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	<title>Selbstzerstörung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Selbstzerstörung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Fehlstart: GSAT 5P auf GSLV-F06 zerstört</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fehlstart-gsat-5p-auf-gslv-f06-zerstoert-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 15:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start des indischen Kommunikationssatelliten GSAT 5P am 25. Dezember 2010 misslang, weil sich die erste Stufe der Trägerrakete vom Typ GSLV nach weniger als einer Minute nicht mehr steuern ließ. Die ungelenkt weiter fliegende, 51 Meter hohe Rakete zerbrach anschließend. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Vertont von Peter Rittinger. Nach dem Start [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Start des indischen Kommunikationssatelliten GSAT 5P am 25. Dezember 2010 misslang, weil sich die erste Stufe der Trägerrakete vom Typ GSLV nach weniger als einer Minute nicht mehr steuern ließ. Die ungelenkt weiter fliegende, 51 Meter hohe Rakete zerbrach anschließend.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-28-44304.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010162029_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010162029_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSLV-F06 mit GSAT 5P auf der Startrampe 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start vom Satish Dhawan Space Centre auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste um 11:34 Uhr MEZ (16:04 Uhr Ortszeit) arbeitete die dreistufige GSLV-Rakete ersten offiziellen Angaben der indischen Raumfahrtorganisation (ISRO) zufolge 47 Sekunden lang wie vorgesehen. Dann kam es zu einer Unterbrechung der Verbindung zwischen dem Flugcomputer der Rakete und den Stellgliedern zur Lenkung der Rakete in den vier flüssigkeitsbetriebenen seitlichen, L40H genannten Zusatzantrieben der ersten Stufe. Ungelenkt folgte die Rakete noch bis zur 50. Flugsekunde der geplanten Bahn, danach traten größere Abweichungen auf. In Folge einer deutlichen Schrägstellung der Rakete in Bezug auf ihre Flugrichtung begann das Projektil auseinanderzubrechen. Die Videoaufzeichnungen des Fehlstarts legen nahe, dass zunächst die Nutzlast mit GSAT 5P unter ihrer Verkleidung mit einem Durchmesser von 4 Metern und die in Russland gebaute Raketenoberstufe abbrachen. Wenige Sekunden später erfolgten weitere Desintegrationsereignisse, in deren Folge auch ein Selbstzerstörungsmechanismus zum Einsatz kam. Nach Angaben der ISRO wurde die Selbstzerstörung der Rakete in einer Höhe von rund 8 Kilometern in der Flugsekunde 63 aktiviert. Die Radarverfolgung der Trümmer spricht laut ISRO dafür, dass sie ins Meer fielen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010162029_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122010162029_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 5P im All &#8211; Illustration
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete sollte, hätte sie wie geplant gearbeitet, den beim Start rund 2.310 kg schweren, auf dem indischen Satellitenbus I2K basierenden Kommunikationssatelliten GSAT 5P alias GSAT 5 PRIME 1.146 Sekunden nach dem Start in einem Geotransferorbit aussetzen. Das Perigäum, der der Erde am nächsten liegende Bahnpunkt, hätte bei 170 Kilometern über der Erde gelegen, das Apogäum, der von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt, bei 35.975 Kilometern. Von dort wäre es dem Satelliten unter Einsatz eigener Triebwerke, insbesondere seines mit MON-3 und MMH betriebenen, 440 Newton starken Apogäumsmotors, möglich gewesen, eine Position bei 55 Grad Ost im geostationären Orbit zu erreichen. Anschießend wären seine 24 Transponder für das C-Band und die 12 Transponder für das erweiterte C-Band zum Einsatz gekommen, um Indien mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten zu versorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8677.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 5 auf GSLV-F06</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Fehlstart: GSAT 5P auf GSLV-F06 zerstört</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fehlstart-gsat-5p-auf-gslv-f06-zerstoert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 15:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start des indischen Kommunikationssatelliten GSAT 5P am 25. Dezember 2010 misslang, weil sich die erste Stufe der Trägerrakete vom Typ GSLV nach weniger als einer Minute nicht mehr steuern ließ. Die ungelenkt weiter fliegende, 51 Meter hohe Rakete zerbrach anschließend. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Nach dem Start vom Satish Dhawan Space [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Start des indischen Kommunikationssatelliten GSAT 5P am 25. Dezember 2010 misslang, weil sich die erste Stufe der Trägerrakete vom Typ GSLV nach weniger als einer Minute nicht mehr steuern ließ. Die ungelenkt weiter fliegende, 51 Meter hohe Rakete zerbrach anschließend.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GSLVF06AtTheLaunchPadisro600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GSLVF06AtTheLaunchPadisro260.jpg" alt="GSLV-F06 mit GSAT 5P auf der Startrampe
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>GSLV-F06 mit GSAT 5P auf der Startrampe<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start vom Satish Dhawan Space Centre auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste um 11:34 Uhr MEZ (16:04 Uhr Ortszeit) arbeitete die dreistufige GSLV-Rakete ersten offiziellen Angaben der indischen Raumfahrtorganisation (ISRO) zufolge 47 Sekunden lang wie vorgesehen. Dann kam es zu einer Unterbrechung der Verbindung zwischen dem Flugcomputer der Rakete und den Stellgliedern zur Lenkung der Rakete in den vier flüssigkeitsbetriebenen seitlichen, L40H genannten Zusatzantrieben der ersten Stufe. Ungelenkt folgte die Rakete noch bis zur 50. Flugsekunde der geplanten Bahn, danach traten größere Abweichungen auf. In Folge einer deutlichen Schrägstellung der Rakete in Bezug auf ihre Flugrichtung begann das Projektil auseinanderzubrechen. Die Videoaufzeichnungen des Fehlstarts legen nahe, dass zunächst die Nutzlast mit GSAT 5P unter ihrer Verkleidung mit einem Durchmesser von 4 Metern und die in Russland gebaute Raketenoberstufe abbrachen. Wenige Sekunden später erfolgten weitere Desintegrationsereignisse, in deren Folge auch ein Selbstzerstörungsmechanismus zum Einsatz kam. Nach Angaben der ISRO wurde die Selbstzerstörung der Rakete in einer Höhe von rund 8 Kilometern in der Flugsekunde 63 aktiviert. Die Radarverfolgung der Trümmer spricht laut ISRO dafür, dass sie ins Meer fielen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat5pgraphisro600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat5pgraphisro260.jpg" alt="GSAT 5P im All - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>GSAT 5P im All &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete sollte, hätte sie wie geplant gearbeitet, den beim Start rund 2.310 kg schweren, auf dem indischen Satellitenbus I2K basierenden Kommunikationssatelliten GSAT 5P alias GSAT 5 PRIME 1.146 Sekunden nach dem Start in einem Geotransferorbit aussetzen. Das Perigäum, der der Erde am nächsten liegende Bahnpunkt, hätte bei 170 Kilometern über der Erde gelegen, das Apogäum, der von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt, bei 35.975 Kilometern. Von dort wäre es dem Satelliten unter Einsatz eigener Triebwerke, insbesondere seines mit MON-3 und MMH betriebenen, 440 Newton starken Apogäumsmotors, möglich gewesen, eine Position bei 55 Grad Ost im geostationären Orbit zu erreichen. Anschießend wären seine 24 Transponder für das C-Band und die 12 Transponder für das erweiterte C-Band zum Einsatz gekommen, um Indien mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten zu versorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8677.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 5 auf GSLV-F06</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mission erfüllt &#8211; goodbye Jules Verne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-erfuellt-goodbye-jules-verne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 07:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
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		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstzerstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste europäische Raumtransporter ATV mit dem Namen &#8222;Jules Verne&#8220; hat gestern seine fast siebenmonatige Mission erfolgreich beendet. Quelle: DLR. Der europäische Raumtransporter Jules Verne hat seinen letzten Weg hinter sich gebracht: In einem spektakulären Deorbit-Manöver ist er über demselben unbewohnten Gebiet des Südpazifiks in der Erdatmosphäre verglüht, in dem 2001 auch schon die legendäre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-erfuellt-goodbye-jules-verne/" data-wpel-link="internal">Mission erfüllt &#8211; goodbye Jules Verne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste europäische Raumtransporter ATV mit dem Namen &#8222;Jules Verne&#8220; hat gestern seine fast siebenmonatige Mission erfolgreich beendet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092008092316_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092008092316_small_1.jpg" alt="ESA" width="403" height="216"/></a><figcaption>
Das erste Bild des auseinanderbrechenden 
<i>Jules Verne</i>
 von einem der Beobachtungsflugzeuge. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der europäische Raumtransporter <i>Jules Verne</i> hat seinen letzten Weg hinter sich gebracht: In einem spektakulären Deorbit-Manöver ist er über demselben unbewohnten Gebiet des Südpazifiks in der Erdatmosphäre verglüht, in dem 2001 auch schon die legendäre russische Raumstation <i><a href="https://www.raumfahrer.net/raumstation-mir/" data-wpel-link="internal">MIR</a></i> kontrolliert zum Absturz gebracht worden war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Bremsmanöver des ATV erfolgte wie geplant ab 12.00 Uhr MESZ mit einer Dauer von rund sechs Minuten. Es brachte den Raumtransporter in eine elliptische Bahn zwischen 330 und 220 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche. Danach umkreiste das ATV zweimal die Erde. Die weiteren Daten für das zweite Bremsmanöver wurden berechnet. Die zweite Zündung mit einer Dauer von etwa 15 Minuten erfolgte von 14.58 Uhr bis 15.13 Uhr MESZ. Sie brachte das ATV auf eine steile Absturzbahn. Das Fahrzeug wurde zusätzlich in eine Taumelbewegung versetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 15.31 Uhr MESZ traf das ATV auf die dichteren Luftschichten der Erde in rund 120 Kilometern Höhe, wo dann die Fragmentierung, also das Auseinanderbrechen, des Raumtransporters aufgrund der entstandenen hohen dynamischen und thermischen Kräfte begann. Sie dauerte rund zwölf Minuten: In etwa 92 Kilometern Höhe brachen zunächst die Solarpanele ab, in circa 75 Kilometern Höhe erfolgte die Separation des Dockingadapters. Die Zerstörung des Nutzlastsegments begann mit dem Verlust der Debris-Schilde und der Isolation. In circa 64 Kilometern Höhe löste sich die Cargo Carrier Front ab, der Deckel, auf dem Sensoren und Dockingport montiert waren. In etwa 47 Kilometern Höhe begann die Ablösung von Düsen, Tanks und Cargo Racks. In etwa 39 Kilometern Höhe brach die innere Struktur des ATV auseinander. Rund drei Minuten später, gegen 15.43 Uhr MESZ, fielen die letzten, nicht verglühten Teile des ATV in den Südpazifik, bei etwa 40 Grad Süd und 145 Grad West. Der Einschlagsort der Resttrümmer lag somit rund 2.500 Kilometer östlich von Neuseeland, 6.000 Kilometer westlich von Chile und 2.500 Kilometer von Französisch Polynesien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092008092316_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092008092316_small_2.jpg" alt="ESA/D. Ducros" width="373" height="278"/></a><figcaption>
Künstlerische Darstellung des auseinanderbrechenden 
<i>Jules Verne</i>
 über dem Südpazifik. 
<br>
(Illustration: ESA/D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im ATV-Kontrollzentrum in Toulouse wurde die erfolgreiche Selbstzerstörung von <i>Jules Verne</i> mit rauschendem Beifall begleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Bilder des Wiedereintritts, der von zwei hochfliegenden Flugzeugen und von der ISS aus verfolgt und aufgenommen wurde, sollen unter anderem Rückschlüsse auf sowie Bestätigung der vorhergesagten Fragmentierung des ATV liefern, um so die Modelle und Simulationsprogramme für den Wiedereintritt zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des nächsten europäischen Raumtransporters ist für Mitte 2010 geplant. Im Gespräch ist die stufenweise Aufrüstung des ATV, darunter auch ein Hitzeschild und die generelle Fähigkeit, als bemannter Raumtransporter Astronauten zur und von der ISS zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Mit Material von dlr.de</i>
<br>
Siehe auch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/jules-vernes-letzter-weg-atv-1-vor-wiedereintritt/" data-wpel-link="internal"><i>Jules Vernes</i> letzter Weg: ATV-1 vor Wiedereintritt</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-erfuellt-goodbye-jules-verne/" data-wpel-link="internal">Mission erfüllt &#8211; goodbye Jules Verne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fehlstart einer japanischen Rakete</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fehlstart-einer-japanischen-rakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2003 10:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA F6]]></category>
		<category><![CDATA[IGS 2]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzerstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Spionagesatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um 05:43 Uhr (MEZ) wurde heute morgen eine japanische Trägerrakete notgesprengt, die rund zehn Minuten früher vom Weltraumbahnhof Tanegashima abgehoben war. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: JAXA. An Bord waren zwei Spionagesatelliten, die Japan zur Überwachung Nordkoreas einsetzen wollte und zwei bereits im März 2003 gestartete Raumfahrzeuge ergänzen sollten. Die Satelliten mit den Namen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fehlstart-einer-japanischen-rakete/" data-wpel-link="internal">Fehlstart einer japanischen Rakete</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 05:43 Uhr (MEZ) wurde heute morgen eine japanische Trägerrakete notgesprengt, die rund zehn Minuten früher vom Weltraumbahnhof Tanegashima abgehoben war.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: JAXA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord waren zwei Spionagesatelliten, die Japan zur Überwachung Nordkoreas einsetzen wollte und zwei bereits im März 2003 gestartete Raumfahrzeuge ergänzen sollten. Die Satelliten mit den Namen <i>H-IIA&nbsp;F6</i> und <i>IGS&nbsp;#2</i> sowie die Trägerrakete wurden dabei zerstört. Die erreichte Geschwindigkeit und Höhe reichten nicht aus, um eine Erdumlaufbahn zu erreichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-148bb816"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29112003113154_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Früherer erfolgreicher Start einer japanischen 
<i>H-IIA</i>
-Rakete.
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Über die genaue Unglücksursache ist noch nichts bekannt. Wie die japanische Raumfahrtagentur <a href="https://www.raumfahrer.net/die-neue-japanische-raumfahrtagentur-jaxa/" data-wpel-link="internal"><i>JAXA</i></a> heute vermeldete, hatte sich einer der beiden Feststoff-Booster nicht ordnungsgemäß von der Trägerrakte vom Typ <i>H-IIA</i> getrennt. Danach wurde vom Boden schließlich ein Selbstzerstörungssignal gesendet, da ein erfolgreicher Abschluss des Starts nicht mehr möglich gewesen wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die japanische Raumfahrtagentur vermeldete zudem die Bildung eines Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Unglücksursache unter Leitung von <i>JAXA</i>-Präsident Yamanouchi. <br>Der aktuelle Fehlstart reiht sich nahtlos in eine Folge von Problemen in der japanischen Raumfahrt ein. So kam bereits 1998 die erste Marssonde des Landes <a href="https://www.raumfahrer.net/nozomi-hoffentlich-zum-mars/" data-wpel-link="internal"><i>Nozomi</i></a> nicht auf ihre vorgesehene Bahn und konnte schließlich in einem komplizierten Manöver in Richtung des Roten Planeten geschickt werden. Allerdings ist nach mehreren <a href="https://www.raumfahrer.net/es-stuermt-die-sonne/" data-wpel-link="internal">solaren Ausbrüchen</a> innerhalb des letzten Monats eine starke Beschädigung der Sonde sehr wahrscheinlich. Unter Umständen wird <i>Nozomi</i> Mitte Dezember auf den Mars stürzen, da ein Bremsmanöver nicht mehr möglich sein wird (<i>Raumfahrer.net</i><a href="https://www.raumfahrer.net/nozomi-auf-kollisionskurs-mit-mars/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). <br> Unter ganz ähnlichen Umständen wurde auch der japanische Satellit <i>Midori-II</i> von den starken solaren Partikelströmen getroffen und sogar außer Gefecht gesetzt, so dass <i>JAXA</i> Anfang November den <a href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-satellit-ist-verloren/" data-wpel-link="internal">Verlust</a> des Raumfahrzeugs bekannt geben musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die starken Beschädigungen durch den Sonnensturm sind kein Problem, das nur japanische Sonden und Satelliten betrifft. Auch <a href="https://www.raumfahrer.net/raumsonden-in-schwerer-see/" data-wpel-link="internal">europäische</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-marie-ist-verstummt/" data-wpel-link="internal">amerikanische</a> Raumfahrzeuge haben noch mit den Auswirkungen zu kämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Fehlstart jedoch dürfte dem Image der Raumfahrt in der japanischen Öffentlichkeit weiter Schaden zufügen, auch wenn vergangene Satelliten-Probleme nicht auf menschliches oder technisches Versagen zurückzuführen sind.</p>
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