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	<title>Bigelow &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Bigelow &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Noch ein ISS-Modul &#8211; BEAM fertiggestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/noch-ein-iss-modul-beam-fertiggestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2015 19:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fertigstellung des Bigelow Aerospace Expandable Activity Module (BEAM) hat am 12. März 2015 einen wichtigen Meilenstein hinter sich gelassen. Im Bigelow-Werk in Las Vegas, Nevada, wurde das fertige Modul zusammen mit der NASA präsentiert und an die Raumfahrtbehörde übergeben. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Bigelow Aerospace. Auf dem Weg zum Langzeit-Test eines [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Fertigstellung des Bigelow Aerospace Expandable Activity Module (BEAM) hat am 12. März 2015 einen wichtigen Meilenstein hinter sich gelassen. Im Bigelow-Werk in Las Vegas, Nevada, wurde das fertige Modul zusammen mit der NASA präsentiert und an die Raumfahrtbehörde übergeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Bigelow Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032015201252_small_1.jpg" alt="NASA, Stefanie Schierholz" width="260"/><figcaption>
NASA-Associate Administrator William Gerstenmaier (links) und Jason Crusan, Direktor der Advanced Exploration Systems Division der NASA, neben dem gepackten BEAM im Bigelow-Werk in Las Vegas.    
<br>
(Bild: NASA, Stefanie Schierholz)
</figcaption></figure></div>



<p>Auf dem Weg zum Langzeit-Test eines auffaltbaren Weltraummoduls an Bord der Internationalen Raumstation ISS geht es in den Endspurt. Im zweiten Halbjahr  2015 soll das jetzt bei Bigelow fertiggestellte Testmodul mit dem achten Versorgungsflug durch SpaceX zur ISS gebracht werden. Momentan steht der Starttermin auf dem 02. September 2015. Das Testmodul wird bis dahin noch einige Prüfungen bei der NASA zu absolvieren haben.  </p>



<p>BEAM hat im gepacktem Zustand einen Durchmesser von 2,4 Metern und passt damit in den Trunk, so der offene Stauraum im Fachjargon, eines Dragon-Versorgungsfrachters. Der Trunk befindet sich im nicht unter Druck stehenden Zylinder unterhalb der druckbeaufschlagten Dragonkapsel, an dem auch die Solarzellenausleger und Wärmetauscher angebracht sind. In ihm werden vorzugsweise Außenbordinstrumente der ISS transportiert.  </p>



<p>BEAM wiegt 1,36 Tonnen. Angesichts der üblichen Nutzlast von rund 2,5 Tonnen in einem Dragon-Frachter auf einer Falcon 9v1.1-Rakete  ist das eine erhebliche Masse. Der NASA scheint diese Fracht jedoch wichtig genug zu sein, markiert die Technologie in ihren Augen einen großen Schritt hin  zu leichteren und damit hinsichtlich Gewichts-Volumen-Verhältnis (start-)kostengünstigeren Konstruktionen im Raumschiffbau. Grundlegende Forschungen wurden von der NASA bereits bis in die 1990er Jahre getätigt. Die Weiterentwicklung wurde 2000 aber auf Bigelow Aerospace übertragen. Der BEAM-Entwicklungsauftrag wurde im Jahr 2013 vereinbart und hat ein Volumen von 17,8 Mio. US-Dollar.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032015201252_small_2.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="260"/><figcaption>
So könnte es aussehen &#8211; BEAM am Tranquility-Modul. Die Flugversion hat allerdings eine weiße Außenhaut. Im 90-Grad-Winkel dazu die (geschlossene) Aussichtskuppel &#8222;Cupola&#8220;. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>An der ISS angekommen, wird BEAM am Tranquility Modul angedockt. Bevor es aufgeblasen wird, stehen eingehende Systemtests an. Entfaltet wird es einen etwa 16 Kubikmeter großen und begehbaren  Raum bieten. BEAM wird mindestens zwei Jahre als Testmodul dienen. Währenddessen werden die ISS-Besatzungsmitglieder als auch Ingenieure am Boden BEAM überwachen. Die Astronauten werden BEAM zudem regelmäßig betreten, um Messungen vorzunehmen und seinen Zustand zu überprüfen. Insbesondere möchte man Erfahrung über das Verhalten einer entfaltbaren, weichen Struktur unter den thermischen Bedingungen des Weltraums sammeln, ebenso wie über die Strahlungsresistenz und die Robustheit der mehrlagigen Außenhaut gegenüber Einschlägen von Mikrometeoriten und Weltraumschrott.  </p>



<p>Keine unüberwindbaren Probleme beim BEAM-Versuch vorausgesetzt, hat die NASA große Pläne mit entfaltbaren Weltraummodulen. Im erdnahen Orbit könnte der revolutionäre Ansatz kommerziell genutzte Plattformen ermöglichen. Mit Blick auf Langzeitmissionen zum Mars oder andere Ziele jenseits des erdnahen Orbits möchte man im kommenden Jahrzehnt neue Technologien auch im Mondorbit testen. Dabei geht es nicht nur um die notwendige Technik, sondern auch um Abläufe und notwendige Fähigkeiten und Ressourcen, um längere Zeit unabhängig von einer Versorgung von der Erde aus operieren zu können.           </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/bigelow-baut-entfaltbares-testmodul-fuer-die-iss/" data-wpel-link="internal"> Bigelow baut entfaltbares Testmodul für die ISS</a> </li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.195" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Umfangreiche Umbauten an der ISS in Planung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umfangreiche-umbauten-an-der-iss-in-planung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 17:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den nächsten Jahren soll es erhebliche Umbauten an der Internationalen Raumstation geben. Damit soll auch ein längerer Betrieb vorbereitet werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Energija, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Beginnen soll die Umorganisation zunächst mit dem Ablegen des bisherigen Schleusenmoduls Pirs vom unteren Kopplungsaggregat am Kopfteil von Swesda. Dies könnte [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In den nächsten Jahren soll es erhebliche Umbauten an der Internationalen Raumstation geben. Damit soll auch ein längerer Betrieb vorbereitet werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, Energija, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-19-47221.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="300" height="250"/><figcaption>
Naúka mit Schleuse, Roboterarm, Solarzellenpaneelen und Radiator. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Beginnen soll die Umorganisation zunächst mit dem Ablegen des bisherigen Schleusenmoduls Pirs vom unteren Kopplungsaggregat am Kopfteil von Swesda. Dies könnte Ende dieses Jahres erfolgen. Der Frachter Progress-M 20M, der am 27. Juli von Baikonur aus gestartet ist und am Folgetag an Pirs andockte, soll das seit 2001 an der Station befindliche Modul beim Abflug in einigen Monaten einfach mitnehmen. Bei weiteren Verzögerungen soll dies dessen Nachfolger Progress-M 22M übernehmen. Pirs verglüht dann mit dem Frachter weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. </p>



<p>An die frei gewordene Kopplungsstelle kommt dann das Wissenschaftsmodul Naúka (sprich: Na-u-ka). Dieses könnte wohl Anfang 2014 starten. Es ist äußerlich dem Modul Sarja sehr ähnlich, da es aus dem Reservemodul für den FGB abgeleitet wurde. Im Inneren befindet sich aber auch ein Schlafquartier während an der Außenseite der Europäische Roboterarm ERA operieren wird. Kurze Zeit später sollen dann am Kopfteil die bereits im All befindliche Experimentierschleuse und an der Seite ein Radiator zur Abführung von Wärme montiert werden. </p>



<p>Nach gegenwärtigen Plänen etwa Mitte 2014 folgt dann das Kopplungsmodul UM, dass am Nadir-Port von Naúka ankoppeln soll. Hier stehen dann 5 weitere Kopplungsstellen zur Verfügung, von denen eine etwa 2016 mit einem ersten Wissenschafts- und Energiemodul NEM besetzt werden soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_2.jpg" alt="NASA" width="347" height="255"/><figcaption>
PMA-3 oben am Kopfteil und PMM &#8222;Leonardo&#8220; an Tranquility, in Richtung der Längsachse montiert. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Zwischendurch möchte auch die NASA den US-basierten Teil für die weitere Nutzung fit machen. Dazu sollen zwei Kopplungsstellen für autonom andockende Raumschiffe am Bug und zwei für Transportraumschiffe, die mittels Manipulatorarm an der Station festgemacht werden, am Kiel geschaffen werden. Letzteres soll bewerkstelligt werden, indem das Lagermodul PMM (Leonardo) im Juli 2015 vom nach unten gerichteten Port an Unity (Node 1) zum nach vorn gerichteten Port an Tranquility (Node 3) versetzt wird. Damit sind dann die beiden unteren Kopplungsstellen an Harmony (Node 2) und Unity frei und gleichzeitig von einem Ankerpunkt des Canadarm2 erreichbar. Auf diese Weise könnten sich durchaus zwei Missionen von Kounotori, Dragon oder Cygnus zeitweilig überschneiden. </p>



<p>Für die bemannten Raumschiffe wird eine Kopplung mittels Manipulatorarm nicht in Betracht gezogen. Bei einer Evakuierung wäre kein Personal zu dessen Bedienung mehr an Bord der Station. Auf eine Fernbedienung von der Erde aus will man sich in einem solchen Falle verständlicherweise nicht verlassen. Also werden passende Kopplungsaggregate an den anfliegenden Raumschiffen benötigt. Zunächst soll der Adapter PMA 3 von der Backbordseite von Tranquility (Node 3) zu Harmony-Zenit verlegt werden. Anschließend sollen ab Mai 2015 neue Kopplungsaggregate nach dem Soft Impact Mating Attenuation Concept (SIMAC) über die alten gestülpt werden. Die Raumschiffe verwenden dann das passende Gegenstück, was deutlich leichter ist, allerdings große Ähnlichkeiten zum bisher dort montierten APAS-System aufweist, aber in den USA gebaut wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_3.jpg" alt="NASA" width="442" height="292"/><figcaption>
Das Bigelow Expandable Activity Module (BEAM) an der ISS. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Am Ende stehen dann im vorderen Teil je zwei Kopplungsstellen für bemannte bzw. unbemannte Raumschiffe zur Verfügung, am hinteren Teil der ISS sechs Kopplungsstellen für bemannte oder unbemannte Raumschiffe russischer Bauart. Eine Verlängerung der Betriebsdauer der Internationalen Raumstation wäre dann auch über 2020 hinaus möglich. Sogar einer Aufstockung der Besatzungsstärke sowie kürzeren Besuchsbesatzungen stände wenig im Wege. </p>



<p>Die ersten bemannten Schiffe, welche über kommerzielle Partner der NASA in den USA entwickelt werden, könnten ab 2017 an der ISS festmachen. Bereits für 2015 ist zudem das Ankoppeln eines BEAM (Bigelow Expandable Activity Module) genannten entfaltbaren Moduls geplant. Es soll an den rückwärts gerichteten Port an Tranquility angedockt werden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bigelow: Ziel ist ein Mond-Habitat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bigelow-ziel-ist-ein-mond-habitat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2013 14:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen einer längeren Studie wurden etwa 20 kommerzielle Raumfahrtfirmen durch die NASA kontaktiert, um herauszufinden, was diese über den Erdorbit hinaus leisten können und wollen. Erste Ergebnisse der Studie wurden auf einer Pressekonferenz am 23. Mai mit Bigelow Aerospace (BA) vorgestellt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Space Watch. Hauptakteure auf dem Briefing [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen einer längeren Studie wurden etwa 20 kommerzielle Raumfahrtfirmen durch die NASA kontaktiert, um herauszufinden, was diese über den Erdorbit hinaus leisten können und wollen. Erste Ergebnisse der Studie wurden auf einer Pressekonferenz am 23. Mai mit Bigelow Aerospace (BA) vorgestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: New Space Watch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052013163842_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052013163842_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="400" height="309"/></a><figcaption>
Bigelow Alpha soll 2016 zusammengebaut werden. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>Hauptakteure auf dem Briefing waren William Gerstenmaier (NASA) und Robert Bigelow (BA). Bigelow Aerospace hatte die Studie der ersten Phase 40 Tage vor Ablauf der Frist fertiggestellt. </p>



<p>Während man den möglichen Beitrag kommerzieller Unternehmen zur Infrastruktur im erdnahen Weltraum als bedeutend ansieht, versucht man nun, mit dieser Studie darüber hinaus gehende Ambitionen und Möglichkeiten zu evaluieren. Hierbei stellte Robert Bigelow fest, dass sein primäres Ziel auf lange Sicht eine bewohnbare Station auf dem Mond ist. Dazu würden in naher Zukunft Tests mit entfaltbaren Habitaten auf der Erde beginnen. </p>



<p>Eine erste Raumstation im erdnahen Orbit soll bereits 2016 aufgebaut werden, wenn dafür bemannte Raumschiffe zur Verfügung stünden. Die Station Bigelow Alpha solle (zunächst) aus zwei BA-330-Modulen bestehen, von denen das erste unbemannt gestartet und über einen gewissen Zeitraum erprobt würde. Danach solle die erste (zweiköpfige) Besatzung starten und ankoppeln. Im Verlaufe der Mission solle die Station für den bemannten Betrieb sowie die Ankopplung des zweiten Moduls vorbereitet werden. </p>



<p>Auf die Frage, ob eine kommerzielle Station wie Bigelow Alpha die ISS ersetzen könne, antwortete Gerstenmaier, die Aufgaben einer solchen Station würden nicht mit denen der ISS übereinstimmen. Er sehe kommerzielle Anwendungen für eine kommerzielle Station. Er erwarte, dass die Internationale Raumstation bis 2028 betrieben würde. Damit könne man kommerziellen Anbietern einen Anreiz zur Entwicklung und Vervollkommnung ihrer Transportsysteme bieten. Zur Frage des Monds als neuem &#8211; altem NASA-Ziel äußerte Gerstenmaier, Asteroiden und der Mars genössen Priorität, man wolle aber durchaus allgemeine, umfassende Lösungen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bigelow-ziel-ist-ein-mond-habitat/" data-wpel-link="internal">Bigelow: Ziel ist ein Mond-Habitat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bigelow will seine Station 2016 starten &#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bigelow-will-seine-station-2016-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 18:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; und diese an &#8222;Unternehmen, Regierungen, vermögende Einzelpersonen oder Jeden sonst, der einen Platz im All haben möchte&#8220; vermieten. Dies gab Robert Bigelow gegenüber der Zeitschrift &#8222;Popular Mechanics&#8220; preis. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch. Bereits kurz zuvor waren Informationen über die zu erwartenden Preise für den Start von Personen mit einem Dragon-Raumschiff von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">&#8230; und diese an &#8222;Unternehmen, Regierungen, vermögende Einzelpersonen oder Jeden sonst, der einen Platz im All haben möchte&#8220; vermieten. Dies gab Robert Bigelow gegenüber der Zeitschrift &#8222;Popular Mechanics&#8220; preis.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NewSpaceWatch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022013191917_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022013191917_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="400" height="309"/></a><figcaption>
Die Station Bigelow Alpha ist ausbaubar. Hier sehen wir zwei linear gekoppelte Module. Als Zubringer dienen links ein Dragon und rechts eine CST-100. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace/SpaceX/Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p>Bereits kurz zuvor waren Informationen über die zu erwartenden Preise für den Start von Personen mit einem Dragon-Raumschiff von Space Exploration Technologies (SpaceX) sowie einem CST-100 von The Boeing Company bekannt geworden. Offenbar hat Bigelow entsprechende Vereinbarungen getroffen. Diese sehen vor, dass Flug und Aufenthalt in der Station Bigelow Alpha mit einem Dragon-Raumschiff als Zubringer 26,25 Millionen US-Dollar und mit einer CST-100-Kapsel 36,75 Millionen US-Dollar kosten sollen. Dies schließt den Start mit einer Falcon 9 bzw. einer Atlas 5 ein. </p>



<p>Geht man davon aus, dass jeweils 6 Personen Gäste an Bord des Raumschiffes sein werden, kommt man auf Missionskosten von reichlich 150 Millionen bzw. rund 220 Millionen US-Dollar. </p>



<p>Die Station soll wahrscheinlich (zunächst) aus zwei BA-330-Modulen bestehen, von denen jedes einen Rauminhalt umfasst, der etwa dem Zweieinhalbfachen des Volumens des US-Labors Destiny der Internationalen Raumstation entspricht. </p>



<p>Vor wenigen Wochen hatte Bigelow mit der NASA die Entwicklung eines kleineren Testmoduls vereinbart, welches 2015 im Rumpf einer Dragon zur Internationalen Raumstation transportiert werden soll. Hier soll es an Tranquility angedockt und anschließend entfaltet werden. Zwei Jahre soll der Test dauern, bei dem die NASA herausfinden möchte, ob derartige Module die gleiche Sicherheit bieten wie solche mit starrer Hülle. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bigelow-will-seine-station-2016-starten/" data-wpel-link="internal">Bigelow will seine Station 2016 starten &#8230;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein BEAM kommt selten allein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-beam-kommt-selten-allein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 21:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36269</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bigelow hat angekündigt, neben dem für die NASA bestimmten entfaltbaren Testmodul für die Internationale Raumstation ein zweites derartiges Modul für eine eigene Raumstation bauen zu wollen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: GizMag. Dieses soll dann an der Bigelows-Station als Ausstiegsschleuse fungieren und es wegen des größeren Volumens mindestens 3 Personen ermöglichen, gemeinsam einen Außenbordaufenthalt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bigelow hat angekündigt, neben dem für die NASA bestimmten entfaltbaren Testmodul für die Internationale Raumstation ein zweites derartiges Modul für eine eigene Raumstation bauen zu wollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: GizMag.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012013222605_small_1.jpg" alt="Bigelow/NASA" width="530" height="297"/><figcaption>
BEAM soll 2 Jahre lang an der ISS getestet werden. 
<br>
(Bild: Bigelow/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Dieses soll dann an der Bigelows-Station als Ausstiegsschleuse fungieren und es wegen des größeren Volumens mindestens 3 Personen ermöglichen, gemeinsam einen Außenbordaufenthalt durchführen zu können. Das zweite Modul soll an ein 330 m³ großes, ebenfalls entfaltbares Modul angekoppelt werden, welches den Grundstock einer privaten Raumstation bilden und mit Solarzellenpaneelen ausgerüstet werden soll. Es könnte bereits 2016 ins All transportiert werden. Dies hängt vor allem davon ab, ob es bis dahin Raumschiffe gibt, mit denen man die Station auch erreichen kann. Hier sind wohl SpaceX Dragon und Boeing CST-100 die größte Hoffnung für Bigelow. </p>



<p>Zunächst soll aber BEAM, Bigelow Expandable Activity Module, bis 2015 gebaut und dann für 2 Jahre am Knotenmodul Tranquility angekoppelt werden. Die Hülle des etwa 4 Meter langen und 3,20 m durchmessenden Moduls verfügt über etwa 20 Schichten, die eine mit starren Konstruktionen vergleichbare Sicherheit vor Mikrometeoriten bieten soll. Die dünne, metallarme Hülle wird zudem von den meisten energiereichen Teilchen einfach durchdrungen, so dass kein Schauer von Sekundärpartikeln erzeugt wird, die für das Leben in der Station sogar gefährlicher sind als das Primärpartikel selbst. </p>



<p>Während der Testphase an der ISS soll das Modul die meiste Zeit geschlossen bleiben. Im Inneren überwachen allerdings Sensoren Atmosphäre, Dichtheit und Strahlungsumfeld. 2017 soll BEAM dann abgekoppelt werden und in den dichten Atmosphärenschichten der Erde verglühen. Nach oben soll es im Rumpf eines Dragon-Raumschiffs gelangen, da es im zusammengelegten Zustand sowohl kürzer als auch bedeutend schlanker sein wird. </p>



<p>Falls die Tests erfolgreich verlaufen, könnte der Weg für eine breite Nutzung entfaltbarer Stationsmodule frei sein. Ob eines davon noch an der Internationalen Raumstation zum Einsatz kommen soll, bleibt abzuwarten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li></ul>
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		<title>Bigelow baut entfaltbares Testmodul für die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bigelow-baut-entfaltbares-testmodul-fuer-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 17:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[entfaltbares Modul]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bigelow Aerospace und die NASA haben einen Vertrag unterzeichnet, der vorsieht, dass Bigelow ein entfaltbares Testmodul für die Internationale Raumstation entwickelt und baut. Der Vertrag hat einen Kostenrahmen von 17,8 Millionen US-Dollar. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch, NASA, Bigelow, Raumcon. Bigelow hat bereits zuvor geäußert, dass man aufbauend auf bisherigen Erfahrungen in der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bigelow Aerospace und die NASA haben einen Vertrag unterzeichnet, der vorsieht, dass Bigelow ein entfaltbares Testmodul für die Internationale Raumstation entwickelt und baut. Der Vertrag hat einen Kostenrahmen von 17,8 Millionen US-Dollar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NewSpaceWatch, NASA, Bigelow, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012013185337_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012013185337_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Ein spezielles Servicemodul transportiert um 2017 vielleicht das etwa 10 t schwere entfaltbare Nachfolgemodul zur ISS (Impression). 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bigelow hat bereits zuvor geäußert, dass man aufbauend auf bisherigen Erfahrungen in der Lage sei, ein solches Modul innerhalb von zwei Jahren zu fertigen. Bereits seit 2011 existiert eine vertragliche Vereinbarung, in deren Rahmen Bigelow ohne finanzielle Unterstützung an diesem Projekt gearbeitet hat. Zuvor diskutierten beide Seiten bereits eine Erweiterung der ISS durch ein entfaltbares Modul. </p>



<p>Bigelow hatte die Technologie im Jahr 2000 von der NASA übernommen und in der Folgezeit weiter entwickelt. 2006 und 2007 wurden zwei Testmodule namens Genesis I und II gestartet. Seitdem strebt die Firma die Installation einer kommerziellen Raumstation mit mehreren großen entfaltbaren Modulen an und ist dazu einige Allianzen eingegangen. </p>



<p>Die Zusammenarbeit mit der NASA geschieht in beiderseitigem Nutzen. Zum einen könnte Bigelow vor Installation der eigenen Raumstation die Technologie im Einsatz erproben. Die NASA hingegen könnte mit einem oder gar mehreren entfaltbaren Modulen deren Eignung als Lebensraum bei längeren Flügen untersuchen und dabei auch noch Geld sparen. </p>



<p>2010 wurden verschiedene Konzepte im Rahmen einer Technologieinitiative vorgestellt. So sollte vor 2015 ein kleines Testmodul an der ISS angekoppelt werden, welches im Rahmen des CRS-Vertrages von einem der anderen kommerziellen Partner der NASA, SpaceX oder Orbital, zur Station transportiert würde. Hier böte es vor allem zusätzlichen Stauraum, könnte aber vollständig in den Betrieb der Station eingebunden werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012013185337_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012013185337_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das entfaltbare Jumbo-Modul verfügt über ein größeres Volumen als das US-Labormodul Destiny. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Hauptuntersuchungsgegenstand wäre auf jeden Fall die neuartige Außenwand, die gänzlich ohne feste Bestandteile oder Metall auskommen soll. Dazu wurde ein Mehrlagenkonzept entwickelt, das bis zu 20 verschiedene Schichten umfasst, von denen etwa die Hälfte als Schild gegen Mikrometeoriten dient. Das Testmodul könnte etwa 20 m³ Raum umfassen und an Tranquility angedockt werden. Es würde in gefaltetem Zustand zur ISS transportiert, anschließend umgedockt und aufgeblasen. </p>



<p>Das eigentliche Ziel ist aber ein größeres Modul mit einem Rauminhalt bis zu 200 m³, einer Länge von rund siebeneinhalb Metern und einem ebenso großen Durchmesser in entfaltetem Zustand. Im Inneren verliefe eine feste Röhre, die möglicherweise aus Kohlefaserverbundstoff gefertigt wäre. Um diese herum wäre beim Start die zusammengefaltete Außenhülle gruppiert, so dass beides unter eine gewöhnliche Nutzlastverkleidung passt. Der Innenraum der Röhre ist in drei Sektionen eingeteilt, eine Schleuse, einen zentralen Raum und ein Abteil für die Druckgastanks des Entfaltungssystems. Dem Modul vorangesetzt wäre ein Antriebs- und Steuerungsmodul, das noch zu entwickeln wäre. </p>



<p>Die Planungen von 2010 sahen vor, dass das große Modul bis 2015 an einem dritten Knotenmodul angekoppelt wird, welches zuvor aus einem ISS-Reservemodul entwickelt und gestartet werden sollte. Alternativ wurde die Kopplung an Tranquility-Nadir vorgesehen, wobei die Cupola zuvor nach Unity-Nadir verlegt werden könnte. Nun könnte zumindest dieser Plan mit zwei Jahren Verzögerung verwirklicht werden. </p>



<p>Das kleinere BEAM (Bigelow Expandable Activity Module) soll nun aber realisiert werden und könnte bis 2015 ins All gelangen. Dabei wäre ein Transport im Rumpfteil eines Dragon-Raumschiffes denkbar. Einzelheiten sind derzeit noch nicht offiziell bei NASA oder Bigelow einsehbar. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li></ul>
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		<title>Symposium zu privater und kommerzieller Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/symposium-zu-privater-und-kommerzieller-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 16:15:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipTwo]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein internationales Symposium zur &#8222;persönlichen&#8220; und kommerziellen Raumfahrt fand vom Mittwoch bis Donnerstag letzter Woche in Las Cruces, USA statt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch. Vor vollen Rängen kamen Vertreter privater Unternehmen, staatlicher Organisationen und Politiker zu Wort. Dabei zeigte sich, welche Vielfalt insbesondere der private Sektor in den letzten Jahren entwickelt hat. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein internationales Symposium zur &#8222;persönlichen&#8220; und kommerziellen Raumfahrt fand vom Mittwoch bis Donnerstag letzter Woche in Las Cruces, USA statt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch.</p>



<p>Vor vollen Rängen kamen Vertreter privater Unternehmen, staatlicher Organisationen und Politiker zu Wort. Dabei zeigte sich, welche Vielfalt insbesondere der private Sektor in den letzten Jahren entwickelt hat. 
<br>
Lori Garver (NASA) äußerte, die NASA werde auch in Zukunft eine große Rolle spielen, sehe aber auch die wachsende Bedeutung kommerzieller Unternehmungen. Die NASA könne da unterstützen, indem sie den Wettbewerb fördere, wo immer dies möglich sei und Innovationen befördere. Dabei nannte sie ein suborbitales Forschungsprogramm und die Mitnahme und Betreuung von Nutzlasten aus der Industrie beispielsweise an Bord der Internationalen Raumstation. Zusätzlich werde die NASA Preise für bestimmte Ziele ausloben und innovative Programme wie NIAC erneuern. Um mit privaten Innovationen mithalten zu können, müsse man zudem effizienter arbeiten und in Zeiten knapper Kassen verstärkt mit der Industrie kooperieren. </p>



<p>Robert Dickman, Direktor des American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA, USA), äußerte sich in einigen Belangen skeptischer. Es gäbe wenig Interesse an einer Rückkehr zum Mond, die Öffentlichkeit sei derzeit allgemein wenig enthusiastisch in puncto Raumfahrt. Die Entwicklung des SLS dauere lange, sie würde kaum vor 2040 einsatzbereit sein, zudem zweifle er an einer anhaltenden politischen Unterstützung langfristiger Programme wie einer Probenrückführung vom Mars. Auf Nachfragen gab er an, er würde SLS aufschieben, die Prioritäten neu setzen. Dazu gehöre zunächst, dass die USA wieder in der Lage seien, Menschen ins All zu bringen. Hier sollten die privaten Bewerber stärkere Unterstützung erfahren. Mit der Aussetzung eines Preises von 1 oder 2 Milliarden US-Dollar für eine Marsgesteinsmission könne man wohl schneller mehr erreichen als mit staatlichen Programmen zu weit höheren Kosten. Außerdem würde er nicht nur auf ein Pferd setzen, sondern sicherheitshalber zwei, drei oder sogar vier Anbieter fördern. </p>



<p>Am Mittwoch Nachmittag kamen die &#8222;Suborbitalen&#8220; zu Wort. Hier herrschte einerseits Zuversicht, die gesteckten Ziele innerhalb relativ überschaubarer Zeit zu erreichen, andererseits aber Ungewissheit über die Marktchancen. Erika Wagner von Blue Origin sagte, bemannte Raumfahrt genieße in ihrer Firma Top-Priorität, müsse aber über Regierungsaufträge hinausgehen. Carolyn Wincer von Virgin Galactic wies darauf hin, dass es derzeit zu früh sei, den &#8222;durchschnittlichen&#8220; Kunden zu beschreiben, 540 Kandidaten seien eine zu geringe Basis. Die Bandbreite der Frühbucher reiche von finanzkräftigen Leuten bis zu Menschen, die Haus und Hof verpfändet hätten, um mit SpaceShip Two ins All fliegen zu können. </p>



<p>Nach der Pause beschrieb Chefpilot David Mackay (Virgin Galactic) den Ablauf einer typischen Mission. Zudem machte er Angaben zu medizinischen und sonstigen Voraussetzungen für die Teilnahme an einem Flug. An Bord des SS2 würden während des Fluges keine Raumanzüge getragen, da manch einer diese als (klaustrophobisch) beengend empfinde. Zudem würde SS2 nicht &#8222;per Draht&#8220; geflogen sondern die Steuerflächen direkt mit Hebeln bedient. Dies erfordere von den Piloten eine höhere Belastung, weshalb man hier auf große Erfahrung achte. Für Parabelflüge muss das Trägerflugzeug WhiteKnight Two speziell zertifiziert werden. </p>



<p>Danach ging man zu privaten Anbietern orbitaler Raumflüge über. Chris Ferguson von Boeing ging auf den zu erwartenden aber nicht sicheren Markt von bemannten Raumflügen jenseits der NASA-Aufträge ein. Atlas V und CST 100 seien dafür ein leistungsstarkes Duo. Während jeder Phase des Fluges könne abgebrochen werden, bei Geschwindigkeiten über Mach 10 würden spezielle Landeplätze eingerichtet. Gegenwärtig sei man auch auf der Suche nach einem leichten und kompakten Raumanzug für kritische Missionen eines Fluges. Für die NASA seien sie Bedingung. Roger Krone sprach zudem am Donnerstag vormittag. Ein erster bemannter Flug sei für Anfang 2016 geplant. Zielstellung des Engagements sei eine Verbreiterung der Nutzanwendungen von Forschung, Entwicklung und Erkundung heute hin zu Bergbau, Produktion und Reisen im All. Betont wurde auch die Zusammenarbeit mit Bigelow. Allerdings sei für eine wirklich breite Anwendung der Raumfahrt die Entwicklung besserer Transportsysteme ins All erfoderlich. In diesem Zusammenhang sprach er von der &#8222;Tyrranei der Raketengleichung&#8220;. </p>



<p>Garrett Reisman von SpaceX wurde ebenfalls konkret. Einen ersten Abbruchtest vom Startplatz plane man für Ende 2013, einen weiteren mitten im Flug (bei maximaler Belastung) für April 2014. Den ersten bemannten Flug eines Dragon-Raumschiffes sehe man für Mai 2015 vor. Ende Oktober wolle man bereits den dritten Meilenstein auf dem Weg dorthin schaffen. Der niedrige Erdorbit sei allerdings nur der erste Schritt. SpaceX sei gegründet worden, um der Menschheit interplanetare Reisen zu ermöglichen. </p>



<p>Zurück im aktuellen Geschehen teilte Reisman weiter mit, man plane die Herstellung komfortabler Raumanzüge, Piloten würden bei SpaceX umfangreich ausgebildet, weitere Teilnehmer an Raumflügen erhielten hingegen nur eine kurze Einweisung. Ohnehin werde im Unterschied zum Space Shuttle der Dragon Rider einen hoher Grad an Automatisierung bieten. Zudem halte man weiter an einer triebwerksgestützten Landung des Raumschiffes fest. Am Donnerstag beschrieb er des Weiteren die Firmenstruktur, Produktions- und Teststandorte sowie Verträge. </p>



<p>Mark Sirangelo von Sierra Nevada betonte, dass der Dream Chaser auf der Arbeit mehrerer Jahrzehnte in Russland und bei der NASA beruhe. Er beschrieb den geplanten Ablauf einer Mission, bei deren Rückkehr Beschleunigungen von lediglich 1,5 bis 1,7 g (g = 9,81 m/s²) aufträten. Unabhängig von einem Kopplungsziel könne der Dream Chaser mit einer siebenköpfigen Besatzung 4 Tage im All operieren. </p>



<p>Am Nachmittag kamen noch Vertreter weiterer Firmen zu Wort. Clay Mowry von Arianespace betonte das Potenzial der Vega, kleinere Nutzlasten schnell und kostengünstig ins All zu transportieren. Steve Isakowitz von Virgin Galactic stellte das Konzept von LauncherOne vor, mit dem bis zu 200 kg in einen sonnensynchronen Orbit gelangen sollen. Rich Pournelle von NanoRacks stellte Entwicklungen aus seinem Hause vor. Derzeit seien drei Forschungsplattformen in der ISS installiert. Mit Dragon stehe zudem ein Transportsystem zur Verfügung, welches zeitnah, Forschungsergebnisse zurück zur Erde bringen könne. Für die nächste Zeit sei auch eine Außenplattform von NanoRacks für die ISS in Planung. Gegenwärtig betrage die Durchschnittszeit von der Vertragsunterzeichnung bis zum Transport eines Experimentes ins All lediglich 8,5 Monate. Auch Schüler und Studenten hätten mittlerweile Zugang zur Forschungsplattform im All. Dies läge auch an Änderungen bei der NASA. </p>



<p>Schließlich stellte Andrew Nelson von XCOR Aerospace Fortschritte beim Projekt Lynx vor. Am Vortage hatte es einen erfolgreichen Test des Triebwerks gegeben. Nun plane man den ersten Testflug des suborbitalen Raumgleiters für Anfang nächsten Jahres. Nach der Testphase wolle man seine Dienste überall auf der Welt anbieten. Am Rande der Veranstaltung konnte man dann auch ein 1:1-Modell des Lynx betrachten. </p>



<p>Wenige Tage nach der Veranstaltung konnte Virgin Galactic den Einbau eines ersten Triebwerkes in SpaceShip Two vermelden. Optimismus und Erfolge also an allen Fronten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS1</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumtouristen der ISS</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8589.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Boeing/Bigelow CST-100</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Commercial Crew Development</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic</a></li></ul>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltraumtourismus &#8211; Möglichkeiten und Visionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumtourismus-moeglichkeiten-und-visionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 15:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tiroler Tageszeitung meldete am 18. Juli 2012, der Weltraumtourismus habe begonnen. Die ersten zahlenden Kunden flogen jedoch bereits vor Jahren ins All. Heute bietet sich Interessierten allerdings eine größere Bandbreite buchbarer Events. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Raumfahrer.net, Tiroler Tageszeitung. Schon für rund 5.000 Euro ist es möglich, während einiger Sekunden Schwerelosigkeit zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/weltraumtourismus-moeglichkeiten-und-visionen/" data-wpel-link="internal">Weltraumtourismus &#8211; Möglichkeiten und Visionen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Tiroler Tageszeitung meldete am 18. Juli 2012, der Weltraumtourismus habe begonnen. Die ersten zahlenden Kunden flogen jedoch bereits vor Jahren ins All. Heute bietet sich Interessierten allerdings eine größere Bandbreite buchbarer Events.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Raumfahrer.net, Tiroler Tageszeitung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072012171234_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072012171234_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Parabelflug mit Stefan Aust (Mitte) vom Magazin Spiegel  
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p>Schon für rund 5.000 Euro ist es möglich, während einiger Sekunden Schwerelosigkeit zu erleben, berichtete die Tiroler Tageszeitung. Die dazu erforderlichen <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8191.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Parabelflüge</a> erfolgen mit entsprechend umgerüsteten Passagier- oder Frachtflugzeugen. Zahlendes Publikum kann seit einer Reihe von Jahren solche Flüge absolvieren, die ursprünglich als Trainingsmöglichkeit für Astronauten konzipiert wurden. </p>



<p>Seit einer Reihe von Jahren bewirbt <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic</a> suborbitale Flüge mit dem SpaceShipTwo. Das Fluggerät, das mit rund 100 Kilometern Flughöhe zwar die Grenze zum Weltraum erreicht, für eine stabile Erdumlaufbahn jedoch deutlich zu langsam unterwegs ist und deshalb auch nicht, wie es die Tiroler Tageszeitung tat, missverständlich als Weltall-Taxi bezeichnet werden sollte, könnte nach aktuellen Ankündigungen vielleicht 2013 zum ersten Mal abheben. Mit der Entwicklung des SpaceShipTwo, das auf der Konstruktion des SpaceShipOne und den Erfahrungen mit einigen wenigen nicht ungefährlichen Testflügen mit dem letztgenannten Vehikel aufbaut, liegt Virgin Galactic Jahre im Rückstand. Umgerechnet rund 163.000 Euro sollten Interessierte in der Tasche haben, wollen sie sich einen Hüpfer ins All mit dem SpaceShipTwo leisten, ergab eine Anfrage der Zeitung bei Virgin Galactic. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072012171234_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072012171234_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Transhab-Modul über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Über wesentlich opulenter gefüllte Geldtaschen müssen Gäste eines von <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow Aerospace</a> projektierten Weltraumhotels verfügen. Für einen ungenannten Zeitraum im Hotel wären nach Angaben der Tiroler Tageszeitung inklusive Anreise 20 Millionen Euro fällig. Bei der Konstruktion der Wohneinheiten greift Bigelow Aerospace auf ein Transhab genanntes Konzept der US-amerikanischen Raumfahrtagentur (NASA) für entfaltbare Wohnmodule im Weltraum zurück. Entsprechende Patente hat Bigelow Aerospace erworben und hofft, dass ab 2015 ein Habitat mit entfaltbaren Wohneinheiten um die Erde kreist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072012171234_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072012171234_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die ISS mit Zubringern und Versorgern im All 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bereits um die Erde kreisen kann man während eines Aufenthalts an Bord der Internationalen Raumstation (<a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS</a>, International Space Station). Das Unternehmen <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3412.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Adventures</a> organisiert für jeweils 40 Millionen Euro Flüge zur ISS, fand die Tiroler Tageszeitung heraus. Die nächsten Flugmöglichkeiten für Privatpersonen gibt es nach Informationen der Zeitung zwischen 2014 und 2017. Egal wie zahlungsfähig Interessierte an einem Besuch der ISS sind: Ob und in welchem Umfang Touristen die komplexe Hochtechnologie-Forschungseinrichtung &#8211; um eine solche handelt es im Falle der ISS &#8211; betreten können, steht regelmäßig in den Sternen. Die an der Station beteiligten internationalen Partner haben sich durchaus ändernde, immer wieder neu zu diskutierende Standpunkte, was den Aufenthalt von Privatpersonen an Bord angeht.</p>



<p>Erster Privatmann <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">an Bord der ISS</a> war schon im Jahr 2001 der Raumfahrtingenieur und spätere Finanzmakler Dennis Tito. Ihm folgte 2002 der Unternehmer Mark Richard Shuttleworth. Der Physiker und Unternehmer Gregory Hammond Olsen bezahlte rund 16,6 Millionen Euro, um als dritter Privatier die ISS betreten zu dürfen. Er tat das im Jahr 2005. Die Unternehmerin Anousheh Ansari besuchte die ISS 2006. Der Programmierer und Softwareentwickler Charles Simonyi flog zum ersten Mal 2007 zur ISS und wurde 2009 zum ersten Weltraumtouristen, der einen zweiten Besuch der ISS durchführen durfte. Richard Allen Garriott, Softwareentwickler und Sohn des <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10447.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Skylab</a>&#8211; und Space-Shuttle-Astronauten Owen Garriott, wurde 2008 zur sechsten Privatperson, der ein Aufenthalt auf der ISS vergönnt war. Guy Laliberté, Eigentümer des Cirque du Soleil, war es rund 23,7 Millionen Euro wert, 2009 einige Tage auf der ISS zu verbringen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072012171234_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072012171234_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Russische Station MIR im All 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>In der Vergangenheit boten sich für Menschen ohne ausgiebige Astronautenausbildung bereits andere Möglichkeiten, einige Tage im Weltraum zu zubringen. Der Journalist Toyohiro Akiyama verbrachte 1990 im Auftrag seines Arbeitgebers, der japanischen Fernsehgesellschaft Tokyo Broadcasting System (TBS), einige Tage auf der russischen <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3740.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumstation MIR</a>. Die NASA ermöglichte Kongressmitgliedern, Lehrern und Mitarbeitern von Luft- und Raumfahrtkonzernen die Teilnahme an Missionen der mittlerweile außer Dienst gestellten <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3463.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttles</a>.</p>
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		<item>
		<title>SpaceX gibt weiter Gas</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-gibt-weiter-gas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2012 20:25:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Superdraco]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten Tage brachten für die US-Firma nicht nur einen erfolgreichen Flug ihres Dragon-Raumschiffes zur ISS. Am Boden werden fleißig Neuentwicklungen getestet, Allianzen geschmiedet und Kunden gewonnen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceX, NASA, Hobbyspace, Raumcon. Neuester Coup ist die Unterzeichnung einer Vereinbarung durch Intelsat, einen geostationären Satelliten mit einer Falcon Heavy zu starten, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die letzten Tage brachten für die US-Firma nicht nur einen erfolgreichen Flug ihres Dragon-Raumschiffes zur ISS. Am Boden werden fleißig Neuentwicklungen getestet, Allianzen geschmiedet und Kunden gewonnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: SpaceX, NASA, Hobbyspace, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052012222550_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="200"/><figcaption>
Dragon-Raumschiff kurz vor dem Andocken am Freitag. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Neuester Coup ist die Unterzeichnung einer Vereinbarung durch Intelsat, einen geostationären Satelliten mit einer Falcon Heavy zu starten, wenn die Trägerrakete gründliche Flugtests erfolgreich absolviert hat. Intelsat ist einer der führenden Betreiber geostationärer Kommunikationssatelliten weltweit. </p>



<p>Vor zwei Wochen hatte Space Exploration Technologies (SpaceX) eine Vereinbarung mit Bigelow getroffen, die eine Zusammenarbeit beim Betrieb einer Bigelow-Station anvisiert. Die Falcon Heavy wäre mit einer projektierten Nutzlastkapazität von 53 Tonnen für erdnahe Umlaufbahnen auch für den Start großer entfaltbarer Raumstationsmodule geeignet. Außerdem entwickelt SpaceX seinen gegenwärtig erstmals an der ISS angekoppelten Frachter Dragon zu einem bemannten Raumschiff weiter. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052012222550_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="300" height="200"/><figcaption>
Grashopper mit Erststufenattrappe auf dem SpaceX-Testgelände 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p>In den letzten Wochen waren auch verbesserte Triebwerke getestet worden. Super Draco soll im Dragon-Raumschiff für im Notfall erforderliche Fluchtmanöver bei Problemen mit einer Trägerrakete verwendet werden und für die Rettung der Besatzung sorgen. Außerdem überlegt man auch, diese Triebwerke bei der Landung der Dragon-Kommandokapsel ohne Unterstützung durch Fallschirme einzusetzen. </p>



<p>Ebenfalls im Test befindet sich das Triebwerk Merlin 1D, eine Weiterentwicklung des gegenwärtig in der Falcon 9 eingesetzten Merlin 1C. Mit verlängerter Erststufe und vergrößertem Tankvolumen würde sich die Nutzlastkapazität der Falcon 9 deutlich erhöhen oder Sicherheitsreserven bei Triebwerksausfällen bieten. Drei der vergrößerten Erststufen mit verbesserten Triebwerken sollen dann die Basis der Falcon Heavy bilden, die bereits 2013 erstmals getestet werden könnte. </p>



<p>Schließlich präsentierte Elon Musk ein Bild von einem Landegestell, genannt Grashopper (Grashüpfer), welches bei der Landung der Erststufe nach erfolgreichem Start eingesetzt werden soll. Damit will man die Erststufe für eine Wiederverwendung fit machen, was unter Umständen die Startpreise senken könnte. </p>



<p>Währenddessen entladen Raumfahrer an Bord der Internationalen Raumstation die Fracht des ersten Drachens, der dort angelegt hat. Dragon soll am 31. Mai wieder von der Raumstation gelöst werden und seine Kommandokapsel im Pazifischen Ozean wassern. Die Abbremsung erfolgt aerodynamisch und in der Endphase über mehrere Fallschirme. Mehr als 600 kg Fracht sollen so auf die Erde zurück transportiert werden. </p>



<p>Gestern wurde zudem der hohle Rumpfteil des Dragon-Raumschiffes mit einer Kamera am Ende des Stationsmanipulatorsystems Canadarm2/Dextre unter die Lupe genommen. Hier sollen bei späteren Missionen Außennutzlasten für die ISS transportiert werden können. Dieser Teil wird nach dem Ablegen von der Station abgetrennt und verglüht beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Bei der gegenwärtigen Mission dient er als Wärmeabstrahler und Träger für die beiden Solarzellenpaneele des Dragon-Raumschiffs. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.msg224257#msg224257" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX ab 21. Mai 2012</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9287.msg225357#msg225357" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dragon C2+ ab 26. Mai 2012</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10338.msg223291#msg223291" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wiederverwendbarkeit und Landefähigkeit der Falcon-Familie</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Bigelow und SpaceX suchen nach internationalen Kunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bigelow-und-spacex-suchen-nach-internationalen-kunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:02:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[BA-330]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; und dies gemeinsam. Bereits in der vergangenen Woche hat man eine Vereinbarung getroffen, die vorsieht, dass man auf internationaler Bühne Gelegenheiten für wissenschaftliches Arbeiten in der Schwerelosigkeit vermarkten will. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASAwatch, Bigelow Aerospace, Raumcon. Dazu wird SpaceX mit der Falcon einen leistungsfähigen Träger und mit Dragon ein entwicklungsfähiges Raumfahrzeug [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">&#8230; und dies gemeinsam. Bereits in der vergangenen Woche hat man eine Vereinbarung getroffen, die vorsieht, dass man auf internationaler Bühne Gelegenheiten für wissenschaftliches Arbeiten in der Schwerelosigkeit vermarkten will.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASAwatch, Bigelow Aerospace, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012210218_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012210218_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="260"/></a><figcaption><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012210218_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012210218_small_1.jpg</a> Raumstationsentwurf von Bigelow  <br> (Bild: Bigelow Aerospace) </figcaption></figure></div>



<p>Dazu wird SpaceX mit der Falcon einen leistungsfähigen Träger und mit Dragon ein entwicklungsfähiges Raumfahrzeug beisteuern. Bigelow Aerospace hingegen möchte mehrere seiner entfaltbaren BA-330-Module miteinander koppeln und damit viel Raum für langfristiges Engagement zur Verfügung stellen. Ein Einzelmodul bietet 330 m<sup>3</sup> nutzbares Volumen und damit Platz für 6 Raumfahrer. </p>



<p>Angestrebte Zielgruppen sind nationale Raumfahrtagenturen verschiedener Staaten sowie Firmen und Universitäten. Denen könne man einen beispiellosen Zugang zur Forschung unter Mikrogravitation ermöglichen. </p>



<p>&#8222;Wir sind sehr froh, diesen einmaligen Service gemeinsam mit unseren Kollegen von SpaceX einer internationalen Klientel anbieten zu können&#8220;, sagte Robert T. Bigelow anlässlich der Vereinbarung. Gwynne Shotwell, Präsidentin von SpaceX ergänzte: &#8222;SpaceX und Bigelow Aerospace haben viel gemeinsam. Beide Firmen wurden gegründet, eine neue Ära von Weltraumunternehmungen einzuleiten. Zusammen werden wir sowohl Nationen als auch Firmen einmalige Gelegenheiten zu längerem bemannten Engagement im All anbieten.&#8220;      Ein Dragon-Raumschiff der Firma Space Exploration Technologies wird gegenwärtig für einen unbemannten Flug vorbereitet, der in den nächsten Tagen oder Wochen gestartet werden soll. Raumschiff und Trägerrakete sind nach Angaben von SpaceX von vorn herein für bemannte Einsätze konzipiert. Dann soll Dragon bis zu 7 Personen ins All und zurück auf die Erde transportieren können. Insbesondere in Asien möchte man seine Marketing-Strategie umsetzen. Bereits kurz nach dem nächsten Dragon-Start möchte man mit Offiziellen in Japan ins Gespräch kommen. </p>



<p>Sowohl Bigelow als auch SpaceX kooperieren auch mit anderen Unternehmen der alten und jungen Raumfahrtbranche. Bigelow unterstützt Boeing bei deren Konzept für das Raumschiff CST-100, SpaceX arbeitet u.a. mit Virgin Galactic und Stratolaunch zusammen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow Aerospace</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bigelow-und-spacex-suchen-nach-internationalen-kunden/" data-wpel-link="internal">Bigelow und SpaceX suchen nach internationalen Kunden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Commercial Hope</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/commercial-hope/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 22:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[CST-100]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesen Tagen konzentriert sich ein Großteil der Aufmerksamkeit der NASA auf förderwürdige Aktivitäten kommerzieller Unternehmen in den USA. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space News, Parabolic Arc, NASA Watch, Spaceflight Now, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Anfang Februar besuchte die stellvertretende NASA-Chefin Lori Garver Bigelow Aerospace in Las Vegas und Sierra Nevada Corp. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/commercial-hope/" data-wpel-link="internal">Commercial Hope</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In diesen Tagen konzentriert sich ein Großteil der Aufmerksamkeit der NASA auf förderwürdige Aktivitäten kommerzieller Unternehmen in den USA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space News, Parabolic Arc, NASA Watch, Spaceflight Now, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-24-36696.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022011231045_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022011231045_small_1.jpg" alt="NASA, Bill Ingalls" width="396" height="264"/></a><figcaption>
Raumstationsentwurf von Bigelow 
<br>
(Bild: NASA, Bill Ingalls)
</figcaption></figure></div>



<p>Anfang Februar besuchte die stellvertretende NASA-Chefin Lori Garver Bigelow Aerospace in Las Vegas und Sierra Nevada Corp. in Boulder. Robert Bigelow selbst führte durch die Einrichtung, wobei man insbesondere am 1:1-Modell einer Raumstation verweilte, welches überwiegend aus großen Modulen besteht, die im Weltraum auf ihre vollen Dimensionen entfaltet werden sollen. Die Grundlagen dafür erwarb Bigelow einst von der NASA. Jetzt zeigt die US-Luftfahrt-und-Weltraumbehörde starkes Interesse an der Nutzung der weiterentwickelten Technologie. Bigelow hat mittlerweile drei verschiedene Grundmodelle im Programm, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen können. Ein derartiges Modul könnte in Zukunft auch die ISS schmücken. </p>



<p>Bei der Sierra Nevada Corporation (SNC) wird mit Unterstützung der NASA der Dream Chaser, ein Raumgleiter für bemannte Einsätze, entwickelt. Bisher wurden im Rahmen des Programms CCDev (Commercial Crew Development) zur kommerziellen Entwicklung und Vermarktung von bemannten Raumschiffen für den erdnahen Orbit die Struktur des Dream Chaser sowie Antriebskomponenten gefördert. Auch der Grundentwurf des Mini-Shuttles stammt ursprünglich von der NASA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022011231045_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022011231045_small_2.jpg" alt="NASA, Bill Ingalls" width="397" height="264"/></a><figcaption>
Strukturmodell des Dream Chaser von SNC 
<br>
(Bild: NASA, Bill Ingalls)
</figcaption></figure></div>



<p>Nun steht die zweite CCDev-Runde an, in der insgesamt 200 Millionen US-Dollar an verschiedene Unternehmen gehen sollen, um die Entwicklung entsprechender Technologien zu unterstützen. Sechs Bewerber wurden nun von der NASA zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Diese Einladung folgt einem Bewerbungsschluss, bei dem verschiedene Vorschläge eingereicht wurden. SpaceX will seine Dragon-Kapsel zu einem bemannten Raumschiff weiterentwickeln, Orbital Sciences arbeitet am Raumgleiter Prometheus, Boeing an der Kapsel CST-100, die United Launch Alliance entwickelt ihre Träger für bemannte Einsätze weiter, Blue Origin entwirft ein Rettungssystem sowie eine zunächst suborbitale Kapsel aus Verbundmaterialien (New Sheperd). Paragon bewirbt sich mit einem komplexen Luftaufbereitungssystem und Sierra Nevada mit dem bereits erwähnten Dream Chaser. </p>



<p>Auch unter den kommerziellen Unternehmen gibt es eine Vielzahl von Kontakten und Kooperationen. So unterstützt Bigelow die Entwicklung der CST-100, Virgin Galactic ist an Raumgleiterkonzepten interessiert und als Trägerraketen werden Delta, Atlas und Falcon 9 gleichermaßen diskutiert. Teilweise werden erste Testflüge bereits für 2014 für möglich gehalten, wenn die Finanzierung stimmt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/boeing-atlas5-cst100.jpg" alt=""/></figure></div>



<p>So übertreffen sich die Konkurrenten in den letzten Wochen gegenseitig in vielversprechenden Ankündigungen und buhlen um die Aufmerksamkeit von NASA und Öffentlichkeit. Bei teilweise konfuser Entscheidungslage über den Träger für das Explorationsraumschiff der Zukunft braucht die NASA aber auch die kommerziellen Aktivitäten. Durch deren Vielfalt kommt Bewegung ins Spiel, Farbe in die Diskussion. Im Umgang mit kleinen, flexiblen Unternehmen muss sich auch die NASA in dieser Beziehung schneller bewegen. So wird die kommerzielle Initiative auch zu einer Hoffnung für die Zukunftsperspektiven einer 50 Jahre alten Behörde. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.msg173741#msg173741" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CCDev seit Februar 2011</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/commercial-hope/" data-wpel-link="internal">Commercial Hope</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-24-36696.mp3" length="5247666" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Boeings Crew-Kapsel könnte 2015 fertig sein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/boeings-crew-kapsel-koennte-2015-fertig-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 16:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[CST-100]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33355</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der internationalen Luftfahrtmesse in Farnborough verkündete Boeing, dass Ihr CST 100 genanntes Raumschiff bereits 2015 an der internationalen Raumstation ISS andocken könnte, wenn die NASA die Gelder bereit stellt. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Boeing, spaceflightnow. Vertont von Peter Rittinger. Für das Projekt arbeitet Boeing mit Bigelow Aerospace zusammen und so ist es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/boeings-crew-kapsel-koennte-2015-fertig-sein/" data-wpel-link="internal">Boeings Crew-Kapsel könnte 2015 fertig sein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf der internationalen Luftfahrtmesse in Farnborough verkündete Boeing, dass Ihr CST 100 genanntes Raumschiff bereits 2015 an der internationalen Raumstation ISS andocken könnte, wenn die NASA die Gelder bereit stellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Boeing, spaceflightnow. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-07-28-41999.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22072010185348_small_1.jpg" alt="Boeing" width="324" height="432"/><figcaption>
Boeings Crewkapsel in der Animation (Credit: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p>Für das Projekt arbeitet Boeing mit Bigelow Aerospace zusammen und so ist es nicht verwunderlich, dass die Kapsel auch mit deren geplanter Raumstation harmonieren würde, welche aus aufblasbaren Modulen bestehen soll. Ein entsprechendes Modell namens Genesis II befindet sich bereits seit 2007 im Orbit.  </p>



<p>Boeing und Bigelow Aerospace verfügen bisher über 18 Millionen Dollar welche von der NASA für Studien zur Verfügung gestellt wurden. Die Kapsel soll sowohl mit der Falcon 9 von SpaceX starten können als auch mit den Raketen welche aus dem EELV-Projekt hervorgingen. Dazu gehören die Delta IV und die Atlas V. Genaue Entwicklungskosten möchte Boeing aus Wettbewerbsgründen noch nicht nennen. Sie sollen aber deutlich unter den den geplanten Kosten von 5 Millarden US-Dollar liegen, welche für die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/orion-wird-iss-rettungskapsel/" data-wpel-link="internal">Orion-Rettungskapsel</a> veranschlagt sind. CST 100 ist größer als die damalige Apollo-Kapsel und kleiner als die Orion der NASA. Sie kann bis zu 7 Monate im All bleiben, soll auf dem Land niedergehen können und bis zu 10 Mal wiederverwendbar sein. Maximal 7 Astronauten soll das Raumschiff befördern können. </p>



<p>Als Rettungseinheit ist ein Push-System geplant, das nicht wie bei anderen Systemen als Rettungsrakete auf der Kapsel selbst sitzt, sondern sich unter der Kapsel befindet. Dadurch soll es möglich sein, den Treibstoff bei Nichtgebrauch des Rettungssystems im Orbit zu benutzen. Das führt zu einer deutlichen Gewichtsersparnis. Auch soll der Flug zur ISS laut John Elbon, Vizepräsident und General Manager der kommerziellen Crewtransport-Sparte bei Boeing, nur einen Tag dauern. Ebenso sollen unbemannte Flüge für maximalen Frachttransport möglich sein. </p>



<p>Das Weiße Haus hat 5 Milliarden Dollar für kommerziellen Crew-Transport über die nächsten 5 Jahre beantragt. Damit ließen sich mindestens 2 konkurrierende Systeme aus der Industrie betreiben. Zur Zeit finden allerdings Machtkämpfe statt und der Senat möchte das Budget dafür halbieren damit die Entwicklung einer Schwerlastrakete möglich ist. Bis Mittle 2011 muss eine Entscheidung über die Unterstützung des Projektes seitens der NASA vorliegen, um das Ziel 2015 einzuhalten.  </p>



<p><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8589.msg153658#msg153658" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Boeing/Bigelow CST-100</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Amerikanische Privatisierung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/amerikanische-privatisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 17:53:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[CCDev]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem erfolgreichen Falcon-9-Start melden sich zunehmend junge Unternehmen der Raumfahrtbranche zu Wort und kritisieren ihre Kritiker. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Parabolic Arc, Technolgy Review. Vertont von Peter Rittinger. US-Präsident Barack Obama hat sie angemahnt, eine Wende in der Grundversorgung der amerikanischen Raumfahrt. Insbesondere innovative Ideen mutiger Unternehmen sollen nicht nur finanziell gefördert [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach dem erfolgreichen Falcon-9-Start melden sich zunehmend junge Unternehmen der Raumfahrtbranche zu Wort und kritisieren ihre Kritiker.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Parabolic Arc, Technolgy Review. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-25-36071.mp3"></audio></figure>



<p>US-Präsident Barack Obama hat sie angemahnt, eine Wende in der Grundversorgung der amerikanischen Raumfahrt. Insbesondere innovative Ideen mutiger Unternehmen sollen nicht nur finanziell gefördert werden. Die Industrie sei soweit, zuverlässige und leistungsfähige Träger und Raumfahrzeuge zu entwickeln und weltweit gewinnbringend zu vermarkten. 
<br>
Als Leuchttürme können Unternehmen wie die Space Exploration Technologies Corporation (SpaceX), Masten Space Systems oder XCOR Aerospace gelten. Während ersteres nach einigen Fehlversuchen mittlerweile Nutzlasten mit der Falcon 1 in Erdumlaufbahnen gebracht hat und auch der Jungfernflug der schubstarken Falcon 9 gelungen ist, haben Masten und XCOR nach erfolgreicher Teilnahme an der von der NASA geförderten Northrop Grumman Lunar Lander Challenge nun ein Angebot für ein gemeinsames automatisiertes Landesystem für Robotermissionen zu Mond, Mars oder Asteroiden vorgelegt. </p>



<p>Auch Bigelow Aerospace ist an vorderster Front. Ab 2014 will man Wissenschaftlern und Touristen längere Aufenthalte im All in aufblasbaren Module anbieten können. Zwei Versuchsapparate umkreisen seit Jahren erfolgreich die Erde, die Technik funktioniert also. Mittlerweile bekundete auch die NASA Interesse an der ursprünglich einmal von ihr entwickelten Technologie, die aber an Bigelow verkauft wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062010195326_small_1.jpg" alt="Boeing/Wikipedia" width="350" height="256"/><figcaption>
An der geplanten Raumkapsel CST-100 von Boeing ist nicht nur die NASA interessiert. 
<br>
(Bild: Boeing/Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p>Bigelow-Aerospace-Chef Robert Bigelow zeigte sich allerdings erschrocken über den Mangel an Vertrauen, der von verschiedenen Seiten den Plänen zur Kommerzialisierung des Weltraumtransports, speziell des bemannten Zugangs zum erdnahen Orbit entgegengebracht wird: &#8222;Speziell bin ich entsetzt über die Verurteilung des kommerziellen Crewtransports als weniger sicher als Regierungsprogramme und dem Tenor, kommerzielle Anbieter müssten ihre Fähigkeiten zunächst durch Frachtlieferungen unter Beweis stellen, bevor sie Menschen transportieren dürften.&#8220; </p>



<p>Und weiter: &#8222;Wir sind sehr froh darüber, Teil des Boeing-Teams zur Entwicklung der CST-100-Kapsel unter Maßgabe des Commercial Crew Development Program (CCDev) der NASA zu sein. Boeings einmalige Tradition und Erfahrung kombiniert mit Bigelows unternehmerischem Geist und dem Willen, die Kosten niedrig zu halten, repräsentiert das Beste aus beiden, den etablierten und den New-Space-Unternehmen. Das Produkt dieser Zusammenarbeit, die CST-100-Kapsel, wird das sicherste, zuverlässigste und kostengünstigste Raumfahrzeug darstellen, das jemals flog. Noch einmal, ich kann die Kritiker nicht verstehen, die meinen, kommerzielle Unternehmen könnten keine sichere Kapsel bauen. Warum soll Boeing, die Firma, welche die ISS konstruiert hat, keine Kapsel bauen können, um zu ihrer eigenen Station zu gelangen?&#8220; </p>



<p>Einleuchtende Argumente eigentlich. Man kann auf eine Erwiderung gepannt sein. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3806.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Dragon</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Commercial Crew Development (CCDev)</a></li></ul>
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		<title>Die private Raumfahrt 2006</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-private-raumfahrt-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[COTS]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der private Sektor gewinnt in der Raumfahrt zunehmend an Bedeutung: Selbst bemannte Orbitalflüge werden wohl bald nicht mehr ausschließlich die Domäne staatlicher Raumfahrtorganisationen sein. In diesem Rückblick soll es deshalb um die Erfolge und Misserfolge (und alles, was dazwischen liegt) privater Firmen im vergangenen Jahr gehen. Autor: Gero Schmidt. Das COTS-Programm der NASAIm Januar 2006 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der private Sektor gewinnt in der Raumfahrt zunehmend an Bedeutung: Selbst bemannte Orbitalflüge werden wohl bald nicht mehr ausschließlich die Domäne staatlicher Raumfahrtorganisationen sein. In diesem Rückblick soll es deshalb um die Erfolge und Misserfolge (und alles, was dazwischen liegt) privater Firmen im vergangenen Jahr gehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Gero Schmidt</a>. </p>



<p><strong>Das COTS-Programm der NASA</strong><br>Im Januar 2006 verkündete die NASA offiziell ihre Absicht, private Unternehmen mit der Entwicklung neuer, orbitaler Raumfahrzeuge zu beauftragen, um die Internationale Raumstation im nächsten Jahrzehnt kostengünstig mit Fracht versorgen zu können. Später wären auch bemannte Flüge möglich. Das Vorhaben läuft unter der etwas sperrigen Bezeichnung “Commercial Orbital Transportation Services” (zu deutsch etwa: Kommerzielle orbitale Transportdienstleistungen).</p>



<p>Da die Space Shuttles 2010 außer Dienst gestellt werden, der Nachfolger “Orion” noch bis 2014 auf sich warten lassen wird, und eine Abhängigkeit von anderen Ländern (insbesondere Russland), was den Zugang zum Weltraum betrifft, in der amerikanischen Politik als nicht akzeptabel gilt, muss die NASA dafür sorgen, dass rechtzeitig alternative Beförderungsmöglichkeiten geschaffen werden. Im Rahmen des COTS-Programms wurden aus einer Schar von über zwanzig Bewerbern im August 2006 zwei Firmen ausgewählt, um mit finanzieller Unterstützung der NASA ein solches alternatives Konzept zu entwickeln. Es handelt sich bei den Unternehmen um SpaceX und Rocketplane/Kistler, zwei amerikanische Firmen, die bereits vor Beginn des COTS-Programms an der Entwicklung von Orbitalraketen gearbeitet hatten: SpaceX’s kleiner Träger “Falcon 1” unternahm im März 2006 einen wenig ruhmreichen Hopser; die unbemannte Rakete stürzte ab, nachdem an Bord ein Feuer ausgebrochen war. Anfang 2007 will man einen zweiten Versuch unternehmen. Für COTS setzt SpaceX allerdings auf den größeren Nachfolger “Falcon 9“, an dessen Spitze eine kleine Kapsel in die Umlaufbahn befördert werden soll. Dieses “Dragon” getaufte Raumfahrzeug wäre auch für bemannte Flüge einsetzbar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/kistler_gr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/kistler_kl.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Kistler-Rakete dockt an die ISS an.<br>(Bild: Eigentum von Rocketplane Kistler)</figcaption></figure></div>



<p>Kistler Aerospace arbeitete in den 90er Jahren an der “K1“-Trägerrakete, die angeblich zu 75% fertig gestellt war, als das Geld ausging. Mit finanzieller Unterstützung von Rocketplane will man das Projekt nun erfolgreich zu Ende bringen.<br>Die beiden Firmen erhalten, über mehrere Jahre verteilt, knapp 500 Millionen Dollar von der NASA (Rocketplane/Kistler: 207 Millionen, SpaceX: 278 Millionen). Verglichen mit den sonst üblichen Entwicklungsbudgets für Trägerraketen und bemannte Raumfahrzeuge ist das sehr wenig. Die Firmen werden daher auch versuchen, weitere Geldgeber für ihre Projekte zu gewinnen.<br>Die NASA wird sich, was das Technische angeht, völlig heraushalten: Es werden lediglich ein paar klare Vorgaben gemacht, was die Firmen am Ende leisten müssen. Wie sie das schaffen, bleibt ihnen überlassen. Die Unternehmen können ihre Dienste nicht nur der NASA, sondern auch privaten Kunden anbieten.<br>Durch COTS könnte 2006 als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem die NASA ernsthaft begann, die private Raumfahrt zu fördern und neue Wege zu gehen.</p>



<p><strong>Bigelow Aerospace: Eine Raumstation für den kleinen Geldbeutel</strong><br>Im Juli 2006 wurde die erste privat finanzierte und entwickelte Raumstation von einer modifizierten SS 18-Interkontinentalrakete (“Dnepr”) in die Umlaufbahn gebracht. Der Start erfolgte vom russischen Raketenstützpunkt Domborovski.<br>Das “Genesis 1” getaufte, unbemannte Testmodul wurde von der in Nevada ansässigen Firma Bigelow Aerospace entwickelt.</p>



<p>Es ist die erste Station dieses Typs: Beim Start ist ihre flexible, mehrlagige Hülle um die Mittelachse zusammengepackt, erst im Orbit, wenn der Innenraum unter Druck gesetzt wird, entfaltet sie sich. Das spart Gewicht und Kosten und ermöglicht die Schaffung von großen Orbitalkomplexen, ohne dass dafür der Einsatz überdimensionierter Trägerraketen erforderlich wäre. Außerdem ist die Hülle solcher “aufblasbaren” Module widerstandsfähiger gegen Strahlung und Weltraummüll.</p>



<p>Der Milliardär Robert Bigelow, der sein Vermögen mit einer (irdischen) Hotelkette gemacht hat, setzt sich große Ziele: Die um ein Vielfaches größeren Nachfolgemodelle von “Genesis 1” will er für 100 Millionen Dollar das Stück verkaufen, an Konzerne (für Forschungsarbeiten in der Schwerelosigkeit), an Tourismusunternehmen, sowie an andere Staaten, die kostengünstig ein eigenes bemanntes Raumfahrtprogramm aufbauen möchten. Auch eine Kooperation mit der NASA ist angedacht. Da “Genesis 1” ein voller Erfolg war, hat sich der Zeitplan nun sogar vorverschoben.</p>



<p><strong>Virgin Galactic: Captain Kirk kneift</strong><br>Das vom britischen Milliardär Richard Branson gegründete Untenehmen arbeitet weiter mit Hochdruck an der Vorbereitung der ersten kommerziellen bemannten Raumflüge. Die eigentliche Entwicklungsarbeit wird dabei von Burt Rutans Firma Scaled Composites in Kalifornien geleistet. Im Bundesstaat New Mexico wurde derweil mit dem Bau eines Raumflughafens begonnen wurde, den Virgin Galactic nutzen will.</p>



<p>2006 gab es zwar keine großen Enthüllungen oder Überraschungen, immerhin wurde aber Ende September in New York ein 1:1 Modell des Innenraums von SpaceShipTwo präsentiert. Mit diesem Raumgleiter sollen in zwei bis drei Jahren die ersten zahlenden Passagiere zu suborbitalen Kurztrips ins All starten: SpaceShipTwo wird von einem großen Trägerflugzeug (White Knight 2) auf Höhe gebracht, bevor es seinen Raketenmotor zündet und auf einer parabelförmigen Bahn die Atmosphäre verlässt und in den Weltraum vorstößt. Die Passagiere genießen einige Minuten Schwerelosigkeit und eine fantastische Aussicht aus über 100 Kilometern Höhe.</p>



<p>Angeblich haben bereits diverse Stars und Sternchen ein Ticket gekauft (zum stolzen Preis von 200.000 Dollar), etwa Tom Cruise oder Paris Hilton (leider erreicht SpaceShipTwo nicht Fluchtgeschwindigkeit, die Passagiere kehren also mit Sicherheit zurück). William Shatner, dem Darsteller von Captain Kirk aus “Star Trek”, wurde sogar ein Gratisticket angeboten, doch er lehnte ab und begründete dies damit, dass er sich nicht im Weltraum übergeben wolle.</p>



<p><strong>Anousheh Ansari erfüllt sich einen Traum</strong><br>Die iranischstämmige US-Unternehmerin Anousheh Ansari wurde 2006 zur ersten weiblichen Weltraumtouristin der Geschichte. Für etwa 20 Millionen Dollar wurde sie am 18. September an Bord einer russischen Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation befördert, wo sie zehn Tage verbrachte.</p>



<p>Sie hatte bereits den X-Prize, der 2004 von Burt Rutan mit SpaceShipOne gewonnen wurde, mit einer großzügigen Spende bedacht und will sich auch weiterhin für die private Raumfahrt engagieren.</p>



<p><strong>Google und NASA bilden ein Team</strong><br>Die bereits 2005 angekündigte Zusammenarbeit zwischen dem Suchmaschinenbetreiber Google und dem NASA Ames-Forschungszentrum in Kalifornien nahm in diesem Jahr konkretere Formen an: Im Dezember verkündete man in einer gemeinsamen Pressemitteilung, dass Google in Zukunft große Datenmengen der NASA für die breite Öffentlichkeit aufbereiten und zugänglich machen wolle, etwa Aufnahmen und Daten von Apollo- und Space Shuttle-Missionen, von Raumsonden oder Wettersatteliten. Außerdem soll im IT-Bereich allgemein enger kooperiert werden.</p>



<p><strong>X Prize Cup 2006</strong><br>Zum zweiten mal fand in diesem Jahr der Wirefly X Prize Cup in Las Cruces, New Mexico statt. Mit dieser Veranstaltung soll das öffentliche Interesse an der (privaten) Raumfahrt gesteigert werden. In diesem Jahr standen drei Wettbewerbe, für die insgesamt 2,5 Millionen Dollar Preisgeld ausgelobt waren, im Mittelpunkt. Insbesondere die “Space Elevator Games”, bei denen Schritt für Schritt Schlüsseltechnologien für den Bau eines Weltraumaufzugs entwickelt werden sollen, könnten langfristig große Bedeutung erlangen.</p>



<p>Daneben wurden diverse Prototypen präsentiert, Triebwerkstests durchgeführt und Schauflüge unternommen.<br>Die Veranstaltung soll in den kommenden Jahren weiter wachsen, was bei der erwarteten Zunahme an Attraktionen auch realistisch erscheint.</p>



<p><strong>Fazit</strong><br>Alles in allem kann man sagen, dass 2006 ein überaus erfolgreiches Jahr für die private Raumfahrt war. Bereits begonnene Projekte schreiten planmäßig voran, neue Unternehmungen wurden gestartet und größere Rückschläge blieben erfreulicherweise aus.</p>



<p>Das neue Jahr kann kommen&#8230;</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/tollkuehne-maenner-in-ihren-fliegenden-kisten/" data-wpel-link="internal">XPrize: Tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/neuartige-raumstation-in-planung/" data-wpel-link="internal">Bigelow: Neuartige Raumstation in Planung</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/weltraumtourismus-neues-multimillionenprojekt/" data-wpel-link="internal">Weltraumtourismus: Neues Multimillionenprojekt</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-jungfernflug-fehlgeschlagen/" data-wpel-link="internal">Falcon 1 Jungfernflug fehlgeschlagen</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues von Genesis-1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-von-genesis-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2006 10:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[entfaltbares Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die private Raumfahrtfirma Bigelow Aerospace gab vor einigen Tagen bekannt, dass die erste aufblasbare Station der Welt jetzt in einer weitgehend stabilen Fluglage ist. Der bisherige Erfolg gibt Hoffnung für die Pläne der Zukunft. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Bigelow Aerospace. Nach der Behebung einiger Fehler konnte das Lagekontrollsystem der Station endlich in Betrieb [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die private Raumfahrtfirma Bigelow Aerospace gab vor einigen Tagen bekannt, dass die erste aufblasbare Station der Welt jetzt in einer weitgehend stabilen Fluglage ist. Der bisherige Erfolg gibt Hoffnung für die Pläne der Zukunft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Bigelow Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
Über den Wolken: Ein Bild der Außenkamera mit der aufgeblasenen Außenhülle, den Sonnenpaneelen und der Erde im Hintergrund. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach der Behebung einiger Fehler konnte das Lagekontrollsystem der Station endlich in Betrieb genommen werden und hat seitdem die erhebliche Taumelbewegung der Station drastisch reduziert: Anfänglich rotierte <i>Genesis 1</i> in sechs Minuten einmal um sich selbst, jetzt nur noch einmal pro Orbit, wobei eine solche Erdumkreisung etwa 100 Minuten dauert. Die endgültige Fluglage soll in wenigen Tagen erreicht sein; die Station ist dann so ausgerichtet, dass immer die selbe Seite zur Erde weist, was auch die Kommunikation mit der Bodenstation erheblich verbessern soll.</p>



<p>Wem solche &#8222;Fortschritte&#8220; bereits derart selbstverständlich erscheinen, dass Organisationen wie NASA und ESA darüber schon gar nicht mehr berichten würden, dem sei in Erinnerung gerufen, dass <i>Genesis 1</i> das erste echte Weltraumprojekt einer privaten Raumfahrtfirma ist und darüber hinaus ein Technologieträger ersten Ranges: <i>Genesis 1</i> ist nicht wie bisherige Raumstationen aus starren, schweren Segmenten aufgebaut, sondern besteht aus einem leichten Stützgerüst, um das herum eine flexible Hülle einfach <i>aufgeblasen</i> wird. Die NASA hatte die Technologie der aufblasbaren Raumstation schon in den 1980er-Jahren entwickelt, aber aus Kostengründen nicht weiter verfolgt. Robert T. Bigelow lizenzierte die Technik von der NASA, um seine Weltraumtourismus-Pläne darauf aufzubauen. Der Prototyp <i>Genesis 1</i> ist nun der erste Schritt dahin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_2.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="550" height="196"/><figcaption>
Die Dnepr kommt aus ihrem Loch: Nach Art von Interkontinentalraketen startete die ehemalige SS-18 mit Genesis-1 an der Spitze aus einem getarnten Raketensilo, dessen geöffneten Deckel man in dieser Fotomontage unten am Boden gut erkennen kann. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>Und das Projekt verlief bisher erstaunlich erfolgreich: Sowohl der Start mit einer russischen <i>Dnepr</i>-Rakete (eine umgebaute SS-18 aus der Zeit des Kalten Krieges, die aus einem Raketensilo startet) verlief am 12. Juli einwandfrei, und dann auch das Aufblasen der Hülle. Insgesamt fünf Jahre wird die Station sich schätzungsweise im Orbit halten, den harten Bedingungen des Weltraums ausgesetzt, und Telemetriedaten und Bilder zur Erde übertragen, um Erfahrungen für zukünftige Projekte zu sammeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_3.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="225"/></a><figcaption>
Die aufblasbare Hülle von innen: Die Wände mit Logos tapeziert, von links kommt eine Spielkarte in&#8217;s Bild. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>Insbesondere die Bilder sind für Bigelow noch aus einem anderen Grund sehr wichtig: Der reinen Erprobungsstation <i>Genesis 1</i> soll noch eine zweite Station <i>Genesis 2</i> folgen, die schon erste kommerzielle Ziele verfolgt: Jeder, der will, kann für kleine persönliche Gegenstände oder Fotos einen Platz an Bord von <i>Genesis 2</i> buchen. Gesetzt den Fall, deren Start mit einer <i>Dnepr</i> verläuft wieder fehlerfrei, werden Webcams an Bord der neuen Station permanent Bilder der unter Schwerelosigkeit frei umhertreibenden Gegenstände zur Erde übertragen, die im Internet veröffentlicht werden. Bigelow garantiert jedem Kunden, dass innerhalb von 90 Tagen sein gebuchter Gegenstand mindestens einmal deutlich erkennbar zu sehen sein wird &#8211; wenn nicht, kann der Kunde sein Geld zurück fordern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_4.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="222"/></a><figcaption>
In dieser Box haben Bigelow-Mitarbeiter ausgewählte Gegenstände deponiert. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>In der Hülle von <i>Genesis 1</i> fliegen schon jetzt etliche Gegenstände und Fotos herum, die aber von Bigelow-Mitarbeitern beigesteuert wurden &#8211; und die Bilder dieser Gegenstände, die teilweise auf der <a href="	https://web.archive.org/web/20070927001249/http://www.bigelowaerospace.com/out_there/view_photos.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Bigelow-Homepage</a> veröffentlicht werden, sollen quasi als Appetitanreger für die Buchung von Flügen an Bord der Schwesterstation dienen. Nach dem Motto: &#8222;Das könnte Ihr altes Matchbox-Auto sein&#8230;&#8220;</p>



<p>Der Start von <i>Genesis 2</i> hat sich schon mehrfach nach hinten verschoben: Ursprünglich für September geplant, dann auf Dezember verschoben, gab Bigelow jetzt bekannt, dass der Start wegen der Weihnachtsfeiertage erst im Januar 2007 erfolgen soll. Die Firma gab ferner bekannt, dass es nach <i>Genesis 2</i> keine weitere Gelegenheit geben wird, eigene Gegenstände in den Weltraum fliegen zu lassen. Als Buchungsschluss wurde der 31. Oktober 2006 festgelegt. Nach dem erfolgreichen Start von <i>Genesis 2</i> will Robert Bigelow seine weiteren Pläne bekannt geben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_5.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="222"/></a><figcaption>
Die linke Hälfte dieser Box enthält mexikanische Springbohnen. Die rechte Hälfte enthält ein magnetisches Experiment: Unzählige frei fliegende Stahlkugeln werden in regelmäßigen Abständen von einem Magneten angezogen und fügen sich jedesmal in anderer Form zusammen  
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(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>Diese Ankündigung könnte spannend werden. Denn das Fernziel von Bigelow ist ein &#8222;Hotel Orbit&#8220; von gleicher Machart, aber der dreifachen Größe der <i>Genesis</i>-Stationen. Weltraumtouristen sollen Flüge zu diesem Hotel buchen und einen oder mehrere Tage in der Gesellschaft von Gleichgesinnten verbringen können &#8211; und das bestimmt nicht zu den exorbitanten Preisen, die in den letzten Jahren einige betuchte Personen gezahlt haben und noch zahlen, um mal ein paar Tage an Bord der <i>MIR</i> oder <i>ISS</i> zu verbringen. Das Transportmittel zu diesem Hotel steht noch nicht fest &#8211; vielleicht das geplante, orbitalflugfähige <i>SpaceShipThree</i> der ebenfalls privaten Raumfahrtfirma Scaled Composites?</p>



<p>Verwandte Artikel:</p>



<p><a href="https://www.raumfahrer.net/genesis-1-ein-aufblasbares-wohnmodul-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Der Start von <i>Genesis 1</i></a></p>
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