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		<title>DLR: 8. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-8-nationale-konferenz-satellitenkommunikation-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 18:23:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Transformation als Chance für die mobile Gesellschaft. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 3. September 2024. 3. September 2024 &#8211; Unsere Welt vernetzt sich immer stärker. Diese digitale Transformation wirkt sich massiv auf unsere mobile Gesellschaft aus und führt in der Automobilindustrie zu einem Umbruch, der eine ständig [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Digitale Transformation als Chance für die mobile Gesellschaft. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 3. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. September 2024 &#8211; Unsere Welt vernetzt sich immer stärker. Diese digitale Transformation wirkt sich massiv auf unsere mobile Gesellschaft aus und führt in der Automobilindustrie zu einem Umbruch, der eine ständig verfügbare Internetkonnektivität des Fahrzeugs erforderlich macht. In anderen Weltregionen ist die vom Automobilhersteller zur Verfügung gestellte Konnektivitätslösung bereits heute kaufentscheidend. Damit werden ergänzende nicht-terrestrische Satellitenlösungen für eine überall verfügbare und umfassende digitale Transformation des Automobilsektors unerlässlich.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60.jpg" alt="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" class="wp-image-143948" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Automobilindustrie setzt auf Satellitenkommunikation</strong><br>„Satellitenkommunikation ist ein Wachstumsmarkt, der immer stärker in andere Branchen hineinwirkt. Mit der Umsetzung der neuen Satellitenkonstellation <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iris%c2%b2/" data-wpel-link="internal">IRIS²</a> in Europa arbeiten wir derzeit an einem Meilenstein für sichere Kommunikation, der aber auch einen Schub für kommerzielle Anwendungen haben muss. Mobilität ist ein wichtiger Anwendungsfall, der zum Gelingen einer öffentlich und privat finanzierten und genutzten Konstellation beitragen kann, die die europäische Innovationskraft ebenso wie Souveränität steigern wird“, betont Dr. Anna Christmann (MdB), Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, die die 8. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland unter dem Motto „Konnektivität zum Nutzen einer mobilen Gesellschaft“ am 3. September 2024 gemeinsam mit Dr. Walther Pelzer, <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dlr/" data-wpel-link="internal">DLR</a>-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, eröffnet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Automobilindustrie ist einem starken Wandel unterworfen. Wenn die digitale Transformation in der Branche gelingt, dann eröffnet sich eine riesige Chance – sowohl für unsere Autobauer als auch für die Satellitenkommunikationsunternehmen auf dem europäischen Kontinent. Deutschland sollte hier sein Know-how in beiden Branchen nutzen und als Vorreiter vorangehen“, ergänzt Walther Pelzer, der früher selbst als Geschäftsführer eines Automobilzulieferers in der Branche tätig war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichere Satellitenkommunikation für Europa</strong><br>Das Beispiel der Automobilindustrie zeigt, wie sehr die Menschheit auf sichere Satellitenkommunikation angewiesen ist. In unserer vernetzten Welt hätte der Verlust von Konnektivität katastrophale Auswirkungen für den Wirtschaftskreislauf und unser alltägliches Leben. Im Kleinen spüren wir diesen Verlust, wenn wir auch kurzzeitig unser Mobiltelefon nicht nutzen können. Bei sich entwickelnden Anwendungen wie zum Beispiel dem Internet der Dinge mit SmartHome oder dem autonomen Fahren lässt sich erkennen, dass der Zugriff und die Verfügbarkeit von Konnektivität eine zunehmende Sicherheitsrelevanz in unserem Alltag angenommen hat. Gerade im Krisenfall oder im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit kann sich Europa nicht ausschließlich von Weltraumsystemen abhängig machen, die von einer einzigen Person oder von außereuropäischen Akteuren allein kontrolliert werden. Deshalb hat Deutschland bereits im Jahr 2020 den Vorschlag gemacht, in eine europäische Konstellation zu investieren, um den Zugang zur weltraumgestützten Konnektivität zu sichern. 2022 hat die Europäische Kommission die Initiative ergriffen und im Jahre 2023 mit IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) ihr eigenes Programm zur gesicherten nicht-terrestrischen Konnektivität auf den Weg gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² ist neben dem Umweltbeobachtungsprogramm Copernicus und der Satellitennavigationskonstellation Galileo die dritte große Raumfahrtinfrastruktur. Damit soll ein europäisches, satellitenbasiertes Kommunikationssystem für eine sicherheitskritische Nutzung in Europa aufgebaut werden. Synergetisch hat der industrielle Partner die Gelegenheit, Dienste kommerziell anzubieten. Damit soll der Zugang zu Konnektivität auch für europäische Bürgerinnen und Bürger verbessert werden. Das IRIS²-Programm soll ab 2027 Dienste anbieten können. Nach aktuellem Stand wird IRIS² von einem Industriekonsortium bestehend aus Eutelsat, Hispasat und SES geleitet. Außerdem wird sich dieses Konsortium auf ein Kernteam der Unternehmen Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space, Deutsche Telekom, OHB, Orange, Hisdesat, Telespazio und Thales stützen. Zudem sollen Start-ups und NewSpace-Akteure bei IRIS² eine wichtige Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neues von der Heinrich-Hertz-Mission</strong><br>Am <a href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-deutsch-franzoesischer-erfolg-beim-letzten-ariane-5-flug/" data-wpel-link="internal">5. Juli 2023</a> ist der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/heinrich-hertz/" data-wpel-link="internal">Heinrich-Hertz</a>-Satellit an Bord der letzten Ariane 5-Rakete erfolgreich gestartet. Die Heinrich-Hertz-Mission testet wissenschaftlich-technische Nutzlasten und erfüllt auch militärische Missionsziele. Seit dem Start wurden inzwischen alle Systeme des Satelliten erfolgreich getestet und verschiedene Technologien wie die elektrischen Antriebsdüsen des HEMP-T oder die Fähigkeiten des Fraunhofer-On-Bordprozessors im Orbit verifiziert. Auch ein erstes Kommunikationsexperiment mit der Manpack-Bodenantenne ILKA von der HPS High Performance Space Structure Systems GmbH wurde erfolgreich durchgeführt. Mit dieser Mission hat Deutschland die Systemfähigkeit für geostationäre Kommunikationssatelliten wiedererlangt und dieses wichtige Ziel erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg565650#msg565650" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg566193#msg566193" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltraummüll: Zeit für den Bau von Zero-Debris-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraummuell-zeit-fuer-den-bau-von-zero-debris-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 20:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA hat sich verpflichtet, das Versprechen von Zero Debris bis 2030 einzuhalten. Um sicherzustellen, dass konforme Satelliten rechtzeitig entworfen und gebaut werden können, unterstützt sie die Industrie bei diesem technologisch herausfordernden Übergang. Eine Information der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA 28. Juni 2024. 28. Juni 2024 &#8211; Am 25. Juni 2024 unterzeichneten drei [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die ESA hat sich verpflichtet, das Versprechen von Zero Debris bis 2030 einzuhalten. Um sicherzustellen, dass konforme Satelliten rechtzeitig entworfen und gebaut werden können, unterstützt sie die Industrie bei diesem technologisch herausfordernden Übergang. Eine Information der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 28. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ContractsignaturedevelopmentzerodebrisLEOsatplatformsESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tiago Soares, Francesca Cirillo (Airbus Defence and Space), Pierre Dandre (Thales Alenia Space), Rolf Densing und Christiane Bergemann (OHB) bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Tiago Soares, Francesca Cirillo (Airbus Defence and Space), Pierre Dandre (Thales Alenia Space), Rolf Densing und Christiane Bergemann (OHB) bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="174" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ContractsignaturedevelopmentzerodebrisLEOsatplatformsESA26.jpg" alt="Tiago Soares, Francesca Cirillo (Airbus Defence and Space), Pierre Dandre (Thales Alenia Space), Rolf Densing und Christiane Bergemann (OHB) bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ESA)" class="wp-image-142131"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Tiago Soares, Francesca Cirillo (Airbus Defence and Space), Pierre Dandre (Thales Alenia Space), Rolf Densing und Christiane Bergemann (OHB) bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">28. Juni 2024 &#8211; Am 25. Juni 2024 unterzeichneten drei wichtige Akteure der europäischen Raumfahrtindustrie einen Vertrag mit der ESA für die Entwicklung großer Plattformen für Satelliten im niedrigen Erdorbit (LEO), die den Zero Debris Standards entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space, OHB und Thales Alenia Space werden Zero-Debris-Plattformen für große LEO-Satelliten entwerfen und entwickeln, als ersten Schritt hin zu Zero-Debris-Produktionslinien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist von entscheidender Bedeutung, jetzt in die Entwicklung von Zero Debris-konformen Raumfahrzeug-Plattformen zu investieren. Die Plattformen und die Maßnahmen an Bord zur Vermeidung von Weltraummüll müssen ausfallsicherer werden, um die gefährdeten niedrigen Erdumlaufbahnen für die künftige Nutzung zu erhalten“, sagt Holger Krag, Leiter des Programms für Weltraumsicherheit bei der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Zusammenarbeit mit drei langjährigen Industriepartnern wird uns helfen, unser Versprechen einzulösen und weiteren Raumfahrtrückständen in Zukunft ein Ende zu setzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Zero Debris-Bestrebungen zur Produktion</strong><br>Airbus Defence and Space, OHB und Thales Alenia Space sind seit langem Partner in den Bemühungen, das Zero Debris-Ziel bis 2030 zu erreichen, und arbeiten mit der ESA an ehrgeizigen und gemeinsam definierten Zielen, um die Sicherheit und Nachhaltigkeit im Weltraum zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat durch die Einführung des Zero Debris-Ansatzes die Führung in Sachen Weltraumnachhaltigkeit übernommen. Es ist das erklärte Ziel der Weltraumorganisation, die Verbreitung von Weltraummüll in der Erd- und Mondumlaufbahn bis 2030 für alle künftigen Missionen, Programme und Tätigkeiten erheblich einzudämmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anstrengungen haben bereits zu neuen Entwurfsanforderungen für alle zukünftigen ESA Missionen, Programme und Aktivitäten geführt. Der 2023 herausgegebene ESA-Standard zur Space Debris Mitigation (Eindämmung der Raumfahrtrückstände) verkörpert den ersten Schritt der ESA, das Zero Debris-Ziel bis 2030 zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich haben sich zwölf Länder und mehr als einhundert Unternehmen, Institutionen und Organisationen verpflichtet, die von der ESA unterstützte Zero Debris Charta zu unterzeichnen, darunter Airbus Defence and Space, OHB und Thales Alenia Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Raumfahrtsektor in Europa und darüber hinaus kommt zusammen, um das Engagement für die Ziele von Zero Debris bis 2030 unter Beweis zu stellen. Es ist an der Zeit, sie Realität werden zu lassen, und dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen“, sagt Tiago Soares, leitender Clean Space-Ingenieur bei der ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/AeolusreadyforthechamberESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der frühere Aeolus-Satellit der ESA im LEO beendete seine Mission mit einen halbkontrollierten Wiedereintritt. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Der frühere Aeolus-Satellit der ESA im LEO beendete seine Mission mit einen halbkontrollierten Wiedereintritt. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/AeolusreadyforthechamberESA26.jpg" alt="Der frühere Aeolus-Satellit der ESA im LEO beendete seine Mission mit einen halbkontrollierten Wiedereintritt. (Bild: ESA)" class="wp-image-142129"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der frühere Aeolus-Satellit der ESA im LEO beendete seine Mission mit einen halbkontrollierten Wiedereintritt. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Umsetzung erfordert eine gemeinsame Anstrengung der Zero Debris Community, die sich über viele Disziplinen erstreckt. Wir sehen, wie die Dynamik dieser Zero Debris-Bemühungen an Fahrt gewinnt, je konkreter sie werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die technischen Anforderungen und Lösungen, die eine Zero-Debris-Zukunft ermöglichen, werden in der technischen Dokumentation, die derzeit von der Zero-Debris-Gemeinschaft unter der Schirmherrschaft der ESA entwickelt wird, konkretisiert und umsetzbar gemacht. Denn nur wenn wir unsere Kräfte als Zero-Debris-Gemeinschaft im gesamten Raumfahrtsektor bündeln, können wir eine Zero-Debris-Zukunft garantieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Zielen auf technischer Ebene geklärt, ist es nun an der Zeit, Zero-Debris-Satelliten zu bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Bau neuer LEO-Satelliten</strong><br>Die ESA-Direktorate für Missionsbetrieb und Erdbeobachtung haben gemeinsam den Auftrag für die Entwicklung großer LEO-Plattformen für die Umsetzung der „Large LEO platforms evolution for Zero Debris Policy Implementation Phase 1&#8243; erteilt. Die Verträge mit Airbus Defence and Space, OHB und Thales Alenia Space sind wegweisend zur Entwicklung von Zero Debris-fähigen Satelliten in überlasteten niedrigen Erdumlaufbahnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Hauptauftragnehmer wird eine standardisierte Satelliten-Plattform für die niedrige Erdumlaufbahn entwickeln, die den Zero-Debris-Standards entspricht. Eine solche Plattform, auch Satelliten-Bus genannt, ist der Hauptbestandteil eines Satelliten, auf dem die Nutzlast, wie wissenschaftliche Instrumente, integriert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale Architektur wird die Grundlage für künftige Satelliten bilden, die dann an spezifische Missionsziele angepasst werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jetzt ausgeschriebene Phase 1 dient der Entwicklung der Satellitenplattform bis zur Systemanforderungsprüfung (System Requirement Review, SRR) und wird ab dem Beginn im Juni 2024 etwa 18 Monate in Anspruch nehmen. In dieser Phase werden die wichtigsten technischen Optionen geprüft und ein Basisentwurf erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Phase 2 werden die Hauptauftragnehmer mit weiteren Technologieanbietern zusammenarbeiten, um neue Lösungen zu integrieren und ihre Plattformen auf das Niveau einer Preliminary Design Review (PDR) zu bringen, welche verschiedene praktische Aspekte des Entwurfs bewertet und testet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/RACEdoubleCubeSatmissionGomSpace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Es werden innovative Ideen für Zero-Debris-Designs von kleinen, koffergroßen CubeSats gesammelt. (Grafik: GomSpace)" data-rl_caption="" title="Es werden innovative Ideen für Zero-Debris-Designs von kleinen, koffergroßen CubeSats gesammelt. (Grafik: GomSpace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="174" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/RACEdoubleCubeSatmissionGomSpace26.jpg" alt="Es werden innovative Ideen für Zero-Debris-Designs von kleinen, koffergroßen CubeSats gesammelt. (Grafik: GomSpace)" class="wp-image-142134"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Es werden innovative Ideen für Zero-Debris-Designs von kleinen, koffergroßen CubeSats gesammelt. (Grafik: GomSpace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten in allen Größen</strong><br>Die ESA blickt über Technologien hinaus, die für große Raumfahrzeuge in niedrigeren Erdumlaufbahnen geeignet sind, wie sie für die Erdbeobachtung verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu wird nach innovativen Ideen für die Konstruktion von CubeSats gesucht, die den Zero Debris-Zielen entsprechen, sowie für weitere Satelliten unterschiedlicher Größe und in unterschiedlichen Umlaufbahnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz gleich, ob es sich um große oder kleine Satelliten handelt, die europäische Raumfahrtindustrie wird von der ESA unterstützt, während wir gemeinsam auf dem Weg zu einer nachhaltigen Nutzung des Weltraums sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg563342#msg563342" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SES: ASTRA 1P im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-astra-1p-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 06:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ASTRA 1P erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX gestartet. Der leistungsstärkste geostationäre Satellit auf 19,2° Ost versorgt 119 Millionen Haushalte in Europa mit Inhalten von der wichtigsten TV-Orbitalposition von SES. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES via Business Wire 20. Juni 2024. Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– SES kündigte heute an, dass der Satellit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-astra-1p-im-all/" data-wpel-link="internal">SES: ASTRA 1P im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ASTRA 1P erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX gestartet. Der leistungsstärkste geostationäre Satellit auf 19,2° Ost versorgt 119 Millionen Haushalte in Europa mit Inhalten von der wichtigsten TV-Orbitalposition von SES. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES via Business Wire 20. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/SES24Astra1Ppad39aBusinessWire2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/SES24Astra1Ppad39aBusinessWire26.jpg" alt="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" class="wp-image-141341"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ses/" data-wpel-link="internal">SES</a> kündigte heute an, dass der Satellit ASTRA 1P um 17:35 Uhr Ortszeit erfolgreich an Bord einer Falcon 9 von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/spacex/" data-wpel-link="internal">SpaceX</a> vom Space-Force-Stützpunkt Cape Canaveral (CCSFS) in Florida, USA, aus gestartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ku-Band-Satellit wird die primäre TV-Orbitalposition von SES auf 19,2° Ost ergänzen und verstärken. Von dort strahlt er Inhalte für öffentliche und private Sender, Sportorganisationen und andere Inhalteanbieter an ein Publikum auf den größten europäischen TV-Märkten aus. ASTRA 1P wird außerdem die Bereitstellung von Premium-HD-Inhalten direkt an Abonnenten von HD+, der Plattform für Satellitenfernsehen in hoher Auflösung in Deutschland von SES gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Thales Alenia Space gebaute ASTRA 1P beruht auf der zu 100 % elektrischen Spacebus-NEO-Plattform und verfügt über 80 Transponder, die in der Lage sind, 500 TV-Kanäle in HD-Qualität zu übertragen. Es handelt sich um den leistungsstärksten Satelliten bei 19,2° Ost, der nahtlos die vier gegenwärtigen Satelliten an dieser Orbitalposition ersetzen und ihre Mission übernehmen wird, 119 Millionen TV-Haushalte zu bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, ASTRA 1P in unsere Flotte geostationärer Satelliten aufzunehmen. Er bildet die nächste Generation von Satelliten in einer unserer wichtigsten Orbitalpositionen, von der aus Inhalte für Hunderte von Millionen Zuschauern in Europa bereitgestellt werden“, so Adel Al-Saleh, der CEO von SES. „Seit dem Start von ASTRA 1A im Jahr 1988 haben unsere Satelliten stets eine wichtige Rolle bei der zuverlässigen Ausstrahlung hochwertiger Inhalte gespielt. Wir sind gut aufgestellt, um unsere Kunden im TV-Bereich mit ASTRA 1P für viele weitere Jahre zu unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Videoinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Datenkonnektivitätsleistungen beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte besitzt und betreibt SES die weltweit einzige Konstellation aus Satelliten in der geosynchronen (GEO) und mittleren (MEO) Erdumlaufbahn, um eine weltweite Abdeckung und hohe Leistungsstärke anzubieten. Mithilfe des intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Land, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 6.400 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 363 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20211.msg563036#msg563036" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astra 1P(SES-24) auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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		<title>Airbus: Militär-Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-militaer-kommunikationssatellit-syracuse-4b-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 20:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satellit soll der Souveränität Frankreichs dienen und Streitkräfte im Einsatz verbinden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 6. Juli 2023. Toulouse, 6. Juli 2023 – Der von Airbus und Thales Alenia Space gebaute Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B ist erfolgreich vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Satellit soll der Souveränität Frankreichs dienen und Streitkräfte im Einsatz verbinden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftofESACNESAspaceCSGPPiron2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" data-rl_caption="" title="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftofESACNESAspaceCSGPPiron26.jpg" alt="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" class="wp-image-128655"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 6. Juli 2023 – Der von Airbus und Thales Alenia Space gebaute Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B ist erfolgreich vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet. Dies war der letzte Start der europäischen Trägerrakete Ariane 5.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B bildet mit SYRACUSE 4A, der bereits im Orbit ist, das Weltraumsegment von SYRACUSE IV. Das sichere militärische Satellitenkommunikationssystem der vierten Generation für die französische Luft- und Raumfahrtbehörde DGA (French Armament General Directorate) und das französische Weltraumkommando wurde von einem Industriekonsortium aus Airbus Defence and Space und Thales Alenia Space gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4A und 4B werden den französischen Streitkräften eine höhere Kapazität und bessere Funktionalität bieten. Dazu zählen ein höherer Durchsatz, größere Flexibilität und ein breiterer Abdeckungsbereich. Durch die gesteigerte Flexibilität wird sichergestellt, dass die Satelliten den Anforderungen von Streitkräften gerecht werden, die im Abdeckungsgebiet stationiert sind, und ihre X-Band- und Ka-Band-Ressourcen effizient verwalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SYRACUSEIVBartAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SYRACUSEIVBartAirbus26.jpg" alt="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild. Airbus)" class="wp-image-128659"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SYRACUSE 4B im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Beobachtung, Signalaufklärung, Situationsbewusstsein im Weltraum und sichere Kommunikation in wichtigen Einsatzgebieten sind für die Autonomie und Handlungsfreiheit einer Nation von entscheidender Bedeutung. Airbus ist stolz darauf, ein zuverlässiger Partner der französischen Streitkräfte zu sein: Mit SYRACUSE 4B und anderen Programmen unterstützen wir unsere nationalen Ambitionen und Fähigkeiten in all diesen Bereichen, heute und in den kommenden Jahrzehnten“, sagte Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B basiert auf der Eurostar E3000-Plattform von Airbus, ist in seiner vollelektrischen Variante mit Umgebungsüberwachung im Orbit ausgestattet und trägt dieselbe Nutzlast wie SYRACUSE 4A, die von Thales Alenia Space gebaut und mit Schlüsselkomponenten von Airbus ausgestattet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B verfügt über wichtige Technologien, darunter Anti-Störsender, die die Kontinuität und Ausfallsicherheit der Dienste gewährleisten. Hinzu kommen Cyber- Verteidigung und Datenverschlüsselung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des globalen SYRACUSE-Kooperationsvertrags ist Airbus für den vor wenigen Stunden gestarteten Satelliten SYRACUSE 4B verantwortlich. Thales Alenia Space war für den Satelliten SYRACUSE 4A sowie für beide Nutzlasten zuständig, für die Airbus Schlüsselkomponenten geliefert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit steht für europäische industrielle Zusammenarbeit und wird sowohl die französische Souveränität garantieren als auch Operationen der NATO und anderer verbündeter Nationen unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551412#msg551412" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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		<title>Der Blick auf die dunkle Seite &#8211; erfolgreicher Start für Euclid-Sonde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-blick-auf-die-dunkle-seite-erfolgreicher-start-fuer-euclid-sonde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 21:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Euclid-Mission der ESA mit Airbus-Teleskop ausgestattet. Raumsonde wird dunkle Energie und dunkle Materie erforschen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 1. Juli 2023. Toulouse, 1. Juli 2023 – Die wissenschaftliche Raumsonde Euclid der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ist erfolgreich vom Kennedy Space Center gestartet. Ein hochpräzises Teleskop mit einem Durchmesser [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Euclid-Mission der ESA mit Airbus-Teleskop ausgestattet. Raumsonde wird dunkle Energie und dunkle Materie erforschen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 1. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AirbusbuiltEuclidreadiedAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Euclid wird auf den Start vorbereitet. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Euclid wird auf den Start vorbereitet. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AirbusbuiltEuclidreadiedAirbus26.jpg" alt="Euclid wird auf den Start vorbereitet. (Bild: Airbus)" class="wp-image-128639"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Euclid wird auf den Start vorbereitet. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 1. Juli 2023 – Die wissenschaftliche Raumsonde Euclid der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ist erfolgreich vom Kennedy Space Center <a href="https://www.raumfahrer.net/esa-die-esa-sonde-euclid-hebt-ab/" data-wpel-link="internal">gestartet</a>. Ein hochpräzises Teleskop mit einem Durchmesser von 1,2 m und ein von Airbus entwickeltes und gebautes Nutzlastmodul werden es Euclid ermöglichen, die Zusammensetzung und Entwicklung des dunklen Universums zu erforschen, einschließlich der Rolle der dunklen Materie und der dunklen Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid, gebaut von Thales Alenia Space für die ESA, wird hochauflösende Bilder im sichtbaren und infraroten Wellenlängenbereich aufnehmen. Innerhalb von sechs Beobachtungsjahren wird Euclid mehr als ein Drittel des gesamten Himmels abdecken und die Formen und Entfernungen von mehr als 1 Milliarde Galaxien messen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Euclid ist eine weitere Weltraummission von internationaler Tragweite, die der Menschheit helfen wird, die Struktur und Entwicklung des Universums zu verstehen. Es ist das größte Teleskop mit der höchsten optischen Leistung, das je von Airbus entwickelt und integriert wurde, und ein Beweis für die Fähigkeiten und das Know-how unseres Teams für Weltrauminstrumente.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArtistviewEuclidESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Euclid im All - künstlerische Darstellung. (Grafik. ESA)" data-rl_caption="" title="Euclid im All - künstlerische Darstellung. (Grafik. ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArtistviewEuclidESA26.jpg" alt="Euclid im All - künstlerische Darstellung. (Grafik. ESA)" class="wp-image-128642"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Euclid im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik. ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid wird eine Karte der großräumigen Struktur des Universums erstellen und erforschen, wie sich das Universum ausgedehnt hat und wie sich im Laufe der kosmischen Geschichte Strukturen gebildet haben, um mehr über die Rolle der Gravitation und der dunklen Energie zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid wird auch die Auswirkungen der &#8222;schwachen Linsen&#8220; untersuchen, ein Effekt, der die Form von Bildern entfernter Galaxien aufgrund des Vorhandenseins von dunkler Materie zwischen der Erde und diesen Galaxien verzerrt. Auf diese Weise wird es die Verteilung der dunklen Materie im gesamten Universum mit einer noch nie dagewesenen Genauigkeit abbilden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidInfograficAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Euclid-Infografik. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Euclid-Infografik. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="155" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidInfograficAirbus26.jpg" alt="Euclid-Infografik. (Grafik: ESA)" class="wp-image-128644"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Euclid-Infografik. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Teleskop, das vollständig aus Siliziumkarbid (SiC) besteht, muss unter extrem kalten Bedingungen von 100 Kelvin (-170 °C) betrieben werden. Es baut auf dem weltweit führenden Know-how von Airbus in der Siliziumkarbid-Technologie für den Weltraum auf, das sich bereits bei den ESA-Missionen Herschel und Gaia im Orbit bewährt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid ist eine &#8222;Medium Class&#8220;-Mission im Rahmen des ESA-Programms Cosmic Vision. Thales Alenia Space war der industrielle Hauptauftragnehmer für den Satelliten und Airbus war für das Nutzlastmodul verantwortlich, dessen Hauptinstrument das Teleskop ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euclid wird vier Wochen nach dem Start seine operationelle Umlaufbahn um Lagrange 2 erreichen, wo mit den Tests begonnen wird; der volle Betrieb soll nach drei Monaten aufgenommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19872.msg551524#msg551524" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumteleskop EUCLID</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>OHB Sweden unterzeichnet Verträge über Antriebssubsysteme für CHIME und ROSE-L</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-sweden-unterzeichnet-vertraege-ueber-antriebssubsysteme-fuer-chime-und-rose-l/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 12:38:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CHIME]]></category>
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		<category><![CDATA[ROSE-L]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB Sweden setzt seinen erfolgreichen Weg beim Bau von Antriebssystemen für ESA-Missionen fort. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 22. Juni 2023. Kista, 22 Juni 2023. OHB Sweden AB, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Thales Alenia Space, einer der führenden großen Systemintegratoren in Europa und Hauptauftragnehmer, haben Verträge [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sweden-unterzeichnet-vertraege-ueber-antriebssubsysteme-fuer-chime-und-rose-l/" data-wpel-link="internal">OHB Sweden unterzeichnet Verträge über Antriebssubsysteme für CHIME und ROSE-L</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB Sweden setzt seinen erfolgreichen Weg beim Bau von Antriebssystemen für ESA-Missionen fort. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 22. Juni 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kista, 22 Juni 2023. OHB Sweden AB, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Thales Alenia Space, einer der führenden großen Systemintegratoren in Europa und Hauptauftragnehmer, haben Verträge über Entwicklung, Fertigung, Integration, Test und Lieferung von Antriebssubsystemen für die beiden Copernicus-Missionen <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=CHIME" data-wpel-link="internal">CHIME</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=ROSE-L" data-wpel-link="internal">ROSE-L</a> unterzeichnet. Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Union und der ESA finanziert.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CHIMEartistviewTAS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung von CHIME. (Bild: TAS)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung von CHIME. (Bild: TAS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="368" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CHIMEartistviewTAS26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung von CHIME. (Bild: TAS)" class="wp-image-128164" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CHIMEartistviewTAS26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CHIMEartistviewTAS26-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung von CHIME. (Bild: TAS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">OHB Sweden wurde von Thales Alenia Space als Unterauftragnehmer für Entwicklung, Integration, Test und Lieferung von Monopropellant-Antriebssubsystemen für zwei der neuen Missionen des von der EU und der ESA finanzierten Copernicus Sentinel Expansion Programms, CHIME und ROSE-L, ausgewählt. Die entsprechenden Verträge wurden jetzt unterschrieben und beziehen sich auf zwei Satelliten für jede Mission, mit einer Option für jeweils einen dritten. OHB Sweden setzt damit eine Reihe von erfolgreichen Umsetzungen von Antriebssubsystemen für ESA-Missionen wie Solar Orbiter (Start 2020), Biomass, Euclid und PLATO fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satelliten des ursprünglichen Copernicus-Sentinel-Programms (Sentinel 1-6) tragen eine Vielzahl von Nutzlasten, zum Beispiel bildgebende Radar- und Multispektralinstrumente für die Land-, Meeres- und Atmosphärenüberwachung. Die Daten der Copernicus Sentinels, die von der ESA entwickelt werden, fließen in die Copernicus-Dienste ein, die dazu beitragen, Herausforderungen wie zunehmende Urbanisierung, Ernährungssicherheit, steigende Meeresspiegel, schwindendes Polareis, Naturkatastrophen und natürlich den Klimawandel zu bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Zukunft werden sechs Sentinel-Erweiterungsmissionen entwickelt, die auf die EU-Politik eingehen und Lücken im Bedarf der Copernicus-Nutzer schließen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CHIME &#8211; Copernicus Hyperspectral Imaging Mission for the Environment</strong><br>CHIME wird ein einzigartiges abbildendes Spektrometer für den sichtbaren bis kurzwelligen Infrarotbereich an Bord haben, um routinemäßige hyperspektrale Beobachtungen durchzuführen. Diese ermöglichen ein Management von Rohstoffen sowie nachhaltige Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf Bodeneigenschaften, mineralischen Ressourcen und landwirtschaftlichen Dienstleistungen, einschließlich Ernährungssicherheit und Biodiversität. Die Mission wird die Beobachtungen von Copernicus Sentinel-2 ergänzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ROSELartTAS.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung von ROSE-L. (Bild: TAS)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung von ROSE-L. (Bild: TAS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ROSELartTAS26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung von ROSE-L. (Bild: TAS)" class="wp-image-128166"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung von ROSE-L. (Bild: TAS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ROSE-L &#8211; Copernicus L-Band-Radar mit synthetischer Apertur</strong><br>Die Mission ROSE-L (Radar Observing System for Europe &#8211; L-Band) wird mit Hilfe eines Radars mit synthetischer Apertur im L-Band die Überwachung der Bodenfeuchtigkeit, die Kartierung der Bodenbedeckung, die Unterscheidung von Pflanzentypen und -gesundheit, die Analyse von Waldbedeckung, den Ausbau von Präzisionslandwirtschaft, die Überwachung der Meere sowie die Charakterisierung natürlicher und anthropogener Gefahren ermöglichen. Darüber hinaus wird die Mission zur operativen Überwachung der Kryosphäre und der Polarregionen beitragen, einschließlich der Kartierung des Meereises und der Überwachung des Landeises.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christelle Bogaarts (Managerin des CHIME-Programms bei Thales Alenia Space): „Thales Alenia Space baut seit Jahren eine Zusammenarbeit mit OHB auf. OHB ist ein wichtiger Partner im Copernicus-Programm, insbesondere bei CHIME, wo OHB in Oberpfaffenhofen für das Instrument und OHB Sweden für das Antriebssubsystem verantwortlich ist. Diese neuen Copernicus-Missionen werden den Weg zu erweiterten, verbesserten und neuen Diensten ebnen, die eine Weltneuheit darstellen und eine Antwort auf die großen Herausforderungen sind, denen sich unser Planet und seine Bürger in naher Zukunft stellen müssen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benoit Mathieu (Geschäftsführer von OHB Sweden): „Mit diesen neuen Verträgen beweist OHB Sweden erneut, dass wir ein zuverlässiger Lieferant von Antriebssubsystemen für Thales Alenia Space und die ESA sind. OHB Sweden ist ein Partner bei drei Copernicus-Missionen: CHIME, ROSE-L und CO2M. Wir sind stolz darauf, Teil dieses Programms zu sein, das es der Menschheit ermöglichen wird, unsere Erde zu erhalten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OHB Sweden</strong><br>OHB Sweden ist ein Anbieter von kompletten Raumfahrtmissionen, Satelliten und Subsystemen für Raumfahrzeuge. Mit mehr als 30 Jahren nachweislichem Erfolg bei einer Vielzahl von Raumfahrtmissionen im niedrigen und geostationären Orbit sowie bei Raumfahrzeugen für interplanetare Missionen hat sich OHB Sweden einen erstklassigen Ruf für die Bereitstellung zuverlässiger und innovativer Lösungen für seine Kunden erworben. Die Kernkompetenzen von OHB Sweden liegen in den Bereichen Kleinsatelliten, AOCS und Antriebssubsysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg550614#msg550614" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>CIMR-Vertrag HPS-TAS-Italien: per Unterschrift auf die Zielgerade</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cimr-vertrag-hps-tas-italien-per-unterschrift-auf-die-zielgerade/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 21:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Größtes gemeinsames Innovationsprojekt der europäischen Raumfahrt: CEOs von TAS-I, HPS und LSS setzen Startschuss für Phase C/D der großen entfaltbaren Antenne „LDRS&#8220; im Projekt CIMR. Eine Pressemitteilung der HPS GmbH. Quelle: HPS GmbH München 23. Januar 2023. 23. Januar 2023 &#8211; Seit dem spektakulären Gewinn des 110-Millionen € Auftrages für Entwicklung und Bau von LDRS [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Größtes gemeinsames Innovationsprojekt der europäischen Raumfahrt: CEOs von TAS-I, HPS und LSS setzen Startschuss für Phase C/D der großen entfaltbaren Antenne „LDRS&#8220; im Projekt CIMR. Eine Pressemitteilung der HPS GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: HPS GmbH München 23. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/202301161953402k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vertragsbesiegelung - Mitte: Massimo Camparini (CEO des Raumfahrtkonzerns ThalesAleniaSpace Italien) und die Chefs von HPS, Ernst K. Pfeiffer (rechts) und von LSS, Leri Datashvili. (Foto: TAS-I)" data-rl_caption="" title="Vertragsbesiegelung - Mitte: Massimo Camparini (CEO des Raumfahrtkonzerns ThalesAleniaSpace Italien) und die Chefs von HPS, Ernst K. Pfeiffer (rechts) und von LSS, Leri Datashvili. (Foto: TAS-I)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023011619534026.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vertragsbesiegelung &#8211; Mitte: Massimo Camparini (CEO des Raumfahrtkonzerns ThalesAleniaSpace Italien) und die Chefs von HPS, Ernst K. Pfeiffer (rechts) und von LSS, Leri Datashvili. (Foto: TAS-I)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">23. Januar 2023 &#8211; Seit dem spektakulären Gewinn des 110-Millionen € Auftrages für Entwicklung und Bau von LDRS (Large Deployable ReflectorSubsystem) durch das von HPS geführte KMU-Konsortium im Jahre 2020 läuft das Projekt zur Sicherung eines souveränen europäischen Innovationslevels trotz aller Komplexität wie auf Schienen. Das im Laufe der Entwicklung des Projektes stetig gewachsene Vertrauen des Endkunden ESA und seines Hauptauftragnehmers TAS-I für die Mission fand nun Ausdruck am 23.01.2023 in der Besiegelung des Aufbruchs in die Phase CD durch Unterschrift des so genannten „Rider&#8220; für Bau und Test eines Qualifizierungsmodells (EQM) in 2023/2024, gefolgt von gleich zwei Flugmodellen (PFM und FM2).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CIMRarttas2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="CIMR über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)" data-rl_caption="" title="CIMR über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CIMRarttas26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">CIMR über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Tragende Technologie-Säulen des Innovationsprojektes sind neben den Innovations-Hauptpartnern LSS (Entwicklung, Bau und Test des entfaltbaren Reflektors), die HPS-Tochter HPtex (Mesh-Produktion für den Reflektor), FHP (CFRP-Streben für den Reflektor), INVENT (CFRP-Rohr für den entfaltbaren Arm) und vH&amp;S (für die Entfaltkontrollelektronik) weitere 10 Unternehmen aus sieben europäischen Ländern unter Konsortialführung von HPS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umweltbeobachtungsmission im Rahmen des Copernicus-Erdbeobachtungsprogramms der Europäischen Union ist wesentliches Element der europäischen Raumfahrtstrategie als hoch ambitioniertes Projekt im Bereich der Klimabeobachtung und der Auswirkungen des Klimawandels.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19700.msg543854#msg543854" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HPS (High Performance Space Structure Systems GmbH)</a></li>
</ul>
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		<title>OHB: Vertrag für CIMR-Instrument unterzeichnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-vertrag-fuer-cimr-instrument-unterzeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 13:54:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>OHB Italia unterzeichnet Vertrag für Instrument der Copernicus-Mission CIMR. Messungen von Ozeanparametern in Polarregionen sollen Klimaforschung voranbringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Mailand &#8211; OHB Italia hat mit Thales Alenia Space, einem Joint Venture zwischen Thales (67 %) und Leonardo (33 %), den Vertrag über die Instrumentenentwicklung für die Erdbeobachtungsmission CIMR [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB Italia unterzeichnet Vertrag für Instrument der Copernicus-Mission CIMR. Messungen von Ozeanparametern in Polarregionen sollen Klimaforschung voranbringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CIMR114fe9400ctas.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines CIMR-Satelliten. (Bild: TAS)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines CIMR-Satelliten. (Bild: TAS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CIMR114fe9400ctas26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines CIMR-Satelliten.<br>(Bild: TAS)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mailand &#8211; OHB Italia hat mit Thales Alenia Space, einem Joint Venture zwischen Thales (67 %) und Leonardo (33 %), den Vertrag über die Instrumentenentwicklung für die Erdbeobachtungsmission CIMR unterzeichnet. CIMR steht für Copernicus Imaging Microwave Radiometer und ist eine „High Priority Mission“ im Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, das von der ESA und den EU-Mitgliedsstaaten gemeinsam finanziert wird. Ziel der CIMR-Mission ist die Analyse von Ozeanparameter in den Polarregionen. Aus diesen können wichtige Daten für die Klimaforschung abgeleitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Finanzierung der CIMR-Mission während der letzten Ministerkonferenz in Sevilla im November 2019 spielte die italienische Raumfahrtagentur ASI eine Schlüsselrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB Italia wird als Unterauftragnehmer von Thales Alenia Space Italy für die Entwicklung und Produktion des CIMR-Instruments verantwortlich sein. Dieses soll auf beiden Satelliten der Mission fliegen. Thales Alenia Space Italy trägt zu den radiometrischen Aspekten des Instruments bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das CIMR-Instrument ist ein konisch abtastendes Multifrequenz-Mikrowellenradiometer mit Multi-Beam-Architektur und der größten Antenne ihrer Art. Zudem kommen hochmoderne Verfahren zur Erkennung und Ausblendung von Hochfrequenz-Interferenzen zum Einsatz. Die CIMR-Satelliten sollen in einem sonnensynchronen Orbit platziert werden, um eine tägliche globale Abdeckung mit einer Wiederbesuchszeit von sechs Stunden in arktischen Gebieten sicherzustellen. Dadurch können hochaufgelöste Beobachtungen der Oberflächentemperatur von Meeren, der Meereiskonzentration, des Salzgehalts der Meeresoberfläche und einer Vielzahl anderer Meereisparameter gemacht werden. Derartige Messungen stellen einen grundlegenden Beitrag zur Klimaforschung dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesamtwert des Vertrags beläuft sich auf 177,5 Millionen Euro. Roberto Aceti, CEO von OHB Italia, erklärte: „Die Unterzeichnung des CIMR-Vertrages bestätigt die Führungsrolle von OHB Italia im Bereich der bildgebenden Mikrowellen-Radiometer, die ein entscheidendes Instrument für die Überwachung der Meereisumgebung darstellen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg499514#msg499514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li></ul>
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		<title>Airbus wird Radarinstrument für ROSE-L liefern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-wird-radarinstrument-fuer-rose-l-liefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 23:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus wird Radarinstrument für neue Copernicus-Mission ROSE-L liefern. ROSE-L wird mit der größten planaren Weltraum-Radarantenne aller Zeiten ausgestattet. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Airbus wird ein fortschrittliches Radarinstrument für die neue Copernicus-Mission ROSE-L (Radar-Observatoriums-System für Europa im L-Band) entwickeln und bauen. Der Airbus-Standort Friedrichshafen wird für den Bau [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Airbus wird Radarinstrument für neue Copernicus-Mission ROSE-L liefern. ROSE-L wird mit der größten planaren Weltraum-Radarantenne aller Zeiten ausgestattet. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/ROSE-L-Copyright-TAS2020-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ROSE-L über der Erde - künstlerische Darstellung (Bild: TAS)" data-rl_caption="" title="ROSE-L über der Erde - künstlerische Darstellung (Bild: TAS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/ROSE-L-Copyright-TAS2020-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ROSE-L über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung<br>(Bild: TAS)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus wird ein fortschrittliches Radarinstrument für die neue Copernicus-Mission ROSE-L (Radar-Observatoriums-System für Europa im L-Band) entwickeln und bauen. Der Airbus-Standort Friedrichshafen wird für den Bau des Radars ein Industriekonsortium leiten, an dem Unternehmen aus neun Ländern beteiligt sind. Airbus Defence and Space in Friedrichshafen erhielt jetzt den Auftrag von Thales Alenia Space, der die Mission als Hauptauftragnehmer führt. Der Vertrag hat einen Wert von 190 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Copernicus ROSE-L-Mission, deren Start für Juli 2027 geplant ist, wird ein aktives Phased-Array-Radar mit synthetischer Apertur tragen. Von seiner 690 km hohen polaren Umlaufbahn aus wird ROSE-L Tag und Nacht Land, Ozeane und Eis überwachen und Bilder mit hoher räumlicher Auflösung liefern. Es wird fortschrittliche Radartechniken wie Polarimetrie und Interferometrie zur Erstellung seiner Datenprodukte nutzen. Die Radarantenne wird die größte je gebaute planare Antenne sein, die beeindruckende 11 Meter mal 3,6 Meter misst; dies entspricht in etwa der Größe von 10 Tischtennisplatten. Während ihrer 7,5-jährigen Lebensdauer wird die ROSE-L-Mission die Anforderungen vieler Nutzer erfüllen, darunter die Dienste der Europäischen Union für die Landüberwachung und das Notfallmanagement. Sie wird wichtige Daten über Bodenfeuchtigkeit, Präzisionslandwirtschaft, Ernährungssicherheit, Biomasse der Wälder und Änderungen bei der Landnutzung liefern. Darüber hinaus wird die Mission polare Eisschilde und Eiskappen, die Ausdehnung des Meereises und die Schneebedeckung überwachen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/Infographic-ROSE-L-Copyright-Airbus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ROSE-L Infografik (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="ROSE-L Infografik (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/Infographic-ROSE-L-Copyright-Airbus-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ROSE-L Infografik<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Wahl von Airbus für die Konstruktion dieser komplexen Radar-Nutzlast ist ein Tribut an die weltweite Führung von Airbus in der Weltraum-Radartechnologie&#8220;, sagte Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus. &#8222;Die Erde ist sicherlich die beste und wahrscheinlich die einzige realisierbare Option für die Menschheit. Deshalb müssen wir uns gut um sie kümmern. Unser Radar wird es der ROSE-L-Mission ermöglichen, genau dies zu tun, indem es zum Verständnis des Klimawandels und zur Unterstützung eines nachhaltigen ökologischen Übergangs beiträgt. Dieser Copernicus-Satellit der neuen Generation ist ein Wegbereiter für den europäischen Green Deal, und Airbus ist stolz darauf, seinen Teil dazu beizutragen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt ist Airbus bei 3 der 6 Umwelt- und Erdbeobachtungsmissionen der neuen Copernicus-Generation für die Satelliten oder die Nutzlast verantwortlich: LSTM, CRISTAL und ROSE-L, und stellt für alle sechs Missionen kritische Ausrüstung bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Copernicus</strong><br>Die Copernicus-Sentinels sind eine Flotte spezieller Satelliten in EU-Besitz, die die Fülle an Daten und Bildern liefern, die für das Umweltprogramm Copernicus der Europäischen Union von zentraler Bedeutung sind. Die Europäische Kommission leitet und koordiniert dieses Programm, um den Umgang mit der Umwelt zu verbessern und so täglich Leben zu schützen. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist für die Weltraumkomponente verantwortlich und entwickelt im Auftrag der Europäischen Union die Familie der Copernicus-Satelliten, die den Datenfluss für die Copernicus-Dienste sicherstellen, während der Betrieb der Copernicus-Sentinel-Satelliten der ESA und der EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, übertragen wurde. Airbus ist an allen vergangenen und gegenwärtigen Copernicus-Missionen beteiligt und leistet mit der Entwicklung und Herstellung von Satelliten, Instrumenten und Komponenten sowie der Bereitstellung damit verbundener Dienstleistungen einen wichtigen industriellen Beitrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Airbus</strong><br>Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 70 Mrd. im Jahr 2019, die Anzahl der Mitarbeiter rund 135.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18319.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ROSE-L (Radar Observing System for Europe in L-Band)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-wird-radarinstrument-fuer-rose-l-liefern/" data-wpel-link="internal">Airbus wird Radarinstrument für ROSE-L liefern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>ESA: CRISTAL wird Polarregionen überwachen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-cristal-wird-polarregionen-ueberwachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 12:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IRIS]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=46531</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vertrag unterzeichnet: Neue Mission &#8222;CRISTAL&#8220; wird Polarregionen überwachen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Die Überwachung der Kryosphäre ist unerlässlich, um Klimavariabilität und -veränderungen vollständig zu bewerten, vorherzusagen und sich an sie anzupassen. Angesichts der Bedeutung dieses fragilen Umweltbestandteils unserer Erde, hat die ESA heute zusammen mit Airbus Defence and [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-cristal-wird-polarregionen-ueberwachen/" data-wpel-link="internal">ESA: CRISTAL wird Polarregionen überwachen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vertrag unterzeichnet: Neue Mission &#8222;CRISTAL&#8220; wird Polarregionen überwachen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esaCRISTALmissionAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esaCRISTALmissionAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>CRISTAL über der Erde &#8211; Illustration.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Überwachung der Kryosphäre ist unerlässlich, um Klimavariabilität und -veränderungen vollständig zu bewerten, vorherzusagen und sich an sie anzupassen. Angesichts der Bedeutung dieses fragilen Umweltbestandteils unserer Erde, hat die ESA heute zusammen mit Airbus Defence and Space und Thales Alenia Space einen Vertrag zur Entwicklung der Copernicus-Mission CRISTAL unterzeichnet, was für Copernicus Polar Ice and Snow Topography Altimeter steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die CRISTAL-Mission, deren Start für 2027 geplant ist, wird erstmals im Rahmen einer Polarmission einen Zweifrequenz-Radarhöhenmesser und ein Mikrowellen-Radiometer mitführen, mit denen sich die Meereisdicke, die darüber liegende Schneehöhe und die Höhe der Eisdecke messen und überwachen lassen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Daten werden die maritimen Aktivitäten in den Polarmeerregionen maßgeblich unterstützen und zu einem besseren Verständnis der Klimaprozesse beitragen. CRISTAL wird zudem Anwendungen im Zusammenhang mit Küsten- und Binnengewässern bestärken und Beobachtungen der Ozeantopografie liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission wird langfristig die Kontinuität der Aufzeichnungen über Eishöhen und die topografischen Veränderungen sicherstellen und damit an frühere ESA-Missionen wie zum Beispiel den Earth Explorer CryoSat anknüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem abgeschlossenen Vertrag im Wert von 300 Millionen Euro wurde Airbus Defence and Space für die Entwicklung und den Bau der neuen CRISTAL-Mission beauftragt, während Thales Alenia Space als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung des interferometrischen Radarhöhenmessers für Eis und Schnee (IRIS) verantwortlich sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, Josef Aschbacher, dazu: &#8222;Ich freue mich sehr über die Vertragsunterzeichnung, damit wir die Entwicklung dieser entscheidenden Mission fortsetzen können. Sie wird bei der Überwachung von Klimaindikatoren einschließlich der Veränderung des arktischen Meereises und des Abschmelzens von Eisschild und Eiskappe von entscheidender Bedeutung sein&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Copernicus-Mission zur Überwachung des Kohlenstoffdioxidausstoßes (CO2M) Ende Juli ist dies der zweite Vertrag der sechs neuen hochprioritären Kandidaten-Missionen Europas, der unterzeichnet wird. CRISTAL ist Teil der geplanten Erweiterung des Copernicus-Weltraumprogramms der ESA in Partnerschaft mit der Europäischen Kommission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das europäische Flaggschiffprogramm Copernicus stellt Erdbeobachtungs- und In-situ-Daten sowie eine breite Palette von Diensten bereit – beispielsweise für die Beobachtung und den Schutz der Umwelt, für die Klimaüberwachung, aber auch für die Bewertung von Naturkatastrophen, um so insgesamt die Lebensqualität der europäischen Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.</p>



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		<title>Comsat Yamal-601 im GEO in Dienst gestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/comsat-yamal-601-im-geo-in-dienst-gestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 14:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Gazprom]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Yamal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Kommunikationssatellit Yamal-601 brauchte länger als ursprünglich geplant, um den Geostationären Orbit zu erreichen. Nach seinem Transport in den Weltraum traten Probleme an Bord des Satelliten auf, die ein alternatives Vorgehen beim Transfer des Satelliten in den Geostationären Orbit erforderlich machten. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Chrunitschew, Gazprom Space Systems, ILS, TASS, Thales [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Kommunikationssatellit Yamal-601 brauchte länger als ursprünglich geplant, um den Geostationären Orbit zu erreichen. Nach seinem Transport in den Weltraum traten Probleme an Bord des Satelliten auf, die ein alternatives Vorgehen beim Transfer des Satelliten in den Geostationären Orbit erforderlich machten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Chrunitschew, Gazprom Space Systems, ILS, TASS, Thales Alenia Space, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_small_1.jpg" alt="Roskosmos / Tsenki" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start am 30. Mai 2019 
<br>
(Bild: Roskosmos / Tsenki)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Proton-Rakete aus der Phase 3-Serie mit der Baunummer 93569 und Yamal-601 an Bord wurde unter der Ägide des internationalen Vermarkters von Proton-Raketen International Launch Service (ILS) abgewickelt. Als Startzeitpunkt für den ersten erfolgreichen Proton-Flug im Jahr 2019 und den 419. insgesamt nennt Chrunitschew 20:42 Uhr Moskauer Zeit am 30. Mai 2019, das ist 17:42 Uhr Weltzeit (UTC). Exakter Startzeitpunkt war 17:41:59,970 Uhr UTC. Der Flug begann von der Rampe 200/39 des in Kasachstan gelegenen russischen Startzentrums Baikonur. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Yamal-601 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 9 Minuten und 42 Sekunden nach dem Abheben. Anschließend war es Aufgabe der wie die Proton-M-Rakete von Chrunitschew in Russland gebauten Oberstufe mit der Seriennummer 99564, erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen und dann das Erreichen des vorgesehenen Zielorbits sicherzustellen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_small_2.jpg" alt="Thales Alenia Space" width="260"/></a><figcaption>
Yamal-601 mit testweise ausgekplapptem Antennenreflektor 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand rund 9 Stunden und 13 Minuten nach dem Abheben um 5:55 Uhr Moskauer Zeit am 31. Mai 2019 statt. Die Oberstufe führte zur Kollisionsvermeidung nach dem Aussetzen zwei weitere Brennphasen aus, um ihre Bahn wieder abzusenken. Sie befindet sich aktuell auf einer 18,1 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einer Erdferne von rund 34.499 km und einem niedrigsten Bahnpunkt von etwa 5.885 km. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Apogäum &#8211; der erdfernste Bahnpunkt &#8211; des vom Satelliten erreichten Geotransferorbits (GTO) lag nach Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung  bei 35.726 km, das Perigäum, der der Erde nächstliegende Bahnpunkt bei 6.423 km über der Erde. Die Neigung dieser Bahn gegen den Erdäquator lag bei 17,8 Grad. Im Rahmen der Registrierung des Satelliten beim Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (United Nations Office for Outer Space Affairs, UNOOSA) wurden ein Apogäum von 35.683,5 km, ein Perigäum von 6.451,6 km und eine Bahnneigung von 17,4 Grad festgehalten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_small_3.jpg" alt="Thales Alenia Space / Alizée Palomba" width="260"/></a><figcaption>
Yamal-601 in Antennentestkammer 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space / Alizée Palomba)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als abgetrennte Satellitenmasse nennen Chrunitschew und ILS eine von über 5 Tonnen. Thales Alenia Space, der Hersteller des auf dem Satellitenbus Spacebus  4000C4 basierenden, in Cannes in Frankreich fertiggestellten Raumfahrzeugs, nannte nach dem Start eine Satellitenmasse von 5,4 Tonnen (5.402,6 kg). Es sollte mit mehreren Brennphasen eines größeren an Bord befindlichen Raketentriebwerks, seines Apogäumsmotors vom Typ S400, seine Bahn um die Erde soweit anpassen, dass es eine Position im Geostationären Orbit (GEO) beziehen kann. Dabei traten unerwartete Probleme auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die russische Nachrichtenagentur TASS meldete mit Datum vom 5. Juni 2019, dass der Apogäumsmotor von Yamal-601 nach einer Abweichung des Schubvektors im Verlauf seiner ersten geplanten Brennphase abgeschaltet wurde. Man untersuche nun, ob im weiteren Verlauf nur &#8222;Lageregelungstriebwerke&#8220; oder auch der Apogäumsmotor für Erreichen des GEO verwendet werden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Brennphase hatte der Satellit seine geplante Ausrichtung verloren, was sehr wahrscheinlich durch den abweichenden Schubvektor verursacht worden war. Ein unerwünschter Schubvektor wiederum könnte beispielsweise durch eine durchgebrannte Düse oder Brennkammer des Apogäumsmotors ausgelöst worden sein. Offizielle Mitteilungen dazu liegen nicht vor. Wegen des Ausrichtungsfehlers versetzte sich der Satellit wie für solche Fälle vorgesehen in einen sogenannten Sicherheitsmodus mit einer definierten Ausrichtung zur Sonne, um die Energieversorgung des Satelliten auf jeden Fall sicherzustellen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_small_4.jpg" alt="Gazprom Space Systems" width="260"/></a><figcaption> Yamal-601 mit teilentfalteten Solarzellenauslegern während der Bahnanhebungsmanöver &#8211; Illustration  </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Thales Alenia Space war ein erstes Manöver im Rahmen einer &#8222;in orbit raising backup strategy&#8220; erfolgreich, berichtete das Unternehmen mit Datum vom 6. Juni 2019. Nach dem rund zwei Stunden dauernden Manöver seien alle Parameter an Bord des Satelliten normal gewesen. Das nun vorgesehene Flugprofil sehe eine mehrfache Wiederholung derartiger Manöver vor. Man rechne damit, die endgültige Position im GEO bei 49 Grad Ost Ende Juni 2019 zu erreichen. Die Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten von 15 Jahren werde durch das angepasste Flugprofil nicht beeinflusst, so Thales Alenia Space weiter. Welche Triebwerke im Rahmen des angepassten Flugprofils eingesetzt wurden, teilte Thales Alenia Space zunächst nicht mit. Der vorgesehene Betreiber von Yamal-601, das russische Unternehmen Gazprom Space Systems, berichtete am gleichen Tag, dass für das am 6. Juni 2019 um 12.27 Uhr Moskauer Zeit begonnene Manöver Triebwerke mit niedrigem Schub zum Einsatz kamen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019161128_small_5.jpg" alt="Gazprom Space Systems" width="260"/></a><figcaption> Yamal-601 mit ausgefalteten Antennen und Solarzellenauslegern in Betriebsposition &#8211; Illustration  <br> (Bilder: Gazprom Space Systems) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Juni 2019 wurde Yamal-601 auf einer Bahn mit einem Apogäum von 35.790,9 km, einem Perigäum von 12.231 km und einer Neigung gegen den Erdäquator von rund 10,2 Grad beobachtet. Am 17. Juni 2019 befand sich der Satellit auf einem Orbit mit einem Apogäum von rund 35.704 km, einem Perigäum von etwa 27.878 km und einer Bahnneigung von annähernd 1,78 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gazprom Space Systems meldete schließlich mit Datum vom 26. Juni 2019, dass das angepasste Bahnanhebungsprogramm unter Nutzung kleinerer Triebwerke erfolgreich umgesetzt werden konnte. Am 24. Juni 2019 habe Yamal-601 eine Position bei 48,8 Grad Ost im GEO eingenommen. Dort seien die Solarzellenausleger (vollständig) entfaltet und die Antennen der Kommunikationsnutzlast ausgeklappt worden. Außerdem habe der Satellit eine Lage im Raum mit stabiler Ausrichtung in Richtung Erde eingenommen. Tests der Satellitensysteme bestätigten die Funktionsbereitschaft des Raumflugkörpers. Anschließend erfolgte die Übergabe der Kontrolle des Satelliten durch Thales Alenia Space an das Raumflugkontrollzentrum von Gazprom Space Systems in Schelkowo, wo Hersteller und Betreiber des Satelliten gemeinsame eine weitere Testphase einleiteten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst an einer Testposition im GEO stationiert standen für den Satelliten ausführliche Tests der maximal 7,3 Kilowatt leistenden Kommunikationsnutzlast an. Diese endeten am 19. Juli 2019 mit der vollständigen Übertragung der Überwachung und Steuerung des Satelliten von Thales Alenia Space an Gazprom Space Systems. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Regelbetrieb bestreitet der Satellit an einer Position von 49 Grad Ost im GEO. Der neue Satellit ist unter anderem als Ersatz und Nachfolger für Yamal-202, der seit dem 24. November 2003 um die Erde kreist, gedacht. Ein Umzug von zuvor via Yamal-202 ausgestrahlten Diensten auf den neuen Satelliten ist zwischenzeitlich erfolgt. Damit hat Gazprom Space Systems auch weiterhin die Möglichkeit zur Bereitstellung von Funkverbindungen zur Übertragung von Telefongesprächen und Daten im C-Band für Nutzer in Teilen Russlands einschließlich Kaliningrad, dem Ural und Westsibiriens, der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, in Teilen Europas sowie des Nahen Ostens und Südostasiens. Im K<sub>a</sub>-Band kann der Satellit außerdem Nutzern auf russischem Territorium Kommunikationsdienste und Zugriff auf das Internet mit hoher Geschwindigkeit zur Verfügung stellen. Der maximale Datendurchsatz des Satelliten soll dabei rund 30 Gigabit pro Sekunde erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yamal-601 (Russisch: Ямал-601) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.307 und als COSPAR-Objekt 2019-031A Die Breeze-M-Oberstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.308 und als COSPAR-Objekt 2019-031B. Der Abwurftank der Breeze-M ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.309 und als COSPAR-Objekt 2019-031C.</p>
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		<title>Reschetnjow baut weitere Satelliten für RSCC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reschetnjow-baut-weitere-satelliten-fuer-rscc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2016 19:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Satellitenbauer Reschetnjow wird für die russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) die beiden Kommunikationssatelliten Express 80 und Express 103 bauen, gab Reschetnjow am 13. Mai 2016 bekannt. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: good-paper.com, hdbox.ws, Reschetnjow, RSCC, ruaviation.com Nach Angaben von Reschetnjow werden beide Satelliten auf dem hauseigenen Bus Express-1000 basieren. Die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der russische Satellitenbauer Reschetnjow wird für die russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) die beiden Kommunikationssatelliten Express 80 und Express 103 bauen, gab Reschetnjow am 13. Mai 2016 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: good-paper.com, hdbox.ws, Reschetnjow, RSCC, ruaviation.com</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Reschetnjow werden beide Satelliten auf dem hauseigenen Bus Express-1000 basieren. Die Kommunikationsnutzlasten beider Satelliten will Reschetnjow wie bei zahlreichen Vorgängerprojekten vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) beziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Integration der beiden Raumfahrzeuge soll bei Reschetnjow in Schelesnogorsk bei Krasnojarsk in Sibirien erfolgen. Gestartet werden die Satelliten voraussichtlich zusammen auf einer Proton-M-Rakete. Raketen dieses Typs haben Doppelstarts mit auf dem Bus Express-1000 basierenden Satelliten bereits erfolgreich absolviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruaviation.com hatte Anfang des Jahres berichtet, RSCC-Generaldirektor Juri Prochorow habe geäußert, die Tatsache, dass die Proton-M-Raketen und die Breeze-M-Oberstufen in Russland hergestellt würden, sei hinsichtlich der Entscheidung über das vorzusehende Trägersystem von großer Bedeutung. Der stellvertretende RSCC-Direktor Alexander Ganin soll laut gleicher Quelle angekündigt haben, in naher Zukunft würden alle Proton-Raketen zwei Satelliten (für RSCC) auf einmal transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Weltraum will RSCC die Satelliten zur Herstellung von Kommunikationsverbindungen zu mobilen und stationären Endgeräten, zur Ausstrahlung von digitalen Fernseh- und Radioprogrammen sowie der Bereitstellung von breitbandigen Internet- und Datenverbindungen für Nutzer auf russischem Territorium verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bezeichnungen der Satelliten legen ihre künftigen Postionen im Geostationären Orbit (GEO) nahe. Express 80 könnte an einer Position bei 80 Grad Ost im GEO zum Einsatz kommen, Express 103 bei 103 Grad Ost im GEO Verwendung finden. Bei 80 Grad Ost steht derzeit Express-AM 22, der seit Ende 2003 im All ist und dort den eigentlich schon ausgemusterten Express-AM 2, gestartet 2005, nicht mehr geostationär, ergänzt. Express-AM 3, seit Mitte 2005 im Weltraum, ist bei 103 Grad Ost stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Wettbewerb um den Bau der Satelliten hatte sich Reschetnjow zusammen mit TAS offenbar gegen ein Konsortium namens Energia SAT aus dem russischen Raumfahrtunternehmen Energia und Airbus Defence and Space durchgesetzt. Der Preisvorteil des Angebots von Reschetnjow bewegt sich angeblich im Bereich von 1,2 Milliarden Rubel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Gesamtauftragswert werden inoffiziellen Quellen zufolge 14 Milliarden Rubel genannt, umgerechnet aktuell rund 19 Millionen Euro. 15,5 Milliarden Rubel (~20,9 Millionen Euro) soll RSCC maximal zu zahlen bereit gewesen sein.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg362896#msg362896" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Copernicus-Aufbau: Sojus-Flug VS14 erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/copernicus-aufbau-sojus-flug-vs14-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 18:47:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aufbau des europäischen Erdbeobachtungssatellitensystems Copernicus geht weiter. Am 25. April 2016 brachte die Sojus-Rakete mit der Flugnummer VS14 von Kourou in Französisch-Guayana aus Sentinel 1B ins All. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, CNES, DLR, ESA, Tesat, Thales Alenia Space, ZARM. Beim ersten Sojus-Start von Kourou im Jahr 2016 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/copernicus-aufbau-sojus-flug-vs14-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Copernicus-Aufbau: Sojus-Flug VS14 erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Aufbau des europäischen Erdbeobachtungssatellitensystems Copernicus geht weiter. Am 25. April 2016 brachte die Sojus-Rakete mit der Flugnummer VS14 von Kourou in Französisch-Guayana aus Sentinel 1B ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, CNES, DLR, ESA, Tesat, Thales Alenia Space, ZARM.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/S1BliftsoffESAManuelPedoussaut20161500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/S1BliftsoffESAManuelPedoussaut2016260.jpg" alt="Sojus-Start am 25. April 2016
(Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)"/></a><figcaption>Sojus-Start am 25. April 2016<br>(Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Sojus-Start von Kourou im Jahr 2016 gelangte neben Sentinel 1B für Copernicus außerdem der französische Äquivalenzprinzip-Testsatellit MicroSCOPE (MICRO-Satellite à traînée Compensée pour l&#8217;Observation du Principe d&#8217;Equivalence) mit einer Startmasse von 303 Kilogramm und drei von Studenten gebaute Kleinstsatelliten, sogenannte Cubesats, in den Weltraum (Startmasse zusammen drei Kilogramm).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Versuchsbetrieb von Kommunikationssubsystemen dient <a href="https://on4lea.bplaced.net/oufti-1.htm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OUFTI 1</a> von der Universität Lüttich (<a href="https://www.uliege.be/cms/c_8699436/en/uliege" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ULg</a>) in Belgien. Mit e-st@r-II vom Polytechnikum Turin (Politecnico di Torino, <a href="https://www.polito.it/?lang=en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">POLITO</a>) in Italien will man den Einsatz eines Lagekontrollsystems demonstrieren, das mit Messungen des Erdmagnetfelds arbeitet. Bei AAUSAT 4 von der Universität Aalborg (<a href="https://www.en.aau.dk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AAU</a>) in Dänemark handelt es sich um einen Satelliten zur Identifizierung von Seefahrzeugen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ArtimpressionoftheFregatseparationESAPierreCarril1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ArtimpressionoftheFregatseparationESAPierreCarril260.jpg" alt="Raketenoberstufe mit Nutzlast beginnt Soloflug - Illustration
(Bild: ESA / Pierre Carril)"/></a><figcaption>Raketenoberstufe mit Nutzlast beginnt <br>Soloflug &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA / Pierre Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptnutzlast, Sentinel 1B, wird zusammen mit dem am 3. April 2014 gestarteten Satelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-1a-erster-baustein-im-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Sentinel 1A</a> eine Komponente des europäischen Umweltsatellitensystems Coperniucs bilden, die zur tageslichtunabhängigen Erdbeobachtung gedacht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.copernicus.eu/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus</a> widmet sich der Umweltbeobachtung und wird von der Europäischen Kommission (European Commission, <a href="https://commission.europa.eu/index_de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EC</a>) koordiniert. Die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA</a>) kümmert sich um Schaffung und Betrieb des Weltraumsegments von Copernicus. Das <a href="https://www.dlr.de/de/ar/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Raumfahrtmanagement</a> des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (<a href="https://www.dlr.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>) finanziert mit Mitteln der Bundesregierung den deutschen Anteil an Copernicus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Komponente Sentinel 1 ist ein breites Aufgabenspektrum in den Bereichen Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und Sicherheit zugedacht. Die beiden Satelliten der Serie sind unter anderem besonders gut für eine Unterstützung bei Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdbeben geeignet. Um ihren Anforderungen gerecht werden zu können, erhielten die beiden vom französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) gebauten Raumfahrzeuge jeweils eine Radaranlage mit synthetischer Apertur (Synthetic Aperture Radar, SAR).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel 1A (Startmasse laut Arianespace 2.157 kg) und 1B (Startmasse laut Arianespace 2.164 kg) basieren auf dem Satellitenbus Prima, den TAS im Auftrag der Italienischen Raumfahrtagentur (Agenzia Spaziale Italiana, <a href="https://www.asi.it/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ASI</a>) entwickelt hatte und Basis für die vier italienischen Radarsatelliten der COSMO-SkyMed-Konstellation wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ArtimpressionofS1BbESAPierreCarril1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ArtimpressionofS1BbESAPierreCarril260.jpg" alt="Sentinel 1B über der Erde - Illustration
(Bild: ESA / Pierre Carril)"/></a><figcaption>Sentinel 1B über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA / Pierre Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die im C-Band einzusetzenden SAR-Antennen mit einer Masse von jeweils rund 800 Kilogramm an Bord der dreiachsstabilisierten Satelliten wurden bei <a href="https://www.airbus.com/en/products-services/space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Airbus Space</a> in Friedrichshafen gefertigt. Sende-, Empfangs- und Steuerungselektronik für die Radaranlagen steuerte TAS selbst bei. 12,30 auf 0,90 Meter misst eine SAR-Antenne. Zusammengesetzt sind die Antennen aus jeweils 560 Einzelantennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von TAS bewegt sich die Bodenauflösung der Radarsatelliten bei der Erdbeobachtung aus einem Orbit in circa 686 Kilometern Flughöhe abhängig vom aktivierten Beobachtungsmodus im Bereich zwischen 5 und 25 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier verschiedene Beobachtungsmodi stehen zur Verfügung. Der Modus mit der höchsten Leistung kann allerdings nicht kontinuierlich gefahren werden. Aus thermischen Gründen ist ein Zurückschalten nach etwa 25 Minuten erforderlich, ohne dass der Beobachtungsbetrieb unterbrochen werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Radaranlagen können die Satelliten ihre Beobachtungsaufgaben wetter- und lichtunabhängig und 24 Stunden pro Tag erbringen. Die ausgesandte Strahlung kann die Vegetation durchdringen und den Erdboden erreichen, was es ermöglicht, Bewegungen der Oberfläche vom Zentimeter- bis hinunter in den Millimeterbereich zu registrieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/S1BloweredontoFregatgESAManuelPedoussaut20161500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/S1BloweredontoFregatgESAManuelPedoussaut2016260.jpg" alt="Sentinel 1B wird in Kourou auf die Raketenoberstufe gesetzt
(Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)"/></a><figcaption>Sentinel 1B wird in Kourou auf die <br>Raketenoberstufe gesetzt<br>(Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderungen der Umwelt können also millimetergenau verfolgt werden. Beispielweise ist es möglich, die Entwicklung der Landnutzung, die Veränderung der Regenwälder und den Rückgang von Gletschereis über längere Zeiträume zu beobachten und zu dokumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Helmut Staudenrausch vom DLR Raumfahrtmanagement erklärte anlässlich des Starts, dass die Genauigkeit der von den Satelliten gesammelten Daten problemlos ausreicht, um damit hochgenaue Eiskarten zu erstellen. In diesen Karten sind zum Beispiel die Positionen von Eisbergen festgehalten. Die Karten ermöglichen Vorhersagen der Entwicklung der Eisbedeckung von und sichere Schiffspassagen durch die Gewässer in den Polarregionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel 1A und Sentinel 1B sollen die Erde künftig auf polarem, sonnensynchronen, 98,2 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit um 180 Grad &#8222;zeitversetzt&#8220; umkreisen. Das ermöglicht eine Wiederholrate von sechs Tagen, was bedeutet, dass die selbe Stelle der Erdoberfläche alle sechs Tage von einem der beiden Satelliten überflogen wird und dabei aus dem All abgetastet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Möglichkeit, erfasste Daten per Funk an eine geeignete Bodenstation zu übertragen, steht den Sentinel-1-Satelliten auch die Möglichkeit zur Verfügung, die Daten via Laserlicht an geeignete Relaissatelliten des europäischen Datenrelaissatellitensystems (European Data Relay Satellite System, EDRS) zu übertragen, welche die Daten anschließend im K<sub>a</sub>-Band (27 bis 40 GHz) an ins Copernicus-Netz integrierte Bodenstationen funken können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/S1BinS3BprepbuildingaESAManuelPedoussaut20161500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/S1BinS3BprepbuildingaESAManuelPedoussaut2016260.jpg" alt="Sentinel 1B im Nutzlastvorbereitungsgebäude in Kourou
(Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)"/></a><figcaption>Sentinel 1B im Nutzlastvorbereitungsgebäude<br> in Kourou<br>(Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Laserkommunikation sind die Satelliten mit Laserkommunikationsterminals (Laser Communications Terminals, LCTs) von der Firma <a href="https://www.tesat.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tesat Spacecom GmbH</a> aus Backnang ausgerüstet. Die Kommunikation selbst erfolgt mit phasenmoduliertem Laserlicht bei einer Wellenlänge von 1.064 Nanometern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Sentinel-1-Satelliten wurden auf eine Regeleinsatzdauer von jeweils sieben Jahren hin ausgelegt. Die Treibstoffmenge, mit der die Satelliten betankt wurde, ermöglicht einen Einsatz von bis zu zwölf Jahren pro Satellit, soweit nicht Treibstoff für unvorhergesehene Manöver eingesetzt werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine unter der Ägide von <a href="https://www.arianespace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Arianespace</a> betriebene Rakete vom Typ Sojus 2.1a vom <a href="https://www.samspace.ru/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ZSKB Progress</a> bzw. RKZ Progress aus Russland war es, die um 23:02 Uhr MESZ (exakt 6:02 und 13 Sekunden Ortszeit) am 25. April 2016 vom Startzentrum in Kourou in Französisch-Guayana mit den Satelliten unter der Verkleidung an der Spitze abhob.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte nach zwei wetterbedingten Aufschüben und einem weiteren Tag Verzögerung, der zum Austausch einer Intertialsensoreinheit der Trägerrakete erforderlich war. Sämtliche Stufen der Rakete arbeiteten wie vorgesehen. Rund 23 Minuten nach dem Start setzte die russische, von <a href="https://www.laspace.ru/ru/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Lawotschkin</a> gebaute Raketenoberstufe vom Typ Fregat Sentinel 1B gegen 23:26 Uhr MESZ im All aus.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MateraXegeosviaesa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MateraXegeosviaesa260.jpg" alt="X-Band-Antenne der Bodenstation Matera
(Bild: ESA)"/></a><figcaption>X-Band-Antenne der Bodenstation Matera<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erdbeobachtungssatellit durchlief in der Folge eine rund zehn Stunden dauernde Sequenz, auf deren Programm unter anderem das Entfalten der beiden Solarzellenausleger und der Radarantenne stand. Am 27. April 2016 teilte die ESA mit, dass die beiden jeweils rund zehn Meter langen Solarzellenausleger mit ihren jeweils fünf Elementen und die ebenfalls aus fünf Elementen bestehende Radarantenne nach Kommandos aus dem Kontrollzentrum in Deutschland erfolgreich entfaltet wurden. Vom Europäischen Satellitenkontrollzentrums der ESA (<a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Was_macht_das_Satellitenkontrollzentrum_der_ESA_in_Darmstadt_Ein_Ueberblick" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESOC</a>) in Darmstadt aus wird die sogenannte Launch and Early Orbit Phase (LEOP) für Sentinel 1B betreut und abgewickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Signale von Sentinel 1B im X-Band hat die italienische Bodenstation <a href="https://www.telespazio.com/en/business/space-centres-teleports/matera-space-centre" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Matera</a>, ein Bestandteil des Copernicus-Netzwerks für Empfang und Transport der Daten der Sentinel-1-Radaranlagen, bereits empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe absolvierte nach dem Aussetzen von Sentinel 1B eine auf eine Stunde und 36 Minuten angesetzte Freiflugphase, der eine 12 Sekunden lange Brennphase folgte. Nach deren Beendigung wurden die Kleinstsatelliten auf einer um rund 200 Kilometer abgesenkten Bahn zwei Stunden und 48 Minuten nach dem Abheben gegen 1:50 Uhr MESZ am 26. April 2016 ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Abtrennung von MicroSCOPE standen weitere Brenn- und Freiflugphasen der Oberstufe &#8211; die Bahn musste wieder um rund 200 Kilometer angehoben werden. Der ersten, laut Plan 42 Minuten und 6 Sekunden langen Freiflugphase folgte ein auf 12 Sekunden angesetzter Triebwerkseinsatz. Der zweiten Freiflugphase von 24 Minuten hatte sich eine 16 Sekunden lange Brennphase anzuschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas über vier Stunden nach dem Abheben war dann auch für MicroSCOPE gegen 3:03 Uhr MESZ am 26. April 2016 der Zeitpunkt für den Beginn seines Soloflugs gekommen. Die Entfaltung der Solarzellenausleger des Forschungssatelliten erfolgte kurz nach dem Aussetzen des Satelliten. Die insgesamt fünfte Brennphase der Fregat-Oberstufe mit einer Dauer von 29 Sekunden war anschließend dazu gedacht, für einen Wiedereintritt der Oberstufe über dem Atlantik zu sorgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/microscopeCNES800.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/microscopeCNES260.jpg" alt="MicroSCOPE im All - Illustration
(Bild: CNES / D. Ducros)"/></a><figcaption>MicroSCOPE im All &#8211; Illustration<br>(Bild: CNES / D. Ducros)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">MicroSCOPE enstand bei der CNES mit Unterstützung der ESA sowie den Partnern <a href="https://www.cnrs.fr/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CNRS</a>, <a href="https://www.dlr.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>, INSU, OCA, <a href="https://www.onera.fr/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ONERA</a> und <a href="https://www.zarm.uni-bremen.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ZARM</a>. Der Satellit soll mindestens zwei Jahre auf seinem sonnensynchronen, 98,2 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit eingesetzt werden. Eine Missionsverlängerung für den in rund 711 Kilometern Höhe um die Erde kreisenden Satelliten um ein Jahr ist angedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrale Aufgabe von MicroSCOPE ist es, das Äquivalenzprinzip als Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie (ART) im Vakuum und bei Schwerelosigkeit zu überprüfen. Dabei gilt es zu ermitteln, wie sich exakt positionierte zylinderförmige Testmassen aus unterschiedlichen Materialien und aus gleichem Material im freien Fall verhalten. Eine der Testmassensätze besitzt Elemente aus Titan und aus einer Legierung aus Platin und Rhodium. Der andere Satz beinhaltet nur Massen aus Platin und dient als Kontrollreferenz. Erwartet wird, dass alle diese Massen die gleiche Beschleunigung beim freien Fall im Vakuum erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neueren Theorien &#8211; zum Beispiel aus dem Bereich der Superstrings &#8211; zufolge könnten elektromagnetische und atomare Interaktionen in extrem niederschwelligem Bereich zu einer Abweichung von dem Äquivalenzprinzip entsprechenden Verhalten träger und schwerer Masse führen. (Schwere Masse ist eine solche mit einem Gewicht, träge Masse ist eine, die einer Beschleunigung einen Widerstand entgegensetzt).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/S1BloweredbESAManuelPedoussaut20161500.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/S1BloweredbESAManuelPedoussaut2016260.jpg" alt="MicroSCOPE in der Bildmitte in der Nutzlasttragstruktur auf der Oberstufe
(Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)"/></a><figcaption>MicroSCOPE in der Bildmitte in der <br>Nutzlasttragstruktur auf der Oberstufe<br>(Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb will man die Relativbewegung der beiden Testmassen über Monate mit hoher Genauigkeit beobachten. Sollte sich herausstellen, dass für die exakte Positionierung einer der Testmassen eine abweichende Kraft benötigt wird, wäre das Äquivalenzprinzip vermutlich verletzt. Bei den Messungen kommen elektrostatische Differential-Beschleunigungsmesser zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bei dem Experiment erwartete Genauigkeit ist um zwei Größenordnungen besser als bei Experimenten am Erdboden erreichbar. Trotzdem erwartet Professor Dr. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie und als Wissenschaftler beteiligt, nicht, dass man eine Abweichung vom Äquivalenzprinzip detektieren wird, da die erreichbare Genauigkeit dafür vermutlich noch nicht ausreicht. Für den Ausschluss verschiedener Quantengravitationstheorien könnte MicrosCOPE aber ein Schlüsselexperiment werden, meint Professor Dr. Claus Lämmerzahl vom ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel 1B ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.456 und als COSPAR-Objekt 2016-25A. MicroSCOPE ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.457 und als COSPAR-Objekt 2016-25B. Die mitgeflogenen drei Kleinstsatelliten dürften Katalogbezeichnungen von 41.458 bis 41.460 bzw. 2016-025C bis 2016-025E erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14212.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel 1B auf Sojus-2.1a/Fregat VS14</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1131.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MicroSCOPE</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/copernicus-aufbau-sojus-flug-vs14-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Copernicus-Aufbau: Sojus-Flug VS14 erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Belintersat 1 für Weißrussland gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-belintersat-1-fuer-weissrussland-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2016 19:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CAST]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[China Satcom]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B]]></category>
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		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Xinhua]]></category>
		<category><![CDATA[XSLC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9235</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 15. Januar 2016 wurde der Kommunikationssatellit Belintersat 1 für Weißrussland in den Weltraum gebracht. Sein Ziel ist der Geostationäre Orbit circa 35.786 Kilometer über dem Erdäquator. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Belintersat, CCTV, CGWIC, Spacechina, Xinhua. Der Start erfolgte um 17:57 Uhr MEZ von der Rampe Nr. 3 (LC-3) des Startgeländes Xichang (Xichang [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 15. Januar 2016 wurde der Kommunikationssatellit Belintersat 1 für Weißrussland in den Weltraum gebracht. Sein Ziel ist der Geostationäre Orbit circa 35.786 Kilometer über dem Erdäquator.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Belintersat, CCTV, CGWIC, Spacechina, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Belintersat1lauCCTV1200.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="193" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Belintersat1lauCCTV260.jpg" alt="" class="wp-image-9245"/></a><figcaption>Nachtstart mit Belintersat 1
(Bild: CCTV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte um 17:57 Uhr MEZ von der Rampe Nr. 3 (LC-3) des Startgeländes Xichang (Xichang Satellite Launch Center, XSLC) in der Provinz Sichuan zu Beginn eines 47 Minuten langen Startfensters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelte sich um einen Nachtstart, vor Ort war es zu diesem Zeitpunkt kurz nach 0:57 Uhr Pekinger Zeit und der nächste Tag schon angebrochen. Als exakte Startzeit vor Ort wird 0:57:04,000 Uhr genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Transportiert wurde der Satellit von der dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 (Chang Zheng-3B/G2, CZ-3B/G2). Die Rakete flog nach chinesischen Angaben die 223. Mission einer Rakete aus der Serie Langer Marsch, eine Zahl, die angesichts der Tatsache, dass in ihr mittlerweile immer mehr höchst unterschiedliche Träger zusammengefasst werden, ihre Aussagekraft verliert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ZX15E7A8528BIS.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ZX15E7A8528BIS260.jpg" alt="" class="wp-image-9243"/></a><figcaption>Rakete mit Belintersat 1 auf der Rampe<br> Nr. 3 des XSLC (Bild: Belintersat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Belintersat 1 hat nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua den vorgesehenen (Absetz-)Orbit erreicht. Geplant war eine rund 26,4 Grad gegen den Erdäquator geneigte Transferbahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt (Perigäum) von circa 200 Kilometern über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt (Apogäum) von rund 41.991 Kilometern über der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nötige Bahnänderungen und den Abbau der übrig gebliebenen Bahnneigung (Inklination) wird Belintersat 1 mit bordeigenen Antrieben bewältigen müssen. Dafür wurde der Satellit mit einer Leermasse von 2.086 Kilogramm und einer Startmasse von 5.223 Kilogramm mit einem geeigneten Apogäumsmotor ausgestattet. Stationiert werden soll der Satellit an einer Position von 51,5 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf Brennphasen des Apogäumsmotors sind geplant. Ein Video des künftigen Betreibers des Satelliten nennt folgende (Übergangs-)Bahnen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>4.700 x 42.000 km und 14,8 Grad Inklination nach der 1. Brennphase</li><li>14.400 x 42.000 km und 5,87 Grad Inklination nach der 2. Brennphase</li><li>30.100 x 42.000 km und 0,92 Grad Inklination nach der 3. Brennphase</li><li>35.786 x 42.000 km und 0,0 Grad Inklination nach der 4. Brennphase</li><li>35.786 x 35.786 km und 0,0 Grad Inklination nach der 5. Brennphase</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ZX15Z8B1013BIS.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ZX15Z8B1013BIS260.jpg" alt="Belintersat 1 auf der Raketenspitze vor dem Verschließen der Nutzlastverkleidung
(Bild: Belintersat)"/></a><figcaption>Belintersat 1 auf der Raketenspitze vor dem<br> Verschließen der Nutzlastverkleidung<br>(Bild: Belintersat)<br><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ist der Satellit im GEO angekommen, wird <a href="https://nigcomsat.gov.ng/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NigComSat</a> aus Nigeria im Auftrag der chinesischen internationalen Vermarkterin von Trägerraketen und Satelliten, der China Great Wall Industry Corporation (<a href="https://www.cgwic.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CGWIC</a>), tätig, um Tests des Satelliten im All (In-Orbit Testing, IOT) abzuwickeln. Entsprechende Bodensegment-Infrastruktur in der nigerianischen Hauptstadt Abuja soll im März 2016 betriebsbereit sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entwickelt wurde Belintersat 1 durch die Chinesische Akademie für Weltraumtechnik (China Academy of Space Technology, CAST). Aufgebaut wurde der neue Erdtrabant auf Basis des chinesischen Satellitenbus DFH-4, DFH steht dabei für &#8222;dong fang hong&#8220;, was &#8222;Der Osten ist rot&#8220; bedeutet. Der dreiachsstabilisierte Satellit ist der nach Angaben seines angehenden Betreibers der neunte auf Basis des Bus DFH-4, der eine Bahn um die Erde erreichte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ZX151439955863104044.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ZX151439955863104044Spacechine260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Belintersat 1 in Bau<br>(Bild: Spacechina)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Künftiger Betreiber des Raumfahrzeugs ist <a href="https://belintersat.by/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Belintersat</a>, der staatliche nationale Kommunikationssatellitenbetreiber Weißrusslands mit Sitz in Minsk (National System of Satellite Communication and Broadcast of The Republic of Belarus). Der Betreiber plant, über seinen ersten eigenen Satelliten eine Vielzahl von Radio- und Fernsehprogrammen zu verbreiten. Darüber hinaus soll Belintersat 1 breitbandigen Zugriff auf das Internet ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den geplanten Sendeeinsatz wurde Belintersat 1 mit insgesamt 38 Transpondern ausgestattet. Verbaut wurden 20 C-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 36 MHz, 14 K<sub>u</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 36 MHz und 4 K<sub>u</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 54 MHz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Transponder der nominal 10.150 Watt starken Kommunikationsnutzlast des auf 15 Jahre kommerziellen Einsatz ausgelegten Satelliten lieferte der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Belintersat1CAST500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Belintersat1CAST260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Belintersat 1 &#8211; Illustration<br>(Bild: CAST)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Solarzellenausleger, die Belintersat 1 laut Belintersat eine Gesamtspannweite von rund 22 Metern geben, übernehmen die Versorgung der Kommunikationsnutzlast und der raumflugtechnischen Systeme mit elektrischer Energie. Der Grundkörper des Satelliten hat Abmessungen von etwa 2,4 x 2,1 x 3,6 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der Transponder des Satelliten sind bereits für die China Satellite Communications Co. Ltd. (<a href="http://www.csat.spacechina.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">China Satcom</a>) reserviert, weshalb es alternative Bezeichnungen für das Raumfahrzeug gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Belintersat 1 alias Zhongxing 15 (中星15) und Chinasat 15 wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.238 und als COSPAR-Objekt 2016-001A, die dritte Stufe der Langer-Marsch-Rakete mit der NORAD-Nr. 41.239 und als COSPAR-Objekt 2016-001B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14018.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BelinterSat-1/Chinasat-15 auf CZ-3B/G2</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>TAS baut weitere acht Satelliten für O3b</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tas-baut-weitere-acht-satelliten-fuer-o3b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 16:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[O3b]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. Dezember 2015 gab der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) bekannt, dass er mit dem Bau weiterer acht Satelliten für O3b beauftragt wurde. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: O3b, Thales Alenia Space. Drei Gruppen aus jeweils vier Satelliten hat TAS bereits an das 2007 gegründete Unternehmen O3b Networks (O3b) mit Sitz auf der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 10. Dezember 2015 gab der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) bekannt, dass er mit dem Bau weiterer acht Satelliten für O3b beauftragt wurde.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: O3b, Thales Alenia Space.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/o3b9003tas.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/o3b9003tas260.jpg" alt="" class="wp-image-10529" width="260" height="186"/></a><figcaption>O3b-Satelliten über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Gruppen aus jeweils vier Satelliten hat TAS bereits an das 2007 gegründete Unternehmen O3b Networks (O3b) mit Sitz auf der Kanalinsel Jersey geliefert. Nach Angaben von TAS bilden sie seit September 2014 eine vollständig nutzbare Konstellation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">O3Bs bereits im Einsatz befindliche Erdtrabanten gelangten bei drei Starts zu je vier Raumfahrzeugen 2013 und 2014 in den Weltraum (Startmasse pro Satellit jeweils circa 700 Kilogramm). Sie bewegen sich auf Umlaufbahnen in mittlerer Höhe, MEO für Medium Earth Orbit genannt, um die Erde und wirken unter anderem als Bindeglieder für Verbindungsstrecken mit geringer Latenz für Internet- und Kommunikationsdaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber den bereits um die Erde kreisenden O3b-Satelliten sollen die jetzt bei TAS bestellten über verbesserte Leistungsdaten und erweitere Funktionalität verfügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">O3b hat geplant, dass ein erster Start mit Satelliten der neuen Klasse Anfang 2018 erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satelliten von O3b sind bei ihren Umkreisungen der Erde rund vier mal näher, als im Geostationären Orbit (GEO) positionierte Erdtrabanten. Die kürzere Wegstrecke für Funksignale zwischen der Erde und einem im MEO kreisenden Satelliten ermöglicht wegen der resultierenden geringeren Signallaufzeit eine Kommunikation mit weniger Verzögerungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommerziellen Betreibern von Telekommunikationsnetzen und Internetserviceprovidern verspricht O3b außerdem Datenübertragungsgeschwindigkeiten, die mit solchen in Glasfasernetzen vergleichbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere für Regionen mit nicht vorhandener oder kaum ausgebauter Netzwerkinfrastruktur am Boden können die Satelliten von O3b in rund 8.000 Kilometern über der Erde eine bedeutende Rolle spielen. In diesem Kontext ist auch die Namensgebung des Unternehmens zu sehen: O3b steht für &#8222;(The) Other 3 Billion&#8220; und meint rund 3 Milliarden Menschen auf der Erde, die keinen Zugang zum Internet haben oder hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den aktuell im All befindlichen Satelliten von O3b kommen Transponder für das K<sub>a</sub>-Band zum Einsatz. Pro Satellit stehen 12 &#8222;duplex K<sub>a</sub>-Band communication links&#8220; zur Verfügung. Die Verbindung zu vorhandenen Netzen wird über acht sogenannte Gateways am Boden, auch Teleports genannt, hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier der Bodenstationen kümmern sich zusätzlich um die Überwachung und Steuerung der Satelliten. Das zentrale Betriebszentrum für das Netz (network operations center &#8211; NOC) von O3b befindet sich in Manassas im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue transportable Antennen mit einem Reflektordurchmesser von rund 85 Zentimeter für das O3b-Netz sind in Vorbereitung. Sie können laut O3b innerhalb von rund anderthalb Stunden empfangsbereit gemacht werden und sollen Datenübertragungsraten bis zu 400 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg345399#msg345399" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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