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	<title>Jungfernflug &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sat, 13 Jul 2024 17:04:42 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Jungfernflug &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESA: Erfolgreicher Weltraumstart für Europas neue Trägerrakete Ariane-6</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-erfolgreicher-weltraumstart-fuer-europas-neue-traegerrakete-ariane-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane-6, Europas neue Schwerlastträgerrakete, ist am 9. Juli um 16.00 Uhr Ortszeit (+4 Std., d.h. um 20.00 Uhr BST, +5 Std., d. h. um 21.00 Uhr MESZ) zum ersten Mal vom europäischen Raumflughafen in Französisch-Guayana aus in den Weltraum gestartet. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA 10. Juli 2024. 10. Juli [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane-6, Europas neue Schwerlastträgerrakete, ist am 9. Juli um 16.00 Uhr Ortszeit (+4 Std., d.h. um 20.00 Uhr BST, +5 Std., d. h. um 21.00 Uhr MESZ) zum ersten Mal vom europäischen Raumflughafen in Französisch-Guayana aus in den Weltraum gestartet. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 10. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6takesflightESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 mit der Startnummer VA262 ist abgehoben und hat den Startturm passiert. (Bild: ESA - S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 mit der Startnummer VA262 ist abgehoben und hat den Startturm passiert. (Bild: ESA - S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6takesflightESASCorvaja26.jpg" alt="Ariane 6 mit der Startnummer VA262 ist abgehoben und hat den Startturm passiert. (Bild: ESA - S. Corvaja)" class="wp-image-142507" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6takesflightESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6takesflightESASCorvaja26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 mit der Startnummer VA262 ist abgehoben und hat den Startturm passiert. (Bild: ESA &#8211; S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">10. Juli 2024 &#8211; Die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-6/" data-wpel-link="internal">Ariane-6</a> löst als neueste Ausführung der verschiedenen europäischen Ariane-Träger die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-5/" data-wpel-link="internal">Ariane-5</a> ab und ermöglicht mit ihrem modularen und vielseitigen Konzept den Start von Missionen in erdnahe Umlaufbahnen bis hin zum interplanetaren Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es kommt nicht oft vor, dass völlig neu entwickelte Trägerraketen gestartet werden, und ein Erfolg ist in so einem Fall bei weitem nicht garantiert. Deswegen kann ich heute mit Stolz erklären, dass ich Zeuge dieses historischen Moments sein durfte, in dem der erste Träger der neuen Ariane-Generation – wohlgemerkt erfolgreich – gestartet ist und somit Europa wieder einen Zugang zum Weltraum eröffnet&#8220;, gab ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher zu Wort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Erstflug war ein gewaltiges Unterfangen, für das Tausende von Menschen jahrelang unablässig gearbeitet haben. Dieser gleich beim ersten Mal geglückte Bilderbuchstart ist ein Beweis für ihre Hingabe, aber auch für das herausragende Know-how Europas im Ingenieurwesen und in der Spitzentechnologie. Mein aufrichtiger Dank gilt daher den Teams der ESA, des CNES, der ArianeGroup und von Arianespace für ihre harte Arbeit, die uns die Erreichung dieses Meilensteins ermöglicht hat. Ich möchte auch nicht zuletzt unseren Mitgliedstaaten dafür danken, dass sie das Programm Ariane-6 eingeleitet und unterstützt haben. Dieser Weg war nicht immer einfach, aber heute zeigt sich, dass es sich großzügig gelohnt hat durchzuhalten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Erstflug VA262 ist ein Demonstrationsflug, mit dem Ziel, die Fähigkeiten und Leistungen der Ariane-6 bei der Überwindung der Schwerkraft der Erde und ihrem Einsatz im Weltraum unter Beweis zu stellen. Die Ariane hatte jedoch trotz dieses Demonstrationscharakters mehrere Nutzlasten an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 17.06 Uhr (Ortszeit) etwas mehr als eine Stunde nach dem Start löste sich ein erstes Paket an Satelliten von der Raketenoberstufe, die in 600 km Höhe über der Erde ihre Umlaufbahnen erreichten. Zu den auf dem Erstflug mitgeführten Nutzlasten gehören Satelliten und Experimente verschiedener Raumfahrteinrichtungen, Unternehmen, Forschungsinstitute, Hochschulen und junger Fachkräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Start wurden jedoch nicht nur die Leistungsmerkmale des Trägers, sondern auch die Funktionsabläufe der neuen Startanlage und der Bodenbetriebstätigkeiten auf Europas Raumflughafen demonstriert. So ermöglicht der eigens für die Ariane-6 von der französischen Raumfahrtagentur CNES errichtete Startplatz eine höhere Startrate für die neue Trägerrakete.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6cutsverticalpathupupandaway2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 VA262 unterwegs. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/Arianegroup/Optique Vidéo du CSG - Q. VEUILLET)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 VA262 unterwegs. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/Arianegroup/Optique Vidéo du CSG - Q. VEUILLET)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6cutsverticalpathupupandaway26.jpg" alt="Ariane 6 VA262 unterwegs. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/Arianegroup/Optique Vidéo du CSG - Q. VEUILLET)" class="wp-image-142505"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 VA262 unterwegs. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/Arianegroup/Optique Vidéo du CSG &#8211; Q. VEUILLET)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Philippe Baptiste, der Vorstandsvorsitzende des CNES, erklärte nach dem Start: „Dieser erste erfolgreiche Start der Ariane-6 hat Europa endlich wieder seine Kapazitäten für einen eigenständigen Zugang zum Weltraum zurückgegeben. Ich selbst bin von diesem Ereignis tief bewegt und möchte in erster Linie all den Teams in Kourou, Paris, Vernon, Les Mureaux, Toulouse, Bremen, Lampoldshausen, Lüttich, Barcelona, Collefero, Zürich und überall in Europa dafür danken, dass sie diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht haben. Würdigen möchte ich außerdem das Engagement der Beschäftigten des CNES, der ESA, der ArianeGroup, von Arianespace und unserer Unterauftragnehmer. Die letzten Monate waren sehr arbeitsintensiv, weswegen ihnen allen mein Dank gebührt. Europa kann stolz sein auf sein Raumfahrtprogramm, und es kann stolz sein auf sein Know-how und seine Fachkenntnisse. Gemeinsam werden wir die Zukunft der Trägerraketen und die Zukunft der Raumfahrt gestalten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ariane-6 wurde unter der Leitung der ArianeGroup gebaut, die sowohl Hauptauftragnehmer als auch die für die Entwurfsarbeiten zuständige Stelle ist. „Mit dem erfolgreichen Erstflug der Ariane-6 hat ein neues Kapitel in der europäischen Raumfahrt begonnen&#8220;, so Martin Sion, Vorstandsvorsitzender der ArianeGroup. „Dieser historische Start zeigt das unermüdliche Engagement unserer Teams und Partner, denen ich für diesen Erfolg, der ein Erfolg der gesamten europäischen Industrie ist, herzlich danken möchte. Der erste Weltraumflug von Europas neuer Trägerrakete markiert den Höhepunkt eines außergewöhnlichen technischen und technologischen Abenteuers und den Beginn eines langen Einsatzzeitraums für die Ariane‑6. Die nächsten Flugmodelle befinden sich bereits in der Fertigung, und die Trägerstufen für den kommenden Ariane-6-Flug, der zum ersten Mal kommerzieller Natur sein wird, werden noch diesen Herbst nach Französisch-Guayana gesandt.<strong>&#8222;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nächster Schritt: Technologiedemonstrationen, kontrollierte Entfernung aus der Umlaufbahn sowie Aussetzung von zwei Kapseln</strong><br>Mit der Einbringung der Satelliten in ihre Umlaufbahnen hat die Ariane-6 unter Beweis gestellt, dass sie erfolgreich Nutzlasten in den Weltraum befördern kann. Die Bodenkontrolle hat für diesen Erstflug jedoch noch weitere Manöver geplant, denn in der nächsten Stunde wird die Oberstufe der Ariane-6 zeigen, dass sie ihr Vinci-Triebwerk mit dem neuen Hilfsantriebssystem erneut zünden kann. Dank dieser Fähigkeit zur erneuten Triebwerkszündung wird die Ariane-6 in der Lage sein, auf ihren künftigen Flügen mehrere Nutzlasten in verschiedene Umlaufbahnen auszusetzen und am Ende ihrer Mission ein Deorbit-Manöver vorzunehmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/YPSatviewafterfairingseparationESAYPSat.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf weitere Nutzlasten auf der Oberstufe durch ESAs YPSat nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA-YPSat)" data-rl_caption="" title="Blick auf weitere Nutzlasten auf der Oberstufe durch ESAs YPSat nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA-YPSat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="146" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/YPSatviewafterfairingseparationESAYPSat26.jpg" alt="Blick auf weitere Nutzlasten auf der Oberstufe durch ESAs YPSat nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA-YPSat)" class="wp-image-142509"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf weitere Nutzlasten auf der Oberstufe durch ESAs YPSat nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA-YPSat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für den weiteren Flugverlauf ist geplant, dass die Raketenoberstufe zwei Kapseln freisetzt, die wieder in die Erdatmosphäre eintreten sollen, bevor auch die Oberstufe selbst beim Wiedereintritt in die Atmosphäre sauber verglühen und somit in der Umlaufbahn keine Raumfahrtrückstände hinterlassen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Ariane-6 soll noch dieses Jahr zum ersten Mal für einen kommerziellen Start mit Arianespace als Startdienstbetreiber eingesetzt werden. „Der Erfolg dieses Erstflugs markiert den Beginn des regulären Einsatzes der Ariane-6, der Europa einen eigenständigen Zugang zum Weltraum sichern wird&#8220;, betonte der Vorstandsvorsitzende von Arianespace, Stéphane Israël. „Das Auftragsbuch der neuen Trägerrakete ist der beste Beweis für die Vielseitigkeit der Ariane‑6, ihre Fähigkeit, ein breites Spektrum an Missionen in verschiedene Umlaufbahnen zu bringen, sowie das Vertrauen, das die Kunden sowohl für ihre institutionellen als auch ihre kommerziellen Missionen in die Ariane-6 setzen. Deshalb blicken wir dem Einsatz unserer neuen Trägerrakete erwartungsvoll entgegen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Pressemitteilung wurde von der Task Force Ariane-6 (ESA, CNES, ArianeGroup und Arianespace) gemeinsam erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Anmerkung der RN-Redaktion:</strong> Die Pressemitteilung gibt den Stand der Dinge vor der ungeplanten Abschaltung eines Hilfstriebwerks (APU) in der Oberstufe und der frühzeitigen Passivierung letzterer wieder.</em></p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20219.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erstflug der Ariane 62 von Kourou </a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jungfernflug mit neuer Rakete und Oberstufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jungfernflug-mit-neuer-rakete-und-oberstufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2013 18:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern wurde vom Kosmodrom Plesezk erstmals eine Trägerrakete des Typs Sojus 2.1w gestartet. Als Oberstufe kam ebenfalls zum ersten Mal eine Wolga zum Einsatz. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, Skyrocket, Wikipedia. Der Start erfolgte gegen 14.30 Uhr MEZ, die Nutzlast bestand aus einem Ballastkörper, an dem seitlich zwei Radarkalibrierungskugeln angebracht waren und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern wurde vom Kosmodrom Plesezk erstmals eine Trägerrakete des Typs Sojus 2.1w gestartet. Als Oberstufe kam ebenfalls zum ersten Mal eine Wolga zum Einsatz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, Skyrocket, Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122013194750_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/><figcaption>
Sojus 2.1w beim Start 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 14.30 Uhr MEZ, die Nutzlast bestand aus einem Ballastkörper, an dem seitlich zwei Radarkalibrierungskugeln angebracht waren und auf dessen Oberseite der Satellit AIST 1 befestigt war. Alle Nutzlasten wurden erfolgreich ausgesetzt bzw. getrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Kalibrierungskugeln als Ziele zur Eichung von russischen Radar-Bahnverfolgungsanlagen auf der Erde dienen, hat AIST 1 einen wissenschaftlich-technischen Hintergrund. Der Satellit wurde an der Luft- und Raumfahrtuniverität Samara weitgehend von Studenten entwickelt und gebaut. Die Messeinrichtungen an Bord sollen das Erdmagnetfeld entlang der Bahn sehr genau vermessen. Außerdem wird mit AIST ein neuer Satellitenbus erprobt. Gleichzeitig sollen Methoden erarbeitet werden, wie man die Mikrogravitation bei einem derartigen Satelliten minimieren kann. Außerdem werden Mirkometeoriteneinschläge erfasst. Die Masse des Satelliten liegt bei lediglich 53 kg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sojus 2.1w (Союз-2.1в, wobei в der dritte Buchstabe des russischen Alphabets ist und &#8222;we&#8220; mit unbetrontem e ausgesprochen wird) ist eine auf der Basis des Zantralblocks der Sojus entwickelte neue Trägerrakete für kleinere Nutzlasten bis 2,8 t. Sie besteht nur aus zwei Stufen, wobei die erste gegenüber der zweiten Stufe des traditionellen Sojus verlängert und im Durchmesser vergrößert ist und ein NK 33 als Triebwerk verwendet. Dieses Einkammertriebwerk stammt von der russischen Rakete N1, die ursprünglich für Mondflüge vorgesehen war. Die zweite Stufe wurde von der Sojus 2.1b (russisch Б) übernommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Oberstufe kam die ebenfalls neu entwickelte Волга (Wolga) zum Einsatz, die ebenfalls für kleinere Nutzlasten geeignet ist, für die eine Fregat überdimensioniert wäre. Laut Roskosmos funktionierten alle Teile der Rakete einwandfrei und die Nutzlasten wurden gegen 16.10 Uhr MEZ auf Bahnen zwischen 600 und 626 km Höhe bei einer Neigung von 82,4 Grad gegen den Erdäquator ausgesetzt. Der Jungfernflug der Rakete war zuvor über Monate hinweg mehrmals verschoben worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10973.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2x SKRL-756 + AIST-2 auf Sojus-2.1w/Wolga (Союз-2.1в/Во́лга) &#8211; Jungfernflug</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Träger Sojus 2.1w</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10963.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wolga-Oberstufe</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/jungfernflug-mit-neuer-rakete-und-oberstufe/" data-wpel-link="internal">Jungfernflug mit neuer Rakete und Oberstufe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue japanische Rakete startet Forschungssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-japanische-rakete-startet-forschungssatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2013 12:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern erlebte die japanische Epsilon-Rakete ihren erfolgreichen Jungfernflug. Als Nutzlast startete sie dabei ein UV-Observatorium zur Untersuchung von Planeten unseres Sonnensystems. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: JAXA. Der Start erfolgte gestern, am 14. September, um Punkt 14.00 Uhr JST (entspricht 7.00 Uhr MESZ) vom Uchinoura Space Center, ehemals Kagoshima Space Center, an der Südspitze [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern erlebte die japanische Epsilon-Rakete ihren erfolgreichen Jungfernflug. Als Nutzlast startete sie dabei ein UV-Observatorium zur Untersuchung von Planeten unseres Sonnensystems.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15092013142441_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15092013142441_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Start der ersten Epsilon mit SPRINT-A / Hisaki an Bord. 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gestern, am 14. September, um Punkt 14.00 Uhr JST (entspricht 7.00 Uhr MESZ) vom Uchinoura Space Center, ehemals Kagoshima Space Center, an der Südspitze der Insel Kyushu. Nach dem Ausbrennen der Erststufe, einem Feststoffbooster der H-IIA-Familie, nach 1:54 min flog die gesamte Rakete bis 2:45 min nach dem Liftoff antriebslos weiter, wobei in dieser Zeit auch die Nutzlastverkleidung abgetrennt wurde, bis es zur Abtrennung der Erst- und zur Zündung der Zweitstufe kam. Solch eine Freiflugphase wiederholte sich auch nach dem Ausbrennen und Abtrennen der Zweitstufe nach 4:24 min, wobei die Freiflugphase mit fast 6 Minuten ungleich länger war. Schließlich wurde nach dem Ausbrennen der Drittstufe noch die so genannte Post Boost Stage (PBS), auch bekannt als Compact Liquid Propulsion Stage (CLPS) gezündet, welche die Umlaufbahn der Nutzlast korrigierte. Nach 61:39 Min wurde sie schließlich ausgesetzt und die Mission konnte aus Sicht der Trägerrakete als erfolgreicher Jungfernflug verbucht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Nutzlast handelt es sich um das <i>Spectroscopic Planet Observatory for Recognition of Interaction of Atmosphäre</i> (SPRINT-A für <i>spektroskopisches Planetenobservatorium für die Erfassung von Atmosphäreninteraktionen</i>), einem kleinen UV-Weltraumteleskop, welches vor allem die Planeten Venus, Mars und Jupiter beobachten soll. Bei Venus und Mars soll vordergründig das Wegtragen ihrer Atmosphären in den interplanetaren Raum und die Interaktion zwischen Sonnenwind und Atmosphäre untersucht werden, während der Schwerpunkt bei Jupiter sein Mond Io ist. Hier soll der Energietransfer im Plasma in seiner Umgebung durch die Beobachtung von Schwefelionen, die bei Vulkanausbrüchen auf Io in den Weltraum geschleudert werden, untersucht werden.  <br>Für diese Aufgaben wurde SPRINT-A, nach dem Start auf den Namen Hisaki getauft, mit einem bildgebenden Spektrometer ausgerüstet, welcher vor allem im kurzwelligen, harten UV-Bereich arbeitet, sowie eine Führungskamera, um die richtige Ausrichtung des Satelliten sicherzustellen. Die wissenschaftliche Nutzlast befindet sich dabei in einem Satellitenbus vom Typ NEXTAR NX-300L, welcher alles bereitstellt, was ein Satellit sonst braucht: zwei ausfaltbare Solarzellenflächen, Kommunikation, Bordcomputer, Lageregelungssystem etc. Im Großen und Ganzen wiegt der gesamte Satellit so aber gerade einmal 350 kg. Dies ist aber typisch für Japans Weltraumprogramm, das früher mit der My-Serie, den Vorgängern der Epsilon, schon seit dem ersten Satelliten im Jahr 1970 auf kleine, relativ billige Forschungssatelliten setzte, um so die Erforschung des Weltraum voranzutreiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Epsilon war der Jungfernflug dieser Trägerrakete sowie der dritte Start einer japanischen Rakete und der 52. Start einer Rakete überhaupt in diesem Jahr. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Websites:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.jaxa.jp/countdown/epsilon/index_e.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA zur Mission</a></li><li><a href="https://global.jaxa.jp/projects/rockets/epsilon/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA zur Epsilion</a></li><li><a href="https://www.isas.jaxa.jp/home/sprint-a/index_en.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA zu SPRINT-A</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4022.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Epsilon mit SPRINT-A</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10361.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Epsilon Träger</a></li></ul>
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		<title>Perfekter VEGA-Jungfernflug &#8230; und nun?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/perfekter-vega-jungfernflug-und-nun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[VERTA]]></category>
		<category><![CDATA[VV01]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Countdown zählte ohne Probleme hinunter bis auf Null, und so hob die europäische Kleinrakete VEGA pünktlich um 11:00 Uhr MEZ ins All ab. Die neun Satelliten wurden alle plangemäß in ihren Orbits ausgesetzt. Doch die Zukunft der VEGA ist vielleicht weniger strahlend. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Arianespace, ESA. Es ist vollbracht. Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Countdown zählte ohne Probleme hinunter bis auf Null, und so hob die europäische Kleinrakete VEGA pünktlich um 11:00 Uhr MEZ ins All ab. Die neun Satelliten wurden alle plangemäß in ihren Orbits ausgesetzt. Doch die Zukunft der VEGA ist vielleicht weniger strahlend.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Arianespace, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022012125816_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Startvideo 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist vollbracht. Ein Jahrzehnt und 710 Millionen Euro nach Entwicklungsbeginn gipfelten heute im Start der neuen VEGA. Zu den letzten einer Reihe von Verzögerungen gehörten Probleme im Wärmehaushalt mit der Triebwerkswärmestrahlung. Diese hätten Satelliten an Bord zu sehr aufgewärmt. Doch heute lief alles nach Plan. Hatte Europa mit seinen letzten Erststarts noch wenig Glück, lief diesmal alles erstaunlich reibungslos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Zündung der ersten Stufe hob die Rakete zügig von der neu konstruierten Startplattform ab. Alle Stufentrennungen verliefen wie erwartet und auch die flüssig angetriebene Oberstufe konnte mehrmals neu gezündet werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die VEGA ist betriebsbereit. Doch es stellt sich die Frage, ob der Träger wirklich so oft gebraucht wird wie ursprünglich angenommen. Die Idee hinter dem Träger war die zunehmende Miniaturisierung der Elektronik und der Irrglaube, dies würde eher zu immer kleineren Satelliten führen. Tatsächlich aber hat selbst die große Ariane-V-Rakete mittlerweile Probleme, noch 2 Satelliten an Bord zu nehmen und muss entgegen ihrer Auslegung hin und wieder Einzelstarts durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Frage, mit der VEGA im Portfolio ist Europa ab sofort nicht mehr abhängig von umgebauten russischen Interkontinentalraketen. Doch ob der Markt in Zukunft wirklich groß genug ist für die geplante Startrate von mehreren Starts im Jahr, wird sich zeigen. SpaceX hat die Entwicklung einer ähnlich großen Rakete, der Falcon 1e, wieder eingestellt und konzentriert sich auf die größere Falcon 9 und versucht diese sogar zur Schwerlastrakete Falcon 9 Heavy auszubauen. Die entsprechende Startanlage wird gerade gebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Freuen dürften sich in jedem Fall die Universitäten und die Wissenschaft. Es ist allgemein bekannt, dass sich Arianespace aufgrund der Kundenwünsche weigert, mit der Ariane V Cubesats in den Orbit zu bringen. Für Technologie-Erprobungssatelliten scheint die VEGA optimal.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fest steht, dass die nächsten 4 Flüge für die VEGA bereits gebucht sind im Rahmen des VERTA-Programmes. Danach gibt es bislang nur einen kommerziellen Auftrag, die beiden Satelliten Sentinel 2 und Sentinel 3 zu starten. Die Starts werden angedacht für 2014-2016. Die Satelliten sollen in eine sonnensynchrone Bahn geschossen werden in 800 km Höhe. Jeder der beiden von Astrium und Thales gebauten Satelliten wiegt 1,2 Tonnen und ist für die optische Erdbeobachtung ausgelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8746.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">VEGA VV-001 mit LARES &amp; CubeSats</a></li></ul>
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		<item>
		<title>VEGA-Jungfernflug auf 9. Februar 2012 verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vega-jungfernflug-auf-9-februar-2012-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:55:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[LARES]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem verschiedene Quellen bereits eine Verschiebung des VEGA-Jungfernflugs auf Ende Januar oder Anfang Februar 2012 gemeldet hatten, gab die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) am 9. Januar 2012 als neues Startdatum den 9. Februar 2012 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Bei ihrem Jungfernflug von Kourou in Französisch-Guayana aus soll die neue vierstufige Rakete den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem verschiedene Quellen bereits eine Verschiebung des VEGA-Jungfernflugs auf Ende Januar oder Anfang Februar 2012 gemeldet hatten, gab die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) am 9. Januar 2012 als neues Startdatum den 9. Februar 2012 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012012195547_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012012195547_small_1.jpg" alt="ESA/J. Huart" width="260"/></a><figcaption>
VEGA im Flug &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/J. Huart)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrem Jungfernflug von Kourou in Französisch-Guayana aus soll die neue vierstufige Rakete den italienischen Forschungssatelliten LARES, sechs sogenannte Cubesats, annähernd würfelförmige Kleinstsatelliten, und den europäischen Universitätssatelliten ALMASat 1 in den Weltraum transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wird der VEGA-Flug VV01 vom überarbeiteten Startkomplex ELA-1, von dem früher Raketen der Typen Ariane 1 und Ariane 3 abhoben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/esa-versuchsraumgleiter-ixv-soll-2014-getestet-werden/" data-wpel-link="internal">ESA-Versuchsraumgleiter IXV soll 2014 getestet werden (17. Dezember 2011)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/kourou-1-vega-startkampagne-hat-begonnen/" data-wpel-link="internal">Kourou: 1. VEGA-Startkampagne hat begonnen (13. November 2011)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zefiro-9a-motor-fuer-esas-vega-rakete-getestet/" data-wpel-link="internal">Zefiro-9a-Motor für ESAs VEGA-Rakete getestet (30. Oktober 2008)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/vega-cubesats-fuer-erstflug-gewaehlt/" data-wpel-link="internal">VEGA &#8211; CubeSats für Erstflug gewählt (07. Juni 2008)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/erster-lebensfunke-des-triebwerks-der-vega-zweitstufe/" data-wpel-link="internal">Erster Lebensfunke des Triebwerks der Vega-Zweitstufe (04. Juli 2006)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/vega/" data-wpel-link="internal">Vega &#8211; Europas Nesthäkchen (24. Dezember 2005)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-vega-rakete-rueckt-naeher/" data-wpel-link="internal">Die Vega Rakete rückt näher (30. Mai 2004)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8746.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">VEGA VV-001 mit LARES &amp; CubeSats</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Falcon 1 Jungfernflug fehlgeschlagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-1-jungfernflug-fehlgeschlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2006 21:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Falcon 1]]></category>
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		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Testflug der privat entwickelten Falcon 1 endete Freitag Nacht in einem Fehlschlag. Während es zunächst nach einem erfolgreichen Start aussah, explodierte die Rakete nach nur etwa einer Minute. Ein Beitrag von David Langkamp und Eric Honstrass. Quelle: SpaceX. Vertont von Julian Schlund. In der vorläufigen Analyse geht SpaceX von einem Treibstoffleck aus. In [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Testflug der privat entwickelten Falcon 1 endete Freitag Nacht in einem Fehlschlag. Während es zunächst nach einem erfolgreichen Start aussah, explodierte die Rakete nach nur etwa einer Minute.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von David Langkamp und Eric Honstrass. Quelle: SpaceX. Vertont von Julian Schlund.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-03-25-12707.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25032006225039_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/><figcaption>
Bereits kurz nach dem Start entstand ein Feuer an der Falcon 1 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der vorläufigen Analyse geht SpaceX von einem Treibstoffleck aus. In einer Stellungnahme meinte der SpaceX-Gründer Elon Musk, dass alle anderen Systeme fehlerfrei funktioniert hätten und bis T+25s die Flugbahn innerhalb des vorgeschrieben Rahmen blieb. SpaceX-Sprecherin Gwynn Shotwell meinte bei einer Konferenz gegenüber Reportern, dass der Flug etwa eine Minute lang treibstoffgetrieben verlief. „Danach wissen wir, dass das Fahrzeug keinen Erfolg hatte,“ sagte sie. „Dies ist ganz klar ein Rückschlag, aber wir befinden uns auf einem langen Weg.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete trug einen Satelliten der Luftwaffenakademie, der Plasma-Phänomene erforschen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX geht davon aus, dass ein weiterer Startversuch innerhalb der nächsten 6 Monate erfolgen könnte. Laut Musk hätte SpaceX durch den Fehlstart keine Kunden verloren. In früheren Stellungnahmen hatte er betont, ein Fehlschlag sei nicht auszuschließen und SpaceX wäre bereit, mehrere Versuche zu unternehmen.           
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Falcon 1</i> ist eine zweistufige, gut 21 Meter lange Rakete, die von Kerosin und flüssigem Sauerstoff angetrieben wird. Die erste Stufe wurde zur Wiederverwendung entwickelt. An einem Fallschirm soll sie zur Erde zurückgleiten, geborgen und wiederverwendet werden. <i>Falcon 1</i> soll Nutzlasten wesentlich kostengünstiger in den Orbit befördern, als es derzeit möglich ist. Auch Erweiterungen und stärkere Versionen der <i>Falcon</i> sind bereits in Planung.Der gestrige Startversuch erfolgte im Pazifik vom Kwajalein Atoll aus. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25032006225039_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="260"/><figcaption>
Die Falcon 1 beim Testfeuern einige Tage vor dem Start 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sehen Sie zu diesem Thema auch die <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.msg28221#msg28221" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Diskussion im Raumcon Forum</a> und die Vorläufige Stellungnahme von <a href="https://www.spacex.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">SpaceX</a>.         
</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-03-25-12707.mp3" length="3121820" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Falcon 1-Start erneut verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-1-start-erneut-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2005 13:24:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der gestrige Startversuch der SpaceX-Trägerrakete Falcon 1 musste auf Grund technischer Schwierigkeiten abgebrochen werden. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none. Weil das Ventil eines Flüssigsauerstoff-Tanks der Startanlage fälschlicherweise geöffnet war, musste der geplante Jungfernflug abgeblasen werden. Das Ventil wurde zwar noch in einer recht dramatischen Aktion von SpaceX-Mitarbeitern manuell geschlossen &#8211; die Insel, auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der gestrige Startversuch der SpaceX-Trägerrakete Falcon 1 musste auf Grund technischer Schwierigkeiten abgebrochen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil das Ventil eines Flüssigsauerstoff-Tanks der Startanlage fälschlicherweise geöffnet war, musste der geplante Jungfernflug abgeblasen werden. Das Ventil wurde zwar noch in einer recht dramatischen Aktion von SpaceX-Mitarbeitern manuell geschlossen &#8211; die Insel, auf der sich die Startanlage befindet, war zu diesem Zeitpunkt bereits evakuiert &#8211; aber zu spät.     Nun muss erst eine neue Ladung Flüssigsauerstoff herangeschafft werden, was nach Aussage von SpaceX-Gründer Elon Musk wahrscheinlich eine Verzögerung bis Mitte Dezember bedeutet.    Bereits am Freitag musste der Start verschoben werden, weil das Militär etwa zur selben Zeit einen Raketentest durchführen wollte.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-start-erneut-verschoben/" data-wpel-link="internal">Falcon 1-Start erneut verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Delta 4-Heavy Test mit Schönheitsfehlern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-delta-4-heavy-test-mit-schoenheitsfehlern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2004 22:08:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29532</guid>

					<description><![CDATA[<p>Letzten Dienstag startete erstmals eine Delta&#160;4-Heavy-Rakete zu einer Testmission. Obwohl alle Hauptziele erreicht wurden, verlief der Test der größten Nutzlastrakete nicht fehlerfrei. Ein Beitrag von andreastramposch. Quelle: SpaceflightNow. Bestückt mit dem 6,5 Tonnen schweren Satellitendummy DemoSat und zwei kleinen Nanosat-Satelliten, hob die schwere Delta 4-Rakete am 21.12. um 16:50 Uhr Ortszeit von der Startrampe 37B der Air Force [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-delta-4-heavy-test-mit-schoenheitsfehlern/" data-wpel-link="internal">Erfolgreicher Delta 4-Heavy Test mit Schönheitsfehlern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Letzten Dienstag startete erstmals eine <i>Delta&nbsp;4-Heavy</i>-Rakete zu einer Testmission. Obwohl alle Hauptziele erreicht wurden, verlief der Test der größten Nutzlastrakete nicht fehlerfrei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von andreastramposch. Quelle: SpaceflightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bestückt mit dem 6,5 Tonnen schweren Satellitendummy <i>DemoSat</i> und zwei kleinen <i>Nanosat</i>-Satelliten, hob die schwere <i>Delta 4</i>-Rakete am 21.12. um 16:50 Uhr Ortszeit von der Startrampe 37B der <i>Air Force Station</i> in Cape Canaveral, Florida, ab. Die <i>Air Force</i> setzte diese Testmission als Generalprobe für die im nächsten Jahr geplanten staatlich finanzierten Missionen fest. Das <i>Evolved Expandable Launch Vehicle (EELV)</i>-Programm bietet die größte Nutzlastkapazität, die momentan verfügbar ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122004230823_small_1.jpg" alt="None" width="398" height="273"/><figcaption> Start der <em> <i>Delta</i> IV Heavy</em> von der Startrampe 37B von Cape Canaveral, Florida. <br> (Quelle: Air Force) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zufriedenheit aller Beteiligten wurden bei diesem Testflug alle Hauptziele erfolgreich absolviert. Zu denen zählten der Flug der drei Booster, die erfolgreiche Trennung der zwei äußeren Booster vom Hauptbooster sowie der erfolgreiche Flug der neuen Oberstufe, die eine dreifache Triebwerkszündung vorsah.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl alle Hauptziele erreicht werden konnten ist der Erfolg von einem Schönheitsfehler überschattet. Während der Steigphase schien es so, als seien die zwei äußeren Booster bereits ausgebrannt und trennten sich wenige Sekunden später. Der Hauptbooster der ersten Stufe schien ebenfalls 90 Sekunden später vorzeitig ausgebrannt zu sein und trennte sich von der Oberstufe. Die Oberstufe zündete nun zum ersten Mal die Triebwerke um den geplanten Orbit in einer Höhe von 180 bis 220 Kilometer zu erreichen, wo die kleinen <i>NanoSats</i> für eine zweitägige experimentelle Mission ausgesetzt werden sollten. Die geplante siebenminütige Zündung musste aber aufgrund der verfrühten Abschaltung der Booster durch eine längere Brenndauer kompensiert werden. Die genaue Brenndauer der Oberstufe konnte nicht festgestellt werden, da die Live-Telemetrie-Übertragung von der Rakete nach Cape Canaveral durch die Übergabe von zwischengeschalteten Bodenstation verzögert wurde. Als die nächste Bodenstation ein Signal der Rakete erhielt, war die Zündung der Triebwerke aufgrund des verbrauchten Treibstoffes bereits beendet. Aufgrund der frühzeitigen Abschaltung der Booster erreichte die Oberstufe nicht die geplante Höhe und die <i>NanoSats</i> wurden in einem zu niedrigen Orbit ausgesetzt um die Mission erfolgreich absolvieren zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe zündete dann zum zweiten Mal um einen geostationären Orbit zu erreichen. Als die Oberstufe dann nach einem fünf-Stunden-Flug den höchsten Punkt erreichte zündeten zum letzten Mal die Triebwerke um in einen kreisförmigen Orbit überzugehen. Aber die Treibstoffversorgung litt noch immer unter der vorzeitigen Abschaltung der ersten Stufe und statt einer dreiminütigen Zündung schaltete sich bereits nach einer Minute das Triebwerk ab. Statt dem geplanten kreisförmigen Orbit befand sich die Oberstufe nun in einem elliptischen Orbit. Die Testnutzlast <i>DemoSat</i> wurde dennoch erfolgreich ausgesetzt. &#8222;Die nächsten zwei Monate werden sich die Wissenschaftler durch die Berge der aufgezeichneten Daten durcharbeiten um sich auf den nächsten Start vorbereiten zu können. Die Hauptaufgabe der Datenauswertung wird es dabei sein, den Grund der frühzeitigen Abschaltung der ersten Stufe festzustellen. Ansonsten sind alle zufrieden, dass alle Hauptziele erreicht wurden&#8220;, sagte der Pressesprecher des <i>Air Force Space and Missle System Center</i>.
<br>
Ein weiterer Testflug ist von der <i>Air Force</i> nicht geplant. Der erste operationelle Flug ist für August 2005 angesetzt. In dieser Mission soll das <i>Defense Support Program</i> ausgeführt werden, dass feindliche Raketenstarts und nukleare Waffendepots vom Weltraum aus entdecken soll.</p>
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		<title>Erfolgreicher Test der neuen Sojus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2004 22:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jungfernflug einer Sojus 2-1a Rakete startete am Montag, den 8. November 2004 um 19:30 vom Kosmodrom Plesetsk in Nordrussland. Starsem, Arianespace und ihre russischen Partner gaben bekannt, dass die Mission erfolgreich verlaufen sei. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA. Der Start bedeutet einen großen Schritt vorwärts im so genannten Evolutionsprogramm der Sojus. Die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Jungfernflug einer <i>Sojus 2-1a</i> Rakete startete am Montag, den 8. November 2004 um 19:30 vom Kosmodrom Plesetsk in Nordrussland. Starsem, Arianespace und ihre russischen Partner gaben bekannt, dass die Mission erfolgreich verlaufen sei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ingo Froeschmann</a>. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1stSoyuz21aesa600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1stSoyuz21aesa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die erste Sojus 2-1a Rakete. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start bedeutet einen großen Schritt vorwärts im so genannten Evolutionsprogramm der Sojus. Die modernisierte Version wurde mit einem digitalen Kontrollsystem für zusätzliche Flexibilität während einer Mission ausgestattet, das auch eine größere Nutzlastverkleidung zulässt.   <br> Der nächste Schritt wird die Einführung der <i>Sojus 2-1b</i> sein. Diese Startrakete wird eine mächtigere dritte Stufe bekommen um die Gesamtschubkraft zu erhöhen und damit höhere Nutzlasten zu ermöglichen. Der Jungfernflug der <i>Sojus 2-1b</i> ist gegenwärtig für Mitte 2006 von Baikonur aus geplant.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Versionen der <i>Sojus</i> werden weiter angepasst, um die Nutzung durch Arianespace vom Europäischen Weltraumbahnhof in Französisch Guayana zu ermöglichen. Koordiniert wird die Zusammenarbeit durch das <i>Sojus at CSG</i> (CSG steht für &#8222;Centre Spatial Guayana&#8220;) Programm der ESA, das auch die Entwicklung einer Startrampe auf dem Territorium von Sinnamary (etwa 50 Kilometer von Kourou) und die Beteiligung an der Entwicklung der <i>Sojus 2-1b</i> umfasst.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Sojus at CSG</i> Programm hat eine Schlüsselfunktion beim Aufbau der strategischen Zusammenarbeit zwischen ESA und Russischer Raumfahrtbehörde, das unter den Rahmenvertrag zwischen Russischer Föderation und ESA fällt. Der Rahmenvertrag über „Zusammenarbeit und Partnerschaft bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums zur friedlichen Nutzung“ wurde am 11. Februar 2003 in Paris unterzeichnet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung der ESA, das CSG für der Nutzung durch die <i>Sojus</i> zu öffnen, ist sicher auch eine strategische Entscheidung gewesen. Damit wäre Europa dann in der Lage, von Kourou aus sämtliche Nutzlastengrößen in den Weltraum zu transportieren. <i>Vega</i> übernähme die kleinen Lasten, <i>Sojus</i> die Mittelklasse, und Ariane die größten Nutzlasten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Flug einer <i>Sojus</i> Rakete von Guayana ist für das Jahr 2007 geplant.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Manager des <i>Sojus at CSG</i>Programms, Jean-Pierre Haignere, zeigte sich begeistert: „Wir teilen die Begeisterung von Starsem, Arianespace und der russischen Partner über den geglückten Start der <i>Sojus 2-1a</i>, und wir werden weiterarbeiten um zu Ende zu führen was wir angefangen haben, nämlich die <i>Sojus</i> Rakete so schnell wie möglich vom Europäischen Weltraumbahnhof starten zu lassen, um unsere Startkapazitäten zu verbessern.“</p>
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