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	<title>Relaissatellit &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Relaissatellit &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Plus Ultra Space Outpost und RFA: GTO-Start vereinbart</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/plus-ultra-space-outpost-und-rfa-gto-start-vereinbart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 17:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Plus Ultra Space Outpost (Plus Ultra) und die Rocket Factory Augsburg AG (RFA) haben gemeinsam eine Vereinbarung für den Start einer Demonstrator-Mission zum Mond unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg AG. Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, 28. Oktober 2021 &#8211; RFA wird die Demonstrator-Mission von Plus Ultra gegen Ende 2023 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Plus Ultra Space Outpost (Plus Ultra) und die Rocket Factory Augsburg AG (RFA) haben gemeinsam eine Vereinbarung für den Start einer Demonstrator-Mission zum Mond unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1635415019225rfa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1635415019225rfa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Stefan Tweraser, Chief Executive Office von RFA; Joern Spurmann, Chief Commercial Officer von RFA; Carlos Manuel Entrena Utrilla, Gründer und CEO von Plus Ultra; Sebastian Ströhl, Gründer und Chief Commercial Officer von Plus Ultra. (Bild: RFA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, 28. Oktober 2021 &#8211; RFA wird die Demonstrator-Mission von Plus Ultra gegen Ende 2023 mit dem RFA ONE Trägersystem starten. Der erste Satellit von Plus Ultra wird in einen geosynchronen Transferorbit (GTO) starten, von wo aus er mit eigenem Antrieb die Mondumlaufbahn erreicht und als erster Satellit die zislunare Konstellation „Harmony&#8220; von Plus Ultra initiiert. Der Satellit wird auch der erste private Orbiter mit elektrischem Antrieb sein, der zum Mond fliegt und diesen umkreist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den kommerziellen Kommunikations- und Navigationsdiensten von „Harmony&#8220; für künftige Mondmissionen wird Plus Ultra das Paradigma der Mondoperationen verändern. Es wird die Kommunikation und Navigation von einer sorgfältig verwalteten Ressource in einen bedarfsgerechten, zuverlässigen Dienst verwandeln, der neue Fähigkeiten auf dem Mond ermöglicht, wie z.B. kontinuierliche Fernoperationen, punktgenaue Landungen, präzise Oberflächennavigation und Zugang zur Polar- und Fernseite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wird im Jahr 2024 seine Umlaufbahn erreichen und erstmals rund um die Uhr Hochgeschwindigkeits-Breitbandkommunikation mit bis zu 100 Mbit/s pro Nutzer zwischen dem Mond, einschließlich der zislunaren Umlaufbahn, und der Erde ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer der RFA: &#8222;Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie sich neue Geschäftsmodelle für kommerzielle Dienste im zislunaren Orbit entwickeln. Wir sind besonders stolz darauf, dass Plus Ultra sich für unser Trägersystem RFA ONE entschieden hat, was unsere Attraktivität auf dem Markt für Startdienste bestätigt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Carlos Manuel Entrena Utrilla, Gründer und CEO von Plus Ultra, sagt: &#8222;Wir wollen das Rückgrat der zislunaren Industrie werden. Mit mehr als 140 geplanten Mondmissionen in diesem Jahrzehnt, mehr als alle Mondmissionen in der Geschichte zusammen, ist der kommende Mondmarkt prädestiniert für einen Umbruch.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sebastian Ströhl, Gründer und Chief Commercial Officer von Plus Ultra, sagt: &#8222;Die Trägerrakete von RFA passt in Bezug auf Leistung und Preis perfekt zu unseren Anforderungen und wird uns einen frühen Start im Rennen um die Mondwirtschaft ermöglichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Die Rocket Factory Augsburg wurde 2018 gegründet. Ziel des Start-up Unternehmen ist es, bis Ende 2022 einen Trägerraketen-Prototypen zu entwickeln, mit dem Satelliten wöchentlich zu konkurrenzlos günstigen Preisen in erdnahe Umlaufbahnen transportiert werden können. Die Trägerrakete RFA ONE vereinigt drei wichtige Wettbewerbsvorteile: eine äußerst kostengünstige Architektur und geringste Entwicklungskosten, eine präzise Positionierung im Orbit und eine überlegene Antriebstechnologie mit Triebwerken mit gestufter Verbrennung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Plus Ultra Space Outpost</strong><br>Plus Ultra ist ein neues europäisches Unternehmen mit Sitz in Spanien, Deutschland und Luxemburg, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine Satellitenkonstellation für den Mond zu errichten und zu betreiben, die für eine beschleunigte Entwicklung und Nachhaltigkeit der schnell wachsenden Mondwirtschaft erforderlich ist. Mit dieser bahnbrechenden Kommunikations- und Navigationsinfrastruktur, die globale Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen und präzise Navigation auf dem Mond und in der zislunaren Umlaufbahn bietet, will Plus Ultra zum Rückgrat der Mondwirtschaft werden. Für die Kunden bedeutet dies eine Maximierung der kommerziellen und wissenschaftlichen Rendite, einen maximalen Zugang zum Mond und zur zislunaren Umlaufbahn, eine erhebliche Risikominimierung sowie eine signifikante Kostenreduzierung.<br>Die Konstellation „Harmony&#8220; von Plus Ultra wird voraussichtlich im Jahr 2024 ihren Betrieb aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg520684#msg520684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18155.msg521551#msg521551" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1170.msg521555#msg521555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1170.msg521555#msg521555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg521684#msg521684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB baut vier Relaissatelliten für SpaceLink</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-baut-vier-relaissatelliten-fuer-spacelink/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 16:40:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB baut Satellitenkonstellation für Hochgeschwindigkeits-Datenautobahn. US-Unternehmen SpaceLink setzt auf technologische Kompetenz und Erfahrung aus Bremen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 25. Oktober 2021. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des europäischen Raumfahrtkonzerns OHB SE, wird für das US-Unternehmen SpaceLink Corporation voraussichtlich eine Konstellation von vier Relaissatelliten entwickeln und bauen, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB baut Satellitenkonstellation für Hochgeschwindigkeits-Datenautobahn. US-Unternehmen SpaceLink setzt auf technologische Kompetenz und Erfahrung aus Bremen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SL25102021ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SL25102021ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die OHB System AG wird für die SpaceLink Corporation eine Konstellation von vier Relaissatelliten entwickeln und bauen, die Teil einer Hochleistungskommunikationsautobahn im Weltraum sein wird. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 25. Oktober 2021. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des europäischen Raumfahrtkonzerns OHB SE, wird für das US-Unternehmen SpaceLink Corporation voraussichtlich eine Konstellation von vier Relaissatelliten entwickeln und bauen, die Teil einer Hochleistungskommunikationsautobahn im Weltraum sein werden. Eine entsprechende „Authorization to Proceed“ haben beide Parteien in der vergangenen Woche unterzeichnet. Das zukünftige Auftragsvolumen liegt bei über 300 Millionen US-Dollar. SpaceLink ist eine Tochtergesellschaft des australischen Technologiekonzerns Electro Optic Systems Holdings Limited (&#8222;EOS&#8220;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept von OHB basiert auf der erfolgreichen SmartMEO-Plattform. Die Kombination aus einem bewährten Produkt und der jahrelangen Erfahrung mit der Serienproduktion von Satelliten hat den Ausschlag gegeben. OHB hat 2019 zudem ein erfolgreiches Projekt eines geostationären Relaissatelliten für Laserkommunikation umgesetzt, das eine wichtige Grundlage für die führende Rolle bei optischen Kommunikationssatelliten darstellt. Nach einem wettbewerbsorientierten Ausschreibungsverfahren hat OHB aufgrund dieses Gesamtpakets aus Expertise und Erfahrung sowie seiner Zuverlässigkeit bei der Lieferung den Zuschlag erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Echtzeit-Konnektivität im Weltraum</strong><br>OHB wird außerdem 25 Millionen US-Dollar in SpaceLink investieren. Das Unternehmen unterstreicht damit seine Überzeugung, dass in diesem Markt zuverlässiger Datenverbindungen über eine Konstellation von Satelliten enormes Potenzial besteht. „OHB glaubt fest daran, dass den Diensten über eine solche Datenautobahn aus dem All die Zukunft gehören wird“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB SE. &#8222;Wir können SpaceLink dafür eine äußerst zuverlässige und kosteneffiziente Lösung auf Basis unserer modularen Satellitenplattform anbieten, die sich bereits in zahlreichen kritischen Missionen bewährt hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem SpaceLink-Team, um diese wichtige Ressource für Echtzeit-Konnektivität im Weltraum in Betrieb zu nehmen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vernetzung der Welt</strong><br>&#8222;Dass wir unsere Beziehung zu OHB durch diesen Vertrag und das Investment in SpaceLink durch OHB stärken können, freut uns sehr“, sagt Dr. Ben Greene, CEO der EOS Gruppe. „Wir glauben, dass diese Partnerschaft zwischen unseren beiden Unternehmen sowohl für OHB als auch für EOS von großem Nutzen sein wird und einen wichtigen Meilenstein in der Fähigkeit Australiens darstellt, zur Zukunft der Weltraumwirtschaft weltweit beizutragen.“ „Mein Team und ich freuen uns sehr auf diese spannende und zugleich herausfordernde Aufgabe“, sagt Guy Perez, CTO der OHB System AG, der die Aquisition des SpaceLink-Programms geleitet hat. „Als Ingenieur freue mich sehr auf die Möglichkeit, an einem System zu arbeiten, das die Welt auf eine völlig neue Weise vernetzen wird.“<br>Das SpaceLink-Relais-System wurde entwickelt, um kommerziellen und staatlichen Raumfahrtmissionen eine permanente Konnektivität mit hoher Bandbreite zu bieten. Das System ist darauf ausgelegt, den wachsenden Bandbreitenbedarf und die Sicherheitsanforderungen kommerzieller, ziviler und nationaler Sicherheitsmissionen zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg520684#msg520684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg521424#msg521424" target="_blank" rel="noopener">OHB-System</a></a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lutsch 5B und Jamal 300K mit Proton gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lutsch-5b-und-jamal-300k-mit-proton-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 12:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Satelliten befinden sich auf dem Weg in die Geostationäre Umlaufbahn (GEO). Sie starteten gestern Abend, gegen 22.04 Uhr MEZ an Bord einer Trägerrakete des Typs Proton-M mit Bris-M-Oberstufe. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, Raumcon. Lutsch 5B wird Teil eines Bahnverfolgungs- und Datenübertragungssystems der Raumfahrtagentur Roskosmos zwischen Erdorbit und Bodenstationen. Dazu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden Satelliten befinden sich auf dem Weg in die Geostationäre Umlaufbahn (GEO). Sie starteten gestern Abend, gegen 22.04 Uhr MEZ an Bord einer Trägerrakete des Typs Proton-M mit Bris-M-Oberstufe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112012130222_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="331" height="220"/><figcaption>
Proton-M beim Start 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lutsch 5B wird Teil eines Bahnverfolgungs- und Datenübertragungssystems der Raumfahrtagentur Roskosmos zwischen Erdorbit und Bodenstationen. Dazu werden insgesamt 3 Satelliten auf weit auseinander liegenden Positionen im GEO verteilt. Geplant sind Positionen bei 16 Grad West, 95 und 167 Grad Ost. Im Dezember 2011 wurde Lutsch 5A gestartet (16° West), ein dritter Satellit, Lutsch 4, soll im nächsten Jahr folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Geostationären Orbit kann man praktisch Nachrichten von jeweils einem Drittel der Erdoberfläche empfangen und weiterleiten. Die beweglichen Antennen des Satelliten können hingegen präzise nachgeführt und somit auf einen Satelliten ausgerichtet werden. Dieser sendet dann nicht nach unten zur Eroberfläche, sondern nach oben zur Position des Relaissatelliten. Von diesem aus können Daten direkt zu einer Bodenstation gesendet werden. Dies eröffnet die Möglichkeit zu einem beinahe ständigen Funkkontakt. Benötigt wird dies insbesondere für datenintensive Missionen wie die wissenschaftlicher Satelliten oder bemannter Raumschiffe und Stationen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Versuchssatelliten im Lutsch-Programm gab es bereits seit 1985. Insgesamt wurden bis 1995 fünf derartige Satelliten gestartet, die aber nur relativ kurz funktionierten. Der letzte Satellit dieser Serie, Lutsch 2, fiel bereits 1998 aus. Datenintensive Kommunikation zwischen der Internationalen Raumstation (MKS = Meschdunarodnaja Kosmitscheskaja Stanzija) und Bodenstationen lief seitdem immer über entsprechende Einrichtungen im US-basierten Teil der Station. Vor wenigen Wochen allerdings wurde ein System zur Lasekommunikation zwischen Station und der Erde erfolgreich getestet (Raumfahrer.net <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/lutsch-5a-und-amos-5-im-all/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA verfügen seit den 1980er Jahren über ein erdumspannendes Netz aus Datenrelaissatelliten des Typs TDRS (Tracking and Data Relay Satellites). Das erste derartige Raumfahrzeug startete 1983, insgesamt wurden 10 TDRS gestartet, davon 7 der ersten und 3 der zweiten Generation. Drei neue Satelliten sind für die nächsten Jahre geplant. Auch China besitzt seit kurzem ein solches Datenrelaissatellitennetz (Tianlian), welches insbesondere bei Raumflügen im Zusammenhang mit Tiangong 1, der ersten chinesischen Station im Orbit, zum Einsatz kam. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10886.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luch 5B und Yamal-300K auf Proton-M/Bris-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lutsch-5b-und-jamal-300k-mit-proton-gestartet/" data-wpel-link="internal">Lutsch 5B und Jamal 300K mit Proton gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Curiositys Landung &#8211; ein Bericht aus dem ESOC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiositys-landung-ein-bericht-aus-dem-esoc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 13:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35036</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zur Landung des NASA-Rovers Curiosity lud die ESA in das European Space Operation Center, kurz ESOC, ein, um über die Unterstützung durch ihre Sonde Mars Express zu berichten. Die Unterstützung der ESA bei diesem Vorhaben ist ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit von ESA und NASA &#8211; Raumfahrer Net war dabei. Ein Beitrag von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-landung-ein-bericht-aus-dem-esoc/" data-wpel-link="internal">Curiositys Landung &#8211; ein Bericht aus dem ESOC</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zur Landung des NASA-Rovers Curiosity lud die ESA in das European Space Operation Center, kurz ESOC, ein, um über die Unterstützung durch ihre Sonde Mars Express zu berichten.   Die Unterstützung der ESA bei diesem Vorhaben ist ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit von ESA und NASA &#8211; Raumfahrer Net war dabei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Oliver Karger und Karl Urban. Quelle: Raumfahrer Net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082012153207_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082012153207_small_1.jpg" alt="Arno Hecker" width="358" height="237"/></a><figcaption>
Der Hauptkontrollraum am ESOC während der Vorbereitung des Vorbeirflugs von Mars Express an Curiosity 
<br>
(Bild: Arno Hecker)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montagmorgen, dem 6. August, um 6.10 Uhr in der Frühe, herrschte angespannte Ruhe im Hauptkontrollraum des European Space Operations Center (ESOC) in Darmstadt. Der Medienraum war trotz der Uhrzeit bereits mit zahlreichen Pressevertretern gut gefüllt. Insgesamt drängten sich mehr als 50 Journalisten aus ganz Europa in dem kleinen Raum. Alle fragten sich, ob das unmittelbar bevorstehende Manöver der amerikanischen Kollegen und Freunde wie geplant funktionieren würde &#8211; die Landung des Rovers Curiosity auf unserem Nachbarplaneten Mars. Die ESA wirkte an diesem Morgen unterstützend &#8211; Mars Express sollte die Landung beobachten, übermittelnde Daten zwischenspeichern und nach der hoffentlich erfolgreichen Landung nach Darmstadt übermitteln. Weiterhin stellte die ESA ihre Deep-Space-Empfangsstation in New Norcia als Ausweichsystem zur Verfügung (siehe auch <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-hilft-bei-der-landung-des-msl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Mars Express hilft bei der Landung des MSL</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich um 6.30 Uhr MESZ eröffneten Bernhard von Weyhe aus der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Thomas Reiter, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt, die Veranstaltung. Das Programm an diesem Morgen war eng &#8211; Prof. Mark McCaughrean fasste die Ergebnisse der bisherigen Mission von Mars Express zusammen und unterstrich damit die Wichtigkeit und die Bedeutung der Erforschung des Roten Planeten. Eines der wichtigsten Resultate ist, neben einer fast vollständigen Kartierung der Marsoberfläche, die Entdeckung von Methan auf dem Mars. <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/methan-in-marsatmosphaere/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Freies Methan</a> wird schnell durch die kosmische Strahlung zersetzt und sollte daher eigentlich nicht detektierbar sein. Da es von Mars Express jedoch gemessen werden konnte, muss Methan ständig neu freigesetzt werden. Der Ursprung ist bisher noch <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/diskussionen-ueber-mars-methan/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">nicht geklärt</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss erläuterte Michel Denis, Mars Express Spacecraft Operation Manager, detailliert die Aufgabe von Mars Express während der Landung. Curiosity war nicht die erste Landung, welche die europäische Marssonde unterstützte. Paolo Ferri, Leiter der ESA-Abteilung für interplanetaren Missionsbetrieb, erklärte: &#8222;Bei den ersten interplantaren Mission der ESA hat uns die NASA sehr geholten, indem sie uns ihre Infrastruktur zur Verfügung gestellt hat. Inzwischen haben wir unsere eigenen Infrastruktur aufgebaut, sodass gegenseitige Hilfe möglich ist.&#8220; So stand Mars Express bereits für die Landung der Phoenix-Sonde der NASA als Relaissatellit bereit. Für die Unterstützung wurde der Orbit leicht angepasst, damit der Abstand zu Curiosity während der Trennung der Crusing Stage minimal 2.000 km betrug. Im Falle eines Fehlers während der Curiosity-Landung wären die von der ESA aufgezeichneten Daten sehr wertvoll gewesen. Sollte die NASA während der Mission von Curiosity kurzfristig um Hilfe bitten, kann Mars Express innerhalb von ein bis zwei Tagen als Relaissatellit zur Verfügung stehen. Nach der Landung soll Mars Express planmäßig wieder am 19. August Kontakt zum Rover haben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082012153207_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082012153207_small_2.jpg" alt="Arno Hecker" width="384" height="182"/></a><figcaption>
Ein gelöster Paolo Ferri nach der geglückten Landung von Curiosity und ein enthusiastisch über die bisherige Erforschung des Mars berichtender Prof. Mark McCaughrean. 
<br>
(Bild: Arno Hecker)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dann begannen die &#8222;sieben Minuten des Terrors&#8220;. Paolo Ferri, Chef für planetare Missionen, kommentiert die Landephase. Die Anspannung aller Anwesenden ist spürbar. Mit der Bestätigung, dass Curiosity ein Signal an den NASA Orbiter Odyssey sendet und die Trennung der Cruising stage funktioniert hat, geht ein leichtes Raunen durch die Menge. Kurz darauf kommt die Nachricht aus dem ESA-Kontrollraum in Darmstadt, dass die DNS-Bodenstation in New Norcia das Signal ebenfalls erfasst hat. &#8222;Die Belastungen während des Eintritts in die Marsatmosphäre werden enorm hoch sein, etwa 11 bis 12 g&#8220;, so Paolo Ferri. Curiosity ist nun soweit abgebremst, dass sich kurz darauf bei fast zweifacher Schallgeschwindigkeit der Fallschirm öffnet. Bis hierher war es geschafft, das nun noch ausstehende Manöver mit dem Skycrane bedeutete Neuland. Wenige Sekunden später, um 7.31 Uhr MESZ dann die Landebestätigung durch den Orbiter Mars Odyssey. Während im NASA-Kontrollzentrum in Pasadena, Kalifornien, Jubel ausbricht, weicht die Anspannung in Darmstadt Erleichterung, Freude und Applaus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nach dem Start ist mit der Landung nun der zweite Schritt gemacht, jetzt kann die eigentliche Arbeit beginnen&#8220;, gibt ein begeisterter Thomas Reiter zu Protokoll.     Kurz nach der Landung erreichten die ersten Bilder von Curiosity auch das Kontrollzentrum der ESA. Ein 64 mal 64 Pixel kleines Bild, dass eine unglaubliche Begeisterung im Presseraum auslöst. Wichtig sei nun, das Ziel der Raumfahrtbehörden, eine Sample Return-Mission zu verfolgen und gemeinsam daraufhin zu arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend wurde ein kleiner Blick in die Zukunft gewagt, auch über die Marserforschung hinaus. Die nächste ESA-Ministerratskonferenz im November diesen Jahres soll wichtige Weichen für die Entwicklung neuer Projekte geben. Thomas Reiters persönlicher Meinung nach sollten zunächst Technologien auf dem Mond erprobt werden, bevor der nächste große Schritt zum Mars unternommen wird. Die ISS dient zur Zeit zur Vorbereitung für den erneuten Weg zum Mond, der in internationaler Kooperation stattfinden sollte. Um dies im nächsten Jahrzehnt zu erreichen, müsse jedoch bald die Vorbereitung beginnen. So bemerkte ein aufgeregter Prof. Mark McCaughrean: &#8222;Uns stehen interessante, aufregende Jahre bevor!&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL-Rover Curiosity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Militärischer Datenrelaissatellit der USA gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/militaerischer-datenrelaissatellit-der-usa-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 17:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An der Spitze einer Atlas-5-Trägerrakete gelangte NROL 38 für das Nationale Aufklärungsbüro der USA auf eine Erdumlaufbahn. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon, Spaceflight Now. Offenbar gehört er zum militärischen Satellite Data System (SDS), welches dafür zuständig ist, Daten von Satelliten oder Flugzeugen in Polargebieten zu empfangen und weiter zu leiten. Dazu befinden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">An der Spitze einer Atlas-5-Trägerrakete gelangte NROL 38 für das Nationale Aufklärungsbüro der USA auf eine Erdumlaufbahn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon, Spaceflight Now.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar gehört er zum militärischen Satellite Data System (SDS), welches dafür zuständig ist, Daten von Satelliten oder Flugzeugen in Polargebieten zu empfangen und weiter zu leiten. Dazu befinden sich die SDS-Raumfahrzeuge entweder in stark elliptischen Bahnen (HEO) oder im Geostationären Orbit (GEO). 
<br>
Der Start erfolgte von Cape Canaveral aus gegen 14.28 Uhr MESZ. Träger war eine Atlas 5 in 401-Konfiguration (4-Meter-Nutzlastverkleidung, keine Booster, ein Centaur-Oberstufentriebwerk). Es war der 50. Start einer Rakete aus einem speziellen Programm zur Entwicklung und Nutzung flexibler und ausbaufähiger Träger (EELV = Evolved Expendable Launch Vehicle). Den Erfolg teilen sich Lockheed Martins Altas 5 und Boeings Delta-IV-Familie, die in der United Launch Alliance gemeinsam vermarktet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10903.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Atlas V 401 &#8211; NROL-38</a></li></ul>
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		<item>
		<title>OG2: Orbcomm mit neuer Zeitplanung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/og2-orbcomm-mit-neuer-zeitplanung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[orbcomm]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SNC]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Orbcomm, ein Betreiber von Relaissatelliten zur automatisierten Weiterleitung von Datenpaketen zwischen technischen Anlagen und Geräten, informierte am 28. Dezember 2011 über den aktuellen Planungsstand hinsichtlich des Starts von Satelliten der neuen OG2 genannten Generation. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Orbcomm, SpaceX. Der erste Satellit der Orbcomm Generation 2 ist nun für einen Flug mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Orbcomm, ein Betreiber von Relaissatelliten zur automatisierten Weiterleitung von Datenpaketen zwischen technischen Anlagen und Geräten, informierte am 28. Dezember 2011 über den aktuellen Planungsstand hinsichtlich des Starts von Satelliten der neuen OG2 genannten Generation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Orbcomm, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122011110343_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122011110343_small_1.jpg" alt="NASA/Tony Gray und Kevin O´Connell" width="356" height="237"/></a><figcaption>
Falcon-9-Start am 8. Dezember 2010 
<br>
(Bild: NASA/Tony Gray und Kevin O´Connell)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Satellit der Orbcomm Generation 2 ist nun für einen Flug mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX gebucht, beim dem ein Transporter vom Typ Dragon für die Internationale Raumstation ISS im Rahmen des CRS-Programms eine erste Versorgungsmission fliegen soll. Der einzelne Satellit von Orbcomm soll dabei Mitte 2012 als OG2-Prototyp und Sekundärnutzlast in den Weltraum gelangen. Mitte 2011 war noch davon ausgegangen worden, dass die ersten beiden OG2-Satelliten bei einem Falcon-9-Flug mit einem Dragon-Transporter Ende 2011 mitgenommen werden könnten. Anfang Dezember 2011 war für die Dragon-Testmission COTS 2/3 noch die Mitnahme des Prototyps vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erweist sich die Falcon 9 als ausreichend zuverlässig, werden nach Orbcomms aktuellem Planungsstand Ende 2012 die zwei ersten Seriensatelliten der 2. Generation als Sekundärnutzlast bei einem weiteren ISS-Versorgungsflug in den Weltraum gebracht. Für Orbcomm bedeutet der Wechsel auf spätere Falcon-9-Starts weitere Verzögerungen, gleichzeitig aber auch eine Reduzierung des Risikos eines Verlusts von Satelliten. Bis dato kamen erst zwei Falcon-9-Raketen zum Einsatz. Bei beiden Flügen traten technische Probleme auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des Jahres 2013 will SpaceX zwischen acht und zwölf OG2-Satelliten transportieren. Die Vervollständigung der Konstellation aus insgesamt 18 von der Sierra Nevada Corporation für 117 Millionen US-Dollar gebauten OG2-Satelliten erwartet man aktuell für 2014. Für den Start der 18 Raumfahrzeuge vereinbarten Orbcomm und SpaceX einen Preis von 46,6 Millionen US-Dollar. </p>
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		<item>
		<title>TDRS 4 im Friedhofsorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tdrs-4-im-friedhofsorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 12:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatellit TDRS 4 wurde nach über 22 Jahren im All in einen Friedhofsorbit verbracht und dort deaktiviert. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. TDRS 4 mit einer Masse von 2.120 Kilogramm war im Rahmen der 8. Mission des US-amerikanischen Space Shuttle Discovery für die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatellit TDRS 4 wurde nach über 22 Jahren im All in einen Friedhofsorbit verbracht und dort deaktiviert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122011133500_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122011133500_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Discovery-Start mit TDRS 4 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">TDRS 4 mit einer Masse von 2.120 Kilogramm war im Rahmen der 8. Mission des US-amerikanischen Space Shuttle Discovery für die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) in den Weltraum transportiert worden. Das Shuttle mit einer Besatzung aus Commander Michael Coats, Pilot John Blaha und den Missionsspezialisten James Bagian, James Buchli and Robert Springer hatte seine Reise um 15:57 Uhr MEZ am 13. März 1989 mit dem Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatelliten in seiner Nutzlastbucht begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im All ausgesetzt worden war TDRS 4 als 3. seiner Art zusammen mit einer als IUS bezeichneten Raketenoberstufe von Boeing, einer Kombination aus Feststofftriebwerken, bereits wenige Stunden nach dem Start. Der erste Feststoffmotor der Oberstufe mit der Seriennummer 9 hatte anschließend für das Erreichen einer geosynchronen Transferbahn gesorgt. Auf dieser war am 14. März 1989 um 4:30 Uhr MEZ der zweite Feststoffmotor gezündet worden, der die Ausbildung eines annähernd kreisförmigen geosynchronen Orbits sicherstellte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste geostationäre Einsatzposition von TDRS 4 lag bei 41 Grad West, welche auch als TDRS-Ost bezeichnet wird. Dort wurde der Satellit unter anderem für die Kommunikation mit im All aktiven Shuttles und der Internationalen Raumstation (ISS) verwendet. 2005 erfolgte ein Positionswechsel, und der von TRW, heute ein Teil von Northrop Grumman, gebaute Satellit arbeitete anschließend bei 46 Grad West. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122011133500_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122011133500_small_2.jpg" alt="NASA/GSFC" width="260"/></a><figcaption>
TDRS 4 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2011 endete der Betrieb von TDRS 4 als Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatellit, da die Kapazität seiner Akkumulatoren zur Speicherung elektrischer Energie so weit gesunken war, dass ein Beginn von Maßnahmen zur Außerdienststellung des Raumfahrzeugs angezeigt erschien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Orbit von TDRS 4 wurde um rund 350 Kilometer soweit angehoben, so dass TDRS 4 anderen Satelliten nicht unmittelbar gefährlich werden kann. In diesem sogenannten Friedhofsorbit erfolgte am 9. Dezember 2011 schließlich die endgültige Abschaltung von TDRS 4. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach TDRS 1, der Ende Juni 2010 auf einer Friedhofsbahn deaktiviert worden war, ist TDRS 4 der zweite US-amerikanische Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatellit aus der TDRS-Serie, dessen Mission abgeschlossen ist. Aktuell befinden sich sieben einsatzfähige TDRS im All. Voraussichtlich 2015 wird auch die Mission des letzten US-amerikanischen Raumfahrzeugs der ersten von TRW gebauten TDRS-Generation enden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122011133500_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122011133500_small_3.jpg" alt="NASA/Presskit STS-29" width="260"/></a><figcaption>
Hauptbestandteile von TDRS 4 
<br>
(Bild: NASA/Presskit STS-29)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA arbeitet bereits an der Erneuerung der Flotte ihrer Bahnverfolgungs- und Relaissatelliten. Beim nächsten TDRS-Start wird der erste Satellit der dritten TDRS-Generation aktuellen Planungen zufolge im Sommer 2012 auf einer Atlas-V-Rakete den Weltraum erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgaben, die TDRS 4 zuletzt wahrnahm, übernimmt jetzt TDRS 3, der vorher als Reservesatellit die Erde umkreiste. </p>



<p class="wp-block-paragraph">TDRS 4, vor dem Start als TDRS-D bezeichnet, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 19.883 bzw. als COSPAR-Objekt 1989-021B. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10649.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">TDRSS &#8211; Tracking and Data Relay Satellite System</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lutsch 5A und Amos 5 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lutsch-5a-und-amos-5-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:03:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-5]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[COSPAS-SARSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern mittag wurden beide Satelliten an der Spitze einer Proton-M-Trägerrakete in eine Erdumlaufbahn transportiert, von der aus sie mit eigenem Antrieb in den Geostationären Orbit gelangen sollen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Chrunitschew, Reschetnjow, Raumcon, Skyrocket. Der Start erfolgte gegen 12.17 Uhr MEZ vom Kosmodrom Baikonur aus. Booster und erste Stufe wurden nach wenigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern mittag wurden beide Satelliten an der Spitze einer Proton-M-Trägerrakete in eine Erdumlaufbahn transportiert, von der aus sie mit eigenem Antrieb in den Geostationären Orbit gelangen sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Chrunitschew, Reschetnjow, Raumcon, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122011130344_small_1.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/><figcaption>
Proton-Trägerrakete beim Start 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 12.17 Uhr MEZ vom Kosmodrom Baikonur aus. Booster und erste Stufe wurden nach wenigen Minuten abgeworfen, die Antriebsphase der zweiten Stufe war nach etwa 9 Minuten beendet. Die Oberstufe vom Typ Bris-M zündete in der Folgezeit insgesamt 7 Mal. Nach der vierten Brennphase wurde der Satellit Lutsch 5A ausgesetzt, nach der fünften folgte ihm Amos 5. Die beiden letzten Antriebsphasen dienen dazu, die Oberstufe in eine niedrigere Umlaufbahn zu bringen, von der aus sie schneller in die dichten Schichten der Erdatmosphäre eintritt und verglüht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lutsch 5A ist ein Relaissatellit zur Übertragung von Daten zwischen Orbit und Bodenstationen oder zwischen verschiedenen Orbits. Zusammen mit Lutsch 5B und Lutsch 4, die in den nächsten Monaten starten sollen, wird sich ein die Erde umspannendes Netz ergeben. Damit wird es prinzipiell möglich, von jedem Erdorbit aus und jederzeit Kontakt zu Bodenstationen aufzunehmen. Dazu verfügen Relaissatelliten vom Typ Lutsch über mehrere nachführbare Antennen sowie eine Reihe von Transpondern zum Empfangen und Weiterleiten von Daten, auch Audio und Video von und zur Internationalen Raumstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Versuchssatelliten im Lutsch-Programm gab es bereits seit 1985. Insgesamt wurden bis 1995 fünf derartige Satelliten gestartet, die aber nur relativ kurz funktionierten. Der letzte Satellit dieser Serie, Lutsch 2, fiel bereits 1998 aus. Datenintensive Kommunikation zwischen ISS und Bodenstationen lief seitdem immer über entsprechende Einrichtungen im US-basierten Teil der Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA verfügen seit den 1980er Jahren über ein erdumspannendes Netz aus Datenrelaissatelliten des Typs TDRS (Tracking and Data Relay Satellites). Das erste derartige Raumfahrzeug startete 1983, insgesamt wurden 10 TDRS gestartet, davon 7 der ersten und 3 der zweiten Generation. Drei neue Satelliten sind für die nächsten Jahre geplant. Auch China besitzt ein Datenrelaissatellitennetz (Tianlian), das gegenwärtig aus 2 Raumfahrzeugen besteht. Für eine Gesamtabdeckung ist ein weiterer Satellit erforderlich und geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten der Serie Lutsch 5 basieren auf dem Satellitenbus Ekspress 1000A von Reschentnjow und haben Massen von nur etwa 1,1 t. Kommunikation erfolgt mit 5 MBit/s im S- und etwa 150 MBit/s im K<sub>u</sub>-Band. Die Satelliten sollen 10 Jahre lang funktionieren. Beide Satelliten können auch Signale des Systems COSPAS/SARSAT empfangen und weiterleiten. Dieses System dient dazu, die Positionen in Not geratener Flugzeuge und Schiffe weiterzugeben.  <br> Amos 5 basiert ebenfalls auf einem Satellitenbus von Reschetnjow und verfügt über Antennen, 18 Transponder im C-Band sowie 18 im K<sub>u</sub>-Band von Thales Alenia Space. Er soll 15 Jahre lang im Geostationären Orbit betrieben werden und dient vor allem der Ausstrahlung von Fernseh- und Radioprogrammen im Auftrag der israelischen Spacecom Ltd.  <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9864.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lutsch 5A und Amos 5 auf Proton-M/Bris-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA bestellt TDRS M</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-bestellt-tdrs-m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 10:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) gab am 30. November 2011 bekannt, dass sie vom US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing einen weiteren Bahnverfolgungs- und Relaissatelliten (TDRS) beziehen wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, NASA. Damit nahm die NASA eine von zwei Möglichkeiten, einen bereits existenten Vertrag mit dem in El Segundo in Kalifornien [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) gab am 30. November 2011 bekannt, dass sie vom US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing einen weiteren Bahnverfolgungs- und Relaissatelliten (TDRS) beziehen wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122011112301_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122011112301_small_1.jpg" alt="NASA/GSFC" width="260"/></a><figcaption>
Satellit des TDRS-K-Programms im All 
<br>
(Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit nahm die NASA eine von zwei Möglichkeiten, einen bereits existenten Vertrag mit dem in El Segundo in Kalifornien ansässigen Unternehmen auszuweiten, wahr. Durch den zusätzlichen Satelliten namens TDRS M entstehen der NASA finanzielle Verpflichtungen gegenüber Boeing von rund 289 Millionen US-Dollar. Die Vertragslaufzeit verlängert sich auf Grund der eingelösten Vertragsoption bis April 2024. Nach Angaben der NASA kann Boeing dadurch rund dreihundert Arbeitsplätze in Amerika sichern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122011112301_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122011112301_small_2.jpg" alt="NASA/GSFC" width="260"/></a><figcaption>
Satellit des TDRS-K-Programms über der Erde 
<br>
(Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das TDRS K genannte Gesamt-Programm hatte die NASA mit Boeing im Dezember 2007 verbindlich verabredet. In dessen Rahmen war der Hersteller bislang für einen festgeschriebenen Preis verpflichtet, die Satelliten TDRS K und TDRS L zu entwerfen, zu entwickeln, zusammenzubauen und zu integrieren, zu testen, sie zum Startgelände zu transportieren und beim Start entsprechende Unterstützung bereitzustellen sowie die Tests der Satelliten im Orbit durchzuführen und fortgesetzte Ingenieurleistungen zu erbringen. Im Original-Vertrag gab es eine Option auf eine Ausdehnung auf maximal zwei zusätzliche Satelliten, TDRS M und TDRS N. Für einen Satelliten, nämlich TDRS M, nutzte die Auftraggeberin jetzt diese Möglichkeit. Wie wichtig zuverlässige Kapazitäten zur Bahnverfolgung von und der Kommunikation mit eigenen Raumfahrzeugen sind, hat sich aktuell sehr deutlich am Schicksal der russischen Marssonde Fobos-Grunt gezeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich 2015 wird der Einsatz des letzten US-amerikanischen Raumfahrzeugs der ersten von TRW (heute Teil von Northrop Grumman) gebauten TDRS-Generation enden, weshalb die NASA an der Erneuerung der Flotte ihrer Bahnverfolgungs- und Relaissatelliten arbeitet. Die Bestellung von TDRS M als dem dritten Satelliten der dritten Generation ist der erste Schritt der Raumfahrtagentur, das Vorhandensein von missionskritischen Kommunikations- und Überwachungsfähigkeiten für wissenschaftliche Missionen und die bemannte Erkundung des Weltraums sowie für Programme anderer US-Regierungsbehörden ab 2017 sicherzustellen. Der Start von TDRS K, der wie seine Nachfolger auf dem Satellitenbus Boeing 601 (BSS-601) basiert, an der Spitze einer Atlas-V-Rakete ist derzeit für den 12. Juni 2012 geplant. TDRS L soll im Februar 2013 folgen. </p>
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		<title>OG2: Orbcomm muss auf SpaceX warten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/og2-orbcomm-muss-auf-spacex-warten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 11:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Orbcomm, ein Betreiber von Relaissatelliten zur automatisierten Weiterleitung von Datenpaketen zwischen technischen Anlagen und Geräten, die als machine-to-machine communication (M2M) bezeichnet wird, muss hinnehmen, dass ein erster Start von Satelliten der neuesten Generation nicht vor Ende des Jahres 2011 stattfinden wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Defense News, ISRO, Space News. Die beiden ersten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Orbcomm, ein Betreiber von Relaissatelliten zur automatisierten Weiterleitung von Datenpaketen zwischen technischen Anlagen und Geräten, die als machine-to-machine communication (M2M) bezeichnet wird, muss hinnehmen, dass ein erster Start von Satelliten der neuesten Generation nicht vor Ende des Jahres 2011 stattfinden wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Defense News, ISRO, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052011131620_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052011131620_small_1.jpg" alt="NASA/Tony Gray und Kevin O´Connell" width="260"/></a><figcaption>
Falcon-9-Start am 8. Dezember 2010 
<br>
(Bild: NASA/Tony Gray und Kevin O´Connell)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden ersten Satelliten der Orbcomm Generation 2 (OG2) sind für einen Flug mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX gebucht, auf der sie neben einem Transporter vom Typ Dragon für die Internationale Raumstation ISS als Sekundärnutzlasten fliegen sollen. Weil SpaceX mit der Fertigstellung des Transportschiffs hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurückliegt, rechnet man mittlerweile mit einem Start nicht vor Jahresende. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Verzögerungen, die aus den Abläufen bei SpaceX resultieren, muss sich Orbcomm auch mit Problemen beim Bau der neuen Satelliten auseinandersetzen. Deren Hersteller, die Sierra Nevada Corporation (SNC), hatte nach der Beauftragung im Mai 2008 wiederholt vereinbarte Projektmeilensteine nicht rechtzeitig erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sierra Nevada Corporation soll für Orbcomm 18 Satelliten bauen. Vom dafür vereinbarten Preis von 117 Millionen US-Dollar zahlte Orbcomm bis zum 31. März 2011 bereits 41,1 Millionen US-Dollar, bis Jahresende will Orbcomm weitere 10,1 Millionen US-Dollar an den Satellitenbauer überweisen. Eine Option auf bis zu 30 zusätzliche Satelliten wird Orbcomm nicht wahrnehmen und gibt dafür marktstrategische Gründe an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Orbcomm nicht unausgesetzt ohne die Fähigkeit bleibt, seinen Kunden Dienste im Kontext des Automatischen Identifikationssystems (AIS) für Schiffe auf hoher See anbieten zu können, hat sich Orbcomm exklusiven Zugriff auf die Daten von zwei AIS-Satelliten, deren Bau durch ein Konsortium aus OHB und LuxSpace erfolgt, gesichert. Die Satelliten sollen nach aktuellem Planungsstand als Sekundärnutzlasten im Sommer 2011 auf einer indischen PSLV-Rakete in den Weltraum transportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende 2010 war Orbcomms letzter mit einem AIS-Transceiver ausgestatteter, 2008 gestarteter Satellit der QUICKLAUNCH-Serie ausgefallen, der damit das Schicksal der fünf anderen beim gleichen Flug ins All gebrachten Satelliten teilte. Im AIS-Segment steht Orbcomm insbesondere mit der kanadischen COMDEV im Wettbewerb, deren neuester AIS-Transceiver im All sich an Bord des seit dem 20. April 2011 um die Erde kreisenden indischen Erdbeobachtungssatelliten Resourcesat 2 befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start zweier mit AIS-Transceivern ausgestatteter Satelliten auf einer Dnepr-Rakete für SpaceQuest und dem Start von ADS-1B als Sekundärnutzlast auf einer Rakete vom Typ Sojus-Fregat will COMDEV im Sommer 2011 seine AIS-Aktivitäten ausbauen. Dann hätte COMDEV mit den 2009 für Spacequest gestarteten AprizeSat 3 und AprizeSat 4 schon sechs Satelliten im All, die zusammen rund sechs Millionen AIS-Nachrichten pro Tag weiterleiten könnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Orbcomms Neuanfang im AIS-Segment soll der PSLV-Start im Sommer 2011 sicherstellen. Wenn dann anschließend der erste Falcon-9-Start mit OG2-Satelliten und dem ISS-Transporter noch vor Ende 2011 stattfinden kann, wird für Orbcomm das Jahr mit vier AIS-Nutzlasten im All enden. 2012 könnten bei einem weiteren Falcon-9-Flug zwischen acht und zwölf weitere OG2-Satelliten ins All gelangen, so die derzeitigen Planungen. Mit SpaceX hatte Orbcomm sich auf eine Summe von 46,6 Millionen US-Dollar für den Start von 18 OG2-Satelliten geeinigt. Bis 31. März 2011 erfolgten Zahlungen in Höhe von 10,1 Millionen US-Dollar, darüber hinausgehende Beträge soll SpaceX 2011 nicht erhalten. </p>
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		<item>
		<title>Kosmos 2454 und Sterch 1 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kosmos-2454-und-sterch-1-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 13:16:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[COSPAS-SARSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 3M]]></category>
		<category><![CDATA[Parus]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Sterch 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Satelliten wurden heute morgen, gegen 5:57 Uhr MESZ mit einer Kosmos-3M-Trägerrakete vom Kosmodrom Plesezk im Norden Russlands aus gestartet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket. Bei Kosmos 2454 (Parus 98) handelt es sich um einen militärischen Datenrelaissatelliten, der darüber hinaus auch Navigationsdaten anbietet. Das modernere GLONASS-System, das Ende des Jahres weltweit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden Satelliten wurden heute morgen, gegen 5:57 Uhr MESZ mit einer Kosmos-3M-Trägerrakete vom Kosmodrom Plesezk im Norden Russlands aus gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Kosmos 2454 (Parus 98) handelt es sich um einen militärischen Datenrelaissatelliten, der darüber hinaus auch Navigationsdaten anbietet. Das modernere GLONASS-System, das Ende des Jahres weltweit verfügbar sein soll, liefert aber eine bessere Genauigkeit. 
<br>
Parus 98 hat eine Masse von etwa 820 kg und gelangt in einen Orbit zwischen etwa 918 und 944 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von 83 Grad. Er wurde von NPO Prikladnoi Mechaniki gefertigt. Parus 1 wurde als Kosmos 700 am 26. Dezember 1974 gestartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Huckepack-Nutzlast befand sich auch der Kleinsatellit Sterch 1 an der Spitze der Trägerrakete. Dabei handelt es sich um eine neue Satellitengeneration für das internationale Rettungssystem COSPAS-SARSAT. Satelliten aus den USA und aus Russland empfangen dabei Notrufe von speziellen Sendern, die zumeist in Flugzeugen oder Schiffen mitgeführt werden. Die empfangenen Daten ermöglichen eine weltweite Ortung auch in unwegsamem Gelände, das System hat damit schon vielen Menschen das Leben gerettet. Sterch 1 gelangte auf eine ähnliche Bahn wie Parus 98 und wurde vom PO Poljot mit Sitz in Omsk gefertigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort kommt auch die zweistufige Flüssigkeitsrakete Kosmos 3M her, die für den Start verwendet wurde. Diese Rakete hat seit 1967 insgesamt 445 erfolgreiche Einsätze hinter sich. Unter anderem wurden mit Raketen dieses Typs in den Jahren 2006 bis 2008 auch die deutschen militärischen Radarsatelliten SAR-Lupe 1 bis 5 gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4053.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kosmos 3M mit Parus &amp; Sterkh 1</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Neue russische Datenrelaissatelliten geplant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-russische-datenrelaissatelliten-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 14:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32179</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den beihnahe ständigen Kontakt zwischen Bodenstationen und Satelliten oder Raumschiffen und -stationen der USA in niedrigen Erdumlaufbahnen sichern Datenrelaissatelliten vom Typ TDRS (Tracking Data and Relay Satellite). Nun will auch Russland sein eigenes Netz aufbauen, im zweiten Versuch. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Nowosti. Bereits Mitte der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Den beihnahe ständigen Kontakt zwischen Bodenstationen und Satelliten oder Raumschiffen und -stationen der USA in niedrigen Erdumlaufbahnen sichern Datenrelaissatelliten vom Typ TDRS (Tracking Data and Relay Satellite). Nun will auch Russland sein eigenes Netz aufbauen, im zweiten Versuch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Nowosti.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032009152605_small_1.jpg" alt="NASA" width="356" height="280"/><figcaption>
Ein Satellit des US-amerikanischen TDRS-Systems 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits Mitte der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte Russland Satelliten der Serie Lutsch gestartet, die im Geostationären Orbit positioniert wurden und Daten zwischen Satelliten auf niedrigen Umlaufbahnen und Bodenstationen hin und her schicken können. In Zeiten des Internets und der Videokonferenzen wird dies immer wichtiger. Während die USA über ein weitgehend ausgebautes Netz von Satelliten des Typs TDRS verfügt, steht ein solches System in Russland derzeit nicht zur Verfügung. Die alten Satelliten sind längst außer Funktion. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 2005 wurde der Beschluss zum Bau zweier derartiger Satelliten, Lutsch 5A und 5B, gefasst, die 2010 und 2011 gestartet werden sollen. Soeben hat aber die russische Weltraumbehörde Roskosmos das Unternehmen ISS (Informationssatellitensysteme) mit der Entwicklung eines neuen Typs derartiger Satelliten beauftragt. Die Projektbezeichnung lautet Lutsch 4. Dabei soll es sich um einen Satelliten handeln, der eine Masse von etwa 3 Tonnen aufweist und eine Funktionsdauer von zwölf Jahren haben soll. Basis des Satelliten ist die Plattform Express 2000. Der erste Satellit der Baureihe Lutsch 4 könnte 2013 fertiggestellt werden. </p>
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		<title>ESA-Satellit Artemis half aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-satellit-artemis-half-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 17:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[ATV]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 1]]></category>
		<category><![CDATA[Ausweichmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Johnson Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[JSC]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbelsturm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31506</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der ESA-Datenrelaissatellit Artemis übernahm während der Evakuierung des Johnson Space Center in Houston kurzzeitig die Notfall-Kommunikation mit dem ATV 1 &#8222;Jules Verne&#8220;. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space Travel. Aufgrund des herannahenden Hurrikans Ike und der damit verbundenen Schließung des Kontrollzentrums in Houston durfte die ESA am 11. September die Kommunikation mit dem Automated [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der ESA-Datenrelaissatellit Artemis übernahm während der Evakuierung des Johnson Space Center in Houston kurzzeitig die Notfall-Kommunikation mit dem ATV 1 &#8222;Jules Verne&#8220;.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space Travel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des herannahenden Hurrikans Ike und der damit verbundenen Schließung des Kontrollzentrums in Houston durfte die ESA am 11. September die Kommunikation mit dem Automated Transfer Vehicle über den eigenen Relaissatelliten Artemis abwickeln. Dazu stimmten sich das ATV-Kontrollzentrum im französichen Toulouse und die Artemis-Überwachungszentrale im belgischen Redu kurzfristig ab. Während dieser Phase wurde ein Manöver vorbereitet, mit dem das ATV einem Stück Weltraumschrott ausweichen soll. 
<br>
 
 
Artemis steht für Advanced Relay and TEchnology MISsion. Der europäisch-japanische Satellit wurde 2001 mit einer Ariane-5-Trägerrakete gestartet. Aufgrund eines Fehlers im Antrieb gelangte er aber zunächst nicht auf die vorgesehene geostationäre Bahn. Erst nach 18-monatigem Einsatz der an Bord befindlichen Ionentriebwerke, die eigentlich nur für kleine Positionsveränderungen vorgesehen waren, gelangte er schließlich doch in seine Zielnahn und leistet hier seit mehr als 5 Jahren gute Arbeit. Artemis verfügt über Systeme zur Kommunikation mit anderen, tief fliegenden Satelliten. Neben Funk (S- und K<sub>a</sub>-Band) kam hier auch erstmals versuchsweise eine Laserverbindung mit den Satelliten Spot 4 (ESA) und Kirari (JAXA) zum Einsatz. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>China startet Relais-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-startet-relais-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 07:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3C]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou 7]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31306</guid>

					<description><![CDATA[<p>China hat in der Nacht zum Samstag mit &#8222;Tianlian 1&#8220; seinen ersten Daten-Relais-Satelliten gestartet. Ein Beitrag von Christian Bewermeyer. Quelle: Xinhua. Der Satelllit soll zum ersten Mal bei der nächsten bemannten Mission Shenzhou 7 Ende des Jahres zum Einsatz kommen. Bei dieser Mission soll Tianlian 1 die Zeit, in der das Raumschiff mit der Erde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">China hat in der Nacht zum Samstag mit &#8222;Tianlian 1&#8220; seinen ersten Daten-Relais-Satelliten gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Christian Bewermeyer. Quelle: Xinhua.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satelllit soll zum ersten Mal bei der nächsten bemannten Mission <i>Shenzhou 7</i> Ende des Jahres zum Einsatz kommen. Bei dieser Mission soll <i>Tianlian 1 </i> die Zeit, in der das Raumschiff mit der Erde kommunizieren kann, vergrößern. Das bisherige Netzwerk aus Bodenstationen konnte nur etwa zwölf Prozent einer Erdumkreisung abdecken. <i>Tianlian 1</i> soll diesen Wert auf 50 Prozent vergrößern und gleichzeitig die übertragene Datenmenge erhöhen. Man erhofft sich, so mehr Daten von den wissenschaftlichen Experimenten zu gewinnen und eventuelle Fehlfunktionen früher entdecken zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Tianlian 1</i> wurde mit einer Rakete vom Typ Langer Marsch 3C vom Weltraumstartplatz Xichang in Südwest-China um 23:35 Uhr Ortszeit gestartet und in einen geostationären Orbit gebracht. Es war der erste Start einer Rakete dieses Typs, die Satelliten mit einer Masse bis zu 3.800 Kilogramm in einen Orbit bringen kann. Dieser Flug war außerdem der erste chinesische Raketenstart im Jahr 2008. Bis zum Jahresende sind noch zehn weitere geplant. </p>
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		<title>MARS EXPRESS &#8211; Vorbereitungen auf Phoenix</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-vorbereitungen-auf-phoenix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 20:08:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Marslander]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. Mai 2008 wird der Marslander Phoenix der NASA den Mars erreichen und eine direkte Landung durchführen. Die europäische Sonde Mars Express wird die Landeoperation unterstützen und auch später als Relaissatellit zur Verfügung stehen. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA. Während der 13-minütigen Landephase von Phoenix werden die beiden NASA-Orbiter Mars Reconnaissance Orbiter [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 25. Mai 2008 wird der Marslander <i>Phoenix</i> der NASA den Mars erreichen und eine direkte Landung durchführen. Die europäische Sonde <i>Mars Express</i> wird die Landeoperation unterstützen und auch später als Relaissatellit zur Verfügung stehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022008210811_small_1.jpg" alt="ESA - D. Ducros" width="323" height="323"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung von Mars Express im Orbit. 
<br>
(Bild: ESA &#8211; D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der 13-minütigen Landephase von <i>Phoenix</i> werden die beiden NASA-Orbiter <i>Mars Reconnaissance Orbiter (MRO)</i> und <i>Mars Odyssey</i> die Landeoperation aus niedrigen Orbits beobachten. <i>Mars Express</i> soll ebenfalls aus seinem höheren Orbit den Eintritt in die Atmosphäre und die Landung in den nördlichen Breiten des Mars´ überwachen. Schon in November und Dezember 2007 wurden Orbitmanöver durchgeführt, um die Landung optimal unterstützen zu können. Je nach genauen Anflugdaten für <i>Phoenix</i> können noch weitere Anpassungen erfolgen. Durch die Änderungen des Orbits mussten auch die Zeitpläne für wissenschaftliche Beobachtungen angepasst werden.</p>



<p>Neben den Änderungen des Orbits wurden auch neue Lagemanöver programmiert. Während der Landung soll das MELACOM-System (Mars Express Lander Communications) kontinuierlich auf den Lander gerichtet bleiben. Hierzu muss die Sonde bis zu drei Mal schneller rotieren, als ursprünglich vorgesehen. Die Prozedur wurde bereits getestet und verifiziert. MELACOM war eigentlich zur Kommunikation mit dem Beagle-Lander vorgesehen.</p>
<p>Eine weitere neue Betriebsart dient dem möglichen Einsatz als Relaissatellit zwischen dem Lander am Boden und dem Deep Space Network der NASA auf der Erde. Diese Betriebsart wurde im letzten Jahr mit den beiden Rovern <i data-rich-text-format-boundary="true">Opportunity</i> und <i>Spirit</i> auf dem Mars erprobt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022008210811_small_2.jpg" alt="NASA/JPL - C.Waste" width="315" height="290"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung der letzten Augenblicke der Landung von Phoenix. 
<br>
(Bild: NASA/JPL &#8211; C.Waste)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Landung werden die Instrumente an Bord der europäischen Sonde die Gelegenheit nutzen, um gleichzeitig weitere Daten über die Atmosphäre des Mars aus der atmosphärischen Wärmespur der Landung zu gewinnen. Vor allem die Kohlendioxidverteilung in großen Höhen ist dabei von Interesse. 
</p>
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