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	<title>Inhalte &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Inhalte &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>NASA-Mission SpaceX Crew-13 startet zur internationalen Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-mission-spacex-crew-13-startet-zur-internationalen-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 17:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier Besatzungsmitglieder der NASA-Mission SpaceX Crew-13 starteten am Donnerstag um 11:10 Uhr EDT vom Space Launch Complex 40 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida zu einer wissenschaftlichen Expedition an Bord der internationalen Raumstation. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA Quelle: NASA / News-Release , 01. Oktober 2026 „Crew-13 ist ein [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Vier Besatzungsmitglieder der NASA-Mission SpaceX Crew-13 starteten am Donnerstag um 11:10 Uhr EDT vom Space Launch Complex 40 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida zu einer wissenschaftlichen Expedition an Bord der internationalen Raumstation.                                                                 Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-spacex-crew-13-launches-to-international-space-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / News-Release </a>, 01. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/spacex-crew13-1-original.webp" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/spacex-crew13-1-klein.jpg" alt="" class="wp-image-154513" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/spacex-crew13-1-klein.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/spacex-crew13-1-klein-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>A SpaceX Falcon 9 rocket carrying the company’s Dragon spacecraft launched on NASA’s SpaceX Crew-13 mission to the International Space Station with NASA astronauts Jessica Watkins and Luke Delaney, CSA (Canadian Space Agency) astronaut Joshua Kutryk, and Roscosmos cosmonaut Sergey Teteryatnikov onboard, Thursday, Oct. 1, 2026, from Cape Canaveral Space Force Station in Florida.<br><br>Credit: NASA / Joel Kowsky</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Crew-13 ist ein weiterer Beweis für Amerikas unübertroffene Fähigkeiten in der bemannten Raumfahrt und für die Stärke unserer kommerziellen Partnerschaften“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Jessica, Luke, Joshua und Sergey werden wichtige Arbeiten an Bord der internationalen Raumstation fortsetzen und uns dabei helfen, die für ehrgeizige Missionen zum Mond und darüber hinaus erforderlichen Erfahrungen und Fähigkeiten aufzubauen. Herzlichen Glückwunsch an die Besatzung sowie an die Teams von NASA und SpaceX, die den heutigen Start ermöglicht haben.“<br><br>Eine Falcon-9-Rakete von SpaceX beförderte ein Dragon-Raumschiff in die Umlaufbahn; an Bord befanden sich die NASA-Astronauten Jessica Watkins und Luke Delaney, der CSA-Astronaut (Kanadische Weltraumbehörde) Joshua Kutryk sowie der Roskosmos-Kosmonaut Sergey Teteryatnikov. Das Raumschiff wird gegen 19:00 Uhr (Hinweis: Zeit in EDT) autonom am vorderen Kopplungsstutzen des Stationsmoduls „Harmony“ andocken &#8211; dies markiert den schnellsten Ablauf vom Start bis zum Andocken für ein US-Raumschiff in der Geschichte der Internationalen Raumstation.<br><br>„Die regelmäßige Abfolge von Starts mit kommerziellen Besatzungen unterstreicht die entscheidende Rolle, die die Internationale Raumstation für die Aufrechterhaltung unserer Präsenz im Erdorbit und für die Weiterentwicklung der Technologien spielt, die wir für unsere Missionen zum Mond und Mars benötigen“, sagte Dr. Lori Glaze, stellvertretende Administratorin des NASA-Direktorats für bemannte Raumfahrt am Hauptsitz der Behörde in Washington. „Jede Mission zur Raumstation erweitert unseren Fahrplan für die Weltraumexploration; die Arbeit unserer Besatzungen liefert wichtige Erkenntnisse für unsere Planungen und stellt sicher, dass wir die Grenzen des in der bemannten Raumfahrt Machbaren immer weiter verschieben.“<br><br>Während des rund sieben Stunden und 50 Minuten dauernden Fluges der „Dragon“-Kapsel überwacht SpaceX von seinem Missionskontrollzentrum in Hawthorne (Kalifornien) aus eine Reihe automatischer Flugmanöver. Die NASA überwacht den Betrieb der Raumstation während des gesamten Fluges vom Missionskontrollzentrum am Johnson Space Center in Houston aus.<br><br>Die Live-Übertragung der NASA zur Ankunft &#8211; einschließlich Rendezvous, Kopplung und Öffnen der Luke &#8211; beginnt um 17:20 Uhr. Nach dem Andocken legen die Besatzungsmitglieder ihre Raumanzüge ab und bereiten die Fracht für das Ausladen vor, bevor sie gegen 20:45 Uhr die Luke zum „Harmony“-Modul der Raumstation öffnen (Hinweis: Zeiten in EDT). <br><br>Die NASA überträgt die Ankunft der Crew-13-Mission über verschiedene Plattformen. Informationen zu den Übertragungswegen finden Sie unter: <br><br><a href="https://www.nasa.gov/live/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/live</a><br><br>Watkins, Delaney, Kutryk und Teteryatnikov werden sich der Besatzung der Expedition 75 anschließen, zu der bereits der NASA-Astronaut Anil Menon sowie die Roskosmos-Kosmonauten Pjotr ​​Dubrow und Anna Kikina an Bord der Station gehören. Nach einer kurzen Übergabe wird die NASA-Mission SpaceX Crew-13 &#8211; mit den NASA-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway, der ESA-Astronautin (Europäische Weltraumorganisation) Sophie Adenot und dem Roskosmos-Kosmonauten Andrej Fedjajew &#8211; zur Erde zurückkehren.<br><br>Während ihrer Mission wird die Crew-13 die Forschung an Bord des orbitalen Labors vorantreiben. Dabei nutzen sie die Mikrogravitation, um aus menschlichen Stammzellen Gewebe für eine verbesserte personalisierte Medizin, Krankheitsmodellierung sowie pharmazeutische Tests &#8211; etwa für Herzerkrankungen und Parkinson &#8211; zu züchten. Zudem wird die Besatzung den Anbau von Nutzpflanzen mithilfe eines neuen, weitgehend autonomen Pflanzenwachstumssystems untersuchen und testen, wie Pflanzen außerhalb der dafür vorgesehenen Anlagen gedeihen. Darüber hinaus setzen die Besatzungsmitglieder Studien zur menschlichen Gesundheit fort, die Faktoren im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen unter Mikrogravitation untersuchen, und testen ein neues Diagnosegerät für den Einsatz im Weltraum zur Überwachung der Gesundheit der Astronauten.<br><br>Die Crew-13 ist Teil des NASA-Programms für den erdnahen Weltraum (Low Earth Orbit Programm). Dieses Programm setzt auf Partnerschaften mit privaten Unternehmen, um einen zuverlässigen Zugang zum Weltraum zu gewährleisten, Forschung und Entwicklung an Bord der Raumstation zu unterstützen und künftige Missionen über den erdnahen Orbit hinaus zu ermöglichen.<br><br>Weitere Informationen zur NASA-Mission SpaceX Crew-13 finden Sie unter:<br><br><a href="https://www.nasa.gov/mission/nasas-spacex-crew-13/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/mission/nasas-spacex-crew-13/</a></pre>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20979.msg592854#msg592854" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-13 / USCV-13 (C213.2/Grace) auf Falcon 9 (B1101.3)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Starship Flug 14 erreicht stabilen Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/starship-flug-14-erreicht-stabilen-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 19:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Freisetzen von 26 Starlink Satelliten, die sich in die Bestehenden einreihen werden, markiert der Flug 14 den Beginn des operativen Betriebes. Der Flug war dabei nicht frei von Ereignissen und unerwarteten Wendungen.Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James. Quelle: SpaceX Livestream, Raumfahrer.net Forum StartDer ursprünglich für 14:15 MESZ angesetzte Start konnte nach einer halbstündigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Freisetzen von 26 Starlink Satelliten, die sich in die Bestehenden einreihen werden, markiert der Flug 14 den Beginn des operativen Betriebes. Der Flug war dabei nicht frei von Ereignissen und unerwarteten Wendungen.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SpaceX Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start</strong><br>Der ursprünglich für 14:15 MESZ angesetzte Start konnte nach einer halbstündigen Verschiebung um 14:48 MESZ vom Pad 2 der Starbase gestartet werden, wobei alle 33 Raptor V3 Triebwerke zündeten. Allerdings mußte bereits bei T+01:16 der Ausfall eines Triebwerks im Zehnerring des Boosters verzeichnet werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-00-Start.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-00-Start-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154481" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-00-Start-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-00-Start-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start von Starship Flug 14<br><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-37-in-flight.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-37-in-flight-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154484" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-37-in-flight-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-37-in-flight-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Aufstieg nach dem Start</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-800fa794"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant wurde es wieder mit Nahen der Stufentrennung im Hotstaging Verfahren. Alle 6 Triebwerke von Ship 41 wurden gestartet und der Booster schwenkte in die vorbestimmte Richtung weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückflug von Booster 21</strong><br>Bein folgenden Boostbackburn konnten dann jedoch das schon beim Aufstieg ausgefallene Triebwerk und ein weiteres aus dem Zehnerring nicht gestartet werden. Auch der Landingburn erfolgte daraufhin mit 11 der 13 nominell verfügbaren Triebwerke.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-02-32-stage-separation.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-02-32-stage-separation-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154486" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-02-32-stage-separation-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-02-32-stage-separation-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Stufentrennung</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-06-47-landing-burn.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-06-47-landing-burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154488" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-06-47-landing-burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-06-47-landing-burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Landing Burn von Booster 21</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten Phase des Rückfluges erfolgte schließlich der Übergang auf 5 Triebwerke, wobei die 2 gestarteten Triebwerke des Zehnerringes nicht die ursprünglich Vorgesehenen waren, weil man mit diesen Triebwerke starten hätte müssen, welche bereits beim Boostbackburn nicht startbar waren.<br>Zu guter Letzt ging man zum Betrieb mit den inneren 3 Treibwerken über, mit denen eine kurze Schwebephase erreicht wurde. Mit dem aufsetzen auf das Wasser wurde auch noch das Flight Termination System aktiviert, womit mit diesem damit ebenfalls ein Funktionstest durchgeführt war. Das Ende von Booster 21 war erreicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-08-17-before-seco.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-08-17-before-seco-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154490" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-08-17-before-seco-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-08-17-before-seco-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ship 41 kurz vor SECO</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flug von Ship 41</strong><br>Die Aufstiegsphase von Ship 41 verlief zuerst nominell. Aber auch nur bis T+07:19, wo man einen Ausfall eines Vakuumtriebwerkes zu verzeichnen gab, welcher mit einer längeren Operationsdauer der restlichen Triebwerke zu kompensieren war. Das waren dann doch schon etwas viele Triebwerksausfälle für einen einzelnen Flug, denn SpaceX gab ja schon vor dem Flug bekannt das man den finalen Treibwerksschub zur Erreichung des Orbits nur dann durchführen würde wenn man überzeugt ist, das dies auch positiv abgschlossen werden kann.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-25-26-orbit-insertion-burn.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-25-26-orbit-insertion-burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154492" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-25-26-orbit-insertion-burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-25-26-orbit-insertion-burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erstmaliger Orbit Insertion Burn eines Starships</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Brennschluß der Triebwerke von Ship 41 wurde daher gespannt auf die Entscheidung von SpaceX gewartet. Man ging bereits davon aus das auch dieser Flug nur suborbital ausgeführt werden würde, womit man aber das Gefühl kaum verdrängen hätte können, das der Fortschritt des Entwicklungsprozesses etwas auf der Stelle tritt.<br>Obwohl man keine Ursache für den Triebwerksausfall bekanntgab, falls man sie überhaupt wußte, wurde etwas Überraschenderweise eine Freigabe für den finalen Schub zum Orbiteintritt erteilt. Anzuführen ist jedoch schon das man im weiteren Verlauf das ausgefallene Triebwerk gar nicht mehr benötigte.<br>Mit einer nur ca. 15 Sekunden andauernden Schubphase mit einem der Sealeveltriebwerke wurde die Flugbahn auf einen 275km x 260km Orbit angehoben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-35-07-payload-deploy.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-35-07-payload-deploy-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154494" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-35-07-payload-deploy-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-35-07-payload-deploy-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Freisetzung der Starlink V3 Satelliten</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dort wurden die 26 Starlink V3 Satelliten auf einem 30,5° geneigten Orbit ausgesetzt, wo sie sich der Gruppe 30 anschließen werden. SpaceX gab in der Folge auch bekannt das zu allen Satelliten Kontakt besteht.<br>3 der Satelliten waren zusätzlich auch mit Kameras ausgestattet um das Thermalschutzsystems des Schiffes vor dem Wiedereintritt überprüfen zu können, was anscheinend auch bei folgenden Flügen beibehalten werden soll.<br>Die ursprünglich anvisierte Verweildauer des Schiffes im Orbit wurde jedoch verkürzt. Damit verschob sich die Landezone vom Meeresgebiet vor Chile zu jenem vor Hawaii.<br>Gründe dafür könnte es mehrere geben. Schlechte Wetteraussichten bei der späteren Wasserung vor Chile, obwohl auch die Witterung vor Hawaii dann nicht sehr gut war, oder auch die Unsicherheit die wegen dem Triebwerksausfall bestand. Auch mögliche Temperaturerhöhungen im Haupttank könnten dazu den Anlaß gegeben haben.<br>Bei T+02:12:17 erfolgte ein ca. 8 Sekunden andauernder Deorbitburn. Erste Plasmaeinwirkungen auf das Schiff konnten dann um ca. T+02:40:00 beobachtet werden. Der Wiedereintritt hatte begonnen. Abbrände konnten keine, allenfalls konnten Verfärbungen beobachtet werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-23-Ship-landing-burn.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-23-Ship-landing-burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154496" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-23-Ship-landing-burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-23-Ship-landing-burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Landing Burn von Ship 41</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand von Änderung der Ausrichtung des Schiffes konnte man auch erkennen das warscheinlich wiederum ein Landeanflug Richtung Starbase simuliert wurde. Das Manöver zum aufrichten des Schiffes wurd mit allen 3 Centertriebwerken durchgeführt, bevor auf zwei aktive Triebwerke geschalten wurde.<br>Das Schiff setzte schließlich kontrolliert bei ca. T+03:08:28 auf der Wasseroberfläche des pazifischen Ozeans, nördlich von Hawaii, auf.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-48-Ship-explosion.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-48-Ship-explosion-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154498" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-48-Ship-explosion-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-48-Ship-explosion-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Detonation an Ship 41 nach der Wasserung</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Umkippen erfolgte diesmal, im Gegensatz zu Flug 13, mitausgelöst durch den mitgeführten Resttreibstoff, eine Explosion an Ship 41.<br>Welche Schäden dies verursachte, konnte am Ende des Streams nicht mehr beobachtet werden, aber eine Bergung des Schiffes war von vorne herein nicht vorgesehen gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20996.msg592789#msg592789" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Starship Flug 14(B21/S41) von Starbase</a></li>
</ul>
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		<title>21. 09. 2026 &#8211; SpaceX Crew-13-Mission soll im Oktober 2026 starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/21-09-2026-spacex-crew-13-mission-soll-am-01-oktober-2026-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154441</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 01. Oktober 2026 um 17:10 Uhr MESZ soll die SpaceX Crew-13-Mission starten. An Bord der Dragon-Kapsel fliegen die NASA-Astronautin Jessica Watkins (Kommandantin), der NASA-Astronaut Luke Delaney (Pilot), der CSA-Astronaut Joshua Kutryk (Missions-Spezialist) und der Roskosmos-Kosmonaut Sergey Teteryatnikov (Missions-Spezialist) zur internationalen Raumstation ISS. Die Mission sollte ursprünglich bereits Mitte September 2026 starten. Wegen eines Lecks [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20979.msg592414#msg592414" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Am 01. Oktober 2026 um 17:10 Uhr MESZ soll die SpaceX Crew-13-Mission starten.</a> An Bord der Dragon-Kapsel fliegen die NASA-Astronautin Jessica Watkins (Kommandantin), der NASA-Astronaut Luke Delaney (Pilot), der CSA-Astronaut Joshua Kutryk (Missions-Spezialist) und der Roskosmos-Kosmonaut Sergey Teteryatnikov (Missions-Spezialist) zur internationalen Raumstation ISS. Die Mission sollte ursprünglich bereits Mitte September 2026 starten. Wegen eines Lecks im Antriebssystem der Dragon-Kapsel wurde der Start in den Oktober verschoben. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/21-09-2026-spacex-crew-13-mission-soll-am-01-oktober-2026-starten/" data-wpel-link="internal">21. 09. 2026 &#8211; SpaceX Crew-13-Mission soll im Oktober 2026 starten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>ESA unterzeichnet Dienstleistungsvertrag mit &#8222;The Exploration Company&#8220; für deren Nyx-Fahrzeug im Rahmen von „ALADDIN“, dem europäischen Projekt für autonome Frachtkapseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-unterzeichnet-dienstleistungsvertrag-mit-the-exploration-company-fuer-deren-nyx-fahrzeug-im-rahmen-von-aladdin-dem-europaeischen-projekt-fuer-autonome-frachtkapseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 19:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[ALADDIN]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomous LEO Accelerated Demo Docking to ISS Node]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration Company]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Nyx]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154437</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Dienstleistungsvertrag mit The Exploration Company (TEC) für die nächste Phase des europäischen Programms für den kommerziellen CargoRücktransport (früher bekannt als LCRS) vergeben und damit einen bedeutenden Schritt zur Schaffung einer unabhängigen europäischen Transportkapazität zur und von der erdnahen Umlaufbahn getan. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Dienstleistungsvertrag mit The Exploration Company (TEC) für die nächste Phase des europäischen Programms für den kommerziellen CargoRücktransport (früher bekannt als LCRS) vergeben und damit einen bedeutenden Schritt zur Schaffung einer unabhängigen europäischen Transportkapazität zur und von der erdnahen Umlaufbahn getan. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Newsroom/Press_Releases/ESA_unterzeichnet_Dienstleistungsvertrag_mit_The_Exploration_Company_fuer_deren_Nyx-Fahrzeug_im_Rahmen_von_ALADDIN_dem_europaeischen_Projekt_fuer_autonome_Frachtkapseln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration </a>, 10. September 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 befürworteten die ESA-Mitgliedstaaten das Konzept des „LEO Cargo Return Service“ (LCRS), eines Wettbewerbs für die europäische Industrie, bei dem Unternehmen aufgefordert wurden, einen ersten Schritt in Richtung eines CargoDienstes zu und von Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn, wie beispielsweise der Internationalen Raumstation, vorzuschlagen. Nach der Bewertung mehrerer Vorschläge europäischer Unternehmen hatte die ESA zuvor zwei Projekte ausgewählt und jedem eine Anschubfinanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro gewährt, um sie bei der Entwicklung des Frachtdienstes zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Ministerratstagung im November 2025 in Bremen bekräftigten die ESA-Mitgliedstaaten die Bedeutung des Projekts, das nun unter einem neuen Namen in Phase 2 eintritt: ALADDIN (Autonomous LEO Accelerated Demo Docking to ISS Node). Diese neue Bezeichnung spiegelt den Fokus auf beschleunigte Entwicklungszeitpläne und auf den Nachweis der Fähigkeit zum autonomen Andocken an die Internationale Raumstation (ISS) innerhalb eines begrenzten Betriebsfensters wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im März 2026 ausgeschriebene Phase 2 führt von der frühen Entwicklungsphase zur vollständigen Fertigstellung des Systems und zur Demonstration im Orbit. In diesem Prozess hat die ESA TEC für die Auftragsvergabe der Phase 2 ausgewählt und damit die in dem Angebot von TEC erreichten technischen und geschäftlichen Meilensteine gewürdigt. Der Gesamtwert des auf dem Space Summit in Paris unterzeichneten Vertrags beläuft sich auf 760 Millionen Euro, wobei 310 Millionen Euro für die Demonstrationsmission und optional zwei weitere Dienstmissionen im Gesamtwert von 450 Millionen Euro vorgesehen sind, die später bestätigt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Europa macht einen großen Schritt in Richtung größerer Autonomie im Weltraum. Mit ALADDIN beschleunigen wir den Aufbau einer europäischen Kapazität für den Transport von Fracht in die und aus der erdnahen Umlaufbahn. Gleichzeitig ermöglichen wir es europäischen Unternehmen, schneller Innovationen zu entwickeln, private Investitionen anzuziehen und im globalen Wettbewerb zu bestehen. Die heutige Vereinbarung mit The Exploration Company zeigt, wie die ESA als Ankerkunde agieren kann – um den kommerziellen Raumfahrtsektor Europas zu stärken und Ambitionen in die Realität umzusetzen“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem in Paris organisierten International Space Summit unterzeichneten die ESA und TEC den Vertrag über eine erste Nyx-Kapsel-Demonstrationsmission zur ISS sowie zwei weitere Cargo-Missionen zur ISS oder zu einer zukünftigen kommerziellen Raumstation. Die Vergabe markiert den ersten und größten Vertrag über Kapseltransportdienste, den die ESA an ein europäisches Raumfahrtunternehmen vergeben hat, und ebnet den Weg für einen unabhängigen europäischen Zugang zur ISS oder zu zukünftigen kommerziellen Zielen in der erdnahen Umlaufbahn (LEO).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale Raumfahrtsektor in eine neue Phase eintritt. Die Nachfrage steigt, angetrieben durch Konnektivität, Erforschung, Verteidigung und neue Infrastruktur in der erdnahen Umlaufbahn, während sich das industrielle Modell in Richtung kommerziell erbrachter Dienstleistungen verschiebt, wobei öffentliche Stellen als Ankerkunden fungieren. Im Rahmen der Ausschreibung konnte The Exploration Company wichtige Meilensteine der technischen Bereitschaft erfolgreich nachweisen und zudem 40 % der Finanzierung für die Nyx-Demonstration durch private Investoren sichern. Die ESA wird die verbleibenden 60 % übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies ist mehr als nur eine Auftragsvergabe: Es spiegelt einen Wandel in der Art und Weise wider, wie wir in Europa Weltraumtechnologie entwickeln“, sagte Hélène Huby, CEO und Gründerin von The Exploration Company. „Wir haben die Entwicklung von Nyx ausschließlich mit privaten Mitteln begonnen und haben nun einen technischen Reifegrad erreicht, bei dem uns die ESA und die öffentlichen Mittel der Mitgliedstaaten als Ankerkunden massiv unterstützen können, um das Raumfahrzeug fertigzustellen. Es ist zudem das erste Mal in Europa, dass ein fünf Jahre altes Weltraum-Start-up in einem offenen Wettbewerb einen Auftrag im Wert von mehreren hundert Millionen Euro gewinnt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der europäische Ansatz entwickelt sich weiter und erfordert kommerziellere, produktorientierte Entwicklungsmodelle sowie eine größere Offenheit gegenüber dem Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Auftrag leitet offiziell die Phase 2 von ALADDIN ein und bringt Europa einen Schritt näher an die Entwicklung einer Schlüsselkompetenz, die nur eine Handvoll Nationen beherrschen“, sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für Astronautische und Robotische Exploration bei der ESA. „Während wir in die nächste Phase eintreten und das Projekt seiner Fertigstellung entgegengeht, treibt The Exploration Company Technologien voran und macht sich diese zu eigen, die in Europa verbleiben und eine Vielzahl strategischer Industriezweige unterstützen werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19180.msg592514#msg592514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">The Exploration Company TEC / Nyx-Kapsel</a></li>
</ul>
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		<title>20. 9. 2026 &#8211; Starship soll Ende September 2026 zum 14. Testflug starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/20-9-2026-starship-flug-14-soll-am-28-september-2026-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 19:04:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154435</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der 14. Starship-Flug soll am 28. September 2026 um 14:15 Uhr MESZ starten. Zum ersten Mal soll Starship in einem 275 km hohen Orbit etwa 6 Erdumrundungen durchführen und nach gut 10 Stunden Flug vor der Küste von Chile wassern. Auf diesem Flug sollen 26 Starlink V3 &#8211; Satelliten ausgesetzt werden. Der Super Heavy Booster [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20996.msg592406#msg592406" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Der 14. Starship-Flug soll am 28. September 2026 um 14:15 Uhr MESZ starten.</a> Zum ersten Mal soll Starship in einem 275 km hohen Orbit etwa 6 Erdumrundungen durchführen und nach gut 10 Stunden Flug vor der Küste von Chile wassern. Auf diesem Flug sollen 26 Starlink V3 &#8211; Satelliten ausgesetzt werden. Der Super Heavy Booster soll wie nicht zum Startplatz zurückkehren, sondern im Golf von Mexico wassern.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/20-9-2026-starship-flug-14-soll-am-28-september-2026-starten/" data-wpel-link="internal">20. 9. 2026 &#8211; Starship soll Ende September 2026 zum 14. Testflug starten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Cepheiden, das Lineal für den Kosmos</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-cepheiden-das-lineal-fuer-den-kosmos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 10:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenhimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Cepheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxie]]></category>
		<category><![CDATA[Harlow Shapley]]></category>
		<category><![CDATA[Henrietta Leavitt]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Perioden-Leuchtkraft-Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Polaris]]></category>
		<category><![CDATA[Polarstern]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Standardkerze]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderliche Sterne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154412</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Polarstern zeigt uns nicht nur, wo Norden ist, sondern er ist auch ein veränderlicher Stern. Die Helligkeitsschwankungen solcher Cepheiden-Sterne haben zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Sonne an den Rand der Milchstraße verbannt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-cepheiden-das-lineal-fuer-den-kosmos/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Cepheiden, das Lineal für den Kosmos</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><br>Der Polarstern zeigt uns nicht nur, wo Norden ist, sondern er ist auch ein veränderlicher Stern. Die Helligkeitsschwankungen solcher Cepheiden-Sterne haben zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Sonne an den Rand der Milchstraße verbannt.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="463" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/ag146_rn.jpg" alt="Auf einer Weitwinkelaufnahme ist eine dichte Ansammlung leuchtender Sterne zu sehen, die irregulär geformt ist. Einzelne der Sterne scheinen einen bläulichen Kranz zu haben." class="wp-image-154415" style="aspect-ratio:1.295902475285867;width:405px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/ag146_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/ag146_rn-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem bloßen Auge erscheint die Kleine Magellansche Wolke nur als nebliger Fleck am Südhimmel (Quelle: ESO/Digitized Sky Survey 2/Davide De Martin ).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 1912 sah das Universum noch völlig anders aus als heute – zumindest laut den Vorstellungen der Astronominnen und Astronomen jener Zeit. Das Sonnensystem samt Sonne und Erde befand sich, wenn schon nicht völlig, dann doch sehr nahe dem Mittelpunkt des Universums. Besagtes Universum bestand aus einer einzigen Galaxie – nämlich unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Darüber hinaus war es winzig klein: ein paar tausend Lichtjahre sollte es durchmessen, mehr nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch in jenem Universum begannen irdische Forschende damit, die Sterne, die sie beobachten konnten, systematisch zu erfassen: Sie verzeichneten ihre Positionen am Nachthimmel und vermaßen ihre Helligkeiten. Dabei ist die Helligkeit mancher Sterne nicht immer gleich: Einige waren – und sind es immer noch – veränderliche Sterne, deren scheinbare Helligkeit sich ändert, mal zu- und dann wieder abnimmt. Die Astronomin Henrietta Swan Leavitt interessierte sich für eine besondere Klasse dieser veränderlichen Sterne, die heutzutage als Cepheiden bekannt sind, benannt nach dem namensgebenden Stern Delta Cephei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Beobachtungsdaten von Sternen in der Kleinen Magellanschen Wolke am Südhimmel fand Leavitt etwa zwei Dutzend Cepheiden – und dabei fiel ihr eine Besonderheit auf, die für Jahrzehnte unerklärbar bleiben sollte, die sich aber sofort als unheimlich nützlich erweisen sollte: Je heller einer dieser Sterne insgesamt war, desto länger war seine Periode, also der Zyklus einer Helligkeitveränderung. Leavitt beschrieb ihren Fund in einem Fachartikel, der im Jahr 1912 erschienen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi die Geschichte der Cepheiden, der Perioden-Leuchtkraft-Beziehung, und warum sich ein Astronom namens Harlow Shapley als eine Art moderner Kopernikus sah. Die von Henrietta Swan Leavitt gefundene Perioden-Leuchtkraft-Beziehung sollte unser Verständnis vom kleinen Universum, das aus einer einzigen Welteninsel besteht, und in dem die Sonne im Mittelpunkt steht, revolutionieren – oder sogar völlig über den Haufen werfen. Denn Leavitt hatte erstmals eine sogenannte Standardkerze gefunden, ein Lineal für den Kosmos. Damit gab es eine Möglichkeit, die Entfernung zu weit entfernten Himmelskörpern zu ermitteln und so Maß zu nehmen im Universum.</p>



<iframe loading="lazy" title="Podlove Web Player: AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie - Kosmisches Lineal: Wie Cepheiden zu Standardkerzen wurden" width="100%" height="200" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fdefault&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4888" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg588130#msg588130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=633.msg6681#msg6681" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Milchstraße</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=581.msg6146#msg6146" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Polarstern</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-cepheiden-das-lineal-fuer-den-kosmos/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Cepheiden, das Lineal für den Kosmos</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASAs IXPE könnte eine 90 Jahre alte Theorie bewiesen haben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-ixpe-koennte-eine-90-jahre-alte-theorie-bewiesen-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 20:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Imaging X-ray Polarimetry Explorer]]></category>
		<category><![CDATA[IXPE]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetare]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Neutronensterne]]></category>
		<category><![CDATA[Pulsare]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Löcher]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153957</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine beispiellose Messung eines Magnetars könnte das Verhalten des leeren Raums eingefangen haben, wie Physiker es seit 90 Jahren vorhergesagt, aber nie direkt beobachtet haben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Fachjournal &#8222;Nature&#8220; veröffentlicht. Magnetare sind eine besondere Art von Neutronensternen mit ultra-starken Magnetfeldern, die die stärksten aller beobachtbaren Objekte im Universum sind, etwa eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="advgb-dyn-39081fab wp-block-paragraph">Eine beispiellose Messung eines Magnetars könnte das Verhalten des leeren Raums eingefangen haben, wie Physiker es seit 90 Jahren vorhergesagt, aber nie direkt beobachtet haben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Fachjournal &#8222;Nature&#8220; veröffentlicht. Magnetare sind eine besondere Art von Neutronensternen mit ultra-starken Magnetfeldern, die die stärksten aller beobachtbaren Objekte im Universum sind, etwa eine Billion Mal stärker als die stärksten permanenten Magnete, die je auf der Erde gebaut wurden. Diese supermagnetischen Neutronensterne geben Einblicke in die Physik extremer Umgebungen, die nirgendwo sonst zu finden sind. Neutronensterne sind die übrig gebliebenen Kerne massereicher Sterne, die am Ende ihres Lebenszyklus entstehen, mehr Masse als die Sonne besitzen und auf die Größe einer Stadt komprimiert sind, was sie zu natürlichen Laboren macht, um extreme Physik zu studieren. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/ixpe/nasas-ixpe-may-have-proven-90-year-old-theory/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science / Missions / IXPE</a>, 05. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-original.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="342" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein.png" alt="" class="wp-image-154215" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein.png 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein-300x257.png 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses künstlerische Konzept zeigt den Magnetar 1E 1547.0-5408, einen schnell rotierenden Neutronenstern mit Magnetfeldern, die über eine Billion Mal stärker sind als die der Erde. Blaue Kurven, die von den beiden magnetischen Polen des Sterns ausgehen, stellen die Magnetfeldlinien dar. Der Magnetar ist ein bedeutender Strahler von Radio- und Röntgenstrahlung, deren Spitzen während seiner 2,1-Sekunden-Rotationsperiode versetzt auftreten. Dies deutet darauf hin, dass der primäre Röntgenstrahler ein sekundärer „Hotspot“ ist, der von der Magnetachse versetzt liegt. Diese Strahler sind als konische Abschnitte dargestellt: Die hellblaue Radioemission erreicht ihren Höchstwert entlang der Symmetrieachse des Magnetfeldes, während die dunkelblaue Röntgenemission darunter peaks hat. Die oberen und unteren Emissionskegel zeigen Röntgenpolarisationen von 40 % bzw. 80 %. Diese hohen Werte, zusammen mit gleichmäßigen, kohärenten Veränderungen der Polarisation über die Rotationsperiode, liefern das bisher eindeutigste Signal für die Vakuumbirefringenz, eine lange gesuchte Vorhersage der Quanten-Elektrodynamik.<br><br>Bild: NASA / Pablo Garcia</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftler, die NASAs IXPE (Imaging X-ray Polarimetry Explorer) nutzen, führten zwischen März und April 2025 über 140 Stunden Beobachtungen des Magnetars 1E 1547-5408 durch. Die Beobachtungen wurden zusammen mit NASAs NICER (Neutron Star Interior Composition Explorer) und Murriyang, CSIROs Parkes-Radioteleskop, das der australischen nationalen Wissenschaftsagentur gehört und von ihr betrieben wird, durchgeführt. Dies war die allererste koordinierte Messung der Radio- und Röntgenpolarisation eines Magnetars. 1E 1547-5408, der sich alle 2 Sekunden einmal vollständig dreht, ist ein einzigartiger Magnetar, der konstant helle Radioenergie und Röntgenlicht aussendet. Die Gründe versucht die Wissenschaft noch zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachtungen zeigten, dass die Polarisation, also die Ausrichtung und das Maß der Ausrichtung der eintreffenden Photonen, fast dreimal so stark ist wie bei ähnlichen Quellen. Dieses hohe Maß an Polarisation war überraschend, da die Geometrie der Magnetar-Magnetfelder darauf hindeutet, dass die Messungen, die wir sehen, an bestimmten Punkten des Sterns nahe null liegen sollten. Standardmodelle der Oberflächenemission erklären diesen hohen Wert ebenfalls nicht, was darauf hindeutet, dass ein anderer Effekt die Polarisation verstärken muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt die Vakuumbirefringenz ins Spiel: Eine 90 Jahre alte Theorie im Bereich der Quanten-Elektrodynamik. Erstmals 1936 vorgeschlagen, besagt die Theorie, dass der leere Raum durch extreme Magnetfelder verändert werden kann, die weit höher sind als die, die Menschen auf der Erde erzeugen können. Unter solchen Bedingungen wirkt das Vakuum wie eine Linse oder ein Prisma, das Licht basierend auf seiner Ausbreitungsrichtung filtert und dadurch die Gesamtpolarisation verstärkt. Die Fähigkeit der IXPE-Mission, die Röntgenstrahlpolarisation zu messen, war entscheidend, um dies zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simulationen, die vom Forschungsteam durchgeführt wurden, unterstützen die Möglichkeit, dass Vakuumbirefringenz das auffällige Signal verursacht. Hoa Dinh Thi, eine Postdoktorandin an der Rice University in Houston und Mitautorin der Veröffentlichung, die die Ergebnisse hervorhebt, sagte: „Unser Modell legt nahe, dass die Reproduktion der beobachteten Röntgen-Polarisationsergebnisse, während gleichzeitig die durch Radio-Beobachtungen gesetzten Einschränkungen erfüllt werden, die Existenz von Vakuumbirefringenz in der Umgebung des Neutronensterns erfordert. Dieser Befund zeigt, wie Neutronensterne es uns ermöglichen, die fundamentale Physik in Umgebungen zu testen, die in Laboren auf der Erde nicht nachgebildet werden können.“ Die großen Polarisationsmessungen des Magnetars stützen die theoretische Vorhersage stark und könnten das erste Mal sein, dass dieser Effekt direkt beobachtet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Ergebnis zeigt wirklich die interdisziplinäre Stärke des Fachgebiets Astrophysik“, sagte Rachael Stewart, Doktorandin an der George Washington University und Hauptautorin der in Nature veröffentlichten Arbeit. „Die Informationen, die wir durch die Beobachtung dieses fernen Sternkerns gewonnen haben, geben uns auch Hinweise auf die Beschaffenheit des Gewebes der Realität, wie wir sie kennen, und ich finde das unglaublich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere IXPE-Beobachtungen dieser Quelle und anderer Magnetare werden dieses Signal bestätigen und möglicherweise weitere exotische Effekte der Quanten-Elektrodynamik aufdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über IXPE</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IXPE-Mission, die weiterhin beispiellose Daten liefert und bahnbrechende Entdeckungen über Himmelskörper im gesamten Universum ermöglicht, ist eine gemeinsame Mission von NASA und der italienischen Weltraumagentur mit Partnern und wissenschaftlichen Mitarbeitern in 12 Ländern. Sie wird vom Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama, geleitet. Das Unternehmen BAE Systems Inc., mit Hauptsitz in Falls Church, Virginia, verwaltet die Raumfahrtoperationen zusammen mit dem Laboratory for Atmospheric and Space Physics der University of Colorado in Boulder. Hier erfahren Sie mehr über die laufende Mission von IXPE: <a href="https://science.nasa.gov/mission/ixpe/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://nasa.gov/ixpe</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19104.msg592216#msg592216" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IXPE auf Falcon 9 (B1061.5)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Die Spektrum Rakete fliegt bis in den Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-spektrum-rakete-fliegt-bis-in-den-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 21:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andøya Spaceport]]></category>
		<category><![CDATA[Aquila]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Isar Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erfolgreiche Start markiert einen Meilenstein in der Raumfahrt Europas, auch wenn es bis zum zweiten Start der Spectrum wesentlich länger dauerte, als es ursprünglich anvisiert war. Mit diesem Start konnte nicht nur das Ziel höher und weiter bewältigt werden, als erstes der neu angetretenen privaten Raumfahrtunternehmen Europas hat Isar Aerospace mit ihrer eigenen Trägerrakete [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erfolgreiche Start markiert einen Meilenstein in der Raumfahrt Europas, auch wenn es bis zum zweiten Start der Spectrum wesentlich länger dauerte, als es ursprünglich anvisiert war. Mit diesem Start konnte nicht nur das Ziel höher und weiter bewältigt werden, als erstes der neu angetretenen privaten Raumfahrtunternehmen Europas hat Isar Aerospace mit ihrer eigenen Trägerrakete den Orbit erreicht. Das vielzitierte New Space hat damit auch Europa erreicht. Isar Aerospace befindet sich damit nicht mehr nur in der ersten Reihe, sondern hat die Spitzenpostition übernommen.<br>Ein Portalbeitrag vom Raumfahrer.net Redakteur James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber beginnen wir am Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Trägerrakete</strong><br>Isar Aerospace entwickelt ihre &#8222;<a href="https://isaraerospace.com/spectrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spectrum</a>&#8220; Rakete welche bis 1 Tonne Nutzlast in einen LEO befördern können soll. Sie ist bei 2 Meter Durchmesser insgesamt 28 Meter hoch, und verwendet zur Gewichtsreduktion kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe. Die Spectrum besteht aus zwei Stufen, wobei in der Ersten neun in-house entwickelte <a href="https://isaraerospace.com/press/aquila-engine-development" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">&#8222;Aquila&#8220; Triebwerke</a> mit je 75 kN Schub und in der Zweiten eines mit 95 kN Schub zum Einsatz kommen. Diese Triebwerke werden mit Propan und Flüssigsauerstoff im Gasgeneratorverfahren betrieben, wobei die komplexesten Teile der Triebwerke im 3D Druck hergestellt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="218" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154344" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1.jpg 218w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Logo des 2. Starts der Spektrum<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwischen Erststart und Zweitstart</strong><br>Am 30. März 2025 erfolgte der Erststart der Spectrum vom Launch Pads am Andøya Spaceport. Da gab es noch Luft nach oben. Mit einem freundlichen Lächeln könnte man sagen, damit ist sogar der überwiegende Teil der Höhe der Lufthülle gemeint. Aber man konnte die Probleme identifizieren und Verbesserungen für die nächste Erprobung konnten damit in Angriff genommen werden. Nur gut 7 Monate später, am 13. November 2025 vermeldete Isar Aerospace die Anlieferung der Haupt-und der Oberstufe für den 2. Teststart am Andøya Spaceport. Anfang Dezember konnte <a href="https://vcdn.polarismedia.no/695e8040-1944-4914-8140-fa11a7cc31c2?fit=crop&amp;h=900&amp;q=80&amp;tight=false" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die aufgerichtete erste Stufe der Spectrum am Startturm</a> gesichtet werden, und kurz darauf wurde eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/NOTAM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NOTAM</a> herausgegeben, welche auf einen Raketenstart vom Andøya Spaceport im Zeitraum vom 13. bis 24. Januar hinwies.<br><a href="https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/raumfahrt-isar-aerospace-steht-kurz-vor-dem-zweiten-raketenstart/100192056.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beinahe wäre auch ein Start vor Weihnachten möglich gewesen.</a> Auch für diesen Zeitraum existierte vorläufig eine Luftraumsperre. Aber ein Triebwerk machte anscheinend Probleme, womit man im verfügbaren Zeitraum die Vorbereitungen nicht mehr abschließen konnte.<br>Einige Tage vor Weihnachten vermeldetet Isar Aerospace, als Meilenstein vor dem geplanten Start, den <a href="https://isaraerospace.com/press/less-than-nine-months-after-first-test-flight-isar-aerospace-clears-final-tests-for-second-spectrum-launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">positiven Abschluß der Static Fire</a> von Haupt- und Oberstufe der Spectrum. Mitte Januar erfolgte dann die endgültige Bestätigung des Startzeitraums: Plantermin Mittwoch 21. Januar 2026 um 21Uhr MEZ.<br>Der Testflug der Spectrum wird übrigens vom Boost!-Programm der ESA unterstützt. Mit Boost! konnte Isar Aerospace bereits den ersten Microlauncher-Wettbewerb des DLR gewinnen. Der Name des Testfluges ist: &#8222;Onward and upward&#8220;, also höher und weiter, ein Wunsch den auch die Raumfahrtcommunity mitträgt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Aurora.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Aurora-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154351"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Spectrum Rakete auf dem Startplatz am Andøya Spaceport<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlasten</strong><br>Im Gegensatz zum Erststart entschied man sich dieses mal für den Transport von Nutzlasten</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CyBEEsat der TU Berlin</li>



<li>TriSat-S der Universität von Marburg</li>



<li>Platform 6 von EnduroSat</li>



<li>FramSat-1 von NTNU</li>



<li>SpaceTeamSat1 vom TU Wien Space Team</li>



<li>Let It Go von Dcubed (oberstufengebunden, wird nicht ausgesetzt)</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-59b96876"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Das einzig Konstante in der Raumfahrt ist die Verschiebung&#8220;</strong><br>Quelle: Referent des DLR bei einem Arbeitstreffen von Raumfahrer.net im Mai 2022 in Köln</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erster Startversuch am 21. Januar</strong><br>Einige Tage vor dem Plantermin wurden nochmals Static Fire der Haupt- und der Oberstufe abgeschlossen. Aber der Startversuch am 21. Januar 2026, der für 21:00 MEZ angesetzt war, wurde schon um die Mittagszeit wegen einem Problem an einem Druckventil abgesagt.<br>Nach Behebung des Problems wurde Ende Januar, aufgrund von Wetterprognosen und Rangeverfügbarkeit der nächste Startversuch auf den 19. März verschoben, und am 18. März wegen ungünstiger Wettervorhersagen für den folgenden Tag auf den 23. März.<br>Der Wind wollte aber auch am Montag, 23. März unbeirrt weiterpfeifen. Also, was sollte man machen, wurde unbeirrt eine weitere Verschiebungsrunde eingelegt. Diesmal wurde <a href="https://x.com/isaraerospace/status/2035993194597429506" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Mittwoch der 25. März</a> anvisiert. Wer auf den Start wartete brauchte etwas Geduld. Aber das ist im Raumfahrtbereich ja normal.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Winter.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Winter-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154353"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startplatz Andoya im Winter<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zweiter Startversuch am 25. März</strong><br>Bei guten Wettervorhersagen warteten die Interessierten auf 20 Uhr MEZ, den Beginn der offiziellen Startstreams für einen Start um 21:00 MEZ. Der Stream lief unterbrechungsfrei bis T-11min wo er dann auf T-26min zurückgesetzt wurde. Grund dürfte die kurz darauf vermeldete Rangeviolation gewesen sein, weil sich ein Fischerboot in der Sperrzone befunden hatte. Vom <a href="https://www-kystogfjord-no.translate.goog/nyheter/n/d447GB/vi-hadde-vase-paa-bruket?_x_tr_sl=auto&amp;_x_tr_tl=en&amp;_x_tr_hl=en-US&amp;_x_tr_pto=wapp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Internetportal der nordnorwegischen Fischereizeitung &#8222;Kyst og Fjord&#8220;</a> gibt es auch eine Stellungnahme von dem oder den verantwortlichen Fischern (in englisch), denen Sperrungen ein Dorn im Auge ist. Allerdings wurde dies von den norwegischen Behörden auch sehr unglücklich geregelt. Für die &#8222;Sperrzone&#8220;gab es nur eine &#8222;Gefahrenwarnung&#8220; und somit war es kein Vergehen in Diese, in so einem Fall auch nicht von norwegischen Sicherheitskräften überwachten Zone, einzufahren.<br>Bei T-2:30 wurde Clearance für den Start gegeben, bei T-0:03 allerdings der Countdown mit Hold gestoppt. Ein Hold so kurz vor dem Start deutet auf alle Fälle auf ein massiveres Problem hin. Laut Isar Aerospace hat sich mit der Verzögerung durch die Rangeviolation der Treibstoff erwärmt, dem man in der verbleibenden Zeit vor Ende des Startfensters nicht mehr ausreichend entgegenwirken konnte, womit der Startversuch abgebrochen werden mußte.<br>Also war warten auf Veröffentlichung eines neuen Starttermines angesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dritter Startversuch am 9. April</strong><br>Am 7. April gab es den ersten Hinweis auf den Start am 9. April. Das <a href="https://www.nrk.no/nordland/planlegger-for-ny-oppskyting_-_-vi-har-god-dialog-med-fiskerne-1.17836596" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Nachrichtenportal des norwegischen Rundfunks NRK</a> berichtete das der nächste Versuch des Raketenstarts von Andøya ist für den 9. April gelant wäre. Außerdem erwähnte der CEO von Andøya Space das sie einen guten Dialog mit den Fischern hätten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Den Fischern würde nun allerdings <a href="https://www-nrk-no.translate.goog/nordland/fiskebat-avbrot-oppskyting-pa-andoya-_-na-stenges-de-ute-fra-havet-1.17838107?_x_tr_sl=auto&amp;_x_tr_tl=en&amp;_x_tr_hl=en-US&amp;_x_tr_pto=wapp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">nach einem Bericht des NRK eine Geldstrafe</a> drohen, wenn sie sich in der gesperrten Zone befänden, denn nun wird die Sperrzone ihrem Namen gerecht. Bei einem Starttermin von 22:00 gilt nun ein Schifffahrtsverbot von 18:00 bis 23:00. Wobei die Polizei angibt, das die Boote die Sperrzone bis spätestens 19:00 zu verlassen haben. Kurz vor Mittag am 8. April bestätigte auch Isar Aerospace den Starttermin für nächsten Tag um 22:00 Uhr MESZ und einen Beginn ihres Livestreams um 21:00 MESZ. Schon davor lief auch der Livestream eines bekannten deutschen Raumfahrtkanals an; das Warten auf einen Start dauerte allerdings nicht lange, den kurz vor Beginn des offiziellen Livestreams von Isar Aerospace wurde schon der Abbruch wegen einem Leck in einem COPV, welches natürlich untersucht werden musste, bekannt gegeben. COPVs sind Bauteile mit keinem geringen Gefahrenpotential. Man konnte also nicht von einem sofortigen Neuversuch ausgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vierter Startversuch am 15. Juni</strong><br>Es hat dann doch unerwartet lange gedauert. Erst am 8. Juni sickerte über das <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/start-ups/raumfahrt-isar-aerospace-steht-kurz-vor-dem-zweiten-raketenstart/100231232.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Handelsblatt</a> der Starttermin für diesen Tages durch. Aber schon kurz nach 21 Uhr verkündete Isar Aerospace das wegen nicht nominellem Verhalten im Flüssigkeitssystemen der Rakete der Start nicht durchgeführt wird, und der Sachverhalt untersucht wird. Also doch immer wieder Probleme mit der Spectrum, eine detailiertere Auskunft wurde nicht gegeben, aber die folgende längere Pause zeigt das es doch keine Kleinigkeit gewesen sein dürfte. Dieses Startfenster wäre noch bis 21. Juni offen gewesen. Der nächste Startversuch der daraufhin in einschlägigen Portalen zuerst für den 18. Juni, darauf für den 20. angekündigt wurde, konnte diese Deadline nicht halten.<br>Das neue Startfenster wurde mit einem Bereich von 6. August bis zum 25. November angegeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Spectrum-Start-klein.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Spectrum-Start-klein-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154349"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erster Start der Spektrum<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start im neuen Startfenster</strong><br>Wieder war in einem Raumfahrtportal ein neuer Starttermin genannt worden. Der 4. September. Da fand er nicht statt und Isar Aerospace schwieg. Die Windstärke an diesem Tag war jedoch etwas hoch, und das Nichtstattfinden eines Startes eher erwartet.<br>Um die Mittagszeit des 5. September kündigte Isaraerospace sehr kurzfristig den Start für den Abend des selben Tages an. Ein Wet Dress Rehearsal hatte, ohne Ankündigung und damit auch ohne Beachtung bereits stattgefunden. Das Ziel war von Isar Aerospace wie üblich tief angesetzt: So viel wie möglich zu lernen und so weit wie möglich zu kommen.<br>Die Betankung war bereits im Gange als der Livestream startete. Kurz unter 10 Minuten vor dem Start wurde die Startzeit nochmals angepasst, und noch mal ca. 6 Minuten auf den Countdown drauf gepackt. Vermeldet wurde jedoch das alles nominell verläuft. Während des Countdowns werden eine Vielzahl von Checks an der Rakete durchgeführt. 2 Minuten vor dem Start übernahm die Rakete die weitere Startsequenz.<br>Die Triebwerke zündeten und pünktlich zu T-00:00 hob die Spektrum von ihrem Pad ab. Bis auf das Feuern der Triebwerke war es still im Livestream, und so viel man trotz der Dunkelheit beim Start sagen konnte sah der Aufstieg sehr gut aus. Bei ca. T+01:30 wurde MaxQ, der Zeitpunkt der höchsten aerodynamischen Belastung ohne Probleme überschritten. Bilder mit Blick zurück auf die erste Stufe und auf die sich aufweitenden Triebwerksstrahlen waren erkennbar. Eine weitere Kamera lieferte Bilder des Oberstufentriebwerks, mit der auch die Oberstufentrennung bei T+02:36 und daraufhin die Zündung des Oberstufentriebwerks zu sehen war. Die Glocke des Aquila-Oberstufentriebwerks glühte auf, Kabel baumelten um Diese herum, und nach ca. 3 Minuten 38 Sekunden konnte die Karman Linie überschritten werden, und kurz darauf erfolgte der Abwurf der Nutzlastverkleidung.<br>Gut 7 Minuten nach dem Start wurde das Oberstufentriebwerk deaktiviert &#8211; der Orbit wurde erreicht!<br>Der erreichte Orbit von ca. 500 km x 180 km mußte jedoch noch mit einer zweiten Zündung des Triebwerks zirkularisiert werden. Dies sollte ca. gegen 23 Uhr MESZ erfolgen. Dies lag jedoch, genauso wie die Freisetzung der Nutzlasten, bereits außerhalb der Dauer des Livestreams. Darüber wird wohl Isar Aerospace im Laufe des morgigen Tages informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Warum in diesem Artikel keine aktuellen Bilder dieses Startes auftauchen, möchten wir auch sehr gerne darlegen.<br>Trotz mehrmaliger Anfrage bei Isar Aerospace zur Bewilligung der Übernahme von Bildern haben wir leider weder eine positive noch eine negative, sondern leider gar keine Antwort erhalten. Damit blieb uns nichts anderes übrig als die nicht aktuellen Bilder aus dem für die Presse freigegebenen PressKit zu verwenden.</em></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nachtrag vom 6. September 8 Uhr:</strong> <br>Kurz nach Mitternacht vermeldete Isar Aerospace auf X das sowohl Wiederzündung des Oberstufentriebwerks und der Zirkulationsschub als auch die Freisetzung der Nutzlasten erfolgreich verlaufen sind. Damit ist dieser 2. Testflug der Spectrum ein uneingeschränkter Erfolg. Wir gratulieren sehr herzlich.</li>



<li><strong>Nachtrag vom 6. September 20 Uhr:</strong><br>Damit Isar Aerospace aber für den nächsten Start noch etwas zu verbessern hat, hat dann doch noch etwas nicht ganz geklappt. Der Deorbitburn der Oberstufe hat nicht oder nicht zur Gänze funktioniert. Es befinden sich sechs Objekte in der Umlaufbahn, es sollten aber nur noch fünf sein.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20755.msg591914#msg591914" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace &#8211; Spectrum 2. Start</a></li>
</ul>
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		<title>5. 9. 2026 &#8211; Isar Aerospace vor dem 2. Testflug ihrer &#8222;Spectrum&#8220;-Rakete</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/5-9-2026-isar-aerospace-vor-dem-2-testflug-ihrer-spectrum-rakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 13:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154337</guid>

					<description><![CDATA[<p>Isar Aerospace hat den 2. Testflug der &#8222;Spectrum&#8220;-Rakete für heute Abend angekündigt. Um (frühestens) 22:00 Uhr MESZ soll die Rakete vom norwegischen Weltraumbahnhof &#8222;Andøya&#8220; abheben, vorbehaltlich dem Wetter, der Sicherheit und der Reichweite. An Bord sind 6 Nutzlasten: 5 CubeSats und 1 Experiment für das &#8222;Boost!&#8220;-Programm der ESA, das nicht von der Oberstufe getrennt wird. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?PHPSESSID=30lp5taepli1bq1i1rk48gp8p4&amp;topic=20755.msg591878#msg591878" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace hat den 2. Testflug der &#8222;Spectrum&#8220;-Rakete für heute Abend angekündigt. Um (frühestens) 22:00 Uhr MESZ soll die Rakete vom norwegischen Weltraumbahnhof &#8222;Andøya&#8220; abheben, vorbehaltlich dem Wetter, der Sicherheit und der Reichweite.</a> An Bord sind 6 Nutzlasten: 5 CubeSats und 1 Experiment für das &#8222;Boost!&#8220;-Programm der ESA, das nicht von der Oberstufe getrennt wird. Der Start wird ab 21 Uhr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ss1DUqLjecc" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> live übertragen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/5-9-2026-isar-aerospace-vor-dem-2-testflug-ihrer-spectrum-rakete/" data-wpel-link="internal">5. 9. 2026 &#8211; Isar Aerospace vor dem 2. Testflug ihrer &#8222;Spectrum&#8220;-Rakete</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Der erste Mondrover der ESA legt los</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-erste-mondrover-der-esa-legt-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 19:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Neuenschwander]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Ispace Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Julien-Alexandre Lamamy]]></category>
		<category><![CDATA[MAGPIE]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsüdpol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154334</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 1. September Abend feierten die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und ispace-Europe im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie bei der Veranstaltung „Space for Inspiration“ in Kopenhagen, Dänemark, den Startschuss für MAGPIE, den ersten europäischen Rover auf dem Mond.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration, 2. September 2026 MAGPIE, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 1. September Abend feierten die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und ispace-Europe im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie bei der Veranstaltung „Space for Inspiration“ in Kopenhagen, Dänemark, den Startschuss für MAGPIE, den ersten europäischen Rover auf dem Mond.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ESA_s_first_lunar_rover_rolls_forward" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 2. September 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESAs Logo der MAGPIE-Mission<br>Credit: ESA-A. Brancaccio; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MAGPIE, die Mission für fortschrittliche Geophysik und Polareis-Erkundung, ist der erste Mondrover der ESA. Der Rover, der für eine Betriebsdauer von etwa 10 Erdentagen ausgelegt ist, wird den Südpol des Mondes erkunden, um Wasser und andere flüchtige Stoffe aufzuspüren und sowie die Geologie des Monduntergrunds zu analysieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgestattet mit einem Bohrer, einem Analysator für flüchtige Stoffe, einem Bodenradar und einem Neutronendetektor soll der Rover im Jahr 2029 starten und unser Verständnis der Mondumgebung und der dort möglicherweise vorhandenen Ressourcen verbessern – entscheidende Erkenntnisse für die nächste Phase der Mondforschung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154327" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Daniel Neuenschwander und Julien-Alexandre Lamamy bei der MAGPIE-Unterzeichnungszeremonie<br>Credit: ESA-A. Conigli; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Südpol des Mondes ist ein wichtiges Ziel für die zukünftige Erforschung. Durch die Suche nach Wasser und anderen flüchtigen Ressourcen wird MAGPIE entscheidende Erkenntnisse für die nächste Phase der nachhaltigen Mondforschung liefern“, sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte und robotergestützte Exploration bei der ESA. „Als erster Mondrover der ESA und erste Mission im Rahmen der Initiative ‚Moon Explore‘, die darauf abzielt, Schlüsselkompetenzen agiler und effizienter zu entwickeln, steht MAGPIE für einen neuen Ansatz in der Erforschung des Mondes. Durch die Kombination ehrgeiziger wissenschaftlicher und technologischer Ziele mit einem schnelleren, kosteneffizienteren Entwicklungsmodell vereint die Mission europäisches Fachwissen und internationale Zusammenarbeit im Rahmen unserer Partnerschaft mit der JAXA.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154329" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die ESA und das MAGPIE-Team von ispace-Europe bei der Unterzeichnungszeremonie<br>Credit: ESA-A. Conigli; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„MAGPIE vereint einige der führenden wissenschaftlichen und technischen Fachkräfte Europas mit dem gemeinsamen Ziel, den Mond zu erforschen. Wir sind stolz darauf, dieses Konsortium gemeinsam mit der ESA zu leiten und dabei kommerzielle Leistungen mit Wissenschaft auf Weltklasseniveau zu verbinden, um den Südpol des Mondes zu erforschen und gleichzeitig Europas operative Fähigkeiten auf der Mondoberfläche auszubauen. Das Wissen und die Erfahrung, die wir durch MAGPIE gewinnen, werden weit über diese Mission hinausreichen und dazu beitragen, weltweit die Grundlagen für zukünftige Mondforschungsmissionen zu legen“, sagte Julien-Alexandre Lamamy, CEO von ispace-Europe.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154332" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Visualisierung von MAGPIE, dem ersten Mondrover der ESA, auf dem Mond<br>Credit: ispace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat ispace-Europe als Hauptauftragnehmer für den Bau, die Entwicklung und den Einsatz von MAGPIE ausgewählt. Der Rover soll im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der ESA und der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) an Bord des Mondlanders „Mission 4“ von ispace zum Mond fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation/ESA_Prepares_to_explore_the_Moon_with_small_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kleine Mondmission</a> der ESA leistet MAGPIE Pionierarbeit für einen schnelleren und kostengünstigeren Ansatz zur Erforschung des Mondes und ermöglicht häufigere Missionen, die Innovationen und die Entwicklung europäischer Fähigkeiten für eine nachhaltige Zukunft auf dem Mond vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bleiben Sie dran, bis Oktober gibt es weitere Informationen zu den kleinen Missionen der ESA und anderen Mondprojekten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg591859#msg591859" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>3. 9. 2026 &#8211; PepiColombo ist beim finalen Anflug zum Merkur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/3-9-2026-pepicolombo-ist-beim-finalen-anflug-zum-merkur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 06:31:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154277</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach acht Jahren steht die ESA/JAXA-Mission „BepiColombo“ kurz vor dem Eintritt in die Ankunftsphase am Merkur. Heute wird sich das Merkur-Transfermodul von den beiden wissenschaftlichen Orbitalmodulen von „BepiColombo“ trennen. Die ESA streamt live auf ihrem Youtubekanal ab 13:45 Uhr MESZ.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/3-9-2026-pepicolombo-ist-beim-finalen-anflug-zum-merkur/" data-wpel-link="internal">3. 9. 2026 &#8211; PepiColombo ist beim finalen Anflug zum Merkur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4112.msg591673#msg591673" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Nach acht Jahren steht die ESA/JAXA-Mission „BepiColombo“ kurz vor dem Eintritt in die Ankunftsphase am Merkur. Heute wird sich das Merkur-Transfermodul von den beiden wissenschaftlichen Orbitalmodulen von „BepiColombo“ trennen.</a> Die ESA streamt live auf ihrem Youtubekanal ab 13:45 Uhr MESZ.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/3-9-2026-pepicolombo-ist-beim-finalen-anflug-zum-merkur/" data-wpel-link="internal">3. 9. 2026 &#8211; PepiColombo ist beim finalen Anflug zum Merkur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Satellitenbilder der Überschwemmungen in Nepal</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satellitenbilder-der-ueberschwemmungen-in-nepal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 20:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Gletschersturz]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schlammlawine]]></category>
		<category><![CDATA[Sturzflut]]></category>
		<category><![CDATA[Überschwemmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154267</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da Tausende von Rettungskräften nach der verheerenden Sturzflut, die am 26. August den Norden Nepals heimgesucht hat, Such- und Rettungsmaßnahmen durchführen, tragen Satellitenbilder dazu bei, das Ausmaß der Überschwemmungen und der Zerstörung in der betroffenen Region sichtbar zu machen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/satellitenbilder-der-ueberschwemmungen-in-nepal/" data-wpel-link="internal">Satellitenbilder der Überschwemmungen in Nepal</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Da Tausende von Rettungskräften nach der verheerenden Sturzflut, die am 26. August den Norden Nepals heimgesucht hat, Such- und Rettungsmaßnahmen durchführen, tragen Satellitenbilder dazu bei, das Ausmaß der Überschwemmungen und der Zerstörung in der betroffenen Region sichtbar zu machen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2/Nepal_flash_flood_imaged_by_satellites" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-2</a>, 31. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwochmorgen, dem 26. August 2026, wurde die Grenzregion zwischen Nepal und China von einer Sturzflut und einer Schlammlawine heimgesucht, bei der Hunderte Menschen ums Leben kamen und Tausende weiterhin vermisst werden.</p>



<div class="wp-block-essential-blocks-image-comparison  root-eb-image-comparison-5w18o blockquotes"><div class="eb-parent-wrapper eb-parent-eb-image-comparison-5w18o "><div class="eb-image-comparison-wrapper eb-image-comparison-5w18o eb-image-comparison-align-center eb-label-horizontal-bottom" data-left-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_images_area_of_Nepal_prior_to_flash_flood_pillars-right-960x960-1.jpg" data-right-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_captures_before_and_after_Nepal_flash_flood_pillars_left-960x960-1.jpg" data-vertical-mode="false" data-hover="false" data-show-label="true" data-slider-position="50" data-line-width="4" data-handle="false"><div data-testid="container"><img decoding="async" alt="Left Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_images_area_of_Nepal_prior_to_flash_flood_pillars-right-960x960-1.jpg" data-testid="left-image"/><img decoding="async" alt="Right Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_captures_before_and_after_Nepal_flash_flood_pillars_left-960x960-1.jpg" data-testid="right-image"/></div><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-before-label">Sentinel-2-Aufnahmen vor und nach der Sturzflut in Nepal Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO oder ESA Standard Licence</span><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-after-label">Sentinel-2-Aufnahmen vor und nach der Sturzflut in Nepal Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO oder ESA Standard Licence</span></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser der Katastrophe war ein plötzlicher Hangrutsch im Zusammenhang mit einem Gletschereinsturz am Langtang Lirung im Langtang-Nationalpark. Der Aufprall des eingestürzten Gletschers auf den Talboden war so gewaltig, dass dabei eine Energie freigesetzt wurde, die der Stärke eines Erdbebens der Stärke 5,2 entsprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rettungsmaßnahmen werden durch das von Natur aus schwierige bergige Gelände, die nun abgeschnittenen Gebiete, die beschädigte Infrastruktur, das Wetter und die anhaltende Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche erschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dadurch ausgelöste Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll ergoss sich fast 100 km flussabwärts, nahm dabei weiteres Wasser und Trümmer mit, während sie durch bei Bergsteigern und Pilgern beliebte Ortschaften fegte, den Grenzübergang Gyirong Port überschwemmte und die Infrastruktur entlang der Täler der Flüsse Lende Kholā und Trishuli verwüstete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden oben gezeigten Bilder wurden im Rahmen der Copernicus-Sentinel-2-Mission aufgenommen. Das Bild auf der rechten Seite entstand am 27. August, dem Tag nach dem Ereignis, während das Bild auf der linken Seite am 12. August, also vor der Überschwemmung, aufgenommen wurde. Beide Bilder sind in Naturfarben dargestellt, wobei das Bild nach dem Ereignis den dramatischen Anstieg des Flusswassers deutlich erkennen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die untenstehende Bilderserie wurde mithilfe der Kurzwellen-Infrarotkanäle der Satelliten verarbeitet, die dabei helfen können, Wasser und Eis von Wolken in dieser häufig bewölkten Bergregion der Welt zu unterscheiden. Das Bild auf der linken Seite wurde am 26. August, etwa zwei Stunden nach dem Zusammenbruch des Gletschers, von der US-amerikanischen Landsat-9-Mission aufgenommen, während das Bild auf der rechten Seite am 24. August von Sentinel-2 aufgenommen wurde und zum Vergleich eine Ansicht vor dem Ereignis liefert.</p>



<div class="wp-block-essential-blocks-image-comparison  root-eb-image-comparison-rwyk6 blockquotes"><div class="eb-parent-wrapper eb-parent-eb-image-comparison-rwyk6 "><div class="eb-image-comparison-wrapper eb-image-comparison-rwyk6 eb-image-comparison-align-center eb-label-horizontal-top" data-left-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_24_August_2026_article-right-960x1200-1.jpg" data-right-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_before_and_after_article-left-960x1200-1.jpg" data-vertical-mode="false" data-hover="false" data-show-label="true" data-slider-position="50" data-line-width="4" data-handle="false"><div data-testid="container"><img decoding="async" alt="Left Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_24_August_2026_article-right-960x1200-1.jpg" data-testid="left-image"/><img decoding="async" alt="Right Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_before_and_after_article-left-960x1200-1.jpg" data-testid="right-image"/></div><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-before-label">Gletschereinsturz und Überschwemmung in Nepal – vorher und nachher  Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026) und Landsat-9-Daten, die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY 4.0 INT oder ESA Standard Licence</span><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-after-label">Gletschereinsturz und Überschwemmung in Nepal – vorher und nachher  Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026) und Landsat-9-Daten, die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY 4.0 INT oder ESA Standard Licence</span></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Charta „Space and Major Disasters“ und der Copernicus-Notfallkartendienst wurden aktiviert, um Satellitenbilder zur Unterstützung der Notfallmaßnahmen bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Charta vereint Weltraumagenturen und Satellitenbetreiber weltweit, um nach großen Katastrophen rasch Satellitendaten zu mobilisieren, während der Copernicus-Notfallkartendienst georäumliche Informationen zur Unterstützung von Notfallmaßnahmen, Katastrophenvorsorge und Wiederaufbau bereitstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist Mitbegründerin und aktives Mitglied der Internationalen Charta „Space and Major Disasters“ und hilft dabei, Satellitendaten für eine schnelle Katastrophenhilfe weltweit bereitzustellen. Im Rahmen des Copernicus-Notfallkartierungsdienstes unterstützt die ESA den Dienst durch die Bereitstellung von Sentinel-Satellitendaten und die Verwaltung des Zugangs zu ergänzenden Daten der an Copernicus beteiligten Missionen. Die beiden Systeme arbeiten eng zusammen und verbinden die weltraumgestützten Fähigkeiten der ESA mit internationalen und EU-weiten Bemühungen zur Notfallkartierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellitenbilder sind zwar unmittelbar nach einer Katastrophe unverzichtbar, doch ihr Nutzen reicht weit über die ersten Nothilfemaßnahmen hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Wochen, Monaten und sogar Jahren können Satellitendaten ein detailliertes Bild der Schäden vermitteln, den Behörden dabei helfen, zu beurteilen, welche Straßen, Brücken und Gebäude betroffen sind, und die Bemühungen zur Wiederherstellung grundlegender Versorgungsleistungen sowie zum Wiederaufbau von Gemeinden unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Bereitstellung eines einheitlichen Überblicks über die Landschaft vor und nach einer Katastrophe können Satellitenbilder Planern zudem dabei helfen, den Wiederaufbaufortschritt zu verfolgen, weiterhin gefährdete Gebiete zu identifizieren und fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, wo und wie wieder aufgebaut werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg591769#msg591769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
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		<title>1. 9. 2026 &#8211; Jungfernflug der Pallas-1 von Galactic Energy</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/1-9-2026-jungfernflug-der-pallas-1-von-galactic-energy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 19:46:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die chinesische Firma Galactic Energy konnte ihren Träger Pallas-1 bei ihrem ersten Flug heute um 4 Uhr von der &#8222;Dongfeng commercial space innovation pilot zone&#8220; erfolgreich starten. Der Junfernflug erfolgte ohne Nutzlast, bis zu 5 Tonnen sollen in einen LEO transportiert werden können. Die erste Stufe des RP-1/LOX betriebenen zweistufigen Trägers soll in Zukunft mithilfe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19893.msg591692#msg591692" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die chinesische Firma Galactic Energy konnte ihren Träger Pallas-1 bei ihrem ersten Flug heute um 4 Uhr von der &#8222;Dongfeng commercial space innovation pilot zone&#8220; erfolgreich starten. Der Junfernflug erfolgte ohne Nutzlast, bis zu 5 Tonnen sollen in einen LEO transportiert werden können. Die erste Stufe des RP-1/LOX betriebenen zweistufigen Trägers soll in Zukunft mithilfe von Gridfins und Landebeinen Wiederverwendbar sein.</a> Auch wurden nach Xinhua alle Missionsziele erreicht, womit der Flug ein voller Erfolg ist.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/1-9-2026-jungfernflug-der-pallas-1-von-galactic-energy/" data-wpel-link="internal">1. 9. 2026 &#8211; Jungfernflug der Pallas-1 von Galactic Energy</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>AstroGeo Podcast: Kosmische Spuren in uralten Bäumen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-kosmische-spuren-in-uralten-baeumen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 17:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Baumringe]]></category>
		<category><![CDATA[Carrington-Ereignis]]></category>
		<category><![CDATA[Dendrochronologie]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbohrkerne]]></category>
		<category><![CDATA[EK Draconis]]></category>
		<category><![CDATA[Flare]]></category>
		<category><![CDATA[Fusa Miyake]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoff-14]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Miyake-Ereignis]]></category>
		<category><![CDATA[Radiokarbonmethode]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Proton Event]]></category>
		<category><![CDATA[Sonneneruption]]></category>
		<category><![CDATA[Superflare]]></category>
		<category><![CDATA[Yakushima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was geschah im Jahr 774? In den Baumringen uralter japanischer Zedern steckt ein rätselhaftes Signal: Plötzlich stieg der Gehalt an radioaktivem Kohlenstoff-14. Ein kosmisches Ereignis? Die Spur führt weit über die Erde hinaus.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-kosmische-spuren-in-uralten-baeumen/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Kosmische Spuren in uralten Bäumen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><br>Was geschah im Jahr 774? In den Baumringen uralter japanischer Zedern steckt ein rätselhaftes Signal: Plötzlich stieg der Gehalt an radioaktivem Kohlenstoff-14. Ein kosmisches Ereignis? Die Spur führt weit über die Erde hinaus.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="462" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/baumringe-rn.jpg" alt="" class="wp-image-154247" style="aspect-ratio:1.2987013194979504;width:365px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/baumringe-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/baumringe-rn-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wachstumsringe erzählen vom Leben eines Baumes – und manchmal deutlich mehr (Quelle: CC0 Gabriel Jimenez / Unsplash)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann zu Beginn der 2010er Jahre steht die Doktorandin Fusa Miyake zum ersten Mal vor einer sehr alten Baumscheibe. Es ist eine Scheibe aus dem Stamm einer Japanischen Zeder, die 2000 Jahre lang auf der Insel Yakushima im Süden Japans gewachsen war. Die Aufgabe der jungen Physikerin: Sie soll die einzelnen Wachstumsringe des Baumes untersuchen, um mehr über die Sonnenaktivität im achten Jahrhundert herauszufinden, die dort chemische Spuren hinterlassen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In gewisser Weise erreicht Miyake wenige Jahre später ihr Ziel, allerdings deutlich spektakulärer als sie oder ihr Doktorvater Betreuer das erwartetet hatten. Zum Ende ihrer Doktorarbeit publiziert sie eine Studie im renommierten Magazin „Nature“ und berichtet: Der Gehalt an Kohlenstoff-14 war im achten Jahrhundert Jahr für Jahr unauffällig, stieg aber plötzlich innerhalb nur eines Jahres an. Im Jahr 774 muss die Menge des radioaktiven Nuklids in der Atmosphäre ganz plötzlich stark zugenommen haben. Warum – das ist damals noch völlig unklar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge von einem rätselhaften Phänomen, das wenig später den Namen der japanischen Physikerin erhält. Miyake-Ereignisse beschäftigten schon bald Astrophysiker weltweit, als klar wurde: Es handelt sich um ein global nachweisbares Phänomen, in uralten Bäumen genauso wie im Gletschereis der Antarktis. Dessen Ursprung liegt höchstwahrscheinlich nicht auf der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt: Es blieb nicht bei einem einzelnen Ereignis im Jahr 774. Bis heute fanden Forschende rund zehn derartige Ereignisse aus den letzten 14.000 Jahren. Nur in unserer modernen Welt fehlt jegliche Erinnerung daran. Denn das letzte Miyake-Ereignis fand man in Baumringen aus dem Jahr 993.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was den Zustrom der radioaktiven Nuklide ausgelöst hatte, ist lange unklar. Im Gespräch sind Supernova-Explosionen oder sogar exotische Gammablitze irgendwo in der Nachbarschaft des Planetensystems. Schon bald rückt auch die Sonne in den Fokus der Forschung. Was auch immer die Ursache war: Die Spuren der Miyake-Ereignisse haben bereits etliche Disziplinen beeinflusst. Dank ihnen gelang es, die Radiokarbonmethode zur Altersdatierung deutlich zu verbessern. Vereinzelt konnten sogar Jahrtausende zurückliegende Ereignisse aus der Geschichte aufs Jahr genau datiert werden.</p>



<iframe loading="lazy" title="Podlove Web Player: AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie - Kosmische Spuren in Bäumen: Was sind Miyake-Ereignisse?" height="200" width="100%" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fdefault&amp;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4700" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg588130#msg588130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=753.msg590818#msg590818" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Unsere Sonne</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-kosmische-spuren-in-uralten-baeumen/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Kosmische Spuren in uralten Bäumen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>1. 9. 2026 &#8211; Der dritte der vier Cluster Satelliten ist verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/1-9-2026-der-dritte-der-vier-cluster-satelliten-ist-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154256</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern um 23:39 Uhr MESZ ist &#8222;Samba&#8220;, der dritte der vier Cluster Satelliten in die Erdatmosphäre eingetreten und verglüht. Die Präzision des gezielten Wiedereintrittes war so hoch das ein zu diesem Zweck gestartetes Flugzeug den Wiedereintritt filmen, und damit Daten zum Wiedereintrittsverhalten gewinnen konnte.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/1-9-2026-der-dritte-der-vier-cluster-satelliten-ist-verglueht/" data-wpel-link="internal">1. 9. 2026 &#8211; Der dritte der vier Cluster Satelliten ist verglüht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4099.msg591342#msg591342" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Gestern um 23:39 Uhr MESZ ist &#8222;Samba&#8220;, der dritte der vier Cluster Satelliten in die Erdatmosphäre eingetreten und verglüht.</a> Die Präzision des gezielten Wiedereintrittes war so hoch das ein zu diesem Zweck gestartetes Flugzeug den Wiedereintritt filmen, und damit Daten zum Wiedereintrittsverhalten gewinnen konnte.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/1-9-2026-der-dritte-der-vier-cluster-satelliten-ist-verglueht/" data-wpel-link="internal">1. 9. 2026 &#8211; Der dritte der vier Cluster Satelliten ist verglüht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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