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	<title>Telesat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Telesat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>MDA Space beauftragt Airbus mit der Lieferung von über 200 Sparkwing-Solargeneratoren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mda-space-beauftragt-airbus-mit-der-lieferung-von-ueber-200-sparkwing-solargeneratoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 17:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solarzellen werden Teil der MDA AURORATM-Lieferkette sein. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 16. September 2024. Leiden, Niederlande, 16. September 2024 – Airbus hat von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter von fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen für die schnell wachsende globale Raumfahrtindustrie, den Auftrag zur Lieferung von Solargeneratoren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Solarzellen werden Teil der MDA AURORA<sup>TM</sup>-Lieferkette sein. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 16. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leiden, Niederlande, 16. September 2024 – Airbus hat von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter von fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen für die schnell wachsende globale Raumfahrtindustrie, den Auftrag zur Lieferung von Solargeneratoren für MDA AURORA<sup>TM</sup> erhalten hat. Die Software-definierte Satelliten-Produktlinie ermöglicht es, Kommunikationsnetze durch Konstellationen auf jeden Winkel der Welt auszudehnen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/airbusmdasparkwingairbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik Sparkwing Solarzellenausleger (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Infografik Sparkwing Solarzellenausleger (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="359" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/airbusmdasparkwingairbus60.jpg" alt="Infografik Sparkwing Solarzellenausleger (Grafik: Airbus)" class="wp-image-144463" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/airbusmdasparkwingairbus60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/airbusmdasparkwingairbus60-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Infografik Sparkwing Solarzellenausleger (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus wird mehr als 200 Sparkwing-Solarzellen liefern, die auf einer eigens dafür vorgesehenen Fertigungsstraße in der Airbus-Hochleistungsproduktionsstätte in Leiden, Niederlande, hergestellt werden. Diese Solargeneratoren sind die bisher größten Sparkwing-Produkte und bestehen aus zwei Flügeln mit je fünf Paneelen und bieten eine Photovoltaikfläche von weit über 30 Quadratmetern. Die MDA AURORA<sup>TM</sup> -Lieferkette wird dazu beitragen, die Produktlieferungen für den Anker-Kunden Telesat und seine Low Earth Orbit (LEO) Satellitenkonstellation Lightspeed zu unterstützen. Die Konstellation ist ein innovatives, fortschrittliches globales Netzwerk, das Kunden weltweit Konnektivität der Enterprise-Klasse bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, dass wir von unserem Partner MDA Space als Lieferant von Solargeneratoren für die Telesat Lightspeed-Konstellation ausgewählt wurden. Unser industrialisiertes Sparkwing-Solargeneratoren-Produkt erfüllt nicht nur die Anforderungen dieses bahnbrechenden Konstellationsprojekts, sondern ist auch darauf zugeschnitten, eine optimale Leistung im Weltraum zu gewährleisten. Die Sparkwing-Solargeneratoren sind für die Serienproduktion konzipiert und eignen sich ideal für Konstellationen. Wir werden daher einen Beitrag zu einem Projekt leisten, das Konnektivität im Weltraum herstellt“, sagte Rob Postma, Managing Director von Airbus in den Niderlanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die softwaredefinierte Satellitenproduktlinie MDA AURORA<sup>TM</sup>-Produktlinie wurde entwickelt, um den sich ändernden technischen und geschäftlichen Anforderungen der Satellitenindustrie zu entsprechen. Sie bietet Betreibern eine einzigartige Flexibilität und Funktionalität und verbessert die Konstellationsleistung bei reduzierten Kosten und einer kürzeren Markteinführungszeit erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sparkwing sind die weltweit ersten kommerziell verfügbaren, handelsüblichen Solargeneratoren für Kleinsatelliten. Sie wurden ursprünglich für Low Earth Orbit Missionen optimiert, die eine Leistung zwischen 100W und 2000W benötigen. Die Produktlinie bietet den Kunden eine Auswahl von mehr als dreißig verschiedenen Paneelabmessungen, die zu entfaltbaren Flügeln mit einem, zwei oder drei Paneelen pro Flügel konfiguriert werden können, wobei nur eine einzige Betätigung erforderlich ist (da nur ein Niederhalter pro Flügel). In der Zwischenzeit hat sich der Anwendungsbereich erweitert, um auch höhere Leistungsanforderungen und mehr und größere Paneele pro Flügel für Missionen im LEO und darüber hinaus abzudecken. Neben der Energieerzeugung bietet das Solargeneratoren-Produkt eine hohe Steifigkeit, minimalen Integrationsaufwand (beim Kunden) und geringe Anforderungen an die Toleranzen der Seitenwände des Raumfahrzeugs. Sparkwing ist ein Produkt, das von Airbus in den Netherlands mit der Unterstützung des niederländischen Raumfahrtbüros und der ESA entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über MDA Space</strong><br>MDA Space (TSX:MDA) ist ein zuverlässiger Missionspartner der globalen Raumfahrtindustrie, der den Raum zwischen dem Bewährten und dem Möglichen schafft. Als Pionier in den Bereichen Robotik, Satellitensysteme und Geointelligenz mit einer über 55-jährigen Geschichte von Weltneuheiten und mehr als 450 Missionen ist MDA Space weltweit führend in den Bereichen Kommunikationssatelliten, Erd- und Weltraumbeobachtung sowie Weltraumforschung und Infrastruktur. Das Team von MDA Space, das aus mehr als 3.000 Raumfahrtexperten in Kanada, den USA und Großbritannien besteht, verfügt über das Wissen und das Know-how, um eine kühne Kundenvision in eine realisierbare Mission zu verwandeln &#8211; mit einer einzigartigen Mischung aus Erfahrung, technischer Exzellenz und großem Staunen, die seit dem ersten Tag zur DNA des Unternehmens gehört. Diejenigen, die große Träume haben und die Grenzen auf dem Boden und in den Sternen verschieben, um die Welt zum Besseren zu verändern, werden von uns dorthin gebracht. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://mda.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mda.space</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg566294#msg566294" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18522.msg566939#msg566939" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Telesat Lightspeed Internetsatellitenkonstellation</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/serienproduktion-von-laser-terminals-fuer-die-satellitenkommunikation-bei-tesat-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 19:46:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT – Weltweit erste industrielle Fertigungsanlage für bis zu 100 optische Komponenten pro Monat geht in Backnang in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 21. August 2024. Backnang, 21. August 2024. Im Beisein von Vertretern der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT – Weltweit erste industrielle Fertigungsanlage für bis zu 100 optische Komponenten pro Monat geht in Backnang in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 21. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATPKretschmannB2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATPKretschmannB26.jpg" alt="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" class="wp-image-143564"/></a><figcaption class="wp-element-caption">v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 21. August 2024. Im Beisein von Vertretern der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, des baden-württembergischen Landtags und der Stadt Backnang eröffnete Ministerpräsident Winfried Kretschmann die weltweit erste Anlage zur industriellen Fertigung hoher Stückzahlen von Laser-Terminals und Equipment für die Satellitenkommunikation. Mit dem neuen Produktionsgebäude von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/tesat/" data-wpel-link="internal">TESAT</a> in Backnang können bis zu 100 Einheiten pro Monat gefertigt werden. Vor wenigen Jahren war es noch eine pro Jahr. Damit kann TESAT seine führende Position in einem stark wachsenden Markt ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Laserkommunikationstechnik wird im Hinblick auf die technische Souveränität Europas große Bedeutung zugemessen. Die Vorteile der Laserkommunikation liegen in der schweren Detektierbarkeit und der damit einhergehenden Abhörsicherheit, den hohen Datenraten und Geschwindigkeiten, sowie der Möglichkeit Quantenschlüssel zu versenden (Quantum-key-distribution). Kritische Schlüsseltechnologie für eine heute schon als kritische Infrastruktur bezeichnete Domäne kommt also aus Deutschland, Baden-Württemberg, genau genommen aus Backnang. Knapp ein Zehntel aller Mitarbeitenden in der deutschen Raumfahrtindustrie sind in Backnang bei dem Unternehmen TESAT-Spacecom GmbH &amp; Co. KG beschäftigt und sind für ein Zehntel des deutschen Umsatzes in der Raumfahrtindustrie verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem mit der Errichtung sogenannter Satellitenkonstellationen, also dem Einsatz von mehreren hundert bis tausend Satelliten in einem Netzwerk, hat die Kommerzialisierung der Raumfahrt deutlich an Dynamik gewonnen. „Next Space&#8220; bringt für Hersteller wie TESAT erhebliche Wachstums- und Wertschöpfungspotenziale mit sich. Die Umstellung auf die Serienfertigung von Komponenten und Systemen für die optische Satellitenkommunikation ist ein wichtiger Schritt zum Heben dieser Potenziale. Die industrielle Fertigung großer Stückzahlen ermöglicht die Umsetzung datenbasierter Geschäftsmodelle unter anderem in der Navigation, Erdbeobachtung und Telekommunikation. Erst kürzlich hat TESAT von der kanadischen Firma MDA Space einen <a href="https://www.raumfahrer.net/tesat-liefert-octs-an-mda/" data-wpel-link="internal">Auftrag zur Lieferung von knapp 800 Laserterminals</a> für die Konstellation „Telesat Lightspeed&#8220; erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATMPKretschmannA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATMPKretschmannA26.jpg" alt="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" class="wp-image-143562"/></a><figcaption class="wp-element-caption">v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident Kretschmann brachte die Elektrokomponenten für den Bau des ersten Laserterminals in die neuen Reinräume. Zur feierlichen Eröffnung sagte er: „Baden-Württemberg ist Spitze bei Forschung und Innovation und einer der erfolgreichsten Standorte in der Luft- und Raumfahrt. Das zeigt einmal mehr der heutige Besuch bei TESAT. Es ist faszinierend, die Begeisterung für Raumfahrt und Satellitentechnologie hier vor Ort zu erleben. Raumfahrt ist für die Klimaforschung, Erdbeobachtung, Navigation und Kommunikation unersetzlich. Das in fast allen dieser Satelliten Komponenten aus Backnang enthalten sind, macht natürlich stolz. Für dieses Engagement möchte ich mich sehr herzlich bei den Verantwortlichen bedanken. Die Landesregierung wird den Luft- und Raumfahrtstandort Baden-Württemberg auch in Zukunft weiter unterstützen, beispielsweise mit unserer Strategie ‚THE aerospace LÄND&#8216;.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In der Lasertechnologie und Quantenkommunikation ist TESAT und damit Deutschland Technologieführer. Ohne die langjährige Unterstützung des DLR stünden wir aber nicht da wo wir heute sind&#8220;, sagte TESAT-Geschäftsführer Thomas Reinartz. „Nur durch den konsequenten Ausbau dieser Technologie hat es TESAT geschafft ein Produkt zu entwickeln, das wir heute in Serie herstellen können. Wir ernten heute Früchte, die vor 30 Jahren gesät wurden. Die hohen Auftragszahlen zeigen eindrücklich, welche Hebelwirkung solche Technologieprogramme entwickeln können.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur, betonte: „Satellitenkommunikation ist ein strategisch relevanter, kommerziell interessanter Zukunftsmarkt für die deutsche Raumfahrtindustrie. Insbesondere Laserkommunikation und smarte Antennen sind dabei die zentralen Bausteine, um die rasant anwachsenden Datenmengen, die im Weltraum übertragen werden, effizient zu bewältigen. Die Serienproduktion, die hier bei TESAT entsteht, stärkt somit den Raumfahrtstandort Deutschland.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grünen-Landtagsabgeordnete aus Backnang, Ralf Nentwich hob die Bedeutung von TESAT für die baden-württembergische Raumfahrtindustrie hervor: „Mit der Luft- und Raumfahrtstrategie des Landes Baden-Württemberg &#8211; THE aerospace LÄND &#8211; wollen wir die Sichtbarkeit der regionalen Luft- und Raumfahrtakteure steigern. Das neue Produktionsgebäude von TESAT und die damit verbundene Serienproduktion ist ein Leuchtturm und entscheidender Beitrag den Luft- und Raumfahrtstandort Baden-Württemberg zu stärken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Oberbürgermeister der Stadt Backnang, Maximilian Friedrich, ist der Neubau eine Investition in die Zukunft und ein starkes Bekenntnis zum Standort des Unternehmens im Weltzentrum der Satellitenkommunikation Backnang: „Die Investition über 20 Millionen Euro unterstreicht die tiefe Verbundenheit der TESAT zum Standort und der Region. Die Satellitenkommunikation ist heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das neue Gebäude wird dazu beitragen, die Zukunft der Raumfahrt und der Satellitentechnik von Backnang aus zu gestalten, da bin ich mir sicher.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Gebäude hat eine Nutzfläche von 4.400 m² und einen Rauminhalt von 22.700 m³. Auf drei Etagen wird TESAT in modernsten Reinräumen (ISO6 &amp; ISO8) die High-end-Fertigung im Optikbereich revolutionieren. Baubeginn war im Juni 2022, Richtfest wurde im Mai 2023 gefeiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg565059#msg565059" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MDA Space beauftragt Jena-Optronik für MDA AURORA (TM)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mda-space-beauftragt-jena-optronik-fuer-mda-aurora-tm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 17:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jena-Optronik stattet die neue Produktlinie MDA AURORA TM mit dem kleinsten Sternsensor der ASTRO Produktfamilie, dem ASTRO CL, aus. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH 27. Juni 2024. 27. Juni 2024 &#8211; Das Thüringer Raumfahrtunternehmen Jena-Optronik GmbH ist stolz darauf, von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Jena-Optronik stattet die neue Produktlinie MDA AURORA<sup> TM</sup> mit dem kleinsten Sternsensor der ASTRO Produktfamilie, dem ASTRO CL, aus. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right is-style-default has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Jena-Optronik GmbH 27. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ASTROCLJenaOptronik1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sternsensor ASTRO CL (CL steht für constellation) im Reinraum der Jena-Optronik. (Bild: Jena-Optronik)" data-rl_caption="" title="Sternsensor ASTRO CL (CL steht für constellation) im Reinraum der Jena-Optronik. (Bild: Jena-Optronik)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="330" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ASTROCLJenaOptronik26.jpg" alt="Sternsensor ASTRO CL (CL steht für constellation) im Reinraum der Jena-Optronik. (Bild: Jena-Optronik)" class="wp-image-142012" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ASTROCLJenaOptronik26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ASTROCLJenaOptronik26-236x300.jpg 236w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sternsensor ASTRO CL (CL steht für constellation) im Reinraum der Jena-Optronik. (Bild: Jena-Optronik)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Juni 2024 &#8211; Das Thüringer Raumfahrtunternehmen <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Jena+Optronik" data-wpel-link="internal">Jena-Optronik GmbH</a> ist stolz darauf, von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen für die schnell wachsende globale Raumfahrtindustrie, als Teil der Lieferkette ausgewählt worden zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die innovative MDA AURORA<sup> TM</sup> Produktlinie treibt den Übergang von analoger zu digitaler Satellitentechnologie voran und kommt unter anderem in der Lightspeed-Konstellation des kanadischen Satellitenbetreibers <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/telesat/" data-wpel-link="internal">Telesat</a> zum Einsatz. Lightspeed ist ein neuartiges globales Satellitennetzwerk im niedrigen Erdorbit (Low-Earth Orbit, kurz: LEO), das Kunden auf der ganzen Welt Konnektivität mit sehr hohen Datenraten bietet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ASTROCLTestSchwingstandJenaOptronik1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ASTRO-CL Sensoren im Test auf Schwingstand. (Bild: Jena-Optronik)" data-rl_caption="" title="ASTRO-CL Sensoren im Test auf Schwingstand. (Bild: Jena-Optronik)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ASTROCLTestSchwingstandJenaOptronik26.jpg" alt="ASTRO-CL Sensoren im Test auf Schwingstand. (Bild: Jena-Optronik)" class="wp-image-142014"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ASTRO-CL Sensoren im Test auf Schwingstand. (Bild: Jena-Optronik)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der ASTRO CL unterstützt die AURORA<sup> TM</sup> Produktlinie auf Basis seiner strahlungsharten Elektronik sowie dem störungsfreien Betrieb bei hohen Drehraten in der Echtzeit-Lageregelung der Satelliten. Die Jena-Optronik wird im Rahmen dieses ersten Auftrags über 500 ASTRO CL Sternsensoren an MDA liefern. Gefertigt werden die Sternsensoren in der neu konzeptionierten Serienproduktion am Standort Jena.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist uns eine große Ehre mit unseren Sternsensoren Teil der Aurora-Produktlinie von MDA sein zu dürfen. MDA Aurora wird die Entwicklung von hochmodernen Breitbandnetzen auf eine neue Stufe heben. Das Team der Jena-Optronik freut sich auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit“, Peter Kapell, Geschäftsführer Jena-Optronik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MDA AURORA<sup> TM</sup> wurde entwickelt, um den sich wandelnden technischen und geschäftlichen Anforderungen der Satellitenindustrie gerecht zu werden. Sie bietet den Betreibern eine beispiellose Flexibilität und Funktionalität, welche die Leistung der Konstellation gegenüber anderen Satellitensystemen zu geringeren Kosten und kürzeren Markteinführungszeiten drastisch verbessern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19695.msg563294#msg563294" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Jena-Optronik GmbH</a></li>
</ul>
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		<title>TESAT liefert OCTs an MDA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tesat-liefert-octs-an-mda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 11:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[LCT]]></category>
		<category><![CDATA[MDA]]></category>
		<category><![CDATA[OCT]]></category>
		<category><![CDATA[SCOT80]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat Lightspeed]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TESAT wurde von MDA Space als Teil der MDA AURORATM Lieferkette ausgewählt, um optische inter-Satelltiten Links zu liefern. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 29. Mai 2024. Backnang, 28. Mai 2024 &#8211; TESAT gab heute bekannt, dass es von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter fortschrittlicher [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">TESAT wurde von MDA Space als Teil der MDA AURORA<sup>TM</sup> Lieferkette ausgewählt, um optische inter-Satelltiten Links zu liefern. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 29. Mai 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 28. Mai 2024 &#8211; <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/tesat/" data-wpel-link="internal">TESAT</a> gab heute bekannt, dass es von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen für die schnell wachsende globale Raumfahrtindustrie, mit der Lieferung von 792 optischen Kommunikationsterminals (OCT) beauftragt wurde. Diese sind Teil der Lieferkette des Unternehmens für MDA AURORA<sup>TM</sup>, eine bahnbrechende Produktlinie, die den Übergang von analoger zu digitaler Satellitentechnologie vorantreibt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" data-rl_caption="" title="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60.jpg" alt="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" class="wp-image-140478" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die 792 SCOT80 OCTs werden auf einer speziellen Produktionslinie in dem neuen Gebäude zur Serienfertigung von TESAT in Backnang, Deutschland, hergestellt. Die Anlage wurde gebaut, um den Anforderungen der künftigen Satellitenkonstellationen gerecht zu werden. Die MDA AURORA<sup>TM</sup>-Lieferkette wird dazu beitragen, die Produktlieferungen für den Bestandskunden <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/telesat/" data-wpel-link="internal">Telesat</a> und dessen Low Earth Orbit (LEO) Satellitenkonstellation Telesat Lightspeed zu unterstützen, ein innovatives, fortschrittliches globales Netzwerk, das Kunden auf der ganzen Welt Konnektivität mit sehr hohen Datenraten bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir fühlen uns geehrt, dass wir erneut ausgewählt wurden, in enger Zusammenarbeit mit MDA Space für Telesat Lightspeed zu arbeiten. Dieses Programm wird das nächste Level fortschrittlicher Breitbandnetzwerke werden. Wir haben uns auf diese Art von Aufträgen vorbereitet, indem wir kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investiert haben, um unsere Spitzenposition in der optischen Kommunikationstechnologie zu halten, die wir bereits mit mehr als 86.000 erfolgreichen Verbindungen im Orbit bewiesen haben, und indem wir in unsere neue Produktionsstätte in Backnang für die Serienproduktion von OCTs investiert haben. Das Vertrauen, das uns MDA Space jetzt erneut entgegenbringt, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind&#8220;, sagte Thomas Reinartz, CEO von TESAT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TESAT begann seine Zusammenarbeit mit MDA Space vor mehr als zwanzig Jahren und hat seither bei mehreren erfolgreichen Raumfahrtprogrammen eng zusammengearbeitet.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg561985#msg561985" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &#038; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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		<title>Telesats Anik F2 überstand erneut Ausfall</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telesats-anik-f2-ueberstand-erneut-ausfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 13:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anik F2]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Oktober 2016 trat an Bord des Kommunikationssatelliten Anik F2 eine Anomalie auf, die für einen vielstündigen Sendeausfall sorgte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Alaska Telephone Association, CTV News, Gosfield North Communications, Northwestel, Telesat. Der Regelbetrieb des am 17. Juli 2004 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum transportierten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Oktober 2016 trat an Bord des Kommunikationssatelliten Anik F2 eine Anomalie auf, die für einen vielstündigen Sendeausfall sorgte. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Alaska Telephone Association, CTV News, Gosfield North Communications, Northwestel, Telesat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2earthartboeing260.jpg" alt="Anik F2 über der Erde - Illustration
(Bild: Boeing)"/><figcaption>Anik F2 über der Erde &#8211; Illustration<br> (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Regelbetrieb des am 17. Juli 2004 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum transportierten Kommunikationssatelliten Anik F2 war im Oktober 2004 aufgenommen worden. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von 5.948 Kilogramm dient seinem Betreiber <a href="https://www.telesat.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Telesat</a> aus dem kanadischen Ottawa insbesondere zur Versorgung von Kunden in bestimmten Gebieten Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten wie Internet und  Mobiltelefonie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit 24 C-Band-, 32 K<sub>u</sub>-Band-, 38 K<sub>a</sub>-Band- und einer Reihe von Reserve-Transpondern ausgerüstete, von Boeing basierend auf der Plattform BSS-702 nach einer Bestellung vom April 2000 gebaute Satellit ist im Geostationären Orbit bei 111,1 Grad West positioniert. Die Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten beträgt 15 Jahre. Mit den Treibstoffreserven an Bord ließe sich sein Betrieb laut Telesat auch über das Jahr 2019 hinaus verlängern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2inkourou600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2inkourou260.jpg" alt="Anik F2 in Kourou
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)"/></a><figcaption>Anik F2 in Kourou<br> (Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzer und Vertreiber der Kapazitäten der Kommunikationsnutzlast an Bord von Anik F2 sind unter anderem Bell Mobility, Northwestel, Shaw Direct, SSi Micro, Wildblue und Xplornet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine technische Anomalie, die am 2. Oktober 2016 gegen 13:00 Uhr UTC  (Weltzeit) auftrat, führte zur Aussetzung des Sendebetriebs. Angaben über Notfallmanöver des Satelliten lassen darauf schließen, dass Anik F2 sich in einen sogenannten Sicherheitsmodus versetzte, in dem die Kommunikationsnutzlast deaktiviert wird. Dabei richtete sich der Satellit wahrscheinlich so Richtung Sonne aus, dass auf jeden Fall eine sichere Stromversorgung durch die beiden Solarzellenausleger möglich ist und die Ladung der Akkumulatoren an Bord sichergestellt wird, und wartete dann auf Kommandos von einer Bodenstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwa 17 Stunden Ausfallzeit konnte Telesat den Sendebetrieb schließlich wieder aufnehmen. Einige Nutzer mussten jedoch über 19 Stunden warten, bis sie wieder auf die von ihnen üblicherweise genutzten Dienste zurückgreifen konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>(Un)gewöhnlicher Ausfall mit erwartbaren Folgen <br></strong>Telesat bezeichnet den Ausfall als höchst ungewöhnlich. Über eine Ursache für den Ausfall legte Telesat bis dato keine Informationen vor. Nach eigenen Angaben setzt Telesat die Untersuchungen des Ereignisses fort und will seine Kunden informieren, sobald neue Details vorliegen. Nach der neuerlichen Betriebsaufnahme verhielt sich Anik F2 laut Telesat nicht ungewöhnlich, und alle seine Untersystem  hinterließen einen gesunden Eindruck, so Telesat </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/V163anikf2fuel600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/V163anikf2fuel260.jpg" alt="Anik F2 an der &quot;Tankstelle&quot;
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)"/></a><figcaption>Anik F2 an der &#8222;Tankstelle&#8220;<br> (Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nutzer der von Anik F2 bereitgestellten Dienste bedeutete die  mehrstündige Unterbrechung den Verlust einer Reihe unterschiedlicher  Kommunikationsverbindungen. Einige ländliche Regionen im Norden Kanadas verloren so gut wie jede Kommunikationsmöglichkeit. Zahlreiche via Satellit versorgte Gemeinden in den Nordwestlichen Gebieten und in Nunavut waren von dem Ausfall betroffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung Nunavuts wies Mitarbeiter von öffentlichen Stellen, Gesundheitszentren und Flughäfen an, darauf zu achten, immer Zugriff auf ein aufgeladenes Satellitentelefon (zur Kommunikation in dedizierten Satellitentelefonnetzen) zu haben. Sie empfahl, die Geräte eingeschaltet zu lassen und sie im Falle einer erforderlichen Benutzung – zum Beispiel zur Meldung eines Notfalls &#8211; im Freien einzusetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausfall von Anik F2 unterbrach unter anderem auch von Bell Canada bereitgestellte Dienste im Norden Ontarios und Quebecs, in Nunavut, den Nordwestlichen Gebieten und in Yukon. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterbrechungen von Kommunikationsverbindungen des kanadischen Telekommunikationsproviders Northwestel führten dazu, dass zahlreiche elektronische Bankgeschäfte nicht abgewickelt werden konnten und im Handel vor allem mit Barzahlungen operiert werden musste. Auch die Verteilung von rund 50 Kabelfernsehprogrammen war bei Northwestel behindert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Zugriff auf das Internet war in 25 von SSi Micro angebundenen Kommunen in Nunavut nicht mehr möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Shaw Direct verursachte der Ausfall Probleme mit den von Shaw Direct ausgestrahlten französischsprachigen Programmen und HD-Fernsehkanälen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gegebenenfalls wird alles dunkel im Norden Kanadas <br></strong>Nach dem letzten längeren Ausfall von Anik F2 am 6. Oktober 2011 wurde unter anderem festgestellt, dass es für den via Anik F2 etablierten Notfallbekanntgabedienst zur Bevölkerungsinformation eines  insbesondere im Bereich der Wetternachrichten tätigen Unternehmens  namens <a href="https://www.pelmorex.com/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pelmorex Communication Inc.</a> kein Backup gab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Bericht eines Beratungsunternehmens mit Datum vom 30. Januar 2012 wird behauptet, Telesat habe signalisiert, dass im Falle eines Versagens von Anik F2 „alles dunkel wird im Norden Kanadas“. Um dem entgegen wirken zu können, halte Telesat eigenen Angaben zufolge Reservekapazitäten auf Anik F3 bereit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Kommunen in den betroffenen Regionen können aktuell Anik F2 und Anik F3 nutzen, und waren durch den Anik-F2-Ausfall nicht vollständig abgeschnitten. Der Wegfall bestimmter  Verbindungsmöglichkeiten scheint vor Ort jedoch zu einer gewissen  Konfusion geführt zu haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die neuerlichen Probleme mit Anik F2 wieder die berichteten Folgen hatten, mag erstaunen. Der Vorfall von 2011 hätte Anlass bieten können, die Kommunikationseinrichtungen im Norden Kanadas mit ausreichenden Redundanzen zu versehen. Einzelne wichtige Verbindungen sollten nicht vom unterbrechungsfreien Funktionieren eines einzelnen Satelliten abhängig sein. In einem kanadischen Regierungsgutachten wurden die Kommunikationsverbindungen im Norden des Landes seinerzeit als zerbrechlich bezeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anik F2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.378 bzw. als COSPAR-Objekt 2004-027A. Anik ist ein Inuktitut-Wort, also eines in der Sprache der Inuit in Nordostkanada, und steht für &#8222;kleiner Bruder&#8220;. </p>
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		<item>
		<title>Falcon-9-Starts für Telstar 18V und 19V gebucht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-9-starts-fuer-telstar-18v-und-19v-gebucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[APStar]]></category>
		<category><![CDATA[Bordtriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Februar 2016 wurde bekannt, dass die beiden Telekommunikationssatelliten Telstar 18V und 19V für ihren kanadischen Betreiber Telesat durch Falcon-9-Raketen von SpaceX in den Weltraum transportiert werden sollen. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Telesat Welche Variante der Falcon 9 für die für das Jahr 2018 geplanten Starts vorgesehen ist, teile Telesat im Rahmen einer Bekanntgabe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ende Februar 2016 wurde bekannt, dass die beiden Telekommunikationssatelliten Telstar 18V und 19V für ihren kanadischen Betreiber Telesat durch Falcon-9-Raketen von SpaceX in den Weltraum transportiert werden sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Telesat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Variante der Falcon 9 für die für das Jahr 2018 geplanten Starts vorgesehen ist, teile Telesat im Rahmen einer Bekanntgabe von Zahlen zur Unternehmensentwicklung nicht mit. Auf Fragen zu Einzelheiten der Startaufträge an SpaceX ging ein Sprecher des Unternehmens mit Sitz in Ottawa nicht ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startaufträge für Telstar 18 VANTAGE und 19 VANTAGE alias Telstar 18V und 19V, welche beide von Space Systems/Loral aus Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien basierend auf dem Satellitenbus 1300 gebaut werden, waren bereits 2015 erteilt worden. Dass SpaceX aus den Vereinigten Saaten von Amerika der Auftragnehmer ist, berichtete Telesat erst im Rahmen der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen für 2015.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem erfolgreichen Start möchte Telesat Telstar 18V bei 138 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) positionieren. Von dort aus soll der Satellit mit einer Auslegungsbetriebsdauer von über 15 Jahren im K<sub>u</sub>-Band-Bereich die Versorgung der für Telesat wachsenden Märkte in China, in der Mongolei, in Südostasien und in der Pazifik-Region sicherstellen. Große Regionen Asiens mit Indien und Pakistan im Westen bis Hawaii im Osten will man via Telstar 18V im C-Band-Bereich versorgen und damit auch direkte Verbindungen zwischen beliebigen Standorten in Asien und solchen auf den amerikanischen Kontinenten ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die APT Satellite Company Ltd. (APT Satellite alias APSTAR), ein chinesischer Kommunikationssatellitenbetreiber mit Sitz in Hongkong, beteiligt sich finanziell mit über 50% an der Realisierung von Telstar 18V. Der Satellit wird im Netz von APSTAR als APStar 5C zum Einsatz kommen und die Nachfolge von APStar 5 alias Telstar 18 antreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 18 befindet sich seit dem 29. Juni 2004 im All, seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 13 Jahre. Lässt sich der derzeitige Plan wie vorgesehen umsetzen, ließe sich der alte Satellit also mehr oder weniger rechtzeitig ablösen. Telstar 18 befand sich wegen eines Fehlers der Trägerrakete vom Typ Zenit unmittelbar nach seinem Aussetzen im All auf einer zu niedrigen Umlaufbahn. Mit den Bordtriebwerken von Telstar 18 konnte der Mangel an Flughöhe auf Kosten einer größeren Menge verbrauchten Treibstoffs ausgeglichen werden und Telesat war es möglich, den Satelliten an der vorgesehen Position zu betreiben. Bereits verbrauchter Treibstoff reduzierte allerdings die Menge, die für im Verlauf der Betriebszeit des Satelliten regelmäßig durchzuführende Manöver zur Verfügung stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 19V, Auslegungsbetriebsdauer wie bei Telstar 18V mehr als 15 Jahre, ist dazu gedacht, im GEO an einer Position von 63 Grad West in Kolokation mit Telstar 14R an der Versorgung der beiden amerikanischen Kontinente mitzuwirken. Telstar 14R alias Estrela do Sul 2 kreist seit seinem Start auf einer Proton-Rakete im Jahr 2011 um die Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im K<sub>a</sub>-Band-Bereich will Hughes Network Systems LLC (Hughes) Kapazitäten von Telstar 19V verwenden, um Empfänger in Südamerika zu erreichen. Mit der K<sub>a</sub>-Band-Nutzlast des Satelliten werden außerdem Nutzer im Norden Kanadas, der Karibik und im Gebiet des Nordatlantik adressiert. Für letzteres soll Telstar 19V auch eine Versorgung im K<sub>u</sub>-Band-Bereich ermöglichen. Signale im K<sub>u</sub>-Band von Telstar 19V sind außerdem Empfängern in den Anden und in Brasilien gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg355273#msg355273" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Telstar 18 VANTAGE bei SSL bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telstar-18-vantage-bei-ssl-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2015 10:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[APStar]]></category>
		<category><![CDATA[APT Satellite]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Telstar 18 VANTAGE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10134</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat mit Sitz im kanadischen Ottawa hat beim Satellitenbauer Space Systems / Loral (SSL) den Satelliten Telstar 18 VANTAGE bestellt, gab er am 23. Dezember 2015 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: APSTAR, SSL, Telesat. Mindestens 15 Jahre soll sich der von SSL in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauende, auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/telstar-18-vantage-bei-ssl-bestellt/" data-wpel-link="internal">Telstar 18 VANTAGE bei SSL bestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat mit Sitz im kanadischen Ottawa hat beim Satellitenbauer Space Systems / Loral (SSL) den Satelliten Telstar 18 VANTAGE bestellt, gab er am 23. Dezember 2015 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: APSTAR, SSL, Telesat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/telstar18ssl440.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/telstar18ssl260x200.jpg" alt="" class="wp-image-10136"/></a><figcaption>Telstar 18 kreist seit dem 29. Juni 2004 um<br> die Erde &#8211; Illustration (Bild: SSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens 15 Jahre soll sich der von SSL in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauende, auf dem Satellitenbus SSL 1300 basierende Telstar 18 VANTAGE einsetzen lassen. Der Satellit ist nicht die erste Konstuktion, die SSL für Telesat liefert. SSL wird das neue Raumfahrzeug mit C- und K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausstatten. Die kombinierte Nutzlastleistung wird laut Plan im Bereich von 14 Kilowatt liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 18 VANTAGE soll unter anderem auch die gleichen Ausleuchtzonen wie sein Vorgänger Telstar 18 alias APStar 5 bedienen. Er wird also der Nachfolger von Telstar 18 (NORAD 28.364, COSPAR 2004-024A). Telstar 18 kreist seit dem 29. Juni 2004 um die Erde und ist eine ebenfalls auf dem Satellitenbus 1300 basierende Konstruktion von SSL. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 13 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von Telstar 18 VANTAGE ist nach aktuellen Planungen für das Jahr 2018 vorgesehen. Gelingt der Start, will man den neuen Satelliten bei 138 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) positionieren, wo derzeit der abzulösende Vorgänger arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im K<sub>u</sub>-Band-Bereich soll die Position von Telstar 18 VANTAGE im All die Versorgung der für Telesat wachsenden Märkte in China, in der Mongolei, in Südostasien und in der Pazifik-Region sicherstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im C-Band-Bereicht ist Telstar 18 VANTAGE dafür gadacht, einen Bereich von Asien mit Indien und Pakistan im Westen bis Hawaii im Osten zu versorgen, und damit auch direkte Verbindungen zwischen beliebigen Standorten in Asien und solchen auf den amerikanischen Kontinenten zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der APT Satellite Company Ltd. (APT Satellite alias APSTAR) hat Telesat erneut die Verbreitung der von APSTAR angebotenen Dienste von der Position bei 138 Grad Ost vereinbart. Telstar 18 VANTAGE wird also wie sein Vorgänger im Netz von APSTAR zum Einsatz kommen. Die Zusammenarbeit von APSTAR und Telesat besteht seit über zehn Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg349088#msg349088" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Verbesserte H-IIA startet mit Telstar 12 VANTAGE</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/verbesserte-h-iia-startet-mit-telstar-12-vantage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 09:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[MHI]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Telstar 12 VANTAGE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf einer verbesserten Variante der japanischen H-IIA-Rakete wurde am 24. November 2015 der kanadische Kommunikationssatellit Telstar 12 VANTAGE in den Weltraum transportiert. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, MHI, Telesat. Um 7:50 Uhr MEZ am 24. November 2015 (um 15:50 Uhr japanischer Zeit) startete eine H-IIA-Rakete vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima, um den Kommunikationssatelliten Telstar [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf einer verbesserten Variante der japanischen H-IIA-Rakete wurde am 24. November 2015 der kanadische Kommunikationssatellit Telstar 12 VANTAGE in den Weltraum transportiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Airbus Defence and Space, MHI, Telesat. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau3jaxamhi.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="146" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau3jaxamhi260.jpg" alt="" class="wp-image-12611" style="width:260px;height:146px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Heck der H-IIA F29 mit drei der vier Feststoffbooster im Bild
(Bild: JAXA / MHI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um 7:50 Uhr MEZ am 24. November 2015 (um 15:50 Uhr japanischer Zeit) startete eine H-IIA-Rakete vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima, um den Kommunikationssatelliten Telstar 12 VANTAGE in den Weltraum zu befördern. Das Raumfahrzeug für den kanadischen Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat wurde nach einer Flugzeit von rund vier Stunden und 27 Minuten erfolgreich im All ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der 29. Mission einer H-IIA-Rakete kam die Version 204 zu Einsatz. Diese Version zeichnet sich durch vier seitlich montierte Feststoffbooster vom Typ SRB-A3 aus. Verbesserungen der Rakete erfolgten insbesondere im Bereich der zweiten Stufe, die jetzt für drei Brennphasen vor dem Nutzlast-Absetzen geeignet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug der Rakete begann von der Rampe Nummer 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima im ersten Viertel des eine Stunde und 44 Minuten langen Startfensters (7:23 &#8211; 9:07 Uhr MEZ). Vor Ort herrschte zum Zeitpunkt des Starts eine Temperatur von 22 Grad Celsius, Wind kam mit einer Geschwindigkeit von rund 31 km/h aus Richtung Nordosten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau2jaxamhi.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="146" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau2jaxamhi260.jpg" alt="" class="wp-image-12609" style="width:260px;height:146px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">H-IIA F29 auf der Startrampe an der Küste
(Bild: JAXA / MHI</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst lief das LE-7A genannte, flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk der ersten Stufe an. Nachdem dieses die vorgesehenen Betriebsparameter erreicht hatte, zündeten die vier jeweils mit rund 66 Tonnen HTPB (Hydroxyl-terminiertes Polybutadien) gefüllten Feststoffbooster und die von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebaute Rakete verließ die Rampe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flugverlauf gestaltete sich laut MHI wie geplant. Rund 116 Sekunden nach dem Abheben waren die Feststoffbooster ausgebrannt und wurden jeweils in Paaren rund 11 und 14 Sekunden später abgeworfen. Der Abwurf der Nutzlastverkleidung an der Spitze der Rakete folgte rund drei Minuten und 25 Sekunden nach dem Abheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach rund sechs Minuten und 40 Sekunden Flug hatte die erste Stufe ihre Arbeit erledigt und wurde rund acht Sekunden später abgetrennt. Sechs weitere Sekunden später zündete das 137 kN starke LE-5B genannte, ebenfalls flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk der zweiten, verbesserten Stufe der Rakete.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau1jaxamhi.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="146" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau1jaxamhi260.jpg" alt="" class="wp-image-12607" style="width:260px;height:146px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">H-IIA F29 hebt ab
(Bild: JAXA / MHI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Minuten und 11 Sekunden arbeitete des Haupttriebwerk der zweiten Stufe, bis sein erster Brennschluss erreicht war. Es folgte eine Freiflugphase mit einer Dauer von 11 Minuten und 39 Sekunden, während derer die erstmals weiß gestrichene Stufe langsam rollte &#8211; Farbgebung und Rotation dienten der Temperaturkontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der neuerlichen Zündung der zweiten Stufe wurde im Gegensatz zu früheren Missionen, bei denen ausschließlich separate Hydrazin nutzende Lageregelungstriebwerke eingesetzt wurden, Oxidator verdampft und abgegeben, um mit einem leichten Vorwärts-Schub die Betriebsstoffe an den jeweiligen Tankböden zu konzentrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Brennphase der zweiten Stufe begann dann 22 Minuten und 46 Sekunden nach dem Abheben und endete nicht ganz vier Minuten später. Eine fast vier Stunden dauernde Freiflugphase schloss sich an, während der die Versorgung der Stufe mit elektrischer Energie weiter durch einen neu entwickelten Lithiumionen-Akkumulatorensatz erfolgte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ENCONTAINERTELSTAR12Vairbus1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ENCONTAINERTELSTAR12Vairbus260.jpg" alt="" class="wp-image-12604" style="width:260px;height:173px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Telstar 12 VANTAGE und Transportcontainer
(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur dritten und letzten Brennphase vor dem Aussetzen der Nutzlast zündete die zweite Stufe vier Stunden, 22 Minuten und 45 Sekunden nach dem Abheben. Das Triebwerk der Stufe war dabei erstmals auf einem separat einstellbaren niedrigerem Schubniveau von circa 60 Prozent betreibbar &#8211; also drosselbar (auf 82 kN), was einer erhöhten Genauigkeit beim Orbiteinschuss dienlich sein sollte. 46 Sekunden später war die dritte Brennphase beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Stunden, 26 Minuten und 56 Sekunden nach dem Abheben erfolgte dann das Aussetzen von Telstar 12 VANTAGE, den Airbus Defence and Space für Telesat nach einem Auftrag aus dem Jahr 2013 gebaut hatte, im Empfangsbereich der Bodenstation Santiago. Erreicht wurde ein geosynchroner Transferorbit (GTO), von dem aus der Satellit den Weg in den Geostationären Orbit (GEO) eigenständig bewerkstelligen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Perigäum, also der der Erde nächstliegende Bahnpunkt, des Orbits des Satelliten nach dem Aussetzen, lag bei rund 3.140 Kilometern über der Erde. Das Apogäum, der am weitesten von der Erde entfernte Bahnpunkt, lag bei 35.637 Kilometern über der Erde. Die verbliebene Bahnneigung gegen den Erdäquator betrug 19,2 Grad.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vtelesat1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="174" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vtelesat260.jpg" alt="" class="wp-image-12612" style="width:260px;height:174px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Telstar 12 VANTAGE &#8211; Illustration
(Bild: Telesat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 12 VANTAGE basiert auf der Satellitenplattform Eurostar E3000 und besaß eine Startmasse im Bereich von 4.900 Kilogramm. Der Satellit wird von seinem Betreiber mit Sitz im kanadischen Ottawa insbesondere zur Bereitstellung von Breitbanddatendiensten eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telesats neuer Satellit soll im GEO eine Position bei 15 Grad West beziehen, um von dort Empfänger in Nord- und Südamerika, in Europa, dem Mittleren Osten und in Afrika zu versorgen. Dafür ist er mit einer Kommunikationsnutzlast im Äquivalent zu 52 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 36 MHz ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt mindestens 15 Jahre. Mit elektrischer Energie versorgt werden Kommunikationsnutzlast und raumflugtechnische Systeme von zwei Solarzellenauslegern. Von den Auslegern mit Gallium-Arsenid-Zellen erwartet man am Ende der Auslegungsbetriebsdauer die Bereitstellung von immer noch 11 Kilowatt elektrischer Leistung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 12 VANTAGE besitzt einen mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebenen Apogäumsmotor. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt er außerdem 14 10-Newton-starke, MMH und MON-3 verwendende, Zweistofftriebwerke des Typs S10-21 von Airbus Defence and Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Satellit ist als Nachfolger und Erweiterung von Telstar 12 gedacht. Letzterer wurde mit 38 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet und kreist nach Start auf einer Ariane 4 (Flug V122, verwendete Raketenversion 44LP) seit dem 19. Oktober 1999 um die Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Telstar 12 VANTAGE besorgten z.B. Arianespace, International Launch Services (ILS) und Landlaunch den Transport von Satelliten für Telesat in den Weltraum. Der jetzt erfolgte Start war die erste jemals geflogene kommerzielle Mission einer Rakete des japanischen Typs H-IIA mit einem kommerziellen Kommunikationssatelliten an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 12 VANTAGE alias Telstar 12V ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.036 und als COSPAR-Objekt 2015-068A. Die zweite Stufe der H-IIA ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.037 und als COSPAR-Objekt 2015-068B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13854.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Telstar 12 Vantage auf H2A (204) F29</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Telstar 12 VANTAGE fliegt auf H-IIA von MHI</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telstar-12-vantage-fliegt-auf-h-iia-von-mhi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 11:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsubishi]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Telstar 12 VANTAGE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37142</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 26. September 2013 gab der japanische Mischkonzern Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. (MHI) bekannt, dass er vom kanadischen Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat mit Sitz in Ottawa beauftragt worden ist, den Telstar 12 VANTAGE genannten Ersatz für Telstar 12 Ende 2015 in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, MHI. Der Startauftrag von Telesat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 26. September 2013 gab der japanische Mischkonzern Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. (MHI) bekannt, dass er vom kanadischen Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat mit Sitz in Ottawa beauftragt worden ist, den Telstar 12 VANTAGE genannten Ersatz für Telstar 12 Ende 2015 in den Weltraum zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Astrium, MHI.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013133431_small_1.jpg" alt="Astrium" width="260"/><figcaption>
Telstar 12 VANTAGE im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Startauftrag von Telesat an MHI ist der erste für einen kommerziellen Satelliten. Das Raumfahrzeug hatte Telesat Anfang September 2013 bei Astrium bestellt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013133431_small_2.jpg" alt="JAXA via MHI" width="260"/><figcaption>
H-IIA im Flug 
<br>
(Bild: JAXA via MHI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 12 VANTAGE soll Telstar 12 an einer Position von 15 Grad West im Geostationären Orbit ersetzen und die Fähigkeiten Telesats, Gebiete in Afrika, der Karibik, im Mittelmeerraum, der Nordsee, in Südamerika und dem Südatlantik mit Ausstrahlungen im K<sub>u</sub>-Band-Bereich zu versorgen, erheblich erweitern.  <br>Telstar 12, gebaut von Space Systems/Loral und gestartet als Orion 2 am 19. Oktober 1999 auf der Ariane 4 mit der Flugnummer V122, befindet sich seit Dezember 1999 im kommerziellen Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nachfolgesatellit mit einer Startmasse unter 5 Tonnen und einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren erhält zur Bewältigung seiner Aufgaben eine Kommunikationsnutzlast mit einer Transponderausstattung äquivalent zu 52 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 36 MHz. Er basiert auf Astriums Bus Eurostar E3000 und soll es auf eine elektrische Leistung von rund 11 kW bringen. <br>Für den Start von Telstar 12 VANTAGE alias Telstar 12V will MHI eine verbesserte Variante der H-IIA-Rakete einsetzen. Die Verbesserungen erfolgten an der Raketenoberstufe und wurden in enger Kooperation mit der japanischen Weltraumforschungsagentur (JAXA) erarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von MHI waren bisher 21 von 22 Starts von H-IIA-Raketen erfolgreich.</p>
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		<item>
		<title>Proton startet Anik G1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-startet-anik-g1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 12:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anik G1]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36497</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern abend startete eine russische Proton-M mit dem kanadischen Kommunikationssatelliten Anik G1 vom kasachischen Kosmodrom Baikonur. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Zenki, Raumcon, Skyrocket. Der Start erfolgte gegen 20.36 Uhr MESZ vom Startplatz 200/39. Knapp 10 Minuten später hatte die Trägerrakete ihre Arbeit erfolgreich beendet und setzte Oberstufe und Nutzlast ab. Die Bris-M-Oberstufe transportierte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/proton-startet-anik-g1/" data-wpel-link="internal">Proton startet Anik G1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend startete eine russische Proton-M mit dem kanadischen Kommunikationssatelliten Anik G1 vom kasachischen Kosmodrom Baikonur.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Zenki, Raumcon, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042013141510_small_1.jpg" alt="Zenki" width="450" height="254"/><figcaption>
Proton-M beim Start mit Anik G1 
<br>
(Bild: Zenki)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 20.36 Uhr MESZ vom Startplatz 200/39. Knapp 10 Minuten später hatte die Trägerrakete ihre Arbeit erfolgreich beendet und setzte Oberstufe und Nutzlast ab. Die Bris-M-Oberstufe transportierte den Satelliten Anik G1 im Verlaufe von 5 Brennphasen innerhalb von 9 Stunden und 13 Minuten in den geplanten Übergangsorbit. Dieser liegt in einer Höhe zwischen 9.127 und 35.782 Kilometern bei einer Bahnneigung von etwa 13,4 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zielorbit ist die Geostationäre Bahn, die der Satellit mit einem eigenen Triebwerk erreichen soll. Dort wird er bei 107,3 Grad westlicher Länge stationiert und soll beide amerikanische Kontinente sowie den Pazifikraum mit Kommunikationsdienstleistungen versorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu ist der von Space Systems/Loral auf Basis des SL1300 entwickelte Satellit mit 12 Transpondern für das K<sub>u</sub>-Band, 16 für das erweiterte K<sub>u</sub>-Band,  24 für das C-Band sowie 3 X-Band-Transpondern ausgestattet. Damit sollen Kommunikationsdienste für die Luftfahrt über Südamerika, Kommunikationsanwendungen für Regierungen von Staaten auf den beiden amerikanischen Kontinenten und im Pazifik, Fernsehausstrahlungen für Kanada sowie X-Band-Kommunikation zur militärischen Anwendung realisiert werden. 
<br>
Anik G1 gehört der Telesat Kanada, hat beim Start eine Masse von etwa 4,9 t, eine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren und bezieht seine elektrische Energie über zwei Solarzellenausleger. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11481.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Anik G1 auf Proton-M mit Bris-M</a></li></ul>
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		<title>Nimiq-6 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nimiq-6-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-M]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
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		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Abend startete eine Proton-M/Bris-M vom Kosmodrom Baikonur in den Weltraum. An Bord befand sich ein neuer Kommunikationssatellit. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: ILS, Chrunitschew, NSF. Der Start erfolgte am Morgen um 3.19 Uhr Ortszeit (Donnerstag 21.19 Uhr MESZ) von der Startplattform 81/24 des Kosmodroms Baikonur. Nach einer Flugdauer von 128 Sekunden war die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Abend startete eine Proton-M/Bris-M vom Kosmodrom Baikonur in den Weltraum. An Bord befand sich ein neuer Kommunikationssatellit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: ILS, Chrunitschew, NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nimiq6launchils.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nimiq6launchils26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Proton-M-Start mit Nimiq 6 an Bord am 17. Mai 2012. (Bild: ILS)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am Morgen um 3.19 Uhr Ortszeit (Donnerstag 21.19 Uhr MESZ) von der Startplattform 81/24 des Kosmodroms Baikonur. Nach einer Flugdauer von 128 Sekunden war die Erststufe ausgebrannt und wurde abgetrennt. Die Zweitstufe zündete bereits einige Sekunden davor, was auch &#8222;heiße Stufentrennung&#8220; genannt wird. Die Zweitstufe war nach einer Flugdauer von 331 Sekunden ausgebrannt und wurde abgetrennt. Danach begann die dritte Stufe mit ihrem Betrieb, den sie planungsgemäß nach 585 Sekunden Flug einstellte und dann abgetrennt wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nimiq6cgmoissl.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nimiq6cgmoissl26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nimiq 6 beim Hersteller. (Bild: SS/L)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Abtrennung begann die Bris-M mit ihrer ersten Brennperiode. Insgesamt soll sie fünf davon durchführen, bis sie um 6.26 Uhr MESZ von der Nutzlast getrennt wird. Darauf wird sie noch zwei weitere Zündungen durchführen, bis die Stufe ihren Treibstoff aufgebraucht und einen Friedhofsorbit erreicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nutzlast transportierte die von Chrunitschew gebaute und von ILS vermarktete Rakete den Kommunikationssatelliten Nimiq 6, welcher für die Firma Telesat Canada gestartet wurde. Dieser basiert auf der Satellitenplattform <em>SS/L 1300</em> von Space Systems/Loral und soll, im Geostationären Orbit angekommen, mit seinen 32 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern Kanada abdecken. Als Energieversorgung nutzt der Satellit zwei Solarpaneele sowie einen Satz von Batterien, welche den Satelliten auch dann mit Energie versorgen, wenn die Solarpaneele nicht von der Sonne beschienen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Start war der insgesamt 378. Start einer Proton sowie die 5. Mission dieses Trägers in diesem Jahr. Darüber hinaus war dies der weltweit 27. Orbitalstart des Jahres sowie der neunte russische.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10998.0;topicseen" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Nimiq-6 auf Proton M/Briz M</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>ViaSat 1 im Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/viasat-1-im-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
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		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Viasat]]></category>
		<category><![CDATA[ViaSat 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern abend startete der Kommunikationssatellit ViaSat 1 auf einer Proton-M-Trägerrakete und befindet sich nun in einem Geotransferorbit um die Erde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceFlightNow, Skyrocket. Von dieser Umlaufbahn aus gelangt er mit eigenen Triebwerken in den Geostationären Orbit, knapp 36.000 Kilometer über dem Äquator. Der Start erfolgte gegen 20:49 Uhr MESZ vom [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend startete der Kommunikationssatellit ViaSat 1 auf einer Proton-M-Trägerrakete und befindet sich nun in einem Geotransferorbit um die Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: SpaceFlightNow, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102011101025_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral" width="260"/><figcaption>
ViaSat 1 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von dieser Umlaufbahn aus gelangt er mit eigenen Triebwerken in den Geostationären Orbit, knapp 36.000 Kilometer über dem Äquator. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 20:49 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur aus. Nach dem Abwurf der drei Stufen der Trägerrakete übernahm die Oberstufe vom Typ Bris-M den weiteren Aufstieg. Im Verlaufe von 5 Antriebsphasen gelangte ViaSat 1 von seiner Anfangsbahn in etwa 180 Kilometern Höhe und einer Inklination von 51,5 Grad in die gegenwärtig eingenommene Bahn zwischen 2.360 und 35.785 Kilometern bei 30,4 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ViaSat 1 wurde von Space Systems/Loral (USA/Kanada) entwickelt und gebaut und erreicht mit seinen 72 Abstrahlungsrichtungen etwa 75 Prozent des Kontinentalterritoriums der USA sowie die bevölkerungsreichsten Gebiete von Alaska, Hawaii und Kanada. Zudem kann er über seine K<sub>a</sub>-Band-Transponder bis zu 140 Gigabit Daten pro Sekunde aussenden, was ihn zum leistungsfähigsten Kommunikationssatelliten macht. Diese Datenrate ist größer als die aller bisher für den nordamerikanischen Kontinent eingesetzten Satelliten zusammen. 
<br>
Auch für die Proton hatte dieser Start eine besondere Bedeutung. ViaSat 1 ist mit 6,74 t die bisher schwerste Nutzlast, die mit dieser Kombination aus Trägerrakete und Oberstufe auf einen Geotransferorbit gebracht wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ViaSat 1 kooperiert die ViaSat Incorporation (USA) mit Loral, Telesat und Eutelsat, um die Dienste des Satelliten sicherzustellen und zu vermarkten. So übernimmt Telesat Kanada Telemetrie, Bahnverfolgung sowie Steuerung des Satelliten und stellt seine Position im Geostationären Orbit bei 115 Grad West zur Verfügung. Eutelsat setzt sein weitverzweigtes Netz ein, um die Breitbanddienste von ViaSat für Telekommunikation, Internet-Dienste und Fernsehen zu vermarkten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9736.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ViaSat-1 auf Proton-M/Breeze-M</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Telesats Anik F2 mit Softwareproblemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telesats-anik-f2-mit-softwareproblemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 13:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anik F2]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem vor kurzem durchgeführten Softwareupdate trat während der Ausführung eines Routinemanövers an Bord des Kommunikationssatelliten Anik F2 eine Anomalie auf, in deren Folge sich der Satellit in einen Sicherheitsmodus versetzte, bei dem seine Kommunikationsnutzlast abgeschaltet ist. Quelle: Boeing, Canadian Business, Northwestel, Telesat. Der am 18. Juli 2004 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach einem vor kurzem durchgeführten Softwareupdate trat während der Ausführung eines Routinemanövers an Bord des Kommunikationssatelliten Anik F2 eine Anomalie auf, in deren Folge sich der Satellit in einen Sicherheitsmodus versetzte, bei dem seine Kommunikationsnutzlast abgeschaltet ist. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: Boeing, Canadian Business, Northwestel, Telesat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/ankf2pose1esacnsaspacecsg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/ankf2pose1esacnsaspacecsg260.jpg" alt="Anik F2 bei Startvorbereitungen in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Anik F2 bei Startvorbereitungen in Kourou<br> (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der am 18. Juli 2004 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum transportierte Kommunikationssatellit Anik F2 mit einer Startmasse von rund 5.950 Kilogramm dient seinem Betreiber Telesat aus dem kanadischen Ottawa insbesondere zur Versorgung von Kunden in bestimmten Gebieten Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten wie Internet und Mobiltelefonie. Der mit 24 C-Band-, 32 K<sub>u</sub>-Band-, 38 K<sub>a</sub>-Band- und einer Reihe von Reserve-Transpondern ausgerüstete, von Boeing basierend auf der Plattform BSS-702 gebaute Satellit ist im Geostationären Orbit bei 111,1 Grad West positioniert. Dort führte am 6. Oktober 2011 gegen 12:36 Uhr MESZ ein Softwarefehler beim Ausführen eines Routinemanövers zur Abschaltung der Kommunikationsnutzlast und einer geänderten Ausrichtung des Satelliten. Der Satellit richtete sich so Richtung Sonne aus, dass auf jeden Fall eine sichere Stromversorgung durch die beiden Solarzellenausleger des Satelliten ermöglicht wurde und die Ladung der Akkumulatoren an Bord sichergestellt war, und wartete auf Kommandos von einer Bodenstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nutzer bedeutete die Abschaltung der Kommunikationsnutzlast eine mehrstündige Unterbrechung einer Reihe unterschiedlicher Kommunikationsverbindungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige ländliche Regionen im Norden Kanadas verloren so gut wie jede Kommunikationsmöglichkeit. Laut Northwestel, einem kanadischen Telekommunikationsprovider, waren insgesamt 39 via Satellit versorgte Gemeinden in den nordwestlichen Gebieten und in Nunavut betroffen. In Iqaluit, der Hauptstadt des kanadischen Territoriums Nunavut, war das DSL-Netzwerk von der Außenwelt abgeschnitten. Rund 7.800 Kunden von Bell Aliant, einem anderen kanadischen Telekommunikationsprovider, waren im Norden Ontarios und im Norden Quebecs mit Unterbrechungen von Telefonfernverbindungen und Fernsehprogrammen konfrontiert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2earthboeing.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2earthboeing260.jpg" alt="Anik F2 über der Erde - Illustration
(Bild: Boeing)"/></a><figcaption>Anik F2 über der Erde &#8211; Illustration<br> (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Flüge wurden wegen fehlender Kommunikationsverbindungen zur Betriebsorganisation gestrichen. So musste beispielsweise die kanadische Fluggesellschaft First Air 48 Flüge absagen. Canadian Business berichtete, dass Kommunikationskanäle zu Bohrplattformen auf See ausfielen, und durch bereitgehaltene Technik zur Notfallkommunikation ersetzt werden mussten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Telesat teilte am 7. Oktober 2011 mit, dass man im Verlauf des Abends des 6. Oktober und in der darauf folgenden Nacht die auf Anik F2 etablierten Dienste wieder aktivieren konnte. Bei Telesat führt man die Probleme des Satelliten auf Code in einem Softwareupdate zurück, das der Hersteller des Satelliten vor Kurzem bereitgestellt habe. Die Software aus diesem speziellen Update kommt laut Telesat aktuell nicht zum Einsatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall könnte Anlass bieten, die Kommunikationseinrichtungen im Norden Kanadas mit ausreichenden Redundanzen zu versehen. Einzelne wichtige Verbindungen sollten nicht vom unterbrechungsfreien Funktionieren eines einzelnen Satelliten abhängig sein. In einem aktuellen kanadischen Regierungsgutachten werden die Kommunikationsverbindungen im Norden des Landes laut Canadian Business als zerbrechlich bezeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anik F2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.378 bzw. als COSPAR-Objekt 2004-027A. Anik ist ein Inuktitut-Wort, also eines in der Sprache der Inuit in Nordostkanada, und steht für &#8222;kleiner Bruder&#8220;. </p>
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		<item>
		<title>Ariane 5 startet mit schwerer Nutzlast</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-mit-schwerer-nutzlast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2004 12:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anik F2]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Trägerrakete Ariane 5 startete am 17. Juli 2004 erfolgreich den bisher schwersten Telekommunikations-Satelliten. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Arianespace. Samstag, 17. Juli 2004, 1:44 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ): Eine Rakete vom Typ Ariane 5 G+ startet vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. An Bord befindet sich der massereichste kommerzielle Telekommunikationssatellit, der je [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäische Trägerrakete Ariane 5 startete am 17. Juli 2004 erfolgreich den bisher schwersten Telekommunikations-Satelliten. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Arianespace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/040718a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/040718a260x200.jpg" alt="Liftoff in Kourou
(Bild: Arianespace)"/></a><figcaption>Liftoff in Kourou für den Flug V163.<br> (Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Samstag, 17. Juli 2004, 1:44 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ): Eine Rakete vom Typ <em>Ariane 5 G+</em> startet vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. An Bord befindet sich der massereichste kommerzielle  Telekommunikationssatellit, der je gestartet wurde: Der 5,95 Tonnen schwere Satellit <em>Anik F2</em> nutzt damit die Kapazität der Trägerrakete gut aus, die darauf ausgelegt ist, einzelne massereiche bzw. gleich mehrere leichtere Nutzlasten in einen Erdorbit zu hieven. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/V163AnikF2lau260.jpg" alt=""/><figcaption>Ariane-5-Start mit Anik F2. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startvorbereitungen verliefen nicht ohne Probleme: Viermal musste der Start verschoben werden, der eigentlich bereits am vergangenen Montag, den 12. Juli 2004, stattfinden sollte. Der Grund für die Verschiebungen waren technische Probleme an der Starteinrichtung sowie Wetterprobleme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 163. Start einer <em>Ariane</em>-Rakete sowie der 15. erfolgreiche Start der <em>Ariane 5</em> erfolgte in großem Abstand zum letzten vergleichbaren Ereignis: Zuletzt hob der Träger mit der ESA-Raumsonde <em>Rosetta</em> am 2. März 2004 ab. Dies zeugt vor allem vor den wirtschaftlichen Problemen, die das Betreiberunternehmen <em>Arianespace</em> sowie die europäische Raumfahrtindustrie plagen. Der nächste Start ist für Oktober geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">28 Minuten nach dem erfolgreichen <em>Liftoff</em> erreichte <em>Anik F2</em> einen geosynchronen Transferorbit. Von dort soll der Satellit nun langsam in den geostationären Orbit angehoben werden, den er für seinen Betrieb benötigt. Anfang Oktober soll er einsatzbereit sein. Von dort soll er dann über Nordamerika Telekommunikationsaufgaben versehen. <em>Anik F2</em> wurde von <em>Boeing</em> entwickelt und wird vom Unternehmen <em>Telesat</em> betrieben, das seinen Sitz in Ottawa/Kanada hat. </p>
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