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	<title>Kommunikationssatellit &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Kommunikationssatellit &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Airbus bekommt SATCOMBw 3-Hauptauftrag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-bekommt-satcombw-3-hauptauftrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 13:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus erhält von der Bundeswehr den Hauptauftrag für ein militärisches Kommunikationssatelliten-System. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 4. Juli 2024. München, 4. Juli 2024 &#8211; Die Bundeswehr hat Airbus den SATCOMBw 3-Hauptauftrag für das sichere militärische Satellitensystem der nächsten Generation erteilt, das sowohl geostationäre Satelliten als auch das Bodensegment, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Airbus erhält von der Bundeswehr den Hauptauftrag für ein militärisches Kommunikationssatelliten-System. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 4. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/SATCOMBw3picAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SATCOMBw 3-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="SATCOMBw 3-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/SATCOMBw3picAirbus26.jpg" alt="SATCOMBw 3-Staellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" class="wp-image-142312"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SATCOMBw 3-Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p>München, 4. Juli 2024 &#8211; Die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/bundeswehr/" data-wpel-link="internal">Bundeswehr</a> hat Airbus den SATCOMBw 3-Hauptauftrag für das sichere militärische Satellitensystem der nächsten Generation erteilt, das sowohl geostationäre Satelliten als auch das Bodensegment, den Start und den Betrieb über 15 Jahre umfasst. Die Satelliten sollen noch vor Ende des Jahrzehnts in Betrieb genommen werden. Der Auftragswert beträgt 2,1 Milliarden Euro.</p>



<p>Michael Schoellhorn, CEO von Airbus Defence and Space, sagte: &#8222;Nach dem Erfolg des SATCOMBw-Programms der Stufe 2, das wir seit 2009 durchführen, stärkt dieser jüngste Auftrag unsere strategische Partnerschaft mit der Bundeswehr, indem er ihr eine deutlich verbesserte und bis in die 2040er Jahre zukunftssichere Militärsatcom-Fähigkeit bietet. In einer Zeit, in der die westlichen Demokratien herausgefordert sind und das europäische institutionelle Ökosystem für die Raumfahrt zu kämpfen hat, sind wir begeistert und dankbar, dass wir dieses zukunftsweisende System entwickeln und aufbauen dürfen. Langfristige Partnerschaften sind von entscheidender Bedeutung für die Gewährleistung wesentlicher Souveränität und Fähigkeiten sowie für den Schutz unserer Streitkräfte in einem zunehmend instabilen geopolitischen Umfeld.”</p>



<p>Der Auftrag umfasst die Entwicklung, Integration, Erprobung und Auslieferung in der Umlaufbahn von zwei neuen, von Airbus gebauten militärischen GEO-Telekommunikationssatelliten, die die Nachfolgesatelliten von COMSATBw 1B und 2B sind. Der Auftrag umfasst auch die Aufrüstung des bestehenden Bodensegments für den Betrieb der neuen Satelliten sowie Betriebsdienste für 15 Jahre mit der Möglichkeit einer Verlängerung.</p>



<p>Die Airbus-Satelliten der neuen Generation basieren auf der Plattform <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eurostar-neo/" data-wpel-link="internal">Eurostar Neo</a> und werden rund 6 Tonnen wiegen. Sie werden über umfangreiche Fähigkeiten verfügen, um mit dem raschen Wandel in der Digitalisierung und dem ständig steigenden Datenübertragungsvolumen Schritt zu halten. Dementsprechend werden sie mit den neuesten Technologien ausgestattet sein.</p>



<p>Ein wesentliches Element des Gesamtauftrages ist eine tiefgreifende deutsche Wertschöpfungskette, an der Partner wie OHB, Bremen, und zahlreiche kleinere deutsche Unternehmen beteiligt sind. Zentrale Elemente wie die Führung und Integration der hochentwickelten Nutzlasten, die Solaranlagen und der Gesamtbetrieb des Raumfahrzeugs kommen aus Deutschland.</p>



<p>Das Satellitenkommunikationssystem der Bundeswehr (SATCOMBw) ist für autonome und selbständig einsetzbare Kommunikations- und Informationsdienste unverzichtbar. Es stellt die globale Führungs- und Informationsfähigkeit der deutschen Streitkräfte, wie Einsatzkontingente und Spezialkräfte, sicher. Das Projekt SATCOMBw 3 soll zudem sicherstellen, dass die Verpflichtungen der NATO in diesem Bereich auch in Zukunft erfüllt werden können. Mit SATCOMBw 3 trägt die Bundeswehr den gestiegenen Nutzeranforderungen Rechnung.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg563522#msg563522" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Fraunhofer IIS eröffnet Labor im Weltall</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fraunhofer-iis-eroeffnet-labor-im-weltall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 16:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Strahlung, Hochvakuum und massive Temperaturschwankungen: Im Weltall herrschen Extrembedingungen, die für die Satellitenkommunikation eine anspruchsvolle Herausforderung darstellen. Mit dem Fraunhofer On-Board-Prozessor (FOBP) können Experimente im Weltall durchgeführt werden, um zu erforschen, ob neue Technologien auch unter realen Bedingungen funktionsfähig sind. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer IIS. Quelle: Fraunhofer IIS 18. April 2024. 18. April 2024 &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Strahlung, Hochvakuum und massive Temperaturschwankungen: Im Weltall herrschen Extrembedingungen, die für die Satellitenkommunikation eine anspruchsvolle Herausforderung darstellen. Mit dem Fraunhofer On-Board-Prozessor (FOBP) können Experimente im Weltall durchgeführt werden, um zu erforschen, ob neue Technologien auch unter realen Bedingungen funktionsfähig sind. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer IIS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Fraunhofer IIS 18. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPThermVakKammer1FraunhoferIISPaulPulkert.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Probelauf: In einer Thermal-Vakuum-Kammer bereitete sich der FOBP unter simulierten Weltall-Bedingungen auf den realen Einsatz vor. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" data-rl_caption="" title="Der Probelauf: In einer Thermal-Vakuum-Kammer bereitete sich der FOBP unter simulierten Weltall-Bedingungen auf den realen Einsatz vor. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPThermVakKammer1FraunhoferIISPaulPulkert26.jpg" alt="Der Probelauf: In einer Thermal-Vakuum-Kammer bereitete sich der FOBP unter simulierten Weltall-Bedingungen auf den realen Einsatz vor. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" class="wp-image-138398"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Probelauf: In einer Thermal-Vakuum-Kammer bereitete sich der FOBP unter simulierten Weltall-Bedingungen auf den realen Einsatz vor. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)</figcaption></figure>



<p>18. April 2024 &#8211; Der FOBP hat in der vergangenen Woche die letzten Tests bestanden und seinen Dienst an Bord des <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/heinrich-hertz/" data-wpel-link="internal">Heinrich-Hertz-Satelliten</a> der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufgenommen.</p>



<p>Die Satellitenkommunikation steht oftmals vor dem Dilemma, dass leistungsfähigere Technologien erst dann eingesetzt werden, wenn ihre Funktionsfähigkeit auch im Weltall bewiesen werden konnte. Dies verzögert Fortschritte und hemmt das Innovationspotenzial der Satellitenbranche. Um diese Bremse zu lösen, hat das Fraunhofer IIS mit dem FOBP ein Labor im All eröffnet, das mit einem besonderen Feature ausgestattet ist: Auch in 36.000 Kilometern Höhe kann die Nutzlast des Satelliten jederzeit von der Erde aus angesteuert und für unterschiedliche Anwendungsfälle umprogrammiert werden. »Das kann man sich wie bei einem Smartphone vorstellen, das Updates installiert, um neuen Anforderungen gerecht zu werden«, sagt Rainer Wansch, Leiter der Abteilung »HF und SatKom Systeme«.</p>



<p>Die Möglichkeiten der Branche, die Experimentierplattform zu nutzen, sind daher genauso vielfältig wie die Satellitenkommunikation selbst. Ihr reibungsloser Ablauf ist darauf angewiesen, dass sich unterschiedliche Elemente zu einer nahtlosen Übertragungskette zusammenfügen. Dazu gehören die Bestandteile, die in einen Satelliten eingebaut werden, ebenso wie das Equipment, das in Form von Modems und Antennen die Kommunikation vom Boden aus ermöglicht. Damit diese einzelnen Elemente optimal zusammenwirken können, werden zudem unterschiedliche Konzepte erforscht, die darauf abzielen, die Kapazitäten möglichst effizient zu managen.</p>



<p><strong>Hilfe im Katastrophenfall</strong><br>Wie eine leistungsfähigere Satellitenkommunikation künftig dabei helfen kann, den Informationsaustausch auf der Erde konkret zu verbessern, will das Fraunhofer IIS auch in eigenen Experimenten ergründen. Eines der Projekte ist eine Konsequenz aus der Flutkatastrophe im Ahrtal vor zwei Jahren. Damals beschädigten die Wassermassen die Kommunikationsinfrastruktur derart stark, dass der Mobilfunk über Tage hinweg lahmgelegt war. Nun soll untersucht werden, wie der FOBP mit seiner Flexibilität dazu beitragen kann, Rettungskräften einen sicheren und stabilen Direktzugriff zum Satelliten zu verschaffen. »Damit wäre die Kommunikation im Katastrophenfall gewährleistet – auch unabhängig vom Mobilfunk und dessen kommerziellen Anbietern«, sagt Rainer Wansch.</p>



<p>Das Beispiel verdeutlicht, dass Satelliten eine immer bedeutendere Rolle für die Kommunikation am Boden einnehmen. In der neuen Mobilfunkgeneration werden die Flugkörper nun konsequent in das 5G-Netz integriert. Ziel sind »Non-Terrestrial Networks«, in denen der terrestrische und satellitenbasierte Datenverkehr zu hybriden Netzen verschmilzt. Diese sollen sicherstellen, dass der Mobilfunk sogar entlegene Regionen erreicht. Wie 5G über Satellit angebunden werden kann, auch das wird in einem Experiment mit dem FOBP erforscht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPMissionskontrollev2FraunhoferIISPaulPulkert.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Missionskontrolle: In diesem Raum überwacht das Fraunhofer IIS den FOBP und erteilt ihm Kommandos. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" data-rl_caption="" title="Die Missionskontrolle: In diesem Raum überwacht das Fraunhofer IIS den FOBP und erteilt ihm Kommandos. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="169" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPMissionskontrollev2FraunhoferIISPaulPulkert26.jpg" alt="Die Missionskontrolle: In diesem Raum überwacht das Fraunhofer IIS den FOBP und erteilt ihm Kommandos. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)" class="wp-image-138396"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Missionskontrolle: In diesem Raum überwacht das Fraunhofer IIS den FOBP und erteilt ihm Kommandos. (Foto: Fraunhofer IIS / Paul Pulkert)
</figcaption></figure>



<p><strong>Weltall-Simulation in Erlangen</strong><br>Das Labor im All können Forschungsinstitute und Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IIS nutzen. Unterstützt werden die Kommunikationsexperimente von der Testinfrastruktur in Erlangen. Dazu gehört eine Bodenstation inklusive Multiband-Satellitenantenne, die den FOBP überwachen und ansteuern kann. Das Fraunhofer IIS verfügt in Erlangen auch über eine Thermal-Vakuum-Kammer, in der sich die Technologien unter simulierten Weltall-Bedingungen in einem baugleichen FOBP-Modell auf den realen Einsatz vorbereiten können.</p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg560868#msg560868" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: Kommunikationsexperiment mit Heinrich-Hertz-Satellit erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-kommunikationsexperiment-mit-heinrich-hertz-satellit-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2024 21:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tragbare KU-Band-Antenne ILKA nimmt Kontakt auf. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 28. März 2024. München/Bremen, 28. März 2024. Der von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR beauftragte und von OHB realisierte sowie betriebene Kommunikationssatellit Heinrich Hertz hat erfolgreich den wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen. Der am 6. Juli 2023 um 00:00 Uhr MESZ gestartete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Tragbare KU-Band-Antenne ILKA nimmt Kontakt auf. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 28. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ILKAantenneDeutscheRaumfahrtagenturDLR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ILKA Antenne. (Bild: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR)" data-rl_caption="" title="ILKA Antenne. (Bild: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ILKAantenneDeutscheRaumfahrtagenturDLR26.jpg" alt="ILKA Antenne. (Bild: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR)" class="wp-image-137855"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ILKA Antenne. (Bild: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR)</figcaption></figure>



<p>München/Bremen, 28. März 2024. Der von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR beauftragte und von OHB realisierte sowie betriebene Kommunikationssatellit <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/heinrich-hertz/" data-wpel-link="internal">Heinrich Hertz</a> hat erfolgreich den wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen. Der am 6. Juli 2023 um 00:00 Uhr MESZ gestartete und auf 0,5 Grad Ost im geostationären Orbit platzierte Satellit wurde kürzlich genutzt, um die Funktionalität und Leistungsfähigkeit des mobilen Satellitenkommunikationssystems ILKA zu testen.</p>



<p>Bei ILKA (Integrierte, entfaltbare Leichtbau Manpack Komplett-Antenne) handelt es sich um eine unter Führung des Münchner Raumfahrtspezialisten HPS GmbH entwickelte tragbare KU-Band-Antenne für den Einsatz in Extremsituationen wie Naturkatastrophen, auf Expeditionen oder bei Spezialeinsätzen von Polizei, Nachrichtendiensten und Militär.</p>



<p>Im Feldversuch wurde die Antenne auf einem Gebäudedach aufgebaut und Kontakt mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten hergestellt. Dabei wurden sowohl erfolgreich Signale an den Satelliten gesendet als auch von diesem empfangen, um die Performance der neu entwickelten Bodenantenne zu überprüfen.</p>



<p>Die jetzt durchgeführten Tests sind die ersten in einer Reihe von Experimenten, die für die kommenden Monate und Jahre mit Heinrich Hertz geplant sind. Verantwortlich für die Umsetzung war die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn. OHB Digital Connect unterstützte unter anderem durch die passende Konfiguration der Satellitennutzlast und die Überwachung der gesendeten und empfangenen Signale.</p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission ist erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien gestartet. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<p>Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) war Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>


<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg560716#msg560716" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SWISSto12: Expansion und weitere Produktionsflächen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/swissto12-expansion-und-weitere-produktionsflaechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 20:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[SWISSto12]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SWISSto12 vergrößert mit einer zusätzlichen Produktionsfläche von 1.200 m2 einschließlich eines großen Reinraums den bestehenden 4.500 m2 großen Standort in Renens (Schweiz). Das Unternehmen vergrößert seine Belegschaft auf über 125 Beschäftigte an seinen Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Eine Pressemitteilung von SWISSto12. Quelle: SWISSto12 via Business Wire 19. März 2024. Renens, Schweiz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/swissto12-expansion-und-weitere-produktionsflaechen/" data-wpel-link="internal">SWISSto12: Expansion und weitere Produktionsflächen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SWISSto12 vergrößert mit einer zusätzlichen Produktionsfläche von 1.200 m<sup>2</sup> einschließlich eines großen Reinraums den bestehenden 4.500 m<sup>2</sup> großen Standort in Renens (Schweiz). Das Unternehmen vergrößert seine Belegschaft auf über 125 Beschäftigte an seinen Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Eine Pressemitteilung von SWISSto12.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: SWISSto12 via Business Wire 19. März 2024.</p>



<p>Renens, Schweiz &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/swissto12/" data-wpel-link="internal">SWISSto12</a>, eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen im Luft-und Raumfahrtsektor in Europa und ein führender Hersteller von Satelliten- und Hochfrequenzprodukten, kündigt seine weitere globale Expansion an. Das Unternehmen hat sich an seinem Hauptsitz in der Schweiz eine zusätzliche Produktionsfläche gesichert, so dass sich sein bestehender Standort auf 5.700 m<sup>2</sup> vergrößert. Außerdem hat SWISSto12 mehrere neue Satcom-Ingenieure in sein wachsendes Team aufgenommen, das seit Anfang 2024 um 25% auf über 125 Beschäftigte an den Standorten in der Schweiz, Europa und den USA angewachsen ist.</p>



<p>SWISSto12 wurde unlängst als eines der “10 Hottest Satellite Companies” der Welt nominiert. Diese Branchenanerkennung folgt auf die Bekanntgabe des Unternehmens, im vierten Quartal 2023 Kundenaufträge für Hochfrequenz-Subsysteme und HummingSat-Satelliten im Umfang von über 200 Millionen Euro erhalten zu haben, unter anderem von den führenden Satellitenbetreibern Inmarsat (Viasat) und Intelsat.</p>



<p>Branchenveteran Peter Bach Andersen arbeitet seit November 2023 zusammen mit Kollegen von Dänemark aus für das SWISSto12-Team. Peter Bach Anderson war zuvor elf Jahre bei Cobham Satcom in Kongens Lyngby (Dänemark) tätig, wo er die Entwicklung neuer HF-, Mikrowellen- und Antennentechnologien leitete.</p>



<p>Peter Bach Andersen, Principal SatCom Systems Engineer, sagte: “Dänemark ist ein weltweit anerkanntes Zentrum für Luft- und Raumfahrt- sowie SatCom-Technik. SWISSto12 hat die Zusammenarbeit mit einer Reihe von bedeutenden Experten in der Region in den Bereichen Hochfrequenztechnik und Entwicklung aufgenommen, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Swissto12 bei seinen spannenden Satcom-Projekten.”</p>



<p>Emile de Rijk, CEO von SWISSto12, sagte: “SWISSto12 setzt seinen Expansionskurs fort, um die außergewöhnliche Kundennachfrage nach unseren Hochfrequenz-Subsystemen und HummingSat &#8211; dem ersten kommerziellen GEO SmallSat &#8211; zu decken. In Dänemark haben wir Zugang zu einem der europaweit führenden Pools von Talenten in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik sowie SatCom. Die Erweiterung unseres Hauptsitzes in Renens um eine neue Produktionsfläche und einen neuen zusätzlichen Reinraum treibt unsere Anstrengungen zur Industrialisierung und Skalierung unserer Produktlinien und Produktionskapazitäten weiter voran.”</p>



<p>SWISSto12 wird auf der Satellite 2024 in Washington (DC) vom 18. bis 21. März 2024 auf dem Stand Nr. 1408 ausstellen. Am 19. März wird SWISSto12-CEO Emile de Rijk auf der Satellite 2024 einen Vortrag zum Thema “Assuring Quality-of-Service at Sea: Maritime Satellite Connectivity” halten.</p>



<p><strong>Über SWISSto12</strong><br>SWISSto12 ist ein führender Hersteller von fortschrittlichen HF-Nutzlasten und -systemen, darunter der HummingSat, ein kleiner, aber leistungsstarker geostationärer Telekommunikationssatellit, der in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) im Rahmen ihres öffentlich-privaten Partnerschaftsprogramms entwickelt wurde. Die HF-Produkte und -Nutzlasten des Unternehmens profitieren von einzigartigen und patentierten 3D-Drucktechnologien und zugehörigen Designs von Hochfrequenzprodukten (HF-Produkten), die leichte, kompakte, hochleistungsfähige und wettbewerbsfähige HF-Funktionen bieten. Neben seinem Raumfahrtportfolio ist das Unternehmen auch in Telekommunikations- und Überwachungsanwendungen für die Luftfahrtindustrie tätig. SWISSto12 hat sich in Europa und den USA wirtschaftlich erfolgreich entwickelt und gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Luft- und Raumfahrtunternehmen in Europa. SWISSto12 ging 2011 als Spin-off aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (École Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL) hervor, befindet sich in Privatbesitz und wird von prominenten schweizerischen und europäischen Investoren unterstützt.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20190.msg560728#msg560728" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Swissto12</a></li>
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		<item>
		<title>Vierter Airbus Eurostar Neo-Satellit ausgeliefert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vierter-airbus-eurostar-neo-satellit-ausgeliefert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 18:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
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		<category><![CDATA[EUTELSAT 36D]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Sanford]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der von Airbus gebaute Satellit EUTELSAT 36D wurde in der BelugaST zu seinem Startplatz transportiert. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 11. März 2024. Toulouse, 11. März 2024 &#8211; Der von Airbus gebaute geostationäre Telekommunikationssatellit EUTELSAT 36D wurde an Bord eines Airbus BelugaST (A300-600ST) von Toulouse, Frankreich, nach Sanford, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="der-von-airbus-gebaute-satellit-eutelsat-36d-wurde-in-der-belugast-zu-seinem-startplatz-transportiert-eine-pressemitteilung-von-airbus-defence-and-space--33551f71-5e5a-46a9-a7bd-60d5bdc60a16">Der von Airbus gebaute Satellit EUTELSAT 36D wurde in der BelugaST zu seinem Startplatz transportiert. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 11. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/E36DinTransportbehaeltergepacktAirbus1k7.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Satellit Eutelsat 36D wurde in seinen Transportbehälter gepackt. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Der Satellit Eutelsat 36D wurde in seinen Transportbehälter gepackt. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/E36DinTransportbehaeltergepacktAirbus26.jpg" alt="Der Satellit Eutelsat 36D wurde in seinen Transportbehälter gepackt. (Bild: Airbus)" class="wp-image-137537"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Satellit Eutelsat 36D wurde in seinen Transportbehälter gepackt. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Toulouse, 11. März 2024 &#8211; Der von Airbus gebaute geostationäre Telekommunikationssatellit <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eutelsat/" data-wpel-link="internal">EUTELSAT</a> 36D wurde an Bord eines Airbus BelugaST (A300-600ST) von Toulouse, Frankreich, nach Sanford, Florida, USA, transportiert. Im nächsten Schritt kommt der Satellit zum Kennedy Space Center in Florida, wo er Ende des Monats an Bord einer SpaceX Falcon 9 in die Umlaufbahn gebracht werden soll. Mit der Einführung der neuen BelugaXL, die auf der größeren A330-200-Plattform basiert, steht die A300-600 basierte BelugaST-Flotte nun vollständig für übergroße Frachttransportdienste weltweit zur Verfügung.</p>



<p>EUTELSAT 36D basiert auf dem geostationären Telekommunikationssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eurostar-neo/" data-wpel-link="internal">Eurostar Neo</a> der neuesten Generation und wird Fernsehübertragungen (DTH) und Behördendienste über Afrika, Europa und östliche Länder bereitstellen. Er hat eine geplante Lebensdauer von mehr als 15 Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VerladungSatellitencontainerAirbus1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verladung des Satellitencontainers in das Beluga-Flugzeug. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Verladung des Satellitencontainers in das Beluga-Flugzeug. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VerladungSatellitencontainerAirbus26.jpg" alt="Verladung des Satellitencontainers in das Beluga-Flugzeug. (Bild: Airbus)" class="wp-image-137539"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Verladung des Satellitencontainers in das Beluga-Flugzeug. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Philippe Pham, Leiter des Bereichs Telekommunikations- und Navigationssysteme bei Airbus, sagte: &#8222;EUTELSAT 36D ist der jüngste Meilenstein unserer langjährigen Partnerschaft mit Eutelsat, die seit mehr als 30 Jahren besteht. Er ist der 22. Geosatellit, den wir für Eutelsat gebaut haben, und wird erweiterte Kapazitäten über Afrika und Eurasien bereitstellen.”</p>



<p>Mit 70 physischen Ku-Band-Transpondern wird der vollelektrische EUTELSAT 36D alle Hauptaufgaben von EUTELSAT 36B übernehmen, wobei die Abdeckung und Leistung verbessert werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AbflugBelugaToulouseAirbus1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Abflug des Beluga-Flugzeugs vom Flughafen Toulouse. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Abflug des Beluga-Flugzeugs vom Flughafen Toulouse. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AbflugBelugaToulouseAirbus26.jpg" alt="Abflug des Beluga-Flugzeugs vom Flughafen Toulouse. (Bild: Airbus)" class="wp-image-137535"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Abflug des Beluga-Flugzeugs vom Flughafen Toulouse. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Es ist der vierte Eurostar Neo in der Umlaufbahn. Eurostar-Neo-Satelliten kombinieren eine höhere Nutzlastkapazität und effizientere Energie- und Thermalkontrollsysteme mit verkürzter Produktionszeit und optimierten Kosten im Rahmen eines vollständig digitalisierten Produktionsprozesses. EUTELSAT 36D kombiniert eine elektrische Leistung von 18 kW mit einer reduzierten Startmasse von etwa fünf Tonnen, die durch die EOR-Fähigkeit (Electric Orbit Raising) von Airbus ermöglicht wird, und stärkt damit die Position von Airbus als Weltmarktführer bei elektrischen Antrieben.</p>



<p>Die Eurostar Neo-Familie von Airbus-Telekommunikationssatelliten basiert auf einer Plattform der nächsten Generation und auf Technologien, die mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und anderer Organisationen, darunter das Centre National d&#8217;Etudes Spatiales (CNES) und die UK Space Agency (UKSA), entwickelt wurden.</p>



<p>Dies ist das dritte Mal, dass ein Beluga-Transportflugzeug einen geostationären Airbus-Satelliten an das Kennedy Space Center in Florida liefert. Zu den bisherigen Missionen gehören <a href="https://www.raumfahrer.net/airbus-beluga-bringt-airbus-satelliten-zum-kennedy-space-center/" data-wpel-link="internal">HOTBIRD 13G</a> am 17. Oktober 2022 und Inmarsat 6-F2 am 30. Januar 2023. Die Fähigkeit von Airbus, eine autonome europäische Lösung anzubieten, wird durch den Transport der Airbus-Satelliten mit dem einzigartigen Beluga-Flugzeug unter Beweis gestellt &#8211; ein echtes Beispiel für Synergien zwischen Airbus und seinen Kunden.</p>


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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20158.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Eutelsat 36D auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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		<title>Thaicom beauftragt Airbus mit Bau eines flexiblen OneSat-Telekommunikationssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/thaicom-beauftragt-airbus-mit-bau-eines-flexiblen-onesat-telekommunikationssatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 14:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
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		<category><![CDATA[OneSat]]></category>
		<category><![CDATA[Thaicom]]></category>
		<category><![CDATA[Thaicom 10]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 9. von Airbus gebaute softwaredefinierte Satellit wird die Kapazität von Thaicom für Breitbandanwendungen erweitern. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 11. September 2023. Toulouse, 11. September 2023 &#8211; Thaicom Public Company Limited, ein führender asiatischer Satellitenbetreiber und Raumfahrtkonzern, hat Airbus für seine neue Generation von software definierten Hochdurchsatzsatelliten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der 9. von Airbus gebaute softwaredefinierte Satellit wird die Kapazität von Thaicom für Breitbandanwendungen erweitern. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 11. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OneSatThaicom10nologoAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Thaicom 10 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Thaicom 10 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OneSatThaicom10nologoAirbus26.jpg" alt="Thaicom 10 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" class="wp-image-131014"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Thaicom 10 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Toulouse, 11. September 2023 &#8211; Thaicom Public Company Limited, ein führender asiatischer Satellitenbetreiber und Raumfahrtkonzern, hat Airbus für seine neue Generation von software definierten Hochdurchsatzsatelliten ausgewählt.</p>



<p>Airbus wird einen seiner neuesten Satelliten liefern &#8211; einen vollständig rekonfigurierbaren OneSat. Dieser Thaicom-Satellit wird für Millionen von Nutzern im asiatisch-pazifischen Raum erweiterte Konnektivität im Ku-Band bereitstellen. Thaicom hat bereits acht geostationäre Satelliten gestartet und betrieben. Dies ist der erste flexible Satellit von Thaicom, der eine größere Anpassungsfähigkeit in Bezug auf Abdeckung, Frequenz und Kapazität ermöglicht, was in einer so dynamischen Region von entscheidender Bedeutung ist.</p>



<p>Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Dieser bedeutende Vertrag mit dem führenden Satellitenbetreiber Thaicom ist der neunte Auftrag für unsere bahnbrechende OneSat-Produktlinie, die im Orbit vollständig rekonfigurierbar ist und eine außergewöhnliche Flexibilität bietet. Diese Zusammenarbeit mit Thaicom ist eine Premiere, und wir freuen uns darauf, unsere Beziehung in Zukunft weiter auszubauen.&#8220;</p>



<p>Patompob (Nile) Suwansiri, Chief Executive Officer von Thaicom, kommentierte: &#8222;Ich freue mich sehr, dass wir Airbus für den Bau unserer neuen Generation von softwaredefinierten Hochdurchsatzsatelliten (HTS) ausgewählt haben. Als weltweit führender Anbieter von Satellitentechnologie vertrauen wir darauf, dass Airbus die beste Wahl für den Bau unseres neuen Satelliten auf der strategischen Position von 119,5 Grad Ost sein wird. Er wird Flexibilität und sofortige Rekonfiguration zur dynamischen Anpassung an die Versorgungsgebiete ermöglichen und das Vertrauen der wichtigen Kunden und Partner von Thaicom im gesamten asiatisch-pazifischen Raum erheblich stärken. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für Thaicom, da wir unser Breitband-Satellitengeschäft in der Region weiter ausbauen wollen.&#8220;</p>



<p>Der auf der Orbitalposition 119,5° Ost positionierte, hochmoderne Satellit wird Thaicom in die Lage versetzen, anderen Partnerbetreibern einen Teil seiner Satellitennutzlastkapazität anzubieten, wodurch deren Kosten gesenkt werden und sie gleichzeitig die Kontrolle über ihre individuelle Nutzlastkapazität und Flexibilität behalten.</p>



<p>Airbus wird den Satelliten konstruieren und bauen und auch die Komponenten des Bodenkontrollsegments liefern. Airbus plant die Auslieferung des Satelliten im Jahr 2027. </p>



<p>Airbus OneSat kann in der Umlaufbahn vollständig rekonfiguriert werden und ist in der Lage, den Abdeckungsbereich, die Kapazität und die Frequenz &#8222;on the fly&#8220; anzupassen, um sich entwickelnde Missions-Szenarien zu erfüllen. Der Satellit baut auf der Expertise von den äußerst zuverlässigen geostationären Eurostar-Telekommunikationssatelliten von Airbus und der Erfahrung des Unternehmens mit Konstellationen wie OneWeb auf. Die Entwicklung des OneSat-Programms wird von der ESA, der französischen Raumfahrtbehörde (CNES) und der britischen Raumfahrtbehörde unterstützt.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3875.msg553910#msg553910" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Verträge</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 08:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[JSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SKY Perfect JSAT]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=129578</guid>

					<description><![CDATA[<p>Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat 3. August 2023. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Intelsat 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC89652k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC896526.jpg" alt="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" class="wp-image-129576"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)</figcaption></figure>



<p>McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 (G-37/H-4) bekannt, was einen neuen Rekord für die kommerzielle Satellitenindustrie darstellt, da innerhalb von nur 10 Monaten acht geostationäre Satelliten ins All gebracht wurden.</p>



<p>“Mit diesem Start vollenden wir unseren umfassenden Plan zur Erneuerung der Galaxy-Flotte, den wir vor etwa 10 Monaten begonnen haben&#8220;, sagte Intelsat-CEO Dave Wajsgras. &#8222;Dieser Meilenstein ist nun Teil des 40 Jahre dauernden Galaxy-Erbes &#8211; Satelliten, auf die sich unsere Kunden in Nordamerika seit Jahrzehnten verlassen. Er markiert zugleich das 20-jährige Jubiläum unserer JSAT-Partnerschaft. Dieses Joint Venture hat die beiden Unternehmen in die Lage versetzt, mehr Kunden an mehr Orten weltweit zu betreuen.”</p>



<p>Der von Maxar hergestellte Satellit startete an Bord einer SpaceX-Rakete vom Typ Falcon 9 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida um 1:00 Uhr EDT (US-Ostküsten-Sommerzeit). G-37/H-4 trennte sich um 1:33 Uhr EDT von der Trägerrakete, und Intelsat bestätigte den Empfang seiner Signale um 1:37 Uhr EDT.</p>



<p>Im Zuge der Aufnahme des Regelbetriebs im Laufe dieses Jahres wird G-37/H-4 auf 127 Grad West positioniert und ein breites Spektrum an Diensten und Abdeckungsgebieten zur Verfügung stellen. Die C-Band-Nutzlast von G-37 wird Kapazitäten für nordamerikanische Kunden in den Bereichen Fernsehen und Telekommunikation schaffen. Die Ku-Band-Nutzlast von H-4 wird Kontinuität für unsere Mobilitäts-, Netzwerk- und US-Regierungskunden gewährleisten. Sie wird gemeinsam von Intelsat und JSAT International, der US-Tochtergesellschaft der SKY Perfect JSAT Corporation, betrieben.</p>



<p><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Expertenteam von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation des Unternehmens und seine Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p><strong>Über SKY Perfect JSAT</strong><br>Die SKY Perfect JSAT Corporation ist mit einer Flotte von 16 Satelliten der größte Satellitenbetreiber in Asien und der einzige japanische Anbieter von Mehrkanal-Pay-TV-Übertragungen und Satellitenkommunikationsdiensten. SKY Perfect JSAT stellt über die Plattform &#8222;SKY PerfecTV!&#8220;, die mit insgesamt rund 2,8 Millionen Abonnenten die umfangreichste in Japan ist, ein breites Unterhaltungsangebot zur Verfügung. Die Satellitenkommunikationsdienste von SKY Perfect JSAT decken Asien, den Indischen Ozean, den Nahen Osten, den Pazifischen Ozean und Nordamerika ab und spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Kommunikations-Infrastrukturen für Mobilfunk-Backhaul-Netze, Behörden, die Luftfahrt, den Seeverkehr, die Öl- und Gasindustrie sowie den Bereich Disaster Recovery. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en</a>.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19914.msg552120#msg552120" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galaxy-37 auf Falcon 9</a></li>
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		<title>OHB: Erfolgreicher Start für Heinrich-Hertz-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-heinrich-hertz-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 21:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 6. Juli 2023. Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p>Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. OHB übernimmt in der Heinrich-Hertz-Mission die Gesamtverantwortung für die Entwicklung und den Bau des Satelliten sowie die Beschaffung und Koordination des Startsegments. Zudem verantworten wir den Aufbau des Bodensegments im Kontrollzentrum in Bonn. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg" alt="" class="wp-image-128657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-5-Start mit Heinrich Hertz an Bord. (Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p>„Unseren Satelliten mit der letzten Ariane-5 ins All abheben zu sehen, war ein besonderer Moment – im doppelten Sinne. Mein Dank geht an alle bei OHB und an unsere Partner, die über Jahre so intensiv an der Mission und dem Launcher gearbeitet haben. Ich bin stolz und glücklich, dass wir dazu beitragen, nicht nur den wissenschaftlich-technischen Anteil der Heinrich-Hertz-Mission zu realisieren, sondern auch den passenden Satelliten für sichere Kommunikationszwecke gefertigt haben. Diese Mission demonstriert einmal mehr die Fähigkeiten des Systemhaus OHB komplexe Telekommunikationssysteme zu realisieren“, sagt der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs.</p>



<p>Nachdem der Satellit im All seinen Dienst aufgenommen hat, wird er rund 15 Jahre lang im geostationären Orbit auf einer Höhe von rund 36.000 Kilometern verbleiben. Ein Ziel der Heinrich-Hertz-Mission ist es, neue Technologien für die Satellitenkommunikation auf ihre Weltraumtauglichkeit zu testen.</p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind weitere 36 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551411#msg551411" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
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		<title>Fraunhofer-Technologien im Weltall: Start des Heinrich-Hertz-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fraunhofer-technologien-im-weltall-start-des-heinrich-hertz-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 17:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT entwickelte On-board Radiation Sensor (FORS) kommt auf dem Heinrich-Hertz-Satelliten, der am 5. Juli ins All startet, erstmalig zum Einsatz. Die Sensoren messen intensive Strahlenereignisse im Orbit, um die strahlungsempfindlichen Bauteile des Satelliten je nach Strahlungsniveau zu schützen. Die Messungen sollen außerdem dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT entwickelte On-board Radiation Sensor (FORS) kommt auf dem Heinrich-Hertz-Satelliten, der am 5. Juli ins All startet, erstmalig zum Einsatz. Die Sensoren messen intensive Strahlenereignisse im Orbit, um die strahlungsempfindlichen Bauteile des Satelliten je nach Strahlungsniveau zu schützen. Die Messungen sollen außerdem dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die Strahlungsumgebung der Satellitentechnik unter realen Bedingungen zu bekommen. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT).</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: INT 5. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPBoxFraunhoferIIS.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="FOBP-Box des Fraunhofer IIS inkl. Strahlungssensor des Fraunhofer INT. (Bild: Fraunhofer IIS)" data-rl_caption="" title="FOBP-Box des Fraunhofer IIS inkl. Strahlungssensor des Fraunhofer INT. (Bild: Fraunhofer IIS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FOBPBoxFraunhoferIIS26.jpg" alt="FOBP-Box des Fraunhofer IIS inkl. Strahlungssensor des Fraunhofer INT. (Bild: Fraunhofer IIS)" class="wp-image-128896"/></a><figcaption class="wp-element-caption">FOBP-Box des Fraunhofer IIS inkl. Strahlungssensor des Fraunhofer INT. (Bild: Fraunhofer IIS)</figcaption></figure>



<p>5. Juli 2023 &#8211; Der am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT entwickelte On-board Radiation Sensor (FORS) kommt auf dem Heinrich-Hertz-Satelliten, der am 5. Juli ins All startet, erstmalig zum Einsatz. Die Sensoren messen intensive Strahlenereignisse im Orbit, um die strahlungsempfindlichen Bauteile des Satelliten je nach Strahlungsniveau zu schützen. Die Messungen sollen außerdem dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die Strahlungsumgebung der Satellitentechnik unter realen Bedingungen zu bekommen.</p>



<p>Die Heinrich-Hertz-Mission verfolgt mehrere Ziele. Eines davon ist es, neue Technologien für die Satellitenkommunikation im Weltraum zu testen. Satelliten sind im Weltraum zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt, darunter extreme Temperaturen, aber auch Strahlung. Diese Bedingungen führen im schlimmsten Fall zum Ausfall der Technik. Um dieses Risiko zu minimieren, durchläuft der Satellit mit dieser Mission die sogenannte In-Orbit-Verifikation, um so das Ausfallrisiko für zukünftige Missionen zu minimieren.</p>



<p>Der Fraunhofer On-board Radiation Sensor misst die Dosis bzw. die Teilchenflüsse auf Trägern für elektronische Bauteile, den sogenannten Leiterplatten. Auf diesen befinden sich in unmittelbarer Nähe die zu schützenden strahlungsempfindlichen Bauteile. Bei intensiven solaren Strahlungsereignissen im Orbit kann ein plötzlicher Anstieg der Teilchenflüsse erheblichen Schaden verursachen. Die Messungen geben Hinweise darauf, wann adaptive Techniken zur Minimierung der Strahlungswirkung eingesetzt werden müssen, um elektronische Bauteile des Satelliten zu schützen. Erkenntnisse aus dieser Mission sind für Satellitenhersteller oder -betreiber von enormer Wichtigkeit.</p>



<p>Für den Heinrich-Hertz-Satelliten hat das Fraunhofer INT außerdem auch schon im Vorfeld Strahlungssimulationen an elektronischen und optischen Komponenten mit seinen Co-60-Gammabestrahlungsanlagen durchgeführt.</p>



<p>Die Sensoren des Fraunhofer INT befinden sich in der Box des Fraunhofer On-Board-Prozessors (FOBP). Dieser wurde am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelt und kommt ebenfalls zum ersten Mal im Rahmen dieser Mission zum Einsatz. Herkömmliche Kommunikationssatelliten waren bisher darauf beschränkt, Daten zu empfangen und weiterzuleiten. Der Fraunhofer On-Board-Prozessor (FOBP) hingegen filtert und verarbeitet die empfangenen Informationen bereits an Bord des Satelliten. Er kann von der Erde aus neu konfiguriert und somit jederzeit an neue Kommunikationsstandards angepasst werden. Damit dient er ebenfalls als Testumgebung für neue Satellitenkommunikationssysteme.</p>



<p>Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn geführt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bundesministerium der Verteidigung sind die Auftraggeber des Kommunikationssatelliten. Das Ziel der Mission besteht darin, neue Technologien im Weltraum unter realen Bedingungen zu testen und Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchzuführen.</p>



<p>Der Satellit, der ein Gewicht von knapp 3,5 Tonnen hat, startet in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli, zwischen 00.00 Uhr und 01.05 Uhr deutscher Zeit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Nach dem Erreichen des Orbits wird der Satellit 15 Jahre lang auf einer geostationären Umlaufbahn in einer Höhe von 36.000 Kilometern kreisen.</p>



<p>Das Fraunhofer INT beschäftigt sich mit der Wirkung ionisierender Strahlung auf elektronische, optoelektronische und optische Komponenten und Systeme. In diesem Kontext führt das Geschäftsfeld »Nukleare Effekte in Elektronik und Optik« Bestrahlungstests nach anerkannten Standards durch und berät Unternehmen bei der Strahlungsqualifizierung und -härtung, insbesondere von Raumfahrtkomponenten. Die durch Bestrahlungstests gewonnenen Erkenntnisse werden auch zur Entwicklung von Strahlungssensoren verwendet.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551694#msg551694" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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		<title>CAU: Heinrich-Hertz-Satellit startet am 16. Juni mit Kieler Beteiligung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cau-heinrich-hertz-satellit-startet-am-16-juni-mit-kieler-beteiligung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 06:24:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CAU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Anm. d. Red.: Start verschoben!) Kieler Instrument an Bord misst Auswirkungen des elektrischen Antriebs auf die Weltraumtechnik. Eine Pressemeldung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 14. Juni 2023. 14. Juni 2023 &#8211; Am Freitag, 16. Juni (Anm. d. Red.: Start verschoben!), tritt der nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz benannte Kommunikationssatellit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>(Anm. d. Red.: Start verschoben!)</strong> Kieler Instrument an Bord misst Auswirkungen des elektrischen Antriebs auf die Weltraumtechnik. Eine Pressemeldung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EPDPvonHoernerundSulger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Electric Propulsion Diagnostics Package (EPDP) besteht aus drei Teilen. Im Bild rechts zu sehen ist das Instrument der Kieler Universität. Gesteuert wird der Sensor durch die Elektronik, die im Gehäuse links eingebaut ist. Der kleinere Teil (im Bild unten) ist ein weiterer Sensor, der die Erosion der Oberfläche misst. (Bild: von Hoerner &amp; Sulger)" data-rl_caption="" title="Das Electric Propulsion Diagnostics Package (EPDP) besteht aus drei Teilen. Im Bild rechts zu sehen ist das Instrument der Kieler Universität. Gesteuert wird der Sensor durch die Elektronik, die im Gehäuse links eingebaut ist. Der kleinere Teil (im Bild unten) ist ein weiterer Sensor, der die Erosion der Oberfläche misst. (Bild: von Hoerner &amp; Sulger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="398" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EPDPvonHoernerundSulger60.jpg" alt="Das Electric Propulsion Diagnostics Package (EPDP) besteht aus drei Teilen. Im Bild rechts zu sehen ist das Instrument der Kieler Universität. Gesteuert wird der Sensor durch die Elektronik, die im Gehäuse links eingebaut ist. Der kleinere Teil (im Bild unten) ist ein weiterer Sensor, der die Erosion der Oberfläche misst. (Bild: von Hoerner &amp; Sulger)" class="wp-image-127828" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EPDPvonHoernerundSulger60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EPDPvonHoernerundSulger60-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">
Das Electric Propulsion Diagnostics Package (EPDP) besteht aus drei Teilen. Im Bild rechts zu sehen ist das Instrument der Kieler Universität. Gesteuert wird der Sensor durch die Elektronik, die im Gehäuse links eingebaut ist. Der kleinere Teil (im Bild unten) ist ein weiterer Sensor, der die Erosion der Oberfläche misst. (Bild: von Hoerner &amp; Sulger)</figcaption></figure>



<p>14. Juni 2023 &#8211; Am Freitag, 16. Juni <strong>(Anm. d. Red.: Start verschoben!)</strong>, tritt der nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz benannte Kommunikationssatellit seine Reise in eine Erdumlaufbahn an. Zwischen 23.26 Uhr und 01:01 Uhr deutscher Zeit soll er vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guiana aus gestartet werden. Anstelle eines rein chemischen Antriebs verwendet diese Mission der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch zusätzlich einen effizienteren elektrischen Antrieb. Unter den vielen Experimenten an Bord befindet sich das an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) entwickelte Messgerät „Electric Propulsion Diagnostics Package Plasma Sensor“ (EPDPPS), um erstmals die Wechselwirkungen des neuen Antriebs mit dem Satelliten zu untersuchen.</p>



<p>Die Heinrich-Hertz-Mission hat gleich mehrere Ziele: Eines davon ist es, neue Technologien für die Satellitenkommunikation auf ihre Weltraumtauglichkeit zu testen. Dafür wird der Kommunikationssatellit 15 Jahre in einem geostationären Orbit um die Erde kreisen, das heißt er befindet sich dann immer über derselben Stelle an der Erdoberfläche. Die Stabilisierung und Lageregelung des Satelliten erfolgt durch sehr sparsame elektrische Triebwerke, die Plasmatechnologie nutzen. Sie erlauben es, den Satelliten mit viel weniger Treibstoff und dafür einer größeren Nutzlast auszustatten. Allerdings stoßen diese Triebwerke Plasma mit sehr hoher Geschwindigkeit aus. Dadurch können Wechselwirkungen mit dem umgebenden, sehr dünnen Weltraumplasma entstehen und dessen Eigenschaften verändert werden. Dies kann dazu führen, dass ein kleiner Anteil des Plasmas zum Satelliten zurück beschleunigt wird.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmatestsVakuumkammerUniKiel.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit Plasmatests in einer Vakuumkammer wird die Funktion des Plasmasensors überprüft. (Bild: Uni Kiel)" data-rl_caption="" title="Mit Plasmatests in einer Vakuumkammer wird die Funktion des Plasmasensors überprüft. (Bild: Uni Kiel)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmatestsVakuumkammerUniKiel60.jpg" alt="Mit Plasmatests in einer Vakuumkammer wird die Funktion des Plasmasensors überprüft. (Bild: Uni Kiel)" class="wp-image-127832" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmatestsVakuumkammerUniKiel60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmatestsVakuumkammerUniKiel60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmatestsVakuumkammerUniKiel60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit Plasmatests in einer Vakuumkammer wird die Funktion des Plasmasensors überprüft. (Bild: Uni Kiel)</figcaption></figure>



<p>Um die Rückwirkung dieser relativ neuen Antriebstechnologie auf den Satelliten besser zu verstehen, wurde am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der CAU der EPDPPS entwickelt, gebaut und getestet. Dazu haben die Arbeitsgruppen Plasmatechnologie von Prof. Holger Kersten und Extraterrestrische Physik von Prof. Robert Wimmer-Schweingruber eng zusammengearbeitet und Know-How aus den beiden Gruppen kombiniert. Das Kieler Experiment ist dabei Teil eines größeren Diagnostiksystems, welches von der Firma von Hoerner &amp; Sulger in Schwetzingen entwickelt und gebaut wurde. „Das Gerät soll die Eigenschaften des Plasmas um den Satelliten herum messen und wie diese durch den Betrieb des elektrischen Antriebes verändert werden“, erklärt Wimmer-Schweingruber, der das Projekt leitet. „Der Rückfluss auf den Satelliten könnte zu einer Erosion oder auch zu einer Beschichtung von Teilen der Satellitenoberfläche führen“, so der Astrophysiker.</p>



<p>Außerdem können „diese Prozesse zum Beispiel die Wirksamkeit der Solarpanele des Satelliten negativ beeinflussen. Wir wissen aber nicht, ob sie dafür stark genug sind. Deshalb sind wir sehr gespannt auf die ersten Daten von EPDPPS“, ergänzt Kersten, „solche gab es bisher nicht. Sie sind sehr wichtig um zu verstehen, wie die Oberfläche des Satelliten durch diese Antriebe verändert wird.“ Der Plasmaphysiker erforscht schon lange die Anwendung von Plasmen zum Beispiel zur Behandlung von Oberflächen oder in der Nanotechnologie. Die besonderen Eigenschaften des ionisierten Gasgemisches schaffen eine hochaktive Umgebung, die viele Einsatzfelder ermöglicht, aber auch zu Wechselwirkungen führen kann.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmasensorundReservegetestetUniKiel2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Kieler Plasmasensor und seine Reserve werden in einer Plasmakammer getestet. Im Bild wird der Ionenstrahl des Plasmaantriebes simuliert. (Bild: Uni Kiel)" data-rl_caption="" title="Der Kieler Plasmasensor und seine Reserve werden in einer Plasmakammer getestet. Im Bild wird der Ionenstrahl des Plasmaantriebes simuliert. (Bild: Uni Kiel)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="270" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmasensorundReservegetestetUniKiel60.jpg" alt="Der Kieler Plasmasensor und seine Reserve werden in einer Plasmakammer getestet. Im Bild wird der Ionenstrahl des Plasmaantriebes simuliert. (Bild: Uni Kiel)" class="wp-image-127830" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmasensorundReservegetestetUniKiel60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlasmasensorundReservegetestetUniKiel60-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Kieler Plasmasensor und seine Reserve werden in einer Plasmakammer getestet. Im Bild wird der Ionenstrahl des Plasmaantriebes simuliert. (Bild: Uni Kiel)</figcaption></figure>



<p>Der Start kann am 16. Juni live mitverfolgt werden:<br><a href="https://www.arianespace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.arianespace.com/</a></p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit auch einen Beitrag für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment mit dem Kontrollzentrum in Bonn wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast. Das EPDPPS Projekt wurde durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg550382#msg550382" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cau-heinrich-hertz-satellit-startet-am-16-juni-mit-kieler-beteiligung/" data-wpel-link="internal">CAU: Heinrich-Hertz-Satellit startet am 16. Juni mit Kieler Beteiligung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heinrich-Hertz-Mission kurz vor dem Start: Letzter Ariane-5-Flug bringt deutschen Kommunikationssatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-mission-kurz-vor-dem-start-letzter-ariane-5-flug-bringt-deutschen-kommunikationssatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 05:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2023 (Anm. d. Red.: Start verschoben!) soll der deutsche Heinrich-Hertz-Kommunikationssatellit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-16-juni-2023-soll-der-deutsche-heinrichhertzkommunikationssatellit-an-bord-der-letzten-ariane5rakete-starten-die-heinrichhertzmission-wird-von-der-deutschen-raumfahrtagentur-im-dlr-in-bonn-im-auftrag-des-bundesministeriums-fur-wirtschaft-und-klimaschutz-bmwk-und-unter-beteiligung-des-bundesministeriums-der-verteidigung-bmvg-gefuhrt-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--61ed8746-9778-49f9-96a6-643adbde6691">Am 16. Juni 2023 <strong>(Anm. d. Red.: Start verschoben!)</strong> soll der deutsche Heinrich-Hertz-Kommunikationssatellit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60.jpg" alt="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127813" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p>14. Juni 2023 &#8211; Am 16. Juni 2023 ist es soweit: Die letzte europäische Ariane-5-Trägerrakete soll voraussichtlich um 23:26 Uhr MESZ (18:26 Uhr Ortszeit) vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten und den deutschen Kommunikationssatelliten „Heinrich-Hertz“ und den französischen Militärsatelliten „SYRACUS IVB“ ins All bringen. Der 117. Ariane-5-Flug VA261 wird den Heinrich-Hertz-Satelliten im sogenannten Geotransferorbit aussetzen. Von dort aus wird der Satellit dann mit seinen eigenen Triebwerken den Weg in den Geostationären Orbit antreten und seine Zielposition auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen.</p>



<p>Heinrich Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" class="wp-image-127818" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG &#8211; JM Guillon)</figcaption></figure>



<p>„Mit dem letzten Start einer Ariane-5-Rakete geht eine Ära im Trägersektor zu Ende, während eine neue in der deutschen Satellitenkommunikation beginnt. Denn die Heinrich-Hertz-Mission versetzt die deutsche Industrie in die Lage, sich im internationalen Wettbewerb in der Telekommunikation auf Augenhöhe zu behaupten. Mit der Systemfähigkeit im hart umkämpften Markt der Kommunikationssatelliten geht Deutschland einen entscheidenden Schritt, eigene Programme in diesem Sektor zu gestalten und sich für eine federführende Rolle in europäischen Programmen wie der Konnektivitäts-Initiative IRIS² zu qualifizieren“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p><strong>Heinrich-Hertz-Mission – Schub für den Raumfahrtstandort Deutschland</strong><br>Die Heinrich-Hertz-Mission gibt dem Telekommunikations-Satellitenmarkt im Technologiestandort Deutschland einen deutlichen Schub: Hauptauftragnehmer und Systemintegrator ist die OHB System-AG in Bremen, für die Nutzlastintegration zeichnet die TESAT GmbH &amp; Co. KG in Backnang verantwortlich. Darüber hinaus wurden 40 weitere Industrie- und Forschungspartner involviert. Von der Entwicklung dieses Zulieferökosystems profitiert die Raumfahrtökonomie am Standort Deutschland in ihrer ganzen Vielfalt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten12.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="351" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127821" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p>Darüber hinaus sind zahlreiche europäische Firmen am Projekt beteiligt. Die Erkenntnisse aus der Heinrich-Hertz-Mission können zusammen mit anderen technologischen Entwicklungen auch auf kleinere, tieffliegende Satelliten übertragen werden, die kostengünstig und in Serienfertigung hergestellt werden. Auch im Bereich sogenannter smarter Satelliten ist die Heinrich-Hertz-Mission ein wichtiger Schritt. Die Ergebnisse der Mission können dazu beitragen, die Flexibilisierung und Digitalisierung der Satellitenkommunikationstechnologie weiter voranzutreiben und für aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantenkommunikation und flexible Antennentechnologie der Megakonstellationen vorbereiten.</p>



<p><strong>Ariane 5 – eine Legende geht in den Ruhestand</strong><br>Was mit dem Start der Heinrich-Hertz-Mission endet, hatte 27 Jahre zuvor begonnen: Am 4. Juni 1996 schlug mit dem ersten Start die Geburtsstunde der Ariane 5. War der erste Flug noch ein Fehlstart, entwickelte sich die Ariane 5 in den folgenden 27 Jahren zu einer der zuverlässigsten und sichersten Trägerraketen mit bislang 111 erfolgreichen Starts von 117 insgesamt. Damit war Ariane 5 fast drei Dekaden lang die Garantie für Europas eigenständigen Zugang zum Weltraum: Mit dem Start der Weltraumteleskope XMM Newton (1999) sowie Herschel und Planck (2009) konnte die Erforschung des Ursprungs und Entwicklung des Universums maßgeblich vorangetrieben werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p>Ariane 5 hat mit Rosetta und Philae (2004) die Mission ins All gebracht, mit der zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte eine weiche Landung auf einem Kometen geglückt ist. Die Beförderung der europäischen Raumtransporter ATV 1-5 (Automated Transfer Vehicle) hat von 2008 bis 2015 die Versorgung der Internationalen Raumstation sichergestellt und damit auch zu Europas Beteiligung im Artemis-Programm beigetragen. Zudem hat Ariane 5 am 14. April 2023 die erste ESA-Großmission JUICE auf Kurs zum Jupiter und seinen Eismonden gebracht. Doch nicht nur institutionelle Starts hat das Zugpferd der europäischen Raumfahrt ins All geschickt. Fast 150 kommerzielle Satelliten sowie zwölf Galileo-Satelliten wurden mit der Ariane 5 sicher und zuverlässig im Weltraum ausgesetzt.</p>



<p>„Ariane 5 ist die erfolgreichste europäische Trägerrakete: Das macht der Start des James Webb-Weltraumteleskops in besonderem Maße deutlich. Die NASA hat uns Europäern anvertraut, das größte und teuerste Weltraumteleskop aller Zeiten zu starten. Und Ariane 5 hat James Webb so zielgenau ausgesetzt, dass das Teleskop deutlich weniger eigenen Treibstoff benötigte, um seine Zielposition zu erreichen. Dadurch wird es möglich, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun deutlich länger als die geplanten zehn Jahre mit dem Teleskop Messungen durchführen können. Um diese Erfolgsgeschichte der Ariane-Träger fortzuschreiben und den Zugang Europas zum Weltraum zu erhalten, müssen wir jetzt schnellstmöglich in den Ariane-6-Betrieb kommen“, betont Walther Pelzer.</p>



<p><strong>Ariane – eine europäische Rakete mit deutschen Wurzeln</strong><br>Die Geschichte der europäischen Ariane-Raketen ist auch eine deutsche Erfolgsgeschichte: ArianeGroup in Bremen hat die Verantwortung für den Bau aller Ariane-5-Oberstufen. Dort findet auch ein Teil der Produktion und Integration der Stufen inklusive der Vehicle Equipment Bay (VEB), in der auch der Bordcomputer untergebracht ist, statt. ArianeGroup in Ottobrunn liefert mit den Schubkammern und weiteren Antriebstechnologien das „Herzstück“ für die Haupt- und Oberstufentriebwerke. Die Firma MT Aerospace in Augsburg baut wesentliche Strukturelemente wie zum Beispiel Tankdome und Boostergehäuse. Das DLR-Institut für Raketenantriebe in Lampoldshausen ist einer von zwei Standorten in Europa, wo die Flüssigtriebwerke der Ariane 5 und Ariane 6 auf Herz- und Nieren getestet werden. Weiter gibt es zahlreiche deutsche Zulieferer und Unterauftragnehmer.</p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit auch einen Beitrag für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment mit dem Kontrollzentrum in Bonn wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p>Der Start des Heinrich-Hertz-Satelliten auf Ariane 5 kann am 16. Juni 2023 ab 22:36 Uhr live bei Arianespace auf YouTube verfolgt werden.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg550381#msg550381" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
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		<title>Heinrich-Hertz-Weltallmission bereit für den Start: Experimente der TU Ilmenau mit an Bord</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-weltallmission-bereit-fuer-den-start-experimente-der-tu-ilmenau-mit-an-bord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 06:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich-Hertz ins All startet, wird er auch Experimente der Technischen Universität Ilmenau an Bord haben. Ziel der Weltraummission: Neue Technologien für die Satellitenkommunikation unter realen Einsatzbedingungen auf ihre Weltraumtauglichkeit testen und Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchführen. Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit an Bord ist, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich-Hertz ins All startet, wird er auch Experimente der Technischen Universität Ilmenau an Bord haben. Ziel der Weltraummission: Neue Technologien für die Satellitenkommunikation unter realen Einsatzbedingungen auf ihre Weltraumtauglichkeit testen und Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchführen. Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit an Bord ist, soll Kommunikationssatelliten in Zukunft flexibler und für neue Nutzungsszenarien bereitmachen. Eine Pressemitteilung der TU Ilmenau.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: TU Ilmenau 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TelekommunikationskomponentAEbertTUIlmenau2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" data-rl_caption="" title="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TelekommunikationskomponentAEbertTUIlmenau26.jpg" alt="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" class="wp-image-127752"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)</figcaption></figure>



<p>14. Juni 2023 &#8211; Mit Heinrich-Hertz startet am 16. Juni ein eigener deutscher Kommunikationssatellit mit der letzten Ariane-5-Rakete ins All. In einer Höhe von rund 36.000 Kilometern kreist der Satellit dann 15 Jahre lang auf einem geostationären Orbit, also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche. Sein Auftrag: Telekommunikationsdienste, die künftig im Weltall eingesetzt werden sollen, harten Vor-Ort-Tests, der sogenannten In-Orbit-Verifikation, zu unterziehen, um sie bei ihren künftigen Einsätzen möglichst vor Ausfällen zu schützen. Die Bedingungen, unter denen die Technik im Weltall funktionieren muss, sind sehr anspruchsvoll: Alle Komponenten müssen extremer Hitze und Kälte, Vakuum und Schwerelosigkeit standhalten.</p>



<p>Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau wurde über mehrere Jahre von den Fachgebieten Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik sowie Elektroniktechnologie in von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR geförderten Projekten zur technologischen Reife entwickelt. Das Besondere daran: Die sogenannte Ka-Band-Schaltmatrix ermöglicht die flexible Zuordnung und das Verschalten von Signalströmen mit großer Bandbreite. So können Daten zu flexiblen Zeiten über unterschiedliche Sendeantennen auf definierte Areale der Erde gesendet oder von dort empfangen werden – eine Technologie, die in einer Katastrophensituation wie der im Ahrtal, bei der die Telekommunikationsinfrastruktur zerstört wurde, für die Rettungs- und Einsatzkräfte von großer Hilfe gewesen wäre. Flexibel rekonfigurierbare Satelliten könnten in Zukunft helfen, unterbrochene Kommunikationswege innerhalb kurzer Zeit wiederaufzubauen.</p>



<p>An Bord des Heinrich-Hertz-Satelliten werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. Die Versuche wurden von Wissenschaftsinstituten wie der TU Ilmenau und Industrieunternehmen entwickelt. Mit dem Heinrich-Hertz-Projekt soll außerdem die Fähigkeit der deutschen Industrie ausgebaut werden, eigenständig Kommunikationssatelliten zu entwerfen, zu bauen und zu starten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHartOHBSystemAG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" data-rl_caption="" title="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHartOHBSystemAG26.jpg" alt="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" class="wp-image-127750"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)</figcaption></figure>



<p>Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit auch einen Beitrag für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment mit dem Kontrollzentrum in Bonn wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg550336#msg550336" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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		<title>Airbus: Arabsat Badr-8 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-arabsat-badr-8-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 11:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Innovative optische Kommunikationsnutzlast TELEO von Airbus mit an Bord. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 27. Mai 2023. Toulouse, 27. Mai 2023 – Der von Airbus gebaute Telekommunikationssatellit Arabsat Badr-8 ist erfolgreich von Cape Canaveral, Florida, gestartet. Badr-8 basiert auf dem neuesten geostationären Eurostar Neo-Satelliten von Airbus und wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-arabsat-badr-8-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Airbus: Arabsat Badr-8 erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="innovative-optische-kommunikationsnutzlast-teleo-von-airbus-mit-an-bord-eine-pressemitteilung-von-airbus-defence-and-space--fd2fa38e-a577-47d7-af3f-1bc85050e4b3">Innovative optische Kommunikationsnutzlast TELEO von Airbus mit an Bord. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 27. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArabsatBadr8Airbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Arabsat Badr-8. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Arabsat Badr-8. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArabsatBadr8Airbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Arabsat Badr-8. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Toulouse, 27. Mai 2023 – Der von Airbus gebaute Telekommunikationssatellit Arabsat Badr-8 ist erfolgreich von Cape Canaveral, Florida, gestartet. Badr-8 basiert auf dem neuesten geostationären Eurostar Neo-Satelliten von Airbus und wird Nutzern in ganz Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Zentralasien Konnektivität bieten.</p>



<p>Der Satellit ist außerdem mit einer Weltneuheit ausgestattet, dem innovativen TELEO-Demonstrator von Airbus, der optische Kommunikation mit Gigabit-Geschwindigkeit vom Weltraum zum Boden ermöglicht. Die TELEO-Demonstrator-Nutzlast soll optische Zubringerkommunikation mit sehr hoher Kapazität ermöglichen und spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung einer neuen Generation optischer Kommunikationstechnologie im Weltraum durch Airbus.</p>



<p>Jean Marc Nasr, Leiter von Space Systems, sagte: &#8222;Der dritte erfolgreiche Start der Eurostar Neo-Serie und der achte für Arabsat gebaute Satellit Badr-8, der mit der sehr innovativen TELEO-Nutzlast ausgestattet ist, ist der jüngste wichtige Meilenstein für unser Telekommunikationsgeschäft. Mit einer größeren Nutzlastkapazität und effizienteren Energie- und Thermalkontrollsystemen wird Badr-8 die Kapazität von Arabsat ersetzen und erhöhen.&#8220;</p>



<p>Nach dem erfolgreichen Start und der Abtrennung erreicht Badr-8 mit Hilfe seines elektrischen Antriebssystems eine geostationäre Umlaufbahn in 36.000 km Höhe. Der Satellit wird dann eine umfassende Testphase in der geostationären Umlaufbahn durchlaufen, bevor er seinen vollen Dienst aufnimmt. Mit einer Startmasse von 4,5 Tonnen und einer Leistung von 17,8 kW ist der Satellit für eine Betriebsdauer von 15 Jahren im Orbit ausgelegt. Die äußerst zuverlässigen geostationären Telekommunikationssatelliten von Airbus haben bereits mehr als 1.300 Betriebsjahre im Weltall absolviert.</p>



<p>Die Eurostar Neo-Plattform von Airbus wurde im Rahmen der Partnerschaftsprojekte der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zusammen mit der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelt und wird von der britischen Raumfahrtagentur und anderen europäischen Agenturen stark unterstützt. Die TELEO-Demonstrationsnutzlast wurde mit Unterstützung von CNES entwickelt.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19854.msg549617#msg549617" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Arabsat-7B (Badr-8) auf Falcon 9 (B1062.14)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-arabsat-badr-8-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Airbus: Arabsat Badr-8 erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grenzüberschreitende Programmverbreitung über Satelliten: Der Grundsatz des Sendestaats gilt auch für Satellitenbouquet-Anbieter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grenzueberschreitende-programmverbreitung-ueber-satelliten-der-grundsatz-des-sendestaats-gilt-auch-fuer-satellitenbouquet-anbieter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2023 16:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=127421</guid>

					<description><![CDATA[<p>Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-290/21 &#124; AKM (Bereitstellung von Satellitenbouquets in Österreich). Eine Pressemitteilung des Gerichtshofs der Europäischen Union. Quelle: Gerichtshof der Europäischen Union 25. Mai 2023. Luxemburg, den 25. Mai 2023 &#8211; Ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe, an der er mitwirkt, die Zustimmung der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/grenzueberschreitende-programmverbreitung-ueber-satelliten-der-grundsatz-des-sendestaats-gilt-auch-fuer-satellitenbouquet-anbieter/" data-wpel-link="internal">Grenzüberschreitende Programmverbreitung über Satelliten: Der Grundsatz des Sendestaats gilt auch für Satellitenbouquet-Anbieter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-290/21 | AKM (Bereitstellung von Satellitenbouquets in Österreich). Eine Pressemitteilung des Gerichtshofs der Europäischen Union.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Gerichtshof der Europäischen Union 25. Mai 2023.</p>



<p>Luxemburg, den 25. Mai 2023 &#8211; Ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe, an der er mitwirkt, die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte einzuholen, muss diese Zustimmung folglich nur in dem Mitgliedstaat einholen, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden.</p>



<p>Bei der Klägerin des Ausgangsverfahrens, der Staatlich genehmigten Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger regGenmbH (AKM), handelt es sich um eine österreichische Verwertungsgesellschaft für Urheberrechte. Sie verfügt für Werke der Tonkunst über eine Betriebsgenehmigung mit der Befugnis zur treuhändigen Wahrnehmung von Senderechten im österreichischen Hoheitsgebiet. Bei der Gesellschaft Canal+ Luxembourg Sàrl (im Folgenden: Canal+) handelt es sich um einen in Luxemburg ansässigen Fernsehbetreiber, der in Österreich Pakete verschlüsselter Programme (Satellitenbouquets) mehrerer in anderen Mitgliedstaaten ansässiger Sendeunternehmen über Satellit in hoher Auflösung (High Definition) und in Standardauflösung (Standard Definition) anbietet.</p>



<p>Die Eingabe der jeweiligen programmtragenden Satellitensignale in die Kommunikationskette (Uplink) erfolgt zum überwiegenden Teil durch die Sendeunternehmen selbst, in wenigen Fällen durch Canal+, in den anderen Mitgliedstaaten. Versendet wird ein Sendestream, in dem das gesamte Programm in High-Definition-Qualität mit zusätzlichen Informationen wie Audiodaten oder Untertiteldaten enthalten ist. Nach „Rücksendung“ durch den Satelliten wird der Stream mittels Satelliten-Empfangsanlage innerhalb des Sendegebiets empfangen. Dabei wird der Stream geteilt, und die einzelnen Programme werden über ein Endgerät und einen Decoder dem Nutzer zugänglich. Die von Canal+ angebotenen Satellitenbouquets beinhalten kostenpflichtige und kostenlose Fernsehprogramme. Letztere sind im Gegensatz zu den kostenpflichtigen nicht kodiert und im österreichischen Hoheitsgebiet für jedermann in Standard-Definition-Qualität zu empfangen.</p>



<p>Da AKM die Ansicht vertrat, dass Canal+ die von ihr wahrgenommenen Rechte verletze, erhob sie bei den österreichischen Gerichten Klage, die im Wesentlichen auf Unterlassung der Verbreitung der Satellitensignale in Österreich durch Canal+ sowie auf Zahlung einer Entschädigung gerichtet war; sie machte geltend, in den Mitgliedstaaten, in denen die Handlung in Form der Sendung oder öffentlichen Wiedergabe über Satellit stattfinde, sei für diese Nutzung keine Bewilligung eingeholt worden, und sie habe dieser Verbreitung in Österreich nicht zugestimmt.</p>



<p>Der mit einer Revision gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Wien (Österreich), das u. a. die Ansicht vertrat, die in Rede stehenden Satellitenbouquets erreichten ein neues Publikum, d. h. ein Publikum, das sich von dem der frei zugänglichen Übertragungen der Sendeunternehmen unterscheide, befasste Oberste Gerichtshof (Österreich) beschloss, dem Gerichtshof eine Frage zur Auslegung der Richtlinie 93/83(1), insbesondere ihres Art. 1 Abs. 2 Buchst. b, zur Vorabentscheidung vorzulegen. Gemäß dieser Bestimmung findet die öffentliche Wiedergabe über Satellit nur in dem Mitgliedstaat statt, in dem die programmtragenden Signale unter der Kontrolle des Sendeunternehmens und auf dessen Verantwortung in eine ununterbrochene Kommunikationskette eingegeben werden, die zum Satelliten und zurück zur Erde führt.</p>



<p><strong>Würdigung durch den Gerichtshof</strong><br>Der Gerichtshof erkennt für Recht, dass ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe über Satellit, an der er mitwirkt, die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte einzuholen, diese Zustimmung – entsprechend der dem betreffenden Sendeunternehmen erteilten Zustimmung – nur in dem Mitgliedstaat einholen muss, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden.</p>



<p>Der Gerichtshof weist zunächst darauf hin, dass die Anwendung der in Art. 1 Abs. 2 Buchst. b der Richtlinie 93/83 aufgestellten Regel voraussetzt, dass es sich um eine „öffentliche Wiedergabe über Satellit“ im Sinne von Art. 1 Abs. 2 Buchst. a und c dieser Richtlinie, die kumulative Voraussetzungen hierfür enthalten, handelt. Demnach handelt es sich bei einer Übertragung um eine einzige „öffentliche Wiedergabe über Satellit“, wenn sie durch eine „Eingabe“ programmtragender Signale ausgelöst wird, die „unter der Kontrolle des Sendeunternehmens und auf dessen Verantwortung“ durchgeführt wird, wenn die Signale „in eine ununterbrochene Kommunikationskette, die zum Satelliten und zurück zur Erde führt“, eingegeben werden, wenn die Signale „für den öffentlichen Empfang bestimmt“ sind und wenn, falls die Signale codiert sind, die Mittel zu ihrer Decodierung „durch das Sendeunternehmen selbst oder mit seiner Zustimmung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“ werden.</p>



<p>Sodann stellt sowohl eine indirekte als auch eine direkte Übertragung von Fernsehprogrammen, die alle diese kumulativen Voraussetzungen erfüllt, eine einzige öffentliche Wiedergabe über Satellit dar und ist damit unteilbar. Die Unteilbarkeit einer solchen Wiedergabe bedeutet jedoch nicht, dass der Bouquet-Anbieter bei ihr ohne die Erlaubnis des Inhabers der betreffenden Rechte tätig werden darf.</p>



<p>Schließlich benötigt eine solche Erlaubnis u. a. jede Person, die eine solche Wiedergabe auslöst oder die während einer solchen Wiedergabe in der Weise tätig wird, dass sie die geschützten Werke mittels der betreffenden Wiedergabe einem neuen Publikum zugänglich macht, d. h. einem Publikum, an das die Urheber der geschützten Werke nicht gedacht haben, als sie einer anderen Person eine Erlaubnis erteilten. Eine öffentliche Wiedergabe über Satellit wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende wird durch das Sendeunternehmen ausgelöst, unter dessen Kontrolle und auf dessen Verantwortung die programmtragenden Signale in die Kommunikationskette, die zum Satelliten führt, eingegeben werden. Zudem macht dieses Sendeunternehmen dadurch die geschützten Werke in aller Regel einem neuen Publikum zugänglich. Folglich benötigt das betreffende Sendeunternehmen die in Art. 2 der Richtlinie 93/83 vorgesehene Erlaubnis.</p>



<p>Der Gerichtshof stellt des Weiteren fest, dass das Sendeunternehmen, da eine solche öffentliche Wiedergabe über Satellit als nur in dem Mitgliedstaat vorgenommen gilt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden, die Erlaubnis nur in diesem Mitgliedstaat einholen muss. Bei der Festlegung der angemessenen Vergütung der Rechteinhaber für eine solche Wiedergabe ihrer Werke muss jedoch allen Aspekten der Sendung, wie ihrer tatsächlichen und potenziellen Einschaltquote, Rechnung getragen werden. Wird die tatsächliche oder potenzielle Einschaltquote teilweise in anderen Mitgliedstaaten als dem erzielt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden, ist es daher gegebenenfalls Sache der verschiedenen betroffenen Verwertungsgesellschaften, geeignete Lösungen zu finden, um eine angemessene Vergütung der Rechteinhaber zu gewährleisten.</p>



<p>Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Akteure im Rahmen einer öffentlichen Wiedergabe über Satellit dergestalt tätig werden, dass sie die geschützten Werke oder Gegenstände einem größeren Publikum zugänglich machen als dem Zielpublikum des betreffenden Sendeunternehmens. In einem solchen Fall ist die Tätigkeit der betreffenden Akteure von der dem Sendeunternehmen erteilten Erlaubnis nicht gedeckt. Dies kann u. a. dann der Fall sein, wenn ein Akteur den Kreis derjenigen, die Zugang zu der betreffenden Wiedergabe haben, erweitert und dadurch die geschützten Werke oder Gegenstände einem neuen Publikum zugänglich macht.</p>



<p>Im Übrigen stellt der Gerichtshof fest, dass nach den Erwägungsgründen 5, 14 und 15 der Richtlinie 93/83 mit deren Art. 1 Abs. 2 Buchst. b sichergestellt werden soll, dass jede „öffentliche Wiedergabe über Satellit“ ausschließlich dem Urheberrecht und dem Leistungsschutzrecht des Mitgliedstaats unterliegt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden. Daher liefe es diesem Ziel zuwider, wenn ein Satellitenbouquet-Anbieter die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte auch in anderen Mitgliedstaaten einholen müsste.</p>



<p><strong>Hinweis:</strong><br>Im Wege eines Vorabentscheidungsersuchens können die Gerichte der Mitgliedstaaten in einem bei ihnen anhängigen Rechtsstreit dem Gerichtshof Fragen nach der Auslegung des Unionsrechts oder nach der Gültigkeit einer Handlung der Union vorlegen. Der Gerichtshof entscheidet nicht über den nationalen Rechtsstreit. Es ist Sache des nationalen Gerichts, über die Rechtssache im Einklang mit der Entscheidung des Gerichtshofs zu entscheiden. Diese Entscheidung des Gerichtshofs bindet in gleicher Weise andere nationale Gerichte, die mit einem ähnlichen Problem befasst werden.</p>



<p>Der <a href="https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/redirect/juris/documents.jsf?num=C-290/21" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Volltext des Urteils</a> wird am Tag der Verkündung auf der Curia-Website veröffentlicht.</p>



<p class="has-small-font-size">(1) Richtlinie 93/83/EWG des Rates vom 27. September 1993 zur Koordinierung bestimmter urheber- und leistungsschutzrechtlicher Vorschriften betreffend Satellitenrundfunk und Kabelweiterverbreitung (ABl. 1993, L 248, S. 15).</p>



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		<title>Heinrich-Hertz-Mission bereit für den Start: Deutscher Satellit soll Satellitenkommunikation smarter und flexibler gestalten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-mission-bereit-fuer-den-start-deutscher-satellit-soll-satellitenkommunikation-smarter-und-flexibler-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2023 15:17:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2023 soll der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 22. Mai 2023. 22. Mai 2023 &#8211; Die Ansprüche an Kommunikationssatelliten wachsen so rasant wie die weltweite Kommunikation zunimmt. Daher müssen zukunftsfähige Kommunikationssatelliten mit sehr viel leistungsfähigeren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 16. Juni 2023 soll der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 22. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnkunftHHinCayenneDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ankunft des Heinrich-Hertz-Satelliten in Cayenne. Nach der Ankunft des deutschen Kommunikationssatelliten Heinrich Hertz am Flughafen in Cayenne (Französisch-Guayana) wurde er mit einem Schwerlasttransporter zum europäischen Raumflughafen in Kourou transportiert. (Foto: DLR)" data-rl_caption="" title="Ankunft des Heinrich-Hertz-Satelliten in Cayenne. Nach der Ankunft des deutschen Kommunikationssatelliten Heinrich Hertz am Flughafen in Cayenne (Französisch-Guayana) wurde er mit einem Schwerlasttransporter zum europäischen Raumflughafen in Kourou transportiert. (Foto: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnkunftHHinCayenneDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ankunft des Heinrich-Hertz-Satelliten in Cayenne. Nach der Ankunft des deutschen Kommunikationssatelliten Heinrich Hertz am Flughafen in Cayenne (Französisch-Guayana) wurde er mit einem Schwerlasttransporter zum europäischen Raumflughafen in Kourou transportiert. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p>22. Mai 2023 &#8211; Die Ansprüche an Kommunikationssatelliten wachsen so rasant wie die weltweite Kommunikation zunimmt. Daher müssen zukunftsfähige Kommunikationssatelliten mit sehr viel leistungsfähigeren Technologien arbeiten. Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR am 16. Juni 2023 eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 18 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Der 3.450 Kilogramm schwere und Kleintransporter große Satellit wird als eine von zwei Nutzlasten mit der letzten europäischen Ariane-5-Trägerrakete (Typ ECA) vom europäischen Raumflughafen in Kourou (Französisch-Guayana) seine Reise ins All antreten. Es ist der 117. Start der Ariane-5.</p>



<p>Mit Experimenten zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik, die von deutschen Forschungsinstituten und Industrieunternehmen entwickelt und gebaut wurden bzw. werden, sollen diese Technologien nun im Weltall verifiziert beziehungsweise unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Mit der Betankung des Satelliten vom 19. bis 24. Mai 2023 am „Centre Spatial Guyanais“ (CSG) ist die Mission dem Start nun einen bedeutenden Schritt nähergekommen. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHimReinraumDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz im Reinraum des europäischen Raumflughafens „Centre Spatial Guyanais“ (CSG) in Kourou (Französisch-Guayana). (Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz im Reinraum des europäischen Raumflughafens „Centre Spatial Guyanais“ (CSG) in Kourou (Französisch-Guayana). (Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHimReinraumDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz im Reinraum des europäischen Raumflughafens „Centre Spatial Guyanais“ (CSG) in Kourou (Französisch-Guayana). (Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p>„Der Hamburger Physiker Heinrich Hertz war ein Pionier in der Kommunikations- und Medientechnologie. Ohne ihn wären Mobiltelefone, Fernsehen und Internet heute nicht denkbar. Die Heinrich-Hertz-Mission leistet ebenfalls Pionierarbeit. Wir schicken einen intelligenten Satelliten ins All, der Informationen selbstständig an Bord verarbeiten kann. Seine Instrumente können dann von der Erde aus flexibel an neue technische Ansprüche und Marktbedingungen angepasst werden. Im übertragenen Sinne wächst der smarte Satellit also im Weltraumeinsatz mit seinen Aufgaben“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Auch die Stärke des Signals und die Bandbreite können im Orbit angepasst werden. Zudem kann Heinrich Hertz durch flexible Anpassung an bestehende Systeme aufgrund digital skalierbarer Bandbreiten, von Breitband- bis hin zu Schmalbandanwendungen, an neue Kommunikationsstandards angepasst werden.</p>



<p><strong>Kommunikation neu gedacht</strong><br>Daten empfangen und weiterleiten – darauf beschränkt sich die normale Arbeitsweise eines Kommunikationssatelliten. Doch wäre es nicht viel praktischer, wenn die eintreffenden Informationen bereits an Bord gefiltert und weiterverarbeitet werden könnten? Genau dafür ist der Heinrich-Hertz-Satellit zusätzlich mit kleinen Rechnern ausgestattet worden. Diese On-Board-Prozessoren sind neuartige Computer, die auf Satelliten die empfangenen Signale interpretieren, neu erzeugen und zum Boden senden können. Diese Prozessoren sind leistungsfähig und flexibel programmierbar und ermöglichen eine digitale Signalverarbeitung an Bord von Satelliten. „Bei der langen, fünfzehnjährigen Missionsdauer von Heinrich Hertz können so die Fähigkeiten des Satelliten an die sich stetig ändernden technischen Ansprüche kontinuierlich angepasst werden. Auf diese Weise machen diese Prozessoren die Mission zu einem sehr flexiblen Werkzeug, mit dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch Fragestellungen der Zukunft im Orbit untersuchen können“, erklärt Heiko Ultes, Projektleiter der Heinrich-Hertz-Mission in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatellitenmissionHHohb.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Satellitenmission Heinrich Hertz - künstlerische Darstellung. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Die Satellitenmission Heinrich Hertz - künstlerische Darstellung. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatellitenmissionHHohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Satellitenmission Heinrich Hertz &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p><strong>Nachhaltig elektrisch angetrieben</strong><br>Damit Satelliten mit einer Trägerrakete ihre Umlaufbahn erreichen, müssen sie die Schwerkraft überwinden und beschleunigt werden. Für die notwendige Beschleunigung werden chemische Triebwerke mit hoher Schubkraft eingesetzt. Sie tragen Rakete und Satellit in die geplante Umlaufbahn. Dort angekommen, können Orbit und Ausrichtung des Satelliten im Vakuum mit elektrischen Triebwerken wesentlich effektiver und vor allem präziser als mit chemischen gesteuert werden. Elektrische Antriebe können das Gewicht senken und somit Kosten sparen oder den Treibstoffanteil und damit die Betriebsdauer bzw. die Nutzlastkapazität erhöhen; denn durch die Ionisierung des gasförmigen Treibstoffs kann, im Vergleich zu chemischen Antrieben, ein deutlich höherer spezifischer Impuls erzeugt werden. Das elektrisch betriebene „High Efficiency Multi Stage Plasma“ (HEMP)-Triebwerk, das bei der Heinrich-Hertz-Mission Kurskorrekturen im Zielorbit vornimmt, hat einen fünfmal höheren Spezifischen Impuls als die besten chemischen Triebwerke.</p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind weitere 36 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg549557#msg549557" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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