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	<title>ÖWF &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ÖWF &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Österreichs erste Ground Based Facility der Europäischen Weltraumagentur ESA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oesterreichs-erste-ground-based-facility-der-europaeischen-weltraumagentur-esa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 16:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ÖWF betreibt ab sofort Vertikal-Laufband der ESA, um Auswirkungen geringer Schwerkraft auf den menschlichen Körper zu erforschen. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Quelle: ÖWF 29. August 2024. 29. August 2024 &#8211; Am 29. August 2024 eröffneten das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) und die Europäische Weltraumagentur ESA, vertreten durch ESA-Reserveastronautin Dr. Carmen Possnig, Österreichs [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ÖWF betreibt ab sofort Vertikal-Laufband der ESA, um Auswirkungen geringer Schwerkraft auf den menschlichen Körper zu erforschen. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF 29. August 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">29. August 2024 &#8211; Am 29. August 2024 eröffneten das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) und die Europäische Weltraumagentur ESA, vertreten durch ESA-Reserveastronautin Dr. Carmen Possnig, Österreichs erste ESA Ground Based Facility. Die Einrichtung ist in Europa einzigartig und steht Forschenden offen, um die Wirkung von geringer oder null Schwerkraft auf den menschlichen Körper zu erforschen. Projektfinanzierungen sind z.B. über das CORA-Programm der Europäischen Weltraumagentur ESA möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind ungemein stolz darauf, dass wir nun die erste ESA Ground Based Facility in Österreich betreiben. Das zeigt einmal mehr, dass das ÖWF in den letzten 25 Jahren zu einer international anerkannten Forschungseinrichtung gewachsen ist und wichtiger Player im Weltraumsektor ist, wenn es darum geht Analogforschung voranzutreiben. Diese Einrichtung stellt für die Hypogravitationsforschung einen bedeutenden Fortschritt dar. Indem wir die Bedingungen im Weltraum, auf dem Mond oder auf dem Mars simulieren können, erweitern wir unser Wissen über die Auswirkungen von Langzeitraumflügen auf den menschlichen Körper und können wirksame Gegenmaßnahmen entwickeln&#8220;, sagt Dr. Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/OeWF_20240814-1802_Vertical-Treadmill_OeWF-Florian-Voggeneder_OG_8783_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ÖWF Analog-Astronaut Robert Wild am Laufband der Vertical Treadmill Facility. (Bild: vog.photo/OeWF)" data-rl_caption="" title="ÖWF Analog-Astronaut Robert Wild am Laufband der Vertical Treadmill Facility. (Bild: vog.photo/OeWF)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="428" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/OeWF_20240814-1802_Vertical-Treadmill_OeWF-Florian-Voggeneder_OG_8783_60.jpg" alt="ÖWF Analog-Astronaut Robert Wild am Laufband der Vertical Treadmill Facility. (Bild: vog.photo/OeWF)" class="wp-image-143876" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/OeWF_20240814-1802_Vertical-Treadmill_OeWF-Florian-Voggeneder_OG_8783_60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/OeWF_20240814-1802_Vertical-Treadmill_OeWF-Florian-Voggeneder_OG_8783_60-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ÖWF Analog-Astronaut Robert Wild am Laufband der Vertical Treadmill Facility. (Bild: vog.photo/OeWF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vertical Treadmill Facility wird eine Testperson mittels Seilzügen in Schwebe gehalten und mit einem Gurtsystem auf ein Vertikal-Laufband gezogen, um verschiedene Schwerkraftniveaus zu simulieren, ein ideales System für Hypogravitationsforschung und für Bildungszwecke.<br>Das Vertikal-Laufband ist mit fortschrittlichen Systemen ausgestattet und bietet die Möglichkeit, den Aouda Mars-Raumanzugsimulator, der vom ÖWF entwickelt wurde, mit dem Laufband zu kombinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung ist in Europa einzigartig und steht Forschenden offen, um die Wirkung von geringer oder null Schwerkraft auf den menschlichen Körper zu erforschen. Projektfinanzierungen sind z.B. über das CORA-Programm der Europäischen Weltraumagentur ESA möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Vertikal-Laufband – wie funktioniert es?</strong><br>Eines der größten Probleme bei langandauernden Raumflügen ist die physische Dekonditionierung des Körpers, die sich meist als Verlust von Knochen- und Muskelmasse äußert. Andere physiologische Veränderungen und Veränderungen der Bewegungsmuster, wie z. B. des Gangs, hängen mit der Schwerkraft z. B. auf dem Mond, dem Mars oder Asteroiden zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb reproduziert das „Subject Loading System“ die Trainings- und Bewegungsbedingungen bei Schwerelosigkeit und Teilgravitation, wie sie an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) oder auf Planeten herrschen können, um die menschliche Physiologie zu untersuchen und die Trainingsprogramme anzupassen. Die Vertical Treadmill Facility (VTF) der ESA ist eine Einrichtung mit einer vertikal aufgestellten Fortbewegungsfläche (Laufband). Bei Verwendung auf der Erdoberfläche, also im Gravitationsfeld der Erde, muss die Versuchsperson während einer Geh- oder Laufübung an einer VTF aufgehängt werden. Die Schwebekraft gleicht die Schwerkraft der Körpersegmente aus, die parallel zur Fortbewegungsfläche und nicht senkrecht dazu wirkt wie bei der Fortbewegung auf einer horizontalen Fläche. Ein „Subject Loading System“ kann ebenfalls integriert werden, um die auf den Körper wirkende Schwerkraft teilweise oder ganz zu ersetzen. Die simulierte Schwerkraft wirkt somit senkrecht auf die Fortbewegungsfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese wesentlichen Funktionen eines jeden Vertikal-Laufbands werden durch drei Hauptkomponenten bereitgestellt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Laufband: bietet eine Fortbewegungsfläche, die vertikal in einem Chassis montiert ist.</li>



<li>Ein Aufhängungssystem: bietet über das Aufhängungsgeschirr eine Federungskraft, um die Wirkung der Erdanziehungskraft zu unterdrücken, und ist an einem bodengestützten Chassis montiert.</li>



<li>Ein Subject Loading System: bietet eine Zugkraft, die die Schwerkraft des Körpers zur Fortbewegungsfläche simuliert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vertical Treadmill Fakten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Laufband-Geschwindigkeit: 0-20 km/h</li>



<li>Maximales Gewicht der Testperson: 110 kg</li>



<li>Schwerkraft-Bandbreite: 0-1 g</li>



<li>Zugelassen für Parabelflüge</li>



<li>VTF Gesamt-Masse: 703 kg (davon entfallen 450 kg auf das Laufband-Gerüst)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF)</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Das ÖWF ist seit August 2024 Österreichs erste ESA Ground Based Facility und betreibt ein Vertikal-Laufband zur Simulation unterschiedlicher Schwerkraft-Levels. Das ÖWF ist federführend an zwei internationalen Cube-Sat Missionen beteiligt, die von 2022 bis 2024 Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn aufspürten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19968.msg565531#msg565531" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltraumschrott-Mission ADLER-2 geht zu Ende</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumschrott-mission-adler-2-geht-zu-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 07:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einjähriger Datensammlung ist Mini-Satellit Mitte August in Erdatmosphäre verglüht. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF). Quelle: ÖWF, 19. August 2024. 19. August 2024 &#8211; Das österreichische Satelliten-Projekt ADLER-2 ist der zweite Mini-Satellit der ADLER-Reihe, der im April 2023 in die Erdumlaufbahn gebracht wurde, um die Größe und Verteilung von kleinsten Weltraumschrott-Teilchen vor Ort [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach einjähriger Datensammlung ist Mini-Satellit Mitte August in Erdatmosphäre verglüht. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF, 19. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ADLER2imOrbitOeWFSpireGRASPSASEurope.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" data-rl_caption="" title="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ADLER2imOrbitOeWFSpireGRASPSASEurope26.jpg" alt="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" class="wp-image-143408"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit ADLER-2 im Orbit &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">19. August 2024 &#8211; Das österreichische Satelliten-Projekt <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/adler-2/" data-wpel-link="internal">ADLER-2</a> ist der zweite Mini-Satellit der ADLER-Reihe, der im April 2023 in die Erdumlaufbahn gebracht wurde, um die Größe und Verteilung von kleinsten Weltraumschrott-Teilchen vor Ort zu erforschen. Nach knapp 7.100 Erdumrundungen und 480 Tagen im Orbit ist ADLER-2 Mitte August 2024 in der Erdatmosphäre verglüht. Die Analyse der Datensätze läuft aktuell auf Hochtouren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Österreichische Co-Produktion als Weg zum Erfolg</strong><br>ADLER-2 ist die erfolgreiche Fortsetzung der Zusammenarbeit des Österreichischen Weltraum Forums (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/oewf/" data-wpel-link="internal">ÖWF</a>) mit SPIRE Global, das von dem Österreicher Peter Platzer mitbegründet wurde, und anderen internationalen Unternehmen.<br>Das US-amerikanische Unternehmen GRASP Global nutzte den Satelliten zudem, um einen Technologie-Demonstrator zu testen: Das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor-Ort-Suche nach Weltraumschrott</strong><br>An Bord waren ein Weltraum-Radar und ein ausfaltbares Weltraum- „Mikrofon&#8220;, die Weltraumschrott-Teilchen vor Ort finden und messen. Die gewonnenen Daten können anschließend mit den Modellen der Europäischen Weltraumorganisation ESA abgeglichen werden, um die Weltraumschrott-Verteilung und -Größe im Erdorbit zu erfassen. Die Datenbereinigung und -verarbeitung der Mission übernahm Tilebox, das vom Österreicher Stefan Amberger mitbegründet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stefan Amberger dazu: „Die Zusammenarbeit mit dem ÖWF war eine großartige Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit von Tilebox zu demonstrieren. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 11 Millionen Rohdatensätze von ADLER-2 nahezu in Echtzeit aufgenommen, verarbeitet, bereinigt und dem ÖWF zur Verfügung gestellt. Der intuitive Zugriff auf diese Daten hat es Dutzenden von Entwicklern und Wissenschaftlern ermöglicht, die Daten mit minimalem Aufwand zu erkunden, und das Feedback hat uns geholfen, unseren Service inzwischen deutlich zu erweitern.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Platzer, CEO von Spire Global: „ADLER-2 stellt einen bedeutenden Fortschritt im Bestreben nach Nachhaltigkeit des Weltraums dar und unterstreicht die Wirksamkeit von Satellitentechnologien im Umgang mit der wachsenden Bedrohung durch Weltraumschrott. Wir sind stolz darauf, Organisationen wie dem Österreichischen Weltraum Forum mit unserer Satellitentechnologie bahnbrechende Erfolge zu ermöglichen. Diese Mission erweitert nicht nur unser Verständnis von Weltraumschrott, sondern veranschaulicht auch, wie unsere Technologie und Partnerschaften zu einer sichereren und nachhaltigeren Weltraumumgebung beitragen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Suche nach Weltraumschrott wichtig ist</strong><br>Jahrzehntelange Weltraumaktivitäten haben die Erdumlaufbahn mit Trümmern übersät. Da die Raumfahrtnationen ihre Aktivitäten im Weltraum weiter verstärken, steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen mit noch funktionsfähigen Satelliten und Raumstationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Modelle schätzen die Gesamtzahl von Objekten aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn auf mehr als 170 Millionen mit einer Größe von mehr als 1 mm. Diese entwickeln eine Aufprallenergie, die mit der Wucht einer Pistolenkugel vergleichbar ist und gefährden nicht nur Satelliten, sondern auch die astronautische Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Dr. Gernot Grömer, Direktor des ÖWF: „ADLER-2 war eine wichtige Mission zur Analyse der wachsenden Herausforderungen durch Weltraumschrott, auch Space Debris genannt. Die Raumfahrtindustrie und Raumfahrtagenturen haben die Dringlichkeit des Problems erkannt. Wenn wir den Zugang zum Weltraum für kommende Generationen erhalten wollen, müssen Gegenmaßnahmen ergriffen werden &#8211; das ist der rot-weiß-rote Beitrag dazu.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eckdaten zu ADLER-2</strong><br><strong>Größe:</strong> 6 Unit Cubesat von Spire Global mit 30x20x10 cm (ADLER-1 ist ein 3 Unit Cubesat)<br><strong>Instrumente:</strong> Weltraum-Mikrofon APID vom ÖWF, speziell entwickelte piezokeramische Platte, ausfaltbar auf 2m Spannweite; misst die Einschläge von Weltraum-Schrott-Teilchen<br>Radargerät von Spire Global, entdeckt Weltraumschrott-Teilchen in der Umgebung des Satelliten<br>GAPMAP-Sensor von GRASP SAS: ein Technologie-Demonstrator, das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst.<br><strong>Missionsdauer:</strong> 1 Jahr<br><strong>Flughöhe:</strong> 500 km<br><strong>Start:</strong> 15. April 2023 mit einer Falcon 9 Trägerrakete von SpaceX, gestartet von der Vandenberg Space Force Space Base, Kalifornien<br><strong>De-Orbit:</strong> 15.-16. August 2024<br><strong>Beteiligte Unternehmen:</strong><br>Spire Global (Cubesat, Radar)<br>ÖWF (APID Weltraum-Mikrofon und Wissenschaftliche Leitung)<br>GRASP SAS (GAPMAP)<br>Tilebox (Datenmanagement)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Das ÖWF ist federführend an zwei internationalen Cube-Sat Missionen beteiligt, die seit 2022 Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn aufspüren. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg565035#msg565035" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Junge TirolerInnen forschten mit dem Österreichischen Weltraum Forum für den Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/junge-tirolerinnen-forschten-mit-dem-oesterreichischen-weltraum-forum-fuer-den-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jun 2024 18:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[AMADEE-24]]></category>
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		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mars-Mission AMADEE-24: Programm für junge ForscherInnen vom Österreichischen Weltraum Forum erfolgreich abgeschlossen. Land Tirol förderte Tiroler NachwuchsforscherInnen mit rund 30.000 Euro. Eine Pressemeldung des Landes Tirol. Quelle: Land Tirol 8.Juni 2024. 8. Juni 2024 &#8211; Sich fühlen, als wäre man auf dem Mars: Das passierte im Rahmen von AMADEE-24, die inzwischen 14. internationale Mars-Analog-Mission unter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mars-Mission AMADEE-24: Programm für junge ForscherInnen vom Österreichischen Weltraum Forum erfolgreich abgeschlossen. Land Tirol förderte Tiroler NachwuchsforscherInnen mit rund 30.000 Euro. Eine Pressemeldung des Landes Tirol.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Land Tirol 8.Juni 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">8. Juni 2024 &#8211; Sich fühlen, als wäre man auf dem Mars: Das passierte im Rahmen von AMADEE-24, die inzwischen 14. internationale Mars-Analog-Mission unter der Leitung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Im Zuge des zweijährigen Projektes fand im März und April dieses Jahres eine vier Wochen andauernde Simulation einer Marsexpedition mit sechs Analog-AustronautInnen in Armenien statt. Zusätzlich dazu erhielten Tiroler SchülerInnen über das Junior Researcher Programm des ÖWF die Möglichkeit, mehr über das zweijährige Projekt zu erfahren und Weltraumforschung in den verschiedenen Forschungsteams hautnah mitzuerleben – nicht in Armenien, aber im direkten Austausch mit den ExpertInnen: Dabei konnten sie sich im Rahmen der Generalprobe der Mission in Oberösterreich im Januar mit internationalen WissenschaftlerInnen über dieses Projekt austauschen und bei der eigentlichen Simulation vom Mission Support Center in Wien aus mitarbeiten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmAMADEE24Suitlab92308OeWF1k6.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Im Suitlab in Innsbruck wurden den jungen Forschenden ein Teil des Raumanzug-Simulators vorgeführt. (Bild: OeWF)" data-rl_caption="" title="Im Suitlab in Innsbruck wurden den jungen Forschenden ein Teil des Raumanzug-Simulators vorgeführt. (Bild: OeWF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="399" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmAMADEE24Suitlab92308OeWF60.jpg" alt="Im Suitlab in Innsbruck wurden den jungen Forschenden ein Teil des Raumanzug-Simulators vorgeführt. (Bild: OeWF)" class="wp-image-140898" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmAMADEE24Suitlab92308OeWF60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmAMADEE24Suitlab92308OeWF60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmAMADEE24Suitlab92308OeWF60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Suitlab in Innsbruck wurden den jungen Forschenden ein Teil des Raumanzug-Simulators vorgeführt. (Bild: OeWF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Bereits zum zweiten Mal wurde das Junior Researchers Programm mit Unterstützung des Landes Tirol durchgeführt. Es war wieder ein voller Erfolg. 240 Schülerinnen und Schüler erlebten gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern Raumfahrtforschung in einem realen Umfeld. Durch Projekte wie dieses leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Nachwuchs an qualifizierten Köpfen für solche doch auch außergewöhnlicheren Bildungsfelder zu begeistern“, betont Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele. Das Land Tirol unterstützte das NachwuchsforscherInnen-Programm mit rund 30.000 Euro für Personal-, Reise- und Unterkunftskosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Junior Researchers Programm</strong><br>Im Rahmen dieses Junior Researcher Programms des ÖWF wurden die SchülerInnen fachlich-pädagogisch begleitet. Geboten wurden unter anderem Vorträge in Schulen, durchgeführt von Raumfahrt-ExpertInnen, ein Besuch des ÖWF-Raumanzuglabors in Innsbruck, wo den jungen Forschenden ein Teil des Raumanzug-Simulators vorgeführt wurde, sowie die Teilnahme an der Generalprobe des ÖWF zur Marssimulation im Januar am Trainingsgelände in Peuerbach in Oberösterreich. Zudem erhielten die SchülerInnen die Möglichkeit, im Mission Support Center des ÖWF in Wien mitzuarbeiten, von wo aus das internationale Team an ForscherInnen die Missions-Crew in Armenien während der vierwöchigen Mars-Simulation im März und April 2024 unterstützte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Marssimulation AMADEE-24</strong><br>AMADEE-24 war die Simulation einer Marsexpedition, die das ÖWF in Kooperation mit der Armenischen Weltraumagentur unter internationaler Beteiligung in Armenien durchführte. Die Expedition war der authentische Probelauf für die astronautische Erforschung des Roten Planeten und wurde von einem eigens eingerichteten Mission Support Center in Wien geleitet. In Armenien führte eine Crew von sechs hochqualifizierten Analog-AstronautInnen mit Raumanzug-Prototypen Experimente durch, um die zukünftige Marserkundung von Menschen-Roboter-Teams vorzubereiten. Insgesamt waren an der Mars-Mission-AMADEE-24 250 Forschende aus 26 Ländern beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Mars-Mission AMADEE-24 finden sich unter <a href="https://oewf.org/en/amadee-24/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.amadee24.oewf.org</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg562591#msg562591" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li>
</ul>
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		<title>Würzburger Roboter proben für den Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wuerzburger-roboter-proben-fuer-den-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 20:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AMADEE-24]]></category>
		<category><![CDATA[Armenian Aerospace Agency]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Würzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der armenischen Wüste wird Technik für mögliche Marsmissionen getestet. Mit dabei sind auch zwei Robotersysteme, die Studierende der Uni Würzburg im Elitestudiengang Satellite Technology gefertigt haben. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximillians-Universität Würzburg (JMU). Quelle: JMU, 9. Februar 2024. Anmerkung der Raumfahrer.net Redaktion: Siehe auch die AMADEE-24 Seite des Österreichischen Weltraum Forums. Bemannte Marsmissionen sind zwar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der armenischen Wüste wird Technik für mögliche Marsmissionen getestet. Mit dabei sind auch zwei Robotersysteme, die Studierende der Uni Würzburg im Elitestudiengang Satellite Technology gefertigt haben. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximillians-Universität Würzburg (JMU).</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph" style="font-size:13px">Quelle: <a href="https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/marsroboter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JMU</a>, 9. Februar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter1-www_8b9a8d4f2f.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter1-www_8b9a8d4f2f_450x200.jpg" alt="" class="wp-image-136618" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter1-www_8b9a8d4f2f_450x200.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter1-www_8b9a8d4f2f_450x200-300x133.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Studierenden Pascal Meyer und Carolin Bösch führen letzte Tests am Roboter durch. (Bild: Florian Voggeneder / ÖWF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Anmerkung der Raumfahrer.net Redaktion: Siehe auch die <a href="https://oewf.org/amadee-24/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AMADEE-24 Seite</a> des <a href="https://oewf.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Österreichischen Weltraum Forums</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemannte Marsmissionen sind zwar ein erklärtes Ziel von Weltraumbehörden wie der NASA oder dem kommerziellen Raumfahrtunternehmen SpaceX, bis es soweit ist, dürften allerdings noch einige Jahre vergehen. In der Zwischenzeit werden solche Einsätze auf der Erde simuliert und erprobt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An einer solchen Testmission, der Mars-Simulation AMADEE-24, sind auch Studierende des Elitestudiengangs Satellite Technology an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) beteiligt. Hierfür haben sie zwei Robotersysteme entwickelt, die in drei Experimenten zum Einsatz kommen werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter2-www_311e8f2453.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter2-www_311e8f2453_350x250.jpg" alt="" class="wp-image-136620" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter2-www_311e8f2453_350x250.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter2-www_311e8f2453_350x250-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Studierenden (v.l.n.r.) Carolin Bösch, Julius Arzberger und Pascal Meyer leiten Analog-Astronaut Simone Paternostro (Zweiter v.l.) beim Test des Handbedienungsgeräts mit Touchscreen mit seinem Handschuh an. (Bild: Andreas Nüchter / Uni Würzburg) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Armenische Wüste als Roter Planet</strong><br>Durchschnittlich rund 70 Millionen Kilometer liegen zwischen Erde und Mars. So weit müssen die Würzburger Roboter natürlich nicht reisen. Für sie geht es in die armenische Provinz Ararat. Die Region wurde aufgrund ihrer geologischen und topografischen Ähnlichkeit mit dem Mars ausgewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Nachbildung von Mensch-Roboter-Oberflächenaktivitäten auf dem Mars in irdischen Analoga, sogenannten Analogumgebungen, hat sich als effektiv erwiesen, um die optimale Missionsarchitektur für komplexe Forschungseinsätze zu entwickeln“, erklärt Professor Andreas Nüchter. Er leitet an der JMU den Lehrstuhl für Robotik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AMADEE-24 wird vom Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) in Kooperation mit der Armenischen Weltraumagentur durchgeführt. Die Generalprobe haben die Würzburger Roboter beim „Dress Rehearsal 2“ in Wien bereits gemeistert, von Anfang März bis Anfang April folgt nun der Ernstfall in Armenien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Analog-Astronauten steuern die Robotersysteme</strong><br>AMADEE-24 dient als authentischer Probelauf für die astronautische Erforschung des Roten Planeten. Eine sechsköpfige Crew hochqualifizierter Analog-Astronauten wird während der Simulation Experimente mit Raumanzug-Prototypen durchführen, um zukünftige menschliche und robotische Marserkundungsmissionen vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Analog-Astronauten bleiben grundsätzlich auf der Erde und liefern mit ihrer Arbeit wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse für bemannte Weltraummissionen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter3_8004daa1ba.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter3_8004daa1ba_350x250.jpg" alt="" class="wp-image-136623" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter3_8004daa1ba_350x250.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_0209Marsroboter3_8004daa1ba_350x250-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Roboter der Universität Würzburg und der Fachhochschule Oberösterreich. (Bild: Stefan Dumberger / FHOÖ) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Einsatzes in Armenien befinden sich die Astronauten in völliger Isolation und stehen in Kontakt mit einem speziellen Mission Support Center in Österreich. Dabei wird eine zehnminütige Zeitverzögerung in der Kommunikation simuliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des „Dress Rehearsal 2“ wurden sie bereits darauf trainiert, die Robotersysteme zu steuern und die wissenschaftlichen Fragestellungen mit den Robotern als Werkzeuge durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe der Würzburger Robotersysteme: Neben dem Erstellen von 3D-Karten und geologischen Analyseexperimenten soll eine Ultrawideband (UWB) Lokalisierung mittels Trilateration getestet werden. Dazu verteilt der Roboter Sensorknoten, die ein lokales Koordinatensystem aufspannen, und die Lokalisierung erfolgt dann ähnlich wie GPS.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/0209Marsroboter4-www.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/0209Marsroboter4-www_350x300.jpg" alt="" class="wp-image-136625" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/0209Marsroboter4-www_350x300.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/0209Marsroboter4-www_350x300-300x257.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Verblüffend ähnlich: die Landschaft auf dem Mars (li.) und in der armenischen Wüste (re.). (Bild: NASA/Perserverance Rover und Scouting ÖWF) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Theorie in die Praxis</strong><br>Für die Würzburger Studierenden bietet die Beteiligung an AMADEE-24 eine großartige Chance, Erlerntes praktisch anzuwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der Herausforderungen, die im Rahmen der Testmission auftreten, finden sich auch beim Bau von Satelliten. „Es gibt ein Bodensegment, Kommunikation ist nur sporadisch und mit Verzögerungen möglich, Experimente müssen gut geplant und durchgeführt werden“, erklärt Andreas Nüchter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Explorationsmissionen zum Mond und Mars erfordern eine Satelliteninfrastruktur und tragen dazu bei, das Verständnis für die Vor- und Nachteile künftiger robotischer und astronautischer Erkundungen zu vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sie bieten einen Mehrwert für die Vorbereitung wissenschaftlicher Operationen in abgelegenen Gebieten und helfen, die Grenzen und Möglichkeiten von Technologie und Arbeitsprozessen zu durchschauen“, fasst Nüchter zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt</strong><br>Prof. Dr. Andreas Nüchter, Lehrstuhl für Informatik XVII – Robotics, E-Mail: <a href="mailto:nuechter@informatik.uni-wuerzburg.de">nuechter@informatik.uni-wuerzburg.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg558639#msg558639" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li>
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		<title>Was passiert auf der Erde, wenn ein Asteroideneinschlag droht?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/was-passiert-auf-der-erde-wenn-ein-asteroideneinschlag-droht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 22:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroiden]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroideneinschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Laura Jamschon Mac Garry]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[PDC]]></category>
		<category><![CDATA[Planet Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Albrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sergio Camacho]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=134722</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktueller Artikel untersucht Gefahren für Wirtschaft, Geopolitik und Diplomatie. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Quelle: ÖWF 12. Dezember 2023. 12. Dezember 2023 &#8211; Zusammen mit Dr. Laura Jamschon Mac Garry, Professorin an der Universität für internationales Recht Belgrano, Argentinien und Dr. Sergio Camacho Lara, Professor am Instituto Astrofisico, Optica y Electronica de Mexico [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aktueller Artikel untersucht Gefahren für Wirtschaft, Geopolitik und Diplomatie. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF 12. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrLauraJamschonMacGarryOeWF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Laura Jamschon Mac Garry. (Foto: ÖWF)" data-rl_caption="" title="Dr. Laura Jamschon Mac Garry. (Foto: ÖWF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="199" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrLauraJamschonMacGarryOeWF26.jpg" alt="Dr. Laura Jamschon Mac Garry. (Foto: ÖWF)" class="wp-image-134728"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Laura Jamschon Mac Garry. (Foto: ÖWF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. Dezember 2023 &#8211; Zusammen mit Dr. Laura Jamschon Mac Garry, Professorin an der Universität für internationales Recht Belgrano, Argentinien und Dr. Sergio Camacho Lara, Professor am Instituto Astrofisico, Optica y Electronica de Mexico und vormaliger Direktor des UN Büros für Weltraumangelegenheiten, widmete sich der ÖWF-Experte Dr. Rudolf Albrecht der Frage, welche geopolitischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Auswirkungen auf Grund eines drohenden Asteroideneinschlags zu erwarten wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn bereits ab Bekanntwerden des drohenden Einschlags – bis zu 10 Jahre vor dem tatsächlichen Ereignis – ist im voraussichtlichen Einschlagsgebiet von enormen wirtschaftlichen und demografischen Verwerfungen auszugehen. Unter anderem würden Investitionen ausbleiben, Grundstückspreise drastisch fallen, Banken und Industriebetriebe würden insolvent, die Nahrungsmittelproduktion käme zum Erliegen. Die Bevölkerung würde versuchen, das Gebiet zu verlassen, die öffentliche Sicherheit erodieren. Die drohende Gefahr hätte aber auch Auswirkungen, die über das voraussichtliche Einschlagsgebiet hinausgingen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrRudolfAlbrechtOeWF.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Rudolf Albrecht als technischer Experte der österreichischen Delegation bei einer Sitzung des UN-COPUOS. (Foto: ÖWF)" data-rl_caption="" title="Dr. Rudolf Albrecht als technischer Experte der österreichischen Delegation bei einer Sitzung des UN-COPUOS. (Foto: ÖWF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrRudolfAlbrechtOeWF26.jpg" alt="Dr. Rudolf Albrecht als technischer Experte der österreichischen Delegation bei einer Sitzung des UN-COPUOS. (Foto: ÖWF)" class="wp-image-134730"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Rudolf Albrecht als technischer Experte der österreichischen Delegation bei einer Sitzung des UN-COPUOS. (Foto: ÖWF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgen über das Einschlagsgebiet hinaus</strong><br>Dr. Rudolf Albrecht: „Die Annahme, dass das Leben bis kurz vor dem Einschlag seinen gewohnten Gang nehmen würde, ist vollkommen unrealistisch. Je nach Einschlagsort könnten die wirtschaftlichen Verwerfungen sogar dazu führen, dass technische Gegenmaßnahmen unmöglich werden- etwa durch den Zusammenbruch der Lieferketten und durch die Flucht der erforderlichen Arbeitskräfte. In unserem Artikel beleuchten wir die zu erwartenden möglichen Folgen, die zu erwarten sind und wie die internationale Gemeinschaft im Rahmen des Völkerrechts darauf reagieren könnte. Welche Verpflichtungen haben betroffene und nicht betroffene Staaten? Wie ist umzugehen mit der zu erwartenden riesigen Zahl von Flüchtlingen? Die steigende Bedrohung beeinflusst sicher auch das Wahlverhalten in vielen Ländern. In welche Richtung? Auch geopolitische Rivalitäten könnten eine Rolle spielen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gedanken wurden von Dr. Lindley Johnson, Leiter des NASA Planetary Defense Coordination Office, aufgenommen und sollen zum Gegenstand eines internationalen Koordinationsplans werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrJamschonMacGarryDrAlbrechtOeWF.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Jamschon Mac Garry, Dr. Albrecht. (Foto: ÖWF)" data-rl_caption="" title="Dr. Jamschon Mac Garry, Dr. Albrecht. (Foto: ÖWF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="309" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrJamschonMacGarryDrAlbrechtOeWF26.jpg" alt="Dr. Jamschon Mac Garry, Dr. Albrecht. (Foto: ÖWF)" class="wp-image-134726" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrJamschonMacGarryDrAlbrechtOeWF26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrJamschonMacGarryDrAlbrechtOeWF26-252x300.jpg 252w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Jamschon Mac Garry, Dr. Albrecht. (Foto: ÖWF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der ganze Artikel</strong><br>Laura Jamschon Mac Garry, Rudolf Albrecht, Sergio Camacho-Lara: „Diplomatic, geopolitical and economic consequences of an impending asteroid threat“ (Diplomatische, geopolitische und wirtschaftliche Folgen eines drohenden Asteroideneinschlags), Acta Astronautica, Volume 214, 2024, Seiten 496 bis 504, ISSN 0094-5765,<br><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S009457652300560X" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S009457652300560X</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was die internationale Gemeinschaft bereits tut</strong><br>Die potentielle Zerstörungskraft eines Asteroideneinschlags ist nicht zuletzt durch das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren bekannt. 2013 brachte ein 20-Meter großer Gesteinsbrocken fast alle Fensterscheiben in Chelyabinsk zum Bersten als er noch vor seinem Einschlag explodierte. Ähnliche Ereignisse wie vor 65 Millionen Jahren könnten heute unsere gesamte Zivilisation gefährden. Daher richteten die Vereinten Nationen 2013 die Arbeitsgruppen „International Asteroid Warning Network” und „Space Mission Planning Advisory Group” ein, um Konzepte und Strategien zur Planetaren Verteidigung zu entwickeln. Parallel dazu findet alle zwei Jahre die Planetary Defense Conference (PDC) statt, ein Forum von Spezialist*innen, die das breite Spektrum zwischen wissenschaftlicher Forschung, technischer Entwicklung bis hin zum Zivilschutz abdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Autor*innen</strong><br>Dr. Laura Jamschon Mac Garry hat einen LL.M. Abschluss (Universität Wien) und Ph.D. (Universität Sapienza Rom). Sie ist Professorin an der Universität Belgrano und der Universität del Salvador in Buenos Aires. Als Berufsdiplomatin war sie in Wien stationiert und integrierte die nationale Delegation in COPUOS-Sitzungen von 2013 bis 2019. Sie war amtierende Vorsitzende des Rechtsunterausschusses von COPUOS (Committee on the Peaceful Uses of Outer Space; Ausschuss der Vereinten Nationen für die friedliche Nutzung des Weltraums) und Leiterin der Task Force der Gruppe lateinamerikanischer und karibischer Länder (GRULAC) und der Gruppe der 77+China (G77+China). Sie ist Mitglied des International Institute of Space Law (IISL).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Rudolf Albrecht promovierte in Astrophysik an der Universität Wien, Österreich. Er arbeitete in Wien, am Lowell Observatory in Flagstaff, Arizona, am European Southern Observatory und am Cerro Tololo Interamerican Observatory in Chile. Er war Gründungsmitglied des Space Telescope Science Institute und ordentlicher Professor an der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland. Nach seinem Ausscheiden aus der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Leiter der Space Telescope European Coordinating Facility wechselte er als Senior Science Advisor zum Österreichischen Weltraum Forum ÖWF. Er fungiert als technischer Experte in der österreichischen Delegation bei UN-COPUOS und in der Space Mission Planning Advisory Group (SMPAG).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Sergio Camacho ist Professor im Graduiertenprogramm für Weltraumwissenschaft und -technologie am Nationalen Institut für Astrophysik, Optik und Elektronik in Mexiko und ehemaliger Direktor des Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen UNOOSA. Er war Vorsitzender der Arbeitsgruppe des Wissenschaftlich-Technischen Unterausschusses von COPUOS, der 2013 die Einrichtung des International Asteroid Warning Network IAWN und der Space Mission Planning Advisory Group SMPAG empfahl. Die Empfehlungen wurden von COPUOS unterstützt. Die Generalversammlung begrüßte diese Empfehlungen im Dezember 2013, dies führte 2014 zur Gründung von IAWN und SMPAG.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19968.msg556896#msg556896" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF)</a></li>
</ul>
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		<title>ÖWF: Saubere Wäsche am Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oewf-saubere-waesche-am-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 12:29:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AMADEE-24]]></category>
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		<category><![CDATA[Mondstaub]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[PExTex]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ÖWF führt zwei Projekte der Europäischen Weltraumagentur ESA erfolgreich durch. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Quelle: ÖWF 1. August 2023. 1. August 2023 &#8211; Zwei von der Europäischen Weltraumagentur ESA finanzierte Projekte im Rahmen der Entwicklung neuer Textilien für zukünftige Mond- und Mars-Raumanzüge wurden vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen: BACTeRMA &#8211; unter der Leitung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ÖWF führt zwei Projekte der Europäischen Weltraumagentur ESA erfolgreich durch. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF 1. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FutureMoonwalkNASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zurück auf dem Mond - künstlerische Darstellung. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Zurück auf dem Mond - künstlerische Darstellung. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FutureMoonwalkNASA26.jpg" alt="Zurück auf dem Mond - künstlerische Darstellung. (Bild: NASA)" class="wp-image-129510"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Zurück auf dem Mond &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1. August 2023 &#8211; Zwei von der Europäischen Weltraumagentur ESA finanzierte Projekte im Rahmen der Entwicklung neuer Textilien für zukünftige Mond- und Mars-Raumanzüge wurden vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen: BACTeRMA &#8211; unter der Leitung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) &#8211; und PExTex &#8211; unter der Leitung des französischen Unternehmens COMEX in Zusammenarbeit mit dem ÖWF. Ziel der Projekte war es, Textilien zu finden, die das mikrobielle Wachstum hemmen und der rauen Umgebung des Mondes, wie z.B. Strahlung, Staubabrieb oder einer anspruchsvollen thermischen Umgebung, standhalten. Beide Studien bieten eine europäische Perspektive auf zukünftige bemannte Missionen jenseits der Erdumlaufbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Astronaut Matthias Maurer: „Die von der ESA finanzierte und in Europa entwickelte Weltraumtechnologie ist ein entscheidender Schritt, um das Fachwissen der europäischen Industrie und Wissenschaft für die künftige bemannte und robotische Planetenerkundung zu stärken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums: „Die Erkenntnisse von PExTex und BACTeRMA legen den Grundstein für zukünftige Entwicklungen in den Bereichen der antimikrobiellen Behandlung von Textilien und der Integration intelligenter Textiltechnologien.&#8220; Sie unterstreichen die Rolle österreichischer Forschungspartner*innen wie des Österreichischen Weltraum Forums und des Vienna Textile Labs in diesem innovativen Forschungs- und Entwicklungs-Bereich. Zudem demonstrieren diese Projekte für die Textilindustrie die Machbarkeit und Bedeutung der Entwicklung innovativer Textilien mit speziellen Eigenschaften.<br>Das Österreichische Weltraum Forum integriert derzeit die neu entwickelten Textilien in seinen Raumanzug-Prototypen. Im März 2024 könnten diese Materialien im Rahmen von AMADEE-24, unserer Simulation einer astronautischen Marsmission in Armenien, ihrem ersten analogen Feldtest unterzogen werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückkehr zum Mond</strong><br>Über 50 Jahre nachdem die ersten Menschen die Mondoberfläche betraten, prüft die ESA eine Rückkehr zum Mond und später zum Mars und schlägt damit das nächste Kapitel der Weltraumforschung auf. Mit der Vision von Teams, die in zukünftigen Mondlaboren arbeiten werden, untersuchen Expert*innen Herausforderungen, die in diesen permanenten Habitaten und Labors auf der Mond- oder Marsoberfläche auftreten können. Eine dieser Herausforderungen ist die Entwicklung neuer Raumanzüge, die den Umweltbedingungen des Mondes standhalten und gleichzeitig das mikrobielle Wachstum auf Textilien reduzieren oder sogar verhindern können. Staub, Strahlung sowie mikrobielles Wachstum stellen eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit und Sicherheit von Astronaut*innen dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PExTex und BACTeRMA</strong><br>Zwei von der ESA geförderte Projekte, die diese Probleme angehen, wurden in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) durchgeführt und kürzlich abgeschlossen: PExTex (Planetary Exploration Textiles) und BACTeRMA (Biocidal Advanced Coating Technology for Reducing Microbial Activity). BACTeRMA ist eine zweijährige Studie, die das PExTex-Projekt ergänzt. Basierend auf Missionsplanungen wie der NASA-geführten ARTEMIS-Initiative wurde eine Vielzahl möglicher Textilien auf ihre Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit hin untersucht, um potenzielle Materialien für einen zukünftigen Mond-Raumanzug zu finden. Das BACTeRMA-Projekt erforschte bio-inspirierte Technologien, um das mikrobielle Wachstum auf der Oberfläche der Innentextilien eines Raumanzugs zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PExTex wurde von einem Konsortium aus DITF (Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung) und dem Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) unter der Leitung von COMEX SA umgesetzt. BACTeRMA wurde vom Österreichischen Weltraum Forum in Zusammenarbeit mit dem Vienna Textile Lab durchgeführt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiquidCoolandVentilGarmentNASARMarkovitz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA Astronaut Thomas Pesquet beim Anziehen des Raumanzugs; er trägt bereits die Kühlungsunterwäsche &quot;Liquid Cooling and Ventilation Garment&quot;. (Foto: NASA-Robert Markovitz)" data-rl_caption="" title="ESA Astronaut Thomas Pesquet beim Anziehen des Raumanzugs; er trägt bereits die Kühlungsunterwäsche &quot;Liquid Cooling and Ventilation Garment&quot;. (Foto: NASA-Robert Markovitz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiquidCoolandVentilGarmentNASARMarkovitz26.jpg" alt="ESA Astronaut Thomas Pesquet beim Anziehen des Raumanzugs; er trägt bereits die Kühlungsunterwäsche &quot;Liquid Cooling and Ventilation Garment&quot;. (Foto: NASA-Robert Markovitz)" class="wp-image-129512"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ESA Astronaut Thomas Pesquet beim Anziehen des Raumanzugs; er trägt bereits die Kühlungsunterwäsche &#8222;Liquid Cooling and Ventilation Garment&#8220;. (Foto: NASA-Robert Markovitz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gefahren durch Mondstaub und PExTex</strong><br>Während der Apollo-17-Mission im Dezember 1972 hatten die NASA-Astronauten Gene Cernan und Harrison Schmitt nach mehr als 22 Stunden Außenbordeinsatz auf der Mondoberfläche Schwierigkeiten, ihre Arme und Beine in ihren Raumanzügen zu bewegen, weil Staub begonnen hatte, die Anzug-Gelenke zu blockieren. Als beide Astronauten wieder in die Mondlandefähre zurückkehrten, fehlten an einigen Stellen der Raumanzüge drei Schichten der Außenhaut, die durch Mondregolith abgerieben worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zukunft sollen Außenbordeinsätze länger dauern und deutlich häufiger durchgeführt werden als die der Apollo-Astronauten, was verbesserte Anzugkonzepte erfordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt PExTex konnte neuartige Materialien für die Entwicklung von Raumanzügen in Europa identifiziert. Zudem wurde eine Teststrategie entwickelt, die Materialien auf ihre Mondtauglichkeit überprüfen kann. Im Rahmen des Projekts wurden die Materialien, die in Frage kommen, zahlreichen Tests wie extremen Temperaturen, ionisierender Strahlung, Ultrahochvakuum, elektrischen Entladungen, beschleunigter Alterung und Regolith-Abrieb unterzogen. Im Rahmen der Tests wurden die Textilien auch der Strahlung eines Teilchenbeschleunigers in der MEDAUSTRON-Anlage in Österreich ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Industriekonsortium identifizierte eine Reihe vielversprechender Textilkombinationen, darunter Materialien, die während der Apollo-Mondmissionen noch nicht verfügbar waren, wie etwa Twaron und andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gefahren des mikrobiellen Wachstums auf Textilien und BACTeRMA</strong><br>Die Unterwäsche von Astronaut*innen könnte sich auf Langzeitmissionen zum Mond und darüber hinaus als Herausforderung erweisen: Während Wäschewaschen auf der Erde eine alltägliche Angelegenheit ist, wird die Verwendung von Waschmaschinen und Trocknern in einem Weltraumhabitat aus heutiger Sicht kaum praktikabel sein. Zudem planen die Raumfahrtbehörden durch die Einrichtung permanenter Forschungseinrichtungen auf dem Mond, Instrumente und Materialien dauerhaft in diesen Außenposten zu lagern. Zukünftige Mond-Raumanzüge werden über einen längeren Zeitraum dort bleiben und von verschiedenen Astronaut*innen genutzt werden. Die Lagerung von Raumanzügen (unter potenziell günstigen Bedingungen für Mikroorganismen) erhöht wiederum das Risiko des mikrobiellen Wachstums. Da Raumanzüge nicht regelmäßig gewaschen werden können, sind Lösungen zur Vermeidung des Mikrobenwachstums von entscheidender Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BACTeRMA-Projekt konzentrierte sich auf die Entwicklung biozider Textilverarbeitungstechniken wie beispielsweise das Färben mit bakteriellen Metaboliten, bei denen es sich im Grunde um Antibiotika handelt. Die entsprechend vorbereiteten Materialien wurden anschließend Strahlung, Regolithstaub und künstlichem Schweiß ausgesetzt, um ihre Haltbarkeit zu untersuchen. Durch umfangreiche Tests haben das Österreichische Weltraum Forum und das Vienna Textile Lab wertvolle Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Eignung antimikrobieller Substanzen wie AM1 (Violacein) und AM2 (Prodigiosin) auf verschiedenen Textilmaterialien gewonnen. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt werden enorme Auswirkungen auf die Produktion der inneren Schichten von Raumanzügen und somit auf Astronaut*innen bei Langzeit-Weltraummissionen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF)</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19968.msg552040#msg552040" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF)</a></li>
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		<item>
		<title>ÖWF: ADLER-1 beendet Suche nach Weltraumschrott</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oewf-adler-1-beendet-suche-nach-weltraumschrott/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 15:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ADLER-1]]></category>
		<category><![CDATA[APID]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Spire Space Services]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satellit verglühte planmäßig nach über einem Jahr im Orbit, ADLER-2 setzt Suche fort. Eine Presseaussendung des ÖWF. Quelle: ÖWF 5. Juli 2023. 5. Juli 2023 &#8211; Seit März 2022 erforscht das Österreichische Weltraum Forum Weltraumschrott in der erdnahen Umlaufbahn. Der erste Satellit der ADLER-Serie hat am 10. Juni 2023 nach einem Jahr im Erdorbit planmäßig [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Satellit verglühte planmäßig nach über einem Jahr im Orbit, ADLER-2 setzt Suche fort. Eine Presseaussendung des ÖWF.</h4>



<p class="has-text-align-right is-style-default has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF 5. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler1ueberdererdeOEWF2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)" data-rl_caption="" title="Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler1ueberdererdeOEWF60.jpg" alt="Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)" class="wp-image-128678" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler1ueberdererdeOEWF60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler1ueberdererdeOEWF60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">5. Juli 2023 &#8211; Seit März 2022 erforscht das Österreichische Weltraum Forum Weltraumschrott in der erdnahen Umlaufbahn. Der erste Satellit der ADLER-Serie hat am 10. Juni 2023 nach einem Jahr im Erdorbit planmäßig unter kontrollierten Bedingungen seine Umlaufbahn verlassen. Der Satellit verglühte als Sternschnuppe in der Erdatmosphäre, um zu vermeiden, dass er ebenfalls zu Weltraumschrott wird. Das erfolgreiche österreichische Satellitenprojekt „ADLER-1&#8243; lieferte seit seinem Start Anfang 2022 eine halbe Million Datensätze zum Thema Weltraumschrott in der erdnahen Umlaufbahn. Die Auswertung läuft noch, 100 Impakte konnten bereits erfasst werden. Die Suche nach Weltraumschrott wird seit April 2023 nahtlos mit dem Satelliten ADLER-2 fortgesetzt. Die Ergebnisse der Messungen werden nach Abschluss der Mission der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Dr. Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums: „ADLER-1 hat gezeigt, dass Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn mit Hilfe eines Radargeräts und eines ‚Weltraum-Mikrophons&#8216; aufgespürt werden kann. Das Konzept ist aufgegangen: Daten vor Ort sammeln und damit Computer-Simulationen ergänzen, auf die man sich bislang fast ausschließlich verlassen musste. Nun wird dieses erfolgreiche Projekt mit dem zweiten Satelliten der Serie fortgesetzt. ADLER-2 ist bereits seit April in der Erdumlaufbahn und wird dazu beitragen, die Trümmererkennungsrate mit Hilfe des leistungsfähigeren Radars und eines größeren Erfassungsbereichs um 80 Prozent zu erhöhen und die Anzahl der protokollierten Beobachtungen zu vervielfachen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Österreichisches Satellitenprojekt</strong><br>Die Satelliten der ADLER-Serie sind ein Satelliten-Projekt in Rot-Weiss-Rot: Das ÖWF verantwortet die wissenschaftliche Leitung und entwickelt einen experimentellen Space Debris Detektor, finanziert werden die Satelliten vom österreichischen Unternehmen Findus Venture, gebaut wurden ADLER-1 und ADLER-2 von Spire Space Services, das vom Österreicher Peter Platzer gegründet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Suche nach Weltraumschrott wichtig ist</strong><br>Jahrzehntelange Weltraumaktivitäten haben die Erdumlaufbahn mit Trümmern durchsetzt. Da die Raumfahrtnationen ihre Aktivitäten im Weltraum weiter verstärken, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Kollision.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Theoretische Modelle der Europäischen Weltraumagentur ESA schätzen die Gesamtzahl von Objekten aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn auf mehr als 170 Millionen mit einer Größe von mehr als 1 mm. Selbst diese entwickeln eine Aufprallenergie, die mit der Wucht einer Pistolenkugel vergleichbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weltraumschrott und das erhöhte Risiko von Kollisionen mit funktionierenden Satelliten und der Internationalen Raumstation ISS gefährden die Raumfahrt und alle Vorteile, die sie bringt, wie z.B. die Wettervorhersage oder Beobachtung von Überschwemmungen, Dürren und anderen Umweltkatastrophen. Wir müssen also dringend unser Verständnis davon verbessern, was wo passiert und wann&#8220;, sagt Dr. Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums. „Die Echtzeit-Datenerfassung kann mit den ESA- und NASA-Simulationen verglichen werden, was uns einen wertvollen Realitätscheck für die Modelle liefert&#8220;, fügt Grömer hinzu, „Aber Weltraumschrott zu kartieren und sichere Umlaufbahnen zu finden, ist nur ein Teil der Geschichte. Es ist genauso wichtig, Weltraumschrott so weit wie möglich zu vermeiden, um zukünftigen Generationen einen sicheren Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg551413#msg551413" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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		<title>Die Yuri’s Night 2023 in Wien – Ein Rückblick mit Augenzwinkern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-yuris-night-2023-in-wien-ein-rueckblick-mit-augenzwinkern-von-andreas-weise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 17:37:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[JWST]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar-Gateway]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Chroniken]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Urania]]></category>
		<category><![CDATA[Yuri’s Night]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=125243</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn etwas Bestand in der Österreichischen Raumfahrt-Fan-Szene hat, dann ist es die Yuris-Night-Veranstaltung in Wien. Diese findet traditionsgemäß immer am 12. April statt. In diesem Jahr wurde die 15te (!) Ausgabe gefeiert. Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Andreas Weise 20. April 2023. Somit durfte die Wiener Ausgabe der Yuris Night eine der stabilsten Veranstaltungstermine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn etwas Bestand in der Österreichischen Raumfahrt-Fan-Szene hat, dann ist es die Yuris-Night-Veranstaltung in Wien. Diese findet traditionsgemäß immer am 12. April statt. In diesem Jahr wurde die 15te (!) Ausgabe gefeiert. Ein Beitrag von Andreas Weise.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Andreas Weise 20. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/yn-wien-23-1.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Yuri&#8217;s Night in Wien 2023 an der VHS Wiener Urania<br>(Quelle: ARTEMIS Förderkreis für Astronomie &amp; Raumfahrt)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Somit durfte die Wiener Ausgabe der Yuris Night eine der stabilsten Veranstaltungstermine zum Thema sein. Ich selber bin regelmäßig seit 2011 hier zu Gast. Wien ist somit zum Internationalen Tag der Raumfahrt immer eine Reise wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr war man wieder einmal in der Urania der VHS zu Gast. Dem himmlischen Vergnügen im Veranstaltungssaal im obersten Stockwerk wurden aber erst einmal Steine in den Weg gelegt. Der Aufzug war defekt. Oben angekommen entschädigte aber ein grandioser Blick über das nächtliche Wien von der Dachterrasse aus. Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen…?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Saal war bis auf den letzten Platz belegt. Eine sehr angenehme, vertraute Atmosphäre breitete sich aus. Letztes Jahr war man auf Grund Corona noch zum Maskentragen verpflichtet gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einführenden Begrüßungsworte der Organisatoren hielt Monika Fischer. Dabei sauste eine kleine, aber bemerkenswerte Information schnell am Ohr des Publikums vorbei. Der Veranstalter war nicht mehr DER ORION. Vielmehr trat der Förderkreis für Astronomie und Raumfahrt ARTEMIS als Veranstalter in Erscheinung. Warum wurde nicht gesagt. Beim Blick auf das Logo dieses Förderkreises dachte ich erst, man habe den falschen Aufsteller aufgebaut. Förderkreis ARTEMIS und NASA-Logo Artemis weisen eine gewisse, nicht ganz zu verheimlichende Ähnlichkeit auf. Aber das ist bestimmt nur Zufall – oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kam der Hausherr zu Wort, oder präziser gesagt die Hausherrin: Frau Mag. Doris Zametzer, Direktorin der VHS Urania, seit 2019 im Amt. Diese erklärte auch gleich, wohin die Reise mit ihr gehen wird. Die „Urania“ ist nicht nur die Muse der Sternkunde, sie ist auch eine Frau und gibt dem Volksbildungshaus den Namen. Was liegt da näher, als die Bereiche Frauen, Feminismus, Gender verstärkt in den Mittelpunkt zu stellen? (Hier frei zitiert aus der Webseite der VHS Wien.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgerichtig waren unter den tragenden Akteuren der Veranstaltung alles Frauen. Für mich war das egal, sprachen doch die Leistungen der Personen für sich. Und dieses sollte sich im Laufe des Abends auch bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den ersten Teil der Veranstaltung bestritt Frau Dr. Nadeen B. Sabha von der Uni Innsbruck. Sie gab in einem ausführlichen Vortrag Einblicke in das James Webb Space Telescope – JWST. Dabei war ihr hoch anzurechnen, dass Sie Ihren Vortrag auf Deutsch hielt, obwohl in Ihrer internationalen Tätigkeit vorwiegend Englisch gesprochen wird. Auch war im Vortrag so manches Augenzwinkern zu entdecken. Nach zirka einer dreiviertel Stunde konnte man sagen „Tolle Bilder!“ und „Wieder was gelernt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Pause ging es in eine Talk-Runde. In konsequenter Negierung des Vorsatzes, das Feminine in den Mittelpunkt zu stellen, wurde der Moderator für den Teil 2 der Veranstaltung männlich besetzt: Herr Dr. Christian Klösch, seines Zeichens Kurator der Weltraumausstellung des Technischen Museums Wien. Dieser durfte die Fragen an die drei Damen stellen, die neben ihm Platz genommen hatten. Mehr leider nicht. Es hätte mich sehr gefreut, wenn hier etwas über die Raumfahrt-Ausstellung im Technischen Museum, deren Anliegen und Exponate, berichtet worden wäre. Schließlich braucht diese sich nicht zu verstecken. Vielleicht lag es aber daran, dass letztes Jahr die Yuris Night im Technischen Museum stattfand und man dort schon mal die Ausstellung beschnuppern durfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den drei Damen im Podium stachen zwei heraus. Da war zum einen Frau Dr. Carmen Possnig, einzige österreichische ESA-Astronautin in Reserve und Frau Anika Mehlis, Analog-Astronautin beim Österreichischen Weltraum Forum ÖWF. Beide Damen konnten über die Bewältigung von Extremsituationen erzählen. So berichtete Frau Dr. Possnig von einem Jahresaufenthalt in der Antarktis in Isolation und Temperaturen bis fast an die 100 Grad Minus. Frau Mehlis dagegen war in wärmeren Gefilden unterwegs. Sie berichtete über einen simulierten Mars-Aufenthalt des ÖWF in der israelischen Wüste.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/yn-wien-23-3.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Yuri&#8217;s Night in Wien 2023. (Bilder: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die dritte Dame im Bunde war Frau Dr. Barbara Imhof. Sie hätte Themenstoff für einen ganzen Abend liefern können. Als Architektin und Spezialistin für Weltraumarchitektur ist sie bei der Gestaltung der Wohnmoduls des Lunar-Gateway beteiligt. Leider fehlte die Zeit hier tiefgreifender in die Materie einzutauchen. Mich hätte eine Diskussion über Farbkonzepte und standardisierte Verkabelungen von einzelne Einschubmodulen interessiert. Doch beim Publikum fokussierte sich in der Fragerunde das Thema Weltraumtoilette stärker heraus. Nun ja. Es ist auch wichtig zu wissen, wo das Örtchen einmal hinkommt&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine für meine Begriffe etwas traurige Publikumsfrage ging dann fast am Ende der Veranstaltung an Frau Dr. Possnig. Wenn man sich den finanziellen Beitrag Österreichs am ESA-Budget für die bemannte Raumfahrt ansehe, ob sie sich da überhaupt reale Chancen auf einen Flug ausrechnen würde. Tapfer wurde die Frage mit einem „Ja“ beantwortet. Ich dachte mir so meinen Teil dabei, hat doch der Nichtflug von deutschsprachigen Astronauten-Kandidaten seit der D1-Austronautengruppe eine lange Tradition. Ich selber wünsche es der jungen Dame, von ganzen Herzen, dass Sie ihre Chance bekommt. „Konkurrieren“ tut sie dabei zum Beispiel auch gegen Nicola Winter geb. Baumann, der ich ebenfalls die Daumen drücke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist zum Schluss noch zu sagen? Für mich war es fast wie ein Familientreffen, wo man viele bekannte Gesichter wieder traf. Aber auch neue Kontakte konnten geknüpft werden. So habe ich mich sehr gefreut, Sirwan Aminy vom Youtube-Kanal „Mars Chroniken“ zu treffen. Ich denke, gerade dafür sind solche Veranstaltungen auch sehr wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt nur noch allen Teilnehmern und Organisatoren „Danke!“ zu sagen und sich auf das nächste Jahr zu freuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Andreas Weise</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere interessante Links zum Thema:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/technisches-museum-wien-auf-zu-neuen-horizonten/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/technisches-museum-wien-auf-zu-neuen-horizonten/</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/technisches-museum-wien-highlight-objekte-zum-thema-raumfahrt/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/technisches-museum-wien-highlight-objekte-zum-thema-raumfahrt/</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/oewf-lud-hochkaraetige-raumfahrt-forschungsteams-nach-wien-ein/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/oewf-lud-hochkaraetige-raumfahrt-forschungsteams-nach-wien-ein/</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/zimmer-mit-aussicht-leben-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zimmer-mit-aussicht-leben-im-weltraum/</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14782.msg547777#msg547777" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Yuri&#8217;s Night &#8211; Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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		<title>Das ÖWF und die Republik Armenien unterzeichnen Memorandum of Understanding in Jerevan</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-oewf-und-die-republik-armenien-unterzeichnen-memorandum-of-understanding-in-jerevan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 13:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[AMADEE]]></category>
		<category><![CDATA[Armenian Aerospace Agency]]></category>
		<category><![CDATA[Gernot Grömer]]></category>
		<category><![CDATA[Habitat]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=125227</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Delegation des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) unterzeichnete am 17. April 2023 mit der Armenischen Agentur für Luft- und Raumfahrt (Armenian Aerospace Agency) in Jerevan die offizielle Kooperationsvereinbarung zur Durchführung einer vierwöchigen Mars-Missions-Simulation im März 2024. Die Armenische Agentur für Luft- und Raumfahrt ist die vor kurzem gegründete nationale Koordinationsstelle für Forschung und Entwickung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Delegation des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) unterzeichnete am 17. April 2023 mit der Armenischen Agentur für Luft- und Raumfahrt (Armenian Aerospace Agency) in Jerevan die offizielle Kooperationsvereinbarung zur Durchführung einer vierwöchigen Mars-Missions-Simulation im März 2024. Die Armenische Agentur für Luft- und Raumfahrt ist die vor kurzem gegründete nationale Koordinationsstelle für Forschung und Entwickung der armenischen Regierung. Eine Presseaussendung des ÖWF.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF, 18. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023-04-17_MoU-signing-MherMehrabyan01.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023-04-17_MoU-signing-MherMehrabyan01_350x234.jpg" alt="" class="wp-image-125229" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023-04-17_MoU-signing-MherMehrabyan01_350x234.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023-04-17_MoU-signing-MherMehrabyan01_350x234-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023-04-17_MoU-signing-MherMehrabyan01_350x234-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung übergeben Gernot Grömer (MItte) und Reinhard Tlustos (rechts) das AMADEE-24 Mission Patch an Mher Mehrabyan. (Foto: Inno Armenia)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Beisein des Botschafters der Republik Österreich in Armenien, Dr. Thomas Mühlmann, unterzeichneten ÖWF-Vorstand, Reinhard Tlustos und der Direktor des ÖWFs, Dr. Gernot Grömer sowie Mher Mehrabyan, CEO der Armenischen Agentur für Luft- und Raumfahrt das Memorandum of Understanding für die Mars-Analog-Mission AMADEE-24.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Mher Mehrabyan: „Das Österreichische Weltraum Forum zählt zu den weltweit renommiertesten Institutionen im Bereich der Analog-Forschung. Wir sind daher hocherfreut, dass für die nächste Mission die Republik Armenien als Gastland ausgesucht wurde. Armenien hat eine lange Tradition im Bereich der Raumfahrttechnik. Mit AMADEE-24 wollen wir diese fortführen und innovative wissenschaftliche, industrielle und pädagogische Beiträge nach Armenien bringen, von denen unsere Unternehmen, Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch unsere Jugend profitieren werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Direktor Dr. Gernot Grömer, der die Mission leitet: „Mit der Armenischen Agentur für Luft- und Raumfahrt haben wir einen starken und verlässlichen Partner für unsere aktuelle Mars-Missions-Simulation gewonnen. Die Agency hat bereits wertvolle Unterstützung in der Vorbereitung von AMADEE-24 geleistet. Aktuell wird in Armenien nach unseren Vorgaben das Missions-Habitat inklusive ‚Luftschleuse&#8216; für unsere Analog-Astronaut*innen entwickelt und gebaut. Das Habitat und das ausgewählte Testgelände bieten optimale Bedingungen, um einen weiteren wichtigen Schritt in unserer Analog-Forschung zu gehen und gleichzeitig schaffen sie auch für unsere Kooperationspartner hervorragende Ausgangsbedingungen für deren Experimente.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über AMADEE-24</strong><br>Ein sechsköpfiges Analog-Astronaut*innen-Team wird vier Wochen lang Ausrüstung und Verfahren testen, die Spuren von Leben nachweisen sollen sowie die psychischen Auswirkungen der Arbeit unter Zeitdruck und in Isolation erforschen. Die Analog-Astronaut*innen werden in einem eigens entwickelten Habitat leben und können dieses nur verlassen, wenn sie einen Raumanzug-Prototypen tragen. In die Kommunikation mit dem Mission Support Center in Wien wurde eine 10-minütige Zeitverzögerung eingebaut, um die Signallaufzeit zwischen Erde und Mars zu simulieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ÖWF ist eine von fünf Institutionen weltweit, die einen solchen Marsanzug-Prototyp entwickelt hat. Dieser kann alle wesentlichen Einschränkungen eines realen Mars-Raumanzugs wiedergeben, wie etwa Gewicht, Druck-Gegenkräfte oder eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit. Ein ausgeklügeltes Mensch-Maschine-Interface, ein System von Sensoren und selbst entwickelter Software lässt den Anzug zu einem virtuellen Assistenten der Astronautin, des Astronauten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getestet wird in den Bereichen der Natur &#8211; und Ingenieurswissenschaften, Biomedizin und Psychologie. Diese repräsentativen Simulationen erhöhen den Erwerb wissenschaftlicher Erkenntnisse, optimieren die Sicherheit der angewandten Verfahren und fördern den Technologietransfer.<br>Link: <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://oewf.org/amadee-24/" target="_blank" data-wpel-link="external">https://oewf.org/amadee-24/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern. <br>Link: <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://oewf.org/" target="_blank" data-wpel-link="external">oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg547681#msg547681" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li>
</ul>
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		<title>ADLER-2 wird nach Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn suchen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/adler-2-wird-nach-weltraumschrott-in-der-erdumlaufbahn-suchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[ADLER-2]]></category>
		<category><![CDATA[APID]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Findus Venture GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=125120</guid>

					<description><![CDATA[<p>Österreichisches Satelliten-Projekt geht in die zweite Runde. Am 15. April 2023 wurde ADLER-2 von der Vandenberg Air Force Base, Kalifornien in die Erdumlaufbahn gebracht.Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF). Quelle: ÖWF, 11. April 2023. Der zweite Satellit der österreichischen ADLER-Serie ist doppelt so groß wie sein Vorgänger und wurde wie ADLER-1 von Spire Space [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Österreichisches Satelliten-Projekt geht in die zweite Runde. Am 15. April 2023 wurde ADLER-2 von der Vandenberg Air Force Base, Kalifornien in die Erdumlaufbahn gebracht.<br>Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF, 11. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="181" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181.jpg" alt="" class="wp-image-125115" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181-300x155.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit ADLER-2 in der Erdumlaufbahn (Visualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Satellit der österreichischen ADLER-Serie ist doppelt so groß wie sein Vorgänger und wurde wie ADLER-1 von Spire Space Services gebaut. Das Unternehmen wurde von dem Österreicher Peter Platzer mitgegründet und organisiert auch den Transport des Satelliten in die Erdumlaufbahn. Für die Suche nach Weltraumschrott werden ein Radargerät und das „Weltraum-Mikrofon“ APID des Österreichische Weltraum Forums (ÖWF) eingesetzt. Alle vom Radar und dem Weltraummikrofon gewonnenen Daten werden vom ÖWF ausgewertet, um mehr über Weltraumschrott im Erdorbit zu erfahren. Ebenfalls an Bord ist der Technologie-Demonstrator eines Sensors von GRASP SAS Europe, der Aerosole in der Erdatmosphäre aufspüren soll. Für die Übermittlung der voraussichtlich zwei Millionen Datensätze vom Satelliten an das ÖWF wurde von dem österreichisch-spanischen Midstream-Dienstleistungsunternehmen Tilebox eine maßgeschneiderte Daten-Pipeline entwickelt. Finanziert wird das Projekt von dem oberösterreichischen Unternehmen Findus Venture GmbH, das in innovative Weltraumtechnologien investiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vitali Braun vom Space Debris Office der Europäischen Weltraum Agentur ESA beschreibt das Projekt als Vorreiter bei der Vertiefung unseres Verständnisses von Weltraumschrott. „Die kleinen Partikelgrößen, die ADLER-2 misst, gehen über das hinaus, was mit bodengestützten Methoden nachgewiesen werden kann, und bisher gibt es bestenfalls sporadische Messungen im Weltraum“, erklärte er und betont, „Obwohl wir komplexe Modelle zur Beschreibung der Trümmerumgebung haben – unterstützt durch Radar und optische Detektoren in Erd-Observatorien – haben unsere Daten eine Schwachstelle, wenn es um die Fülle kleiner Partikel geht. Daten von ADLER-2 können beginnen, diese Lücke zu schließen und nahezu Echtzeitdaten im Zusammenhang mit Weltraumschrott in der untersuchten Umlaufbahn liefern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Mikrofon im Weltraum</strong><br>Für diese neue Mission hat das Österreichische Weltraum Forum sein „Weltraum-Mikrofon“ APID materialtechnisch weiterentwickelt und dadurch seine Detektorfläche versechsfacht. Während ADLER-1 piezoelektrische Folien verwendete, nutzt ADLER-2 eine speziell entwickelte piezokeramische Platte, die eine höhere Temperaturbeständigkeit aufweist und sensitiver ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser APID-Instrument, in seiner Funktionalität vergleichbar mit einem Mikrofon, ist ein hochsensibles, faltbares Sensor-Panel, das Einschläge registriert und diese Signale dann an den Bordcomputer weiterleitet“, sagt ÖWF-Direktor Dr. Gernot Grömer und ergänzt, „Die Versechsfachung der Größe bedeutet, dass das APID-Panel bei voller Entfaltung eine Spannweite von 2 m hat und daher viel mehr Einschläge registrieren wird als ADLER-1. Mehr Einschläge bedeuten mehr Daten und damit ein noch genaueres Bild von der Verteilung von Weltraumschrott im Erdorbit.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-125114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">APID registriert den Einschlag von Weltraumschrott-Teilchen (Viaualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein maßgeschneiderter Satellit</strong><br>ADLER-2 wurde von Spire Space Services gebaut und wird von dem Raumfahrtunternehmen auch betrieben. Spire Space Services ermöglicht maßgeschneiderte Satellitenkonstellationen, die in sehr kurzer Zeit, mit minimalem Risiko gebaut und in die Erdumlaufbahn gebracht werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Frank Frulio, General Manager von Spire Space Services: „Unser Ziel bei Spire Space Services ist es, den Zugang zum Weltraum zu vereinfachen. Alle sollen von den Erkenntnissen und Informationen profitieren können, die von diesem ultimativen Aussichtspunkt, dem Erdorbit, gewonnen werden können. Das ÖWF ist das beste Beispiel für eine Organisation, die unsere Plattform genutzt hat, um weltraumgestützte Anwendungen zu entwickeln und Informationen zu sammeln, die die Nachhaltigkeit auf der Erde und darüber hinaus fördern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf der Suche nach Aerosolen</strong><br>Der GAPMAP-Sensor (GRASP-Airphoton Multi-Angle Polarimeter) von GRASP ist ein Technologie-Demonstrator. Es ist das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst. Hierzu wird der Sensor die Atmosphäre in mehreren Wellenlängen, Winkeln und Polarisationszuständen beobachten und so zur Untersuchung der globalen Partikelverschmutzung beitragen. Aktuell gibt es keine kleinen und nur wenige große Satellitensensoren, die diese Messmöglichkeiten bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenhighway im Weltraum</strong><br>Während des einjährigen Betriebs des Satelliten werden mehr als zwei Millionen Datensätze vom Satelliten an das ÖWF übermittelt. „Unsere Mission bei Tilebox ist es, Unternehmen in die Lage zu versetzen, die Leistungsfähigkeit von Satellitendaten voll auszunutzen. Wir erledigen im Vorfeld die Datenbereinigung, während ÖWF und Findus sich auf die Schaffung von Informationen konzentrieren können“, kommentiert Mitbegründer Stefan Amberger. Tilebox Inc. ist die erste vollständig integrierte Midstream-Cloud-Plattform, die Raumfahrtunternehmen eine sichere, leistungsstarke und skalierbare Lösung bietet, um Datenprodukte einfacher, schneller und kostengünstiger zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Suche nach Weltraumschrott wichtig ist</strong><br>Jahrzehntelange Weltraumaktivitäten haben die Erdumlaufbahn mit Trümmern übersät. Da die Raumfahrtnationen ihre Aktivitäten im Weltraum weiter verstärken, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Kollision.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-125116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ADLER-2 (links) ist doppelt so groß wie sein Vorgänger ADLER-1 (rechts) (Visualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Modelle schätzen die Gesamtzahl von Objekten aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn auf mehr als 170 Millionen mit einer Größe von mehr als 1 mm. Diese entwickeln eine Aufprallenergie, die mit der Geschwindigkeit einer Pistolenkugel vergleichbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weltraumschrott und das erhöhte Risiko von Kollisionen mit funktionierenden Satelliten und der Internationalen Raumstation ISS gefährden die Raumfahrt und alle Vorteile, die sie bringt, wie z.B. die Wettervorhersage oder Beobachtung von Überschwemmungen, Dürren und anderen Umweltkatastrophen. Wir müssen also dringend unser Verständnis davon verbessern, was wo passiert und wann“, sagt Dr. Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums und ergänzt, „ADLER-2 wird dazu beitragen, die Trümmererkennungsrate mit Hilfe des leistungsfähigeren Radars und eines größeren Erfassungsbereichs um 80 Prozent zu erhöhen und mit APID-2 auch die Anzahl der protokollierten Beobachtungen zu vervielfachen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Echtzeit-Datenerfassung kann dann mit den ESA- und NASA-Simulationen verglichen werden, was uns einen wertvollen Realitätscheck für die Modelle liefert“, fügt Grömer hinzu, „Aber Weltraumschrott zu kartieren und sichere Umlaufbahnen zu finden, ist nur ein Teil der Geschichte. Es ist genauso wichtig, Weltraumschrott so weit wie möglich zu vermeiden, um zukünftigen Generationen einen sicheren Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Abschluss eine Sternschnuppe</strong><br>Nach Abschluss seiner erfolgreichen einjährigen Mission wird ADLER-2 unter kontrollierten Bedingungen seine Umlaufbahn verlassen und in der Erdatmosphäre als Sternschnuppe verglühen, um zu vermeiden, dass er ebenfalls zu Weltraumschrott wird. Die Ergebnisse seiner Messungen werden nach Abschluss der Mission der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eckdaten zu ADLER-2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp; &nbsp; <em>Größe</em>: 6 Unit Cubesat mit 30 x 20 x 10 cm (ADLER-1 ist ein 3 Unit Cubesat)<br>&nbsp; &nbsp; <em>Missionsdauer</em>: 1 Jahr<br>&nbsp; &nbsp; <em>Flughöhe</em>: 500 km<br>&nbsp; &nbsp; <em>Start</em>: 15. April 2023, SpaceX Falcon 9 Trägerrakete, Vandenberg Space Force Space Base, Kalifornien<br>&nbsp; &nbsp; <em>Beteiligte Unternehmen</em>:<br>&nbsp; &nbsp; Findus Venture GmbH (Finanzierung)<br>&nbsp; &nbsp; Spire Space Services (Cubesat, Radar)<br>&nbsp; &nbsp; ÖWF (APID Weltraum-Mikrofon und Wissenschaftliche Leitung)<br>&nbsp; &nbsp; GRASP SAS (GAPMAP)<br>&nbsp; &nbsp; Tilebox (Datenmanagement)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://oewf.org/" target="_blank" data-wpel-link="external">oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg547511#msg547511" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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		<title>ADLER-1/APID spürt ersten &#8222;Weltraum-Meteoriden&#8220; erfolgreich auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/adler-1-apid-spuert-ersten-weltraum-meteoriden-erfolgreich-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 09:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[ADLER-1]]></category>
		<category><![CDATA[APID]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=109615</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rot-weiß-roter Kleinsatellit ADLER-1 entdeckt nach wenigen Monaten im Orbit bereits Weltraumschrott. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Quelle: ÖWF 10. Mai 2022. 10. Mai 2022 &#8211; Von einem extraterrestrischen Objekt bzw. einem Mikrometeoriden mit einer geschätzten Geschwindigkeit von mindestens 50.000 km/h stammt das erste Signal, das der vom Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) gemeinsam mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Rot-weiß-roter Kleinsatellit ADLER-1 entdeckt nach wenigen Monaten im Orbit bereits Weltraumschrott. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF 10. Mai 2022.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER1KleinsatellitImAllOEWF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER1KleinsatellitImAllOEWF26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">10. Mai 2022 &#8211; Von einem extraterrestrischen Objekt bzw. einem Mikrometeoriden mit einer geschätzten Geschwindigkeit von mindestens 50.000 km/h stammt das erste Signal, das der vom Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) gemeinsam mit Spire Global Inc. und der Findus Venture Gmbh entwickelte Kleinsatellit „ADLER-1&#8243; Anfang Mai detektiert hat. Von den bisherigen 70.000 Signalen hat sich eine Signalform stark verändert, die letztendlich auf diese hohe Geschwindigkeit schließen lässt. Zum Zeitpunkt der Detektion befand sich ADLER-1 in einer Höhe von 479 Kilometern über dem Atlantischen Ozean.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF): „Die Detektion dieses Einschlages kommt früher als wir eigentlich geplant hatten, weil wir den Sensor unter Weltraumbedingungen erst verstehen lernen müssen: So ein deutliches Signal ist ein erster Erfolg. Wir vermuten, dass sich in den bisher aufgezeichneten Rohdaten noch mehr dieser Signale verstecken. Es zeigt, dass der von uns in Kooperation mit Spire Global Inc. und der Findus Venture GmbH in Österreich entwickelte Satellit exakt funktioniert.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA und ÖWF gemeinsam auf Weltraumschrott-Suche</strong><br>Bei Weltraumschrott handelt es sich um Partikel in der Erdumlaufbahn in der Größe von Staubteilchen bis zum Kleinbus, die zum Teil mit mehreren zehntausenden km/h mit Satelliten kollidieren können. Dieser „Müll&#8220; gestaltet sich als immer größer werdendes Problem für die Raumfahrt. Zudem erweisen sich die Detektion und Überwachung davon, speziell von kleinsten Teilchen, als besonders schwierig. Dazu Gernot Grömer: „In enger Zusammenarbeit mit der European Space Agency wollen wir die Modellierung von Weltraumschrott deutlich verbessern. Wenn wir wissen, in welchen Umlaufbahnen sich wieviele und welche Teilchen befinden, können wir Gegenmaßnahmen besser planen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern. <a href="https://oewf.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg532063#msg532063" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li></ul>
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		<title>ÖWF lud hochkarätige Raumfahrt-Forschungsteams nach Wien ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oewf-lud-hochkaraetige-raumfahrt-forschungsteams-nach-wien-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 18:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[AMADEE-20]]></category>
		<category><![CDATA[Drohne]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Klagenfurt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=107660</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8212; Österreichisches Weltraum Forum als Drehscheibe für High-Tech-Forschung. &#8212; Aus Anlass der Mars-Simulation AMADEE-20, die im Oktober 2021 in Israel stattfand, versammelte das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) Forscher und Forscherinnen aus Europa und Israel beim Science Workshop in Wien, um erste Erkenntnisse zu diskutieren. Die endgültigen Daten werden in den nächsten 12 Monaten der wissenschaftlichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">&#8212; Österreichisches Weltraum Forum als Drehscheibe für High-Tech-Forschung. &#8212;  </h4>



<h4 class="wp-block-heading">Aus Anlass der Mars-Simulation AMADEE-20, die im Oktober 2021 in Israel stattfand, versammelte das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) Forscher und Forscherinnen aus Europa und Israel beim Science Workshop in Wien, um erste Erkenntnisse zu diskutieren. Die endgültigen Daten werden in den nächsten 12 Monaten der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse sollen zukünftige astronautische Missionen zu Mars und Mond mitvorbereiten. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://oewf.org/2022/04/oewf-lud-hochkaraetige-raumfahrt-forschungsteams-nach-wien-ein/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ÖWF</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnalogAstronautmitAMAZEOeWFVoggeneder.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnalogAstronautmitAMAZEOeWFVoggeneder26.jpg" alt="" class="wp-image-107643"/></a><figcaption>ÖWF Analog-Astronaut mit der AMAZE Drohne während der AMADEE-20 Mars Simulation in Israel. (Bild: ÖWF/Florian Voggeneder)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">4. April 2022. Dazu Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums: „Das Österreichische Weltraum Forum verfügt mit mehr als 800 Stunden simulierter Mars-Außenbordeinsätze im Raumanzug-Simulator über einen in Europa einzigartigen Datensatz. Aktuell haben wir mehrere Projekte der Europäischen Weltraumorganisation ESA laufen, wo die Ergebnisse aus unserer Mars-Simulation in Israel einfließen sollen. So können einige der Resultate auf den Mond übertragen werden. Etwa im Umfeld des ARTEMIS-Programm der NASA mit ESA Beteiligung, wo auch ÖWF-Inputs helfen, Astronauten und Astronautinnen auf der Mondoberfläche zu unterstützen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Forschungsergebnissen rund um den Faktor Mensch lag der Fokus beim ÖWF-Science Workshop auch auf Rovern und Drohnen, die ähnlich wie auf dem Mars oder Mond eingesetzt werden und für die Arbeit der Astronauten und Astronautinnen unentbehrlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des DLR Experiments RETINA wurde eine neue Methode zur Erkennung von Netzhautschädigung validiert, die aktuell der ESA Astronaut Matthias Maurer an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) testet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den internationalen Teams aus dem Bereich Robotik und Software gehört auch jenes um Univ. Prof. Stephan Weiss von der Universität Klagenfurt. Er hat eine kamerabasierte, autonome Navigation für Drohnen entwickelt. Diese ist für Einsätze auf dem Mars essenziell, da es dort kein GPS gibt und die Drohnen somit orientierungslos wären. Stephan Weiss und sein Team stehen dabei in enger Abstimmung mit dem Jet Propulsion Laboratory der NASA, das diese autonome Navigation aktuell am Mars testet. So konnte bei der AMADEE-20 Mission erstmals eine Nahbereichserkundung mit der AMAZE Drohne demonstriert werden, eine Fähigkeit, die dem Mars Helikopter Ingenuity noch fehlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Olivia Haider, vom ÖWF Vorstand dazu: „Diese Mars Simulation unter österreichische Führung war eine Drehscheibe für die Zusammenarbeit internationaler Forschungsteams.&nbsp; So nutzen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Lissabon das Roboter-Fahrzeug der TU Graz. Sie konnte zeigen, wie sich mit haptischem Feedback die Effizienz zur Roboter-Steuerung durch Astronauten und Astronautinnen verbessern lässt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Information:</strong><br><a href="https://oewf.org/en/amadee-20/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AMADEE-20 Missionsseite</a><br><a href="https://youtu.be/fCT8m8JZDUc" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Video: AMAZE Drohne, Universität Klagenfurt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">ÜBER DAS ÖSTERREICHISCHE WELTRAUM FORUM<br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. ExpertInnen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und SchülerInnen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern. <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://oewf.org" target="_blank" data-wpel-link="external">oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Medienkontakt:</strong></p>



<p class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph" style="line-height:1.32">Reinhard Tlustos<br>Media Officer Stv.<br>Austrian Space Forum<br>Tel: +43 699 81304844<br>reinhard.tlustos@oewf.org</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg530271#msg530271" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li></ul>
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		<title>Mars analog Mission: ÖWF zu Gesprächen in Kairo</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-analog-mission-oewf-zu-gespraechen-in-kairo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2022 18:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[EgSA]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=106248</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gespräche mit Ägyptischer Weltraumagentur, Botschafter und offiziellen Vertretern und Vertreterinnen des Landes. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Quelle: OeWF. 28. Februar 2022 &#8211; Auf Einladung der Ägyptischen Weltraumagentur (EgSA) trafen Vertreter und Vertreterinnen des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) vor wenigen Tagen mit dem CEO der Ägyptischen Weltraumagentur, Prof. Dr. Mohamed El-Koosy, hochrangigen ägyptischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="gesprache-mit-agyptischer-weltraumagentur-botschafter-und-offiziellen-vertretern-und-vertreterinnen-des-landes--e81a7fdb-6b8b-4721-bce9-be672ace530f">Gespräche mit Ägyptischer Weltraumagentur, Botschafter und offiziellen Vertretern und Vertreterinnen des Landes. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OeWF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">28. Februar 2022 &#8211; Auf Einladung der Ägyptischen Weltraumagentur (EgSA) trafen Vertreter und Vertreterinnen des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) vor wenigen Tagen mit dem CEO der Ägyptischen Weltraumagentur, Prof. Dr. Mohamed El-Koosy, hochrangigen ägyptischen Ministeriumsvertretern und -vertreterinnen und dem österreichischen Botschafter in Ägypten, Dr. Georg Stillfried zusammen. Anlass der Gespräche war die Vorbereitung der nächsten Mars analog Mission des ÖWFs, für die Ägypten nun offiziell in die engere Wahl genommen wurde. Die nächste Mars analog Mission wird voraussichtlich 2024/2025 stattfinden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022-02-24_OeWF-meets-EgSA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022-02-24_OeWF-meets-EgSA_260.jpg" alt="" class="wp-image-106239"/></a><figcaption>EgSA überreicht Ehrenplakette an österreichische Delegation, v.l.n.r.: Sophie Gruber, ÖWF-Missionsmanagerin, Gernot Grömer, ÖWF-Direktor, Mohamed El-Koosy, CEO EgSA, Georg Stillfried, österreichischer Botschafter in Ägypten, Reinhard Tlustos, ÖWF-Vorstandsmitglied (c) EgSA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Dr. Gernot Grömer, Direktor des ÖWFs: <em>„Unsere letzte Mars Simulation fand im Oktober 2021 statt. Da diese Missionen sehr umfangreich und komplex sind, haben wir bereits mit der Planung der nächsten begonnen. Wir suchen aktuell nach einem geeigneten Ort für die nächste Mars Simulation und v.a. nach einem verlässlichen, kompetenten Partner, mit dem wir ein so großes Projekt mit bis zu 200 internationalen Forschenden durchführen können. Unsere Gesprächspartner und -partnerinnen in Kairo haben uns sehr beeindruckt. Daher haben wir die Ägyptische Weltraumagentur auf die Short-List der Kandidaten und Kandidatinnen für die nächste Mars Simulation aufgenommen.“</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022-02-24-OeWF-Tlustos-Gruber-Groemer-EgSA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022-02-24-OeWF-Tlustos-Gruber-Groemer-EgSA_260.jpg" alt="" class="wp-image-106238"/></a><figcaption>ÖWF Delegation in Kairo: v.l. Reinhard Tlustos, Sophie Gruber, MSc., Dr. Gernot Grömer (c) EgSA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wesentliche Unterstützung kam auch von der österreichischen Botschaft in Kairo, insbesondere Herrn Botschafter Dr. Georg Stillfried, der auch die ersten Sondierungsgespräche begleitete: „<em>Es freut mich sehr, dass es zu diesen Sondierungsgesprächen zwischen dem ÖWF und der EgSA gekommen ist: Dieses Projekt hat nachhaltiges Zukunftspotential für beide Seiten und wird die österreichisch-ägyptische Zusammenarbeit auch im Forschungsbereich stärken.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Mohamed El-Koosy, CEO der Ägyptischen Weltraumagentur: „<em>Es war uns eine Freude, die Vertreter und Vertreterinnen des Österreichischen Weltraum Forums in Kairo zu begrüßen. Die Ägyptische Weltraumagentur sieht großes technisches und wissenschaftliches Potential in der Durchführung von Mars Analog Missionen. Eine Mars Simulation in Ägypten würde zudem unsere junge Generation nachhaltig für Wissenschaft und Forschung begeistern und auch den gedeihenden Weltraumsektor in unserem Land weiter voranbringen.</em>“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022-02-24_MeetingEgSA-El-Koosy-Stillfried.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022-02-24_MeetingEgSA-El-Koosy-Stillfried_260.jpg" alt="" class="wp-image-106237"/></a><figcaption>v.l.: Prof. Dr. Mohamed El-Koosy, CEO der Ägyptischen Weltraumagentur, Österreichischer Botschafter in Ägypten, Dr. Georg Stillfried (c) EgSA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend Gernot Grömer. <em>„Das Österreichische Weltraum Forum trägt als private Forschungsinstitution, die außerhalb der staatlichen Förderungen steht, einen wesentlichen Anteil daran, Österreich als Hightech-Standort international bekannt zu machen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wir mit unseren Mars-Simulationen ein enormes internationales Medienecho erzeugen und damit Österreich in der Branche bestens positionieren. Dies zeigt auch das rege Interesse von Ländern weltweit, als Gastgeberland auftreten zu können. Man darf nicht vergessen, bei einer ÖWF-Mars-Simulation nehmen durchschnittlich 20 internationale Experimente – von wissenschaftlichen Institutionen wie NASA und ESA bis hin zu privaten Unternehmen – teil.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wozu dient Analogforschung?</strong><br>Analogforschung simuliert die Arbeit von Astronaut*innen in Kombination mit dem Einsatz von Robotern in marsähnlichen Umgebungen auf der Erde<em>. </em>Hierfür hat das ÖWF als eine von fünf Organisationen weltweit einen Raumanzug-Prototypen entwickelt und gebaut, den die Analogastronauten und -astronautinnen bei ihren Außenbordeinsätzen tragen. Der Anzug simuliert das Tragen eines Raumanzugs, damit sich die Außenbordeinsätze möglichst Mars-nah anfühlen. Im Rahmen seiner Mars Analog Missionen testet und sucht das ÖWF nach Schwachpunkten, damit beim tatsächlichen Einsatz alles glatt geht. Diese Methode erleichtert es, die Vorteile, aber auch die Grenzen von zukünftigen astronautischen Missionen auf fremden Planeten zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichischen Weltraum Forum</strong><br>Das ÖWF ist eine private Forschungsinstitution im Weltraumsektor und ein Netzwerk für Raumfahrtspezialisten, Wirtschaft/Industrie und Weltrauminteressierte. Wir kooperieren mit internationalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen und stehen im Austausch mit Meinungsbildnern, Medien und Politik. Mit 250 Mitgliedern aus 20+ Nationen setzt das Forum auf wissenschaftliche Exzellenz, startet, prägt und vernetzt Karrieren und begeistert seit 1998. <a href="https://oewf.org/" type="URL" id="www.oewf.org" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg528321#msg528321" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulationen (AMADEE u.a.) des Österreichischen Weltraum Forums</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-analog-mission-oewf-zu-gespraechen-in-kairo/" data-wpel-link="internal">Mars analog Mission: ÖWF zu Gesprächen in Kairo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichischer Kleinsatellit ADLER-1 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oesterreichischer-kleinsatellit-adler-1-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 17:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[ADLER-1]]></category>
		<category><![CDATA[Findus Venture GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Spire Global]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=105127</guid>

					<description><![CDATA[<p>Suche nach Weltraummüll in Erdumlaufbahn kann beginnen. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Quelle: ÖWF. 14. Januar 2022 &#8211; Heute brachte das Raumfahrtunternehmen Virgin Orbit ADLER-1, den ersten privat entwickelten Satelliten aus Österreich, in die Erdumlaufbahn. ADLER-1 wird mit zwei Instrumenten im Erdorbit Weltraummüll-Teilchen aufspüren, die der Raumfahrt und Astronaut*innen gefährlich werden können. Der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Suche nach Weltraummüll in Erdumlaufbahn kann beginnen. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER1linksinTechnikerhandwirdeingebautVirginOrbit.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER1linksinTechnikerhandwirdeingebautVirginOrbit26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ADLER-1 (links in der Hand des Technikers) wird in die Rakete von Virgin Orbit eingebaut. (Bild: Virgin Orbit)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">14. Januar 2022 &#8211; Heute brachte das Raumfahrtunternehmen Virgin Orbit ADLER-1, den ersten privat entwickelten Satelliten aus Österreich, in die Erdumlaufbahn. ADLER-1 wird mit zwei Instrumenten im Erdorbit Weltraummüll-Teilchen aufspüren, die der Raumfahrt und Astronaut*innen gefährlich werden können. Der Kleinsatellit ist ein aktuelles Beispiel für den sogenannten „Fast Space&#8220;-Sektor der Raumfahrt, denn von der Blaupause bis zum erfolgreichen Start sind lediglich 15 Monate vergangen. Verwirklicht wurde das Projekt von drei Organisationen mit österreichischen Wurzeln: Die Findus Venture GmbH von Christian Federspiel finanziert das Projekt. Das Silicon-Valley-Unternehmen Spire Global stellte einen seiner Kleinsatelliten zur Verfügung, baute das Weltraum-Radar-Gerät und organisierte auch den Start. Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) entwickelte den hochsensiblen Impakt-Sensor und leitet die wissenschaftliche Koordination. ADLER-1 wird nach Erreichen seiner endgültigen Umlaufbahn ein erstes Lebenszeichen senden und innerhalb weniger Wochen mit der Datenübertragung beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Weltraummüll-Teilchen gefährlich sind</strong><br>Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums: „Weltraummüll ist eine ernsthafte Herausforderung für die Raumfahrt, auf die wir so schnell wie möglich eine Antwort brauchen. Aktuellen Schätzungen zufolge umkreisen bis zu 170 Millionen Objekte die Erde, die größer als 1 mm sind. Bereits kleinste Teilchen mit nur wenigen Millimetern Durchmesser können die Einschlagskraft einer Pistolenkugel entwickeln. Es geht z.B. um den Schutz von Wettersatelliten und Kommunikationssatelliten, und einen möglichst ungehinderten Zugang in den Weltraum für zukünftige Generationen. ADLER-1 ist als erster privat finanzierter Satellit aus Österreich ein rot-weiß-roter Beitrag zum Umweltschutz jenseits der Erdatmosphäre.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Federspiel, CEO der Findus Venture GmbH, ergänzt: „Ziel ist autonome Satelliten zu entwickeln, die selbstständig im Sinne ihrer Mission anderen Satelliten und Weltraummüll ausweichen. Aktuell wird hauptsächlich mit Computersimulationen gearbeitet und die Verteilung, Anzahl und Größe der Weltraummüll-Teilchen großteils nur geschätzt. ADLER-1 und seine Nachfolger sollen einen Blick vor Ort ermöglichen. Gemeinsam mit Spire Global konnten wir innerhalb nur eines Jahres dieses innovative Projekt verwirklichen. Diese Mission ist ein globaler Vorreiter für weitere Fast Space-Projekte.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ADLER-1</strong><br>Der Kleinsatellit ADLER-1 (Austrian Debris Detection Low Earth (Orbit) Reconnoiter) misst 30x10x10 cm und wiegt sechs Kilogramm. Er ist ein Technologie-Demonstrator für zwei neuartige Weltraummüll-Detektoren. Die beiden Instrumente, ein Radargerät und ein Impaktsensor, sollen Kleinst-Weltraummüll in der Erdumlaufbahn in einer Höhe von ca. 500 km, dem sogenannten Low Earth Orbit aufspüren. Bereits bestehende Computer-Modelle der Europäischen Weltraumagentur ESA, die aktuell für die Bestimmung von Verteilung, Anzahl und Größe von Weltraummüll Auskunft geben, sollen mit den gewonnenen Daten ergänzt und korrigiert werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnimationADLER1imErdorbitOeWF.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnimationADLER1imErdorbitOeWF26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Visualisierung von ADLER-1 im Erdorbit. (Bild: ÖWF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde ADLER-1 mit der Firma Virgin Orbit: Dabei setzte eine umgebaute Boeing 747 in einer Höhe von 11 km eine Trägerrakete aus, welche ADLER-1 in eine 500 km-hohe Umlaufbahn verbrachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Geräte zur Entdeckung von Weltraummüll</strong><br>ADLER-1 kombiniert zwei komplementäre Mikrotrümmer-Erkennungssysteme:<br>Die radarbasierte Detektion von Trümmerpartikeln stammt von Spire Global. Teilchen, die in der Nähe des Satelliten vorbeifliegen, werden erkannt und ihre Relativgeschwindigkeit wird gemessen.<br>Das ÖWF baute eine entfaltbare piezoelektrische Platte, sozusagen ein „Weltraum-Mikrofon&#8220;, um die Aufprallenergie der Teilchen zu bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ADLER-1 in der Nussschale:</strong><br>● Kleinsatellit mit den Maßen 30x10x10 cm und einem Gewicht von 6 kg<br>● ADLER-1 ist ein Vorzeigebeispiel für „Fast Space&#8220; und wird zeigen, das innovative Detektionstechnologie schnell und flexibel auf der Plattform eines Kleinsatelliten umgesetzt werden kann. „Von der Blaupause in den Orbit in einem Jahr.&#8220;<br>● ADLER-1 wird vor-Ort-Daten zur Verteilung und Anzahl von Weltraummüll-Teilchen sammeln und so bestehende Computersimulationen ergänzen und gegebenenfalls auch korrigieren.<br>● ADLER-1 testet zwei neuartige Verfahren, um Weltraummüll-Teilchen direkt im Erdorbit aufzuspüren: einen radarbasierten Detektor und ein Weltraum-Mikrofon.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern. <a href="https://oewf.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9714.msg526216#msg526216" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">LauncherOne von Virgin Orbit</a></li></ul>
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		<title>ÖWF: Mars Analog Mission erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oewf-mars-analog-mission-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 09:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen endete die 13. Mars Analog Mission AMADEE-20 des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Zum Abschluss der Mission, an der Forschende aus 25 Ländern beteiligt waren, empfing der Präsident des Gastlandes Israel, Izchak Herzog zwei Analog-Astronauten, um sich näher über die Mars Simulation zu informieren. Im Rahmen der Missionsanalyse mit der israelischen Raumfahrtagentur wurden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor wenigen Tagen endete die 13. Mars Analog Mission AMADEE-20 des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Zum Abschluss der Mission, an der Forschende aus 25 Ländern beteiligt waren, empfing der Präsident des Gastlandes Israel, Izchak Herzog zwei Analog-Astronauten, um sich näher über die Mars Simulation zu informieren. Im Rahmen der Missionsanalyse mit der israelischen Raumfahrtagentur wurden bilaterale Folgekooperationen besprochen. Eine Presseaussendung des ÖWF.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oewf08112021aOeWFFlorianVoggeneder2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oewf08112021aOeWFFlorianVoggeneder26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Analog-Astronaut*innen verlassen Habitat nach drei Wochen Isolation. (Foto: ÖWF/Florian Voggeneder)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">8. November 2021</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgezeichnet auf dreiwöchige Isolation vorbereitet</strong><br>Bei der Simulation in der israelischen Negev Wüste waren die sechs Analog-Astronaut*innen erstmals für drei Wochen vollkommen auf sich gestellt und lebten und arbeiteten isoliert von der Umwelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Alon Tenzer, israelischer Analog-Astronaut: „In der Isolationsphase sind wird in Sachen Arbeitsintensität sicher an die Grenzen des Machbaren gegangen. Dass die Zusammenarbeit auf engstem Raum dennoch so gut funktioniert hat und wir die drei Wochen mental so gut überstanden haben, liegt v.a. an der ausgezeichneten Vorbereitung der Mission und dem professionellen Auswahlverfahren der Analog-Astronaut*innen durch das ÖWF. Das Team war perfekt zusammengestellt.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oewf08112021bOeWFFlorianVoggeneder2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oewf08112021bOeWFFlorianVoggeneder26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Analog-Astronauten mit autonom navigierender Drohne. (Foto: ÖWF/Florian Voggeneder)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erfolgreich getestet wurde die vom ÖWF entwickelte Explorationskaskade, bei der zunächst Drohnen, dann Roboter und schließlich die Analog-Astronaut*innen für die Erforschung des Testgeländes zum Einsatz kommen.<br>Bei den Experimenten gewonnene Daten werden in den kommenden Monaten von den beteiligten Forschungsinstitutionen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Portugal, Schweden, USA und dem Vereinigten Königreich ausgewertet und die Ergebnisse in Fachzeitschriften veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltweite Aufmerksamkeit</strong><br>Medien aus aller Welt berichteten über die Mission des ÖWFs, das somit ein Millionenpublikum erreichte.<br>Über die Raumfahrtbranche hinaus würdigten der Präsident von Israel und internationale Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft die wissenschaftliche Arbeit des ÖWFs.<br>Allen voran der Generaldirektor der Europäischen Weltraum Organisation ESA, Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums: „AMADEE-20 hat uns dem Roten Planeten wieder ein Stück nähergebracht. Schon jetzt kann ich sagen, dass die Explorationskaskade ein Erfolg ist und wir diese Expeditionsmethode jedenfalls weiterentwickeln werden.&#8220; Für Grömer sei – neben der wissenschaftlichen Arbeit – vor allem auch das internationale Interesse an den Analog Missionen einmal mehr ein großer Erfolg. „200 Forschende aus 25 Ländern haben teilgenommen, unsere Analog-Astronaut*innen kommen aus sechs verschiedenen Ländern. Mit unserer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit erreichen wir Millionen von Menschen und etablieren damit die Marke ‚Rot-Weiß-Rot&#8216; weltweit. Wir zeigen damit nicht nur, dass Österreich einen fixen Platz in der Weltraumforschung hat, Österreich wird damit auch für die internationale F&amp;E-Branche sowie Investoren interessant. Wir stärken damit den Hightech-Standort Österreich und schaffen Perspektiven!&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das ÖWF</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert<em>innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner</em>innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.<br><a href="https://oewf.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg522040#msg522040" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li></ul>
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