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	<title>RUAG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>RUAG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Beyond Gravity startet zweite Runde des Start-up-Programms</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-startet-zweite-runde-des-start-up-programms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 20:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schweizer Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat die zweite Runde seines Startup-Programms „Launchpad“ gestartet. Vier internationale Start-ups entwickeln zurzeit zusammen mit Ingenieuren von Beyond Gravity Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf 3-D-Drucktechnolgie, wiederverwendbare Trägerraketen, 3D-Visualisierungen und Künstliche Intelligenz. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 5. April 2023. Zürich, 5. April [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Schweizer Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat die zweite Runde seines Startup-Programms „Launchpad“ gestartet. Vier internationale Start-ups entwickeln zurzeit zusammen mit Ingenieuren von Beyond Gravity Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf 3-D-Drucktechnolgie, wiederverwendbare Trägerraketen, 3D-Visualisierungen und Künstliche Intelligenz. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Beyond Gravity 5. April 2023.</p>



<p>Zürich, 5. April 2023 &#8211; Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Runde seines Start-up-Programms Ende 2022 hat Beyond Gravity bereits den zweiten Durchgang lanciert. Das Entwicklungsprogramm unterstützt junge Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre vielversprechenden Ideen und Lösungen für die Raumfahrtindustrie. Die vier nominierten Unternehmen werden in den kommenden acht Wochen unterschiedliche Use Cases konzeptionieren und innovative Ansätze prüfen. André Wall, CEO von Beyond Gravity, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: «Wir wollen vielversprechende Technologien und Geschäftsmodelle frühzeitig erkennen und ihre Entwicklung gemeinsam mit den Start-ups zu beschleunigen und – wo sinnvoll – in unsere Lösungen integrieren. Unser Ziel ist es dabei auch, zur positiven Entwicklung der Menschheit beizutragen und mit unseren Produkten und Innovationen das Leben auf der Erde zu verbessern.»</p>



<p>Die vier ausgewählten Start-ups für die zweite Runde sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Orion AM stellt den modernsten Kunststoff-3D-Drucker für die industrielle additive Fertigung her. Die einzigartige Technologie kann spritzgussähnliche Festigkeit in 3D-gedruckten Teilen erreichen, was neue Möglichkeiten bei der Herstellung von Teilen für die Luft- und Raumfahrt bietet. <a href="https://orion-am.com/3d-printing-service" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://orion-am.com/3d-printing-service</a></li>



<li>Ethereal X ist ein indisches Start-up, das sich zum Ziel gesetzt hat, die leistungsstärkste wiederverwendbare mittelschwere Trägerrakete der Welt zu bauen. Damit sollen die Kosten für den Raumtransport erheblich gesenkt werden. <a href="https://www.etherealx.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.etherealx.space/</a></li>



<li>Aucta ist ein preisgekröntes Start-up, das CAD-Daten in interaktive 3D-Visualisierungen umwandelt, die im Vertrieb, im Service und in der Ausbildung signifikante Ergebnisse liefern. Der USP liegt in der einfachen Handhabung, die keine Programmierkenntnisse erfordert. <a href="https://aucta.io/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://aucta.io/</a></li>



<li>Earkick ist ein US-amerikanisch-schweizerisches Start-up, das eine KI-Technologie entwickelt hat, die anonym die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden misst, automatisierte Messungen durchführt und auf der Grundlage realer Daten umsetzbare Vorschläge generiert. <a href="https://earkick.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://earkick.com</a></li>
</ul>



<p>Die vier Teams werden in den kommenden acht Wochen von externen und internen Experten wie auch Mitgliedern des Top-Managements begleitet und gecoacht. Lukas Gnilka, Programm-Manager des Launchpad, erklärt: «Wir freuen uns alle sehr auf die Zusammenarbeit wie auch die Ergebnisse aus der zweiten Runde. In der ersten Runde wurden spannende Projekte angestossen, bei denen wir langfristig mit den Start-ups zusammenarbeiten. Ein Highlight ist sicher der gemeinsame Antrag für ein von der ESA finanziertes Teilprojekt.»</p>



<p><strong>Launchpad – das Start-up-Programm für junge Unternehmen</strong><br>Mit seinem achtwöchigen Start-up-Programm bietet Beyond Gravity aufstrebenden Unternehmerinnen und Unternehmen aus der ganzen Welt direkten Zugang zur internationalen Raumfahrtgemeinschaft. Das Programm bietet exklusive Kontakte ins internationale Space-Umfeld, Zugang zu hoch spezialisierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, exklusiven Technologien und unterschiedlichsten Produktionsmitteln. Die dritte Bewerbungsrunde für das Start-up-Programm von Beyond Gravity läuft bereits. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.beyondgravity.com/en/collaboration-startups" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com/en/incubator</a>.</p>



<p><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Start-up, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 356 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg546931#msg546931" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MTG-I1: Österreichische Technik für neuen europäischen Wettersatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mtg-i1-oesterreichische-technik-fuer-neuen-europaeischen-wettersatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2022 21:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, 13. Dezember, startet ein neuer, noch leistungsfähigerer europäischer Wettersatellit ins All. Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen, Beyond Gravity Austria, lieferte Mechanismen und Elektronik sowie die Thermalisolation, die den Satelliten vor der Hitze und Kälte im All schützt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH, Wien. Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH, 11. Dezember 2022. 11. Dezember [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag, 13. Dezember, startet ein neuer, noch leistungsfähigerer europäischer Wettersatellit ins All. Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen, Beyond Gravity Austria, lieferte Mechanismen und Elektronik sowie die Thermalisolation, die den Satelliten vor der Hitze und Kälte im All schützt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH, Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH, 11. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationweathersatellitesEumetsat2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationweathersatellitesEumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)</figcaption></figure>



<p>11. Dezember 2022 &#8211; Am 13. Dezember soll der erste europäische Meteosat-Wettersatellit der neuesten Generation vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, ins All starten. Österreichs größtes Raumfahrtunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) entwickelte und baute eine Reihe von verschiedenen Elektronikeinheiten und Mechanismen sowie Thermalschutz für die insgesamt sechs Satelliten der neuen Serie. „Wenn wir in Zukunft die Abendnachrichten einschalten, wird die Wettervorhersage noch zuverlässiger und die Satellitenbilder noch genauer sein. Produkte aus Österreich tragen wesentlichen zum reibungslosen Funktionieren dieser Satelliten bei“, betont Manfred Sust, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria mit Sitz in Wien-Meidling. Alle insgesamt sechs Wettersatelliten wurden vom Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space Frankreich in Zusammenarbeit mit dem deutschen Satellitenintegrator OHB gebaut.</p>



<p><strong>Präzisionsmechanik für die meteorologischen Instrumente</strong><br>Beyond Gravity Austria lieferte jeweils eine Hightech-Abdeckung („Kameradeckel“) für den vor dem Start stehenden Satelliten sowie für alle fünf weiteren Wettersatelliten. Sust: „Der ‚Kameradeckel‘ hat einen Durchmesser von etwa einem Meter und schützt die meteorologischen Instrumente des Satelliten beim Start vor Verschmutzung. Im Weltraum öffnet sich die Abdeckung einmal und bleibt dann in der offenen Position verriegelt.“ Darüber hinaus entwickelte und produzierte Beyond Gravity in Wien Nachfokussierungsmechanismen, mit deren Hilfe die optischen Instrumente des Satelliten nach den starken Erschütterungen beim Raketenstart wieder scharf „sehen“ können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CameraCoverSBCAAnnaRauchenberger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-rl_caption="" title="„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CameraCoverSBCAAnnaRauchenberger26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)</figcaption></figure>



<p><strong>Elektronik für zentrale Steuerungsaufgaben</strong><br>Die präzise Ausrichtung der Solarpaneele zur optimalen Stromversorgung der Satelliten erfolgt durch Mechanismen, die mit Elektronik von Beyond Gravity Austria gesteuert werden. Um die hochempfindlichen Messinstrumente nicht zu beinträchtigen, müssen die Mechanismen möglichst vibrationsfrei bewegt werden können, wofür eine spezielle elektronische Regelung in der Antriebssteuerung von Beyond Gravity sorgt. Auch die präzise Ausrichtung der großen Antenne, die die Messdaten zur Erde funkt, erfolgt durch Steuerungselektronik aus Österreich. Weiters lieferte Beyond Gravity Austria wichtige elektronische Schnittstellen für die von Beyond Gravity in Schweden produzierten Zentralcomputer der Satelliten.</p>



<p><strong>Thermalisolation für den Schutz gegen Hitze und Kälte im All</strong><br>Die Wettersatelliten der dritten Generation schützt Thermalisolation von Beyond Gravity Austria gegen die extremen Temperaturschwankungen im Weltraum. „Erst diese mehrlagige Schutzhülle hält das Innere der Satelliten auf einem gleichmäßigen Temperaturniveau und ermöglicht die reibungslose Funktion der an Bord befindlichen Instrumente“, sagt Manfred Sust.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RefocusingMechanismAnnaRauchenberger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beyond Gravity lieferte eine Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-rl_caption="" title="Beyond Gravity lieferte eine Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RefocusingMechanismAnnaRauchenberger26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Beyond Gravity lieferte einen Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)</figcaption></figure>



<p><strong>Neueste Generation von europäischen Wettersatelliten</strong><br>Die dritte und neueste Generation der Meteosat Wettersatelliten ist eine Kooperation zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat). Die ESA ist für die Definition und den Bau der Satelliten verantwortlich, während Eumetsat den Betrieb der Satelliten während ihrer gesamten Lebensdauer verantwortet.</p>



<p><strong>Dritte Generation: Vier Bildsatelliten, zwei Soundersatelliten</strong><br>Nach der ersten und zweiten Generation der europäischen Meteosat-Wettersatelliten wird nun die dritte Generation die Kontinuität der Daten aus der geostationären Umlaufbahn in 36 000 km Höhe gewährleisten. Um die mehr als 20-jährige Betriebsdauer der Mission zu erfüllen, umfasst das vollständige System sechs Satelliten, vier Bildsatelliten (darunter der nun startende erste Satellit) und zwei Soundersatelliten. Soundersatelliten erstellen Atmosphären-Profile durch Messung von Druck, Temperatur und Wassergehalt in Abhängigkeit der Höhe über ausgewählten Punkten der Erdoberfläche.</p>



<p><strong>Bessere Vorhersage von Gewittern</strong><br>Die neuen europäischen Wettersatelliten werden die Überwachung und Vorhersage von potenziell schädlichen Wetterphänomenen wie schweren Gewittern verbessern. Durch die frühere Erkennung kann die Bevölkerung schneller vor Unwettern gewarnt werden und erforderliche Maßnahmen zur Vermeidung potenziell katastrophaler Auswirkungen können rascher erfolgen.</p>



<p><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen stattet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.beyondgravity.com/en</a> .</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg541892#msg541892" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Beyond Gravity erhält Grossauftrag von ULA für Raketenstarts von Amazons Projekt Kuiper</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-erhaelt-grossauftrag-von-ula-fuer-raketenstarts-von-amazons-projekt-kuiper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 16:59:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte März dieses Jahres erhielt Beyond Gravity (ehemals RUAG Space) den Zuschlag für die Entwicklung und Lieferung des Dispensersystems für die geplante Satellitenkonstellation von Amazon. Das Projekt Kuiper zielt darauf ab, erschwingliche Internetverbindungen auf der ganzen Welt bereitzustellen. Nun hat United Launch Alliance (ULA) Beyond Gravity einen Auftrag zur Lieferung von 38 Raketenspitzen für ihre [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mitte März dieses Jahres erhielt Beyond Gravity (ehemals RUAG Space) den Zuschlag für die Entwicklung und Lieferung des Dispensersystems für die geplante Satellitenkonstellation von Amazon. Das Projekt Kuiper zielt darauf ab, erschwingliche Internetverbindungen auf der ganzen Welt bereitzustellen. Nun hat United Launch Alliance (ULA) Beyond Gravity einen Auftrag zur Lieferung von 38 Raketenspitzen für ihre Vulcan-Raketen erteilt. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Beyond Gravity 27. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurPayload2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)" data-rl_caption="" title="Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurPayload26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)</figcaption></figure>



<p>Die Raketenspitzen werden die Amazon-Satelliten vom Start bis zum Einsatz schützen. Um das Volumen zu bewältigen, verdoppelt Beyond Gravity seine Kapazitäten in den USA und errichtet gemeinsam mit ULA eine neue Produktionsanlage in Decatur (Alabama). Damit werden rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze in den USA geschaffen.</p>



<p>Schnelles, erschwingliches Internet weltweit – das verspricht Amazons geplante Kuiper-Satellitenkonstellation, die 3.236 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen soll. Bereits im März sicherte sich Beyond Gravity einen Großauftrag direkt von Amazon zur Entwicklung und Herstellung der maßgeschneiderten, skalierbaren Dispensersystemen. Beyond Gravity erhielt außerdem den Zuschlag für die Lieferung von 38 Raketenspitzen an den amerikanischen Raketenbauer United Launch Alliance (ULA) für dessen Vulcan-Raketen, die Amazons Kuiper-Konstellation ins All bringen werden. Eine Einheit besteht aus drei Verbundwerkstoffelementen, darunter die Nutzlastverkleidung (die Spitze der Trägerrakete), das Hitzeschild, welches die Trägerrakete während des Starts vor der Hitze des Triebwerks schützt und der Zwischenstufenadapter, der die Schnittstelle zur Oberstufe der Trägerrakete bildet.</p>



<p><strong>Verdoppelung der Produktionskapazität und der Arbeitsplätze</strong><br>André Wall, CEO von Beyond Gravity, sagt: «Ich bin sehr stolz darauf, dass die Vulcan-Trägerraketen, welche die Kuiper-Konstellation in den Weltraum tragen werden, auf unsere führende und bewährte Technologie im Bereich der Verbundwerkstoffstrukturen vertrauen. Dieser Vertrag mit ULA markiert das nächste Kapitel in unserer langjährigen Partnerschaft und stärkt und erweitert unsere Präsenz in den USA.» Die 38 Nutzlastverkleidungen für ULA werden am Standort von Beyond Gravity in Decatur, Alabama, hergestellt. Als Folge des Auftrags wird Beyond Gravity eine zweite Produktionsstätte in Decatur errichten.</p>



<p>Das neue Gebäude hat eine Fläche von mehr als 250.000 Quadratmetern, darunter 30.000 Quadratmeter Lager und 20.000 Quadratmeter Bürofläche. Paul Horstink, der die Launchers Division als Executive Vice President leitet, erklärt: «Beyond Gravity hat fantastische Mitarbeitende mit einem hohen Maß an Engagement und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Mit dieser neuen Anlage wird Beyond Gravity das nächste Level erreichen: Von insgesamt 10 Nutzlastverkleidungen, die in Decatur pro Jahr produziert werden, soll die Zahl auf 25 steigen. Außerdem wird die Belegschaft von Beyond Gravity in den USA von heute knapp über 200 auf voraussichtlich 400 Mitarbeitende anwachsen.» Die neue Anlage wird Anfang 2024 fertiggestellt sein und den Betrieb aufnehmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurRocket2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vulcan-Trägerrakete startet - künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)" data-rl_caption="" title="Vulcan-Trägerrakete startet - künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurRocket26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vulcan-Trägerrakete startet &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)</figcaption></figure>



<p><strong>Langfristige strategische Partnerschaft mit ULA</strong><br>Seit 2015 besteht zwischen ULA und Beyond Gravity eine strategische Partnerschaft für die Herstellung von Verbundwerkstoffstrukturen für die Atlas V-Rakete und die Vulcan Centaur-Trägerrakete. «Wir blicken auf eine lange Geschichte einer starken Partnerschaft mit Beyond Gravity zurück und freuen uns darauf, die großartige Arbeit fortzusetzen, während wir unsere Startrate für unsere Vulcan-Trägerrakete erhöhen», sagt Tory Bruno, CEO von ULA.</p>



<p><strong>Was sind Nutzlastverkleidungen?</strong><br>In der Fachsprache werden die Raketenoberteile als &#8222;Nutzlastverkleidungen&#8220; bezeichnet. &#8222;Die Hauptaufgabe, der aus zwei Halbschalen bestehenden Nutzlastverkleidungen ist es, die Satelliten vor dem Start vor hohen Temperaturen, Sonneneinstrahlung, Staub, Feuchtigkeit oder Regen am Startplatz zu schützen. Darüber hinaus schützen die Nutzlastverkleidungen die darin eingeschlossenen Satelliten in den ersten Flugminuten zuverlässig vor Lärmvibrationen, enormer Reibungswärme und mechanischen Belastungen. Beyond Gravity fertigt die Halbschalen aus einem Stück aus Kohlefaserverbundwerkstoff, der in einem Industrieofen &#8222;ausgehärtet&#8220; wird. Dies senkt die Kosten im Vergleich zu Halbschalen, die im Autoklav hergestellt werden, und ermöglicht eine doppelt so schnelle Produktion.</p>



<p><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist das erste Startup, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1.600 Mitarbeiter an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und Konstellationen im Bereich New Space. Im Jahr 2021 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund CHF 319 Millionen. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



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		<title>Beyond Gravity schafft Basis für nächste Wachstumsphase</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-schafft-basis-fuer-naechste-wachstumsphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 17:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Oliver Kunz]]></category>
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		<category><![CDATA[Philipp Bircher]]></category>
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		<category><![CDATA[Simon Hächler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beyond Gravity zündet die nächste Stufe auf dem Weg zur Privatisierung: Neben den Divisionen Launchers und Satellites kommt mit Lithography ein dritter Bereich hinzu. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 14. September 2022. 14. September 2022 &#8211; Das Geschäft mit Blenden und Stabilisatoren zur Herstellung von Microchips ist während der letzten Jahre stark [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Beyond Gravity zündet die nächste Stufe auf dem Weg zur Privatisierung: Neben den Divisionen Launchers und Satellites kommt mit Lithography ein dritter Bereich hinzu. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Beyond Gravity 14. September 2022.</p>



<p>14. September 2022 &#8211; Das Geschäft mit Blenden und Stabilisatoren zur Herstellung von Microchips ist während der letzten Jahre stark gewachsen und entwickelt sich vielversprechend. Weiter werden die Supportfunktionen im Unternehmen neu in die Bereiche Finance, HR und Corporate Strategy &amp; Transformation gegliedert. Die neue Organisation tritt per 1. Januar 2023 in Kraft.</p>



<p>Vor gut 100 Tagen hat André Wall die operative Leitung von Beyond Gravity, eines global führenden Weltraumzulieferers mit Hauptsitz in Zürich, übernommen. Im Hinblick auf die geplante Privatisierung bis spätestens 2025 wird die Organisation neu aufgestellt und das operative Geschäft in drei agile Divisionen gegliedert: Launchers, Satellites und Lithography. «Wir wollen mit unserer neuen Organisation die bestmögliche Basis für profitables Wachstum im sich rasant entwickelnden Raumfahrtmarkt schaffen und unsere führende Stellung bei Strukturen für Trägerraketen, Satelliten sowie im Bereich der Weltraumelektronik weiter ausbauen. Dazu etablieren wir eine agile, auf unsere Kunden und Produkte zugeschnittene Organisation, die schnelle Entscheide ermöglicht und die digitale Transformation des Unternehmens unterstützt – Voraussetzungen, um unter den veränderten Rahmenbedingungen des kommerziellen Markts langfristig zu bestehen», erklärt André Wall diesen Schritt. Die Funktionen Sales, Engineering und Operations werden zukünftig direkt in die drei Divisionen integriert. Unterstützt werden die Divisionen durch die drei schlanken Supportfunktionen Finance, HR sowie Corporate Strategy &amp; Transformation, die jeweils für das Geschäft essenzielle Funktionen zentral bündeln.</p>



<p><strong>Stark wachsendes Lithografie-Geschäft als neue Division etabliert</strong><br>Bereits seit über 20 Jahren ist Beyond Gravity im Bereiche Lithografie tätig. Dabei stellt das Unternehmen spezielle Stabilisatoren sowie Blenden her, die für die nanometergenaue Belichtung der Wafer (Halbleiter-Silizium-Substrat) benötigt werden. Die Laseroptiken und andere optische Systeme finden weltweit Anwendung in Maschinen, die Microchips herstellen und die Grundlage für zahlreiche Hightech-Anwendungen wie autonome Mobilität oder künstliche Intelligenz bilden. André Wall: «Unser Lithografie-Geschäft hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Säule entwickelt und ist ein gutes Beispiel dafür, wie im Raumfahrtbereich entwickelte Technologie auch für Anwendungen auf der Erde Nutzen stiften kann.» In den letzten Jahren ist das Geschäft als strategischer Partner des Marktführers für Halbleiteroptiken auf 120 Mitarbeitende angewachsen.</p>



<p><strong>Änderungen in der Geschäftsleitung von Beyond Gravity</strong><br>Mit der neuen Organisation ändert sich per 15. September 2022 auch die Zusammensetzung der Geschäftsleitung von Beyond Gravity, dem Executive Board. Paul Horstink, der als Leiter des RUAG International Aerostructures-Standorts in Emmen den erfolgreichen Turnaround des Geschäfts realisiert hat, wird die Leitung der Division Launchers (Komposit-Verbundstrukturen und Separationssysteme für europäische, amerikanische und japanische Trägerraketen) mit gut 650 Mitarbeitenden übernehmen. Die Führung des Aerostructures Standorts Emmen übernimmt neu Simon Hächler, bisher Director Finance &amp; Controlling desselben Geschäftsbereichs. Leiter der Division Satellites mit rund 750 Mitarbeitenden wird Anders Linder (Strukturen für Satelliten, Steuerungsmechanismen, Elektronik, usw.). Die neu geschaffene Division Lithography wird künftig von Oliver Kunz geleitet, der zuvor den Engineering-Bereich verantwortete. In den Support-Einheiten wird der Bereich Finance weiterhin von Angelo Quabba geführt. Er übernimmt auch die Bereiche Legal und IT-Security. Oliver Grassmann tritt als Leiter Corporate Strategy &amp; Transformation in die Geschäftsleitung ein und treibt wichtige Themen der Digitalisierung voran. Christian Ferber, der 11 Jahre als Chief Human Resource Officer von Beyond Gravity wie auch RUAG International tätig war, hat sich entschieden, sich außerhalb des Unternehmens beruflich neu zu orientieren. «Christian hat RUAG International über mehr als ein Jahrzehnt entscheidend geprägt und ich danke ihm herzlich für sein Engagement für unser Unternehmen», sagt André Wall. Die Suche nach einem Nachfolger, einer Nachfolgerin für das Executive Board wurde eingeleitet. Bis die Nachfolge geklärt ist, wird André Wall ab dem 1. Oktober 2022 Human Resources ad interim direkt leiten. Die Abteilung Communications &amp; Branding unter der Führung von Philipp Bircher wird direkt an ihn berichten.</p>



<p><strong>Privatisierung schreitet planmäßig voran</strong><br>Beyond Gravity und RUAG Aerostructures sind unter dem Dach der RUAG International Holding zusammengefasst. Beide Bereiche beschäftigen zusammen rund 3’000 Mitarbeitende in sieben Ländern und an 13 Standorten. Bis Ende 2023 will RUAG International Holding auch für die Flugzeugstrukturbaubereiche in der Schweiz (Emmen), Deutschland (Oberpfaffenhofen) und Ungarn (Eger) geeignete Partner finden. Für die neu gebrandete Space-Sparte «Beyond Gravity» (zuvor «RUAG Space») ist eine Devestition bis spätestens Ende 2025 vorgesehen. Mit dem Abschluss dieser Verkäufe wird der heutige Eigner, die Schweizerische Eidgenossenschaft, keine Anteile an RUAG International Holding mehr halten. In Übereinstimmung mit dessen Strategie konnten in den vergangenen Monaten und Jahren bereits zahlreiche Geschäftsbereiche erfolgreich devestiert werden – allesamt mit Partnern, die das Geschäft weiterführen und die Mitarbeitenden übernommen haben. So erfolgte per Ende Juli 2022 der Verkauf des Bereichs Ammotec mit weltweit 2’700 Mitarbeitenden an die Beretta Holding und per Ende August 2022 wurde die MRO International Einheit in Australien erfolgreich an das australische Unternehmen ASDAM verkauft.</p>



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		<title>Beyond Gravity lanciert eigenes Start-up-Programm “Launchpad”</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-lanciert-eigenes-start-up-programm-launchpad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2022 06:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der internationale Weltraumzulieferer Beyond Gravity startet im Oktober das eigene Start-up-Programm „Launchpad“. Der Inkubator unterstützt junge Start-ups und ihre vielversprechenden Ideen rund um die Raumfahrttechnologie. Dabei werden die Teams von einem frühen Stadium bis hin zu einer ersten Investitionsmöglichkeit weiterentwickelt. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte August 2022. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der internationale Weltraumzulieferer Beyond Gravity startet im Oktober das eigene Start-up-Programm „Launchpad“. Der Inkubator unterstützt junge Start-ups und ihre vielversprechenden Ideen rund um die Raumfahrttechnologie. Dabei werden die Teams von einem frühen Stadium bis hin zu einer ersten Investitionsmöglichkeit weiterentwickelt. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte August 2022. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Beyond Gravity 23. Juni 2022.</p>



<p>Zürich, 23. Juni 2022 &#8211; Vom Staatsbetrieb zum Start-up – diese Maxime hat sich Beyond Gravity (früher RUAG Space) selbst zum Ziel gesetzt. Mit einem eigenen achtwöchigen Start-up-Programm bietet Beyond Gravity nun auch aufstrebenden Unternehmerinnen und Unternehmen direkten Zugang zur internationalen Raumfahrtgemeinschaft. André Wall, CEO von Beyond Gravity erklärt: «Es ist unsere Vision, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit ausgewählten Start-ups die Zukunft der Raumfahrt zu gestalten.»</p>



<p>Bewerbungsfrist bis Mitte August – Start im Oktober<br>Die drei Schwerpunkte des <a href="https://www.beyondgravity.com/en/collaboration-startups" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Inkubators</a> liegen in der Raumfahrttechnologie selbst, der Optimierung der Wertschöpfungsketten, wie auch ganz allgemein beim Faktor Mensch, denn wir glauben, dass die Menschen den Unterschied machen. Das erste Programm startet im Oktober. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte August.</p>



<p>Die drei bis fünf ausgewählten Teams werden in einem achtwöchigen Programm am Hauptsitz von Beyond Gravity in Zürich-Seebach Schritt für Schritt von der Idee bis zur Seed-Finanzierungsreife begleitet. Zum Schluss selektiert eine Jury aus internen und externen Experten die Gewinnerprojekte. Stefan Knoche, Direktor Transformation bei Beyond Gravity erklärt: «Bewerben können sich alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich noch in einer frühen Phase befinden, also jene, die noch kein Produkt am Markt haben.»</p>



<p><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Startup, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



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		<title>Beyond Gravity: Weltraumministerin Gewessler besuchte Wiener Raumfahrtzulieferer in Meidling</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-weltraumministerin-gewessler-besuchte-wiener-raumfahrtzulieferer-in-meidling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2022 09:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaschutzministerin Leonore Gewessler besuchte gestern, Donnerstag, 14. April 2022, Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria). Am Standort Meidling wird Schlüsseltechnologie unter anderem für Umwelt- und Klimamissionen entwickelt und produziert. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity Austria. Quelle: Beyond Gravity Austria. 15. April 2022 &#8211; Satelliten sind die Basis für eine Vielzahl von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Klimaschutzministerin Leonore Gewessler besuchte gestern, Donnerstag, 14. April 2022, Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria). Am Standort Meidling wird Schlüsseltechnologie unter anderem für Umwelt- und Klimamissionen entwickelt und produziert. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Beyond Gravity Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bild1MG1563BMKCajetanPerwein2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bild1MG1563BMKCajetanPerwein26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Klimaschutzministerin Gewessler (rechts) in der Produktionsstätte von Weltraummechanismen bei Beyond Gravity Austria in Wien-Meidling. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)</figcaption></figure></div>



<p>15. April 2022 &#8211; Satelliten sind die Basis für eine Vielzahl von Dienstleistungen, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Dazu gehören Fernsehen, Navigation, Wettervorhersage und Kommunikationsverbindungen auch in dünn besiedelte Gegenden der Erde oder in Krisengebieten. Von besonderer Bedeutung sind Satellitendaten für die Beobachtung von Klimaveränderungen und für die Reaktion auf Naturkatastrophen. Das Wiener Weltraumtechnikunternehmen Beyond Gravity Austria, vormals RUAG Space Austria, ist an allen europäischen Weltraumsatelliten-Programmen von ESA, EU und EUMETSAT mit wesentlichen Beiträgen beteiligt und ist gefragter Zulieferer für Satelliten-Hersteller in den USA und in Asien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bild2IMG1574BMKCajetanPerwein2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bild2IMG1574BMKCajetanPerwein26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Klimaschutzministerin Leonore Gewessler besuchte die Produktion von Weltraumelektronik in einem Reinraum von Beyond Gravity Austria in Wien. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Schlüsseltechnologien für europäische und internationale Umweltsatelliten</strong><br>Klimaschutzministerin Leonore Gewessler erhielt vor Ort einen Einblick in die Meidlinger Entwicklungs- und Produktionsstätten. „Die Klimakrise ist die große Herausforderung unserer Zeit. Um wirkungsvolle Maßnahmen dagegen setzen zu können, braucht es wertvolle Klimadaten aus dem Weltall. Österreich trägt mit wichtigen Schlüsseltechnologien entscheidend zum Funktionieren europäischer Erdbeobachtungssatelliten bei“, sagte Gewessler. So liefert etwa ein europäischer Satellit, der untersucht wie die Meeresspiegel der Ozeane ansteigen, dank der genauen Positionsbestimmungsgeräte von Beyond Gravity Austria noch präzisere Daten. „Mit unserem nationalen Weltraumprogramm tragen wir ganz wesentlich dazu bei, dass österreichische Unternehmen wie Beyond Gravity Austria ihre Produkte technologisch weiterentwickeln und damit auf dem europäischen und internationalen Markt erfolgreich sind. Von 2002 bis heute wurden insgesamt bereits 48 Projekte von Beyond Gravity Austria aus dem nationalen Weltraumprogramm gefördert und weitere werden folgen, um Empfänger und Thermoisolation ‚made in Austria‘ noch innovativer und damit wettbewerbsfähiger zu machen“, so Gewessler.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bild3IMG1576BMKCajetanPerwein2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bild3IMG1576BMKCajetanPerwein26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Manfred Sust, Geschäftsführer Beyond Gravity Austria, im Gespräch mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (rechts) während ihres Besuchs bei Österreichs größtem Weltraumunternehmen. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)</figcaption></figure></div>



<p><strong>FFG: „Forschung auf Weltklasse-Niveau wirkt“</strong><br>„Weltraumaktivitäten sind ein stark wachsender Wirtschaftsfaktor. Denn moderne Weltraumtechnologien sind unverzichtbar für viele Dienstleistungen. Beyond Gravity Austria betreibt Forschung und Entwicklung auf Weltklasse-Niveau. Nicht zuletzt deshalb ist das High-Tech-Unternehmen ein führender Anbieter von Technologien und Produkten für die Weltraumindustrie. Diese sind mittlerweile essenzielle Bestandteile europäischer Satelliten und auch weltweit nachgefragt. Es ist faszinierend, was hier in Wien-Meidling alles möglich ist“, betont Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, deren Agentur für Luft- und Raumfahrt die Andockstation zur internationalen Weltraumszene darstellt. Die FFG fördert im Auftrag des BMK wettbewerbsfähige österreichische Weltraumkompetenz in Wissenschaft und Industrie und vertritt gemeinsam mit dem BMK die Interessen Österreichs in der Europäischen Weltraumagentur ESA, in der EU, bei EUMETSAT und der UNO. Seit 1987 ist Österreich Mitglied der europäischen Weltraumorganisation ESA. Im November 2022 versammeln sich wieder Vertreterinnen und Vertreter aller ESA-Mitgliedstaaten, um das Budget der ESA für die kommenden Jahre festzulegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bild4IMG1573BMKCajetanPerwein2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bild4IMG1573BMKCajetanPerwein26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (links) und Katharina Dobes, Leiterin der Weltraumelektronikproduktion von Beyond Gravity in Wien, während des Rundgangs in der Produktion. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Satelliten-Navigationsempfänger, Mechanismen und Thermalschutz</strong><br>In Österreich entwickelt und produziert Beyond Gravity Austria eine Vielzahl von Produkten für Satelliten und Trägerraketen. In Wien etwa Navigationsempfänger, mit deren Hilfe die Position eines Satelliten im All auf wenige Zentimeter genau bestimmt werden kann, und hochpräzise Mechanismen für die Ausrichtung von elektrischen Satellitentriebwerken (im Einsatz etwa bei der europäisch-japanischen Merkursonde BepiColombo). In Berndorf, Niederösterreich, stellt das Unternehmen Thermalschutz für Satelliten (darunter die meisten europäischen Umweltsatelliten) und Trägerraketen wie die neue europäische Ariane 6 her. Die Thermalisolation schützt Satelliten und deren Instrumente vor den extremen Temperaturen im Weltraum von typischerweise +/- 200 Grad Celsius.</p>



<p><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern und Thermalisolation für Satelliten. Die meisten Satelliten und Raumsonden der ESA werden mit Thermalschutzhüllen von Beyond Gravity Austria ausgerüstet. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel in der Medizintechnik (Magnetresonanztomographen).</p>



<p><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: www.beyondgravity.com</p>



<p><strong>Nutzen der Raumfahrt im Alltag</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Klimaforschung: Satelliten im Weltall liefern präzise Daten für die Klimaforschung</li><li>Energiewende: Satelliten liefern Daten für optimale Standorte von Windkraftanlagen</li><li>Kampf gegen Umweltverschmutzung: Satellitenbilder helfen, das Ausmaß von Ölverschmutzungen auf hoher See zu bestimmen</li><li>Kampf gegen Naturkatastrophen: Satellitendaten warnen vor anstürmenden Hurrikans</li><li>Navigation: Auf Satellitentechnik basierende GPS-Navigationssysteme bringen Fahrzeuge sicher an ihr Ziel</li><li>Satellitenfernsehen: Live-Übertragung der Fußball-WM mittels Satellitentechnik</li></ul>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg530779#msg530779" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RUAG</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Technisches Museum Wien: Highlight-Objekte zum Thema Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/technisches-museum-wien-highlight-objekte-zum-thema-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 18:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Ausstellungserweiterung zum Thema „Space“ zeigt aktuelle und historische Weltraumtechnologien mit Österreich-Bezug. Eine Presseinformation des Technischen Museums Wien. Quelle: Technisches Museum Wien. 5. April 2022 &#8211; Ab 6. April 2022 wird der Dauerausstellungsbereich „Mobilität“ noch „überirdischer“ und präsentiert österreichische Beteiligungen an der Raumfahrt. Einerseits wird mit originalen Objekten und Experimenten ein Blick zurück auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die neue Ausstellungserweiterung zum Thema „Space“ zeigt aktuelle und historische Weltraumtechnologien mit Österreich-Bezug. Eine Presseinformation des Technischen Museums Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Technisches Museum Wien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mondlandemodul2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mondlandemodul26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Prototyp des Mondlandemoduls „Lunar Lander“: Der Prototyp des Lunar Landing Module 1 entstand zwischen Mai und Oktober 2014 in Zusammenarbeit mit dem Part-Time Scientists und dem Space Team der TU Wien. Der Lander wurde so konstruiert, dass er die 8,5 fache Erdbeschleunigung beim Raketenstart ebenso aufnehmen kann wie die Landung am Mond. Maßstab: 1:1 (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p>5. April 2022 &#8211; Ab 6. April 2022 wird der Dauerausstellungsbereich „Mobilität“ noch „überirdischer“ und präsentiert österreichische Beteiligungen an der Raumfahrt. Einerseits wird mit originalen Objekten und Experimenten ein Blick zurück auf Österreichs einzige bemannte Weltraummission AustroMIR und seine bedeutenden Folgen und Erkenntnisse für Wissenschaft und Forschung geworfen, andererseits werden auch innovative Projekte von österreichischen Firmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen thematisiert, die aktuell die Zukunft des „New Space“ mitgestalten.</p>



<p><strong>Die AustroMIR-Mission 1991 schreibt österreichische Raumfahrtgeschichte</strong><br>Im Jahre 1987 entschlossen sich die damalige UdSSR und die österreichische Bundesregierung zur Durchführung eines gemeinsamen bemannten Weltraumfluges zur Raumstation MIR. Hauptzweck der AustroMIR-Mission war die Durchführung wissenschaftlicher Experimente aus dem medizinischen und technischen Bereich, für deren Auswertung österreichische und sowjetische Institutionen noch jahrelang kooperierten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit diente auch als Vorbild für weitere Kooperationen mit westlichen Staaten und legte so auch einen Grundstein für die internationale Zusammenarbeit auf der Raumstation ISS.</p>



<p>Nach einer öffentlichen Ausschreibung für Kosmonautenkandidat*innen und Experimentvorschläge im Jahr 1988 wurde am 2. Oktober 1991 österreichische Raumfahrtgeschichte geschrieben: Der Wissenschaftskosmonaut Franz Viehböck begab sich mit 17 österreichischen Experimenten als erster und bisher einziger Österreicher auf die siebentägige Mission zur Raumstation MIR. Und das übrigens zu einem Schnäppchenpreis im Vergleich zu heutigen Weltraumfahrten: Der Flug und das Training von Franz Viehböck und seinem „Backup“ Clemens Lothaler schlugen sich mit 85 Millionen Schilling zu Buche, was inflationsbereinigt heute etwa 10,63 Millionen Euro entspricht. Die NASA verrechnet derzeit rund 43 Millionen Euro für das Training eines/r Weltraumtourist*in und eine Woche Aufenthalt auf der ISS, während die „Inspiration4“-Mission, die am 16. September 2021 erstmals ausschließlich Laien-Raumfahrer*innen für vier Tage in den Weltraum brachte, rund 170 Millionen Euro kostete.<br>Die Gesamtausgaben des Projekts AustroMIR betrugen von 1987 bis zu seinem offiziellen Ende 1992 rund 230 Millionen Schilling (entspricht etwa 28,75 Millionen Euro), darin inbegriffen sind auch die Kosten für die Experimente und ihre Auswertung, die wichtige Impulse für die österreichische Forschungslandschaft lieferten und maßgeblich für die Weiterentwicklung der astronautischen Raumfahrt waren.</p>



<p><strong>Die folgenden Experimente und Objekte der AustroMIR-Mission werden im neuen Ausstellungsbereich präsentiert:</strong></p>



<p>Medizinische Experimente</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErgometerMOTOMIR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErgometerMOTOMIR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ergometer MOTOMIR: Durch speziell konzipierte Übungen half MOTOMIR den Raumfahrern den Muskelschwund nachweislich aufzuhalten (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>MOTOMIR</strong><br>Mit dem in Österreich entwickelten Ergometer MOTOMIR konnte der Muskelschwund während eines Raumfluges erstmals genau gemessen werden. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Muskulatur bereits nach wenigen Tagen in Schwerelosigkeit zurückbildet, nach sechs Monaten in der Schwerelosigkeit würde der Muskelapparat ohne Training um 30 bis 40 Jahre altern. Durch speziell konzipierte Übungen half MOTOMIR den Raumfahrern den Muskelschwund nachweislich aufzuhalten – der Kosmonaut Alexander Wolkow konnte seine Fitnesswerte während des Flugs sogar verbessern. Das Gerät wurde von russischen Kosmonauten auf der Raumstation MIR bis zu ihrem Absturz 1999 weiter genutzt. Die Projektverantwortlichen Norbert Bachl und Harald Tschan vom Sportinstitut der Universität Wien werteten in den 1990er-Jahren gemeinsam mit dem Institut für Biomedizinische Probleme in Moskau die Ergebnisse aus. Diese Erkenntnisse ebneten den Weg für Langzeitaufenthalte von Astronaut*innen auch auf der Internationalen Raumstation ISS und flossen ebenfalls in die Entwicklung von Trainingsgeräten für Reha-Patient*innen mit langer Bettlägerigkeit ein. Auf Einladung der NASA sollte ein weiterer am Institut entwickelter Ergometer auf eine Mission des Space Shuttles Anfang der 2000er-Jahre geflogen werden. Der Absturz der Raumfähre Columbia im Februar 2003 verhinderte jedoch die Mission. Ein weiteres Folgeprojekt war die Mitwirkung des MOTOMIR-Teams bei der Marsanalogmission MARS 500 (3. Juni 2010 bis 4. November 2011), für die auch ein Trainingsgerät angefertigt wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DosimeterNr11DOSIMIR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DosimeterNr11DOSIMIR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>DOSIMIR: Die für die AustroMir-Mission entwickelten Dosimeter (Projekt DOSIMIR) werden nach wie vor weltweit eingesetzt. Ein Dosimeter ist ein Gerät, das mit speziellen Kristallen ausgestattet ist und an unterschiedlichen Orten der Raumstation angebracht wird. Zurück auf der Erde werden die mithilfe der Kristalle erhobenen Daten ausgewertet und geben Auskunft über die kosmische und solare Strahlung im Orbit (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>DOSIMIR</strong><br>Die am Atominstitut der österreichischen Universitäten vom Projektteam um Norbert Vana für die AustroMIR-Mission entwickelten Dosimeter (Projekt DOSIMIR) werden nach wie vor weltweit eingesetzt. Ein Dosimeter ist ein Gerät, das mit speziell am Institut gezüchteten Kristallen ausgestattet ist und an unterschiedlichen Orten der Raumstation angebracht wird. Zurück auf der Erde werden die mithilfe der Kristalle erhobenen Daten ausgewertet und geben Auskunft über die kosmische und solare Strahlung im Orbit. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt werden Dosimeter für die Internationale Raumstation ISS erstellt, die alle sechs Monate ausgetauscht und in der Folge am Atominstitut ausgewertet und für einen neue Messserie vorbereitet werden. Durch diese langfristigen Messreihen konnte die Strahlenbelastung im Low Earth Orbit (ca. 400 km Höhe) verlässlich bestimmt werden. Sie ist, abhängig von der Intensität des 11-jährigen Sonnenzyklus und der kosmischen Strahlung auf der Raumstation, um 30 bis 50 % höher als auf der Erde. Aufgrund der Reinheit der am Atominstitut gezüchteten Kristalle kann außerdem die biologische Schadwirkung auf den menschlichen Organismus untersucht werden – nach wie vor weltweit einzigartig an den in Österreich entwickelten Dosimetern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OPTOVERT2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OPTOVERT26.jpg" alt=""/></a><figcaption>OPTOVERT: Mit dem Experiment OPTOVERT wurde untersucht, welche Rolle Körperorgane und das visuelle System bei der Orientierung im Weltraum spielen. Die Ergebnisse des Experiments erlaubten es russischen und österreichischen Weltraummediziner*innen, die bei Raumfahrenden auftretenden Symptome wie Schwindel oder Übelkeit besser zu diagnostizieren und zu behandeln (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>OPTOVERT</strong><br>Es ist nicht schwer vorstellbar, dass der Gleichgewichtssinn und die Raumorientierung in der Schwerelosigkeit beeinträchtigt sind. Mit dem Experiment OPTOVERT wurde untersucht, welche Rolle Körperorgane und das visuelle System bei der Orientierung im Weltraum spielen – genauer gesagt, das Phänomen Vektion. Dies bezeichnet einen Effekt, den wir wahrscheinlich alle beim Zugfahren schon erlebt haben: Man sitzt in einem ruhenden Zug und beobachtet einen abfahrenden Zug am Nebengleis und erhält den Eindruck, man selbst würde sich bewegen. Für das von der Neurologischen Universitätsklinik Wien unter Christian Müller durchgeführte Experiment musste sich Franz Viehböck in einen sogenannten optokinetischen Simulator begeben – einen Zylinder, den er mit Bändern wie eine Gesichtsmaske befestigte. An zwei Tagen absolvierte er jeweils einen Durchgang mit vier Programmen, sowohl freischwebend als auch fest auf einer Unterlage angeschnallt. Seine Sinneseindrücke während eines Experiments nahm Franz Viehböck mittels Diktafons auf. Als einziger Teil des Experiments wurden diese Kassetten zur Auswertung wieder auf die Erde zurückgebracht. Die Ergebnisse des Experiments erlaubten es russischen und österreichischen Weltraummediziner*innen, die bei Raumfahrenden auftretenden Symptome wie Schwindel oder Übelkeit besser zu diagnostizieren und zu behandeln. Von russischen Kosmonauten der Nachfolgemissionen wurde OTPOVERT auch noch mehrere Jahre genutzt.</p>



<p>Technische Experimente</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MIGMASABild22k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MIGMASABild226.jpg" alt=""/></a><figcaption>MIGMAS-A: Mit diesem Rasterionenmikroskop konnten organische und anorganische Materialien auf der Raumstation MIR chemisch analysiert werden. Von besonderem Interesse war dabei, wie sich die kosmische Strahlung auf Materialien im Weltraum innerhalb und außerhalb der Raumstation auswirkt und wie sich die verwendeten Materialien unter Weltraumbedingungen chemisch verändern. (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>MIGMAS-A</strong><br>Mit diesem Rasterionenmikroskop konnten organische und anorganische Materialien auf der Raumstation MIR chemisch analysiert werden. Von besonderem Interesse war dabei, wie sich die kosmische Strahlung auf Materialien im Weltraum innerhalb und außerhalb der Raumstation auswirkt und wie sich die verwendeten Materialien unter Weltraumbedingungen chemisch verändern. Ein weiterer Untersuchungsgegenstand war die Weltraumkorrosion: Auf einer astronautischen Raumstation herrschen spezielle Bedingungen: Menschliche Ausdünstungen in Kombination mit der erhöhten Strahlung beeinflussen die mechanischen und chemischen Eigenschaften von Strukturelementen, Abschirm- und Isolationsmaterialien. Mit MIGMAS-A, das bis zum Absturz der Raumstation MIR 1999 weiterverwendet wurde, konnten diese Veränderungen untersucht werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LOGION2k.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LOGION26.jpg" alt=""/></a><figcaption>LOGION: Mit diesem Experiment wurde untersucht, wie ein fokussierter, stabiler Ionenstrahlbündel in der Schwerelosigkeit hergestellt werden kann. Das daraus erzielten Wissen trug dazu bei, ein Ionentriebwerk zu entwickeln, das seit 2017 vom österreichischen Start-up Enpulsion kommerziell vermarktet wird (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>LOGION</strong><br>Mit diesem Experiment wurde untersucht, wie ein fokussiertes, stabiles Ionenstrahlbündel in der Schwerelosigkeit hergestellt werden kann. Mit LOGION konnte durch das Anlegen einer Spannung an einer Nadel ein feiner Ionenstrahl erzeugt werden. Die Nadel war mit einem Reservoir aus flüssigem und elektrisch geladenem Indium verbunden, das als Treibstoff diente. Dabei standen zwei mögliche Anwendungen im Vordergrund: Raumfahrzeuge laden sich durch den Sonnenwind und die kosmische Strahlung elektrisch auf, wodurch die Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten beeinträchtigt werden kann oder sogar ein Ausfall von Geräten droht. Mit an der Außenhaut angebrachten Ionenemittern sollte diese Aufladung neutralisiert werden. Zum anderen konnten diese Ionenstrahlen aber auch als elektrische Triebwerke eingesetzt werden, denn der Ionenstrahl erzeugt einen kleinen, aber stetigen Rückstoß, mit dem Satelliten beschleunigt oder Bahnkorrekturen durchgeführt werden konnten.</p>



<p>Mit dem damals gewonnenen Know-how aus den Experimenten MIGMAS-A und LOGION, die unter Willibald Riedler und Friedrich Rüdenauer vom Forschungszentrum Seibersdorf, dem Institut für Weltraumforschung der österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Institut für Nachrichtentechnik und Wellentechnik der TU Graz durchgeführt wurden, konnte in den folgenden Jahren an der FH Wiener Neustadt ein Ionentriebwerk entwickelt werden, das seit 2017 vom österreichischen Start-up Enpulsion kommerziell vermarktet wird. Enpulsion ist mittlerweile das weltweit führende Unternehmen für den Bau von Ionentriebwerken für Mikro- und Nanosatelliten. Als Treibstoff nutzt das Triebwerk das Metall Indium in flüssiger Form. Durch ein elektrostatisches Feld werden Tröpfchen des Metalls ionisiert, beschleunigt und ausgestoßen. Dadurch entsteht ein Schub, wodurch die Satelliten sehr präzise angetrieben werden können. Mithilfe dieser Triebwerke ist es möglich, Satelliten auf ihrer Umlaufbahn viel genauer zu positionieren als mit herkömmlichen Antrieben. Die Triebwerke können auch modulartig erweitert und zusammengeschaltet werden, sodass der jeweils benötigte Schub exakt bereitgestellt werden kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DatamirZentraleinheit2k.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DatamirZentraleinheit26.jpg" alt=""/></a><figcaption>DATAMIR war das elektronische Herz- und Hirn der gesamten AustroMIR-Mission. Fast alle Experimente waren mit der Zentraleinheit verbunden, die die gewonnen Daten auch dort speicherte. DATAMIR diente als Schnittstelle mit dem Zentralcomputer der MIR und erlaubte so die direkte Übertragung von Messdaten zur Erde (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>DATAMIR</strong><br>Der Bordcomputer der Mission mit damals beachtlichem Festplattenspeicher von 20 MB und einem Arbeitsspeicher von 640 KB diente zur Steuerung des zeitlichen Ablaufs eines Experiments und zur Aufzeichnung der dabei gewonnen Messdaten. Gleichzeitig ermöglichte DATAMIR die Verbindung zum Telemetriesystem der Raumstation MIR und damit die direkte Übertragung der Messdaten zur Erde.</p>



<p><strong>FEM</strong><br>Im Rahmen der Fernmeldeerkundung FEM wurden mit Kameras und Erdbeobachtungssensoren der MIR Aufnahmen von Österreich aus dem Weltall gemacht. Ergänzt wurden sie durch zeitgleich durchgeführte Flugaufnahmen und Untersuchungen am Boden. Die Aufnahmen deckten ein Gebiet der Größe von ca. 225 x 150 Kilometer ab und wurden beim Überflug über Österreich im August 1991 in einer Höhe von ca. 350 Kilometer aufgenommen. Konzipiert und durchgeführt von Instituten der Technischen Universität Wien, der Universität Graz, der Universität Innsbruck, der Universität für Bodenkultur Wien, der Universität Klagenfurt und der Forschungsgesellschaft Joanneum, konnten damit Grundlagen geschaffen werden, wie Satellitenaufnahmen von Boden- und Vegetationsflächen besser interpretiert und ausgewertet werden, die vor allem für die Auswertung des Zustands des Waldes und der Schadstoffemissionen von Bedeutung waren.</p>



<p><strong>Artefakte und Objekte der AustroMIR-Mission</strong><br>Zusätzlich werden Kleidungsstücke und Memorabilia des ersten österreichischen Kosmonauten Franz Viehböck gezeigt, wie sein Pulsgürtel oder Helm. Besonderes Highlight ist der originale Raumanzug von Franz Viehböck, der den Wissenschaftskosmonauten auf seiner Mission begleitete. Der maßgeschneiderte Sokol-Raumanzug der Version KW2, der seit 1980 der Standarddruckanzug der russischen Raumfahrt ist und bei Start-, Lande- und Taxiflügen zur Internationalen Raumstation ISS verwendet wird. Der Anzug wiegt etwa 9 kg und ist aus Kunststoff – Kapron und Nylon – gefertigt. Die Schuhe sind in den Anzug integriert, die Handschuhe lassen sich mittels eines Aluminiummetallrings an- und ausziehen. Das Visier aus Polycarbonat lässt sich öffnen. Am linken Handgelenk befindet sich ein Druckmesser, mit dem der Innendruck des Anzugs kontrolliert werden kann. Mit dem Spiegel am rechten Handgelenk lassen sich alle Bordinstrumente der Kapsel auch liegend bequem ablesen. Elektrische Anschlüsse für die Überwachung der medizinischen Werte und für die Kommunikation mit Kopfhörer und Mikrofon sitzen rechts auf Bauchhöhe. In der UdSSR gingen die Raumanzüge in das Eigentum der KosmonautInnen über. Franz Vieböcks Anzug verblieb jedoch in Russland und wurde Mitte der 1990er-Jahre über das Auktionshaus Sotheby’s an eine Privatperson in den USA verkauft, bevor er Anfang der 2000er-Jahre neuerlich zum Verkauf angeboten und von der Berndorf AG erworben wurde, die es dem im Zuge der 30-jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten im Oktober 2021 dem Technischen Museum Wien als Dauerleihgabe überließ.</p>



<p><strong>Aktuelle österreichische Weltraumfahrt und -forschung</strong><br>Aber auch aktuell mischen österreichische Firmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen im „New Space“ mit. Vom Satellitennavigationsempfänger über Isolationsfolien, Ionentriebwerke, Treibstofftanks bis zum speziellem Weltraumcomputerchip: In jeder europäischen Rakete und in vielen Satelliten weltweit befindet sich Weltraumtechnologie aus Österreich – bald schon auch auf dem Weg zum Mond.</p>



<p><strong>Highlights im neuen Ausstellungsbereich zum Thema Raumfahrt inkludieren:</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubeSatPegasus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubeSatPegasus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>CubeSat Pegasus: Das Modell ist eine (fast) funktionstüchtige 1:1-Kopie des echten Satelliten. PEGASUS wurde federführend von der FH Wiener Neustadt gebaut und ist der erste Satellit, der vollständig in Österreich konzipiert wurde. Seit 2017 ist er im Weltall, wo er auf 500 Kilometern Höhe Messungen zum Zustand der obersten Schicht der Erdatmosphäre durchführt. (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Satellit CubeSat PEGASUS / AT03</strong><br>Das Modell ist eine (fast) funktionstüchtige 1:1-Kopie des echten Satelliten. PEGASUS wurde federführend von der FH Wiener Neustadt gebaut und ist der erste Satellit, der vollständig in Österreich konzipiert wurde. Seit 2017 ist er im Weltall, wo er auf 500 Kilometern Höhe Messungen zum Zustand der obersten Schicht der Erdatmosphäre durchführt. Mit den würfelförmigen und genormten CubeSats ist der Bau von Forschungssatelliten viel billiger geworden. Nun können auch Universitäten und Forschungseinrichtungen wie das Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die FH Wiener Neustadt, das TU Wien Space Team oder das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) eigene Satelliten bauen und starten lassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatellitennavigationsgertExplosionsmodell2k.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatellitennavigationsgertExplosionsmodell26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Explosionsmodell eines Satellitennavigationsgeräts: Mit diesem Gerät, das mit der Antenne eines Satelliten verbunden wird, lässt sich die Position des Satelliten in der Erdumlaufbahn bis auf wenige Zentimeter genau bestimmen. Das vorliegende Gerät der Firma Beyond Gravity, vormals RUAG Austria wurde 2013 für einen Mission im Auftrag der japanischen Weltraumbehörde JAXA produziert (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Satellitennavigationsgerät (Explosionsmodell)</strong><br>Mit diesem Gerät, das mit der Antenne eines Satelliten verbunden wird, lässt sich die Position des Satelliten in der Erdumlaufbahn bis auf wenige Zentimeter genau bestimmen. Das Gerät von der Firma Beyond Gravity, vormals RUAG Space Austria, ist für eine Lebensdauer von sieben Jahren ausgelegt. Ähnliche Modelle sind bei den europäischen Umweltsatelliten Sentinel 1, 2, 3 sowie dem NASA-Klimasatelliten IceSat-2 im Einsatz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TTEthernetControllerSpace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TTEthernetControllerSpace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der TTEthernet-Controller Space der Firma TTTech ist ein speziell für Weltraumbedingungen konzipierter und hergestellter Chip in einem raumfahrttauglichen Gehäuse aus Keramik. (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>TTEthernet-Controller Space</strong><br>Der TTEthernet-Controller Space ist ein speziell für Weltraumbedingungen konzipierter und hergestellter Chip in einem raumfahrttauglichen Gehäuse aus Keramik. Das gezeigte Bauteil wurde in den Jahren 2015 bis 2022 von der Wiener Firma TTTech Computertechnik AG für verschiedene Raumfahrtanwendungen entwickelt. In der Raumfahrt muss das Kommunikationssystem besonders ausfallsicher sein. Es stellt eine sehr zuverlässige Datenübertragung zwischen verschiedenen elektronischen Baugruppen sicher und ist somit das Schlüsselelement für das „Nervensystem“ von Trägerraketen wie der Ariane 6, von Satelliten oder von Raumstationen wie etwa dem „Lunar Gateway“. Der „Lunar Gateway“ wird ab 2025 den Mond umkreisen und Basis für Expeditionen zum Mond und Mars sein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZndergehuseSchnittmodellBild22k.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZndergehuseSchnittmodellBild226.jpg" alt=""/></a><figcaption>Schnittmodell eines Zündergehäuses für ein Feststoffraketentriebwerk: Dieses Zündergehäuse der Firma Peak Technology ist rund fünf Kilogramm schwer, etwa 70 Zentimeter lang, zylindrisch und aus zehn Kilometern Kohlefaser gewickelt. Mit einem Adapterring ist es unmittelbar mit dem Raketenmotor der zweiten Raketenstufe der europäischen Trägerrakete VEGA C verbunden. Gefüllt ist es mit rund fünf Kilogramm Festbrennstoff (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Schnittmodell eines Zündergehäuses für ein Feststoffraketentriebwerk</strong><br>Dieses Zündergehäuse der Firma Peak Technology ist rund fünf Kilogramm schwer etwa 70 Zentimeter lang, zylindrisch und aus zehn Kilometern Kohlefaser gewickelt. Mit einem Adapterring ist das Zündergehäuse unmittelbar mit dem Raketenmotor der zweiten Raketenstufe der europäischen Trägerrakete VEGA C verbunden. Gefüllt ist es mit rund fünf Kilogramm Festbrennstoff. Dieser wird elektronisch gezündet und startet so binnen drei Zehntelsekunden die Raketenstufe. Die 36,2 Tonnen Festbrennstoff verbrennen innerhalb von 92,9 Sekunden und erzeugen einen Schub von 1.304 Kilonewton. Damit wird die 35 Meter hohe und 210 Tonnen schwere Rakete von etwa 50 Kilometern Höhe auf 100 Kilometer über dem Meeresspiegel katapultiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IonentriebwerkIFM062k.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IonentriebwerkIFM0626.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ionentriebwerke werden zur sehr exakten Steuerung von Satelliten eingesetzt. Damit ist es möglich, einen Satelliten sehr genau auf seiner Umlaufbahn auszurichten. Dieses Ionentriebwerk von der Firma Enpulsion ist leichter und effizienter als chemische Raketenantriebe und werden daher verstärkt bei kleineren Satelliten eingesetzt (Bild: Technisches Museum Wien)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Ionentriebwerk</strong><br>Dieses Ionentriebwerk für Satelliten ist mit dem Know-how aus den AustroMIR-Experimenten MIGMAS und LOGION von der Firma Enpulsion entwickelt worden. Als Treibstoff dient flüssiges Iridium, mit dem die Kathoden getränkt werden. Durch Anbringung einer elektrischen Ladung wird ein Ionenstrahl ausgestoßen, der einen Rückstoß erzeugt. Das Triebwerk wird zur sehr exakten Steuerung von Satelliten im Weltraum eingesetzt. Damit ist es möglich, einen Satelliten sehr genau auf seiner Umlaufbahn auszurichten. Ionentriebwerke sind leichter und effizienter als chemische Raketenantriebe und werden daher verstärkt bei kleineren Satelliten eingesetzt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19399.msg530365#msg530365" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Technisches Museum Wien</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>André Wall übernimmt operative Leitung von Beyond Gravity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/andre-wall-uebernimmt-operative-leitung-von-beyond-gravity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 08:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=107486</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der CEO von RUAG International André Wall übernimmt ab 1. Mai 2022 zusätzlich die operative Leitung von Beyond Gravity (vormals RUAG Space). Erklärte Ziele: agiler, innovativer und größer werden. Luis de León Chardel verlässt den Konzern und wird sich beruflich neu orientieren. Eine Medienmitteilung der RUAG Corporate Services AG. Quelle: RUAG Corporate Services AG. Zürich, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der CEO von RUAG International André Wall übernimmt ab 1. Mai 2022 zusätzlich die operative Leitung von Beyond Gravity (vormals RUAG Space). Erklärte Ziele: agiler, innovativer und größer werden. Luis de León Chardel verlässt den Konzern und wird sich beruflich neu orientieren. Eine Medienmitteilung der RUAG Corporate Services AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Corporate Services AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CEOAndreWall2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CEOAndreWall26.jpg" alt=""/></a><figcaption>André Wall. (Quelle: RUAG Corporate Services AG)</figcaption></figure></div>



<p>Zürich, 1. April 2022 &#8211; Zusätzlich zur Konzernleitungsführung übernimmt André Wall ab 1. Mai 2022 die operative Führung der Space-Division Beyond Gravity (vormals RUAG Space). Luis de León Chardel, der ad interim diese Funktion wahrnahm, hat sich entschieden außerhalb des Unternehmens eine neue Herausforderung anzunehmen. Der gebürtige Spanier war seit Oktober 2017 bei RUAG Space, erst als Senior Vice President Operations, ab Mai 2020 führte Luis de León Chardel das Space Segment. André Wall sagt: „Ich danke Luis de León Chardel sehr herzlich für sein tatkräftiges Engagement. Er hat in einer Umbruchszeit der Entflechtung die Leitung übernommen und mit viel Herzblut und Leadership die neue Richtung aufgegleist. Dank seiner ausgewiesenen Expertise in Lean Management hat er die Division global neu ausgerichtet und den Grundstein gelegt für länderübergreifende Projekte. Ich wünsche Luis de León Chardel für seine weitere berufliche Zukunft nur das Beste.“</p>



<p><strong>Wachstum ankurbeln: Partnerschaften, Marktentwicklung USA und Industrialisierung</strong><br>André Wall sagt: „Ich freue mich, operativ in das Space-Business einzusteigen. Mein Ziel ist es, mit Beyond Gravity nicht nur zu wachsen, sondern dank der Ko-Kreation mit Startups und unseren Kunden zum Innovationsmotor der Branche zu werden, etwa mit 7-Meter-Fairings, In-Orbit- Strukturen oder wiederverwendbaren Trägerraketen.“ André Wall, der als kundenfokussiert gilt, will insbesondere die strategischen Partnerschaften ausbauen, das USA-Geschäft verdoppeln und die Industrialisierung der Produktion durch Automatisierung vorantreiben. „Nie waren die Vorzeichen für Wachstum besser als in der kommenden Dekade“, erklärt André Wall weiter. „Wir rechnen mit wöchentlichen Starts von Raketen, das Satelliten-Business wird sich in den nächsten sieben Jahren getrieben durch kommerzielle Konstellationen verfünffachen.“ Diesen Schwung will Beyond Gravity mitnehmen, stärker in Forschung &amp; Entwicklung investieren und sich zu einer der führenden Technologiegrößen für Space weiterentwickeln.</p>



<p><strong>Devestitionsstrategie fortsetzen und Fokus auf Space</strong><br>Mit der konsequenten Umsetzung der Devestitionsstrategie schrumpft RUAG International. Im ersten Halbjahr 2022 steht das Closing mit Thales an für Simulation &amp; Training. Unlängst erfolgte das Signing mit der Beretta Holding für die Munitionssparte Ammotec. Auch die MRO-Einheit in Australien ist für den Verkauf vorgesehen. RUAG Aerostructures soll mittelfristig ebenfalls privatisiert werden. Damit liegt der alleinige Fokus auf dem Weltraumgeschäft. Die neu gebrandete Einheit Beyond Gravity will André Wall als neuer CEO zum agilen Spitzentechnologieanbieter avancieren und groß machen.</p>



<p><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Startup, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a> .</p>



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		<title>RUAG Space: 500. Satellit mit Thermalschutz aus Österreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-space-500-satellit-mit-thermalschutz-aus-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 11:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute, Donnerstag, starten weitere 34 kleine Internetsatelliten des britisch-indischen Unternehmens OneWeb ins All. Damit befinden sich mehr als 500 Satelliten mit Thermalschutz aus Österreich im All. Eine Medienmitteilung der RUAG Space GmbH, Wien. Quelle: RUAG Space GmbH. Wien, 10. Februar 2022 &#8211; Heute, Donnerstagabend, 10. Februar, starten die nächsten 34 kleinen Internetsatelliten des britisch-indischen Unternehmens [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="heute-donnerstag-starten-weitere-34-kleine-internetsatelliten-des-britisch-indischen-unternehmens-oneweb-ins-all-damit-befinden-sich-mehr-als-500-satelliten-mit-thermalschutz-aus-osterreich-im-all-eine-medienmitteilung-der-ruag-space-gmbh-wien">Heute, Donnerstag, starten weitere 34 kleine Internetsatelliten des britisch-indischen Unternehmens OneWeb ins All. Damit befinden sich mehr als 500 Satelliten mit Thermalschutz aus Österreich im All. Eine Medienmitteilung der RUAG Space GmbH, Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Space GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OWSatelliteOneWebAirbusOneWebSatellites15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OWSatelliteOneWebAirbusOneWebSatellites26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Thermalisolation aus Österreich schützt Satelliten vor der extremen Hitze und Kälte im All. (Bild: OneWeb, Airbus OneWeb Satellites)</figcaption></figure></div>



<p>Wien, 10. Februar 2022 &#8211; Heute, Donnerstagabend, 10. Februar, starten die nächsten 34 kleinen Internetsatelliten des britisch-indischen Unternehmens OneWeb ins All. Damit steigt die Zahl der im Weltall befindlichen OneWeb-Kleinsatelliten auf 428. Die Satellitenflotte bringt schnelles Internet in entlegene Regionen der Welt. „Damit befinden sich mehr als 500 Satelliten im Weltall, die unsere Thermalisolation vor der extremen Kälte und Hitze im All von durchschnittlich minus 150°C bis plus 150°C schützt“, betont Manfred Sust, Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Derzeit befinden sich rund 5000 aktive Satelliten im Weltall, womit etwa jeder zehnte Satellit von Thermalschutz aus Österreich geschützt wird.<br>Die OneWeb-Satelliten werden Donnerstagabend vom europäischen Weltraumbahnhof im südamerikanischen Kourou, Französisch-Guayana, ins All starten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ST37liftoffprpanoArianespace1k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ST37liftoffprpanoArianespace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eine russische Sojus-Rakete wird die OneWeb-Internetsatelliten in den Weltraum befördern. (Abgebildet der Start einer Sojuz-Rakete im Dezember) (Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Thermalschutz für Umwelt- und Klimasatelliten</strong><br>Neben diesen OneWeb-Internetsatelliten schützt der Thermalschutz aus Österreich fast alle Satelliten der europäischen Weltraumagentur ESA. „Von Umwelt- und Klimasatelliten, die tagtäglich unsere Erde beobachten, bis hin zu hochkomplexen Raumfahrtsonden etwa zum Merkur oder zur Sonne“, betont Sust. Fast alle europäischen Sentinel-Umweltsatelliten schützt Thermalisolation aus der Alpenrepublik. Weltraumtechnik „made in Austria“ sorgt zudem etwa für den Hitzeschutz der Merkursonde „BepiColombo“. „Merkur ist der sonnennächste Planet, daher muss die Sonde extreme Hitze von über 450 Grad Celsius aushalten“, erläutert Manfred Sust. In diesem Fall besteht die Thermalisolation außen aus Keramikfasern und dient gleichzeitig als Schutz gegen Mikrometeoriten.</p>



<p><strong>Hitzeschutz für Sonnensonde</strong><br>Die Raumsonde „Solar Orbiter“ von ESA und NASA wird den Sonnenwind analysieren und wird ebenfalls von Thermalisolation aus Österreich geschützt. „Der Satellit wird der Sonne sehr nahe kommen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an den Hitzeschutz“, erklärt Manfred Sust. Ein spezieller Schutzschild auf der Sonnenseite schützt den Satelliten durch Abschattung vor dem größten Teil dieser enormen Hitzebelastung. Hinter diesem Schild einer Fremdfirma übernimmt RUAG Space die Kühlung der Sonde: „Der gesamte Satellit ist mit einer Thermalisolation aus Österreich umhüllt“, sagt Sust. „Unsere Thermalisolation hält Temperaturen von rund 200 Grad Celsius aus.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProduktionshalleBerndorfRUAGSpaceMartinSteiger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProduktionshalleBerndorfRUAGSpaceMartinSteiger26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Hitzeschutz wird in Berndorf, Niederösterreich, hergestellt. Rund 20 Mitarbeitende sind in Berndorf beschäftigt. (Bild: RUAG Space, Martin Steiger)</figcaption></figure></div>



<p><strong>30 Jahre Erfahrung</strong><br>Den Thermalschutz für all diese Satelliten produziert RUAG Space seit mehr als 30 Jahren in Berndorf im niederösterreichischen Triestingtal. Die Isolation besteht in der Regel aus mehreren Schichten metallbedampfter Kunststofffolien. „Je nach Mission werden aber auch andere Materialien verwendet“, ergänzt Sust. Am Standort Berndorf sind rund 20 Personen beschäftigt.</p>



<p><strong>Über OneWeb: </strong><br>Satellitensystem für weltweites Internet<br>Im Endausbau soll das OneWeb-Satellitensystem weltweit kostengünstigen Internetzugang ermöglichen. In einem ersten Ausbauschritt wird es rund 650 Satelliten umfassen, die im erdnahen Orbit um die Erde kreisen. Ein Satellit wiegt rund 150 Kilogramm und ist etwa so groß wie eine Waschmaschine.</p>



<p><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p><strong>Fast jeder europäische Satellit mit Hitzeschutz aus Niederösterreich</strong><br>Im Bereich Thermalisolation ist RUAG Space Austria europaweit Marktführer. Nahezu jeden europäischen ESA-Satelliten schützt Thermalisolation aus Niederösterreich vor extremer Hitze und Kälte im All. Am Standort Berndorf sind rund 20 Personen beschäftigt.</p>



<p><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



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		<title>RUAG Space: Technik aus Österreich für europäische Vega-Rakete</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-space-technik-aus-oesterreich-fuer-europaeische-vega-rakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2022 12:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Avio]]></category>
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		<category><![CDATA[RUAG Space Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Schubvektorsteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[Vega-E]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2026 soll die neue kleine europäische Rakete Vega-E ins All starten. Österreichs größtes Weltraumunternehmen RUAG Space Austria liefert Technik für die Oberstufe der Rakete, die umweltfreundlicher und kostengünstiger sein wird. Eine Medienmitteilung der RUAG Space GmbH, Wien. Quelle: RUAG Space GmbH. Wien/Rom, 31. Jänner 2022 &#8211; Die neue kleine europäische Rakete Vega-E wird derzeit vom [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="2026-soll-die-neue-kleine-europaische-rakete-vega-e-ins-all-starten-osterreichs-grosstes-weltraumunternehmen-ruag-space-austria-liefert-technik-fur-die-oberstufe-der-rakete-die-umweltfreundlicher-und-kostengunstiger-sein-wird-eine-medienmitteilung-der-ruag-space-gmbh-wien">2026 soll die neue kleine europäische Rakete Vega-E ins All starten. Österreichs größtes Weltraumunternehmen RUAG Space Austria liefert Technik für die Oberstufe der Rakete, die umweltfreundlicher und kostengünstiger sein wird. Eine Medienmitteilung der RUAG Space GmbH, Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Space GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaEinflightartESAJackyHuart2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaEinflightartESAJackyHuart26.jpg" alt=""/></a><figcaption>2026 soll die neue kleine europäische Rakete Vega-E ins All starten &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Jacky Huart)</figcaption></figure></div>



<p>Wien/Rom, 31. Jänner 2022 &#8211; Die neue kleine europäische Rakete Vega-E wird derzeit vom italienischen Raketenbauer Avio entwickelt und soll 2026 erstmals ins Weltall fliegen. Auch Österreich steuert Technologie zu dieser Trägerrakete bei. „Wir liefern rot-weiß-rote Technik für die Oberstufe der Rakete“, sagt Manfred Sust, Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. RUAG Space wird den Gelenk-Mechanismus für die Schubvektorsteuerung der Raketenoberstufe liefern – entwickelt und gebaut am Firmensitz in Wien. Das Gelenk überträgt die Antriebskraft auf die Raketenoberstufe und erlaubt gleichzeitig die Auslenkung des Triebwerks zur Steuerung der Flugbahn. Die Auslieferung der ersten Entwicklungsmodelle erfolgt 2022 und 2023.</p>



<p><strong>Rakete mit „grünen“ Treibstoffen</strong><br>Die Rakete Vega-E wird eine neue Generation von „grünen“ Treibstoffen verwenden. Das Herzstück der Entwicklung von Vega-E ist das neue kryogene Triebwerk M10 für die dritte Stufe, das mit flüssigem Sauerstoff und Methan angetrieben wird und dazu beitragen soll, die Umweltbilanz der Trägerrakete zu verbessern. Flüssigsauerstoff wird aus dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff nach dem sogenannten Linde-Verfahren hergestellt.</p>



<p><strong>Flexibler und kostengünstiger</strong><br>Vega-E ist speziell für den Transport kleiner Satelliten ausgerichtet, etwa kleine Wissenschaftssatelliten oder kleinere Erdbeobachtungssatelliten zur Beobachtung von Umwelt und Klima. „Vega-E wird es ermöglichen, die Leistung, das Marktpotenzial und die Wettbewerbsfähigkeit des Vega-Programms durch eine erhebliche Steigerung der Nutzlastkapazität und der Missionsflexibilität weiter zu erhöhen, was zu bemerkenswert niedrigeren Missionskosten führt“, sagt Avio CEO Giulio Ranzo. Die Rakete wird in der Lage sein, mehrere Satelliten während einer einzigen Mission in verschiedene Umlaufbahnen zu bringen.</p>



<p><strong>Weltraummechanismen aus Wien weltweit gefragt</strong><br>„Unsere Mechanismen sind weltweit gefragt“, betont Manfred Sust. RUAG Space liefert etwa an viele Kunden Mechanismen zur präzisen Ausrichtung von mit Sonnenstrom betriebenen Satellitentriebwerken, etwa für den Telekomsatelliten EUTELSAT Konnect. Auch bei Wissenschaftsmissionen werden Wiener Mechanismen vielfach eingesetzt: Beim weltgrößten Weltraumteleskop James Webb, das seit Dezember im All ist, ist ein hochpräziser Mechanismus beim „Super-Auge“ des Teleskops im Einsatz. Und im September 2022 wird die europäisch-russische Marsmission „ExoMars“ in das Weltall starten – der Kameramast des Marsroboters wurde in Wien entwickelt und gebaut.</p>



<p><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien ist mit ca. 43 Millionen Euro Umsatz (2020) und rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit wachsender Präsenz in den USA. Rund 1300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4208.msg526673#msg526673" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">VEGA Traegerrakete</a></li></ul>
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		<title>Manfred Sust neuer Geschäftsführer von RUAG Space Austria</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/manfred-sust-neuer-geschaeftsfuehrer-von-ruag-space-austria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 11:55:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Sust]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG Space Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manfred Sust ist seit 1. Jänner 2022 neuer Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumzulieferer. Er folgt intern auf Andreas Buhl, der bei RUAG Space eine neue internationale Rolle übernommen hat. Eine Medienmitteilung der RUAG Space GmbH, Wien. Quelle: RUAG Space GmbH. Wien, 17. Jänner 2022 &#8211; Seit 1. Jänner 2022 ist Manfred Sust [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/manfred-sust-neuer-geschaeftsfuehrer-von-ruag-space-austria/" data-wpel-link="internal">Manfred Sust neuer Geschäftsführer von RUAG Space Austria</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Manfred Sust ist seit 1. Jänner 2022 neuer Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumzulieferer. Er folgt intern auf Andreas Buhl, der bei RUAG Space eine neue internationale Rolle übernommen hat. Eine Medienmitteilung der RUAG Space GmbH, Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Space GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ManfredSustSUSFelicitasMaternRUAGSpace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ManfredSustSUSFelicitasMaternRUAGSpace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Manfred Sust (61) ist neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer RUAG Space Austria. (Bild: RUAG Space)</figcaption></figure></div>



<p>Wien, 17. Jänner 2022 &#8211; Seit 1. Jänner 2022 ist Manfred Sust neuer Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen mit Sitz in Wien-Meidling und rund 230 Mitarbeitenden. Der 61-jährige Wiener arbeitet seit mehr als 30 Jahren bei dem Unternehmen und war zuletzt Senior Manager im Bereich Weltraumelektronik. Viele Jahre führte Manfred Sust die Elektronikeinheit am Wiener Standort von RUAG Space. „Ich möchte die exzellenten Ingenieursarbeiten an unseren österreichischen Standorten bestmöglich unterstützen“, so Sust. In Wien produziert das Unternehmen Navigationsempfänger zur genauen Positionsbestimmung von Satelliten und Präzisionsmechanismen für Weltraumanwendungen. In Berndorf, Niederösterreich, stellt RUAG Space Thermalschutz für Satelliten und Trägerraketen her. Sust absolvierte ein Diplomingenieursstudium für Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien und promovierte dort zum Doktor der technischen Wissenschaften.</p>



<p><strong>Andreas Buhl übernimmt internationale Rolle bei RUAG Space</strong><br>Der bisherige Geschäftsführer Andreas Buhl (57 Jahre) bleibt bei RUAG Space und übernimmt die Betriebsführung der Mechatronik-Standorte in Wien, Berndorf, Zürich, Nyon und Dresden. RUAG Space mit Sitz in Zürich beschäftigt weltweit rund 1300 Personen und ist in sechs Ländern (Schweiz, Österreich, Deutschland, Schweden, Finnland, USA) tätig. „Ich möchte mich voll auf diese neue, herausfordernde Rolle konzentrieren und habe mich daher entschlossen, die Geschäftsführerposition in Österreich abzugeben“, erklärt Andreas Buhl seine Beweggründe. Der gebürtige Allgäuer Andreas Buhl war seit Anfang Jänner 2019 drei Jahre lang Geschäftsführer von RUAG Space Austria. Er absolvierte das Diplomstudium Angewandte Physik an der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten (Baden-Württemberg).</p>



<p><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Die RUAG Space GmbH mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 43 Millionen Euro Umsatz (2020) und rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Das Unternehmen ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, mit denen die Position von Satelliten im All auf wenige Zentimeter genau bestimmt werden kann, sowie Marktführer bei Thermalisolation für Satelliten. Nahezu jeder europäische ESA-Satellit wird mit Thermalschutzhüllen von RUAG Space vor der extremen Kälte und Hitze im All geschützt.</p>



<p><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p><strong>Nutzen der Raumfahrt im Alltag</strong><br>· Klimaforschung: Satelliten im Weltall liefern präzise Daten für die Klimaforschung</p>



<p>· Kampf gegen Umweltverschmutzung: Satellitenbilder helfen, das Ausmaß von Ölverschmutzungen auf hoher See zu bestimmen</p>



<p>· Kampf gegen Naturkatastrophen: Satellitendaten warnen vor anstürmenden Hurrikans</p>



<p>· Navigation: Auf Satellitentechnik basierende GPS-Navigationssysteme bringen Fahrzeuge sicher an ihr Ziel</p>



<p>· Satellitenfernsehen: Live-Übertragung der Fußball-WM mittels Satellitentechnik</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg526218#msg526218" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RUAG</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/manfred-sust-neuer-geschaeftsfuehrer-von-ruag-space-austria/" data-wpel-link="internal">Manfred Sust neuer Geschäftsführer von RUAG Space Austria</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>RUAG: Ausblick 2022 &#8211; Europas Marsmission mit Technik aus Österreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-ausblick-2022-europas-marsmission-mit-technik-aus-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2021 11:06:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ExoMars]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausblick auf das kommende Weltraumjahr 2022: Technik von RUAG Space Austria für Europas Marsmission und für europäische Wettersatelliten. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. Quelle: RUAG Space Austria. Wien, 23. Dezember 2021 &#8211; Im kommenden Jahr nutzen viele Raumfahrtmissionen Hochtechnologie aus Österreich. „Die spektakulärste Weltraummission mit rot-weiß-roter Beteiligung 2022 ist wohl Europas Mission zum Mars“, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ausblick auf das kommende Weltraumjahr 2022: Technik von RUAG Space Austria für Europas Marsmission und für europäische Wettersatelliten. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Space Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExoMarsroverartESAATGMedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExoMarsroverartESAATGMedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ein „Selfiestick“ (Kameramast) aus Wien kommt beim Marsroboter ExoMars zum Einsatz. (Bild: ESA/ATG Medialab)</figcaption></figure></div>



<p>Wien, 23. Dezember 2021 &#8211; Im kommenden Jahr nutzen viele Raumfahrtmissionen Hochtechnologie aus Österreich. „Die spektakulärste Weltraummission mit rot-weiß-roter Beteiligung 2022 ist wohl Europas Mission zum Mars“, sagt Andreas Buhl, Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Im September soll ein Marsroboter ins All gebracht werden. Die Landung auf dem Mars ist für Juni 2023 geplant. „Damit wird zum ersten Mal rot-weiß-rote Hardware auf dem roten Planeten landen“, betont Buhl. RUAG Space Austria gibt dem Marsauto Weitsicht und baute den Mast für die „Augen“ des Mars-Rover. Der mehr als ein Meter lange Kameramast besteht aus Kohlefaser und wurde in Wien entwickelt und produziert. Mechanismen gewährleisten das Niederhalten des Masts während Start und Landung, das Ausklappen des Masts nach der Landung sowie das Verstellen der an der Spitze angebrachten Instrumente. Für den Computer („Gehirn“) des Rovers wurde in Wien Elektronik für die Stromversorgung produziert. (Beim NASA-Marsroboter Perseverance war Software österreichischer Wissenschaftler im Einsatz, aber keine Technik von RUAG Space Austria.)</p>



<p><strong>Hitzeschutz für neue europäische Rakete</strong><br>Im Lauf des neuen Jahres soll zum ersten Mal die neue europäische Rakete Ariane 6 ins All starten. RUAG Space Austria produzierte die Hochtemperatur-Thermalisolation für die Raketenantriebe der Trägerrakete. „Der Premierenflug wird eine absolute Bewährungsprobe für unsere Isolation. Auf der Reise von der Erde in den Weltraum müssen die von unserer Isolation geschützten Raketenantriebe für einige Minuten extreme Hitze von bis zu 1.500 Grad Celsius aushalten. Das ist eine Temperatur wo Eisen zu schmelzen beginnt“, so Buhl. Die Hochtemperaturisolation für Trägerraketen besteht aus Glas und Keramik und wurde in Berndorf hergestellt. Die neue europäische Rakete Ariane 6 wird von ArianeGroup im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA gebaut.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meteosat3rdGenerationArtEumetsat.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meteosat3rdGenerationArtEumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption>„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. Grafik: Zwei Wettersatelliten im All. (Bild: Eumetsat)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Kameradeckel für Wettersatelliten</strong><br>Im vierten Quartal 2022 sollen die ersten europäischen Meteosat-Wettersatelliten der dritten Generation vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, ins All starten. Das Wiener Raumfahrtunternehmen entwickelt und baut eine Reihe von verschiedenen Elektronikeinheiten und Mechanismen für die insgesamt sechs Satelliten der neuen Serie. RUAG Space Austria lieferte das elektronische Motorsteuerungssystem des Mechanismus. Zudem produzierte das Unternehmen einen Mechanismus für eines der optischen Instrumente an Bord des Satelliten. Für eines der anderen Instrumente, ein Hochpräzisionsspektrometer, lieferte RUAG Space Austria eine wiederverschließbare, lichtdichte Abdeckung, eine Art „Kameradeckel“. Dazu wird ein motorischer Antrieb für die Abdeckung konstruiert und gebaut, damit die beiden Klappen unabhängig voneinander bewegt werden können.</p>



<p><strong>Satellitencontainer und Hitzeschutz für Telekomsatelliten</strong><br>Im Laufe des kommenden Jahres werden weitere regelmäßige Starts von jeweils mehr als 30 kleinen Satelliten des britisch-indischen Telekommunikationsunternehmens OneWeb stattfinden. Derzeit befinden sich 358 Satelliten im All. Insgesamt sollen zukünftig 650 OneWeb-Satelliten im All arbeiten. Die Telekomsatelliten bringen Internet in entlegene Regionen der Welt. Für den Transport der Satelliten hin zu den weltweiten Raketen-Startzentren lieferte RUAG Space maßgeschneiderte Containerlösungen. Weiters stattete RUAG Space die waschmaschinengroßen Satelliten mit Hitzeschutz aus. Die spezielle Thermalisolation schützt die mehreren hundert Satelliten vor extremer Kälte und Hitze im Weltall von plus/minus 150 Grad Celsius. Die Thermalisolation wurde in Berndorf, Niederösterreich, hergestellt und besteht aus mehreren Lagen metallbedampfter Polyester- und Polyimidfolien.</p>



<p><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien ist mit rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Im Berndorfer Werk sind zur Zeit rund 20 Personen beschäftigt. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen in Berndorf auch Thermalisolation etwa für den Medizinbereich (Magnetresonanztomographen).</p>



<p><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p>RUAG International ist ein Schweizer Technologiekonzern mit Fokus auf die Luft- und Raumfahrt. Das Unternehmen mit Produktionsstandorten in 14 Ländern gliedert sich in die vier Bereiche Space, Aerostructures, MRO International und Ammotec. Mit der strategischen Ausrichtung auf den Geschäftsbereich Aerospace wird das Unternehmen mittelfristig aus den beiden Unternehmensbereichen Aerostructures und Space bestehen. RUAG Space ist der führende europäische Zulieferer von Produkten für die Raumfahrtindustrie. RUAG Aerostructures ist globaler First-Tier-Lieferant im Flugzeugstrukturbau. RUAG International beschäftigt rund 6.000 Mitarbeitende.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg524634#msg524634" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RUAG</a></li></ul>
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		<title>RUAG Space: JWST mit Technik aus Österreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-space-jwst-mit-technik-aus-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 10:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[JWST]]></category>
		<category><![CDATA[NIRSpec]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das James Webb Weltraumteleskop, Nachfolger des Hubble-Weltraumteleskops, nutzt präzise Mechanismen von RUAG Space Austria. Spezialgerät aus Wien dreht und kippt Webb-Teleskop. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. Quelle: RUAG Space Austria. 13. Dezember 2021 &#8211; Das James Webb-Weltraumteleskop, benannt nach einem früheren NASA-Leiter, soll am 22. Dezember ins All starten. Der Nachfolger des Hubble-Teleskops ist [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das James Webb Weltraumteleskop, Nachfolger des Hubble-Weltraumteleskops, nutzt präzise Mechanismen von RUAG Space Austria. Spezialgerät aus Wien dreht und kippt Webb-Teleskop. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Space Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JWSTGrafikrpartsruag2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JWSTGrafikrpartsruag26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Infografik: RUAG International Holding AG)</figcaption></figure></div>



<p>13. Dezember 2021 &#8211; Das James Webb-Weltraumteleskop, benannt nach einem früheren NASA-Leiter, soll am 22. Dezember ins All starten. Der Nachfolger des Hubble-Teleskops ist ein gemeinsames Projekt der amerikanischen, europäischen und kanadischen Raumfahrtbehörden und das weltweit größte Weltraumteleskop. Das Webb-Teleskop wird unser Verständnis der Entstehung von Galaxien, Sternen, Planeten und letztlich vielleicht auch der Ursprünge des Lebens erweitern. Der Raketenstart erfolgt vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana, Südamerika.</p>



<p><strong>Mechanismen für NASA-Webb-Teleskop</strong><br>Für das James Webb-Teleskop lieferte RUAG Space aus Wien zwei hochpräzise Mechanismen für das „Superauge“ namens „NIRSpec“, eines der drei Hauptinstrumente des Teleskops. Das „Superauge“ kann schwächste Infrarotstrahlungen von den entferntesten Galaxien aufspüren. Das Instrument ist rund 200 Kilogramm schwer und wird im Weltraum bei einer Temperatur von rund minus 230 Grad Celsius arbeiten. Die Mechanismen aus Wien sorgen für die präzise Halterung und Drehung eines Filterrades sowie eines Gitterrades für das „Superauge“. „Das Kugellager des Mechanismus ist das präziseste in ganz Europa“, sagt Andreas Buhl, Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Der Mechanismus arbeitet auf 100 Nanometer genau.</p>



<p><strong>Spezialgerät aus Wien dreht und kippt Webb-Teleskop</strong><br>Während der Endfertigung des Teleskops auf der Erde ist ebenfalls rot-weiß-rote Technik im Einsatz. Damit Ingenieure von allen Seiten das Teleskop bearbeiten können, dreht und kippt ein Spezialgerät von RUAG Space in Wien das Teleskop. Das Unternehmen lieferte auch die Thermalisolation für die große Kommunikationsantenne des Teleskops. „Das größte und leistungsstärkste Weltraumteleskop der Welt nutzt rot-weiß-rote Technologie aus Wien. Als kleines Land zeigen wir, zu welchen Spitzenleistungen unsere heimischen Ingenieurinnen und Ingenieure fähig sind“, sagt Andreas Buhl.</p>



<p><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien ist mit rund 250 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Im Berndorfer Werk sind zur Zeit rund 20 Personen beschäftigt. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen in Berndorf auch Thermalisolation etwa für den Medizinbereich (Magnetresonanztomographen).</p>



<p><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg524329#msg524329" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JWST &#8211; James Webb Space Telescope</a></li></ul>



<p><strong>Startthread im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19070.msg524100#msg524100" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">James Webb Space Telescope (JWST) auf Ariane5 VA256</a></li></ul>
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		<item>
		<title>RUAG Space: „Europäisches GPS&#8220; mit österreichischem Thermalschutz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-space-europaeisches-gps-mit-oesterreichischem-thermalschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 08:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag wird das europäische Satellitennavigationssystem um zwei weitere Satelliten erweitert. Vor der Kälte und Hitze im All schützt die Galileo-Satelliten Thermalisolation aus Österreich. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. Update Raumfahrer.net: Start verschoben auf Sonntag 05.12.2021 Quelle: RUAG Space Austria. 3. Dezember 2021 &#8211; Das europäische Navigationssystem „Galileo&#8220; basiert derzeit auf mehr als 20 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Samstag wird das europäische Satellitennavigationssystem um zwei weitere Satelliten erweitert. Vor der Kälte und Hitze im All schützt die Galileo-Satelliten Thermalisolation aus Österreich. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. <strong>Update Raumfahrer.net: Start verschoben auf Sonntag 05.12.2021</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Space Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoforsatnavESAJHuart60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoforsatnavESAJHuart26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mehr als 20 europäischer Galileo-Satelliten befinden sich bereits im Weltall – geschützt von Thermalisolation aus Österreich. (Bild: ESA / J. Huart)</figcaption></figure></div>



<p>3. Dezember 2021 &#8211; Das europäische Navigationssystem „Galileo&#8220; basiert derzeit auf mehr als 20 bereits im Weltall befindlichen Satelliten. Am Samstag, den 4. Dezember, um 01:30 Uhr morgens werden zwei weitere Galileo-Satelliten mit einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guyana (Südamerika) ins All befördert. Die Weltraumtechnikfirma RUAG Space Austria mit Sitz in Wien-Meidling lieferte den Thermalschutz für die Satelliten sowie Elektronikeinheiten für den zentralen Steuerungscomputer der Satelliten. Die Thermalisolierung schützt die empfindliche Bordelektronik des Satelliten vor den extremen Temperaturschwankungen von +/-200 Grad Celsius im All. Mit den zwei weiteren Satelliten sind künftig insgesamt 28 Galileo-Satelliten im Weltall. „Alle diese Satelliten werden durch Thermalisolierung aus Österreich vor Hitze und Kälte im Weltall geschützt&#8220;, sagt Andreas Buhl, Geschäftsführer der RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Produziert werden die Thermalschutzhüllen am zweiten österreichischen Standort der RUAG Space in Berndorf (Niederösterreich). Galileo ist Europas globales Satellitennavigationssystem, manchmal bezeichnet als „Europäisches GPS&#8220;. Galileo bietet weltweit Ortungs- und Navigationsdienste an.</p>



<p><strong>Österreichische Elektronik für „Galileo-Gehirne&#8220;</strong><br>Die Elektronikeinheiten für die zentralen Steuerungscomputer der vier Satelliten wurden in Österreich entwickelt und produziert. Buhl: „Die Computer sind das ‚Gehirn&#8216; der Galileo-Satelliten und übernehmen die gesamte Steuerung.&#8220; Von weiteren RUAG Space Standorten in der Schweiz und in Schweden stammen der komplette Zentralcomputer sowie weitere Elektronikbaugruppen, Mechanismen und Antennen für die Galileo-Satelliten.</p>



<p><strong>Galileo: Genauestes Satellitennavigationssystem</strong><br>Galileo ist Europas globales Satellitennavigationssystem, das den genauesten globalen Ortungsdienst bietet – und das unter ziviler Kontrolle. 2,3 Milliarden Smartphones weltweit können bereits Galileo-Signale verarbeiten. Die Europäische Kommission schätzt, dass 6-7 Prozent des europäischen Bruttoinlandprodukts &#8211; wertmäßig etwa 800 Milliarden Euro &#8211; bereits von der Satellitennavigation abhängen. Die Satellitenortung ist zum Standardinstrument für Navigation und Zeitsynchronisation geworden. Würden die Signale morgen abgeschaltet, wäre es für viele Schiffs- und Flugzeugbesatzungen schwierig, auf herkömmliche Navigationsmethoden zurückzugreifen, auch Mobilfunk- und Stromversorgungssysteme fielen aus.</p>



<p><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien und einem zweiten Werk in Berndorf, Niederösterreich, ist mit rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation etwa für den Medizinbereich (Magnetresonanztomographen).</p>



<p><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19098.msg523495#msg523495" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo-FOC FM23+24 auf Sojus ST-B von Kourou</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Vorbeiflug an Erde: Österreichische Technik für Sonnensonde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbeiflug-an-erde-oesterreichische-technik-fuer-sonnensonde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 10:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[SolO]]></category>
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		<category><![CDATA[Thermalisolation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, 27. November 2021 fliegt der Sonnensatellit Solar Orbiter an der Erde vorbei. Die Thermalisolation des ESA-NASA Satelliten stammt von RUAG Space Austria. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. Quelle: RUAG Space Austria. 25. November 2021 &#8211; Die europäisch-amerikanische Sonnensonde Solar Orbiter fliegt am Samstag, 27. November, an der Erde vorbei. Der Satellit nutzt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Samstag, 27. November 2021 fliegt der Sonnensatellit Solar Orbiter an der Erde vorbei. Die Thermalisolation des ESA-NASA Satelliten stammt von RUAG Space Austria. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: RUAG Space Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SolOreachesfirstperihelionESAmedialab.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SolOreachesfirstperihelionESAmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Österreichische Thermalisolation für Sonnenmission Solar Orbiter. (Bild: ESA/Medialab)</figcaption></figure></div>



<p>25. November 2021 &#8211; Die europäisch-amerikanische Sonnensonde Solar Orbiter fliegt am Samstag, 27. November, an der Erde vorbei. Der Satellit nutzt Thermalisolation von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. „Der Satellit wird der Sonne sehr nahekommen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an den Hitzeschutz“, erklärt Andreas Buhl, Geschäftsführer von RUAG Space Austria. Ein spezieller Schutzschild auf der Sonnenseite schützt den Satelliten durch Abschattung vor dem größten Teil dieser enormen Hitzebelastung. Hinter diesem Schild übernimmt der Hitzeschutz von RUAG Space Austria die Kühlung der Sonde: „Der gesamte Satellit ist mit einer Thermalisolation aus Österreich umhüllt“, sagt Buhl.</p>



<p><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen ebenso wie im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10520.msg523031#msg523031" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Solar Orbiter (SolO) auf Atlas V (411)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vorbeiflug-an-erde-oesterreichische-technik-fuer-sonnensonde/" data-wpel-link="internal">Vorbeiflug an Erde: Österreichische Technik für Sonnensonde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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