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	<title>Erde &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Erde &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>„Ein (bisschen) Weltraum für Alle“ meint Rabea Rogge&#8230; und hat dazu ihre Gedanken aufgeschrieben.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein_bisschen_weltraum_fuer_alle_rabearogge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 07:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herausgekommen ist ein spannendes, interessantes, originelles Büchlein. Quelle: Buchrezension Vorab: Noch ‘n Buch (?)! Viele, die jemals in den Weltraum gereist sind, haben ein Buch geschrieben. Aber auch viele, die den Wunsch dazu hegen, aber noch nicht die Chance dazu hatten, griffen im übertragenen Sinne zu Feder und Papier. Manche mit und manche ohne Ghostwriter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herausgekommen ist ein spannendes, interessantes, originelles Büchlein.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Buchrezension</p>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorab: Noch ‘n Buch (?)!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele, die jemals in den Weltraum gereist sind, haben ein Buch geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch viele, die den Wunsch dazu hegen, aber noch nicht die Chance dazu hatten, griffen im übertragenen Sinne zu Feder und Papier. Manche mit und manche ohne Ghostwriter bzw. Co-Autor. Erstwerk in dieser Reihe war zweifellos das Buch von Juri Gagarin „Mein Flug in den Kosmos“ von 1961. Offenbar besteht ein unbändiger Drang derjenigen, die einmal im Weltall waren, ihre Eindrücke in Papierform mit anderen zu teilen. Nun hat auch Rabea Rogge ein (ihr) Buch vorgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rabea wer?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragt man auf der Straße ganz spontan nach den deutschen Astronauten/Kosmonauten, bekommt man, wenn überhaupt, die Antwort: „Klar: Astro-Alex!“ „Und dann ist noch dieser andere, der Matthias Maurer&#8230;“ In den 5 neuen Bundesländern wird Sigmund Jähn wie selbstverständlich genannt. Dann hört es aber meist schon auf. Dabei sollte man sich den Namen Rabea Rogge genau einprägen. Sie ist die erste deutsche Frau im Weltall. Und diesen Titel kann ihr keiner nehmen, weil, er wird eben nur einmal vergeben.</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-7387b849 wp-block-group-is-layout-flex">
<p class="wp-block-paragraph">Zu den Anstrengungen zur Inthronisierung der ersten Deutschen Frau im All hatten wir uns schon vor Jahren Gedanken gemacht. </p>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Siehe unsern Artikel: <strong><a href="https://www.raumfahrer.net/deutschland-sucht-die-astro-frau/" data-wpel-link="internal">„Deutschland sucht die Astro-Frau …“</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Rabea-Rogge-N8-2025.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rabea Rogge auf der N8 in der Berliner Charite, 2025 Bild: Andreas Weise" data-rl_caption="" title="Rabea Rogge auf der N8 in der Berliner Charite, 2025 Bild: Andreas Weise" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="278" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Rabea-Rogge-N8-2025-h300.jpg" alt="" class="wp-image-153079"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rabea Rogge auf der N8 in der Berliner Charite, 2025 <br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Allen Bemühungen war eins gemeinsam: Es fehlte in Deutschland der Wille in Politik und Gesellschaft, dieses Ziel umzusetzen. Und auch heute scheinen die deutschen ESA-Reserveastronautinnen Amelie Schoenenwald und Nicola Winter nicht unbedingt in der ersten Reihe für ein Flugticket zu stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da muss es doch für alle Beteiligten wie ein Schlag ins Genick vorgekommen sein, als plötzlich eine fast aus dem Nichts kommende, unbekannte junge sympathische Frau diesen Ehrentitel erlangt. Und das ohne PR-Getöse vor und nachher! Ein rein privat finanzierter Flug machte es möglich. Dazu kommt das Zusammentreffen mit den entscheidenden Leuten zur rechten Zeit. Wie das Leben ebenso spielt! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist Rabea Rogge eine mehr als passende Besetzung: Elektroingenieurin und Doktorandin, nebenbei noch Abenteurerin, weltgereist, lebensfroh und neugierig. Wenn man ihren bisherigen Lebensweg betrachtet, so stellt man fest, dass ihr Weltraumflug auch nicht ganz zufällig ist, sondern das Ergebnis einer Entwicklung. Wichtig ist auch: Bei Ihrem Flug handelte es sich nicht um einen touristisches Abenteuer, sondern um knallharte wissenschaftliche Arbeit in einem Team.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere kleine Nebensache ist festzuhalten: Nach Baden-Württemberg und Saarland kommt nach sehr langer Zeit ein(e) deutsche Astronaut*in wieder aus dem östlichen Teil unseres Landes, aus Berlin! Auch ist es interessant, die Gedankenwelt von jemanden kennen zu lernen, der die Erfahrung eines Weltraumfluges machen durfte, aber jenseits des üblichen Korsetts staatlicher Raumfahrtbehörden steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nun zum Werk selber …</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen ist das Büchlein im renommierten Fachbuchverlag Springer, Heidelberg, ist 266 Seiten stark und kostet stolze 22,89 Euro. Dafür hätte man auch ein etwas stabileres Cover und nicht ein sogenanntes Softcover erwartet, aber man will ja nicht gleich meckern. Also zum Inhalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erstes fällt die Strukturierung auf. Statt der üblichen fließenden, prosaischen Schreibweise mit einzelnen Kapiteln ist hier eine klare Strukturierung mit 3 Hauptpunkten und vielen Unterpunkten gegeben. Hier erkennt man sofort: Das hat ein Wissenschaftler geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Teil, ein knappes Viertel des Buches, geht es gleich zur Sache. Rogge schlägt einen geschichtlichen Bogen von den frühen Pol-Forschern über die Tiefseeforschung Piccards bis zur Mondlandung, um dann in einem harten Bruch zur Robotik zu schwenken. Beim Weiterlesen erscheint das logisch. Die Frage, was für eine zukünftige Exploration geeigneter wäre, Mensch oder Maschine, wird klar beantwortet: Beides gemeinsam! Dabei werden Schlussfolgerungen gezogen, die zum Teil (mich) verblüffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mittlere und gleichzeitige Hauptteil beschäftigt sich mit dem eigentlichen Raumflug, der Fram-2-Mission. Vergessen wird dabei aber nicht die Vorgeschichte, die erahnen lässt, warum Rogge später ausgewählt wurde. Im Weiteren wird der Zeitraum von Dezember 2023 bis zum Abschluss des Fluges im April 2025 beleuchtet. Hier wird nicht nur auf die Abläufe und Ereignisse in Vorbereitung und Flug, Experimente und Missionstagebuch eingegangen. Rogge scheut sich auch nicht hier ihren Emotionen freien Lauf zu lassen. Zum Ende des Hauptkapitels erfolgt noch einmal eine Reflexion über verschiedenste Fragen und Themen. Der interessierte Leser nimmt bestimmt einige Anregungen für sein eigenes Denken und Handeln mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend behandelt der dritte Abschnitt die Zukunft, also den Weg nach vorn. Dabei werden noch einmal grundlegende Themen wie zum Beispiel „Wozu ist Wissenschaft gut?“, „Was macht Raumfahrt mit Menschen?&#8220;, „Utopien und Zukunft“ angesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgerichtig endet der Abschnitt mit einem „Workbook – Entwirf dein Leben“. Der Leser wird aufgefordert, aus dem zuvor gelesenem für sich selber Schlussfolgerungen zu ziehen. Das hat etwas Lehrbuchartiges, ist aber an dieser Stelle sehr gut platziert.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Ein-bisschen-Weltraum-Buch.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild: Springer-Verlag" data-rl_caption="" title="Bild: Springer-Verlag" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="198" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Ein-bisschen-Weltraum-Buch-h300.jpg" alt="" class="wp-image-153077"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Springer-Verlag</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aber das war von Anfang an klar: Es ist nicht ein einfaches Prosa-Buch, auch wenn es sehr unterhaltend geschrieben ist. Der Leser wird nicht nur in die Erlebnis- und Gefühlswelt der Autorin mitgenommen. Er wird aufgefordert, für sich selber nachzudenken, ohne dass hier ein erhobener Zeigefinger zu sehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt anzumerken, dass das Buch nicht nur ein umfangreiches Quellenverzeichnis hat, sondern auch auf weiterführende Literatur hinweist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein Raumfahrtbuch und eigentlich doch keins. Es ist für alle (!) naturwissenschaftlich interessierten Leser gedacht. Egal ob sie fachlich versiert oder nur interessierter Laie sind. Es vermittelt Spaß und Freude am Leben, an Abenteuern, an Wissenschaft und Selbstreflexion und motiviert. Man merkt, dass die Autorin hier viel Herzblut hineingeschrieben hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es zeigt, dass heute Raumfahrt nicht nur für einen speziell ausgewählten kleinen Kreis möglich ist. Eben ein (bisschen) Weltraum für Alle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der heutigen Zeit bräuchten wir mehr solche Bücher&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rabea Rogge: Ein (bisschen) Weltraum für Alle</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Springer-Verlag, 2026<br>ISBN 978-3-662-72821-5<br>Auch als eBook verfügbar</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir danken Springer-Nature für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=21012.msg588256#msg588256" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Buch: Rabea Rogge: &#8222;Ein (bisschen) Weltraum für Alle&#8220;</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20269.msg564741#msg564741" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Fram-2 (C207.4/Resilience) auf Falcon-9 (B1085.6)</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14161.msg564742#msg564742" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die erste deutsche Astronautin?</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Save the date: Raumcon-Treffen 2027 in Berlin/Potsdam</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/save-the-date-raumcon-treffen-2027-in-berlin-potsdam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V. Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026 Seit vielen Jahren treffen sich Forist:innen, stille Mitlesende, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344_533x300.jpg" alt="" style="width:533px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren treffen sich  Forist:innen, stille Mitlesende, Vereinsmitglieder und einfach raumfahrt- und astronomiebegeisterte Menschen zum Raumcon-Treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Raumcon-Treffen 2024 in Bremen und 2025 in Augsburg hat das Orgateam beschlossen, dass mehr Zeit für die Vorbereitung des nächsten Treffens gebraucht wird. Deshalb findet nach September 2025 das nächste Treffen erst im Mai 2027 in der Woche von Christi Himmelfahrt statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den guten Erfahrungen die wir 2017 gemacht haben, wird das Treffen wieder in der Jugendherberge Potsdam stattfinden, wobei wir bei unseren Exkursionen den ganzen Großraum Berlin einbeziehen. Auch 2027 werden wir wieder zahlreiche Institutionen, Firmen, Museen und Raumfahrt- und Astronomie-Highlights besuchen. Vorträge, Diskussionen und Filme im Konferenzraum und das gemütliche Beisammensein werden die Veranstaltung abrunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisiert wird das Treffen durch die Foristen, Redakteure und Vereinsvorstände F-D-R (Andreas Weise) und Rücksturz (Stefan Goth). Sie werden unterstützt durch Spacecat und bei administrativen und kaufmännischen Angelegenheiten durch die weiteren Vorstandsmitglieder.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245_JH_Potsdam_533x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Jugendherberge Potsdam (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ergeht herzliche Einladung an alle Raumfahrt- und Astronomieinteressierte sich den Termin vorzumerken und teilzunehmen. Die Anmeldeseite wird voraussichtlich Ende dieses Jahres freigeschaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anregungen zum Programm, insbesondere eigene Vorträge, sind ausdrücklich willkommen und können beim Orga-Team und im Diskussionsthread eingebracht werden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20990.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff Berlin/Potsdam vom 2.5. bis 8.5.2027 &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer wissen möchte wie wir über frühere Treffen diskutiert haben, kann hier nachlesen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13877.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2016 &#8211; Darmstadt &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14338.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2017 &#8211; Berlin/Potsdam &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15566.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff 2018 &#8211; Lindau &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16571.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2019- Dachau &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19643.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon Treff 2023 in Bonn &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Diskussionsthread</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2025 &#8211; Augsburg 21.09. &#8211; 26.09. &#8211; Diskussionsthread</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer (noch mehr) wissen möchte, kann in den Berichten zu früheren Treffen schmökern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2015-in-kassel-und-goettingen/" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treffen 2015 in Kassel und Göttingen</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2017/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2017</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2018/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2018</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2019-2/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2019</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treff-2023-in-bonn/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2023 in Bonn</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2024-in-bremen/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treffen 2024 in Bremen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitung-von-smile-auf-den-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 19:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 15. Mai 2026 Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vorbereitung-von-smile-auf-den-weltraum/" data-wpel-link="internal">Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 15. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2605_015_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152639" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum<br><mark>Credit: European Space Agency; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana; vom Betanken und Einbau in die Schutzverkleidung bis hin zur Verbindung mit dem Rest der Vega-C-Rakete, die sie ins All befördern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile fliegt mit dem Vega-C-Flug VV29 ins All. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen. Die Rakete wird Smile mit drei feststoffbetriebenen Stufen in die Umlaufbahn bringen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die Kontrolle übernimmt, um Smile präzise in die Erdumlaufbahn zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame europäisch-chinesische Mission zur Erforschung der Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und der magnetischen Umgebung der Erde aus einer einzigartigen, stark elliptischen Umlaufbahn. In den nächsten drei Jahren wird die Sonde alle zwei Tage hoch über den Nordpol fliegen, um Röntgen- und Ultraviolettbilder des magnetischen Schutzschilds der Erde und der Nordlichter aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg587303#msg587303" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Finden Aliens das Leben auf der Erde?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-ein-blick-ins-alien-teleskop-gibt-es-leben-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 07:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Aliens]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach außerirdischem Leben ist schön und gut, aber heute geht’s um die Suche nach irdischem Leben – um die Erde als Exoplanet. Könnten Aliens irgendwo im All herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt?</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><br>Die Suche nach außerirdischem Leben ist schön und gut, aber heute geht’s um die Suche nach irdischem Leben – um die Erde als Exoplanet. Könnten Aliens irgendwo im All herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Foto zeigt die Erde, aufgenommen aus dem Weltraum. Erkennbar sind Kontinente, Wolken und der Ozean." data-rl_caption="" title="Das Foto zeigt die Erde, aufgenommen aus dem Weltraum. Erkennbar sind Kontinente, Wolken und der Ozean." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg" alt="Das Foto zeigt die Erde, aufgenommen aus dem Weltraum. Erkennbar sind Kontinente, Wolken und der Ozean." class="wp-image-152563" style="width:402px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Foto der Astronautinnen und Astronauten der Artemis II-Mission ist eine Nahaufnahme der Erde – und da wird schnell klar, dass auf unserem Planeten so Einiges los ist. Aber wie könnten Aliens in ungleich größerer Entfernung herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt? (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang wissen wir nur von einem Planeten in unserer Galaxie sicher, dass es dort Leben gibt: unsere eigene Erde, die seit Milliarden von Jahren von den unterschiedlichsten Lebewesen bewohnt wird. Von Einzellern, die Kohlenstoff statt Sauerstoff atmen, über Pflanzen die sich nicht vom Fleck rühren können bis hin zu neugierigen Menschen ist so Einiges dabei. Auf unserem Planeten wimmelt es geradezu vor Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob das auf anderen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems auch so ist, wissen wir nicht. Was wir auch nicht wissen: Wie könnte Leben dort überhaupt aussehen? Ähnlich wie auf der Erde, mit Einzellern, Pflanzen und Zweibeinern? Dann ist die grundlegende Frage, wie irdische Forscherinnen und Forscher nach etwas suchen können, von dem sie noch nicht einmal wissen, wie es aussieht und welche Spuren es hinterlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn sich genau diese Frage in diesem Moment ein solches außerirdisches Lebewesen auch stellen sollte? Mal angenommen, es gäbe sie, die Aliens – nicht unendlich weit weg, sondern irgendwo ums kosmische Eck in unserer Milchstraße. Vielleicht sind sie genauso neugierig wie wir. Vielleicht blicken auch sie in ihren Nachthimmel, stellen astronomische Beobachtungen an und finden tatsächlich einen Gesteinsplaneten, der als dritter Planet einen nicht besonders großen Stern umkreist – unsere Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts dreht Franzi den Spieß bei der Suche nach außerirdischem Leben um: Wie könnten außerirdische Lebensformen herausfinden, dass die Erde ein bewohnter Planet ist? Zunächst müssten sie den Planeten überhaupt finden. Das irdische Leben hat seine Spuren hinterlassen, es gibt Biosignaturen und sogar Technosignaturen, die auf intelligentes Leben und einen gewissen technologischen Entwicklungsstand schließen lassen. Was also könnten Aliens überhaupt beobachten, um die folgende Frage zu beantworten: Gibt es Leben auf der Erde?</p>



<iframe loading="lazy" title="AstroGeo Podcast: Ein Blick ins Alien-Teleskop - gibt es Leben auf der Erde?" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4213" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg588130#msg588130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13385.msg588131#msg588131" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Außerirdisches Leben</a></li>
</ul>



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		<item>
		<title>NASAs neues Weltraumteleskop zur Beobachtung erdnaher Asteroiden nimmt Gestalt an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-neues-weltraumteleskop-zur-beobachtung-erdnaher-asteroiden-nimmt-gestalt-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 19:05:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der „Near-Earth Object (NEO) Surveyor“ – das erste Infrarot-Weltraumteleskop der NASA, das speziell für die Entdeckung potenziell gefährlicher Asteroiden und Kometen entwickelt wurde – befindet sich derzeit in der Integrations- und Testphase. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA Science Editorial Team, 5. Mai 2026 Mit einem Starttermin, der frühestens im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der „Near-Earth Object (NEO) Surveyor“ – das erste Infrarot-Weltraumteleskop der NASA, das speziell für die Entdeckung potenziell gefährlicher Asteroiden und Kometen entwickelt wurde – befindet sich derzeit in der Integrations- und Testphase. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/neo-surveyor/2026/05/05/nasas-next-gen-near-earth-asteroid-space-telescope-takes-shape/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 5. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Im September 2025 montieren Ingenieure im Space Dynamics Laboratory in Logan, Utah, das Aluminiumteleskop für den NEO Surveyor der NASA am Grundrahmen des Fluggeräts. Das Teleskop ist über ein System von Streben befestigt, das verhindert, dass Wärme vom Raumfahrzeug auf das Instrument übergeht. Credit: Space Dynamics Laboratory/Allison Bills" data-rl_caption="" title="Im September 2025 montieren Ingenieure im Space Dynamics Laboratory in Logan, Utah, das Aluminiumteleskop für den NEO Surveyor der NASA am Grundrahmen des Fluggeräts. Das Teleskop ist über ein System von Streben befestigt, das verhindert, dass Wärme vom Raumfahrzeug auf das Instrument übergeht. Credit: Space Dynamics Laboratory/Allison Bills" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152552" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Im September 2025 montieren Ingenieure im Space Dynamics Laboratory in Logan, Utah, das Aluminiumteleskop für den NEO Surveyor der NASA am Grundrahmen des Fluggeräts. Das Teleskop ist über ein System von Streben befestigt, das verhindert, dass Wärme vom Raumfahrzeug auf das Instrument übergeht.<br><mark>Credit: Space Dynamics Laboratory/Allison Bills</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Starttermin, der frühestens im September 2027 angesetzt ist, arbeiten Teams in den gesamten Vereinigten Staaten intensiv daran, die Komponenten des Raumfahrzeugs zu bauen, die Art der Beobachtungen und wissenschaftlichen Untersuchungen zu planen und die Software zu entwickeln, mit der die riesigen Datenmengen verarbeitet werden sollen, die die Mission generieren wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2005 beauftragte der Kongress die NASA mit der Entdeckung potenziell gefährlicher erdnaher Objekte (NEOs), doch viele dieser Objekte sind mit bodengestützten Beobachtungen nur schwer zu finden. Einige sind so dunkel wie Holzkohle, andere sind winzig, und viele verbergen sich im gleißenden Licht der Sonne, wo bodengestützte optische Teleskope sie nicht sehen können. Um dem entgegenzuwirken, wird der <a href="https://science.nasa.gov/mission/neo-surveyor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NEO Surveyor</a> speziell dafür gebaut, das Sonnensystem zu scannen und Objekte zu erkennen, die im Infrarotbereich leuchten, wenn sie von der Sonne erwärmt werden – im Gegensatz zu dem von ihnen reflektierten optischen Licht, das bei bodengestützten Beobachtungen gemessen wird –, um der Menschheit <a href="https://www.nasa.gov/missions/dart/nasas-dart-mission-changed-orbit-of-asteroid-didymos-around-sun/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">genügend Vorwarnzeit</a> zu geben, damit sie gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde wird sich etwa 1,5 Millionen Kilometer von unserem Planeten in Richtung Sonne zu einem Bereich gravitativer Stabilität bewegen, der als <a href="https://science.nasa.gov/resource/what-is-a-lagrange-point/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Lagrange-Punkt</a> Sonne-Erde (oder L1-Punkt) bezeichnet wird, und dort mindestens fünf Jahre lang ununterbrochen weite Teile des Himmels absuchen, um bisher unentdeckte NEOs aufzuspüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„NEO Surveyor ist eine einzigartige Mission, die darauf ausgelegt ist, eine ganz bestimmte Herausforderung zu bewältigen: Asteroiden und Kometen aufzuspüren, die das größte Risiko für die Erde darstellen“, sagte Jim Fanson, Projektleiter der Mission am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Unser Fokus liegt auf dem Einsatz eines robusten Observatoriums am L1-Punkt zwischen Sonne und Erde, wo es eine kontinuierliche, mehrjährige Infrarot-Durchmusterung durchführen wird. Durch die Identifizierung von Objekten, die bodengestützte Teleskope übersehen können, wird diese Mission die entscheidenden Daten liefern, die wir benötigen, um unseren Planeten für die kommenden Jahre zu schützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modularer Ansatz</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die hier abgebildete Bustruktur des NEO Surveyor der NASA wurde im August 2025 bei BAE Systems Space &amp; Mission Systems in Boulder, Colorado, einer Testreihe unterzogen. Der Bus beherbergt die Subsysteme für Energieversorgung, Antrieb, Avionik und Kommunikation, die alle vom Teleskop und den empfindlichen Detektoren isoliert sind. Credit: BAE Systems Space &amp; Mission Systems" data-rl_caption="" title="Die hier abgebildete Bustruktur des NEO Surveyor der NASA wurde im August 2025 bei BAE Systems Space &amp; Mission Systems in Boulder, Colorado, einer Testreihe unterzogen. Der Bus beherbergt die Subsysteme für Energieversorgung, Antrieb, Avionik und Kommunikation, die alle vom Teleskop und den empfindlichen Detektoren isoliert sind. Credit: BAE Systems Space &amp; Mission Systems" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152554" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die hier abgebildete Bustruktur des NEO Surveyor der NASA wurde im August 2025 bei BAE Systems Space &amp; Mission Systems in Boulder, Colorado, einer Testreihe unterzogen. Der Bus beherbergt die Subsysteme für Energieversorgung, Antrieb, Avionik und Kommunikation, die alle vom Teleskop und den empfindlichen Detektoren isoliert sind.<br><mark>Credit: BAE Systems Space &amp; Mission Systems</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/work-is-under-way-on-nasas-next-generation-asteroid-hunter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Infrarot-Teleskop</a> des Raumfahrzeugs und sein <a href="https://science.nasa.gov/photojournal/the-light-and-dark-sides-of-neo-surveyors-instrument-enclosure/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Instrumentengehäuse</a> wurden am JPL zusammengebaut und durchlaufen nun am Space Dynamics Laboratory (SDL) der Utah State University in Logan die Integrations- und Testphase. Das Instrumentengehäuse ist eine 3,7 Meter lange, eckige Konstruktion, die das Teleskop des Raumfahrzeugs schützt und Wärme ableitet, die andernfalls die wärmeempfindlichen Infrarotbeobachtungen beeinträchtigen könnte. Die Projektingenieure planen, Fokustests in einer Kammer am SDL durchzuführen, die die extremen Bedingungen des Weltraums simuliert, um sicherzustellen, dass das Instrument wie vorgesehen funktioniert und die Kamera auch bei sehr kalten Temperaturen und in der Schwerelosigkeit scharf bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kamera besteht aus <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26668" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zwei Detektorarrays</a>, die darauf ausgelegt sind, detaillierte Bilder von Asteroiden und Kometen in zwei Infrarotbereichen zu erzeugen. Jedes Array erstellt ein 16-Megapixel-Mosaik des Himmels. Durch die Abbildung desselben Himmelsabschnitts in den beiden Infrarotbereichen kann das Instrument die Temperatur eines Asteroiden oder Kometen messen und so eine Schätzung der Größe des Objekts liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde wird zudem mit einem 6 Meter langen <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26664" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonnenschutz</a> ausgestattet sein, der es ihm ermöglicht, in der Nähe der Sonne zu beobachten, indem er verhindert, dass grelles Licht in die Öffnung des Teleskops gelangt. Diese Konstruktion ist das mit Abstand größte Bauteil des NEO Surveyor und verfügt auf ihrer der Sonne zugewandten Seite über Solarpaneele, die den Strom für die Systeme des Raumfahrzeugs erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei BAE Systems Space &amp; Mission Systems in Boulder, Colorado, wird der Sonnenschutz derzeit zusammen mit dem <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26713" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Raumfahrzeugbus</a> <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26714" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">getestet</a>, der die Subsysteme für Energieversorgung, Antrieb, Avionik und Kommunikation beherbergt. Das integrierte Teleskop und das Gehäuse werden von SDL zu BAE Systems transportiert, wo das Raumfahrzeug fertiggestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaft, Daten, Beobachtungsstrategie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterdessen ist das wissenschaftliche Team der Mission damit beschäftigt, Wege zu finden, um das volle Potenzial dieses hochmodernen Raumfahrzeugs auszuschöpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben ein interinstitutionelles Team, das von erfahrenen Wissenschaftlern bis hin zu Studierenden reicht und über umfassende Fachkenntnisse im Bereich der Planung von Infrarotmissionen verfügt“, sagte Amy Mainzer, die Missionsleiterin an der University of California, Los Angeles (UCLA). „Wir arbeiten derzeit daran, die effizienteste Beobachtungsstrategie zu entwickeln, mit der die Mission einige der am schwersten zu findenden Asteroiden in unserem Sonnensystem sowie alle Kometen aufspüren kann, die möglicherweise auf uns zukommen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Daten der Mission über das <a href="https://www.nasa.gov/communicating-with-missions/dsn/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> der NASA zur Erde gelangen, werden sie an das NEO Surveyor Survey Data Center am IPAC des Caltech in Pasadena, Kalifornien, weitergeleitet. Das Zentrum ist für die Verarbeitung und Kalibrierung der riesigen Menge an Beobachtungsdaten verantwortlich, die das Raumfahrzeug liefert, und erstellt zudem Bilder und Quellenkataloge zur Archivierung im NASA/IPAC Infrared Science Archive.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem IPAC die sich bewegenden Objekte in den Daten identifiziert hat, meldet es diese an das Minor Planet Center (MPC), die internationale Clearingstelle für alle Positionsmessungen von Kleinplaneten in unserem Sonnensystem und die für die Benennung neuer Entdeckungen zuständige Stelle. Diese Daten können dann von Gruppen zur planetaren Verteidigung genutzt werden, darunter das Center for Near Earth Object Studies (<a href="https://cneos.jpl.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CNEOS</a>) des JPL, das die Umlaufbahnen aller bekannten Asteroiden und Kometen berechnet und gleichzeitig das Einschlagrisiko gefährlicher Objekte für viele Jahre in der Zukunft vorhersagt. Die Abteilung für Erd-, Planeten- und Weltraumwissenschaften der UCLA wird die Vermessung planen und alle sechs Monate Messungen der Größen von Asteroiden und Kometen sowie anderer physikalischer Eigenschaften an öffentliche Archive übermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=669.msg587115#msg587115" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erdnahe Asteroiden (NEOs)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA-Mission STORIE soll Erkenntnisse über den Ringstrom der Erde liefern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-mission-storie-soll-erkenntnisse-ueber-den-ringstrom-der-erde-liefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 19:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[STORIE]]></category>
		<category><![CDATA[U.S. Space Force]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152539</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Erdmagnetfeld wirkt wie eine mächtige Falle. Es zieht elektrisch geladene Teilchen aus dem Weltraum in die Nähe unseres Planeten und fängt sie in einem unsichtbaren, donutförmigen Ring um die Erde ein, der als Ringstrom bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, Goddard Space Flight Center / Vanessa Thomas, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-nasa-mission-storie-soll-erkenntnisse-ueber-den-ringstrom-der-erde-liefern/" data-wpel-link="internal">NASA-Mission STORIE soll Erkenntnisse über den Ringstrom der Erde liefern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Erdmagnetfeld wirkt wie eine mächtige Falle. Es zieht elektrisch geladene Teilchen aus dem Weltraum in die Nähe unseres Planeten und fängt sie in einem unsichtbaren, donutförmigen Ring um die Erde ein, der als Ringstrom bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/science-research/heliophysics/nasas-storie-mission-to-tell-tale-of-earths-ring-current/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA, Goddard Space Flight Center / Vanessa Thomas</a>, 1. Mai 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser gefangene Schwarm geladener Teilchen spielt eine wichtige Rolle dabei, wie die Erde auf sich ändernde Bedingungen im Weltraum reagiert – das sogenannte Weltraumwetter –, die sich auf die Technologien auswirken können, auf die wir uns verlassen, wie Satelliten und Stromnetze. Dennoch gibt es noch vieles, was wir über den Ringstrom nicht wissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA bereitet den Start einer Mission vor, die einen einzigartigen Einblick in den Ringstrom bieten soll. Die Mission mit dem Namen STORIE (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution) soll im Mai an Bord der 34. kommerziellen Versorgungsmission von SpaceX zur Internationalen Raumstation für die NASA starten. Die Mission ist Teil der Nutzlast des Space Test Program – Houston 11 (STP-H11), einer Partnerschaft zwischen der U.S. Space Force und der NASA. Sobald STORIE robotergesteuert an der Außenseite der Raumstation installiert ist (voraussichtlich wenige Tage nach ihrer Ankunft), wird es den außenliegenden Ringstrom beobachten und Wissenschaftlern dabei helfen, langjährige Fragen darüber zu beantworten, wie er wächst und schrumpft und aus welchen Partikeln er besteht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Ringstrom ist ein unsichtbarer, donutförmiger Schwarm geladener Teilchen, der die Erde umgibt (hier blau dargestellt). Er überlagert den äußeren der beiden Van-Allen-Strahlungsgürtel (die grün dargestellt sind), enthält jedoch Teilchen mit geringerer Energie als die Strahlungsgürtel. Im Ringstrom fließen positiv und negativ geladene Teilchen in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen so elektrische Ströme. Veränderungen im Ringstrom beeinflussen, wie unser Planet auf Sonnenstürme reagiert, und können Auswirkungen auf unsere Technologie haben. Credit: NASA/Mary Pat Hrybyk-Keith/Kristen Perrin" data-rl_caption="" title="Der Ringstrom ist ein unsichtbarer, donutförmiger Schwarm geladener Teilchen, der die Erde umgibt (hier blau dargestellt). Er überlagert den äußeren der beiden Van-Allen-Strahlungsgürtel (die grün dargestellt sind), enthält jedoch Teilchen mit geringerer Energie als die Strahlungsgürtel. Im Ringstrom fließen positiv und negativ geladene Teilchen in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen so elektrische Ströme. Veränderungen im Ringstrom beeinflussen, wie unser Planet auf Sonnenstürme reagiert, und können Auswirkungen auf unsere Technologie haben. Credit: NASA/Mary Pat Hrybyk-Keith/Kristen Perrin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152530" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Ringstrom ist ein unsichtbarer, donutförmiger Schwarm geladener Teilchen, der die Erde umgibt (hier blau dargestellt). Er überlagert den äußeren der beiden Van-Allen-Strahlungsgürtel (die grün dargestellt sind), enthält jedoch Teilchen mit geringerer Energie als die Strahlungsgürtel. Im Ringstrom fließen positiv und negativ geladene Teilchen in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen so elektrische Ströme. Veränderungen im Ringstrom beeinflussen, wie unser Planet auf Sonnenstürme reagiert, und können Auswirkungen auf unsere Technologie haben.<br><mark>Credit: NASA/Mary Pat Hrybyk-Keith/Kristen Perrin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Teilchen haben erhebliche Auswirkungen auf das Weltraumwetter“, sagte Alex Glocer, der leitende Forscher des STORIE-Projekts am Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, wo das Instrument entwickelt und gebaut wurde. „Wir wollen verstehen, wie sich diese eingeschlossene Teilchenpopulation bildet und woher sie stammt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Details sind besonders wichtig während Sonnenstürmen, wenn Ausbrüche der Sonne zu magnetischen Störungen auf der Erde führen können. Ähnlich wie die Van-Allen-Strahlungsgürtel der Erde, jedoch mit Teilchen geringerer Energie gefüllt, neigt der Ringstrom dazu, während Sonnenstürmen in Größe, Form und Intensität stärker zu schwanken als die Strahlungsgürtel. Zudem fließen im Ringstrom positiv und negativ geladene Teilchen in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen so elektrische Ströme. Veränderungen dort können daher zu magnetischen Schwankungen und induzierten Strömen am Boden führen, was sich potenziell auf Pipelines und Stromleitungen auswirken kann. Der Ringstrom kann auch zur Ladungsbildung an der Oberfläche von Satelliten in der Erdumlaufbahn beitragen, was zu Störungen bei Raumfahrzeugen führen kann. Wenn die Energie im Ringstrom ansteigt, wird zudem ein Teil dieser Energie in die obere Atmosphäre übertragen, wodurch sich diese erwärmt, ausdehnt und einen größeren Luftwiderstand auf Satelliten ausübt, was dazu führen kann, dass das Raumfahrzeug früher als erwartet aus der Umlaufbahn gerät.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152533" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Simulation zeigt Schwankungen im Ringstrom (links) und im äußeren Van-Allen-Strahlungsgürtel (rechts) während eines Sonnensturms. Der Ringstrom und der äußere Strahlungsgürtel überlappen sich im Weltraum, doch der Ringstrom schwankt dynamischer als der Strahlungsgürtel, während dessen Intensität langsamer zunimmt.<br><mark>Credit: NASA/Austin Brenner</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist jedoch schwierig, den Ringstrom direkt zu untersuchen, da die darin enthaltenen Teilchen unsichtbar sind. „Man kann sie nicht einfach mit einer Kamera abbilden“, erklärte Glocer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen wird STORIE nach dem Leuchten energiereicher neutraler Atome (ENAs) suchen, die entstehen, wenn geladene Teilchen, die im Ringstrom gefangen sind, entkommen können. Die Teilchen erlangen ihre Freiheit, indem sie der äußeren Erdatmosphäre, der sogenannten Exosphäre, ein Elektron entziehen und dadurch neutral werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sobald diese geladenen Teilchen neutralisiert sind, unterliegen sie nicht mehr den Einflüssen des Erdmagnetfelds und sind nicht mehr gebunden“, sagte Glocer. „Sie können einfach in jede beliebige Richtung davonfliegen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Messung der Geschwindigkeit und Richtung der ENAs könnte STORIE dazu beitragen, langjährige Fragen über den Ursprung der Teilchen im Ringstrom zu beantworten – ob sie von einem aus der Sonne strömenden Teilchenstrom, dem sogenannten Sonnenwind, oder von der Erde stammen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das STORIE-Instrument (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution) der NASA ist hier auf der Nutzlast „Space Test Program – Houston 11“ (STP-H11) zu sehen, einem Gemeinschaftsprojekt der U.S. Space Force und der NASA. Es ist mit Schutzmaterial umhüllt, um STORIE vor den Bedingungen im Weltraum zu schützen. Nach dem Start werden die Nutzlast STP-H11 und STORIE an der Außenseite des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation installiert. Credit: U.S. Space Force" data-rl_caption="" title="Das STORIE-Instrument (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution) der NASA ist hier auf der Nutzlast „Space Test Program – Houston 11“ (STP-H11) zu sehen, einem Gemeinschaftsprojekt der U.S. Space Force und der NASA. Es ist mit Schutzmaterial umhüllt, um STORIE vor den Bedingungen im Weltraum zu schützen. Nach dem Start werden die Nutzlast STP-H11 und STORIE an der Außenseite des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation installiert. Credit: U.S. Space Force" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152534" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das STORIE-Instrument (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution) der NASA ist hier auf der Nutzlast „Space Test Program – Houston 11“ (STP-H11) zu sehen, einem Gemeinschaftsprojekt der U.S. Space Force und der NASA. Es ist mit Schutzmaterial umhüllt, um STORIE vor den Bedingungen im Weltraum zu schützen. Nach dem Start werden die Nutzlast STP-H11 und STORIE an der Außenseite des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation installiert.<br><mark>Credit: U.S. Space Force</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das STORIE-Team hat das Instrument so konzipiert, dass es besonders auf positiv geladene Sauerstoffatome (O+) achtet, denn laut Glocer „stammt Sauerstoff, den man dort sieht, aus der Atmosphäre. Aus dem Sonnenwind gelangt nur sehr wenig davon dorthin.“ Wenn STORIE viele Sauerstoffatome nachweist, wissen die Wissenschaftler, dass der Ringstrom größtenteils aus der Erdatmosphäre stammt und nicht aus dem Sonnenwind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glocer und andere Wissenschaftler wollen außerdem herausfinden, ob sich die geladenen Teilchen des Ringstroms in schnellen Schüben oder langsam und allmählich ansammeln. „Ist es so, als würde man einen See mit dem stetigen Fluss eines Wasserfalls oder mit einer Menge Regentropfen füllen?“, sagte Glocer.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aMu8p_LX6i8" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="450" height="253" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1.jpg" alt="" class="wp-image-152536" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die NASA startet ein neues Experiment namens STORIE (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution), um geladene Teilchen in einem „Weltraum-Donut“ zu verfolgen, der unseren Planeten umgibt.<br><mark>Credit: Das Goddard Space Flight Center der NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere NASA-Missionen – wie IMAGE (Imager for Magnetopause-to-Aurora Global Exploration) und TWINS (Two Wide-angle Imaging Neutral-atom Spectrometers) – haben die ENAs des Ringstroms bisher aus der Vogelperspektive untersucht, wodurch sie den gesamten Ringstrom auf einen Blick erfassen konnten. Aus dieser Perspektive kann jedoch das von der Erde – im Zentrum des Rings – reflektierte ultraviolette Licht die ENA-Beobachtungen stören, und die Betrachtungsgeometrie erschwert es, gefangene Teilchen im Ringstrom nahe dem Äquator der Erde zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Aus der Inside-Out-Perspektive von STORIE hat man die Erde im Rücken und kann diese gefangene Teilchenpopulation nahe dem Äquator sehen, die für andere Missionen schwer zu beobachten war“, sagte Glocer.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="348" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1.jpg" alt="" class="wp-image-152537" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nach ihrer Installation auf der Internationalen Raumstation wird die STORIE-Mission der NASA den Blick von der Erde weg richten, um energiereiche neutrale Atome (ENAs) aus dem Ringstrom der Erde abzubilden. STORIE wird jeweils nur einen Ausschnitt des Ringstroms betrachten, doch während der Umlaufbahn um die Erde wird sich ein vollständiges Bild dieses unsichtbaren, donutförmigen Partikelbandes ergeben. In dieser Animation stellen die gekrümmten orangefarbenen Linien die Feldlinien des Erdmagnetfelds dar, und der sich bewegende Keil aus grünen Strahlen repräsentiert das Sichtfeld von STORIE, während die Raumstation den Planeten umkreist.<br><mark>Credit: NASA/Gonzalo Cucho-Padin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Höhenraketenexperimente haben in der Vergangenheit kurze Einblicke in das Innere des Ringstroms geliefert, doch standen ihnen nur wenige Minuten zur Beobachtung zur Verfügung, und sie konnten bei jedem Flug nur einen Ausschnitt des Ringstroms erfassen. Die Aufnahmen von STORIE zeigen jeweils nur einen Ausschnitt des Ringstroms, doch während die Raumstation die Erde umkreist, wird STORIE etwa alle 90 Minuten ein vollständiges Bild des Ringstroms erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner sechsmonatigen Mission wird STORIE beobachten, wie sich der Ringstrom im Laufe der Zeit entwickelt, und es Wissenschaftlern ermöglichen, sein Verhalten während Sonnenstürmen mit dem bei ruhiger Sonnenaktivität zu vergleichen. Die Erkenntnisse von STORIE werden uns helfen, besser zu verstehen, wie die Erde auf Sonnenstürme reagiert, die Vorhersagen zum Weltraumwetter zu verbessern und die Auswirkungen des Weltraumwetters auf die Technologien, auf die die Menschheit angewiesen ist, abzumildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17425.msg587091#msg587091" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumwetter</a></li>
</ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6.mp4" length="861277" type="video/mp4" />
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Start stärkt Erdbeobachtung und Vernetzung in Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-start-staerkt-erdbeobachtung-und-vernetzung-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ASI]]></category>
		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
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		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hellenic Fire System]]></category>
		<category><![CDATA[ICEYE]]></category>
		<category><![CDATA[IRIDE]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Jaffart]]></category>
		<category><![CDATA[Simonetta Cheli]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dreizehn europäische Satelliten, die auf derselben Trägerrakete mitflogen, haben erfolgreich die Umlaufbahn erreicht. Sie erweitern die Kapazitäten italienischer und griechischer Überwachungsprogramme und umfassen zudem CubeSats, die die Verbindungsfähigkeit von Satelliten testen sollen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth, 04. Mai 2026 Die europäischen Satelliten sind: Der Start [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dreizehn europäische Satelliten, die auf derselben Trägerrakete mitflogen, haben erfolgreich die Umlaufbahn erreicht. Sie erweitern die Kapazitäten italienischer und griechischer Überwachungsprogramme und umfassen zudem CubeSats, die die Verbindungsfähigkeit von Satelliten testen sollen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth</a>, 04. Mai 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die europäischen Satelliten sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/Italy_s_Earth_monitoring_programme_reaches_new_milestone" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sieben Satelliten</a> wurden der „Hawk for Earth Observation“ (HEO)-Konstellation für das italienische Erdbeobachtungsprogramm <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIDE</a> hinzugefügt.</li>



<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Hellenic_Fire_System_satellites_launched_for_Greece" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vier Satelliten des „Hellenic Fire System“</a> wurden für das griechische System zur Erkennung und Verfolgung von Waldbränden gestartet, was eine Weltpremiere für diese Art nationaler Satellitenkapazität darstellt.</li>



<li>Zwei CubeSats wurden ebenfalls für Griechenland im Rahmen der Mission „Hellenic Space Dawn“ gestartet. Die CubeSats werden Satellitenverbindungen und optische Datenübertragungsfähigkeiten im Weltraum testen.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152512" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg<br><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am Sonntag, dem 3. Mai, um 09:00 Uhr MESZ an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simonetta Cheli, Direktorin der Erdbeobachtungsprogramme der ESA, erklärte: „Der Start von sieben weiteren Satelliten der HEO-Konstellation von IRIDE markiert einen neuen Meilenstein für das gesamte Programm und eine Erweiterung der Systemfähigkeiten. Ich möchte den an dieser Leistung beteiligten Teams danken, darunter den Teams der ESA, der ASI und von Argotec.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Und das Hellenic Fire System ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was durch Zusammenarbeit erreicht werden kann. Durch die Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, der Industrie und der ESA zeigt das Hellenic Fire System, wie europäische Kooperation Innovation in operative Fähigkeiten umsetzen kann. Es verdeutlicht den Wert von Partnerschaften bei der Entwicklung souveräner Weltraumlösungen, die nationalen Bedürfnissen dienen und gleichzeitig gemeinsame Ziele voranbringen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laurent Jaffart, Direktor des Bereichs „Resilience, Navigation and Connectivity“ der ESA, sagte: „Die ESA setzt sich dafür ein, Europas Vision für die Konnektivität der nächsten Generation voranzutreiben, und der Start von Hellenic Space Dawn baut zuversichtlich auf diesen Fähigkeiten auf, indem er innovative optische Kommunikationstechnologien demonstriert. Von der Stärkung nationaler Ökosysteme bis hin zur Unterstützung wegweisender New-Space-Lösungen ermöglicht die ESA widerstandsfähige, leistungsstarke Satellitennetzwerke, indem sie unseren Partnern hilft, die Technologien ausgereift zu entwickeln, die die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitgliedstaaten im Weltraum untermauern werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die HEO-Konstellation IRIDE für Italien</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mission Control Raum von Argotec in Italien Credit: Argotec" data-rl_caption="" title="Mission Control Raum von Argotec in Italien Credit: Argotec" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152514" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mission Control Raum von Argotec in Italien<br><mark>Credit: Argotec</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIDE</a> ist eine von der italienischen Regierung initiierte nationale Mission. Das Programm wird von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit Unterstützung der italienischen Weltraumagentur (ASI) koordiniert und ist eine anspruchsvolle Weltrauminitiative, die aus dem italienischen Nationalen Plan für Wiederaufbau und Resilienz (PNRR) finanziert wird, der darauf abzielt, die italienische Wirtschaft nach der COVID-19-Pandemie zu modernisieren und wiederzubeleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstellation ist mit multispektralen, hochauflösenden optischen Instrumenten ausgestattet, die Bilddaten über mehrere Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums erfassen. Die Daten fließen in Produkte und Dienstleistungen ein, die Behörden dabei helfen werden, Küsten- und Meeresgebiete sowie Landbedeckung und -nutzung zu überwachen und Notfall- und Sicherheitsdienste für Italien zu verwalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sieben neu gestarteten HEO-Satelliten wurden von Argotec für das IRIDE-Programm entwickelt. Damit steigt die Gesamtzahl der IRIDE-Satelliten im Orbit auf 31; sie gesellen sich zu <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/IRIDE_pathfinder_satellite_has_launched" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HEO Pathfinder</a> und den <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/Italy_s_IRIDE_programme_marks_major_step_with_first_satellite_constellation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sieben im Juni 2025</a> gestarteten Satelliten. Die ersten acht HEO-Satelliten sind voll einsatzfähig und liefern Daten und Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten des „Hellenic Fire System“ für Griechenland gestartet</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152516" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, dem privaten Satellitenunternehmen OroraTech und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und wird durch die von der EU finanzierte Einrichtung für Konjunkturbelebung und Resilienz unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start von zwei ICEYE-Radarsatelliten Ende letzten Jahres ist das von OroraTech entwickelte Hellenic Fire System die zweite operative Erdbeobachtungsmission, die im Rahmen des griechischen Nationalen Kleinsatellitenprogramms entwickelt wurde. Das Programm wird letztlich aus 13 Satelliten bestehen, die je nach Instrumenten und Missionszielen in vier Gruppen unterteilt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Griechenland, über die EU Konjunktur- und Resilienz Initiative, finanzierte Programm zielt darauf ab, die nationalen Satellitentechnologien und -dienste auszubauen, Innovation und Wirtschaftswachstum zu fördern sowie die Kapazitäten in den Bereichen Katastrophenhilfe, Umweltüberwachung und nationale Sicherheit zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hellenic Space Center und das griechische Ministerium für digitale Governance und künstliche Intelligenz leiten das Programm, während die ESA den übergeordneten Rahmen und die technische Unterstützung für die Entwicklung der Satellitensysteme bereitstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tests von Verbindungsfähigkeiten mit zwei neuen CubeSats</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert Credit: Exolaunch" data-rl_caption="" title="Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert Credit: Exolaunch" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152518" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert<br><mark>Credit: Exolaunch</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hellenic Space Dawn ist Teil einer Initiative, die von der ESA und den griechischen Behörden unterstützt wird. Es ist zudem Bestandteil des umfassenderen griechischen „Connect/National Satellite Space Programme“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei kürzlich gestartete CubeSats, Helios und Selene, die von EMTech Space betrieben werden, sind mit CubeCAT-Laserterminals ausgestattet, die von AAC Clyde Space bereitgestellt werden. CubeCAT ist kompakt und hocheffizient und ermöglicht schnelle, sichere Datenverbindungen zwischen CubeSats, SmallSats und der Erde. Das Terminal ermöglicht Downlink-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zum Terminal werden Helios und Selene auch hochauflösende Kameras mitführen, die bei Anwendungen wie der Erstellung von Karten aus Weltraumdaten und Landnutzungsüberwachung helfen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18481.msg587055#msg587055" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CAS500-1/CAS500-2 (Korea, Süd)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Smile startet am 19. Mai</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-startet-am-19-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 20:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
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		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 23. April 2026 Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_set_to_launch_on_19_May" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 23. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_delivered_to_space_artist_impression_GIF_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152301" style="aspect-ratio:1.7777280979990957;width:402px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Smile wird im Weltraum ausgesetzt (künsterlische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Acknowledments: ATG Europe; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl „Smile“ als auch die Vega-C, die es ins All befördern wird, sind weiterhin stabil und sicher. Nach Abschluss sorgfältiger Untersuchungen des Problems haben sich alle Partner auf den 19. Mai als neuen Starttermin geeinigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es wird Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu wird eine Röntgenkamera eingesetzt, um erstmals Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchzuführen, sowie eine Ultraviolettkamera, um die Nordlichter 45 Stunden lang ununterbrochen zu beobachten.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-03f19d90"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg" alt="" class="wp-image-152302" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startablauf von Smile<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana schreiten gut voran. Im März wurde „Smile“ betankt, mit dem Vega-C-Raketenadapter verbunden und in die Raketenverkleidung eingebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Starts werden sich die vier Stufen der Vega-C nacheinander abtrennen, bevor „Smile“ nach 57 Minuten schließlich freigesetzt wird. Nach 63 Minuten werden sich die Solarpaneele von „Smile“ entfalten – ein Meilenstein, nach dem Start. Der Start wird Smile in eine erdnahe Umlaufbahn bringen. Von dort aus übernimmt das Raumfahrzeug selbst die Steuerung, um sich in seine endgültige, eiförmige Umlaufbahn zu begeben, die 121 000 km über dem Nordpol verläuft, um Daten zu sammeln, bevor es 5000 km über den Südpol kommt, um diese an die wartenden Bodenstationen zu übermitteln.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0747871"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).<br>Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg" alt="" class="wp-image-152304" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was wird Smile entdecken?<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), der Trägerrakete sowie der Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA leistet einen Beitrag zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) und zum Missionsbetrieb, sobald Smile sich im Orbit befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong><br>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffbetriebenen Stufen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt. Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit Avio als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg586740#msg586740" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" length="43128661" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 18:16:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Vigil]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Lagrange-Punkt]]></category>
		<category><![CDATA[MPS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Sonde Vigil soll die Vorwarnzeit vor gefährlichen Sonnenstürmen deutlich verlängern. Am MPS entsteht eines der Instrumente der Mission. Eine Nachricht des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung MPS. Quelle: MPS/Aktuelles/Nachrichten/ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen, 28. November 2025 Von der Erdoberfläche oder aus Erdnähe im All schauen mehrere Teleskope und Raumsonden unentwegt auf die Sonne. Wenn sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Sonde Vigil soll die Vorwarnzeit vor gefährlichen Sonnenstürmen deutlich verlängern. Am MPS entsteht eines der Instrumente der Mission. Eine Nachricht des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung MPS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.mps.mpg.de/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen?c=2728" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MPS/Aktuelles/Nachrichten/ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</a>, 28. November 2025</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Copyright: ESA" data-rl_caption="" title="Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Copyright: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="370" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1.jpg" alt="" class="wp-image-152111" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen.<br><mark>Copyright: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die ESA-Ministerratskonferenz hat den weiteren Fahrplan für die Weltraummission Vigil beschlossen. Die Raumsonde soll ab 2031 gefährliches Weltraumwetter vorhersagen.</li>



<li>Vigil schaut aus bisher ungenutzter Beobachtungsposition auf die Sonne. Die Vorwarnzeit vor Sonnenstürmen verlängert sich so um bis zu fünf Tage.</li>



<li>Der Photospheric Magnetic Field Imager (PMI) von Vigil wird unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung entwickelt und gebaut. Arbeiten an dem Instrument haben bereits begonnen.</li>



<li>PMI liefert beinahe ununterbrochen und in Echtzeit detaillierte Karten des Magnetfeldes an der sichtbaren Sonnenoberfläche. Das ist auch für wissenschaftliche Zwecke wertvoll.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Erdoberfläche oder aus Erdnähe im All schauen mehrere Teleskope und Raumsonden unentwegt auf die Sonne. Wenn sich dort eine möglicherweise gefährliche Sonneneruption zusammenbraut, merken sie es als erste – jedoch mit einer recht kurzen Vorwarnzeit von höchstens drei Tagen. Denn ebenso wie die Planeten rotiert auch die Sonne um die eigene Achse. Die Regionen, die das künftige Weltraumwetter auf der Erde bestimmen, drehen sich erst nach und nach in unser Sichtfeld; die ersten Anzeichen eines gefährlichen Sonnensturms bleiben uns so verborgen. Ein effektiveres Vorwarnsystem benötigt deshalb in erster Linie einen Perspektivenwechsel.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://streaming-eu.mpg.de/de/institute/mps/PMI_De.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152113" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Copyright: MPS / Science Office</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Sonne im Blick mit dem Photospheric Magnetic Field Imager der Raumsonde Vigil<br>Die Raumsonde Vigil wird aus einzigartiger Beobachtungsperspektive vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Mit an Bord: der Photospheric Magnetic Field Imager vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung.</em></p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-253b4d08"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen soll die ESA-Sonde Vigil ermöglichen. Ihr Start ist für 2031 geplant. In einem Abstand von etwa 150 Millionen Kilometern wird die Sonde der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne folgen. Vigil schaut so auf die Seite der Sonne, die sich der Erde erst vier bis fünf Tage später zuwendet. Der anvisierte Beobachtungsposten zählt zu den so genannten Lagrange-Punkten. Dies sind insgesamt fünf Positionen im Sonne-Erde-System, an denen eine Raumsonde im Gleichtakt mit der Erde um die Sonne kreisen kann. Der Punkt L5 wurde in der Weltraumforschung bisher noch nicht genutzt.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-06f92ee7"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Lagrange-Punkte.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All. Copyright: MPS" data-rl_caption="" title="Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All. Copyright: MPS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Lagrange-Punkte-267x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152114"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Copyright: MPS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All.</em></p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f720a250"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Instrument und sein Vorgänger</strong><br>Vier Messinstrumente werden an Bord von Vigil in verschiedene Schichten der Sonne schauen: von der Oberfläche über die innere bis in die äußere Atmosphäre. Zudem misst die Sonde mit zwei Instrumenten den Sonnenwind, der die Raumsonde an Ort und Stelle umströmt. Vigils Photospheric Magnetic Field Imager (PMI), der derzeit am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) entsteht, hat die Oberfläche der Sonne im Blick und bestimmt Stärke und Richtung des dortigen Magnetfeldes. Wenn sich das Magnetfeld stellenweise umstrukturiert und Energie freisetzt, kann das eine Sonneneruption auslösen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Erste Anzeichen für eine drohende Sonneneruption zeigen sich oftmals schon an der Oberfläche der Sonne. Solche Hinweise wird Vigil dank PMI früher als andere Sonnenspäher erkennen.</em><br><strong>Sami K. Solanki, MPS-Direktor und wissenschaftlicher Leiter des PMI-Teams</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbild für PMI ist das Instrument PHI (Photospheric and Helioseismic Imager), das seit 2020 an Bord der ESA-Raumsonde Solar Orbiter um die Sonne kreist. Auch PHI wurde unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut. „Die Erfahrung, die wir in den vergangenen Jahren beim Bau von PHI gesammelt haben, sind für unseren Beitrag zu Vigil sehr wertvoll“, so PMI-Projektmanager Jan Staub vom MPS. Eine exakte Kopie von PHI ist das neue Instrument jedoch nicht. Anders als PHI soll PMI beinahe in Echtzeit und im Dauerbetrieb die Grundlage für Weltraumwettervorhersagen liefern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der Einsatz für Weltraumwettervorhersagen stellt höchste Anforderungen an die Verlässlichkeit unseres Instruments.</em><br><strong>Jan Staub, PMI-Projektmanager</strong></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild). Copyright: NASA/SDO/MPS" data-rl_caption="" title="Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild). Copyright: NASA/SDO/MPS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="140" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1.jpg" alt="" class="wp-image-152116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1-300x60.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild).<br><mark>Copyright: NASA/SDO/MPS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaftliche Anwendungen</strong><br>Der ununterbrochene Datenstrom aus einzigartiger Perspektive ist nicht nur zur Vorhersage von Sonnenstürmen, sondern auch unter Forschenden gefragt. Besonders in Zusammenarbeit mit anderen Raumsonden ergeben sich neue Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ansichten der Sonnenrückseite</strong>:<br>Durch Methoden der Helioseismologie könnte Vigil seinen Wissensvorsprung noch weiter vergrößern. Schallwellen durchlaufen die Sonne und verbinden so ihre erdabgewandte und ihre erdzugewandte Seite. <a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2023/06/aa46030-23/aa46030-23.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Da sich solche Wellen unter dem Einfluss starker Magnetfelder schneller ausbreiten, ist es möglich, durch Beobachtungen der Schallwellen an der erdzugewandten Sonnenoberfläche auf Regionen hoher magnetischer Aktivität auf der Rückseite der Sonne zu schließen.</a> Große und komplexe aktive Regionen sind oftmals potentielle Ausgangsorte zukünftiger Sonneneruptionen. „Vigils Perspektive vom Lagrange-Punkt L5 wird es uns erlauben, aktive Regionen auf der Rückseite der Sonne mit verbesserter Genauigkeit und Verlässlichkeit aufzuspüren“, so Laurent Gizon, Geschäftsführender Direktor des MPS.</li>



<li><strong>Magnetfeldmessungen</strong>: <br>Das Magnetfeld der Sonne ist Motor vieler Prozesse auf unserem Stern – und Schlüssel zu seinem Verständnis. Doch bisher lässt sich nur die Magnetfeldkomponente in Blickrichtung eindeutig und routinemäßig messen. Für Abhilfe kann ein Stereo-Blick auf die Sonne aus zwei Perspektiven sorgen. <a href="https://www.mps.mpg.de/doppelblick-auf-das-magnetfeld-der-sonne?c=2728" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">So lässt sich auch die Magnetfeldkomponente senkrecht zur Blickrichtung zweifelsfrei bestimmen, wie Forschende des MPS bereits zeigen konnten.</a> Dafür werteten sie gleichzeitig aufgenommene Daten der ESA-Raumsonde Solar Orbiter und der erdnahen NASA-Raumsonde Solar Dynamics Observatory (SDO) aus. Durch Vigil werden solche Daten erstmals ständig zur Verfügung stehen.</li>



<li><strong>Helligkeit von Sonnenfackeln</strong>: <br>Um die Gesamthelligkeit der Sonne und ihre Schwankungen einzuschätzen, sind neben den dunklen Sonnenflecken auch Sonnenfackeln von maßgeblicher Bedeutung. Das sind besonders helle Gebiete auf der Sonnenoberfläche mit hohen magnetischen Feldstärken. Entscheidende Eigenschaften von Sonnenfackeln lassen sich nur unzureichend messen, wenn sie von der Erde aus betrachtet am Rand der Sonne liegen. „Mit einer Seitenansicht auf diese Regionen können wir die Magnetfelder der Fackeln besser bestimmen und mehr über ihre Helligkeit erfahren“, erklärt Kinga Albert vom MPS, <a href="https://arxiv.org/pdf/2510.00320" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die entsprechende Studien mit Daten der ESA-Raumsonde Solar Orbiter und SDO durchgeführt hat.</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18450.msg586346#msg586346" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Sonnenmission Vigil (früher Lagrange)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Lavastrom auf der Insel Réunion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lavastrom-auf-der-insel-reunion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 15:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Copernicus-Sentinel-2-Bilder zeigen einen aktiven Lavastrom am Vulkan Piton de la Fournaise auf der Insel Réunion. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications, 10. April 2026 Die im westlichen Indischen Ozean gelegene Insel Réunion ist ein französisches Übersee-Département, etwa 680 km östlich von Madagaskar. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs ist die Landschaft von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Diese Copernicus-Sentinel-2-Bilder zeigen einen aktiven Lavastrom am Vulkan Piton de la Fournaise auf der Insel Réunion. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 10. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152075" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die im westlichen Indischen Ozean gelegene Insel Réunion ist ein französisches Übersee-Département, etwa 680 km östlich von Madagaskar. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs ist die Landschaft von Réunion stellenweise besonders zerklüftet, an anderen Stellen hingegen von üppiger Vegetation bedeckt. Die landwirtschaftlichen Flächen und Städte, die als grau-weiße Flecken zu erkennen sind, konzentrieren sich auf die Küstenebenen. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Saint-Denis an der Nordküste, die auf dem Bild größtenteils von Wolken verdeckt ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Saint-Denis auf Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Saint-Denis auf Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152080" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Saint-Denis auf Réunion<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Insel liegen drei riesige Talkessel, sogenannte Calderas, die durch gewaltige Einstürze entstanden sind. Zusammen bilden sie den ruhenden Schildvulkan und höchsten Gipfel der Insel, den Piton des Neiges (3069 m), der in der Bildmitte braun unter den Wolken hervorschaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl es auf Réunion mehrere Vulkane gibt, ist derzeit nur einer aktiv: der Schildvulkan Piton de la Fournaise, einer der aktivsten Vulkane der Erde, der den südöstlichen Teil der Insel dominiert. Dieses Bild vom 21. März 2026 zeigt einen Lavastrom an seiner Westflanke nach einem Ausbruch, der Mitte Februar begann. Obwohl das Bild in natürlichen Farben verarbeitet wurde, wurden auch die Kurzwellen-Infrarotkanäle von Sentinel-2 genutzt, um die feurige Lava hervorzuheben, die aus dem Krater strömt und hier in Gelb und Rot zu sehen ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lavastrom an der Westflanke von Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Lavastrom an der Westflanke von Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152078" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Lavastrom an der Westflanke von Réunion<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Ausbruchs erreichte die Lava zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten das Meer. Auf diesem Bild ist zu sehen, wie die Lava in Richtung Küste fließt und in den Indischen Ozean mündet. Außerdem ist eine Asche- und Rauchwolke zu erkennen, die aus dem Krater aufsteigt und nach Westen driftet, während an den Flanken des Kraters Spuren früherer Eruptionen in Form von dunkelbraunen Strömen erstarrter Lava zu sehen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellitendaten eignen sich hervorragend zur Überwachung von Vulkanausbrüchen. Sobald ein Ausbruch beginnt, können optische Satellitenmissionen wie Copernicus Sentinel-2 Rauchwolken, Lavaströme und Schlammlawinen erfassen und zur Schadensbewertung herangezogen werden. Darüber hinaus können Radargeräte und Atmosphärensensoren ergänzende Daten liefern, um Bodenrisse und mögliche Erdbeben zu erkennen, die durch den Ausbruch freigesetzten Gase und Aerosole zu messen sowie die Ausbreitung und Bewegung von Vulkanwolken zu verfolgen, was bei der Bewertung der Umweltauswirkungen und möglicher Gefahren für die Bevölkerung und den Flugverkehr hilft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg586240#msg586240" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EU-weite Regeln für private Raumfahrt, Genehmigungsverfahren und die Zusammenarbeit mit der ESA – was bringt der geplante EU Space Act für Unternehmen und Staaten? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Ziele der Entwurf verfolgt und wo rechtliche Herausforderungen und Lücken noch bestehen. Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 09. April 2026. Die europäische Raumfahrt steht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="euweite-regeln-fur-private-raumfahrt-genehmigungsverfahren-und-die-zusammenarbeit-mit-der-esa-was-bringt-der-geplante-eu-space-act-fur-unternehmen-und-staaten-im-interview-erklart-prof-dr-marcus-schladebach-welche-ziele-der-entwurf-verfolgt-und-wo-rechtliche-herausforderungen-und-lucken-noch-bestehen--8c1d6c49-cb15-454e-802b-47a4f946be8e">EU-weite Regeln für private Raumfahrt, Genehmigungsverfahren und die Zusammenarbeit mit der ESA – was bringt der geplante EU Space Act für Unternehmen und Staaten? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Ziele der Entwurf verfolgt und wo rechtliche Herausforderungen und Lücken noch bestehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 09. April 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioline-kl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-rl_caption="" title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioli.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Prof. Dr. Marcus Schladebach<br></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Raumfahrt steht vor einem möglichen Wendepunkt: Mit dem geplanten „EU Space Act“ will die Europäische Union erstmals einen einheitlichen Rechtsrahmen für die wachsende private Raumfahrtwirtschaft schaffen und ihre Rolle im globalen Wettbewerb stärken. Doch wie tragfähig ist dieses Vorhaben juristisch und welche Folgen hätte es für Unternehmen, Mitgliedstaaten und bestehende Strukturen wie die ESA? Darüber sprechen wir in unserem Interview mit Prof. Dr. Marcus Schladebach, Professor für Öffentliches Recht, Medienrecht sowie Luft- und Weltraumrecht an der Universität Potsdam und deutscher Delegierter beim UN-Weltraumausschuss in der Expertengruppe zur Mondnutzung. Im Gespräch ordnet er die Ziele und Schwächen des Entwurfs ein, erläutert rechtliche Konfliktlinien und bewertet die Chancen für Europas Raumfahrtstandort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweis:</em> <em>Das Interview fand am 30. März statt; da das Gesetz derzeit aktiv diskutiert wird, können sich Sachlage und Details in der Zwischenzeit ändern.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Die Europäische Kommission arbeitet aktuell am <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en" data-type="link" data-id="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„EU Space Act“</a>. Was genau ist das für ein Gesetzesvorhaben und warum kommt es gerade jetzt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Marcus Schladebach: </strong>Das hat mehrere Intentionen. Eine zentrale ist, für die stark wachsende private Weltraumwirtschaft – die sogenannte New Space Economy – zumindest auf europäischer Ebene einheitlichere Regeln zu schaffen. Nicht nur in Europa, sondern weltweit gewinnt dieser Bereich an Bedeutung, und hier versucht man, durch Harmonisierung den Markt für private Raumfahrtanwendungen zu unterstützen. Das ist aus meiner Sicht ein absolut sinnvolles Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Intention ist, dass sich die Europäische Union stärker als globale Raumfahrtregion positionieren will. Der Eindruck ist ja nicht ganz falsch, dass Europa in der Raumfahrt teilweise einige Jahre zurückliegt. Um hier Kräfte zu bündeln und als gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe mit großen Raumfahrtnationen wie den USA, China, Russland oder auch Indien auftreten zu können, macht es Sinn, die europäischen Interessen stärker zu koordinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist also im Kern zweierlei: ein Blick nach innen – mehr Zusammenhalt und bessere Rahmenbedingungen für die europäische Raumfahrtwirtschaft – und ein Blick nach außen – eine stärkere gemeinsame Position im globalen Wettbewerb. Gerade mit starken Raumfahrtnationen innerhalb Europas wie Deutschland, Frankreich und Italien will man sich so international besser aufstellen und nicht dauerhaft eher in einer Nebenrolle bleiben, etwa bei großen Projekten wie der ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Die EU nennt Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit als zentrale Leitbegriffe. Sie schreiben, das sei teilweise eher politische Rhetorik. Was fehlt aus Ihrer Sicht konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Das sind natürlich Begriffe, die man als Leitideen gut vor einen Gesetzentwurf stellen kann, um eine hohe Kompromissbereitschaft unter den 27 Mitgliedstaaten zu erreichen. Denn wer würde schon sagen, er ist gegen Sicherheit, gegen Resilienz oder gegen Nachhaltigkeit?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig haben solche Formulierungen auch eine kommunikative Funktion nach außen. Sie zeigen Handlungsfähigkeit und lassen sich politisch gut vermitteln. Aus meiner Sicht ist das ein Stück weit auch Marketing-Rhetorik – ohne das jetzt negativ zu meinen, denn die Ziele dahinter sind ja richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber sie überdecken, worum es im Kern eigentlich geht. Und das sind sehr substanzielle Regelungen, etwa im Verwaltungsrecht: Genehmigungsverfahren für private Raumfahrtunternehmen, umweltrechtliche Fragen oder Aspekte der nationalen Sicherheit. Das sind alles wichtige Themen, die aber deutlich schwieriger auszuhandeln sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man diese Punkte offen und konkret in den Mittelpunkt stellen würde, wäre es viel schwerer, eine Einigung zu erzielen. Deshalb stellt man übergeordnet Begriffe wie Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund, hinter denen sich alle versammeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Sie äußern Zweifel an der Kompetenzgrundlage der EU. Wo genau liegt das juristische Problem?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Im europäischen Recht gilt: Die EU-Organe dürfen nur tätig werden, wenn sie eine ausdrückliche Kompetenz aus den Verträgen haben. Alles, was nicht in den Verträgen steht, bleibt bei den Mitgliedstaaten. Das ist eine klare Abgrenzung, auf die die Staaten auch sehr achten. Sie wollen nur, dass die EU das macht, wofür ihr ausdrücklich Hoheitsbefugnisse übertragen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich die Verträge anschaut, kommt man schnell auf Artikel 189 AEUV – der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Dort steht, dass die EU ein Raumfahrtprogramm erlassen kann, also eher ein politisches Programm: Wohin wollen wir uns in den nächsten fünf, zehn Jahren entwickeln? Das hat aber nichts Rechtliches, keine verbindliche Regelungskompetenz. Artikel 189 Absatz 2 sagt zudem ausdrücklich, dass eine Vereinheitlichung nationaler Rechtsvorschriften nicht möglich ist. Und Absatz 3 verlagert vieles, was Europa im Weltraum macht, auf die ESA in Paris – die ist die zentrale Organisation, mit der die Welt spricht, nicht die EU selbst. Wenn jemand wie die USA oder China mit uns kooperieren will, ist die ESA Ansprechpartner, nicht Deutschland allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt die EU-Kommission mit der Argumentation, dass die private Raumfahrtindustrie ja auch wirtschaftliche Aspekte hat. Damit stützt man den Entwurf nun auf Artikel 114 AEUV, die Binnenmarktkompetenz, also auf die wirtschaftliche Harmonisierung der Mitgliedstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aus meiner Sicht ein großes Problem. Juristisch gesehen ist das eigentlich eine Umgehung. Die Kommission nimmt die fehlende eigentliche Kompetenz und argumentiert, Raumfahrt sei im Kern wirtschaftlich – und schon kann man regulieren. Klar, private Raumfahrtunternehmen haben wirtschaftliche Aspekte, aber wenn es um klassische Raumfahrt geht, greift die Binnenmarktkompetenz formal zu kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Sie sehen eine mögliche Schwächung der ESA durch den Entwurf. Wie verändert der EU Space Act das Verhältnis zwischen EU und ESA konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Eigentlich will die EU-Kommission mit dem Wunsch, eigene Rechtsregeln zu erlassen, auch die Kontrolle stärker in ihre Hand nehmen. Das kollidiert mit der bisherigen Regel, dass die ESA die Kontrollen und Aufsicht über europäische Raumfahrtaktivitäten übernimmt. Deshalb sieht der EU Space Act vor, die Kompetenzen der ESA zu überdenken und ein neues Abkommen zu schließen, mit dem Ziel, mehr Kontrollbefugnisse auf die EU-Kommission zu verlagern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/ESA_Headquarters_in_Paris_France.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA Hauptgebäude in Paris, Frankreich. Bild: ESA, M. Trovatello." data-rl_caption="" title="ESA Hauptgebäude in Paris, Frankreich. Bild: ESA, M. Trovatello." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/ESA_Headquarters_in_Paris_Franc.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Hauptgebäude der ESA in Paris. Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ESA_Headquarters_in_Paris,_France.JPG" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA, M. Trovatello.</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Kommission ist das logisch. Wer das Recht erlässt, will auch die Kontrolle haben. Aber für die ESA bedeutet das einen großen Kompetenzverlust. Zusätzlich wurde 2021 eine neue Agentur in Prag geschaffen, die ebenfalls der EU-Kommission unterstellt ist und Raumfahrtaktivitäten beaufsichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gehen Kontrollbefugnisse nicht nur von der ESA auf die Kommission über, sondern auch auf diese neue mittlere Ebene. Für Europarechtler ist das das typische „Agenturenproblem“: Viele neue Agenturen, unklare Zuständigkeiten, teils schwer greifbar für Mitgliedstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese könnten das kritisch sehen, da sie früher Kompetenzen an die ESA übertragen haben und diese nun nicht einfach auf die EU übergehen sollten. Ob und wie das juristisch noch angegriffen wird, wird sich zeigen, wenn der Entwurf weiter konkretisiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Droht hier eine Überbürokratisierung, die gerade für private Raumfahrtunternehmen zum Problem werden könnte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Das ist aus meiner Sicht fast die wichtigste Frage. Ja, es droht Bürokratie. Selbst wenn der EU Space Act kommt, der frühestens 2030 in Kraft treten soll, heißt das nicht, dass ein privates Raumfahrtunternehmen einfach zur EU-Agentur nach Prag fahren und sagen kann: „Hier sind unsere Unterlagen, bitte Genehmigung!“ So würde ich es mir wünschen – Unterlagen abgeben, etwas warten, zurück nach Berlin, Genehmigung in der Tasche. So sollte es eigentlich sein, aber so läuft es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Genehmigungsverfahren bleiben auf nationaler Ebene, etwa beim DLR oder der Bundesnetzagentur. Hinzu kommen Ministerien – früher das Wirtschaftsministerium, heute das Raumfahrtministerium. Für Start-ups ist oft gar nicht klar, wohin sie sich wenden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt die EU-Ebene: neue Kontroll- und Genehmigungsbefugnisse der Kommission und eine Agentur in Prag. Manche Unternehmen denken vielleicht, die ESA sei weiterhin der Ansprechpartner. Das bedeutet, auf europäischer Ebene gibt es drei, auf nationaler mindestens zwei, oft drei Behörden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf zielt zwar darauf ab, Überbürokratisierung zu vermeiden, aber genau das ist die Herausforderung. Verfahren für die private Raumfahrtwirtschaft müssen schlank bleiben, Behördenkontakt minimal sein. Unternehmen investieren viel, sie müssen schnell Klarheit haben – idealerweise innerhalb von drei bis sechs Monaten. Zwischen deutscher und europäischer Zuständigkeit wird das aktuell fast unmöglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Wir haben nun viel über Probleme des Entwurfs gesprochen. Welche Regelungsbereiche halten Sie denn für besonders gelungen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Inhaltlich enthält er wirklich sinnvolle Regeln, die den Zeitgeist im Weltraumrecht abbilden. Zum Beispiel die Genehmigungsverfahren für private Raumfahrtunternehmen, das ist absolut zentral. Auch die Registrierung von Weltraumobjekten wird endlich vereinheitlicht: Statt zersplittert in den Mitgliedstaaten, wie in Deutschland beim Luftfahrtbundesamt in Braunschweig, soll es ein europäisches Register geben – das Unionsregister der Weltraumobjekte, URSO. Das ist ein großer Fortschritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight: Weltraummüll. Seit Jahren fordere ich klare Regeln für Rückholpflichten und Kostenaufteilung, wenn mehrere Staaten an einem Objekt beteiligt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Haftung für private Unternehmen ist sinnvoll geregelt. Es gibt klare Obergrenzen für Eigenbeteiligungen, maximal 50 Millionen Euro. Das ist wichtig für Wettbewerbsgleichheit zwischen den Mitgliedstaaten und für Start-ups. Sie wissen, welche Risiken sie tragen, können Versicherungen kalkulieren und Projekte planen, ohne dass unterschiedliche nationale Regelungen zu „Raumfahrt-Tourismus“ führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Space Traffic Management wird ebenfalls angesprochen. Es soll eine europäische Verkehrsordnung für den Weltraum geben. Natürlich müssen Details noch ausgearbeitet werden, aber der Punkt wird überhaupt erst mal gesetzt. Es gibt dafür mittlerweile ein gutes Handbuch des Instituts für Luft- und Weltraumrecht in Köln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sehe ich den Entwurf als sehr guten ersten inhaltlichen Aufschlag. Natürlich gibt es noch Detailarbeit, und der Konsens auf europäischer Ebene ist schwierig, weil 27 Staaten beteiligt sind. Aber ein Kompromiss ist immer besser als gar nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Formal und rechtlich gibt es sicher noch Probleme, etwa bei der Kompetenzgrundlage der EU, aber inhaltlich ist das ein sehr guter Entwurf, auf dem man aufbauen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Deutschland hat bis heute kein eigenes Weltraumgesetz. Welche Folgen hat das konkret für den Standort?</strong> <strong>Wird der EU Space Act Deutschland dazu zwingen, endlich einen nationalen Rechtsrahmen zu schaffen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Deutschland kann sich die Aktivitäten nicht dadurch sparen, dass man sagt, vielleicht kommt ja bald ein EU Space Act und dann müssen wir hier nichts mehr machen. Denn auch im EU Space Act werden viele Dinge – etwa Genehmigungsverfahren – wieder an die nationalen Behörden zurückgegeben. Spätestens dann braucht man dafür auch ein nationales Gesetz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU Space Act fördert die Entstehung eines nationalen Weltraumgesetzes, ersetzt es aber nicht. Die eigentliche Verpflichtung besteht ohnehin schon seit Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre durch den Weltraumvertrag. Dort heißt es: Private Unternehmen brauchen eine Genehmigung und müssen beaufsichtigt werden. Beides muss in nationales Recht umgesetzt werden und das macht Deutschland seit fast 60 Jahren nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin scheint das Thema wieder aufgegriffen zu werden. Es gibt Eckpunkte und frühere Entwürfe, also Vorarbeiten sind da. Ich denke, diese Verpflichtung wird inzwischen stärker gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir brauchen ein nationales Gesetz, gerade für die private Raumfahrtwirtschaft, um rechtssichere Grundlagen für Investitionen, Kooperationen und Forschung zu schaffen. Und das ist keine Überbürokratisierung, sondern genau das, was Unternehmen brauchen. Wer viel Geld investiert, muss wissen, woran er in zwei, drei oder fünf Jahren ist. Deshalb ist ein solches Gesetz am Ende nichts anderes als notwendige Rechtssicherheit.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Satellites are at risk: Why should we care?" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/a-Z35Uw38Cw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Erklärvideo der Europäischen Kommission zum EU Space Act &#8222;EU-Gesetze im Weltraum erklärt&#8220;.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg586025#msg586025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net berichtete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/meldung/" data-wpel-link="internal">EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meldung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU Space Act]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Schladebach]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151338</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2025 einen Vorschlag für ein EU-Weltraumgesetz („EU Space Act“) vorgelegt, über den derzeit das Europäisches Parlament und der Rat verhandeln. Ziel ist es, erstmals einen umfassenden, EU-weiten Rechtsrahmen für Raumfahrtaktivitäten zu schaffen und damit Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit im All zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/meldung/" data-wpel-link="internal">EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2025 einen Vorschlag für ein EU-Weltraumgesetz („EU Space Act“) vorgelegt, über den derzeit das Europäisches Parlament und der Rat verhandeln. Ziel ist es, erstmals einen umfassenden, EU-weiten Rechtsrahmen für Raumfahrtaktivitäten zu schaffen und damit Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit im All zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie zu verbessern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, Quellen: <a href="https://european-space-act.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">european-space-act.com</a>, Europäische Kommission 08. April 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/EU-Space-Act.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">EU Space Act, Hintergrund von Paopano, Adobe</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission arbeitet an einem einheitlichen Rechtsrahmen für die europäische Raumfahrt: dem sogenannten EU Space Act. Der Gesetzesvorschlag wurde im Juni 2025 vorgelegt und wird derzeit im Europäischen Parlament sowie im Rat der EU verhandelt<sup data-fn="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453" class="fn"><a id="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453-link" href="#d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453">1</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Initiative ist es, die bislang fragmentierte Regulierung von Raumfahrtaktivitäten in Europa zu vereinheitlichen und einen Binnenmarkt für Weltraumdienste zu schaffen. Bisher existieren in den Mitgliedstaaten unterschiedliche nationale Regelungen, die für Unternehmen zu erhöhtem Aufwand und rechtlicher Unsicherheit führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich setzt der Entwurf auf drei zentrale Säulen: Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit. Geplant sind unter anderem strengere Vorgaben zur Vermeidung von Weltraummüll, zur Überwachung von Objekten im Orbit sowie neue Anforderungen an die Cybersicherheit von Raumfahrtinfrastruktur. Letztere knüpfen an bestehende EU-Regelwerke wie die NIS-2-Richtlinie an und schaffen erstmals spezifische Vorgaben für den Weltraumsektor<sup data-fn="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7" class="fn"><a id="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7-link" href="#4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7">2</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Hintergrund des Vorhabens ist die wachsende strategische Bedeutung von Raumfahrtinfrastruktur. Satellitensysteme für Navigation, Erdbeobachtung oder Kommunikation gelten zunehmend als kritische Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der zunehmenden sicherheitspolitischen Bedeutung des Weltraums will die EU daher verbindliche Sicherheitsanforderungen für Betreiber einführen und die Resilienz dieser Systeme stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU Space Act soll zudem eine bessere Überwachung des Weltraumverkehrs ermöglichen. Geplant ist der Aufbau koordinierter Fähigkeiten zur Beobachtung von Objekten im Orbit sowie zur frühzeitigen Erkennung von Kollisionen oder potenziellen Bedrohungen. Gleichzeitig werden Betreiber verpflichtet, Risiken über den gesamten Lebenszyklus ihrer Missionen hinweg zu bewerten – von der Entwicklung über den Betrieb bis hin zur Entsorgung von Satelliten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/p/DLUwnaAKO9_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/p/DLUwnaAKO9_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Ein Beitrag geteilt von European Commission <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1ea-1f1fa.png" alt="🇪🇺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (@europeancommission)</a></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Umweltaspekte spielen eine größere Rolle: Unternehmen sollen künftig die Umweltauswirkungen ihrer Raumfahrtaktivitäten systematisch erfassen und reduzieren. Dafür sind unter anderem neue Methoden zur Bewertung des ökologischen Fußabdrucks von Weltraummissionen vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Regeln sollen sowohl für europäische als auch für internationale Anbieter gelten, die ihre Dienste im EU-Binnenmarkt anbieten. Dabei ist eine abgestufte Regulierung geplant, die insbesondere kleinere Unternehmen entlasten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzgebungsprozess befindet sich derzeit in der Verhandlungsphase. Änderungen am Entwurf gelten als wahrscheinlich – unter anderem bei Fragen der Zuständigkeit und der konkreten Ausgestaltung einzelner Vorgaben. Eine Verabschiedung wird frühestens in den kommenden Jahren erwartet. Alle weiteren Informationen gibt es auch auf der Seite <a href="https://www.european-space-act.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.european-space-act.com/</a></p>




<ol class="wp-block-footnotes"><li id="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453">https://www.european-space-act.com/ <a href="#d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7">https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en <a href="#4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg585296#msg585296" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg586025#msg586025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net berichtete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/" data-wpel-link="internal">Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/meldung/" data-wpel-link="internal">EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Live: Verfolgen sie den SMILE Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-verfolgen-sie-den-smile-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 19:38:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151715</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Update vom 6. April 2026: Der Start wurde aufgrund eines technischen Problems auf unbestimmte Zeit verschoben) Die ESA wird den Start der europäisch-chinesischen Mission „Smile“ am 9. April 2026 um 08:29 Uhr MESZ (03:29 Uhr Ortszeit) live übertragen. SMILE wird mit einer europäischen Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus gestartet. Kurzfristige Änderungen der Zeiten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/live-verfolgen-sie-den-smile-start/" data-wpel-link="internal">Live: Verfolgen sie den SMILE Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">(<strong>Update</strong> vom 6. April 2026: Der Start wurde aufgrund eines technischen Problems auf unbestimmte Zeit verschoben) Die ESA wird den Start der europäisch-chinesischen Mission „Smile“ am 9. April 2026 um 08:29 Uhr MESZ (03:29 Uhr Ortszeit) live übertragen. <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SMILE</a> wird mit einer europäischen <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>-Rakete vom <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Europe_s_Spaceport/Europe_s_Spaceport2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">europäischen Weltraumbahnhof</a> in Französisch-Guayana aus gestartet. Kurzfristige Änderungen der Zeiten vorbehalten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/How_to_follow_the_Smile_launch_live" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Smile</a>, 2. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_lifts_off_into_space_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Smile“ hebt ab in den Weltraum (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="„Smile“ hebt ab in den Weltraum (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_lifts_off_into_space_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151708" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_lifts_off_into_space_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_lifts_off_into_space_artist_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>„Smile“ hebt ab in den Weltraum (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfolgen Sie den Start am 9. April ab 08:10 Uhr MESZ live</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Steigen Sie direkt bei <a href="https://watch.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA Web TV</a> oder über den <a href="https://www.youtube.com/live/6q8aKbcKCOs?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA-YouTube-Livestream</a> ein, um den Start live mitzuverfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm des Starts läuft von 08:10 bis 09:45 Uhr MESZ. Zu den wichtigsten Ereignissen gehören:</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-791f54b0"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Ereignis</th><th>Zeit nach dem Start</th><th>Zeit in MESZ</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Start, Zündung der ersten Stufe</td><td>00:00</td><td>08:29</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Die erste Stufe hat ihren gesamten Treibstoff verbraucht und trennt sich ab</td><td>00:02 </td><td>08:31</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Zündung der zweiten Stufe</td><td>00:02</td><td>08:31</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Die zweite Stufe hat ihren gesamten Treibstoff verbraucht und trennt sich ab</td><td>00:04 </td><td>08:33</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Zündung der dritten Stufe</td><td>00:04 </td><td>08:33</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Die Verkleidung öffnet sich und gibt den Blick auf „Smile“ frei</td><td>00:04</td><td>08:33</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Die dritte Stufe hat ihren gesamten Treibstoff verbraucht und trennt sich ab</td><td>00:07 </td><td>08:36</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Erste Zündung der Oberstufe</td><td>00:20 </td><td>08:49</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Ende der ersten Oberstufenantriebsphase</td><td>00:24</td><td>08:53</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Beginn des zweiten Oberstufenzündung</td><td>00:52 </td><td>09:21</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Ende der zweiten Oberstufenantriebsphase</td><td>00:54 </td><td>09:23</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Smile trennt sich von Vega-C und fliegt frei</td><td>00:56 </td><td>09:25</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Voraussichtlicher Zeitpunkt des Empfangs des ersten Signals von Smile aus dem Weltraum</td><td>00:57 </td><td>09:26</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Voraussichtlicher Zeitpunkt des Ausfahrens der Solarpaneele von Smile</td><td>01:03 </td><td>09:32</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Beginn des Deorbit-Burns der Oberstufe</td><td>02:00 </td><td>10:29</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Ende des Deorbit-Burns der Oberstufe. Die Vega-C-Mission ist damit abgeschlossen</td><td>02:01 </td><td>10:30</td></tr></tbody></table></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-430b6b12"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Timeline des „Smile“ Starts Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Timeline des „Smile“ Starts Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151710" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Timeline des „Smile“ Starts<br><mark>Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach dem Starttag</strong><br>Nachdem die Vega-C-Rakete „Smile“ in eine kreisförmige Umlaufbahn in 700 km Höhe über der Erdoberfläche gebracht hat, wird das Raumfahrzeug innerhalb von 25 Tagen elfmal seine Triebwerke zünden.<br>Diese Triebwerkszündungen werden die Umlaufbahn von „Smile“ um die Erdpole schrittweise erhöhen, bis sie eine Höhe von 121 000 km über dem Nordpol und 5000 km über dem Südpol erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald Smile den endgültigen Orbit erreicht hat, wird das Missionsteam das Raumfahrzeug für die wissenschaftlichen Aufgaben vorbereiten. Dazu gehört neben der Überprüfung, ob alles wie geplant funktioniert, auch das ferngesteuerte Ausfahren des Magnetometerauslegers von Smile, das Öffnen des Verschlusses seiner <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_X-ray_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Röntgenkamera</a> und das Öffnen der Abdeckung seiner <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_ultraviolet_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ultraviolettkamera</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa drei Monate nach dem Start wird das Team die ersten Röntgen- und Ultraviolettbilder erhalten und dann endlich mit den wissenschaftlichen Untersuchungen beginnen, für die Smile konzipiert wurde. Die geplante Missionsdauer beträgt drei Jahre.<br>Bleiben Sie auf dem Laufenden unter <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">esa.int/Smile</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die drei größten Rätsel, die Smile lösen will 1: Was passiert, dort wo der Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde trifft? 2: Wie können wir die gefährlichsten Magnetstürme früher vorhersagen? 3: Was verursacht magnetische Störungen auf der Schattenseite der Erde? Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die drei größten Rätsel, die Smile lösen will 1: Was passiert, dort wo der Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde trifft? 2: Wie können wir die gefährlichsten Magnetstürme früher vorhersagen? 3: Was verursacht magnetische Störungen auf der Schattenseite der Erde? Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151712" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die drei größten Rätsel, die Smile lösen will<br>1: Was passiert, dort wo der Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde trifft?<br>2: Wie können wir die gefährlichsten Magnetstürme früher vorhersagen?<br>3: Was verursacht magnetische Störungen auf der Schattenseite der Erde?<br><mark>Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong><br><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Smile</a> (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), der Trägerrakete sowie der Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA leistet einen Beitrag zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) und zum Missionsbetrieb, sobald Smile sich in der Umlaufbahn befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist Teil des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision</a>“-Programms der ESA und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Beantwortung der Frage: „Wie funktioniert das Sonnensystem?“<br>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Science_Exploration/Smile</a></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="600" height="406" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-SMILE-Video-600x406-1.jpg" alt="" class="wp-image-151714" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-SMILE-Video-600x406-1.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-SMILE-Video-600x406-1-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was wird Smile wohl entdecken?<br><mark>Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong><br>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffbetriebenen Stufen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit <a href="https://www.avio.com/vega-c" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Avio</a> als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg585825#msg585825" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" length="43128661" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Live: Erster Celeste Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-erster-celeste-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 18:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Celeste]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Māhia Launch Complex]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigation]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2. Update: Rocket Lab hat bekannt gegeben, dass der nächste Startversuch für seine Electron-Rakete, die die ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA transportiert, am 28. März um 10:14 Uhr MEZ stattfinden soll.1. Update: Rocket Lab hat beschlossen, den Start seiner Electron-Rakete mit den ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA zu verschieben. Grund dafür sind ungünstige Wetterbedingungen über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Update</strong>: <em>Rocket Lab hat bekannt gegeben, dass der nächste Startversuch für seine Electron-Rakete, die die ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA transportiert, am 28. März um 10:14 Uhr MEZ stattfinden soll.</em><br><strong>1. Update</strong>: <em>Rocket Lab hat beschlossen, den Start seiner Electron-Rakete mit den ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA zu verschieben. Grund dafür sind ungünstige Wetterbedingungen über dem Māhia Launch Complex in Neuseeland.</em><br>Am 25. März werden die ersten beiden Satelliten der Celeste-LEO-PNT-Demonstrationsmission an Bord der Electron-Rakete von Rocket Lab vom Māhia Launch Complex des Unternehmens in Neuseeland starten.<br>Die Übertragung beginnt um 9:53 Uhr MEZ mit Live-Kommentar. Der Start der Rakete ist für 10:14 Uhr vorgesehen, das Startfenster beträgt etwa eine Stunde. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Watch_live_First_Celeste_launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Satellite navigation</a>, 23. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151273" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Celeste</a> wird eine Vorreiterrolle bei der Weiterentwicklung der europäischen Satellitennavigationskapazitäten spielen. Als Europas erste Initiative für Satellitennavigation in der erdnahen Umlaufbahn (LEO) wird die Mission Technologien der nächsten Generation erproben und neue Frequenzbänder für die Satellitennavigation erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste wird zeigen, wie eine ergänzende Ebene, die näher an der Erde fliegt, das derzeitige europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn (MEO) verbessern kann, indem sie die allgemeine Ausfallsicherheit erhöht, die Leistung steigert und Möglichkeiten für neue Dienstleistungen direkt aus dem LEO eröffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start von Celeste live auf <a href="https://watch.esa.int/Two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA WebTV</a> oder <a href="https://www.youtube.com/live/jJxRic-a4SU?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA YouTube</a>.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-6f60da0a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Programm</strong> (alle Zeiten in MEZ)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>09:53 Beginn der Übertragung</li>



<li>10:14 Start</li>



<li>10:16 Abtrennung der ersten Stufe</li>



<li>10:23 Abtrennung der zweiten Stufe</li>



<li>11:04 Ausbringen von Nutzlast 1</li>



<li>11:08 Ausbringen von Nutzlast 1</li>



<li>11:09 Ende der Übertragung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Live vom Münchner Space Summit</strong><br>Wenn Sie am Münchner Space Summit teilnehmen, wird der Start live übertragen. Das Programm finden Sie hier: <a href="https://www.munich-space-summit.org/programme/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.munich-space-summit.org/programme/</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="250" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-151275" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg 250w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste Mission Patch<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Celeste</strong><br>Die Celeste-Mission ist eine Initiative der ESA für LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning Navigation and Timing) und befindet sich derzeit in der Demonstrationsphase im Orbit. Diese erste Phase umfasst eine Demonstrationskonstellation aus 11 Satelliten, die in der erdnahen Umlaufbahn fliegen werden, um innovative Signale in verschiedenen Frequenzbändern zu testen. Ziel ist es, Konzepte der Satellitennavigation für robuste Ortungs- und Zeitbestimmungsdienste voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die In-Orbit-Demonstrationsphase von Celeste wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2022 genehmigt. Die Flotte wird im Rahmen von zwei parallelen Verträgen entwickelt, die jeweils von GMV (ES) mit OHB (DE) als Kernpartner sowie von Thales Alenia Space (FR) als Hauptauftragnehmer und Thales Alenia Space (IT) als Verantwortlichem für das Weltraumsegment geleitet werden. An den beiden Konsortien sind über 50 Einrichtungen aus mehr als 14 Ländern beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2025 (CM25) weiter unterstützt, um die nächste Phase umzusetzen: die LEO-PNT-Vorbereitungsphase im Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste trägt zudem zu einer der drei Kernsäulen der neuen ESA-Initiative „European Resilience from Space“ (ERS) bei, die auf dem CM25 gebilligt wurde. ERS befasst sich mit kritischen Sicherheits- und Resilienzbedürfnissen der Mitgliedstaaten und legt gleichzeitig den Grundstein für künftige strategische Weltraumfähigkeiten Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20841.msg585097#msg585097" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Lab (USA) Electron-Trägerstarts (2026)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA analysiert Meteoriteneinschlag vom 8. März 2026 über Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-analysiert-meteoriteneinschlag-vom-8-maerz-2026-ueber-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[AllSky7]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerball]]></category>
		<category><![CDATA[Meteorit]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriteneinschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoritenfall]]></category>
		<category><![CDATA[Space Safety Program]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151100</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Sonntag, dem 8. März 2026, um ca. 18:55 Uhr MEZ wurde von vielen Menschen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden ein sehr heller Feuerball beobachtet, der sich von Südwesten nach Nordosten bewegte. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Space Safety / Planetary Defence, 9. März 2026 Der Feuerball leuchtete [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-analysiert-meteoriteneinschlag-vom-8-maerz-2026-ueber-europa/" data-wpel-link="internal">ESA analysiert Meteoriteneinschlag vom 8. März 2026 über Europa</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Sonntag, dem 8. März 2026, um ca. 18:55 Uhr MEZ wurde von vielen Menschen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden ein sehr heller Feuerball beobachtet, der sich von Südwesten nach Nordosten bewegte. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/ESA_analysing_fireball_over_Europe_on_8_March_2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Space Safety / Planetary Defence</a>, 9. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-2603_011_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="282" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-2603_011_AR_EN-500x282-1.jpg" alt="" class="wp-image-151101" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-2603_011_AR_EN-500x282-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-2603_011_AR_EN-500x282-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kometeneinschlag über Europa, 8. März 2026<br><mark>Credit: ALLSKY7 / Bernd Klemt – AMS76 Herkenrath/DE</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Feuerball leuchtete etwa sechs Sekunden lang und hinterließ eine sichtbare Spur am Himmel, bevor er in Stücke zerbrach. Das Ereignis wurde von vielen speziellen Meteoritenkameras, wie denen des europäischen <a href="https://www.allsky7.net/#archive" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">AllSky7 fireball network</a>, sowie von Mobiltelefonen und anderen Kameras aufgezeichnet. Einige Beobachter berichten, dass das Ereignis vom Boden aus hörbar war. Mindestens ein Haus in der deutschen Stadt Koblenz-Güls soll von kleinen Teilen der entstandenen Meteoriten getroffen worden sein. Es gibt keine Berichte über Verletzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Analyse des Ereignisses</strong><br>Das <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Planetary Defence</a> Team im Rahmen des Space Safety Programms der ESA nutzt alle verfügbaren Daten, um die Größe des Objekts zu schätzen. Derzeit geht man davon aus, dass es einen Durchmesser von einigen Metern hatte. Objekte dieser Größenordnung treffen alle paar Wochen bis alle paar Jahre auf die Erde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Asteroid_danger_explained_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik: Erläuterung der Gefahr durch Asteroiden Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Infografik: Erläuterung der Gefahr durch Asteroiden Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="354" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Asteroid_danger_explained_pillars-500x354-1.jpg" alt="" class="wp-image-151098" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Asteroid_danger_explained_pillars-500x354-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Asteroid_danger_explained_pillars-500x354-1-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Infografik: Erläuterung der Gefahr durch Asteroiden<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitpunkt und die Richtung des Einschlags deuten darauf hin, dass das Objekt wahrscheinlich für keine der groß angelegten Teleskop-Himmelsdurchmusterungen sichtbar war, die den Nachthimmel nach solchen Objekten absuchen. Das ist nicht ungewöhnlich: Bis heute gab es <a href="https://neo.ssa.esa.int/past-impactors" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">nur 11 erfolgreiche Entdeckungen</a> von natürlichen Weltraumobjekten vor ihrem Eintritt in die Atmosphäre. Kleine Objekte, die sich der Erde aus helleren Tagesbereichen des Himmels nähern (selbst in der Dämmerung, wie in diesem Fall), werden in den meisten Fällen übersehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Planetary Defence Team der ESA arbeitet daran, die Erkennungsrate dieser Objekte vor dem Aufprall durch Aktivitäten wie das <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/Flyeye_ESA_s_bug-eyed_asteroid_hunters" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Flyeye asteroid survey telescope</a>-Projekt zu verbessern. Weitere Updates werden bereitgestellt, sobald neue Informationen verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=747.msg584595#msg584595" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Meteoriten &amp; Co &#8211; Boten aus dem Weltall.</a></li>
</ul>
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