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	<title>VAFB &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>VAFB &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>OHB: SARah-Satelliten erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-satelliten-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Dec 2023 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Aufklärungssystem der Bundeswehr komplett. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 24. Dezember 2023. Bremen/Vandenberg, 24. Dezember 2023. Die beiden Reflektorsatelliten des SARah-Aufklärungssystems sind heute erfolgreich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, gestartet. Die Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX hob um 14:11 MEZ von Launchpad SLC-4E ab und setzte ihre [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neues Aufklärungssystem der Bundeswehr komplett. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 24. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarah23fairingspacexviaBW.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" data-rl_caption="" title="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarah23fairingspacexviaBW26.jpg" alt="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" class="wp-image-135664"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)</figcaption></figure>



<p>Bremen/Vandenberg, 24. Dezember 2023. Die beiden Reflektorsatelliten des SARah-Aufklärungssystems sind heute erfolgreich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, gestartet. Die Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX hob um 14:11 MEZ von Launchpad SLC-4E ab und setzte ihre beiden Passagiere nach 25-minütiger Flugzeit planmäßig im Weltall aus. Kurz darauf konnten die ersten Signale der beiden Satelliten empfangen werden. Damit wurde die sogenannte Launch and Early Orbit Phase (LEOP) eingeläutet, in deren Verlauf die Satelliten System für System hochgefahren und auf Funktionalität überprüft werden. Zudem werden die Satelliten während dieser Phase in ihre endgültigen Orbits gesteuert.</p>



<p>Der für SARah verantwortliche OHB-Projektleiter ist froh, dass der Start erfolgreich durchgeführt werden konnte: „Es ist ein wunderbares und erleichterndes Gefühl nach all den Anstrengungen die beiden Satelliten sicher in ihrem Orbit zu wissen. Dass wir heute diesen besonderen Moment erleben konnten, ist eine Teamleistung und der Verdienst des gesamten SARah-Teams und auch der unterstützenden Kollegen von OHB.“</p>



<p>Bei SARah handelt es sich um die Nachfolgemission des seit 2007 im Dienst befindlichen SAR-Lupe-Systems. Für die Realisierung war – wie schon bei SAR-Lupe – die OHB System AG als Hauptauftragnehmerin beauftragt worden. In Kooperation mit Airbus Defence and Space als Unterauftragnehmer wurden für die Mission insgesamt drei Radarsatelliten entwickelt und gebaut: Ein Phased-Array-Satellit (beigesteuert von Airbus Defense and Space) und zwei baugleiche Reflektorsatelliten, bei denen es sich um eine Weiterentwicklung der bewährten Technologie von SAR-Lupe handelt. Durch die Kombination der beiden Satellitentypen können die Vorteile der einzelnen Technologien für das Gesamtsystem genutzt werden, um der Bundeswehr eine verbesserte weltweite tageszeit- und wetterunabhängige Aufklärungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>Auftraggeber für SARah ist das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (<a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-wpel-link="internal">BAAINBw</a>).</p>



<p>Der Betrieb der SARah Satelliten wird ebenfalls in der Verantwortung der OHB System AG liegen und in Kooperation mit der OHB Digital Connect GmbH und Airbus Defence and Space durchgeführt werden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg557679#msg557679" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Starlink: Erster Start von der US-Westküste</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/starlink-erster-start-von-der-us-westkueste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 20:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. September 2021 um 5:55 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit startete eine Falcon 9 des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX von Rampe SLC-4E der Vandenberg Space Force Base in Florida mit 51 Starlink-Internet-Satelliten an Bord. Dies war der erste dedizierte Starlink-Start von der US-amerikanischen Westküste und zugleich der erste in einen Orbit mit 70-Grad-Inklination. Ein Beitrag von Patrick [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 14. September 2021 um 5:55 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit startete eine Falcon 9 des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX von Rampe SLC-4E der Vandenberg Space Force Base in Florida mit 51 Starlink-Internet-Satelliten an Bord. Dies war der erste dedizierte Starlink-Start von der US-amerikanischen Westküste und zugleich der erste in einen Orbit mit 70-Grad-Inklination.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210914Falcon9SL30Flight800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210914Falcon9SL30Flight260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Falcon 9 erhebt sich in den kalifornischen Nachthimmel, hier kurz vor der Abtrennung der ersten Stufe. (Bild: Webcast SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p>14. September 2021 &#8211; Wie bei Starlink-Starts üblich kam als Erststufe mit B1049 ein bereits zuvor eingesetzter Booster zum mittlerweile zehnten Mal zum Einsatz. Diese Stufe war erstmalig beim Start von Telstar 18V im September 2018 und nachfolgend bei Iridium-8 sowie sieben weiteren Starlink-Starts (zuletzt am 4. Mai 2021) eingesetzt worden. Auch die beiden Nutzlastverkleidungshälften kamen zuvor bereits zum Einsatz &#8211; eine beim Start von NROL-108, die andere bei GPS III SV-03 und Turksat-5A. Es ist geplant, sie mit einem vormalig für Dragon-Bergungen eingesetzten Schiff im Anschluss für eine nochmalige Verwendung aus dem Wasser zu fischen.</p>



<p>Auch bei der Nutzlast gab es einige Neuerungen: Die transportierten Satelliten verfügen über Laserlinks, die es den Raumfahrzeugen ermöglicht, untereinander große Datenmengen auszutauschen und so die Notwendigkeit einer direkten Verbindung zu einer Bodenstation eliminieren. Auch die Anzahl war mit 51 im Vergleich zu den bisher üblichen 60 Satelliten deutlich geringer. Ob dies ausschließlich an der erhöhten Inklination liegt (die zur Folge hat, dass die Erdrotation in geringerem Maße genutzt werden kann, wodurch die Rakete selbst mehr Geschwindigkeit aufbringen muss) oder ob die neuen Satelliten (von SpaceX als v1.5 betitelt) schwerer sind ist nicht bekannt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210914Falcon9SL30Nutzlast800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210914Falcon9SL30Nutzlast260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die aus 51 Starlink-Satelliten bestehende Nutzlast. (Bild: Webcast SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p>Abgesehen vom (für Vandenberg typischen) heftigen Bodennebels war das Wetter optimal und so erfolgte auf einen reibungslos ablaufenden Countdown das pünktliche Abheben. Anschließend arbeiteten die neun Merlin-1D-Triebwerke für circa 152 Sekunden und beschleunigten die Rakete so auf rund 7.900 km/h, bevor die Abtrennung der ersten von der zweiten Stufe erfolgte. Kurz darauf zündete die zweite Stufe, und die Nutzlastverkleidung wurde abgeworfen. Weniger als neun Minuten nach dem Start landete dann die Erststufe erfolgreich auf der Drohnenplattform “Of Course I Still Love You” (deren Name ist eine Anspielung auf die “Kultur“-Romane des schottischen Science-Fiction-Autors Iain M. Banks) im pazifischen Ozean, nur Sekunden später erfolgte die Abschaltung der Zweitstufe.</p>



<p>Während bei den bisherigen Starlink-Starts auf eine längere Freiflugphase eine erneute kurze Zündung der Zweitstufe erfolgte, wurden bei dieser Mission die Satelliten kaum sechs Minuten später, bei T +15:32 Minuten, ausgesetzt, um sich anschließend mit ihrem eigenen Antrieb in ihren endgültigen Orbit zu bewegen.<br>Damit hat SpaceX nun 30 dedizierte Starts für seine Starlink-Internetsatellitenkonstellation durchgeführt, hinzu kommen zwei Rideshare-Missionen, die insgesamt 13 weitere Starlink-Satelliten in polare Umlaufbahnen brachten.</p>



<p>Für die Falcon 9 ist es bereits der 22. Start im Jahr 2021 (der 125. insgesamt, inklusive eines suborbitalen Starts) und bereits für den 16. September 2021 (deutscher Zeit) ab 2:01 Uhr MESZ ist der nächste Start, mit einer CrewDragon als Nutzlast, angekündigt. Dabei handelt es sich um die erste vollständig zivile bemannte Weltraummission, Inspiration4.</p>



<p><strong>Starlink Mission</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Starlink Mission" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/4372QYiPZB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg517834#msg517834" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16821.msg518328#msg518328" data-type="URL" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16821.msg518328#msg518328" target="_blank" rel="noopener">Starlink auf Falcon 9</a></a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Delta IV Heavy bringt NROL 71 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/delta-iv-heavy-bringt-nrol-71-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aerojet Rocketdyne]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[RL-10B-2]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. Januar 2019 brachte eine Delta-IV-Heavy-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), über dessen Funktion von offiziellen Stellen keine Mitteilung gemacht wurde. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet Rocketdyne, satobs.org, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 19. Januar 2019 brachte eine Delta-IV-Heavy-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), über dessen Funktion von offiziellen Stellen keine Mitteilung gemacht wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet Rocketdyne, satobs.org, Sven Grahn, Ted Molczan, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1E2CD30AC34NROL71ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Delta-IV-Heavy-Start am 19. Januar 2019" data-rl_caption="" title="Delta-IV-Heavy-Start am 19. Januar 2019" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1E2CD30AC34NROL71ula260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Delta-IV-Heavy-Start am 19. Januar 2019<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p>Für die Raketenvermarkterin United Launch Alliance (ULA) war es die erste im Jahr 2019 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete. Seit Gründung der ULA hat das Konsortium damit nach eigenen Angaben 132 erfolgreiche Trägerstarts abgewickelt. Darunter befanden sich 38 Flüge mit Delta-IV-Raketen.</p>



<p>Gestartet wurde die Rakete mit der Seriennummer D382 von der Startrampe 6 (Space Launch Complex 6, SLC 6) der Luftwaffenbasis Vandenberg (Vandenberg Air Force Base, VAFB) im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Für die Heavy-Variante der Delta IV war es der elfte Flug insgesamt und der dritte von Vandenberg aus. Bei den beiden vorherigen Flügen von Vandenberg aus wurden 2011 mit NROL 49 alias USA 224 und 2013 mit NROL 65 alias USA 245 wahrscheinlich ähnliche Aufklärungssatelliten gestartet.</p>



<p>Der NROL 71 genannte, mit der Tarnbezeichnung USA 290 versehene neue Satellit wurde also von einer Delta IV Heavy transportiert. Das bedeutet, dass ein zentraler common booster core, die eigentliche Zentralstufe, links und rechts von zwei zusätzlichen common booster cores flankiert war. Die zusätzlichen cores kann man je nach Betrachtungsweise als große Flüssigkeitsboostar, aber auch als Teil der ersten Stufe der Rakete bezeichnen.</p>



<p>Die drei common booster cores waren mit flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RS-68A-Triebwerken von Aerojet Rocketdyne ausgerüstet. Auf dem zentrale core saß eine Oberstufe mit einem RL10B-2-Triebwerk sowie zwölf Steuertriebwerken vom Typ MR-106, sämtlich Erzeugnisse von Aerojet Rocketdyne.</p>



<p>Das erste der Triebwerke der common booster cores, eines an einem der beiden seitlich angebrachten cores, zündete sieben Sekunden vor dem Abheben. Die anderen beiden RS-68A wurden fünf Sekunden vor dem Abheben gezündet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau1ulawebcast1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Qualm und Flammen nach der Zündung" data-rl_caption="" title="Qualm und Flammen nach der Zündung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau1ulawebcast260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p>Beim Anlaufen der RS-68A wurde erneut <a href="https://www.raumfahrer.net/delta-iv-heavy-starts-kuenftig-ohne-feuerwerk/" data-wpel-link="internal">zündfähiges Gasgemisch auf der Startrampe in Brand gesetzt</a>, ohne dass es, soweit bekannt ist, Auswirkungen auf den Ausgang der Mission hatte. Das Ereignis sorgte aber wieder einmal für spektakuläre Bilder und eine deutlich sichtbare Schwarzfärbung der Rakete noch vor dem Verlassen der Startrampe.</p>



<p>Das tatsächliche Abheben der zu Beginn rund 71 Meter hohen Rakete erfolgte um 19:10 Uhr UTC (20:10 Uhr MEZ) am 19. Januar 2019. Dabei war ein kurzer Teil des Startfensters bereits verstrichen – es hatte sich um 19:05 Uhr UTC geöffnet.</p>



<p>Wegen eines Wasserstofflecks, Problemen mit den Bodenanlagen und zu starken Höhenwinden waren frühere Startversuche abgesagt bzw. abgebrochen worden.</p>



<p>Einige Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 82 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q).</p>



<p>Nach rund vier Minuten Flug kam es zur planmäßigen Abtrennung der seitlich montierten common booster cores, und das RS-68A-Hauptriebwerk am zentralen core wurde auf Vollschub heraufgefahren. Es arbeitete dann noch bis zu einem Zeitpunkt rund fünf Minuten und 36 Sekunden nach dem Abheben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau3ulawebcast1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="getrennte Stufen, RL10B-2 mit Düsenverlängerung" data-rl_caption="" title="getrennte Stufen, RL10B-2 mit Düsenverlängerung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau3ulawebcast260.jpg" alt=""/></a><figcaption>getrennte Stufen, RL10B-2 mit Düsenverlängerung<br>(Bild: ULA Webcast)</figcaption></figure></div>



<p>Der MECO für Main Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe erfolgte, und fünf Minuten und 45 Sekunden nach dem Abheben wurden die Stufen getrennt. Das RL10B-2-Triebwerk der zweiten Stufe zündete zwölf Sekunden nach der Stufentrennung. Die Übertragung im Internet ließ erkennen, wie nach der Stufentrennung und vor der Zündung des RL10B-2 seine Düsenverlängerung ausgefahren wurde.</p>



<p>Die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde elf Sekunden nach der Zündung des RL10B-2 abgetrennt. Kurz danach wurden die Startübertragung im Internet eingestellt, um allzu neugierige Blicke auf den weiteren Missionsverlauf und die transportierte Nutzlast zu verhindern. Die zuletzt gezeigte Animation zeigte auf der Oberstufe einen Satellit mit einem seitlich angebrachten Solarzellenausleger in Transportkonfiguration – nichts was auf besondere Details von Funktion oder Eigenschaften der Nutzlast schließen ließe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau4ulawebcast1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Oberstufe und Nutzlast" data-rl_caption="" title="Oberstufe und Nutzlast" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau4ulawebcast260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Oberstufe und Nutzlast &#8211; Illustration<br>(Bild: ULA Webcast)</figcaption></figure></div>



<p>Die US-Luftwaffe gab mit Datum vom 19. Januar 2019 bekannt, dass die Mission der Delta-IV-Heavy-Rakete ein Erfolg war. Die ULA berichtete mit gleichem Datum über einen erfolgreichen Start mit NROL 71, der der Unterstützung der Verteidigung der nationalen Sicherheit (der USA) gewidmet sei.</p>



<p>Naturgemäß geizen Hersteller, Betreiber und Nutzer von Spionagesatelliten mit Informationen zu ihren Geräten. Nach Starts von US-amerikanischen Raumfahrzeugen für Geheimdienste und Militär werden von offiziellen Stellen oftmals keine Bahnparameter veröffentlicht. Hinsichtlich des mutmaßlichen Orbits von NROL 71 liefern Vergleiche mit früheren Starts von Vandenberg, die bekanntgegebenen Sperrzonen im und unter dem Flugweg der Rakete und Beobachtungen von Amateurbeobachtern Hinweise.</p>



<p>Allgemein vermutet wird, dass es sich bei NROL 71 um einen optischen Aufklärungs- bzw. Spionagesatelliten handelt, der von Lockheed Martin gebaut wurde. Beobachter entsprechender geheimer Raumfahrtprogramme der USA vermuten, NROL 71 ist der erste Satellit einer Block 5 genannten weiterentwickelten Variante einer als KH-11 bezeichneten Satellitenserie. Verschiedentlich wurde die Erwartung geäußert, der neue Satellit werde auf eine rund 74 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn zu finden sein. Auf Grund dieser Bahn wurden auch Stimmen laut, das es sich um einen Radarsatelliten handeln könnte.</p>



<p>Sven Grahn berichtete zwischenzeitlich, er denke, Signale des neuen Erdtrabanten auf 2.242,5 MHz rund 4 Stunden und 18 Minuten nach dem Start empfangen zu haben. Laut Grahn passt das zu dem, was einer Bewegung des Satelliten auf der von Grahn angenommenen Bahn entspricht.</p>



<p>NROL 71 alias USA 290 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.941 und als COSPAR-Objekt 2019-004A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16534.msg442686#msg442686" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL-71 auf Delta IV Heavy von Vandenberg SLC-6</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceX bringt SAOCOM 1A für Argentinien ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-bringt-saocom-1a-fuer-argentinien-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 15:37:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SAOCOM 1A ist im All. Noch während der Erdbeobachtungssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang das erstmalige Aufsetzen einer ersten Stufe auf einem Landeplatz von SpaceX in Vandenberg. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: argentina.gob.ar, CONAE, ESA, INVAP, SpaceX. Um 2:21 Uhr Weltzeit (UTC, 4:21 Uhr MESZ) am 8. Oktober 2018 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SAOCOM 1A ist im All. Noch während der Erdbeobachtungssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang das erstmalige Aufsetzen einer ersten Stufe auf einem Landeplatz von SpaceX in Vandenberg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: argentina.gob.ar, CONAE, ESA, INVAP, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_1.jpg" alt="SpaceX / Elon Musk" width="260"/></a><figcaption>
Core B1048.2 landet am 8. Oktober 2018 
<br>
(Bild: SpaceX / Elon Musk)
</figcaption></figure></div>



<p>Um 2:21 Uhr Weltzeit (UTC, 4:21 Uhr MESZ) am 8. Oktober 2018 erfolgte das Abheben der zweistufigen Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem Erdbeobachtungssatelliten SAOCOM 1A alias SAtélite Argentino de Observación COn Microondas 1A für die nationale Kommission für Raumfahrtaktivitäten Argentiniens (CONAE, Comisión Nacional de Actividades Espaciales) an Bord. (Die Europäische Raumfahrtagentur ESA übersetzt SAOCOM auch als Satellite for Observation and Communications, auf Deutsch Satellit für Beobachtung und Kommunikation). </p>



<p>Der Flug der mit den für eine erfolgreiche weiche Landung notwendigen Komponenten wie Landebeine und Steuerflächen aus Titan ausgestatteten Rakete begann von der Startrampe 4E (SLC-4E) der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) im US-Bundesstaat Kalifornien. Für den transportierten Satelliten endete er mit dem Aussetzen auf der vorgesehenen Umlaufbahn, für die erste Stufe, den Core B1048.2, sieben Minuten und 56 Sekunden nach dem Abheben mit der erstmaligen Landung auf einem separaten, befestigten Platz namens Landezone 4 (LZ-4) auf dem Gelände der VAFB in rund 450 Metern Abstand nicht weit weg von der benutzten Startanlage. Eine Bergung der beiden Hälften der Nutzlastverkleidung war nach Angaben von SpaceX nicht vorgesehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_2.jpg" alt="SpaceX / Elon Musk" width="260"/></a><figcaption>
Vom SLC-4E zur LZ-4 &#8211; Lichtspuren des Core B1048.2 
<br>
(Bild: SpaceX / Elon Musk)
</figcaption></figure></div>



<p>Die erste Stufe der Falcon 9 in der Version Block 5 absolvierte mit SAOCOM 1A ihren zweiten Flug. Insgesamt war es bereits der fünfte Start einer Falcon-9-Rakete von Vandenberg im Jahr 2018. </p>



<p>Die Rakete mit SAOCOM 1A an Bord hatte bei Brennschluss der ersten Stufe zwei Minuten und 20 Sekunden nach dem Abheben eine Geschwindigkeit von rund 5.800 km/h und eine Flughöhe von rund 72 Kilometern erreicht. Die Stufentrennung erfolgte vier Sekunden nach dem Brennschluss der ersten Stufe. Sieben Sekunden nach der Stufentrennung zündete die zweite Stufe ihr Haupttriebwerk. </p>



<p>Der Abwurf der Nutzlastverkleidung, der den Satelliten in seiner 4,468 Meter hohen, 2,965 Meter durchmessenden Transportkonfiguration beim Aufstieg durch die Atmosphäre schützte, fand rund 17 Sekunden nach Zündung der zweite Stufe statt. Deren Brennphase war dann zehn Minuten und 13 Sekunden nach dem Abheben beendet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_3.jpg" alt="INVAP" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: INVAP)
</figcaption></figure></div>



<p>Rund 12,75 Minuten nach dem Abheben wurde der von der INVAP S.E. gebaute SAOCOM 1A schließlich von der zweiten Stufe abgetrennt. Anschließend fand die US-Weltraumüberwachung den Satelliten auf einer rund 97,9 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 607 Kilometern über der Erde und einer Erdferne von 634 Kilometern. </p>



<p>Der geplante Arbeitsorbit für SAOCOM 1A ist ein annähernd kreisförmiger, sonnensynchroner in 620 Kilometern Höhe über der Erde. Die vorgesehene Bahnneigung gegen den Erdäquator beträgt 97,89 Grad. Für einen Erdumlauf wird SAOCOM 1A auf einem solchen Orbit 97,2 Minuten benötigen. Dabei ergibt sich für die Beobachtungsmöglichkeit der selben Stelle am Erdboden eine Wiederholrate von 16 Tagen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_4.jpg" alt="CONAE" width="260"/></a><figcaption>
Beobachtungsmodi von SAOCOM 1A 
<br>
(Bild: CONAE)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Raumfahrzeug, das ins Deutsche übersetzt ausgeschrieben Argentinischer Mikrowellen-Beobachtungssatellit heißt, hat entsprechend seiner Bezeichnung insbesondere die Aufgabe, Bilder von der Erdoberfläche im L-Band bei rund 1,275 GHz zu liefern. Die Radaranlage mit synthetischer Apertur (Synthetic Aperture Radar, SAR) und einer Masse von rund 1.500 Kilogramm an Bord des Satelliten besitzt Beobachtungsmodi mit Schwadbreiten zwischen 20 und 350 Kilometern. Die dabei mögliche räumliche Auflösung liegt zwischen 10 und 100 Metern. Die Fläche der im All entfalteten Antennenanlage von SAOCOM 1A beträgt rund 35 Quadratmeter bei einer Breite von rund 3,5 Metern und einer Länge von rund 10 Metern. Die Antennenanlage setzt sich aus 140 Einzelantennen zusammen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_5.jpg" alt="argentina.gob.ar" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A bei der INVAP S.E. 
<br>
(Bild: argentina.gob.ar)
</figcaption></figure></div>



<p>Der neue Satellit ist dazu gedacht, seine Beobachtungen unabhängig von Wetter und Uhrzeit zu absolvieren. Er kann Messungen der Bodenfeuchte durchführen, die Ausmaße von Überflutungen darstellen und Wasserverschmutzungen z.B. durch Kohlenwasserstoffe aufdecken. Bodenfeuchtedaten sind insbesondere für die Landwirtschaft Argentiniens interessant. Das Land  ist mit über 83 Million Hektar Pampa, einer subtropischen Grassteppe, bedeckt, die unterschiedlich feuchte Gebiete aufweist. Daten vom Satelliten sollen Entscheidungsprozesse bei der Bewirtschaftung des Lands unterstützen. Erhofft werden beispielsweise Hinweise, wie man Pilzerkrankungen an den Ähren von Getreide vermeiden kann. Die ökonomischen Folgen von Überflutungen will man mit mit Hilfe von Daten von SACOM 1A verbesserten hydrologischen Modellen und Vorhersagen verringern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_6.jpg" alt="INVAP" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A in Antennentestkammer 
<br>
(Bild: INVAP)
</figcaption></figure></div>



<p>SAOCOM 1A wird Bestandteil eines Satellitensystems einer internationalen Initiative zur Katastrophenbewältigung. Die maßgeblich von Argentinien und Italien getragene Initiative nennt sich SIASGE, was für Sistema Italo Argentino de Satélites para la Gestión de Emergencias steht. Sie bündelt Daten, die von vier bereits im All befindlichen italienischen Radarsatelliten aus der Serie COSMO-SkyMed, zwei COSMO-SkyMeds der zweiten Generation, SAOCOM 1A und dem noch ins All zu bringende SAOCOM 1B sowie denen noch zu bauenden  SAOCOM 2A und 2B kommen, und organisiert die Aufbereitung dieser Daten für Hilfskräfte. SAOCOM 1A soll dabei zwei mal pro Tag Daten für Such- und Rettungsdienste liefern können. </p>



<p>Die Grundzüge für Argentiniens SAOCOM-Programm liegen eine Reihe von Jahren zurück. 2007 war das Programm offiziell auf den Weg gebracht worden. Die Vereinbarung über den Start von zwei Satelliten hatten CONAE und SpaceX im April 2009 unterzeichnet. Der Bau der beiden Raumfahrzeuge hatte im Jahr 2010 begonnen, ihr Zusammenbau im Jahr 2016. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_7.jpg" alt="INVAP" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A bei Solarzellenauslegertest 
<br>
(Bild: INVAP)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Oktober 2017 war SAOCOM 1A schließlich bereit für umfangreiche Tests in einer Thermalvakuumkammer in Bariloche. Im Dezember 2017 wurden Arbeiten an der Struktur des Bus von SAOCOM 1A abgeschlossen und alle erforderlichen Thermalschutzverkleidungen installiert. Der Abschluss ausgiebiger mechanischer und elektrischer Tests geschah im Januar 2018. Ende Juli 2018 wurde der Satellit schließlich nach Vandenberg transportiert, wobei er das Groß der Strecke im Bauch eines Transportflugzeugs vom Typ Antonow AN-124-100 von Volga-Dnepr zurücklegte. </p>



<p>Die Bodenstation Falda del Carmen in der argentinischen Provinz Córdoba für das SAOCOM-Bodensegment war bereits im Mai 2018 empfangsbereit. Sie soll künftig etwa 200 von SAOCOM 1A erfasste Bilder pro Tag empfangen, aufbereiten und zum Abruf bereitstellen. Außerdem sollen Kontrolle und Kommandierung des Satelliten über diese Station erfolgen. Im Rahmen der SIASGE-Inititative ist auch der Einsatz der Telespazio-Bodenstation im italienischen Matera geplant. Während der Inbetriebnahme von SAOCOM 1A steuert auch die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) Infrastruktur und Personal bei. Mit einer Antenne des Bahnverfolgungs- und Kommunikationsnetzwerk ESTRACK der ESA in Kourou und einer Arbeitsgruppe im Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt unterstützt die ESA die Inbetriebnahme. Letztere soll zwischen sechs und acht Monaten dauern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_big_8.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102018173718_small_8.jpg" alt="CONAE" width="260"/></a><figcaption>
SAOCOM 1A im offenen Transportcontainer 
<br>
(Bild: CONAE)
</figcaption></figure></div>



<p>SAOCOM 1A hatte ein Startmasse von rund 3.000 Kilogramm. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt fünf Jahre. Man hofft aber, den Satelliten bis mindestens bis 2025 nutzen zu können. Während dieser Zeit soll ein Solarzellenausleger mit einer Fläche von etwa 13 Quadratmetern rund 2,5 Kilowatt elektrische Leistung für das Radar und die raumflugtechnischen Systeme des Satelliten zur Verfügung stellen. Erfasste Bilddaten kann der Erdbeobachtungssatellit mit einem großen Halbleiterfestspeicher zwischenspeichern. </p>



<p>Hauptauftragnehmer für den Bau von SAOCOM 1A war das staatliche argentinische Hochtechnologieunternehmen INVAP S.E. (Investigaciones Aplicadas Sociedad del Estado) mit Sitz in San Carlos de Bariloche. An der Konstruktion beteiligt waren unter anderem die CONAE, die nationale Atomenergiekommission Argentiniens CNEA, das argentinische Institut für Radioastronomie (Instituto Argentino de Radioastronomía, IAR) aus Berazategui Partido und die Veng S.A aus Buenos Aires. </p>



<p>SAOCOM 1A alias SAtélite Argentino de Observación COn Microondas 1A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.641 und als COSPAR-Objekt 2018-076A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16320.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SAOCOM-1A auf Falcon 9 (B1048.2)</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceX – Weiterer Versorgungsflug zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-weiterer-versorgungsflug-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2018 14:14:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit mehr als 2.600 Kilogramm Fracht startete SpaceX mit einer Falcon 9 am 2. April 2018 um 22:30 Uhr MESZ (GMT+2h) von der Startrampe 40 in Cape Canaveral einen weiteren Versorgungsflug zur ISS. Am Mittwoch den 4. April 2018 soll die Kapsel planmäßig die ISS erreichen und mit dem Roboterarm der Station eingefangen werden. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit mehr als 2.600 Kilogramm Fracht startete  SpaceX mit einer Falcon 9 am 2. April 2018 um 22:30 Uhr MESZ (GMT+2h) von der Startrampe 40 in Cape  Canaveral einen weiteren Versorgungsflug zur ISS. Am Mittwoch den 4. April 2018 soll die Kapsel planmäßig die ISS erreichen und mit dem Roboterarm der Station eingefangen werden. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Quelle: NASA, Space, University of Surrey.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/SpaceX02-04-18k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/SpaceX02-04-18k-260.jpg" alt="Start der SpaceX Dragon Kapsel zur ISS am 2. April 2018
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>Start der SpaceX Dragon Kapsel zur ISS am 2. April 2018<br> (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Innerhalb weniger Tage ist dies der zweite Start einer Falcon 9 Rakete, nach dem erfolgreichen Start von 10 Iridium-Next Satelliten von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien und bereits der 7. Start für  SpaceX in 2018. Sowohl die erste Stufe der Rakete, als auch die Dragon Kapsel sind bereits geflogen. Auch der Erstflug der ersten Stufe galt einem Versorgungsflug zur ISS im August 2017. Die Dragon Kapsel belieferte bereits im April 2016 die ISS mit Nachschub. Diesmal hat sie insgesamt etwas mehr als 2.600 kg Fracht an Bord, unter anderem 1.070 kg wissenschaftliche Hardware und Experimente und 344 kg Proviant für die  6-köpfige Besatzung. </p>



<p>Zur Fracht gehören auch zwei kleine Satelliten. Einer davon ist ein europäischer Kleinsatellit mit dem die zukünftige Beseitigung von Weltraumschrott unter realen Bedingungen getestet werden soll. Das Projekt heißt RemoveDEBRIS («Trümmer beseitigen»). Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von 8 Projektpartnern unter der Leitung der University of Surrey in England, gefördert durch die EU. Ein Lasersystem  aus der Schweiz dient zur Vermessung und Annäherung an das zu  beseitigende Objekt. Seine Daten helfen zu entscheiden, ob und wie man das Objekt beseitigen kann. Zur Wahl steht ein etwa 4 qm großes Netz, dass das Objekt einfangen und in die Atmosphäre befördern soll, oder eine Harpune. Damit der Satellit nicht selbst zu Weltraumschrott wird, entfaltet er ein Segel, welches ihn am Ende seiner Mission bremst und so in die Atmosphäre eintreten lässt. Ob die Planungen der Ingenieure funktionieren soll diese Machbarkeitsstudie klären. Selbst wenn alles funktioniert, bleibt es ein aufwendiges Verfahren, bei dem jedes Objekt einzeln beseitigt werden müsste.   </p>



<p>Ein Video auf der Seite der University of Surrey erläutert den Missionsverlauf.  </p>



<p><a href="https://www.surrey.ac.uk/surrey-space-centre/missions/removedebris" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Missionsseite der Universität</a></p>



<p>Die Raumkapsel soll laut SpaceX einen Monat an die Station angekoppelt bleiben und schließlich mit ca. 1,8 t Fracht zur Erde zurückkehren, um im Pazifischen Ozean vor der Küste von Kalifornien niederzugehen. Für die erste Stufe gab es kein „happy end“ mit einer weichen Landung zur erneuten Verwendung. Um zusätzliche Daten für zukünftige Flüge zu sammeln, wurde die Stufe beim Abstieg über das  normale Maß belastet, eine anschließende Bergung war nicht geplant. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16096.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dragon CRS -14 auf Falcon 9 </a>                      </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-weiterer-versorgungsflug-zur-iss/" data-wpel-link="internal">SpaceX – Weiterer Versorgungsflug zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Atlas V bringt NROL 42 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-nrol-42-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 20:07:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[2017-056A]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Frühwarnsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[NROL 42]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[RD-180]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[USA 278]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9587</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 24. September 2017 brachte eine Atlas-V-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Elektronik-Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), der vermutlich zusätzlich mit einer Nutzlast zur Erkennung von Raketenstarts ausgestattet ist. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-nrol-42-ins-all/" data-wpel-link="internal">Atlas V bringt NROL 42 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 24. September 2017 brachte eine Atlas-V-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Elektronik-Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), der vermutlich zusätzlich mit einer Nutzlast zur Erkennung von Raketenstarts ausgestattet ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes.   Quelle: Aerojet Rocketdyne, satobs.org, ULA, USAF.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-4ebb93e1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/170923FHH416001USAFIanDudley1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/170923FHH416001USAFIanDudley260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Atlas-V-Start am 24. September 2017<br>(Bild: USAF / Ian Dudley)</figcaption></figure>



<p>Für die Raketenvermarkterin United Launch Alliance (ULA) war es die sechste im Jahr 2017 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete. Seit Gründung der ULA hat das Konsortium damit nach eigenen Angaben 121 erfolgreiche Trägerstarts abgewickelt. Für die NRO starte die ULA jetzt zum 25. Mal, im Jahr 2017 das 3. Mal für die NRO. Unter anderem wegen des Hurrikans Irma und zuletzt wegen einer fehlerhaften Batterie an Bord der Rakete war der jetzige Start einige Male etwas nach hinten verschoben worden.</p>



<p>Der NROL 42 genannte, mittlerweile mit der Tarnbezeichnung USA 278 versehene Satellit wurde von einer Atlas V in 541-Konfiguration &#8211; ihrer aktuell zweitstärksten Variante &#8211; transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit dem Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Aerojet Rocketdyne RL10C-1-Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe vier AJ60-Feststoffbooster von Aerojet angebracht waren und die von der RUAG aus der Schweiz beigesteuerte Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte.</p>



<p>Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Atlas V mit der Seriennummer AV-072 zündete rund 4 Sekunden vor dem Abheben von der Startrampe SLC-3E der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.</p>



<p>Das tatsächliche Abheben erfolgte dann um 7:49 Uhr und 47 Sekunden MESZ am 24. September 2017 unmittelbar mit der Zündung der vier seitlich an der Zentralstufe angebrachten Feststoffbooster. Dabei war ein Teil des Startfensters bereits verstrichen, da es im Verlauf des Countdowns zu einer Kommunikationsunterbrechung gekommen war.</p>



<p>Einige Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 47 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-097e5f3f"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/170923FHH416003USAFIanDudley1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/170923FHH416003USAFIanDudley260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Lichtspur der Atlas V AV-072<br>(Bild: USAF / Ian Dudley)</figcaption></figure>



<p>Rund 98 Sekunden nach Beginn des Fluges waren die jeweils rund 20,4 Meter langen Feststoffbooster mit einen Durchmesser von etwas über 1,5 Metern ausgebrannt. Sie wurden aus Sicherheitsgründen noch rund 13 Sekunden mitgeführt und dann in zwei Chargen abgeworfen.</p>



<p>Die rund 20,7 Meter hohe Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Centaur-Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde anschließend nach etwa drei Minuten und 24 Sekunden Flugzeit abgetrennt.</p>



<p>Der BECO für Booster Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe dürfte rund viereinhalb Minuten nach dem Abheben erfolgt sein – die Liveübertragung im Internet zeigte zu diesem Zeitpunkt bereits keinen bewegten Bilder oder Animationen zum Aufstieg der Rakete mehr.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-2d2c9f1a"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol42nearwebcastend600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol42nearwebcastend260.jpg" alt=""/></a><figcaption>letzte animierte Darstellung aus der<br> Internet-Übertragung <br>die Nutzlastverkleidung ist abgeworfen<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure>



<p>Interessierte Beobachter gehen davon aus, dass der Einschuss der Nutzlast durch die Centaur-Oberstufe in einen hochelliptischen, rund 63 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit erfolgte. Die Oberstufe dürfte sich danach auf eine Bahn gebracht haben, die sie letztlich zu ihrer Zerstörung beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über der Südhalbkugel südlich von Australien führte.</p>



<p>Die US-Luftwaffe gab mit Datum vom 24. September 2017 bekannt, dass die Mission der Atlas-V-Rakete ein Erfolg war. Die ULA berichtete mit gleichem Datum über einen erfolgreichen Start mit NROL 42, der der nationalen Sicherheit (der USA) gewidmet sei.</p>



<p>Naturgemäß geizen Hersteller, Betreiber und Nutzer von Spionagesatelliten mit Informationen zu ihren Geräten. Nach Starts von US-amerikanischen Raumfahrzeugen für Geheimdienste und Militär werden von offiziellen Stellen oftmals keine Bahnparameter veröffentlicht. Hinsichtlich des mutmaßlichen Orbits von NROL 42 liefern Vergleiche mit früheren Atlas-Starts von Vandenberg, die bekanntgegebenen Sperrzonen im und unter dem Flugweg der Rakete und Beobachtungen von Amateurbeobachtern Hinweise.</p>



<p>Allgemein vermutet wird, dass es sich bei NROL 42 um einen Satelliten zur elektronischen Aufklärung handelt, der NROL 35 alias USA 259 ähnelt oder gleicht. NROL 42 schreibt man zu, das zweite Exemplar einer Trumpet Follow On 2 (Trumpet F/O-2) genannten Satellitenserie darzustellen. Vom Satelliten empfangene Signale liegen offenbar auf Frequenzen, die auch NROL 35 nutzte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-8de4ca62"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/sbirsHEOplsLM1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/sbirsHEOplsLM260.jpg" alt=""/></a><figcaption>SBIRS HEO-Frühwarn-Nutzlasten<br>(Bilder: Lockheed Martin)</figcaption></figure>



<p>Der hochelliptische Erdorbit (HEO) ist nicht nur für elektronische Aufklärung aus dem Weltraum geeignet. Auch der Einsatz von Infrarotsensoren auf Satelliten auf solchen Bahnen zur Detektion von Wärmestrahlung, die von Standorten auf hohen nördlichen Breitengraden startenden Raketen ausgeht, ist sinnvoll. Im Weltraumsegment eines SBIRS für Space Based Infrared Sensor („im Weltraum stationierter Infrarotsensor&#8220;) genannten Programms des US-Militärs gibt es Beboachtungsnutzlasten mit einer Masse von jeweils rund 240 Kilogramm, die auf Raumfahrzeugen in HEOs untergebracht sind. Sie werden von der Luftwaffenbasis Buckley in Aurora im US-Bundesstaat Colorado aus gesteuert.</p>



<p>Die SBIRS HEO-4 genannte Beboachtungsnutzlast befindet sich mutmaßlich an Bord von NROL 42. Nach Angaben der US-Luftwaffe lag die Leistung von SBIRS HEO-4 bei verschiedenen Bodentests in einer Thermal-Vakuum-Kammer im Bereich der oder über der von SBIRS HEO-3. Laut USAF endeten diese Test am 5. Januar 2015. Am 13. Mai 2015 sei SBIRS HEO-4 von Northrop Grumman Electronic Systems in Azusa im US-Bundesstaat Kalifornien an den SBIRS-Hauptauftragnehmer Lockheed Martin Space Systems (Sunnyvale, Kalifornien) geliefert worden.</p>



<p>NROL 42 alias USA 278 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.941 und als COSPAR-Objekt 2017-056A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15743.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL-42 (USA 278) auf Atlas V 541 AV-072 von Vandenberg</a></li></ul>
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		<title>Nächster Falcon 9-Start für 14. Januar geplant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/naechster-falcon-9-start-fuer-14-januar-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2017 23:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-6]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Iridium]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7669</guid>

					<description><![CDATA[<p>SpaceX plant die Flugwiederaufnahme der Falcon 9 für den 9. Januar 2017. Es ist der erste Flug seit der Explosion der Falcon 9 auf dem Startplatz bei Cape Canaveral am 1. September 2016. Update: Der Start ist jetzt für den 14. Januar um 18:54 deutscher Zeit geplant. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, r/SpaceX, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX plant die Flugwiederaufnahme der Falcon 9 für den 9. Januar 2017. Es ist der erste Flug seit der Explosion der Falcon 9 auf dem Startplatz bei Cape Canaveral am 1. September 2016. <strong>Update:</strong> Der Start ist jetzt für den 14. Januar um 18:54 deutscher Zeit geplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, r/SpaceX, NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/iridium_grafik-2.jpg" alt=""/><figcaption>Iridium-Logo auf F9<br>(Bild: Iridium)</figcaption></figure></div>



<p>Nach mehr als vier Monaten Flugpause ist es wieder soweit, eine weitere Falcon 9-Rakete soll ins Weltall starten und deren erste Stufe anschließend wieder auf der Erde landen. Dabei sollen die ersten 10 Iridiumsatelliten der neuen IridiumNEXT-Generation ins All geschossen werden. Es wird außerdem der erste Start der Falcon 9-Generation mit dem unterkühlten Treibstoff von dem US-Luftwaffenstützpunkt in Vandenberg, Kalifornien sein.</p>



<p>Vor ca. einem Jahr fand hier der letzte Start der Vorgängerversion der Falcon 9 mit Jason-3 statt. Seitdem wurde der Startplatz für die neue Falcon 9-Version modifiziert. In 2017 wird der Startplatz rege Aktivität sehen, denn es gilt noch viele weitere Satelliten für Iridium zu starten, insgesamt sind 6 weitere Starts geplant.</p>



<p>Nach dem Start soll die erste Stufe der Falcon 9 wieder auf dem autonomen Drohnenschiff &#8222;Just Read The Instructions&#8220; (JRTI) landen. Der Name leitet sich aus einer Science-Fiction-Romanreihe ab.</p>



<p>Nach einer mehrmonatigen Untersuchung konnte SpaceX die wahrscheinliche Ursache für die Explosion der Falcon 9 vom 1. September 2016 finden. Damals explodierte eine Falcon 9 plötzlich bei einem Betankungsvorgang. Die Rakete und der Satellit AMOS-6 wurden vollständig zerstört.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/f9_iridium-2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/f9_iridium_26-2.jpg" alt=""/></a><figcaption>Falcon 9 für Iridium in Vandenberg im Hangar<br>(Bild: Iridium CEO auf Twitter)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Unglücksursache</strong></p>



<p>Laut SpaceX lag die Ursache bei den mit Fasern umwickelten Drucktanks für das Helium (engl. carbon-overwrapped pressure vessel, kurz COPV). Diese Tanks bestehen aus einer dünnen Metallinnenhaut (engl. liner), die für die nötige Dichtigkeit des Tanks sorgt und mit Kohlefasern umwickelt ist. Die Fasern sorgen für die notwendige Festigkeit und verhindern das Platzen des Tanks unter Druck.</p>



<p>Während der Betankung haben sich Beulen in der Metallinnenhaut gebildet und in diese Beulen ist dann flüssiger Sauerstoff eingedrungen (die Heliumtanks befinden sich im Sauerstofftank). Das Helium wurde offenbar so kalt getankt, dass der flüssige Sauerstoff gefrieren konnte (Schmelzpunkt 54,8 K bzw. -218,3 °C).</p>



<p>Anschließend ist es zu Reibungseffekten zwischen dem gefrorenen Sauerstoff und den umliegenden Fasern gekommen, sodass es zu lokaler Hitzeentwicklung kam, die anschließend den Heliumtank zerstört hat. Der Sauerstofftank konnte den hohen Heliumdruck nicht halten und explodierte ebenfalls.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SpaceX - Static Fire Anomaly - AMOS-6 - 09-01-2016" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/_BgJEXQkjNQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><strong>Sabotage?</strong></p>



<p>Anfangs wollte Elon Musk nicht mal einen Sabotageakt ausschließen. Auf Aufnahmen auf einem Video will SpaceX sogar verdächtige Bewegungen auf einem naheliegenden Gebäude der ULA gesehen haben. Daher hat SpaceX die ULA um Erlaubnis gebeten das Gebäudedach zu inspizieren. Die ULA hat dies jedoch verweigert und die amerikanische Militärpolizei das Dach inspizieren lassen, die aber nichts gefunden hat. Doch damit hat sich Elon Musk nicht zufrieden gegeben.</p>



<p>Laut einer auf reddit geleakten Rede von Musk vor dem NRO wurde sogar ein Schütze angeheuert, um einen Testtank auf SpaceXs Testgelände in McGregor zu beschießen. Dabei konnte die Explosion tatsächlich reproduziert werden. Im Forum von nasaspaceflight.com konnte man außerdem in Posts von Mitarbeitern am Cape nachlesen, dass die Autos der Mitarbeiter bei der Einfahrt in den US-Luftwaffenstützpunkt nicht sonderlich kontrolliert werden, sodass das Einschmuggeln von zusätzlichen Leuten bzw. Waffen kein Problem gewesen wäre. Eine Waffe in den USA zu besorgen, ist bekanntlich auch nicht besonders schwer.</p>



<p>Aber nur weil jemand die Rakete hätte beschießen können, folgt daraus noch nicht, dass es auch tatsächlich so gewesen ist. Eine große Verschwörung gab es ebenso wenig wie einen einzelnen frustrierten Mitarbeiter von einem Konkurrenzunternehmen, sondern nur ein technisches Problem, wie oben beschrieben. Allerdings möchte Musk laut der NRO-Rede in Zukunft solche Bedrohungsszenarien bei zukünftigen Designentscheidungen berücksichtigen.</p>



<p><strong>Weitere Starts</strong></p>



<p>Der stark zerstörte Startplatz 40 auf Cape Canaveral soll Mitte 2017 wieder einsatzbereit sein. Wenn alles gut geht, hat SpaceX also ab Mitte 2017 zwei einsatzbereite Startplätze in Florida und einen in Vandenberg.</p>



<p>Außerdem soll bereits Mitte Januar der erste Start von dem historischen Startplatz 39A auf dem Kennedy Space Center (KSC) stattfinden. Der Start soll den Kommunikationssatelliten Echostar-23 ins All bringen. Wenige Wochen später, also Anfang Februar, soll auch die nächste Versorgungsmission zur ISS starten.</p>



<p>Ebenfalls für Anfang des Jahres ist der erste Zweitflug einer ersten Stufe mit dem Satelliten SES-9 geplant, denn bisher wurden erste Stufe nur geborgen und noch nicht wiederverwendet.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14482.msg368648#msg368648" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AMOS-6 auf Falcon 9v1.2</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14418.msg365871#msg365871" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Iridium NEXT 01-10 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
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		<title>AV-062: WorldView 4 und Cubesats gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/av-062-worldview-4-und-cubesats-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 16:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur]]></category>
		<category><![CDATA[Einstofftriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[RD-180]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[X-Band]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=17847</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der neue kommerzielle Erdbeobachtungssatellit des US-amerikanischen Unternehmens DigitalGlobe mit Sitz in Longmont im US-Bundesstaat Colorado namens WorldView 4 ist im All. Sein Start erfolgte zusammen mit einer Anzahl von Cubesats am 11. November 2016 auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 401 von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien aus. Erstellt von Axel Nantes. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der neue kommerzielle Erdbeobachtungssatellit des US-amerikanischen Unternehmens DigitalGlobe mit Sitz in Longmont im US-Bundesstaat Colorado namens WorldView 4 ist im All. Sein Start erfolgte zusammen mit einer Anzahl von Cubesats am 11. November 2016 auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 401 von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von Axel Nantes.   Quelle: DigitalGlobe, Harris, Lockheed Martin, NASA, ULA, USAF</p>



<p>Der 6. Start einer Atlas-V-Rakete im Jahr 2016 und der 66. insgesamt erfolgte zu Beginn eines 15 Minuten langen Startfensters um 19:30 Uhr MEZ und wurde am 11. November 2016 unter der Ägide der United Launch Alliance (ULA) abgewickelt. Der Flug begann auf der Space Launch Complex 3E (SLC-3E) genannten Startanlage der an der Pazifikküste gelegenen Luftwaffenbasis Vandenberg (Vandenberg Air Force Base, VAFB).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/WorldView4Beauty2LockheedMartin1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/WorldView4Beauty2LockheedMartin260.jpg" alt="WorldView 4 beim Hersteller
(Bild: Lockheed Martin)"/></a><figcaption>WorldView 4 beim Hersteller<br>(Bild: Lockheed Martin)</figcaption></figure></div>



<p>WorldView 4 mit einer Startmasse von rund 2.087 Kilogramm wurde von einer Atlas V in 401-Konfiguration transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, an der Zentralstufe keine Feststoffbooster angebracht waren und die Nutzlastverkleidung vier Meter Durchmesser hatte.</p>



<p>Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Rakete mit der Seriennummer AV-062 wurde rund vier Sekunden vor dem Abheben gezündet. Die Zentralstufe trug Centaur und Nutzlast dann in die Höhe. Nach etwas über vier Minuten Flugzeit war die Zentralstufe ausgebrannt und abgetrennt, und es war nun Aufgabe der Centaur, mit einer einzelnen Brennphase ihres RL10C-Triebwerks von Aerojet Rocketdyne die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Die erforderliche Brennphase dauerte rund 11 Minuten und 16 Sekunden.</p>



<p>Die Centaur-Oberstufe funktionierte wie vorgesehen und ermöglichte rund 19 Minuten nach dem Abheben ein Aussetzen von WorldView 4 im richtigen Orbit. Damit war der Job der Oberstufe aber noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen einer weiteren rund zwei Stunden dauernden Flugphase sollten einige Kleinstsatelliten, sogenannte Cubesats, ausgesetzt werden, was auch gelang. Für Transport und Aussetzen der Cubesats wurde ein Dispenser mit dem Namen Enterprise am Heck der Oberstufe verwendet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wv4cula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wv4cula260.jpg" alt="WorldView 4 mit Nutzlastverkleidung
(Bild: ULA)"/></a><figcaption>WorldView 4 mit Nutzlastverkleidung<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p>Die beiden ins All transportierten AeroCubes 8C und 8D sind Cubesats im Format 1,5U. Sie dienen dem Unternehmen Aerospace Corporation aus El Segundo im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien als Technologiedemonstratoren. An Bord sind unter anderem neuartige Solarzellen und besondere Ionentriebwerke vom Typ SiEPro (Scalable ion-Electrospray Propulsion System). Außerdem kommen Kohlenstoffnanoröhren zum Einsatz, die dem Schutz vor Weltraumstrahlung dienen sollen.</p>



<p>Ein Cubesat-Experiment mit der Bezeichnung CELTEE für CubeSat Enhanced Locator Transponder Evaluation Experiment ist in einem 1U-Cubesat untergebracht. Mit dem Satelliten mit einer Masse von rund einem Kilogramm will das Forschungslabor der US-amerikanischen Luftwaffe (Air Force Research Laboratory, AFRL) die Leistungen eines neuartigen Transponders zur Positionsbestimmung des Raumfahrzeugs testen. Maximal sechs Monate sollen die Untersuchungen der von M42 Technologies aus Seattle im US-Bundesstaat Washington gelieferten Technik dauern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PrometheusSatUSSOCOM.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PrometheusSatUSSOCOM260.jpg" alt="Prometheus-Satellit - Illustration
(Bild: USSOCOM)"/></a><figcaption>Prometheus-Satellit &#8211; Illustration<br>(Bild: USSOCOM)</figcaption></figure></div>



<p>Prometheus 2-1 und 2-2 sind Entwicklungen des Los Alamos National Laboratory (LANL) für das United States Special Operations Command (USSOCOM). In erster Linie dienen sie der Erprobung der Kommunikation von Stationen im Feld mit günstig herzustellenden Cubesats im All, die Informationen zwischenspeichern und bei Bedarf an Empfänger am Erdboden weiterleiten. Die beiden Cubesats im Format 1,5U und mit je vier entfaltbaren Solarzellenauslegern sollen jeweils unter 100.000 US-Dollar gekostet haben.</p>



<p>RAVAN ist ein Cubesat im Format 3U. RAVAN steht für „Radiometer Assessment using Vertically Aligned Nanotubes“ und beschreibt damit die Aufgabe des von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (National Aeronautics and Space Administration, NASA) finanzierten und vom Labor für angewandte Physik der Johns Hopkins Universität (Applied Physics Laboratory at Johns Hopkins University, JHU/APL) betriebenen Satelliten mit einer Masse von rund fünf Kilogramm.</p>



<p>Die günstige Radiometer-Technik von RAVAN könnte Prototyp für Instrumente an Bord einer Reihe von Kleinstsatelliten werden, wenn sie sich bei der Messung von Daten zur Earth Radiation Imbalance (ERI) bewährt. Bei der Absorption von Energie aus dem All und der Abstrahlung von Energie durch die Erde ins All gibt es ein Ungleichgewicht, von dem man vermutet, dass es vor Beginn der Industrialisierung nicht bestand. Im Klimasystem der Erde nimmt die Energie derzeit offenbar zu.</p>



<p>Die Bestimmung der von der Erde abgestrahlten Energie kann wertvolle Daten zur Klimaforschung liefern. Gelingt es, die Rückstrahlung über einen weiten Frequenzbereich mit einer bestimmten Genauigkeit zu erfassen, während parallel dazu die Einstrahlung aus dem All zuverlässig erfasst wird, könnte man zu zuverlässigeren Aussagen darüber kommen, ob eine Abkühlung oder eine Erwärmung der Erde zu erwarten ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/avwv4l211112016ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/avwv4l211112016ula260.jpg" alt="AV-062 kurz nach dem Abheben
(Bild: ULA)"/></a><figcaption>AV-062 kurz nach dem Abheben<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p>WorldView 4 – die Hauptnutzlast der Atlas V AV-062 &#8211; basiert auf dem Satellitenbus LM 900 von Lockheed Martin. Das Raumfahrzeug gelangte auf eine annähernd kreisförmige Bahn in rund 620 Kilometern Höhe über der Erde, wo es für einen Orbit rund 97 Minuten benötigt. Die Bahn des dreiachsstabilisierten Satelliten ist um rund 98 Grad gegen den Erdäquator geneigt, es handelt sich um einen polaren, sonnensynchronen Orbit. Bis zu 680.000 Quadratkilometer der Erdoberfläche pro Tag gedenkt man mit WorldView 4 abtasten zu können. Dabei wird laut Lockheed Martin pro Tag eine Datenmenge von rund 19,5 Terabyte entstehen. Ein Großteil der Kapazität des Satelliten wird DigitalGlobe im Auftrag der US-Regierung einsetzen.</p>



<p>Der mit einem Teleskop mit einem Primärspiegel mit einem Durchmesser von rund 1,1 Metern ausgerüstete neue Erdtrabant besitzt ein Kamerasystem, von dem man sich bei einer Flughöhe von 617 Kilometern über der Erde panchromatische Bilder in einer Auflösung von 31 Zentimetern verspricht. Das von ITT Exelis &#8211; jetzt ein Teil der Harris Corporation &#8211; in den Vereinigten Staaten von Amerika gebaute System mit der Bezeichnung GIS-2 für GeoEye Imaging System &#8211; 2 auf Basis einer SpaceView 110 (SV-110) genannten Konstruktion arbeitet panchromatisch im Bereich zwischen 450 und 800 Nanometern. Multispektral stehen vier Bandbereiche zur Verfügung: 450 &#8211; 510 Nanometer (blau), 510 – 580 Nanometer (grün), 655 – 690 Nanometer (rot), 780 – 920 Nanometer (nahes Infrarot). Die multispektral maximal erreichbare Auflösung liegt im Bereich von 1,24 Metern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/161111FIV217061usaf1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/161111FIV217061usaf260.jpg" alt="AV-062-Start von der VAFB
(Bild: USAF)"/></a><figcaption>AV-062-Start von der VAFB<br>(Bild: USAF)</figcaption></figure></div>



<p>Für die Zwischenspeicherung großer Datenmengen an Bord besitzt WorldView 4 ein Halbleiter-Festplattensystem mit einer Kapazität von 3.200 Gigabit. Die Übertragung der gewonnenen Bilddaten zu entsprechenden Bodenstationen wird im X-Band mit einer Datenrate von 800 Megabit pro Sekunde erfolgen, wofür es an Bord entsprechende Funkausrüstung gibt. Telemetrie zum Zustand der Beobachtungsnutzlast und der raumflugtechnischen Systeme kann der Satellit im X-Band mit einer Datenrate von 120 Kilobit pro Sekunde senden. Zusätzlich kann Telemetrie auch im S-Band mit 64 Kilobit pro Sekunde übertragen werden. Der Empfang von Kommandos an Bord des Satelliten erfolgt ebenfalls im S-Band.</p>



<p>Erdbeobachtungsnutzlast und raumflugtechnische Systeme des Satelliten werden von fünf Solarzellenauslegern mit Strom versorgt. Die jeweils 1,17 Meter breiten und 2,01 Meter langen Ausleger sind an fünf der sechs Kanten der Basis des Servicemoduls des rund 5,3 Meter langen Satelliten mit einem Durchmesser von etwa 2,5 Metern montiert. Einen sechsten Ausleger gibt es nicht, um das Sichtfeld der Sternensensoren des Satelliten nicht zu behindern, die zusammen mit GPS-Daten zur exakten Lagebestimmung benötigt werden. Die Ausleger geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 7,9 Metern. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dient ein Lithiumionen-Akkumulatorensatz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/WorldView4aboveearthDigitalGlobe1500.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/WorldView4aboveearthDigitalGlobe260.jpg" alt="WorldView 4 über der Erde - Illustration
(Bild: DigitalGlobe)"/></a><figcaption>WorldView 4 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: DigitalGlobe)</figcaption></figure></div>



<p>Zur Lageregelung und zur Bewältigung anfallender Bahnmanöver gibt es an Bord von WorldView4 zwölf jeweils einen Newton starke Einstofftriebwerke des Typs MR-106L von Aerojet Rocketdyne, in denen Hydrazin katalytisch zersetzt wird. Stellkreisel (CMGs, Control Moment Gyros) können ebenfalls zur Ausrichtung des Satelliten verwendet werden. Bei ihnen kann die Kreiselachse gekippt und so ein Drehmoment auf den Satelliten ausgeübt werden.</p>



<p>Die Auslegungsbetriebsdauer von WorldView 4 beträgt sieben Jahre. Erwartet wird allerdings ein Zeitraum für eine sinnvolle Nutzung des Satelliten von zehn bis zwölf Jahren. WorldView 4 war durch die GeoEye Inc. im Jahr 2010 als GeoEye 2 bei Lockheed Martin bestellt worden. Nach dem Zusammenschluss der GeoEye Inc. mit DigitalGlobe im Jahre 2013 wurde beschlossen, den neuen Satelliten zunächst einzulagern.</p>



<p>Mitte 2014 wurde der Start des zwischenzeitlich in WorldView 4 umbenannten Raumfahrzeugs wegen erwarteter Steigerung der Nachfrage von Erdbeobachtungsdaten für das Jahr 2016 angesetzt, und der Termin 2015 auf September 2016 konkretisiert. Brände im Bereich und auf dem Gelände der VAFB sowie ein Austausch eines Füll- und Ablassventils an der Trägerrakete verursachten anschießend einige Startverschiebungen.</p>



<p>WorldView 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.848 und als COSPAR-Objekt 2016-067A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14551.msg372146#msg372146" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Atlas V 401 mit WorldView 4</a></li></ul>
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		<title>NOAA 16 nach Aus 2014 jetzt als Trümmerquelle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/noaa-16-nach-aus-2014-jetzt-als-truemmerquelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 12:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Akkuplatzer]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[JSpOC]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerwolke]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische, im Juni 2014 nach einer Anomalie außer Dienst gestellte Wettersatellit NOAA 16 erweist sich als weitere Quelle von Weltraumschrott. Am 25. November 2015 wurden eine Reihe von Trümmern in der Nähe des Satelliten beobachtet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JSpOC, Raumfahrer.net. Nach Angaben des Gemeinschaftlichen Zentrums für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische, im Juni 2014 nach einer Anomalie außer Dienst gestellte Wettersatellit NOAA 16 erweist sich als weitere Quelle von Weltraumschrott. Am 25. November 2015 wurden eine Reihe von Trümmern in der Nähe des Satelliten beobachtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JSpOC, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAALlithonasanoaa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAALlithonasanoaa300.jpg" alt=""/></a><figcaption>NOAA 16 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: NOAA)</figcaption></figure></div>



<p>Nach Angaben des Gemeinschaftlichen Zentrums für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint Space Operations Center, JSpOC) wurden gegen 8:16 Uhr UTC am 25. November 2015 in der Umgebung von NOAA 16 eine Anzahl vorher nicht katalogisierter Objekte beobachtet.</p>



<p>NOAA 16, der früher von der US-amerikanischen Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) genutzt wurde, bewegt sich aktuell auf einem Orbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 841 und einem von der Erde am weitesten entfernten Bahnpunkt von etwa 857 Kilometern.</p>



<p>Ab 18:30 Uhr UTC am 25. November 2015 wurden vom JSpOC 19 mit einem möglichen Zerleger in Zusammenhang stehende Objekte im unter anderem für Annäherungsbrechnungen verwendeten Katalog geführt.</p>



<p>Mit der Katalogisierung weiterer Objekte wird gerechnet. Das JSpOC teilte mit, Satellitenbetreiber gegebenenfalls zu informieren, wenn die Gefahr besteht, dass Trümmer von NOAA 16 anderen Satelliten nahe kommen.</p>



<p>NOAA 16 kreist seit seinem Start von der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) in Kalifornien am 21. September 2000 um die Erde. Seine Primärmission beendete der Satellit, dessen nominale Auslegungsbetriebsdauer nur drei Jahre betrug, 2005 und stand anschließend als weiter Beobachtungsdaten lieferndes Backup zur Verfügung.</p>



<p>Am 6. Juni 2014 ging der Kontakt zu dem von Lockheed Martin gebauten Raumfahrzeug verloren. Nachdem man festgestellt hatte, dass der Satellit nicht mehr in ein nützliches Betriebsregime zu versetzen sein würde, erfolgte die offizielle Außerdienststellung am 9. Juni 2014.</p>



<p>Eine Ursache für die 2014 aufgetretene Anomalie an Bord von NOAA 16 wurde seinerzeit nicht mitgeteilt. Bestimmte Baureihen sonnensynchroner Wettersatelliten auf annähernd polaren Umlaufbahnen von NOAA und dem US-amerikanischen Militär leiden unter konstruktiven Mängeln ihrer Stromversorgungssysteme. Ein Akkuplatzer an Bord von NOAA 16 kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAA16partsNOAA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAA16partsNOAA300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bestandteile von NOAA 16 &#8211; Akkumulatoren <br>(&#8222;Batteries&#8220;) am Heck des Satelliten<br>(Bild: NOAA)</figcaption></figure></div>



<p>Der US-amerikanische militärische Wettersatellit DMSP F13 hatte am 3. Februar 2015 wegen eines Fehlers in seinem Akkumulatorensystem Trümmerstücke abgestoßen. Wahrscheinlich hat ein abgenutzter Kabelstrang und ein Kurzschluss in einem Akkuladeregler an Bord des Satelliten zur Überladung von Nickel-Cadmium-Akkumulatorenzellen geführt, die schließlich platzten.</p>



<p>Am 15. April 2004 hatte DMSP F11 eine Trümmerwolke verursacht. Verantwortlich dafür ist vermutlich ein in Nachbarschaft zu Akkumulatoren montierter, geplatzter Treibstofftank, der zum Zeitpunkt des Versagens noch rund sechs Kilogramm Hydrazin enthielt.</p>



<p>Eine Schraube, die möglicherweise so fest angezogen war, dass ihr unteres Gewindeende in Verbindung mit darunter befindlichem leitfähigen Material kommen kann, hat im August 1994 in NOAA 13 vermutlich die übermäßige Erwärmung einer Elektronikbox und den Ausfall der Akkuladung verursacht.</p>



<p>NOAA 8 erlitt im Juni 1984 nach Überladung und Überhitzung eine trümmergenerierende Akkumulatorenexplosion. Von NOAA 7 ist bekannt, dass er im August 1997 Teile verlor. NOAA 6 stieß 1995 und 1992 Objekte ab.</p>



<p>NOAA 16 alias NOAA L ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 26.536 und als COSPAR-Objekt 2000-055A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg346050#msg346050" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll gefährdet Raumfahrt</a></li></ul>
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		<title>Atlas V bringt NROL 35 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-nrol-35-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 15:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[2014-081A]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur-Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[NROL 35]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SBIRS]]></category>
		<category><![CDATA[SBIRS HEO-3]]></category>
		<category><![CDATA[Spionagesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[USA 259]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trägerrakete des Typs Atlas V beförderte am 13. Dezember 2014 einen US-amerikanischen Spionage- und Frühwarnsatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO) ins All. Der Start mit dem NROL 35 genannten Raumfahrzeug erfolgte um 4:19 Uhr MEZ von der Startrampe SLC-3E der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Trägerrakete des Typs Atlas V beförderte am 13. Dezember 2014 einen US-amerikanischen Spionage- und Frühwarnsatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO) ins All. Der Start mit dem NROL 35 genannten Raumfahrzeug erfolgte um 4:19 Uhr MEZ von der Startrampe SLC-3E der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Lockheed Martin, Raumfahrer.net, ULA, USAF.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-6e4da0de"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Atlas V 051 kurz nach der Zündung &#8230; 
<br>
</figcaption></figure>



<p>Der 51. Start einer Atlas V insgesamt und dritte Atlas-V-Start von der VAFB im Jahr 2014 fand wetterbedingt einen Tag später als zuletzt geplant statt und wurde unter der Ägide der United Launch Alliance (ULA) durchgeführt. Für die ULA war es die neunte im Jahr 2014 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete vom Typ Altas V.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-8aa1cf61"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_small_2.jpg" alt="United Launch Alliance (ULA)" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; und nach einigen Metern Flug 
<br>
(Bild: United Launch Alliance (ULA))
</figcaption></figure>



<p>NROL 35 mit einer ungenannten Startmasse wurde von einer Atlas V in 541-Konfiguration transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit dem Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe vier Feststoffbooster von Aerojet angebracht waren und die von der RUAG beigesteuerte Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte. In der Version 541 flog die Atlas V zuvor nur beim Transport von NROL 67 am 10. April 2014 und für den Rover Curiosity, der dabei am  26. November 2011 auf eine Flugbahn Richtung Mars gelangte; als 541 von der VAFB jetzt zum ersten Mal überhaupt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-ae543bff"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_small_3.jpg" alt="United Launch Alliance (ULA)" width="260"/></a><figcaption>
Atlas V 051 auf der Startrampe 
<br>
(Bild: United Launch Alliance (ULA))
</figcaption></figure>



<p>Nach der Zündung am 13. Dezember 2014 trugen Feststoffbooster und Zentralstufe der Rakete mit der Seriennummer AV-051 Centaur und Nutzlast in die Höhe. Die Feststoffbooster waren nach rund eineinhalb Minuten bzw. 93 Sekunden Flugzeit ausgebrannt und wurden aus Gründen der Sicherheit am Boden verzögert, nämlich erst nach rund 2 Minuten bzw. 115 Sekunden Flug, von der Zentralstufe separiert. Drei Minuten und zwanzig Sekunden nach dem Abheben wurden die beiden Hälften der Nutzlastverkleidung, die während des Fluges durch die dichteren Atmosphärenschichten die Nutzlast zu schützen hatten, abgeworfen. Vermutlich rund eine Minute später war auch die Zentralstufe ausgebrannt und konnte abgetrennt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c1e005cc"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_small_4.jpg" alt="United Launch Alliance (ULA)" width="260"/></a><figcaption>
Nutzlast unter Verkleidung auf dem Weg zur Startrampe 
<br>
(Bild: United Launch Alliance (ULA))
</figcaption></figure>



<p>Anschließend war es Aufgabe der Centaur, mit einer von offizieller Seite nicht bekannt gegebenen Anzahl von Brennphasen seines flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden, erstmals eingesetzten RL10C-1-Triebwerks von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne die Nutzlast in den vorgesehenen Orbit zu bringen. Der Centaur verblieb nach dem Aussetzen des Satelliten nicht in einer Erdumlaufbahn. Rund 10 Stunden nach dem Abheben trat er wieder in die Erdatmosphäre ein und wurde dabei voraussichtlich wie erwartet zerstört.</p>



<p>Von der erreichten Übergangsbahn wird NROL 35 sicher mit eigenem Antrieb seinen Arbeitsorbit anstreben. Welche Aufgaben konkret der neue Erdtrabant dort zur erfüllen hat, wurden von Regierungsstellen der Vereinigten Staaten von Amerika nicht konkret beschrieben. Eine Pressemitteilung der VAFB spricht sparsam nur von einer Mission für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (National Reconnaissance Office, NRO). Die ULA meldet eine Mission zur Unterstützung der Verteidigung des Landes.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-32444255"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_small_5.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
SBIRS Prinzipdarstellung 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure>



<p>Westliche Beobachter vermuten einen um 63 Grad gegen den Erdäquator geneigten Arbeitsorbit mit einem Perigäum &#8211; dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt &#8211; von rund 1.120 km und einem Apogäum &#8211; dem erdfernsten Bahnpunkt &#8211; von rund 37.600 km über der Erde. Unterstellt wird ein Einsatz des Satelliten auf diesem hoch elliptischen Erdorbit (HEO) zur elektronischen Aufklärung. In diesem Zusammenhang wird die mögliche Ausrüstung mit einer großen, entfaltbaren Antenne mit einem Gitter-Netz-Reflektor und die Bezeichnung Trumpet Follow On 2 (Trumpet F/O-2) erwähnt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-10f65cca"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014160554_small_6.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
Oberstufe im Flug und Startstufe beim Wiedereintritt im Blick von SBIRS HEO-1 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure>



<p>Der Satellit könnte außerdem Aufgaben im Rahmen der US-amerikanischen Anstrengungen zur Raketenabwehr erfüllen und eine Nutzlast zur frühzeitigen Erkennung von Raketenstarts tragen. Für möglich hält man, dass NROL 35 Host für eine vom US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin gebaute Frühwarnnutzlast namens <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20200814194112/http://spaceref.biz/company/lockheed-martin/lockheed-martin-delivers-third-sbirs-heo-satellite-payload-to-us-air-force.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SBIRS HEO-3</a> ist. SBIRS steht für Space Based Infrared Sensor, übersetzt etwa &#8222;im Weltraum stationierter Infrarotsensor&#8220;. Im infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums arbeitende Sensoren sind nicht unüblich für einen Einsatz an Bord von Frühwarnsatelliten.</p>



<p>Infrarotsensoren können gegen den kälteren Hintergrund deutlich unterscheidbare Wärmestrahlung von Raketen, insbesondere die heißen Verbrennungsgase der Raketenmotore, feststellen. Außerdem können Nuklearexplosionen geortet werden. Auch Daten über die Ausbreitung von Waldbränden und ausbrechenden Vulkanen wurden in der Vergangenheit mit derartigen Sensoren an Bord von Frühwarnsatelliten schon gewonnen.</p>



<p>NROL 35 alias USA 259 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.344 und als COSPAR-Objekt 2014-081A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13138.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL 35 (USA 259) auf Atlas V</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erdbeobachtungssatellit LDCM vor dem Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtungssatellit-ldcm-vor-dem-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 10:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat 8]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[OLI]]></category>
		<category><![CDATA[TIRS]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36346</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen am Beginn der kommenden Woche einen neuen Erdbeobachtungssatelliten aus der Landsat-Serie ins All bringen. Das Raumfahrzeug sitzt seit dem 25. Januar 2013 auf der Trägerrakete, letzte Startvorbereitungen laufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ULA. LDCM steht für Landsat Data Continuity Mission und beschreibt die Aufgabe des neuen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen am Beginn der kommenden Woche einen neuen Erdbeobachtungssatelliten aus der Landsat-Serie ins All bringen. Das Raumfahrzeug sitzt seit dem 25. Januar 2013 auf der Trägerrakete, letzte Startvorbereitungen laufen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NASA, ULA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="169"/></a><figcaption>
LDCM über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>LDCM steht für <strong>L</strong>andsat <strong>D</strong>ata <strong>C</strong>ontinuity <strong>M</strong>ission und beschreibt die Aufgabe des neuen Satelliten: Die Gewährleitung der Datenkontinuität im Landsat-Programm. Das künftig auch als Landsat 8 bezeichnete Raumfahrzeug auf Basis eines Satellitenbusses von General Dynamics soll nach aktuellem Planungsstand am 11. Februar 2013 auf eine Umlaufbahn um die Erde gelangen. 
<br>
Die US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) hatte das LDCM-Projekt zusammen mit dem Geologischen Dienst der USA (U.S. Geological Survey, USGS) begonnen, und dem seit 1972 laufenden Landsat-Programm damit ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Das Programm ermöglicht Nutzern rund um den Erdball, Beobachtungen der Landmassen unseres Planeten vorzunehmen. Eine künftig zur Verfügung stehende weiter verbesserte Bildqualität kommt zu einer Zeit, in der ausgezeichnete Erdbeobachtungsdaten wichtig und hilfreich sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_small_2.jpg" alt="NASA/VAFB" width="300" height="451"/></a><figcaption>
LDCM bei geöffneter Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bild: NASA/VAFB)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Geschwindigkeit der Veränderung der Landnutzung durch den Menschen war noch nie so hoch wie heute. Erklären lässt sich dies insbesondere mit den gestiegenen Bevölkerungszahlen und den weiterentwickelten technischen Möglichkeiten der Menschheit. </p>



<p>Damit LDCM die erwarteten Daten liefern kann, wird das Raumfahrzeug von einer zweistufigen Trägerrakete des Typs Atlas V in der Version 401 in den Weltraum transportiert. Die zunächst auf fünf Jahre angesetzte Mission beginnt mit einem Start von der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) in Kalifornien an der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Wenn die Arbeiten zur Überprüfung und Inbetriebnahme des Satelliten im All dann maßgebliche Fortschritte gemacht haben, wird LDCM offiziell die Bezeichnung Landsat 8 erhalten. Mit der Umzeichnung des Satelliten einher gehen wird die Übernahme seiner Steuerung und Überwachung durch ein Kontrollzentrum des USGS. </p>



<p>Bis dato wurden seit 1972 sechs Satelliten im Rahmen des Landsat-Programms erfolgreich in den Weltraum gebracht. Mehr als vier Jahrzehnte lieferten Satelliten des Programms quasi ununterbrochen Bilder von der Oberfläche der Erde. Landsat 7, der jüngste Späher des Programms, umrundet die Erde seit April 1999. </p>



<p>LDCM baut auf den bewährten Entwicklungen für seine Vorgänger auf, und ist mit zwei fortschrittlichen wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet, die klarere Bilder bereitstellen sollen. Ein OLI für <strong>O</strong>perational <strong>L</strong>and <strong>I</strong>mager genannter Bildgeber kann Licht im sichtbaren Bereich sowie im nahen und fernen Infraroten verarbeiten. Die als TIRS für <strong>T</strong>hermal <strong>I</strong>nfra<strong>r</strong>ed <strong>S</strong>ensor bezeichnete Messeinrichtung ist dazu gedacht, Informationen über die Temperatur der Erdoberfläche zu sammeln. Im Unterschied zu Instrumenten auf älteren Erdbeobachtungssatelliten arbeiten OLI und TIRS nicht mit oszillierenden Spiegeln, die Strahlung zum eigentlichen Detektor senden, sondern mit großen Gruppen aus zahlreichen Detektoren, die in der Fokusebene des jeweiligen Instruments verteilt sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_small_3.jpg" alt="NASA/VAFB" width="300" height="200"/></a><figcaption>
LDCM in Nutzlastverkleidung am Kran des Serviceturms des SLC 3 
<br>
(Bild: NASA/VAFB)
</figcaption></figure></div>



<p>OLI und TIRS sollen im Dauereinsatz Daten erfassen. Bei seinem Flug auf einem annähernd kreisförmigen, fast polaren Orbit in rund 705 Kilometern über der Erde wird LDCM also einen konstanten Datenstrom aufzuzeichnen haben. Um einmal die komplette Erdoberfläche abzutasten, werden bei einer Abtastbreite von rund 185 Kilometern 16 Tage benötigt. </p>



<p>Damit beim Transport von LDCM auf die gewünschte Umlaufbahn während kritischer Flugphasen keine Landmassen überquert werden müssen, wählte man die Luftwaffenbasis Vandenberg für den Start. Seit Terra, einem am 18. Dezember 1999 gestarteten Erdbeobachtungssatelliten der NASA, wurde kein NASA-Satellit mehr von Vandenbergs Startrampe SLC 3 in den Weltraum gebracht. Jetzt steht die Atlas-V-Rakete mit einer Centaur-Oberstufe und LDCM an ihrer Spitze dort bereit. </p>



<p>Atlas V und Centaur wurden im Oktober 2012 aufgerichtet. LDCM erreichte Vandenberg im Dezember 2012 und wurde nach der erfolgreichen Beendigung abschließender Vorstarttests am 25. Januar 2013 mitsamt der vier Meter durch-messenden Nutzlastverkleidung auf die Rakete mit der Seriennummer AV035 gesetzt. </p>



<p>Das Startfenster am 11. Februar 2013 öffnet sich um 1:02 Uhr MEZ und ist etwa eine dreiviertel Stunde lang. Funktioniert die Trägerrakete wie vorgesehen, wird LDCM rund 78 Minuten nach dem Abheben auf einem Orbit mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von 660 km, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von 677 km, ausgesetzt. Die zu erreichende Bahnneigung gegen den Erdäquator beträgt 98,2 Grad. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10804.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Landsat Data Continuity Mission auf Atlas V AV035</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Atlas 5 startet Aufklärungssatelliten und Nanosats</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-5-startet-aufklaerungssatelliten-und-nanosats/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 07:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aeneas]]></category>
		<category><![CDATA[Aerocube 4]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur-Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[CINEMA 1]]></category>
		<category><![CDATA[CP 1]]></category>
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		<category><![CDATA[CXBN]]></category>
		<category><![CDATA[MAGIC]]></category>
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		<category><![CDATA[NROL 36]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SMDC-ONE 2.1]]></category>
		<category><![CDATA[SMDC-ONE 2.2]]></category>
		<category><![CDATA[STARE A]]></category>
		<category><![CDATA[STEIN]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am späten Donnerstag Abend startete eine Trägerrakete des Typs Atlas 5 von Vandenberg aus mit insgesamt 13 Satelliten an Bord ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon. Hauptnutzlast ist NROL 36 für das Nationale Aufklärungsbüro der USA, der eigentlich aus zwei Komponenten, NOSS-3 6A und 6B besteht. Beide Satelliten halten in ihrer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am späten Donnerstag Abend startete eine Trägerrakete des Typs Atlas 5 von Vandenberg aus mit insgesamt 13 Satelliten an Bord ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon.</p>



<p>Hauptnutzlast ist NROL 36 für das Nationale Aufklärungsbüro der USA, der eigentlich aus zwei Komponenten, NOSS-3 6A und 6B besteht. Beide Satelliten halten in ihrer Umlaufbahn in mehr als 1.000 km Höhe bei einer Bahnneigung von etwa 63 Grad einen festen Abstand ein. Über deren normale Kommunikationssignale können NOSS-Raumfahrzeuge beinahe weltweit Schiffe auf den Meeren und Flugzeuge auf ihren Routen orten und verfolgen. Die Position wird mittels Triangulation bestimmt. Das Satellitenpaar bringt auf der Erde etwa 6.500 kg auf die Waage. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-e5f7eeac"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15092012093429_small_1.jpg" alt="Universität von Süd-Kalifornien (USA)" width="306" height="299"/><figcaption>
Aeneas-Satellit im Orbit (Impression) 
<br>
(Bild: Universität von Süd-Kalifornien (USA))
</figcaption></figure>



<p>Die übrigen 11 Satelliten waren in einer speziellen Absetzvorrichtung an der Centaur-Oberstufe untergebracht und wurden von dort aus in ihre Zielorbits zwischen etwa 480 und 770 km Höhe bei 64 Grad Bahnneigung entlassen. </p>



<p>Bei Aeneas handelt es sich um einen Technologieerprobungssatelliten des US-Departments of Home Security, mit dem eine neue, strahlungsunempfindliche Flugsteuerungshardware sowie Antennentechnik zur Identifizierung und Verfolgung von Frachtcontainern auf den Weltmeeren getestet werden sollen. Dafür ist der an der University of Southern California entwickelte, nur etwa 4 kg schwere Satellit mit einer entfaltbaren Parabolantenne ausgestattet. </p>



<p>CINEMA 1 (Cubesat for Ion, Neutral, Electron, MAgnetic fields) dient der Messung von geladenen und neutralen Teilchen sowie Magnetfeldern im erdnahen Weltraum. Dazu ist der ebenfalls nur etwa 4 kg schwere Satellit mit zwei Messkomplexen ausgerüstet. Das MAGnetometer from Imperial College (MAGIC) ist ein Magnetometer, dass an einem Ausleger montiert ist und Angaben zu magnetischen Feldstärken liefert. Es wurde am Imperial College London (Großbritannien) entwickelt und gebaut. Das zweite Instrument nennt sich SupraThermal Electrons Ions &amp; Neutrals (STEIN) und soll vor allem Konzentration, Verteilung und Bewegung elektrisch neutraler Atome in verschiedenen Schichten der Hochatmospäre aufzeichnen. Entwicklungsführer war hierbei die University of California, Berkeley (USA). Zwei weitere Satelliten dieser Bauart sollen die Erfassung dreidimensionaler Verteilungsmuster ermöglichen. Im Gesamtprojekt CINEMA eingebunden sind auch die Kyung-Hee-Universität Seoul (Südkorea) und das Ames Research Center der NASA in Mountain View (USA). </p>



<p>Aerocube 4, 4a und 4b sind drei Kleinstsatelliten (je 1 kg) der Aerospace Corporation (USA) und dienen der Technologieerprobung. Während Aerocube 4 über ein Rückkehrexperiment sowie ein Umweltdatenaufzeichnungssystem verfügt, welches während des Starts wichtige Parameter aufzeichnet, sollen mit den beiden anderen Cubesats neue Kommunikationsmittel getestet werden. </p>



<p>Mit den etwa 4 kg schweren SMDC-ONE 2.1 und 2.2 (Space Missile Defense Command &#8211; Operational Nanosatellite Effect) wird ein experimentelles Kommunikationssystem für die US-Armee getestet. Dazu sind die quaderförmigen Kleinsatelliten rundum mit einer Vielzahl an Stabantennen ausgerüstet, welche Funksignale auf verschiedenen Frequenzen empfangen bzw. aussenden können. Die Sender/Empfänger sind per Software konfigurierbar. </p>



<p>Bei STARE A (Space-Based Telescopes for Actionable Refinement of Ephemeris) handelt es sich um einen etwa 4 kg schweren Satelliten zur Bestimmung der Bahnparameter von Weltraumschrott aus dem Orbit heraus. Dem ersten Element mit der Bezeichnung &#8222;Re&#8220; soll in Kürze &#8222;Horus&#8220; folgen. Das Projekt des Lawrence Livermore National Laboratory der USA dient zunächst dem Nachweis der Machbarkeit eines solchen Systems. </p>



<p>CSSWE (Colorado Student Space Weather Experiment, 4 kg) der Universiät Colorado in Boulder (USA) hat zum Ziel den Einfluss von Ort, Stärke und Häufigkeit von solaren Ereignissen wie Masseauswürfen auf die Erdatmospäre, speziell die Strahlungsgürten der Erde zu studieren. Insbesondere interessiert auch die Energieverteilung der durch Sonnenaktivitäten verursachten Sekundärelektronen, welche anschließend die Erdoberfläche erreichen können. Gemessen wird bei Elektronen im Energiebereich von 0,5 bis 2,9 MeV (Megaelektronenvolt) und zusätzlich bei Protonen zwischen 10 und 40 MeV. </p>



<p>CXBN (Cosmic X-Ray Background, 2,6 kg) misst die diffuse Röntgen-Hintergrundstrahlung im Energiebereich von 30 bis 50 keV (Kiloelektronenvolt). Die Daten des von der Morehead State University (USA) entwickelten Messgerätes sollen der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden und der Verbesserung kosmologischer Modelle dienen. </p>



<p>Letzter im Bunde ist CP 1 (1 kg) des interdisziplinären Cal Poly Picosatelliten-Studentenprojekts. Ziel ist die Entwicklung eines preisgünstigen Kleinsatellitenbusses zur Erprobung von Sensoren und anderen Kleinkomponenten zukünftiger Weltraumtechnik. Dazu gehören Kommunikationssysteme, Datenspeicher sowie Lageregelungstechnik. </p>



<p>Der Start aller Nutzlasten erfolgte am 13. September 2012 gegen 23.19 Uhr MESZ vom Startplatz 3E der Vandenberg-Luftwaffenbasis aus. Verwendet wurde eine Atlas 5 ohne Hilfsraketen. Die Centaur-Oberstufe besaß nur ein Triebwerk. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11001.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL 36 (NOSS 3 6A+B) + diverse Nanosats auf Atlas V 401</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-5-startet-aufklaerungssatelliten-und-nanosats/" data-wpel-link="internal">Atlas 5 startet Aufklärungssatelliten und Nanosats</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>US-Mini-Shuttle OTV-2 zurück auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/us-mini-shuttle-otv-2-zurueck-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2012 11:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[OTV-2]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<category><![CDATA[USAF]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[X-37B]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zweite unbemannte militärische Mini-Raumfähre der USA ist gestern nach gut 15-monatigem Flug auf einer Betonpiste auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg gelandet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spaceflight Now, Raumfahrer.net, Raumcon. Die von Boeing entwickelten Raumfähren wurden speziell für die US-Luftwaffe gebaut, um Materialien oder technische Geräte bei längeren Einsätzen im All erproben zu können. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/us-mini-shuttle-otv-2-zurueck-auf-der-erde/" data-wpel-link="internal">US-Mini-Shuttle OTV-2 zurück auf der Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die zweite unbemannte militärische Mini-Raumfähre der USA ist gestern nach gut 15-monatigem Flug auf einer Betonpiste auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spaceflight Now, Raumfahrer.net, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/17062012132631.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/17062012132631_260.jpg" alt="Video der US-Luftwaffe (Stützpunkt Vandenberg)"/></a><figcaption>
OTV-2 bei der Landung auf einer Betonpiste der Vandenberg Air Force Base (USA) 
<br>
(Bild: Video der US-Luftwaffe (Stützpunkt Vandenberg))
</figcaption></figure></div>



<p>Die von Boeing entwickelten Raumfähren wurden speziell für die US-Luftwaffe gebaut, um Materialien oder technische Geräte bei längeren Einsätzen im All erproben zu können. Der OTV-2-Flug war die zweite Testmission der als X-37B bezeichneten Shuttles. Diese haben eine flugzeugähnlichen Rumpf mit kleinen Stummelflügeln sowie v-förmig angeordneten Seitenleitwerken. Die Länge der Mini-Raumfähre beträgt, 8,38 m, die Breite 4,60 m und die Höhe 2,90 m. Die Masse der an der Spitze einer Atlas 5 zu startenden Raumfahrzeuge liegt bei etwa 5 t, wobei auf die Ladung nur ein geringer Teil entfällt. Dafür gibt es eine Ladebucht, die etwa 2 m lang und 1,20 m breit ist. Zur Energieversorgung verfügt die X-37B über ein ausklappbares Solarzellenpaneel, wodurch die Betriebsdauer im Vergleich zum Space Shuttle wesentlich länger sein kann. Allerdings ist der Energiebedarf auch erheblich niedriger. </p>



<p>Dafür kann die X-37B Bahnmanöver in größerem Umfang ausführen. Bei dieser Mission wurde die mittlere Bahnhöhe von anfangs 331 auf 337 km angehoben und später auf 293 km abgesenkt. Die Bahnneigung wurde von zunächst 42,8 Grad auf 41,9 Grad reduziert. </p>



<p>Ursprünglich war eine Flugzeit von etwa 270 Tagen vorgesehen. Da alle Systeme an Bord des Raumfahrzeugs offenbar gut funktionierten, wurde diese aber immer weiter ausgedehnt. Letztlich betrug sie 468 Tage, 13 Stunden und 2 Minuten. Der Start erfolgte am 5. März 2011 gegen 23.46 Uhr MEZ, die Landung am 16. Juni 2012 gegen 14.48 Uhr MESZ. </p>



<p>Das Projekt X37 stellt in gewisser Weise eine Weiterentwicklung des Systems Space Shuttle dar. So sind Teile des Rumpfes aus Verbundwerkstoffen gefertigt, der Hitzeschutz ist einfacher und doch robuster, die Energieversorgung über Solarzellen erlaubt längere Flüge und die Steuerung eine automatische Landung. Es gibt aber auch einige Übereinstimmungen mit dem Space Shuttle. So erfolgt der Start bei beiden Systemen vertikal, die Landung antriebslos horizontal. Boeing schließt nicht aus, dass X-37B zu einer größeren Version weiterentwickelt werden könnte. Eine bemannte Variante gilt zum gegenwärtigen Zeitpunkt alledings eher als unwahrscheinlich. </p>



<p>Ein dritter Testflug, wahrscheinlich wieder mit dem ersten Testmodell, könnte im Oktober gestartet werden. OTV-1 war im Jahre 2010 etwa 224 Tage im All. Weitere Details des Programmes sind geheim. Beim ersten Testflug hatte dies bewirkt, dass eine Gruppe von Raumfahrtbeobachtern mit Amateurtechnik die Bahn des Vehikels nach jedem Korrekturmanöver neu bestimmte und deren Parameter veröffentlichte. Aufgrund eines großen Treibstoffvorrates schätzt man die Möglichkeiten zu Bahnänderungen mit einer Gesamtgeschwindigkeitsänderung um 700 m/s als relativ hoch ein. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-2 auf Atlas V 501</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10353.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bemanntes Shuttle auf Basis der X-37B?</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NPP erfolgreich gestartet &#8211; Ende einer Ära</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/npp-erfolgreich-gestartet-ende-einer-aera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 11:46:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NOAA]]></category>
		<category><![CDATA[NPP]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34433</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute startete die vielleicht letzte Delta II aller Zeiten von Vandenberg. Als Nutzlast transportierte sie neben einer Reihe von Nanosatelliten den Prototypen des neuen Wettersatellitensystems NPOESS, NPP. Ein Beitrag von Daniel Maurat und Klaus Donath. Quelle: NASA. Der Start erfolgte heute planmäßig um 11:48 Uhr MESZ von der Startrampe SLC 2W der Vandenberg Air Force [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/npp-erfolgreich-gestartet-ende-einer-aera/" data-wpel-link="internal">NPP erfolgreich gestartet &#8211; Ende einer Ära</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute startete die vielleicht letzte Delta II aller Zeiten von Vandenberg. Als Nutzlast transportierte sie neben einer Reihe von Nanosatelliten den Prototypen des neuen Wettersatellitensystems NPOESS, NPP.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Maurat und Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102011134612_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102011134612_small_1.jpg" alt="NOAA" width="303" height="224"/></a><figcaption>
Der Wettersatellit NPP &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NOAA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start erfolgte heute planmäßig um 11:48 Uhr MESZ von der Startrampe SLC 2W der Vandenberg Air Force Base (VAFB) nördlich von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien. Nach 64 Sekunden waren die sechs am Boden gezündeten Booster ausgebrannt und wurden abgeworfen. Die restlichen drei Booster wurden bei T +65,5 Sekunden gezündet und 131,5 Sekunden nach dem Start von der Rakete abgetrennt. Die Erststufe war nach 263,4 Sekunden ausgebrannt und wurde kurz darauf nach 271,5 Sekunden Flug abgetrennt. Die Zweitstufe zündete bei T +277 Sekunden, vier Sekunden später wurde die Nutzlastverkleidung abgesprengt. Nach 347 Sekunden Betrieb wurde die Delta-K-Zweitstufe für eine Freiflugphase abgeschaltet. Diese dauerte über 41 Minuten und das Gespann aus Zweitstufe und Nutzlast erreichte das Apogäum des Orbits. Dort zündete die Delta K nochmals für 22 Sekunden, wonach die Nutzlasten auf einen sonnensynchronen Orbit ausgesetzt wurden. Danach zündete die Delta noch zwei weitere Male, um ihren Orbit soweit abzusenken, dass sie wieder in die Erdatmosphäre eintritt und dort verglüht. </p>



<p>Die eingesetzte Delta II 7920-10C verwendete eine Extra Extended Long Tank Thor (EELT) als Erststufe mit neun Feststoffboostern vom Typ GEM-40 zur Startunterstützung. Als Zweitstufe nutzte man eine Delta K mit einem Triebwerk vom Typ Aerojet AJ-10-118K und eine Nutzlastverkleidung aus Kohlefaserverbundstoffen mit einem Durchmesser von 10 Fuß (3,05 m). </p>



<p>Die Rakete startete bei dieser Mission sieben verschiedene Nutzlasten, wobei die Hauptnutzlast der Wetter- und Umweltsatellit NPP (<i>NPOESS Preparatory Project</i> für NPOESS Vorbereitungsprojekt) ist. Dabei handelt es sich um einen Prototypen der von NASA und NOAA geplanten Wettersatellitenkonstellation NPOESS (<i>National Polar-orbiting Operational Environmental Satellite System</i> für Nationales operationelles Umweltsatellitensystem im polaren Orbit), welches aus sechs Satelliten bestehen und ab 2013 gestartet werden soll. Die Satelliten sollen neben der Erfassung von Daten zur Wettervorhersage auch die Erde beobachten, um so etwa die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung zu studieren. NPP ist dafür mit einer Reihe von Instrumenten ausgestattet, welche von früheren Wetter- und Umweltsatelliten wie etwa Terra, Aqua, POES oder den militärischen DMSP-Wettersatelliten stammen. Sie untersuchen die Ozonschicht der Erde oder sollen mittels Mikrowellen den Verlauf von Stürmen genauer beobachten können und so die Vorhersage dieser erheblich verbessern. Der Start war ursprünglich für 2010 geplant, doch verschob er sich aufgrund von Problemen bei der amerikanischen Wetterorganisation NOAA und bei der NASA. </p>



<p>Die übrigen sechs Nutzlasten, die Nanosats <i>Explorer 1[Prime]</i>, <i>AubieSat</i>, <i>M-Cubed</i>, <i>RAX-2</i>, <i>DICE 1</i> und <i>DICE 2</i>, wurden im Rahmen des <i>Education Launch of Nanosatellite-3-Programms (ELaNa3)</i> der NASA entwickelt und von Studenten verschiedener Universitäten gebaut. Alle beruhen auf den standardisierten <i>Cubesats</i>, ein von der <i>California Polytechnic State University</i> initiiertes Programm zur kostengünstigen Entwicklung von Nanosatelliten, um so das Interesse für die Raumfahrt besonders bei Studenten zu wecken. Sie haben verschiedene Aufgabenbereiche. So sollen etwa die Satelliten <i>RAX-2</i>, <i>DICE 1</i> und <i>DICE 2</i> die Ionosphäre der Erde genauer untersuchen. Besonders erwähnenswert ist <i>Explorer 1 [Prime]</i>, der bei einem Fehlstart einer Taurus XL-Rakete am 4. März 2011 neben zwei weiteren Nanosats und der NASA-Mission Glory verlorenging.  <br>Der heutige Start der Delta II war der vielleicht letzte dieses Raketentyps überhaupt. Sie flog seit ihrem Erststart im Jahr 1990 134 Mal, wobei es nur zwei Fehlschläge gab, was sie zu einer der erfolgreichsten Raketen der USA machte. Sie startete eine Reihe von bekannten Nutzlasten, so etwa die Weltraumobservatorien WISE, Kepler oder Spitzer, die Raumsonden Genisis, Deep Impact, Stardust, Mars Odyssey, Dawn, Mars Pathfinder oder die beiden Marsrover Spirit und Opportunity. Die Delta II wird nicht mehr produziert und zurzeit gibt es keine geplanten Starts mehr. Für maximal fünf Raketen existieren noch eingelagerte Bauteile. Doch es könnte noch anders kommen, da die NASA überlegt, die Rakete wieder ihrer ursprünglichen Aufgabe, dem Start von mittelschweren wissenschaftlichen Nutzlasten und Raumsonden, zukommen zu lassen. Zu ihrer Konkurrenz gehören die beiden im COTS-Programm entwickelten Träger Taurus II von Orbital und Falcon 9 von SpaceX. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/weitere-verzoegerungen-im-npoess-programm/" data-wpel-link="internal">Weitere Verzögerungen im NPOESS-Programm</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/antares-taurus-ii/" data-wpel-link="internal">Taurus II</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/Falcon-9/" data-wpel-link="internal">Falcon 9</a></li></ul>



<p><strong>Raumcon</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9776.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NPP auf Delta II-7920</a></li></ul>



<p></p>
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		<title>Atlas V soll Erdbeobachtungssatelliten starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-soll-erdbeobachtungssatelliten-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 16:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kommerziellen Erdbeobachtungssatelliten-Betreiber GeoEye und WorldView haben die Atlas V gebucht, um jeweils die Beobachtungssatelliten GeoEye 2 und WorldView 3 zu starten. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: SFN, GeoEye, WorldView. GeoEye 2 soll im Jahr 2012, WorldView 3 2014 mit jeweils einer Atlas V 401 gestartet werden. GeoEye 2 wird von Lockheed Martin auf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die kommerziellen Erdbeobachtungssatelliten-Betreiber GeoEye und WorldView haben die Atlas V gebucht, um jeweils die Beobachtungssatelliten GeoEye 2 und WorldView 3 zu starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: SFN, GeoEye, WorldView.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-b7bc1a88"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032011171702_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032011171702_small_1.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
GeoEye 2 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p>GeoEye 2 soll im Jahr 2012, WorldView 3 2014 mit jeweils einer Atlas V 401 gestartet werden. GeoEye 2 wird von Lockheed Martin auf Basis des Satellitenbusses LM-900 gebaut, WorldView 3 auf Basis des Satellitenbusses BCP-5000 von Ball Aerospace. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-f4e040ad"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032011171702_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032011171702_small_2.jpg" alt="Digital Globe" width="260"/></a><figcaption>
WorldView 3 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Digital Globe)
</figcaption></figure>



<p>Die Betreiber planen, die Satelliten auf einer sonnensynchronen Bahn bei 750 km Höhe auszusetzen. Die Bilder sollen dann frei zugänglich ins Internet gestellt werden. Man plant, die Satelliten mindestens sieben Jahre lang betreiben zu können. </p>



<p>Die Atlas V soll vom Startkomplex SLC 3E der Vandenberg Air Force Base (VAFB) bei Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien starten. Bei der Atlas V 401 handelt es sich um eine Atlas V mit einer 4-m-Nutzlastverkleidung und einem Zusatzbooster zur Starthilfe. </p>
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