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	<title>Kosmos &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Kosmos &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>AstroGeo Podcast: Aus und vorbei &#8211; das Ende des Universums</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-aus-und-vorbei-das-universum-und-sein-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 08:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie endet das Universum? Big Crunch, Big Rip oder Big Freeze – Franzi erklärt, welches Schicksal uns erwartet und welche Rolle die rätselhafte Dunkle Energie dabei spielt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zumindest darüber sind sich Forschende mehr oder weniger einig: Unser Universum gibt es nicht schon seit ewigen Zeiten – sondern es hat vor rund 13,8 Milliarden Jahren mit dem Urknall begonnen. Seitdem dehnt sich das Universum aus, es wird immer größer und kühlt sich immer weiter ab. Aber wie geht die Geschichte des Universums eigentlich weiter, und vor allem: Wie hört diese Geschichte auf? Wenn das Universum einen Anfang hat, sollte es dann nicht auch ein Ende geben?</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine rötlich leuchtende, ovale Galaxie vor einem schwarzen Hintergrund mit wenigen Sternen." data-rl_caption="" title="Eine rötlich leuchtende, ovale Galaxie vor einem schwarzen Hintergrund mit wenigen Sternen." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="462" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn-1.jpg" alt="Eine rötlich leuchtende, ovale Galaxie vor einem schwarzen Hintergrund mit wenigen Sternen." class="wp-image-149238" style="width:402px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn-1.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn-1-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Es ist nicht bekannt, wie unser Universum enden wird. Das hier ist ein kleiner Vorgeschmack: Das Bild zeigt die Galaxie NGC 1316. Sie ist eine elliptische Galaxie – manchmal werden solche Galaxien auch als „rot und tot“ bezeichnet. Elliptische Galaxien haben ihre spannendsten Zeiten bereits hinter sich, es entstehen nur noch wenige bis gar keine Sterne und alle massereichen Sterne sind längst explodiert. Übrig bleiben überwiegend kleine, rötliche Sterne – und die werden noch Milliarden von Jahren vor sich hinleuchten, bis auch sie eines Tages erlöschen. (Quelle: ESO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur allseitigen Beruhigung sei geschrieben, dass jegliche Enden des Universums in so unvorstellbar weiter Zukunft liegen, dass sie keinerlei Auswirkungen auf das Leben auf der Erde haben. Wir Menschen sind davon nicht betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Analog zum Begriff des Urknalls, auf Englisch „Big Bang“, werden vor allem drei verschiedene potenzielle Schicksale für unser Universum diskutiert: Da wäre der „Big Crunch“, bei dem das Universum in einer Art kosmischer Symmetrie am Ende wieder in sich zusammenstürzt – eine Art umgekehrter Urknall. Bei einem „Big Rip“ hingegen würde das genaue Gegenteil eintreten und das Universum würde sich so schnell ausdehnen, dass es letztendlich zerreißt – seinen gesamten Inhalt eingeschlossen. Der „Big Freeze“ hingegen bezeichnet den Kältetod des Universums: Im expandierenden Universum würden einfach nach und nach die Lichter ausgehen, Galaxien wären in so weiter Ferne, dass jede Sterneninsel für sich allein durchs All driftet und das Universum würde immer größer, kälter und leerer werden. Bis irgendwann gar nichts mehr passiert – und auch nie wieder passieren wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi vom ultimativen Schicksal unseres Universums, was mit ihm am Ende der Zeit passiert – und was die mysteriöse Dunkle Energie damit zu tun hat, die derzeit dafür sorgt, dass sich das Universum beschleunigt ausdehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


<p><iframe title="AstroGeo Podcast: Aus und vorbei - das Universum und sein Ende" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F3925" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg581244#msg581244" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dunkle Energie</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=449.msg581246#msg581246" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Expansion des Universums</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Stringtheoretiker Edward Witten erhält Hamburger Preis für Theoretische Physik</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stringtheoretiker-edward-witten-erhaelt-hamburger-preis-fuer-theoretische-physik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 16:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Stringtheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>US-Forscher prägt unser Verständnis von Raum, Zeit und Struktur des Kosmos. Eine Pressemitteilung der Joachim Herz Stiftung. Quelle: Joachim Herz Stiftung 3. Juli 2023. Hamburg, 03.07.2023. Der US-amerikanische Physiker Edward Witten wird mit dem Hamburger Preis für Theoretische Physik 2023 ausgezeichnet. Der emeritierte Professor am Institute for Advanced Study in Princeton/USA wird für seine wegweisenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">US-Forscher prägt unser Verständnis von Raum, Zeit und Struktur des Kosmos. Eine Pressemitteilung der Joachim Herz Stiftung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Joachim Herz Stiftung 3. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EdwardWittenOFCLLC2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Edward Witten erhält den Hamburger Preis für Theoretische Physik 2023. (Bild: OFC LLC)" data-rl_caption="" title="Edward Witten erhält den Hamburger Preis für Theoretische Physik 2023. (Bild: OFC LLC)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EdwardWittenOFCLLC26.jpg" alt="Edward Witten erhält den Hamburger Preis für Theoretische Physik 2023. (Bild: OFC LLC)" class="wp-image-128690"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Edward Witten erhält den Hamburger Preis für Theoretische Physik 2023. (Bild: OFC LLC)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hamburg, 03.07.2023. Der US-amerikanische Physiker Edward Witten wird mit dem Hamburger Preis für Theoretische Physik 2023 ausgezeichnet. Der emeritierte Professor am Institute for Advanced Study in Princeton/USA wird für seine wegweisenden Beiträge zu einer vereinheitlichten mathematischen Beschreibung fundamentaler Naturkräfte geehrt. Mit seiner herausragenden Forschung zur String- und Quantentheorie hat Edward Witten das Verständnis von Raum, Zeit, Materie und Struktur des Kosmos nachhaltig beeinflusst. Die Impulse seiner Arbeiten reichen weit in andere Fachgebiete, insbesondere die Mathematik, hinein.<br>Der Hamburger Preis für Theoretische Physik ist einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise für Physik in Deutschland und wird von der Joachim Herz Stiftung gemeinsam mit dem Wolfgang Pauli Centre des DESY und der Universität Hamburg, dem Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY sowie den beiden Exzellenzclustern „CUI: Advanced Imaging of Matter“ und „Quantum Universe“ an der Universität Hamburg verliehen. Die Preisverleihung findet am 8. November 2023 in Hamburg statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Edward Witten zählt zu den renommiertesten und am häufigsten zitierten theoretischen Physiker:innen unserer Zeit. Seit Jahrzehnten gibt er wichtige Impulse für die Entwicklung einer großen vereinheitlichten Theorie der Physik, die alle Kräfte und Bausteine des Universums beschreibt. Als aussichtsreicher Kandidat dafür gilt seit den 1970er Jahren die Stringtheorie, weil sie eine Brücke zwischen zwei etablierten Grundpfeilern der Physik baut: Die Quantentheorie, die das Zusammenspiel subatomarer Partikel bestimmt, sowie Albert Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, die Gravitation als Folge der Krümmung des Raumes beschreibt und die Entwicklung von Sternen, Galaxien und Schwarzen Löchern vorhersagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brückenschlag zwischen zwei Grundpfeilern der Physik</strong><br>Der Stringtheorie zufolge lassen sich Quanten- und Gravitationstheorie unter dem Dach eines neuen mathematischen Formalismus vereinigen. Dabei werden Elementarteilchen als winzige linienförmige Objekte betrachtet, die Strings. Quarks, Elektronen und alle anderen bekannten Elementarteilchen sind demzufolge nichts anderes als verschiedene Schwingungsmuster desselben Urteilchens. In den 1980er Jahren kristallisierte sich unter maßgeblicher Mitwirkung Edward Wittens heraus, dass sich durch diesen Paradigmenwechsel alle vier fundamentalen Naturkräfte – Gravitation, Elektromagnetismus, schwache Wechselwirkung, starke Kernkraft – durch eine vereinheitlichte quantenmechanische Feldtheorie beschreiben lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Rätsel blieb jedoch, dass zu diesem Zeitpunkt fünf mögliche Versionen der Stringtheorie bekannt waren. Wenn eine davon unser Universum beschreibt, wer lebt dann in den anderen vier Welten? Ausgehend von den Arbeiten zahlreicher Kolleginnen und Kollegen präsentierte Witten 1995 auf einer Konferenz in Kalifornien eine Lösung für dieses Problem: Wenn man quantenmechanische Effekte vollständig berücksichtigt, schmelzen die Unterschiede zwischen den fünf Stringtheorien dahin. Sie alle entpuppen sich als Grenzfälle einer grundlegenderen Theorie, genannt M-Theorie. Sie besagt, dass die Strings Erscheinungsformen schwingender Membranen sind und gilt als Kandidat für die große Vereinheitlichung der Naturgesetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit Edward Witten zeichnen wir in diesem Jahr einen Wissenschaftler aus, dessen Arbeiten wegweisend für die Entwicklung der Stringtheorie und der Quantenfeldtheorie waren und auch weit darüber hinaus wichtige Impulse gaben. Diese Leistung und sein Wirken an der Schnittstelle zwischen Physik und Mathematik möchten wir mit dem Hamburger Preis für Theoretische Physik würdigen“, so Sabine Kunst, Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Impulse für Spitzenforschung in Hamburg</strong><br>Der Hamburger Preis für Theoretische Physik wird seit 2010 an international renommierte Forscher:innen vergeben. Er ist einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise für Physik in Deutschland. Das Preisgeld beträgt 137.036 Euro, eine Anspielung auf die Sommerfeldsche Feinstrukturkonstante, die in der Theoretischen Physik eine wichtige Rolle spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Physikpreis für Edward Witten ist mit einem Forschungsaufenthalt in Hamburg verbunden. „Edward Wittens bahnbrechende Arbeiten knüpfen eng an die Science City Hamburg Bahrenfeld an, zum Beispiel durch die Forschungsschwerpunkte im Exzellenzcluster „Quantum Universe“ und insbesondere auch am Hamburger Zentrum für Mathematische Physik, das DESY und Universität Hamburg seit 2004 gemeinsam aufgebaut haben. Wir blicken dem Austausch mit dieser Koryphäe daher mit großer Spannung und Vorfreude entgegen“, äußert sich Volker Schomerus, Leitender Wissenschaftler bei DESY und Sprecher des Wolfgang Pauli Centres.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herausragende Leistungen an der Schnittstelle zwischen Physik und Mathematik</strong><br>Im Lauf seiner Karriere hat sich Edward Witten nicht nur als führender Stringtheoretiker einen Namen gemacht. Auch in anderen Bereichen der mathematischen Physik gab er wichtige Impulse, von der Quantentheorie bis zur Physik der kondensierten Materie, teilweise mit Anwendungen in der Gravitationstheorie und Astronomie. Seine Arbeiten zur topologischen Quantenfeldtheorie beispielsweise eröffneten Mathematiker:innen Ende der 1980er Jahre neue Horizonte beim Verständnis der geometrischen Strukturen und Gesetzmäßigkeiten von Knoten. Edward Wittens außergewöhnliche Fähigkeit, abstrakte Konzepte wie Richard Feynmans berühmte Pfadintegrale aus der Physik auf die Mathematik zu übertragen, macht ihn zu einer herausragenden Figur an der Schnittstelle beider Disziplinen. Edward Witten wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. erhielt er 1990 als erster Physiker überhaupt die Fields-Medaille. Sie gilt als höchste Auszeichnung für Mathematiker.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Edward Witten</strong><br>Edward Witten wurde 1951 in Baltimore/Maryland geboren. Nach einem Bachelor-Abschluss an der Brandeis University in Massachusetts studierte er Angewandte Mathematik und Physik an der Princeton University/New Jersey. Der Betreuer für seine Promotion über Quanteneichtheorien war David Gross, der für seinen Beitrag zur Theorie der starken Wechselwirkung 2004 den Nobelpreis für Physik erhielt. Nach einer Postdoc-Position an der Harvard University wurde Edward Witten 1980 Professor an der Princeton University und 1987 Professor für Mathematische Physik am Institute for Advanced Study in Princeton.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19511.msg551443#msg551443" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ehrungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Auf Entdeckungstour durch den Kosmos</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auf-entdeckungstour-durch-den-kosmos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 9. Mai 2023 startet die MS Wissenschaft ihre diesjährige Tour. Von Berlin aus fährt das Ausstellungsschiff durch Deutschland und Österreich und steuert mehr als 30 kleinere und größere Städte an. An Bord dreht sich diesmal alles ums Universum – und unseren Platz im Kosmos. Der Eintritt ist frei…Eine Pressemitteilung von Wissenschaft im Dialog (WiD). [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 9. Mai 2023 startet die MS Wissenschaft ihre diesjährige Tour. Von Berlin aus fährt das Ausstellungsschiff durch Deutschland und Österreich und steuert mehr als 30 kleinere und größere Städte an. An Bord dreht sich diesmal alles ums Universum – und unseren Platz im Kosmos. Der Eintritt ist frei…<br>Eine Pressemitteilung von Wissenschaft im Dialog (WiD).</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Wissenschaft im Dialog (WiD) vom 04. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MS_Wissenschaft_Tour2023.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="249" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MS_Wissenschaft_Tour2023_350x249.jpg" alt="" class="wp-image-125016" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MS_Wissenschaft_Tour2023_350x249.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MS_Wissenschaft_Tour2023_350x249-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rund fünf Monate dauert die Reise der MS Wissenschaft im Wissenschaftsjahr 2023 &#8211; Unser Universum. Ab 9. Mai bis 27. September ist das Ausstellungsschiff in Deutschland und anschließend in Österreich unterwegs. Credit: Wissenschaft im Dialog (WiD)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Erde über benachbarte Exoplaneten bis hin zum Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße: Im Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum nimmt das Ausstellungsschiff seine Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch unsere Galaxie – und darüber hinaus. An rund 30 interaktiven Exponaten lässt sich das Universum spielerisch entdecken. So können Interessierte virtuell zu unserem benachbarten Sonnensystem Alpha Centauri fliegen oder auf fernen Monden nach außerirdischem Leben suchen. Außerdem erfahren sie, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Teleskopen weit ins All schauen und beispielsweise Sternenexplosionen untersuchen. Andere Exponate richten den Blick auf die Erde und befassen sich etwa mit Satelliten, die Veränderungen durch den Klimawandel auf unserem Planeten beobachten. Auch kulturelle und historische Unterschiede in den Vorstellungen der Menschen vom Universum sind Thema der Ausstellung. Darüber hinaus lernen Ausstellungsgäste, wie sie selbst zur Forschung beitragen können, etwa indem sie Sternenstaub vor der eigenen Haustüre suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Exponate zeigen, wie sich unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen von der Astrophysik bis zur Kunstgeschichte mit dem Weltraum beschäftigen. So weckt die Ausstellung nicht nur Begeisterung für das Universum, sondern illustriert auch, wie vielfältig seine Erforschung ist und welche Erkenntnisse eine Bedeutung für unseren Alltag haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Tour 2023</strong><br>Von Berlin aus fährt das Schiff nach Brandenburg und Sachsen-Anhalt, und von dort weiter Richtung Schleswig-Holstein und Hamburg. Anschließend geht es für die MS Wissenschaft über Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg weiter nach Hessen. Im September erreicht das Ausstellungsschiff Bayern. Dort endet in Nürnberg die diesjährige Deutschlandtour und die MS Wissenschaft fährt weiter Richtung Österreich, wo sie in Krems, Tulln und Wien Halt macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MS Wissenschaft tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern. Die Ausstellung wird für Besucherinnen und Besucher ab zwölf Jahren empfohlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Stationen der Tour auf einen Blick:</strong> <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/besuch/tour/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ms-wissenschaft.de/besuch/tour-2023/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Öffnungszeiten:</strong><br>Täglich 10 – 19 Uhr (für Schulklassen ab 9 Uhr).<br>Informationen zu Abweichungen in einzelnen Städten auf der Website <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/besuch/tour/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ms-wissenschaft.de/besuch/tour-2023/.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen zur Ausstellung:</strong> <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ms-wissenschaft.de</a><br><strong>Informationen zum Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum:</strong> <a href="https://www.wissenschaftsjahr.de/2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">wissenschaftsjahr.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg547370#msg547370" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MPS Vortragsreihe: Kosmisches Urgestein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mps-vortragsreihe-kosmisches-urgestein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 18:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Januar bis April 2023 widmet sich die aktuelle öffentliche Vortragsreihe am MPS den kleinen Körpern des Sonnensystems.&#160;Eine Information des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 23. Dezember 2022. 23. Dezember 2022 &#8211; Kosmische Brocken wie winzige Staubkörner, faustgroße Meteoriten sowie Kometen und Asteroiden gelten als Zeitzeugen der Entstehung unseres Sonnensystems. Bei den Bemühungen, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Von Januar bis April 2023 widmet sich die aktuelle öffentliche Vortragsreihe am MPS den kleinen Körpern des Sonnensystems.&nbsp;Eine Information des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 23. Dezember 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">23. Dezember 2022 &#8211; Kosmische Brocken wie winzige Staubkörner, faustgroße Meteoriten sowie Kometen und Asteroiden gelten als Zeitzeugen der Entstehung unseres Sonnensystems. Bei den Bemühungen, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken, haben Forscherinnen und Forscher in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht: Mit Hilfe bodengebundener Teleskope haben sie verblüffende Exemplare dieser so genannten kleinen Körper entdeckt; unbemannte Raumsonden haben Kometen und Asteroiden aus der Nähe untersucht und sogar Materialproben zurück zur Erde gebracht; und aufwändige Laboruntersuchungen offenbaren immer präzisere Informationen über ihre Zusammensetzung. Diesen Entwicklungen geht die aktuelle öffentliche Vortragsreihe am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen nach. Von Mitte Januar 2023 bis April 2023 berichten sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ihren Forschungsergebnissen und -projekten. Der Eintritt ist kostenlos.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/urgesteinq1in2023mps.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: MPS)" data-rl_caption="" title="(Grafik: MPS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/urgesteinq1in2023mps600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: MPS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt am <strong>Donnerstag, 19. Januar 2023</strong>, macht Prof. Dr. Thorsten Kleine, der seit etwa einem Jahr die Abteilung für Planetenwissenschaften des MPS leitet. Es ist sein erster öffentlicher Vortrag in Göttingen, der sich an ein breites Publikum richtet. Unter dem Titel „<strong>Die Erde oder: Wie entsteht ein lebensfreundlicher Planet?</strong>“ präsentiert der Meteoritenforscher und Kosmochemiker den aktuellen Kenntnisstand zur Entstehung und Entwicklung unseres Heimatplaneten. Er erklärt unter anderem, woher das ursprüngliche Baumaterial der Erde stammt, wann und wie es sich zusammenballte und wie das Wasser auf die Erde kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Folgenden widmen sich gleich zwei Vorträge den Kometen. Einen Blick auf Kometenmissionen im Weltraum wirft am <strong>Donnerstag, 2. Februar 2023</strong>, Dr. Carsten Güttler vom MPS. In seinem Vortrag „<strong>Kometenforschung im All: Von Rosetta bis Comet Interceptor</strong>“ spannt er einen Bogen von der ESA-Mission Rosetta, die von 2014 bis 2016 den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko begleitete und zu der das MPS maßgeblich beigetragen hat, bis zur Mission Comet Interceptor. Die gleichnamige ESA-Raumsonde soll 2029 ins All starten, dort zunächst ausharren und dann, sobald sich die Gelegenheit ergibt, einen Kometen vom äußersten Rand des Sonnensystems abfangen. „<strong>Sind Kometen ein Schlüssel zum frühen Sonnensystem?</strong>“ fragt am <strong>2. März 2023</strong> Prof. Dr. Jürgen Blum von der TU Braunschweig. In seinem Vortrag fasst er zusammen, was Kometen über die Entstehung und die Entwicklung des Sonnensystems verraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ungewöhnlichen kosmischen Brocken beschäftigen sich die <strong>Vorträge am 16. Februar 2023 und am 16. März 2023</strong>. Im Februar ist Prof. Dr. Jessica Agarwal von der TU Braunschweig zu Gast. Die Wissenschaftlerin stellt <strong>kleine Körper vor, die sich nicht den gängigen Kategorien „Komet“ oder „Asteroid“ zuordnen lassen</strong>. Die so genannten aktiven Asteroiden finden sich zwar im Asteroidengürtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter, schmücken sich jedoch mit ausgeprägten, kometenartigen Schweifen. Im März wendet sich die Vortragsreihe einem Besucher von außerhalb des Sonnensystems zu. Vor fünf Jahren flog Oumuamua, das erste bekannte interstellare Objekt, nah an der Sonne vorbei – und verblüffte nicht nur durch seine ausgesprochen längliche Form. Von diesen und anderen Überraschungen erzählt in ihrem Vortrag Prof. Dr. Susanne Pfalzner vom Forschungszentrum Jülich, die an der Auswertung der Beobachtungsdaten des weitgereisten Körpers beteiligt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den allerkleinsten Brocken im All wendet sich der letzte Vortrag in der Reihe zu. Unter dem Titel „<strong>Staubteilchen – Boten ferner Himmelskörper</strong>“ führt PD Dr. Harald Krüger vom MPS am <strong>Donnerstag, 27. April 2023</strong>, in die Erforschung kosmischen Staubs ein. Er berichtet, wie Raumsonden Staubteilchen in situ untersuchen, welche Weltraummissionen anstehen und was Staub über das Sonnensystem verrät.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorträge finden im Auditorium des MPS statt und beginnen jeweils um 19 Uhr. Sie sind als hybride Veranstaltungen geplant: Interessierte sind vor Ort herzlich willkommen, können die Vorträge jedoch auch von Zuhause per zoom-Webinar verfolgen. Genauere Informationen zur Teilnahme an den zoom-Webinaren veröffentlichen wir rechtzeitig im Internet unter <a href="https://www.mps.mpg.de/kosmisches-urgestein" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.mps.mpg.de/kosmisches-urgestein</a>. Der Eintritt für die Vorträge ist kostenlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg541948#msg541948" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Ursprünge &#8211; Öffentliche Ringvorlesung Uni Göttingen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/urspruenge-oeffentliche-ringvorlesung-uni-goettingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 06:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Ursprung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen im Wintersemester beginnt am 27. Oktober 2020. Eine Presseinformation der Universität Göttingen. Quelle: Universität Göttingen. „Ursprünge“ lautet der Titel der öffentlichen Ringvorlesung im Wintersemester 2020/2021 an der Universität Göttingen. Sowohl natur- als auch geisteswissenschaftliche Disziplinen widmen sich der Erforschung von Aspekten, denen der Ursprungsbegriff zugrunde liegt. Entsprechend schaut die Ringvorlesung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen im Wintersemester beginnt am 27. Oktober 2020. Eine Presseinformation der Universität Göttingen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Göttingen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/unigoe23102020.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: Universität Göttingen)" data-rl_caption="" title="(Bild: Universität Göttingen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/unigoe2310202026.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: Universität Göttingen)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Ursprünge“ lautet der Titel der öffentlichen Ringvorlesung im Wintersemester 2020/2021 an der Universität Göttingen. Sowohl natur- als auch geisteswissenschaftliche Disziplinen widmen sich der Erforschung von Aspekten, denen der Ursprungsbegriff zugrunde liegt. Entsprechend schaut die Ringvorlesung aus verschiedenen fachlichen Perspektiven auf das Thema: mit Vorträgen über den Ursprung des Kosmos und des Sonnensystems sowie des Lebens auf der Erde ebenso wie über die Ursprünge von Kultur, Religion, Schöpfung und Nationen. Die Vorträge finden dienstags um 18.15 Uhr online als Live-Stream statt; wenn es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, kann eine begrenzte Anzahl an Interessierten in der Aula am Wilhelmsplatz teilnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt macht am Dienstag, 27. Oktober 2020, der Astrophysiker, Naturphilosoph und Moderator Prof. Dr. Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein ausschließlich als Live-Stream ausgestrahlter Vortrag trägt den Titel „Der Ursprung des Kosmos“. Eine Woche später am 3. November spricht Prof. Dr. Ulrich Christensen vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen über „Unsere Heimat im Kosmos – Die Entstehung des Sonnensystems“. Weitere Themen sind die Geschichte des Mondes, geochemische Prozesse auf der frühen Erde, die Evolution der Tiere, die Entstehung von „Hochkultur“ sowie der Ursprung des Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reihe findet erneut in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen statt. Das gesamte Programm und aktuelle Informationen zum Format der jeweiligen Vorträge sind online unter <a href="https://www.uni-goettingen.de/de/613408.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.uni-goettingen.de/ringvorlesung</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veranstaltung verpasst?</strong><br>Die Aufzeichnungen der Vorträge werden jeweils am darauf folgenden Mittwoch um 12 Uhr im StadtRadio Göttingen (107,1 MHz) ausgestrahlt. Anschließend sind sie langfristig als Video-Mitschnitt auf YouTube aufrufbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Russland: Frühwarnsatellit EKS 3 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-fruehwarnsatellit-eks-3-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 15:41:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Frühwarnsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[VKO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 26. September 2019 brachte eine Rakete des Typs Sojus-2.1b mit Fregat-M-Oberstufe von Plessezk im Norden Russlands aus einen neuen russischen Frühwarnsatelliten ins All. Der Satellit erhielt die Tarnbezeichnung Kosmos 2.541. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, RIA Novosti, Roskosmos, Russisches Verteidigungsministerium, TASS. EKS steht für Edinaya Kosmicheskaya Sistema bzw. Единой космической [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Morgen des 26. September 2019 brachte eine Rakete des Typs Sojus-2.1b mit Fregat-M-Oberstufe von Plessezk im Norden Russlands aus einen neuen russischen Frühwarnsatelliten ins All. Der Satellit erhielt die Tarnbezeichnung Kosmos 2.541.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, RIA Novosti, Roskosmos, Russisches Verteidigungsministerium, TASS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092019174120_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092019174120_small_1.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-2.1b-Start am 26. September 2019 
<br>
(Bilder: Russisches Verteidigungsministerium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">EKS steht für Edinaya Kosmicheskaya Sistema bzw. Единой космической системы, die dreiachsstabilisierten Satelliten für das System sollen Erzeugnisse von Energija sein, die mit einer Beobachtungsnutzlast vom Zentralen Institut für Wissenschaft und Forschung Kometa (TsNII Kometa) ausgestattet sind und der Erkennung von anfliegenden Raketen dienen. Die Satelliten mit dem Erzeugniscode 14F142 (14Ф142) dürften darüber hinaus auch eine gesicherte Notfallkommunikation im Falle eines Atomkriegs ermöglichen. Das EKS ist Ersatz für ein altes russisches Frühwarnsatellitensystem mit Raumfahrzeugen der Typen US-KS und US-KMO, dessen letzter Satellit im Jahre 2014 außer Betrieb ging. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EKS 1 alias Kosmos 2.510 (NORAD 41.032, COSPAR 2015-066A) zieht seit dem 17. November 2015 um die Erde. EKS 2 alias Kosmos 2.518 (NORAD 42.719, COSPAR 2017-027A) befindet sich seit dem 25. Mai 2017 im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von EKS 3 am 26. September 2019 war der zweite Sojus-2.1b-Start vom Kosmodrom Plessezk im Jahr 2019. Er wurde von den russischen Raketentruppen abgewickelt und erfolgte im Auftrag des russischen Verteidigungsministeriums. Um 10:46 Uhr Moskauer Zeit (MSK) bzw. 7:46 Uhr Universalzeit (UTC) verließ die Rakete mit der Seriennummer 78072176 mit dem Satelliten unter der Nutzlastverkleidung an der Spitze die Startrampe 4 des Startkomplexes 43 in Plessezk. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092019174120_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092019174120_small_2.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-2.1b-Start am 26. September 2019 
<br>
(Bilder: Russisches Verteidigungsministerium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das russische Verteidigungsministerium meldete mit Datum vom 26. September 2019, Start und Aufstieg der Rakete mit dem neuen Satelliten seien wie geplant erfolgt. Rund zwei Minuten nach dem Abheben wurde die Rakete mit ihrer Nutzlast im Fluge um 10:48 Uhr Moskauer Zeit (7:48 Uhr UTC) vom Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau erfasst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbitaleinheit mit der Fregat-M-Oberstufe und der Nutzlast – dem Frühwarnsatelliten – wurde um 10:55 Uhr Moskauer Zeit (7:55 Uhr UTC) ausgesetzt. Die Oberstufe hatte anschließend die Aufgabe zu bewältigen, die Nutzlast auf den vorgesehenen Absetzorbit zu bringen. Dies gelang nach den vorliegenden Informationen aus Russland. Das russische Verteidigungsministerium berichtete, dass eine stabile Telemetrieverbindung zu dem neuen Erdtrabanten bestehe und die Bordsysteme des Satelliten wie vorgesehen arbeiten würden. Überwachung und Steuerung des neuen Satelliten wie auch die seiner Vorgänger erfolgen von einem zentralen Kommandoposten mit der Tarnbezeichnung Serpuchow 15 (Serpukhov-15 /Серпухов-15). Dieser befindet sich bei Kurilowo etwa 50 Kilometer südwestlich von Moskau. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EKS 3 alias Kosmos 2.541 wurde katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.552 und als COSPAR-Objekt 2019-065A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg461624#msg461624" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russland-fruehwarnsatellit-eks-3-gestartet/" data-wpel-link="internal">Russland: Frühwarnsatellit EKS 3 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Navigationssatellit vom Typ GloNaSS-M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/navigationssatellit-vom-typ-glonass-m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 14:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cäsium-Uhr]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Uragan-M]]></category>
		<category><![CDATA[VKO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10242</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Startplatz 43/4 des Kosmodroms Plessezk aus brachte eine Sojus-2.1b-Trägerrakete am 7. Februar 2016 einen neuen Satelliten für das russische Globale Navigations-Satelliten-System (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema, GloNaSS) in den Weltraum. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, Kommersant, NPP KP Kvant, Reschetnjow, Roskosmos, TASS, ZSKB-Progress. Der Start wurde von den russischen Raketentruppen durchgeführt und sollte nach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/navigationssatellit-vom-typ-glonass-m-gestartet/" data-wpel-link="internal">Navigationssatellit vom Typ GloNaSS-M gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom Startplatz 43/4 des Kosmodroms Plessezk aus brachte eine Sojus-2.1b-Trägerrakete am 7. Februar 2016 einen neuen Satelliten für das russische Globale Navigations-Satelliten-System (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema, GloNaSS) in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Interfax, Kommersant, NPP KP Kvant, Reschetnjow, Roskosmos, TASS, ZSKB-Progress.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/MORG0181kosmos2514modrussia.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/MORG0181kosmos2514modrussia260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start wurde von den russischen Raketentruppen durchgeführt und sollte nach ursprünglichen Planungen bereits im Dezember 2015 stattfinden. Es war für das Jahr 2016 der erste Satellitenstart in Plessezk. Der Raketenhersteller spricht vom 29. Start einer Sojus-2.1b seit 2006.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ausschließlich mit Flüssigkeitstriebwerken für den Vortrieb ausgestattete Sojus-Rakete mit der Seriennummer 15000-030 hob nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos exakt um 1:21 Uhr MEZ ab. Nach dem planmäßigen Verlassen der Startrampe um 3:21 Uhr Ortszeit (Moskauer Zeit) brachten die Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden, von ZSKB-Progress gebauten Raketenstufen der Sojus die aus Fregat-Oberstufe von NPO Lawotschkin und dem Navigationssatelliten bestehende Orbitaleinheit auf eine Übergangsbahn, in der sie um 1:31 Uhr MEZ ausgesetzt wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DSC6602kosmos2514modrussia.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DSC6602kosmos2514modrussia260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus 2.1b auf dem Startplatz 43/4 in Plessezk<br>(Bilder: russisches Verteidigungsministerium)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste kurze Brennphase der Oberstufe war dann vorgesehen, um die Übergangsbahn in einen Parkorbit umzuwandeln. Eine Transferbahn mit einem niedrigen Perigäum sowie einem Apogäum in der Höhe des vorgesehenen Arbeitsorbits über 19.000 Kilometer über der Erde hatte die Orbitaleinheit nach einer zweiten Brennphase der Oberstufe zu erreichen. Ein dritter Triebwerkseinsatz der Oberstufe hatte zuletzt den Einschuss in die Zielbahn zu erledigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DSC6662kosmos2514modrussia.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DSC6662kosmos2514modrussia260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Navigationssatellit wurde schließlich rund dreieinhalb Stunden nach dem Abheben von der Oberstufe abgetrennt und gelangte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf die vorgesehene Bahn. Die US-amerikanische Weltraumüberwachung nennt einen 19.132 x 19.158 km-Orbit mit einer Neigung von 64,8 Grad gegen den Erdäquator. Das Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau übernahm nach dem Aussetzen die Kontrolle des Satelliten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DSC6668kosmos2514modrussia.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DSC6668kosmos2514modrussia260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-2.1b-Start am 7. Februar 2016<br>(Bilder: russisches Verteidigungsministerium)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Telemetriedaten vom Satelliten sprechen dafür, dass der neue Erdtrabant wie vorgesehen funktioniert und eine an Erde und Sonne orientierte stabile Lage eingenommen hat. Der Hersteller des Satelliten spricht von einem guten Zustand des Raumfahrzeugs im All und davon, dass alle mechanisch zu bewegenden Baugruppen erfolgreich entfaltet oder ausgeklappt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nach dem Start als Kosmos 2.514 bezeichnete Satellit vom Typ GloNaSS-M mit dem Erzeugniscode 14F113 und drei Cäsium-Atomuhren an Bord ist nicht unbedingt der letzte Satellit seiner Baulinie, der in einen Erdorbit gebracht wurde. Im Gegensatz zu neu entwickelten Modellen (GloNaSS-K1, GloNaSS-K2) besitzt das von Reschetnjow Informational Satellite Systems in Schelesnogorsk bei Krasnojarsk in Sibirien gebaute Raumfahrzeug mit einer Startmasse von mindestens 1.415 Kilogramm einen Satellitenbus mit einem großen zentralen druckbeaufschlagten Gerätebehälter. Nach Angaben von Reschetnjow sind in Schelesnogorsk derzeit noch acht auf dem Bus Uragan-M basierende GloNaSS-M-Raumfahrzeuge eingelagert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/glonassmjsciss260-1.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/glonassmjsciss260-1.jpg" alt=""/></a><figcaption>GloNaSS-M-Satellit &#8211; Illustration<br>(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug mit der GloNaSS-M Nummer 51 wird Kosmos 2.419 ersetzen. Letzterer kreist seit dem 25. Dezember 2005 um die Erde. Am 17. Oktober 2015 versagte Kosmos 2.419 alias GloNaSS 714, der seine Auslegungsbetriebsdauer von sieben Jahren deutlich überschritten hatte und von zahlreichen technischen Problemen betroffen war, nachhaltig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ersatz für Kosmos 2.419 erreichte im November 2015 das Kosmodrom Plessezk. Die Inbetriebnahme des neuen Erdtrabanten im All an der Position 17 in der Ebene 3 der GloNaSS-Satellitenkonstellation hat zwischenzeitlich begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2.514 alias GloNaSS 751 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.330 und als COSPAR-Objekt 2016-008A. Die Fregat-M-Oberstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.331 und als COSPAR-Objekt 2016-008B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14032.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Glonass-M#51 (oder 751) auf Sojus 2.1b</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4142.msg352938#msg352938" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GloNaSS (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Breeze-M-Oberstufe setzt Fragmente in GSO frei</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/breeze-m-oberstufe-setzt-fragmente-in-gso-frei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 13:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9484</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Gemeinschaftliche Zentrum für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint Space Operations Center, JSpOC) hat im Rahmen der von ihm betriebenen Weltraumüberwachung ermittelt, dass eine russische Raketenoberstufe vom Typ Breeze-M auf ihrem Geosynchronen Orbit (GSO) um die Erde am 16. Januar 2016 diverse Fragmente freigesetzt hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, Committee on the [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Gemeinschaftliche Zentrum für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint Space Operations Center, JSpOC) hat im Rahmen der von ihm betriebenen Weltraumüberwachung ermittelt, dass eine russische Raketenoberstufe vom Typ Breeze-M auf ihrem Geosynchronen Orbit (GSO) um die Erde am 16. Januar 2016 diverse Fragmente freigesetzt hat.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Chrunitschew, Committee on the Peaceful Uses of Outer Space (COPUOS), ESA, JSpOC, Roskosmos, TASS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/breezeproductionchru600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/breezeproductionchru260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Herstellung von Breeze-M-Oberstufen <br>bei Chrunitschew<br>(Bild: Chrunitschew)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketenstufe zieht seit dem 13. Dezember 2015 um die Erde. Sie war verwendet worden, um den russischen militärischen Kommunikationssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-bringt-kosmos-2-513-alias-garpun-2-ins-all/" data-wpel-link="internal">Kosmos 2.513</a> auf einer annähernd geostationären Bahn auszusetzen, von der aus der Satellit sich selbstständig zur geplanten Einsatzposition manövrieren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihren Transportauftrag erfüllte die von Chrunitschew in Russland gebaute Oberstufe offensichtlich wie vorgehen. Der als COSPAR-Objekt 2015-075A und mit der NORAD-Nr. 41.121 katalogisierte Kommunikationssatellit konnte wenige Tage nach dem Start auf einer etwa 0,05 Grad gegen den Erdäquator geneigten 35.513 x 35.667 km Bahn beobachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen von Kosmos 2.513 hatte die Oberstufe weitere Manöver zu erledigen, deren Ziel es insbesondere war, die Oberstufe auf eine Bahn zu bringen, auf der sie für die zahlreichen im Geostationären Orbit (GEO) in Flughöhen um durchschnittlich rund 35.786 Kilometer über der Erde aktiven Satelliten keine unmittelbare Gefahr darstellen würde. Im GEO werden unter anderem sehr viele Kommunikationssatelliten sowie eine Anzahl von Navigations- und Wettersatelliten betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Breeze-M-Oberstufe steuerte sich deshalb unter Nutzung einer gewissen Menge übrig gebliebenen Treibstoffs an Bord auf eine gegenüber dem Absetzorbit etwas veränderte Bahn. Deshalb konnte die als COSPAR-Objekt 2015-075B und mit der NORAD-Nr. 41.122 katalogisierte Stufe anschließend auf einer rund 0,2 gegen den Erdäquator geneigten 33.308,5 x 35.916,4 km Bahn beobachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sinnvoll ist es, im Zuge einer sogenannten Passivierung von nicht mehr benötigten oder nicht mehr nutzbringend zu betreibenden Raumfahrzeugen oder Raketenstufen alle Behälter, die unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase enthalten, zum Vakuum hin zu entleeren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Druckgase und Treibstoffe kann man ablassen, Akkumulatoren entladen &#8211; soweit dies alles konstruktionsseitig vorgesehen ist und entsprechende technische Vorrichtungen wie vorgesehen funktionieren. Klappt das wie geplant, lassen sich zum Beispiel Explosionsereignisse verhindern, bei denen Weltraumschrott entsteht, welcher dann eine konkrete Gefahr für andere Raumfahrzeuge darstellt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/breezemstagechru600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/breezemstagechru260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Oberstufe vom Typ Breeze-M<br>(Bild: Chrunitschew)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Breeze-M, die Kosmos 2.513 transportiert hatte, verhielt sich möglicherweise nicht so, wie es wünschenswert gewesen wäre. Am 21. Januar 2016 gab das JSpOC bekannt, dass Fragmente von der Oberstufe beobachtet wurden. Aus einer Analyse der Bahndaten der Fragmente schloss das JSPpOC auf den vermutlichen Zeitpunkt des Debris erzeugenden Ereignisses an Bord der Breeze-M. Als Zeitpunkt für das Ereignis nennt das JSpOC den 16. Januar 2016 3:50 Uhr koordinierter Weltzeit (Universal Time Coordinated, UTC) +/- 4 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das toroidale Zusatztank-Modul der Breeze-M, englisch Additional Fuel Tank (AFT) oder Auxiliary Propulsion Tank (APT) genannt und auf russisch als DTB für Дополнительный Топливный Бак bezeichnet, kann an dem Ereignis selbst nicht unmittelbar beteiligt gewesen sein, es war nach einer der ersten Brennphasen der Oberstufe noch vor dem Erreichen eines geosynchronen Orbits abgeworfen worden. (Das Tankmodul als Weltraumschrott stellt jedoch durchaus eine eigenständige Gefahrenquelle dar).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Augenblick bedeuten die von der Oberstufe in geosynchronem Orbit freigesetzten Fragmente oder Objekte keine unmittelbare Gefahr für andere Erdtrabanten. Allerdings werden Objekte auf geosynchronen Bahnen dort quasi unbegrenzt lange überdauern. Kollisionen untereinander und mit anderen Raumfahrzeugen können ihre Anzahl schnell ansteigen lassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/OpticalGroundStationWSkayESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/OpticalGroundStationWSkayESA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>OGS und Teide unter dem Nachthimmel<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für Betreiber von Raumfahrzeugen auf geosynchronen oder geostationären Umlaufbahnen und, nicht zu vergessen, die Nutzer der von diesen Raumfahrzeugen bereitgestellten Dienste, wäre eine schnell ansteigende Menge Weltraumschrott ein tatsächliches Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA) teilte am 22. Januar 2016 mit, dass sie bereit sei, ein auf dem Berg Izaña auf der Kanaren-Insel Teneriffa stationiertes Teleskop im Rahmen einer Beobachtungskampagne zur Untersuchung der von der Oberstufe freigesetzten &#8222;Fragment-Wolke&#8220; einzusetzen. Damit könnte einen Beitrag zur Verbesserung der Modelle zur Ausbreitung und Verteilung von Weltraumschrott geleistet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Izaña &#8211; 2393 m hoch und rund 20 km nordöstlich des bekannteren Teide &#8211; befindet sich die Optical Ground Station (OGS) genannte Bodenstation der ESA, die ein Teleskop besitzt, das als sogenanntes space debris telescope zur Weltraumschrott-Beobachtung benutzt werden kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ann14034b2014iaceso1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ann14034b2014iaceso260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Blick in die Beobachtungskuppel auf das Teleskop<br>(Bild: IAC / ESO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Zeiss gebaute Instrument mit einem Spiegeldurchmesser von einem Meter wird für die Beobachtung und Charakterisierung von Objekten im geostationären Gürtel durchschnittlich 35.786 Kilometer über dem Erdäquator genutzt. Es besitzt eine Optik, die in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ritchey-Chr%C3%A9tien-Cassegrain-Teleskop" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ritchey-Chrétien</a>-Konfiguration in einem Modus mit einem Sichtfeld von rund 0,7 Grad besonders für die Debris-Beobachtung geeignet ist. Es ist zusammen mit seinen hochempfindlichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/CCD-Sensor" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CCD</a>-Kameras in der Lage, im oder nahe des GEO noch Objekte zu verfolgen, die nur rund 15 Zentimeter Durchmesser haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vergangene Woche Fragmente freisetzende Breeze-M-Oberstufe war nicht die erste ihres Typs, die eine Verschmutzung des Weltraums verursachte. Das mehrfach aufgetretene schädliche Verhalten entsprechender ausgedienter Raketenstufen im All wurde international bereits mehrfach und deutlich kritisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2007 beispielsweise wurden Normen für russische Raumfahrtträger diskutiert, gemäß derer bei der Trennung der Breeze-M-Oberstufe von der dritten Stufe der Proton-Rakete keine Einzelteile der Trennvorrichtung usw. freigesetzt werden dürfen und verbliebene Treibstoffe und Druckgase aus dem Zusatztank-Modul in den umgebenden Raum abgelassen werden sollen, nachdem er von der Breeze-M abgestoßen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2011 teilte die russische Raumfahrtbehörde anlässlich einer internationalen Konferenz mit, man habe Maßnahmen ergriffen, die sicherstellen würden, dass russische Raketenoberstufen der Typen Block I, Fregat, DM-3 und Breeze-M im Rahmen ihres üblichen Betriebsregimes keine Fragmente freisetzen. Hinsichtlich der zu reduzierenden Gefahr von Oberstufen-Zerlegern nach Missionsende berichtete Roskomos bei gleicher Gelegenheit, es sei bei den Typen Fregat, DM-3 und Breeze-M nunmehr gewährleistet, dass Resttreibstoff nach Abtrennung der Nutzlast abgelassen oder verbrannt würde und Akkumulatoren und Batterien ab Bord abschließend entladen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht ausgeschlossen werden können auf solche Weise weiteren Weltraumschrott erzeugende Treffer durch bereits um die Erde kreisenden Weltraumschrott oder Objekte natürlichen Ursprungs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Herstellern der fraglichen Raketenoberstufen aus Russland und ähnlicher Konstruktionen aus anderen Teilen der Welt, und allen Nutzern von Raumfahrzeugen auf Umlaufbahnen um die Erde ist jedenfalls zu wünschen, dass es den Herstellern gegebenenfalls möglichst schnell gelingt, die Stufen tatsächlich so zu bauen, dass sie nach ihrem Einsatz nicht zu einer Gefahr werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13934.0" target="_blank" data-wpel-link="internal">Garpun 2 (Kosmos 2513) auf Proton-M / Breeze-M</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg351389#msg351389" target="_blank" data-wpel-link="internal">Weltraummüll gefährdet Raumfahrt</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Navsat GloNaSS-M 55 alias Kosmos 2500 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/navsat-glonass-m-55-alias-kosmos-2500-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2014 09:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fregat]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-2.1b]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38897</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Startplatz 43/4 des Kosmodroms Plessezk aus brachte eine Sojus-2.1b-Trägerrakete am 14. Juni 2014 einen neuen Satelliten für das russische Globale Navigations-Satelliten-System (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema) in den Weltraum. Der Start wurde von den russischen Raketentruppen durchgeführt, es war der vierte Satellitenstart in Pleszzek im Jahr 2014. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ITAR-TASS, Reschetnjow, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom Startplatz 43/4 des Kosmodroms Plessezk aus brachte eine Sojus-2.1b-Trägerrakete am 14. Juni 2014 einen neuen Satelliten für das russische Globale Navigations-Satelliten-System (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema) in den Weltraum. Der Start wurde von den russischen Raketentruppen durchgeführt, es war der vierte Satellitenstart in Pleszzek im Jahr 2014.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ITAR-TASS, Reschetnjow, RIA Novosti, RT.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19062014110634_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19062014110634_small_1.jpg" alt="Wikipedia CC BY SA 3.0" width="260"/></a><figcaption>
GloNaSS-M Modell 
<br>
(Bild: Wikipedia CC BY SA 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die in allen Stufen mit Flüssigkeitstriebwerken ausgestattete Sojus-Rakete hob nach Angaben aus Russland um 19:16 Uhr und 48 Sekunden MESZ ab. Nach dem planmäßigen Verlassen der Startrampe um 21:16 Uhr Ortszeit (Moskauer Zeit) brachten die Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden, von ZSKB-Progress gebauten Raketenstufen der Sojus die aus Fregat-Oberstufe von NPO Lawotschkin und dem Navigationssatelliten bestehende Orbitaleinheit auf eine Übergangsbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kurze Brennphase des Haupttriebwerks S5.92 der Oberstufe brachte die Orbitaleinheit dann von einer Übergangsbahn in einen Parkorbit. Anschließend war eine Transferbahn zu erreichen, deren von der Erde entferntester Bahnpunkt schon im Bereich des geplanten Zielorbits liegt. Danach brachte ein dritter Triebwerkseinsatz der Oberstufe die Orbitaleinheit auf die Zielbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Navigationssatellit wurde schließlich um 22:48 Uhr MESZ von der Oberstufe abgetrennt. Er gelangte auf einen 19.133 x 19.163-Kilometer-Orbit mit einer Neigung gegen den Erdäquator von etwa 64,77 Grad. Nach Angaben von Aleksey Zolotukhin von den russischen Raketentruppen wurde die vorgesehene Umlaufbahn erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau übernahm um 22:53 Uhr MESZ die Kontrolle des Satelliten. Telemetriedaten vom Satelliten sprechen dafür, dass der neue Erdtrabant wie für den Moment vorgesehen funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nach dem Start als Kosmos 2500 bezeichnete Satellit vom Typ GloNaSS-M besitzt zusätzlich zu seiner für die Modelle der Reihe M typischen Ausstattung für die Bandbereiche L1 und L2 eine Demonstrationsnutzlast für die Ausstrahlung von Signalen im L3-Bandbereich mit einer Mittenfrequenz von 1.202,025 MHz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2500 ist ein Erzeugnis von Reschetnjow Informational Satellite Systems in Schelesnogorsk bei Krasnojarsk in Sibirien. Der Satellit mit einer Startmasse im Bereich von 1.415 Kilogramm basiert auf dem druckbeaufschlagten Satellitenbus vom Typ Uragan-M. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt sieben Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der GloNaSS-Konstellation belegt der Satellit in der Ebene 3 den Slot 21, wo er ein alterndes, vor sechs Jahren gestartetes Raumfahrzeug zu ersetzen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GloNaSS-M 55 alias Kosmos 2500 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.001 und als COSPAR-Objekt 2014-032A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liste und Status der Satelliten der GloNaSS-Konstellation:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://glonass-iac.ru/deu/about_glonass/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://glonass-iac.ru/deu/about_glonass/</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12570.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Glonass-M #55 (755) auf Sojus-2.1b / Fregat</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/navsat-glonass-m-55-alias-kosmos-2500-im-all/" data-wpel-link="internal">Navsat GloNaSS-M 55 alias Kosmos 2500 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kosmos &#8211; Technische Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kosmos-technische-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 2]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 3]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 3M]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 3MP]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos M]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=76060</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier die technischen Daten aller Versionen der&#160;Kosmos-Rakete. 63S1 Kosmos Stufen 2 Höhe 30,0 m Durchmesser 1,65 m Startschub 636,5 kN Startmasse 49,5 t Max. Nutzlast 450 kg (LEO) Erster Start 27. Soktober 1961 Letzter Start 19. Dezember 1967 Treibstoff TM-185 / AK-275H Triebwerke 1. Stufe: 1x Gluschko RD-214 2. Stufe: 1x Gluschko RD-119 63S1M Kosmos [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier die technischen Daten aller Versionen der&nbsp;<em>Kosmos</em>-Rakete.</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>63S1 Kosmos</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>30,0 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>1,65 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>636,5 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>49,5 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>450 kg (LEO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>27. Soktober 1961</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>19. Dezember 1967</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>TM-185 / AK-275H</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 1x Gluschko RD-214 2. Stufe: 1x Gluschko RD-119</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>63S1M Kosmos M</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>30 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>1,65 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>636,5 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>49,45 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>450 kg (LEO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>19. Oktober 1965</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>26. April 1966</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>TM-185 / AK-275H</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 1x Gluschko RD-214 2. Stufe: 1x Gluschko RD-119</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>63S3 Kosmos 1</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>32,4 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>2,44 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>1.469 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>109,9 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>1.250 kg (LEO); 700 kg (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>18. August 1964</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>28. Dezember 1965</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>UDMH / AK-271</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 1x Gluschko RD-216 2. Stufe: 1x KhimMash 11D49</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11K63 Kosmos 2</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>29,6 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>1,65 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>636,5 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>48,75 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>kg (LEO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>24. Mai 1966</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>18. Juni 1977</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>TM-185 / AK-275H</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 1x Gluschko RD-214 2. Stufe: 1x Gluschko RD-119</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11K65 Kosmos 3</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>32,4 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>2,44 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>1.479,8 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>109,5 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>1.500 kg (LEO); 850 kg (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>16. November 1966</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>27. August 1968</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>UDMH / AK-271</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 1x Gluschko RD-216M 2. Stufe: 1x KhimMash 11D49</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11K65M Kosmos 3M</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>32,4 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>2,44 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>1.479,8 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>109,5 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>1.500 kg (LEO); 850 kg (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>27. September 1967</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>27. April 2010</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>UDMH / AK-271</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 1x Gluschko RD-216M 2. Stufe: 1x KhimMash 11D49</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11K65M Kosmos 3MP</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>32 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>2,44 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>1.480 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>109 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>1.500 kg (LEO); 775 kg (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>15. Mai 1965</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>23. April 2006</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>UDMH / AK-271</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 1x Gluschko RD-216M 2. Stufe: 1x KhimMash 11D49</em></td></tr></tbody></table></figure>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kosmos &#8211; Startliste (Teil 1)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kosmos-startliste-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 2]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos M]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=76062</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier eine Liste aller Starts der auf der&#160;R-12&#160;basierenden Versionen der&#160;Kosmos. Datum Version Startplatz Nutzlast Status 27.10.1961 63S1 Kosmos Kapustin Jar Kosmos (1a) (DS-1 1) Fehlschlag 21.12.1961 63S1 Kosmos Kapustin Jar Kosmos (1c) (DS-1 2) Fehlschlag 16.03.1962 63S1 Kosmos Kapustin Jar Kosmos 1 (Sputnik 11) (DS-2 1) Erfolg 06.04.1962 63S1 Kosmos Kapustin Jar Kosmos 2 (Sputnik [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier eine Liste aller Starts der auf der&nbsp;<em>R-12</em>&nbsp;basierenden Versionen der&nbsp;<em>Kosmos</em><strong>.</strong></h4>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Datum</strong></td><td><strong>Version</strong></td><td><strong>Startplatz</strong></td><td><strong>Nutzlast</strong></td><td><strong>Status</strong></td></tr><tr><td>27.10.1961</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (1a) (DS-1 1)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>21.12.1961</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (1c) (DS-1 2)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>16.03.1962</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 1 (Sputnik 11) (DS-2 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>06.04.1962</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 2 (Sputnik 12) (1MS 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.04.1962</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 3 (Sputnik 13) (2MS 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.05.1962</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 5 (Sputnik 15) (2MS 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.06.1962</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 6 (Sputnik 16) (DS-P1 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.08.1962</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 8 (Sputnik 18) (DS-K-8 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.10.1962</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 11 (DS-A1 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.10.1962</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (12) (1MS 2)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>06.04.1963</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (14) (DS-P1 2)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>13.04.1963</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 14 (Omega 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.05.1963</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 17 (DS-A1 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>01.06.1963</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (19a) (DS-MT 1)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>06.08.1963</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 19 (DS-P1 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.08.1963</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (20) (DS-A1 3)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>24.10.1963</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (21) (DS-A1 4)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>13.12.1963</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 23 (Omega 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.02.1964</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 25 (DS-P1 4)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.03.1964</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 26 (DS-MG 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>06.06.1964</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 31 (DS-MT 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.07.1964</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 36 (DS-P1-Yu 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.08.1964</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 42 (Strela-1 4), Kosmos 43 (Strela-1 5)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.10.1964</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 49 (DS-MG 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>01.12.1964</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (51) (DS-2 2)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>09.12.1964</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 51 (DS-MT 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.01.1965</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 53 (DS-A1 5)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.02.1965</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (54a) (DS-P1-Yu 2)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>20.02.1965</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (54b) (DS-A1 6)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>02.07.1965</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 70 (DS-A1 7)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>23.07.1965</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 76 (DS-P1-Yu 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.10.1965</td><td>63S1M Kosmos M</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 93 (DS-U2-V 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>04.11.1965</td><td>63S1M Kosmos M</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 95 (DS-U2-V 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.11.1965</td><td>63S1M Kosmos M</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 97 (DS-U2-M 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.12.1965</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 101 (DS-P1-Yu 4)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.12.1965</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (104) (DS-K-40 1)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>25.01.1966</td><td>63S1M Kosmos M</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 106 (DS-P1-I 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.02.1966</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 108 (DS-U1-G 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.02.1966</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (110) (DS-K-40 2)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>26.04.1966</td><td>63S1M Kosmos M</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 116 (DS-P1-Yu 5)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.05.1966</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 119 (DS-U2-I 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>08.07.1966</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 123 (DS-P1-Yu 6)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.12.1966</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 135 (DS-U2-MP 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.12.1966</td><td>63S1 Kosmos</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 137 (DS-U2-D 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.02.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 142 (DS-U2-I 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>03.03.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 145 (DS-U2-M 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.03.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 148 (DS-P1-I 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.03.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 149 (DS-MO 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.03.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 152 (DS-P1-Yu 7)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.06.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 163 (DS-U2-MP 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.06.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 165 (DS-P1-Yu 8)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.06.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 166 (DS-U3-S 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.08.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 173 (DS-P1-Yu 9)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.09.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 176 (DS-P1-Yu 10)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.11.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 191 (DS-P1-Yu 11)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.12.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 196 (DS-U1-G 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.12.1967</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 197 (DS-U2-V 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.02.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 202 (DS-U2-V 4)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.03.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 204 (DS-P1-I 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>06.03.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (206) (DS-U1-Ya 1)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>09.04.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 211 (DS-P1-Yu 12)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.04.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 215 (DS-U1-A 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.04.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 219 (DS-U2-D 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.05.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 221 (DS-P1-Yu 13)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.05.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 222 (DS-P1-Yu 14)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.06.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 225 (DS-U1-Ya 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.07.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 230 (DS-U3-S 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.07.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 233 (DS-P1-Yu 15)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.09.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 242 (DS-P1-I 4)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>03.10.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 245 (DS-P1-Yu 16)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>03.12.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 257 (DS-P1-Yu 17)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.12.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 259 (DS-U2-I 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.12.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 261 (DS-U2-GK 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.12.1968</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 262 (DS-U2-GF 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.02.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 265 (DS-P1-Yu 18)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.03.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 268 (DS-P1-Yu 19)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.03.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 275 (DS-P1-I 5)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>04.04.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 277 (DS-P1-Yu 20)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.05.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 283 (DS-P1-Yu 21)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>03.06.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 285 (DS-P1-Yu 22)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>23.07.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos (291) (DS-P1-Yu 23)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>22.08.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 295 (DS-P1-Yu 24)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.10.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Interkosmos 1 (DS-U3-IK 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.10.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 303 (DS-P1-Yu 25)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.10.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 307 (DS-P1-Yu 26)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>04.11.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 308 (DS-P1-I 6)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.11.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 311 (DS-P1-Yu 27)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.12.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 314 (DS-P1-Yu 28)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.12.1969</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Interkosmos 2 (DS-U1-IK 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>15.01.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 319 (DS-P1-Yu 29)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.01.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 320 (DS-MO 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.01.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 321 (DS-U2-MG 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.01.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos (323a) (DS-P1-I 7)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>27.02.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 324 (DS-P1-Yu 30)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.03.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 327 (DS-P1-I 8)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>23.04.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 334 (DS-P1-Yu 31)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.04.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 335 (DS-U1-R 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.05.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos (346) (DS-P1-Yu 32)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>12.06.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 347 (DS-P1-Yu 33)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>13.06.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 348 (DS-U2-GK 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.06.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 351 (DS-P1-Yu 34)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.08.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Interkosmos 3 (DS-U2-IK 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.08.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 356 (DS-U2-MG 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.08.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 357 (DS-P1-Yu 35)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.09.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 362 (DS-P1-I 9)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>08.10.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 369 (DS-P1-Yu 36)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.10.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Interkosmos 4 (DS-U3-IK 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.11.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 380 (DS-P1-Yu 37)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.12.1970</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 388 (DS-P1-Yu 38)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.01.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 391 (DS-P1-I 10)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.01.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 393 (DS-P1-Yu 39)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.03.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (400b) (DS-P1-Yu 40)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>24.04.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 408 (DS-P1-Yu 41)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.05.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 421 (DS-P1-Yu 42)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.05.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 423 (DS-P1-Yu 43)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>03.08.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos (432) (DS-P1-Yu 44)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>27.08.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 435 (DS-P1-Yu 45)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.09.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 440 (DS-P1-I 11)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.10.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 453 (DS-P1-Yu 46)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.11.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 455 (DS-P1-Yu 47)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.11.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos (458) (DS-P1-I 12)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>29.11.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 458 (DS-P1-Yu 48)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>02.12.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Interkosmos 5 (DS-U2-IK 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.12.1971</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 467 (DS-P1-Yu 49)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.01.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 472 (DS-P1-Yu 50)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.03.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 481 (DS-P1-Yu 51)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.04.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 485 (DS-P1-Yu 52)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.04.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 487 (DS-P1-Yu 53)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.04.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos (488) (DS-P1-Yu 54)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>30.06.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 497 (DS-P1-I 13)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.06.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Interkosmos 7 (DS-U3-IK 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.07.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 498 (DS-P1-Yu 55)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.07.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Kosmos 501 (DS-P1-Yu 56)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.10.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 523 (DS-P1-Yu 57)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.10.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 524 (DS-P1-Yu 58)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.10.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 526 (DS-P1-Yu 59)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.11.1972</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Interkosmos 8 (DS-U1-IK 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.01.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 545 (DS-P1-Yu 60)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.04.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 553 (DS-P1-Yu 61)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.04.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Kapustin Jar</td><td>Interkosmos 9 (DS-U2-IK 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.05.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 558 (DS-P1-Yu 62)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.06.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 562 (DS-P1-Yu 63)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.08.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 580 (DS-P1-Yu 64)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.10.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 601 (DS-P1-Yu 65)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.11.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 608 (DS-P1-Yu 66)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.11.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 611 (DS-P1-Yu 67)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>13.12.1973</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 615 (DS-P1-I 14)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.02.1974</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 633 (DS-P1-Yu 68)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.03.1974</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 634 (DS-P1-Yu 69)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.06.1974</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 662 (DS-P1-I 15)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.07.1974</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos (666) (DS-P1-Yu 70)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>25.07.1974</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 668 (DS-P1-Yu 71)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.09.1974</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 686 (DS-P1-Yu 72)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.11.1974</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 695 (DS-P1-Yu 73)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.01.1975</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 703 (DS-P1-Yu 74)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.01.1975</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 705 (DS-P1-Yu 75)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>08.04.1975</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 725 (DS-P1-Yu 76)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.06.1975</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 745 (DS-P1-Yu 77)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.07.1975</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 750 (DS-P1-I 16)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.02.1976</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 801 (DS-P1-I 17)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.05.1976</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 818 (DS-P1-Yu 78)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.08.1976</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 849 (DS-P1-I 18)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.08.1976</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 850 (DS-P1-Yu 79)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.04.1977</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 901 (DS-P1-I 19)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.06.1977</td><td>11K63 Kosmos 2</td><td>Plessetzk</td><td>Kosmos 919 (DS-P1-I 20)</td><td>Erfolg</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/kosmos/" data-wpel-link="internal">Kosmos</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/kosmos-technische-daten/" data-wpel-link="internal">Kosmos &#8211; Technische Daten</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/kosmos-startliste-(Teil-2)/" data-wpel-link="internal">Kosmos &#8211; Startliste (Teil 2)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Russland startete Frühwarnsatellit Kosmos 2.469</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-startete-fruehwarnsatellit-kosmos-2-469/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 15:38:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Frühwarnsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Molnija-M]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[US-K]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 30. September 2010 um 19:01 Uhr MESZ (21:01 Uhr Moskauer Zeit) wurde auf einer Molnija-M-Rakete der Frühwarnsatellit Kosmos 2.469 von der Startrampe 16/2 in Plesezk im Norden Russlands aus gestartet. Es soll sich dabei um einen Satelliten des Typs US-K/Oko alias 73D6 handeln. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, RIAN, russianforces.org, wikipedia. Der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 30. September 2010 um 19:01 Uhr MESZ (21:01 Uhr Moskauer Zeit) wurde auf einer Molnija-M-Rakete der Frühwarnsatellit Kosmos 2.469 von der Startrampe 16/2 in Plesezk im Norden Russlands aus gestartet. Es soll sich dabei um einen Satelliten des Typs US-K/Oko alias 73D6 handeln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, RIAN, russianforces.org, wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01102010173828_small_1.jpg" alt="GW_Simulations via Wikipedia" width="260"/><figcaption>
Molnija-M 
<br>
(Grafik: GW_Simulations via Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wurde in einen hochelliptischen Orbit mit einem Apogäum von etwa 39.000 Kilometern über der Erdoberfläche und einem Perigäum von rund 600 Kilometern sowie einer Inklination von 62,8 Grad gebracht. Für einen Umlauf soll Kosmos 2.469 702 Minuten, also etwas unter 12 Stunden, benötigen. Um 21:57 Uhr Moskauer Zeit wurde der Satellit im Zielorbit ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Masse des Satelliten wird auf rund 2.400 Kilogramm geschätzt, etwa die Hälfte davon soll mitgeführter Treibstoff ausmachen. Der dreiachstabilisierte Satellit soll vier Triebwerke für Orbitmanöver und sechzehn Lageregelungstriebwerke besitzen. Die Entwicklung dieses Satellitentyps sowie des Frühwarnsystems und erste Starts erfolgten bereits in den 1970ern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn der 1980er Jahre werden Satelliten des Typs US-K regelmäßig eingesetzt, um Raketenstarts, insbesondere solche der Vereinigten Staaten von Amerika, festzustellen und zu orten. Für eine sinnvolle Beobachtung rund um die Uhr werden mindestens vier Satelliten benötigt, da sie auf ihren hochelliptischen Bahnen nur etwa sechs Stunden die Landmasse der USA beobachten können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vorletzte Molnija-M-Start erfolgte am 23. Oktober 2007, als mit Kosmos 2.430 ein gleichartiger Frühwarnsatellit transportiert wurde. Ende 2008 erfolgte ebenfalls ein Start eines entsprechenden Satelliten. Dieser als Kosmos 2.446 bezeichnet Satellit und Kosmos 2.430 waren bis zum Start von Kosmos 2.469 die einzigen betriebsfähigen russischen Frühwarnsatelliten auf hochelliptischen Umlaufbahnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit besitzt Russland keine vollständig funktionsfähige Konstellation von ausreichend vielen Frühwarnsatelliten. Russland setzte wie die Vereinigten Staaten von Amerika auch Frühwarnsatelliten im geostationären Orbit ein, zur Zeit besitzt Russland jedoch kein solches betriebsfähiges Raumfahrzeug im geostationären Orbit. Der geostationäre Frühwarnsatellit Kosmos 2.440, ein Raumfahrzeug des Typs 71kh6 bzw. US-KMO, ist seit dem Frühjahr 2010 nicht mehr verwendbar (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/russischer-fruehwarnsatellit-vermutlich-ausgefallen/" data-wpel-link="internal">raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2.469 ist als COSPAR-Objekt 2010-049A bzw. mit der NORAD-Nr. 37.170 katalogisiert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Proton-K bringt Kommunikationssatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-k-bringt-kommunikationssatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 13:06:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32084</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein weiterer Satellit der Kosmos-Serie wurde am 28. Februar 2009 mit einer Proton-K-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus auf den Weg in den Weltraum gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roscosmos, Interfax, Polyot. Um 5:10 Uhr MEZ hob die inklusive Block-DM-2-Oberstufe vierstufige Proton-K von der Startplattform 81/24 ab. Nach rund neun Minuten Flug [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein weiterer Satellit der Kosmos-Serie wurde am 28. Februar 2009 mit einer Proton-K-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus auf den Weg in den Weltraum gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roscosmos, Interfax, Polyot.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022009140658_small_1.jpg" alt="www.roscosmos.ru / TSENKICOM" width="260"/><figcaption>
Proton-K-Start am 28. Februar 2009 
<br>
(Bild: www.roscosmos.ru / TSENKICOM)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 5:10 Uhr MEZ hob die inklusive Block-DM-2-Oberstufe vierstufige Proton-K von der Startplattform 81/24 ab. Nach rund neun Minuten Flug wurde die Orbitaleinheit bestehend aus Satellit und Oberstufe von der Proton-Rakete abgetrennt. Um 11:45 Uhr MEZ wurde der Satellit ausgesetzt und anschließend das erste Mal vom Kontrollzentrum erfasst. Der Satellit soll eine Position im geostationären Orbit innerhalb der Konstellation von Raduga-1-Satelliten des JeSSS-2-Satellitenkommunikationssystems (Jedinnaja Sistema Sputnikovoj Svjazi / ЕССС-2) einnehmen. Nach dem Start würde der Kommunikationssatellit in der Serie der russischen Kosmos-Satelliten die Nummer 2450 erhalten, sofern er in dieser Serie gelistet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Dezember 2008 war Raduga 1-8, auch als Globus 18L bezeichnet, von seinem Hersteller vollendet und am 22. Dezember 2008 an den Kunden, gemeint ist hier das russische Militär, geliefert worden. Der Satellit mit C-Band-Transpondern basiert auf dem KAUR-3 Satellitenbus. Nutzer des Satelliten wird das russische Verteidigungsministerium sein. Der von NPO Prikladnoi Mechaniki (NPO PM) bzw. Reschetnjew Information Satellite Systems gebaute 2.420 Kilogramm schwere Satellit mit der Erzeugnis-Bezeichnung 17F15 soll eine Lebenserwartung von drei Jahren besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raduga 1-8 ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 34264 bzw. als Objekt Nr. 2009-010A.</p>
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		<title>Neuer russischer Aufkläungssatellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-russischer-aufklaeungssatellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2003 11:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 2399]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28632</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stand das russische orbitale Aufklärungs-Programm vor einigen Jahren vor dem finanziellen und technischen Aus, wurde gestern ein neuer, topgeheimer Satellit in den Orbit gehievt. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Space.com. Eine russische Trägerrakete des Typs Sojus U brachte gestern einen russischen Militärsatelliten ins All. Der Start erfolgte ohne weitere Probleme gegen 16:20 Uhr MESZ [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Stand das russische orbitale Aufklärungs-Programm vor einigen Jahren vor dem finanziellen und technischen Aus, wurde gestern ein neuer, topgeheimer Satellit in den Orbit gehievt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082003130312_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>Archivbild eines Starts einer  <i>Sojus U</i> . Vom gestrigen Lift-off sind bis dato keine Bilder verfügbar. (Bild: RKA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine russische Trägerrakete des Typs <i>Sojus U</i> brachte gestern einen russischen Militärsatelliten ins All. Der Start erfolgte ohne weitere Probleme gegen 16:20 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan aus. Die Mission war bereits der 35. Weltraumstart im laufenden Jahr und der 1681. Flug einer Sojus-Rakete überhaupt. Insgesamt hoben damit in 2003 schon sieben Sojus-Träger gen Himmel ab. Die Nutzlast, bezeichnet als <i>Kosmos 2399</i>, unterliegt unterdessen der Geheimhaltung. Betrieben wird er vom russischen Verteidigungs-Ministerium und den Weltraumstreitkräften des Landes. Platziert wurde er wahrscheinlich in einem niedrigen Erdorbit, zumindest gab das russische Militär neun Minuten nach dem Lift-off die erfolgreiche Platzierung im vorausberechneten Zielorbit bekannt. <br>Die amerikanischen Behörden stufen den Satelliten als einen Aufklärer ein, weitere Daten und Hintergründe sind nicht bekannt. Ende August soll ein weiterer geheimer Satellit, diesmal von Plessetzk aus, ins All gebracht werden. Die russische <i>Kosmos</i>-Serie bezeichnet eine der umfangreichsten Satelliten-Programme überhaupt. Schon zu Sowjet-Zeiten wurden Nutzlasten unter diesem Alias ins All gebracht, darunter auch zahlreiche Satelliten mit militärischem Hintergrund.</p>
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