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	<title>Raketenlandung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raketenlandung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ArianeGroup soll Entwicklung moderner Trägerraketen vorantreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 06:06:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ArianeGroup erhält von der Europäischen Kommission den Zuschlag für zwei Projekte, um die Entwicklung von wiederverwendbaren und umweltfreundlichen Trägerraketen in Europa voranzutreiben. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 4. Juli 2022. Vernon, 4. Juli 2022 &#8211; Im Rahmen einer Ausschreibung der Europäischen Kommission und als Teil des Innovationsförderungsprogramms Horizon Europe hat ArianeGroup den Zuschlag für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ArianeGroup erhält von der Europäischen Kommission den Zuschlag für zwei Projekte, um die Entwicklung von wiederverwendbaren und umweltfreundlichen Trägerraketen in Europa voranzutreiben. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 4. Juli 2022.</p>



<p>Vernon, 4. Juli 2022 &#8211; Im Rahmen einer Ausschreibung der Europäischen Kommission und als Teil des Innovationsförderungsprogramms Horizon Europe hat ArianeGroup den Zuschlag für zwei besonders ambitionierte Schlüsselprojekte erhalten, die die Entwicklung von wiederverwendbaren und umweltverträglichen Trägerraketen in Europa beschleunigen soll.</p>



<p>ArianeGroup wird die Leitung der Projekte SALTO und ENLIGHTEN übernehmen und dabei zahlreiche wissenschaftliche und industrielle Partner sowie innovative Start-ups einbeziehen.</p>



<p>&#8222;Diese Initiative der Europäischen Kommission wird es uns ermöglichen, die Entwicklung der ersten europäischen wiederverwendbaren und umweltfreundlichen Trägerraketen zu beschleunigen, indem wir unser gesammeltes Fachwissen mobilisieren und das Know-how von Industrie, Forschungsinstituten und innovativen Start-ups zusammenführen&#8220;, sagte André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup. &#8222;Nach der konsequenten Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA bei den Demonstratoren Prometheus und Themis für wiederverwendbare Triebwerke und Stufen ist dieser zusätzliche Schub der Europäischen Kommission bei der Finanzierung ehrgeiziger Projekte ein starkes Signal für Europas souveränen Zugang zum Weltraum.&#8220;</p>



<p>SALTO steht für „reuSable strAtegic space Launcher Technologies &amp; Operations“ und wird es innerhalb von zwei Jahren erlauben, die vertikale Landung des Prototyps einer wiederverwendbaren Raketenstufe zu testen. Das Projektbudget beträgt 39 Millionen Euro.</p>



<p>SALTO bezweckt insbesondere die Validierung des Landevorgangs, der für die Wiederverwendbarkeit einer Trägerrakete von entscheidender Bedeutung ist. Dieser Schritt ist von besonderer Komplexität und erfordert einen breit angelegten Lernprozess und Praxistests, mit denen Europa die Beherrschung dieser Technologie vorantreiben kann. Der zukünftige Launcher ist so konzipiert, dass er diverse, von ArianeGroup und seinen Partnern entwickelte Technologien zum Einsatz bringt und es erlauben wird, noch ehrgeizigere Demonstrationen vorzubereiten und die hohe Schubkraft realer Weltraumstarts abzubilden.</p>



<p>Das SALTO-Projekt enthält ein vollwertiges Flugmodell, das vom Standort Kiruna in Schweden aus eine Reihe von Flügen in niedriger Höhe durchführen wird. Die Vorbereitung dieser Tests erfolgt im Verein mit dem Themis-Programm der ESA für eine wiederverwertbare Stufe, bei dem ArianeGroup die Leitung hat, und in Ergänzung zum Callisto-Projekt, das von den Weltraumagenturen Frankreichs (CNES), Deutschlands (DLR) und von Japan (JAXA) getragen wird. Das Entwicklungsprogramm Agile soll helfen, mit den Flugtests die Technologien zur Marktreife zu bringen.</p>



<p>Im Rahmen von SALTO koordiniert ArianeGroup ein Konsortium von 26 Partnern aus zwölf Ländern, bestehend aus:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Industrie: MT Aerospace, ArianeGroup GmbH, Safran Data System, Safran Electronics &amp; Defense, Avio S.p.A., Sabca, Thales Alenia Space Belgium S.A., GTD Sistemas de Informacion S.A., GMV Aerospace and Defence S.A., Deimos Engineering and Systems S.L.U., Sener TAFS SAU, Swedish Space Corporation, Amorim Cork Composites A</li><li>Forschungsinstituten: DLR, CNES, ONERA, IRT Jules Verne, INCAS</li><li>innovativen Start-ups: ETAEM, ID-Services, Shark Robotics SARL, G.L. Electronics s.r.o., SIA WIT Berry, Realtime Technologies Ltd, SpaceForest sp. z o.o.</li></ul>



<p>ENLIGHTEN steht für „European INitiative for Low cost, Innovative &amp; Green High Thrust Engine“. Es setzt das Entwicklungsprogramm Prometheus fort und soll fortschrittliche Technologien für die Produktion und den Betrieb wiederverwendbarer Raketentriebwerke entwickeln und testen. Das Projektbudget beträgt 17,4 Millionen Euro.</p>



<p>ENLIGHTEN unterstützt die Initiativen im Bereich neuer Antriebssysteme, mit denen die ESA ArianeGroup betraut hat, um eine Familie wiederverwendbarer Hochleistungstriebwerke auf Basis von Biomethan oder grünem Wasserstoff zu bauen. Diese Motoren sollen ab 2030 die Familie zukünftiger europäischer Trägerraketen antreiben.</p>



<p>Dabei geht es vor allem darum, Schlüsseltechnologien für Raketentriebwerke wie etwa zusätzliche Fertigungstechnologien oder künstliche Intelligenz zu entwickeln, die für die Funktionskontrolle (das Monitoring) und die Wartung wiederverwendbarer Triebwerke wichtig sind.</p>



<p>Das ENLIGHTEN-Konsortium unter Leitung von ArianeGroup besteht aus 18 Partnern aus acht Ländern (Deutschland, Österreich, Belgien, Estland, Frankreich, Niederlande und Portugal) und setzt sich folgendermaßen zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Industrie: ArianeGroup GmbH, Avio S.p.A., APP, ADIRA Metal Forming Solutions</li><li>Forschungsinstitute und Universitäten: DLR, Fraunhofer, IREPA, KU Leuven, Onera, Silicon Austria Labs</li><li>mittelständische Unternehmen und Startups: Aiko, Areelis, AZO, Edgise, Erneo, Laser Cladding Venture, Proekspert.</li></ul>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die vollständige Fertigung bis hin zu Vermarktung und Betrieb über sein Tochterunternehmen Arianespace. ArianeGroup beschäftigt ca. 7000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland und ist ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Das Unternehmen ist zudem Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, Services und Weltraumüberwachung. Ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen und in der kritischen Infrastruktur Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2021 rund 3,1 Milliarden Euro.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12696.msg534369#msg534369" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ArianeGroup</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceX bringt SAOCOM 1A für Argentinien ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-bringt-saocom-1a-fuer-argentinien-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 15:37:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SAOCOM 1A ist im All. Noch während der Erdbeobachtungssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang das erstmalige Aufsetzen einer ersten Stufe auf einem Landeplatz von SpaceX in Vandenberg. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: argentina.gob.ar, CONAE, ESA, INVAP, SpaceX. Um 2:21 Uhr Weltzeit (UTC, 4:21 Uhr MESZ) am 8. Oktober 2018 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SAOCOM 1A ist im All. Noch während der Erdbeobachtungssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang das erstmalige Aufsetzen einer ersten Stufe auf einem Landeplatz von SpaceX in Vandenberg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: argentina.gob.ar, CONAE, ESA, INVAP, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_1.jpg" alt="SpaceX / Elon Musk" width="260"/></a><figcaption>
Core B1048.2 landet am 8. Oktober 2018 
<br>
(Bild: SpaceX / Elon Musk)
</figcaption></figure></div>



<p>Um 2:21 Uhr Weltzeit (UTC, 4:21 Uhr MESZ) am 8. Oktober 2018 erfolgte das Abheben der zweistufigen Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem Erdbeobachtungssatelliten SAOCOM 1A alias SAtélite Argentino de Observación COn Microondas 1A für die nationale Kommission für Raumfahrtaktivitäten Argentiniens (CONAE, Comisión Nacional de Actividades Espaciales) an Bord. (Die Europäische Raumfahrtagentur ESA übersetzt SAOCOM auch als Satellite for Observation and Communications, auf Deutsch Satellit für Beobachtung und Kommunikation). </p>



<p>Der Flug der mit den für eine erfolgreiche weiche Landung notwendigen Komponenten wie Landebeine und Steuerflächen aus Titan ausgestatteten Rakete begann von der Startrampe 4E (SLC-4E) der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) im US-Bundesstaat Kalifornien. Für den transportierten Satelliten endete er mit dem Aussetzen auf der vorgesehenen Umlaufbahn, für die erste Stufe, den Core B1048.2, sieben Minuten und 56 Sekunden nach dem Abheben mit der erstmaligen Landung auf einem separaten, befestigten Platz namens Landezone 4 (LZ-4) auf dem Gelände der VAFB in rund 450 Metern Abstand nicht weit weg von der benutzten Startanlage. Eine Bergung der beiden Hälften der Nutzlastverkleidung war nach Angaben von SpaceX nicht vorgesehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_2.jpg" alt="SpaceX / Elon Musk" width="260"/></a><figcaption>
Vom SLC-4E zur LZ-4 &#8211; Lichtspuren des Core B1048.2 
<br>
(Bild: SpaceX / Elon Musk)
</figcaption></figure></div>



<p>Die erste Stufe der Falcon 9 in der Version Block 5 absolvierte mit SAOCOM 1A ihren zweiten Flug. Insgesamt war es bereits der fünfte Start einer Falcon-9-Rakete von Vandenberg im Jahr 2018. </p>



<p>Die Rakete mit SAOCOM 1A an Bord hatte bei Brennschluss der ersten Stufe zwei Minuten und 20 Sekunden nach dem Abheben eine Geschwindigkeit von rund 5.800 km/h und eine Flughöhe von rund 72 Kilometern erreicht. Die Stufentrennung erfolgte vier Sekunden nach dem Brennschluss der ersten Stufe. Sieben Sekunden nach der Stufentrennung zündete die zweite Stufe ihr Haupttriebwerk. </p>



<p>Der Abwurf der Nutzlastverkleidung, der den Satelliten in seiner 4,468 Meter hohen, 2,965 Meter durchmessenden Transportkonfiguration beim Aufstieg durch die Atmosphäre schützte, fand rund 17 Sekunden nach Zündung der zweite Stufe statt. Deren Brennphase war dann zehn Minuten und 13 Sekunden nach dem Abheben beendet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_3.jpg" alt="INVAP" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: INVAP)
</figcaption></figure></div>



<p>Rund 12,75 Minuten nach dem Abheben wurde der von der INVAP S.E. gebaute SAOCOM 1A schließlich von der zweiten Stufe abgetrennt. Anschließend fand die US-Weltraumüberwachung den Satelliten auf einer rund 97,9 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 607 Kilometern über der Erde und einer Erdferne von 634 Kilometern. </p>



<p>Der geplante Arbeitsorbit für SAOCOM 1A ist ein annähernd kreisförmiger, sonnensynchroner in 620 Kilometern Höhe über der Erde. Die vorgesehene Bahnneigung gegen den Erdäquator beträgt 97,89 Grad. Für einen Erdumlauf wird SAOCOM 1A auf einem solchen Orbit 97,2 Minuten benötigen. Dabei ergibt sich für die Beobachtungsmöglichkeit der selben Stelle am Erdboden eine Wiederholrate von 16 Tagen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_4.jpg" alt="CONAE" width="260"/></a><figcaption>
Beobachtungsmodi von SAOCOM 1A 
<br>
(Bild: CONAE)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Raumfahrzeug, das ins Deutsche übersetzt ausgeschrieben Argentinischer Mikrowellen-Beobachtungssatellit heißt, hat entsprechend seiner Bezeichnung insbesondere die Aufgabe, Bilder von der Erdoberfläche im L-Band bei rund 1,275 GHz zu liefern. Die Radaranlage mit synthetischer Apertur (Synthetic Aperture Radar, SAR) und einer Masse von rund 1.500 Kilogramm an Bord des Satelliten besitzt Beobachtungsmodi mit Schwadbreiten zwischen 20 und 350 Kilometern. Die dabei mögliche räumliche Auflösung liegt zwischen 10 und 100 Metern. Die Fläche der im All entfalteten Antennenanlage von SAOCOM 1A beträgt rund 35 Quadratmeter bei einer Breite von rund 3,5 Metern und einer Länge von rund 10 Metern. Die Antennenanlage setzt sich aus 140 Einzelantennen zusammen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_5.jpg" alt="argentina.gob.ar" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A bei der INVAP S.E. 
<br>
(Bild: argentina.gob.ar)
</figcaption></figure></div>



<p>Der neue Satellit ist dazu gedacht, seine Beobachtungen unabhängig von Wetter und Uhrzeit zu absolvieren. Er kann Messungen der Bodenfeuchte durchführen, die Ausmaße von Überflutungen darstellen und Wasserverschmutzungen z.B. durch Kohlenwasserstoffe aufdecken. Bodenfeuchtedaten sind insbesondere für die Landwirtschaft Argentiniens interessant. Das Land  ist mit über 83 Million Hektar Pampa, einer subtropischen Grassteppe, bedeckt, die unterschiedlich feuchte Gebiete aufweist. Daten vom Satelliten sollen Entscheidungsprozesse bei der Bewirtschaftung des Lands unterstützen. Erhofft werden beispielsweise Hinweise, wie man Pilzerkrankungen an den Ähren von Getreide vermeiden kann. Die ökonomischen Folgen von Überflutungen will man mit mit Hilfe von Daten von SACOM 1A verbesserten hydrologischen Modellen und Vorhersagen verringern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_6.jpg" alt="INVAP" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A in Antennentestkammer 
<br>
(Bild: INVAP)
</figcaption></figure></div>



<p>SAOCOM 1A wird Bestandteil eines Satellitensystems einer internationalen Initiative zur Katastrophenbewältigung. Die maßgeblich von Argentinien und Italien getragene Initiative nennt sich SIASGE, was für Sistema Italo Argentino de Satélites para la Gestión de Emergencias steht. Sie bündelt Daten, die von vier bereits im All befindlichen italienischen Radarsatelliten aus der Serie COSMO-SkyMed, zwei COSMO-SkyMeds der zweiten Generation, SAOCOM 1A und dem noch ins All zu bringende SAOCOM 1B sowie denen noch zu bauenden  SAOCOM 2A und 2B kommen, und organisiert die Aufbereitung dieser Daten für Hilfskräfte. SAOCOM 1A soll dabei zwei mal pro Tag Daten für Such- und Rettungsdienste liefern können. </p>



<p>Die Grundzüge für Argentiniens SAOCOM-Programm liegen eine Reihe von Jahren zurück. 2007 war das Programm offiziell auf den Weg gebracht worden. Die Vereinbarung über den Start von zwei Satelliten hatten CONAE und SpaceX im April 2009 unterzeichnet. Der Bau der beiden Raumfahrzeuge hatte im Jahr 2010 begonnen, ihr Zusammenbau im Jahr 2016. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_7.jpg" alt="INVAP" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A bei Solarzellenauslegertest 
<br>
(Bild: INVAP)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Oktober 2017 war SAOCOM 1A schließlich bereit für umfangreiche Tests in einer Thermalvakuumkammer in Bariloche. Im Dezember 2017 wurden Arbeiten an der Struktur des Bus von SAOCOM 1A abgeschlossen und alle erforderlichen Thermalschutzverkleidungen installiert. Der Abschluss ausgiebiger mechanischer und elektrischer Tests geschah im Januar 2018. Ende Juli 2018 wurde der Satellit schließlich nach Vandenberg transportiert, wobei er das Groß der Strecke im Bauch eines Transportflugzeugs vom Typ Antonow AN-124-100 von Volga-Dnepr zurücklegte. </p>



<p>Die Bodenstation Falda del Carmen in der argentinischen Provinz Córdoba für das SAOCOM-Bodensegment war bereits im Mai 2018 empfangsbereit. Sie soll künftig etwa 200 von SAOCOM 1A erfasste Bilder pro Tag empfangen, aufbereiten und zum Abruf bereitstellen. Außerdem sollen Kontrolle und Kommandierung des Satelliten über diese Station erfolgen. Im Rahmen der SIASGE-Inititative ist auch der Einsatz der Telespazio-Bodenstation im italienischen Matera geplant. Während der Inbetriebnahme von SAOCOM 1A steuert auch die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) Infrastruktur und Personal bei. Mit einer Antenne des Bahnverfolgungs- und Kommunikationsnetzwerk ESTRACK der ESA in Kourou und einer Arbeitsgruppe im Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt unterstützt die ESA die Inbetriebnahme. Letztere soll zwischen sechs und acht Monaten dauern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_8.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_8.jpg" alt="CONAE" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A im offenen Transportcontainer 
<br>
(Bild: CONAE)
</figcaption></figure></div>



<p>SAOCOM 1A hatte ein Startmasse von rund 3.000 Kilogramm. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt fünf Jahre. Man hofft aber, den Satelliten bis mindestens bis 2025 nutzen zu können. Während dieser Zeit soll ein Solarzellenausleger mit einer Fläche von etwa 13 Quadratmetern rund 2,5 Kilowatt elektrische Leistung für das Radar und die raumflugtechnischen Systeme des Satelliten zur Verfügung stellen. Erfasste Bilddaten kann der Erdbeobachtungssatellit mit einem großen Halbleiterfestspeicher zwischenspeichern. </p>



<p>Hauptauftragnehmer für den Bau von SAOCOM 1A war das staatliche argentinische Hochtechnologieunternehmen INVAP S.E. (Investigaciones Aplicadas Sociedad del Estado) mit Sitz in San Carlos de Bariloche. An der Konstruktion beteiligt waren unter anderem die CONAE, die nationale Atomenergiekommission Argentiniens CNEA, das argentinische Institut für Radioastronomie (Instituto Argentino de Radioastronomía, IAR) aus Berazategui Partido und die Veng S.A aus Buenos Aires. </p>



<p>SAOCOM 1A alias SAtélite Argentino de Observación COn Microondas 1A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.641 und als COSPAR-Objekt 2018-076A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16320.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SAOCOM-1A auf Falcon 9 (B1048.2)</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceX bringt Telstar 18 VANTAGE ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-bringt-telstar-18-vantage-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 07:20:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Telstar 18 VANTAGE ist im All. Noch während der Kommunikationssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang die Landung der ersten Stufe auf einer Seeplattform. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: APT Satellite, Maxar, SpaceX, Telesat, U.S. Securities and Exchange Commission (SEC). Um 4:45 Uhr Weltzeit (UTC) am 10. September 2018 erfolgte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Telstar 18 VANTAGE ist im All. Noch während der Kommunikationssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang die Landung der ersten Stufe auf einer Seeplattform.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: APT Satellite, Maxar, SpaceX, Telesat, U.S. Securities and Exchange Commission (SEC).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Falcon-9-Start mit Telstar 18 VANTAGE 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p>Um 4:45 Uhr Weltzeit (UTC) am 10. September 2018 erfolgte das Abheben der zweistufigen Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten Telstar 18 VANTAGE alias APStar 5C für den Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat mit Sitz im kanadischen Ottawa an Bord. Der Flug der mit den für eine erfolgreiche weiche Landung notwendigen Komponenten wie Landebeine und Steuerflächen aus Titan ausgestatteten Rakete begann von der Startrampe 40 auf Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida in der ersten Hälfte eines rund vier Stunden langen, ab 3:28 Uhr Weltzeit offenen Startfensters. </p>



<p>Für den transportierten Satelliten endete er mit dem Aussetzen auf der vorgesehenen Transferbahn, für die erste Stufe, den Core B1049, mit der Landung auf der Seeplattform &#8222;Of Course I Still Love You&#8220; (OCISLY) im Atlantik. Eine Bergung der beiden Hälften der Nutzlastverkleidung war nach Angaben von SpaceX nicht vorgesehen. Die erste Stufe der Falcon 9 in der Version Block 5 absolvierte mit Telstar 18 VANTAGE ihren ersten Flug, </p>



<p>Die Rakete mit Telstar 18 VANTAGE an Bord hatte bei Brennschluss der ersten Stufe zwei Minuten und 33 Sekunden nach dem Abheben eine Geschwindigkeit von rund 8.180 km/h und eine Flughöhe von rund 66 Kilometern erreicht. Die Stufentrennung erfolgte vier Sekunden nach dem Brennschluss der ersten Stufe. Sieben Sekunden nach der Stufentrennung begann die zweite Stufe ihre erste Brennphase. </p>



<p>Der Abwurf der Nutzlastverkleidung fand rund 44 Sekunden nach dem Beginn der ersten Brennphase der zweite Stufe statt. Diese Brennphase war dann acht Minuten und 14 Sekunden nach dem Abheben beendet. Es folgte eine Freiflugphase, an deren Ende rund 26 Minuten nach dem Abheben die zweite, 43 Sekunden kurze Brennphase der zweiten Stufe anschloss. Dann wurde der von SS/L gebaute Telstar 18 VANTAGE rund 32 Minuten nach dem Abheben von der zweiten Stufe abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_small_2.jpg" alt="APT Satellite" width="260"/></a><figcaption>
Telstar 18 VANTAGE alias APStar 5C in Bau 
<br>
(Bild: APT Satellite)
</figcaption></figure></div>



<p>Zum Abbau der nach dem Start verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und dem Erreichen einer annähernden Kreisbahn auf dem Niveau des Geostationären Orbits (GEO) ist der Satellit mit einem sogenannten Apogäumsmotor ausgestattet. Maxar, die Konzernmutter von SS/L, teilte am 10. September 2018 mit, dass Telstar 18 VANTAGE die ersten nach seinem Start geplanten Manöver bereits wie vorgesehen ausgeführt hat. Der Satellit habe seine Solarzellenausleger entfaltet und werde noch am 10. September 2018 mit dem Einsatz seines Hauptantriebs beginnen, um sich in den geplanten Arbeitsorbit zu bringen.  </p>



<p>Der für eine Position bei 138 Grad Ost im GEO vorgesehene neue Satellit mit einer Startmasse von rund 7.060 Kilogramm basiert auf SS/Ls Satellitenbus 1300. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 15 Jahre, innerhalb derer sein Betreiber Nutzer in Asien, China und im pazifischen Raum mit zahlreichen Kommunikationsdiensten versorgen will. </p>



<p>C-Band-Transponder der an Bord von Telstar 18 VANTAGE befindlichen Kommunikationsnutzlast sind Nutzern in einem Bereich von Asien mit Indien und Pakistan im Westen bis Hawaii im Osten gewidmet, und sollen ausserdem direkte Verbindungen zwischen beliebigen Standorten in Asien und solchen auf den amerikanischen Kontinenten ermöglichen. K<sub>u</sub>-Band-Transponder auf dem neuen Satelliten will Telesat verwenden, um wachsende Märkte in China, in der Mongolei, in Südostasien und in der Pazifik-Region zu bedienen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_small_3.jpg" alt="Maxar" width="260"/></a><figcaption>
Telstar 18 VANTAGE beim Hersteller 
<br>
(Bild: Maxar)
</figcaption></figure></div>



<p>Unter anderem sieht Telesat Telstar 18 VANTAGE als Nachfolger für Telstar 18 vor. Telstar 18,  ebenfalls eine auf dem Satellitenbus 1300 basierende Konstruktion von SS/L, kreist seit dem 29. Juni 2004 um die Erde und hat seine wegen eines seinerzeit zu tief liegenden Absetzorbits reduzierte Auslegungsbetriebsdauer von 13 Jahren bereits überschritten. Neben anderen redundanten Ausrüstungsbestandteilen ist einer von zwei Telemetriesendern von Telstar 18 ausgefallen. Ein 2011 an Bord von Telstar 18 installierter Softwarepatch soll gewährleisten, dass der Satellit auch dann noch Statusinformationen übermitteln kann, wenn es Probleme mit dem zweiten Telemetriesender gibt. Telesat hofft trotzdem, den alternden Satelliten mit neuen Aufgaben bis 2028 auf einer leicht inklinierten, das heißt gegen den Erdäquator geneigten Bahn weiterbetreiben zu können.  </p>



<p>Telstar 18 VANTAGE hat wie sein Vorgänger Telstar 18 wieder eine Aufgabe im Netz der APT Satellite Company Ltd. (APT Satellite alias APSTAR) aus Hong Kong zu erfüllen. Dementsprechend bekommt der neue Satellit die Zusatzbezeichnung APStar 5C. Telstar 18 wird auch als APStar 5 geführt. Von den 38 C-Band-Transpondern von Telstar 18 verwendete APT Satellite nach eigenen Angaben 20, von den 16 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern neun. APT Satellite wird nach Informationen von Telesat 57,5 % der Kapazitäten von Telstar 18 VANTAGE (rund 36 Transponder) nutzen und hat 57,5% des für das Raumfahrzeug nötigen Kapitals gestellt. APT Satellite erwartet, mehr als 18 Jahre lang auf Telstar 18 VANTAGE zurückgreifen zu können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_small_4.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Telstar 18 VANTAGE im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p>Der neue Kommunikationssatellit wurde zwischenzeitlich auf einer knapp 27 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem erdnächsten Bahnpunkt von ~ 259 und einem erdfernsten Bahnpunkt von ~ 18.098 Kilometern über der Erde beobachtet. Von der erreichten Bahn muss der Satellit nun noch eine Geschwindigkeitsdifferenz von etwa 2.270 Metern pro Sekunde überwinden, wenn er auf einen GEO gesteuert werden soll. </p>



<p>Zum Bahnerhalt und gegenbenfalls zur Lageregelung gibt es an Bord von Telstar 18 VANTAGE vier elektrische Triebwerke, die je paarweise auf Auslegern montiert sind. Die Triebwerke sind vom Typ SPT-100 (СПД-100) von Fakel aus Russland und verwenden das Edelgas Xenon als Stützmasse. Außerdem besitzt der Satellit eine Anzahl von kleine chemischen Triebwerken, sowie ein größeres chemisches Triebwerk, das für die großen Bahnanhebungen Richtung GEO verwendet wird. </p>



<p>Telstar 18 VANTAGE alias APStar 5C (auch Asia-Pacific 5C, 亚太5C) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.611 und als COSPAR-Objekt 2018-069A. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16297.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Telstar 18V auf Falcon 9</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceX bringt Telkom 4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-bringt-telkom-4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 16:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LC 40]]></category>
		<category><![CDATA[OCISLY]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[Telkom 4]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42464</guid>

					<description><![CDATA[<p>Telkom 4 ist im All. Noch während der Kommunikationssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang die Landung der ersten Stufe auf einer Seeplattform. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: SpaceX, SS/L, Telkom. Um 5:18 Uhr Weltzeit (UTC) am 7. August 2018 erfolgte das Abheben der zweistufigen Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Telkom 4 ist im All. Noch während der Kommunikationssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang die Landung der ersten Stufe auf einer Seeplattform.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: SpaceX, SS/L, Telkom.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Falcon 9 mit Telkom 4 auf der Startrampe &#8230; 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p>Um 5:18 Uhr Weltzeit (UTC) am 7. August 2018 erfolgte das Abheben der zweistufigen Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten Telkom 4 alias Merah Putih für den Kommunikationssatellitenbetreiber PT Telekomunikasi Indonesia (Telkom) aus Indonesien mit Sitz in Bandung an Bord. Der Flug der mit den für eine erfolgreiche weiche Landung notwendigen Komponenten wie Landebeine und Steuerflächen ausgestatteten Rakete begann von der Startrampe 40 auf Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida zu Beginn eines rund zwei Stunden langen Startfensters. </p>



<p>Für den transportierten Satelliten endete er mit dem Aussetzen auf der vorgesehenen Transferbahn, für die erste Stufe, den Core B1046, mit der Landung auf der Seeplattform &#8222;Of Course I Still Love You&#8220; im Atlantik. Eine Bergung der beiden Hälften der Nutzlastverkleidung war nach Angaben von SpaceX nicht vorgesehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; und kurz nach dem Abheben
<br>
(Bilder: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p>Die erste Stufe der Falcon 9 in der Version Block 5 war diejenige, auf der am 11. Mai 2018 der Kommunikationssatellit Banghabandhu für die Bangladesh Communication Satellite Company Limited (BCSCL) gestartet worden war. Sie absolvierte mit Telkom 4 ihren zweiten Flug, und demonstrierte die erste Wiederverwendung eines Cores einer Falcon 9 in der Version Block 5.  </p>



<p>Die Rakete mit Telkom 4 an Bord hatte bei Brennschluss der ersten Stufe zwei Minuten und 34 Sekunden nach dem Abheben eine Geschwindigkeit von rund 8.200 km/h und eine Flughöhe von rund 65 Kilometern erreicht. Die Stufentrennung erfolgte zwei Sekunden nach dem Brennschluss der ersten Stufe. Fünf Sekunden nach der Stufentrennung begann die zweite Stufe ihre erste Brennphase. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_small_3.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Telkom 1 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Abwurf der Nutzlastverkleidung fand rund 52 Sekunden nach dem Beginn der ersten Brennphase der zweite Stufe statt. Diese Brennphase war dann acht Minuten und sechs Sekunden nach dem Abheben beendet. Es folgte eine Freiflugphase, an deren Ende rund 26 Minuten nach dem Abheben die zweite, 58 Sekunden kurze Brennphase der zweiten Stufe anschloss. Dann wurde Telkom 4 rund 32 Minuten nach dem Abheben von der zweiten Stufe abgetrennt. </p>



<p>Der für eine Position bei 108 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) vorgesehene Satellit mit einer Startmasse von rund 5.800 Kilogramm wurde von SS/L gebaut und basiert auf dem Satellitenbus 1300. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 15 Jahre, innerhalb derer sein Betreiber Nutzer in Indien, in Indonesien und im südostasiatischen Raum mit zahlreichen Kommunikationsdiensten versorgen will. </p>



<p>36 Transponder der 60 an Bord von Telkom 4 befindlichen C-Band-Transponder sind Nutzern in Indonesien gewidmet. Die übrigen 24 Transponder sind zur Versorgung Indiens und des südostasiatischen Raums gedacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Orbitänderungen von Telkom 1 nach Anomalie 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Telkom 1 mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren, gebaut von Lockheed Martin und gestartet am 12. August 1999, wird von Telkom 4 ersetzt. Der auf dem Satellitenbus A-2100A basierende Telkom 1 erlitt 2017, in seinem 18. Einsatzjahr, eine schwerwiegende Anomalie, die seinen vollständigen Ausfall bewirkte. Der Ausfall, der mit einer Störung bei der Ausrichtung des Satelliten einher ging, wurde am 25. August 2017 von einem Bruchstücke erzeugenden Ereignis verursacht oder begleitet. </p>



<p>Insbesondere bemerkbar machte sich in Indonesien, das auf grund seiner tausenden Inseln auf Satellitenkommunikation besonders angewiesen ist, dass Banken und deren Geldautomaten vom Ausfall von Telkom 1 getroffen wurden. Über 9.000 Geldautomaten verloren den Kontakt zu ihrer Bank. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters litten insgesamt 11 Banken unter Kontaktverlusten zu Geldautomaten. </p>



<p>Vor dem Versagen von Telkom 1 war man davon ausgegangen, den Satelliten &#8211; NORAD 25.880, COSPAR 1999-042A &#8211; bis 2019 einsetzen zu können. Ausreichend Treibstoff dafür habe sich laut Lockheed Martin an Bord des Satelliten mit einer Leermasse von rund 1.640 Kilogramm befunden. Dienste für Kunden, die Verbindungen via Telkom 1 nutzten, wurden in der Folge u.a. auf die Satelliten Telkom 2 und Telkom 3S verlegt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018181733_small_5.jpg" alt="SS/L" width="260"/></a><figcaption>
Telkom 4 beim Hersteller 
<br>
(Bild: SS/L)
</figcaption></figure></div>



<p>Der neue Kommunikationssatellit Telkom 4 wurde zwischenzeitlich auf einer ~ 27 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem erdnächsten Bahnpunkt von ~ 195 und einem erdfernsten Bahnpunkt von ~ 29.500 Kilometern beobachtet. Die zweite Stufe befindet sich auf einer ~ 27 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem erdnächsten Bahnpunkt von ~ 180 und einem erdfernsten Bahnpunkt von ~ 29.530 Kilometern. Von der erreichten Bahn muss der Satellit nun noch eine Geschwindigkeitsdifferenz von etwa 1.920 Metern pro Sekunde überwinden, wenn er auf einen Geostationären Orbit gesteuert werden soll. </p>



<p>Zum Abbau der nach dem Start verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und dem Erreichen einer annähernden Kreisbahn auf dem Niveau des GEO ist der Satellit mit einem sogenannten Apogäumsmotor ausgestattet. Maxar, die Konzernmutter von SS/L, teilte am 7. August 2018 mit, dass Telkom 4 die ersten nach seinem Start geplanten Manöver bereits wie vorgesehen ausgeführt hat. Der Satellit habe seine Solarzellenausleger entfaltet und werde am 8. August 2018 mit dem Einsatz seines Hauptantriebs beginnen, um sich in den geplanten Arbeitsorbit zu bringen. </p>



<p>Telkom 4 alias Merah Putih ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2018-064A. Die zweite Stufe der Falcon-9-Rakete, die den Satelliten ins All brachte, ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2018-064B. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li> <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16281.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Merah Putih (Telkom 4) auf Falcon 9 (B1046.2) ♺</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Achter Grasshopper-Test</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/achter-grasshopper-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2013 10:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Grasshopper]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37363</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 7. Oktober 2013 wurde ein achter Test des Landesimulators Grasshopper der Firma Space Exploration Technologies (SpaceX) auf dem Firmengelände bei McGregor (USA) durchgeführt. Newsimage: SpaceX Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceX, Raumcon. Dabei wurde offiziell eine Flughöhe von 744 Metern erreicht. Erneut führte die Rakete einen Seitwärtsflug aus und wurde dabei von Bord [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. Oktober 2013 wurde ein achter Test des Landesimulators Grasshopper der Firma Space Exploration Technologies (SpaceX) auf dem Firmengelände bei McGregor (USA) durchgeführt. Newsimage: SpaceX</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: SpaceX, Raumcon.</p>



<p>Dabei wurde offiziell eine Flughöhe von 744 Metern erreicht. Erneut führte die Rakete einen Seitwärtsflug aus und wurde dabei von Bord einer Helikopterdrohne gefilmt. Das entsprechende Video wurde gestern veröffentlicht.  <br> <iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="//www.youtube.com/embed/9ZDkItO-0a4" width="420"> <br>Seit September 2012 wurden damit acht Tests mit meist steigender Flughöhe sowie zuletzt weiteren Flugmanövern unternommen. Dabei wurde die Fähigkeit des Systems nachgewiesen, Start und Landung erfolgreich auszuführen, dabei die Steuerung der Schubstärke sowie -richtung zu übernehmen und eine präzise Navigation aufgrund von Sensordaten zu absolvieren. </p>



<p>Die zurückliegenden Tests waren eine Probezündung im September 2012 sowie Flüge bis in etwa 3 m (3.11.2012), 40 m (17.12.2012), 80 m (7.3.2013), 250 m (19.4.2013) und 325 m (14.06.2013) Höhe mit jeweils anschließender weicher Landung. Zuletzt wurde am 13. August ein Flug mit einer Gipfelhöhe von etwa 250 m mit einer Seitwärtsbewegung von etwa 100 Metern hin und zurück absolviert. </p>



<p>Gegenwärtig baut man bei SpaceX am Nachfolgemodell, welches weitgehend einer Startstufe der Falcon 9 v1.1 entspricht aber vier mit ausklappbaren Beinen ausgestattet wird. Die Beine verfügen über eine aerodynamische Verkleidung, die beim Start für nur eine geringe Vergrößerung des Luftwiderstandes sorgen soll. Diese Verkleidung ist im ausgeklappten Zustand Teil der Stützstruktur. Mehrere ineinander liegende Zylinder übernehmen das Ausklappen, wenn diese unter Druck gesetzt werden. Außerdem dienen sie als Stoßdämpfer. </p>



<p>Der neue Landesimulator Grasshopper 2 bzw. F9R soll sowohl auf dem Firmengelände von SpaceX bei McGregor (Texas, USA) als auch auf dem Gelände des Spaceport America in New Mexico (USA) zum Einsatz kommen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10338.msg267466#msg267466" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wiederverwendbarkeit und Landefähigkeit der Falcon-Familie ab 7. Oktober 2013</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/achter-grasshopper-test/" data-wpel-link="internal">Achter Grasshopper-Test</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Xombie testet Software für Präzisionslandeanflüge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/xombie-testet-software-fuer-praezisionslandeanfluege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 19:36:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem senkrecht startenden und landenden Technologiedemonstrator XA-0.1B Xombie von Masten Space Systems wurde im Auftrag der NASA eine neue Software für Präzisionslandungen erfolgreich getestet. Mit ihr werden die Treibstoffvorräte für das Landemanöver optimal ausgenutzt. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, JPL. Nicht nur der Grasshopper von SpaceX übt erfolgreich seine Sprünge. Auch die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit dem senkrecht startenden und landenden Technologiedemonstrator XA-0.1B Xombie von Masten Space Systems wurde im Auftrag der NASA eine neue Software für Präzisionslandungen erfolgreich getestet. Mit ihr werden die Treibstoffvorräte für das Landemanöver optimal ausgenutzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082013213649_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082013213649_small_1.jpg" alt="NASA, Masten" width="260"/></a><figcaption>
Relativ unspektakulär, und doch etwas Besonderes &#8211; Xombie von Masten Space Systems optimiert seinen autonomen Landeanflug 
<br>
(Bild: NASA, Masten)
</figcaption></figure></div>



<p>Nicht nur der Grasshopper von SpaceX übt erfolgreich seine Sprünge. Auch die senkrecht startende und landende Experimentalrakete XA-0.1B Xombie von Masten Space Systems war kürzlich am Himmel der Mojave-Wüste  zu sehen. Ausgestattet mit einer vom Jet Propulsion Laboratory entwickelten neuen Software zur Optimierung der Treibstoffausnutzung – Fuel Optimal Large Divert Guidance oder G-FOLD – wurde am 30. Juli 2013 eine Präzisionslandung nach vorheriger Abweichung beim Landeanflug demonstriert. Die Tester steuerten Xombie zu diesem Zweck zunächst bewusst in eine falsche Richtung. Kurz vor dem Aufsetzen wurde in rund 30 Metern Höhe G-Fold aktiviert. Die Software sollte anhand der vorliegenden Daten zur Abweichung vom Zielpunkt, den Treibstoffreserven sowie den Flugdaten und Umweltbedingungen in Echtzeit ein neues Flugprofil errechnen, mit dem die Rakete eigenständig den geplanten Landeplatz erreichen kann. Der Versuch war nach Aussagen der NASA ein voller Erfolg. Xombie korrigierte den simulierten Landeanflug und lenkte sich erfolgreich auf einer neuen Flugbahn zum vorgesehenen Landepunkt in etwa 800 Metern Entfernung. </p>



<p>Masten und die NASA planen gegen Ende August noch einen weiteren Test mit einem etwas komplizierter gestalteten Abweichungsproblem als Ausgangslage. Ziel des Ganzen ist die Optimierung autonom gesteuerter Landungen auf anderen Himmelskörpern. Die bislang gebräuchlichen Lande-Algorithmen stammen, so die NASA, im Prinzip noch aus Apollo-Zeiten. Bei ihnen wird der zur Verfügung stehende Treibstoff nicht optimal ausgenutzt, weil mit zu großen Reserven kalkuliert wird. Dadurch werden die Möglichkeiten zu Korrekturmanövern während des Abstiegs unnötig begrenzt. </p>



<p>Mit G-FOLD und der Fähigkeit zu autonomen Präzisionslandungen kommt eine ganz neue Klasse von Landezielen für Robotermissionen zum Mond, Mars und anderen Himmelskörpern in Frage. Das Landeterrain darf dann durchaus etwas anspruchsvoller sein. Für bemannte Missionen hätte die Software zumindest den Vorteil, dass mit der höheren Genauigkeit die notwendigen Treibstoffvorräte zugunsten der Nutzlast minimiert werden können. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11269.0#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Masten Space Systems</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Grasshopper mit Seitwärtsflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grasshopper-mit-seitwaertsflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 08:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. August wurde ein weiterer Testflug des Grasshopper genannten Landeerprobungsflugkörpers von Space Exploration Technologies (SpaceX) durchgeführt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceX. Vertont von Peter Rittinger. Diesmal erreichte man eine Höhe von etwa 250 Metern, führte dabei aber erstmals ein Seitenmanöver aus. Bereits 2 Sekunden nach dem Start neigte sich die Raketenstufe deutlich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 13. August wurde ein weiterer Testflug des Grasshopper genannten Landeerprobungsflugkörpers von Space Exploration Technologies (SpaceX) durchgeführt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: SpaceX.  Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-14-80431.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082013101253_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082013101253_small_1.jpg" alt="Space Exploration Technologies via Youtube" width="319" height="179"/></a><figcaption>
Der Grasshopper neigt sich bereits kurz nach dem Start. 
<br>
(Bild: Space Exploration Technologies via Youtube)
</figcaption></figure></div>



<p>Diesmal erreichte man eine Höhe von etwa 250 Metern, führte dabei aber erstmals ein Seitenmanöver aus. Bereits 2 Sekunden nach dem Start neigte sich die Raketenstufe deutlich und bewegte sich im Verlaufe des weiteren Anstiegs zusätzlich etwa 100 Meter seitlich vom Startpunkt weg. </p>



<p>Den umgekehrten Weg nahm der Flugkörper dann beim Abstieg. Bis zur Landung wurde dabei kein Zwischenstopp ausgeführt. Dies entspricht den Flugmöglichkeiten einer zukünftigen Erststufe der Falcon 9R. Das beim Abstieg verwendete einzelne Triebwerk des Typs Merlin 1D kann nicht so weit gedrosselt werden, dass dessen Schub dem Gewicht der Erststufe entspricht, so dass man praktisch so abbremsen muss, dass man bei Höhe Null auch die Geschwindigkeit Null erreicht. Dies ist auch bei diesem Flug, der ziemlich genau 60 Sekunden dauerte, perfekt gelungen. Der Grasshopper ist mit zusätzlichem Gewicht beschwert, um ihm einen Abstieg zu ermöglichen. </p>



<p>Grasshopper ist ein Konstrukt aus einer Erststufe einer Falcon 9 mit einem einzelnen, zentral angeordneten Merlin-1D-Triebwerk, vier relativ stabil gebauten Landebeinen, die ebenfalls als Startgestell dienen sowie ringsum einer Reihe von Armierungen, welche das Gewicht des Fahrzeugs erhöhen und den Schwerpunkt tiefer legen sollen. </p>



<p>Bei zurückliegenden Tests hatte es wenige Tage danach jeweils ein Video im Netz gegeben, auf dem man den Flug verfolgen konnte. Auf eine Probezündung im September 2012 folgten Flüge bis in etwa 3 m (3.11.2012), 40 m (17.12.2012), 80 m (7.3.2013), 250 m (19.4.2013) und 325 m (14.06.2013) Höhe mit jeweils anschließender weicher Landung. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10338.msg263020#msg263020" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wiederverwendbarkeit und Landefähigkeit der Falcon-Familie</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Grasshopper &#8211; 325 m</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grasshopper-325-m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 17:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vereinzelten Meldungen zufolge hat der Grasshopper einen weiteren Testflug mit Höhensteigerung absolviert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASASpaceflight (Chris Bergin). Vertont von Peter Rittinger. Dies soll am Freitag geschehen sein. Grasshopper erreichte demnach eine Flughöhe von etwa 325 Metern und eine Flugzeit von fast 70 Sekunden. Grasshopper ist ein Konstrukt aus einer Erststufe einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vereinzelten Meldungen zufolge hat der Grasshopper einen weiteren Testflug mit Höhensteigerung absolviert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal"> Günther Glatze</a>l. Quelle: NASASpaceflight (Chris Bergin). Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-21-72220.mp3"></audio></figure>



<p>Dies soll am Freitag geschehen sein. Grasshopper erreichte demnach eine Flughöhe von etwa 325 Metern und eine Flugzeit von fast 70 Sekunden.  <br>Grasshopper ist ein Konstrukt aus einer Erststufe einer Falcon 9 mit einem einzelnen, zentral angeordneten Merlin-1D-Triebwerk, vier relativ stabil gebauten Landebeinen, die ebenfalls als Startgestell dienen sowie ringsum einer Reihe von Armierungen, welche das Gewicht des Fahrzeugs erhöhen und den Schwerpunkt tiefer legen sollen. </p>



<p>Bei zurückliegenden Tests hatte es wenige Tage danach jeweils ein Video im Netz gegeben, auf dem man den Flug verfolgen konnte. Auf eine Probezündung im September 2012 folgten Flüge bis in etwa 3 m (3.11.2012), 40 m (17.12.2012), 80 m (7.3.2013) und 250 m (19.4.2013) Höhe mit jeweils anschließender weicher Landung. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/grasshopper-325-m/" data-wpel-link="internal">Grasshopper &#8211; 325 m</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grasshopper steigt auf 250 m und landet sanft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grasshopper-steigt-auf-250-m-und-landet-sanft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 12:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Grasshopper]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenlandung]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederverwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Grasshopper getaufte Landesimulator für die Erststufe der Falcon-9-Trägerrakete hat am 19. April seinen nächsten erfolgreichen Landeversuch absolviert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceX, Raumcon. Dazu startete die mit einem vierbeinigen Gestell sowie Ballast versehene Erststufentankkonstruktion inklusive Avionik und einem Merlin-1D-Triebwerk zunächst und erhob sich bis auf etwa 250 Meter. In zwei Stufen wurde [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/grasshopper-steigt-auf-250-m-und-landet-sanft/" data-wpel-link="internal">Grasshopper steigt auf 250 m und landet sanft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Grasshopper getaufte Landesimulator für die Erststufe der Falcon-9-Trägerrakete hat am 19. April seinen nächsten erfolgreichen Landeversuch absolviert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: SpaceX, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23042013141035_small_1.jpg" alt="Space Exploration Technologies" width="400" height="227"/><figcaption>
Grasshopper beim Testflug 
<br>
(Bild: Space Exploration Technologies)
</figcaption></figure></div>



<p>Dazu startete die mit einem vierbeinigen Gestell sowie Ballast versehene Erststufentankkonstruktion inklusive Avionik und einem Merlin-1D-Triebwerk zunächst und erhob sich bis auf etwa 250 Meter. In zwei Stufen wurde der Antrieb anschließend gedrosselt. Danach schwebte der Grasshopper einige Sekunden in der Luft, bevor das Triebwerk erneut gedrosselt wurde und der Abstieg begann. </p>



<p>Ein Stück über dem Erdboden wurde der Antrieb wieder verstärkt und so der Abstieg abgebremst. In einer eindrucksvollen Staubwolke kam das Vehikel schließlich am Startpunkt wieder zum Stehen. </p>



<p>Die Informationen in Text, Bild und Ton wurden offenbar heute bei SpaceX sowie auf verschiedenen Videoportalen freigeschaltet bzw. hochgeladen. Dabei wurden erstmals auch Aufnahmen einbezogen, die von einem Hexacopter aus der Luft gemacht wurden. </p>



<p>Mittlerweile ist es auch offiziell, dass SpaceX beim Jungfernflug der Falcon 9 1.1, der mittlerweile für Juli geplant ist, versuchen will, die Erststufe nach der Abtrennung von der zweiten Stufe mittels Kaltgasdüsen zu wenden, mit Hilfe mehrerer Triebwerke abzubremsen und nach einem antriebslosen Fall die Geschwindigkeit mit einem einzelnen Triebwerk unmittelbar über der Wasseroberfläche bis auf Null zu reduzieren. </p>



<p>Gelängen alle drei Manöver, so wäre dies der Idealfall. Beim ersten Versuch sieht man zunächst aber nur das Wenden der Antriebsstufe als Erfolgskriterium. Gewinnt man Daten über das Verhalten der dann fast leeren Erststufe bei diesem Manöver, können die weiteren Schritte konkreter geplant werden. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10338.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wiederverwendbarkeit und Landefähigkeit der Falcon-Familie</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11267.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 v1.1 &#8211; Jungfernflug mit CASSIOPE</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/grasshopper-steigt-auf-250-m-und-landet-sanft/" data-wpel-link="internal">Grasshopper steigt auf 250 m und landet sanft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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