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	<title>Delta IV &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Delta IV &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>WGS 10: Militärischer Comsat der USA im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wgs-10-militaerischer-comsat-der-usa-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2019 14:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. März 2019 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 10 für das US-Verteidigungsministerium ins All gebracht. Der Satellit gelangte zunächst auf einen supersynchronen Transferorbit. Zwischenzeitlich wurde seine Umlaufbahn bereits deutlich angehoben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Boeing, Northrop Grumman, ULA, USAF. Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das US-amerikanische Verteidigungsministerium [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wgs-10-militaerischer-comsat-der-usa-im-all/" data-wpel-link="internal">WGS 10: Militärischer Comsat der USA im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 16. März 2019 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 10 für das US-Verteidigungsministerium ins All gebracht. Der Satellit gelangte zunächst auf einen supersynchronen Transferorbit. Zwischenzeitlich wurde seine Umlaufbahn bereits deutlich angehoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Boeing, Northrop Grumman, ULA, USAF.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-edf0cdcc"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/D383WGS10ULAUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/D383WGS10ULAUSAF26.jpg" alt="ULA via USAF" width="260"/></a><figcaption>
Delta D383 startet mit WGS 10 an Bord 
<br>
(Bild: ULA via USAF)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das US-amerikanische Verteidigungsministerium (Department of Defence, DOD) gebaute Satellit mit einer Startmasse von rund 5.987 Kilogramm wurde von der Delta-Rakete mit der Nummer 383 befördert. Sie absolvierte die 39. Mission einer Delta-IV-Rakete seit dem Jungfernflug im Jahre 2002, sowie die 133. Mission einer von der im Dezember 2006 gründeten United Launch Alliance (ULA) vermarkteten Rakete. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im von 23.56 Uhr bis 2.05 Uhr MEZ reichenden Startfenster hob die Delta 383 am 16. März 2019 um 1.26 Uhr MEZ, angetrieben von einem Triebwerk Aerojet Rocketdyne RS-68 in der ersten Stufe und vier Feststoffboostern, von der Startrampe SLC37B auf der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die vier Feststoffbooster nach rund 94 Sekunden und die Zentralstufe der in Medium+(5,4)-Konfiguration (Nutzlastverkleidung mit 5 Metern Durchmesser, 4 Feststoffbooster des Typs Northrop Grumman GEM-60, 1 Aerojet Rocketdyne RL10B-2-Triebwerk in der Oberstufe DCSS) fliegenden Rakete nach rund 247 Sekunden ausgebrannt waren, kam die DCSS an die Reihe. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ae236031"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31032019162344_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31032019162344_small_2.jpg" alt="ULA via USAF" width="260"/></a><figcaption>
Delta D383 Momente nach der Zündung 
<br>
(Bild: ULA via USAF)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Brennphasen der zusätzlich mit zwölf Lageregelungstriebwerken vom Typ Aerojet MR-106H ausgerüsteten DCSS folgten, unterbrochen von einer zehn Minuten dauernden Freiflugphase auf einer 27,6 Grad geneigten 185 x 5.437-km-Bahn. Nach der zweiten DCSS-Brennphase wurde WGS 10 gegen 2:02 Uhr MEZ rund 36 Minuten und 50 Sekunden nach dem Abheben in einem supersynchronen Transferorbit ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß Angaben des Startanbieters ULA, der zusammen mit der US-amerikanischen Luftwaffe den Start durchführte, sollte die supersynchrone Bahn ein Perigäum, das heißt einen der Erde nächstliegenden Punkt, von 434 Kilometern und ein Apogäum, das heißt einen erdfernsten Punkt, von 44.316 Kilometern über der Erdoberfläche aufweisen. Die Inklination, das heißt die Neigung der Bahn gegen den Äquator, war für den Zeitpunkt des Aussetzens von WGS 10 auf einen Wert von 27 Grad angesetzt. Der Start von WGS 10 war laut ULA ein Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung sprechen dafür, dass der Satellit auf eine 24,98 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt (Perigäum) von 470 Kilometern über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt (Apogäum) von 44.255 Kilometern über der Erde gelangte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Erreichen der für seinen Einsatz vorgesehenen Umlaufbahn steht dem Satelliten ein eigenes Flüssigkeitstriebwerk vom Typ R-4D bzw. HiPAT (High Performance Apogee Thruster) zur Verfügung, das nun innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen mehrfach zum Einsatz kam. Außerdem ist der Satellit mit vier elektrischen Triebwerken des Typs XIPS-25 ausgestattet, die zu weiteren Bahnanpassungen und zum Abbau der Exzentrizität, der Abweichung der Bahn des Satelliten von der Kreisform, benutzt werden können. XIPS steht für Xenon Ion Propulsion System, übersetzt Xenonionenantriebssystem. Die gesamte vom Satelliten bis zum Erreichen einer Position im Geostationären Orbit (GEO) aufzubringende Geschwindigkeitsdifferenz (dV) beträgt rund 1.721 m/s. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Zirkularisierung seiner Umlaufbahn soll WGS 10 im GEO Dienste für amerikanische Militäreinheiten im Feld überall auf der Welt zur Verfügung stellen. Entsprechend steht WGS für Wideband Global Satcom, übersetzt etwa weltweite breitbandige Satellitenkommunikation. Betreiben wird den Satelliten die US-amerikanische Luftwaffe (USAF). Das Hauptkontrollzentrum befindet sich auf der Luftwaffenbasis Schriever  im US-Bundesstaat Colorado. Die dort mit der Überwachung und Steuerung der raumflugtechnischen Komponenten des Satelliten beauftragte Einheit ist die 4<sup>th</sup> Space Operations Squadron der USAF. Fünf um den Erdball verteilte Operationszentralen kümmern sich um den bestimmungsgemäßen Einsatz der Kommunikationsnutzlasten an Bord der WGS-Satelliten. Der Beginn des Regelbetriebs für WGS 10 ist derzeit für Oktober 2019 geplant. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-fadb2b7c"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31032019162344_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31032019162344_small_3.jpg" alt="Boeing Image" width="260"/></a><figcaption>
WGS-Block-II-Raumfahrzeug &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: Boeing Image)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">WGS 10 ist der zehnte in einer Reihe militärischer Kommunikationssatelliten, deren Konstellation insbesondere die der älteren DSCS-III-Satelliten ergänzt und ablöst (DSCS = Defense Satellite Communications System &#8211; Verteidigungs-Satellitenkommunikationssystem). Im Unterschied zu den DSCS-Satelliten tragen die Raumfahrzeuge des WGS-Typs auch K<sub>a</sub>-Band-Transponder und sind erheblich leistungsfähiger. Jeder WGS-Satellit kann 19 unterschiedliche Ausleuchtzonen gleichzeitig, darunter 10 richtbare im K<sub>a</sub>-Band und 8 richtbare im X-Band, bedienen. 
<br>
Das Block-2+-Raumfahrzeug WGS 10 mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen wird seine Aufgaben nach Angaben aus den Vereinigten Staaten zwischen 10 und 15 Jahre lang erfüllen können. Block 2 unterschiedet sich von Block 1 beispielsweise durch eine um rund das dreifache größere Datenübertragungsrate beim Transport von Bildmaterial von bis zu bis 311 Megabit pro Sekunde. Über Block-2-Satelliten lassen sich beispielsweise Drohnen des Typs Northrop Grumman RQ-4 Global Hawk steuern. Ab WGS 8, dem ersten  Block-2+-Raumfahrzeug, besitzen die Satelliten einen rund 50 Prozent höheren möglichen Gesamtdatendurchsatz pro Raumfahrzeug.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die maximale Downlink-Bandbreite von WGS 10 beträgt 8,088 Gigahertz, der mögliche Gesamtdatendurchsatz des mit Antennen von der Harris Corporation ausgerüsteten Erdtrabanten soll bei über 11 Gigabit pro Sekunde liegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bekanntgabe des Bauauftrags für WGS-10 erfolgte am 27. Juli 2012. In ihrem Rahmen wurde von der USAF ein Preis von 338,7 Millionen US-Dollar für den neuen Satelliten genannt. Im November 2018 hatte WGS 10 die Nutzlastvorbereitungseinrichtung bei Titusville in der Nähe des Startgeländes in Florida erreicht. Am 26. Februar 2019 war der zwischenzeitlich in der Nutzlastverkleidung verpackte Satellit auf die Delta-IV-Rakete aufgesetzt worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">WGS-Satelliten werden mittlerweile nicht nur von den USA genutzt. Australien hatte sich maßgeblich an der Finanzierung von WGS 6 beteiligt. Dänemark, Luxemburg, Neuseeland, die Niederlande und Kanada stellten bedeutende Beträge für WGS 9 zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">WGS 10 alias USA 291 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.071 und als COSPAR-Objekt 2019-014A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16741.50" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">WGS 10 auf Delta IV Medium+ (5,4)</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Delta IV bringt NROL 47 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/delta-iv-bringt-nrol-47-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2018 08:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aerojet Rocketdyne]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Januar 2018 brachte eine Delta-IV-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), über dessen Funktion von offiziellen Stellen keine Mitteilung gemacht wurden. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Orbital [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. Januar 2018 brachte eine Delta-IV-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), über dessen Funktion von offiziellen Stellen keine Mitteilung gemacht wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Orbital ATK, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Delta IV mit NROL 47 auf dem SLC-6 &#8211; gezündet, aber noch nicht abgehoben 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Raketenvermarkterin United Launch Alliance (ULA) war es die erste im Jahr 2018 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete. Seit Gründung der ULA hat das Konsortium damit nach eigenen Angaben 124 erfolgreiche Trägerstarts abgewickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Medium-Variante der Delta IV war es der drittletzte Flug insgesamt und der letzte von Vandenberg aus. Zugunsten der in Entwicklung befindlichen <a href="https://www.raumfahrer.net/ula-stellt-neue-traegerrakete-vor/" data-wpel-link="internal">Vulcan-Rakete</a> entschied sich die ULA, die Delta IV auslaufen zu lassen. Die deutlich schubstärkere Delta IV Heavy wird jedoch noch über einen längeren Zeitraum mit Missionen bedacht werden. Über alle Versionen sind jetzt inklusive des Jungfernflugs im Jahre 2008 insgesamt 36 Delta-IV-Raketen gestartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der NROL 47 genannte, vermutlich mit der Tarnbezeichnung USA 281 zu versehene Satellit wurde von einer Delta IV in Medium+ (5,2)-Konfiguration transportiert. Das bedeutet, dass auf der common booster core genannten Zentralstufe mit dem flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RS-68A-Triebwerk von Aerojet Rocketdyne eine Oberstufe mit einem Aerojet Rocketdyne RL10B-2-Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe zwei GEM60-Feststoffbooster von Orbital ATK angebracht waren und die Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_small_2.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
Delta IV mit NROL 47 im Flug 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der  Delta IV mit der Seriennummer D379 zündete rund vier  Sekunden vor dem Abheben von der Startrampe 6 (Space Launch Complex 6, SLC 6) der Luftwaffenbasis Vandenberg (Vandenberg Air Force Base, VAFB) im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Anlaufen des RS-68A wurde erneut <a href="https://www.raumfahrer.net/delta-iv-heavy-starts-kuenftig-ohne-feuerwerk/" data-wpel-link="internal">zündfähiges Gasgemisch auf der Startrampe in Brand gesetzt</a>, ohne dass es, soweit bekannt ist, Auswirkungen auf den Ausgang der Mission hatte. Das Ereignis sorgte aber wieder einmal für spektakuläre Bilder und eine deutlich sichtbare Schwarzfärbung der Rakete noch vor dem Verlassen der Startrampe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tatsächliche Abheben erfolgte dann exakt um 22:11 Uhr UTC (23:11 Uhr MEZ) am 12. Januar 2018 unmittelbar mit der Zündung der vier seitlich an der Zentralstufe angebrachten Feststoffbooster. Dabei war ein Teil des Startfensters bereits verstrichen, da es im Verlauf des Countdowns zu einer Kommunikationsunterbrechung gekommen war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 62 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 90 Sekunden nach Beginn des Fluges waren die jeweils rund 16,15 Meter langen Feststoffbooster ausgebrannt. Sie wurden aus Sicherheitsgründen noch rund 20 Sekunden mitgeführt und dann abgeworfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde anschließend nach etwa dreieinhalb Minuten  Flugzeit abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_small_3.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Die Nutzlastverkleidung wurde gerade abgeworfen &#8211; Animation 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der BECO für Booster Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe dürfte etwas über vier Minuten nach dem Abheben erfolgt sein – die Liveübertragung im Internet zeigte zu diesem Zeitpunkt bereits keine bewegten Bilder oder Animationen zum Aufstieg der Rakete mehr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Beobachter gehen davon aus, dass der Einschuss der Nutzlast durch die Oberstufe nach zwei Brennphasen in einen annähernd kreisförmigen Orbit erfolgte. Die Oberstufe dürfte sich danach auf eine Bahn gebracht haben, die sie letztlich zu ihrer Zerstörung beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über der Südhalbkugel südlich von Australien führte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Luftwaffe gab mit Datum vom 12. Januar 2018 bekannt, dass die Mission der Delta-IV-Rakete ein Erfolg war. Die ULA berichtete mit gleichem Datum über einen erfolgreichen Start mit NROL 47, der der Unterstützung der Verteidigung der nationalen Sicherheit (der USA) gewidmet sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Naturgemäß geizen Hersteller, Betreiber und Nutzer von Spionagesatelliten mit Informationen zu ihren Geräten. Nach Starts von US-amerikanischen Raumfahrzeugen für Geheimdienste und Militär werden von offiziellen Stellen oftmals keine Bahnparameter veröffentlicht. Hinsichtlich des mutmaßlichen Orbits von NROL 47 liefern Vergleiche mit früheren Starts von Vandenberg, die bekanntgegebenen Sperrzonen im und unter dem Flugweg der Rakete und Beobachtungen von Amateurbeobachtern Hinweise. NROL 47 wurde auf einen retrograden Orbit, das heisst auf eine in Bezug auf die Erdrotation gegenläufige Erdumlaufbahn gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allgemein vermutet wird, dass es sich bei NROL 47 um einen Radar-Satelliten zur wetterunabhängigen Aufklärung handelt, der NROL 45 alias USA 267 ähnelt oder gleicht. NROL 45 schreibt man zu, das vierte Exemplar einer Topaz genannten Satellitenserie darzustellen. Die Raumfahrzeuge der Topaz-Serie bewegen sich auf rund 123 Grad gegen den Erdäquator geneigten, also retrograden Bahnen in Höhen zwischen 1.000 und 1.200 Kilometern. NROL 47 könnte auf eine Bahn mit einer geringeren Neigung und in größerer Höhe gebracht worden sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15894.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL-47 auf Delta IV von Vandenberg</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ULA stellt neue Trägerrakete vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ula-stellt-neue-traegerrakete-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 17:43:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ACES]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[BE-3]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Chef von ULA (United Launch Alliance), Tory Bruno, hat am 13. April auf einer Pressekonferenz die neue Trägerrakete des Startanbieters vorgestellt, mit dem das Unternehmen ab 2019 Nutzlasten in den Weltraum starten will. Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: ULA, Blue Origin, NSF. Es war lange Zeit eine bequeme Position, in der sich die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Chef von ULA (United Launch Alliance), Tory Bruno, hat am 13. April auf einer Pressekonferenz die neue Trägerrakete des Startanbieters vorgestellt, mit dem das Unternehmen ab 2019 Nutzlasten in den Weltraum starten will.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Knipfer</a>. Quelle: ULA, Blue Origin, NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/><figcaption>
Eine Atlas V startet eine Nutzlast für das US-Verteidigungsministerium. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es war lange Zeit eine bequeme Position, in der sich die ULA (United Launch Alliance) befand: Ohne Konkurrenz konnte sie ihre zwar sehr zuverlässigen, aber auch sehr teuren Atlas V- und Delta IV Trägerraketen starten. Größtenteils beförderten sie Satelliten der US-Regierung in die gewünschte Umlaufbahn, auf eine kommerzielle Vermarktung der Raketen wurde ab 2006 verzichtet. Die hohen Preise dafür nahmen die Einrichtungen der US-Regierung in Kauf, gab es doch keine Alternative. Doch das hat sich in jüngster Zeit geändert: Ein neuer Wettbewerber plant ebenfalls, Regierungssatelliten zu starten. Es handelt sich dabei um das Unternehmen SpaceX, das über eine ebenbürtige Rakete verfügt: Die Falcon 9. Diese Rakete ist nicht nur dazu in der Lage, ebenfalls einen Großteil der Regierungssatelliten zu starten, sondern auch deutlich kostengünstiger als die Delta IV und die Atlas V. Außerdem gestaltet sich aufgrund der gegenwärtigen politischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland eine weitere Nutzung des russischen Haupttriebwerks für die Atlas V immer schwieriger. Die ULA steht daher inzwischen mit dem Rücken zur Wand, dem Anbieter drohen Milliardenverluste. Doch das Imperium schlägt nun zurück. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_2.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Vulcan hebt ab- Illustration. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine radikale Umgestaltung des Startanbieters für die nächsten Jahre geplant: Zunächst soll 2018 die Delta IV Medium außer Dienst gestellt werden, gefolgt von der Atlas V und der Delta IV Heavy. Ersetzt werden sollen diese Raketen durch ein neues Trägersystem, das ULA-CEO Tory Bruno am 13. April auf einer Pressekonferenz vorgestellt hat: Die Vulcan. Der Name dieser Rakete wurde bei einer Online-Abstimmung festgelegt, sie basiert auf der Atlas V. Die erste Stufe verfügt über einen Durchmesser von fünf Metern, sie basiert auf der Erststufe der Delta IV. Auf dieser Erststufe sitzt dann die bewährte Centaur-Oberstufe und eine Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von vier oder fünf Metern. Bei einem Durchmesser der Nutzlastverkleidung von vier Metern können vier, bei fünf Metern sechs der neuen Feststoffbooster angebracht werden. In der leistungsfähigsten Variante soll Vulcan dazu in der Lage sein, über 11 Tonnen Nutzlast in einen Geotransferorbit zu befördern. Diese werden länger als die bisherigen sein und nur noch von einem einheimischen Zulieferer geliefert. Starten soll Vulcan auf zwei der bisherigen Delta IV/Atlas V-Startplätzen, jeweils einer an der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten. Dafür sind jedoch umfangreiche Umbauarbeiten notwendig.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_3.jpg" alt="ULA" width="502" height="313"/></a><figcaption>
Vulcan mit der 4m-Nutzlastverkleidung&#8230; 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_4.jpg" alt="ULA" width="503" height="314"/></a><figcaption>
&#8230; und der 5m-Version. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_5.jpg" alt="Blue Origin" width="260"/></a><figcaption>
Eine Computergrafik des BE-4 Triebwerks. 
<br>
(Bild: Blue Origin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angetrieben wird diese Rakete von zwei BE-4 Raketentriebwerken, das momentan von der geheimnisvollen Raumfahrtfirma Blue Origin entwickelt wird. Dieses neuartige Raketentriebwerk wird statt Kerosin Methan als Treibstoff sauerstoffreich verbrennen. Es soll einen Schub von 2.400 Kilonewton erzeugen. Momentan werden bereits Bauteile der Turbomaschinerie und des Einspritzkopfes auf den Blue Origin-Testständen in Texas getestet, Ende 2016 soll eine erste Testzüündung des Triebwerks erfolgen, 2017 die Entwicklung abgeschlossen sein. Blue Origin hat ebenfalls vor Kurzem die Qualifikationstests für ihr BE-3 Wasserstofftriebwerk abgeschlossen, angetrieben von diesem soll noch Ende dieses Jahres ein Testflug ihres suborbitalen Raumschiffs stattfinden. Neben dem BE-4 entwickelt die Firma Aerojet Rocketdyne ebenfalls ein Triebwerk für Vulcan, das AR-1. Blue Origin gilt jedoch als der klare Favorit. Noch dieses Jahr soll erste Qualifikationshardware für Vulcan hergestellt werden, 2019 soll der Erstflug erfolgen, 2022 die Qualifikation für militärische Flüge. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_6.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Infografik zum SMART-Konzept. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Preise für einen Start von Vulcan sollen bei 100 Millionen Dollar beginnen, Tory Bruno kündigte an, dass ein Kauf eines Vulcan-Raketenstarts so einfach wie der eines Autos werden wird. Doch die Kosten sollen weiter gesenkt werden: In Zukunft sollen im Rahmen des SMART-Programms (Sensible, Modular, Autonomous Return Technology) die Triebwerke nach ihrem Flug erneut verwendet werden. Nach der Abtrennung der ersten Stufe wird die Triebwerkssektion von den Treibstofftanks abgetrennt. Mithilfe eines aufblasbaren Hitzeschildes tritt die Sektion wieder in die Erdatmosphäre ein, Fallschirme bremsen den Abschnitt weiter ab. Ein Helikopter fängt daraufhin den Triebwerksblock auf, der dann an Land gebracht wird. Dort wird er für den nächsten Flug vorbereitet und zertifiziert, bevor er wieder an den Treibstofftanks einer neuen Erststufe angebracht wird. So müssen nicht für jeden Start neue Triebwerke gebaut werden, wodurch ULA sich eine Kostenersparnis von bis zu 65 % des Preises der Erststufe erhofft. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_7.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Infografik zur ACES-Oberstufe. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch hier hört die Weiterentwicklung von Vulcan nicht auf. 2023 soll die Centaur-Oberstufe ersetzt werden, und zwar durch die ACES (Advanced Cyrogenic Evolved Stage). Diese Stufe wird um 75 % leistungsfähiger sein, sie verfügt über ein bis vier Triebwerke vom Typ BE-3U, RL-10 oder dem Wasserstofftriebwerk von XCOR. Auch sollen sogenannte Ballon-Tanks zum Einsatz kommen, deren Wände derart dünn sind, dass sie ohne Treibstoff oder Druck von Innen unter ihrem Eigengewicht zusammenbrechen würden. Eine weitere Innovation von ACES soll das IVF-System darstellen (Integrated Vehicle Fluids). Es fängt gasförmigen Sauerstoff und Wasserstoff auf, der normalerweise ins Weltall abgelassen werden würde. Diese Gase werden dann dazu verwendet, die Tanks unter Druck zu setzen, Strom zu produzieren oder Schub für die Lageregelung der Stufe zu produzieren. Die ACES-Oberstufe kann erstmals nicht mehr nur einige Stunden, sondern gleich mehrere Wochen im Weltraum operieren. So werden auch orbitale Treibstoffdepots möglich, bei denen Raketenstufen aufgetankt werden können, um zu weiter entfernten Zielen zu fliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die ULA tatsächlich mit Vulcan SpaceX Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten, schließlich versucht auch SpaceX, mithilfe von spektakulären neuen Technologien die Preise für Raketenstarts drastisch zu senken. Es handelt sich bei der neuen Rakete auf jeden Fall um einen innovativen und ernsthaften Ansatz, die Kosten für Raumfahrt zu senken. Von einer solchen Rakete können wir in Europa mit der Ariane 6 leider wohl nur für eine lange Zeit träumen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3248.345" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">United Launch Alliance</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im fünften Anlauf drei Air Force-Satelliten gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/im-fuenften-anlauf-drei-air-force-satelliten-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2014 03:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[USAF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach vier vergeblichen Startversuchen ist es nun gelungen. Das US Air Force Space Command (AFSPC) hat am 29. Juli 2014 um 01:28 Uhr MESZ (Ortszeit Florida 28. Juli, 07:28 p.m.) zwei GSSAP-Satelliten (Geosynchronous Space Situational Awareness Program) zur Überwachung des geostationären Orbits und den Kleinsatelliten ANGELS (Automated Navigation and Guidance Experiment for Local Space) in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach vier vergeblichen Startversuchen ist es nun gelungen. Das US Air Force Space Command (AFSPC) hat am 29. Juli 2014 um 01:28 Uhr MESZ (Ortszeit Florida 28. Juli, 07:28 p.m.) zwei GSSAP-Satelliten (Geosynchronous Space Situational Awareness Program) zur Überwachung des geostationären Orbits und den Kleinsatelliten ANGELS (Automated Navigation and Guidance Experiment for Local Space) in den Weltraum gebracht. Die Mission läuft unter dem Kürzel AFSPC-04.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ULA, NASASpaceflight, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hätte es im Vorfeld nicht vier Startverschiebungen gegeben, einmal betankungstechnisch bedingt und dreimal den widrigen Wetterbedingungen während der jeweiligen Startfenster geschuldet, könnte man den Start unter der Rubrik „business as usual“ vermerken. So aber hatte er etwas Besonderes.                 </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072014053337_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/><figcaption>
Start der AFSPC-04-Mission auf DeltaIVM   
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Großrakete in kürzester Zeit fünfmal startklar zu machen, ist auch für die Bedienungsmannschaften keine Routine und macht den nächsten Startversuch  noch spannender.     </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist der Start aber gelungen, auch wenn es noch Verzögerungen bis kurz vor Ende des Startfensters (00:43 bis 01:48 Uhr) gab. Eine Delta IV Medium+ (4,2) &#8211; die Konfiguration mit der kleineren, vier Meter durchmessenenden Nutzlastspitze und zwei Boostern &#8211; brachte vom Startkomplex 37 der Cape Canaveral Air Force Station aus die beiden ersten von vier neuen US-Satelliten zur Überwachung von Satellitenaktivitäten in den geostationären Orbit. An Bord war auch ein Kleinsatellit für automatisierte Navigations- und Steuerungsexperimente. Der Start selbst verlief offensichtlich ohne Probleme. Rund viereinhalb Minuten nach dem Abheben wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Weiter geht die Berichterstattung bei US Air Force-Nutzlasten üblicherweise nicht. Die Delta IV bringt die Satelliten direkt in eine geostationäre Umlaufbahn. Bis zum Aussetzen der beiden GSSAP-Satelliten dauert es daher etwa sechs Stunden. Dies war der 27. Start einer Delta IV und der 33. Start der United Launch Alliance (ULA) für die US Air Force. Erstmals wurde auf einer Delta IV der Nutzlastadapter ESPA genutzt (E steht für Evolved Expendable Launch Vehicle, SPA für Secondary Payload Adapter).   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden GSSAP-Satelliten sind vergleichsweise klein und passen nebeneinander auf die Nutzlastspitze. Naturgemäß halten sich Hersteller (Orbital Science Corporation) und Auftraggeber mit technischen Daten zu militärischen Satelliten zurück. Ausgehend von der maximalen Raketennutzlastkapazität schätzt NASASpaceflight ihre Masse auf je rund eine Tonne. Bei der Aufgabenbeschreibung betont die ULA den Sicherheitsaspekt. Die GSSAP-Satelliten zählen zum Weltraumüberwachungs-Netzwerk (SSN Space Surveillance Network) des US Stategic Command. Von ihren geostationären Positionen aus überwachen sie ohne wetterbedingte oder atmosphärische Störungen unterbrechungsfrei alle Satellitenaktivitäten im geostationären Erdorbit. Sie werden der US Air Force einzigartig genaue Bahndaten der dortigen Objekte liefern. Das soll unter anderem der künftigen Sicherheit im Weltraum dienen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ANGELS-Satellit ist eine Art Experimentierplattform und wird vom Air Force Research Laboratory (AFRL) Space Vehicles Directorate betrieben. Mit ihm sollen in der auf ein Jahr angesetzten Missionsdauer neben innovativer Technik auch neue Satellitenbetriebsmethoden getestet werden. Die Masse schätzt NASASpaceflight auf 70 Kilogramm. An Bord befindet sich ein Space Situational Awareness-Sensor zum Erfassen, Verfolgen und Einordnen von Weltraumobjekten. Über dem geostationären Orbit wird ANGELS im Umfeld der als Zielobjekt dienenden zweiten Delta-IV-Stufe neue Manövrierkonzepte testen. An Bord befinden sich genaueste Beschleunigungsmesser und ein GPS-System für innovative Navigationsanwendungen. Ein experimentelles Sicherheitssystem soll seine Leistungsfähigkeit bei der Verringerung von Kollisionswahrscheinlichkeiten unter Beweis stellen.                 </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12732.135#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> Delta IV mit AFSPC-04    </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Navigationssatellit GPS 2F-5 im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/navigationssatellit-gps-2f-5-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2014 09:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38331</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 21. Februar 2014 wurde der US-amerikanische Navigationssatellit GPS 2F-5 auf einer Delta-IV-Rakete in Medium+ 4,2-Konfiguration ins All gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, Boeing, ULA, USAF. Der Start der Delta-Rakete mit der Nummer D365 erfolgte um 2:59 Uhr MEZ von der Rampe SLC-37B der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 21. Februar 2014 wurde der US-amerikanische Navigationssatellit GPS 2F-5 auf einer Delta-IV-Rakete in Medium+ 4,2-Konfiguration ins All gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, Boeing, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014100427_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014100427_small_1.jpg" alt="ULA / Ben Cooper" width="260"/></a><figcaption>
D365 startet am 21. Februar 2014 
<br>
(Bild: ULA / Ben Cooper)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Delta-Rakete mit der Nummer D365 erfolgte um 2:59 Uhr MEZ von der Rampe SLC-37B der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida. Die Delta-IV-Rakete der United Launch Alliance (ULA) flog in Medium+ 4,2-Konfiguration, es wurden zwei Feststoffbooster verwendet, und die Nutzlast, der Navigationssatellit, war unter einer Nutzlastverkleidung aus Kompositmaterial mit vier Metern Durchmesser untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Minute und 40 Sekunden Flug wurden die beiden beim Start gezündeten, von ATK gebauten Feststoffbooster des Typs GEM-60 abgeworfen. Die common booster core (CBC) genannte Zentralstufe brannte weiter, bis ihr Haupttriebwerk des Typs RS-68 von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne 246 Sekunden nach dem Start seine Aufgabe beim 25. Flug einer Delta-IV erfüllt hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stufentrennung zwischen erster und zweiter Stufe erfolgte rund sieben Sekunden später, und die als Delta cryogenic second stage (DCSS) bezeichnete zweite Stufe der Rakete zündete zur einer rund acht Minuten langen ersten Brennphase. An deren Ende kurz nach der 12. Flugminute war eine Parkbahn mit einem Perigäum, also einem der Erde nächsten Bahnpunkt, von rund 186 Kilometern über der Erde und einem Apogäum, dem der Erde fernsten Bahnpunkt, von etwa 402 Kilometern über der Erde erreicht, deren Bahnneigung gegen der Erdäquator bei 41,6 Grad lag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Brennphase der zweiten Stufe begann 21 Minuten und 19 Sekunden nach dem Abheben. Das RL10B-2-Triebwerk von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne in der zweiten Stufe arbeitete dabei etwa drei Minuten und 17 Sekunden. Nach der zweiten Brennphase war eine 239 x 20.386 km-Bahn mit einer Bahnneigung gegen den Erdäquator von 43,3 Grad erreicht. Eine rund drei Stunden dauernde Freiflugphase schloss sich an. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014100427_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014100427_small_2.jpg" alt="Boieng" width="260"/></a><figcaption>
GPS 2F-5 am 17. September 2013, CCAFS 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014100427_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014100427_small_3.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
GPS-2F-Satellit über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende einer dritten, eine Minute und 37 Sekunden dauernden Brennphase der zweiten Stufe wurde das Ensemble zum Zwecke der Spinstabilisierung in Drehung versetzt. Der GPS-Satellit mit einer Startmasse von 1.630 kg und einer Lebenserwartung zwischen zwölf und fünfzehn Jahren wurde dann rund drei Stunden und 33 Minuten nach dem Start auf einer Bahn ausgesetzt, die im wesentlichen seinem Arbeitsorbit entspricht. Er gelangte auf eine annähernd kreisförmige Bahn in rund 20.460 km über der Erdoberfläche mit einer Neigung von 55 Grad gegen den Äquator.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grund des direkten Bahneinschuss war es nicht erforderlich, einen Apogäumsmotor für das Raumfahrzeug vorzusehen, was sich in dessen vergleichsweise geringen Masse widerspiegelt (zum Vergleich: die Startmasse der Satelliten der Vorgängergeneration GPS 2R betrug 2.032 kg). Für Bahnmanöver können insgesamt 16 kleine Hydrazin-Triebwerke eingesetzt werden, für die der auf dem Bus AS-4000 basierende Satellit 145 Kilogramm Treibstoff mitführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GPS 2F-5 ist der fünfte von Boeing gebaute in den Weltraum transportierte Navigationssatellit aus der 2F-Serie. Wie seine Serienvorgänger aus der Fabrik in El Segundo im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien besitzt er zwei Rubidium- und eine Cäsium-Uhr. Nach Angaben von Boeing ist die Genauigkeit der von GPS 2F-Staelliten ausgestrahlten Navigationssignale doppelt so hoch wie die der Vorgängergeneration GPS 2R. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das L5-Signal kann der Zivilluftfahrt robustere Signale liefern, und das Militär wird von M-Code genannten Signalen und an Störungsversuche anpassbarer Sendeleistung profitieren, glaubt der Hersteller des Satelliten. Ein weiterer Vorteil gegenüber älteren US-amerikanischen Navigationssatelliten soll auch die Möglichkeit des schnellen Änderns der auf den Rechnern an Bord des Satelliten laufenden Software sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Konstellation der GPS-Satelliten wird GPS 2F-5 als SVN64 / PRN30 künftig die Position 3 in der Ebene A besetzen, und dort den alternden GPS 2A-28 alias USA 135 ablösen, der seit dem 5. November 1997 um die Erde kreist. GPS 2A-28 will man dann für den Rest seiner möglichen Nutzungszeit als Reserve vorhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GPS 2F-5 alias NAVSTAR 69 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.533 und als Objekt 2014-008A. Außerdem wird der Satellit auch unter der Tarnbezeichnung USA 248 geführt. Die zweite Stufe der Delta-IV-Rakete, die DCSS, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.534 und als Objekt 2014-008B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v-startet-neuen-gps-satelliten/" data-wpel-link="internal">Atlas V startet neuen GPS-Satelliten</a> 16. Mai 2013</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/gps-satellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">GPS-Satellit gestartet</a> 5. Oktober 2012</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-gps-satellit-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Neuer GPS-Satellit im Orbit</a> 17. Juli 2011</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/gps-2f-1-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">GPS 2F-1 im Weltraum</a> 28. Mai 2010</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/navigationssatellit-gps-2f-5-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Navigationssatellit GPS 2F-5 im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raumfahrt-Statistik 2013</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-statistik-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2013 14:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antares]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Dnepr]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[H-II]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei 78 erfolgreichen Starts gelangten im zurück liegenden Jahr insgesamt 203 Satelliten in Erdumlaufbahnen. Je zwei Raumfahrzeuge machten sich auf den Weg zum Mond bzw. zum Nachbarplaneten Mars, ein Weltraumteleskop ist unterwegs zum Lagrangepunkt 2 des Sonne-Erde-Systems. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumfahrer.net. Insgesamt wurden 78 Raketen erfolgreich mit ihren Nutzlasten, und dies waren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bei 78 erfolgreichen Starts gelangten im zurück liegenden Jahr insgesamt 203 Satelliten in Erdumlaufbahnen. Je zwei Raumfahrzeuge machten sich auf den Weg zum Mond bzw. zum Nachbarplaneten Mars, ein Weltraumteleskop ist unterwegs zum Lagrangepunkt 2 des Sonne-Erde-Systems.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurden 78 Raketen erfolgreich mit ihren Nutzlasten, und dies waren bis zu 33 in einem Ritt, gestartet. Es gab aber auch vier Fehlschläge. Russland hat 33 Raketen gestartet, aber auch zwei Fehlstarts mit dem jeweiligen Totalverlust der Nutzlast zu verzeichnen. Dabei gelangten 30 russische Nutzlasten neben einer Vielzahl weiterer Satelliten für andere Staaten und Organisationen in Erdumlaufbahnen. 
<br>
Die USA haben 19 erfolgreiche Starts zu verzeichnen und stellen mit 85 Satelliten bzw. Raumsonden sowie 4 Beteiligungen an weiteren Projekten das Gros der Nutzlasten. Danach folgt China mit 14 erfolgreichen Starts und 17 eigenen Nutzlasten bei einem Fehlschlag. 5 Raketenstarts hat Europa ohne Russland (Arianespace) zu verzeichnen, jeweils drei Indien und Japan sowie einen Südkorea. Ein iranischer Satellit erreichte hingegen keine Erdumlaufbahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlasten sind neben Kommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten für zivile oder militärische Zwecke auch unbemannte Frachter und bemannte Raumschiffe, die zum größten Teil die Internationale Raumstation anflogen und eine Vielzahl an Kleinsatelliten von 127 Gramm bis einige Kilogramm, die bei mehreren Missionen en masse ins All transportiert wurden. So trug am 20. November eine Minotaur 1 30 Nutzlasten in erdnahe Umlaufbahnen, einen Tag später eine Dnjepr 34 Satelliten und am 3. Dezember eine Atlas 5 immerhin 13. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS wurde insgesamt von 12 Raumschiffen angeflogen, 4 davon waren bemannte Sojus. Hinzu kamen 4 Progress-Frachter sowie jeweils ein ATV, HTV, Dragon und Cygnus. Das chinesische Raumschiff Shenzhou 10 hingegen flog die Mini-Station Tiangong 1 an. Demnach starteten 2013 15 Menschen ins All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weiteren Nutzlasten wurden für Großbritannien (7 + 2 Beteiligungen), die ESA (7), Deutschland (6), Indien (5), Japan (5), Kanada (4 + 1 Beteiligung), Südkorea (3 + 2 Beteiligungen), die Niederlande (3), Argentinien (2 + 2 Beteiligungen), Spanien(2), Dänemark (2), Vietnam (2), Equador (2), Luxemburg (2), Peru (2), Eutelsat (2) und Inmarsat (2) ins All transportiert. Mit jeweils einem Satelliten bzw. der Beteiligung an einem Projekt gehen Estland, Aserbaischan, Österreich und die ASRA (1+1), Mexiko, die Türkei, Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate, Polen, Italien, Norwegen, Südafrika, Bolivien, Pakistan, die Ukraine, Singapur sowie Australien und Quatar in die Annalen der Raumfahrtgeschichte ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der leichteste Raumflugkörper dürfte dabei mit 127 g der peruanische Sub-sub-Satellit Pocket-PUCP sein, der aus PUCP-Sat 1 ausgestoßen wurde, nachdem dieser seinerseits aus Unisat 5 entlassen worden war. Die schwerste Nutzlast dürfte mit etwa 17 t der US-amerikanische Aufklärungssatellit NROL 65 gewesen sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">163 Nutzlasten gelangten in niedrige Erdumlaufbahnen (LEO = Low Earth Orbit), 26 in die Geostationäre Bahn (GEO), &#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt kamen 25 verschiedene Raketentypen zum Einsatz, wobei einige schwer unterscheidbare Untertypen verwendet wurden. Die Sojus-Varianten, die auf der R7 aufbauen starteten 15 Mal, chinesische Langer Marsch (2,3 oder 4) 14 Mal, einmal mit vorzeitiger Triebwerksabschaltung der Oberstufe, die Proton hatte 10 Einsätze, einer davon endete in einer Explosion. Die Atlas 5 bringt es auf 8 Starts, Rokot/Strela auf 5, Ariane 5 auf 4, Delta 4, PSLV und Falcon 9 auf jeweils 3. Zwei Starts absolvierten Antares, H-2, Dnjepr und Zenit, wobei letztere einen Fehlschlag verzeichnete. Mit jeweils einem erfolgreichen Start schreiben sich Minotaur 1, Pegasus, Minotaur 5, Naro, Kuaizhou, Vega, Epsilon und die Sojus 2.1W in die Startliste ein. Die Safir 1 absolvierte einen (Fehl-)Start, bei dem die Nutzlast nicht in eine Erdumlaufbahn gelangte. </p>
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		<title>WGS 5: Satellit zur Steuerung von Drohnen gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wgs-5-satellit-zur-steuerung-von-drohnen-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2013 04:43:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. Mai 2013 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 5 für das US-Verteidigungsministerium ins All gebracht. Der zur Fernsteuerung von unbemannten Drohnen des Typs Global Hawk geeignete Satellit gelangte auf einen supersynchronen Transferorbit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, ULA, USAF. Vertont von Peter Rittinger. Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 25. Mai 2013 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 5 für das US-Verteidigungsministerium ins All gebracht. Der zur Fernsteuerung von unbemannten Drohnen des Typs Global Hawk geeignete Satellit gelangte auf einen supersynchronen Transferorbit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Boeing, ULA, USAF. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-27-54149.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013064327_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013064327_small_1.jpg" alt="United Launch Alliance (ULA)" width="260"/></a><figcaption>
Start von WGS 5 auf der Delta Nr. 362 
<br>
(Bild: United Launch Alliance (ULA))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das US-amerikanische Verteidigungsministerium (Department of Defence, DOD) gebaute Satellit wurde von der Delta-Rakete mit der Nummer 362 befördert. Im 30 Minuten breiten, von 2.26 Uhr bis 2.57 Uhr MESZ reichenden Startfenster hob die Rakete um 2.27 Uhr MESZ mit dem beim Start rund 6.000 Kilogramm schweren Satelliten, angetrieben von einem Triebwerk Pratt &amp; Whitney Rocketdyne RS-68 in der ersten Stufe und vier Feststoffboostern, von der Startrampe SLC37B auf der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die vier Feststoffbooster nach rund 94 Sekunden und die Zentralstufe der in Medium+(5,4)-Konfiguration (Nutzlastverkleidung mit 5 Metern Durchmesser, 4 Feststoffbooster des Typs ATK GEM-60, 1 Pratt &amp; Whitney Rocketdyne RL10B-2-Triebwerk in der Oberstufe DCSS) fliegenden Rakete nach rund 247 Sekunden ausgebrannt waren, kam die DCSS an die Reihe. Zwei Brennphasen der DCSS folgten, unterbrochen von einer acht Minuten dauernden Freiflugphase. Anschließend wurde WGS 5 nach knapp über 40 Flugminuten in einem supersynchronen Transferorbit ausgesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013064327_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013064327_small_2.jpg" alt="Boeing" width="260"/></a><figcaption>
WGS-Block-2-Satellit im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß Angaben des Startanbieters United Launch Alliance (ULA), der zusammen mit der US-amerikanischen Luftwaffe den Start durchführte, sollte die supersynchrone Bahn ein Perigäum, das heißt, einen der Erde nächstliegenden Punkt, von 441,5 Kilometern und ein Apogäum, das heißt, einen erdfernsten Punkt, von 66.922 Kilometern über der Erdoberfläche aufweisen. Die Inklination, das heißt die Neigung der Bahn gegen den Äquator zum Zeitpunkt des Aussetzens von WGS 5, war auf einen Wert von 24 Grad angesetzt. Der Start von WGS 5 war laut ULA ein Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Erreichen der für seinen Einsatz vorgesehenen Umlaufbahn steht dem Satelliten ein eigenes R-4D-Flüssigkeitstriebwerk zur Verfügung, das nun innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen mehrfach zum Einsatz kommen wird. Außerdem ist der Satellit mit vier Ionentriebwerken des Typs XIPS-25 ausgestattet, die zum Abbau der Exzentrizität, der Abweichung der Bahn des Satelliten von der Kreisform, benutzt werden können. Nach der Zirkularisierung seiner Umlaufbahn soll WGS 5 eine Position im Geostationären Orbit einnehmen und dort amerikanischen Militäreinheiten im Feld zur Verfügung stehen. Betreiben wird den Satelliten die US-amerikanische Luftwaffe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">WGS 5 ist der fünfte in einer Reihe militärischer Kommunikationssatelliten, deren Konstellation insbesondere die der ältern DSCS-III-Satelliten ergänzt und ablöst (DSCS = Defense Satellite Communications System &#8211; Verteidigungs-Satellitenkommunikationssystem). Im Unterschied zu den DSCS-Satelliten tragen die Raumfahrzeuge des WGS-Typs auch Ka-Band-Transponder und sind erheblich leistungsfähiger. Jeder WGS kann 19 unterschiedliche Ausleuchtzonen gleichzeitig, darunter 10 richtbare im Ka-Band und 8 richtbare im X-Band, bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Block-2-Raumfahrzeug WGS 5 mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen wird seine Aufgaben nach Angaben aus den Vereinigten Staaten zwischen 10 und 15 Jahre lang erfüllen können. Block 2 unterschiedet sich von Block 1 beispielsweise durch eine um rund das dreifache größere Datenübertragungsrate beim Transport von Bildmaterial von bis zu bis 311 Megabit pro Sekunde. Drohnen des Typs Northrop Grumman RQ-4 Global Hawk beispielsweise lassen sich über die Block-2-Satelliten steuern. </p>
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		<title>GPS-Satellit gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gps-satellit-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 15:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atomuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern wurde am frühen Nachmittag der dritte Satellit der neuen Generation US-amerikanischer Navigationssatelliten für das Global Positioning System (GPS) gestartet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon. Als Träger fand eine Delta IV Verwendung, Rakete und Nutzlast hoben gegen 14.10 Uhr MESZ vom Startkomplex 37B in Cape Canaveral ab. Nach drei Brennphasen der Oberstufe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern wurde am frühen Nachmittag der dritte Satellit der neuen Generation US-amerikanischer Navigationssatelliten für das Global Positioning System (GPS) gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102012174745_small_1.jpg" alt="Boeing" width="373" height="151"/><figcaption>
GPS-Satellit der Navstar-3F-Serie 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Träger fand eine Delta IV Verwendung, Rakete und Nutzlast hoben gegen 14.10 Uhr MESZ vom Startkomplex 37B in Cape Canaveral ab. Nach drei Brennphasen der Oberstufe wurde der Satellit GPS-2F 3 im Zielorbit ausgesetzt. Er umläuft die Erde nun in etwa 20.200 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von etwa 55 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dreiachsenstabilisierte Raumfahrzeug mit einer Masse von 1,63 t verfügt über zwei ausfahrbare Solarzellenpaneele und soll etwa 15 Jahre präzise Navigationssignale aussenden. Insgesamt sind 12 Satelliten dieser Variante geplant, der erste wurde 2010 ins All transportiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satelliten der 2F-Serie werden von Boeing gefertigt, verfügen über 2 Cäsium- und eine Rubidium-Atomuhr für hochgenaue Zeitmessungen und strahlen insgesamt 5 Signale aus, davon 3 zivil nutzbare und 2 militärische. Das zivile Signal hat eine Genauigkeit von etwa 8 Metern, die Präzision des militärischen liegt bei etwa 6 Metern. In Krisengebieten kann das zivile Signal künstlich verschlechtert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11274.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Delta IV mit GPS 2F-3</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Delta IV erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/delta-iv-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 20:11:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[BSS-702]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV M+]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[WGS]]></category>
		<category><![CDATA[WGS 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh eröffneten die USA ihr Raumfahrtjahr 2012 mit dem Start einer Delta IV. An Bord befand sich ein militärischer Kommunikationssatellit. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: ULA. Vertont von Peter Rittinger. Die Delta IV hob heute Nacht um 1:38 Uhr MEZ (Donnerstag Abend um 19:38 Uhr Ortszeit) in einem spektakulären Feuerball vom Startkomplex 37B [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute früh eröffneten die USA ihr Raumfahrtjahr 2012 mit dem Start einer <i>Delta IV</i>. An Bord befand sich ein militärischer Kommunikationssatellit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: ULA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-01-24-82251.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012012211129_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012012211129_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Start der 
<i>Delta IV M+ (5,4)</i>
 mit 
<i>WGS 4</i>
. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>Delta IV</i> hob heute Nacht um 1:38 Uhr MEZ (Donnerstag Abend um 19:38 Uhr Ortszeit) in einem spektakulären Feuerball vom Startkomplex 37B der <i>Cape Canaveral Air Force Station</i> (<i>CCAFS</i>) in Cape Canaveral, Florida ab. Nach 93 Sekunden Flug waren die vier Booster vom Typ <i>GEM 60</i> ausgebrannt und wurden abgeworfen, 207 Sekunden nach dem Start folgte die 5-m-Nutzlastverkleidung. Die Erststufe wurde nach 247 Sekunden Flugdauer abgeworfen und die Zweitstufe begann zu arbeiten. Nach zwei Brennmanövern war ihre Mission nach 31 Minuten beendet und sie trennte nach 40 Minuten ihre Nutzlast ab. Die eingesetzte Version der Delta IV war eine so genannte <i>Delta IV M+ (5,4)</i>, also eine <i>Delta IV</i> mit einer Erststufe vom Typ <i>Common Core Booster </i> (<i>CCB</i>), vier zusätzlichen <i>GEM 60</i>-Feststoffboostern und einer Zweitstufe mit einem Durchmesser von 5 m.  <br>Als Nutzlast transportierte die Rakete den militärischen Kommunikationssatelliten <i>WGS 4</i>. Der auf Basis des <i>BSS-702</i>-Satellitenbusses von Boeing gebaute Satellit hatte beim Start eine Masse von etwa 6 Tonnen und verfügt über zwei große Solarzellenflächen. Als Antrieb verwendet es sowohl ein konventionelles Raketentriebwerk (übrigens das gleiche wie im ATV) als auch vier Ionentriebwerke, welche sowohl für Bahnänderungen als auch für die Lageregelung genutzt werden können. Als Nutzlast besitzt der Satellit acht Sender für das X-Band und zehn K<sub>a</sub>-Band-Transponder. Mit diesen soll die Kommunikationsmöglichkeiten der US-Armee sichergestellt werden. Die Satelliten des <i>WGS</i>-Systems (<i>Wideband Global SATCOM System</i>) sollen in naher Zukunft die älteren Satelliten der <i>DSCS-III</i>-Serie ersetzen.  <br>Dieser Start war der dritte in diesem Jahr sowie der erste der USA. Für die <i>Delta IV</i> war es der 21. Start sowie der zweite der <i>Delta IV M+ (5,4)</i>. <br><strong>Verwandte Meldungen und Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/delta-IV/" data-wpel-link="internal">Delta IV</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10368.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Delta IV Medium+ (5,4) mit WGS 4</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.nasaspaceflight.com/2012/01/live-ula-launch-delta-iv-fourth-wgs/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldung bei NSF</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20241127085903/https://spaceflightnow.com/delta/d358/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldung bei SFN</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/delta-iv-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Delta IV erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-01-24-82251.mp3" length="3686588" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Neuer GPS-Satellit im Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-gps-satellit-im-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 14:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34236</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Samstagmorgen hob von der Cape Canveral Air Force Station aus eine Delta-IV-Rakete ab. An Bord befand sich ein neuer Satellit für das Navigationssystem GPS. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: ULA, SFN. Um 8:41 Uhr MESZ erhob sich die Delta IV der United Launch Alliance (ULA) von der Startrampe 37 der Cape Canaveral Air [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-gps-satellit-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Neuer GPS-Satellit im Orbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Samstagmorgen hob von der Cape Canveral Air Force Station aus eine Delta-IV-Rakete ab. An Bord befand sich ein neuer Satellit für das Navigationssystem GPS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: ULA, SFN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072011162053_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072011162053_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Der Start der Delta IV 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 8:41 Uhr MESZ erhob sich die Delta IV der United Launch Alliance (ULA) von der Startrampe 37 der Cape Canaveral Air Force Station, um den neuen GPS-Satelliten IIF-2 in den Orbit zu bringen. Nach einer Minute und 42 Sekunden wurden die Feststoffbooster abgetrennt, nach vier Minuten und 15 Sekunden folgte die Hauptstufe. Nun begann die erste von drei Brennphasen für die Centaur-Oberstufe. Zwölf Sekunden später wurde die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten schützte, abgesprengt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem bei T+12:17 Minuten die Oberstufe zum ersten Mal heruntergefahren wurde, begann eine etwa neunminütige Freiflugphase, an deren Ende das RL-10-Triebwerk erneut gezündet wurde. Knapp 25 Minuten nach dem Start wurde dieses wieder abgeschaltet und eine längere Freiflugphase von fast drei Stunden begann. Diese wurde durch die letzte Zündung der Oberstufe beendet, welche drei Stunden und 22,5 Minuten nach dem Start abgeschlossen war. Nachdem der Satellit wenig später ausgesetzt wurde, war die Mission für die Rakete beendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlast, der GPS-IIF-2-Satellit, soll das betagte Raumfahrzeug GPS-IIA-11 ersetzen, welches vor über 20 Jahren gestartet worden war. Eine Delta 2 brachte es am dritten Juli 1991 in den Orbit. Der neue Satellit wird Navigationsdaten und weitere Dienste bereitstellen. Dazu befindet er sich in einem Orbit von etwa 20.200 km Höhe bei einer Inklination von 55°.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz kam eine Delta IV vom Typ Medium+ (4,2). Dies steht für eine Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von vier Metern und zwei Festoffbooster vom Typ GEM-60. In dieser Version zum siebten Mal, insgesamt war es der 17. Start einer Delta IV. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10051.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Delta IV Medium+ (4,2) mit *GPS 2F-2*</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Boeing wählt erste Trägerrakete für CST 100 aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/boeing-waehlt-erste-traegerrakete-fuer-cst-100-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 09:55:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[CCDev]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Firma entwickelt seit einigen Jahren eine Kapsel für Flüge in erdnahe Umlaufbahnen. Sie soll mit verschiedenen Trägerraketen ins All transportiert werden können. Für die ersten Tests soll nun im Mai eine erste benannt werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spacenews.com. Da sich die Kapsel, die für den Transport von maximal 7 Personen zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Firma entwickelt seit einigen Jahren eine Kapsel für Flüge in erdnahe Umlaufbahnen. Sie soll mit verschiedenen Trägerraketen ins All transportiert werden können. Für die ersten Tests soll nun im Mai eine erste benannt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spacenews.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17042011115528_small_1.jpg" alt="Boeing" width="354" height="225"/><figcaption>
Boeings überarbeitetes Kapselkonzept 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich die Kapsel, die für den Transport von maximal 7 Personen zu einem Ziel in einer niedrigen Erdumlaufbahn ausgelegt ist, bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befindet und man mit 13 Tonnen eine ungefähre Gesamtmasse hat, soll diese nun für Flugtests bereitgemacht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Gegenwärtig arbeiten wir an dem Auftrag, eine Rakete auszuwählen, die wir für Testflüge und vermutlich auch die ersten Einsatzflüge verwenden werden&#8220;, sagte John Elbon, Vizepräsident bei Boeing und zuständig für Verteidigung, Weltraum und Sicherheit in einem Interview am 12. April. Zur Auswahl stehen, früheren Verlautbarungen zufolge, Delta IV, Atlas V, Falcon 9 und Ariane 5. Angeführt wurde auch die Liberty, deren Entwicklung bisher aber nur diskutiert wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir müssen eine auswählen, damit wir für diese Punktlösungen und einen Raumschiffadapter herstellen und Testflüge absolvieren können&#8220;, fügte Elbon hinzu. &#8222;Wir müssen mit dem Startanbieter zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Startplattform für bemannte Flüge geeignet ist und ähnliche Dinge.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher wurde das Systemdesign der Kapsel vorangetrieben, ein Drucktestmodell gebaut, die Triebwerke des Abbruchsystems von Pratt &amp; Whitney getestet, eine Kapselattrappe gebaut und an Annäherungs- und Kopplungssystem sowie Hitzeschild gearbeitet. Teilweise wurden diese Arbeiten von der NASA mitfinanziert. Im Rahmen der ersten Runde eines speziellen Entwicklungsprogramms (Commercial Crew Development, CCDev) erhielt Boeing 18 Millionen US-Dollar und investierte eine ähnliche Summe selbst in das Programm. Außerdem besteht eine Kooperation mit Bigelow Aerospace, die mit ihren geplanten Raumstationen mit entfaltbaren Modulen neben der ISS ein mögliches Ziel für CST-100-Raumschiffe bereitstellen wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hofft nun auf einen Teil der in der zweiten Runde ausgelobten 270 Millionen Dollar, die ursprünglich Mitte April vergeben werden sollten. Aufgrund einer veränderten politischen und finanziellen Lage sind die Mittel aber zunächst eingefroren. Inwieweit man diese Finanzierungslücke überbrücken kann und will, ist noch ungeklärt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die nächste Etappe geplant sind Windkanaltests an verschieden großen Modellen mit Raumschiff und ausgewählter Trägerrakete zur Verfeinerung der Aerodynamik, Design- und Sicherheitstests, das Absolvieren von Abbruchszenarien, Separationstests sowie Airbag- und Fallschirmlandungen. Bei entsprechenden Erfolgen und gesicherter Mitfiananzierung könnten ein Startabbruch und zwei unbemannte Testflüge 2013 und ein erster bemannter Flug mit Boeing-Personal 2014 erfolgen. Aufgrund der in den USA existierenden Konkurrenz ist zügiges Arbeiten auch erforderlich, da kaum anzunehmen ist, dass alle der derzeit 6 vorangetriebenen Konzepte wirtschaftlich erfolgreich sein können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8589.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Boeing/Bigelow CST-100</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Delta IV &#8211; Technische Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/delta-iv-technische-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV M+]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=62848</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier finden Sie die technischen Daten der Delta IV. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: ULA. Delta IV Medium Stufen 2 Höhe 63 m Durchmesser 5 m Startschub 3.312,8 kN Startmasse 249.500 kg Max. Nutzlast 8.120 kg (LEO), 4.210 kg (GTO) Erster Start 11.3.2003 Letzter Start im Einsatz Treibstoff flüssiger Sauerstoff/flüssiger Wasserstoff Triebwerke 1. Stufe: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier finden Sie die technischen Daten der Delta IV.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: ULA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Delta IV Medium</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>63 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>5 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>3.312,8 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>249.500 kg</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>8.120 kg (LEO), 4.210 kg (GTO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>11.3.2003</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>im Einsatz</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>flüssiger Sauerstoff/flüssiger Wasserstoff</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: RS-68<br>2. Stufe: RL10-B2</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Delta IV Medium+ (4,2)</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2 + 2 Booster</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>63 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>5 m (ohne Booster)</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>4.966 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>10.430 kg (LEO), 5.845 kg (GTO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>20.11.2002</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>im Einsatz</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>Booster: fest<br>1. und 2. Stufe: flüssiger Sauerstoff/flüssiger Wasserstoff</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>Booster: GEM-60<br>1. Stufe: RS-68<br>2. Stufe: RL10-B2</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Delta IV Medium+ (5,2)</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2 + 2 Booster</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>65 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>5 m (ohne Booster)</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>4.966 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>7.980 kg (LEO), 4.640 kg (GTO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>noch nicht geflogen</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>Booster: fest<br>1. und 2. Stufe: flüssiger Sauerstoff/flüssiger Wasserstoff</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>Booster: GEM-60<br>1. Stufe: RS-68<br>2. Stufe: RL10-B2</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Delta IV Medium+ (5,4)</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2 + 4 Booster</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>63 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>5 m (ohne Booster)</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>6.619,2 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>11.475 kg (LEO), 6.555 kg (GTO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>6.12.2009</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>im Einsatz</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>Booster: fest<br>1. und 2. Stufe: flüssiger Sauerstoff/flüssiger Wasserstoff</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>Booster: GEM-60<br>1. Stufe: RS-68<br>2. Stufe: RL10-B2</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Delta IV Heavy</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2 + 2 Booster</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>71 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>5 m (ohne Booster)</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>9.938,4 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>23.040 kg (LEO), 13.130 kg (GTO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>21.12.2004</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>im Einsatz</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>flüssiger Sauerstoff/flüssiger Wasserstoff</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>Booster: RS-68<br>1. Stufe: RS-68<br>2. Stufe: RL10-B2</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/delta-IV/" data-wpel-link="internal">Delta IV &#8211; Allgemeine Informationen</a></li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Delta-IV-Raketenstarts" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Delta IV &#8211; Startliste</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/delta-iv-technische-daten/" data-wpel-link="internal">Delta IV &#8211; Technische Daten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Delta IV</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/delta-iv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV M+]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=62830</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Delta IV ist neben der Atlas V eine im Rahmen des EELV-Programms gebaute, nicht wiederverwendbare Rakete. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: ULA, US Air Force. Entwicklung 1994 beschloss die U.S. Air Force, zwei neue Raketen entwickeln zu lassen, die einen sicheren Zugang zum Weltall bieten sollten. Sie sollten die alten, viel zu teuren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Delta IV ist neben der Atlas V eine im Rahmen des EELV-Programms gebaute, nicht wiederverwendbare Rakete.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: ULA, US Air Force.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1994 beschloss die U.S. Air Force, zwei neue Raketen entwickeln zu lassen, die einen sicheren Zugang zum Weltall bieten sollten. Sie sollten die alten, viel zu teuren Träger Delta II, Atlas II und Titan IV ablösen. Bei der Ausschreibung gewannen Boeing und Lockheed Martin mit ihren Vehikeln Delta IV und Altas V.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Delta_IV_Medium_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Delta IV in der Medium-Variante (Bild: U.S. Air Force)" data-rl_caption="" title="Die Delta IV in der Medium-Variante (Bild: U.S. Air Force)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Delta_IV_Medium.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Delta IV in der Medium-Variante<br>(Bild: U.S. Air Force)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delta IV ist in verschiedenen Versionen erhältlich und dementsprechend je nach Nutzlast anders aufgebaut. Für den modularen Aufbau sind folgende Elemente verfügbar:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Grundstufe</strong>, auch CBC (Common Core Booster) genannt mit einem, genau wie die Stufe, komplett neuentwickelten RS-68 Triebwerk. Sie wird mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff angetrieben und liefert 2.891 kN Schub (3.312 kN im Vakuum). Das Triebwerk kann von 60-120% geregelt werden und erlaubt damit ein dynamisches Flugprofil.</li><li>Die <strong>Feststoffbooster</strong> vom Typ GEM-60. Sie können die Rakete beim Start unterstützen, sodass schwerere Nutzlasten gestartet werden können. Die aus den GEM-46 Boostern der Delta III entstandenen Hilfsraketen liefern einen Schub von 826,6 kN je Stück und haben eine Brenndauer von 90 Sekunden</li><li>Die <strong>Oberstufe</strong>, welche weitgehend von der Delta III übernommen wurde. Sie liefert mit ihrem RL-10-Triebwerk einen Schub von 110 kN und ist in zwei Versionen erhältlich.<ul><li>Die kleinere Version mit 4 m Durchmesser hat eine Brenndauer von 850 Sekunden.</li><li>Die größere Version mit 5 m Durchmesser hingegen hat eine Brenndauer von 1125 Sekunden.</li></ul></li><li>Die <strong>Nutzlastverkleidung</strong>, ebenfalls in verschiedenen Versionen erhältlich.<ul><li>4 m Durchmesser, 11,7 m Länge</li><li>5 m Durchmesser, 14,3 m Länge</li><li>5 m Durchmesser, 19,1 m Länge</li></ul></li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Delta_IV_Heavy_big-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Delta IV in der Heavy-Variante (Bild: U.S. Air Force)" data-rl_caption="" title="Die Delta IV in der Heavy-Variante (Bild: U.S. Air Force)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Delta_IV_Heavy.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Delta IV in der Heavy-Variante<br>(Bild: U.S. Air Force)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Versionen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesen Bauteilen lassen sich nun verschiedene Versionen zusammensetzen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Delta IV Medium: Diese Version besteht aus der Grundstufe und der Zweitstufe und in der Version mit 4 m Durchmesser. Die Nutzlastverkleidung misst ebenfalls 4 m im Durchmesser. Sie kann 9.150 kg in den LEO (Low Earth Orbit) oder 4.300 kg in den GTO (Geotransferorbit) bringen. Ihre bisher 3 Flüge waren allesamt erfolgreich.</li><li>Delta IV Medium+ (4,2): Die zweite Version besteht aus der Grundstufe, zwei Feststoffboostern, der 4-m-Oberstufe und der 4-m-Nutzlastverkleidung. Ihre Nutzlastkapazität liegt bei 12.240 kg (LEO) respektive 6.030 kg (GTO). Ihre sechs bisher erfolgten Starts waren ebenfalls alle erfolgreich.</li><li>Delta IV Medium+ (5,2): Eine weitere Version, bestehend aus der Grundstufe, zwei Feststoffboostern, der 5-m-Zweitstufe und der Nutzlastverkleidung mit 5 m Durchmesser sowie 14,3 m Länge. Sie kann 4.640 kg in den GTO befördern, hatte bisher jedoch noch keinen Flug.</li><li>Delta IV Medium+ (5,4): Die letzte Medium-Version besteht aus der Grundstufe, vier Feststoffboostern, der 5-m-Zweitstufe und der Nutzlastverkleidung mit 5 m Durchmesser sowie 14,3 m Länge. Ihre Nutzlastkapazität liegt bei 13.360 kg (LEO) bzw. 7.020 kg (GTO). Ihr bisher einziger Flug war ein Erfolg.</li><li>Delta IV Heavy: Die schwerste Variante besteht aus der Grundstufe, zwei weiteren CBCs als Booster, der 5-m-Oberstufe und der Nutzlastverkleidung mit 5 m Durchmesser sowie 19,1 m Länge. Sie kann 22.560 kg in den LEO und 12.980 kg in den GTO befördern. Von ihren bisher 5 Starts waren 4 erfolgreich. Bei dem einzigen Teilerfolg schalteten die drei CBSs etwas zu früh ab, so dass der erreichte Orbit nicht hoch genug war.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Infrastruktur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delta IV verfügt derzeit über zwei Startanlagen, eine in Florida, die andere in Kalifornien.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Startrampe LC-37B der Cape Canaveral Air Force Station in Florida kann für Inklinationen von 42-110° verwendet werden. Die Rampe wurde früher für Starts der Saturn genutzt.</li><li>Die andere Rampe, SLC-6, befindet sich auf der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien und kann von 151-210° genutzt werden. Hier starteten früher Raketen vom Typ Athena. Auch das Shuttle und die Titan III sollten von hier in den Orbit starten, diese Vorhaben wurden jedoch nie umgesetzt.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Delta-IV-Raketenstarts" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Liste aller Delta-IV-Starts</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/delta-iv-technische-daten/" data-wpel-link="internal">Delta IV &#8211; Technische Daten</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskussion zu diesem Artikel</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7997.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EELV (Atlas V und Delta IV)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10184.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerliste: Delta IV Medium</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5656.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerliste: Delta IV Heavy</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/delta-iv/" data-wpel-link="internal">Delta IV</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GOES 15 getestet und für gut befunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/goes-15-getestet-und-fuer-gut-befunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 12:48:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33532</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine fünfmonatige Testphase des US-amerikanischen geostationären Wettersatelliten GOES 15 ist erfolgreich abgeschlossen worden, berichtete die US-amerikanische Raumfahrtagentur NASA am 1. September 2010. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. GOES 15 war am 5. März 2010 als GOES-P auf einer Delta-IV-Rakete in den Weltraum transportiert worden. Seit dem 16. März 2010 ist er an einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/goes-15-getestet-und-fuer-gut-befunden/" data-wpel-link="internal">GOES 15 getestet und für gut befunden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine fünfmonatige Testphase des US-amerikanischen geostationären Wettersatelliten GOES 15 ist erfolgreich abgeschlossen worden, berichtete die US-amerikanische Raumfahrtagentur NASA am 1. September 2010.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04092010144838_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04092010144838_small_1.jpg" alt="NOAA/CIRA" width="260"/></a><figcaption>
Erdansicht vom 27. August 2010 20:00 Uhr MESZ via GOES 15 
<br>
(Bild: NOAA/CIRA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 15 war am 5. März 2010 als GOES-P auf einer Delta-IV-Rakete in den Weltraum transportiert worden. Seit dem 16. März 2010 ist er an einer Postion bei 89,5 Grad West im geostationären Orbit stationiert. Dort wurden intensive Tests der Systeme des Raumfahrzeugs mit einer Startmasse von 3.238 Kilogramm durchgeführt. Dabei konnte zur Zufriedenheit aller Beteiligten festgestellt werden, dass die verschiedenen Untersysteme des Raumfahrzeugs, seine Kommunikationsanlagen und die Instrumente an Bord wie vorgesehen funktionieren und betriebsbereit sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Tests lieferte GEOS 15 hochaufgelöste Bilder aus dem Weltraum. Darunter befinden sich mit dem von ITT gebauten Hauptinstrument aufgezeichnete Erdansichten im Bereich des sichtbaren und des infraroten Lichtes, sowie im Röntgenstrahlenbereich mit einem von Lockheed Martin hergestellten Instrument erfasste Bilder der Sonne. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis GOES 15 auf einer der beiden Stationen GOES West (135 Grad West) oder GOES Ost (75 Grad West) benötigt wird, wird der von Boeing gebaute Satellit eine Warteposition bei 105 Grad West im geostationären Orbit einnehmen. Dort steht zur Zeit auch GOES 14. Jeder der beiden Satelliten kann nach Angaben der NASA innerhalb von 24 Stunden derart aktiviert werden, dass er in der Lage ist, einen älteren Satelliten zu ersetzen. Dies kann erforderlich werden, wenn einer der älteren Satelliten eine unerwartete Störung erfährt oder dessen Treibstoffvorrat zur Lageregelung und Positionskorrektur unter ein bestimmtes Minimum fällt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 15 alias GOES-P ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 36.411 bzw. als Objekt 2010-008A.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Websites:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://rammb.cira.colostate.edu/projects/goes-p/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GOES-15 NOAA/Science Post Launch Test (PLT)</a></li><li><a class="a" href="https://rammb.cira.colostate.edu/ramsdis/online/goes-15.asp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GOES-15 Science Test RAMSDIS Online</a></li><li><a class="a" href="https://www.ssec.wisc.edu/data/geo/#/animation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SSEC Geostationary Satellite Images</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GPS 2F-1 auf Position</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gps-2f-1-auf-position/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 12:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33437</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luftwaffe teilte am 10. August 2010 mit, dass der erste Navigationssatellit des Typs 2F seine endgültige Umlaufbahn erreicht hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USAF, GPS World. Vertont von Peter Rittinger. Der Navigationssatellit für das US-amerikanische Satellitennavigationssystem GPS war am 28. Mai 2010 von einer Delta-IV-Rakete in den Weltraum transportiert worden. Nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luftwaffe teilte am 10. August 2010 mit, dass der erste Navigationssatellit des Typs 2F seine endgültige Umlaufbahn erreicht hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USAF, GPS World. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-15-91283.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082010141502_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082010141502_small_1.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
GPS-2F-Satellit im All &#8211; Illustration  
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Navigationssatellit für das US-amerikanische Satellitennavigationssystem GPS war am 28. Mai 2010 von einer Delta-IV-Rakete in den Weltraum transportiert worden. Nach dem Start gelangte der nicht mit einem Apogäumsmotor ausgestattete Erdtrabant auf eine annähernd kreisförmige Bahn in rund 20.200 km über der Erdoberfläche mit einer Neigung von fünfundfünfzig Grad gegen den Äquator. Vorgesehen ist, dass GPS 2F-1 auf der Position 2 in der Ebene B des Satellitennavigationssystems betrieben wird. Dort ist der Satellit nach Angaben der US-amerikanischen Luftwaffe am 1. August 2010 eingetroffen. Die letzte Phase der Arbeiten für die Inbetriebnahme und Tests des Satelliten auf seiner Umlaufbahn um die Erde kann nun beginnen und soll vor September 2010 abgeschlossen werden. Dann wird der Satellit das Navigationssatellitennetz ergänzen und Navigationssignale mit einer gegenüber seinen Vorgängern erhöhten Genauigkeit ausstrahlen. Außerdem stellt er ein zusätzliches neues Signal für den zivilen Bereich, das L5-Signal, zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf der Woche, in der GPS 2F-1 seine Position bezog, kam es zu einem Verlust des Kontakts zwischen dem Satelliten und der ihn kontrollierenden Bodenstation. Vermutlich wegen eines auf der Hauptkontrollstation des Zentrums für Weltraumoperationen (<u>S</u>pace <u>O</u>perations <u>C</u>enters, SOC) eingespielten Softwareupdates brach die Verbindung zum Satelliten während eines Bahnmanövers ab, berichtete GPS World am 10. August 2010. Experten für Operationen des Satelliten beim Start, bei den ersten Tests im All, nach Anomalien und hinsichtlich der Deaktivierung, LADO für <u>L</u>aunch/Early Orbit, <u>A</u>nomaly Resolution, and <u>D</u>isposal <u>O</u>perations genannt, gelang es, den Kontakt zu dem Raumfahrzeug wieder aufzubauen. Nachdem der Satellit wieder kontrollierbar war, wurde er von den Spezialisten der im Auftrag der Luftwaffe tätigen Braxton Technologies LLC zurück an die reguläre Kontrollstation übergeben. 
<br>
GPS 2F-1 alias USA 213 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 36.585 und als Objekt 2010-022A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7841.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS IIF-1 auf Delta IV Medium+ (4,2)</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-15-91283.mp3" length="10168613" type="audio/mpeg" />

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