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	<title>Veranstaltungen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Veranstaltungen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Sonderschau zum 65. Jahrestag des ersten bemannten Raumfluges von Juri Gagarin in der Deutschen Raumfahrtausstellung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sonderschau-zum-65-jahrestag-des-ersten-bemannten-raumfluges-von-juri-gagarin-in-der-deutschen-raumfahrtausstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:02:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenröthe-Rautenkranz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung der Deutschen Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz Anlässlich des 65. Jahrestages des historischen Fluges von Juri Gagarin gestaltet die Deutsche Raumfahrtausstellung Themenvitrinen mit einzigartigen Exponaten rund um den ersten Menschen im All. Ein Highlight der Ausstellung ist ein originaler Handschuh, den Juri Gagarin während seines Trainings getragen hat. Dieses außergewöhnliche Stück wurde freundlicherweise von der Firma Space [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Pressemitteilung der Deutschen Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Gagarin65-MR_Titel.jpg" alt=""/></figure>



<p>Anlässlich des 65. Jahrestages des historischen Fluges von Juri Gagarin gestaltet die Deutsche Raumfahrtausstellung Themenvitrinen mit einzigartigen Exponaten rund um den ersten Menschen im All.</p>



<p>Ein Highlight der Ausstellung ist ein originaler Handschuh, den Juri Gagarin während seines Trainings getragen hat. Dieses außergewöhnliche Stück wurde freundlicherweise von der Firma Space Service International aus Mittweida als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind Original-Tageszeitungen vom 12. und 13. April 1961 zu sehen, die eindrucksvoll über das Ereignis berichteten. Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Bücher, authentische Fotos aus dem Leben Gagarins und weitere interessante Exponate.</p>



<p>Die Sonderschau ist ab sofort während der regulären Öffnungszeiten in der Deutschen Raumfahrtausstellung zu besichtigen.</p>



<p>Zusätzlich lädt die Ausstellung am Wochenende des 11. und 12. April 2026 alle Besucherinnen und Besucher zu einer kreativen Bastelaktion ein: Es können individuelle Buttons zum Thema Juri Gagarin und Raumfahrt gestaltet werden.</p>



<p>Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste, die mit uns gemeinsam diesen bedeutenden Meilenstein der Raumfahrtgeschichte feiern möchten.</p>



<p>Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e. V.<br>Dr.-Sigmund-Jähn-Str. 4, 08262 Muldenhammer<br>Katrin Trommer, katrin.trommer@deutsche-raumfahrtausstellung.de<br>+49 37465 2538, +49 176 61635467</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3287.msg581275#msg581275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutsche Raumfahrtausstellung</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Astronaut &#8211; Project Hail Mary</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der_astronaut_filmkritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 10:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
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		<category><![CDATA[Andy Weir]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verfilmung von Andy Weirs gleichnamigen Roman kommt in die Kinos. Ein erster subjektiver Eindruck. Bilder: Andreas Weise / Quelle: Kinobesuch. Vorspiel Am Donnerstag, 19.03.26, startet in den deutschen Kinos der Film „Der Astronaut“ , im Original „Project Hail Mary“. Hierbei handelt es sich um die versuchte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andy Weir aus [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Verfilmung von Andy Weirs gleichnamigen Roman kommt in die Kinos. Ein erster subjektiver Eindruck.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Bilder: Andreas Weise / Quelle: Kinobesuch.</p>





<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Kino5TitelKarte-1.png" alt="" class="wp-image-151204"/><figcaption class="wp-element-caption">Eintrittskarten zu &#8222;Der Astronaut&#8220;<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p><strong>Vorspiel</strong><br></p>



<p>Am Donnerstag, 19.03.26, startet in den deutschen Kinos der Film „Der Astronaut“ , im Original „Project Hail Mary“. Hierbei handelt es sich um die versuchte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andy Weir aus dem Jahre 2021. (Wir gaben dazu zu Weihnachten eine Buchempfehlung.) Und ja, das ist genau der Andy Weir, dessen erster Roman, verfilmt als „Der Marsianer“, grandios vor zehneinhalb Jahren in unseren Kinos brillierte. Eine lange Zeit. Insofern waren die Erwartungen an diesen neuen Weir sehr hoch geschraubt. Die ab Ende 2025 präsentierten Trailer ließen einen neugierig werden. Speziell, wenn man die Buchvorlage zuvor gelesen hatte. Jetzt vor dem offiziellen Kinostart war die Neugier bei mir etwas verflogen. Warum? Bei Wikipedia konnte man nicht nur die ganze Romangeschichte detailliert nachlesen, auch zum Film wird vorab sehr viel verraten. Auch habe ich es selten erlebt, dass vor einem Kinostart so viel „Review“ im Netz zu erfahren war. Bei YouTube stolperte man laufend über Beiträge, die Alles schon gesehen hatten und euphorisch nur so sprudelten. Ein Hype, der einen schon wieder misstrauisch macht. Manchmal wurde sogar vom „Film des Jahres“ gesprochen. Die Story selbst kann man komprimiert so darstellen: Sonne stirbt. Menschheit ist bedroht. Lehrer-Astronaut wird los geschickt um Gegenmittel zu finden und trifft einen steinigen Außerirdischen, der das selbe Problem hat. Beide werden dicke Freunde und lösen das Problem. Ende gut. Oder noch kürzer: „Grace und Rocky retten Sterne.“</p>



<p>Etwas ausführlicheres zur Geschichte vorab möchte ich nicht verraten. Wer will, findet alles mit zwei Klicks. Ich versuchte das Alles auszublenden und bin voller Vorfreude in die Preview am Sonntag in eins der schönsten Kinos in Berlin gegangen.</p>



<p><strong>Hauptfilm</strong></p>



<p>Zunächst war ich doch sehr überrascht. Der Kinosaal war fast bist zum letzten Platz besetzt. So etwas erlebt man nicht jeden Abend. Nach über zweieinhalb Stunden Film stand das erste Resümee fest: Der Streifen ist super bunt, super lang, witzig und sehr unterhaltsam… Aber wirklich gut? Mein Gesamturteil: Guter Film. Empfehlenswert. Aber der große Wurf ist es nicht! Aber warum? Woran lag es? Man ist zunächst ratlos.</p>



<p><strong>Ursachenforschung</strong></p>



<p>Die Wurzel des vermeidlichen Übels liegen in der Romanvorlage selber und der daraus folgenden, nicht gelungenen Umsetzung im Drehbuch. Andy Weir hat einen überaus wissenschaftlich komplexe Geschichte geschrieben, die ohne ausführliche Erläuterung der Sachverhalte und Zusammenhänge nicht ganz zu verstehen wäre. Viel wissenschaftliche Theorie also, die man in einem Roman mit ca. 560 Seiten, oder einem Hörbuch mit 15,5 Stunden Länge gut unter bringen kann. Auch muss der Leser ein gewisses Interesse an derlei Lesekost mitbringen, was bei einem unvorbereiteten Kinozuschauer nicht unbedingt vorausgesetzt werden kann. Also wurde im Drehbuch sehr viele „wissenschaftliche Erläuterung“ und vieles andere herausgestrichen und vermeindlicher Ballast abgeworfen. Trotzdem war der Film mit 157 Minuten nur 12 Minuten kürzer als Interstellar und immer noch viel zu lang. Durch den Verzicht auf die herausgeschnittenen Erklärungen wurde die Gesamtstory teilweise unschlüssig. Der Zuschauer musste sich vieles selber zusammen reimen, was stark nervte.</p>



<p>Erschwerend kommt hinzu das der Handlungsstrang ständig mit Rückblendungen arbeitet. Übrigens wie in der Buchvorlage. Beim „Marsianer“ war die Erzählweise linear. Alles geschah hinter einander. Im „Astronaut“ wird in verschiedenen Zeitebenen ständig hin und her geschaltet.</p>



<p>Auch vergab der Film die Chance, einige Charaktere etwas tiefgreifender zu zeichnen. Wer ahnt den schon, das die Figur der Eva Stratt zu dem Zeitpunkt eine der mächtigsten Personen der Welt ist, der alle anderen Mächte zuarbeiten? Geld und Ressourcen spielen keine Rolle. Ob es Milliarden oder Billionen sind. Es geht ja schließlich um das Überleben der Menschheit. Im Buch gibt es eine Stelle, wo Stratt sinniert, dass wenn das alles mal vorbei ist, sie bestimmt wegen Kompetenzüberschreitung und Geldverschwendung angeklagt wird. Ihr Job kennt keinen Ruhm. Egal wie das Projekt ausgeht. Aber einer muss es eben durchziehen. Die Rolle ist brillant mit Sandra Hüller besetzt, die wir erst vor Kurzem auf der Berlinale in Berlin bewundern konnten. Hüller gibt der Figur genau die Mischung von Kühle, Rationalität, aber auch Brutalität. Leider ist sie in den Grenzen des Drehbuches gefangen. Hüller erscheint hier direkt unterfordert. Nebenbei: Einmal zuckte ich zusammen, als Stratt (Hüller) im Film sagte, sie habe in einem Kinderchor in Ostdeutschland gesungen. Wie es dieser Satz in ein US-amerikanisches Drehbuch geschafft hat, war bemerkenswert. Auch andere Personen hätte man weiter ausbauen können. So auch die Figur der Russin Ilyuchina. Aber „Russland“ beschränkte sich hauptsächlich auf Wodka. Die in der Buchvorlage stehenden Orlan-Raumanzüge wichen einer etwas bequemeren und bunteren Filmumsetzung. Die Handlungsorte im Buch, wie Baikonur oder die Figur des Russischen Wachmannes blieben unerwähnt, bzw. wurden umgedeutet. Man erinnere sich: Das Buch ist von 2021. Ja, man hätte noch so viel mehr machen können. Aber dann wäre der Film noch länger geworden. Oder man hätte die Monologe von Ryan Gosling und Szenen mit seinem Partner Rocky kürzen können. Gosling führt ja ständig Selbstgespräche mit viel Witz, der zwischen Zynismus und Verzweiflung hin und her schwankt. Für meinen Geschmack wäre manchmal etwas weniger Witz mehr gewesen. Aber das deckt dann wieder die Mängel am Handlungsstrang zu.</p>



<p>Ich selber hätte ja lieber einen Mehrteiler gesehen, weil man nach meiner ersten Einschätzung die Buchgeschichte, ohne sie arg zu beschneiden, nicht in einen Kinofilm quetschen kann. Eine Miniserie wäre toll gewesen. Aber dann wären die bunten, bildgewaltigen Weltraumaufnahmen für die ganz große Kinoleinwand nicht zur Geltung gekommen. Wie man es dreht, es ist halt kompliziert.</p>



<p>Und dann gab es ja noch den mit viel Vorschusslob getriebenen Superstar Ryan Gosling. Gosling trägt als One-Man-Show einen Großteil des Filmes. Und ja, das Lob ist völlig berechtigt. Einfach ein großartiger Schauspieler. Aber auch er konnte das Drehbuch nicht retten.</p>



<p>Spannend wird es, wenn einmal die dazugehörigen Making-of-Produktionen veröffentlicht werden. Der Außerirdische Rocky soll nicht im Computer, sondern als Puppe direkt mit Gosling agiert haben. Hier zeichnet James Ortiz verantwortlich. Ich bin gespannt, wie das gemacht worden ist.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Obwohl der Film unübersehbare Defizite aufweist, ist er ein unterhaltendes Kinoerlebnis. Und er ist eine gute Geschichte voller Freundschaft und zutiefst humanistisch. Das muss hier unbedingt betont werden. Vielleicht muss man den Film mehrmals sehen, um die speziellen Besonderheiten zu erkennen. Vielleicht wird er einmal Kult. Für mich war das eine erste, schnelle, nicht abschließende persönliche Einschätzung. Andere Zuschauer mögen das ruhig anders sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/astronau-litfass.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kinoplakat mit Ryan Gosling in &quot;Der Astronaut - Project Hail Mary&quot; Bild: Andreas Weise" data-rl_caption="" title="Kinoplakat mit Ryan Gosling in &quot;Der Astronaut - Project Hail Mary&quot; Bild: Andreas Weise" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/astronau-litfass_300x400.jpg" alt="" style="aspect-ratio:0.7500000266141679;width:262px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kinoplakat mit Ryan Gosling in &#8222;Der Astronaut &#8211; Project Hail Mary&#8220;<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Wer zuvor sich durch die Romanvorlage gekämpft hat, kann der Handlung besser folgen. Vielleicht hilft auch schon die Inhaltsbeschreibung des Romans (nicht des Films) bei Wikipedia. Wer ohne jegliche „Vorkenntnisse“ hier ins Kino geht, der lasse den Film auf sich wirken ohne nachzufragen, warum das gerade so ist und warum denn das so und nicht anders passiert.</p>



<p>Bleibt nur noch zu sagen: Auf ins Kino und sich selber ein Bild machen. Es lohnt sich.</p>



<p><strong><em>Nachsatz</em></strong></p>



<p><em>Es tauchte die Frage auf, warum wir hier keine Bilder vom Film zeigen. Wir hatten schon vor Wochen nach Film-Fotos und einer Presse-Preview (Die Preview noch vor der Preview) bei SONY-PICTURES angefragt. Bedauerlicherweise bekamen wir keine Antwort.</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg584869#msg584869" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg584869#msg584869" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt Filme und Dokumentationen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Öffentliche Vortragsreihe: Im Feuerwerk der Sonne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oeffentliche-vortragsreihe-im-feuerwerk-der-sonne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen öffentlichen Vortragsreihe berichten von Februar bis Mai 2026 sechs Forschende von der stürmischen Beziehung zwischen Sonne und Erde. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich die Sonne von ihrer temperamentvollen Seite gezeigt: Mehrfach kam es zu so heftigen Eruptionen, dass farbenfrohe Polarlichter sogar über Deutschland am nächtlichen Himmel zu sehen waren. Das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><mark>In der aktuellen öffentlichen Vortragsreihe berichten von Februar bis Mai 2026 sechs Forschende von der stürmischen Beziehung zwischen Sonne und Erde.</mark> In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich die Sonne von ihrer temperamentvollen Seite gezeigt: Mehrfach kam es zu so heftigen Eruptionen, dass farbenfrohe Polarlichter sogar über Deutschland am nächtlichen Himmel zu sehen waren. Das diffuse Leuchten ist nicht nur wunderschön, sondern auch eindrucksvolle Erinnerung, dass Eruptionen auf der Sonne direkten Einfluss auf die Erde haben können. Dieser stürmischen Beziehung zwischen Sonne und Erde geht die aktuelle Vortragsreihe „Im Feuerwerk der Sonne“ am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nach. In sechs Vorträgen berichten Forschende von Februar bis Mai 2026 vom aktiven Wesen unseres Sterns. Sie beschreiben den aktuellen Zustand der Sonne, blicken weit in ihre Vergangenheit, präsentieren Neuigkeiten aus der Polarlichtforschung, erklären die Gefahren von gefährlichem Weltraumwetter für die Erde und berichten von Plänen, Sonnenstürme in Zukunft besser vorhersagen zu können. Eine Pressemitteilung des Max Planck Instituts für Sonnensystemforschung MPS.<br><em><strong>Anmerkung der Raumfahrer.net Redaktion: </strong>&#8222;Wir übernehmen diese Ankündigung leider nicht zeitgerecht. Der erste Vortrag der Reihe erfolgte bereits, fünf der Vorträge folgen jedoch noch, der Nächste demnächst&#8220;.</em></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.mps.mpg.de/8608430/pm20260115-oeffentliche-vortragsreihe-im-feuerwerk-der-sonne?c=2728" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MPS/Aktuelles/Nachrichten/Pressemitteilung/Im Feuerwerk der Sonne</a>, 15. Januar 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/original.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Öffentliche Vortragsreihe Februar – Mai 2026 Bildquelle: MPS" data-rl_caption="" title="Öffentliche Vortragsreihe Februar – Mai 2026 Bildquelle: MPS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="366" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/original-450x235-1.jpg" alt="" class="wp-image-150994" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/original-450x235-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/original-450x235-1-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Öffentliche Vortragsreihe Februar &#8211; Mai 2026<br><mark>Bildquelle: MPS</mark></em></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Den Auftakt macht MPS-Direktor <mark>Prof. Dr. Sami K. Solanki</mark> am <mark>12. Februar 2026</mark>. Sein Vortrag „<mark>Die eruptive Sonne und ihr Einfluss auf die Erde</mark>“ bietet einen einführenden Überblick über die Aktivität der Sonne. Es geht um Eruptionen und Strahlungsausbrüche, den schwankenden Aktivitätszyklus unseres Sterns, ihren aktuellen Zustand und die Frage, was uns der Blick auf ferne Sterne über gewaltige Sonnenausbrüche, so genannte Superflares, lehren kann.</li>



<li>Weniger explosiv als Sonneneruptionen, aber ebenso faszinierend ist der Sonnenwind: der stetige, nie ganz abreißende Teilchenstrom von der Sonne, der zum Teil mit Überschallgeschwindigkeiten bis an den Rand des Sonnensystems jagt. Unter dem Titel „<mark>Unsichtbar und doch zu messen: Wie der Wind von der Sonne ihre Umgebung prägt</mark>“ berichtet <mark>Prof. Dr. Hardi Peter</mark> am <mark>12. März 2026</mark> vom Einfluss des ständigen Sonnenteilchenbeschusses auf die Erde.</li>



<li>Den wohl malerischsten Auswirkungen der Sonnenaktivität, den Polarlichtern, wendet sich <mark>Prof. Dr. Yasuhito Narita</mark> von der TU-Braunschweig am <mark>2. April 2026</mark> zu. In seinem Vortrag „<mark>Polarlichter: Faszination und aktuelle Forschung</mark>“ erklärt er, wie die Leuchterscheinungen am Himmel entstehen und welche Erkenntnisse Forschende daraus gewinnen können.</li>



<li>Um gefährliche Auswirkungen der Sonnenaktivität geht es am <mark>16. April 2026</mark>. In seinem Vortrag „<mark>Gefahren von Weltraumwetter für unsere moderne Infrastruktur</mark>“ berichtet <mark>Dr. Volker Bothmer</mark> vom Institut für Astrophysik und Geophysik der Universität Göttingen von den Problemen, zu denen heftige Sonnenstürme auf der Erde führen können.</li>



<li>Auf eine Reise in die weite Vergangenheit unseres Sterns entführt <mark>Dr. Natalie Krivova</mark> vom MPS mit ihrem Vortrag „<mark>Wenn die Sonne tobt: Auf den Spuren der stärksten Sonnenstürme des Holozäns</mark>“ am <mark>7. Mai 2026</mark>. Um zu verstehen, zu welchem Verhalten die Sonne prinzipiell fähig ist, blickt die Forscherin zurück auf die Epoche der Nacheiszeit. Gibt es Hinweise auf starke Sonnenstürme? Wie häufig kamen sie vor? Und wie lassen sie sich nach Jahrhunderten und Jahrtausenden aufspüren?</li>



<li>Um Zukunftsmusik geht es im letzten Vortrag der Reihe: <mark>Mission Vigil &#8211; Weltraumwettervorhersage aus einzigartiger Perspektive</mark>. 2031 startet die ESA-Raumsonde Vigil ins All. Aus seitlicher Beobachtungsposition wird der Sonnenspäher eher als erdnahe und erdgebundene Teleskope erkennen können, wenn sich auf der Sonne gefährliches Weltraumwetter zusammenbraut. Eines der wissenschaftlichen Instrumente der Mission entsteht derzeit am MPS. Am <mark>21. Mai 2026</mark> gibt <mark>Dr. Johann Hirzberger</mark> vom MPS einen Überblick.</li>
</ul>



<p>Die Vorträge finden jeweils um 19 Uhr im Auditorium des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.</p>



<p>Hinweis zum Parken: Das MPS liegt am Nordcampus der Uni Göttingen und bietet so viele Parkmöglichkeiten. Einige öffentliche Parkplätze finden sich rechts neben dem Haupteingang des Instituts. Weitere Parkplätze gibt es am nahegelegen Friedrich-Hund-Platz zwischen den Fakultäten für Chemie und Physik.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20840.msg584487#msg584487" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Vortragsreihe 2026 am MPS, Göttingen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Live: Start und Docking von Crew-12</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-start-und-docking-von-crew-12/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:44:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sophie Adenot]]></category>
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		<category><![CDATA[εpsilon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=150508</guid>

					<description><![CDATA[<p>Verfolgen Sie mit der ESA live den Start und das Andocken von Crew-12, das den Beginn einer neunmonatigen Mission zur Internationalen Raumstation markiert. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. UPDATE: Start frühestens am 13.02.2026 11:15 Uhr MEZ! Quelle: ESA/Science&#38;Exploration/HumanAndRoboticExploration, 10. Februar 2026 Die vierköpfige Besatzung besteht aus der ESA-Astronautin Sophie Adenot, den NASA-Astronauten Jessica Meir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Verfolgen Sie mit der ESA live den Start und das Andocken von Crew-12, das den Beginn einer neunmonatigen Mission zur Internationalen Raumstation markiert. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. <strong>UPDATE: Start frühestens am 13.02.2026 11:15 Uhr MEZ!</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Watch_live_Crew-12_launch_and_docking" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  ESA/Science&amp;Exploration/HumanAndRoboticExploration</a>, 10. Februar 2026</p>



<p>Die vierköpfige Besatzung besteht aus der ESA-Astronautin Sophie Adenot, den NASA-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway sowie dem Roskosmos-Kosmonauten Andrej Fedjaev.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/SpaceX_Crew-12_2026_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SpaceX Crew-12 Patch Bildquelle: NASA, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="SpaceX Crew-12 Patch Bildquelle: NASA, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/SpaceX_Crew-12_2026_pillars-350x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-150506" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/SpaceX_Crew-12_2026_pillars-350x350-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/SpaceX_Crew-12_2026_pillars-350x350-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/SpaceX_Crew-12_2026_pillars-350x350-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/SpaceX_Crew-12_2026_pillars-350x350-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>SpaceX Crew-12 Patch<br><mark>Bildquelle: NASA, Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Start</strong><br>Der Start von Crew-12 ist für Donnerstag, den 12. Februar, frühestens um 11:38 Uhr MEZ vom Kennedy Space Center in Florida, USA, geplant.<br>(Anmerkung der raumfahrer.net Redaktion: Eine weitere Verschiebung aus Wettergründen ist möglich)</p>



<p>Die ESA und die französische Weltraumagentur CNES veranstalten gemeinsam zwei Live-Übertragungen – eine auf Englisch und eine auf Französisch – rund um den Startzeitpunkt. Die Teams haben ein exklusives Porträt von Sophie Adenot und Nachrichtenberichte über die wissenschaftlichen Arbeiten vorbereitet, die sie im Orbit durchführen wird. Außerdem werden sie Live-Interviews aus dem Kennedy Space Center führen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA;</li>



<li>Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte und robotergestützte Exploration bei der ESA;</li>



<li>Lionel Suchet, Chief Operating Officer beim CNES;</li>



<li>Sébastien Barde, stellvertretender Direktor für Wissenschaft und Exploration beim CNES;</li>



<li>Arnaud Prost, Mitglied der ESA-Astronautenreserve.</li>
</ul>



<p>Schalten Sie <a href="https://watch.esa.int/Two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA Web TV Two</a> (englische Übertragung) oder den ESA-YouTube-Kanal (siehe unten) ein, um unsere Live-Übertragung des Starts am Donnerstag, 12. Februar, um 09:30 Uhr MEZ zu verfolgen. Die Übertragung endet etwa 25 Minuten nach dem Start, sobald Crew-12 sicher in der Umlaufbahn ist.</p>



<p><strong>Livestream</strong> (englisch):</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Launch of Crew-12 with Sophie Adenot | εpsilon mission (Official English broadcast)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/V_5RWX-GsQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Livestream (englisch) von ESA Web TV</em></figcaption></figure>



<p><strong>Docking</strong><br>Die Reise zu ihrem neuen Zuhause und Arbeitsplatz dauert in der Regel etwa 24 Stunden, kann jedoch je nach Startdatum und Flugprofil zwischen 16 und 36 Stunden variieren. Wenn der Start wie ursprünglich geplant am 11. Februar erfolgt, wird das Andocken voraussichtlich am 12. Februar um 16:30 Uhr MEZ stattfinden.<br><a href="https://watch.esa.int/Two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA Web TV Two</a> wird das Andocken und die Begrüßungszeremonie live übertragen.</p>



<p>Verfolgen Sie Sophies Mission auf der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/epsilon" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">εpsilon</a>-Seite und in ihren sozialen Medien (<a href="https://x.com/Soph_astro" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">X</a>, <a href="https://www.facebook.com/ESASophieAdenot" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/soph_astro/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Instagram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/in/sophie-adenot/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LinkedIn</a>).</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20601.msg583730#msg583730" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-12</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA-Mitgliedstaaten verpflichten sich bei Ministertreffen zu größten Beiträgen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-mitgliedstaaten-verpflichten-sich-bei-ministertreffen-zu-groessten-beitraegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vigil]]></category>
		<category><![CDATA[Apophis]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[CM25]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Vision]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA-Ministerrat]]></category>
		<category><![CDATA[European Launcher Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[FutureEO]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerzialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerratskonferenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=149392</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die größten Beiträge in der Geschichte der Europäischen Weltraumorganisation in Höhe von 22,1 Milliarden Euro wurden auf ihrer Ratssitzung auf Ministerebene in Bremen, Deutschland, genehmigt.Ein Beitrag der europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/AboutUs/CorporateNews, 27. November 2025 Minister und hochrangige Vertreter aus den 23 Mitgliedstaaten, assoziierten Mitgliedern und kooperierenden Staaten bekräftigten ihre Unterstützung für wichtige Wissenschafts-, Forschungs- [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die größten Beiträge in der Geschichte der Europäischen Weltraumorganisation in Höhe von 22,1 Milliarden Euro wurden auf ihrer Ratssitzung auf Ministerebene in Bremen, Deutschland, genehmigt.<br>Ein Beitrag der europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/About_Us/Corporate_news/ESA_Member_States_commit_to_largest_contributions_at_Ministerial" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/AboutUs/CorporateNews</a>, 27. November 2025</p>



<p>Minister und hochrangige Vertreter aus den 23 Mitgliedstaaten, assoziierten Mitgliedern und kooperierenden Staaten bekräftigten ihre Unterstützung für wichtige Wissenschafts-, Forschungs- und Technologieprogramme sowie für eine erhebliche Aufstockung des Budgets für Weltraumanwendungen – Erdbeobachtung, Navigation und Telekommunikation. Diese drei Elemente sind auch von grundlegender Bedeutung für die Initiative „European Resilience from Space“, eine gemeinsame Antwort auf kritische Weltraumanforderungen in den Bereichen Sicherheit und Resilienz.<br>„Dies ist ein großer Erfolg für Europa und ein wirklich wichtiger Moment für unsere Autonomie und Führungsrolle in Wissenschaft und Innovation. Ich bin dankbar für die harte Arbeit und die sorgfältigen Überlegungen, die in die Bereitstellung der neuen Beiträge der Mitgliedstaaten geflossen sind, die gegenüber dem Ministerrat der ESA 2022 eine Steigerung von 32 % bzw. inflationsbereinigt von 17 % bedeuten“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.<br>„Angesichts einer schwierigen geopolitischen Lage vertrauen alle Staaten, die zum ESA-Haushalt beitragen, und auch die Europäische Kommission darauf, dass die ESA weiterhin Programme durchführt, die die Führungsrolle Europas im Weltraum stärken und dazu beitragen, unsere Fähigkeiten auf der Erde, im Orbit und im Weltraum zu erweitern. Auch wenn wir in diesem Jahr 50 Jahre voller Erfolge gefeiert haben, steht die Arbeit erst am Anfang.“<br>Der diesjährige Ministerrat war die erste Etappe der Umsetzung der Strategie 2040 der ESA, mit der die Weichen für die europäischen Weltraumambitionen gestellt und die Ziele definiert wurden, die erreicht werden müssen, um die langfristigen Ziele für die Aktivitäten Europas im Weltraum und bei Anwendungen auf der Erde zu erreichen.</p>



<p><strong>Europa befähigen, eine Führungsrolle in der Weltraumwissenschaft zu übernehmen</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/1-Ministers_and_high-level_representatives_gather_for_ESA_s_Ministerial_Council_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Minister und hochrangige Vertreter versammeln sich zum Ministerrat der ESA Credit: ESA – S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Minister und hochrangige Vertreter versammeln sich zum Ministerrat der ESA Credit: ESA – S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="273" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/1-Ministers_and_high-level_representatives_gather_for_ESA_s_Ministerial_Council_pillars600x273.jpg" alt="" class="wp-image-149388" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/1-Ministers_and_high-level_representatives_gather_for_ESA_s_Ministerial_Council_pillars600x273.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/1-Ministers_and_high-level_representatives_gather_for_ESA_s_Ministerial_Council_pillars600x273-300x137.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Minister und hochrangige Vertreter versammeln sich zum Ministerrat der ESA<br>Credit: ESA &#8211; S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p>Passenderweise hat sich die ESA in ihrem 50. Jubiläumsjahr erneut der Wissenschaft verschrieben. Die Mitgliedstaaten haben eine historische Steigerung von 3,5 % pro Jahr über die Inflationsrate hinaus zugesichert, die einige der fantasievollsten Missionen unserer Geschichte ermöglichen und die wissenschaftliche Führungsrolle Europas stärken wird. Der erste Schritt wird darin bestehen, die im Langzeitplan „Cosmic Vision“ beschriebenen Missionen durchzuführen – darunter LISA und NewAthena. Der nächste große Sprung für die Wissenschaft wird jedoch durch die technologische Entwicklung für Missionen im Rahmen des Plans „Voyage 2050“ ermöglicht, insbesondere durch den ehrgeizigen Plan, mit der Großmission „L4“ zum Saturn und seinem Mond Enceladus nach Leben auf Enceladus zu suchen. Diese Mission erfordert eine sofortige technologische Entwicklung, um den Südpol von Enceladus unter idealen Lichtverhältnissen zu erreichen.</p>



<p><strong>Stärkung der Sicherheit und Widerstandsfähigkeit Europas</strong></p>



<p>Die Initiative „European Resilience from Space“ wurde ins Leben gerufen, um die Dual-Use-Kapazitäten Europas zu unterstützen. Die ersten Mittel fließen in ein System, das Zugang zu Satellitenbildern mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung ermöglicht – durch die Bündelung und gemeinsame Nutzung von Ressourcen und den Aufbau eines Netzwerks zur Schließung von Beobachtungslücken. Unterstützt wird dies durch neue Navigationsdienste aus der erdnahen Umlaufbahn und durch sichere Konnektivität. Das klare Mandat zur Nutzung von Weltraumanwendungen für nicht-aggressive Verteidigungszwecke bedeutet eine historische Veränderung für die ESA. Auf der CM25 wurde beschlossen, dass die Anmeldefrist bis zum nächsten Jahr offen bleibt, damit die teilnehmenden Staaten das neue Programm berücksichtigen können.</p>



<p><strong>ESA-Technologie als Herzstück aller Missionen</strong></p>



<p>Die Technologie zur Unterstützung dieses Programms und anderer innovativer Missionen der ESA wird mit Hilfe eines erheblich aufgestockten Budgets für technologische Wegbereiter, kritische Komponenten, Digitalisierung und neue Technologien entwickelt werden. Unabhängigkeit in der Technologie ist neben dem garantierten Zugang zum Weltraum der Schlüssel zur Verwirklichung der europäischen Ambitionen im Weltraum.</p>



<p>Eine Reihe wichtiger Aktivitäten in europäischen Weltraumbereichen wird gestärkt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die europäischen Trägerraketen Ariane 6 und Vega-C werden weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Erforschung des Weltraums einnehmen. Die ESA wird auch weiterhin die Entwicklung des europäischen Marktes für Trägerraketen sowie die Entwicklung neuer Transportmöglichkeiten in den Orbit unterstützen, darunter auch die European Launcher Challenge.</li>



<li>Die europäischen Märkte für Weltraumhardware und Weltraumdaten werden durch die Fortsetzung erfolgreicher Kommerzialisierungsprogramme weiterentwickelt. Die ESA wird weiterhin private Investitionen fördern, Innovationen vorantreiben und KMU sowie neue Marktteilnehmer in der Raumfahrtindustrie stärken. Für kofinanzierte Projekte wurde ein Budget von 3,6 Mrd. EUR vereinbart, das voraussichtlich erhebliche private Finanzmittel anziehen wird.</li>



<li>Die Führungsrolle Europas in der Erdbeobachtung wird mit der Vorbereitung der zweiten Generation von Copernicus-Satelliten (insbesondere den optischen Missionen Sentinel-2 Next Generation und Sentinel-3 Next Generation) aufrechterhalten. Im Rahmen von FutureEO wird die ESA Weltklasse-Missionen im Bereich der Geowissenschaften entwickeln und betreiben, zukünftige operative Copernicus- und meteorologische Missionen vorbereiten und die Nutzung von Daten für Earth Action unterstützen.</li>
</ul>



<p><strong>Ausbau der Erkundungskapazitäten</strong></p>



<p>Die ESA-Mitgliedstaaten haben ihr Engagement für die Erforschung des Weltraums bekräftigt und solide Pläne zur Stärkung internationaler Partnerschaften vorgelegt. Die Rosalind-Franklin-Mission zur Landung eines Rovers auf dem Mars wird mit Blick auf einen Starttermin im Jahr 2028 finanziert, während die ESA Missionen zum Mond vorbereitet, von denen die wichtigste die Argonaut-Landefähre ist. Die ESA wird daran arbeiten, eine Reihe weiterer Technologien risikofrei zu machen, um die europäische Präsenz in der erdnahen Umlaufbahn und darüber hinaus in den kommenden Jahrzehnten zu unterstützen. In der Zwischenzeit haben die ESA und ihre Mitgliedstaaten vereinbart, kurzfristige Maßnahmen zu ergreifen, um den Zugang europäischer Astronauten zur Internationalen Raumstation bis zum geplanten Ende ihrer Nutzung im Jahr 2030 zu gewährleisten. Auf der CM25 wurde auch die Entwicklung des LEO-Frachtrückführungsdienstes bestätigt, einschließlich zweier Demonstrationsmissionen, die das Andocken an die ISS zum Ziel haben. Vor der CM28 ist eine Zwischenbesprechung auf Ministerebene geplant, um sich auf die zu erwartenden Veränderungen in der internationalen Zusammenarbeit einzustellen.</p>



<p><strong>Verteidiger der Erde</strong></p>



<p>Drei wichtige Missionen machen den Großteil der Finanzierung im Bereich der Weltraumsicherheit aus: Ramses, Rise und Vigil. Die Ramses-Mission, die unter hohem Zeitdruck aufgebaut werden soll, um den Asteroiden Apophis bei seiner Annäherung an die Erde im Jahr 2029 abzufangen, ist finanziert und wird dazu beitragen, sich auf zukünftige potenziell gefährliche Asteroiden vorzubereiten. Die Weltraumwettermission Vigil, die ursprünglich von CM22 befürwortet wurde, wird weiter umgesetzt, wobei die vorläufige Entwurfsprüfung des Raumfahrzeugs für Anfang nächsten Jahres vorgesehen ist. Um künftig Abfall im Weltraum zu reduzieren, wird die Erprobung von In-Orbit-Servicing durch Rise, eine Partnerschaft mit der Industrie, finanziert.<br>Das Raumfahrzeug SAGA – eine Demonstrationsmission für Quantenkommunikation – wird in die Bau- und Umsetzungsphase übergehen. Das Moonlight-Programm, das Kommunikations- und Navigationsdienste auf dem Mond vorsieht, wird weiterentwickelt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/2-Applause_as_CM25_concludes_in_Bremen_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beifall zum Abschluss der CM25 in Bremen Credit: ESA – S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Beifall zum Abschluss der CM25 in Bremen Credit: ESA – S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="273" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/2-Applause_as_CM25_concludes_in_Bremen_pillars-600x273-1.jpg" alt="" class="wp-image-149390" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/2-Applause_as_CM25_concludes_in_Bremen_pillars-600x273-1.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/2-Applause_as_CM25_concludes_in_Bremen_pillars-600x273-1-300x137.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Beifall zum Abschluss der CM25 in Bremen<br>Credit: ESA &#8211; S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p><strong>Neue ESA-Aktivitäten in den Mitgliedstaaten</strong></p>



<p>Die ESA hat Absichtserklärungen unterzeichnet, um neue Zentren in zwei Mitgliedstaaten vorzubereiten. <a href="https://www.esa.int/About_Us/Corporate_news/Poland_and_ESA_discuss_plans_for_new_security_centre" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mit Polen wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet</a>, um die Möglichkeit der Einrichtung eines neuen Zentrums zu prüfen, das sich auf Sicherheit und Dual-Use-/Multi-Use-Anwendungen spezialisiert. <a href="https://www.esa.int/About_Us/Corporate_news/ESA_and_Norway_explore_possibility_of_Arctic_Space_Centre" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eine Absichtserklärung zwischen Norwegen und der ESA</a> ermöglicht es beiden Seiten, die Einrichtung eines ESA-Arktis-Raumfahrtzentrums in Tromsø zu prüfen.<br>Während der Ministerkonferenz wurden zwei Resolutionen verabschiedet: die <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/ESA_CM2025_1_Resolution_on_Elevating_Europe_through_Space.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Resolution zur Förderung der Zukunft Europas durch die Raumfahrt</a> und die <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/ESA_CM2025_2_LOR_Resolution.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Resolution zum Umfang der Ressourcen für die obligatorischen Aktivitäten der Agentur für den Zeitraum 2026-2030</a>.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20145.msg581501#msg581501" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Ministerratskonferenz 2025 in D</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jahreshauptversammlung-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 08:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Raumfahrtausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenröthe-Rautenkranz]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtgeschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=149325</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eindrücke von der Jahreshauptversammlung am 14.11.2025 Bilder: Andreas Weise / Quelle: Veranstaltungsbesuch. In vielen Vereinen sind derartige Veranstaltungen reine Arbeitstagungen. Es geht um Arbeit, Bilanzen, Geld und Personalien. Insofern war die Teilnehmerzahl an der Jahreshauptversammlung des Trägervereins „Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.“ übersichtlich. In ihrem Bericht konnte Vereinsvorsitzende Karin Schädlich eine durchweg positive Bilanz ziehen. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Eindrücke von der Jahreshauptversammlung am 14.11.2025</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Bilder: Andreas Weise / Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p></p>



<p>In vielen Vereinen sind derartige Veranstaltungen reine Arbeitstagungen. Es geht um Arbeit, Bilanzen, Geld und Personalien. Insofern war die Teilnehmerzahl an der Jahreshauptversammlung des Trägervereins „Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.“ übersichtlich.</p>



<p>In ihrem Bericht konnte Vereinsvorsitzende <strong>Karin Schädlich</strong> eine durchweg positive Bilanz ziehen. Die Besucherzahlen konnten, bereinigt um eine siebenwöchiger Schließung auf Grund von Bauarbeiten, stabil gehalten werden. Die Finanzen sind Ordnung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-4.webp" alt="" class="wp-image-149332"/><figcaption class="wp-element-caption">Staffelstabübergabe: Von Romy Mothes (rechts) an Katrin Trommer (links), Bild aus Präsentation Verein</figcaption></figure>



<p>Zu Beginn des Jahres 2025 gab es eine wichtige Personaländerung. Die Leitung der Ausstellung ging von <strong>Romy Mothes</strong> an <strong>Katrin Trommer</strong> über. In der Bestandsausstellung selber wurde an der Modernisierung gearbeitet. Das betrifft die Neugestaltung und Aktualisierung von Tafeln und einem neuen Lichtkonzept für die Vitrinen. Möglich wurde das durch das LEADER-Förderungsprogramm. Das Raketenpodest im 1. Stock wurde erweitert und eine neue Rakete (SLS der Artemis-Mission) hinzugefügt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-6.webp" alt="" class="wp-image-149338"/><figcaption class="wp-element-caption">All-Berts Raumstation<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Im Vorraum gegenüber dem Shop wurde ein neues Kinder-Raumfahrt-Zimmer „All-Berts Raumstation“ mit ansprechenden Spielmöglichkeiten für die ganz kleinen Besucher eingerichtet.</p>



<p>Man war viel unterwegs, um sich in anderen Museen und Ausstellungen Ideen und Anregungen zu holen, wie man es besser machen könne bzw. wie man es nicht machen sollte.</p>



<p>Womit man beim besonders interessanten Teil der Veranstaltung war. Wie ist der aktuelle Stand des Erweiterungsbaues? Das Richtfest fand am 26.05.2025 statt. Viel Prominenz, einschließlich Sachsens Ministerpräsident, war anwesend. Das lässt darauf schließen, dass die Unterstützung durch die Politik für dieses Projekt nach wie vor ungebrochen ist. Einschneidendes Ereignis im Bauprojekt war die oben genannte siebenwöchige Schließung. Diese war notwendig, weil beide Gebäudeteile heizungs- und elektrotechnisch miteinander verbunden werden mussten. Seit Oktober 2024 wurde der Eingang zur Bestandsausstellung provisorisch an die hintere Gebäudeseite verlegt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2-1024x394.webp" alt="" class="wp-image-149334" style="width:518px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2-1024x394.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2-300x115.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2-768x295.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2.webp 1040w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bestandsgebäude mit neuem EIngang, November 2025<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Inzwischen ist der alte Hauptzugang abgerissen und der neue Eingang im Rohbau fertig. Den Rohbau des Erweiterungsbaues konnten die Anwesenden besichtigen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3-1024x394.webp" alt="" class="wp-image-149336" style="width:520px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3-1024x394.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3-300x115.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3-768x295.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3.webp 1040w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rohbau des Erweiterungsbaues, Hauptsaal, November 2025<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Die Baustelle machte einen sehr ordentlichen, aufgeräumten Eindruck. Man hatte das Gefühl, dass alle Beteiligten sehr daran interessiert sind, dass dieses Projekt ein Erfolg wird. In 2026 steht nun der Innenausbau an. Das Ausstellungskonzept steht und muss jetzt mit Leben gefüllt werden. Mit der Eröffnung ist Anfang des 2. Quartals 2027 zu rechnen. Soweit, so gut.</p>



<p>Zum Ende der Veranstaltung stand die Wahl des Vorstandes an. Hierbei kam es zu einer faustdicken Überraschung: Dass <strong>Karin Schädlich</strong> nicht mehr als Vereinsvorsitzende kandidieren würde, war schon durchgesickert. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-5.webp" alt="" class="wp-image-149340"/><figcaption class="wp-element-caption">Von links nach rechts: Karin Schädlich, Katrin Trommer, Konrad Stahl<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Als neuer Vereinsvorsitzender wurde gewählt: <strong>Konrad Stahl</strong>. Dieser hatte das Amt schon einmal für über 2 Jahrzehnte inne, bevor <strong>Karin Schädlich</strong> vor 10 Jahren übernahm. Warum nun den inzwischen etwas betagten ehemaligen Bürgermeister von Morgenröthe-Rautenkranz wieder in dieses Amt holen? Beim genaueren Überlegen, erscheint dieser Personalwechsel gar nicht so dumm. Die Ausstellung hat in Gestalt von <strong>Katrin Trommer</strong> eine neue Leiterin, die hauptsächlich damit beschäftigt ist, den Ausstellungsbetrieb zu gewährleisten, gleichzeitig aber auch sehr umtriebig ist, um alte und neue Partner für das Projekt zu gewinnen. Netzwerken eben. <strong>Konrad Stahl</strong> dagegen ist von Seiten des Vereins, der ja Träger der Ausstellung ist, mit der Bauüberwachung des Erweiterungsbaues betraut. Eine Idealbesetzung, liegen hier doch direkte Erfahrungen aus dem Bau des Hauptgebäudes vor, als auch umfangreiche Kontakte zur einheimischen Wirtschaft. Und als ehemaliger Bürgermeister kennt er sich eben mit einem solchen Bau aus. Als Vorsitzender des Vereines, der quasi Auftraggeber ist, wird seine Rolle der Bauüberwachung gestärkt. Ein Glücksfall. Es kann spekuliert werden, dass <strong>Konrad Stahl</strong> dieses Amt nur bis zur nächsten Wahl 2027 behält. Dann ist auch der Erweiterungsbau fertig und der Schwerpunkt der Vereinsarbeit verlagert sich wieder voll auf den Betrieb. Hinzu lässt sich beobachten, dass <strong>Konrad Stahl</strong> (Vereinsvorsitz) und <strong>Katrin Trommer</strong> (Ausstellungsleitung) „gut miteinander können“. So wird auch Wissen, Erfahrung, Kontakte u.v.m. weitergegeben. Man kann hier nur viel Schaffenskraft und „Glück auf!“ wünschen.</p>



<p>Eine Nachricht, die quasi am Rande mitgeteilt wurde, sei hier noch erwähn: OHB übernimmt das TechniSat-Werk in Schöneck im Vogtland. In einer Mitteilung vom 31.10.2025 ist zu entnehmen, dass dort statt Unterhaltungselektronik in Zukunft Satellitenkomponenten gebaut werden sollen. Die deutsche Raumfahrtausstellung liegt ca. 20 Autominuten entfernt.</p>



<p><strong>Links:</strong>    </p>



<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="afMa4FRV6D"><a href="https://www.raumfahrer.net/jahreshauptversammlung-2024/" data-wpel-link="internal">Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.&#8220; &#8211; Raumfahrer.net" src="https://www.raumfahrer.net/jahreshauptversammlung-2024/embed/#?secret=kcr0BifWdm#?secret=afMa4FRV6D" data-secret="afMa4FRV6D" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3287.msg581275#msg581275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutsche Raumfahrtausstellung</a></p>
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		<item>
		<title>Das Ende einer Ära oder ein Aufbruch in eine neue Zeit &#8211; Die 40. Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/40-tage-der-raumfahrt-in-neubrandenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 16:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neubrandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Neustrelitz]]></category>
		<category><![CDATA[Tage der Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[TdR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedanken zu den 40. Raumfahrttagen in Neubrandenburg im November 2025 Bilder: A. Weise; Quelle: Veranstaltungsbesuch. 40 mal „Raumfahrttage in Neubrandenburg“! Was für eine Leistung! Die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen bis in das Ende der 1970er Jahre zurück. In die Zeit, in der der Flug von Sigmund Jähn eine Welle der Begeisterung für die Raumfahrt in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gedanken zu den 40. Raumfahrttagen in Neubrandenburg im November 2025</strong></p>



<p></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Bilder: A. Weise; Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p>40 mal „Raumfahrttage in Neubrandenburg“! Was für eine Leistung! Die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen bis in das Ende der 1970er Jahre zurück. In die Zeit, in der der Flug von Sigmund Jähn eine Welle der Begeisterung für die Raumfahrt in der damaligen DDR auslöste. Nach der Wende entwickelten sich die „Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg“ zu einem Eldorado für Raumfahrtfans und Raumfahrtprofis, für Autogrammsammler und Briefmarkenfreunde. Nirgendwo sonst kamen so viele Kosmonauten und Astronauten regelmäßig zusammen. Legendär die Podiumsdiskussionen im Einstein-Gymnasium (mit der traditionell schlechten Akustik) oder die langen Abende, bzw. Nächte, an der Bar im ehemaligen Radisson Blue mit Dozenten und Raumfahrern. Raumfahrt buchstäblich zum Anfassen eben. Für viele waren die Raumfahrttage ein fester Bestandteil in der Jahresplanung und das Ganze dann ein richtig schönes großes Familientreffen, auf das man sich jedes Jahr freute. Möglich wurde das Alles durch ein eingeschworenes, aufopferungsvolles Team, was die Organisation immer im Griff hatte. Als Frontmann, Chef-Organisator bzw. als Gesicht der Veranstaltung fungierte, auch wenn er das nicht hören wollte, Uwe Schmaling. Mit seiner unnachahmlichen Einfühlsamkeit (die, die ihn kennen, wissen was hier gemeint ist.) hielt er den Laden zusammen und am Laufen. Aber auch Sponsoren, die nicht nur einmal, sondern über Jahre hinweg im Hintergrund die finanzielle Absicherung der Veranstaltung gewährleisteten, müssen hier Erwähnung finden. Denn ohne Moos nichts los.</p>



<p>Von der 40. Veranstaltung dieses Jahr sind mir einige persönliche Höhepunkte im Gedächtnis geblieben. Da war das Statement von Eugen Reichl in seinem Vortrag, dass es heute nur zwei wirkliche Raumfahrtnationen gibt: USA und China. Alles andere wäre nur „Hintergrundrauschen“. Armes Europa!</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2.webp" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick in die Glaskugel: Was wird in 30 Jahren sein? Links Volker Schmid (DLR), rechts Dr. Amelie Schoenenwald (ESA)." data-rl_caption="" title="Blick in die Glaskugel: Was wird in 30 Jahren sein? Links Volker Schmid (DLR), rechts Dr. Amelie Schoenenwald (ESA)." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-149206" style="width:264px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-1024x768.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-300x225.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-768x576.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-1536x1152.webp 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-2048x1536.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick in die Glaskugel: Was wird in 30 Jahren sein? <br>Links Volker Schmid (DLR), rechts Dr. Amelie Schoenenwald (ESA).</figcaption></figure>



<p>Bei der Podiumsdiskussion, unter anderem mit Reserveastronautin Dr. Amelie Schoenenwald (ESA) und Volker Schmid (DLR), wurde nach den persönlichen Plänen für die nächsten 30 Jahre gefragt. Man wolle gerne zur ISS oder zum Mond. Die Nachfrage, ob Europa in den nächsten 30 Jahren einen eigenen bemannten Zugang zum All haben werde, blieb unbeantwortet. Den letzten Vortrag bestritt traditionell Ulrich Köhler vom DLR in Adlershorf. Wie immer fesselte er sein Publikum mit dem was da draußen so los ist im All. Und er hätte noch eine Stunde drauf packen können, wenn, ja wenn man nicht zum Mittagessen gerufen hätte….</p>



<p>Ja das war‘s. Es hätte alles so schön weiterlaufen können und gerne wieder nächstes Jahr. Doch über die Jahre rückblickend gab es zwei einschneidende Ereignisse, die den geschichtlichen Verlauf dieser Veranstaltungsreihe beeinflussten: 2020 Corona und 2022 der Beginn des Ukraine-Krieges. Kontakte, speziell nach Russland, brachen sofort weg. Preise explodierten. Es wurde immer schwieriger, die Veranstaltung am Leben zu halten. Hinzu kamen, dass bei manchen Sponsoren das Geld nicht mehr so locker saß. Mit den verbliebenen, treuen Sponsoren wurde die Luft sehr dünn. Vor zwei Jahren sinnierten die Organisatoren bereits im internen Kreise, dass das die letzte Veranstaltung gewesen sein könnte. Dass man die 40 nun doch noch Voll gemacht hat, ist einer großen Kraftanstrengung aller Beteiligten zu danken.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4.webp" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Seit Jahren ein Hauptsponsor: Dr. Paul Jahn" data-rl_caption="" title="Seit Jahren ein Hauptsponsor: Dr. Paul Jahn" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-149210" style="width:267px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-1024x768.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-300x225.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-768x576.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-1536x1152.webp 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-2048x1536.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Seit Jahren ein Hauptsponsor: Dr. Paul Jahn</figcaption></figure>



<p>Während der Veranstaltung wurde offiziell bekannt gegeben, dass das die letzten Raumfahrttage in Neubrandenburg in der Form, wie man Sie kenne, gewesen seien. Einige schienen das schon vorab gewusst zu haben, denn beim traditionellen Tagesordnungspunkt „Grußwort der Kommune“ glänzten Stadt und Landkreis mit Abwesenheit, warum auch immer. Ob die Stadtväter eigentlich wissen, was sie an dieser Veranstaltung hatten, bzw. nun verloren haben? </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3.webp" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Auf Grund der Dankesreden an Ihn sehr gerührt: Organisator Uwe Schmaling" data-rl_caption="" title="Auf Grund der Dankesreden an Ihn sehr gerührt: Organisator Uwe Schmaling" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-149211" style="width:267px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-1024x768.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-300x225.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-768x576.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-1536x1152.webp 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-2048x1536.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf Grund der Dankesreden an ihn sehr gerührt: <br>Organisator Uwe Schmaling</figcaption></figure>



<p>Hinzu kommt, dass die Organisatoren auch älter geworden sind. Ebenso das Publikum, was in den Jahren immer das Gleiche war. Man muss kritisch bemerken, dass es nicht gelungen ist, hier neue, jüngere Interessenten in größerer Anzahl zu begeistern, die dieser Veranstaltung eine zukunftsweisende Perspektive geben würden. Eine Staffelstabübergabe war nicht ersichtlich. Auch hat mich die Reaktion des Publikums bei der Verkündung des Endes etwas geärgert. Diese war fast gleich Null. Das war‘s und Tschüss? Vielleicht glauben manche, dass man sich trotzdem wieder aufrappelt und findet. Tot geglaubte leben länger. „Uwe wird’s schon richten.“ Ich selber bin diesmal nicht so optimistisch.</p>



<p>Fakt ist: Es muss sich was ändern. Ob und wie es weiter geht? Zu lesen wird das laut Eugen Reichl „irgendwann“ auf den Seiten von Raumfahrt Concret. Ich selber hoffe auf eine stärkere Kooperation mit der Stadt Neustrelitz, die ja auch DLR-Standort ist. Hier scheint noch ungehobenes Potential vorhanden zu sein. Man wird sehen, wie es sich entwickeln wird.</p>



<p><strong>Schön wäre ein neuer Aufbruch …und kein Ende</strong>!</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9030.msg578170#msg578170" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg</a> <br></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Berlin: Raumfahrthistorisches Kolloquium 2025 – Veranstaltungshinweis</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/berlin-raumfahrthistorisches-kolloquium-2024-veranstaltungshinweis-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 21:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historischer Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Archenholdsternwarte]]></category>
		<category><![CDATA[DGLR]]></category>
		<category><![CDATA[Leibniz-Sozietät Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrthistorisches Kolloquium]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Planetarium Berlin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=149163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr findet das traditionelle Raumfahrthistorische Kolloquium in der Archenhold-Sternwarte in Berlin statt. Autor: Andreas Weise, Quelle: DGLR, Stiftung Berliner Planetarien, Leibniz-Sozietät Berlin. Tagungsort ist der Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte in 12435 Berlin, Alt-Treptow 1. Termin der Veranstaltung ist Samstag, 29. November 2025 von 10:00 bis 17:00 Uhr. Das Raumfahrthistorisches Kolloquium ist eine gemeinsame [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auch in diesem Jahr findet das traditionelle Raumfahrthistorische Kolloquium in der Archenhold-Sternwarte in Berlin statt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Andreas Weise, Quelle: DGLR, Stiftung Berliner Planetarien, Leibniz-Sozietät Berlin.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large has-lightbox"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/11/RHK-2024-1.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Leibniz-Sozietät Berlin, DLGR, Stiftung Planetarien Berlin</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-center">Tagungsort ist der Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte in 12435 Berlin, Alt-Treptow 1. </p>



<p class="has-text-align-center">Termin der Veranstaltung ist <strong>Samstag, 29. November 2025 von 10:00 bis 17:00 Uhr.</strong></p>



<p>Das Raumfahrthistorisches Kolloquium ist eine gemeinsame Veranstaltung<br>der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, DGLR-Fachbereichs „R3.3 Geschichte der Raumfahrt“,<br>der Stiftung Berliner Planetarien (Archenhold Sternwarte) und<br>der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V..</p>



<p>Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Einstein-Saal bietet ausreichende Kapazität.</p>



<p>Den Programmflyer und Anfahrt-Hinweise findet man hier:</p>



<p><a href="https://www.dglr.de/vernetzen/fachbereiche/raumfahrt/r3-raumfahrt-und-gesellschaft/r33-geschichte-der-raumfahrt" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.dglr.de/vernetzen/fachbereiche/raumfahrt/r3-raumfahrt-und-gesellschaft/r33-geschichte-der-raumfahrt</a></p>



<p><a href="https://www.planetarium.berlin/veranstaltungen/raumfahrthistorisches-kolloquium-2025" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.planetarium.berlin/veranstaltungen/raumfahrthistorisches-kolloquium-2025</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15843.msg581051#msg581051" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrthistorisches Kolloquium in der Archenholdsternwarte &#8211; Berlin</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/berlin-raumfahrthistorisches-kolloquium-2024-veranstaltungshinweis-2/" data-wpel-link="internal">Berlin: Raumfahrthistorisches Kolloquium 2025 – Veranstaltungshinweis</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Raumfahrt-Preis „Silberner Meridian 2025“ wurde verliehen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-preis-silberner-meridian-2024-wurde-verliehen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 20:52:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt Concret]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Silberner Meridian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=149146</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr ging der Preis für Wissenschaft und Management“ an Dr. Fritz Merkle, sowie in der Kategorie „Publizistik und Bildung“ an Dr. Wolfgang Both. Autor: Andreas Weise, Quelle: Verleihungsinitiative &#8222;Silberner Meridian 2025&#8220;. Innerhalb der 40. Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg wurde am 8. November 2025 die diesjährigen Raumfahrtpreise „Silberner Meridian“ verliehen. Die Laudationen für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Jahr ging der Preis für <em>Wissenschaft und Management“</em> an <strong>Dr. Fritz Merkle</strong>, sowie in der Kategorie <em>„Publizistik und Bildung“</em> an <strong>Dr. Wolfgang Both.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Andreas Weise, Quelle: Verleihungsinitiative &#8222;Silberner Meridian 2025&#8220;.</p>



<p>Innerhalb der 40. Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg wurde am 8. November 2025 die diesjährigen Raumfahrtpreise „Silberner Meridian“ verliehen. Die Laudationen für die Preisträger bringen wir im folgenden Beitrag. Die Laudationen-Texte wurden uns freundlicherweise vom Sekretär der Verleihungsinitiative zur Verfügung gestellt.</p>



<p></p>



<p class="has-text-align-center">„<strong>Silberner Meridian“ </strong><em>Preisträger 2025 in der Kategorie „Wissenschaft und Management“</em></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Dr. Fritz Merkle</strong>, Raumfahrt-Manager im Ruhestand, ehem. OHB</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="818" height="613" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/www-3-4.webp" alt="" class="wp-image-149149" style="width:322px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/www-3-4.webp 818w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/www-3-4-300x225.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/www-3-4-768x576.webp 768w" sizes="(max-width: 818px) 100vw, 818px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bildautor: Thomas Weyrauch (2017)</figcaption></figure>



<p><strong>Laudatio</strong></p>



<p>Der diesjährige Preisträger in der Kategorie „Wissenschaft und Management“ hat sein Leben als Ingenieur und Industriemanager der Entwicklung von Raumfahrtsystemen und -komponenten von der Idee bis zur Einsatzreife gewidmet.</p>



<p>Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums hat er sich auf die Entwicklung optischer Systeme spezialisiert. Seine Arbeiten in diesem Bereich waren wegweisend und trugen erheblich zur Verbesserung der Präzision und Zuverlässigkeit optischer Instrumente bei. Er war bekannt für seine innovativen Ansätze und seine Fähigkeit, komplexe technische Probleme zu lösen. Er hat mehrere Patente angemeldet und zahlreiche wissenschaftliche Artikel veröffentlicht.</p>



<p>Später, als Manager bei einem renommierten Raumfahrtunternehmen, nutzte er jede Gelegenheit, seine Zuhörer und Leser für die Menschheitsaufgabe der Eroberung des Weltalls zu begeistern. Seine Vorträge waren und sind emotional, begeisternd und zukunftsweisend. Diese Begeisterung prägte nicht nur seinen beruflichen Werdegang, sondern auch sein gesellschaftliches Engagement für die Raumfahrt. Als Vorstand des Internationalen Förderkreises Raumfahrt e.V. war und ist er eine werbende Stimme für die raumfahrtbezogene Wissenschaft, Forschung und Industrie. Einen entscheidenden Fokus legt er dabei auf die Bildung und Befähigung der jungen Generation, diese Herausforderung anzunehmen.</p>



<p>Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand blieb er in der Wissenschaft aktiv und engagiert sich in verschiedenen technischen Gremien und Kommissionen. Sein Vermächtnis lebt in den vielen Innovationen und technischen Fortschritten weiter, die er inspiriert und ermöglicht hat.</p>



<p>Unser diesjähriger Preisträger in der <strong>Kategorie „Wissenschaft und Management“ Dr. Fritz Merkle </strong>bleibt ein herausragendes Beispiel dafür, wie Engagement und Leidenschaft für Wissenschaft und Technik zu bedeutenden Fortschritten und bleibendem Einfluss führen und für die Entwicklung eines leistungsfähigen Industriezweiges prägend sein können.</p>



<p><strong>Herzlichen Glückwunsch Dr. Fritz Merkle!</strong></p>



<p></p>



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<p>.</p>



<p>.</p>



<p>.</p>



<p></p>



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<p></p>



<p class="has-text-align-center">„<strong>Silberner Meridian“ </strong><em>Preisträger 2025 in der Kategorie „Publizistik und Bildung“</em></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Dr. Wolfgang Both</strong>, Raumfahrthistoriker und -publizist</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Both3-4-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-149154" style="width:325px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Both3-4-1024x768.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Both3-4-300x225.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Both3-4-768x576.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Both3-4-1536x1152.webp 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Both3-4-2048x1536.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bildautor: Andreas Weise (2025)</figcaption></figure>



<p><strong>Laudatio</strong></p>



<p>Unser diesjähriger Preisträger in der Kategorie „Publizistik und Bildung“ hatte, wie so viele Raumfahrtbegeisterte, seinen ersten Kontakt zum Thema in seinen Kindheitstagen. Seit er Jules Vernes „Reise um den Mond“ in den Händen hielt, hat ihn die Faszination Raumfahrt, insbesondere in Gestalt der Phantastischen Literatur, nicht mehr losgelassen. Später paarte sich diese Leidenschaft mit seinem aufkommenden Interesse für Technikgeschichte, und hier für die frühen Tage der Raumfahrt, für die Biografien und für das Wirken der Vordenker und Visionäre.</p>



<p>Die Wiederentdeckung eines frühen Romans von Willy Ley veranlasste ihn, tiefer in dessen Biografie und die Hintergründe der frühen Raketenentwicklung in Deutschland einzusteigen. In zehnjähriger Archivarbeit sammelte er das Material für eine Darstellung dieses Teils deutscher Technikgeschichte. Er recherchierte weltweit in Archiven und Museen. Aus mehr als 1000 Briefen, Aktenvermerken, Zeitungsartikeln und Fotos rekonstruierte er die frühe Raketenentwicklung in Deutschland um Hermann Oberth, Max Valier, Johannes Winkler, Rudolf Nebel und den „Verein für Raumschiffahrt“. Im Jahre 2020 erschien unter dem Titel „Kulturaufgabe Weltraumschiff – Die Geschichte des Vereins für Raumschiffahrt“ ein Buch, das ohne Übertreibung ein Standardwerk der Darstellung deutscher Raumfahrtgeschichte genannt werden darf. Damit liegt ein bisher ungeschriebenes Kapitel deutscher Technikgeschichte zur privaten deutschen Raketenentwicklung im Zeitraum von 1923 bis 1933 vor. Eine erweiterte Nachauflage ist in Vorbereitung.</p>



<p>Daneben verfasste er weitere Bücher, wie eine Walter-Hohmann-Biografie und ist als Herausgeber, u.a. von Willy Ley: „Die Invasion und andere SF-Geschichten“ tätig. In Raumfahrt- und SF-Fachzeitschriften erschienen von ihm eine Vielzahl von Artikeln und Buchbesprechungen. Ergebnisse seiner Forschungen stellte er auch auf Tagungen zur Raumfahrt in Berlin, Bozen, Bremen, Essen, Feucht, Neubrandenburg und Peenemünde sowie auf dem Internationalen Astronautischen Kongress vor.</p>



<p>Er ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Raumfahrt Concret“, Mitglied im Verein des Raumfahrthistorischen Archivs sowie im Berliner SF-Klub „Andymon“ und stellv. Leiter des DGLR-Fachbereichs R3.3 „Geschichte der Raumfahrt“.</p>



<p>Das Kuratorium des Raumfahrtpreises „Silberner Meridian“ und die Redaktion der Zeitschrift „Raumfahrt Concret“ freuen sich <strong>Dr. Wolfgang Both den „Silbernen Meridian 2025“</strong> überreichen zu können. Dr. Wolfgang Both hat einen unschätzbaren Beitrag zur Aufhellung einer wichtigen Epoche der Raumfahrt und der Technikgeschichte geleistet und ist mit seiner Arbeit zur Vermittlung der „Faszination Raumfahrt“ noch lange nicht am Ende.</p>



<p class="has-text-align-left"><strong>Herzlichen Glückwunsch Dr. Wolfgang Both!</strong></p>



<p></p>



<p class="has-text-align-center"></p>



<p></p>



<p></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16351.msg568723#msg568723" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutscher Raumfahrtpreis Silberner Meridian</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>View From Above</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/view-from-above/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 21:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Oberth Raumfahrtmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Terry Virts]]></category>
		<category><![CDATA[View From Above]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=148942</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einzigartige Fotoausstellung „View From Above“ kommt nach Nürnberg Mit NASA-Astronaut Terry Virts, Sonderausstellung des Hermann Oberth Raumfahrtmuseums und Impuls für die Innenstadtbelebung. Pressemitteilung von Gottfried Eisenberger. Quelle: Gottfried Eisenberger, Hermann Oberth Raumfahrtmuseum. 22.10.2025. 22.10.2025 &#8211; Nach Graz und Augsburg macht die internationale Fotoausstellung „View From Above“ ihre dritte Station in Nürnberg. Auf 1.500 m² und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><em><strong>Einzigartige Fotoausstellung „View From Above“ kommt nach Nürnberg</strong></em></h4>



<p><strong>Mit NASA-Astronaut Terry Virts, Sonderausstellung des Hermann Oberth Raumfahrtmuseums und Impuls für die Innenstadtbelebung</strong>. <strong>Pressemitteilung von Gottfried Eisenberger</strong>.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Gottfried Eisenberger, Hermann Oberth Raumfahrtmuseum. 22.10.2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/ViewFromAbove_Sujet_CopyrightTerryVirts.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="View From Above - Terry Virts während eines Weltraumspaziergangs Bild: Terry Virts" data-rl_caption="" title="View From Above - Terry Virts während eines Weltraumspaziergangs Bild: Terry Virts" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/ViewFromAbove_Sujet_CopyrightTerryVirts_451x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">View From Above &#8211; Terry Virts während eines Weltraumspaziergangs<br>Bild: Terry Virts</figcaption></figure>



<p>22.10.2025 &#8211; Nach Graz und Augsburg macht die internationale Fotoausstellung „View From Above“ ihre dritte Station in Nürnberg. Auf 1.500 m² und drei Stockwerken zeigt die Schau atemberaubende Fotografien des ehemaligen NASA-Astronauten Terry Virts, aufgenommen auf der Internationalen Raumstation ISS und rund um seine Missionen. Begleitet wird die Ausstellung von der Sonderausstellung <a href="https://n-land.de/kultur/fotos-fehlen-der-mensch-im-raumanzug-in-feucht" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„Inside the Suit“</a> des Hermann Oberth Raumfahrtmuseums, die die Entwicklung des Raumanzugs mit originalen Exponaten sichtbar macht.</p>



<p><strong>Zur Eröffnungswoche ist Terry Virts persönlich in Nürnberg (16.–23.11.2025).</strong> In diesen Zeiträumen finden neben zahlreichen Firmenevents auch abendliche „Astronautenabende“ in der Ausstellung statt, für die VIP-Tickets gebucht werden können.</p>



<p>„View From Above verbindet Wissenschaft, Technik und Bildkunst zu einem unmittelbaren Erlebnis,“ sagt Gottfried Eisenberger, Organisator der Ausstellung. „Mit dem Hermann Oberth Raumfahrtmuseum als starkem lokalen Partner und Terry Virts vor Ort bringen wir ein Programm nach Nürnberg, das Emotion, Wissen und Inspiration vereint.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/ViewFromAbove_TerryVirtsCupola_CopyrightTerryVirts.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="View From Above - Terry Virts fotografiert die Erde aus der Cupola Bild: Terry Virts" data-rl_caption="" title="View From Above - Terry Virts fotografiert die Erde aus der Cupola Bild: Terry Virts" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/ViewFromAbove_TerryVirtsCupola_CopyrightTerryVirts_449x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">View From Above &#8211; Terry Virts fotografiert die Erde aus der Cupola<br>Bild: Terry Virts</figcaption></figure>



<p><strong>Beitrag zur Innenstadtbelebung</strong></p>



<p>„View From Above“ versteht sich bewusst als Impulsgeber für lebendige Innenstädte. In Nürnberg aktivieren wir – abgesehen von der ehemaligen Kaufhof-Fläche – die größte leerstehende Fläche in der Innenstadt und beleben damit die Breite Gasse, die aktuell von einem besonders hohen Leerstand betroffen ist. Durch hochwertige Kulturangebote an zentralen Adressen, attraktive Öffnungszeiten (täglich 10–18 Uhr) und begleitende Veranstaltungen (u. a. Astronautenabende, Firmenevents und Schultage) entsteht zusätzliche Frequenz – mit positiver Wirkung für Nachbarschaft, Handel und Gastronomie. Dieses „Innenstadt-First“-Prinzip ist Teil der kuratorischen Strategie der Wanderausstellung und wird an allen Stationen verfolgt.</p>



<p><strong>Highlights der Ausstellung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rund 150 Fotografien und Videos in eindrucksvollen Formaten präsentiert auf 3 Stockwerken und über 1500 m².</li>



<li>Präsentation in abgedunkelten Räumen mit Klangkulisse aus dem All für ein einzigartiges Ausstellungserlebnis.</li>



<li>Audioguide über scan.art mit persönlichen Kurzkommentaren und Geschichten aus dem All von Terry Virts zu jedem ausgestellten Bild.</li>



<li>Ideal für die ganze Familie – nicht nur für Technikfans: Die Ausstellung spricht alle Altersgruppen an und beeindruckt auch ohne Vorkenntnisse.</li>
</ul>



<p><strong>Über Commander Terry Virts</strong></p>



<p>Terry Virts ist ehemaliger NASA-Astronaut, Pilot des Space Shuttle Endeavour und Kommandant der Internationalen Raumstation. Er verbrachte über zweihundert Tage im All und fotografierte dabei weit über 300.000 Aufnahmen unseres Planeten. Seine Ausstellung zeigt die besten Aufnahmen und gibt einzigartige Einblicke in das Leben eines Astronauten und die Schönheit der Erde aus dem Blickwinkel eines Astronauten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/ViewFromAbove_Logo_Black.png" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Logo von View From Above Copyright: Gottfried Eisenberger" data-rl_caption="" title="Logo von View From Above Copyright: Gottfried Eisenberger" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/ViewFromAbove_Logo_Black_461x200.png" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Copyright: Gottfried Eisenberger</figcaption></figure>



<p><strong>Ausstellungslaufzeit: </strong>14. November 2025 bis 26. April 2026</p>



<p><strong>Location:</strong> Breite Gasse 89–91, 90402 Nürnberg</p>



<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> Montag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr</p>



<p><strong>Tickets: </strong>ab 16 € • <a href="https://ticketing.viewfromabove.art/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Online </a>und an der Tageskasse</p>



<p></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8586.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg580464#msg580464" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Asteroid Day Luxemburg 2025: Interview mit Dumitru Dorin Prunariu</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-day-luxemburg-2025-interview-mit-dumitru-dorin-prunariu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 20:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[ASE]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid Day]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[B612]]></category>
		<category><![CDATA[COPUOS]]></category>
		<category><![CDATA[Dumitru Dorin Prunariu]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[ROMSPACE]]></category>
		<category><![CDATA[UNOOSA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=148390</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der rumänische Raumfahrer Dumitru Dorin Prunariu. Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch. Dumitru Dorin Prunariu wurde am 27. September 1952 in Brasov, Rumänien geboren. 1971 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der rumänische Raumfahrer Dumitru Dorin Prunariu.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p>Dumitru Dorin Prunariu wurde am 27. September 1952 in Brasov, Rumänien geboren.</p>



<p>1971 machte er seinen Abschluss an der Physik- und Mathematik-Oberschule in Brasov und studierte anschließend Luft- und Raumfahrttechnik an der Polytechnischen Universität Bukarest, an der er 1976 auch seinen Abschluss in Luftfahrttechnik erzielte.</p>



<p>1977 schrieb er sich an der Offiziersschule der rumänischen Luftwaffe ein.</p>



<p>Er wurde 1978 im Rahmen des Interkosmos-Programms für die Weltraumflugausbildung ausgewählt. Während der dreijährigen Vorbereitung erzielte er die besten Noten, danach wurde er für einen gemeinsamen Raumflug mit dem ukrainischen Kosmonauten Leonid Popov ausgewählt. Der Raumflug an Bord von Soyuz 40 und dem Weltraumlabor Salyut 6 fand vom 14. Mai bis zum 22. Mai 1981 statt. Die Gesamtflugdauer dieses neunten Fluges innerhalb des Interkosmos-Programms betrug 7 Tage, 20 Stunden, 41 Minuten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Prunariu-Autogrammstunde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dorin Prunariu während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Dorin Prunariu während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Prunariu-Autogrammstunde-klein.jpg" alt="Dorin Prunariu während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" class="wp-image-148269" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Prunariu-Autogrammstunde-klein.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Prunariu-Autogrammstunde-klein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dorin Prunariu während der Autogrammstunde
Foto: Kirsten Müller </figcaption></figure>



<p>2007 schied Prunariu mit dem militärischen Rang eines Generalmajors vollständig aus der Luftwaffe aus und setzte seine berufliche Tätigkeit als Beamter fort, wurde Ende 2015 allerdings noch zum Generalleutnant (a. D.) befördert.</p>



<p>Im Zeitraum 1990 bis 2008 war Prunariu in verschiedenen Positionen tätig: stellvertretender Verkehrsminister und Leiter der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde (1990 bis Mitte 1992), Co-Leiter des Weltbankprojekts zur Umstrukturierung des rumänischen Hochschul- und Forschungssystems (1992 bis 1993), Vizepräsident des Internationalen Instituts für Risiko-, Sicherheits- und Kommunikationsmanagement (EURISC) in Bukarest (seit 1995), Präsident der rumänischen Weltraumagentur (1998 bis 2004), außerordentlicher Professor für Geopolitik an der Fakultät für Internationale Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften der Akademie für Wirtschaftswissenschaften in Bukarest, Rumänien (seit 2000), außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter Rumäniens in der Russischen Föderation (Mai 2004 bis 2006), Vorsitzender des Wissenschafts- und Technik-Unterausschusses der UN-COPUOS (Februar 2004 bis Februar 2006), Vorsitzender der UN-COPUOS (Juni 2010 bis Juni 2012) sowie Direktor des rumänischen Büros für Wissenschaft und Technologie bei der Europäischen Kommission (ROST) in Brüssel (2006 bis 2008).</p>



<p>Derzeit arbeitet Prunariu für die rumänische Weltraumagentur als Experte innerhalb der rumänischen Vereinigung für Weltraumtechnologie und -industrie – ROMSPACE.</p>



<p>Im Jahr 2014 wurde Prunariu für eine Amtszeit von drei Jahren zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für internationale Beziehungen der ESA gewählt.</p>



<p>Prunariu ist 1985 eines der Gründungsmitglieder der Vereinigung der Raumfahrer (ASE &#8211; Association of Space Explorers). Von 1993 bis 2004 war er ständiger Vertreter der ASE bei den Sitzungen des Ausschusses der Vereinten Nationen für die friedliche Nutzung des Weltraums (UNCOPUOS &#8211; United Nations Committee on the Peaceful Uses of Outer Space).</p>



<p>Seit 1996 ist Prunariu Mitglied des Exekutivkomitees der ASE für jeweils zwei Amtszeiten von drei Jahren. Seit 2005 ist Prunariu Mitglied des NEO-Komitees (NEO – Near-Earth Objects / erdnahe Objekte) der ASE, nimmt an mehreren wichtigen Aktivitäten zu diesem Thema teil und organisierte 2007 in Rumänien einen der vier internationalen Workshops des Internationalen Gremiums der ASE zur Minderung der Bedrohung durch Asteroiden. Prunariu war die wichtigste Schnittstelle bei der Förderung des Berichts des ASE International Panel „Asteroid Threats: A Call For Global Response” auf der Ebene der UNCOPUOS als Arbeitsdokument für die Fachgremien dieses UN-Ausschusses.</p>



<p>Im Jahr 2016, auf der 53. Sitzung der UNCOPUOS, schlug Prunariu im Namen der Association of Space Explorers vor, dass die UN-Generalversammlung den Internationalen Tag der Asteroiden (Asteroid Day) ausruft. Jedes Jahr solle auf internationaler Ebene der Jahrestag des Tunguska-Einschlags über Sibirien, Russische Föderation, am 30. Juni 1908 begangen und die Öffentlichkeit für die Gefahr von Asteroideneinschlägen sensibilisiert werden. Der Vorschlag wurde von der UN-Generalversammlung auf ihrer 71. Sitzung im Oktober 2016 angenommen.</p>



<p>Die Mitbegründer des Asteroid Day ernannten Prunariu für seine großartigen Verdienste und seinen Beitrag zum Schutz der Erde vor Asteroideneinschlägen zum ersten offiziellen Botschafter des Asteroid Day.</p>



<p>Im Oktober 2010 wurde Prunariu auf dem XXIII. Kongress der ASE zum Präsidenten des neu gegründeten Zweigs der Vereinigung, ASE Europe, gewählt und hatte dieses Amt sechs Jahre lang inne. Auf dem XXIV. Kongress der ASE im September 2011 wurde Prunariu für eine Amtszeit von drei Jahren zum Präsidenten der ASE International gewählt.</p>



<p>Im Rahmen des Asteroid Day 2025 in Luxemburg trafen Kirsten Müller und Ingo Muntenaar den rumänischen Kosmonauten Dumitru Dorin Prunariu zu einem Gespräch.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net:</strong> Hatten Sie einen Masterplan in Ihrem Leben? Wann entstand der Wunsch, Astronaut zu werden? Oder war das Ganze eher Zufall? Einfach nach dem Motto: &#8222;Mal sehen was die Zukunft bringt. Ich probiere es einfach mal.“</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Ein Masterplan in meinem Leben? Eigentlich war mein Masterplan, Luft- und Raumfahrtingenieur zu werden. Und das bin ich auch geworden. Das Weltraumprogramm kam erst danach.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net:</strong> Interkosmos.</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Interkosmos. Ja. Als ich Ingenieur wurde, wusste ich nichts über Interkosmos. Ich trat dem Programm bei und wurde der erste rumänische Kosmonaut.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net:</strong> Nach der derzeitigen Planung soll die Internationale Raumstation im Jahr 2030 aufgegeben werden. Wie werden die astronautischen Missionen nach dem Ende des ISS-Programms aussehen? Denken Sie, dass es weiterhin kombinierte Missionen mit russischen und europäischen Astronauten geben wird?</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Es wird einige große amerikanische Unternehmen geben, die ihre eigenen Raumstationen bauen werden. Und solange die NASA eine Vereinbarung mit SpaceX hat, um Astronauten ins All zu schicken, werden sie Vereinbarungen mit den privaten Stationen treffen, um den Raum und die Zeit zu nutzen. Sie werden sie mieten. Das ist also die einzige Zukunft, die ich derzeit für die Weltraumforschung sehe.</p>



<p>Natürlich hat China seine eigene Raumstation. Sie ist zu 100 Prozent staatlich. Russland kann seine eigene Raumstation bauen, vielleicht unter Verwendung einiger Module der Internationalen Raumstation. Aber ich sehe in Zukunft kein Projekt wie die Internationale Raumstation.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Keine gemeinsame Arbeit?</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Nun, es wird einige gemeinsame Arbeiten geben, aber nicht alle Nationen werden zusammenarbeiten.</p>



<p>Es gibt einige Verbündete, darunter Westeuropa, Kanada und Japan. Sie könnten einige Module beisteuern.</p>



<p>Aber soweit ich weiß, ist die Axiom-Raumstation derzeit die am weitesten entwickelte Stufe 1. Sie ist unabhängig und in privater Hand. Sie wird ins All geschickt und kann von jedem genutzt werden, der dafür bezahlt.</p>



<p>Ich denke, für eine Regierung ist es einfacher und kostengünstiger, Platz und Zeit an Bord einer privaten Raumstation zu mieten, als eine eigene zu bauen und zu warten und so weiter und so fort.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Wir haben Ihren Vortrag auf dem ASE Planetary Congress in Wien gehört. Dort haben Sie eine beeindruckende Präsentation über eine Asteroiden-Einschlagmission zum Doppelasteroidensystem Didymos und Dimorphos gehalten.</p>



<p>Sie sind auch der ASE-Vertreter bei den Vereinten Nationen für Asteroidenaufklärung.</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Von Zeit zu Zeit. Wenn die Association of Space Explorers jemanden dort braucht. Nachdem wir 1993 dem Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA – United Nations Office of Outer Space Affairs) beigetreten waren, war es eigentlich mein Beitrag, 2022 das Büro für Weltraumfragen und die Association of Space Explorers zusammenzubringen&#8230;. Entschuldigung, 1992 und 1993 wurde die Vereinigung Beobachtermitglied bei UNCOPUOS, und dann war ich mehrere Jahre in Folge der Vertreter der Association of Space Explorers.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net:</strong> Sie haben also die planetare Verteidigung als Ziel der UNO umgesetzt?</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Ja, ich war tatsächlich von Anfang an Teil der Arbeitsgruppe der Association of Space Explorers zu erdnahen Objekten. Sie wurde 2005 von Rusty Schweickart gegründet. Er brachte einige Kollegen, Astronauten &#8230;</p>



<p><strong>Raumfahrer.net:</strong> B612?</p>



<p><em>(*Anmerkung der Redaktion: Das Asteroid Institute ist ein Programm der B612 Foundation. Es bringt Wissenschaftler, Forscher und Ingenieure zusammen, um Werkzeuge und Technologien zu entwickeln, mit denen sich unser Sonnensystem verstehen und kartografieren lässt und mit denen man durch das Sonnensystem navigieren kann. Im Mittelpunkt der Mission steht die Open-Source-Astrodynamik-Plattform Asteroid Discovery Analysis and Mapping (ADAM), die eine maßstabsgetreue Analyse von Daten beweglicher Objekte für die Entdeckung, Charakterisierung und Aufprallüberwachung kleiner Körper ermöglicht.)</em></p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Ja, er arbeitete seit langer Zeit in der Stiftung B612 und verfügte über ein breites Wissen über Asteroiden und darüber, was wir tun müssen. Und er versuchte auch, die Association of Space Explorers zu mobilisieren. Die Association of Space Explorers ist ein beobachtendes Mitglied der UNCOPUOS. B612 ist es nicht.</p>



<p>Um eine Idee auf UN-Ebene zu fördern, müssen wir einer NGO (Non-Governmental Organization – Nichtregierungsorganisation) angehören, die bereits mit der UN verbunden ist. Und das war die Association of Space Explorers. Also haben wir 2005 einen Ausschuss gegründet. Wir haben vier internationale Workshops organisiert, einer davon fand in Rumänien statt.</p>



<p>Und dann haben wir 2009 der UN einen Bericht vorgelegt, den unsere Vereinigung zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten aus aller Welt verfasst hatte.</p>



<p>Die Bedrohung durch Asteroiden erforderte eine globale Reaktion. Es war ein Bericht, der der UNO vorgelegt wurde, und die UNO hat ihn berücksichtigt und bereits ein Aktionsteam organisiert, um sich mit sehr konkreten Vorschlägen im Zusammenhang mit Asteroiden zu befassen, und für die Debatten eine Arbeitsgruppe zu Asteroiden eingerichtet, die ihre eigenen Beiträge einbringen sollte.</p>



<p>Unser Bericht trug maßgeblich dazu bei, die Ideen und die Organisation voranzubringen, was schließlich zur Gründung von zwei internationalen Organisationen führte: dem International Asteroid Warning Network (IAWN &#8211; Internationales Asteroidenwarnnetzwerk) und der Space Planning Mission Advisory Group (SMPAG – Beratergremium für die Planung von Weltraummissionen).</p>



<p>Sie wurden in die Association of Space Explorers aufgenommen. Sie wurden als ausführender Teil aufgenommen, um Maßnahmen zu ergreifen und zu handeln. Die Vereinten Nationen sind eine etwas weichere Organisation und organisieren diese Institution als Beratungsgremien.</p>



<p>Sie beraten, sie bringen Informationen ein, und die Entscheidungsträger entscheiden.</p>



<p>Und dann haben wir 2016 einige Programme ins Leben gerufen, um in Asteroidenprogramme zu investieren und die Ablenkung von Asteroiden zu erforschen.</p>



<p>Wir waren der Meinung, dass die Bevölkerung nicht ausreichend informiert ist, und beschlossen daher, zusätzlich zu den beiden bereits von der UNO eingerichteten Organisationen einen Asteroidentag einzuführen, einen internationalen Tag, an dem alle Menschen aufgeklärt und darüber informiert werden, was ein Asteroid ist, welche Asteroiden gefährlich sind, was wir tun können, was die geplanten Missionen bezwecken und so weiter.</p>



<p>Und ich habe im Namen der Association of Space Explorers den Asteroid Day bei den Vereinten Nationen vorgeschlagen. Er wurde im Dezember 2016 von der Generalversammlung als Asteroid Day genehmigt.</p>



<p>Und jetzt feiern wir den Asteroid Day als internationalen Tag.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Wir haben wahrscheinlich an fünf der zehn Asteroid Days hier in Luxemburg teilgenommen. Es ist immer fantastisch.</p>



<p>Kommen wir nun zur letzten Frage. Was sind Ihre Visionen für eine Asteroidenabwehr?</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu: </strong>Wissen Sie, wir stehen noch ganz am Anfang. Die Probleme mit Asteroiden werden noch die nächsten Jahrtausende betreffen, nicht nur unsere Kinder. Wir lernen viel über Asteroiden. Wir wissen heute viel mehr als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Wir organisieren die ersten Ablenkungsmissionen – derzeit DART und HERA. Wir untersuchen, was passiert ist. Wir versuchen, die Mechanismen der Ablenkung eines Asteroiden besser zu verstehen. Es gibt mehrere Arten von Missionen, aber wir müssen entscheiden, welche davon wirklich effizient sind.</p>



<p>Und natürlich in ferner Zukunft, ich sage ferner Zukunft, nicht in naher Zukunft, ein Raumschiff zu bauen, das zu einem Asteroiden fliegen kann, und jede Möglichkeit zu nutzen, um ihn abzulenken. Oder den Asteroiden anzustoßen. Oder eine Explosion auf der Oberfläche eines Asteroiden zu verursachen, um ihn anzustoßen. Nicht um den Asteroiden zu zerstören. Es geht nicht darum, einen Asteroiden zu zerstören. Es geht darum, ihn anzustoßen. Wir untersuchen die Möglichkeit einer Ablenkung. Aber es ist noch ein langer Weg bis zur ersten echten Verteidigung des Planeten gegen einen echten Asteroiden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Prunariu-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dorin Prunariu (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Dorin Prunariu (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="347" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Prunariu-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg" alt="Dorin Prunariu (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" class="wp-image-148271" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Prunariu-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg 347w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Prunariu-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dorin Prunariu (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) 
Foto: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p><strong>Raumfahrer.net:</strong> Ich habe einige Vorträge über künstliche Intelligenz gehört. Letztes Jahr hatten wir am Asteroidentag einige Vorträge darüber, wie man Asteroiden mithilfe von künstlicher Intelligenz findet und wie man ihre Dichte bestimmt. Woraus bestehen Asteroiden? Sind sie aus Stein oder ähnlichem, also sind sie harte Körper oder bestehen sie aus Staub oder porösem Material?</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Wissen Sie, Sie benötigen Daten. Selbst wenn Sie künstliche Intelligenz einsetzen, benötigen Sie Daten über den Asteroiden. Künstliche Intelligenz könnte alle Ihnen vorliegenden Informationen durchsehen und Ihnen die wahrscheinlichste Antwort geben. Aber Sie können KI nicht bitten, einen Asteroiden zu finden und zu fragen, um was es sich dabei handelt. Das ist nicht möglich.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net:</strong> Aber das kann eine Art Klassifizierung sein.</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Es könnte ein Werkzeug sein. Es könnte ein sehr wichtiges Werkzeug sein.</p>



<p>Die B612-Stiftung hat in den Vereinigten Staaten das Asteroid Institute gegründet, der Leiter ist der amerikanische Astronaut Ed Lu. Sie haben ein spezielles Programm entwickelt, um den Himmel nach Asteroiden zu kartografieren – das ADAM-Programm. Es ist ein sehr interessantes Programm, mit dem sie vorab sehen können, wo neue Asteroiden zu finden sind, sodass sich die Astronomen viel direkter und besser darauf konzentrieren und die Asteroiden viel besser entdecken können.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net:</strong> Das war die letzte Frage. Sie haben sehr interessante Antworten gegeben, und wir müssen nun in den kommenden Tagen daran arbeiten, einen Bericht darüber zu erstellen.</p>



<p>Vielen Dank für das Gespräch. Zum Abschluss hätten wir gerne noch ein gemeinsames Photo. Ist das möglich?</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16280.msg578912#msg578912" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroid Day</a></li>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Asteroid Day Luxemburg 2025: Interview mit Paolo Nespoli</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-day-luxemburg-2025-interview-mit-paolo-nespoli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 20:29:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Mir]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid Day]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Nespoli]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=148302</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der italienische Raumfahrer Paolo Nespoli. Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch. Paolo Nespoli wurde am 6. April 1957 in Mailand, Italien geboren. 1988 erhielt er [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der italienische Raumfahrer Paolo Nespoli.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p>Paolo Nespoli wurde am 6. April 1957 in Mailand, Italien geboren. 1988 erhielt er einen Bachelor of Science in Luft- und Raumfahrttechnik von der Polytechnic University of New York und 1989 einen Master of Science in Luft- und Raumfahrttechnik von derselben Institution.</p>



<p>1989 kehrte er nach Italien zurück und arbeitete als Konstrukteur bei Proel Tecnologie in Florenz. Dort führte er mechanische Analysen durch und unterstützte die Qualifizierung der Flugeinheiten der Elektronenkanonenbaugruppe, welche als Experiment auf dem Tethered Satellite System (TSS) implementiert war. Der TSS war ein experimenteller seilgefesselter Satellit, der als Beitrag der italiensichen Raumfahrtbehörde ASI (Agenzia Spaziale Italiana &#8211; ASI) an Bord der Space Shuttle Flüge STS-46 (31.07. bis 08.08.1992) und STS-75 (22.02. bis 09.03.1996) flog.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nespoli-Autogrammstunde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Paolo Nespoli während der Autogrammstunde beim Asteroid Day Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Paolo Nespoli während der Autogrammstunde beim Asteroid Day Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nespoli-Autogrammstunde-klein.jpg" alt="Paolo Nespoli während der Autogrammstunde beim Asteroid Day Foto: Kirsten Müller" class="wp-image-148261" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nespoli-Autogrammstunde-klein.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nespoli-Autogrammstunde-klein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Paolo Nespoli während der Autogrammstunde beim Asteroid Day <br>Foto: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p>1991 trat er in die Abteilung Astronautentraining im Europäisches Astronautenzentrum auf dem Gelände des DLR in Köln-Porz ein. Dort war er als Ingenieur für das Astronautentraining zuständig. Er war an der Vorbereitung und Durchführung der europäischen Astronauten-Grundausbildung beteiligt. Er verantwortete auch die Astronautentrainingsdatenbank. Dieses Softwaresystem wird für die Vorbereitung und Verwaltung des Astronautentrainings eingesetzt.</p>



<p>Im Rahmen des EUROMIR-Projekts wurde Paolo Nespoli 1995 zum ESTEC nach Noordwijk, Niederlande abgeordnet. Dort führte er das Team, welches den auf der russischen Raumstation Mir verwendeten Payload and Crew Support Computer vorbereitete, integrierte und unterstützte.</p>



<p>1996 wurde Paolo Nespoli zum Johnson Space Center der NASA in Houston, Texas, versetzt. Dort arbeitete er in der Spaceflight Training Division. Diese ist an der Vorbereitung des Trainings für die Boden- und In-Orbit-Besatzung der Internationalen Raumstation beteiligt.</p>



<p>Im August 1998 wurde Paolo Nespoli durch die italienische Raumfahrtagentur zur Europäischen Raumfahrtagentur ESA entsandt. Dort wurde er dann Mitglied des Europäischen Astronautenkorps.</p>



<p>Seinen ersten Raumflug absolvierte Paolo Nespoli als Missionsspezialist vom 23.10. bis 07.11.2007 an Bord des Space Shuttle Discovery im Rahmen der Mission STS-120 / ISS 10A. Hauptnutzlast war das U.S. Modul Harmony (Node 2), welches permanent an die Internationale Raumstation installiert wurde. Die Flugdauer dieser Mission betrug 15 Tage, 2 Stunden und 23 Minuten.</p>



<p>Im Dezember 2008 wurde Nespoli der Expedition 26/27 zugeteilt, einer Langzeitmission zur ISS. Die Expedition 26 startete am 16. Dezember 2010 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan mit dem russischen Raumschiff Sojus TMA-20, in dem Nespoli als Flugingenieur 1 fungierte. Die Expedition 26/27 kehrte am 24. Mai 2011 in der Nähe von Dzheskasgan, Kasachstan, zur Erde zurück. Die Flugdauer dieser Mission betrug 159 Tage, 7 Stunden und 17 Minuten.</p>



<p>Im Juli 2015 wurde Paolo Nespoli im Rahmen der Expeditionen 52 und 53 zur Internationalen Raumstation mit seinem dritten Raumflug beauftragt. Die Mission war Teil eines Tauschabkommens zwischen der NASA und der italienischen Weltraumagentur ASI, an dem auch ESA-Astronauten beteiligt waren. Die Besatzung startete vom Kosmodrom Baikonur an Bord des Raumschiffs Sojus 51S. Nespoli wurde von dem NASA-Astronauten Randy Bresnik und dem russischen Kosmonauten Sergey Ryazanskiy begleitet. Während der Mission führte die Besatzung über 300 wissenschaftliche Experimente und Untersuchungen durch, arbeitete mit vier verschiedenen Raumfahrzeugen zusammen und unternahm vier Weltraumspaziergänge (drei USOS und einen russischen). Die Expedition 52/53 dauerte 138 Tage, 16 Stunden und 56 Minuten. Nespoli war Flugingenieur an Bord der Sojus MS-05 (auch als ISS AF-51S bezeichnet) sowie Flugingenieur der Internationalen Raumstation für die Expedition 52/53.</p>



<p>Während seiner drei Raumflüge hat Paolo Nespoli insgesamt 313 Tage, 2 Stunden und 36 Minuten im Weltraum verbracht.</p>



<p>Im Rahmen des Asteroid Day 2025 in Luxemburg trafen Kirsten Müller und Ingo Muntenaar den ESA-Astronauten Paolo Nespoli zu einem Gespräch.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Hatten Sie einen Masterplan in Ihrem Leben? Wann entstand der Wunsch, Astronaut zu werden? Oder war das Ganze eher Zufall? Einfach nach dem Motto: Mal sehen was die Zukunft bringt. Ich probiere es einfach mal.“</p>



<p><strong>Paolo Nespoli:</strong> Das Leben ist seltsam, und wenn man ein Kind ist, denkt man sich Geschichten oder Ideen aus. Und diese hängen meist mit der Wahrnehmung oder der Umgebung zusammen. Natürlich möchte man jemanden nachahmen, der erfolgreich ist oder interessante Dinge tut. Als ich aufwuchs, gab es den Wettkampf um die erste Mondlandung zwischen Amerikanern und Russen. Das waren seinerzeit Helden. Alle Kinder wollten zu dem Zeitpunkt Astronauten werden. Ich natürlich auch. Irgendwann ist mir dann klar geworden, dass es ein langer Weg zwischen dem Sagen und dem wirklichen Tun ist. Ich hab den Traum erst einmal beiseite geschoben, bis ich später mehr Möglichkeiten hatte. Sagen wir es einfach mal so, ich habe den Traum beiseite geschoben, bis ich reifer wurde. Und dann habe ich mir irgendwann gedacht, dass es doch möglich sei. Es war nicht so einfach. Ganz im Gegenteil, es war sogar sehr kompliziert. Und es dauerte mehrere Jahre. In der Zeit habe ich mir einige Anforderungen für den Job erarbeitet. Nein, einfach war es nicht. Es hat nicht beim ersten Mal, und auch nicht beim zweiten Mal geklappt. Bei der dritten Bewerbung hat es dann geklappt.</p>



<p>Nein, ich bin nicht zufällig Astronaut geworden. Ich denke auch nicht, dass es einfach war. Aber es ist nun einmal passiert. Fazit ist, dass man einen Traum haben muss. Träume können Realität werden, andernfalls wäre es kein Traum. Du musst nur daran glauben, dass Du das schaffen kannst. Wenn Du es nicht schaffst, dann musst Du entscheiden, ob Du an Deinem Traum festhältst oder ob Du den Traum auf Eis legst. Und dann versuchst Du halt was anderes. Ja, ich habe es versucht. Es hat nicht geklappt, aber ich habe nicht aufgegeben. Und am Ende hat es sich ausgezahlt. Was ist der Unterschied zwischen jemandem, der in seiner Arbeit ehrlich ist, und jemandem, der zu hartnäckig, zu stur und zu unfähig ist, zu verstehen, dass diese Sache nicht funktionieren wird? Es ist ein sehr schwieriger Weg.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Sie haben insgesamt drei Raumflüge absolviert. Der erste Flug war als Besatzungsmitglied der Space Shuttle Mission STS-120. Die beiden weiteren waren Langzeitmissionen als Besatzungsmitglieder von Expedition 26/27 und Expedition 52/53. Welcher dieser 3 Flüge war der wichtigste und welcher hat am meisten Spaß bereitet?</p>



<p><strong>Paolo Nespoli:</strong> Jede dieser Missionen hatte ihre eigene Besonderheit. Der erste Flug war mit dem Space Shuttle. Somit war es nur eine Kurzzeitmission. Es war die Krönung eines Traums. Es gab viel Inhalt, aber auch viel Arbeit. Und viele Möglichkeiten, etwas zu vermasseln. Und ich war froh, dass alles geklappt hat.</p>



<p>Bei den Langzeitmissionen hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich den Job eines Astronauten machte, weil man so lange dort ist und Experimente durchführt. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich zum weiteren Wissen der Menschheit beigetragen habe. Ich kann mich wirklich nicht entscheiden, welche Mission die beste war. Alle waren die besten.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Welche dieser Missionen hat am meisten Spaß gemacht?</p>



<p><strong>Paolo Nespoli:</strong> Ich habe versucht, bei jeder einzelnen Spaß zu haben. Natürlich ist die Shuttle-Mission eine sehr konzentrierte Angelegenheit. Sie haben versucht, so viel wie möglich in die Mission zu packen. Man hat das Gefühl, fast keine Luft mehr zu bekommen.</p>



<p>Trotzdem hatten wir als Crew Spaß. Wir haben uns gegenseitig Streiche gespielt. Wir haben viele Dinge unternommen, die die Mission leichter, ja sogar lustig gemacht haben. Aber es war eine harte Arbeit.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Was sind die Hauptunterschiede zwischen der Ausbildung zum Missionsspezialisten für das Space Shuttle und der Ausbildung zum Flugingenieur für die Sojus? Oder was haben sie gemeinsam?</p>



<p><strong>Paolo Nespoli:</strong> Sie alle haben gemeinsam, dass sie Sie darauf vorbereiten, ein Raumfahrzeug zu steuern, das fliegt und Sie ins All bringt. Daher müssen Sie lernen, wie das Fahrzeug funktioniert, und Sie müssen wissen, wie Sie das Fahrzeug steuern können, falls das System eine Fehlfunktion hat. Sie müssen eine Menge Dinge tun.</p>



<p>Das Shuttle ist ein komplizierteres System als die Sojus. Letztendlich sind sie aber mehr oder weniger gleich. Das Shuttle ist etwas technologischer. Es ist etwas komfortabler. Die Sojus ist spartanischer, härter. Aber letztendlich war es mit beiden Fahrzeugen in Ordnung.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Was halten Sie derzeit von der ISS und der Partnerschaft mit Russland im Bereich der bemannten Raumfahrt? Wird es in Zukunft gemeinsame bemannte Missionen geben? Wird es gemeinsame Wissenschaftsprogramme im Weltraum geben?</p>



<p><strong>Paolo Nespoli:</strong> Ich weiß es nicht. Ich kann diese Frage nicht beantworten, weil ich kein Politiker bin. Ich kann nur sagen, dass man im Weltraum seine Flagge auf der Kleidung trägt. Man kommt aus einem bestimmten Land. Ich komme aus Italien und bin Teil der Europäischen Weltraumorganisation.</p>



<p>Aber eigentlich würde ich sagen, dass man sich im Weltraum vor allem als Teil einer Crew fühlt. Als Teil der Menschheit, die außerhalb des Planeten etwas zu tun hat. Die Nationalität spielt keine große Rolle. Vielleicht beim Fotografieren: „Oh, schau mal, da ist Italien.“</p>



<p>Sie sind weniger mit den Vereinigten Staaten oder Russland verbunden. Ich denke, wenn wir in Zukunft das Sonnensystem erforschen und vielleicht nach anderen Planeten suchen wollen, müssen wir das gemeinsam tun. Es wäre also schade, wenn wir unsere Ressourcen und Fähigkeiten nicht bündeln würden und stattdessen weiterhin als einzelne Nationen vorgehen würden.</p>



<p>Wir verpassen die Chance, gemeinsam voranzukommen. Aber Sie wissen ja, Politik ist Politik, und darauf habe ich keinen Einfluss.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Das ist genau die Frage. Wie beeinflusst die Politik diese Dinge?</p>



<p><strong>Paolo Nespoli:</strong> Ich bin Ingenieur. Ich bin kein Politiker, ich bin kein Philosoph. Es fällt mir schwer, diese Fragen zu beantworten.</p>



<p>Ich bin der Meinung, wir sollten zusammenarbeiten. Aber ich verstehe, dass die Dinge aus politischer Sicht anders aussehen. Ich kann anderer Meinung sein, aber wer bin ich schon?</p>



<p>Ich wünsche mir, dass die Politiker, oder wer auch immer dafür verantwortlich ist, einen größeren Blickwinkel haben und uns nicht als kleine Einheiten betrachten, sondern als ein Team, das tatsächlich versucht, etwas zu finden, das für alle von Vorteil ist.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Wir haben gerade mitbekommen, dass das NASA-Budget um ein Drittel gekürzt werden soll. Was geschieht mit dem Artemis-Programm? Was geschieht mit dem Space Launch System? Was mit der Orion Kapsel und was mit der Station im Mondorbit namens Gateway?</p>



<p><strong>Paolo Nespoli:</strong> Diese Frage ist ja noch wesentlich komplizierter. Wir sprechen hier über Politik, wir sprechen über Geld, wir sprechen über Kooperationen. Ich weiß es einfach nicht. Diese Frage kann ich beim besten Willen nicht beantworten. Ich habe keine aktuellen Informationen oder Daten, um diese Frage zu beantworten. Ich weiß, dass wir jetzt merkwürdige, schwierige Zeiten haben. Anders, schwierig, merkwürdig, wie auch immer.</p>



<p>Im Allgemeinen war ich kein Fan der Artemis-Mission. Nicht, weil ich nicht an die Mission glaube, sondern weil ich denke, dass man, wenn man über eine bestimmte Summe Geld verfügt und diese für eine Weltraummission einsetzen möchte, zum Mars fliegen sollte und nicht beim Mond Halt machen sollte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nespoli-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Paolo Nespoli / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Dumitru Prunariu / Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Paolo Nespoli / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Dumitru Prunariu / Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="347" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nespoli-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg" alt="Paolo Nespoli / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Dumitru Prunariu / Kirsten Müller" class="wp-image-148263" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nespoli-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg 347w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Nespoli-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Paolo Nespoli / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts)

Foto: Dumitru Prunariu / Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p>Wenn man beim Mond Halt macht, nimmt man alle Ressourcen mit, die man dringend benötigt. Es ist eine komplizierte Situation. Eine Reise zum Mars würde wahrscheinlich ein 15-jähriges Projekt erfordern, was irgendwie im Widerspruch zu unserem politischen Umfeld und der Funktionsweise unserer Gesellschaft steht. Als Politiker macht man nichts, was 15 Jahre dauert, und vielleicht nimmt man Geld aus dem Bildungsbereich oder den Krankenhäusern weg, es ist schwierig, so etwas durchzusetzen.</p>



<p>Ich möchte nicht in der Haut der Politiker stecken, die darüber entscheiden müssen. Bisher haben sie beschlossen, den Mars beiseite zu lassen. Ich glaube, sie haben sich für den Mond entschieden, weil sie erkannt haben, dass der Mars zu kompliziert ist. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Sprechen wir über das Hier und Jetzt. Wir befinden uns beim Asteroid Day in Luxemburg. Der 30. Juni dieses Jahres erinnert an den Asteroideneinschlag im Jahr 1908 in der Region Tunguska im heutigen Krasnojarsker Gebiet. Der Asteroid Day soll das Bewusstsein für die Gefahr eines Asteroiden- oder Kometeneinschlags in die Erdatmosphäre schärfen.</p>



<p>Was sind Ihre Visionen für die Asteroidenabwehr?</p>



<p><strong>Paolo Nespoli:</strong> Bislang sind wir in Schwierigkeiten, denn wenn wir entdecken würden, dass etwas auf uns zukommt, glaube ich nicht, dass wir in der Lage wären, etwas dagegen zu unternehmen. Wir haben es nach und nach versucht. Es gab die DART-Mission, die gezeigt hat, dass wir etwas tun können, aber es ist kompliziert.</p>



<p>Ein großer Asteroid, der auf die Erde zukommt, wäre ein Problem. Aber wissen Sie, die Menschheit hat sich noch nie von Problemen einschüchtern lassen. Jedes Mal, wenn wir ein Problem hatten und eine Lösung finden mussten, haben wir sie gefunden. Selbst am Anfang schien es unmöglich. Deshalb denke ich, dass dieser Asteroid Day eine gute Gelegenheit ist, um das Thema wichtig zu machen und den Menschen klar zu machen: Okay, im Moment kommt kein Asteroid auf uns zu, aber es könnte passieren. Und wenn wir entdecken, dass ein Asteroid auf uns zukommt, was können wir dann tun? Nichts. Heute nichts. Wir sollten besser mit der Planung beginnen. Laut Statistik könnte einer auf uns zukommen, aber wir hoffen, dass das nicht passiert. Und wir hoffen, dass das noch lange nicht passiert. Aber wenn es passiert, sollten wir bereit sein. Es ist nicht unvermeidlich, dass wir nicht bereit sind und akzeptieren, dass wir einfach verschwinden.</p>



<p>Das könnte ein großer Asteroid mit uns anstellen. Stimmt&#8217;s, Dorin? <em>(Anmerkung der Redaktion: der rumänische Kosmonaut D</em><em>umitru Dorin Prunariu saß während des Interviews mit uns am Tisch)</em></p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Letztes Jahr haben wir Julie Payette am Asteroid Day interviewt. Und sie sagte, dass Dinosaurier nicht intelligent genug waren, aber wir sind intelligent genug, um Asteroiden zu finden, bevor sie uns finden.</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Wir finden sie, und dann?</p>



<p><strong>Paolo Nespoli: </strong>Es gibt mehrere Schritte. Bislang haben wir noch keinen großen Asteroiden gefunden, der auf die Erde treffen könnte. Aber wenn wir einen finden würden, hätten wir jetzt ein Problem. Aber schon allein das Finden ist ein Schritt. Wenn man ein Problem nicht sieht, kann man es auch nicht lösen. Man löst ein Problem Schritt für Schritt. Und wenn man einen findet, kann man einen Satelliten oder etwas Ähnliches mit Hilfe der Orbitalmechanik in seine Nähe schicken.</p>



<p>Die Missionen hier <em>(Anmerkung der Redaktion: HERA und DART)</em> sind keine einfachen Dinge. Man wacht nicht morgens auf, wirft etwas ins All und macht das einfach so. Es sind komplizierte Missionen. Es gibt eine Menge Dinge, die wir lernen müssen. Wenn wir etwas lernen müssen, wenn wir etwas tun, dann ist es beim nächsten Mal natürlich einfacher. Am Anfang ist es sehr schwer.</p>



<p>Das gilt für alles. Heute ist es für uns einfach, ein Glas herzustellen <em>(nimmt dabei ein Glas in die Hand)</em>, aber als man damit begann, war es nicht so einfach. Die Herstellung eines Mobiltelefons <em>(nimmt dabei ein Mobiltelefon in die Hand)</em> oder eines Kugelschreibers ist kompliziert. Heute ist es für uns einfach, weil wir wissen, wie es geht. Das müssen wir erreichen, um dieses mögliche Problem lösen zu können.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>O.K. Das waren unsere Fragen. Vielen Dank. Jetzt bleibt nur noch eine Sache. Wir würden gerne mit Ihnen zusammen ein Photo machen. Und ich weiß auch schon, wer das Photo machen wird.</p>



<p><strong>Dumitru Dorin Prunariu:</strong> Lacht. <em>(Anmerkung der Redaktion: Wir übergeben Prunariu das Mobiltelefon.)</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>Asteroid Day Luxemburg 2025: Interview mit Christer Fuglesang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-day-luxemburg-2025-interview-mit-christer-fuglesang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 13:42:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Mir]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Christer Fuglesang]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[STS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der schwedische Raumfahrer Christer Fuglesang. Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch. Christer Fuglesang ist ein europäischer Astronaut schwedischer Abstammung. Er wurde am 18. März 1957 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der schwedische Raumfahrer Christer Fuglesang.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p>Christer Fuglesang ist ein europäischer Astronaut schwedischer Abstammung. Er wurde am 18. März 1957 in Stockholm, Schweden, geboren. 1981 erwarb er einen Master of Science in Ingenieurphysik an der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm. 1987 promovierte er in experimenteller Teilchenphysik an der Universität von Stockholm, und 1991 wurde er an dieser Universität Dozent für Teilchenphysik. 2006 wurde er zum außerordentlichen Professor an der Königlichen Technischen Hochschule ernannt.</p>



<p>Bereits als angehender Doktorand forschte Fuglesang am Europäischen Forschungszentrum für Teilchenphysik (CERN) am UA5-Experiment über Proton-Antiproton-Kollisionen. 1988 nach seiner Promotion bekam er dort eine Festanstellung und arbeitete am CPLEAR-Experiment, das sich mit K-Mesonen beschäftigt. Nach einem Jahr wurde er Gruppenleiter am Teilchenidentifikations-Subdetektor. Im November 1990 erhielt Fuglesang eine Stelle am Manne-Siegbahn-Institut für Physik in Stockholm, blieb aber noch ein weiteres Jahr am CERN, wo er an dem neuen Projekt Large Hadron Collider (LHC) arbeitete.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Autogrammstunde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Christer Fuglesang während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Christer Fuglesang während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Autogrammstunde-klein.jpg" alt="Christer Fuglesang während der Autogrammstunde Bild: Kirsten Müller" class="wp-image-148258" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Autogrammstunde-klein.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Autogrammstunde-klein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Christer Fuglesang beim Asteroid Day während der Autogrammstunde<br>Foto: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p>Christer Fuglesang bewarb sich für eine ausgeschriebene Stelle bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) als Astronaut. Er wurde im Mai 1992 für das Astronautenkorps der ESA mit Sitz im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln, Deutschland, ausgewählt.</p>



<p>Im August 1996 trat Christer Fuglesang in die Klasse der Missionsspezialisten im Johnson Space Center der NASA in Houston, USA, ein. Im April 1998 qualifizierte er sich für den Einsatz als Missionsspezialist.</p>



<p>Christer Fuglesang verbrachte auf seinen beiden Raumflügen insgesamt 26 Tage, 17 Stunden und 37 Minuten im Weltraum, davon 31 Stunden und 54 Minuten bei fünf Weltraumausstiegen außerhalb druckbeaufschlagter Module.</p>



<p>Seine erste Space Shuttle Mission STS-116 erfolgte vom 9. bis 22. Dezember 2006. Während dieser Mission wurde von der Besatzung das P5-Gitterstrukturelement zur Raumstation befördert. In den nachfolgenden Tagen wurde das P5-Modul bei mehreren Außenbordeinsätzen in den Gitterstrukturelementverbund integriert. Die Missionszeit betrug 12 Tage, 20 Stunden und 45 Minuten. Bei drei Weltraumausstiegen verbrachte Fuglesang 18 Stunden und 14 Minuten im freien Weltraum.</p>



<p>Der zweite Raumflug von Christer Fuglesang STS-128 fand vom 29. August bis zum 2. September 2009 statt. Fuglesang konnte auf diesem Flug weitere 13 Tage, 20 Stunden und 53 Minuten auf seinem Flugkonto verbuchen, davon zwei weitere Weltraumspaziergänge mit einer Gesamtdauer von 13 Stunden und 40 Minuten. Dieser Flug war ein Logistikflug, bei dem das MPLM (Multi-Purpose Logistics Module) Leonardo zur Nutzlast gehörte. Es wurden Experimente und Flughardware zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht, um diese für eine sechsköpfige Besatzung auszurüsten.</p>



<p>Christer Fuglesang beendete im Jahr 2017 seine aktive Karriere als Astronaut bei der ESA.</p>



<p>Im Rahmen des Asteroid Day 2025 in Luxemburg trafen Kirsten Müller und Ingo Muntenaar den ESA-Astronauten Christer Fuglesang zu einem Gespräch.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Hatten Sie einen Masterplan in Ihrem Leben? Wann entstand der Wunsch, Astronaut zu werden? Oder war das Ganze eher Zufall? Einfach nach dem Motto: &#8222;Mal sehen was die Zukunft bringt. Ich probiere es einfach mal.“</p>



<p><strong>Christer Fuglesang: </strong>Ich habe niemals studiert, um einmal Astronaut zu werden. Ich war immer an Mathematik und Physik interessiert. Mein größeres Interesse galt allerdings der Physik. Ich habe einen Doktorgrad in Physik erlangt. Dann habe ich eine Forschungsstelle bei CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) außerhalb von Genf angeboten bekommen. Eines Tages habe ich dann in einer Tageszeitung eine Anzeige der ESA gelesen. Es wurden Astronauten für zukünftige Raumflüge mit europäischen Astronauten gesucht. Dann habe ich erst einmal überlegt. Sollte ich es wirklich mal in den Weltraum schaffen dann müsste ich jetzt aktiv werden.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Sie haben sich nur ein einziges Mal beworben.</p>



<p><strong>Christer Fuglesang:</strong> Ja. Der Bewerbungsprozess hat sich über 2 Jahre hingezogen. Im Mai 1992 waren wir dann nur noch 6 Bewerber. Also wurden wir dann als 2. Bewerbergruppe zu ESA-Astronauten.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Sie waren das Ersatzcrewmitglied für Thomas Reiter auf seinem Sojus TM-22 / Euromir 95-Flug. Was sind die Hauptunterschiede zwischen der Ausbildung zum Missionsspezialisten für das Space Shuttle und der Ausbildung zum Flugingenieur für die Sojus? Oder was haben sie gemeinsam?</p>



<p><strong>Christer Fuglesang:</strong> Gemeinsamkeiten sind Checklisten. Wir haben immer nach Checklisten gearbeitet. Aber im russischen Programm musste man mehr über die einzelnen Bordsysteme wissen. Wir mussten sehr viel mehr über die einzelnen Systeme lernen. Ich habe natürlich nicht nur für einen Soyuzflug trainiert sondern auch für einen Langzeitaufenthalt auf der Raumstation Mir.</p>



<p>Die Mir-Station hatte nicht solche Kontaktzeiten zu Bodenstationen, wie es heute die ISS hat. Die Kontaktzeiten zur Bodenstationen waren bei der Mir-Station wesentlich kürzer. Daher musste man sämtliche Systeme viel besser kennen, weil man längere Zeit autark arbeiten musste.</p>



<p>Beim Space Shuttle wurde man beinahe rund um die Uhr durch Bodenstationen überwacht. Die Space Shuttle Missionen waren sehr kompakte Missionen. Die Bordzeit wurde sehr effizient genutzt. Sämtliche Arbeiten mussten während der Flugzeit abgearbeitet werden. Aber wir haben gelernt, unsere Arbeiten hauptsächlich nach Checklisten abzuarbeiten. Das war bei Situationen der Fall, in denen wir vom Erwartbaren abgewichen sind, also unplanmäßige Situationen während des Fluges.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Lassen Sie uns mal über ihre erste Space Shuttle Mission STS-116 sprechen. Sie wurden für diese Mission als EVA-Teammitglied ausgebildet. Von den 5 Raumspaziergängen haben Sie insgesamt 3 absolviert. Der vierte Raumspaziergang war ein unplanmäßiger Ausstieg. Den haben Sie gemeinsam mit Robert Curbeam absolviert.</p>



<p>Wie haben Sie diesen unplanmäßigen EVA geplant? Oder haben Sie solche unerwarteten Ereignisse im großen Schwimmbecken im Johnson Space Center in Houston trainiert (NBL – Neutral Buoyancy Tank / Schwimmbecken als Teil der Sonny Carter Training Facility)?</p>



<p><em>(Anmerkung der Redaktion: Bei EVA 3 setzten die Astronauten Robert Curbeam und Sunita Williams als „Zusatzaufgabe“ zur EVA auch die Arbeit am Einfahren eines klemmenden Solarzellenauslegers fort. Weitere sechs Abschnitte des P6 (Solarzellenausleger an der Backbordseite) konnten vollständig eingefahren werden. Am Ende des EVA 3 waren somit noch 11 Abschnitte übrig, die manuelle Hilfe zum vollständigen Einfahren des Solarzellenauslegers benötigten. Diese Arbeiten wurden bei dem unplanmäßigen Weltraumspaziergang am 18. Dezember 2006 von Robert Curbeam und Christer Fuglesang durchgeführt.)</em></p>



<p><strong>Christer Fuglesang:</strong> Natürlich haben wir im NBL außergewöhnliche Szenarien trainiert für den Fall, dass etwas schiefgeht. Aber für diese besondere Reparaturmaßnahme hatten wir keinen Plan. Als wir diesen Weltraumausstieg gestartet hatten, wusste noch niemand genau, wo der Fehler lag. Wir hatten einige improvisierte Werkzeuge dabei. Uns hatte die Bodenstation Anweisungen gegeben, wie wir diese selbstgebauten Werkzeuge bauen sollten. In der Kabine hatten wir dann einige Teile mit Tape zusammengebaut und damit sollten wir dann bei unserem Raumspaziergang an den klemmenden Solarzellenfeldern herummanipulieren in der Hoffnung, diese bewegen und lösen zu können. Dabei mussten wir sehr vorsichtig mit diesen Solarzellen sein. Bei voller Sonneneinstrahlung haben diese Solarzellen 60 Volt Gleichstrom produziert und man konnte diese Stromerzeugung nicht abschalten. Wir mussten also sämtliche metallischen Teile an unseren Raumanzügen isolieren, um nicht Gefahr zu laufen, dass wenn wir doch versehentlich die Solarzellenausleger berühren, es zu einem Stromschlag kommt. Also ja, es war schon ein sehr interessanter Weltraumspaziergang.</p>



<p>Nun, wir waren nur 2 Personen, die an diesem Unternehmen direkt beteiligt waren. An Bord des Space Shuttle und der Internationalen Raumstation waren 8 Personen, von der Bodenkontrollstation haben ebenfalls hunderte Leute zugeschaut. Gemeinsam haben wir an dem Problem gearbeitet und konnten es lösen. Ja, wir konnten am Ende den kompletten Solarzellenausleger einfahren. Für mich war es der interessanteste Weltraumspaziergang.</p>



<p><em>(Anmerkung der Redaktion zum Flug STS-128: Als Sie etwa 20 Minuten nach dem Start von STS-128 über Deutschland flogen, sah ich das Space Shuttle und den externen Tank nebeneinander fliegen. Das war in der Morgendämmerung des 29. August 2009, und für mich war es ein großartiger Anblick. Es war das erste Mal, dass ich eine Raumfähre so kurz nach dem Start gesehen habe.)</em></p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>: </strong>Warum haben Sie nie einen Langzeitflug auf der ISS gemacht?</p>



<p><strong>Christer Fuglesang: </strong>Ganz einfach. Schweden hat nicht genug Geld bezahlt. Es hat nichts damit zu tun, dass ich keinen Langzeitflug hätte machen wollen. Es ging auch nicht darum, dass ich nicht kompetent genug wäre.</p>



<p>Nach meinem ersten Flug hatte ich den damaligen DG (Generaldirektor der ESA) Jean-Jacques Dordain (Direktor von Juli 2003 bis Juni 2015) getroffen. Er sagte mir, dass ich mit meinem ersten Raumflug eine sehr gute Arbeit geleistet hatte. Er sagte mir auch, dass es für mich einen weiteren Space Shuttle Flug in der Zukunft gäbe. Und das wäre es dann für mich gewesen.</p>



<p>Und auch wenn er dass nicht gesagt hätte, hätte ich mir denken können, dass es das gewesen ist. Ich war da bereits lange genug bei der ESA. Wenn Dein Land genug für bemannte Raumfahrt bezahlt, steigen Deine Chancen für weitere Flüge.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Wir wollen jetzt einfach mal die politischen Fragen auslassen.</p>



<p><strong>Christer Fuglesang: </strong>Nein, nein, die sind schon sehr wichtig.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Gut, es ist Ihre Zeit, die wir hier beanspruchen.</p>



<p>Was wir momentan sehen ist, dass die NASA ihr Budget sehr stark kürzen wird. Am 2. Mai 2025 veröffentlichte die Trump-Regierung ihren Haushaltsvorschlag für das Jahr 2026 für die NASA, der die Einstellung der Programme Orion und SLS nach Artemis III vorsieht. Was aus den weiteren Flügen im Rahmen des Artemis-Programms wird, weiß zur Zeit keiner. Die Besatzungsgröße bei den Crew Dragon Flügen wird möglicherweise auf nur noch einen NASA Astronauten reduziert werden. Die Besatzung würde bei drei verbliebenen Crew-Mitgliedern vermutlich aus einem NASA-Astronauten, einem russischen Raumfahrer und einem internationalen Besatzungsmitglied zusammengesetzt werden <em>(Anmerkung der Redaktion: Ansicht von Raumfahrer.net)</em>. Ein weiterer NASA-Astronaut wird dann zukünftig bei einer Crewgröße von 3 Personen entweder gar nicht erst nominiert werden oder auf einen kommenden Flug umgebucht werden. Es würde abgesehen von den bereits im Flugplan stehenden Orion-Flügen keine weiteren Orion-Raumfahrzeuge mehr gebaut werden. Genauso sieht es bei der Trägerrakete SLS (Space Launch System) aus. Die in Entwicklung befindliche Mondstation LOP-G (Lunar Orbital Platform-Gateway) steht durch die Haushaltskürzungen wohl ebenfalls vor dem Aus.</p>



<p>Wie wird die Einstellung sämtlicher Aktivitäten Europa, Kanada und Japan beeinflussen? Was können diese Staaten tun, wenn die Vereinigten Staaten nicht mehr am Mondexplorationsprogramm teilnehmen?</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Christer Fuglesang / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Christer Fuglesang / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg" alt="Christer Fuglesang / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" class="wp-image-148260" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Christer Fuglesang / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) 
Foto: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p><strong>Christer Fuglesang: </strong>Stellen wir uns einfach mal vor, dass Europa genauso viel bezahlt, wie es die USA nach den Budgetkürzungen macht. Wir (Anmerkung der Redaktion: Europa), können eine Menge machen. Wir sollten uns nicht darüber beschweren, dass die NASA ihr Raumfahrtbudget kürzt. Es ist dann immer noch einiges höher als unser Budget. Es ist auch nicht so, dass die NASA das Raumfahrtbudget kürzt. Trump möchte das. Und der U.S. Kongress wird die entsprechenden Beschlüsse dazu fassen.</p>



<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Budgetkürzungen so drastisch ausfallen, wie Trump es vorgeschlagen hat. Es wird bestimmt Kürzungen geben. Aber es werden hauptsächlich Kürzungen im Wissenschaftsprogramm stattfinden. Bei der Erkundung des Weltraums sollen nicht so drastische Kürzungen durchgeführt werden. Trump schlägt vor, dass Gelder, die für die Mondexploration vorgesehen waren, für die Marsexploration ausgegeben werden. Er möchte, dass man schneller zum Mars kommt.</p>



<p>Er möchte auch, dass man das Space Lauch System einstellt. Das ist übrigens auch meine Meinung. SLS ist nicht nachhaltig und darüber hinaus sehr teuer. Bevor Trump zurück ins Amt kam, war meine Meinung die, dass SLS drei mal fliegen würde. Danach hätte ich mir vorstellen können, dass man Starship oder möglicherweise die New Glenn Rakete einsetzen würde. Es wird möglicherweise eine Verzögerung im Artemis-Programm geben. Ich glaube aber nicht, dass das Programm nach dem Artemis-III Flug gestoppt wird. Die orbitale Mondstation Gateway wird möglicherweise nicht gebaut werden. Ich war sowieso nicht von Gateway überzeugt. Natürlich ist es gut, wenn wir Infrastruktur im Weltraum, und auch um den Mond, aufbauen.</p>



<p>Wenn man sich auf die Monderkundung konzentrieren möchte, Erkundung der Mondoberfläche und eine Station auf der Mondoberfläche, ist es dann preiswerter, wenn man eine orbitale Mondstation baut (Gateway), oder ist es preiswerter, wenn man den Mond direkt anfliegt? Ich bin nicht traurig, wenn Gateway nicht kommt.</p>



<p>Für Europa ist es sehr traurig. Da haben wir in die Orion-Kapsel investiert. Und möglicherweise gibt es da nur noch 2 weitere Flüge. Wir bauen auch zur Zeit Module für Gateway. Wir können unsere Zukunft doch selbst gestalten. Wir können das fehlende Geld doch selber einbringen.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Sprechen wir über das Hier und Jetzt. Wir befinden uns beim Asteroid Day in Luxemburg. Der 30. Juni dieses Jahres erinnert an den Asteroideneinschlag im Jahr 1908 in der Region Tunguska im heutigen Krasnojarsker Gebiet. Der Asteroid Day soll das Bewusstsein für die Gefahr eines Asteroiden- oder Kometeneinschlags in die Erdatmosphäre schärfen.</p>



<p>Was sind Ihre Visionen für die Asteroidenabwehr?</p>



<p><strong>Christer Fuglesang:</strong> Ich finde das, was wir gerade machen, sehr gut. Wir verbessern uns gerade bei den Beobachtungsmethoden. Und parallel dazu können wir neue Methoden entwickeln. Wenn wir etwas auf uns zukommen sehen, können wir Maßnahmen ergreifen.</p>



<p>Die HERA- (als Teil der Asteroid Impact and Deflection Assessment Zusammenarbeit) und die DART- (Double Asteroid Redirection Test) Missionen sind die ersten Missionen, bei denen wir so etwas austesten. Zukünftig sollten wir uns weiter in Richtung Techniken zum Ablenken von Asteroiden aus ihrer Bahn konzentrieren.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Vielen Dank für das Gespräch. Zum Abschluss hätten wir gerne noch ein gemeinsames Photo. Ist das möglich?</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16280.msg578295#msg578295" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroid Day</a></li>
</ul>
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		<title>Tag der offenen Tür im ESOC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tag-der-offenen-tuer-im-esoc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 08:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[50 Years in Space – Launching into the Future]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der offenen Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Ticket]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=147788</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 12. September 2025 öffnet das ESA-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt seine Türen.Tickets für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC sind jetzt erhältlich.Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Quelle: ESA/Space_in_Member_States/Germany, 18. August 2025 Elevating the future of Europe since 1975: Wo Missionen zum Leben erwachen. Der Ticketverkauf für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. September 2025 öffnet das ESA-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt seine Türen.<br>Tickets für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC sind jetzt erhältlich.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Tickets_fuer_den_ESA-Tag_der_Offenen_Tuer_im_ESOC_sind_jetzt_erhaeltlich" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA/Space_in_Member_States/Germany</a>, 18. August 2025</p>



<p><strong>Elevating the future of Europe since 1975: Wo Missionen zum Leben erwachen.</strong></p>



<p>Der Ticketverkauf für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC ist offiziell eröffnet. Seien Sie dabei, wenn das Europäische Raumflugkontrollzentrum in Darmstadt (Robert-Bosch-Straße 5, 64293 Darmstadt) am Freitag, den 12. September 2025, von 15:00 bis 23:00 Uhr MESZ seine Türen für eine besondere Feier öffnet. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Lange Nacht der Sterne“: Bei der „Langen Nacht der Sterne“ am 8. September 2017 erhielten Besucher innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum. ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und beantworteten Fragen rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu hier. Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="„Lange Nacht der Sterne“: Bei der „Langen Nacht der Sterne“ am 8. September 2017 erhielten Besucher innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum. ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und beantworteten Fragen rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu hier. Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg" alt="" class="wp-image-147791" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220;:<br>Bei der &#8222;Langen Nacht der Sterne&#8220; am 8. September 2017&nbsp; erhielten Besucher&nbsp;innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem&nbsp;Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum.&nbsp;ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und&nbsp;beantworteten Fragen&nbsp;rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll&nbsp;und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Lange_Nacht_der_Sterne_am_8._September_im_ESOC_in_Darmstadt" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.<br>Credit<strong>:</strong> ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p>Der diesjährige Tag der offenen Tür steht ganz im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der ESA und bietet einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der europäischen Satellitenkontrolle. Besucher:innen können sich auf einen 90-minütige Rundgang durch das Kontrollzentrum freuen, die Höhepunkte wie den Hauptkontrollraum, interaktive Stationen, VR-Erlebnisse und kurze Präsentationen zu den Themen Weltraumsicherheit, Planetenforschung, Astronomie-Missionen und Erdbeobachtung umfasst. Der Einlass auf das Hauptgelände des ESOC erfolgt gestaffelt alle 30 Minuten ab 15:00 Uhr, letzter Einlass ist um 21:00 Uhr.&nbsp;</p>



<p>Auf der gegenüberliegenden Straßenseite können Besucher:innen ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm mit Live-Bühne,&nbsp;einem Kinderbereich mit Mitmach-Stationen und Speisen- und Getränkewagen genießen – allesamt darauf ausgelegt, das Thema Weltraum für alle Altersgruppen zugänglich und spannend zu erzählen. Die Aktivitäten in diesem Bereich sind den ganzen Tag über ohne zeitliche Einschränkungen zugänglich, und Ticketinhaber:innen sind ab 14:00 Uhr MESZ willkommen.&nbsp;</p>



<p>Weitere Programmdetails werden kurz vor dem Veranstaltungstermin bekannt gegeben. &nbsp;</p>



<p><strong>Ticket-Details</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Lange Nacht der Sterne“: Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="„Lange Nacht der Sterne“: Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg" alt="" class="wp-image-147793" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220;: Credit<strong>:</strong> ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p>Der öffentliche Ticketverkauf beginnt am 18. August und die Tickets können über die Website von Darmstadt Marketing <a href="https://web.archive.org/web/20250819163925/https://www.darmstadt-tourismus.de/en/visit/guided-tours/esa-and-eumetsat/esa-darmstadt-open-day-2025.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> erworben werden. Der Verkauf läuft, bis alle verfügbaren Tickets verkauft sind. &nbsp;</p>



<p>Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, es werden keine Tickets vor Ort verkauft. Tickets können nur über Darmstadt Marketing erworben werden, entweder <a href="https://web.archive.org/web/20250819163925/https://www.darmstadt-tourismus.de/en/visit/guided-tours/esa-and-eumetsat/esa-darmstadt-open-day-2025.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">online</a> oder im Ladengeschäft in der Elisabethenstraße 20-22, 64283 Darmstadt.&nbsp;</p>



<p>Die Veranstaltung findet überwiegend in deutscher Sprache statt, einzelne Programmpunkte können jedoch auch in englischer Sprache angeboten werden. Bitte lesen Sie vor der Buchung Ihrer Tickets alle Informationen auf der Seite von Darmstadt Marketing. Bei Fragen zur Ticketbuchung wenden Sie sich bitte an Darmstadt Marketing unter <a href="mailto:da-service@darmstadt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">da-service@darmstadt.de</a>. Bei Fragen zum ESA-Tag der Offenen Tür im ESOC schreiben Sie bitte an <a href="mailto:esoc.communication@esa.int" target="_blank" rel="noreferrer noopener">esoc.communication@esa.int</a>.&nbsp;</p>



<p>Ob Sie nun schon immer vom Weltraum fasziniert sind oder einfach nur neugierig darauf,&nbsp;was sich hinter den Toren der Europäischen Weltraumorganisation abspielt, diese Veranstaltung hat für jeden etwas zu bieten – von Science-Fiction-Cosplayern und Raketendemos bis hin zu spannenden Kurzvorträgen und Karriereberatung. Seien Sie Teil dieser außergewöhnlichen Feier der europäischen Weltraumleistungen! &nbsp;</p>



<p>Wir freuen uns auf Sie!</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20632.msg577741#msg577741" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">&#8222;ESA Open Day&#8220; im ESA-Kontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt am 12.09.2025</a></li>
</ul>
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		<title>Die NASA begrüßt Senegal als neuesten Unterzeichner der Artemis-Abkommen.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-begruesst-senegal-als-neuesten-unterzeichner-der-artemis-abkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 06:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[AA]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis Accords]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Senegal hat am Donnerstag während einer von der NASA in ihrer Zentrale in Washington ausgerichteten Zeremonie das Artemis-Abkommen unterzeichnet und ist damit das jüngste Land, das sich zur verantwortungsvollen Erforschung des Weltraums für die gesamte Menschheit verpflichtet hat. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, 8. April 2025 Washington, 15. Mai 2025 &#8211; „Nach einem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Senegal hat am Donnerstag während einer von der NASA in ihrer Zentrale in Washington ausgerichteten Zeremonie das Artemis-Abkommen unterzeichnet und ist damit das jüngste Land, das sich zur verantwortungsvollen Erforschung des Weltraums für die gesamte Menschheit verpflichtet hat. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, 8. April 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/senegal.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Von links nach rechts: Der senegalesische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Abdoul Wahab Haidara, der Generaldirektor der senegalesischen Weltraumagentur (ASES), Maram Kairé, der Stabschef der NASA, Brian Hughes, und der leitende Beamte des Büros für afrikanische Angelegenheiten im Außenministerium, Jonathan Pratt, posieren für ein Foto während der Unterzeichnungszeremonie des Artemis-Abkommens am Donnerstag, dem 24. Juli 2025, im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Senegal ist das 56. Land, das die Artemis-Abkommen unterzeichnet hat, die eine Reihe praktischer Grundsätze für die Zusammenarbeit bei der Weltraumforschung zwischen den am Artemis-Programm der NASA beteiligten Nationen festlegen. Bild: NASA/Keegan Barber" data-rl_caption="" title="Von links nach rechts: Der senegalesische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Abdoul Wahab Haidara, der Generaldirektor der senegalesischen Weltraumagentur (ASES), Maram Kairé, der Stabschef der NASA, Brian Hughes, und der leitende Beamte des Büros für afrikanische Angelegenheiten im Außenministerium, Jonathan Pratt, posieren für ein Foto während der Unterzeichnungszeremonie des Artemis-Abkommens am Donnerstag, dem 24. Juli 2025, im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Senegal ist das 56. Land, das die Artemis-Abkommen unterzeichnet hat, die eine Reihe praktischer Grundsätze für die Zusammenarbeit bei der Weltraumforschung zwischen den am Artemis-Programm der NASA beteiligten Nationen festlegen. Bild: NASA/Keegan Barber" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/senegal_450x300.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)" style="width:569px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Von links nach rechts: Der senegalesische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Abdoul Wahab Haidara, der Generaldirektor der senegalesischen Weltraumagentur (ASES), Maram Kairé, der Stabschef der NASA, Brian Hughes, und der leitende Beamte des Büros für afrikanische Angelegenheiten im Außenministerium, Jonathan Pratt, posieren für ein Foto während der Unterzeichnungszeremonie des Artemis-Abkommens am Donnerstag, dem 24. Juli 2025, im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Senegal ist das 56. Land, das die Artemis-Abkommen unterzeichnet hat, die eine Reihe praktischer Grundsätze für die Zusammenarbeit bei der Weltraumforschung zwischen den am Artemis-Programm der NASA beteiligten Nationen festlegen.<br>Bild: NASA/Keegan Barber</figcaption></figure>



<p>Washington, 15. Mai 2025 &#8211; „Nach einem Treffen zwischen dem senegalesischen Präsidenten Faye und Präsident Trump hat die NASA heute auf den starken Beziehungen zwischen unseren beiden Nationen aufgebaut, als die senegalesische Weltraumagentur die Artemis-Abkommen unterzeichnete“, sagte der amtierende NASA-Administrator Sean Duffy. „Mit Senegal als 56. Unterzeichner bin ich stolz darauf, das starke Vermächtnis von Präsident Trump im Bereich der globalen Zusammenarbeit im Weltraum weiterzuführen.“</p>



<p>Der Generaldirektor der senegalesischen Weltraumagentur (ASES), Maram Kairé, unterzeichnete die Artemis-Abkommen im Namen des Senegals. Jonathan Pratt, leitender Beamter für afrikanische Angelegenheiten im US-Außenministerium, und Abdoul Wahab Haidara, Botschafter des Senegals in den Vereinigten Staaten, nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.</p>



<p>„Die Unterzeichnung des Artemis-Abkommens durch den Senegal spiegelt unser Engagement für einen multilateralen, verantwortungsvollen und transparenten Ansatz in der Raumfahrt wider“, sagte Kairé. „Diese Unterzeichnung ist ein bedeutender Schritt in unserer Weltraumdiplomatie und in unserem Bestreben, zur friedlichen Erforschung des Weltraums beizutragen.“</p>



<p>Die Unterzeichnungszeremonie für die Artemis-Abkommen fand zwei Wochen nach dem Treffen von Präsident Trump mit dem senegalesischen Präsidenten Bassirou Diomaye Faye und anderen afrikanischen Ländern in Washington statt, bei dem es um die Beziehungen zwischen den USA und Afrika ging.</p>



<p>Astronomen aus dem Senegal haben NASA-Missionen unterstützt, indem sie an mehreren Beobachtungen teilgenommen haben, bei denen Asteroiden oder Planeten vor Sternen vorbeizogen und Schatten auf die Erde warfen. Im Jahr 2021 arbeitete die NASA auch mit Kairé und einer Gruppe von Astronomen für eine Bodenbeobachtungskampagne im Senegal zusammen. Als der Asteroid Orus vor einem Stern vorbeizog, positionierten sie Teleskope entlang der Bahn des Asteroiden-Schattens, um dessen Form und Größe zu schätzen. Die NASA-Raumsonde Lucy wird sich 2028 im Rahmen ihrer Mission zur Erforschung der Trojaner-Asteroiden des Jupiter dem Orus nähern.</p>



<p>Im Jahr 2020, während der ersten Amtszeit der Trump-Regierung, schlossen sich die Vereinigten Staaten unter der Führung der NASA und des US-Außenministeriums mit sieben anderen Gründungsnationen zusammen, um die Artemis-Abkommen zu schließen, als Reaktion auf das wachsende Interesse sowohl von Regierungen als auch von privaten Unternehmen an Mondaktivitäten.</p>



<p>Die Abkommen führten die ersten praktischen Grundsätze ein, die darauf abzielen, die Sicherheit, Transparenz und Koordination der zivilen Weltraumforschung auf dem Mond, dem Mars und darüber hinaus zu verbessern.</p>



<p>Die Unterzeichnung der Artemis-Abkommen bedeutet, friedlich und transparent zu forschen, den Bedürftigen Hilfe zu leisten, den uneingeschränkten Zugang zu wissenschaftlichen Daten zu gewährleisten, aus denen die gesamte Menschheit lernen kann, sicherzustellen, dass die Aktivitäten diejenigen anderer nicht beeinträchtigen, historisch bedeutsame Stätten und Artefakte zu erhalten und bewährte Verfahren für die Durchführung von Weltraumforschungsaktivitäten zum Nutzen aller zu entwickeln.</p>



<p>Es wird erwartet, dass in den kommenden Monaten und Jahren weitere Länder das Artemis-Abkommen unterzeichnen werden, während die NASA ihre Arbeit zur Schaffung einer sicheren, friedlichen und prosperierenden Zukunft im Weltraum fortsetzt.</p>



<p>Weitere Informationen zum Artemis-Abkommen finden Sie unter: <a href="https://www.nasa.gov/artemis-accords/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis-accords/</a></p>



<p><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18196.msg577120#msg577120" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA &#8211; Artemis Accords</a></li>
</ul>
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