. Direkt nach dem Start des „Peregrine Lunar Lander“ (Peregrine bedeutet „Wanderfalke“) kam es zu einer Anomalie, die die erste privat finanzierte Mondlandung scheitern ließ. Astrobotic entschied sich für eine Rückkehr zur Erde, wo das Raumfahrtzeug am 18. Januar 2024 über dem Südpazifik in die Atmosphäre eintrat und verglühte. Die am 23. Januar geplante Mondlandung konnte nicht erfolgen. Der Traum wird bleiben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph" style="font-size:44px"> Autor: Thomas Geuking, Quellen: Astrobotic</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Grafik-Lander-auf-dem-Mond.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine künstlerische Darstellung von Peregrine auf der Oberfläche des Mondes (Bild: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Eine künstlerische Darstellung von Peregrine auf der Oberfläche des Mondes (Bild: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Titel-Astrobotic.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine künstlerische Darstellung von &#8222;Peregrine&#8220; auf der Oberfläche des Mondes (Bild: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">21. Januar 2024 &#8211; Gegründet wurde Astrobotic im Jahre 2007 zur Teilnahme am Google Lunar X-Prize (GLXP) vom Professor für Robotik William L. Whittacker an der Carnegie Mellon University (CMU). Heute versteht sich Astrobotic nach eigenen Angaben als Mondlogistikunternehmen, daß umfassende Lieferdienste für Nutzlasten zum Mond anbieten will um die Erkundung des Mondes erschwinglich zu machen. Astrobotic ist keineswegs das erste Raumfahrtunternehmen, dass in den letzten fünf Jahren auf dem Mond landen wollte. Von neun Landeversuchen sind sechs gescheitert. Neben der indischen Chandrayaan-3 Mission, über die Raumfahrer.net ausführlich berichtete, gelang nur noch China eine erfolgreiche Landung auf dem Mond und erst vor wenigen Tagen noch Japan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei fing alles sehr vielversprechend an. Am 8. Januar 2024 um 8:18 Uhr deutscher Zeit startete der Peregrine Lunar Lander mit einer Vulcan-Rakete der United Launch Alliance (ULA) von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida. Etwa 50 Minuten nach dem Start trennte sich der Lander von der Rakete. Nach der Trennung nahm Astrobotic erfolgreich Kontakt mit dem Lander auf und begann mit dem Empfang von Telemetriedaten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PeregrineAtAstrotech1gross.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Peregrine-Raumfahrzeug bei Astrotech Space Operations vor der Integration in die Rakete (Bild: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Das Peregrine-Raumfahrzeug bei Astrotech Space Operations vor der Integration in die Rakete (Bild: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PeregrineAtAstrotech1_635x463.jpg" alt="Das Peregrine-Raumfahrzeug bei Astrotech Space Operations vor der Integration in die Rakete (Bild: Astrobotic)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Peregrine-Raumfahrzeug bei Astrotech Space Operations vor der Integration in die Rakete (Bild: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Peregrine sollte insgesamt 20 Nutzlasten befördern aus sieben Nationen und für 16 kommerzielle Kunden. Die Nutzlasten kamen von Raumfahrtagenturen, Universitäten, Unternehmen und Einzelpersonen. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war mit dabei mit einem speziellen in Deutschland gebauten Strahlungsdetektor <a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-m-42-fuer-strahlungsmessung-auf-dem-mond/" data-type="post" data-id="79854" data-wpel-link="internal">(M-42)</a>. Er sollte wichtige Strahlungsdaten auf dem Flug zum Mond und auf der Mondoberfläche sammeln im Vorfeld der bevorstehenden Artemis-Missionen der NASA. Auch mit an Bord war eine kleine Box in der Leute aus aller Welt persönliche Erinnerungsstücke, angefangen von Fotografien und Romanen bis hin zu studentischen Arbeiten und einem Stück Mount Everest mit zum Mond senden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits kurz nach dem Start zeichneten sich erste Probleme ab, die man auf eine Anomalie des Antriebssystems zurückführte. Das Raumfahrzeug ließ sich nicht stabil zur Sonne ausrichten. Was dazu führte, dass die Batterien nicht von den Solarzellen ausreichend geladen werden konnten. Dies führte zu einem gefährlichen Tiefstand des Ladezustands der Batterien. Allerdings gelang des den Verantwortlichen im Kontrollzentrum von Astrobotic mit einem gezielten Manöver gegen zu steuern. Analysen ergaben jedoch, dass das Raumfahrtzeug Treibstoff verlor. Dieser Treibstoffverlust erzeugte in der Schwerelosigkeit des Alls eine Schubkraft, die nur mit einem ununterbrochenen Einsatz der Steuerdüsen ausgeglichen werden konnte. Da Treibstoff auf den meisten Raumfahrtmissionen generell ein knappes Gut ist, war damit das Ende der Mission besiegelt. Um zu verhindern, dass das Raumfahrzeug mit dem Ende der Treibstoffvorräte völlig außer Kontrolle gerät und eventuell andere Missionen gefährdet, entschloss man sich zur Rückkehr zur Erde und einem kontrollierten Eintritt in die Atmosphäre über dem Südpazifik.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PeregrineJourneyGraphicWebsite-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Geplantes Missionsprofil (Grafik: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Geplantes Missionsprofil (Grafik: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="475" height="296" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Geplantes-Missionsprofil.png" alt="Geplantes Missionsprofil (Grafik: Astrobotic)" class="wp-image-136070" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Geplantes-Missionsprofil.png 475w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Geplantes-Missionsprofil-300x187.png 300w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Geplantes Missionsprofil (Grafik: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem wertet Astrobotic die Mission als Teilerfolg. Der Start gelang problemlos, das Raumfahrtzeug blieb die ganze Zeit über kontrollierbar. Es wurden Bilder und Messdaten übertragen, alle Nutzlasten konnten eingeschaltet werden und lieferten Messdaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Mission ist bestimmt nicht die letzte Mission eines Unternehmens mit dem Ziel auf dem Mond zu landen. Astrobotic plant bereits selbst mit der „Griffin Mission One“ einen weiteren Versuch. Weiter mit im Rennen ist unter anderem das japanische Unternehmen Ispace und das amerikanische Raumfahrtunternehmen Intuitive Machines mit der Nova-C-Mission. Dies zeigt, dass es nicht nur den großen staatlichen Raumfahrtkonzernen vorbehalten ist auf dem Mond zu landen. Auch Start-Ups haben eine Chance neben den etablierten Raumfahrtkonzernen und Nationen beim neuen Wettlauf zum Mond.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrer.net wird weiter berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15640.msg558039#msg558039" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ULA Vulcan Jungfernflug mit Astrobotic Peregrine Mission One (PM1)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Galileo: Anomalie bei Einschuss in Umlaufbahn!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-anomalie-bei-einschuss-in-umlaufbahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2014 16:14:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
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		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 22. August startete eine russische Trägerrakete vom Typ Sojus-ST mit zwei Galileo-Satelliten, um das europäische Navigationssystem Galileo zu erweitern. Der Start selbst war ein Erfolg, jedoch misslang der Einschuss in die vorgesehene Umlaufbahn. Da nun die Satelliten beinahe unbrauchbar sind, wurde nun eine Untersuchungskommission einberufen, die den Grund für diese Anomalie finden soll. Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 22. August startete eine russische Trägerrakete vom Typ Sojus-ST mit zwei Galileo-Satelliten, um das europäische Navigationssystem Galileo zu erweitern. Der Start selbst war ein Erfolg, jedoch misslang der Einschuss in die vorgesehene Umlaufbahn. Da nun die Satelliten beinahe unbrauchbar sind, wurde nun eine Untersuchungskommission einberufen, die den Grund für diese Anomalie finden soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: OHB, ESA, Raumcon, NSF, Arianespace, spaceflightnow, SpaceNews, fr-online.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082014181401_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Die Sojus-ST Trägerrakete hebt ab 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. August, um 14:27 MESZ startete eine russische Sojus-Rakete vom Typ ST zu ihrer VS-09 genannten Mission. Das bedeutet, dass diese Rakete über insgesamt 4 RD-107A-Triebwerke in den seitlich angebrachten Boostern, über ein RD-108A-Triebwerke in der Hauptstufe und über digitale Avionik verfügt. Außerdem transportierte sie eine Viertstufe vom Typ „Fregat“ zusammen mit den zwei Galileo-Satelliten FOC 1 und FOC 2 unter der von der Ariane 4 abgeleiteten Nutzlastverkleidung. Start und Aufstieg von der ELS-Startrampe des europäischen Weltraumbahnhof Centre Spatial Guayana in Französisch-Guayana verlief planmäßig. Auch die ersten empfangenen Daten von dem nächsten Schritt, dem Einschuss der Satelliten in ihre vorgesehene Umlaufbahn, waren vielversprechend. Die Galileo-Satelliten wurden erfolgreich ausgesetzt und die ESA meldete bereits einen Erfolg der Mission.      </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dann meldete das US Strategic Command, dass sie beobachtet hätten, dass die tatsächlichen Umlaufbahnen der Satelliten stark von dem geplanten Orbit abwichen. Der ESA zufolge sollte eine kreisrunde Bahn mit 55,04 ° Inklination (Bahnneigung) und 23.522 km Höhe erreicht werden. Erreicht wurde offenbar ein elliptischer Orbit mit einem Perigäum von etwa 13.720 km, einem Apogäum von 25.917 km und einer Inklination von 49,7 °. Da die Galileo-Satelliten lediglich acht schubschwache Moog-Triebwerke und nur 73 kg Treibstoff besitzen, ist eine Änderung der Bahn aus eigener Kraft auf die korrekten Werte nicht möglich. Weil für Navigationssatelliten wie Galileo eine korrekte Umlaufbahn unabdingbar ist, sind beide Galileo-Satelliten mit einem Wert von je 40 Millionen Euro für den Hauptzweck des Galileo-Satellitennavigations-systems, eine exakte Positionsbestimmung, nun unbrauchbar. Die ESA hat inzwischen die Mission als Fehlschlag bewertet.      </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082014181401_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082014181401_small_2.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Ein Galileo-Satellit im Orbit &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da der Start und Aufstieg ohne Probleme verlief, gelten die Booster, die Hauptstufe und die Drittstufe der Sojus-Rakete als Fehlerquelle nahezu ausgeschlossen. Als am wahrscheinlichsten gelten deshalb Probleme mit der Fregat-Oberstufe. Sie galt bisher als eine zuverlässige und moderne russische Viertstufe. Ihre Höhe beträgt 1,5m, ihr Durchmesser 3,5m und ihr Antrieb ist ein S5.92 Triebwerk. Dieses funktioniert mit der diergolischen (beide Treibstoffe reagieren bereits bei bloßem Kontakt miteinander) Treibstoffkombination NTO (Distickstofftetroxid) und UDMH (unsymmetrisches Dimethylhydrazin)  und ist bis zu 20 Mal wiederzündbar. Für den Einschuss der Galileo-Satelliten waren jedoch nur zwei Zündungen notwendig. Zwischen diesen Zündungen war eine mehrstündige Freiflugphase vorgesehen. Da beide Zündungen wie geplant abliefen, gilt es nun als am wahrscheinlichsten, dass die Fregat-Stufe in dieser Freiflugphase vor der zweiten Zündung nicht richtig ausgerichtet war. Weil das Triebwerk der Fregat so nicht in die korrekte Richtung gefeuert hätte, wäre die Stufe dann vom Kurs abgekommen und hätte die Satelliten in einer falschen Umlaufbahn ausgesetzt.      </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die genauen Ursachen dieses teuren Fehlschlages (beide Satelliten waren –wie es bei öffentlichen Betreibern derzeit üblich ist- nicht versichert) zu erkennen, wurde im Auftrag des Betreibers von Galileo, der EU-Kommission, ein Untersuchungsausschuss einberufen. Dieser besteht aus acht Experten und wird von dem ehemaligen ESA-Generalinspektor Peter Dubock geleitet. Obwohl die Sojus und die Fregat russische Produkte sind, ist kein Russe bei dem Ausschuss beteiligt, jedoch wird es Kontakte zu der russischen Herstellerfirma TsNIIMash geben. Es wird erwartet, dass am 8. September erste Ergebnisse vorliegen.  Ebenfalls wurde eine russische Untersuchungskommission gegründet. Sie steht mit der europäischen Kommission in Kontakt und ist für detaillierte technische Untersuchungen zuständig.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082014181401_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082014181401_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Zwei Galileo-Satelliten werden von einer Fregat-Oberstufe ausgesetzt &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Galileo-Satelliten mit der Bezeichnung FOC (Fully operational capability) 1 und 2 wurden von der Bremer Firma OHB (Orbitale Hochtechnologie Bremen) hergestellt. Jeder Satellit wiegt 680 kg und hat mit ausgefahrenen Solarpanels eine Spannweite von 14,8m. Sie sollten die bereits existierende Konstellation aus drei einsatzfähigen Galileo-Satelliten ergänzen. Galileo ist das europäische Pendant zum amerikanischem GPS, 30 Satelliten sollen in Zukunft eine genaue Positionsbestimmung ermöglichen. Der Zustand beider Satelliten ist gut, die Solarpanels sind entfaltet und auf die Sonne ausgerichtet, die Systeme funktionieren einwandfrei und die Satelliten stehen unter vollständiger Kontrolle durch das Kontrollzentrum. OHB hat in einer Pressemitteilung bereits erklärt, dass sie keine Verantwortung für den Fehlschlag tragen würden.      </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12458.0.msg299932#msg299932" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo FOC F1 auf Sojus-2.1b(ST)/Fregat MT (VS09)</a></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.285.msg299932#msg299932" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>N-1 &#8211; Startliste</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/n-1-startliste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 19:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Startplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=71465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier die Startliste der N-1. Autor: Daniel Maurat Datum Version Startplatz Nutzlast Status 21.02.1969 N-1/L3 Baikonur L1S 1 / L3-Modell 1 Fehlschlag 03.07.1969 N-1/L3 Baikonur L1S 2 / L3-Modell 2 Fehlschlag 26.06.1971 N-1/L3 Baikonur LOK-Modell 1 / L3-Model 3 Fehlschlag 23.02.1973 N-1/L3 (modifiziert) Baikonur LOK 1 / L3-Modell 4 Fehlschlag XX.08.1974 N-1F/L3 Baikonur LOK 2 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/n-1-startliste/" data-wpel-link="internal">N-1 &#8211; Startliste</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier die Startliste der <em>N-1</em>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Datum</strong></td><td><strong>Version</strong></td><td><strong>Startplatz</strong></td><td><strong>Nutzlast</strong></td><td><strong>Status</strong></td></tr><tr><td>21.02.1969</td><td>N-1/L3</td><td>Baikonur</td><td>L1S 1 / L3-Modell 1</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>03.07.1969</td><td>N-1/L3</td><td>Baikonur</td><td>L1S 2 / L3-Modell 2</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>26.06.1971</td><td>N-1/L3</td><td>Baikonur</td><td>LOK-Modell 1 / L3-Model 3</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>23.02.1973</td><td>N-1/L3 (modifiziert)</td><td>Baikonur</td><td>LOK 1 / L3-Modell 4</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>XX.08.1974</td><td>N-1F/L3</td><td>Baikonur</td><td>LOK 2 / L3-Modell 5</td><td>Start hat nicht stattgefunden</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/n-1/" data-wpel-link="internal">N-1</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/n1-technische-daten/" data-wpel-link="internal">N-1 &#8211; Technische Daten</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/n-1-startliste/" data-wpel-link="internal">N-1 &#8211; Startliste</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GSLV-F06-Fehlschlag: Dritte Stufe hatte Mängel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gslv-f06-fehlschlag-dritte-stufe-hatte-maengel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 21:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[C15]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34221</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben des Vorsitzenden der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) K. Radhakrishnan ist eine mängelbehaftete russische Raketenstufe für das Versagen der GSLV-F06 am 25. Dezember 2010 verantwortlich. Fachleute aus Russland sollen dies bestätigt haben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, ISRO, livemint.com. Vertont von Peter Rittinger. Zum Einsatz in ISROs Trägerrakete für Satelliten für den Geostationären [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gslv-f06-fehlschlag-dritte-stufe-hatte-maengel/" data-wpel-link="internal">GSLV-F06-Fehlschlag: Dritte Stufe hatte Mängel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Angaben des Vorsitzenden der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) K. Radhakrishnan ist eine mängelbehaftete russische Raketenstufe für das Versagen der GSLV-F06 am 25. Dezember 2010 verantwortlich. Fachleute aus Russland sollen dies bestätigt haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, ISRO, livemint.com. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-26-88763.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072011232417_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption>
GSLV-F04 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz in ISROs Trägerrakete für Satelliten für den Geostationären Orbit, GSLV für Geosynchronous Satellite Launch Vehicle genannt, lieferte Russland nach einer Anfang des letzten Jahrzehnts getroffenen Vereinbarung schließlich sieben Raketenstufen, die mit mit flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff verbrennenden Motoren des Typs KVD-1 vom Konstruktionsbüro ChimMasch ausgerüstet wurden. Dementsprechend steht KVD für Kislorodno Vodorodni Dvigatel, übersetzt etwa Sauerstoff-Wasserstoff-Motor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In zwei unterschiedlichen Varianten gelangten die sieben Raketenstufen nach Indien. Fünf von ihnen hatten eine Treibstoffgesamtkapazität von rund 12,5 Tonnen und werden in Indien daher C12 oder C12,5 genannt, zwei verlängerte Stufen wurden mit größeren Tanks geliefert. Als C15 bezeichnet und mit einer Treibstoffgesamtkapazität von rund 15,2 Tonnen ermöglichen sie eine längere Brenndauer ihres Triebwerks. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste der verlängerten vom russischen Raumfahrtkonzern Chrunitschew gebauten Stufen sollte beim Flug der GSLV-F06 am 25. Dezember 2010 in Betrieb genommen werden. Dazu kam es jedoch nicht. Die Rakete hob zwar problemlos von der Startrampe Nr. 2 des Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota ab, zerbrach dann aber noch innerhalb der ersten Flugminute. Die Überreste der Rakete und die an Bord befindliche Nutzlast, der für den Einsatz im Geostationären Orbit gedachte Kommunikationssatellit GSAT 5P, fielen in den indischen Ozean. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am unteren Ende der als dritte Stufe in der GSLV eingesetzten Raketenstufe C15 befand sich ein Zylinder aus einem Kompositwerkstoff, der sich unter den im Flug durch die Atmosphäre auftretenden Lasten verformte. Die Verformung führte schließlich zur Trennung von durch Halterungen an dem Zylinder befestigten Steckverbindungen, was sämtliche zur Lenkung der Rakete erforderlichen Steuerleitungen unterbrach. Informationen der Nachrichtenagentur IANS zufolge war über drei Jahre vorher beim Flug der GSLV-F04 ähnliches vorgefallen. Damals wurden jedoch nicht alle Leitungen unterbrochen, und die Rakete erreichte den Weltraum. Allerdings wurde INSAT 4CR auf einer etwas zu niedrigen Umlaufbahn ausgesetzt, weshalb sein Apogäumsmotor mehr Treibstoff benötigte, um den Satelliten in den Geostationären Orbit zu bringen, was die mögliche Einsatzdauer des Satelliten dort reduziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinsichtlich der dritten Stufe der GSLV-F06 kam die ISRO nach umfangreichen Analysen, die schließlich auch von russischer Seite unterstützt wurden, zu dem Schluss, dass dem Kompositzylinder am unteren Ende der C15 der GSLV-F06 eine konstruktive Schwäche innewohnte. Eine Inspektion der letzten in Indien verfügbaren Raketenstufe mit KVD-1-Triebwerk förderte zu Tage, dass sie an einer Anzahl von Positionen nicht die Maße aufwies, die dokumentiert waren. Die russischerseits eingestandenen Mängel sollen nach einer eingehenden Inspektion behoben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim nächsten Start einer GSLV-Rakete will die ISRO in der dritten Stufe zum zweiten Mal eigene Technik verwenden. Derzeit ist der als Test kategorisierte Flug der GSLV-D5 für die erste Hälfte des Jahres 2012 geplant. Die Rakete soll den kleinen Kommunikationssatelliten GSAT 14 (Startmasse rund 2.050 Kilogramm) in einen Transferorbit bringen, von wo aus der Satellit unter Verwendung eines eigenen Treibwerks in den Geostationären Orbit gelangen kann. Der erste Flug einer GSLV-Rakete mit einer in Indien gebauten dritten Raketenstufe und GSAT 4 an Bord scheiterte am 15. April 2010, weil bei der Zündung ihres Triebwerks zur Verbrennung von flüssigem Wasserstoffs mit flüssigem Sauerstoff Probleme im Bereich seiner Treibstoffpumpen auftraten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GSLV-Flüge mit russischer Technik in der dritten Stufe:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-D1 Mk.1 mit GSAT 1 alias GramSat 1<br>18. April 2001<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>schaltet 10 Sek. zu früh ab, ca. 0,6% um rund 60 m/s zu geringe Geschwindigkeit, Apogäum rund 4.000 km zu niedrig, Treibstoff für den Apogäumsmotor von GSAT 1 reicht anschließend nicht ganz, um Geostationären Orbit zu erreichen, 23 statt 24 Stunden pro Erdumlauf</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-D2 Mk.1 mit GSAT 2<br>8. Mai 2003<br>3,4 Meter Fairing<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>erfolgreich</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-F01 Mk.1 mit GSAT 3 alias EDUSAT<br>20. September 2004<br>3,4 Meter Fairing<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>erfolgreich</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-F02 Mk.1 mit INSAT 4C<br>10. Juli 2006<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>Zerstörung nach Flugwegabweichung wegen Instabilität</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-F04 Mk.1 mit INSAT 4CR<br>2. September 2007<br>3,4 Meter Fairing<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>Steckverbinder zwischen 2. und 3. Stufe getrennt, erreichte Bahn im Apogäum um 1.265 km zu niedrig, Apogäumsmotor bringt INSAT 4CR in den GEO, Lebensdauer wegen zusätzlichem Treibstoffverbrauch jedoch reduziert</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-F06 Mk.2 mit GSAT 5P<br>25. Dezember 2010<br>4 Meter Fairing<br>dritte Stufe C15 aus Russland (mehr Treibstoff, höhere Masse, längere Brenndauer)<br>Steckverbinder zwischen 2. und 3. Stufe getrennt, Zerstörung nach Flugwegabweichung durch Lenkungsausfall</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8677.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 5P auf GSLV-F06</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Akatsuki: kein Venus-Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/akatsuki-kein-venus-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 14:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>
		<category><![CDATA[Akatsuki]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Planet C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Raumsonde Akatsuki hat den Eintritt in eine Umlaufbahn um die Venus verpasst. Das Bremstriebwerk sorgte nicht für die benötigte Geschwindigkeitsreduzierung. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA, Raumcon.Vertont von Peter Rittinger. Das für den 7. Dezember ab 0:49 Uhr geplante Bremsmanöver hat entweder gar nicht stattgefunden oder war deutlich zu kurz. Vorgesehen war [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Raumsonde Akatsuki hat den Eintritt in eine Umlaufbahn um die Venus verpasst. Das Bremstriebwerk sorgte nicht für die benötigte Geschwindigkeitsreduzierung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA, Raumcon.Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-11-66692.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLANETC1jaxa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLANETC1jaxa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Akatsuki alias Planet C über der Venus &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das für den 7. Dezember ab 0:49 Uhr geplante Bremsmanöver hat entweder gar nicht stattgefunden oder war deutlich zu kurz. Vorgesehen war eine zwölfminütige Zündung. Durch die zu hohe Geschwindigkeit flog Akatsuki an der Venus vorbei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkt hatte man recht schnell, dass die Bahn der Raumsonde nicht den geforderten Parametern entsprach. So gelang der Funkkontakt zwischen Sonde und Erde erst 76 Minuten später als vorgesehen. Genauere Vermessungen der Flugbahn erforderten allerdings einen längeren Messzeitraum. Heute gab die JAXA nun offiziell bekannt, dass der Versuch, Akatsuki in eine Umlaufbahn um die Venus einzubremsen, misslungen ist. Zur Untersuchung wird eine entsprechende Komission berufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Akatsuki verbleibt demnach auf einer Umlaufbahn um die Sonne, bei der sie etwa zwischen Erd- und Venusbahn weiterfliegt. Nach mehreren Umläufen gelangt sie 2016 wieder in die Nähe der Venus. Man will nun auch prüfen, ob und wie man die Funktionsdauer bis dahin erhalten und einen neuen Versuch wagen kann. Die geplante Missionsdauer lag allerdings bei viereinhalb Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die japanische Raumfahrtbehörde JAXA hat Erfahrungen mit verpassten Chancen. Vor ziemlich genau 5 Jahren gelang es nicht, die Raumsonde Hayabusa auf den Rückweg vom Asteroiden Ikotawa zu starten, da zuvor der Funkkontakt verlorengegangen war. Außerdem bestanden Probleme im Energie-, Lageregelungs- und Antriebssystem. So begleitete Hayabusa den Asteroiden einen ganzen Umlauf um die Sonne. 2007 gelang der Rückstart. Im August dieses Jahres landete eine Rückkehrkapsel auf der Erde und brachte ein paar Körnchen Asteroidenstaub mit. Ob ein derartiges Happy End wiederholt werden kann, steht allerdings in den Sternen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5639.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Venus Climate Orbiter Planet C</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4190.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission Hayabusa bei Itokawa</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachfolger für Eutelsat W3B bei TAS bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nachfolger-fuer-eutelsat-w3b-bei-tas-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 09:12:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat hat bei Thales Alenia Space (TAS) einen Ersatzsatelliten für den am 28. Oktober 2010 verlorengegangenen Eutelsat W3B bestellt, gab Eutelsat am 3. Dezember 2010 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Eutelsat. Eutelsat W3B erlitt am 28. Oktober 2010 unmittelbar nach dem Aussetzen von der Raketenoberstufe einen katastrophalen Abfall des Drucks [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nachfolger-fuer-eutelsat-w3b-bei-tas-bestellt/" data-wpel-link="internal">Nachfolger für Eutelsat W3B bei TAS bestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat hat bei Thales Alenia Space (TAS) einen Ersatzsatelliten für den am 28. Oktober 2010 verlorengegangenen Eutelsat W3B bestellt, gab Eutelsat am 3. Dezember 2010 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Eutelsat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010101246_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010101246_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Kommunikationssatellit über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat W3B erlitt am 28. Oktober 2010 unmittelbar nach dem Aussetzen von der Raketenoberstufe einen katastrophalen Abfall des Drucks einer der an Bord gelagerten Treibstoffkomponenten. Wie es zu dem Druckverlust im Oxidatortank kam, wurde der Öffentlichkeit bisher nicht mitgeteilt. Die Untersuchung der Versagensursache erfolgt durch eine Arbeitsgruppe aus Arianespace, auf deren Rakete W3B transportiert wurde, Astrium, welche das Antriebssystem des Satelliten beigesteuert hatte, und TAS, die den Satelliten zusammengesetzt hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">TAS soll den Eutelsat W3D genannten Nachfolger von W3B mit 53-K<sub>u</sub>-Band- und 3 K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausrüsten. Wie Eutelsat W3B wird W3D auf der Plattform Spacebus 4000 basieren. Innerhalb von 24 Monaten will Eutelsat den Satelliten startbereit haben, so dass er Anfang 2013 den kommerziellen Einsatz aufnehmen könnte. Stationiert an einer Position bei 7 Grad Ost im Geostationären Orbit ist er dazu gedacht, die Kapazitäten von Eutelsat W3A zu ergänzen.  <br> Nutzer in Mitteleuropa und der Türkei werden über Eutelsat W3D im K<sub>a</sub>-Band-Bereich ausgestrahlte Fernsehprogramme empfangen können. Eine Zuführung von Fernsehprogrammen für Fernsehnetzwerkbetreiber und Verbindungen für Datennetzwerke wird eine Ausleuchtzone im K<sub>u</sub>-Band-Bereich bieten, die Europa, den Mittleren Osten, Nordafrika und Zentralasien abdeckt. Regionale Telekommunikations- und Internetdienste für Afrika südlich der Sahara und Inseln im Indischen Ozean wird eine weitere Ausleuchtzone im K<sub>u</sub>-Band-Bereich ermöglichen. Verbindungen zwischen den Kontinenten Afrika und Europa soll Eutelsat W3D durch die Möglichkeit eines Relaisbetriebs, bei dem vom für Europa verwandten K<sub>a</sub>-Band-Bereich in den für Afrika verwendeten K<sub>u</sub>-Band-Bereich und umgekehrt umgesetzt wird, unterstützen.  <br> Bei 16 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo man Eutelsat W3B zunächst betreiben wollte, um eine Reihe älterer, in Kolokation arbeitender Satelliten abzulösen, wird nach jüngsten Plänen Eutelsat W3C zum Einsatz kommen, der bereits früher für diese Position vorgesehen war. Dieser Satellit, ebenfalls ein Produkt von TAS, nähert sich der Fertigstellung. Mitte 2011 soll er auf einer chinesischen Rakete vom Typ Langer Marsch in den Weltraum transportiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8740.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA V-197 mit Eutelsat W3B &amp; BSAT-3b </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KSLV-1-Untersuchungskommission mit Zwischenstand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kslv-1-untersuchungskommission-mit-zwischenstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 09:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Naro Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32732</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 6. November 2009 informierte der Korea Herald über einen Zwischenbericht, den die zur Untersuchung des Fehlschlags beim Jungfernflug der südkoreanischen Trägerrakete KSLV-1 alias Naro 1 eingesetzte Kommission erarbeitet hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: The Korea Herald. Die erste zweistufige KSLV-1, Ergebnis einer Gemeinschaftsentwicklung russischer und südkoreanischer Unternehmen, war am 25. August 2009 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kslv-1-untersuchungskommission-mit-zwischenstand/" data-wpel-link="internal">KSLV-1-Untersuchungskommission mit Zwischenstand</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 6. November 2009 informierte der Korea Herald über einen Zwischenbericht, den die zur Untersuchung des Fehlschlags beim Jungfernflug der südkoreanischen Trägerrakete KSLV-1 alias Naro 1 eingesetzte Kommission erarbeitet hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: The Korea Herald.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste zweistufige KSLV-1, Ergebnis einer Gemeinschaftsentwicklung russischer und südkoreanischer Unternehmen, war am 25. August 2009 um 10:00 Uhr MESZ im Naro Space Center mit dem Ziel gestartet, den Forschungs- und Technologiesatelliten STSat 2 mit einer Masse von rund 100 Kilogramm in eine Umlaufbahn um die Erde zu bringen. 
<br>
Dem vorläufigen Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission zufolge kam der Satellit aufgrund von Problemen bei der Abtrennung der Nutzlastverkleidung von der vorgesehenen Bahn ab. Basierend auf der Analyse der bei Start und Flug der Rakete gewonnenen Daten lasse sich sagen, dass eine Hälfte der Nutzlastverkleidung nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt abgetrennt wurde, was dazu führte, dass der Satellit nur eine ungenügende Geschwindigkeit und keinen stabilen Orbit erreichte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Triebwerke der Rakete haben nach Angaben der Untersuchungskommission wie vorgesehen funktioniert, auch die Trennung des Satelliten von der zweiten Raketenstufe war erfolgreich. Vor der Abtrennung des Satelliten hätten in der Flugsekunde 216 beide Hälften der Nutzlastverkleidung abgeworfen werden sollen. Eine der beiden Hälften verblieb jedoch bis zur Flugsekunde 540 an der Spitze der Rakete, etwa dem Zeitpunkt, zu dem der Satellit ausgesetzt werden sollte. Es erscheint der Untersuchungskommission möglich, dass der Satellit unmittelbar nach der Abtrennung mit der zweiten Stufe kollidiert ist. Vibrationsdaten, die nach der Abtrennung des Satelliten erfasst und aufgezeichnet wurden, sollen für ein solches Szenario sprechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ursachen für das Versagen bei der Abtrennung der Nutzlastverkleidungshälfte zieht die Untersuchungskommission sowohl mechanische Probleme mit der Nutzlastverkleidung als auch ein Teilversagen der zur Abtrennung der Nutzlastverkleidung eingesetzten Pyrotechnik in Betracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein abschließender Bericht der aus sieben Mitgliedern bestehenden Kommission soll nach Angaben des südkoreanischen Instituts für Luft- und Raumfahrtforschung (engl. Korea Aerospace Research Institute, KARI) Ende Dezember 2009 veröffentlicht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4078.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Korea KSLV-1 (Naro-1) mit STSAT-2</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommerzieller Start fehlgeschlagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommerzieller-start-fehlgeschlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 14:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Indosat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Palapa-D1]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32489</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 31. August 2009 startete eine chinesische Rakete vom Typ Langer Marsch 3B, um den indonesischen Kommunikationssatelliten Palapa-D1 auf eine Bahn in den Geostationären Orbit zu bringen. Letzteres gelang jedoch nicht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Xinhua. Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge haben erste und zweite Stufe der um 11:28 Uhr MESZ vom [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommerzieller-start-fehlgeschlagen/" data-wpel-link="internal">Kommerzieller Start fehlgeschlagen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 31. August 2009 startete eine chinesische Rakete vom Typ Langer Marsch 3B, um den indonesischen Kommunikationssatelliten Palapa-D1 auf eine Bahn in den Geostationären Orbit zu bringen. Letzteres gelang jedoch nicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Xinhua.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge haben erste und zweite Stufe der um 11:28 Uhr MESZ vom Xichang Satellite Launch Center im Südwesten Chinas gestarteten Trägerrakete wie vorgesehen funktioniert, nach der zweiten Zündung der dritten Stufe seien jedoch Umstände eingetreten, die den Einschuss des Satelliten in die vorgesehene Bahn verhinderten. Der Fehlschlag werde untersucht. 
<br>
Palapa-D1 sollte bei 113 Grad Ost im Geostationären Orbit positioniert werden. Auf dem Spacebus-4000B3 basierend, war der Satellit von Thales Alenia Space für die PT Indosat Tbk gebaut worden. Der Satellit mit einer Startmasse von 4.100 Kilogramm sollte mit 35 C-Band-Transpondern und 5 Ku-Band-Transpondern insbesondere für Breitbandinternetanwendungen eingesetzt werden und zusätzlich die Funktionen von Palapa-C2 übernehmen. Von Palapa-D1 erwartete man eine Lebensdauer von 15 Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6191.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CZ-3B mit Palapa-D1</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommerzieller-start-fehlgeschlagen/" data-wpel-link="internal">Kommerzieller Start fehlgeschlagen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STSat 2 zur Erde zurückgefallen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stsat-2-zur-erde-zurueckgefallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 06:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[KSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am Vortag auf einer KSLV-1-Rakete gestartete Forschungs- und Technologiesatellit STSat 2 erreichte keine Umlaufbahn um die Erde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: koreatimes.co.kr, Raumfahrer.net. Auf der Website koreatimes.co.kr wird unter Bezugnahme auf das südkoreanische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technik berichtet, dass es nach dem Start am 25. August 2009 Probleme mit der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der am Vortag auf einer KSLV-1-Rakete gestartete Forschungs- und Technologiesatellit STSat 2 erreichte keine Umlaufbahn um die Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: koreatimes.co.kr, Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Website koreatimes.co.kr wird unter Bezugnahme auf das südkoreanische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technik berichtet, dass es nach dem Start am 25. August 2009 Probleme mit der Nutzlastverkleidung der Rakete gegeben habe. 
<br>
Die Trennung der zweiten Raketenstufe mit Nutzlast und Verkleidungen von der ersten Raketenstufe sei wie geplant erfolgt, anschließend trat beim Abwurf der Nutzlastverkleidung ein Fehler auf. Eine der beiden Hälften der Nutzlastverkleidung an der Spitze der Rakete blieb zunächst mit der zweiten Raketenstufe verbunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zusätzliche Gewicht der Verkleidungshälfte machte es der zweiten Raketenstufe unmöglich, STSat 2 in eine Umlaufbahn um die Erde zu bringen. Das Navigation- und Steuerssystem der Rakete wurde in seiner Funktion beeinflusst, weshalb der Satellit schließlich in einer deutlich größeren Höhe als vorgesehen von der zweiten Raketenstufe abgetrennt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Angaben auf koreatimes.co.kr zufolge geschah das Aussetzen des Satelliten in 387 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche, statt wie geplant in 302 Kilometern Höhe. Obwohl die zweite Hälfte der Nutzlastverkleidung 540 Sekunden nach dem Start abfiel, hatte die zweite Raketenstufe nicht genug Geschwindigkeit auffbauen können. Als der zweite Verkleidungsteil abfiel, war die Geschwindigkeit auf 6,2 Kilometer pro Sekunde gesunken. Um STSat 2 in eine stabile Umlaufbahn zu bringen, wären aber rund 8 Kilometer pro Sekunde erforderlich gewesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man geht davon aus, dass der Satellit zurück Richtung Erde gefallen ist und beim Eintritt in tiefere Atmosphärenschichten zerstört wurde. Es wird erwartet, dass es kaum möglich sein wird, Überreste des Satelliten mit 100 Kilogramm Startmasse aufzufinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Russland führe man Gespräche mit dem Ziel, herauszufinden, was die Verzögerung beim Abwurf der Nutzlastverkleidungshälfte verursacht haben könnte, heißt es auf koreatimes.co.kr . Die KSLV-1-Rakete ist eine Gemeinschaftsentwicklung russischer und südkoreanischer Unternehmen, die erste Stufe der Rakete wurde von Chrunitschew aus Russland gebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4078.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Korea KSLV-1 (Naro-1) mit STSAT-2</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Start von Orbiting Carbon Observatory missglückt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-von-orbiting-carbon-observatory-missglueckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 18:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Taurus-XL]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. Februar 2009 sollte für die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA das Orbiting Carbon Observatory (OCO) in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht werden. Der Start der Trägerrakete gelang, ein Orbit wurde jedoch nicht erreicht und OCO nicht im All ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Um 10:55 Uhr MEZ hob die vierstufige Taurus-XL-Rakete [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 24. Februar 2009 sollte für die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA das Orbiting Carbon Observatory (OCO) in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht werden. Der Start der Trägerrakete gelang, ein Orbit wurde jedoch nicht erreicht und OCO nicht im All ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022009193040_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022009193040_small_1.jpg" alt="NASA" width="332" height="435"/></a><figcaption>
Satellit OCO und Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bilder: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 10:55 Uhr MEZ hob die vierstufige Taurus-XL-Rakete vom Startplatz 576-E auf der Luftwaffenbasis in Vandenberg, Kalifornien ab. Die von Orbital Sciences Corporation (OSC) gebaute Trägerrakete funktionierte zunächst wie vorgesehen. Die ersten beiden Raketenstufen, gebaut von Alliant Techsystems und wie alle Stufen der Taurus-XL ausgerüstet mit Feststoffmotoren, erfüllten ihr geplantes Flugprogramm, so dass die dritte Stufe gezündet werden konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf der Brennphase dieser Stufe war vorgesehen, die OCO umgebende Nutzlastverkleidung abzuwerfen, da diese in der bereits erreichten Flughöhe nicht mehr benötigt wurde. Die Abtrennung der aus zwei Halbschalen bestehenden Nutzlastverkleidung sechs Sekunden nach der Zündung der dritten Stufe erfolgte jedoch nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den empfangenen und aufgezeichneten Telemetriedaten geht hervor, dass der tatsächliche Verlauf der Beschleunigung der Rakete ein entsprechender ist. Wäre die Verkleidung abgeworfen worden, würde in den Beschleunigungsdaten ein Sprung sichtbar sein, da dann die durch die angetriebene Raketenstufe zu beschleunigende übrige Masse von Rakete und Nutzlast in einem Moment um das Gewicht der Verkleidung geringer geworden wäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Temperaturdaten von Sensoren im Nutzlastbereich entwickelten sich nach dem vermeindlichen Verkleidungsabwurf wie vorgesehen, weshalb man nicht sofort auf einen Misserfolg hat schließen können. Allerdings war das fortdauernde Bestehen von elektrischen Verbindungen mit den beiden Hälften der Verkleidung ein sicheres Indiz dafür, dass die Verkleidung noch auf der Rakete saß. Beim Abwurf der Verkleidung wären die entsprechenden elektrischen Verbindungen getrennt worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem zusätzlichen Gewicht der Verkleidung reichte der Schub von dritter und vierte Stufe nicht aus, um die für das Aussetzen von OCO nötige Geschwindigkeit aufzubauen. OCO, gefangen unter der Verkleidung und mit der vierten Raketenstufe verbunden trat wieder in Atmosphäre der Erde ein, mögliche Überreste könnten nach erster Abschätzung in der südlichen Polarregion ins Meer gefallen sein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022009193040_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022009193040_small_2.jpg" alt="NASA" width="351" height="197"/></a><figcaption>
OCO im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Versagen der Taurus-XL bei ihrer ersten Mission für die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA wird von einer Expertengruppe untersucht werden. Für die Wissenschaftler, die mit OCO im Rahmen des Programmes &#8222;Mission to Planet Earth&#8220; speziell auf das Kohlendioxid in der Atmosphäre, dessen Quellen, Verteilung und Senken ausgerichtete Erdbeobachtung betreiben wollten, ist der Fehlschlag nach neun Jahren Planung und Vorbereitung eine herbe Enttäuschung.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob ein gleichartiger Satellit als Ersatz gebaut wird, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Vergleichbare Messaufgaben wie OCO hat der bereits auf einer Umlaufbahn um die Erde befindliche japanische Satellit GOSAT (Greenhouse-gases Observing Satellite). Es war geplant, die Messergebnisse beider Satelliten zur Absicherung und Verbesserung der gewonnenen Erkenntnisse zu vergleichen und miteinander in Beziehung zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4217.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OCO auf Taurus</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>News zum Start von GOSAT:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/japanische-satellitenflotte-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanische Satellitenflotte gestartet</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Vor 40 Jahren: Absturz von Sojus 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vor-40-jahren-absturz-von-sojus-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 05:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Absturz]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. April sind es 40 Jahre seit dem Landungsunfall des Sojus 1 Raumschiffes, bei dem der Kosmonaut Wladimir Komarov tragisch ums Leben kam. Dies war der schwerste einer langen Serie von Vorfällen, welche schliesslich mit zur Aufgabe des sowjetischen Mondprogramms geführt haben. Autor: Igor Bissing und Axel Orth Die Geschichte des heute sichersten Transportvehikels [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 24. April sind es 40 Jahre seit dem Landungsunfall des Sojus 1 Raumschiffes, bei dem der Kosmonaut Wladimir Komarov tragisch ums Leben kam. Dies war der schwerste einer langen Serie von Vorfällen, welche schliesslich mit zur Aufgabe des sowjetischen Mondprogramms geführt haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Igor Bissing und Axel Orth</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte des heute sichersten Transportvehikels der Sojus-Serie begann am 28. November 1966 mit dem Start der unbemannten &#8222;Kosmos-133&#8220; (der vorläufige &#8222;Arbeitsname&#8220; dieser Mission). Ziel der Mission war es, die Systeme der neuentwickelten Rakete, auf deren Basis die Raumschiffe des sowjetischen Mondprogramms entwickelt werden sollten, zu testen. Geplant war der Start einer weiteren Sojus-Rakete, zwei Tage nach der ersten, mit drei Kosmonauten an Bord. Zwei davon sollten nach dem Ankoppeln an das erste Raumschiff in Raumanzügen durch den Weltraum zur &#8222;Kosmos-133&#8220; wechseln. Wäre dieser Start erfolgreich gewesen, wäre sie im Nachhinein in &#8222;Sojus 1&#8220; umbenannt worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/komarov_vladimir.jpg" alt=""/><figcaption>Wladimir Komarov (16.03.1927 &#8211; 24.04.1967).<br>(Bild: spacefacts.de)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es kam aber ganz anders. Jurij Kazarov, der damals als Mitarbeiter des Wissenschaftlich-Technischen Ministeriums der UdSSR mit im Programm war, erinnert sich: &#8222;… Der Start ging problemlos vonstatten, bald aber stellte sich ein Treibstoffmangel im Manövrierungssystem (Steuerung der Lage und der Ankopplung) heraus. Das Raumschiff ging in eine Rotationsbewegung mit zwei Umdrehungen in der Minute über, was den Notausstieg aus dem Orbit noch mehr erschwert hat. Der Rat der Hauptkonstrukteure entschied darauf, auch den Start der zweiten Rakete am 14. Dezember unbemannt durchzuführen. Dieser schlug auch fehl, dazu kam noch die Zerstörung der Startrampe …&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch der Druck durch die Verzögerung des sowjetischen Mondprojekts gegenüber dem amerikanischen wurde so gross, dass man sich &#8211; trotz der Fehlschläge &#8211; entschied, den ersten offiziellen &#8222;Sojus&#8220;-Start am 23. April 1967 im Vorfeld der Feier zum &#8222;Tag der internationalen Arbeitersolidarität&#8220; durchzuführen. Kommandant der Mission und der einzige Kosmonaut an Bord war Wladimir Komarov, der erst kurz zuvor 40 Jahre alt geworden war. Das Raumschiff erreichte problemlos den Orbit, doch dann begann eine ganze Pannenserie: &#8222;…erst schlug das Öffnen eines der Sonnenkollektoren fehl, daraufhin wurde der Befehl zur Ausrichtung auf die Sonne für den späteren Orbitausstieg nicht übermittelt, die Kurzwellenkommunikation brach ganz ab und mehr… &#8222;. Man brach den Flug nach der 18. Erdumrundung ab und setzte am 24. April 1967 zur Landung an. &#8222;… Die Bremstriebwerke haben gezündet, alles Beunruhigende schien vergangen zu sein. Bald brach die Kommunikation mit der Landungskapsel ab. Dies sollte auch so sein… Schweigend wartete man die Landung ab. Doch die Verbindung kam nicht wieder zu Stande. Die Zeit verging… Am Vorabend kam die codierte Nachricht: Der Kosmonaut ist gefallen.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/soyz1crash2.jpg" alt=""/><figcaption>Die Absturzstelle der Sojus 1 Landekapsel.<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Minaviaprom, die für das Bremsfallschirmsystem zuständige Behörde, erklärte das Unglück später so: Das Fallschirmgehäuse wurde durch das Aufsprengen in einer dafür unvorgesehenen Höhe so stark deformiert, dass der Hauptschirm eingeklemmt wurde. Die Landekapsel schlug mit ca. 220 m/s auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Flug von Wladimir Komarov dauerte 1 Tag 2 Stunden 17 Minuten und 3 Sekunden.<br>Nach dem sowjetischen Kosmonauten wurde unter anderem ein Mondkrater benannt.</p>
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		<item>
		<title>Falcon 1 Jungfernflug fehlgeschlagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-1-jungfernflug-fehlgeschlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2006 21:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 1]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Testflug der privat entwickelten Falcon 1 endete Freitag Nacht in einem Fehlschlag. Während es zunächst nach einem erfolgreichen Start aussah, explodierte die Rakete nach nur etwa einer Minute. Ein Beitrag von David Langkamp und Eric Honstrass. Quelle: SpaceX. Vertont von Julian Schlund. In der vorläufigen Analyse geht SpaceX von einem Treibstoffleck aus. In [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Testflug der privat entwickelten Falcon 1 endete Freitag Nacht in einem Fehlschlag. Während es zunächst nach einem erfolgreichen Start aussah, explodierte die Rakete nach nur etwa einer Minute.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von David Langkamp und Eric Honstrass. Quelle: SpaceX. Vertont von Julian Schlund.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-03-25-12707.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25032006225039_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/><figcaption>
Bereits kurz nach dem Start entstand ein Feuer an der Falcon 1 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der vorläufigen Analyse geht SpaceX von einem Treibstoffleck aus. In einer Stellungnahme meinte der SpaceX-Gründer Elon Musk, dass alle anderen Systeme fehlerfrei funktioniert hätten und bis T+25s die Flugbahn innerhalb des vorgeschrieben Rahmen blieb. SpaceX-Sprecherin Gwynn Shotwell meinte bei einer Konferenz gegenüber Reportern, dass der Flug etwa eine Minute lang treibstoffgetrieben verlief. „Danach wissen wir, dass das Fahrzeug keinen Erfolg hatte,“ sagte sie. „Dies ist ganz klar ein Rückschlag, aber wir befinden uns auf einem langen Weg.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete trug einen Satelliten der Luftwaffenakademie, der Plasma-Phänomene erforschen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX geht davon aus, dass ein weiterer Startversuch innerhalb der nächsten 6 Monate erfolgen könnte. Laut Musk hätte SpaceX durch den Fehlstart keine Kunden verloren. In früheren Stellungnahmen hatte er betont, ein Fehlschlag sei nicht auszuschließen und SpaceX wäre bereit, mehrere Versuche zu unternehmen.           
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Falcon 1</i> ist eine zweistufige, gut 21 Meter lange Rakete, die von Kerosin und flüssigem Sauerstoff angetrieben wird. Die erste Stufe wurde zur Wiederverwendung entwickelt. An einem Fallschirm soll sie zur Erde zurückgleiten, geborgen und wiederverwendet werden. <i>Falcon 1</i> soll Nutzlasten wesentlich kostengünstiger in den Orbit befördern, als es derzeit möglich ist. Auch Erweiterungen und stärkere Versionen der <i>Falcon</i> sind bereits in Planung.Der gestrige Startversuch erfolgte im Pazifik vom Kwajalein Atoll aus. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25032006225039_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="260"/><figcaption>
Die Falcon 1 beim Testfeuern einige Tage vor dem Start 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sehen Sie zu diesem Thema auch die <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.msg28221#msg28221" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Diskussion im Raumcon Forum</a> und die Vorläufige Stellungnahme von <a href="https://www.spacex.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">SpaceX</a>.         
</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-03-25-12707.mp3" length="3121820" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Beagle 2: Keine Fehlerursache</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beagle-2-keine-fehlerursache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2004 20:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Marslander]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was war der Grund für den Fehlschlag von Beagle 2? Diese Frage kann bis jetzt noch nicht sicher beantwortet werden, da viele Fehler in Frage kommen. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceDaily. Sehr viele Möglichkeiten von technischen Problemen kann es bei der Beagle 2 Landung gegeben haben. Beagle 2 ist der britische Mars-Lander der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Was war der Grund für den Fehlschlag von Beagle 2? Diese Frage kann bis jetzt noch nicht sicher beantwortet werden, da viele Fehler in Frage kommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceDaily.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr viele Möglichkeiten von technischen Problemen kann es bei der Beagle 2 Landung gegeben haben. Beagle 2 ist der britische Mars-Lander der mit <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal">Mars Express</a> zum Roten Planeten aufgebrochen war. Als nach dem Landeanflug kein Funkkontakt mit der Sonde hergestellt werden konnte, wurde eine Spezialtruppe eingesetzt, um die Ursachen für das Scheitern der Mission herauszufinden. Letzten Dienstag wurde nun der Abschlussbericht vorgelegt und es gibt keine 100 prozentig sichere Fehlerursache. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26082004220408_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Wer hätte beim Start geglaubt, dass Beagle 2 nicht durchkommt? (Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs Monate ist es bereits her, dass Beagle 2 offiziell aufgegeben und eine Komission eingesetzt wurde. Die Gruppe hatte drei Monate Zeit, um eine Ursache zu finden, versagte allerdings und bekam eine verlängerte Zeitspanne; bis Ende August. Colin Pillinger, Projektmanager von Beagle 2, glaubt, dass die Atmosphäre an der Landestelle ein Grund sein könnte, was er im Mai verlauten ließ. Dort gab es zur Zeit der Landung gewaltige Staubstürme. Ein Mars Express Gerät zeigte eine dünnere Atmosphäre an der Landestelle. Dadurch könnte es sein, dass Beagle 2 zu schnell auf den Roten Planet zuflog und so auf der Oberfläche zerschellte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider kann man nicht einmal sagen, ob Beagle 2 erfolgreich auf der Oberfläche gelandet ist. Es könnte sein, dass nur seine Kommunikationssysteme zerstört sind oder einige wichtige Instrumente. Angesichts der Tatsache, dass Beagle 2 kurzfristig gebaut wurde und das Budget nicht für ein besseres Landesystem reichte, war ein Scheitern der Mission eigentlich gar nicht so überraschend. Aber vielleicht ist Beagle 2 nur in einen der Krater nahe der Landestelle geflogen und seine Antennen funken nicht in die richtige Richtung.
<br>
Ein Vergleich zu den  <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/mer/" data-wpel-link="internal">Mars Rovern</a> kann natürlich nicht gezogen werden, da man hier ein größeres Budget und eine längere Entwicklungsphase hatte. Bei der ESA spricht man schon von Beagle 3 aber bevor die genaue Unglücksursache nicht herausgefunden wird, wird dies ein Traum bleiben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beagle 2: An Unfinished Business</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beagle-2-an-unfinished-business/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2004 16:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Marslander]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einer Veranstaltung der Royal Society in Londen hat Prof. Colin Pillinger Fragen zur gescheiterten Beagle&#160;2-Mission beantwortet und seine Hoffnung auf einen Beagle-Nachfolger zum Ausdruck gebracht. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: Royal Society/Raumfahrer.net. Am Montag Abend stellte sich der Initiator und Leiter des britisch-europäischen Mars-Landers Beagle&#160;2 den Fragen eines BBC-Journalisten sowie des anwesenden Publikums. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei einer Veranstaltung der Royal Society in Londen hat Prof. Colin Pillinger Fragen zur gescheiterten <i>Beagle&nbsp;2</i>-Mission beantwortet und seine Hoffnung auf einen <i>Beagle</i>-Nachfolger zum Ausdruck gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: Royal Society/Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032004173604_small_1.jpg" alt="" width="322" height="255"/><figcaption>
Colin Pillinger während der Podiumsdiskussion.
<br>
(Foto: Royal Society/Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag Abend stellte sich der Initiator und Leiter des britisch-europäischen Mars-Landers <a href="https://www.raumfahrer.net/der-mars-lander-beagle-2/" data-wpel-link="internal"><i>Beagle&nbsp;2</i></a> den Fragen eines BBC-Journalisten sowie des anwesenden Publikums. Man sah einen doch einigermaßen ausgelaugt wirkenden Colin Pillinger auf dem Podium &#8211; sicherlich ein Tribut an die aufreibenden und gewiss auch frustrierenden  Ereignisse der letzten Wochen und Monate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ging es auch um möglich Ursachen für das Scheitern von <i>Beagle&nbsp;2</i>. Der kleine Mars-Lander hat nach der Landung auf dem Roten Planeten nie wieder etwas von sich hören lassen, und auch Colin Pillinger konnte nur über mögliche Fehlerursachen spekulieren. So berichtete er davon, dass auf dem durch <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Express</i></a> unmittelbar nach der Trennung des Landers am 19.&nbsp;Dezember 2003 gemachten Foto von <i>Beagle&nbsp;2</i> nach Auswertung durch einen Spezialisten ein helles Objekt zu sehen sei. Ob es sich dabei allerdings wirklich um ein Teil des Landers oder doch nur um einen Bildfehler handele sei derzeit noch nicht sicher &#8211; selbst wenn es kein Bildfehler ist könnte sich die Identifizierung des Objekts als schwierig herausstellen, und erst recht natürlich die Klärung der Frage, inwieweit hier die Ursache für das Scheitern von <i>Beagle&nbsp;2</i> zu finden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine andere mögliche Ursache, die unter den Spezialisten gehandelt wird, hat mit der Dichte der Marsatmosphäre zu tun. So sagte Pillinger, dass die Marsatmosphäre zum Zeitpunkt der Landung von <i>Beagle&nbsp;2</i> eventuell dünner als angenommen gewesen sein könnte. Dadurch wäre der Bremseffekt des Landefallschirms stark reduziert worden, und der Mars-Lander wäre mit deutlich höherer Geschwindigkeit als vorgesehen auf der Marsoberfläche aufgeschlagen &#8211; unter Umständen sogar noch nicht einmal durch seine Airbags geschützt, da sie sich wegen der deutlich schnelleren Sinkgeschwindigkeit eventuell nicht rechtzeitig haben aufblasen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch dieses Szenario bleibt Spekulation, solange es nicht Aufnahmen von <i>Beagle&nbsp;2</i> beziehungsweise seinen Überresten auf der Marsoberfläche gibt. Derzeit haben weder die amerikanischen Orbiter noch <i>Mars Express</i> solche Aufnahmen machen können, wenngleich auf einem hochaufgelösten Foto der Raumsonde <i>Mars Global Surveyor</i> eine Reihe von vier hellen Punkten zu sehen ist, die Trümmer des Mars-Landers darstellen könnten &#8211; auch hier aber ist noch keine endgültige Gewissheit erreicht, ob die hellen Punkte in der Aufnahme mit Objekten auf der Marsoberfläche korrespondieren oder aber Artefakte sind, die bei der Aufnahme im Kamerasystem des Orbiters entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich jedoch sieht Prof. Pillinger die Mission von <i>Beagle&nbsp;2</i> trotz des Scheiterns nicht als Verschwendung öffentlicher Mittel an. Er hat darauf angesprochen vielmehr den Lerneffekt und die vielfältigen Erfahrungen betont, die man im Laufe der Entwicklung und des Tests von <i>Beagle&nbsp;2</i> und seiner Komponenten gewonnen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Beagle 3&#8220; im Jahr 2007?</strong>
<br>
Natürlich waren die Teilnehmer der Veranstaltung auch gespannt darauf, welche Lehren Colin Pillinger aus dem Scheitern von <i>Beagle&nbsp;2</i> ziehen und welche Perspektiven er für die kommenden Jahre aufzeigen würde. Auf diese Themen angesprochen antwortete er, dass eine neue <i>Beagle</i>-Mission unbedingt eine eigenständige Mission sein müsste &#8211; die &#8222;Mitflug-Gelegenheit&#8220; bei <i>Mars Express</i> sei zwar sehr günstig gewesen, aber dafür habe man doch einige Kompromisse eingehen müssen: Der Lander musste schon mehrere Tage vor Erreichen des Planeten vom Mutterschiff getrennt werden, so dass man nicht mehr kurzfristig auf die aktuellen Bedingungen der Marsatmosphäre habe reagieren können. Auch habe dies zur Folge gehabt, dass <i>Beagle&nbsp;2</i> nicht am marsianischen Morgen, wenn die Bedingungen für eine Landung aufgrund der dann üblicherweise herrschenden Windstille ideal seien, habe landen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine eigene Mission hingegen könne so ausgestaltet werden, dass die Landung auf dem Mars zum bestmöglichen Zeitpunkt erfolge. Pillinger betonte seine Überzeugung, dass Europa unbedingt 2007 einen oder besser noch zwei modifizierte <i>Beagle</i>-Lander zum Mars schicken sollte (die Mehrkosten gegenüber Bau und Start von einem Lander seien gering). Nur dadurch würden die notwendigen Erfahrungen für die von der ESA für 2009 und 2011 geplanten Missionen <a href="https://www.raumfahrer.net/europas-neue-mars-plaene-exomars/" data-wpel-link="internal"><i>ExoMars</i></a> (ein großer Mars-Rover) und die <i>Sample Return Mission</i> (dabei soll eine marsianische Bodenprobe zurück zur Erde gebracht werden) gemacht werden können. Sollte Europa auf diese Möglichkeit verzichten, dann riskiere es 2009 das Scheitern einer Mission, die nicht 65&nbsp;Millionen Euro wie <i>Beagle&nbsp;2</i>, sondern eine Milliarde Euro kosten wird. Allerdings sagte Colin Pillinger auch, dass die Planungen für eine <i>Beagle</i>-Nachfolgemission 2007 unbedingt in diesem Jahr beginnen müssten, nur sei derzeit kein Budget dafür in Sicht &#8211; es sieht also eher schlecht für einen Mars-Lander <i>Beagle&nbsp;3</i> aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich geht es auch um persönliche Empfindungen eines Menschen, der sehr viel Energie und sieben Jahre seines Lebens in dieses Projekt gesteckt hat: &#8222;It&#8217;s an unfinished business&#8220;, so beschrieb Colin Pillinger sein Gefühl, dass er noch eine Aufgabe abzuschließen habe. Vor diesem Hintergrund ist auch seine Weigerung zu verstehen, die abschließende Frage der Moderatorin nach dem größten Moment im Laufe des <i>Beagle&nbsp;2</i>-Projekts zu beantworten &#8211; dieser Moment soll ja schließlich erst noch kommen, wenn ein glücklicherer Nachfolger von <i>Beagle&nbsp;2</i> sich zum ersten Mal vom staubigen Boden unseres roten Nachbarplaneten aus meldet&#8230;</p>
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		<title>Beagle 2 im  Marsstaub?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beagle-2-im-marsstaub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2004 18:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Lander]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler des Beagle 2-Teams haben auf dem letzten bekannten Bild des Landers ein unidentifiziertes Objekt gefunden &#8211; und vielleicht auf Fotos einer NASA-Sonde die Überreste der Mission auf dem Marsboden. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com. Der in Großbritannien konstruierte Lander Beagle 2 hatte sich am 25. Dezember 2003 von seinem Mutterschiff Mars Express [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftler des Beagle 2-Teams haben auf dem letzten bekannten Bild des Landers ein unidentifiziertes Objekt gefunden &#8211; und vielleicht auf Fotos einer NASA-Sonde die Überreste der Mission auf dem Marsboden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der in Großbritannien konstruierte Lander <i>Beagle 2</i> hatte sich am 25. Dezember 2003 von seinem Mutterschiff <i>Mars Express</i> getrennt und war dann in die Marsatmosphäre eingetreten. Allerdings hatte sich der Lander nach seinem Aufsetzen nicht mehr gemeldet, wie er es hätte tun sollen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032004194854_small_1.jpg" alt="None" width="292" height="231"/><figcaption>
Letzte Aufnahme einer Navigationskamera von 
<i>Mars Express</i>
 des sich entfernenden 
<i>Beagle</i>
. 
<br>
(Foto: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nachdem sich die Landesonde mit Hilfe einer gespannten Feder von <i>Mars Express</i> abtrennte, machte eine Navigationskamera des Orbiters eine letzte Aufnahme der sich entfernenden Landekapsel mit <i>Beagle 2</i> an Bord. Der Lander war so ausgelegt, dass er während der Landephase, anders als die amerikanischen Rover, keine Signale zu Erde sendet, sondern dies erst nach erfolgter Landung tun konnte. Dies erschwert die Untersuchungen über die Ursache des Ausbleibens von Signalen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein unscheinbarer Klecks auf diesem letzten Bild des Landers ist eines der wenigen Indizien, die den beteiligten Mitarbeitern am <i>Beagle 2</i>-Projekt bleibt, den Fehlschlag aufzuklären. 
<br>
<strong>Neue Bilder aus dem Orbit</strong>
<br>
Des weiteren hat die NASA-Sonde <i>Mars Global Surveyor</i> das Landegebiet von <i>Beagle 2</i> nun komplett in sehr hoher Auflösung von über zwei Metern pro Pixel aufgenommen. Während der Auswertung dieser Bilder wurden drei, wie auf einer Perlenkette, aneinandergereihte Objekte gesichtet. Doch bisher herrscht Unklarheit, ob dies wirklich etwas aussagt: &#8222;Die hellen Objekte und das Glitzern neben <i>Beagle 2</i> könnten nichts bedeuten, oder vielleicht alles&#8220;, sagte <i>Beagle 2</i>-Missionsmanager Mark Sims gegenüber Space.com. 
<br>
Genauso gut könnten die auf den Fotos entdeckten Objekte nach Sims aber auch durch die Optik der Kamera an Bord der NASA-Sonde im Marsorbit entstanden sein.</p>
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