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	<title>Shuttle &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Shuttle &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>OTV-3 startet auf Atlas V</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/otv-3-startet-auf-atlas-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 17:23:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern abend startete eine Trägerrakete des Typs Altas V vom Startkomplex 41 in Cape Canaveral. Unter der Nutzlastverkleidung trug sie ein wiederverwendbares Raumfahrzeug vom Typ X 37B ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceflightNow, Raumcon, Raumfahrer.net. Der Start erfolgte gegen 19.03 Uhr MEZ. Die erste Stufe des Trägers arbeitete etwa viereinhalb Minuten und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend startete eine Trägerrakete des Typs Altas V vom Startkomplex 41 in Cape Canaveral. Unter der Nutzlastverkleidung trug sie ein wiederverwendbares Raumfahrzeug vom Typ X 37B ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceflightNow, Raumcon, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122012182310_small_1.jpg" alt="Boeing" width="356" height="222"/><figcaption>
X 37B im All &#8211; Impression 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 19.03 Uhr MEZ. Die erste Stufe des Trägers arbeitete etwa viereinhalb Minuten und wurde anschließend abgeworfen. Die Centaur-Oberstufe brachte die Nutzlast innerhalb von 13 Minuten Brenndauer auf die vorgesehene Umlaufbahn und gab diese kurz darauf frei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Bezeichnung der Mission lautet OTV 3, wobei dasselbe Fluggerät zum Einsatz kommt wie bei der ersten deratigen Mission im Jahre 2010. Damals startete das Raumfahrzeug am 22. April, kehrte am 3. Dezember zur Erde zurück und blieb damit gut 224 Tage im All. Die Landung erfolgte auf einer Bahn des Luftwaffenstützpunktes Edwards. Damals hatten Amateursatellitenbeobachter die Weltraumdrohne immer wieder aufgespürt, nachdem sie unangekündigte Bahnmanöver absolviert hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die X 37B ist knapp 9 Meter lang, viereinhalb Meter breit und hat eine Masse von etwa 5 t. Damit passt sie komplett unter eine Nutzlastverkleidung der Atlas-5-Trägerrakete und diese benötigt zum Start in einen erdnahen Orbit keine Feststoffbooster. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt lief zunächst bei Boeing unter der Bezeichnung X 40, wurde später zu X 37 und 2004 von der NASA an die DARPA übergeben. Der unbemannte Transporter wird für die US-Luftwaffe entwickelt und erprobt, ist schnell einsatzbereit, kann nach einem Einsatz auch zügig auf den nächsten vorbereitet werden und ist obendrein zu vergleichsweise großen Bahnänderungen in der Lage. Die militärische Nutzlast beträgt bis zu 540 kg, das Vehikel ist für eine nominale Einsatzdauer von 270 Tage im All konzipiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Einsatz eines X 37B wurde diese Aufenthaltsdauer mit gut 468 Tagen aber bereits deutlich überschritten. Wie lange der dritte Einsatz dauern wird, welche Nutzlast die Drohne trägt und welche Bahnmanöver sie ausführen wird, fällt genau wie die Kosten des militärischen Programms unter die Geheimhaltung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11122.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-3 auf Atlas V 501</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„Nullter“ Niederländer im Weltraum – Lodewijk van den Berg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nullter-niederlaender-im-weltraum-lodewijk-van-den-berg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 18:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fragt man einen durchschnittlichen Niederländer nach seinem ersten Landmann im Weltraum, so wird er wahrscheinlich antworten: Wubbo Ockels, der als ESA-Astronaut im Herbst 1985 an der Spacelab-D1-Mission (STS-61A) teilgenommen hat. Ockels war aber nicht der erste geborene Niederländer im Weltraum. Das war Lodewijk van den Berg, Chemieingenieur aus Sluiskil in der niederländischen Provinz Zeeland. Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Fragt man einen durchschnittlichen Niederländer nach seinem ersten Landmann im Weltraum, so wird er wahrscheinlich antworten: Wubbo Ockels, der als ESA-Astronaut im Herbst 1985 an der Spacelab-D1-Mission (STS-61A) teilgenommen hat. Ockels war aber nicht der erste geborene Niederländer im Weltraum. Das war Lodewijk van den Berg, Chemieingenieur aus Sluiskil in der niederländischen Provinz Zeeland.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Kirsten Müller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Öffentlichkeit relativ unbekannt ist er, weil er nach seinem Studium in den 1970er Jahren in die USA ausgewandert ist und dort die amerikanische Staatsbürgerschaft bekommen hat. Am 10. November 2011 hielt er in der Noordwijk Space Expo einen Vortrag. Dieser war sehr kurzfristig angekündigt und deshalb leider nicht sehr gut besucht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sts51bKSC85PC0265nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sts51bKSC85PC0265nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start von STS-51B am 29. April 1985. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 29. April bis zum 6. Mai 1985 nahm Van den Berg an der Spacelab-3–Mission STS-51B des Space Shuttles Challenger teil. Für die amerikanischen Spacelab-Missionen hat die NASA zuerst die geplanten Experimente mit den Qualifikationen der vorhandenen Berufsastronauten verglichen. Als darin kein Match vorhanden war, wurde beschlossen, zwei Wissenschaftler zu Astronauten auszubilden. Es wurden Anzeigen in wissenschaftlichen Zeitschriften geschaltet, außerdem wurden die Leiter der Investigators Working Group (IWG) &#8211; der Wissenschaftler, welche die Spacelab-Experimente betreuten &#8211; gebeten, jeweils 8 Leute als Wissenschaftsastronauten vorzuschlagen. Van den Bergs damaliger wissenschaftlicher Teamleiter gehörte zu dieser IWG. Er hatte schon 7 Vorschläge auf der Liste und schlug den damals 52-jährigen, rauchenden, eine Brille tragenden Van den Berg als achten vor, der Meinung, dass der sowieso nach der ersten Runde ausscheiden würde. Zu seinem eigenen Erstaunen blieb Van den Berg nach jeder Runde in der Auswahl und wurde schließlich als NASA-Nutzlastspezialist ausgewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die medizinischen Untersuchungen in den Auswahlrunden beschrieb er als sehr intensiv. Interessanterweise wartet hier der Arzt auf den Patienten und nicht andersherum wie im alltäglichen Leben. Als Kandidat wird man von Untersuchung zu Untersuchung geschickt. So bekamen die Kandidaten einmal 24 Stunden nichts zu essen und danach 14 Blutproben abgenommen. Wieso so viele Blutproben nötig waren, weiß Van den Berg bis heute nicht. Es wurden Tests mit Tretmühlen und mit Vakuumapparaten durchgeführt; als Grund für die intensiven Testreihen wurde schließlich und endlich angegeben, man wolle wissen, mit wie viel Geduld die Kandidaten so viele Tests aushalten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LvandenBergNSEb1000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LvandenBergNSEb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Lodewijk van den Berg zeigt speziell verpackte Weltraumkost.<br>(Bild: Kirsten Müller)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Raumflug selbst beschrieb Van den Berg vor allem die alltäglichen Tätigkeiten, die sich im Weltraum anders gestalten als auf der Erde. So hatte er eine Portion amerikanisches Space-Shuttle-Essen sowie seine Weltraumjacke dabei. Das Essen wird in getrockneter Form in einer Plastikschale mitgenommen und im Weltraum, bei Bedarf, mit warmem Wasser versetzt und dann mit Besteck oder durch einen Strohhalm aufgegessen. Damit das Essen einem in der Schwerelosigkeit nicht wegschwebt, sind an der Essenspackung Klettstreifen angebracht. Auch an den Ärmeln der Raumanzüge und überall im Shuttle sind diese Klettstreifen befestigt. Der Astronaut kann sein Essen also auf diese Weise an seinem Raumanzug oder im Shuttle anderswo befestigen. Das konnte van den Berg mit seiner Jacke ganz gut demonstrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trinken im Weltraum ist auch ein Thema für sich. Wenn man auf der Erde durch einen Strohhalm etwas trinkt und den Strohhalm wieder aus dem Mund nimmt, bewegt sich das Getränk durch die Schwerkraft wieder durch den Strohhalm nach unten. Dies ist bei Schwerelosigkeit anders. Wenn man etwas mit einem Strohhalm getrunken hat, muss man das Getränk, das sich noch im Strohhalm befindet, wieder in den Behälter „blasen“, weil es sich nicht von selbst zurück bewegt. Flüssigkeit, die man aus seinem Strohhalm heraus drückt, bildet bei Schwerelosigkeit eine Kugel, weil mangels Schwerkraft die intermolekularen Kräfte in der Flüssigkeit überwiegen. Scheren für Astronauten sind klein und haben runde Enden. Wären sie spitz, so wäre das mit einer gewissen Verletzungsgefahr verbunden. Insgesamt beschrieb Van den Berg, dass man im Weltraum regelrecht in 3 Dimensionen lebt, während sich das Leben auf der Erde in 2 Dimensionen und mehreren Plateaus abspielt. Das sieht man auch, wenn man einander bei Schwerelosigkeit einen Gegenstand zuwerfen möchte. Man muss üben, sich in direkter Linie etwas zuzuwerfen, da man auf der Erde etwas automatisch in einem Bogen wirft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Missionsverlauf erzählte Van den Berg, dass die Astronauten an Bord in zwei Schichten gearbeitet haben, einem „silbernen“ und einem „goldenen“ Team, die je 14 Stunden pro Tag arbeiten. Das erste, das die Besatzung nach dem Erreichen der Erdumlaufbahn tat, war, zwei kleine Navigationssatelliten für die zivile Luftfahrt auszusetzen. Auch ging er auf die Experimente an Bord ein. Die Besatzung hatte zwei Totenkopfäffchen und 24 Ratten an Bord, sowie Kristallzuchtexperimente. Wenn die Astronauten mal nichts zu tun hatten, schwebten sie ins Cockpit, schauten aus dem Fenster und genossen die Aussicht auf die Erde und auf den Weltraum oberhalb der Erdatmosphäre. Die Sonne sieht vom Weltraum aus glühend weiß aus. Wenn wir hier unsere Erdatmosphäre nicht hätten, würde die Sonne uns innerhalb von 20 Minuten versengen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Landung ist Van den Berg eingeschlafen, ganz einfach weil er müde war. Im Weltraum wird viel gearbeitet, und in der freien Zeit im Weltraum ist es meistens viel spannender, aus dem Fenster zu schauen, als zu schlafen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LvdBergNSEAutogrammeb1000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LvdBergNSEAutogrammeb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Autogrammstunde mit Lodewijk van den Berg.<br>(Bild: Kirsten Müller)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Vortrag folgte eine Frage-und-Antwort-Runde. Hier wurde etwas näher auf die Kristallzuchtexperimente eingegangen. Kristalle züchten gelingt im Weltraum besser als auf der Erde, weil bei Schwerelosigkeit die Konvektion wegfällt. 99,9% aller Elektronik basiert auf von Menschen gezüchteten Kristallen. Elektronische Bauelemente aus Kristallen, die bei Schwerelosigkeit gezüchtet werden, sind 10 Mal schneller als die von der Erde. Allerdings rentiert sich Kristallzucht im Weltraum im größeren Maßstab nicht, da der Kostenaufwand für den Transport des zu verarbeitenden Pulvers von der Erde in den Weltraum, die Personalkosten für die Kristallzucht und der Rücktransport der Kristalle momentan noch zu hoch sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss wurde die berühmte Frage beantwortet, die jedes kleine Kind einem Astronauten stellt. Es waren zwar diesmal keine kleinen Kinder im Publikum anwesend, trotzdem beschrieb Lodewijk van den Berg ausführlich die Funktion der Space-Shuttle-Bordtoilette. Es braucht ein wochenlanges Training, um die Toilette richtig zu benutzen. Den Urin-Ablassen selbst, macht der menschliche Körper nicht mit Hilfe der Schwerkraft, sondern mit Muskelkraft. Das Problem im Weltraum ist, die menschlichen Ausscheidungen im Klobecken zu lassen. Das funktionierte im Space Shuttle mit einem Sauge-Ventilatormechanismus, der den Urin und die Fäkalien in einen Tank blies. Da dieses System relativ lautstark war, konnte von einem „stillen Örtchen“ im Space Shuttle nicht die Rede sein. Wenn niemand auf der Toilette war, blieb das System geschlossen. Sobald jemand die Toilette benutzen wollte, setzte er sich erst mal hin und band sich fest, um nicht davon zu schweben. Dann wurde durch Knopfdruck der Ventilator aktiviert, der einen Unterdruck herstellte, bis ein grünes Licht brannte. Die Ausscheidungen wurden dann nach hinten und seitwärts in den Tank gesaugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Experiment während van den Bergs Mission sollte messen, wie viel an Mineralstoffen der menschliche Körper bei Schwerelosigkeit verliert. Dazu wurde in der Toilette ein Apparat zwischengeschaltet, der erst den Mineralgehalt im Urin der Astronauten messen sollte, bevor der Urin in den Fäkalientank gesaugt werden sollte. Das ging die ersten Tage gut; irgendwann aber pumpte der Messapparat den Urin nicht mehr in den Tank, sondern versehentlich zurück in die Kabine. So entstand eine große gelbe Kugel Urin, von den Astronauten „Yellow Monster“ genannt. So schnell wie möglich haben die Astronauten die Kugel mit Handtüchern aufgeräumt und alles sauber gemacht. Es hätte auch eine erhebliche Beschädigung der Bordelektronik gegeben, wenn sie mit dem Urin in Berührung gekommen wären. Schlimmstenfalls hätte die Besatzung gar nicht zur Erde zurückkehren können. Das Bodenpersonal wusste von alledem nichts und ist erst später darüber informiert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Vortrag anschließend hat noch eine kurze Autogrammstunde stattgefunden. Van den Berg nutzte die weitere Zeit seines Aufenthaltes in den Niederlanden für Besuche in seiner Heimatregion, unter anderem an seiner ehemaligen Schule.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Atlantis bereit für die letzte Landung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-atlantis-bereit-fuer-die-letzte-landung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 17:24:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-135]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung des Space Shuttle Atlantis verbrachte den letzten vollen Tag in der Umlaufbahn mit den routinemäßigen Tests des Orbiters. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Um 03:32 Uhr MESZ wurde die Besatzung mit „Fanfare for the Common Man“ von Aaron Copland geweckt. Im Anschluss erhielt die Besatzung einen Gruß von Mitarbeitern des Kennedy [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung des Space Shuttle Atlantis verbrachte den letzten vollen Tag in der Umlaufbahn mit den routinemäßigen Tests des Orbiters.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072011192416_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072011192416_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Steuerflächen im Test 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 03:32 Uhr MESZ wurde die Besatzung mit „Fanfare for the Common Man“ von Aaron Copland geweckt. Im Anschluss erhielt die Besatzung einen Gruß von Mitarbeitern des Kennedy Space Center, wo Atlantis morgen zum letzten Mal aufsetzten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war ein bittersüßer Tag für die Besatzung in der Umlaufbahn und die Teams am Boden. Neben den Vorbereitungen auf die bevorstehende Landung nahm man sich immer wieder Zeit, um Meilensteine und Individuen zu feiern, die das Space-Shuttle-Programm zu einem Erfolg gemacht haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch an einem solchen Tag wie heute, wartete auf die Besatzung eine Menge an Arbeit. Um sicherzustellen, dass der Orbiter und seine Systeme die Besatzung sicher wieder zur Erde zurückbringen kann, testete die Besatzung das Shuttle auf Herz und Nieren. Zuerst überprüfte die Crew die Steuerflächen des Orbiters. Diese werden für die finale Phase des Wiedereintritts genutzt, wenn die Atmosphäre dicht genug ist, um das Shuttle präzise auf Kurs zu halten und sicher auf der Landebahn zu landen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072011192416_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072011192416_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung im Interview 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend testete die Besatzung das Reaction Control System (RCS). Das RCS besteht aus insgesamt 26 Steuerdüsen und vier Feinsteuerdüsen. Es wird beim Wiedereintritt in der frühen Phase genutzt, um die Lage des Orbiters zu kontrollieren. Im Verlauf des Wiedereintritts wird das System dann nach und nach abgeschaltet und die Steuerung von den Steuerflächen übernommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss aller Tests setzte die Besatzung dann noch den Mikrosatelliten Picosat aus. Picosat, der eine Länge und Breite von fast 13 Zentimetern sowie eine Höhe von 25 Zentimetern hat, soll während der kommenden neun Monate Solarzellen testen. Mit Picosat setzte das Space Shuttle während seiner 30-jährigen Karriere insgesamt 180 Nutzlasten aus. Dank mehreren Megapixelkameras, hat der kleine Satellit auch die letzten Bilder eines Space Shuttle in der Umlaufbahn gemacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20072011192416_big_400.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20072011192416_big_260.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein letzter Blick in die Ladebucht eines Shuttles 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die Besatzung dazu überging, das Flug- und Zwischendeck des Orbiters auf die Landung vorzubereiten und alle nicht mehr benötigten Gegenstände zu verstauen, nahm sie sich noch einmal Zeit, um mit großen Fernsehstationen in den USA zu sprechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Tages verstauten die Astronauten dann noch die K<sub>u</sub>-Band-Antenne, mit deren Hilfe Fernsehbilder übertragen werden können und die Breitbandkommunikation mit dem Orbiter erfolgt. Bevor sich die Crew in ihre Schlafkabinen für die letzte Nacht an Bord eines Space Shuttles begab, teilte ihr die Bodenkontrolle mit, dass die während der späten Inspektion gemachten Aufnahmen ausgewertet sind und der Hitzeschild keine Schäden aufweist. Damit ist Atlantis für den Wiedereintritt freigegeben. 
<br>
Für die morgige Landung um 11:56 Uhr MESZ in Florida zeigt sich das Wetter von seiner hervorragenden Seite. Die Vorhersage sieht nur eine leichte Bewölkung voraus mit nur leichtem Wind und ist damit perfekt für eine Landung des Space Shuttles. Tony Ceccacci, der leitende Flugdirektor für den Wiedereintritt, entschied sich daher, für den morgigen Tag nur eine Landung in Florida in Betracht zu ziehen. Sollte Ceccacci sich für die erste Gelegenheit entscheiden, das Space Shuttle zurück zur Erde zu bringen, so würde die letzte Landung des Space-Shuttle-Programms eine Nachtlandung sein. Es wäre die 26. Nachtlandung eines Shuttles. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gesamten Landemöglichkeiten in Florida im Überblick:</p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td>Orbit</td><td>Landeplatz</td><td>Deorbit (MESZ)</td><td>Landung (MESZ)</td></tr><tr><td>200</td><td>KSC</td><td>10:48</td><td>11:56</td></tr><tr><td>201</td><td>KSC</td><td>12:25</td><td>13:32</td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10034.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Mission und Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9885.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-atlantis-bereit-fuer-die-letzte-landung/" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Atlantis bereit für die letzte Landung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Atlantis erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-atlantis-erfolgreich-gestartet-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 15:43:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
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		<category><![CDATA[STS-135]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Atlantis startete erfolgreich um 17:29 Uhr MESZ zur letzten Mission des Space-Shuttle-Programms. Während der 12-tägigen Mission sollen Ersatzteile und wichtige Ausrüstung zur Station geliefert werden. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Wetterprognose zu Beginn des Tages sah eher negativ für einen Start aus. Dennoch entschieden sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Atlantis startete erfolgreich um 17:29 Uhr MESZ zur letzten Mission des Space-Shuttle-Programms. Während der 12-tägigen Mission sollen Ersatzteile und wichtige Ausrüstung zur Station geliefert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-08-78448.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/201107080016hqnasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/201107080016hqnasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>STS-135 startet vom KSC. (Bild: NASA/Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wetterprognose zu Beginn des Tages sah eher negativ für einen Start aus. Dennoch entschieden sich die Teams rund um Startdirektor Mike Leinbach und Mike Moses, der das Mission Management Team in Florida leitet, dafür, mit der Befüllung des externen Tanks um 08:01 Uhr MESZ zu beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp drei Stunden später um 10:58 Uhr MESZ war die Betankung abgeschlossen und die finalen Vorbereitungen für den Start begannen. Während der Orbiter und seine Systeme einwandfrei funktionierten, richteten sich die Blicke immer wieder auf das Wetter. Zwischenzeitlich rechnete jeder mit einer Verschiebung, doch pünktlich zum Start verbesserte sich die Wetterlage und man konnte grünes Licht geben. Kurz vor dem Start kam dann noch einmal Aufregung auf, als ein Instrument nicht korrekt meldete, dass der sogenannte Oxygen Vent Arm, welcher den verdampften Sauerstoff abführt, vollständig zurückgefahren wurde. Allerdings konnte das Startteam dieses Problem mithilfe von Videokameras schnell beseitigen und mit dem Countdown fortfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 17:29 Uhr MESZ erhob sich dann, unter dem Jubel von knapp einer Million Menschen am Kennedy Space Center, zum letzten Mal ein Space Shuttle in die Luft und begann den 8½ Minuten dauernden Aufstieg in die Umlaufbahn. Als kleine Geste an das Space-Shuttle-Programm flog an der linken Feststoffrakete ein Bauteil, das auch schon bei der STS-1-Mission zum Einsatz kam. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072011174304_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072011174304_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick ins Startzentrum 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Christopher Ferguson, dem Piloten Douglas Hurley und den Missionsspezialisten Sandra Magnus und Rex Walheim beginnt damit eine anstrengende 12-tägige Mission. Aufgrund der reduzierten Besatzungsstärke mussten viele Aufgaben im Vorfeld der Mission umgeplant werden, um den Zeitplan der Besatzung in einem akzeptablen Rahmen zu halten. Da die Atlantis direkt beim ersten Versuch starten konnte, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Mission um einen Tag verlängert werden kann. Dies würde der Besatzung sehr zugute kommen, um alle Missionsziele zu erfüllen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Mission wird auch ein Außenbordeinsatz durchgeführt werden, allerdings von Mitgliedern der Besatzung der Internationalen Raumstation. Hauptziele des Außenbordeinsatzes werden die Montage des defekten Pumpenmoduls, welches im letzten Jahr ausgefallen ist, auf dem Nutzlastträger LMC im Laderaum der Atlantis sowie die Installation der Robotic Refuel Mission (RRM) an der Außenseite der Station sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantis soll am Sonntag an die Internationale Raumstation anlegen und zusammen mit der 28. Langzeitbesatzung die Station auf die Zeit nach dem Space Shuttle vorbereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9885.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltraumdrohne X-37B OTV-2-1 eingefangen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumdrohne-x-37b-otv-2-1-eingefangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 01:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 09. März 2011 gegen 08:43 Uhr UTC (Weltzeit) war es noch eine hohe Wahrscheinlichkeit, jetzt ist es Gewissheit. Greg Roberts, Mitglied der Amateurastronomengruppe um Ted Molczan konnte am 9. März 2011, um 03:31:49 Uhr UTC, mit seinem Meade DSI Pro II Monochrome CCD Camera System das Mini-Shuttle im Bild einfangen. Ein Beitrag von Thomas [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 09. März 2011 gegen 08:43 Uhr UTC (Weltzeit) war es noch eine hohe Wahrscheinlichkeit, jetzt ist es Gewissheit. Greg Roberts, Mitglied der Amateurastronomengruppe um Ted Molczan konnte am 9. März 2011, um 03:31:49 Uhr UTC, mit seinem Meade DSI Pro II Monochrome CCD Camera System das Mini-Shuttle im Bild einfangen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Wehr. Quelle: satobs.org. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-11-41158.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032011023013_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032011023013_small_1.jpg" alt="X-37B OTV-2 beim Überfliegen des chinesischen Meeres" width="386" height="217"/></a><figcaption> X-37B OTV-2 beim Überfliegen des chinesischen Meeres  <br> (Bild: Thomas Wehr: LIVE- EARTHVIEW ) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit X-37B, OTV 2 startete am 6. März 2011, gegen 23:46 Uhr CET bereits die zweite amerikanische unbemannte Weltraumdrohne zu Ihrem Erprobungsflug ins All, <a class="a" rel="noopener noreferrer" href="https://www.raumfahrer.net/zweite-x-37b-gestartet/" target="_blank" data-wpel-link="internal">www.raumfahrer.net</a> berichtete und <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.youtube.com/watch?v=K3j4QLfzx8E" target="_blank" data-wpel-link="external">www.spacelivecast.de</a> kommentierte live. Auch diesmal wurde kurz nach dem ersten Brennschluss der Centaur-Oberstufe, die Berichterstattung unter Geheimhaltung gestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Drohne mit besserer Performance als erwartet</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">US Air Foce Lt. Colonel Tom Giese, X-37B-Programm-Manager berichtete nach dem Start von OTV 2, dass die Untersuchung des Schwesterschiffs OTV 1 noch nicht abgeschlossen, seine Performance aber besser als erwartet sei. Die Entwicklungsanforderung, mit der X-37B Operationen von 270 Tagen im Orbit durchzuführen, könne deswegen evtl. schon bei diesem Flug überschritten werden. Geringe Modifizierungen seien in OTV 2 eingeflossen. So wurde zum Beispiel der Reifendruck angepasst, da OTV 1 bei der Landung eine Reifenpanne erlitt. Nachdem das generelle Funktionieren des Systems unter Beweis gestellt wurde, möchte man also jetzt die geheimen Reserven des Gerätes kennenlernen und den Landeanflug unter schwierigeren Bedingungen testen. Welche Nutzlast diesmal an Bord ist, ist weiterhin unbekannt.     </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frisch auf zur Jagd und Halali</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor dem Start am 6. März informierte Ted Molczan seine Spähergemeinde, auf welchen Bahnen das Schwesterschiff von OTV 1 wohl die Erde umkreisen könne. Auch die Existenz von Startfenstern und deren Abstand zueinander geben zu Spekulationen Anlass. So könnten die Lage der Fenster auf eine Interaktion mit einem Spionagesatelliten einem sogenannten KeyHole-Satelliten (Schlüsselloch), zur optischen Beobachtung, hindeuten. Untersuchungen seitens Ted Molczan dauern aber noch an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dauerte es bei OTV 1 fast einen Monat, bis die Amateure es auffinden konnten, so gelang es ihnen diesmal in drei Tagen. Das vorläufige Ende des ersten Jagdabschnittes läutete Greg Roberts ein. Dreißig Jahre lang war der begeisterte Funkamateur als professioneller Astronom mit Abschlüssen in Physik und Chemie, tätig. In der Nähe von Kapstadt in Südafrika beheimatet, war er bereits im Mai 2010 Entdecker von OTV 1.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner ganzen Routine gelang es ihm am 9. März 2011 um 03:31:49 Uhr UTC, den Überflug der zweiten X-37B zu protokollieren: <em>&#8222;Ich habe hier möglicherweise die Beobachtung von USA226 &#8230; &#8211; hoffentlich kann ich Morgen die Bahn bestätigen, wenn ich wach bleibe &#8230; &#8211; &#8230; hatte wenig Schlaf die letzten Tage &#8211; &#8230; ich denke und fühle wie ein Zombie im Moment&#8220;</em>, so Roberts lakonisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Molczan ermittelte aus den Beobachtungsmeldungen von Roberts, die sich mit seinen Annahmen deckten, die vorläufigen Bahnparameter der X-37B. OTV 2-1 wird als NORAD-ID 37.375 oder COSPAR 2011-010A geführt &#8211; um Kollisionen mit Beobachtungsprogrammen zu vermeiden, sind hier PSEUDO-IDs verwendet. Die Bahndaten, die aus ersten Beobachtungen ermittelt wurden, sind fehlerbehaftet &#8211; mit jeder weiteren Beobachtung kann der Fehler verkleinert werden. Hier ist die entsprechende Streubreite dargestellt:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">    X-37B OTV 2-1                                            317 X 319 km<br>    1 70409U          11068.09160295  .00048866  00000-0  20000-3 0    08<br>    2 70409  42.9235 271.9574 0001000 282.8509  77.2251 15.85082872    07<br>    Arc 20110309.15-0309.15 WRMS resid 0.149 totl 0.025 xtrk<br>    <br>      X-37B OTV 2-1                                            316 X 331 km<br>    1 70410U          11068.09151487  .00044795  00000-0  20000-3 0    00<br>    2 70410  43.0000 271.8614 0011478 281.5725  78.3858 15.83159041    07<br>    Arc 20110309.15-0309.15 WRMS resid 0.149 totl 0.025 xtrk<br>    <br>      X-37B OTV 2-1                                            317 X 344 km<br>    1 70411U          11068.09141775  .00040523  00000-0  20000-3 0    05<br>    2 70411  43.0000 271.8559 0020260 296.9292  62.9510 15.80799992    00<br>    Arc 20110309.15-0309.15 WRMS resid 0.149 totl 0.025 xtrk</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV 2 auf Atlas V 501</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zweite X-37B gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweite-x-37b-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 23:59:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Abend des 5. März startete von Cape Canaveral aus eine Atlas V mit der zweiten X-37B an Bord. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: SFN, ULA. Um 23:46 Uhr MEZ zündete die Atlas V ihr Haupttriebwerk und machte sich beim zweiten Versuch auf den Weg in Richtung Erdorbit. Drei Minuten und 43 Sekunden nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Abend des 5. März startete von Cape Canaveral aus eine Atlas V mit der zweiten X-37B an Bord.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: SFN, ULA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 23:46 Uhr MEZ zündete die Atlas V ihr Haupttriebwerk und machte sich beim zweiten Versuch auf den Weg in Richtung Erdorbit. Drei Minuten und 43 Sekunden nach dem Start wurde die Nutzlastverkleidung abgetrennt, nach fünf Minuten auch die erste Stufe. Nachdem auch die zweite Stufe bei T+18:30 min abgetrennt wurde, befand sich die X-37B in einer Erdumlaufbahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das militärische Raumschiff mit dem Namen OTV-2 ist ein Testvehikel der U.S. Air Force. Nachdem es bereits im letzten Jahr einen Flug mit dem Schwesterraumschiff (OTV-1) gegeben hatte, werden nun weitere Tests durchgeführt. Was die genauen Aufgaben des Schiffes sind, unterliegt militärischer Geheimhaltung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011005949_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011005949_small_1.jpg" alt="Boeing" width="260"/></a><figcaption>
Die X-37B im Orbit (künsterlische Darstellung) 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim gestrigen Start wurde eine Atlas V in der Konfiguration 501 eingesetzt. Das bedeutet, dass eine Nutzlastverkleidung mit fünf Metern Durchmesser verwendet wurde. Die 0 und die 1 sagen, dass keine Booster dabei waren und die Oberstufe ein Triebwerk hatte. In dieser Konfiguration war das der dritte Start der Atlas. Insgesamt gab es 606 Atlas-Starts, davon flog 24 Mal die Atlas V. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des ersten Testfluges versuchte die U.S. Air Force, die genauen Bahnparameter des Raumschiffes geheimzuhalten. Jedoch gelang es Amateurbeobachtern immer wieder, die X-37B zu finden. Ob das dieses Mal erneut der Fall ist, wird sich zeigen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur X-37B selber und zu ihrer Ausrüstung sind ebenfalls nur wenige Informationen vorhanden. Ihre Abmessungen betragen 4,5 Meter (Spannweite), 8,9 Meter (Länge) und 2,9 Meter (Höhe). Als Startgewicht werden ca. 5 Tonnen angegeben, wovon einen Großteil der Treibstoff ausmachen wird. Des Weiteren hat das militärische Versuchsraumschiff eine kleine Nutzlastbucht, in der verschiedene Geräte eingebaut werden können. Über diese ist jedoch nichts bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Energie bezieht OTV-2 aus einem Solarzellenpaneel. Außerdem kann es mit seinem Triebwerk, welches mit Wasserstoffperoxid und Kerosin betrieben wird, erhebliche Bahnänderungen durchführen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-2 auf Atlas V 501</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Discovery erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 22:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 2]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-133]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33886</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Discovery hob um 22:53 Uhr MEZ von der Startrampe 39A des Kennedy Space Center ab und begann damit seine letzte Mission, um das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Internationalen Raumstation zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der Tag begann, nachdem das Mission Management Team grünes Licht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Discovery erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Discovery hob um 22:53 Uhr MEZ von der Startrampe 39A des Kennedy Space Center ab und begann damit seine letzte Mission, um das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Internationalen Raumstation zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-25-40935.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Discovery vor dem Start 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag begann, nachdem das Mission Management Team grünes Licht gegeben hat, unter dem strahlend blauen Himmel in Florida mit der Betankung des externen Tankes von Discovery. Während der dreistündigen Prozedur wird der Tank mit fast 1,9 Millionen Litern flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff betankt und versorgt damit die drei Triebwerke des Space Shuttle während des Aufstiegs in die Umlaufbahn. Besonders aufmerksam beobachtete dabei das Team rund um Mike Leinbach die sogenannte Ground Umbilical Carrier Plate (GUCP), wo ein Lecks am 5. November zum Startabbruch führte. Die Reparaturen, die an der GUCP durchgeführt wurden, zeigten allerdings die erhoffte Wirkung und so konnte der Countdown ohne Störung fortgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Brennpunkte für das Startteam waren die Verbindungsflanschen, die sowohl den Tank für den flüssigen Wasserstoff als auch den für den flüssigen Sauerstoff mit dem Zwischentank verbinden. Hier kam es auf der Seite des flüssigen Sauerstoffs am 5. November zu Rissen in dem unterliegenden Aluminium-Material. Um die Effektivität der Reparaturen, die während der letzten Wochen durchgeführt worden waren, zu überprüfen und eventuell neu entstandene Risse frühzeitig erkennen zu können, wurden rund um den externen Tank spezielle Wärmebildkameras aufgebaut. Doch auch hier gab es keinerlei Probleme und der externe Tank zeigte sich von seiner beste Seite. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Crew der Discovery 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als alle potenziellen Tankproblemen aus dem Weg waren, richteten sich alle Blicke auf den europäischen Weltraumtransporter ATV 2, der nur wenige Stunden vor dem geplanten Start der Discovery an die Internationale Raumstation ankoppeln sollte. Wäre es hier zu Problemen gekommen, so hätte das Mission Management Team eventuell den Start der Discovery verschieben müssen. Doch das ATV 2 erfüllte seine Aufgabe hervorragend und legte ohne Probleme an der ISS an (Raumfahrer.net berichtete:<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/johannes-kepler-erreicht-die-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Johannes Kepler erreicht die ISS</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sah also danach aus, als ob es ein reibungsloser Countdown werden würde. Doch etwa eine halbe Stunde vor dem geplanten Start kam es zu einem Problem mit den Computern der östlichen Bereichssicherung. Das Startteam arbeitete fieberhaft an der Lösung des Problems und konnte mit nur wenigen verbleibenden Sekunden im Startfenster dann endlich grünes Licht geben. Somit stand einem erfolgreichen Start der Discovery nichts mehr im Weg und um 22:53 Uhr MEZ war es dann soweit: das Space Shuttle hob unter dem Beifall von Tausenden Zuschauern ab und begann seine Reise. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der 11-tägigen Mission soll die Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Steve Lindsey, dem Piloten Eric Bowen und den Missionsspezialisten Alvin Drew, Steve Bowen, Michael Barratt und Nicole Stott, das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Raumstation liefern. Es ist das letzte amerikanische Modul für die ISS und wird den Besatzungen der Station zusätzlichen Stauraum bieten. Leonardo wird, mit einer Länge von über 6 Metern und einem Durchmesser von 4½ Metern, diverse Experimente und Ersatzteile zur Station liefern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/24022011233210_big_260.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Liftoff! 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite wichtige Nutzlast, die Discovery zur Internationalen Raumstation bringen wird, ist der sogenannte Express Logistics Carrier 4 (ELC). Dieser Frachtträger, der eine Masse von etwa 3,7 Tonnen hat, ist in der Lage, wissenschaftliche Experimente aufzunehmen und dient außerdem als Lagerplatz für Ersatzteile der Raumstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird während dieser Mission zwei Außenbordeinsätze durchführen. Steve Bowen, der erst vor wenigen Wochen Mitglied der STS-133-Besatzung geworden ist, wird die Einsätze leiten und durch Alvin Drew unterstützt, der zum ersten Mal in seiner Karriere einen Außenbordeinsatz bestreiten wird. Bowen ersetzte Tim Kopra, der sich bei einem Radunfall verletzte und aufgrund seiner Verletzung nicht rechtzeitig wieder gesund werden konnte. Mit STS 133 stellte Steve Bowen auch einen neuen Meilenstein auf, da er der erste Astronaut ist, der auf zwei aufeinanderfolgenden Missionen der USA ins All geflogen ist. Während der zwei Einsätze werden die Astronauten verschiedene Reparaturen durchführen und die Installation von Leonardo vorbereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start von STS 133 befindet sich das Space Shuttle Discovery nun auf seiner letzten Mission. Discovery, der älteste der drei noch verbliebenen Orbiter, wird mit Abschluss der Mission insgesamt 362 Tage im All verbracht haben. Die lange Karriere der Discovery begann im August 1984, als der Orbiter im Rahmen der STS-41D-Mission drei Kommunikationssatelliten ins All brachte. Discovery hatte auch die Ehre sämtliche „Return to Flight“-Flüge nach den Challenger- und Columbia-Unglücken durchzuführen. Nach dem Flug der Discovery wird es nur noch zwei weitere Flüge geben, bevor das Space-Shuttle-Programm beendet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung der Discovery wird ihren ersten Flugtag gegen 04:50 Uhr MEZ beenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitungen für den zweiten Start der X-37B</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitungen-fuer-den-zweiten-start-der-x-37b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 20:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Florida laufen die Vorbereitungen für den Start des Raumschiffes mit der Bezeichnung OTV 2 auf Hochtouren. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: SFN. In ungefähr einem Monat möchte die US-AirForce das zweite Testvehikel der X-37B-Reihe starten. Dafür laufen an der Cape Canaveral Air Force Station die Vorarbeiten an Rakete und Raumschiff. Ende dieses Monats [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In Florida laufen die Vorbereitungen für den Start des Raumschiffes mit der Bezeichnung OTV 2 auf Hochtouren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: SFN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ungefähr einem Monat möchte die US-AirForce das zweite Testvehikel der X-37B-Reihe starten. Dafür laufen an der Cape Canaveral Air Force Station die Vorarbeiten an Rakete und Raumschiff. Ende dieses Monats soll der unbemannte, militärische Gleiter mit dem Träger, einer Atlas-V (501) verbunden werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02022011211759_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02022011211759_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
OTV 1 nach der Landung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Was das bei dem für den 4. März angesetzten Start in den Orbit gebrachte Raumschiff genau untersuchen soll, ist, genau wie bei der Vorgängermission, unbekannt und unterliegt militärischer Geheimhaltung. OTV 1 wurde mehrmals von Amateuren aufgefunden, verschwand jedoch durch Bahnänderungen immer wieder aus dem Blickfeld. Letztendlich gelang es aber jedes Mal, die Bahn erneut zu bestimmen und so die Position des Gleiters zu erkennen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst Anfang Dezember war OTV 1 zur Erde zurückgekehrt, nachdem es ca. 220 Tage im All war. Über diese Mission sind keine genauen Daten bekannt. Auch über weitere Missionen sind keine Informationen verfügbar. Jedoch ist es geplant, die beiden Vehikel wieder zu verwenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die X-37B besitzt eine Spannweite von 4,5 m und ist ungefähr 8,9 m lang. Sie besitzt eine Nutzlastbucht, in der, neben den für die Stromversorgung notwendigen Solarzellen, verschiedene Instrumente untergebracht werden können. Auch verfügt sie über ein Triebwerk und ausreichend Treibstoff, so dass erhebliche Orbitänderungen möglich sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4193.msg75033#msg75033" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7955.msg138608#msg138608" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B auf Atlas V 501</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224.msg166513#msg166513" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-2 auf Atlas 501</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>CCDev: SNCs Mini-Shuttle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ccdev-sncs-mini-shuttle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 18:08:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits bei der ersten Runde des Commercial Crew Development Program mit der höchsten Fördersumme bedacht, bewirbt sich die Sierra Nevada Corporation (SNC) mit einem weiterentwickelten Konzept des Dream Chaser. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Sierra Nevada Corporation, NASA, Spaceflight Now, Parabolic Arc, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Dabei handelt es sich um eine kleine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bereits bei der ersten Runde des Commercial Crew Development Program mit der höchsten Fördersumme bedacht, bewirbt sich die Sierra Nevada Corporation (SNC) mit einem weiterentwickelten Konzept des Dream Chaser.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Sierra Nevada Corporation, NASA, Spaceflight Now, Parabolic Arc, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-19-48245.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122010190826_small_1.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="374" height="337"/><figcaption>
Dream Chaser auf dem Weg zur ISS 
<br>
(Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um eine kleine Raumfähre im Auftriebskörperdesign für bis zu 7 Raumfahrer. Ursprünglich hatte sich SpaceDev mit dem Konzept für die Versorgung der Internationalen Raumstation nach der Einstellung der Space-Shuttle-Flüge beworben. Ausgewählt wurden dafür SpaceX mit der Dragon-Kapsel und Orbital Sciences mit Cygnus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile hat man das Konzept etwas verändert und ist auf grundlegende Spezifikationen des HL-10-Gleiters der NASA aus den 1990er Jahren umgeschwenkt. Mit Fördergeldern der ersten CCDev-Ausschreibungsrunde in Höhe von 20 Millionen US-Dollar konnte dieses nun ein Stück weiterentwickelt werden. Arbeiten der letzten Monate betrafen Struktur und Aerodynamik sowie Lageregelungs- und Antriebssystem. Bei letzterem gelang im September ein wichtiger Meilenstein: drei voneinander unabhängige Triebwerkszündungen an einem Tag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Antriebssystem beruht auf derselben Technik wie das des von Virgin Galactic geplanten SpaceShip Two. Allerdings sind die verwendeten Hybridmotoren des Dream Chasers eine ganze Klasse kleiner als das Antriebssystem des suborbitalen Touristenraumschiffs. Sie werden ja auch nur für Bahnänderungen und das Bremsmanöver zur Einleitung der Rückkehr auf die Erde benötigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ins All gebracht werden soll der Dream Chaser von einer für bemannte Flüge weiterentwickelten Version der Atlas-V-Trägerrakete. Gelandet wird dann horizontal auf einer entsprechenden Piste. Bei durchgehender Finanzierung hält SNC einen ersten unbemannten Testflug im Jahre 2014 für möglich. Einen ähnlichen Zeitrahmen planen auch die Mitbewerber Boeing, Orbital Sciences und SpaceX ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt muss man in der ersten Runde einen Projektplan fertigstellen, ein Herstellungsverfahren des Auftriebskörpers aus Verbundmaterialien nachweisen, das Antriebsmodul testen und ein Strukturmodell herstellen, welches ebenfalls gewissen Belastungstests standhalten muss. Explizit will man Risikoreduzierungen in den Bereichen Masse, Aerodynamik, mechanische und elektronische Steuerung, Antrieb, Abbruchsystem, Produktion, Hitzeschild und interne Systeme erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.10" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Commercial Crew Development (CCDev)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>US-Weltraumdrohne X 37B, OTV 1 gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/us-weltraumdrohne-x-37b-otv-1-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[X-37B OTV-1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 03. Dezember 2010 gegen 01:16 Uhr Ortszeit, 10:17 Uhr MEZ, landete die X 37B, OTV 1 auf der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien. Mehr als 220 Tage ihres Jungfernfluges verbrachte die Weltraumdrohne mit Umlaufbahnexperimenten und zuletzt mit einer völlig autarken Landung. Ein Beitrag von Thomas Wehr. Quelle: Vandenberg Air Force Base California. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 03. Dezember 2010 gegen 01:16 Uhr Ortszeit, 10:17 Uhr MEZ, landete die X 37B, OTV 1 auf der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien.  Mehr als 220 Tage ihres Jungfernfluges verbrachte die Weltraumdrohne mit Umlaufbahnexperimenten und zuletzt mit einer völlig autarken Landung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Wehr. Quelle: Vandenberg Air Force Base California.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122010132146_small_1.jpg" alt="US-Air Force, Boeing" width="379" height="265"/><figcaption>
X 37B wird nach der Landung inspiziert. 
<br>
(Bild: US-Air Force, Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die am 22. April 2010 UTC, 23. April 2010, um 01:52 Uhr MESZ auf einer Atlas V gestartete X 37B, so Lt. Col. Troy Giese, X-37B-Programm-Manager, sei das neueste und fortschrittlichste wiedereintrittsfähige Raumfahrzeug. Das X-37B-Programm diene zur Risikominimierung bei Konzepterstellung und Erprobung von wiederverwendbaren Weltraumtechnologien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die heutige Landung, so Giese weiterhin, sei der Gipfel einer erfolgreichen Mission, deren Basis die enge Zusammenarbeit zwischen dem 30th Space Wing, Boeing und dem Air Force Rapid Capabilities Office sei. Man habe bereits während dieser ersten Mission alle Umlaufbahnaktivitäten durchführen können und sei deshalb sehr zufrieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der sogenannten On-Orbit Demonstrations-Phase, die mit der erfolgreichen Wiederkehr und Landung abgeschlossen wurde, geht man nun nahtlos in die Aufarbeitungsphase des Programms über. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste X 37B, OTV 2, soll laut Air-Force-Angaben im Frühjahr 2011 an Bord einer Atlas V, Typ 501 starten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122010132146_small_2.jpg" alt="Air Force" width="374" height="314"/><figcaption>
Infrarotaufnahme der gelandeten X 37B 
<br>
(Bild: Air Force)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Shuttle ist tot &#8211; es lebe das Shuttle</strong> <br> Die NASA, welche ihre Space Shuttles nächstes Jahr einmotten will, war ursprünglich Initiator des X-37-Programms. Mit der X 37 sollten neue, wiederverwendbare Weltraumtechnologieen auf risikoarme Weise ausprobiert und Konzepte entwickelt werden können. Die X 37 war seinerzeit konzipiert mit einem Space Shuttle (die Ladebucht des Space Shuttle sollte zwei X 37 aufnehmen) in den Orbit genommen zu werden. Das Columbia-Unglück zwang die Designer zu einer Änderung &#8211; man plante den Start auf einer Delta II &#8211; allerdings kamen Zweifel an der aerodynamischen Stabilität von Träger und unverkleideter Nutzlast auf, so dass man letztendlich die Atlas 501 auswählte, weil diese eine 5 Meter durchmessende Nutzlastverkleidung für die X 37 bot. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im September 2004 übernahm die US-Militärbehörde DARPA das Projekt von der NASA. Die Ausrichtung, neue Technologien zu erproben, blieb erhalten. Die X 37 basiert auf weiterentwickelter Space-Shuttle-Technologie &#8211; allerdings nur in einem Viertel der Größe. Das sich beim Shuttle als sehr anfällig erwiesene Hitzeschutzsystem wurde komplett überarbeitet. Leichtere, aber auch widerstandsfähigere, hitzebeständige Faserverbundsysteme aus sogenanntem TUFROC lösen die RCC-Komponenten ab. Verbesserungen finden sich auch an den Kacheln, sowie an den formstabilen hitzebeständigen Wärmeschutzmatten. Während im Space Shuttle die Stromerzeugung mit Hilfe von Wasserstoff/Sauerstoff-Brennstoffzellen erfolgt, kann die X 37B Galliumarsenid-Solarzellen und Lithium-Ionen-Batterien aufweisen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bordelektronik erlaubt eine autarke Wiedereintritts-, Gleit- und Landephase. Klappen und Ruder, welche beim Space Shuttle noch durch hydraulische Aktoren bewegt wurden, finden nun durch die generelle Verwendung von elektrischen Aktoren ihren Antrieb. Tragende Konstruktionen, im Shuttle noch auf Aluminiumbasis ausgeführt, wurden durch Verbundwerkstoffe in der X 37 ersetzt. Auch im Sinkprofil sind X 37B und das Space Shuttle ähnlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Jagdsaison ist eröffnet</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. April 2010, gegen 23:52 Uhr Weltzeit startete die X 37B als OTV 1 auf einer Atlas-V-501-Trägerrakete von der Cap Canaveral Air Force Station. Nachdem die Weltöffentlichkeit über das Internet live am Startgeschehen teilnehmen konnte, wurde die weitere Mission kurz nach dem Start unter Geheimhaltung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Gruppe von weltweit verteilten Amateurastronomen um Ted Molczan, Greg Roberts und Kevin Fetter machten sich zum Sport, den möglichen Aufenthaltsort des Mini-Shuttle zu ermittlen, die Bahn zu bestimmen und die Kursänderungen zu verfolgen. Fünf Mal ist es ihnen nach Manövern durch die Air Force gelungen, OTV-1 wieder zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihnen ist zu verdanken, dass folgende Missionsabläufe bekannt sind:</p>



<figure class="wp-block-table is-style-regular"><table><tbody><tr><td></td><td>Perigäum<br>[km]</td><td>Apogäum<br>[km]</td><td>Bodenpfad<br>Resonanz</td></tr><tr><td>2010 Apr 22 &#8211; Aug 09</td><td>403</td><td>420</td><td>61:4</td></tr><tr><td>2010 Aug 09 &#8211; Oct 06</td><td>433</td><td>444</td><td>91:6</td></tr><tr><td>2010 Oct 06 &#8211; Nov 01</td><td>390</td><td>395</td><td>46:3</td></tr><tr><td>2010 Nov 01 &#8211; Nov 12</td><td>315</td><td>328</td><td>31:2</td></tr><tr><td>2010 Nov 12</td><td>281</td><td>292</td><td>47:3</td></tr><tr><td>2010 Dez</td><td>270</td><td>283</td><td></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auffälligerweise bewegte sich die X 37B immer auf Bahnen, deren Bodenpfad eine Wiederholung des Überflugs desselben Ortes zu einer bestimmten Zeit ermöglichte &#8211; typisch für US-amerikanische Bild-Fernaufklärung. Dies, so Ted Molczan, Sprecher der Gruppe, wird wohl auch die wahrscheinlichste Nutzlast des Mini Shuttle gewesen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ted Molczan hat weiterhin die vier Orbitänderungen bis zum 12. November mit einem delta-v, einer Geschwindigkeitsänderung von ca. 102 m/s ermittelt. Ein Deorbit, ein Zurückkehren zur Erde würde weitere ca. 84 m/s bedeuten. Obwohl das gesamt delta-v des Orbiters nicht bekannt ist, schätzt Ted Molczan, aufgrund vom Masseunterschied (sog. wet and dry mass &#8211; Nass- und Trockenmasse), den inoffiziellen Angaben zum Maximum-Orbit und dem verwendeten Treibstoff das gesamte delta-v auf mindestens 700 m/s. Trotz dieser Erkenntnisse bleiben die wirklichen Fähigkeiten der X37B im Verborgenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4193.msg75033#msg75033" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7955.msg138608#msg138608" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B auf Atlas V 501</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224.msg166513#msg166513" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-2 auf Atlas 501</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>X-37B (OTV-1): das Katz-und-Maus-Spiel geht weiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/x-37b-otv-1-das-katz-und-maus-spiel-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 18:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnverfolgungsanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[X-37B OTV-1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33601</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als kurze Zeit nach dem Start der X-37B, am 22. April 2010 die weitere Mission unter Geheimhaltung gestellt wurde, dauerte es nur wenige Tage, bis das Mini-Shuttle aufgespürt wurde. Seitdem liefern sich Amateurbeobachter und die nach Geheimhaltung strebenden Militärs ein Katz und Maus Spiel, in dem die Amateure erneut, auf mittlerweile 3:3, ausgleichen konnten. Ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Als kurze Zeit nach dem Start der X-37B, am 22. April 2010 die weitere Mission unter Geheimhaltung gestellt wurde, dauerte es nur wenige Tage, bis das Mini-Shuttle aufgespürt wurde. Seitdem liefern sich Amateurbeobachter und die nach Geheimhaltung strebenden Militärs ein Katz und Maus Spiel, in dem die Amateure erneut, auf mittlerweile 3:3, ausgleichen konnten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weihrauch. Quelle: satobs.org.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102010202749_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102010202749_small_1.jpg" alt="US-Airforce" width="260"/></a><figcaption>
X-37 Im Landetest 
<br>
(Bild: US-Airforce)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Boeing Phantom Works entwickelte die X-37B auf Basis derselben Flugkörperfamilie wie das Space Shuttle. Allerdings ist die X-37B mit einer Länge von 8,92 m, einer Spannweite von 4,55 m und einer Höhe von 2,90 m nur ungefähr ein Viertel so groß wie die Space Shuttle. Auch die Ladebucht, welche 1,22 m mal 2,13 m misst, ist deutlich kleiner bemessen, soll aber bis zu 250 kg Fracht aufnehmen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer maximalen Startmasse von 4.990 kg kann die X-37B im niedrigen Erdumlaufbahnen (LEO &#8211; Low Earth Orbit) in einer Höhe von bis zu 900 km, je nach Missonsprofil bis zu 270 Tage lang, operieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Weltöffentlichkeit über das Internet live am Startgeschehen teilnehmen konnte, wurde die weitere Mission kurz nach dem Start am 22. April 20:10 Uhr UTC unter Geheimhaltung gestellt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102010202749_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
X-37B im Weltraum 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die X-37B wurde erstmals am 20. Mai 2010 (UTC) von Kevin Fetter und Greg Roberts unabhängig voneinander beobachtet und als X-37B oder auch OTV-1 (2010-015A/36.514) identifiziert. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich in einem 40 Grad inklinierten 401-mal-422-Kilometer-Orbit. Kevin dokumentierte den Überflug sogar in einem Video. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. Juli gegen 02:46 Uhr UTC berichtete Brad Young eine Sichtung von OTV-1 in einem Orbit von 403 km mal 420 km. Als die X-37B am 14. August gegen 20:52 Uhr UTC nicht mehr an der vorausberechneten Position gefunden wurde, gingen die Militärs mit 2:1 in Führung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausgleich zum 2:2 fiel am 19. August gegen 17:53 Uhr: Greg, beheimatet in der Nähe von Kapstadt, fand OTV-1 in einem Orbit von ca. 427 mal 444 km. Während die Militärs auf mehrere automatisierte Beobachtungsposten, die sowohl visuell als auch radartechnisch arbeiten, zurückgreifen können, sind die Amateurbeobachter nur auf visuelle Beobachtungen angewiesen. So machte erst die gebündelte Auswertung der Beobachtungen, unter anderem von Alberto Rango, Greg Roberts, Brad Young und Ted Molczan, eine detaillierte Bestimmung vom Orbit als auch den Geschehnissen möglich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102010202749_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/x-37B-housing.jpg" alt="" width="264" height="176"/></a><figcaption>Einbau der X-37B in die Nutzlastverkleidung<br>(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 09. August 2010 gegen 17:12 Uhr Weltzeit war die X-37B ungefähr in ihrem erdfernen Punkt, dem Apogäum, von ihrem Ursprungsorbit von 403 km mal 420 km. Hier zündete sie die Triebwerke, um das Perigäum den erdnächsten Punkt der Umlaufbahn um um 42 km anzuheben, so dass ein 420-mal-445-km-Orbit entstand. Gegen 17:58 Uhr UTC wurde das neu entstandene Perigäum, durch eine erneute Triebwerkszündung von 420 km um 12 km auf 432 km angehoben, so dass eine neue Umlaufbahn von 432 km mal 445 km entstand. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Position und Zeiten der Bahnänderungen waren dabei so bemessen, dass die Manöver komplett von den jeweils in der Nähe liegenden Bahnverfolgungsstationen Hawaii, Guam, Vandenberg, Colorado und New Hampshire, beobachtet und vermessen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem war die X-37B weiterhin unter Beobachtung. Kevin Fetter konnte einige Überflüge mit Videos dokumentieren (siehe unten).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nun holten die Militärs zur erneuten Führung aus. Am 5. Oktober 2010 gegen 18:48 Uhr UTC konnte OTV-1 auf folgender Bahn von Greg Roberts bestätigt werden:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">  X-37B OTV 1-1                                            433 X 444 km <br>  1 36514U 10015A   10278.73792454  .00000561  00000-0  12188-4 0    04<br>  2 36514  39.9880  62.1228 0007830 334.9144  25.1283 15.43395766    05 <br>  </pre>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Anzeichen für das 3:2 war Brad Youngs Meldung einer ausbleibenden Sichtung am 07. Oktober gegen 11:50 Uhr UTC, welche allerdings mit mit einer scheinbaren Helligkeit von MAG 4 bei Höhe von 23 Grad vorausberechnet war. Ted Molczan konnte einen weiteren &#8222;NOSHOW&#8220; am 09. Oktober gegen 11:50 Uhr UTC verzeichnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 3:2 war gefallen &#8211; Die Bahn von OTV-1 war geändert worden. Doch das Team um Ted Molczan gab nicht auf. Ausgehend von der Annahme, das eine Bahnänderung bis ca. 1,7 Tage nach dem 05. Oktober stattgefunden haben könnte, wurde eine weitere Suche inszeniert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Oktober gegen 18:45 Uhr UTC fiel der Ausgleich zum 3:3 &#8211; erneut war es Greg Roberts der OTV-1 auf einem um ca. 54 km abgesenkten Orbit (376 km mal 393 km) fand. Erste Auswertungen der Daten lassen vermuten, dass die Absenkung am 06. Oktober um 17 Uhr UTC, stattgefunden habe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die herangezogenen Bahndaten haben noch eine Vorhersage &#8211; Ungenauigkeit von ca. zwei Minuten pro Tag. </p>



<pre class="wp-block-preformatted">  X-37B OTV 1-1                                            376 X 393 km<br>  1 36514U 10015A   10285.72915088  .00000000  00000-0  00000-0 0    05<br>  2 36514  39.9880  18.7856 0013000 209.0005 151.0088 15.62000000    00<br>  </pre>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Beobachtungen, auch von anderen Kollegen sollten bald genauere Daten berechnen lassen. Allerdings, so Ted Molczan, scheint die Umlaufbahn so gewählt zu sein, dass sie alle 46 Umkreisungen, also alle drei Tage, zur selben Zeit denselben Punkt auf der Erde überfliegt (46:3). Der erste Orbit von OTV-1 wurde so gewählt, dass das Verhältnis 61:4 war &#8211; sich der gleiche Überflug alle vier Tage wiederholte, die erste Bahnänderung führte zu 91:6 also alle 91 Umkreisungen oder alle sechs Tage wurde der selbe Punkt der Erde zur selben Zeit überflogen. Überflüge, welche sich alle ein, zwei, drei oder vier Tage wiederholen sind typisch für US-amerikanische Satelliten-Bildaufklärungs-Orbits.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile ist die X-37B bereits mehr als 175 Tage im All und das Spiel geht weiter &#8211; bis zu 270 Tage soll die X-37B im All bleiben können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4193.msg75033#msg75033" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7955.msg138608#msg138608" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B auf Atlas V 501</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erneute Jagd auf X-37B (OTV-1)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erneute-jagd-auf-x-37b-otv-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 21:34:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[X-37B OTV-1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Hobby-Satellitenbeobachter die X-37B zuletzt am 29. Juli 2010 gegen 02:46 Uhr UTC sichten und ihren Orbit bestimmen konnten, schlug eine erneute Beobachtung am 14. August 2010 gegen 20:52 Uhr UTC fehl. Eine weitere, spannende &#8222;Jagd&#8220; begann &#8230; Ein Beitrag von Thomas Wehr. Quelle: Ted Molczan &#8211; satobs. Vertont von Peter Rittinger. Die X-37B wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem Hobby-Satellitenbeobachter die X-37B zuletzt am 29. Juli 2010 gegen 02:46 Uhr UTC sichten und ihren Orbit bestimmen konnten, schlug eine erneute Beobachtung am 14. August 2010 gegen 20:52 Uhr UTC fehl. Eine weitere, spannende &#8222;Jagd&#8220; begann &#8230;</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Wehr. Quelle: Ted Molczan &#8211; satobs. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-28-47778.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082010233420_small_1.jpg" alt="US Airforce" width="336" height="448"/><figcaption>
X-37 (Bild: US Airforce)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die X-37B wurde erstmals am 20. Mai 2010 (UTC) von Kevin Fetter und Greg Roberts unabhängig voneinander beobachtet und als X-37B oder auch OTV-1 (2010-015A/36.514) identifiziert. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich in einem 40 Grad inklinierten 401-mal-422-km-Orbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Helligkeit von OTV-1 wurde mit MAG 5 bis MAG 2,5 angegeben. Zum Vergleich: Der momentan in Deutschland am Nachthimmel sichtbare Jupiter bringt es auf eine scheinbare Helligkeit von MAG -2,7, der Mars auf MAG 1,5 (wobei die Helligkeit mit kleiner werdender Zahl zunimmt). Die X-37B ist also lichtschwächer als der Mars, gehört aber, je nach Orbit, zu den ca. 100 lichtstärksten, künstlichen Objekten am Nachthimmel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Weltöffentlichkeit über das Internet live am Startgeschehen teilnehmen konnte, wurde die weitere Mission kurz nach dem Start am 22. April 2010 UTC unter Geheimhaltung gestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Auffinden des Flugkörpers im Orbit konnte somit nur aufgrund bestimmter Annahmen gelingen: Luftverkehrswarnungen zur Startzeit, dem sich daraus ergebenen Flugkorridor bzw. der Inklination. Außerdem war eine systematische Suche erforderlich, berichtete Ted Molczan, Mitglied der Amateur-Beobachter-Gruppe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 20. Mai wurde von Kevin Fetter ein Video veröffentlicht, in dem ein unbekannter Satellit dokumentiert wurde &#8211; eine Aufzeichnung, welche sich als erste öffentliche videodokumentierte Sichtung der X-37B herausstellen sollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem beobachtet die Gruppe das Verhalten der X-37B. Am 29. Mai berichtete Ted Molczan von Abweichungen zu vorausberechneten Positionsdaten &#8211; allerdings nahmen zu diesem Zeitpunkt die geomagnetischen Aktivitäten, beeinflusst durch den Sonnenwind, zu, welche entsprechende Orbitmanöver zur Orbiterhaltung nach sich ziehen. Insgesamt sei aber der Orbit weitestgehend konstant und bewege sich zwischen 401 und 404 km in der Erdnähe (Perigäum) sowie 419 und 422 km in der Erdferne (Apogäum). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. Juli gegen 02:46 Uhr UTC berichtete Brad Young eine Sichtung von OTV-1 in einem Orbit von 403 km mal 420 km. Als die X-37B am 14. August gegen 20:52 Uhr UTC nicht mehr an der vorausberechneten Position gefunden wurde, begann die Jagd aufs Neue. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Herstellerangaben soll die X-37B die Erde in einem zirkularen Orbit von bis zu 900 km Höhe bis zu 270 Tage umkreisen und danach wie das Space Shuttle landen können. Welche Reserven die X-37B besitzt, welche Nutzlast an Bord ist, dazu bewahrt die US-Luftwaffe weiterhin Stillschweigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da während des Zeitraumes vom 22. April bis zum 29. Juli nur kleine Orbitanpassungsmanöver durchgeführt wurden, vermutete die Gruppe um Ted Molczan noch volle Treibstofftanks, welche Orbitanhebungen von 500 km und mehr innerhalb der 16 Tage, in denen eine Beobachtung nicht gelang, durchaus als realistisch erscheinen ließen. Alles Fakten, welche die Jagd auf die X-37B nicht gerade vereinfachten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082010233420_small_2.jpg" alt="Thomas Wehr" width="332" height="249"/><figcaption>
Position und Orbit von OTV-1 X-37B (Bild: Thomas Wehr)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Also machte sich Greg Roberts daran, die Bahnebene abzusuchen. Das Wetter spielte mit und so war er in der glücklichen Lage, ein 89 Minuten langes Zeitfenster innerhalb der Bahnebene ausnutzen zu können, um die Suche durchzuführen. Da 89 Minuten ungefähr der Zeit entsprechen, die die X-37B laut der letzten Beobachtungen benötigte, um eine Erdumkreisung zu vollziehen, war es relativ wahrscheinlich die OTV-1 zu finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. August gegen 17:53 Uhr war es dann soweit &#8211; Greg, beheimatet in der Nähe von Kapstadt, fand OTV-1 in einem Orbit von ca. 427 km mal 444 km. Erste Annahmen von Ted Molczan gingen davon aus, dass es um den 8. August, wenige Stunden um 06:00 Uhr UTC herum, einige Manöver gegeben haben muss, mit denen der Orbit der X-37B um rund 24 km angehoben wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings schienen die Daten noch nicht ganz stimmig, da Greg den nächsten Überflug ca. 5 Minuten früher als erwartet beobachtete. In der Tat schien die X-37B höher gestiegen zu sein und überlappte somit ihren früheren Orbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Beobachtungen von Alberto Rango, Greg Roberts, Brad Young, Ted Molczan und anderen waren nötig, um die Exentrizität des neuen Orbits zu bestimmen. Aus diesen und den gestrigen Beobachtungen ermittelte Ted Molczan folgenden vorläufigen Elementsatz: </p>



<pre class="wp-block-preformatted">   OTV-1                                                    432 X 445 km<br>   1 36514U 10015A   10234.41568278  .00000000  00000-0  00000-0 0    00<br>   2 36514  39.9851 330.8303 0009906   0.5042 359.5775 15.43358374    05<br>   Arc 20100819.75-0822.43 WRMS resid 0.043 totl 0.012 xtrk   </pre>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach umkreist die X-37B die Erde in einer Höhe von rund 432 km mal 445 km in ca. 93 Minuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man gehe jetzt davon aus, so Molczan, dass aufgrund der neueren Beobachtungen und Messungen die Orbitanhebungsmanöver am 9. August 2010 zwischen 17:00 und 21:00 Uhr UTC stattgefunden haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemessen an den Fähigkeiten der X-37B war dies nur eine kleine Orbitänderung.  Allerdings scheint sich dieser Orbit alle sechs Tage zu wiederholen, gegenüber einem Zyklus von 4 Tagen im alten Orbit. Ob dies ein Test des Orbit-Manöversystems war, oder man damit Anforderungen der unbekannten Nutzlast entgegenkommen wollte, bleibt reine Spekulation. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4193.msg75033#msg75033" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7955.msg138608#msg138608" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B auf Atlas V 501</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-28-47778.mp3" length="8415274" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Amateurbeobachter bestimmen OTV-1-Bahn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/amateurbeobachter-bestimmen-otv-1-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 14:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kevin Fetter und Greg Roberts haben unabhängig voneinander ein Objekt beobachtet, das Ted Molczan später als das geheimnisumwitterte unbemannte wiederverwendbare geflügelte Raumfahrzeug OTV-1 alias X-37B der US-amerikanischen Luftwaffe identifizierte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, satobs.org, USAF. Für das Vehikel, das in den gängigen Katalogen mit der NORAD-Nr. 36.514 bzw. als COSPAR-Objekt 2010-015A geführt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kevin Fetter und Greg Roberts haben unabhängig voneinander ein Objekt beobachtet, das Ted Molczan später als das geheimnisumwitterte unbemannte wiederverwendbare geflügelte Raumfahrzeug OTV-1 alias X-37B der US-amerikanischen Luftwaffe identifizierte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, satobs.org, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052010160918_small_1.jpg" alt="USAF" width="343" height="244"/><figcaption>
OTV-1 alias X38-B im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Vehikel, das in den gängigen Katalogen mit der NORAD-Nr. 36.514 bzw. als COSPAR-Objekt 2010-015A geführt wird, wurden keine offiziellen Bahndaten veröffentlicht. Das US-Militär schwieg sich über konkrete Details eventueller nach dem Start am 22. April 2010 von OTV-1 auszuführende Bahnmanöver aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Raumfahrzeug, das zusätzlich mit der Tarnbezeichnung USA 212 versehen wurde, wird eine gewisse Manövrierbarkeit zugeschrieben. Verschiedene Quellen nennen mögliche Geschwindigkeitsänderungen von maximal 3.100 m/s. Diese Kapazitäten wurden, soweit tatsächlich vorhanden, jedenfalls nicht ausgeschöpft. Ted Molczan berichtete am 23. Mai 2010, die Bahn des 19 Minuten und 58 Sekunden nach dem Start von der Centaur-Oberstufe abgetrennten OTV-1 passe gut zu den Umständen des Starts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der jetzt festgestellten Bahn um die Erde überfliegt das OTV-1 etwa alle vier Tage bzw. immer nach 61 Erdumläufen dieselbe Stelle auf der Oberfläche der Erde. Das Apogäum, der erdfernste Punkt dieser Bahn liegt bei errechneten 422 km über der Erdoberfläche, das Perigäum, der der Erde nächstliegende Bahnpunkt bei 401 km über der Erdoberfläche. Die Neigung der Bahn gegen den Äquator beträgt 40 Grad. Ein militärischer Erdbeobachtungssatellit ließe sich auf einer solchen Bahn sinnvoll einsetzen. Die Betreiberin des OTV-1 weist darauf hin, dass es sich nicht um ein operationelles, sondern um ein Fluggerät zu Demonstrationszwecken handelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Mission ist es nach Angaben der US-amerikanischen Luftwaffe, den Flug, den Wiedereintritt und die Landung des Vehikels im autonomen Betrieb zu demonstrieren. Dabei sollen fortschrittliche Navigations-, Lenk- und Kontrollsysteme getestet werden. Außerdem will die Luftwaffe die Konstruktion des Hitzeschutzsystems, den auf hohe Betriebstemperaturen ausgelegten Bau der Strukturen und Abdichtungen und den Einsatz elektromechanischer Leichtbauelemente im Lenksystems überprüfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann eine Landung des Vehikels auf der für das Space Shuttle gebauten Landebahn der Laufwaffenbasis Vandenberg erfolgen wird, ist nicht bekannt. 270 Tage maximal soll es im Weltraum operieren können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4193.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37 &#8211; Allgemein</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7955.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37 &#8211; Start  </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Atlantis erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-atlantis-erfolgreich-gestartet-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:03:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Atlantis startete um 20:28 Uhr MEZ zu einer 11-tägigen Mission zur Internationalen Raumstation, um Ersatzteile und Ausrüstung für zukünftige Operationen zu liefern. Es war der 129. Start eines Space Shuttle und ist die 31. Mission der Atlantis. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Zuvor durchlief das Startteam [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Atlantis startete um 20:28 Uhr MEZ zu einer 11-tägigen Mission zur Internationalen Raumstation, um Ersatzteile und Ausrüstung für zukünftige Operationen zu liefern. Es war der 129. Start eines Space Shuttle und ist die 31. Mission der Atlantis.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2009-11-17-13204.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts129s082nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts129s082nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Space Shuttle Atlantis startet zur Mission STS-129. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor durchlief das Startteam rund um Direktor Mike Linebach einen recht ruhigen Countdown. Lediglich Probleme mit einer elektrischen Leitung zu einer Pumpe der Brennstoffzellen beschäftigte kurzzeitig die Ingenieure am Boden. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass dieses Problem kein Hindernis für einen Start darstellt. Auch das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite und so konnte Atlantis in den nur leicht bewölkten Himmel über Florida starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">8½ Minuten später erreichte die Crew, bestehend aus dem Kommandanten Charles Hobaugh, Pilot Barry Wilmore sowie den Missionsspezialisten Robert Satcher, Michael Foreman, Randolph Bresnik und Leland Melvin, die Umlaufbahn und begann damit, Atlantis auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Während des Starts wurden keine großen Auffälligkeiten bemerkt. Bill Gerstenmeier, Space Shuttle Programm Manager, erklärte, dass man nur drei kleinere Ereignisse beobachten konnte, bei denen der externe Tank Isolierschaum verlor. Allerdings löste sich dieser Isolierschaum zu einem späten Zeitpunkt im Flug der Atlantis und stellte kein Risiko für die Raumfähre dar. In den kommenden Tagen wird das Damage Assessment Team einen genauen Blick auf das Hitzeschild werfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der kommenden 11 Tage soll die Besatzung wichtige Ersatzteile und Ausrüstung zur Internationalen Raumstation liefern, um so die Station für eine Zeit nach der Einstellung der Space-Flüge vorzubereiten. In drei Außenbordeinsätzen wird die Crew zwei neue Express Logistics Carrier sowie Ersatzteile und ein Materialexperiment an der Außenseite der Station installieren. Zusätzlich werden neue Experimente zur Raumstation geliefert und die amerikanische Seite der Station auf die Ankunft des nächsten Moduls Tranquility vorbereitet. Tranquility, das letzte von den Amerikanern bezahlte Modul, soll im Februar zur Raumstation im Rahmen der STS-130-Mission geflogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">STS 129 ist auch die letzte Shuttlemission, bei der ein Besatzungsmitglied der Raumstation befördert wird. Nicole Stott wird ihre dreimonatige Mission beenden und mit der Atlantis zur Erde zurückkehren. Alle zukünftigen Besatzungsmitglieder der Raumstation werden ausschließlich mit russischen Sojuskapseln befördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start der Atlantis verbleiben nun noch fünf weitere Flüge im Manifest des Space-Shuttle-Programms.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6830.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 129 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5720.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 129 &#8211; Vorbereitungen</a></li></ul>
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		<title>Buchempfehlung: Typenkompass Space Shuttle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/buchempfehlung-typenkompass-space-shuttle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 15:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Reichl]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eugen Reichl ist langjähriger Mitarbeiter des Raumfahrtunternehmens EADS und dort als Verbindungsmann zwischen Technik und Wirtschaft tätig. In den vergangenen Jahren machte er im Motorbuchverlag schon mit Veröffentlichungen wie „Raumfahrt-Wissen“, oder „Das Raketentypenbuch“ als Sachbuchautor auf sich aufmerksam. Ein Beitrag von Lars-C. Depka. Diese kleine Reihe setzt er nun mit der Vorlage des 127-seitigen, reich [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eugen Reichl ist langjähriger Mitarbeiter des Raumfahrtunternehmens EADS und dort als Verbindungsmann zwischen Technik und Wirtschaft tätig. In den vergangenen Jahren machte er im Motorbuchverlag schon mit Veröffentlichungen wie „Raumfahrt-Wissen“, oder „Das Raketentypenbuch“ als Sachbuchautor auf sich aufmerksam.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Lars-C. Depka.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/8898508sts27nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/8898508sts27nasa26.jpg" alt="Start des Space Shuttle Atlantis (OV-104) am 2. Dezember 1988 zur Mission STS-27. (Bild: NASA)"/></a><figcaption>Start des Space Shuttle Atlantis (OV-104) am 2. Dezember 1988 zur Mission STS-27. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kleine Reihe setzt er nun mit der Vorlage des 127-seitigen, reich bebilderten Paperbacks „Typenkompass Space Shuttle seit 1976“ fort, in dem Reichl Basiswissen zur Modellgeschichte, technische Daten, Fakten und sonstige wichtige Informationen zu den Space Shuttles auf einen Blick zusammenfasst. Ergänzt werden seine Angaben durch systematische Kurzbeschreibungen mit Angaben zur Entwicklung und Varianten, sowie Missionsbeschreibungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach mehr als 30 Jahren aktivem Dienst sind die amerikanischen Space Shuttles nach wie vor das populärste Thema in Bezug auf die bemannte Raumfahrt und haben in der Zeit kaum etwas von ihrem technologischen Nimbus verloren. Nicht zuletzt jedoch durch die verheerenden Unglücksfälle der Challenger und Columbia ist der Weiterbetrieb der verbliebenen Shuttles nur noch bis Mitte des Jahres 2010 gewährleistet. Grund genug vielleicht für die jetzt vorgestellte Reminiszenz an ein Stück neuzeitliche Technologiegeschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vier Kapiteln von „Der Space Shuttle“, „Die Shuttles im Detail“ über „Mission zur ISS“ bis hin zum „Shuttle Drama“ nimmt der Autor den interessierten Leser mit auf einen detaillierten Blick hinter die Kulissen und schildert profund und nuanciert Abläufe in Vorbereitung, Durchführung und Anschluss einer Shuttlemission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wesentlichen Raum nehmen in diesem Zusammenhang die Schilderungen rund um die Mission STS120 mit Pamela Melroy als Kommander und der Reparatur der ISS-Sonnensegel ein. Unterstrichen wird das Informationsangebot durch den reichlichen Einsatz von Bildmaterial, fast ausnahmslos farblich, mitunter beeindruckend, in manchem Fall selten und vielfach spektakulär. Wie auch die Vorstellung der Shuttlefamilie von ihren frühesten Planstadien zu den tatsächlich verwirklichten Modellen und einigen der breiten Öffentlichkeit bisher vielleicht noch nicht so bekannten Mitgliedern. Zwischendurch überrascht Reichel kurzzeitig mit einem Wechsel im Erzählstiel von der nüchternen Betrachtung der Daten und Fakten hin zum fast schon Belletristischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein durch den Autor unternommener Blick en detail hat zur (unvermeidlichen) Folge, dass sich der Leser häufig mit Abkürzungen – sämtlich erklärt – aber mitunter jedoch in dichter Abfolge vorkommend, auseinander setzten muss, was den Lesefluss nachhaltig stocken lassen kann. Wer also bis heute meinte, die deutschen Amtsstuben hätten die Abkürzungen zur Kunstform erhoben, wird über den AKÜFI (Abkürzfimmel) und die Kreativität nationaler wie internationaler Raumfahrtingeneure staunen, selbst die kleinsten Detaillösungen noch mit kryptischen Kürzeln zu versehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere demjenigen, dessen gesteigertes Interesse auch der kleinsten Fragilität des Shuttles gilt, mag vielleicht die eine oder andere Schnittzeichnung oder Übersichtskarte zu klein geraten, und daher in der Beschriftung etwas schwer zu lesen sein, bei einer Erscheinungsgröße von 20,5 cm jedoch ein Kompromiss, den man in Kauf nehmen muss. Nicht in Kauf nehmen müssen sollte man als Leser allerdings den einen oder anderen dem Motorbuch Verlag im vorliegenden Rezensionsexemplar offenbar entgangenen Druckfehler. Alles in allem bietet der Typenkompass jedoch überraschend unterhaltsame und informative Hintergrundeinblicke in noch immer eines der größten technischen Abenteuer der Menschheit und bietet sich daher als kurzweilige Lektüre nicht nur dem technikbegeisterten Spezialisten an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typenkompass Space Shuttle<br>Autor: Eugen Reichl<br>Erschienen im Motorbuch Verlag<br>127 Seiten, Paperback<br>ISBN <a href="https://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3613030071/raumfahrernet-21" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">978-3-613-03007-7</a></p>
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