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	<title>I-2K &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>I-2K &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Indiens Comsat GSAT 6A nach Start in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indiens-comsat-gsat-6a-nach-start-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2018 06:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
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		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GSAT 6A ist ein neuer militärischer Kommunikationssatellit indischer Produktion. Das Raumfahrzeug war am 29. März 2018 ins All transportiert worden und hatte anschließend begonnen, mit Hilfe eigener Triebwerke den Weg in den Geostationären Orbit einzuschlagen. Dabei kam es jedoch zu Problemen, aktuell besteht offenbar kein Kontakt zu GSAT 6A. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">GSAT 6A ist ein neuer militärischer Kommunikationssatellit indischer Produktion. Das Raumfahrzeug war am 29. März 2018 ins All transportiert worden und hatte anschließend begonnen, mit Hilfe eigener Triebwerke den Weg in den Geostationären Orbit einzuschlagen. Dabei kam es jedoch zu Problemen, aktuell besteht offenbar kein Kontakt zu GSAT 6A.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042018085421_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042018085421_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT-6A-Start auf GSLV-F08 am 29. März 2018 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die indische Raumfahrtforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) meldete mit Datum vom 1. April 2018, man habe das zweite Bahnanhebungsmanöver von GSAT 6A mit einer rund 53 Minuten dauernden Brennphase seines Apogäumsmotors erfolgreich absolvieren können. Anschließend sei die Kommunikationsverbindungen zu dem Satelliten jedoch abgerissen, bevor der dritte und abschließende Einsatz des Apogäumsmotors erledigt werden konnte. Man bemühe sich, wieder eine Verbindung zum Satelliten zu bekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 13:26 Uhr MESZ (11:26 Uhr UTC) am 29. März 2018 war die GSLV-Rakete mit der Flugnummer F08 mit GSAT 6A an der Spitze von der Rampe Nr. 2 (Second Launch Pad, SLP) des Raumflugzentrums Satish Dhawan auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste gestartet. Nach rund 1.050 Sekunden Flugzeit war dann die Abtrennung des Satelliten mit einer Startmasse von rund 2.140 Kilogramm auf einer etwas günstigeren als der vorgesehenen Transferbahn erfolgt, was auf die verbesserten Fähigkeiten der dritten, flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden dritten Raketenstufe hinsichtlich der Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Treibstoffs zurückgeführt wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042018085421_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042018085421_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Integrationsarbeiten an GSAT 6A 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der der Erde nächstliegende Bahnpunkt der Übergangsbahn von GSAT 6A lag bei etwa 149 Kilometern über der Erde, ihr erdfernster Bahnpunkt bei 36.499 Kilometern über der Erde. Die Neigung dieser Bahn gegen den Erdäquator betrug 20,68 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erstes Bahnanhebungsmanöver am 30. März 2018 dauerte rund 36 Minuten und 28 Sekunden. Es brachte GSAT 6A auf eine Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 5.054 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt von 36.412 Kilometern über der Erde. Die Neigung dieser Bahn gegen den Erdäquator war auf 11,93 Grad reduziert, ein Erdumlauf auf ihr dauerte rund 12 Stunden und 45 Minuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das zweite Bahnanhebungsmanöver war eine Brennzeit des mit Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und einer Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator betriebener, 440 Newton starken Apogäumsmotors (Liquid Apogee Motor, LAM) von rund 53 Minuten angesetzt worden. Nach Angaben der ISRO wurde das Manöver am 31. März 2018 absolviert. Informationen zur damit erreichten Bahn teilte die ISRO nicht mit. Auch Details zur anschließend an Bord des Satelliten aufgetretenen Störung veröffentlichte die ISRO nicht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042018085421_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042018085421_small_3.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 6A in Akustiktestkammer 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ausschließlich im Bereich der Spekulation bewegen sich Aussagen, die einen Fehler im Stromversorgungssystem von GSAT 6A postulieren. Die ISRO hat ein derartiges Versagen bis dato weder bestätigt noch dementiert. An Bord moderner Kommunikationssatelliten sind häufig viele Komponenten des Stromversorgungssystems redundant ausgelegt. Sollte ein Fehler im Stromversorgungssystem vorliegen, ist es durchaus möglich, dass wieder eine Verbindung zum Satelliten hergestellt werden kann, nachdem der Satellit einen automatischen Umschaltvorgang durchgeführt hat und in einem speziellen Notfallmodus mit sichergestellter Energieversorgung auf Kontaktaufnahme wartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Überwachung und Steuerung von GSAT 6A wurden kurz nach dem Start von einem als MCF für Master Control Facility bezeichneten Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan übernommen. Unterstützung für die Start- und frühe Orbit-Phase wurde in Form einer Bodenstation von Intelsat bestellt. Für Kontakte von Intelsats Teleport in Riverside im US-Bundesstaat mit GSAT 6A waren im Januar 2018 die Frequenzen 6.415,00 MHz und 6.417,16 MHz für Uplinks sowie 4.190,976 MHz, 4.198,272 MHz und 4.199,760 MHz für Downlinks registriert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An sich war für den neuen auf dem indischen Bus i-2K basierenden Satelliten eine Auslegungsbetriebsdauer von zehn Jahren vorgesehen. Innerhalb eines entsprechenden Zeittraums sollte der Satellit mit den Hauptkörperabmessungen 1,53 x 1,65 x 2,4 Metern von einer Position bei 83 Grad Ost im Geostationären Orbit Kommunikationsdienste für Militär und Regierungsstellen Indiens zur Verfügung stellen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042018085421_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042018085421_small_4.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 6A auf Nutzlastadapter und mit den beiden Hälften der Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um seinen Aufgaben nachkommen zu können, erhielt die Kommunikationsnutzlast von GSAT 6A eine Anzahl von im C- und S-Band arbeitenden Transpondern. Verbindungen von mobilen Endgeräten über den Satelliten zum Gateway auf der Erde sind 5 S-auf-C-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 2,7 Mhz gewidmet, solchen vom irdischen Gateway zu Endgeräten fünf C-auf-S-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 9 MHz. Für die S-Band-Verbindungen zwischen Satellit und Endgeräten besitzt das Raumfahrzeug eine entfaltbare Gitternetzantenne (Unfurlable Antenna, UFA) deren Reflektor im entfalteten Zustand einen Durchmesser von rund sechs Metern hat. Für die C-Band-Kommunikation mit dem Gateway wurde GSAT 6A mit einer 0,8 Meter durchmessenden Antenne ausgestattet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Energieversorgung der Kommunikationsnutzlast und der übrigen Systeme an Bord von GSAT 6A dienen zwei Solarzellenausleger, die dem Satelliten eine Spannweite von rund 9,5 Metern geben. Bei Betriebsende sollen sie zusammen noch 3.119 Watt elektrische Leistung zur Verfügung stellen können. Für die Speicherung elektrischer Energie gibt es Lithiumionenakkumulatorzellen mit einer Kapazität von rund 100 Amperestunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 6A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.241 und als Cospar-Objekt 2018-027A. Nach dem letzten absolvierten Bahnanhebungsmanöver wurde der Satellit auf einer rund 3,3 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt 25.979 Kilometer über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt 36.368 Kilometer über der Erde beobachtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16126.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT-6A auf GSLV-F08 von Sriharikota </a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Indien: (Auch) Elektrischer Antrieb für GSAT 9</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-auch-elektrischer-antrieb-fuer-gsat-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2015 19:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 4]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV Mk. II]]></category>
		<category><![CDATA[Halleffekt Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[I-2K]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISAC]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Start von GSAT 4 am 15. April 2010 nicht gelang, will die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) elektrische Triebwerke jetzt zum ersten Mal an Bord des neuen Kommunikationssatelliten GSAT 9 testen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, Keldysch, The New Indian Express. Aktuell hofft die ISRO auf einen Start von GSAT 9 im Frühjahr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem der Start von GSAT 4 am 15. April 2010 nicht gelang, will die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) elektrische Triebwerke jetzt zum ersten Mal an Bord des neuen Kommunikationssatelliten GSAT 9 testen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO, Keldysch, The New Indian Express.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat9artisro260x200.jpg" alt="" class="wp-image-10560" width="260" height="200"/><figcaption>GSAT 9 &#8211; Illustration
(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell hofft die ISRO auf einen Start von GSAT 9 im Frühjahr 2017 auf der GSLV Mk. II mit der Flugnummer F09. An Bord des neuen Satelliten, der mit dem üblichen chemischen Apogäumsmotor und chemischen Triebwerken für Bahnkorrekturen und Lageregelung ausgerüstet sein wird, sollen elektrische Triebwerke als Alternative beim Bahnerhalt zum Einsatz kommen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" width="260" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/KM-45-Triebwerk.jpg" alt="" class="wp-image-10567" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/KM-45-Triebwerk.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/KM-45-Triebwerk-195x300.jpg 195w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption>KM-45-Triebwerk auf GSAT 4
(Bilder: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 4 war unter anderem mit zwei Hall-Effekt-Triebwerken des Typs KM-45 für den Ausstoß von Xenon mit einem Nominalschub von 17 Millinewton vom staatlichen russischen Forschungszentrum&nbsp;<a href="https://keldysh-space.ru/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Keldysch</a>&nbsp;aus Moskau ausgestattet gewesen. Ergänzt wurden sie durch zwei in Indien konstruierte Triebwerke mit einem Nominalschub von jeweils 13 Millinewton. Zusammen sollten sie zweieinhalb Jahre die Manöver zum Bahnerhalt in Nord-Süd-Richtung übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Steuerung und Kontrolle der elektrischen Triebwerke war ein G4-PPCS für &#8222;GSAT 4 power processing and control system&#8220; genanntes System installiert. Der Speicherung von Xenon und der Versorgung der Triebwerke war eine als G4-XFS für &#8222;GSAT 4 xenon feed system&#8220; bezeichnete Baugruppe gewidmet. 27 Kilogramm Xenon führte GSAT 4 in der Anlage mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit besitzen Satelliten der GSAT-Reihe mit Massen im Bereich zwischen 2 und 2,5 Tonnen Lebensdauern zwischen 10 und 12 Jahren. Mit Hilfe elektrischer Triebwerke soll sich die Einsatzdauer eines solchen Satelliten um bis zu 4 Jahre ausdehnen lassen, wenn keine chemischen Antriebssysteme mehr mitgeführt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ionsptandhetisro260.jpg" alt="" class="wp-image-10562" width="260" height="260" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ionsptandhetisro260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ionsptandhetisro260-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ionsptandhetisro260-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption>beide Typen elektrischer Triebwerke von GSAT 4</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den derzeitigen Satelliten macht getankter Treibstoff für chemische Triebwerke einen großen Anteil an der Startmasse aus. Die ISRO spricht von 40 &#8211; 50 Prozent. Wenn es nicht mehr erforderlich ist, solch eine große Menge chemischen Treibstoffs mitzuführen, sind für die dem Anwendungszweck des Satelliten gewidmete Anlagen und Geräte größere Massen möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die für GSAT 9 vorgesehenen Triebwerke vom Typ KM-88 sind fertig entwickelt. Ihr Entwurf erfolgte nach einem Aufrag aus Indien wiederum beim Forschungszentrum Keldysch, das zwischenzeitlich eine Anzahl von flugtauglichen Exemplaren nach Indien geliefert hat. An Bord von GSAT 9 &#8211; welcher auf dem indischen Satellitenbus I-2K aufgebaut ist &#8211; werden die Triebwerke mit einem Schub von 72 Millinewton nur für den Bahnerhalt verwendet werden, bei zukünftigen indischen Kommunikationssatelliten könnten sie alle anfallenden Antriebsaufgaben bewältigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/indigTypThrusterISRO260.jpg" alt="" class="wp-image-10561" width="260" height="166"/><figcaption>In Indien entwickeltes Triebwerk für GSAT 4 (Bilder: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Projekt beteiligt sind hauptsächlich das Satellitenanwendungszentrum der ISRO (ISRO Satellite Applications Centre,&nbsp;<a href="https://www.ursc.gov.in/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ISAC</a>), das Zentrum für Flüssigkeitstriebwerkssysteme (Liquid Propulsion Systems Centre,&nbsp;<a href="https://www.lpsc.gov.in/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LPSC</a>) und das Vikram Sarabhai Raumfahrtzentrum (Vikram Sarabhai Space Centre,&nbsp;<a href="https://www.vssc.gov.in/VSSC/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">VSSC</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für GSAT 9 ist eine Auslegungsbetriebsdauer von 12 Jahren vorgesehen. Während seiner aktiven Einsatzzeit soll der Satellit neben der Bereitstellung unterschiedlichster Kommunikationsverbindungen mit 12 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern auch eine Nutzlast für das indische System zur Unterstützung von GPS im Bereich Indiens durch zusätzliche Korrektursignale, GAGAN für &#8222;GPS Aided Geo Augmented Navigation&#8220; genannt, an Bord betreiben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/KM45forISROKeldysh.jpg" alt="" class="wp-image-10563" width="260" height="200"/><figcaption>Aus Russland: KM-45 und &#8230;</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die kumulierte Nutzlastleistung wird auf rund 2,3 Kilowatt beziffert. Die Versorgung der Nutzlast und des raumflugtechnischen Teils von GSAT 9 mit elektrischer Energie erledigen nach Plan zwei Solarzellenausleger, die in Zeiten ohne ausreichende Sonneneinstrahlung durch Akkumulatoren unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als voraussichtliche Startmasse des dreiachstabilisierten Satelliten werden rund 2.330 Kilogramm genannt. Nach dem Start auf einer indischen Rakete des Typs GSLV Mk. II will man das Raumfahrzeug auf eine Position bei 48 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) steuern, um von dort aus das gesamte indische Mutterland sowie die Inseln der Andamanen und Nikobaren zu erreichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/KM88forISROKeldysh.jpg" alt="" class="wp-image-10564" width="260" height="200"/><figcaption>&#8230; KM-88 für die ISRO
(Bilder: Keldysch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktion des neuen Satelliten gleicht nach Angaben aus Indien im Wesentlichen der von INSAT 4C. Letzterer wurde bei einem Fehlstart auf einer GSLV-Rakete am 10. Juli 2006 zerstört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den am GSAT-9-Projekt beteiligten Institutionen, Wissenschaftlern und Ingenieuren ist zu wünschen, dass der Raketentyp GSLV bzw. GSLV Mk. II nach einer langen Entwicklungs- und Testperiode, die von zahlreichen Schwierigkeiten gekennzeichnet war, zwischenzeitlich so weit gereift ist, dass auch GSAT 9 ohne Störungen auf den geplanten Erdorbit gebracht werden kann.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Indien: GSLV-D6 bringt GSAT 6 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-gslv-d6-bringt-gsat-6-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2015 10:16:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV Mk. II]]></category>
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		<category><![CDATA[VIKAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 27. August 2015 brachte eine Trägerrakete vom Typ GSLV den indischen S-Band-Kommunikationssatelliten GSAT 6 von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Autor: Axel Nantes. Quelle: ISRO, Raumfahrer.net, SAC. Der Flug der beim Start 49,1 Meter hohen, rund [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Am 27. August 2015 brachte eine Trägerrakete vom Typ GSLV den indischen S-Band-Kommunikationssatelliten GSAT 6 von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Axel Nantes. Quelle: ISRO, Raumfahrer.net, SAC.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gd61015i2egslvd6lau4isro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gd61015i2egslvd6lau4isro260.jpg" alt="" class="wp-image-17824" width="260" height="391" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gd61015i2egslvd6lau4isro260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gd61015i2egslvd6lau4isro260-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Gerade abgehoben: GSLV-D6
(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug der beim Start 49,1 Meter hohen, rund 416 Tonnen schweren Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung GSLV-D6 und GSAT 6 an der Spitze begann um 16:52 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 13:22 Uhr MESZ am 27. August 2015.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 20,1 Meter lange Kernstufe mit der Bezeichnung S139, einem Durchmesser von 2,8 Metern und gefüllt mit festem Treibstoff wurde von vier zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die integraler Bestandteil der zusammen GS1 für GSLV stage 1 genannten Konstruktion waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die L40H genannten, 19,7 Meter langen Booster mit einem maximalen Durchmesser von 2,1 Meter wurden 2,7 Sekunden vor dem Abheben auf dem Starttisch als erstes gezündet. Sie verbrannten in ihren Vikas-Triebwerken UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) mit N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>&nbsp;(Distickstofftetroxid). Die Triebwerke sind Ableitungen der in den Ariane 1 bis 4 verwendeten Viking-Triebwerke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar nach der Zündung des Feststoffmotors der ersten Stufe S139 erfolgte 0,1 Sekunden später das Abheben der Rakete. Der anfangs mit 138,1 Tonnen Treibstoff mit Hydroxyl-terminiertem Polybutadien (HTPB) gefüllte Motor beendete 109 Sekunden nach dem Verlassen des Starttischs seine Arbeit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/slidergslvd6lau1isro.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/slidergslvd6lau1isro260.jpg" alt="" class="wp-image-17830" width="260" height="149"/></a><figcaption>GSLV-D6 im Flug
(Bild: IRSO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in der ersten Stufe und dem nach 149,1 Sekunden erfolgten Ausbrennen der Flüssigkeitsbooster wurden diese zusammen als Ganzes in Flugsekunde 151,5 in etwa 72 km Höhe von der Rakete abgetrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Flugsekunde 151,6 zündete die zweite GS2 genannte Stufe der Rakete, die eine Länge von 11,6 Meter aufwies, und ebenfalls mit einem Vikas-Triebwerk ausgerüstet war. Dementsprechend arbeitete auch sie mit UH25 und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>. Ihre nominale Brennzeit betrug 150 Sekunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Flug der GSLV-D6 wurde erneut eine Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 3,4 Metern verwendet. Eine Verkleidung mit einem Durchmesser von vier Metern war am 25. Dezember 2010 ursächlich mit Schuld für das Versagen der GSLV-F06 mit GSAT 5P an Bord. Die Nutzlastverkleidung der GSLV-D6 wurde 230,3 Sekunden nach dem Abheben in rund 116 km Flughöhe während der Arbeit der zweiten Stufe abgeworfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Stufe schaltete 291 Sekunden nach dem Abheben ab. 2,7 Sekunden später wurde sie von der Rakete abgetrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In rund 132 km Flughöhe trat anschließend die kryogene, das heißt mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff betriebene Oberstufe mit der Bezeichnung CUS-06 in Aktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zündkommando für das in Indien gebaute Wasserstoff/Sauerstoff-Triebwerk der 8,7 Meter langen Stufe erfolgte 295,5 Sekunden nach dem Start. 10,1 Sekunden später erreichten Signale, die eine erfolgreiche Zündung bestätigten, überwachende Kontrollstationen. Die geplante Brenndauer betrug 720 Sekunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die CUS-06 ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen rund 12 Sekunden dauernden Freiflugphase rund 17 Minuten nach dem Abheben circa 215 km über der Erdoberfläche die Abtrennung des Kommunikationssatelliten mit einer Startmasse von 2.117 kg (unbetankt 985 Kilogramm). (Das Raumfahrtanwendungszentrum der ISRO (Space Applications Centre, SAC) nennt eine Satellitenmasse von 2.132 kg).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10aviewofgsat6satellitestructureisro.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10aviewofgsat6satellitestructureisro260.jpg" alt="" class="wp-image-17820" width="260" height="371" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10aviewofgsat6satellitestructureisro260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10aviewofgsat6satellitestructureisro260-210x300.jpg 210w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>GSAT 6 in Bau
(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 6 gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 168 km (geplant 170 km), und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 35.939 km (geplant 35.975 km). Ihre Neigung gegen den Erdäquator beträgt rund 20,01 Grad (geplant 19,95 Grad). Nach Angaben der ISRO wurde der vorgesehene Geotransferorbit (GTO) damit mit großer Exaktheit erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein mit Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und einer Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator betriebener, 440 Newton starker Motor (Liquid Apogee Motor, LAM) an Bord von GSAT 6 hat die Aufgabe, das Raumfahrzeug auf eine annähernd kreisförmige Bahn in rund 35.786 km über der Erde zu bringen und gleichzeitig die Neigung der Umlaufbahn gegen den Äquator, die sogenannte Inklination, auf 0 Grad abzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einsetzen will die ISRO den neuen Satelliten, dessen Bau bereits am 1. Dezember 2005 vom indischen Kabinett beschlossen worden war, an einer Position von 83 Grad Ost im Geostationären Orbit. Dort möchte man ihn in Kolokation mit GSAT 12, INSAT 4A, GSAT 10 und später mit GSAT 6A betreiben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat6horizontalisro.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat6horizontalisro260.jpg" alt="" class="wp-image-17826" width="260" height="164"/></a><figcaption>GSAT 6 auf Transportwagen
(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Bahnanhebung, Bahnanpassungen und Lageregelung führt GSAT 6 1.132 kg Treibstoffe mit. Damit soll die Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten von 9 Jahren abgedeckt sein. (Das Raumfahrtanwendungszentrum der ISRO nennt eine Auslegungsbetriebsdauer von 12 Jahren).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dreiachsstabilisierte Satellit ist ein indisches Produkt und basiert auf dem Bus I-2K alias I2000. Seine Grund-Abmessungen (ohne entfaltete Solarzellenausleger etc.) betragen 2,1 x 2,5 x 4,1 Meter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumflugtechnischer Teil und Kommunikationsnutzlast des Satelliten werden von zwei Solarzellenauslegern mit elektrischer Energie versorgt. Sie leisten zusammen maximal 3.100 Watt. Für einen indischen Kommunikationssatelliten neu ist die an Bord von GSAT 6 verwirklichte Stromschienenspannung von 70 Volt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15solarpaneldeploytestunderprogressisro.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15solarpaneldeploytestunderprogressisro260.jpg" alt="" class="wp-image-17822" width="260" height="173"/></a><figcaption>Testentfaltung eines Solarzellenauslegers von GSAT 6
(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls neu an Bord eines indischen Satelliten ist die entfaltbare Gitternetzantenne von GSAT 6. Die Antenne mit einem Solldurchmesser von circa sechs Metern dient der Kommunikation im S-Band. Für C-Band-Verbindungen gibt es eine Antenne mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die S-Band-Nutzlast an Bord ist Tests und Kommunikation mit mobilen Geräten (Satellite Digital Multimedia Broadcasting / S-DMB) gewidmet und soll Hub-Funktionalität für 2.5G/3G-Netzwerke zur Verfügung stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig für Indien ist dabei die Nutzung der bei der Internationalen Fernmeldeunion (International Telecommunication Union, ITU) reservierten Frequenzbereiche, die sonst nach Ablauf einer gewissen Frist anderweitig vergeben werden können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pictgsat6bg.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pictgsat6md260.jpg" alt="" class="wp-image-17828" width="260" height="200"/></a><figcaption>GSAT 6 im All &#8211; Illustration
(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Verstärker im S-Band-Teil dienen 5 Wanderfeldröhrenverstärker (Travelling Wave Tube Amplifier, TWTA) mit einer Leistung von je 235 Watt. Der Umsetzung in das C-Band dienen 5 Transponder mit einer Bandbreite von je 9 MHz für Empfang im C- und Sendungen im S-Band, sowie weitere 5 mit einer Bandbreite von je 2,7 MHz für Empfang im S- und Sendungen im C-Band.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die fünf durch den Satelliten realisierbaren Ausleuchtzonen im S-Band werden zusammen das gesamte indische Mutterland abdecken. Die C-Band-Ausleuchtzone deckt auch das gesamte indische Mutterland ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Betreiber von GSAT 6 könnte die sogenannte indische nationale technische Forschungsorganisation (National Technical Research Organisation, NTRO), ein indischer Nachrichtendienst, fungieren. Neben Nutzern staatlicher und militärischer Stellen sollen auch solche aus dem zivilen Sektor von den Leistungen des neuen Satelliten profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 6 alias INSAT 4E ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.880 und als COSPAR-Objekt 2015-041A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong><br>Seit dem Start wird GSAT 6 von einem als MCF für Master Control Facility bezeichneten Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan überwacht und gesteuert. Dementsprechend werden von Hassan aus die Brennphasen des Apogäumsmotors des Satelliten zur Bahnanhebung initiiert und kontrolliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Apogäumsmotor von GSAT 6 absolvierte nach Angaben der ISRO am 28. August 2015 erfolgreich eine erste Brennphase. Diese dauerte 3.385 Sekunden und wurde um 8:35 Uhr IST (5:05 Uhr MESZ) begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 2:</strong><br>Am 29. August 2015 meldete die ISRO den erfolgreichen Abschluss einer zweiten Brennphase des Apogäumsmotors von GSAT 6. Die 2.663 Sekunden lange Brennphase wurde um 11:10 Uhr und 53 Sekunden IST gestartet. Nach ihrem Ende befand sich GSAT 6 auf einer Bahn mit einem Perigäum von 26.998 Kilometern und einem Apogäum von 35.682 Kilometern über der Erde. Die Restinklination betrug laut ISRO 0,115 Grad (1,15 Grad?). Für einen Erdumlauf benötigte GSAT auf dieser Bahn rund 20 Stunden und 15 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 3:</strong><br>Das dritte Bahnanhebungsmanöver von GSAT 6 wurde laut ISRO am 30. August 2015 um 07:52 Uhr IST initiiert und dauerte 580,32 Sekunden. Nach dieser dritten Brennphase des Apogäumsmotors war ein Perigäum von 35.634 und ein Apogäum von 35.681 Kilometern über der Erde erreicht. Die Inklination nach dem Manöver betrug 1,17 Grad. Von einer Position bei 78 Grad Ost im GEO driftet GSAT 6 in Richtung seiner Einsatzposition bei 83 Grad Ost.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erfolgreiche Entfaltung der großen Gitternetzantenne von GSAT 6, von der ISRO als UFA für unfurlable antenna bezeichnet, fand ebenfalls am 30. August 2015 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12257.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV-D6 mit GSAT 6 alias INSAT 4E</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>INSAT 3E mit Problemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/insat-3e-mit-problemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2012 19:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[I-2K]]></category>
		<category><![CDATA[INSAT 3E]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der indische Kommunikationssatellit INSAT 3E hat nach Angaben der Indischen Raumfahrforschungsorganisation (ISRO) am Morgen des 22. September 2012 seine Orientierung Richtung Erde verloren. Quelle: ISRO. Die über INSAT 3E gesendeten Dienste wurden unterbrochen. Insbesondere betroffen war davon Indiens größter Telekommunikationsanbieter Bharat Sanchar Nigam Limited (BSNL). Ein Sprecher der ISRO gab an, üblicherweise hätte man in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der indische Kommunikationssatellit INSAT 3E hat nach Angaben der Indischen Raumfahrforschungsorganisation (ISRO) am Morgen des 22. September 2012 seine Orientierung Richtung Erde verloren. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/insat3eartisro260x200.jpg" alt="INSAT 3E im All - Illustration
(Bild: ISRO)"/><figcaption>INSAT 3E im All &#8211; Illustration<br> (Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die über INSAT 3E gesendeten Dienste wurden unterbrochen. Insbesondere betroffen war davon Indiens größter Telekommunikationsanbieter Bharat  Sanchar Nigam Limited (BSNL). Ein Sprecher der ISRO gab an, üblicherweise hätte man in einem solchen Fall für BSNL Verbindungen über andere Satelliten geschaltet, was im aktuellen Fall aber unterblieb. Auch die Nutzer zahlreicher VSAT-Kommunikationsterminals waren von dem Ausfall betroffen. Das Ausbleiben der Zurverfügungstellung geeigneter Ersatzverbindungen kann als Resultat der besorgniserregenden Knappheit an nutzbaren Transpondern im System indischer geostationärer Satelliten gewertet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die über INSAT 3E etablierten Verbindungen brachen gegen 9.50 Uhr IST am 22. September 2012 ab (6.20 Uhr MESZ), als der Satellit seine Ausrichtung zur Erde nicht mehr einhielt. Im MCF für Master Control Facility bezeichneten Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan begannen intensive Bemühungen, den Satelliten wieder in eine nützliche Betriebsposition zu bringen. Nach vielen Stunden konzentrierter Arbeit hatte sich die Situation am Abend des 22. September soweit normalisiert, das ab 20.45 Uhr IST (17.15 Uhr MESZ) die über INSAT 3E verbreiteten Dienste wieder bereitgestellt werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">INSAT 3E befindet sich seit dem 27. September 2003 im All, das er im Rahmen des Flugs Nr. 162 an Bord einer Ariane-V-Rakete erreichte. Der in Indien gebaute, auf dem Satellitenbus I-2K (I-2000) basierende Erdtrabant ist mit 24 Transpondern für das C-Band und 12 Transpondern für das erweiterte C-Band ausgestattet. Positioniert ist der Satellit mit einer Startmasse von ca. 2.750 kg im Geostationären Orbit bei 55 Grad Ost. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinsichtlich der Auslegungsbetriebsdauer von INSAT 3E gibt es unterschiedliche Informationen. Die ISRO gab im Oktober 2003 an, der Satellit besitze eine Auslegungsbetriebsdauer von mehr als 12 Jahren. In aktuellen Meldungen zum Ausfall am 22. September 2012 heißt es, der Satellit befände sich jetzt 9 Jahre im All und habe eine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren. Zusätzlich wurde verschiedentlich darauf hingewiesen, dass ISROs Satelliten ihre Auslegungsbetriebsdauer oft übertreffen. Das darf man angesichts der zahlreichen Schwierigkeiten, die es mit in Indien gebauten Kommunikationssatelliten gab und gibt, getrost als Marketingbehauptung auffassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">INSAT 3E ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 27.951 bzw. als COSPAR-Objekt 2003-043E. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>INSAT 2E: Progammanbieter fürchten Außerdienstellung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/insat-2e-progammanbieter-fuerchten-ausserdienstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[I-2K]]></category>
		<category><![CDATA[INSAT 2E]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34607</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die erwartete Lebensdauer des indischen Kommunikationssatelliten INSAT 2E ist überschritten. Programmanbieter, deren Programme über den Satelliten verbreitet werden, rechnen mit einer baldigen Außerdiensstellung und befürchten Ausfälle beim Empfang ihrer Programme. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: MALDAVIN DIGITAL, RapidTVNew. INSAT 2E gelangte am 2. April 1999 auf einer Ariane-4-Rakete in den Weltraum. Er basiert auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die erwartete Lebensdauer des indischen Kommunikationssatelliten INSAT 2E ist überschritten. Programmanbieter, deren Programme über den Satelliten verbreitet werden, rechnen mit einer baldigen Außerdiensstellung und befürchten Ausfälle beim Empfang ihrer Programme.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: MALDAVIN DIGITAL, RapidTVNew.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06122011192912_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption>
INSAT 2E &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">INSAT 2E gelangte am 2. April 1999 auf einer Ariane-4-Rakete in den Weltraum. Er basiert auf dem Satellitenbus I-2K und sollte sich 12 Jahre lang einsetzen lassen. Positioniert ist INSAT 2E im geostationären Orbit bei 83 Grad Ost. Im Falle einer kurzfristigen Abschaltung von INSAT 2E müssten Zuseher von Aakash Bangla, Asianet, DD National, NE TV, Raj TV, Star Vijay, TV 9, UTV Bloomberg und anderen in Bundesstaaten im Nordosten und Süden Indiens Programmausfälle hinnehmen, wenn es den Programmanbietern nicht gelingt, sehr schnell geeignete Transponder auf anderen an passender Position im geostationären Orbit befindlichen Satelliten zu belegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06122011192912_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption>
INSAT 2E 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Satelliten von AsiaSat, Eutelsat, Intelsat, SES und Thaicom beispielsweise könnten freie Kapazitäten genutzt werden. Indische Anbieter von Satellitenprogrammen benötigen eine Freigabe der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO), wenn sie Dienste auf einen ausländischen Satelliten transferieren möchten. Angesichts knapper Kapazitäten an Bord indischer Kommunikationssatelliten hat die ISRO unbestätigten Berichten zufolge Anbieter, deren Programme bisher über INSAT 2E ausgestrahlt werden, aufgefordert, sich selbständig um Kapazitäten auf anderen Satelliten zu bemühen und entsprechende Transfers durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Fehlstarts indischer Trägerraketen mit indischen Kommunikationssatelliten (mit INSAT 4C im Juli 2006, mit GSAT 4 im April 2010, mit GSAT 5P im Dezember 2010) und einer Reihe von Problemen mit im geostationären Orbit eingesetzten indischen Raumfahrzeugen (INSAT 4B z.B. nur noch mit halber Kapazität seit Juli 2010), sind nutzbare Transponder an Bord indischer Satelliten knapp. Ein Stellungnahme zur aktuellen Situation seitens der ISRO gibt es bis dato nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">INSAT 2E ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 25.666 bzw. als COSPAR-Objekt 1999-016A.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/insat-2e-progammanbieter-fuerchten-ausserdienstellung/" data-wpel-link="internal">INSAT 2E: Progammanbieter fürchten Außerdienstellung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HYLAS 1 erreicht geostationären Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hylas-1-erreicht-geostationaeren-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 12:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2010-065A]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Avanti]]></category>
		<category><![CDATA[Hylas 1]]></category>
		<category><![CDATA[I-2K]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Dezember 2010 meldete die indische Raumfahrtorganisation ISRO, dass der auf einer indischen Satellitenplattform basierende Kommunikationssatellit HYLAS 1 den geostationären Orbit erreicht hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Avanti, ESA, ISRO. Auf einer Ariane-5-Rakete war HYLAS 1 zusammen mit INTELSAT 17 am 26. November 2010 in den Weltraum transportiert worden. Ursprünglich hätte HYLAS [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Dezember 2010 meldete die indische Raumfahrtorganisation ISRO, dass der auf einer indischen Satellitenplattform basierende Kommunikationssatellit HYLAS 1 den geostationären Orbit erreicht hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Avanti, ESA, ISRO.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-ed8cf9d0"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010131645_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010131645_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
HYLAS 1 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer Ariane-5-Rakete war HYLAS 1 zusammen mit INTELSAT 17 am 26. November 2010 in den Weltraum transportiert worden. Ursprünglich hätte HYLAS 1 auf einer Sojus-Rakete fliegen sollen. Wegen der noch immer nicht fertiggestellten Sojus-Startanlagen in Kourou war ein Start auf einer Sojus-Rakete nicht mehr in einem sinnvollen zeitlichen Horizont zu erwarten. Deshalb wurde der Satellit zu einer Ariane-5-Nutzlast. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der der Abtrennung von der Raktenoberstufe befand sich HYLAS 1 zunächst in einem Geotransferorbit. Dessen Perigäum, der der Erde am nächsten liegende Bahnpunkt, lag bei rund 250 Kilometern über der Erde, das Apogäum, der am weitesten von der Erde entfernte Bahnpunkt, bei rund 35.906 Kilometern. Gegen den Erdäquator war die Bahn um etwa 1,99 Grad geneigt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-3355e96c"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010131645_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010131645_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption> HYLAS 1 in der Compact Antenna Test Facility in Bangalore  <br> (Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Start wird HYLAS 1 von einem als MCF für Master Control Facility bezeichneten Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan überwacht und gesteuert. Dementsprechend wurden von Hassan aus die drei Brennphasen des Apogäumsmotors des Satelliten am 28. November, am 29. November und am 2. Dezember 2010 initiiert und kontrolliert. Der mit flüssigem Treibstoff betriebene, 432 Newton starke Motor brachte den Satelliten nach Brennphasen von einer Stunde und 19 Minuten, 30 Minuten und rund 4 Minuten in eine annähernd kreisförmige Bahn zwischen 35.521 und 35.800 Kilometern über der Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Manöver überstand der Satellit gut, und die Station in Hassan steht weiter in Funkkontakt mit dem Satelliten. Zwischenzeitlich wurde auch eine der Antennen der Kommunikationsnutzlast ausgeklappt. Letztere ist mit acht K<sub>a</sub>-Band Transpondern für Internet- und konventionelle Telekomunikationsdienste sowie zwei K<sub>u</sub>-Band-Transpondern, die insbesondere der Ausstrahlung von hochaufgelösten Fernsehprogrammen dienen sollen, ausgestattet.  </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-7cea183a"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/mcfhassanimgisro260.jpg" alt=""/><figcaption>Master Control Facility in Hassan<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">HYLAS 1 wird vor allem der Verbesserung der Verfügbarkeit des Internets in ländlichen Regionen Großbritanniens dienen. Aber auch für Bewohner anderer dünn besiedelter Gebiete in Europa könnten die von der britischen Unternehmung Avanti Communications Group plc vermarkteten, über den Satelliten bereitgestellten Dienste interessant sein. Theoretisch kann der Satellit 350.000 Haushalten einen Breitbandinternetzugang bieten. Die möglichen Downlinkgeschwindigkeiten werden zwischen zwei und zehn Mbps liegen, Uplinks sollen fünf Mbps erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Avanti als Betreiberin des Satelliten trägt einen großen Teil der Baukosten. Hergestellt wurde er von einem Konsortium aus dem deutschen Satellitenbauer Astrium und der indischen Raumfahrtorganisation ISRO auf Grundlage der indischen I-2K-Plattform. 2006 hatten sich ISRO und Astrium mit ihrem Angebot gegen andere führende Satellitenhersteller aus Europa und den Vereinigten Staaten durchgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">HYLAS 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.237 bzw. als COSPAR-Objekt 2010-065A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9012.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA V-198 mit HYLAS 1 &amp; Intelsat 17</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 ECA transportiert HYLAS 1 und INTELSAT 17</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-eca-transportiert-hylas-1-und-intelsat-17/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 10:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Avanti]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Hylas 1]]></category>
		<category><![CDATA[I-2K]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 17]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[V198]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. November 2010 brachte eine Ariane 5 ECA Satelliten für die Betreiber Avanti Communications aus Großbritannien und Intelsat S.A. aus Luxemburg von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, ESA, Intelsat. Der fünfte Flug einer Ariane 5 im Jahr 2010 und der 54. insgesamt begann um 19:39 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 26. November 2010 brachte eine Ariane 5 ECA Satelliten für die Betreiber Avanti Communications aus Großbritannien und Intelsat S.A. aus Luxemburg von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, ESA, Intelsat.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c9e4b020"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112010114534_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112010114534_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
V198 steigt in den Himmel
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der fünfte Flug einer Ariane 5 im Jahr 2010 und der 54. insgesamt begann um 19:39 Uhr MEZ am 26. November 2010 mit der Zündung des mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff betriebenen Haupttriebwerkes der Zentralstufe auf der Startrampe ELA 3. Etwas über sieben Sekunden später zündeten die seitlich angebrachten, 31 Meter hohen Feststoffbooster, die rund 90 Prozent des Startschubs der Rakete lieferten, und die Ariane mit HYLAS 1 und INTELSAT 17 unter der 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung hob ab. Nach 2 Minuten und 22 Sekunden Flug wurden die beiden Feststoffbooster in einer Höhe von 68,6 Kilometern abgetrennt, die Zentralstufe der Rakete war nach rund acht Minuten und 50 Sekunden ausgebrannt und wurde in einer Höhe von rund 178 Kilometern sechs Sekunden später abgeworfen, um anschließend in den Atlantik zu stürzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-bb7dcea6"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/hylas1atopesa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/hylas1atopesa260.jpg" alt="" width="268" height="403"/></a><figcaption>HYLAS 1 auf PAS-937S-Nutzlastadapter auf der Trägerrakete  (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Folge sorgte die Oberstufe ESC-A mit ihrem ebenfalls mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff betriebenen HM7B-Motor für Vortrieb. Sie brannte 15 Minuten und 45 Sekunden lang. Nach etwas über 27 Minuten Flug wurde dann zuerst INTELSAT 17 in einem Geotransferorbit (GTO) ausgesetzt, anschließend HYLAS 1 knapp 7 Minuten später, nachdem die 6,4 Meter hohe Nutzlasttragstruktur SYLDA 5A abgetrennt worden war. Beide Satelliten werden Orbitzirkularisierung und Positionierung im Geostationären Orbit in den kommenden Tagen mit eigenen Triebwerken bewerkstelligen. Die Gesamtnutzlast bei der Mission V198 betrug 8.867 Kilogramm, von denen zusammen 8.069 Kilogramm auf die Satelliten entfielen. Die Gesamtstartmasse der 50,5 Meter hohen Rakete betrug rund 774 Tonnen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-67857cdc"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/7361lgis17.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/7361lgis17260.jpg" alt="" width="260" height="367"/></a><figcaption>INTELSAT 17 auf PAS-1194C-Nutzlastadapter auf der SYLDA 5A<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da die beförderte Nutzlastmasse deutlich unter dem von der Rakete theoretisch Transportierbaren lag (9.500 Kilogramm in einen GTO mit 6 Grad Bahnneigung), konnte bei der Missionsplanung eine Trajektorie vorgesehen werden, bei der die Bahnneigung nur 2 Grad beträgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb werden die Satelliten nicht so viel eigenen Treibstoff zum Abbau der restlichen Inklination einsetzen müssen, als es bei größerer Bahnneigung des GTO nötig wäre.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-735bc19b"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/hylas1geoVue41500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/hylas1geoVue4260.jpg" alt="" width="268" height="192"/></a><figcaption>HYLAS 1 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA &#8211; J.Huart)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">HYLAS 1 basiert auf der indischen I-2K-Plattform, die bereits für verschiedene Satelliten aus der INSAT-Reihe verwendet wurde. Er ist der erste von einem Konsortium aus dem deutschen Satellitenbauer Astrium und der indischen Raumfahrtorganisation ISRO für den britischen Betreiber Avanti Communications gebaute Kommunikationssatellit. Er ist außerdem der erste Satellit, der aus einer öffentlich-privaten Partnerschaft (engl. public–private partnership) zwischen der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und einem privaten Betreiber hervorgeht. Die Avanti Communications Group plc als künftige Eigentümerin und Betreiberin trägt einen Großteil der Kosten und wird den Satelliten nutzen, um Kunden mit Breitband- und Telekommunikationsdiensten zu versorgen. Der Beitrag der ESA besteht in einer besonders anpassungsfähigen Kommunikationsnutzlast, die sie zusammen mit dem Industriepartner EADS Astrium entwickelt und gebaut hat. Die Entwicklung erfolgte im Rahmen des ESA-Programms für fortgeschrittene Forschung zu Telekommunikationssystemen (ARTES) und wurde weitestgehend von der britischen Raumfahrtagentur (UK Space Agency) finanziert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-e7692de2"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/intelsat17ssl.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/intelsat17ssl260.jpg" alt=""/></a><figcaption>INTELSAT 17 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Kommunikationsnutzlast ist der Satellit auch benannt. HYLAS steht für highly adaptable satellite, auf Deutsch etwa hochgradig anpassungsfähiger Satellit. Er besitzt 8 K<sub>a</sub>-Band- und 2 K<sub>u</sub>-Band-Transponder. Die Versorgung mit elektrischem Strom übernehmen zwei Solarzellenausleger, die dem Satelliten im entfalteten Zustand eine Gesamtspannweite von 36 Metern geben. Der beim Start 2.570 Kilogramm schwere HYLAS 1 mit einer Leermasse von 1.125 Kilogramm hat eine angestrebte Lebenserwartung von 15 Jahren. Um Kunden in Europa einen Breitbandinternetzugang zu ermöglichen und sie zusätzlich mit einer Reihe von konventionellen Telekommunikationsdiensten zu versorgen, wird er an einer Position von 33,5 Grad West im Geostationären Orbit stationiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kommunikationssatellit INTELSAT 17 mit einem Leergewicht von 2.393 Kilogramm brachte 5.540 Kilogramm Startgewicht auf die Waage. Davon entfallen 3.160 Kilogramm auf die Treibstoffzuladung. Diese ermöglicht es dem Raumfahrzeug nach dem Erreichen einer Position im Geostationären Orbit, dort über 17 Jahre lang seine Position zu halten. Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von INTELSAT 17 über zwei Solarzellenausleger aus je fünf Segmenten, mit denen der Satellit auf eine Spannweite von 36,1 Metern kommt. Nach 15 Jahren im All sollen sie noch 12,4 kW elektrische Leistung generieren können, wovon die Kommunikationsnutzlast 8,8 kW benötigt. Diese besteht aus 46 K<sub>u</sub>-Band- und 28 C-Band-Transpondern. Über sie will Intelsat Nutzer in Afrika, Asien, Europa und dem mittleren Osten insbesondere mit Videodiensten versorgen. In dieser Funktion wird INTELSAT 17 Nachfolger von INTELSAT 702 an Intelsats Position von 66 Grad Ost im Geostationären Orbit. INTELSAT 17 wurde von Space Systems/Loral basierend auf dem LS-1300-OMEGA-Bus konstruiert. Er ist der 45. Satellit, den der Hersteller aus Palo Alto in Kalifornien für den Satellitenbetreiber aus Luxemburg baute, und zugleich der 49. Satellit, der von einer Ariane-Rakete für Intelsat ins All gebracht wurde, zählt man alle Raumfahrzeuge der Serien INTELSAT, GALAXY, PAS, PANAMSAT und TELSTAR. Der erste von einer Ariane-Rakete für Intelsat in den Weltraum transportierte Satellit war INTELSAT F7, der an Bord einer Ariane 1 am 19. Oktober 1983 gestartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9012.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA V-198 mit *HYLAS 1 &amp; Intelsat 17*</a></li></ul>
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