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	<title>Betankung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Betankung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Betankungsexperiment außerhalb der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/betankungsexperiment-ausserhalb-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 13:12:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der letzten Woche fand ein erfolgreiches Experiment an der Außenseite der Internationalen Raumstation statt, bei dem das Betanken eines Satelliten simuliert wurde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, CSA. Das entsprechende Equipment war beim letzten Shuttle-Flug STS 135 im Sommer 2011 zur ISS gebracht worden. Es besteht im Wesentlichen aus einer quaderförmigen Apparatur [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In der letzten Woche fand ein erfolgreiches Experiment an der Außenseite der Internationalen Raumstation statt, bei dem das Betanken eines Satelliten simuliert wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, CSA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30012013141210_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Dextre hat normalerweise seinen Platz am US-Labormodul Destiny. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das entsprechende Equipment war beim letzten Shuttle-Flug STS 135 im Sommer 2011 zur ISS gebracht worden. Es besteht im Wesentlichen aus einer quaderförmigen Apparatur mit Einfüllstutzen, die mit Muttern, Kappen und Sicherungsdrähten versehen sind. Außerdem sind auch die erforderlichen Spezialwerkzeuge Bestandteile der Robotic Refueling Mission (RRM). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Operationen wurde die am Ende des Stationsmanipulators angebrachte Erweiterung DEXTRE (Special Purpose Dexterous Manipulator) verwendet, was etwa Spezialmanipulator für Geschicklichkeit erfordernde Aufgaben bedeutet. Er verfügt über zwei Arme, an denen unterschiedliche Werkzeuge angebracht werden können. Diese trägt er normalerweise in einer dafür vorgesehenen Vorrichtung bei sich. Die für die Betankungssimulation erforderlichen Tools wurden allerdings nur für diese Aufgabe konstruiert und zur Station gebracht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30012013141210_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30012013141210_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Robotic-Refueling-Apparatur vor dem Start zur ISS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14. Januar begann das Experiment, musste allerdings aufgrund eines Software-Problem gleich wieder abgebrochen werden. Nachdem dieses behoben war, nahm Dextre die Aufgabe ein paar Tage später erneut in Angriff. Alle Kommandos kamen dabei von der Erde, die ISS-Besatzung war also in das Experiment nicht direkt involviert. Dies entspricht auch dem Ziel der Mission. Mit einem derartigen unbemannten System sollen in Zukunft Satelliten in beliebigen Erdumlaufbahnen betankt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am ersten Tag (14. Januar) entnahm Dextre der RRM ein Werkzeug, mit dem sich Sicherungsdrähte durchschneiden lassen. Damit wurde dann genau das gemacht, wofür das Werkzeug geschaffen wurde: ein Sicherungskabel wurde durchtrennt. Mit dem anderen Arm wurde zudem eine äußere Abdeckung, die als dritte Sicherung dient, abgezogen. Dazu &#8222;ergriff&#8220; Dextre zuvor das ein Multifunktionswerkzeug. Am zweiten Tag (15. Januar) wurde diese Kappe verstaut und zur Behebung des Software-Problems eine Pause eingelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgesetzt wurde am 17. Januar mit dem Durchtrennen zweier weiterer Sicherungskabel und dem Verstauen der beiden Werkzeuge. Am 22. Januar wurde zunächst ein spezielles Tool an einem Arm angesteckt, mit dem Abdeckkappen von einem Nachfüllstutzen entfernt und in einem speziellen Behälter untergebracht werden können. Nach einem Test wurde die zweite Sicherungskappe abgezogen und anschließend das Werkzeug wieder verstaut. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30012013141210_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Das Nachfüllwerkzeug sitzt auf dem Stutzen und schraubt die Ventilmutter auf. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. Januar wurde nun das Nachfüllwerkzeug ausgewählt und montiert. Außerdem benutzte Dextre seinen zweiten Arm dazu, sich an der Struktur festzuhalten. Mit dem Nachfüllwerkzeug, das in der Lage ist, eine Ventilmutter zu lockern und durch einen innenliegenden Schlauch Äthanol in den Tank der RRM zu füllen, wurden am 24. und 25. Januar die letzten Arbeiten durchgeführt. Anschließend wurde die Ventilmutter wieder festgezogen, ein Schnellverschluss übergestülpt und das Werkzeug wieder an seinen Platz gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit war das Experiment mit einer kleinen Verzögerung erfolgreich abgeschlossen worden. Beteiligt waren Techniker der NASA und der kanadischen Weltraumagentur CSA. Die auszuführenden Kommandos kamen vom Marshall Space Flight Center in Huntsville (USA). </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Doppelpremiere aufgeschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/doppelpremiere-aufgeschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:44:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für heute angesetzte erste Start einer Sojus-Trägerrakete vom Raumfahrt-Startgelände Kourou wurde aufgrund eines technischen Fehlers in der Betankungsanlage verschoben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Arianespace, ESA, Raumcon. Das Problem bestand offenbar darin, dass ein Drucksensor an einem Ventil der Betankungsanlage einen zu geringen Druck gemessen hat und der Betankungsvorgang daraufhin automatisch unterbrochen wurde. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für heute angesetzte erste Start einer Sojus-Trägerrakete vom Raumfahrt-Startgelände Kourou wurde aufgrund eines technischen Fehlers in der Betankungsanlage verschoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Arianespace, ESA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102011174417_small_1.jpg" alt="ESA, S. Corvaja" width="260"/><figcaption>
Sojus-Trägerrakete ohne Nutzlast 
<br>
(Bild: ESA, S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem bestand offenbar darin, dass ein Drucksensor an einem Ventil der Betankungsanlage einen zu geringen Druck gemessen hat und der Betankungsvorgang daraufhin automatisch unterbrochen wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Startanlage in Französisch-Guayana vollkommen neu ist, sollte der Vorfall nicht zu überraschend sein. Es gab zwar im Vorfeld ausgiebige Tests, die jedoch niemals vollständig einen tatsächlichen Einsatz simulieren können. Zudem wird es einige Modifikationen an der Startanlage gegenüber denen in Russland und Kasachstan gegeben haben, da in Südamerika gänzlich andere klimatische Bedingungen herrschen als in der kasachischen Steppe oder im russischen Norden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Erstflug einer russischen Rakete von Kourou aus wäre auch die Nutzlast eine Premiere gewesen. Dabei handelt es sich nämlich um die beiden ersten Satelliten einer Einsatzversion für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo. Die Validierungskonfiguration soll aus 4 von EADS Astrium gebauten Satelliten bestehen, die auf 2 Bahnen weitergehende Überprüfungen erlauben als die bisherigen Testsatelliten. Die vollständige Konfiguration soll aus 18 Satelliten bestehen, die auf 3 Bahnen in etwa 23.000 Kilometern Höhe die Erde umlaufen und damit weltweit ausreichende Navigationssignale zur Verfügung stellen können. Die Folgesatelliten werden von OHB in Bremen produziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entwickelte Technik soll eine höhere Genauigkeit gegenüber dem GPS-System ermöglichen. Außerdem sollen damit unabhängig von den USA Navigationsdienste bereitgestellt werden. Galileo ist ein gemeinsames Projekt von Europäischer Union und der ESA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102011174417_small_2.jpg" alt="ESA, S. Corvaja" width="260"/><figcaption>
Die gut verpackte Nutzlast, bestehend aus zwei Galileo-IOV-Satelliten 
<br>
(Bild: ESA, S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beteiligt sind aber auch Institutionen in China, Indien und 7 weiteren Staaten. Galileo wird nach dem Global Positioning System (GPS, USA), dem Globalnaja Nawigazionnaja Sputnikowaja Sistema (GloNaSS, UdSSR/Russland) und Beidou (Kompass, China) das vierte Satellitennavigationssystem weltweit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob morgen ein neuer Startversuch angesetzt wird, steht gegenwärtig noch nicht fest. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9974.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-ST-B VS-001 mit 2 Galileo-Satelliten</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Discovery zurück auf Startrampe 39A</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-zurueck-auf-startrampe-39a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 15:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der Nacht wurde das Space Shuttle Discovery zur Startrampe 39A gebracht, von wo es am 24. Februar, im Rahmen der STS-133-Mission, zur Internationalen Raumstation starten soll. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittimger. Nachdem die Reparaturarbeiten am externen Tank in den vergangenen Tagen noch vor dem eigentlichen Zeitplan abgeschlossen wurden, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während der Nacht wurde das Space Shuttle Discovery zur Startrampe 39A gebracht, von wo es am 24. Februar, im Rahmen der STS-133-Mission, zur Internationalen Raumstation starten soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittimger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-03-37044.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022011162456_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022011162456_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Discovery auf dem Weg zur Startrampe 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-es-geht-voran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Reparaturarbeiten am externen Tank</a> in den vergangenen Tagen noch vor dem eigentlichen Zeitplan abgeschlossen wurden, aktivierten die Ingenieure am Kennedy Space Center die Systeme der Discovery und entfernten sämtliche Zugangsplattformen zum Tank in Vorbereitung auf den Rollout. Am Montagabend, um 20:58 Uhr Ortszeit, setzte sich dann der Transporter in Bewegung und brachte das Shuttle zu seinem Startplatz. Für den etwas mehr als fünf Kilometer langen Weg vom Vehicle Assembly Building (VAB) zur Startrampe 39A brauchte man reichlich sieben Stunden. Die Discovery verließ damit wahrscheinlich auch zum letzten Mal das VAB als aktives Mitglied der Shuttleflotte. Nach Abschluss der STS-133-Mission wird die Discovery noch für einige Zeit im VAB verbleiben, bevor der Orbiter für seine Zeit als Musemsstück umgerüstet wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022011162456_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022011162456_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Steve Bowen 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung der Discovery bereitet sich unterdessen in Houston auf ihre Mission vor. Da Tim Kopra kurzfristig aufgrund eines Radunfalls, bei dem er sich Gerüchten zufolge die Hüfte gebrochen haben soll, durch Steven Bowen ersetzt wurde, musste die Besatzung Extra-Trainingseinheiten durchführen. Bowen, der auf seinen zwei Shuttleflügen insgesamt fünf Außenbordeinsätze absolviert hat, wird Kopras Position als führender Astronaut bei den Ausstiegen übernehmen. Außerdem wurden die Aufgaben, die von der Crew während des Starts und der Landung durchgeführt werden, neu verteilt, um Bowen zu entlasten. Noch nie zuvor hat die NASA so dicht am Starttermin ein Besatzungsmitglied für einen Shuttleflug austauschen müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Discovery nun auf den Start wartet, entschieden die Manager des Shuttleprogramms, den externen Tank der STS-134-Mission ebenfalls zu modifizieren, um eventuellen Problemen mit dem Tank, der NASA-intern als ET-122 bezeichnet wird, von vornherein aus dem Weg zu gehen. Auf dem Plan der Manager steht auch ein möglicher Betankungstest, der durchgeführt werden würde, sobald die Endeavour sich auf der Startrampe befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der STS-134-Mission gab es Bewegung in der Besatzung. Aufgrund des Anschlags auf das Kongressmitglied Gabrielle Gifford entschied Kommandant Mark Kelly, der mit Gifford verheiratet ist, sich auf die Rehabilitation seiner Frau zu konzentrieren. Daraufhin wurde Rick Sturckow als Ersatz bestimmt, um das Training der Besatzung so störungsfrei wie möglich zu leiten. Kelly bleibt allerdings weiterhin der designierte Kommandant und eine endgültige Entscheidung über einen möglichen Wechsel wird erst kurz vor der eigentlichen Mission zu erwarten sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/discovery-zurueck-auf-startrampe-39a/" data-wpel-link="internal">Discovery zurück auf Startrampe 39A</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Discovery verzögert sich bis Februar 2011</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-verzoegert-sich-bis-februar-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 13:22:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem Manager Meeting am Donnerstag verkündete die NASA gestern auf einer Pressekonferenz, dass die Discovery aufgrund weiterer Tests bis zum Februar am Boden bleiben muss. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. NASA-Ingenieure versuchen schon seit Wochen den Grund für einen Riss in der Längsversteifung herauszufinden, der am Intertank, der Region zwischen dem Sauerstoff- [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/discovery-verzoegert-sich-bis-februar-2011/" data-wpel-link="internal">Discovery verzögert sich bis Februar 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach einem Manager Meeting am Donnerstag verkündete die NASA gestern auf einer Pressekonferenz, dass die Discovery aufgrund weiterer Tests bis zum Februar am Boden bleiben muss.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010142224_small_1.jpg" alt="NASA" width="321" height="481"/><figcaption>
Ein NASA Mitarbeiter scannt den Tank von außen mit Röntgenstrahlung ab, um Risse an den Stringern durch die Schaumstoffisolierung hindurch zu erkennen. Bisher wurden aber keine weiteren gefunden. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">NASA-Ingenieure versuchen schon seit Wochen den Grund für einen Riss in der Längsversteifung herauszufinden, der am Intertank, der Region zwischen dem Sauerstoff- und dem Wasserstofftank, während des ersten Tankvorgangs im November entstanden ist und Schaumstoffisolierung nach außen gedrückt hat. Ähnliche Risse sind zwar bereits bei der Produktion gefunden worden, allerdings muss diesmal ein anderer Grund vorliegen. Simulationen haben ergeben, dass diese Stringer vom Prinzip her die Belastungen eines Tankvorganges überstehen sollten. Zwar hat man die gerissenen Stringer bereits durch so genannte Doppler ersetzt, also Materialien mit doppelter Stärke, allerdings gibt es Duzende von Längsverstärkungen und solange man den Grund nicht kennt, könnten weitere reißen. Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Tatsache, dass man die Aluminium-Legierung im Laufe der Tankproduktion gewechselt hat. Da alle weiteren verfügbaren Tanks mit den gleichen Produktionsmethoden hergestellt sind, würde ein Wechsel des externen Tanks das Problem nicht lösen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da während des Tankvorganges extrem kalte, cryogene Treibstoffe in den Tank fließen, schrumpft der gesamte Tank wegen der Kälte etwas zusammen. Im Intertank-Bereich entstehen dabei noch die geringsten Temperaturunterschiede, aber am oberen und unteren Ende, wo die Längsversteifungen an die kalten Treibstofftanks grenzen, gibt es deutlich niedrigere Temperaturen. Offenbar sind dabei unregelmäßige Belastungen entstanden, die man sich bisher nicht erklären kann. Solange man die Ursache nicht kennt, besteht potentiell die Möglichkeit, dass andere Versteifungen auch durch Vibrationen beim Start reißen und Schaumstoff nach außen drücken. Zur Erinnerung: Abgeplatzter Schaumstoff hatte während des Aufstiegs den Hitzeschutz der Raumfähre Columbia im Jahr 2003 durchschlagen, welche daraufhin beim Wiedereintritt verglüht ist. Daher ist man hier besonders gründlich bei den Untersuchungen, um erneute Schäden durch abplatzenden Schaumstoff soweit wie möglich ausschließen zu können.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um weitere Daten zu erhalten, regten Ingenieure einen instrumentierten Tanktest an. Dabei wird die reparierte Region wieder vom Schaumstoff befreit um zusätzliche Sensoren anzubringen. Nachdem man dann die Stelle erneut isoliert hat, wird der Tanktest durchgeführt. Man erhofft sich dabei neue Daten, mit denen man dem Grund für das Versagen der Stringer auf die Schliche kommen will. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010142224_small_2.jpg" alt="NASA" width="311" height="207"/><figcaption>
Die gebrochene Längsversteifung am Externen Tank des Shuttles.  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Prozeduren für das Anbringen der Sensoren und das Auswerten der Daten danach weitere Zeit in Anspruch nehmen werden, sah man keine Möglichkeit mehr, das Startfenster im Dezember zu schaffen. Da im Januar ein weiterer BETA-Cutout sowie Starts von anderen Versorgungsraumschiffen den Shuttle-Start verhindern, musste man bis auf Anfang Februar verschieben. Der Tanktest ist bisher auf den 15. Dezember angesetzt. Zusätzlich wird man auf einem Teststand einen Stringer aufbauen und ihn den Bedingungen eines Tankvorgangs aussetzen. Dadurch erhofft man sich weitere wertvolle Daten. Die NASA handelt hier nach dem Motto: Daten sind mehr wert als die Meinung von 1.000 Experten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den neuen Starttermin am 3. Februar 2011 gibt es einige Neuplanungen im ISS-Programm. Das Versorgungsraumschiff HTV muss für die Dauer des Shuttle-Besuches vom Nadir- auf den Zenit-Port von Harmony umgesetzt werden, da es sonst den Bewegungsfreiraum der Manipulatorarme blockieren würde, die nötig sind, um Fracht aus dem Shuttle auszuladen. Zudem wurde die HTV-Mission auf 60 Tage verlängert, um genügend Zeit zu haben, Frachthalterungen aus dem vom Shuttle mitgebrachten Leonardo-Modul in das HTV umzuladen, da diese auf der ISS nicht mehr benötigt werden. Zudem enthält das HTV-Modul externe Ersatzteile, die auf einer Gitterstruktur angebracht werden sollen, die das Shuttle erst mitbringt. Dazu kommt eine Verzögerung der STS-134-Mission auf Anfang April. Eine immer noch mögliche Mission STS 135 würde weiterhin im Juni starten können, auch wenn dieser Zeitplan recht eng ist und keine weiteren Verschiebungen dulden würde. STS 135 wird von den ISS-Programmmanagern explizit gewünscht, um die Verzögerungen bei den kommerziellen Cargo-Anbietern aufzufangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrer.net wird Sie weiter auf dem Laufenden halten. Für aktuelle Informationen besuchen Sie einfach unser Raumcon-Forum. Der Link zum Thema befindet sich am Ende dieses Artikels. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Discovery Start auf Ende November verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-start-auf-ende-november-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 13:16:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Leck]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Pech am Donnerstag mit dem schlechten Wetter war man am Freitag hoffnungsvoll in den Tankvorgang gestartet. Kurz vor dessen Ende gesellte sich ein scheinbar aus früheren Shuttle-Missionen bekanntes Problem wieder dazu. Durch die Sicherheitsrisiken blieb keine andere Wahl, als den Startversuch abzubrechen. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem Pech am Donnerstag mit dem schlechten Wetter war man am Freitag hoffnungsvoll in den Tankvorgang gestartet. Kurz vor dessen Ende gesellte sich ein scheinbar aus früheren Shuttle-Missionen bekanntes Problem wieder dazu. Durch die Sicherheitsrisiken blieb keine andere Wahl, als den Startversuch abzubrechen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-11-09-36948.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010141646_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Die GUCP führt überflüssigen Wasserstoff aus dem Tank ab 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Discovery macht es der NASA in diesen Tagen nicht leicht. Nach Problemen vorletzte Woche mit einer Verbindungsleitung kamen Undichtigkeiten an einem Anschluss-System für Helium dazu, welches interne Tanks unter Druck setzt. Als man den Countdown daraufhin am letzten Sonntag startete, traf man auf Unregelmäßigkeiten in der Spannungsversorgung eines der Backup-Controller für die Haupttriebwerke. Nachdem man diese Probleme im Griff hatte, machte am Donnerstag das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Gewitter und Regen hielten die Manager davon ab, den Tankvorgang zu starten, da man keine Chance auf günstiges Startwetter sah. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag sollte dann alles passen, Wetter und Technik. Man startete gegen 10:00 Uhr (MEZ) die Betankung des großen, orangefarbenen Haupttanks. Bis auf über 90% war der Tank bereits gefüllt, als ein scheinbar altes Problem anklopfte. Die GUCP (Ground Umbilical Carrier Plate) wies ein Leck auf. Bereits bei STS 119 und STS 127 traten diese Probleme auf und führten dort zu mehrtägigen Startverzögerungen. Nach Designänderungen daran waren diese Probleme seither nicht mehr aufgetreten, bis letzten Freitag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die GUCP ist ein Anschlussstutzen am externen Tank. Durch diese Leitung wird die Entlüftung des Wasserstoff-Tanks durchgeführt. Sensoren stellten noch während des &#8222;fast-fill&#8220; Leckraten weit über den bisher gemessenen fest. Sie waren sogar so hoch, dass sie über den Messbereich der Sensoren hinausgingen. So viel Wasserstoff außerhalb des Tanks ist ein Sicherheitsrisiko für die gesamte Startanlage. Man hatte daher keine andere Wahl, als den Tank sofort wieder zu leeren. Auch aus diesem Grund befindet sich während des Tankvorgangs kein Personal in der Nähe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Größe des Lecks lässt darauf schließen, dass ein anderes Problem vorliegt als bei STS 119 oder STS 127. Eventuell ließe sich das Problem recht einfach lösen, weil zum Beispiel eine Dichtung nicht richtig sitzt. Erste Bilder ließen auf einen etwas schiefen Sitz der Palette schließen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010141646_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Die gerissene Stelle an der Isolierung des Haupttankes 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wäre dieses Leck bereits ausreichend für eine mehrtägige Startverschiebung gewesen, kam später, als die ersten Mitarbeiter am Startpad ankamen, ein weiteres Problem dazu. Man beobachtete einen Riss in der Schaumstoffisolierung des externen Tanks. Die Gefahr, dass dieses Stück während der Aufstiegsphase abfällt und den Orbiter beschädigt, ist zu groß und so wäre dieses Problem alleine ein Grund für einen Startabbruch gewesen. Zu allem Überfluss hätten stärkere Winde zum Startzeitpunkt wohl sowieso den Start verhindert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie geht es nun weiter?</strong>
<br>
Da man das Shuttle aufgrund des Beta-Cutout ab Montag bis Ende November nicht mehr starten kann, hat man nun Zeit, die anstehenden Probleme in Ruhe zu lösen. Beim Beta-Cutout befindet sich die Bahn um die Erde quasi parallel zur Tag-Nacht-Grenze. Dieser Zustand führt dazu, dass sich das Shuttle zu lange der Sonnenstrahlung aussetzen muss und die Radiatoren die Wärmeentwicklung der Avionik nicht ausreichend abführen können. Man wird ab Sonntag eine Plattform unter der GUCP installieren um Zugang zu bekommen und das Problem hoffentlich zu verstehen. Zudem wird man wohl den gerissenen Isolierschaum instand setzen müssen. Sollte das nicht am PAD möglich sein, wäre ein Rollback in das Vehicle Assembly Building (VAB) und ein Austausch des Tanks bis hin zu weiteren Verzögerungen im Shuttle-Programm möglich. Bisher ist man aber optimistisch, das Problem noch auf der Startplattform lösen zu können. </p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-133 Countdown und Start</a> </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Sojus-TMA 19 aufgerichtet und startbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-19-aufgerichtet-und-startbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 09:34:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit heute 9:00 Uhr MESZ befindet sich Sojus-TMA 19 mit seiner Trägerrakete Sojus-FG auf dem Startplatz in Baikonur. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Roskosmos. Nach den abschließenden Montage- und Verladearbeiten in der Endmontagehalle wurde die Trägerrakete mit dem Transportraumschiff Sojus-TMA 19 an der Spitze heute morgen um 7:00 Uhr MESZ zur Startrampe 1 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit heute 9:00 Uhr MESZ befindet sich Sojus-TMA 19 mit seiner Trägerrakete Sojus-FG auf dem Startplatz in Baikonur.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062010113414_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062010113414_small_1.jpg" alt="Roscosmos" width="260"/></a><figcaption>
Die Sojus-FG mit Sojus-TMA 19 als Nutzlast wird aufgerichtet 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den abschließenden Montage- und Verladearbeiten in der Endmontagehalle wurde die Trägerrakete mit dem Transportraumschiff Sojus-TMA 19 an der Spitze heute morgen um 7:00 Uhr MESZ zur Startrampe 1 gefahren. Der Transport mit dem Zug erfolgte wie immer im liegendem Zustand. Nach dem Aufrichten an der Startrampe wurden die Service-Türme an die Rakete herangefahren. Im Anschluss daran erfolgen nun die zweitägigen Startvorbereitungen, welche mit dem Betanken der Rakete und dem Start am 15. Juni um 23:35:19 Uhr MESZ enden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bemannte Transportraumschiff Sojus-TMA 19 wird die Bordingenieure Fjodor Jurtschichin (Roskosmos, Russland), Shannon Walker und Douglas Wheelock (NASA, USA) zur ISS bringen. Dort soll es am 18. Juni um 00:25 Uhr MESZ am hinteren Kopplungsstutzen des Swesda-Moduls andocken und die Langzeitbesatzung 24 um drei Raumfahrer verstärken. Es ist der 100. Start im Rahmen des ISS-Programms und hat die Bezeichnung ISS AF-23S. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8302.msg144448#msg144448" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 19 </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Endeavour-Start abgesagt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-start-abgesagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 06:54:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Leck]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schlechtes Wetter und eine erneut erhöhte Leckrate im Wasserstoffgasabsaugsystem sorgen für eine Verschiebung der Mission STS 127 in den Juli. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon, NASA. Nach dem Austausch einer Dichtung an einer Andockplatte für ein Wasserstoffabsaugsystem wurde heute Nacht ein weiterer Versuch unternommen, die Endeavour in Richtung ISS zu starten. Zunächst sorgte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Schlechtes Wetter und eine erneut erhöhte Leckrate im Wasserstoffgasabsaugsystem sorgen für eine Verschiebung der Mission STS 127 in den Juli.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17062009085414_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="351" height="276"/><figcaption>
Ein Blitz in der Nähe der Raumfähre. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Austausch einer Dichtung an einer Andockplatte für ein Wasserstoffabsaugsystem wurde heute Nacht ein weiterer Versuch unternommen, die Endeavour in Richtung ISS zu starten. Zunächst sorgte aber ein heftiges Gewitter dafür, dass der Tankvorgang um mehrere Stunden verschoben wurde. Im Countdown eines Shuttle-Starts gibt es mehrere Perioden, die als Zeitreserven für unvorhergesehene Zwischenfälle eingeplant sind, sogenannte Holds. Hier wollte man dann durch zusätzliches Personal verschiedene Vorbereitungsarbeiten parallel ablaufen lassen und damit die verlorene Zeit wieder aufholen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Tankvorgangs trat dann aber erneut eine erhöhte Wasserstoffleckrate auf, so dass nach einigem Hin und Her schließlich abgebrochen wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen einer für das Shuttle ungünstigen Lage der ISS-Bahn zur Sonne ist ein neuer Startversuch frühestens Mitte Juli möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5683.msg102498#msg102498" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die spannende Berichterstattung der Nacht im Thema STS 127</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/endeavour-start-abgesagt/" data-wpel-link="internal">Endeavour-Start abgesagt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shenzhou-7-Start wird vorverlegt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shenzhou-7-start-wird-vorverlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 09:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits Ende September startet die dritte bemannte Mission aus dem Land der Mitte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua. Die Gerüchte um einen Vorverlegung des Starts der dritten bemannten Weltraummission Chinas bestätigen sich offenbar. Wie Xinhua schreibt, habe ein Sprecher auf einerm Treffen im Missions-Hauptquartier den Start für den Zeitraum vom 25. bis zum [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bereits Ende September startet die dritte bemannte Mission aus dem Land der Mitte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gerüchte um einen Vorverlegung des Starts der dritten bemannten Weltraummission Chinas bestätigen sich offenbar. Wie Xinhua schreibt, habe ein Sprecher auf einerm Treffen im Missions-Hauptquartier den Start für den Zeitraum vom 25. bis zum 30. September angekündigt. Die vorgesehenen Raumfahrer seien gut ausgebildet und sowohl physisch als auch mental bereit für den Flug. Alle technischen Tests seien durchgeführt oder ständen kurz vor dem Abschluss. Das Betanken des Raumfahrzeugs soll bereits heute durchgeführt werden. 
<br>
Bestätigt hat sich auch, dass Shenzhou 7 einen kleinen Subsatelliten mitführt, der während der Mission ausgesetzt wird und von den geplanten Außenbordarbeiten Bilder machen soll. Möglicherweise würden diese Bilder sogar live im chinesischen Fernsehen gezeigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3736.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 7</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Return to Flight&#8220; verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/return-to-flight-verschoben-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 May 2005 18:23:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA verschiebt den Starttermin Mitte Mai, um weitere Tests am externen Tank durchzuführen. Ein Beitrag von Matthias Pfeiffer. Quelle: Spaceflight Now. NASA Manager haben gestern Abend beschlossen, dass nächstes Wochenende ein weiterer Betankungstest mit dem externen Tank durchgeführt wird. Man erhofft sich durch weitere Versuche die Probleme mit dem Tank in den Griff zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/return-to-flight-verschoben-2/" data-wpel-link="internal">&#8222;Return to Flight&#8220; verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA verschiebt den Starttermin Mitte Mai, um weitere Tests am externen Tank durchzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Matthias Pfeiffer. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NASA Manager haben gestern Abend beschlossen, dass nächstes Wochenende ein weiterer Betankungstest mit dem externen Tank durchgeführt wird. Man erhofft sich durch weitere Versuche die Probleme mit dem Tank in den Griff zu bekommen. Das Shuttle wird danach zurück in die Montagehalle gefahren, wo die Ingenieure ein neues Set Feststoffbooster und einen neuen externen Tank an dem Orbiter <i>Discovery</i> montieren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Shuttle soll dann Mitte Juni wieder zum Startplatz zurückkehren und um den 13. Juli die erste Mission nach <i>Columbia</i> antreten. Der 13. Juli stellt den Anfang des nächsten Startfensters da für einen Flug zur Internationalen Raumstation <i>ISS</i>. Dennoch könnte selbst dieser Termin wieder ins Wasser fallen, wenn die Verantwortlichen nach dem <i>Rollout</i> einen weiteren Betankungstest verlangen. Man will jedes Risiko, das vom externen Tank ausgeht soweit wie möglich minimieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Raumfähre <i>Discovery</i> war ursprünglich Mitte Mai geplant. Aber letzte Woche entschieden sich die Verantwortlichen den Start bis zum nächsten Startfenster zu  verschieben, da die Probleme mit dem Tank noch immer nicht vollständig überwunden sind. Momentan macht man sich Sorgen über die mögliche Gefahr, die durch Eis, welches sich auf dem externen Tank bildet, entsteht. Zusätzlich gab es noch zwei weitere Probleme bei einem Betankungstest am 14. April. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eisschicht soll mit einer elektrischen Heizung bekämpft werden, ganz ähnlich, wie man jetzt schon gegen Eisbildung an den vorderen Verankerungsstreben, die die Nase des Shuttles mit dem Tank verbinden, vorgeht. Die anderen beiden Probleme sind aber viel subtiler. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während eines Betankungstests letzten Monat fielen zwei der vier Wasserstoffsensoren im Tank aus. Diese Sensoren werden benötigt, um die Abschaltsequenz des Hauptantriebes (<i>SSME</i> = Space Shuttle Main Engine) zu regeln, wenn das Shuttle den Weltraum erreicht. Bis jetzt konnten die NASA Ingenieure aber noch nicht herausfinden, was das Problem ausgelöst hat. Es steht nur fest, dass alle vier Sensoren unbedingt funktionieren müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich dazu, gibt es das Problem, dass ein Überdruckventil im Wasserstofftank öfter ausgelöst wurde, als sonst üblich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Woche haben die NASA Führungskräfte damit verbracht die möglichen Vorgehensweisen zu diskutieren. Sollte man den jetzigen Tank behalten, sollten noch ein oder zwei weitere Tests durchgeführt werden, oder doch lieber gleich Tank und Booster durch ein neues Set, dass gerade für den nächsten Flug STS-121 vorbereitet wird, ersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hat sich nach einigen Überlegungen für die letzte Variante entschieden. Nun wird der momentane Tank des Shuttles <i>Discovery</i> Mitte Mai wieder mit 500000 Gallonen (entspricht knapp 1,5 Millionen Liter) Treibstoff betankt um die Sensoren erneut zu testen. Ende Mai soll dann das Shuttle wieder in die Montagehalle zurückgefahren werden, wo dann die neuen Feststoffbooster und ein neuer externer Tank befestigt werden. Danach geht es Mitte Juni wieder zurück zum Startplatz. Mit einem Start wird frühestens Mitte Juli gerechnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Zeitplan hängt natürlich stark davon ab, ob sich dann mit dem neuen Tank nicht ähnlich Probleme ergeben und auch für diesen weitere Tests durchgeführt werden müssen. Dann könnte sich der Start wieder um eine weitere Woche verzögern. Momentan ist aber der Zieltermin für den Start der 13. Juli (ein Mittwoch, für alle Abergläubischen). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte der Start nicht mehr im Startfenster vom 13. bis zum 31 Juli klappen, folgt das nächste Fenster im Zeitraum vom 9. bis zum 24. September. Danach folgt in diesem Jahr nur noch ein dreitägiges Fenster beginnend am 8. November. Sonst gibt es in diesem Jahr keine weitern Startmöglichkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die extreme Einschränkung der Startzeiten ist nicht durch den Orbit der <i>ISS</i> bedingt, sondern durch eine NASA-interne Bedingung, die verlangt, dass der Start im Tageslicht stattfinden muss. An diese Anforderung will man sich zumindest bei den nächsten zwei Starts halten. Zusätzlich dazu muss aber auch genug Licht vorhanden sein, um die Ablösung des Orbiters vom Tank fotographisch zu dokumentieren. Natürlich müssen diese beiden Voraussetzungen genau in dem Moment erfüllt sein, wenn auch die <i>ISS</i> gerade in der Nähe ist. Das erklärt die geringe Anzahl an Startmöglichkeiten.  </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster Taikonaut heißt Yang Liwei</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-taikonaut-heisst-yang-liwei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2003 12:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28734</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Name des Taikonauten Nummer eins jüngst bekannt gegeben worden ist spricht nichts gegen einen Start am morgigen Mittwoch. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: SpaceDaily.com. Seit der heutigen Ausgabe der Hong Konger Tageszeitung Wen Wei Po ist der Name des wahrscheinlich ersten Chinesen im All bekannt: Yang Liwei heißt der Taikonaut, welcher bereits [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem der Name des Taikonauten Nummer eins jüngst bekannt gegeben worden ist spricht nichts gegen einen Start am morgigen Mittwoch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: SpaceDaily.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der heutigen Ausgabe der Hong Konger Tageszeitung Wen Wei Po ist der Name des wahrscheinlich ersten Chinesen im All bekannt: Yang Liwei heißt der <i>Taikonaut</i>, welcher bereits in einigen Stunden als erster Chinese an Bord von <i>Shenzhou&nbsp;5</i> ins All starten soll. Die Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von den finalen Vorbereitungen im Startzentrum <i>Jiuquan</i> und offenbarte dabei auch die Namen der drei Aspiranten, welche in die nähere Auswahl für die Premierenmission gezogen werden. Neben Yang handelt es sich dabei um Zhai Zhigang und Nie Haisheng. Der letztendliche <i>Yunhangyuan</i> wird erst unmittelbar vor dem Start &#8211; zweieinhalb Stunden vor dem Lift-off, wenn selbiger seinen Platz in der Kapsel einnehmen soll &#8211; auf Grund letzter psychologischer Tests bestimmt werden, während die interne Rangordnung der genannten Reihenfolge entspricht. Der 38-jährige Yang konnte sich demnach in einer umfangreichen Testserie gegen Zhai durchsetzen, wobei beide aus dem Nordosten der Volksrepublik stammen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102003142507_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Training für den Flug ins All: Yang Liwei entfaltet bei einem Parabelflug die chinesische Flagge.
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(Bild: Xinhua)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Yang Liwei sei, so Wen Wei Po weiter, 1965 im Gebiet Huanzhong in der Provinz Liaoning geboren. Seit 1983 ist der Kampfpilot bei der chinesischen Luftwaffe. Zehn Jahre später, 1993, wurde er Mitglied einer breiteren Auswahlgruppe von zukünftigen Raumfluganwärtern. Bereits 1990 heiratete er Zhang Yumei und zog in die Hauptstadt Beijing, wo sich der Trainingskomplex für Taikonauten innerhalb der so genannten <i>Aerospace City</i> befindet. Dies bedeutet, dass sich die dritte, zwölfköpfige chinesische Trainigsgruppe nicht erst, wie gemeinhin angenommen, 1997 konstituierte, sondern parallel zu den ersten Planungen des &#8222;Projekt&nbsp;921&#8220; gebildet wurde. Außerdem sind, entgegen anderslautenden Annahmen, weder Li Qinglong noch Wu Jie auf der besagten Auswahlliste zu finden, obgleich beide 1996/97 in Russland tranierten und seitdem als Ausbilder fungierten. In dieser Funktion galten sie als primäre Kandidaten für diesen ersten Raumflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es dauert nun nur noch wenige Stunden bis zum Abheben von <i>Shenzhou&nbsp;5</i>. Wahrscheinlich bereits gegen 09:00&nbsp;Uhr Beijing-Zeit, dies entspricht 03:00&nbsp;Uhr MESZ, auch wenn dieser Termin staatlicherseits nicht bestätigt wurde, soll die Trägerrakete <i>Chang Zheng&nbsp;2F</i> für einen 21-stündigen Flug abheben. Die &#8222;Lange Marsch&#8220;-Rakete wurde bereits heute in einer siebenstündigen Prozedur betankt, während sich bei einer Startsimulation in der vergangenen Nacht keinerlei Probleme aufzeigten. Einige Fragen verbleiben bis dahin noch ungeklärt: wie wird China seine Raumfahrer bezeichnen? Während die westliche Presse den künstlich geschaffenen Begriff des &#8222;Taikonauten&#8220; bevorzugt, lautet eine der im übrigen sehr vielfältigen chinesischen Varianten &#8222;Yuhangyuan&#8220;, was so viel &#8222;Weltraumnavigator&#8220; bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bald werden wir Gewissheit haben über eine Reihe von Fragen, welche bis dato der Geheimhaltung unterworfen wurden. Ob wir in der Lage sein werden, dem Start aus der Ferne live beizuwohnen ist allerdings noch immer fraglich. Wiederholte Ankündigungen des staatlichen Fernsehens <i>CCTV</i>, den Start und die Landung live übertragen und kommentieren zu wollen, wurden zurückgewiesen. Dies entspricht dem allgemeinen Verhalten der chinesischen Behörden, welche sich in allen Themen, welche auch das Militär betreffen, bedeckt halten. Bekanntlich entstand das bemannte Raumflugprogramm Chinas auch vor einem militärischen Hintergrund, auch wenn die Nutzung hauptsächlich zivil erfolgen soll. So soll man offenbar &#8222;Angst vor politischen Risiken&#8220; haben, wie chinesische Tageszeitungen zu diesem Thema anfügten &#8211; was immer dies auch heißen mag.
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<i>Wer trotzdem nicht versäumen möchte, eventuell doch dem Start live beiwohnen zu können, empfängt den Webstream von CCTV unter http://www.cctv-4.com bzw. http://www.cctv-9.com.</i></p>
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