<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bundeswehr &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/bundeswehr/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 24 Aug 2025 14:23:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Bundeswehr &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Fähigkeitsaufbau im Bereich Weltraumüberwachung: Bundeswehr erhält Teleskopsystem</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/faehigkeitsaufbau-im-bereich-weltraumueberwachung-bundeswehr-erhaelt-teleskopsystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2024 18:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Meßstetten]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[SysWRÜbw]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumlagezentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<category><![CDATA[WRLageZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144272</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kürzlich unterzeichnete das Beschaffungsamt der Bundeswehr einen Vertrag zur Herstellung und Lieferung eines Teleskopsystems zur Weltraumüberwachung, bestehend aus zwei Teleskopen, einschließlich der benötigten infrastrukturellen Realisierung. Finanziert wurde die Beschaffung des marktverfügbaren Systems aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. Quelle: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/faehigkeitsaufbau-im-bereich-weltraumueberwachung-bundeswehr-erhaelt-teleskopsystem/" data-wpel-link="internal">Fähigkeitsaufbau im Bereich Weltraumüberwachung: Bundeswehr erhält Teleskopsystem</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kürzlich unterzeichnete das Beschaffungsamt der Bundeswehr einen Vertrag zur Herstellung und Lieferung eines Teleskopsystems zur Weltraumüberwachung, bestehend aus zwei Teleskopen, einschließlich der benötigten infrastrukturellen Realisierung. Finanziert wurde die Beschaffung des marktverfügbaren Systems aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr 28. August 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koblenz 28. August 2024 &#8211; Die neuen Teleskope sind ein Teilprojekt des künftigen Systems zur Weltraumüberwachung (SysWRÜbw) und ermöglichen die eigene Beobachtung und Verfolgung von Objekten im Weltraum. Der Erfassungsbereich erstreckt sich vom sogenannten „Low Earth Orbit“ (LEO) in Höhen von rund 400 Kilometern bis zu 36.000 Kilometern im sogenannten „Geostationary Orbit“ (GEO). Die gesammelten Daten werden in das Weltraumlagezentrum (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wrlagez/" data-wpel-link="internal">WRLageZ</a>) in Uedem eingespeist und dort zusammen mit anderen Daten zu einer Gesamtlage des erdnahen Weltraums verarbeitet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/mockup-2x6m-dome-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Bild (digital gestaltet) soll visualisieren, wie das Teleskopsystem in etwa aussehen wird. (Bild: Firma Baader)" data-rl_caption="" title="Das Bild (digital gestaltet) soll visualisieren, wie das Teleskopsystem in etwa aussehen wird. (Bild: Firma Baader)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="371" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/mockup-2x6m-dome-60.jpg" alt="Das Bild (digital gestaltet) soll visualisieren, wie das Teleskopsystem in etwa aussehen wird. (Bild: Firma Baader)" class="wp-image-144280" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/mockup-2x6m-dome-60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/mockup-2x6m-dome-60-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Bild (digital gestaltet) soll visualisieren, wie das Teleskopsystem in etwa aussehen wird. (Bild: Firma Baader)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das WRLageZ bewertet beispielsweise Risiken durch <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/weltraumschrott/" data-wpel-link="internal">Weltraumschrott</a>, der Satelliten treffen und beschädigen könnte, mögliche Wiedereintritte von Weltraumobjekten, wodurch sich Risiken für Menschen und Infrastruktur auf der Erde ergeben könnten, sowie die Einflüsse des Weltraumwetters, ausgelöst durch die Aktivitäten der Sonne. Dazu werden Objekte im erdnahen Weltraum überwacht und bei Bedarf aufgeklärt, um einen verlässlichen und eindeutigen nationalen Objektkatalog zu erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warnungen des Weltraumlagezentraums versetzen Bundes- und Landesbehörden ebenso wie Satellitenbetreiber in die Lage, auf Weltraumereignisse zu reagieren. Damit baut die Bundeswehr ihre Weltraumaktivitäten und -fähigkeiten weiter mit dem Ziel der Realisierung einer möglichst vollumfänglichen Weltraumüberwachung aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die notwendige Infrastruktur wird erstmals bereits über den Beschaffungsvertrag mit abgedeckt. Der Bau der zwei etwa acht Meter hohen Türme am Standort Meßstetten wird voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss werden die Teleskope installiert und über eine Remote-Steuerung aus dem WRLageZ in Betrieb genommen und zunächst getestet, um das System dann voraussichtlich 2026 komplett an das Weltraumkommando der Bundeswehr zur Nutzung zu übergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3958.msg565961#msg565961" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Militärische Raketen- und Raumfahrtneuigkeiten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/faehigkeitsaufbau-im-bereich-weltraumueberwachung-bundeswehr-erhaelt-teleskopsystem/" data-wpel-link="internal">Fähigkeitsaufbau im Bereich Weltraumüberwachung: Bundeswehr erhält Teleskopsystem</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus bekommt SATCOMBw 3-Hauptauftrag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-bekommt-satcombw-3-hauptauftrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 13:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar Neo]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[SATCOMBw]]></category>
		<category><![CDATA[SATCOMBw 3]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=142310</guid>

					<description><![CDATA[<p>Airbus erhält von der Bundeswehr den Hauptauftrag für ein militärisches Kommunikationssatelliten-System. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 4. Juli 2024. München, 4. Juli 2024 &#8211; Die Bundeswehr hat Airbus den SATCOMBw 3-Hauptauftrag für das sichere militärische Satellitensystem der nächsten Generation erteilt, das sowohl geostationäre Satelliten als auch das Bodensegment, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-bekommt-satcombw-3-hauptauftrag/" data-wpel-link="internal">Airbus bekommt SATCOMBw 3-Hauptauftrag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Airbus erhält von der Bundeswehr den Hauptauftrag für ein militärisches Kommunikationssatelliten-System. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 4. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/SATCOMBw3picAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SATCOMBw 3-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="SATCOMBw 3-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/SATCOMBw3picAirbus26.jpg" alt="SATCOMBw 3-Staellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" class="wp-image-142312"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SATCOMBw 3-Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 4. Juli 2024 &#8211; Die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/bundeswehr/" data-wpel-link="internal">Bundeswehr</a> hat Airbus den SATCOMBw 3-Hauptauftrag für das sichere militärische Satellitensystem der nächsten Generation erteilt, das sowohl geostationäre Satelliten als auch das Bodensegment, den Start und den Betrieb über 15 Jahre umfasst. Die Satelliten sollen noch vor Ende des Jahrzehnts in Betrieb genommen werden. Der Auftragswert beträgt 2,1 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Schoellhorn, CEO von Airbus Defence and Space, sagte: &#8222;Nach dem Erfolg des SATCOMBw-Programms der Stufe 2, das wir seit 2009 durchführen, stärkt dieser jüngste Auftrag unsere strategische Partnerschaft mit der Bundeswehr, indem er ihr eine deutlich verbesserte und bis in die 2040er Jahre zukunftssichere Militärsatcom-Fähigkeit bietet. In einer Zeit, in der die westlichen Demokratien herausgefordert sind und das europäische institutionelle Ökosystem für die Raumfahrt zu kämpfen hat, sind wir begeistert und dankbar, dass wir dieses zukunftsweisende System entwickeln und aufbauen dürfen. Langfristige Partnerschaften sind von entscheidender Bedeutung für die Gewährleistung wesentlicher Souveränität und Fähigkeiten sowie für den Schutz unserer Streitkräfte in einem zunehmend instabilen geopolitischen Umfeld.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftrag umfasst die Entwicklung, Integration, Erprobung und Auslieferung in der Umlaufbahn von zwei neuen, von Airbus gebauten militärischen GEO-Telekommunikationssatelliten, die die Nachfolgesatelliten von COMSATBw 1B und 2B sind. Der Auftrag umfasst auch die Aufrüstung des bestehenden Bodensegments für den Betrieb der neuen Satelliten sowie Betriebsdienste für 15 Jahre mit der Möglichkeit einer Verlängerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Airbus-Satelliten der neuen Generation basieren auf der Plattform <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eurostar-neo/" data-wpel-link="internal">Eurostar Neo</a> und werden rund 6 Tonnen wiegen. Sie werden über umfangreiche Fähigkeiten verfügen, um mit dem raschen Wandel in der Digitalisierung und dem ständig steigenden Datenübertragungsvolumen Schritt zu halten. Dementsprechend werden sie mit den neuesten Technologien ausgestattet sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentliches Element des Gesamtauftrages ist eine tiefgreifende deutsche Wertschöpfungskette, an der Partner wie OHB, Bremen, und zahlreiche kleinere deutsche Unternehmen beteiligt sind. Zentrale Elemente wie die Führung und Integration der hochentwickelten Nutzlasten, die Solaranlagen und der Gesamtbetrieb des Raumfahrzeugs kommen aus Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Satellitenkommunikationssystem der Bundeswehr (SATCOMBw) ist für autonome und selbständig einsetzbare Kommunikations- und Informationsdienste unverzichtbar. Es stellt die globale Führungs- und Informationsfähigkeit der deutschen Streitkräfte, wie Einsatzkontingente und Spezialkräfte, sicher. Das Projekt SATCOMBw 3 soll zudem sicherstellen, dass die Verpflichtungen der NATO in diesem Bereich auch in Zukunft erfüllt werden können. Mit SATCOMBw 3 trägt die Bundeswehr den gestiegenen Nutzeranforderungen Rechnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg563522#msg563522" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-bekommt-satcombw-3-hauptauftrag/" data-wpel-link="internal">Airbus bekommt SATCOMBw 3-Hauptauftrag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR: Hochwasserkarten und Lageinformationen für Süddeutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-hochwasserkarten-und-lageinformationen-fuer-sueddeutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 18:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[BRK]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[DLRG]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[EOC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
		<category><![CDATA[IFAS]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-1]]></category>
		<category><![CDATA[THW]]></category>
		<category><![CDATA[ZKI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=140688</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) unterstützt Behörden und Einsatzkräfte mit Lageinformationen aus Luftbildaufnahmen und Satellitenaufnahmen von Hochwassergebieten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 4. Juni 2024. 4. Juni 2024 &#8211; Langanhaltende und starke Regenfälle haben seit dem 30. Mai 2024 in Süddeutschland für stark ansteigende Wasserstände gesorgt. Insbesondere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-hochwasserkarten-und-lageinformationen-fuer-sueddeutschland/" data-wpel-link="internal">DLR: Hochwasserkarten und Lageinformationen für Süddeutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) unterstützt Behörden und Einsatzkräfte mit Lageinformationen aus Luftbildaufnahmen und Satellitenaufnahmen von Hochwassergebieten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 4. Juni 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Juni 2024 &#8211; Langanhaltende und starke Regenfälle haben seit dem 30. Mai 2024 in Süddeutschland für stark ansteigende Wasserstände gesorgt. Insbesondere die Grenzregion zwischen Baden-Württemberg und Bayern ist von schweren Überschwemmungen betroffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt die Einsatz- und Rettungskräfte zeitnah mit aktuellen Lageinformationen, insbesondere aus Luftbildaufnahmen und Satellitendaten. Die Daten bereitet das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) im Earth Observation Center (EOC) des DLR in Form von Hochwasserkarten und als Webanwendung auf. Sie finden Anwendung bei Behörden und Organisationen wie dem Bayerischen Rote Kreuz (BRK), dem Technischen Hilfswerk (THW), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Bundeswehr.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI20242k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-rl_caption="" title="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460.jpg" alt="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" class="wp-image-140694" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg. Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Unterstützung lieferte das DLR mit hochauflösenden Aufnahmen aus der Luft. Vom Standort Oberpfaffenhofen aus überflog das DLR-Forschungsflugzeug Dornier DO 228-212 am 3. Juni 2023 die Hochwassergebiete entlang des Donaustreifens zwischen Günzburg und Regensburg – darunter Donauwörth, Neuburg, Manching und Kehlheim – wie auch die schwer betroffenen Gebiete Schrobenhausen und Pfaffenhofen. Heute am 4. Juni erstellt das DLR-Team Luftbilder von weiteren Regionen zwischen Regensburg und Passau. Betrieben wird das Forschungsflugzeug von der DLR-Einrichtung Flugexperimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung aus der Luft und dem All</strong><br>Für die Aufnahmen aus der Vogelperspektive ist die Dornier mit dem 3K-Kamerasystem ausgestattet. Das Luftbild-Kamerasystem wurde vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung entwickelt und liefert aktuell Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu vier Zentimeter. Das System lieferte bereits während des Elbehochwassers 2002 und zum Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz 2021 wertvolle Aufnahmen. Entsprechend ist sie auch bei Katastrophenschutz-Übungen im Einsatz und wird für die Verkehrsforschung genutzt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI20242k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-rl_caption="" title="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460.jpg" alt="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" class="wp-image-140692" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hochwasserkarte Region Augsburg. Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datensätze und Analysen der aktuellen Kameraflüge werden den Lagezentren zügig zur Verfügung gestellt. Einige Daten und Auswertungen sind auch auf der ZKI-Webseite öffentlich abrufbar. Da die Hochwassersituation in Süddeutschland voraussichtlich noch anhält, wird das ZKI die Kriseninformationen laufend durch Satellitendaten und Auswertungen ergänzen. Die Ergebnisse fließen auch in das DLR-Projekt IFAS ein, das der Krisenfrüherkennung dient und zum Ziel hat, relevante Informationen noch schneller bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das ZKI</strong><br>Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI®) wurde 2004 gegründet und ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Schwerpunkt des ZKI sind Innovationen insbesondere rund um das Thema Erdbeobachtung im Krisenmanagement, die gemeinsam mit Nutzern erarbeitet werden. Diese Dienste können, zum Teil über ISO-zertifizierte Prozesse, auch operationell bereitgestellt werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Beratung und dem Training von Endnutzern beziehungsweise Servicedienstleistern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg562217#msg562217" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-hochwasserkarten-und-lageinformationen-fuer-sueddeutschland/" data-wpel-link="internal">DLR: Hochwasserkarten und Lageinformationen für Süddeutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SeRANIS: Partnerschaft mit OroraTech</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/seranis-partnerschaft-mit-ororatech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OroraTech]]></category>
		<category><![CDATA[SeRANIS]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
		<category><![CDATA[TUM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=136965</guid>

					<description><![CDATA[<p>SeRANIS gibt Partnerschaft mit OroraTech bekannt und geht neue Wege in der Weltraumforschung. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Quelle: UniBw M 15. Februar 2024. 15. Februar 2024 &#8211; Das Forschungsprojekt SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München gibt die Kooperation mit dem Münchner Start-up OroraTech bekannt. Im Zentrum eines der Schlüsselprojekte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/seranis-partnerschaft-mit-ororatech/" data-wpel-link="internal">SeRANIS: Partnerschaft mit OroraTech</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SeRANIS gibt Partnerschaft mit OroraTech bekannt und geht neue Wege in der Weltraumforschung. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UniBw M 15. Februar 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">15. Februar 2024 &#8211; Das Forschungsprojekt <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/seranis/" data-wpel-link="internal">SeRANIS</a> an der Universität der Bundeswehr München gibt die Kooperation mit dem Münchner Start-up <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ororatech/" data-wpel-link="internal">OroraTech</a> bekannt. Im Zentrum eines der Schlüsselprojekte des dtec.bw steht eine Kleinsatellitenmission, mit der die Bundeswehr mehr als zehn innovative Experimente mit Zukunftstechnologien durchführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit dem Start-up OroraTech werden die ersten vier SeRANIS-Experimente noch vor dem geplanten Start des SeRANIS-Kleinsatelliten »Athene 1« im Jahr 2025 in den Orbit gebracht. Die Kooperation zwischen SeRANIS und OroraTech ist ein bislang noch seltenes Beispiel, neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Gründungsszene zu gehen, um Technologielösungen voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OroraTech ist ein auf die satellitengestützte Erkennung von Waldbränden spezialisiertes Unternehmen und eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM). Das Start-up wird seine Satellitenplattform für eine In-Orbit-Demonstrationsmission (IOD) der SeRANIS-Experimente zur Verfügung stellen. Der Vertragsabschluss mit OroraTech unterstreicht das Vertrauen des SeRANIS-Teams in die Fähigkeiten des Start-ups, gemeinsam neue Wege in der Weltraumforschung zu gehen. Damit wird nicht nur die Forschung auf höchstem Niveau für und im Weltraum vorangetrieben, sondern gleichzeitig die Förderung innovativer Start-ups durch die Einbindung in die Missionen forciert. Mit Programmen wie der Start-up Challenge »Per Anhalter in den Orbit« fördert SeRANIS gezielt die Einbindung von jungen Unternehmen in seine Kleinsatellitenmission und bietet eine seltene Gelegenheit, Konzepte im Weltraum zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SeRANIS-Team freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit OroraTech, sowohl auf der Erde als auch im Weltraum und betont die Bedeutung dieser Partnerschaft für die Erweiterung der technologischen Möglichkeiten und die Förderung von Innovationen im Bereich der Dual-Use-Forschung. Die gemeinsamen Projekte leisten einen wichtigen Beitrag für die digitale Souveränität Deutschlands, insbesondere in den Bereichen digitaler Technologien, Klimaschutz und Energiewende.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SeRANIS</strong><br>SeRANIS wird erstmals in Deutschland eine integrierte Laborumgebung umsetzen, die Mobilfunksysteme der nächsten Generation mit modernen Kommunikationssatellitennetzwerken der »New Space« Ära verbindet. Es übernimmt als erste Kleinsatellitenmission der Bundeswehr eine Führungsrolle als agiler »Space Innovation Hub« und ermöglicht der Bundeswehr Zugang zu strategisch relevanten Weltraumtechnologien. SeRANIS ist ein dtec.bw-gefördertes Projekt an der Universität der Bundeswehr München.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dtec.bw ist ein von beiden Universitäten der Bundeswehr getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Die Federführung liegt bei der Universität der Bundeswehr München. Die Mittel, mit dem das dtec.bw vom Geschäftsbereich BMVg ausgestattet wurde, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer (insbesondere zu Förderungen von Gründungen) eingesetzt. Mit der Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) wird dtec.bw von der Europäischen Union – NextGenerationEU finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20142.msg558820#msg558820" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Satellitenmission SeRANIS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/seranis-partnerschaft-mit-ororatech/" data-wpel-link="internal">SeRANIS: Partnerschaft mit OroraTech</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: UHF-DAMA-Kontrollstation in Kastellaun</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-uhf-dama-kontrollstation-in-kastellaun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 19:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[BAAINBw]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[DAMA]]></category>
		<category><![CDATA[Kastellaun]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB Digital Connect]]></category>
		<category><![CDATA[SATCOMBw]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[UHF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=136634</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB DC baut neue UHF-Kontrollstation für die Satellitenkommunikation der Bundeswehr. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 7. Februar 2024. Bremen/Kastellaun, 7. Februar 2024. Die OHB Digital Connect GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz mit der Regenerierung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-uhf-dama-kontrollstation-in-kastellaun/" data-wpel-link="internal">OHB: UHF-DAMA-Kontrollstation in Kastellaun</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB DC baut neue UHF-Kontrollstation für die Satellitenkommunikation der Bundeswehr. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 7. Februar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmUHFDAMAKontrollstationGerolsteinOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="UHF-DAMA-Kontrollstation in Gerolstein. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="UHF-DAMA-Kontrollstation in Gerolstein. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="355" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmUHFDAMAKontrollstationGerolsteinOHB60.jpg" alt="UHF-DAMA-Konstrollstation in Gerolstein. (Bild: OHB)" class="wp-image-136638" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmUHFDAMAKontrollstationGerolsteinOHB60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmUHFDAMAKontrollstationGerolsteinOHB60-300x178.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">UHF-DAMA-Kontrollstation in Gerolstein. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Kastellaun, 7. Februar 2024. Die OHB Digital Connect GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz mit der Regenerierung der UHF-DAMA-Kontrollstation in Kastellaun beauftragt. Die Abkürzung UHF steht für „Ultra High Frequency“ und bezeichnet elektromagnetische Wellen im Frequenzband von circa 300 Megahertz bis 3 Gigahertz. Hinter DAMA verbirgt sich der englische Begriff „Demand Assigned Multiple Access”. Dabei handelt es sich um eine Technologie zur vorrübergehenden bedarfsgerechten Zuweisung von Kommunikationskanälen an verschiedene Nutzer. Die UHF-Kontrollstation Kastellaun ist Bestandteil von SATCOMBw, dem satellitengestützten Kommunikationssystem der Bundeswehr und eine zentrale Ressource in der UHF-Truppenkommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des an OHB vergebenen Auftrags wird die bestehende Kontrollstation durch einen Neubau ersetzt, der wesentlich leistungsfähiger sein wird. „Wir freuen uns, dass wir nach der Realisierung der UHF-Kontrollstation in Gerolstein nun die Gelegenheit haben, unsere SatCom-Kompetenz beim Aufbau in Kastellaun erneut einzubringen“, sagt Wilfried Wetjen, Abteilungsleiter für Kommunikationssysteme bei OHB DC. Die UHF-DAMA-Kontrollstation stellt die Verfügbarkeit der Kommunikation über gesicherte, satellitengestützte Funksysteme bereit. Der vorliegende Auftrag umfasst die schlüsselfertige Errichtung der Bodenstation für die Satellitenkommunikation und die Anbindung der Kontrollstation an die Netze der Bundeswehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg558648#msg558648" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-uhf-dama-kontrollstation-in-kastellaun/" data-wpel-link="internal">OHB: UHF-DAMA-Kontrollstation in Kastellaun</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Weltraum als neuer Kriegsschauplatz, dynamischer Wirtschaftssektor und strategischer Wettbewerbsraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-weltraum-als-neuer-kriegsschauplatz-dynamischer-wirtschaftssektor-und-strategischer-wettbewerbsraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 22:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[NewSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[TUC]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumsicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=135679</guid>

					<description><![CDATA[<p>Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich der TU Chemnitz lädt am 18. Januar 2024 ein, den Weltraum in seiner wirtschaftlichen Dynamik und sicherheitspolitischen Dimension im Rahmen von zwei Vorträgen in der Universitätsbibliothek zu erkunden. Eine Pressemitteilung der TU Chemnitz. Quelle: TU Chemnitz 10. Januar 2024. 10. Januar 2024 &#8211; Der Weltraum als vierte Domäne der menschlichen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-weltraum-als-neuer-kriegsschauplatz-dynamischer-wirtschaftssektor-und-strategischer-wettbewerbsraum/" data-wpel-link="internal">Der Weltraum als neuer Kriegsschauplatz, dynamischer Wirtschaftssektor und strategischer Wettbewerbsraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich der TU Chemnitz lädt am 18. Januar 2024 ein, den Weltraum in seiner wirtschaftlichen Dynamik und sicherheitspolitischen Dimension im Rahmen von zwei Vorträgen in der Universitätsbibliothek zu erkunden. Eine Pressemitteilung der TU Chemnitz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Chemnitz 10. Januar 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">10. Januar 2024 &#8211; Der Weltraum als vierte Domäne der menschlichen Zivilisation – nach Land, Wasser und Luft – ist nicht nur von strategischer Bedeutung für jeden Staat, sondern auch unverzichtbar für unser tägliches Leben. Satelliten ermöglichen Kommunikation und Navigation, sie liefern Bilder und exakte Zeitsignale. Obwohl bisher kaum im öffentlichen Bewusstsein kommt jeder von uns alltäglich mehrfach mit dem Weltraum in Berührung – wie das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) im Video „Ein Tag ohne Raumfahrt“ eindrucksvoll zeigt (<a href="https://www.dlr.de/de/next/raumfahrt/raumfahrt-technik/ein-tag-ohne-raumfahrt" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.dlr.de/de/next/raumfahrt/raumfahrt-technik/ein-tag-ohne-raumfahrt</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund lädt die Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich der Technischen Universität Chemnitz (TUC) am 18. Januar 2024 zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung ein, die sowohl das zunehmende wirtschaftlichen Potenzial als auch die militärische Bedeutung dieses strategischen Raums über unseren Köpfen mit den Chancen und Risiken für Deutschland aufzeigt. Generalmajor Michael Traut, Kommandeur des Weltraumkommandos der Bundeswehr, und Sabine von der Recke, Vorstand der OHB System AG und Mitglied in der German Offshore Spaceport Alliance (GOSA), referieren ab 18:30 Uhr in der Universitätsbibliothek der TUC (Raum „Ideenreich“), Straße der Nationen 33, in Chemnitz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Weltraum – insbesondere der erdnahe Orbit – kann nicht mehr als unbegrenzte Weite charakterisiert werden, sondern ist geprägt durch Verdichtung, Internationalisierung, Kommerzialisierung und Versicherheitlichung“, sagt PD Dr. Antje Nötzold, Vertreterin der Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich der TUC, und ergänzt: „Während die Kosten für den Zugang zum Weltraum lange Zeit unerschwinglich hoch waren, haben massiv gesunkene Startkosten einen rasant expandierenden kommerziellen Raumfahrtsektor unter dem Schlagwort ‚NewSpace‘ entstehen lassen, in dem private Unternehmen innovative Produkte und Dienstleistungen im, für den oder mit dem Weltraum für in erster Linie kommerzielle Kunden entwickeln. Bereits 2020 erwirtschaftete NewSpace weltweit rund 500 Milliarden US-Dollar und expandiert mit jährlichen Wachstumsraten von neun Prozent rasant weiter.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch sicherheitspolitisch sei das Thema alles andere als in fernen Dimensionen, sondern brisant und hochaktuell. Im sogenannten „Second Space Race“ wetteifern die USA und China nicht nur darum, die nächsten Menschen auf den Mond zu bringen und eine permanente Mondstation aufzubauen. Der neue Systemkonflikt und der Technologiewettbewerb werden ebenfalls zunehmend im Weltraum ausgetragen. „Die damit einhergehende breite Entwicklung von Fähigkeiten, um Objekte im Weltraum zu täuschen, zu beeinträchtigen oder zu zerstören, hat aufgrund des inhärenten Dual-Use-Charakters aller Weltraumsysteme eine Debatte über die Sicherheit der jeweiligen Kapazitäten im Weltraum ausgelöst, und bereits eine Rüstungsspirale bei diesen sogenannten ‚Counterspace-Fähigkeiten‘ in Gang gesetzt. Darüber hinaus zeigt der Ukraine-Krieg die neue Dimension des Weltraums in der Kriegsführung, insbesondere die Bedeutung der NewSpace-Industrie in Konflikten und bei der Kriegsführung“, so Nötzold. Auch die erste deutsche Nationale Sicherheitsstrategie stellt fest: „Die freie und ungehinderte Nutzung des Weltraums ist für unsere Sicherheit unverzichtbar. […] Die Bundesregierung wird dem Weltraum als strategische Dimension daher verstärkte Aufmerksamkeit widmen und ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet ausbauen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen erteilt PD Dr. Antje Nötzold, Vertreterin der Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich, <a href="https://www.tu-chemnitz.de/phil/politik/ip/professur/noetzold.php" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.tu-chemnitz.de/phil/politik/ip/professur/noetzold.php</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg557682#msg557682" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-weltraum-als-neuer-kriegsschauplatz-dynamischer-wirtschaftssektor-und-strategischer-wettbewerbsraum/" data-wpel-link="internal">Der Weltraum als neuer Kriegsschauplatz, dynamischer Wirtschaftssektor und strategischer Wettbewerbsraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: SARah-Satelliten erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-satelliten-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Dec 2023 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[BAAINBw]]></category>
		<category><![CDATA[BMVg]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB Digital Connect]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SARah]]></category>
		<category><![CDATA[SARah-2]]></category>
		<category><![CDATA[SARah-3]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=135665</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neues Aufklärungssystem der Bundeswehr komplett. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 24. Dezember 2023. Bremen/Vandenberg, 24. Dezember 2023. Die beiden Reflektorsatelliten des SARah-Aufklärungssystems sind heute erfolgreich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, gestartet. Die Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX hob um 14:11 MEZ von Launchpad SLC-4E ab und setzte ihre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-satelliten-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">OHB: SARah-Satelliten erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neues Aufklärungssystem der Bundeswehr komplett. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 24. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarah23fairingspacexviaBW.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" data-rl_caption="" title="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarah23fairingspacexviaBW26.jpg" alt="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" class="wp-image-135664"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Vandenberg, 24. Dezember 2023. Die beiden Reflektorsatelliten des SARah-Aufklärungssystems sind heute erfolgreich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, gestartet. Die Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX hob um 14:11 MEZ von Launchpad SLC-4E ab und setzte ihre beiden Passagiere nach 25-minütiger Flugzeit planmäßig im Weltall aus. Kurz darauf konnten die ersten Signale der beiden Satelliten empfangen werden. Damit wurde die sogenannte Launch and Early Orbit Phase (LEOP) eingeläutet, in deren Verlauf die Satelliten System für System hochgefahren und auf Funktionalität überprüft werden. Zudem werden die Satelliten während dieser Phase in ihre endgültigen Orbits gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für SARah verantwortliche OHB-Projektleiter ist froh, dass der Start erfolgreich durchgeführt werden konnte: „Es ist ein wunderbares und erleichterndes Gefühl nach all den Anstrengungen die beiden Satelliten sicher in ihrem Orbit zu wissen. Dass wir heute diesen besonderen Moment erleben konnten, ist eine Teamleistung und der Verdienst des gesamten SARah-Teams und auch der unterstützenden Kollegen von OHB.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei SARah handelt es sich um die Nachfolgemission des seit 2007 im Dienst befindlichen SAR-Lupe-Systems. Für die Realisierung war – wie schon bei SAR-Lupe – die OHB System AG als Hauptauftragnehmerin beauftragt worden. In Kooperation mit Airbus Defence and Space als Unterauftragnehmer wurden für die Mission insgesamt drei Radarsatelliten entwickelt und gebaut: Ein Phased-Array-Satellit (beigesteuert von Airbus Defense and Space) und zwei baugleiche Reflektorsatelliten, bei denen es sich um eine Weiterentwicklung der bewährten Technologie von SAR-Lupe handelt. Durch die Kombination der beiden Satellitentypen können die Vorteile der einzelnen Technologien für das Gesamtsystem genutzt werden, um der Bundeswehr eine verbesserte weltweite tageszeit- und wetterunabhängige Aufklärungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auftraggeber für SARah ist das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (<a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-wpel-link="internal">BAAINBw</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Betrieb der SARah Satelliten wird ebenfalls in der Verantwortung der OHB System AG liegen und in Kooperation mit der OHB Digital Connect GmbH und Airbus Defence and Space durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg557679#msg557679" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-satelliten-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">OHB: SARah-Satelliten erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heinrich-Hertz-Mission kurz vor dem Start: Letzter Ariane-5-Flug bringt deutschen Kommunikationssatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-mission-kurz-vor-dem-start-letzter-ariane-5-flug-bringt-deutschen-kommunikationssatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 05:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[BMVg]]></category>
		<category><![CDATA[BMWK]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Hertz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
		<category><![CDATA[VA261]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=127806</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2023 (Anm. d. Red.: Start verschoben!) soll der deutsche Heinrich-Hertz-Kommunikationssatellit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-mission-kurz-vor-dem-start-letzter-ariane-5-flug-bringt-deutschen-kommunikationssatelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">Heinrich-Hertz-Mission kurz vor dem Start: Letzter Ariane-5-Flug bringt deutschen Kommunikationssatelliten ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-16-juni-2023-soll-der-deutsche-heinrichhertzkommunikationssatellit-an-bord-der-letzten-ariane5rakete-starten-die-heinrichhertzmission-wird-von-der-deutschen-raumfahrtagentur-im-dlr-in-bonn-im-auftrag-des-bundesministeriums-fur-wirtschaft-und-klimaschutz-bmwk-und-unter-beteiligung-des-bundesministeriums-der-verteidigung-bmvg-gefuhrt-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--61ed8746-9778-49f9-96a6-643adbde6691">Am 16. Juni 2023 <strong>(Anm. d. Red.: Start verschoben!)</strong> soll der deutsche Heinrich-Hertz-Kommunikationssatellit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60.jpg" alt="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127813" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. Juni 2023 &#8211; Am 16. Juni 2023 ist es soweit: Die letzte europäische Ariane-5-Trägerrakete soll voraussichtlich um 23:26 Uhr MESZ (18:26 Uhr Ortszeit) vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten und den deutschen Kommunikationssatelliten „Heinrich-Hertz“ und den französischen Militärsatelliten „SYRACUS IVB“ ins All bringen. Der 117. Ariane-5-Flug VA261 wird den Heinrich-Hertz-Satelliten im sogenannten Geotransferorbit aussetzen. Von dort aus wird der Satellit dann mit seinen eigenen Triebwerken den Weg in den Geostationären Orbit antreten und seine Zielposition auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" class="wp-image-127818" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG &#8211; JM Guillon)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem letzten Start einer Ariane-5-Rakete geht eine Ära im Trägersektor zu Ende, während eine neue in der deutschen Satellitenkommunikation beginnt. Denn die Heinrich-Hertz-Mission versetzt die deutsche Industrie in die Lage, sich im internationalen Wettbewerb in der Telekommunikation auf Augenhöhe zu behaupten. Mit der Systemfähigkeit im hart umkämpften Markt der Kommunikationssatelliten geht Deutschland einen entscheidenden Schritt, eigene Programme in diesem Sektor zu gestalten und sich für eine federführende Rolle in europäischen Programmen wie der Konnektivitäts-Initiative IRIS² zu qualifizieren“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heinrich-Hertz-Mission – Schub für den Raumfahrtstandort Deutschland</strong><br>Die Heinrich-Hertz-Mission gibt dem Telekommunikations-Satellitenmarkt im Technologiestandort Deutschland einen deutlichen Schub: Hauptauftragnehmer und Systemintegrator ist die OHB System-AG in Bremen, für die Nutzlastintegration zeichnet die TESAT GmbH &amp; Co. KG in Backnang verantwortlich. Darüber hinaus wurden 40 weitere Industrie- und Forschungspartner involviert. Von der Entwicklung dieses Zulieferökosystems profitiert die Raumfahrtökonomie am Standort Deutschland in ihrer ganzen Vielfalt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten12.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="351" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127821" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sind zahlreiche europäische Firmen am Projekt beteiligt. Die Erkenntnisse aus der Heinrich-Hertz-Mission können zusammen mit anderen technologischen Entwicklungen auch auf kleinere, tieffliegende Satelliten übertragen werden, die kostengünstig und in Serienfertigung hergestellt werden. Auch im Bereich sogenannter smarter Satelliten ist die Heinrich-Hertz-Mission ein wichtiger Schritt. Die Ergebnisse der Mission können dazu beitragen, die Flexibilisierung und Digitalisierung der Satellitenkommunikationstechnologie weiter voranzutreiben und für aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantenkommunikation und flexible Antennentechnologie der Megakonstellationen vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ariane 5 – eine Legende geht in den Ruhestand</strong><br>Was mit dem Start der Heinrich-Hertz-Mission endet, hatte 27 Jahre zuvor begonnen: Am 4. Juni 1996 schlug mit dem ersten Start die Geburtsstunde der Ariane 5. War der erste Flug noch ein Fehlstart, entwickelte sich die Ariane 5 in den folgenden 27 Jahren zu einer der zuverlässigsten und sichersten Trägerraketen mit bislang 111 erfolgreichen Starts von 117 insgesamt. Damit war Ariane 5 fast drei Dekaden lang die Garantie für Europas eigenständigen Zugang zum Weltraum: Mit dem Start der Weltraumteleskope XMM Newton (1999) sowie Herschel und Planck (2009) konnte die Erforschung des Ursprungs und Entwicklung des Universums maßgeblich vorangetrieben werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 5 hat mit Rosetta und Philae (2004) die Mission ins All gebracht, mit der zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte eine weiche Landung auf einem Kometen geglückt ist. Die Beförderung der europäischen Raumtransporter ATV 1-5 (Automated Transfer Vehicle) hat von 2008 bis 2015 die Versorgung der Internationalen Raumstation sichergestellt und damit auch zu Europas Beteiligung im Artemis-Programm beigetragen. Zudem hat Ariane 5 am 14. April 2023 die erste ESA-Großmission JUICE auf Kurs zum Jupiter und seinen Eismonden gebracht. Doch nicht nur institutionelle Starts hat das Zugpferd der europäischen Raumfahrt ins All geschickt. Fast 150 kommerzielle Satelliten sowie zwölf Galileo-Satelliten wurden mit der Ariane 5 sicher und zuverlässig im Weltraum ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ariane 5 ist die erfolgreichste europäische Trägerrakete: Das macht der Start des James Webb-Weltraumteleskops in besonderem Maße deutlich. Die NASA hat uns Europäern anvertraut, das größte und teuerste Weltraumteleskop aller Zeiten zu starten. Und Ariane 5 hat James Webb so zielgenau ausgesetzt, dass das Teleskop deutlich weniger eigenen Treibstoff benötigte, um seine Zielposition zu erreichen. Dadurch wird es möglich, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun deutlich länger als die geplanten zehn Jahre mit dem Teleskop Messungen durchführen können. Um diese Erfolgsgeschichte der Ariane-Träger fortzuschreiben und den Zugang Europas zum Weltraum zu erhalten, müssen wir jetzt schnellstmöglich in den Ariane-6-Betrieb kommen“, betont Walther Pelzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ariane – eine europäische Rakete mit deutschen Wurzeln</strong><br>Die Geschichte der europäischen Ariane-Raketen ist auch eine deutsche Erfolgsgeschichte: ArianeGroup in Bremen hat die Verantwortung für den Bau aller Ariane-5-Oberstufen. Dort findet auch ein Teil der Produktion und Integration der Stufen inklusive der Vehicle Equipment Bay (VEB), in der auch der Bordcomputer untergebracht ist, statt. ArianeGroup in Ottobrunn liefert mit den Schubkammern und weiteren Antriebstechnologien das „Herzstück“ für die Haupt- und Oberstufentriebwerke. Die Firma MT Aerospace in Augsburg baut wesentliche Strukturelemente wie zum Beispiel Tankdome und Boostergehäuse. Das DLR-Institut für Raketenantriebe in Lampoldshausen ist einer von zwei Standorten in Europa, wo die Flüssigtriebwerke der Ariane 5 und Ariane 6 auf Herz- und Nieren getestet werden. Weiter gibt es zahlreiche deutsche Zulieferer und Unterauftragnehmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit auch einen Beitrag für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment mit dem Kontrollzentrum in Bonn wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des Heinrich-Hertz-Satelliten auf Ariane 5 kann am 16. Juni 2023 ab 22:36 Uhr live bei Arianespace auf YouTube verfolgt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg550381#msg550381" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-mission-kurz-vor-dem-start-letzter-ariane-5-flug-bringt-deutschen-kommunikationssatelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">Heinrich-Hertz-Mission kurz vor dem Start: Letzter Ariane-5-Flug bringt deutschen Kommunikationssatelliten ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weitere Nutzung von Kommunikationssatelliten der Bundeswehr bis Ende 2028</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weitere-nutzung-von-kommunikationssatelliten-der-bundeswehr-bis-ende2028/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 14:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[BAAINBw]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[COMSATBw]]></category>
		<category><![CDATA[COMSATBw 1]]></category>
		<category><![CDATA[COMSATBw 2]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[SATCOMBw 2a]]></category>
		<category><![CDATA[SATCOMBw 2b]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=122864</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weiterbetrieb von „COMSATBw 1 und 2“ bis zum 31. Dezember 2028. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. Quelle: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr 17. Februar 2023. Koblenz 17. Februar 2023. Nach Billigung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf Basis einer 25-Millionen-Euro-Vorlage werden die beiden bundeswehreigenen Kommunikationssatelliten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/weitere-nutzung-von-kommunikationssatelliten-der-bundeswehr-bis-ende2028/" data-wpel-link="internal">Weitere Nutzung von Kommunikationssatelliten der Bundeswehr bis Ende 2028</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Weiterbetrieb von „COMSATBw 1 und 2“ bis zum 31. Dezember 2028. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr 17. Februar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatCOMkonstellationEADS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die beiden COMSATBw-Satelliten - künstlerische Darstellung. (Bild: EADS)" data-rl_caption="" title="Die beiden COMSATBw-Satelliten - künstlerische Darstellung. (Bild: EADS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatCOMkonstellationEADS26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die beiden COMSATBw-Satelliten &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: EADS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Koblenz 17. Februar 2023. Nach Billigung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf Basis einer 25-Millionen-Euro-Vorlage werden die beiden bundeswehreigenen Kommunikationssatelliten „COMSATBw 1 und 2“ bis zum 31.12.2028 weiterhin betrieben. Dazu hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) gestern die vertraglich vereinbarte Option zur Verlängerung des Flugbetriebs ausgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satelliten gewährleisten die autarke Satellitenkommunikation der Bundeswehr. Somit ist auch zukünftig die Verbindung zu dislozierten Einsatzkräften, bspw. im Baltikum, deren Kommunikation untereinander sowie die vernetzte Operationsführung sichergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Betrieb der erforderlichen Satellitenbodenstation wurde bereits in 2022 vertraglich verlängert. Die unterbrechungsfreie Fortführung des Projektes ist insbesondere für die Landes- und Bündnisverteidigung ebenso unverzichtbar wie für Auslandseinsätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg545281#msg545281" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/weitere-nutzung-von-kommunikationssatelliten-der-bundeswehr-bis-ende2028/" data-wpel-link="internal">Weitere Nutzung von Kommunikationssatelliten der Bundeswehr bis Ende 2028</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LuxSpace und Universität der Bundeswehr München unterzeichnen Vertrag für SeRANIS-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luxspace-und-universitaet-der-bundeswehr-muenchen-unterzeichnen-vertrag-fuer-seranis-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 18:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[SeRANIS]]></category>
		<category><![CDATA[Triton-X]]></category>
		<category><![CDATA[UniBw M]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=117565</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mission nutzt als Basis Triton-X-Plattform von OHB-Tochter LuxSpace. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 25. Oktober 2022. Betzdorf, 25. Oktober 2022. LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und die Universität der Bundeswehr München (UniBW) haben einen Vertrag für die Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Network for Internet of Space) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/luxspace-und-universitaet-der-bundeswehr-muenchen-unterzeichnen-vertrag-fuer-seranis-mission/" data-wpel-link="internal">LuxSpace und Universität der Bundeswehr München unterzeichnen Vertrag für SeRANIS-Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mission nutzt als Basis Triton-X-Plattform von OHB-Tochter LuxSpace. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 25. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-rl_caption="" title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo SeRANIS. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Betzdorf, 25. Oktober 2022. LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und die Universität der Bundeswehr München (UniBW) haben einen Vertrag für die Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Network for Internet of Space) unterzeichnet. Mit dieser Mission soll das weltweit erste öffentlich zugängliche multifunktionale Versuchslabor im Orbit geschaffen werden. Die von LuxSpace entwickelte und gebaute Kleinsatellitenplattform Triton-X ermöglicht dabei die Integration aller SeRANIS-Versuchsnutzlasten auf einer Plattform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission SeRANIS besteht aus 15 Experimenten, die Schlüssel- und Zukunftstechnologien in verschiedenen Bereichen erforschen sollen, darunter mobile Kommunikationssysteme der sechsten Generation, Laserkommunikation und das so genannte Internet of Things. „Mit dem Ziel, ein multifunktionales Versuchslabor auf einem Satelliten zu schaffen, ist die SeRANIS-Mission einzigartig und unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen auf CubeSats basierenden Forschungsansätzen. Aufgrund der hohen Komplexität dieser Mission ist eine zuverlässige und agile Plattform erforderlich. Das bietet uns die Triton-X-Plattform von LuxSpace&#8220;, sagt SeRANIS-Projektleiter Prof. Dr. Andreas Knopp, Professor am Zentrum für Weltraumforschung der Universität der Bundeswehr München. „Die SeRANIS-Mission hat zwei Ziele: Der Bundeswehr den Weg zu neuen Fähigkeiten im Low Earth Orbit (LEO) zu ebnen und ein orbitales Labor für die deutsche Forschungsgemeinschaft anzubieten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir als LuxSpace sind stolz und begeistert, mit unserer hochleistungsfähigen und skalierbaren Triton-X-Plattform wesentlich zum Erfolg der SeRANIS-Mission beitragen können. Für die Vielfalt der innovativen Technologien und Nutzlasten, die an Bord von SeRANIS mitfliegen, ist unsere Plattform ideal und wir sind überzeugt, dass wir unserem Kunden UniBw ein bestens geeignetes Produkt zur Verfügung stellen werden“, freut sich Edgar Milic, Geschäftsführer von LuxSpace.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg539428#msg539428" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/luxspace-und-universitaet-der-bundeswehr-muenchen-unterzeichnen-vertrag-fuer-seranis-mission/" data-wpel-link="internal">LuxSpace und Universität der Bundeswehr München unterzeichnen Vertrag für SeRANIS-Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Waldbrände aus dem Weltall erkennen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/waldbraende-aus-dem-weltall-erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 19:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[FOREST-1]]></category>
		<category><![CDATA[Georeferenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[OroraTech]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2]]></category>
		<category><![CDATA[SERAFIM]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=112400</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das vom bayerischen Raumfahrtforschungsprogramm geförderte Verbundprojekt „SERAFIM“ verfolgt das Ziel, Waldbrände mittels Satelliten schneller und besser zu detektieren. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Quelle: UniBw M 7. Juli 2022. 7. Juli 2022 &#8211; Die Professur für Erdbeobachtung an der Universität der Bundeswehr München befasst sich als Projektpartner mit der Entwicklung von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/waldbraende-aus-dem-weltall-erkennen/" data-wpel-link="internal">Waldbrände aus dem Weltall erkennen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das vom bayerischen Raumfahrtforschungsprogramm geförderte Verbundprojekt „SERAFIM“ verfolgt das Ziel, Waldbrände mittels Satelliten schneller und besser zu detektieren. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M).</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quelle: UniBw M 7. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProfMSchmittGeoreferenzierungUniBWMSiebold2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProfMSchmittGeoreferenzierungUniBWMSiebold26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Prof. Michael Schmitt forscht an KI-basierten Georeferenzierungs-Verfahren. (Bild: Universität der Bundeswehr München/Siebold)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. Juli 2022 &#8211; Die Professur für Erdbeobachtung an der Universität der Bundeswehr München befasst sich als Projektpartner mit der Entwicklung von vollautomatischen, KI-basierten Georeferenzierungs-Verfahren für die Infrarot-Aufnahmen der Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Waldbrandsaison ist momentan wieder in vollem Gange. Solche Brände gilt es möglichst schnell zu entdecken, um größeren Schaden zu verhindern. Mit dem Projekt SERAFIM sollen Waldbrände mithilfe von Satelliten schneller als bislang erkannt werden. Zu den Verbundpartnern gehört neben der Universität der Bundeswehr München auch das Unternehmen OroraTech GmbH, das für die Entwicklung und den Launch der Satelliten zuständig ist sowie das deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (Abteilung Georisiken und zivile Sicherheit), das die Waldbranddetektion von wissenschaftlicher Seite mit statistischen Analysen begleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schnellere Alarmierungsketten</strong><br>Traditionell werden Waldbrände mittels Wachtürmen, Flugstaffeln oder auch durch Patrouillen detektiert und überwacht. Diese Methoden sind allerdings wenig effizient und lassen sich nur schwer auf größere und entfernte Gebiete skalieren. Mit der Satelliten-Fernerkundung durch viele Satelliten im Rahmen einer Satellitenkonstellation ist es dagegen möglich, große Gebiete mit mehreren Überflügen pro Tag kosteneffizient zu überwachen. Zwar gibt es für die Detektion von Waldbränden bereits eine Reihe von Satellitenmissionen staatlicher Institutionen, allerdings weisen diese laut Prof. Michael Schmitt verschiedene Schwachpunkte auf. Zum einen seien diese optischen Satellitenmissionen häufig so designt, dass der Überflug über die relevanten Gebiete vormittags stattfindet. Am Nachmittag existiere eine Lücke von etwa sechs Stunden, in der keine entsprechenden Daten verfügbar sind. „Waldbrände entstehen typischerweise nachmittags, wenn es besonders heiß und trocken ist. Entsprechend wichtig sind Beobachtungen am Nachmittag“, erklärt der Wissenschaftler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere problematische Komponente bisheriger öffentlicher Satellitenmissionen sei, dass Tage oder Wochen vergehen können, bis ein Datenprodukt öffentlich zur Verfügung steht: „Das ist einfach zu spät. Das Ziel von SERAFIM ist daher, schnellere Alarmierungsketten zu schaffen und somit den schnellsten Waldbrand-Erkennungsservice der Welt anzubieten“, so Prof. Schmitt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>KI-basierte Georeferenzierungs-Verfahren</strong><br>Der Projekt-Schwerpunkt der Professur für Erdbeobachtung liegt bei der Optimierung der Georeferenzierung, also der Einordnung der Daten in ein georäumliches Koordinatensystem. Diese genaue Lokalisierung der Bilddaten ist eine Herausforderung: Die Infrarot-Satellitendaten, mit denen man Waldbrände erkennt, basieren wie alle optischen Bilder auf einem winkelbasierenden Messprinzip. Bereits kleine Winkelfehler auf große Distanzen können zu enorm großen Lagefehlern führen. Wenn man also auf Basis der vom Satelliten zur Verfügung gestellten Informationen das Bild rechnerisch auf der Erdoberfläche verorten möchte, dann geht das selbst mit den besten optischen Satellitenmissionen nicht höchst genau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier möchte Prof. Schmitt mit seinem Team ansetzen: „Wenn man der Feuerwehr bzw. einer Einsatztruppe Informationen über den Standort eines Waldbrands gibt und dabei einen Kilometer danebenliegt, ist das nicht sehr hilfreich. Unsere Aufgabe ist daher, KI-basierte Verfahren zu entwickeln, die eine vollautomatische und hochgenaue Verortung dieser Satellitenbilder ermöglichen, damit man dann die detektierten Waldbrände auch genau lokalisieren kann.“ Für eine präzise Georeferenzierung will das Forscherteam auf bereits existente Referenzdaten zurückgreifen: Die thermalen Infrarotaufnahmen der OroraTech-Satelliten sollen KI-basiert mit optischen Satellitenbildern der Sentinel-2-Mission abgeglichen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projektteam muss dabei vor allem mit zwei Schwierigkeiten umgehen: Die Daten des thermalen oder des mittleren Infrarots haben eine relativ lange Wellenlänge im Vergleich zum sichtbaren Licht, man misst bzw. beobachtet damit im Wesentlichen Oberflächentemperaturen. Das bedeutet, man sieht dabei keine klassischen Farben, ein Pixel ist heller im Bild, wenn es sehr warm ist und dunkler, wenn es sehr kalt ist. Eine sehr warme Temperatur ist allerdings nicht immer automatisch auch ein Beleg für einen Waldbrand. Zudem haben solche Thermal-Infrarotaufnahmen technisch bedingt eine vergleichsweise niedrige Auflösung von lediglich ca. 100 Metern pro Pixel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem zweiten, kleineren Arbeitspaket werden die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen außerdem explorativ untersuchen, welche KI-basierten Verfahren heutzutage genutzt werden können, um Waldbrände mit noch höherer Zuverlässigkeit zu detektieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prototypischer Satellit bereits im Orbit</strong><br>Das Projekt befindet sich momentan noch im Anfangsstadion, allerdings hat die OroraTech GmbH bereits den ersten prototypischen Satelliten „FOREST-1“ erfolgreich in den Orbit versandt. Am Ende soll nicht nur ein einzelner Satellit, sondern eine Konstellation von sieben Kleinsatelliten ein zeitlich möglichst engmaschiges, globales Monitoring erlauben. Das Unternehmen möchte die Daten weltweit ihren Kunden aus der Versicherungswirtschaft, der Forstwirtschaft, Feuerwehren, dem Katastrophenschutz, dem Technischen Hilfswerk usw. über eine browserbasierte Plattform zur Verfügung stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg534484#msg534484" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/waldbraende-aus-dem-weltall-erkennen/" data-wpel-link="internal">Waldbrände aus dem Weltall erkennen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ bereit für den Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-erdbeobachtungssatellit-sarah-1-bereit-fuer-den-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 10:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[SARah]]></category>
		<category><![CDATA[SARah-1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=111164</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weltklasse-Aufklärungssystem für die Bundeswehr entwickelt. Neueste Radartechnologie zusammen mit einer sehr schnellen Ausrichtung und flexiblen Formung des Antennenstrahls soll eine extrem hochaufgelöste Beobachtung der Erdoberfläche, unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage ermöglichen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 13. Juni 2022. Friedrichshafen / Vandenberg, CA, USA, 13. Juni [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-erdbeobachtungssatellit-sarah-1-bereit-fuer-den-start/" data-wpel-link="internal">Airbus: Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ bereit für den Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Weltklasse-Aufklärungssystem für die Bundeswehr entwickelt. Neueste Radartechnologie zusammen mit einer sehr schnellen Ausrichtung und flexiblen Formung des Antennenstrahls soll eine extrem hochaufgelöste Beobachtung der Erdoberfläche, unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage ermöglichen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 13. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SARah1ArtAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SARah1ArtAirbus600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erdbeobachtungssatellit SARah-1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrichshafen / Vandenberg, CA, USA, 13. Juni 2022 – Der von Airbus <a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-wpel-link="internal">im Unterauftrag der OHB System AG</a> gebaute Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ ist von Friedrichshafen nach Vandenberg, Kalifornien, USA, transportiert worden und wird derzeit für den Start im Juni 2022 und den anschließenden von Airbus durchgeführten Betrieb im Weltall vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SARah ist ein neues, operationelles Aufklärungssystem bestehend aus mehreren Satelliten und einem Bodensegment, welches im Auftrag der deutschen Bundeswehr entwickelt wurde. Es ersetzt als Nachfolgesystem das sich im Einsatz befindende <a href="https://www.raumfahrer.net/deutsche-radar-aufklaererflotte-komplett/" data-wpel-link="internal">SAR-Lupe-System</a> und bietet deutlich erweiterte Fähigkeiten und eine deutlich größere Systemperformance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtverantwortung für das vollständige System SARah liegt bei der OHB System AG, Bremen, als Hauptauftragnehmer, welche den Hauptvertrag gegenüber dem <a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-wird-aufgestockt/" data-wpel-link="internal">Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)</a> hält. Airbus ist Hauptunterlieferant. Die Architektur des Gesamtsystems SARah besteht aus einem Raumsegment mit drei Radarsatelliten (2 x OHB, 1 x Airbus) und einem Bodensegment, welches mit zwei Bodenstationen verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space am Standort Friedrichshafen hat einen Satelliten mit neuester, höchstauflösender Radartechnologie entwickelt sowie einen Anteil für das gemeinsame Bodensegment zum Betrieb des eigenen Satelliten. Das Unternehmen ist ebenfalls für den Start der Rakete, die Kalibrierung und die Validierung dieses Radarsatelliten verantwortlich, mit abschließender In-Orbit Delivery.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Airbus entwickelte und gebaute Radarinstrument basiert auf einer aktiven, phasengesteuerten Array Antenne und stellt eine Weiterentwicklung der sich bereits sehr erfolgreich im Betrieb befindenden Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR, TanDEM-X und PAZ dar. Diese Technologie bietet die Vorteile einer sehr schnellen Ausrichtung und einer sehr flexiblen Formung des Antennenstrahls, um Bildmaterial in Rekordzeit zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Generell ermöglichen Radarsatelliten, sowohl mit passiver als auch mit aktiver Antennentechnologie, eine Beobachtung der Erdoberfläche unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Airbus gebaute Satellit hat ein Gewicht von rund vier Tonnen und wird von Vandenberg, Kalifornien, USA, gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start und die Inbetriebnahme (LEOP) des Satelliten werden aus dem Kontrollzentrum von Airbus in Friedrichshafen betreut. Die anschließende Kalibrierung, Validierung und der Betrieb erfolgen aus dem Kontrollzentrum der Bundeswehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10909.msg533371#msg533371" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SARah (&#8222;SAR-Lupe 2. Generation&#8220;)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-erdbeobachtungssatellit-sarah-1-bereit-fuer-den-start/" data-wpel-link="internal">Airbus: Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ bereit für den Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Setzt Russland Störangriffe gegen das GPS ein?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/setzt-russland-stoerangriffe-gegen-das-gps-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[6G]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[IoT]]></category>
		<category><![CDATA[Jamming]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[SeRANIS]]></category>
		<category><![CDATA[Spoofing]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
		<category><![CDATA[UniBw M]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=108270</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forschende der Universität der Bundeswehr München detektieren und geolokalisieren entsprechende Störquellen. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Quelle: UniBw M. 6. April 2022- Kürzlich berichteten Piloten von Navigationsstörungen in der Nähe der russisch-finnischen Grenze. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um gezielte russische GPS-Störangriffe handelt. Forschende der Universität der Bundeswehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/setzt-russland-stoerangriffe-gegen-das-gps-ein/" data-wpel-link="internal">Setzt Russland Störangriffe gegen das GPS ein?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Forschende der Universität der Bundeswehr München detektieren und geolokalisieren entsprechende Störquellen. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UniBw M.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/181223FZZ999101gps3satUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/181223FZZ999101gps3satUSAF260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Im Vordergrund: US-amerikanischer Navigationssatellit vom Typ GPS III. (Quelle: USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">6. April 2022- Kürzlich berichteten Piloten von Navigationsstörungen in der Nähe der russisch-finnischen Grenze. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um gezielte russische GPS-Störangriffe handelt. Forschende der Universität der Bundeswehr arbeiten daran, solche Störquellen aus dem Weltraum möglichst sensitiv zu detektieren und zu geolokalisieren. Laut den finnischen Behörden ereigneten sich die GPS-Störungen unmittelbar nach dem Treffen der Präsidenten von Finnland und den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nikolas Dütsch untersucht im Rahmen der dtec.bw-geförderten Kleinsatellitenmission SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München solche Störangriffe und erläutert die möglichen Hintergründe dieser Vorfälle: „GPS-Störangriffe können, vereinfacht gesagt, in zwei Kategorien des „Jamming“ und „Spoofing“ unterschieden werden. Beim Jamming wird ein starkes Störsignal in einer Region abgestrahlt, wodurch der GPS Signalempfang blockiert und Empfänger ihre Position nicht mehr berechnen können. Das ist vergleichbar mit zwei Personen, die sich wegen zu viel Lärm nicht mehr unterhalten können“, so Dütsch. Die zwei Personen wären hier im übertragenen Sinne die Satelliten, die die Navigationssignale ausstrahlen und das Navigationsgerät im Flugzeug oder am Boden, das die Signale empfängt und auswertet. Dagegen wird beim Spoofing die Integrität der Positionsinformationen verletzt, in dem manipulierte GPS Navigationssignale ausgestrahlt werden, die zu einer falschen Positionsberechnung am Empfänger führen. Dem Nutzer wird somit eine falsche Position suggeriert. So lassen sich beispielsweise einfache GPS-gesteuerte Drohnen vom Eindringen in bestimmten Gebieten fernhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Störgeräte kann jedermann günstig kaufen</strong><br>Das Thema ist aktuell wie nie zu vor. „Wir erkennen einen Anstieg solcher Störangriffe auf Navigationssysteme durch Berichte in den Medien“, so Dütsch. Nicht zuletzt liegt das auch daran, dass auch für die private Nutzung, Geräte zum Stören und zum Täuschen für wenige Euro über das Internet bezogen werden können. Das absichtliche Aussenden von Signalen in den reservierten Frequenzbändern für Funknavigationsdienste ist dennoch verboten. „Im Zeitalter des teil- und zukünftigen autonomen Fahrens sind die Verfügbarkeit und die Verlässlichkeit der Positionsinformationen zu jeder Zeit unerlässlich“, so Dütsch. Es gibt aber aus Sicht des Forschers nur wenig Grund zur Sorge: Die meisten Anwendungen nutzen eine Vielzahl weiterer Sensoren, die komplett autark arbeiten können und bei kurzeitigem Ausfall von GPS die Navigationsfähigkeit aufrechterhalten können, wie dies beispielsweise mit Trägheitsnavigationssensoren der Fall ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Defekte Geräte können unbeabsichtigt Signale stören</strong><br>Im Rahmen der Kleinsatellitenmission SeRANIS forscht Dütsch an Methoden, solche Störquellen aus dem Weltall zu detektieren, hochgenau zu geolokalisieren und deren Signalstruktur zu charakterisieren. Dabei handelt es sich aber keinesfalls nur um mutwillige Störquellen. Auch unbeabsichtigt können z. B. defekte Geräte Signale ausstrahlen, die GPS und andere Dienste stören. „Mit der Mission legen wir den Grundstein für die weltweite Erfassung von Jamming und Spoofing Vorfällen und liefern wertvolle Beiträge zu Angriffsvektoren, die u. a. für die Steigerung der Robustheit eingesetzt werden können“, so Dütsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsprojekt &#8222;Seamless Radio Access Networks for Internet of Space&#8220; (SeRANIS) ist die weltweit erste und einzige Kleinsatellitenmission, die ein öffentlich zugängliches multifunktionales Experimentallabor im erdnahen Orbit bereitstellt. Auf dem Satelliten der Universität der Bundeswehr München werden simultan mehr als zehn innovative Experimente mit Schlüssel- und Zukunftstechnologien wie Mobilfunksysteme der sechsten Generation (6G) und Internet of Things (IoT) durchgeführt. Besondere Schwerpunkte der New Space Mission sind sichere Kommunikationswege und ein nahtloser Übergang zwischen verschiedenen Netzwerken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr</strong><br>Das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – ist ein von beiden Universitäten der Bundeswehr gemeinsam getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Es unterliegt der akademischen Selbstverwaltung. Die Mittel, mit dem das dtec.bw ausgestattet wurde, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4072.msg530549#msg530549" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/setzt-russland-stoerangriffe-gegen-das-gps-ein/" data-wpel-link="internal">Setzt Russland Störangriffe gegen das GPS ein?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: Hard- und Software für Luftwaffe-Weltraumlagezentrum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-hard-und-software-fuer-luftwaffe-weltraumlagezentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 15:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atos]]></category>
		<category><![CDATA[BAAINBw]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Luftwaffe]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB Digital Connect]]></category>
		<category><![CDATA[Uedem]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumlage]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumlagezentrum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=108281</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB Digital Connect und Atos liefern Hard- und Software für Weltraumlagezentrum der Luftwaffe. Auftrag des BAAINBw umfasst in erster Ausbaustufe Hard- und Software. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen/Uedem, 4. April 2022. Los geht’s: Die OHB Digital Connect GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, startet jetzt gemeinsam mit Atos, einem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-hard-und-software-fuer-luftwaffe-weltraumlagezentrum/" data-wpel-link="internal">OHB: Hard- und Software für Luftwaffe-Weltraumlagezentrum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB Digital Connect und Atos liefern Hard- und Software für Weltraumlagezentrum der Luftwaffe. Auftrag des BAAINBw umfasst in erster Ausbaustufe Hard- und Software. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BAAINBw_I23_WeltraumLZ_Bannert_09_fuerPM_BW.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BAAINBw_I23_WeltraumLZ_Bannert_09_fuerPM_BW_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Team des BAAINBw, Atos Deutschland und der OHB Digital Connect bei der Vertragsunterzeichnung in Koblenz. (Dieter Birreck 2. v. r., Hendrik Hanff 5. v . l.). (Foto: Bundeswehr)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Uedem, 4. April 2022. Los geht’s: Die OHB Digital Connect GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, startet jetzt gemeinsam mit Atos, einem weltweit führenden Anbieter für die digitale Transformation, in die erste Ausbaustufe des Weltraumlagezentrums der Luftwaffe in Uedem (Nordrhein-Westphalen). Das Bundesamt für Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hatte den Auftrag für die Ausrüstung des Lagezentrums im März vergeben. Durch den Ausbau wird das Zentrum aus dem derzeitigen Experimentalbetrieb in den operationellen Einsatz überführt. Die Laufzeit des Projekts beträgt 18 Monate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit der Beschaffung und Integration von Hard- und Software wird das Weltraumlagezentrum befähigt, die Bundeswehr, Bundes- und Landesbehörden sowie nationale und internationale Kooperationspartner mit Weltraumlagediensten und -produkten zu unterstützen“, sagt Dr. Dieter Birreck, Geschäftsführer der OHB Digital Connect. „Durch dieses Projekt wird unser Kunde ein Stück weit unabhängiger und kurzfristig in die Lage versetzt, potentielle Gefahren für zivilgesellschaftlich relevante Infrastrukturelemente frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen abzuleiten“, ergänzt OHB-Projektleiter Hendrik Hanff.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flugobjekten auf der Spur</strong><br>Das Weltraumlagezentrum ist seit 2021 Teil des neuen Weltraumkommandos der Bundeswehr. Das Zentrum hat die Aufgabe, deutsche weltraumgestützte zivile sowie militärische Systeme zu schützen. Dazu werden alle erdnahen Objekte im Weltraum überwacht und eine verlässliche Katalogisierung dieser Objekte durchgeführt. Das neue von OHB und Atos installierte IT-System wird zudem Antworten auf die Fragen liefern: Wie ist das Weltraumwetter? Wo gibt es Objekte im Orbit? Gibt es mögliche Kollisionen zwischen den Objekten? Oder treten diese Objekte wieder in die Erdatmosphäre ein und verglühen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg530550#msg530550" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-hard-und-software-fuer-luftwaffe-weltraumlagezentrum/" data-wpel-link="internal">OHB: Hard- und Software für Luftwaffe-Weltraumlagezentrum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PaTTs könnte Teil der SeRANIS-Satellitenmission werden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/patts-koennte-teil-der-seranis-satellitenmission-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 17:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[PaTTs]]></category>
		<category><![CDATA[Per Anhalter in den Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[SeRANIS]]></category>
		<category><![CDATA[Tracking]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dresden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=106476</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wettbewerb für innovative Weltraum-Visionäre: Jury sieht Potenzial in Start-Up PaTTs der TU Dresden. Eine Pressemitteilung der TU Dresden. Quelle: TU Dresden. 1. März 2022 &#8211; Seit 2020 laufen die Planungen für die erste Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space) an der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Das Ziel: Eine Dual [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/patts-koennte-teil-der-seranis-satellitenmission-werden/" data-wpel-link="internal">PaTTs könnte Teil der SeRANIS-Satellitenmission werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wettbewerb für innovative Weltraum-Visionäre: Jury sieht Potenzial in Start-Up PaTTs der TU Dresden. Eine Pressemitteilung der TU Dresden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Dresden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-rl_caption="" title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo SeRANIS. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">1. März 2022 &#8211; Seit 2020 laufen die Planungen für die erste Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space) an der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Das Ziel: Eine Dual Use Mission zusammen mit Partnern aus Forschung, Praxis und Bundeswehr. Im Rahmen der Challenge „Per Anhalter in den Orbit“ konnten sich innovative Start-ups und Forschungseinrichtungen auf einen Platz für eine In-Orbit-Demonstration ihres Projektes im Satelliten bewerben. Das Start-Up PaTTs (Passive Tag Tracking by Satellites) der TU Dresden hat es in die finale Runde des Wettbewerbes geschafft und könnte ein Teil der SeRANIS-Satellitenmission werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei PaTTs handelt es sich um ein neuartiges und ultraleichtes Tracking-System mittels kleiner Chips (sog. „Tags“), die es dem Satelliten ermöglichen, Fahrzeuge, Gefahrstoffe oder Tierwanderungen zu verfolgen. Die Innovation daran ist, dass auf den zu beobachtenden Objekten keine eigenen Sender angebracht werden müssen. Vergleichbar sind die Tags mit RFID-Chips – nur, dass die Entfernung nicht wenige Meter, sondern hunderte Kilometer beträgt. Zudem sind sie flexibel und unabhängig von Funknetzen und globalen Navigationssatellitensystemen, sodass aufgrund des fehlenden Sendebetriebs eine „Fremddetektion“ schwer möglich wird. Einsatzgebiete von PaTTs liegen u.a. in den Bereichen Umweltmonitoring, Landwirtschaft und Logistik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PaTTs ist eines von sechs Projekten, dass als aussichtsreich eingeschätzt wurde. „In der Tat handelt es sich dabei um eine besonders innovative Bewerbung, die unsere hochkarätige Jury überzeugt hat“, so Prof. Andreas Knopp, Projektleiter der SeRANIS-Satellitenmission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sehen eine große Überschneidung von PaTTS mit den Zielen und Technologiefeldern von SeRANIS wie Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung, Satellitentechnologie, Resilienz und Entwicklungsmanagement.“, so Fabian Geißler, Ingenieur im PaTTs-Team an der Professur für Hochfrequenztechnik der TU Dresden. „SeRANIS ist für uns die Chance, der Welt zu zeigen, wie unsere bahnbrechende Technologie in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden kann. Die realistische technische Demonstration des Systems auf dem Missionssatelliten wäre eine einmalige Gelegenheit für uns, es auf Machbarkeit hin zu prüfen und weiterentwickeln zu können. Zudem können wir von den Mentoring-Möglichkeiten stark profitieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Wochen wird das Team der TU Dresden, gemeinsam mit den Mitbewerbern, detailliert evaluiert und entsprechend geschult. Hierbei arbeiten die Weltraumforscher*innen mit den Start-up-Coaches von founders@unibw (Entrepreneurship- und Intrapreneurship-Programm an der UniBw M) zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München gilt als weltweit erste und einzige Kleinsatellitenmission, die ein öffentlich zugängliches multifunktionales Experimentallabor im erdnahen Orbit zur Verfügung stellt. Auf einem über 200 Kilogramm schweren Satelliten, der 2025 in den Orbit geschickt werden soll, können simultan mehr als zehn komplexe Experimente zu Themen wie Mobilfunksysteme der nächsten Generation (6G), Internet of Things und Laserkommunikation durchgeführt werden. Besondere Schwerpunkte dieser New Space Mission sind die Erforschung sicherer Kommunikationswege und die Schaffung eines nahtlosen Übergangs zwischen verschiedenen Netzwerken. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus diesem Projekt fördern die Entwicklung von Schlüsseltechnologien am High-Tech-Standort Deutschland und leisten einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung im Weltall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15849.msg528525#msg528525" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erdbeobachtung &#8211; Diskussion</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/patts-koennte-teil-der-seranis-satellitenmission-werden/" data-wpel-link="internal">PaTTs könnte Teil der SeRANIS-Satellitenmission werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
