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	<title>Deep Impact &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Deep Impact &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>NASA hat Kontakt zu Deep Impact verloren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-hat-kontakt-zu-deep-impact-verloren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 19:59:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermutlich auf Grund einer Boot-Schleife hat die NASA den Funkkontakt zum Kometen-Jäger Deep Impact verloren. Da mit zunehmender Dauer des Computerproblems die genaue Ausrichtung der Antenne in Richtung Erde verloren geht, werden die Versuche zur Wiederherstellung der Kommunikation immer schwieriger. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Spaceflight Now. Vertont von Peter Rittinger. Seit 08. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Vermutlich auf Grund einer Boot-Schleife hat die NASA den Funkkontakt zum Kometen-Jäger Deep Impact verloren. Da mit zunehmender Dauer des  Computerproblems die genaue Ausrichtung der Antenne in Richtung Erde verloren geht, werden die Versuche zur Wiederherstellung der Kommunikation immer schwieriger.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Spaceflight Now. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-09-13-69986.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092013215936_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="300" height="169"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung von Deep Impact in den Tiefen des Alls 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit  08. August 2013 hat die Missionskontrolle den Kontakt zur Sonde Deep Impact verloren. Die Sonde ist als erfolgreicher Kometen-Jäger bekannt und wurde im Januar 2005 gestartet. Nach gelungener Primär-Mission, dem Anflug an den Kometen Temple 1 und dem Abschuss eines Kupfer-Aluminium-Projektils (Impactor) auf den Kometen zur Analyse der daraus entstehenden Staubwolke, wurden Folgemissionen unter dem Namen EPOXI aufgesetzt. Die inzwischen achteinhalbjährige Lebensdauer geht weit über die Planungen der Konstrukteure hinaus und könnte eine der Ursachen sein. Laut NASA führte höchstwahrscheinlich eine Anomalie in der Software dazu, dass sich der Bordcomputer ständig neu hochfährt. Ursache für diese Boot-Schleife könnte die lange Nutzung sein. Daraus resultierende Probleme mit der Bordzeit generieren einen ständigen Neustart. Dies vermutet Michael A’Hearn, Forschungsleiter der Mission an der University of Maryland, gegenüber Spaceflight Now.        </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbare Folge davon ist wiederum, dass keine automatische Lageregelung mehr stattfindet. Es sind zwar nur kleine Veränderungen, die durch kurze Triebwerkszündungen korrigiert werden müssten. Aber nach nunmehr vier Wochen gibt es erste Befürchtungen, dass ohne diese Korrekturen bei der Wiederherstellung der Kommunikation die Zeit davon läuft. Die zunehmend ungenaue Ausrichtung der Antennen auf die Erde wird die Kontaktaufnahme immer schwieriger machen. Zusätzlich könnte mangels optimaler Lage eine ausreichende Stromversorgung durch die Solarzellen in Frage gestellt werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deep Impact hat seit seinem Start 7,6 Milliarden Kilometer im All zurückgelegt. Nach dem Anflug an Temple 1 im Juli 2005 und dem Beschluss zur Missionsverlängerung wurde im November 2010 der Komet Hartley 2 besucht. Im Januar 2012 folgten aus einiger Distanz Aufnahmen des Kometen C/2009 P1 (Garradd) und zuletzt Anfang 2013 des Kometen C/2012 S1 (ISON).  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4143.90#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EPOXI (ehemals Deep Impact)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Deep Impact fotografiert den Kometen ISON</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-fotografiert-den-kometen-ison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 13:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[C/2012 S1]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[ISON]]></category>
		<category><![CDATA[Koma]]></category>
		<category><![CDATA[Kometenforschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Raumsonde Deep Impact hat Mitte Januar 2013 den Kometen C/2012 S1 (ISON) abgebildet. Trotz seiner immer noch großen Entfernung zur Sonne hat der Komet bereits einen fast 65.000 Kilometer langen Staubschweif gebildet. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, University of Maryland. Die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Raumsonde Deep Impact hat am [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Raumsonde Deep Impact hat Mitte Januar 2013 den Kometen C/2012 S1 (ISON) abgebildet. Trotz seiner immer noch großen Entfernung zur Sonne hat der Komet bereits einen fast 65.000 Kilometer langen Staubschweif gebildet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal"> Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL, University of Maryland.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022013144619_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022013144619_small_1.jpg" alt="NASA, JPL, University of Maryland" width="260"/></a><figcaption>
Eine der Einzelaufnahmen, welche die Raumsonde Deep Impact im Januar 2013 von dem Kometen erstellt hat. C/2012 S1 (ISON) ist hier direkt in der Bildmitte zu sehen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, University of Maryland)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Raumsonde <i>Deep Impact</i> hat am 17. und 18. Januar 2013 mit einer ihrer beiden für wissenschaftliche Untersuchungen bestimmten Kameras, dem Medium-Resolution Imager (MRI), den Kometen C/2012 S1 (ISON) abgebildet, wobei in einem Zeitraum von etwa 36 Stunden rund 150 Aufnahmen angefertigt wurden. Die Distanz zwischen der Raumsonde und dem Kometen betrug dabei etwa 793 Millionen Kilometer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl sich der Komet zum Aufnahmezeitpunkt in einer Entfernung von über 763 Millionen Kilometern zur Sonne und somit noch außerhalb der Umlaufbahn des Planeten Jupiters befand ist auf den Aufnahmen erkennbar, dass C/2012 S1 (ISON) aktiv ist und bereits einen ausgeprägten Schweif aufweist, welcher über eine Länge von fast 65.000 Kilometern verfügt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Dies ist bereits der vierte Komet, bei dem wir [mit der Raumsonde <i>Deep Impact</i>] wissenschaftliche Beobachtungen durchgeführt haben und der am weitesten von der Erde entfernte Punkt, von dem wir jemals versucht haben, Daten von einem Kometen zu gewinnen&#8220;, so Tim Larson, der Projektmanager der <i>Deep Impact</i>-Mission am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien. &#8222;Die Entfernung schränkt dabei die Datenübertragungsrate erheblich ein. Es ist in etwa so, als würden wir wieder ein Intenet-Modem benutzen, nachdem wir zuvor DSL genutzt haben. Wir werden die wissenschaftlichen Beobachtungen und die Datenübertragung jedoch so koordinieren, dass wir eine maximale Ausbeute bei diesem spektakulären Kometen erreichen werden.&#8220; 
<br>
Diese Beobachtungen sollen dazu genutzt werden, um Infrarotbilder und Lichtkurven des Kometen aufzuzeichnen. Aus diesen Daten wollen die Wissenschaftler der NASA unter anderem die Rotationsperiode des Kometenkerns ableiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Komet C/2012 S1 (ISON) gehört zu den langperiodischen Kometen, welche sich auf extrem langgestreckten Umlaufbahnen um die Sonne bewegen. Er stammt somit sehr wahrscheinlich aus der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oortsche_Wolke" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Oortschen Wolke</a> &#8211; einem Bereich des äußersten Sonnensystems, welcher vermutlich die Heimat von mehreren 100 Milliarden Kometen darstellt. Durch gravitative Störungen werden die Umlaufbahnen dieser Kometen gelegentlich verändert, wodurch einige von ihnen in das innere Sonnensystem abgelenkt werden können. Die dabei erreichten Umlaufperioden dieser Kometen können dann von einigen zehntausend Jahren bis hin zu mehreren Millionen Jahren betragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bisherigen Berechnungen der Umlaufbahn von C/2012 S1 (ISON) haben ergeben, dass der Komet sich jetzt &#8211; mehr als 4,5 Milliarden Jahre nach seiner Entstehung &#8211; möglicherweise das erste Mal der Sonne nähert. Aus diesem Grund gehen die Kometenforscher davon aus, dass der Kern von C/2012 S1 (ISON) noch über seine ursprüngliche Oberflächenzusammensetzung verfügt, welche große Mengen an leichtflüchtigen Stoffen wie gefrorenes Kohlendioxid oder Wassereis enthalten dürfte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Hier bietet sich uns eine seltene Gelegenheit um zu untersuchen, wie sich die seit der Entstehung unseres Sonnensystems unverändert in diesem Kometen gebundenen Gase und Staubpartikel während der Sonnenpassage und der damit verbundenen Erwärmung verändern und entwickeln werden&#8220;, so Tony Farnham von der University of Maryland/USA, einer der Mitarbeiter des wissenschaftlichen Teams der <i>Deep Impact</i>-Mission. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022013144619_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022013144619_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Der Komet C/2012 S1 (ISON) befindet sich derzeit immer noch außerhalb der Umlaufbahn des Planeten Jupiter. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Komet wurde am 21. September 2012 von den beiden russischen Amateurastronomen Vitali Njewski und Artjom Nowitschonok auf Aufnahmen entdeckt, welche mit einem automatischen Durchmusterungsteleskop des International Scientific Optical Network (ISON) in der Nähe der Stadt Kislowodsk/Russland gewonnen wurden. Auf den Aufnahmen präsentierte sich der Komet als ein schwacher Nebelfleck im Sternbild Krebs, welcher eine scheinbare Helligkeit von lediglich 18,8 <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Magnitude_(Astronomie)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">mag</a> erreichte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits wenige Wochen später konnten verschiedene Astronomen bestätigen, dass der Komet eine <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Koma_(Komet)#Koma" target="_blank" data-wpel-link="external">Koma</a> ausbildet (<a href="https://www.raumfahrer.net/koma-von-c-2012-s1-unter-beobachtung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Derzeit ist der Komet etwa 600 Millionen Kilometer von der Erde entfernt und erreicht mittlerweile eine Helligkeit von 15,8 mag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Momentan gehen die Astronomen davon aus, dass der Komet den irdischen Betrachtern gegen Ende des Jahres 2013 ein eindrucksvollen Anblick liefern wird. Am 28. November wird sich C/2012 S1 (ISON)  auf seiner Umlaufbahn der Sonne bis auf eine Distanz von lediglich 1,8 Millionen Kilometern nähern, was nur wenig mehr als dem Durchmesser der Sonne &#8211; dieser beträgt rund 1,4 Millionen Kilometer &#8211; entspricht. Dabei wird der überwiegend aus Eis und Staub bestehende Kern des Kometen extrem aufgeheizt. Diese dabei freigesetzten Kometenbestandteile bilden letztendlich die charakteristischen Schweife, welche Längen von bis zu mehrere Millionen Kilometern erreichen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte der Komet die extreme Sonnenhitze überstehen, so könnte er nach dem Passieren des sonnennächsten Punktes im Dezember 2013 von der Erde aus am Nachthimmel eventuell sogar mit dem bloßen Auge gut zu beobachten sein.    Optimistische Prognosen über den zukünftigen Helligkeitsverlauf lassen sogar die Möglichkeit zu, dass der Komet Ende Dezember 2013 auch während des Tages als ein sogenannter &#8222;Tageslichtkomet&#8220; zu sehen sein wird. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass der Komet bereits vor dem Erreichen des sonnennächsten Punktes seiner Bahn wieder schwächer wird oder beim Passieren der Sonne sogar in mehrere Bruchstücke zerbricht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Gefahr für die Erde stellt C/2012 S1 (ISON) übrigens nicht dar. Beim Passieren des erdnächsten Punktes auf seiner Umlaufbahn wird der Komet am 26. Dezember 2013 immer noch rund 60 Millionen Kilometer von der Erde entfernt sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den Beobachtungen von C/2012 S1 (ISON) durch die Raumsonde <i>Deep Impact</i> haben die an der Mission beteiligten Wissenschaftler ein kurzes Video erstellt, welches von der interessierten Öffentlichkeit auf der Webseite des Jet Propulsion Laboratory <a class="a" href="https://www.youtube.com/watch?v=pv7x1H1b9MA" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">betrachtet werden kann</a>. Hier ist zu sehen, wie sich der Komet vor dem Sternenhimmel bewegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=667.270" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kometen</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>EPOXI &#8211; Erster Flyby an der Erde abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/epoxi-erster-flyby-an-der-erde-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 10:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EPOXI-Raumsonde hat am 31. Dezember 2007 ihren ersten Flyby an der Erde auf dem Weg zu Komet 103P/Hartley 2 durchgeführt. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA/JPL, Caltech/UMD. Die ehemalige -Sonde hat eine neue Mission bekommen und wurde in EPOXI umbenannt. In der ersten Phase dieser Mission werden im ersten Halbjahr 2008 Exoplaneten untersucht. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die <i>EPOXI</i>-Raumsonde hat am 31. Dezember 2007 ihren ersten Flyby an der Erde auf dem Weg zu Komet 103P/Hartley 2 durchgeführt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA/JPL, Caltech/UMD.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012008114131_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012008114131_small_1.jpg" alt="NASA/JPL, Caltech/UMD/GSFC/Tony Farnham" width="260"/></a><figcaption>
Orbitdiagramm für Deep Impact und EPOXI. Gut zu erkennen ist der Energieverlust des Orbits nach dem ersten Erd-Flyby. 
<br>
(Bild: NASA/JPL, Caltech/UMD/GSFC/Tony Farnham)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ehemalige -Sonde hat eine neue Mission bekommen und wurde in <em>EPOXI</em> umbenannt. In der ersten Phase dieser Mission werden im ersten Halbjahr 2008 Exoplaneten untersucht. Großes Ziel ist aber ein Rendezvous mit dem Kometen 103P/Hartley im Oktober 2010. Hierzu sind insgesamt drei Flybys an der Erde geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Flyby fand zum Jahresausklang 2007 statt. Hauptziel des Flybys war es, der Sonde Orbitenergie zu entziehen. Während der Orbit für die <em>Deep Impact</em>-Mission außerhalb des Erdorbits verlief, verläuft die neue Bahn immer in der Nähe der Erde. Das Manöver wurde aber auch genutzt, um die Instrumente der Sonde nach deren langer Ruhephase zu kalibrieren und die Durchführbarkeit der geplanten Beobachtungen zu verifizieren. Im Anschluss an das Manöver wird jetzt der Orbit der Sonde genau bestimmt, um mögliche Korrekturmanöver zu planen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Winzige Kristalle in unruhigen Galaxien</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/winzige-kristalle-in-unruhigen-galaxien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2006 12:40:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxien]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Spitzer Weltraumteleskop der NASA hat eine seltene Gruppe kollidierender Galaxien beobachtet, deren ineinander vermischte Zentren von einer Substanz umgeben sind, die gemahlenem Glas ähnelt. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: NASA. Vertont von Guido Schumann. Die Kristalle sind im wesentlichen Sandkörner, die wahrscheinlich durch einen Stern in Glas umgewandelt wurden. Es ist das erste [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/winzige-kristalle-in-unruhigen-galaxien/" data-wpel-link="internal">Winzige Kristalle in unruhigen Galaxien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Spitzer Weltraumteleskop der NASA hat eine seltene Gruppe kollidierender Galaxien beobachtet, deren ineinander vermischte Zentren von einer Substanz umgeben sind, die gemahlenem Glas ähnelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: NASA. Vertont von Guido Schumann.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-02-21-90095.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kristalle sind im wesentlichen Sandkörner, die wahrscheinlich durch einen Stern in Glas umgewandelt wurden. Es ist das erste Mal, dass Silikatkristalle außerhalb unserer Galaxie nachgewiesen wurden. 
<br>
„Wir waren überrascht, dass wir derart kleine und empfindliche Kristalle im Zentrum einer so unruhigen Region des Universums finden würden,“ sagte Dr. Henrik Spoon von der Cornell University. „Kristalle dieser Art werden leicht zerstört, in diesem Fall werden sie aber wahrscheinlich von massiven, sterbenden Sternen schneller produziert als sie zerfallen.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21022006134041_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung zweier verschmelzender Galaxien mit grünlich schimmernden Kristallen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entdeckung wird Astronomen helfen, die Entwicklung von Galaxien besser zu verstehen. Auch unsere eigene Galaxie wird in mehreren Milliarden Jahren mit der benachbarten Andromeda-Galaxie verschmelzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist, als fege ein riesiger Sandsturm durch das Zentrum der verschmelzenden Galaxien,“ sagte Dr. Lee Armus vom Spitzer Science Center am Caltech. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Silikate, wie Glas, benötigen Hitze, um in Kristalle umgewandelt zu werden. Diese Silikatpartikel können in der Milchstraße in begrenzter Anzahl um bestimmte Sterne, wie zum Beispiel unsere Sonne, gefunden werden. Auf der Erde funkeln sie an sandigen Stränden und in der Nacht sausen sie, neben anderen Teilchen, als Sternschnuppen durch die Erdatmosphäre. Vor kurzem konnten sie von Spitzer auch im Innern des Kometen Tempel 1 nachgewiesen werden, nachdem die NASA-Sonde <i>Deep Impact</i> den Kometen getroffen hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Spitzer beobachteten Galaxien unterscheiden sich deutlich von unserer Milchstraße. Sie sind hell und enthalten viel Staub und werden deshalb auch &#8222;Ulirgs&#8220; (ultraluminous infrared galaxies) genannt. Diese Ulirgs schwimmen gewissermaßen in Silikatkristallen. Ein kleiner Teil dieser Ulirgs kann wegen des hohen Staubanteils nicht genau bestimmt werden, bei den meisten handelt es sich jedoch um zwei Spiralgalaxien während der Verschmelzung. Die Zentren sind unruhige Orte, häufig mit großen, jungen Sternen und manchmal auch mit supermassiven Schwarzen Löchern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Woher kommen nun die Kristalle? Astronomen verdächtigen massereiche Sterne im Zentrum als die hauptsächlichen Produzenten. Spoon und seine Kollegen vermuten, dass diese Sterne die Kristalle erzeugen, bevor und während sie als Supernova explodieren. Die Kristalle bestehen jedoch nur für kurze Zeit. Die Wissenschaftler glauben, dass ein Teilchenbombardement der Supernovae die Kristalle auch wieder zerstört. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Stellen Sie sich zwei mit Mehl beladene Laster vor, die miteinander kollidieren und kurz danach in eine weiße Wolke gehüllt sind,“ sagte Spoon. „Durch Spitzer sehen wir die Momentaufnahme einer Wolke aus Kristallen, erzeugt durch die Kollision zweier Galaxien.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Infrarotspektrograph von Spitzer konnte in 21 von 77 untersuchten Ulirgs Silikate nachweisen. Die 21 Galaxien befinden sich in Entfernungen zwischen 240 Millionen und 5,9 Milliarden Lichtjahren. Den übrigen 56 Galaxien steht die staubige Phase noch bevor, oder aber der Staub ist bereits verflogen.</p>
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		<title>Raumfahrt-Jahresrückblick 2005</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-jahresrueckblick-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das abgelaufene Jahr 2005 brachte in der Raumfahrt interessante Ergebnisse und Leistungen, aber auch Fehlschläge. Ein Beitrag von Hans J. Klemm. Vertont von Dominik Mayer. Die beiden Mars-Rover&#160;Spirit&#160;und&#160;Opportunity&#160;arbeiteten überraschend gut und es scheint kein Ende ihrer Aktivität in Sicht. Opportunity&#160;untersuchte seinen vor der Landung auf der Mars-Oberfläche abgeworfenen Hitzeschild und hat dabei in der Nähe [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das abgelaufene Jahr 2005 brachte in der Raumfahrt interessante Ergebnisse und Leistungen, aber auch Fehlschläge.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Hans J. Klemm. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-02-05-13508.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Mars-Rover&nbsp;<em>Spirit&nbsp;</em>und&nbsp;<em>Opportunity&nbsp;</em>arbeiteten überraschend gut und es scheint kein Ende ihrer Aktivität in Sicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/051218_01.jpg" alt="" class="wp-image-68032" width="400" height="300" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/051218_01.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/051218_01-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption>Das Jahr 2005 war wieder erfüllt von hochaufgelösten Marsaufnahmen wie dieser vom NASA-Marsrover Opportunity
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Opportunity&nbsp;</em>untersuchte seinen vor der Landung auf der Mars-Oberfläche abgeworfenen Hitzeschild und hat dabei in der Nähe der Absturzstelle den Meteoriten Heat Shield Rock gefunden. Spirit ist vom Boden des Gusev-Kraters zu den Columbia-Hills aufgestiegen und hat von dort sensationelle Panoramaaufnahmen gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die europäische Weltraumagentur ESA begann das Jahr 2005 erfolgreich mit der Landung der Raumsonde&nbsp;<em>Huygens&nbsp;</em>im Rahmen der Cassini/Huygens Mission, einer Gemeinschaftsproduktion von ESA, NASA und ASI, am 14. Januar auf Titan, einem eisigen Mond des Ringplaneten Saturn. Der Saturn-Orbiter&nbsp;<em>Cassini&nbsp;</em>liefert seitdem einmalige Aufnahmen von den Saturnmonden Enceladus, Titan, Dione und Rhea und wird auch weiterhin Bilder liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat Mitte 2005 den Einsatz der Mission Don Quijote beschlossen. Ziel wird sein, die Raumsonden&nbsp;<em>Hidalgo&nbsp;</em>und&nbsp;<em>Sancho&nbsp;</em>zu einem Asteroiden zu schicken, wo getestet werden soll, ob die Flugbahn dieses Objektes abgelenkt werden kann. Wichtig ist das für den Notfall, wenn ein Killer-Asteroid von einem Crash mit der Erde abgehalten werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte im Februar der erfolgreiche Einsatz der stärksten europäischen Trägerrakete Ariane 5/ECA mit einem triple-Start und im November ein double-Start mit 8 t Masse in einen GTO. Weiter erfolgreich blieb die ESA durch den Start der Raumsonde&nbsp;<em>Venus Express</em>&nbsp;im November und das erfolgreiche Aussetzen des europäischen Kommunikationssatelliten&nbsp;<em>Galileo-GIOVE-A</em>&nbsp;am 28. Dezember. Galileo-GIOVE-A ist ein Testsatellit für das von der EU geplante europäische Navigationssystem, eine Konkurrenz für das amerikanische GPS bzw. das russische GLONASS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach03.jpg" alt="" class="wp-image-68035" width="250" height="255"/><figcaption>Einschlag des Projektils der NASA-Sonde Deep Impact auf dem Kometen Tempel 1
(Bild: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine spektakuläre Leistung vollbrachte die NASA mit ihrer&nbsp;<em>Deep-Impact</em>-Mission. Am 4. Juli, am amerikanischen Independence Day, schlug der&nbsp;<em>Impactor&nbsp;</em>auf dem Kometen Tempel 1 ein. Dieses außergewöhnliche Ereignis wurde live übertragen. Sinn der Mission war es, festzustellen, aus welchem Material Kometen bestehen. Die Sonde&nbsp;<em>Deep Impact</em>&nbsp;befindet sich nach erfolgreicher Flugkorrektur jetzt in einer Warteposition, da sie eventuell zum Kometen 85P/Boethin fliegen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA startete am 26. Juli mit dem Space Shuttle&nbsp;<em>Discovery&nbsp;</em>den ersten Flug nach der Columbia-Katastrophe zur Internationalen Raumstation ISS. Leider verlief dieser Flug auch nicht ohne Probleme, da sich beim Start einige Stücke Schaumstoff vom Tank gelöst hatten. Deshalb musste erstmals in der Geschichte der Raumfahrt eine Außenreparatur an einem Raumflugkörper im All durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Problem versuchen die Amerikaner jetzt zu lösen, und dadurch wurden keine weiteren Flüge für 2005 geplant. Die ISS wurde neben dem einzigen Space-Shuttle-Einsatz durch 3 russische&nbsp;<em>Progress</em>-Frachter und 2 russische Personenkapseln&nbsp;<em>Sojus-TMA</em>&nbsp;mit Material, Treibstoff und Sauerstoff, sowie Wasser beliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider musste die Reise des deutschen Astronauten Thomas Reiter zur ISS auf 2006 verlegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund vertraglicher Regelungen zwischen der amerikanischen Raumfahrtagentur NASA und der russischen Weltraumagentur ROSKOSMOS konnten amerikanische Astronauten nur bis Ende 2005 mit den russischen Raumkapseln&nbsp;<em>Sojus-TMA</em>&nbsp;kostenlos mitfliegen. Plätze kaufen durften die Amerikaner wegen des bestehenden Iran-Non-Proliferation-Act 2000 nicht, dieses Gesetz wurde aber zwischenzeitlich aufgehoben, so dass Flüge für amerikanische Astronauten mit russischen Raumschiffen zur ISS gegen Bezahlung ab sofort möglich sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/n050812_03.jpg" alt="" class="wp-image-68033" width="398" height="585" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/n050812_03.jpg 398w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/n050812_03-204x300.jpg 204w" sizes="(max-width: 398px) 100vw, 398px" /><figcaption>Start der NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter zum Roten Planeten an Bord einer Atlas 5 Rakete
(Bild: NASA/KSC)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. August ist die NASA-Raumsonde&nbsp;<em>MRO</em>&nbsp;zum roten Planeten aufgebrochen. Sie soll im März 2006 im Marsorbit ankommen und Oberflächenaufnahmen mit höchster Auflösung machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im September stellte der NASA-Chef M. Griffin das ehrgeizige Programm 2018 der NASA vor. Danach will die NASA nach fast 50 Jahren wieder einen Astronauten auf den Mond bringen. Anschließend soll es zum Mars gehen. Dieses Programm beinhaltet einen neuen Träger und einen neuen Raumtransporter zur Personenbeförderung. Da die US-Space-Shuttles ab 2010 nicht mehr fliegen werden, ist diese Ersatzbeschaffung zwingend notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wehmütig nahmen viele Raumfahrtfans Abschied von der NASA-Rakete Titan, die am 20. Oktober nach über 46 Betriebsjahren zu ihrem letzten Flug abhob.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen empfindlichen Rückschlag hat die private Raumfahrtindustrie erlitten. Bereits im November musste der erste Start der privaten Trägerrakete Falcon 1 des amerikanischen Unternehmens SpaceX wegen technischer Probleme abgesagt werden. Aber auch der neue Termin im Dezember konnte wegen technischer Mängel an der Rakete nicht eingehalten werden. Ein Termin für einen weiteren Versuch steht noch nicht fest. Das Unternehmen SpaceX wollte mit diesem Start beweisen, dass Trägerraketen von privaten Unternehmen kostengünstiger und ebenso sicher geflogen werden können. Dieser Beweis blieb bis jetzt aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Teilerfolg konnte das japanische Weltraumkonsortium JAXA verbuchen. Die Raumsonde&nbsp;<em>Hayabusa&nbsp;</em>erreichte am 12. September in einer Entfernung von über 280 Millionen km von der Erde den Asteroiden Itokawa. Die Raumsonde sollte Anfang Dezember den Lander&nbsp;<em>Minerva&nbsp;</em>auf dem Asteroiden aussetzen, was leider misslang. Auch die Bodenmaterialaufnahme von der Oberfläche des Asteroiden scheint nicht sicher gelungen zu sein. Ein Rückflug von&nbsp;<em>Hayabusa&nbsp;</em>zur Erde konnte bis jetzt nicht gestartet werden, da im Augenblick kein Funkkontakt zwischen Sonde und Bodenstation besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen großen Erfolg konnte die chinesische Raumfahrt erzielen. Am 12. Oktober startete ihr zweiter bemannter Raumflug mit der neuen Raumkapsel&nbsp;<em>Shenzhou 6</em>. An Bord waren zwei Taikonauten, die während der 115 Stunden im All orbitale Experimente durchführten. China wollte sich durch diese Mission auf nächste Mission, mit Ausstieg aus der Kapsel, vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger spektakulär, aber dafür recht häufig waren die Starts der russischen Weltraumagentur ROSKOSMOS. Sie absolvierte 27 Starts von russischen Weltraumbahnhöfen, fast ebenso viele wie alle Starts von Trägern, über 60 insgesamt, der anderen Weltraumagenturen. Der Träger R-7 wurde bei 12 Starts eingesetzt und der Träger UR 500 bei 7 Einsätzen. Damit führt Russland auch 2005 die Startliste an. Weitere Starts für militärische Satelliten bzw. kleinere Payloads sind in dieser Aufstellung nicht enthalten. Aber nicht alle Flugaufträge wurden erfolgreich abgeschlossen, so wie die Missionen Cryosat, Demonstrator und Molniya-3.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt waren im Jahre 2005 17 Personen aus 5 Nationen im Weltall, davon ein Privatmann, der mit einer russischen&nbsp;<em>Sojus-TMA</em>&nbsp;gegen entsprechende Bezahlung zur Raumstation ISS geflogen ist. Erfreuliches lieferten auch die Raumsonden&nbsp;<em>Voyager 1</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Voyager 2</em>&nbsp;aus dem All. Ihre Sender funktionieren noch und in größeren Zeitabständen findet ein Kontakt zwischen den beiden Sonden und der Bodenstation statt.&nbsp;<em>Voyager 1</em>&nbsp;befindet sich mit 96,312 AE Entfernung von der Sonne schon am Übergang zur Heliopause, dem Ende des Sonnensystems.&nbsp;<em>Voyager 2</em>&nbsp;ist 84,933 AE entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Weltraumteleskop&nbsp;<em>Hubble&nbsp;</em>feierte 2005 sein 15. Einsatzjahr im All, die ESA blickt auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück und das russische Kosmodrom Baikonour feierte 50-jähriges Bestehen. Vor 100 Jahren hat A. Einstein seine berühmte Formel E = mc² vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> &#8211; Ende des Beitrags &#8211;</p>
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		<title>Neuigkeiten von Tempel 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuigkeiten-von-tempel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2005 10:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Temperatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den gut zwei Monaten seit der Deep Impact-Mission waren die Wissenschaftler nicht untätig und haben nun ihre neuesten Erkenntnisse über den Zielkometen veröffentlicht. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA. &#8222;Malen nach Zahlen&#8220; ist eine gute Beschreibung, wie Wissenschaftler nach und nach eine Vorstellung von ihren Untersuchungsobjekten gewinnen, angefangen bei Atomen in unseren Körpern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den gut zwei Monaten seit der <i>Deep Impact</i>-Mission waren die Wissenschaftler nicht untätig und haben nun ihre neuesten Erkenntnisse über den Zielkometen veröffentlicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Malen nach Zahlen&#8220; ist eine gute Beschreibung, wie Wissenschaftler nach und nach eine Vorstellung von ihren Untersuchungsobjekten gewinnen, angefangen bei Atomen in unseren Körpern bis hin zu Asteroiden und Kometen unseres Sonnensystems. An der <i>Deep Impact</i>-Mission beteiligte Forscher haben sich damit seit der Kollision ihres Impaktors mit dem Kometen &#8222;Tempel 1&#8220; am 4. Juli 2005 beschäftigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092005120900_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092005120900_small_1.jpg" alt="Zum Vergrößern anklicken" width="386" height="483"/></a><figcaption>
Aus mehreren Quellen zusammen gesetztes Bild von &#8222;Tempel 1&#8220;. Am schärfsten erscheint die Einschlagstelle, da hier Bilder des Impaktors von bis zu 4 Sekunden vor dem Einschlag verwendet werden konnten. Die Pfeile 
<font color="#FFFFFF">a</font>
 und 
<font color="#FFFFFF">b</font>
 weisen auf überraschend glatte Bereiche hin. Zumindest der untere glatte Bereich dürfte ein Plateau sein, das sich über die Umgebung erhebt (kleine Pfeile). Ein weiterer Pfeil markiert die Einschlagstelle des Impaktors. Unten rechts ein 1-km-Maßstabsbalken. Oben rechts sind die Richtung zur Sonne und die Rotationsachse des Kometenkerns eingetragen (zum Vergrößern anklicken).
<br>
(Bild: NASA/JPL/UMD)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Vor unserem Experiment hatten Wissenschaftler eine Menge von Fragen und ungetesteten Ideen über die Struktur und Zusammensetzung des festen Kometenkerns, aber wir hatten praktisch kein wirkliches Wissen&#8220;, sagte der Chefwissenschaftler der Mission, Dr. Michael A&#8217;Hearn, Astronomieprofessor an der Universität von Maryland. &#8222;Unsere Analyse der Daten von <i>Deep Impact</i> hat nun eine Menge neuer Erkenntnisse gebracht, viele davon ziemlich überraschend.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel hat &#8222;Tempel 1&#8220; eine sehr flockige Struktur, die schwächer ist als eine Schneewehe aus Puderschnee. Dieser feine Staub wird durch die Gravitation zusammen gehalten. Allerdings ist diese Gravitation so schwach, dass ein Mensch sich mit einem Sprung, also allein durch die Kraft seiner Beine, in den Weltraum katapultieren könnte, ohne auf den Kometen zurück zu fallen. Dann also kein Wunder, dass die Auswurfwolke so überraschend groß ausfiel! Ja man könnte sich wundern, dass der &#8222;Puderschnee-Komet&#8220; unter dem Einschlag des massiven Kupfer-Impaktors nicht einfach in alle Richtungen zerstoben ist &#8211; aber trotz seines schwachen Zusammenhalts war die Masse des Kometen immer noch weit mehr als ausreichend, den Impaktor nicht nur aufhalten zu können, sondern auch den Einschlag als Ganzes zu überstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine andere Überraschung für A&#8217;Hearn und seine Kollegen waren Hinweise auf Einschlagkrater auf der Oberfläche des Kometen. Die Kerne der beiden Kometen &#8222;Borelly&#8220; und &#8222;Wild 2&#8220;, die bisher aus der Nähe fotografiert worden waren, zeigen nämlich keinerlei Hinweise auf Einschlagkrater. &#8222;Der Kern von &#8218;Tempel 1&#8216; hat ausgeprägte Schichten, die man im topografischen Relief sehen kann und die von sehr glatten Regionen bis hin zu Strukturen rangieren, die alle Kriterien für Einschlagkrater erfüllen, variierende Größen eingeschlossen&#8220;, sagte A&#8217;Hearn. &#8222;Mit Sicherheit zu sagen, dass dies Einschlagkrater <i>sind</i>, ist allerdings problematisch, weil wir keinen Mechanismus kennen, der manche Kometen mit dem Treibgut des Sonnensystems kollidieren lassen würde, andere aber nicht.&#8220;
<br>
A&#8217;Hearn zu Folge ist eine der interessanteren Erkenntnisse die starke Zunahme von kohlenstoffhaltigen Molekülen in der Spektralanalyse der Auswurfwolke. Dies ist ein Indiz dafür, dass Kometen ein beträchtliches Maß an organischem Material enthalten und somit tatsächlich derartiges Material zur Erde gebracht haben könnten, früh in der Geschichte des Planeten, als Einschläge von Asteroiden und Meteoren alltäglich waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Oberfläche des Kometenkerns dessen Inneres gegen die Erwärmung durch die Sonnenstrahlung isoliert. Den Daten zu Folge ist der Kometenkern extrem porös. Diese Porösität führt dazu, dass die Oberfläche sich fast sofort aufheizt, wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, und ebenso schnell wieder abkühlt, wenn sie wieder im Schatten liegt. Dies lässt wiederum darauf schließen, dass die Wärme nicht so leicht in tiefere Schichten des Kerns vordringt. Wem das im ersten Moment unplausibel erscheint, der kann sich als Analogie vielleicht Isoliermaterial wie etwa Daunenfedern  vorstellen, deren eingeschlossenen Hohlräume ja auch entscheidend sind für die die guten Isoliereigenschaften. Somit dürften Eis und anderes Material tief im Kometenkern noch in ihrem ursprünglichen Zustand aus den frühen Tagen des Sonnensystems sein, so wie viele Wissenschaftler ja auch vermutet haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Infrarotspektrometer lieferte uns die erste Temperaturkarte eines Kometen, was es uns erlaubte, die thermale Trägheit der Oberfläche zu messen, beziehungsweise die Fähigkeit, Wärme in&#8217;s Innere des Kometen weiterzuleiten&#8220;, sagte Dr. Olivier Groussin, der Wissenschaftler der Universität von Maryland, der die Karte generierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gewissenhafte und zeitraubende Analyse der Spektraldaten lieferte die &#8222;Farbe&#8220;, mit der die <i>Deep Impact</i>-Wissenschaftler das erste detaillierte Bild eines Kometen &#8222;malen&#8220; konnten. Beispielsweise sahen sie zunächst Emissionsbänder von Wasserdampf, der durch die Hitze des Einschlags entstand, einige Sekunden später gefolgt von Absorptionsbändern ausgeworfener Eispartikel von unterhalb der Oberfläche, die weder geschmolzen noch verdampft waren.
<br>
&#8222;Innerhalb weniger Sekunden verschwand die heiße, sich schnell bewegende Wolke, die den Wasserdampf enthielt, aus dem Sichtbereich des Spektrometers, und wir sahen plötzlich den Ausbruch von Eis und Staub von unterhalb der Oberfläche.&#8220; sagte die <i>Deep Impact</i>-Wissenschaftlerin Dr. Jessica Sunshine von der Science Applications International Corporation. &#8222;Das war die dramatischste spektrale Änderung, die ich je gesehen habe.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092005120900_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092005120900_small_2.jpg" alt="Zum Vergrößern anklicken" width="687" height="346"/></a><figcaption>
Entwicklung der Auswurfwolke. Die roten Pfeile weisen auf Schatten hin &#8211; Bild 3: Schatten der Wolke auf dem Kometenkern &#8211; Bild 7: Schatten innerhalb der Wolke. Der gelbe Pfeil in Bild 8 zeigt auf den unbeobachtbaren Bereich unterhalb der Auswurfwolke (zum Vergrößern anklicken). Die Bilder wurden in 0,84 s Abstand aufgenommen.
<br>
(Bild: NASA/JPL/UMD)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erkenntnisse, und weitere, wurden in der September-Ausgabe des Journals &#8222;Science&#8220; veröffentlicht sowie letzte Woche auf einem Wissenschaftlertreffen in Cambridge/England vorgestellt. Missionswissenschaftler sind immer noch dabei, wichtige neue Bereiche des Kometenbildes zu &#8222;malen&#8220;, das noch weit davon entfernt ist, fertig zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Universität von Maryland ist verantwortlich für den gesamten wissenschaftlichen Bereich der Mission. Das JPL, eine Abteilung des Caltech in Pasadena, ist für das Projektmanagement zuständig. Die Raumsonde wurde für die NASA von Ball Aerospace in Boulder gebaut.  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deep Impact: Auf zu neuen Zielen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-auf-zu-neuen-zielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2005 11:36:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Flyby]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem die Hauptmission der NASA Sonde Deep Impact mit dem Einschlag auf den Kometen Tempel 1 endete, ersucht die NASA um Ideen für die weitere Verwendung der Sonde. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: UniverseToday. &#8222;Die Sonde arbeitet und gut effizient. Es wäre Ressourcenverschwendung würden wir sie jetzt deaktivieren und die Mission beenden&#8220;, sind sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem die Hauptmission der NASA Sonde Deep Impact mit dem Einschlag auf den Kometen Tempel 1 endete, ersucht die NASA um Ideen für die weitere Verwendung der Sonde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: UniverseToday.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Sonde arbeitet und gut effizient. Es wäre Ressourcenverschwendung würden wir sie jetzt deaktivieren und die Mission beenden&#8220;, sind sich alle Forscher und Techniker der NASA einig. Es begann vor kurzen ein Ideenwettbewerb für neue Ziele der Sonde Deep Impact. Bis ein neues Ziel gefunden wurde, will die NASA die Sonde in einen sicheren Orbit bringen, nahe der inneren Planeten. Zurzeit bereitet sich die NASA und die Sonde auf sechs anstehende Manöver vor, die den Kurs der Sonde dementsprechend ändern sollen. Der eingeschlagene Kurs bringt die Sonde im Dezember 2007 wieder an der Erde vorbei. Somit lässt sich die NASA jede Option für eine zukünftige Verwendung der Sonde offen und schließt nichts bereits im Vorhinein aus. &#8222;Diese Manöver bringen die Sonde wieder den inneren Planeten näher. So wird eine Kommunikation mit der Sonde erleichtert&#8220;, sagt NASA Deep Impact Manager Andy Dantzler.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22072005133618_small_1.jpg" alt="None" width="425" height="325"/><figcaption> Deep Impact mit dem Impaktor direkt vor dem Einschlag am Kometen Tempel 1, der zugleich das Ende der Hauptmission Deep Impacts war (Grafik: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonde wird selbst in dieser Übergangszeit wissenschaftlich nicht untätig bleiben und einige Fly-Bys zur Forschung nutzen. Deep Impact ist ein Teil des Discovery Programmes, das auf günstige und wissenschaftlich wertvolle Missionen gezielt ist. Um eine weitere Nutzung im Rahmen dieses Discovery Programms, welches die Finanzierung der Sonde und des Teams sichert, zu ermöglichen, muss die Sonde auch noch nach einem Jahr in der Lage sein, jede Zieländerung problemlos ausführen zu können. &#8222;Wir werden Deep Impact solange nutzen wie sie in dieses Programm fällt und so genutzt werden kann. Sie wurde für billige und effizientere Forschung gebaut und dafür muss sie auch weiterhin noch in der Lage sein&#8220;, erklärt Andy Dantzler weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hoffen das Deep Impact nicht die letzte Raumsonde dieses so erfolgreichen Weltraumprogramms ist beziehungsweise bleibt.</p>
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		<title>Komet Tempel 1 beruhigt sich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/komet-tempel-1-beruhigt-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2005 16:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem aufregenden Zusammenstoß mit dem Impactor der NASA Raumsonde Deep Impact, beruhigt sich der Komet Tempel 1 immer mehr. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: UniverseToday. Nach dem Einschlag auf Tempel 1 flogen die weggesprengten Teile mit einer Geschwindigkeit von 700 bis 1000 Kilometer pro Stunde weg. Dadurch entstand ein komischer und außergewöhnlicher Staubring [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach einem aufregenden Zusammenstoß mit dem Impactor der NASA Raumsonde Deep Impact, beruhigt sich der Komet Tempel 1 immer mehr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: UniverseToday.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Einschlag auf Tempel 1 flogen die weggesprengten Teile mit einer Geschwindigkeit von 700 bis 1000 Kilometer pro Stunde weg. Dadurch entstand ein komischer und außergewöhnlicher Staubring um den Kometen. Dieser erlaubte selbst Tage nach dem Einschlag keinen Blick auf den Kometen. Dieser Effekt konnte bereits kurz vor dem Einschlag beobachtet werden, weswegen man von einer geringen Beschädigung des Kometen ausgeht. Zehn Tage nach dem Einschlag sind die ESO-Mitarbeiter vom <i>La Silla Paranal Observatory</i> zurück in ihre Büros nach Santiago gekommen um dort die Auswertung der Daten voranzutreiben. Dieses Observatorium war in den letzten Wochen ausschließlich für Tempel 1 reserviert. So konnten verschiedenste Daten aus allen Bereichen des Lichts gesammelt werden. Dies lässt es zur größten Beobachtungskampagne, auf nur einen Teleskop, der Geschichte werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072005182910_small_1.jpg" alt="None" width="446" height="446"/><figcaption>
Auf diesen Bild kann man schön die mysteriöse Ummantelung des Kometen Tempel 1 sehen, die er aber wieder abzulegen scheint (Bild: ESO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESO Mitarbeiter werden sich auch mit dem NASA-Missionsteam von Deep Impact treffen um die gesammelten Ergebnisse zu vergleichen und zu besprechen. Das ESO-Teleskop war aber selbst nur Teil einer weltweiten Teleskopkampagne, bei dem Kaliber wie Hubble, XMM-Newton, Chandra und Spitzer mit beteiligt waren. Während der Arbeit am Teleskop selbst, waren die ESO-Mitarbeiter mit allen beteiligten Einrichtungen über mehrfache Leitungen und Telekommunikationsmöglichkeiten verbunden. Durch dieses internationale Netz an Teleskopen wird die Deep Impact Mission wohl am ertragreichsten sein, aus wissenschaftlicher Sicht gesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ersten Schätzungen wird der Impactor nicht den gewünschten Krater in der gewünschten Größe hinterlassen haben, was aber insofern nicht weiter schlimm sein dürfte. Auf den Bildern kann man schön den Verlauf der Umgebung um den Kometen sehen. Der entstandene Staubring wurde von Tag zu Tag heller und durchsichtiger. Trotzdem sehen die Wissenschaftler vielen Geheimnissen entgegen und Daten deuten darauf hin, dass noch einige Überraschungen &#8211; wie zuletzt der Wasserfund auf Tempel 1 &#8211; noch bevorstehen. 
<br>
Es hat den Anschein als würde der Blutdruck von Tempel 1 bei der Kollision drastisch nach oben gegangen sein und nun langsam aber doch wieder abfallen, bis er wieder in seinen Normalzustand verfällt und nur darauf wartet bis er in ferner Zukunft wieder von angriffslustigen Menschen bombardiert wird. </p>
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		<title>Hat Tempel 1 nun andere Form?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hat-tempel-1-nun-andere-form/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2005 12:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Einschläge]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarotkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[XMM-Newton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem XMM Newton völlig überraschend Wasser entdeckt hat, gibt es jetzt neue Daten des Teleskops Gemini. Laut diesen, hat der Komet nach diesen Einschlag eine andere Form. Lesen Sie hier mehr darüber&#8230;. Ein Beitrag von Karl Urban und Martin Ollrom. Quelle: NASA / ESA / ESO. Update 9.07.2005 Ein weiteres Teleskop das Bilder veröffentlichte ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem XMM Newton völlig überraschend Wasser entdeckt hat, gibt es jetzt neue Daten des Teleskops Gemini. Laut diesen, hat der Komet nach diesen Einschlag eine andere Form. Lesen Sie hier mehr darüber&#8230;.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban und Martin Ollrom. Quelle: NASA / ESA / ESO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_1.jpg" alt="None" width="403" height="380"/><figcaption> So sieht die Form des Kometen nachdem Einschlag aus<br>(Bild: Gemini North Teleskop) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 9.07.2005</strong> <br> Ein weiteres Teleskop das Bilder veröffentlichte ist das Gemini Teleskop auf der Erde. Dies sah auch die weggesprengten Teile des Kometen die sehr felsig zu sein scheinen. Das Gemini Teleskop steht auf Hawaii, wo zum Zeitpunkt der Kollision die Bedingungen zur Datenaufzeichnung nicht besser hätten sein können. Dieses Teleskop arbeitet zum größten Teil im infraroten-Licht und zeigt erwartungsgemäß andere Ergebnisse als zum Beispiel SWIFT. Jedoch werden die Daten von Gemini, die großteils nur felsiges Material zeigen, die Wissenschaftler längere Zeit beschäftigen. &#8222;Die Infrarotverhältnisse änderten sich nach dem Einschlag komplett&#8220;, erklärt David Harker aus der Universität San Diego. &#8222;Der Komet wurde im infraroten-Licht was vierfach so hell und nach dem Einschlag hatte er zumindest im infraroten-Licht eine komplett andere Form&#8220;, fügt Harker hinzu. Wie sich Tempel 1 nun genau verändert hat, steht bisher wohl noch buchstäblich in den Sternen. <br> <strong>Update 8.07.2005</strong> <br> Nachdem XMM Newton die Sensationsmeldung bestätigt hatte, dass Tempel 1 Wasser besitzt haben nun auch andere Teleskopbetreiber ihre Fotos vom 4. Juli veröffentlicht. Unter ihnen ist auch der Hochleistungssatellit SWIFT der NASA, der Gammastrahlen-Ausbrüche des Kometen überprüfte und analysierte. Eine der wichtigstens Entdeckungen waren die Strahlungsspitzen im Ultravioletten-Bereich. Dies bedeutet, dass der Impactor auf etwas hartes gestoßen sein muss. Jedoch machte SWIFT nicht nur Untersuchungen im Gammastrahlen-Bereich sondern auch im Ultravioletten-, Infraroten- und Röntgenbereich. Jeder Bereich wurde an die 50 Minuten untersucht, teilweise sogar parallel. Dabei wurden interessante Entdeckungen gemacht. Alle Daten wurden noch nicht ausgewertet aber das wird in den kommenden Tagen und Wochen der Fall sein. Die Forscherteams sitzen sowohl in Amerika als auch in Italien und England. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 06.07.2005, 18 Uhr:</strong> <br> Lange und intensive Untersuchungen des Kometen Tempel 1 mit dem Röntgenteleskop <i>XMM-Newton</i> haben sich bezahlt gemacht. Aus Daten und Fotos, die bereits am 3. und 4. Juli gemacht wurden, konnten Wissenschaftler heute die sensationelle Nachricht veröffentlichen. Der Komet Tempel 1 hat Wasser. Die Entdeckungen im Röntgenbereich wurden sofort auch im Ultravioletten Spektralbereich überprüft und bestätigt. Da sich auch in den weggesprengten Teilen Wasser befindet, muss man davon ausgehen, dass Wasser im Kern des Kometen und nicht auf der Oberfläche zu finden ist. Dies unterstützt natürlich die Theorie, dass ein Komet/Asteroid Wasser auf die Erde brachte und somit Leben erst ermöglichte. Dieser Fund soll sich bereits seit längerem durch Untersuchungen der ESA-Raumsonde <i>Rosetta</i> angekündigt haben, meinen ESA-Forscher. Aber dennoch ist diese Entdeckung nun eine kleinere Sensation, auf die hoffentlich noch viele folgen werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_2.jpg" alt="None" width="393" height="313"/><figcaption>
Sonnenuntergang in La Silla, Chile: Ungeduldiges Warten auf die ersten Beobachtungen von Tempel 1.
<br>
(Bild: Moritz Schollbach)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es war ein anstrengender Tag für alle Beteiligten: Kurz vor Mitternacht Ortszeit für die verantwortlichen Ingenieure und Wissenschaftler der NASA in Kalifornien ereignete sich der gezielte Einschlag des <i>Impactors</i> von <i><a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-anschlag-auf-einen-kometen/" data-wpel-link="internal">Deep Impact</a></i>. Doch damit hatte für sie der Tag erst richtig angefangen, wie sich bald herausstellen sollte. Denn sie wurden mit einem perfektem <a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aktueller-status/" data-wpel-link="internal">Missionsverlauf</a> für ihre harte Arbeit belohnt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Einschlag um 7.52 Uhr (MESZ) beobachteten jedoch bei weitem nicht nur die NASA-Wissenschaftler mit ihrer erfolgreichen Sonde <i>Deep Impact</i>. So waren Weltraumteleskope wie <a href="https://www.raumfahrer.net/category/hubble/" data-wpel-link="internal"><i>Hubble</i></a>, <a href="https://www.raumfahrer.net/eine-kurze-geschichte-der-roentgenastronomie-stand-2003/" data-wpel-link="internal"><i>XMM-Newton</i></a> und <i>Chandra</i> sowie dutzende erdgebundene Teleskope beteiligt, jedes nur erdenkliche Detail des Einschlags und des dabei losgelösten Kometenmaterials aufzuzeichnen. Obwohl die Sichtung und Analyse der Daten wohl noch viele Monate dauern wird, wollen wir einen ersten Überblick geben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_3.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_3.jpg" alt="None" width="383" height="323"/></a><figcaption>
Der Einschlag des 
<i>Impactors</i>
 auf &#8222;Tempel 1&#8220;, fotografiert vom Mutterschiff!
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deep Impact</strong>
<br>
Als der <i>Impactor</i> mit 37.000 km/h auf Tempel 1 einschlug, war <i>Deep Impact</i> bei weitem der dichteste Beobachter des Ereignisses. Dieses überflog kurz nach dem Einschlag die Stelle in 600 Kilometern Höhe &#8211; und machte dabei Aufnahmen mit nur vier Metern pro Pixeln. So genau wurde bisher kein Komet fotografiert. Daraufhin musste die Sonde für rund 30 Minuten abgestellt werden, um sie sicher durch die Koma (den Schweif) des Kometen zu lotsen. Nachdem nun die größten Strapazen und Risiken der Mission überstanden waren, die mit 330 Millionen US-Dollar relativ günstig war, wird sie in den kommenden Monaten weiter ein Auge auf Tempel 1 haben, um die Auswirkungen des Einschlags weiter zu erforschen. Die Aufarbeitung der während des Einschlags gesammelten Bilder hat erst begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hubble</strong>
<br>
Zu den besten Aufnahmen im sichtbaren Teil des Spektrums gehören neben den Aufnahmen der Sonde selbst die des <i>Hubble</i>-Weltraumteleskops. Wohl am beeindruckendsten ist eine Bildersequenz, die den Kometen vor, während und nach dem Einschlag zeigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_4.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_4.jpg" alt="None" width="562" height="279"/></a><figcaption>
Tempel 1 vor (links), während (Mitte) und nach (rechts) dem Einschlag des 
<i>Impactors</i>
.
<br>
(Bild: NASA/Hubble)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>XMM-Newton</strong>
<br>
Kometen geben geringe Mengen an Röntgenstrahlung ab. Soviel war bisher bekannt, jedoch sind die Gründe dafür noch weitgehend ungeklärt. Das Röntgenstrahlen-Teleskop <i>XMM-Newton</i> der ESA beobachtete aus dem Erdorbit den Einschlag auf Tempel 1. Die aufgezeichneten Emissionen während des Einschlags waren äußerst schwach. Zudem konnte XMM-Newton Wasser entdecken, das vermutlich aus dem Komentenkern zu kommen scheint. Mehr zu dieser Entdeckungen finden Sie <a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-neue-bilder-von-hubble/" data-wpel-link="internal">hier</a>.
<br>
Bisher existieren zwei Theorien, wie es zu den Röntgenstrahlen-Emissionen von Kometen kommt: Die eine geht davon aus, dass es zu Interaktionen zwischen den neutralen Partikeln in der Koma des Kometen und den geladenen Teilchen des Sonnenwinds kommt. Die zweite geht davon aus, dass es sich bei den Röntgenemissionen lediglich um Streuungseffekte von solarer Röntgenstrahlung an den Staubpartikeln der Koma handelt. Ob die <i>XMM-Newton</i>-Daten von Tempel 1 ausreichen um diese Frage endgültig zu klären, muss sich noch zeigen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_5.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_5.jpg" alt="None" width="563" height="142"/></a><figcaption>
VLT-Aufnahmen vom Kometenschweif.
<br>
(Bild: ESO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische Südsternwarte</strong>
<br>
Die europäische Südsternwarte hatte mit einem unüberwindbaren Problem zu kämpfen: Der Komet war leider nicht mehr am Himmel, als sich der Einschlag ereignete. Die ersten Großteleskope konnten erst etliche Stunden nach dem Einschlag einen Blick auf Tempel 1 wagen &#8211; nachdem der Komet wieder auf- und die Sonne untergegangen war. Etwa 13,5 Stunden nach dem Einschlag warf das Infrarotteleskop <i>TIMMI2</i> in La Silla, Chile, einen ersten Blick auf den Kometen. Dabei fiel sofort die um den Faktor drei höhere Infrarotstrahlung vom Kometen auf &#8211; trotz der vergangenen Zeit seit dem Einschlag. Zudem war die Koma deutlich ausgeprägter als normal.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_6.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072005140458_small_6.jpg" alt="None" width="356" height="354"/></a><figcaption>
Nah-Infrarotaufnahme aus La Silla, Chile.
<br>
(Bild: ESO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Sonnenuntergang machten sich gleich sieben Teleskope in La Silla an die Arbeit. Auch beim <i>Very Large Teleskope</i>, dem größten der Welt, wurden die Kuppeln geöffnet. Dabei gelangen <i>Antu</i>, einem der vier 8,2 Meter-Spiegelteleskope im Süden Chiles, Aufnahmen die offenbaren, dass sich durch den Einschlag die Morphologie des Kometen stark verändert hat. Eine neue Komastruktur hat sich herausgebildet, die bis zu 15.000 Kilometer in den Raum hinausreicht, während die noch vor wenigen Tagen beobachtete Koma weiter im Hintergrund erkennbar ist. Die Ausdehnung der neuen Struktur weist darauf hin, dass der Einschlag Material auf 700 bis 1.000 km/h beschleunigt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit</strong> <br> Das enorme Interesse der Betreiber von Großteleskopen weltweit an den Ereignissen um den gezielten Einschlag auf Tempel 1 hat gezeigt, wie interessant für die wissenschaftliche Gemeinschaft Kometenkerne sind. Dieses Material aus der Frühzeit unseres Sonnensystems kann Aufschluss über Sternen- und Planetentstehung aber auch über die Entstehung von Leben geben. Wie weit uns die Mission <i>Deep Impact</i> in diesen fundamentalen Fragen weitergebracht hat, wird die aufwendige Analyse der vielen Daten zeigen. Die weiter offenen Fragen kann dann <a href="https://www.raumfahrer.net/rosetta-hieroglyphen-des-planetensystems/" data-wpel-link="internal"><i>Rosetta</i></a> helfen zu klären, wenn die ESA-Sonde ab 2014 einen Kometen aus nächster Nähe erforschen wird.</p>
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		<title>Deep Impact: Das Projektil ist auf dem Weg!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-das-projektil-ist-auf-dem-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2005 07:25:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kollision]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Kurskorrekturmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Oberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29875</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute morgen um 08:07 Uhr hat mit der Abtrennung des so genannten &#8222;Impaktors&#8220; von Deep Impact die rund 24-stündige heiße Phase dieser Mission begonnen. Ein Beitrag von Michael Stein und Axel Orth. Quelle: NASA/ESA. Das Impaktor genannte Projektil mit einer Masse von rund 370 Kilogramm wird den Rest des Weges zum Kometen Tempel 1 nun [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen um 08:07 Uhr hat mit der Abtrennung des so genannten &#8222;Impaktors&#8220; von Deep Impact die rund 24-stündige heiße Phase dieser Mission begonnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein und Axel Orth. Quelle: NASA/ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03072005092517_small_1.jpg" alt="None" width="358" height="208"/><figcaption> Der  <i>Impaktor</i>  (links) trennt sich von  <i>Deep Impact</i> . <br> (Grafik: Maas Digital) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Impaktor</i> genannte Projektil mit einer Masse von rund 370 Kilogramm wird den Rest des Weges zum Kometen Tempel 1 nun antriebslos zurücklegen. Es verfügt nur über kleine Steuerdüsen, mit denen es sich vollautomatisch auf sein Ziel &#8211; die von der Sonne am hellsten beschienene Stelle des Kometen &#8211; ausrichtet. Insgesamt sind drei Kurskorrekturen während des Anflugs auf den Kometen vorgesehen, die der <i>Impaktor</i> vollautomatisch durchführt. Zu diesem Zweck ist er mit einer Kamera versehen, mit der der Bordcomputer des <i>Impaktors</i> aus den aufgenommenen Bildern von Tempel 1 den optimalen Zielpunkt ermitteln und eventuell notwendige Korrekturen der Flugbahn errechnen kann. Angesichts einer Geschwindigkeit von mehr als zehn Kilometern pro Sekunde, mit der sich Tempel 1 und der <i>Impaktor</i> einander nähern, und vor dem Hintergrund der großen Entfernung zur Erde (zum Zeitpunkt der Kollision wird Tempel 1 rund 130 Millionen Kilometer entfernt sein) wäre eine Live-Steuerung des <i>Impaktors</i> von der Erde aus auch kaum praktikabel gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs Stunden vor der Abtrennung des <i>Impaktors</i> hat <i>Deep Impact</i> eine weitere, minimale Kurskorrektur durchgeführt, um das Projektil so genau wie möglich auf Kurs zum Kometen zu bringen. Zum Zeitpunkt der Abtrennung war <i>Deep Impact</i> noch etwa 880.000 Kilometer von Tempel 1 entfernt. <i>Deep Impact</i> selbst hat seine Flugbahn zwölf Minuten nach der Abtrennung des <i>Impaktors</i> durch eine 14-minütige Triebwerkszündung erneut verändert, um einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Tempel 1 zu halten und die Kollision des <i>Impaktors</i> während des Vorbeiflugs aus nächster Nähe beobachten zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie nah die Raumsonde dem Kometen dabei tatsächlich sein wird, ist im voraus nicht exakt zu bestimmen, auf jeden Fall aber soll ein Mindestabstand von 800 Kilometern eingehalten werden &#8211; immer noch riskant genug bei einem schon von sich aus aktiven Himmelskörper wie Tempel 1, bei dem bereits in den letzten Wochen einige Male Gas- und Staubfontänen beobachtet worden sind, ausgelöst wahrscheinlich durch die steigenden Temperaturen aufgrund der sinkenden Entfernung zur Sonne. Um während des Vorbeiflugs nicht beschädigt zu werden &#8211; immerhin soll <i>Deep Impact</i> auch nach der Kollision noch Aufnahmen machen und dabei die Kometenoberfläche sowie die Ausbreitung der entstandenen Gas- und Staubwolke beobachten &#8211; wird <i>Deep Impact</i> sich etwa eine Minute vor dem Zeitpunkt der größten Annäherung an Tempel 1 so drehen, dass sämtliche Instrumente des Raumfahrzeugs hinter der Rückseite von <i>Deep Impact</i> verborgen und dadurch vor Beschädigungen geschützt sind. Wenig später dann wird die Sonde sich wieder so ausrichten, dass ihre beiden Kameras den entschwindenden Kometen weiter beobachten können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03072005092517_small_2.jpg" alt="None" width="340" height="264"/><figcaption>
Der Impactor kurz nach der Trennung vom Flyby-Teil.
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der <i>Impaktor</i> wird auf dem letzten Abschnitt seiner Reise von Batterien versorgt und dabei regelmäßig Aufnahmen zu <i>Deep Impact</i> senden. Im Laufe des morgigen Tages wird sich zeigen, wie detailliert die letzten Aufnahmen von der Kometenoberfläche sein werden, die im besten Fall erst wenige Sekunden vor der Kollision entstanden sein werden und dann eine Auflösung von 20 Zentimetern pro Pixel haben werden. Der gewaltsame Kontakt mit Tempel 1 wird am morgigen Montag gegen 07:52 Uhr (MESZ) stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausführliche Übersicht über diese Mission bietet Ihnen unser Artikel <a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-anschlag-auf-einen-kometen/" data-wpel-link="internal">Deep Impact: Anschlag auf einen Kometen</a>. <br>Das <i>Deep Impact</i>-Missionsteam plant, die neuesten Rohbilder von der Sonde nahezu in Echtzeit im Internet zu veröffentlichen. Sie können diese Bilder hier sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außer dem so genannten &#8222;Flyby-Teil&#8220; von <i>Deep Impact</i> selbst werden auch zahlreiche Teleskope auf der Erde und um die Erde das Spektakel verfolgen. Eine besondere Rolle kommt hier der ESA-Raumsonde <a href="https://www.raumfahrer.net/rosetta-hieroglyphen-des-planetensystems/" data-wpel-link="internal"><i>Rosetta</i></a> zu, die ca. 80 Millionen Kilometer von Tempel 1 entfernt ist, somit näher als die Erde und dank ihrer Stellung von 90 Grad zur Sonne auch einen breiteren Beobachtungswinkel hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das NASA-TV überträgt während der heißen Phase des Einschlags live aus dem JPL, weiterhin die Pressekonferenzen des Missionsteams und auch Live-Interviews. Das NASA-TV ist über Satellit und per Internet-Livestream zu empfangen. Das ESA-TV übernimmt zeitweise die NASA-Bilder und streut eigene Schaltungen und Beiträge ein, ist allerdings nur über Satellit zu empfangen. Einige der beteiligten Sternwarten planen ebenfalls Livestreams.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><i>Raumfahrer.net</i></strong> wird ausführlich über das Ereignis berichten: Vom Morgen bis in die Nacht halten wir Sie auf dem Laufenden, zeigen Bilder und berichten über Ergebnisse. Außerdem ist unser Redakteur Ingo Froeschmann im ESOC (dem Raumkontrollzentrum der ESA) in Darmstadt vor Ort und versorgt Sie und uns mit Live-Eindrücken von der europäischen Sicht der Dinge. Gehen Sie einfach morgen früh auf unsere Portalseite, öffnen Sie die Live-Berichterstattung und aktualisieren Sie sie gelegentlich!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein umfassender Zeitplan, der die Abläufe beim Kometen sowie von NASA und ESA integriert. Alle Zeiten sind in deutscher Zeit (MESZ):</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Zeit</strong></td><td><strong>Ereignis</strong></td></tr><tr><td>Sonntag<br>13:00-14:00</td><td><br>NASA-TV überträgt Live-Interviews vor dem Einschlag (engl.)</td></tr><tr><td>18:00-19:00</td><td>NASA-TV überträgt letzte Pressekonferenz vor dem Einschlag (engl.)</td></tr><tr><td>21:00</td><td>Flyby nimmt letzte Kurskorrektur vor, falls erforderlich</td></tr><tr><td><strong>Montag</strong><br><strong>05:30-09:30</strong></td><td><br>NASA-TV und ESA-TV übertragen Live-Kommentar aus dem JPL (engl.)</td></tr><tr><td>05:53</td><td>Impactor aktiviert sein Navigationssystem</td></tr><tr><td>06:22</td><td>Impactor führt erstes Korrekturmanöver durch</td></tr><tr><td>07:17</td><td>Impactor führt zweites Korrekturmanöver durch</td></tr><tr><td>07:37</td><td>Rosetta fotografiert mit verkürztem Zeitabstand</td></tr><tr><td>07:39</td><td>Impactor führt drittes Korrekturmanöver durch</td></tr><tr><td><strong>07:52</strong></td><td><strong>Impactor schlägt auf Tempel 1 ein</strong></td></tr><tr><td>08:05</td><td>Flyby dreht sich mit dem Schild zum Kometen</td></tr><tr><td>08:06</td><td>Flyby erreicht Punkt der größten Annäherung (ca. 800 km)</td></tr><tr><td>08:51</td><td>Flyby dreht sich wieder mit den Teleskopen zum Kometen</td></tr><tr><td>09:19</td><td>Rosetta fotografiert wieder mit normalem Zeitabstand</td></tr><tr><td>09:30-10:00</td><td>ESA-TV mit ersten Informationen über europäische Beobachtungen</td></tr><tr><td><strong>10:00-11:00</strong></td><td>NASA-TV und ESA-TV übertragen erste Pressekonferenz aus dem JPL (engl.)</td></tr><tr><td>12:00</td><td>ESA erwartet erstes Bild von Rosetta</td></tr><tr><td>13:00-16:00</td><td>NASA-TV überträgt Live-Interviews (engl.)</td></tr><tr><td>17:00</td><td>ESA erwartet erste wissenschaftliche Resultate aus Rosetta-Beobachtungen</td></tr><tr><td>17:30</td><td>Trümmerwolke vom Einschlag erreicht maximale Helligkeit</td></tr><tr><td>18:00</td><td>ESA-TV präsentiert erstes s/w-Bild von Hubble</td></tr><tr><td>20:00</td><td>ESA erwartet weitere Bilder von Hubble</td></tr><tr><td><strong>20:00-21:00</strong></td><td>NASA-TV und ESA-TV übertragen zweite Pressekonferenz aus dem JPL (engl.)</td></tr><tr><td>22:00</td><td>ESA erwartet erste Bilder von den ESO-Teleskopen in Chile</td></tr><tr><td>22:00-01:00</td><td>NASA-TV überträgt Live-Interviews (engl.)</td></tr><tr><td>Dienstag<br>00:30</td><td>ESA-1 m-Teleskop (OGS) auf Teneriffa nimmt Beobachtungen auf</td></tr><tr><td>02:00</td><td>ESA erwartet weitere Bilder von den ESO-Teleskopen in Chile</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/deep-impact/" target="_blank" data-wpel-link="external">Deep-Impact-Missionsseite mit laufend aktualisierten News und Bildern</a></li><li><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.nasa.gov/live/" target="_blank" data-wpel-link="external">Webcast des NASA-TV</a></li><li><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Television" target="_blank" data-wpel-link="external">Informationen zum ESA-TV</a></li><li><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://web.archive.org/web/20051122140238/http://www.noao.edu/news/deep-impact/" target="_blank" data-wpel-link="external">Webcast des Kitt Peak National Observatory in Tucson, Arizona</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Hubble sieht Kometen Tempel 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-sieht-kometen-tempel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2005 21:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Staubwolken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Test für das Rendezvous zwischen der NASA Sonde Deep Impact und dem Kometen 9P/Tempel 1 hat das Weltraumteleskop Hubble aufregende Bilder eines neuen Stroms aus Staubteilchen aufgenommen, die aus dem eisigen Kometen ausgasen. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: UniverseToday. Die Bilder sind eine eindrucksvolle Bestätigung, dass der eisige Kern des Kometen, der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In einem Test für das Rendezvous zwischen der NASA Sonde Deep Impact und dem Kometen 9P/Tempel 1 hat das Weltraumteleskop Hubble aufregende Bilder eines neuen Stroms aus Staubteilchen aufgenommen, die aus dem eisigen Kometen ausgasen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: UniverseToday.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bilder sind eine eindrucksvolle Bestätigung, dass der eisige Kern des Kometen, der die Größe Manhattans besitzt, aktiv und unberechenbar ist. Astronomen hoffen, dass diese Stauberuption ein Vorgeschmack auf das Feuerwerk ist, das am 4. Juli erwartet wird, wenn Deep Impact mit dem Kometen kollidiert und möglicherweise eine ähnliche Staubwolke verursacht. 
<br>
Die Beobachtungen belegen außerdem, dass Hubbles scharfes Auge feine Details der temperamentvollen Aktivitäten des Kometen erkennen kann. Die Entfernung zwischen Hubble und Tempel 1 betrug zum Zeitpunkt der Aufnahmen etwa 120 Millionen Kilometer. Beobachtungen durch Hubble werden die Nahaufnahmen ergänzen, die von den Kameras an Bord von Deep Impact gemacht werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062005230706_small_1.jpg" alt="None" width="380" height="381"/><figcaption>
Das Hubble-Bild des Kometen Tempel 1 (Bild: Hubble/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Bilder (siehe Vergrößerung) wurden am 14 Juni im Abstand von sieben Stunden aufgenommen und zeigen den Kometen und seine neuen Gasstrom. Das Bild auf der linken Seite zeigt den Kometen vor dem Ausbruch. Der helle Punkt ist Licht, das vom Kern des Kometen reflektiert wird. Es erscheint punktförmig wie ein Stern, da es selbst für Hubble nicht möglich ist, das kleine Objekt auf eine so große Entfernung aufzulösen. Der Kern mit der Form einer Kartoffel ist 14 Kilometer lang und4 Kilometer breit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das rechte Bild zeigt die Staubwolke als helles, fächerförmiges Gebiet. Die Wolke erstreckt sich über eine Länge von 2200 Kilometern und zeigt direkt in Richtung Sonne. Kometen zeigen häufig dieses Verhalten, jedoch konnten Astronomen das Phänomen bisher nicht abschließend erklären. Tempel 1 hat sich der Sonne genähert und möglicherweise hat die steigende Temperatur einen Spalt in der dunklen, verkrusteten Oberfläche des Kometen geöffnet. Unter der Oberfläche eingeschlossenes Gas und Staub können dann durch den Spalt austreten und die Staubwolke bilden. Möglicherweise ist aber auch ein Teil der Kruste selbst durch den Druck von erwärmtem Gas im inneren des Kometen vom Kern abgesprengt worden. Die poröse Kruste könnte dann zu kleinen Staubpartikeln zerfallen sein und die fächerartige Koma auf der Sonnenseite des Kometen produziert haben. Was auch immer die Ursache ist, das Ergebnis dürfte nicht lange Bestand haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Astronomen hoffen, dass die Kollision am 4. Juli weiteres ursprüngliches, vor Milliarden von Jahren entstandenes Material, freisetzt. Kometen sind wahrscheinlich „dreckige Schneebälle“, poröse Ansammlungen von Eis und Gestein die sich meist in den kalten äußeren Regionen des Sonnensystems aufhalten. Ab und zu bewegen sie sich auf ihrem Weg um die Sonne durch das innere Sonnensystem.    </p>
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		<title>Deep Impact sichtet ihr Ziel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-sichtet-ihr-ziel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2005 23:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid Impact Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>69 Tage bevor sie dem Kometen &#8222;Tempel 1&#8220; auf den Leib rückt, fotografierte Deep Impact erstmals ihr Ziel, aus einer Entfernung von 64 Millionen Kilometern. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA. Dieses Bild, das erste von vielen Kometenporträts, die die Sonde in den nächsten 10 Wochen aufnehmen soll, wird ihren Navigatoren helfen, die endgültige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">69 Tage bevor sie dem Kometen &#8222;Tempel 1&#8220; auf den Leib rückt, fotografierte <i>Deep Impact</i> erstmals ihr Ziel, aus einer Entfernung von 64 Millionen Kilometern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042005010014_small_1.jpg" alt="None" width="411" height="277"/><figcaption>
<i>Deep Impacts</i>
 erstes Bild von ihrem Zielkometen &#8222;Tempel&nbsp;1&#8220;.
<br>
(Bild: NASA/JPL/UMD)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild, das erste von vielen Kometenporträts, die die Sonde in den nächsten 10 Wochen aufnehmen soll, wird ihren Navigatoren helfen, die endgültige Flugbahn zum spektakulärsten Rendezvous zu planen, zu dem je eine irdische Raumsonde geflogen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es ist schon großartig, mit unserem Raumschiff einen ersten flüchtigen Blick auf den Kometen zu erhaschen&#8220;, sagte der leitende Wissenschaftler der Mission, Dr. Michael A&#8217;Hearn. &#8222;Mit den täglichen Observationen ab Mai wird &#8218;Tempel 1&#8216; in dem Maße beeindruckender werden, wie wir die Lücke zwischen Raumschiff und Komet schließen. Was jetzt noch nur ein paar Pixel groß ist, wird sich bis zum 4. Juli zu den besten, detailliertesten Kometenbildern entwickeln, die je aufgenommen wurde.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ball aus schmutzigem Eis und Felsen wurde am 25. April von <i>Deep Impacts</i> mittelauflöseder Kamera gleich beim ersten Versuch entdeckt. Auf dem Bild sieht die Kamera überdies Sterne bis hinunter zu Magnitude 11, das ist 100mal schwächer, als ein Mensch nachts am klaren Himmel noch wahrnehmen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das ist das erste von buchstäblich Tausenden von Bildern, die wir von &#8218;Tempel 1&#8216; noch aufnehmen werden&#8220;, sagte der stellvertretende Programmmanager, Keyur Patel vom JPL. &#8222;Unser Ziel ist es, ein ein Meter langes Geschoss in ein 6,5 Kilometer großes Ziel zu bringen, dass sich mit 10,2 Kilometern pro Sekunde bewegt, während beide 133,6 Millionen Kilometer weit von der Erde weg sind. Es ist daher wichtig, den Kometen so früh und so weit weg wie möglich zu finden und seine Flugbahn so genau wie möglich zu bestimmen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rest der Raumsonde besteht im Wesentlichen aus einer Instrumentenplattform mit drei Kameras und Infrarot-Spektrometern, die den Crash und vor allem die sich bildende, riesige Explosionswolke in allen Details aufzeichnen sollen. Eine vierte Kamera ist in das Geschoss, genannt &#8222;Impaktor&#8220;, selbst eingebaut.  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kein Deep Impact Start im Jahr 2004</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kein-deep-impact-start-im-jahr-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2004 19:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Kometensonde]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel 1]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29487</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA verschiebt den Start für diese sehr interessante Raumsonde. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow. Deep Impact, die neueste Kometenmission der NASA, sollte am 30. Dezember als Abschluss des Raumfahrtjahres 2004 in den Weltraum befördert werden. Doch dies ist nicht mehr realisierbar und nun wurde der Start ins Jahr 2005 verschoben, das ja [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kein-deep-impact-start-im-jahr-2004/" data-wpel-link="internal">Kein Deep Impact Start im Jahr 2004</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA verschiebt den Start für diese sehr interessante Raumsonde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: SpaceFlightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Deep Impact</i>, die neueste Kometenmission der NASA, sollte am 30. Dezember als Abschluss des Raumfahrtjahres 2004 in den Weltraum befördert werden. Doch dies ist nicht mehr realisierbar und nun wurde der Start ins Jahr 2005 verschoben, das ja sowieso sehr spannend verlaufen dürfte. Grund für diese Verschiebung ist die Zeitnot der Ingenieure, was die Flugsoftware betrifft. Die Mission wäre gefährdet, wenn sie ohne ausreichende Softwaretestzeit starten würde. Der Termin wurde von 30. Dezember 2004 auf den 8. Januar 2005 vorverlegt. <i>Deep Impact</i> hat ein Startfenster von ausreichenden 30 Tagen um das Ziel, den Kometen Tempel 1, nächsten Juli zu erreichen. Dort wird <i>Deep Impact</i> ein Geschoss auf den Kometen schießen und ein Stück wegsprengen. So versucht man den Kurs des Kometen zu verändern, um so eine effektive Kometenabwehr für die Erde zu testen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den wegesprengten Teil wird <i>Deep Impact</i> dann auch unter die Lupe nehmen, um so &#8222;nebenbei&#8220; auch noch die Entstehung sämtlicher Himmelskörper in unseren Sonnensystem zu untersuchen. Tempel 1 ist schon sehr lang im Sonnensystem unterwegs und hat sich vor ungefähr vier Milliarden Jahren geformt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Deep Impact</i> wird eine Pionier-Mission und ein wichtiger Schritt zu einer effektiven Kometenabwehr für die Erde. Die Sonde wird, wenn alles gut geht, an Bord einer <i>Delta 4 Heavy</i>&#8211; Rakete in den Weltraum gebracht.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unterschätzte Gefahr</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unterschaetzte-gefahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2004 10:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroiden]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Einschläge]]></category>
		<category><![CDATA[Kollisionskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29063</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler der NASA und der Universität Arizona arbeiten an einem Programm, das die Bevölkerung vor Asteroiden oder Kometen warnt. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceDaily. Fast jeden Monat ist ein Komet oder ein Asteroid für kurze Zeit auf Kollisionskurs mit der Erde. Auf der Website, die die Wissenschaftler entwickeln, werden Sie vorgewarnt, falls ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftler der NASA und der Universität Arizona arbeiten an einem Programm, das die Bevölkerung vor Asteroiden oder Kometen warnt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceDaily.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast jeden Monat ist ein Komet oder ein Asteroid für kurze Zeit auf Kollisionskurs mit der Erde. Auf der Website, die die Wissenschaftler entwickeln, werden Sie vorgewarnt, falls ein Komet wirklich auf der Erde aufschlagen wird, wie lange sie noch Zeit haben, um sich von ihren Liebsten zu verabschieden oder ob es sich auszahlt, ins Auto zu steigen und zu fliehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12042004122745_small_1.jpg" alt="None" width="388" height="262"/><figcaption>
So könnte ein möglicher Einschlag aussehen. (Bild:NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Universität von Arizona arbeitet am Design, das sehr leicht und benutzerfreundlich gestaltet sein soll, während NASA-Experten an den Algorithmen für die Berechnung des Kollisionskurs und mögliche Auswirkungen arbeiten. Dieses Programm berücksichtigt den Durchmesser des Kometen (Asteroiden) und den Durchmesser des Kraters, den er hinterlässt. Auch die Energie, die freigesetzt wird, wird berücksichtigt, um die Konsequenzen auf die Umwelt zu berechnen.
<br>
Außerdem wird berechnet, wo der wahrscheinliche Einschlagsort liegt und wie der Sturzflug ausgebremst wird, zum Beispiel von Bergen. Ein Einschlag würde Erdbeben und Vulkanausbrüche heraufbeschwören, die auf die seismologische Aktivität zurückzuführen sind. 
<br>
&#8222;Die Seite wird eine genaue Beschreibung unserer Algorithmen und unserer Quellen beeinhalten&#8220;, sagt Robert Marcus, Teammitglied. Das wurde auf der <i>35. Mond- und Planeten-Forschungskonferenz</i> vorgestellt die in Houston, Texas, stattfand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinen Kollegen Dr. Jay Melosh arbeitet Marcus im <i>Lunar and Planetary Laboratory</i>, um diesen Algorithmus auszuarbeiten. Melosh war der erste, der das Weiße Haus auf die Gefahr eines Kometeneinschlags aufmerksam machte und mit Kalkulationen begann.
<br>
Damit es uns nicht so ergeht wie den Dinosauriern, die vermutlich von einem Kometeneinschlag ausgerottet wurden, arbeitet die NASA an der Raumsonde <a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-anschlag-auf-einen-kometen/" data-wpel-link="internal">Deep Impact</a>. Diese Sonde soll zu einen Kometen fliegen, eine Rakete auf den Kometen abfeuern und analysieren, wie man am besten Kometen zerstören kann, die sich auf Kollisionskurs mit der Erde befinden. Nebenbei wird diese Sonde auch zu anderen wissenschaftlichen Aktivitäten verwendet. 
<br>
Mit diesem Programm kommen Marcus und Melosh nahe an die momentane Grenze der Genauigkeit für Einschlagsprognosen heran. Sie berücksichtigen sehr viele Faktoren: Die Windgeschwindigkeit, den Einschlagswinkel, den Einschlagsort, die natürliche seismologische Aktivität in dieser Region, um nur einige zu nennen. Natürlich gibt es noch sehr viele andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus und Melosh beschwören die US-Regierungen seit Jahren, mehr Geld in die Kometenabwehr zu investieren, doch erst als in letzter Zeit einige Kometen haarscharf an der Erde vorbeiflogen, wurde man aufmerksam und investiert nun wirklich. Als erstes Projekt dieses Programms wird die Raumsonde <i>Deep Impact</i> sein, die voraussichtlich im Dezember dieses Jahres starten wird. Im Großen und Ganzen wird die Gefahr eines Kometeneinschlags von fast allen unterschätzt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/unterschaetzte-gefahr/" data-wpel-link="internal">Unterschätzte Gefahr</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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