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	<title>Wettbewerb &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Wettbewerb &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Von Konflikten im Weltraum bis zu „Silberglanz und Kumpeltod“</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/von-konflikten-im-weltraum-bis-zu-silberglanz-und-kumpeltod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2024 15:22:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Programm des Seniorenkollegs im Wintersemester 2024/2025 ist online – Für alle Angebote ist eine Anmeldung erforderlich. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz. Quelle: Technische Universität Chemnitz 28. August 2024. 28. August 2024 &#8211; Das Seniorenkolleg an der Technischen Universität Chemnitz hat sein Veranstaltungsprogramm für das Wintersemester 2024/2025 vorgestellt. Dazu zählen Vorträge, Sprach- und Smartphone-Kurse sowie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Programm des Seniorenkollegs im Wintersemester 2024/2025 ist online – Für alle Angebote ist eine Anmeldung erforderlich. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Universität Chemnitz 28. August 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">28. August 2024 &#8211; Das Seniorenkolleg an der Technischen Universität Chemnitz hat sein Veranstaltungsprogramm für das Wintersemester 2024/2025 vorgestellt. Dazu zählen Vorträge, Sprach- und Smartphone-Kurse sowie Bildungsexkursionen. Erneut besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich für das Seniorenstudium anzumelden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inhaltlich breit gefächerte Vortragsreihe</strong><br>Die neue Vortragsreihe beginnt am 18. Oktober 2024 um 13:45 Uhr mit der Vorlesung von<a href="https://www.raumfahrer.net/der-strategische-wettbewerb-im-und-um-den-weltraum-findet-ueber-unseren-koepfen-laengst-statt/" data-wpel-link="internal"> Dr. Antje Nötzold</a> von der TU Chemnitz. Sie spricht im Raum 115 des Zentralen Hörsaal- und Seminargebäudes, Reichenhainer Straße 90, über den strategischen Wettbewerb im Weltraum und damit verbundene Herausforderungen und Konflikte. In den folgenden zwölf Vorträgen, die ebenfalls freitags stattfinden, geht es unter anderem um die Kulturhauptstadt Chemnitz, um uralte Bäume, moderne Roboter, um den Einsatz von Drohnen in Kriegsgebieten und den Pflegemarkt im Wandel. Zudem wird es einen Vortrag zur Sonderausstellung im smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz zum Thema „Silberglanz und Kumpeltod“ geben, der darüber hinaus mit einer Bildungsexkursion ins Museum begleitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Homepage des Seniorenkolleg werden alle Vorträge näher beschrieben: <a href="https://www.tu-chemnitz.de/campuskolleg/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.tu-chemnitz.de/seniorenkolleg</a>. Die Teilnehmergebühr für die gesamte Vortragsreihe beträgt 35 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit Studierenden gemeinsam in die Vorlesung</strong><br>Erneut besteht in diesem Semester die Möglichkeit, an ausgewählten Vorlesungen der TU Chemnitz für Studierende teilzunehmen. Für das sogenannte Seniorenstudium braucht es kein Vorwissen, es werden auch keine Prüfungen abgenommen. Nähere Informationen zum Seniorenstudium und den Vorlesungskatalog gibt es ebenfalls unter <a href="https://www.tu-chemnitz.de/campuskolleg/seniorenstudium.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.tu-chemnitz.de/seniorenkolleg/seniorenstudium/seniorenstudium.html</a>. Die Gebühr für die Teilnahme an bis zu drei Vorlesungsreihen beträgt 30 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Intensiv in kleinen Gruppen: Zwei Sprachkurse und ein Smartphone-Kurs</strong><br>Im Wintersemester werden zudem zwei Englischkurse und ein Smartphone-Kurs angeboten. Bei diesen drei Kursen ist ebenso eine Anmeldung erforderlich, da hier die Teilnehmerzahl jeweils auf zehn begrenzt ist. Pro Kurs beträgt die Gebühr 35 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anmeldung für alle Bildungsangebote des Seniorenkollegs im Wintersemester ist per Mail an seniorenkolleg (at) tu-chemnitz.de mit Angabe des vollständigen Namens und der Wunschformate (Vortragsreihe und/oder Kurs, Seniorenstudium) möglich. Zudem ist am 17. und 14. September 2024 von 9 bis 14 Uhr im Rühlmann-Bau, Reichenhainer Straße 70, Raum A001, die direkte Anmeldung für die Bildungsangebote möglich. Dort gibt es auch erste Informationen zu den im Wintersemester geplanten Bildungsexkursionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen zum Seniorenkolleg:</strong> <a href="https://www.tu-chemnitz.de/campuskolleg/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.tu-chemnitz.de/seniorenkolleg</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt:</strong><br>Seniorenkolleg an der TU Chemnitz, Telefon 0371 531-19075 oder -19074, Sprechzeit: freitags von 10 bis 12 Uhr, E-Mail seniorenkolleg (at) tu-chemnitz.de .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg565848#msg565848" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Start der Bewerbungsphase für den 11. Deutschen CanSat Wettbewerb: Nachwuchstalente gesucht!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-der-bewerbungsphase-fuer-den-11-deutschen-cansat-wettbewerb-nachwuchstalente-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 19:23:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bewerbungsfrist endet am 6. Oktober 2024. Aufgabe für die Schulteams besteht darin, einen Mini-&#8222;Satelliten&#8220; in der Größe einer Getränkedose konstruieren, der zwei Missionen erfüllt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 21. August 2024. 21. August 2024 &#8211; Der Deutsche CanSat Wettbewerb geht in die elfte Runde und ruft erneut [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bewerbungsfrist endet am 6. Oktober 2024. Aufgabe für die Schulteams besteht darin, einen Mini-&#8222;Satelliten&#8220; in der Größe einer Getränkedose konstruieren, der zwei Missionen erfüllt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 21. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/CanSatRaketebeimStartDLRCCBY302k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="CanSat-Rakete beim Start. Die Forschungssatelliten im Kleinformat fliegen mit einer Rakete auf eine Höhe von etwa 700 Metern und werden dort ausgeworfen. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="CanSat-Rakete beim Start. Die Forschungssatelliten im Kleinformat fliegen mit einer Rakete auf eine Höhe von etwa 700 Metern und werden dort ausgeworfen. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/CanSatRaketebeimStartDLRCCBY3026.jpg" alt="CanSat-Rakete beim Start Die Forschungssatelliten im Kleinformat fliegen mit einer Rakete auf eine Höhe von etwa 700 Metern und werden dort ausgeworfen. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" class="wp-image-143557"/></a><figcaption class="wp-element-caption">CanSat-Rakete beim Start. Die Forschungssatelliten im Kleinformat fliegen mit einer Rakete auf eine Höhe von etwa 700 Metern und werden dort ausgeworfen. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">21. August 2024 &#8211; Der Deutsche <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/cansat/" data-wpel-link="internal">CanSat</a> Wettbewerb geht in die elfte Runde und ruft erneut Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren dazu auf, ihre eigenen Mini-Satelliten zu entwerfen und zu bauen. Dieser Wettbewerb bietet Jugendlichen die einmalige Gelegenheit, die Faszination der Raumfahrt hautnah zu erleben und ihre Fähigkeiten in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu erweitern. Im März 2025 findet der Höhepunkt des Wettbewerbs in der „City of Aerospace“ Bremen statt, wo die Mini-Satelliten während der Startkampagne mit einer Rakete auf etwa 700 Meter Höhe gebracht werden. Die Bewerbungsfrist endet am 6. Oktober 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Deutschen CanSat Wettbewerb</strong><br>Seit 2014 haben zahlreiche Teams aus ganz Deutschland an diesem einzigartigen Wettbewerb teilgenommen und knapp 100 Mini-Satelliten entwickelt. Der Wettbewerb wird von Raumfahrtakteuren wie ESERO Germany an der Ruhr-Universität Bochum, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, Space Rocket Technology GmbH und dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen organisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Aufgabe</strong><br>Ein CanSat-Team besteht aus mindestens vier Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren sowie einer betreuenden Person, meist einer Lehrkraft. Die Teams müssen einen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose konstruieren, der zwei Missionen erfüllt. In der Primärmission messen die Satelliten den Luftdruck und die Temperatur während des Fluges. Die Sekundärmission lässt Raum für Kreativität, indem die Teams eigene wissenschaftliche oder technische Fragestellungen bearbeiten. In der Vergangenheit beschäftigten sich Teams zum Beispiel mit der Analyse von Oberflächen und der Beschaffenheit von Böden oder auch der genauen Positionsbestimmung des Satelliten während des Fluges.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/CanSatmitHuelleundFallschirmDLRCCBY302k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="CanSat mit Hülle und Fallschirm Einzelteile: Der CanSat ist nicht größer als eine Getränkedose und rund 350 Gramm schwer. Er kommt in eine Hülle und wird dann in die Rakete integriert. Ein Fallschirm bremst die Nutzlast ab, so dass sie sicher und sanft landen und anschließend geborgen werden kann. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="CanSat mit Hülle und Fallschirm Einzelteile: Der CanSat ist nicht größer als eine Getränkedose und rund 350 Gramm schwer. Er kommt in eine Hülle und wird dann in die Rakete integriert. Ein Fallschirm bremst die Nutzlast ab, so dass sie sicher und sanft landen und anschließend geborgen werden kann. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/CanSatmitHuelleundFallschirmDLRCCBY3026.jpg" alt="CanSat mit Hülle und Fallschirm Einzelteile: Der CanSat ist nicht größer als eine Getränkedose und rund 350 Gramm schwer. Er kommt in eine Hülle und wird dann in die Rakete integriert. Ein Fallschirm bremst die Nutzlast ab, so dass sie sicher und sanft landen und anschließend geborgen werden kann. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" class="wp-image-143555"/></a><figcaption class="wp-element-caption">CanSat mit Hülle und Fallschirm
Einzelteile: Der CanSat ist nicht größer als eine Getränkedose und rund 350 Gramm schwer. Er kommt in eine Hülle und wird dann in die Rakete integriert. Ein Fallschirm bremst die Nutzlast ab, so dass sie sicher und sanft landen und anschließend geborgen werden kann. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr als nur Technik</strong><br>Neben der technischen Herausforderung lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch wichtige Projektmanagement- und Präsentationsfähigkeiten. Sie dokumentieren ihre Fortschritte in Berichten, planen ihre Finanzen und stellen ihre Ergebnisse einer fachkundigen Jury vor. Wichtiger Bestandteil ist auch die Öffentlichkeitsarbeit, wo sich die Teams kreativ zum Beispiel mit einer eigenen Webseite anderen Interessierten präsentieren können. Einführende Workshops für Lehrkräfte und die Unterstützung durch ein Expertenteam machen den Wettbewerb zu einer umfassenden Lernerfahrung. Die teilnehmenden Teams erhalten außerdem einen exklusiven Einblick in die Bremer Luft- und Raumfahrtindustrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Startkampagne in Bremen</strong><br>Das Highlight des Wettbewerbs ist die Startkampagne, die im März 2025 in Bremen, der &#8222;City of Aerospace&#8220;, stattfinden wird. Dort werden die CanSats mit einer Rakete auf etwa 700 Meter Höhe gebracht, um ihre Missionen zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewerbungsdetails</strong><br>Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bis zum 6. Oktober 2024 auf der Website des Deutschen CanSat Wettbewerbs unter <a href="https://www.cansat.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.cansat.de</a> anmelden. Dort finden sie auch detaillierte Informationen zu den Anforderungen und Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer steckt hinter dem Wettbewerb?</strong><br>Der deutsche CanSat Wettbewerb wird gemeinschaftlich durchgeführt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ESERO Germany an der Ruhr-Universität Bochum, dem Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, Space Rocket Technology GmbH sowie dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wettbewerb wird gefördert durch die OHB System AG in Bremen und weiteren Partnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12207.msg565057#msg565057" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutscher CanSat Wettbewerb</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„Der strategische Wettbewerb im und um den Weltraum findet über unseren Köpfen längst statt“</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-strategische-wettbewerb-im-und-um-den-weltraum-findet-ueber-unseren-koepfen-laengst-statt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 17:56:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Antje Nötzold, Expertin für Sicherheitspolitik von der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz, hat den ersten deutschsprachigen Sammelband zum Weltraum seit über 30 Jahren herausgegeben. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz. Quelle: Technische Universität Chemnitz 11. Juni 2024. 11. Juni 2024 &#8211; Der Weltraum ist mittlerweile zur vierten Domäne der menschlichen Zivilisation – nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dr. Antje Nötzold, Expertin für Sicherheitspolitik von der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz, hat den ersten deutschsprachigen Sammelband zum Weltraum seit über 30 Jahren herausgegeben. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Universität Chemnitz 11. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrAntjeNoetzoldFotomontageJacobMueller.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Chemnitzer Politikwissenschaftlerin Dr. Antje Nötzold forscht zu Sicherheit, Konflikten und Rivalität im Weltraum. (Fotomontage: Jacob Müller)" data-rl_caption="" title="Die Chemnitzer Politikwissenschaftlerin Dr. Antje Nötzold forscht zu Sicherheit, Konflikten und Rivalität im Weltraum. (Fotomontage: Jacob Müller)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrAntjeNoetzoldFotomontageJacobMueller26.jpg" alt="Die Chemnitzer Politikwissenschaftlerin Dr. Antje Nötzold forscht zu Sicherheit, Konflikten und Rivalität im Weltraum. (Fotomontage: Jacob Müller)" class="wp-image-141145"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Chemnitzer Politikwissenschaftlerin Dr. Antje Nötzold forscht zu Sicherheit, Konflikten und Rivalität im Weltraum. (Fotomontage: Jacob Müller)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Juni 2024 &#8211; Der Weltraum ist mittlerweile zur vierten Domäne der menschlichen Zivilisation – nach Land, Wasser und Luft – geworden. „Wirtschaftlich ist ein rasch expandierende kommerzieller Raumfahrtsektor unter dem Schlagwort NewSpace entstanden und auch sicherheitspolitisch ist das Thema alles andere als in fernen Dimensionen, sondern brisant und hochaktuell, wie die neue Dimension des Weltraums im Krieg in der Ukraine und die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen den Großmächten im Weltraum verdeutlichen“, sagt Dr. Antje Nötzold, Privatdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz. Der Weltraum sei kritische Infrastruktur aller modernen Industrienationen und obwohl bisher kaum im öffentlichen Bewusstsein komme jeder von uns alltäglich mehrfach mit dem Weltraum in Berührung. Satelliten ermöglichen Kommunikation und Navigation, sie liefern Bilder und exakte Zeitsignale und sind somit nicht nur für jeden Staat von strategischer Bedeutung, sondern essentiell für unser tägliches Leben. „Gleichzeitig kann der Weltraum – insbesondere das erdnahen Orbit – nicht mehr als unbegrenzte Weiten charakterisiert werden, sondern ist geprägt durch Verdichtung, Internationalisierung, Kommerzialisierung und Versicherheitlichung. Der strategische Wettbewerb im und um den Weltraum findet über unseren Köpfen längst statt“, so Nötzold. Sie ist eine der deutschlandweit noch sehr wenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zu Sicherheit, Konflikten und Rivalität im Weltraum forschen, sowie Non-Resident Fellow am American-German Institute (AGI) an der Johns Hopkins University, Washington DC, Associate Fellow am CASSIS (Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies) der Universität Bonn und Mitglied im Forschungsnetzwerk SichTRaum (Sicherheit und Technologie im Weltraum).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit drei weiteren Kolleginnen und Kollegen hat sie kürzlich das Buch „Strategischer Wettbewerb im Weltraum: Politik, Recht, Sicherheit und Wirtschaft im All“, den ersten deutschsprachigen politikwissenschaftlichen Sammelband zum Weltraum seit dem Ende des Kalten Krieges herausgegeben. Ziel dieser Publikation ist, das grundsätzliche Bewusstsein für gegenwärtige Entwicklungen in der Raumfahrt und im Weltraum zu fördern und die gesellschaftliche, wirtschaftliche als auch militärische immanente Bedeutung des Weltraums aufzuzeigen – sowohl hinsichtlich der sich daraus ergebenden Chancen als auch der möglichen Risiken. „Weltraumbasierte Infrastruktur im Erdorbit erfüllt vielfältige und überaus wichtige Aufgaben, welche zum Funktionieren aller hochmodernen Industriegesellschaften unabdingbar geworden sind und Weltraumpolitik ist Teil der vollen Bandbreite internationaler Beziehungen im 21. Jahrhundert, getrieben von hochinnovativen Technologien, gesellschaftlichen Veränderungen, wirtschaftlicher Vernetzung, ökologischen Umwälzungen, aber auch von einem immer offener ausgetragenen strategischen Wettbewerb zwischen den großen Mächten“, sagt Nötzold.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sammelband bildet die aktuellen Aktivitäten, rechtlichen Rahmenbedingungen, politischen und militärischen Konfliktlinien und Kooperationsräume sowie weiterführender Trends und Herausforderungen im Weltraum ab. Zum einen werden die rechtlichen, militärischen, wirtschaftlichen und technologischen Perspektiven auf den Bedeutungszuwachs dieser strategischen Domäne analysiert und zum anderen Handlungsfähigkeit und -bedarf ausgewählter Weltraummächte, ihre Kooperationsmöglichkeiten und Konfliktpotenziale sowie der internationale politische Regulierungsbedarf herausgearbeitet. Um sich diesem umfassenden, mehrdimensionalen Thema zu nähern ist der Sammelband in vier Bereiche strukturiert: Nach einer Bestandsaufnahme der Weltraumaktivitäten verschiedener Akteure werden Technologien, Trends und geopolitische Konfliktlinien im Weltraum analysiert, gefolgt von einer Auseinandersetzung mit den Reaktionen westlicher Akteure auf die Bedeutungsverschiebung des Weltraums und einem abschließenden Blick auf multilaterale Regulierung von Weltraumaktivitäten und Notwendigkeiten der Weiterentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der fast 900-seitige Sammelband bringt 58 Autoren und Autorinnen aus Forschung und Praxis zusammen, wobei Dr. Anna Christmann (Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt im BMWK) einen politischen, Matthias Wachter (Geschäftsführer der BDI-Initiative NewSpace) einen wirtschaftlichen, Generalmajor Michael Traut (Kommandeur des Weltraumkommandos der Bundeswehr) einen militärischen und Anders Fogh Rasmussen (ehem. NATO-Generalsekretär sowie Premierminister von Dänemark) einen international-strategischen Blick auf den Wettbewerb im Weltraum und seinen Implikationen für Deutschland in ihren Vorworten einbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Beiträge dieses Sammelbands verdeutlichen, dass die deutsche und europäische Abhängigkeit von weltraumbasierter Infrastruktur für Kommunikation, Datenerfassung und Krisenreaktion in absehbarer Zukunft noch weiter steigen wird, während gleichzeitig die Anzahl der im Weltraum aktiven Staaten und kommerziellen Akteure ebenso wie die aus den Entwicklungen resultierenden Konflikte zunehmen werden“, schätzt Nötzold ein und ergänzt: „Angesichts dieser komplexen und weitreichenden strategischen Entwicklung müssen sich Deutschland und Europa auf ein umstrittenes und potentiell konfliktreicheres sicherheitspolitisches Umfeld im Weltraum vorbereiten und gilt es, der gerade in Deutschland vorherrschenden Weltraumblindheit zu begegnen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation</strong><br>Nötzold u.a. (Hrsg.): Strategischer Wettbewerb im Weltraum. Politik, Recht, Sicherheit und Wirtschaft im All, Springer VS, Wiesbaden 2024, <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42602-6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42602-6</a></p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg563804#msg563804" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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		<title>Auf dem Weg zum Mond &#8211; Karlsruher FZI-Robotikteam gewinnt internationalen ESA-Wettbewerb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auf-dem-weg-zum-mond-karlsruher-fzi-robotikteam-gewinnt-internationalen-esa-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 17:58:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESRIC]]></category>
		<category><![CDATA[ETH Zürich]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Robotik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Team um das FZI Forschungszentrum Informatik aus Baden-Württemberg hat die ESA-ESRIC Space Resources Challenge gewonnen. Der Preis: 500.000 Euro für die Forschung – und die Aussicht auf eine echte Mission zum Mond. Ein kleiner Schritt für die Forschung, aber ein großer Sprung für das Karlsruher FZI und seine Konsortialpartner. Eine Presseinformation des Forschungszentrums Informatik [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Team um das FZI Forschungszentrum Informatik aus Baden-Württemberg hat die ESA-ESRIC Space Resources Challenge gewonnen. Der Preis: 500.000 Euro für die Forschung – und die Aussicht auf eine echte Mission zum Mond. Ein kleiner Schritt für die Forschung, aber ein großer Sprung für das Karlsruher FZI und seine Konsortialpartner. Eine Presseinformation des Forschungszentrums Informatik (FZI).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.fzi.de/2023/04/20/fzi-gewinnt-esa-esric-src/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">FZI</a>, 20. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="214" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214.jpg" alt="" class="wp-image-125590" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">künstliche Mondlandschaft für den Wettbewerb. Bild: ESA-ESRIC</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Europäische Innovationszentrum für Weltraumressourcen (ESRIC) haben die Gewinner ihres jüngsten internationalen Robotikwettbewerbs, der ESA-ESRIC Space Resources Challenge, bekannt gegeben. Ziel des Wettbewerbs war es, innovative Ansätze und Lösungen für die Suche und Gewinnung von Ressourcen auf dem Mond zu finden. Gewinner des Wettbewerbs ist das vom FZI angeführte Konsortium ARISE – ein Zusammenschluss von Robotik-, Geologie- und Weltraum-Expert*innen des FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, Universität Zürich, Universität Basel sowie der Universität Bern. Als Sieger erhält das Konsortium 500.000 € für die weitere Forschung und die Aussicht, Teil einer echten ESA-ESRIC-Mond-Mission zu werden. Die Siegerbekanntgabe fand am 19.04.2023 in Luxemburg im Rahmen der Space Resources Week statt. „Wir sind unglaublich stolz auf unsere talentierten Wissenschaftler*innen. All die Zeit und Mühe, die sie in diese Herausforderung gesteckt haben, wird nun mit diesem tollen Preis belohnt“, zeigt sich FZI-Vorstand Jan Wiesenberger erfreut.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234.jpg" alt="" class="wp-image-125594" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Roboter Husky beim entnehmen einer Bodenprobe. Bild: FZI Forschungszentrum Informatik</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Innovative Lösungen für die Erforschung des Weltraums</strong><br>Die ESA-ESRIC Space Resources Challenge ist ein Wettbewerb, bei dem innovative Lösungen für die Erkundung von Ressourcen auf der Mondoberfläche gesucht werden. Der mehrstufige Wettbewerb beinhaltete verschiedene, zum Teil unbekannte Herausforderungen, die mittels mobiler Roboter aus der Ferne, wie später auch auf dem Mond, gelöst werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders herausfordernd war die zeitverzögerte und teilweise instabile Kommunikationsverbindung zwischen Mission Control und den Robotern: eine simulierte Einschränkung, wie sie auch bei der Überbrückung der knapp 384.000 Kilometer zwischen Erde und Mond bestehen würde. Ansonsten gab es keinen Sichtkontakt oder Zugriff auf die Robotersysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams hatten die Aufgabe, eine zuvor unbekannte Mondlandschaft autonom zu explorieren, zu kartographieren und in ihr mit mobilen Robotern zu navigieren. Die Roboter sollten dabei potentielle Ressourcen lokalisieren und genauer untersuchen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234.jpg" alt="" class="wp-image-125592" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Gewinnerteam des FZI mit den drei autonom agierenden Robotern auf der künstlichen Mondlandschaft. Bild: FZI Forschungszentrum Informatik</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ursprünglich nahmen 12 Teams an dem Wettbewerb teil</strong><br>Zu Beginn traten zwölf Teams bei der ersten Phase des Wettbewerbs im Rahmen eines Feldtests in einer mondähnlichen Umgebung in den Niederlanden gegeneinander an. Anhand der dort gezeigten Fähigkeiten wurden fünf Teams ausgewählt, um im Finale erneut anzutreten: das FZI Forschungszentrum Informatik, die ETH Zürich mit der Universität Zürich, Lukasiewicz – PIAP, Mission Control Space Services und die Space Application Services, ein Forschungsverbund der Université Du Luxembourg, Dynamic Imaging Analytics, dem La Palma Research Centre, der Université de Lorraine sowie der Open University.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Finale stellte sich das FZI den Herausforderungen mit einem Team aus drei mobilen Robotern: den beiden Laufrobotern Spot und ANYmal sowie dem vierrädrigen Roboter Husky mit instrumentiertem Roboterarm. Das Alleinstellungsmerkmal war die vom FZI entwickelte Software, die es dem Dreiergespann ermöglichte, die Aufgaben größtenteils autonom und kooperativ im Team durchzuführen. Die drei Roboter haben sich dabei selbst die Aufgaben je nach Fähigkeiten geschickt aufgeteilt. Die zwei Laufroboter haben schnell das gesamte Gelände exploriert und interessante Ziele für die detaillierte Ressourcen-Analyse für Husky erstellt. Husky konnte dann mittels mitgeführter Geräte Röntgenfluoreszenzanalysen sowie detaillierte Nahaufnahmen durchführen. „Mein persönliches Highlight war, dass ich mir während unseres Wettbewerbsdurchlaufs viel Zeit für Fragen der Jury nehmen konnte, weil unsere Roboter wie geplant keine Eingaben von uns brauchten, sondern autonom agieren konnten.“ so Tristan Schnell, Projektleiter des FZI Teams.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem letzten Schritt in Richtung Weltraum mussten die Teilnehmer*innen nach dem Feldtest ein Proposal zur weiteren Steigerung der Weltraumtauglichkeit bei der ESA einreichen. Auf Basis des Feldtests und des Proposals wurde das vom FZI angeführte Konsortium als Sieger gekürt. „Ich freue mich, dass wir zusammen mit den Robotik-Kolleg*innen von der ETH Zürich sowie den weiteren schweizerischen Partnern ein spannendes Konzept entwickeln konnten, bei dem ein Team aus autonomen Laufrobotern die zentrale Rolle spielt. Noch mehr freue ich mich, dass wir jetzt die Chance bekommen, gemeinsam daran zu arbeiten, diese Technologien ein Stück näher zum Mond zu bringen!“ so der Abteilungsleiter Dr.-Ing. Arne Rönnau.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Videomaterial zum Wettbewerbsbeitrag des FZI</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Autonomous Team of Robots Explores the Moon at ESA-ESRIC Space Resources Challenge" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/bcAapWdIFMY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das FZI</strong><br>Das FZI Forschungszentrum Informatik mit Hauptsitz in Karlsruhe und Außenstelle in Berlin ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Betreut von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Das FZI ist Innovationspartner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Downloads &amp; Links:</strong><br><a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2023/04/Robots_humans_assemble_for_the_Moon" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zum Statement der ESA zum Sieg</a><br><a href="https://src.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zur ESA-ESRIC Space Resources Challenge Website</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18303.msg548398#msg548398" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Mond-Rover Konzepte</a></li>
</ul>
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		<title>Schüler*innen erleben alle Phasen einer Raumfahrtmission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schuelerinnen-erleben-alle-phasen-einer-raumfahrtmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 05:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[CanSat]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=90095</guid>

					<description><![CDATA[<p>CanSat Germany lädt ab sofort wieder Schüler*innen ein, am CanSat-Wettbewerb teilzunehmen und einen eigenen Minisatelliten zu bauen. Der CanSat (engl. für Dosensatellit) hat die Maße einer handelsüblichen Getränkedose. Mit einer Rakete in eine Höhe von einem Kilometer geschossen, soll er Luftdruck sowie Temperatur messen und außerdem vom Team selbst gewählte Aufgaben erfüllen. Eine Pressemitteilung des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">CanSat Germany lädt ab sofort wieder Schüler*innen ein, am CanSat-Wettbewerb teilzunehmen und einen eigenen Minisatelliten zu bauen. Der CanSat (engl. für Dosensatellit) hat die Maße einer handelsüblichen Getränkedose. Mit einer Rakete in eine Höhe von einem Kilometer geschossen, soll er Luftdruck sowie Temperatur messen und außerdem vom Team selbst gewählte Aufgaben erfüllen. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZARM.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CanSatBergdose2019ESEROGermanyCCBY30DE.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CanSatBergdose2019ESEROGermanyCCBY30DE26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Experimentaufbau, der in einer CanSat-Hülle Platz finden muss. (Bild: ESERO Germany (CC BY 3.0 DE))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits zum achten Mal fordert der Deutsche CanSat-Wettbewerb in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen der Luft- und Raumfahrtindustrie Schüler*innen aus ganz Deutschland heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein CanSat-Team besteht aus mindestens vier Jugendlichen ab 14 Jahren und einer betreuenden Person. Aufgabe des Projektes ist der Bau eines Minisatelliten in der Größe einer Getränkedose. Alle entwickelten CanSats sollen in der Primärmission Luftdruck und Temperatur messen. In der freiwählbaren Sekundärmission können die Teams kreativ werden und sich einer beliebigen wissenschaftlichen oder technischen Fragestellung widmen. So versuchte bei den letzten Wettbewerbsrunden ein Team zum Beispiel Luftproben in unterschiedlichen Höhen zu nehmen. Ein anderes Team wertete während des Fluges aufgenommene Bilder mittels Künstlicher Intelligenz aus.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CanSatstart2021LarsNaberAufDistanzCCBY30DE2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CanSatstart2021LarsNaberAufDistanzCCBY30DE26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Starten einer CanSat-Rakete. (Bild: Lars Naber, Auf Distanz (CC BY 3.0 DE))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des sechsmonatigen Zeitraums erleben die Teams alle Phasen einer Raumfahrtmission, indem sie nicht nur den Satelliten konstruieren, sondern auch Öffentlichkeitsarbeit, Projekt- und Finanzplanung durchführen. Ihre Umsetzung der Missionsaufgabe präsentieren die Teams anschließend in zwei Berichten. Dies dient als Bewertungsgrundlage für die Jury von Fachleuten aus der Luft- und Raumfahrt. Das Highlight des Wettbewerbes ist die Startkampagne im März 2022 in Bremen. Dort werden die CanSats mit einer Rakete in eine Höhe von einem Kilometer gebracht und erfüllen beim Fall ihre Missionsaufgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme ist eine Herausforderung für die Schüler*innen, bei der sie durch die Arbeit an einem Großprojekt wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihnen in der Schule, im Studium oder im Berufsleben von Nutzen sein können. Das Siegerteam qualifiziert sich für den anschließenden europäischen CanSat-Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen sowie die Richtlinien und das Bewerbungsformular sind auf <a href="https://www.cansat.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.cansat.de</a> zu finden. Die Bewerbungsphase endet am 3. Oktober 2021 um 23:59 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Mitveranstalter, Förderer und Partner auf einen Blick:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup, Auf Distanz, Bremen Airport, CGI Deutschland B.V. &amp; Co. KG, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DSI Aerospace Technologie GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), European Space Education Resource Office Germany (ESERO Germany), Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, moskito 360° Markenagentur, OHB Bremen, Rocketronics, Ruhr-Universität Bochum, Senatorin für Kinder und Bildung, Spacebenefit e.V., Space Rocket Technology UG, Technisches Bildungszentrum Mitte, VDI e.V. Bremer Bezirksverein, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg517834#msg517834" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9230.msg517841#msg517841" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12207.msg517842#msg517842" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12207.msg517842#msg517842" target="_blank" rel="noopener">deutscher CanSat Wettbewerb</a></a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/schuelerinnen-erleben-alle-phasen-einer-raumfahrtmission/" data-wpel-link="internal">Schüler*innen erleben alle Phasen einer Raumfahrtmission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>DLR: Gewinner der INNOspace Masters 2018/19 prämiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-gewinner-der-innospace-masters-2018-19-praemiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 19:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[CIMON]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[INNOspace]]></category>
		<category><![CDATA[INNOspace Masters]]></category>
		<category><![CDATA[Nanosatellit]]></category>
		<category><![CDATA[PCM]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42849</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Space Moves!&#8220; – Wettbewerb INNOspace Masters 2018/19 prämiert innovative Ideen für die Zukunft der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Unter dem Motto &#8222;Space Moves!&#8220; suchte das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beim vierten INNOspace-Masters-Wettbewerb wieder nach neuen Ideen und Konzepten, die aktuelle Problemstellungen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">&#8222;Space Moves!&#8220; – Wettbewerb INNOspace Masters 2018/19 prämiert innovative Ideen für die Zukunft der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Motto &#8222;Space Moves!&#8220; suchte das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beim vierten INNOspace-Masters-Wettbewerb wieder nach neuen Ideen und Konzepten, die aktuelle Problemstellungen der Raumfahrtbranche aufgreifen und innovative Lösungsvorschläge bieten. Vier Wettbewerbskategorien – &#8222;Challenges&#8220; genannt – aus verschiedenen Entwicklungs- und Innovationsphasen der Wertschöpfungskette standen für die Teilnehmer zur Auswahl. Die &#8222;DLR Raumfahrtmanagement Challenge&#8220; stellte dabei die Forschungs- und Entwicklungsphase in den Mittelpunkt, während die &#8222;Airbus Challenge&#8220; und die &#8222;OHB Challenge&#8220; zu Vorschlägen für bereits einsatzfähige Lösungen aufrief. Die &#8222;ESA BIC Start-up Challenge&#8220;, die der Anlaufphase galt, konzentrierte sich auf Geschäftsmodelle und Unternehmensneugründungen. Insgesamt 253 Teilnehmer aus Unternehmen, Start-ups, Universitäten und Forschungseinrichtungen in 17 europäischen Ländern haben ihre Projektskizzen eingereicht, zwölf wurden in die Endrunde des Innovationswettbewerbs gewählt. Die Preisträger des Wettbewerbs stehen nun fest, Gesamtsieger wurde die ESDA-Axiotherm GmbH mit einer neuartigen Polymerverbindung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04072019210142_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04072019210142_small_1.jpg" alt="DLR / Jens Gyarmaty" width="260"/></a><figcaption>
Am 3. Juli 2019 wurden in Berlin die Gewinner des INNOspace-Masters-Wettbewerbs ausgezeichnet. Mehr als 250 Unternehmen, Start-ups, Universitäten und Forschungseinrichtungen in 17 europäischen Ländern sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Ideen für die Raumfahrtbranche eingereicht. Gesamtsieger wurde die ESDA-Axiotherm GmbH mit einer neuartigen Polymerverbindung. 
<br>
(Bild: DLR / Jens Gyarmaty)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preisverleihung im Humboldt-Carré in Berlin</strong>
<br>
Überreicht wurden die Preise im Rahmen der vierten INNOspace-Masters-Konferenz am 3. Juli 2019 im Humboldt-Carré in Berlin durch Dr. Walther Pelzer, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements, sowie durch Partner des Wettbewerbs. &#8222;Die große Anzahl und hohe Qualität der eingereichten Ideen verdeutlichen die Innovationskraft und Relevanz dieses Wettbewerbs&#8220;, erläuterte Dr. Pelzer. &#8222;Zukunftsweisende Entwicklungs- und Forschungsansätze wurden in diesem Jahr insbesondere in den Bereichen Softwaretechnologie und intelligente Werkstoffe erarbeitet. Insgesamt unterstreicht die große Bandbreite der adressierten Themen das enorme Potenzial branchenübergreifender Transferprojekte&#8220;, so Pelzer weiter. Der Koordinator der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek MdB, eröffnete gemeinsam mit Dr. Walther Pelzer die Konferenz. &#8222;Unabhängig von der Rangfolge der Preisträger des heutigen Tages möchte ich allen Teilnehmern für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken. Ich bin überzeugt, dass jede Idee, die wir heute gehört haben, positive Auswirkungen hat und der deutschen Raumfahrt auf vielfältige Weise nutzen wird&#8220;, erklärte Jarzombek in seiner Eröffnungsrede. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Ideen-Präsentationen der Finalisten diskutierten in zwei Podiumsdiskussionen hochrangige Experten künftige Herausforderungen und Chancen der Raumfahrt, insbesondere mit Blick auf Künstliche Intelligenz. Der deutsche Astronaut und zeitweise ISS-Kommandant Dr. Alexander Gerst sowie Matthias Hartmann, Vorsitzender der Geschäftsführung IBM Deutschland, ergänzten die Konferenz mit Redebeiträgen. &#8222;Gemeinsame Forschung, Innovation und stetige technologische Weiterentwicklung sind in einer globalen Welt wichtiger denn je. Nur so können Gesellschaften den Lebensraum nachhaltig Schritt für Schritt weiter verbessern. Der Erfindergeist, der auf dem INNOspace Masters herrscht, begeistert mich. Ich bin stolz, dass wir mit dem Projekt CIMON ein Teil davon sind und im gemeinsamen Unterfangen die erste autonome Künstliche Intelligenz in den Weltraum gebracht haben&#8220;, sagte Hartmann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PCM-Polymer-Verbindung: Neuartiges Material für die thermische Stabilisierung von Bauteilen und Systemen</strong>
<br>
Den Gesamtgewinn und den Gewinn der OHB Challenge konnte ESDA-Axiotherm für sich verbuchen. Das Unternehmen aus dem thüringischen Eisenberg entwickelt eine Polymerverbindung aus Phasenwechselmaterialien (PCM) zur thermischen Stabilisierung von Weltraumkomponenten und -systemen, um Überhitzung oder Unterkühlen zu vermeiden. Das Material verhindert Temperaturschwankungen und erzeugt eine gleichmäßige Temperaturkurve. Insbesondere Batterien – auch in der Elektromobilität – können von dieser Technologie profitieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SmartSpace – Ein Modul für den globalen Einsatz eines IoT Cloud Services</strong>
<br>
Ein Konzept, das neue Übertragungswege für das Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) bereitstellt, überzeugte in der DLR Raumfahrtmanagement Challenge. Das SmartSpace-Konzept des Instituts für Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig sieht dedizierte Kommunikationsmodule auf der Erde und im Weltraum vor, um eine Datenerfassung und -übertragung zu ermöglichen. Innerhalb des Konzepts dienen SmartSpace-Module als Datenpuffer für mehrere IoT-Geräte und deren Anwendungen und senden die gesammelten Daten an ein übergeordnetes Satelliten-Backbone. Die Netzwerk-Lösung kommt ohne eigene Bodenstation aus und gewährleistet die für das Internet der Dinge unentbehrlichen Datenverbindungen auch außerhalb der Ballungsräume. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktuatoren für Nanosatelliten</strong>
<br>
Eine Technik, die sich mit auffaltbaren Strukturen an Satelliten befasst, gewann die ESA BIC Challenge. Kleine Satelliten können mit Antennen oder Segeln ausgerüstet werden, die sich erst im Orbit entfalten. Für die Entfaltung werden spezielle Stellmotoren, sogenannte Aktuatoren, benötigt. Die Firma Deployables Cubed aus Gilching entwickelt besonders kleine Modelle, um Europas Unabhängigkeit auf diesem Gebiet zu ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Echtzeit-Container-Tracking und -Überwachung</strong>
<br>
Die Firma Callwise Ltd. aus dem britischen Wycombe überzeugte in der Airbus Challenge mit einer Lösung für das weltweite Nachverfolgen von Schiffscontainern in Echtzeit. Das System erlaubt die Verfolgung und Überwachung auf dem gesamten Transportweg, auch bei Wechseln der Transportmittel. Darüber hinaus kann es Warnungen für diverse Ereignisse, etwa das unbefugte Öffnen der Tür, erzeugen. Zudem ist die Technik in der Lage, verloren gegangene Container auf See zu tracken. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Ideenwettbewerb INNOspace Masters</strong>
<br>
Veranstalter des INNOspace Masters ist das DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Wettbewerb ist Teil der Initiative INNOspace, die seit 2013 Innovationen und Technologietransfers zwischen Raumfahrt und raumfahrtfremden Industriezweigen fördert. Partner des Wettbewerbs sind die ESA Business Incubation Centres (BIC) Bavaria &amp; Northern Germany und ESA BIC Hessen &amp; Baden-Württemberg sowie die Raumfahrtkonzerne Airbus und OHB. Organisiert wird der INNOspace Masters durch die AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen, die auch den Copernicus Masters und den Galileo Masters ausrichtet. </p>
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		<title>OHB: Neue Räumlichkeiten in Bremen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-neue-raeumlichkeiten-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 09:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Labor]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB weiht neue Räumlichkeiten am Standort Bremen ein. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB. Bremen, 28. Juni 2019. Heute Nachmittag weihte Marco Fuchs, der Vorstandsvorsitzende des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB, unter Anwesenheit von rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien, die neuen Reinraum-, Lager- und Laborflächen der Bremer Firmenzentrale ein. Insgesamt entstanden [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB weiht neue Räumlichkeiten am Standort Bremen ein. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 28. Juni 2019. Heute Nachmittag weihte Marco Fuchs, der Vorstandsvorsitzende des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB, unter Anwesenheit von rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien, die neuen Reinraum-, Lager- und Laborflächen der Bremer Firmenzentrale ein. Insgesamt entstanden rund 700 Quadratmeter Reinraum- und 1.350 Quadratmeter Laborfläche. Nach dem offiziellen Teil lud die Unternehmensführung die Belegschaft und deren Familien zum Sommerfest auf dem Firmengelände an der Universitätsallee ein. 
<br>
Am Standort Bremen werden bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 20 Mio. Euro investiert. Aus dem Investitionspaket sind rund sechs Millionen Euro in die Gestaltung der neuen Räumlichkeiten und die Aufwertung der Gebäude am Standort geflossen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01072019110559_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01072019110559_small_1.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
Bei der Benennung der neuen Reinraumflächen blickt OHB einmal zurück in die Vergangenheit und einmal nach vorn in die Zukunft: Die Hallen wurden auf die Namen &#8222;Mikroba&#8220; und &#8222;Copernicus&#8220; getauft. 
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben den traditionellen Teil des OHB-Geländes aufgearbeitet, nun ist auch dieser vollends im Zeitalter der Satellitenfertigung angekommen&#8220;, freute sich Marco Fuchs in seiner Eröffnungsrede.    Auf den etwa 1.350 Quadratmetern Laborfläche befinden sich unter anderem das neue „Satelliten-Testzentrum“ im Tiefgeschoss von „Gebäude 2“ und das Labor der Abteilung „Life Sciences“.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Belegschaft als Namensgeber</strong>
<br>
Einer der neuen Reinräume wurde auf den Namen „Mikroba“ getauft, nach der gleichnamigen Fallkapsel, mit der sich OHB, noch als kleine Garagenfirma, 1985 Schritt für Schritt in Richtung Raumfahrt bewegte. Aus dem damaligen 5-Mann-Betrieb entwickelte sich in knapp 40 Jahren ein Konzern mit rund 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Davon wurden die gut 1.000 Kolleginnen und Kollegen am Bremer Standort in einem Wettbewerb aufgerufen, Namensideen für die zweite ISO-8-Halle einzubringen. Eine Jury wählte aus zahlreichen Einsendungen den Namen „Copernicus“ aus, nach der gleichnamigen Erdbeobachtungsmission der Europäischen Weltraumorganisation, an der OHB mit fünf Machbarkeitsstudien beteiligt ist. Das Besondere: Mikroba und Copernicus verfügen über bodentiefe Fenster. So kann den Kolleginnen und Kollegen von außen bei der Arbeit zugesehen werden. In der dritten Halle werden die Kabelbäume für Satelliten gefertigt, die so genannte Harness. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Standortausbau geht weiter</strong>
<br>
Kernstück des Investitionspakets ist jedoch eine neue Reinraumhalle mit dem Namen „Plato“ in unmittelbarer Nähe der Firmenzentrale am Technologiepark Universität, die sich derzeit im Bau befindet. Die Halle wird über mehrere Etagen verfügen, auf denen Integrationsflächen und Büros auf rund 1.500 Quadratmetern untergebracht werden. Der neue Reinraum wird konzernweit der größte Reinraum seiner Klasse sein und soll im Frühjahr 2020 fertiggestellt werden. </p>
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		<title>DESY: Beamline for Schools-Gewinner bekannt gegeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desy-beamline-for-schools-gewinner-bekannt-gegeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 18:24:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Antimaterie]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teams aus den Niederlanden und den USA gewinnen den Wettbewerb „Beamline for Schools&#8220;. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY &#8211; ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Quelle: DESY. Zwei Teams aus Oberstufenschülern, eins vom Praedinius Gymnasium im niederländischen Groningen und eins von der West High School in Salt Lake City, USA, haben den diesjährigen Wettbewerb „Beamline for [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Teams aus den Niederlanden und den USA gewinnen den Wettbewerb „Beamline for Schools&#8220;. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY &#8211; ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DESY.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Teams aus Oberstufenschülern, eins vom Praedinius Gymnasium im niederländischen Groningen und eins von der West High School in Salt Lake City, USA, haben den diesjährigen Wettbewerb „Beamline for Schools&#8220; (BL4S) gewonnen. Die beiden Gruppen werden im Oktober DESY in Hamburg besuchen, wo sie die von ihnen vorgeschlagenen Experimente in Zusammenarbeit mit Forschern von CERN und DESY durchführen werden. 
<br>
Beamline for Schools ist ein internationaler Wettbewerb, an dem Oberstufenschülerinnen und -schüler aus der ganzen Welt teilnehmen können. Die Jugendlichen müssen einen Vorschlag für ein Experiment unterbreiten, welches an einer Experimentierstation (Beamline) mit Teilchenstrahlen durchgeführt werden kann. Eine solche Beamline lenkt einen Strahl aus subatomaren Teilchen durch einen beliebigen Versuchsaufbau und ermöglicht dadurch die Untersuchung von vielfältigen Eigenschaften und Prozessen in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen. Solche Beamlines werden von Forschungszentren wie CERN und DESY betrieben. Der erste BL4S-Wettbewerb fand 2014 statt und war mit seinen fast 300 Bewerberteams aus 50 Ländern ein so überwältigender Erfolg, dass eine jährliche Veranstaltung daraus wurde, die in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns alle sehr darauf, die diesjährigen Gewinner bei DESY begrüßen zu dürfen. Dies ist ein neues Kapitel in der Geschichte dieses Wettbewerbs, denn wir halten das Finale des Wettbewerbs erstmals an einem anderen Forschungszentrum ab&#8220;, sagt BL4S-Projektleiterin Sarah Aretz vom CERN. „Wegen des zweiten langen Shutdowns von CERNs Beschleunigern zu Wartungs- und Aufrüstungszwecken steht derzeit kein Teilchenstrahl am CERN zur Verfügung. Aber gerade dadurch hat sich die Gelegenheit ergeben, Partnerschaften mit anderen Laboren zu sondieren.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für uns ist es eine große Ehre, die Endrunde des diesjährigen Beamline-for-Schools-Wettbewerbs bei DESY ausrichten zu dürfen&#8220;, sagt Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums. „Wir freuen uns sehr darauf, die bemerkenswerten Schüler kennenzulernen, die es mit ihren Vorschlägen bis hierher geschafft haben, und wir wünschen ihnen eine erfolgreiche und bereichernde Zeit im Labor. Nachwuchsförderung wird bei DESY groß geschrieben, und CERNs Beamline-for-Schools-Projekt leistet auf diesem Gebiet Hervorragendes.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Auswertungs- und Auswahlverfahren nahmen mehr als 60 freiwillige Experten von CERN und DESY teil. Sie bewerteten die schriftlichen Forschungsanträge und einminütigen Videos, die jedes Bewerberteam einreichen musste, unter Berücksichtigung der Kreativität, Motivation, Machbarkeit und wissenschaftlichen Methodik. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062019202455_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062019202455_small_1.jpg" alt="Martin Mug" width="546" height="233"/></a><figcaption>
Die Gewinnerteams des diesjährigen Schülerwettbewerbs „Beamline for Schools&#8220; von der West High School in Salt Lake City, USA (links, Foto: Kara Budge), und vom Praedinius Gymnasium in Groningen, Niederlande (rechts, Foto: Martin Mug)
<br>
(Bild: Kara Budge und Martin Mug)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Siegerteams 2019 werden sich mit den grundlegenden Unterschieden zwischen Materie und Antimaterie befassen. Wenn Elektronen mit hoher Energie auf ein Target treffen, etwa ein Stück Graphit, wird ein Teil ihrer Energie in Photonen verwandelt. Aus diesen Photonen können wiederum weitere Teilchen entstehen. Am Ende bildet sich ein Teilchenschauer niedriger Energie. Das Team „Particle Peers&#8220; vom Praedinius Gymnasium hat vorgeschlagen, Teilchenschauer, die aus Elektronen entstehen, mit solchen zu vergleichen, die durch Positronen hervorgerufen werden. Positronen sind die Antiteilchen der Elektronen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als ich die Nachricht hörte, dass wir gewonnen hatten, hab ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Es ist unglaublich, dass wir die Gelegenheit bekommen werden, unser Experiment mit tollen Wissenschaftlern durchzuführen und neue Schüler kennenzulernen, die sich genauso für die Physik begeistern&#8220;, sagt Frederiek de Bruine vom Team „Particle Peers&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team „DESY Chain&#8220; von der West High School in Salt Lake City konzentriert sich mit seinem Vorschlag auf die Eigenschaften von Szintillatoren. Sie werden zum Nachweis von Teilchen eingesetzt. Die Schüler wollen die Leistungsfähigkeit solcher Szintillatoren untersuchen und deren Empfindlichkeit für Elektronen und Positronen vergleichen. Das könnte leistungsfähigere Teilchendetektoren für vielfältige Anwendungsbereiche zur Folge haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich bin so aufgeregt, dass wir diesen Herbst bei DESY arbeiten werden. Das ist eine einmalige Gelegenheit. Ich bin stolz darauf, dem ersten Team aus der USA anzugehören, das den BL4S-Wettbewerb gewonnen hat, besonders weil wir dadurch Zugang zu Apparaten und Systemen bekommen werden, von denen ich nie geträumt hätte, dass ich sie jemals zu sehen bekomme&#8220;, sagt August Muller vom Team DESY Chain. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Teams sind mit ihren Vorschlägen weit über den Lehrstoff hinausgegangen, der normalerweise an Oberschulen unterrichtet wird, und haben ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, verschiedene Zusammenhänge der modernen Teilchenphysik zu begreifen.&nbsp;Diesen Sommer über werden die Schüler ihre Versuche in enger Zusammenarbeit mit Forschern von CERN und DESY vorbereiten. Im Oktober begrüßt DESY dann die beiden Siegerteams, die ihre Experimente ausführen und Einblicke in das Leben eines Wissenschaftlers gewinnen wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In die engere Auswahl waren 20 Teams gekommen, zehn weitere erhielten eine lobende Erwähnung. Alle diese Teams erhalten BL4S-T-Shirts und Teilnahmeurkunden, während die Teams, die in die engere Wahl gekommen sind, einen Detektor für kosmische Strahlung, den sogenannten Cosmic Pi, erhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist das zweite Mal, dass ein holländisches Team den Wettbewerb gewonnen hat. Bisher wurden Schüler aus den Niederlanden, Griechenland Italien (zweimal), Südafrika, Polen, Großbritannien, Kanada, Indien und den Philippinen ausgewählt, um die von ihnen vorgeschlagenen Versuche an der Forschungseinrichtung CERN durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr haben 178 Teams aus 49 Ländern aus der ganzen Welt Vorschläge unterbreitet. Seitdem der Wettbewerb 2014 ins Leben gerufen wurde, haben insgesamt fast 10.000 Schüler aus 84 Ländern teilgenommen. In diesem Jahr wurde zudem der 1000. Vorschlag eingereicht, wofür das Team „Zoya&#8217;s Mystic&#8220; aus Frankreich einen Sonderpreis erhalten hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beamline for Schools ist ein Projekt aus dem Bereich Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit, das von der Stiftung CERN &amp; Society Foundation finanziert und von einzelnen Spendern, Stiftungen und Unternehmen unterstützt wird. Im Jahr 2019 wird das Projekt teilweise von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung finanziert; weitere Zuwendungen kommen von der Motorola Solutions Foundation, der Amgen Switzerland AG und der Ernest-Solvay-Stiftung, die von der King Baudouin Foundation verwaltet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Jahr 2020, bleiben die CERN-Beschleuniger wegen Wartungs- und Aufrüstungsarbeiten abgeschaltet. Gleichzeitig ist das Interesse am Beamline-for-Schools-Projekt ungemindert. Mehrere internationale Forschungslabore haben ihr Interesse daran bekundet, den Wettbewerb auszurichten, sodass nun erstmals eine Lösung erwogen wird, bei der gleich zwei Standorte teilnehmen sollen: zusätzlich zu DESY auch das Laboratori Nazionali di Frascati (LNF) in Italien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auswahlliste der CERN- und DESY-Experten:        </p>



<ul class="wp-block-list"><li>A Light in the Darkness aus den USA</li><li>Centaurus Warriors aus den USA</li><li>Cosmic Conquerors aus Thailand</li><li>DESY Chain aus den USA</li><li>DESYners aus den USA</li><li>JT/High Pawns aus Pakistan</li><li>Jubarte Team aus Brasilien</li><li>Leftover Leptons aus Indien</li><li>Magic Doubly Magic Nuclei aus Polen</li><li>My Little Positron aus Australien</li><li>Particle peers aus den Niederlanden</li><li>Raiders of the Lost Quark aus den Vereinigten Arabischen Emiraten</li><li>RAM FAM aus Australien</li><li>Salvo Krevas aus Malaysia</li><li>Team John Monash Science School aus Australien</li><li>The Baryonic Six aus Schweden</li><li>THE LUMINEERS aus Pakistan</li><li>The Weak Force aus Südafrika</li><li>Unstoppable SPAS aus China</li><li>Young Researchers aus der Ukraine</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgenden 10 Teams wurden lobend erwähnt:        </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Antimatter Tracker aus Argentinien</li><li>Cherenkoviously Brilliant aus Großbritannien</li><li>EthioCosmos aus Äthiopien</li><li>KICS TEAM aus dem Sudan</li><li>Kleine Wissenschaftler aus Iran</li><li>OBSERVERS OF THE MICROCOSM aus der Ukraine</li><li>Quantum Minds aus Mexiko</li><li>SolarBeam aus Thailand</li><li>Team Pentaquark aus Bangladesch</li><li>YKS_Young Kurdish Scientists aus dem Iran</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über CERN</strong>
<br>
CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist eines der weltweit führenden Labore für Teilchenphysik. Die Organisation hat seinen Sitz an der französisch-schweizerischen Grenze in Genf. Seine Mitgliedstaaten sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowakei, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Zypern und Slowenien sind assoziierte Mitgliedstaaten in der Vorphase der Mitgliedschaft. Indien, Litauen, Pakistan, die Türkei und die Ukraine sind assoziierte Mitgliedstaaten. Die Europäische Union, Japan, JINR, die Russische Föderation, die UNESCO und die Vereinigten Staaten von Amerika haben derzeit Beobachterstatus. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über DESY</strong>
<br>
DESY zählt zu den weltweit führenden Teilchenbeschleuniger-Zentren und erforscht die Struktur und Funktion von Materie – vom Wechselspiel kleinster Elementarteilchen, dem Verhalten neuartiger Nanowerkstoffe und lebenswichtiger Biomoleküle bis hin zu den großen Rätseln des Universums. Die Teilchenbeschleuniger und die Nachweisinstrumente, die DESY an seinen Standorten in Hamburg und Zeuthen entwickelt und baut, sind einzigartige Werkzeuge für die Forschung: Sie erzeugen das stärkste Röntgenlicht der Welt, bringen Teilchen auf Rekordenergien und öffnen neue Fenster ins Universum. DESY ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands, und wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent von den Ländern Hamburg und Brandenburg finanziert. </p>
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		<title>SchülerInnen können eigene Minisatelliten entwickeln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schuelerinnen-koennen-eigene-minisatelliten-entwickeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 08:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CanSat]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42568</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bewerbungsphase für den 6. Deutschen CanSat-Wettbewerb 2019 läuft. SchülerInnen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland können dabei in Gruppen ihren eigenen Miniatursatelliten mit den Maßen einer handelsüblichen Getränkedose bauen. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM). Quelle: ZARM. Im Herbst 2019 werden die CanSats dann mit einer Rakete in eine Höhe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Bewerbungsphase für den 6. Deutschen CanSat-Wettbewerb 2019 läuft. SchülerInnen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland können dabei in Gruppen ihren eigenen Miniatursatelliten mit den Maßen einer handelsüblichen Getränkedose bauen. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZARM.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05122018094137_small_1.jpg" alt="cansat.de" width="260"/><figcaption>
Bauen, Starten, Messen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: cansat.de)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Herbst 2019 werden die CanSats dann mit einer Rakete in eine Höhe von etwa einem Kilometer geschossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche CanSat-Wettbewerb findet 2019 zum sechsten Mal statt. Ursprünglich aus einer Initiative der Europäischen Weltraumagentur (ESA) entstanden, wird er jährlich gemeinsam von Unternehmen und Institutionen der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie mehreren Bremer Schulen veranstaltet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein CanSat-Team besteht aus mindestens vier SchülerInnen und einem Betreuenden. Für die Entwicklung ihrer CanSats haben die Teams etwa sieben Monate Zeit. Vom 23. bis zum 27. September 2019 kommen dann alle Gruppen nach Bremen.  Hier müssen sie ihre Projekte der Jury, bestehend aus Experten der Luft- und Raumfahrtbranche, präsentieren. Dabei werden nicht nur die technischen Aspekte bewertet, sondern auch Bereiche wie Öffentlichkeitsarbeit, Finanz- und Projektplanung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Highlight der Startkampagne ist der Start der CanSats mit einer Rakete vom Flugplatz Rotenburg/Wümme. Während des Rückflugs aus knapp einem Kilometer Höhe müssen die Miniatursatelliten zwei Missionen ausführen: Die Primärmission ist für alle Gruppen identisch und umfasst das Messen von Luftdruck und Temperatur. Bei der Sekundärmission ist die Kreativität der jungen Forschenden gefragt. Im vergangenen Jahr  versuchte zum Beispiel ein Team, seinen CanSat mit Hilfe einer Bodenstation mit dem Internet zu verbinden. Eine andere Gruppe entwickelte ein besonderes Landessystem, das ohne einen Fallschirm auskam. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme am CanSat-Wettbewerb ist eine Herausforderung für die SchülerInnen, bei der sie durch die Arbeit an einem Großprojekt Erfahrungen sammeln, die ihnen in der Schule, im Studium oder im Berufsleben von Nutzen sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen sowie die Richtlinien und das Bewerbungsformular sind auf <a class="a" href="https://www.cansat.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.cansat.de</a> zu finden. Die Bewerbungsphase endet am 27. Januar 2019. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12207.msg439417#msg439417" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutscher CanSat-Wettbewerb</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/schuelerinnen-koennen-eigene-minisatelliten-entwickeln/" data-wpel-link="internal">SchülerInnen können eigene Minisatelliten entwickeln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Schülerwettbewerb Ideenflug der Airbus Group</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schuelerwettbewerb-ideenflug-der-airbus-group/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2016 11:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Schülerwettbewerb &#8222;Ideenflug&#8220; werden Ideen gesucht, wie man den Luft- und Raumfahrtbereich effektiver, sicherer oder umweltschonender gestalten kann. Hier die Wettbewerbsausschreibung der Airbus Group: Erstellt von Raumfahrer.net Redaktion. Quelle: Ideenflug-Wettbewerbsbüro Ihr habt lauter tolle und innovative Ideen für den Luft- und Raumfahrtbereich und denkt schon lange darüber nach wie man diesen Bereich effektiver, sicherer oder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim Schülerwettbewerb &#8222;Ideenflug&#8220; werden Ideen gesucht, wie man den Luft- und Raumfahrtbereich effektiver, sicherer oder umweltschonender gestalten kann. Hier die Wettbewerbsausschreibung der Airbus Group:</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redaktion/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net Redaktion</a>.   Quelle: Ideenflug-Wettbewerbsbüro</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/image8ideenflug1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/image8ideenflug260.jpg" alt="Flug in großer Höhe, die Erdkrümmung ist sichtbar - Illustration
(Bild: Ideenflug-Wettbewerbsbüro)"/></a><figcaption>Flug in großer Höhe, die Erdkrümmung ist<br> sichtbar &#8211; Illustration<br>(Bild: Ideenflug-Wettbewerbsbüro)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt lauter tolle und innovative Ideen für den Luft- und Raumfahrtbereich und denkt schon lange darüber nach wie man diesen Bereich effektiver, sicherer oder umweltschonender gestalten könnte? Dann seid ihr beim Schülerwettbewerb &#8222;Ideenflug&#8220; der Airbus Group genau richtig. Denn hier suchen wir eure Ideen! Was genau gesucht wird und was ihr bei einer Teilnahme beachten müsst findet ihr hier nochmal kurz und knapp zusammengefasst. Wir freuen uns auf eure Beiträge!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wird gesucht?</strong><br>In diesem Wettbewerb geht es um zwei Dinge: ums Fliegen und um eure Ideen! Deshalb heißt der Wettbewerb „Ideenflug!&#8220; Die Frage ist also: Was sind Ideen für die Zukunft der Luft- und Raumfahrt? Wie fliegen und reisen wir künftig am Himmel und im All? Die Jury freut sich auf Wettbewerbsbeiträge, die die Luft- und Raumfahrt umweltfreundlicher, effizienter, komfortabler, sicherer und schneller machen. Gefragt sind kleine und große Ideen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie kann ein Wettbewerbsbeitrag aussehen?</strong><br>Teilnahmebeiträge können auf der <a href="https://web.archive.org/web/20240425032659/https://www.jungvornweg.de/project/airbus-ideenflug/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Internetseite des Wettbewerbs</a> hochgeladen werden. Das können Texte sein, Fotos, aber auch Videos, Audiodateien, Präsentationen, Bilder und Grafiken. Modelle können postalisch eingereicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer kann mitmachen?</strong><br>Mitmachen können alle Schüler zwischen 12 und 18 Jahren. Bewerben können sich Teams von zwei bis fünf Schülern! Auch mehrere Teams aus einer Schul-AG, Schulklasse, außerschulischen Arbeitsgemeinschaft, zum Beispiel in einem Jugendclub oder Verein sind erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was gibt es zu gewinnen?</strong><br>Unter allen Wettbewerbsbeiträgen wählt eine Jury zehn Teams aus für den Endausscheid und die Preisverleihung im Herbst in Berlin. Es werden ein Hauptgewinn, zwei Sonderpreise und 5.000 Euro Preisgeld vergeben. Alle Reise- und Übernachtungskosten sind inklusive.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann muss der Beitrag fertig sein?</strong><br>Einsendeschluss ist der 16. September 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen stehen auf der Webseite <a href="https://web.archive.org/web/20240425032659/https://www.jungvornweg.de/project/airbus-ideenflug/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.airbusgroup-ideenflug.de</a> bereit. Außerdem steht dort ein downloadbares Informationsblatt bereit, auf dem das Wichtigste nochmals kompakt zusammengefasst ist: <a href="https://web.archive.org/web/20161212133727/http://airbusgroup-ideenflug.de/mediabase/pdf/670.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.airbusgroup-ideenflug.de/mediabase/pdf/670.pdf</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Noch Fragen?! Dann einfach wenden an:<br></strong> Lydia Georgi<br>Ideenflug-Wettbewerbsbüro<br>jungvornweg Verlag für Kinder- und Jugendkommunikation<br>Loschwitzer Straße 13<br>01309 Dresden<br>Tel. 0351 65698401<br>Fax 0351 65698402<br><br>ideenflug@jungvornweg.de<br><a href="https://web.archive.org/web/20240425032659/https://www.jungvornweg.de/project/airbus-ideenflug/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.airbusgroup-ideenflug.de</a></p>
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		<title>3. deutscher CanSat-Wettbewerb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/3-deutscher-cansat-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2016 18:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CanSat]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgeschrieben ist die Entwicklung eigener Nutzlasten für den Transport auf Raketen. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Die Anmeldung zum 3. deutschen CanSat-Wettbewerb ist vom 12. Januar bis zum 12. Februar 2016 möglich. Autor: Raumfahrer.net Redaktion &#38; Thomas Weyrauch. Quelle: cansat.de. Viele junge Menschen träumen davon, einmal in den Weltraum zu fliegen. Astronauten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ausgeschrieben ist die Entwicklung eigener Nutzlasten für den Transport auf Raketen. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Die Anmeldung zum 3. deutschen CanSat-Wettbewerb ist vom 12. Januar bis zum 12. Februar 2016 möglich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redaktion/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net Redaktion</a> &amp; <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: cansat.de.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/CansatDE3260x200.jpg" alt=""/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Viele junge Menschen träumen davon, einmal in den Weltraum zu fliegen. Astronauten können leider die wenigsten werden, jedoch ist der Weg zum Erfinder und Konstrukteur eines Satelliten durch den mittlerweile zum dritten Mal in Deutschland ausgeschriebenen CanSat-Wettbewerb (CanSat engl. für Dosen-Satellit) für engagierte Schulteams aus ganz Deutschland zum Greifen nah. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren erhalten die außergewöhnliche Möglichkeit, eine voll funktionsfähige Raketen-Nutzlast in der Größe einer Getränkedose zu entwickeln und in den &#8222;Weltraum&#8220; zu fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie bei einer echten Raumfahrtmission soll der &#8222;Forschungssatellit im Kleinformat&#8220; mit einer Rakete auf eine Höhe von mehreren hundert Metern gebracht und dann aktiviert werden. Das Siegerteam qualifiziert sich mit der selbst entwickelten Nutzlast für die anschließende europaweite Ausscheidung von CanSat. Dann darf das Team als amtierender deutscher Meister an den Start gehen. Bewerbungsschluss für den deutschen Wettbewerb ist der 12. Februar 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit den späten 1990ern gibt es schon CanSat-Initiativen in den USA. Im Jahr 2008 wurden in Frankreich und Spanien nationale CanSat-Wettbewerbe gegründet, es folgte 2010 der <a href="http://www.cansat.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">europaweite Wettbewerb</a> der Europäischen Weltraumagentur (ESA). Das dritte deutschlandweite Wettbewerbsfinale wird voraussichtlich vom 26. bis zum 30. September 2016 in Bremen stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CanSat stellt Jugendliche bundesweit vor die Aufgabe, abseits des Klassenzimmers ein vollständiges Raumfahrtprojekt ganz praxisnah zu durchlaufen. Sonst abstrakte mathematische und physikalische Inhalte werden hier angewendet, denn die Teams entwickeln nicht nur die Idee für die wissenschaftliche Funktion des Satelliten, sondern übernehmen eigenverantwortlich die Konstruktion und Integration der Bauteile in das CanSat-Modul. Sie tüfteln ein Fallschirmsystem zur Bergung der Nutzlast aus und erleben schließlich den Höhepunkt des Wettbewerbs: Den Raketenstart ihres &#8222;Satelliten&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Flugphase müssen die Nutzlast und das Bergungssystem des CanSat dann ihre Funktionsfähigkeit beweisen. Die Nutzlast soll beim Abstieg Daten sammeln und könnte darüber hinaus weitere Aufgaben erledigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist technisches Know-How allein nicht ausreichend, ebenso zählen im Wettbewerb Erfindungsreichtum, Kreativität und gute Teamarbeit. Jugendliche können ihren CanSat daher sowohl in Eigenregie entwickeln als auch im Verbund mit einer betreuenden Lehrkraft. Auch die Integration des Projektes in den Schulunterricht ist möglich. In jedem Fall ist es wichtig, dass die Teams ihr Projekt in der Öffentlichkeit vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Vielzahl von <a href="https://www.cansat.de/#comp-irnhouvz1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Förderern und Paten</a> unterstützen sowohl den Wettbewerb wie auch die teilnehmenden Teams, darunter wissenschaftliche Institutionen, Bildungseinrichtungen und Industrieunternehmen, sowie die Europäische Weltraumorganisation (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Union über den European Regional Development Fund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausschreibung des 3. deutschlandweiten CanSat-Wettbewerbs läuft bis zum 12. Februar 2016. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab dem 12. Januar 2016 <a href="https://www.cansat.de/wettbewerb-2016" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">bewerben</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragen zum Deutschen CanSat Wettbewerb? Schreiben Sie an info(at)cansat.de.</p>
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		<title>Faszination Roboter &#8211; Das DLR SpaceBot-Camp</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/faszination-roboter-das-dlr-spacebot-camp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2015 12:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das DLR spricht gerne von robotischer Raumfahrt. Aber wo sind diese Roboter? Satelliten für Copernicus, Galileo oder Telekommunikation sind es nicht. Spätestens seit ein paar Jahren hat die deutsche Politik die Robotik zum Zukunftsthema erklärt. Mit dem SpaceBot-Camp wollte das DLR eine &#8222;nationale Leistungsschau für bodengestützte Weltraumrobotik&#8220; aufzeigen. Autor: Thomas Brucksch. Quelle: DLR. Kein Zweifel, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das DLR spricht gerne von robotischer Raumfahrt. Aber wo sind diese Roboter? Satelliten für Copernicus, Galileo oder Telekommunikation sind es nicht. Spätestens seit ein paar Jahren hat die deutsche Politik die Robotik zum Zukunftsthema erklärt. Mit dem SpaceBot-Camp wollte das DLR eine &#8222;nationale Leistungsschau für bodengestützte Weltraumrobotik&#8220; aufzeigen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Thomas Brucksch. Quelle: DLR.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SpaceBotCupKeyVisual380snDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SpaceBotCupKeyVisual380snDLR260.jpg" alt="" class="wp-image-13079" width="260" height="146"/></a><figcaption>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Zweifel, Roboter sind ein faszinierendes Thema, ob als Kinderspielzeug, in der Science Fiction, in der Forschung und nicht zuletzt auch in der Wirtschaft. Wir müssen nicht gleich an humanoide Roboter wie den Robonaut der NASA (oder Asimo von Honda oder Nao von Aldebaran) denken, um von Robotern zu sprechen. Für Weltraumfans ist Curiosity aktuell DAS Projekt in der Weltraum-Robotik und mit Philae ist zumindestens ein Lander realisiert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ursprung des Wortes Roboter liegt im tschechischen Wort robota, das mit Frondienst oder Zwangsarbeit übersetzt werden kann und in den utopischen Romanen von Karel Capek ethische und gesellschaftliche Grundfragen behandelte. Heute spricht man von Roboter als eine stationäre oder mobile technische Apparatur, die üblicherweise dem Menschen mechanische Arbeit abnehmen soll und von Computerprogrammen gesteuert werden. Abnehmen oder unterstützen soll uns der Roboter hier also bei der Erkundung und Erschließung in einer lebensfeindlichen Umgebung wie dem Mond oder auf anderen Planeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SpaceBot-Camp stellte diese Aufgabe in Form eines Scenarios, in dem Roboter, nicht schwerer als 100 kg, sich über eine simulierte Mondoberfläche orientieren und bewegen sollten, um Gegenstände aufzufinden und sie zu einer Station bringen sollten. Steuerungskommandos eines Bodenkontrollcenters waren möglich, aber nur zeitversetzt von einigen Sekunden. 10 Teams von deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zeigten dabei ihre Lösungen. In einer Stunde sollte jeder Roboter die Aufgaben erfüllen, auf zwei Simulationsplätzen wurden die Tests zeitlich versetzt gestartet. Die Präsentation der Roboter in der Simulation und der DLR-Moderation gelang ausgesprochen gut. Nur die Hintergrundmusik hätte vielleicht etwas spaciger sein können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GruppenbildsnSBC2015DLR1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GruppenbildsnSBC2015DLR260.jpg" alt="" class="wp-image-13076" width="260" height="146"/></a><figcaption>Die robotischen Teilnehmer am SpaceBot-Camp 2015
(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr informativ und unterhaltsam sind auch die Projektberichte und Kurzporträts der einzelnen Teams (s.u.). Auf den Raumfahrttagen Neubrandenburg wird am Sonntag Cem Avsar, der bei uns auch schon im Forum unterwegs war, das TU-Berlin Projekt SEAR vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um es zusammenzufassen, alle zeigten beachtliche Leistungen. Der eine oder andere menschliche Eingriff war dann doch noch nötig, damit der Roboter weiterkommen konnte. Richtiges Weltraumfeeling kam vor allem auf, als der Roboter aus Koblenz eine Flagge aufpflanzen wollte (gelang zwar nicht, weil der Schotterboden doch zu fest war). Emotionale Momente sind bei aller Technik eben doch sehr wichtig, wie auch der Roboter Lauron mit seiner grünen Beleuchtung in der dunklen Erkundungsscene zeigte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Robotern auf den Parcours waren auch die Teambereiche Bestandteil des Tests, wo die Teams ohne direkten Sichtkontakt nur mit Datenverbindungen ihre Roboter analysieren und steuern konnten. Über eine Servicefirma wurde die Kommunikation zwischen dem jeweils aktiven Team und Rover so hergestellt, dass sie nur zeitversetzt erfolgen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Bewegung auf schwierigem Gelände wurden 4- und 6-rädrige Vehikel wie auch der 6-beinige Lauron eingesetzt, dessen Bewegung eine Stabheuschrecke nachahmt. Zur Orientierung/Navigation ohne GPS erfassten die Roboter über Scanner und Kameras ihre weitere und nähere Umgebung und über Bilderkennungsverfahren das Auffinden der Gegenstände. Per Roboterarm wurden diese aufgenommen, transportiert und an der Basisstation abgelegt. Die Herausforderung war vor allem das Zusammenspiel aller Elemente, so dass eine mehr oder weniger weitgehende Autonomie erreicht werden konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Curiosity kostete ca. 2 Mrd $, Exomars dürfte auch bei 1,2 Mrd € liegen, dagegen sind die Kosten der Rover mit jeweils ca. 50 T € Budget nur sehr sehr kleines Geld &#8211; ok, dafür ist es auch nicht wirklich Raumfahrt. Aber alles fängt mal irgendwo an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer und das DLR wollen bestimmt mit diesem SpaceBot-Camp weiter machen. Auch ein industrieller Wettbewerb wäre vielleicht mal ein interessanter Ansatz. Organisator Thilo Kaupisch meint, wenn internationale Raumfahrtsysteme entwickelt werden sollen, will man auf die Forschungskompetenzen zurückgreifen können. Somit bleibt zu hoffen, dass daraus irgendwie/irgendwann mal fliegende Systeme in der Raumfahrt entstehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10752.msg345302;boardseen#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Robotik in Deutschland</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links zu den Teilnehmern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://youtu.be/a5AugigjC-s" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AGAS-Team bei YouTube</a></li><li></li><li><a href="https://youtu.be/-1Xn1K6cbr8" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ARTEMIS-Team bei YouTube</a></li><li></li><li><a href="https://web.archive.org/web/20181013101234/http://www.ra.cs.uni-tuebingen.de/forschung/DLR_SpaceBot_Cup_2015/blog/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Attempto-Team Uni Tübingen</a></li><li><a href="https://youtu.be/SCXbghn9SYI" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Attempto-Team bei YouTube</a></li><li></li><li><a href="https://youtu.be/CPW1DsrrEx8" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Carpe Noctem Team bei YouTube</a></li><li></li><li><a href="https://youtu.be/Jf0WQBk9feo" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Chemnitz Uni Robotics Team bei YouTube</a></li><li></li><li><a href="https://www.nimbro.net/Explorer/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NimbRo Team Uni Bonn</a></li><li><a href="https://youtu.be/4ZUcaLWq9Wg" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NimbRo Team bei YouTube</a></li><li></li><li><a href="https://www.dlr.de/de/rm/forschung/projekte/abgeschlossene-projekte/spacebot-camp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RMexplores &#8211; DLR Robotik und Mechatronik Oberpfaffenhofen</a></li><li><a href="https://youtu.be/AyxBkPV59xw" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RMexplores bei YouTube</a></li><li></li><li><a href="https://youtu.be/yo_rNf9mtgU" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SEAR Team bei YouTube</a></li><li></li><li><a href="https://youtu.be/20I-J5xyxos" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spacebot21 bei YouTube</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Europas Raumfahrtindustrie verändert sich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europas-raumfahrtindustrie-veraendert-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2014 09:02:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frankreichs Präsident Hollande lud Spitzenvertreter der Raumfahrt in den Elysée Palast ein, um über die industrielle Zukunft des Ariane-Systems zu beraten. Airbus und Safran kündigten dabei ein gemeinsames Joint Venture an, dass die ESA Ministerratstagung im Dezember beeinflussen dürfte. Diese Kooperation favorisiert ein alternatives Ariane-6-Konzept mit einem Flüssigkeitstriebwerk in der Hauptstufe. Ein Beitrag von Thomas [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Frankreichs Präsident Hollande lud Spitzenvertreter der Raumfahrt in den Elysée Palast ein, um über die industrielle Zukunft des Ariane-Systems zu beraten. Airbus und Safran kündigten dabei ein gemeinsames Joint Venture an, dass die ESA Ministerratstagung im Dezember beeinflussen dürfte. Diese Kooperation favorisiert ein alternatives Ariane-6-Konzept mit einem Flüssigkeitstriebwerk in der Hauptstufe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Brucksch. Quelle: Airbus Group, Safran, SpaceNews, LesEcho, Le Revenu, Le Observateur, NordNet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellitentransport ist ein mehr oder weniger wettbewerbsorientierter und kommerzieller Bereich der Raumfahrt. Die Ariane hat einen Marktanteil von 25%, die USA nur 16% am weltweiten Raumtransportmarkt. <br> ESA und die Politik verbrachten mehr als 10 Jahre mit zum Teil innovativen Konzepten für ein Nachfolgesystem (FLPP), um dann doch ein relativ konventionelles Design vorzuschlagen. Die ESA-Mitgliedsstaaten verschoben immer wieder konkrete Maßnahmen, aus Furcht vor den Kosten und Projektrisiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frankreich drängt mit dem Ariane-6-Entwurf auf einen Nachfolger, der mit SpaceX wettbewerbsfähig sein soll. Das Feststoffkonzept erntete jedoch auch Kritik von verschiedenen Seiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Kapitel schlug jetzt die Industrieseite auf, in dem Airbus DS und Safran ein Joint Venture gründen. Der offizielle Auftrag:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Weiterentwicklung und beschleunigte Indienststellung der Trägerrakete Ariane 5 ME als logische Evolution der Ariane 5 mit verbesserter Oberstufe auf Basis des Vinci-Antriebs; und- Weiterentwicklung der Trägerrakete Ariane 6 in einer gemeinsam vereinbarten Konfiguration, die dem Anforderungsprofil der ESA, den nationalen Raumfahrtagenturen, von Arianespace und Satellitenbetreibern entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin repräsentieren beide Partner etwa 2/3 der Arianeproduktion. Die Industrie will damit die Design-Hoheit zurückgewinnen und auch die Vermarktung übernehmen, so dass in       einem weiteren Schritt auch Arianespace integriert werden soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28062014110258_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28062014110258_small_1.jpg" alt="©Présidence de la République" width="260"/></a><figcaption>
Teilnehmer an Verhandlungen über das neue Industriebündnis in Paris 
<br>
(Bild: ©Présidence de la République)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während Minister Gabriel mit seinem französischen Amtskollegen in Toulouse die Airbus Flugzeugfertigung besichtigte, verhandelte man in Paris das neue Industriebündnis. Teilnehmer waren (vlnr): Verteidiungsminister Jean-Yves Le Drian, -, CNES-Chef Le Gall, Jean-Lin Fournereaux (Safran), Staatssekretärin Genevieve Fioraso, Safran-Chef  Jean-Paul Herteman, Präsident Hollande, Eutelsat Chef Michel de Rosen, Airbus Strategiechef Marwan Lahoud, -, ESA-Chef Dordain und Arianespace-Chef Israel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie das so üblicherweise ist, alle finden es gut, und äußern ihre Gedanken in den Nebensätzen. So meinte DLR-Chef Wörner im Nachgang, dass das ja nur eine Businesslösung sei. Wenn es um Wettbewerbsfähigkeit geht, kommt man daran aber wohl kaum vorbei. Mittlerweile erfuhr man von Safran, dass man in einem gemeinsamen Team von 40 Ingenieuren in einem Monat ein alternatives Konzept erarbeitet hat: zwei Trägersysteme für 3-7 t und 8,5 t auf Basis der Ariane 5 Technologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatssekretärin Fioraso wies darauf hin, dass man hier ein europäisches Projekt realisiert und Airbus Strategiechef M. Lahoud auch ihre deutsche Kollegin Zypries über den Fortgang informieren werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Le Gall zeigte sich einer neuen Konfiguration aufgeschlossen, hielt jedoch an den Kostenzielen fest. Arianespace rechnet schon mal den Umsatz mit ca. 2 Mrd € des gemeinsamen Unternehmens zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptvertragspartner im Ariane-Projekt wird also größer &#8211; nicht mehr Airbus, sondern Airbus/Safran/Arianespace-JV. Gewichtige Fragen bleiben offen oder stellen sich jetzt um so mehr: Wird die angestrebte Effizienzsteigerung durch Verringerung von Standorten industriell umgesetzt. Bedeutet das Ende der Ariane 5 und der Übergang zur Ariane 6 eine Reduzierung der Kapazitäten um 50 %, da ja dann kleinere, weniger Träger gebaut werden. Was bedeutet eine vertikale Unternehmensstruktur für andere europäische Raumfahrtfirmen und die staatlichen Agenturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA wollte im Wettbewerb Angebote der Industrie einholen und sich Ende 2014 von den jeweiligen Ländern finanzieren lassen. Mit dem JV und dem alternativen Trägerkonzept könnte man wieder auf Anfang stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wäre der Zusammenschluss im Grunde eine Fortsetzung dessen, was einmal zu Airbus geführt hatte, der Zusammenschluss einzelner Firmen zu einem Konzern, der im transatlantischen Wettbewerb steht. Möglicherweise bedeutet es aber auch den Ausstieg von Airbus aus der Raumfahrt durch die Schaffung eines vor allem französischen Raumfahrtkonzerns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Europas Raumfahrtindustrie verändert sich &#8211; vielleicht &#8211; oder auch nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.330" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 6</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3422.msg294076" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Arianespace</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12017.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA-Ministerratssitzung 2014</a></li></ul>
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		<title>Wettbewerbe zu Navigation und Erdbeobachtung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wettbewerbe-zu-navigation-und-erdbeobachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2014 20:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[EGNOS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO) kümmert sich derzeit um zwei Wettbewerbe, die im Rahmen von Aktivitäten zur Förderung von auf Raumfahrttechnologien basierenden Anwendungen stattfinden. Im Fokus des ESNC steht die Suche nach Anwendungen, Produkten und Service für die Navigationssysteme Galileo und EGNOS, im Rahmen der Copernicus Masters wird gleiches zum Thema Erdbeobachtungssystem Copernicus gesucht. Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO) kümmert sich derzeit um zwei Wettbewerbe, die im Rahmen von Aktivitäten zur Förderung von auf Raumfahrttechnologien basierenden Anwendungen stattfinden. Im Fokus des ESNC steht die Suche nach Anwendungen, Produkten und Service für die Navigationssysteme Galileo und EGNOS, im Rahmen der Copernicus Masters wird gleiches zum Thema Erdbeobachtungssystem Copernicus gesucht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: AZO, DLR, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052014220554_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052014220554_small_1.jpg" alt="DLR CC BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Luft- und Raumfahrt Standort Oberpfaffenhofen 
<br>
(Bild: DLR CC BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die AZO wurde 2004 vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums gegründet. Sie hat ihren Hauptsitz am Luft- und Raumfahrt Standort Oberpfaffenhofen bei München. Niederlassungen existieren seit 2012 in Nürnberg und Freilassing sowie seit 2013 in Bonn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Aufgabe hat sich die AZO die Förderung von Firmenneugründungen gemacht. Als ein Inkubator der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) unterstützte die AZO bislang 80 Firmenneugründungen. Für die Raumfahrtprogramme Galileo (Satellitennavigation) und Copernicus (Erdbeobachtung) koordiniert die AZO Innovationsnetzwerke in Europa. In diesem Rahmen organisiert sie auch die Ausrichtung entsprechender Wettbewerbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Innovationswettbewerb European Satellite Navigation Competition (ESNC) richtet sich an Einzelpersonen und Arbeitsgruppen aus Industrie, Forschung oder Universitäten weltweit. Preise gibt es unter anderem von der Europäischen GNSS Agentur (GSA), der ESA, dem DLR, dem Europäischen Patentamt (EPO) sowie dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Premieren will man richtungweisende Anwendungen für Galileo und EGNOS, die Teil eines attraktiven Wachstumsmarkts werden könnten, berichtet die AZO. Mögliche Anwendungen könnten Navigationsdaten zum Beispiel im Straßen- und Luftverkehr, bei Sportaktivitäten oder in der Landwirtschaft nutzen, glaubt man bei der AZO, wo man hofft, dass die ersten Galileo Dienste, die sogenannten &#8222;Galileo early services&#8220;, ab einem Zeitpunkt noch vor Ende des Jahres 2014 zur Verfügung gestellt werden können. Im Rahmen dieser Dienste sollen Daten zur Navigation, Positionierung und Zeitmessung für die Allgemeinheit frei zugänglich über einen Offenen Dienst (Open Service, OS) sowie mit besonders hoher Genauigkeit und Zuverlässigkeit für Such- und Rettungsdienste (Search and Rescue, SAR) und staatliche Stellen (Public Regulated Service, PRS) bereitgestellt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Wettbewerbsteilnahme ist noch bis zum 30. Juni 2014 unter <a class="a" href="https://galileo-masters.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.galileo-masters.eu</a> möglich. In über 30 unterschiedlichen Kategorien werden Preise in einer Höhe von insgesamt einer Millionen Euro vergeben. Neben den Geldpreisen bietet man Gewinnern auch rechtliche, organisatorische und technische Unterstützung bei der Umsetzung vorgestellter Anwendungs- und Geschäftsideen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hinblick auf das Erdbeobachtungssystem Copernicus sieht die AZO großes Potenzial für innovative Neugründungen sowie kleine und mittelständische Unternehmen, welche Erdbeobachtungs- und Umweltdaten nutzen wollen, die die Satelliten von Copernicus liefern. Der erste der Copernicus-Satelliten, Sentinel 1A, ist seit dem <a href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-1a-erster-baustein-im-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">3. April 2014</a> im Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel 1A wurde mit einer Radaranlage ausgerüstet, die rund um die Uhr und bei jedem Wetter Erdbeobachtungsdaten liefern kann. Mit Hilfe der gewonnenen Daten lassen sich laut AZO beispielsweise Eisberge oder Ölteppiche verfolgen und Schifffahrtsrouten planen. Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sieht die AZO Möglichkeiten bei der Bestimmung der Landnutzung und der Ermittlung von Bewuchsänderungen. Daten von Sentinel 1A können auch bei der Bewältigung von natürlichen und menschgemachten Katastrophen nützlich sein, so die AZO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere Jungunternehmer, Forscher und Studenten ruft die AZO auf, Anwendungsideen noch bis zum 13. Juli 2014 auf <a class="a" href="https://copernicus-masters.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.copernicus-masters.com</a> einzureichen. ESA und DLR sowie eine Reihe von Industrieunternehmen vergeben im Rahmen einer Reihe thematisch abgegrenzter Kategorien Preise. Experten aus Forschung und Industrie ermitteln die jeweiligen Sieger und bestimmen den Gesamtgewinner. Ihm winkt ein Preis von 20.000 Euro sowie ein Paket Satellitendaten, dessen Wert die AZO auf 60.000 Euro beziffert.</p>
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		<title>Arianespace resümiert und blickt in die Zukunft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-resuemiert-und-blickt-in-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 17:10:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geo-Return]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem diesjährigen Neujahrsempfang gratulierte Jean-Yves Le Gall, Geschäftsführer von Arianespace, seinen Mitarbeitern zu einem erfolgreichen Jahr 2012. Nach einigen Statistiken wurde der Fokus durch anwesende Journalisten, zu denen auch Raumfahrer.net zählte, schnell auf das zukünftige Trägerprogramm rund um die Ariane 6 gelenkt. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Arianespace Neujahrsempfang 2013. Mit sieben Ariane-V-, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dem diesjährigen Neujahrsempfang gratulierte Jean-Yves Le Gall, Geschäftsführer von Arianespace, seinen Mitarbeitern zu einem erfolgreichen Jahr 2012. Nach einigen Statistiken wurde der Fokus durch anwesende Journalisten, zu denen auch Raumfahrer.net zählte, schnell auf das zukünftige Trägerprogramm rund um die Ariane 6 gelenkt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Arianespace Neujahrsempfang 2013.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JeanYvesLeGall012013KDonath.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JeanYvesLeGall012013KDonath260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Jean-Yves Le Gall, Geschäftsführer von Arianespace, bei der Neujahrspressekonferenz im Januar 2013 in Berlin<br>(Bild: Klaus Donath)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit sieben Ariane-V-, zwei Sojus- und dem ersten Start der Vega konnte Arianespace sein Geschäftsjahr 2012 erfolgreich abschließen. Insbesondere der Blick in die Zukunft des europäischen Trägerprogrammes lenkte die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich. Das aktuelle Design besteht bis auf die Oberstufe ausschließlich aus Feststoffraketen, ähnlich wie sie bei der VEGA verwendet werden. War die Ariane V noch entwickelt worden, um maßgeblich neue Technologien zu erarbeiten, so ist die Vorgabe beim Nachfolger Ariane 6 unmissverständlich der Kostenfaktor. Günstig soll sie werden, vor Allem für die Kunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Team von 150 CNES-Ingenieuren wurde darauf angesetzt, ein Design zu erarbeiten. Der Antrieb kommt primär aus Frankreich, welches viel Erfahrung in der Entwicklung aufweist und die vorhandenen Ressourcen gerne effektiv einsetzen möchte. Noch auf der vergangenen Ministerratskonferenz hatte diese Idee einen Dämpfer bekommen, als Deutschland die Zwischenlösung Ariane-V ME durchsetzte, damit das in Lampholdshausen entwickelte Vinci-Triebwerk nicht vollständig umsonst war. Daraufhin integrierten französische Studien diese Oberstufe in das Design der Ariane 6 und setzen nun alles daran, dass die Entwicklung bei der kommenden ESA-Ministerratskonferenz auch finanziell grünes Licht bekommt. Bis dahin läuft das Programm auf Sparflamme. Die Entwicklungszeit bezifferte Mr. Le Gall mit sieben Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Design vom kommenden Aushängeschild europäischer Raketentechnik stößt allerdings nicht überall auf Zustimmung. Der massive Einsatz fester Treibstoffe und die Begrenzung der Nutzlast auf 7 Tonnen blockiert Europa den Zugang zur autonomen bemannten Raumfahrt auf Jahrzehnte. Auch Projekte wie das ATV werden dann unmöglich. Darauf angesprochen antwortete Le Gall nüchtern, dass es keine Bestrebungen in dieser Richtung gibt und der Fokus durch die Politik klar vorgegeben wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Europa möchte also keine technologische Spitzenleistung mit der Ariane 6 vollbringen, sondern preislich konkurrieren. Hat Arianespace finaziell überhaupt eine Chance gegen SpaceX, Russland oder China? Angesprochen auf das Schlagwort „SpaceX“ wird sein Gesichtsausdruck kämpferisch. „Selbstverständlich haben wir eine Chance“, meint Le Gall. SpaceX rede viel, habe aber bisher keinen einzigen kommerziellen Satelliten in den geostationären Orbit gebracht und würde zusätzlich von Jahr zu Jahr immer teurer. Laut nicht näher spezifizierter Kunden soll SpaceX dabei mittlerweile in preisliche Regionen vorgedrungen sein, die mit Arianespace vergleichbar seien. Und das ohne die Erfahrung sowie den 53 erfolgreichen Starts in Folge. „Mit dem Argument „China“ sind wir bereits mehrfach totgesagt worden, aber Sie sind auf dem kommerziellen Markt durch Ausfuhrbeschränkungen praktisch nicht existent“, so Le Gall.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kann Europa aber durch den „Geo-Return“ überhaupt preislich international konkurrieren? Bisher mussten Aufträge an die geldgebenden Länder im selben Maße zurückführen, wodurch sich nicht immer der günstigste oder beste Anbieter durchsetzen konnte. „Der Geo-Return ist sicherlich eine Sache, die andere Länder für verrückt halten. Aber es ist die logische Konsequenz der Idee eines gemeinsamen Europas. Und diese Idee sei keinesfalls verrückt. Europa sei es wert um mit solchen Einschränkungen im Wettbewerb fertig zu werden“, meint Le Gall.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch technisch gesehen ist die neue Ariane in einigen Punkten fragwürdig. Ob nicht viel technisches Know-How bezüglich flüssiger Antriebssysteme verloren gehe, wollte Raumfahrer.net von Mr. Le Gall wissen. Er antwortet ausweichend. Die Ariane 6 sei eine politische Entscheidung und auf die Nachfrage, ob eine flüssige Erststufe denn vielleicht preislich ähnlich zu gestalten wäre, gab es ebenfalls keine Antwort. Mit dem Design trage man vor allem den Wünschen der Kunden „Rechnung“. Mit den anvisierten 70 Millionen Euro pro Start und der Flexibilität durch Einzelstarts nicht auf andere Kunden warten zu müssen, möchte man auch wieder die ESA als Kunden gewinnen, die bislang viele Nutzlasten auf ausländischen Trägern startete. Auf einen signifikanten Anstieg der Aufträge spekuliert man bei Arianespace aber nicht. Mit 14 Starts pro Jahr möchte man mit der Ariane 6 ähnlich viele Nutzlasten starten wie letztes Jahr.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrachtet man die technischen Eigenschaften und den geplanten Startpreis wird schnell klar, dass die Sojus hier zur Konkurrenz im eigenen Haus werden kann. Ob die Ära der europäisch-russischen Zusammenarbeit dann endet, steht laut Le Gall allerdings noch in den Sternen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einführung möchte man auf jeden Fall aus alten Fehlern lernen. So wird der Erststart im Gegensatz zur Ariane V ein reiner Teststart. Eine gute Entscheidung, bedenkt man den Ausgang der ersten Mission der Ariane V. Auch die Anzahl der Starts möchte man anfänglich klein halten und einen weicheren, sprich längeren Übergang zwischen den beiden Trägern Ariane V ME und Ariane 6 ermöglichen. Eine zu große Startfrequenz in der Übergangszeit von Ariane 4 und Ariane V führte durch die damit verbundene Überlastung zu einigen Fehlern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die nächsten Jahre sind die Auftragsbücher von Arianespace jedenfalls gut gefüllt. So deutete Mr. Le Gall die Verkündung eines bedeutenden Auftrages noch in den nächsten Monaten an. Mit Galileo bekommt die Ariane V auch eine weitere Nutzlast, die bisher ausschließlich bei der Sojus vermutet wurde. In drei Starts sollen insgesamt 12 Galileo Satelliten mit der EPS-Oberstufe gestartet werden, um das künftige Satellitennavigationssystem schnellstmöglich in volle Einsatzbereitschaft zu bringen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vergangenheit gab es eine Diskussionen, ob nicht die ESA selbst oder gar die EU Teilhaber von Arianespace werden könnte. Hier sieht Mr. Le Gall allerdings in naher Zukunft keine Veränderungen auf sein Unternehmen zukommen. Die aktuellen Startkosten einer Ariane V beziffert er mit ca. 200 Millionen Dollar. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-resuemiert-und-blickt-in-die-zukunft/" data-wpel-link="internal">Arianespace resümiert und blickt in die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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