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	<title>Privatisierung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Privatisierung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>China: Erstflug von ZhuQue 1 im Oktober 2018</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-erstflug-von-zhuque-1-im-oktober-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jungfernflug der neuen Rakete ZhuQue 1 (ZQ-1) des privaten chinesischen Raketenbauers LandSpace soll noch im Oktober 2018 erfolgen, wie LandSpace Raumfahrer.net auf dem IAC 2018 mitteilte. Quelle: LandSpace, IAC 2018. LandSpace wurde 2015 als Land Space Corporation Ltd. gegründet. Raumfahrer.net sprach während des Internationalen Astronautischen Kongress 2018 (International Astronautical Congress 2018, IAC 2018) mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Jungfernflug der neuen Rakete ZhuQue 1 (ZQ-1) des privaten chinesischen Raketenbauers LandSpace soll noch im Oktober 2018 erfolgen, wie LandSpace Raumfahrer.net auf dem IAC 2018 mitteilte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: LandSpace, IAC 2018.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102018114000_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102018114000_small_1.jpg" alt="LandSpace" width="260"/></a><figcaption>
ZhuQue 1 im Flug &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: LandSpace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">LandSpace wurde 2015 als Land Space Corporation Ltd. gegründet. Raumfahrer.net sprach während des Internationalen Astronautischen Kongress 2018 (International Astronautical Congress 2018, IAC 2018) mit dem Direktor für Vertrieb und Entwicklung des Geschäfts von LandSpace, Kevin Xu. Xu erklärte, man habe vor, den Jungfernflug der neuen Feststoffrakete ZhuQue 1 im Oktober 2018 durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofern erfolgreich wäre ein gelungener Jungfernflug der erste Raumfahrtstart eines privaten chinesischen Unternehmens, mit dem eine Erdumlaufbahn erreicht wurde. Der Unternehmenschef (CEO) Zhang Changwu bezeichnete die ZhuQue 1 gegenüber der staatlichen zentralen Fernsehanstalt Chinas (China Central Television, CCTV) als Resultat einer militärisch-zivilen Integration, und als Ergebnis einer erfolgreichen chinesischen Politik für den Aufbau einer kommerziellen Raumfahrtindustrie. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102018114000_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102018114000_small_2.jpg" alt="RN" width="260"/></a><figcaption>
ZhuQue-1-Daten am LandSpace-Stand des IAC 2018 
<br>
(Bild: RN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">ZhuQue läst sich übersetzen als „Zinnoberroter Sperling“, „Roter Vogel“ oder „Roter Phönix“ &#8211; man beachte in diesem Zusammenhang die Darstellungen der Lackierung der ZhuQue 1. Die ZhuQue 1 (朱雀一号) ist eine dreistufige Rakete, bei der in allen Stufen Feststoffmotore zum Einsatz kommen, die mit etwa 1% Gewichtsanteil mit Industrieruß versetztes Hydroxyl-terminiertes Poly-Butadien (HTPB-4) verbrennen. Die 19 Meter hohe Rakete mit einem Durchmesser von 1,3 Metern (ohne Heckflossen) wiegt vor dem Start rund 27 Tonnen. Beim Abheben soll sie einen Schub von rund 45 Tonnen entwickeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen sonnensychronen, annähernd kreisförmigen Orbit rund 500 Kilometer über der Erde gibt LandSpace eine Nutzlastkapazität von 200 Kilogramm an. Für eine annähernde Kreisbahn in 300 Kilometern Höhe werden 300 Kilogramm genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzlast beim Erstflug der ZhuQue 1 ist laut Plan ein kleiner experimenteller Erdbeobachtungssatellit namens Weilai 1 (Zukunft 1). Die staatliche zentrale Fernsehanstalt Chinas CCTV will die Satelliten im Rahmen einer Fernsehshow benutzen. Der Grundkörper des Satelliten misst 32 x 29,5 x 24,8 Zentimeter. An zwei Kanten des annähernd würfelförmigen Grundkörpers sind zwei Solarzellenausleger montiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete für den Erstflug soll eine Einrichtung in Xi’an in der Provinz Shaanxi am 27. September 2018 verlassen haben, von wo aus sie zum Startzentrum Jiuquan (Jiuquan Satellite Launch Center, JSLC) gebracht werde. Das JSLC liegt in der Wüste Gobi in der Inneren Mongolei und wurde neben seiner regulären Nutzung für den Start unterschiedlichster Flüssigkeitsraketen aus der Serie Langer Marsch und als Ausgangspunkt für Chinas bemannte Weltraummissionen auch bereits zum Schauplatz des Starts kleiner neuer Feststoffraketen, wie z.B. der <a href="https://www.raumfahrer.net/china-feststoff-traeger-bringt-testsatelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">Kaituo 2</a> oder der <a href="https://www.raumfahrer.net/chinas-feststofftraeger-kz-1a-startet-drei-satelliten/" data-wpel-link="internal">Kuaizhou 1A</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">LandSpace plant auch Raketen mit Flüssigkeitstriebwerken. Auf Basis zweier neu zu entwickelnder Triebwerke, die flüssiges Methan mit flüssigem Sauerstoff verbrennen, soll eine ganze Reihe von Raketen entstehen. Für das größere der beiden Triebwerke mit einer Masse von rund 1.330 Kilogramm, einer Bauhöhe von rund 3,5 Metern und einem Düsenenddurchmesser von rund 1,5 Metern nennt LandSpace einen Nominalschub von 80 Tonnen und einen spezifischen Impuls von 350 Sekunden, es ist in vierfacher Ausfertigung für die erste Stufe bzw. Zentralstufe sowie bauähnliche Booster gedacht. Ein Triebwerk mit 10 Tonnen Schub soll die zweite Stufe antreiben. Seine Bauhöhe liegt bei rund 2,5 Metern, seine Masse bei rund 350 Kilogramm. Der Durchmesser seiner Düse am Ende beträgt rund 0,9 Meter. Als spezifischen Impuls nennt LandSpace auch für dieses Triebwerk 350 Sekunden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102018114000_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102018114000_small_3.jpg" alt="RN" width="260"/></a><figcaption>
ZhuQue-2-Raketenfamilie am LandSpace-Stand des IAC 2018 
<br>
(Bild: RN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Grundmodell der Raketenreihe ist die ZhuQue 2 (ZQ-2) vorgesehen. Sie soll einen Durchmesser von 3,35 Metern haben und vor dem Start eine Höhe von 48,8 Metern besitzen. Als Startmasse werden 216 Tonnen angegeben, als Startschub 268 Tonnen. In einen sonnensychronen, annähernd kreisförmigen Orbit rund 500 Kilometer über der Erde könnte die Rakete laut LandSpace rund 1.800 Kilogramm Nutzlast transportieren, in eine annähernde Kreisbahn in 200 Kilometern Höhe 4.000 Kilogramm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Transport größerer Mengen von Kleinstsatelliten sieht LandSpace für die ZhuQue 2 Dispenser mit sogenannten Poly Picosat Orbital Deployers (P-PODs)  für Cubesats vor. Außerdem sind zwei Versionen einer Oberstufe für Transport und Aussetzen von Mikrosatelliten geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Flugmodell der ZhuQue 2 will LandSpace 2019 fertigstellen. 2020 möchte man es starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16432.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Landspace &#8211; 1. kommerzieller chinesischer Raketenbauer</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Indien: Industrie soll PSLV bauen und starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-industrie-soll-pslv-bauen-und-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2016 09:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raketen vom Typ PSLV sind die erfolgreichsten in Indien gebauten Raumfahrtträger. Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) beabsichtigt jetzt, die Raketen dieses Typs künftig von indischen Industrieunternehmen herstellen und starten zu lassen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: DefenceNews.in, Idrw.org, The Siasat Daily, Times of India. Die vorläufig als PSLV-I bezeichnete Variante der seit 1993 geflogenen Rakete [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Raketen vom Typ PSLV sind die erfolgreichsten in Indien gebauten Raumfahrtträger. Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) beabsichtigt jetzt, die Raketen dieses Typs künftig von indischen Industrieunternehmen herstellen und starten zu lassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: DefenceNews.in, Idrw.org, The Siasat Daily, Times of India.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVC31LaunchISRO.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVC31LaunchISRO260.jpg" alt="PCSLV-C31-Start am 20. Januar 2016
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>PCSLV-C31-Start am 20. Januar 2016<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorläufig als PSLV-I bezeichnete Variante der seit 1993 geflogenen Rakete will man künftig von einem Industriekonsortium bauen und betreiben lasen. An dem Konsortium soll sich auch das Unternehmen Antrix Corporation Limited (Antrix / <a href="https://www.antrix.co.in/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ACL</a>) aus Bangalore, das in Indien in der Raumfahrtbranche bereits eine herausgehobene Bedeutung besitzt und als kommerzieller Arm der ISRO tätig ist, beteiligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PSLV-Raketen sind vierstufige Kombinationen aus Aggregaten, in denen feste und flüssige Treibstoffe verbrannt werden. Die erste PS1 genannte Stufe, im wesentlichen ein großer Feststoffmotor, wird bei Bedarf von zusätzlichen, gegebenenfalls seitlich angebrachten Feststoffboostern unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Stufe mit der Bezeichnung PS2 setzt auf ein VIKAS genanntes Triebwerk, das einer Entwicklungslinie der europäischen Viking-Triebwerke für die Ariane-Raketen entstammt und flüssigen Treibstoff verbrennt (UH25, bestehend aus 75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat, und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>). Bei der dritten Stufe PS3 handelt es sich wiederum um einen Feststoffmotor. In der vierten Stufe PS4 kommen flüssige Treibstoffe zum Einsatz (MMH / Monomethylhydrazin und MON-3 / Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Start einer PSLV-I ist aktuellen Überlegungen zufolge für 2020 vorgesehen, berichtete der Vorsitzende der ISRO A. S. Kiran Kumar in Mumbai. Mit Industrievertretern besprach die ISRO das Projekt anlässlich einer Veranstaltungsreihe der Kampagne &#8222;Make in India&#8220;, die vom 13. bis 18. Februar 2016 in Mumbai stattfand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von einer Ausgliederung der PSLV-Operationen verspricht die ISRO sich insbesondere eine Steigerung der möglichen Startrate indischer Raumfahrtträger von 12 auf 18 Starts pro Jahr. Derzeit beträgt die durchschnittliche Startrate nach Angaben des ISRO-Wissenschaftlers und Leiters des Indischen Instituts für Fernerkundung (Indian Institute of Remote Sensing, IIRS) Dr. Y. V. N. Krishna Murthy 6 Starts pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inwieweit sich die im Zusammenhang mit dem Vorhaben formulierten Erwartungen in einer später erzielten tatsächlichen Startrate spiegeln, bleibt abzuwarten. Im Jahre 2015 beispielsweise erfolgten 4 Flüge von PSLV-Raketen und ein Start einer GSLV-Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorhaben wird verschiedentlich als Privatisierungsprogramm bezeichnet. Ob man angesichts einer anzunehmenden maßgeblichen Beteiligung von Antrix von einer Privatisierung im eigentlichen Sinne sprechen sollte, wäre zu diskutieren. Antrix bezeichnet sich selbst als Unternehmen, das vollständig der Regierung Indiens gehört und unter der administrativen Kontrolle des Raumfahrtministeriums (Department of Space, DOS) steht. Die <a href="https://www.isro.gov.in/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ISRO</a> gehört seit dem 1. Juni 1972 zum DOS.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10892.msg354722#msg354722" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISRO</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4161.msg354723#msg354723" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Indiens Traegerraketen</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Boeing stellt Starliner vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/boeing-stellt-starliner-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 09:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[bemannter Betrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich der Eröffnung der Herstellungshalle hat das Luft- und Raumfahrtunternehmen Boeing ihrem kommerziellen Raumschiff CST-100 den offiziellen Namen Starliner gegeben. Autor: Martin Knipfer. Quelle: NASA, NSF, Boeing. Nach dem Ende des Space Shuttle-Programms 2011 sind US-amerikanische Astronauten dazu gezwungen, mit den russischen Sojus-Raumschiffen zur Internationalen Raumstation ISS zu fliegen. Obwohl sich diese Praxis bewährt hat, streben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/boeing-stellt-starliner-vor/" data-wpel-link="internal">Boeing stellt Starliner vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anlässlich der Eröffnung der Herstellungshalle hat das Luft- und Raumfahrtunternehmen Boeing ihrem kommerziellen Raumschiff CST-100 den offiziellen Namen Starliner gegeben.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Knipfer</a>.   Quelle: NASA, NSF, Boeing.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cc_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cc_klein.jpg" alt="" class="wp-image-16963" width="314" height="239" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cc_klein.jpg 314w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cc_klein-300x228.jpg 300w" sizes="(max-width: 314px) 100vw, 314px" /></a><figcaption>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende des Space Shuttle-Programms 2011 sind US-amerikanische Astronauten dazu gezwungen, mit den russischen Sojus-Raumschiffen zur Internationalen Raumstation ISS zu fliegen. Obwohl sich diese Praxis bewährt hat, streben die Vereinigten Staaten in Zukunft einen unabhängigen bemannten Zugang zur Station an. Um die Kosten dafür in einem vertretbaren Rahmen zu halten, setzt die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur NASA auf einen innovativen Ansatz: Die Agentur startet nicht mehr selbst Raketen ins All, sondern kauft sich Flüge zur Raumstation bei privaten Unternehmen. Die Raumschiffe dieser privaten Raumfahrtfirmen müssen jedoch noch entwickelt werden. Diese Arbeiten fördert die NASA im Rahmen des Commercial Crew-Programmes mit mehreren Milliarden Dollar. Zwei Firmen haben inzwischen die begehrten Verträge erhalten: Das kalifornische Start-Up SpaceX und der „big player“ Boeing. Neben dem oben genannten politischen Ziel soll durch das Commercial Crew-Programm auch die wissenschaftliche Arbeit an Bord der ISS verbessert werden: Jedes Raumschiff bringt vier NASA-Astronauten zur Station, wodurch die Besatzung an Bord auf sieben aufgestockt werden soll. So steht doppelt so viel Zeit für wissenschaftliche Experimente zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/starliner_leo_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/starliner_leo_klein.jpg" alt="" class="wp-image-16969" width="308" height="173" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/starliner_leo_klein.jpg 308w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/starliner_leo_klein-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 308px) 100vw, 308px" /></a><figcaption>Boeings Raumschiff im niedrigen Erdorbit- Illustration.
(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Boeing setzt bei dem Raumschiff auf ein zweckmäßiges Design: Der Fokus liegt auf einem sicheren, automatisierten Transport von Astronauten zur ISS und wieder zurück zur Erde. Das Raumschiff ist in zwei Sektionen eingeteilt: Das Servicemodul und die eigentliche Raumkapsel. Das Servicemodul versorgt das Raumschiff mit Strom, Luft sowie vielem mehr und treibt es an. In der Raumkapsel können bis zu sieben Passagiere Platz nehmen (bei Flügen zur ISS werden es nur vier sein), sie verfügt über einen Hitzeschild und Fallschirme zur sicheren Landung auf der Erde. Doch trotz der recht konservativen Auslegung verfügt das Raumschiff über zahlreiche innovative Features: Die Landung erfolgt -anders als etwa bei dem Apollo-Raumschiff- nicht im Wasser, sondern mithilfe von Airbags und Fallschirmen an Land. So wird die Bergung und die Aufbereitung vereinfacht, denn die Kapsel soll nach dem Flug erneut gestartet werden können. Auch die Fertigung der Kapsel soll dadurch vereinfacht werden, dass man bei der Struktur auf Schweißnähte verzichtet. Die Rettungstriebwerke sind in dem Servicemodul integriert, wodurch im Vergleich zu einem separaten „Turm“ Gewicht eingespart wird. Im Inneren verfügen die Astronauten über Samsung-Tablets, WLAN und eine spezielle LED-Beleuchtung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c3pf_fertig_gross-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c3pf_fertig_klein.jpg" alt="" class="wp-image-16961" width="256" height="346" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c3pf_fertig_klein.jpg 256w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c3pf_fertig_klein-222x300.jpg 222w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /></a><figcaption>Die C3PF von außen (oben) und Innen (unten). Im Inneren ist Hardware für den Bau der ersten Druckkabine zu erkennen.
(Bild: NASA/Kim Shiflett)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis vor Kurzem hieß dieses Raumschiff noch CST-100 (Crew Space Transport 100), nach der sogenannten Karman-Linie, der Grenze zum Weltraum, die auf 100 km über der Erde festgelegt ist. Mittlerweile wurde dem Raumschiff ein deutlich eingängigerer Name gegeben: Starliner. Dieser Name wurde im Rahmen der Eröffnung der C3PF (Commercial Crew and Cargo Processing Facility) am 4. September bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um eine Halle auf dem Gelände des Kennedy Space Centers in Florida, in der der Starliner gebaut, betankt und aufbereitet werden soll. Zuvor hieß die C3PF noch OPF-3 (Orbiter Processing Facility 3), da hier über 20 Jahre lang Space Shuttle-Orbiter zwischen den Flügen gewartet wurden. Boeing hat altes Shuttle-Equipment demontiert und die Halle mittlerweile modernisiert und umgebaut. In der „High Bay“ wird die Raumkapsel zusammengebaut und aufbereitet, für jeden Schritt in der Prozedur gibt es einen eigenen Bereich. In dem vorherigen „Engine Shop“, in dem die Haupttriebwerke des Shuttles gewartet wurden, wird nun das Servicemodul zusammengebaut. Die erste Druckkabine des Starliners wird bereits zusammengebaut, so sind etwa schon die beiden „Dome“ aus Aluminium angekommen, die die Struktur bilden. Auch wenn diese Raumkapsel nie ins All fliegen wird, ist sie für die Entwicklung des Starliners von großer Bedeutung, weil so die Fertigungsmethoden überprüft werden können. Dieser Strukturtestartikel wird danach einer Reihe von Tests unterzogen, bis er dann 2017 bei einem Test des Rettungssystems eingesetzt wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_atlasv_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_atlasv_klein.jpg" alt="" class="wp-image-16965" width="282" height="282" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_atlasv_klein.jpg 282w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_atlasv_klein-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/cst100_atlasv_klein-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 282px) 100vw, 282px" /></a><figcaption>Der Starliner mitsamt Trägerrakete auf der Startrampe. Rechts ist der Zugangsturm zu erkennen. -Illustration
(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Bau in der C3PF wird der Starliner zum Startplatz transportiert. Obwohl das Raumschiff theoretisch auf jeder ausreichend leistungsfähigen Rakete starten könnte, werden die Flüge zur ISS mit einer Atlas V erfolgen. Dieser Träger hat sich als äußerst zuverlässig herausgestellt. Momentan laufen bei der Betreiberfirma ULA (United Launch Alliance) Arbeiten, um die Atlas V zu manraten, die Rakete also für bemannte Flüge geeignet zu machen. Gleichzeitig muss die Infrastruktur am Startplatz SLC-41 modifiziert werden. Zu diesen Arbeiten zählt die Errichtung eines Zugangsturms, mit dem die Astronauten in die Raumkapsel an der Spitze der Rakete einsteigen können. In diesem Zugangsturm sind moderne Datenverarbeitungs- und Kommunikationssysteme untergebracht und vor den Abgasen der Rakete geschützt, neben einem Aufzug verfügt er auch über Annehmlichkeiten, die wohl nur ein Astronaut mit schwerem Raumanzug wertschätzen wird, wie breitere Gänge oder Ecken, bei denen man schwerer in jemanden hineinstolpern kann. Auch wird der Turm mit einem Evakuierungssystem ausgestattet, mit dem man im Notfall wie bei einer Seilbahn schnell in ein gepanzertes Fahrzeug nach unten fahren kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sementtransport_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sementtransport_klein.jpg" alt="" class="wp-image-16967" width="308" height="205" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sementtransport_klein.jpg 308w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sementtransport_klein-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 308px) 100vw, 308px" /></a><figcaption>Das erste Segment des Zugangsturms wird zum SLC-41 transportiert.
(Bild: NASA/Dmitrios Gerondidakis)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fundament für den Zugangsturm wurde bereits fertiggestellt. Der tatsächliche Turm wird in mehreren Kilometern Entfernung zum Startplatz in sieben einzelnen Segmenten gebaut. Die Segmente werden dann zwischen den regulären Starts der Atlas V auf dem Startplatz miteinander verbunden, sodass sie den Turm bilden. Das erste Segment, das zwei Stockwerke beinhaltet, ist inzwischen dort angekommen und soll nächste Woche installiert werden. Nachdem der Turm steht, wird oben ein Zugangsarm angebracht, der vor dem Start zu dem Starliner geschwenkt wird, damit die Astronauten einsteigen können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/astronauten_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/astronauten_klein.jpg" alt="" class="wp-image-16959" width="295" height="166"/></a><figcaption>Die vier Astronauten.
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis der Starliner tatsächlich zu den Sternen fliegen wird, dauert es noch eine Weile: 2017 sollen zwei Testflüge stattfinden, ein unbemannter und ein bemannter. Bei dem bemannten Testflug, bei dem der Starliner auch an der ISS andocken wird, werden zwei Astronauten an Bord sein: Einer wird von Boeing, der andere von der NASA gestellt. Inzwischen hat die NASA vier Astronauten ernannt, die Boeing und SpaceX dabei helfen sollen, ihre Raumschiffe zu entwickeln und dafür trainiert werden, sie zu fliegen. Außerdem werden sie den Pool bilden, aus dem die NASA die Astronauten auswählt, die bei den bemannten Testflügen an Bord sein dürfen. Es handelt sich bei ihnen um Bob Behnken, Eric Boe, Doug Hurley und Suni Williams. Alle vier waren Testpiloten, bevor sie Astronauten wurden. Auch haben sie beeindruckende Weltraum-Erfahrung vorzuweisen: Jeder der vier ist zweimal zur ISS geflogen: Behnken, Boe und Hurley mit dem Space Shuttle, Williams einmal mit dem Shuttle und einmal mit der russischen Sojus. Bald werden sie mit der nächsten Generation US-amerikanischer Raumschiffe in den Weltraum zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8589.390" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Boeing CST-100 / Starliner</a></li></ul>
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		<title>Golden Spike braucht Geld</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/golden-spike-braucht-geld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 18:20:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Golden Spike]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Unternehmen Golden Spike hat per Crowdfunding begonnen, über eine Internetplattform Geld einzusammeln. Das Unternehmen möchte auf diesem Weg 240.000 Dollar einnehmen. Ein symbolischer Wert: Die Entfernung Erde-Mond beträgt 240.000 Meilen. Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: space.com, indiegogo.com. Für den, der dabei sein möchte: Die Spendenraten reichen von 10 bis 50.000 Dollar. Dafür bekommt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Unternehmen Golden Spike hat per Crowdfunding begonnen, über eine Internetplattform Geld einzusammeln. Das Unternehmen möchte auf diesem Weg 240.000 Dollar einnehmen. Ein symbolischer Wert: Die Entfernung Erde-Mond beträgt 240.000 Meilen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Hans Lammersen</a>. Quelle: space.com, indiegogo.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022013192020_small_1.jpg" alt="Golden Spike" width="260"/><figcaption>
Illustration eines Mond Landers nach den Planungen von Golden Spike 
<br>
(Bild: Golden Spike)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den, der dabei sein möchte: Die Spendenraten reichen von 10 bis 50.000 Dollar. Dafür bekommt man auch viele wirklich unverzichtbare Dinge als Gegenleistung: diverse Geschenke, die Möglichkeit, potenzielle lunare Landeplätze per Abstimmung auszusuchen, man kann sich einen Namen für die Testmissionen überlegen usw. Für eine Spende von 50.000 Dollar schließlich („Exploration Angel“) wird man eingeladen, als VIP am ersten Start einer Mission von Golden Spike teilzunehmen. Na bitte! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kampagne soll 10 Wochen dauern. Allerdings ist sich die Firma darüber im Klaren, dass der gewünschte Gesamtbetrag nur einen symbolischen Wert hat. Laut Alan Stern, Präsident und CEO von Golden Spike, gehe es mehr darum, die Menschen für die Idee von Golden Spike zu interessieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Golden Spike will bis 2020 Menschen, die es verdient haben, zum Mond bringen. Dabei zielt diese Dienstleistung auf Privatpersonen, Unternehmen oder nationale Raumfahrtbehörden ab, die eine Passage zu unserem Nachbarn haben möchten. Da nun 240.000 Dollar nicht ganz ausreichen um eine Mondmission zu starten, stellt man sich in der Unternehmensleitung vor, dass auch der Flug selber noch etwas kosten soll: 750 Millionen Dollar soll für jede Person bezahlt werden, die auf den Trip geht. Darüber hinaus will man Geld über den Verkauf von Medienrechten oder von mitgebrachtem Mondgestein einnehmen. Außerdem will man Frachtraum zur Verfügung stellen für Dinge, die von der Erde mitgenommen werden zum Mond. Gespart werden soll dagegen an anderer Stelle: Auf die Entwicklung vollständig neuer Raumfahrzeuge will Golden Spike verzichten und stattdessen auf zur Verfügung stehendes Material zurück greifen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Transport zum Mond sind vier Starts vorgesehen, um Transportschiffe und Lander sowie die eigentliche Crew jeweils getrennt in den Erdorbit zu bringen. Ergänzt werden soll das Ganze durch mehrere Andockmanöver im Erd- und Mondorbit. Vor kurzem erst wurde Northrop Grumman damit beauftragt, verschiedene Konzepte für Mondlander zu erstellen, damit daraus dasjenige ausgewählt werden kann, welches am erschwinglichsten und funktionalsten ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Crowdfunding von GoldenSpike:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.indiegogo.com/en/projects/alanstern-2114811/golden-spike-is-sending-nations-and-people-to-the-moon-join-in" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Golden Spike Crowdfunding bei Indiegogo</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11384.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kommerzielle bemannte Mondlandung 2020?</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Der Drache ist eingefangen &#8211; SpaceX jubelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-drache-ist-eingefangen-spacex-jubelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 13:58:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Berthing]]></category>
		<category><![CDATA[COTS-2]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Historischer Moment für die kommerzielle Raumfahrt. Um 15.56 Uhr (MESZ) machte der Roboterarm der Internationalen Raumstation an der Dragon-Kapsel fest. Damit erreicht zum ersten Mal nach dem Space-Shuttle-Programm wieder eine amerikanische Raumfähre die Weltraumstation. Nun stellt sich große Erleichterung auf allen Seiten ein, denn selten war ein Erfolg so wichtig. Ein Beitrag von Klaus Donath. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Historischer Moment für die kommerzielle Raumfahrt. Um 15.56 Uhr (MESZ) machte der Roboterarm der Internationalen Raumstation an der Dragon-Kapsel fest. Damit erreicht zum ersten Mal nach dem Space-Shuttle-Programm wieder eine amerikanische Raumfähre die Weltraumstation. Nun stellt sich große Erleichterung auf allen Seiten ein, denn selten war ein Erfolg so wichtig.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052012155854_small_1.jpg" alt="NASA TV" width="260"/><figcaption> Der Roboterarm der Station hat die Dragon Kapsel um 15:56 Uhr (MESZ) gegriffen <br> (Bild: NASA TV) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht irgendein Transporter machte heute an der Station fest, sondern eine komplette Neuentwicklung, von Träger bis Raumkapsel. Die Skepsis, ob eine private Firma schaffen kann, wozu bisher große staatliche Weltraumbehörden nötig waren, war von Anfang an sehr groß. Noch nie stand eine Mission so unter Erfolgszwang wie dieser Flug der Dragon-Kapsel von SpaceX. Denn die Weltraumpolitik unter Barack Obama ist gewagt. Ziele im niedrigen Erdorbit sollen von kommerziellen Anbietern viel günstiger erreicht werden und die NASA soll in Zukunft ihre Fühler weiter ausstrecken dürfen mit ihrer in Entwicklung befindlichen Schwerlastrakete SLS. Der Erfolg privater Raumfahrtfirmen wie SpaceX ist dafür Voraussetzung und so war die Erleichterung groß, als alles geklappt hat. Kritik hagelte es bis vor Kurzen von allen Seiten. Doch nun sind die Kritiker, zumindest für heute, verstummt. Dieser Tag gehört der kommerziellen Raumfahrt und allen voran SpaceX. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Monaten sah es zunächst nicht nach einem vollen Erfolg aus. Den ohnehin straffen Zeitplan kürzte SpaceX weiter und legte die Ziele der letzten beiden Testflüge (C2 und C3) auf diesen einen Flug (genannt C2+) zusammen. Zahlreiche Verschiebungen und Software-Probleme ließen an einem Erfolg der Mission zweifeln. Konkret ging es bei C2 um den Aufbau der Kommunikation mit der Raumstation mittels der COTS UHF Communication Unit (CUCU). Weiter sollten Astronauten in der ISS der Dragon-Kapsel Befehle mittels des Crew Command Panel (CCP) geben und Dragon sollte den Free-Drift-Modus demonstrieren, der notwendig ist, um mit dem ISS-Arm eingefangen zu werden. Die eigentliche ISS-Kopplung war erst bei C3 geplant. Beide Ziele konnten nun ohne ernsthafte technische Pannen während der Mission, erreicht werden. Ein voller Erfolg.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Annäherung an die ISS kommt das Laser Imaging Detection and Ranging System (LIDAR), auch DragonEye genannt, zum Einsatz, das bei STS 127 getestet wurde. Während der Annäherung erfasste das System kurzzeitig einen falschen Reflektor im japanischen Modul. Durch eine Begrenzung des Sichtfeldes konnte das Problem gelöst werden und Dragon näherte sich weiter an. Am letzten Haltepunkt gab es dann abermals Probleme mit dem LIDAR, eines der beiden redundanten Systeme fiel aus. Das zweite System reichte aber aus, um die Kapsel sicher in Position zu halten. Bei dieser Demonstrationsmission werden insgesamt 460 kg Fracht zur ISS gebracht, darunter 306 kg Nahrung, 21 kg Nanoracks, 123 kg Cargobags sowie 10 kg Computer und Ausrüstung. Nach dem Erreichen der ISS soll die Fracht entladen werden, um Platz für rund 620 kg Fracht zu machen, die Dragon später zur Erde zurückbringen soll. Die erfolgreiche Absolvierung des Flugs ist eine Voraussetzung für die 12 weiteren Flüge im Rahmen der ISS Commercial Resupply Services (CRS), welche im Herbst diesen Jahres anlaufen sollen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dragon</strong> <br>Dragon (&#8222;Drache&#8220;) ist der Raumtransporter von SpaceX. Er besteht aus zwei Komponenten: Der Kapsel, in der die druckbeaufschlagte Fracht transportiert wird, und dem &#8222;Trunk&#8220;, der unter anderem für die Energieversorgung zuständig ist und nicht druckbeaufschlagte Fracht aufnehmen kann. Die Kapsel verfügt im Gegensatz zu allen anderen ISS-Frachtransportern über einen Hitzeschild und kann somit Fracht zur Erde zurückbringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Falcon 9</strong> <br>Falcon 9 ist eine Trägerrakete der mittleren Nutzlastklasse, welche laut Presskit 9.800 kg in einen ISS-Orbit transportieren kann. Sie hat einen Durchmesser von 3,66 m und eine Höhe von 48,1 m. Die Falcon 9 besteht aus zwei Stufen, welche beide flüssigen Sauerstoff und Kerosin als Treibstoffe verwenden. Die erste Stufe wird von 9 Merlin-1C-Triebwerken angetrieben, die einen Schub von 3,8 MN liefern. Die zweite Stufe verfügt über ein Merlin-Vac-Triebwerk, welches ein Merlin 1C mit größerer Düse ist. Dieses ist auch zweimal wiederzündbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9287.msg224726#msg224726" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9/Dragon COTS C2+ ab 24. Mai 2012</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.msg224751#msg224751" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX-Thema ab 24. Mai 2012</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Moon-Express-Entwicklungspaket bei NASA-Tests</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/moon-express-entwicklungspaket-bei-nasa-tests/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 09:38:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die privat finanzierte US-Firma Moon Express hat der US-Weltraumagentur NASA im Rahmen eines Vertrages ein Designmodell eines zukünftigen Mond- und Asteroidenlanders übergeben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Space Travel, Moon Express. Dabei handelt es sich um einen 90 kg leichten Lander in Form eines sechsseitigen Prismas mit aufgesetztem Pyramidenstumpf und 4 Landebeinen am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/moon-express-entwicklungspaket-bei-nasa-tests/" data-wpel-link="internal">Moon-Express-Entwicklungspaket bei NASA-Tests</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die privat finanzierte US-Firma Moon Express hat der US-Weltraumagentur NASA im Rahmen eines Vertrages ein Designmodell eines zukünftigen Mond- und Asteroidenlanders übergeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, Space Travel, Moon Express.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28042012113851_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Testmuster des Moon-Express-Landers bei der NASA 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um einen 90 kg leichten Lander in Form eines sechsseitigen Prismas mit aufgesetztem Pyramidenstumpf und 4 Landebeinen am unteren Ende. Dieser Lander soll in Zukunft verschiedene Messgeräte, Werkzeuge oder Fahrzeuge transportieren können. Gegenwärtig wird die Entwicklung von der NASA mit 10 Millionen US-Dollar im Rahmen des Innovative Lunar Demonstration Data Program gefördert. Hier werden jährlich 30 Millionen US-Dollar zur Entwicklung neuer Technologien vergeben. Außerdem nimmt Moon Express als eines von 24 angemeldeten Teams am Google Lunar X-Prize teil, bei dem ein privat finanziertes Fahrzeug auf dem Mond eine bestimmte Strecke zurücklegen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dafür durch ein Studententeam entwickelten Fahrzeuge &#8222;Arthur&#8220; (C. Clarke) und &#8222;Robert&#8220; (E. Heinlein) ähneln &#8222;fahrenden Hanteln&#8220;, sind also zylindrische Körper mit je einem raupenartigen Antrieb an beiden Enden. Als Rakete für den Start zum Mond, der derzeit für 2013 geplant ist, zieht man Orbitals Taurus II oder eine Falcon 9 von SpaceX in Betracht. Die Flugbahn zum Erdtrabanten soll der von Apollo 8 ähneln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erklärtes Ziel der Bemühungen von Moon Express ist die Errichtung einer Infrastruktur zur Förderung wertvoller Bodenschätze auf dem Mond. Diese sollen sowohl aus Mondgestein als auch aus auf der Mondoberfläche zu findenden Überresten abgestürzter Asteroiden gewonnen werden. Genannt werden neben Wasser(eis) erneut Metalle der Platin-Gruppe, neben diesem also auch Iridium, Osmium, Ruthenium und Rhodium. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im US-Magazin &#8222;Resource Word&#8220; war im April 2011 sogar die Rede von &#8222;the biggest mining story in history&#8220;. Sie könne das Leben von Millionen Erdenbürgern beeinflussen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3419.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Google Lunar X-Prize</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10959.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planetary Resources</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.moonexpress.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Internetseite von Moon Express</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/moon-express-entwicklungspaket-bei-nasa-tests/" data-wpel-link="internal">Moon-Express-Entwicklungspaket bei NASA-Tests</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Falcon 9</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=71916</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie ist das Glanzstück von SpaceX und eine künftige Stütze für die Versorgung der ISS: Die Falcon 9 soll nicht nur das Raumschiff Dragon starten, sondern auch Satelliten ins All bringen. (Aktualisierung 06.04.2013) Ein Beitrag von &#160;Daniel Maurat&#160;und&#160;Günther Glatzel Original vom 24.07.2011 Geschichte Die Geschichte der&#160;Falcon 9&#160;begann, als&#160;SpaceX&#160;2005 verkündete, eine neue Rakete auf Basis der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/falcon-9/" data-wpel-link="internal">Falcon 9</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sie ist das Glanzstück von <em>SpaceX</em> und eine künftige Stütze für die Versorgung der <em>ISS</em>: Die <em>Falcon 9</em> soll nicht nur das Raumschiff <em>Dragon</em> starten, sondern auch Satelliten ins All bringen. (Aktualisierung 06.04.2013)</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von &nbsp;Daniel Maurat&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Original vom 24.07.2011</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichte</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/falcon9_cots2-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/falcon9_cots2_300px.jpg" alt="" class="wp-image-71999" width="186" height="212" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/falcon9_cots2_300px.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/falcon9_cots2_300px-262x300.jpg 262w" sizes="(max-width: 186px) 100vw, 186px" /></a><figcaption>Start der dritten Falcon 9. An Bord die erste voll funktionsfähige Dragon-Kapsel. (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte der&nbsp;<em>Falcon 9</em>&nbsp;begann, als&nbsp;<em>SpaceX</em>&nbsp;2005 verkündete, eine neue Rakete auf Basis der bisherigen&nbsp;<em>Falcon 1</em>&nbsp;zu bauen. Diese sollte in ihrer Nutzlast mit den &#8222;traditionellen&#8220; US-Trägern, der&nbsp;<em>Delta IV</em>&nbsp;und der&nbsp;<em>Atlas V</em>, konkurrieren können, dabei aber nur ein Bruchteil an Startkosten im Gegensatz zu den beiden Trägern aufweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Bau der neuen Rakete nutzte man zum Teil Komponenten der kleineren&nbsp;<em>Falcon 1</em>, nutzte sie aber in größeren Stückzahlen oder vergrößerte sie, um möglichst günstig arbeiten zu können. Der Name&nbsp;<em>Falcon 9</em>&nbsp;leitet sich von ihren neun Erststufentriebwerken ab, die eine gesteigerte Leistung haben. Andere Komponenten, wie das Zweitstufentriebwerk, wurden aus anderen Komponenten (hier aus dem Erststufentriebwerk) heraus entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei ihrem Vorgänger, der&nbsp;<em>Falcon 1</em>, ist eine Besonderheit, dass die erste Stufe von vorn herein auf Wiederverwendung ausgelegt ist. Zunächst wollte man sie nach dem Ausbrennen an Fallschirmen (ähnlich den&nbsp;<em>SRB</em>s des Space Shuttles) im Meer niedergehen lassen, anschließend bergen, warten und für einen neuen Start vorbereiten. Nachdem sich dies als schwierig und umständlich herausgestellt hat, verfolgt man nun ein anderes Konzept. Die Erststufe soll mit einem ausklappbaren Landegestell versehen, nach Brennschluss gewendet und kurz abgebremst und nach aerodynamisch gesteuertem Fall über einem Landeort mit dem mittleren Triebwerk abgebremst werden. Schließlich soll sie auf einer Betonfläche landen nach entsprechender Wartung für eine Wiederverwendung zur Verfügung stehen. Erste Versuche zur Endphase der Landung laufen mit einem <em>Grasshopper</em> genannten Konstrukt seit September 2012. Bei den ersten Missionen der Falcon 9 v1.1 wird man zudem versuchen, die Geschwindigkeit der Erststufe vor der Wasseroberfläche auf Null zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem&nbsp;<em>SpaceX</em>&nbsp;den&nbsp;<em>COTS</em>-Wettbewerb gemeinsam mit der&nbsp;<em>Orbital Sciences Corporation</em>&nbsp;zur kommerziellen Versorgung der ISS gewonnen haben, brauchte man eine Trägerrakete für die&nbsp;<em>Dragon</em>-Kapsel. Diese fand man schnell in der sich schon in Entwicklung befindlichen&nbsp;<em>Falcon 9</em>, die die Kapsel zur ISS bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2012 gab SpaceX bekannt, dass die&nbsp;<em>Falcon 9</em>&nbsp;in ihrer bisherigen Form nur bis 2013 fliegen soll. Danach wird sie von einer leistungsfähigeren Variante, der&nbsp;<em>Falcon 9 v1.1</em>, ersetzt. Diese hat eine andere Triebwerksaufhängung als bisher und ist mit einer Länge von knapp 70 m gute 25 m länger als ihre Vorgängerin. Mit ihr sollen nun auch schwerere Nutzlasten in den Weltraum gebracht werden können. Zudem verwendet sie das um etwa 60% schubstärkere Triebwerk Merlin 1D in Erst- und Zweitstufe, welches in der Vakuumvariante der Zweitstufe obendrein nicht mehr gedrosselt werden muss. Beim Merlin 1C gab es hier thermische Probleme. Die Nutzlast in einen erdnahen Orbit dürfte sich gegenüber der gedrosselten Falcon 9 um etwa 50% erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<em>Falcon 9</em>&nbsp;besteht aus zwei Stufen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die&nbsp;<em>erste Stufe</em>&nbsp;ist eigentlich eine vergrößere Erststufe der&nbsp;<em>Falcon 1</em>. Sie ist 31,4 m lang und hat einen Durchmesser von 3,7 m. Die neun&nbsp;<em>Merlin-1C</em>-Triebwerke der Stufe, eine Eigenentwicklung von&nbsp;<em>SpaceX</em>, liefern insgesamt einen Schub von 3.798 kN, wobei jedes Triebwerk einen Schub von 422 kN beiträgt. Als Treibstoff nutzt man den altbewährten Mix aus Kerosin (<em>RP-1</em>) als Brennstoff und flüssigem Sauerstoff (<em>LOX</em>) als Oxidator. Zunächst war geplant, dass die Stufe wiederverwendbar sein sollte. Dazu sollte sie, nachdem sie ihren Dienst getan hatte, an drei Fallschirmen hängend, im Meer wassern. Danach hätte sie geborgen, in Stand gesetzt und für den nächsten Start vorbereitet werden können. Dieses Vorhaben wurde bei den letzten beiden Flügen der Falcon 9 in der Version 1.0 nicht mehr verfolgt. Für die Version 1.1 wird es, erheblich überarbeitet, weiterentwickelt.</li><li>Die überarbeitete&nbsp;<em>erste Stufe</em>&nbsp;für die&nbsp;<em>Falcon 9 v1.1</em>&nbsp;basiert zwar auf der der&nbsp;<em>Falcon 9</em>, ist aber um einiges länger und leistungsstärker. Sie ist rund 42 m lang und hat einen Durchmesser von ebenfalls 3,7 m. Die neun&nbsp;<em>Merlin-1D</em>-Triebwerke der Stufe, eine Weiterentwicklung des&nbsp;<em>Merlin 1C</em>, liefern insgesamt einen maximalen Bodenschub von 5.850 kN, wobei jedes Triebwerk dazu einen Schub von 650 kN beiträgt. Als Treibstoff nutzt man weiterhin die Kombination von&nbsp;<em>LOX</em>&nbsp;als Oxidator sowie&nbsp;<em>RP-1</em>&nbsp;als Brennstoff. Für die Stufe plant man eine neue Form von Wiederverwendbarkeit: nachdem sie vom Rest der Rakete abgetrennt und mittels Kaltgasdüsen gewendet wurde, sollen drei der Triebwerke die Rakete abbremsen und sie zurück zum Startgelände bringen. Auf dem Treibwerksstrahl des zentralen Triebwerks soll sie dann auf ausfahrbaren Landebeinen niedergehen.</li><li>Die&nbsp;<em>zweite Stufe</em>&nbsp;der&nbsp;<em>Falcon 9 v1.0</em>&nbsp;ist eine verkürzte Version der Erststufe, wodurch beide Stufen auf den gleichen Anlagen hergestellt werden können. Sie ist nur 10 m lang, hat einen Durchmesser von 3,7 m und wiegt voll betankt 42 t. Das einzelne an den Vakuumbetrieb angepasste&nbsp;<em>Merlin-1Vac</em>-Triebwerk hat einen Schub von 556 kN. Die Anpassungen bertreffen vor allem eine verlängerte Düse für das Triebwerk, um im All effizienter zu arbeiten. Wie bei der Erststufe nutzt man als Treibstoffe&nbsp;<em>LOX</em>&nbsp;und&nbsp;<em>RP-1</em>.</li><li>Die modifizierte&nbsp;<em>zweite Stufe</em>&nbsp;der&nbsp;<em>Falcon 9 v1.1</em>&nbsp;wurde im Vergleich zu ihrem Vorgänger ebenfalls verlängert. Sie ist 12 m lang, hat einen Durchmesser von 3,7 m und wiegt voll betankt 54,6 t. Das einzelne&nbsp;<em>Merlin-1DVac</em>-Triebwerk hat einen Schub von etwa 720 kN. Wie bei der Erststufe nutzt man als Treibstoffe&nbsp;<em>LOX</em>&nbsp;und&nbsp;<em>RP-1</em>. Eine Besonderheit dieser Stufe ist, dass es von ihr auch eine wiederverwendbare Version geben soll. Sie verfügt dabei über einfahrbare Landestützen, zusätzliche, kleine Triebwerke sowie über einen Hitzeschild, welcher auf dem der&nbsp;<em>Dragon</em>&nbsp;basiert. Hat die Zweitstufe ihre Nutzlast ausgesetzt, soll sie ein Bremsmanöver starten. Danach wird sie mit dem Hitzeschild voran in die Erdatmosphäre eintauchen. Über dem Startplatz fährt sie ihre Landebeine aus und landet auf dem Strahl von vier kleineren Triebwerken wieder auf der Erde.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starts</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dragon_cots2_iss.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dragon_cots2_iss-Small.jpg" alt="" class="wp-image-71997" width="256" height="170"/></a><figcaption>Die Hauptnutzlast der Falcon 9: die Dragon-Kapsel. Hier die Kapsel für die Mission COTS 2+ vor dem Koppeln mit der ISS. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher (Stand: April 2013) gab es fünf Starts der&nbsp;<em>Falcon 9</em>: der Jungfernflug der Rakete fand am 4. Juni 2010 mit einem Modell der&nbsp;<em>Dragon</em>&#8211; Kapsel, der&nbsp;<em>Dragon Qualification Unit</em>&nbsp;(<em>Dragon</em>&nbsp;Qualifikationseinheit) statt. Der Start schien zunächst ein Erfolg zu sein, doch war die erreichte Umlaufbahn niedriger als erwartet. Dies lag an einer Minderleistung der Zweitstufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zweitstart fand am 8. Dezember 2011 statt. Diesmal war es die erste Mission mit einer (zum Teil) funktionsfähigen&nbsp;<em>Dragon</em>-Kapsel sowie der erste Start für das&nbsp;<em>COTS</em>-Programm. Die&nbsp;<em>Dragon C1</em>&nbsp;umkreiste nach dem Start fünf Stunden die Erde und wasserte schließlich westlich von Mexiko im Pazifik. Die Landung der&nbsp;<em>Dragon</em>-Kapsel war sowohl die erste Wasserung seit dem Ende des Apollo-Programms bzw. die Wasserung der&nbsp;<em>ASTP</em>-Kapsel 1975 (Das Space Shuttle landete ausschließlich in&nbsp;<em>Cape Canaveral</em>,&nbsp;<em>Edwards</em>&nbsp;und&nbsp;<em>White Sands</em>) sowie die erste Rückkehrmission einer kommerziellen Raumkapsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Drittflug fand nach mehreren Verzögerungen am 22. Mai 2012 statt. Als Nutzlast flog die erste voll funktionsfähige&nbsp;<em>Dragon</em>&nbsp;im Rahmen der Mission&nbsp;<em>COTS 2+</em>&nbsp;zunächst in die Nähe der ISS, um die Systeme für die Annäherung zu testen und dann am 25. Mai an die Station angekoppelt zu werden. Damit war dies das erste Mal in der Geschichte, dass ein von einer privaten Firma gebauter Raumfrachter zur ISS flog und an diese koppelte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionen 4 und 5 waren reguläre Flüge von Dragon-Frachtern zur Internationalen Raumstation im Rahmen der Commercial Resupply Services (<em>CRS</em>), bei denen jeweils eine gewisse Menge Fracht zur Station gebracht wurde und anschließend erstmals ein unbemannter Rücktransport von Fracht erfolgte. Beim vierten Falcon-9-Start fiel ein Triebwerk aus, was aber durch eine längere Brenndauer der anderen Triebwerke weitgehend kompensiert werden konnte. Die Rakete ist für einen derartigen Ausfall ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später ist auch geplant, kommerzielle Satelliten zu starten. Bekannte geplante Nutzlasten sind sowohl die Raumstationsmodule vom Typ&nbsp;<em>Sundancer</em>&nbsp;sowie&nbsp;<em>BA 330</em>&nbsp;des Luft- und Raumfahrtunternehmens&nbsp;<em>Bigelow Aerospace</em>&nbsp;für eine kommerzielle Raumstation, Lander für den&nbsp;<em>Google Lunar X-Price</em>, das&nbsp;<em>Dragon-Lab</em>, eine&nbsp;<em>Dragon</em>-Kapsel, die als Plattform für Experimente im Weltraum genutzt wird, ähnlich den russischen auf&nbsp;<em>Wostok</em>-Technik basierenden&nbsp;<em>Foton</em>-Satelliten, sowie auch die Satelliten der neuen&nbsp;<em>Iridium</em>-Kommunikationssatellitenkonstellation,&nbsp;<em>Iridium-NEXT</em>. Die&nbsp;<em>Falcon 9</em>&nbsp;v1.0 startete von&nbsp;<em>Cape Canaveral</em>&nbsp;aus, genauer gesagt von der Startplattform&nbsp;<em>LC-40</em>&nbsp;nur unweit des&nbsp;<em>Kennedy Space Center</em>, dem Startplatz der&nbsp;<em>Saturn</em>&nbsp;und des Space Shuttles. Zunächst wurde sie, wie&nbsp;<em>LC-41</em>, als Startplatz für die&nbsp;<em>Titan 3 / 4</em>&nbsp;gebaut. Nachdem die&nbsp;<em>Titan</em>&nbsp;außer Dienst gestellt wurde, wurden die zwei Startrampen umgebaut.&nbsp;<em>LC-41</em>&nbsp;wurde für die&nbsp;<em>Atlas V</em>&nbsp;vorgesehen, während&nbsp;<em>LC-40</em>&nbsp;für die&nbsp;<em>Falcon 9</em>&nbsp;umfunktioniert wurde. Die Rampe ist so einfach wie möglich gehalten, die Integration erfolgt in einem&nbsp;<em>Vehicle Assembly Building</em>&nbsp;horizontal. Dies ist für US-Raketen, die normalerweise vertikal zusammengebaut werden, eher ungewöhnlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Falcon 9 v1.1 wurde ein Startplatz in Vandenberg errichtet, der im Juni 2013 erstmals genutzt werden soll. Der Startplatz in Cape Canaveral wird für die Version 1.1 umgebaut. Außerdem plant Space Exploration Technologies (SpaceX) einen weiteren Startkomplex auf einem privaten Gelände, um die hohen Kosten, die mit der Verwendung von Staatseigentum verbunden sind, zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausblick</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<em>Falcon 9</em>&nbsp;soll laut&nbsp;<em>SpaceX</em>&nbsp;noch eine große Zukunft haben. So sollen weitere Verbesserungen bei den&nbsp;<em>Merlin</em>-Triebwerken erfolgen. Außerdem arbeitet man an einer bemannten Version der&nbsp;<em>Dragon</em>-Kapsel. Dafür muss die Rakete in Sachen Sicherheit verbessert werden, z.B. redundante Flugkontrollsysteme etc. Zudem soll in die Kapsel ein Startabbruchsystem (<em>Launch Abort System</em>) in Form seitlich angebrachter Triebwerkspods erhalten, um die Crew bei einem Unfall schnell in Sicherheit bringen zu können. Zudem ist eine komplette Wiederverwendung der Raketenstufen angedacht, wobei Erst- und Zweitstufe nach ihrer Mission wieder zum Startplatz zurückkehren. Dabei muss die Zweitstufe sogar mit einem Hitzeschild, ähnlich dem der&nbsp;<em>Dragon</em>&nbsp;ausgerüstet werden, damit sie den Wiedereintritt überstehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus soll die&nbsp;<em>Falcon 9</em>&nbsp;als Basis für eine Großrakete von&nbsp;<em>SpaceX</em>&nbsp;dienen, die sogenannte&nbsp;<em>Falcon Heavy</em>. Diese soll, ähnlich der&nbsp;<em>Delta IV Heavy</em>, der&nbsp;<em>Atlas V Heavy</em>&nbsp;oder der&nbsp;<em>Angara 3</em>, zwei zusätzliche Erststufen als Booster verwenden. Die Booster brennen zuerst aus und werden abgetrennt, während die Zentralstufe weiterläuft. Möglich wäre auch ein teilweises Wiederauftanken der Zentralstufe durch Treibstoff aus den Boostern, was die Nutzlast um etwa 15% steigern könnte. Die Falcon Heavy soll bis zu 53 t in einen erdnahen Orbit bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-9-technische-daten/" data-wpel-link="internal">Technische Daten</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-9-startliste/" data-wpel-link="internal">Startliste</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dragon/" data-wpel-link="internal">Dragon</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1/" data-wpel-link="internal">Falcon 1</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-heavy/" data-wpel-link="internal">Falcon Heavy</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/antares-taurus-ii/" data-wpel-link="internal">Antares / Taurus II</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v/" data-wpel-link="internal">Atlas V</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/delta-IV/" data-wpel-link="internal">Delta IV</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/angara/" data-wpel-link="internal">Angara</a></li></ul>
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		<title>Cygnus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cygnus ist ein Frachttransporter, welcher privat von der Orbital Sciences Corporation im Rahmen des COTS-Programms entwickelt wird. Ein Beitrag von  Simon Plasger Stand: 01.01.2011 Neben der Dragon-Kapsel von SpaceX sieht die NASA einen weiteren Frachttransporter vor, der nach Ende des Shuttle-Programms die Versorgung der ISS unterstützen soll. Dabei ist die Wahl auf das Cygnus-Raumschiff von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Cygnus ist ein Frachttransporter, welcher privat von der Orbital Sciences Corporation im Rahmen des COTS-Programms entwickelt wird.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph" style="font-size:14px">Ein Beitrag von  Simon Plasger</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stand: 01.01.2011</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Dragon-Kapsel von SpaceX sieht die NASA einen weiteren Frachttransporter vor, der nach Ende des Shuttle-Programms die Versorgung der ISS unterstützen soll. Dabei ist die Wahl auf das Cygnus-Raumschiff von Orbital gefallen. Es soll ca. zwei Tonnen druckbeaufschlagte Fracht zur ISS bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong><br>Cygnus besteht im Wesentlichen aus den beiden Bestandteilen Service- und Frachtmodul. Beide Segmente basieren auf bereits geflogenen Sonden und Raumschiffen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cygnus_big-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cygnus-1.jpg" alt="" class="wp-image-72006" width="240" height="158"/></a><figcaption>Cygnus beim Rendezvous-Manöver mit der ISS
(Bild: Orbital)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Servicemodul ähnelt vom Aufbau her der von Orbital entwickelten Satellitenplattform STAR. Es ist mit zwei Solarzellenflächen ausgestattet, die zusammen bis zu 3,5 kW Energie liefern sollen. Außerdem verfügt es über verschiedene Triebwerke. Einige von ihnen dienen zur Bahnveränderung, andere für feinere Lageregelung (Docking etc.).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Teil, das Frachtmodul, besteht grob gesagt aus einem abgewandelten MPLM. In seinem 26,2 m² Innenraum kann Fracht unter Druck stehend zur ISS geflogen werden. Die Nutzlast soll dabei bei bis zu 2,7 t liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dockingverfahren wurde vom japanischen HTV übernommen. Mit Lageregelungsdüsen bewegt sich das Raumschiff in eine Position nahe der ISS. Von dort aus wird es dann mit dem stationseigenen Manipulatorarm Canadarm2 eingefangen. Angekoppelt werden soll an einem amerikanischen Dockingadapter vom Typ „CBM“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flüge</strong><br>Im Rahmen des COTS-Programms werden zunächst einige Erprobungsflüge stattfinden. Im Anschluss an diese hat die NASA acht Frachtlieferungsflüge zur ISS gebucht. Gestartet werden soll das Raumschiff auf einer, ebenfalls von Orbital entwickelten Trägerrakete namens <em>Antares /Taurus II</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.northropgrumman.com/what-we-do/space/spacecraft/cygnus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cygnus auf der Seite von Northrop Grumman </a></li></ul>
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		<item>
		<title>Dragon</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dragon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die privat von Space Exploration Technologies (SpaceX) entwickelte Dragon-Kapsel soll demnächst einen Teil der Versorgung der ISS übernehmen. 12.10.2010 / Ein Beitrag von Simon Plasger &#38; Sascha Haupt Stand: 12.10.2010 Nach dem Ende des Shuttle-Programms ist es der NASA nicht mehr möglich, die ISS mit eigenen Raumfahrzeugen zu versorgen. Deshalb wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Ziel es war, unbemannte Versorgungsfahrzeuge für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die privat von Space Exploration Technologies (SpaceX) entwickelte Dragon-Kapsel soll demnächst einen Teil der Versorgung der ISS übernehmen.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">12.10.2010 / Ein Beitrag von Simon Plasger &amp; <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Sascha Haupt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Stand: 12.10.2010</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dragon_cots2_iss.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dragon_cots2_iss-Small.jpg" alt="" class="wp-image-71997" width="256" height="170"/></a><figcaption>Die Hauptnutzlast der Falcon 9: die Dragon-Kapsel. Hier die Kapsel für die Mission COTS 2+ vor dem Koppeln mit der ISS. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende des Shuttle-Programms ist es der NASA nicht mehr möglich, die <em>ISS</em> mit eigenen Raumfahrzeugen zu versorgen. Deshalb wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Ziel es war, unbemannte Versorgungsfahrzeuge für die <em>ISS</em> zu entwickeln. Dabei gab es zwei Gewinner: <em>Dragon</em> und <em>Cygnus</em>. In diesem Artikel wird es um die Dragon-Kapsel gehen. Mehr zum Versorger Cygnus ist <a href="https://www.raumfahrer.net/cygnus/" data-wpel-link="internal">hier</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<em>Dragon</em>&nbsp;ist wiederverwendbar und soll bis zu 3 t Fracht zur ISS bringen. Sie erlaubt durch Stromversorgung, Datentransferanschlüsse und Kühlung auch den Transport von aktiven Nutzlasten, wie etwa Gefriergeräten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacex-dragon01.jpg" alt="Dragon-Raumschiff im All - Illustration (Bild: SpaceX)" class="wp-image-72003" width="300" height="225" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacex-dragon01.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacex-dragon01-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Dragon-Raumschiff im All &#8211; Illustration (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dragonkapsel besteht aus drei Teilen: An der Spitze ist ein normaler Dockingadapter für den amerikanischen Teil der Station, auch CBM (Common Berthing Mechanism) genannt, untergebracht. Daran anschließend befindet sich der unter Druck stehende Frachtraum. In ihm können Versorgungsgüter, Experimentierhardware und sogar ein komplettes Rack untergebracht werden. An diesem schließt sich ein kleiner, ringförmiger Servicebereich an. In ihm befinden sich Triebwerke und Treibstoff für diese sowie die Avionic. Die Menge des Treibstoffes ist so ausgelegt, dass die&nbsp;<em>ISS</em>&nbsp;angeflogen und am Ende der Mission der Wiedereintritt eingeleitet werden kann. Nach der Rückkehr zur Erde kann die&nbsp;<em>Dragon</em>&nbsp;inklusive Serviceteil geprüft und wiederverwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter dem Servicebereich befindet sich ein nicht unter Druck stehendes Frachtabteil für Ersatzeile und Außenexperimente, das vor dem Wiedereintritt abgetrennt wird. An diesem befinden sich auch Solarzellen und Wärmetauscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flüge</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wird es einige Erprobungsflüge geben, die zum Teil bereits die&nbsp;<em>ISS</em>&nbsp;ansteuern, jedoch noch keine Fracht an Bord haben sollen. Im Regelbetrieb soll dann die Station regelmäßig angeflogen und mit Racks und Verbrauchsgütern versorgt werden. Der Anflug wird so erfolgen, dass man sich zunächst mit den Triebwerken in eine Position wenige Meter von der ISS entfernt begibt. Dann wird der Roboterarm der Station die Kapsel einfangen und an einen freien Port andocken. Hier können dann Frachtgüter umgeladen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende der Mission würde der Roboterarm die Kapsel abkoppeln und in einigen Metern Entfernung aussetzen, von wo aus sie dann die Rückkehr zur Erde einleitet. Vor der Wasserung im Ozean würden Fallschirme den Flug weitgehend abbremsen. Nach einer erfolgten Bergung und anschließender Wiederaufbereitung könnte die Kapsel wiederverwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.spacex.com/vehicles/dragon/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zur Dragon bei SpaceX (englisch)</a></li></ul>
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		<title>Wettlauf zum Mond, Teil 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wettlauf-zum-mond-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 15:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmond]]></category>
		<category><![CDATA[Google Lunar X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtpreis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31036</guid>

					<description><![CDATA[<p>30 Millionen Dollar Preisgeld bietet der Google Lunar X PRIZE für die erste private Mondlandung. Die Veranstalter erhoffen sich eine Revolution in der Raumfahrt. Ein Beitrag von Alexander Bartl. Quelle: Ohne Quellen. Seit 35 Jahren war kein Mensch mehr auf dem Mond. Zahlreiche unbemannte Sonden erforschten das Sonnensystem und vor allem den Mars, aber der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">30 Millionen Dollar Preisgeld bietet der Google Lunar X PRIZE für die erste private Mondlandung. Die Veranstalter erhoffen sich eine Revolution in der Raumfahrt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Alexander Bartl.</a> Quelle: Ohne Quellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 35 Jahren war kein Mensch mehr auf dem Mond. Zahlreiche unbemannte Sonden erforschten das Sonnensystem und vor allem den Mars, aber der Mond wurde weitgehend ignoriert. Jetzt rückt er wieder in den Blickpunkt: Nicht nur zahlreiche staatliche Raumfahrtagenturen haben Mondmissionen in Planung oder gerade gestartet, jetzt sollen auch private Unternehmen einen Wettlauf zum Mond beginnen. <br>Die X PRIZE Foundation, die bereits den Ansari X PRIZE für private Suborbitalflüge ausgeschrieben hatte, hat kürzlich den nächsten Wettbewerb gestartet. Ziel ist die erste weiche private Mondlandung.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei Moon 2.0, der zweiten Ära der Monderforschung, handelt es sich nicht um das Streben nach ‚Flaggen und Fußabdrücken’. Dieses Mal fliegen wir zum Mond, um dort zu bleiben“, heißt es auf der <s>Projekthomepage. </s> [Edit 2021: Link nicht mehr aktiv]



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19092007170630_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19092007170630_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Aufnahme des Mondes der NASA-Sonde Galileo auf ihrem Flug zum Jupiter &#8211; wird er bald auch von privaten Initiativen besucht? 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>20 Millionen als Anreiz</strong> <br>Das Preisgeld wird aufgeteilt: 20 Millionen Dollar gehen an das Team, das als erstes mit einer Sonde auf dem Mond landet, Videoaufnahmen, Fotos und andere Daten zur Erde sendet und mindestens 500 Meter auf dem Mond zurücklegt. Die Teams haben bis Ende 2014 für die Mondlandung Zeit, allerdings gibt es in den letzten beiden Jahren nur noch 15 Millionen Dollar Preisgeld.  Fünf Millionen Dollar erhält das Team, das zumindest einen Teil dieser Aufgaben erledigt. Die restlichen fünf Millionen Dollar sind Bonuspreise für außergewöhnliche Leistungen wie das Zurücklegen weiter Entfernungen, das Überstehen einer Mondnacht oder das Fotografieren von technischen Gerätschaften vergangener Mondmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtinvestition aller Teams dürfte die Siegprämie um ein Vielfaches übersteigen, aber das Geld und die mit der Auszeichnung verbundene Publicity dienen vor allem als Anreiz. Teilnehmen dürfen nur privat finanzierte Teams, also keine staatlichen Einrichtungen wie die NASA. Die Veranstalter hoffen, dass mindestens zwölf Teams aus mehreren Ländern an dem Wettbewerb teilnehmen. 
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Google-Kooperation ermöglicht Liveübertragung</strong> <br>„Bei der Entwicklung von Google schien das Konzept einer alle Daten erfassenden Internet-Suchmaschine ein unerreichbares Ziel“, berichtet Sergey Brin, einer der Google-Gründer, „und doch verfügen heute viele Unternehmen, darunter auch Google, über genau diese Fähigkeit. Als der Ansari X PRIZE damals eingeführt wurde, hielt man es für undenkbar, dass Privatpersonen kommerzielle Ausflüge ins All unternehmen könnten, doch genau das wurde erreicht. Nun stehen wir also vor dem großen Abenteuer der Rückkehr einer nichtstaatlichen, kommerziellen Organisation auf den Mond und seiner Erforschung. Ich bin so aufgeregt, dass Google dabei sein wird.“</p>


<p>Die Kooperation mit Google ist nicht nur finanzieller Natur. Dank Googles Technik sollen Internetnutzer weltweit den Stand der Missionen mitverfolgen und die Aufnahmen vom Mond sehen können. Mehrere andere Unternehmen sind an dem Wettbewerb beteiligt und stellen zum Beispiel vergünstigte Trägerraketen oder ein Kommunikationsnetzwerk für den Empfang der Monddaten zur Verfügung. Auch die NASA gehört zu den Förderern des Projekts, da ihr die technischen Entwicklungen der teilnehmenden Teams zugute kommen dürften.</p>
<p>„Die X PRIZE Foundation hat mit Google den besten Sponsor und Partner gefunden. Wir teilen die Vision von neuen Innovationen und die Überzeugung, dass auch eine kleine, versierte Gruppe erstaunliche Leistungen bei niedrigen Kosten vollbringen kann“, sagt der X-PRIZE-Gründer Peter H. Diamandis.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht der erste Wettbewerb dieser Art</strong> <br>Die X PRIZE Foundation wurde bekannt mit dem Ansari X PRIZE für Suborbitalflüge, den 2004 das SpaceShipOne erhielt. Das Nachfolgemodell SpaceShipTwo und Modelle anderer Unternehmen stehen kurz davor, den Weltraumtourismus möglich zu machen. „Jeder wusste, dass sich vor dem X PRIZE nur Regierungen an bemannten Raumflügen beteiligen konnten“, schreiben die Veranstalter. „Das hat sich dramatisch geändert, als der Ansari X PRIZE vergeben wurde. Inzwischen bringen dynamische Unternehmen eine Revolution des Weltraumtourismus&#8216; ähnlich der revolutionären Entwicklung der Personal Computer ins Rollen. Dabei sinken Kosten und Risiken der Weltraumflüge, während Effizienz und Leistungsfähigkeit steigen. “Inspiriert wurde der X PRIZE vom Orteig-Preis für die erste erfolgreiche Atlantiküberquerung, der 1927 von Charles Lindbergh gewonnen wurde und der Luftfahrt zum Durchbruch verholfen hat.  </p>
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		<title>Schwerer Schlag für private Raumfahrtfirma</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schwerer-schlag-fuer-private-raumfahrtfirma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 20:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Scaled Composites]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerktest]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einer Explosion auf dem Mojave-Airport in Kalifornien sind drei Angestellte von Scaled Composites ums Leben gekommen. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spacedaily.com/Space.com. Die Explosion ereignete sich am Donnerstag, dem 26. Juli, bei Treibstofftests mit einem Triebwerk. Der Mojave-Flughafen befindet sich etwa 130 Kilometer nördlich von Los Angeles in der kalifornischen Wüste. Bilder eines [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei einer Explosion auf dem Mojave-Airport in Kalifornien sind drei Angestellte von Scaled Composites ums Leben gekommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spacedaily.com/Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072007225404_small_1.jpg" alt="KCAL9" width="260"/><figcaption>
Trümmer auf dem Gelände von Scaled Composites. 
<br>
(Video-Standbild: KCAL9)
</figcaption></figure></div>


<p>Die Explosion ereignete sich am Donnerstag, dem 26. Juli, bei Treibstofftests mit einem Triebwerk. Der Mojave-Flughafen befindet sich etwa 130 Kilometer nördlich von Los Angeles in der kalifornischen Wüste. Bilder eines Fernsehteams zeigten verstreute Trümmer auf dem Gelände.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich waren zwei Tote und vier schwer Verletzte gemeldet worden. Später erlag die dritte Person jedoch ihren Verletzungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Explosion ging von einem Tank aus, aber die genaue Ursache ist noch unklar. Laut Burt Rutan wurde der getestete Vorgang bereits früher mehrfach durchgeführt und war mittlerweile längst Routine. Die Ermittlungen dauern noch an. Mehrere private Raumfahrtfirmen haben Scaled Composites und den Hinterbliebenen und Angehörigen bereits ihr Mitgefühl bekundet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Scaled Composites war 2004 mit dem ersten privaten bemannten Flug über die Grenze zwischen Atmosphäre und Weltall bekannt geworden. Die Firma gewann damit den mit 10 Millionen Dollar dotierten X-Prize; das Raumschiff von damals, <i>SpaceShipOne</i>, steht heute im Smithsonian-Museum. Scaled Composites hat seitdem seine Belegschaft auf 250 Angestellte praktisch verdoppelt und entwickelt das <i>SpaceShipTwo</i>, ein Raumschiff-Flugzeug für zwei Piloten und sechs (zahlende) Passagiere. Erste Testflüge sind für nächstes Jahr geplant. <br>Die Firma Virgin Galactic, die bereits mehrere SpaceShipTwo bestellt hat, hat schon bekannt gegeben, dass das Unglück nichts an der Partnerschaft mit Scaled Composites ändere. Eine Reaktion der Northrop Grumman Corporation, die an Scaled Composites schon mit 40 Prozent beteiligt gewesen war bevor sie Anfang Juli die Firma ganz gekauft hat, steht noch aus.  </p>
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		<title>Falcon 1 Startversuch abgebrochen &#8211; Update</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-1-startversuch-abgebrochen-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 00:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 1]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Countdown zum Jungfernflug der Falcon 1 wurde bei T-1:02 angehalten und nach einer Lagebesprechung abgebrochen. Der nächste Startversuch wurde inzwischen auf 1:05 MEZ angesetzt. Ein Beitrag von David Langkamp. Quelle: SpaceX/Raumfahrer.net. Der Jungfernflug der privaten Falcon 1 hätte ursprünglich um 00:00 MEZ stattfinden sollen. Nach einer 45-minütigen Verzögerung war der Countdown wieder aufgenommen worden. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Countdown zum Jungfernflug der Falcon 1 wurde bei T-1:02 angehalten und nach einer Lagebesprechung abgebrochen. Der nächste Startversuch wurde inzwischen auf 1:05 MEZ angesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">David Langkamp</a>. Quelle: SpaceX/Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Jungfernflug der privaten Falcon 1 hätte ursprünglich um 00:00 MEZ stattfinden sollen. Nach einer 45-minütigen Verzögerung war der Countdown wieder aufgenommen worden. Bei T-1:02 wurde der Countdown erneut angehalten und nach einer Lagebesprechung diesmal endgültig angebrochen. Grund für den Abbruch waren Probleme mit der Kommunikation zur Falcon 1. Die nötigen Prozeduren zum Startabbruch wurden daraufhin eingeleitet. <br>Ein neuer Starttermin wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben. Allerdings ist laut SpaceX mit einer mindestens 24-48-stündigen Verzögerung zu rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong> SpaceX hatte den nächsten Startversuch für Dienstag 00:00 MEZ angekündigt. Dies wurde allerdings erneut verschoben und der Start soll nun um 1:05 MEZ stattfinden. <br>Bereits im Vorfeld hatte SpaceX darauf hingewiesen, dass man den Start bei den kleinsten Bedenken verschieben würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist der zweite Startversuch einer Falcon 1. Wie Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-fehlschlag-war-menschliches-versagen/" data-wpel-link="internal">berichtete</a> war der erste Start einer Falcon 1 im Januar 2006 wegen menschlichen Versagens fehlgeschlagen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-startversuch-abgebrochen-update/" data-wpel-link="internal">Falcon 1 Startversuch abgebrochen &#8211; Update</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Falcon 1 Jungfernflug Montag Nacht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-1-jungfernflug-montag-nacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 17:52:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 1]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30850</guid>

					<description><![CDATA[<p>SpaceX hat angekündigt, dass der Jungfernflug der Falcon 1 um 0:00 Mitteleuropäischer Zeit geplant ist. Ein Beitrag von David Langkamp. Quelle: SpaceX. Die Tests in der letzten Nacht hätten gezeigt, dass alle Systeme startklar sind. Der Start der Falcon 1 wird von SpaceX im Internet live übertragen. Die Übertragung soll 60 Minuten vor dem Start [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX hat angekündigt, dass der Jungfernflug der Falcon 1 um 0:00 Mitteleuropäischer Zeit geplant ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">David Langkamp</a>. Quelle: SpaceX.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tests in der letzten Nacht hätten gezeigt, dass alle Systeme startklar sind. Der Start der Falcon 1 wird von SpaceX im Internet live übertragen. Die Übertragung soll 60 Minuten vor dem Start beginnen. <br> In der Pressemitteilung wies SpaceX allerdings auch darauf hin, dass man den Start bei den kleinsten Bedenken verschieben würde. Raumfahrer.net wird Sie im Laufe des Abends über eventuelle Änderungen auf dem Laufenden halten.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist der zweite Startversuch einer Falcon 1. Wie Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-fehlschlag-war-menschliches-versagen/" data-wpel-link="internal">berichtete</a> war der erste Start einer Falcon 1 im Januar 2006 wegen menschlichen Versagens fehlgeschlagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen zur Falcon 1 finden Sie unter:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.spacex.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceX Website</a></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4126.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Im Raumcon Diskussionsforum</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-jungfernflug-montag-nacht/" data-wpel-link="internal">Falcon 1 Jungfernflug Montag Nacht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer Falcon 1 Starttermin</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-falcon-1-starttermin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 13:51:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 1]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30856</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie SpaceX mitteilte, liegt das neue Startfenster zwischen dem 19. und 22. März. Ein Beitrag von David Langkamp. Quelle: SpacX. Während der Tests Ende Februar wäre man auf Anzeichen von Problemen mit der Schubvektorsteuerung der zweiten Stufe der Falcon 1 gestoßen. Trotz eines umfangreichen Sicherheitsabstands entschied man sich, Verbesserungen an einigen Komponenten vorzunehmen und weitere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-falcon-1-starttermin/" data-wpel-link="internal">Neuer Falcon 1 Starttermin</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie SpaceX mitteilte, liegt das neue Startfenster zwischen dem 19. und 22. März.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">David Langkamp</a>. Quelle: SpacX.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Tests Ende Februar wäre man auf Anzeichen von Problemen mit der Schubvektorsteuerung der zweiten Stufe der Falcon 1 gestoßen. Trotz eines umfangreichen Sicherheitsabstands entschied man sich, Verbesserungen an einigen Komponenten vorzunehmen und weitere Tests durchzuführen. Sollte alles nach Plan verlaufen, will SpaceX den Start nun zwischen dem 19. und 22. März durchführen.  <br>Dies wäre der zweite Startversuch einer Falcon 1. Wie Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-1-fehlschlag-war-menschliches-versagen/" data-wpel-link="internal">berichtete</a> war der erste Start einer Falcon 1 im Januar 2006 wegen menschlichen Versagens fehlgeschlagen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-falcon-1-starttermin/" data-wpel-link="internal">Neuer Falcon 1 Starttermin</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues von Genesis-1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-von-genesis-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2006 10:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[entfaltbares Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die private Raumfahrtfirma Bigelow Aerospace gab vor einigen Tagen bekannt, dass die erste aufblasbare Station der Welt jetzt in einer weitgehend stabilen Fluglage ist. Der bisherige Erfolg gibt Hoffnung für die Pläne der Zukunft. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Bigelow Aerospace. Nach der Behebung einiger Fehler konnte das Lagekontrollsystem der Station endlich in Betrieb [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neues-von-genesis-1/" data-wpel-link="internal">Neues von Genesis-1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die private Raumfahrtfirma Bigelow Aerospace gab vor einigen Tagen bekannt, dass die erste aufblasbare Station der Welt jetzt in einer weitgehend stabilen Fluglage ist. Der bisherige Erfolg gibt Hoffnung für die Pläne der Zukunft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Bigelow Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
Über den Wolken: Ein Bild der Außenkamera mit der aufgeblasenen Außenhülle, den Sonnenpaneelen und der Erde im Hintergrund. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Behebung einiger Fehler konnte das Lagekontrollsystem der Station endlich in Betrieb genommen werden und hat seitdem die erhebliche Taumelbewegung der Station drastisch reduziert: Anfänglich rotierte <i>Genesis 1</i> in sechs Minuten einmal um sich selbst, jetzt nur noch einmal pro Orbit, wobei eine solche Erdumkreisung etwa 100 Minuten dauert. Die endgültige Fluglage soll in wenigen Tagen erreicht sein; die Station ist dann so ausgerichtet, dass immer die selbe Seite zur Erde weist, was auch die Kommunikation mit der Bodenstation erheblich verbessern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wem solche &#8222;Fortschritte&#8220; bereits derart selbstverständlich erscheinen, dass Organisationen wie NASA und ESA darüber schon gar nicht mehr berichten würden, dem sei in Erinnerung gerufen, dass <i>Genesis 1</i> das erste echte Weltraumprojekt einer privaten Raumfahrtfirma ist und darüber hinaus ein Technologieträger ersten Ranges: <i>Genesis 1</i> ist nicht wie bisherige Raumstationen aus starren, schweren Segmenten aufgebaut, sondern besteht aus einem leichten Stützgerüst, um das herum eine flexible Hülle einfach <i>aufgeblasen</i> wird. Die NASA hatte die Technologie der aufblasbaren Raumstation schon in den 1980er-Jahren entwickelt, aber aus Kostengründen nicht weiter verfolgt. Robert T. Bigelow lizenzierte die Technik von der NASA, um seine Weltraumtourismus-Pläne darauf aufzubauen. Der Prototyp <i>Genesis 1</i> ist nun der erste Schritt dahin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_2.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="550" height="196"/><figcaption>
Die Dnepr kommt aus ihrem Loch: Nach Art von Interkontinentalraketen startete die ehemalige SS-18 mit Genesis-1 an der Spitze aus einem getarnten Raketensilo, dessen geöffneten Deckel man in dieser Fotomontage unten am Boden gut erkennen kann. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Projekt verlief bisher erstaunlich erfolgreich: Sowohl der Start mit einer russischen <i>Dnepr</i>-Rakete (eine umgebaute SS-18 aus der Zeit des Kalten Krieges, die aus einem Raketensilo startet) verlief am 12. Juli einwandfrei, und dann auch das Aufblasen der Hülle. Insgesamt fünf Jahre wird die Station sich schätzungsweise im Orbit halten, den harten Bedingungen des Weltraums ausgesetzt, und Telemetriedaten und Bilder zur Erde übertragen, um Erfahrungen für zukünftige Projekte zu sammeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_3.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="225"/></a><figcaption>
Die aufblasbare Hülle von innen: Die Wände mit Logos tapeziert, von links kommt eine Spielkarte in&#8217;s Bild. 
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(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere die Bilder sind für Bigelow noch aus einem anderen Grund sehr wichtig: Der reinen Erprobungsstation <i>Genesis 1</i> soll noch eine zweite Station <i>Genesis 2</i> folgen, die schon erste kommerzielle Ziele verfolgt: Jeder, der will, kann für kleine persönliche Gegenstände oder Fotos einen Platz an Bord von <i>Genesis 2</i> buchen. Gesetzt den Fall, deren Start mit einer <i>Dnepr</i> verläuft wieder fehlerfrei, werden Webcams an Bord der neuen Station permanent Bilder der unter Schwerelosigkeit frei umhertreibenden Gegenstände zur Erde übertragen, die im Internet veröffentlicht werden. Bigelow garantiert jedem Kunden, dass innerhalb von 90 Tagen sein gebuchter Gegenstand mindestens einmal deutlich erkennbar zu sehen sein wird &#8211; wenn nicht, kann der Kunde sein Geld zurück fordern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_4.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="222"/></a><figcaption>
In dieser Box haben Bigelow-Mitarbeiter ausgewählte Gegenstände deponiert. 
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(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Hülle von <i>Genesis 1</i> fliegen schon jetzt etliche Gegenstände und Fotos herum, die aber von Bigelow-Mitarbeitern beigesteuert wurden &#8211; und die Bilder dieser Gegenstände, die teilweise auf der <a href="	https://web.archive.org/web/20070927001249/http://www.bigelowaerospace.com/out_there/view_photos.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Bigelow-Homepage</a> veröffentlicht werden, sollen quasi als Appetitanreger für die Buchung von Flügen an Bord der Schwesterstation dienen. Nach dem Motto: &#8222;Das könnte Ihr altes Matchbox-Auto sein&#8230;&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von <i>Genesis 2</i> hat sich schon mehrfach nach hinten verschoben: Ursprünglich für September geplant, dann auf Dezember verschoben, gab Bigelow jetzt bekannt, dass der Start wegen der Weihnachtsfeiertage erst im Januar 2007 erfolgen soll. Die Firma gab ferner bekannt, dass es nach <i>Genesis 2</i> keine weitere Gelegenheit geben wird, eigene Gegenstände in den Weltraum fliegen zu lassen. Als Buchungsschluss wurde der 31. Oktober 2006 festgelegt. Nach dem erfolgreichen Start von <i>Genesis 2</i> will Robert Bigelow seine weiteren Pläne bekannt geben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_5.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="222"/></a><figcaption>
Die linke Hälfte dieser Box enthält mexikanische Springbohnen. Die rechte Hälfte enthält ein magnetisches Experiment: Unzählige frei fliegende Stahlkugeln werden in regelmäßigen Abständen von einem Magneten angezogen und fügen sich jedesmal in anderer Form zusammen  
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(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ankündigung könnte spannend werden. Denn das Fernziel von Bigelow ist ein &#8222;Hotel Orbit&#8220; von gleicher Machart, aber der dreifachen Größe der <i>Genesis</i>-Stationen. Weltraumtouristen sollen Flüge zu diesem Hotel buchen und einen oder mehrere Tage in der Gesellschaft von Gleichgesinnten verbringen können &#8211; und das bestimmt nicht zu den exorbitanten Preisen, die in den letzten Jahren einige betuchte Personen gezahlt haben und noch zahlen, um mal ein paar Tage an Bord der <i>MIR</i> oder <i>ISS</i> zu verbringen. Das Transportmittel zu diesem Hotel steht noch nicht fest &#8211; vielleicht das geplante, orbitalflugfähige <i>SpaceShipThree</i> der ebenfalls privaten Raumfahrtfirma Scaled Composites?</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/genesis-1-ein-aufblasbares-wohnmodul-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Der Start von <i>Genesis 1</i></a></p>
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