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	<title>Inmarsat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Inmarsat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Australien und Neuseeland unterzeichnen Vertrag im Wert von 187,4 Millionen US-Dollar mit Inmarsat für neuen SouthPAN Satellitendienst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 05:53:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Satellitenortungsdienst wird ab 2027 auf einem der drei neuen I-8-Satelliten von Inmarsat bereitgestellt. Eine Pressemitteilung von Inmarsat. Quelle: Inmarsat (26. Mai 2023) via Business Wire (27. Mai 2023). London –(BUSINESS WIRE)– Alle wichtigen Industriezweige in Australien und Neuseeland, vom Transport- und Baugewerbe bis hin zur Rohstoffindustrie und Landwirtschaft, werden von den Vorteilen des neuen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Satellitenortungsdienst wird ab 2027 auf einem der drei neuen I-8-Satelliten von Inmarsat bereitgestellt. Eine Pressemitteilung von Inmarsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Inmarsat (26. Mai 2023) via Business Wire (27. Mai 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/I8SatInmarsat700.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="I-8-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Videostill: Inmarsat)" data-rl_caption="" title="I-8-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Videostill: Inmarsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/I8SatInmarsat260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">I-8-Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Videostill: Inmarsat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">London –(BUSINESS WIRE)– Alle wichtigen Industriezweige in Australien und Neuseeland, vom Transport- und Baugewerbe bis hin zur Rohstoffindustrie und Landwirtschaft, werden von den Vorteilen des neuen Satellitendienstes des Southern Positioning Augmentation Network (SouthPAN) profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Unterzeichnung eines Vertrags mit Inmarsat Australia für den neuen Dienst auf einem der drei neuen I-8-Satelliten von Inmarsat sind die SouthPAN-Partner Geoscience Australia und Toitū Te Whenua Land Information New Zealand der Weltklasse-Satellitenpositionierung für die südliche Hemisphäre einen Schritt näher gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SouthPAN bietet genaue, zuverlässige und sofortige Ortungsdienste in allen Land- und Seegebieten Australiens und Neuseelands, ohne dass eine Mobilfunk- oder Internetabdeckung erforderlich ist. Die Positionierungsgenauigkeit wird auf bis zu 10 Zentimeter verbessert. Die Early Open Services sind seit September 2022 verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Signale werden ab 2027 über den Satelliten Inmarsat-8 ausgestrahlt, der den asiatisch-pazifischen Raum abdecken wird. Die Satelliten werden für Redundanz und Ausfallsicherheit im SouthPAN sorgen, um die kontinuierliche Übertragung von Signalen zu gewährleisten und die Entwicklung und Nutzung kritischer Anwendungen zu ermöglichen, die auf die hochpräzise Positionierung angewiesen sind. Ein zusätzlicher Satellitendienst wird ebenfalls beschafft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Satelliten werden auch ein wichtiger Bestandteil eines für 2028 geplanten, für die Sicherheit von Menschenleben zertifizierten SouthPAN für die Luftfahrt und andere Anwendungen sein. Diese Dienste werden von Endnutzern in Anspruch genommen, die mit Operationen beschäftigt sind, bei denen Leben in Gefahr sein könnten, wie z. B. bei der Landung eines Flugzeugs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Todd McDonell, Präsident von Inmarsat Global Government, sagte: „SouthPAN stellt ein außergewöhnliches Potenzial für die Region dar. Es kann Leben retten, indem es eine präzise Sicherheitsverfolgung ermöglicht, Landwirten helfen, ihre Produktivität durch die automatische Verfolgung von Geräten zu verbessern, oder sogar die Transportmanagementsysteme der Zukunft unterstützen. Wir können auf eine lange Geschichte bei der Bereitstellung von Diensten für Regierungen in den wichtigsten Momenten zurückblicken, und wir freuen uns, dass unsere Inmarsat-8-Satelliten dieses Erbe bis weit in die 2040er Jahre hinein fortsetzen werden.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Inmarsat</strong><br>Inmarsat stellt weltweit führende, innovative, fortschrittliche und außerordentlich zuverlässige globale mobile Kommunikationsdienste zur Verfügung, die in der Luft, auf See und an Land genutzt werden können. Damit lässt sich eine neue Generation kommerzieller, staatlicher und unternehmenskritischer Dienste realisieren. Inmarsat treibt die Digitalisierung der Schifffahrtsindustrie voran und macht so die Betriebsabläufe effizienter und sicherer als je zuvor. Damit läutet das Unternehmen für die Luftfahrt eine neue Ära der Fluggast-Bordservices ein und sorgt dafür, dass Flugzeuge mit einem Maximum an Effizienz und Sicherheit fliegen können. Darüber hinaus ermöglicht Inmarsat die zügige Ausbreitung des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) und die nächste Welle weltverändernder Technologien, die die vernetzte Gesellschaft unterstützen und zum Aufbau einer nachhaltigen Zukunft beitragen werden. Gegenwärtig entwickelt Inmarsat das erste multidimensionale Kommunikationsnetz der Zukunft, ORCHESTRA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2021 kündigten Inmarsat und Viasat den geplanten Zusammenschluss der beiden Unternehmen an, um einen neuen Marktführer auf dem Gebiet der globalen Kommunikation zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg549599#msg549599" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Inmarsat wählt den HummingSat von SWISSto12 als technologische Basis für sein I-8-Satelliten-Netzwerk im L-Band</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-waehlt-den-hummingsat-von-swissto12-als-technologische-basis-fuer-sein-i-8-satelliten-netzwerk-im-l-band/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2023 12:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Satellitenbetreiber kündigte jetzt an, im Jahr 2026 seine neuen Inmarsat-8-Kleinsatelliten zu starten, die wichtige Sicherheitsdienste bereitstellen und Fortschritte bei der Notfallortung unterstützen sollen. Eine Pressemitteilung von Inmarsat. Quelle: Inmarsat (19. Mai 2023) via Business Wire (20. Mai 2023). Lausanne, Schweiz –(BUSINESS WIRE)– Inmarsat, ein weltweit führender Anbieter von globalen, mobilen Satellitenkommunikationsdiensten, kündigte jetzt an, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Satellitenbetreiber kündigte jetzt an, im Jahr 2026 seine neuen Inmarsat-8-Kleinsatelliten zu starten, die wichtige Sicherheitsdienste bereitstellen und Fortschritte bei der Notfallortung unterstützen sollen. Eine Pressemitteilung von Inmarsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Inmarsat (19. Mai 2023) via Business Wire (20. Mai 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/I8announcementpressphotoSWISSto12.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SWISSto12 HummingSat im GEO - künstlerische Darstellung. (Grafik: SWISSto12)" data-rl_caption="" title="SWISSto12 HummingSat im GEO - künstlerische Darstellung. (Grafik: SWISSto12)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/I8announcementpressphotoSWISSto1226.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SWISSto12 HummingSat im GEO &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: SWISSto12)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lausanne, Schweiz –(BUSINESS WIRE)– Inmarsat, ein weltweit führender Anbieter von globalen, mobilen Satellitenkommunikationsdiensten, kündigte jetzt an, dass SWISSto12, einer der am schnellsten wachsenden Dienstleister in der europäischen Luft- und Raumfahrt, seine neue achte Satellitengeneration entwickeln wird. Die drei I-8-Satelliten erhöhen die Ausfallsicherheit des Netzes und sichern die Zukunft der weltweiten L-Band-Sicherheitsdienste von Inmarsat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SWISSto12 mit Sitz in der Schweiz wird seine Satellitenplattform HummingSat in Verbindung mit einzigartigen 3D-Drucktechnologien und spezialisierten Hochfrequenz- und Nutzlastprodukten für die Entwicklung und Herstellung der geostationären Satelliten nutzen, die bis 2026 starten sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Volumen von gerade einmal 1,5 Kubikmetern wird für die I-8-Satelliten die innovative neue Klasse der SWISSto12-Satelliten zum Einsatz kommen. Obwohl ihr Formfaktor nur einem Fünftel des Volumens herkömmlicher geostationärer Satelliten entspricht, lassen sich mit ihnen dennoch kritische Sicherheitsdienste zuverlässig bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei L-8-Satelliten werden weiterhin die zusätzliche Resilienzebene für die bestehende Konstellation und die beiden Inmarsat-Satelliten der Generation I-6 bilden, die im Dezember 2021 und im Februar 2023 gestartet wurden. Im März 2023 teilte Inmarsat mit, dass der erste Satellit (I-6 F1) die Tests mit Bodenstationen in Westaustralien erfolgreich absolviert hat und inzwischen Ka-Band-Dienste für die schnell wachsende Region Asien-Pazifik anbietet. Das Unternehmen wird im Laufe des Jahres 2023 mit der Inbetriebnahme seiner Kapazitäten im L-Band und der Bereitstellung von Diensten für den Wechsel zum neuen Satelliten beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Satellit (I-6 F2), der im Februar 2023 gestartet wurde, wird voraussichtlich Anfang 2024 seinen Betrieb über Europa, Afrika und weiten Teilen von Gesamtamerika aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder I-8-Satellit wird zugleich die Geschichte von Inmarsat beim Start und Betrieb von Funknavigationstranspondern für Regierungen und internationale Raumfahrtbehörden fortschreiben. Mit diesen Transpondern können Dienste von satellitenbasierten Ergänzungssystemen (Satellite-Based Augmentation Systems, SBAS) auf der ganzen Welt bereitgestellt werden, die beispielsweise von Fluglotsen oder der Küstenwache genutzt werden können. Bei SBAS werden Satellitenverbindungen, landgestützte Infrastrukturen und Software eingesetzt, um die Standardgenauigkeit von GPS/Galileo von 5 bis 10 Metern auf bis zu 10 cm zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine so präzise Ortung könnte eine punktgenaue Sicherheitsnavigation bei Flugzeugen ermöglichen oder Rettungsdiensten dabei helfen, in Seenot geratene Schiffe schneller zu erreichen. Denkbar wären auch eine Fülle industrieller Innovationen wie die Geräteverfolgung in der Landwirtschaft oder der Aufbau fortschrittlicher, automatisierter Transportmanagementsysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die I-8-Satelliten werden die weltumspannenden Inmarsat-Sicherheitsdienste bis in die 2040er Jahre hinein gewährleisten. Das Unternehmen wurde 1979 unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen speziell für die Bereitstellung von hoch zuverlässigen Sicherheits-Kommunikationsdiensten gegründet. Heute verlassen sich rund 1,6 Millionen Seeleute und über 200 Fluggesellschaften auf das globale L-Band-Netzwerk von Inmarsat, das Tag für Tag eine Verfügbarkeit von 99,9 % bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Inmarsat-8-Programm ist Bestandteil der vollständig finanzierten Technologie-Roadmap von Inmarsat, nach der bis 2025 fünf neue Satellitennutzlasten zum Ausbau des Inmarsat-Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes Global Xpress (GX) vorgesehen sind. Der Start der softwaredefinierten Satelliten GX 7, 8 und 9 ist für 2025 geplant, während die Satelliten GX10a und b voraussichtlich ab dem ersten Halbjahr 2024 die Polargebiete abdecken werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Hadinger, Chief Technology Officer von Inmarsat, sagte: “Jeden Tag verlassen sich Menschen rund um den Globus auf die Dienste von Inmarsat. Unsere Kunden müssen anspruchsvolle und nicht selten sicherheitskritische Missionen bewältigen und setzen dabei auf unsere Satellitentechnologie für Verbindungen, die den entscheidenden Unterschied machen können. Die I-8-Satelliten werden nicht nur unsere bestehenden Fähigkeiten für die Zukunft stärken, sondern auch immer fortschrittlichere Sicherheitsinnovationen wie SBAS ermöglichen, was letztlich dazu beitragen kann, mehr Menschenleben zu retten. Wir haben uns für SWISSto12 entschieden, weil dieses Unternehmen über die bahnbrechende Technologie verfügt, mit der dieses Vorhaben realisiert werden kann.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emile de Rijk, CEO von SWISSto12, sagte: “Wir freuen uns sehr, dass sich Inmarsat für SWISSto12 als Partner für sein richtungsweisendes I-8-Programm entschieden hat. Dies zeigt, dass wir mit HummingSat eine hochmoderne neue Klasse von kleinen geostationären Satelliten mit Konnektivitätsfunktionen geschaffen haben, die in der Welt führend sind, aber nur einen Bruchteil der Kosten verursachen. Unsere proprietäre 3D-Drucktechnologie für Hochfrequenz-Nutzlasten versetzt uns in die Lage, die Grenzen bestehender Kapazitäten zu erweitern und sowohl neue als auch bestehende Geschäftsmodelle für die geostationäre Satellitenkommunikation zu bedienen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, alle Winkel der Welt besser miteinander zu vernetzen und die Kommunikation zwischen ihnen besser zu schützen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Inmarsat</strong><br>Inmarsat stellt weltweit führende, innovative, fortschrittliche und außerordentlich zuverlässige globale mobile Kommunikationsdienste zur Verfügung, die in der Luft, auf See und an Land genutzt werden können. Damit lässt sich eine neue Generation kommerzieller, staatlicher und unternehmenskritischer Dienste realisieren. Inmarsat treibt die Digitalisierung der Schifffahrtsindustrie voran und macht so die Betriebsabläufe effizienter und sicherer als je zuvor. Damit läutet das Unternehmen für die Luftfahrt eine neue Ära der Fluggast-Bordservices ein und sorgt dafür, dass Flugzeuge mit einem Maximum an Effizienz und Sicherheit fliegen können. Darüber hinaus ermöglicht Inmarsat ie zügige Ausbreitung des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) und die nächste Welle weltverändernder Technologien, die die vernetzte Gesellschaft unterstützen und zum Aufbau einer nachhaltigen Zukunft beitragen werden. Gegenwärtig entwickelt Inmarsat das erste multidimensionale Kommunikationsnetz der Zukunft, ORCHESTRA.<br>Im November 2021 kündigten Inmarsat und Viasat den geplanten Zusammenschluss der beiden Unternehmen an, um einen neuen Marktführer auf dem Gebiet der globalen Kommunikation zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SWISSto12</strong><br>SWISSto12 ist ein führender Hersteller von fortschrittlichen Satellitennutzlasten und -systemen, darunter der HummingSat, ein kleiner, aber leistungsstarker geostationärer Telekommunikationssatellit, der in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) im Rahmen ihres öffentlich-privaten Partnerschaftsprogramms entwickelt wurde. Der erste kommerzielle HummingSat-Kunde wurde im November 2022 gemeldet. Die Satelliten und Nutzlasten des Unternehmens profitieren von einzigartigen und patentierten 3D-Drucktechnologien und zugehörigen Designs von Hochfrequenzprodukten (HF-Produkten), die leichte, kompakte, hochleistungsfähige und wettbewerbsfähige HF-Funktionen bieten. Neben seinem Raumfahrtportfolio ist das Unternehmen auch in den Bereichen Telekommunikation, Überwachung und Radaranwendungen für die Luftfahrtindustrie tätig. SWISSto12 hat sich in Europa, den USA und Israel wirtschaftlich erfolgreich entwickelt und gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Luft- und Raumfahrtunternehmen in Europa. SWISSto12 ging 2011 als Spin-off aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (École Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL) hervor, befindet sich in Privatbesitz und wird von prominenten schweizerischen und europäischen Investoren unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg549554#msg549554" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Alternder Inmarsat I-4 F1 in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alternder-inmarsat-i-4-f1-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 13:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der mittlerweile über achtzehn Jahre im All befindliche Kommunikationssatellit Inmarsat I-4 F1 hat sich am 16. April 2023 nach einer Anomalie offenbar in einen Sicherheitsmodus versetzt. Arbeiten zur Wiederherstellung des regulären Betriebs laufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus/Astrium/EADS, Inmarsat, m-cramer Satellitenservices, Pivotel Group Pty Limited, TerraStar. Der Betreiber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/alternder-inmarsat-i-4-f1-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">Alternder Inmarsat I-4 F1 in Schwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der mittlerweile über achtzehn Jahre im All befindliche Kommunikationssatellit Inmarsat I-4 F1 hat sich am 16. April 2023 nach einer Anomalie offenbar in einen Sicherheitsmodus versetzt. Arbeiten zur Wiederherstellung des regulären Betriebs laufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus/Astrium/EADS, Inmarsat, m-cramer Satellitenservices, Pivotel Group Pty Limited, TerraStar.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INMARSAT4Astrium800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inmarsat-4 F1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)" data-rl_caption="" title="Inmarsat-4 F1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INMARSAT4Astrium260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Inmarsat-4 F1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Betreiber des Satelliten, die Inmarsat Global Limited, bestätigte am 18. April 2023 das Vorliegen der Betriebsstörung nach einem am 16. April 2023 gegen 21:14 Uhr Weltzeit (UTC) aufgetretenen Ausfall und teilte weiter mit, man arbeite an der Wiederherstellung der über Inmarsat I-4 F1 ausgestrahlten Dienste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein teilweiser Verlust im Energiesystem habe automatische Abläufe angestoßen, die dazu führten, dass die Ausstrahlung der via Inmarsat I-4 F1 realisierten Dienste nicht mehr möglich war. Dies kann der Art interpretiert werden, dass auf Grund eines Fehlerzustands an Bord des Raumfahrzeugs ein sogenannter Sicherheitsmodus (safemode) ausgelöst worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Üblicherweise leitet dabei ein Bordcomputer angemessene und vorprogrammierte Notfallmaßnahmen ein, die mit dem Übergang in den Sicherheitsmodus und einem Zustand eingeschränkter Aktivität, definiertem Kommunikationsverhalten (Grundtelemetrie aktiv, Zustandsdatenübermittlung und Befehlsempfang möglich) und gesicherter Ausrichtung der Solarzellenausleger Richtung Sonne enden. Für Erdbobachtungssatelliten bedeutet derartiges regelmäßig, dass z.B. Beobachtungsequipment nicht mehr Richtung Erde zeigt und deaktiviert ist, bei einem Kommunikationssatelliten, dass die Kommunikationsnutzlast zur Stromersparnis heruntergefahren wird, und die Antennen der Kommunikationsnutzlast auf Grund der Lage des Raumfahrzeugs im All nicht mehr die vorgesehenen Ausleuchtzonen bedienen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgaben des am 11. März 2005 an Bord einer Atlas V-Rakete von der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida aus ins All transportierten Satelliten mit einer Startmasse von rund 5.959 Kilogramm (Leermasse unbetankt ~3.340 Kilogramm) hatten zwischenzeitlich teilweise andere Inmarsat-Satelliten übernommen, teilweise wurde auf technisch unterschiedliche Dienste als Rückfallebene zurückgegriffen, beispielsweise auf Kurzwellenfunk im Bereich der Luftverkehrslenkung und -Kontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maritime Sicherheitsdienste, die auf andere Satelliten verlegt worden waren, senden nach der Reaktivierung des paketbasierten Dienstes Inmarsat C am 18. April 2023 wieder über Inmarsat I-4 F1.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Classic-Aero-Dienste für die Luftfahrt stehen laut Inmarsat seit dem 19. April 2023 wieder via Inmarsat I-4 F1 zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuerliche Einbindung von Inmarsat I-4 F1 in das Breitbandnetzwerk Broadband Global Area Network (BGAN (B-GAN), Sprach- und Datenübertragung mit hohen Übertragungsraten) ist nach Angaben von Inmarsat im Gange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Inmarsat I-4 F1 auszustrahlende Dienste zur Satellitentelefonie (Global Satellite Phone Service, GSPS) erfordern laut Inmarsat weiter Arbeiten, die wegen der gemäß Inmarsat vorliegenden Komplexität der Angelegenheit noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffen von dem Ausfall waren auch Dienste zur Verbesserung der Genauigkeit von Satelltennaviagtionssystemen (Space Based Augmentation Systems, SBAS). An Bord von Inmarsat I-4 F1 befindet sich eine Nutzlast dafür. Das Southern Positioning Augmentation System (SouthPAN) zur Verbesserung der Navigationsdatengenauigkeit in Australien und Neuseeland ist deshalb von dem Ausfall betroffen. SouthPAN soll im Regelbetrieb im Empfangsbereich eine Genauigkeitsverbesserung bei der Positionsbestimmung von 5-10 Metern auf rund 10 Zentimeter ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat4F1plInmarsat80.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)" data-rl_caption="" title="Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat4F1plInmarsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat I-4 F1 basiert auf dem Satellitenbus Eurostar-3000GM. Er besitzt einen Grundkörper mit den Maßen 7,0 m × 2,9 m × 2,3 m, an dem zwei Solarzellenausleger und eine Gitternetzantenne von TRW für das L-Band mit einem Reflektor mit einem Durchmesser von neun Metern angebracht sind. Die beiden Solarzellenausleger geben dem Erdtrabanten eine Spannweite von 45 Metern. Die gemeinsame elektrische Nennleistung der beiden Ausleger beträgt 14 Kilowatt. Die Solarzellen auf den Auslegern verwenden eine Kombination aus Silizium und Galliumarsenid. Sie dienen dem Laden der Akkumulatoren an Bord und ermöglichen den Betrieb der Kommunikations- und Navigationsnutzlast, sowie der raumflugtechnischen System des Satelliten, unter denen sich vier elektrische, Xenon-Gas nutzende Triebwerke des Typs SPT 100 befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Positioniert im Bereich von 143,5 Grad Ost des Geostationären Orbits (GEO) adressiert Inmarsat I-4 F1 Empfänger im asiatischen und pazifischen Raum, so u.a. in Australien und Neuseeland. Angesichts des Alters und insbesondere des für Bahnerhaltungsmanöver noch zur Verfügung stehenden Resttreibstoffs ist der Satellit seit einiger Zeit auf einer inklinierten Bahn unterwegs. Derzeit liegt die Neigung seiner Bahn gegen den Erdäquator bei rund 3,9 Grad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Flottenerneuerung will Inmarsat viele der über Inmarsat I-4 F1 ausgestrahlte Dienste auf den am 22. Dezember 2021 gestarteten <a href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-i-6-f1-und-f2-bei-airbus-bestellt/" data-wpel-link="internal">Inmarsat I-6 F1</a> übertragen und damit in den kommenden Monaten beginnen, teilte das Unternehmen mit. Inmarsat I-4 F1 hat das Ende seiner 13 jährigen Auslegungslebensdauer bereits deutlich überschritten. Am 17. Februar 2018 hatte der Satellit eine Störung seines Lageregelungssystems zu bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat I-4 F1 (Inmarsat-4F1, Inmarsat 4-F1, I4F1, PAC-W) ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 28.628 und als COSPAR-Objekt 2005-009A.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg548316#msg548316" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li>
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		<title>Airbus: Inmarsat-6 F2 in Florida</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-inmarsat-6-f2-in-florida/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 18:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der von Airbus gebaute Satellit Inmarsat-6 F2 trifft an Board einer Airbus Beluga in Florida zum Start ein, soll im Februar gestartet werden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Airbus Defence and Space 30. Januar 2023. Toulouse, 30. Januar 2023 &#8211; Der zweite von Airbus gebaute geostationäre Telekommunikationssatellit Inmarsat-6 (I-6 F2) ist an Board [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der von Airbus gebaute Satellit Inmarsat-6 F2 trifft an Board einer Airbus Beluga in Florida zum Start ein, soll im Februar gestartet werden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space 30. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6F2packedinToulouseAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der von Airbus gebaute Inmarsat-6 F2 Satellit wurde in Toulouse zum Transport vorbereitet. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Der von Airbus gebaute Inmarsat-6 F2 Satellit wurde in Toulouse zum Transport vorbereitet. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6F2packedinToulouseAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der von Airbus gebaute Inmarsat-6 F2 Satellit wurde in Toulouse zum Transport vorbereitet. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 30. Januar 2023 &#8211; Der zweite von Airbus gebaute geostationäre Telekommunikationssatellit Inmarsat-6 (I-6 F2) ist an Board einer Airbus Beluga im Kennedy Space Center in Florida eingetroffen, bereit für seinen Start im Februar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Satellit der Inmarsat-6-Generation basiert auf dem äußerst zuverlässigen Eurostar E3000-Satelliten von Airbus und wird der 58. Eurostar E3000 sein, den Airbus gebaut hat. Es wird der neunte Eurostar im Weltall sein, der mit einem elektrischen Antrieb für den Orbitaufstieg ausgestattet ist, was die Position von Airbus als Weltmarktführer bei elektrischen Antrieben stärkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">François Gaullier, Leiter des Bereichs Telekommunikations- und Navigationssysteme bei Airbus, sagte: &#8222;Inmarsat-6 F2 mit seiner hochentwickelten, digital verarbeiteten Nutzlast wird Inmarsat-6 F1 im Orbit ergänzen und Inmarsat noch mehr Flexibilität, Fähigkeiten und Kapazitäten bieten. Dies ist der zehnte Geotelekommunikationssatellit, den wir für unseren langjährigen Kunden Inmarsat, einen führenden Anbieter globaler mobiler Satellitenkommunikationsdienste, gebaut haben. Mit Inmarsat-6 F1 werden die Satelliten die Fähigkeiten und die Kapazität der ELERA-Dienste von Inmarsat deutlich verbessern und dem Global Xpress-Netz von Inmarsat eine erhebliche zusätzliche Kapazität bieten.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">I-6 F1 und I-6 F2 verfügen jeweils über eine große L-Band-Antenne mit 9 Meter Öffnung und sechs Multibeam-Ka-Band-Antennen, die ein hohes Maß an Flexibilität und Konnektivität bieten. Darüber hinaus sind sie mit modularen Digitalprozessoren der neuesten Generation ausgestattet, die volle Routing-Flexibilität über bis zu 8000 Kanäle und eine dynamische Leistungszuweisung an über 200 Spot-Beams im L-Band pro Raumfahrzeug ermöglichen. Die Ka-Band-Spot-Beams sind über die gesamte Erde lenkbar, mit flexibler Zuordnung von Kanal zu Beam.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6F2BelugaAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beluga wird mit Inmarsat-6 F2 beladen. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Beluga wird mit Inmarsat-6 F2 beladen. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6F2BelugaAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Beluga wird mit Inmarsat-6 F2 beladen. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satelliten werden es Inmarsat ermöglichen, seine weltweit führenden ELERA- (L-Band) und Global Xpress- (Ka-Band) Netzwerke für Kunden zu Lande, zu Wasser und in der Luft weiter auszubauen. Sie sind auch der nächste Schritt in den Plänen des Unternehmens für das erste multidimensionale Netz der Welt, Inmarsat ORCHESTRA. Das &#8218;Netz der Netze&#8216; wird auf den bestehenden weltraumgestützten Fähigkeiten von Inmarsat aufbauen, um den Kunden bis in die 2030er Jahre und darüber hinaus ein revolutionäres Wachstum der Kapazität und neue Funktionen zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Investitionen von Airbus in Plattform- und Nutzlasttechnologien für I-6 werden von der Europäischen Weltraumorganisation und nationalen Agenturen unterstützt, insbesondere von der britischen Weltraumorganisation und dem französischen Zentrum für Weltraumstudien CNES. I-6 F2 hat eine Startmasse von 5,5 Tonnen, eine Leistung von 21 kW und eine Lebensdauer von mehr als 15 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste von Airbus gebaute Satellit Inmarsat-6 (I-6 F1) wurde im Dezember 2021 erfolgreich gestartet. Er erreichte seinen geostationären Teststandort im Sommer 2022 und soll Anfang 2023 in Betrieb genommen werden. I-6 F2 soll nach seinem erfolgreichen Start folgen und Anfang 2024 in Betrieb gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geostationären Telekommunikationssatelliten von Airbus sind mehr als 1300 Jahren erfolgreich im Einsatz und werden für alle weltweit führenden Betreiber von geostationären Satelliten gebaut oder betrieben.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19734.msg544275#msg544275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat I-6 F2 (GX6B) auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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		<title>Inmarsat: Raumfahrttechnologien helfen laut Studie bei Emissionssenkungen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-raumfahrttechnologien-helfen-laut-studie-bei-emissionssenkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 06:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Dekarbonisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raumfahrttechnologien bieten Möglichkeit, ein Sechstel der zur Erreichung von Netto-Null bis 2050 erforderlichen Emissionssenkungen zu erzielen. Neuem Bericht von Inmarsat und Globant zufolge könnten bestehende Satellitentechnologien bis zu 5,5 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Eine Pressemitteilung von Inmarsat. Quelle: Inmarsat (27. Oktober 2022) via Business Wire (28. Oktober 2022). London &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Durch Satellitentechnologien [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrttechnologien bieten Möglichkeit, ein Sechstel der zur Erreichung von Netto-Null bis 2050 erforderlichen Emissionssenkungen zu erzielen. Neuem Bericht von Inmarsat und Globant zufolge könnten bestehende Satellitentechnologien bis zu 5,5 Milliarden Tonnen CO<sub>2</sub> pro Jahr einsparen. Eine Pressemitteilung von Inmarsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Inmarsat (27. Oktober 2022) via Business Wire (28. Oktober 2022).</p>



<p class="wp-block-paragraph">London &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Durch Satellitentechnologien werden bereits jetzt die CO<sub>2</sub>-Emissionen um 1,5 Milliarden Tonnen (bzw. 1,5 Gigatonnen) pro Jahr gesenkt, so eine von Inmarsat in Auftrag gegebene unabhängige Studie von führenden Beratern des Sustainable Business Studio von Globant. Dies entspricht fast einem Drittel der gesamten CO<sub>2</sub>-Emissionen der USA im Jahr 2021<sup>[1][2]</sup> oder Emissionen von 50 Millionen Autos über ihre Lebenszeit<sup>[3]</sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht konzentriert sich auf drei Industriesektoren beim Aufzeigen der Möglichkeiten der Raumfahrttechnologien im Wettlauf zu Netto-Null: 1) Verkehr und Logistik, 2) Landwirtschaft, Forstwirtschaft und andere Landnutzung und 3) Energiesysteme. Zusammen sind sie für ca. 60 % der globalen Emissionen verantwortlich<sup>[4]</sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Würden die Satellitentechnologien überall von diesen Branchen eingesetzt, könnten die derzeitigen Satellitentechnologie-bedingten CO<sub>2</sub>-Einsparungen bis auf 5,5 Mrd. Tonnen pro Jahr fast vervierfacht werden, und das bei alleiniger Nutzung der bereits vorhandenen Technologien, so das Ergebnis der Analyse von Globant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies entspricht einem Sechstel der gesamten CO<sub>2</sub>-Emissionen, die derzeit als erforderlich eingeschätzt werden, um den globalen Temperaturanstieg bis 2030 unter 1,5°C zu halten – oder ein Drittel der Menge, die erforderlich ist, um den Temperaturanstieg unter 2°C zu halten<sup>[5]</sup> – Diese Erkenntnisse verdeutlichen die positiven Auswirkungen, die Raumfahrttechnologien auf die größte einzelne Herausforderung, denen die Welt gegenübersteht, haben könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die auf der Studie aufbauenden Berechnungen von Globant legen nahe, dass der Welt, indem die Vorteile der Dekarbonisierungsmöglichkeiten der Satellitentechnologie nicht genutzt werden, aktuell bis zu 4 Milliarden Tonnen potenzieller und sofortiger CO<sub>2</sub>-Einsparungen <sup>[6]</sup> entgehen. Diese Technologien ermöglichen Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch und eine bessere Streckenführung im Verkehrssektor, eine Verringerung des Energieverbrauchs und eine Optimierung im Energiebereich und sogar Brandverhütung in der Forstwirtschaft, um nur einige zu nennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rajeev Suri, CEO von Inmarsat, kommentierte: „Maßnahmen zur Dekarbonisierung stellen eine globale Priorität dar und die Raumfahrttechnologien sind eine bedeutende Quelle der Hoffnung in Hinblick auf die Bewältigung dieser Herausforderung. Unser Bericht, den wir bei Globant in Auftrag gegeben haben, unterstreicht, wie die Raumfahrt heute schon erhebliche Einsparungen bei den CO<sub>2</sub>-Emissionen ermöglichen kann, die künftig noch zunehmen werden – und damit einen direkten Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In Kürze treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Welt zur COP27, und wir bieten ihnen die Gelegenheit, die Rolle der Satellitentechnologien im Rahmen ihrer Dekarbonisierungsstrategien zu prüfen. Auch regen wir sie zu einer engen Zusammenarbeit mit unserer Branche an, um die von uns benötigten Daten effektiver zu erfassen und einen wirksamen Beitrag zur Entschärfung des Temperaturanstiegs der Erde zu leisten. Im Rahmen der COP27 und darüber hinaus freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit der Welt und mit Branchenführern, um diese Chance zu ergreifen und einen echten, dauerhaften Wandel für unseren Planeten zu erwirken.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich im Auftrag von Inmarsat durchgeführte Verbraucherstudien im Rahmen der Initiative „What on Earth is the value of space?“ ergab, dass 4 von 10 Personen der Ansicht sind, dass der Weltraum zur Lösung des Klimawandels beitragen kann.<sup>[7]</sup> Die Ergebnisse der zweiten Studie im Rahmen der Initiative sollten für diese große Minderheit besonders ermutigend sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichwohl ist die Satellitentechnologie keineswegs die einzige Lösung für den Klimawandel. Mit Hochdruck muss die entscheidende Arbeit an alternativen Energiequellen, neuen Energiespeichertechnologien und anderen Gegenmaßnahmen weitergeführt werden. Andererseits können die mit bestehenden Raumfahrttechnologien möglichen Einsparungen einen sofortigen Effekt erzielen – und damit möglicherweise mehr Zeit zur Entwicklung und Einführung dieser zusätzlichen Maßnahmen gewonnen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Zukunft fand der Bericht von Globant außerdem, dass 8,8 Mrd. Tonnen CO<sub>2</sub>-Emissionen – das entspricht fast einem Viertel (23 %) der weltweiten Emissionen im Jahr 2021<sup>[8]</sup> oder den Pro-Kopf-Emissionen von 1,8 Milliarden Menschen<sup>[9]</sup> – eingespart werden könnten, wenn die Fülle neuer weltraumgestützter Technologien, die gerade oder demnächst entstehen, in den kommenden Jahren auf breiter Front eingeführt werden. Dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>In der Schifffahrt könnten autonome Schiffe 400 Millionen Tonnen durch Senkung des Treibstoffverbrauchs einsparen.</li><li>Im Energiebereich wären es Einsparungen durch KI-gesteuerte Energieoptimierung für die Energiewende von 1,3 Mrd. Tonnen CO<sub>2</sub></li><li>In der Luftfahrt könnte die Iris-Technologie der ESA 100 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub> einsparen, wenn sie in der gesamten Luftfahrtindustrie eingeführt wird &#8211; und das erste Flugzeug soll Anfang 2023 in der Luft sein</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Umaran, Mitgründer und Chairman des Bereichs EMEA bei Globant, kommentierte: „Als digital ausgerichtetes Unternehmen sind wir ständig bestrebt, die Rolle zu verstehen und zu würdigen, die disruptive Technologien bei übergeordneten Themen für das Allgemeinwohl spielen, wie beispielsweise Nachhaltigkeit und der Wettlauf zu Netto-Null. Deshalb ist diese gemeinsame Anstrengung mit Inmarsat für uns spannend und auch wirkungsvoll. Wir bei Globant sind Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit mit Hilfe von Technologie und daher bietet die Synergie mit der Satellitenkommunikationstechnologie ein beispielloses Stück Dekarbonisierung mit Vordenkerqualität.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Inmarsat</strong><br>Inmarsat liefert weltweit führende, innovative, fortschrittliche und außerordentlich zuverlässige globale mobile Kommunikation &#8211; in der Luft, zu Wasser und an Land &#8211; die eine neue Generation von kommerziellen, staatlichen und missionskritischen Diensten ermöglicht, darunter die Digitalisierung der Schifffahrt und der Luftfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verweise</strong><br>[1] ONS<br>[2] <a href="https://www.statista.com/statistics/183943/us-carbon-dioxide-emissions-from-1999/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.statista.com/statistics/183943/us-carbon-dioxide-emissions-from-1999/</a><br>[3] Rund 66.000 lbs CO<sub>2</sub> [werden] von einem Auto mit Verbrennungsmotor emittiert (bei 93.000 gefahrenen Meilen)<br>[4] In die Untersuchung einbezogen: Verkehr (15 % der globalen Emissionen), Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Landnutzung (22 %), Strom und Wärme (23%)<br>[5] „Die Emissionslücke im Jahr 2030 … wird auf 12-15 Gt CO<sub>2</sub> geschätzt, um die globale Erwärmung auf unter 2°C zu begrenzen, und auf 29-32 Gt CO<sub>2</sub>e, um 1,5°C zu erreichen.”<br>[6] Die Differenz zwischen 1,5 Milliarden Tonnen an bestehenden Einsparungen und den prognostizierten 5,5 Milliarden Tonnen Einsparungen durch die vollständige Einführung von Satellitentechnologien<br>[7] <a href="https://web.archive.org/web/20240713041125/https://www.inmarsat.com/en/news/latest-news/corporate/2022/people-unaware-concerned-space-landmark-report.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.inmarsat.com/en/news/latest-news/corporate/2022/people-unaware-concerned-space-landmark-report.html</a><br>[8] „Im Jahr 2021 beliefen sich die weltweiten CO<sub>2</sub>-Emissionen … auf 37,9 Gt CO<sub>2</sub>”<br>[9] <a href="https://www.statista.com/statistics/268753/co2-emissions-per-capita-worldwide-since-1990/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.statista.com/statistics/268753/co2-emissions-per-capita-worldwide-since-1990/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg539474#msg539474" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-raumfahrttechnologien-helfen-laut-studie-bei-emissionssenkungen/" data-wpel-link="internal">Inmarsat: Raumfahrttechnologien helfen laut Studie bei Emissionssenkungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Inmarsat: Breitbanddienst-Angebot für Geschäftsflugzeuge erweitert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-breitbanddienst-angebot-fuer-geschaeftsflugzeuge-erweitert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2022 17:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Honeywell]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Jet ConneX]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=117167</guid>

					<description><![CDATA[<p>Inmarsat erweitert Breitbanddienst-Angebot für Geschäftsflugzeuge im Rahmen des Jet ConneX Evolution-Programms. Bestandskunden erhalten kostenloses Upgrade, der erste neue High-End-Serviceplan kommt im Rahmen des Jet ConneX Evolution-Programms. Eine Pressemitteilung von Inmarsat. Quelle: Inmarsat (18. Oktober 2022) via Business Wire (19. Oktober 2022). London &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Inmarsat gestaltet das Serviceangebot für seine Jet ConneX (JX) Inflight-Breitbandlösung neu, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-breitbanddienst-angebot-fuer-geschaeftsflugzeuge-erweitert/" data-wpel-link="internal">Inmarsat: Breitbanddienst-Angebot für Geschäftsflugzeuge erweitert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Inmarsat erweitert Breitbanddienst-Angebot für Geschäftsflugzeuge im Rahmen des Jet ConneX Evolution-Programms. Bestandskunden erhalten kostenloses Upgrade, der erste neue High-End-Serviceplan kommt im Rahmen des Jet ConneX Evolution-Programms. Eine Pressemitteilung von Inmarsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Inmarsat (18. Oktober 2022) via Business Wire (19. Oktober 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/inmarsatcurrentfuture022022inmarsat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ausbau des Inmarsat Satellitennetzwerks - Prognose ohne Gewähr. (Grafik: Inmarsat)" data-rl_caption="" title="Ausbau des Inmarsat Satellitennetzwerks - Prognose ohne Gewähr. (Grafik: Inmarsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/inmarsatcurrentfuture022022inmarsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ausbau des Inmarsat Satellitennetzwerks &#8211; Prognose ohne Gewähr. (Grafik: Inmarsat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">London &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Inmarsat gestaltet das Serviceangebot für seine Jet ConneX (JX) Inflight-Breitbandlösung neu, um seinen Kunden noch mehr Leistung, Geschwindigkeit und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktualisierungen werden im Rahmen des bahnbrechenden JX Evolution-Programms von Inmarsat eingeführt, das Anfang dieses Jahres erstmals vorgestellt wurde und auf einer umfassenden Auswertung der Nutzungstrends der Passagiere beruht. Im Rahmen des Programms erhielt eine Reihe bestehender Serviceangebote Upgrades, um Kunden wertvolle Vorteile wie höhere Uploadraten ohne zusätzliche Kosten zu bieten. Dies entspricht der wachsenden Nachfrage nach High-Definition-Videokonferenzen auf Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams oder Zoom.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Programms erfolgte auch die Einführung von JX Edge, dem ersten einer neuen Reihe von fortschrittlichen, hochwertigen Serviceangeboten, die jetzt über das globale Netzwerk von Inmarsat-Vertriebspartnern für Geschäftsflugkunden erhältlich sind. JX Edge wurde diesen Monat bei mehreren Kunden weltweit in Betrieb genommen, nachdem der Markt sehr positiv darauf reagiert hat. Weitere neue Serviceangebote werden 2023 folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kai Tang, Leiter des Bereichs Business Aviation bei Inmarsat, sagte: „Als führender Anbieter von Konnektivität für den Geschäftsflugverkehr hat Inmarsat einzigartige Einblicke in die Entwicklung der Nachfrage nach Breitbandverbindungen an Bord von Flugzeugen, sei es für geschäftliche oder private Zwecke. Daher können wir unsere Lösungen bereits im Vorfeld von Marktveränderungen entwickeln und unseren Kunden die Gewissheit geben, dass die von uns angebotenen Konnektivitätslösungen mit ihren Bedürfnissen Schritt halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JX Evolution ist ein hervorragendes Beispiel für den einzigartigen Ansatz von Inmarsat, der von anderen nicht nachgeahmt werden kann und eine willkommene Alternative zu den überzogenen Versprechungen einiger Konnektivitätsanbieter darstellt, die dann zu wenig liefern. Das bahnbrechende Programm wird in einer für den Geschäftsflugverkehr enorm wichtigen Zeit mit einem höheren Flugaufkommen als vor der Pandemie noch mehr Wert und Leistung bieten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jet ConneX wurde im November 2016 in den kommerziellen Betrieb aufgenommen und ist inzwischen in mehr als 1.250 Geschäftsreiseflugzeugen aktiviert worden. Es bietet das gleiche Maß an zuverlässiger, konsistenter und schneller Breitbandkonnektivität, das zuvor nur am Boden verfügbar war. Es hat seit der Pandemie eine Rekordnutzung erreicht, ein Beweis für die schnell wachsenden Erwartungen der Passagiere, wenn es darum geht, in Verbindung zu bleiben und ein digitales Erlebnis an Bord zu genießen, das Video-Streaming, Live-TV, geschäftliche Aktivitäten und mehr unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Serviceangebot-Updates, die im Rahmen von JX Evolution eingeführt werden, legen die Messlatte noch höher. Sie ermöglichen es Passagieren, mehr Geräte anzuschließen und gleichzeitig ungehinderten Zugang zu den datenintensivsten Anwendungen zu genießen, ohne die bewährten Eigenschaften von JX wie Konsistenz, Zuverlässigkeit, Ausfallsicherheit und nahtlose globale Verfügbarkeit zu beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JX Evolution nutzt das bestehende globale Ka-Band-Satellitennetzwerk von Inmarsat und das äußerst erfolgreiche JetWave-Terminal von Honeywell. In den nächsten vier Jahren werden sieben weitere Ka-Band-Satelliten in Betrieb genommen, wodurch sich die Gesamtflotte des Netzwerks auf zwölf erhöht. Hinzu kommen zwei neue Terminals der nächsten Generation, die gemeinsam mit den Inmarsat-Partnern Satcom Direct und Orbit entwickelt wurden. Sie sind mit einer Vielzahl von Geschäftsreiseflugzeugen kompatibel und nutzen modernste Technologie und sind in Leichtbauweise ausgeführt, um die Leistung zu optimieren, die Kosten zu senken und die Installation und Wartung zu vereinfachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JX ist die bevorzugte Linefit-Option aller großen Hersteller von Geschäftsreiseflugzeugen, darunter Gulfstream, Bombardier und Dassault. Die Federal Aviation Administration (FAA) und die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (European Aviation Safety Agency, EASA) haben Musterzulassungen und ergänzende Musterzulassungen für den Service für alle gängigen Plattformen, Erstausrüster (OEMs) und Anbieter von Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienstleistungen (MROs) erteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Inmarsat</strong><br>Inmarsat liefert weltweit führende, innovative, fortschrittliche und außerordentlich zuverlässige globale mobile Kommunikation &#8211; in der Luft, zu Wasser und an Land &#8211; die eine neue Generation von kommerziellen, staatlichen und missionskritischen Diensten ermöglicht. Inmarsat treibt die Digitalisierung der Schifffahrt voran und macht den Betrieb von Schiffen effizienter und sicherer als je zuvor. Inmarsat läutet eine neue Ära von Inflight-Passagierdiensten in der Luftfahrt ein und sorgt gleichzeitig dafür, dass Flugzeuge mit maximaler Effizienz und Sicherheit fliegen können. Darüber hinaus ermöglicht Inmarsat den schnellen Ausbau des Internet of Things (IoT) und die nächste Welle revolutionärer Technologien, die die vernetzte Gesellschaft unterstützen und zum Aufbau einer nachhaltigen Zukunft beitragen werden. Derzeit entwickelt Inmarsat das erste multidimensionale Kommunikationsnetzwerk der Zukunft – ORCHESTRA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2021 haben Inmarsat und Viasat den geplanten Zusammenschluss der beiden Unternehmen angekündigt, mit dem ein neuer Marktführer im Bereich der globalen Kommunikation geschaffen werden soll. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte von 2022 abgeschlossen werden.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg539250#msg539250" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li></ul>
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		<title>Airbus: Airspace Link HBCplus, eine neue flexible Satelliten-Konnektivitätslösung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-airspace-link-hbcplus-eine-neue-flexible-satelliten-konnektivitaetsloesung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2022 05:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus führt Airspace Link HBCplus ein – die flexible Konnektivitätslösung mit hoher Bandbreite für Fluggesellschaften. Eine Pressemitteilung von Airbus. Quelle: Airbus (14. Juni 2022) via Business Wire (15. Juni 2022). Hamburg, Deutschland &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Airbus hat Airspace Link HBCplus auf den Markt gebracht, seine neue flexible Satelliten-Konnektivitätslösung, die als Katalogoption für SFE* und zur Nachrüstung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Airbus führt Airspace Link HBCplus ein – die flexible Konnektivitätslösung mit hoher Bandbreite für Fluggesellschaften. Eine Pressemitteilung von Airbus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus (14. Juni 2022) via Business Wire (15. Juni 2022).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hamburg, Deutschland &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Airbus hat Airspace Link HBCplus auf den Markt gebracht, seine neue flexible Satelliten-Konnektivitätslösung, die als Katalogoption für SFE* und zur Nachrüstung in allen Airbus-Programmen angeboten wird. HBCplus, das zunächst Ka-Band-Dienste umfasst, wird es den Fluggesellschaften ermöglichen, sich über ein neues zertifiziertes Terminal und ein als Teil des Flugzeugs gebautes Radom mit einer Auswahl von Managed Service Providern (MSP) zu verbinden. Für die Zukunft ist geplant, HBCplus auch auf MSPs auszuweiten, die Ku-Band-Dienste anbieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andre Schneider, Airbus VP Cabin &amp; Cargo Programme, sagte: „Wir freuen uns, den Fluggesellschaften eine neue Konnektivitätslösung anbieten zu können, die den Passagieren mehr Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit sowie mehr Flexibilität bietet. Gemeinsam mit unseren führenden Branchenpartnern freuen wir uns, im Rahmen des offenen Ökosystems Airspace Link künftige Konnektivitätsgeschäftsmöglichkeiten zu eröffnen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesem Zweck hat Airbus den führenden Anbieter von Konnektivitätssatelliten Inmarsat als ersten MSP ausgewählt, der seine GX Aviation-Breitbandlösung für Flugzeuge beisteuert, die ein zuverlässiges und nahtloses Passagiererlebnis mit globaler Abdeckung und Kapazität für künftiges Wachstum bietet. Weitere MSP werden sich zu gegebener Zeit dem HBCplus-Angebot anschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Philippe Carette, Präsident von Inmarsat Aviation, sagte: „Wir fühlen uns geehrt, dass Airbus Inmarsat als ersten Managed Service Provider für diese transformative Konnektivitäts-Kataloglösung ausgewählt hat und in allen seinen Flugzeugprogrammen auf unseren preisgekrönten GX Aviation Service vertraut. Inmarsat freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern Airbus und SPI, um den Fluggesellschaften und ihren Passagieren weltweit kontinuierliche Innovationen zu bieten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Safran Passenger Innovations (SPI) wurde als Terminalanbieter und Hardware-Integrator für die bewährte Antennentechnologie von ThinKom ausgewählt. Diese ist für Ka-Band-Dienste bestimmt und bietet einen hohen Datendurchsatz und eine hohe Zuverlässigkeit in Verbindung mit einer Treibstoffersparnis für das Flugzeug dank des Radoms der Antenne mit geringerem Luftwiderstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Matt Smith, CEO von Safran Passenger Innovations, sagte: „Safran Passenger Innovations ist hocherfreut, als Ausrüstungslieferant für die Airspace Link-Konnektivitätslösung von Airbus ausgewählt worden zu sein. Wir freuen uns, Teil der nächsten Entwicklung in der IFC-Branche zu sein, indem wir die Technologie bereitstellen, mit der Fluggesellschaften die Konnektivitätsdienste auswählen können, die ihren Bedürfnissen am besten entsprechen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Airbus und unseren Partnern bei diesem branchenverändernden Vorhaben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airspace Link HBCplus bietet damit eine auf Satellitenkommunikation basierende Off-Board-Konnektivität für das offene Ökosystem Airspace Link, das ein End-to-End-Angebot von Airbus darstellt. Diese Lösung, die den Datenaustausch als ein einziges, nahtlos integriertes Flugzeugsystem ermöglicht, ist ideal positioniert, um künftige Kapazitäten für digitale Dienste zu erschließen und die Nachfrage zu steigern, sodass Fluggesellschaften in einem exponentiell wachsenden Markt ein erstklassiges Konnektivitätserlebnis für Passagiere bieten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SFE* = Supplier Furnished Equipment (vom Lieferanten bereitgestellte Ausrüstung)</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg533426#msg533426" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li></ul>
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		<title>Airbus: 1. Inmarsat-6-Satellit nach Japan verschifft und bereit zum Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-1-inmarsat-6-satellit-nach-japan-verschifft-und-bereit-zum-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 11:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Inmarsat I-6 F1 ist ein Mobilfunksatellit der nächsten Generation mit dualer L- und Ka-Band-Nutzlast. Er wird Teil des schrittweisen Ausbaus der Fähigkeiten und Kapazitäten der L-Band-Dienste von Inmarsat. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Toulouse, 22. November 2021 &#8211; Der erste von Airbus gebaute Inmarsat-6-Satellit, I-6 F1, wurde von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-1-inmarsat-6-satellit-nach-japan-verschifft-und-bereit-zum-start/" data-wpel-link="internal">Airbus: 1. Inmarsat-6-Satellit nach Japan verschifft und bereit zum Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Inmarsat I-6 F1 ist ein Mobilfunksatellit der nächsten Generation mit dualer L- und Ka-Band-Nutzlast. Er wird Teil des schrittweisen Ausbaus der Fähigkeiten und Kapazitäten der L-Band-Dienste von Inmarsat. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Airbus22112021bAirbusPIGEYRE.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Airbus22112021bAirbusPIGEYRE26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Inmarsat-6 F1 am Kran. (Bild: Airbus-PIGEYRE)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 22. November 2021 &#8211; Der erste von Airbus gebaute Inmarsat-6-Satellit, I-6 F1, wurde von Airbus in Toulouse nach Tanegashima in Japan transportiert, wo er für den Start bereitsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Satellit der Inmarsat-6-Serie soll im Dezember mit einer von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebauten H-IIA-Trägerrakete gestartet werden. Inmarsat-6 F1 basiert auf dem äußerst zuverlässigen Satelliten Eurostar E3000 von Airbus und wird der 54. gestartete Eurostar E3000 sein. Es ist der fünfte Eurostar, der mit einem elektrischen Antrieb für den Aufstieg in die Erdumlaufbahn ausgestattet ist und damit die Position von Airbus als Weltmarktführer bei elektrischen Antrieben stärkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geringere Masse durch den Einsatz elektrischer Antriebe ermöglicht eine Mission mit zwei Nutzlasten (Ka- und L-Band) und einer außergewöhnlich großen, digital verarbeiteten Nutzlast der nächsten Generation, die Inmarsat, dem führenden Anbieter globaler mobiler Satellitenkommunikationsdienste, mehr Flexibilität bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">François Gaullier, Leiter von Telecom Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Inmarsat-6 F1 verfügt über eine der anspruchsvollsten digital verarbeiteten Nutzlasten, die wir je gebaut haben, und bietet bemerkenswerte Flexibilität, Leistungsfähigkeit und Kapazität. Als langjähriger Zulieferer von Inmarsat, der bereits die Satelliten Inmarsat-4 und Alphasat gebaut hat, ist Airbus stolz darauf, Inmarsat auch weiterhin dabei zu unterstützen, mit diesem Leistungssprung durch Inmarsat-6 an der Spitze zu bleiben.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Airbus22112021aAirbusPIGEYRE.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Airbus22112021aAirbusPIGEYRE26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Inmarsat-6 F1 wird in Transportcontainer verpackt. (Bild: Airbus-PIGEYRE)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat-6 verfügt über eine große L-Band-Antenne mit 9 m Öffnungsweite und neun Multibeam-Antennen für das Ka-Band und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Flexibilität und Konnektivität aus. Der modulare Digitalprozessor der neuen Generation bietet volle Routing-Flexibilität über bis zu 8000 Kanäle und eine dynamische Leistungszuweisung an mehr als 200 Spot-Beams im L-Band. Ka-Band-Spot-Beams werden über die gesamte Erdscheibe steuerbar sein, mit flexibler Zuordnung von Kanal zu Beam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die erhöhte Kapazität und Flexibilität wird der Satellit Inmarsat in die Lage versetzen, fortschrittlichere L-Band-Dienste anzubieten, einschließlich sehr kostengünstiger mobiler Dienste und IoT-Anwendungen für bestehende und zukünftige Kunden im Mobilitätssektor zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Inmarsat-6 wird die von ELERA (*) angebotenen L-Band-Dienste ergänzen und verbessern und eine Ka-Band-Mission in Angriff nehmen, um den weltweit verfügbaren Hochgeschwindigkeits-Breitbanddienst von Inmarsat &#8211; Global Xpress &#8211; zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Airbus getätigten Investitionen in Plattform- und Nutzlasttechnologien für Inmarsat-6 werden von der Europäischen Weltraumorganisation und nationalen Agenturen, insbesondere der britischen Weltraumorganisation und CNES, unterstützt. Inmarsat- 6 wird eine Startmasse von 5,5 Tonnen, eine Leistung von 21 kW und eine Lebensdauer von mehr als 15 Jahren haben.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19134.msg523108#msg523108" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat-6 F1 mit HII-A von Tanegashima</a></li></ul>
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		<item>
		<title>250. Ariane-Rakete gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/250-ariane-rakete-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 12:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ariane-Trägerrakete absolviert erfolgreich ihren 250. Start und feiert 40-jähriges Jubiläum. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. Bei ihrem diesjährigen vierten und letzten Start vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana brachte die Ariane 5 zwei Satelliten in den geostationären Transferorbit (GTO): den ägyptischen Telekommunikationssatelliten TIBA-1 und den Inmarsat-Satelliten GX5. Die erforderliche Gesamtleistung der Trägerrakete betrug 10.479 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/250-ariane-rakete-gestartet/" data-wpel-link="internal">250. Ariane-Rakete gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ariane-Trägerrakete absolviert erfolgreich ihren 250. Start und feiert 40-jähriges Jubiläum. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/va250lau11600x900arainegroup15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/va250lau11600x900arainegroup26.jpg" alt="Ariane VA250 beim Start
(Bild: via ArianeGroup)"/></a><figcaption>Ariane VA250 beim Start<br> (Bild: via ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrem diesjährigen vierten und letzten Start vom europäischen  Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana brachte die Ariane 5 zwei Satelliten in den geostationären Transferorbit (GTO): den ägyptischen Telekommunikationssatelliten TIBA-1 und den Inmarsat-Satelliten GX5. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erforderliche Gesamtleistung der Trägerrakete betrug 10.479  Kilogramm, wovon 9.630 Kilogramm auf die beiden Satelliten entfielen. Die Nutzlasten wurden in einer im Verhältnis zum Äquator um fünf Grad geneigten optimierten Umlaufbahn ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup: „250 Ariane-Starts in 40 Jahren, 106  Ariane 5-Starts von 1996 bis 2019 und elf weitere bis 2022. Jeder Start stellt eine neue Höchstleistung dar. Die Ariane steigert ständig ihre Effizienz, Leistung, Nutzlastkapazität und Wettbewerbsfähigkeit, um den Anforderungen des weltweiten Raumfahrtmarkts gerecht zu werden und ihren Beitrag zu Europas Ambitionen im All zu leisten. Wir wollen diese unbestrittene Erfolgsstory fortsetzen – auch mit der Ariane 6, die im nächsten Jahr ihren ersten Flug antreten wird. Deshalb möchte ich im  Namen der ArianeGroup allen Ingenieuren, Technikern und  Produktionsmitarbeitern, die die Ariane so erfolgreich machen, sowie Arianespace und allen unseren Industriepartnern meine Anerkennung aussprechen. Mein Dank gilt außerdem den Teams von ESA und CNES für ihr Vertrauen und die fortwährende Unterstützung.“  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kennzahlen des Ariane-Flugs Nr. 250:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>106. Start der Ariane 5</li><li>81. erfolgreicher Start in Folge mit dem Vulcain®-2-Triebwerk</li><li>106. erfolgreicher Start in Folge mit EAP-Feststoffstufen</li><li>146. erfolgreicher Start in Folge mit dem HM7B-Triebwerk</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup:</strong><br>Die ArianeGroup ist industrieller Hauptauftragnehmer für die  Entwicklung und den Betrieb der Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6. Das Unternehmen steht an der Spitze eines Industrienetzwerks, das mehr als 600 Unternehmen (darunter 350 kleine und mittelständische Unternehmen) in 13 europäischen Ländern umfasst. Die ArianeGroup koordiniert die gesamte industrielle Lieferkette – von der Leistungsoptimierung und den  entsprechenden Studien an der Ariane 5, über die Produktion, die Lieferung missionsspezifischer Daten und Software bis hin zur  Vermarktung des Trägers durch Arianespace. Diese Kette umfasst  Ausrüstung und Strukturen, Triebwerksfertigung, die Integration der einzelnen Stufen sowie die Integration der Trägerrakete in Französisch-Guayana. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12696.msg468153#msg468153" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ArianeGroup</a>  </li></ul>
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		<item>
		<title>Ariane-5-Start für Hellas Sat, Inmarsat und ISRO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-fuer-hellas-sat-inmarsat-und-isro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 06:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Spacebus 4000 C4]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8711</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 28. Juni 2017 startete um 23:15 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Kommunikationssatellitenbetreiber Inmarsat und Hellas Sat sowie die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Arianespace, Hellas Sat, Inmarsat, ISRO, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-fuer-hellas-sat-inmarsat-und-isro/" data-wpel-link="internal">Ariane-5-Start für Hellas Sat, Inmarsat und ISRO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. Juni 2017 startete um 23:15 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Kommunikationssatellitenbetreiber Inmarsat und Hellas Sat sowie die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Arianespace, Hellas Sat, Inmarsat, ISRO, Thales Alenia Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va238LanceurZL3064.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va238LanceurZL3064260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5 VA238 auf der Startrampe<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der vierte Ariane-5-Flug im Jahr 2017 …<br></strong> &#8230; begann um 18:15 Uhr Ortszeit Kourou auf der Startrampe ELA-3. Transportiert wurden bei der Mission VA238 mit einer Ariane-5-ECA der indische Kommunikationssatellit GSAT 17 (Masse beim Start 3.477 kg, unbetankt 1.480 kg) und der europäische Kommunikationssatellit Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN (Startmasse 5.780 kg, unbetankt 4.197 kg). Bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen wurden laut Arianespace 10.177 kg Nutzlast befördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung von RUAG mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Masse von rund 2.400 kg untergebracht. Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN wurde als erster der Satelliten etwas über 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der Nutzlasttragstruktur SYLDA (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA wurde GSAT 17 dann rund 39 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va238Decollageplanlarge0461500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va238Decollageplanlarge046260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane-5-Start am 28. Juni 2017<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Satelliten werden aus dem erreichten Geotransferorbit (GTO) mit einem geplanten Perigäum von 250 km über der Erde und einem geplanten Apogäum von 35.786 km über der Erde mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit (GEO) ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von circa 3 Grad bewerkstelligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN &#8230;<br></strong> … ist eine Konstruktion von Thales Alenia Space aus Cannes in Südfrankreich und basiert auf der Satellitenplattform Spacebus 4000 C4. Inmarsats und Hellas Sats neuer Satellit soll im geostationären Orbit eine Position im Bereich von 39 Grad Ost in Kolokation mit Hellas-Sat 2 beziehen, um von dort insbesondere Empfänger in Europa, dem Mittleren Osten und in Afrika südlich der Sahara und auf Routen des Luftverkehrs zu versorgen. Dafür ist er mit 47 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet, von denen später im Betrieb noch 44 verfügbar sein sollen. Außerdem gibt es an Bord ein K<sub>a</sub>-Band-Transpondersystem, und eine S-Band-Kommunikationsnutzlast.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/inmarsateaninkourou.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/inmarsateaninkourou260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN in Kourou<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die K<sub>a</sub>&#8211; und K<sub>u</sub>-Band-Hardware will Hellas Sat zur Direktausstrahlung und Verteilung von hoch und sehr hoch aufgelösten Fernsehprogrammen und anderen Kommunikationsdiensten verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die S-Band-Technik an Bord von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN zur Versorgung von Passagieren im Luftverkehr mit Wifi-Verbindungen hat Inmarsat zusammen mit der Deutschen Telekom entwickelt. Entsprechend seiner Aufgabe hat das neue System die Bezeichnung EAN für European Aviation Network, auf Deutsch etwa: Europäisches Netzwerk für den Luftverkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Funkstationen am Boden als sogenannte ergänzende Bodenkomponenten (complementary gound components, CGCs), die von der Deutschen Telekom betrieben werden, sollen an rund 300 Standorten in Europa bedarfsweise 4G LTE-Verbindungen zu Flugzeugen mit passender Hardware herstellen können. Verbindungen von den CGC-Stationen zu einem Luftfahrzeug erfolgen in einem Frequenzbereich zwischen 1.980 und 1.995 MHz, solche von einem Luftfahrzeug zu einer CGC-Station im Frequenzbereich zwischen 2.170 und 2.185 MHz. Vorgesehen ist, dass die Flugzeug-Hardware selbständig zwischen dem Empfang vom Boden und dem via Satellit umschaltet, um den Nutzern im Flugzeug eine möglichst unterbrechungsfreie Funknetznutzung via WLAN ermöglichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hellassat3arttas800.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hellassat3arttas260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN<br>Künstlerische Darstellung<br>(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Telekom erwartet, alle geplanten CGC-Stationen bis spätestens zum 1. Januar 2018 in Betrieb nehmen zu können. Die in der spanischen Hauptstadt Madrid ansässige International Consolidated Airlines Group S.A, (IAG), eine Holdinggesellschaft, zu der unter anderem die Fluggesellschaften British Airways und Iberia gehören, will über 300 Flugzeuge mit EAN-Technik ausrüsten lassen und plant, bis Anfang 2019 auf 90 Prozent aller Kurzstreckenverbindungen die neue Funktechnik anbieten zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt werden die Satellitensysteme und die rund 12,7 Kilowatt benötigende Kommunikationsnutzlast von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einer Transportkonfiguration von 5 x 2 x 2,2 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 37 Metern geben und bei Betriebsende noch rund 14,5 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können sollen. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten Raumfahrzeugs beträgt mindestens 15 Jahre. Inmarsat hofft, den Satelliten rund 17 Jahre nutzen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN sollen vor allem vier elektrische, Xenon ausstoßende Triebwerke vom Typ SPT-100 mit einem Nominalschub von 83 Millinewton eine lange Betriebsdauer ermöglichen. Das Antriebssystem von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN besitzt außerdem chemische Triebwerke. Zum Abbau der verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und der Ausbildung einer annähernden Kreisbahn gibt es einen Apogäumsmotor aus der Baureihe S400 mit einem Nominalschub von 425 Newton von Airbus Defence and Space, der laut Plan fünf Tage nach dem Start zum ersten Mal zum Einsatz kommen soll. Für Bahnerhalt und Lageregelung gibt es eine Anzahl 10 Newton starker Triebwerke vom Typ S10 des gleichen Herstellers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN erst einmal auf Position im GEO, stehen Inbetriebnahmeüberprüfungen an, die man von einem Satellitenkontrollzentrum im griechischen Nemea aus steuern und überwachen will. Auch bei der späteren kommerziellen Nutzung des Satelliten soll er von Nemea aus bedient und kontrolliert werden. Die Steuerung des Kommunikationsnutzlastteils für den Flugverkehr wird laut Plan allerdings von einem Satellitenkontrollzentrum in Inmarsats Hauptquartier in London aus erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für die Satellitenplattform und den Start von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN haben sich Hellas Sat und Inmarsat geteilt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gsat17cleanroomwithoneofitsantennasdeployedisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gsat17cleanroomwithoneofitsantennasdeployedisro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>GSAT 17 mit testweise entfalteten Antennenreflektoren<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GSAT 17, &#8230;<br></strong> … der 21. Satellit, der auf einer Ariane-Rakete für die ISRO in den Weltraum befördert wurde, ist dazu gedacht, Empfänger in Indien und angrenzenden Regionen von einer Position bei 93,5 Grad Ost im GEO mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationsdiensten zu versorgen. Das neue, auf dem indischen Satellitenbus I-3K (I-3000) basierende Raumfahrzeug erhielt zur Erfüllung seiner Aufgaben eine Kommunikationsnutzlast mit 24 C-Band-Transpondern (für Indien, den Mittleren Osten und Südostasien), 2 Transpondern für das untere erweiterte C-Band (für den südlichen Teil Indiens und die Antarktis), 12 Transpondern für das obere erweiterte C-Band (für Indien und Inseln in der Umgebung) sowie 4 S-Band-Mobilfunktransponder (Mobile Satellite Services, MSS forward &amp; return links, für Indien und angrenzende Gebiete).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich bekam GSAT 17 UHF-Transponder zur Weiterleitung untern anderem von Wetterdaten (Data Relay Transponder, DRT, Datenempfang auf dem Satelliten bei 402,75 MHz, Weiterleitung zu geeigneten Bodenstationen bei 4.506,05 MHz) und zur Meldungsweiterleitung eines satellitengestütztes Such- und Rettungssystems (Satellite Aided Search and Rescue, SAS&amp;R). Das SAS&amp;R bietet globale Empfangsmöglichkeit für Aussendungen von indischem Territorium. Die Notruf-Signale im UHF-Band werden an Bord des Satelliten empfangen, und im erweiterten C-Band an entsprechend ausgerüstete Bodenstationen weitergegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gsat17freflektordpltestkorou.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gsat17freflektordpltestkorou260.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von GSAT 17 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger. Sie sollen rund 6.200 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze mit einer Kapazität von jeweils 144 Amperstunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufbau und Struktur von GSAT 17 ähneln nach Angaben des Pressebüros der indischen Regierung denen von GSAT 10. Im Jahre 2010 wurde GSAT 17 als Ersatz für INSAT 3A (NORAD-Nr. 27.714) und INSAT 4B (NORAD-Nr. 30.793) mit einem anvisiertem Startdatum im ersten Quartal 2017 geplant. Im Frühjahr 2015 hatte das indische Kabinett schließlich den Bau des Satelliten zur Bereitstellung von Ersatz- und Reservekapazitäten im All freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem chemischen Antriebssystem aus einem 440 Newton starken Apogäumsmotor und einer Anzahl von 10 und 22 Newton starken Treibwerken für Lageregelung und Bahnerhalt wird GSAT 17 einige Wochen benötigen, bis er seine Betriebsposition im GEO erreicht hat. Nach dem Aussetzen von der Raketenoberstufe hatte der Satellit nach Angaben der ISRO eine drei Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 249 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.920 km erreicht. Die Überwachung des Satelliten sowie die Steuerung des Satelliten in den GEO obliegt jetzt dem Master Control Facility (MCF) genannten indischen Hauptkontrollzentrum in Hassan.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/GSAT17DetialsISRO900.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/GSAT17DetialsISRO260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Details von GSAT 17 &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das erstes Bahnanhebungsmanöver hat GSAT 17 laut ISRO bereits am 30. Juni 2017 absolviert. Nach einer am 30. Juni um 4:38 Uhr India Standard Time (IST) begonnenen Brennphase des Apogäumsmotors war eine 0,977 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 13.291 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.803 km erreicht. Die 5.912 Sekunden lange Brennphase führte zu einem Orbit, auf dem GSAT 17 15 Stunden und zwei Minuten für eine Erdumrundung benötigt. Ein zweites Bahnanhebungsmanöber erfolgte am 1. Juli 2017. Nach einer um 11:03 Uhr IST begonnenen Brennphase des Apogäumsmotors war eine 0,13 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 30.314 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.812 km erreicht. Die 2.896 Sekunden lange Brennphase führte zu einem Orbit, auf dem GSAT 17 21 Stunden und 39 Minuten für eine Erdumrundung benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Einsatz des Apogäumsmotors, der am 2. Juli 2017 um 8:51 Uhr IST begann und 492 Sekunden dauerte, brachte den Satelliten auf eine 0,088 Grad geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 35.447 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.813 km. Noch am gleichen Tag meldete die ISRO das erfolgreiche Entfalten der beiden Solarzellenausleger und der zwei großen Antennenreflektoren von GSAT 17. Laut ISRO waren die entsprechenden Vorgänge um 16:15 Uhr IST abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN alias EuropaSat wurde katalogisiert mit der NORAD Nr. 42.814 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040A, GSAT 17 mit der NORAD Nr. 42.815 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040B. Die Ariane-5-Oberstufe wurde katalogisiert mit der NORAD Nr. 42.816 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040C, die Nutzlasttragstruktur SLYDA mit der NORAD Nr. 42.817 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040D.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15502.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 VA238 mit Inmarsat S-band/Hellas-Sat 3 &amp; GSAT 17 vom CSG ELA-3</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceX bringt Inmarsat 5 F4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-bringt-inmarsat-5-f4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2017 07:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing Satellite Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LC 39 A]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8364</guid>

					<description><![CDATA[<p>Inmarsat 5 F4 ist im All. Um den Kommunikationssatelliten auf die vorgesehene Bahn zu bringen, wurde die Leistungsfähigkeit der verwendeten Falcon-9-Rakete maximal ausgenutzt. Deshalb kam es nach dem Start auch nicht zur gezielten Rückführung der ersten Stufe &#8211; und zu keiner Landung. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Boeing, Inmarsat, SpaceX. Um 1:21 Uhr MESZ [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Inmarsat 5 F4 ist im All. Um den Kommunikationssatelliten auf die vorgesehene Bahn zu bringen, wurde die Leistungsfähigkeit der verwendeten Falcon-9-Rakete maximal ausgenutzt. Deshalb kam es nach dem Start auch nicht zur gezielten Rückführung der ersten Stufe &#8211; und zu keiner Landung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes.   Quelle: Boeing, Inmarsat, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SpaceXInmarsat5F4Start1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SpaceXInmarsat5F4Start260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Falcon-9-Start mit Inmarsat 5 F4 vom LC39A<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 1:21 Uhr MESZ am 16. Mai 2017 zu Beginn eines 49 Minuten langen Startfensters erfolgte das Abheben der zweistufigen Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F4, Startmasse im Bereich von 6.100 Kilogramm, an Bord. Der für den Kommunikationssatellitenbetreiber Inmarsat angesetzte Flug begann von der Startrampe 39A auf Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den transportierten Satelliten endete er mit dem Aussetzen auf der vorgesehenen Transferbahn, für die erste Stufe mit der endgültigen Zerstörung beim Aufschlag im vorausberechneten Seegebiet. Die Rakete hatte bei Brennschluss der ersten Stufe eine Geschwindigkeit von fast 10.000 km/h erreicht. Aus Gewichtsgründen hatte man die erste Stufe nicht mit den für eine erfolgreiche weiche Landung notwendigen Komponenten wie Landebeine und Steuerflächen ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil es sich um eine sogenannte minimal-residual shutdown mission handelte, bei der die zweite Stufe vor dem Aussetzen des Satelliten allen Treibstoff an Bord bis auf eine technisch unvermeidbare Restmenge verbrannte, wurden vor dem Start keine exakten Daten zum anvisierten Absetzorbit genannt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/I5F4satinmarsat1200.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/I5F4satinmarsat260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Inmarsat 5 F4 auf Nutzlastadapter<br>(Bild: Inmarsat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX hat am 16. Mai 2017 über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt gegeben, dass der Start von Inmarsat 5 F4 gelungen sei. Inmarsat meldete über den gleichen Dienst, die Bodenstation Perth habe nach dem Aussetzen &#8211; das etwa eine halbe Stunde nach dem Abheben erfolgte &#8211; Telemetriedaten vom Satelliten empfangen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für einen Position bei 67 Grad West im Geostationären Orbit (GEO) vorgesehene Satellit wurde von Boeing Satellite Systems in El Segundo im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gebaut und basiert auf dem Satellitenbus 702HP. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt nach Angaben seines künftigen Nutzers Inmarsat mindestens 15 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abbau der nach dem Start verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und dem Erreichen einer annähernden Kreisbahn auf dem Niveau des GEO ist der Satellit mit einem chemischen Triebwerk mit 445 Newton Nominalschub als Apogäumsmotor ausgestattet worden. Der High Performance Apogee Thruster (HiPAT) genannte Abpogäumsmotor ist vom Typ R-4D-15 und wurde von Aerojet Rocketdyne geliefert. Für Bahnerhalt und Manöver im GEO ist insbesondere die Nutzung von elektrischen, Xenon ausstoßenden Triebwerken eines XIPS für xenon ion propulsion system genannten Antriebssystems vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem an Bord sind vier axiale chemische Triebwerke mit einem Nominalschub von 22 Newton und 4 radiale chemische Triebwerke mit einem Nominalschub von 10 Newton. Für die chemischen Triebwerke ist Inmarsat 5 F4 mit 2.437 kg Treibstoffen betankt worden. Zur Menge des an Bord befindlichen Xenons wurden keine Angaben gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Geostationären Orbit soll das Raumfahrzeug zunächst eine Testposition bei 83,5 Grad Ost beziehen. Später will Inmarsat den Satelliten bei 117 Grad Ost positionieren und dort vor allem als im Orbit kurzfristig verfügbare Reserve nutzen. Außerdem möchte Inmarsat ihn als Verstärkung seines Global Xpress (GX) genannten Kommunikationsnetzwerkes verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 17. Mai 2017:<br></strong> Zwischenzeitlich liegen Bahndaten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung zu Inmarsat 5 F4 und der zweiten Stufe der Trägerrakete vor. Der Kommunikationssatellit wurde auf einer 24,5 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem erdnächsten Bahnpunkt von 381 und einem erdfernsten Bahnpunkt von 69.839 km beobachtet. Die zweite Stufe befindet sich auf einer 24,47 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem erdnächsten Bahnpunkt von 384 und einem erdfernsten Bahnpunkt von 70.181 km. Von der erreichten Bahn muss der Satellit nun noch eine Geschwindigkeitsdifferenz von etwa 1.570 m/s überwinden, wenn er auf einen Geostationären Orbit gesteuert werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F4 wurde katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.698 und als COSPAR-Objekt 2017-025A. Die zweite Stufe der Falcon-9-Rakete, die den Satelliten ins All brachte, wurde katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.699 und als COSPAR-Objekt 2017-025B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15351.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat-5 F4 auf Falcon 9</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Inmarsat I-6 F1 und F2 bei Airbus bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-i-6-f1-und-f2-bei-airbus-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2015 17:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Global Xpress]]></category>
		<category><![CDATA[I-6 F1]]></category>
		<category><![CDATA[I-6 F2]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[L-Band]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10067</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space teilte am 24. Dezember 2015 mit, dass er mit dem Bau der beiden Kommunikationssatelliten I-6 F1 und F2 für den Satellitenbetreiber Inmarsat beauftragt wurde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. / 25. Dezember 2015, 18:35 Uhr. Quellen: Airbus Defence and Space, British Broadcasting Corporation, Inmarsat Die britische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-f16fd997">Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space teilte am 24. Dezember 2015 mit, dass er mit dem Bau der beiden Kommunikationssatelliten I-6 F1 und F2 für den Satellitenbetreiber Inmarsat beauftragt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   / 25. Dezember 2015, 18:35 Uhr.  Quellen: Airbus Defence and Space, British Broadcasting Corporation, Inmarsat </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-569dd783"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Inmarsat6AirbusDefenceandSpaceSAS20151500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="169" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Inmarsat6AirbusDefenceandSpaceSAS2015300.jpg" alt="" class="wp-image-10065"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Inmarsat I-6 Satellit im All &#8211; Illustration
(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die britische Rundfunkanstalt British Broadcasting Corporation (BBC) meldete, der Auftragswert für die voraussichtlich in Portsmouth und Stevenage im Süden Englands herzustellenden Satelliten liege bei grob geschätzt insgesamt rund 550 Millionen Euro (bzw. ~405 Millionen Pfund Sterling oder ~600 Millionen US-Dollar).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei neuen Satelliten sind die ersten einer neuen Generation von Raumfahrzeugen für Inmarsat und sind insbesondere für Verbindungen mit mobilen Kommunikationsgeräten und Stationen gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der eigenen Angaben zufolge weltweit zweitgrößte Raumfahrtkonzern wird die bisher vielseitigsten Raumfahrzeuge für Inmarsat entwerfen, entwickeln und schließlich in seinen Werken entstehen lassen. Inmarsat I-6 F1 und F2 sollen auf der Plattform Eurostar 3000e von Airbus Defence and Space basieren. In der Bezeichnung des Satellitenbusses steht das &#8222;e&#8220; für &#8222;electric&#8220;. An Bord der neuen Satelliten werden sich ausschließlich elektrische Triebwerke befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden neuen Raumfahrzeuge profitieren von der elektrischen Antriebstechnik insbesondere in der Art, dass durch die geringere Treibstoffmenge, die für die vorgesehene Missionsdauer mitgeführt werden muss, Massebudget anderweitig verplant werden kann und im konkreten Fall einer außerordentlich umfangreichen fortschrittlichen digitalen Kommunikationsnutzlast zu Gute kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat will die Satelliten als Erweiterung und Ergänzung seines im L-Band arbeitenden Satellitenkommunikationsnetzes einsetzen. Letzteres besteht aktuell aus den von Airbus Defence and Space bzw. Astrium gebauten Kommunikationssatelliten Alphasat alias Inmarsat-4A F4 sowie Inmarsat-4 F1 bis F3.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im K<sub>a</sub>-Band-Bereich sollen Inmarsat I-6 F1 und F2 als Verstärkung von Inmarsats Global-Xpress-Netzwerk der Inmarsat-5-Serie fungieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Satelliten erhalten jeweils einen großen Antennenreflektor für das L-Band und neun jeweils für mehrere Ausleuchtzonen gleichzeitig verwendbare K<sub>a</sub>-Band-Antennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neuartige digitale Multiplexer sollen es ermöglichen, bis zu 8.000 Kanäle gleichzeitig flexibel zur Verfügung zu stellen und über 200 gerichtete Ausleuchtzonen (spot beams) im L-Band dynamisch mit der jeweils gerade benötigten Leistung zu versorgen. Ausleuchtzonen im K<sub>a</sub>-Band sollen sich auf alle Regionen der sichtbaren Erdscheibe ausrichten und mit einer bedarfsangepassten Kanalanzahl betreiben lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von Inmarsat I-6 F1 ist nach aktuellem Planungsstand für das Jahr 2020 vorgesehen und erfolgt möglicherweise auf einer Rakete von SpaceX. Das elektrische Antriebssystem des Satelliten wird anschließend zwischen vier und sechs Monate benötigen, um den Satelliten in den Geostationären Orbit (GEO) und dort auf die vorgesehene Position zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auslegungsbetriebsdauer des Inmarsat I-6 F1, bei dem es sich um das 50. auf dem Bus E3000 basierende georderte Raumfahrzeug handelt, nennt Airbus Defence and Space über 15 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg349068#msg349068" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Inmarsat 5 F3 auf Proton-M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-5-f3-auf-proton-m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2015 09:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[I-5 F3]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. August 2015 startete von der Rampe 200/39 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F3 für Inmarsat in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Chrunitschew, Harris, ILS, Inmarsat, Raumfahrer.net, Roskosmos. Nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. August 2015 startete von der Rampe 200/39 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F3 für Inmarsat in den Weltraum zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Boeing, Chrunitschew, Harris, ILS, Inmarsat, Raumfahrer.net, Roskosmos.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/I5F3lauILSinmarsat800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/I5F3lauILSinmarsat300.jpg" alt="" class="wp-image-17800" width="300" height="169"/></a><figcaption>Proton-M-Start mit Inmarsat 5 F3 an Bord
(Bild: ILS/Inmarsat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Flugzeit von rund 15,5 Stunden (15 Stunden und 31 Minuten nach Angaben der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos) wurde der Satellit erfolgreich auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt. Die Mission war die 3. erfolgreiche einer von ILS vermarkteten Proton im Jahre 2015, sowie die 90. einer von ILS vermarkteten Proton insgesamt. Bezogen auf alle jemals gestarteten Proton-Raketen war es der 4. Satellit von Inmarsat auf einer Proton und die 405. Mission dieses Raketengrundtyps insgesamt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als exakter Startzeitpunkt wird 14:44 Uhr und 00 Sekunden Moskauer Zeit genannt (13:44 Uhr und 00 Sekunden MESZ). Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Inmarsat 5 F3 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 9 Minuten und 42 Sekunden später um 14:53 Uhr Moskauer Zeit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/121576581rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/121576581rosc260.jpg" alt="" class="wp-image-17799" width="260" height="390" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/121576581rosc260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/121576581rosc260-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Proton-M mit Inmarsat 5 F3 im Flug
(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend war es Aufgabe der wie die Proton-Rakete von Chrunitschew gebauten Oberstufe, mit insgesamt fünf Brennphasen erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen, und dann das Erreichen des vorgesehenen supersynchronen Zielorbits (SSTO, super-synchronous transfer orbit) sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand um 6:15 Uhr Moskauer Zeit am 29. August 2015 statt (5:15 Uhr MESZ) und verlief nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos sauber und auf der vorgesehenen Bahn. Der Raketenhersteller Chrunitschew nannte ein Aussetzten rund 18,9 Sekunden vor dem geplanten Zeitpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den ausgesetzten Satelliten meldete Chrunitschew folgende Orbitparameter in Ist geschätzt / Soll / Abweichung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Periode &#8211; Zeit für einen Erdumlauf [h:m:s]<br>22:59:21,0 / 22:59:22,5 / 0:0:1,4</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inklination &#8211; Neigung der Bahn gegen den Erdäquator<br>26° 51&#8242; 44&#8243; / 26° 44&#8242; 57&#8243; / 0° 6&#8242; 47&#8243;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perigäum &#8211; erdnächster Bahnpunkt [km]<br>4.331,08 / 4.345,12 / 14,05</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apogäum &#8211; erdfernster Bahnpunkt [km]<br>65.020,01 / 65.006,92 / 13,09</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing, bestätigte das planmäßige Funktionieren des in Boeings Werk in El Segundo im Bundesstaat Kalifornien gebauten Raumfahrzeugs, nachdem es im All ausgesetzt worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der erreichten supersynchronen Übergangsbahn muss sich Inmarsat 5 F3 nun mit eigener Kraft in den Geostationären Orbit (GEO) manövrieren. Damit das gelingen kann, wird der 445 Newton starke, High Performance Apogee Thruster (HiPAT) genannte Apogäumsmotor vom Typ R-4D-15 von Aerojet Rocketdyne an Bord des Satelliten mehrere Brennphasen absolvieren müssen. Die Tanks des Satelliten wurden mit rund 2.200 kg Treibstoffen befüllt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07inmarsat-5-3F-Gross.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07inmarsat5f3tsenki300.jpg" alt="" class="wp-image-17797" width="300" height="200"/></a><figcaption>Inmarsat 5 F3 auf Breeze-M-Oberstufe in Baikonur
(Bild: Tsenki)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F3 ist ein auf dem Satellitenbus Boeing 702HP basierendes Raumfahrzeug. Als künftiger Betreiber des bei 180 bzw. 179,7 Grad West im GEO einzusetzenden Erdtrabanten mit einer Startmasse von rund 6.100 kg (ausgesetzte Masse laut ILS 6.070 kg, Masse bei Betriebsbeginn im GEO 3.750 kg) fungiert Inmarsat, ein Unternehmen, das bereits seit Jahrzehnten von Boeing gebaute Raumfahrzeuge einsetzt, um insbesondere auf und über den Weltmeeren verkehrenden Fahrzeugen und in abgelegenen Regionen der Erde mobilen Menschen Kommunikationsverbindungen zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Erdtrabant ist der dritte einer Serie von vier Satelliten (inkl. eines Reservesatelliten), mit denen Inmarsat eine weltweite Abdeckung der angebotenen Dienste erreichen möchte. Boeing spricht in einer Präsentation von August 2014 von einer Konstellation aus drei Satelliten mit einer Option auf weitere zwei. Nach Angaben von Inmarsat aus dem Jahre 2013 investiert Inmarsat in das Satellitensystem rund 1,2 Milliarden US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inmarsat-5-Satelliten sollen das neue, Global Xpress genannte Kommunikationsnetzwerk von Inmarsat unterstützen. Kunden in den Bereichen Luft- und Seefahrt, Regierung, Energieerzeugung und aus anderen Gewerben könnten laut Inmarsat von mobilen Breitbandkommunikationsverbindungen profitieren. Die dafür an Bord der Satelliten untergebrachten Kommunikationsnutzlasten besitzen hinsichtlich der sogenannten Global Payload jeweils 89 K<sub>a</sub>-Band-Transponder. Ist Global Xpress vollständig, soll es 216 auf die eingebundenen Satelliten verteilte Ausleuchtzonen umfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Satellit sind unter dem Titel High Capacity Payload (HCP) zusätzlich sechs unabhängig von einander ansteuerbare und hinsichtlich ihrer Ausrichtung änderbare Ausleuchtzonen möglich. Jede dieser Ausleuchtzonen kann dabei von 130 Watt starken Wanderfeldröhrenverstärkern in der Kommunikationsnutzlast versorgt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Inmarsat5satelliteBoeing.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Inmarsat5satelliteBoeing300.jpg" alt="" class="wp-image-17803" width="300" height="212"/></a><figcaption>Inmarsat-5-Raumfahrzeug über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die für die HCP erforderlichen Antennen an Bord lieferte die US-amerikanische Harris Corporation. Sie werden von Harris als Gimbal Dish Antenna (GDA) bezeichnet, was soviel wie schwenkbare Antennenschüssel bedeutet. Die HCPs sind laut Boeing so gestaltet, das mit ihnen im Bedarfsfall das Wideband Global Satcom (WGS, ursprünglich Wideband Gapfiller Satellites) genannte Satellitenkommunikationssystem des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums verstärkt werden kann. Dessen Raumfahrzeuge wurden ebenfalls von Boeing gebaut und besitzen eine ähnliche Grundkonstruktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend der Auslegungsbetriebszeit der Satelliten will Inmarsat auch den Inmarsat 5 F3 mindestens 15 Jahre lang einsetzen. Einen ressourcensparenden Betrieb des Satelliten werden elektrische, Xenon ausstoßende Lageregelungstriebwerke eines XIPS für xenon ion propulsion system genannten Antriebssystems ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Lageregelung und Bahnerhalt verfügt der Satellit außerdem über vier axiale chemische Triebwerke mit einem Nominalschub von 22 Newton und 4 radiale chemische Triebwerke mit einem Nominalschub von 10 Newton.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Versorgung des Satelliten mit Strom finden zwei Solarzellenausleger mit jeweils fünf Segmenten Verwendung, die zu Beginn der Mission maximal rund 15 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen und bei Missionsende immer noch rund 13,8 Kilowatt. Sie geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 33,8 Metern. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dienen zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F3 wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.882 und als COSPAR-Objekt 2015-042A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13532.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat-5 F3 auf Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erster Proton-Start 2015 wurde ein Erfolg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-proton-start-2015-wurde-ein-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2015 09:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[702HP]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[HiPAT]]></category>
		<category><![CDATA[I-5 F2]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Februar 2015 startete von der Rampe 200/39 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F2 für Inmarsat in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Chrunitschew, Harris, ILS, Inmarsat, Roskosmos. Nach einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. Februar 2015 startete von der Rampe 200/39 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F2 für Inmarsat in den Weltraum zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Chrunitschew, Harris, ILS, Inmarsat, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="266" height="178"/></a><figcaption>
Proton mit Inmarsat 5 F2 nach dem Aufrichten &#8230; 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; kurz nach dem Abheben &#8230; 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Flugzeit von rund 15,5 Stunden (laut ILS 15 Stunden 31 Minuten) wurde der Satellit erfolgreich auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt. Die Mission war die erste einer von ILS vermarkteten Proton im Jahre 2015 und gleichzeitig die erste in 2015 überhaupt, sowie die 88. einer von ILS vermarkteten Proton insgesamt. Bezogen auf alle jemals gestarteten Proton-Raketen war es die 402. Mission dieses Raketentyps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als exakter Startzeitpunkt wird 15:31 Uhr und 00 Sekunden Moskauer Zeit genannt (13:31 Uhr und 00 Sekunden MEZ). Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Inmarsat 5 F2 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 9 Minuten und 42 Sekunden später um 15:40 Uhr Moskauer Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend war es Aufgabe der wie die Proton-Rakete von Chrunitschew gebauten Oberstufe, mit insgesamt fünf Brennphasen erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen, und dann das Erreichen des vorgesehenen supersynchronen Zielorbits (SSTO, super-synchronous transfer orbit) sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand um 7:02 Uhr Moskauer Zeit am 2. Februar 2015 statt (5:02 Uhr MEZ) und verlief nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos sauber und auf der vorgesehenen Bahn. Der Raketenhersteller Chrunitschew nannte ein Aussetzten rund 19,4 Sekunden vor dem geplanten Zeitpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den ausgesetzten Satelliten meldete Chrunitschew folgende Orbitparameter in Ist geschätzt / Soll / Abweichung:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; und im Flug.
<br>
(Bilder: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Periode &#8211; Zeit für einen Erdumlauf [h:m:s]22:57:9,1 / 22:59:22,5 / 0:2:13,4</p>



<p class="wp-block-paragraph">Große Halbachse des erreichten Orbits [km]



<p class="wp-block-paragraph">41.002,91 / 41.047,02 / 44,11</p>



<p class="wp-block-paragraph">Exzentrizität0,7395027 / 0,7389306 / 0,0005721</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inklination &#8211; Neigung der Bahn gegen den Erdäquator</p>



<p class="wp-block-paragraph">26 °39 &#8217;53 &#8220; / 26 °44 &#8217;57 &#8220; / 0 °5 &#8218;4 &#8222;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perigäum &#8211; erdnächster Bahnpunkt [km]4.310,15 / 4.345,12 / 34,97</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apogäum &#8211; erdfernster Bahnpunkt [km]



<p class="wp-block-paragraph">64.953,68 / 65.006,92 / 53,24</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing, bestätigte das planmäßige Funktionieren des in Boeings Werk in El Segundo im Bundesstaat Kalifornien gebauten Raumfahrzeugs, nachdem es im All ausgesetzt worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der erreichten supersynchronen Übergangsbahn muss sich Inmarsat 5 F2 nun mit eigener Kraft in den Geostationären Orbit (GEO) manövrieren. Damit das gelingen kann, wird der 445 Newton starke, High Performance Apogee Thruster (HiPAT) genannte Abpogäumsmotor vom Typ R-4D-15 von Aerojet Rocketdyne an Bord des Satelliten mehrere Brennphasen absolvieren müssen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_4.jpg" alt="Inmarsat" width="260"/></a><figcaption>
Inmarsat 5 F2 (links) und 5 F1 (rechts) beim Hersteller  
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(Bild: Inmarsat)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F2 ist ein auf dem Satellitenbus Boeing 702HP basierendes Raumfahrzeug. Als künftiger Betreiber des bei 55 Grad West im Geostationären Orbit einzusetzenden Erdtrabanten mit einer Startmasse von rund 6.104 kg (ausgesetzte Masse laut ILS 6.070 kg, Leermasse 3.663 kg) fungiert Inmarsat, ein Unternehmen, das bereits seit Jahrzehnten von Boeing gebaute Raumfahrzeuge einsetzt, um insbesondere auf und über den Weltmeeren verkehrenden Fahrzeugen und in abgelegenen Regionen der Erde mobilen Menschen Kommunikationsverbindungen zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nun seit wenigen Tagen im All die Erde umrundende Trabant ist der zweite einer Serie von vier Satelliten (inkl. eines Resveresatelliten), mit denen Inmarsat eine weltweite Abdeckung der angebotenen Dienste erreichen möchte. Boeing spricht in einer Präsentation von August 2014 von einer Konstellation aus drei Satelliten mit einer Option auf weitere zwei. Nach Angaben von Inmarsat aus dem Jahre 2013 investiert Inmarsat in das Satellitensystem rund 1,2 Milliarden US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inmarsat-5-Satelliten sollen das neue, Global Xpress genannte Kommunikationsnetzwerk von Inmarsat unterstützen. Kunden in den Bereichen Luft- und Seefahrt, Regierung, Energieerzeugung und aus anderen Gewerben könnten laut Inmarsat von mobilen Breitbandkommunikationsverbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s profitieren. Die dafür an Bord der Satelliten untergebrachten Kommunikationsnutzlasten besitzen hinsichtlich der sogenannten Global Payload jeweils 89 K<sub>a</sub>-Band-Transponder. Ist Global Xpress vollständig, soll es 216 auf die eingebundenen Satelliten verteilte Ausleuchtzonen umfassen.
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Pro Satellit sind unter dem Titel High Capacity Payload (HCP) zusätzlich sechs unabhängig von einander ansteuerbare und hinsichtlich ihrer Ausrichtung änderbare Ausleuchtzonen möglich. Jede dieser Ausleuchtzonen kann dabei von 130 Watt starken Wanderfeldröhrenverstärkern in der Kommunikationsnutzlast versorgt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_5.jpg" alt="Boeing" width="260"/></a><figcaption>
Inmarsat-5-Satellit über der Erde &#8211; Illustration 
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(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die für die HCP erforderlichen Antennen an Bord lieferte die US-amerikanische Harris Corporation. Sie werden von Harris als Gimbal Dish Antenna (GDA) bezeichnet, was soviel wie schwenkbare Antennenschüssel bedeutet. Die HCPs sind laut Boeing so gestaltet, das mit ihnen im Bedarfsfall das Wideband Global Satcom (WGS, ursprünglich Wideband Gapfiller Satellites) genannte Satellitenkommunikationssystem des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums verstärkt werden kann. Dessen Raumfahrzeuge wurden ebenfalls von Boeing gebaut und besitzen eine ähnliche Grundkonstruktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend der Auslegungsbetriebszeit der Satelliten will Inmarsat auch den Satelliten 5 F2 mindestens 15 Jahre lang einsetzen. Einen ressourcensparenden Betrieb des Satelliten werden unter anderem elektrische, Xenon ausstoßende Lageregelungstriebwerke eines XIPS für xenon ion propulsion system genannten Antriebssystems ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Versorgung des Satelliten mit Strom finden zwei Solarzellenausleger mit jeweils fünf Segmenten Verwendung, die zu Beginn der Mission maximal rund 15 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen und bei Missionsende immer noch rund 13,8 Kilowatt. Sie geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 33,8 Metern. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dienen zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.384 und als COSPAR-Objekt 2015-005A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-startet-mit-inmarsat-5-f1/" data-wpel-link="internal">Proton-M startet mit Inmarsat 5 F1</a> 8. Dezember 2013</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-5-start-der-satelliten-auf-proton-m-raketen/" data-wpel-link="internal">Inmarsat 5: Start der Satelliten auf Proton-M-Raketen</a> 2. August 2011</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-4f3-in-geosynchronem-orbit-angekommen/" data-wpel-link="internal">Inmarsat 4F3 in geosynchronem Orbit angekommen</a> 11. September 2008</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-4-f3-gestartet/" data-wpel-link="internal">Inmarsat 4 F3 gestartet</a> 19. August 2008</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13254.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat 5 F2 auf Proton-M / Breeze-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-proton-start-2015-wurde-ein-erfolg/" data-wpel-link="internal">Erster Proton-Start 2015 wurde ein Erfolg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Proton-M startet mit Inmarsat 5 F1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-m-startet-mit-inmarsat-5-f1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 21:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Mittag gegen 13.12 Uhr MEZ startete vom Kosmodrom Baikonur aus eine Proton-M-Trägerrakete mit weiter entwickelter Bris-M-Oberstufe mit einem Kommunikationssatelliten für Inmarsat ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, ILS, Boeing, Skyrocket, Raumcon. Der Start der Rakete, das Absetzen der Orbitaleinheit und die ersten 4 Antriebsphasen der Bris-M verliefen erfolgreich. Eine letzte Zündung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-startet-mit-inmarsat-5-f1/" data-wpel-link="internal">Proton-M startet mit Inmarsat 5 F1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Mittag gegen 13.12 Uhr MEZ startete vom Kosmodrom Baikonur aus eine Proton-M-Trägerrakete mit weiter entwickelter Bris-M-Oberstufe mit einem Kommunikationssatelliten für Inmarsat ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, ILS, Boeing, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat5scBoeing.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat5scBoeing260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Inmarsat 5 über der Erde &#8211; Illustration. (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Rakete, das Absetzen der Orbitaleinheit und die ersten 4 Antriebsphasen der Bris-M verliefen erfolgreich. Eine letzte Zündung steht in der Nacht gegen 4.30 Uhr noch bevor. Dabei soll das Triebwerk der Oberstufe noch etwa dreieinhalb Minuten arbeiten. Danach soll der Satellit in einer geostationären Transferbahn abgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F1 wurde von Boeing auf der Basis des BSS-702HP gebaut, besitzt eine Startmasse von 6.100 kg und verfügt für Bahnänderungen und Lageregelung über elektrisch betriebene Ionentriebwerke, die Xenon als Arbeitsgas verwenden. Der Satellit beziht Energie für Antrieb und Nutzlast aus zwei entfaltbaren Solarzellenpaneelen (15 kW Leistung) und Batterien. Er soll in dieser Konfiguration mindestens 15 Jahre funktionieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast umfasst 89 Ka-Band-Transponder zur Abdeckung einer großen Bandbreite mobiler Dienste. Dazu gehören Breitbandkommunikation von Schiffen und Flugzeugen aus, mobiles Videostreaming in hoher Qualität sowie die Weiterleitung von Sprachbotschaften und Daten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F1 ist der erste einer Serie von 4 Satelliten, mit denen Inmarsat eine weltweite Abdeckung der angebotenen Dienste erreichen möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12111.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat 5-F1 auf Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-startet-mit-inmarsat-5-f1/" data-wpel-link="internal">Proton-M startet mit Inmarsat 5 F1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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