<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>C-Band &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/c-band/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jun 2025 23:22:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>C-Band &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 08:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy 37]]></category>
		<category><![CDATA[Horizons-4]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[JSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Maxar]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SKY Perfect JSAT]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=129578</guid>

					<description><![CDATA[<p>Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat 3. August 2023. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC89652k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC896526.jpg" alt="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" class="wp-image-129576"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 (G-37/H-4) bekannt, was einen neuen Rekord für die kommerzielle Satellitenindustrie darstellt, da innerhalb von nur 10 Monaten acht geostationäre Satelliten ins All gebracht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Mit diesem Start vollenden wir unseren umfassenden Plan zur Erneuerung der Galaxy-Flotte, den wir vor etwa 10 Monaten begonnen haben&#8220;, sagte Intelsat-CEO Dave Wajsgras. &#8222;Dieser Meilenstein ist nun Teil des 40 Jahre dauernden Galaxy-Erbes &#8211; Satelliten, auf die sich unsere Kunden in Nordamerika seit Jahrzehnten verlassen. Er markiert zugleich das 20-jährige Jubiläum unserer JSAT-Partnerschaft. Dieses Joint Venture hat die beiden Unternehmen in die Lage versetzt, mehr Kunden an mehr Orten weltweit zu betreuen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Maxar hergestellte Satellit startete an Bord einer SpaceX-Rakete vom Typ Falcon 9 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida um 1:00 Uhr EDT (US-Ostküsten-Sommerzeit). G-37/H-4 trennte sich um 1:33 Uhr EDT von der Trägerrakete, und Intelsat bestätigte den Empfang seiner Signale um 1:37 Uhr EDT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Aufnahme des Regelbetriebs im Laufe dieses Jahres wird G-37/H-4 auf 127 Grad West positioniert und ein breites Spektrum an Diensten und Abdeckungsgebieten zur Verfügung stellen. Die C-Band-Nutzlast von G-37 wird Kapazitäten für nordamerikanische Kunden in den Bereichen Fernsehen und Telekommunikation schaffen. Die Ku-Band-Nutzlast von H-4 wird Kontinuität für unsere Mobilitäts-, Netzwerk- und US-Regierungskunden gewährleisten. Sie wird gemeinsam von Intelsat und JSAT International, der US-Tochtergesellschaft der SKY Perfect JSAT Corporation, betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Expertenteam von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation des Unternehmens und seine Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SKY Perfect JSAT</strong><br>Die SKY Perfect JSAT Corporation ist mit einer Flotte von 16 Satelliten der größte Satellitenbetreiber in Asien und der einzige japanische Anbieter von Mehrkanal-Pay-TV-Übertragungen und Satellitenkommunikationsdiensten. SKY Perfect JSAT stellt über die Plattform &#8222;SKY PerfecTV!&#8220;, die mit insgesamt rund 2,8 Millionen Abonnenten die umfangreichste in Japan ist, ein breites Unterhaltungsangebot zur Verfügung. Die Satellitenkommunikationsdienste von SKY Perfect JSAT decken Asien, den Indischen Ozean, den Nahen Osten, den Pazifischen Ozean und Nordamerika ab und spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Kommunikations-Infrastrukturen für Mobilfunk-Backhaul-Netze, Behörden, die Luftfahrt, den Seeverkehr, die Öl- und Gasindustrie sowie den Bereich Disaster Recovery. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19914.msg552120#msg552120" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galaxy-37 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Avanti]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS-C]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Hylas 3]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[LCT]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[MT Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[SmallGEO]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceDataHighway]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42875</guid>

					<description><![CDATA[<p>EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE. Quelle: OHB SE. 7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/" data-wpel-link="internal">OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-1adbfdba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Der EDRS-C Satellit beim Transport zum Weltraumbahnhof in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus realisiert. Entwickelt und gefertigt wurde der Satellit EDRS-C vom Raumfahrtsystemhaus OHB System AG, einem Tochterunternehmen der börsennotierten OHB SE. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit hob am 06.08.2019 um 21:30 Uhr MESZ an Bord einer Ariane-5 Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana ab. Der 3,2 Tonnen schwere Satellit löste sich nach rund 30 Minuten von der Rakete, als der vorgesehene geostationäre Transferorbit erreicht war. Nur wenige Minuten später funkte der Satellit EDRS-C erste “Lebenszeichen” aus dem All. „Ein ganz besonderer Moment, denn er macht klar, dass der Satellit die hohen Belastungen beim Abheben der Rakete und während des schnellen Ritts in den Weltraum überstanden hat“, freut sich Guy Perez, CTO und Vorstand Telekommunikation bei der OHB System AG, der den Start in Kourou verfolgt hat. „Ich danke Airbus und ESA für das in OHB gesetzte Vertrauen und allen Beteiligten bei OHB sowie unseren vielen Unterauftragnehmern für die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich auf den Tag, an dem unser Satellit seine Arbeit aufnimmt und den SpaceDataHighway ergänzt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mission: EDRS ergänzen</strong>
<br>
Europas laserbasiertes Datenrelais-System EDRS ist die weltweit erste „Optical Fibre in the Sky“, die auf modernster Lasertechnologie basiert. Der von Airbus bei der OHB System AG georderte geostationäre Satellit EDRS-C bildet den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighways. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorhaben SpaceDataHighway soll eine Satellitenflotte über einem Netzwerk von Bodenstationen fixiert werden. Diese geostationären Satelliten empfangen mittels innovativer Laserkommunikationstechnologie Daten von Erdbeobachtungssatelliten aus erdnahen, das heißt niedrigeren Orbits, sowie von Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und leiten diese in Breitbandqualität an Bodenstationen in Europa weiter &#8211; in nahezu Echtzeit und mit einer Datenrate von 1,8 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde). Notfallteams und Sicherheitskräfte erhalten dank des SpaceDataHighways einen wesentlich schnelleren Zugang zu den Daten von Erdbeobachtungssatelliten. Auch das europäische Copernicus-Programm, das Dienste zu Umweltüberwachung und Klimawandel anbietet, zählt genauso wie staatliche Sicherheitsdienste, Meeresüberwachungsteams und Wettervorhersagebehörden zu den Nutzern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt für Schritt zum Dienstantritt</strong>
<br>
„Mit Abtrennung von der Rakete muss unser Satellit sich aus eigener Kraft, sprich mit dem eigenen chemischen Antrieb, in den geostationären Orbit einschießen. EDRS-C steuert zunächst eine zugewiesene Testposition an, die er nach ungefähr zwei Wochen erreicht haben wird und auf der er über einige Wochen hinweg kalibriert und nach und nach in Betrieb genommen wird“, erklärt Dr. Stefan Voegt, EDRS-C Projektleiter bei der OHB System AG. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst danach wird der Satellit an seinen eigentlichen „Dienstort“ manövriert. Dieser befindet sich auf 31° Ost rund 36.000 Kilometer über dem Äquator &#8211; eine ideale Position, die permanenten Kontakt für die Datenabgabe an die Bodenstationen ermöglicht. Hier wird der Satellit in Betrieb genommen (Commissioning) und schrittweise ins System eingegliedert. Das alles geschieht vom Satellitenkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus, das sich im bayerischen Oberpfaffenhofen befindet. „Wir leisten im Satellitenkontrollzentrum über die nächsten Wochen und Monate hinweg Unterstützung bei der Inbetriebnahme und der Missionskontrolle des Satelliten – eine Rund-um-die-Uhr-Aufgabe, die im Schichtbetrieb organisiert ist“, ergänzt Voegt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-350a59ba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
EDRS-C während der Startvorbereitung in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der zweite seiner Art und doch ganz besonders …</strong>
<br>
Der Telekommunikationssatellit EDRS-C bildet nicht nur den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighway-Raumsegments, er ist auch der zweite SmallGEO-Satellit im Weltraum. Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt, die auf verschiedene Missionsziele wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Technologieerprobung zugeschnitten werden kann. Die modulare Bauweise der Satellitenplattform SmallGEO erlaubt es, flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Beim Satellitenantrieb können die Kunden zwischen klassisch (d.h. chemisch), elektrisch bzw. hybrid wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 kg und 900 kg variiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit EDRS-C hat OHB im Auftrag von Airbus einen Satelliten entwickelt und realisiert, der gezielt für die optische Kommunikation ausgelegt ist: Für die Verbindung zwischen den Daten abgebenden Erdbeobachtungssatelliten, Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und den EDRS-Satelliten werden Laserkommunikationsterminals von Tesat-Spacecom mit entsprechend hohen Datenraten verwendet. Die für die Datenübertragung zur Erde notwendige Verbindung zwischen den EDRS-Satelliten und den Bodenstationen wird mit einem Satz von Ka-Band-RF-Terminals geschaffen. Die Datenübertragung kann mit bis zu 1,8 Gbit/s erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EDRS-C wird den besonderen Anforderungen des SpaceDataHighways gerecht und erweitert gleichzeitig das Anwendungsspektrum der SmallGEO-Plattform. „Eine optische Datenübertragung stellt von vornherein hohe Anforderungen an den Satelliten. Durch verschiedene Anpassungen und Weiterentwicklungen konnten wir alle Anforderungen erfüllen“, so Dr. Voegt. „Für diese zweite SmallGEO-Mission haben wir zusätzlich unser modulares TM/TC-Subsystem (TM/TC = Telemetrie/Telekommandierung) um den Betrieb in S- und Ka-Band erweitert. Und weil es um die Übertragung zeitkritischer und sensibler Informationen geht, gewährleisten wir mit einer Verschlüsselungselektronik eine sichere Kommunikation mit dem Satelliten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wies beim Start eine Masse von circa 3,2 Tonnen auf und maß 3,2 x 2,3 x 4,0 Meter. Da seine beiden Solar-Module und die 3 Antennen erst im Weltraum entfaltet bzw. ausgeklappt wurden, bringt EDRS-C es jetzt auf 7,7 x 16,8 x 4,0 Meter. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-22c47537"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VA249GROUPECU20031000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_3.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Das EDRS-C Team im Reinraum in Kourou leistete so wie die OHB-Kolleginnen und Kollegen, die &#8222;zuhause&#8220; blieben, eine super Arbeit. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teamwork</strong>
<br>
„Ich bin sehr dankbar, dass ich mich bei der Realisierung des Satelliten auf versierte und hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen verlassen konnte. Sie haben sich zum Teil über mehrere Jahre hinweg mit hohem Engagement eingebracht, insbesondere während der monatelangen im Schichtbetrieb durchgeführten Testkampagnen. Ein toller Teamerfolg, der den berühmten OHB-Spirit einmal mehr unter Beweis gestellt hat“, so Projektleiter Voegt. „Ich möchte mich auch bei unserem Auftraggeber Airbus und der ESA für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als industrieller Hauptauftragnehmer und Systemführer hatte OHB zahlreiche Unterauftragnehmer unter Vertrag. „Von unserem Partner Tesat-Spacecom stammt die Datenrelais-Nutzlast inklusive Laserkommunikationsterminal, das den Intersatellite-Link ermöglicht. Zeitweise hatten wir mehr als 30 internationale Zulieferer und Dienstleister zu koordinieren. Ein tolles Zusammenspiel, das einen soliden Satelliten hervorgebracht hat – dies wurde nicht nur in der mehrmonatigen Testkampagne bei der IABG, sondern auch bei den vorgeschriebenen Testreihen am Startplatz unter Beweis gestellt“, erläutert Projektleiter Voegt. Die Nutzlast HYLAS 3 wurde von der ESA im Auftrag von Avanti Communications als kundeneigene Beistellung an die OHB System AG geliefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Vertragspartnern zählten auch weitere Unternehmen der OHB-Gruppe: So war die Luxemburger LuxSpace für das TT&amp;R-Subsystem (TT&amp;R = Telemetrie, Telekommandierung und Ranging) verantwortlich, das die Kommunikation mit dem Satelliten ermöglicht und lieferte Beiträge zum Satellitensimulator. Die bayerische MT Aerospace AG lieferte alle Strukturpaneele. OHB Sweden war verantwortlich für das Lage- und Bahnregelungssystem (AOCS) und ist aktiv an der „Intensivbetreuung“ des Satelliten während der ersten Wochen im All beteiligt und entsendet hierzu Expertinnen und Experten ins Satellitenkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das EDRS-Programm der ESA wird vom Raumfahrtmanagement im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) und des Freistaates Bayern unterstützt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5aeb233e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>Start von EDRS-C mit einer Ariane-5-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof in Kourou.  <br> (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erst 1, dann 2 … Die SmallGEO-Familie wächst!</strong> <br>Der erste SmallGEO-Satellit, H36W-1, wurde im Rahmen eines PPP-Projektes (Private-Public Partnership) zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT realisiert. 2017 wurde er in die Satellitenflotte von Hispasat eingegliedert und übernahm die flexible Breitbandversorgung der Iberischen Halbinsel, der Kanarischen Inseln und Südamerikas. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im klassischen Telekommunikationsbereich wurden neben EDRS-C auch der nationale Satellit Heinrich Hertz (In-Orbit Verifikation zahlreicher nationaler wissenschaftlicher und technischer Innovationen sowie Satellitenkommunikation für die Bundeswehr) bei der OHB System AG beauftragt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen ihrer hohen Flexibilität und Modularität hat man sich auch bei der Realisierung von Europas dritter Generation an Wettersatelliten (Meteosat Third Generation, MTG) für die SmallGEO-Plattform entschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Produktlinie Electra entwickelt OHB einen vollständig elektrisch angetriebenen Satelliten, der aufgrund des geringeren Gewichts des Antriebssystems deutlich mehr Nutzlast mitführen kann und die Clean Space Policy der ESA erfüllt. „Mit Electra sind unsere Kunden flexibel, was die Auswahl der Startrakete sowie die Position des Satelliten in der Startrakete angeht, bei der Einbringung in den Zielorbit, bei den gewünschten Bändern in denen kommuniziert werden soll (C-, Ku-/Ka-Band, flexibel) und was die Skalierbarkeit hinsichtlich Masse, Stromverbrauch und Wärmeabgabe anbelangt“, erklärt Vorstand Guy Perez. „Weil wir sowohl klassische Nutzlasten als auch neuartige flexible Nutzlasten bis zu 900 kg und mit maximal 60 Transpondern auf Elektra akkommodieren können, ist es möglich, passgenaue Pakete für die jeweilige Mission zu schnüren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16842.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat-39 &amp; EDRS-C (Hylas 3) mit Ariane 5 ECA (VA249) von Kourou ELA-3</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/" data-wpel-link="internal">OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Measat 3d bei Airbus Defence and Space bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/measat-3d-bei-airbus-defence-and-space-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2019 10:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[MEASAT]]></category>
		<category><![CDATA[MEASAT-3d]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42753</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber Measat aus Malaysia hat bei Airbus Defence and Space den Satelliten Measat 3d bestellt, gab Airbus am 6. Mai 2019 bekannt. Das neue Raumfahrzeug ist als Ersatz für zwei ältere gedacht. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Measat. Sukzessive ersetzten soll Measat 3d den jetzt dreizehn Jahre alten Measat [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/measat-3d-bei-airbus-defence-and-space-bestellt/" data-wpel-link="internal">Measat 3d bei Airbus Defence and Space bestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber Measat aus Malaysia hat bei Airbus Defence and Space den Satelliten Measat 3d bestellt, gab Airbus am 6. Mai 2019 bekannt. Das neue Raumfahrzeug ist als Ersatz für zwei ältere gedacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Measat.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-75aa4a07"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09052019124219_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09052019124219_small_1.jpg" alt="Airbus Defence and Space" width="260"/></a><figcaption>
Measat 3d im All &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: Airbus Defence and Space)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sukzessive ersetzten soll Measat 3d den jetzt dreizehn Jahre alten Measat 3 und den aktuell zehn Jahre alten Measat 3a. Measat 3 basiert auf dem Satellitenbus 601HP, wurde von Boeing gebaut, besitzt eine Auslegungsbetriebsdauer von fünfzehn Jahren und kreist seit dem 11. Dezember 2006 um die Erde. Der als Measat 1R  bestellte Mesasat 3a entstand auf Basis des Bus´ Star-2, ist ein Erzeugnis der Orbital Sciences Corporation (OSC) mit einer Auslegungsbetriebsdauer von fünfzehn Jahren und befindet sich seit dem 21. Juni 2009 im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space baut Measat 3d auf Basis des Satellitenbus Eurostar E3000. Die für den Satelliten vorgesehene elektrische Leistung liegt bei 12 Kilowatt. Measat 3d wird auf einen aktiven Einsatz von mindestens fünfzehn Jahren hin ausgelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um seine Aufgaben erfüllen zu können bekommt Mesat 3d eine Kommunikationsnutzlast mit Transpondern für das C- und das K<sub>u</sub>-Band zur Direktausstrahlung von Fernsehprogramm (Direct-to-Home, DTH) in HD, 4K und schließlich auch 8K und anderen Diensten sowie ein im K<sub>a</sub>-Band arbeitendes System für Internetverbindungen mit hohen Datendurchsatz. 
<br>
Zusätzlich wird Measat 3d mit einer im L-Band arbeitenden Navigationsnutzlast ausgerüstet. Diese will KT SAT im Rahmen des Korea Augmentation Satellite System (KASS) einsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit ist geplant, Measat 3d im Jahre 2021 in den Weltraum transportieren zu lassen. Anschließend will man das Raumfahrzeug in Kolokation mit Measat 3a und Measat 3b bei 91,5 Grad Ost im Geostationären Orbit betreiben, um Empfänger in Afrika, Asien, Malaysia und dem Mittleren Osten zu versorgen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/measat-3d-bei-airbus-defence-and-space-bestellt/" data-wpel-link="internal">Measat 3d bei Airbus Defence and Space bestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Comsat Chinasat 6C im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-comsat-chinasat-6c-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 09:59:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[CAST]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[China Satcom]]></category>
		<category><![CDATA[Chinasat 6C]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B/G2]]></category>
		<category><![CDATA[DFH-4]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
		<category><![CDATA[XSLC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42622</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 9. März 2019 wurde der chinesische Kommunikationssatellit Chinasat 6C in den Weltraum gebracht. Sein Ziel ist der Geostationäre Orbit circa 35.786 Kilometer über dem Erdäquator. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CALT, CASC, CAST, CCTV, CGTN, Chinesisches Verteidigungsministerium, CSAT, Xinhua. Der Start erfolgte um 17:28 Uhr MEZ vom Startgelände Xichang (Xichang Satellite Launch Center, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-comsat-chinasat-6c-im-all/" data-wpel-link="internal">China: Comsat Chinasat 6C im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 9. März 2019 wurde der chinesische Kommunikationssatellit Chinasat 6C in den Weltraum gebracht. Sein Ziel ist der Geostationäre Orbit circa 35.786 Kilometer über dem Erdäquator.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CALT, CASC, CAST, CCTV, CGTN, Chinesisches Verteidigungsministerium, CSAT, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032019105948_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032019105948_small_1.jpg" alt="CSAT" width="311" height="215"/></a><figcaption> LM-3B/G2-Start mit Chinasat 6C am 9. März 2019  <br> (Bild: China Satellite Communications Co. (CSAT))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte um 17:28 Uhr MEZ vom Startgelände Xichang (Xichang Satellite Launch Center, XSLC) in der Provinz Sichuan. Es handelte sich um einen Nachtstart, vor Ort war es zu diesem Zeitpunkt kurz nach 0:28 Uhr Pekinger Zeit, und der nächste Tag schon angebrochen. Exakter Startzeitpunkt war 00:28:04,5408 Uhr Pekinger Zeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Transportiert wurde der Satellit von der dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 (Chang Zheng-3B/G2, CZ-3B/G2) mit der Baunummer Y54. Sie flog nach chinesischen Angaben die 300. Mission einer Rakete aus der Serie Langer Marsch, eine Zahl, die angesichts der Tatsache, dass in ihr mittlerweile immer mehr höchst unterschiedliche Träger zusammengefasst werden, ihre Aussagekraft verloren hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Chinasat 6C hat nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua den vorgesehenen (Absetz-)Orbit erreicht. Erste Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung sprechen dafür, dass der Satellit auf eine 24,64 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt (Perigäum) von 181 Kilometern über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt (Apogäum) von 40.603 Kilometern über der Erde gelangte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032019105948_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032019105948_small_2.jpg" alt="CAST" width="260"/></a><figcaption>  <br>(Bild: CAST)<br> </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nötige Veränderungen der Bahnhöhe und den Abbau der übrig gebliebenen Bahnneigung wird Chinasat 6C mit bordeigenen Antrieben bewältigen müssen. Dafür wurde der Satellit insbesondere mit einem geeigneten Apogäumsmotor ausgestattet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass Chinasat 6C künftig von der China Satellite Communications Co., Ltd. eingesetzt werde. Die selbe Quelle gibt an, der Satellit diene der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Audio-, Daten-, Radio- und Fernsehübertragungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entwickelt wurde Chinasat 6C, der auf dem Satellitenbus DFH-4 basiert, nach Angaben von Xinhua durch die Chinesische Akademie für Weltraumtechnik (China Academy of Space Technology, CAST). Seine Kommunikationsnutzlast besitzt nach Angaben seines künftigen Betreibers und seines Herstellers 25 C-Band-Transponder. Die Auslegungsbetriebsdauer des neuen Satelliten beträgt laut einer Meldung der chinesischen Volksbefreiungsarmee 15 Jahre. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032019105948_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032019105948_small_3.jpg" alt="CAST" width="260"/></a><figcaption>
Chinasat 6C bei Tests und Startvorbereitung 
<br>
(Bild: CASC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Begonnen hatte man (den Bau von) Chinasat-6C laut CAST im Mai 2015. Wegen einer Startverschiebung wurde der Satellit nach seiner Fertigstellung rund ein Jahr eingelagert – ursprünglich war einmal ein Start im Jahr 2017 geplant. Stationieren will man Chinasat 6C bei 130 Grad Ost im Geostationären Orbit. Von dort kann er laut Xinhua Empfänger in Australien, China, Neuseeland und auf den südlichen Pazifikinseln versorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Chinasat 6C alias Zhongxing 6C (中星6C) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.067 und als COSPAR-Objekt 2019-012A. Die dritte Stufe der Langer-Marsch-Rakete ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.068 und als COSPAR-Objekt 2019-012B. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg447699#msg447699" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-comsat-chinasat-6c-im-all/" data-wpel-link="internal">China: Comsat Chinasat 6C im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceX startet JCSAT-14, landet Erststufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-jcsat-14-landet-erststufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ASDS]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Gridfins]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[OCISLY]]></category>
		<category><![CDATA[Seeplattform]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=12849</guid>

					<description><![CDATA[<p>SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-14 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX das erste Mal eine Landung bei einer GTO-Mission geschafft. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, reddit Start von JCSAT-14Heute um 07:21 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten JCSAT-14 gestartet. Die Stufentrennung erfolgte nach 2 Minuten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-jcsat-14-landet-erststufe/" data-wpel-link="internal">SpaceX startet JCSAT-14, landet Erststufe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-14 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX das erste Mal eine Landung bei einer GTO-Mission geschafft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.    Quelle: SpaceX, reddit</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_liftoff-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_liftoff_low.jpg" alt="Start Falcon 9 mit JCSAT-14
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Start Falcon 9 mit JCSAT-14<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start von JCSAT-14</strong><br>Heute um 07:21 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten JCSAT-14 gestartet. Die Stufentrennung erfolgte nach 2 Minuten und 40 Sekunden, kurz darauf zündete die zweite Stufe für ca. 7 Minuten und brachte das Gespann Oberstufe und Satellit in einen Parkorbit. 26,5 Minuten nach dem Start erfolgte eine zweite Brennphase der Oberstufe, die JCSAT-14 auf einen leicht supersynchronen geostationären Transferorbit mit einem Apogäum von mindestens 36.000 km katapultierte. Bisher wurden noch keine Orbitdaten veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JCSAT-14 ist ein Kommunikationssatellit für JSAT, der von SSL gebaut wurde. Er verfügt sowohl über ein chemisches als auch ein elektrisches Antriebssystem. JCSAT-14 soll eine Position bei 154° Ost im geostationären Orbit annehmen, um dort den Satelliten JCSAT-2A zu ersetzen. Der Satellit hat eine Masse 4.696 kg, eine elektrische Leistung von 10 Kilowatt bei Lebensende und verfügt über 26 C-Band und 18 Ku-Band Transponder.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_landung.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_landung_low.jpg" alt="Die gelandete erste Stufe der Falcon 9 auf dem &quot;autonomen Drohnenschiff&quot; mit dem Namen &quot;Of course I still love you&quot;
(Bild: SpaceX via reddit)"/></a><figcaption>Die gelandete erste Stufe der Falcon 9 auf dem<br> &#8222;autonomen Drohnenschiff&#8220; mit dem Namen<br> &#8222;Of course I still love you&#8220;<br>(Bild: SpaceX via reddit)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung auf der Seeplattform</strong><br>Bei diesem Start wurde ebenfalls ein Landeversuch auf der Seeplattform (offiziell &#8222;autonomous spaceport droneship&#8220;, kurz ASDS) mit dem Namen &#8222;Of course I still love you&#8220;, kurz OCISLY, durchgeführt. Dazu flog die erste Stufe der Falcon 9 nach der Stufentrennung eine Reihe von Manövern, die sie auf Landekurs auf die Seeplattform brachten. Aufgrund der hohen Performanceanforderungen an diese Mission wurde der finale Brennvorgang für die Landung auf dem Drohnenschiff mit drei Triebwerken durchgeführt, was zu einer kurzen, starken Abbremsung führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Landung mit drei Triebwerken reduziert die Gravitationsverluste. Dies wurde bereits beim SES-9-Start probiert, dort ging der Stufe jedoch kurz vor der Landung der Treibstoff aus und die Stufe wurde durch den harten Aufprall stark beschädigt. Diesmal schaffte die Rakete die Landung. Elon Musk hatte auf Twitter der Landung eine 50-50 Chance gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf der Seeplattform landen zu können verfügt die erste Stufe über einen eigenen Flugcomputer, Landebeine, Kaltgasdüsen für die Steuerung im Vakuum, Gridfins für die Steuerung in der Atmosphäre und eine extra Ladung TEA-TEB (Triethylaluminium-Triethylboran, Zündmittel) um drei Triebwerke mehrmals zu zünden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satellitenmasse von JCSAT-14 ist mit 4.696 kg deutlich unter den von SpaceX auf der Firmenwebseite beworbene maximale Performance der Falcon 9 für einen geostationären Orbit bei 27° Inklination, bei gleichzeitiger Bergung der ersten Stufe. Das Limit dafür soll bei 5,5 Tonnen liegen. Allerdings impliziert diese Performance eine noch nicht eingeführte weitere Schubsteigerung der Merlin 1D-Triebwerke. Nichtsdestoweniger hat die Landung der ersten Stufe auf der Seeplattform entgegen den Erwartungen funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14205.msg361861#msg361861" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JCSAT-14 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-jcsat-14-landet-erststufe/" data-wpel-link="internal">SpaceX startet JCSAT-14, landet Erststufe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lockheed Martin mit Bau von JCSat 17 beauftragt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lockheed-martin-mit-bau-von-jcsat-17-beauftragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2016 08:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[A2100]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Colorado]]></category>
		<category><![CDATA[JCSAT 17]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LMCSS]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[S-Band]]></category>
		<category><![CDATA[SKY Perfect JSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10005</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lockheed Martin Commercial Space Systems (LMCSS) aus Denver in den USA teilte am 3. Februar 2016 mit, dass das Unternehmen vom Kommunikationssatellitenbetreiber SKY Perfect JSAT Corporation (JSAT) aus Japan mit dem Bau von JCSat 17 beauftragt wurde. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: JSAT, LMCSS. Für JSAT hatte LMCSS bereits eine Anzahl von Kommunikationssatelliten basierend auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lockheed-martin-mit-bau-von-jcsat-17-beauftragt/" data-wpel-link="internal">Lockheed Martin mit Bau von JCSat 17 beauftragt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Lockheed Martin Commercial Space Systems (LMCSS) aus Denver in den USA teilte am 3. Februar 2016 mit, dass das Unternehmen vom Kommunikationssatellitenbetreiber SKY Perfect JSAT Corporation (JSAT) aus Japan mit dem Bau von JCSat 17 beauftragt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: JSAT, LMCSS.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-3613c43f"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Garuda1artlm260x200.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Garuda1artlm260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>A2100-Satellit mit Mobilfunkantennen (Garuda 1)<br>(Bild: Lockheed Martin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für JSAT hatte LMCSS bereits eine Anzahl von Kommunikationssatelliten basierend auf der Plattform A2100 produziert. Dazu zählen JCSat 9, 10, 11, 12 und 13 sowie JCSat 110 und 110R.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach erfolgten 2013 und 2014 Bestellungen bei Space Systems/Loral, einem US-amerikanischen Satellitenbauer aus Palo Alto in Kalifornien, der mittlerweile zum kanadischen Informationstechnik- und Raumfahrtkonzern MacDonald, Dettwiler and Associates Ltd. (MDA) gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den nun bei LMCSS bestellten Satelliten will der Auftragnehmer basierend auf einer modernisierten Variante des Busses A2100 konstruieren. Die Auslegung des Raumfahrzeugs wird laut LMCSS einen über 15 Jahre hinausgehenden Einsatz zulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast von JCSat 17 erhält eine S-Band-Komponente mit einer entsprechenden Antennenanlage für die Unterstützung von Mobilfunkanwendungen. Die Konfiguration der S-Band-Technik soll sich bei Bedarf programmierungsseitig zeitnah und flexibel anpassen lassen, um beispielsweise im Fall von Katastrophen Datenströme gezielt und sinnvoll beeinflussen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wird JCSat 17 im LMSCC-Werk in Denver im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado mit einer Anzahl von Transpondern für das C-Band und das K<sub>u</sub>-Band ausgerüstet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Weltraum transportieren möchte man JCSat 17 nach derzeitigem Planungsstand im Jahre 2019.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg352639#msg352639" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lockheed-martin-mit-bau-von-jcsat-17-beauftragt/" data-wpel-link="internal">Lockheed Martin mit Bau von JCSat 17 beauftragt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thales baut, Arianespace startet Telkom 3S</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/thales-baut-arianespace-startet-telkom-3s/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 10:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=39475</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Ersatzsatellit für Telkom 3, Telkom 3S, wird vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) gebaut. Arianespace soll ihn anschließend in den Weltraum transportieren. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Telkom, Thales Alenia Space. Telkom 3, ein Kommunikationssatellit für den Betreiber PT Telekomunikasi Indonesia (Telkom) war nach seinem Start auf einer russischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/thales-baut-arianespace-startet-telkom-3s/" data-wpel-link="internal">Thales baut, Arianespace startet Telkom 3S</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Ersatzsatellit für Telkom 3, Telkom 3S, wird vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) gebaut. Arianespace soll ihn anschließend in den Weltraum transportieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Telkom, Thales Alenia Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telkom 3, ein Kommunikationssatellit für den Betreiber PT Telekomunikasi Indonesia (Telkom) war nach seinem Start auf einer russischen Proton-M-Rakete und dem Versagen der Breeze-M-Oberstufe auf einer unbrauchbaren, deutlich zu niedrigen Umlaufbahn gestrandet (266 x 5.015 Kilometer, Bahnneigung gegen den Erdäquator 49,91 Grad). Da für das für eine Nutzung im Geostationären Orbit gedachte Raumfahrzeug mit der NORAD-Katalognummer 38.744 und der COSPAR-Bezeichnung 2012-044A keine Einsatzmöglichkeit bestand, wurde für Telkom die Beschaffung eines Ersatzsatelliten erforderlich.
<br>
Telkom 3 hätte im Weltraum Telkom 2 ersetzen sollen, wenn dessen Auslegungsbetriebsdauer erreicht worden wäre bzw. seine Treibstoffvorräte zu Neige gegangen sind. Für Telkom schien der Verlust von Telkom 3 im August 2012 nicht unmittelbar kritisch. The Jakarta Post schrieb am 8. August 2012, von der Auslegungsbetriebsdauer von Telkom 2, gestartet am 16. November 2005, sei noch etwas übrig. Der Hersteller von Telkom 2, die Orbital Sciences Corporation, versah den Satelliten mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-184edccb"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014120416_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014120416_small_1.jpg" alt="Thales Alenia Space" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Telkom 3S im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens 15 Jahre soll sich auch der von TAS zu bauende, auf dem Satellitenbus Spacebus 4000B2 basierende Telkom 3S einsetzen lassen. TAS war schon an der Konstruktion von Telkom 3 beteiligt. Für den gestrandeten, in Russland von Reschetnjow integrierten Satelliten hatte TAS die Kommunikationsnutzlast geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telkom 3S wird TAS mit 24 C-Band-Transpondern, 8 Transpondern für das erweitere C-Band und 10 für das K<sub>u</sub>-Band ausstatten. Die Nutzlastleistung beziffert TAS auf 6,3 Kilowatt, die voraussichtliche Startmasse des betankten Satelliten auf rund 3.500 Kilogramm.
<br>
Neben der Lieferung des Satelliten und seiner Inbetriebnahme wurde TAS auch mit der Lieferung von Ausrüstung für das entsprechende Satellitenkontrollzentrum und der Ausbildung dort tätiger indonesischer Ingenieure beauftragt. Nach Angaben von Telkom hat der Auftrag an TAS einen Wert von 199,7 Millionen US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den neuen Satelliten plant Telkom die Ausstrahlung von hochauflösenden Fernsehprogrammen und die Bereitstellung von Diensten für Mobilfunk und Internetanbindung. Von einer Position bei 118 Grad Ost im Geostationären Orbit aus will man C-Band-Nutzer in Indonesien und dem Südosten Asiens, Nutzer des erweiterten C-Bands in Indonesien und Malaysia sowie K<sub>u</sub>-Band-Nutzer exklusiv in Indonesien erreichen. <br>Der Start von Telkom 3S ist nach aktuellen Planungen für das vierte Quartal 2016 vorgesehen. Arianespace wurde beauftragt, den Satelliten von Kourou in Französisch-Guayana aus auf einer Ariane-5-ECA-Rakete in den Weltraum zu transportieren, teilte der Startanbieter am 9. September 2014 mit.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/thales-baut-arianespace-startet-telkom-3s/" data-wpel-link="internal">Thales baut, Arianespace startet Telkom 3S</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sentinel-1A &#8211; erster Baustein im Copernicus-Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-1a-erster-baustein-im-copernicus-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 21:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1A]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-1]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=11666</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem erfolgreichen Start von Sentinel 1A am 03. April 2014 in Kourou geht das ambitionierte Copernicus-Programm der Europäischen Union und der Europäischen Raumfahrtagentur zur Umweltüberwachung in seine aktive Phase. In den nächsten Jahren folgen nun weitere eigenständige Sentinel-Satelliten und Analysegeräte an Bord anderer Satelliten, um unterschiedlichsten Zielen bei der Erdbeobachtung gerecht zu werden. Ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-1a-erster-baustein-im-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Sentinel-1A &#8211; erster Baustein im Copernicus-Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem erfolgreichen Start von Sentinel 1A am 03. April 2014 in Kourou geht das ambitionierte Copernicus-Programm der Europäischen Union und der Europäischen Raumfahrtagentur zur Umweltüberwachung in seine aktive Phase. In den nächsten Jahren folgen nun weitere eigenständige Sentinel-Satelliten und Analysegeräte an Bord anderer Satelliten, um unterschiedlichsten Zielen bei der Erdbeobachtung gerecht zu werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA, Thales Alenia, Arianespace, Airbus Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20140403_Start_Sentinel_1A_a.jpg" alt="Das Eckige muss ums Runde - Sentinel 1A auf Sojus auf dem Weg in die Erdumlaufbahn
(Bild: ESA, Arianespace)"/><figcaption>Das Eckige muss ums Runde &#8211; Sentinel 1A auf Sojus<br> auf dem Weg in die Erdumlaufbahn<br>(Bild: ESA, Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des Radarsatelliten Sentinel 1A auf Sojus VS07 am 03. April 2014 um 23:02 Uhr MESZ (18:02 Ortszeit Kourou) vom Startkomplex in Sinnamary/Kourou in Französisch-Guyana verlief erfolgreich. Die drei Sojus-Stufen und die nach knapp zehn Minuten gezündete Fregat-Oberstufe (vierte Stufe) arbeiteten zuverlässig. Nach rund siebenjähriger Entwicklungszeit erreichte Sentinel 1A eine knappe halbe Stunde nach dem Start wie geplant die vorläufige Erdumlaufbahn. Es folgt nun eine 72-stündige „Launch and Early Orbit Phase“ (LEOP). In ihr werden die Bordsysteme hochgefahren und ersten Tests unterworfen. In der LEOP werden auch die beiden zehn Meter langen Solarzellenflügel und die charakteristische Radarantenne ausgeklappt <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2014/02/Sentinel-1_unfolds" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">(ESA-Video hier)</a>. Beide Vorgänge dauern mehrere Stunden. Nach der LEOP-Phase folgt die dreimonatige Kommissionierungsphase, während der die wissenschaftlichen Instrumente kalibriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel 1A wiegt 2,2 Tonnen und wird die Erde in 693 Kilometern auf einem sonnensynchronen Orbit, das heißt mit einem Inklinationswinkel von 98,18 Grad, umkreisen. Das Radar vom Typ SAR (Synthetic Aperture Radar) erlaubt eine wetterunabhängige 24-Stunden-Überwachung, deckt beim Überflug einen Streifen von bis zu 400 Kilometern Breite ab und kann Fünf-Meter-Objekte auflösen. Bilddaten können bei Bedarf, etwa im Katastrophenfall, innerhalb von 60 Minuten geliefert werden. Allerdings &#8211; was gut für die Auflösung ist, ist schlecht für die Wiederholungsfrequenz. Der relativ schmale Aufnahmestreifen bedingt vergleichsweise lange Abstände beim Überflug gleicher Orte. Erst wenn in weiteren 18 Monaten der Schwestersatellit Sentinel 1B im Orbit positioniert ist, wird jeder Punkt im Sechs-Tage-Rhythmus erfasst. Der baugleiche Sentinel 1B wird die Erde um 180 Grad versetzt umkreisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Airbus Defence and Space in Friedrichshafen (vormals Astrium) sind beim SAR vier verschiedene Beobachtungsmodi möglich. Die 12,30 x 0,90 Meter große Hauptantenne setzt sich aus 560 miteinander gekoppelten Einzelantennen zusammen und arbeitet im C-Band mit einer Wellenlänge von sechs Zentimetern. Nach ESA-Angaben können damit durch die Vegetation hindurch Veränderungen der Oberfläche – speziell Bewegungen – im Zentimeter- und sogar im Millimeterbereich wahrgenommen werden. In der höchsten Leistungsstufe müsse es jedoch nach jeweils 25 Minuten abgekühlt werden. In dieser Phase könnten aber weiterhin Bilder mit geringerer Auflösung erstellt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20140403_Sentinel-1A_a.jpg" alt="So soll es mal aussehen - Sentinel 1A bei der Arbeit. Der dreiachsstabilisierte Satellit hat eine Bauhöhe von 4,4 Metern. Seine Solarzellen liefern 6,1 Kilowatt Leistung.
(Bild: ESA/ATG medialab)"/><figcaption>So soll es mal aussehen &#8211; Sentinel 1A bei der Arbeit.<br> Der dreiachsstabilisierte Satellit hat eine Bauhöhe<br> von 4,4 Metern. Seine Solarzellen liefern<br> 6,1 Kilowatt Leistung.<br>(Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenausbeute des Satelliten stellt natürlich auch die Datenübertragung zur und Vorverarbeitung auf der Erde vor Herausforderungen. Neben Funkübertragung arbeitet Sentinel 1A auch mit einem Laser-Kommunikationsterminal von Tesat (Backnang) zur Datenübertragung über das European Data Relay Satellite System (EDRS) der ESA, wenn kein direkter Kontakt von Sentinel zu einer Bodenstation möglich ist. Konkret wird ein Laserterminal an Bord des künftigen Eutelsat-9B die Daten von Sentinel empfangen. Der ab 2015 geostationär positionierte Kommunikationssatellit wird unter anderem als EDRS-Datensatellit dienen und sendet die Daten sodann im Ka-Band (27 bis 40 GHz) zur Erde. Bis dahin wird die Technik über ein Laserterminal an Bord des am 25. Juli 2013 gestarteten Telekommunikationssatelliten Alphasat erprobt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein Sentinel 1A wird, so die ESA, täglich bis zu 3 Terabyte Daten zur Erde senden. Zum Vergleich, bei Envisat war es ein Zehntel davon. In den Bodenempfangsstationen angekommen, fließen die Daten in das von T-Systems konzipierte Copernicus-WAN (Wide Area Network), das im Kern aus zwei redundanten Glasfaserleitungen mit einer Übertragungskapazität von je zehn Gigabit Daten pro Sekunde besteht. Nächste Station sind zwei „Processing and Archiving Center“ (PAC), eines beim Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen und das andere bei der Firma Infoterra in Großbritannien. Dort werden die Daten archiviert, für die Endabnehmer thematisch aufbereitet und an diese auf den Weg gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1A und -1B sollen mindestens sieben Jahre arbeiten. Der mitgeführte Treibstoff erlaubt laut ESA eine Verlängerung der Missionsdauer um bis zu fünf Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel 1A ist Teil des Copernicus-Programms, ein Gemeinschaftsvorhaben der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Es wurde 1998 unter dem Namen „Global Monitoring for Environment and Security“ (GMES) gestartet. Mit ihm werden umfassender als bisher Fernerkundungsdaten der Erde erfasst und ausgewertet. Neben mehreren Satelliten sind auch Vor-Ort-Messstationen auf der Erde eingebunden. Die Satelliten beziehungsweise Instrumente im Einzelnen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Sentinel-1A und -1B</strong> ist die &#8211; oben beschriebene &#8211; bildgebende Radarsatellitenmission.</li><li><strong>Sentinel-2A und -2B</strong> wiegen je 1,1 Tonnen und erfassen aus 780 Kilometern Höhe u.a. die Vegetationsentwicklung vom sichtbaren bis zum Infrarotbereich. Bildsensor und Optik erlauben eine Auflösung von bis zu zehn Metern bei einer Streifenbreite von 290 Kilometern. Ein Überflug erfolgt alle fünf Tage durch einen der beiden Satelliten. Die Missionsdauer beträgt sieben Jahre plus Option auf weitere fünf Jahre.</li><li><strong>Sentinel-3A und -3B</strong> umlaufen die Erde sonnensynchron in rund 800 Kilometern Höhe und beobachten Land-, Eis- und hauptsächlich Ozeanflächen. Zum wissenschaftlichen Instrumentarium zählen ein hochpräziser Radar-Höhenmesser und ein Radiometer zur Messung von Oberflächentemperaturen auf 0,3 Grad Celsius genau. Zusätzlich wird jeder Punkt der Erdoberfläche alle zwei Tage optisch erfasst. Der Beobachtungsstreifen des über 21 Spektralkanäle verfügenden Aufnahmegeräts ist 1.270 Kilometer breit.</li><li><strong>Sentinel 4</strong> ist kein eigenständiger Satellit. Geplant sind zwei Spektrometer an Bord von geostationären Satelliten der dritten Meteosat-Generation (MTG-S) zur stündlichen Analyse der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre über Europa.</li><li><strong>Sentinel 5/5p</strong> sind ebenfalls lediglich Instrumente an Bord der in rund 830 Kilometern Höhe polarumlaufenden Wettersatelliten MetOp Second Generation (MSG). Die TROPOMI genannten Spektrometer messen laut ESA unter anderem die Konzentration von Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Formaldehyd, Ozon und Aerosolen in der unteren Atmosphäre (Troposphäre).</li><li>Mit <strong>Sentinel 6</strong> oder JASON-CS (JASON Continuity of Services) kommt ein zusätzlicher Radar-Höhenmesser in eine Umlaufbahn, der zusammen mit den Sentinel-3-Altimetern eine exaktere Messung von Meeresspiegeländerungen erlaubt.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12213.30" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus VS07 mit Sentinel 1A</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.45#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GMES (Global Monitoring for Environment and Security)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-1a-erster-baustein-im-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Sentinel-1A &#8211; erster Baustein im Copernicus-Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Indien startet Kommunikationssatellit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-startet-kommunikationssatellit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2014 16:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 14]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV Mk. II]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einer weiterentwickelten Trägerrakete des Typs GSLV Mark II (Geosynchronous Satellite Launch Vehicle) wurde der Satellit GSAT 14 des indischen Betreibers Insat in einen Geo-Transferorbit transportiert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Raumcon, Skyrocket. Von hier aus soll er in den nächsten Tagen die Geostationäre Bahn erreichen. GSAT 14 ist mit je 6 Transpondern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indien-startet-kommunikationssatellit/" data-wpel-link="internal">Indien startet Kommunikationssatellit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit einer weiterentwickelten Trägerrakete des Typs GSLV Mark II (Geosynchronous Satellite Launch Vehicle) wurde der Satellit GSAT 14 des indischen Betreibers Insat in einen Geo-Transferorbit transportiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Raumcon, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05012014174441_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption>
GSLV Mark II auf dem Starttisch 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von hier aus soll er in den nächsten Tagen die Geostationäre Bahn erreichen. GSAT 14 ist mit je 6 Transpondern für das Ku-Band bzw. das erweiterte C-Band ausgestattet, über welche in der Hauptsache Fernsehprogramme ausgestrahlt werden sollen. Außerdem befinden sich zwei Ka-Band-Baken an Bord, mit denen man den Einfluss von Regen und anderen atmosphärischen Phänomenen auf den Empfang derartiger Funkwellen untersuchen möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Experimentell ist auch die Verwendung eines Glasfaser-Gyroskops, eines neuartigen Sonnensensors, eines bolometrischen Strahlungssensors sowie Erdsensoren und Temperatursteuerung über im Feld programmierbare Logik-Gatter-Anordnungen (FPGA), wobei es sich praktisch um umprogrammierbare Prozessoren handelt. GSAT 14 hat eine Startmasse von 1.980 kg, verwendet Solarzellen zur Generierung elektrischer Energie mit einer Leistung von etwa 2,6 kW und soll 12 Jahre lang im All seinen Dienst versehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Start kam eine weiterentwickelte Rakete des indischen Typs Geosynchronous Satellite Launch Vehicle (GSLV) mit der Zusatzbezeichnung Mark II zum Einsatz. Diese Rakete verfügt in der ersten Stufe über ein Feststoffsystem, welches durch 4 seitlich angebrachte Flüssigkeitsbooster ergänzt wird. Die zweite Stufe besitzt ebenfalls ein mit Hydrazin (UDMH) und Distickstofftetraoxid arbeitendes Flüssigkeitstriebwerk, während die dritte Stufe die kryogenen Triebstoffkomponenten flüssiger Wasserstoff und flüssiger Sauerstoff verwendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Rakete möchte man in Zukunft größere Nutzlasten in den Geostationären Orbit und darüber hinaus befördern können. Außerdem soll eine weitere Entwicklung mit der Zusatzbezeichnung Mark III in der geplanten bemannten Raumfahrt Indiens zum Einsatz kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pläne dafür gibt es seit einigen Jahren. Diese wurden jedoch durch zwei Fehlstarts der GSLV im April und Dezember 2010 behindert. Geplant ist auch, in den nächsten Jahren einen Marslander zu unserem äußeren Nachbarplaneten zu schicken, wie vor wenigen Tagen bekannt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/start-der-indischen-gslv-d5-im-dezember-2013/" data-wpel-link="internal">Start der indischen GSLV-D5 im Dezember 2013?</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/indien-testete-kryogenes-oberstufentriebwerk-ce-7-5/" data-wpel-link="internal">Indien testete kryogenes Oberstufentriebwerk CE-7.5</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/fehlstart-gsat-5p-auf-gslv-f06-zerstoert-2/" data-wpel-link="internal">Fehlstart: GSAT 5P auf GSLV-F06 zerstört</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/gslv-d3-mit-gsat-4-versagt/" data-wpel-link="internal">GSLV-D3 mit GSAT-4 versagt</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9955.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV-D5 mit GSAT 14</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3801.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Indiens bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indien-startet-kommunikationssatellit/" data-wpel-link="internal">Indien startet Kommunikationssatellit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat 21 vom Betreiber abgenommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-21-vom-betreiber-abgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 13:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[702MP]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 21]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35170</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Hersteller von Intelsat 21, der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing, gab am 11. Oktober 2012 bekannt, dass der Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat das am 19. August 2012 gestartete Raumfahrzeug als betriebsbereit abgenommen hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Intelsat, Sealaunch. Nach Angaben des Chefs von Boeings Satellitensparte Craig Cooning befindet sich Intetsat 21 mittlerweile [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-21-vom-betreiber-abgenommen/" data-wpel-link="internal">Intelsat 21 vom Betreiber abgenommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Hersteller von Intelsat 21, der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing, gab am 11. Oktober 2012 bekannt, dass der Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat das am 19. August 2012 gestartete Raumfahrzeug als betriebsbereit abgenommen hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Intelsat, Sealaunch.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-ac0b514c"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13102012150034_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13102012150034_small_1.jpg" alt="Boeing" width="294" height="235"/></a><figcaption>
Intelsat 21 mit Transporthardware am Boden 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Chefs von Boeings Satellitensparte Craig Cooning befindet sich Intetsat 21 mittlerweile im Einsatz und hilft Intelsat beim Ausbau des Geschäfts insbesondere mit Kunden aus den Bereichen Schiff- und Luftfahrt. Intelsat 21 mit einer Startmasse von 5.984 Kilogramm ist innerhalb eines Zeitraums von rund vier Monaten nach Intelsat 22 der zweite von Boeing gebaute Satellit, den Intelsat nach dem Transport in den Weltraum von Boeing übernehmen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ersatz für den seit dem 28. Juli 2000 im All befindlichen Intelsat 9 alias IS-9, dem ehemaligen PAS 9 von PanAmSat, stellt Intelsat 21 Mobilfunkdienste für Kunden im Bereich des Atlantischen Ozeans, von Europa über Afrika bis Südamerika bereit. Kunden in Lateinamerika können via Intelsat 21 im C-Band-Bereich Videosignale aus Europa und Amerika empfangen. Fernsehgesellschaften in Mexiko und Netzbetreiber in Brasilien können ihre Signale via K<sub>u</sub>-Band-Verbindungen verteilen lassen. Die Einsatzposition von Intelsat 21 mit seinen 24 C-Band- und 36 K<sub>u</sub>-Band-Transponden im Geostationären Orbit befindet sich bei 302 Grad Ost (bzw. 58 Grad West). </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-a2095be9"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13102012150034_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13102012150034_small_2.jpg" alt="Boeing" width="318" height="213"/></a><figcaption>
Intelsat 21 mit der Erde im Hintergrund &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 21 basiert auf dem Satellitenbus 702MP von Boeing (MP steht für Medium Power), seine Auslegungsbetriebsdauer liegt nach Angaben des Herstellers bei über 15 Jahren. Am Ende der Auslegungsbetriebsdauer werden die beiden aus jeweils vier Elementen bestehenden Solarzellenausleger mit Galliumarsenidzellen laut Boeing noch mindestens 11,8 Kilowatt elektrische Leistung zur Verfügung stellen können. Die beiden Solarzellenausleger geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 36,85 Metern. Zur Stromspeicherung besitzt der Satellit ein monolithisches Lithium-Ionen-Akkumulatorenpack, das bei Betriebsbeginn eine Kapazität von rund 236 Amperestunden aufweist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 21 alias IS-21 ist katalogisiert mit der NOARD-Nr. 38.749 bzw. als COSPAR-Objekt 2012-045A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11192.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit Intelsat 21</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-21-vom-betreiber-abgenommen/" data-wpel-link="internal">Intelsat 21 vom Betreiber abgenommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arianespace soll Arsat 2 ins All bringen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-soll-arsat-2-ins-all-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 08:56:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33962</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 14. März 2011 gab Arianespace bekannt, vom argentinischen Satellitenbetreiber AR-SAT (Empresa Argentina de Soluciones Satelitales Sociedad Anonima) mit Sitz in Buenos Aires beauftragt worden zu sein, den Kommunikationssatelliten Arsat 2 in der zweiten Jahreshälfte 2013 auf einer Ariane 5 oder einer Sojus-Rakete in den Weltraum zu transportieren. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianesapce, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-soll-arsat-2-ins-all-bringen/" data-wpel-link="internal">Arianespace soll Arsat 2 ins All bringen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 14. März 2011 gab Arianespace bekannt, vom argentinischen Satellitenbetreiber AR-SAT (Empresa Argentina de Soluciones Satelitales Sociedad Anonima) mit Sitz in Buenos Aires beauftragt worden zu sein, den Kommunikationssatelliten Arsat 2 in der zweiten Jahreshälfte 2013 auf einer Ariane 5 oder einer Sojus-Rakete in den Weltraum zu transportieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianesapce, Astrium, INVAP.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15032011095650_small_1.jpg" alt="INVAP" width="353" height="148"/><figcaption>
Arsat-Raumfahrzeug im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: INVAP)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Arsat 2 wird ein Startgewicht von rund 2,9 Tonnen haben. Er ist eine Konstruktion des staatlichen argentinischen Hochtechnologieunternehmens INVAP SE (Investigaciones Aplicadas Sociedad del Estado) mit Sitz in San Carlos de Bariloche, das von EADS Astrium und Thales Alenia Space (TAS) wesentliche Komponenten bezieht. EADS Astrium stellt die Steuerungseinheit für den Satelliten, den Zentralzylinder aus Verbundwerkstoff mit einer Masse von 50 Kilogramm und das Zweistoff-Antriebssystem für den Satelliten bereit. TAS liefert die Kommunikationsnutzlast, die eine elektrische Leistung von rund 3,4 kW benötigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bestückt wird Arsat 2 laut Arianespace mit 26 K<sub>u</sub>-Band- und 10 C-Band-Transpondern. Über sie will der in staatlichem Besitz befindliche, im April 2006 gegründete Betreiber AR-SAT weite Teile Süd- und Nordamerikas von Argentinien bis Kanada mit Fernsehprogrammen, Telekommunikationsdiensten und Zugriff auf das Internet versorgen. Stationieren möchte man Arsat 2 bei 81 Grad West im Geostationären Orbit. 15 Jahre lang soll sicher der Satellit dann dort betreiben lassen.  </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-soll-arsat-2-ins-all-bringen/" data-wpel-link="internal">Arianespace soll Arsat 2 ins All bringen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Galaxy 15: Intelsat hofft weiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galaxy-15-intelsat-hofft-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 09:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2005-041A]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy 15]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionsrad]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33586</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Betreiber von Kommunikationssatelliten Intelsat hofft weiterhin, den derzeit mit aktiver Kommunikationsnutzlast ungesteuert im geostationären Orbit treibenden Galaxy 15 nach einem Reset wieder kommerziell einsetzen zu können. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space News. Derzeit wird erwartet, dass die Kommunikationsnutzlast von Galaxy 15 bis mindestens Ende November 2010 weiterlaufen wird und bei Vorbeiflügen von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/galaxy-15-intelsat-hofft-weiter/" data-wpel-link="internal">Galaxy 15: Intelsat hofft weiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Betreiber von Kommunikationssatelliten Intelsat hofft weiterhin, den derzeit mit aktiver Kommunikationsnutzlast ungesteuert im geostationären Orbit treibenden Galaxy 15 nach einem Reset wieder kommerziell einsetzen zu können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space News.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-e83d5ad5"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22102010110123_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="319" height="223"/><figcaption>
Galaxy 15 im All &#8211; Illustration  
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit wird erwartet, dass die Kommunikationsnutzlast von Galaxy 15 bis mindestens Ende November 2010 weiterlaufen wird und bei Vorbeiflügen von Galaxy 15 an anderen Satelliten im geostationären Orbit, die ebenfalls eine im C-Band arbeitende Kommunikationsnutzlast an Bord haben, Signalstörungen und Unterbrechungen verursachen kann. Um diesen nachteiligen Auswirkungen aus dem Weg zu gehen, hat Intelsat zusammen mit anderen betroffenen Satellitenbetreibern ein Ausweichverfahren erarbeitet, das mit geringen Variationen bereits mehrfach praktiziert werden musste. Dies gelang offenbar sehr gut. Hinsichtlich der Passage von Galaxy 15 an AMC 11 von SES vorbei konnte SES beispielsweise anschließend berichten, dass keiner der Kunden von über AMC 11 ausgestrahlten Signalen Signalverluste erlitt. Sieben Satelliten wichen Galaxy 15 bisher aus, ändert sich an dessen Betriebszustand bis Ende Dezember 2010 nichts, werden weitere sieben Satelliten zusätzliche Manöver ausführen müssen. Unter letzteren befinden sich drei Raumfahrzeuge, die SES betreibt, zwei Trabanten aus Telesats Anik-Serie, und je ein von Intelsat und von Satmex betriebener Satellit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat und der Hersteller von Galaxy 15, die Orbital Sciences Corporation (OSC), sind sich sicher, dass ein Neustart der Systeme von Galaxy 15 nach einem Reset zu einem betriebsbereiten, nutzbaren Satelliten führt. Dieser Reset aus Mangel an elektrischer Energie geschieht später als ursprünglich erwartet, wird aber als sehr wahrscheinlich angenommen. Verliert Galaxy 15 seine Ausrichtung zur Sonne, was wegen der Sättigung seiner Reaktionsräder irgendwann passieren muss, werden sich seine Akkumulatoren wegen ungeeigneter Orientierung der Solarzellenausleger zur Sonne entladen, und die Systeme an Bord könnten sich schließlich wegen Strommangel vollständig abschalten. Danach bedarf es einer Situation, in der die Solarzellenausleger des Satelliten mit ausreichend viel und lange genug mit Sonnenlicht beschienen werden, damit zentrale  Satellitensystem wieder hochfahren können. Zwischen dem Abschalten und dem Wiederanfahren darf nicht zu viel Zeit vergehen, und der Lagekontrollverlust darf keine zu langsame Rotation des Satelliten zur Folge haben, sonst könnten Betriebsstoffe in Tanks und Rohrleitungen einfrieren, und andere Satellitensysteme beschädigt werden. Würde die Drehbewegung dagegen eine zu schnelle sein, könnte immer wieder gerade soviel Licht auf die Solarzellenausleger fallen, dass die elektrischen Systeme des Satelliten nicht vollständig abschalten, und es käme nicht zu einem Reset. Ergibt sich tatsächlich eine passende Gelegenheit, ist es an den Spezialisten bei OSC und Intelsat, schnell zu handeln. Dass der Satellit nach einem totalen Stromausfall bei anschließend ausreichend zur Verfügung stehender Energie in einen nominalen Betriebszustand geraten würde, legen labormäßige Tests jedenfalls nahe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 5. April 2010 lässt sich Galaxy 15 vom Boden aus nicht mehr kontrollieren. Möglich ist, dass dies auf einen Zeitraum mit erhöhter Sonnenaktivität zwischen dem 3. und dem 5. April 2010 zurückzuführen ist. Tobias Nassif, Intelsats Vizepräsident zuständig für Satellitenentwicklung und -Betrieb, ist jedoch nicht davon überzeugt, dass der Sonnensturm die Probleme an Bord des Satelliten ausgelöst hat, weil der Kontrollverlust ein so plötzlicher war. Hinsichtlich des tatsächlichen Ablaufs gebe es verschiedene Theorien, äußerte Nassif in einem Interview am 13. Oktober 2010. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Galaxy 15 alias G-15 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.884 bzw. als Objekt 2005-041A. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/galaxy-15-intelsat-hofft-weiter/" data-wpel-link="internal">Galaxy 15: Intelsat hofft weiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chinesischer Komsat SinoSat 6 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chinesischer-komsat-sinosat-6-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 19:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Chinasat 6A]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B]]></category>
		<category><![CDATA[DFH-4]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[S-Band]]></category>
		<category><![CDATA[SinoSat 6]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
		<category><![CDATA[Xinnuo 6]]></category>
		<category><![CDATA[ZX 6A]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33530</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 4. September 2010 wurde der chinesische Kommunikationssatellit SinoSat 6 gestartet. Der Start erfolgte auf einer Langer-Marsch-3B-Rakete vom Xichang-Satellitenstartzentrum (XSLC) in der südwestchinesischen Provinz Sichuan um 18:14 Uhr MESZ. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: China Daily, ChinaNews, China.org.cn, People&#8217;s Daily Online, Xinhua. Vor Ort war der 5. September 2010 bereits angebrochen, als die Langer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chinesischer-komsat-sinosat-6-gestartet/" data-wpel-link="internal">Chinesischer Komsat SinoSat 6 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 4. September 2010 wurde der chinesische Kommunikationssatellit SinoSat 6 gestartet. Der Start erfolgte auf einer Langer-Marsch-3B-Rakete vom Xichang-Satellitenstartzentrum (XSLC) in der südwestchinesischen Provinz Sichuan um 18:14 Uhr MESZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: China Daily, ChinaNews, China.org.cn, People&#8217;s Daily Online, Xinhua.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Ort war der 5. September 2010 bereits angebrochen, als die Langer Marsch 3B mit SinoSat 6 an Bord abhob. Das dreistufige Projektil brachte den Satelliten mit einer Startmasse von rund 5.000 kg in einen Geotransferorbit, in dem er 26 Minuten nach dem Start ausgesetzt wurde. SinoSat 6, ein auf dem Satellitenbus DFH-4 basierendes Raumfahrzeug, ist als Ersatz für den am 31. Mai 2007 auf einer Langer-Marsch-3A-Rakete ins All gebrachten, auf dem Bus DFH-3 aufgebauten SinoSat 3 alias Chinasat 5C gedacht. Ausgestattet ist SinoSat 6 mit 24 C-Band- und 8 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern. Zusätzlich ist ein S-Band-Transponder vorhanden. Von einer Position bei 125 Grad Ost im geostationären Orbit wird der Satellit China und Teile der Nachbarländer Chinas mit Signalen versorgen können (der Hersteller des Satelliten, die China Aerospace Science and Technology Corporation (CASTC), nennt eine Position von 126,4 Grad Ost). Betreiben wird ihn die China Direct Broadcast Satellite Corporation (CHINA DBSAT), ein Zusammenschluss aus der Sino Satellite Communications Company (Sinosat) und der China Satellite Communications Corporation (China Satcom). 15 Jahre lang soll sich der Satellit mit den Alternativbezeichnungen Xinnuo 6, Chinasat 6A und ZX 6A einsetzen lassen.  <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">    chinesische Trägerstarts </a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chinesischer-komsat-sinosat-6-gestartet/" data-wpel-link="internal">Chinesischer Komsat SinoSat 6 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Yamal 102 im Friedhofsorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/yamal-102-im-friedhofsorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 11:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33431</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der russische Satellitenbetreiber Gazprom Space Systems teilte am 9. August 2010 mit, dass der Kommunikationssatellit Yamal 102 in einen Friedhofsorbit gesteuert und deaktiviert wurde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Heavens Above, n2yo.com, Gazprom Space Systems. Das mit 10 C-Band-Transpondern ausgerüstete Raumfahrzeug wurde nach Angaben von Gazprom Space Systems beim Erreichen seiner Auslegungsbetriebsdauer außer Betrieb [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/yamal-102-im-friedhofsorbit/" data-wpel-link="internal">Yamal 102 im Friedhofsorbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Satellitenbetreiber Gazprom Space Systems teilte am 9. August 2010 mit, dass der Kommunikationssatellit Yamal 102 in einen Friedhofsorbit gesteuert und deaktiviert wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Heavens Above, n2yo.com, Gazprom Space Systems.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082010134306_small_1.jpg" alt="JSC Gascom" width="349" height="244"/><figcaption>
Yamal-100-Satellit
<br>
(Bild: JSC GASCOM)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das mit 10 C-Band-Transpondern ausgerüstete Raumfahrzeug wurde nach Angaben von Gazprom Space Systems beim Erreichen seiner Auslegungsbetriebsdauer außer Betrieb genommen. Vom eigenen Missionskontrollzentrum aus habe man eine Orbitanhebung initiiert und sämtliche Systeme des Satelliten deaktiviert, als dieser seine neue      Umlaufbahn erreicht hatte. Dieses Verfahren sei im Einklang mit den Bestimmungen der International Telecommunications Union (ITU) abgewickelt worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Bahndaten zu Yamal 102 zeugen von einer Anhebung seiner Umlaufbahn um die Erde von etwa 80 Kilometern. Im geostationären Orbit war der Satellit während seiner aktiven Betriebszeit bei 90 Grad Ost stationiert. Am 6. September 1999 hatte eine Proton-Rakete bei einem Doppelstart den Erdtrabanten mit einer Startmasse von rund 1.300 Kilogramm zusammen mit einem Schwestersatelliten, dessen Inbetriebnahme nicht gelang, in den Weltraum transportiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei 90 Grad Ost ist aktuell der im Jahr 2003 gestartete Yamal 203 im Einsatz. 2011 sieht Gazprom Space Systems den Start von Yamal 300K vor, der anschließend bei 90 Grad Ost arbeiten soll. Außerdem plant das Unternehmen, mit Yamal 401 im Jahr 2013 seine Kapazitäten bei 90 Grad Ost auszubauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Yamal 102 alias Yamal 100 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 25.897 bzw. als COSPAR-Objekt 1999-047B. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/yamal-102-im-friedhofsorbit/" data-wpel-link="internal">Yamal 102 im Friedhofsorbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Galaxy 15 nähert sich Galaxy 14</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galaxy-15-naehert-sich-galaxy-14/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 08:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy 15]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33343</guid>

					<description><![CDATA[<p>Galaxy 15, ein ungesteuert im geostationären Orbit treibender Kommunikationssatellit, bewegt sich auf die Position des Kommunikationssatelliten Galaxy 14 zu. Der Betreiber der Satelliten, Intelsat, hat Maßnahmen ergriffen, um Ausfälle für seine Kunden zu vermeiden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, OSC, Spaceflight Now. Der nach einem Sonnensturm mit eingeschalteten Transpondern seit April 2010 ungesteuert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/galaxy-15-naehert-sich-galaxy-14/" data-wpel-link="internal">Galaxy 15 nähert sich Galaxy 14</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Galaxy 15, ein ungesteuert im geostationären Orbit treibender Kommunikationssatellit, bewegt sich auf die Position des Kommunikationssatelliten Galaxy 14 zu. Der Betreiber der Satelliten, Intelsat, hat Maßnahmen ergriffen, um Ausfälle für seine Kunden zu vermeiden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, OSC, Spaceflight Now.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-3d8c00f1"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28072010102700_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="330" height="231"/><figcaption>
Galaxy 15 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der nach einem Sonnensturm mit eingeschalteten Transpondern seit April 2010 ungesteuert durch den geostationären Orbit driftende Galaxy 15 hat bereits die Kommunikationssatelliten AMC 11 und Galaxy 13 passiert, ohne dass es zu größeren Problemen für die Nutzer der von den Satelliten ausgestrahlten Signale gekommen wäre. Im Falle von AMC 11 wurden besondere Bahnmanöver entwickelt, und spezielle Antennenanlagen eingesetzt, um Versorgungsausfällen aus dem Weg zu gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt nähert sich Galaxy 15 dem Schwestersatelliten Galaxy 14, beide basieren auf dem Star-2-Bus von der Orbital Sciences Corporation (OSC). Die größte Annäherung der Raumfahrzeuge bzw. den geringsten Abstand zwischen den beiden Raumfahrzeugen erwartet man für Freitag, den 30. Juli 2010. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die C-Band-Kommunikationsnutzlast von Galaxy 14 versorgt die Vereinigten Staaten mit Videodiensten. Um Interferenzen beim Uplink zu vermeiden, will man Galaxy 14 während des Vorbeifluges von Galaxy 15 gezielt über eine recht große Intelsat-Antenne mit 19 Metern Durchmesser in Clarksburg im US-amerikanischen Bundesstaat Maryland mit den zu verteilenden Signalen beschicken. Gegebenenfalls soll Galaxy 14 von einem weiteren Trabanten der Intelsat-Flotte unterstützt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Visualisierung der für den Vorbeiflug von Galaxy 15 an Galaxy 14 geplanten Manöver stellt Intelsat im Internet zur Verfügung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August 2010 wird Galaxy 15 auf seinem ostwärts gerichteten Weg schließlich Galaxy 18 und Galaxy 23 passieren. Ende August oder Anfang September könnten die Reaktionsräder von Galaxy 15 soweit in die Sättigung gekommen sein, dass der Satellit seine Ausrichtung zur Sonne nicht länger aufrechterhalten kann. Dies würde vermutlich zum Verlust der Fähigkeit zur Stromerzeugung über die Solarzellenausleger und zu einem Neustart der Systeme an Bord des Satelliten führen. Bei OSC hofft man, anschließend wieder die Kontrolle über den Satelliten bekommen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere im Bau befindliche Satelliten soll es laut OSC bereits Modifikationen der Hard- und Software für die Bordsysteme geben, die verhindern sollen, dass die neuen Satelliten das gleiche Schicksal wie Galaxy 15 ereilt. Für OSC entstanden durch die Schwierigkeiten mit Galaxy 15 bereits Kosten in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar. Für die kommenden drei Monate werden weitere Zusatzausgaben im Umfang einer weiteren Millionen US-Dollar erwartet. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/galaxy-15-naehert-sich-galaxy-14/" data-wpel-link="internal">Galaxy 15 nähert sich Galaxy 14</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
