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	<title>ROSS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ROSS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>GK Roskosmos-Chef Borissow beklagt heftige Auftragsverluste</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gk-roskosmos-chef-borissow-beklagt-heftige-auftragsverluste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2023 12:00:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>16 führende Universitäten und Hochschulen erarbeiten Wissenschaftsprogramm der ROS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS.ru.. Moskau, 27. Dezember 2023 &#8211; Der Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, beklagt heftige Verluste seiner Behörde vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Ukraine. Das Auftragsvolumen habe bei 230 Milliarden Rubel gelegen, sagte er [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">16 führende Universitäten und Hochschulen erarbeiten Wissenschaftsprogramm der ROS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS.ru..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 27. Dezember 2023 &#8211; Der Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, beklagt heftige Verluste seiner Behörde vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Ukraine. Das Auftragsvolumen habe bei 230 Milliarden Rubel gelegen, sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender Rossija-24. Davon seien Kontrakte im Wert von 180 Milliarden weggebrochen, weil &#8222;unfreundliche Länder&#8220; die Zusammenarbeit mit Russland abgebrochen hätten. Dabei gehe es unter anderem um die Lieferung von Raketentriebwerken und um Startdienstleistungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Borissow sind 16 führende Universitäten und Hochschulen an der Erarbeitung des wissenschaftlichen Programms der perspektivischen Russischen Orbitalstation ROS beteiligt. Die Station sei als ständig funktionierendes Labor für die Erprobung von optischen, infraroten und Funkortungsquellen geplant. Zudem würden bereits begonnene medizinisch-biologische Forschungen fortgesetzt. Auch die Arbeit an neuen Medikamenten und Materialien stehe auf dem Plan. Dabei sei man bemüht, so effektiv wie möglich vorzugehen, weil man ständig in der Kritik aus dem &#8222;finanzökonomischen Block&#8220; stehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Raumfahrtchef kündigte ferner an, dass die russische Satellitenflotte bis 2030 auf etwa 1.700 Stück anwachsen werde. Etwa 600 davon würden von privaten Unternehmen finanziert, die sich besonders auf die Bereiche Telekommunikation, Nachrichten und Fernerkundung spezialisieren. Zudem solle 2027 die Mondsonde Luna-26 gestartet werden, an der bereits intensiv gearbeitet werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Der nicht lange Flug der langerwarteten Mondsonde Luna-25</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-nicht-lange-flug-der-langerwarteten-mondsonde-luna-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2023 15:34:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RIA Nowosti veröffentlicht Bilanz der russischen Raumfahrt 2023. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: RIA Nowosti. Moskau, 26. Dezember 2023 &#8211; Die Moskauer Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat am 1. Weihnachtsfeiertag eine erste Bilanz der russischen Raumfahrt im auslaufenden Jahr veröffentlicht. Darin heißt es schon im ersten Satz, dass 2023 weniger Weltraumstarts als im vergangenen und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">RIA Nowosti veröffentlicht Bilanz der russischen Raumfahrt 2023. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 26. Dezember 2023 &#8211; Die Moskauer Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat am 1. Weihnachtsfeiertag eine erste Bilanz der russischen Raumfahrt im auslaufenden Jahr veröffentlicht. Darin heißt es schon im ersten Satz, dass 2023 weniger Weltraumstarts als im vergangenen und selbst vorvergangenen Jahr stattgefunden haben. Dennoch dürfe dieses Jahr für die Raketen- und Weltraumbranche nicht &#8222;als langweilig bezeichnet werden&#8220;. Denn erstmals nach fast einem halben Jahrhundert seien eine Station zum Mond geschickt und das Skizzenprojekt der Russischen Orbitalstation ROS abgeschlossen worden. Zudem hätten die Kosmonauten in der Internationalen Raumstation ISS einen weiteren Rekord aufgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Zwischenüberschrift &#8222;Der nicht lange Flug der langerwarteten Luna-25-Sonde&#8220; wird die Mission als das &#8222;Hauptereignis der russischen Raumfahrtbranche bezeichnet &#8211; selbst ungeachtet ihres traurigen Ausgangs&#8220;. Denn wegen eines technischen Fehlers habe das Triebwerk der Sonde beim Übergang auf ihre Abstiegsbahn 127 statt der vorgesehenen 84 Sekunden gezündet, so dass Luna-25 auf dem Mond zerschellte. Quasi zum Trost habe der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, dann angedeutet, dass man jetzt die Termine für den Start der Folgesonden Luna-26 und Luna-27 vorziehen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erfolge werden hingegen gewertet, dass Präsident Wladimir Putin im Oktober bei einem Besuch der Raketenschmiede RKK Energija grünes Licht für den Bau der Russischen Orbitalstation ROS gegeben habe, der 2024 beginnen soll, und dass die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin zusammen mit ihrem NASA-Kollegen Frank Rubio im September mit 371 Tagen einen neuen Team-Langzeitflugrekord in der ISS aufgestellt haben. Als positiv wird auch vermerkt, dass am 30. Mai erstmals 17 Menschen gleichzeitig im All waren: 6 in der chinesischen Raumstation und 11 in der ISS, darunter drei russische Kosmonauten. Als &#8222;Unannehmlichkeiten&#8220; werden dagegen die Lecks heruntergespielt, die an dem Frachter Progress MS-21 und einem Radiator des Nauka-Moduls auftraten und voraussichtlich von &#8222;sporadischen Meteoriten&#8220; stammen. Glücklicherweise hätten sie aber keine negativen Folgen für die Funktionstüchtigkeit der Station und das Leben der Kosmonauten gehabt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Habenseite firmiert nach Angaben der Agentur auch der erfolgreiche Abschluss der umfangreichen Tests des Startkomplexes für die schweren Angara-Trägerraketen auf dem Kosmodrom Wostotschny im Amur-Gebiet. Die erste Angara-A5 soll hier im 1. Quartal kommenden Jahres aufsteigen. Seit 2014 sind schon je drei leichte Angara-A1.2 und Angara-A5 auf dem Militärkosmodrom Plessezk im Gebiet Archangelsk ins All geschossen worden. Künftig werden sie in Wostotschny für den Bau der ROS und als modernisierte Angara-A5M-Variante für das bemannte Programm mit dem künftigen Orjol-Raumschiff eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18574.msg557296#msg557296" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luna 25 – Sojus 2.1B /Fregat – Wostotschny 1S</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Panorama für ROS und Wachteln auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/panorama-fuer-ros-und-wachteln-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 08:32:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Russen denken über Panorama-Fenster für ihre Raumstation nach. Japanisches Wachtel-Experiment in der ISS gestartet. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS. Moskau, 6. Dezember 2023 &#8211; Die Russen denken darüber nach, ihre künftige nationale Raumstation ROS mit Panorama-Fenstern nach dem Cupola-Vorbild im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation ISS auszustatten. Dabei ziele man speziell [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Russen denken über Panorama-Fenster für ihre Raumstation nach. Japanisches Wachtel-Experiment in der ISS gestartet. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 6. Dezember 2023 &#8211; Die Russen denken darüber nach, ihre künftige nationale Raumstation ROS mit Panorama-Fenstern nach dem Cupola-Vorbild im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation ISS auszustatten. Dabei ziele man speziell auch auf beide Seiten des kommerziellen Moduls ab, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers RKK Energija vom Dienstag. Rund um die Fenster könne man Schlafplätze, Erholungszonen, Essplätze und auch Arbeitsstellen einrichten, wird betont. Die Ausstattung des kommerziellen Moduls hänge aber von den Wünschen der Auftraggeber ab. Das Modul selbst könne in die Station integriert und auch freifliegend gestaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen haben die russischen Kosmonauten in der ISS mit dem japanischen Experiment Perepel (Wachtel) begonnen, das am Sonntag mit dem Frachter Progress MS-25 auf die Umlaufbahn gekommen war. Dabei werden in dem Inkubator-3 48 Wachteleier unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit sowie künstlicher Schwerkraft ausgebrütet, die mit einer kleinen Zentrifuge erzeugt wird. Ziel des Experiments ist es, Vergleichsmaterial zu einem ähnlichen Versuch aus den 1990-er Jahren in der damaligen sowjetischen MIR-Station zu gewinnen. Dabei waren Fehlbildungen an einzelnen Organen und Systemen der Embryos aufgetreten, deren Ursachen nun ergründet werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg556728#msg556728" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg556729#msg556729" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Öffentliche Namenssuche für ROS?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oeffentliche-namenssuche-fuer-ros/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 09:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russland sucht einen Eigennamen für die nationale Raumstation ROS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS. Moskau, 29. November 2023 &#8211; Russland sucht einen Eigennamen für die geplante nationale Raumstation, die bisher unter Russische Orbitalstation ROS figuriert. Der Chef der Raumfahrtbehörde GK Roskosmos, Juri Borissow, regte am Mittwoch in einem TASS-Interview an, die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Russland sucht einen Eigennamen für die nationale Raumstation ROS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 29. November 2023 &#8211; Russland sucht einen Eigennamen für die geplante nationale Raumstation, die bisher unter Russische Orbitalstation ROS figuriert. Der Chef der Raumfahrtbehörde GK Roskosmos, Juri Borissow, regte am Mittwoch in einem TASS-Interview an, die Bezeichnung im Rahmen einer öffentlichen Diskussion zu ermitteln. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass auch die früheren Raumstationen Salut, Almas und MIR Eigennamen hatten. Die ROS-Module sollten ebenfalls einen Namen erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland hatte im April 2021 mitgeteilt, dass man eine eigene nationale Raumstation für die Zeit nach dem Ausstieg aus der Internationalen Raumstation ISS plane. Das sogenannte Skizzenprojekt dafür wird derzeit von Experten auf Herz und Nieren geprüft. Das erste Wissenschaftlich-Energetische Modul (NEM) soll 2027 gestartet werden. Die Gesamtkosten für die Station werden bis 2032 auf 609 Milliarden Rubel beziffert. 105 Milliarden davon sind für die ersten drei Jahre veranschlagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg556530#msg556530" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Raumstation ROS: Hochtrabende Pläne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumstation-ros-hochtrabende-plaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 10:45:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Russische Orbitalstation ROS wird für 50 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: TASS, RIA Nowosti. Moskau, 7. November 2023 &#8211; Russland macht mit einem hochtrabenden Vorhaben von sich reden. Die geplante nationale Orbitalstation ROS werde für eine Lebensdauer von 50 Jahren ausgelegt, teilte der Generalkonstrukteur für bemannte Komplexe und Systeme der RKK [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Russische Orbitalstation ROS wird für 50 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: TASS, RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 7. November 2023 &#8211; Russland macht mit einem hochtrabenden Vorhaben von sich reden. Die geplante nationale Orbitalstation ROS werde für eine Lebensdauer von 50 Jahren ausgelegt, teilte der Generalkonstrukteur für bemannte Komplexe und Systeme der RKK Energija, Wladimir Solowjow, am Dienstag auf einer Konferenz zur Weltraumbiologie und Luftfahrtmedizin in Moskau mit. Denn so viel Zeit sei erforderlich, um die Technologien für den Flug zu anderen Planeten des Sonnensystems, in erster Linie zum Mars, zu entwickeln, fügte er zur Begründung hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solowjow forderte in diesem Zusammenhang den Direktor des Instituts für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP) der Russischen Wissenschaftsakademie (RAN), Oleg Orlow, auf, die dafür erforderlichen Kosmonauten auszubilden. Diese würden auf jeden Fall zum Mars fliegen, versicherte er. Der Erstflug mit dem neuen bemannten Raumschiff, dessen Name noch nicht endgültig feststeht, zur ROS sei für 2028-29 vorgesehen. Nach der bisherigen Planung wird das erste Modul der Station 2027 gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg555573#msg555573" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/raumstation-ros-hochtrabende-plaene/" data-wpel-link="internal">Raumstation ROS: Hochtrabende Pläne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Borissow sieht Risiken bei ISS-Starts von Baikonur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/borissow-sieht-risiken-bei-iss-starts-von-baikonur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 12:45:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Einzige russische Rampe für bemannte Sojus-Starts derzeit auf gepachtetem Gelände in Kasachstan. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: INTERFAX.RU. Moskau, 30. Oktober 2023 &#8211; Im Zuge der umstrittenen Verlängerung des Engagements Russlands bei der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 rückt jetzt ein weiteres Problem in den Fokus. Bisher ging es im wesentlichen darum, dass 80 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/borissow-sieht-risiken-bei-iss-starts-von-baikonur/" data-wpel-link="internal">Borissow sieht Risiken bei ISS-Starts von Baikonur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einzige russische Rampe für bemannte Sojus-Starts derzeit auf gepachtetem Gelände in Kasachstan. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: INTERFAX.RU.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SojusMS24Startrampe31Baikonur12Sept2023NASABillIngalls2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rakete mit Sojus-MS 24 an der Spitze auf der Startrampe 31 in Baikonur am 12. September 2023. (Foto: NASA/Bill Ingalls)" data-rl_caption="" title="Rakete mit Sojus-MS 24 an der Spitze auf der Startrampe 31 in Baikonur am 12. September 2023. (Foto: NASA/Bill Ingalls)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SojusMS24Startrampe31Baikonur12Sept2023NASABillIngalls26.jpg" alt="Rakete mit Sojus-MS 24 an der Spitze auf der Startrampe 31 in Baikonur am 12. September 2023. (Foto: NASA/Bill Ingalls)" class="wp-image-133005"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rakete mit Sojus-MS 24 an der Spitze auf der Startrampe 31 in Baikonur am 12. September 2023. (Foto: NASA/Bill Ingalls)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 30. Oktober 2023 &#8211; Im Zuge der umstrittenen Verlängerung des Engagements Russlands bei der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 rückt jetzt ein weiteres Problem in den Fokus. Bisher ging es im wesentlichen darum, dass 80 Prozent der Technik des russischen Segments die <a href="https://www.raumfahrer.net/iss-garantiezeitueberschreitungen/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/iss-garantiezeitueberschreitungen/" data-wpel-link="internal">Garantiezeit schon überschritten</a> haben, wie die sich häufenden Pannen auch zeigen. Jetzt aber habe der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, bei der nationalen Raumfahrtkonferenz am vergangenen Donnerstag Präsident Wladimir Putin darauf aufmerksam gemacht, dass es im Fall einer Havarie in Baikonur (Kasachstan) auch ein Startrisiko gebe, berichtet die Agentur INTERFAX.RU. Wenn die einzige russische Rampe für bemannte Sojus-Starts ausfalle, müsste man auf das neue Kosmodrom Wostotschny im Amur-Gebiet ausweichen, habe er betont. Doch dabei gebe es Probleme mit dem Rettungsmodus, die zuvor gelöst werden müssten. Denn die Starts von dort zur ISS führten über den Stillen Ozean. Bei einer Havarie müsste die Sojus-Kapsel also aus dem Meer geborgen werden. Über solche Mittel verfüge man aber nicht. Die bemannte Rampe in Wostotschny ist für Starts zur geplanten Russischen Orbitalstation ROS vorgesehen, die die Erde auf einer Polarbahn umkreisen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland verfügt seit September 2019 in Baikonur nur noch über eine einzige Rampe für bemannte Flüge &#8211; den sogenannten Platz Nr. 31. Der bis dato auch genutzte Startplatz Nr. 1 von Juri Gagarin war geschlossen worden und sollte von Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAR) und Kasachstan gemeinsam auf die modernen Sojus-2-Trägerraketen umgestellt werden. Doch im Mai 2022 wurde dieses Projekt unter anderem wegen des &#8222;Rückgangs der bemannten Startaktivitäten&#8220; eingestellt. Inzwischen denkt man an den <a href="https://www.raumfahrer.net/baikonur-startplatz-nr-1-als-museum/" data-wpel-link="internal">Umbau des &#8222;Gagarinschen Starts&#8220; zu einem Museum</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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		<item>
		<title>Verlängerung russischer ISS-Beteiligung bis 2028 vorübergehende Entscheidung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/verlaengerung-der-russischen-iss-beteiligung-bis-2028-voruebergehende-entscheidung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 21:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zeit für Entwicklung der Russischen Orbitalstation ROS benötigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: TASS. Moskau, 26. Oktober 2023 &#8211; Die Verlängerung der russischen Beteiligung an der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 ist nach Ansicht von Präsident Wladimir Putin eine vorübergehende Entscheidung. Sein Land brauche Zeit für die Entwicklung der Russischen Orbitalstation ROS, sagte er [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zeit für Entwicklung der Russischen Orbitalstation ROS benötigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 26. Oktober 2023 &#8211; Die Verlängerung der russischen Beteiligung an der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 ist nach Ansicht von Präsident Wladimir Putin eine vorübergehende Entscheidung. Sein Land brauche Zeit für die Entwicklung der Russischen Orbitalstation ROS, sagte er am Donnerstag auf einer Beratung über die Entwicklung der nationalen Raketen- und Raumfahrtbranche. Der Präsident erinnerte daran, dass die ISS im November 25 Jahre alt wird und ihre Mission nach den ursprünglichen Plänen bereits 2024 abgeschlossen werden sollte. Da die anderen Partner die Station noch bis 2030 betreiben wollten, habe man die Beteiligung an dem Projekt verlängert, da der Betrieb der ISS &#8222;ohne unsere russischen Kompetenzen kaum möglich ist&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland müsse als eine der führenden Weltraummächte weit vorausschauen und seine Aufgaben bei der souveränen langfristigen Entwicklung und natürlich der Gewährleistung der nationalen Sicherheit im Blick haben, betonte Putin. Deshalb habe man begonnen, die technischen Charakteristika für eine eigene Orbitalstation zu entwickeln, die das Potenzial habe, &#8222;die Aufgaben der Zukunft zu erfüllen&#8220;. Deshalb sei dieses Projekt &#8222;ein neuer Schritt für Russland bei der Erforschung des Weltraums&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der bisherigen Planung soll das erste wissenschaftlich-energetische ROS-Modul Ende 2027 gestartet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ger<em>hard Kowalski</em></p>



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		<item>
		<title>Russland sucht Kosmonauten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-sucht-kosmonauten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 07:40:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kandidaten für Flüge zur Russischen Orbitalstation ROS benötigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS, ZPK. Moskau, 11. Juli 2023 &#8211; Die GK Roskosmos und das Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin suchen seit Montag Kandidaten für künftige Flüge zur Russischen Orbitalstation ROS. Im Rahmen der nunmehr vierten freien Ausschreibung könnten sich alle [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kandidaten für Flüge zur Russischen Orbitalstation ROS benötigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS, ZPK.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 11. Juli 2023 &#8211; Die GK Roskosmos und das Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin suchen seit Montag Kandidaten für künftige Flüge zur Russischen Orbitalstation ROS. Im Rahmen der nunmehr vierten freien Ausschreibung könnten sich alle Frauen und Männer im Alter bis zu 35 Jahren bewerben, berichten Moskauer Nachrichtenagenturen. Anmeldeschluss sei der 30. Oktober.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptvoraussetzung für die Teilnahme sei, dass die Kandidaten die Auswahlkriterien erfüllen, heißt es weiter. Die ZKP-Psychologin Shanna Schewtschenko betonte aber, dass man vor allem auf Ingenieure, Piloten und IT-Spezialisten zähle. Der Kommandeur der Kosmonautenabteilung, Oleg Kononenko, sagte, man brauche bis zu sechs neue Anwärter. Wünschenswert sei, dass die Hälfte davon Frauen seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Ausschreibungen 2012 und 2018 waren jeweils acht und 2021 vier Kandidaten aufgenommen worden. Die russische Kosmonautenabteilung zählt derzeit 26 Mitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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		<title>ROS-Besatzung besteht anfangs aus nur zwei Mitgliedern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ros-besatzung-besteht-anfangs-aus-nur-zwei-mitgliedern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2023 08:58:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>TASS veröffentlicht weitere Einzelheiten über neue russische Raumstation. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: TASS. Moskau, 11. Juni 2023 &#8211; Die Moskauer Nachrichtenagentur TASS hat am Sonntag weitere Einzelheiten über die geplante nationale Russische Orbitalstation (ROS) veröffentlicht. So werde die Besatzung in der Anfangszeit aus lediglich zwei Kosmonauten bestehen, heißt es in dem Bericht unter [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">TASS veröffentlicht weitere Einzelheiten über neue russische Raumstation. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 11. Juni 2023 &#8211; Die Moskauer Nachrichtenagentur TASS hat am Sonntag weitere Einzelheiten über die geplante nationale Russische Orbitalstation (ROS) veröffentlicht. So werde die Besatzung in der Anfangszeit aus lediglich zwei Kosmonauten bestehen, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf den Pressedienst des Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin. Damit habe jeder Kosmonaut einen größeren Verantwortungsbereich als die Mitglieder der heutigen Besatzungen des russischen Segments der Internationalen Raumstation ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ROS-Kosmonauten werden mit Raumschiffen einer neuen Generation zur Station fliegen und von ihr zurückkehren, heißt es weiter. Einzelheiten dazu wurden allerdings nicht mitgeteilt. Es hieß lediglich, die Kosmonauten würden auf die Flüge speziell vorbereitet. In der neuen Station, deren &#8222;Skizzenprojektierung&#8220; voraussichtlich im Sommer abgeschlossen sei, würden Schlüsseltechnologien für künftige Raumflüge, darunter zum Mond und zum Mars, auf der Grundlage nationaler Bauteile erarbeitet. Die besondere Aufmerksamkeit gelte dabei dem Strahlenschutz der Besatzungen und Ausrüstungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des stellvertretenden Generalkonstrukteurs der RKK Energija und ROS-Chefkonstrukteurs Wladimir Koshewnikow soll das erste ROS-Modul Ende 2027 gestartet werden. Es handelt sich dabei um das Wissenschaftlich-Energetische Modul (NEM), das eigentlich noch für die ISS geplant war. Ihm folgen in den Jahren 2028 bis 2030 unter anderem ein Kopplungs-, ein Schleusen-, ein Basis-, ein Produktions- und ein Zielmodul.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg550200#msg550200" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>RKK Energija schreibt Nutzungskonzeption für nationale Raumstation aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rkk-energija-schreibt-nutzungskonzeption-fuer-nationale-raumstation-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 10:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konzeptionsvorschläge für ROS gesucht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: TASS, RIA Nowosti 16. Februar 2023. Moskau, 16. Februar 2023 &#8211; Der Raumfahrtkonzern RKK Energija in Koroljow bei Moskau sucht Konzeptionsvorschläge für die geplante Russische Orbitalstation (ROS). Das Ziel dabei sei, eine &#8222;begründete Position&#8220; für die zielgerichtete Nutzung und Ausrichtung sowie ein Business-Modell für die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rkk-energija-schreibt-nutzungskonzeption-fuer-nationale-raumstation-aus/" data-wpel-link="internal">RKK Energija schreibt Nutzungskonzeption für nationale Raumstation aus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Konzeptionsvorschläge für ROS gesucht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: TASS, RIA Nowosti 16. Februar 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 16. Februar 2023 &#8211; Der Raumfahrtkonzern RKK Energija in Koroljow bei Moskau sucht Konzeptionsvorschläge für die geplante Russische Orbitalstation (ROS). Das Ziel dabei sei, eine &#8222;begründete Position&#8220; für die zielgerichtete Nutzung und Ausrichtung sowie ein Business-Modell für die nationale Station vorzubereiten, heißt es in der am Donnerstag von den Medien unter Berufung auf die Liste der Staatsaufträge veröffentlichten Ausschreibung. Dabei werde erwartet, dass das im Kontext der internationalen Trends zur Erschließung des niedrigen Erdorbits, der Interessen Russlands in der gegenwärtigen geopolitischen und sozial-ökonomischen Situation sowie der Entwicklungsperspektiven der internationalen und nationalen Raumfahrt geschehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sogenannte Skizzenprojekt der Station soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Nach der bisherigen Planung wird 2027 das erste Modul gestartet, dem dann in den Jahren 2028-30 vier weitere folgen sollen. Der Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, verkündete indes, dass er zum Tag der Raumfahrt am 12. April an die Regierung und Präsident Putin herantreten werde, um sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, die für den Bau der Station erforderlichen Mittel bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg544947#msg544947" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rkk-energija-schreibt-nutzungskonzeption-fuer-nationale-raumstation-aus/" data-wpel-link="internal">RKK Energija schreibt Nutzungskonzeption für nationale Raumstation aus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Raumstation ROS: Wann und wofür?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumstation-ros-wann-und-wofuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 10:13:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Chefkonstrukteur verkündet Philosophie und Fahrplan für nationale russische Raumstation ROS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: TASS 13. Februar 2023. Moskau, 13. Februar 2023 &#8211; Der Chefkonstrukteur der geplanten Russischen Orbitalstation (ROS), Wladimir Koshewnikow, hat am Montag erstmals detailliert die Philosophie und den Fahrplan für dieses Zukunftsprojekt vorgestellt. Die Station sei das Schlüsselelement der souveränen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Chefkonstrukteur verkündet Philosophie und Fahrplan für nationale russische Raumstation ROS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TASS 13. Februar 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 13. Februar 2023 &#8211; Der Chefkonstrukteur der geplanten Russischen Orbitalstation (ROS), Wladimir Koshewnikow, hat am Montag erstmals detailliert die Philosophie und den Fahrplan für dieses Zukunftsprojekt vorgestellt. Die Station sei das Schlüsselelement der souveränen Infrastruktur Russlands für bemannte Raumflüge im niedrigen Erdorbit, sagte er in einem Interview der Moskauer Nachrichtenagentur TASS. Sie diene dabei der Entwicklung perspektivischer und vervollkommneter Technologien und Materialien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ROS-Entwurf (Skizzenprojekt) werde bis zum Jahresende fertiggestellt, betonte Koshewnikow, der auch stellvertretender Generalkonstrukteur der RKK Energija ist. Der Start des ersten Elements, des Wissenschaftlich-Energetischen Moduls (NEM), sei für Ende 2027 geplant. Dann folgten in den Jahren 2028 bis 2030 noch vier weitere Module, so das Schleusen- und das Basismodul. Das NEM werde mit einer Angara-A5M-Trägerrakete von Wostotschny gestartet. Von hier werde auch die erste ROS-Besatzung mit dem neuen Perspektivischen Transportraumschiff (PTK) aufsteigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumstation, die die Erde auf einer Umlaufbahn zwischen 96,9 und 97 Grad Neigungswinkel umkreise und damit neue Nutzungsmöglichkeiten gegenüber dem russischen ISS-Segment und den ehemaligen sowjetischen Stationen biete, werde praktisch für die Ewigkeit gebaut, betonte der Chefkonstrukteur. So könnten ausgediente Module ausgetauscht und durch solche mit neuestem technischem und technologischem Standard ersetzt werden. Insgesamt werde die ROS für die Kosmonauten auch komfortabler, sicherer und effektiver gestaltet. Dazu gehörten der Einsatz von Robotertechnik und ein spezieller Mikrometeoritenschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koshewnikow wollte in dem Interview keine konkreten Angaben über die Kosten der Station machen. Dazu sei es noch zu früh, sagte er lediglich. Sie lägen nach Expertenschätzungen aber erheblich unter den 150 Milliarden Dollar, die man bisher für den Bau und den Betrieb der ISS aufwenden musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg544728#msg544728" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/raumstation-ros-wann-und-wofuer/" data-wpel-link="internal">Raumstation ROS: Wann und wofür?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Roskosmos: Entscheidung über ISS-Engagement Russlands kommt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/roskosmos-entscheidung-ueber-iss-engagement-russlands-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 17:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wladimir Solowjow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftlich-Technischer Rat der GK Roskosmos kündigt Entscheidung über Empfehlungen der RKK Energija-Chefkonstrukteure zum ISS-Segment an. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, Iswestija, RIA Nowosti, TASS 6. Februar 2023. Moskau, 6. Februar 2023 &#8211; Der Wissenschaftlich-Technische Rat der GK Roskosmos entscheidet frühestens am 16. Februar über die Empfehlungen des Rates der Chefkonstrukteure der RKK [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftlich-Technischer Rat der GK Roskosmos kündigt Entscheidung über Empfehlungen der RKK Energija-Chefkonstrukteure zum ISS-Segment an. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, Iswestija, RIA Nowosti, TASS 6. Februar 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 6. Februar 2023 &#8211; Der Wissenschaftlich-Technische Rat der GK Roskosmos entscheidet frühestens am 16. Februar über die Empfehlungen des Rates der Chefkonstrukteure der RKK Energija zur weiteren Nutzung des russischen Segments der Internationalen Raumstation ISS bis 2028. Das teilte der Generalkonstrukteur für bemannte Komplexe und Systeme, Wladimir Solowjow, mit. Bis dahin werde sich der Rat unter Leitung von Juri Koptjew mit dem Thema befassen, bevor sich die RKK Energija, die GK Roskosmos und die Militärisch-Industrielle Kommission eine einheitliche Meinung dazu bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generalkonstrukteur machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass das russische Segment in den vergangenen zwei Jahren aktiv repariert und umfangreich nachgerüstet worden sei. Aber 80 Prozent der Bordsysteme hätten ihre normale Einsatzzeit bereits überschritten. Auch gebe es &#8222;viele Fragen&#8220; zum Orientierungssystem und zur Energieversorgung. Der Rat der Chefkonstrukteure habe zudem ein Programm für eine Vielzahl neuer Arbeiten unter anderem hinsichtlich der Weltraumausstiege und der Robotertechnik vorgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen ist in der Raumfahrtgemeinde eine Diskussion darüber entbrannt, welche Alternativen die russische bemannte Raumfahrt nach 2028 habe, sollte sie ihr Engagement bis dorthin verlängern. Mit dem Mitglied der Russischen Raumfahrtakademie Andrej Ionin meldete sich dazu einer der prominentesten Vertreter in der regierungsnahen Zeitung Iswestija zu Wort. Sein Urteil: Man habe die Wahl zwischen einer weiteren Verlängerung der ISS-Beteiligung bis 2030, dem Betrieb der eigenen Russischen Orbitalstation (ROS) und der Einstellung der bemannten Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg544451#msg544451" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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		<title>Russland forciert Bau einer eigenen Raumstation &#8211; Grund: Der technische Zustand der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-forciert-bau-einer-eigenen-raumstation-grund-der-technische-zustand-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 04:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Borissow]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ROS soll schnell umgesetzt werden, weil ISS-Aufwand hoch, heißt es aus Russland. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: TASS, RIA Nowosti. Moskau, 21. Oktober 2022 &#8211; Russland forciert den Bau einer eigenen Raumstation. Als Grund dafür nannte der Chef der nationalen Raumfahrtbehörde GK Roskosmos, Juri Borissow, auf einem Branchenforum den technischen Zustand der Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">ROS soll schnell umgesetzt werden, weil ISS-Aufwand hoch, heißt es aus Russland. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: TASS, RIA Nowosti.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ROSSartroskosmos.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Russische Raumstation ROSS – künstlerische Darstellung. (Quelle: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Russische Raumstation ROSS – künstlerische Darstellung. (Quelle: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ROSSartroskosmos260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Russische Raumstation ROS – künstlerische Darstellung. (Quelle: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 21. Oktober 2022 &#8211; Russland forciert den Bau einer eigenen Raumstation. Als Grund dafür nannte der Chef der nationalen Raumfahrtbehörde GK Roskosmos, Juri Borissow, auf einem Branchenforum den technischen Zustand der Internationalen Raumstation ISS, berichten Moskauer Nachrichtenagenturen am Donnerstag. Die Kosmonauten und Astronauten dürften keiner Gefahr ausgesetzt werden, betonte der Manager. Statistisch gesehen müssten heute zwei Monate im Jahr für die Suche und Beseitigung von Schäden aufgewendet werden. Das bedeute, dass sich die Zeit für die Durchführung wissenschaftlicher Experimente und damit die Effektivität ständig verringere. Nach den bisherigen Vorstellungen soll mit der Montage der Russischen Orbitalstation ROS 2028 begonnen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich kündigte Borissow die aktivere Entwicklung der kommerziellen Aktivitäten seiner Behörde an. 2021 habe kein einziges Unternehmen der Branche die Planvorgaben erfüllt, sagt er. Das bedeute, dass die Gewinne und damit die Möglichkeiten für die Erhöhung der Löhne verringert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg539256#msg539256" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18291.msg539359#msg539359" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROS &#8211; neue Russische Orbital-Station</a></li></ul>
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		<title>Der Ukraine-Krieg ist auch auf der ISS angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-ukraine-krieg-ist-auch-auf-der-iss-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 15:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Borissow]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Lybid 1]]></category>
		<category><![CDATA[Lybidj]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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		<category><![CDATA[Sfera]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nummer 123 des Magazins Raumfahrt Concret ist ein Beitrag von Gerhard Kowalski zur Lage der Raumfahrt in Russland erschienen. Mit freundlicher Genehmigung des Autors und von Raumfahrt Concret geben wir den Text des Beitrags wieder. Essay von Gerhard Kowalski. Quelle: Raumfahrt Concret, Gerhard Kowalski. Als am 24. Februar 2022 die ersten Meldungen der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In der Nummer 123 des Magazins Raumfahrt Concret ist ein Beitrag von Gerhard Kowalski zur Lage der Raumfahrt in Russland erschienen. Mit freundlicher Genehmigung des Autors und von Raumfahrt Concret geben wir den Text des Beitrags wieder. Essay von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.raumfahrt-concret.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Raumfahrt Concret</a>, Gerhard Kowalski.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GKaw26.jpg" alt=""/><figcaption>Gerhard Kowalski. (Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als am 24. Februar 2022 die ersten Meldungen der Nachrichtenagenturen vom Überfall Russlands auf die Ukraine liefen, glaubte ich meinen Ohren nicht zu trauen. Russland führt Krieg gegen ein anderes Land, der zudem bei Androhung drastischer Strafen nicht als solcher benannt werden darf?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zu dem tieftraurigen Februar-Tag wähnte ich mich immer als Kenner der einstigen Sowjetunion und dann Russlands. Ich befasse mich als Journalist seit 1966 besonders intensiv mit ihnen und ihrer Raumfahrt und habe auch bis zum Flug von Sigmund Jähn 1978 als ADN-Korrespondent sechs Jahre an der Moskwa gearbeitet und gelebt. Für mich galt seither der wunderbare Text von Jewgeni Jewtuschenko: Meinst du, die Russen wollen Krieg? Natürlich nicht &#8211; nach ihren 27 Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg, war meine Antwort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun das. War ich die ganze Zeit politisch so blind durch die Welt gelaufen!? Wie konnte das passieren? Waren da nicht schon der Krieg in Afghanistan von 1979 bis 1989 mit rund 13.300 toten Sowjetsoldaten und dann, 2014, die Besetzung der Krim und die Bildung der Separatisten-Volksrepubliken? Habe ich nicht die vielen Warnsignale in diese Richtung vernommen, von denen heute überall gesprochen und geschrieben wird? Doch, ich habe sie im Unterbewusstsein wahrgenommen, aber schlicht nicht ernst genommen. Denn die offizielle deutsche Politik von Willy Brandt über Helmut Kohl bis Angela Merkel war ja auch russenfreundlich. Bei mir haben nie irgendwelche Alarmglocken geschrillt &#8211;&nbsp;leider, muss ich heute einräumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen bin ich jäh in der neuen Wirklichkeit angekommen und quäle mich mit der Frage herum, wie gerade die Russen einen solchen Krieg vom Zaun brechen konnten, den man bei uns im Westen gern explizit als den Krieg Putins bezeichnet. Doch täuschen wir uns nicht: Gut drei Viertel der Bevölkerung stehen mehr oder weniger fest hinter ihrem Präsidenten. Die Russen waren schon immer obrigkeitsgläubig &#8211; ob der Herrscher im Kreml nun Zar, Generalsekretär oder Präsident heißt. Und Putin geht zudem mit eiserner Faust gegen jegliche Opposition vor. Natürlich weiß auch ich, dass der Westen in seiner Russland-Politik große Fehler gemacht hat. Aber daraus das Recht auf einen &#8222;provozierten Krieg&#8220; abzuleiten, wie es auch einige meiner deutschen Zeitgenossen jetzt tun, geht auf keinen Fall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort des Westens auf den Krieg waren umfassende Sanktionen, die Putins ohnehin schwache Wirtschaft empfindlich treffen sollten. Wie wir aber bald merkten, haben sie&nbsp;in Teilen, etwa bei der Gasversorgung, auch verheerende Rückwirkungen auf uns selbst. In Deutschland sorgen sie inzwischen sogar für Energie-Notstandsprogramme, gesellschaftliche Unruhe und Existenzängste. Zudem froren die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, die Europäische Weltraumorganisation ESA, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und andere westliche Partner ihre Zusammenarbeit mit den Russen mit Ausnahme der Internationalen Raumstation ISS ein. Die sind nun allein auf sich gestellt, bemühen sich deshalb um die Verstärkung ihrer traditionellen Beziehungen etwa zu China und Indien und werben um neue Partner in der ganzen Welt, speziell auch im arabischen Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rogosin leitet Umbau der Raumfahrt für den Krieg ein</strong><br>Der bisherige Chef der russischen Raumfahrtbehörde GK Roskosmos, Dmitri Rogosin, hat als einer der engsten und wichtigsten Gefolgsleute Putins unverzüglich mit der Umstellung der Raumfahrt auf diesen Krieg begonnen. Die Losung für die rund 200.000 Mitarbeiter der Branche sei jetzt &#8222;Alles für die Front, alles für den Sieg&#8220;, rief er am 2. Juni auf einer Bilanzkonferenz aus. Die GK Roskosmos verfüge über &#8222;kolossale Technologien, die in direkten Beziehungen zu den Kriegen der neuen Generation stehen&#8220;. Diese müssten jetzt voll für die russischen Streitkräfte mobilisiert werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkifDdemosatartglavkosmos.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Skif-D Testsatellit für Sfera-Konstellation - künstlerische Darstellung. (Quelle: Glavkosmos)" data-rl_caption="" title="Skif-D Testsatellit für Sfera-Konstellation - künstlerische Darstellung. (Quelle: Glavkosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkifDdemosatartglavkosmos26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Skif-D Testsatellit für Sfera-Konstellation &#8211; künstlerische Darstellung. (Quelle: Glavkosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste Maßnahme beantragte Rogosin bei der Regierung, dem Ausbau der zivilen und dualen Satellitenflotte, die bisher aus lediglich etwas mehr als 160 Apparaten besteht, mit Blick auf die &#8222;im Februar 2022 entstandene geopolitische Lage&#8220;&nbsp;absoluten finanziellen Vorrang einzuräumen. Damit soll praktisch der weitaus überlegeneren westlichen Weltraumaufklärung begegnet werden. Ziel sei zumindest die &#8222;zahlenmäßige Verdopplung der Orbitalgruppierung&#8220;, wie das die Russen nennen. Die Entwicklung neuer Raketentriebwerke und Raketen wurden dadurch auf den zweiten und dritten Rang zurückgestuft. Die Crux dabei ist, dass Russland wegen der Sanktionen keinen Zugriff mehr auf die dafür erforderliche westliche Mikroelektronik hat. Rogosin kleidete das in den Satz: Wir haben zwar Trägerraketen, aber keine Satelliten, die sie ins All schießen können. Deshalb soll die eigene noch schwache mikroelektronische Basis schnell ausgebaut werden, um vor allem auch das <em>Sfera</em>-Erderkundungssatelliten-Programm zu puschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als besonderes atomares Faustpfand sah Rogosin zudem die neue russische Interkontinentalrakete <em>Sarmat </em>an, deren Serienproduktion bei der GK Roskosmos begonnen hat. Sie übertreffe in allen technischen Parametern ihre westlichen Pendants, behauptete er. Sie sei der &#8222;große Gleichmacher&#8220;, der allerdings nur dann zum Einsatz komme, wenn die &#8222;Souveränität oder das Leben&#8220; Russlands in Gefahr seien. Die Rakete, die einen 10-Tonnen-Sprengkopf an jeden Ort der Erde tragen können soll, sei neben der <em>Topol</em> und <em>Iskander </em>ein Schlüsselelement der Verteidigungsindustrie. Diese Arbeit werde man operativ ausbauen, um jene Arsenale der Streitkräfte aufzufüllen, mit denen Kommandopunkte sowie Ansammlungen von Truppen, Waffen und Militärtechnik des Feindes vernichtet werden können. Die Schritte dahin seien bereits „bis zur letzten Schraube“ durchgerechnet worden. Zugleich verkündete Rogosin, dass das Logo seiner Organisation zum 77. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland (9. Mai 2022) durch einen großen roten fünfzackigen Sowjetstern ergänzt wurde. Damit unterstütze man auch die Streitkräfte der Russischen Föderation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kosmonauten posen für den Krieg</strong><br>Eine gewisse Zeit schien es, als wollten die Russen den Ukraine-Krieg von der ISS fernhalten. Auf Pressekonferenzen im <em>Sternenstädtchen</em> bei Moskau und in der Berichterstattung aus der Station selbst wurde er anfangs nicht erwähnt. Die gleichgeschalteten russischen Medien hielten sich offensichtlich artig an die Vorgaben &#8222;von oben&#8220;. Doch am 3. Juni änderte sich das. Da prangten auf dem Kosmodrom <em>Baikonur </em>(Kasachstan) auf der Nutzlastverkleidung des Frachters<em> Progress MS-20</em> die Flaggen von Luhansk und Donezk und auf der<em> Sojus</em>-Trägerrakete die Inschrift <em>Donbass</em>. Zudem waren Kinder aus den genannten Regionen zum Start eingeladen worden. Normalerweise tragen die schmucklosen russischen Raumschiffe und Raketen ja nur Seriennummern. Doch diesmal hatte man sich &#8222;zu Ehren&#8220; der Spezialoperation in der Ukraine etwas Besonderes einfallen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was damals noch niemand ahnte: An Bord des Frachters befanden sich auch die Flaggen von Luhansk und Donezk. Die sind dann erst am 4. Juli im russischen ISS-Segment von den Kosmonauten Oleg Artemjew, Sergej Korssakow und Denis Matwejew enthüllt worden. Damit war auch für mich der Krieg in der ISS angekommen. Wie Rogosin dazu erklärte, hätten die GK Roskosmos und die drei Männer mit dieser Aktion der Republik Luhansk zur &#8222;Befreiung&#8220; durch die russischen Truppen gratuliert, die Verteidigungsminister Sergej Schoigu Präsident Putin am selben Tag verkündet habe. Später wurde dann nachgeschoben, dass die Kosmonauten, die sich bis dato nicht expressis verbis zu dem Krieg geäußert hatten, die Politik des Landes &#8222;immer unterstützen&#8220;. Das gelte insbesondere für Artemjew, der Abgeordneter der Moskauer <em>Stadtduma</em> und zudem Sonderkorrespondent der staatlichen Nachrichtenagentur <em>TASS</em> in der Station sei. (Der außerirdische Medienposten war im November 2021 eingerichtet worden). Das Trio meldete sich dann noch einmal höchstpersönlich zu Wort. In einem Video gratulierte es allen Russen zum „Großen Sieg“ über Hitler-Deutschland. „Wir wünschen Ihnen geistige Frische, Frieden und alles Gute sowie den Militärdienstleistenden Erfolge bei ihrer höchst schwierigen und gefährlichen Kampfaufgabe zum Wohle Russlands“, hieß es etwas verklausuliert in der Botschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer, der den Krieg aus der Internationalen Raumstation ISS beobachtet hat, teilte mit, die Besatzung sei gut über den russischen Überfall auf die Ukraine informiert gewesen. Doch was dort geschehen sei, „haben wir alle nicht erwartet“, fügte er auf seiner ersten Pressekonferenz in Köln nach seiner Rückkehr von der Halbjahres-Mission hinzu. Die russischen Kollegen hätten das angesprochen. Man sei „entsetzt und betroffen gewesen, wobei es keinen Unterschied unter uns“ gegeben habe. Maurer betonte, die internationale Besatzung sei wie eine „eingeschworene Familie“ gewesen. Er hoffe, dass damit eine Brücke gebaut worden sei, die die Menschen wieder „auf den normalen Weg“ zurückführen werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>NASA verurteilt Missbrauch der ISS für politische Ziele</strong><br>Die NASA hat die Flaggenaktion der Russen postwendend als Missbrauch der ISS für politische Ziele verurteilt. Administrator Bill Nelson sagte, damit werde der Krieg gegen die Ukraine unterstützt. Das sei im Grunde nicht mit der Hauptaufgabe der Station vereinbar, Wissenschaft und Technologie für friedliche Zwecke zu entwickeln. Rogosins Antwort folgte auf dem Fuße. Die USA hätten als erste gegen das Prinzip &#8222;Weltraum außerhalb der Politik&#8220; verstoßen, indem sie Russland mit ihren Sanktionen des Zugangs zum internationalen Markt für Mikroelektronik und kommerzielle Aufträge beraubten, um &#8222;die Wiege der Welt-Raumfahrt zu ersticken&#8220;, sagte er. Russland werde in seinem Segment tun, was es für &#8222;notwendig und nützlich&#8220; erachte und rufe zudem alle westlichen Partner auf, ihre &#8222;dummen Sanktionen&#8220; aufzuheben. Roskosmos-Pressechef Dmitri Strugowez sekundierte seinem Boss mit der Feststellung, dass sich die Flaggenaktion nicht auf die Arbeitsbeziehungen mit den anderen Kollegen auswirken dürfe. Denn das Leben und die Sicherheit in der Station hingen entscheidend davon ab, wie die Kosmonauten mit den US-Astronauten zusammenwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich habe auch ich genau beobachtet, ob oder wie sich die anderen russischen Kosmonauten zu dem Krieg äußern. Fündig geworden bin ich dabei nicht, habe allerdings aber auch aus Vorsichtsgründen keine Internet-Umfrage veranstaltet, denn bei ihnen handelt es sich ja um ausgesprochene Nomenklaturkader. Die Antwort auf das generelle Schweigen hat mir aber offenbar Gagarins Tochter Galina gegeben, mit der ich seit über 20 Jahren in vertrauensvollem Kontakt stehe. Auf meine Frage, was wohl ihr Vater zu dem Ukraine-Krieg gesagt hätte, schrieb sie mir im März: &#8222;Ich weiß nicht, was mein Papa über die Ukraine gedacht hat, darüber lohnt es nicht zu fantasieren. Aber er war ein Militär und würde nie sein Land verraten, dem er einen Eid geschworen hat. Er war ein Mensch der Ehre!&#8220; Die allermeisten Kosmonauten waren stets hohe Offiziere oder gar Generäle, bis das <em>Kosmonautenausbildungszentum (ZPK) Juri Gagarin</em> im <em>Sternenstädtchen</em> bei Moskau in eine zivile Einrichtung umgewandelt wurde. Die Kosmonauten selbst wurden aus dem Militärdienst entlassen, erhielten aber die Erlaubnis, zu hohen Feiertagen Uniform zu tragen. Sie dürften deshalb ebenso wie Gagarin denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich habe ich mich auch gefragt, was wohl Sigmund Jähn zu dem Überfall auf die Ukraine sagen würde, wenn er noch lebte. Ich brauchte nicht lange nachzudenken, um mir sicher zu sein: So, wie ich ihn kenne und schätze, würde er den Krieg klar verurteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Koroljows Enkel Andrej: Es gibt keine Entschuldigung für den Krieg</strong><br>Der erste Deutsche im All wäre damit derselben Meinung wie Dr. Andrej Koroljow. Der Enkel des legendären Sergej Koroljow, der aus dem ukrainischen Shytomyr stammte, hat als bislang höchster Vertreter der russischen Raumfahrtbranche dezidiert gegen den Krieg Stellung bezogen. Er &#8222;gibt uns nicht das moralische Recht, in so einer schweren Zeit zu schweigen&#8220;, schreibt der Wissenschaftler namens der ganzen Koroljow-Familie in einem <em>Offenen Brief</em>. &#8222;Es kommen Menschen um, Millionen Menschen leiden, der Krieg verschont niemanden. Es gibt keine Rechtfertigung für den Krieg, wie immer man ihn nennt. Für den Überfall auf ein benachbartes Bruderland gibt es keinerlei Rechtfertigung.&#8220; Dieser sinnlose Bruderkrieg müsse &#8222;unverzüglich beendet werden&#8220;. Ich hoffe nun inständig, dass Putin ihn dafür nicht vor Gericht zerrt, wie so viele andere Kriegsgegner. Möglicherweise schützen ihn aber der berühmte Name und die Furcht vor einem verheerenden internationalen Echo auf eine mögliche Bestrafung davor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Objekt der Begierde: die ukrainische Raumfahrtbranche</strong><br>Wie wir inzwischen wissen, hat es Russland bei seinem Angriffskrieg auch auf die Raumfahrtindustrie der Ukraine abgesehen. Die GK Roskosmos sei bereit, die Arbeit in den ukrainischen Raumfahrtunternehmen wieder in Gang zu setzen, die durch die Militäroperation „befreit“ worden seien, verkündete Rogosin in einem Interview des TV-Senders Rossija-24. Seine Behörde interessiere &#8222;vor allem das, was mit dem Weltraum verbunden ist, das, was immer ein untrennbarer Bestandteil der geeinten kosmischen Familie der großen Sowjetunion als kosmische Großmacht war“, fügte er hinzu. Das seien die Unternehmen, die sich in den Gebieten Charkiw, Kiew und Dnipropetrowsk befinden. In diesen Betrieben könne die GK Roskosmos voll das normale Leben wieder herstellen, die Produktion wieder aufnehmen und den Bürgern Arbeitsplätze anbieten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Lybid1Tiltingresh.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kommunikationssatellit Lybidj (Bild: ISS Reschetnjow)" data-rl_caption="" title="Kommunikationssatellit Lybidj (Bild: ISS Reschetnjow)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Lybid1Tiltingresh26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Kommunikationssatellit Lybidj (Bild: ISS Reschetnjow)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Besonderes zynisch klingt in diesem Zusammenhang Rogosins Angebot, nach Beendigung des Krieges den Start des ukrainischen Satelliten <em>Lybidj </em>zu gewährleisten. Es sei nicht ausgeschlossen, ihn nach der „Spezialoperation“ ins All zu schießen, sagte er. Dazu sei aber ein „echter Hausherr“ erforderlich, auf den man warte, fügte er hinzu. Das seien womöglich die von der Kiewer Junta „befreiten Territorien der Ukraine“. Der Vertrag über den Satelliten war 2009 zwischen der ukrainischen Raumfahrtbehörde und der kanadischen Gesellschaft MacDonald, Dettwiller and Associates geschlossen worden. Der Start konnte aber nicht erfolgen, weil 2014 der ukrainische Hersteller der Zenit-Trägerraketen die Produktion einstellte. Heute befindet sich der Satellit einsatzbereit in Russland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl in Vorbereitung auf die geplante Annexion legte die ökonomische und wissenschaftlich-technische Leitorganisation <em>Agat</em> der GK Roskosmos am 20. Juli eine Einschätzung des Objektes der Begierde vor. Das Produktions- und Finanzpotenzial der Raketen- und Raumfahrtbranche der Ukraine sei &#8222;gegenwärtig äußerst niedrig&#8220;, lautete das Urteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Putin entlässt Rogosin und ernennt Juri Borissow zum Nachfolger</strong><br>Kaum hatte sich Rogosin eifrig an die Umsetzung seiner Militarisierungspläne gemacht, die zur Zeit noch in der Aufnahme der <em>Sarmat</em>-Serienproduktion kulminieren, folgte Putins nächster Coup. Er löste ihn am 15. Juli ohne Angabe von Gründen ab und ersetzte ihn durch den bisherigen Vizepremier Juri Borissow. Auch hier wurde nicht gesagt, warum der Wechsel erfolgte oder was sich der Präsident davon verspricht. Auf die entsprechende Nachfrage eines Journalisten sagte Präsidentensprecher Dmitri Peskow nur, bei Rogosin habe das &#8222;nichts mit irgendwelchen Beanstandungen hinsichtlich seiner Arbeit zu tun&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die russische und auch die internationale Raumfahrt-Community durften also rätseln, was Sache ist. Eines war jedoch klar: mit dem Wechsel stand nunmehr ein ausgewiesener Rüstungsfachmann an der Spitze der Moskauer Raumfahrtbehörde, der sicher die Militarisierung der Branche weiter zielstrebig vorantreiben könnte. Denn Borissow war von 2012 bis 2018 als einer der Stellvertreter von Verteidigungsminister Sergej Schoigu für die Neuausrüstung der russischen Armee zuständig. Danach leitete er als Vizepremier den militärisch-industriellen Komplex.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/51732391125iss0212021nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="ISS am 2. Dezember 2021. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="ISS am 2. Dezember 2021. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/51732391125iss0212021nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ISS am 2. Dezember 2021. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Überraschungs-Coup von Borissow: Russland steigt bei der ISS aus</strong><br>Nach der Ablösung von Rogosin war die Raumfahrtwelt natürlich gespannt, ob dessen Pläne fortgesetzt würden und mit welchem Programm nun sein Nachfolger Borissow antritt. Ich war mir eigentlich ziemlich sicher, dass das nur die Verschärfung des militärischen Kurses seines Vorgängers sein könnte. Denn weshalb sonst hatte Putin ihn sich für diesen Posten ausgesucht? Doch meine Befürchtungen sind vorerst nicht eingetreten. Als der Präsident Borissow am 26. Juli im Kreml empfing, um dessen Programm zu hören, gebärdete der sich aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger als reiner Friedensengel. In seinem Vortrag fiel kein einziges Wort zur militärischen Raumfahrt. Dafür verkündete der neue Roskosmos-Chef als Überraschungs-Coup, dass Russland<em> nach 2024 </em>aus dem Projekt der Internationalen Raumstation ISS aussteigen werde. Bis dahin werde man aber natürlich alle Verpflichtungen gegenüber den anderen ISS-Partnern erfüllen. Eigentlich hätten die Russen mit der Verkündung dieser Entscheidung nach den ISS-Regeln noch bis Ende 2023 warten können. Doch das wollte man offenbar nicht. Sollte das etwa die spezielle Fortsetzung der Bestrafung der USA und ihrer Verbündeten für die Wirtschaftssanktionen sein, die Russland im Bereich der Hochtechnologien besonders schmerzhaft treffen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der &#8222;nicht einfachen Situation&#8220; der Branche, die es versäumt habe, sich rechtzeitig auf die industrielle Satellitenproduktion umzustellen, werde unter seiner Leitung die Hauptpriorität der GK Roskosmos auf die Versorgung der russischen Ökonomie mit den erforderlichen kosmischen Dienstleistungen ausgerichtet sein, versicherte dagegen Borissow, der jetzt auch <em>Sondervertreter des Präsidenten für Fragen der internationalen Zusammenarbeit im Weltraum</em> ist. Dabei gehe es unter anderem um die Navigation, die Telekommunikation, die Datenübertragung sowie um meteorologische und geophysikalische Informationen, ohne die man sich ein modernes Leben nicht vorstellen könne. Auch werde man die Weltraumwissenschaften nicht vergessen. Die wichtigste Priorität in der bemannten Raumfahrt gelte der Russischen Orbitalen Dienststation (ROSS), deren &#8222;Formierung&#8220; 2024 beginne.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Progress78aliasMS17NASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Progress-MS 17 alias Progress 78 an der ISS. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Progress-MS 17 alias Progress 78 an der ISS. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Progress78aliasMS17NASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Progress-MS 17 alias Progress 78P an der ISS. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich hatte das große Rätselraten darüber begonnen, wie die Formulierung <em>nach 2024 </em>zu deuten sei. Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA zeigte sich überrascht von der Entscheidung und beklagte, nicht vorab darüber informiert worden zu sein. NASA-Chef Bill Nelson rechnet aber weiter damit, dass die Russen ihre Entscheidung noch einmal überdenken, zumal gerade eine Übereinkunft über drei sogenannte Überkreuzflüge von Astronauten und Kosmonauten für die Jahre 2022 bis 2024 unterzeichnet worden ist. Der <em>Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates der USA</em>, John Kirby, sagte in einer ersten Reaktion, man prüfe derzeit Optionen, um mögliche Auswirkungen auf die ISS nach 2024 abzumildern. Dazu gehöre unter anderem der Ankauf von <em>Booster-Missionen</em> mit russischen Raumschiffen zur regelmäßigen Bahnanhebung der Station. Zuvor setzt man aber noch darauf, dass US-Raumschiffe notfalls für eine stabile Flugbahn der Station sorgen, was derzeit noch Aufgabe der Russen ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SegmentsofISSESAKOldenburg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Module der ISS und ihre Betreiber - Infografik. (Quelle: ESA / K. Oldenburg)" data-rl_caption="" title="Module der ISS und ihre Betreiber - Infografik. (Quelle: ESA / K. Oldenburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SegmentsofISSESAKOldenburg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Module der ISS und ihre Betreiber &#8211; Infografik. (Quelle: ESA / K. Oldenburg)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Thomas Reiter, der als erster deutscher Astronaut in der ISS war, hofft, dass sich Russland &#8222;eines Besseren besinnt&#8220;. Aber auch ohne es gebe es Möglichkeiten, das westliche Segment, zu dem auch das europäische <em>Columbus</em>-Modul gehört, weiter zu betreiben und für die Forschung zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unklarer Ausstiegszeitplan</strong><br>Am 29. Juli präzisierte dann Borissow seine erste Ankündigung, ohne freilich endgültig für Klarheit zu sorgen. Der Ausstieg vollziehe sich nicht in wenigen Minuten, sondern könne nach Ansicht von Experten bis zu zwei Jahren dauern, sagte er dem Fernsehsender <em>Rossija 24</em>. Seine Erklärung sei nicht richtig verstanden worden, fügte er hinzu. Es gehe darum, dass der Ausstiegsprozess, der streng nach Russlands ISS-Verpflichtungen erfolge, &#8222;nach 2024 beginnt&#8220;. Ob das Mitte 2024 oder erst 2025 sei, hänge vom Zustand und der Arbeitsfähigkeit der Station selbst ab. Die Ressourcen der wichtigsten ISS-Module seien derzeit bereits &#8222;mehrfach ausgeschöpft&#8220;, begründete der Raumfahrtchef die Ausstiegsentscheidung. Auch die Garantiezeiten seien schon seit langem überschritten. Wegen der Alterung des Metalls der Station erhöhe sich die Intensität der Havarie-Situationen, die &#8222;lawinenartig&#8220; anzuwachsen drohten. Das sei ein natürlicher Prozess am Ende des Lebenszyklusses eines jeden Erzeugnisses. Und das beschwöre eine reale Gefahr für die Besatzung nach 2024 herauf. Borissow erinnerte zudem daran, dass sein Land zu den ISS-Stammvätern gehöre und somit auch bis zum Ende Verantwortung für dieses &#8222;Kind&#8220; trage. Zugleich arbeite man ja synchron an <em>der </em>ROSS<em>,</em> um das eigene bemannte Raumfahrtprogramm fortzusetzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ROSSart2rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Russische Raumstation ROSS über der Erde - künstlerische Darstellung. (Quelle: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Russische Raumstation ROSS über der Erde - künstlerische Darstellung. (Quelle: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ROSSart2rosc26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Russische Raumstation ROSS über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Quelle: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 4. August machte auch Borissows <em>Direktor für bemannte Programme</em>, Sergej Krikaljow, den westlichen Partnern gewisse Hoffnungen auf einen noch langen Verbleib in der Station. Das Ausstiegsdatum könne &#8222;2024, 2025, 2028 oder 2030 sein&#8220;, sagte er bei einer Videoschalte nach Houston (Texas) in eine Pressekonferenz der <em>Dragon Crew-5</em>, die Ende September zur ISS fliegt und der auch die russische Kosmonautin Anna Kikina angehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen sind auch vermehrt in Russland selbst Stimmen zu hören, die die Sinnhaftigkeit des Ausstiegs bereits 2024 bezweifeln. So sagte der <em>Generalkonstrukteur der RKK Energija</em>, Wladimir Solowjow, man müsse zumindestens so lange in der ISS bleiben, bis die ROSS substanziell Gestalt angenommen habe, was frühestens 2027/2028 der Fall sei. Denn wenn man die bemannten Flüge einige Jahre aussetze, werde es sehr schwer sein, das bis dato auf diesem Gebiet erreichte Niveau wieder herzustellen. Am 9. August meldete die NASA, dass der von ihr geplante Weiterbetrieb der ISS bis 2030 gesetzlich und finanziell abgesichert sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erster Arbeitsbesuch Borissows in Baikonur und erste Anweisung zur Satellitenproduktion</strong><br>Am 8. und 9. August hat Borissow dem Kosmodrom <em>Baikonur</em>, das Russland bis 2050 von Kasachstan gepachtet hat, einen ersten Arbeitsbesuch abgestattet. Bei einem Treffen mit dem kasachischen<em> Minister für digitale Entwicklung, Innovationen und Luft- und Raumfahrtindustrie</em>, Bagdat Mussin, über den Verlauf der Modernisierung des kasachischen Startkomplexes <em>Baiterek, </em>von dem einst die ukrainischen<em> Zenit-M-</em>Trägerraketen aufgestiegen sind und der jetzt für die neuen russischen<em> Sojus-5</em>-Träger umgebaut wird. Sie stellten fest, dass die Arbeiten an dem Komplex, der neue Perspektiven für die Raumfahrt eröffne, planmäßig verlaufen. Zwei Tage später ging Borissow an die Umsetzung seiner Raumfahrtstrategie zur Versorgung der russischen Ökonomie mit den erforderlichen kosmischen Dienstleistungen. Er wies die Aufnahme der Serienproduktion von Satelliten und anderer Weltraumtechnik an. Den Auftrag dazu erteilte er der Aktiengesellschaft WNIIEM (AO Wissenschaftliche Produktionskorporation “Kosmische Systeme für Monitoring sowie für Informations-, Steuerungs- und elektromechanische Komplexe”). Sie ist das Führungsunternehmen Russlands für den Bau von Erderkundungssatelliten sowie für Steuerungs- und Kontrollsysteme u. a. für Atomkraftwerke, die Erdölindustrie und den Schiffbau. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie Rosatom und Gazprom, die Akademie der Wissenschaften (RAN), Ministerien und staatliche Einrichtungen sowie kommerzielle Auftraggeber.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Überraschender Salto rückwärts</strong><br>Wer danach glaubte, der neue Raumfahrtchef setze sich damit endgültig von seinem Vorgänger Rogosin ab, sah sich aber schnell eines Besseren belehrt. Zur großen Überraschung der Fachwelt erklärte Borissow am 15. August&nbsp;auf dem Militärtechnischen Forum &#8222;Armija-2022&#8220; in Kubinka vor den Toren Moskaus, die Erhöhung des Verteidigungspotenzials Russlands und die Stärkung seiner Sicherheit seien die Hauptrichtung seiner Raumfahrtbehörde. Ihre Unternehmen leisteten einen bedeutenden Beitrag zur Schaffung des Raketen- und Atomschirms der Russischen Föderation, der ein wichtiger Faktor bei der Gewährleistung der Sicherheit, der Unabhängigkeit und der nationalen Souveränität des russischen Staates sei. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die ballistischen Sinewa-Raketen, über die die Truppe bereits verfüge, und auf die Serienproduktion der Raketen des Typs Jars, Bulawa und Sarmat mit den unterschiedlichsten Sprengköpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst als weitere wichtige Richtungen der Arbeit der GK Roskosmos nannte Borissow die Herstellung von hochtechnologischen Erzeugnissen für die zivile und duale Nutzung sowie die Projekte der internationalen Zusammenarbeit. Der jüngste Start eines iranischen Satelliten vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan eröffne die Möglichkeit des Ausbaus der Zusammenarbeit mit den Ländern des Nahen Ostens, Asiens und Lateinamerikas, die an einer Partnerschaft mit Russland interessiert seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Salto rückwärts schwenkte Borissow voll auf den Kurs von Präsident Putin um. Der erklärte auf der Waffenschau, an der Militärdelegationen aus 72 Ländern teilnahmen, Russland werde gemeinsam mit seinen Verbündeten &#8222;die geltenden Mechanismen der internationalen Sicherheit vervollkommnen, neue schaffen und somit die nationalen Streitkräfte und anderen Sicherheitsstrukturen stärken, indem ihre&nbsp;Ausstattung mit moderner Bewaffnung und Militärtechnik erhöht wird&#8220;. Er warf zugleich dem Westen vor, das Volk der Ukraine als &#8222;Kanonenfutter&#8220; zu benutzen, um seine Hegemonie in der Welt aufrecht zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indes ist weiter offen, ob die Vorstellungen Borissows in eine neu formulierte Raumfahrtstrategie einmünden oder einfach in das noch bis 2025 gültige Föderale Weltraumprogramm FKP einfließen. Zudem ist die weitere Verwendung Rogosins noch nicht geklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> <em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19340.msg538291#msg538291" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Krieg in der Ukraine &#8211; Auswirkungen auf die Raumfahrt</a></li></ul>
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		<title>Borissow will kosmische Dienstleistungen kommerzialisieren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/borissow-will-kosmische-dienstleistungen-kommerzialisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 20:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, will die kosmischen Dienstleistungen seiner Behörde kommerzialisieren. Das sei die Hauptquelle für die Entwicklung der Branche, sagte er am Montag bei einem Besuch des Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten und dem Ausbau der russischen Satellitenflotte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, will die kosmischen Dienstleistungen seiner Behörde kommerzialisieren. Das sei die Hauptquelle für die Entwicklung der Branche, sagte er am Montag bei einem Besuch des Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten und dem Ausbau der russischen Satellitenflotte durch den Übergang zur Fließbandproduktion, heißt es in einer Pressemitteilung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gerhard Kowalski 22. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VZ5YjzhuXWU.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VZ5YjzhuXWU_260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fotos: Roskos/ENERGIA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 22. August 2022. Die geplante Russische Orbitale Dienststation (ROSS), die ungeachtet ihres nationalen Prinzips &#8222;befreundeten Staaten offenstehen soll&#8220;, eröffne der Wissenschaft neue Forschungsmöglichkeiten, betonte der Manager. So könne man für den Fall, dass sie die Erde auf einer Polarbahn umkreise, wichtige statistische Erkenntnisse über die Einwirkung der erhöhten kosmischen Strahlung auf den Menschen gewinnen, die für künftige Flüge in die Tiefe des Weltraums nützlich seien. Zudem könne die Station, die von einer neuen Raumschiffgeneration angeflogen werde, aufgrund ihrer austauschbaren Module &#8222;ewig&#8220; existieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Borissow stimmte der Bitte des Kommandeurs der Kosmonautenabteilung, Oleg Kononenko, zu, während des Übergangs von der Internationalen Raumstation ISS zur ROSS keine Pause im bemannten Programm Russlands zuzulassen. Solche Dinge dürfe man nicht zulassen, um &#8222;nicht die Schule der bemannten Raumfahrt zu verlieren&#8220;, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg536351#msg536351" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li></ul>
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