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	<title>Köln &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Köln &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESA-DLR analoges Mondtrainingszentrum feierlich eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 16:43:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LUNA, Europas neuer „Mond auf der Erde&#8220;, soll eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Mondexploration spielen. Die Eröffnung von LUNA, dem gemeinsam von der ESA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen analogen Mondtrainingszentrum, fand am 25. September in Köln statt. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA). Quelle: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">LUNA, Europas neuer „Mond auf der Erde&#8220;, soll eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Mondexploration spielen. Die Eröffnung von LUNA, dem gemeinsam von der ESA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen analogen Mondtrainingszentrum, fand am 25. September in Köln statt. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 25. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">25. September 2024 &#8211; Die Einrichtung, welche die Mondoberfläche nachbilden soll, befindet sich neben dem Europäischen Astronautenzentrum der ESA und dient der Vorbereitung von Astronaut:innen, Wissenschaftler:innen, Ingenieur:innen und Missionsexpert:innen auf das Leben und Arbeiten auf dem Mond.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: DLR/ESA)" data-rl_caption="" title="(Bild: DLR/ESA)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa60.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)" class="wp-image-144825" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DLR/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird die Erforschung, Entwicklung und integrierte Erprobung von Weltraumtechnologie unter realistischen Bedingungen erleichtern und wertvolle Erkenntnisse für kommende Mondmissionen wie das Artemis-Programm der NASA liefern, das erstmals seit über 50 Jahren Astronaut:innen zum Mond schicken wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher erklärte: „Die Eröffnung von LUNA ist ein wichtiger Meilenstein für Europas Weltraumexplorationsvorhaben. Diese einzigartige Einrichtung mit ihrer Fähigkeit, Mondbedingungen nachzubilden, bringt unser Verständnis des Mondes voran und bereitet uns auf zukünftige Missionen vor. Wir sind stolz darauf, dieses Projekt zu leiten, das Europa an der Spitze der Erforschung des Mondes und darüber hinaus positioniert und gleichzeitig die internationale Zusammenarbeit in der Weltraumforschung fördert.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: DLR/ESA)" data-rl_caption="" title="(Bild: DLR/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="399" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa60.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)" class="wp-image-144829" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DLR/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gäste aus dem Raumfahrtsektor und Regierungsvertreter:innen nahmen an der Einweihung der hochmodernen europäischen Weltraumforschungsanlage teil, darunter ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher, DLR-Vorstandsvorsitzende Anke Kaysser-Pyzalla, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst, neben der stellvertretenden Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur und der Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt Anna Christmann, sowie Vertreter:innen der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„LUNA wird dazu beitragen, unsere Vorbereitungen für Aktivitäten auf der Mondoberfläche durch die Erforschung von Technologien und Innovationen für die Erforschung des Weltraums zu optimieren. Dabei geht es um Robotik ebenso wie um künstliche Intelligenz, um die Nutzung lokaler Ressourcen und ressourcenschonende Kreisläufe bis hin zu regenerativen Energiesystemen. LUNA bietet eine einzigartige Kombination von Elementen für wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung unter einem Dach. Als &#8218;Mond auf der Erde&#8216; wird LUNA die Aktivitäten auf dem Mond von Deutschland aus nachhaltig unterstützen&#8220;, sagte Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: DLR/ESA)" data-rl_caption="" title="(Bild: DLR/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa60.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)" class="wp-image-144830" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DLR/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„LUNA stellt einen großen Fortschritt bei unseren Bemühungen um die Vorbereitung der bemannten Erforschung des Mondes und darüber hinaus dar. Durch die Nachbildung der Mondoberfläche und die Bereitstellung lebenswichtiger Erkenntnisse über den Oberflächenbetrieb wird uns diese Einrichtung helfen, die Herausforderungen zukünftiger Weltraummissionen anzugehen. Die Zusammenarbeit mit dem DLR bei diesem Projekt unterstreicht die Stärke der internationalen Zusammenarbeit und unser gemeinsames Engagement, die Weltraumforschung gemeinsam voranzubringen&#8220;, kommentierte Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für bemannte und robotische Exploration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LUNA verfügt über eine 700 Quadratmeter große Fläche, die die Mondoberfläche mit 900 Tonnen Basalt-abgeleiteten vulkanischen Körnern und Gesteinen nachbildet, die zu einem Material namens „Regolith-Simulator&#8220; verarbeitet wurden und eine einzigartige Testumgebung bieten. Eine tiefe Bodenfläche wird Bohrungen und Probenahmen bis zu drei Meter unter der Oberfläche ermöglichen und so die Erforschung von Regolith einschließlich gefrorenem Mondboden ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile ahmt ein Sonnensimulator die Tag- und Nachtzyklen auf dem Mond nach, darunter auch die herausfordernden Beleuchtungsbedingungen, die an Mondpolregionen herrschen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="LUNA bildet die Mondoberfläche auf der Erde nach und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Astronautenzentrums (EAC) der ESA in Köln, Deutschland. Dieses Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) dient als voll integriertes Trainings- und Testgelände, das mondähnliche Bedingungen auf der Erde simuliert. Es ermöglicht den Forschenden, das Manövrieren in dieser Umgebung zu üben und neue Technologien für den Erfolg zukünftiger Missionen zum Mond und darüber hinaus zu testen. In der LUNA-Anlage werden Astronauten demnächst für verschiedene Erkundungsszenarien trainieren und die Arbeit auf der Mondoberfläche mit Instrumenten, am Lander und in Zusammenarbeit mit Robotern üben. (Bild: DLR/ESA)" data-rl_caption="" title="LUNA bildet die Mondoberfläche auf der Erde nach und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Astronautenzentrums (EAC) der ESA in Köln, Deutschland. Dieses Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) dient als voll integriertes Trainings- und Testgelände, das mondähnliche Bedingungen auf der Erde simuliert. Es ermöglicht den Forschenden, das Manövrieren in dieser Umgebung zu üben und neue Technologien für den Erfolg zukünftiger Missionen zum Mond und darüber hinaus zu testen. In der LUNA-Anlage werden Astronauten demnächst für verschiedene Erkundungsszenarien trainieren und die Arbeit auf der Mondoberfläche mit Instrumenten, am Lander und in Zusammenarbeit mit Robotern üben. (Bild: DLR/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa60.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)" class="wp-image-144828" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DLR/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fortschrittliche Kontrollräume werden in Echtzeit mit Missionskontrollzentren in Deutschland und weltweit verknüpft. Zukünftig soll das analoge Trainingszentrum auch an das Lunar Gateway, oder sogar den Mond selbst für nahtlose Missionssimulationen angebunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Features werden in Kürze umgesetzt wie ein Gravity-Offloading-System zur Simulation des Sechstels der Erdschwerkraft des Mondes und eine verstellbare Rampe zur Erprobung der Mobilität auf Mondhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LUNA ist als offener Hub konzipiert, der Raumfahrtagenturen, Hochschulen, Forschern, der Raumfahrtindustrie, Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen aus aller Welt zur Verfügung steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20305.msg566667#msg566667" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA &#8211; LUNA Simulationsanlage in Köln</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die ESA-Astronautenklasse 2022 graduiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-esa-astronautenklasse-2022-graduiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 20:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute feierte die ESA den Abschluss ihrer Astronautenanwärter*innen der Klasse 2022. Die Zeremonie, die im Europäischen Astronautenzentrum in Köln stattfand, bedeutete den erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung für die fünf europäischen Astronautenabsolvent*innen und die erste Astronautin der Australischen Weltraumorganisation, die jetzt alle für Raumfahrtaufgaben in Frage kommen. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute feierte die ESA den Abschluss ihrer Astronautenanwärter*innen der Klasse 2022. Die Zeremonie, die im Europäischen Astronautenzentrum in Köln stattfand, bedeutete den erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung für die fünf europäischen Astronautenabsolvent*innen und die erste Astronautin der Australischen Weltraumorganisation, die jetzt alle für Raumfahrtaufgaben in Frage kommen. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 22. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NewESAastrocandistartbasictrainingESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grundausbildung der neuen ESA-Astronaut*innen. (Bild: ESA - S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Grundausbildung der neuen ESA-Astronaut*innen. (Bild: ESA - S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NewESAastrocandistartbasictrainingESASCorvaja26.jpg" alt="Grundausbildung der neuen ESA-Astronaut*innen. (Bild: ESA - S. Corvaja)" class="wp-image-138607"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grundausbildung der neuen ESA-Astronaut*innen. (Bild: ESA &#8211; S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">22. April 2024 &#8211; Die neuen ESA-Absolvent*innen sind Sophie Adenot, Pablo Álvarez Fernández, Rosemary Coogan, Raphaël Liégeois und Marco Sieber. Als Beleg für das Engagement der ESA in internationaler Zusammenarbeit schloss Katherine Bennell-Pegg von der Australian Space Agency ihren Abschluss mit ihren Kolleginnen und Kollegen der ESA ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der heutige Tag ist ein bedeutender Meilenstein, da wir den Abschluss einer neuen Klasse von fünf ESA-Astronaut*innen feiern, die nun für künftige Raumflüge qualifiziert sind. Ich bin auch stolz darauf, den Abschluss einer australischen Astronautenanwärterin mitzuerleben, welcher unser Engagement für die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Weltraumforschung bekräftigt. Der Zuwachs an frischem Talent und vielfältigen Perspektiven und Kompetenzen stärkt unsere Fähigkeit, durch die Komplexität der Weltraumforschung zu navigieren, und festigt die Rolle der ESA als Vorreiter bei der Gestaltung unserer Zukunft im All&#8220;, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AR_medical_training_at_the_EAC_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Medizinisches Training am Europäischen Astronautenzentrum - Marco Sieber, Rosemary Coogan und Raphaël Liégeois (von links). (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Medizinisches Training am Europäischen Astronautenzentrum - Marco Sieber, Rosemary Coogan und Raphaël Liégeois (von links). (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AR_medical_training_at_the_EAC_ESA_26.jpg" alt="Medizinisches Training am Europäischen Astronautenzentrum - Marco Sieber, Rosemary Coogan und Raphaël Liégeois (von links). (Bild: ESA)" class="wp-image-138615"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Medizinisches Training am Europäischen Astronautenzentrum &#8211; Marco Sieber, Rosemary Coogan und Raphaël Liégeois (von links). (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronautenanwärter*innen, die 2022 auf der ESA-Ministerratskonferenz zur Ausbildung ausgewählt wurden, begannen ihre Grundausbildung im April 2023 zunächst im Europäischen Astronautenzentrum der ESA und anschließend auf der ganzen Welt. Sie schlossen ein umfassendes einjähriges Ausbildungsprogramm ab, das wesentliche Fähigkeiten wie Raumfahrzeugsysteme, Weltraumspaziergänge, Flugtechnik, Robotik und Lebenserhaltungssysteme sowie Überlebens- und medizinische Ausbildung abdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Zertifizierung werden zugewiesene ESA-Astronaut*innen aus der neuen Klasse in die nächsten Phasen der Vorauswahl und des missionsspezifischen Trainings übergehen und so den Weg für künftige Missionen zur Internationalen Raumstation und darüber hinaus ebnen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A_journey_through_ice_and_fire_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rosemary Coogan beim Überlebenstraining. (Bild: ESA/Trailhaven)" data-rl_caption="" title="Rosemary Coogan beim Überlebenstraining. (Bild: ESA/Trailhaven)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="371" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A_journey_through_ice_and_fire_ESA_26.jpg" alt="Rosemary Coogan beim Überlebenstraining. (Bild: ESA/Trailhaven)" class="wp-image-138599" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A_journey_through_ice_and_fire_ESA_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A_journey_through_ice_and_fire_ESA_26-210x300.jpg 210w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rosemary Coogan beim Überlebenstraining. (Bild: ESA/Trailhaven)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA erhielt mit mehr als 22.500 Bewerber*innen aus den ESA-Mitgliedstaaten eine überwältigende Antwort auf ihre Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen. Aus diesem Pool wurden 17 Personen für die Astronautenklasse 2022 ausgewählt, darunter 12 Mitglieder der ESA-Astronautenreserve und fünf Astronautenanwärter*innen, die ihre Grundausbildung absolviert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem richtete die ESA 2022 erstmals einen Reservepool an Astronaut*innen ein. Dieser Reservepool besteht aus Kandidat*innen, die während des gesamten Auswahlverfahrens hervorragend abgeschnitten haben und bereit sind, bei sich bietenden Fluggelegenheiten als Projektastronaut*innen benannt zu werden. Der erste von ihnen war <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/marcus-wandt/" data-wpel-link="internal">Marcus Wandt</a>, der im Januar dieses Jahres auf der Mission <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=axiom-3" data-wpel-link="internal">Axiom-3</a> mitflog.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Astronautische und Robotische Exploration, sagte: „Da die Grundausbildung von unseren neuen ESA-Astronaut*innen erfolgreich abgeschlossen ist, treten wir in eine neue Ära der europäischen Astronautengeschichte ein. Diese fünf neuen Mitglieder des Europäischen Astronautenkorps und die Mitglieder der Reserve unterstreichen unser Engagement für die Förderung von Talenten und die Maximierung der Möglichkeiten für die Weltraumforschung. Wir sind bereit, eine neue Ära gemeinsamer Anstrengungen einzuleiten, die die Grenzen der Entdeckung verschiebt und die Zukunft der Weltraumforschung gestaltet.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astro_basic_training_spacewalk_sim_for_Sophie_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Training für den Außenbordeinsatz: Sophie Adenot. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Training für den Außenbordeinsatz: Sophie Adenot. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astro_basic_training_spacewalk_sim_for_Sophie_ESA_26.jpg" alt="Training für den Außenbordeinsatz: Sophie Adenot. (Bild: ESA)" class="wp-image-138601"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Training für den Außenbordeinsatz: Sophie Adenot. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich nimmt ein Mitglied des Reservepools an der „Fly! Machbarkeitsstudie&#8220; teil, welche Optionen für die Einbeziehung körperlich behinderter Astronautinnen und Astronauten in bemannte Raumflugmissionen und zukünftige Bestrebungen erforschen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Klasse der Astronautenabsolvent*innen 2022 in eigenen Worten</strong><br><strong>ESA-Astronautin Sophie Adenot</strong><br>„Astronautin zu werden, war ein lebenslanger Traum, und die Grundausbildung ist erst der Anfang einer außergewöhnlichen Reise. Mit früheren Erfahrungen, die mich geprägt haben, stand ich vor Herausforderungen, die mich auf die Strenge der Weltraumforschung vorbereitet haben. Ich fühle mich geehrt, meinen Hintergrund und meine Begeisterung in ein Team zu bringen, das sich dem Ziel widmet, die Grenzen der menschlichen Fähigkeiten im Weltraum, der schwierigsten und feindlichsten Umgebung, die es gibt, zu erweitern.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astronaut_basic_training_Earth_observation_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grundausbildung: Erdbeobachtung (Pablo Álvarez Fernández). (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Grundausbildung: Erdbeobachtung (Pablo Álvarez Fernández). (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astronaut_basic_training_Earth_observation_ESA_26.jpg" alt="Grundausbildung: Erdbeobachtung (Pablo Álvarez Fernández). (Bild: ESA)" class="wp-image-138603"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grundausbildung: Erdbeobachtung (Pablo Álvarez Fernández). (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Astronaut Pablo Álvarez Fernández</strong><br>„Der Abschluss der Astronautengrundausbildung war eine außergewöhnliche Reise des persönlichen Wachstums. Ich bin zutiefst dankbar für die wertvollen Lehren von den besten auf diesem Gebiet und begeistert, eine Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Weltraumforschung zu spielen. Als ESA-Astronaut für Spanien fühle ich mich geehrt, der Folge an Pionieren wie Pedro Duque beizutreten. Diese Gelegenheit erfüllt mich mit immensem Stolz, und ich freue mich darauf, unsere gemeinsame Leidenschaft für den Weltraum in noch nie dagewesene Höhen zu heben.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Astronaut Rosemary Coogan</strong><br>„Der Abschluss der Astronautengrundausbildung ist für mich ein unglaublich bewegender Moment. Vom Träumen über den Weltraum bis hin zum Erreichen des Weltraums bin ich voller Dankbarkeit und Entschlossenheit, diese außergewöhnliche Gelegenheit optimal zu nutzen. Ich bin stolz darauf, diesen Moment mit meinen Astronautenkolleg*innen und dem Engagement unseres internationalen Teams für die Exploration zu teilen. Gemeinsam sind wir bereit, die vor uns liegenden Herausforderungen und Chancen anzunehmen -vereint durch unsere gemeinsame Leidenschaft für die Raumfahrt.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Rocking_robotics_training_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Raphaël Liégeois während einer Robotikschulung. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Raphaël Liégeois während einer Robotikschulung. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Rocking_robotics_training_ESA_26.jpg" alt="Raphaël Liégeois während einer Robotikschulung. (Bild: ESA)" class="wp-image-138609"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Raphaël Liégeois während einer Robotikschulung. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Astronaut Raphaël Liégeois</strong><br>„Der Abschluss der Astronautengrundausbildung war eine intensive Erfahrung, die die Bedeutung von Teamarbeit und kontinuierlichem Lernen unterstreicht. Ich freue mich, diese Lektionen anzuwenden, wenn ich in die nächste Phase meiner Reise gehe. Ich möchte einen Beitrag zur weiteren Entdeckungsreise und zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten, inspiriert von Belgiens unerschütterlichem Engagement für die Erforschung der neuen Grenzen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Astronaut Marco Sieber</strong><br>„Während ich an der Schwelle zu einem neuen Kapitel in meinem Leben stehe, schaue ich mit Demut auf die Herausforderungen und Triumphe der Astronautengrundausbildung. Ich bin bereit, Teil der gemeinsamen Bemühungen zur Erforschung unseres Universums zum Wohle des Lebens auf der Erde und für künftige Generationen zu sein und zur Beteiligung der Schweiz an der Entstehung, Konsolidierung und Erweiterung der europäischen Weltraumkooperation beizutragen.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astronaut_basic_training_radiation_physics_ESADLR_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grundausbildung: Strahlenphysik (Katherine Bennell-Pegg). (Bild:ESA/DLR)" data-rl_caption="" title="Grundausbildung: Strahlenphysik (Katherine Bennell-Pegg). (Bild:ESA/DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Astronaut_basic_training_radiation_physics_ESADLR_26.jpg" alt="Grundausbildung: Strahlenphysik (Katherine Bennell-Pegg). (Bild:ESA/DLR)" class="wp-image-138605"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grundausbildung: Strahlenphysik (Katherine Bennell-Pegg). (Bild:ESA/DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Australische Raumfahrtagentur Astronautin Katherine Bennell-Pegg</strong><br>„Als ich als Kind davon geträumt habe, Astronautin zu werden, hätte ich es nie für möglich gehalten, Australien zu repräsentieren. Jetzt haben wir die Australische Weltraumorganisation und einen wachsenden Weltraumsektor, der wirklich von den Kenntnissen und Erkenntnissen profitieren kann, die ich während meines Trainings bei der ESA gewonnen habe. Ich bin unglaublich entschlossen, das Beste aus diesem vergangenen Jahr zu machen, und was auch immer folgt, weitere Möglichkeiten für die australische Industrie und die Bestrebungen aller zu Hause zu generieren. Die Partnerschaft mit der ESA war eine bemerkenswerte Gelegenheit, nicht nur zu unseren gemeinsamen Zielen beizutragen, sondern auch die Zusammenarbeit auf globaler Ebene zu fördern, die für die Zukunft der Weltraumforschung von entscheidender Bedeutung ist.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg561096#msg561096" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR: 60 Tage liegen bleiben für die Wissenschaft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-60-tage-liegen-bleiben-fuer-die-wissenschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 19:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bettruhestudie]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Edwin Mulder]]></category>
		<category><![CDATA[envihab]]></category>
		<category><![CDATA[Gravity Bed]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sensorimotor Countermeasures Study]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Terrestrische Astronautinnen und Astronauten für Bettruhestudie gesucht. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 10. April 2024. 10. April 2024 &#8211; Astronautinnen und Astronauten, die auf die Erde zurückkehren, werden direkt nach der Landung umsorgt: Ein ganzes Team assistiert beim Aussteigen aus der Raumkapsel, richtet auf, stützt, führt erste Untersuchungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Terrestrische Astronautinnen und Astronauten für Bettruhestudie gesucht. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 10. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BettruhestudieimenvihabDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bettruhestudie im :envihab. Das Bett ist zum Kopf hin um sechs Grad geneigt. Dabei verschieben sich die Flüssigkeiten im Körper fast genauso wie bei Astronautinnen und Astronauten im All. Die SMC-Studie im :envihab, dem luft- und raumfahrtmedizinischen Labor in Köln, startet im September 2024. Sie untersucht vor allem die sensomotorischen Beeinträchtigungen nach Aufenthalten im Weltraum und mögliche Gegenmaßnahmen. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Bettruhestudie im :envihab. Das Bett ist zum Kopf hin um sechs Grad geneigt. Dabei verschieben sich die Flüssigkeiten im Körper fast genauso wie bei Astronautinnen und Astronauten im All. Die SMC-Studie im :envihab, dem luft- und raumfahrtmedizinischen Labor in Köln, startet im September 2024. Sie untersucht vor allem die sensomotorischen Beeinträchtigungen nach Aufenthalten im Weltraum und mögliche Gegenmaßnahmen. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="149" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BettruhestudieimenvihabDLR26.jpg" alt="Bettruhestudie im :envihab Das Bett ist zum Kopf hin um sechs Grad geneigt. Dabei verschieben sich die Flüssigkeiten im Körper fast genauso wie bei Astronautinnen und Astronauten im All. Die SMC-Studie im :envihab, dem luft- und raumfahrtmedizinischen Labor in Köln, startet im September 2024. Sie untersucht vor allem die sensomotorischen Beeinträchtigungen nach Aufenthalten im Weltraum und mögliche Gegenmaßnahmen. (Bild: DLR)" class="wp-image-138110"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bettruhestudie im :envihab. Das Bett ist zum Kopf hin um sechs Grad geneigt. Dabei verschieben sich die Flüssigkeiten im Körper fast genauso wie bei Astronautinnen und Astronauten im All. Die SMC-Studie im :envihab, dem luft- und raumfahrtmedizinischen Labor in Köln, startet im September 2024. Sie untersucht vor allem die sensomotorischen Beeinträchtigungen nach Aufenthalten im Weltraum und mögliche Gegenmaßnahmen. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">10. April 2024 &#8211; Astronautinnen und Astronauten, die auf die Erde zurückkehren, werden direkt nach der Landung umsorgt: Ein ganzes Team assistiert beim Aussteigen aus der Raumkapsel, richtet auf, stützt, führt erste Untersuchungen durch. Was aber, wenn die Landung nicht auf der Erde, sondern auf dem Mond oder dem Mars stattfindet? Dort hilft erst einmal niemand. Die Raumfahrenden sind auf sich alleine gestellt – mit all den Folgen, die ein längerer Aufenthalt in Schwerelosigkeit mit sich bringt: Schwindel, Stolpern, Koordinationsstörungen. Das kann eine Mission gefährden. Damit das nicht passiert, erforscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mögliche Gegenmaßnahmen in einer <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/bettruhestudie/" data-wpel-link="internal">Bettruhestudie</a>. Wer ab September 2024 mitmachen möchte, kann sich noch bewerben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinlegen, um die Raumfahrt voranzubringen? „Die Teilnehmenden liegen nicht nur 60 Tage im Bett. Das Bett ist außerdem zum Kopf hin um sechs Grad geneigt. Das heißt, der Kopf liegt niedriger als die Füße“, erklärt Dr. Edwin Mulder, Studienleiter am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. „Bei dieser Neigung verschieben sich die Flüssigkeiten im Körper fast genauso wie bei Astronautinnen und Astronauten im Weltall.“ Ohne die Erdanziehungskraft fließt mehr Flüssigkeit in die obere Körperhälfte und weniger in die Beine. Der Druck im Kopf steigt, durch die körperliche Inaktivität bauen Muskeln und Knochen ab, der Gleichgewichtssinn ist verwirrt und das Herz-Kreislauf-System verändert sich – und das sind nur einige Folgen von Aufenthalten in der Schwerelosigkeit, die sich auch in Bettruhestudien zeigen. In der aktuellen SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study), die wieder in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA durchgeführt wird, geht es vor allem um sensomotorische Beeinträchtigungen nach Aufenthalten im Weltraum und mögliche Gegenmaßnahmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EssenimLiegenDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Essen im Liegen. Während der 60 Tage im Bett werden alle Tätigkeiten im Liegen erledigt. Dazu gehört auch das Essen. Die Probandinnen und Probanden bekommen im :envihab im Rahmen der SMC-Studie Mahlzeiten, die für ihren individuellen Bedarf exakt berechnet sind. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Essen im Liegen. Während der 60 Tage im Bett werden alle Tätigkeiten im Liegen erledigt. Dazu gehört auch das Essen. Die Probandinnen und Probanden bekommen im :envihab im Rahmen der SMC-Studie Mahlzeiten, die für ihren individuellen Bedarf exakt berechnet sind. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EssenimLiegenDLR26.jpg" alt="Essen im Liegen Während der 60 Tage im Bett werden alle Tätigkeiten im Liegen erledigt. Dazu gehört auch das Essen. Die Probandinnen und Probanden bekommen im :envihab im Rahmen der SMC-Studie Mahlzeiten, die für ihren individuellen Bedarf exakt berechnet sind. (Bild: DLR)" class="wp-image-138112"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Essen im Liegen. Während der 60 Tage im Bett werden alle Tätigkeiten im Liegen erledigt. Dazu gehört auch das Essen. Die Probandinnen und Probanden bekommen im :envihab im Rahmen der SMC-Studie Mahlzeiten, die für ihren individuellen Bedarf exakt berechnet sind. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Bein heben, um ein Hindernis zu überwinden: Das kann für Raumfahrende eine Herausforderung sein</strong><br>Das Zusammenspiel von Sinneswahrnehmungen – wie Hören, Sehen oder Fühlen – und motorischen Reaktionen – wie Gehen, Greifen oder Werfen – kann nach Weltraumreisen gestört sein. „Das wirkt sich bei ganz alltäglichen Dingen aus. Etwa, wenn jemand einen Stein sieht und ein Bein heben muss, um ihn zu überwinden“, sagt Andrea Nitsche vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Sie wählt zwölf Probandinnen und Probanden aus, die sich inklusive Vor- und Nachbereitung für genau 88 Tage in der Kölner Forschungsanlage <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=envihab" data-wpel-link="internal">:envihab</a> aufhalten, damit zukünftige Raumfahrende sicher und koordiniert arbeiten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Studienkampagne im :envihab startet im September 2024, eine zweite im April 2025. Bewerben können sich jeweils Personen zwischen 24 und 55 Jahren, die eine Körpergröße von 1,53 bis 1,90 Meter und einen BMI von 18 bis 30 haben. Sie müssen außerdem gesund sein, Nichtraucher und gut Deutsch sprechen. Für die vollständige Teilnahme gibt es eine Aufwandsentschädigung von 18.000 Euro. Von den 88 Tagen werden 60 im Bett in Kopftieflage verbracht. Drei Monate nach Abschluss der Kampagne finden verpflichtende Nachuntersuchungen statt. Das Auswahlverfahren ist mehrstufig: Über die Webseite dlr-probandensuche.de füllen die Interessierten zuerst einen Fragebogen aus. Es folgen die Teilnahme an einer Online-Informationsveranstaltung, psychologische Fragebögen, Telefoninterviews, medizinische Voruntersuchungen in Köln, ein Bewertungstag und schließlich die Studie.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TglmedUntersuchungenuExperimenteDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente. Die Teilnehmenden verbringen bei der SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study) 88 Tage im :envihab, davon 60 Tage im Bett. Auf dem Programm stehen tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente. Hier werden Veränderungen des Stoffwechsels über die Atemluft gemessen. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente. Die Teilnehmenden verbringen bei der SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study) 88 Tage im :envihab, davon 60 Tage im Bett. Auf dem Programm stehen tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente. Hier werden Veränderungen des Stoffwechsels über die Atemluft gemessen. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TglmedUntersuchungenuExperimenteDLR26.jpg" alt="Tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente Die Teilnehmenden verbringen bei der SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study) 88 Tage im :envihab, davon 60 Tage im Bett. Auf dem Programm stehen tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente. Hier werden Veränderungen des Stoffwechsels über die Atemluft gemessen. (Bild: DLR)" class="wp-image-138116"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente. Die Teilnehmenden verbringen bei der SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study) 88 Tage im :envihab, davon 60 Tage im Bett. Auf dem Programm stehen tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente. Hier werden Veränderungen des Stoffwechsels über die Atemluft gemessen. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Teilnehmenden trainieren zum Beispiel Eigenwahrnehmung, Kraft und Ausdauer</strong><br>Während der Kampagne wird die Wirksamkeit verschiedener Gegenmaßnahmen getestet. Die Teilnehmenden bilden vier Gruppen. Eine Gruppe absolviert ein sogenanntes propriozeptives Training in einem „Gravity Bed“, um das Gefühl für Lage, Körperhaltung und Bewegungen aufrechtzuerhalten. Das „Gravity Bed“ ist ein speziell angefertigter Simulator, in dem die Teilnehmenden auf einer Art Luftkissen im Liegen „schweben“. Die Füße werden über Gurte auf ein Kippbrett gepresst, so dass die Teilnehmenden den Eindruck haben zu stehen. Sie müssen sich in dieser Position auch bewegen und schulen so unter anderem ihren Gleichgewichtssinn. Die zweite Gruppe macht zusätzlich ein Kraft- und Ausdauertraining. Die dritte Gruppe erhält eine Muskelstimulation durch elektrische Impulse (EMS). Die vierte Gruppe liegt im Bett und beteiligt sich nicht an einer Gegenmaßnahme. „Diese Kontrollgruppe ist wissenschaftlich sehr wichtig, denn sie zeigt uns, was passiert, wenn man jede Art von Training weglässt. Die Ergebnisse der anderen Gruppen werden am Ende mit dieser Gruppe verglichen“, sagt Edwin Mulder.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JahrzehntelangeErfahrungmitBettruhestudienDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jahrzehntelange Erfahrung mit Bettruhestudien. Dr. Edwin Mulder (rechts) leitet die Bettruhestudien im DLR. Bei den aktuellen Studien, wie auch bei der SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study), stehen mögliche Langzeitmissionen zum Mond oder Mars im Mittelpunkt der Forschung. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Jahrzehntelange Erfahrung mit Bettruhestudien. Dr. Edwin Mulder (rechts) leitet die Bettruhestudien im DLR. Bei den aktuellen Studien, wie auch bei der SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study), stehen mögliche Langzeitmissionen zum Mond oder Mars im Mittelpunkt der Forschung. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JahrzehntelangeErfahrungmitBettruhestudienDLR26.jpg" alt="Jahrzehntelange Erfahrung mit Bettruhestudien Dr. Edwin Mulder (rechts) leitet die Bettruhestudien im DLR. Bei den aktuellen Studien, wie auch bei der SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study), stehen mögliche Langzeitmissionen zum Mond oder Mars im Mittelpunkt der Forschung. (Bild: DLR)" class="wp-image-138114"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Jahrzehntelange Erfahrung mit Bettruhestudien. Dr. Edwin Mulder (rechts) leitet die Bettruhestudien im DLR. Bei den aktuellen Studien, wie auch bei der SMC-Studie (Sensorimotor Countermeasures Study), stehen mögliche Langzeitmissionen zum Mond oder Mars im Mittelpunkt der Forschung. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zuordnung erfolgt zufällig. Für alle gilt, dass tägliche medizinische Untersuchungen und Experimente auf dem Programm stehen und dass wirklich jede Tätigkeit im Liegen erledigt wird: Körperhygiene, Toilettengang, mögliche Freizeitaktivitäten, Essen. Die Probandinnen und Probanden bekommen frisch zubereitete, ausgewogene Mahlzeiten, die für ihren individuellen Bedarf auf Gramm und Milliliter berechnet sind. Die Teilnehmenden dürfen das :envihab während der 88 Tage nicht verlassen. Sie können sich aber im Bett von ihren Einzelzimmern in einen Gemeinschaftsraum schieben lassen für gemeinsame Aktivitäten wie Brettspiele oder Fernsehen. Die 88 Tage beinhalten eine zweiwöchige Rehabilitation nach der Bettphase. Mit Unterstützung von Physiotherapeuten und Trainern bilden sich alle körperlichen Auswirkungen der Bettruhe wieder zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das DLR führt schon seit den 1980er Jahren Bettruhestudien durch. Wir wissen, dass das Mitmachen keine Kleinigkeit ist, sondern eine echte Herausforderung“, sagt Edwin Mulder. „Unsere Teilnehmenden, die wir terrestrische Astronautinnen und Astronauten nennen, wachsen in den drei Monaten zu einer Gemeinschaft zusammen. Und die meisten empfinden es als etwas Besonderes, an einer Studie teilzunehmen, die wichtig für den Erfolg von zukünftigen Raumfahrtmissionen ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg560746#msg560746" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>adesso schließt Kooperationsvertrag mit DLR</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/adesso-schliesst-kooperationsvertrag-mit-dlr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 22:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[007/Blofeld]]></category>
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		<category><![CDATA[Jens Hauslage]]></category>
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		<category><![CDATA[NewSpace]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>adesso verstärkt sein Engagement in der Raumfahrt. Dazu hat der IT-Dienstleister eine Kooperation mit dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin vereinbart. Eine Pressemitteilung der adesso SE Dortmund. Quelle: adesso SE 6. Dezember 2023. Dortmund/Köln 6. Dezember 2023 &#8211; Im Rahmen der Zusammenarbeit wird adesso kommende DLR-MAPHEUS-Raketenstarts mit Forschungsprojekten begleiten. Ein weiteres Ziel der Partner ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">adesso verstärkt sein Engagement in der Raumfahrt. Dazu hat der IT-Dienstleister eine Kooperation mit dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin vereinbart. Eine Pressemitteilung der adesso SE Dortmund.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: adesso SE 6. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dortmund/Köln 6. Dezember 2023 &#8211; Im Rahmen der Zusammenarbeit wird adesso kommende DLR-MAPHEUS-Raketenstarts mit Forschungsprojekten begleiten. Ein weiteres Ziel der Partner ist die Förderung des noch jungen Zukunftsmarkts New Space. Dabei sollen Start-ups im DLR-Aeromedical FabLab an die moderne Raumfahrt herangeführt werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheusstartdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start einer DLR-MAPHEUS-Forschungsrakete: Hard- und Softwarelösungen von adesso sind auch bei zukünftigen Weltraummissionen mit an Bord. (Foto: DLR)" data-rl_caption="" title="Start einer DLR-MAPHEUS-Forschungsrakete: Hard- und Softwarelösungen von adesso sind auch bei zukünftigen Weltraummissionen mit an Bord. (Foto: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheusstartdlr600.jpg" alt="Start einer DLR-MAPHEUS-Forschungsrakete: Hard- und Softwarelösungen von adesso sind auch bei zukünftigen Weltraummissionen mit an Bord. (Foto: DLR)" class="wp-image-134610" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheusstartdlr600.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheusstartdlr600-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Start einer DLR-MAPHEUS-Forschungsrakete: Hard- und Softwarelösungen von adesso sind auch bei zukünftigen Weltraummissionen mit an Bord. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2024 soll die DLR-MAPHEUS-14-Forschungsrakete im nordschwedischen Kiruna zu einem Weltraumflug in 260 Kilometer Höhe abheben. Wie schon bei den vorherigen DLR-MAPHEUS-Missionen mit materialphysikalischen und biomedizinischen Experimenten unter Schwerelosigkeit wird adesso zum nunmehr dritten Mal mit Hard- und Softwarelösungen an Bord sein und Experimente gemeinsam mit DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern durchführen. Die Experimente im All sollen wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse in Sachen sichere Sensornetzwerke, Beweiswerterhaltung von Sensordaten im All, IT-Security und Datenverschlüsselung unter anderem für Lebenserhaltungssysteme liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichere Datenströme für sichere Lebenserhaltungssysteme</strong><br>In der MAPHEUS-12-Mission konnte das mit adesso-Software ausgestattete Experiment „007/Blofeld“ den Nachweis erbringen, dass Realtime-Computing, Sensorsysteme und Datenströme während des gesamten Fluges der Rakete inklusive sechsminütiger Schwerelosigkeit geschützt waren: eine wertvolle Erkenntnis, da nur eine wirksame Kryptografie einen sicheren langfristigen Betrieb von Lebenserhaltungssystemen und Raumfahrzeugen im Weltall gewährleisten kann. Während MAPHEUS-13 konnte das Experiment um sichere Telemetrie und den erfolgreichen Einsatz von Post-Quanten-Kryptographie erweitert werden. Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass solche Tests bei den kommenden DLR-MAPHEUS-Missionen fortgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DLR und adesso erleichtern New-Space-Akteuren den Marktzugang</strong><br>Darüber hinaus widmen sich das DLR und adesso in ihrer Zusammenarbeit einem ganz neuen Bereich: Gemeinsam wollen sie Jungunternehmen den komplexen Zugang zur Raumfahrt erleichtern. Neben etablierten Vertreterinnen und Vertretern der Raumfahrtbranche drängen zahlreiche neue Akteure auf den Markt. In Deutschland gibt es eine stark wachsende Anzahl von Start-ups im New-Space-Sektor. Mit unterschiedlichen Hintergründen wie den Materialwissenschaften, Informatik, Biomedizin und Biotechnologie wollen diese Unternehmen Experimente im All durchführen, da sich beispielsweise Werkstoffe dort ganz anders verhalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" width="200" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200.jpg" alt="Dr. Jens Hauslage, Wissenschaftler am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. (Foto: DLR)" class="wp-image-134607" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200.jpg 200w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Jens Hauslage, Wissenschaftler am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DLR-Aeromedical FabLab liefert Anschubhilfe</strong><br>Als Anlaufstelle dient zukünftig die Expertise des Aeromedical FabLabs des DLR in Köln, eine Mischung aus einem Labor und einer Fertigungsstrecke. Dort können Experimente durchgeführt und Weltraummissionen vorbereitet werden, die nicht ausschließlich der Grundlagenforschung dienen. Damit die knappen Fluggelegenheiten optimal genutzt werden können, unterstützen das DLR und adesso Start-ups bei diesen Vorhaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Jens Hauslage, Wissenschaftler am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, zur geplanten Zusammenarbeit: „Wir wollen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Unternehmen aus dem New-Space-Sektor mit flexiblen Entwicklungsverfahren eine niederschwellige Möglichkeit bieten, Experimente im Weltraum durchzuführen. Allerdings sind Raumfahrtprojekte sehr komplex und insbesondere Newcomer benötigen eine erfahrene Begleitung, die im DLR Institut- für Luft- und Raumfahrtmedizin gegeben ist.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img decoding="async" width="200" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200.jpg" alt="Christian Kahlo, Chief Security Architect bei adesso. (Foto: adesso)" class="wp-image-134606" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200.jpg 200w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Christian Kahlo, Chief Security Architect bei adesso. (Foto: adesso)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten New-Space-Vertreter haben nur wenig bis gar keine Erfahrung, wenn es um Weltraummissionen, Telemetrie, sichere Datenspeicherung oder Raketenantriebe geht. Dies stellt neben der Akquise von Venture Capital die größte Herausforderung dar, um Zugang zu Forschungsprojekten im All zu erhalten. „Wir wollen das Bindeglied zwischen dem DLR und der interessierten New-Space-Bewegung sein. Unsere Aufgabe wird es sein, diese Start-ups mit einem Angebot aus Coaching, Consulting und Vorqualifizierung zu begleiten“, sagt Christian Kahlo, Chief Security Architect bei adesso.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg556835#msg556835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
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		<title>ESA: Sprung ins kalte Wasser</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-sprung-ins-kalte-wasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 20:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AMS-02]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Mogensen]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Huginn-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor die europäischen Astronautinnen und Astronauten zur Internationalen Raumstation fliegen und im europäischen Columbus-Modul arbeiten, absolvieren sie ein intensives Trainingsprogramm. Eine Fotoveröffentlichung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 15. Oktober 2023. 15. Oktober 2023 &#8211; Das Europäische Astronautenzentrum (EAC) verfügt über ein 10 Meter tiefes Wasserbecken mit 3,7 Millionen Litern Wasser. Dieser Pool dient als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor die europäischen Astronautinnen und Astronauten zur Internationalen Raumstation fliegen und im europäischen Columbus-Modul arbeiten, absolvieren sie ein intensives Trainingsprogramm. Eine Fotoveröffentlichung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 15. Oktober 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">15. Oktober 2023 &#8211; Das Europäische Astronautenzentrum (EAC) verfügt über ein 10 Meter tiefes Wasserbecken mit 3,7 Millionen Litern Wasser. Dieser Pool dient als simulierte Umgebung für das erste Training von Außenbordeinsätzen und bietet genug Platz, um eine Nachbildung des Columbus-Moduls abzutauchen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Columbus-Nachbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. (Foto: ESA)" data-rl_caption="" title="Columbus-Nachbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. (Foto: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_60.jpg" alt="Columbus-Nachbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. (Foto: ESA)" class="wp-image-132722" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Columbus_Sprung_ins_kalte_Wasser_ESA_60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Columbus-Nachbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. (Foto: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Columbus" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/?s=Columbus" data-wpel-link="internal">Columbus</a> ist der größte Einzelbeitrag der ESA zur Internationalen Raumstation und bietet europäischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern uneingeschränkten Zugang zur Durchführung von Experimenten in einer schwerelosen Umgebung. Es bietet Platz für zehn Nutzlastracks, die separate Labore zur Unterstützung der Forschung beherbergen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Außenbordeinsätze auf der Erde nicht unter echten Weltraumbedingungen geübt werden können, ist die Simulation der Schwerelosigkeit unter Wasser ein wichtiger Aspekt der Ausbildung von Astronautinnen und Astronauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer Ausbildung lernen sie grundlegende Konzepte und Fertigkeiten, wie z. B. das Festmachen an der Station, den Umgang mit Spezialwerkzeugen, die Kommunikation mit den Besatzungsmitgliedern und dem Kontrollraum sowie die Aufrechterhaltung des Situationsbewusstseins in einer komplexen und schwierigen Umgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr, in dem fünf neu ausgewählte Astronautenkandidatinnen und -kandidaten ihre Grundausbildung am EAC begonnen haben, ist der Tank für die Tauchausbildung und -zertifizierung, die der erste Schritt zum Training für Außenbordeinsätze unter Wasser ist, voll im Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Astronaut <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Andreas+Mogensen" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/?s=Andreas+Mogensen" data-wpel-link="internal">Andreas Mogensen</a> wird dieses Training bei seinem ersten Außeneinsatz in die Tat umsetzen. Er lebt und arbeitet derzeit auf der Raumstation für seine sechsmonatige Huginn-Mission.<br>Während seines geplanten Außenbordeinsatzes wird er die Raumstation zusammen mit der NASA-Astronautin Loral O&#8217;Hara verlassen. Mogensen, der derzeit als Kommandant der Station fungiert, wird eine neue hochauflösende Kamera installieren, während er an einem der Roboterarme der Station, Canadarm2, gesichert ist. Die beiden werden auch ein neues Werkzeug zum Anschließen und Trennen von Kabeln an das Alpha-Magnetspektrometer (AMS-02) prüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über den geplanten Außenbordeinsatz von Andreas Mogensen finden Sie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/UPDATE_First_spacewalk_for_Andreas_Mogensen" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/UPDATE_First_spacewalk_for_Andreas_Mogensen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555070#msg555070" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
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		<title>Entdeckungsreise durch den Kosmos: Ausstellungsschiff MS Wissenschaft legt in Köln an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/entdeckungsreise-durch-den-kosmos-ausstellungsschiff-ms-wissenschaft-legt-in-koeln-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 14:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[CCAT/FYST]]></category>
		<category><![CDATA[Cerro Chajnantor]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[ELT]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Metis]]></category>
		<category><![CDATA[MS Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Observatorium]]></category>
		<category><![CDATA[Universität zu Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 31. Juli bis 2. August macht das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft Halt in Köln und lädt Besucher*innen auf Entdeckungstour durch das Universum ein. Der Eintritt ist frei. Mit dabei ist auch ein Ausstellungsstück des Instituts für Astrophysik der Universität zu Köln. Eine Presseinformation der Universität zu Köln. Quelle: Universität zu Köln 25. Juli 2023. 25. [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Vom 31. Juli bis 2. August macht das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft Halt in Köln und lädt Besucher*innen auf Entdeckungstour durch das Universum ein. Der Eintritt ist frei. Mit dabei ist auch ein Ausstellungsstück des Instituts für Astrophysik der Universität zu Köln. Eine Presseinformation der Universität zu Köln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität zu Köln 25. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ModellevonObservatorienUnizuKoelnLucasLabadie.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verkleinerte Modelle von Observatorien sind unter anderem in der Ausstellung zu sehen. (Bild: Lucas Labadie)" data-rl_caption="" title="Verkleinerte Modelle von Observatorien sind unter anderem in der Ausstellung zu sehen. (Bild: Lucas Labadie)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ModellevonObservatorienUnizuKoelnLucasLabadie60.jpg" alt="Verkleinerte Modelle von Observatorien sind unter anderem in der Ausstellung zu sehen. (Bild: Lucas Labadie)" class="wp-image-129310" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ModellevonObservatorienUnizuKoelnLucasLabadie60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ModellevonObservatorienUnizuKoelnLucasLabadie60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ModellevonObservatorienUnizuKoelnLucasLabadie60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Verkleinerte Modelle von Observatorien sind unter anderem in der Ausstellung zu sehen. (Bild: Lucas Labadie)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">25. Juli 2023 &#8211; Von der Erde über ferne Exoplaneten bis hin zum Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße: Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft nimmt seine Besucher*innen unter dem Motto „Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum“ mit auf eine Reise durch den Kosmos. Mehrere der über 30 interaktiven Exponate an Bord werden von Forschungseinrichtungen aus der Region zur Verfügung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Exponat der Universität zu Köln wird veranschaulicht, wie mit Infrarotteleskopie die Entstehung von Planeten, Sternen und Galaxien beobachtet werden kann. Zu sehen sind verkleinerte Modelle von Observatorien, die in Zukunft von Astronom*innen zur Erforschung des unsichtbaren Infrarot-Universums genutzt werden sollen und ähnlich wie das James Webb Weltraumteleskop eindrucksvolle Bilder und Einblicke geben werden. Allerdings von der Erde aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Termin:</strong><br>Montag 31. Juli bis Mittwoch 2. August 2023, 10 bis 19 Uhr<br>MS Wissenschaft „Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum“<br>Anlegestelle: Mülheim, Kohlplatz, Höhe Peter-Müller-Straße<br>Kostenlose Führungen durch die Ausstellung: Täglich 11 und 17 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern des Wissenschaftsschiffs vermitteln, welcher technische Aufwand nötig ist, um mehr über die Weiten des Alls zu erfahren“, sagt Professor Dr. Lucas Labadie. Die Forschung seiner Arbeitsgruppe trägt zum Bau des METIS-Instruments des „Extremely Large Telescope“ bei. Das nur circa 15 Zentimeter große Ausstellungsmodell des „Extremely Large Telescope“ hat im Original eine Höhe von 80 Metern. Das entspricht etwa der Höhe des Kölner Messeturms. Der Hauptspiegel des Teleskops wird einen Durchmesser von 40 Meter haben und 15 Mal mehr Licht sammeln als sein Vorgängermodell, das „Very Large Telescope“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gruppe des Astrophysikers Professor Dr. Dominik Riechers spielt eine zentrale Rolle im Aufbau des CCAT/FYST Submillimeter-Teleskops. Dieses ist auch als Modell zu sehen und wird nächstes Jahr in 5600 Meter Höhe auf dem Cerro Chajnantor in der chilenischen Atacama-Wüste in Betrieb genommen. Es wird das weltweit höchste Observatorium seiner Art. &#8222;Durch die dünne Atmosphäre in dieser Höhe und die Trockenheit der Wüste werden Beobachtungen in diesem Bereich erst möglich und werden nicht mehr durch den Wasserdampf der Atmosphäre gestört,&#8220; erklärt Professor Riechers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zeigt die Ausstellung, wie sich unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen von der Astrophysik bis zur Kunstgeschichte mit dem Weltraum beschäftigen. So illustrieren die verschiedenen Exponate, wie vielfältig die Erforschung des Universums ist und welche Erkenntnisse aus der Wissenschaft auch eine Bedeutung für unseren Alltag haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MS Wissenschaft tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden zur Verfügung gestellt von Instituten wie der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern. Die Ausstellung wird für Besucher*innen ab zwölf Jahren empfohlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=380.msg551826#msg551826" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Museen und Ausstellungen</a></li>
</ul>
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		<title>James Webb-Weltraumteleskop entdeckt elementares Kohlenwasserstoffmolekül</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/james-webb-weltraumteleskop-entdeckt-elementares-kohlenwasserstoffmolekuel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 17:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
		<category><![CDATA[CH3+]]></category>
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		<category><![CDATA[JWST]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenwasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[NIRCam]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Orion-Balken]]></category>
		<category><![CDATA[Universität zu Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=128724</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forschende der Kölner Astrophysik waren am aktuellen Fund beteiligt / Die Existenz dieses Moleküls im All wurde bereits in den 1970er Jahren vorhergesagt und konnte nun erstmals nachgewiesen werden. Eine Presseinformation der Universität zu Köln. Quelle: Universität zu Köln 27. Juni 2023. 27. Juni 2023 &#8211; Das James Webb-Weltraumteleskop hat das Kohlenwasserstoffmolekül CH3+ in einem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Forschende der Kölner Astrophysik waren am aktuellen Fund beteiligt / Die Existenz dieses Moleküls im All wurde bereits in den 1970er Jahren vorhergesagt und konnte nun erstmals nachgewiesen werden. Eine Presseinformation der Universität zu Köln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität zu Köln 27. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm20230627unizukoeln.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Bild zeigt den Blick der NIRCam des James Webb Space Teleskops auf die Region des Orion-Balkens, die von dem Forschungsteam untersucht wurde. Diese Region, die von den Sternen des Trapezhaufens in grelles ultraviolettes Licht getaucht wird, ist ein Gebiet mit intensiver Aktivität, mit Sternentstehung und aktiver Astrochemie. (Bild: ESA/Webb, NASA, CSA, M. Zamani (ESA/Webb), the PDRs4All ERS Team)" data-rl_caption="" title="Dieses Bild zeigt den Blick der NIRCam des James Webb Space Teleskops auf die Region des Orion-Balkens, die von dem Forschungsteam untersucht wurde. Diese Region, die von den Sternen des Trapezhaufens in grelles ultraviolettes Licht getaucht wird, ist ein Gebiet mit intensiver Aktivität, mit Sternentstehung und aktiver Astrochemie. (Bild: ESA/Webb, NASA, CSA, M. Zamani (ESA/Webb), the PDRs4All ERS Team)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm20230627unizukoeln26.jpg" alt="Dieses Bild zeigt den Blick der NIRCam des James Webb Space Teleskops auf die Region des Orion-Balkens, die von dem Forschungsteam untersucht wurde. Diese Region, die von den Sternen des Trapezhaufens in grelles ultraviolettes Licht getaucht wird, ist ein Gebiet mit intensiver Aktivität, mit Sternentstehung und aktiver Astrochemie. (Bild: ESA/Webb, NASA, CSA, M. Zamani (ESA/Webb), the PDRs4All ERS Team)" class="wp-image-128723"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Bild zeigt den Blick der NIRCam des James Webb Space Teleskops auf die Region des Orion-Balkens, die von dem Forschungsteam untersucht wurde. Diese Region, die von den Sternen des Trapezhaufens in grelles ultraviolettes Licht getaucht wird, ist ein Gebiet mit intensiver Aktivität, mit Sternentstehung und aktiver Astrochemie. (Bild: ESA/Webb, NASA, CSA, M. Zamani (ESA/Webb), the PDRs4All ERS Team)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Juni 2023 &#8211; Das James Webb-Weltraumteleskop hat das Kohlenwasserstoffmolekül CH<sub>3</sub><sup>+</sup> in einem 1500 Lichtjahre entfernten, neu entstehenden Sonnen- und Planetensystem entdeckt. CH<sub>3</sub><sup>+</sup> ist ein elementares Kohlenwasserstoffmolekül, das zwar nicht mit dem überall vorkommenden Wasserstoff (H<sub>2</sub>), dafür aber mit anderen Molekülen reagiert und somit zur Bildung sehr viel komplexerer Moleküle im Weltall beitragen kann.<br>Seit den 1970er Jahren wird CH<sub>3</sub><sup>+</sup> im Weltraum vorhergesagt. Nun konnte es anhand seines spektralen „Fingerabdrucks“ im Infrarotbereich auch empirisch nachgewiesen werden. Die Beobachtungen zeigen, dass CH<sub>3</sub><sup>+</sup> aufgrund der starken UV-Strahlung benachbarter Sonnen im Orionnebel unserer Galaxie entsteht. Auch Beiträge von Kölner Forschenden, insbesondere Labormessungen des spektralen Fingerabdrucks, trugen zu dem Ergebnis bei. Der Fund wurde in der Fachzeitschrift Nature unter dem Titel „Detection of the Methyl Cation Formed by UV Driven Gas-Phase Organic Chemistry“ veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entdeckung hat weitreichende Folgen für das Verständnis der Chemie und Entstehung der Moleküle im All. Insbesondere liefert der Fund neue Informationen über Details der Entstehung unseres eigenen Sonnensystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittels der modernen Astronomie weiß man, dass Moleküle, wie z.B. Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) und Wasser (H<sub>2</sub>O), in großer Zahl im Weltraum entstehen. Jedes dieser Moleküle hat ein individuelles Spektrum, ähnlich einzigartig wie ein menschlicher Fingerabdruck. Ist der spektroskopische „Fingerabdruck“ eines Moleküls erst einmal im Labor genommen, kann das Molekül auch im Weltraum entdeckt werden – in Regionen wie unserer Milchstraße bis hin zu weit entfernten Galaxien. Diese charakteristischen Fingerabdrücke liegen meistens im Bereich der Radio- bzw. Wärmestrahlung (Infrarotbereich), und können mit entsprechenden Teleskopen beobachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Molekülen spielen Kohlenwasserstoffe (Moleküle bestehend aus Kohlenstoff &#8211; C &#8211; und Wasserstoff &#8211; H) eine besondere Rolle, weil sie unter anderem als Vorläufer von Biomolekülen fungieren können. Biomoleküle sind organische Substanzen, die die Grundlage von Lebewesen formen. CH<sub>3</sub><sup>+</sup> ist ein elementares Kohlenwasserstoffmolekül und ein Baustein komplexerer Moleküle. Bisher konnte CH<sub>3</sub><sup>+</sup> im All nicht nachgewiesen werden, weil es aufgrund seines symmetrischen dreieckigen Aufbaus keine Radiostrahlung, sondern nur Infrarotstrahlung aussendet. Ein geeignetes Infrarotteleskop fehlte bisher jedoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des James Webb Space Telescope (JWST), das im Infrarotbereich misst, sowie seine Inbetriebnahme im Sommer 2022 haben diesen Fund und viele weitere Entdeckungen nun ermöglicht. Das JWST gilt als Nachfolger des ebenso bahnbrechenden Hubble Weltraumteleskops. Die Beobachtungsschärfe und die hohe Empfindlichkeit des neuen Teleskops, insbesondere bei langen Wellenlängen, eröffnen neue, einmalige Beobachtungsmöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verschiedene Gruppen am Kölner Institut für Astrophysik haben zum aktuellen Forschungsergebnis beigetragen, auch durch den Bau einiger JWST-Spektrometer-komponenten (AG Professor Dr. Andreas Eckart). Ein anderes Team, die Kölner Submillimeter-Astrophysik Gruppe, untersucht seit langem die Physik und Chemie des Orionnebels. Die Beobachtungen mit dem JWST wurden von Privatdozent Dr. Markus Röllig und Dr. Yoko Okada mitentworfen und -ausgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Experimente der Laborastrophysikgruppe (AG Professor Dr. Stephan Schlemmer) machten es möglich, CH<sub>3</sub><sup>+</sup> zu identifizieren. Die Gruppe beschäftigt sich mit Molekülspektroskopie, bei der sie die spektralen Fingerabdrücke der Moleküle im Labor im Radio- und Infrarotbereich misst, ohne die eine Identifizierung im Weltall nicht möglich wäre. Das CH<sub>3</sub><sup>+</sup> Molekül wurde schon 2018 unter der Leitung von Professor Schlemmer und Privatdozent Dr. Oskar Asvany in einer sogenannten kalten Ionenfalle untersucht. Dazu wurden im Experiment einige Tausend CH<sub>3</sub><sup>+</sup> Ionen festgehalten und mit einem Infrarotlaser bestrahlt. So konnte die genaue spektrale Position der infraroten Fingerabdrücke dieses Moleküls bestimmt werden, die das JWST nun beobachtet hat. Oskar Asvany: „Es ist schön zu sehen, dass die vor fünf Jahren gewonnenen Daten zu CH<sub>3</sub><sup>+</sup>, die bisher eher ein Nischendasein führten, durch die JWST-Daten so bedeutend geworden sind.“ Stephan Schlemmer fügt hinzu: „Das ermutigt uns und andere Gruppen weltweit, dieses besondere Molekül in Zukunft noch genauer zu untersuchen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg551437#msg551437" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JWST &#8211; James Webb Space Telescope</a></li>
</ul>
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		<title>Die Kolonialisierung des Mondes hat begonnen – Zumindest in der Simulation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-kolonialisierung-des-mondes-hat-begonnen-zumindest-in-der-simulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 16:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Laage]]></category>
		<category><![CDATA[Luna]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Achtung, Aprilscherz) Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Bild, Recherche 1. April 2023. Der Mond ist immer für eine Überraschung gut. Zumindest, wenn es um die Erschließung und Kolonialisierung geht.Bislang galt die BILD-Zeitung nicht gerade als Quell seriöser Betrachtung strategisch-technischer Entwicklungen. Trotzdem kam sie jetzt mit einer Schlagzeile auf der Titelseite heraus, die aufhorchen ließ. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">(Achtung, Aprilscherz) Ein Beitrag von Andreas Weise.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bild, Recherche 1. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/quellea60.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">(Quelle und Ausschnitt: Bild)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond ist immer für eine Überraschung gut. Zumindest, wenn es um die Erschließung und Kolonialisierung geht.<br>Bislang galt die BILD-Zeitung nicht gerade als Quell seriöser Betrachtung strategisch-technischer Entwicklungen. Trotzdem kam sie jetzt mit einer Schlagzeile auf der Titelseite heraus, die aufhorchen ließ. In dem Beitrag geht es um nichts geringeres, als die Besiedelung des Mondes – also deren Kolonialisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spricht man über Projekte zur Kolonialisierung des Weltraums, so meint man meistens den Mars und die hochgeschossenen Pläne von SpaceX-Chef Elon Musk. Diese kommen aber im Moment nicht aus den Startlöchern und es ist auch nicht abzusehen, wann der große Run los geht. Starship steht zwar in den Startlöchern, fliegt aber noch nicht so richtig. Weiterer Zeitplan: Ungewiss!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitgleich wird in Europa auf einem ganz anderen Gebiet gerade händeringend nach Rohstoffen gesucht. Durch den Klimawandel aufgeschreckt ist ein Boom für erneuerbare Energien ausgebrochen. Problem nur, das der Bedarf, zum Beispiel an Solarpanelen zur ökologischen Stromerzeugung aus Mangel an Rohstoffen gerade nicht gedeckt werden kann. Und hier kommt der Mond ins Spiel. Siliziumhaltiges Regolith, also blanker Mondstaub rückt in den Fokus der Begehrlichkeiten. Und je schneller und höher die Materialpreise auf der Erde steigen um so ökonomisch reizvoller wird die materielle Ausbeutung des Mondes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter diesem Hintergrund ist die Ankündigung der ESA, eine Kolonie in Form einer dörflichen Gesellschaft auf dem Mond zu bauen ein logischer Schritt. Schaut man sich die Aktivitäten und Planungen der ESA genauer an so glaubt man aus den vielen Einzelteilen plötzlich ein Gesamtbild eines sehr feinkörnigen Mosaiks zu entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wird zum einen in Köln am ESA-Standort eine riesige Mond-Simulationsanlage gebaut.<br>Kein Geringerer als ESA-Astronaut Matthias Maurer ist hier federführend beteiligt. Maurer ist von Hause aus Materialwissenschaftler und für diese Arbeit geradezu prädestiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch während im ESA-Zentrum Köln alles wie auf dem Präsentierteller der Öffentlichkeit gezeigt wird und das Objekt LUNA allmählich Gestalt annimmt, wird im fernen Mecklenburg-Vorpommern der eigentliche Haupt-Coup des Unternehmens „Mond“ vorbereitet. Die Kolonialisierung mit Menschen. Auf dem Gelände des Flughafen Rostock-Laage wurde zunächst das Flughafenterminal in eine Mondlandschaft verwandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu sollen Arbeiten laufen, die darauf abzielen, in die auf der Freifläche des Flughafens stehenden Shelter die ersten Mondbewohner „zur Probe“ einziehen zu lassen. Die Shelter stammen noch aus DDR-Zeiten und dienten den Luftstreitkräften zur Unterbringung von Jagdflugzeugen Su-22. Die Grundkonstruktion entspricht im Grunde dem, was auch auf dem Mond mit dortigen Materialien gebaut werden soll. Eine Hohlraumkonstruktion aus Beton-Teilen im 3D-Druckverfahren wird aufgebaut und dann mit Erde, bzw. Mondgestein abgedeckt um gegen die äußeren Einflüsse, hier Strahlung, zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach unbestätigten Berichten (das stand nicht in der BILD) wurden die ersten Kolonisten bereits rekrutiert. Interessanter Weise orientierte man sich angeblich beim Auswahlverfahren nicht an den üblichen Kriterien von ESA, NASA und anderen. Da die Zeit drängt und die technologischen Voraussetzungen noch nicht allzu weit entwickelt sind, griff man vermutlich auf ein Konzept der NASA aus den frühen 60er Jahren zurück. Den One-Way-Space-Man aus dem Jahre 1962. Dieses Konzept lief unter dem Namen PILGRIM-PROJECT und sah vor, Astronauten vor der Sowjetunion auf den Mond zu bringen. Kleiner Schönheitsfehler: Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Rückkehrmöglichkeit und die Astronauten hätten so lange ausharren müssen, bis die technischen Möglichkeiten zur glücklichen Heimkehr gegeben wären.<br>Genau darauf könnte das ESA-Konzept aufbauen. Und Kandidaten für so einen Job im Außenposten ohne konkrete Rückfluggelegenheit gibt es bestimmt ausreichend. Die Meisten könnten sich aus dem schon fast vergessenen Projekt Mars-One rekrutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor hatte vor Jahren selber einmal die Gelegenheit, mit einem Mars-One-Kandidaten zu sprechen. Die meisten Kandidaten hatten Berufe, die so eher nicht zu erwarten gewesen wären. Es waren Fleischer, Bäcker, Handwerker – eben alles Berufe, die man für eine funktionierende Dorfgemeinschaft braucht. Genau richtig für das Dorf auf dem Mond. Im Gegensatz zum Marsprojekt geht man aber bei der Mondbesiedelung davon aus, den Kolonisatoren eine Rückkehr zu ermöglichen.<br>Doch zunächst wird das Zusammenspiel aller menschlichen und technischen Komponenten trainiert. Basis dazu bieten auch die Ergebnisse der Isolation-Simulation Mars500 von 2011 und des etwas unbekannteren Jahres-Isolationsexperiments von 1967 in der Sowjetunion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ersten Ergebnissen und Berichten zum Mond-Kolonisation-Isolation-Experiment in Laage ist Ende des Jahres 2023 zu rechnen. Spätestens zu den Raumfahrttagen in Neubrandenburg wird dem fachkundigen Publikum hoffentlich mehr Informationen geboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man darf gespannt sein, wie schnell das Projekt wirklich voran kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong><br><a href="https://web.archive.org/web/20230130212000/http://www4.mdr.de/wissen/luna-mond-trainingsanlage-koeln-100.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.mdr.de/wissen/luna-mond-trainingsanlage-koeln-100.html</a><br><a href="https://web.archive.org/web/20230330000242/https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rostock-Laage-Mondlandschaft-im-Flughafen-Terminal,flughafen2702.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rostock-Laage-Mondlandschaft-im-Flughafen-Terminal,flughafen2702.html</a><br><a href="https://www.wired.com/2012/04/one-way-space-man-1962/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.wired.com/2012/04/one-way-space-man-1962/</a><br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/neue-heimat-auf-dem-mars-a-391b955c-0002-0001-0000-000128743759" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.spiegel.de/wissenschaft/neue-heimat-auf-dem-mars-a-391b955c-0002-0001-0000-000128743759</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=nM_fmLxzqhQ" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=nM_fmLxzqhQ</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GFX0gnHFCco" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=GFX0gnHFCco</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong><br><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13791.225" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13791.225</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2April01b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: privat)" data-rl_caption="" title="(Bild: privat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2April01b26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: privat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 2. April 2023:</strong><br>Da war am ersten April die Phantasie unseres Autors völlig durchgegangen… .<br>Vermutlich hatte er von vielen realen Dingen geträumt und alles miteinander vermischt und durcheinander gebracht.<br>Doch ein bisschen Wahrheit ist dabei …</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildzeitung mit der Schlagzeile „Deutscher ESA-Chef plant Dorf auf dem Mind“ ist vom 6. Juni 2015 und bezieht sich auf Prof. Jan Wörner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mond-Trainigszentrum der ESA in Köln gibt es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso gibt es das Simulations-Mond-Feld im Flughafen Rostock Laage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte mit den Sheltern ist Unfug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee vom One-Way-Space-Man hat es wirklich gegeben. Sie wurde aber recht früh verworfen. Das ganze wurde dann später in einem Roman „The Pilgrim Projekt“ nieder geschrieben. Dieser wurde 1967 verfilmt unter dem Titel „Countdown“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars-One gab es und wurde auch hier in der RaumCon besprochen. Das Projekt selber ist gestorben. Der Autor hatte tatsächlich einmal einen Kandidaten in Chemnitz getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars500 war ein sehr ernst zu nehmendes Langzeit-Isolations-Experiment. Hier wurde ein kompletter Mars-Flug incl. Landung simuliert. Bei RaumCon wurde auch darüber diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ein-Jahres-Isolations-Experiment fand 1967 in der Sowjetunion statt. Drei Probanten wurden in einer kleinen Kammer für ein Jahr eingesperrt. Ein bislang einmaliges Experiment. Die Dokumentation auf youtube ist verlinkt. Irgendwo gibt es den Beitrag auch in Deutsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">… Und auf die Raumfahrttage in Neubrandenburg im Herbst freut sich der Autor schon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schlussfolgerungen, Mutmaßungen, alles Andere und der ganze Rest … sind April, April.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=426.msg546888#msg546888" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt mal nicht ganz so Ernst????</a></li>
</ul>
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		<title>Mondmission Artemis I: Die ersten „Mond-Astronautinnen“ kehren zurück nach Köln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mondmission-artemis-i-die-ersten-mond-astronautinnen-kehren-zurueck-nach-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 11:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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		<category><![CDATA[MATROSHKA]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SternRad]]></category>
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		<category><![CDATA[Strahlenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Zohar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Strahlenbelastung ist eine der zentralen ungelösten medizinischen Herausforderungen der astronautischen Raumfahrt. Das Projekt MARE wird ein dreidimensionales Abbild der Strahlenbelastung des weiblichen Körpers während eines Mondfluges liefern. Nach der Rückkehr von Helga und Zohar beginnt nun am DLR in Köln die detaillierte Datenauswertung. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Strahlenbelastung ist eine der zentralen ungelösten medizinischen Herausforderungen der astronautischen Raumfahrt. Das Projekt MARE wird ein dreidimensionales Abbild der Strahlenbelastung des weiblichen Körpers während eines Mondfluges liefern. Nach der Rückkehr von Helga und Zohar beginnt nun am DLR in Köln die detaillierte Datenauswertung. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 9. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helgaundzoharimkscnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MARE-Phantome Helga und Zohar im Kennedy Space Center. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="MARE-Phantome Helga und Zohar im Kennedy Space Center. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helgaundzoharimkscnasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">MARE-Phantome Helga und Zohar im Kennedy Space Center. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">9. März 2023 &#8211; Nach ihrer historischen Reise um den Mond mit der NASA-Mission Artemis I sind die Strahlungsmesspuppen Helga und Zohar zurück in Köln. Am 9. März 2023 präsentierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die beiden Astronautinnen-Phantome nun erstmals den Medien am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Die Daten des vom DLR geleiteten Projekts MARE (MATROSHKA AstroRad Radiation Experiment) werden nach ihrer Auswertung ein dreidimensionales Abbild der Strahlenbelastung des weiblichen Körpers während eines Mondfluges liefern. Die Forschungsergebnisse fließen auch in irdische Anwendungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die astronautische Raumfahrt entwickelt sich rasant. Zukünftig werden voraussichtlich auch kommerzielle Raumstationen in niedrigen Erd-Orbits entstehen auf denen Menschen forschen und arbeiten. Gleichzeitig wird die astronautische Exploration des Weltraums zum Mond und darüber hinaus an Fahrt aufnehmen“, sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Die Strahlenbelastung ist dabei eine der zentralen ungelösten medizinischen Herausforderungen der astronautischen Raumfahrt. Diese müssen wir genauer verstehen, um wirksame Maßnahmen zum Schutz von Menschen im Weltraum zu entwickeln. Hier hat das Projekt MARE im Rahmen der Mondmission Artemis I echte Pionierarbeit geleistet, insbesondere mit dem Fokus auf zukünftige Mond-Astronautinnen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helgaundzoharzurueckinkoelndlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die „ersten Mondastronautinnen“ Helga und Zohar zurück in Köln. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Die „ersten Mondastronautinnen“ Helga und Zohar zurück in Köln. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helgaundzoharzurueckinkoelndlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die „ersten Mondastronautinnen“ Helga und Zohar zurück in Köln. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Scheibe für Scheibe analysieren</strong><br>Mit der Übergabe der beiden Messpuppen am Kennedy Space Center der NASA im Januar erfolgte bereits der erste Check aller batteriebetriebenen Messinstrumente. „Die aktiven Strahlungsdetektoren haben durchgehend erstklassige Daten geliefert“, freut sich MARE-Projektleiter Dr. Thomas Berger vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Am DLR-Institut in Köln beginnt nun die Auswertung der über 12.000 passiven Strahlungsdetektoren aus kleinen Kristallen, die jeweils über die beiden Messkörper verteilt platziert sind. Mit dem Auslesen der Kristalle entsteht ein dreidimensionales Abbild des menschlichen Körpers, das zeigt, wie hoch die Strahlenbelastung auf Knochen und Organe an unterschiedlichen Stellen während eines Mondflugs insgesamt ist. „Scheibe für Scheibe nehmen wir Helga und Zohar auseinander, um die Messkristalle auszubauen“, erklärt Berger das Vorgehen. „Die einzelnen Messkristalle können wir dann mithilfe der passenden Laborgeräte hier am DLR auslesen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Messkörper sind weiblichen Körpern samt Fortpflanzungsorganen nachempfunden, sodass die Strahlungsdosis auch für die besonders strahlungsempfindlichen Organe gemessen werden kann. Die Astronautinnen-Phantome bestehen aus jeweils 38 Scheiben, sind 95 Zentimeter groß, 36 Kilogramm schwer und enthalten aus Kunststoff nachgebildete Organe und Knochen unterschiedlicher Dichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weste für den Strahlenschutz</strong><br>Zusätzlich wird untersucht wie viel Strahlungsabschirmung die von Zohar getragene Strahlungsschutzweste ermöglichte. Zohar, bereitgestellt von der israelische Raumfahrtagentur ISA, wiegt mit der AstroRad-Weste der Firma StemRad ganze 62 Kilogramm. „Der Vergleich der Strahlungswerte von Helga ohne Weste und Zohar mit Schutzweste zeigt uns, welche Abschirmungswirkung die Weste entfalten kann“, erklärt Berger weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die umfangreichen Auswertungen werden nun einige Monate in Anspruch nehmen. Mit detaillierten Ergebnissen ist bis Anfang kommenden Jahres zu rechnen. „Schon jetzt sehen wir, dass sich einige unserer Annahmen zur Strahlungsexposition bei Mondreisen bestätigen“, sagt Berger. „Wir benötigen nun alle verfügbaren Messdaten, um detailliertere Aussagen treffen zu können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Absehbar ist bereits die Überführung der Forschungsergebnisse in irdische Anwendungen. Ein „Spin Off“ wurde am DLR bereits im Rahmen eines Vorgängerprojekts durchgeführt. In diesem Projekt war ab 2004 ein Phantom namens MATROSHKA für eineinhalb Jahre der Weltraumstrahlung außerhalb der Internationalen Raumstation ISS ausgesetzt, es folgten weitere drei Jahre im Inneren der Raumstation. Ein Zwilling dieses Weltraumphantoms wurde in Zusammenarbeit mit der GSI in Darmstadt für Grundlagenforschung im Rahmen der Krebstherapie verwendet. Im Weiteren wurden gemeinsam mit der israelischen Firma StemRad, die in Kooperation mit Lockheed Martin die AstroRad-Weste entwickelt hat, Forschungen bezüglich der Anwendung und Sicherheit von „X-Ray Protection Equipment“ für Radiologen und Mitarbeitende im Krankenhaus durchgeführt. Dies zielt insbesondere in Richtung verbesserter Schutzkleidung für den Operateur im routinediagnostischen Einsatz und bei längerdauernden komplizierten Eingriffen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/orionmareNASALMDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die &quot;Crew&quot; der Artemis-I-Mission zum Mond. (Grafik: NASA/Lockheed Martin/DLR)" data-rl_caption="" title="Die &quot;Crew&quot; der Artemis-I-Mission zum Mond. (Grafik: NASA/Lockheed Martin/DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/orionmareNASALMDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die &#8222;Crew&#8220; der Artemis-I-Mission zum Mond. (Grafik: NASA/Lockheed Martin/DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf zum Mond mit Artemis</strong><br>Artemis I ist die erste in einer Reihe von Missionen des Artemis-Programms der NASA. Es sieht vor, nach mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf unserem Trabanten zu landen, dort gemeinsam mit internationalen Partnern eine dauerhafte Basis zu errichten und eine Raumstation in der Mondumlaufbahn zu bauen, von der aus Menschen zu weiter entfernten Zielen, einschließlich des Mars, aufbrechen sollen. Artemis I war der erste Schritt auf diesem Weg. Bei dieser noch unbemannten Mission wurden alle neu entwickelten Systeme im Zusammenspiel getestet – das Orion-Raumschiff, das Europäische Servicemodul (ESM), die Schwerlastrakete SLS (Space Launch System) und die Bodensysteme. Die Sicherheit der Astronautinnen und Astronauten steht dabei an oberster Stelle. Dazu gehört insbesondere der Schutz vor der kosmischen Strahlung, die im Weltraum um ein Vielfaches höher ist als auf der Erde – auf dem Mond zum Beispiel rund 800 Mal. Um künftig geeignete Schutzmaßnahmen bei Langzeitmissionen ergreifen zu können, muss man die Strahlenbelastung genau kennen. Das wurde bei Artemis I mit dem Experiment MARE erforscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das MARE-Experiment</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) leitet das Experiment. Hauptprojektpartner sind die israelische Raumfahrtagentur ISA, der israelische Industriepartner StemRad, der die AstroRad-Schutzweste entwickelt hat, sowie Lockheed Martin und die NASA. MARE stellt in seiner Komplexität und in seiner internationalen Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Europa, Japan und den USA das größte Experiment zur Bestimmung der Strahlenbelastung für Astronautinnen und Astronauten dar, das jemals den erdnahen Orbit verlassen hat. Mehr als 25 Tage Flug zum Mond, im Mondorbit und zurück zur Erde liegen hinter den #LunarTwins. Die während Artemis I durchgeführten Messungen liefern wertvolle Daten zur Risikobewertung und -minderung für künftige Erkundungsmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11841.msg545687#msg545687" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis I Mission &#8211; Orion auf SLS</a></li>
</ul>
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		<title>Lichtjahre voraus 2022 (Online-Event am 1. Dezember 2022)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lichtjahre-voraus-2022-online-event-am-1-dezember-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 20:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Quanten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So nah ist man dem Weltraum selten! Doch seit mittlerweile 10 Jahren setzen wir euch in die erste Reihe der Weltraumforschung! Seid bei unserer Jubiläumsausgabe dabei, wenn euch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei uns einen exklusiven Einblick in die deutsche und internationale Weltraumforschung gibt. Zwei Vorträge und zwei Mal die Möglichkeit, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">So nah ist man dem Weltraum selten! Doch seit mittlerweile 10 Jahren setzen wir euch in die erste Reihe der Weltraumforschung! Seid bei unserer Jubiläumsausgabe dabei, wenn euch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei uns einen exklusiven Einblick in die deutsche und internationale Weltraumforschung gibt. Zwei Vorträge und zwei Mal die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Stadt Köln 9. November 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freut euch auf die folgenden Vorträge:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dr. Lisa Wörner, Leiterin des DLR-Instituts für Quantentechnologien in Ulm. Sie berichtet über heutige und zukünftige Anwendungsszenarien für Quantentechnologien in der Raumfahrt.</li>



<li>Dr. Jens Biele vom Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) in Köln berichtet über die DART-Mission bei der eine Weltraumsonde im September 2022 in einen kleinen Asteroiden einschlug, um seine Umlaufbahn zu ändern. Außerdem gibt er einen Ausblick auf die Folgemission Hera.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Davor, dazwischen und danach ist wieder unser Weltraum-Quiz am Start. Knackige Fragen für spacige Preise!</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Lichtjahre voraus“ findet auch dieses Jahr online statt. Wir nutzen dafür die Webinarplattform edudip, die im Browser läuft. Die <a href="https://help.edudip.com/de/troubleshooting/voraussetzungen-zur-nutzung-der-edudip-software" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">technischen Voraussetzungen</a> halten sich daher in Grenzen: Ihr braucht eine gute und stabile Internetverbindung, einen aktuellen Browser (am besten Chrome oder Firefox) und einen Lautsprecher oder Kopfhörer. Wie unser Weltraumforschungsabend als Online-Veranstaltung funktioniert, seht ihr hier am Beispiel von „Lichtjahre voraus 2021“: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AOj8uaTVfeI" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube-Link</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf eure Kommentare und Fragen im Veranstaltungs-Chat. Nach den Vorträgen schnappen wir uns eure Fragen und lassen sie von den Vortragenden beantworten. So seid ihr wirklich live dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Webinar wird aufgezeichnet und in unserer YouTube-Playlist veröffentlicht. Bitte beachtet, dass auch der Chat in der Aufzeichnung zu sehen sein wird. Meldet euch gern mit einem Pseudonym an, falls ihr nicht mit eurem Klarnamen im Chat auftauchen wollt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kooperation mit dem <a href="https://www.dlr.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt</a> (DLR).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veranstaltungsinformationen:</strong><br>Veranstaltungsort: Online-Veranstaltung über edudip<br>Datum: 1. Dezember 2022 (Donnerstag)<br>Uhrzeit: 19 – 21:30 Uhr (Webinarraum schon vorher offen)<br>Eintritt: kostenlos<br>Anmeldung: <a href="https://next.edudip.com/de/webinar/lichtjahre-voraus-weltraumforschung-2022/1853836" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Anmeldeseite auf edudip</a><br>Hashtag: #geekscgn</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg540100#msg540100" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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		<title>Der Rhein fällt trocken</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-rhein-faellt-trocken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2022 20:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Niedrigwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wasserstand des Rheins, des zweitgrößten Flusses Europas, ist aufgrund steigender Temperaturen und ausbleibender Niederschläge weiter gesunken, so dass viele Schiffe nicht mehr mit voller Kapazität auf dem Wasser fahren können. Die Copernicus Sentinel-2-Mission hat einen Teil des Rheins in der Nähe von Köln aufgenommen, der den großen Unterschied zwischen August 2021 und August 2022 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Wasserstand des Rheins, des zweitgrößten Flusses Europas, ist aufgrund steigender Temperaturen und ausbleibender Niederschläge weiter gesunken, so dass viele Schiffe nicht mehr mit voller Kapazität auf dem Wasser fahren können. Die Copernicus Sentinel-2-Mission hat einen Teil des Rheins in der Nähe von Köln aufgenommen, der den großen Unterschied zwischen August 2021 und August 2022 zeigt. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2022/08/Rhine_river_runs_dry#.Yvzhb9S_uW4.link" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA</a>; 17. August 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rhein, der von den Schweizer Alpen bis zur Nordsee fließt, ist ein wichtiger Schifffahrtsweg für viele Produkte, von Getreide über Chemikalien bis hin zu Kohle. Wenn der Wasserstand sinkt, müssen Frachtschiffe mit reduzierter Ladung fahren, um nicht auf Grund zu laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Engstelle Kaub in der Nähe von Frankfurt sank der Wasserstand am Montag auf 32 cm, gegenüber 42 cm in der vergangenen Woche. Schiffe benötigen jedoch rund 1,5 m, um voll beladen fahren zu können, so dass es für größere Schiffe schwierig ist, die Gewässer zu passieren. Frachtschiffe können zwar weiterhin fahren, aber nur mit etwa 25 bis 35 % der Schiffskapazität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Niedrigwasserstände treten früher als üblich ein, wobei die niedrigsten Wasserstände normalerweise im September oder Oktober verzeichnet werden. Die für diese Woche vorhergesagten niedrigeren Temperaturen und Niederschläge könnten dem Rhein jedoch Erleichterung verschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Phänomen, mit dem der Rhein konfrontiert ist, ist in weiten Teilen Europas nach einem ungewöhnlich heißen und trockenen Sommer, der zu Waldbränden und Wasserknappheit führte, üblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Copernicus Sentinel-2-Satelliten nehmen hochauflösende Bilder auf, die Informationen über die Bedingungen auf der Erde liefern, z. B. über die Pflanzenwelt, den Boden und die Küstenregionen. Die Mission besteht aus zwei Satelliten, die beide mit einem innovativen multispektralen Bildgeber ausgestattet sind &#8211; einer Kamera, die optische Bilder über einen Bereich von Wellenlängen jenseits des sichtbaren Lichts aufnimmt. Weitere Informationen über den Satelliten Sentinel-2 finden Sie unter <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2" target="_blank" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2</a></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Rhine_River_in_August_2021_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Rhine_River_in_August_2021_pillars_350x350.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Copernicus-Sentinel-2-Mission hat am 25. August 2021 einen Teil des Rheins in der Nähe von Köln abgebildet.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Rhine_River_in_August_2022_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Rhine_River_in_August_2022_pillars_350x350.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der selbe Ausschnitt am 12. August 2022.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Europäische Weltraumorganisation</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, die den Auftrag hat, die Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten zu gestalten und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern Europas und der Welt zugute kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ESA gehören 22 Mitgliedstaaten an: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien, Lettland und Litauen sind assoziierte Mitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat eine formelle Zusammenarbeit mit fünf Mitgliedstaaten der EU aufgenommen. Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen ESA-Programmen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr über die ESA unter <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Sie arbeitet insbesondere mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit Eumetsat bei der Entwicklung von meteorologischen Missionen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg536456#msg536456" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
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		<title>Auswahl neuer ESA-Astronaut*innen in der Endphase</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auswahl-neuer-esa-astronautinnen-in-der-endphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2022 11:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut:innen]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahlverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Parastronaut Fly!]]></category>
		<category><![CDATA[Parastronaut:innen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=112523</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Auswahl der ESA-Astronaut*innen verläuft wie geplant. Im März dieses Jahres endete die zweite Phase des Auswahlverfahrens, die dritte Phase wurde im Juni abgeschlossen. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 8. Juli 2022. 8. Juli 2022 &#8211; In der dritten Phase besuchten etwas mehr als 400 Bewerber*innen das Europäische Astronautenzentrum der ESA in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Auswahl der ESA-Astronaut*innen verläuft wie geplant. Im März dieses Jahres endete die zweite Phase des Auswahlverfahrens, die dritte Phase wurde im Juni abgeschlossen. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 8. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DestinationsEarthorbitcupolaESAOlivierPaques.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DestinationsEarthorbitcupolaESAOlivierPaques26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Grafik: ESA–Olivier Pâques)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. Juli 2022 &#8211; In der dritten Phase besuchten etwas mehr als 400 Bewerber*innen das Europäische Astronautenzentrum der ESA in Köln. Dort wurden sie von einem internationalen Expertenteam einer gründlichen psychologischen Beurteilung unterzogen. Die genauen Aufgaben und Tests sind zwar vertraulich, aber in dieser Phase sollte sichergestellt werden, dass die ausgewählten Kandidat*innen das für die Arbeit als Astronaut*in erforderliche psychologische Profil erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vierte Phase des Auswahlverfahrens begann am 2. Mai 2022 und ist noch nicht abgeschlossen. In dieser Auswahlrunde werden die Bewerber*innen einer medizinischen Untersuchung zur Beurteilung ihrer Gesundheit und körperlichen Leistungsfähigkeit unterzogen. Die Arbeit als Astronaut*in ist körperlich anspruchsvoll und erfordert Ausdauer, Geschicklichkeit und vieles mehr. Durch diese Beurteilung wird sichergestellt, dass die ausgewählten Bewerber*innen den körperlichen Anforderungen dieser Position sowohl auf der Erde als auch im Weltraum gewachsen sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ParastronautFeasibilityProjectESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ParastronautFeasibilityProjectESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Auswahl neuer Astronaut*innen: Machbarkeitsprojekt &#8222;Parastronaut*in&#8220;. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die medizinische Beurteilung wurde auch auf Bewerber*innen für die Position als Astronaut*in mit körperlicher Behinderung angewendet, für die die typischen körperlichen Anforderungen ein Hindernis für die Auswahl darstellen würden. Bei dieser ersten Rekrutierung von „Parastronaut*innen“ werden Personen mit Funktionsbeeinträchtigungen an den unteren Gliedmaßen und/oder einer Körpergröße unter 130 cm berücksichtigt. Die ESA engagiert sich für eine Vision des Weltraums für alle und ist gespannt, welche Erfahrungen mit dem Machbarkeitsprojekt „Parastronaut Fly!“ gesammelt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einladungen für die letzte Phase, in der die Bewerber:innen an Vorstellungsgesprächen teilnehmen werden, werden diesen Sommer herausgegeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MMaurer1stspacewalkESANASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MMaurer1stspacewalkESANASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Foto: ESA/NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2021 schrieb die ESA Bewerbungen für die Rollen als Astronaut*in und Astronaut*in mit körperlicher Behinderung aus. Dies war die erste Bewerbungsaufforderung für neue Astronaut*innen seit 2008.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA erhielt daraufhin mehr als 22.000 gültige Bewerbungen für die Rolle als Astronaut*in aus allen Mitgliedsstaaten und assoziierten Mitgliedern. Unter diesen Bewerbern wurden 1361 Personen zur Teilnahme an der zweiten Phase des Auswahlverfahrens eingeladen. Für die Rolle als Astronaut*in mit körperlicher Behinderung gingen 257 Bewerbungen ein, von denen 27 zur zweiten Phase eingeladen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die endgültigen Bewerber*innen werden voraussichtlich Ende 2022 ausgewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA möchte allen Bewerber*innen für ihr Interesse und ihr Engagement danken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Handbuch zur Auswahl von Astronaut:innen</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESA_Astrosel_Handbook.pdf" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESA_Astrosel_Handbook.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3349.msg534514#msg534514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA wählt neue Astronautinnen und Astronauten aus</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/auswahl-neuer-esa-astronautinnen-in-der-endphase/" data-wpel-link="internal">Auswahl neuer ESA-Astronaut*innen in der Endphase</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raumfahrer.net 2022 – Wie entwickeln wir uns weiter?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrer-net-2022-wie-entwickeln-wir-uns-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 16:21:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendherberge]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrer Net]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=110189</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein erstes Kurzresümee vom gleichnamigen Workshop in Köln, 6. &#8211; 8. Mai 2022. Ein Beitrag von Andreas Weise. Raumcon ist ein (Internet-)Forum für Austausch und Diskussion. Es lebt und atmet und das nun schon über zwei Jahrzehnte lang. Zur Erinnerung: Dieses „neuartige Internetz“ und die damit sich verbindenden Möglichkeiten völlig neuer Kommunikationsformen war damals Anfang [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/raumfahrer-net-2022-wie-entwickeln-wir-uns-weiter/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net 2022 – Wie entwickeln wir uns weiter?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein erstes Kurzresümee vom gleichnamigen Workshop in Köln, 6. &#8211; 8. Mai 2022.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG3917sg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="162" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG3917sg26.jpg" alt="" class="wp-image-110190"/></a><figcaption>Übersicht zum Workshop. (Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Raumcon ist ein (Internet-)Forum für Austausch und Diskussion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es lebt und atmet und das nun schon über zwei Jahrzehnte lang. Zur Erinnerung: Dieses „neuartige Internetz“ und die damit sich verbindenden Möglichkeiten völlig neuer Kommunikationsformen war damals Anfang der 2000er für viele Faszination und Chance, etwas bis dahin nicht dagewesenes zu schaffen und mit vielen anderen Menschen zu teilen. Heute, zwanzig Jahre später, stehen wir vor der Frage: Passt das noch, was damals gedacht und erhofft wurde?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Seiten der technischen Entwicklung hatte es mit dem Jahre 2021 einen Quantensprung gegeben. Portal und Forum wurden in einem enormen Kraftakt auf neue Software umgestellt und somit fit für die nächsten Jahre gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die technische Erneuerung ist die eine Seite. Wie sieht es mit der inhaltlichen „Erneuerung“ aus? Ist die überhaupt notwendig? Wie soll es weitergehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sogenannten „Sozialen Medien“ haben zu Kommunikationsformen geführt, die so nur von wenigen Visionären erahnt wurden. Und so manche Kommunikationskultur hat sich nicht gerade zum Positiven entwickelt. Der Ton ist rauer und ruppig geworden. Die Enter-Taste wir oft schneller gedrückt, als das Hirn den Gedanken zu Ende bringen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon 2018 hatten wir uns darüber unter dem Titel „<a href="https://www.raumfahrer.net/weiter-so-zum-stand-der-dinge/" data-wpel-link="internal">Weiter so (?) … Zum Stand der Dinge 2018 …</a>“ intensiv ausgetauscht.<br>Und … Wir leben heute in einer sehr dynamischen Zeit. Seit Ende Februar ist sogar die Rede von einer Zeitenwende. Vieles, was noch vor wenigen Wochen unverrückbar schien, steht jetzt auf dem Prüfstand, ist, bzw. wird korrigiert oder auch schlicht vernichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist also legitim, ja sogar zwingend notwendig zu fragen:<br>Wo stehen wir mit dem Forum Raumcon und mit dem Informationsportal Raumfahrer.net und wie geht es weiter?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG20220508142849008tw2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG20220508142849008tw60.jpg" alt=""/></a><figcaption>DJH Jugendherge Köln-Deutz &#8211; Service- und Kantinentrakt. (Bild: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend trafen sich ein Dutzend Raumfahrtfreunde, sämtlich Mitglieder vom Trägerverein „Raumfahrer.Net e.V.“. Sie kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Holland und aus Österreich zu einem Workshop in Köln vom 6. bis 8. Mai 2022 zusammen. Unter den Teilnehmer*innen in der DJH Jugendherge Köln-Deutz waren Moderatoren des Forums, Portalredakteure, Techniker für den Betrieb und „einfache“ Foristen. Ein Teilnehmer war per Video zugeschaltet.<br>Es wurde intensiv, teilweise auch kontrovers über verschiedene Themen der Moderation, des Betriebes des Forums und des Portals, über die zukünftige Entwicklung und positive und negative Aspekte möglicher Lösungsansätze diskutiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG20220508142905639tw2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG20220508142905639tw26.jpg" alt=""/></a><figcaption>DJH Jugendherge Köln-Deutz &#8211; Eingangsbereich und Wohntrakt. (Bild: Thomas Weyrauch</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt war eine Analyse, eine Selbstreflexion auf folgende Fragen:<br>Was ist aktuell positiv bei uns?<br>Was ist aktuell negativ bei uns, bzw. läuft nicht so gut?<br>Was sind Ideen für die weitere Zukunft und wie können wir sie umsetzten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant war, dass die Bewertung des Ist-Zustandes von den Teilnehmenden doch sehr einheitlich war. Es ging um negative Streitkultur, Lagerbildung, auch regional, „Du“-Botschaften, einen Mangel an Differenzierungsfähigkeit, aber auch um die Faszination, die wichtige kostenlose Wissensbereitstellung, Veranstaltungen, das Treffen von Gleichgesinnten, das Kennenlernen interessanter Menschen, Spaß am Journalismus oder der unabhängige Berichterstattung.<br>Es wurde über mehr eigene Beiträge und Autoren im Portal gesprochen, die Gewinnung von „Nachwuchs“ (ja auch wir werden älter.) und so weiter und so fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Großen Raum nahm die Problematik der Moderation des Forums ein. Moderiert man zu viel oder zu wenig? Gibt es ein Generalrezept? Die Moderatoren tauschten sich über ihre Erfahrungen und auch über nicht immer einheitliche Ansätze aus. Der eine moderiert so, der andere eben so. Was ist richtig? Einig waren sich alle in der Aussage: Moderiert muss werden. Als Ergebnis der Diskussion wurde die Wiederbelebung der Funktion des sogenannten Global-Mods vorgeschlagen. Er soll gegebenenfalls intern beraten, schlichten, wo erforderlich und wenn notwendig auch einmal eine klare Ansagen mitteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die reine Moderation war nicht alles, es ging auch um deren Grundlagen:<br>So wurden auch aktuelle Forum-Regeln einer Prüfung auf Aktualität unterzogen. Und von den Foren-Regeln kam man ganz schnell zur Vereinssatzung. Schließlich steht dort drin, warum wir das hier alles machen. Manchmal ist es eben notwendig, solche nur vermeintlich trivialen Dinge wieder in den Fokus zu stellen.<br>Die Vereinssatzung ist aus dem Jahre 2002. Um so erstaunlicher war es erneut festzustellen: Das Alles ist noch genau so gültig und zutreffend. Allenfalls wird es notwendig sein, das eine oder andere aktuell zu kommentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regeln auf dem „Tummelplatz“ Forum sind klar definiert. Man sollte öfter einmal nachlesen. Unsere Gründungsväter und -mütter haben sich damals vor 20 Jahren viel Mühe gegeben, das Regelwerk zukunftssicher zu gestalten. Und genau diese Regeln sind eben noch heute unsere Leitlinien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Beteiligten waren sich noch in einer anderen Sache völlig einig: Der persönliche Kontakt, das direkte Gespräch, das sich in die Augen sehen ist durch nichts zu ersetzen. Videokonferenzen können hier nur ergänzend sein.<br>Deshalb werden wir die langfristigen Planungen für das nächste Raumcon-Treffen wieder aufnehmen. Vielleicht sollte man hierbei den Schwerpunkt auf das miteinander Reden, sowie auf eigene Vorträge legen. In Corona-Zeiten ist es ohnehin nicht einfach Fachbesuche zu tätigen. Außerdem möchten wir alle bestärken, die lokalen Raumcon-Stammtische und alle anderen Formen von Zusammenkünften von Freunden der Raumfahrt wieder aufzunehmen und auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend gilt der Dank für die perfekte Organisation der Veranstaltung und allen die dabei waren oder auf anderem Weg ihren Input beigetragen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=428.msg532522#msg532522" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kritik und Anregungen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/raumfahrer-net-2022-wie-entwickeln-wir-uns-weiter/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net 2022 – Wie entwickeln wir uns weiter?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Der Weg zum Mond führt künf­tig über Köln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-weg-zum-mond-fuehrt-kuenftig-ueber-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 20:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=107142</guid>

					<description><![CDATA[<p>NRW-Wirtschaftsminister übergibt vorläufigen Förderbescheid für Mondtraininganlage an das DLR. Mondanalog-Anlage LUNA soll Astronauten für den Einsatz auf dem Mond vorbereiten.Die Technische Einrichtung wird Universitäten sowie Unternehmen aller Branchen offen stehen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 16. März 2022 &#8211; Astronautinnen und Astronauten, die zum Mond fliegen, sollen zukünftig [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="nrwwirtschaftsminister-ubergibt-vorlaufigen-forderbescheid-fur-mondtraininganlage-an-das-dlr-mondanaloganlage-luna-soll-astronauten-fur-den-einsatz-auf-dem-mond-vorbereiten-die-technische-einrichtung-wird-universitaten-sowie-unternehmen-aller-branchen-offen-stehen-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--5724ba3f-8f97-4cfb-b263-ab3e2a9e7efc">NRW-Wirtschaftsminister übergibt vorläufigen Förderbescheid für Mondtraininganlage an das DLR. Mondanalog-Anlage LUNA soll Astronauten für den Einsatz auf dem Mond vorbereiten.<br>Die Technische Einrichtung wird Universitäten sowie Unternehmen aller Branchen offen stehen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/01/20220316_weg-zum-mond-fuehrt-zukuenftig-ueber-koeln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="318" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200.jpg" alt="" class="wp-image-107145" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200.jpg 318w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle_318x200-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /></a><figcaption>Mondambiente im Inneren der LUNA-Halle. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">16. März 2022 &#8211; Astronautinnen und Astronauten, die zum Mond fliegen, sollen zukünftig in Köln ausgebildet werden. Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beginnt in den nächsten Monaten der Aufbau der Test- und Trainingseinrichtung LUNA. Der nordrheinwestfälische <a href="https://www.wirtschaft.nrw/ministerium" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie</a>, Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am 16. März 2022 einen vorläufigen Bescheid zum Beginn des Projekts mit Förderung durch das Land NRW an den Stellvertretenden DLR-Vorstandsvorsitzenden Klaus Hamacher sowie an die DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt Dr. Anke Pagels-Kerp übergeben. LUNA ist ein Gemeinschaftsprojekt des DLR und der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die in Köln das Europäische Astronautenzentrum (<a href="https://www.esa.int/About_Us/EAC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EAC</a>) betreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückkehr zum Mond</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle-aussenansicht.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="288" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-halle-aussenansicht_288x200.jpg" alt="" class="wp-image-107148"/></a><figcaption>Außenansicht der LUNA-Halle. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vor fast 53 Jahren machte Neil Armstrong seinen berühmten kleinen, großen Schritt auf dem Mond. Beinahe 50 Jahre ist es her, dass ein Mensch zuletzt seinen Fußabdruck im Mondstaub hinterließ. Doch die Rückkehr des Menschen zu unserem Erdtrabanten ist ein erklärtes Ziel der internationalen Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu den kurzen Besuchen der Apollo-Astronauten soll die zukünftige Präsenz auf dem Mond dauerhaft angelegt sein. Nach und nach wird Infrastruktur auf der Mondoberfläche platziert, um wiederholte und längere Aufenthalte zu ermöglichen, bis schließlich eine Mondstation den Astronautinnen und Astronauten als Forschungsbasis und Lebensraum dient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mondsimulationsanlage LUNA wird einen wichtigen Beitrag leisten, um die Raumfahrtmissionen der kommenden Jahrzehnte vorzubereiten. In einer 700 Quadratmeter großen Halle, von neun Metern Höhe, werden die besonderen Umweltbedingungen des Mondes realitätsnah simuliert. Unter anderem wird mondähnlicher Staub, sogenannter Regolith, den kompletten Boden der Halle bedecken, es werden mondähnliche Krater nachgebildet und Felsen vorhanden sein, und es wird ein Aufhängungssystem geben, mit dem Astronautinnen und Astronauten auf ein Sechstel ihres irdischen Gewichts abgefedert werden und somit die reduzierte Schwerkraft des Mondes erfahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200.jpg" alt="" class="wp-image-107150" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/luna-gruppenfoto-gerst-pinkwart_300x200-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption>Übergabe des Förderbescheids beim DLR in Köln. Bild: DLR (CC-BY)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Training nah an der Realität</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Simulationen dienen einerseits der Erforschung und Entwicklung von Technologien, die für die Anwendung unter lunaren Bedingungen optimiert sind. Andererseits können Astronautinnen und Astronauten sowie die Unterstützungsteams in den Kontrollzentren, so nah an der Realität wie möglich, für ihren Einsatz auf der Mondoberfläche trainieren. Darüber hinaus ist LUNA ein Forschungsumfeld, das der universitären Forschung ebenso offen steht, wie der Industrie, Start-ups sowie kleineren und mittelständischen Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nordrhein-Westfalen ist hochinnovativ: LUNA leistet einen wichtigen Beitrag für künftige Raumfahrtmissionen und stärkt durch die Vernetzung vieler Akteure den Innovations- und Forschungsstandortes Nordrhein-Westfalen. Astronautinnen und Astronauten, universitäre oder außeruniversitäre Wissenschaftler, Industrie, KMUs und Start-ups werden hier neue Ideen, Verfahren und Technologien testen, validieren und zur Anwendung bringen. Durch ihre Zusammenarbeit können deutlich schneller Innovationen ermöglicht und umgesetzt werden. Damit wird kreatives Potenzial in Technologien umgewandelt, die uns allen zugutekommen.“ sagte Minister Pinkwart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei müssen die Projekte nicht zwingend einen Bezug zur Raumfahrt haben. Technologietransfer und sogenannte „Spin-Offs“ aus der Raumfahrtforschung, die hier auf der Erde genutzt werden können, aber auch „Spin-Ins“ aus terrestrischen Entwicklungen, sind Teil des Konzepts. Die Themenfelder reichen von Umwelttechnologien, über innovative Energiesysteme, künstliche Habitate, neue Werkstoffe und Bauverfahren bis hin zu neuen Anwendungen im Gesundheitswesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DLR-Vorstand Klaus Hamacher betonte diese Möglichkeiten der Anlage zusätzlich: „LUNA kann auch als Testumgebung für neue robuste und kompakte Energiesysteme genutzt werden, die für die Mondbedingungen, mit ihren langen Nachtphasen ausgelegt sind und eine autarke Energieversorgung mit der entsprechenden Speicherung erfordern. Die gewonnenen Erfahrungen können auch in Technologien für die Energiewende einfließen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Die Motivation der Mondforschung des DLR ist zum einen Faszination und wissenschaftliche Neugier, aber auch die Notwendigkeit innovative Lösungen für unsere irdischen Herausforderungen zu finden. Hier bringen wir ein vielschichtiges Forschungsportfolio ein, das von der Humanphysiologie, bis zur Materialforschung reicht und durch den Einsatz künstlicher Intelligenz unterstützt wird.“, ergänzte Anke Pagels-Kerp.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Baubeginn der Mond-Analog-Anlage ist noch für 2022 vorgesehen. Die ESA finanziert den Bau der Halle, während das DLR mit Unterstützung des Landes NRW, von bis zu 25 Millionen Euro, die technische Ausstattung der Halle und des angeschlossenen Mondtechnologiezentrums übernimmt. Hier wird ein Großteil der technischen Infrastruktur sowie Vorbereitungsräume, Labore und Besucherräume untergebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg529522#msg529522" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<title>Köln 8.12.: Lichtjahre voraus &#8211; Weltraumforschung 2021</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/koeln-8-12-lichtjahre-voraus-weltraumforschung-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 16:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Kiss]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtjahre voraus]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Maurer]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbibliothek Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Schmid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=103517</guid>

					<description><![CDATA[<p>So nah ist man dem Weltraum selten! Zum mittlerweile neunten Mal gibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei „Lichtjahre voraus“ einen exklusiven Einblick in die unterschiedlichsten Fragestellungen und Erkenntnisse der Weltraumforschung. Online-Event mit zwei Vorträgen und der Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Eine Veranstaltungsinformation der Stadtbibliothek Köln. Quelle: Stadtbibliothek Köln. 4. November [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">So nah ist man dem Weltraum selten! Zum mittlerweile neunten Mal gibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei „Lichtjahre voraus“ einen exklusiven Einblick in die unterschiedlichsten Fragestellungen und Erkenntnisse der Weltraumforschung. Online-Event mit zwei Vorträgen und der Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Eine Veranstaltungsinformation der Stadtbibliothek Köln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Stadtbibliothek Köln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ap13passingMoonNASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ap13passingMoonNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Blick aus der Mondfähre von Apollo 13 vorbei an der Kommandokapsel Richtung Mond. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">4. November 2021 &#8211; Rund 50 Jahre ist es her, dass sich Menschen auf dem Mond aufhielten. Doch seit der Jahrtausendwende steigt das Interesse am Erdtrabanten wieder an. Immer mehr Länder starten eigene Mondmissionen; immer mehr Orbiter, Lander und Rover liefern wissenschaftliche Ergebnisse. Und noch innerhalb des laufenden Jahrzehnts soll wieder eine Crew auf dem Mond landen. Es wird Zeit, dass auch „Lichtjahre voraus“ einen genaueren Blick auf den Himmelskörper wirft, der uns am vertrautesten erscheint. Wie ist der Mond entstanden? Wie ist er aufgebaut? Welche Erkenntnisse konnte die Menschheit aus vergangenen Mondmissionen ziehen und mit welchen Fragen beschäftigt sich die Wissenschaft aktuell?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer könnte eines Tages auf dem Mond arbeiten. Doch ein Schritt nach dem anderen! Zunächst steht ihm Ende Oktober (Anm.: mittlerweile ist November geplant) sein allererster Flug ins All bevor und sein Einstand auf der Internationalen Raumstation. Der Name seiner 6-monatigen Mission lautet Cosmic Kiss. Was es damit auf sich hat, welche Experimente und Highlights geplant sind und wie sein Ritt im Crew Dragon war, kann man im Dezember bei „Lichtjahre voraus“ erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Vorträge in der Zusammenfassung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Ulrich Köhler (DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof) stellt den Mond genauer vor.</li><li>Volker Schmid (DLR-Raumfahrtmanagement, Abteilung Astronautische Raumfahrt, ISS und Exploration) berichtet über Cosmic Kiss, die erste ISS-Mission von Matthias Maurer.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Davor, dazwischen und danach ist wieder ein Weltraum-Quiz am Start. Knackige Fragen für spacige Preise!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um von den Infektionszahlen unabhängig zu sein und die Veranstaltung für alle Interessierten zugänglich zu machen, findet „Lichtjahre voraus“ auch dieses Jahr im digitalen Raum statt. Dafür wird die Webinarplattform edudip verwendet, die im Browser läuft. Die <a href="https://help.edudip.com/de/troubleshooting/voraussetzungen-zur-nutzung-der-edudip-software" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">technischen Voraussetzungen</a> halten sich daher in Grenzen: Man benötigt eine gute und stabile Internetverbindung, einen aktuellen Browser (am besten Chrome oder Firefox) und einen Lautsprecher oder Kopfhörer. Wie der Weltraumforschungsabend als Online-Veranstaltung funktioniert, kann man hier am Beispiel von „Lichtjahre voraus 2020“ sehen: <a href="https://youtu.be/5wUtyhiXtgY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube-Link</a>. Kommentare und Fragen können im Veranstaltungs-Chat notiert werden. Nach den Vorträgen werden die Fragen ausgewertet und von den Referenten beantwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich wird die Veranstaltung auch für die Nachwelt aufbereitet: Das Webinar wird aufgezeichnet und steht dann auf YouTube zur Verfügung. Bitte beachten, dass auch der Chat in der Aufzeichnung zu sehen sein wird. Gegebenenfalls mit einem Pseudonym anmelden, falls man nicht mit Klarnamen im Chat auftauchen mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veranstaltungsort:</strong> Online-Veranstaltung über edudip<br><strong>Datum: </strong>8. Dezember 2021 (Mittwoch)<br><strong>Uhrzeit: </strong>19 – 21 Uhr (Webinarraum schon vorher offen)<br><strong>Eintritt:</strong> kostenlos<br>Anm<strong>eldung: </strong><a href="	https://next.edudip.com/de/webinar/lichtjahre-voraus-weltraumforschung-2021/1662272" data-wpel-link="internal">Anmeldeseite auf edudip</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung ist in die Reihe geeks@cologne eingebunden, die sich an Technikinteressierte und Pixelverliebte aus Köln und Umgebung wendet. In Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15811.msg521915#msg521915" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lichtjahre voraus &#8211; Stadtbibliothek Köln</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/koeln-8-12-lichtjahre-voraus-weltraumforschung-2021/" data-wpel-link="internal">Köln 8.12.: Lichtjahre voraus &#8211; Weltraumforschung 2021</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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