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	<title>Wallops Island &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Wallops Island &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>RocketLab: Entwicklung neuer Rakete und Börsengang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rocketlab-entwicklung-neuer-rakete-und-boersengang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Neutron]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Lab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die amerikanisch-neuseeländische Firma RocketLab vergangene Woche mitteilte, beabsichtigt sie die Entwicklung einer neuen größeren Rakete namens Neutron, außerdem den Börsengang noch im Jahr 2021 durch Fusion mit einem bereits börsengelisteten Kapitalunternehmen. Quelle: Peter Beck, RocketLab. Peter Beck, seines Zeichens Gründer und CEO von RocketLab erklärte einst, dass man niemals eine größere Rakete entwickeln werde [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wie die amerikanisch-neuseeländische Firma RocketLab vergangene Woche mitteilte, beabsichtigt sie die Entwicklung einer neuen größeren Rakete namens Neutron, außerdem den Börsengang noch im Jahr 2021 durch Fusion mit einem bereits börsengelisteten Kapitalunternehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Peter Beck, RocketLab.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210309RocketLabNeutron.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="RocketLab Neutron mit Grunddaten - Illustration. (Bild: RocketLab)" data-rl_caption="" title="RocketLab Neutron mit Grunddaten - Illustration. (Bild: RocketLab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210309RocketLabNeutron26.jpg" alt=""/></a><figcaption>RocketLab Neutron mit Grunddaten &#8211; Illustration.<br>(Bild: RocketLab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Beck, seines Zeichens Gründer und CEO von RocketLab erklärte einst, dass man niemals eine größere Rakete entwickeln werde und auch nie Wiederverwendung in Betracht ziehe. Nachdem die Wiederverwendung für die Electron bereits letztes Jahr beschlossen wurde, ist nun auch das zweite &#8222;niemals&#8220; Geschichte. Die neue Trägerrakete, die man nun ankündigte, ist mit einer geplanten Nutzlast von 8 Tonnen in einen niedrigen Erdorbit (zum Vergleich: die Electron wiegt insgesamt knapp 13 Tonnen vollgetankt) nicht nur ein deutliches Stück schwerer, sie ist auch von Anfang an als teilweise wiederverwendbar geplant. Bereits ab 2024 soll von Pad 0A, das derzeit von der Antares genutzt wird, des Mid-Atlantic Regional Spaceport in Virginia, USA, gestartet werden, wobei man die erste Stufe dann wenig später auf einer schwimmenden Plattform im atlantischen Ozean landen lassen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RocketLab möchte die 40 Meter hohe und 4,5 Meter durchmessende Neutron explizit als direkte Konkurrenz zur Falcon 9 platzieren und zielt insbesondere auf Kunden im Bereich der LEO-Großkonstellationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während man bei der Avionik plant, zahlreiche Komponenten von der Electron zu übernehmen, soll die Struktur der Neutron aufgrund der zu erwartenden Hitzebelastung beim Wiedereintritt nicht aus Kohlefaser-Werkstoff bestehen. Den Antrieb soll ein ebenfalls neu zu entwickelndes Triebwerk besorgen. Auch hier möchte man von der bisherigen Philosophie abweichen und statt neun nur noch so viele Triebwerke einsetzen wie nötig sind, um schließlich mit einem einzelnen sicher landen zu können. Auch für mögliche Weiterentwicklungen rüstet man sich: Neutron soll technisch so ausgelegt werden, dass später auch bemannte Missionen oder Versorgungsflüge zur ISS möglich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Entwicklung sowie die Ausweitung der Produktion und eventuelle Zukäufe zu finanzieren, möchte das Unternehmen mit einer Bewertung von 4,1 Milliarden US-Dollar noch dieses Jahr an die Börse gehen. Dies soll über ein sogenanntes SPAC-Unternehmen (Special Purpose Acquisition Company) geschehen, das bereits an der Börse gelistet ist und mit dem man fusioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SPACs sind, wie der Name schon sagt, spezielle Unternehmen, die mit dem Zweck gegründet werden, ein anderes vielversprechendes Unternehmen aufzukaufen bzw. zu fusionieren und so an die Börse zu bringen. Durch ein solches Vehikel ist bereits das Unternehmen Virgin Galactic an die Börse gegangen und auch weitere Unternehmen aus dem Raumfahrtsektor planen einen derartigen Schritt, unter anderem der direkte RocketLab-Konkurrent Astra Space. Für die Raumfahrtunternehmen hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass man deutlich schneller an die Börse kommt und sich so große Mengen an frischem Kapital besorgen kann. Im Fall von RocketLab ist die Rede von über 700 Millionen US-Dollar, die auf diese Weise in die Firma fließen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7152.msg504246#msg504246" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RocketLab &#8211; Private Raumfahrt aus Neuseeland</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Minotaur startet 29 kleine Nutzlasten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/minotaur-startet-29-kleine-nutzlasten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 20:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Minotaur-1]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh, gegen 2.15 Uhr MEZ, startete eine Minotaur-Rakete mit einer Vielzahl an kleineren Satelliten, die größtenteils der Technologieerprobung dienen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Wikipedia, Raumcon,. Die Minotaur 1 ist eine vierstufige Feststoffrakete, die aus einer Atomrakete der USA abgeleitet und durch die Orbital Sciences Corporation für den Einsatz als Raumfahrtträger umgebaut [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute früh, gegen 2.15 Uhr MEZ, startete eine Minotaur-Rakete mit einer Vielzahl an kleineren Satelliten, die größtenteils der Technologieerprobung dienen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Skyrocket, Wikipedia, Raumcon,.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minotaur 1 ist eine vierstufige Feststoffrakete, die aus einer Atomrakete der USA abgeleitet und durch die Orbital Sciences Corporation für den Einsatz als Raumfahrtträger umgebaut wurde. Sie wurde seit dem Jahr 2000 mehrfach erfolgreich eingesetzt.  <br>Beim 11. erfolgreichen Start einer Minotaur 1 vom Startgelände auf Wallops Island (USA) gelangten insgesamt 29 Nutzlasten mit einer Gesamtmasse von etwa 400 kg in erdnahe Umlaufbahnen in etwa 600 km Höhe bei 97,8 Grad Bahnneigung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptnutzlasten sind Operationally Responsive Space 3 (ORS) und STPSat 3 (Space Test Program). ORS 3 ist in die vierte Stufe der Trägerrakete integriert und dient der Erprobung von Komponenten zur schnellen Vorbereitung eines unkomplizierten Einsatzes von Kleinsatelliten. Dazu gehört auch, dass die Navigation allein modifizierte GPS-Sensoren benutzt, um Daten über Position, Geschwindigkeit und Lage des Satelliten zu liefern. Außerdem umfasst die Ausrüstung ein passives System zur schnellen Bahnabsenkung. STPSat 3 wurde wie ORS 3 von der US-Luftwaffe entwickelt und soll Messungen der Plasmadichte und Energie in der Umgebung durchführen. Dazu wurde eine vereinfachte Sensoreinheit entwickelt. Zur weiteren Ausrüstung des 180 kg schweren Satelliten gehört auch eine Strahlungsmesseinrichtung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den übrigen Nutzlasten handelt es sich um Kleinstsatelliten mit Massen von wenigen Kilogramm, die zumeist mit militärischem Hintergrund teilweise von Studenten verschiedener Einrichtungen entwickelt und gebaut wurden und der Technologieerprobung dienen. So tragen SENSE 1 und 2 (US-Luftwaffe) ein Photometer bzw. Spektrometer zur Ermittlung von Dichte, Zusammensetzung, Temperatur und Windgeschwindigkeiten in der oberen Erdatmosphäre. Ho&#8217;oponopono 2 (Universität Hawaii) dient der Kalibrierung von Radarsystemen am Boden, mit denen eine Genauigkeit von 5 Metern erreicht werden soll. Mit Firefly (Goddard-Raumflugzentrum) wird der Zusammenhang zwischen Blitzen bei Gewittern und dadurch hervorgerufenen atmoshärischen Gammstrahlungsspitzen in der Atmosphäre untersucht. Mit STARE B (Lawrence-Livermore-Nationallaboratorien der USA) soll hauptsächlich miniaturisierte Technik zur Erfassung und Bahnverfolgung von Weltraummüll erprobt werden. Dazu gehören Reaktionsräder zur Lageregelung sowie eine spezielle Teleskopkamera. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Black Knight 1 ist das erste Erprobungsmuster eines sogenannten Nanosatelliten der US-Militärakademie West Point. Mit NPS SCAT (Naval Postgraduate School Solar Cell Array Tester, US-Luftwaffe) soll eine Plattform zur Erprobung von Solarzellen im All getestet werden. Bei COPPER (Close Orbiting Propellant Plume and Elemental Recognition, Universität St. Louis) geht es um die Entwicklung eines kleinen Sensors zur thermischen Erfassung elektromagnetischer Strahlung (Mikrobolometer = Wärmebildsensor). TJ³Sat wurde an der Thomas Jefferson High School in Alexandria (USA) entwickelt und soll verschiedene Betriebsparameter sensorisch erfassen und zur Erde senden. Mit Trailblazer 1 wird ein Busdesign für Kleinstsatelliten erprobt. Der Satellit wurde an der Universität von New Mexico gebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist Vermont Lunar Cubesat (Vermont Technical College). Der Nanosat dient der Technologieerprobung für eine Mondsonde, die aus der Geostationären Umlaufbahn gestartet werden soll. Mit VLC 1 wird zunächst die Zentraleinheit getestet. Später sollen ein Mondorbiter und ein Mondlander etwa gleicher Größe zum Einsatz kommen. Der Mondlander soll über einen chemischen Antrieb verfügen, der Orbiter über einen elektrischen. Bei diesem ersten Testflug aber werden zunächst ein GPS-basiertes Navigationssystem, Computer-Hard- und Software, Solarzellen, Batterien sowie Sender und Empfänger erprobt. Beteiligt ist auch die Norwich-Universität. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Komplettiert wird der bunte Reigen an Kleinsatelliten durch ChargerSat, SwampSat, CAPE 2, DragonSat 1, KySat 2, PhoneSat v2.4, ORSES, ORSTech 1 und 2 sowie Prometheus 1A, 1B, 2A, 2B, 3A, 3B, 4A und 4B </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund ihrer relativ großen Flughöhe werden sie einige Jahre im Orbit verbleiben. Da die Einsatzzeiten zumeist auf einige Monate beschränkt sind und die wenigsten Satelliten Einrichtungen für Bahnmanöver besitzen, vergrößern sie in Bälde wohl die Anzahl nicht kontrollierter umlaufender Objekte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12019.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ORS-3, STPSat-3 und weitere Satelliten auf Minotaur I</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3107.msg270582#msg270582" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Konzepte gegen Weltraumschrott ab 18. November 2013</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Cygnus auf dem Weg zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-auf-dem-weg-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 18:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sieht man von einer achtminütigen Verzögerung ab, ist der neue Raumfrachter Cygnus am 18. September 2013 ohne besondere Vorkommnisse in Richtung ISS aufgebrochen. Der Flug, ursprünglich für Ende Juni/Anfang Juli angesetzt, zählt als Demonstrationsmission und soll die Zertifizierung von Cygnus für die ISS erfolgreich abschließen. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Orbital, Raumcon. Von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sieht man von einer achtminütigen Verzögerung ab, ist der neue Raumfrachter Cygnus am 18. September 2013 ohne besondere Vorkommnisse in Richtung ISS aufgebrochen. Der Flug, ursprünglich für Ende Juni/Anfang Juli angesetzt, zählt als Demonstrationsmission und soll die Zertifizierung von Cygnus für die ISS erfolgreich abschließen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Orbital, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013200640_small_1.jpg" alt="NASA TV" width="300" height="169"/><figcaption>
Antares mit Cygnus &#8222;G. David Low&#8220; auf dem Weg zur ISS &#8211; ein Bilderbuchstart, wenn auch mit acht Minuten Verzögerung. Low war NASA-Astronaut und später Orbital-Mitarbeiter. Er verstarb 2008. 
<br>
(Bild: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Wallops Flight Facility, der für 150 Millionen US-Dollar runderneuerten und inzwischen doch recht gut frequentierten „Start-Zweigstelle“ der NASA an der Atlantik-Küste Virginias, hob heute um 10:58 a.m. Ortszeit (16.58 Uhr MESZ) eine Antares-Rakete mit dem ersten voll funktionsfähigen Raumfrachter Cygnus „G. David Low“ ab. Der Flug Orb-D1 zählt als Demonstrationsflug im Rahmen des COTS-Programmes (Commercial Orbital Transportation System). Vom Gelingen hängen die weiteren Aufträge zur Versorgung der ISS an die Orbital Sciences Corporation im Rahmen des anschließenden CRS-Programmes (Commercial Resupply Services) ab. Orbital könnte dann in acht Flügen bis 2016 rund 20 Tonnen Nachschub liefern. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 1,9 Mrd. US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start verlief problemlos, so jedenfalls der Eindruck aus der Bildübertragung, aus der Live-Kommentierung in den begleitenden NASA-Tweets und der bisherigen Nachberichterstattung. Nach knapp vier Minuten wurde in rund 110 Kilometern Höhe die flüssigkeitsbetriebene erste Stufe nach Brennschluss der beiden Aerojet-Rocketdyne AJ-26-Triebwerke abgetrennt. Etwa neunzig Sekunden später und ca. 80 Kilometer höher erfolgte der Abwurf der Nutzlastverkleidung in einer Freiflugphase, anschließend die Zündung der zweiten Stufe, einem feststoffbetriebenen ATK-Castor-30-Motor. Er brachte den Cygnus-Frachter auf 250 Kilometer Höhe. Ziemlich genau zehn Minuten nach dem Start wurde Cygnus von der zweiten Stufe separiert. Der zunächst angestrebte Orbit von 243 mal 299 Kilometer hat eine Inklination von 51,6 Grad.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwanzig Minuten nach dem Start bestand laut Orbital eine stabile Kommunikation mit Cygnus. Die Solarzellen-Ausleger wurden erfolgreich ausgeklappt. Nach den obligaten Systemchecks wird Cygnus in den nächsten Tagen ein Testprogramm durchlaufen und sich dabei aus eigener Kraft schrittweise der ISS nähern. Das Programm beinhaltet zehn Demonstrationspakete. Insgesamt 425 Sicherheitsanforderungen müssen erfüllt werden, bevor die Erlaubnis zur Annäherung und zum Andocken an die ISS erteilt wird. Im Mittelpunkt der Tests steht die Steuerungsfähigkeit des Raumschiffs. Zum Testprogramm zählt auch die Analyse des Verhaltens im antriebs- und steuerungslosen Flug und ein Abbruchmanöver. Beides ist essentiell, damit kritische Situationen in allernächster Nähe zur ISS erst gar nicht aufkommen und wenn, wenigsten beherrschbar bleiben. Die Rendezvoussteuerung (LIDAR-basiert; Laser Detection and Ranging) und Kopplungsvorrichtung (Node 2 Common Berthing Mechanism) werden ebenfalls getestet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. September sehen die Planungen die Ankopplung an das Node 2 (Harmony)-Modul der ISS vor. Der Raumfrachter wird autonom bis auf 12 Meter an die Raumstation heransteuern und dann im Freiflug (free drift), das heißt ohne weitere Steuerung, parallel zur ISS fliegen. Danach wird er von der Station aus mit dem Roboterarm gegriffen und an die ISS angekoppelt. Die Astronauten Karen Nyberg und Luca Parmitano werden dieses Manöver voraussichtlich durchführen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Cygnus wird etwa 30 Tage angedockt bleiben, Zeit genug, um die rund 590 Kilogramm Fracht (25 Stunden sind dafür angesetzt) zu entladen und Abfälle zu verstauen. Danach wird Cygnus über dem Südpazifik zum Absturz gebracht und verglühen. Insgesamt kann Cygnus 2 Tonnen Nutzlast transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.45#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) / Cygnus *COTS 1*</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Antares-Jungfernflug im dritten Anlauf erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/antares-jungfernflug-im-dritten-anlauf-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 21:57:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[OSC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Antares A-One ist erfolgreich gestartet. Damit ist die Orbital Sciences Corporation (OSC) einen Schritt weiter, nach SpaceX als zweites privates Unternehmen Versorgungsflüge zur ISS im Auftrag der NASA starten zu dürfen. Trotz zweier Startverschiebungen herrscht Zufriedenheit bei den Betreibern. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: OSC, NASA, Raumcon, Spacelivecast. Antares A-One ist am 21. April [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/antares-jungfernflug-im-dritten-anlauf-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Antares-Jungfernflug im dritten Anlauf erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Antares A-One ist erfolgreich gestartet. Damit ist die Orbital Sciences Corporation (OSC) einen Schritt weiter, nach SpaceX als zweites privates Unternehmen Versorgungsflüge zur ISS im Auftrag der NASA starten zu dürfen. Trotz zweier Startverschiebungen herrscht Zufriedenheit bei den Betreibern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: OSC, NASA, Raumcon, Spacelivecast.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042013235707_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042013235707_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="300" height="167"/></a><figcaption> Antares A-ONE dreieinhalb Minuten vor dem Start,&#8230;<br> (Bild: NASA via  <a href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spacelivecast</a> ) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Antares A-One ist am 21. April 2013 um 17.00 Uhr EDT (Ortszeit Wallops Island, Virginia), also um 23.00 Uhr in Mitteleuropa, mit einem Cygnus-Massesimulator und vier Nanosatelliten als Zweitnutzlast erfolgreich gestartet. Cygnus ist das Frachtraumschiff der OSC zur künftigen Versorgung der ISS im Auftrag der NASA.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abheben ging alles planmäßig. Nach 230 Sekunden wurden die Triebwerke der flüssigkeitsbetriebenen ersten Stufe abgeschaltet. Antares hatte rund 107 km Höhe erreicht. Gut anderthalb Minuten später in 189 km Höhe zündete die feststoffbasierte zweite Stufe. Die Pause wurde genutzt, um die erste Stufe abzutrennen und die Nutzlastverkleidung abzuwerfen. Nach weiteren zweieinhalb Minuten in 256 km Höhe war die zweite Stufe ausgebrannt. Zwei Minuten später, also gut 10 Minuten nach dem Start, wurde der Cygnus-Massesimulator von der zweiten Stufe getrennt. Er befindet sich wie geplant in der Umlaufbahn von 250 mal 303 km mit einer Inklination von 51,6 Grad. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042013235707_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="300" height="165"/><figcaption> &#8230;rund 30 Sekunden nach dem Abheben und&#8230;. <br> (Bild: NASA via Spacelivecast) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum erfolgreichen Jungfernflug kann man die Orbital Science Corporation nur beglückwünschen, denn spannend war es nach dem Startabbruch vom 17. April und der erneuten Startverschiebung am 20. April schon. Während beim zweiten Versuch die Windverhältnisse nicht mitspielten, das ist nicht so ungewöhnlich, musste der Abbruch des ersten Versuches schon nachdenklicher machen. Ein Versorgungskabel riss ab. Warum? Es war zu kurz. Offensichtlich wurde die Schwankungsanfälligkeit der Startvorrichtung unterschätzt. Die Schwankungen selbst waren nach Aussagen von OSC unkritisch, aber das zu kurze Kabel löste sich vorzeitig.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist im Grunde eine Marginalie, die simple Lösung für den zweiten Startversuch bestand in einer längeren Verbindung. Ein paar Dollar mehr investiert, und eine sicherlich millionenteure Startverschiebung wäre vermieden worden. Da darf schon die Frage gestellt werden, warum das vorher nicht bedacht wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042013235707_small_3.jpg" alt="NASA via Spacelivecast" width="300" height="166"/><figcaption> &#8230;Abtrennung der ersten Stufe nach ca. vier Minuten <br> (Bild: NASA via Spacelivecast) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der konkreten Situation am 17. April, zwölf Minuten vor der Zündung, können die Folgen eines solchen Vorkommnisses von keinem sauber analysiert werden. Wenn man sich in Erinnerung ruft, an welchen &#8211; oft kleinen &#8211; Fahrlässigkeiten viele Weltraummissionen in der Vergangenheit scheiterten, war diese Entscheidung richtig. Jede missglückte Mission zehrt an der öffentlichen Akzeptanz der Raumfahrt. Raketenstarts sind zwar Routine geworden, aber bei Fehlschlägen stehen sie in einem besonders grell leuchtenden Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ein privater Raketenbetreiber muss zudem die Befindlichkeiten seiner Kapitalgeber beachten. Es wäre das schlimmste Szenario, wenn das Geld wegen einer Augen-zu-und-durch-Mentalität im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt wird, und zwar ohne Erfolge im Weltraum. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen: </strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.225" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) Jungfernflug</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Antares&#8216; erster Teststart noch im April geplant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/antares-erster-teststart-noch-im-april-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 15:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach mehreren Terminverschiebungen und Programmverzögerungen in den letzten Jahren und Monaten, soll es nun Mitte April soweit sein. Die Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation ist für einen ersten Teststart in einem Zeitfenster zwischen dem 16. und 18. April eingeplant. Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: NASA, OSC, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Die Mission trägt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach mehreren Terminverschiebungen und Programmverzögerungen in den letzten Jahren und Monaten, soll es nun Mitte April soweit sein. Die Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation ist für einen ersten Teststart in einem Zeitfenster zwischen dem 16. und 18. April eingeplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Clormann</a>. Quelle: NASA, OSC, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-03-21-43354.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013161224_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013161224_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation" width="240" height="314"/></a><figcaption>
Studie: Antares auf der Startrampe. 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission trägt die offizielle Bezeichnung A-One und wird eine Nutzlast-Attrappe in einen niedrigen Erdorbit mit einer Bahnhöhe von etwa 250 Kilometern bringen. Die angestrebte Inklination der Bahn soll 51,6 Grad betragen. Zusätzlich zu der Erprobungsnutzlast werden offenbar auch einige CubeSat-Kleinsatelliten mit ins All befördert. Als Startplatz wird der Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) in der Wallops Flight Facility (WFF) an der Ostküste des US-amerikanischen Bundesstaates Virginia dienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel dieses Starts ist es, erstmals einen kompletten Start samt Vorbereitung erfolgreich zu absolvieren, bevor, nach jetzigem Plan, im weiteren Verlauf diesen Jahres reguläre Missionen mit der Cygnus-Transportkapsel als Nutzlast folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Schritt im Vorfeld des baldigen Erststarts war der zufriedenstellend abgeschlossene Test der ersten Stufe der Rakete am 22. Februar. Dabei wurden die beiden Triebwerke des Typs AJ26 rund eine halbe Minute lang gefeuert, während sie sich in einer Fixierung auf dem Teststand befanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mittelschwere Antares-Träger wurde von Orbital im Rahmen des NASA-Programms Commercial Orbital Transportation Services (COTS) entwickelt, um zunächst das unbemannte Transportschiff Cygnus für die Versorgung der ISS einsetzen zu können. Zusammen mit der bereits erfolgreich operierenden Dragon-Kapsel der Firma SpaceX soll damit ein kommerziell ausgerichteter US-amerikanischer Ersatz für das eingestellte &#8222;Space Shuttle&#8220; gewährleistet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wird die ISS bereits durch das europäische ATV, das japanische HTV und die russischen Progress-Kapseln versorgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) Jungfernflug</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares / Cygnus *COTS 1*</a></li></ul>
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		<title>Erfolgreicher Triebwerkstest einer Antares</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 20:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der vergangenen Nacht fand ein erster erfolgreicher Triebwerkstest einer Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation statt. Die Rakete soll in einigen Wochen eine Cygnus-Attrappe ins All und ab Mitte des Jahres einen ersten beladenen Frachter zur ISS bringen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Orbital Sciences Corporation, NASA. Die beiden Triebwerke vom Typ Aerojet 26 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In der vergangenen Nacht fand ein erster erfolgreicher Triebwerkstest einer Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation statt. Die Rakete soll in einigen Wochen eine Cygnus-Attrappe ins All und ab Mitte des Jahres einen ersten beladenen Frachter zur ISS bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal"> Günther Glatzel</a>. Quelle: Orbital Sciences Corporation, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022013213012_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation" width="400" height="256"/><figcaption>
Antares-Rakete beim Start &#8211; Impression 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Triebwerke vom Typ Aerojet 26 liefen dabei etwa 29 Sekunden lang, während die Rakete von starken Bolzen auf dem Boden gehalten wurde. Nach Angaben von Orbital verlief der Test normal. Dazu gehörten auch Bodenprozeduren wie die Überprüfung der Betankungsanlage. Damit wurde nicht nur die Rakete einem ersten heißen Test unterzogen sondern auch die neu gebauten Startanlagen auf dem Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) auf dem Gelände der Wallops Flight Facility der NASA. Vor einigen Tagen war ein geplanter Test 1,5 Sekunden vor der Zündung abgebrochen worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trägerrakete ist mit modifizierten Triebwerken ausgerüstet, die in den 1960er Jahren ursprünglich für die sowjetische Mondrakete N1 entwickelt und Anfang der 1970er gebaut worden waren. Nachdem man das bemannte Mondprogramm aufgegeben hatte, wurden die NK 33 eingelagert und mittlerweile &#8222;reaktiviert&#8220;. Die Triebwerke gelten aber auch heute noch als sehr fortschrittlich und effizient. Sie arbeiten im Hauptstromverfahren mit sehr hohem Brennkammerdruck sowie regenerativer Kühlung. Zusätzlich werden die Turbinen zur Treibstoffförderung durch ein in der Vorbrennkammer erzeugtes Arbeitsgas angetrieben. Dadurch entsteht ein mehrstufiger Verbrennungszyklus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige der Triebwerke wurden von einer US-Firma erworben und von Aerojet modifiziert. Sie verwenden nun Ethanol als Treibstoff, sind teilweise schwenkbar und wurden mit moderner Steuerelektronik ausgerüstet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antares-Trägerrakete soll bei ihrem Jungfernflug in wenigen Wochen eine Attrappe des Frachtraumschiffes Cygnus in eine Erdumlaufbahn bringen. Bei erfolgreicher Mission könnte noch in diesem Jahr der erste Frachtflug zur Internationalen Raumstation erfolgen, bei dem zunächst aber eine ganze Reihe von Sicherheitsmanövern auszuführen wäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbital Sciences Corporation (OSC) hat neben SpaceX eine Ausschreibung der NASA zum Transport von Versorgungsgütern und Experimenten zur ISS gewonnen. Ursprünglich war der Erstflug für 2012 geplant, aufgrund von Problemen mit Rakete und Startanlage aber mehrfach verschoben worden. SpaceX hat bereits zwei seiner Dragon genannten Frachtraumschiffe zur ISS gebracht. Für den kommenden Montag steht auch hier ein Triebwerkstest an, bevor die dritte Dragon am 1. März zur Internationalen Raumstation aufbrechen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) &#8211; Jungfernflug</a></li></ul>
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		<title>OSC: Triebwerkstest am Dienstag und erweiterte Cygnus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/osc-triebwerkstest-am-dienstag-und-erweiterte-cygnus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 16:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Antares]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Verlaufe der Woche wurden vor allem im Rahmen der 16. Konferenz der staatlichen Luftfahrtadministration der USA am 6. und 7. Februar auch von der Orbital Sciences Corporation (OSC) einige Neuigkeiten bekannt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, OSC. Der erste Testflug der neuen Trägerrakete Antares und einer neuen Nutzlast, Cygnus, ist für die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Verlaufe der Woche wurden vor allem im Rahmen der 16. Konferenz der staatlichen Luftfahrtadministration der USA am 6. und 7. Februar auch von der Orbital Sciences Corporation (OSC) einige Neuigkeiten bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, OSC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022013170035_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Cygnus-Frachtabteil mit entfaltbarem Hitzeschild 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Testflug der neuen Trägerrakete Antares und einer neuen Nutzlast, Cygnus, ist für die nächsten Wochen angekündigt. Am Dienstag soll ein erster Test der Triebwerke auf der ebenfalls neuen Startrampe auf Wallops Island stattfinden. Wie Frank Culbertson, Ex-NASA-Astronaut und nun bei Orbital beschäftigt, bekannt gab, soll der Start einer Cygnus-Masseattrappe mit ein paar zusätzlichen Kleinnutzlasten wenige Wochen danach erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Demo-Flug eines einsatzbereiten Cygnus-Raumschiffes könne dann etwa 4 Monate nach dem Testflug gestartet werden. Geplant sei dabei, die Internationale Raumstation anzufliegen und dabei eine ganze Serie von Abbruchszenarien durchzuspielen. Bei Erfolg würde das Raumschiff mit Hilfe des Stationsmanipulators Canadarm2 an einen Koppungsplatz angelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurde der Weg als &#8222;länger und teurer als gedacht&#8220; bezeichnet. Mittlerweile befänden sich aber vier Cygnus-Raumschiffe in unterschiedlichen Phasen ihrer Fertigstellung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Angekündigt wurde auch, dass man an einem erweiterten Cygnus-Raumschiff entwickle. Näheres dazu wurde bei der NASA am 5. Februar veröffentlicht. So diskutiert man die Möglichkeit, den Frachtcontainer von Cygnus mit einem entfaltbaren Hitzeschild auszurüsten, der die Rückkehr von Fracht aus dem Weltraum ermöglichen würde. Hier arbeiten OSC und die NASA im Rahmen des High Energy Atmospheric Reentry Test (HEART) zusammen. Der Hitzeschild soll etwa 8 Meter Durchmesser besitzen und die Möglichkeiten austesten, auf diese Weise unbemannte Nutzlasten unbeschadet auf die Erde zu transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat bereits einige Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt. Am 23. Juli 2012 wurde eine ballistische Rakete vom Typ Black Brant mit dem Inflatable Reentry Vehicle Experiment (IRVE) 3 gestartet. Dieses Experiment verlief offenbar erfolgreich. Die Rakete transportierte die Nutzlast auf eine Höhe von 464 Kilometern und diese wurde dort ausgestoßen. Der 3 Meter durchmessende Hitzeschutz wurde entfaltet, stabilisierte und bremste den Container, in dem eine Kamera lief sowie Messdaten über Temperatur und Luftdruck aufgezeichnet wurden. Nach 20 Minuten wasserte IRVE 3 im Atlantik, 161 km östlich von Cape Hatteras (USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares-Jungfernflug</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3389.msg248492#msg248492" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Orbital Sciences</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6215.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRVE &#8211; aufblasbare Wiedereintrittskapsel</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/osc-triebwerkstest-am-dienstag-und-erweiterte-cygnus/" data-wpel-link="internal">OSC: Triebwerkstest am Dienstag und erweiterte Cygnus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>OSC: Taurus-II-Starts verschieben sich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/osc-taurus-ii-starts-verschieben-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 18:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
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		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34438</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie die Orbital Sciences Corporation (OSC, USA) am Freitag mitteilte, verschieben sich sowohl der Jungfernflug der Trägerrakete Taurus II als auch der erste geplante Flug eines Cygnus-Frachters zur Internationalen Raumstation um mehrere Monate. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space News, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger. Als Grund werden Verzögerungen bei der Fertigstellung des Startkomplexes [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie die Orbital Sciences Corporation (OSC, USA) am Freitag mitteilte, verschieben sich sowohl der Jungfernflug der Trägerrakete Taurus II als auch der erste geplante Flug eines Cygnus-Frachters zur Internationalen Raumstation um mehrere Monate.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space News, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-10-26-56814.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102011201402_small_1.jpg" alt="NASA/Orbital Sciences Corporation" width="301" height="453"/><figcaption> Taurus II auf der Startrampe <br>(künstlerische Darstellung)  <br> (Bild: NASA/Orbital Sciences Corporation) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Grund werden Verzögerungen bei der Fertigstellung des Startkomplexes für die Taurus II auf Wallops Island angegeben. Letzte Abnahmen und die Übergabe des Equipments an Orbital werden gegenwärtig für Januar 2012 erwartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man plant nun einen Bodentest der Taurus II für frühestens Ende Januar sowie den Erstflug der Rakete für Ende Februar oder Anfang März nächsten Jahres. Ein Testflug mit Annäherung an die ISS ist demnach frühestens im Mai zu erwarten, der erste reguläre Versorgungsflug, wenn bis dahin alles nach Plan läuft, Ende August oder Anfang September. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Entwicklung und Bau der Rakete und des Frachtraumschiffes laufe nach Auskunft von Orbital-CEO David W. Thompson inzwischen alles wieder normal. Im Juni hatte ein Feuer in einem der AJ-26-Triebwerke aufgrund einer undichten Treibstoffleitung zu einer Unterbrechung der Arbeiten geführt. Zudem musste anschließend ein Drittel der Triebwerke modifiziert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zugrunde liegenden Triebwerke Kusnjezow NK 33 sind eine effektive Weiterentwicklung der NK 15, die in den 1960er Jahren für die russische Mondrakete N1 gebaut wurden. Sie arbeiten im Hauptstromverfahren mit einem hohen Brennkammerdruck und regenerativer Kühlung. Die Turbinen zur Treibstoffförderung werden durch ein in einer Vorbrennkammer erzeugtes Arbeitsgas angetrieben. Sie kamen nach ihrer Fertigstellung 1974 allerdings niemals zum Einsatz und wurden eingelagert. Mittlerweile wurde ein Teil von ihnen bei Aerojet in Kalifornien (USA) für den Einsatz in der Taurus II umgebaut. Inzwischen wurden 4 funktionierende Triebwerke nach Wallops Island geliefert, weitere folgen ab Dezember. Jede Taurus II verwendet zwei dieser Triebwerke in der ersten Stufe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Orbital hat mit der NASA einen Vertrag geschlossen, der Frachtlieferungen im Rahmen von 8 Flügen zum Preis von insgesamt 1,9 Milliarden US-Dollar vorsieht. Die Frachtlieferungen waren ursprünglich für den Zeitraum 2011 bis 2015 angesetzt. Da die Internationale Raumstation nun aber mindestens bis 2020 im Einsatz bleiben soll, könnten die Lieferungen auch ausgeweitet werden. Zunächst muss das Gespann Taurus II/Cygnus allerdings erst einmal seine Einsatzreife nachweisen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4146.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Taurus II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4066.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Versorger Cygnus</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Taurus II / Cygnus COTS 1</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/osc-taurus-ii-starts-verschieben-sich/" data-wpel-link="internal">OSC: Taurus-II-Starts verschieben sich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>USA starteten Aufklärungssatelliten ORS-1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/usa-starteten-aufklaerungssatelliten-ors-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 07:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Minotaur-1]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einigen Programmverzögerungen gelang es der US-amerikanischen Luftwaffe am 30. Juni 2011, ORS-1, einen Satelliten für die Gewinnung von nachrichtendienstlichen Informationen sowie für Überwachungs- und Aufklärungsaufgaben auf eine Umlaufbahn um die Erde zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, OSC, USAF. Auf der Luftwaffenbasis Kirtland in New Mexico arbeitet seit dem 21. Mai [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach einigen Programmverzögerungen gelang es der US-amerikanischen Luftwaffe am 30. Juni 2011, ORS-1, einen Satelliten für die Gewinnung von nachrichtendienstlichen Informationen sowie für Überwachungs- und Aufklärungsaufgaben auf eine Umlaufbahn um die Erde zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, OSC, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072011090359_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072011090359_small_1.jpg" alt="NASA/GSFC" width="260"/></a><figcaption>
Minotaur I mit ORS-1 auf der Rampe LP-0B 
<br>
(Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Luftwaffenbasis Kirtland in New Mexico arbeitet seit dem 21. Mai 2007 eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums, deren Aufgabe es ist, für neu entstandene Anforderungen möglichst rasch benutzbare Lösungen im Bereich militärischer und die nationale Sicherheit der USA betreffender Raumfahrtanwendungen zur Verfügung zu stellen (Operationally Responsive Space Office, ORS Office). Der Bau von ORS-1, der innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren konstruiert und gestartet werden sollte, war am 23. Oktober 2008 vom ORS Office in Auftrag gegeben worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt wurde ORS 1 nach über zweieinhalb Jahren an der Spitze einer vierstufigen Minotaur-I-Rakete vom Startplatz LP-0B auf Wallops Island an der Ostküste des US-amerikanischen Bundesstaates Virginia aus in den Weltraum transportiert. Der benützte Raketentyp kam bei insgesamt zehn Flügen zum vierten Mal von Wallops aus zum Einsatz. Das verwendete Projektil hob, nachdem noch ein Problem mit den Akkumulatoren für das Flugabbruchsystem der Rakete gelöst worden war, am 30. Juni 2011 um 5:09 Uhr MESZ ab, vor Ort war es 23:09 Uhr am 29. Juni 2011. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072011090359_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072011090359_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Start der Minotaur I mit ORS-1 am  30. Juni 2011 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den ersten drei Stufen der von der Orbital Sciences Corporation (OSC) entworfenen Minotaur I kamen Feststoffmotoren, wie sie in Interkontinentalraketen des Typs Minuteman und Raumfahrtträgern des Typs Pegasus XL verwendet wurden, zum Einsatz. Nach wenigen Flugminuten hatten die ersten drei Stufen mit den Feststoffmotoren M55E1, SR19 und Orion 50XL ihre Arbeit getan und die Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 155 Zentimetern war abgeworfen. Eine anschließende etwas über fünf Minuten dauernde Freiflugphase endete mit dem Abwerfen der dritten Stufe. Elf Sekunden später folgte die Aktivierung des von Alliant Techsystems gebauten Feststoffmotors vom Typ Orion 38 in der vierten Stufe der Rakete. Er brannte etwas über eine Minute und besorgte so die Umwandlung der zuvor stark elliptischen Bahn in eine annähernd kreisförmige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlast, ORS-1, wurde um 5:21 Uhr MESZ 11 Minuten und 48 Sekunden nach dem Start von der vierten Stufe der Rakete abgetrennt. Nach einer dreißigtägigen Testphase auf einer Bahn in rund 400 Kilometern über der Erdoberfläche und mit einer Neigung von etwa 40 Grad gegen dem Erdäquator ist die Übergabe des Raumfahrzeugs an die 1. Staffel für Weltraumoperationen der US-amerikanischen Luftwaffe geplant. Die Luftwaffe wird ORS-1 dann für das Zentralkommando der US-Streitkräfte, das United States Central Command (CENTCOM), überwachen und steuern. Der neue Satellit soll dann die Kapazitäten zu Bildgewinnung militärischer Luftfahrzeuge über Zentralasien und insbesondere über Afghanistan ergänzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072011090359_small_3.jpg" alt="USAF" width="260"/><figcaption>
ORS-1 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptinstrument an Bord von ORS-1 ist eine Modifikation eines elektrooptischen Infrarotkamerasystems, das in U2-Spionageflugzeugen eingesetzt wird, was es US-amerikanischen Truppen des CENTCOM, die in der Lage sind, Luftbilder von Spionageflugzeugen zu empfangen, ermöglicht, auf Bildmaterial von ORS-1 zurückzugreifen. Das Syers 2A genannte Kamerasystem wurde vom Hauptauftragnehmer für ORS-1, dem Unternehmen Goodrich ISR Systems aus Danbury in Connecticut gebaut. Der raumflugtechnische Teil von ORS-1 auf Basis des zu Grunde liegenden Satellitenbusses RSMB (engl. für Responsive Space Modular Bus) wurde in nur 16 Monaten in Beltsville, Maryland von Alliant Techsystems (ATK) gebaut. Er ähnelt demjenigen von Tacsat 3, besitzt aber zusätzlich ein eigenes Antriebssystem. Das Raumfahrzeug ist so ausgelegt, dass es mindestens ein Jahr im Weltraum eingesetzt werden kann. Der Treibstoff an Bord reicht abhängig von der Anzahl auszuführender Manöver und nötiger Lagekorrekturen für zwei bis vier Jahre Betrieb. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ORS-1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.728 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-029A.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus Ost und West: Pro Jahr zwei bis drei Taurus II</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aus-ost-und-west-pro-jahr-zwei-bis-drei-taurus-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 09:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34078</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Hersteller der Taurus-II-Rakete, die Orbital Sciences Corporation (OSC), rechnet mit zwei bis drei Starts pro Jahr. In den nächsten zehn Jahren soll diese Startrate des neuen Raketentyps, dessen Jungfernflug noch aussteht, stabil gehalten werden können, hofft OSC. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: OSC. Von Wallops Island an der Ostküste des US-amerikanischen Bundesstaates Virginia [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Hersteller der Taurus-II-Rakete, die Orbital Sciences Corporation (OSC), rechnet mit zwei bis drei Starts pro Jahr. In den nächsten zehn Jahren soll diese Startrate des neuen Raketentyps, dessen Jungfernflug noch aussteht, stabil gehalten werden können, hofft OSC.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: OSC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011115031_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011115031_small_1.jpg" alt="OSC" width="260"/></a><figcaption>
Taurus-II-Start auf Wallops Island an der Ostküste der USA &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von Wallops Island an der Ostküste des US-amerikanischen Bundesstaates Virginia aus sollen regelmäßig Taurus-II-Raketen auf den Weg gebracht werden. Außerdem ist die Benutzung einer neuen Startanlage an der Westküste der Vereinigten Staaten geplant. Die Taurus II ist nach Angaben von OSC in der Lage, eine Nutzlast von 5,1 Tonnen Masse auf eine Bahn mit einer Inklination von 52 Grad in 200 Kilometern über der Erde zu bringen, oder eine Masse von 3,2 Tonnen auf eine Bahn mit einer Inklination von 90 Grad in 600 Kilometern über der Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Monaten hat OSC die Möglichkeiten, von der Westküste aus Nutzlasten mittlerer Masse für hoch inklinierte und sonnensynchrone Umlaufbahnen zu starten, genauer untersucht. Dabei begutachtete man die Startanlagen der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien und die auf Kodiak Island in Alaska. Bis Ende 2011 möchte OSC sich entscheiden, auf welchem der beiden Gelände im Westen künftig Taurus-II-Raketen abheben sollen. Spätestens zwei Jahre nach der Festlegung will man am neuen Standort den Betrieb aufnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Erdbeobachtungssatelliten sind Umlaufbahnen mit hoher Inklination, also solche, die gegen den Äquartor stark geneigt sind, und quasi polare Bahnen, bei welchen das betreffende Raumfahrzeug regelmäßig über die Pole der Erde hinwegzieht, besonders geeignet, da sie es dem jeweiligen Satelliten erlauben, nacheinander immer wieder die gesamte Erdoberfläche abzutasten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011115031_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011115031_small_2.jpg" alt="OSC" width="260"/></a><figcaption>
Taurus II nach Start von der Ostküste &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Luftwaffenbasis Vandenberg aus hat OSC bereits Satelliten in hoch inklinierte und polare Umlaufbahnen gebracht. Dazu wurden Raketen vom Typ Minotaur und Taurus XL verwendet. Darüber hinaus starteten in Vandenberg Trägerflugzeuge der für den Luftstart konstruierten OSC-Rakete Pegasus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Starts von Kodiak Island aus hat OSC weniger Erfahrung. Einige Missionen von Minotaur-Raketen begannen dort. Auf Grund der Lage der Insel weit im Norden herrschen bei Startvorbereitungen mitunter ungewöhnliche Bedingungen, was es insbesondere angesichts der angedachten Startrate zu berücksichtigen gilt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die US-amerikanische Weltraumagentur (NASA) soll OSC zusammen 20 Tonnen Fracht bis 2015 in druckbeaufschlagten Transportschiffen von Wallops Island zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen. Die Transportschiffe, die auf Taurus-II-Raketen transportiert werden sollen, liefert OSC auch. OSC hofft, bis ins Jahr 2020 jährlich zwei der Cygnus genannten Transporter zur ISS schicken zu können, sofern sich Rakete und Raumschiff bewähren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Starts von der Westküste könnte die NASA ein wesentlicher Kunde für Flüge auf OSCs Taurus II werden. Die Weltraumagentur lässt von Vandenberg aus jährlich eine Anzahl von wissenschaftlichen Nutzlasten auf hochinklinierte Umlaufbahnen bringen. Möglicherweise im August 2011 wird OSC der NASA die Taurus II als geeignete Trägerrakete für derartige Missionen anbieten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011115031_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011115031_small_3.jpg" alt="OSC" width="260"/></a><figcaption>
Taurus II im Fluge &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Satelliten, die neben zivilen wissenschaftlichen Aufgaben auch militärische besitzen, könnte OSC ebenfalls gut auf Taurus-II-Raketen von der Westküste starten. Wegen der Anforderung, dass bestimmte US-amerikanische Raumfahrzeuge ausschließlich von US-amerikanischen Raketen transportiert werden, hält OSC die Schaffung einer Startmöglichkeit der neuen Rakete von der Westküste für lohnend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus könnte man auch rein militärische Nutzlasten und solche der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten dienliche in Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit von OSC und der US-amerikanischen Luftwaffe (USAF) auf Taurus-II-Raketen fliegen, glaubt OSC. Ein entsprechendes Angebot will OSC der Luftwaffe noch 2011 vorlegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">OSCs Möglichkeiten, auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse und Nutzlastanforderungen einzugehen, soll die künftige Entwicklung verschiedener Varianten der Taurus II steigern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Taurus IIe genannte Variante könnte nach derzeitigem Planungsstand eine Nutzlast von sechs Tonnen Masse auf eine Bahn mit einer Inklination von 52 Grad in 200 Kilometern über der Erde bringen, oder eine Masse von 4,2 Tonnen auf eine Bahn mit einer Inklination von 90 Grad in 600 Kilometern über der Erde. Um dies leisten zu können, soll die Taurus IIe mit einer längeren Version des Castor-30-Motors in der zweiten Stufe ausgerüstet werden. Im Jahr 2013 beabsichtigt OSC den ersten Taurus-IIe-Start. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2014 könnte der Jungfernflug einer anderen Variante, Taurus IIh genannt, stattfinden, glaubt OSC. Sie soll für den Transport von noch größeren Nutzlastmassen geeignet sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis auf Weiteres gibt es laut OSC jedoch keine Planungen, die Taurus II so weiterzuentwickeln, dass eine künftige Variante kleine Kommunikationssatelliten in den Geostationären Orbit transportieren kann. Dafür würde man eine völlig andere Raketenoberstufe benötigen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>ORS-1 beim Hersteller beschädigt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ors-1-beim-hersteller-beschaedigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Minotaur-1]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32965</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei Arbeiten am US-amerikanischen Aufklärungssatelliten ORS-1 kam es zu Schäden an einem seiner Sensorsysteme. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Spacenews. Nach Informationen der Spacenews aus Springfield in Virginia vom 19. März 2010 wurden durch den Subkontraktor Fairchild Imaging aus Milpitas in Kalifornien am 24. Februar und am 13. März 2010 Komponenten eines sekundären bildgebenden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei Arbeiten am US-amerikanischen Aufklärungssatelliten ORS-1 kam es zu Schäden an einem seiner Sensorsysteme.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Spacenews.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23032010082344_small_1.jpg" alt="Goodrich" width="260"/><figcaption>
ORS-1 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Goodrich)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Informationen der Spacenews aus Springfield in Virginia vom 19. März 2010 wurden durch den Subkontraktor Fairchild Imaging aus Milpitas in Kalifornien am 24. Februar und am 13. März 2010 Komponenten eines sekundären bildgebenden Systems von ORS-1 irreparabel beschädigt. Ein Ersatzsystem will man unter Verwendung bestimmter noch brauchbarer Teile und lagernder Ersatzteile aufbauen. Der Start des Satelliten verschiebt sich nach Angaben einer Sprecherin der US-amerikanischen Luftwaffe wegen der notwendigen Neuanfertigung des bildgebenden Systems nicht. Das Raumfahrzeug mit einer Masse von etwa 450 Kilogramm soll nach den derzeitigen Planungen von einer Minotaur-1-Rakete der Orbital Sciences Corporation im November 2010 von der Rampe LP-0B auf Wallops Island an Virginias Ostküste aus ins All gebracht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptinstrument an Bord von ORS-1 ist eine Modifikation eines elektrooptischen Infrarotkamerasystems, das in U2-Spionageflugzeugen eingesetzt wird. Es wird vom Hauptauftragnehmer für ORS-1, dem Unternehmen Goodrich ISR Systems aus Danbury in Connecticut gebaut. Der raumflugtechnische Teil von ORS-1 auf Basis des zu Grunde liegenden Satellitenbusses RSMB (engl. für Responsive Space Modular Bus) wurde in nur 16 Monaten in Beltsville, Maryland von Alliant Techsystems (ATK) gebaut. Er ähnelt demjenigen von Tacsat 3, besitzt aber zusätzlich ein eigenes Antriebssystem. Das Raumfahrzeug ist so ausgelegt, dass es mindestens ein Jahr im Weltraum eingesetzt werden kann. Der Treibstoff an Bord könnte abhängig von der Anzahl auszuführender Manöver und nötiger Lagekorrekturen für zwei bis vier Jahre Betrieb reichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23032010082344_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23032010082344_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Startrampen auf Wallops Island, LP-0B im Vordergrund 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal auf der vorgesehenen Umlaufbahn angekommmen möchte sich das US-Oberkommando des Satelliten zur Gewinnung von nachrichtendienstlichen Informationen sowie zu Überwachungs- und Aufklärungszwecken bedienen. Die Programmkoordination erfolgt durch das Luftwaffengeschwader für die Entwicklung und den Test von Raumfahrtanwendungen (Space Development and Test Wing, SDTW). Es arbeitet im Auftrag einer seit dem 21. Mai 2007 auf der Luftwaffenbasis Kirtland in New Mexico tätigen Abteilung des Verteidigungsministeriums, deren Aufgabe es ist, für neu entstandene Anforderungen möglichst rasch benutzbare Lösungen im Bereich militärischer und die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika betreffenden Raumfahrtanwendungen zur Verfügung zu stellen (Operationally Responsive Space Office). Sie hatte den innerhab von zwei Jahren zu startenden ORS-1 am 23. Oktober 2008 in Auftrag gegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Verwirklichung künftiger ORS-Satelliten soll zwischen Lieferantenauswahl und Start des Raumfahrzeuges nicht mehr als ein Jahr vergehen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ors-1-beim-hersteller-beschaedigt/" data-wpel-link="internal">ORS-1 beim Hersteller beschädigt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alternatives Rettungsraketensystem MLAS getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alternatives-rettungsraketensystem-mlas-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 06:13:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32463</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 8. Juli 2009 hat die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA auf Wallops Island ein alternatives Rettungsraketensystem erfolgreich getestet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Das Rettungsraketensystem, das zu Ehren von Maxime (Max) Faget, dem Entwickler des im Mercury-Programm verwendeten Rettungssystems, als Max Launch Abort System oder MLAS bezeichent wird, demonstrierte in unbemannter Mission eine Möglichkeit, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/alternatives-rettungsraketensystem-mlas-getestet/" data-wpel-link="internal">Alternatives Rettungsraketensystem MLAS getestet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 8. Juli 2009 hat die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA auf Wallops Island ein alternatives Rettungsraketensystem erfolgreich getestet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
MLAS-Komponenten und rechts Boilerplate 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rettungsraketensystem, das zu Ehren von Maxime (Max) Faget, dem Entwickler des im Mercury-Programm verwendeten Rettungssystems, als Max Launch Abort System oder MLAS bezeichent wird, demonstrierte in unbemannter Mission eine Möglichkeit, wie in Zukunft einmal eine Kapsel mit Astronauten nötigenfalls von einer Havarie erleidenden Rakete abgetrennt werden kann, um anschließend an Fallschirmen zu landen. Es handelte sich um ein Experiment zur Technologieerprobung, eine Verwendung des zugrunde liegenden Konzepts ist im Rahmen des Constellation-Programms zunächst nicht vorgesehen. Die Testkonfiguration hatte vor dem Start eine Masse von fast 21 Tonnen, und eine Höhe von 10,2 Metern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde das zu testende System am 8. Juli 2009 um 12:26 Uhr MESZ auf Wallops Island an Virginias Ostküste, wo es zahlreiche Startanlagen für unbemannte Missionen aller Art gibt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Zusammengebautes MLAS-Testvehikel 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angetrieben wurde die mit einer Anzahl Stabilisierungsflossen und -flächen versehene Startstufe von vier Feststoffmotoren, deren Aufgabe es war, das System mit der von ihm umschlossenen Kapsel in eine ausreichende Höhe zu bringen, die es ermöglichen würde, nicht nur die einzelnen Trennvorgänge, sondern auch ein für eine anschließende Landung nötiges Fallschirmsystem, ebenfalls eine Altervativentwicklung, zu testen. Diese Form des Antriebs mit aus der Verkleidung auf der Kapsel nach hinten verlegten Antriebsraketen war gewählt worden, damit die Gasstrahlen aus den Feststoffmotoren den Flugtest nicht gefährden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
MLAS im angetriebenen Flug 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Über der im Test verwendeten Kapsel, einer sogenannten Boilerplate, war eine Verkleidung in Form einer Geschossspitze montiert, in der das Vorhandensein von vier Feststoffmotoren durch entsprechende Ausformungen und Masse-Dummys entsprechenden Gewichts simuliert wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_big_2.jpg" alt="" width="273" height="182"/><figcaption>hinteres/unteres Ende mit den Feststoffmotoren<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Führungsfallschirme hatten die Aufgabe, Verkleidung und Kapsel mit der stumpfen Unterseite, wo sich der Hitzeschild der Kapsel befinden würde, in den Wind zu drehen. Nach dem Ausbrennen nach 70 Sekunden und der Abtrennung der Startstufe mit den vier Terrier-Mk-70 Motoren stieg die Kapsel mit der sie abdeckenden Verkleidung noch etwas in die Höhe. Es folgte die Abtrennung eines mit Stabilisierungsflossen versehenen Adapterrings, der eine stabile Bahn im unangetriebenen Flug sicherstellen sollte, und dann das Entfalten der Führungsschirme. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072009081306_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
MLAS-Testablauf 
<br>
(Bilder: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Verkleidung und Kapsel an den Führungsschirmen in den Abstieg übergegangen waren, wurde die Kapsel nach unten aus der Verkleidung ausgestoßen. Zwei Pilotschirme bremsten die fallende Kapsel, und sorgten schließlich für die Entfaltung der vier Hauptfallschirme, an denen hängend die Kapsel schließlich auf dem Boden auftraf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Verwendung des MLAS auf den Raketen aus dem Constellation-Programm ist zur Zeit nicht geplant, könnte aber im Bedarfsfall in Erwägung gezogen werden. Entwicklung und Test des Systems erfolgte im Rahmen von Untersuchungen des NASA-Zentrums für Entwicklung und Sicherheit (NASA Engineering and Safety Center NESC), dessen Aufgabe es ist, sich unabhängig und unbeeinflusst von anderen Programmen mit konkreten Fragen der Sicherheit und Entwicklungsqualität zu beschäftigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3802.msg101946#msg101946" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ARES-Thread ab Diskussion über MLAS-Test (11. Juni 2009)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start von Tacsat 3 wird wieder verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-von-tacsat-3-wird-wieder-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 17:58:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Minotaur-1]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32033</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der eigentlich für Ende Januar geplante Start von Tacsat 3 muss erneut verschoben werden, weil Reparaturen an der Avionik des US-amerikanischen Satelliten vorgenommen werden müssen, gab die US-amerikanische Luftwaffe am 13. Januar 2009 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USAF, NASA. Ein Startaufschub erfolgte bereits Ende Oktober 2008, als es Probleme mit einem Sternensensor [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der eigentlich für Ende Januar geplante Start von Tacsat 3 muss erneut verschoben werden, weil Reparaturen an der Avionik des US-amerikanischen Satelliten vorgenommen werden müssen, gab die US-amerikanische Luftwaffe am 13. Januar 2009 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USAF, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012009185851_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012009185851_small_1.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
Tacsat 3 in Bau 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Startaufschub erfolgte bereits Ende Oktober 2008, als es Probleme mit einem Sternensensor des Satelliten gab. Daher visierte man in der Folge einen Start frühestens Ende Januar 2009 an. Die nun fällige Reparatur ist unbedingt erforderlich, damit der Satellit, befindet er sich erst einmal im Orbit, die ihm gestellten Aufgaben auch ausführen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Satellit startbereit ist, soll er vom Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) auf Wallops Island, Virginia, Startrampe LP-0B, aus auf einer Minotaur-1-Rakete ins All gebracht werden. Die Minotaur-1, ursprünglich als OSP-SLV, &#8222;Orbital-Suborbital Program &#8211; Satellite Launch Vehicle&#8220;, bezeichnet, besteht aus Minuteman-II-Motoren in den ersten beiden Stufen und Motoren aus OSCs Pegasus-Programm in den Stufen drei und vier. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine offizielle Mitteilung zu einem konkreten neuen Startdatum liegt nicht vor. Die Mission von Tacsat in einem niedrigen Orbit in etwa 425 Kilometern über der Erdoberfläche soll ein Jahr dauern. Neben Tacsat 3 werden, wenn die Trägerrakete erfolgreich ist, auch die Kleinstsatelliten GeneSat 2, PharmaSat 1, HawkSat 1 und Polysat CP6 Umlaufbahnen um die Erde erreichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012009185851_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012009185851_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Startanlagen auf Wallops Island, Rampe LP-0B im Vordergrund 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit Tacsat 3 soll das unverzügliche Sammeln und Übertragen von Bilddaten an die Truppe im Feld ermöglichen, Daten von Bojen in den Ozeanen aufnehmen und weitersenden sowie die Avonik von Luftfahrzeugen unterstützen.</p>



<p>Zur Bilddatengewinnung dient der von Raytheon gebaute &#8222;Advanced Responsive Tactically Effective Military Imaging Spectrometer hyperspectral imager&#8220; (ARTEMIS), der Meeresüberwachung dient eine Kommunikationsnutzlast mit der Bezeichnung &#8222;Ocean Data Telemetry Microsatellite Link&#8220; (ODTML) des &#8222;Office of Naval Research&#8220;, und die Avonikunterstützungsnutzlast namens &#8222;Space Avionics Experiment&#8220; (SAE) kommt vom AFRL, dem &#8222;Air Force Research Lab&#8220;.</p>
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