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	<title>Satish Dhawan &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satish Dhawan &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ISRO testet Technologiedemonstrator RLV-TD</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isro-testet-technologiedemonstrator-rlv-td/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2016 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiederverwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) hat am 23. Mai 2016 einen Testflug ihres Demonstrators für ein wiederverwendbares, geflügeltes Raumfahrzeug durchgeführt. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO RLV-TD steht für Reusable Launch Vehicle-Technology Demonstrator. Nach Angaben der ISRO wurde das rund 6,5 Meter lange Fluggerät im hypersonischen Bereich, das heißt bei einer Geschwindigkeit jenseits der fünffachen Schallgeschwindigkeit, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) hat am 23. Mai 2016 einen Testflug ihres Demonstrators für ein wiederverwendbares, geflügeltes Raumfahrzeug durchgeführt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: ISRO</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/1c33isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/1c33isro260.jpg" alt="RLV-TD beim Absenken auf das Transportgestell
"/></a><figcaption>RLV-TD beim Absenken auf das<br> Transportgestell</figcaption></figure></div>



<p>RLV-TD steht für Reusable Launch Vehicle-Technology Demonstrator. Nach Angaben der ISRO wurde das rund 6,5 Meter lange Fluggerät im hypersonischen Bereich, das heißt bei einer Geschwindigkeit jenseits der fünffachen Schallgeschwindigkeit, getestet.</p>



<p>Ein Feststoffbooster des indischen Typs HS9 hob mit dem RLV-TD genannten Testobjekt an der Spitze um 7:00 Uhr Ortszeit (3:30 Uhr MESZ) von der Rampe Nr. 1 des indischen Raumfahrtzentrums Satish Dhawan auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste ab. Nach rund 91,1 Sekunden waren die rund neun Tonnen fester Treibstoff des HS-9-Motors verbraucht. Der Motor blieb jedoch zunächst mit dem Testobjekt verbunden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/2c33isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/2c33isro260.jpg" alt="RLV-TD beim Transport zur Startrampe
(Bilder: ISRO)"/></a><figcaption>RLV-TD beim Transport zur Startrampe<br>(Bilder: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Beide stiegen zusammen bis auf eine Höhe von rund 56 Kilometern über der Erde weiter auf. Dann erfolgte die Freigabe des RLV-TD mit einer Masse im Bereich zwischen 1.500 und 1.700 Kilogramm.</p>



<p>Der Demonstrator erreichte anschließend in freiem, nicht angetriebenem Flug eine Gipfelhöhe von rund 65 Kilometern über der Erde. Nach dem überschreiten des Höhepunkts des Flugprofils begann der Wiedereintritt in dichtere Atmosphärenschichten mit rund fünffacher Schallgeschwindigkeit.</p>



<p>Das Testobjekt wurde während des Wiedereintritts von einem Flugführungssystem akkurat gesteuert und so ein sicherer Abstieg gewährleistet, berichtet die ISRO. Den Schutz vor den hohen Temperaturen beim Wiedereintritt übernahm ein Hitzeschutzsystem, das unter anderem auf über 600 Hitzeschutzkacheln an der Unterseite des Testobjekts und eine Nase aus Carbon-Carbon baute.</p>



<p>Nachdem die Flugphase mit der höchsten Temperaturbelastung überstanden war, steuerte das RLV-TD im Gleitflug die anvisierte Landestelle im Golf von Bengalen, rund 450 Kilometer von Sriharikota entfernt, an.</p>



<p>Der Flug des RLV-TD wurde von Sriharikota und von schiffsgestützten Bahnverfolgungsanlagen verfolgt. Die ermittelte Gesamtflugdauer vom Abheben bis zum Auftreffen auf dem Meer betrug rund 770 Sekunden, das sind nicht ganz 13 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bdksisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bdksisro260.jpg" alt="RLV-TD-Start am 23. Mai 2016
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>RLV-TD-Start am 23. Mai 2016<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Ob ein Bergungsversuch gemacht wurde, teilte die ISRO nicht mit. Vor etwas über einem Jahr wurde diskutiert, den Demonstrator nach absolvierter Mission zu bergen. Möglich, dass aktuell keine Bergung vorgesehen wurde, da vielleicht mit einer Zerstörung des Fluggeräts beim ungebremsten Auftreffen auf die Meeresoberfläche gerechnet werden musste.</p>



<p>Laut ISRO gelang es mit der Mission, das autonome automatische Flugführungssystem, das für eine Wiederverwendung vorgesehene Hitzeschutzsystem und die Organisation einer Missionen mit einem Wiedereintritt erfolgreich zu validieren.</p>



<p>Grundsätzlich ging es außerdem darum, das Flugverhalten des Boosters mit dem geflügelten Testobjekt an der Spitze in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen, also im Unterschallbereich, beim Übergang von Unterschall- auf Überschallgeschwindigkeit und bei Überschallgeschwindigkeit zu überprüfen.</p>



<p>Der indischen Küstenwache und dem nationalen Institut für Meerestechnik (National Institute of Ocean technology, NIOT) sprach die ISRO ihren Dank für Daten über die Windverhältnisse über dem entsprechenden Meeresbereich und die schiffsgestützte Telemetriedatenerfassung aus.</p>



<p>Die heutige, HEX(-01) für Hypersonic Flight Experiment genannte Mission steht am Anfang einer Reihe von Flugexperimenten mit Demonstratoren des Typs RLV-TD. Geplant sind noch die Missionen LEX (eine Landexperiment), REX (ein Rückflugexperiment) und SPEX (ein Experiment mit Antrieb durch einen Scramjet).</p>



<p>Eventuell führt die begonnene Entwicklung schließlich einmal zu einem zweistufigen indischen Raumfahrtträgersystem mit wiederverwendbaren Komponenten. Beim RLV-TD handelt es sich um eine 1:6-Version der zweiten, rückführbaren Stufe eines künftigen Raumfahrtträgersystems.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14341.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RLV-TD HEX-01 (suborbital)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Deimos – Ich schau dir in die Augen, Kleiner … !</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deimos-ich-schau-dir-in-die-augen-kleiner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 05:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Farbbild]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mangalyaan]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Marsmond]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Indischen Raumfahrt ist ein spektakulärer Coup bei der Erkundung des Sonnensystems gelungen. Die indische Sonde liefert spektakuläre Bilder des Marsmondes Deimos. Erstellt von Andreas Weise. Quelle: FEN Am frühen Morgen (MEZ) des 4. März 2016 wurde der indische Mars-Orbiter Mangalyaan alias MOM neu ausgerichtet und sein Haupttriebwerk für 12,85 Sekunden gezündet. Zuvor war ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Indischen Raumfahrt ist ein spektakulärer Coup bei der Erkundung des Sonnensystems gelungen. Die indische Sonde liefert spektakuläre Bilder des Marsmondes Deimos.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>.    Quelle: FEN</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/isromom01400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/isromom01260.jpg" alt="Indiens Marssonde MOM - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Indiens Marssonde MOM &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Am frühen Morgen (MEZ) des 4. März 2016 wurde der indische Mars-Orbiter Mangalyaan alias MOM neu ausgerichtet und sein Haupttriebwerk für 12,85 Sekunden gezündet. Zuvor war ein entsprechendes Missionsupdate für die Triebwerkssequenz vom indischen Kontrollzentrum MCF in Hassan eingespielt worden.</p>



<p>Durch die Triebwerkszündung ist die Sonde auf eine extrem elliptische Bahn um den Mars aufgestiegen. Die geringste Marsannährung wurde inzwischen mit 7.250 Kilometer und die größte Entfernung mit 19.750 Kilometer angegeben.</p>



<p>Die angepasste Flugbahn ermöglichte erstmals eine kurzzeitige Annäherung an den zweiten, kleineren Mars-Mond Deimos. Die eigentlich zur Beobachtung der Marsoberfläche vorgesehene Mars-Farbcamera (Mars Color Camera, MCC) mit einer Masse von rund 1,4 Kilogramm konnte bei dem Vorbeiflug entsprechende Farbaufnahmen liefern. Mit der Analyse der Bilder befasste Wissenschaftler sind sich noch nicht einig, wie die Aufnahmen geologisch zu bewerten sind. Die Auswertung habe gerade erst begonnen, wird die Missionsleitung zitiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/deimosmom022800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/deimosmom022260.jpg" alt="Deimos aus großem Abstand
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Deimos aus großem Abstand<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Ursprünglich war die auf zwei Jahre angesetzte Mission schon für beendet erklärt worden. Auf Grund der überraschend längeren Funktion der Technik wurde eine Verlängerung der Mission bekannt gegeben. Beobachter gehen davon aus, dass man mit diesem Bahnmanöver einen Großteil der letzten Treibstoffreserven aufgebraucht habe.</p>



<p>Damit sind diese Aufnahmen zunächst einmal wirklich einmalig und bis auf weiteres nicht reproduzierbar, da der Abstand zwischen Deimos und der Flugbahn der Sonde wieder zunimmt.</p>



<p>Die Raumsonde MOM der indischen Weltraumforschungsorganisation ISRO war am 5. November 2013 vom Raumfahrtzentrum Satish Dhawan Space Centre im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh gestartet. Am 24 September 2014 erreichte sie einen Orbit um den Mars. Einen Tag später wurden das erste Farbbild mit der Mars Color Camera aus rund 8.450 Kilometern Höhe aufgenommen.</p>



<p>Vor etwas über einem Jahr, im März 2015, wurde eine erste Verlängerung der Mission um vorerst 6 Monate bestätigt. Da die Systeme unerwartet stabil funktionieren, war ein Missionsende anschließend nicht absehbar. Durch den Einschuss in die jetzige Flugbahn könnte sich das aber ändern. Indien betrachtet die Marsmission als Technologie-Demonstrator zur Darstellung der Leistungsfähigkeit der einheimischen Raumfahrtindustrie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/deimosmom043800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/deimosmom043260.jpg" alt="MOM-Blick auf die Oberfläche von Deimos
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>MOM-Blick auf die Oberfläche von Deimos<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>In Fachkreisen hat die Leistung der Raumfahrtspezialisten und Planetenforscher bislang ein geteiltes Echo hervorgerufen. Während die NASA über einen Pressesprecher in Pasadena mitteilte, dass Zitat: „… man von dem Vorgang noch nichts genaueres wisse …“, wurde von Seiten der ESA eine Stellungnahme mit dem Hinweis auf die laufenden Vorbereitungen zur bevorstehenden ESA-Ministerratstagung abgelehnt. Man sehe aber darin einen Ansporn für eigene ambitionierte interplanetare Missionen gegeben.</p>



<p>Die indische Nachrichtenagentur First-Eepral-News berichtete, die indische Weltraumforschungsorganisation wolle die gewonnenen Erkenntnisse mit allen internationalen Partnern teilen und bilaterale Ergebnisse abgleichen. In den kommenden Tagen soll es nach Angaben der Agentur ausführliche Presseinformationen zu den Details des neuerlichen Bahnmanövers und den entstandenen Photos geben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/april02aweise1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/april02aweise260.jpg" alt="Redakteurs-Essen
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>Redakteurs-Essen<br>(Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Update 2. April 2016:</strong><br>Bilder des Mittagessens eines unserer Redakteure gerieten datumsabhängig in einen Zusammenhang mit einer Falschmeldung einer bis dato völlig unbekannten indischen Nachrichtenagentur über die Mission des indischen Mars-Orbiters zum Mars-Mond Deimos. Wir haben sie hier am 1. April 2016 präsentiert &#8230;<br>Der Sachverhalt sei hiermit aufgeklärt. Wir schämen uns (nicht). April, &#8230; April &#8230; !</p>



<p>Natürlich freuen wir uns auch, und zwar ernsthaft, über die Aufmerksamkeit, die der wirklich real existierende indische Mars-Orbiter damit erfahren hat</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4140.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4140.msg73301#msg73301" target="_blank" rel="noopener">Marsorbiter Mangalyaan (MOM) auf PSLV-XL C25 vom SDSC FLP</a></a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>6. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/6-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 19:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. März 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1F von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 10. März 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1F von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15fullyintegratedpslvc32isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15fullyintegratedpslvc32isro260.jpg" alt="PSLV-C32 auf dem Weg zur Startrampe
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>PSLV-C32 auf dem Weg zur Startrampe<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C32 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version. Letztere kam bereits beim Start der Mondsonde Chandrayaan 1 (PSLV-C11), des Kommunikationssatelliten GSAT 12 (<a href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c17-bringt-gsat-12-ins-all/" data-wpel-link="internal">PSLV-C17</a>), des Radarsatelliten RISAT 1 (<a href="https://www.raumfahrer.net/indischer-fernerkundungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">PSLV-C19</a>), des Marsorbiters MOM alias Mangalyaan (<a href="https://www.raumfahrer.net/indische-marssonde-gestartet/" data-wpel-link="internal">PSLV-C25</a>), dem Start der Satellitenkonstellation UK-DMC3 (PSLV-C28), des Forschungssatelliten Astrosat (<a href="https://www.raumfahrer.net/indien-astrosat-und-ais-sats-auf-pslv-c30-gestartet/" data-wpel-link="internal">PSLV-C30</a>) und der fünf Schwestersatelliten von IRNSS 1F zum Einsatz.</p>



<p>Im Rahmen der Mission PSLV-C22 gelangte IRNSS 1A am 1. Juli 2013 in den Weltraum. IRNSS 1B war am 4. April 2014 Nutzlast auf PSLV-C24. IRNSS 1C wurde am 15. Oktober 2014 von PSLV-C26 befördert, IRNSS 1D am 4. April 2015 von PSLV-C27. Die PSLV-C31 schließlich transportierte IRNSS 1E am 20. Januar 2016.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sb11338isro.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sb11338isro260.jpg" alt="PSLC-C32-Start am 10. März 2016
(Bild: ISRO)
"/></a><figcaption>PSLC-C32-Start am 10. März 2016<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Der Flug des beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonnen schweren Projektils PSLV-C32 mit IRNSS 1F an der Spitze begann um 16:01 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 11:31 Uhr MEZ am 10. März 2016. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern vom Typ PS0M-XL und der ersten Stufe mit der Bezeichnung PS1 sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe PS2 wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pslvc32flightprofileisro.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pslvc32flightprofileisro260.jpg" alt="geplantes Flugprofil der PSLV-C32
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>geplantes Flugprofil der PSLV-C32<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 alias L-2-5 wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen, etwa eine dreiviertel Minute dauernden Freiflugphase 19 Minuten und 34 Sekunden nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Startmasse von 1.425 Kilogramm (unbetankt 598 Kilogramm).</p>



<p>Nach dem Aussetzen von IRNSS 1F lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/irnss1fpartsisro.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/irnss1fpartsisro260.jpg" alt="Hauptbaugruppen von IRNSS 1F - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Hauptbaugruppen von IRNSS 1F &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1F gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 284 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.719 Kilometern. Ihre Neigung gegen den Erdäquator betrug rund 17,866 Grad.</p>



<p>Um die vorgesehene geostationäre Position bei 32,5 Grad Ost in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, wird ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1F zum Einsatz kommen. Es hat die Aufgabe, die zum Erreichen der Zielbahn nötigen vier Brennphasen zu absolvieren. Außerdem an Bord befinden sich zwölf 22 Newton starke Triebwerke für Bahnanpassungen und Lageregelung.</p>



<p>IRNSS 1F ist der zweite Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS) &#8211; einer Konstellation aus zunächst sieben Satelliten &#8211; der an einer annähernd festen Postion über der Erde im geostationären Orbit positioniert wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13irnss1fintegwithpslvc32isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13irnss1fintegwithpslvc32isro260.jpg" alt="IRNSS 1F auf der Rakete
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>IRNSS 1F auf der Rakete<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Vier Äquatorkreuzer des IRNSS befinden sich bereits im All. Bei ihnen handelt es sich einerseits um <a href="https://www.raumfahrer.net/erster-indischer-navigationssatellit-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1A</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/2-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1B</a>. IRNSS 1A ist auf einer rund 28 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn unterwegs, IRNSS 1B auf einer rund 30 Grad geneigten Bahn. Beide Satelliten kreuzen den Äquator im Bereich von 55 Grad Ost. Außerdem kreisen <a href="https://www.raumfahrer.net/4-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1D</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/5-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1E</a> um die Erde und kreuzen den Äquator bei 112 Grad Ost mit 28 bis 30 Grad geneigter Bahn.</p>



<p>Zusätzlich im All befindet sich IRNSS 1C, der auf mehr oder weniger geostationärer Bahn unterwegs ist. Unlängst wurde der Satellit bei 83 Grad Ost auf einer rund 3,9 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn beobachtet.</p>



<p>Die Kombination aus Satelliten auf inklinierten, das heißt geneigten Bahnen und solchen auf Positionen im Geostationären Orbit ermöglicht es, innerhalb eines Navigationssatellitensystems für Kommunikationseinheiten am Erdboden Dreipunktpeilungen zur Verfügung zu stellen, was für eine exakte Positionsbestimmung essentiell ist. Solche Peilungen wären nicht möglich, würden die Satelliten des Systems ausschließlich an Positionen im Geostationären Orbit stehen.</p>



<p>Den siebten Satelliten für das IRNSS möchte die ISRO ebenfalls noch in diesem Jahr ins All bringen. Der Start von IRNSS 1G auf der Rakete PSLV-C33 ist aktuell im Zeitraum vom 11. bis zum 17. April 2016 geplant. Gelingt es, IRNSS 1G anschließend wie vorgesehen im Weltraum in Betrieb zu nehmen, wäre damit die erste Ausbaustufe des IRNSS abgeschlossen.</p>



<p>Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1F nennt die ISRO 12 Jahre. Der Satellit ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.384 und als COSPAR-Objekt 2016-015A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14179.msg356178#msg356178" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRNSS-1F auf PSLV-XL C-32</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/5-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 09:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. Januar 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1E von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 20. Januar 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1E von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/pslvc31lauisroweb400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/pslvc31lauisroweb260.jpg" alt=""/></a><figcaption>PSLV-C31-Start am 20. Januar 2016<br>(Bild: ISRO Webcast)</figcaption></figure></div>



<p>Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C31 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version. Letztere kam bereits beim Start der Mondsonde Chandrayaan 1 (PSLV-C11), des Kommunikationssatelliten GSAT 12 (PSLV-C17), des Radarsatelliten RISAT 1 (PSLV-C19), des Marsorbiters <a href="https://www.raumfahrer.net/indische-marssonde-gestartet/" data-wpel-link="internal">MOM</a> alias Mangalyaan (PSLV-C25), dem Start der Satellitenkonstellation UK-DMC3 (PSLV-C28), des Forschungssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/indien-astrosat-und-ais-sats-auf-pslv-c30-gestartet/" data-wpel-link="internal">Astrosat</a> (PSLV-C30) und der vier Schwestersatelliten von IRNSS 1E zum Einsatz.</p>



<p>Im Rahmen der Mission PSLV-C22 gelangte IRNSS 1A am 1. Juli 2013 in den Weltraum. IRNSS 1B war am 4. April 2014 Nutzlast auf PSLV-C24. IRNSS 1C wurde am 15. Oktober 2014 von PSLV-C26 befördert, IRNSS 1D am 4. April 2015 von PSLV-C27.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVc31flightprofilISRO.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVc31flightprofilISRO260.jpg" alt=""/></a><figcaption>geplantes Flugprofil der PSLV-C31<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Der Flug des beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonen schweren Projektils PSLV-C31 mit IRNSS 1E an der Spitze begann um 09:31 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 05:01 Uhr MEZ am 20. Januar 2016. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern vom Typ PS0M-XL und der ersten Stufe mit der Bezeichnung PS1 sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe PS2 wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen.</p>



<p>Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 alias L-2-5 wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier mit MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen, etwa eine halbe Minute dauernden, Freiflugphase knapp 20 Minuten nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Startmasse von 1.425 Kilogramm (unbetankt 598 Kilogramm).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1Rparts.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1Rparts260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hauptbaugruppen von IRNSS 1E &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Nach dem Aussetzen von IRNSS 1E lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<p>Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1E gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 282,4 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.655,3 Kilometern. Ihre Neigung gegen den Erdäquator betrug rund 19,21 Grad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1eonpslvc31isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1eonpslvc31isro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1E nach der Integration auf der Trägerrakete<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Um die vorgesehene geosynchrone, laut ISRO 28,1 Grad gegen den Äquator geneigte annähernd kreisförmige Erdumlaufbahn in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, wird ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1E zum Einsatz kommen. Es hat die Aufgabe, vier zum Erreichen der Zielbahn nötige Brennphasen zu absolvieren. Außerdem an Bord befinden sich zwölf 22 Newton starke Triebwerke für Bahnanpassungen und Lageregelung.</p>



<p>IRNSS 1E ist der erste Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS) &#8211; einer Konstellation aus zunächst sieben Satelliten &#8211; der auf einem rund 28,1 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit den Äquator regelmäßig im Bereich von 111,75 Grad Ost kreuzen wird.</p>



<p>Drei weitere Äquatorkreuzer des IRNSS befinden sich bereits im All. Bei ihnen handelt es sich einerseits um IRNSS 1A und IRNSS 1B. <a href="https://www.raumfahrer.net/erster-indischer-navigationssatellit-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1A</a> ist auf einer rund 27,5 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn unterwegs, <a href="https://www.raumfahrer.net/2-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1B</a> auf einer rund 30,5 Grad geneigten Bahn. Beide Satelliten kreuzen den Äquator im Bereich von 55 Grad Ost. Außerdem kreist <a href="https://www.raumfahrer.net/4-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1D</a> um die Erde und kreuzt den Äquator bei 111,75 Grad Ost mit 30,5 Grad geneigter Bahn.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/9sat01isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/9sat01isrosnip260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1E<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Zusätzlich im All befindet sich IRNSS 1C, der auf mehr oder weniger geostationärer Bahn unterwegs ist. Jüngst wurde der Satellit bei 82 Grad Ost auf einer rund 4,7 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn beobachtet.</p>



<p>Die Kombination aus Satelliten auf inklinierten, das heißt geneigten Bahnen und solchen auf Positionen im Geostationären Orbit ermöglicht es, innerhalb eines Navigationssatellitensystems für Kommunikationseinheiten am Erdboden Dreipunktpeilungen zur Verfügung zu stellen, was für eine exakte Positionsbestimmung essentiell ist. Solche Peilungen wären nicht möglich, würden die Satelliten des Systems ausschließlich an Positionen im Geostationären Orbit stehen.</p>



<p>Im Jahre 2016 möchte die ISRO die erste Ausbaustufe des IRNSS mit den Starts von IRNSS 1F und 1G abschließen.</p>



<p>Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1E nennt die ISRO 12 Jahre. Der Satellit ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.241 und als COSPAR-Objekt 2016-003A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14007.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PSLV-XL (C31) mit IRNSS-1E</a></li></ul>



<p></p>
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		<title>4. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/4-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2015 17:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. März 2015 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1D von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/4-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">4. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. März 2015 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1D von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SB10108ISRO1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SB10108ISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>PSLV-C27-Start am 28. März 2015<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C27 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version. Letztere kam bereits beim Start der Mondsonde Chandrayaan 1 (PSLV-C11), des Kommunikationssatelliten GSAT 12 (PSLV-C17), des Radarsatelliten RISAT 1 (PSLV-C19), des Marsorbiters MOM alias Mangalyaan (PSLV-C25) und der drei Schwestersatelliten von IRNSS 1D zum Einsatz.</p>



<p>Im Rahmen der Mission PSLV-C22 gelangte IRNSS 1A am 1. Juli 2013 in den Weltraum. IRNSS 1B war am 4. April 2014 Nutzlast auf PSLV-C24. IRNSS 1C wurde am 15. Oktober 2014 von PSLV-C26 befördert.</p>



<p>Der Flug des beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonen schweren Projketils PSLV-C27 mit IRNSS 1D an der Spitze begann um 17:19 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 12:49 Uhr MEZ am 28. März 2015. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern vom Typ PS0M-XL und der ersten Stufe mit der Bezeichnung PS1 sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe PS2 wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVC27PlannedFlightProfileISRO.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVC27PlannedFlightProfileISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das für die PSLV-C27 geplante Flugprofil<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 alias L-2-5 wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier mit MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen rund 37 Sekunden dauernden Freiflugphase 19 Minuten und 25 Sekunden nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Startmasse von 1.425 Kilogramm (unbetankt 603 Kilogramm).</p>



<p>Nach dem Aussetzen von IRNSS 1D lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<p>Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1D gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 282,52 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.644 Kilometern. Ihre Neigung gegen den Erdäquator betrug rund 19,2 Grad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1dcleanroomofsdscsharisro.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1dcleanroomofsdscsharisro300.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1D in einem Reinraum<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Um die vorgesehene geosynchrone, laut ISRO 30,5 Grad gegen den Äquator geneigte annähernd kreisförmige Erdumlaufbahn in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, kam ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1D zum Einsatz. Es hatte die Aufgabe, vier der fünf zum Erreichen der Zielbahn nötigen Brennphasen absolvieren. Zunächst war eine Brennphase im Bereich der größten Erdnähe durchzuführen, dann mussten drei Brennphasen im Bereich der größten Erdferne absolviert werden.</p>



<p>Der erste Einsatz des Apogäumsmotors fand am 29. März 2015 statt. Um 17:28 Uhr IST war er abgeschlossen, der Satellit umkreiste die Erde sodann auf einer 314 x 35.653 km-Bahn. Ein Orbit auf dieser Bahn dauerte zehneinhalb Stunden.</p>



<p>Die zweite Brennphase des Apogäumsmotors dauerte 28 Minuten und 23 Sekunden. Um 9:07 Uhr IST am 30. März 2015 endete sie, IRNSS 1D war auf einer 8459 x 35.565 km-Bahn angekommen, auf der er für eine Erdumrundung 13 Stunden und 13 Minuten benötigte.</p>



<p>Das dritte Bahnanhebungsmanöver führte den Navigationssatelliten in eine 23.881 x 35.569 km-Bahn, wo er für einen Erdumlauf 18 Stunden und 57 Minuten benötigte. Brennphase Nummer drei dauerte 22 Minuten und war um 11:37 Uhr IST am 31. März 2015 beendet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1DDisassembledViewISRO.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1DDisassembledViewISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1D in Einzelteilen &#8230;</figcaption></figure></div>



<p>Nach der vierten, laut ISRO 493 Sekunden langen, um 6:42 Uhr IST abgeschlossenen Brennphase am 1. April 2015 befand sich IRNSS 1D auf einer 30,463 Grad gegen den Erdäquator geneigten 35.556 x 35.603 km-Bahn. Auf letzterer benötigte der Satellit 23 Stunden und 45 Minuten für einen Erdumlauf.</p>



<p>Das fünfte Manöver können 22-Newton-Triebwerke erledigen, von denen der auf dem indischen Satellitenbus I-1K basierende IRNSS 1D 12 besitzt.</p>



<p>IRNSS 1D ist der erste Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS &#8211; einer Konstellation aus zunächst sieben Satelliten), der auf einem rund 30,5 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit den Äquator regelmäßig im Bereich von 111,75 Grad Ost kreuzen wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1DartISRO300.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1DartISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>&#8230; und am Stück (Illustration)<br>(Bilder: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Zwei weitere Äquatorkreuzer des IRNSS befinden sich bereits im All. Bei ihnen handelt es sich um IRNSS 1A und IRNSS 1B. IRNSS 1A ist auf einer rund 27,5 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn unterwegs, IRNSS 1B auf einer rund 30,5 Grad geneigten Bahn. Beide Satelliten kreuzen den Äquator im Bereich von 55 Grad Ost.</p>



<p>Außerdem im All befindet sich IRNSS 1C, der auf mehr oder weniger geostationärer Bahn unterwegs ist. Jüngst wurde der Satellit bei 82 Grad Ost auf einer rund 4,7 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn beobachtet.</p>



<p>Die Kombination aus Satelliten auf inklinierten, das heißt geneigten Bahnen und solchen auf Positionen im Geostationären Orbit ermöglicht es, innerhalb eines Navigationssatellitensystems für Kommunikationseinheiten am Erdboden Dreipunktpeilungen zur Verfügung zu stellen, was für eine exakte Positionsbestimmung essentiell ist. Solche Peilungen wären nicht möglich, würden die Satelliten des Systems ausschließlich an Positionen im Geostationären Orbit stehen.</p>



<p>Der nächste Satellit für das IRNSS, IRNSS 1E, soll nach Angaben der ISRO in den kommenden Monaten auf einer weiteren PSLV-Rakete in den Weltraum transportiert werden. Dann will man wieder eine XL-Version der Rakete einsetzen, die vorgesehene Flugnummer ist PSLV-C29.</p>



<p>Im Jahre 2016 möchte die ISRO die erste Ausbaustufe des IRNSS &#8211; mit zwei weiteren Starts &#8211; dann abschließen.</p>



<p>Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1D nennt die ISRO 10 Jahre, das Raumfahrtanwendungszentrum der ISRO namens SAC (für Space Applications Centre) gibt 12 Jahre an. Katalogisiert ist der neue Satellit mit der NORAD-Nr. 40.547 und als COSPAR-Objekt 2015-018A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13364.0&quot;" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PSLV-C 27 mit IRNSS-1D</a></li></ul>
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		<title>2. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/2-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2014 19:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. April 2014 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1B von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Der Flug der beim Start 44,4 Meter hohen, rund [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 4. April 2014 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1B von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/pslvc2418isro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/pslvc2418isro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>PSLV-C24-Start mit IRNSS 1B<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Der Flug der beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonen schweren Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C24 begann um 17:14 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 13:44 Uhr MESZ. Die erste Stufe der PSLV-C24 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version.</p>



<p>Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern und der ersten Stufe sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen.</p>



<p>Anschließend trat die dritte Stufe in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier mit MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen Freiflugphase rund 19 Minuten nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Masse von 1.432 Kilogramm (unbetankt 614 Kilogramm).</p>



<p>Nach dem Aussetzen von IRNSS 1B lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<p>Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1B gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 283 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.630 Kilometern. Ihre Neigung gegen den Erdäquator beträgt rund 19,2 Grad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1b1isro500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1b1isro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1B<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Um die vorgesehene geosynchrone, zunächst 31, später 29 Grad gegen den Äquator geneigte annähernd kreisförmige Erdumlaufbahn in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, wird ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1B zum Einsatz kommen. Es soll in den kommenden Tagen vier der fünf zum Erreichen der Zielbahn nötigen Brennphasen absolvieren. Das fünfte Manöver können 22-Newton-Triebwerke erledigen, von denen der auf dem indischen Satellitenbus I-1K basierende IRNSS 1B 12 besitzt.</p>



<p>IRNSS 1B ist nach dem 1. Juli 2013 gestarteten IRNSS 1A der zweite Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS), der auf einem 29 Grad gegen den Äquator geneigten Orbit den Äquator regelmäßig bei 55 Ost kreuzen wird.</p>



<p>Zwei weitere Äquatorkreuzer sind im Rahmen des IRNSS vorgesehen, sie werden den Äquator später regelmäßig zwischen 111,5 und 111,75 Grad Ost überfliegen. Außerdem soll es in der zunächst umzusetzenden Ausbaustufe des IRNSS drei Satelliten auf geostationären Positionen bei 32,5 (bzw. 34), 83 und 131,5 (bzw. 132) Grad Ost geben. IRNSS 1C und IRNSS 1D will man nach aktuellem Stand laut ISRO beide in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 starten.</p>



<p>Dann hat IRNSS 1B laut Plan längst begonnen, Navigationssignale im L5- und im S-Band zu senden. Der der Allgemeinheit zugängliche Dienst unter der Bezeichnung SPS (für Standard Positioning Service) arbeitet mit Mittenfrequenzen von 1.176,45 MHz (L5-Band) und 2.492,028 MHz (S-Band). Geschlossenen Benutzergruppen wie staatliche Institutionen, dem Militär etc. stehen in den gleichen Frequenzbereichen spezielle Funktionen und Eigenschaften unter dem Titel RS für Restricted Service zur Verfügung.</p>



<p>Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1B nennt die ISRO 10 Jahre.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12189.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PSLV-C24 XL mit Navigationssatellit IRNSS 1B</a></li></ul>
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		<title>Indien plant neue Startrampe in Sriharikota</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-plant-neue-startrampe-in-sriharikota/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 06:56:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Unterstützung des geplanten bemannten Raumfahrtprogramms Indiens soll in Sriharikota eine zusätzliche Startrampe gebaut werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: expressbuzz.com. Am 10. Januar 2010 berichtete expressbuzz.com, die neue Startrampe in Sriharikota solle sowohl für die voraussichtlich ab 2015 beginnenden Flüge des indischen bemannten Raumfahrtprogramms von GSLV-Raketen benutzt werden, als auch von einem in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zur Unterstützung des geplanten bemannten Raumfahrtprogramms Indiens soll in Sriharikota eine zusätzliche Startrampe gebaut werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: expressbuzz.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11012010075613_small_1.jpg" alt="NASA" width="357" height="213"/><figcaption>
Satish Dhawan Weltraumzentrum 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 10. Januar 2010 berichtete expressbuzz.com, die neue Startrampe in Sriharikota solle sowohl für die voraussichtlich ab 2015 beginnenden Flüge des indischen bemannten Raumfahrtprogramms von GSLV-Raketen benutzt werden, als auch von einem in Planung befindlichen wiederverwendbaren Raumfahrtträger mit der Bezeichnung RLV (engl. für Reusable Launch Vehicle).</p>



<p>Nach Informationen der indischen Raumfahrtagentur ISRO (engl. für Indian Space Research Organisation) seien vorbereitende Entwurfsarbeiten für die dann dritte Startanlage des Satish Dhawan Weltraumzentrums abgeschlossen. Für den Betrieb des wiederverwendbaren Raumfahrtträgers habe man außerdem mit den Planungen für eine Landebahn begonnen.</p>



<p>Die dritte Rampe werde sich rund einen Kilometer südlich der zweite Rampe in Sriharikota befinden, und mit einem Rettungssystem für die Besatzungen bemannter Träger ausgrüstet werden, wobei eine Art Fluchtmodul eingesetzt würde, hieß es weiter.</p>



<p>Die Fertigstellung der neuen Anlagen wird für das Jahr 2015 erwartet. </p>



<p><strong>Verwandte Meldung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/indien-sucht-wiomanauten/" data-wpel-link="internal">Indien sucht Wiomanauten</a></li></ul>
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