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	<title>Cupola &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Cupola &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Wissenschaft an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wissenschaft-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 06:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Social-Media-Zeitalter gibt es einfach nichts mehr, was undokumentiert bleibt. Auf der Erde sind wir ständig am knipsen – von Urlauben und Wochenendausflügen, Veranstaltungen sowie Treffen mit Familie und Freunden. Und nun stellen Sie sich einmal vor, wie viele Fotos Sie machen würden, wenn Sie im Weltraum leben und arbeiten würden. Eine Information der Europäischen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Social-Media-Zeitalter gibt es einfach nichts mehr, was undokumentiert bleibt. Auf der Erde sind wir ständig am knipsen – von Urlauben und Wochenendausflügen, Veranstaltungen sowie Treffen mit Familie und Freunden. Und nun stellen Sie sich einmal vor, wie viele Fotos Sie machen würden, wenn Sie im Weltraum leben und arbeiten würden. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Anne McClain in der Cupola 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtungskuppel der Internationalen Raumstation ISS ist der absolute Lieblingsort aller Besatzungsmitglieder. Die Astronauten Anne McClain und David Saint-Jacques sowie der Kosmonaut Oleg Kononeko nutzen derzeit jede Gelegenheit, die fantastische Aussicht aus der Cupola zu genießen, da sie in knapp zwei Wochen (am 24. Juni) auf die Erde zurückkehren werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bilder, die aus der Beobachtungskuppel geschossen werden, sind atemberaubend. Gleichzeitig liefern sie überaus wichtige Erkenntnisse über unseren Heimatplaneten. Und auch Sie können an dieser wissenschaftlichen Forschung teilnehmen – über das Bürgerprojekt Cities at Night. Das Ziel dieses europäischen Projektes ist es, die allererste bunte Karte der Erde bei Nacht zu erstellen. Eine Karte, in der die tatsächlichen Farben bei Nacht darstellt werden. Dabei kann jeder an der Klassifizierung, Lokalisierung und Georeferenzierung von Fotos mitwirken. Diese stammen nicht nur von Astronauten aus dem Weltall. Bislang haben schon über mehr als 17.000 Menschen Bilder eingereicht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_2.jpg" alt="ESA/NASA" width="260"/></a><figcaption>
Europa bei Nacht 
<br>
(Bild: ESA/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nun ist es an der Zeit, die vergangenen zwei Wochen der wissenschaftlichen Forschung im Weltall näher zu beleuchten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Lichtern lernen</strong>
<br>
In Großstädten ist es nachts alles andere als dunkel. Die künstliche Beleuchtung stört nicht nur nachtaktive Tiere, bei denen sie Orientierungslosigkeit sowie Verhaltens- und physiologische Veränderungen auslöst, sondern auch Menschen. Zu viel künstliches Licht vor dem Schlafengehen reduziert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Dies kann negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben und unter anderem Brust- und Prostatakrebs verursachen. Dazu macht die für die Straßenbeleuchtung benötigte Energie einen Großteil des nationalen Stromverbrauchs aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben einigen Fotomontagen aus Aufnahmen des ESA-Satelliten Rosetta sind die Nachtbilder der Erde, die die Astronauten von der ISS aus aufnehmen, die einzigen öffentlich zugänglichen Fotos dieser Art. Die NASA stellt eine Datenbank mit über 1,3 Millionen Farbfotos, die seit 2003 von Astronauten geschossen worden sind, für alle Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Forscher nutzen diese Nachtaufnahmen derzeit, um abzuschätzen, welche Auswirkungen künstliches Licht auf die Umwelt hat. Dazu nutzen sie die mathematische Technik der synthetischen Photometrie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die synthetische Photometrie ermöglicht es Wissenschaftlern, Lichtquellen in Nachtaufnahmen, die von Astronauten bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen sowie mit verschiedenen Kameraeinstellungen gemacht worden sind, zu identifizieren. Die Ergebnisse liefern präzise Informationen darüber, wie die Farbe und Helligkeit von Straßenlaternen die Melatoninproduktion stören und wie sie die Sichtbarkeit der Sterne verhindern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_3.jpg" alt="ESA/NASA" width="260"/></a><figcaption>
Gewitterblitze vom All aus gesehen 
<br>
(Bild: ESA/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beobachtungsposten im Himmel</strong>
<br>
Ein weiterer Baustein der Erdobservation ist der Betrieb des&nbsp;Atmosphere-Space Interactions Monitor (ASIM), der diesen Monat ebenfalls weitergeht. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass die Inbetriebnahme-Aktivitäten für ASIM am 18. Juni 2018 abgeschlossen wurden. Das bedeutet, dass das Projekt nun in sein zweites Jahr und damit letztes Betriebsjahr geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ASIM befindet sich auf der externen Nutzlastplattform des europäischen Columbus-Moduls und trägt zur Erforschung von schweren Gewittern und deren Bedeutung für Erdatmosphäre und -klima bei. Die ASIM-Plattform besteht aus zwei Instrumenten – dem Modular Multi-Spectral Imaging Array (MMIA) und dem Modular X and Gamma Ray Sensor (MXGS). Diese vermessen die Atmosphäre in und über schweren Gewittern, beispielsweise elektrische Entladungen in großen Höhen (in Stratosphäre und Mesosphäre), Blitze innerhalb von Wolken in der Troposphäre, Gravitationswellen sowie die Entstehung von Wolken in großer Höhe. ASIM wird vom Boden aus betrieben und hat bereits beeindruckende Resultate geliefert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_4.jpg" alt="ESA/NASA" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Pesquet beim Fluidics-Experiment 
<br>
(Bild: ESA/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nahrung, Flüssigkeiten und Antioxidantien</strong>
<br>
Zwei Wochen wissenschaftliche Forschung an Bord der ISS kurz zusammenzufassen, ist gar nicht so leicht, wenn sämtliche Aktivitäten berücksichtigt werden sollen. Wer die Wahl hat, hat die Qual – wir beschränken uns in dieser Ausgabe deshalb auf die Nennung dreier weiterer europäischer Experimente. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fluidics</strong>
<br>
Anfang dieses Monats hat NASA-Astronautin Christina Koch mehrere Durchläufe im Rahmen des französischen Experiments Fluidics durchgeführt. In diesem Experiment geht es darum besser nachvollziehen zu können, wie sich Flüssigkeiten in schwereloser Umgebung verhalten. Die Ziele der Sitzungen waren das Anschalten und Testen des Fluidics-Systems, nachdem in einem vorherigen Durchlauf eine Unregelmäßigkeit aufgetreten war. Außerdem sollte beobachtet werden, wie sich die Flüssigkeiten in zwei neuen Tanks, in denen unterschiedliche Wellenbrechersysteme eingesetzt worden waren, verhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu verstehen, welche physikalischen Gesetze der Bewegung von Flüssigkeiten im All zugrunde liegen, wird nicht nur den Treibstoffverbrauch von Raumschiffen optimieren, sondern auch unser Wissen über die Meeresströmungen auf der Erde und über unser Klima als Ganzes verbessern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_5.jpg" alt="Universität Stuttgart" width="260"/></a><figcaption>
Chlorella vulgaris 
<br>
(Bild: Universität Stuttgart)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PhotoBioreactor-Experiment </strong>
<br>
Je weiter zukünftige Missionen in den Weltraum hineinreichen und je länger diese dauern, desto wichtiger wird die eigene, nachhaltige Produktion von Nahrung und Sauerstoff. Die Astronauten Anne McClain, David Saint-Jacques und Nick Hague haben diesen Monat beim PhotoBioreactor-Experiment des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) mitgewirkt. Dabei hat McClain die erste Algen-Stichprobenentnahme durchgeführt. Dies war Teil eines Experiments mit dem Ziel, Kohlendioxid in Sauerstoff und essbare Algen umzuwandeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Alge, die für dieses Experiment ausgewählt wurde, heißt Chlorella vulgaris. Sie ist einzellig und kugelförmig und kann in Leitungssystemen an Bord von Raumschiffen angebaut werden, wo sie aus Kohlendioxid und Wasser Sauerstoff sowie essbare Biomasse produzieren kann. Das Algenwachstum wird durch normale Nährstoffe sowie Licht unterstützt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14062019085610_small_6.jpg" alt="Gianni Ciofani" width="260"/></a><figcaption>
Nanopartikel 
<br>
(Bild: Gianni Ciofani)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zellstimulation </strong>
<br>
Ein weiteres aktuelles Highlight war der Transfer der Nano-Antioxidantien-Container an Bord des SpaceX-Raumschiffes Dragon CRS-17, das am 3. Juni auf die Erde zurückgekehrt ist. Mit diesem Experiment erforschen Wissenschaftler innovative Arten der Zellstimulation. Dies kann etwa im Kampf gegen Muskelschwund, Herzversagen, Diabetes oder die Parkinson-Krankheit von Nutzen sein. Unter Berücksichtigung der genetischen Faktoren hoffen die Forscher, maßgeschneiderte Lösungen zu finden, die die schädlichen Auswirkungen von Langzeitaufenthalten in Erdorbits sowie im fernen Weltraum stoppen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausblick in die Zukunft</strong>
<br>
Während ESA-Astronaut Luca Parmitano weiterhin auf der Erde für seine Mission trainiert, bereiten sich Anne McClain, David Saint-Jacques und Oleg Kononeko auf ihre Rückkehr vor. Der Dienst an der Wissenschaft steht dabei immer ganz oben auf der Agenda – ganz gleich, ob die Astronauten kurz vor ihrem Abflug ins All stehen oder ob sie gerade aus dem Weltraum zurückgekehrt sind. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was macht die Erdfotografie so schwierig?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/was-macht-die-erdfotografie-so-schwierig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 20:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Fotographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Dokumentierung unserer Erde mittels Video oder Fotografie ist Alltag auf der Internationalen Raumstation ISS. Die sich bewegende Erde erfordert von dem Fotografen jedoch einiges an Übung. (Newsbild: Nordlicht über der nächtlichen Erde) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Don&#8217;s Blog. Vertont von Peter Rittinger. „Ich sitze hier still am Fenster der ISS und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Dokumentierung unserer Erde mittels Video oder Fotografie ist Alltag auf der Internationalen Raumstation ISS. Die sich bewegende Erde erfordert von dem Fotografen jedoch einiges an Übung. (Newsbild: Nordlicht über der nächtlichen Erde)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Don&#8217;s Blog. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-03-02-65386.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022012212420_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022012212420_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Dan Burbank bei der Erdfotografie in Cupola 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022012212420_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022012212420_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das nächtliche Italien, am hellsten Rom und Neapel 
<br>
(Bilder: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich sitze hier still am Fenster der ISS und die Erde bewegt sich unter mir. Mit erstaunlichen acht Kilometern pro Sekunde dreht sich der schönste aller Planeten unter meinen Füßen, ich sitze direkt über ihm. Das ist es, was Aufnahmen von unserem Heimatplaneten so kompliziert macht.“, so die Worte von ISS-Flugingenieur Donald Pettit von der Langzeitbesatzung 30. Zum Einsatz kommen auf der Station verschiedenste Kameras und Objektive. Häufig genutzt wird das 400-Millimeter-Teleobjektiv, wobei bei einer Verschluss-Geschwindigkeit von 1/1000 einer Sekunde immer noch eine Bewegung von rund 8 Metern über Grund stattfindet. Daher ist es hier mit einem einfachen Anpeilen des Ziels und Drücken des Verschlusses nicht getan, unscharfe Aufnahmen wären das Ergebnis. Ein neues Besatzungsmitglied braucht rund einen Monat Übung, um das genaue manuelle Verfolgen des Zieles mit einem zu Teleobjektiv zu erlernen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderer schwieriger Aspekt der Erdfotografie ist das Erfassen eines spezifischen Ziels. Donald Pettit sagt dazu: „Wenn ich ein Bild von Silverton, Oregon, meiner Heimatstadt aufnehmen will, habe ich ungefähr 10 bis 15 Sekunden Zeit, um das Bild zu schießen. Das Ziel muss unter der Station im Hauptnadir (der Punkt direkt unter der ISS) liegen, um keine verzerrten Aufnahmen zu erhalten“. Des Weiteren ist eine gründliche Vorbereitung der Ausrüstung nötig. Ist das falsche Objektiv montiert, die Speicherkarte voll, die Batterien leer oder die Kamera in einer Sondereinstellung, reicht die Zeit nicht mehr zum fotografieren, da die nötigen Korrekturen zu umfangreich sind. Eine weitere Herausforderung ist das Finden des gewünschten Motives. Etliche ausgewählte Ziele sind recht klein oder heben sich farblich wenig von der umgebenden Oberfläche ab. Wenn es mehr als ein paar Sekunden dauert, diese zu entdecken, ist der Moment zur Fotografie verstrichen. Alle Raumfahrer haben bisher gute Möglichkeiten für Erdaufnahmen verpasst, neue Chancen dafür gibt es jedoch meistens einige Tage später. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich spielen beim Fotografieren auch die Hell-Dunkel-Perioden in der Umlaufbahn eine Rolle. Rund 90 Minuten dauert ein Umlauf, wobei der Orbit ungefähr 60 Minuten im Tageslicht und 30 Minuten in der Finsternis verläuft. Die Schattenlinie teilt die Erdoberfläche natürlich in Tag- und Nachthälfte, in 400 Kilometern Höhe jedoch reist der Fotograf in einer großen Entfernung über die Nachterde und die Station bleibt im vollen Sonnenlicht. Das ist die spezielle Periode, welche es für Interessierte auf dem Boden möglich macht, die Raumstation als einen großen, hellen, sich bewegenden Lichtpunkt zu beobachten. Diese Bedingungen herrschen nur maximal sieben Minuten, danach tritt die ISS in den Erdschatten ein. Interessant an dieser Phase ist, wenn Erdbewohner die ISS sehen können, ist Erdfotografie nicht möglich. Der flache Einfallswinkel der Sonne in die Stationsfenster führt hier zu Blendeffekten, welche ein Herausschauen und damit die Fotografie stark erschweren. Trotz aller Schwierigkeiten auf dem Gebiet und mit etwas Übung gelingen jedoch die meisten Aufnahmen. Sie zeigen unseren Heimatplaneten aus einem besonderem Blickwinkel und in seiner ganzen Schönheit. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tranquility</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tranquility/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 23:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Knotenmodul]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tranquility ist das dritte Knotenmodul der ISS. In ihm befindet sich ein Großteil der Lebenserhaltungssysteme des US-basierten Teils der Station. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Maße Länge: 6,7 Meter Breite: 4,5 Meter Masse: 19,0 t Start: 8.2.2010 Das Knotenmodul Node 3 Tranquility (Ruhe), benannt nach dem Mare Tranquilitatis (Meer der Ruhe), dem Landeplatz der Landefähre [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Tranquility ist das dritte Knotenmodul der ISS. In ihm befindet sich ein Großteil der Lebenserhaltungssysteme des US-basierten Teils der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat.</p>



<figure class="wp-block-table alignleft is-style-regular"><table><tbody><tr><td><em><strong>Maße</strong></em></td></tr><tr><td>Länge:</td><td>6,7 Meter</td></tr><tr><td>Breite:</td><td>4,5 Meter</td></tr><tr><td>Masse:</td><td>19,0 t</td></tr><tr><td>Start:</td><td>8.2.2010</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Knotenmodul Node 3 <em>Tranquility</em> (Ruhe), benannt nach dem <em>Mare Tranquilitatis</em> (Meer der Ruhe), dem Landeplatz der Landefähre Eagle bei der Mission Apollo 11, ist das dritte und letzte Knotenmodul des US-basierten Teils der Internationalen Raumstation ISS. In ihm sind verschiedene Lebenserhaltungssysteme untergebracht. Mit <em>Cupola</em> besitzt <em>Tranquility</em> eine Ausichtskuppel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tranquility.jpg" alt=""/><figcaption>Tranquility nach der Montage an der ISS. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von <em>Tranquility</em> begann mit der geplanten US-Raumstation <em>Freedom</em> in den 1980er Jahren. Die &#8222;Nodes&#8220; sollten die anderen Module miteinander verbinden. Auch nachdem Russland in das Programm einstieg, blieb <em>Tranquility</em> im Konzept erhalten. Es war zunächst geplant, das Modul an <em>Unity</em>-Nadir anzukoppeln und an <em>Tranquility</em> noch das sogenannte <em>Habitation Module</em> (Wohnmodul), in dem die Raumfahrer an Bord der Station Freizeit und Nachtruhe hätten verbringen können. Auf der anderen Seite sollte außerdem der X-38-Rettungsgleiter <em>Crew Rescue Vehicle</em> (CRV für Besatzungsrettungsfahrzeug) angedockt werden, der im Notfall alle sieben Raumfahrer zur Erde zurückgebracht hätte. Dann aber wurden US-Wohnmodul und CRV vorwiegend aufgrund von Geldmangel gestrichen. Die NASA beschloss 2009, <em>Tranquility</em> an <em>Unity</em>-Backbord anzukoppeln. Zur gleichen Zeit ließ die NASA in einer Internetumfrage über den Namen des neuen Moduls abstimmen. Die NASA entschied sich gegen ein Mehrheitsvotum und benannte das Modul zum 40. Jubiläum der ersten Mondlandung von Apollo 11 nach deren Landeplatz, dem Meer der Ruhe (Mare Tranquilitatis) <em>Tranquility</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde das Modul von der italienischen Luft- und Raumfahrtfirma <em>Thales Alenia Space</em> in Turin. Die ESA hatte zuvor mit der NASA einen Vertrag ausgehandelt, nach dem die italienische Raumfahrtagentur ASI die Module <em>Harmony</em>, <em>Tranquility</em> und <em>Cupola</em> sowie die <em>MPLM</em>-Versorgungsmodule, die mit Space Shuttles gestartet werden, bauen und mit dem <em>ATV</em>-Versorgungsraumschiff auch NASA-Güter zur ISS transportieren soll. Im Gegenzug transportiert die NASA Raumfahrer der europäischen Raumfahrtorganisation sowohl im Rahmen von Kurzzeitaufenthalten als auch bei Langzeitmissionen. Außerdem nutzt die ESA u.a. Energieversorgung und Kommunikationssysteme der NASA mit. <em>Tranquility</em> kam nach der Fertigstellung am 20. Mai 2009 per Airbus Beluga von Turin zum <em>Kennedy Space Center</em> in Cape Canaveral, Florida. Dort wurde es in der Space Station Processing Facility gelagert und auf seinen Start vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Tranquility</em> ist, wie alle anderen Module des US-basierten Teils der ISS, eine Röhre aus Aluminium. Es hat die gleichen Maße wie sein Schwestermodul <em>Harmony</em> und besitzt wie dieses und sein zweites Schwestermodul, <em>Unity</em>, sechs Kopplungsstutzen des Typs CBM (Common Berthing Mechanism für allgemeiner Kopplungsmechanismus). Davon ist der mit <em>Unity</em> verbundene passiv, die anderen fünf, die nach Backbord verschoben sind, aktiv. Der in Flugrichtung steuerbord liegende Stutzen ist, wie schon erwähnt, mit <em>Unity</em> verbunden, am Nadir-Kopplungsstutzen befindet sich die Aussichtskuppel <em>Cupola</em> und am Steuerbordstutzen der Kopplungsadapter <em>PMA 3</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren ist Platz für acht Standard-Racks. Die sich in <em>Tranquility</em> befindlichen Racks sind für die Wasseraufbereitung, Lebenserhaltung und Sauerstofferzeugung zuständig. Zudem befindet sich in <em>Tranquility</em> das C.O.L.B.E.R.T-Laufband. Dieses wurde nach einem Fernsehmoderator benannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde <em>Tranquility</em> im Rahmen der Mission STS 133 des Space Shuttles <em>Endeavour</em> am 8. Februar 2010 zusammen mit der Aussichtskuppel <em>Cupola</em>. Nach zwei Tagen Flug dockte das Shuttle an die ISS an. Am 12. Februar wurde <em>Tranquility</em> an <em>Unity</em> angekoppelt. Danach wurde <em>Cupola</em>, das beim Start vorn an <em>Tranquility</em> angedockt war, umgesetzt und <em>PMA-3</em> an das neue Modul angekoppelt. Anschließend verbanden Astronauten während eines Außenbordeinsatzes externe Leitungen zwischen <em>Tranquility</em> und <em>Unity</em>. Die <em>Endeavour</em> landete am 22. Februar 2010 auf dem Gelände des <em>Kennedy Space Center</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tranquility_(ISS-Modul)" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel in Wikipedia</a></li><li><a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/tranquility-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><em>Tranquility auf der NASA Homepage</em></a> (engl.)</li><li><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Node-3_Cupola/Node-3_the_most_modern_module_of_the_ISS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><em>Tranquility</em> auf der ESA-Homepage</a> (engl.)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskussion</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg999999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hauptthema zur Internationalen Raumstation</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3813.msg999999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema zu <em>Tranquility</em> und <em>Cupola</em></a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Expedition 22</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-22/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 22:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
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		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission der ISS-Expedition 22 Autor: Günther Glatzel &#38; Thomas Weyrauch. Nach der Rückkehr der Besatzung von Sojus-TMA 15 zur Erde bestand die Stammbesatzung für rund drei Wochen nur aus Jeffrey Williams und Maxim Surajew. Beide waren mit Wartungs- und Überwachungsarbeiten (Luft- und Oberflächenqualität, Lebenserhaltungssysteme, Thermoregulierung, Trainingsgeräte, sanitäre Anlagen, Inventarisierung, Filter- und Alarmsysteme) sowie der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission der ISS-Expedition 22</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a> &amp; <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-pflanzen01.jpg" alt="" width="305" height="263"/><figcaption>Maxim mit Pflanzen aus dem LADA-Gewächshaus. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-22.png" alt="" width="265" height="264"/><figcaption>Beginn:  1. Dezember 2009<br>Ende:  18. März 2010<br>Dauer:  97 Tage<br>EVA:  1<br>Besatzungsmitglieder</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Rückkehr der Besatzung von <em>Sojus-TMA 15</em> zur Erde bestand die Stammbesatzung für rund drei Wochen nur aus Jeffrey Williams und Maxim Surajew. Beide waren mit Wartungs- und Überwachungsarbeiten (Luft- und Oberflächenqualität, Lebenserhaltungssysteme, Thermoregulierung, Trainingsgeräte, sanitäre Anlagen, Inventarisierung, Filter- und Alarmsysteme) sowie der Betreuung einiger Experimente beschäftigt. Dazu gehörten medizinische Untersuchungen wie der Psychomotoric Vigilance Self Test, die Überwachung körperlicher Funktionen im Schlaf (Sonokard), der Einfluss der Ernährung auf den Knochenstoffwechsel (Nutrition), Wechsel von Aktivität und Ruhe in Schlaf- und Wachphasen (SLEEP), die Erfassung der Herzaktivität bei verschiedenen Tätigkeiten (48-Stunden-EKG im Rahmen von Integrated Cardiovascular) sowie die Messung der äußeren Atemfunktionen (Dichanije). Gegenstand biologischer Experimente waren die Entwicklung von japanischen Salatpflanzen in der Schwerelosigkeit (Mizuna-Salat im LADA-Gewächshaus), das Wachstum von Cambium-Pflanzenzellen (Advanced Plant Experiments on Orbit) und die bildliche Erfassung von Algenblüten in den Weltmeeren (Seiner).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-22-crew_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-22-crew.jpg" alt="" width="281" height="225"/></a><figcaption>v.l. Timothy Creamer, Jeffrey Williams, Maxim Surajew, Oleg Kotow, Sōichi Noguchi<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl im amerikanischen als auch im russischen Segment wurden Vibrationsmessungen durchgeführt (SAMS II bzw. Izgib). Das Experiment Rusalka betraf die Sonnen- und Atmosphärenforschung. Hierbei werden Spektren der oberen Atmosphäre während eines Sonnenuntergangs erfasst. Dabei können die Anteile an Kohlenstoffdioxid und Methan erfasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei kleinen, autonomen Innnenraumsatelliten SPHERES kamen ebenfalls zum Einsatz. Studenten hatten deren Bewegungssteuerung programmiert. So musste das Schwappen einer Flüssigkeit im Inneren eines der Satelliten so gut wie möglich ausgelichen werden, ein Satellit automatisch einem anderen, von Jeff Williams gesteuerten, ausweichen und drei Satelliten einander finden und einen Formationsflug anstreben. Der Test war das Finale eines Wettbewerbs im Rahmen des ZERO Robotics Pilot Program der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Abklärung von Problemen mit einem der Anstellmotoren für die Solarzellenpaneele auf der Backbordseite der Station (2A Beta Gimbal Assembly) wurden etwa 200 Fotos angefertigt und zur Erde übermittelt. Allerdings wurden keine Auffälligkeiten gefunden. Aufgrund einer längeren Abschattungsphase vermutete man die Ursache für höhere Reibungswiderstände in einer vorübergehend verminderten Elastizität des Schmiermittels.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/poisk-serviceteil-abkopplung03.jpg" alt="" width="288" height="240"/><figcaption>Das Serviceteil legt ab, <em>Poisks</em> Andockstutzen wird frei. (Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht des 8. Dezember (0.16 Uhr UTC) wurde das Serviceteil des Spezial-Transporters <em>Progress-M MIM 2</em> abgesprengt und später zum Verglühen in die Erdatmosphäre gesteuert. Damit wurde an der ISS der fünfte verwendbare Kopplungsstutzen freigelegt. <em>Progress-M MIM 2</em> war am 10. November 2009 von Baikonur aus gestartet und hatte zwei Tage später am Zenit-Kopplungsstutzen von <em>Swesda</em> angelegt. Damit wurde nach einer längeren Pause der Ausbau des russischen Teils der Internationalen Raumstation wieder aufgenommen. <em>Poisk</em>, so der Name des Moduls, ist ein Ersatz für <em>Pirs</em> und wird ebenso wie dieses als Kopplungs-, Ausstiegs- und Experimentiereinheit verwendet. Allerdings ist <em>Poisk</em> mit 4,6 Metern Länge und einem Durchmesser von 2,3 m ein eher kleines Modul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zur Ankunft des Raumschiffs <em>Sojus-TMA 17</em> mit der zweiten &#8222;Hälfte&#8220; der Expedition 22 wurde intensiv weitergearbeitet. Regelmäßige Kontrollen und Wartungsarbeiten wurden an allen Lebenserhaltungssystemen durchgeführt. Turnusmäßig kontrolliert wurden auch Luft-, Wasser- und Oberflächenqualität. Dazu wurden Abdeckungen und Paneele an verschiedenen Stellen kurzzeitig entfernt und Abstriche der normalerweise verdeckten Oberflächen genommen. Diese wurden dann sowohl auf chemische Filme als auch auf biologische Kontaminationen durch Bakterien oder Pilze untersucht. Begleitet wurden die Arbeiten von Filterreinigungen, Untersuchung der Luft auf Konzentration potenziell gefährlicher Chemikalien, die Überprüfung von Dichtungen an Luken und Absperrventilen sowie Schnelltrennern für Kabelverbindungen und Schläuche. Auch ein Notfalltraining wurde absolviert in dessen Verlauf die Sokol-Rettungsanzüge, Feuerlöscher, Atemmasken und Anleitungen für Notfälle überprüft wurden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-ceo-palminseln-dubai.jpg" alt="" width="298" height="257"/><figcaption>Dubais künstliche Inseln aus dem All. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Medizinische Forschung betraf Maßnahmen gegen Knochen- und Muskelschwund, wie die Einnahme spezieller Medikamente (Bisphosphonates), tägliches Training mit verschiedenen Apparaturen, Messung von Körpermasse, Wadenumfang und Kondition, Strahlungsmessungen innen und außen sowie an einem dem menschlichen Körper nachempfundenen Torso (ALTEA-DOSI, Matrjoschka-R), Lärmmessungen an verschiedenen Stellen der Station, ein Hörtest, eine kardiologische Studie zur bioelektrischen Aktivität des Herzens in Ruhephasen (Puls und EKG), Untersuchungen zum Biorhythmus (mobiles 24-Stunden-EKG) sowie psychologische Studien. So wurde per Fragebogen die Qualität der Zusammenarbeit zwischen den Besatzungsmitgliedern und der Bodenstation erfasst (Interactions/Wsaimodeistwije). Bei Pilot-M/Neuro wurden Surajews Augenbewegungen und Reaktionsfähigkeit gemessen, die während verschiedener Tests am Computer auftraten. Dazu gehörten auch die Spiele Minesweeper und Tetris. Über einen längeren Zeitraum lassen sich dadurch Veränderungen in Wahrnehmung und Reaktion sowie Stresszustände einschätzen. Im Rahmen von Tipologija wurden außerdem Hirnströme gemessen. Mit ähnlichem Equipment absolvierte Williams eine Serie WinSCAT (Spaceflight Cognitive Assessment Tool for Windows). Dabei wurde ein Fragebogen ausgefüllt, bei dem es auf Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistungen, räumliches Vorstellungsvermögen und mathematische Fähigkeiten ankommt. Der Test wurde im Abstand von 30 Tagen wiederholt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Objekte von Erdbeobachtungen waren im Rahmen von Crew Earth Observation (CEO) u. a. eine Reihe von Inseln (Malediven, Seychellen, St. Helena, Togo, Grenada, Trinidad, Tobago, Mauritius, Jamaika) und Großstädten (Neu Delhi, Tripolis, Bangkok, Santiago de Chile, Havanna) sowie im Rahmen von Uragan der Kollea-Gletscher und der Panamakanal.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-surajew-amateurfunk-tu-kursk.jpg" alt=""/><figcaption>Maxim Surajew &#8222;amateurfunkt&#8220; mit Studenten und Mitarbeitern der TU Kursk. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Öffentlichkeitswirksam wurde die Besatzung durch eine Reihe von Amateurfunkkontakten, überwiegend mit Schülern in den USA, in Russland und Italien sowie durch Live-TV-Übertragungen für Bildungszwecke. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen betrafen das Verhalten von Colloiden in der Schwerelosigkeit (BCAT 5), optische Diagnosegeräte zur Untersuchung des Einflusses von Vibrationen auf die Diffusion in Flüssigkeiten in einer Handschuhbox (Selectable Optical Diagnostics Instrument) sowie Veränderungen im Erbgut von Pflanzenzellen durch Schwerelosigkeit und Strahlung (Transgeneic Arabidopsis Gene Expression System im Advanced Biological Research System). Dazu wurden genetisch veränderte Zellen verwendet, die u. a. einen grün fluoriszierenden Marker enthielten. Dessen Menge und Aktivität ließ sich über eine Kamera überwachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. Dezember wurde der Stellmotor zur Ausrichtung des Solarzellenpaneels 2A reaktiviert und am folgenden Tag ein Belastungstest durchgeführt. Dazu waren die Gelenke zur Drehung der Gitterelemente <em>P4/5/6</em> sowie <em>S4/5/6</em> (Solar Alpha Rotary Joints) und vier der acht Gelenke zur Ausrichung der einzelnen Solarzellenpaneele in Nullstellung arretiert. Die Schwingungen bei den insgesamt 5 Antriebsimpulsen mit den Stationstriebwerken wurden mit verschiedenen Messkomplexen erfasst. Dazu gehören interne und externe Drahtlos-Sensorennetze, MAMS und SAMS zur Messung von minimalen Beschleunigungen unterschiedlicher Frequenz und das Structural Dynamic Measurement System (SDMS). Außerdem wurden Fotos angefertigt. Eine Weile beschäftigt war man auch mit der Aktualisierung bzw. Umstellung einiger Computer und mit einer PC-Problemanalyse (JAXA System Laptop Terminal 1).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 23. Dezember war Kopplungstag. Das zwei Tage zuvor gestartete Raumschiff <em>Sojus-TMA 17</em> legte an <em>Sarja</em>-Nadir an, 6 Minuten vor der geplanten Zeit. Zuvor waren Fenster verschlossen, Solarzellenpaneele arretiert, Handbücher für Notfallprozeduren aktualisiert und bestimmte Gerätschaften abgeschaltet worden. So können die Stöße beim Andocken empfindliche Experimente stören. Umgekehrt können aber auch Funksysteme auf der ISS den automatischen Datenaustausch zwischen den Kopplungspartnern behindern. Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung von Timothy Creamer, Oleg Kotow und Soichi Noguchi wurden verschiedene Systeme aktiviert, Umweltmessungen durchgeführt und empfindliche Güter entladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den folgenden Tagen war man mit Übergabeaktivitäten, medizinischen Erstuntersuchungen, Wartungsarbeiten und Eingewöhnen beschäftigt. Zudem gab es auch Gründe zum Feiern und Schlemmen: Weihnachten und der Jahreswechsel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-noguchi-sodi.jpg" alt="" width="327" height="282"/><figcaption>Soichi Noguchi arbeitet an der Reparatur des Selectable Optical Diagnostics Instrument. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den regulären Wartungsaufgaben gehörten neben den oben bereits genannten auch die Untersuchung der Wasserqualität (Brauchwasser und Trinkwasser getrennt), die Leerung von Kondenswasserbehältern, Batteriewechsel bzw. -aufladung, Trockenhaltung und Überprüfung der individuellen Schutzanzüge, Überprüfung von Messgeräten für Luftreinheit, Feuer-, Dekompressions- oder Rauchalarm, regelmäßiges Neubooten von Computern, Reinigung der Toiletten, Austausch von Luftfiltern, Einspielen von Software-Updates, Überprüfung von Ventilatoren zur Verteilung der Luft und von Luftstromsensoren sowie das Nachfüllen von Wasser in den Elektrolyseur des Sauerstoffgenerators Elektron. Außerdem gab es für die Besatzungsmitglieder regelmäßige private Familienkonferenzen, vertrauliche medizinische Gespräche, wöchentliche Planungskonferenzen und Medienkontakte per Video. Dazu zählten auch Grußbotschaften vom russischen Raumfahrtmuseum in Moskau anlässlich der 50sten Jahrestage des Raumfluges von Sputnik 5 mit den Hündinnen Bjelka und Strelka sowie der Gründung des sowjetischen Kosmonautencorps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem aber blieb mehr Zeit für wissenschaftliche Forschungen. Dazu gehörten neben der Fortführung vieler Experimente auch die Messung der Menge roter Blutkörperchen (Hemakrit), die während eines längeren Aufenthalts im Weltall beständig zurückgeht, die langfristige Untersuchung von Veränderungen der Haut sowie der Schleimhäute in Ohr, Nase und Mundraum (BIMS), die Beobachtung und fotografische Erfassung von Auswirkungen industrieller Standorte auf die Erdatmosphäre (EKON), Beobachtung von Gletschern und Eisbergen (Uragan), Mustererkennung in der Schwerelosigkeit (BISE), das Verhalten von überhitzten oder unterkühlten Flüssigkeiten in der Mikrogravitation (Device for the Study of Critical Liquids &amp; Crystallisation), die Messung des pH-Wertes vom morgendlichen Urin der Raumfahrer (Pro K), die Erfassung der Lungenfunktion (Pulmonary Function) sowie &#8222;Dewey&#8217;s Forest&#8220;. Hierbei handelt es sich um ein für Bildungszwecke von Schülern zusammengestelltes Pflanzenarrangement. Dieses wird tiefgefroren ins All gebracht und zu einem bestimmten Zeitpunkt &#8222;zum Leben erweckt&#8220;. Dann entwickeln sich die Pflanzen, sehr zur Freude der jungen Forscher am Boden und der Raumfahrer in der Station. Der &#8222;Wald&#8220; bestand in alter Gartentradition aus indischen Scheinerdbeeren, Nelken, Antitussivum und Pfefferminze. Der Name &#8222;Dewey&#8217;s Forest&#8220; geht auf den Science-Fiction-Film &#8222;Silent Running&#8220; (deutscher Titel: &#8222;Lautlos im Weltraum&#8220;; USA, 1971) zurück, in dem ein Roboter namens Dewey den letzten irdischen Wald in einem riesigen Gewächshaus, welches den Saturn umläuft, betreut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Jahres haben Jeffrey Williams, Soichi Noguchi und Timothy Creamer im Inneren der Station einen Manipulator zusammengebaut und für den Außeneinsatz vorbereitet, mit dem besonders feinfühlige Arbeiten vorgenommen werden können. Allerdings ist auch der <em>Small Fine Arm</em> nur vergleichsweise &#8222;fine&#8220;. Es wurde am 10. März durch eine im japanischen Labormodul <em>Kibo</em> befindliche Schleuse nach außen gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Januar wurde die externe Lagerplattform <em>ESP 3</em> (External Stowage Platform) mittels Stationsmanipulator <em>Canadarm2</em> vom oberen Teil des Gittersegments <em>P3</em> auf der Backbordseite (<strong>P</strong>ortside) entfernt und auf dem mobilen Transporter zur Steuerbordseite gefahren. Hier wurde <em>ESP 3</em> am nächsten Tag an der Unterseite des Gittersegments <em>S3</em> (<strong>S</strong>tarboard) installiert. Damit stehen später für Experimente je zwei Montagepunkte an der Ober- und an der Unterseite zur Verfügung. Die Lagerplattform trug zu diesem Zeitpunkt eine Ersatzantenne, ein Pumpenmodul und verschiedene robotische Austauschkomponenten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-kotow-ausstieg1.jpg" alt=""/><figcaption>Kotow bei Außenbordarbeiten (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oleg Kotow und Maxim Surajew bereiteten sich derweil intensiv auf ihren Ausstieg vor. Das neue russische Mini-Forschungsmodul <em>Poisk</em> dient auch als Ausstiegsschleuse und Andockstelle. Zuvor mussten aber noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Zu denen gehörte das Anbringen einer Antenne für das Annäherungssystem Kurs sowie eines optischen Kopplungsziels. Dies wurde von Oleg Kotow und Maxim Surajew am 14. Januar 2010 bei einem fünfeinhalbstündigen Außenbordeinsatz erledigt. Der Ausstieg begann mit dem Öffnen der Ausstiegsluke im Modul <em>Pirs</em> gegen 10:10 Uhr UTC und endete nach 5 Stunden und 28 Minuten. Außerdem wurden mehrere zusätzliche Handläufe installiert und planmäßig ein außen angebrachter Experimentcontainer (Biorisk) geborgen, mit dem die Auswirkungen kosmischer Strahlung auf biologische Substanzen und Organismen untersucht wurden. Die Proben wurden zur genaueren Untersuchung zur Erde zurückgebracht. Für Oleg Kotow war dies der dritte Ausstieg seiner Laufbahn, für Surajew der erste. Beide trugen die neuen Orlan-MK-Raumanzüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Januar 2010 koppelten Surajew und Williams ihr Raumschiff <em>Sojus-TMA 16</em> vom Heck der Station ab und 21 Minuten später erstmals am neuen russischen Modul <em>Poisk</em> wieder an. Um 10:24 Uhr UTC war der mechanische Kontakt zwischen <em>Sojus-TMA 16</em> und der <em>Internationalen Raumstation</em> wiederhergestellt, nachdem das Zubringerraumschiff um 10:03 Uhr UTC vom Stationsmodul <em>Swesda</em> abgedockt hatte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-sojus-tma-16-umkopplung.jpg" alt="" width="299" height="258"/><figcaption><em>Sojus-TMA 16</em> wechselt die Anlegestelle. <br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 22. Januar können die Bewohner der <em>Internationalen Raumstation</em> das Internet (fast) direkt nutzen. Dabei greifen Sie im Verlaufe von Zeiten, in denen via K<sub>u</sub>-Band-Antenne eine schnelle Datenverbindung zwischen Station und Erde besteht, per Remoteverbindung auf einen Rechner in einer NASA-Einrichtung zu, der ans Internet angebunden ist. Sie sehen also auf ihrem Computerbildschirm den Inhalt des Desktops des ferngesteuerten Rechners und können hier auch Eingaben machen. Hauptzweck der neuen Kommunikationsmöglichkeit ist der verbesserte Kontakt der ISS-Besatzung mit Bekannten, Verwandten und Interessierten weltweit. Timothy Creamer machte davon sogleich Gebrauch, indem er einen Eintrag in Twitter selbst vornahm. Bisher wurden die Botschaften per Mail zum Boden übermittelt und dann von Mitarbeitern der NASA bzw. von Roskosmos oder Jaxa veröffentlicht. Weiterhin zur Verfügung stehen den Raumfahrern Dienste wie eMail, IP-Telefonie und Videokonferenzen. Letztere gibt es vor allem bei besonderen Anlässen. Sonstige private, dienstliche oder medizinisch-beratende Kontakte finden überwiegend via Audio statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. Januar 2010 wurden zwei Triebwerke des Servicemoduls <em>Swesda</em> an der <em>Internationalen Raumstation</em> testweise in Betrieb genommen. Die beiden als KD 1 und KD 2 bezeichneten Motoren am Ende der Station waren um 10:06 Uhr UTC gezündet worden. Während der 54 Sekunden dauernden Brennphase wurden rund 125 Kilogramm Treibstoff verbraucht und die Bahn um 1,75 Kilometer angehoben. Der eigentliche Reboost fand am 24. Januar statt. Um 9.01 Uhr UTC, wurden die Triebwerke gezündet und waren zweieinhalb Minuten in Funktion. Die Operation steigerte die Geschwindigkeit der <em>ISS</em> um 2,85 Meter pro Sekunde und hob die Bahn der Station um rund 5 Kilometer an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kopplungsadapter <em>PMA 3</em> wurde zuvor am 23. Januar 2010 planmäßig von der Backbordseite des Moduls <em>Unity</em> zum oberen Port auf <em>Harmony</em> umgesetzt. Dies geschah mit dem Hauptmanipulatorsystem der ISS, dem <em>Canadarm2</em>. Das Umsetzen begann gegen 9:15 Uhr UTC und dauerte etwa 2 Stunden und 16 Minuten. Notwendig wurde der Transport, um den linken Kopplungsstutzen an <em>Unity</em> für das Andocken des letzten Verbindungsknotens des US-basierten Teils der Station freizumachen. An dieses Modul namens <em>Tranquility</em> wurde <em>PMA 3</em> am 16. Februar erneut umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie erst Ende Januar bekannt wurde, hatte Maxim Surajew in den davorliegenden Wochen Pflanzen der Weizensorte Superkarlik ungenehmigt herangezogen. Sie gediehen im Unterschied zu einem früheren Versuch an Bord der russischen Raumstation <em>Mir</em> gut, woraus man folgerte, dass das unzureichende Wachstum damals an der äthylenreichen Bordatmosphäre der alten Station gelegen haben könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Februar 2010 startete das automatische Versorgungsschiff <em>Progress-M 04M</em> von Baikonur aus zur <em>Internationalen Raumstation</em> und koppelte 2 Tage später um 4.26 Uhr UTC automatisch an deren Heck an. Unter den 2.686 Kilogramm Fracht an Bord des Versorgers befanden sich 250 kg Treibstoffe für die ISS, 21 kg Luft, 28 kg Sauerstoff, 45 kg Wasser, 27 kg für ein Wärmeregulierungssystem, 6 kg Material für Instandhaltungen, 32 kg Hygieneausrüstung, 133 kg Nahrungsmittel, 96 kg medizinisches Gerät, 17 kg Ausrüstung für das Modul <em>Sarja</em>, 4 kg Material für das Modul <em>Poisk</em>, 29 kg Borddokumentationen und persönliche Pakete für die Besatzung sowie 496 kg Lebensmittel, Verbrauchsgüter und Ersatzteile für die NASA-Angehörigen auf der ISS. Bei diesem Flug waren auf Wunsch der Raumfahrer übrigens keine Zwiebeln und kein Knoblauch dabei, davon hatte man noch ausreichend auf der Station. Stattdessen wurden 5,5 kg Äpfel, 4 kg Orangen, 3 kg Grapefruits und 2,5 kg Essiggurken verladen und anschließend von den Raumfahrern genossen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-blick-aus-cupola.jpg" alt="" width="291" height="193"/><figcaption>Blick aus der der Erde zugewandten Kuppel der Station (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Februar (4.06 Uhr UTC) machte die 2 Tage zuvor gestartete US-Raumfähre <em>Endeavour</em> am Bug der Station fest. Während des neuntägigen gemeinsamen Fluges wurden das neue Stationsmodul <em>Tranquility</em> an der Backbordseite von <em>Unity</em> angekoppelt, die zuvor längsseits installierte <em>Cupola</em> an die Unterseite von <em>Tranquility</em> und <em>PMA 3</em> an dessen nach Backbord zeigende Spitze umgesetzt, die seit Monaten kränkelnde Wasseraufbereitungsanlage repariert, mehrere Tonnen Versorgungsgüter und Ausrüstungen in die Station transportriert und im Verlaufe dreier Außenbordeinsätze vom Schleusenmodul <em>Quest</em> aus die neuen Module an Energie-, Daten- und Kühlkreislauf der Station angeschlossen Schutzabdeckungen entfernt sowie Außenplattformen und Handgriffe verlegt bzw. installiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-williams-water-rs.jpg" alt="" width="319" height="275"/><figcaption>Jeffrey Williams arbeitet an der Reparatur des Wasseraufbereitungssystems. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Station wurden nicht nur neue Gerätschaften installiert sondern auch zunächst an vorläufigen Positionen untergebrachte Systeme in <em>Tranquility</em> bzw. <em>Cupola</em> verlegt. Dazu gehörten Einrichtungen des Lebenserhaltungssystems, eine Toilette, Trainingsgeräte wie das zweite Laufband und insbesondere auch eine Steuereinheit für das aus Kanada stammenden Hauptmanipulatorsystem der <em>ISS</em>, <em>Canadarm2</em>. Diese grundlegende Umkonfiguration beschäftigte die Stammbesatzung auch nach dem Abflug der <em>Endeavour</em> am 20. Februar noch einige Zeit weiter. Zwei Tage zuvor wurde die <em>ISS</em>-Bahn mit Hilfe der Shuttle-Triebwerke um etwa 2 Kilometer angehoben. Eine weitere Bahnanhebung, diesmal um 6,5 Kilometer besorgte das am Heck der Station angekoppelte Frachtschiff <em>Progress-M 04M</em> durch eine rund 26 Minuten dauernde Antriebsphase einige Stunden nach dem Ablegen der Raumfähre.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-kotow-poisk-aseptik-handschuhbox.jpg" alt="" width="312" height="269"/><figcaption>Kotow arbeitet mit Aseptik im Miniforschungsmodul <em>Poisk</em> (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgenden Wochen waren erneut mit Installations-, Wartungs- und Forschungsarbeiten angefüllt. Große Aufmerksamkeit widmete man dabei der Reinhaltung von Luft und Wasser. So wurden häufig in verschiedenen Bereichen der Station Luftproben genommen und untersucht oder konserviert (Ecosfera, Biodegradatsija, Air Quality Monitoring). Auch wurden Abstriche von normalerweise abgedeckten Oberflächen gemacht bzw. spezielle Messungen vorgenommen. BAR-Expert befasst sich beispielsweise damit. Gemessen werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftstrom und Oberflächenveränderungen wie Mikrorisse. In eine ähnliche Richtung zielen Untersuchungen im Rahmen von Mycological Evaluation of Crew Exposure to ISS Ambient Air (Pilzkonzentration in der Luft), Biodegradazija (biologisch verursachte Korrosion) und Aseptik (Wirkungsdauer einer Oberflächensterilisation). Das Trinkwasser unterliegt ohnehin einer täglichen Kontrolle. Zudem sorgen mehrere automatisch arbeitende Geräte für eine laufende Gefahrenüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgeführte Forschungen waren Untersuchungen zu Gesundheit sowie körperlichen und geistigen Veränderungen der Raumfahrer (Pulmonary Function, Health Status, Pro K, SLEEP, BIMS, Reaction Self Test, BISE, Nutrition, Bisphosphonates, Pilot-M/Neuro, Biorhythm, Wsaimodeistwije/Interactions, WinSCAT, Hörtests, Lärmmessungen, Dichanije, Integrated Cardiovaskular, Sonokard, Tipologija), Beschleunigungsmessung (MAMS, SAMS, Izgib), Proteinkristallisation (Commercial Generic Bioprocessing Apparatus 5 &amp; 6), Pflanzenwachstum (APEX Cambium, Dewey&#8217;s Forest, Rastenija 2), Atmosphärenuntersuchungen (Rusalka), Erdbeobachtung (Crew Earth Observation, Uragan) und Strahlungsmessung (Matrjoschka-R). An verschiedenen Lokationen an der Außenseite der Station lief eine Vielzahl von Materialexperimenten sowie Strahlungsmessungen weiter (z. B. Exposure-R, MAXI).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab aber auch eine ganze Reihe neuer oder wiederaufgelegter Studien. So wurde im Rahmen von TROPI 2 das Wachstum von Kressepflanzen bei verschieden starken Andruckkräften untersucht. Die Container mit den Pflanzen befanden sich dazu in einer Zentrifuge, deren Rotationsdauer den Andruck bestimmt. Dazu wurde das European Modular Cultivation System genutzt. In diesem können Multigenerationenexperimente unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt werden. Sie beinhaltet zwei Zentrifugen mit je 4 Containern für biologische Proben inklusive aller notwendigen Steuerungstechnik. So lassen sich Beleuchtung (0-100 W/m²), Luftzusammensetzung (O<sub>2</sub>, N<sub>2</sub>, CO<sub>2</sub>), Temperatur (18 &#8211; 40 °C), Luftfeuchtigkeit (50 &#8211; 95%) und Beschleunigung (0 &#8211; 20 m/s²) einstellen. Über Kameras lassen sich Veränderungen an den Pflanzen sehr genau beobachten (Auflösungsvermögen besser als 0,1 mm). Nachts kann die Beobachtung über eine Infrarot-Beleuchtung ebenfalls sichergestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu für die Expedition 22 waren auch Untersuchungen zum Einsatz von Medikamenten gegen ungewollte körperliche Veränderungen (Pille-MKS), Augenspiegelungen zur Messung der Durchblutung der Netzhaut (PanOptic), die Herstellung von Nanomaterialproben aus Titanoxid in der Measurement Experiment Unit in Kibo (Sedimentation der Kristalle mit wabenförmiger Struktur), Messung von Blutdruck und Volumen unter erhöhter Salzzufuhr (CARD), Studium verschiedener Parameter des Herz-Lungen-Systems über EKG, Widerstandskardiogramm, Phonokardiogramm, Pneumotachogramm und Photopletismogramm (Pnevmokard), Untersuchungen zu Veränderungen des Immunsystems (Integrated Immune), die Messung von Veränderungen im Organvolumen (KardioMed) sowie die Feststellung von Veränderungen in der Motorik, die aus einer veränderten optischen Wahrnehmung resultieren (3D Space).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-kibo-small-fine-arm.jpg" alt="" width="338" height="291"/><figcaption>Der <em>Small Fine Arm</em> am japanischen Manipulator. Passt! (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Februar wurde vor allem von Soichi Noguchi viel Zeit dafür aufgewendet, den <em>Small Fine Arm</em>, eine Erweiterung des japanischen Manipulators, vorzubereiten, die Schleuse in <em>Kibo</em> zu testen, den Arm auszuschleusen, an Versorgungs- und Datenleitungen anzuschließen und die korrekte Funktion zu überprüfen. Mit dem SFA sollen in Zukunft auch filigrane Arbeiten auf der japanischen Experimentierplattform durchgeführt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Februar kam es zu einer größeren Computerfehlfunktion. Verursacht durch ein fehlerhaftes Kommando aus Oberpfaffenhofen an den Vital Telemetry Telecommand Computer im ESA-Labormodul <em>Columbus</em> wurden Daten für das interne Steuerungssystem falsch formatiert. Daraufhin wechselten der Command &amp; Control Multiplexer/Demultiplexer Computer und sein Backup in einen Ruhemodus. Dabei kam es auch bei weiteren Steuerungsrechnern im amerikanischen und im russischen Segment zu Fehlern. In der Folgezeit wurde das Problem analysiert und die Computer wieder in Funktion gebracht. Außerdem wurden Prozeduren erarbeitet, die eine ähnliche Fehlerkette verhindern sollen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-creamer-kibo-laptop.jpg" alt="" width="318" height="274"/><figcaption>T.J. Creamer am Rechner in <em>Kibo</em> (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Probleme hatte man überwiegend mit Computertechnik in allen Teilen der Station sowie mit verschiedenen Messkomplexen (Selectable Optical Diagnostics Instrument &#8211; Diffusion Soret Coefficient, BioLab, ALTEA). Oft waren längere Analysen und mehrere Reparaturversuche notwendig. Die Raumfahrer fungierten hierbei als universelle Mechaniker, Elektroniker und Informatiker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende der Mission wurden die Ergebnisse von Experimenten verpackt, ganz frische Proben zur schnellen Untersuchung auf der Erde genommen, zusätzliche körperliche Belastungen vorgenommen (z. B. Training mit Unterdruckhose), Systeme des Rückkehrraumschiffs getestet und persönliche Sachen geordnet. Eine langjährige Tradition auf russischer Seite ist das Stempeln von Weltraumpost. Dazu existiert ein spezielles Postsiegel, mit dem diesmal etwa 60 Briefe versehen wurden. Erstmals hatte dies 1977 Georgi Gretschko an Bord der Raumstation Salut 6 vorgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Übergabe des Stationskommandos von Jeffrey Williams an Oleg Kotow wurde am 17. März vorgenommen. Einen Tag später kehrten die Raumfahrer Jeffrey Williams und Maxim Surajew mit ihrem Raumschiff <em>Sojus-TMA 16</em> und etwa 150 kg Fracht zur Erde zurück. Damit endete die Mission der ISS-Expedition 22, eine neue begann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Russisches Modul Rasswjet an Raumstation installiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russisches-modul-rasswjet-an-raumstation-installiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 21:29:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mithilfe des Roboterarms der Raumstation installierten die Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation das neue russische Modul MRM 1 an der erdzugewandten Seite des Sarja-Moduls. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung der Atlantis um 08:50 Uhr MESZ mit dem Lied „Macho Man“ von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mithilfe des Roboterarms der Raumstation installierten die Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation das neue russische Modul MRM 1 an der erdzugewandten Seite des Sarja-Moduls.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-19-37647.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung der Atlantis um 08:50 Uhr MESZ mit dem Lied „Macho Man“ von den Village People. Das Lied wurde Missionsspezialist Garrett Reisman gewidmet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Rasswjet ist auf dem Weg 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Hälfte des Tages wurde ganz vom neuen russischen Modul bestimmt. Der Plan für die Besatzung sah eine hochkomplexe Choreografie für die beiden Roboterarme vor. Zuerst steuerten Shuttlekommandant Ken Ham und Pilot Tony Antonelli den Roboterarm des Space Shuttles, um MRM 1 aus der Ladebucht des Orbiters zu heben und anschließend das Modul zum Übergabepunkt zu steuern. Dort wartete schon der Roboterarm der Raumstation, der von Piers Sellers und Garrett Reisman bedient wurde, um MRM 1 in Empfang zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Canadarm2 einen sicheren Griff hatte, manövrierten Sellers und Reisman den Arm zum russischen Segment der Raumstation und brachten das Modul in Position, um es an Sarja anzubringen. Aufgrund der Eigenschaften des russischen Kopplungsmechanismus musste der Roboterarm sich schneller als üblich bewegen, damit die Systeme auf der russischen Seite den Kontakt zwischen Sarja und MRM 1 erkennen konnten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
MRM 1 endlich zuhause 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 14:20 Uhr MESZ erreichte MRM 1 dann sein endgültiges Zuhause. Da das neue Modul Rasswjet getauft wurde, was für Sonnenaufgang steht, warteten Sellers und Reisman bis zum Sonnenaufgang, um so dem Namen der neuesten Erweiterung der Station gerecht zu werden. Es war zudem das erste Mal, dass die Robotikstation im Cupola-Observationsmodul dazu genutzt wurde, um ein Modul an die Station anzubringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">MRM 1 brachte in seinem Inneren knapp 1,4 Tonnen an Nachschub mit zur Station, der in den kommenden Wochen ausgeladen wird. Das Modul wird zum ersten Mal im Juni genutzt, wo es als Anlegepunkt für die Sojus-TMA-19-Mission dient, um die 24. Langzeitbesatzung zur Raumstation zu bringen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18052010232908_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung im Interview 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Arbeiten mit dem russischen Modul abgeschlossen waren, nahm sich die Besatzung Zeit, um mit Fox News und CNN über den bisherigen Verlauf ihrer Mission zu sprechen. Anschließend bereitete sich die Besatzung auf den zweiten Außenbordeinsatz vor. Piers Sellers und Mike Good begaben sich gegen Ende ihres Tages in die Luftschleuse Quest, um dort bei vermindertem Luftdruck zu schlafen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 08:20 Uhr MESZ geweckt werden und damit Flugtag 6 beginnen. Good und Sellers werden den zweiten Außenbordeinsatz der Mission in Angriff nehmen und neben der Reparatur der Kabel am Sensorpaket Nummer 2 des Orbiter Boom Sensor System den Austausch der ersten drei Batteriemodule an der Raumstation durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7279.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8433.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Mission &amp; Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavour sicher gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-sicher-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Space Shuttle Endeavour landete sicher um 04:20 Uhr MEZ am Kennedy Space Center in Florida und beendete damit eine äußerst erfolgreiche 14-tägige Mission zur Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Missionskontrolle in Houston weckte die Besatzung gestern ein letztes Mal um 20:14 Uhr MEZ mit der Hymne [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Space Shuttle Endeavour landete sicher um 04:20 Uhr MEZ am Kennedy Space Center in Florida und beendete damit eine äußerst erfolgreiche 14-tägige Mission zur Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-23-90463.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022010114037_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Endeavour im Infrarot Bereich 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionskontrolle in Houston weckte die Besatzung gestern ein letztes Mal um 20:14 Uhr MEZ mit der Hymne des amerikanischen Marinecorps. Das Lied wurde Kommandant George Zamka gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach knapp zwei Wochen im All kehrte das Space Shuttle Endeavour sicher nach Florida zurück. George Zamka landete den Orbiter sicher auf der Landebahn 15 des Kennedy Space Center. Es war die 23. Nachtlandung in der Geschichte des Space Shuttle Programmes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der gestrigen Wettervorhersage sah es ursprünglich nicht sonderlich gut für eine Landung am heutigen Tag aus. Allerdings wendete sich das Wetter zum Positiven, sodass Norm Knight, für den STS-130 die letzte Mission als Flugdirektor war, grünes Licht für die Landung geben konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer erfolgreichen Mission lieferte die Besatzung das letzte amerikanische Modul Tranquility und das Observationsmodul Cupola, welches einen 360-Grad-Ausblick bereitstellt, zur Internationalen Raumstation. Die Crew absolvierte drei Außenbordeinsätze mit einer Gesamtzeit von 18 Stunden und 14 Minuten. Insgesamt wurden damit 140 Außenbordeinsätze zum Aufbau der Station absolviert. Mit Abschluss der STS-130 Mission ist die Raumstation nun volumenmäßig zu 98% komplett.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022010114037_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022010114037_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Endeavour sicher am Boden 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Endeavours nächste Mission ist STS-133 und wird der letzte Flug des Space Shuttle Endeavour sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste geplante Mission ist STS-131 und wird von Space Shuttle Discovery durchgeführt. STS-131 wird die letzte Mission sein, die von einer siebenköpfigen Besatzung geflogen wird und es wird außerdem das letzte Mal sein, das neue Astronauten ihren ersten Flug ins All in einem Space Shuttle durchführen. Alle restlichen Besatzungen werden aus Veteranen bestehen. Ziel von STS-131 wird die Versorgung der Internationalen Raumstation sein und aus diesem Grund das Multi Purpose Logistics Modul mitführen. Während ihrer Mission soll die Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Alan Poindexter, Pilot James Dutton und den Missionsspezialisten Richard Mastracchio, Dorothy Metclaf-Lindenburger, Clayton Anderson, Stephanie Wilson und Naoko Yamazaki, insgesamt drei Außenbordeinsätze durchführen. Der Start für STS-131 ist derzeit für den 5. April angesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Luken geschlossen zwischen Endeavour und der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luken-geschlossen-zwischen-endeavour-und-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 15:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach neun Tagen gemeinsamer Arbeit schlossen sich um 09:08 Uhr MEZ die Luken zwischen dem Space Shuttle Endeavour und der Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung gestern um 21:44 Uhr MEZ mit dem Lied „I’m Gonna Be (500 Miles)“ von Steve Curtis Chapman. Das Lied [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach neun Tagen gemeinsamer Arbeit schlossen sich um 09:08 Uhr MEZ die Luken zwischen dem Space Shuttle Endeavour und der Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022010161425_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022010161425_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Beide Besatzungen im Interview 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung gestern um 21:44 Uhr MEZ mit dem Lied „I’m Gonna Be (500 Miles)“ von Steve Curtis Chapman. Das Lied wurde Shuttlepilot Terry Virts gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor sich die beiden Besatzung wieder trennten, wurden noch abschließende Transferarbeiten absolviert. Zu den letzten Gegenständen, die von der Station zum Space Shuttle transferiert wurden, gehörten biologische Experimente, die zur Erde zurückkehren und dort von Experten ausgewertet werden. Zum Zeitpunkt als sich die Luken schlossen, wurden insgesamt knapp 600 Kilogramm zwischen Endeavour und der Raumstation ausgetauscht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Terry Virts und ISS-Flugingenieur Soichi Noguchi nahmen sich Zeit, um die Installation der Kontrollstation für den Roboterarm der Raumstation im Observationsmodul Cupola zu besprechen. Da ein Gerät in Cupola die Installation dieser Konsole behinderte, muss nun Noguchi diese Arbeiten in den kommenden Wochen durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Shuttlekommandant George Zamka und Stationskommandant Jeff Williams eröffneten dann noch Cupola in einer offiziellen Zeremonie, bei der sie verschiedene Gegenstände im Modul platzierten. Hierzu gehörte ein Stück Mondgestein, das während der Apollo-11-Mission aufgesammelt und vom Astronauten Scott Parazynski auf dem Gipfel des Mount Everest gebracht wurde. Außerdem wurde noch ein Foto von Charles Lacy Veach aufgestellt. Veach war maßgeblich an der Entwicklung von Cupola beteiligt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Besatzungen hielten noch ihre traditionelle Pressekonferenz ab, in der sie Fragen von Reportern am Boden beantworteten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung der Endeavour soll um 21:14 Uhr MEZ geweckt werden und damit Flugtag 13 beginnen. Endeavour soll die Raumstation um 01:54 Uhr MEZ verlassen. Pilot Terry Virts wird nach dem Ablegen die Steuerung über die Raumfähre übernehmen und eine komplette Umrundung der Raumstation durchführen. Während dieses sogenannten Fly-Around wird die Besatzung den äußeren Zustand der Station dokumentieren. Nachdem sich die Endeavour endgültig von der Station entfernt hat, wird die Crew damit beginnen, erneut das Hitzeschild des Orbiters mithilfe des Orbiter Boom Sensor System (OBSS), zu untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Transfertag an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/transfertag-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 15:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Besatzungen an Bord der Internationalen Raumstation verbrachten den 11. Flugtag mit der Verlegung von Ausrüstung und Lebenserhaltungssystemen in das neue Modul Tranquility. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten an Bord des Space Shuttle Endeavour wurden um 22:17 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh Yeah“ von Jonny [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden Besatzungen an Bord der Internationalen Raumstation verbrachten den 11. Flugtag mit der Verlegung von Ausrüstung und Lebenserhaltungssystemen in das neue Modul Tranquility.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-18-82916.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022010164034_small_1.jpg" alt="Nasa" width="311" height="239"/><figcaption>
Die Besatzung im Gespräch mit Obama 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten an Bord des Space Shuttle Endeavour wurden um 22:17 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh Yeah“ von Jonny A geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve Robinson gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa eine Stunde nach dem Weckruf an die Crew erhielten die Astronauten einen Anruf vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der sich zusammen mit Schülern und diversen Würdenträgern mit der Crew über ihre Mission unterhielt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz danach begann die Besatzung mit dem Transfer der amerikanischen Lebenserhaltungssysteme in das Tranquility-Modul. Neben der Wasseraufbereitungsanlage haben nun auch die Toilette und das System zur Sauerstofferzeugung ihre neue Heimat in Tranquility. Es wurde außerdem weiterhin an der Ausrüstung des Observationsmodul Cupola gearbeitet, wo die Astronauten begannen, die Arbeitsstation für den Roboterarm der Raumstation aufzubauen. Diese Station wird allerdings erst in Betrieb genommen, nachdem die Endeavour die ISS verlassen hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Transfer von Versorgungsgütern ging unvermindert weiter. Insgesamt hat die Besatzung 75% ihrer Transferliste abgearbeitet und ist nun dabei, Experimente und generelle Gegenstände, die nicht mehr auf der Raumstation benötigt werden, im Mitteldeck des Space Shuttle zu verstauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicholas Patrick und Robert Behnken widmeten sich ihren Raumanzügen und bereiteten sie auf die Heimreise zur Erde vor. Zusätzlich verstauten sie ihre Werkzeuge, die sie während ihrer drei Außenbordeinsätze gebraucht hatten. Shuttlekommandant George Zamka hob derweil mithilfe der Steuerdüsen des Reaction Control Systems des Space Shuttle die Umlaufbahn der Raumstation um reichlich 2 Kilometer an. Insgesamt dauerte dieses Manöver 32 Minuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 21:44 Uhr geweckt werden und damit den 12. Flugtag beginnen. Es wird der letzte gemeinsame Tag der beiden Besatzungen sein. Neben letzten Transferarbeiten werden sich beiden Besatzungen für die traditionelle gemeinsame Pressekonferenz zusammenfinden. Am Ende des Tages werden dann die Luken zwischen beiden Raumfahrzeugen geschlossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Astronauten absolvieren dritten Außenbordeinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronauten-absolvieren-dritten-aussenbordeinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
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		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicholas Patrick und Robert Behnken verließen ein letztes Mal in dieser Mission die Luftschleuse Quest für 5 Stunden und 48 Minuten, um abschließende Arbeiten an Tranquility und Cupola vorzunehmen. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Window on the World“ von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nicholas Patrick und Robert Behnken verließen ein letztes Mal in dieser Mission die Luftschleuse Quest für 5 Stunden und 48 Minuten, um abschließende Arbeiten an Tranquility und Cupola vorzunehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-17-80495.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Nick Patrick &#8222;bearbeitet&#8220; Cupola 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Window on the World“ von Jimmy Buffet geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialistin Kay Hire gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Station für Robert Behnken war das neue Tranquility-Modul, wo er das zweite Kühlsystem der Raumstation mit dem Modul verband. Dieses zusätzliche System dient als Sicherheit, falls das erste System seinen Dienst versagen sollte. Nicholas Patrick begab sich derweil zum Observationsmodul Cupola. Dort löste er Schrauben, die die Klappen der Fenster während des Starts an ihrer Stelle gehalten haben. Im Inneren von Cupola öffnete anschließend die Besatzung die Klappen und konnte so zum ersten Mal die atemberaubende Aussicht genießen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Behnken und Patrick war die Arbeit hier allerdings noch nicht abgeschlossen. Sie installierten Griffstangen an Tranquility und verlegten ein Videokabel vom S0-Segment der Trägerstruktur zum russischen Sarja-Modul. Dies ist der erste Schritt, damit der Roboterarm der Station in der Zukunft auch auf der russischen Seite der Station eingesetzt werden kann. Die beiden schlossen zusätzlich eine Klappe am Harmony-Modul und verbanden Daten- sowie Stromkabel zwischen Tranquility und dem Andockadapter Nummer 3. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Cupola mit Blick auf die Sahara 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Station setzte die Besatzung, wie auch schon die gesamten letzten Tage, die Innenausstattung des Tranquility- und Cupola-Moduls fort. So wurde eine Kontrollstation für den Roboterarm in Cupola installiert. In Zukunft sollen die meisten Arbeiten mit dem Roboterarm aus dem neuen Modul heraus durchgeführt werden. Soichi Noguchi tauschte einen Teil der Wasseraufbereitungsanlage aus. Das ausgebaute Teil wird mit der Endeavour wieder zur Erde zurückkehren, um von Experten auf seine einwandfreie Funktion hin untersucht zu werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 22:14 Uhr geweckt werden und damit Flugtag Nummer 11 beginnen. Den ganzen Tag über werden die beiden Besatzungen damit beschäftigt sein, die wichtigen Lebenserhaltungssysteme vom Destiny-Labor in das Tranquility-Modul zu transferieren. Außerdem werden die Astronauten das zweite Laufband der Station in das Modul umsetzten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Zweiter Außenbordeinsatz erfolgreich abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-aussenbordeinsatz-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Robert Behnken und Nicholas Patrick verließen erneut für 5 Stunden und 54 Minuten die Raumstation und setzten die Arbeiten am Tranquility-Modul fort. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurde um 22:15 Uhr MEZ mit dem Lied „Too Much Stuff“ von Delbert McClinton geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Robert Behnken und Nicholas Patrick verließen erneut für 5 Stunden und 54 Minuten die Raumstation und setzten die Arbeiten am Tranquility-Modul fort.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-14-83846.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14022010154210_small_1.jpg" alt="Nasa" width="365" height="264"/><figcaption>
Patrick und Behnken bereit für die Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten wurde um 22:15 Uhr MEZ mit dem Lied „Too Much Stuff“ von Delbert McClinton geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve Robinson gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptaufgabe für den zweiten Außenbordeinsatz der Mission war die Integration von Tranquility in den Kühlkreislauf der Raumstation. Außerdem installierten die beiden Astronauten diverse Schutzabdeckungen an der Außenseite von Tranquility und bereiteten das Observationsmodul Cupola auf seine Verlegung vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Arbeiten an den Kühlleitungen trat aus einer der Leitungen etwas Ammoniak aus. Obwohl Robert Behnken bei einer visuellen Inspektion von Patricks Anzug keinerlei Anzeichen von Kontaminierung erkennen konnte, mussten die Astronauten einige Prozeduren einhalten, um sicherzustellen, dass kein Ammoniak in das Innere der Raumstation gelangen kann. Der Plan sah als Erstes vor, dass sich Patrick gegen Ende des Einsatzes für einige Zeit im direkten Sonnenlicht aufhält, um so eventuell vorhandene Spuren des Kühlmittels am Anzug zu verdampfen. Als Zweites sollten die Astronauten eine Luftanalyse im Inneren der Luftschleuse Quest durchführen, bevor sie wieder ins Innere der Station zurückkehrten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies war der einzige Zwischenfall bei den Arbeiten an den Kühlleitungen und so konnten die beiden Astronauten die Arbeit zügig abschließen. Als Nächstes deckten Patrick und Behnken die Leitungen mit Schutzmatten ab, um so zu verhindern, dass Mikrometeorite diese beschädigen können. Behnken bereitete außerdem das Observationsmodul Cupola auf seine Verlegung an die der Erde zugewandten Seite des Tranquility-Moduls vor, indem er die Klappe für die Kamera im Andockmechanismus öffnete und anschließend selbigen ausklappte. Patrick installierte derweil ein Ventil an Tranquility und befestigte acht Griffstangen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14022010154210_small_2.jpg" alt="Nasa" width="324" height="233"/><figcaption>
Arbeiten im Inneren von Tranquility 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Station arbeitete die Besatzung unterdessen im Inneren von Tranquility und rüstete das Modul aus. Zu den Arbeiten gehörten die Aktivierung des Ventilationssystems sowie die Verkabelung von Computern und der elektrischen Systeme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden entschieden sich die Manager der STS-130-Mission dafür, diese um einen Tag zu verlängern. Dies soll den beiden Besatzungen an Bord der Raumstation Gelegenheit geben, die wichtigsten Lebenserhaltungssysteme in das neue Modul zu transferieren. Ursprünglich waren diese Arbeiten für die Zeit nach der STS-130-Mission geplant. Der zusätzliche Tag wird Flugtag Nummer 11 sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 22:14 Uhr MEZ geweckt werden. Zu den Aufgaben des achten Flugtages gehört die Verlegung des Observationsmoduls Cupola. Allerdings könnten Schwierigkeiten mit der Installation eines sogenannten Center Disc Cover, das Umkoppeln verhindern. Derzeit arbeitet das Team am Boden an einem Plan, dieses Problem zu umgehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zweiter-aussenbordeinsatz-erfolgreich-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">Zweiter Außenbordeinsatz erfolgreich abgeschlossen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavour erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:54:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-130]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um 10:14 Uhr MEZ erleuchtete das Space Shuttle Endeavour den Nachthimmel über Florida und begann seine 13-tägige Mission zur Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Nachdem gestern der Start wegen einer zu dichten Wolkendecke über dem Kennedy Space Center abgesagt werden musste, kooperierte das Wetter heute. Auch auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/endeavour-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Endeavour erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 10:14 Uhr MEZ erleuchtete das Space Shuttle Endeavour den Nachthimmel über Florida und begann seine 13-tägige Mission zur Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-08-88180.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022010115455_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Go Endeavour 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem gestern der Start wegen einer zu dichten Wolkendecke über dem Kennedy Space Center abgesagt werden musste, kooperierte das Wetter heute. Auch auf der technischen Seite gab es keine Probleme mit der Endeavour, sodass einem Start nichts im Wege stand. Pünktlich um 10:14 Uhr MEZ hob der Orbiter dann von der Startrampe 39A ab. 8½ Minuten später erreichte Endeavour sicher die Umlaufbahn. Die Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten George Zamka, Pilot Terry Virts und den Missionsspezialisten Nicholas Patrick, Robert Behnken, Stephen Robinson und Kathryn Hire, begannen sofort damit, das Space Shuttle auf die bevorstehenden Arbeiten vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der 24. Start der Endeavour und der letzte geplante Nachtstart eines Space Shuttles, bevor das Programm Ende dieses Jahres eingestellt wird. Auch die verantwortlichen Manager bei der NASA waren vom Start beeindruckt und betonten die gute Arbeit des Teams am Boden, um diesen Bilderbuchstart zu ermöglichen. Nach der ersten groben Sicht des Filmmaterials vom Start konnte man den Verlust von kleineren Mengen Isolierschaum etwa 2 Minuten nach dem Abheben erkennen. Experten werden, wie bei jeder Mission, in den kommenden Tagen das Hitzeschild des Space Shuttle genau unter die Lupe nehmen, um eventuelle Schäden frühzeitig zu erkennen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022010115455_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Endeavour kurz vor MECO 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer knapp zweiwöchigen Mission wird die Besatzung ein großes Modul zur Internationalen Raumstation liefern und dort anbringen. Tranquility wird den Hauptteil der amerikanischen Lebenserhaltungssysteme beinhalten, sowie Stauraum und Trainingsgeräte bereitstellen. Neben Tranquility wird auch das Observationsmodul Cupola zur Raumstation gebracht. Mit Cupola haben die Astronauten an Bord der ISS einen direkten Rundumblick auf die Raumstation und können so Arbeiten mit dem Roboterarm und Rendezvous mit ankommenden Raumfahrzeugen besser koordinieren. Cupola wird den Astronauten außerdem einen einzigartigen Blick auf die Erde ermöglichen. Um Tranquility und Cupola an die Station anzubringen, sind insgesamt drei Außenbordeinsätze geplant, welche von Nicholas Patrick und Robert Behnken durchgeführt werden. Es wird außerdem die Möglichkeit bestehen die Mission um einen Tag zu verlängern, um so zusätzliche Arbeiten an Bord der Raumstation zu erledigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 230 Kilometern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/endeavour-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Endeavour erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavour steht auf der Startrampe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-steht-auf-der-startrampe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 15:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumfähre Endeavour steht inklusive externem Treibstofftank und Feststoffraketen auf dem Startplatz 39A des Kennedy Space Centers auf Cape Canaveral. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Wikipedia. Der Transport vom Vehicle Assembly Building (VAB) zur Rampe startete am 6. Januar 2010 gegen 10 Uhr MEZ und war nach etwa fünfeinhalb Stunden beendet. Die Endeavour [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Raumfähre Endeavour steht inklusive externem Treibstofftank und Feststoffraketen auf dem Startplatz 39A des Kennedy Space Centers auf Cape Canaveral.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06012010165729_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06012010165729_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Der Endeavour-Stack unterwegs. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Transport vom Vehicle Assembly Building (VAB) zur Rampe startete am 6. Januar 2010 gegen 10 Uhr MEZ und war nach etwa fünfeinhalb Stunden beendet. Die Endeavour soll Anfang Februar mit sechsköpfiger Besatzung zur Internationalen Raumstation starten. Mit ihr werden das dritte Verbindungsmodul des US-basierten Teils, Tranquility, und ein von der ESA beigesteuerter Beobachtungsraum namens Cupola zur Station transportiert. Beide Module wurden weitgehend in Italien gebaut. Im Gegenzug erhält die ESA Nutzungsrechte und Transportleistungen von der NASA. Von deutscher Seite ist EADS am Projekt beteiligt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 31. August 2009 wurden beide Module miteinander verbunden, am 20. November erfolgte die feierliche Übergabe an die NASA. Cupola ist 1,50 m hoch, hat einen Durchmesser von 2,95 m und eine Masse von knapp 1,9 t. Sie verfügt über 7 Fenster. Von hier aus soll später auch der Manipulatorarm der Station geteuert werden können. Tranquility hat nach der Reduzierung der Anzahl der Stationsmodule seine Funktion als Verbindungsknoten weitgehend verloren. Hier werden vor allem Lebenserhaltungssysteme und die Wasseraufbereitungsanlage ihren Dienst tun. Aber auch Sportgerät und hygienische Abteile sollen hier ihren Platz finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.msg130838#msg130838" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-130: Vorbereitung (ab 6. Januar)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 17 unterwegs zur Station</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-17-unterwegs-zur-station/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 16:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am späten Abend des 20. Dezember, 22:54 Uhr MEZ, startete das russische Raumschiff mit dreiköpfiger Besatzung vom Kosmodrom Baikonur aus zur Internationalen Raumstation ISS. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Kommandant ist der raumflugerfahrene Russe Oleg Kotow. Zur Besatzung gehören außerdem der Japaner Soichi Noguchi, der ebenfalls seinen zweiten Raumflug absolviert und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am späten Abend des 20. Dezember, 22:54 Uhr MEZ, startete das russische Raumschiff mit dreiköpfiger Besatzung vom Kosmodrom Baikonur aus zur Internationalen Raumstation ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122009172409_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122009172409_small_1.jpg" alt="NASA" width="324" height="398"/></a><figcaption>
Sojus-Trägerrakete mit dem Raumschiff beim Start  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant ist der raumflugerfahrene Russe Oleg Kotow. Zur Besatzung gehören außerdem der Japaner Soichi Noguchi, der ebenfalls seinen zweiten Raumflug absolviert und der US-Amerikaner Timothy Creamer. Die drei Raumfahrer sollen etwa ein halbes Jahr an Bord der Internationalen Raumstation leben und arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihre Dienstzeit fallen die Ankunft der Module Tranquility, Cupola, Rasswjet und einer externen Lagerplattform, sowie umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten Medizin, Materialwissenschaft, Biologie und Technologie. Für Kotow und seinen bereits seit Oktober auf der Station arbeitenden Kollegen Surajew steht im Januar ein Ausstieg auf dem Plan, bei dem sie ein optisches Ziel und eine Antenne auf dem im vergangenen Monat angekoppelten Modul Poisk anbringen, Kabel verbinden und einen Container mit biologischen Proben von der Außenhaut der Station bergen. Die Proben sind Teil des Experimentes Biorisk, bei dem die Auswirkungen der im erdnahen Raum auftretenden Strahlung auf biologische Organismen und Substanzen untersucht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kopplung an die ISS ist für den 22. Dezember, 23:54 Uhr MEZ geplant. Dann wird die Besatzung der Station aus fünf Personen bestehen. Die Rückkehr zur Erde soll im Mai 2010 erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7030.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 17</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg129415#msg129415" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab 21. Dezember</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 16 in der Endphase der Vorbereitungen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-16-in-der-endphase-der-vorbereitungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 10:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das russische Raumschiff Sojus-TMA 16 soll mit zwei zukünftigen Mitgliedern der Stammbesatzung und einem Weltraumtouristen am 30. September zur Internationalen Raumstation starten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Energija, NASA, Wikipedia, Raumcon. Der Start ist für 9.14 Uhr vorgesehen und erfolgt vom Startkomplex 1 in Baikonur aus. Am 17. September traf die vorgesehene Besatzung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das russische Raumschiff Sojus-TMA 16 soll mit zwei zukünftigen Mitgliedern der Stammbesatzung und einem Weltraumtouristen am 30. September zur Internationalen Raumstation starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Energija, NASA, Wikipedia, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092009121918_small_1.jpg" alt="NASA" width="369" height="291"/><figcaption>
Die Besatzung von Sojus-TMA 16: Laliberté, Williams und Surajew. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start ist für 9.14 Uhr vorgesehen und erfolgt vom Startkomplex 1 in Baikonur aus. Am 17. September traf die vorgesehene Besatzung in Baikonur ein und begann einen Tag darauf mit dem Abschlusstraining. Am 21. September wurde das Raumschiff betankt, bestand drei Tage darauf die Abschlussinspektion und wurde in die Nutzlastverkleidung geschoben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Besatzungsmitglieder werden der 37-jährige Raumflugneuling Maxim Surajew als Kommandant und Pilot des Raumschiffs, der erfahrene Jeffrey Williams (53), der bereits 2006 Mitglied der ISS-Expedition 13 war und ab November Kommandant der Raumstation wird sowie der Artist, Cirque-du-Soleil-Gründer und Multimillionär Guy Laliberté (50), der als vorerst letzter Weltraumtourist mit einem Sojus-Raumschiff zur Station gelangt. Ursprünglich sollte ein kasachischer Raumfahrer drittes Besatzungsmitglied von Sojus-TMA 16 sein. Kasachstan hat seine Teilnahme aber vor mehreren Monaten abgesagt, möglicherweise wegen finanzieller Probleme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der für den 2. Oktober geplanten Kopplung am Heck der Station werden erstmals drei russische Sojus-Raumschiffe gleichzeitig dort angedockt sein. Das ist eine Prämiere. 1969 waren bereits einmal drei Sojus-Raumschiffe gleichzeitig im Weltraum, eine Raumstation als Ziel gab es damals allerdings noch nicht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092009121918_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092009121918_small_2.jpg" alt="NASA" width="344" height="270"/></a><figcaption>
ISS-Expedition 21: Surajew, Stott, Williams, de Winne, Thursk und Romanjenko. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der alten Stationsbesatzung wird mit Guy Laliberté nach 11 Tagen mit dem Raumschiff Sojus-TMA 14 zur Erde zurückkehren. Damit beginnt dann offiziell die ISS-Expedition 21. Der Belgier Frank de Winne übernimmt das Kommando vom Russen Gennadi Padalka und gibt es vor seiner Rückkehr im November an den US-Amerikaner Jeffrey Williams weiter. Erst im Dezember kommen dann die Nachfolger zur Station, deren Besatzung bis zum Frühjahr 2010 nur aus 5 Personen bestehen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während dieser Zeit treffen das neue russische Kopplungs- und Ausstiegsmodul Poisk (MIM 2), das amerikanische Verbindungsmodul Tranquility (Node 3) und die europäische Beobachtungskuppel Cupola mit verschiedenen Zubringern auf der Station ein. Außerdem bringen zwei Shuttle-Besatzungen und ein Progress-Frachter Nachschub an Nahrungsmitteln, Geräten und Ausrüstungen, Verbrauchsgütern, Ersatzteilen und Experimentiermaterial. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flugdauer des Raumschiffs Sojus-TMA 16 wurde mit 169 Tagen angegeben, Rückkehr wäre also am 18. März 2010. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5823.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 16</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg118031#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Node 3 wird Tranquility</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/node-3-wird-tranquility/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 15:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Knotenmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Nadir]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dies bedeutet Ruhe und wurde zu Ehren der ersten Mondlandung vor knapp 40 Jahren im Rahmen der NASA-Mission Apollo 11 im Juli 1969 im Mare Tranquilitatis (Meer der Ruhe) gewählt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Die Astronautin Sunita Williams, die vor zwei Jahren knapp 195 Tage im Weltraum verbrachte, gab die Entscheidung der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/node-3-wird-tranquility/" data-wpel-link="internal">Node 3 wird Tranquility</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dies bedeutet Ruhe und wurde zu Ehren der ersten Mondlandung vor knapp 40 Jahren im Rahmen der NASA-Mission Apollo 11 im Juli 1969 im Mare Tranquilitatis (Meer der Ruhe) gewählt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15042009171527_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Der Verbindungsknoten Node 3 erhält den Namen Tranquility. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronautin Sunita Williams, die vor zwei Jahren knapp 195 Tage im Weltraum verbrachte, gab die Entscheidung der NASA zur Namensgebung des dritten Verbindungsknotens des US-basierten Teils der Internationalen Raumstation in der Show &#8222;The Colbert Report&#8220; auf Comedy Central bekannt. Deren Moderator hatte zuvor in einer seiner Sendungen zur Teilnahme an der Internet-Abstimmung &#8222;Help Name Node 3&#8220; aufgerufen. Insgesamt hatten knapp 1,2 Millionen Menschen einen der angegebenen Namen gewählt bzw. einen anderen vorgeschlagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darunter waren dann doch einige eher absurde Bezeichnungen, die meisten Stimmen erhielt zudem der Name Colbert. &#8222;Wir benennen typischerweise keine US-Bauteile der Raumstation nach lebenden Personen und machen auch hier keine Ausnahme&#8220;, sagte Bill Gerstenmaier, NASA-Administrator für Weltraum-Operationen. Stattdessen wird das neue Laufband an Bord der ISS, das im August zur Station gebracht und später in Tranquility installiert werden soll, den Namen COLBERT erhalten. Dies steht für Combined Operational Load Bearing External Resistance Treadmill. Sunita Williams war auf einem baugleichen Laufband im Jahre 2007 den Boston-Marathon in der ISS mitgelaufen. Dabei sorgten Spanngurte für die Andruckkraft. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15042009171527_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Ein Laufband dieses Typs erhält die Bezeichnung COLBERT. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Stimmen erhielt, wie bereits oben erwähnt der Name Colbert. Dahinter lagen Bezeichnungen wie MyYearBook, Gaia, Xenu, Socialvibe, Buddy, Ubuntu, Tranquility, Synergy und Vision. Bei den ursprünglichen NASA-Vorschlägen Earthrise, Legacy, Serenity und Venture machte Serenity das Rennen, lag aber in absoluten Zahlen hinter Colbert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zylindrische Modul Tranquility ist 6,71 m lang, hat einen Durchmesser von 4,48 m und eine Startmasse von 15,5 t, die voll ausgerüstet auf etwa 19 t steigt. Nachdem die ursprüngliche Funktion als Verbindungsknoten wegen gestrichener Stationskomponenten entfallen ist, wird das mit 6 Kopplungsaggregaten ausgestattete Modul auch als Schlafraum genutzt werden. Außerdem wird hier das Modul Cupola befestigt, durch das man einen besonders guten Blick auf die Erde haben wird. Tranquility wird übrigens nicht wie geplant an Unity-Nadir sondern an dessen Backbordseite angedockt. Node 3 wurde in Italien im Auftrag der ESA gebaut. Im Gegenzug erbringt die NASA verschiedene Leistungen für die Europäische Weltraumorganisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3813.msg64509#msg64509" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Node-3-Thread ab 21. Februar</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/node-3-wird-tranquility/" data-wpel-link="internal">Node 3 wird Tranquility</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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