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	<title>Mojave &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mojave &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Kosmische Kollision erzeugt Neutrino</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kosmische-kollision-erzeugt-neutrino/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 18:51:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beleg für die Verbindung zwischen einem IceCube-Neutrinoereignis und einer weit entfernten Radiogalaxie. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Das Neutrino-Ereignis IceCube 170922A, entdeckt mit dem IceCube-Neutrinoobservatorium am Südpol, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der aktiven Galaxie TXS 0506+056 in Verbindung gebracht werden, die in einer Entfernung von 3,8 Milliarden Lichtjahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="beleg-fur-die-verbindung-zwischen-einem-icecube-neutrinoereignis-und-einer-weit-entfernten-radiogalaxie-eine-information-des-max-planck-instituts-fur-radioastronomie-bonn">Beleg für die Verbindung zwischen einem IceCube-Neutrinoereignis und einer weit entfernten Radiogalaxie. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102019205117_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102019205117_small_1.jpg" alt="IceCube Collaboration, MOJAVE, S. Britzen, &amp; M. Zajaček " width="260"/></a><figcaption>
TXS 0506+056. Das Neutrino-Ereignis IceCube 170922A ist sehr wahrscheinlich im Wechselwirkungsbereich zweier Jetrichtungen in dieser fernen Galaxie entstanden. 
<br>
(Bild: IceCube Collaboration, MOJAVE, S. Britzen, &amp; M. Zajaček)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Neutrino-Ereignis IceCube 170922A, entdeckt mit dem IceCube-Neutrinoobservatorium am Südpol, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der aktiven Galaxie TXS 0506+056 in Verbindung gebracht werden, die in einer Entfernung von 3,8 Milliarden Lichtjahren liegt. TXS 0506+056 ist nur eine von zahlreichen aktiven Galaxien und es war zunächst rätselhaft, warum bis jetzt nur diese Galaxie ein von der Erde aus nachweisbares Neutrino erzeugt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Silke Britzen vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie hat hochaufgelöste Radiobeobachtungen von TXS 0506+56 aus den Jahren 2009 bis 2018, also bevor und nach dem Neutrino-Ereignis, untersucht. Das Team erklärt die verstärkte Neutrinoaktivität während eines früheren Neutrinoausbruchs und das mit IceCube nachgewiesene Neutrino durch einen kosmischen Zusammenstoß innerhalb der Galaxie. Das Aufeinandertreffen von Materie im Wechselwirkungsbereich des Jets in der Umgebung eines supermassereichen Schwarzen Lochs könnte zur Erzeugung der Neutrinos geführt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse wurden am 2. Oktober 2019 in der Fachzeitschrift&nbsp;„<a class="a" href="https://www.aanda.org/component/article?access=doi&amp;doi=10.1051/0004-6361/201935422" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Astronomy &amp; Astrophysics</a>“ veröffentlicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Juli 2018 hat die IceCube-Kollaboration die Entdeckung des ersten hochenergetischen Neutrinos, IceCube-170922A, bekanntgegeben, das auf einen Ursprung in großer kosmischer Entfernung zurückgeführt werden konnte. Während der Ursprung in größerer Entfernung im Kosmos für Neutrinos schon lange Zeit vermutet wurde, ist dies das erste Mal, das die Herkunft eines Neutrinos aus einer fernen Galaxie bestätigt werden konnte. Die „Heimat“ des Neutrinos ist ein sogenannter aktiver galaktischer Kern („Active Galactic Nucleus“, AGN), eine Galaxie mit einem supermassereichen Schwarzen Loch als Zentralquelle. Ein internationales Forscherteam konnte nun den Entstehungsprozess für dieses Neutrino aufklären und fand den entsprechenden Vorgang zu einem Teilchenbeschleuniger auf der Erde: ein kosmischer Zusammenstoß von Materie aus Teilchenstrahlen oder Jets. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktive galaktische Kerne sind die energiereichsten Objekte in unserem Universum. Angetrieben durch supermassereiche Schwarze Löcher wird Materie auf die Zentralquelle akkretiert und Teilchenstrahlen bzw. Plasmaströme (sogenannte Jets) werden in den intergalaktischen Raum hinausgeschleudert. BL-Lac-Objekte (benannt nach dem Prototyp BL Lacertae im Sternbild Eidechse) bilden eine spezielle Klasse solcher AGN, bei denen der Jet zufällig in Richtung Erde ausgerichtet ist und die beobachtete Strahlung dominiert. Das Neutrino-Ereignis IceCube-170922A hat allem Anschein nach seinen Ursprung in dem BL-Lac-Objekt TXS 0506+056, einer Galaxie mit einer Rotverschiebung von z=0,34. Das entspricht einer Lichtlaufzeitentfernung von 3,8 Milliarden Lichtjahren. Untersuchungen der IceCube Collaboration von Archivdaten hatten zuvor Hinweise auf erhöhte Neutrino-Aktivität aus derselben Galaxie für die Zeit zwischen September 2014 und März 2015 ergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere BL-Lac-Objekte zeigen Eigenschaften ganz ähnlich zu denen von TXS 0506+056. „Es war schon etwas rätselhaft, warum gerade diese Galaxie als Quelle für ein Neutrino-Ereignis identifiziert werden konnte“, erklärt Silke Britzen vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR), die Erstautorin der Veröffentlichung. „Wir wollten herausfinden, was TXS 0506+056 so speziell macht, um den Entstehungsprozess für Neutrinos zu verstehen und den Ort der Entstehung genauer zu lokalisieren. Dazu haben wir hochaufgelöste Radiobilder des Jets in dieser Quelle untersucht.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu ihrer großen Überraschung fanden die Forscher eine nicht erwartete Wechselwirkung im Jet-Material von TXS 0506+056. Während das Plasma im Jet normalerweise gleichförmig in einer Art Strömungskanal fließt, scheint die Situation in dieser Galaxie anders zu sein. Das Team geht davon aus, dass sowohl die verstärkte Neutrinoaktivität während eines Neutrinoausbruchs in den Jahren 2014 und 2015 sowie das Einzelneutrino IceCube-170922A durch einen kosmischen Zusammenstoß innerhalb der Galaxie TXS 0506+056 erklärt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kosmische Kollision kann zurückgeführt werden auf neu erzeugtes Jetmaterial, das auf einen älteren Jet auftrifft. Die stark gekrümmte Struktur des Jets in den Beobachtungen ist ein Beleg für eine solche Annahme. Eine weitere mögliche Erklärung ist die Kollision zweier Jets in der gleichen Quelle. In beiden Szenarien ist es die Kollision von Jetmaterial, die das Neutrino erzeugt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Markus Böttcher von der North-West-Universität in Potchefstroom (Südafrika), ist Ko-autor der Veröffentlichung und hat die Modellrechnungen bzgl. Strahlung und Teilchenemission durchgeführt. „Die Kollision von Jetmaterial ist im Moment der einzige verfügbare Mechanismus, der die Entdeckung eines Neutrinos aus dieser Quelle erklären kann. Sie gibt uns auch wichtige Einsichten bzgl. des Jetmaterials und löst die lange bestehende Frage, ob die Jets eher aus leptonischem Material, also Elektronen und Positronen, oder aus hadronischem Material, also Elektronen und Protonen, oder aus einer Kombination von beidem bestehen. Zumindest ein Teil des Materials muss hadronisch sein, sonst hätten wir das Neutrino nicht entdeckt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Lauf der kosmischen Evolution unseres Universums scheinen Kollisionen von Galaxien recht häufig aufzutreten. Unter der Annahme, dass zwei miteinander kollidierende Galaxien beide ein supermassereiches Schwarzes Loch im Zentrum aufweisen, erzeugt die Kollision dieser Galaxien ein Paar von Schwarzen Löchern im Zentrum, das sich in immer geringer werdendem Abstand umkreist und schließlich miteinander fusioniert. Bei dieser Verschmelzung werden Gravitationswellen ausgesandt. Dieser Vorgang ist bei supermassereichen Schwarzen Löchern äquivalent zur Fusion wesentlich masseärmerer stellarer Schwarzer Löcher, deren Gravitationswellen mit den LIGO/VIRGO-Detektoren nachgewiesen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktive galaktische Kerne mit binären Schwarzen Löchern in einem geringen Abstand von nur wenigen Lichtjahren werden bereits seit langer Zeit gesucht. Sie dürften jedoch sehr selten und auch schwer zu identifizieren sein. Zusätzlich zum Nachweis der Kollision von Jetmaterie haben die Forscher auch Anzeichen für eine Präzession des zentralen Jets in TXS 0506+056 gefunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Michal Zajaček vom Zentrum für Theoretische Physik in Warschau, ein weiterer Ko-autor der Veröffentlichung: „Diese Präzession kann entweder durch ein binäres supermassereiches Schwarzes Loch erklärt werden oder aber durch den Lense-Thirring-Präzessionseffekt, wie von Einstein in der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt. Letzterer könnte wiederum durch ein zweites supermassereiches Schwarzes Loch in etwas größerem Abstand im Zentrum der Galaxie ausgelöst worden sein. Beide Szenarien führen zu einer Änderung in der Ausrichtung des Jets, wie wir sie auch beobachten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Fendt vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie ist erstaunt: „Je näher wir an den Ursprung der Jets herankommen, desto komplizierter werden innere Struktur und Dynamik dieser Jets. Die binären Schwarzen Löcher erzeugen eine komplexe Struktur in dem ausgeworfenen Material, welches von den kosmologischen Modellen der Galaxienentstehung bei der Verschmelzung von Galaxien erwartet wird.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Silke Britzen betont das wissenschaftliche Potential des Forschungsergebnisses: „Es ist phantastisch, dass wir die Erzeugung von Neutrinos durch detaillierte Analyse von Jets in Galaxien untersuchen können. Und es wäre wirklich ein Durchbruch, wenn mit unserer Veröffentlichung ein weiterer Kandidat für ein binäres Schwarzes Loch mit zwei Jets bestätigt werden könnte.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es scheint zum ersten Mal gelungen zu sein, die Kollision zweier Jets im Zentrum einer Galaxie auf Skalen von nur wenigen Lichtjahren zu bestätigen und die Entdeckung eines kosmischen Neutrinos auf eine Jetkollision zurückführen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während TXS 0506+056 vielleicht nicht repräsentativ für die Klasse von BL-Lac-Objekten ist, könnte diese Quelle aber doch maßgeblich sein für die wiederholte Wechselwirkung des Materials zweier Jets und die dadurch hervorgerufene Erzeugung von Neutrinos. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrundinformation:</strong>
<br>
Das IceCube Neutrino-Observatorium wurde zur Erforschung des Kosmos tief im Eis der Antarktis errichtet. Mit Detektoren eines Volumens von einem Kubikkilometer Eis sucht IceCube nach nahezu masselosen Elementarteilchen, die als Neutrinos bezeichnet werden. Diese hochenergetischen Botschafter aus den Tiefen des Universums enthalten Informationen über einige der heftigsten astrophysikalischen Phänomene im Universum wie explodierende Sterne, Gammastrahlungsausbrüche, Schwarze Löcher und Neutronensterne. </p>



<p class="wp-block-paragraph">MOJAVE (Monitoring Of Jets in Active galactic nuclei with VLBA Experiments) ist ein Langzeitprogramm zur systematischen Erfassung von Äderungen in der Gesamthelligkeit und Polarisation von Jets in Verbindung mit aktiven galaktischen Kernen (AGN) am Nordhimmel. Das Very Long Baseline Array (VLBA) umfasst ein Netzwerk von zehn Radioteleskopen, die von Socorro/New Mexico aus gesteuert werden und in einem interferometrischen Modus (Very Long Baseline Interferometrie, VLBI) miteinander verbunden sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">BL-Lac-Objekte stellen eine besondere Unterklasse von aktiven galaktischen Kernen (AGN) dar. Als AGN wird ein kompakter Bereich im Zentrum bestimmter Galaxien bezeichnet, der eine wesentlich erhöhte Leuchtkraft in einem maßgeblichen Teil des elektromagnetischen Spektrums aufweist. Diese Leuchtkraft ist nichtthermischen Ursprungs und wird durch die Akkretion von Materie in der unmittelbaren Umgebung des zentralen supermassereichen Schwarzen Lochs erzeugt. Der Jet eines BL-Lac-Objekts ist geometrisch direkt auf den Beobachter gerichtet und zeigt demzufolge ein einzigartiges Radioemissionsspektrum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren der Originalveröffentlichung in “Astronomy &amp; Astrophysics” sind Silke Britzen, Christian Fendt, Markus Böttcher, Michal Zajaček, Frederic Jaron, Ilya Pashchenko, Anabella Araudo, Vladimir Karas, und Omar Kurtanidze. Silke Britzen, die Erstautorin, und ebenso Michal Zajaček und Frederic Jaron haben eine MPIfR-Affiliation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem MPIfR umfassen die Affiliationen der Ko-autoren das Max-Planck-Institut für Astronomie (Heidelberg), das Centre for Space Research (North-West University, Potchefstroom, Südafrika), das I. Physikalisches Institut der Universität Köln, das Zentrum für Theoretische Physik der polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau, das Institut für Geodäsie und Geoinformation der Universität Bonn, das Astro Space Center des Physikalischen Instituts Lebedev in Russland, das Astronomische Institut und das Institut für Physik der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag sowie das Abastumani-Observatorium in Georgien. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceShipTwo mit erstem kurzem Überschallflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-mit-erstem-kurzem-ueberschallflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 17:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute nachmittag startete WhiteKnightTwo mit SpaceShipTwo zu dessen erstem angetriebenen Flug. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Virgin Galactic, New Space Watch. Vertont von Peter Rittinger. Der Start erfolgte gegen 16 Uhr MESZ vom Mojave Air &#38; Space Port aus. Etwa 50 Minuten später wurde SpaceShipTwo in knapp 15 Kilometern Höhe zu seinem 26. Freiflug [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute nachmittag startete WhiteKnightTwo mit SpaceShipTwo zu dessen erstem angetriebenen Flug.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Virgin Galactic, New Space Watch. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-02-44123.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042013195100_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="260"/><figcaption>
SpaceShipTwo während seiner ersten Antriebsphase 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 16 Uhr MESZ vom Mojave Air &amp; Space Port aus. Etwa 50 Minuten später wurde SpaceShipTwo in knapp 15 Kilometern Höhe zu seinem 26. Freiflug ausgeklinkt. Nach kurzem freien Fall wurde das Triebwerk für 16 Sekunden aktiviert, wodurch kurzzeitig 1,2-fache Schallgeschwindigkeit und eine Höhe von fast 17 Kilometern erreicht wurde. Anschließend glitt SpaceShipTwo antriebslos zur Erde und landete wohlbehalten auf einer Landebahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der erste angetriebene Flug des Virgin-Raumschiffs Enterprise war zweifellos unser bisher bedeutsamster Flug&#8220;, sagte Virgin-Galactic-Gründer Richard Branson, der dem Ereignis vor Ort beiwohnte. &#8222;Erstmals waren wir in der Lage, die Schlüsselkomponenten des Systems im vollen Einsatz zu testen. Der heutige Überschall-Erfolg bereitet den Weg für eine rasche Ausweitung der Tests mit dem realistischen Ziel eines ersten Raumflugs bis zum Jahresende. Wir sahen heute, wie Geschichte gemacht wird und ich könnte nicht stolzer sein auf alle, die dabei mitgewirkt haben.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 2004 wurde das Unternehmen Virgin Galactic mit dem Ziel gegründet, einen Nachfolger des SpaceShipOne zu entwickeln und für den Weltraumtourismus zu vermarkten. Kurz nach Gründung des Unternehmens gewann Scaled Composites mit SpaceShipOne den 1996 ausgeschriebenen Ansari X-Prize. Die Entwicklung einer vergrößerten Version für 2 Piloten und 6 Passagieren stellte sich jedoch als schwieriger dar, so dass es zu beträchtlichen Verzögerungen kam. Trotzdem stellt das Projekt das bisher beste Konzept dar, für einige Minuten und einen vergleichsweise niedrigen Preis Schwerelosigkeit und einen atemberaubenden Blick auf unseren Blauen Planeten erleben zu können. Mittlerweile haben bereits mehr als 500 Personen einen Flug mit SpaceShipTwo zum Preis von jeweils 200.000 US-Dollar gebucht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg254784#msg254784" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic (ab 28.04.2013)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceShipTwo erstmals im &#8222;Federflug&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-erstmals-im-federflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 12:49:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[WhiteKnightTwo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim siebten Freiflug des von Virgin Galactic betriebenen suborbitalen Raumschiffs SpaceShipTwo wurden erstmals die Flügel in einen 65-Grad-Winkel zum Rumpf gebracht. Dabei fiel SS2 sanft bis zur Abfanghöhe. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Virgin Galactic. Vertont von Peter Rittinger. Der Flug mit WhiteKnightTwo VMS &#8222;Eve&#8220; begann gestern gegen 15:43 Uhr MESZ, vor Ort war [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-erstmals-im-federflug/" data-wpel-link="internal">SpaceShipTwo erstmals im &#8222;Federflug&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim siebten Freiflug des von Virgin Galactic betriebenen suborbitalen Raumschiffs SpaceShipTwo wurden erstmals die Flügel in einen 65-Grad-Winkel zum Rumpf gebracht. Dabei fiel SS2 sanft bis zur Abfanghöhe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Virgin Galactic. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-07-39732.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011144924_small_1.jpg" alt="Clay-Observatorium" width="373" height="165"/><figcaption>
SpaceShipTwo im &#8218;Federmodus&#8216; 
<br>
(Bild: Clay-Observatorium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug mit WhiteKnightTwo VMS &#8222;Eve&#8220; begann gestern gegen 15:43 Uhr MESZ, vor Ort war es 6:43 Uhr morgens, vom Mojave Air and Spaceport in Kalifornien (USA) aus. Nach einem etwa 45-minütigen Steigflug des Gespanns bis über 15.000 Meter Höhe wurde das SpaceShipTwo VSS &#8222;Enterprise&#8220; ausgeklinkt und ging zuerst in einen stabilen Gleitflug. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für 75 Sekunden standen die Flügel dann im Winkel von 65 Grad gegen den Rumpf des Testraumschiffs. Dabei neigte sich der Rumpf gegenüber der Erdoberfläche, das Raumschiff wurde durch die fast senkrecht stehenden Flügel stabilisiert. Der Fall erfolgte mit etwa 80 Metern pro Sekunde und wurde in etwa 10 Kilometern Höhe abgefangen. Die Flügel wurden in Normallage, parallel zum Rumpf gebracht und man erreichte wieder einen sicheren Gleitpfad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach gut 11 Minuten Flugzeit landete SpaceShipTwo auf einer Piste des Mojave Air and Spaceports. Während des Fluges wurden Aufnahmen am Clay-Observatorium gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">George Whitesides, Geschäftsführer und Präsident von Virgin Galactic, sagte: &#8222;Der spektakuläre Flug des VSS Enterprise am heutigen Morgen war der dritte in 12 Tagen. Wir untermauern damit das hohe Potenzial der schnellen Vorbereitung und hohen Flugrate der neuen Fluggeräte von Virgin Galactic. Wir haben auch bewiesen, dass der einmalige Mechanismus des federgesteuerten Wiedereintritts, die bedeutendste sicherheitsrelevante Einzelentwicklung des Gesamtsystems, perfekt funktioniert. Dies ist ein weiterer bedeutender, erfolgreich erreichter Meilenstein für Virgin Galactic und bringt uns dem Beginn des kommerziellen Betriebs immer näher. Dank gebührt dem gesamten Scaled-Team, deren sorgfältige Planung und bedeutende Fähigkeiten den Kurs der Geschichte ändern.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg184516#msg184516" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic (ab 4. Mai 2011)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-erstmals-im-federflug/" data-wpel-link="internal">SpaceShipTwo erstmals im &#8222;Federflug&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Masten schafft Level 1 im zweiten Versuch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/masten-schafft-level-1-im-zweiten-versuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 13:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32660</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem Masten Space Systems nach erfolgreichem Hinflug am 16. September aufgrund technischer Probleme auf den Rückflug verzichtet hat, wurde dies nun gestern nachgeholt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: The Launch Pad. Bei der Northrop Grumman Lunar Lander Challenge geht es darum, ein raketengetriebenes Fluggerät von einem Startplatz zu einem 100 Meter entfernten Landeplatz fliegen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nachdem Masten Space Systems nach erfolgreichem Hinflug am 16. September aufgrund technischer Probleme auf den Rückflug verzichtet hat, wurde dies nun gestern nachgeholt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: The Launch Pad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102009154556_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102009154556_small_1.jpg" alt="NASA TV" width="383" height="287"/></a><figcaption>
Das Fluggerät XA01.B Sekunden nach der Landung 
<br>
(Bild: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Northrop Grumman Lunar Lander Challenge geht es darum, ein raketengetriebenes Fluggerät von einem Startplatz zu einem 100 Meter entfernten Landeplatz fliegen zu lassen. Dabei muss eine Höhe von mindestens 50 Metern erreicht werden und das Fluggerät für Level 1 mindestens 90 Sekunden in der Luft bleiben. Beim Level 2 gilt die doppelte Flugzeit. Die NASA fördert den Wettbewerb, um Technologie für bevorstehende Mondflüge zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Armadillo Aerospace hatte Level 1 bereits im Vorjahr geschafft und am 13. September diesen Jahres auf dem Gelände des Caddo Mills Municipal Airport in Texas auch Level 2 bewältigt. Drei Tage später schaffte das Fluggerät von Masten Space Systems ebenfalls sicher den Hinflug für Level 1. Aufgrund technischer Bedenken verzichtete man allerdings zunächst auf den Rückflug und ging zurück an die Werkbank. Der gestrige Versuch glückte nun komplett. Beim Hinflug blieb <i>Xombie</i> 93 Sekunden in der Luft und landete nur etwa 20 cm vom Zielpunkt entfernt, praktisch noch auf dem Zielkreuz. Beim Rückflug waren es gar nur 11 cm Abweichung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Masten hätte heute sowie am 28. und 29. Oktober noch Gelegenheit, Level 2 in Angriff zu nehmen. Das Versuchsfeld befindet sich auf dem Gelände des Mojave Air &amp; Space Port in Kalifornien. Zwei weitere Teams wollen zudem ihr Können beweisen: BoNovA (26./27. Oktober) und Unreasonable Rocket (30./31. Oktober). </p>
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		<title>Virgin Galactic auf der OshkoshAirShow</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/virgin-galactic-auf-der-oshkoshairshow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 17:56:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Richard Branson]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipTwo]]></category>
		<category><![CDATA[WhiteKnightTwo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der OshkoshAirShow hat Virgin Galactic zum ersten Mal WhiteKnightTwo der Öffentlichkeit vorgestellt. Außerdem gibt es eine große finanzielle Partnerschaft mit einer arabischen Firma. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Virgin Galactic. Auf der diesjährigen OshkoshAirShow hat die britische Firma Virgin Galactic das Trägerflugzeug WhiteKnightTwo der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine offizielle Vorstellung des Flugzeugs gab es [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Auf der OshkoshAirShow hat Virgin Galactic zum ersten Mal WhiteKnightTwo der Öffentlichkeit vorgestellt. Außerdem gibt es eine große finanzielle Partnerschaft mit einer arabischen Firma.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Virgin Galactic.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072009195609_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072009195609_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="397" height="251"/></a><figcaption>
Sir Richard Branson (links) im Trägerflugzeug WhiteKnightTwo 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der diesjährigen OshkoshAirShow hat die britische Firma Virgin Galactic das Trägerflugzeug WhiteKnightTwo der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine offizielle Vorstellung des Flugzeugs gab es bereits letztes Jahr im Sommer für Reporter, diesmal konnte jedoch zum ersten Mal die Öffentlichkeit das Flugzeug aus der Nähe betrachten. Das Trägerflugzeug soll SpaceShipTwo auf seine Starthöhe von 15 km Höhe transportieren, wo sich das Raumschiff dann ausklingt und mittels eines Hybrid-Raketenantriebs auf eine Höhe von mindestens 110 km Höhe fliegt. Das Trägerflugzeug hat seinen Jungfernflug im Dezember 2008 gemacht und hat seitdem mehr als 15 Testflüge absolviert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Flugzeug ist am Montag in Oshkosh eingetroffen und wird am Samstag wieder zurück nach Mojave fliegen. Über die Woche sind mehrere Demonstrationsflüge geplant. Sir Richard Branson, der Chef der britischen VirginGroup, hat es sich nicht nehmen lassen, am Dienstag selbst einmal mit dem Flugzeug mitzufliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den 7. Dezember ist die offizielle Enthüllung von SpaceShipTwo geplant und am gleichen Tag soll ein erster Gleittestflug erfolgen. Aktuell plant man die ersten kommerziellen suborbitalen bemannten Flügen mit SpaceShipTwo für Ende 2011.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Arabisches Investment</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072009195609_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072009195609_small_2.jpg" alt="Virgin Galactic" width="406" height="257"/></a><figcaption>
Orbitale Trägerstarts von WhiteKnightTwo? 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine große Überraschung war, dass die arabische Investmentfirma Aabar Investments aus Abu Dhabi 280 Millionen Dollar in Virgin Galactic investiert, wofür sie einen Anteil von 32 % an der Firma erhält. Dieses Geld soll mehr als ausreichen die kommerzielle Einführung des SpaceShipTwo durchzuführen. Weiterhin sichert dieses Investment für Aabar Investments die exklusiven Rechte an der Technologie für den arabischen Raum. So soll auf der arabischen Halbinsel nach New Mexico in den USA und Kiruna in Schweden nun der dritte Spaceport entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus hat sich Aaber Investments verpflichtet, die Entwicklung einer kleinen orbitalen Trägerrakete mit 100 Millionen Dollar zu finanzieren. Diese Trägerrakete mit einem Nutzlastbereich von ca. 200 kg in den niedrigen Erdorbit soll von WhiteKnightTwo aus gestartet werden. Die Entwicklung soll ca. 3 Jahre in Anspruch nehmen und als Startpreis werden 2 Millionen Dollar anvisiert. Noch ist nicht bekannt, welche Firma die Entwicklung der Trägerrakete durchführen soll. Momentan arbeitet Virgin Galactic mit dem britischen Satellitenbauer Surrey Satellite Technology Limited (SSTL), welcher den Galileo-Satelliten GIOVE-A gebaut hat und kürzlich von EADS Astrium aufgekauft wurde, an einem Business Plan für die Trägerrakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.630" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Spaceport America &#8211; Grundsteinlegung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spaceport-america-grundsteinlegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 08:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipTwo]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
		<category><![CDATA[WhiteKnightTwo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. Juni 2009 fand die Grundsteinlegung des Spaceport America statt. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Virgin Galactic, flightglobal.com. Am 19. Juni fand die Grundsteinlegung von Spaceport America statt, wo Virgin Galactic plant, ab 2011 Weltraumtouristen für kurze Zeit ins Weltall zu transportieren. Auf der Kundgebung war neben Virgin-Galactic-Präsident Will Whitehorn auch der Gouverneur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 19. Juni 2009 fand die Grundsteinlegung des Spaceport America statt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Virgin Galactic, flightglobal.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062009102359_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062009102359_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="306" height="206"/></a><figcaption>
Spaceport America 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. Juni fand die Grundsteinlegung von Spaceport America statt, wo Virgin Galactic plant, ab 2011 Weltraumtouristen für kurze Zeit ins Weltall zu transportieren. Auf der Kundgebung war neben Virgin-Galactic-Präsident Will Whitehorn auch der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, anwesend. Der Weltraumbahnhof soll großen Gebrauch von erneuerbaren Energien machen. Die Konstruktion des Raumflughafens kostet ca. 200 Millionen Dollar und die Bauzeit soll 2 Jahre betragen. Das Geld für den Bau kommt zu Teilen aus der Region, wo die Einwohner vor kurzem einer Steuererhöhung für den Bau des Raumhafens zugestimmt haben. Der Spaceport wird nur für suborbitale Starts eingesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war geplant, dass das Trägerflugzeug von SpaceShipTwo die Grundsteinlegung überfliegen sollte. Dazu kam es jedoch nicht. Auf dem Weg von Mojave nach Las Cruces gab es eine Warnung im Cockpit über eine fehlerhafte Bremsklappe. Daraufhin entschloss man sich, in der Nähe von Phoenix zu landen und das Problem zu untersuchen. Das Flugzeug verblieb dort über Nacht und am nächsten Tag konnte die Überfliegung des Spaceports, wo sich eine Reihe Reporter und Offizielle für den Überflug versammelt hatten, mit einem Tag Verspätung stattfinden. Das Trägerflugzeug überflog den Spaceport drei Mal in sehr niedriger Höhe und kreiste anschließend noch über der Stadt bevor es nach Mojave zurückflog. In Mojave fand an diesem Tag der &#8222;Plane Crazy Saturday&#8220; statt, eine kleine monatliche Flugschau, wo Privatleute ihre Flugzeuge vorstellen. Dass diese beiden Ereignisse aufeinandertreffen, war ursprünglich nicht geplant, sollte doch das Trägerflugzeug WhiteKnightTwo bei der Oshkosh Air Show seinen ersten Auftritt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter wurde auf der Grundsteinlegung bekannt, dass SpaceShipTwo das erste Mal voraussichtlich am 7. Dezember 2009 der Öffentlichkeit gezeigt werden soll. An diesem Tag soll SpaceShipTwo auch seinen ersten Gleitflug unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Video vom WhiteKnightTwo Überflug:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZmV6RPE35ok&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" src="http://www.youtube.com/v/ZmV6RPE35ok&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340"></object>
<br>
<strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg102618#msg102618" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic Thread</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3397.15" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Spaceport America Thread</a></li></ul>
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		<title>Testflüge von WhiteKnightTwo und SpaceShipTwo 2009</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/testfluege-von-whiteknighttwo-und-spaceshiptwo-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 20:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceport America]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 geht das suborbitale Weltraumtourismusprojekt von VirginGalactic in die heiße Phase. Nachdem Ende 2008 der Jungfernflug des Trägerflugzeugs glückte, stehen nun weitere Testflüge des Trägerflugzeugs in der ersten Jahreshälfte und erste Testflüge von SpaceShipTwo in der zweiten Jahreshälfte an. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: MSNBC, flightglobal.com, Virgin Galactic, Scaled Composites, Air &#38; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Jahr 2009 geht das suborbitale Weltraumtourismusprojekt von VirginGalactic in die heiße Phase. Nachdem Ende 2008 der Jungfernflug des Trägerflugzeugs glückte, stehen nun weitere Testflüge des Trägerflugzeugs in der ersten Jahreshälfte und erste Testflüge von SpaceShipTwo in der zweiten Jahreshälfte an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: MSNBC, flightglobal.com, Virgin Galactic, Scaled Composites, Air &amp; Space Magazine.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fortschritte 2008</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="346" height="217"/></a><figcaption>
WhiteKnightTwo-Jungfernflug  
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Juli 2008 hatte Virgin Galactic das Trägerflugzeug WhiteKnightTwo zum ersten Mal der Presse vorgestellt. Damals war man zuversichtlich, dass der Jungfernflug voraussichtlich im September stattfinden würde. Doch wie das in der Luft- &amp; Raumfahrt nun mal so ist, sollte es aufgrund von technischen Problemen mit den Triebwerken nicht vor Anfang Dezember sein, dass erste Rolltests des Trägerflugzeugs unternommen werden konnten. Dann lag in Mojave zum ersten Mal seit vielen Jahren auch noch kräftig Schnee und der Jungfernflug drohte auf 2009 verschoben zu werden. Doch am 21. Dezember war das Wetter gut und der Jungfernflug konnte zwei Tage vor den Weihnachtsferien doch noch stattfinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen des Jahres 2008 schaffte man es auch noch, einen Pachtvertrag mit dem US-Bundesstaat New Mexico abzuschließen, der es Virgin Galactic erlaubt, mit dem Bau von Spaceport America zu beginnen, von wo aus kommerzielle Weltraumflüge stattfinden sollen. Neben Spaceport America, ist Virgin Galactic auch an anderen Startplätzen interessiert.          
    
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_2.jpg" alt="US Airforce" width="358" height="220"/></a><figcaption>
Flüge mit SpaceShipTwo in die Aurora?
<br>
(Bild: US Airforce)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als besonderer Platz ist hier Kiruna in Schweden zu nennen. Hier starten diverse europäische Raumfahrtagenturen ihre Höhenforschungsraketen, so dass grundlegende Infrastruktur schon vorhanden ist. Wichtiger aber ist, dass es dort Nordlichter bzw. die Aurora Borealis gibt und es ist geplant mit SpaceShipTwo zahlende Passagiere nicht nur in den Weltraum, sondern gleichzeitig auch in die Aurora zu fliegen, wo sich ein einmaliger Ausblick ergeben sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren haben auch die Arbeiten an SpaceShipTwo Fortschritte gemacht. Das Raumschiff ist nach Aussage von Will Whitehorn, dem Präsidenten von Virgin Galactic, nun fast fertig und soll im April der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auch die Entwicklung des Raketenmotors, der nach dem Unglück 2007, bei dem drei Angestellte von Scaled Composites ums Leben gekommen sind, die größte Hürde für das Projekt geworden ist, kommt gut voran. Die Firma SpaceDev, die mit der Entwicklung des Antriebs von Scaled Composites letztes Jahr beauftragt worden ist, hat erste Triebwerkstests erfolgreich abgeschlossen. SpaceDev hatte auch schon beim Antrieb von SpaceShipOne einen Großteil der Entwicklung übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Testprogramm</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_3.jpg" alt="Virgin Galactic" width="358" height="239"/></a><figcaption>
Flugprofil von SpaceShipTwo 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Monaten stehen nun weitere Testflüge des Trägerflugzeugs an, welches ca. 17 Tonnen auf eine Höhe von 15 Kilometern transportieren kann. Bei Virgin Galactic ist man zuversichtlich, dass WhiteKnightTwo eine Höhe von bis zu 21 km erreicht, wobei aber unklar ist, wie viel Nutzlast da noch mitgenommen werden kann. Diese Höhen sind für die Atmosphärenforschung von großem Interesse, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass Virgin Galactic eine Kooperation mit der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) eingegangen ist. Die NOAA wird Messgeräte an dem Trägerflugzeug befestigen, um Messungen in großen Höhen vorzunehmen. Im Sommer geht es dann weiter mit Testflügen von SpaceShipTwo. Vermutlich wird das Testprogramm ähnlich wie bei SpaceShipOne sein, dass heißt erst hängt SpaceShipTwo nur am Trägerflugzeug, bei späteren Flügen wird es dann abgeworfen und gleitet zum Startplatz zurück, noch später wird dann der Raketenmotor im Flug getestet, bis es schließlich zum ersten Flug ins All kommt. Frühstens Ende 2010 könnten dann erste Passagiere ins Weltall fliegen. Vorher müssen noch viele Testflüge absolviert werden, um zu gewährleisten, dass das ganze Unternehmen sicher genug ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_4.jpg" alt="Virgin Galactic" width="370" height="233"/></a><figcaption>
Burt Rutan innerhalb der geräumigen Kabine von SpaceShipTwo im Januar 2008 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceShipTwo fliegt im wesentlichen dasselbe Flugprofil wie SpaceShipOne. Das Raumschiff wird vom Trägerflugzeug auf eine Höhe von ca. 15 Kilometer transportiert, wo es ausgeklinkt wird, den Raketenmotor zündet und dann in einen senkrechten Steigflug übergeht. Nach ca. einer Minute ist der Raketenmotor ausgebrannt, SpaceShipTwo fliegt auf einer ballistischen Kurve auf eine Höhe von mehr als 110 km und fällt anschließend wieder der Erde entgegen. Vor dem Wiedereintritt in die Erdatmospäre werden die Flügel auf ca. 65° gekippt, wodurch sich das Raumschiff automatisch in die optimale Wiedereintrittslage orientiert. Wenn das Raumschiff unter Schallgeschwindigkeit ist, werden die Flügel wieder in die normale Position gebracht und das Raumschiff gleitet zurück zum Landeplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pilotenausbildung</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_5.jpg" alt="Scaled Composites" width="358" height="228"/></a><figcaption>
Wiedereintritt von SpaceShipOne 
<br>
(Bild: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben einer funktionierenden Technik braucht es aber noch mehr, um das Raumschiff zu fliegen: gut ausgebildetete Piloten. Pro Flug sind neben 6 Passagieren auch 2 Mann Besatzung, nämlich Pilot und Copilot, an Bord, um einen sicheren Flug zu gewährleisten. Dies ist bei SpaceShipTwo besonders wichtig. Denn genau wie SpaceShipOne, das 2004 dreimal in den Weltraum flog, wird SpaceShipTwo im Gegensatz zu aktuellen Passagierflugzeugen über kein fly-by-wire System verfügen. Stattdessen setzt man auf eine bewährte Steuerung mit Kabelzügen, die bei SpaceShipTwo übrigens aus Kohlefaser sind. Außerdem verwendet man eine elektrische Trimmkontrolle für den Überschallflug. Während der Flugzeit im Vakuum benutzt man ein Lageregelungssystem, das mit Luft arbeitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Virgin Galactic hat schon begonnen, erste Piloten für SpaceShipTwo auszuwählen. Mindestanforderungen sind 3.000 Flugstunden und Erfahrungen mit mehreren Flugzeugtypen, allerdings gibt es bisher noch keine Anforderungen an Größe oder Gewicht. Die genauen Parameter müssen nämlich erst ausgearbeitet werden, jedoch sollten die Bewerber über eine ausreichende Fitness verfügen. Am Anfang wird man wohl auf Piloten der Fluglinie Virgin Atlantic zurückgreifen. Diejenigen Piloten, die Interesse haben, werden zunächst viele Stunden im Simulator trainieren, bevor sie das erste Mal in die Luft bzw. in das All dürfen. Ebenfalls auf dem Trainingsprogramm stehen Flüge in dem Kunstflugzeug Extra 300, in dem auch die SpaceShipOne-Piloten trainiert haben sowie im Trägerflugzeug WhiteKnightTwo, das über eine identische Kabine und ähnliche Instrumentenanordnung verfügt. Hierbei wird weniger Wert auf das Training in der Schwerelosigkeit gelegt, als vielmehr auf das Üben von Manövern mit hohen Beschleuigungen. Dies ist auch nötig, denn beim Wiedereintritt in die Atmosphäre erfolgt die Abbremsung sehr schnell und es entstehen kurzzeitig Beschleunigungen von bis zu 6 G. Ein Blackout bei einem der Piloten könnte schlimme Folgen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die finanzielle Seite</strong>
<br>
Auch von der kommerziellen Seite sieht es gut aus. Trotz der Finanzkrise hat man inzwischen 30 Millionen US-Dollar an Anzahlungen angenommen. Unter den ersten 100 Passagieren befindet sich auch eine Deutsche, die damit die erste deutsche Frau im All sein wird. Einige Passagiere haben schon einen Vorgeschamck auf die G-Kräfte in einer Zentrifuge gewinnen können. Abgesehen von Raumflügen wird Virgin Galactic auch Parabelflüge im Trägerflugzeug WhiteKnightTwo anbieten. Da die beiden Rümpfe von WhiteKnightTwo denselben Aufbau wie das Raumschiff haben, sollte dort für mindestens 12 Passagiere Platz sein. Neben den Parabelflügen wird man auch das Ausklinken von SpaceShipTwo und den Aufstieg in den Weltraum aus nächster Nähe beobachten können. Das ist im Gegensatz zum Raumflug, der 200.000 US-Dollar kostet, natürlich wesentlich preiswerter und wird wahrscheinlich nur ca. 1.000 US-Dollar kosten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen können im <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.new#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Thread Virgin Galactic</a> gefunden werden. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WhiteKnightTwo absolviert ersten Testflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/whiteknighttwo-absolviert-ersten-testflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceport America]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerflugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumflughafen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In aller Stille hat das neue Trägerflugzeug von Virgin Galactic, WhiteKnightTwo, seinen ersten Testflug erfolgreich hinter sich gebracht. (Bild vom Flightglobal-Blog Hyperbola/Rob Coppinger) Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Flightglobal-Blog Hyperbola. Der Testflug fand am Frühabend unserer Zeit (ab 8:16 Uhr Ortszeit) über dem Gelände des zukünftigen Spaceport America in der Mojave-Wüste statt. WK2 stieg [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In aller Stille hat das neue Trägerflugzeug von Virgin Galactic, WhiteKnightTwo, seinen ersten Testflug erfolgreich hinter sich gebracht. (Bild vom Flightglobal-Blog Hyperbola/Rob Coppinger)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Flightglobal-Blog Hyperbola.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Testflug fand am Frühabend unserer Zeit (ab 8:16 Uhr Ortszeit) über dem Gelände des zukünftigen Spaceport America in der Mojave-Wüste statt. WK2 stieg auf maximal 4.880 m und blieb fast eine Stunde in der Luft. An den vergangenen Tagen waren bereits drei Rolltests vorgenommen worden. Weitere Tests sind nach der Pause zum Jahreswechsel vorgesehen.
<br>
WhiteKnightTwo ist das vierstrahlige Trägerflugzeug für das Raumschiff SpaceShipTwo, das ab etwa 2011 bei jedem Flug 7 zahlende Passagiere und zwei Piloten an die Grenze zwischen Erdatmosphäre und Weltraum bringen soll. 2004 hatte Virgin Galactic mit dem Vorgängerduo WhiteKnightOne und SpaceShipOne den <i>Ansari X-Prize</i> gewonnen, bei dem zweimal innerhalb kurzer Zeit ein ballistischer Raumflug mit einer Gipfelhöhe über 100 Kilometern zu absolvieren war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst vor wenigen Tagen hatte die Amerikanische Luftfahrtbehörde FAA die Zulassung für Bau und Betrieb des Raumhafens erteilt. Das Gelände umfasst etwa 70 Quadratkilometer und liegt in der Nähe von Upham im US-Bundesstaat New Mexico. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Hyperbola gibt es zum Jungfernflug von WhiteKnightTwo zwei Videos:         
         
</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://web.archive.org/web/20130322201104/http://www.flightglobal.com/blogs/hyperbola/2008/12/world-exclusive-video-whitekni.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">WORLD EXCLUSIVE VIDEO: WhiteKnightTwo flies!</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg29760#msg29760" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin-Galactic-Thread ab Testflug</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weblink:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.spaceportamerica.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spaceport America</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/whiteknighttwo-absolviert-ersten-testflug/" data-wpel-link="internal">WhiteKnightTwo absolviert ersten Testflug</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5K18 Triebwerk für Lynx Raketenflugzeug getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/5k18-triebwerk-fuer-lynx-raketenflugzeug-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 09:21:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das US-amerikanische Unternehmen XCOR Aerospace Inc. teilte am 17. Dezember 2008 mit, dass man am 15. Dezember 2008 zum ersten Mal das neue Triebwerk mit der Bezeichnung 5K18 erfolgreich in einem Bodentest gezündet und betrieben hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: XCOR. Der Test fand in XCORs Einrichtung auf dem Mojave Flug- und Raumflughafen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das US-amerikanische Unternehmen XCOR Aerospace Inc. teilte am   17. Dezember 2008 mit, dass man am 15. Dezember 2008 zum ersten Mal das neue Triebwerk mit der Bezeichnung 5K18 erfolgreich in einem Bodentest gezündet und betrieben hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: XCOR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122008102105_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122008102105_small_1.jpg" alt="XCOR" width="399" height="224"/></a><figcaption>
Triebwerk 5K18 im Test am 15.12.2008 
<br>
(Bild: XCOR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test fand in XCORs Einrichtung auf dem Mojave Flug- und Raumflughafen in Kalifornien statt. Das Triebwerk erzeugt zwischen 11.000 und 13.000 Newton Schub. Die Treibstoffe, Kerosin und flüssiger Sauerstoff, wurden dabei durch den Druck in den Treibstofftanks gefördert, die endgültige Version des Triebwerks soll Pumpenförderung benutzen.</p>



<p>Das suborbitale Weltraumflugzeug Lynx, das von XCOR derzeit ebenfalls entwickelt wird, soll von vier dieser Triebwerke angetrieben werden. Lynx wird XCORs dritten Typ von Raketenflugzeug darstellen, und das erste XCOR-Raketenflugzug sein, das an die Grenze zum Weltraum vordringen soll. Bei Lynx-Flügen sollen auch zahlende Passagiere transportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3391.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">XCOR Aerospace </a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwerer Schlag für private Raumfahrtfirma</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schwerer-schlag-fuer-private-raumfahrtfirma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 20:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Scaled Composites]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerktest]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einer Explosion auf dem Mojave-Airport in Kalifornien sind drei Angestellte von Scaled Composites ums Leben gekommen. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spacedaily.com/Space.com. Die Explosion ereignete sich am Donnerstag, dem 26. Juli, bei Treibstofftests mit einem Triebwerk. Der Mojave-Flughafen befindet sich etwa 130 Kilometer nördlich von Los Angeles in der kalifornischen Wüste. Bilder eines [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei einer Explosion auf dem Mojave-Airport in Kalifornien sind drei Angestellte von Scaled Composites ums Leben gekommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spacedaily.com/Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072007225404_small_1.jpg" alt="KCAL9" width="260"/><figcaption>
Trümmer auf dem Gelände von Scaled Composites. 
<br>
(Video-Standbild: KCAL9)
</figcaption></figure></div>


<p>Die Explosion ereignete sich am Donnerstag, dem 26. Juli, bei Treibstofftests mit einem Triebwerk. Der Mojave-Flughafen befindet sich etwa 130 Kilometer nördlich von Los Angeles in der kalifornischen Wüste. Bilder eines Fernsehteams zeigten verstreute Trümmer auf dem Gelände.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich waren zwei Tote und vier schwer Verletzte gemeldet worden. Später erlag die dritte Person jedoch ihren Verletzungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Explosion ging von einem Tank aus, aber die genaue Ursache ist noch unklar. Laut Burt Rutan wurde der getestete Vorgang bereits früher mehrfach durchgeführt und war mittlerweile längst Routine. Die Ermittlungen dauern noch an. Mehrere private Raumfahrtfirmen haben Scaled Composites und den Hinterbliebenen und Angehörigen bereits ihr Mitgefühl bekundet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Scaled Composites war 2004 mit dem ersten privaten bemannten Flug über die Grenze zwischen Atmosphäre und Weltall bekannt geworden. Die Firma gewann damit den mit 10 Millionen Dollar dotierten X-Prize; das Raumschiff von damals, <i>SpaceShipOne</i>, steht heute im Smithsonian-Museum. Scaled Composites hat seitdem seine Belegschaft auf 250 Angestellte praktisch verdoppelt und entwickelt das <i>SpaceShipTwo</i>, ein Raumschiff-Flugzeug für zwei Piloten und sechs (zahlende) Passagiere. Erste Testflüge sind für nächstes Jahr geplant. <br>Die Firma Virgin Galactic, die bereits mehrere SpaceShipTwo bestellt hat, hat schon bekannt gegeben, dass das Unglück nichts an der Partnerschaft mit Scaled Composites ändere. Eine Reaktion der Northrop Grumman Corporation, die an Scaled Composites schon mit 40 Prozent beteiligt gewesen war bevor sie Anfang Juli die Firma ganz gekauft hat, steht noch aus.  </p>
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		<item>
		<title>SpaceShipTwo macht Fortschritte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-macht-fortschritte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2005 17:44:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ansari X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Richard Branson]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29583</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zuschauermassen sind längst aus der Mojave Wüste verschwunden, nun arbeiten Burt Rutan und sein Team fieberhaft an der nächsten Version des privaten Raumschiffes. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: BBC News. Rutan arbeitet an Designstudien, die bis zu acht Passagiere pro Flug zulassen und dem Raumschiff eine Ausstattung geben, die einen Preis von etwa [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Zuschauermassen sind längst aus der Mojave Wüste verschwunden, nun arbeiten Burt Rutan und sein Team fieberhaft an der nächsten Version des privaten Raumschiffes.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: BBC News.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rutan arbeitet an Designstudien, die bis zu acht Passagiere pro Flug zulassen und dem Raumschiff eine Ausstattung geben, die einen Preis von etwa 200&nbsp;000 Dollar pro Ticket rechtfertigt. &#8222;Statt engen Gurten wollen wir einen Sicherheitsgurt ähnlich wie in einer Achterbahn, der in der Schwerelosigkeit aus dem Weg geklappt werden kann&#8220;, sagt Rutan.
<br>
Die Mission für das Unternehmen <i>Scaled Composites</i> lautet, pro Jahr 3000 Astronauten ins All zu bringen. &#8222;Und zwar pro Schiff&#8220;, fügt Rutan hinzu. Insgesamt sollen fünf Raumschiffe gebaut werden. &#8222;Mojave wird nicht der einzige Ort auf der Erde sein, von dem aus die Schiffe starten.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04012005184429_small_1.jpg" alt="None" width="455" height="340"/><figcaption>
Der Blick über die kalifornische Küste während des zweiten Preisfluges von 
<i>SpaceShipOne</i>
, aufgenommen vom Piloten Brian Binnie.
<br>
(Quelle: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste zahlende Kunde für Rutan ist Richard Branson, der für seine neues Unternehmen <i>Virgin Galactic</i> fünf Schiffe geordert hat, die auf dem zukünftigen Design von <i>SpaceShipTwo</i> basieren werden. Branson rechnet mit fünf bis acht Passagieren pro Flug. Der dreistündige Flug beinhaltet einige Minuten Schwerelosigkeit. Die Vorbereitung auf den Flug wird für jeden Passagier etwa eine Woche dauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceShipTwo</i> wird sich deutlich von seinem Vorgänger unterscheiden. Zum einen muss Rutan ein Stabilitätsproblem der hohen, geschwungenen Flügel lösen. Zum anderen ist ein Luxusschiff geplant, dass mindestens den Service und die Annehmlichkeiten bietet, die es auch in der ersten Klasse von Virgin Atlantic gibt. Und das fängt mit Beinfreiheit an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Schiff wird etwa den Durchmesser eines <i>Gulfstream&nbsp;V</i>-Business Jets haben, also etwa 1,9&nbsp;Meter hoch und 2,2&nbsp;Meter breit. Die Sitze werden sich komplett zurückstellen lassen, damit auch ältere Passagiere – Rutan und Branson wollen beide ihre Väter fliegen lassen – die Kräfte von sechs&nbsp;G, die bei der Rückkehr auftreten werden, verkraften können.
<br>
Die auftretenden Kräfte sind höher als bei <i>ScpaceShipOne</i>, da Rutan eine größere Höhe von 135 bis 140&nbsp;Kilometer erreichen will. Für den Gewinn des <i>Ansari-X-Prize</i> waren nur 100&nbsp;Kilometer notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zusätzliche Höhe verlängert die Zeit, in der die Passagiere die Schwerelosigkiet genießen können, um 90&nbsp;Sekunden. Genug Zeit für die Passagiere, um selbst im All zu schweben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Burt Rutans Worten: &#8222;Das Erlebnis soll möglichst wenig Restriktionen unterliegen. Jeder Passagier unternimmt die Reise zum Spaß, und jeder hat eine andere Meinung darüber, was Spaß eigentlich ist. Der eine wird seine Experimente auspacken können, der nächste mit seiner Katze spielen. Auf Kosten von etwa 30&nbsp;Sekunden Schwerelosigkeit kann das Schiff auch an einem Ort, zum Beispiel Las Vegas, starten, und schließlich in Mojave landen.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-macht-fortschritte/" data-wpel-link="internal">SpaceShipTwo macht Fortschritte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Historischer Raumflug von SpaceShipOne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/historischer-raumflug-von-spaceshipone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2004 19:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenmotor]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29181</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist es gelungen, einen ausschließlich mit privaten Mitteln finanzierten Raumflug durchzuführen. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none. Heute früh gegen 6:30 (Pazifik-Zeit) hob das vom legendären Flugzeugbauer Burt Rutan entwickelte White Knight-SpaceShipOne-Gespann mit Mike Melvill an den Kontrollen von einer Rollbahn in der Mojave-Wüste Kaliforniens ab. Nach etwa [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/historischer-raumflug-von-spaceshipone/" data-wpel-link="internal">Historischer Raumflug von SpaceShipOne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist es gelungen, einen ausschließlich mit privaten Mitteln finanzierten Raumflug durchzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute früh gegen 6:30 (Pazifik-Zeit) hob das vom legendären Flugzeugbauer Burt Rutan entwickelte White Knight-SpaceShipOne-Gespann mit Mike Melvill an den Kontrollen von einer Rollbahn in der Mojave-Wüste Kaliforniens ab.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062004214850_small_1.jpg" alt="" width="373" height="256"/><figcaption>
Das von einem Beobachtungsflugzeug begleitete Gespann aus 
<i>SpaceShipOne</i>
 und dem Trägerflugzeug 
<i>White Knight</i>
.
<br>
(Foto: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwa einstündigem Steigflug wurde der kleine Raumgleiter von seinem Trägerflugzeug in ca. 15 Kilometern Höhe abgeworfen und zündete Sekunden später seinen mit einem Gummigemisch und Stickstoffoxid (Lachgas) betriebenen Raketenmotor. Nach 75 Sekunden erreichte das Raketenflugzeug dreifache Schallgeschwindigkeit. Das Triebwerk wurde daraufhin abgeschaltet und SpaceShipOne schoss antriebslos weiter, bis auf eine Höhe von gut hundert Kilometern. Danach fiel es zur Erde zurück. Vor dem Wiedereintritt in die Atmosphäre wurden die hinteren Flügelhälften um 90 Grad aufgestellt. Diese &#8222;Federball&#8220;-Konfiguration erzeugt einen enormen Luftwiderstand und ermöglicht es, schon sehr hoch in der Atmosphäre abzubremsen und somit die Belastungen zu minimieren.  Nachdem die Flügel wieder in ihre Ausgangsposition gebracht worden waren, landete SpaceShipOne wenige Minuten später wieder auf dem Mojave-Flughafen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das besondere, ja historische an diesem Flug war die erreichte Flughöhe. SpaceShipOne hatte schon bei früheren Testflügen die Schallmauer durchbrochen und war auf Höhen bis zu 65 Kilometern aufgestiegen, doch die heute erreichten 100 Kilometer markieren die Grenze zum Weltraum. Im Grunde ist diese Grenze natürlich willkürlich gezogen, doch sie wird allgemein anerkannt. Der Pilot des heutigen Fluges, Mike Melville darf sich somit von nun an als Astronaut bezeichnen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceShipOne-Konstrukteur Burt Rutan und Microsoft-Mitbegründer Paul Allan, der Rutans Projekt über seine Firma Vulcan finanziert, erhoffen sich von dem heutigen Flug eine Signalwirkung. Vor allem soll gezeigt werden, dass es prinzipiell möglich ist, auch außerhalb von milliardenschweren Regierungsprogrammen bemannte Raumfahrt zu betreiben. Außerdem will man demonstrieren, das private Firmen die Aufgabe schneller, besser und vor allem billiger erledigen können. Das gesamte SpaceShipOne-Projekt, das Burt Rutan mit seiner Firma Scaled Composites über die vergangenen vier Jahre vorangetrieben hat, kostet nicht mehr als 30 Millionen Dollar und die Kosten pro Flug belaufen sich schätzungsweise auf ca. 100.000 Dollar. Zwar muss man hierbei beachten, dass SpaceShipOne nicht für Flüge in eine Erdumlaufbahn ausgelegt ist, da seine Maximalgeschwindigkeit nur etwa ein Siebtel der dafür nötigen Orbital-Geschwindigkeit beträgt, doch hat Rutan bereits mehrfach angedeutet, in Zukunft auch Vehikel entwickeln zu wollen, die einen Erdorbit erreichen könnten. Dazu braucht es allerdings mehr Leute wie Paul Allan, die bereit sind, in solche Projekte zu investieren und eben das soll mit dem heutigen Rekordflug erreicht werden: Wenn erst einmal klar ist, dass es machbar ist, wird es auch gemacht werden, so die Überlegung.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/historischer-raumflug-von-spaceshipone/" data-wpel-link="internal">Historischer Raumflug von SpaceShipOne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster privater bemannter Raumflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-privater-bemannter-raumflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2004 17:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipOne]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29212</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Luft-und Raumfahrt Unternehmen Scaled Composites des legendären Designers Burt Rutan hat am Mittwoch mitgeteilt dass es am 21. Juni den ersten bemannten Raumflug mit dem Raumschiff SpaceShipOne versuchen wird. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: spaceflightnow.com. In einer Pressemitteilung wurde mitgeteilt, dass SpaceShipOne eine Höhe von 100 Kilometern erreichen soll, eine Höhe die gemeinhin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-privater-bemannter-raumflug/" data-wpel-link="internal">Erster privater bemannter Raumflug</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Luft-und Raumfahrt Unternehmen <i>Scaled Composites</i> des legendären Designers Burt Rutan hat am Mittwoch mitgeteilt dass es am 21. Juni den ersten bemannten Raumflug mit dem Raumschiff <i>SpaceShipOne</i> versuchen wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: spaceflightnow.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Pressemitteilung wurde mitgeteilt, dass <i>SpaceShipOne</i> eine Höhe von 100 Kilometern erreichen soll, eine Höhe die gemeinhin als die Grenze zum Weltraum gesehen wird. Der Flug soll am Morgen des 21. Juni vom Mojave Flughafen in der gleichnamigen kalifornischen Wüste starten. Auch die Landung ist dort geplant.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062004190351_small_1.jpg" alt="None" width="305" height="458"/><figcaption>
Blick auf die Erde von SpaceShipOne beim Flug am 13. Mai (Quelle: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceShipOne</i> hat bereits drei Praxistests absolviert, den ersten am 17. Dezember letzten Jahres, die anderen am 8. April und 13. Mai dieses Jahres. Bereits am 13. hatte das Schiff eine Höhe von 64 Kilometern erreicht, was zu Spekulationen über die Flughöhe des nächsten Versuchs geführt hatte.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceShipOne</i> wird mit Unterstützung des Milliardärs Paul Allen con der Firma <i>Scaled Composites</i> gebaut. Drei Personen haben in dem Schiff Platz, während es von einem umgebauten Flugzeug namens <i>White Knight</i> (Weisser Ritter) auf eine Höhe von 15 Kilometern gebracht wird. Dort wird das Schiff losgelassen und feuert seinen Hybridmotor mit festen und flüssigen Brennstoffen für 80 Sekunden.  Das reicht aus, um das Vehikel in den Weltraum zu katapultieren.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Seit Yuri Gagarin und Al Shepards legendären Flügen im Jahr 1961, sind alle Weltraummissionen von Regierungen geplant worden und sind auch durch diese bezahlt worden. Im Gegensatz dazu wird unser Programm von einigen wenigen Menschen durchgeführt, die das Ziel haben, Raumflüge erschwinglich zu machen.&#8220; erzählt Burt Rutan. &#8222;Ohne unseren unternehmerischen Ansatz wäre der Zugang zum Weltraum auch weiterhin unerschwinglich für den einzelnen Bürger. <i>SpaceShipOne</i> wird das ändern und auch andere Firmen dazu ermutigen, einen billigeren Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.&#8220;  </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Jedesmal wenn <i>SpaceShipOne</i> fliegt, ist es eine Demonstration dafür, dass man mit relativ bescheidenen Mitteln die Grenzen der herkömmlichen Weltraumtechnik verschieben kann.&#8220; sagt Paul Allen, besser bekannt als Mitbgründer von Microsoft.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceShipOne</i> ist der aussichtsreichste Kandidat für den Gewinn des Ansari X Preises, der an denjenigen vergeben werden soll, der als erster innerhalb von zwei Wochen mit dem gleichen Fluggerät zweimal drei Personen auf eine suborbitale Umlaufbahn bringt. Der Preis ist mit 10 Millionen Dollar notiert. Der Flug am 21. Juni wird noch nicht einer dieser notwendigen Flüge sein, da keine weiteren Passagiere an Bord sein werden. Laut <i>Scaled Composites</i> wird das Ergebnis des Juni Fluges abgewartet bevor über weitere Flüge entschieden wird.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug am 21. Juni ist entgegen früherer Praktiken des Unternehmens nicht geheim gehalten worden.  Im Gegenteil, <i>Scaled Composites</i> möchte die Allgemeinheit, insbesondere Familien mit Kindern, dabei haben. &#8222;Man soll seinen Kindern erzählen können dass man dabei war, als der private Weltraumtourismus seinen Anfang nahm&#8220;   </p>
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		<title>Tests für SpaceShipOne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tests-fuer-spaceshipone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2003 16:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tests für Burt Rutans SpaceShipOne über dem Himmel von Mojave, Kalifornien. Ein Beitrag von andreaskopp. Quelle: SPACE.COM. Das Team um Burt Rutan ist sehr mit der Arbeit am suborbitalen Passagierflugzeug beschäftigt. Man arbeitet auch an einem zweiten Flugversuch. Man sei mit den Tests sehr beschäftigt und man wolle diese Woche die dritte Vollzündung des Hydrid-Motors [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Tests für Burt Rutans <i>SpaceShipOne</i> über dem Himmel von Mojave, Kalifornien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von andreaskopp. Quelle: SPACE.COM.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team um Burt Rutan ist sehr mit der Arbeit am suborbitalen Passagierflugzeug beschäftigt. Man arbeitet auch an einem zweiten Flugversuch. Man sei mit den Tests sehr beschäftigt und man wolle diese Woche die dritte Vollzündung des Hydrid-Motors durchführen, welcher das Flugzeug an den Rand der Atmosphäre treiben soll und der dem Projekt ein Preisgeld von 10 Millionen US-Dollar bescherte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092003182904_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Das von einem Beobachtungsflugzeug begleitete Gespann aus 
<i>SpaceShipOne</i>
 und dem Trägerflugzeug 
<i>White Knight</i>
.
<br>
(Foto: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Flugtest wurden die Flugeigenschaften und Leistungen während der Wiedereintrittsphase oder &#8222;Federphase&#8220; getestet. Für diese Manöver wurde der Schwanz des Flugzeugs in eine aufrechte Position gebracht. Der Übergang zum Federmodus begann in einer Höhe von 43.000 Fuß. Wenn der Schwanz des Flugzeuges zu &#8222;wackeln&#8220; beginnt und die Achterflügel in die Aufrechte übergehen wird der Rumpf des Verkehrsmittels sanft nach oben geworfen und kehrt dann in eine ungefähr gerade Haltung während eines 70-sekündigen &#8222;vollgefederten&#8220; Abfalls zurück. Die erfolgreiche Landung erfolgte ungefähr 10 Minuten nach dem Start von <i>White Knight</i>, dem Trägerflugzeug.
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Ein früherer Versuch wurde am 27. August 20 Sekunden vor dem Start abgebrochen. Grund war ein Problem mit dem GPS-System. Dadurch trat eine Störung im Avionik-System des Objekts auf. 
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Das verbundene Paar (<i>SpaceShipOne</i> / <i>White Knight</i>) setzte verschiedene Versuche während des Fluges fort und kehrte dann zum Mojave-Flughafen zurück und begann mit dem Landeanflug. Nachdem die GPS-Einheit repariert war kehrte das Gespann wieder in die Luft zurück und absolvierte die angesetzten Testziele.</p>
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