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	<title>ESA-Rat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ESA-Rat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Die ESA begrüßt drei neue Direktoren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-esa-begruesst-drei-neue-direktoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 11:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ESA-Rat hat am 21. Oktober 2021 drei neue ESA-Direktor*innen ernannt: für „Kommerzialisierung, Industrie und Beschaffung&#8220;, für „Erdbeobachtungsprogramme&#8220; sowie für „Navigation&#8220;. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Förderung der Kommerzialisierung im Hinblick auf ein grünes und digitales Europa eine der höchsten Prioritäten der Agentur ist. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. 21. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der ESA-Rat hat am 21. Oktober 2021 drei neue ESA-Direktor*innen ernannt: für „Kommerzialisierung, Industrie und Beschaffung&#8220;, für „Erdbeobachtungsprogramme&#8220; sowie für „Navigation&#8220;. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Förderung der Kommerzialisierung im Hinblick auf ein grünes und digitales Europa eine der höchsten Prioritäten der Agentur ist. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">21. Oktober 2021 &#8211; Die Anzahl kommerzieller Raumfahrtaktivitäten wächst schnell. Neue Raumfahrtkonzepte haben zur Entwicklung kleinerer, stark fokussierter Satelliten und zu geringeren Startkosten geführt. Dies hat den Weltraum auch neuen Akteuren zugänglich gemacht und zu niedrigeren Preisen für Raumfahrtprodukte und -dienstleistungen sowie zu schnelleren Innovationen geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um europäische Unternehmen bei ihrem Erfolg im Weltraum zu unterstützen, hat die ESA ein Direktorat für Kommerzialisierung, Industrie und Beschaffung eingerichtet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GeraldineNajaviaEsa260.jpg" alt=""/><figcaption>Géraldine Naja. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste Direktorin wurde dafür heute Frau Géraldine Naja ernannt. Ihr wird die Aufgabe übertragen, europäischen Raumfahrtunternehmen zu helfen, zu den größten und besten zu gehören und einen wichtigen Beitrag zu einem umweltfreundlicheren und digitaleren Wirtschaftsaufschwung zu leisten. Frau Géraldine Naja wird ihre Stelle am 1. November 2021 antreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Naja wurde im Juni 2021 zur kommissarischen Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Beschaffung bei der ESA ernannt. Die französische Staatsbürgerin hatte seit ihrem Eintritt in die ESA vor mehr als drei Jahrzehnten verschiedene Funktionen inne, unter anderem als: Leiterin der Abteilung Industriepolitik und Audit, Leiterin des ESA-Büros für EU-Beziehungen, und Leiterin der Abteilung für strategische und institutionelle Angelegenheiten im Politikbüro des Generaldirektors.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Naja studierte Politikwissenschaften und spezialisierte sich am Institut d&#8217;Etudes Politiques de Paris (Sciences Po) auf internationale Beziehungen und europäische Angelegenheiten. Sie erwarb einen Master-Abschluss in Antriebstechnik und Chemie an der Ecole Nationale Supérieure de Techniques Avancées (ENSTA) und war vor ihrem Eintritt in die ESA als Diplomingenieurin an der Ecole Polytechnique tätig. Zwischen 2003 und 2004 wurde sie von der ESA als Strategieberaterin in das Kabinett des französischen Ministers für Forschung und Hochschulbildung entsandt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimonettaCheliviaESA260.jpg" alt=""/><figcaption>Simonetta Cheli. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Simonetta Cheli wurde zur Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme ernannt und tritt damit die Nachfolge von Josef Aschbacher an, der im März 2021 ESA-Generaldirektor wurde. Sie wird ihre Stelle am 1. Januar 2022 antreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Cheli, die italienische Staatsangehörige ist, arbeitet seit drei Jahrzehnten bei der ESA in verschiedenen Funktionen im Direktorat für Erdbeobachtungsprogramme, unter anderem als: Leiterin des Programmbüros Strategie und Koordination, Leiterin des Koordinierungsbüros, und Leiterin des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und institutionelle Beziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Yale University, bevor sie an der Universität „Cesare Alfieri&#8220; in Florenz, Italien, einen Abschluss in Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationales Recht erwarb. Frau Cheli besitzt ein Postgraduiertendiplom (DEA), das sie am Centre d&#8217;Etudes Diplomatiques et Stratégiques (CEDS) in Paris erwarb.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FranciscoJavierBenedictoRuizviaEsa260.jpg" alt=""/><figcaption>Francisco-Javier Benedicto Ruiz (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Direktor für Navigation wurde Herr Francisco-Javier Benedicto Ruiz ernannt. Er wird seine Stelle am 16. Februar 2022 antreten. Derzeit ist er Leiter des Galileo-Programmdepartments im ESA-Direktorat für Navigation. Der gebürtige Spanier verbrachte seine ersten Berufsjahre im akademischen Bereich und arbeitete als Mikrowelleningenieur an der Polytechnischen Universität Katalonien in Barcelona und als Telekommunikationsingenieur bei MIER Comunicaciones, ebenfalls in Barcelona, bevor er 1990 zur ESA kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er verfügt über einen Master-Abschluss in Wissenschaft und Telekommunikationstechnik von der Polytechnischen Universität Katalonien und kann mehr als 100 Publikationen in Fachzeitschriften und auf Konferenzen vorweisen. Weiterhin ist er Inhaber von drei internationalen ESA-Patenten und hat fünf Auszeichnungen und Preise erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg521102#msg521102" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></strong></li></ul>
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		<title>ESA: Entschließung zu Einsatz von Ariane 6 und Vega C sowie Zukunft des Raumtransports</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-entschliessung-zu-einsatz-von-ariane-6-und-vega-c-sowie-zukunft-des-raumtransports/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2021 13:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ESA-Rat nimmt Entschließung über den Einsatz der Ariane 6 und der Vega C und die Zukunft des Raumtransports an. Die ESA-Mitgliedstaaten haben sich auf die Rahmenbedingungen für Europas bevorstehenden Einsatz der Ariane 6 und der Vega C geeinigt und fordern die ESA auf, einen Fahrplan für neue und innovative Raumtransportlösungen für das nächste Jahrzehnt sowie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ESA-Rat nimmt Entschließung über den Einsatz der Ariane 6 und der Vega C und die Zukunft des Raumtransports an. Die ESA-Mitgliedstaaten haben sich auf die Rahmenbedingungen für Europas bevorstehenden Einsatz der Ariane 6 und der Vega C geeinigt und fordern die ESA auf, einen Fahrplan für neue und innovative Raumtransportlösungen für das nächste Jahrzehnt sowie einen Rahmen für damit verbundene kurze Demonstrationszyklen vorzuschlagen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Europeslauncherfamily2019ESADDucros2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Europeslauncherfamily2019ESADDucros26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung der europäischen Trägerraketen. (Bild: ESA / D. Ducros)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">3. September 2021 &#8211; Die Entschließung, auf die sich die ESA-Mitgliedstaaten Mitte August geeinigt haben, schafft die Voraussetzungen für die ersten drei Jahre des stabilisierten Einsatzes der neuen europäischen Trägerraketen Ariane 6 und Vega C vom europäischen Raumflughafen in Französisch-Guayana aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der Startbedürfnisse der europäischen Institutionen und in Anbetracht der unbeständigen Lage auf dem weltweiten Markt für Startdienste haben die Mitgliedstaaten eine stabile Grundlage für den Einsatz dieser neuen Trägerraketen vereinbart, um Europa in den kommenden Jahren einen garantierten Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das überarbeitete Modell für den stabilisierten Einsatz basiert auf einer Nachfrage nach institutionellen europäischen Startdiensten im Umfang von durchschnittlich vier Ariane 6-Trägern (drei Ariane 62 mit zwei Zusatzraketen und eine Ariane 64 mit vier Zusatzraketen oder zwei Positionen bei einem Doppelnutzlaststart mit der Ariane 64) und zwei Vega C-Trägern pro Jahr. Die Preisbedingungen für die entsprechenden Standardstartdienste wurden ebenfalls vereinbart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Möglichkeit, entweder zusätzliche institutionelle Starts anzubieten oder eine höhere kommerzielle Nachfrage zu bedienen, haben die Mitgliedstaaten ferner eine Grundlage für die Aufrechterhaltung strategischer industrieller Ressourcen geschaffen. Entsprechende finanzielle Entscheidungen der Mitgliedstaaten sind für die Ratstagung auf Ministerebene Ende 2022 vorgesehen. Die institutionellen europäischen Startdienstkunden werden sich außerdem verpflichten müssen, ihre Starts mit von der ESA entwickelten Trägerraketen durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus hat der ESA-Rat den Generaldirektor der ESA beauftragt, mit der Europäischen Union eine Initiative für europäische Flugtickets zu vereinbaren, um regelmäßig Missionen mit einem Gewicht von weniger als 200 kg in der Umlaufbahn mit Startdiensten nachzuweisen und zu validieren, die in einem wettbewerbsorientierten Umfeld ausgewählt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Vorbereitung der Zukunft haben die ESA-Mitgliedstaaten die ESA weiterhin beauftragt, die für das nächste Jahrzehnt erforderliche nächste Generation europäischer Raumtransportlösungen vorzuschlagen. Zu diesem Zweck ist die ESA aufgefordert, einen Rahmen für kurzzyklische Demonstrationen solcher Raumtransportlösungen zu schaffen, der auf der kommenden Ratstagung auf Ministerebene genehmigt werden soll. Die Vorbereitungen laufen bereits, unter anderem über die ESA-Initiative für neue europäische Raumtransportlösungen (New European Space Transportation Solutions (NESTS)), in deren Rahmen erste Studien durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In Anbetracht des sich ständig wandelnden Raumtransportmarktes gewährleisten die vereinbarten Rahmenbedingungen eine stabile Referenz für den erfolgreichen Einsatz der Ariane 6 und der Vega C, um den Bedürfnissen europäischer Institutionen und des kommerziellen Marktes gerecht zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig haben die Mitgliedstaaten der ESA den wichtigen Auftrag erteilt, einen Fahrplan für neue und innovative europäische Raumtransportlösungen für das nächste Jahrzehnt und darüber hinaus vorzuschlagen. Ferner werden wir uns gemeinsam mit der Europäischen Union dafür einsetzen, dass regelmäßig kleine Missionen mit flugerprobten europäischen Trägerraketen gestartet werden können, die in einem wettbewerbsorientierten Umfeld ausgewählt werden&#8220;, erklärte Daniel Neuenschwander, der ESA-Direktor für Raumtransport.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>E<a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg518534#msg518534" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SA</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Solar Orbiter: Bilder werden zu Physik</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/solar-orbiter-bilder-werden-zu-physik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die jüngsten Ergebnisse der Solar Orbiter-Mission zeigen erstmals direkte Zusammenhänge zwischen den Ereignissen auf der Sonnenoberfläche und dem, was im interplanetaren Raum rund um die Raumsonde geschieht. Sie gewähren uns auch neue Einblicke in solare „Lagerfeuer“, das kosmische Wettergeschehen und zerfallene Kometen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. „Ich bin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die jüngsten Ergebnisse der Solar Orbiter-Mission zeigen erstmals direkte Zusammenhänge zwischen den Ereignissen auf der Sonnenoberfläche und dem, was im interplanetaren Raum rund um die Raumsonde geschieht. Sie gewähren uns auch neue Einblicke in solare „Lagerfeuer“, das kosmische Wettergeschehen und zerfallene Kometen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/orig-2012_016_AR_ENviaesadiv.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fußabdruck des Sonnenwindes (Bild: Solar Orbiter/EUI Team/ ESA &amp; NASA; CSL, IAS, MPS, PMOD/WRC, ROB, UCL/MSSL, LFO/IO; Imperial College)" data-rl_caption="" title="Fußabdruck des Sonnenwindes (Bild: Solar Orbiter/EUI Team/ ESA &amp; NASA; CSL, IAS, MPS, PMOD/WRC, ROB, UCL/MSSL, LFO/IO; Imperial College)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/orig-2012_016_AR_ENviaesadiv260.gif" alt=""/></a><figcaption>Fußabdruck des Sonnenwindes<br>(Bild: Solar Orbiter/EUI Team/ ESA &amp; NASA; CSL, IAS, MPS, PMOD/WRC, ROB, UCL/MSSL, LFO/IO; Imperial College)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich bin mehr als zufrieden mit der Leistung des Solar Orbiter und den verschiedenen Teams, die ihn und seine Instrumente in Betrieb halten“, sagt Daniel Müller, Solar Orbiter-Projektwissenschaftler der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es war eine echte Teamleistung unter schwierigen Umständen in diesem Jahr, und jetzt sehen wir allmählich, dass sich diese Anstrengungen wirklich auszahlen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zehn wissenschaftlichen Instrumente des Solar Orbiter teilen sich in zwei Gruppen auf. Es gibt sechs Fernerkundungsteleskope und vier In-situ-Instrumente. Die Fernerkundungsinstrumente untersuchen die Oberfläche der Sonne und ihre erweiterte Atmosphäre, die Korona. Die In-situ-Instrumente messen die von der Sonne freigesetzten Partikel rund um die Raumsonde, den Sonnenwind, zusammen mit ihren magnetischen und elektrischen Feldern. Die Rückverfolgung des Ursprungs dieser Teilchen und Felder bis zur Sonnenoberfläche ist eines der Hauptziele des Solar Orbiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des ersten Nahvorbeiflugs des Solar Orbiter an der Sonne am 15. Juni, bei dem sich die Sonde der Sonne auf 77 Millionen Kilometer näherte, zeichneten sowohl Fernerkundungs- als auch In-situ-Instrumente Daten auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fußabdruck des Sonnenwindes</strong><br>Mithilfe der Messdaten des Solar Orbiter konnte die Ursprungsregion des Sonnenwinds, der auf die Sonde trifft, ermittelt und dieser sogenannte &#8222;Fußabdruck&#8220; in den Fernerkundungsbildern identifiziert werden. In einem Beispiel, das im Juni 2020 untersucht wurde, ist der Fußabdruck am Rand einer Region zu sehen, die als „koronales Loch“ bezeichnet wird, bei dem das Magnetfeld der Sonne in den Weltraum hinausreicht, so dass der Sonnenwind austreten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn es sich dabei um eine vorläufige Studie handelt, geht sie doch über alles hinaus, was bisher möglich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir waren noch nie in der Lage, eine so genaue Kartierung durchzuführen“, sagt Tim Horbury vom Imperial College in London und Vorsitzender der In-Situ-Arbeitsgruppe Solar Orbiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lagerfeuer-Physik</strong><br>Der Solar Orbiter hat auch neue Informationen über die „Lagerfeuer“ der Sonne gesammelt, die Anfang dieses Jahres weltweite Aufmerksamkeit erregten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Bilder der Mission zeigten eine Vielzahl von scheinbar winzigen Sonneneruptionen, die auf der Sonnenoberfläche auftreten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nannten sie Lagerfeuer, weil die genaue Energie, die mit diesen Ereignissen verbunden ist, noch nicht bekannt ist. Ohne Kenntnis dieser Energie ist noch nicht klar, ob es sich um dasselbe Phänomen handelt wie bei ähnlichen kleineren Eruptionen, die bei anderen Missionen beobachtet wurden. Was das Ganze so faszinierend macht, ist die Tatsache, dass man zwar seit langem von der Existenz solch kleiner „Nano-Eruptionen“ auf der Sonne wusste, doch hatten wir bisher noch nie die Mittel, so kleine Erscheinungen zu sehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/SolOspotscampfiresannotatedviaesadiv15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Solar Orbiter entdeckt &quot;Lagerfeuer&quot; auf der Sonnenoberfläche (Bild: Solar Orbiter/EUI Team/ESA &amp; NASA; CSL, IAS, MPS, PMOD/WRC, ROB, UCL/MSSL)" data-rl_caption="" title="Solar Orbiter entdeckt &quot;Lagerfeuer&quot; auf der Sonnenoberfläche (Bild: Solar Orbiter/EUI Team/ESA &amp; NASA; CSL, IAS, MPS, PMOD/WRC, ROB, UCL/MSSL)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/SolOspotscampfiresannotatedviaesadiv26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Solar Orbiter entdeckt &#8222;Lagerfeuer&#8220; auf der Sonnenoberfläche<br>(Bild: Solar Orbiter/EUI Team/ESA &amp; NASA; CSL, IAS, MPS, PMOD/WRC, ROB, UCL/MSSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Lagerfeuer könnten die Nano-Eruptionen sein, die wir mit dem Solar Orbiter erforschen“, sagt Frédéric Auchère vom Institut d&#8217;Astrophysique Spatiale in Orsay, Frankreich, und Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Fernerkundung der Solar Orbiter-Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist bedeutsam, da von den Nano-Eruptionen angenommen wird, dass sie für die Erhitzung der Korona, also der äußeren Sonnenatmosphäre, verantwortlich sind. Hinzu kommt die Besonderheit, dass die Korona etwa eine Million Grad Celsius aufweist, doch auf der Oberfläche nur etwa 5000 Grad Celsius erreicht werden. Dies ist bis heute eine der rätselhaftesten Fragen der Sonnenphysik. Die Erforschung dieses Geheimnisses ist eines der zentralen wissenschaftlichen Ziele des Solar Orbiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben Forscherinnen und Forscher Daten analysiert, die mit dem Instrument SPICE (Spectral Imaging of the Coronal Environment) des Solar Orbiter gewonnen wurden. SPICE wurde konzipiert, um die Geschwindigkeit des Gases an der Sonnenoberfläche zu ermitteln. Es hat sich gezeigt, dass es tatsächlich kleinere Ereignisse gibt, bei denen das Gas mit erheblicher Geschwindigkeit ausströmt, aber die Frage nach einem Zusammenhang mit den Lagerfeuern ist nach wie vor offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Im Moment haben wir nur Daten aus der Inbetriebnahme, die zu einem Zeitpunkt gewonnen wurden, als die Teams noch dabei waren, das Verhalten ihrer Instrumente im Weltraum zu testen. Daher sind die Ergebnisse sehr vorläufig. Aber natürlich sehen wir sehr spannende Dinge“, sagt Auchère. „Beim Solar Orbiter dreht sich alles um Entdeckungen, und das ist sehr faszinierend.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Surfen auf dem Kometenschweif</strong><br>Neben den Fortschritten im Hinblick auf die geplanten wissenschaftlichen Ziele des Solar Orbiter gab es auch Zufallsentdeckungen von der Raumsonde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach dem Start des Solar Orbiter wurde festgestellt, dass er hinter dem Kometen ATLAS fliegen und dessen beiden Schweife passieren würde. Obwohl eine solche Begegnung in der Mission nicht vorgesehen war und zu diesem Zeitpunkt noch keine Forschungsdaten erhoben werden sollten, setzten die Expertinnen und Experten alles daran, dass die In-situ-Instrumente diese einzigartige Begegnung aufzeichneten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Natur hielt noch eine weitere Überraschung bereit: Der Komet zerfiel, bevor sich die Raumsonde ihm nähern konnte. Daher war es trotz der erhofften starken Signale von den Schweifen nicht auszuschließen, dass die Raumsonde überhaupt nichts sehen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war jedoch nicht der Fall. Der Solar Orbiter zeichnete zwar charakteristische Daten von dem Kometen ATLAS auf, konnte aber keine Phänomene feststellen, die die Wissenschaftler normalerweise erwartet hätten. Statt einer starken, einzelnen Schweifüberquerung entdeckte die Raumsonde zahlreiche Wellenepisoden in den magnetischen Daten. Es wurden auch Bereiche von Staubteilchen entdeckt, die wahrscheinlich aus dem Inneren des Kometen freigesetzt wurden, als dieser in viele kleine Stücke zerfiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies ist das erste Mal, dass wir im Wesentlichen durch den Schweif eines zerfallenden Kometen geflogen sind“, sagt Horbury. „Es gibt dort eine Menge wirklich interessanter Daten, und es ist ein weiteres Beispiel für die Art von qualitativ hochwertiger begleitender Forschung, die wir mit dem Solar Orbiter verwirklichen können.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/AnorbitsworthofparticledataSolOEPDESANASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Partikeldaten (Bild: Solar Orbiter/EPD (ESA &amp; NASA))" data-rl_caption="" title="Partikeldaten (Bild: Solar Orbiter/EPD (ESA &amp; NASA))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/AnorbitsworthofparticledataSolOEPDESANASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Partikeldaten<br>(Bild: Solar Orbiter/EPD (ESA &amp; NASA))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verborgenes Weltraumwetter</strong><br>Der Solar Orbiter hat während eines Großteils seiner Zeit im Weltraum den Sonnenwind gemessen und eine Reihe von Teilchenauswürfen von der Sonne aufgezeichnet. Dann, am 19. April, fegte ein besonders interessanter koronaler Massenauswurf über den Solar Orbiter hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein koronaler Massenauswurf (coronal mass ejection, CME), ist ein großes kosmisches Wetterereignis, bei dem Milliarden von Tonnen von Teilchen durch die äußere Atmosphäre der Sonne ausgestoßen werden. Während dieses speziellen Massenauswurfs, der sich am 14. April auf der Sonne ereignete, hatte der Solar Orbiter etwa zwanzig Prozent seines Weges von der Erde zur Sonne zurückgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch der Solar Orbiter war nicht die einzige Raumsonde, die dieses Ereignis beobachtete. Zu dieser Zeit flog auch zufällig die BepiColombo-Mission der ESA auf ihrem Weg zum Merkur an der Erde vorbei. Ebenso die Sonnenmission STEREO der NASA, die etwa neunzig Grad von der direkten Sonne-Erde-Linie entfernt war und direkte Sicht auf den Bereich des Massenauswurfs hatte. Dadurch war sie in der Lage, die Auswirkungen des CME auf den Solar Orbiter, auf BepiColombo und die Erde zu beobachten. Durch die Zusammenführung der verschiedenen Messungen der einzelnen Raumsonden waren die Forscherteams in der Lage, die Entwicklung des koronalen Massenausstoßes auf seiner Reise durch den Weltraum zu untersuchen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/Multipointdetectionsofacmeesa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mehrpunkt-Detektionen eines koronalen Massenauswurfs (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Mehrpunkt-Detektionen eines koronalen Massenauswurfs (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/Multipointdetectionsofacmeesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mehrpunkt-Detektionen eines koronalen Massenauswurfs<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dies wird auch als Mehrpunktwissenschaft bezeichnet. Dank der Anzahl der Raumsonden, die sich jetzt im inneren Sonnensystem befinden, wird sie zu einem immer leistungsfähigeren Instrument bei der Forschung zum Verständnis der Sonnenwinde und des Weltraumwetters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir können Massenauswürfe aus der Ferne beobachten, wir können sie in-situ messen und wir können sehen, wie sie sich auf dem Weg zur Erde verändern,“ so Horbury.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das Ereignis, das die Raumsonden verfolgten, waren möglicherweise diejenigen ebenso fasziniert, die es nicht sahen. Das Weltraumobservatorium SOHO der ESA und NASA, das sich vor der Erde befindet und das die Sonne ständig auf solche Ausbrüche beobachtet, hat das Ereignis kaum registriert. Damit gehört das Ereignis vom 19. April zu einer seltenen Kategorie von kosmischen Wetterereignissen, die als verdeckte CME bezeichnet werden. Die Untersuchung dieser schwer fassbaren Phänomene wird uns zu einem besseren Verständnis der kosmischen Wettererscheinungen verhelfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/SolOVenusflybyESAATGmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Venus-Vorbeiflug der Solar Orbiter-Mission - Illustration (Bild: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="Venus-Vorbeiflug der Solar Orbiter-Mission - Illustration (Bild: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/SolOVenusflybyESAATGmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Venus-Vorbeiflug der Solar Orbiter-Mission &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Jahren werden die Möglichkeiten für die Mehrpunktwissenschaft zunehmen. Am 27. Dezember wird Solar Orbiter seinen ersten Venus-Vorbeiflug absolvieren. Bei diesem Vorhaben macht man sich die Schwerkraft des Planeten zunutze, damit die Raumsonde zusätzlichen Schwung erhält, um näher an die Sonne zu gelangen. Damit wird der Solar Orbiter eine noch bessere Position für gemeinsame Messungen mit der Parker-Sonde der NASA erreichen, die im Jahr 2021 ebenfalls zwei Venus-Vorbeiflüge durchführen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Parker In-situ-Messungen aus dem Inneren der Sonnenatmosphäre vornimmt, wird Solar Orbiter Bilder derselben Region aufnehmen. Zusammen werden die beiden Raumsonden sowohl die Details als auch ein umfassenderes Gesamtbild liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„2021 wird eine spannende Zeit für den Solar Orbiter sein“, sagt Teresa Nieves-Chinchilla, Projektwissenschaftlerin für den Solar Orbiter bei der NASA. „Bis zum Ende des Jahres werden alle Instrumente in vollem Forschungsmodus zusammenarbeiten, und wir werden uns darauf vorbereiten, der Sonne noch näher zu kommen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 wird sich der Solar Orbiter der Sonnenoberfläche bis auf 48 Millionen Kilometer nähern &#8211; nochmals 20 Millionen Kilometer näher als im Jahr 2021.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10520.msg497540#msg497540" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Solar Orbiter (SolO) auf Atlas V (411)</a></li></ul>
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		<title>Beschlüsse der 290. Tagung des ESA-Rates</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beschluesse-der-290-tagung-des-esa-rates/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 06:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA-Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Gateway]]></category>
		<category><![CDATA[MSR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mitgliedstaaten der ESA haben am 24. Juni 2020 auf der 290. Tagung des ESA-Rates mehrere wichtige Beschlüsse über die Besetzung führender Positionen in der ESA-Exekutive gefasst. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. So haben die 22 Mitgliedstaaten den Vorschlag des Generaldirektors, Frau Elodie Viau mit Wirkung vom 1. September [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Mitgliedstaaten der ESA haben am 24. Juni 2020 auf der 290. Tagung des ESA-Rates mehrere wichtige Beschlüsse über die Besetzung führender Positionen in der ESA-Exekutive gefasst. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So haben die 22 Mitgliedstaaten den Vorschlag des Generaldirektors, Frau Elodie Viau mit Wirkung vom 1. September 2020 zur Direktorin für Telekommunikation zu ernennen, genehmigt, womit sie die amtierende Direktorin Magali Vaissière ablösen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Viau ist seit 12 Jahren für das im luxemburgischen Betzdorf angesiedelte Unternehmen SES tätig, einen weltweit führenden Eigentümer und Betreiber von Satelliten, aktuell als Vizepräsidentin für das Management von Technologieprogrammen. Sie hat einen großen Teil ihrer beruflichen Laufbahn am Firmensitz im französischen Toulouse verbracht und hat außerdem für Arianespace gearbeitet. Ihren Master in Telekommunikation absolvierte die Französin 2007 an der Universität Paris-Süd und erwarb weitere Qualifikationen an der Internationalen Raumfahrtuniversität (ISU) und der Open University in Großbritannien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Viau folgt Magali Vaissière nach, die das Amt die letzten 12 Jahre über innehatte. Frau Vaissière war während ihrer Amtszeit für die Initiativen der ESA zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie auf dem Weltmarkt für kommerzielle Telekommunikation verantwortlich, wozu auch die Entwicklung neuer Technologien und Arbeitspraktiken sowie die Eingliederung von Raumfahrtsystemen in neue Produkte und Dienste gehörten. Diese Initiativen schufen pro von den Mitgliedstaaten investierten Euro einen Mehrwert von bis zu 20 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus genehmigte der Rat eine zweijährige Verlängerung des Vertrags des Direktors für Wissenschaft, Herrn Günther Hasinger, bis zum 31. März 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich beschloss das oberste Gremium der ESA auch, das Verfahren für die Einstellung eines neuen Generaldirektors als Nachfolger von Jan Wörner einzuleiten, dessen Vertrag am 30. Juni 2021 enden wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stellenausschreibung für den neuen Generaldirektor wird über die Kommunikationskanäle der ESA veröffentlicht. Im Anschluss an einen Bewerbungszeitraum von zwei Monaten soll der künftige Generaldirektor der ESA vor Jahresende nominiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dieser Tagung wurden auch weitere Beschlüsse gefasst, insbesondere</p>



<ul class="wp-block-list"><li>eine Anpassung der Beschlussfassungsverfahren in der ESA, um weiterhin wirksame Beratungen und somit auch in Zeiten einer Pandemie eine Fortführung der Geschäftstätigkeiten sicherzustellen, indem den Vertretern im Rat die Möglichkeit zur Fernteilnahme und Fernabstimmung gegeben wird;</li><li>die Genehmigung einer Vereinbarung mit der NASA über die Zusammenarbeit beim zivilen Lunar Gateway, die einen Schritt zur Entsendung des ersten Europäers zum Mond darstellt;</li><li>die Genehmigung einer Vereinbarung mit der NASA über die Flugelemente der Kampagne für die Rückführung von Mars-Bodenproben (MSR), mit der ein ambitionierter Zeitplan für den ersten Hin- und Rückflug zum Roten Planeten sowie die Rückführung unberührter Mars-Bodenproben zur Erde gesteckt wird;</li><li>die Annahme einer Entschließung über die Einsetzung einer Arbeitsgruppe des Rates zur Vorbereitung der im November 2020 geplanten Ratstagung der ESA und der EU auf Ministerebene (Weltraumrat).</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Tagung des ESA-Rates wird im Oktober stattfinden. Den Vorsitz des Rates übernimmt Anna Rathsman (SE). Als stellvertretende Vorsitzende wurden Herr Renato Krpoun (CH) und Herr Juan-Carlos Cortés (ES) ernannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Europäische Weltraumorganisation</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziiertes Mitglied.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über die ESA erfahren Sie unter: <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">http://www.esa.int</a>.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
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</ul>
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		<title>Neue Indizien für einen früheren Ozean auf dem Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-indizien-fuer-einen-frueheren-ozean-auf-dem-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 15:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA-Rat]]></category>
		<category><![CDATA[MARSIS]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Radardaten der Raumsonde Mars Express könnten weitere Hinweise darauf geliefert haben, dass Teile der Marsoberfläche in der Vergangenheit von einem Ozean bedeckt wurden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESA, Imperial College London. In der Gegenwart präsentiert sich unser äußerer Nachbarplanet, der Mars, als eine lebensfeindliche Welt, welche über eine viel zu kalte und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neue Radardaten der Raumsonde Mars Express könnten weitere Hinweise darauf geliefert haben, dass Teile der Marsoberfläche in der Vergangenheit von einem Ozean bedeckt wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: ESA, Imperial College London.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022012165456_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022012165456_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
In der Vergangenheit, so die Annahme vieler Wissenschaftler, könnte die Oberfläche des Mars teilweise von Wasser bedeckt gewesen sein. Die nördliche Hemisphäre war dabei vielleicht sogar mit einem richtigen Ozean überzogen. 
<br>
(Bild: NASA, Northern Illinois University (Wei Luo))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Gegenwart präsentiert sich unser äußerer Nachbarplanet, der Mars, als eine lebensfeindliche Welt, welche über eine viel zu kalte und vor allem viel zu dünne Atmosphäre verfügt, um das Vorhandensein von flüssigem Wasser auf dessen Oberfläche zu ermöglichen. Diese lebensfeindlichen Bedingungen bestanden jedoch nicht immer. Aufgrund der von den verschiedenen Orbiter-, Lander- und Rovermissionen gesammelten Daten gilt es heute als gesichert, dass der Mars in seiner Frühzeit über eine dichtere Atmosphäre verfügt haben muss, welche in Kombination mit höheren Temperaturen das Vorhandensein von flüssigem Wasser ermöglicht hat. Aber wann und für wie lange war dies der Fall? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den Bildern der Orbiter erkennen wir gewaltige Ausflusstäler, Talnetzwerke und Flussdeltas, deren Entstehung sich am besten durch die direkte Einwirkung von Oberflächenwasser erklären lässt. Die Analysen der Lander und Rover haben zudem das Vorkommen verschiedener Mineralien nachgewiesen, welche sich zumindest auf der Erde nur in Verbindung mit Wasser bilden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Ansicht der meisten Planetenforscher muss der Mars somit einstmals über oberflächennahe Grundwasservorkommen, hydrothermale Quellen, Flüsse und Seen verfügt haben. Heftige Debatten wurden jedoch immer wieder darüber geführt, ob Teile der Oberfläche unseres Nachbarplaneten in der Vergangenheit eventuell sogar von einem regelrechten Ozean bedeckt wurden. Als &#8222;Heimat&#8220; für einen solchen Ozean wird die nördliche Tiefebene des Mars vorgeschlagen, welche gleich zu zwei verschiedenen Zeitaltern nahezu komplett mit Wasser bedeckt gewesen sein könnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022012165456_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022012165456_small_2.jpg" alt="NASA, JPL, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Ein Flussdelta im Eberswalde-Krater auf dem Mars.
<br>
(Bild: NASA, JPL, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Ozean soll sich demzufolge bereits vor rund vier Milliarden Jahren über der nördlichen Tiefebene ausgedehnt haben, als der Mars noch über eine dichtere und wärmere Atmosphäre verfügte. Ein plötzlich einsetzender Klimawandel, welcher mit dem Verlust des Großteils der Marsatmosphäre einherging, beendete diese erste &#8222;feuchte Phase&#8220; in der Geschichte des Mars, welche auch am ehesten als der Zeitraum in Betracht kommt, in dem sich auf dem Mars Leben gebildet haben könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Phase einer Bedeckung mit Wasser könnte sich rund eine Milliarde Jahre später zugetragen haben. Hierbei wurden die inzwischen im Untergrund abgelagerten Wassereisvorkommen durch Wärmeenergie aufgeschmolzen, welche durch den Einschlag eines riesigen Asteroiden oder eventuell auch durch gigantische Vulkanausbrüche in der Tharsis-Region freigesetzt wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geschmolzene Wasser trat an die Planetenoberfläche und ergoss sich mit großer Kraft in die tiefer gelegene nördliche Tiefebene. Dabei rissen die Wassermassen große Mengen an Sand und Geröll mit und formten zugleich die noch heute auf der Marsoberfläche sichtbaren Ausflusstäler. Diese gigantischen Schlammlawinen bedeckten anschließend große Teile der nördlichen Marshemisphäre. Die sedimentären Bestandteile schützten das Wasser eine gewisse Zeit vor der Sonneneinstrahlung und damit auch vor einer Sublimation, so dass sich Teile des Wassers als Eis unmittelbar unter der neu geschaffenen Oberfläche ablagern konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch neue Messdaten erhärten sich jetzt die Hinweise darauf, dass zumindest der zweite Teil dieser These der Realität entsprechen könnte. Mit dem MARSIS-Instrument, einem im niedrigen Frequenzbereich arbeitenden Radargerät an Bord der von der europäischen Weltraumagentur ESA betriebenen Raumsonde <i>Mars Express</i>, entdeckte ein Wissenschaftlerteam um Dr. Jérémie Mouginot vom Institut de Planétologie et d&#8217;Astrophysique in Grenoble/Frankreich und der University of California/USA im Vastitas Borealis &#8211; einem Teilbereich der nördlichen Tiefebene &#8211; diverse Ablagerungen von Sedimentgesteinen, welche als eishaltige Gesteinsschichten interpretiert werden, die sich einstmals am Grunde eines ausgedehnten Ozeans abgelagert haben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022012165456_big_3.gif" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022012165456_small_3.gif" alt="NASA, JPL, University of Arizona, Texas A&amp;M University, Animation: Emily Lakdawalla" width="260"/></a><figcaption>
Diese Animation zeigt die Sublimation von Wassereis, welches im Jahr 2008 von dem Marslander Phoenix nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche des Mars entdeckt wurde. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, University of Arizona, Texas A&amp;M University, Animation: Emily Lakdawalla)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Radarwellen von MARSIS dringen tief in den Marsboden ein und enthüllen dabei auch Strukturen, welche sich in der obersten Schicht der Planetenoberfläche befinden. Die mit dem MARSIS-Instrument entdeckten Sedimentschichten stellen sich in den Radardaten als Ablagerungen mit einem geringen Reflektionsvermögen dar. Ein solch geringer Reflexionsgrad ist nach Ansicht der Wissenschaftler typisch für Sedimente mit einer niedrigen Dichte, wie sie durch eine Ablagerung in flüssigem Wasser entstehen. Diese Sedimentschichten, so die Wissenschaftler, haben sich vermutlich während der zweiten Phase vor etwa drei Milliarden Jahren gebildet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team um Dr. Jérémie Mouginot vermutet allerdings, dass diese zweite Phase höchstens eine Million Jahre andauerte. In diesem Zeitraum gefror das Wasser erneut zu Eis oder entwich in Form von Wasserdampf in die Marsatmosphäre. Dies, so Dr. Mouginot, ist vermutlich ein zu kurzer Zeitraum, als dass sich Leben gebildet haben könnte. Astrobiologen, welche auf dem Mars nach Anzeichen für Leben suchen, müssten somit noch weiter in die Vergangenheit des &#8222;Roten Planeten&#8220; vorstoßen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich konnte bereits der Marslander <i>Phoenix</i> im Jahr 2008 das Vorkommen von Wassereis nachweisen, welches sich in der Tiefebene Vastitas Borealis unmittelbar unterhalb der Oberfläche befindet und bei dem es sich eventuell um die Überreste eines Ozeans handeln könnte (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-phoenix-lander-die-ersten-resultate-teil-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Analysen der <i>Phoenix</i>-Daten deuten allerdings darauf hin, dass die untersuchte Region aller Wahrscheinlichkeit nach seit mindestens 600 Millionen Jahren nicht mehr mit flüssigem Wasser in Kontakt gekommen ist. Außerdem, so die Beurteilung des Teams um Dr. W. T. Pike vom Imperial College London, erfolgte der Kontakt mit Wasser nur über einen Zeitraum von vermutlich wenigen Tausend Jahren.  <br> &#8222;Für unsere auf den Daten der <i>Mars Express</i>-Mission beruhenden wissenschaftlichen Studien bezüglich der Wasservorkommen auf dem Mars griffen wir bisher ausschließlich auf Bilder und Spektralanalysen der Oberfläche sowie auf Atmosphärendaten zurück, welche wir mit der Raumsonde gewinnen konnten. Dank des Radarinstrumentes verfügen wir jetzt auch über Daten, welche aus dem Untergrund des Mars stammen&#8220;, so Olivier Witasse, der <i>Mars Express</i>-Projektwissenschaftler der ESA.  <br> <strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-und-die-vulkanregion-syrtis-major/" data-wpel-link="internal">Mars Express und die Vulkanregion Syrtis Major</a> (3. Februar 2012) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-neue-aufnahmen-vom-tempe-terra/" data-wpel-link="internal">Mars Express: Neue Aufnahmen vom Tempe Terra</a> (6. Januar 2012) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-setzt-seine-untersuchungen-fort/" data-wpel-link="internal">Mars Express setzt seine Untersuchungen fort</a> (15. Dezember 2011) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-bilder-der-phlegra-montes/" data-wpel-link="internal">Mars Express: Bilder der Phlegra Montes</a> (3. Dezember 2011) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-wieder-im-routinebetrieb/" data-wpel-link="internal">Mars Express wieder im Routinebetrieb</a> (28. November 2011) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-und-der-vulkan-tharsis-tholus/" data-wpel-link="internal">Mars Express und der Vulkan Tharsis Tholus</a> (7. November 2011) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-im-sicherheitsmodus/" data-wpel-link="internal">Mars Express im Sicherheitsmodus</a> (4. November 2011) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-aufnahmen-vom-ares-vallis-auf-dem-mars/" data-wpel-link="internal">Mars Express: Aufnahmen vom Ares Vallis auf dem Mars</a> (9. Oktober 2011) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wasserdampfueberschuss-in-der-marsatmosphaere/" data-wpel-link="internal">Wasserdampfüberschuss in der Marsatmosphäre</a> (5. Oktober 2011) </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-und-das-flussdelta-im-eberswalde-krater/" data-wpel-link="internal">Mars Express und das Flussdelta im Eberswalde-Krater</a><a> (6. September 2011) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-untersucht-den-nordpol-des-mars/" data-wpel-link="internal">Mars Express untersucht den Nordpol des Mars</a> (7. August 2011) </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4079.255" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Express</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.540" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/tag/mars-express/" data-wpel-link="internal">Mars-Express-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal">Mars-Express-Newsarchiv</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zuwachs für die ESA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zuwachs-fuer-die-esa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2004 13:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA-Rat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28998</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) wird ab Ende 2005 durch Griechenland und Luxemburg verstärkt, mit denen kürzlich die Beitrittsverhandlungen abgeschlossen wurden. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA. Bei einem Treffen des ESA-Rates in Kiruna, Schweden, bestätigte das Gremium den Beitritt der beiden Länder. Vollmitglieder sind sie allerdings erst ab dem 1. Dezember 2005. Bis dahin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zuwachs-fuer-die-esa/" data-wpel-link="internal">Zuwachs für die ESA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) wird ab Ende 2005 durch Griechenland und Luxemburg verstärkt, mit denen kürzlich die Beitrittsverhandlungen abgeschlossen wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Treffen des ESA-Rates in Kiruna, Schweden, bestätigte das Gremium den Beitritt der beiden Länder. Vollmitglieder sind sie allerdings erst ab dem 1. Dezember 2005. Bis dahin werden sie an die Arbeitsweise der ESA herangeführt und können an den Sitzungen des ESA-Rates als Beobachter teilnehmen. 
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Damit erhöht sich die Zahl der Mitgliedsländer der ESA von 13 auf 15. Der ESA-Gesamtetat lag im Jahr 2002 bei 2,7 Milliarden Euro. Sie beschäftigt etwa 1.900 Mitarbeiter.</p>
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