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	<title>Landebeine &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Landebeine &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Beine für eine Marslandung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beine-fuer-eine-marslandung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 13:40:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Um auf dem Roten Planeten sicher zu landen, haben europäische Ingenieure ein Skelett des vierbeinigen ExoMars-Landemoduls mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und aus verschiedenen Höhen auf simulierte Marsoberflächen fallen lassen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Science&#38;Exploration/HumanAndRoboticExploration, 21. Januar 2026 Die Landebeine sind neben Fallschirmen und Triebwerken, die den Abstieg des Raumfahrzeugs auf den Mars verlangsamen, eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Um auf dem Roten Planeten sicher zu landen, haben europäische Ingenieure ein Skelett des vierbeinigen ExoMars-Landemoduls mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und aus verschiedenen Höhen auf simulierte Marsoberflächen fallen lassen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Legs_made_for_a_Mars_landing" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  ESA/Science&amp;Exploration/HumanAndRoboticExploration</a>, 21. Januar 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landebeine sind neben Fallschirmen und Triebwerken, die den Abstieg des Raumfahrzeugs auf den Mars verlangsamen, eine entscheidende Komponente für die sichere Landung der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ExoMars</a>-Rosalind-Franklin-Rover-Mission der ESA im Jahr 2030.  Über einen Monat lang führten Teams von Thales Alenia Space und Airbus dutzende von Vertikalfalltests mit einem Modell der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ExoMars_Rosalind_Franklin_rover_will_have_a_European_landing_platform" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Landungsplattform</a> in Originalgröße in den ALTEC-Einrichtungen in Turin, Italien, durch. Während Thales Alenia Space die industrielle Leitung der Mission innehat, stellt Airbus die Landungsplattform bereit und ALTEC bietet technische Unterstützung.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-2601_007_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Beine für ein<em>e Marslandung<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die leichten, ausfahrbaren Beine sind mit Stoßdämpfern ausgestattet, um Stößen standzuhalten, und mit Sensoren, um die Landung auf der Marsoberfläche zu erkennen. Teams des spanischen Unternehmens Sener haben die Landebeine sowie das Trennsystem und Komponenten des Bohrsystems des Rovers entworfen und gebaut. Während der Tests entsprachen die vier Beine in Struktur und Abmessungen denen, die zum Mars fliegen werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Berücksichtigung aller möglichen Landungsszenarien bereiten sich die Teams darauf vor, was passieren würde, wenn das Raumfahrzeug in einem Winkel oder auf einem Felsen aufsetzen würde.  „Das Letzte, was man will, ist, dass die Plattform umkippt, wenn sie die Marsoberfläche erreicht. Diese Tests werden ihre Stabilität bei der Landung bestätigen“, sagt Benjamin Rasse, Teamleiter der ESA für das ExoMars-Landemodul.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-rl_caption="" title="Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-150286" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Falltest<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Den Boden erkennen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ziel der Kampagne ist es, die Leistung der Touchdown-Sensoren zu überprüfen. Ein in allen vier Beinen installiertes System erkennt, wenn sich das Raumfahrzeug der Oberfläche nähert, und löst nach einer sanften Landung das Abschalten der Abstiegstriebwerke aus. Allerdings benötigt das Raumfahrzeug nach der Landung etwas Zeit, um seine Triebwerke abzuschalten. Wenn die Sensoren zu lange brauchen, um mit dem Antriebssystem zu kommunizieren, könnten die Raketenstrahlen Marsboden nach oben schleudern und die Plattform beschädigen, wodurch sie möglicherweise sogar umkippen könnte.  „Wir wollen die Abschaltzeit auf einen Wimpernschlag reduzieren, auf nicht mehr als 200 Millisekunden nach der Landung. Wir freuen uns, berichten zu können, dass diese kritischen Sensoren innerhalb der Grenzen für eine sichere Landung gut funktionieren“, erklärt Benjamin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stürze auf den Mars </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei über einem Dutzend vertikaler Stürze veränderte das Team die Geschwindigkeit und Höhe der Stürze um wenige Zentimeter. <br>Bei dieser ersten Testreihe wurde das Modell sowohl auf harte als auch auf weiche Oberflächen fallen gelassen, wobei letztere mit pulverförmiger, marsähnlicher Erde gefüllt waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die chemische Zusammensetzung der Körner ähnelt der des sandigen Bodens auf dem Roten Planeten und ist dieselbe, die auch für die Prüfung der Mobilität des Rosalind Franklin Rovers verwendet wurde.  </p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-2112_003_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Rover befreit sich aus einer Sandfalle<br><mark>Credit: Thales Alenia Space</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="harter Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-rl_caption="" title="harter Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-150290" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>harter Falltest<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Falltests für Rosalind </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Monaten wird die Plattform mit höherer Geschwindigkeit auf einen Schlitten fallen gelassen, um ihre Stabilität bei einer schrägen Landung zu testen. Diese neue Konfiguration erfordert Sicherheitsverbesserungen in der Testanlage für das Personal, das die Kampagne durchführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufnahmen von Hochgeschwindigkeitskameras und Messungen von Sensoren, Beschleunigungsmessern und Lasern, die am Modell installiert sind, werden in ein Computermodell des ExoMars-Landers und seiner Beine eingespeist.  Das Team wird dann mithilfe eines Algorithmus Landungsszenarien auf dem Mars simulieren und die Stabilität des Moduls vor dem Countdown zum Start, der derzeit für 2028 geplant ist, bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4183.msg583130#msg583130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ExoMars-Rover Rosalind Franklin</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR: Recycling-Raketen im Projekt RETALT</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-recycling-raketen-im-projekt-retalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 15:37:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Projekt RETALT: Mit europäischen Recycling-Raketen zu mehr Nachhaltigkeit in der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und fünf europäische Unternehmen haben sich im Projekt RETALT (RETro Propulsion Assisted Landing Technologies) zusammengeschlossen, um gemeinsam die Erforschung und Entwicklung von Schlüsseltechnologien für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Projekt RETALT: Mit europäischen Recycling-Raketen zu mehr Nachhaltigkeit in der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019173702_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019173702_small_1.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption> Phasen der Konfiguration RETALT1 v.r.n.l.: Start, Abtrennung der Nutzlaststufe, die erste Stufe im Sinkflug und die Landung mit ausgefahrener Landebeinstruktur.  <br><br><br> </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und fünf europäische Unternehmen haben sich im Projekt RETALT (RETro Propulsion Assisted Landing Technologies) zusammengeschlossen, um gemeinsam die Erforschung und Entwicklung von Schlüsseltechnologien für rückwärtslandende Raketen voranzutreiben. Über drei Jahre untersucht das Konsortium die Aerodynamik, die Aerothermodynamik, also die Oberflächentemperaturen während des Flugs, die gesamte Flugdynamik bei Flug und Rückflug, Navigation und Steuerung sowie Strukturteile, Materialien und Mechanismen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In den USA sind wiederverwendbare Raumtransportsysteme mit Retro-Schub schon in der Praxis in Betrieb. Die Bilder und Videos von SpaceX sind um die Welt gegangen. Da verwundert es vielleicht, dass die physikalischen Phänomene hinter den Technologien noch gar nicht vollständig verstanden sind. Aber es ist so: Stand heute fehlen hochwertige, experimentelle Daten aus Windkanalversuchen und Bodendemonstratoren&#8220;, sagt Prof. Ali Gülhan, RETALT-Projektkoordinator und Leiter der Abteilung Über- und Hyperschalltechnologien am DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Köln. &#8222;Wenn wir diese Daten mit numerischen Simulationen kombinieren, können wir die komplexe Physik besser verstehen und einen großen Schritt in Richtung Wiederverwendbarkeit von Raketen in Europa machen. Nur eine enge und intensive Zusammenarbeit von Forschung und Industrie kann das Know-how für eine schnellstmögliche Umsetzung der notwenigen Technologien liefern&#8220;, so Gülhan weiter. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019173702_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019173702_small_2.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Phasen der Konfiguration RETALT2. Links: Start. Rechts: Sinkflug und Landung. 
<br>
(Bilder: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Projekts werden zwei Konzepte für senkrecht startende und landende Raketen getestet: Die Konfiguration RETALT1 hat zwei Stufen – ähnlich den konventionellen Raketen Falcon 9 oder Ariane 5. Die erste Stufe dieser Trägerrakete soll wieder landen. Der zweite Launcher (Konzept RETALT2) hat nur eine einzige Stufe. Er ist für kleinere Nutzlasten ausgelegt und bremst bei der Rückführung nicht nur mit dem Retro-Schub, sondern zusätzlich mit Hilfe einer großen aerodynamischen Grundfläche an der Unterseite. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019173702_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019173702_small_3.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Das DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik betreibt am Standort Köln den Hyperschallwindkanal 2 Köln (H2K). Die Wissenschaftler setzen den H2K unter anderem zur Simulation der Umströmung maßstabsgetreuer Modelle zukünftiger Fluggeräte zwischen Mach 4,8 und 11,2 sowie der Messung aerodynamischer und aerothermodynamischer Belastungen an Modellen und deren Komponenten ein. 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das RETALT-Team untersucht sämtliche Aspekte mit Referenzkonfigurationen, und Modellen im kleineren Maßstab. So werden bei den Aerodynamiktests in den Windkanälen des DLR Modelle in Maßstäben zwischen 1:30 und 1:100 eingesetzt. Konfigurationen zur Untersuchung von Strukturkomponenten wie den Landebeinen entstehen in Maßstäben von bis zu 1:3. Während des Projekts werden die Technologien in repräsentativen Umgebungen getestet. Davon ausgehend können in Folgeprojekten Prototypen gebaut und tatsächlich im Wellstall getestet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Projekt RETALT</strong>
<br>
RETALT (RETro Propulsion Assisted Landing Technologies) ist ein europäisches Projekt, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des EU-Förderprogramms Horizont 2020 mit drei Millionen Euro gefördert wurde. Partnerorganisationen sind das DLR, CFS Engineering (Schweiz), Elecnor Deimos (Spanien), MT Aerospace (Deutschland), Almatech (Schweiz) und Amorim Cork Composites (Portugal). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019173702_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019173702_small_4.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Schlierenbild eines Trennvorgangs eines 4-fach Boosters bei Mach 1,8 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik ist verantwortlich für die Koordination des Projekts, das Design der Referenzkonfigurationen sowie die Bewertung von Aerodynamik und aerothermodynamischem Verhalten durch Windkanaltests und Computational-Fluid-Dynamics-Simulationen (CFD). Beteiligt sind die Abteilungen Über- und Hyperschalltechnologien am DLR-Standort Köln und die Abteilung Raumfahrzeuge am Standort Göttingen.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch CFS Engineering führt CFD-Simulationen durch und ist darüber hinaus für die Verbreitung und Verwertung der Projektergebnisse verantwortlich. Elecnor Deimos untersucht die Flugdynamik und entwickelt das Leit-, Navigations- und Steuerungskonzept für die Referenzkonfigurationen. MT Aerospace entwickelt Strukturkomponenten wie die Landebeine sowie aerodynamischen Steuerflächen und wird skalierte Demonstratoren der Strukturen herstellen. Almatech entwickelt Mechanismen für die Strukturbauteile und ist verantwortlich für die Konzeption einer Schubvektorsteuerung (TVC). Amorim Cork Composites entwickelt das Thermalschutzsystem (TPS) für kritische Bauteile, insbesondere die Grundfläche der Trägerraketen, die mit heißem Abgasstrahl im Windkanal getestet werden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceX startet JCSAT-16, landet Erststufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-jcsat-16-landet-erststufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 06:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-16 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX eine weitere Landung auf der Seeplattform durchgeführt. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, Spacenews Start von JCSAT-16Am 14. August 2016, um 07:26 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten JCSAT-16 gestartet. Vor ein paar Monaten hatte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-jcsat-16-landet-erststufe/" data-wpel-link="internal">SpaceX startet JCSAT-16, landet Erststufe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-16 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX eine weitere Landung auf der Seeplattform durchgeführt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.    Quelle: SpaceX, Spacenews</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-ad5bb205"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/launchJCSAT16.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/launchJCSAT16_low.jpg" alt="Start Falcon 9 mit JCSAT-16
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Start Falcon 9 mit JCSAT-16<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start von JCSAT-16</strong><br>Am 14. August 2016, um 07:26 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten JCSAT-16 gestartet. Vor ein paar Monaten hatte SpaceX bereits den Satelliten JCSAT-14 gestartet. Die Stufentrennung erfolgte diesmal nach 2 Minuten und 36 Sekunden, kurz darauf zündete die zweite Stufe für ca. 6 Minuten und brachte das Gespann aus Oberstufe und Satellit in einen Parkorbit. 26,5 Minuten nach dem Start erfolgte eine zweite Brennphase der Oberstufe, die JCSAT-16 auf einen leicht supersynchronen geostationären Transferorbit mit einem Apogäum von mindestens 36.000 Kilometern katapultierte. Bisher wurden noch keine Orbitdaten veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JCSAT-16 ist ein Kommunikationssatellit für Sky Perfect JSAT, der von SSL gebaut wurde. Er verfügt über eine Masse von 4-5 Tonnen, genaue Zahlen wurden nicht veröffentlicht. Der Satellit verfügt sowohl über K<sub>u</sub>&#8211; als auch K<sub>a</sub>-Bandtransponder und sollte ursprünglich als Backup für andere Satelliten der Firma JSAT dienen und die Zuverlässigkeit ihrer Dienstleistungen erhöhen. Allerdings wurde der Satellit Superbird-8 kürzlich am Boden beschädigt und muss jetzt aufwendig repariert werden. Daher nimmt JCSAT-16 die für Superbird-8 gedachte Position bei 162 Grad Ost im Geostationären Orbit ein.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-16d68b36"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9gelandetJCSAT16.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9gelandetJCSAT16_low.jpg" alt="Die erste Stufe der Falcon 9 auf der Seeplattform
(Bild: SpaceX Webcast)"/></a><figcaption>Die erste Stufe der Falcon 9 auf der Seeplattform<br>(Bild: SpaceX Webcast)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung auf der Seeplattform</strong><br>Bei diesem Start wurde ebenfalls ein Landeversuch auf der Seeplattform (offiziell &#8222;autonomous spaceport droneship&#8220;, kurz ASDS) mit dem Namen &#8222;Of course I still love you&#8220;, kurz OCISLY, durchgeführt. Dazu flog die erste Stufe der Falcon 9 nach der Stufentrennung eine Reihe von Manövern, die sie auf Landekurs auf die Seeplattform brachten. Trotz der hohen Performanceanforderungen wurde der finale Brennvorgang mit nur einem Triebwerk durchgeführt, da es offenbar bei diesem Flugprofil ausreichend Reserven gab, oder man sich traute, Reserven weiter auszuschöpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Webcast wurde die Motivation für Landungen mit einem Triebwerk erläutert: Sie erlaubt Landungen bei höheren Seitenwinden und diese sind sanfter, sodass die Struktur der Rakete weniger beansprucht wird. Eine Landung mit drei Triebwerken erzeugt eine kürzere, härtere Abbremsung und reduziert die Gravitationsverluste. Allerdings wird die Struktur der Rakete stärker beansprucht. Ein Landeanflug mit drei Triebwerken wurde z.B. erfolgreich beim JCSAT-14 Start demonstriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf der Seeplattform landen zu können, verfügt die erste Stufe über einen eigenen Flugcomputer, Landebeine, Kaltgasdüsen für die Steuerung im Vakuum, Gridfins für die Steuerung in der Atmosphäre und eine extra Ladung TEA-TEB (Triethylaluminium-Triethylboran, Zündmittel), um drei Triebwerke mehrmals zünden zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann kommt die Wiederverwendung?</strong><br>Heute war dies die insgesamt sechste Landung einer F9 Rakete, und die vierte Landung auf der Seeplattform im Meer. Bis Ende des Jahres plant SpaceX die bei der ISS-Mission CRS-8 gelandete Stufe wiederzufliegen. Welche Nutzlast bei diesem Flug mitfliegt, ist noch nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass der europäische Satellitenbetreiber SES der erste Kunde sein wird. SES hat in der Vergangenheit sein Interesse an wiederverwendbaren Raketen öffentlich bekundet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings möchte man bei SES auch einen deutlichen Preisnachlass von bis zu 50% und damit auf rund 30 Millionen Dollar, während SpaceX bisher einen Preis von 40 bis 45 Millionen Dollar ins Spiel gebracht hat. Derzeit kostet die Falcon 9 circa 62 Millionen Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14459.msg367884#msg367884" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JCSAT-16 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
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		<title>Falcon 9 landet &#8211; SpaceX triumphiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-9-landet-spacex-triumphiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 23:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Landebeine]]></category>
		<category><![CDATA[Nachschub]]></category>
		<category><![CDATA[OCISLY]]></category>
		<category><![CDATA[Seeplattform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag den 08. April 2016 um 22:51 MESZ ist die erste Stufe der Falcon 9 erfolgreich auf der SpaceX-Seeplattform gelandet. Dragon wurde in einen Rendezvous-Orbit zur Internationalen Raumstation geschickt. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: NASA, SpaceX Am 08. April 2016 um 22:43 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete mit der Dragonkapsel erfolgreich Richtung ISS gestartet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag den 08. April 2016 um 22:51 MESZ ist die erste Stufe der Falcon 9 erfolgreich auf der SpaceX-Seeplattform gelandet. Dragon wurde in einen Rendezvous-Orbit zur Internationalen Raumstation geschickt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.   Quelle: NASA, SpaceX</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_crs8_latecargo-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_crs8_latecargo_low.jpg" alt="Späte Fracht wird in die Dragon-Kapsel geladen
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Späte Fracht wird in die Dragon-Kapsel geladen<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 08. April 2016 um 22:43 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete mit der Dragonkapsel erfolgreich Richtung ISS gestartet. Dies ist der erste Flug der Dragonkapsel seit dem Fehlstart im Juni 2015. Am Sonntag Vormittag soll Dragon die ISS erreichen. Dragon hat neben Experimenten und Nachschub auch das aufblasbare BEAM-Modul von Bigelow Aerospace an Bord. BEAM soll am 15. April installiert und am 26. April entfaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist der insgesamt 8te von 12 ISS-Flügen, mit denen SpaceX 2008 von der NASA beauftragt wurde. Inzwischen ist die Anzahl der beauftragten Dragonflüge zur ISS durch Folgeaufträge auf über 20 angestiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seeplattformlandung</strong><br>Zum ersten Mal überhaupt hat eine Raketenstufe einer orbitalen Trägerrakete eine vertikale Landung auf einer Seeplattform hingelegt. Dazu führte die erste Stufe nach der Stufentrennung eine Reihe von Manövern aus, um einen Zielanflug auf die Seeplattform zu machen. Die Landung der ersten Stufe der Falcon 9-Trägerrakete erfolgte ca. 8 Minuten nach dem Start auf der SpaceX-Seeplattform getauft auf den Namen &#8222;Of Course I Still Love You&#8220;. Die Landung wurde live im Stream gezeigt. Von einem Fluggerät gefilmtes Videomaterial wurde zurück zum Schiff gefunkt und von dort per Satellit zurück zum Land übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landung erfolgte bei einem starken Wind von 50 mph, also 80 km/h. Dies hatte einen stark geneigten Anflug zur Folge, wie im Livebild deutlich zu sehen war. Die Landung erfolgte ein paar Meter von der Mitte der Seeplattform entfernt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_crs8_asds.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_crs8_asds_low.jpg" alt="Die Erststufe nach der Landung
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Die Erststufe nach der Landung<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes sollen &#8222;Stahlschuhe&#8220; über die Landebeine der Stufe geschweißt werden, sodass die Stufe fest mit dem metallischen Untergrund der Plattform verbunden ist und nicht mehr umfallen kann. Die Rückkehr in den Hafen von Cape Canaveral soll am Sonntag erfolgen und dürfte von vielen Schaulustigen verfolgt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Pressekonferenz nach dem Start hat Musk außerdem verkündet, dass geplant ist, die bei diesem Flug geborgene Erststufe bereits im Juni diesen Jahres wiederzufliegen. Es laufen derzeit Gespräche mit einem Kunden darüber, was impliziert, dass es kein Testflug mit einer Dummynutzlast sein wird, sondern ein Flug mit einem zahlenen Kunden. Ein großer Rabatt scheint jedoch wahrscheinlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Start der Falcon 9 ist für Ende April mit JCSAT-14 geplant. Auch bei diesem Flug ist wieder eine Seeplattformlandung geplant.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="CRS-8 | First Stage Landing on Droneship" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/sYmQQn_ZSys?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13638.msg334718#msg334718" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS-8</a></li></ul>
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		<title>SpaceX startet SES-9</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-ses-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2016 00:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ASDS]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
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		<category><![CDATA[Landung]]></category>
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		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 9]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SpaceX hat erfolgreich den Satelliten SES-9 für SES aus Luxemburg gestartet. Trotz der hohen Performanceanforderungen für SES-9 schaffte es die erste Stufe zur Seeplattform, allerdings war der finale Landeanflug nicht erfolgreich. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, NSF, reddit Start von SES-9Am Samstag den 05.03.2016 um 00:35 MEZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX hat erfolgreich den Satelliten SES-9 für SES aus Luxemburg gestartet. Trotz der hohen Performanceanforderungen für SES-9 schaffte es die erste Stufe zur Seeplattform, allerdings war der finale Landeanflug nicht erfolgreich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.   Quelle: SpaceX, NSF, reddit</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ses9vorstart-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ses9vorstart_low.jpg" alt="Falcon 9 mit SES-9 vor dem Start
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Falcon 9 mit SES-9 vor dem Start<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start von SES-9</strong><br>Am Samstag den 05.03.2016 um 00:35 MEZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten SES-9 gestartet. Der Start erfolgte von Startplatz 40 auf der Cape Canaveral Airforce Station. Die Stufentrennung erfolgte nach 2 Minuten und 40 Sekunden, kurz darauf zündete die zweite Stufe für ca. 7 Minuten und brachte das Gespann Oberstufe und Satellit in einen Parkorbit. 27 Minuten nach dem Start erfolgte eine zweite Brennphase der Oberstufe, die SES-9 auf einen leicht supersynchronen geostationären Transferorbit mit einem Apogäum von über 36.000 km katapultierte. Der Zielorbit hatte ein Perigäum von 290 km, ein Apogäum von 40.600 km und eine Inklination von 28°. Einige Stunden nach dem Start wurden Oberstufe und Satellit in folgenden Orbits getrackt:<br>2016-013A/41380 in 334 x 40.648 km x 27.96°<br>2016-013B/41381 in 323 x 40.654 km x 27.95°</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Mission wurde die Programmierung der Oberstufe geändert. Anstatt einen bestimmten Orbit anzufliegen, beschleunigt die Oberstufe solange bis der Treibstoff alle ist. Auf diese Weise soll der komplette Treibstoff verbraucht werden, die Brennzeit der Oberstufe verlängert sich um wenige Sekunden. Da bei Brennschluss die Beschleunigung am höchsten ist, wird so trotzdem noch ein deutliches Plus an Geschwindigkeit erzielt und das Apogäum stieg von 26.000 km auf 40.600 km.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satellitenmasse von SES-9 ist mit 5.271 kg fast 400 kg schwerer als die von SpaceX auf der Firmenwebseite beworbene maximale Performance der Falcon 9 für einen geostationären Transferorbit bei 28° Inklination. Dazu kommt noch der für die Seeplattformlandung reservierte Treibstoff der Hauptstufe, sodass die Rakete in einer &#8222;Wegwerfvariante&#8220; über 6 Tonnen in einen GTO bei 28° Inklination liefern dürfte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ses9_liftoff-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ses9_liftoff_low.jpg" alt="Start von SES-9
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Start von SES-9<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SES-9 ist ein Kommunikationssatellit für SES, der von Boeing gebaut wurde. Er verfügt sowohl über ein chemisches als auch ein elektrisches Antriebssystem. SES-9 soll eine Position bei 108,2° Ost im geostationären Orbit einnehmen, von wo er Fernsehen und andere Dienste für den Großraum Asien liefern soll. Der Satellit hat eine Masse 5.271 kg, eine elektrische Leistung von 12,7 kW und verfügt über 57 Ku-Band Transponder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung auf der Seeplattform</strong><br>Bei diesem Start wurde ebenfalls ein Landeversuch auf der Seeplattform (offiziell &#8220; autonomous spaceport droneship&#8220;, kurz ASDS) mit dem Namen &#8222;Of course I still love you&#8220;, kurz OCISLY, durchgeführt. Dazu flog die erste Stufe der Falcon 9 nach der Stufentrennung eine Reihe von Manövern, die sie auf Landekurs auf die Seeplattform brachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der hohen Performanceanforderungen an diese Mission wurde der finale Brennvorgang für die Landung auf dem Drohnenschiff mit drei Triebwerken durchgeführt, was zu einer kurzen, starken Abbremsung führt. Wie im Webcast live zu sehen war, schaffte es die Rakete zur Seeplattform. Der finale Landeanflug ist aber offenbar nicht geglückt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elon Musk spricht in einem Tweet von einer harten Landung. Dies hatte Musk aber offenbar erwartet, es gab nur wenige Treibstoffreserven um die Stufe vor dem Wiedereintritt abzubremsen, sodass sich die Stufe zusehr aufgeheizt hat und eine erfolgreiche Landung nicht mehr möglich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf der Seeplattform landen zu können, verfügt die erste Stufe über einen eigenen Flugcomputer, Landebeine, Kaltgasdüsen für die Steuerung im Vakuum, Gridfins für die Steuerung in der Atmosphäre und eine extra Ladung TEA-TEB (Triethylaluminium-Triethylboran, Zündmittel) um drei Triebwerke mehrmals zu zünden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13274.msg318684#msg318684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES-9 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Große Ambitionen bei SpaceX</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grosse-ambitionen-bei-spacex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2014 21:51:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Droneship]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Gridfins]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Landebeine]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. Dezember soll die Dragonkapsel von SpaceX ein weites Mal zur ISS starten. Dabei soll die erste Stufe erstmals auf einer Seeplattform landen. Im ersten Quartal 2015 will SpaceX fünfmal starten. Darüber hinaus will SpaceX jetzt vielleicht mit großen Ambitionen in den Satellitenbau einsteigen. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, SpaceNews, NSF. Dragon [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 16. Dezember soll die Dragonkapsel von SpaceX ein weites Mal zur ISS starten. Dabei soll die erste Stufe erstmals auf einer Seeplattform landen. Im ersten Quartal 2015 will SpaceX fünfmal starten. Darüber hinaus will SpaceX jetzt vielleicht mit großen Ambitionen in den Satellitenbau einsteigen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, SpaceNews, NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112014225145_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112014225145_small_1.jpg" alt="Elon Musk auf Twitter" width="260"/></a><figcaption>
Die Falcon 9 Landeplattform von oben aus gesehen. 
<br>
(Bild: Elon Musk auf Twitter)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dragon startet zur ISS, Falcon-Erststufe soll auf Seeplattform landen</strong>
<br>
Die nächste ISS-Versorgungsmission von SpaceX hat sich auf den 16. Dezember verschoben. Der Grund hierfür liegt in einer Anpassung des Frachtmanifests nach der spektakulären Explosion der Antares-Trägerrakete Ende Oktober. Dabei wurde der Raumfrachter Cygnus inklusive aller Fracht komplett zerstört. Viel interessanter als eine weitere Routinemission zur ISS ist natürlich die geplante Landedemonstration auf einer Seeplattform. Bei diesem Flug soll die erste Stufe der Falcon 9-Trägerrakete nach der Stufentrennung mit den Triebwerken ein Abbremsmanöver machen, den Wiedereintritt durch die Erdatmosphäre überstehen und schließlich einen zweiten Brennvorgang für die Landung auf der Seeplattform machen. Neben den ausfahrbaren Landebeinen verfügt die Falcon 9 nun auch erstmals über sogenannte Gridfins am Raketenkörper, die für eine bessere Orientierung der Rakete sorgen und vermutlich auch einen minimalen Auftrieb erzeugen können. Gridfins fand man bisher vor allem an modernen Bomben, wie der JDAM oder MOAB. Kleinere Versionen der Gridfins wurden bereits in McGregor bei Testflügen getestet. Die Seeplattform hat eine Größe von 300 Fuß x 170 Fuß (ca. 91 x 52 m). Ein erstes Bild der Plattform wurde von Elon Musk, dem Gründer von SpaceX, auf Twitter gepostet. Die Plattform kann auch bei rauher See ihren Standort auf +/- 3 Meter halten. Dafür besitzt sie vier starke Unterwasserpropeller von der Firma Thrustmaster, die zentral gesteuert werden. Die Plattform ist unbemannt und wird vermutlich von einem Begleitschiff aus ferngesteuert. Die Tatsache, dass SpaceX keine Mühe scheut und sogar eine eigene Sonderanfertigung in Auftrag gibt, anstatt eine existierende Plattform zu mieten, deutet darauf hin, dass die Plattform jetzt auch langfristig weiter genutzt werden soll. Laut NASASpaceflight.com soll die Plattform später vor allem an der Westküste der Vereinigten Staaten eingesetzt werden, um dort die Zentralstufe der Falcon Heavy zu landen. Die Booster der Falcon Heavy sollen beide zum Startplatz zurückfliegen. In Vandenberg wird gerade extra ein Startplatz demoliert, um einen Landeplatz für die Falcon Heavy Booster zu schaffen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112014225145_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112014225145_small_2.jpg" alt="Elon Musk Twitter" width="260"/></a><figcaption>
Gridfins an der Falcon 9 für den CRS-5 Flug 
<br>
(Bild: Elon Musk Twitter)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Höhere Wiederverwendungsambitionen</strong>
<br>
Aber die Ambitionen von SpaceX hören an dieser Stelle keineswegs auf! Wie Elon Musk auf Twitter weiter ausgeführt hat, scheint es auch ein langfristiges Ziel zu sein, die gelandeten Stufen auf der Seeplattform wieder abheben zu lassen und diese mit Raketenpower in die Nähe des Startplatzes zurückfliegen zu lassen. Dazu müsste die Seeplattform noch mit Tanks für flüssigen Sauerstoff, Kerosin, Helium und anderen Betriebsstoffen ausgestattet werden. Ebenfalls fehlt noch ein Startgerüst, um die Falcon wieder abheben zu lassen, und ein Kran, um die Rakete in dieses Gerüst zu heben. Damit auch das zuverlässig klappt, sind aber wohl noch viele weitere Testflüge in McGregor in Texas und demnächst auf dem Spaceport America in New Mexcio von Nöten. Neue Bilder von GoogleMaps zeigen, dass SpaceX auf dem Spaceport America ein Startplatz errichtet hat und wohl ebenfalls einen größeren Integrationshangar plant. In McGregor, wo bisherige Flüge der F9RDev1 (im Wesentlichen die Falcon 9 Erststufe) stattgefunden haben, ist Flughöhe und –dauer stark reglementiert. Nicht so auf dem Spaceport America, der ursprünglich für Richard Bransons Unternehmen Virgin Galactic errichtet wurde. Virgin Galactic hatte von dort aus suborbitale Flüge von Weltraumtouristen geplant. Aufgrund technischer Probleme hat es Virgin Galactic jedoch bisher nicht geschafft, ihr Raumschiff SpaceShipTwo ein einziges Mal auf die geplante Flughöhe zu bekommen. Mehrere hundert Millionen wurden in den Spaceport America investiert und Elon Musk kann jetzt aufgrund eines Mangels an Kunden für einen Schnäppchenpreis hier seine Falcon 9 Testflüge starten. Flughöhen bis 100 km und darüber hinaus sind möglich. Anschließend soll die Falcon 9 Erststufe hier wieder senkrecht landen. Im Sommer musste SpaceX das Testvehikel F9RDev1 leider bei einem Testflug notsprengen, weil es ein Kontrollproblem gab. Jedoch befindet sich die nächste F9Rdev2 anscheinend kurz vor der Fertigstellung. Ein erster Testflug soll im März von New Mexico aus erfolgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112014225145_big_3.png" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112014225145_small_3.png" alt="Google Maps" width="260"/></a><figcaption>
Der Startplatz der F9Dev2 auf Spaceport America in New Mexico. 
<br>
(Bild: Google Maps)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausblick 2015</strong>
<br>
Der anfangs erwähnte Fehlstart der Antares-Trägerrakete ist für die herstellende Firma Orbital natürlich suboptimal. SpaceX könnte jedoch mal wieder der große Profiteur sein. Die Antares, ein potentieller Konkurrent der Falcon 9, ist erstmal am Boden und wartet auf ein neues Triebwerk. Währenddessen führt Orbital Gespräche mit diversen Startanbietern, darunter ULA, SpaceX und Arianespace, über den Start eines Cygnus-Frachttransporters auf einer anderen Trägerrakete. Aufgrund des Preisvorteils erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass SpaceX den Zuschlag bekommt. Orbital hat auch schon zwei kommerzielle Satelliten auf der Falcon 9 gestartet (Thaicom 6 und SES 8), sodass erste Erfahrungen also bereits vorliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Quartal 2015 plant SpaceX fünf Falcon 9-Missionen. Darunter sind: DSCOVR (Deep Space Climate Observatory) am 23. Januar, die Frachtmission CRS-6 zur ISS am 6. Februar und den Wettersatelliten Jason-3 am 31. März. Daneben sind noch zwei kommerzielle GTO (Geotransferorbit)-Missionen geplant. Einmal ein Doppelstart von zwei Satelliten von Boeing für ABS/Eutelsat Americas und TurkmenSat für Turkmenistan. Darüber hinaus konnte SpaceX in letzter Zeit weitere Startaufträge an Land ziehen, unter anderem für die leistungsfähigere Falcon Heavy, die noch auf ihren Erstflug wartet. Fünf Flüge sind derzeit manifestiert, darunter der Jungfernflug, eine Air Force-Nutzlast und drei kommerzielle Starts für ViaSat, Intelsat und Inmarsat. Ebenfalls geplant sind im ersten Quartal der aus 2014 verschobene Startabbruchtest von Dragon und ebenfalls der Flugabbruchtest. Bei diesen Tests zündet das Rettungssystem der Dragon 2, des geplanten bemannten Raumschiffs von SpaceX, und bringt die Kapsel sicher von der Rakete weg. Der Falcon Heavy Jungfernflug ist derzeit für 2015 geplant mit einem ersten Betankungstest der Falcon Heavy auf dem altehrwürdigen Startplatz LC-39A des Kennedy Space Centers am 1. Juli 2015. Die Klage gegen die US Air Force bezüglich des „Block Buy“ mit der Firma ULA scheint auch nicht allzu schlecht zu verlaufen. Obwohl der genaue Prozessverlauf geheim ist, weiß man immerhin, dass die Klage nicht sofort abgewiesen wurde und seit Monaten intensiv diskutiert wird. Es scheint also nicht unwahrscheinlich, dass die US Air Force zur Mediation gezwungen wird und SpaceX ein paar Flüge zugeteilt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112014225145_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112014225145_small_4.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Der terrageformte Mars, die Vision von SpaceX 
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(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Satellitengeschäft</strong>
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Elon Musk möchte bekanntlich den Mars kolonisieren. Dazu ist jedoch noch eine Menge technische Vorarbeit zu leisten. Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, will er es erstmal schaffen, die Transportkosten um den Faktor 100 zu senken. Realistisch betrachtet kann man ihm attestieren, dass er ungefähr Faktor 2 bereits realisiert hat. Es fehlt also noch Faktor 50. Eine weitere notwendige Bedingung für fallende Preise ist die Wiederverwendbarkeit der Falcon 9 Raketenfamilie. Auch hier gibt es Fortschritte, wie bereits am Anfang dieses Artikel erwähnt. Die Wiederverwendung der zweiten Stufe wurde erstmal auf Eis gelegt und soll erst bei einer zukünftigen Designarchitektur realisiert werden, also der Nachfolgeträgerraketenfamilie der Falcon, die auf LOX/Methan setzen wird. Aber neben der Angebotsseite gibt es natürlich noch die Frage der ausreichenden Nachfrage. Sieht es derzeit so aus, dass die Satellitenindustrie auf die sinkenden Preise mit mehr Nachfrage reagiert? Sprießen neue Geschäftsmodelle explosionsartig aus dem Boden? Ein neuer Bereich ist sicherlich die aktive CubeSat-Branche, aber CubeSats bringen nur wenige Kilogramm auf die Waage, also keine signifikante Masse und damit nicht ausreichend Geld für ein Raumtransportunternehmen wie SpaceX. Die logische Konsequenz ist, dass SpaceX auch auf der Nachfrageseite für Raketenstarts aktiv werden muss und mehr Nachfrage generieren muss, zum Beispiel durch finanzielle Unterstützung von neuen Geschäftsmodellen. Oder warum nicht gleich auch als innovativer Satellitenbauer? Erste Erfahrung hat man ja bereits mit dem kapselförmigen Raumtransporter Dragon gesammelt. Als Elon Musk kürzlich am MIT zu einer Diskussion eingeladen wurde, wurde er genau nach dieser Nachfrageseite befragt. Damals war er noch ausweichend und meinte, SpaceX würde sich lediglich auf Raumtransporttechnologie konzentrieren. Wenige Zeit später sieht es schon ganz anders aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das WSJ publiziert hatte, dass Elon Musk jetzt mit Greg Wyler zusammenarbeitet, einem Satellitenunternehmer, der z.B. das Unternehmen O3b (SES ist einer der Hauptinvestoren) in der Startup-Phase geleitet hat, konnte Musk eine Stellungnahme offenbar nicht umgehen. O3b liefert Satelliteninternet mit großer Datenrate und einem Ping, der für Satelliteninternet recht gut ist. Allerdings ist das O3b-Internet nicht direkt mit dem Endverbraucher verbunden, sondern verbindet sich erst mit einer lokalen Bodenstation, von welcher aus das Signal auf anderem Wege zum Endverbraucher gelangt. Dies war Greg Wyler aber offenbar nicht ambitioniert genug und hatte deshalb die Idee, ein neues Konzept zu entwickeln, bei dem sich jeder Endverbraucher direkt mit dem Satelliten verbinden kann, jederzeit und weltweit natürlich. Dazu ist eine gigantische Konstellation von mehreren hundert Satelliten im Erdorbit notwendig. Mit diesem Konzept ging er zuerst zu der Internetfirma Google. Allerdings war er von der technischen Kompetenz bei Google anscheinend nicht ausreichend überzeugt und wandte sich deshalb mit seiner Firma WorldVu an SpaceX. Musk bestätigte die Kontakte indirekt via Twitter und sprach davon, dass SpaceX immer noch in den Anfängen wäre „fortgeschrittene Micosatelliten zu entwickeln, die in großen Formationen operieren“. Eine offizielle Ankündigung solle in 2-3 Monaten folgen, das wäre Januar-Februar 2015. Denkbar wäre zum Beispiel, das Satelliteninternet dann standardmäßig in alle Tesla-Elektroautos einzubauen. Das Auto hätte dann weltweit Internetzugang, solange es unter freiem Himmel ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig berichtete SpaceNews, dass WorldVu bei anderen Satellitenbauern Angebote für eine Konstellation von 640 Satelliten in 1200 km Höhe angefragt hätte. Dafür soll offenbar eine neue Fabrik errichtet werden, wobei WorldVu Teilhaber dieser Fabrik sein möchte. Die Rolle von SpaceX ist derweil wohl noch ungeklärt. Ob SpaceX wirklich die Satelliten baut oder nur als Investor auftritt, ist noch unklar. Dass die Satelliten mit SpaceX gestartet werden dürften, erscheint allerdings recht wahrscheinlich. Nun nehmen wir mal an, dass dieses Internet-Geschäftsmodell mit der Direktverbindung zum Endbenutzer solide ist. 640 Satelliten, jeder 100 kg und das auf 1200 km, das sind eine Menge Falcon 9 Starts. Und die Konstellation will auch erhalten werden, wenn nicht sogar erweitert? Und wer beseitigt den vielen Weltraummüll, der in 1200 km entstehen würde? Da sieht es doch noch nach einer größeren Nachfrage nach Raketenstarts aus. Jede Menge (durch Massenproduktion) günstige Nutzlasten, was ist für die wiederverwendbare Falcon 9 als Nutzlast eher prädestiniert, wenn nicht das?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10338.1590" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumthread zur Wiederverwendung der Falcon 9 Familie</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12537.150" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumsthread zu SpaceX-Neuigkeiten</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12904.30" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumsthread zur SpaceX CRS5 Mission</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nochmal zum Sojus-Nachfolger</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nochmal-zum-sojus-nachfolger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 09:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Landebeine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Rückkehrteil des Raumschiffes soll ohne Fallschirm landen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Russian Space Web, RIA Nowosti. Verschiedene offizielle und inoffizielle Bemerkungen aus Kreisen des Projektes machen es wahrscheinlich, dass der Sojus-Nachfolger doch dem Kapselkonzept entspricht. Diese Kapsel muss dabei aber so geformt sein, dass man sie aerodynamisch während der Abstiegsphase relativ gut [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Rückkehrteil des Raumschiffes soll ohne Fallschirm landen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Russian Space Web, RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verschiedene offizielle und inoffizielle Bemerkungen aus Kreisen des Projektes machen es wahrscheinlich, dass der Sojus-Nachfolger doch dem Kapselkonzept entspricht. Diese Kapsel muss dabei aber so geformt sein, dass man sie aerodynamisch während der Abstiegsphase relativ gut steuern kann. Möglicherweise verfügt sie dazu über spezielle Klappen. 
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In der Endphase soll der Hitzeschutz abgeworfen werden, wird also wohl nicht wiederverwendbar sein. Bis hierhin gibt es große Ähnlichkeiten zum US-Projekt Orion. Danach aber sollen Landebeine ausgefahren und das Schiff mit Hilfe von Bremsraketen senkrecht gelandet werden. Dies wäre ein völlig neuer Ansatz in der bemannten Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konzeptionell wurde dies bisher nur in den 1990er Jahren beim Delta Clipper getestet aber für die Raumfahrt niemals praktisch umgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5318.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thread zum geplanten Raumfahrzeug Rus</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Hat Phoenix flüssiges Wasser entdeckt?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hat-phoenix-fluessiges-wasser-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 21:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Landebeine]]></category>
		<category><![CDATA[Marslander]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Auswertung der durch den Marslander Phoenix gewonnenen Daten stießen einige Wissenschaftler auf mehreren der gewonnenen Bilder auf Strukturen, welche sie als flüssiges Wasser interpretieren. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: New Scientist, JPL. Dass es auf dem Mars einst flüssiges Wasser gegeben haben muss, gilt heute im Allgemeinen als gesichert. Sowohl die Orbiter-Sonden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei der Auswertung der durch den Marslander Phoenix gewonnenen Daten stießen einige Wissenschaftler auf mehreren der gewonnenen Bilder auf Strukturen, welche sie als flüssiges Wasser interpretieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: New Scientist, JPL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass es auf dem Mars einst flüssiges Wasser gegeben haben muss, gilt heute im Allgemeinen als gesichert. Sowohl die Orbiter-Sonden der NASA und der ESA, als auch die beiden Mars-Rover Spirit und Opportunity fanden im Rahmen ihrer Missionen zahlreiche Hinweise auf große Wassermengen, welche einst über den Mars strömten und sich sogar zu großen Seen und Ozeanen aufstauten. Infolge eines dramatischen  Klimawandels haben sich diese Wassermassen allerdings in der Vergangenheit unter der Oberfläche als Wassereis abgelagert. Dieses auch in der Nordpolarregion des Mars nachzuweisen, war eines der Hauptziele der am 10. November 2008 für beendet erklärten Phoenix-Mission der NASA.  
<br>
Bei der Auswertung der zur Erde übermittelten Bilder entdeckten die Wissenschaftler seltsame Strukturen auf einem der Landebeine der Sonde. Diese veränderten im Laufe der Zeit ihre Größe und Form, verschmolzen teilweise miteinander und schienen sich sogar am Landebein nach unten zu bewegen. Einige der an der Mission beteiligten Wissenschaftler, unter ihnen auch der Missionsleiter Peter Smith von der Arizona State University, interpretieren diese Strukturen mittlerweile als Wassertropfen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022009223816_small_1.jpg" alt="NASA, JPL, UA, MPI " width="478" height="191"/><figcaption>
Die vermeintlichen Wassertropfen am Landebein an den Tagen 8, 31 und 44 der Phoenix-Mission (3.Juni bis 10. Juli 2008) 
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(Bild: NASA, JPL, UA, MPI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den momentan herrschenden Bedingungen kann Wasser auf dem Mars eigentlich nicht in flüssiger Form vorliegen. Das Wissenschaftlerteam argumentiert jedoch, dass Wasser mit einem sehr hohen Salzanteil über einen erheblich tieferen Gefrierpunkt verfügt. Tatsächlich gelang es dem MECA-Experiment des Landers, im Laufe der Mission zum ersten Mal eindeutig, Perchlorat-Salze im Marsboden nachzuweisen. Diese wiederum könnten zu einem besonders intensiven Frostschutzeffekt beitragen und bei einer extrem hohem Beimischung noch bis zu einer Temperatur von -70 Grad Celsius das Vorhandensein von flüssigem Wasser ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von den Wissenschaftlern um Nilton Renno von der University of Michigan entwickelte Szenario sieht nun so aus, dass Phoenix beim Aufsetzen auf der Marsoberfläche mit seinen Bremstriebwerken das Eis in der obersten Bodenschicht geschmolzen hat. Dieses sublimierte daraufhin umgehend zu Wasserdampf. Des weiteren wurden Staub und die darin enthaltenen Mineralien und Salze aufgewirbelt. Da Perchlorate jedoch in hohem Maße hygroskopisch sind, könnten diese einen Teil des entstandenen Wasserdampfes an sich gebunden haben. Anschließend hätte sich die so entstandene Verbindung an den Landebeinen von Phoenix niedergeschlagen. Am Tag wäre das jetzt entstandene Salzwasser bei Temperaturen von unter -20 Grad Celsius weiterhin flüssig gewesen, während es in der Marsnacht bei dann bis zu -90 Grad Celsius zu Eis gefroren wäre. Dies würde das langsame Herablaufen am Landebein erklären. Die Größenzunahme der einzelnen Tropfen ließe sich mit der Bindung von weiterem Wasserdampf aus der Atmosphäre erklären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich sei dieses Verhalten mit den von Phoenix registrierten Werten bezüglich der Temperatur und Luftfeuchtigkeit vereinbar, so Nilton Renno, welcher seine These erstmals auf dem Herbstmeeting der American Geophysical Union im Dezember 2008 vorstellte. Momentan werden weiterführende Labortests durchgeführt, um die Theorie zu untermauern und auf einer weiteren Tagung, der Lunar and Planetary Science Conference, im März 2009 zu präsentieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich die Richtigkeit der Annahme bestätigen, so Nilton Renno, so wäre es durchaus denkbar, dass sich in Verbindung mit Perchloraten an bestimmten Stellen direkt unter der Marsoberfläche flüssiges Wasser gebildet haben könnte. Dies wiederum könnte unter Umständen die Existenz von primitiven Lebensformen ermöglichen, was allerdings eher unwahrscheinlich ist. Zwar trifft man auch auf der Erde auf extremophile Mikroorganismen, welche unter harten Umweltbedingungen, zum Beispiel in stark salzhaltigen Gewässern, leben und diese sogar für ihre Existenz benötigen. Dass diese dabei jedoch einen so hohen Salzgehalt, wie er auf dem Mars für das Vorhandensein von flüssigem Wasser benötigt wird, auf Dauer überleben, wurde bisher noch nicht beobachtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings ist diese Theorie des flüssigen Wassers nicht unumstritten. Michael Hecht vom JPL, ein weiteres Mitglied des Phoenix-Teams, ist der Meinung, dass es sich bei den beobachteten Strukturen lediglich um normalen Wasserdampf handelt, welcher sich aufgrund von Temperaturunterschieden zwischen der Luft und dem Landebein als ganz normales Eis auf diesem niedergeschlagen hat. </p>
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