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	<title>Houston &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Houston &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Artemis 2: Heute startet die Mondumrundung, letztes Korrekturmanöver abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/artemis-2-heute-startet-die-mondumrundung-letztes-korrekturmanoever-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:49:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein. Das Hauptereignis des heutigen Flugtages: der Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / NASA Communications, Sumer Loggins, 5. April 2026 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein. Das Hauptereignis des heutigen Flugtages: der Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/05/artemis-ii-flight-day-5-correction-burn-complete/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / NASA Communications, Sumer Loggins</a>, 5. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-600x500-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Besatzung von Artemis II hat dieses Foto am vierten Tag ihrer Reise zum Mond aufgenommen. Darauf ist der Mond so ausgerichtet, dass der Südpol oben zu sehen ist, und man beginnt, Teile der Mondrückseite zu erkennen. Das Orientale-Becken befindet sich auf diesem Bild am rechten Rand der Mondscheibe. Mit Artemis II sehen Menschen zum ersten Mal das gesamte Becken. Die Besatzung von Artemis II wird das Orientale-Becken weiterhin aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten, während sie sich dem Mond nähert und während des gesamten Mondvorbeiflugs. Das Orientale-Becken ist ein klassisches Mehrfachring-Einschlagbecken, das als Referenz dient, um andere Einschlagkrater auf Gesteinswelten von Merkur bis Pluto zu vergleichen. Bildnachweis: NASA" data-rl_caption="" title="Die Besatzung von Artemis II hat dieses Foto am vierten Tag ihrer Reise zum Mond aufgenommen. Darauf ist der Mond so ausgerichtet, dass der Südpol oben zu sehen ist, und man beginnt, Teile der Mondrückseite zu erkennen. Das Orientale-Becken befindet sich auf diesem Bild am rechten Rand der Mondscheibe. Mit Artemis II sehen Menschen zum ersten Mal das gesamte Becken. Die Besatzung von Artemis II wird das Orientale-Becken weiterhin aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten, während sie sich dem Mond nähert und während des gesamten Mondvorbeiflugs. Das Orientale-Becken ist ein klassisches Mehrfachring-Einschlagbecken, das als Referenz dient, um andere Einschlagkrater auf Gesteinswelten von Merkur bis Pluto zu vergleichen. Bildnachweis: NASA" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="275" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1.jpg" alt="" class="wp-image-151733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1-300x206.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Besatzung von Artemis II hat dieses Foto am vierten Tag ihrer Reise zum Mond aufgenommen. Darauf ist der Mond so ausgerichtet, dass der Südpol oben zu sehen ist, und man beginnt, Teile der Mondrückseite zu erkennen. Das Orientale-Becken befindet sich auf diesem Bild am rechten Rand der Mondscheibe. Mit Artemis II sehen Menschen zum ersten Mal das gesamte Becken. Die Besatzung von Artemis II wird das Orientale-Becken weiterhin aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten, während sie sich dem Mond nähert und während des gesamten Mondvorbeiflugs. Das Orientale-Becken ist ein klassisches Mehrfachring-Einschlagbecken, das als Referenz dient, um andere Einschlagkrater auf Gesteinswelten von Merkur bis Pluto zu vergleichen.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams der Flugkontrolle in Houston und die Besatzung von Artemis II haben ein Korrekturmanöver zur Feinabstimmung der Flugbahn des Orion-Raumschiffs zum Mond durchgeführt. Das Manöver begann um 05:03 Uhr MESZ und dauerte 17,5 Sekunden. Die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut Jeremy Hansen setzen ihren präzisen Kurs fort, um heute Montag, den 6. April, den Mond zu umrunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn ihres Arbeitstages erfüllte die Besatzung ein wichtiges Testziel der Mission: das Anlegen des Orion Crew Survival System (OCSS) Anzugs. Alle vier Besatzungsmitglieder führten eine vollständige Testsequenz durch, darunter das Anlegen und Unterdrucksetzen des Anzugs, die Durchführung von Dichtheitsprüfungen, die Simulation des Einstiegs in den Sitz sowie die Beurteilung der Bewegungsfreiheit und ihrer Fähigkeit zu essen und zu trinken. Der Anzug schützt die Astronauten während dynamischer Flugphasen und gewährleistet die Lebenserhaltung im Falle eines Kabinendruckabfalls sowie bei Überlebensmaßnahmen nach der Wasserung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Durch eines der vier Fenster in der Nähe der Steuerkonsole des Raumschiffs Orion blickt man auf die Erde, die von der Schwärze des Weltraums erhellt wird und immer kleiner wird, während sich die Besatzung dem Mond nähert. Dieses Bild wurde am fünften Tag der Mission von einem Besatzungsmitglied der Artemis-II-Mission aufgenommen. Bildnachweis: NASA" data-rl_caption="" title="Durch eines der vier Fenster in der Nähe der Steuerkonsole des Raumschiffs Orion blickt man auf die Erde, die von der Schwärze des Weltraums erhellt wird und immer kleiner wird, während sich die Besatzung dem Mond nähert. Dieses Bild wurde am fünften Tag der Mission von einem Besatzungsmitglied der Artemis-II-Mission aufgenommen. Bildnachweis: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151735" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Durch eines der vier Fenster in der Nähe der Steuerkonsole des Raumschiffs Orion blickt man auf die Erde, die von der Schwärze des Weltraums erhellt wird und immer kleiner wird, während sich die Besatzung dem Mond nähert. Dieses Bild wurde am fünften Tag der Mission von einem Besatzungsmitglied der Artemis-II-Mission aufgenommen.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein; ab diesem Zeitpunkt wird die Anziehungskraft des Mondes zur dominierenden Kraft, die die Flugbahn von Orion bestimmt. Dieser Meilenstein bildet die Grundlage für das Hauptereignis des heutigen Flugtages: den Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Zeitpunkte für den Mondvorbeiflug und Meilensteine (alle Zeiten in MESZ, Änderungen vorbehalten, abhängig vom tatsächlichen Begebenheiten):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>19:00 Uhr: Die Berichterstattung von NASA+ über den Mondvorbeiflug beginnt.</li>



<li>19:56 Uhr: Die Besatzung wird den Rekord für die größte Entfernung des Menschen von der Erde übertreffen, der zuvor 1970 von Apollo 13 aufgestellt wurde.</li>



<li>20:10 Uhr: Kommentare der Besatzung zum Übertreffen des Entfernungsrekords von Apollo 13 (nur Audio)</li>



<li>20:15 Uhr: Die Besatzung richtet die Orion-Kabine für den Vorbeiflug ein</li>



<li>20:45 Uhr: Die Mondbeobachtung beginnt</li>



<li>00:44 Uhr: Voraussichtlicher Kommunikationsausfall, während die Besatzung hinter den Mond fliegt (ca. 40 Minuten)</li>



<li>01:02 Uhr: Orion erreicht den geringsten Abstand zum Mond (6550 Kilometer)</li>



<li>01:07 Uhr: Orion erreicht den größten Abstand zur Erde (406773 Kilometer)</li>



<li>01:25 Uhr: „Earthrise“ markiert das Wiedererscheinen der Erde am gegenüberliegenden Rand des Mondes; voraussichtliche Wiederherstellung der Kommunikation, wenn die Besatzung wieder hinter dem Mond hervorkommt</li>



<li>02:35–03:32 Uhr: Während einer Sonnenfinsternis wird die Sonne aus Sicht der Besatzung hinter dem Mond vorbeiziehen</li>



<li>03:20 Uhr: Die Mondbeobachtung endet</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Foto zeigt das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund, aufgenommen von einer Kamera an der Spitze eines seiner Solarpaneele am zweiten Flugtag der Mission. Bildnachweis: NASA" data-rl_caption="" title="Dieses Foto zeigt das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund, aufgenommen von einer Kamera an der Spitze eines seiner Solarpaneele am zweiten Flugtag der Mission. Bildnachweis: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1.jpg" alt="" class="wp-image-151737" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Foto zeigt das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund, aufgenommen von einer Kamera an der Spitze eines seiner Solarpaneele am zweiten Flugtag der Mission.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung trat heute, den 6. April um ca. 08:20 Uhr morgens ihre tägliche Ruhephase an und wird um 16:50 Uhr geweckt, um den sechsten Flugtag zu beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg585880#msg585880" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion (Integrity) auf SLS</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die SpaceX-Mission Crew-11 der NASA kehrt zurück und landet vor der Küste Kaliforniens</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-spacex-mission-crew-11-der-nasa-kehrt-zurueck-und-landet-vor-der-kueste-kaliforniens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 20:48:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SpaceX Crew-11-Mission der NASA ist am frühen Donnerstagmorgen sicher im Pazifischen Ozean vor der Küste von San Diego gewassert und hat damit eine mehr als fünfmonatige Mission an Bord der Internationalen Raumstation abgeschlossen.Eine Mitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Gerelle Q. Dodson, 15. Januar 2026 Die NASA-Astronauten Zena Cardman [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die SpaceX Crew-11-Mission der NASA ist am frühen Donnerstagmorgen sicher im Pazifischen Ozean vor der Küste von San Diego gewassert und hat damit eine mehr als fünfmonatige Mission an Bord der Internationalen Raumstation abgeschlossen.<br>Eine Mitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-spacex-crew-11-mission-returns-splashes-down-off-california/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Gerelle Q. Dodson</a>, 15. Januar 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/crew-11-in-dragon-jan-15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Roskosmos-Kosmonaut Oleg Platonov (links), die NASA-Astronauten Mike Fincke und Zena Cardman sowie der JAXA-Astronaut (Japan Aerospace Exploration Agency) Kimiya Yui sind kurz nach der Landung im Pazifischen Ozean vor der Küste von Long Beach, Kalifornien, am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, im Inneren des Raumschiffs SpaceX Dragon Endeavour an Bord des SpaceX-Bergungsschiffs SHANNON zu sehen. Cardman, Fincke, Yui und Platonov kehren nach 167 Tagen im Weltraum als Teil der Expedition 74 an Bord der Internationalen Raumstation zurück. Bildnachweis: NASA/Bill Ingalls" data-rl_caption="" title="Der Roskosmos-Kosmonaut Oleg Platonov (links), die NASA-Astronauten Mike Fincke und Zena Cardman sowie der JAXA-Astronaut (Japan Aerospace Exploration Agency) Kimiya Yui sind kurz nach der Landung im Pazifischen Ozean vor der Küste von Long Beach, Kalifornien, am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, im Inneren des Raumschiffs SpaceX Dragon Endeavour an Bord des SpaceX-Bergungsschiffs SHANNON zu sehen. Cardman, Fincke, Yui und Platonov kehren nach 167 Tagen im Weltraum als Teil der Expedition 74 an Bord der Internationalen Raumstation zurück. Bildnachweis: NASA/Bill Ingalls" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="280" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/crew-11-in-dragon-jan-15-500x280-1.jpg" alt="" class="wp-image-150162" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/crew-11-in-dragon-jan-15-500x280-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/crew-11-in-dragon-jan-15-500x280-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Roskosmos-Kosmonaut Oleg Platonov (links), die NASA-Astronauten Mike Fincke und Zena Cardman sowie der JAXA-Astronaut (Japan Aerospace Exploration Agency) Kimiya Yui sind kurz nach der Landung im Pazifischen Ozean vor der Küste von Long Beach, Kalifornien, am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, im Inneren des Raumschiffs SpaceX Dragon Endeavour an Bord des SpaceX-Bergungsschiffs SHANNON zu sehen. Cardman, Fincke, Yui und Platonov kehren nach 167 Tagen im Weltraum als Teil der Expedition 74 an Bord der Internationalen Raumstation zurück. <mark>Bildnachweis: NASA/Bill Ingalls</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA-Astronauten <a href="https://www.nasa.gov/people/zena-cardman/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zena Cardman</a> und <a href="https://www.nasa.gov/people/edward-michael-mike-fincke/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mike Fincke</a>, der JAXA-Astronaut (Japan Aerospace Exploration Agency) Kimiya Yui und der Roskosmos-Kosmonaut Oleg Platonov kehrten um 9:41 Uhr MEZ zur Erde zurück. Teams an Bord der SpaceX-Bergungsschiffe bargen das Raumschiff und seine Besatzung kurz nach der Landung.<br>„Ich könnte nicht stolzer auf unsere Astronauten und die Teams am Boden bei der NASA, SpaceX und unseren internationalen Partnern sein“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Dank ihrer Professionalität und Konzentration konnte die Mission trotz eines angepassten Zeitplans planmäßig durchgeführt werden. Crew-11 hat mehr als 140 wissenschaftliche Experimente durchgeführt, die die Erforschung des Weltraums durch den Menschen vorantreiben. Missionen wie Crew-11 demonstrieren die Fähigkeiten des amerikanischen Raumfahrtprogramms – unsere Fähigkeit, Astronauten bei Bedarf nach Hause zu bringen, schnell neue Crews zu starten und die bemannte Raumfahrt weiter voranzutreiben, während wir uns auf unsere historische Artemis-II-Mission vorbereiten, die uns von der erdnahen Umlaufbahn zum Mond und schließlich zum Mars führen wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew-11 kehrte etwa einen Monat früher als geplant zurück, da eines der Besatzungsmitglieder unter medizinischer Beobachtung steht, dessen Zustand jedoch stabil ist. Aus Gründen der medizinischen Vertraulichkeit ist es der NASA nicht möglich, weitere Details über das Besatzungsmitglied bekannt zu geben. Vor der Rückkehr hatte die NASA <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2026/01/08/nasa-shares-latest-update-on-international-space-station-operations-2/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">bereits dafür gesorgt</a>, dass alle vier Besatzungsmitglieder zur weiteren Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus gebracht wurden, um die medizinischen Ressourcen auf der Erde für eine bestmögliche Versorgung zu nutzen.<br>Nach dem geplanten Krankenhausaufenthalt über Nacht kehren die Besatzungsmitglieder zum Johnson Space Center der NASA in Houston zurück und unterziehen sich den üblichen Nachuntersuchungen und Bewertungen nach dem Flug.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized advgb-dyn-43d67e9a"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/nasa-spacex-crew-11-splashdown-6.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Quelle: NASA Blogs / Jason Costa Das Raumschiff SpaceX Crew-11 Dragon der NASA landet am Donnerstag, dem 15. Januar 2025, im Pazifischen Ozean. Bildnachweis: NASA+" data-rl_caption="" title="Quelle: NASA Blogs / Jason Costa Das Raumschiff SpaceX Crew-11 Dragon der NASA landet am Donnerstag, dem 15. Januar 2025, im Pazifischen Ozean. Bildnachweis: NASA+" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="280" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/nasa-spacex-crew-11-splashdown-6-500x280-1.jpg" alt="" class="wp-image-150156" style="width:500px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/nasa-spacex-crew-11-splashdown-6-500x280-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/nasa-spacex-crew-11-splashdown-6-500x280-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <em><a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2026/01/15/nasas-spacex-crew-11-dragon-splashdown-at-341-a-m-est/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Blogs / Jason Costa</a></em><br><em>Das Raumschiff SpaceX Crew-11 Dragon der NASA landet am Donnerstag, dem 15. Januar 2025, im Pazifischen Ozean. B<mark>ildnachweis: NASA+</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-spacex-crew-11-launches-to-international-space-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Crew-11-Mission startete</a> am 1. August 2025 um 17:43 Uhr MESZ vom Launch Complex 39A im Kennedy Space Center der NASA in Florida. Etwa 15 Stunden später dockte das SpaceX Dragon-Raumschiff der Crew am 2. August um 8:27 Uhr MESZ an der Orbitalstation an.<br>Während ihrer 167-tägigen Mission legten die vier Besatzungsmitglieder fast 71 Millionen Meilen zurück und umrundeten die Erde mehr als 2.670 Mal. Die Crew-11-Mission war Finckes vierter Raumflug, Yuis zweiter und der erste für Cardman und Platonov. Fincke hat insgesamt 549 Tage im Weltraum verbracht und liegt damit auf Platz vier aller NASA-Astronauten, was die Gesamtzahl der Tage im Weltraum angeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihres Aufenthalts absolvierte die Crew-11 Hunderte von Stunden mit Forschung, Wartungsarbeiten und Technologiedemonstrationen. Am 2. November 2025 feierten die Besatzungsmitglieder außerdem das <a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/iss25/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">25-jährige Jubiläum</a> der ununterbrochenen Präsenz von Menschen an Bord des orbitalen Labors. Die an Bord der Raumstation durchgeführten Forschungsarbeiten fördern den wissenschaftlichen Fortschritt und demonstrieren neue Technologien, die uns auf die Erforschung des Mondes und des Mars durch den Menschen vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Commercial Crew Program der NASA bietet einen zuverlässigen Zugang zum Weltraum und maximiert die Nutzung der Internationalen Raumstation für Forschung und Entwicklung, indem es mit privaten US-Unternehmen, darunter SpaceX, zusammenarbeitet, um Astronauten zur Raumstation und zurück zu transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr über das Commercial Crew Program der NASA unter: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/commercial-space/commercial-crew-program/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/commercialcrew</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20349.msg582878#msg582878" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-11 / USCV-11 (C206.6 / Endeavour) auf Falcon 9 (B1094.3)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STS-133-Mission um einen weiteren Tag verlängert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-133-mission-um-einen-weiteren-tag-verlaengert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 12:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Houston]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Besatzung einen halben Tag Freizeit genießen konnte und einen Telefonanruf von Präsident Obama erhielt, entschied das Mission Management Team, die Mission der Discovery um einen weiteren Tag zu verlängern. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten an Bord des Space Shuttles Discovery wurden um 11:05 Uhr MEZ [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während die Besatzung einen halben Tag Freizeit genießen konnte und einen Telefonanruf von Präsident Obama erhielt, entschied das Mission Management Team, die Mission der Discovery um einen weiteren Tag zu verlängern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-05-76906.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04032011130617_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04032011130617_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Crew im Gespräch mit Barack Obama 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten an Bord des Space Shuttles Discovery wurden um 11:05 Uhr MEZ für den achten Flugtag mit dem Lied „City of Blinding Lights“ von U2 geweckt. Das Lied wurde der gesamten Besatzung gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew begann ihren Arbeitstag mit Transferarbeiten zwischen dem Mitteldeck des Space Shuttles und der Internationalen Raumstation. Nach dem achten Flugtag haben die beiden Besatzungen etwa 91% der Gegenstände, die vom Shuttle zur Station transferiert werden sollen, abgearbeitet und 56% der Objekte, die wieder mit dem Orbiter zur Erde zurückkehren sollen, in Discoverys Mitteldeck verstaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die Besatzung den Rest des Tages ein wenig Freizeit genießen konnte, standen einige Interviews mit Medienvertretern auf dem Programm. Außerdem erhielt die Besatzung einen Anruf vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, der der Besatzung mitteilte, wie stolz er und die gesamte Nation auf die Arbeit der Astronauten sind. Obama erkundigte sich auch über den Zustand von Robonaut 2, der mit der Discovery zur Station gebracht wurde und scherzte ein wenig, dass die Besatzung ihn endlich auspacken und freilassen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Tages teilte die Bodenkontrolle in Houston der Besatzung mit, dass die Mission aufgrund der exzellenten Effizienz des Orbiters um einen weiteren Tag verlängert werden kann. Dies ermöglicht der Crew, zusätzliche Arbeit im permanenten Mehrzweckmodul durchzuführen und den japanische H-II-Frachttransporter mit Müll aufzufüllen. Nach dem neuen Missionsplan soll die Discovery am 9. März in Florida landen. Zu diesem Zeitpunkt wird sie insgesamt 365 Tage im All verbracht haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 10:23 Uhr MEZ wurde die Besatzung für den neunten Flugtag mit dem Lied „The Ritual / Ancient Battle / 2nd Kroykah“ aus dem Star-Trek-TOS-Soundtrack geweckt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Tages wurde die Crew in ihrer Morgenroutine durch einen Rauchmelder im russischen Segment unterbrochen. Solche Alarme sind während einer betriebsamen Shuttlemission aber nichts Ungewöhnliches, da die Sensoren der Raumstation sehr empfindlich sind und so auch auf Staub reagieren, den die Raumfahrer aufwirbeln, wenn sie Ausrüstung durch die Station transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird sich jetzt primär auf das permanente Mehrzweckmodul konzentrieren und dessen Innenausstattung vervollständigen. Außerdem werden sich die 12 Astronauten und Kosmonauten für die traditionelle gemeinsame Crewkonferenz zusammenfinden und über den bisherigen Verlauf der Mission sprechen. Zusätzlich steht ein Bildungsevent auf dem Plan. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Plasma-Antrieb könnte die Raumfahrt revolutionieren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/plasma-antrieb-koennte-die-raumfahrt-revolutionieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astra Rocket]]></category>
		<category><![CDATA[Houston]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2005 wird bei Ad Astra Rocket Co. in der Nähe des Johnson Space Centers in Houston an einer neuen Technologie für Raketen gearbeitet. Das sogenannte Variable Specific Impulse Magnetoplasma Rocket (VASIMR) Projekt setzt auf neue Technologien, die in Zukunft die Raumfahrt revolutionieren könnten. Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit 2005 wird bei Ad Astra Rocket Co. in der Nähe des Johnson Space Centers in Houston an einer neuen Technologie für Raketen gearbeitet. Das sogenannte Variable Specific Impulse Magnetoplasma Rocket (VASIMR) Projekt setzt auf neue Technologien, die in Zukunft die Raumfahrt revolutionieren könnten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-11-46426.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02062010150443_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung von VASIMR 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">VASIMR basiert auf einem elektrischen Antrieb und Schubkraft durch Argongas, anstatt der derzeit üblichen flüssigen oder festen Brennstoffe. Die Effizienz ist um ein Vielfaches höher als die der herkömmlichen Raketenantriebe. VASIMR ist das stärkste, einsatzbereite elektrische Triebwerk. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Chefkonstrukteur des Antriebs, Franklin Chang-Diaz, war schon lange klar, dass chemische Antriebe auf Dauer nicht ausreichen werden. Raketen mit chemischen Antrieben benötigen ein großes Volumen, um den Treibstoff transportieren zu können. VASIMR hingegen benötigt für seinen kleinen Vorrat an Argongas und den elektrischen Antrieb ein relativ kleines Volumen in der Rakete. Das lässt einen größeren Spielraum für Nutzlasten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02062010150443_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02062010150443_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Prinzip des Antriebs: Auf der rechten Seite wird das Argongas eingefüllt und verlässt den Antrieb auf der linken Seite. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren ist der Antrieb sehr robust. Für Flüge zum Mond und darüber hinaus wird ein neu entwickeltes Transportsystem benötigt. Mit dem plasmabetriebenen Antriebssystem sollen Flüge zum Mars in einer 39 Tage dauernden Mission möglich sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Technik wurde seit der finanzbedingten Privatisierung VASIMRs im Jahr 2005 von der Planung zur Flugtauglichkeit entwickelt. Dabei wurden Riesenschritte in den Bereichen Leistungsfähigkeit und Effizienz gemacht. Von Experten bekommt VASIMR auf einer zehnteiligen Bewertungsskala sechs Punkte. Ein Punkt mehr entspricht dem tatsächlichen Einsatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Privatisierung von VASIMR war von Seiten der NASA geplant, sich mehr auf das Constellation-Programm zu konzentrieren. Seither wurden mehrere zehntausend Dollar von Ad Astra Rocket Co. in Houston und Costa Rica investiert und die Technologie weiterentwickelt. Da das Constellation-Programm von Präsident Obama storniert wurde, hat die NASA nun wieder ein größeres Augenmerk auf Technologien wie VASIMR und wird auch in diesen Bereich investieren. Dennoch wird die NASA weiterhin Raketenantriebe privat entwickeln lassen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02062010150443_big_3.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02062010150443_small_3.gif" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Verhältnis zwischen Treibstoff und Stärke des Antriebs bei VASIMR 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit wird ein zweistufiges Modell einer Rakete mit VASIMR-Antrieb in einer Vakuumkammer in Houston getestet. Das Argongas wird dabei zuerst in die erste Stufe eingeleitet und dort ionisiert. Dabei werden Temperaturen von etwa 9730 °C erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Stufe wird das ionisierte Argongas durch Elektromagnetismus beschleunigt und verlässt die Rakete mit etwa 177.000 km/h und einer Temperatur von 10 Millionen °C. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Läuft alles nach Plan, soll 2014 auf der Internationalen Raumstation ein Exemplar von VASIMR installiert werden. Dieses wird mit 100 kW arbeiten und zahlreiche Tests durchlaufen. Sind diese Tests positiv, könnten 39-Tage-Flüge zum Mars Realität werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3429" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AdAstraRocket Company </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mission Control vielleicht vom Schlimmsten verschont</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-control-vielleicht-vom-schlimmsten-verschont/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 08:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Houston]]></category>
		<category><![CDATA[Hurrikan]]></category>
		<category><![CDATA[Johnson Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[JSC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbelsturm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswirkungen von Hurrikan Ike auf NASAs Mission Control im Johnson Space Center (JSC) in Houston sind möglicherweise nicht so schwerwiegend wie befürchtet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: spaceflight now. Zwar ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine abschließende Beurteilug möglich, dazu ist es viel zu früh. Erste Berichte lassen jedoch die Hoffnung zu, dass [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Auswirkungen von Hurrikan Ike auf NASAs Mission Control im Johnson Space Center (JSC) in Houston sind möglicherweise nicht so schwerwiegend wie befürchtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: spaceflight now.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine abschließende Beurteilug möglich, dazu ist es viel zu früh. Erste Berichte lassen jedoch die Hoffnung zu, dass niemand vom Personal verletzt wurde, und sich die Schäden im JSC in Grenzen halten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092008104420_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092008104420_small_1.jpg" alt="NASA" width="436" height="337"/></a><figcaption>
IKE in Falschfarben, gesehen vom Satellit AQUA 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie in vielen anderen Gegenden um Houston, über das der Hurrikan Ike nach seinem sogenannten Landfall gestern direkt hinwegzog, war auch im JSC die öffentliche Stromversorgung irgendwann ausgefallen. Empfindliche Rechenanlagen und Kommunikationssysteme wurden in der Folge mit Strom von eigenen Generatoren betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Gruppe von Flugkontrolleuren, die ihren Stützpunkt in einem Hotel in der Nähe von Austin, Texas bezogen hatte, blieb während des Sturms in Kontakt mit der Internationalen Raumstation (ISS), was sie von Laptops aus über das Hochgeschwindigkeitsnetzwerk der NASA tat. Die Stimmung war natürlich eine besorgte, da sich auch die Techniker, wie viele andere Menschen, die den Sturm nicht am eigenen Wohnort abwarten konnten, fragten, wie viel 
Zerstörung sie bei ihrer Rückkehr zu erwarten hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich ist es weiterhin die Hoffnung russischer und amerikanischer Flugtechniker, ein Docking zwischen dem Transportschiff Progress-M 65 und der ISS am kommenden Mittwoch, dem 17. September zu realisieren. Das Schiff war am 10. September gestartet und sollte ursprünglich am 12. September an der ISS festmachen. Da NASAs Reservekontrollzentrum nicht so leistungsfähig wie das Kontrollzentrum im JSC ist, hatte die russische Flugleitung das Docking von Progress verschoben und das Transportschiff in einen sicheren Parkorbit gesteuert. Möglicherweise wird für das kommende Docking einen entsprechenden Zeitraum lang das Marshall Space Flight Center in Huntsville die Kontrolle übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generatoren, die im JSC für das Funktionieren der Reserveinfrastruktur bei Austin notwendige Anlagen versorgen, haben Treibstoff für einen Zeitraum zwischen drei und fünf Tagen. Bis die reguläre Stromversorgung in Houston wieder hergestellt ist, wird alle Arbeit dort erheblich behindert sein. Die Computer, die üblicherweise zur Unterstützung des NASA-Personals in Moskau verwendet werden, sind derzeit abgeschaltet. Auf dem Gelände des JSC steht noch Wasser, und in das Gebäude 30, in dem das eigentliche Kontrollzentrum untergebracht ist, dringt Regenwasser ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn genauere Kenntnisse der Situation vor Ort sowie Informationen, wann Versorgung und Verkehr wieder in normalem Rahmen möglich sind, vorliegen, werden sich Auswirkungen auf den Flugplan der NASA, der als nächstes den Start der Hubble-Service-Mission am 10. Oktober vorsah, abschätzen lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-control-vielleicht-vom-schlimmsten-verschont/" data-wpel-link="internal">Mission Control vielleicht vom Schlimmsten verschont</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA-Gebäude evakuiert, Geiselnahme beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gebaeude-evakuiert-geiselnahme-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 21:38:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Houston]]></category>
		<category><![CDATA[JSC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Gebäude des NASA Johnson Space Center (JSC) in Houston kam es zu einer Geiselnahme mit Opfern. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA, en.wikinews.org. Um 20.40 Uhr (MESZ) bzw. 14.40 Uhr Ortszeit wurden Sicherheitskräfte telefonisch über das Eindringen eines bewaffneten Angestellten in ein Gebäude der JSC Communications and Engineering Office informiert. Darauf evakuierte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In einem Gebäude des NASA Johnson Space Center (JSC) in Houston kam es zu einer Geiselnahme mit Opfern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: NASA, en.wikinews.org.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 20.40 Uhr (MESZ) bzw. 14.40 Uhr Ortszeit wurden Sicherheitskräfte telefonisch über das Eindringen eines bewaffneten Angestellten in ein Gebäude der JSC <i>Communications and Engineering Office</i> informiert. Darauf evakuierte die Houstoner Polizei gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst das Gebäude. Andere Quellen sprechen von Schüssen, die auf die Sicherheitskräfte abgegeben worden sein sollen. Der Mann habe sich innerhalb des zweiten Stocks des Gebäudes verbarrikadiert. Alle anderen Angestellten hätten das Gebäude unverletzt verlassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der NASA befinden sich innerhalb des betroffenen Gebäudes überwiegend Büros sowie wenige Kontrollräume. Deren Aufgabe sei die Verfolgung der Internationalen Raumstation sowie des Space Shuttles. Die NASA gab jedoch bekannt, dass keine wesentlichen Arbeitsabläufe &#8211; wie z.B. die Kontrolle von Raumfahrzeugen &#8211; gefährdet seien.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Update, 21.4.2007, 8.30 Uhr</strong> <br>Der Geiselnehmer, ein Angestellter der Vertragsfirma <i>Jacobs Engineering</i>, hat nach Angaben der Polizei sich und eine Geisel erschossen. Eine weitere, weibliche Geisel blieb unverletzt. Zuvor hatten die Sicherheitskräfte zweimal erfolglos versucht, in Kontakt mit dem Geiselnehmer zu treten. Über das Tatmotiv ist noch nichts bekannt.  <br>Um 23.22 Uhr (MESZ) bzw. 17.22 Uhr Ortszeit hörten die Einsatzkräfte vor Ort einen Schuss und entschieden sich, zu handeln. Bevor sie den Raum erreichten, in dem sich der Geiselnehmer verschanzt hatte, hörten sie einen zweiten Schuss. Als sie schließlich den Raum erreichten, in dem sich der Geiselnehmer verbarrikadiert hatte, fanden sie ihn und die männliche Geisel &#8211; ebenfalls einen NASA-Angestellten &#8211; tot vor. Die zweite, weibliche Geisel war unverletzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die NASA nach Bekanntwerden der Geiselnahme zuerst alle Angestellten an anderen Standorten aufgefordert hatte, in ihren Büros zu bleiben, kam etwas später die Anweisung, sie könnten ihren Arbeitsplatz verlassen, sobald ihr Arbeitstag vorüber sei. Die ebenfalls in Houston &#8211; jedoch in einem anderen Gebäude &#8211; ansässige <i>Mission Control</i> der NASA wurde vorsorglich verschlossen, während innen weitergearbeitet wurde. Dies ist eine Standardprozedur in so einem Fall. 
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-gebaeude-evakuiert-geiselnahme-beendet/" data-wpel-link="internal">NASA-Gebäude evakuiert, Geiselnahme beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA veröffentlicht Columbia-Video</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-veroeffentlicht-columbia-video/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2003 10:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Funkkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Houston]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA veröffentlichte am Freitag ein Video der Columbia, das von Crew-Mitglieder während des Wiedereintritts am 1.Februar gedreht wurde. Ein Beitrag von andreaskopp. Quelle: NASA. Das Video ist ungefähr 13 Minuten lang, beginnt um ca. 7.35 a.m. CST und endet 11 Minuten bevor das Mission Control Center in Houston den Funkkontakt zur Columbia verlor. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-veroeffentlicht-columbia-video/" data-wpel-link="internal">NASA veröffentlicht Columbia-Video</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA veröffentlichte am Freitag ein Video der Columbia, das von Crew-Mitglieder während des Wiedereintritts am 1.Februar gedreht wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von andreaskopp. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/3DB105E5-6B49-49F1-8EF6-2674215A6A80_v0_h.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Dieses Bild wurde von einem U.S. Army Teleskop am 28. Februar aufgenommen
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video ist ungefähr 13 Minuten lang, beginnt um ca. 7.35 a.m. CST und endet 11 Minuten bevor das Mission Control Center in Houston den Funkkontakt zur Columbia verlor. Das Video wurde auf dem Flugdeck gefilmt und zeigt Crewmitglieder bei Unterhaltungen und beim Durchgehen der Checkliste für den Wiedereintritt. Das Video wurde am 6. Februar in der Nähe von Palestine, Texas entdeckt.
<br>
 Das Video sei stark beschädigt und gebe keine Hinweise auf die Unglücksursache.</p>



<p>Die Wetterlage in Lufkin, Texas hat sich soweit verbessert, dass die Suchmannschaften wieder ihre Arbeit aufnehmen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Flugdeck-Video wird immer routinemäßig aufgenommen und dient Präsentationen und zu Ausbildungszwecken. Auf dem Video sind auch Blitze und Plasmaerscheinungen zu sehen, die aber völlig normal für einen Wiedereintritt bei Nacht sind. Bei einem normalen Flug wäre die Aufnahme bis zur Landung fortgeführt worden. Von den 250 Datenbänder ist dies das einzige, welches gefunden wurde.
<br>
<a class="rot" href="https://www.nasa.gov/remembering-columbia-sts-107/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">STS-107 Video anschauen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="gruen" rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.nasa.gov/foia/nasa-e-libraries/jsc-foia-library/nasa-mishap-response-status-reports/nasa-nasa-mishap-response-status-09/" target="_blank" data-wpel-link="external">Derzeitiger Untersuchungsstand des Unglückes (NASA englisch)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Alter Mars-Meteorit zeigt vielleicht doch Lebensspuren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-69/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2002 21:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[ALH 84001]]></category>
		<category><![CDATA[Allan Hills]]></category>
		<category><![CDATA[Houston]]></category>
		<category><![CDATA[Johnson Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[JSC]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der bereits 1984 in der Antarktis entdeckte Meteorit vom Mars wurde erneut analysiert. Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light. Quelle: NASA JSC. In der neusten Studie eines 4,5 Milliarden Jahre alten Marsmeteoriten haben Forscher neue Beweise dafür gefunden, dass 25 Prozent des Magnetit-Materials des Meteoriten durch Bakterien auf dem Mars produziert wurde. Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der bereits 1984 in der Antarktis entdeckte Meteorit vom Mars wurde erneut analysiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light. Quelle: NASA JSC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ALH84001bakterie260.jpg" alt="" width="274" height="198"/><figcaption>Elektronenrastermikroskop Aufnahme von ALH8400. (Bild:<br>Wikimedia Commons Epo / Public Domain)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der neusten Studie eines 4,5 Milliarden Jahre alten Marsmeteoriten haben Forscher neue Beweise dafür gefunden, dass 25 Prozent des Magnetit-Materials des Meteoriten durch Bakterien auf dem Mars produziert wurde. Die neusten Ergebnisse wurden im Journal <em>Applied and Environmental Microbiology</em> veröffentlicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/652612mainpia1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/652612mainpia260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dieses 4,5 Milliarden Jahre alte Gestein, wird als als Meteorit ALH84001 bezeichnet. <br>Das Gestein ist ein Teil eines Meteoriten, der vor etwa 16 Millionen Jahren durch einen gewaltigen Einschlag vom Mars abgelöst wurde und vor etwa 13.000 Jahren in der Antarktis auf die Erde fiel. Der Meteorit wurde 1984 bei einer jährlichen Expedition des Antarktischen Meteoritenprogramms der National Science Foundation im Eisfeld von Allan Hills in der Antarktis gefunden. Er wird zur Untersuchung im Meteoritenverarbeitungslabor des Johnson Space Center in Houston aufbewahrt.<br>Das Gestein hat einen Durchmesser von etwa 9 Zentimetern (3,5 Zoll).<br>(Bild: NASA/JSC/Universität Stanford)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftler verglichen sechs physikalische Eigenschaften, die auf früheres Leben hinweisen (die sogenannte MAB Biosignatur) mit dem Material des alten Mars-Meteoriten. Diese Biosignatur ist ein Indikator für Leben, das nicht durch zufällige Prozesse oder menschliche Einmischung entstanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Keine nicht-biologische Substanz, weder von der Natur noch im Labor hergestellt, hat jemals die MAB Biosignatur-Kriterien hervorgebracht,&#8220; sagt Kathie Thomas-Keprta, Astrobiologin am NASA <em>Johnson Space Center</em> (JSC) in Houston und Leiterin der Forschergruppe.<br>&#8222;Dies bedeutet, dass ein Viertel der Magnetit-Kristalle, die in die Carbonate des Mars-Meteoriten <em>ALH84001</em> eingebettet sind, durch den Einfluss von biologischen Kulturen entstanden sein müssen. Anders ist ihre Existenz nicht zu erklären.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magnetotaktische Bakterien, die in arktischen Lebensräumen der Erde auftreten, ordnen Magnetit-Kristalle zusammen mit ihren Zellen in Ketten an und machen aus ihnen &#8222;Kompasse&#8220;, die den Bakterien dabei helfen, Nahrung und Energie zu finden. Magnetit (Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub>) wird auf der Erde anorganisch produziert, aber die von Bakterien produzierten Magnetit-Kristalle unterscheiden sich vollständig davon. Sie sind chemisch sauber und defekt-frei, mit klar getrennten Größen und Formen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuste Studie über den vor 18 Jahren gefundenen Mars-Meteoriten ist erneut ein Indiz für die Entwicklung von primitiven Leben auf dem Roten Planeten.</p>



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		<title>US-Raumfähren wieder im Dienst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-55/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2002 19:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Houston]]></category>
		<category><![CDATA[Johnson Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Risse]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Voraussichtlich am 28.&#160;September wird der Flugbetrieb mit dem Start von Atlantis wieder beginnen. Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: NASA. Nachdem Mitte Juni winzige Haarrisse in den Treibstoffleitungen der Raumfähren Atlantis und Discovery gefunden worden waren, wurde der für den 19.&#160;Juli geplante Start der Forschungsmission STS-107 zunächst aus Sicherheitsgründen abgesagt. In den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Voraussichtlich am 28.&nbsp;September wird der Flugbetrieb mit dem Start von <em>Atlantis</em> wieder beginnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02pd0895nasa15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02pd0895nasa26.jpg" alt="Blick über´s Wasser: Start der Shuttle-Mission STS-111 am 5. Juni 2002. (Bild: NASA)"/></a><figcaption>Blick über´s Wasser: Start der Shuttle-Mission STS-111 am 5. Juni 2002. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Mitte Juni winzige Haarrisse in den Treibstoffleitungen der Raumfähren <em>Atlantis</em> und <em>Discovery</em> gefunden worden waren, wurde der für den 19.&nbsp;Juli geplante Start der Forschungsmission STS-107 zunächst aus Sicherheitsgründen abgesagt. In den folgenden Wochen untersuchten verschiedene Ingenieurteams der NASA sowie der Herstellerfirma die Shuttle-Triebwerksleitungen bis ins kleinste Detail, um einen möglichst genauen Überblick über Ausmaß und Gefährdungspotential der Risse zu bekommen.<br>&nbsp;<br>Nun konnte die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA verlauten, dass die US-Raumfähren voraussichtlich ab 28.&nbsp;September wieder ihren Flugbetrieb aufnehmen werden: &#8222;Wie haben gerade eine Überprüfung der Ergebnisse und Empfehlungen, die die Untersuchungsteams zusammengestellt haben, hinter uns und ich freue mich Ihnen mitteilen zu können das wir &#8211; vorbehaltlich der erfolgreichen Beendigung der Reparaturen &#8211; planen, die Shuttle-Flüge ab Ende September wieder aufzunehmen&#8220;, sagte Ron Dittemore, Manager des Space Shuttle-Programms beim <em>Johnson Space Center</em> in Houston.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sts111s005nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sts111s005nasa26.jpg" alt="Ein Blick aus der Vogelperspektive
zeigt die Raumfähre Endeavour
kurz nach dem Start der Mission STS-111. (Bild: NASA)"/></a><figcaption>Ein Blick aus der Vogelperspektive<br>zeigt die Raumfähre Endeavour<br>kurz nach dem Start der Mission STS-111. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als wahrscheinlichste Ursache für die entdeckten Haarrisse wurde von den Untersuchungsteams Materialermüdung aufgrund der hohen thermischen, akustischen und mechanischen Belastungen genannt. Durch Schweißen und anschließendes Polieren der schadhaften Stellen sollen die betroffenen Bauteile nun wieder dem Ursprungszustand soweit wie möglich angeglichen werden. Insgesamt sollen dadurch drei Risse im Haupttriebwerk von <em>Atlantis</em> und zwei bei der Raumfähre <em>Endeavour</em> entdeckte Risse beseitigt werden. Zusätzlich werden die geringfügig aufgerauhten Kanten der Leitungsansätze poliert, um so der Bildung neuer Haarrisse in Zukunft vorzubeugen.<br>&nbsp;<br>Ursprünglich waren bis zum Ende des Jahres noch drei Shuttle-Flüge vorgesehen: Ein Forschungsflug im Juli und zwei ISS-Montageflüge im August und Oktober. Durch die erfolgten Untersuchungen und die notwendigen Reparaturen haben sich nun nicht nur die Termine, sondern auch die Reihenfolge der Flüge geändert. Die beiden ISS-Montageflüge sind vorgezogen worden, damit der vorgesehene Montageplan für die Internationale Raumstation (ISS) möglichst wenig von den Shuttle-Problemen beeinträchtigt wird.<br>&nbsp;<br>Frühestens am 28.&nbsp;September wird nun die Raumfähre <em>Atlantis</em> zur ISS fliegen, um dort im Rahmen der Mission STS-112 das Trägersegment <em>S1</em> an das mit dem letzten Shuttle-Flug gelieferte zentrale Element S0-Truss zu montieren und so diese für die Raumstation wesentliche Struktur zu erweitern. Derselben Aufgabe soll die voraussichtlich am 2.&nbsp;November beginnende Mission STS-113 dienen, dessen wichtigste Nutzlast das Trägersegment <em>P1</em> sein wird. Mit der <em>Endeavour</em> wird gleichzeitig auch die sechste ISS-Besatzung an ihren neuen Arbeitsplatz befördert werden.<br>&nbsp;<br>Als voraussichtlicher Starttermin der Raumfähre <em>Columbia</em> zu ihrer 16-tägigen Forschungsmission <em>STS-107</em> ist der 29.&nbsp;November festgelegt worden. Theoretisch wäre auch ein etwas früherer Start möglich gewesen, die NASA wollte aber jede Gefährdung der Mission durch den Mitte November seinen Höhepunkt erreichenden jährlichen Leoniden-Meteoritenschauer vermeiden. Der nun genannte Termin ist allerdings noch vorläufig und kann unter Umständen in den Januar 2003 verschoben werden.</p>



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