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	<title>Iran &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Iran &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>GRACE: Grundwasserkrise und Bodenabsenkung im Iran spitzen sich zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2024 19:39:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Weite Teile Irans sind von Grundwasserverlust und Bodenabsenkungen betroffen. Das zeigt eine Studie von Mahmud Haghshenas Haghighi und Mahdi Motagh, die soeben im Fachjournal Science Advances erschienen ist. Die beiden Autoren von der Leibniz-Universität Hannover und vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ werteten Daten von Radarsatelliten aus, um das Ausmaß von Bodenabsenkungen zu quantifizieren. Eine Pressemitteilung des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Weite Teile Irans sind von Grundwasserverlust und Bodenabsenkungen betroffen. Das zeigt eine Studie von Mahmud Haghshenas Haghighi und Mahdi Motagh, die soeben im Fachjournal Science Advances erschienen ist. Die beiden Autoren von der Leibniz-Universität Hannover und vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ werteten Daten von Radarsatelliten aus, um das Ausmaß von Bodenabsenkungen zu quantifizieren. Eine Pressemitteilung des GFZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GFZ 11. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC7917MahdiMotagh.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Folgen der Landabsenkung aufgrund des massiven Grundwasserverlusts: Ein riesiger Erdfall (engl. sinkhole) in der Provinz Fars im Süden Irans. Die plötzliche Bodenabsenkung führt in der Regel zu flächenhaften Einsturztrichtern, die auch gemeinsam mit Erdspalten auftreten können. (Bild: Mahdi Motagh)" data-rl_caption="" title="Die Folgen der Landabsenkung aufgrund des massiven Grundwasserverlusts: Ein riesiger Erdfall (engl. sinkhole) in der Provinz Fars im Süden Irans. Die plötzliche Bodenabsenkung führt in der Regel zu flächenhaften Einsturztrichtern, die auch gemeinsam mit Erdspalten auftreten können. (Bild: Mahdi Motagh)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC7917MahdiMotagh26.jpg" alt="Die Folgen der Landabsenkung aufgrund des massiven Grundwasserverlusts: Ein riesiger Erdfall (engl. sinkhole) in der Provinz Fars im Süden Irans. Die plötzliche Bodenabsenkung führt in der Regel zu flächenhaften Einsturztrichtern, die auch gemeinsam mit Erdspalten auftreten können. (Bild: Mahdi Motagh)" class="wp-image-140121"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Folgen der Landabsenkung aufgrund des massiven Grundwasserverlusts: Ein riesiger Erdfall (engl. sinkhole) in der Provinz Fars im Süden Irans. Die plötzliche Bodenabsenkung führt in der Regel zu flächenhaften Einsturztrichtern, die auch gemeinsam mit Erdspalten auftreten können. (Bild: Mahdi Motagh)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Mai 2024 &#8211; Der Vergleich mit geologischen Karten, Informationen zu Grundwasserspeichern und Daten der GRACE-Satellitenmission zeigt einen besorgniserregenden Trend: In zahlreichen iranischen Provinzen wächst das Risiko einer irreversiblen Erschöpfung und Schädigung der Grundwasserreservoirs, wobei einige Reservoirs möglicherweise dauerhaft verloren gehen.<br>Insbesondere in der südostiranischen Provinz Kerman kommt es zu dramatischen Absenkungsraten. „Der Bezirk Rafsanjan in der Provinz Kerman ist Irans Zentrum der Pistazienproduktion, und wir haben dort alarmierende Senkungsraten gemessen, die an einigen Standorten 35 Zentimeter pro Jahr übersteigen“, sagt Mahdi Motagh. Er ist Arbeitsgruppenleiter in der GFZ-Sektion „Fernerkundung und Geoinformatik“ und Professor am Institut für Photogrammetrie und GeoInformation an der Leibniz-Universität Hannover, wo Hauptautor Dr. Mahmud Haghshenas Haghighi Wissenschaftlicher Mitarbeiter ist. Sie nutzten Radar-Interferometrie (Engl. “Interferometric Synthetic Aperture Radar”| InSAR), um die Bodenabsenkungen zu messen. „Anhand von mehr als 6.000 Sentinel-1-Bildern aus dem Zeitraum zwischen 2014 und 2020 haben wir eine Karte der Landabsenkung mit einer bislang einzigartigen Auflösung von 100 Metern für ganz Iran erstellt“, sagt Motagh.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG1655ErdspalteHormozganMahdiMotagh.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erdspalte in der südlichen Provinz Hormozgan im Iran. (Bild: Mahdi Motagh)" data-rl_caption="" title="Erdspalte in der südlichen Provinz Hormozgan im Iran. (Bild: Mahdi Motagh)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG1655ErdspalteHormozganMahdiMotagh26.jpg" alt="Erdspalte in der südlichen Provinz Hormozgan im Iran. (Mahdi Motagh)" class="wp-image-140123"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Erdspalte in der südlichen Provinz Hormozgan im Iran. (Mahdi Motagh)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Land mit rund 84 Millionen Menschen zeichnet sich seit Jahren eine Grundwasserkrise ab. Durch die Kombination von Satellitendaten mit verschiedenen geologischen Beobachtungen und hydrogeologischen Messungen wurde für Iran ein nicht nachhaltiger jährlicher Grundwasserverlust von 1,7 Milliarden Kubikmetern (BCM) ermittelt. Das Ausmaß dieses Verlustes stellt eine große Herausforderung dar, da die Wiederauffüllung solcher Grundwasservolumina Hunderte oder sogar Tausende von Jahren dauern könnte, wenn sie überhaupt möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Autoren zufolge ist der Hauptgrund für diesen enormen Verlust an Grundwasser die nicht nachhaltige Bewässerungslandwirtschaft, die durch das Bevölkerungswachstum und die Industrialisierung des Iran noch verstärkt wird. Mahdi Motagh sagt: „Die nicht-nachhaltige Entnahme von Grundwasser ist leider alltägliche Praxis geworden.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapen2MahmudHaghshenasHaghighi.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bodenabsenkung in den verschiedenen Provinzen des Iran (2014-2020). In den tiefrot gekennzeichneten Provinzen senkt sich der Boden auf einer Fläche von mehr als 6000km2. Die Landabsenkungen sind Folge des massiven Grundwasserverlusts. Die Karte zeigt des Weiteren die maximale Bodenabsenkungsrate in der jeweiligen Provinz. (Karte: Mahmud Haghshenas Haghighi)" data-rl_caption="" title="Bodenabsenkung in den verschiedenen Provinzen des Iran (2014-2020). In den tiefrot gekennzeichneten Provinzen senkt sich der Boden auf einer Fläche von mehr als 6000km2. Die Landabsenkungen sind Folge des massiven Grundwasserverlusts. Die Karte zeigt des Weiteren die maximale Bodenabsenkungsrate in der jeweiligen Provinz. (Karte: Mahmud Haghshenas Haghighi)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapen2MahmudHaghshenasHaghigh26i.jpg" alt="Bodenabsenkung in den verschiedenen Provinzen des Iran (2014-2020). In den tiefrot gekennzeichneten Provinzen senkt sich der Boden auf einer Fläche von mehr als 6000km2. Die Landabsenkungen sind Folge des massiven Grundwasserverlusts. Die Karte zeigt des Weiteren die maximale Bodenabsenkungsrate in der jeweiligen Provinz. (Karte: Mahmud Haghshenas Haghighi)" class="wp-image-140124"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bodenabsenkung in den verschiedenen Provinzen des Iran (2014-2020). In den tiefrot gekennzeichneten Provinzen senkt sich der Boden auf einer Fläche von mehr als 6000km2. Die Landabsenkungen sind Folge des massiven Grundwasserverlusts. Die Karte zeigt des Weiteren die maximale Bodenabsenkungsrate in der jeweiligen Provinz. (Karte: Mahmud Haghshenas Haghighi)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Landabsenkungen, die ein sichtbares Zeichen für die Verdichtung der Grundwasserleiter sind, treten im ganzen Land auf. Etwa 3,5 Prozent der iranischen Landfläche sind von diesem Problem betroffen, das Millionen von Menschen und wichtige Infrastrukturen wie Flughäfen und Eisenbahnen in Mitleidenschaft zieht. In Provinzen wie Teheran, Isfahan, Kerman und Khorasan Razavi wohnt mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Gebieten, die in unterschiedlichem Maße von Bodensenkungen bedroht sind. „Die in Provinzen wie Kerman, Teheran, Alborz, Fars und Khorasan Razavi gemessenen Absenkungsraten von mehreren zehn Zentimetern pro Jahr gehören zu den höchsten der Welt“, sagt Mahmud Haghshenas Haghighi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Autoren betonen: „Diese umfassende Analyse unterstreicht den dringenden Bedarf an sofortigen Maßnahmen und der Umsetzung einer kohärenten Grundwasserpolitik. Eine solche Politik ist für die Bewältigung der iranischen Grundwasserkrise und die Bekämpfung des Wasserdefizits von entscheidender Bedeutung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>Mahmud Haghshenas Haghighi, Mahdi Motagh, Uncovering the impacts of depleting aquifers: A remote sensing analysis of land subsidence in Iran.Sci. Adv.10, eadk3039(2024). DOI: 10.1126/sciadv.adk3039<br><a href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adk3039" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adk3039</a></p>




<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20186.msg561677#msg561677" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GRACE-C </a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-5-Rakete: Zeitpunkt des Erststarts diskutiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-5-rakete-zeitpunkt-des-erststarts-diskutiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 13:25:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Arbeitsbesuch von Borissow in Baikonur &#8211; Erststart vom Baiterek-Komplex verzögert sich offenbar Ein Beitrag von Gerhard Kowalski 10. August 2022. Moskau, 10. August 2022 &#8211; Der neue Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, hat zu Wochenbeginn dem Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) einen ersten Arbeitsbesuch abgestattet. Bei einem Treffen mit dem kasachischen Minister für digitale Entwicklung, Innovationen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Arbeitsbesuch von Borissow in Baikonur &#8211; Erststart vom Baiterek-Komplex verzögert sich offenbar</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gerhard Kowalski 10. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2021RD171MVforSoyuz5rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Triebwerk vom Typ RD171MV für die Sojus-5-Rakete. (Bild: Roskosmos 2021)" data-rl_caption="" title="Triebwerk vom Typ RD171MV für die Sojus-5-Rakete. (Bild: Roskosmos 2021)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2021RD171MVforSoyuz5rosc26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Triebwerk vom Typ RD171MV für die Sojus-5-Rakete. (Bild: Roskosmos 2021)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 10. August 2022 &#8211; Der neue Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, hat zu Wochenbeginn dem Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) einen ersten Arbeitsbesuch abgestattet. Bei einem Treffen mit dem kasachischen Minister für digitale Entwicklung, Innovationen und Luft- und Raumfahrtindustrie, Bagdat Mussin, wurde am Dienstag der Stand der Modernisierung des Startkomplexes Baiterek erörtert. Von ihm sind einst die ukrainischen Zenit-M-Trägerraketen aufgestiegen, derzeit wird er für die neuen russischen Sojus-5-Träger umgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die GK Roskosmos am Mittwoch mitteilte, verlaufen die Arbeiten an dem Komplex, der vielen Bewohnern von Baikonur Arbeit gebe und neue Perspektiven für die Raumfahrt auf dem Kosmodrom eröffne, planmäßig. Der erste Sojus-5-Start ist danach für das 4. Quartal 2023 vorgesehen. Die kasachische Seite verwies indes in einer Pressemitteilung auf die &#8222;objektive Notwendigkeit&#8220;, den Start auf Anfang 2024 zu verschieben, weil es Probleme mit der technischen Dokumentation gebe. Dadurch verzögere sich der Baubeginn auf Ende 2022, die Fertigstellung sei für August 2023 vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland hat das Kosmodrom bis 2050 von Kasachstan gepachtet. Der Vertrag über den Bau des Baiterek-Komplexes stammt von 2004 und wurde 2018 aktualisiert. Damit ging er an Kasachstan über, das nun für die Modernisierung verantwortlich zeichnet, während Russland die Trägerrakete beisteuert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KhayyamLauArosc900.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sojus-2.1b-Start mit dem Erdbeobachtungssatelliten Chayyam für den Iran an Bord. (Bild: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Sojus-2.1b-Start mit dem Erdbeobachtungssatelliten Chayyam für den Iran an Bord. (Bild: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KhayyamLauArosc260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-2.1b-Start mit dem Erdbeobachtungssatelliten Chayyam für den Iran an Bord. (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte Borissow dem Start des iranischen Erderkundungssatelliten Chayyam (benannt nach einem Mathematiker des 12. Jahrhunderts) beigewohnt, der zusammen mit 16 russischen Kleinsatelliten mit einer Sojus-2.1b-Trägerrakete erfolgreich ins All geschossen worden war. Der Satellit, mit dem Aufnahmen von der Erdoberfläche gemacht werden können, wurde von russischen Firmen gebaut, was zu Spekulationen führte, dass sich Moskau mit ihm auch Zugriff auf gezielte Informationen beschaffen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Borissow nannte den Start einen wichtigen Meilenstein in der bilateralen Zusammenarbeit, der den Weg zur Verwirklichung neuer und noch größerer Projekte ebene. Das Thema Weltraum müsse von der politischen Konjunktur getrennt bleiben und dem Wohl der ganzen Menschheit und der Weltwissenschaft dienen.<br>Der Kommunikationsminister des Iran, Eisa Zarepour, sprach von einem historischen Tag und einem Wendepunkt für das neue Zusammenwirken zwischen beiden Staaten im Weltraum.<br>Es war dies der 12. russische Raketenstart in diesem Jahr und der vierte von Baikonur.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11671.msg535878#msg535878" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete &#8222;Sojus-5&#8220;</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Aprilscherz: Ahmadinedschad auf dem Weg zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aprilscherz-ahmadinedschad-auf-dem-weg-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 22:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Achtung Aprilscherz: Selbstverständlich ist dieser Artikel rein fiktiv gewesen] Vor einigen Monaten hatte er es bereits angekündigt: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wollte der erste Iraner sein, der mit einem staatlichen Raumflug ins All startet. Gestern war es soweit &#8211; weit früher und weit spektakulärer als erwartet. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Iranisches Außenministerium. Bislang [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">[Achtung Aprilscherz: Selbstverständlich ist dieser Artikel rein fiktiv gewesen] Vor einigen Monaten hatte er es bereits angekündigt: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wollte der erste Iraner sein, der mit einem staatlichen Raumflug ins All startet. Gestern war es soweit &#8211; weit früher und weit spektakulärer als erwartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a>. Quelle: Iranisches Außenministerium.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042013005940_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042013005940_small_1.jpg" alt="Mardetanha" width="260"/></a><figcaption>
Eine Vorgängerrakete der &#8222;Omid&#8220; 
<br>
(Bild: Mardetanha)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang beschränkte sich das Raumfahrtprogramm des Iran darauf, kleine Satelliten zu starten und suborbitale Testflüge mit Affen durchzuführen. Eine bemannte orbitale Mission schien weit entfernt, von noch größeren Projekten ganz zu schweigen. Tatsächlich hieß es, dass ein bemannter Raumflug frühestens für das Jahr 2018 zu erwarten sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt zeigt sich jedoch, dass diese Angaben lediglich Verschleierungspropaganda waren. Womöglich inspiriert vom Projekt der Falcon Heavy mit immerhin 27 Triebwerken in der ersten Stufe entschied sich der Iran, Raketenstufen mit massiver Triebwerksbündelung zu entwickeln. Auf diesem Weg war es offenbar möglich, eine Großrakete zu konstruieren, die eine Raumkapsel auf den Weg zum Mond schicken kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesamtsystem wurde vom Iran auf den Namen &#8222;Omid&#8220; (&#8222;Hoffnung&#8220;) getauft. Laut offiziellen Aussagen soll dieser Name darauf verweisen, dass mit dieser Demonstration technologischer und wirtschaftlicher Stärke die Hoffnung verbunden wird, endlich als ebenbürtiger Partner des Westens anerkannt zu werden. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums: &#8222;Wir sind zu der Einsicht gelangt, dass Atomwaffen zwar ein hervorragendes Mittel der militärischen Abschreckung sind, aber letztlich ist diese Methode ein Mittel des kalten Krieges und der imperialistischen Großmächte. Wir haben uns daher vor einiger Zeit entschieden, voll auf die Raumfahrt als Demonstrationsmethode zu setzen. Daher wurden auch einige Anlagen des nuklearen Waffenprogramms demontiert beziehungsweise die Räumlichkeiten gesprengt.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind nur wenige Angaben zum Omid-Komplex bekannt. Die Startmasse soll etwa 3.000 t betragen. Die vierstufige Rakete verwendete in der ersten Stufe 26 Triebwerke (6 in einem zentralen Ring, 20 in einem äußeren Ring) mit einer Schubkraft von jeweils 1.800 kN und nutzte die Treibstoffkombination UDMH/NTO. Über die drei weiteren Stufen sind allerdings keine genauen Informationen bekannt. Vermutlich verwenden diese jedoch ebenfalls eine Variante des Erststufentriebwerks. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Definitiv sicher ist, dass Mahmud Ahmadinedschad gemeinsam mit einem bislang nicht namentlich genannten Oberst der iranischen Luftwaffe unterwegs ist. Die beiden fliegen in einem Komplex, bestehend aus einer Bremsstufe für den Eintritt in eine Mondumlaufbahn, einer Beschleunigungsstufe für den Start zurück zur Erde, einer kleinen Wiedereintrittskapsel für die Landung auf der Erde sowie dem eigentlichen Mondlander. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In 3 Tagen soll der Komplex in den Mondorbit eintreten und danach soll die Landung durchgeführt werden. &#8222;Um zu beweisen, dass  wir wirklich auf dem Mond sind, werden wir an der wohl bekanntesten Stelle des Mondes überhaupt landen: Der Landestelle von Apollo 11. Die Zielgenauigkeit unseres Mondlanders ist &#8211; so Gott will &#8211; vollkommen ausreichend, um in einigen Dutzend Metern Entfernung zum &#8222;Eagle&#8220; zu landen&#8220;, so der Sprecher des Außenministeriums weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der iranische Mondlander soll sich nach weiteren Aussagen etwa 1 Woche auf dem Mond aufhalten. Neben der Aufnahme von Bildern der Umgebung steht auch der Rücktransport von etwa 150 kg Mondgestein zur Erde auf dem Plan. Um möglichst interessante Stücke zur Erde zu transportieren, sollen iranische Wissenschaftler ständig in Verbindung mit den beiden Raumfahrern stehen um diesen Anweisungen zu erteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Präsident Ahmadinedschad versteht sich als erster Diener seines Volkes und wird daher bereitwillig die Anweisungen der Experten am Boden befolgen. Er trat diesen Raumflug im vollen Bewusstsein an, dass es zu einem Scheitern kommen kann. Der erste bemannte Raumflug, und das gleich zu einem solch fernen Ziel, ist selbstverständlich ein großes Risiko, daher muss jederzeit mit dem Tod der Raumfahrer gerechnet werden. Aufgrund dieser Tatsache hat sich unser Präsident bereit erklärt, höchstpersönlich dieses Risiko zu tragen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offen bleibt bei dieser Angelegenheit, wieso es vorher keine Informationen der westlichen Geheimdienste über diese Mission gab. Das absolute Stillschweigen des Irans ist verständlich, wenn es darum geht, einen maximalen Propagandaeffekt zu erzielen. Als wahrscheinlich gilt, dass die Geheimdienste den Bau der Startrampe für reinen Bluff hielten und dies daher nicht ernst genommen haben. Außerdem spricht viel dafür, dass die iranische Raketentechnologie einfach nicht ernst genommen wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus CIA-Kreisen wurde mittlerweile die Aussage vernehmbar, dass man sich jetzt umso mehr Sorgen mache, über welche technologischen Fähigkeiten der Iran noch verfüge. Es sei zwar glaubhaft, dass das Atomwaffenprogramm tatsächlich eingestellt wurde, aber andererseits gebe es zum Beispiel das zunächst als schlechten Modellbau verlachte Kampfflugzeug &#8222;Qaher-313&#8220;. Möglicherweise sei der Iran tatsächlich auf dem technologischen Stand, ein derart kompaktes und leistungsfähiges System zu erschaffen. Daher sei die Mondmission ein Besorgnis erregender Beweis der technologischen Leistungsfähigkeit des Gottesstaates und müsse zu einer Neubewertung des politischen Konfrontationskurses führen. Insofern scheint der Iran sein &#8222;Propagandaziel&#8220; bereits jetzt zu Beginn des Mondfluges erreicht zu haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4195.msg249326#msg249326" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Irans Raumfahrtprogramm</a></li></ul>
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		<title>Iran schickt Äffchen zu Kurztrip ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iran-schickt-aeffchen-zu-kurztrip-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 17:40:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag berichteten staatliche Medien des Iran, man habe vergangene Woche einen kleinen Affen ins All geschickt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Farsnews, Speceref, Raumcon. Nach einem ballistischen Flug bis in etwa 120 Kilometer Höhe sei die Kapsel wieder auf der Erde gelandet. Das Tier wurde kurze Zeit darauf lebend aus der Kapsel geborgen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Montag berichteten staatliche Medien des Iran, man habe vergangene Woche einen kleinen Affen ins All geschickt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Farsnews, Speceref, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem ballistischen Flug bis in etwa 120 Kilometer Höhe sei die Kapsel wieder auf der Erde gelandet. Das Tier wurde kurze Zeit darauf lebend aus der Kapsel geborgen. Bei einem ballistischen Flug wird nicht die für eine Erdumlaufbahn erforderliche Geschwindigkeit erreicht. Es handelt sich dabei eher um eine sehr hohen Wurf. Als Rakete kam eine Pishgam Kavoshgar zum Einsatz.  <br>Offenbar wurden bereits 2010 eine Ratte, Schildkröten und Würmer auf eine ballistische Bahn gebracht. Als Träger kam die damals neu entwickelte Kavoshgar 3 zum Einsatz. Im Februar 2011 wurde ein erster Test der neuen Kapsel durchgeführt. Die aktuelle Mission wird als großer Schritt auf dem Weg zum ersten bemannten Raumflug Irans gesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Iran startete im Jahre 2009 seinen ersten Satelliten in eine Erdumlaufbahn. Seitdem wurden sowohl bei der Satellitenentwicklung als auch beim Raketenbau bedeutende Fortschritte gemacht. Gegenwärtig verfolgt man das Ziel, bis 2020 aus eigener Kraft einen Iraner ins All zu bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4195.msg247425#msg247425" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Irans Raumfahrtprogramm</a></li></ul>
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		<title>Iranische Hacker hatten Zugriff auf NASA-Netzwerk</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iranische-hacker-hatten-zugriff-auf-nasa-netzwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 20:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34852</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Gruppe von Hackern aus dem Iran behauptet, nicht ausreichend geschützte Informationen aus einem Computernetzwerk der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) gewonnen zu haben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Securitynews Daily, Space News. Der Branchendienst Space News meldet mit Datum vom 23. Mai 2012, dass die Hacker, angeblich Studenten, sich als Cyber Warriors Team [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Gruppe von Hackern aus dem Iran behauptet, nicht ausreichend geschützte Informationen aus einem Computernetzwerk der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) gewonnen zu haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauc</a>h. Quelle: Securitynews Daily, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23052012220255_small_1.jpg" alt="Wikipedia / gemeinfrei von Eric S. Raymond" width="260"/><figcaption>
Vorschlag für ein Hacker-Emblem 
<br>
(Bild: Wikipedia/gemeinfrei von Eric S. Raymond)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Branchendienst Space News meldet mit Datum vom 23. Mai 2012, dass die Hacker, angeblich Studenten, sich als Cyber Warriors Team bezeichnen. Sie wollen unter Ausnutzung einer seit längerem bekannten Sicherheitslücke in einem SSL für secure sockets layer genannten Datentransportprotokoll Zugriff auf Emails von tausenden NASA-Forschern und die Computeraccounts weiterer Nutzer gehabt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spezialisten für Computersicherheit des Softwareherstellers Kaspersky Lab sind nach Angaben der Securitynews Daily davon überzeugt, dass die Iraner eine Software zum automatischen Aufdecken von Sicherheitslücken, hier einen HTTPS-Protokollscanner, einsetzten, dem es ohne weiteres möglich war, das bei der NASA nicht geschlossene Leck zu identifizieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Securitynews Daily berichten außerdem, dass bei der NASA im März 2011 ein Notebook verloren gegangen sei, auf dem sich Algorithmen befunden hätten, die bei der Kontrolle der Internationalen Raumstation (ISS) zur Anwendung gekommen sind. Bei dem Rechner mit der Software zur ISS-Steuerung handelt es sich laut Securitynews Daily nicht um das einzige abgängige Gerät. Zwischen April 2009 und April 2011 sollen der NASA 48 Notebooks und mobile Endgeräte gestohlen worden sein. </p>
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		<title>Iran startet Erdbeobachtungssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iran-startet-erdbeobachtungssatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 20:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[ISA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Iran startete laut verschiedener Nachrichtenmeldungen seinen dritten Satelliten. Dieser soll vor allem zur Erdbeobachtung genutzt werden. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: FARSNEWS. Der Start erfolgte heute Abend Ortszeit vom iranischen Startplatz in der Dasht-e-Kavir-Wüste in der Provinz Semnan im Norden des Landes. Der Satellit sei dabei laut dem Chef der iranischen Weltraumagentur ISA, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Iran startete laut verschiedener Nachrichtenmeldungen seinen dritten Satelliten. Dieser soll vor allem zur Erdbeobachtung genutzt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: FARSNEWS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte heute Abend Ortszeit vom iranischen Startplatz in der Dasht-e-Kavir-Wüste in der Provinz Semnan im Norden des Landes. Der Satellit sei dabei laut dem Chef der iranischen Weltraumagentur <i>ISA</i>, Hamid Fazeli, auf einem zwischen 250 und 370 Kilometer hohen Orbit ausgesetzt worden.  <br>Als Trägerrakete wurde dabei eine verbesserte Version der <i>Safir 1B</i> (Gesandter) verwendet, welche schon letztes Jahr den Satelliten <i>Rasad 1</i> (Beobachtung, <a class="a" rel="noopener noreferrer" href="https://www.raumfahrer.net/rasad-1-zweiter-iranischer-erdsatellit-im-all/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) startete. Diese Rakete hat dabei an der Zweitstufe eine Reihe von zusätzlichen Boostern, welche die Nutzlast erhöhen. Die Erststufe basiert auf der Mittelstreckenrakete vom Typ <i>Shahab 3</i> (Meteor), welche nichts anderes ist als eine nordkoreanische <i>Nodong 1</i>, die wiederum auf der Technologie der sowjetisch-russischen <i>R 11</i> (auch bekannt als <i>SS 1 Scud</i>) basiert.  <br>Als Nutzlast transportierte die Rakete einen 50 kg schweren Erdbeobachtungssatelliten mit dem etwas länglichen Namen <i>Navid-e Elm-o Sanat</i>. Dieser recht kleine Satellit verfügt über Solarzellen als Energiequelle sowie über eine kleine Kamera, mit der er die Erde untersuchen soll. Gebaut wurde er von Studenten der <i>Iran University of Science and Technology</i>.  <br>Dieser Start war der insgesamt dritte orbitale Start des Iran nach dem Erstflug mit <i>Omid</i> (Hoffnung) 2009 sowie dem Start von <i>Rasad 1</i> 2010 und zugleich der fünfte Start einer Trägerrakete in diesem Jahr. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/rasad-1-zweiter-iranischer-erdsatellit-im-all/" data-wpel-link="internal">Rasad 1: Zweiter iranischer Erdsatellit im All</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/erster-satellitenstart-im-iran/" data-wpel-link="internal">Erster Satellitenstart im Iran</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20220507091822/http://www.spacelaunchreport.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldung bei SpaceLaunchReport.com</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20240810192631/http://www.b14643.de/Spacerockets_1/Rest_World/Safir-1B-IRILV/Description/Frame.htm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bilder der Rakete</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4195.msg215232#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Irans Raumfahrtprogramm ab dem 3.2.2012</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Raumfahrt-Statistik 2009</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-statistik-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit 75 erfolgreichen Starts ist das zurückliegende Jahr das aktivste seit 2000. Dabei gelangten 124 Nutzlasten ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Eigene Quelle. Vertont von Peter Rittinger. Davon entfallen 29 Starts auf Russland, 23 auf die USA, 7 auf Arianespace, 6 auf China, 4 auf SeaLaunch/LandLaunch, 3 auf Japan, 2 auf Indien [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit 75 erfolgreichen Starts ist das zurückliegende Jahr das aktivste seit 2000. Dabei gelangten 124 Nutzlasten ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Eigene Quelle. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-05-94440.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122009140302_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122009140302_small_1.jpg" alt="NASA" width="375" height="278"/></a><figcaption>
Sojus-TMA 16 beim Start. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Davon entfallen 29 Starts auf Russland, 23 auf die USA, 7 auf Arianespace, 6 auf China, 4 auf SeaLaunch/LandLaunch, 3 auf Japan, 2 auf Indien und 1 auf den Iran. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Russland aus wurden 47 Satelliten mit Massen von 7,5 kg bis 7,3 t mit Trägerraketen der Typen Sojus, Proton, Sojus 2, Rockot, Zyklon 3, Kosmos 3M sowie Dnepr 1 auf verschiedene Bahnen gebracht. Startorte waren Baikonur und Plessezk. Die USA starteten 33 Satelliten von 25 kg bis knapp 100 t mit Trägerraketen der Typen Delta 2, Delta 4, Atlas 5, Space Transportation System, Minotaur 1 und Falcon 1 von Cape Canaveral, Vandenberg, Wallops Island und der Insel Omelek aus. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122009140302_small_2.jpg" alt="NASA" width="380" height="300"/><figcaption>
Japans erste schwere Nutzlast: das H-2-Transfer-Vehicle (HTV) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das europäische Unternehmen Arianespace brachte 14 Satelliten mit Massen zwischen 117 kg und 6,9 t ins All. Die bewährte Ariane 5 startete jeweils vom südamerikanischen Startgelände bei Kourou aus. Die 7 Satelliten (50 kg-4,1 t), die durch chinesische Raketen der Typen CZ 2, 3 und 4 auf Erdorbits gebracht wurden, starteten von Xichang, Taiyuan bzw. Jiuquan aus. Indien brachte 8 Satelliten (1-960 kg) mit zwei PSLV-Trägern von Sriharikota aus in den Weltraum. Die drei japanischen Raumfahrtträger der Typen H-2A bzw. H-2B transportierten von Tanegashima aus insgesamt 10 Satelliten (5 kg-16,5 t) in Erdumlaufbahnen. Bei SeaLaunch wurde nur eine Zenit-3-Trägerrakete von der schwimmenden Odyssey-Plattform aus gestartet. Drei weitere Starts erfolgten durch das Tochterunternehmen LandLaunch von Baikonur aus. Die Massen der Satelliten lagen zwischen 2,3 und 4,02 t. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Iran gelang der erste Start einer eigenen Rakete des Typs Safir 2 mit dem Satelliten Omid (27 kg) von einer Startrampe südlich Semnan aus. Bei beiden koreanischen Staaten hingegen misslangen ähnliche Versuche. Der dritte Fehlstart des Jahres betraf den NASA-Umweltforschungsatelliten OCO, bei dessen Start sich die Nutzlastverkleidung nicht löste, wodurch keine Umlaufbahn um die Erde erreicht werden konnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122009140302_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122009140302_small_3.jpg" alt="NASA" width="372" height="244"/></a><figcaption>
Die Stammbesatzung (hier mit blauen Shirts) der ISS wurde in diesem Jahr auf 6 erhöht. Bei der Mission STS 128 (rote Shirts) löste Nicole Stott (zweite Reihe links) ihren Kollegen Tim Kopra (davor) ab. Insgesamt lebten und arbeiteten in diesem Jahr 42 Menschen auf der Station. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gelangten 30 Satelliten in die Geostationäre Umlaufbahn (GEO). Dies waren bis auf einen Navigationssatelliten und einen Wettersatelliten fast ausschließlich Kommunikationsnutzlasten. Fünfmal wurde ein mittlerer Orbit (MEO) angesteuert, dreimal ein stark elliptischer (HEO). Drei Flüge gingen zum Mond, wobei zwei Nutzlasten zunächst auf einer sehr weiten Bahn die Erde umliefen und dann gezielt zum Absturz in der Nähe des Mondsüdpols gebracht wurden. Mit dem Lunar Reconnaicance Orbiter blieb demnach nur eine Mondsonde übrig. Zwei Weltraumteleskope umlaufen den Lagrange-Punkt 2 des Sonne-Erde-Systems, dies sind die ESA-Forschungssonden Herschel und Planck. Der NASA-Planetensucher Kepler ist in einem der Erde nachlaufenden Sonnenorbit. Bleiben noch 80 Satelliten in niedrigen Erdumlaufbahnen (LEO), von denen die Hälfte in sonnensynchrone Bahnen gelangten, die nahezu über die Pole verlaufen und von denen aus praktisch jeder Punkt der Erdoberfläche erfasst werden kann. 14 Flüge hatten die Internationale Raumstation zum Ziel, davon 8 bemannt (4 x Space Shuttle, 4 x Sojus-TMA). Erstmals steuerte auch ein japanisches Versorgungsfahrzeug HTV die ISS an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Deutschland gelangten die Forschungs- und Technologiesatelliten BeeSat, UWE 2, Rubin 9.1/9.2 sowie der militärische Kommunikationssatellit der Bundeswehr COMSATBw 1 ins All. Beteiligt ist Deutschland außerdem an verschiedenen Forschungsmissionen der ESA (GOCE, Herschel, Planck, SMOS, Proba 2). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere statistische Daten können Sie der <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Satellitenstarts_2009.pdf" data-wpel-link="internal">Startabelle 2009</a> entnehmen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-statistik-2009/" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Statistik 2009</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-05-94440.mp3" length="44192580" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Omid erreicht Missionsende</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/omid-erreicht-missionsende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 15:05:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32164</guid>

					<description><![CDATA[<p>Omid, der erste selbst gestartete Erdsatellit des Iran, hat sieben Wochen nach dem Start alle Ziele seiner Mission erreicht. Ein Beitrag von christianbewermeyer. Quelle: Press TV, Agenturen. Wie ein iranischer Offizieller im iranischen Staatsfernsehen mitteilte, habe der am 2. Februar ins All geschossene Satellit alle ihm gestellten Aufgaben erfüllt. Dabei traten mit den Systemen des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/omid-erreicht-missionsende/" data-wpel-link="internal">Omid erreicht Missionsende</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Omid, der erste selbst gestartete Erdsatellit des Iran, hat sieben Wochen nach dem Start alle Ziele seiner Mission erreicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von christianbewermeyer. Quelle: Press TV, Agenturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ein iranischer Offizieller im iranischen Staatsfernsehen mitteilte, habe der am 2. Februar ins All geschossene Satellit alle ihm gestellten Aufgaben erfüllt. Dabei traten mit den Systemen des 27 Kilogramm schweren Trabanten keine Fehler auf. Darüber hinaus erklärte der Experte, dass Omid noch bis zu 38 Tage im Orbit bleiben würde, bevor er in die Erdatmosphäre wiedereintritt und verglüht. 
<br>
 
 
Eine Trägerrakete vom Typ Safir 2 hatte Omid, dessen Name im persischen Hoffnung bedeutet, am 30. Jahrestag der Islamischen Revolution in den Weltraum befördert. Seitdem hat er nach offiziellen Angaben über 700 Mal die Erde umkreist und wissenschaftliche Daten gesendet. Omids Start verstärkte bei den westlichen Staaten die Sorge, dass das iranische Raketenprogramm auch dazu dienen könnte, eine ballistische Rakete zum Transport eines nukleraren Sprengkopfs zu entwickeln. Der Iran bestreitet diese Behauptungen vehement und gibt an, dass die Entwicklung solcher Technologien ausschließlich aus zivilen Gründen erfolge. </p>



<p>Die iranischen Wissenschaftler arbeiten derweil schon am Nachfolgeprojekt von Omid – in den nächsten Jahren sollen sieben weitere Satelliten in den Orbit gestartet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4195.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Iran steht vor Satellitenstart (Thread seit Januar 2007)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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