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	<title>Fernerkundung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>UZH stärkt ihre Luft- und Raumfahrtforschung im Innovationspark Zürich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 17:43:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit interdisziplinärer Forschungsstärke und einem internationalen Netzwerk leistet der UZH Space Hub bedeutende Beiträge in der Fernerkundung, der Astrophysik, den Space Life Sciences oder der autonomen Navigation von Drohnen. Eine Medienmitteilung der Universität Zürich. Quelle: Universität Zürich 24. September 2024. 24. September 2024 &#8211; Der neue Standort im Innovationspark Zürich bietet die Chance, ein einzigartiges [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit interdisziplinärer Forschungsstärke und einem internationalen Netzwerk leistet der UZH Space Hub bedeutende Beiträge in der Fernerkundung, der Astrophysik, den Space Life Sciences oder der autonomen Navigation von Drohnen. Eine Medienmitteilung der Universität Zürich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Zürich 24. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">24. September 2024 &#8211; Der neue Standort im Innovationspark Zürich bietet die Chance, ein einzigartiges Weltraum-Ökosystem aufzubauen, das Forschung, Technologie und Wirtschaft verknüpft und den Weg für zukünftige Innovationen ebnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erkundung des Weltraums hat das Wissen über das Universum, aber auch über die Erde und den Menschen in den letzten Jahrzehnten enorm erweitert. Treiber dahinter waren vornehmlich staatlich geförderte, internationale Kooperationen und heute zunehmend auch private Raumfahrtunternehmen. Der Kanton Zürich hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt, seine Innovationskraft im Thema Raumfahrt zu stärken. «Mit ihrer Forschungsstärke, ihrer interdisziplinären Expertise und ihren internationalen Kooperationen ist die Universität Zürich prädestiniert, dazu einen entscheidenden Beitrag zu leisten», sagt Regierungsrätin Silvia Steiner anlässlich der Medienkonferenz zum UZH Space Hub. Dieser bündelt seit 2018 die Luft- und Raumfahrtaktivitäten der Universität Zürich (UZH) und ist vor kurzem in die Halle 4 im Innovationspark Zürich eingezogen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IllustrationcRemoteSensingLabsUZH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Projekt ARES (Airborne Research for the Earth System) entwickelt hochpräzise Instrumente zur Erdbeobachtung. Im Bild das Gebiet östlich von Wangen an der Aare. (Bild: ARES / Remote Sensing Laboratories, UZH)" data-rl_caption="" title="Das Projekt ARES (Airborne Research for the Earth System) entwickelt hochpräzise Instrumente zur Erdbeobachtung. Im Bild das Gebiet östlich von Wangen an der Aare. (Bild: ARES / Remote Sensing Laboratories, UZH)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IllustrationcRemoteSensingLabsUZH60.jpg" alt="Das Projekt ARES (Airborne Research for the Earth System) entwickelt hochpräzise Instrumente zur Erdbeobachtung. Im Bild das Gebiet östlich von Wangen an der Aare. (Bild: ARES / Remote Sensing Laboratories, UZH)" class="wp-image-144816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IllustrationcRemoteSensingLabsUZH60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IllustrationcRemoteSensingLabsUZH60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Projekt ARES (Airborne Research for the Earth System) entwickelt hochpräzise Instrumente zur Erdbeobachtung. Im Bild das Gebiet östlich von Wangen an der Aare. (Bild: ARES / Remote Sensing Laboratories, UZH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Multiperspektivische Annäherung an den Weltraum</strong><br>Die wichtigsten Forschungsschwerpunkte des UZH Space Hub umfassen Fernerkundung und Erdbeobachtung, Astrophysik, Space Life Science sowie die autonome Navigation von Drohnen. Einbezogen werden aber weit mehr als nur technische oder naturwissenschaftliche Fragen, sondern auch ethische, philosophische und theologische – selbst in den Filmwissenschaften ist das All Gegenstand von Forschung. «Die Vielfalt der Themen zeigt, dass der Weltraum und die Erde multiple Aspekte des menschlichen Daseins umfassen, mit denen sich Naturwissenschaftlerinnen ebenso wie Geistes- und Sozialwissenschaftler auseinandersetzen. Als grösste Schweizer Volluniversität möchten wir möglichst viele dieser Dimensionen in die Erkundung des Weltraums und der Erde einbringen und mittels interdisziplinärer Arbeit gewinnbringend verknüpfen», betont UZH-Rektor Michael Schaepman.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC342.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Euclids Ansicht der Spiralgalaxie IC 342 (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" data-rl_caption="" title="Euclids Ansicht der Spiralgalaxie IC 342 (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260.jpg" alt="Euclids Ansicht der Spiralgalaxie IC 342 (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" class="wp-image-144814" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Euclids Ansicht der Spiralgalaxie IC 342 (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blick auf die Erde und ins Universum</strong><br>Dies geschieht etwa in der Fernerkundung, wo UZH-Forschende mittels modernster Sensortechnik auf Flugzeugen, Drohnen und Satelliten detaillierte Daten über Umweltbedingungen und atmosphärische Prozesse sammeln. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel Biodiversität quantifizieren oder die Veränderung in der Zusammensetzung von Pflanzengemeinschaften überwachen. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, den menschlichen Einfluss auf regionale, aber auch globale Ökosysteme zu verstehen, und dienen als Basis, um Schutz- oder Anpassungsstrategien für Umwelt und Klima zu entwickeln. Dank dem direkten Zugang zum Flugplatz Dübendorf können die benötigten Sensoren und Daten gleich vor Ort verbessert und verarbeitet werden, bevor sie später in weiteren Forschungsprojekten oder Satelliten zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die umgekehrte Blickrichtung – von der Erde ins All – nehmen UZH-Forschende in der Astrophysik ein. Sie ergründen die grossen Fragen des Universums: Wie entstehen und entwickeln sich Planeten, Sterne und Galaxien? Mit Beobachtungsdaten und Simulationen, unterstützt durch modernste Hochleistungsrechner, widmen sie sich den Rätseln um Dunkle Materie, Dunkle Energie und ihren Einfluss auf die Expansion des Kosmos. Über ihre Beteiligung an bedeutenden internationalen ESA- und NASA-Missionen wie EUCLID, LISA, ARRAKIHS oder JUNO tragen sie massgeblich zum Verständnis kosmologischer Phänomene sowie zur internationalen Vernetzung bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Weltraum als Werkstatt</strong><br>In den Space Life Sciences wiederum ergründen Forschende des UZH Space Hub die fundamentalen Auswirkungen der Schwerkraft. Im Zuge des im Innovationspark Zürich initiierten Schweizer Parabelflugprogramms oder auf der International Space Station (ISS) erforschen sie, wie zelluläre und molekulare Prozesse unter Erd- und Mikrogravitationsbedingungen ablaufen und wie sich Schwerkraft auf Körperfunktionen und genetische Stabilität auswirkt. Dabei haben sie ein Verfahren entwickelt, das Schwerlosigkeit als hochwirksames Werkzeug einsetzt, um dreidimensionale Gewebe herzustellen. Auf der Erde gelingt dies ohne aufwändige Stützskelette nur zweidimensional. Das UZH-Spin-off Prometheus Life Technologies AG züchtet auf diese Weise aus adulten menschlichen Stammzellen sogenannte Organoide, die dereinst etwa in der Präzisions- und Transplantationsmedizin verwendet werden könnten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FilmstillMELSUZH2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Oliver Ullrich, Director UZH Space Hub, und Cora Thiel besprechen mit den Piloten der TU Delft die Flugprofile der 6. Schweizer Parabelflugkampagne (2022) (Bild: MELS, UZH)" data-rl_caption="" title="Oliver Ullrich, Director UZH Space Hub, und Cora Thiel besprechen mit den Piloten der TU Delft die Flugprofile der 6. Schweizer Parabelflugkampagne (2022) (Bild: MELS, UZH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="316" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FilmstillMELSUZH60.jpg" alt="Oliver Ullrich, Director UZH Space Hub, und Cora Thiel besprechen mit den Piloten der TU Delft die Flugprofile der 6. Schweizer Parabelflugkampagne (2022) (Bild: MELS, UZH)" class="wp-image-144812" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FilmstillMELSUZH60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FilmstillMELSUZH60-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Oliver Ullrich, Director UZH Space Hub, und Cora Thiel besprechen mit den Piloten der TU Delft die Flugprofile der 6. Schweizer Parabelflugkampagne (2022) (Bild: MELS, UZH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inkubator für Forschung, Technologie und Innovation</strong><br>Jungunternehmen wie Prometheus Life Technologies können die Infrastruktur des UZH Space Hub mitnutzen: In der Halle 4 lassen sich Fluglabor-, Werkstatt- und Büroflächen mieten sowie Testungen in hochmodernen Labors durchführen. Letzteres ist für Start-ups besonders attraktiv, da die Einrichtung eines eigenen Labors die finanziellen Möglichkeiten meist weit übersteigt. «Der UZH Space Hub möchte einen Rahmen dafür schaffen, dass Wissen geteilt, Synergien genutzt und Neues erforscht, entdeckt und entwickelt werden kann», sagt Oliver Ullrich, Direktor des UZH Space Hub. Er ist überzeugt, dass der erdnahe Orbit mit dem Ende der ISS im Jahr 2030 im Zuge einer neuen Weltraumwirtschaft noch viel intensiver genutzt werden wird – nicht nur als Forschungs-, sondern auch als Produktionsstätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UZH-Forschung bildet Fundament einer Wertschöpfungskette</strong><br>Die Integration in den Innovationspark Zürich mit bereits bestehendem Fokus auf Luft- und Raumfahrt, die Anbindung an den Flugplatz Dübendorf, dies alles in nächster Nähe zur Hochschul- und Wirtschaftsmetropole Zürich, wo sich neben der ETH Zürich weitere Institutionen und Firmen von Weltruf befinden, bietet laut Ullrich ein einzigartiges Setting, um ein Weltraum-Ökosystem zu entwickeln. Dieses soll weitere Akteure aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt anziehen: von Forschungsinstitutionen über Start-ups, KMUs bis hin zu etablierten und global agierenden Unternehmen aus den Bereichen Space und Aviation. «Die UZH legt mit ihren hervorragenden Forschungsleistungen ein stabiles Fundament und bildet dank ihrer starken Vernetzung zugleich ein Scharnier zwischen Wissenschaft und Entwicklung, Technologie und Wirtschaft», so Ullrich. «Wir sind Teil einer Wertschöpfungskette, indem wir Wissen generieren, weitergeben und über Innovationen schliesslich für die Gesellschaft nutzbar machen.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Factsheet zum UZH Space Hub</strong><br><a href="https://www.news.uzh.ch/dam/jcr:4b81b6c2-7ef9-44c4-b093-08eaad8d83e7/Factsheet_SpaceHub.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.news.uzh.ch/dam/jcr:4b81b6c2-7ef9-44c4-b093-08eaad8d83e7/Factsheet_SpaceHub.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20310.msg566668#msg566668" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrtaktivitäten an Universitäten</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Treibhausgas-Emissionen von Stahlwerken sind jetzt per Satellit messbar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/treibhausgas-emissionen-von-stahlwerken-sind-jetzt-per-satellit-messbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 21:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Forschende des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Treibhausgas-Emissionen einzelner Stahlwerke gezielt aus dem Weltraum messen lassen. Die aus Satellitendaten gewonnen Werte ermöglichen erstmals eine unabhängige Bewertung der Treibhausgas-Menge, so dass Entscheidende aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nicht mehr ausschließlich auf die Angaben der Stahlhersteller angewiesen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Forschende des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Treibhausgas-Emissionen einzelner Stahlwerke gezielt aus dem Weltraum messen lassen. Die aus Satellitendaten gewonnen Werte ermöglichen erstmals eine unabhängige Bewertung der Treibhausgas-Menge, so dass Entscheidende aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nicht mehr ausschließlich auf die Angaben der Stahlhersteller angewiesen sind. Eine Pressemitteilung der Universität Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Bremen 10. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/AbgasfahnenStahlDuisburgDillingen2019Sentinel5PAndreaKaiserDWD.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kohlenstoffmonoxid (CO)-Abgasfahnen de Stahlstandorte Duisburg und Dillingen, erfasst im April 2019 von Sentinel-5P. (Illustration: Andrea Kaiser / DWD)" data-rl_caption="" title="Kohlenstoffmonoxid (CO)-Abgasfahnen de Stahlstandorte Duisburg und Dillingen, erfasst im April 2019 von Sentinel-5P. (Illustration: Andrea Kaiser / DWD)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="248" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/AbgasfahnenStahlDuisburgDillingen2019Sentinel5PAndreaKaiserDWD26.jpg" alt="Kohlenstoffmonoxid (CO)-Abgasfahnen de Stahlstandorte Duisburg und Dillingen, erfasst im April 2019 von Sentinel-5P. (Illustration: Andrea Kaiser / DWD)" class="wp-image-142582"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kohlenstoffmonoxid (CO)-Abgasfahnen de Stahlstandorte Duisburg und Dillingen, erfasst im April 2019 von Sentinel-5P. (Illustration: Andrea Kaiser / DWD)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">10. Juli 2024 &#8211; Deutschland investiert derzeit Milliardensummen, um den Ausstoß von Treibhausgasen durch Stahlwerke deutlich zu reduzieren. Dies soll vor allem durch die Umstellung auf den Wasserstoffbetrieb passieren. Aber wie misst man überhaupt die Menge an Treibhausgasen, die beim Produktionsprozess entstehen? „Bisher war man weitgehend auf Angaben und Berechnungen der Stahlhersteller angewiesen“, sagt Dr. Heinrich Bovensmann vom Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen. „Nun haben wir ein Verfahren entwickelt, mit dem man diese Freisetzungen auch unabhängig messen und berechnen kann – mit Satellitendaten zur Zusammensetzung der Atmosphäre.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Herstellung von Stahl entstehen große Mengen an Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>) und Kohlenstoffmonoxid (CO). 2022 betrugen beispielsweise die deutschen CO<sub>2</sub>-Emissionen der Roheisen- und Stahlerzeugung nach Angaben des Umweltbundesamtes rund 23,5 Millionen Tonnen. Dass diese Emissionen auch aus dem Weltraum feststellbar sind, wissen die IUP-Forschenden spätestens seit dem großen Moorbrand im Emsland im September und Oktober 2018: „Das war kein offenes Feuer, sondern eins, das im Boden schwelte“, so Heinrich Bovensmann. „Solch ein Brand erzeugt besonders viel Kohlenstoffmonoxid, was wir dann auch mit den hochgenauen Bildern des 2017 gestarteten Erdbeobachtungssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-5p/" data-wpel-link="internal">Sentinel-5P</a> sichtbar gemacht haben.“ Was aber auch zu sehen war, war eine Kohlenstoffmonoxid-Abgasfahne aus dem Ruhrgebiet – die des größten deutschen Stahlstandortes in Duisburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dem Kohlenstoffmonoxid mit Satelliten auf der Spur</strong><br>Postdoktorand Oliver Schneising aus dem IUP-Team interessierte sich fortan für diese Emissionen und untersuchte Satellitendaten auch im Hinblick auf weitere deutsche Stahlstandorte mit integrierten Hüttenwerken. Hier wies er die Kohlenstoffmonoxid-Freisetzungen in Duisburg, Dillingen,Salzgitter Bremen und Eisenhüttenstadt zweifelsfrei nach. „Die primäre Stahlerzeugung erfolgt weltweit überwiegend mit dem sogenannten Linz-Donawitz-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird Sauerstoff auf kohlenstoffreiches Roheisen aufgeblasen, um den Kohlenstoffgehalt mittels Oxidation zu minimieren und so hochwertigen kohlenstoffarmen Stahl zu erhalten“, erläutert der Bremer Wissenschaftler. „Das dabei freigesetzte Kohlenstoffmonoxid – CO – lässt sich mit der neuen Generation von Satellitensensoren vom Weltraum aus besser bestimmen als das Treibhausgas CO<sub>2</sub> selbst.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um aus den Erdfernerkundungsmessungen die CO-Emissionen zu bestimmen, sahen sich die Bremer Forschenden um Schneising die meteorologischen Verhältnisse – insbesondere den Wind – zu den Messzeitpunkten genau an. „Wir haben die CO-Emissionen der oben genannten Stahlstandorte bestimmt und zu den CO<sub>2</sub>-Emissionen ins Verhältnis gesetzt, die von den Stahlherstellern für dieselbe Zeitperiode berichtet wurden“, sagt Schneising. „Diese Analyse ergibt standortübergreifend eine sehr hohe Korrelation von CO mit CO<sub>2</sub>. Dies rechtfertigt es, aus den CO-Beobachtungen auch die CO<sub>2</sub>-Emissionen zu bestimmen.“ Das von der IUP-Forschungsgruppe entwickelte Verfahren wurde inzwischen nach fachlicher Begutachtung in einer renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treibhausgas-Monitoringsystem für Deutschland in der Entwicklung</strong><br>Die Arbeiten des Instituts für Umweltphysik zu diesem Thema finden im Rahmen einer umfangreichen Forschungsinitiative statt, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Sie hat den Titel „Integriertes Treibhausgas-Monitoringsystem für Deutschland“ (ITMS) und wird vom Deutschen Wetterdienst sowie dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie geleitet. „Das ITMS-Projekt zielt auf die Entwicklung und Umsetzung eines Systems ab, das atmosphärische Beobachtungen vom Boden, aus der Luft und aus dem Weltraum mit hochauflösende Emissionsinventaren und hochauflösenden atmosphärischen Modellen kombiniert und zur Überwachung und Dokumentation von Treibhausgas-Quellen und -Senken nutzt“, erläutert Dr. Heinrich Bovensmann vom IUP, welches die Bremer Beteiligung für das Institut koordiniert. „Die Universität Bremen ist dabei für einen großen Teil der Aktivitäten mitverantwortlich. Sie stimmt die Aktivitäten im Bereich der Beobachtungsdaten ab, wobei kontinuierlich erhobene Beobachtungen aus Messnetzwerken und von Satelliten eine wichtige Rolle spielen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschungsgruppe des Instituts für Umweltphysik hat ihre Ergebnisse mittlerweile im angesehenen Fachmagazin „Atmospheric Chemistry and Physics“ der European Geosciences Union publiziert: <a href="https://acp.copernicus.org/articles/24/7609/2024/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://acp.copernicus.org/articles/24/7609/2024/</a><br>pdf: <a href="https://acp.copernicus.org/articles/24/7609/2024/acp-24-7609-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://acp.copernicus.org/articles/24/7609/2024/acp-24-7609-2024.pdf</a></p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg563828#msg563828" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>GFZ: „Die Satellitenmission GRACE-C ist ein Schlüsselprojekt“</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gfz-die-satellitenmission-grace-c-ist-ein-schluesselprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 20:54:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beim ersten deutsch-amerikanischen Raumfahrtdialog in Berlin haben die GRACE-Satellitenmissionen eine zentrale Rolle gespielt. Das Kürzel GRACE steht für Gravity and Climate Recovery Experiment, eine zunächst experimentelle Weltraum-Mission, die aus Messungen der Schwerkraft wichtige Klimainformationen gewinnen sollte. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ. Quelle: GFZ 13. Juni 2024. 13. Juni 2024 &#8211; Mittlerweile [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim ersten deutsch-amerikanischen Raumfahrtdialog in Berlin haben die GRACE-Satellitenmissionen eine zentrale Rolle gespielt. Das Kürzel GRACE steht für Gravity and Climate Recovery Experiment, eine zunächst experimentelle Weltraum-Mission, die aus Messungen der Schwerkraft wichtige Klimainformationen gewinnen sollte. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GFZ 13. Juni 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">13. Juni 2024 &#8211; Mittlerweile planen die US-Weltraumbehörde NASA, die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), und das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ die dritte Generation, weil die Messungen völlig neue Einblicke in das System Erde und vor allem in den globalen Wasserkreislauf ermöglicht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hochrangige Delegation aus den USA besucht Deutschland</strong><br>Auf Einladung der Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, war eine hochrangige US-Delegation anlässlich der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA (5.-9. Juni) ins Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) nach Berlin gekommen. Der geschäftsführende Sekretär des Nationalen Weltraumrates der USA, Chirag Parikh, führte die Delegation an. In einem eigenen Panel stellten Forschende des Jet Propulsion Laboratory der NASA und des GFZ den Teilnehmenden des Raumfahrtdialogs das Messprinzip und die wissenschaftlichen Erfolge der Missionen <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/grace/" data-wpel-link="internal">GRACE</a> (2002 bis 2017) und <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/grace-fo/" data-wpel-link="internal">GRACE Follow-On</a> (seit 2018 im All) vor. <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/grace-c/" data-wpel-link="internal">GRACE-C</a> soll voraussichtlich 2028 starten, das C steht für Continuity.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DeutschamerikanischeRaumfahrttageimBMWKBMWK.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Deutsch-amerikanische Raumfahrttage im BMWK. (Foto: BMWK)" data-rl_caption="" title="Deutsch-amerikanische Raumfahrttage im BMWK. (Foto: BMWK)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DeutschamerikanischeRaumfahrttageimBMWKBMWK60.jpg" alt="Deutsch-amerikanische Raumfahrttage im BMWK. (Foto: BMWK)" class="wp-image-141180" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DeutschamerikanischeRaumfahrttageimBMWKBMWK60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DeutschamerikanischeRaumfahrttageimBMWKBMWK60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DeutschamerikanischeRaumfahrttageimBMWKBMWK60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Deutsch-amerikanische Raumfahrttage im BMWK. (Foto: BMWK)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie Wassermassen vom Weltall aus gemessen werden</strong><br>GRACE misst Massenveränderungen auf und in der Erde, indem es deren Effekt auf ein Satelliten-Duo aufzeichnet, das mit 220 Kilometer Abstand (das entspricht in etwa der Entfernung von Berlin und Jena) hintereinander unseren Planeten in rund 500 Kilometer Höhe umkreist. Wird ein Satellit schneller, weil er als erstes auf ein massereiches Objekt zufliegt, vergrößert sich der Abstand um Bruchteile einer Haaresbreite. Mittels Mikrowellen und seit GRACE Follow-On auch per Laser-Interferometrie können diese Abstandsänderungen gemessen werden. Hinzu kommen GPS-Empfänger an Bord sowie Beschleunigungsmesser, um einerseits die Position der Satelliten zu bestimmen und andererseits Bremseffekte zu erkennen, die etwa durch Reibung an atmosphärischen Teilchen entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus all diesen Daten errechnen die Forschenden monatliche Karten der globalen Änderungen der Erdanziehungskraft und der dazugehörigen Massenveränderungen. Diese beinhalten Variationen im Grundwasser, der Bodenfeuchte, von Oberflächengewässern oder Schnee- und Eisbedeckung. Mit Hilfe von komplementären Beobachtungen oder Modelldaten lassen sich so aus GRACE-Daten einzigartig beispielsweise Grundwasserveränderungen global und auf monatlicher Basis ableiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lange Zeitreihen sind essenziell</strong><br>Die Messungen seit mehr als 22 Jahren zeigen zum Beispiel für Grönland einen dramatischen Verlust an Eismasse: mehr als 250 Milliarden Tonnen jedes Jahr. Aber auch Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten Wassermasse verloren. Trotz des nassen Jahres 2023 fehlen nach den schweren Dürrejahren seit 2018 immer noch rund 10 Milliarden Tonnen im Gesamtwasserspeicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung ist GRACE-C „ein Schlüsselprojekt“. Anna Christmann sagte: „Wir brauchen Langzeitstudien, um das Klima zu verstehen. Die Datensammlung zum globalen Wasserhaushalt der Erde, die durch die GRACE-Satelliten seit über 20 Jahren erzeugt wird, ist daher von enormer Bedeutung. GRACE-C ist deshalb auch ein wichtiges Schlüsselprojekt der neuen Raumfahrtstrategie der Bundesregierung, da es in den Handlungsfeldern Klimaschutz und internationale Zusammenarbeit große Beiträge zur Umsetzung der Ziele leistet. Die Mission ist ein absolutes Leuchtturmprojekt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Susanne Buiter, wissenschaftliche Vorständin des GFZ, betonte die Bedeutung der langen Zeitreihen: Ziel sei es, mit dem Start von GRACE-C voraussichtlich im Jahr 2028 dann eine Klimaperiode von insgesamt 30 Jahren erfassen zu können. Sie lenkte den Blick noch einmal auf das revolutionäre Messprinzip und dessen Geschichte, die auch mit dem ersten Satelliten des GFZ verbunden sei. GFZ-1 war 1995 von der russischen Raumstation „Mir“ aus ins All gebracht worden und kreiste fünf Jahre lang so tief um die Erde, dass die Auswirkungen des Schwerefelds deutlich messbar seine Bahn beeinflussten. „Dass wir aus Schwerefelddaten einmal die Folgen der Erderwärmung und insbesondere Veränderungen im globalen Wasserkreislauf wie Dürren, Grundwasservariationen oder Eismassenverluste so genau würden bestimmen können, war damals kaum zu glauben. Und heute blicken wir auf mehr als zwei Jahrzehnte mit monatlichen Schwerefeldkarten zurück“, sagte Susanne Buiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Jens Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, hob bei der gemeinsamen Pressekonferenz hervor, dass die Forschung weltweit von den gewonnenen Daten profitiere: „GRACE und GRACE-FO gehören zu den am häufigsten zitierten Missionen in den Berichten des Weltklimarates IPCC. Tausende von wissenschaftlichen Publikationen basieren auf den Daten der beiden Satelliten-Duos. Dies unterstreicht die herausragende internationale Vernetzung der deutschen Erdsystemforschung und die hohe Bedeutung der GRACE-Missionen. So können durch den Klimawandel bedingte Veränderungen dokumentiert und mit mehrjährigem Vorlauf Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung geplant werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Walther Pelzer, Vorstand der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, lenkte den Blick auf die deutsch-amerikanische Kooperation. Die Partnerschaft zwischen dem Jet Propulsion Laboratory der NASA und den deutschen Partnern „ist ein Zeichen für die Qualität der Raumfahrtindustrie und -wissenschaft in Deutschland“, so Pelzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund zu GRACE-C</strong><br>Der deutsche Beitrag wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter Beteiligung des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) in Potsdam und des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover umgesetzt. Gebaut werden die beiden Satelliten im Auftrag des NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) bei Airbus in Friedrichshafen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzstück der GRACE-C-Mission ist dabei die präzise Messung von winzigen Abstandsabweichungen zwischen den beiden Satelliten auf ihrem Weg um unsere Erde. Bei GRACE-C wird diese Entfernung mittels Laser-Interferometrie bestimmt. Wichtige Teile des Instruments kommen dabei von der SpaceTech GmbH in Immenstaad (STI), unterstützt vom Albert-Einstein-Institut in Hannover im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam wird für den Aufbau und die Durchführung der wissenschaftlichen Auswertungen im sogenannten Science Data System (SDS) auf deutscher Seite zuständig sein. In der Betriebsphase nach dem Start der beiden Satelliten wird das GFZ für den operationellen Betrieb, also die permanente Überwachung und Steuerung der Instrumente und der Satelliten von GRACE-C, verantwortlich sein. Wie bereits bei GRACE und GRACE-FO werden auch die beiden GRACE-C Satelliten, im Auftrag des GFZ, nach dem Start durch das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum im DLR (GSOC) in Oberpfaffenhofen gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen zu den GRACE-Satellitenmissionen stellen wir Ihnen über unser neues Informationsportal bereit: </strong><br><a href="https://www.globalwaterstorage.info/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.globalwaterstorage.info</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere werden hier die relevanten Informationen zur globalen Wasserverfügbarkeit gebündelt, deren Grundlage die Daten der GFZ/NASA-Satellitenmissionen GRACE und GRACE-FO sind.<br>In anschaulich dargestellten Artikeln und Blogbeiträgen beschreiben die Wissenschaftler:innen viel Wissenswertes rund um das einzigartige Messprinzip, und stellen wichtige Forschungsergebnisse über ausgewählte Karten, Grafiken oder Animationen dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20186.msg562831#msg562831" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GRACE-C</a></li>
</ul>
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		<title>Fast die Hälfte der Erdoberfläche durch künstliche Beleuchtung von Lichtverschmutzung betroffen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fast-die-haelfte-der-erdoberflaeche-durch-kuenstliche-beleuchtung-von-lichtverschmutzung-betroffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachthimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Nightwatch Consortium]]></category>
		<category><![CDATA[Stars4all]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Hochschule Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[THB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Technische Hochschule Brandenburg beteiligt an internationaler Studie zum Thema nächtliche Erdbeobachtung mit Satelliten – Artikel-Veröffentlichung im Fachjournal „Nature Reviews Earth &#38; Environment“. Eine Presseinformation der Technischen Hochschule Brandenburg. Quelle: Technische Hochschule Brandenburg 24. Mai 2024. 24. Mai 2024 &#8211; Das „Nightwatch Consortium“, ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Beteiligung der Technischen Hochschule Brandenburg [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Technische Hochschule Brandenburg beteiligt an internationaler Studie zum Thema nächtliche Erdbeobachtung mit Satelliten – Artikel-Veröffentlichung im Fachjournal „Nature Reviews Earth &amp; Environment“. Eine Presseinformation der Technischen Hochschule Brandenburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Hochschule Brandenburg 24. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm025PMTHBIberianPeninsulaatnightNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf die iberische Halbinsel bei Nacht, aufgenommen von der ISS. (Foto: NASA)" data-rl_caption="" title="Blick auf die iberische Halbinsel bei Nacht, aufgenommen von der ISS. (Foto: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm025PMTHBIberianPeninsulaatnightNASA26.jpg" alt="Blick auf die iberische Halbinsel bei Nacht, aufgenommen von der ISS. (Foto: NASA)" class="wp-image-140909"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf die iberische Halbinsel bei Nacht, aufgenommen von der ISS. (Foto: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">24. Mai 2024 &#8211; Das „Nightwatch Consortium“, ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Beteiligung der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), hat im Rahmen eines Projektes der European Space Agency (ESA) einen Artikel im Fachjournal „Nature Reviews Earth &amp; Environment“ veröffentlicht. Dieser warnt einerseits vor der wachsenden Belastung von nächtlichen Ökosystemen – sowie auch von Mensch und Tier – durch <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/lichtverschmutzung/" data-wpel-link="internal">Lichtverschmutzung</a> und zeigt andererseits technologische Lücken bei der nächtlichen Erdbeobachtung auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie unter der Leitung von Hector Linares Arroyo von der Stiftung Stars4All – und unter Mitarbeit von Prof. Dr. Andreas Jechow von der THB und weiteren Forschenden aus Spanien, den USA, Kanada, den Niederlanden, Irland und Deutschland – analysiert, wie künstliches Licht unseren Nachthimmel und nächtliche Ökosysteme in alarmierendem Tempo verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Forschung ergab, dass fast die Hälfte der Erdoberfläche durch künstliche Beleuchtung von Lichtverschmutzung betroffen ist, wobei die künstlichen Lichtquellen die natürliche Dunkelheit um bis zu mehrere Tausend Mal überstrahlen“, sagt Andreas Jechow, der Professor für Grundlagen der Augenoptik und der Optischen Gerätetechnik im Fachbereich Technik an der THB ist. „Diese Erkenntnisse beruhen auf Daten von Satellitenbildern und Sternenbeobachtungen, die einen jährlichen Anstieg der globalen Lichtemission von mindestens zwei Prozent und möglicherweise bis zu zehn Prozent ergaben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus werden in der Studie die derzeitigen technologischen Lücken der nächtlichen Erdbeobachtung kritisiert. Der am häufigsten verwendete Day-Night-Band-Sensor des VIIRS-Satelliten kann blaues Licht nicht detektieren, das aber für die Bewertung der Lichtverschmutzung bei Umstellung auf LED-Technologie entscheidend ist. „Dies bedeutet, dass das wahre Ausmaß der Zunahme der Lichtverschmutzung mit Satellitendaten eher noch unterschätzt wird“, so Andreas Jechow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsteam kommt zu dem Schluss, dass eine operationelle Erdbeobachtungsmission für nächtliches Licht, ähnlich dem <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/landsat/" data-wpel-link="internal">Landsat</a>&#8211; oder <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel/" data-wpel-link="internal">Sentinel</a>-Programm, von großem wissenschaftlichem und gesellschaftlichem Nutzen wäre. Die Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Fortschritten in den technologischen Fähigkeiten, um den Nachthimmel für künftigen Generationen zu bewahren und nächtliche Ökosysteme besser zu schützen. Den Artikel in der „Nature Reviews Earth &amp; Environment“ findet man im Internet unter: <a href="https://www.nature.com/articles/s43017-024-00555-9" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.nature.com/articles/s43017-024-00555-9</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=323.msg562588#msg562588" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lichtverschmutzung</a></li>
</ul>
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		<title>GRACE: Grundwasserkrise und Bodenabsenkung im Iran spitzen sich zu</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grace-grundwasserkrise-und-bodenabsenkung-in-iran-spitzen-sich-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2024 19:39:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weite Teile Irans sind von Grundwasserverlust und Bodenabsenkungen betroffen. Das zeigt eine Studie von Mahmud Haghshenas Haghighi und Mahdi Motagh, die soeben im Fachjournal Science Advances erschienen ist. Die beiden Autoren von der Leibniz-Universität Hannover und vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ werteten Daten von Radarsatelliten aus, um das Ausmaß von Bodenabsenkungen zu quantifizieren. Eine Pressemitteilung des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/grace-grundwasserkrise-und-bodenabsenkung-in-iran-spitzen-sich-zu/" data-wpel-link="internal">GRACE: Grundwasserkrise und Bodenabsenkung im Iran spitzen sich zu</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Weite Teile Irans sind von Grundwasserverlust und Bodenabsenkungen betroffen. Das zeigt eine Studie von Mahmud Haghshenas Haghighi und Mahdi Motagh, die soeben im Fachjournal Science Advances erschienen ist. Die beiden Autoren von der Leibniz-Universität Hannover und vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ werteten Daten von Radarsatelliten aus, um das Ausmaß von Bodenabsenkungen zu quantifizieren. Eine Pressemitteilung des GFZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GFZ 11. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC7917MahdiMotagh.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Folgen der Landabsenkung aufgrund des massiven Grundwasserverlusts: Ein riesiger Erdfall (engl. sinkhole) in der Provinz Fars im Süden Irans. Die plötzliche Bodenabsenkung führt in der Regel zu flächenhaften Einsturztrichtern, die auch gemeinsam mit Erdspalten auftreten können. (Bild: Mahdi Motagh)" data-rl_caption="" title="Die Folgen der Landabsenkung aufgrund des massiven Grundwasserverlusts: Ein riesiger Erdfall (engl. sinkhole) in der Provinz Fars im Süden Irans. Die plötzliche Bodenabsenkung führt in der Regel zu flächenhaften Einsturztrichtern, die auch gemeinsam mit Erdspalten auftreten können. (Bild: Mahdi Motagh)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC7917MahdiMotagh26.jpg" alt="Die Folgen der Landabsenkung aufgrund des massiven Grundwasserverlusts: Ein riesiger Erdfall (engl. sinkhole) in der Provinz Fars im Süden Irans. Die plötzliche Bodenabsenkung führt in der Regel zu flächenhaften Einsturztrichtern, die auch gemeinsam mit Erdspalten auftreten können. (Bild: Mahdi Motagh)" class="wp-image-140121"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Folgen der Landabsenkung aufgrund des massiven Grundwasserverlusts: Ein riesiger Erdfall (engl. sinkhole) in der Provinz Fars im Süden Irans. Die plötzliche Bodenabsenkung führt in der Regel zu flächenhaften Einsturztrichtern, die auch gemeinsam mit Erdspalten auftreten können. (Bild: Mahdi Motagh)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Mai 2024 &#8211; Der Vergleich mit geologischen Karten, Informationen zu Grundwasserspeichern und Daten der GRACE-Satellitenmission zeigt einen besorgniserregenden Trend: In zahlreichen iranischen Provinzen wächst das Risiko einer irreversiblen Erschöpfung und Schädigung der Grundwasserreservoirs, wobei einige Reservoirs möglicherweise dauerhaft verloren gehen.<br>Insbesondere in der südostiranischen Provinz Kerman kommt es zu dramatischen Absenkungsraten. „Der Bezirk Rafsanjan in der Provinz Kerman ist Irans Zentrum der Pistazienproduktion, und wir haben dort alarmierende Senkungsraten gemessen, die an einigen Standorten 35 Zentimeter pro Jahr übersteigen“, sagt Mahdi Motagh. Er ist Arbeitsgruppenleiter in der GFZ-Sektion „Fernerkundung und Geoinformatik“ und Professor am Institut für Photogrammetrie und GeoInformation an der Leibniz-Universität Hannover, wo Hauptautor Dr. Mahmud Haghshenas Haghighi Wissenschaftlicher Mitarbeiter ist. Sie nutzten Radar-Interferometrie (Engl. “Interferometric Synthetic Aperture Radar”| InSAR), um die Bodenabsenkungen zu messen. „Anhand von mehr als 6.000 Sentinel-1-Bildern aus dem Zeitraum zwischen 2014 und 2020 haben wir eine Karte der Landabsenkung mit einer bislang einzigartigen Auflösung von 100 Metern für ganz Iran erstellt“, sagt Motagh.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG1655ErdspalteHormozganMahdiMotagh.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erdspalte in der südlichen Provinz Hormozgan im Iran. (Bild: Mahdi Motagh)" data-rl_caption="" title="Erdspalte in der südlichen Provinz Hormozgan im Iran. (Bild: Mahdi Motagh)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG1655ErdspalteHormozganMahdiMotagh26.jpg" alt="Erdspalte in der südlichen Provinz Hormozgan im Iran. (Mahdi Motagh)" class="wp-image-140123"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Erdspalte in der südlichen Provinz Hormozgan im Iran. (Mahdi Motagh)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Land mit rund 84 Millionen Menschen zeichnet sich seit Jahren eine Grundwasserkrise ab. Durch die Kombination von Satellitendaten mit verschiedenen geologischen Beobachtungen und hydrogeologischen Messungen wurde für Iran ein nicht nachhaltiger jährlicher Grundwasserverlust von 1,7 Milliarden Kubikmetern (BCM) ermittelt. Das Ausmaß dieses Verlustes stellt eine große Herausforderung dar, da die Wiederauffüllung solcher Grundwasservolumina Hunderte oder sogar Tausende von Jahren dauern könnte, wenn sie überhaupt möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Autoren zufolge ist der Hauptgrund für diesen enormen Verlust an Grundwasser die nicht nachhaltige Bewässerungslandwirtschaft, die durch das Bevölkerungswachstum und die Industrialisierung des Iran noch verstärkt wird. Mahdi Motagh sagt: „Die nicht-nachhaltige Entnahme von Grundwasser ist leider alltägliche Praxis geworden.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapen2MahmudHaghshenasHaghighi.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bodenabsenkung in den verschiedenen Provinzen des Iran (2014-2020). In den tiefrot gekennzeichneten Provinzen senkt sich der Boden auf einer Fläche von mehr als 6000km2. Die Landabsenkungen sind Folge des massiven Grundwasserverlusts. Die Karte zeigt des Weiteren die maximale Bodenabsenkungsrate in der jeweiligen Provinz. (Karte: Mahmud Haghshenas Haghighi)" data-rl_caption="" title="Bodenabsenkung in den verschiedenen Provinzen des Iran (2014-2020). In den tiefrot gekennzeichneten Provinzen senkt sich der Boden auf einer Fläche von mehr als 6000km2. Die Landabsenkungen sind Folge des massiven Grundwasserverlusts. Die Karte zeigt des Weiteren die maximale Bodenabsenkungsrate in der jeweiligen Provinz. (Karte: Mahmud Haghshenas Haghighi)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapen2MahmudHaghshenasHaghigh26i.jpg" alt="Bodenabsenkung in den verschiedenen Provinzen des Iran (2014-2020). In den tiefrot gekennzeichneten Provinzen senkt sich der Boden auf einer Fläche von mehr als 6000km2. Die Landabsenkungen sind Folge des massiven Grundwasserverlusts. Die Karte zeigt des Weiteren die maximale Bodenabsenkungsrate in der jeweiligen Provinz. (Karte: Mahmud Haghshenas Haghighi)" class="wp-image-140124"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bodenabsenkung in den verschiedenen Provinzen des Iran (2014-2020). In den tiefrot gekennzeichneten Provinzen senkt sich der Boden auf einer Fläche von mehr als 6000km2. Die Landabsenkungen sind Folge des massiven Grundwasserverlusts. Die Karte zeigt des Weiteren die maximale Bodenabsenkungsrate in der jeweiligen Provinz. (Karte: Mahmud Haghshenas Haghighi)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Landabsenkungen, die ein sichtbares Zeichen für die Verdichtung der Grundwasserleiter sind, treten im ganzen Land auf. Etwa 3,5 Prozent der iranischen Landfläche sind von diesem Problem betroffen, das Millionen von Menschen und wichtige Infrastrukturen wie Flughäfen und Eisenbahnen in Mitleidenschaft zieht. In Provinzen wie Teheran, Isfahan, Kerman und Khorasan Razavi wohnt mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Gebieten, die in unterschiedlichem Maße von Bodensenkungen bedroht sind. „Die in Provinzen wie Kerman, Teheran, Alborz, Fars und Khorasan Razavi gemessenen Absenkungsraten von mehreren zehn Zentimetern pro Jahr gehören zu den höchsten der Welt“, sagt Mahmud Haghshenas Haghighi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Autoren betonen: „Diese umfassende Analyse unterstreicht den dringenden Bedarf an sofortigen Maßnahmen und der Umsetzung einer kohärenten Grundwasserpolitik. Eine solche Politik ist für die Bewältigung der iranischen Grundwasserkrise und die Bekämpfung des Wasserdefizits von entscheidender Bedeutung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>Mahmud Haghshenas Haghighi, Mahdi Motagh, Uncovering the impacts of depleting aquifers: A remote sensing analysis of land subsidence in Iran.Sci. Adv.10, eadk3039(2024). DOI: 10.1126/sciadv.adk3039<br><a href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adk3039" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adk3039</a></p>




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		<title>Marble Imaging und Reflex Aerospace: Gemeinsames Erdbeobachtungssatellitennetz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marble-imaging-und-reflex-aerospace-gemeinsames-erdbeobachtungssatellitennetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2024 21:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marble Imaging und Reflex Aerospace bauen gemeinsam Europas technisch führendes Netz an Erdbeobachtungssatelliten auf. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH 10. Mai 2024. Bremen, Berlin, München, 10. Mai 2024: Marble Imaging kündigt mit Unterstützung seines strategischen Partners Reflex Aerospace einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Revolution der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Marble Imaging und Reflex Aerospace bauen gemeinsam Europas technisch führendes Netz an Erdbeobachtungssatelliten auf. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH 10. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarbleandReflexTeam1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarbleandReflexTeam26.jpg" alt="" class="wp-image-139686"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, Berlin, München, 10. Mai 2024: Marble Imaging kündigt mit Unterstützung seines strategischen Partners <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/reflex-aerospace/" data-wpel-link="internal">Reflex Aerospace</a> einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Revolution der Erdbeobachtung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer geplanten Konstellation von bis zu 200 Kleinsatelliten will Marble Imaging das führende europäische Unternehmen im Bereich Erdbeobachtung werden und tagesaktuelle Aufnahmen des gesamten Planeten in sehr hoher Auflösung (Very High Resolution, VHR) bereitstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem deutschen Satellitenhersteller Reflex Aerospace eingegangen. Als eines der wenigen NewSpace-Unternehmen verfügt Reflex Aerospace über die Fähigkeit, Satellitenplattformen zu entwickeln, die vergleichbare Systeme hinsichtlich Stabilität und Ausrichtungsgenauigkeit übertreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Planet steht aufgrund der Auswirkungen menschlichen Handelns vor großen Herausforderungen&#8220;, sagt Robert Hook, CEO von Marble Imaging. &#8222;Um die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, ist es entscheidend, diese Auswirkungen zu verstehen. Damit wir die Veränderungen beobachten und Lösungen entwickeln können, brauchen wir einen Big-Data Ansatz. Bisher sehen wir hier eine Lücke, weil die hochauflösenden Bilder, die für solche Anwendungen unerlässlich sind, nicht im notwendigen Ausmaß verfügbar sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gewonnenen Erdbeobachtungs-Daten und Erkenntnisse sind unmittelbar für Anwendungen auf der Erde nutzbar. Dabei sind sie sowohl für staatliche als auch kommerzielle Akteure unerlässlich, etwa beim Monitoring und der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen, der Gewährleistung von Ernährungssicherheit und der Bereitstellung von humanitärer Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflex Aerospace wird den ersten Satelliten dieser Konstellation für Marble Imaging entwickeln. Die Finanzierung erfolgt durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dlr/" data-wpel-link="internal">DLR</a>) im Rahmen des Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerbs, den Marble Imaging gewonnen hat. Die Beobachtungs-Instrumente von Marble Imaging teilen sich die Satelliten-Plattform mit einem weiteren Gewinner des Wettbewerbs: dem vom <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iabg/" data-wpel-link="internal">IABG</a> Innovation Center entwickelten AI-computer ‚Resilient AI in Space and the Edge‘ (RAISE), der für robuste und sichere Weltraumanwendungen entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Möglichkeit, Machine Learning-Methoden direkt am Sensor und an der Schnittstelle robust und sicher einzusetzen, ist der Schlüssel zum Umgang mit Big Data und zur Ermöglichung autonomer Funktionen im anspruchsvollen und komplexen Weltraumumfeld&#8220;, betont Dr. Daniel Kliche, SVP Innovations Center der IABG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Entwicklung der ersten europäischen Satellitenkonstellation für hochauflösende Bilder im Erdorbit in Partnerschaft mit Reflex fordert Marble einen überwiegend von den USA dominierten Markt heraus und stärkt die europäische Unabhängigkeit bei der Bereitstellung von hochauflösenden Erdbeobachtungs-Daten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, erklärt: &#8222;Wir bei Reflex Aerospace glauben, dass die Zukunft unseres Planeten von Innovationen im Weltraum abhängt – das ist es, was uns an der Mission von Marble Imaging gereizt hat. Durch diese Partnerschaft werden wir neue Technologien auf maßgeschneiderten Satelliten einsetzen, um hochauflösende Bilder zu entwickeln. Das ermöglicht eine fundierte Entscheidungsfindung und bestätigt unsere Position als Hersteller von Satelliten der Spitzenklasse.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Siegfried Monser, Raumfahrtkoordinator des Landes Bremen, beglückwünscht Marble Imaging und betont: “Es ist ein großartiger Tag für die Raumfahrt-Community in Bremen und in vielen anderen Regionen Deutschlands.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales, kommentiert: „Ich gratuliere dem Team von Reflex Aerospace zu seinem beeindruckenden Erfolg und bin stolz darauf, dass die Architekten des Fortschritts einmal mehr aus Bayern kommen. Unser Freistaat zeigt sich damit erneut als Europas High-Tech-Hochburg und ideale Heimat für Zukunftstechnologien, auf deren Nährboden die globalen Champions von morgen wachsen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz, CEO von IABG ergänzt: „Wir gratulieren Marble Imaging und Reflex Aerospace zu diesem wichtigen Schritt. Wir sind stolz darauf, zum Erfolg dieser wichtigen ersten Mission beizutragen, indem wir unser Know-how und unsere Lösungen für robuste und sichere KI zur Verfügung stellen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Ziele von Marble Imaging zu erreichen, war eine Partnerschaft mit Reflex Aerospace ein logischer Schritt, da das Unternehmen in der Lage ist, die erforderlichen maßgeschneiderten technologischen Hochleistungslösungen schnell zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dual-Use-Ansatz von Reflex Aerospace nutzt moderne Fertigungsfortschritte und optimierte Fertigungsprozesse, um verbesserte Zuverlässigkeit, die leistungsfähigste Kernavionik ihrer Klasse sowie kürzere Lieferzeiten zu bieten als konventionelle Satellitenhersteller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messinstrumente für den ersten Satelliten werden derzeit gemeinsam mit dem polnischen Unternehmen Scanway entwickelt, das fortschrittliche optische Instrumente für Weltraumanwendungen liefert. Die Instrumente von Scanway werden in der Lage sein, Daten der Erdoberfläche mit einer angestrebten Auflösung von 0,75 Metern (Ground Sampling Distance, GSD) im visuellen und nah-infraroten (NIR) Spektrum zu liefern und panchromatische Aufnahmen zu machen. Die Satelliten der künftigen Konstellation werden mit denselben Instrumenten ausgestattet sein und zusätzlich Aufnahmen im kurzwelligen Infrarot (SWIR) ermöglichen. Die geplante Mehr-Instrumenten-Lösung zielt auch darauf ab, Synergien mit dem europäischen Copernicus-Programm zu maximieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marble Imaging AG</strong><br>Marble Imaging wurde im August 2023 in Bremen, dem Herzen der deutschen Luft- und Raumfahrtszene, gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, den Erdobservations-Markt zu verändern. Mit einem gemeinsamen Hintergrund, der das gesamte Spektrum der Erdbeobachtung vom Missionsdesign und -management über die Datenverarbeitung bis hin zur umfassenden Nutzung von Erd-Observations-Daten abdeckt, hat das Unternehmen ein tiefes Verständnis für den Wert globaler Daten für reale Anwendungen und für die Grenzen des bestehenden Marktes.<br><a href="https://marble-imaging.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://marble-imaging.de/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reflex Aerospace GmbH</strong><br>Mit Sitz in München und Berlin ermöglicht Reflex Aerospace durch die Gestaltung und Herstellung von Satellitenplattformen für dualen Einsatz im Bereich von 100 bis 500 kg innerhalb von 12 Monaten schnelle Innovationen im Weltraum. Reflex definiert die Satellitenentwicklung neu, indem es eine vertikal integrierte Inhouse-Entwicklung und -Fertigung, umfassende Unterstützung, sicherheitsorientierte Module, hardwarebeschleunigte Verschlüsselung und die leistungsfähigste Kernavionik in ihrer Klasse kombiniert.<br><a href="https://www.reflexaerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.reflexaerospace.com/</a></p>



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		<title>ESA: Sentinel-1 und KI decken 75 % der nicht verfolgten Fischereifahrzeuge auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-sentinel-1-und-ki-decken-75-der-nicht-verfolgten-fischereifahrzeuge-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine bahnbrechende Studie, die Satellitendaten und Künstliche Intelligenz kombiniert, hat neues Licht auf die Anzahl der Schiffe auf See geworfen. Erstaunlicherweise zeigt die Studie, dass rund 75 % der Industriefischereifahrzeuge weltweit zuvor für öffentliche Ortungssysteme unsichtbar waren. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 24. Januar 2024. 24. Januar 2024 &#8211; Die kürzlich in [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine bahnbrechende Studie, die Satellitendaten und Künstliche Intelligenz kombiniert, hat neues Licht auf die Anzahl der Schiffe auf See geworfen. Erstaunlicherweise zeigt die Studie, dass rund 75 % der Industriefischereifahrzeuge weltweit zuvor für öffentliche Ortungssysteme unsichtbar waren. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 24. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UntrackedfishingvesselsSicilyTunisiaESAPaoloetalGlobalFishingWatch.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Karte der Fischerei vor Sizilien und Tunesien, die nicht erfasst wird. (Bild: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" data-rl_caption="" title="Karte der Fischerei vor Sizilien und Tunesien, die nicht erfasst wird. (Bild: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UntrackedfishingvesselsSicilyTunisiaESAPaoloetalGlobalFishingWatch26.jpg" alt="Karte der Fischerei vor Sizilien und Tunesien, die nicht erfasst wird. (Bild: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" class="wp-image-137204"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Karte der Fischerei vor Sizilien und Tunesien, die nicht erfasst wird. (Bild: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">24. Januar 2024 &#8211; Die kürzlich in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie wurde von Global Fishing Watch geleitet – einer Organisation, die sich für die Nutzung des Meeres mit mehr Transparenz der menschlichen Aktivitäten auf See einsetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Boote sind gesetzlich verpflichtet, ihre Position anzugeben, aber Schiffe, die nicht in öffentlichen Überwachungssystemen erfasst sind, oft als „dunkle Flotten“ bezeichnet, können Herausforderungen für den Schutz und die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe von Radardaten der Copernicus Sentinel-1-Mission und zusätzlichen optischen Daten der Copernicus Sentinel-2-Mission zusammen mit GPS-Informationen über einen Zeitraum von fünf Jahren konnten Forschende von Global Fishing Watch Schiffe identifizieren, die ihre Positionen nicht angegeben hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Anwendung von maschinellem Lernen auf die Daten konnten die Forschenden dann schlussfolgern, welches der Schiffe in der Fischerei tätig war.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FishingactivityPortugalMoroccoESAPaoloetalGlobalFishingWatch.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Karte der Fischerei vor Portugal und Marokko, die nicht erfasst wird. (Bild: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" data-rl_caption="" title="Karte der Fischerei vor Portugal und Marokko, die nicht erfasst wird. (Bild: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FishingactivityPortugalMoroccoESAPaoloetalGlobalFishingWatch26.jpg" alt="Karte der Fischerei vor Portugal und Marokko, die nicht erfasst wird. (Bild: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" class="wp-image-137198"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Karte der Fischerei vor Portugal und Marokko, die nicht erfasst wird. (Bild: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung erstreckte sich über den Zeitraum 2017-2021 und beinhaltete Küstengewässer auf sechs Kontinenten, in denen der überwiegende Teil der Fischerei- und Offshore-Infrastruktur konzentriert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie fanden zahlreiche unsichtbare Fischereifahrzeuge in vielen Meeresschutzgebieten und eine hohe Konzentration von Schiffen in den Gewässern vieler Länder, die zuvor nur wenig bis gar keine Schiffstätigkeit durch öffentliche Überwachungssysteme zeigten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es stellte sich auch heraus, dass mehr als 25 % der Aktivitäten von Transport- und Energieschiffen in den Überwachungssystemen fehlten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auf unseren Meeren zeichnet sich eine neue industrielle Revolution ab, die bislang unentdeckt geblieben ist“, sagte David Kroodsma, Direktor für Forschung und Innovation bei Global Fishing Watch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„An Land haben wir detaillierte Karten von fast jeder Straße und jedem Gebäude auf dem Planeten. Im Gegensatz dazu ist das Wachstum auf unseren Ozeanen der Öffentlichkeit weitgehend verborgen geblieben. Diese Studie hilft, die toten Winkel zu beseitigen und wirft ein Licht auf die Breite und Intensität der menschlichen Tätigkeit auf See.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fernando Paolo, Senior Machine Learning Engineer bei Global Fishing Watch, fügte hinzu: „Historisch gesehen wurde die Schifffahrt unzureichend dokumentiert, was unser Verständnis darüber einschränkt, wie die weltweit größte öffentliche Ressource – der Ozean – genutzt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Kombination von Weltraumtechnologie und modernstem maschinellem Lernen haben wir bisher unbekannte industrielle Aktivitäten auf See in einem nie dagewesenen Umfang erfasst.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GlobalvesseldetectionsESAPaoloetal.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erfasste Fahrzeuge und Infrastruktur. (Grafik: ESA (data source Paolo et. al., 2024))" data-rl_caption="" title="Erfasste Fahrzeuge und Infrastruktur. (Grafik: ESA (data source Paolo et. al., 2024))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="283" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GlobalvesseldetectionsESAPaoloetal26.jpg" alt="Erfasste Fahrzeuge und Infrastruktur. (Grafik: ESA (data source Paolo et. al., 2024))" class="wp-image-137200"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Erfasste Fahrzeuge und Infrastruktur. (Grafik: ESA (data source Paolo et. al., 2024))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Öffentlich zugängliche Daten deuten darauf hin, dass Asien und Europa eine ähnliche Anzahl von Fischereifahrzeugen innerhalb ihrer jeweiligen Grenzen haben – dies ist jedoch nicht der Fall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jennifer Raynor, Assistenzprofessorin für Naturressourcen-Ökonomie an der Universität Wisconsin-Madison, sagte: „Unsere Kartierung zeigt, dass Asien dominiert. Von zehn Fischerbooten, die wir auf dem Wasser gefunden haben, waren sieben in Asien, während nur eines in Europa war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Kenntlichmachung nicht erfasster Schiffe haben wir das umfassendste öffentliche Bild der globalen industriellen Fischerei geschaffen, das es gibt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Copernicus Sentinel-1-Missionsleiter der ESA, Nuno Miranda, erklärte: „Wir sind über die Ergebnisse der Studie überrascht. Ich glaube nicht, dass irgendjemand erwartet hat, dass 75 % der Schiffe auf See ihre Position nicht übermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind sehr stolz auf die wichtige Rolle, die Sentinel-1 bei diesen erstaunlichen Ergebnissen gespielt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission zeigt, wie die Fähigkeit des Radars, bei jedem Wetter, bei Tag und bei Nacht Bilder zu liefern, in Verbindung mit seinen systematischen und globalen Beobachtungen ein besseres Verständnis für die Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt und die natürlichen Ressourcen ermöglicht.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OffshoreinfrastructureESAPaoloetalGlobalFishingWatch.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Offshore Infrastruktur. (Grafik: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" data-rl_caption="" title="Offshore Infrastruktur. (Grafik: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OffshoreinfrastructureESAPaoloetalGlobalFishingWatch26.jpg" alt="Offshore Infrastruktur. (Grafik: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))" class="wp-image-137202"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Offshore Infrastruktur. (Grafik: ESA (data source: Paolo et al., 2024/Global Fishing Watch))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Auswirkungen auf Schiffe, die illegal fischen könnten, werden diese Ergebnisse auch dazu beitragen, mehr über die Treibhausgasemissionen auf See zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie betrachtete auch Offshore-Infrastruktur wie Windräder und Ölplattformen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Untersuchungszeitraums nahmen die Ölplattformen um 16 % zu, während sich die Zahl der Windturbinen mehr als verdoppelte. Bis 2021 übertreffen die Turbinen die Ölplattformen. Chinas Offshore-Windenergie verzeichnete mit einer Verneunfachung zwischen 2017 und 2021 das stärkste Wachstum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Daten helfen uns, die Auswirkungen und Trends der Entwicklung verstehen.</p>



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<ul class="wp-block-list">
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			</item>
		<item>
		<title>DLR: Neuer globaler TanDEM-X-Datensatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-neuer-globaler-tandem-x-datensatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 21:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Topografische Veränderungen der Erde gemessen. Hochpräzise TanDEM-X 30 m DEM Change Maps zeigen Veränderungen der Erdoberfläche. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 22. November 2023. 22. November 2023 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt einen weiteren Meilenstein in der 3D-Vermessung der Erde: Die „TanDEM-X 30 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Topografische Veränderungen der Erde gemessen. Hochpräzise TanDEM-X 30 m DEM Change Maps zeigen Veränderungen der Erdoberfläche. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 22. November 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">22. November 2023 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt einen weiteren Meilenstein in der 3D-Vermessung der Erde: Die „TanDEM-X 30 m DEM Change Maps“ geben einen globalen Überblick über die Veränderungen der Erdoberfläche. Ob Gletscherschwund, landwirtschaftliche Entwicklungen, Vulkanaktivitäten oder Städteplanung – die Änderungskarten sind für zahlreiche Forschungsbereiche, Fragen des Klimawandels sowie für gesellschaftspolitische Themen relevant. Der neue Datensatz der Satellitenmission <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Tandem-X" data-wpel-link="internal">TanDEM-X</a> ist ab sofort frei verfügbar – 30 Meter Pixelgröße und eine Höhengenauigkeit von einem Meter liefern die hochpräzisen Daten weltweit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nun veröffentlichten DEM Change Maps (DCMs) folgen auf das 2016 fertiggestellte globale TanDEM-X-Höhenmodell, dass schon bisher als weltweit anerkannte Referenz in wissenschaftlichen und kommerziellen Anwendungen genutzt wird. Das Höhenmodell von 2016 steht nun mit der neuen Veröffentlichung selbst in einer editierten Version zur Verfügung. Mit diesem „Upgrade“ dient es als Referenz, um Höhenänderungen für die neuen Änderungskarten im Rahmen der DEM Change Maps zu berechnen. Das erste globale Höhenmodell entstand durch eine gewichtete Mittelung mehrerer Aufnahmen im Zeitraum von 2011 bis 2015, weshalb eine zeitliche Zuordnung zunächst nur grob möglich ist. Im Gegensatz dazu ist in den DCMs jeder einzelne Höhenmesswert mit dem Aufnahmedatum versehen, sodass genaue Analysen der Veränderungen über der Zeit möglich werden. Zusätzlich ergänzte das Missionsteam die Höhendaten mit einer globalen Waldkarte und einer genauen Wassermaske, um die Analyse der DEM Change Maps zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Erdoberfläche unterliegt in vielen Bereichen dynamischen Veränderungen. Im Vergleich der neuen Datensätze zeigt sich in erstaunlich detaillierten Facetten, wie sich die Topographie unseres Planeten innerhalb eines Zeitraums von sechs bis acht Jahren gewandelt hat“, erklärt Dr. Marie Lachaise vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KohleabbauTagewerkGarzweilerNRWDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kohleabbau Tagewerk Garzweiler, Nordrhein-Westfalen Aus dieser TanDEM-X DEM Change Map (Abnahme/Zunahme der Höhe in rot/blau) vom Braunkohletagebau Garzweiler kann der gesamte Aushub über den gegebenen Zeitraum bestimmt werden. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Kohleabbau Tagewerk Garzweiler, Nordrhein-Westfalen Aus dieser TanDEM-X DEM Change Map (Abnahme/Zunahme der Höhe in rot/blau) vom Braunkohletagebau Garzweiler kann der gesamte Aushub über den gegebenen Zeitraum bestimmt werden. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KohleabbauTagewerkGarzweilerNRWDLR60.jpg" alt="Kohleabbau Tagewerk Garzweiler, Nordrhein-Westfalen Aus dieser TanDEM-X DEM Change Map (Abnahme/Zunahme der Höhe in rot/blau) vom Braunkohletagebau Garzweiler kann der gesamte Aushub über den gegebenen Zeitraum bestimmt werden. (Bild: DLR)" class="wp-image-133856" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KohleabbauTagewerkGarzweilerNRWDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KohleabbauTagewerkGarzweilerNRWDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kohleabbau Tagewerk Garzweiler, Nordrhein-Westfalen. Aus dieser TanDEM-X DEM Change Map (Abnahme/Zunahme der Höhe in rot/blau) vom Braunkohletagebau Garzweiler kann der gesamte Aushub über den gegebenen Zeitraum bestimmt werden. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landschaftsveränderung durch Kohletagebau</strong><br>Konkret zeichnen sich beispielsweise über Deutschland die veränderten Landschaften der Kohleabbau-Gebiete ab. Mithilfe der DEM Change Maps lässt sich die Menge an geförderter Braunkohle und das Abraumvolumen weiter ableiten. Am Beispiel des Tagewerks Garzweiler in Nordrhein-Westfalen berechneten die Forschenden, dass zwischen 2011/2013 und 2018 ein Gesamtvolumen von rund 490 Millionen Kubikmeter Erdmaterial ausgebaggert wurde. Die Größenordnung stimmt mit den Angaben des Energieversorgungskonzerns überein, der die Kohleförderung mit 30 Millionen Tonnen und einer Abraumleistung von 100 bis 120 Millionen Kubikmeter pro Jahr beziffert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RegenwaldRodungBrasilienDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Regenwald-Rodung, Brasilien Rodungsmuster wie hier im brasilianischen Bundesstaat Pará zeichnen sich in den TanDEM-X DEM Change Maps sehr deutlich durch die rot markierten Höhenabnahmen ab. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Regenwald-Rodung, Brasilien Rodungsmuster wie hier im brasilianischen Bundesstaat Pará zeichnen sich in den TanDEM-X DEM Change Maps sehr deutlich durch die rot markierten Höhenabnahmen ab. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RegenwaldRodungBrasilienDLR60.jpg" alt="Regenwald-Rodung, Brasilien Rodungsmuster wie hier im brasilianischen Bundesstaat Pará zeichnen sich in den TanDEM-X DEM Change Maps sehr deutlich durch die rot markierten Höhenabnahmen ab. (Bild: DLR)" class="wp-image-133858" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RegenwaldRodungBrasilienDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RegenwaldRodungBrasilienDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Regenwald-Rodung, Brasilien. Rodungsmuster wie hier im brasilianischen Bundesstaat Pará zeichnen sich in den TanDEM-X DEM Change Maps sehr deutlich durch die rot markierten Höhenabnahmen ab. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wald im Wandel</strong><br>Eine natürliche Ressource, die uns hilft, der globalen Erwärmung entgegenzuwirken, ist der Wald. Drastische Abholzungen, speziell in den tropischen Regenwäldern, stehen daher unter besonderer Beobachtung. Über bewaldete Flächen dringen X-Band-Radarwellen nur wenig ein, deshalb bewegen sich die TanDEM-X-Höhen im Kronendach. Man spricht von einem Oberflächenmodell. In der 3D-Änderungskarte werden die Rodungsmuster über die Höhenabnahme entsprechend deutlich sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen des Klimawandels</strong><br>Veränderungen an Gletschern und Eisfeldern sind hochempfindliche Indikatoren für den Klimawandel. Die TanDEM-X DCMs lassen erkennen, wie dramatisch sich unsere Polarregionen und Gletscher innerhalb weniger Jahre verändert haben. Massive Abschmelzungen offenbart unter anderem das südpatagonische Eisfeld in Chile. Insbesondere der Jorge-Mott-Gletscher ist seit den Aufnahmen für das erste Höhenmodell stark geschrumpft. Der Veränderungsanalyse nach hat der Gletscher zwischen 2012/2014 und Juni 2018 ein Gesamtvolumen von rund 10,7 Kubikkilometer verloren. Das bedeutet eine Abschmelzrate von bis zu 2,6 Kubikkilometer pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Höhenzunahme hingegen verzeichnet der Brüggen-Gletscher (auch bekannt als Pío-XI-Gletscher), der aus dem südpatagonischen Eisfeld abfließt. In Summe weist er im gleichen Zeitraum ein Wachstum von rund 7,6 Kubikkilometer auf. Aktuellen Studien zufolge haben lokale geologische und klimatische Bedingungen zu dem ungewöhnlichen Zuwachs während der letzten Jahrzehnte geführt. Die neue 3D-Änderungskarte wird die Forschenden dabei unterstützen, die komplexen Gletscherprozesse nachzuvollziehen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EntwicklungvonWaldgebietenNeuseelandDLR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Entwicklung von Waldgebieten, Neuseeland Diese Szene östlich vom Lake Taupo auf der Nordinsel Neuseelands zeigt die Höhenänderung zum globalen TanDEM-X-DEM für Mitte 2018 (links) bzw. Mitte 2019 (rechts) aufgenommene Daten. In der linken oberen Ecke liegt ein geschütztes Waldgebiet, dass sich nur wenig verändert hat, da der natürliche Wald langsam wächst. Rechts davon sieht man ein stark bewirtschaftetes Waldgebiet, in dem fortschreitende Abholzung in rot aber auch Aufwuchs in blau erkennbar ist. Im Vergleich 2018 zu 2019 erscheinen dunklere Blautöne, das heißt das jährliche Wachstum dieser schnell wachsenden Bäume wird sichtbar und messbar. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Entwicklung von Waldgebieten, Neuseeland Diese Szene östlich vom Lake Taupo auf der Nordinsel Neuseelands zeigt die Höhenänderung zum globalen TanDEM-X-DEM für Mitte 2018 (links) bzw. Mitte 2019 (rechts) aufgenommene Daten. In der linken oberen Ecke liegt ein geschütztes Waldgebiet, dass sich nur wenig verändert hat, da der natürliche Wald langsam wächst. Rechts davon sieht man ein stark bewirtschaftetes Waldgebiet, in dem fortschreitende Abholzung in rot aber auch Aufwuchs in blau erkennbar ist. Im Vergleich 2018 zu 2019 erscheinen dunklere Blautöne, das heißt das jährliche Wachstum dieser schnell wachsenden Bäume wird sichtbar und messbar. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="167" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EntwicklungvonWaldgebietenNeuseelandDLR60.jpg" alt="Entwicklung von Waldgebieten, Neuseeland Diese Szene östlich vom Lake Taupo auf der Nordinsel Neuseelands zeigt die Höhenänderung zum globalen TanDEM-X-DEM für Mitte 2018 (links) bzw. Mitte 2019 (rechts) aufgenommene Daten. In der linken oberen Ecke liegt ein geschütztes Waldgebiet, dass sich nur wenig verändert hat, da der natürliche Wald langsam wächst. Rechts davon sieht man ein stark bewirtschaftetes Waldgebiet, in dem fortschreitende Abholzung in rot aber auch Aufwuchs in blau erkennbar ist. Im Vergleich 2018 zu 2019 erscheinen dunklere Blautöne, das heißt das jährliche Wachstum dieser schnell wachsenden Bäume wird sichtbar und messbar. (Bild: DLR)" class="wp-image-133854" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EntwicklungvonWaldgebietenNeuseelandDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EntwicklungvonWaldgebietenNeuseelandDLR60-300x84.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Entwicklung von Waldgebieten, Neuseeland. Diese Szene östlich vom Lake Taupo auf der Nordinsel Neuseelands zeigt die Höhenänderung zum globalen TanDEM-X-DEM für Mitte 2018 (links) bzw. Mitte 2019 (rechts) aufgenommene Daten. In der linken oberen Ecke liegt ein geschütztes Waldgebiet, das sich nur wenig verändert hat, da der natürliche Wald langsam wächst. Rechts davon sieht man ein stark bewirtschaftetes Waldgebiet, in dem fortschreitende Abholzung in rot aber auch Aufwuchs in blau erkennbar ist. Im Vergleich 2018 zu 2019 erscheinen dunklere Blautöne, das heißt das jährliche Wachstum dieser schnell wachsenden Bäume wird sichtbar und messbar. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die vierte Dimension Zeit</strong><br>Ursprünglich war die Mission auf fünf Jahre angelegt. Die Zwillingssatelliten liefern nun auch nach mehr als 13 beziehungsweise 16 Betriebsjahren zuverlässig hochqualitative Radardaten und werden weiter genutzt, um 3D-Veränderungen in der Kryosphäre, den globalen Wäldern sowie in Großstädten weiter zu erfassen. Die nun verfügbaren TanDEM-X 30 m DEM Change Maps haben sämtliche topographischen Änderungen im Blick. Ziel ist es, möglichst lange Zeitreihen von DCMs zu erzeugen. Die Zeitachse soll die Änderungskarten künftig immer stärker in die vierte Dimension heben. Waldgebiete könnten dann zum Beispiel quantitativ analysiert und sogar ihr Aufwuchs erfasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Mission</strong><br>Die Missionen TerraSAR-X und TanDEM-X wurden im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz realisiert. Es sind die ersten deutschen Satelliten, die im Rahmen einer so genannten Public Private Partnership (PPP) zwischen dem DLR und der Airbus Defence and Space GmbH realisiert wurden. Das DLR ist für den Aufbau und Betrieb des Bodensegmentes zuständig sowie für die wissenschaftliche Nutzung der Daten und deren Verteilung an externe Forschende weltweit verantwortlich. Die Airbus Defence and Space GmbH beteiligte sich an den Kosten für Entwicklung, Bau und Einsatz der Satelliten. Die Programmlinie „Geo-Intelligence“ bei Airbus Defence and Space übernimmt die kommerzielle Vermarktung der Daten. Seit 2016 wird das Projekt im Rahmen einer Fortsetzungsvereinbarung mit Airbus weitergeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Mission beteiligt ist das DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme, das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung und die DLR-Einrichtung Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum, die gemeinsam das „SAR-Center of Excellence&#8220; bilden. Die Institute ergänzen sich durch eine Abdeckung aller relevanten Bereiche von der Sensortechnik und Missionsauslegung über die hochgenaue operationelle Prozessierung bis hin zu den veredelten Nutzerprodukten. Zusammen mit dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR sind sie zudem zuständig für den Aufbau des Bodensegmentes, also die Infrastruktur zum Betrieb der Satelliten und die Verarbeitung der Daten. Die wissenschaftliche Leitung obliegt dem DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme in Oberpfaffenhofen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8372.msg556366#msg556366" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">TanDEM-X auf Dnepr</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Wismarer KinderUni-Studienjahr startet mit Blick aus dem Weltall</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wismarer-kinderuni-studienjahr-startet-mit-blick-aus-dem-weltall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 17:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochschule Wismar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Satelliten die Erde sehen. Eine Pressemitteilung der Hochschule Wismar. Quelle: Hochschule Wismar 12. Oktober 2023. (Wismar 12. Oktober 2023) Vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz kommt Dr. Albrecht Weidermann am Freitag, dem 27. Oktober 2023, auf den Campus der Hochschule Wismar. Dort wird er im Haus 1, Hörsaal 101 mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wie Satelliten die Erde sehen. Eine Pressemitteilung der Hochschule Wismar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hochschule Wismar 12. Oktober 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Wismar 12. Oktober 2023) Vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz kommt Dr. Albrecht Weidermann am Freitag, dem 27. Oktober 2023, auf den Campus der Hochschule Wismar. Dort wird er im Haus 1, Hörsaal 101 mit seiner Vorlesung „Mit Adleraugen aus dem Weltraum &#8211; Wie Satelliten die Erde sehen“ in das Wismarer KinderUni-Studienjahr 2023/24 starten. In den Folgemonaten (außer im Weihnachtsmonat Dezember) wird bis einschließlich Juni 2024 jeweils am letzten Freitag eine weiter Vorlesung folgen und das sogar im Doppelpack. Denn Studieninteressierte im Alter von 8 bis 12 Jahren können wählen, ob sie 15:00 Uhr oder 16:30 Uhr zur Vorlesung kommen möchten, um wieder wie die großen Studierenden eine ganze Menge zu lernen, was so nicht im Schulunterricht vermittelt wird.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeidermannDLRSchoolLabDLR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="KinderUni-Dozent Dr. Albrecht Weidermann vor dem großen Globus im Schülerlabor des DLR in Neustrelitz. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="KinderUni-Dozent Dr. Albrecht Weidermann vor dem großen Globus im Schülerlabor des DLR in Neustrelitz. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeidermannDLRSchoolLabDLR60.jpg" alt="KinderUni-Dozent Dr. Albrecht Weidermann vor dem großen Globus im Schülerlabor des DLR in Neustrelitz. (Bild: DLR)" class="wp-image-132254" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeidermannDLRSchoolLabDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeidermannDLRSchoolLabDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">KinderUni-Dozent Dr. Albrecht Weidermann vor dem großen Globus im Schülerlabor des DLR in Neustrelitz. (Bild: DLR) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Neustrelitz gibt es auf dem DLR-Gelände ein Schülerlabor, auch DLR_School_Lab genannt. Es ist eins von insgesamt 16 DLR_School_Labs, die in ganz Deutschland verteilt sind und Schülerinnen und Schüler einladen vor Ort in die faszinierende Welt der Forschung einzutauchen. KinderUni-Dozent Dr. Weidermann kommt extra aus Neustrelitz nach Wismar, um im Hörsaal spannende physikalisch-technische Experimente zum Thema Satelliten durchzuführen. Auf diese Weise kann er seine KinderUni-Studierenden mit ins Weltall nehmen und von dort – aus 400 bis 800 Kilometer Entfernung – zurück auf die Erde schauen. So wird der 59-Jährige zeigen können, wie sich Menschen mit den Satelliten „unterhalten“ und wie sie die weit entfernten Raumflugkörper starten und steuern. Und weil Satelliten heutzutage vielfältige Aufgaben haben, wie zum Beispiel Fernsehübertragungen, Navigation oder Wetterbeobachtung, gibt es auch darüber viel Interessantes zu berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Albrecht Weidermann studierte nach seinem Abitur 1982 Physik und Mathematik an der damaligen Pädagogischen Hochschule Erfurt (heute Universität). An derselben Einrichtung folgte nach erfolgreichem Abschluss 1987 eine Aspirantur auf dem Gebiet der Experimentalphysik, die er 1990 mit der Verleihung des Titels &#8222;Dr. rer. nat.&#8220; erfolgreich beendete. Von 1990 bis 2009 arbeitete Dr. Weidermann als Diplomlehrer an Gymnasien in Neubrandenburg und Malchin. Daran anschließend wechselte er zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Am Standort Neustrelitz baute er den dortigen DLR_Campus mit einem großen naturwissenschaftlichen Schülerlabor auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte können sich über das Formular auf der Website der KinderUni Wismar (<a href="https://www.hs-wismar.de/hochschule/information/veranstaltungen/kinder-familie/kinderuni/" data-type="link" data-id="https://www.hs-wismar.de/hochschule/information/veranstaltungen/kinder-familie/kinderuni/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.hs-wismar.de/kinderuni</a>), per E-Mail: kinder-uni(at)hs- wismar.de, telefonisch bei Silke Schröder: 03841 753-72 09 oder direkt vor der Vorlesung anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Eltern, Verwandte und Freunde können wie gewohnt die Vorlesung im Hörsaal 201 mittels Videoübertragung verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg554757#msg554757" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Airbus: Für Thailand gebauter Satellit THEOS-2 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-fuer-thailand-gebauter-satellit-theos-2-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 07:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
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		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[SSTL]]></category>
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		<category><![CDATA[Theos 2]]></category>
		<category><![CDATA[THEOS-2]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THEOS-2 ist ein wichtiger Bestandteil der verbesserten Erdbeobachtungskapazität Thailands. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 9. Oktober 2023. Toulouse, 9. Oktober 2023 – Der von Airbus gebaute Erdbeobachtungssatellit THEOS-2 ist erfolgreich mit einer Vega-Rakete von Kourou, dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, gestartet. Die thailändische Agentur für die Entwicklung von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">THEOS-2 ist ein wichtiger Bestandteil der verbesserten Erdbeobachtungskapazität Thailands. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 9. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/THEOS2frontairbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Front von THEOS-2. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Front von THEOS-2. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="152" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/THEOS2frontairbus26.jpg" alt="Front von THEOS-2. (Bild: Airbus)" class="wp-image-131807"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Front von THEOS-2. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 9. Oktober 2023 – Der von Airbus gebaute Erdbeobachtungssatellit THEOS-2 ist erfolgreich mit einer Vega-Rakete von Kourou, dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, gestartet. Die thailändische Agentur für die Entwicklung von Geoinformatik und Raumfahrttechnologie (GISTDA) hatte Airbus 2018 als Partner für ihr nationales Geoinformationssystem der nächsten Generation ausgewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Dieser erfolgreiche Start von THEOS-2 mit seinen 50-cm-Bildern bestätigt Thailands Position im kleinen Kreis der Nationen mit souveränem Zugang zu hochauflösenden geostrategischen Informationen. Wir werden die Ambitionen der GISTDA, ein allumfassendes Geoinformationssystem zum Nutzen des Königreichs Thailand aufzubauen, weiterhin unterstützen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">THEOS-2 folgt auf den von Airbus gebauten und 2008 gestarteten THEOS-1-Satelliten, der auch nach seiner zehnjährigen Betriebsdauer noch immer Bilder liefert. Im Rahmen des THEOS-2-Programms profitiert das Geoinformationssystem der GISTDA von Satellitenbildern, die von der Airbus-Konstellation optischer und radargestützter Erdbeobachtungssatelliten wie Pléiades und TerraSAR-X gesammelt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/THEOS2anechoicchamberairbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="THEOS-2 in Testkammer. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="THEOS-2 in Testkammer. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/THEOS2anechoicchamberairbus26.jpg" alt="THEOS-2 in Testkammer. (Bild: Airbus)" class="wp-image-131805" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/THEOS2anechoicchamberairbus26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/THEOS2anechoicchamberairbus26-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">THEOS-2 in Testkammer. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vertrag umfasst auch einen zweiten Erdbeobachtungssatelliten &#8211; THEOS-2 SmallSAT &#8211; von der Airbus-Tochter SSTL, verbunden mit einem umfassenden Programm zum Aufbau von Kapazitäten, an dem thailändische Ingenieure bei der Entwicklung von Anwendungen, des Bodensegments und des SmallSAT-Satelliten selbst beteiligt sind. THEOS-2 SmallSAT basiert auf der CARBONITE-Baureihe von SSTL für Erdbeobachtung und wurde bereits nach Thailand geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SSTL schlägt außerdem ein Schulungsprogramm für die GISTDA vor, um thailändische Ingenieure in die Lage zu versetzen, künftig ähnliche Kleinsatelliten in Thailand zu entwerfen, herzustellen, zu integrieren und zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bilder des THEOS-2-Programms werden für das künftige thailändische Erdbeobachtungssystem der GISTDA von zentraler Bedeutung sein, das zur Unterstützung verschiedener Aspekte eingesetzt werden soll, u. a. für das Sozial- und Sicherheitsmanagement, das Management von Städten und Wirtschaftskorridoren, die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und Ökosysteme, das Wassermanagement, das Katastrophenmanagement und das Landwirtschaftsmanagement.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19757.msg554550#msg554550" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Triton + weitere Sats auf Vega (VV23)</a></li>
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		<title>Wie sich die Produktivität des Ozeans aus dem Weltraum beobachten lässt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wie-sich-die-produktivitaet-des-ozeans-aus-dem-weltraum-beobachten-laesst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 17:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nature-Publikation beschreibt einen neuartigen Ansatz zur Beobachtung der Nährstoff-Limitierung im Ozean mit Hilfe der Satelliten-Fernerkundung. Eine Pressemitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel. Quelle: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel 16. August 2023. 16. August 2023/Kiel. Satelliten-Fernerkundung kann helfen, die Nährstoff-Limitierung im Ozean zu beobachten und zu verstehen, wie sie die Produktivität des Phytoplanktons beeinflusst. Diese [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nature-Publikation beschreibt einen neuartigen Ansatz zur Beobachtung der Nährstoff-Limitierung im Ozean mit Hilfe der Satelliten-Fernerkundung. Eine Pressemitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.geomar.de/" data-type="link" data-id="https://www.geomar.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung</a> Kiel 16. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PacificA2017202034LANCEEOSDISRapidResponseTeamNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Phytoplanktonblüte im Nordpazifik, aufgenommen vom Satelliten MODIS Aqua. (Foto: LANCE/EOSDIS Rapid Response Team, NASA)" data-rl_caption="" title="Phytoplanktonblüte im Nordpazifik, aufgenommen vom Satelliten MODIS Aqua. (Foto: LANCE/EOSDIS Rapid Response Team, NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PacificA2017202034LANCEEOSDISRapidResponseTeamNASA26.jpg" alt="Phytoplanktonblüte im Nordpazifik, aufgenommen vom Satelliten MODIS Aqua. (Foto: LANCE/EOSDIS Rapid Response Team, NASA)" class="wp-image-130235"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Phytoplanktonblüte im Nordpazifik, aufgenommen vom Satelliten MODIS Aqua. (Foto: LANCE/EOSDIS Rapid Response Team, NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">16. August 2023/Kiel. Satelliten-Fernerkundung kann helfen, die Nährstoff-Limitierung im Ozean zu beobachten und zu verstehen, wie sie die Produktivität des Phytoplanktons beeinflusst. Diese winzigen marinen Pflanzen bilden die Basis des Lebens im Meer und sind der Schlüssel zu wichtigen Funktionen des Ozeans wie der Klimaregulierung. In einem heute in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Artikel beschreibt ein internationales Team von Expert:innen unter der Leitung von Dr. Thomas Browning vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel diesen neuartigen Ansatz. Er trägt auch dazu bei, biogeochemische Modelle zu verbessern und zukünftige Auswirkungen des Klimawandels besser vorherzusagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Winzige marine Pflanzen – das Phytoplankton – bilden die Grundlage des Lebens im Ozean. Sie tragen zur Kontrolle der Konzentrationen von Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) in der Atmosphäre und damit zur Regulierung unseres Klimas bei. Um zu gedeihen, sind sie auf Sonnenlicht und Nährstoffe angewiesen. Hierzu zählen auch Elemente wie Eisen oder Stickstoff, die durch Strömungen und Auftrieb an die Meeresoberfläche gelangen können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SONNEManzanilloTomBrowningGEOMAR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Forschungsschiff SONNE im Hafen von Manzanillo, Mexiko, am Ende der Forschungsfahrt SO267/2. (Foto: Tom Browning, GEOMAR)" data-rl_caption="" title="Das Forschungsschiff SONNE im Hafen von Manzanillo, Mexiko, am Ende der Forschungsfahrt SO267/2. (Foto: Tom Browning, GEOMAR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SONNEManzanilloTomBrowningGEOMAR26.jpg" alt="Das Forschungsschiff SONNE im Hafen von Manzanillo, Mexiko, am Ende der Forschungsfahrt SO267/2. (Foto: Tom Browning, GEOMAR)" class="wp-image-130239"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Forschungsschiff SONNE im Hafen von Manzanillo, Mexiko, am Ende der Forschungsfahrt SO267/2. (Foto: Tom Browning, GEOMAR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um Nährstoffgrenzen für die Existenz des Phytoplanktons im Ozean zu verstehen, nutzen Wissenschaftler:innen üblicherweise Experimente auf Schiffsexpeditionen. Diese erfassen jedoch stets nur einen winzigen Teil des Ozeans zu einem bestimmten Zeitpunkt. Daher testete ein internationales Team von Forschenden, ob ein von Satelliten im Weltraum aufgenommenes Signal zur Beobachtung der Nährstoffbegrenzung genutzt werden kann – und so innerhalb weniger Tage der gesamte Ozean abgedeckt wird. Zu diesem Zweck untersuchten sie, ob die von Satelliten aufgezeichnete Fluoreszenz von Phytoplankton im äquatorialen Pazifik Informationen über die Nährstoffbegrenzung des Phytoplanktons liefert. Die Beobachtungen wurden auf der Expedition SO267/2 mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE im Jahr 2019 durchgeführt. In dieser Ozeanregion variieren die Nährstoffverfügbarkeit und die Produktivität des Phytoplanktons aufgrund der Klimaschwankung des El Niño Southern Oscillation-Phänomens (ENSO) auf natürliche Weise. Die Ergebnisse werden heute in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Obwohl Satelliten seit zwei Jahrzehnten Fluoreszenz messen, wissen wir noch nicht, wie wir diese richtig interpretieren können“, sagt Dr. Thomas Browning. Der Meeresbiologe und Chemiker am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist koordinierender Autor der Nature-Publikation und Gruppenleiter von „Ocean Glow“. Das vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) geförderte Projekt zielt darauf ab, neue Ansätze zu entwickeln, um anhand von Satellitenbeobachtungen zu ermitteln, welche Nährstoffe das Phytoplanktonwachstum begrenzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SONNERadiometerICBM.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Radiometer am Bug des Forschungsschiffs SONNE während der Forschungsfahrt SO267/2. (Foto: Daniela Voss und Shungudzemwoyo Garaba, ICBM)" data-rl_caption="" title="Radiometer am Bug des Forschungsschiffs SONNE während der Forschungsfahrt SO267/2. (Foto: Daniela Voss und Shungudzemwoyo Garaba, ICBM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SONNERadiometerICBM26.jpg" alt="Radiometer am Bug des Forschungsschiffs SONNE während der Forschungsfahrt SO267/2. (Foto: Daniela Voss und Shungudzemwoyo Garaba, ICBM)" class="wp-image-130241"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Radiometer am Bug des Forschungsschiffs SONNE während der Forschungsfahrt SO267/2. (Foto: Daniela Voss und Shungudzemwoyo Garaba, ICBM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während der SONNE-Expedition 2019 nutzten die Forschenden Experimente und Analysen von Phytoplankton-Proteinen, um nachzuvollziehen, welche Nährstoffe das Phytoplanktonwachstum limitieren. Außerdem werteten sie Schwankungen in der Fluoreszenz des Phytoplanktons aus – vom Phytoplankton ausgestrahltes rotes Licht, das durch die Nährstoffe reguliert wird, welche das Wachstum begrenzen. Insbesondere produziert das Phytoplankton bei Eisenlimitierung Pigment-Protein-Komplexe, die stark fluoreszieren, während dies bei Stickstofflimitierung nicht der Fall ist. Darüber hinaus nahmen die Forschenden optische Messungen wie die der MODIS-Satelliten der NASA vor – jedoch mit Instrumenten, die an der Vorderseite des Schiffs angebracht waren und auf die Meeresoberfläche blickten. Diese Felddaten verglichen sie dann mit Satellitendaten, um historische Trends der Nährstoffbegrenzung im äquatorialen Pazifik seit Beginn der Satellitenbeobachtungen vor zwei Jahrzehnten zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir fanden heraus, dass die Existenz des Phytoplanktons entweder durch Eisen oder durch Stickstoff limitiert ist, was zu sehr unterschiedlichen Eigenschaften in der Fluoreszenz des Phytoplanktons führt, die von Satelliten erfasst werden. Wir fanden auch heraus, dass die Intensität der Eisenbegrenzung die Fluoreszenzsignale beeinflusst: Eine stärkere Eisenbegrenzung führte zu mehr Fluoreszenz“, fasst Dr. Browning zusammen. Die Fluoreszenz-Beobachtungen der Satelliten variierten in einer Weise, die dem Eisenangebot entsprach, das im Laufe der ENSO-Zyklen aus tieferen Gewässern aufstieg.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SONNELabTomBrowningGEOMAR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Unter spurenmetall-reinen Bedingungen werden im Labor an Bord des Forschungsschiffs SONNE Proben für die Bestimmung der Eisenkonzentration im Meerwasser gewonnen. (Foto: Tom Browning, GEOMAR)" data-rl_caption="" title="Unter spurenmetall-reinen Bedingungen werden im Labor an Bord des Forschungsschiffs SONNE Proben für die Bestimmung der Eisenkonzentration im Meerwasser gewonnen. (Foto: Tom Browning, GEOMAR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SONNELabTomBrowningGEOMAR26.jpg" alt="Unter spurenmetall-reinen Bedingungen werden im Labor an Bord des Forschungsschiffs SONNE Proben für die Bestimmung der Eisenkonzentration im Meerwasser gewonnen. (Foto: Tom Browning, GEOMAR)" class="wp-image-130237" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SONNELabTomBrowningGEOMAR26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SONNELabTomBrowningGEOMAR26-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Unter spurenmetall-reinen Bedingungen werden im Labor an Bord des Forschungsschiffs SONNE Proben für die Bestimmung der Eisenkonzentration im Meerwasser gewonnen. (Foto: Tom Browning, GEOMAR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Vergleich dieser Beobachtungen mit Vorhersagen eines globalen biogeochemischen Modells ergab einen auffälligen Unterschied: Zwar waren die Veränderungen in der Eisenbegrenzung über mehrere Zyklen hinweg mit der ENSO-Dynamik kohärent. Doch das Modell überschätzte die Auswirkungen der Eisenbeschränkung im Phytoplankton im Gegensatz zu den Feldbeobachtungen um das Doppelte. Folglich können synoptische Beobachtungen der Nährstoffbegrenzung durch Satelliten der Schlüssel zur Validierung und Verbesserung solcher Modelle sein – und Vorhersagen künftiger Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme im Ozean verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese ersten Ergebnisse zeigen, wie Satellitenbeobachtungen uns helfen können, die Auswirkungen der Nährstoffbegrenzung auf das Phytoplankton und seine wichtige Rolle im globalen Ozean und in unserem Klimasystem zu bewerten“, betont Dr. Browning. „Unsere Studie konzentrierte sich jedoch auf den äquatorialen Pazifik. Im Rahmen des neuen ERC-Projekts ‚Ocean Glow‘ wollen wir dies für alle Regionen des Ozeans in viel robusterer Weise validieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund: „Ocean Glow“</strong><br>Das kürzlich gestartete Projekt &#8222;Ocean Glow&#8220; zielt darauf ab, das Potenzial für die globale Beobachtung der Nährstoff-Begrenzung im Ozean mit Hilfe von satellitengestützten Phytoplankton-Fluoreszenzsignalen zu untersuchen. Es wird von Dr. Thomas Browning, Meeresbiologe und Chemiker am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Deutschland), geleitet und durch einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) in Höhe von 1,5 Millionen Euro unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Projekt-Förderung:</strong><br>Die Forschung wurde größtenteils durch die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte „Eq-Pac co-limitation“ und „OceanLight“ ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Original-Publikation:</strong><br>Browning, T.J., Saito, M.A., Garaba, S.P, Wang, X., Achterberg, E.P., Moore, M., Engel, A., Mcllvin, M.R., Moran, D., Voss, D., Zielinski, O., Tagliabue, A. (2023): Persistent equatorial Pacific iron limitation under ENSO forcing. Nature, doi: doi.org/10.1038/s41586-023-06439-0,<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41586-023-06439-0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41586-023-06439-0</a>,<br>pdf: <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-023-06439-0.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41586-023-06439-0.pdf</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg553043#msg553043" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19773.msg553044#msg553044" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren</a></li>
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		<title>Planet schließt Übernahme von Sinergise ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/planet-schliesst-uebernahme-von-sinergise-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 16:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Planets Earth Data Platform erweitert. Eine Pressemitteilung von Planet Labs. Quelle: Planet Labs via Business Wire (15. August 2023). San Francisco &#38; Ljubljana –(BUSINESS WIRE)– Anfang dieses Monats hat Planet Labs PBC (NYSE:PL), ein führender Anbieter von Tagesdaten und Erkenntnissen über die Erde, die bereits angekündigte Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o. („Sinergise”), eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Planets Earth Data Platform erweitert. Eine Pressemitteilung von Planet Labs.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Planet Labs via Business Wire (15. August 2023).</p>



<p class="wp-block-paragraph">San Francisco &amp; Ljubljana –(BUSINESS WIRE)– Anfang dieses Monats hat Planet Labs PBC (NYSE:PL), ein führender Anbieter von Tagesdaten und Erkenntnissen über die Erde, die bereits angekündigte Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o. („Sinergise”), eine führende Anbieterplattform für Erdbeobachtungsdaten (EO-Daten), abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kauf des Unternehmens Sinergise mit Sitz in Ljubljana, Slowenien, beschleunigt die Weiterentwicklung der Earth Data Platform von Planet und die Fähigkeit, EO-Daten effizient an Kunden zu liefern. Dies steht im Einklang mit dem Ziel von Planet, den Zugang zu Geodaten und die Verfügbarkeit der Produktlinie Planetary Variables über die Daten-APIs von Planet zu erleichtern. Einfach zu nutzende EO-Daten haben das Potenzial, Unternehmen und der Gesellschaft neue Einsichten zu vermitteln, indem sie die Leistungsfähigkeit von Geodaten in die Hände von Nicht-Experten legen. Dies ermöglicht datengestützte Entscheidungen, ein besseres Management von Abläufen, ein besseres Verständnis des ökologischen und sozialen Wandels und eine erhöhte globale Transparenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sinergise bringt in Planet die Technologie ein, die den preisgekrönten Sentinel Hub antreibt, eine fortschrittliche API-gesteuerte Cloud-Streaming-Plattform, die Kunden den Zugriff auf Multi-Source-EO-Daten zur Verarbeitung, Analyse und Gewinnung von Erkenntnissen ermöglicht. Planet ist bestrebt, die EO-Gemeinschaft mit wachsenden Fähigkeiten und einem offenen Standard zu unterstützen, der eine größere Interoperabilität zwischen den weltweiten Nutzern ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das talentierte Team von Sinergise wird ein integraler Bestandteil von Planet&#8217;s Operationen in Europa werden und die europäische Basis des Unternehmens auf fast ein Drittel der weltweiten Belegschaft von Planet ausweiten. Planet wird nun zusätzlich zu seiner starken Präsenz in Berlin und Haarlem zwei weitere Büros in Europa in Slowenien und Österreich unterhalten, um die europäische Raumfahrtgemeinschaft voranzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist die sechste Akquisition von Planet (erworben wurden die BlackBridge Unternehmensgruppe im Jahr 2015, das Unternehmen Terra Bella von Google im Jahr 2017, Boundless Spatial, Inc. im Jahr 2019, VanderSat B.V. im Jahr 2021 und Salo Sciences, Inc. im Jahr 2023).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Planet Labs PBC</strong><br>Planet ist ein führender Anbieter von globalen, täglichen Satellitenbildern und Geodatenlösungen. Planet hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt jeden Tag abzubilden und Veränderungen sichtbar, zugänglich und umsetzbar zu machen. Planet wurde 2010 von drei NASA-Wissenschaftlern gegründet und entwickelt, baut und betreibt die größte Erdbeobachtungsflotte von Bildsatelliten. Planet liefert missionskritische Daten, fortschrittliche Erkenntnisse und Softwarelösungen an über 880 Kunden, darunter die weltweit führenden Unternehmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Nachrichtendienste, Bildung und Finanzen sowie Regierungsbehörden, und ermöglicht es den Nutzern, auf einfache und effektive Weise einen einzigartigen Nutzen aus Satellitenbildern zu ziehen. Planet ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die an der New Yorker Börse als PL notiert ist. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie <a href="https://www.planet.com/" data-type="link" data-id="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Sinergise</strong><br>Sinergise ist ein europäisches Unternehmen für Geodaten-Technologie, das vor allem für seinen Sentinel Hub bekannt ist, einen preisgekrönten Dienst für die Archivierung, Verarbeitung und Verteilung von Satellitenbildern, der weltweit Erdbeobachtungsanwendungen betreibt und jeden Monat Hunderte von Millionen von Anfragen verarbeitet, wobei mehr als 50 PB Daten von Sentinel, Landsat, Planet und anderen Missionen verarbeitet werden. Sinergise entwickelt und betreibt auf maschinellem Lernen basierende Lösungen für die Überwachung des Planeten, von landwirtschaftlichen Aktivitäten bis hin zur Identifizierung von neu errichteten Bauwerken. Ihre Anwendungen und Dienste werden von Hunderttausenden von Menschen auf der ganzen Welt genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweise</strong><br>Mit Ausnahme der hierin enthaltenen historischen Informationen handelt es sich bei den in dieser Pressemitteilung dargelegten Angelegenheiten um zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der „Safe Harbor”-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Erwartungen des Unternehmens in Bezug auf die erfolgreiche Integration und die erwarteten Auswirkungen der Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o., die Fähigkeit des Unternehmens, Marktchancen zu nutzen und potenzielle Vorteile aus aktuellen oder zukünftigen Produktverbesserungen, neuen Produkten oder strategischen Partnerschaften und Kundenkooperationen zu realisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den Überzeugungen der Geschäftsleitung des Unternehmens sowie auf Annahmen und Informationen, die ihr derzeit zur Verfügung stehen. Da solche Aussagen auf Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse und Ergebnisse beruhen und keine Tatsachenaussagen sind, können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den prognostizierten abweichen. Zu den Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den aktuellen Erwartungen abweichen, gehören unter anderem die Risikofaktoren und andere Angaben zum Unternehmen und seinen Geschäften, die in den regelmäßigen Berichten, Proxy Statements und anderen Offenlegungsunterlagen des Unternehmens enthalten sind, die von Zeit zu Zeit bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht werden und online unter <a href="https://www.sec.gov/" type="link" id="https://www.sec.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.sec.gov</a> und auf der Website des Unternehmens unter <a href="https://www.planet.com/" data-type="link" data-id="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a>. Alle zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln nur die Überzeugungen und Annahmen des Unternehmens zu dem Zeitpunkt wider, an dem diese Aussagen gemacht werden. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, um zukünftige Ereignisse oder Umstände zu berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg553046#msg553046" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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		<title>Messgerät made in Jülich: Mit ARCADE ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/messgeraet-made-in-juelich-mit-arcade-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 20:47:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Juli 2023 startete erfolgreich eine indische Trägerrakete in den Weltraum. An Bord war der Satellit ARCADE („Atmospheric Coupling and Dynamics Explorer&#8220;). ARCADE enthält ein innovatives Fernerkundungsgerät, das Expert:innen des Forschungszentrums Jülich und der Bergischen Universität Wuppertal gemeinsam entwickelten. Eine Pressemitteilung des Forschungszentrums Jülich. Quelle: Forschungszentrum Jülich 10. August 2023. 10. August 2023 &#8211; Erste [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ende Juli 2023 startete erfolgreich eine indische Trägerrakete in den Weltraum. An Bord war der Satellit ARCADE („Atmospheric Coupling and Dynamics Explorer&#8220;). ARCADE enthält ein innovatives Fernerkundungsgerät, das Expert:innen des Forschungszentrums Jülich und der Bergischen Universität Wuppertal gemeinsam entwickelten. Eine Pressemitteilung des Forschungszentrums Jülich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Forschungszentrum Jülich 10. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/imageJuelichMartinKaufmann.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Stolz auf ihren Erfolg mit dem SHI: das Team des Instituts der Stratosphäre und der Bergischen Universität Wuppertal. (Foto: Forschungszentrum Jülich / Martin Kaufmann)" data-rl_caption="" title="Stolz auf ihren Erfolg mit dem SHI: das Team des Instituts der Stratosphäre und der Bergischen Universität Wuppertal. (Foto: Forschungszentrum Jülich / Martin Kaufmann)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="323" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/imageJuelichMartinKaufmann60.jpg" alt="Stolz auf ihren Erfolg mit dem SHI: das Team des Instituts der Stratosphäre und der Bergischen Universität Wuppertal. (Foto: Forschungszentrum Jülich / Martin Kaufmann)" class="wp-image-130536" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/imageJuelichMartinKaufmann60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/imageJuelichMartinKaufmann60-300x162.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Stolz auf ihren Erfolg mit dem SHI: das Team des Instituts der Stratosphäre und der Bergischen Universität Wuppertal. (Foto: Forschungszentrum Jülich / Martin Kaufmann)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">10. August 2023 &#8211; Erste Messdaten werden Ende des Jahres erwartet. Mit ihrer Hilfe sollen unter anderem neue Erkenntnisse zum Klimawandel gewonnen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ARCADE ist ein Mikrosatellit mit einem Volumen von etwa 27 Litern. Er trägt als wissenschaftliche Hauptnutzlast ein Fernerkundungsgerät aus Jülich, das mit einem neuartigen Spatial Heterodyne Interferometer (SHI) ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Entwicklung des Jülicher Instituts für Stratosphäre sowie des Instituts für Systeme der Elektronik, in die zahlreiche Student:innen des Instituts für Atmosphären- und Umweltforschung der Bergischen Universität Wuppertal eingebunden waren. Projektleiter ist Dr. Martin Kaufmann vom Institut für Stratosphäre. Das Instrument ermöglicht es, die mittlere und obere Atmosphäre (Mesosphäre und untere Thermosphäre) zu erforschen. Die gewonnenen Daten spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung wertvoller Temperaturinformationen, die zu genaueren Erkenntnissen über die Dynamik der äquatorialen Breiten führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kombination mit den Daten der Compact Ionosphere Probe (CIP), einem von der National Central University in Taiwan entwickelten Gerät, werden diese Messungen Aufschluss über die Einwirkung der unteren Atmosphäre auf die Ionosphäre geben und wertvolle Informationen über Strukturen in der äquatorialen Ionosphäre liefern. Diese Erkenntnisse liefern einen wichtigen wissenschaftliche Beitrag, um die Auswirkungen des Klimawandels in dieser Region besser vorherzusagen und die Zuverlässigkeit von Satellitenkommunikationssystemen sowie die Genauigkeit von GNSS-Diensten für die Navigation verbessern zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SHI-Projekt erhielt fachliche Unterstützung von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und wurde auch vom Europäischen Metrologie-Programm für Innovation und Forschung gefördert. Die Entwicklung von ARCADE erfolgte am Satellite Research Centre an der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur als wichtiger Bestandteil des International Satellite Program in Research and Education (INSPIRE). Neben der NTU sind auch Institutionen aus Deutschland, Taiwan, Indien und den USA an dieser faszinierenden Mission beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7116.msg553329#msg553329" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CubeSats</a></li>
</ul>
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		<title>ESA: Zählen von Waldbränden auf der ganzen Welt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-zaehlen-von-waldbraenden-auf-der-ganzen-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 21:50:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 3. August 2023. 3. August 2023 &#8211; In den letzten Wochen haben sich in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Algerien, Tunesien und Kanada verheerende Waldbrände ausgebreitet, die Menschenleben forderten und massive ökologische und wirtschaftliche Schäden verursachten. Waldbrände sind zwar [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="339" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60.jpg" alt="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129772" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">3. August 2023 &#8211; In den letzten Wochen haben sich in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Algerien, Tunesien und Kanada verheerende Waldbrände ausgebreitet, die Menschenleben forderten und massive ökologische und wirtschaftliche Schäden verursachten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Waldbrände sind zwar ein natürlicher Bestandteil vieler Ökosysteme, aber Wissenschaftler*innen haben davor gewarnt, dass sie <a href="https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/number-wildfires-rise-50-cent-2100-and-governments-are-not-prepared" type="link" id="https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/number-wildfires-rise-50-2100-and-governments-are-not-prepared" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">immer häufiger</a> auftreten und sich immer weiter ausbreiten. Als Reaktion darauf ist jetzt eine aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar, die eine detaillierte Analyse der Waldbrände auf der ganzen Welt bietet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der globale Temperaturanstieg und die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse haben zu einem sprunghaften Anstieg der Zahl von Waldbränden geführt, die rasch große Vegetationsflächen und Waldgebiete vernichten. Länder wie Griechenland und Italien haben bereits die verheerenden Auswirkungen von Großbränden erlebt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Europäischen Waldbrandinformationssystems (<a href="https://forest-fire.emergency.copernicus.eu/" type="link" id="https://effis.jrc.ec.europa.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EFFIS</a>) sind bis zum 29. Juli 2023 allein in diesem Jahr bereits mehr als 234.516 Hektar Land in der Europäischen Union verbrannt. Die Situation erfordert dringende Aufmerksamkeit und wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der wachsenden Gefahr, die von diesen Waldbränden ausgeht. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60.jpg" alt="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129778" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der schweren Waldbrände hat die ESA ihren Weltfeueratlas wieder geöffnet, der einen Einblick in die Verteilung der einzelnen Brände auf nationaler und globaler Ebene bietet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das interaktive Dashboard können die Nutzer*innen die Häufigkeit von Bränden zwischen den Ländern vergleichen und die Entwicklung der Brände im Laufe der Zeit analysieren. Der Atlas wurde ursprünglich <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Is_Earth_on_fire" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Is_Earth_on_fire" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">2019</a> eröffnet und unterstützte sowohl die europäischen Katastrophenschutzbehörden als auch die Feuerwehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dashboard verwendet nächtliche Daten des Sea and Land Surface Temperature Radiometer (<a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Instruments" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SLSTR</a>) an Bord des Copernicus-Satelliten <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sentinel-3A</a>. Der Sensor, der wie ein Thermometer am Himmel funktioniert, misst die thermische Infrarotstrahlung, um die Temperatur der Landoberflächen der Erde zu messen, die zur Erkennung von Bränden verwendet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der Atlas aufgrund von Einschränkungen durch Satellitenüberflüge und Wolkenbedeckung nicht alle Brände erfassen kann, ist er von einem Monat zum anderen und von einem Jahr zum anderen statistisch repräsentativ. Die Daten des Copernicus-Satelliten Sentinel-3B werden im Dezember 2023 hinzukommen. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60.jpg" alt="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129776" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten aus dem World Fire Atlas zeigen, dass in den vergangenen sieben Jahren eine große Anzahl von Bränden in Portugal, Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien entdeckt wurde, wobei die höchste Anzahl von Bränden in Portugal im August 2016 und im Oktober 2017 erreicht wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten zeigen auch, dass es in Kanada allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 11.598 Brände gegeben hat. Dies ist ein Anstieg um 705% im Vergleich zu den in den vorangegangenen sechs Jahren entdeckten Bränden (im Vergleich zu den Bränden vom 1. Januar bis 31. Juli 2022). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanada kämpft derzeit mit der schlimmsten Waldbrandsaison seit Bestehen des Landes. <a href="https://www.lemonde.fr/en/environment/article/2023/07/15/canada-wildfires-burn-a-record-breaking-10-million-hectares_6054380_114.html#:~:text=This%20unprecedented%20figure%20for%202023,coming%20weeks%2C%20government%20data%20showed.&amp;text=1%20min.&amp;text=Canadian%20wildfires%20have%20burned%20more,weeks%2C%20government%20data%20showed%20Saturday." data-type="link" data-id="https://www.lemonde.fr/en/environment/article/2023/07/15/canada-wildfires-burn-a-record-breaking-10-million-hectares_6054380_114.html#:~:text=This%20unprecedented%20figure%20for%202023,coming%20weeks%2C%20government%20data%20showed.&amp;text=1%20min.&amp;text=Canadian%20wildfires%20have%20burned%20more,weeks%2C%20government%20data%20showed%20Saturday." target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mehr als 10 Millionen Hektar Land</a> sind verbrannt, und es wird erwartet, dass diese Zahl in den kommenden Wochen noch steigen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Olivier Arino von der ESA sagte: „Die Neuauflage des Weltfeueratlas ist eine wertvolle Gelegenheit für Behörden, Forscher und Organisationen, ihr Verständnis für das weltweite Auftreten von Bränden zu erweitern. Durch die Nutzung dieser umfassenden Ressource können sie wirksamere Strategien für die Brandverhütung und -bekämpfung auf globaler Ebene entwickeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das anhaltende Engagement der ESA, von Copernicus und der EU, diese wertvolle Ressource kontinuierlich zur Verfügung zu stellen, unterstreicht die Bedeutung der Nutzung der Weltraumtechnologie zur Bewältigung kritischer Umweltprobleme.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60.jpg" alt="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129774" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg552404#msg552404" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-zaehlen-von-waldbraenden-auf-der-ganzen-welt/" data-wpel-link="internal">ESA: Zählen von Waldbränden auf der ganzen Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: Entwicklung von Erdbeobachtungs-Dienstleistungen mit Satellogic</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-entwicklung-von-erdbeobachtungs-dienstleistungen-mit-satellogic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 17:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[Satellogic]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=128669</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB und Satellogic unterzeichnen MoU zur gemeinsamen Entwicklung von Dienstleistungen auf Grundlage von Erdbeobachtungsdaten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 3. Juli 2023. Bremen, 3. Juli 2023. Das deutsche Raumfahrt- und Technologieunternehmen OHB SE hat eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit dem auf Erdbeobachtungssatelliten und die Anwendung von Erdbeobachtungsdaten spezialisierten Unternehmen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB und Satellogic unterzeichnen MoU zur gemeinsamen Entwicklung von Dienstleistungen auf Grundlage von Erdbeobachtungsdaten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 3. Juli 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 3. Juli 2023. Das deutsche Raumfahrt- und Technologieunternehmen OHB SE hat eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit dem auf Erdbeobachtungssatelliten und die Anwendung von Erdbeobachtungsdaten spezialisierten Unternehmen Satellogic Inc. (<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Satellogic" data-wpel-link="internal">Satellogic</a>) unterzeichnet, um Kooperationsmöglichkeiten bei der Entwicklung von auf Erdbeobachtungsdaten basierenden Dienstleistungen zu prüfen. Das MoU unterstreicht das gemeinsame Engagement von OHB und Satellogic, die Nutzung von Erdbeobachtungsdaten für einen grüneren und nachhaltigeren Planeten zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In der heutigen schnelllebigen Welt der Raumfahrt ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren unerlässlich und für beide Seiten von Vorteil&#8220;, sagt Ermanno Chiri, Corporate and Business Strategy Manager bei OHB. &#8222;Durch die Kooperation mit Satellogic werden wir unsere Erdbeobachtungskapazitäten weiter ausbauen und wir sind sehr stolz darauf, dass diese Zusammenarbeit neue Lösungen zur Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz ermöglichen wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erdbeobachtungsdaten als Entscheidungsgrundlage</strong><br>Die Partnerschaft zwischen OHB und Satellogic zielt auf die Entwicklung günstiger und nachhaltiger Dienstleistungen für kommerzielle und institutionelle Kunden ab und wird die Einführung von auf Erdbeobachtungsdaten basierenden Anwendungen in verschiedenen Märkten vorantreiben, darunter Landwirtschaft und Stadtentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellogic betreibt die derzeit größte kommerzielle Flotte von Erdbeobachtungssatelliten mit einer Auflösung im Submeterbereich – kürzlich hat der 38 Satellit seine Umlaufbahn erreicht. Das Unternehmen entwickelt eine skalierbare Erdbeobachtungsplattform, um erschwingliche Daten mit kontinuierlich steigender Kapazität und kurzen Wiederbesuchszeiten für die tägliche Entscheidungsfindung in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Energie, kritische Infrastrukturen und Klimaschutz zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB ist bereits seit einigen Jahren im Bereich der praktischen Anwendung von Erdbeobachtungsdaten aktiv und ist mit mehreren Tochtergesellschaften aus den Segmenten SPACE SYSTEMS und DIGITAL an der Kooperation mit Satellogic beteiligt: OHB System AG, OHB Digital Connect GmbH, OHB Digital Services GmbH und GEOSYSTEMS GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Um die richtige Antwort auf Kundenprobleme zu finden, müssen Dienstleistungen auf den passenden Daten basieren&#8220;, erklärt Irmgard Runkel, Geschäftsführerin von GEOSYSTEMS. &#8222;In den meisten Fällen sind wir auf der Suche nach zeitlich und räumlich hochaufgelösten Daten. Satellogic hat ein intelligentes Konzept, das diese Anforderungen erfüllt. Wir sehen ein großes Potenzial für diese Daten in verschiedenen Anwendungsbereichen und die Zusammenarbeit mit Satellogic ermöglicht es uns, unsere Lösungen durch die Nutzung ihrer Daten zu verbessern.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luciano Giesso, Head of Global Government Sales bei Satellogic, ergänzt: &#8222;Die Zusammenarbeit mit OHB ist ein wichtiger Meilenstein in der Mission von Satellogic, den Zugang zu Erdbeobachtungsdaten zu demokratisieren, und schafft die Grundlagen für eine integrierte europäische Daten- und Analyseplattform. Wir sind begeistert von den Möglichkeiten, die sich daraus für europäische Nutzer ergeben, ihre Entscheidungsprozesse zu verbessern.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Satellogic Inc.</strong><br>Satellogic (NASDAQ: SATL) wurde 2010 von Emiliano Kargieman und Gerardo Richarte gegründet und entwickelt und verbessert kontinuierlich die erste skalierbare Erdbeobachtungsplattform, die die gesamte Erde mit hoher Frequenz und hoher Auflösung vollautomatisch kartieren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellogic hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zugang zu Geodaten durch seine Informationsplattform mit hochauflösenden Bildern zu demokratisieren, um zur Lösung der dringendsten Probleme der Welt beizutragen, darunter Klimawandel, Energieversorgung und Ernährungssicherheit. Mit seiner patentierten Earth-Imaging-Technologie erschließt Satellogic die Möglichkeiten der Erdbeobachtung, um qualitativ hochwertige Erkenntnisse über den Planeten zu den niedrigsten Kosten der Branche zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Weltraum verfügt Satellogic über eine bewährte Technologie und eine starke Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von Satelliten und der Bereitstellung von hochauflösenden Daten zum richtigen Preis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://satellogic.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://satellogic.com/</a>.</p>



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