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	<title>Bremsmanöver &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Bremsmanöver &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Die letzten Runden von Venus Express</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzten-runden-von-venus-express/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2014 19:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Venus Express]]></category>
		<category><![CDATA[Absturz]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ganz sicher war es nicht, aber Venus Express hat die jüngsten Aerobrake-Manöver überlebt. Die Sonde bewegt sich nun wieder in sicheren Höhen und wird bis voraussichtlich Dezember 2014 wissenschaftliches Bonusmaterial liefern, bevor mit dem Sturz in die Venus-Atmosphäre das Ende der Mission folgt. Die ESA hat wesentliche Ergebnisse der Aerobrakes kurz zusammengefasst. Ein Beitrag von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ganz sicher war es nicht, aber Venus Express hat die jüngsten Aerobrake-Manöver überlebt. Die Sonde bewegt sich nun wieder in sicheren Höhen und wird bis voraussichtlich Dezember 2014 wissenschaftliches Bonusmaterial liefern, bevor mit dem Sturz in die Venus-Atmosphäre das Ende der Mission folgt. Die ESA hat wesentliche Ergebnisse der Aerobrakes kurz zusammengefasst.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082014215104_small_1.jpg" alt="ESA/C. Carreau" width="260"/><figcaption>
Venus-Express im Orbit &#8211; künstlerische Impression aus den Anfängen der Mission 
<br>
(Bild: ESA/C. Carreau)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Venus Express hat die kurz vor Abschluss ihrer Mission angesetzte Aerobrake-Kampagne gut überstanden. Inzwischen umläuft der Satellit die Venus in sicheren Abständen zwischen 63.000 Kilometer als Venus-fernstem und 460 Kilometer als -nächstem Punkt (Perizentrum). Ein Orbit dauert 22:24 Stunden. Vor den Atmosphärenbremsungen waren 66.000 mal 230 Kilometer mit 24 Stunden Umlaufzeit die Regel. Der für immer wieder notwendige Bahnanhebungen notwendige Resttreibstoff reicht noch bis voraussichtlich Dezember 2014, dann wird Venus Express auf den Planeten stürzen. Die Zeit bis dahin nutzt man für die Fortsetzung wissenschaftlicher Untersuchungen. Die während der Aerobrake-Manöver zum Großteil abgeschalteten Instrumente wurden wieder aktiviert.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Venus Express das Eintauchen in die oberen Atmosphärenschichten der Venus übersteht, war im Vorfeld nicht ganz gewiss. Da die Missionsziele der Sonde nach acht Jahren aber erfüllt sind, entschied man sich, dieses Experiment zu wagen und so zusätzliche Erkenntnisse über Venus-Atmosphäre und das Verhalten eines Flugkörpers zu erhalten. Davon könnten künftige Missionen zu Himmelskörpern mit Atmosphäre profitieren, denn ein Aerobraking verringert die mitzuführende Treibstoffmenge für Bremsmanöver zugunsten der Nutzlast. Die detaillierte Auswertung der Daten steht zwar noch aus und wird in der Regel mit sechs Monaten Verzögerung von der ESA veröffentlicht. Bereits jetzt wurden aber ein paar interessante Ergebnisse publiziert. Bei der Absenkung des Perizentrums von 160 Kilometer auf 130 Kilometer erhöhte sich der Atmosphärenwiderstand um das Tausendfache. An einigen Messpunkten der Sonde stieg die Temperatur während der Venus-nächsten Aerobrake-Manöver innerhalb von 100 Sekunden sprunghaft um über 100 Grad Celsius an. Die Struktur der Sonde war weit mehr beansprucht als unter normalen Umständen, Schäden konnten jedoch noch nicht festgestellt werden. Die Bremswirkung auf 130 Kilometer Höhe machte sich auch in einer um eine Stunde kürzeren Umlaufzeit von Venus Express bemerkbar.               </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4138.120#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Venus Express    </a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Rosetta: Hallo Komet!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rosetta-hallo-komet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2014 16:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Rosetta]]></category>
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		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
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		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kometensonde Rosetta der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) schwenkte erfolgreich auf eine Bahn um den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko ein. Rosetta befindet sich nun in einem Abstand von rund 100 km vom Kometen. Erstellt von Gertrud Felber. Quelle: DLR, ESA Über 6,4 Milliarden Kilometer bewältigte Rosetta nach dem Start am 2. März 2004 auf einer Rakete des Typs [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Kometensonde Rosetta der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) schwenkte erfolgreich auf eine Bahn um den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko ein. Rosetta befindet sich nun in einem Abstand von rund 100 km vom Kometen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Gertrud Felber.   Quelle: DLR, ESA</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Ros67PESAATGmedialabESARosettaNAVCAM.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Ros67PESAATGmedialabESARosettaNAVCAM300.jpg" alt="Rosetta im Anflug auf 67P - Illustration
(Bild: Spacecraft: ESA/ATG medialab; Comet image: ESA/Rosetta/NAVCAM)"/></a><figcaption>Rosetta im Anflug auf 67P &#8211; Illustration<br>(Bild: Spacecraft: ESA/ATG medialab;<br> Comet image: ESA/Rosetta/NAVCAM)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Über 6,4 Milliarden Kilometer bewältigte Rosetta nach dem Start am 2. März 2004 auf einer Rakete des Typs Ariane 5G. Jetzt ist die Sonde rund 404 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Die Sonde hatte durch den Vorbeiflug an Planeten Schwung geholt und die Asteroiden Steins am 5. August 2008 und Lutetia am 10. Juli 2010 im Vorbeiflug photographiert. Von der zehnjährigen Flugzeit verbrachte das Raumfahrzeug mehr als zweieinhalb Jahre in Ruhephasen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 11:30 Uhr MESZ am 6. August 2014 erreichte das entscheidende Bestätigungssignal über die 35m-Antenne der Bodenstation DSA 1 von New Norcia in Australien nach einer Laufzeit von rund 30 Minuten das Rosetta Flight Control Team im Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt. Den Befehl für die entscheidende Antriebszündung mit einer Dauer von 6 min. 26 sek. hatte Rosetta in der Nacht zum 4. August 2014 erhalten. Durch das resultierende Manöver überholte Rosetta den Kometen 67P und setzte sich in einen Abstand von etwa 100 km vor ihm. Vorher flog Rosetta nach einer Reihe von Bremsmanövern mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Komet, knapp 55.000 Kilometer pro Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rosetta wird jetzt einer Flugbahn folgen, die etwa die Form eines Dreiecks mit einer Seitenlänge von jeweils rund 100 km Länge besitzt. Die Triebwerke der Sonde müssen an jedem Scheitelpunkt der Flugbahn erneut arbeiten, damit der nächste Abschnitt der Flugbahn erreicht werden kann. Der Abstand der Bahn zur Oberfläche von 67P soll dabei stetig gesenkt werden. In rund sechs Wochen soll der Abstand zum Kometen von rund 100 auf rund 50 km verringert worden sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der für die Bahnabsenkung erforderlichen Zeit wird Rosetta mit den an Bord befindlichen 11 Instrumenten eine ausführliche wissenschaftliche Studie von Komet 67P durchführen. Die Oberfläche des Kometen wird dabei auch kartiert. Beteiligte Forscher hoffen, das sie fünf mögliche Landeplätze bis Ende August 2014 identifizieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den primären Landeort für den Lander Philae, den Rosetta mitführt, wird voraussichtlich Mitte September 2014 entschieden. Der endgültige Zeitplan für den weiteren Ablauf mit einer aktuell für den 11. November 2014 vorgesehenen Landung von Philae will man Mitte Oktober 2014 bekannt geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung der Landung soll mit Unterstützung durch Berechnungen und Auswertungen der Bilder die Höhe der Flugbahnen soweit gesenkt werden, dass Rosetta sich schließlich in einer nahezu kreisförmigen Umlaufbahn in rund 30 km Höhe über der Oberfläche des Kometen befindet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Cometon3August2014ESAMPSUPDLAMIAASSOINTAUPMDASPIDA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Cometon3August2014ESAMPSUPDLAMIAASSOINTAUPMDASPIDA300.jpg" alt="3.08.2014: 67P mit NAC der OSIRIS S aus Entfernung von 285 km. Auflösung 5,3 m / Pixel. Belichtungszeit 1,6 Sek..
(Bild: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA)"/></a><figcaption>3.08.2014: 67P mit NAC der OSIRIS S aus Entfernung<br> von 285 km. Auflösung 5,3 m /<br> Pixel. Belichtungszeit 1,6 Sek..<br>(Bild: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/<br>UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eventuell könnte &#8211; abhängig von der Aktivität des Kometen und je nach seiner Form und Drehbewegung &#8211; der Abstand noch weiter verringert werden, bis Rosetta ihn in nur noch rund 10 km Abstand umkreist. Die entsprechenden Manöver werden vom Rosetta Flight Control Team im ESOC überwacht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Monaten wird der Kometenkern charakterisiert, und es werden die Vorbereitungen für die Landung von Philae auf 67P getroffen. Es befinden sich 10 Instrumente an Bord des Landers, mit welchen man zum ersten Mal direkt Daten von einer Kometenoberfläche zu ermitteln hofft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ROLIS-Kamera des DLR, die an der Unterseite des Landers sitzt, könnte dann die ersten Bilder vom Abstieg des Landes senden. Daten über die Bodenbeschaffenheit, die Temperatur, die physikalische Zusammensetzung des Kometenkerns, das Vorhandensein organischer Moleküle wollen die Wissenschaftler vom im Wesentlichen aus Staub und Eis bestehenden Kometen gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">67P ist wahrscheinlich aus besonders ursprünglichem Material gebildet. Beteilgte Forscher stellen sich vor, dass sich der Komet auf seinem Flug durch die kalten Regionen des Sonnensystem weniger als andere Himmelskörper verändert hat. Man betrachtet den Kometen als Zeitzeugen der Entstehung unseres Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Allerdings kann man auf den ersten Bildern erkennen, dass auch am Kometen die Zeit nicht spurlos vorbei gegangen ist&#8220;, betonte Dr. Ekkehard Kührt vom DLR-Institut für Planetenforschung. &#8222;Zahlreiche exotische Strukturen auf der Oberfläche deuten auf eine gewisse Entwicklung hin, die es nun zu verstehen gilt.&#8220; Kometen, die auf der Erde einschlugen, könnten Wasser und für die Entstehung von Leben nötige Moleküle zur Erde transportiert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rosetta wird die ganze Zeit von den Bodenstationen des ESA-Netzwerks für Bahnverfolgung und Kommunikation &#8211; ESTRACK &#8211; mit Standorten in Australien, Spanien und Argentinien verfolgt. Darüber hinaus wird Rosetta im Zeitraum der Ankunft bei 67P vom 24. Juli bis zum 10. August 2014 von NASA-Tracking-Stationen überwacht, um die Verfügbarkeit von Verbindungen und deren Redundanz zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Landung von Philae auf 67P ist die Mission von Rosetta noch lange nicht beendet. Die Sonde soll den Kometen während seiner größten Annäherung an die Sonne im August 2015 begleiten. Dabei könnte Rosetta quasi in Echtzeit einen einzigartigen Einblick in das Verhalten des Kometen bei bei seiner Reise um die Sonne ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allen Teams aus Technikern und Wissenschaftlern, die an Rosetta beteiligt, sei zu dem großen Erfolg gratuliert. Für alle kommenden Vorhaben im Zusammenhang mit Rosetta und Philea gutes Gelingen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?board=34.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission Rosetta</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=667.285" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kometen</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/category/rosetta/" data-wpel-link="internal">Rosetta-Sonderseite</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/category/rosetta/" data-wpel-link="internal">Rosetta-Newsarchiv</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/tag/kometen/" data-wpel-link="internal">Kometen-Newsarchiv</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dragon-CRS-1-Kapsel sicher gewassert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dragon-crs-1-kapsel-sicher-gewassert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 16:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abkopplungsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste kommerzielle Rückkehrkapsel ist am Sonntag abend im Pazifik nierdegegangen und wurde anschließend geborgen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, SpaceX. Mit ihr kehren etwa 900 kg ausgediente Gerätschaften, Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, vor allem Blut- und Urinproben, sowie Verpackungsmaterial zur Erde zurück. Die Blut- und Urinproben wurden im Rahmen verschiedener Untersuchungen gewonnen, mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die erste kommerzielle Rückkehrkapsel ist am Sonntag abend im Pazifik nierdegegangen und wurde anschließend geborgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, SpaceX.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihr kehren etwa 900 kg ausgediente Gerätschaften, Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, vor allem Blut- und Urinproben, sowie Verpackungsmaterial zur Erde zurück. Die Blut- und Urinproben wurden im Rahmen verschiedener Untersuchungen gewonnen, mit denen man Veränderungen im menschlichen Organismus während eines längeren Aufenthaltes in der Schwerelosigkeit oder die Wirkung von entgegen wirkenden Medikamenten feststellen möchte. 
<br>
Dragon CRS 1 war am 8. Oktober zur ISS gestartet, hatte sich am 9. Oktober der Station so weit genähert, dass das Raumschiff mittels Stationsmanipulator angekoppelt werden konnte, war gestern Mittag wieder abgekoppelt und gegen 14.30 Uhr frei gelassen worden. Anschließend wurden mehrere Bremsmanöver absolviert, die schließlich im Wiedereintritt der Kapsel mündeten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Luftreibung war dabei die Geschwindigkeit von gut 28.000 km/h auf etwa 400 km/h abgebremst worden. Danach öffneten sich Pilot- und Landefallschirme, die den Fall weiter bremsten und so für eine sanfte Wasserung sorgten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS 1</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>ATV 3 verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-3-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 18:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35194</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das dritte ESA-Raumschiff zur Versorgung der Internationalen Raumstation ist in der Nacht in die Erdatmosphäre eingetreten und verglüht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA. ATV 3 trug den Namen Edoardo Amaldi und war am 23. März mit insgesamt 6.596 kg Fracht an der Spitze einer Ariane-5-Trägerrakete ins All gestartet. Neben 4.010 kg Treibstoff für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das dritte ESA-Raumschiff zur Versorgung der Internationalen Raumstation ist in der Nacht in die Erdatmosphäre eingetreten und verglüht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ATV 3 trug den Namen <i>Edoardo Amaldi</i> und war am 23. März mit insgesamt 6.596 kg Fracht an der Spitze einer Ariane-5-Trägerrakete ins All gestartet. Neben 4.010 kg Treibstoff für die Bahnmanöver bzw. die Tanks der ISS, 285 Litern Wasser sowie 100 kg Gasen (Sauerstoff und Druckluft) waren auch 2.201 kg Trockenfracht an Bord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ESA war das Life Support Modul 3 des Biolab an Bord, außerdem Kacheln, die der Strahlung ausgesetzt wurden, Nahrung, ein Urin-Sammelkit und austauschbare Standard-Elektronikeinheiten für die Stromverteilung im Columbus-Modul. Für die Jaxa wurde ein neuer HD-Camcorder nebst Zubehör transportiert. Die Facht für die NASA umfasste u.a. zwei Nanoracks mit jeweils 4 Experimentbehältern. Dazu zählten ein Mini-Roboterexperiment, ein Galvanisierungsversuch, ein Betonmischungsexperiment, zwei Bakterienkulturen, ein Pflanzenwachstumsversuch sowie zwei Boxen mit Ferrofluiden, deren Bewegungen im elektromagnetischen Feld studiert werden sollen. Zusätzlich befanden sich noch Strömungsmesssensoren sowie ein Gasbehälter und verschiedene Verbrauchsteile für die Human Research Facility an Bord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ATV 3 koppelte am 29. März am Heck der ISS an und wurde anschließend entladen. Mehrfach wurden Bahnanhebungsmanöver mit den Triebwerken des Frachters absolviert. Dabei wurde die mittlere Bahnhöhe erneut erheblich angehoben. Schließlich wurden nicht mehr benötigte Materialien und Abfälle ins ATV geladen und das Raumschiff zum Abflug vorbereitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser sollte eigentlich am 26. September erfolgen, musste jedoch um 2 Tage verschoben werden, da das ATV auf den Befehl zum Ablegen nicht reagierte. Das Problem bestand darin, dass das per Funk gesendete Kommando versehentlich die falsche Raumfahrzeugsnummer (34 anstelle 35) enthielt. Natürlich antwortete das ATV auf den Befehl nicht, da es ja eigentlich nicht gemeint war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. September klappte dann das Ablegen. Gestern, gegen 23.42 Uhr MESZ wurden die Triebwerke für fast 14 Minuten zum ersten Bremsschub gezündet, 3 Stunden später noch einmal für gut 15 Minuten. Das Raumschiff trat etwa 3.30 Uhr MESZ in dichte Schichten der Erdatmosphäre ein, zerbrach und verglühte größtenteils. Während des Auseinanderbrechens wurden Daten über Beschleunigung und Temperatur von einem REBR genannten Gerät erfasst und via Satellitentelefon an eine Bodenstation übermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskussionsthemen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10899.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-3 Edoardo Amaldi &#8211; Mission und Betrieb</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10436.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ES VA-205 mit ATV-3 Edoardo Amaldi</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8526.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-3 Edoardo Amaldi &#8211; Vorbereitung und Integration</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atv-3-verglueht/" data-wpel-link="internal">ATV 3 verglüht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shenzhou 9 wieder sicher auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shenzhou-9-wieder-sicher-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 11:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
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		<category><![CDATA[Orbitalmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34909</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute morgen unserer Zeit landete in der Inneren Mogolei die chinesische Raumkapsel Shenzhou 9 mit drei Mann Besatzung wieder sicher auf der Erde. Die 13-tägige Mission hatte als Ziel die erste chinesische Raumstation, Tiangong 1. In den vergangegen Tagen kam es noch zur ersten manuellen Kopplung an die Raumstation. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen unserer Zeit landete in der Inneren Mogolei die chinesische Raumkapsel <i>Shenzhou 9</i> mit drei Mann Besatzung wieder sicher auf der Erde. Die 13-tägige Mission hatte als Ziel die erste chinesische Raumstation, <i>Tiangong 1</i>. In den vergangegen Tagen kam es noch zur ersten manuellen Kopplung an die Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: CCTV, Raumcon, SpaceFlightNow.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_small_1.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Die Rückkehrkapsel von 
<i>Shenzhou 9</i>
 kurz vor der Landung. Gut erkennbar ist der Hauptfallschirm. 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start am 16. Juni (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/shenzhou-9-erfolgreich-gestartet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) näherte sich <i>Shenzhou 9</i> erstmal an die Bahn von <i>Tiangong 1</i> an, welche sie dann zwei Tage später erreichte. Die Kopplung, welche noch automatisch verlief, erfolgte dann um 10:08 MESZ und die Taikonauten Jing Haipeng, Kommandant der Mission, sowie Bordingenieur Liu Wang betraten um 11:10 MESZ als erste Menschen die Station. Währenddessen blieb Liu Yang, die erste Chinesin im All, in <i>Shenzhou 9</i>, damit die Crew bei einem eventuellen Zwischenfall schnell aus der Station flüchten können und mit dem Raumschiff schnell zur Erde zurückkehren können. 
<br>
Im Verlauf der nächsten Tage lebte sich die Besatzung in der Station ein. Man aktivierte nach und nach alle Systeme und begann mit einem straff organisieren Programm. So wurden etwa sportliche Aktivitäten geübt, welche zur Vorbeugung beziehungsweise zur Minimierung von Folgen des Muskel- und Knochenabbaus durchgeführt werden. Dies wird auch von den Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS gemacht. Darüber hinaus führte man auch ein Kontingent an wissenschaftlichen Experimenten durch. Auch wurde der Betrieb der Station geübt, was eine Voraussetzung für Chinas weitere Schirtte im Erdorbit ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am letzten Sonntag, dem 24. Juni, stieg die Crew von <i>Shenzhou 9</i> nochmal in ihr Raumschiff und koppelte von <i>Tiangong 1</i> ab. Nachdem man sich 400 m von der Station entfernt hat, begann Liu Wang mit dem Anflug zur Raumstation. Die zweite Kopplung erfogte dann um 14:48 unserer Zeit. Nachdem die Verbindung zwischen beiden Raumschiffen geprüft wurde, stiegen die Taikonauten wieder in die Raumstation und bereiteten sich für das entgültige Abkoppeln und die Rückkehr zur Erde vor. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_small_2.jpg" alt="CMSEO" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung von 
<i>Shenzhou 9</i>
: v.l.n.r: Liu Yang, Jing Haipeng und Liu Wang, 
<br>
(Bild: CMSEO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern stieg die Besatzung schließlich wieder in ihr Raumschiff ein und schloss hinter sich die Luke, um dann um 4:05 MESZ abzukoppeln. Nachdem heute um 3:05 MESZ das Orbitalmodul abgetrennt wurde, begann das Bremsmanöver und um 3:20 wurde das Servicemodul abgetrennt. Nach dem Wiedereintritt und der Entfaltung des Fallschirms landete die Kapsel um 4:04 MESZ wieder auf der Erde. Im Verlauf der nächsten Minuten kamen Bergungsmannschaften und halfen der Besatung von <i>Shenzhou 9</i> aus ihrer Kapsel. Der Flug war laut des Leiters des bemannten chinesischen Weltraumprogramms, General Chang Wanquan, ein voller Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf des nächsten Jahres soll mit <i>Shenzhou 10</i> eine zweite Mission zu <i>Tiangong 1</i> starten. Diese soll, wie die erste, etwa zwei Wochen dauern und Besatzungen weiter Erfahrung mit dem Betrieb einer Raumstation sammeln lassen. In den nächsten Jahren sollen auch eine Rehe von neuen Raumstationen starten: <i>Tiangong 2</i>, dessen Start für 2013/2014 angesetzt ist, soll erstmals über Wasseraufbereitungsanlagen besitzen. <i>Tiangong 3</i> soll nach 2015 starten und ist ein Versuchsmodell einer modularen Raumstation, mit deren Start man nicht vor 2020 rechnen kann. Dabei gleicht <i>Tiangong 3</i> dem Kernmodul der modularen Station und soll diese verifizieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10467.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 9</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9243.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tiangong 1 &#8211; Chinas erste Raumstation</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10413.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou-Raumschiff</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 10M hat Mission beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-10m-hat-mission-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 20:21:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Planmäßig verglühte die mit Abfällen beladene Kapsel weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. Zuvor war der Frachter gestern verschlossen und für den Abflug vorbereitet worden. Nach letzten Überprüfungen koppelte er heute kurz nach 11 Uhr MESZ vom Schleusenmodul Pirs ab und entfernte sich von der Station. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Planmäßig verglühte die mit Abfällen beladene Kapsel weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor war der Frachter gestern verschlossen und für den Abflug vorbereitet worden. Nach letzten Überprüfungen koppelte er heute kurz nach 11 Uhr MESZ vom Schleusenmodul Pirs ab und entfernte sich von der Station. Die letzte Bremszündung erfolgte gegen 14:11 Uhr MESZ. 
<br>
Wenig später trat das Raumschiff in die Erdatmosphäre ein, brach auseinander und verglühte zum größten Teil. Eventuelle Reste stürzten in eine menschenleere Zone des Südpazifiks. Damit macht Progress-M 10M Platz für seinen Nachfolger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 13M soll morgen starten und am 2. November an der Internationalen Raumstation ankoppeln. Der Start wird mit Spannung erwartet, da die Mission von Progress-M 12M im August aufgrund eines Fehlers in der dritten Stufe der Trägerrakete scheiterte. Außerdem wird die Grundkonfiguation der Trägerrakete auch für den Start bemannter Raumschiffe vom Typ Sojus-TMA verwendet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Start der neuen Besatzungen hatte man für den morgigen Progress-Test verschoben. Sojus-TMA 22 soll nun am 14. November starten, Sojus-TMA 03M am 21. Dezember. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9556.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress-M 10M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9988.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress-M 12M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10215.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress-M 13M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„KOUNOTORI“ Mission beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-mission-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 19:44:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33949</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach 60 Tagen Kopplungsdauer verließ das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ die Internationale Raumstation und verglühte zwei Tage später über dem südlichen Pazifik. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, SFN, JAXA. Heute gegen 15:43 Uhr MESZ wurde HTV 2 mit dem Stationsarm vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls gelöst. Den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach 60 Tagen Kopplungsdauer verließ das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ die Internationale Raumstation und verglühte zwei Tage später über dem südlichen Pazifik.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, SFN, JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="302" height="229"/></a><figcaption>
Die ISS-Besatzung mit drei gefalteten Kranichen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gegen 15:43 Uhr MESZ wurde HTV 2 mit dem Stationsarm vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls gelöst. Den Roboticarm aus kanadischer Herstellung kontrollierten Paolo Nespoli und Catherine Coleman, welche zuvor die Luken am HTV schlossen, die Stromverbindungen trennten, eine Thermal-Abdeckung installierten und die Dichtigkeitsprüfung durchführten. Ebenso wurden die sechzehn Haltebolzen des amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), gelöst. In einer zweistündigen Operation bewegten die beiden Raumfahrer von Cupola aus den mit Müll und nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenständen gefüllten Transporter in die Aussetzposition rund 10 Meter unterhalb der Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das GO zur Trennung von HTV 2 und dem Stationsarm wurde gegen 17:35 Uhr erteilt und so löste sich der japanische Versorger zehn Minuten später endgültig von der ISS. Kurz darauf entfernte er sich autonom, aber von Paolo Nespoli per Kontrollstation (Control Panel) verfolgt, von dem Orbitalkomplex. Es wurden dafür zwei IDM (ISS Departure Maneuver) genannte Manöver durchgeführt, dass letzte Aktivieren der Triebwerke für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, auch Final Deorbit Burn (DOM3) genannt, ist für den 30. März gegen 04:37 Uhr MESZ geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="296" height="229"/></a><figcaption>
HTV 2 entfernt sich von der ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verglühen als „fallender Stern“ soll kurz danach gegen 05:09 Uhr MESZ über dem südlichen Pazifischen Ozean erfolgen. Mit an Bord sind auch einige gefalteten Papierkraniche, welche die Besatzung als ein Zeichen der Unterstützung für die Opfer der Tragödie in Japan angefertigt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 30. März 2011:</strong> Die japanische Weltraumorganisation JAXA vermeldet den erfolgreichen und destruktiven Wiedereintritt von HTV 2 in die Erdatmosphäre. Zuvor erfolgte jedoch das finale dritte Abbremsmanöver DOM3 gegen 04:44 Uhr MESZ. An Bord des japanischen Transporters befand sich neben den 1,5 Tonnen Müll und nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenständen ein REBR (Re-Entry Breakup Recorder). Dieses zwei Kilogramm wiegende Gerät ist mit GPS, Temperatur- und Beschleunigungssensoren, einem Datenrekorder und einem Iridium-Modem ausgestattet. Es hat, durch einen Hitzeschild geschützt, während des Wiedereintritts nützliche Daten aufgezeichnet und zu den Iridium-Satelliten gesendet. Forscher möchten so erkennen und vorhersagen, wie sich ein Raumfahrzeug in der Atmosphäre auflöst und wie sich nicht verglühte Bestandteile auf der Erde verteilen können. Einen zweiten REBR wird ATV 2 bei seiner Rückkehr im Juni 2011 tragen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="296" height="211"/></a><figcaption>
Wiedereintritt von HTV 2
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 67 Tagen im All trat HTV 2 gegen 05:09 Uhr MESZ in 120 Kilometer Höhe über der Ostküste von Neuseeland in die oberen Schichten der Atmosphäre ein. Kurz darauf begann das japanische Transportraumschiff durch die äußeren Einflüsse zu zerbrechen und der REBR verrichtete seine Arbeit. Alle nicht verglühten Teile gingen zwischen 05:21 und 05:41 Uhr MESZ über dem südlichen Pazifik nieder und versanken im Meer. Damit endete die zweite HTV-Mission sehr erfolgreich, alle Ziele wurden laut JAXA erreicht. Die REBR-Missionen stehen unter der Leitung des US Department of Defense Space Test Programs. Insgesamt sollen noch fünf weiter Transportmissionen mit HTV&#8217;s von Japan aus erfolgen, die nächste mit HTV 3 steht in zehn Monaten im Januar 2012 auf dem Plan. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8917.msg180989#msg180989" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-2 Mission ab dem 28. März </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Merkur bekommt ersten irdischen Satelliten: Messenger</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/merkur-bekommt-ersten-irdischen-satelliten-messenger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 02:55:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Flyby]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33957</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die amerikanische Raumsonde Messenger erreicht nach mehr als sechseinhalb Jahren Flugzeit einen Orbit um den sonnennächsten Planeten Merkur. Was 1995 als Planung begann wurde nun mit Erfolg in eine Umlaufbahn um den Merkur gebracht. Ein Beitrag von Thomas Wehr und Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Raumsonde Messenger startete am 03. August [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die amerikanische Raumsonde Messenger erreicht nach mehr als sechseinhalb Jahren Flugzeit einen Orbit um den sonnennächsten Planeten Merkur. Was 1995 als Planung begann wurde nun mit Erfolg in eine Umlaufbahn um den Merkur gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Wehr und Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-19-51339.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18032011035533_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18032011035533_small_1.jpg" alt="wikipedia" width="389" height="293"/></a><figcaption>
3D Animation vom Einschwenken in den Orbit   
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde Messenger startete am 03. August 2004 auf einer Delta II 7925H zu ihrer Mission ins Innere des Sonnensystems. Ziel ist es, die Sonde in einem hoch-elliptischen Orbit um den sonnennächsten Planeten Merkur zu plazieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt, eine Raumsonde zum Merkur zu bringen, stand bereits 1997 auf der sogenannten Discovery-Liste, konnte sich zunächst aber nicht durchsetzen. Erst im Juli 1999 wurde das Messenger Projekt finanziell freigegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Technische Gründe mussten die Startfenster im März 2004 (19 Tage) und Mitte Mai 2004 (12 Tage) verstreichen lassen. Das dritte, 15-tägige, Startfenster 2004, welches sich am 30. Juli öffnete, konnte zuversichtlicher angegangen werden. Erzwang schlechtes Wetter am Cape Canaveral AFS Launch Complex 17 am 02. August 2004 noch eine eine Startverschiebung, hob am 3. August 2004 um 02:15:56 Uhr Ortszeit (EDT) die Sonde schließlich auf einer Trägerrakete vom Typ Delta II 7925H ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startverschiebungen hatten ihren Preis. War ursprünglich das Eintreffen der Sonde am Merkur für 2009 geplant, musste aufgrund der Startverschiebung und des zur Verfügung stehenden Treibstoffes eine, neue zwei Jahre länger dauernde Flugbahn gerechnet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18032011035533_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18032011035533_small_2.jpg" alt="thomas-wehr.homeip.net" width="379" height="284"/></a><figcaption>
Messenger auf ihrem fast 7-jährigem Weg zum Merkur 
<br>
(Bild:    Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein langer Weg ohne Tankstelle</strong>
<br>
Von der Erde zum Merkur zu gelangen, bedeutet eine große Geschwindigkeitsänderung. Diese nur mittels des Antriebs der Sonde durchzuführen, sprengt einfach die Treibstoffmenge, die jetzt noch fast 60% des Gesamtgewichts ausmacht. Also mussten andere Lösungen gefunden werden, um Gewicht und Treibstoff zu sparen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Himmelskörper Venus und Merkur, aber auch die Erde wurden genutzt, um, durch sogenannte Flyby- oder Swingby-Manöver, die Sonde abzubremsen. So wurde ein Jahr nach dem Start die Erde benutzt, um ins Innere des Sonnensystems abgelenkt zu werden. Zwei Vorbeiflüge an der Venus (24.10.2006 und 05.06.2007) ließen die Messenger erstmals am 14.01.2008 am Merkur vorbeifliegen. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Sonde noch zu schnell. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst zwei weitere Vorbeiflüge am Merkur (06.10.2008 und 29.09.2009) bremsten die Sonde so weit ab und brachten sie so nahe zum Merkur, dass es nur noch eines kontrollierten 15-minütigen Bremsmanövers (Geschwindigkeitsänderung 862,4 m/s) bedarf, um sie in einen 12 Stunden dauernden Orbit mit minimaler Annäherung von 200 km über 60 Grad Nord des Merkurs zu bringen. Das Sparen des Treibstoffes ging so weit, dass Anomalien im Flug durch Ausrichtungsänderung der Solarzellenpaneele ausgeglichen wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute um 1:45 Uhr MEZ war es soweit &#8211; die fast 8 Milliarden Kilometer und 2.417 Tage lange Reise war an einem weiteren kritischen Missionspunkt angelangt. Nachdem das Erwärmen der Tanks und der Systeme erfolgreich war, zündeten die Triebwerke der Sonde, um sie soweit abzubremsen, damit sie in den Orbit &#8222;fiel&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Einschwenken und der erfolgreichen Übertragung mit der Hochgewinnantenne wurden die Star-Tracker (Sternenausrichtung) in Betrieb genommen, um die weitere Ausrichtung der Raumsonde zu gewährleisten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der erste Besucher schoss nur Standbilder</strong>
<br>
Mariner 10, die letzte der Mariner-Serie der NASA, war der erste Besucher des Merkurs. Nach dem Start am 03. November 1973 passierte sie erstmals am 29. März 1974 in einer Entfernung von rund 705 km den Merkur und schwenkte in eine 176-tägige Umlaufbahn um die Sonne ein. Merkur, der mit rund 4.880 km Äquatordurchmesser selbst die Sonne in 88 Tagen umrundet, und Mariner 10 trafen nach rund 176 Tagen wieder, am selben Punkt der Merkurumlaufbahn aufeinander. Merkur, der sich in 59 Tagen um die eigene Achse dreht, wendete aus diesem Grund Mariner 10 die bereits bekannte Seite zu. Somit konnte Mariner 10 nur rund 45% der Merkur-Oberfläche erfassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heute geglückte Einschuss der Raumsonde Messenger, in die Umlaufbahn um Merkur wird somit dazu beitragen, weitere Ansichten vom direkten Begleiter der Sonne zu erlangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" rel="noopener noreferrer" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4199" target="_blank" data-wpel-link="internal">Messenger-Mission</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/messenger-einem-grenzgaenger-auf-der-spur/" data-wpel-link="internal">MESSENGER: Einem Grenzgänger auf der Spur</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Sojus-Landung beendet ISS-Expedition 26</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreiche-sojus-landung-beendet-iss-expedition-26/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 03:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittwoch Morgen um 8:54 Uhr MEZ landeten mit Scott Kelly, Sojus-Kommandant Alexander Kaleri und Flugingenieur Oleg Skripochka drei Mitglieder der ISS-Expedition 26 im schneebedeckten Kasachstan nach Ihrer 159 Tage andauernden Mission. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Zuvor gab es noch einige Bedenken bezüglich der Funktionsfähigkeit der Rollsensoren, welche in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mittwoch Morgen um 8:54 Uhr MEZ landeten mit Scott Kelly, Sojus-Kommandant Alexander Kaleri und Flugingenieur Oleg Skripochka drei Mitglieder der ISS-Expedition 26 im schneebedeckten Kasachstan nach Ihrer 159 Tage andauernden Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-18-49444.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032011041533_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032011041533_small_1.jpg" alt="NASA" width="301" height="226"/></a><figcaption>
Die Sojus Kapsel wurde nach der Landung noch einige Meter über den Boden geschleift weil der Hauptfallschirm nicht abgelöst wurde 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor gab es noch einige Bedenken bezüglich der Funktionsfähigkeit der Rollsensoren, welche in der ersten eingesetzten digitalen Sojus-TMA 01M für Kopfzerbrechen sorgten. Deren Ausfall hätte zu einer ballistische Landung mit großen g-Kräfte beim Wiedereintritt geführt. Bei dieser Landeart kann die Kapsel ihre Lage beim Eintritt nicht regeln und damit kein aerodynamisches Flugprofil mit etwas Auftrieb fliegen, wo sich der Wiedereintritt auf eine größere Strecke verteilen würde. Die Kapsel wäre rein ballistisch &#8222;nach unten gefallen&#8220;. Für diese Landemöglichkeit ist die Sojus Kapsel aber ausgelegt und die Besatzung für diesen Fall trainiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch war die Erleichterung der Sojus-Besatzung sicher groß, als der Funktionstest kurz nach dem Abkoppeln von der ISS um 05:27 Uhr (MEZ) erfolgreich verlief und der Besatzung damit größere Belastungen erspart blieben. Um 08:03 Uhr (MEZ) folgte der sogenannte De-Orbit-Burn. Dabei feuerten die Triebwerke der Sojus für 4 Minuten und 17 Sekunden gegen die Flugrichtung. Dadurch fiel die Sojus nun langsam in die immer dichter werdenden Schichten der Erdatmosphäre und wurde von ca 28.000 km/h auf eine Geschwindigkeit abgebremst, in der ihre Fallschirme ausgelöst werden konnten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/tma01m_crew.jpg" alt="" width="300" height="200"/><figcaption>Die Besatzung und die Bergungscrew im winterlichen Kasachstan nachdem Sie Ihr Sojus Raumschiff verlassen haben<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese Fallschirme sollten nach der Landung eigentlich direkt abgetrennt werden, damit die Kapsel bei den vorliegenden Winden nicht noch mehrere Meter über den Boden geschleift wird. Doch auf den Landebildern sieht man, wie der Fallschirm weiter mit der Kapsel verbunden war sowie eine längere Schleifspur am Boden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch war die Crew wohlauf und Alexander Kaleri, mit nun insgesamt 759 Tagen im All während seiner Kosmonauten-Karriere auf Platz 2 der Personen mit dem längsten Weltraumaufenthalt, konnte den Hubschrauber, welcher die Crew vom Landeort wegbringt, sogar auf seinen eigenen Füßen betreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit beendet die Crew ihre ereignisreiche ISS-Mission, in der sie alle Versorgungsraumschiffe an der Raumstation begrüßen konnte. Ein europäischer Raumtransporter ATV, ein japanischer Versorger HTV, eine russische Progress-Kapsel und das amerikanische Space Shuttle Discovery dockten im Laufe ihres Aufenthaltes an der ISS an. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8799.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-01M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 </a></li></ul>
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		<item>
		<title>Mission von Progress-M 07M beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-07m-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 16:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. Februar gegen 14:12 Uhr MEZ verließ das Versorgungsraumschiff Progress-M 07M die Internationale Raumstation ISS. Wenige Stunden später wurde es zum Verglühen gebracht. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA. Das am 10. September 2010 gestartete Raumschiff hatte ca. 2,5 t Versorgungsgüter zur Station gebracht. Nachdem es diese Aufgabe erfüllt hatte, wurde die Verbindung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 20. Februar gegen 14:12 Uhr MEZ verließ das Versorgungsraumschiff Progress-M 07M die Internationale Raumstation ISS. Wenige Stunden später wurde es zum Verglühen gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das am 10. September 2010 gestartete Raumschiff hatte ca. 2,5 t Versorgungsgüter zur Station gebracht. Nachdem es diese Aufgabe erfüllt hatte, wurde die Verbindung zwischen den Kopplungsadaptern von Swesda und der Progress gelöst. Daraufhin entfernte sich die Kapsel von der Station. 
<br>
Drei Stunden später zündeten die Triebwerke des Versorgungsraumschiffes und leiteten so das endgültige Ende ein. Kurze Zeit später verglühte die Kapsel in der Atmosphäre. Einige wenige Überreste gingen im Pazifik nieder. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem nun frei gewordenen Kopplungsport (Swesda-Heck) soll in wenigen Tagen das europäische Raumschiff ATV 2 andocken. Der Versorger mit dem Namen „Johannes Kepler“ war am letzten Mittwoch gestartet worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8456" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-07M*</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 08M verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-08m-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 15:06:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Frachter legte heute morgen vom Schleusenmodul Pirs ab und verglühte wenige Stunden später weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. Das Ablegen des mit Abfällen und nicht mehr benötigten Geräten beladenen Raumschiffes erfolgte gegen 1:43 Uhr MEZ. Gegen 6:17 Uhr wurden die Triebwerke für 155 Sekunden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Frachter legte heute morgen vom Schleusenmodul Pirs ab und verglühte wenige Stunden später weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ablegen des mit Abfällen und nicht mehr benötigten Geräten beladenen Raumschiffes erfolgte gegen 1:43 Uhr MEZ. Gegen 6:17 Uhr wurden die Triebwerke für 155 Sekunden gezündet und verringerten die Geschwindigkeit des Raumfahrzeugs soweit, dass es wenig später in die Erdatmosphäre eintrat. 
<br>
Progress-M 08M war am 27. Oktober von Baikonur aus gestartet und nach anfänglich automatischer Annäherung in der Endphase von Hand gesteuert an die Station angekoppelt worden. An Bord befanden sich mehr als 2,5 Tonnen Fracht, darunter Ersatzteile, Lebensmittel, Ausrüstungen, Treibstoff, Wasser, Sauerstoff sowie Experimentiermaterial und Bauteile einer Sendeanlage zur Übermittlung von Hochgeschwindigkeitsdaten. Letztere wurden beim Ausstieg am 21. Januar an der Außenseite der Station angebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch am Heck der Internationalen Raumstation angekoppelt ist Progress-M 07M, der nächste russische Frachter, Progress-M 09M soll am 28. Januar starten. Am Vortag ist das Ankoppeln des zweiten japanischen Zubringers Kounotori 2 (HTV 2) vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8694.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 08M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9238.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 09M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chang`e 2 im Mondorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/change-2-im-mondorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 12:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[CCD-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem ersten Bremsmanöver befindet sich die chinesische Mondsonde in einem stark elliptischen Orbit um den Erdtrabanten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, CCTV. Vertont von Peter Rittinger. Der Bremsvorgang begann gegen 5:06 Uhr MESZ (11:06 Uhr Pekinger Zeit) und dauerte etwa 33 Minuten. Dadurch gelangte Chang`e 2 in eine elliptische Umlaufbahn mit einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem ersten Bremsmanöver befindet sich die chinesische Mondsonde in einem stark elliptischen Orbit um den Erdtrabanten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, CCTV. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-08-51937.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102010144536_small_1.jpg" alt="NASA, Spacebabe (Wikipedia), RN" width="337" height="280"/><figcaption>
Chang`e 2 am Mond &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA, Spacebabe (Wikipedia), RN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bremsvorgang begann gegen 5:06 Uhr MESZ (11:06 Uhr Pekinger Zeit) und dauerte etwa 33 Minuten. Dadurch gelangte Chang`e 2 in eine elliptische Umlaufbahn mit einer Umlaufzeit von 12 Stunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die nächsten Tage sind weitere Manöver geplant, durch welche die Mondsonde einen engeren Orbit um den Mond erreichen soll. Erst dann können die an Bord befindlichen Forschungsapparaturen hochwertige Messergebnisse liefern. Angestrebt ist zunächst eine Kreisbahn in etwa 100 Kilometern Höhe über der Mondoberfläche. Dies ist im Vergleich zur Vorgängermission Chang`e 1 ein etwa halb so hoher Orbit über der Mondoberfläche. Dadurch beeinflussen Gebiete unterschiedlicher Dichte im Mond die Bahn der Sonde stärker. Dies erfordert genauere Bahnvermessungen und häufigere Korrekturmanöver. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem späteren Stadium der Mission soll der mondnächste Punkt auf etwa 15 Kilometer abgesenkt werden. Dadurch erhofft man sich Kameraauflösungen von wenigen Metern zur Erfassung möglicher Landeplätze für weitere Mondmissionen aus dem Land der Mitte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur wissenschaftlichen Ausrüstung von Chang`e 2 gehören eine CCD-Kamera, Detektoren zur Untersuchung der von der Sonne stammenden Teilchenstrahlung, ein LASER-Höhenmesser, je ein optisches, Röntgen- und Gamma-Spektrometer zur Untersuchung der Zusammensetzung der Mondoberfläche sowie ein Mikrowellenradiometer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Chang`e 2 war am 1. Oktober auf einer Trägerrakete vom Typ Chang Zheng 3C (Langer Marsch) gestartet und wurde auf eine direkte Flugbahn zum Mond gebracht. Bis zum Bremsmanöver heute Morgen hatte die Sonde etwa 350.000 Kilometer zurückgelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4156.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang`e 2</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/change-2-im-mondorbit/" data-wpel-link="internal">Chang`e 2 im Mondorbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mission von Progress-M 06M beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-06m-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos teilte am 6. September 2010 mit, dass das Transportschiff Progress-M 06M wieder in die Erdatmosphäre eingetreten ist und dabei wie vorgesehen zerstört wurde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roskosmos. Die Bremszündung des Haupttriebwerkes begann um 14:13 Uhr und 50 Sekunden MESZ am 6. September 2010 nach einem Kommando des Moskauer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-06m-beendet/" data-wpel-link="internal">Mission von Progress-M 06M beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos teilte am 6. September 2010 mit, dass das Transportschiff Progress-M 06M wieder in die Erdatmosphäre eingetreten ist und dabei wie vorgesehen zerstört wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06092010185518_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06092010185518_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Progress-M 06M kurz nach dem Ablegen am 31. August 2010 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bremszündung des Haupttriebwerkes begann um 14:13 Uhr und 50 Sekunden MESZ am 6. September 2010 nach einem Kommando des Moskauer Kontrollzentrums. Die 198 Sekunden lange Brennphase verringerte die Geschwindigkeit von Progress-M 06M um 101,75 Meter pro Sekunde. Überreste des unbemannten Transportschiffs fielen in der vorausberechneten Pazifikgegend gegen 14:53 Uhr MESZ ins Meer. Roskosmos gibt dafür eine Position von 42 Grad und 7 Minuten südlicher Breite sowie 128 Grad und 25 Minuten westlicher Länge an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Abfällen beladen war Progress-M 06M, von der NASA auch als Progress 38 bezeichnet, am 31. August 2010 gegen 11:21 Uhr MESZ von der ISS abgekoppelt worden. Danach hatte man das Transportschiff noch benutzt, um Experimente zur Untersuchung von Dichte, Volumen und Reflexionsvermögen der ionisierten Umgebung des Raumschiffes bei Testläufen seiner Triebwerke durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8533.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-06M*</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-06m-beendet/" data-wpel-link="internal">Mission von Progress-M 06M beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HTV mit Rückkehreinheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/htv-mit-rueckkehreinheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 13:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33430</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die japanische Raumfahrtagentur JAXA schlägt dem nationalen Wissenschaftsministerium die Entwicklung unbemannter Rückkehrtechnologie über die nächsten 6 Jahre vor. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Vertont von Peter Rittinger. Diese könnte in drei Phasen erfolgen und eine Vorstufe bemannter Systeme sein. Nach Einstellung der Shuttle-Flüge, voraussichtlich im nächsten Jahr, besteht zunächst ein gewisser Bedarf an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/htv-mit-rueckkehreinheit/" data-wpel-link="internal">HTV mit Rückkehreinheit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Raumfahrtagentur JAXA schlägt dem nationalen Wissenschaftsministerium die Entwicklung unbemannter Rückkehrtechnologie über die nächsten 6 Jahre vor.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-20-38121.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082010154258_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="334" height="221"/><figcaption> </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese könnte in drei Phasen erfolgen und eine Vorstufe bemannter Systeme sein. Nach Einstellung der Shuttle-Flüge, voraussichtlich im nächsten Jahr, besteht zunächst ein gewisser Bedarf an Systemen für den Rücktransport von Fracht zur Erde. Nach dem erfolgreichen Erstflug des H2-Transfer-Vehicle (HTV) im letzten Jahr sucht man nach weiteren Entwicklungsmöglichkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Phase 0 wäre relativ schnell und einfach zu erreichen. Hier soll nach dem Bremsmanöver aber noch vor dem für das HTV zerstörerischen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre eine kleine Kapsel durch den Kopplungsadapter ausgestoßen werden. Die Minikapsel mit Hitzeschutz wird durch die Luft stark abgebremst und stößt bei bereits deutlich verringerter Geschwindigkeit einen Fallschirm aus. Die Landung erfolgt auf festem Boden. Allerdings sind damit nur geringe Mengen robuster Fracht transportierbar. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/jaxa-htv-r-phase1.jpg" alt=""/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ähnliches System, VBK Raduga (VBK russisch für Zurückkehrende Ballistische Kapsel), wurde von 1990 bis 1995 neunmal erfolgreich mit russischen Transportraumschiffen des Typs Progress-M eingesetzt (bei einem Misserfolg). Auch die ESA diskutiert mit PARES ein vergleichbares Projekt für das ATV. Die japanische Variante wäre allerdings kleiner. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahrungen mit Rückkehrkapseln hat man auf japanischer Seite bereits. Vor wenigen Wochen landete die Kapsel der Asteroidensonde Hayabusa unbeschadet in Australien. Sie war mit etwa 12 km/s in die Erdatmosphäre eingetreten, also deutlich schneller als bei einer Rückkehr aus dem Erdorbit. Bei Phase 1 befände sich im für Außenfracht vorgesehenen Abteil eines HTV eine etwa 2 t schwere Rückkehrkapsel für 300 kg Fracht. Diese würde, erneut nach durch das HTV ausgeführtem Abbremsmanöver, seitlich ausgestoßen und ähnlich wie die kleine Kapsel landen. Sie hätte aber bereits konische Form mit einem Basisdurchmesser von 2,60 m und einer Höhe von 1,50 m. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/jaxa-htv-r-phase2.jpg" alt="" width="340" height="260"/><figcaption>3 Phasen der Entwicklung von Rückkehrkapseln auf der Basis des existierenden japanischen HTV-Raumfahrzeugs<br>(Bilder: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 2016 könnte dann die größte Variante entwickelt werden, mit der Phase 2 erfüllt würde. Die fast 6 Tonnen schwere Landekapsel könnte 1,6 t Nutzlast zur Erde bringen. Die kegelstumpfförmige Kapsel, die an einem Ende eines modifizierten HTV angebracht wäre, hätte einen Basisdurchmesser von 4 Metern und eine Höhe von 3,80 m. Auf ihrer Grundlage könnte dann eine bemannte Kapsel entwickelt werden, was ein erklärtes Ziel japanischer Langzeitplanung ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidungen sind allerdings noch keine gefallen. Aufgrund der relativ einfach zu erreichenden ersten beiden Phasen, bei denen nur geringe Veränderungen am HTV selbst vorzunehmen wären, kann das Konzept jedoch als politikfreundlich angesehen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4201.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HTV</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Venus Express mit Luftwiderstandsexperiment</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/venus-express-mit-luftwiderstandsexperiment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 09:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Sonde Venus Express, die seit April 2006 unseren sonnennäheren Schwesterplaneten umläuft, fliegt seit Ende Februar in einer tieferen Bahn, um neue Erkenntnisse über die Venusatmosphäre zu ermöglichen. Ein Beitrag von Daniel Schiller und Günther Glatzel. Quelle: ESA. Die Kampagne lief in der Zeit vom 22. bis zum 28. Februar 2010 und war nach August [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Sonde Venus Express, die seit April 2006 unseren sonnennäheren Schwesterplaneten umläuft, fliegt seit Ende Februar in einer tieferen Bahn, um neue Erkenntnisse über die Venusatmosphäre zu ermöglichen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller und Günther Glatzel. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032010112405_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Venus Express im Orbit 
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kampagne lief in der Zeit vom 22. bis zum 28. Februar 2010 und war nach August 2008 und Oktober 2009 die dritte ihrer Art. Das Perizentrum, den Venus-nächsten Punkt der Bahn, hat man dabei von 187 Kilometern auf 182 Kilometer fallen lassen. Im Rahmen der Orbitbestimmung hat man von der Erde aus Bremseffekte aufgespürt, um so die Hochatmosphäre der Venus zu untersuchen. Die Bremswirkung ist allerdings sehr gering, die Sonde gerät dabei nicht in Gefahr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Speziell die polaren Regionen interessieren bei diesen Kampagnen. Während der nächsten Messkampagne im April fällt das Perizentrum dann bis unter 180 km. 175 km ist das erlaubte Minimum, nach dessen Erreichen die Bahn wieder angehoben werden soll. Die Messzeiträume während der Passagen umfassten jeweils 4 Stunden. Dabei sendete die Sonde nur ein Trägersignal aus, übermittelte also eigentlich keine Daten. Diese wurden erst aus Verschiebungen der Frequenz beim Empfang auf der Erde gewonnen. Die Signale werden entweder von der Deep Space Station 35 der NASA in Canberra (Australien) oder der Deep Space Antenna 1 der ESA in der Nähe von New Norcia (ebenfalls Australien) empfangen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032010112405_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
35-m-Deep-Space-Antenne der ESA bei New Norica (Bilder: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Durchflugs der Hochatmosphäre der Venus wird die Sonde stärker gebremst als in größeren Höhen. Diese Verlangsamung lässt sich aus den Veränderungen des Funksignals berechnen. Während dieser Zeit bleiben weitere Systeme der Sonde inaktiv, die Entlademanöver für die Reaktionsräder wurden ebenso außerhalb dieser Zeiträume gelegt. Außerdem wurden die Solarzellenpaneele für die Atmosphärenflüge &#8222;passend&#8220; ausgerichtet, und zwar asymmetrisch. Eine Fläche zeigte zur Sonne, die andere wurde weggedreht. Durch die asymmetrische Konfiguration baute sich eine leichte Rotation beim Atmosphärendurchflug auf, welche man über die Reaktionsräder messen konnte. Damit hat man einen weiteren Datensatz, neben dem standardmäßigen Tracking von der Erde aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Februar hat man außerdem ein Bremsmanöver im Perizentrum durchgeführt und das Apozentrum um 56 km abgesenkt. Das Manöver ist etwas zu stark ausgefallen. Durch die um 92 Sekunden kürzere Umlaufzeit hat man das &#8222;Phasing&#8220; des Sondenorbits wieder mit dem Zeitrahmen des Missionsbetriebs auf der Erde synchronisiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Venus Express finden Sie auch auf unserer ausführlichen <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/venus_express/" data-wpel-link="internal">Sonderseite</a> zu der Sonde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4138.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Venus-Express-Thema (seit August 2005)</a></li></ul>
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