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	<title>Physikalische Grundlagenforschung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Physikalische Grundlagenforschung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Leistungsstarkes, Lithium betriebenes Triebwerk für Marsflüge getestet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 21:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/tech-demonstration/nasa-fires-up-powerful-lithium-fed-thruster-for-trips-to-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 28. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6XsqSA9tNfY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152462" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Prototyp eines mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen Triebwerks wurde im Februar 2026 in einer Spezialkammer im Jet Propulsion Laboratory der NASA getestet. Nach weiterer Entwicklung könnten Triebwerke dieser Art Teil eines nuklear-elektrischen Antriebssystems werden, das bemannte Missionen zum Mars antreibt.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Prototyp erreichte Leistungswerte, die über denen der leistungsstärksten Elektroantriebe aller derzeitigen Raumfahrzeuge der Behörde liegen. Wertvolle Daten aus dem ersten Zündversuch dieses Triebwerks werden in eine bevorstehende Testreihe einfließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei der NASA arbeiten wir an vielen Dingen gleichzeitig, und wir haben den Mars nicht aus den Augen verloren. Die erfolgreiche Leistung unseres Triebwerks in diesem Test zeigt echte Fortschritte auf dem Weg dahin, einen amerikanischen Astronauten auf den Roten Planeten zu schicken“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Dies ist das erste Mal in den Vereinigten Staaten, dass ein elektrisches Antriebssystem mit einer so hohen Leistung von bis zu 120 Kilowatt betrieben wurde. Wir werden weiterhin strategische Investitionen tätigen, die diesen nächsten großen Sprung vorantreiben werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während fünf Zündvorgängen glühte die Wolframelektrode in der Mitte des Triebwerks hellweiß und erreichte Temperaturen von über 2.800 Grad Celsius. Die Arbeiten wurden im Electric Propulsion Lab des JPL durchgeführt, wo sich die Vakuumanlage für verdampfbare Metalltreibstoffe befindet – eine einzigartige nationale Einrichtung für die sichere Erprobung von Elektrotriebwerken, die Metalldampf-Treibstoffe bei Leistungen bis in den Megawattbereich nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inbetriebnahme</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152464" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Elektrische Antriebe verbrauchen bis zu 90 % weniger Treibstoff als herkömmliche chemische Raketen mit hohem Schub. Aktuelle elektrische Triebwerke, wie jene, die die Psyche-Mission der NASA antreiben, nutzen Solarenergie, um Treibstoffe zu beschleunigen, und erzeugen so einen geringen, kontinuierlichen Schub, der im Laufe der Zeit hohe Geschwindigkeiten erreicht. Das NASA JPL testet derzeit ein mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen (MPD) Triebwerk, eine Technologie, die seit den 1960er Jahren erforscht wird, aber noch nie im Einsatz war. Der MPD-Motor unterscheidet sich von bestehenden Triebwerken dadurch, dass er hohe Ströme nutzt, die mit einem Magnetfeld interagieren, um Lithiumplasma elektromagnetisch zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Tests erreichte das Team eine Leistung von bis zu 120 Kilowatt. Das ist mehr als das 25-Fache der Leistung der Triebwerke von Psyche, das derzeit über die leistungsstärksten elektrischen Triebwerke aller NASA-Raumsonden verfügt. Im Vakuum des Weltraums beschleunigt die sanfte, aber konstante Kraft, die die Triebwerke von Psyche im Laufe der Zeit liefern, die Raumsonde auf 200.000 Kilometer pro Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Entwicklung und der Bau dieser Triebwerke in den letzten Jahren waren eine lange Vorbereitung auf diesen ersten Test“, sagte James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL. „Das ist ein großer Moment für uns, denn wir haben nicht nur gezeigt, dass das Triebwerk funktioniert, sondern auch die angestrebten Leistungswerte erreicht. Und wir wissen, dass wir über einen guten Teststandort verfügen, um die Herausforderungen der Skalierung anzugehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übergang zu Elektroantriebstechnik</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152467" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Test zu beobachten, spähte Polk durch eine kleine Öffnung in die 8 Meter lange, wassergekühlte Vakuumkammer. Im Inneren sprang der Antrieb an, wobei seine düsenförmige Außenelektrode glühend hell leuchtete und eine leuchtend rote Abgasfahne ausstieß. Polk forscht seit Jahrzehnten an lithiumbetriebenen MPD-Antrieben und hat an der Dawn-Mission der NASA sowie an Deep Space 1 mitgearbeitet, der ersten Demonstration elektrischen Antriebs jenseits der Erdumlaufbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team strebt an, in den kommenden Jahren Leistungswerte zwischen 500 Kilowatt und 1 Megawatt pro Triebwerk zu erreichen. Da die Hardware bei so hohen Temperaturen arbeitet, wird es eine zentrale Herausforderung sein, in vielen Teststunden nachzuweisen, dass die Komponenten der Hitze standhalten können. Eine bemannte Mission zum Mars könnte 2 bis 4 Megawatt Leistung benötigen, was mehrere MPD-Triebwerke erfordern würde, die mehr als 23.000 Stunden lang in Betrieb sein müssten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lithium-betriebene MPD-Triebwerke haben das Potenzial, mit hoher Leistung zu arbeiten, Treibstoff effizient zu nutzen und einen deutlich höheren Schub zu liefern als derzeit eingesetzte elektrische Triebwerke. In ihrer ausgereiften Form und in Kombination mit einer nuklearen Energiequelle könnten sie die Startmasse reduzieren und die für bemannte Marsmissionen erforderlichen Nutzlasten ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die seit zweieinhalb Jahren andauernde Entwicklung des MPD-Triebwerks wird vom JPL in Zusammenarbeit mit der Princeton University in New Jersey und dem Glenn Research Center der NASA in Cleveland geleitet. Sie wird durch das Space Nuclear Propulsion-Projekt der NASA finanziert, das seit 2020 ein Programm für nuklear-elektrische Antriebe der Megawattklasse für bemannte Marsmissionen unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf fünf entscheidenden Technologieelementen liegt, zu denen auch das elektrische Antriebssubsystem gehört. Das Projekt mit Sitz im Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, ist Teil des Space Technology Mission Directorate der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5309.msg586924#msg586924" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Elektrische Antriebe</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Live: Verfolgen sie den SMILE Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-verfolgen-sie-den-smile-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 19:38:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Update vom 6. April 2026: Der Start wurde aufgrund eines technischen Problems auf unbestimmte Zeit verschoben) Die ESA wird den Start der europäisch-chinesischen Mission „Smile“ am 9. April 2026 um 08:29 Uhr MESZ (03:29 Uhr Ortszeit) live übertragen. SMILE wird mit einer europäischen Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus gestartet. Kurzfristige Änderungen der Zeiten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">(<strong>Update</strong> vom 6. April 2026: Der Start wurde aufgrund eines technischen Problems auf unbestimmte Zeit verschoben) Die ESA wird den Start der europäisch-chinesischen Mission „Smile“ am 9. April 2026 um 08:29 Uhr MESZ (03:29 Uhr Ortszeit) live übertragen. <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SMILE</a> wird mit einer europäischen <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>-Rakete vom <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Europe_s_Spaceport/Europe_s_Spaceport2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">europäischen Weltraumbahnhof</a> in Französisch-Guayana aus gestartet. Kurzfristige Änderungen der Zeiten vorbehalten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/How_to_follow_the_Smile_launch_live" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Smile</a>, 2. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_lifts_off_into_space_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Smile“ hebt ab in den Weltraum (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="„Smile“ hebt ab in den Weltraum (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_lifts_off_into_space_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151708" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_lifts_off_into_space_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_lifts_off_into_space_artist_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>„Smile“ hebt ab in den Weltraum (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfolgen Sie den Start am 9. April ab 08:10 Uhr MESZ live</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Steigen Sie direkt bei <a href="https://watch.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA Web TV</a> oder über den <a href="https://www.youtube.com/live/6q8aKbcKCOs?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA-YouTube-Livestream</a> ein, um den Start live mitzuverfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm des Starts läuft von 08:10 bis 09:45 Uhr MESZ. Zu den wichtigsten Ereignissen gehören:</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-791f54b0"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Ereignis</th><th>Zeit nach dem Start</th><th>Zeit in MESZ</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Start, Zündung der ersten Stufe</td><td>00:00</td><td>08:29</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Die erste Stufe hat ihren gesamten Treibstoff verbraucht und trennt sich ab</td><td>00:02 </td><td>08:31</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Zündung der zweiten Stufe</td><td>00:02</td><td>08:31</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Die zweite Stufe hat ihren gesamten Treibstoff verbraucht und trennt sich ab</td><td>00:04 </td><td>08:33</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Zündung der dritten Stufe</td><td>00:04 </td><td>08:33</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Die Verkleidung öffnet sich und gibt den Blick auf „Smile“ frei</td><td>00:04</td><td>08:33</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Die dritte Stufe hat ihren gesamten Treibstoff verbraucht und trennt sich ab</td><td>00:07 </td><td>08:36</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Erste Zündung der Oberstufe</td><td>00:20 </td><td>08:49</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Ende der ersten Oberstufenantriebsphase</td><td>00:24</td><td>08:53</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Beginn des zweiten Oberstufenzündung</td><td>00:52 </td><td>09:21</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Ende der zweiten Oberstufenantriebsphase</td><td>00:54 </td><td>09:23</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Smile trennt sich von Vega-C und fliegt frei</td><td>00:56 </td><td>09:25</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Voraussichtlicher Zeitpunkt des Empfangs des ersten Signals von Smile aus dem Weltraum</td><td>00:57 </td><td>09:26</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Voraussichtlicher Zeitpunkt des Ausfahrens der Solarpaneele von Smile</td><td>01:03 </td><td>09:32</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Beginn des Deorbit-Burns der Oberstufe</td><td>02:00 </td><td>10:29</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Ende des Deorbit-Burns der Oberstufe. Die Vega-C-Mission ist damit abgeschlossen</td><td>02:01 </td><td>10:30</td></tr></tbody></table></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-430b6b12"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Timeline des „Smile“ Starts Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Timeline des „Smile“ Starts Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151710" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Timeline des „Smile“ Starts<br><mark>Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach dem Starttag</strong><br>Nachdem die Vega-C-Rakete „Smile“ in eine kreisförmige Umlaufbahn in 700 km Höhe über der Erdoberfläche gebracht hat, wird das Raumfahrzeug innerhalb von 25 Tagen elfmal seine Triebwerke zünden.<br>Diese Triebwerkszündungen werden die Umlaufbahn von „Smile“ um die Erdpole schrittweise erhöhen, bis sie eine Höhe von 121 000 km über dem Nordpol und 5000 km über dem Südpol erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald Smile den endgültigen Orbit erreicht hat, wird das Missionsteam das Raumfahrzeug für die wissenschaftlichen Aufgaben vorbereiten. Dazu gehört neben der Überprüfung, ob alles wie geplant funktioniert, auch das ferngesteuerte Ausfahren des Magnetometerauslegers von Smile, das Öffnen des Verschlusses seiner <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_X-ray_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Röntgenkamera</a> und das Öffnen der Abdeckung seiner <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_ultraviolet_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ultraviolettkamera</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa drei Monate nach dem Start wird das Team die ersten Röntgen- und Ultraviolettbilder erhalten und dann endlich mit den wissenschaftlichen Untersuchungen beginnen, für die Smile konzipiert wurde. Die geplante Missionsdauer beträgt drei Jahre.<br>Bleiben Sie auf dem Laufenden unter <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">esa.int/Smile</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die drei größten Rätsel, die Smile lösen will 1: Was passiert, dort wo der Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde trifft? 2: Wie können wir die gefährlichsten Magnetstürme früher vorhersagen? 3: Was verursacht magnetische Störungen auf der Schattenseite der Erde? Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die drei größten Rätsel, die Smile lösen will 1: Was passiert, dort wo der Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde trifft? 2: Wie können wir die gefährlichsten Magnetstürme früher vorhersagen? 3: Was verursacht magnetische Störungen auf der Schattenseite der Erde? Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151712" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die drei größten Rätsel, die Smile lösen will<br>1: Was passiert, dort wo der Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde trifft?<br>2: Wie können wir die gefährlichsten Magnetstürme früher vorhersagen?<br>3: Was verursacht magnetische Störungen auf der Schattenseite der Erde?<br><mark>Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong><br><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Smile</a> (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), der Trägerrakete sowie der Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA leistet einen Beitrag zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) und zum Missionsbetrieb, sobald Smile sich in der Umlaufbahn befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist Teil des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision</a>“-Programms der ESA und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Beantwortung der Frage: „Wie funktioniert das Sonnensystem?“<br>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Science_Exploration/Smile</a></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="600" height="406" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-SMILE-Video-600x406-1.jpg" alt="" class="wp-image-151714" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-SMILE-Video-600x406-1.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-SMILE-Video-600x406-1-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was wird Smile wohl entdecken?<br><mark>Credit: ESA; License: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong><br>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffbetriebenen Stufen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit <a href="https://www.avio.com/vega-c" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Avio</a> als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg585825#msg585825" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" length="43128661" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Forschung für die Handhabung von flüssigem Wasserstoff im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/forschung-fuer-die-handhabung-von-fluessigem-wasserstoff-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 21:34:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallturm]]></category>
		<category><![CDATA[kryogene Treibstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoffdepot]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler:innen untersuchen die Handhabung tiefkalter Treibstoffe in den Tanks von Raketenoberstufen und orbitalen Treibstoffdepots. Im Fallturm Bremen des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen konnten Forschende das Wachstum einzelner Dampfblasen in flüssigem Wasserstoff unter Schwerelosigkeit beobachten. Die Experimentreihe lieferte wertvolle Daten für ein besseres Verständnis der strömungsmechanischen und thermodynamischen Vorgänge im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wissenschaftler:innen untersuchen die Handhabung tiefkalter Treibstoffe in den Tanks von Raketenoberstufen und orbitalen Treibstoffdepots</strong>. <br>Im Fallturm Bremen des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen konnten Forschende das Wachstum einzelner Dampfblasen in flüssigem Wasserstoff unter Schwerelosigkeit beobachten. Die Experimentreihe lieferte wertvolle Daten für ein besseres Verständnis der strömungsmechanischen und thermodynamischen Vorgänge im Zusammenhang mit tiefkalten Treibstoffen unter reduzierter Schwerkraft. Die Forschungsergebnisse, die am 12.03.2026 im Fachjournal Cryogenics, veröffentlicht wurden, sind vor allem für die Lagerung von flüssigem Wasserstoff im Orbit, z.B. in einer Raketenoberstufe oder einem zukünftigen Treibstoffdepot im Weltraum, von besonderem Interesse. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation <strong>ZARM</strong>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.zarm.uni-bremen.de/de/news-list/news-display/research-on-the-handling-of-liquid-hydrogen-in-space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">   ZARM / News / Forschung für die Handhabung von flüssigem Wasserstoff im Weltraum</a>, 24. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/csm_University-of-Bremen-ZARM-Pingel-LH2-Experiment-V112-001_1600x1200.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Einblick ins Innere der Experimentkapsel Bildnachweis: ZARM, Universität Bremen" data-rl_caption="" title="Einblick ins Innere der Experimentkapsel Bildnachweis: ZARM, Universität Bremen" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/csm_University-of-Bremen-ZARM-Pingel-LH2-Experiment-V112-001_300x400.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Einblick ins Innere der Experimentkapsel<br><mark>Bildnachweis: ZARM, Universität Bremen</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wasserstoff und Sauerstoff sind eine der effizientesten Treibstoffkombinationen für moderne Raumfahrtantriebe. Um einen volumen- und massenoptimierten Tank eines Raumfahrzeugs zu realisieren, werden die kryogenen Treibstoffe heruntergekühlt bis sie einen flüssigen Aggregatzustand erreichen. In diesem Zustand besitzt die tiefkalte Flüssigkeit eine höhere Dichte als im gasförmigen Zustand und kann in kleineren, dünnwandigeren Tanks bei annähernd Umgebungsdruck gelagert werden. Die Handhabung der tiefkalten Flüssigkeiten unter reduzierter Schwerkraft stellt die Industrie und die wissenschaftliche Community jedoch vor große Herausforderungen: Bereits kleinste lokale Überhitzungen der Tankwand oder der Leitungen können Dampfblasen entstehen lassen. Der Entstehungsort sind sogenannte Keimstellen auf der mit Flüssigkeit benetzten Innenseite des Tanks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Vorgang wird als Blasensieden bezeichnet und kann den thermodynamischen Zustand des Treibstoffs im Tank wesentlich beeinflussen: Die Entstehung und das Wachstum der Blasen führen dazu, dass eine Mischung aus Flüssigkeit und Gas vorliegt, die den Druck im Tank ansteigen lässt und den Dampfgehalt verändert. Es besteht außerdem das Risiko, dass das Ansaugen von Gasblasen, die sich in der Flüssigkeit befinden, den Betrieb des Motors beeinflusst.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-48a68c36"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/csm_2024-08_Andre_Pingel_1600x1200.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. André Pingel, Leiter der Forschungsgruppe Mehrphasenströmungen Bildnachweis: ZARM, Universität Bremen" data-rl_caption="" title="Dr. André Pingel, Leiter der Forschungsgruppe Mehrphasenströmungen Bildnachweis: ZARM, Universität Bremen" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/csm_2024-08_Andre_Pingel_400x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dr. André Pingel, Leiter der Forschungsgruppe Mehrphasenströmungen<br><mark>Bildnachweis: ZARM, Universität Bremen</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erkenntnisse aus dem Fallturm Bremen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bremer Fallturm konnten die Forschenden die Entstehung und das Wachstum einzelner Wasserstoffdampfblasen gezielt hervorrufen und beobachten. Dabei wurde eine künstliche Keimstelle in Form einer winzigen Kavität im Material erhitzt. Da die Versuche unter reduzierter Schwerkraft erfolgten, ist die Dampfblase am Entstehungsort verblieben und wurde nicht auftriebsbedingt (wie unter Erdschwerkraft) wegbewegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aufgenommenen Experimentbilder und Messwerte ermöglichen eine Quantifizierung des Blasenwachstumsprozesses. Ein vom Heizer dissipierter Wärmestrom von nur 80 Milliwatt führte bereits zur Aktivierung der künstlichen Keimstelle. Innerhalb von 3,6 Sekunden ist daraufhin eine Dampfblase bis auf einen Durchmesser von etwa vier Millimetern angewachsen. In Verbindung mit den thermischen Randbedingungen liefern die Experimentergebnisse wichtige Daten, um numerische Modelle für das Siedeverhalten von flüssigem Wasserstoff im Weltraum weiter zu entwickeln.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-bfbb1eb7"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/csm_BMWK-Logo_deutsch_1600x1200.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schwarzer Bundesadler und ein schmaler Streifen in den Farben schwarz, rot, gold; der Schriftzug &quot;Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz&quot; Der Text: &quot;Das Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e.V.) unter dem Förderkennzeichen 50RL2290 gefördert.&quot; Bildnachweis: BMWK" data-rl_caption="" title="Schwarzer Bundesadler und ein schmaler Streifen in den Farben schwarz, rot, gold; der Schriftzug &quot;Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz&quot; Der Text: &quot;Das Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e.V.) unter dem Förderkennzeichen 50RL2290 gefördert.&quot; Bildnachweis: BMWK" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/csm_BMWK-Logo_deutsch_400x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Bildnachweis: BMWK</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Experimentergebnisse tragen wesentlich dazu bei, die thermodynamischen Prozesse in kryogenen Treibstoffsystemen besser zu verstehen“, sagt André Pingel, Leiter der Arbeitsgruppe „Mehrphasenströmungen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Experimente wurden im Rahmen des bereits abgeschlossenen Vorhabens „Kavitation und Sieden von Methan und Wasserstoff“ (KASIMOFF 2) durchgeführt. Das Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e.V.) unter dem Förderkennzeichen 50RL2290 gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Link zur Publikation: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0011227526000536?via%3Dihub" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0011227526000536?via%3Dihub</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8586.msg585320#msg585320" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Fallturm Bremen (ZARM)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Strahlungsparadoxon: Warum das Sonnenmaximum die sicherste Zeit für eine Reise zum Mars ist</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-strahlungsparadoxon-warum-das-sonnenmaximum-die-sicherste-zeit-fuer-eine-reise-zum-mars-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 20:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonneneruption]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<category><![CDATA[Startfenster]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Kiel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151118</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie Ihr Raumschiff für eine Reise zum Mars packen, wäre es besser, während einer Phase maximaler Sonnenaktivität zu starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration, 9. März 2026 Eine Reise durch den Weltraum zu unternehmen, wenn die Wahrscheinlichkeit von Sonnenstürmen und Sonneneruptionen am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-strahlungsparadoxon-warum-das-sonnenmaximum-die-sicherste-zeit-fuer-eine-reise-zum-mars-ist/" data-wpel-link="internal">Das Strahlungsparadoxon: Warum das Sonnenmaximum die sicherste Zeit für eine Reise zum Mars ist</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wenn Sie Ihr Raumschiff für eine Reise zum Mars packen, wäre es besser, während einer Phase maximaler Sonnenaktivität zu starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/The_radiation_paradox_why_solar_maximum_is_the_safest_time_to_travel_to_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 9. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Terrae Novae Reiseziele: Mars Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Terrae Novae Reiseziele: Mars Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151108" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Terrae Novae Reiseziele: Mars<br><mark>Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reise durch den Weltraum zu unternehmen, wenn die Wahrscheinlichkeit von Sonnenstürmen und Sonneneruptionen am höchsten ist, erscheint zunächst widersinnig, doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass eine solche Reise gerade dann sicherer ist, wenn die Sonne am aktivsten ist. Die erhöhte Sonnenaktivität fegt die energiereiche Weltraumstrahlung aus unserem Sonnensystem hinaus. Eine bemannte Marsmission während des nächsten Höhepunkts des Sonnenzyklus könnte die Belastung durch schädliche Strahlung im Vergleich zu einer Reise während eines Sonnenminimums möglicherweise um die Hälfte reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Strahlungsmessungen des ExoMars Trace Gas Orbiter (TGO) der ESA bestätigen die paradoxe Erkenntnis, dass Reisen während des Sonnenmaximums der beste Zeitpunkt dafür sind. Ein internationales Forschungsteam kam zu dem Schluss, dass eine Besatzung die Hin- und Rückreise ohne Überschreitung der Strahlungsrichtlinien absolvieren könnte. Außerdem lieferten sie Schätzungen zu den Strahlungsdosen, denen eine Besatzung bei verschiedenen Missionsszenarien ausgesetzt wäre.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltraumrisiko: Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Weltraumrisiko: Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151110" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Weltraumrisiko: Strahlung<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strahlungsdosen für Astronauten</strong><br>Eine der größten Herausforderungen bei der Entsendung von Menschen zum Mars ist ihre Exposition gegenüber Weltraumstrahlung. Ionisierende Strahlung birgt ernsthafte Gesundheitsrisiken, darunter ein erhöhtes Krebsrisiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Katarakte. Außerhalb des schützenden Magnetfelds der Erde könnte ein Astronaut auf einer Marsmission Strahlungsdosen ausgesetzt sein, die um ein Vielfaches höher sind als auf unserem Planeten. Die Strahlungsgrenze der ESA für die gesamte Laufbahn eines Astronauten liegt bei 1000 Millisievert, der Einheit für die effektive Dosis, die zu Schäden am menschlichen Gewebe führen kann. Höhere Dosen über kurze Zeiträume stellen akute Risiken dar, während niedrigere Dosen hauptsächlich zu langfristigen Gesundheitsrisiken beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass eine Marsmission während eines Sonnenminimums die Strahlungsdosis durch galaktische kosmische Strahlung gefährlich nahe an die ESA-Grenzwerte heranbringen würde. Die neue Analyse erweitert den Umfang anhand von Daten des Liulin-MO-Dosimeters an Bord des TGO und des Cosmic Ray Telescope for the Effects of Radiation (CRaTER) an Bord des Lunar Reconnaissance Orbiter über einen Zeitraum von 15 Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltraumrisiko: Kampf gegen Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Weltraumrisiko: Kampf gegen Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151112" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Weltraumrisiko:<em> Kampf gegen Strahlung<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kein Ort, an dem man sich verstecken kann</strong><br>Auf dem Weg zum Mond und zum Mars sind Astronauten zwei Hauptquellen kosmischer Strahlung ausgesetzt: galaktischer kosmischer Strahlung und energiereichen Teilchen aus dem Sonnenwind. Erstere entsteht durch energiereiche Ereignisse außerhalb unseres Sonnensystems, wie beispielsweise Supernovae, letztere durch starke Sonneneruptionen. Während solaren energetischen Partikelströmen können sich Astronauten in ihrem Raumschiff in Sicherheit bringen. Diese Stürme sind unvorhersehbar, aber bei ausreichender Vorwarnung und Abschirmung können sich die Besatzungen in „Sturmschutzräume“ zurückziehen – Bereiche mit zusätzlicher Abschirmung. Auf der Internationalen Raumstation suchen Astronauten Zuflucht in den Schlafräumen oder in der Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt jedoch keinen Ort, an dem man sich vor dem ständigen Beschuss durch galaktische kosmische Strahlung verstecken kann. Diese Teilchen bewegen sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit und durchdringen sowohl die Abschirmung von Raumfahrzeugen als auch den menschlichen Körper. Wenn sie gestoppt werden, lösen kosmische Strahlen oft Schauer von Sekundärteilchen aus, die für den Menschen noch schädlicher sein können. Auf der Marsoberfläche wären Astronauten einer um bis zu 60 % geringeren Strahlenbelastung ausgesetzt als während der interplanetaren Reise. Höhlen und Lavaröhren könnten gute Lebensräume sein, um die Strahlenbelastung zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beste Reise zum Mars</strong><br>Die Studie berechnete die Strahlungsdosis für simulierte Marsmissionen unter verschiedenen Sonnenaktivitätsniveaus und für drei Flugbahnen: die energieeffizienteste, aber längste Route, die energieintensivste, aber kürzeste Route und einen Kompromiss zwischen beiden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="749" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1.jpg 749w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1-300x90.jpg 300w" sizes="(max-width: 749px) 100vw, 749px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars<br><mark>Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei allen drei Arten nimmt die kumulative Strahlungsdosis durch kosmische Strahlung in der Nähe des Sonnenmaximums deutlich ab. Eine unruhige Sonne scheint der einzige Trost gegen galaktische kosmische Strahlung zu sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team analysierte die Transferbahnen zum Mars in den letzten 60 Jahren und simulierte mit einem mehrschichtigen Wasserball, wie viel Strahlung die Organe im menschlichen Körper absorbieren würden. Schnellere Transferbahnen könnten die Strahlenbelastung um 55 % reduzieren, wenn sie während des Sonnenmaximums statt während des Sonnenminimums zurückgelegt würden, während Missionen mit treibstoffsparenden Flugbahnen eine Reduzierung von bis zu 45 % erzielen könnten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="530" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/6-Earth_to_Mars_trajectories_for_radiation_study_pillars.gif" alt="" class="wp-image-151117"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Flugbahnen von der Erde zum Mars für die Strahlungsstudien<br><mark>Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Um die Strahlungsgrenzwerte für die gesamte Berufslaufbahn einzuhalten, sollten Missionsplaner bestimmte Transferbahnen und Startfenster sorgfältig auswählen“, sagt Robert Wimmer-Schweingruber, Mitautor von der Universität Kiel, Deutschland. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schutz der Astronauten bei ihren Vorstößen in den Weltraum hat für die ESA höchste Priorität. „Diese Studie hilft uns, die Schwankungen des Sonnenzyklus in klare Ziele für Missionsbahnen und Risikominderung umzuwandeln. Wir können quantifizieren, wie viel wir durch die Wahl eines bestimmten Startfensters und schnellerer Flugbahnen gewinnen können und wann wir noch bessere Abschirmungs- und Betriebskonzepte benötigen, um Marsmissionen wirklich sicherer zu machen“, sagt Anna Fogtman, Leiterin des Strahlenschutzes bei der ESA.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Artikel veröffentlicht in Space Weather am 9. März 2026, „The constraint of crewed Mars missions based on current radiation dose measurements” (Die Einschränkungen bemannter Marsmissionen auf Grundlage aktueller Strahlungsdosismessungen) von Chao Zhang und Forschern der Universität für Wissenschaft und Technologie China, der Universität Kiel in Deutschland und der Universität Michigan, USA.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4664.msg584607#msg584607" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsflug, Marsbasis</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>ZARM: Effizientere Sauerstoffproduktion im All dank Magnetismus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zarm-effizientere-sauerstoffproduktion-im-all-dank-magnetismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 17:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolyse]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetismus]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Photoelektrolyse]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerstoff]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Durchbruch für Lebenserhaltungssysteme im Weltraum – einfach, weil Wasser magnetisch ist. Eine Pressemitteilung des ZARM. Quelle: ZARM. 18. August 2025. 18. August 2025 &#8211; Seit Beginn der astronautischen Raumfahrt in den 1960er Jahren gibt es eine Herausforderung, für die es bis heute keine einfache Lösung gibt: die zuverlässige und effiziente Herstellung von Sauerstoff im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Durchbruch für Lebenserhaltungssysteme im Weltraum – einfach, weil Wasser magnetisch ist. Eine Pressemitteilung des ZARM.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZARM. 18. August 2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Oemer-Akay_experiment-setup_ZARM-Universitaet-Bremen_5184x3456.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ömer Akay war für die Durchführung der Experimente im Bremer Fallturm des ZARM zuständig, Copyright: ZARM, Universität Bremen" data-rl_caption="" title="Ömer Akay war für die Durchführung der Experimente im Bremer Fallturm des ZARM zuständig, Copyright: ZARM, Universität Bremen" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Oemer-Akay_experiment-setup_ZARM-Universitaet-Bremen_450x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ömer Akay war für die Durchführung der Experimente im Bremer Fallturm des ZARM zuständig, Copyright: ZARM, Universität Bremen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">18. August 2025 &#8211; Seit Beginn der astronautischen Raumfahrt in den 1960er Jahren gibt es eine Herausforderung, für die es bis heute keine einfache Lösung gibt: die zuverlässige und effiziente Herstellung von Sauerstoff im Weltraum. Auf der Internationalen Raumstation (ISS) übernehmen diese Aufgabe derzeit schwere, wartungs- und energieintensive Systeme – keine ideale Lösung für Langzeitmissionen zum Mond oder Mars. In einer heute in Nature Chemistry veröffentlichten Studie stellt ein internationales Forschungsteam des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, der „University of Warwick“ und des „Georgia Institute of Technology“ eine bemerkenswert einfache und elegante Alternative vor. Durch den Einsatz von Magnetismus soll die zukünftige Sauerstoffproduktion leichter und nachhaltiger gestalten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sauerstoffgewinnung im All geschieht meist durch Wasserelektrolyse. Dabei wird Wasser mithilfe von elektrischer Spannung in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. In der Schwerelosigkeit haften die entstehenden Gasblasen jedoch an den Elektroden oder bleiben in der Flüssigkeit „gefangen“ – im Gegensatz zur Erde, wo sie einfach aufsteigen und aus der Flüssigkeit entweichen. Das erschwert die Trennung von Gas und Flüssigkeit erheblich und macht den Prozess deutlich energieintensiver. Um Gase und Flüssigkeit zu trennen, werden auf der ISS derzeit komplexe Systeme aus Zentrifugen mit vielen Bauteilen eingesetzt. Diese Systeme sind jedoch schwer, wartungsaufwendig und verbrauchen viel Energie. Alles das macht sie für künftige Langzeitmissionen ungeeignet, bei denen jedes Kilogramm Equipment beim Start entscheidend ist und jedes Watt Strom im Weltall zählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Lösung: Magnetismus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das internationale Forschungsteam konnte zeigen, dass Magnetfelder die Gasblasen in Schwerelosigkeit gezielt von den Elektroden weglenken und somit die Trennung von Gas und Flüssigkeit deutlich vereinfachen können. Mithilfe von handelsüblichen Dauermagneten entwickelten die Forschenden ein passives System, das die Blasen automatisch zu bestimmten Sammelpunkten leitet – ganz ohne bewegliche Teile oder zusätzlichen Energiebedarf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kamen zwei sich ergänzende Ansätze zum Einsatz: Einer nutzt die natürliche Reaktion von Wasser auf Magnetfelder in Schwerelosigkeit, um Gasblasen zu lenken. Der andere erzeugt durch die Wechselwirkung von Magnetfeldern und den bei der Elektrolyse entstehenden elektrischen Strömen eine Drehbewegung in der Flüssigkeit. Diese sorgt dafür, dass sich Gas und Flüssigkeit voneinander trennen, ähnlich, wie bei den mechanischen Zentrifugen auf der ISS, jedoch unter Verwendung magnetischer Kräfte anstelle mechanischer Rotation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die heute veröffentlichten Ergebnisse basieren auf vier Jahren gemeinsamer Forschungsarbeit. Álvaro Romero-Calvo vom Georgia Institute of Technology entwickelte bereits 2022 die Grundidee und führte erste Berechnungen und Simulationen durch. Anschließend arbeitete er an der Weiterentwicklung eines Systems, das Wasser mithilfe magnetischer Effekte in Wasserstoff und Sauerstoff aufspaltet. Um die Theorie experimentell zu belegen, entwickelten Katharina Brinkert (bis 2024 University of Warwick, jetzt ZARM) und ihr Team spezielle elektro- und photoelektrochemische Versuchsaufbauten für den Einsatz in der Schwerelosigkeit. „Wir konnten zeigen, dass es für die Trennung von Wasserstoff und Sauerstoff keine Zentrifugen oder mechanische Bauteile braucht – nicht einmal zusätzliche Energie. Das System funktioniert vollkommen passiv und ist sehr wartungsarm“, erklärt Brinkert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ömer Akay war für die Durchführung der Experimente im Bremer Fallturm des ZARM zuständig und trug die Ergebnisse für die Veröffentlichung zusammen: „Unsere Elektrolysezellen ermöglichen die Sauerstoff- und Wasserstoffproduktion aus Wasser in Schwerelosigkeit mit einer Effizienz, die der auf der Erde sehr nahe kommt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfolgreiche Tests in Mikrogravitation</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Experimente bestätigten, dass magnetische Kräfte die Ablösung und Bewegung der Gasblasen deutlich verbessern und die Effizienz der Elektrolysezellen um bis zu 240 Prozent steigern können. Damit wird ein langjähriges ingenieurtechnisches Problem der Raumfahrt gelöst – und der Weg für leichtere, robustere und nachhaltigere Systeme zur Lebenserhaltung im All geebnet. Als nächster Schritt soll das System auf Höhenforschungsraketen weiter getestet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der US-Raumfahrtbehörde NASA gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Link zur Veröffentlichung: </strong><a href="https://www.nature.com/articles/s41557-025-01890-0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41557-025-01890-0</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Katharina Brinkert (Co-Direktorin des ZARM und Leiterin des Forschungsteams „Photoelektrokatalyse”)<br><em>katharina.brinkert(at)zarm.uni-bremen.de</em><br>Ömer Akay<br><em>oemer.akay(at)zarm.uni-bremen.de</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8586.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8586.msg577881#msg577881" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Fallturm Bremen (ZARM)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>ZARM: Flammenausbreitung im Weltall: Auf der ISS finden zurzeit Experimente zur Feuersicherheit statt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zarm-flammenausbreitung-im-weltall-auf-der-iss-finden-zurzeit-experimente-zur-feuersicherheit-statt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 17:24:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie verhält sich Feuer in der Schwerelosigkeit – und was bedeutet das für künftige Raumfahrtmissionen im Orbit um die Erde, zum Mond oder sogar Mars? Ein Forschungsteam des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen und der Gifu University in Japan, in Kooperation mit der japanischen Raumfahrtagentur JAXA und der Deutschen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie verhält sich Feuer in der Schwerelosigkeit – und was bedeutet das für künftige Raumfahrtmissionen im Orbit um die Erde, zum Mond oder sogar Mars? Ein Forschungsteam des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen und der Gifu University in Japan, in Kooperation mit der japanischen Raumfahrtagentur JAXA und der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, geht genau diesen Fragen nach. Mit einer aufwändigen Experimentreihe an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) untersuchen die Wissenschaftler:innen die Flammbarkeit von Materialien unter reduzierter Schwerkraft und unterschiedlichen atmosphärischen Bedingungen. Die Experimentdaten sollen helfen, die Brandausbreitung in Mikrogravitation besser zu verstehen und so die Sicherheit von Astronaut:innen zu verbessern. Eine Pressemitteilung des ZARM.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZARM. 18. August 2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/csm_ISS_experiment_on_fire_safety_1__copyright_JAXA_1911ed4298_1200x1200.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Draufsicht der Verbrennung einer 2 Millimeter dicken PMMA-Probe unter Mikrogravitation im Solid Combustion Experiment Module (SCEM) an Bord der ISS. Die Bläschen im Bild sind die Oberfläche der bereits überbrannten Probe. Bild: JAXA" data-rl_caption="" title="Draufsicht der Verbrennung einer 2 Millimeter dicken PMMA-Probe unter Mikrogravitation im Solid Combustion Experiment Module (SCEM) an Bord der ISS. Die Bläschen im Bild sind die Oberfläche der bereits überbrannten Probe. Bild: JAXA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/csm_ISS_experiment_on_fire_safety_1__copyright_JAXA_1911ed4298_300x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Draufsicht der Verbrennung einer 2 Millimeter dicken PMMA-Probe unter Mikrogravitation im Solid Combustion Experiment Module (SCEM) an Bord der ISS. Die Bläschen im Bild sind die Oberfläche der bereits überbrannten Probe.<br>Bild: JAXA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">29. August 2025 &#8211; In insgesamt 16 Versuchen wird zurzeit auf der ISS untersucht, wie sich ein Feuer entlang unterschiedlich strukturierter Materialproben in Schwerelosigkeit ausbreitet. Die Forschenden sind insbesondere an der Ausbreitung der Flammen in Abhängigkeit von der Sauerstoffkonzentration in der Umgebungsluft interessiert – und das hat einen ganz pragmatischen Grund. Für geplante astronautische Raumfahrtmissionen ist vorgesehen, den Luftdruck an Bord zu senken. Das hat zwei Vorteile: Außeneinsätze (EVAs) lassen sich schneller vorbereiten und Raumfahrzeuge können mit geringerer Masse gebaut werden – was Kosten und Treibstoff spart. Bei geringerem Druck muss jedoch der Sauerstoffanteil in der Atemluft steigen, damit die Astronaut:innen noch genug Sauerstoff aufnehmen können – von derzeit etwa 21 % auf bis zu 35 %. Und genau das erhöht das Brandrisiko erheblich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/csm_ISS_experiment_on_fire_safety_3__copyright_JAXA_132eede218_1200x1200.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Seitenansicht der Verbrennung einer 2 mm dicken PMMA-Probe unter Mikrogravitation im Solid Combustion Experiment Module (SCEM) an Bord der ISS. Die Probe wurde am rechten Ende entzündet und die Flammen bewegen sich entgegen der erzwungenen Luftströmung auf der Probe fort. Die grüne Hintergrundbeleuchtung stammt von einer LED. Bild: JAXA" data-rl_caption="" title="Seitenansicht der Verbrennung einer 2 mm dicken PMMA-Probe unter Mikrogravitation im Solid Combustion Experiment Module (SCEM) an Bord der ISS. Die Probe wurde am rechten Ende entzündet und die Flammen bewegen sich entgegen der erzwungenen Luftströmung auf der Probe fort. Die grüne Hintergrundbeleuchtung stammt von einer LED. Bild: JAXA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/csm_ISS_experiment_on_fire_safety_3__copyright_JAXA_132eede218_300x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Seitenansicht der Verbrennung einer 2 mm dicken PMMA-Probe unter Mikrogravitation im Solid Combustion Experiment Module (SCEM) an Bord der ISS. Die Probe wurde am rechten Ende entzündet und die Flammen bewegen sich entgegen der erzwungenen Luftströmung auf der Probe fort. Die grüne Hintergrundbeleuchtung stammt von einer LED.<br>Bild: JAXA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unter erhöhter Sauerstoffkonzentration können selbst Materialien, die unter irdischen Umständen als nicht brennbar gelten, in der Schwerelosigkeit Feuer fangen. Hinzu kommt, dass sich Brände deutlich schneller ausbreiten. Diese Erkenntnisse haben die Forschenden bereits durch Schwerelosigkeitsexperimente im Fallturm Bremen gewonnen. Die aktuell laufenden Versuche auf der ISS liefern nun weitere aufschlussreiche und vor allem realitätsnahe Daten, um die Mechanismen der Flammenausbreitung besser zu verstehen und darauf aufbauend Methoden zu entwickeln, um Brände verhindern zu können. Im Vergleich zum Fallturm bietet die ISS deutlich längere Versuchszeiten, sodass dickere Materialproben untersucht werden können. „Die Erkenntnisse aus diesen Experimenten sind essenziell, um das Risiko zukünftiger Raumflüge realistisch bewerten zu können“, sagt Projektleiter Florian Meyer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird gefördert durch die deutsche Raumfahrtagentur im DLR (FKZ: 50WM2456).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3785.msg577722#msg577722" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** &lt;Forschung &amp; Forschungseinrichtungen&gt;</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ZARM: Forscherteam entwickelt neuen Test zur Überprüfung von Einsteins Gravitationstheorie im Large Hadron Collider</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zarm-forscherteam-entwickelt-neuen-test-zur-ueberpruefung-von-einsteins-gravitationstheorie-im-large-hadron-collider/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 14:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ART]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[Large Hadron Collider]]></category>
		<category><![CDATA[LHC]]></category>
		<category><![CDATA[Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=147289</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Forschungsteam des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen und des Instituts für Theoretische Physik der Universität Tübingen hat einen innovativen Ansatz entwickelt, um die Grenzen von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie zu testen. Sie schlagen vor, diese Untersuchung mithilfe des Large Hadron Colliders (LHC) am CERN durchzuführen. Eine Pressemitteilung des ZARM. Quelle: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zarm-forscherteam-entwickelt-neuen-test-zur-ueberpruefung-von-einsteins-gravitationstheorie-im-large-hadron-collider/" data-wpel-link="internal">ZARM: Forscherteam entwickelt neuen Test zur Überprüfung von Einsteins Gravitationstheorie im Large Hadron Collider</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Forschungsteam des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen und des Instituts für Theoretische Physik der Universität Tübingen hat einen innovativen Ansatz entwickelt, um die Grenzen von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie zu testen. Sie schlagen vor, diese Untersuchung mithilfe des Large Hadron Colliders (LHC) am CERN durchzuführen. Eine Pressemitteilung des ZARM.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZARM. 29. April 2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/05/201902-108_13_8243x5493.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ID: CERN-PHOTO-201904-108-13 LHC tunnel Pictures during LS2, 2019-04-30 Bild: Brice, Maximilien: CERN" data-rl_caption="" title="ID: CERN-PHOTO-201904-108-13 LHC tunnel Pictures during LS2, 2019-04-30 Bild: Brice, Maximilien: CERN" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/05/201902-108_13_480x320.jpg" alt="KI-generiertes Bild zeigt ein Feuer auf einem Raumfahrzeug. (Quelle: ZARM)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ID: CERN-PHOTO-201904-108-13<br>LHC tunnel Pictures during LS2, 2019-04-30<br>Bild: Brice, Maximilien: CERN</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">29. April 2025 &#8211; Einsteins Gravitationsphysik hat die moderne Wissenschaft revolutioniert und zu vielen erfolgreichen Vorhersagen geführt, beispielsweise über Schwarze Löcher, Gravitationswellen und die Entwicklung des gesamten Universums. Allerdings stößt die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) zusammen mit dem Standardmodell der Teilchenphysik auch an ihre Grenzen. Auf der einen Seite gibt es Beobachtungen, wie die beschleunigte Ausdehnung des Universums oder die Bewegung von Sternen am Rand von Galaxien, die nur dann mit den Vorhersagen der Theorie übereinstimmen und erklärt werden können, wenn man annimmt, dass unbekannte Komponenten im Universum existieren, die wir dunkle Energie und dunkle Materie nennen. Andererseits sagt die ART voraus, dass die Gravitationskraft in bestimmten Regionen des Universums unendlich stark wird, sodass es bis heute nicht möglich ist, Einsteins Gravitationstheorie mit allen anderen Kräften der Natur (elektromagnetische Kraft, schwache und starke Kernkraft) in Einklang zu bringen. Beim Verständnis der Gravitation bleiben also viele Fragen offen, die Physiker:innen weltweit dazu antreiben, nach einer Erweiterung oder Modifikation der ART zu suchen, die die bis heute unerklärten Phänomene der Gravitation erklärbar macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern ist im<strong> &#8222;</strong>Physical Review D&#8220; die neueste Publikation von Christian Pfeifer und Dennis Rätzel vom ZARM sowie Daniel Braun von der Universität Tübingen erschienen, die sich mit dem Test der ART beschäftigt. Sie schlagen vor, die Eigenschaften der Gravitation mit Teilchen zu testen, deren Geschwindigkeit sehr nahe an der Lichtgeschwindigkeit liegt. Diese ultrarelativistischen (oder einfach sehr schnellen) Teilchen erzeugen ein Gravitationsfeld, welches ruhende Testteilchen, an denen sie vorbeifliegen, anzieht. Die Bewegung der Testteilchen kann theoretisch vorhergesagt und mit der beobachteten Bewegung verglichen werden, sodass die Testteilchen als Sensoren für die Gravitation genutzt werden können. Das Besondere an dem hier vorgeschlagenen Experiment ist, dass die Gravitationsanziehung, die von den ultrarelativistischen Teilchen erzeugt wird, hauptsächlich durch die sehr hohe Geschwindigkeit – also ihrer sehr hohen kinetischen Energie – und nicht durch die Ruhemassenenergie der Teilchen entsteht. Das Experiment misst also, wie die Gravitation der kinetischen Energie aussieht. Stimmt sie mit den Vorhersagen der ART überein oder gibt es Abweichungen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abweichung rechnerisch vorhergesagt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem mathematischen Modell, das auf einer Modifikation der ART beruht, haben die Forscher die Beschleunigung des Testteilchens und den Impulstransfer durch die Gravitation der vorbeifliegenden ultrarelativistischen Teilchen rechnerisch vorhergesagt. Die Ergebnisse zeigen, dass es einen Parameterbereich gibt, in dem der vom Modell berechnete Impulstransfer signifikant von den Vorhersagen der ART abweicht. Diese Abweichung nimmt mit steigender Geschwindigkeit des ultrarelativistischen Teilchenstroms zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere ist, dass dieses Experiment sogar praktisch durchgeführt werden könnte, und zwar mithilfe des Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider), der von der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN bei Genf betrieben wird. Dort werden Protonen auf rund 99,99 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Was für das Experiment noch fehlt, sind Testteilchensensoren, die rund um die Beschleunigungsröhre des LHC angebracht werden und auf das Gravitationsfeld der Protonen reagieren. Die technischen Details für die Installation solcher Sensoren werden derzeit untersucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen<br></strong>Bildquelle: <a href="https://home.cern/resources/image/accelerators/lhc-images-gallery" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CERN</a><br>Publikation: <a href="https://journals.aps.org/prd/abstract/10.1103/PhysRevD.111.084073" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://journals.aps.org/prd/abstract/10.1103/PhysRevD.111.084073</a><br>ZARM Website: <a href="https://www.zarm.uni-bremen.de/de/news-list/news-display?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=385&amp;cHash=73ea2a9804ec19dabf6c46fad5194800" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1178.msg574540#msg574540" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Large Hadron Collider</a></li>
</ul>
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		<title>Faktenbasierte Wissenschaft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/faktenbasierte-wissenschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Vorstand]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 18:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Menschenwürde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=146521</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Statement des Vorstands von Raumfahrer.net e.V. Quelle: Raumfahrer.net, NASA, Grundgesetz. 14.02.2025 14. Februar 2025 &#8211; In einer aktuellen Veröffentlichung vom 10. Januar 2025 berichtet die NASA: „Wissenschaftler sind zu dem Schluss gekommen, dass der Erwärmungstrend der letzten Jahrzehnte durch wärmespeicherndes Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase bedingt ist. In den Jahren 2022 und 2023 werden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized has-lightbox"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/02/OrbitLogoSchattiert.svg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)" style="width:407px;height:auto"/></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><br><br><br>Ein Statement des Vorstands von Raumfahrer.net e.V.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net, NASA, Grundgesetz. 14.02.2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. Februar 2025 &#8211; In einer aktuellen Veröffentlichung vom 10. Januar 2025 berichtet die NASA:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Wissenschaftler sind zu dem Schluss gekommen, dass der Erwärmungstrend der letzten Jahrzehnte durch wärmespeicherndes Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase bedingt ist. In den Jahren 2022 und 2023 werden die Kohlendioxidemissionen aus fossilen Brennstoffen auf der Erde einen Rekordanstieg verzeichnen, so eine aktuelle internationale Analyse. Die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre hat sich von den vorindustriellen Werten im 18. Jahrhundert (etwa 278 Teile pro Million) auf heute etwa 420 Teile pro Million erhöht“ </em>(NASA: <a href="https://www.raumfahrer.net/steigende-temperaturen-nasa-bestaetigt-2024-als-waermstes-jahr-der-geschichte/" data-wpel-link="internal">Steigende Temperaturen: NASA bestätigt 2024 als wärmstes Jahr der Geschichte</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl diese Veröffentlichung erst wenige Tage alt ist, klingt sie doch wie aus einer anderen Zeit, aus der „Vor-Trump-“ oder „Trump-Zwischenzeit“. Während seiner ersten Amtszeit hat Trump der NASA verboten über den menschengemachten Klimawandel zu berichten. Ähnliches ist für die zweite zu befürchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der menschengemachte Klimawandel wird von der überwältigenden Mehrheit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestätigt. Das Jahr 2024 war das wärmste seit Aufzeichnungsbeginn und der Januar 2025 der wärmste je gemessene Januar. Trotzdem scheint die Zunahme von Stürmen, Überschwemmungen und extremen Dürren in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle zu spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit es Raumfahrer.net gibt interessieren wir uns für Technik und Naturwissenschaften. Raumfahrt, Astronomie und Grundlagenforschung treiben uns an. Verein, Forum und Portal widmen sich diesem Themenspektrum nicht nur mit Begeisterung, sondern auch mit verantwortungsvollem Engagement. In unseren Artikeln, Presseveröffentlichungen und Diskussionsbeiträgen achten wir auf Quellen, Sachverstand und Umgangston. Wir sind unabhängig und überparteilich aber wir haben durchaus einen Standpunkt, Verschwörungstheoretikern, Moon-Hoax-Fanatikern und wissenschaftsfeindlichen Haltungen bieten wir keine Plattform. Wir vertrauen der faktenbasierten Wissenschaft, versuchen deren Erkenntnisse weiterzuvermitteln und treten für verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In autokratischen Gesellschaften ist eine freie Meinungsäußerung und eine kritische Berichterstattung nicht möglich. Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung garantiert diese Rechte und für uns sind sie eine Verpflichtung weiterhin für eine faktenbasierte Wissenschaft einzutreten und darüber zu berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach unserer Überzeugung ist eine wissenschaftsbasierte, freie Berichterstattung nur in einem demokratischen Umfeld möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstand von Raumfahrer.net</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20478.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Faktenbasierte Wissenschaft</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg571935#msg571935" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/faktenbasierte-wissenschaft/" data-wpel-link="internal">Faktenbasierte Wissenschaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Steigende Temperaturen: NASA bestätigt 2024 als wärmstes Jahr der Geschichte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/steigende-temperaturen-nasa-bestaetigt-2024-als-waermstes-jahr-der-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 12:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[GISS]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NOAA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut einer von NASA-Wissenschaftlern geleiteten Analyse war die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde im Jahr 2024 die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, Goddard Space Flight Center 10. Januar 2025. 10. Januar 2025 &#8211; Washington / Greenbelt &#8211; Die globalen Temperaturen lagen im Jahr 2024 um 2,30 Grad Fahrenheit (1,28 Grad [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Laut einer von NASA-Wissenschaftlern geleiteten Analyse war die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde im Jahr 2024 die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: NASA, Goddard Space Flight Center 10. Januar 2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/2024-temp-photo_2048x1152.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Karte der Erde im Jahr 2024 zeigt Anomalien der globalen Oberflächentemperatur, d. h. wie viel wärmer oder kälter die einzelnen Regionen des Planeten im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1951 bis 1980 waren. Normale Temperaturen sind in Weiß dargestellt, überdurchschnittliche Temperaturen in Rot und Orange und unterdurchschnittliche Temperaturen in Blau. (Bild: NASA&#039;s Scientific Visualization Studio)" data-rl_caption="" title="Diese Karte der Erde im Jahr 2024 zeigt Anomalien der globalen Oberflächentemperatur, d. h. wie viel wärmer oder kälter die einzelnen Regionen des Planeten im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1951 bis 1980 waren. Normale Temperaturen sind in Weiß dargestellt, überdurchschnittliche Temperaturen in Rot und Orange und unterdurchschnittliche Temperaturen in Blau. (Bild: NASA&#039;s Scientific Visualization Studio)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/2024-temp-photo_569x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Karte der Erde im Jahr 2024 zeigt Anomalien der globalen Oberflächentemperatur, d. h. wie viel wärmer oder kälter die einzelnen Regionen des Planeten im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1951 bis 1980 waren. Normale Temperaturen sind in Weiß dargestellt, überdurchschnittliche Temperaturen in Rot und Orange und unterdurchschnittliche Temperaturen in Blau.<br>(Bild: NASA&#8217;s Scientific Visualization Studio)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">10. Januar 2025 &#8211; Washington / Greenbelt &#8211; Die globalen Temperaturen lagen im Jahr 2024 um 2,30 Grad Fahrenheit (1,28 Grad Celsius) über der Basislinie der Behörde für das 20. Jahrhundert (1951-1980) und übertrafen damit den Rekord aus dem Jahr 2023. Der neue Rekord kommt nach 15 aufeinanderfolgenden Monaten (Juni 2023 bis August 2024) mit monatlichen Temperaturrekorden &#8211; eine beispiellose Hitzestrecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wieder einmal wurde der Temperaturrekord gebrochen &#8211; 2024 war das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880“, sagte NASA-Administrator Bill Nelson. „Zwischen rekordverdächtigen Temperaturen und Waldbränden, die derzeit unsere Zentren und Arbeitskräfte in Kalifornien bedrohen, war es noch nie so wichtig wie heute, unseren sich verändernden Planeten zu verstehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">NASA-Wissenschaftler schätzen weiter, dass die Erde im Jahr 2024 etwa 2,65 Grad Fahrenheit (1,47 Grad Celsius) wärmer war als der Durchschnitt in der Mitte des 19. Jahrhunderts (1850-1900). Mehr als die Hälfte des Jahres 2024 lagen die Durchschnittstemperaturen um mehr als 1,5 Grad Celsius über dem Ausgangswert, und der Jahresdurchschnitt könnte mit mathematischen Unsicherheiten zum ersten Mal diesen Wert überschritten haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Pariser Abkommen zum Klimawandel sieht vor, langfristig unter 1,5 Grad Celsius zu bleiben. Zum Vergleich: Während der Warmzeiten auf der Erde vor drei Millionen Jahren &#8211; als der Meeresspiegel Dutzende Meter höher lag als heute &#8211; waren die Temperaturen nur etwa 3 Grad Celsius wärmer als in der vorindustriellen Zeit“, sagte Gavin Schmidt, Direktor des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA in New York. „In nur 150 Jahren sind wir auf halbem Weg zum Wärmegrad des Pliozäns.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="2024 is the Warmest Year on Record" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/KCfSkBvo22o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>2024 war das wärmste Jahr auf der Erde seit Beginn der modernen Aufzeichnungen um 1880, und die letzten zehn aufeinanderfolgenden Jahre waren die zehn wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen.<br>(Quelle: NASA/Grace Weikert)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftler sind zu dem Schluss gekommen, dass der Erwärmungstrend der letzten Jahrzehnte durch wärmespeicherndes Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase bedingt ist. In den Jahren 2022 und 2023 werden die Kohlendioxidemissionen aus fossilen Brennstoffen auf der Erde einen Rekordanstieg verzeichnen, so eine aktuelle internationale Analyse. Die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre hat sich von den vorindustriellen Werten im 18. Jahrhundert (etwa 278 Teile pro Million) auf heute etwa 420 Teile pro Million erhöht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und andere Bundesbehörden erheben regelmäßig Daten über Treibhausgaskonzentrationen und -emissionen. Diese Daten stehen im U.S. Greenhouse Gas Center zur Verfügung, einem behördenübergreifenden Projekt, das Informationen aus Beobachtungen und Modellen zusammenführt, mit dem Ziel, Entscheidungsträgern eine zentrale Stelle für Daten und Analysen zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Außergewöhnliche Hitzetrends</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Temperaturen einzelner Jahre können durch natürliche Klimaschwankungen wie El Niño und La Niña beeinflusst werden, die den tropischen Pazifik abwechselnd erwärmen und abkühlen. Der starke El Niño, der im Herbst 2023 einsetzte, trug dazu bei, dass die globalen Temperaturen über die bisherigen Rekordwerte hinaus stiegen.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="2160" style="aspect-ratio: 3840 / 2160;" width="3840" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/gistemp-spiral-english-wide-1.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Datenvisualisierung, die monatlich aktualisiert wird, zeigt monatliche globale Temperaturanomalien auf der Erdoberfläche und wie diese Temperaturen vom Durchschnitt von 1951 bis 1980 abweichen. <br>(Quelle: NASA&#8217;s Scientific Visualization Studio)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hitzewelle, die 2023 begann, übertraf laut Schmidt auch 2024 die Erwartungen, obwohl El Niño nachließ. Die Forscher arbeiten daran, die Faktoren zu identifizieren, die dazu beitragen, einschließlich möglicher Klimaauswirkungen des Vulkanausbruchs in Tonga im Januar 2022 und der Verringerung der Umweltverschmutzung, die die Wolkenbedeckung und die Art und Weise, wie die Sonnenenergie in den Weltraum zurückgeworfen wird, verändern kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nicht jedes Jahr wird Rekorde brechen, aber der langfristige Trend ist eindeutig“, sagte Schmidt. „Wir sehen bereits die Auswirkungen in Form von extremen Regenfällen, Hitzewellen und erhöhtem Überschwemmungsrisiko, die sich weiter verschärfen werden, solange die Emissionen anhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lokale Veränderungen sichtbar machen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA stellt ihre Temperaturaufzeichnungen anhand von Daten über die Lufttemperatur an der Oberfläche zusammen, die von Zehntausenden von Wetterstationen gesammelt wurden, sowie anhand von Daten über die Temperatur der Meeresoberfläche, die von schiffs- und bojengestützten Instrumenten erfasst wurden. Diese Daten werden mit Methoden analysiert, die die unterschiedlichen Abstände zwischen den Temperaturstationen rund um den Globus und die Auswirkungen der städtischen Erwärmung, die die Berechnungen verfälschen könnten, berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neue Bewertung, die Anfang dieses Jahres von Wissenschaftlern der Colorado School of Mines, der National Science Foundation, der National Atmospheric and Oceanic Administration (NOAA) und der NASA veröffentlicht wurde, stärkt das Vertrauen in die globalen und regionalen Temperaturdaten der Behörde weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn sich das Klima verändert, sieht man das zuerst im globalen Mittel, dann auf der kontinentalen und dann auf der regionalen Skala. Jetzt sehen wir es auf der lokalen Ebene“, sagte Schmidt. „Die Veränderungen, die sich in den täglichen Wettererfahrungen der Menschen zeigen, sind überdeutlich geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängige Analysen von NOAA, Berkeley Earth, dem Hadley Centre (Teil des britischen Wetterdienstes Met Office) und Copernicus Climate Services in Europa sind ebenfalls zu dem Schluss gekommen, dass die globalen Oberflächentemperaturen für 2024 die höchsten seit Beginn der modernen Aufzeichnungen sind. Diese Wissenschaftler verwenden in ihren Analysen größtenteils dieselben Temperaturdaten, setzen aber unterschiedliche Methoden und Modelle ein. Beide zeigen denselben anhaltenden Erwärmungstrend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vollständige Datensatz der NASA zu den globalen Oberflächentemperaturen sowie Einzelheiten darüber, wie die NASA-Wissenschaftler die Analyse durchgeführt haben, sind beim GISS, einem NASA-Labor, das vom Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, geleitet wird, öffentlich zugänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über die geowissenschaftlichen Programme der NASA finden Sie hier:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://science.nasa.gov/earth/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/earth/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg571341#msg571341" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/gistemp-spiral-english-wide-1.mp4" length="60126436" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Weihnachten 2024 und die Last-Minute-Empfehlung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2024-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 20:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=145898</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die traditionelle Buchempfehlung… von Andreas Weise. Autor: Andreas Weise, 6. Dezember 2025. Fast schon traditionell sind wir auch dieses Jahr mit den Weihnachtsempfehlungen sehr, sehr spät dran. Hinzu kommt dieses Jahr noch ein Umstand, der mir so noch nicht vorgekommen ist: Ich möchte Bücher empfehlen und habe sie einfach nicht rechtzeitig bekommen! Die vorgestellten Bücher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2024-2/" data-wpel-link="internal">Weihnachten 2024 und die Last-Minute-Empfehlung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die traditionelle Buchempfehlung…</strong> von Andreas Weise.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Andreas Weise, 6. Dezember 2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Weihnachten2024_Buchempfehlung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buchempfehlungen 2024 (Bild: A. Heise)" data-rl_caption="" title="Buchempfehlungen 2024 (Bild: A. Heise)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Weihnachten2024_Buchempfehlung_470x320.jpg" alt="" style="width:700px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buchempfehlungen 2024<br>(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fast schon traditionell sind wir auch dieses Jahr mit den Weihnachtsempfehlungen sehr, sehr spät dran. Hinzu kommt dieses Jahr noch ein Umstand, der mir so noch nicht vorgekommen ist: Ich möchte Bücher empfehlen und habe sie einfach nicht rechtzeitig bekommen! Die vorgestellten Bücher beziehe ich über den Buchladen meines Vertrauens, um auch gleich einmal die Verfügbarkeit zu testen. Das ging diesmal wegen Lieferschwierigkeiten etwas schief. Nichtsdestotrotz die Empfehlungen für Weihnachten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SPACE2025 – Das aktuelle Raumfahrt-Jahrbuch – Der Dauerbrenner</strong>, <strong>herausgegeben vom Verein zur Förderung der Raumfahrt (VFR)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Autor Eugen Reichl hatte Anfang November auf den 39. Tagen der Raumfahrt in Neubrandenburg mächtig Werbung gemacht. Leider halte ich dazu bislang nur den Flyer in der Hand. Glaubt man den Ankündigungen, so soll das Buch auch dieses Jahr ein Muss für Raumfahrt-Fans sein. Ich selber bin ja gespannt, was unter der angekündigten Rubrik „Die besten Raumfahrtbücher“ zu lesen sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Erschienen im Verlag Verein zur Förderung der Raumfahrt e.V. – ISBN 978-3-944819-25-9</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Umlaufbahnen &#8211; Ein Roman von </strong><strong>Samantha Harvey</strong><strong> &#8211; Ausgezeichnet mit dem Booker Prize 2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der „Booker Prize“ ist in Großbritannien das Gegenstück zum „Deutschen Buchpreis“. Also eine sehr bedeutende Auszeichnung. Und dieses Jahr hat ihn die Autorin Samantha Harvey für ihren Roman „Orbital“ erhalten. In Deutschland ist das Buch unter dem Titel „Umlaufbahnen“ erschienen. Und prompt gibt es Lieferprobleme. Zur Zeit befindet sich das Buch im Nachdruck, so die Auskunft des Buchhandels. Na, mal sehen. Der bei verschiedenen Anbietern benannte Inhalt macht sehr neugierig, spielt er doch auf der ISS. Ich empfehle, sich die Buchbesprechung beim Deutschlandfunk-Kultur anzuhören.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-umlaufbahnen-von-samantha-harvey-dlf-kultur-c3ad6cee-100.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-umlaufbahnen-von-samantha-harvey-dlf-kultur-c3ad6cee-100.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Erschienen im Verlag dtv – ISBN 978-3-423-28423-3</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der kleine Major Tom. Space School. Band 1. Abenteuer Raumfahrt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer kennt sie nicht die Kinder-Bücher über den kleinen Major Tom?! Der TESSLOFF-Verlag mit Unterstützung des DLR bietet hier auf 72 Seiten ein kleines Kinder-Space-Schulbuch zur Serie an. Für kleine Raumfahrt-Fans ab 8 Jahren empfohlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Erschienen im TESSLOFF-Verlag &#8211; ISBN: 978-3-7886-4113-9</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reisen von Zeit zu Zeit – von Erik Simon und Reinhard Heinrich – SF-Geschichte(n)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So recht passt das folgende Büchlein nicht hier her, handelt es sich doch um Science Fiction. Die aber vom Feinsten! So sei mir der kleine Abschweifer außerhalb der Raumfahrt mit dem folgenden Geheimtipp gegönnt. Im November traf ich übrigens den Autor Erik Simon im SF-Club Andymon in Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich ein wenig mit DDR-SF-Literatur auskennt, dem ist bestimmt das Kompass-Büchlein „Die ersten Zeitreisen“ nicht unbekannt. Der vorliegenden Band beinhaltet genau diese „historischen Berichte“ und macht weitere Ausführungen. Immerhin ist das Buch jetzt 306 Seiten stark.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Falls Sie also wissen wollen, wie der Charakter der Urmenschen beschaffen war, wer tatsächlich die Terrasse von Baalbek erbaute und was es mit Atlantis oder mit Parzivals Gral wirklich auf sich hat, dann lesen Sie die Berichte über Tim E. Traveller und seine mutigen Nachfolger! Sie erfahren dabei außerdem, was es bedeutet, wenn die empfindliche Zeitkristallsäule beschädigt wird, wie ein Katastrophenbeschleuniger funktioniert und unter welchen Bedingungen ein Perpetuum mobile arbeitet. …“ So der Verlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein riesiger Lesespaß für alle.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Neu erschienen 2024 im Memoranda Verlag &#8211; ISBN 978-3-911391-04-7</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wären die Empfehlungen für dieses Jahr. Allen Lesern wünschen wir frohe Feiertage.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und zum Schluss:</strong> Natürlich sind die Buchempfehlungen der letzten Jahre nach wie vor gültig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-raumfahrer-net wp-block-embed-raumfahrer-net"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="DUDLBRAsX9"><a href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2023-und-die-last-minute-empfehlung/" data-wpel-link="internal">Literatur: Weihnachten 2023 und die Last-Minute-Empfehlung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Literatur: Weihnachten 2023 und die Last-Minute-Empfehlung&#8220; &#8212; Raumfahrer.net" src="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2023-und-die-last-minute-empfehlung/embed/#?secret=eF3EF26MEH#?secret=DUDLBRAsX9" data-secret="DUDLBRAsX9" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal"><u>https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/</u></a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/" data-wpel-link="internal"><u>https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/</u></a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal"><u>https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/</u></a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/" data-wpel-link="internal"><u>https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/</u></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg556827#msg556827" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg569523#msg569523" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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		<title>DESY: W-Boson auf der Teilchenwaage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desy-w-boson-auf-der-teilchenwaage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 13:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleuniger]]></category>
		<category><![CDATA[Boson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CMS-Experiment am CERN liefert mit neuer DESY-geführter Methode die genaueste Messung der Masse des W-Bosons. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY – ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Quelle: DESY 17. September 2024. 17. September 2024 &#8211; Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen genau wissen, wie viel Masse das W-Boson hat. Mit diesem Wissen können sie überprüfen, ob ihre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">CMS-Experiment am CERN liefert mit neuer DESY-geführter Methode die genaueste Messung der Masse des W-Bosons. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY – ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DESY 17. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">17. September 2024 &#8211; Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen genau wissen, wie viel Masse das W-Boson hat. Mit diesem Wissen können sie überprüfen, ob ihre theoretischen Vorhersagen zutreffen, und Abweichungen von diesen Vorhersagen schnell und zuverlässig erkennen. Das CMS-Experiment am <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/cern/" data-wpel-link="internal">CERN</a> hat nun die bisher genaueste Messung der Masse des W-Bosons vorgelegt. An dieser anspruchsvollen Analyse haben experimentelle und theoretische Teilchenphysiker:innen bei <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/desy/" data-wpel-link="internal">DESY</a> in enger Zusammenarbeit maßgeblich mitgewirkt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SMP2300271CMSCERN.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="So sieht eine Kollision mit W-Boson im CMS-Detektor aus: das W-Boson zerfällt in ein Myon (rote Linie) und ein Neutrino, das dem Nachweis entgeht (rosa Pfeil) - künstlerische Darstellung. (Bild: CMS/CERN)" data-rl_caption="" title="So sieht eine Kollision mit W-Boson im CMS-Detektor aus: das W-Boson zerfällt in ein Myon (rote Linie) und ein Neutrino, das dem Nachweis entgeht (rosa Pfeil) - künstlerische Darstellung. (Bild: CMS/CERN)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SMP2300271CMSCERN60.jpg" alt="So sieht eine Kollision mit W-Boson im CMS-Detektor aus: das W-Boson zerfällt in ein Myon (rote Linie) und ein Neutrino, das dem Nachweis entgeht (rosa Pfeil) - künstlerische Darstellung. (Bild: CMS/CERN)" class="wp-image-144572" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SMP2300271CMSCERN60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SMP2300271CMSCERN60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So sieht eine Kollision mit W-Boson im CMS-Detektor aus: das W-Boson zerfällt in ein Myon (rote Linie) und ein Neutrino, das dem Nachweis entgeht (rosa Pfeil) &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: CMS/CERN)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die CMS-Kollaboration, ein großer Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt, hat heute die Ergebnisse über ihre erste Massen-Messung des W-Bosons aus Proton-Proton-Kollisionsdaten aus der zweiten Laufzeit des Large Hadron Collider, dem weltgrößten Teilchenbeschleuniger am CERN in Genf, vorgestellt. Das W-Boson ist ein Elementarteilchen, das zusammen mit dem Z-Boson die schwache Kraft überträgt. Die schwache Kraft ist für eine Form der Radioaktivität verantwortlich und löst die Kernfusionsreaktion aus, die die Sonne zum Leuchten bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heute präsentierte Ergebnis ist die bisher präziseste Messung der W-Masse, die am LHC durchgeführt wurde, und stimmt mit den Vorhersagen des Standardmodells der Teilchenphysik überein. Möglich wurde das Ergebnis durch eine Kombination aus experimentellen und theoretischen Faktoren, darunter die bisher präziseste Rekonstruktion der Myonen im CMS-Detektor und ein neuer theoretischer Ansatz, der bei DESY entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Standardmodell der Teilchenphysik, der Theorie, die alle Teilchen und die zwischen ihnen wirkenden Kräfte mit höchstmöglicher Präzision beschreibt, steht die W-Masse in engem Zusammenhang mit der Stärke der Wechselwirkung, die die elektromagnetische und die schwache Kraft vereint. Außerdem sind die Massen des Higgs-Bosons und des Top-Quarks eng damit verbunden. Die Messung der Masse des W-Bosons mit hoher Präzision macht es daher möglich zu prüfen, ob diese Eigenschaften mit dem Standardmodell übereinstimmen oder nicht. Ist dies nicht der Fall, könnte die Ursache in neuen physikalischen Phänomenen wie neuen Teilchen oder unbekannten Wechselwirkungen liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das W-Boson wurde im Jahr 1983 am CERN entdeckt, allerdings war es schon immer eine besondere Herausforderung, seine Masse zu messen. Seit seiner Entdeckung haben mehrere Collider-Experimente am CERN und anderswo immer präzisere Massenmessungen durchgeführt. Das CMS-Experiment hat nun mit seiner ersten solchen Messung einen wichtigen Beitrag zu diesen globalen Bemühungen geleistet. Das Ergebnis, 80360,2 MeV mit einer Unsicherheit von 9,9 MeV, hat eine Genauigkeit, die mit der einer Messung des CDF-Experiments am Fermilab in den USA vergleichbar ist, und stimmt mit allen früheren Messungen außer dem CDF-Ergebnis überein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Analyse ist der erste Versuch, die W-Masse unter den anspruchsvollen Kollisionsbedingungen der zweiten LHC-Laufzeit zu messen. Die harte Arbeit des Teams hat zu einer äußerst präzisen Messung der W-Masse und der genauesten Messung am LHC geführt&#8220;, sagt CMS-Sprecherin Patricia McBride. „Dies ist eine der komplexesten Analysen, die ich bei CMS je gesehen habe&#8220;, fügt die DESY-Wissenschaftlerin Katerina Lipka, Leiterin der Helmholtz-W2/W3-Gruppe „Standard Model at Ultimate Precision&#8220;, hinzu. Simone Amoroso und Federico Vazzoler, Wissenschaftler in dieser Gruppe, waren für die Modellierung der Beziehung zwischen dem Impuls des W-Bosons und dem Myon, in das es zerfällt, verantwortlich. Dabei haben sie eng mit dem DESY-Theoretiker Frank Tackmann zusammengearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die am LHC erzeugten W-Bosonen zerfallen fast sofort in ein Myon und ein Neutrino. Myonen werden vom CMS-Detektor nachgewiesen, aber die Neutrinos sind für den Detektor unsichtbar. Das macht diese Messung so kompliziert. Könnten sowohl Myonen als auch Neutrinos nachgewiesen werden, ließe sich die Masse des W-Bosons direkt aus der Energie und der Flugrichtung der Teilchen bestimmen, wie es beispielsweise beim Higgs-Boson der Fall ist. Um diese Herausforderung zu meistern, untersuchen die Forschenden den Impuls des Myons und leiten daraus den Wert der Masse des W-Bosons mit sehr hoher Genauigkeit ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die endgültige Genauigkeit der Messung hängt von zwei Faktoren ab: Erstens vom speziellen Hochleistungs-Algorithmus des CMS-Detektors zur Rekonstruktion der Kinematik des Myons. Wenn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Kinematik der Myonen kennen, die aus den Zerfällen von W-Bosonen hervorgehen, können sie Rückschlüsse auf die Kinematik des W-Bosons ziehen, was wiederum mehr über dessen Masse aussagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens nutzten die Forschungsteams die neuesten und besten Erkenntnisse aus Theorie und experimentellen Techniken. Die Standardmethode zur Messung der W-Masse bestand bisher darin, extrem präzise Messungen des Z-Bosons als eine Art Kontrollkanal zu verwenden, um die Kinematik des W-Bosons genau vorherzusagen. Der Theoretiker Frank Tackmann und sein im Rahmen des ERC-Konsolidierungsprogramms gefördertes Team haben eine Methode entwickelt, die die CMS-Messung (und möglicherweise auch alle künftigen Messungen) unabhängig vom Z-Boson macht. „Das Problem war immer, das Z mit dem W genau in Beziehung zu setzen&#8220;, sagt Tackmann. Die neue Methode beruht auf der gleichzeitigen Anwendung von zehn verschiedenen Theorieparametern und liefert robuste und parametrisierte theoretische Unsicherheiten, die für die korrekte Interpretation der Daten entscheidend sind. „Die Durchführung dieser hochmodernen theoretischen Berechnungen und die Zusammenstellung aller Teile war eine große Aufgabe&#8220;, fügt Simone Amoroso hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses neue CMS-Ergebnis, das mit den Vorhersagen des Standardmodells punktgenau übereinstimmt, ist nicht nur ein weiterer Beweis für die Robustheit des Standardmodells&#8220;, sagt Tackmann. „Es erhöht auch unsere Gesamtempfindlichkeit für Physik, die möglicherweise jenseits des Standardmodells liegt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über DESY</strong><br>Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY zählt mit seinen Standorten in Hamburg und Zeuthen zu den weltweit führenden Zentren in der Forschung an und mit Teilchenbeschleunigern. Die Mission des Forschungszentrums ist die Entschlüsselung von Struktur und Funktion der Materie, als Basis zur Lösung der großen Fragen und drängenden Herausforderungen von Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. Dafür entwickelt, baut und betreibt DESY modernste Beschleuniger- und Experimentieranlagen für die Forschung mit hochbrillantem Röntgenlicht und unterhält internationale Kooperationen in der Teilchen- und Astroteilchenphysik und in der Forschung mit Photonen. DESY ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands, und wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent von den Ländern Hamburg und Brandenburg finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressemeldung vom CERN (auf englisch)</strong><br><a href="https://home.cern/press-release/physics/cms-experiment-cern-weighs-w-boson-mass" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://home.cern/news/press-release/physics/cms-experiment-cern-weighs-w-boson-mass</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1178.msg566467#msg566467" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Large Hadron Collider</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19773.msg566468#msg566468" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>70 Jahre Forschungszentrum CERN</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/70-jahre-forschungszentrum-cern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 21:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[DESY]]></category>
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		<category><![CDATA[KHuK]]></category>
		<category><![CDATA[LHC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland feiert mit Veranstaltungen in Berlin und an Teilchenphysikstandorten in ganz Deutschland. Ausstellung, Experimente, Talkabend und sogar eine Oper über den Anfang des Universums bringen Besucherinnen und Besuchern die Forschung näher. Eine Presseinformation des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY – ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Quelle: DESY 21. August 2024. 21. August 2024 &#8211; Im Jahr 2024 feiert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Deutschland feiert mit Veranstaltungen in Berlin und an Teilchenphysikstandorten in ganz Deutschland. Ausstellung, Experimente, Talkabend und sogar eine Oper über den Anfang des Universums bringen Besucherinnen und Besuchern die Forschung näher. Eine Presseinformation des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY – ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DESY 21. August 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">21. August 2024 &#8211; Im Jahr 2024 feiert das <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/cern/" data-wpel-link="internal">CERN</a> sein 70. Jubiläum. Das internationale Forschungs- und Technologiezentrum mit Sitz in Genf blickt auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück. In den 70 Jahren seines Bestehens hat das CERN nicht nur unser Wissen über die Bestandteile, Entwicklung und Spielregeln des Universums ständig erweitert, sondern auch der Menschheit Technologien zur Verfügung gestellt, die unser Leben nachhaltig verändert haben. Das größte und bekannteste CERN-Projekt ist der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/lhc/" data-wpel-link="internal">LHC</a>) mit seinen riesigen Detektoren, an dem 2012 das <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/higgs/" data-wpel-link="internal">Higgs-Teilchen</a> entdeckt und seitdem präzise vermessen wurde. Deutschland gehörte 1954 zu den Gründungsstaaten, leistet den anteilig größten Beitrag zum CERN-Budget und ist mit fast 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der am CERN betriebenen Forschung beteiligt. Mit mehreren zentralen Veranstaltungen feiert die CERN-Forschungsgemeinschaft in Deutschland diesen runden Geburtstag Anfang September in Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstalter – die Gemeinschaft der an der CERN-Forschung beteiligten Einrichtungen in Deutschland, vertreten durch das Komitee für Elementarteilchenphysik (KET), das Komitee für Hadronen und Kerne (KHuK), das Komitee für Beschleunigerphysik (KfB) und das CERN – laden zu diesen Veranstaltungen im Rahmen der &#8222;Festwoche&#8220; zum 70. CERN-Geburtstag ein.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausstellung mit Mitmach-Elementen &#8222;70 Jahre CERN&#8220;<br>-2.-4.9., jeweils 10-18 Uhr, <a href="https://futurium.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Futurium Berlin</a>, Alexanderufer 2<br>-Eintritt frei<br>-Hands-on-Experimente rund um physikalische Konzepte mit Anleitung (auch für Schulklassen), eine interaktive Ausstellung über das Forschungszentrum CERN, seine Geschichte, wissenschaftlichen Erfolge und welche Rolle Deutschland im internationalen Forschungsabenteuer rund um CERN und seinen Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider spielt. Das Highlight am Dienstag ist der aufblasbare Zeitreisetunnel &#8222;Urknall unterwegs&#8220;!<br>Die Ausstellung ist an allen drei Veranstaltungstagen geöffnet. Die permanente Ausstellung des Futuriums ist am Dienstag geschlossen.</li>



<li>Konzert &#8222;Creazione/Schöpfung – Fragmente&#8220;<br>-1.9., 18:00 Uhr, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin<br>-Tickets: <a href="https://creazione.reservix.de/events" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://creazione.reservix.de/events</a><br>-Konzert von Fragmenten der Oper &#8222;Creazione/Schöpfung&#8220; von Komponistin Gloria Bruni. &#8222;Creazione/Schöpfung&#8220; setzt sich mit der Frage nach dem Anfang und der Unendlichkeit des Seins auseinander – aus wissenschaftlicher, religiöser und musikalischer Sicht. Unter der Leitung von Wolf Kerschek spielen die Hamburger Symphoniker, das Berliner Vocalconsort und ein Chor aus Forschenden der Universität Hamburg und des Forschungszentrums DESY</li>



<li>Talkabend &#8222;CERN Stories&#8220;<br>-2.9., Einlass ab 18:30 Uhr, Beginn 19:30 h, Futurium Berlin, Alexanderufer 2<br>-Eintritt frei<br>-Im Rahmen des 70. CERN-Jubiläums laden wir zum Talkabend rund um den CERN-Alltag, die Besonderheiten des internationalen Forschungszentrums und Anekdoten aus dem Forscherleben. Wie fühlt es sich an, als Doktorand bei einer wissenschaftlichen Revolution dabei zu sein – der Entdeckung eines neuen Teilchens? Was bringt uns eigentlich diese ganze teure Teilchenknallerei? Bei &#8222;CERN Stories&#8220; kommen die Menschen zu Wort, die am CERN arbeiten oder gearbeitet haben &#8211; ob als Schüler, Studierende, Forschende oder Generaldirektoren. Anekdoten, Erinnerungen und Ausblicke in lockerer Runde mit der Möglichkeit, hinterher mit den Talkgästen bei Getränken und Brezeln zu plaudern.<br>&#8211;<a href="https://indico.cern.ch/event/1436404/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://indico.cern.ch/event/1436404/</a></li>



<li>Festakt<br>-3.9., Einlass ab 18:00 Uhr, Beginn 19:00 Uhr, Futurium Berlin, Alexanderufer 2<br>-Eintritt nur mit Einladung<br>-Offizieller Festakt mit verschiedenen Vortragsformaten über die Wissenschaft am CERN, CERN und Deutschland, Technologie und Industrie und Bildung sowie Grußworten unter anderen von der Staatssekretärin Judith Pirscher (BMBF) und der Schweizer Botschafterin in Deutschland, Livia Leu. Zu den Vortragenden gehören der ehemalige CERN-Generaldirektor Rolf Heuer und die Forschungsdirektorin des Forschungszentrums DESY, Beate Heinemann.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3.9. um 17:00 Uhr findet im Futurium außerdem der offizielle Launch einer neuen Augmented-Reality-App zur Teilchenphysik und ihren Forschungsanlagen statt: „Das Teilchenuniversum&#8220;. Mit Hilfe der App können Nutzer einen virtuellen Spaziergang durch das Universum machen – von den Anfängen unseres Kosmos und den Prozessen, die zur Entstehung von Galaxien, Sternen und Planeten geführt haben, bis zu einem Teilchenbeschleuniger in &#8222;Lebensgröße&#8220; laden über 10 Stationen zum Entdecken ein. <br>Mehr Informationen zur App: <a href="https://lhc-deutschland.de/app/index_ger.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://lhc-deutschland.de/app/index_ger.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur in Berlin finden Veranstaltungen anlässlich des 70. Geburtstages statt: In der Woche vom 16. September laden an der CERN-Forschung beteiligte Universitäten und Forschungsinstitute in ganz Deutschland zu Veranstaltungen, Ausstellungen, Schnupperkursen und vielem mehr ein. Das komplette Programm: <a href="https://cern70.cern/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">cern70.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Herzlichen Glückwunsch dem international anerkannten CERN und noch viele erfolgreiche Jahre der Spitzenforschung, die die Grenzen zu neuen Erkenntnissen beständig erweitern! Diese Glückwünsche gehen auch an die deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Erfolg von CERN einen wesentlichen Beitrag leisten. Internationale Zusammenarbeit, wissenschaftliche Exzellenz und die ausgeprägte Kraft zur Innovation: Dies ist es, was das CERN auszeichnet als moderne Forschungseinrichtung und Vorbild, an dem sich andere orientieren&#8220;, sagt Judith Pirscher, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das CERN:</strong><br>CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist eines der weltweit führenden Laboratorien für Teilchenphysik. Die Organisation befindet sich an der französisch-schweizerischen Grenze und hat ihren Sitz in Genf. Sie hat 23 Mitgliedsstaaten, zu denen auch Deutschland gehört. Am CERN befindet sich der Large Hadron Collider, der größte und leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg565076#msg565076" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
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		<title>The Computer / A history from the 17th century to today</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/the-computer-a-history-from-the-17th-century-to-today/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2024 13:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143234</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Computers herausgegeben von Jens Müller und Julius Wiedenmann in einer hochwertigen, sehr reich bebilderten, großformatigen Ausgabe des TASCHEN-Verlags. Eine Rezension von Stefan Goth für Raumfahrer.net. Quelle: TASCHEN-Verlag. Ein Beitrag von Stefan Goth 11. August 2024. „Was ist ein Computer“, diese Frage stellt Jens Müller in seinem Vorwort. Das ganze Buch versucht auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Geschichte des Computers herausgegeben von Jens Müller und Julius Wiedenmann in einer hochwertigen, sehr reich bebilderten, großformatigen Ausgabe des TASCHEN-Verlags. Eine Rezension von Stefan Goth für Raumfahrer.net.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TASCHEN-Verlag. Ein Beitrag von Stefan Goth 11. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Front_Cover-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot; und 8 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot; und 8 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Front_Cover_260x379.jpg" alt="FliegerRevue - vermutlich letzte gedruckte Ausgabe oben. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &#8222;The Computer&#8220; und 8 Bildern mit Computerbezug.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Was ist ein Computer“, diese Frage stellt Jens Müller in seinem Vorwort. Das ganze Buch versucht auf diese Frage ein Antwort zu geben, wobei schnell klar wird, dass es sich nicht um ein einziges, genau beschreibbares Gerät, sondern um eine inzwischen alle Lebensbereiche verändernde Entwicklung hin zu einer digitalisierten Welt geht. Beginnend bei den ersten mechanischen Rechenhilfen und theoretischen Überlegungen vor mehreren hundert Jahren, über die elektromechanische Verschlüsselungstechnik „Enigma“ Nazi-Deutschlands und der Code-Knacker im englischen Pletchly Park, die ersten Großrechner, das aufkommen der „Personal Computer“, den Smartphones bis hin zu Quantencomputer, wird ein ganz großer Bogen gespannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vorliegende Buch ist natürlich kein Raumfahrt-Buch und auch Astronomie wird nur geringfügig gestreift, trotzdem entwickeln sich Blick und Weg zu den Sternen parallel und abhängig von der Computerisierung unserer Welt. Die Informationstechnologie wiederum erfährt entscheidende Impulse auch aus der Raumfahrt. Als z.B. der Computer für die Apollo-Raumkapsel entwickelt wurde, waren die wenigen existierenden Großrechner raumfüllende elektronische Ungetüme. Selbst die kompaktesten programmierbaren Geräte hatten noch die Größe von Kühlschränken und mussten ohne Displays auskommen. Am mobilsten waren noch einfache elektromechanische Tisch-Rechenmaschinen für die Grundrechenarten, immer noch in der Größe von Schreibmaschinen. Die Herausforderung bestand also darin einen Computer zu entwickeln, der nicht nur in der Lage war das Raumschiff zu steuern, sondern vor allem leicht und klein genug, um überhaupt eingebaut werden zu können. Auch wenn dies die Miniaturisierung in der Computerwelt nicht alleine ausgelöst hat, so ist dies eine Entwicklung, die beschrieben durch „Moor’s Law“ noch heute fortdauert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Buchruecken-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot;. Oben erkennt man das &quot;Kameraauge&quot; von HAL 9000, dem Computer aus &quot;2001 - Odysee im Weltraum&quot;, unten sind eine 3,5&quot;-Diskette und das Wort &quot;TASCHEN&quot; aufgedruckt. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot;. Oben erkennt man das &quot;Kameraauge&quot; von HAL 9000, dem Computer aus &quot;2001 - Odysee im Weltraum&quot;, unten sind eine 3,5&quot;-Diskette und das Wort &quot;TASCHEN&quot; aufgedruckt. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Buchruecken_260x418.jpg" alt="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &#8222;The Computer&#8220;<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt immer wieder Schnittstellen zwischen Digitalisierung und Raumfahrt. Erstaunlich ist, dass viele Entwicklungen nicht, wie man vielleicht den Eindruck haben könnte, „vom Himmel fallen“ sondern oft eine lange, von Rückschlägen gekennzeichnete Vorgeschichte haben. So existiert die Idee eines „Satelliten-Internet“ im low-earth-orbit schon mindestens seit den 1990er-Jahren, für die praktische Umsetzung hat es mehr als 20 Jahre gebraucht. Viele Dinge, die wir heute dem täglichen Leben zuordnen, brauchten ihren wissenschaftlichen und technischen Vorlauf, dies wird in dieser großen Zusammenschau der Entwicklung der Informationstechnologie immer wieder deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch legt zwar den Schwerpunkt auf die wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften, aber immer im Kontext der jeweiligen Epoche und wird damit auch zu einem Abriss der gesellschaftlichen Entwicklung. Der große Fokus liegt hier auf der grafischen Darstellung, auf den Bildern sowohl der historischen „Rechner“ mit neuen aufwändigen Fotografien, zeitgenössischen Originalbildern und vielen hochwertig wiedergegebenen Werbeanzeigen. Die einleitenden Texte zu den Kapiteln und die etwas weitergehenden Erläuterungen sind dreisprachig gehalten, deutsch im Original, sowie englisch und französisch als Übersetzungen. Hervorgehobene Zitate von Zeitzeugen und die Bildunterschriften sind allerdings nur in Englisch wiedergegeben. Da die Übersetzungen eher sinngemäß angelegt sind, lohnt es sich manchmal die unterschiedlichen Sprachfassungen zu lesen, die Angaben variieren u.U. im Detail (zumindest im Vergleich von Deutsch und Englisch, den französischen Text kann ich mangels Sprachkenntnisse nicht beurteilen).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Back_Cover-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Back_Cover_260x376.jpg" alt="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug.<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufmachung des großformatigen Buches (B x H x T: 25,5 x 37,8 x 4,5 cm, 8,980 kg, 60 €) ist, wie vom TASCHEN-Verlag nicht anders zu erwarten, sehr hochwertig. Der Fokus liegt ganz klar auf der exzellenten visuellen Wiedergabe der Bilder, die Texte zu einzelnen Objekten oder die Vita der wichtigsten Protagonisten sind eher kurz und knapp gehalten. Mit nominell 472, tatsächlich aber 476 bedruckten Seiten, es kommen noch die Innenseiten der Buchdeckel und die Außenseiten des Covers hinzu, sprengt es auf jeden Fall den Rahmen dessen, was man sich unter einem „Taschenbuch“ vorstellt, hier sollte man sich vom Namen des Verlags nicht Irre machen lassen. Auch für Menschen, die einen gewissen Teil der „Computerisierung“ in der Arbeitswelt und im privaten Umfeld mitgemacht haben, bietet dieses ausdrucksstarke Werk viele neue Erkenntnisse aber auch ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“. Dieses „Bilderbuch für Erwachsene“ kann ich allen technikinteressierten Menschen dringendst empfehlen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg564700#msg564700" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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		<title>GSI: Installationsstart der FAIR-Beschleunigermaschine</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gsi-installationsstart-der-fair-beschleunigermaschine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 21:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleuniger]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[FAIR]]></category>
		<category><![CDATA[GSI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143046</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erste Magnete erfolgreich im Tunnel, 17 Meter unter der Erde, eingebaut. Eine Pressemitteilung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung Darmstadt. Quelle: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung 2. August 2024. 2. August 2024 &#8211; Der Startschuss für die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine ist gefallen. Die hoch präzisen Montagearbeiten in den Gebäuden der internationalen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt haben begonnen: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erste Magnete erfolgreich im Tunnel, 17 Meter unter der Erde, eingebaut. Eine Pressemitteilung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung 2. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Tunnelevent1LarsMoellerGSIFAIR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete hat die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine begonnen. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" data-rl_caption="" title="Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete hat die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine begonnen. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Tunnelevent1LarsMoellerGSIFAIR26.jpg" alt="Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete hat die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine begonnen. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" class="wp-image-143055"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete hat die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine begonnen. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2. August 2024 &#8211; Der Startschuss für die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine ist gefallen. Die hoch präzisen Montagearbeiten in den Gebäuden der internationalen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt haben begonnen: Die ersten tonnenschweren Magnete wurden erfolgreich in dem ringförmigen Tunnel, 17 Meter unter der Erde, positioniert. Dies markiert einen entscheidenden Fortschritt in der Realisierung des hochmodernen Beschleunigers, der Ionen aller Elemente bis auf 99 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen wird. Die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/fair/" data-wpel-link="internal">Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR)</a> wird am <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/gsi/" data-wpel-link="internal">GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung</a> in internationaler Zusammenarbeit errichtet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/GSIFAIRSIS100Magnet3JHosanGSI.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SIS100-Dipolmagnet - Sicht in den Magneten. (Foto: J. Hosan/GSI)" data-rl_caption="" title="SIS100-Dipolmagnet - Sicht in den Magneten. (Foto: J. Hosan/GSI)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/GSIFAIRSIS100Magnet3JHosanGSI26.jpg" alt="SIS100-Dipolmagnet - Sicht in den Magneten. (Foto: J. Hosan/GSI)" class="wp-image-143053"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SIS100-Dipolmagnet &#8211; Sicht in den Magneten. (Foto: J. Hosan/GSI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">FAIR ist eines der größten Bauvorhaben und eine der innovativsten Hightech-Anlagen für die Forschung weltweit. Von der FAIR-Spitzenforschung sind bahnbrechende neue Erkenntnisse über die Materie und das Universum zu erwarten. Wissenschaftler*innen aus aller Welt werden an FAIR eine Vielzahl von neuartigen Experimenten durchführen, von der Astrophysik bis zur Krebsforschung.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Tunnelevent3LarsMoellerGSIFAIR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Von den tonnenschweren supraleitenden Dipol-Magneten werden über 100 Stück benötigt. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" data-rl_caption="" title="Von den tonnenschweren supraleitenden Dipol-Magneten werden über 100 Stück benötigt. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Tunnelevent3LarsMoellerGSIFAIR26.jpg" alt="Von den tonnenschweren supraleitenden Dipol-Magneten werden über 100 Stück benötigt. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" class="wp-image-143057"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Von den tonnenschweren supraleitenden Dipol-Magneten werden über 100 Stück benötigt. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gebäude für die aktuelle Ausbaustufe von FAIR sind fertiggestellt und die Installation der technischen Gebäudeausrüstung ist weit fortgeschritten. In den kommenden Jahren werden mehrere Tausend Hightech-Komponenten der FAIR Beschleuniger- und Experimentieranlagen installiert. Die nun installierten ersten Komponenten sind supraleitende Magnete mit einem Gewicht von jeweils rund drei Tonnen. Davon werden insgesamt 108 Stück installiert. Sie werden Teil des 1,1 km langen Ringbeschleunigers SIS100, mit dem Ionen aller Elemente auf bis zu 99 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden können. Die Aufgabe der Magnete ist es, die Teilchen im Ringbeschleuniger zu lenken und in der Kreisbahn auf Kurs zu halten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/FAIRConstructionSiteApril24DFehrenzGSIFAIR.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="FAIR-Baustelle aus der Luft, April 2024. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)" data-rl_caption="" title="FAIR-Baustelle aus der Luft, April 2024. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/FAIRConstructionSiteApril24DFehrenzGSIFAIR26.jpg" alt="FAIR-Baustelle aus der Luft, April 2024. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)" class="wp-image-143051"/></a><figcaption class="wp-element-caption">FAIR-Baustelle aus der Luft, April 2024. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete starten wir die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine, auf die wir seit Jahren konsequent und mit größtem Engagement hingearbeitet haben“, so Jörg Blaurock, Technischer Geschäftsführer von GSI und FAIR. „Alle weltweit gefertigten High-Tech-Komponenten, die jetzt zum Einbau bereitstehen, wurden vorher in aufwändigen Verfahren entwickelt und getestet. Dieser Erfolg ist das Ergebnis akribischer Planung und des enormen Einsatzes aller Beteiligten. Ich bin stolz auf die hervorragende Zusammenarbeit unserer Mitarbeitenden, der Kooperationspartner aus Forschung und Industrie sowie der vielen Planer und Unterstützer und natürlich unserer Gesellschafter, die diesen Übergang in die nächste Realisierungs-Phase von FAIR ermöglicht haben.&#8220; (GSI)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über FAIR</strong><br>Zurzeit wird in Darmstadt das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR, eines der größten und komplexesten Bauvorhaben für die internationale Spitzenforschung, errichtet. Auf rund 20 Hektar entstehen einzigartige Gebäudestrukturen, um neu entwickelte Hochtechnologie-Gerätschaften für die Forschung zu beherbergen und zu betreiben. Für das multinationale, hochkomplexe Mega-Bauprojekt wurde eine integrierte Bauablaufplanung entwickelt, in der Hoch-, Tief- und Ingenieurbau, Beschleunigerentwicklung und -bau, sowie die wissenschaftlichen Experimente eng aufeinander abgestimmt sind. Mit FAIR wird Materie im Labor erzeugt und erforscht werden, wie sie sonst nur im Universum vorkommt. Forschende aus aller Welt erwarten neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19358.msg564675#msg564675" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">physikalische Grundlagenforschung</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>HHU: Kalte Antimaterie für quanten-aufgelöste Präzisionsmessungen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hhu-kalte-antimaterie-fuer-quanten-aufgeloeste-praezisionsmessungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 21:12:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antimaterie]]></category>
		<category><![CDATA[Antiprotonen]]></category>
		<category><![CDATA[Antiprotonenfallle]]></category>
		<category><![CDATA[BASE]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[HHU]]></category>
		<category><![CDATA[Materie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum gibt es Materie im Universum und (fast) keine Antimaterie? Der internationalen Forschungskollaboration BASE am CERN in Genf unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Ulmer von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist in diesem Zusammenhang ein experimenteller Durchbruch gelungen. Er kann dazu beitragen, die Masse und das magnetische Moment von Antiprotonen so präzise wie noch nie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hhu-kalte-antimaterie-fuer-quanten-aufgeloeste-praezisionsmessungen/" data-wpel-link="internal">HHU: Kalte Antimaterie für quanten-aufgelöste Präzisionsmessungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Warum gibt es Materie im Universum und (fast) keine Antimaterie? Der internationalen Forschungskollaboration BASE am CERN in Genf unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Ulmer von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist in diesem Zusammenhang ein experimenteller Durchbruch gelungen. Er kann dazu beitragen, die Masse und das magnetische Moment von Antiprotonen so präzise wie noch nie zu vermessen – und so mögliche Materie-Antimaterie-Asymmetrien zu erkennen. Eine Pressemitteilung der HHU.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/MaxwellDaemonKuehldoppelfalleBASEKollabStefanUlmer.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die „Maxwell-Daemon-Kühldoppelfalle“, die im Rahmen der BASE-Kollaboration entwickelt wurde. Mit ihr können Antiprotonen sehr schnell auf Temperaturen abgekühlt werden, die für Hochpräzisionsmessungen notwendig sind. (Bild: BASE-Kollaboration / Stefan Ulmer)" data-rl_caption="" title="Die „Maxwell-Daemon-Kühldoppelfalle“, die im Rahmen der BASE-Kollaboration entwickelt wurde. Mit ihr können Antiprotonen sehr schnell auf Temperaturen abgekühlt werden, die für Hochpräzisionsmessungen notwendig sind. (Bild: BASE-Kollaboration / Stefan Ulmer)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="329" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/MaxwellDaemonKuehldoppelfalleBASEKollabStefanUlmer26.jpg" alt="Die „Maxwell-Daemon-Kühldoppelfalle“, die im Rahmen der BASE-Kollaboration entwickelt wurde. Mit ihr können Antiprotonen sehr schnell auf Temperaturen abgekühlt werden, die für Hochpräzisionsmessungen notwendig sind. (Bild: BASE-Kollaboration / Stefan Ulmer)" class="wp-image-143030" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/MaxwellDaemonKuehldoppelfalleBASEKollabStefanUlmer26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/MaxwellDaemonKuehldoppelfalleBASEKollabStefanUlmer26-237x300.jpg 237w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die „Maxwell-Daemon-Kühldoppelfalle“, die im Rahmen der BASE-Kollaboration entwickelt wurde. Mit ihr können Antiprotonen sehr schnell auf Temperaturen abgekühlt werden, die für Hochpräzisionsmessungen notwendig sind. (Bild: BASE-Kollaboration / Stefan Ulmer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2. August 2024 &#8211; BASE hat eine Falle entwickelt, mit der einzelne Antiprotonen wesentlich schneller abgekühlt werden als bisher, was die Forschenden nun in der Fachzeitschrift Physical Review Letters erläutern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Urknall vor über 13 Milliarden Jahren war das Universum voll hochenergetischer Strahlung. Aus ihr entstanden ständig Paare von Materie- und Antimaterieteilchen – beispielsweise Protonen und Antiprotonen. Trifft ein solches Paar wieder zusammen, zerstrahlen die Teile erneut zu reiner Energie. In der Summe sollten also exakt gleiche Mengen Materie und Antimaterie entstehen und wieder zerstrahlen, in der Summe sollte das Universum weitgehend materielos sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offensichtlich gibt es aber ein Ungleichgewicht – eine Asymmetrie –, denn es gibt materielle Objekte. Es ist eine winzige Menge mehr Materie als Antimaterie entstanden, im Widerspruch zum Standardmodell der Teilchenphysik. Physiker suchen deshalb seit Jahrzehnten, das Standardmodell zu erweitern. Dafür benötigen sie auch präziseste Messung fundamentaler physikalischer Größen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier setzt die BASE-Kollaboration („Baryon Antibaryon Symmetry Experiment“) an, an der die Universitäten in Düsseldorf, Hannover, Heidelberg, Mainz, Tokio und der ETH Zürich beteiligt sind sowie die Forschungslabore CERN in Genf, GSI in Darmstadt, das MPI für Kernphysik in Heidelberg, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig und RIKEN in Wako / Japan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die zentrale Frage, der wir nachgehen wollen: Sind Materie- und ihre zugehörigen Antimaterieteilchen exakt gleich schwer und haben sie die exakt gleichen magnetischen Momente, oder gibt es winzige Abweichungen?“, erläutert Prof. Dr. Stefan Ulmer, Sprecher von BASE. Er ist Professor am Institut für Experimentalphysik der HHU und forscht zusätzlich am CERN und am RIKEN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Physiker wollen mit extrem hoher Auflösung den sogenannten Spin-Flip – Quantenübergänge des Protonenspins – bei einzelnen, ultrakalten und damit extrem energiearmen Antiprotonen messen; also das Umklappen des Eigendrehimpulses. „Aus den gemessenen Übergangsfrequenzen können wir unter anderem das magnetische Moment der Antiprotonen – also sozusagen deren winzige innere Stabmagnete – vermessen“, erläutert Ulmer, und: „Wir wollen so mit bisher unerreichter Genauigkeit schauen, ob diese Stabmagnete in Protonen und Antiprotonen dieselbe Stärke aufweisen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einzelne Antiprotonen für die Messungen so zu präparieren, dass entsprechende Messgenauigkeiten erreicht werden, ist eine äußert aufwändige experimentelle Aufgabe. Hierbei hat die BASE-Kollaboration nun einen entscheidenden Fortschritt erzielt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/AntiprotonenSpinuebergaengeBASEKollabBarbaraMariaLatacz.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mithilfe der Falle können Antiprotonen-Spinübergängen mit höchster Genauigkeit vermessen werden. (Grafik: BASE-Kollaboration / Barbara Maria Latacz)" data-rl_caption="" title="Mithilfe der Falle können Antiprotonen-Spinübergängen mit höchster Genauigkeit vermessen werden. (Grafik: BASE-Kollaboration / Barbara Maria Latacz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/AntiprotonenSpinuebergaengeBASEKollabBarbaraMariaLatacz26.jpg" alt="Mithilfe der Falle können Antiprotonen-Spinübergängen mit höchster Genauigkeit vermessen werden. (Grafik: BASE-Kollaboration / Barbara Maria Latacz)" class="wp-image-143028"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mithilfe der Falle können Antiprotonen-Spinübergängen mit höchster Genauigkeit vermessen werden. (Grafik: BASE-Kollaboration / Barbara Maria Latacz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Barbara Maria Latacz vom CERN und Erstautorin der jetzt in Physical Review Letters als „editors suggestion“ erschienenen Studie: „Wir benötigen Antiprotonen mit einer maximalen Temperatur von 200 mK, also extrem kalte Teilchen. Nur so sind verschiedene Spin-Quantenzustände unterscheidbar. Mit bisherigen Techniken dauerte es 15 Stunden, um Antiprotonen, die wir aus dem Beschleunigerkomplex des CERN beziehen, so weit abzukühlen. Mit unserer neuen Kühlmethode verkürzen wir diese Zeit auf acht Minuten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erreicht haben die Forschenden dies, indem sie quasi zwei sogenannte Penningfallen zu einem Gerät zusammenschlossen, zu einer „Maxwell-Daemon-Kühldoppelfalle“. Mit ihr ist es möglich, nur die kältesten Antiprotonen gezielt zu präparieren und für die nachfolgende Spin-Flip-Messung zu nutzen; wärmere Teilchen werden aussortiert. So entfällt die Zeit, um wärmere Antiprotonen abzukühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erhebliche kürzere Kühlzeit ist notwendig, um die nötige Messstatistik in wesentlich kürzerer Zeit zu erhalten, so dass die Messunsicherheiten weiter gesenkt werden können. Latacz: „Wir brauchen mindestens 1.000 einzelne Messzyklen. Mit unserer neuen Falle heißt dies, dass wir rund einen Monat Messzeit benötigen – im Vergleich zu knapp zehn Jahren mit der alten Technik, was experimentell nicht realisierbar wäre.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ulmer: „Mit der BASE-Falle konnten wir bereits messen, dass sich die magnetischen Momente von Proton und Antiproton um maximal ein Milliardstel – wir sprechen von 10^-9 – unterscheiden. Wir konnten die Fehlerrate der Spin-Identifikation um mehr als einen Faktor 1.000 verbessern. In der nächsten Messkampagne hoffen wir, die Genauigkeit im magnetischen Moment auf 10^-10 verbessern zu können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Ulmer zu den zukünftigen Plänen: „Wir wollen eine mobile Teilchenfalle bauen, mit der wir am CERN in Genf erzeugte Antiprotonen in ein neues Labor an der HHU transportieren können. Dieses ist so eingerichtet, dass wir hoffen dürfen, die Messgenauigkeit um mindestens einen weiteren Faktor 10 zu verbessern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund: Fallen für Elementarteilchen</strong><br>Mithilfe von magnetischen und elektrischen Feldern können in Fallen einzelne elektrisch geladene Elementarteilchen, deren Antiteilchen oder auch Atomkerne für längere Zeit gespeichert werden. Speicherdauern von über zehn Jahren sind möglich. Innerhalb der Fallen können dann gezielte Messungen an ihnen vorgenommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei grundlegende Bauweisen: Bei den sogenannten Paul-Fallen (die vom deutschen Physiker Wolfgang Paul in den 1950er-Jahren entwickelt wurden) erfolgt die Speicherung mithilfe von elektrischen Wechselfeldern. Die von Hans G. Dehmelt entwickelten „Penning-Fallen“ nutzen ein konstantes Magnetfeld und ein elektrostatisches Quadrupolfeld. Beide Physiker erhielten für ihre Entwicklungen 1989 den Nobelpreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalveröffentlichung</strong><br>B. M. Latacz, M. Fleck, J. I. Jäger, G. Umbrazunas, B. P. Arndt, S. R. Erlewein, E. J. Wursten, J. A. Devlin, P. Micke, F. Abbass, D. Schweitzer, M. Wiesinger, C. Will, H. Yildiz, K. Blaum, Y. Matsuda, A. Mooser, C. Ospelkaus, C. Smorra, A. Soter, W. Quint, J. Walz, Y. Yamazaki, and S. Ulmer. Orders of Magnitude Improved Cyclotron-Mode Cooling for Non-Destructive Spin Quantum Transition Spectroscopy with Single Trapped Antiprotons, Physical Review Letters 133, 053201 (2024).<br>DOI: 10.1103/PhysRevLett.133.053201<br><a href="https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.133.053201" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.133.053201</a><br>pdf: <a href="https://journals.aps.org/prl/pdf/10.1103/PhysRevLett.133.053201" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://journals.aps.org/prl/pdf/10.1103/PhysRevLett.133.053201</a></p>


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