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	<title>Aprilscherz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Aprilscherz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Die Kolonialisierung des Mondes hat begonnen – Zumindest in der Simulation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-kolonialisierung-des-mondes-hat-begonnen-zumindest-in-der-simulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 16:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Achtung, Aprilscherz) Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Bild, Recherche 1. April 2023. Der Mond ist immer für eine Überraschung gut. Zumindest, wenn es um die Erschließung und Kolonialisierung geht.Bislang galt die BILD-Zeitung nicht gerade als Quell seriöser Betrachtung strategisch-technischer Entwicklungen. Trotzdem kam sie jetzt mit einer Schlagzeile auf der Titelseite heraus, die aufhorchen ließ. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-kolonialisierung-des-mondes-hat-begonnen-zumindest-in-der-simulation/" data-wpel-link="internal">Die Kolonialisierung des Mondes hat begonnen – Zumindest in der Simulation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">(Achtung, Aprilscherz) Ein Beitrag von Andreas Weise.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bild, Recherche 1. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/quellea60.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">(Quelle und Ausschnitt: Bild)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond ist immer für eine Überraschung gut. Zumindest, wenn es um die Erschließung und Kolonialisierung geht.<br>Bislang galt die BILD-Zeitung nicht gerade als Quell seriöser Betrachtung strategisch-technischer Entwicklungen. Trotzdem kam sie jetzt mit einer Schlagzeile auf der Titelseite heraus, die aufhorchen ließ. In dem Beitrag geht es um nichts geringeres, als die Besiedelung des Mondes – also deren Kolonialisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spricht man über Projekte zur Kolonialisierung des Weltraums, so meint man meistens den Mars und die hochgeschossenen Pläne von SpaceX-Chef Elon Musk. Diese kommen aber im Moment nicht aus den Startlöchern und es ist auch nicht abzusehen, wann der große Run los geht. Starship steht zwar in den Startlöchern, fliegt aber noch nicht so richtig. Weiterer Zeitplan: Ungewiss!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitgleich wird in Europa auf einem ganz anderen Gebiet gerade händeringend nach Rohstoffen gesucht. Durch den Klimawandel aufgeschreckt ist ein Boom für erneuerbare Energien ausgebrochen. Problem nur, das der Bedarf, zum Beispiel an Solarpanelen zur ökologischen Stromerzeugung aus Mangel an Rohstoffen gerade nicht gedeckt werden kann. Und hier kommt der Mond ins Spiel. Siliziumhaltiges Regolith, also blanker Mondstaub rückt in den Fokus der Begehrlichkeiten. Und je schneller und höher die Materialpreise auf der Erde steigen um so ökonomisch reizvoller wird die materielle Ausbeutung des Mondes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter diesem Hintergrund ist die Ankündigung der ESA, eine Kolonie in Form einer dörflichen Gesellschaft auf dem Mond zu bauen ein logischer Schritt. Schaut man sich die Aktivitäten und Planungen der ESA genauer an so glaubt man aus den vielen Einzelteilen plötzlich ein Gesamtbild eines sehr feinkörnigen Mosaiks zu entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wird zum einen in Köln am ESA-Standort eine riesige Mond-Simulationsanlage gebaut.<br>Kein Geringerer als ESA-Astronaut Matthias Maurer ist hier federführend beteiligt. Maurer ist von Hause aus Materialwissenschaftler und für diese Arbeit geradezu prädestiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch während im ESA-Zentrum Köln alles wie auf dem Präsentierteller der Öffentlichkeit gezeigt wird und das Objekt LUNA allmählich Gestalt annimmt, wird im fernen Mecklenburg-Vorpommern der eigentliche Haupt-Coup des Unternehmens „Mond“ vorbereitet. Die Kolonialisierung mit Menschen. Auf dem Gelände des Flughafen Rostock-Laage wurde zunächst das Flughafenterminal in eine Mondlandschaft verwandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu sollen Arbeiten laufen, die darauf abzielen, in die auf der Freifläche des Flughafens stehenden Shelter die ersten Mondbewohner „zur Probe“ einziehen zu lassen. Die Shelter stammen noch aus DDR-Zeiten und dienten den Luftstreitkräften zur Unterbringung von Jagdflugzeugen Su-22. Die Grundkonstruktion entspricht im Grunde dem, was auch auf dem Mond mit dortigen Materialien gebaut werden soll. Eine Hohlraumkonstruktion aus Beton-Teilen im 3D-Druckverfahren wird aufgebaut und dann mit Erde, bzw. Mondgestein abgedeckt um gegen die äußeren Einflüsse, hier Strahlung, zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach unbestätigten Berichten (das stand nicht in der BILD) wurden die ersten Kolonisten bereits rekrutiert. Interessanter Weise orientierte man sich angeblich beim Auswahlverfahren nicht an den üblichen Kriterien von ESA, NASA und anderen. Da die Zeit drängt und die technologischen Voraussetzungen noch nicht allzu weit entwickelt sind, griff man vermutlich auf ein Konzept der NASA aus den frühen 60er Jahren zurück. Den One-Way-Space-Man aus dem Jahre 1962. Dieses Konzept lief unter dem Namen PILGRIM-PROJECT und sah vor, Astronauten vor der Sowjetunion auf den Mond zu bringen. Kleiner Schönheitsfehler: Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Rückkehrmöglichkeit und die Astronauten hätten so lange ausharren müssen, bis die technischen Möglichkeiten zur glücklichen Heimkehr gegeben wären.<br>Genau darauf könnte das ESA-Konzept aufbauen. Und Kandidaten für so einen Job im Außenposten ohne konkrete Rückfluggelegenheit gibt es bestimmt ausreichend. Die Meisten könnten sich aus dem schon fast vergessenen Projekt Mars-One rekrutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor hatte vor Jahren selber einmal die Gelegenheit, mit einem Mars-One-Kandidaten zu sprechen. Die meisten Kandidaten hatten Berufe, die so eher nicht zu erwarten gewesen wären. Es waren Fleischer, Bäcker, Handwerker – eben alles Berufe, die man für eine funktionierende Dorfgemeinschaft braucht. Genau richtig für das Dorf auf dem Mond. Im Gegensatz zum Marsprojekt geht man aber bei der Mondbesiedelung davon aus, den Kolonisatoren eine Rückkehr zu ermöglichen.<br>Doch zunächst wird das Zusammenspiel aller menschlichen und technischen Komponenten trainiert. Basis dazu bieten auch die Ergebnisse der Isolation-Simulation Mars500 von 2011 und des etwas unbekannteren Jahres-Isolationsexperiments von 1967 in der Sowjetunion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ersten Ergebnissen und Berichten zum Mond-Kolonisation-Isolation-Experiment in Laage ist Ende des Jahres 2023 zu rechnen. Spätestens zu den Raumfahrttagen in Neubrandenburg wird dem fachkundigen Publikum hoffentlich mehr Informationen geboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man darf gespannt sein, wie schnell das Projekt wirklich voran kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong><br><a href="https://web.archive.org/web/20230130212000/http://www4.mdr.de/wissen/luna-mond-trainingsanlage-koeln-100.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.mdr.de/wissen/luna-mond-trainingsanlage-koeln-100.html</a><br><a href="https://web.archive.org/web/20230330000242/https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rostock-Laage-Mondlandschaft-im-Flughafen-Terminal,flughafen2702.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rostock-Laage-Mondlandschaft-im-Flughafen-Terminal,flughafen2702.html</a><br><a href="https://www.wired.com/2012/04/one-way-space-man-1962/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.wired.com/2012/04/one-way-space-man-1962/</a><br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/neue-heimat-auf-dem-mars-a-391b955c-0002-0001-0000-000128743759" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.spiegel.de/wissenschaft/neue-heimat-auf-dem-mars-a-391b955c-0002-0001-0000-000128743759</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=nM_fmLxzqhQ" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=nM_fmLxzqhQ</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GFX0gnHFCco" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=GFX0gnHFCco</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong><br><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13791.225" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13791.225</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2April01b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: privat)" data-rl_caption="" title="(Bild: privat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2April01b26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: privat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 2. April 2023:</strong><br>Da war am ersten April die Phantasie unseres Autors völlig durchgegangen… .<br>Vermutlich hatte er von vielen realen Dingen geträumt und alles miteinander vermischt und durcheinander gebracht.<br>Doch ein bisschen Wahrheit ist dabei …</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildzeitung mit der Schlagzeile „Deutscher ESA-Chef plant Dorf auf dem Mind“ ist vom 6. Juni 2015 und bezieht sich auf Prof. Jan Wörner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mond-Trainigszentrum der ESA in Köln gibt es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso gibt es das Simulations-Mond-Feld im Flughafen Rostock Laage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte mit den Sheltern ist Unfug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee vom One-Way-Space-Man hat es wirklich gegeben. Sie wurde aber recht früh verworfen. Das ganze wurde dann später in einem Roman „The Pilgrim Projekt“ nieder geschrieben. Dieser wurde 1967 verfilmt unter dem Titel „Countdown“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars-One gab es und wurde auch hier in der RaumCon besprochen. Das Projekt selber ist gestorben. Der Autor hatte tatsächlich einmal einen Kandidaten in Chemnitz getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars500 war ein sehr ernst zu nehmendes Langzeit-Isolations-Experiment. Hier wurde ein kompletter Mars-Flug incl. Landung simuliert. Bei RaumCon wurde auch darüber diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ein-Jahres-Isolations-Experiment fand 1967 in der Sowjetunion statt. Drei Probanten wurden in einer kleinen Kammer für ein Jahr eingesperrt. Ein bislang einmaliges Experiment. Die Dokumentation auf youtube ist verlinkt. Irgendwo gibt es den Beitrag auch in Deutsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">… Und auf die Raumfahrttage in Neubrandenburg im Herbst freut sich der Autor schon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schlussfolgerungen, Mutmaßungen, alles Andere und der ganze Rest … sind April, April.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=426.msg546888#msg546888" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt mal nicht ganz so Ernst????</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nicht kleckern, sondern klotzen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nicht-kleckern-sondern-klotzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 02:02:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerktest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ESA und DLR bauen einen neuen Triebwerksprüfstand für Feststoffbooster. (Achtung, Aprilscherz) Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Flugreise/Recherche. Erst vor Kurzem weihte die ESA zusammen mit dem DLR den neuen Prüfstand P5.2 am DLR-Standort Lampoldshausen ein. Ein Meilenstein für das DLR und für das Ariane-6-Programm. Die langfristigen Auswirkungen auf den Triebwerkstestbetrieb, auf Wirtschaft, Forschung und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-fd2e9f1d">ESA und DLR bauen einen neuen Triebwerksprüfstand für Feststoffbooster. (Achtung, Aprilscherz)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Flugreise/Recherche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst vor Kurzem weihte die ESA zusammen mit dem DLR den neuen Prüfstand P5.2 am DLR-Standort Lampoldshausen ein. Ein Meilenstein für das DLR und für das Ariane-6-Programm. Die langfristigen Auswirkungen auf den Triebwerkstestbetrieb, auf Wirtschaft, Forschung und Entwicklung in der betreffenden Region sind dabei noch gar nicht abzusehen. Raumfahrer.Net jedenfalls veröffentlichte dazu eine <a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-und-esa-weihen-pruefstand-p5-2-ein/" data-wpel-link="internal">Pressemitteilung des DLR</a>.      </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-8eced8b0"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019040251_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019040251_small_1.jpg" alt="A. Weise" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Bauarbeiten in Brandenburg aus der Luft gesehen 
<br>
(Bild: A. Weise)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nun verdichten sich unbestätigte Gerüchte, dass die ESA die Entwicklung von Raketen einer neuen Generation verstärkt voran treiben will. Dazu soll ein Testareal mit einem entsprechend nutzbaren Prüfstand für Feststofftriebwerke in Betrieb genommen werden. Wie bekannt, sah das ursprüngliche Konzept der Ariane 6 eine Anzahl von Feststoffstufen vor. Der Technologievorsprung amerikanischer Firmen, die Erfahrungen mit entsprechenden Boostern beim Space-Shuttle-Programm gesammelt hatten, und diese nun konsequent für das SLS weiter entwickeln, soll aufgeholt werden. Bislang scheitere dieses Vorhaben nicht nur am politischen Willen der beteiligten Länder, sondern auch schlicht an der nicht erfolgten Bereitstellung entsprechender Prüf- und Testkapazitäten. Das soll nun anders werden. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-bffb5b42"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019040251_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019040251_small_2.jpg" alt="A. Weise" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
künftiger Teststand aus der Luft betrachtet 
<br>
(Bild: A. Weise)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Öffentlichkeit unbemerkt, so lässt sich vermuten, soll eine entsprechende Testanlage im südlichen Teil des Bundeslandes Brandenburg, direkt an der Grenze zu Sachsen, entstehen. Umfangreiche Erschließungsarbeiten sind bereits zu erkennen. So ist der Abgastrichter mit einer Länge von circa 3.500 Meter fast fertig gestellt. Ein solcher ist auch notwendig, um die enormen Kräfte des Abgasstrahls unterhalb der allgemeinen Erdoberkante zu halten, damit die Belastung für die Umwelt durch Feuer, Abgas und Lärm in vernünftigen Grenzen einschränkbar bleibt. Zum Vergleich: Der Abgaskanal am Startplatz 1 in Baikonur ist rund 250 Meter lang. Luftbilder von April 2018 zeigen den eigentlichen Testplatz mit der in einem schluchtenartigen Graben angelegten Zufahrt sowie in unmittelbarer Nähe liegende Kraftwerksanlagen zur Energieversorgung und Produktionsstätten.  </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-fc7efeae"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019040251_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019040251_small_3.jpg" alt="A. Weise" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
ESA-Chef Wörner (li.) und Sachsens Ministerpräsident Kretschmer (re.) 
<br>
(Bild: A. Weise)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Standortvorteil könnte sich daraus ergeben, dass sich in unmittelbarer Nähe nicht nur eine Eisenbahntrasse mit Regionalzuganbindung befindet. Es existiert auch eine 2.500 Meter lange Flugplatzlandebahn in unmittelbarer Nähe zum mutmaßlichen Prüfstand. Damit könnten große Transportflugzeuge, wie solche vom Typ AN-124, zum Transport großer Booster zum Einsatz kommen. Die betroffene angrenzende Gemeinde mit rund 22.400 Einwohnern rundet den Standort durch eine entsprechende soziale Infrastruktur ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die Wahl ausgerechnet auf das südliche Brandenburg gefallen seien soll, ist dabei erstaunlich. Schließlich hätte Sachsens Ministerpräsident Kretschmer, hier im Gespräch mit ESA-Chef Wörner, es bestimmt gerne gesehen, wenn DLR und ESA in Sachsen noch mehr investieren würden. Man erinnere sich, dass in Großenhain nördlich von Dresden der Prototyp eines innovativen Flüssigkeitstriebwerkes auf Alkoholbasis erprobt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist die Errichtung solch eines Standortes in Brandenburg nicht unumstritten. Insofern ist es verständlich, dass das DLR, bzw. die ESA sich hierbei bedeckt hält, wenn diese Gerüchte, denn offizielle Informationen gibt es dazu nicht, stimmen sollten. Zu den mutmaßlichen Plänen haben wir natürlich beim DLR nachgefragt. Der Pressesprecher des DLR Andreas Schütz teilte uns dazu mit: </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-b99c114d"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019040251_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019040251_small_4.jpg" alt="A. Weise" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Kraftwerksanlagen in der Nähe des neuen Objekts 
<br>
(Bild: A. Weise)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><i>„… Davon weiß ich nichts, nie gehört. Es kann jedoch zu einer Vermengung von Informationen gekommen sein, die diesen Eindruck entstehen lassen können. Das DLR plant den Aufbau eines Institutes für CO2-arme Industrieprozesse. Dazu gehört eine Testanlage für Kraftwerkstechnologien. Insofern ist die Information eine Testanlage betreffend richtig, jedoch nicht für Raketenantriebe, sondern für Kraftwerksanlagen. &#8230;“ </i>
<br>
Es bleibt also erst einmal abzuwarten, was wirklich geschieht und in wie weit neue Informationen zugänglich werden. Man darf weiter neugierig bleiben…. bzw. sich selbst ein Bild machen: Die Koordinaten dazu sind: 51°35&#8217;26.1&#8243;N 14°14&#8217;05.7&#8243;O. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong>
<br>
Die Bewohner im Raum Welzow-Schwarze Pumpe-Spremberg mögen verzeihen, dass wir hier etwas sehr weit in den 1. April geträumt haben. Ein großer Prüfstand für Feststofftreibwerke der ESA und des DLR in Brandenburg geisterte nur in unserer Ersten-April-Träumerei herum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Flugplatz Welzow, der Tagebau Welzow, das Kraftwerk Schwarze Pumpe, und die Stadt Spremberg sind sehr real. Richtig ist auch, dass an der TU-Dresden an einem Flüssigkeitstriebwerk auf Alkoholbasis im Rahmen einer studentischen Arbeit gearbeitet wurde. Entsprechende Tests sind auf dem Flugplatz Großenhein gelaufen. Dann wurde es sehr still. Leider ist uns der weitere Werdegang nicht bekannt. Dazu hatten wir allerdings das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Dresden auch nicht angefragt. Wen wir aber angefragt hatten, das war das DLR. Und somit ist das Zitat von DLR-Pressesprecher Andreas Schütz korrekt wiedergegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 1. April 2019 ist vorbei. Nun folgen wieder ernst gemeinte Beiträge an dieser Stelle…. Bis zum nächsten 1. April in einem Jahr. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Suborbitale Flüge in der Sowjetunion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/suborbitale-fluege-in-der-sowjetunion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 01:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[Koroljow]]></category>
		<category><![CDATA[Landekapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückblende: Frühe bemannte suborbitale Flüge in der Sowjetunion. Neue Informationen und neue Fragen &#8230; (Achtung, Aprilscherz) Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Foto/Recherche. In wenigen Tagen jährt sich zum 58. Mal der historische Flug von Juri Gagarin. 1961 startete zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ein Raumschiff mit einem Menschen an Bord zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-f7079836">Rückblende: Frühe bemannte suborbitale Flüge in der Sowjetunion. Neue Informationen und neue Fragen &#8230; (Achtung, Aprilscherz)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Foto/Recherche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In wenigen Tagen jährt sich zum 58. Mal der historische Flug von Juri Gagarin. 1961 startete zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ein Raumschiff mit einem Menschen an Bord zu einem Flug in den Weltraum. Der Flug ging über einen kompletten Erdorbit. Diese Erstleistung wurde von der Sowjetunion vollbracht. 
<br>
Die USA brachten ihren Mann erst einen Monat später ins All. Dabei absolvierte der Astronaut Alan B. Shepard einen ballistischen Flug mit einer Redstone-Rakete. Technologisch gleich ziehen mit der Sowjetunion konnten die USA erst ein Jahr später mit dem historischen Flug von John Glenn. Alle diese Unternehmen waren höchst risikoreich und es gebührt den damaligen Raumfahrern höchste Anerkennung für ihren Mut. Nicht bekannt ist, wie viele Opfer es bei der Erringung dieser Ziele im Vorfeld gegeben hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Speziell für den Zeitraum der Endfünfzigerjahre gibt es in der Sowjetischen Raumfahrt- und Raketenentwicklung noch so manches Geheimnis, das den Nährboden verschiedenste Verschwörungstheorien bereitet. So fällt in diese Zeit die Entwicklung und Erprobung des Überschall-Marschflugkörpers W-350 Burja, der mit einer Geschwindigkeit von Mach 3,5 eine Wegstrecke von bis zu 8.500 Kilometer überbrücken können sollte. Die Starts dazu fanden auf dem streng geheimen Raketentestgelände in Kapustin Yar statt. Viele weitere Raketenwaffensysteme wurden hier erprobt und getestet. Darunter auch das Waffensystem Rakete R-5, dem man als Gegenstück zur amerikanischen Redstone-Rakete ein besonderes Augenmerk schenken sollte. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-8b586806"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019031336_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019031336_small_1.jpg" alt="Wikipedia / Stache" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Redstone (li.) und R-5 (re.) im Vergleich &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Wikipedia / Stache)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die R-5 könnte auch für die bemannte Raumfahrt eine Rolle gespielt haben. Wie bekannt, sind die Gerüchte nie ganz verstummt, dass es vor dem historischen Flug von Juri Gagarin bemannte Versuche mit ballistischen, suborbitalen Raumflügen gegeben haben soll. Diese sollen im Zeitraum zwischen 1958 und 1959 stattgefunden haben. Vermutlich kam hier eine bemannte Version der R-5 zum Einsatz. Alle Flüge, insgesamt vier, sollen von Kapustin Yar gestartet worden sein. Alle Flüge sollen gescheitert sein. Das bedeutet: Alle 4 mutmaßlichen suborbitale Kosmonauten sind dabei ums Leben gekommen. In mancher verschwörungstheoretischen Literatur sind sogar die Namen der Verunglückten genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Quellen dieser Informations-Gerüchte sind unterschiedlich. Sie reichen von Geheimarchiven des sowjetischen Geheimdienstes KGB, über Statements ehemaliger hochrangiger Parteifunktionäre der Tschechoslowakischen Kommunistischen Partei bis zu Äußerungen des berühmten Raketenwissenschaftlers und Raumfahrtpioniers Hermann Oberth. Sogar die bekannte russische Tageszeitung Prawda beschäftigte sich 2001 in einem größeren Artikel mit dieser Problematik. Handfestes Material zu dem Thema war bis dato aber nirgends zu finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur der Raumfahrtjournalist und Autor Peter Stache hatte in seinem Buch „Sowjetische Raketen“ Entwurfszeichnungen für mögliche ballistische bemannte Flüge, von keinem geringeren als S.P. Koroljow erdacht, beschrieben. Auch veröffentlichte er mögliche Kombinationen mit der Rakete R-5, hier W-5 bzw. W-5a. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der bemannte ballistische „Raumflug“ mit den vorhandenen Höhenraketen in der Sowjetunion wäre möglich gewesen. Die Sowjetunion hat mit Höhenraketen Experimente mit Hunden durchgeführt. Das war schon frühzeitig in verschiedenen DDR-Publikationen nachzulesen. Aber auch im Westen erschien Literatur, die das beschrieb. Zum Beispiel „Rote Raketen – Keiner kennt Baikonur“ von 1972. Vom Hund zum Mensch wäre es nur noch ein kleiner technologischer Schritt gewesen. Warum sollte die Sowjetunion diesen Schritt nicht durchgeführt haben? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist zu beachten: Allen diesen mutmaßlichen Informationen ist eines gemeinsam. Es gibt nicht einen einzigen Beweis, nicht eine einzige nachprüfbare Zeugenaussage, nicht ein belegtes Schriftstück dazu… . Scheinbar bis jetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist ein Foto aufgetaucht, das Bewegung in die Geschichtsforschung bringen könnte. Es zeigt auf einer stillgelegten Versuchsanlage die Reste eines Raketenkopfs einer R-5 für den bemannten Einsatz. Die Fallschirmsektion in der Spitze des Kegels fehlt, was auf einen erfolgten Einsatz hinweisen könnte. Sogar der mutmaßliche Aufnahmeort soll bekannt sein: 48°36&#8217;55.7&#8243;N, 46°17&#8217;57.9&#8243;O. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized advgb-dyn-eeb72ad1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019031336_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042019031336_small_2.jpg" alt="RN" width="934" height="254"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
altes Material in der Steppe &#8211; Raketenkopf im Hintergrund, rechts größer 
<br>
(Bild: RN)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild, im Original in sehr schlechtem Zustand, soll aus Kreisen ehemaliger Militärs des Warschauer Vertrages stammen, die in Kapustin Yar in den 70er Jahren mit dem Raketensystem Scud trainiert haben. Ähnlich wie in Baikonur liegt nicht benötigtes Material einfach in der Steppe herum, wobei schnell Sinn und Zweck in Vergessenheit geraten können. Trotz Fotoverbot rutschte hier dieses Bild offenbar durch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gilt es zu analysieren, was wirklich zu sehen ist und in wie weit das Gezeigte mit den allgemeinen Gerüchten in Einklang zu bringen ist. Denn wenn an diesem Gerücht etwas dran wäre, dann würde das bedeuten, dass die Sowjetunion bereits dei Jahre vor den USA versucht hätte, bemannte suborbitale Flüge durchzuführen. Man darf gespannt sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortsetzung folgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong>
<br>
April! April! Alles nur geträumt! Wobei, eigentlich stimmt (fast) alles, was in dem Beitrag steht.  Bleibt nur anzumerken, dass Peter Stache in seinem Buch „Sowjetische Raketen“  im Kapitel „Stratonauten starten nicht“ genau das Gegenteil schreibt, als hier suggeriert. Nämlich, warum die Sowjetunion trotz der vorhandenen Technologie auf den bemannten suborbitalen Flug verzichtet hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Bild? Es ist so Manches auf ehemaligen sowjetischen Flugplätzen abgestellt. Das hat aber fast immer nichts mit Raumfahrt zu tun, obwohl es so aussehen könnte.  Und der angegebene Aufnahmeort ist geraten. Er zeigt einen Startort auf dem Testgelände in Kapustin Yar, wo (vielleicht) die R-5 gestartet sein könnte.  </p>
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		<title>Marsrover Curiosity gehackt [Aprilscherz]</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-gehackt-aprilscherz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 03:47:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat offenbar die Kontrolle über ihren Marsrover Curiosity verloren. Dies gab die US-Raumfahrtorganisation am Morgen bekannt. Gleichzeitig wurde über andere Quellen bekannt, dass man weiterhin Bilder empfange, wonach sich der Rover im Verlaufe des letzten Marstages um einige Meter bewegt haben müsse. Zudem habe er seinen Arm dazu benutzt, Zeichen in den vor [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat offenbar die Kontrolle über ihren Marsrover Curiosity verloren. Dies gab die US-Raumfahrtorganisation am Morgen bekannt. Gleichzeitig wurde über andere Quellen bekannt, dass man weiterhin Bilder empfange, wonach sich der Rover im Verlaufe des letzten Marstages um einige Meter bewegt haben müsse. Zudem habe er seinen Arm dazu benutzt, Zeichen in den vor ihm befindlichen Sand zu schreiben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, OIU, Agency of Progressive Research of Intergalactic Languages.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042014054726_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042014054726_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Curiosity hat verschiedene Muster im Marssand hinterlassen. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch entsteht der Verdacht, dass die Kontrolle über das Marsfahrzeug von anderer Stelle übernommen wurde. Mittlerweile haben FBI, NSA und CIA Untersuchungen eingeleitet. Es werde in alle Richtungen ermittelt, gab ein Vertreter der US-Geheimdienste bekannt. In der Presse werden vor allem chinesische Hacker oder die internationale Gruppe Anonymous für die „feindliche Übernahme“ verantwortlich gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltweit gäbe es allerdings nur eine Hand voll Antennen, welche eine Sendeleistung und Ausrichtgenauigkeit entwickeln könnten, den Rover mit ihren Signalen zu erreichen. Die US-Regierung hat nun offizielle Anfragen formuliert, die sie den betreffenden Instituten bzw. Regierungen übermittelt. Man erwarte möglichst schnelle Antworten, damit man Gegenmaßnahmen treffen bzw. den Tätern auf die Spur kommen könne. Offenbar ist es ohne die Täter unmöglich, die Kontrolle über den modernsten Marsrover wieder zu erlangen. Auch eine Fahrt des Rovers Opportunity in das Landegebiet von Curiosity wurde erwogen, wird nun allerdings als unmöglich angesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar haben die Täter zumindest Teile des Betriebssystems des Rovers ausgetauscht, so dass dieser nun Kommandos der NASA, die normalerweise über den Mars Reconnaissance Orbiter als Relaisstation weiter gegeben werden, nicht mehr akzeptiert und ausführt. Wie dies gelungen sei, ist bisher unklar. Die Kommandos an den Rover seien in bestimmter Weise verschlüsselt, der Code zur Programmierung des Fahrzeugs nicht öffentlich zugänglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation Internationaler UFOlogen (OIU) äußerte vor wenigen Minuten beim Sender Florida Home den Verdacht, der Rover könne von einer außerirdischen Zivilisation übernommen worden sein. Man solle nicht nach Schuldigen auf der Erde suchen, sondern vielmehr Sprachwissenschaftler damit beauftragen, die Bedeutung der Sandzeichnungen zu ergründen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprachforscher der Agency of Progressive Research of Intergalactic Languages beantragten eine Sondersitzung der UNO zu diesem außergewöhnlichen Vorfall. Der Leiter von APRIL, William J. Shertz, erklärte auf einer Pressekonferenz in New York: „Wir stehen offenbar am Beginn einer neuen Epoche in der Menschheitsgeschichte.“ Die Organisation sehe in den Symbolen, welche der Marsrover im roten Sand hinterlassen habe, eine Botschaft einer fremden Intelligenz. Der Gebrauch von maschinellen Hilfsmitteln sei möglicherweise eine wichtige Gemeinsamkeit, die unsere Zivilisationen miteinander verbindet und könnte als Verständigungsbrücke dienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Curiosity ist ein von der NASA entwickelter und gebauter Marsrover, der Anfang August 2012 auf dem Roten Planeten landete. Er ist mit einer Vielzahl wissenschaftlicher Geräte ausgerüstet, zu denen ein chemisches Labor, ein Laser, Spektrometer, ein Mikroskop sowie verschiedene Kameras gehören. Bisher hat er auf dem Mars mehr als 5 km zurück gelegt, mit mehreren technischen Einrichtungen verschiedene Bodenproben physikalisch und chemisch untersucht sowie mittels Laserspektroskopie die Zusammensetzung von Gestein ermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 1 (8.17 Uhr MESZ)</strong>
<br>
Wie die NASA soeben meldet, ist Curiosity mittlerweile dazu über gegangen, mittels Laser binäre Muster in einen nahe gelegenen Stein zu schießen. Diese ähneln unseren Morsezeichen, konnten bisher aber noch nicht entschlüsselt werden. Bei den Sandmustern wurden ebenfalls noch keine Fortschritte gemacht. Die Ähnlichkeiten zu chinesischen Schriftzeichen seien offenbar zufällig und ließen keine Rückschlüsse auf die Urheber zu, so ein Sprecher der US-Behörde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 2 (10.11 Uhr MESZ)</strong>
<br>
Mitarbeiter der NSA äußerten die Vermutung, Curiosity könne aufgrund der erhöhten Strahlung, der geringen Schwerkraft auf dem Mars und der wiederholt angefertigten Selbstportraits des Rovers ein eigenes Bewusstsein entwickelt haben. Mit Hilfe ihres Quantencomputers habe man einen Teil der gemorsten Botschaft entschlüsseln können. Demnach finden sich im Gestein Codes für die Worte „help“, „alone“, „cold“ und „puncture“. Den genauen Zusammenhang untersuche man allerdings noch. Dazu werde man ein Sonderbudget beim US-Senat beantragen. Bei ausreichender Finanzierung könne man bereits im Jahre 2021 ein bemanntes Raumschiff zum Roten Planeten entsenden, um Curiosity vor Ort eingehend zu untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 3 (11.22 Uhr MESZ)</strong>
<br>
Wie sich offenbar im Augenblick abzeichnet, haben wohl Mitarbeiter der NSA selbst die Kontrolle über Curiosity übernommen. Man wolle der Welt zeigen, dass man nicht nur alle Menschen auf der Erde überwache, sondern diese Tätigkeit auf das gesamte Sonnensystem ausdehnen. Insgeheim würden zudem Pläne geschmiedet, auch die vom NASA-Teleskop Kepler entdeckten, fernen Welten in ein galaktisches Überwachungsnetz einzubinden. &#8222;Wenn es irgend etwas gibt, was es lohnt, über E.T. zu wissen, dann werden wir es herausfinden&#8220;, sagte ein NSA-Sprecher gegenüber Spy News. Deutschland und Brasilien bereiten mittlerweile eine Protestnote vor, die vor der UNO eingebracht werden soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/trotz-problem-mit-dem-mro-curiosity-faehrt-weiter/" data-wpel-link="internal">Trotz Problem mit dem MRO: Curiosity fährt weiter</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-zwei-laengere-fahrten-im-rueckwaertsgang/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Zwei längere Fahrten im Rückwärtsgang</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-ueberschreitet-die-fuenf-kilometer-marke/" data-wpel-link="internal">Curiosity überschreitet die Fünf-Kilometer-Marke</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12390.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity gehackt</a></li></ul>
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		<title>Aprilscherz: Ahmadinedschad auf dem Weg zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aprilscherz-ahmadinedschad-auf-dem-weg-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 22:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Achtung Aprilscherz: Selbstverständlich ist dieser Artikel rein fiktiv gewesen] Vor einigen Monaten hatte er es bereits angekündigt: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wollte der erste Iraner sein, der mit einem staatlichen Raumflug ins All startet. Gestern war es soweit &#8211; weit früher und weit spektakulärer als erwartet. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Iranisches Außenministerium. Bislang [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">[Achtung Aprilscherz: Selbstverständlich ist dieser Artikel rein fiktiv gewesen] Vor einigen Monaten hatte er es bereits angekündigt: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wollte der erste Iraner sein, der mit einem staatlichen Raumflug ins All startet. Gestern war es soweit &#8211; weit früher und weit spektakulärer als erwartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a>. Quelle: Iranisches Außenministerium.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042013005940_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042013005940_small_1.jpg" alt="Mardetanha" width="260"/></a><figcaption>
Eine Vorgängerrakete der &#8222;Omid&#8220; 
<br>
(Bild: Mardetanha)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang beschränkte sich das Raumfahrtprogramm des Iran darauf, kleine Satelliten zu starten und suborbitale Testflüge mit Affen durchzuführen. Eine bemannte orbitale Mission schien weit entfernt, von noch größeren Projekten ganz zu schweigen. Tatsächlich hieß es, dass ein bemannter Raumflug frühestens für das Jahr 2018 zu erwarten sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt zeigt sich jedoch, dass diese Angaben lediglich Verschleierungspropaganda waren. Womöglich inspiriert vom Projekt der Falcon Heavy mit immerhin 27 Triebwerken in der ersten Stufe entschied sich der Iran, Raketenstufen mit massiver Triebwerksbündelung zu entwickeln. Auf diesem Weg war es offenbar möglich, eine Großrakete zu konstruieren, die eine Raumkapsel auf den Weg zum Mond schicken kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesamtsystem wurde vom Iran auf den Namen &#8222;Omid&#8220; (&#8222;Hoffnung&#8220;) getauft. Laut offiziellen Aussagen soll dieser Name darauf verweisen, dass mit dieser Demonstration technologischer und wirtschaftlicher Stärke die Hoffnung verbunden wird, endlich als ebenbürtiger Partner des Westens anerkannt zu werden. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums: &#8222;Wir sind zu der Einsicht gelangt, dass Atomwaffen zwar ein hervorragendes Mittel der militärischen Abschreckung sind, aber letztlich ist diese Methode ein Mittel des kalten Krieges und der imperialistischen Großmächte. Wir haben uns daher vor einiger Zeit entschieden, voll auf die Raumfahrt als Demonstrationsmethode zu setzen. Daher wurden auch einige Anlagen des nuklearen Waffenprogramms demontiert beziehungsweise die Räumlichkeiten gesprengt.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind nur wenige Angaben zum Omid-Komplex bekannt. Die Startmasse soll etwa 3.000 t betragen. Die vierstufige Rakete verwendete in der ersten Stufe 26 Triebwerke (6 in einem zentralen Ring, 20 in einem äußeren Ring) mit einer Schubkraft von jeweils 1.800 kN und nutzte die Treibstoffkombination UDMH/NTO. Über die drei weiteren Stufen sind allerdings keine genauen Informationen bekannt. Vermutlich verwenden diese jedoch ebenfalls eine Variante des Erststufentriebwerks. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Definitiv sicher ist, dass Mahmud Ahmadinedschad gemeinsam mit einem bislang nicht namentlich genannten Oberst der iranischen Luftwaffe unterwegs ist. Die beiden fliegen in einem Komplex, bestehend aus einer Bremsstufe für den Eintritt in eine Mondumlaufbahn, einer Beschleunigungsstufe für den Start zurück zur Erde, einer kleinen Wiedereintrittskapsel für die Landung auf der Erde sowie dem eigentlichen Mondlander. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In 3 Tagen soll der Komplex in den Mondorbit eintreten und danach soll die Landung durchgeführt werden. &#8222;Um zu beweisen, dass  wir wirklich auf dem Mond sind, werden wir an der wohl bekanntesten Stelle des Mondes überhaupt landen: Der Landestelle von Apollo 11. Die Zielgenauigkeit unseres Mondlanders ist &#8211; so Gott will &#8211; vollkommen ausreichend, um in einigen Dutzend Metern Entfernung zum &#8222;Eagle&#8220; zu landen&#8220;, so der Sprecher des Außenministeriums weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der iranische Mondlander soll sich nach weiteren Aussagen etwa 1 Woche auf dem Mond aufhalten. Neben der Aufnahme von Bildern der Umgebung steht auch der Rücktransport von etwa 150 kg Mondgestein zur Erde auf dem Plan. Um möglichst interessante Stücke zur Erde zu transportieren, sollen iranische Wissenschaftler ständig in Verbindung mit den beiden Raumfahrern stehen um diesen Anweisungen zu erteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Präsident Ahmadinedschad versteht sich als erster Diener seines Volkes und wird daher bereitwillig die Anweisungen der Experten am Boden befolgen. Er trat diesen Raumflug im vollen Bewusstsein an, dass es zu einem Scheitern kommen kann. Der erste bemannte Raumflug, und das gleich zu einem solch fernen Ziel, ist selbstverständlich ein großes Risiko, daher muss jederzeit mit dem Tod der Raumfahrer gerechnet werden. Aufgrund dieser Tatsache hat sich unser Präsident bereit erklärt, höchstpersönlich dieses Risiko zu tragen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offen bleibt bei dieser Angelegenheit, wieso es vorher keine Informationen der westlichen Geheimdienste über diese Mission gab. Das absolute Stillschweigen des Irans ist verständlich, wenn es darum geht, einen maximalen Propagandaeffekt zu erzielen. Als wahrscheinlich gilt, dass die Geheimdienste den Bau der Startrampe für reinen Bluff hielten und dies daher nicht ernst genommen haben. Außerdem spricht viel dafür, dass die iranische Raketentechnologie einfach nicht ernst genommen wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus CIA-Kreisen wurde mittlerweile die Aussage vernehmbar, dass man sich jetzt umso mehr Sorgen mache, über welche technologischen Fähigkeiten der Iran noch verfüge. Es sei zwar glaubhaft, dass das Atomwaffenprogramm tatsächlich eingestellt wurde, aber andererseits gebe es zum Beispiel das zunächst als schlechten Modellbau verlachte Kampfflugzeug &#8222;Qaher-313&#8220;. Möglicherweise sei der Iran tatsächlich auf dem technologischen Stand, ein derart kompaktes und leistungsfähiges System zu erschaffen. Daher sei die Mondmission ein Besorgnis erregender Beweis der technologischen Leistungsfähigkeit des Gottesstaates und müsse zu einer Neubewertung des politischen Konfrontationskurses führen. Insofern scheint der Iran sein &#8222;Propagandaziel&#8220; bereits jetzt zu Beginn des Mondfluges erreicht zu haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4195.msg249326#msg249326" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Irans Raumfahrtprogramm</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA entscheidet sich Anfang April gegen Curiosity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-entscheidet-sich-anfang-april-gegen-curiosity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 11:05:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34825</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer Pressekonferenz hat das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA gestern bekanntgegeben, dass MSL Curiosity abgeschaltet wird. Die NASA möchte sich in den kommende Jahren auf andere aktive Missionen und das James Webb Space Telescope konzentrieren. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: Raumfahrer.net. Die NASA hat bekanntgegeben, dass MSL Curiosity abgeschaltet wird. Grund dafür [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In einer Pressekonferenz hat das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA gestern bekanntgegeben, dass MSL Curiosity abgeschaltet wird. Die NASA möchte sich in den kommende Jahren auf andere aktive Missionen und das James Webb Space Telescope konzentrieren. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042012130529_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Curiosity beim Start 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat bekanntgegeben, dass MSL Curiosity abgeschaltet wird. Grund dafür sind Budgetengpässe. Das Science Directorate hat entschieden, seine Mittel auf das James Webb Space Telescope JWST zu konzentrieren. Nach JWST war MSL mit ca. 2,5 Milliarden US-Dollar die zweitteuerste Position im Budget des Science Directorates. Das JPL soll jetzt den letzten der beiden Mars-Exploration-Rover (MER) Opportunity weiter betreiben. Die Mittel dafür seien im Gegenzug gesichert. Gleichzeitig möchte man damit andere aktive Missionen des Science Directorate, v. a. Cassini, sichern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Curiosity wurde am 26. November 2011 von Cape Caneveral gestartet und hat mit Stichtag heute 320,5 Millionen Kilometer zurückgelegt. In 126 Tagen wäre der Rover am Mars eingetroffen. Die Sonde befindet sich jetzt bereits in einem passiven Modus. In vier Tagen werden die Kommandos zur endgültigen Deaktivierung gesandt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Curiosity waren große Hoffnungen verbunden. Der Rover sollte eine neue Landetechnologie einführen und die nächste Generation der Roverforschung auf unserem Nachbarn einleiten. Dieser harte Einschnitt kommt kurz nach NASAs Rückzug aus der Kooperation mit der ESA am Mars. Erstes Opfer war die gemeinsame Mission ExoMars gewesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachsatz: Wie Ihnen sicher aufgefallen ist, wird Curiosity natürlich nicht abgeschaltet. In der Hoffnung, dass Sie über diesen <strong>Aprilscherz</strong> gelacht haben, wünscht die Redaktion Ihnen 364 schöne Tage bis zum nächsten Scherz <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>STS-136 mit Atlantis soll noch heute starten (Update)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-136-mit-atlantis-soll-noch-heute-starten-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 22:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt also doch &#8211; nach monatelangem Ringen um die Versorgungssicherheit der Internationalen Raumstation hat man sich nun doch noch zu einem letzten Start entschieden. Wegen Unsicherheiten in der Finanzierung hielt man sich mit der Bekanntgabe lange zurück, bis jetzt. Um 17:29 Uhr (MESZ) hebt die Atlantis mit dringend benötigten Versorgungsgütern zu einer einmaligen Mission ab. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jetzt also doch &#8211; nach monatelangem Ringen um die Versorgungssicherheit der Internationalen Raumstation hat man sich nun doch noch zu einem letzten Start entschieden. Wegen Unsicherheiten in der Finanzierung hielt man sich mit der Bekanntgabe lange zurück, bis jetzt. Um 17:29 Uhr (MESZ) hebt die Atlantis mit dringend benötigten Versorgungsgütern zu einer einmaligen Mission ab. <br>Update: April, April!!!</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: raumfahrer.net, spacelivecast.de.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042012003343_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Space Shuttle Atlantis startbereit für STS 136 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionsplaner der NASA müssen alle Hände voll zu tun gehabt haben in den letzten Wochen, um doch noch eine Shuttle-Mission auf die Beine zu stellen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Erst die gescheiterte Progress-Versorgungsmission Ende letzten Jahres und jetzt weitere Verschiebungen bei den Nachfolge-Raumschiffen Dragon (SpaceX) und Cygnus (Orbital). Trotz des gerade angedockten ATVs ist die Lage auf der Station ernst. Sinnvolle Wissenschaft kann kaum noch betrieben werden, da die wenigen Güter, welche zuletzt auf die Station gebracht wurden, quasi nur aus Lebensmitteln, Wasser und Treibstoffen bestanden haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass die Ammoniakvorräte für die Kühlsysteme der ISS nach aufgetretenen Beschädigungen doch nicht bis 2020 ausreichen werden. Die zum Anfang des Jahres stärker gewordene Sonnenaktivität mit coronalen Massenauswürfen hat die ISS zuletzt stark getroffen. So tritt vermutlich aus einem beschädigten Radiator Ammonik aus. Mit dem bereits im All befindlichen Ersatz ist die benötigte Redundanz nicht mehr gegeben. Alle in Planung befindlichen Vehikel werden diese Nutzlast nicht transportieren können, weder einen Ammoniaktank noch einen Radiator. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Station doch noch fit zu bekommen für die kommenden Jahre, ist das Space Shuttle randvoll beladen mit wissenschaftlichen Experimenten im Leonardo-MPLM und einem zusätzlichen Reservetank mit Ammoniak. Damit die Risiken für diese Mission möglichst gering bleiben, hat man sich für einen eintägigen Missionablauf entschieden. Start, Docking, Übergabe des MPLM und Landung sollen innerhalb von Stunden abgewickelt werden. Dazu wurden diverse Abläufe automatisiert, zum Beispiel die Untersuchung des Hitzeschildes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kurze Missionsdauer hat diverse Vorteile. So kann die Nutzlast des Space Shuttles maximal ausgenutzt werden, weil man auf unnötige Treibstoffe / Brennstoffzellen verzichten kann. Dass ausgerechnet die Atlantis noch einen Flug bekommt, lässt sich ebenfalls leicht begründen. Es war von allen noch verfügbaren Shuttles im besten Zustand. Auch bei der Crew wird man sich auf die STS-135-Besatzung wieder verlassen können. Die war von den noch verfügbaren Astronauten noch am besten im Training. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Livestream vom Start wird es auf <a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de</a> geben ab 16:45 Uhr MESZ. Weitere Infos dann im Chat oder im <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10918.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong>
<br>
Wie die meisten Leser bestimmt bemerkt haben, war dies natürlich ein Aprilscherz. Wir bedanken uns im Namen von Raumfahrer.net bei den Mitarbeitern in Redaktion, Forum und Chat, welche an diesem Projekt mitgewirkt haben, sowie bei spacelivecast.de, welche mit ihrer Hilfe und vor allem ihrem Livestream entscheidend dazu beigetragen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufzeichnung des Livestreams vom Start kann auf <a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/2012/04/sts-136-aprilscherz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de &#8211; STS-136 – Aprilscherz</a> angesehen werden. </p>
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		<title>Aktuell: ISS wurde notevakuiert! (April April)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aktuell-iss-wurde-notevakuiert-april-april/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 22:06:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Leck]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund eines Mikrometeoritentreffers im Labor Destiny musste die Internationale Raumstation evakuiert werden. Die Besatzung hat sich erfolgreich in Sicherheit bringen können. Derzeit ist unklar, was mit der ISS passieren wird, man hat aber noch Hoffnung die Station zu retten. (Achtung, das war unser Aprilscherz) Ein Beitrag von Stefan Heykes und Simon Plasger. Quelle: raumfahrer.net. Nachdem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-90d01d3a">Aufgrund eines Mikrometeoritentreffers im Labor Destiny musste die Internationale Raumstation evakuiert werden. Die Besatzung hat sich erfolgreich in Sicherheit bringen können. Derzeit ist unklar, was mit der ISS passieren wird, man hat aber noch Hoffnung die Station zu retten. (Achtung, das war unser Aprilscherz)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Stefan Heykes und Simon Plasger. Quelle: raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachdem im Laufe des heutigen Tages viele auf diesen Scherz hereingefallen sind (unter anderem in unserem <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9712.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Forum</a>) wünschen wir Ihnen 365 schöne Tage bis zum nächsten Aprilscherz <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />  <br>   Die Raumfahrer.net Redaktion    </strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c600a9d0"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042011000616_small_1.jpg" alt="NASA" width="354" height="283"/><figcaption class="wp-element-caption">
Das Destiny-Labor &#8211; hier bei der Montage 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem normalen Arbeitstag an Bord der Station saß die Crew bestehend aus Dmitri Kondratjew, Catherine Coleman und Paolo Nespoli gerade beim Abendessen im russischen Modul Swesda zusammen, als um 22:23 Uhr MESZ plötzlich die Stationssirene Alarm schlug. Im Labormodul Destiny war die Wand von einem Mikrometeoriten, einem kleinen Felsstück aus dem All, durchschlagen worden, Luft strömte aus. Die Größe des Lecks ist derzeit noch unklar, da es keine Möglichkeit gab, sicher in das Destiny-Modul zu gelangen. Man hat auf Kamerabildern aus dem Modul zwar anhand von fliegenden Kleinteilen erkennen können, wohin die Luft entwich, aber nicht genau die Größe des Lecks. Fest steht nur, dass die Luft rasch aus der ISS ausströmte. Daher war es nicht möglich, die Luke zwischen den Modulen zu schließen, um die Luft nur aus Destiny entweichen zu lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen musste sich die Besatzung sofort in ihr Rettungsraumschiff Sojus-TMA 20 begeben. Nur so war es möglich, sich in Sicherheit zu bringen. Nach einer kurzen Information an die Bodenstationen wurde die Sojus-Kapsel um 22:51 Uhr abgedockt. Während die Sojus normalerweise in der kasachischen Steppe landet, musste man aus Zeitgründen diesmal auf die Mongolei ausweichen. Die Besatzung ist nach der Landung um 23:58 Uhr wohlauf, allerdings muss sie erst noch aus der Wüste Gobi abgeholt werden. Bei Landungen steht eigentlich immer ein Empfangskomitee bereit, aber dieses ließ sich aus Zeitgründen nicht mehr rechtzeitig entsenden. Stattdessen befindet sich jetzt ein Hubschrauber der mongolischen Armee auf dem Weg, um die Besatzung zu bergen. Morgen früh werden die drei Besatzungsmitglieder dann in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator eintreffen. Von da werden sie wie nach einer normalen Mission nach Moskau fliegen, um die obligatorischen Zeremonien hinter sich zu bringen. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-b14f8a33"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042011000616_small_2.jpg" alt="NASA/JSC" width="337" height="223"/><figcaption class="wp-element-caption">
Zwei Testmodelle des Robonaut, auf dem jetzt die Hoffnungen ruhen 
<br>
(Bild: NASA/JSC)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des Lecks besteht jedoch noch Hoffnung für die Station: Der vor wenigen Wochen gestartete Robonaut 2 soll mithilfe der Bodenstation von seiner Position in Destiny das Loch in der Außenhaut stopfen. Das Leck befindet sich definitiv in einer erreichbaren Position, außerdem sind für den Robonaut 2 einige Teile in Reichweite, die als Flicken eingesetzt werden können. Sollte das Verfahren erfolgreich verlaufen, könnte in wenigen Tagen eine neue Besatzung starten, da der Start von Sojus-TMA 21 bereits für den 4. April geplant ist. Die Station und die derzeit angedockten Versorgungsraumschiffe verfügen über ausreichende Luftreserven, um zumindest einen rudimentären Betrieb der Station gewährleisten zu können. Das wahrscheinlichste Szenario für diesen Fall ist, dass die Atmosphäre der ISS wieder einen Druck aufbauen kann, der dem in 6.000 m Höhe entspricht. Dann würden die Luken zu einigen nicht für den Betrieb notwendigen Modulen geschlossen werden, woraufhin im Rest der Station wieder Normaldruck aufgebaut werden könnte. Erst bei Eintreffen der nächsten Versorgungsraumschiffe könnten die Reserven wieder ausreichend aufgefüllt werden, um die Station wieder voll in Betrieb zu nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> **ISS** Hauptthema </a></li>



<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9484.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 27</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/destiny/" data-wpel-link="internal">Destiny</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Sputnik 1 nach 52 Jahren wiederentdeckt (update)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sputnik-1-nach-52-jahren-wiederentdeckt-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 05:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Sowjetunion]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Studenten aus Sevilla/Spanien haben den ersten von Menschenhand geschaffenen Erdsatelliten in einer Umlaufbahn wiederentdeckt (Vorsicht, das war unser Aprilscherz). Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: GoogleNews, MySpace, Facebook, Wamba. Sputnik 1 war von der Sowjetunion am 04. Oktober 1957 von Baikonur im heutigen Kasachstan als erstes künstliches Objekt in eine Umlaufbahn um die Erde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-e6420233">Drei Studenten aus Sevilla/Spanien haben den ersten von Menschenhand geschaffenen Erdsatelliten in einer Umlaufbahn wiederentdeckt (Vorsicht, das war unser Aprilscherz).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: GoogleNews, MySpace, Facebook, Wamba.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c6be0f48"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042010072101_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Replik von Sputnik 1 
<br>
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Sputnik 1</i> war von der Sowjetunion am 04. Oktober 1957 von Baikonur im heutigen Kasachstan als erstes künstliches Objekt in eine Umlaufbahn um die Erde gestartet worden. Im Kalten Krieg löste dieses Ereignis den Sputnikschock in den USA aus. Der dadurch angekurbelte Wettlauf gipfelte in der Mondlandung der Amerikaner 1969. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 83,6 Kilogramm schwere Satellit wurde auf einer um 65,1 Grad gegenüber dem Äquator geneigten Bahn ausgesetzt, welche bis in 939 Kilometer Höhe reichte. Nachdem sein Signal verstummt war, hatte man erwartet, dass er nach mehreren Monaten wieder in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen würde. In den folgenden Monaten wurden weitere Sputniks sowie auch der erste US-amerikanische Satellit gestartet und die Erforschung des Weltraums begann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Studenten aus Sevilla/Spanien haben den ältesten Satelliten jetzt überraschend wiedergefunden. &#8222;Es war eine Wette von meinem Geburtstag. Ich habe vorhergesagt, dass man Sputnik wiederfinden kann, wenn er noch da ist.&#8220; sagte Marco Luengo. Gemeinsam mit Freunden hat er auf Rechnern der Universität den letzten bekannten Orbit von <i>Sputnik 1</i> mit heutigen Daten zu Erdgravitation und Orbitstörungen simuliert. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-7457dea2"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042010072101_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Himmelsspur von Sputnik 1, aufgenommen am 21. März 2010 in Sevilla. 
<br>
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Überraschung wurde mit sehr hoher Sicherheit berechnet, dass <i>Sputnik 1</i> noch im Orbit sein konnte, wenn auch auf einer deutlich veränderten Umlaufbahn. In ihrer Simulation haben die Stundenten heutige Daten zu Erdgravitation, Form der Erde, jahreszeitlichen Schwankungen der Atmosphärenhöhe, Strahlungsdruck der Sonne und Störungen durch die kombinierte Gravitation von Mond und Sonne berücksichtigt. Dabei hat sich der Trend zum Orbitverfall durch die Summe der Störungen nach zweieinhalb Monaten im Orbit umgekehrt und den Orbit langsam wieder stabilisiert. Über die folgenden 52 Jahre hat sich der Orbit dabei deutlich verändert. Sowohl Exzentrizität als auch Bahnebene haben sich verschoben. &#8222;Er hat sich Orbitenergie von der Erde und vom Mond geklaut.&#8220; erklären die Drei einfach das Ergebnis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihren Ergebnissen haben die Studenten <i>Sputnik 1</i> am Nachthimmel gesucht. Durch seine polierte Oberfläche war er bereits 1957 auf entsprechenden Aufnahmen bei seinen Überflügen zu sehen gewesen. Diesmal mussten sie drei Wochen warten, bis sich optimale Beleuchtungsverhältnisse über Sevilla eingestellt hatten. Am 21. März 2010 war es dann so weit. Auf ihren Langzeitbelichtungen konnten sie die Spur von <i>Sputnik 1</i> sehen. &#8222;Die Beobachtungsdaten sind überraschend nah an unseren Vorhersagen&#8220;, freut sich Luengo. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltweit begeistern sich Raumfahrtenthusiasten. Im Internet werden bereits Beobachtungsdaten ausgetauscht und Spotting-Events geplant, um gemeinsam die Überflüge fotografieren zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 02. April 2010<br>    Nach nochmaliger Überprüfung unseren Gewissens müssen wir bekanntgeben, dass gestern doch nur der 1. April war.</strong>
<br>
<strong>Verwandte Meldungen vom 1. April</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-ueberraschend-von-iss-zurueckgekehrt/" data-wpel-link="internal">Besatzung überraschend von ISS zurückgekehrt</a> (1. April 2003)</li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-rover-sonderseite-zum-sensationellen-fund-online/" data-wpel-link="internal">Mars Rover: Sonderseite zum sensationellen Fund online!</a> (1. April 2005)</li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zusammenstoss-am-mars/" data-wpel-link="internal">Zusammenstoß am Mars?</a> (1. April 2006)</li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/nordkorea-startet-ueberraschend-marsmission/" data-wpel-link="internal">Nordkorea startet überraschend Marsmission</a> (1. April 2008)</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sputnik-1-nach-52-jahren-wiederentdeckt-update/" data-wpel-link="internal">Sputnik 1 nach 52 Jahren wiederentdeckt (update)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nordkorea startet überraschend Marsmission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nordkorea-startet-ueberraschend-marsmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 09:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Marslandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31335</guid>

					<description><![CDATA[<p>[Achtung: Aprilscherz] Wie heute bekannt wurde, hat die Demokratische Volksrepublik (Nord-)Korea ein bemanntes Marsraumschiff gestartet. Erste internationale Reaktionen weisen auf einen neuen Wettlauf im All hin. Ein Beitrag von Markus Rösken und Karl Urban. Quelle: Eigene Recherche. Bei dieser Meldung handelt es sich natürlich um einen Aprilscherz. Vielen Dank für die vielen netten Kommentare im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nordkorea-startet-ueberraschend-marsmission/" data-wpel-link="internal">Nordkorea startet überraschend Marsmission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><i>[Achtung: Aprilscherz]</i> Wie heute bekannt wurde, hat die Demokratische Volksrepublik (Nord-)Korea ein bemanntes Marsraumschiff gestartet. Erste internationale Reaktionen weisen auf einen neuen Wettlauf im All hin.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Markus Rösken und Karl Urban. Quelle: Eigene Recherche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei dieser Meldung handelt es sich natürlich um einen Aprilscherz. Vielen Dank für die vielen netten <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3268.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kommentare</a> im Raumcon-Forum.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042008112853_small_1.jpg" alt="ESA" width="349" height="262"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung einer bemannten Marsmission der ESA. Sie wird nun schneller wahr, als gedacht. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die nordkoreanische Nachrichtenbehörde KCNA am Dienstag, dem 1. April 2008 mitteilte, habe die in der Nacht zum Sonntag gestartete <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Taepodong-2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><i>Taepodong-2</i></a>-Rakete keinesfalls wie bisher angegeben einen Nachrichtensatelliten transportiert, sondern sei mit einem bisher geheim gehaltenen Marslander bestückt gewesen. Der Start der modifizierten Rakete sei geglückt und den sechs Kosmonauten an Bord gehe es gut. 
<br>
Das Team bestehe aus jeweils drei Männern und Frauen, die laut der Nachrichtenagentur „den Handlungsbereich des nordkoreanischen Volkes unter der sicheren Hand des geliebten, ewigen Führers auf den roten Planeten ausweiten werden, um dort die Überlegenheit der nordkoreanischen Technologie und des kommunistischen Systems zu beweisen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nordkorea sei es wichtig, noch vor &#8222;dem großen Teufel&#8220; USA und anderen westlichen Staaten den Mars zu erreichen, um große Gebiete für sich in Anspruch nehmen und gegenüber nachkommenden Raumschiffen anderer Länder die eigenen Ansprüche geltend machen zu können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042008112853_small_2.jpg" alt="JINSA" width="302" height="372"/><figcaption>
Nordkoreanische Taepodong-2-Rakete in einem Archivbild 
<br>
(Bild: JINSA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich der Westen noch mit dem Mond und anderen Lapalien abgebe, sei man in Nordkorea hingegen an konkreten Plänen zur Eroberung des Weltraums interessiert, um den kommunistischen Gedanken durch die Hand des großartigen nordkoreanischen Volkes auf das Sonnensystem auszudehnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hätte man das Projekt geheimhalten wollen, bis man „persönlich in die Kamera von Spirit und Opportunity winken könne&#8220;, doch habe man sich aus Gründen der Fairness entschlossen, noch vor der Ankunft auf dem Planeten die Welt zu informieren, um Gelegenheit zu bieten, sich dem übermächtigen kommunistischen Staatsapparat einzugliedern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter von NASA, ESA und der JAXA bestätigten den Start. Man sei entsetzt, dass es so weit kommen konnte, ohne dass man irgendetwas von den Projekten bemerkt habe und verspreche, ebenfalls unter Hochdruck ein eigenes bemanntes Marsprojekt in Angriff zu nehmen. Konsultationen über ein gemeinsames Projekt der westlichen Staaten laufen bereits. Ein Sprecher der NASA gab jedoch zu bedenken, dass dies unter Umständen mehrere Jahre in Anspruch nehmen könnte, und Nordkorea mit diesem Überraschungsschlag einen gewaltigen Vorsprung erlangt hätte. Trotzdem wolle man die Herausforderung annehmen.    
</p>
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		<item>
		<title>Zusammenstoß am Mars?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zusammenstoss-am-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2006 00:43:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Space Network]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTRACK]]></category>
		<category><![CDATA[Kollision]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus bisher ungeklärter Ursache ist es wohl zu einem Zusammenstoß der beiden Mars-Sonden Mars Express und Mars Reconnaissance Orbiter gekommen. Spezialisten von NASA und ESA haben die Untersuchungen aufgenommen. Ein Beitrag von Dominik Mayer. Quelle: NACA. In den frühen Abendstunden des gestrigen Tages überschlugen sich die Ereignisse. Da die Raumfahrer.net-Redaktion derweil in aller Seelenruhe, ohne [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Aus bisher ungeklärter Ursache ist es wohl zu einem Zusammenstoß der beiden Mars-Sonden <i>Mars Express</i> und <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> gekommen. Spezialisten von NASA und ESA haben die Untersuchungen aufgenommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Dominik Mayer</a>. Quelle: NACA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den frühen Abendstunden des gestrigen Tages überschlugen sich die Ereignisse. Da die Raumfahrer.net-Redaktion derweil in aller Seelenruhe, ohne böses zu ahnen und vor allem ohne Internet in einem Münchner Lokal den Auftakt des diesjährigen Redaktions- und Vereinstreffens beging konnten wir sie leider ausnahmsweise nicht zeitnah informieren. Hier nun das Protokoll der möglichen Katastrophe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042006024355_small_1.jpg" alt="NASA" width="350" height="284"/><figcaption>
Der Mars Reconnaissance Orbiter im Mars-Orbit 
<br>
(Grafik: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am frühen Abend des 31. März 2006, gegen 18:32 Uhr mitteleuropäischer Zeit, vermeldete das für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Express</a> zuständige ESOC-Kontrollzentrum in Darmstadt einen Abbruch der Verbindung zur Raumsonde. Die Wissenschaftler hatten damit gerechnet, die neuesten Aufnahmen der vom DLR in Berlin entwickelten High Resolution Stereo Camera (HRSC), übertragen zu können. Da kurzzeitige Ausfälle der Kommunikation hin und wieder passieren, entschloss man sich, auf ein Lebenszeichen von Mars Express zu warten. Da dies bis zum jetzigen Zeitpunkt ausblieb, wurden die Antennen der ESA Tracking Stations (ESTRACK), dem Äquivalent zum amerikanischen Deep Space Network, auf den Mars ausgerichtet, um die genaue Position des Satelliten zu bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitgleich auf der anderen Seite des Atlantiks. Schauplatz des Geschehens: Jet Propulsion Laboratory (JPL), Passadena, Californien. Auch hier betreut man eine Sonde, sie umkreist ebenfalls den Mars, trägt den formschönen Namen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Reconnaissance_Orbiter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Reconnaissance Orbiter</a> und ist zur Zeit damit beschäftigt, mittels <a href="https://www.raumfahrer.net/aerobraking-der-tritt-auf-die-luftbremse/" data-wpel-link="internal">Aerobraking</a> von einer elliptischen in eine nahezu kreisförmige Umlaufbahn einzuschwenken. Dies geschieht zum größten Teil automatisch und bedarf kaum Personals. Doch gleichzeitig mit den europäischen Kollegen verliert man auch hier den Kontakt zur Sonde. Es ist 21:17 Uhr Ortszeit als man beschließt das Deep Space Network einzuschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 620 Tonnen schwere Antenne in Cebreros, Spanien, ist in der Zwischenzeit fündig geworden. Mars Express befindet sich abseits seiner vermuteten Position und scheint sich unkontrolliert fortzubewegen. Ganz in der Nähe lokalisiert man eine zweite Sonde. Die Mitteilung aus den USA lässt zumindest erahnen, was geschehen ist. &#8222;Vermutlich kam der Mars Reconnaissance Orbiter in den derzeit wütenden globalen Marssturm.&#8220; erklärt Pete Clarkson, Missionsspezialist am JPL. &#8222;Wir gehen davon aus, dass die Sonde aufgrund einer Fehleinschätzung der atmosphärischen Dichte nicht stark genug abgebremst wurde.&#8220; Das erklärt allerdings immer noch nicht, wie es zu einem Zusammenstoß hätte kommen sollen. Auf ein leichter verständliches Modell übertragen wäre es genauso wahrscheinlich, wie das zufällige Zusammentreffen zweier Ameisen auf einem Fußballplatz, wenn man davon ausgeht dass eine Ameise lediglich von einem Tor zum anderen auf und ab läuft und die andere von einer Ecke zur anderen. Ach ja, die zweite wird dabei immer langsamer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aufeinandertreffen zweier Sonden wird durch komplizierte Bahnberechnungen im Grunde völlig ausgeschlossen. Entsprechend ratlos sitzt man jetzt in den Kontrollzentren. Sollten die beiden Sonden in der Tat verloren sein, wäre der Verlust für die Wissenschaft gravierend, hatte man doch für die nächsten Jahre sehr genaue Pläne. Raumfahrer.net wird sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie Ihnen (im Gegensatz zu Google News <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> sicherlich aufgefallen ist, haben wir uns einen kleinen Aprilscherz erlaubt. Den Sonden geht es, zumindest soweit wir das beurteilen können, den Umständen entsprechend gut. Wir hoffen, Sie nicht zu sehr geschockt zu haben und verbleiben bis zum 1. April 2007 in gewohnter Seriösität.</strong></p>
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		<title>Mars Rover: Sonderseite zum sensationellen Fund online!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-rover-sonderseite-zum-sensationellen-fund-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2005 07:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumfahrer.net Redaktion hat nun die Sonderseite zu diesem sensationellen Fund am Roten Planeten online gestellt. (Update: Die Sonderseite zum 1. April ist nicht mehr online 😉 ) Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. 17:03 Uhr: Experten sind sich uneinig ob die gestern entdeckte Flüssigkeit am Mars wirklich flüssiges Wasser [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Raumfahrer.net Redaktion hat nun die Sonderseite zu diesem sensationellen Fund am Roten Planeten online gestellt. (Update: Die Sonderseite zum 1. April ist nicht mehr online <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> )</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>17:03 Uhr</strong>: <br>Experten sind sich uneinig ob die gestern entdeckte Flüssigkeit am Mars wirklich flüssiges Wasser ist. Es seien zu viele Unsicherheitsfaktoren dabei, meinten NASA Forscher. Um es näher zu untersuchen müsste der Rover bis an zwei Meter an diese Substanz heran was für die Techniker und Forscher zu riskant ist, da man nicht weiß um welche Substanz es sich handelt. So könnte Opportunity beschädigt werden, was die Techniker um jedenPreis verhindern wollen. Jetzt hofft man auf die Hilfe &#8222;von Oben&#8220;. Mars Odyssey, Mars Global Surveyor oder Mars Express sollen für Opportunity die nötigen Forschungsarbeiten machen, doch die NASA befürchtet, dass sie um eine Gefährdung Opportunity`s zur Lösung dieses Rätsels nicht hinweg kommen.    <br><strong>9:10 Uhr</strong>:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042005091028_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042005091028_small_1.jpg" alt="Zum Vergrößern anklicken" width="461" height="168"/></a><figcaption> Die von  <i>Opportunity</i>  gefundene Wasserpfütze auf dem Mars <br>(zum Vergrößern anklicken). <br> (Bild: NASA/JPL) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er fand die ersten fossilen Spuren von Wasser auf dem Mars, und jetzt hat er das Wasser selbst gefunden: <i>Opportunity</i>. Die NASA konnte die Messwerte und die Fotos gar nicht glauben, die sie gestern von ihrem &#8222;Mars-Rover im Glück&#8220; zugesandt bekommen hat. Laut diesen Daten steht <i>Opportunity</i> vor einer etwa zehn Zentimeter tiefen Wasserpfütze, die sich in einem kleinen Krater gebildet hat. Die NASA konnte dies nicht glauben und weckte <i>Opportunity</i> extra mitten in der Marsnacht aus dem &#8222;Deep Sleep&#8220;-Modus auf, um weitere Daten zu erhalten. Des Weiteren richtete man auch die Raumsonden <i>Mars Odyssey</i> und <i>Mars Global Surveyor</i> auf dieses Gebiet aus. Die Daten von <i>Opportunity</i> bestätigen die ersten Daten und nun war es Gewissheit: Der Mars-Rover entdeckte flüssiges Wasser auf den Nachbarplaneten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies wirft natürlich sofort ein komplett neues Licht auf unseren äußeren Nachbarplaneten. &#8222;Nach vielen Rückschlägen im Mars Exploration-Programm, ich erinnere nur an <i>Mars Observer</i>, <i>Mars Polar Lander</i> und viele weitere mehr haben wir nun endlich das gefunden, wonach wir schon so lange suchen&#8220;, versucht NASA-Administrator Michael Griffin das Gefundene in Worte auszudrücken. &#8222;Wir werden die weiteren Raumsonden speziell für die Suche nach außerirdischem Leben ausrichten. Wir werden dies ebenfalls in den Planungen unserer Space Vision of Exploration berücksichtigen.&#8220; Wird der Mars nun doch dem Mond vorgezogen? Die Entscheidung darüber fiel erst vor wenigen Wochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das weitere Vorgehen wird derzeit beraten. &#8222;Auf diese Situation sind wir nicht vorbereitet, wie Sie sicher verstehen&#8220;, gestand ein müder, aber glücklicher Steve Squyres, Chefwissenschaftler der Rover-Mission, bei einer turbulenten Pressekonferenz ein. &#8222;Wir haben natürlich keine Analysewerkzeuge für flüssiges Wasser an Bord des Rovers. Wir untersuchen noch, wie viel Risiko wir eingehen können. Es ist verrückt: Da suchen wir winzige, uralte Spuren von Wasser und finden dann gleich eine ganze Pfütze davon &#8211; und können dann nichts damit anfangen. Wir würden gerne in das Wasser hinein fahren oder mit dem Instrumentenarm den Grund fotografieren und untersuchen. Aber die Sicherheit des Rovers hat natürlich oberste Priorität. Einen Kurzschluss können wir uns nicht leisten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zukunft</strong> <br>Jetzt hat man ein großes Ziel in der Marsforschung erreicht, denn man hat nun Wasser nachgewiesen. Jetzt fehlt nur mehr eine Frage: Gibt oder gab es jemals Leben auf den Roten Planeten? Jetzt wo das Wasser gefunden wurde, schwanken viele Forscher, die immer auf &#8222;Nein&#8220; plädiert hatten. Mit gemeinsamen neuen Ideen sollen jetzt die kommenden Raumsonden für die Suche nach Leben optimiert werden. Die NASA hat bereits minimale Änderungen für die im August startende Raumsonde <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> angefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmerkung der <i>Raumfahrer.net</i>-Redaktion</strong>: <i>Raumfahrer.net</i> widmet diesen sensationellen Fund eine eigene <strong>Sonderseite</strong>, auf der Sie weitere Informationen über den genauen Abgang des Fundes finden.</p>
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		<title>Besatzung überraschend von ISS zurückgekehrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besatzung-ueberraschend-von-iss-zurueckgekehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2003 04:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Telemetriedaten]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben uns hier natürlich einen kleinen Aprilscherz erlaubt. Wir hoffen, dass er seine Wirkung getan hat und freuen uns schon auf den nächsten 1. April. Raumfahrer.net Redaktion Völlig unerwartet landete am 01. April 2003 um 05.04.20 Uhr (MESZ) die Wieder-Eintrittssektion des russischen Rettungsraumschiffs Sojus TMA-1 ungefähr 80 Kilometer nordöstlich von Arkalyk, Kasachstan. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wir haben uns hier natürlich einen kleinen Aprilscherz erlaubt. Wir hoffen, dass er seine Wirkung getan hat und freuen uns schon auf den nächsten 1. April.  <br>Raumfahrer.net Redaktion<br><br>    Völlig unerwartet landete am 01. April 2003 um 05.04.20 Uhr (MESZ) die Wieder-Eintrittssektion des russischen Rettungsraumschiffs <i>Sojus TMA-1</i> ungefähr 80 Kilometer nordöstlich von Arkalyk, Kasachstan.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von michaelschuhmacher. Quelle: 1. April-Redaktion.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042003065348_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Die Besatzung der ISS muss sich am 1. April unerwartet auf den Rückflug zur Erde machen &#8211; was war der wirkliche Grund dafür?
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der Kapsel befand sich die sechste Stammbesatzung bestehend aus Kommandant Kenneth Bowersox, Bordingenieur Nikolai Budarin und <i>National Aeronautics and Space Administration</i> (NASA) <i>International Space Station</i> (ISS) <i>Science Officer</i> (SO) Donald Pettit. Auf zwei unabhängig voneinander einberufenen Pressekonferenzen nennen die amerikanischen und russischen Verantwortlichen zwei voneinander abweichende Ursachen für die verfrühte Rückkehr der sechsten Stammbesatzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Zentr Uprawlenija Poljotam</i> (ZUP) in Moskau geht anhand der empfangenen Telemetriedaten davon aus, dass Bowersox bei einer Überprüfung der Systeme von <i>Sojus TMA-1</i> für die eigentlich für den nächsten Monat geplante Rückkehr zur Erde versehentlich gegen ein für diese Überprüfung aktiviertes Steuereingabegerät in der Wiedereintrittssektion des Rettungsraumschiff gekommen ist, was zu einer Zündung der Steuerdüsen von <i>Sojus TMA-1</i> führte. Die durch die unvorgesehene Zündungen auf das russische <i>Docking Compartment</i> (DC) 1 <i>&#8222;Pirs&#8220;</i> ausgeübte strukturelle Belastung überschritt die zulässigen Grenzen, so dass die sechste Stammbesatzung gezwungen war, um 01.44.04 Uhr MESZ ohne zuvor in die ISS zurück zu gelangen, abkoppeln musste. Die Zündung zum Verlassen der Erdumlaufbahn fand um 04.09.49 Uhr MESZ statt, nachdem alle dafür notwendigen Systeme aktiviert worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Mission Control Center</i> (MCC) in Houston geht anhand der empfangenen Telemetriedaten hingegen davon aus, dass die Ursache beim russischen <i>Service Module &#8222;Swjesda&#8220;</i> liegt. Als die Überprüfung der Systeme von <i>Sojus TMA-1</i> im Gange war, waren die russischen Flugkontrolleure damit beschäftigt das neue Betriebssystem <i>Windows XP</i> auf den Hauptcomputer herauf zu laden, der zu diesem Zeitpunk für die Lagekontrolle der Raumstation verantwortlich war. Bei einer anschließenden Überprüfung der Computersysteme stellte sich heraus, dass einige der Hardwaretreiber nicht korrekt mit dem neuen Betriebssystem arbeiteten. Aufgrund eines an den Hauptcomputer gesendeten Signals zur Zündung der Steuertriebwerke kam es dann zu einer versehentlichen, unkontrollierten Zündung der Steuertriebwerke, was zu hohen strukturellen Belastungen führte, die bald die zulässigen Grenzen überschritten. Daher sah sich die sechste Stammbesatzung gezwungen, von der ISS abzukoppeln, da die strukturelle Stabilität des russischen DC-1 <i>&#8222;Pirs&#8220;</i> gefährdet war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042003065348_small_2.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Die Kamera der europäischen 
<i>Microgravity Science Glovebox</i>
 konnte dieses Bild aufzeichnen, welches gegen die Darstellungen der amerikanischen und russischen Weltraumbehörden spricht. Es zeigt, dass sich scheinbar ein Objekt von außen der Station näherte.
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bowersox, Budarin und Pettit sollten ursprünglich Ende April 2003 beziehungsweise Anfang Mai 2003 von der siebten Stammbesatzung, die aus Kommandant Juri Malentschenko und Bordingenieur Edward Lu besteht, abgelöst werden. Die sechste Stammbesatzung verbrachte annähernd 128 Tage an Bord der Raumstation. Ob der Start von <i>Sojus TMA-2</i> wie geplant stattfindet, ist momentan fraglich, da es nun erst einmal gilt, die Lagekontrolle der Raumstation wiederherzustellen beziehungsweise diese an die amerikanischen <i> Control Moment Gyroscopes</i> (CMGs) zu übergeben. Zur Durchführung von Zündungen zur Lagekontrolle der Raumstation wird das russische Versorgungsraumschiff <i>Progress M-47</i> genutzt. Um jedoch einen ausreichenden Treibstoffvorrat zu gewährleisten wird überlegt, den Start des Versorgungsraumschiffes <i>Progress M1-10</i> vorzuziehen, der gegenwärtig für den 08. Juni 2003 geplant ist. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Start von <i>Sojus TMA-2</i> zunächst verschoben wird. Weitere Planungen gehen dahin, dass die ursprünglich einmal geplante siebte Stammbesatzung bestehend aus Kommandant Malentschenko, Bordingenieur Alexander Kaleri und NASA ISS SO Lu erst startet, wenn das Flugverbot der Space Shuttle-Flotte aufgehoben wird, um die ISS wieder mit einer dreiköpfigen Stammbesatzung zu betreiben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042003065348_small_3.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Eine erste Analyse des gesichteten Objekts lieferte diese Struktur.
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer weiteren unabhängig von den beiden anderen einberufenen Pressekonferenz veröffentliche die <i>European Space Agency</i> (ESA) ihre Telemetriedaten und Aufnahmen der Videokamera der <i>Microgravity Science Glovebox</i> (MSG). Kurz vor der Abkopplung von <i>Sojus TMA-1</i> führte die ESA eine Funktionsüberprüfung der Videokamera durch und schwenkte sie in der MSG umher. Auf dem Videoband ist daher für kurze Zeit auch ein Blick in den freien Weltraum zu sehen. Auf einer Nahaufnahme erkannten Spezialisten ein <i>Unindentified Flying Object</i> (UFO), das sich der ISS mit hoher Geschwindigkeit nähert und einer <i>Außerirdischen Lebensform In Einem Nikolauskostüm</i> (ALIEN) ähnelt. Dies widerlegt eindeutig die Aussagen der amerikanischen und russischen Verantwortlichen. Die Telemetriedaten deuten zudem darauf hin, dass das Lagekontrollsystem der ISS eine Triebwerkszündung für ein Ausweichmanöver veranlasste und die Abkopplung <i>Sojus TMA-1</i> nicht aufgrund struktureller Überlastung des Kopplungsstutzen zurückzuführen ist. Daher ist davon auszugehen, dass die sechste Stammbesatzung die ISS vorsorglich verließ, um der sich nähernden Bedrohung zu entfliehen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-ueberraschend-von-iss-zurueckgekehrt/" data-wpel-link="internal">Besatzung überraschend von ISS zurückgekehrt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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