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	<title>Expedition 34 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Expedition 34 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>34. Internationale ISS-Besatzung zurück auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/34-internationale-iss-besatzung-zurueck-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 10:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh, gegen 4.31 Uhr MESZ, setzte die Landekapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 07M im vorgesehenen Landegebiet in der kasachischen Steppe auf dem Boden auf. Sie brachte den Kanadier Chris Hadfield, den US-Amerikaner Tom Marshburn und den Russen Roman Romanjenko zurück auf die Erde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumfahrer.net, Raumcon. Vertont von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/34-internationale-iss-besatzung-zurueck-auf-der-erde/" data-wpel-link="internal">34. Internationale ISS-Besatzung zurück auf der Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute früh, gegen 4.31 Uhr MESZ, setzte die Landekapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 07M im vorgesehenen Landegebiet in der kasachischen Steppe auf dem Boden auf. Sie brachte den Kanadier Chris Hadfield, den US-Amerikaner Tom Marshburn und den Russen Roman Romanjenko zurück auf die Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, NASA, Raumfahrer.net, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-14-80552.mp3"></audio></figure>



<p>Begonnen hatte der Flug am 19. Dezember 2012 mit dem Start vom Kosmodrom Baikonur aus. Zwei Tage später erfolgte die Kopplung am ISS-Modul Rasswjet. Anschließend waren Romanjenko, Marshburn und Hadfield bis Mitte März Mitglieder der ISS-Expedition 34. Hauptaufgabe war neben der Instandhaltung der Raumstation die Durchführung verschiedener wissenschaftlicher und technischer Experimente in den Bereichen Astronomie, Biologie, Erderkundung, Medizin, Physik und Technik. 
<br>
Neue Experimente betrafen Veränderungen der Oberflächenspannung in der Schwerelosigkeit durch Beimischung verschiedener Surfactants zu Wasser (ESA-Experiment <i>FASTER</i>) und die Erprobung eines <i>Microflow </i>genannten Durchfluss-Zytometers der kanadischen Weltraumagentur CSA, mit dem Zellen und komplexe Moleküle im Blutfluss durch mehrfarbiges Laserlicht identifiziert, gezählt und kategorisiert werden können. Damit soll auch die Eignung des Gerätes als medizinisches Instrument im Weltraum überprüft werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052013122825_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="381" height="317"/><figcaption>
Simuliertes Betankungsmanöver im Rahmen der Robotic Refueling Mission 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Mitte Januar 2013 fand außenbords ein weitgehend autonomes und von der Erde aus initiiertes <a href="https://www.raumfahrer.net/betankungsexperiment-ausserhalb-der-iss/" data-wpel-link="internal">automatisches Betankungsmanöver</a> statt. Das dazu erforderliche Equipment der Robotic Refueling Mission war bereits im Sommer 2011 zur ISS gelangt. Während des mehrtägigen und mehrstufigen Versuchs wurden Sicherungsdrähte und Abdeckkappen entfernt, ein Einfüllstutzen ausgefahren und eine symbolische Menge Flüssigkeit übertragen. Dazu wurde die Erweiterung des kanadischen Manipulatorarms DEXTRE verwendet. </p>



<p>Ende Januar wurde erstmals eine direkte Kommunikation zwischen Raumstation und einer Empfangs- und Sendeeinheit am Boden <a href="https://www.raumfahrer.net/zweiwege-laserkommunikation-mit-raumstation/" data-wpel-link="internal">mittels Laser</a> durchgeführt. Dabei wurde Hardware verwendet, die 2011 im Verlaufe eines Außenbordeinsatzes an der Außenhaut des Moduls Swesda installiert wurde. Insgesamt wurden etwa 400 MByte mit Datenraten bis zu 125 MBit/s übertragen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052013122825_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="279" height="415"/><figcaption>
LASER-Kommunikationseinheit im kaukasischen Archuis 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 9. Februar wurde der Frachter Progress-M 16M abgekoppelt und verglühte anschließend in der Atmosphäre. Am <a href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-18m-gestartet-und-gleich-angekoppelt/" data-wpel-link="internal">11. Februar startete Progress-M 18M</a> und koppelte nach nur etwa 4 Stunden Flugzeit automatisch am Ausstiegsmodul Pirs an. Dies war die letzte unbemannte Erprobung des neuen Annäherungsverfahrens vor dem Einsatz bei bemannten Sojus-Raumschiffen. Ein kleines Spektakel gab es am 14. Februar am Nachthimmel über Deutschland, als die dritte Stufe der Trägerrakete beim <a href="https://www.raumfahrer.net/sojus-drittstufe-verglueht-ueber-deutschland/" data-wpel-link="internal">Verglühen eine deutliche Leuchtspur</a> hinterließ. </p>



<p>Am 19. Februar kam es im Verlaufe einer Sofwareaktualisierung und einer Umschaltung auf ein Reservesystem zu einer etwa dreistündigen <a href="https://www.raumfahrer.net/iss-nach-funkstille-nun-kommunikation-fuer-alle/" data-wpel-link="internal">Unterbrechung aller Kommunikationsmöglichkeiten</a> zwischen Bodenstationen und dem US-basierten Segment der ISS. Einige Tage zuvor hatte ein Kabeltechniker in Russland unbedacht eine wichtige Leitung auf der Erde gekappt, über die vielfältige Informationen von russischen Satelliten zu Bodenstationen liefen. Am 22. Februar hingegen konnte theoretisch Jedermann im Rahmen eines Google-Hangout unter dem Motto <a href="https://www.raumfahrer.net/was-sie-schon-immer-ueber-das-iss-leben-wissen-wollten/" data-wpel-link="internal">&#8222;Was Sie schon immer über das ISS-Leben wissen wollten&#8220;</a> mit den Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation kommunizieren, praktisch war dies jedoch nur wenigen vergönnt. Ganz allgemein haben insbesondere NASA und CSA ihre Öffentlichkeitsarbeit mit diesem und ähnlichen Kontakten speziell zu Bildungseinrichtungen intensiviert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052013122825_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="575" height="481"/><figcaption>
Dragon am Haken 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 1. März startete der zweite reguläre <a href="https://www.raumfahrer.net/falcon-9-gestartet-dragon-im-orbit-problem-gefunden/" data-wpel-link="internal">Dragon-Frachter</a> auf einer Falcon-9-Trägerrakete zur ISS. Trotz eines Problems mit der Aktivierung der Steuertriebwerksgruppen verlief die <a href="https://www.raumfahrer.net/dragon-hat-sein-ziel-erreicht/" data-wpel-link="internal">Mission erfolgreich</a>. Mehr als 1 Tonne Material konnte am 26. März <a href="https://www.raumfahrer.net/dragon-crs-2-kapsel-gewassert/" data-wpel-link="internal">auf die Erde zurück</a> transportiert werden. </p>



<p>Zwischenzeitlich <a href="https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-06m-gelandet/" data-wpel-link="internal">landete</a> am 16. März die Besatzung des Raumschiffes Sojus-TMA 06M, die aus Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin bestand. Am Tag zuvor hatte Ford das Kommando über die Station erstmals an einen Kanadier übergeben. Chris Hadfield machte seine Sache gut und brillierte obendrein als Entertainer aus dem All. Vor ein paar Tagen wurde ein Video zum David-Bowie-Klassiker &#8222;Space Oddity&#8220; veröffentlicht. Mit der Kommandoübernahme begann gleichzeitig die ISS-Expedition 35. </p>



<p>Am 28. März <a href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-08m-puenktlich-gestartet/" data-wpel-link="internal">startete</a> Sojus-TMA 08M, erstmals im &#8222;Expressmodus&#8220;. Die Raumfahrer Pawel Winogradow, Christopher Cassidy und Alexander Misurkin verstärkten die Besatzung der ISS erneut auf 6 Personen. </p>



<p>Am 4. April wurden auf der Erde die Ergebnisse der ersten Auswertung der bis dahin 18-monatigen <a href="https://www.raumfahrer.net/ams-ergebnisse-vorgestellt/" data-wpel-link="internal">Messungen des Alpha Magnet Spektrometers AMS vorgestellt</a>. Mit diesem komplexen Forschungsapparat sucht man nach Anti- und Dunkler Materie im All, hatte aber bis dato keine Erfolgsmeldung vorzuweisen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052013122825_small_4.jpg" alt="NASA-TV" width="400" height="333"/><figcaption>
Plasmamesssonden werden außenbords installiert. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 20. April absolvierten Pawel Winogradow und Roman Romanjenko den <a href="https://www.raumfahrer.net/erster-aussenbordeinsatz-2013-absolviert/" data-wpel-link="internal">ersten Außenbordeinsatz des Jahres 2013</a>. Dabei installierten sie zwei Messsonden, die der Plasmaforschung dienen. Außerdem wurden Experimentalproben geborgen und ein Laserreflektor gewechselt. </p>



<p>Am 21. April <a href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-17m-in-der-atmosphaere-verglueht/" data-wpel-link="internal">verglühte</a> der bereits 6 Tage zuvor von der Station abgekoppelte Frachter Progress-M 17M. Dessen Nachfolger <a href="https://www.raumfahrer.net/naechster-frachter-zur-iss-gestartet/" data-wpel-link="internal">startete</a> am 24. April, hatte jedoch ein Problem. Eine der Radarantennen, die bei der Annäherung an die Raumstation zur Ermittlung von Position und Geschwindigkeit verwendet werden, war nicht ausgeklappt. So übernahmen die Kosmonauten aus dem Inneren der Station den fernbedienten und besonders langsamen Anflug. Der Reflektor der Antenne weist im eingefalteten Zustand nur einen Abstand von wenigen Millimetern bis zum Kopplungsaggregat auf. </p>



<p>Am 9. Mai wurde ein <a href="https://www.raumfahrer.net/ammoniakleck-fuehrt-zu-ungeplantem-aussenbordeinsatz/" data-wpel-link="internal">Leck in einem Kühlsystem</a> an der Außenseite der Raumstation entdeckt. Bei einem daraufhin durchgeführten <a href="https://www.raumfahrer.net/ausstieg-zum-austausch-einer-kuehlmittelsteuerung/" data-wpel-link="internal">Außenbordeinsatz</a> von Chris Cassidy und Tom Marshburn am 11. Mai wurde eine Pump-und-Fluss-Steuerungseinheit ausgetauscht, was offenbar das Problem behob. </p>



<p>Am 12. Mai übergab Chris Hadfield das Kommando über die Station an seinen russischen Kollegen Pawel Winogradow. Gestern abend bestiegen Chris Hadfield, Tom Marshburn und Roman Romanjenko ihr Raumschiff und koppelten heute Nacht vom Modul Rasswjet ab. Mit der erfolgreichen Landung geht ihre Mission im All zu Ende. Allerdings steht nun noch eine Reihe von Tests an, mit denen vor allem die Wiederanpassung an die Schwerkraft begleitet wird. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen</strong> wurden bereits im Text verlinkt. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11254.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 07M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11651.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 35</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11393.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 34</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Expedition 34</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-34/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mission der ISS-Expedition 34 Zunächst mussten Ford, Nowizki und Tarelkin die Station rund 4 Wochen lang allein in Schuss halten. Neben den Wartungsarbeiten wurden noch verschiedene Experimente betreut bzw. medizinische Langzeituntersuchungen absolviert. Mit dem Start von Sojus-TMA 07M am 19. Dezember 2012 begann die zweite Phase der Expedition 34, innerhalb der zwei Tage später mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mission der ISS-Expedition 34</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="254" height="258" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-10.png" alt="" class="wp-image-79502"/></figure></div>



<p>Zunächst mussten Ford, Nowizki und Tarelkin die Station rund 4 Wochen lang allein in Schuss halten. Neben den Wartungsarbeiten wurden noch verschiedene Experimente betreut bzw. medizinische Langzeituntersuchungen absolviert.</p>



<p>Mit dem Start von Sojus-TMA 07M am 19. Dezember 2012 begann die zweite Phase der Expedition 34, innerhalb der zwei Tage später mit der Kopplung am ISS-Modul Rasswjet die Besatzungsstärke auf 6 Personen anwuchs. Hauptaufgabe war neben der Instandhaltung der Raumstation die Durchführung verschiedener wissenschaftlicher und technischer Experimente in den Bereichen Astronomie, Biologie, Erderkundung, Medizin, Physik und Technik.</p>



<p>Neue Experimente betrafen Veränderungen der Oberflächenspannung in der Schwerelosigkeit durch Beimischung verschiedener Surfactants zu Wasser (ESA-Experiment FASTER) und die Erprobung eines Microflow genannten Durchfluss-Zytometers der kanadischen Weltraumagentur CSA, mit dem Zellen und komplexe Moleküle im Blutfluss durch mehrfarbiges Laserlicht identifiziert, gezählt und kategorisiert werden können. Damit soll auch die Eignung des Gerätes als medizinisches Instrument im Weltraum überprüft werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec_34_crew_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec_34_crew.jpg" alt="Besatzungsmitglieder"/></a><figcaption>v.l.n.r.: Oleg Nowizki, Kevin Ford, Jewgeni Tarelkin, Roman Romanjenko, Chris Hadfield und Thomas Marshburn<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p>Mitte Januar 2013 fand außenbords ein weitgehend autonomes und von der Erde aus initiiertes automatisches Betankungsmanöver statt. Das dazu erforderliche Equipment der Robotic Refueling Mission war bereits im Sommer 2011 zur ISS gelangt. Während des mehrtägigen und mehrstufigen Versuchs wurden Sicherungsdrähte und Abdeckkappen entfernt, ein Einfüllstutzen ausgefahren und eine symbolische Menge Flüssigkeit übertragen. Dazu wurde die Erweiterung des kanadischen Manipulatorarms DEXTRE verwendet.</p>



<p>Ende Januar wurde erstmals eine direkte Kommunikation zwischen Raumstation und einer Empfangs- und Sendeeinheit am Boden mittels Laser zur Übermittlung aktueller wissenschaftlicher Daten durchgeführt. Dabei wurde Hardware verwendet, die 2011 im Verlaufe eines Außenbordeinsatzes an der Außenhaut des Moduls Swesda installiert und zuvor im Oktober vergangenen Jahres getestet wurde. Insgesamt wurden etwa 400 MByte mit Datenraten bis zu 125 MBit/s übertragen.</p>



<p>Am 9. Februar wurde der Frachter Progress-M 16M abgekoppelt und verglühte anschließend in der Atmosphäre. Am 11. Februar startete Progress-M 18M und koppelte nach nur etwa 4 Stunden Flugzeit automatisch am Ausstiegsmodul Pirs an. Dies war die letzte unbemannte Erprobung des neuen Annäherungsverfahrens vor dem Einsatz bei bemannten Sojus-Raumschiffen. Ein kleines Spektakel gab es am 14. Februar am Nachthimmel über Deutschland, als die dritte Stufe der Trägerrakete beim Verglühen eine deutliche Leuchtspur hinterließ.</p>



<p>Am 19. Februar kam es im Verlaufe einer Sofwareaktualisierung und einer Umschaltung auf ein Reservesystem zu einer etwa dreistündigen Unterbrechung aller Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Bodenstationen und dem US-basierten Segment der ISS. Einige Tage zuvor hatte ein Kabeltechniker in Russland unbedacht eine wichtige Leitung auf der Erde gekappt, über die vielfältige Informationen von russischen Satelliten zu Bodenstationen liefen. Am 22. Februar hingegen konnte theoretisch Jedermann im Rahmen eines Google-Hangout unter dem Motto &#8222;Was Sie schon immer über das ISS-Leben wissen wollten&#8220; mit den Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation kommunizieren, praktisch war dies jedoch nur wenigen vergönnt. Ganz allgemein haben insbesondere NASA und CSA ihre Öffentlichkeitsarbeit mit diesem und ähnlichen Kontakten speziell zu Bildungseinrichtungen intensiviert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa-tv-spacex-dragon-crs-2-kopplung05.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/nasa-tv-spacex-dragon-crs-2-kopplung05.jpg" alt="NASA-TV" width="431" height="361"/></a><figcaption>Dragon-Frachter am Haken<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p>Am 1. März startete der zweite reguläre Dragon-Frachter auf einer Falcon-9-Trägerrakete zur ISS. Trotz eines Problems mit der Aktivierung dreier Steuertriebwerksgruppen verlief die Mission erfolgreich. Mehr als 1 Tonne Material konnte am 26. März auf die Erde zurück transportiert werden.</p>



<p>Am 16. März landete die Besatzung des Raumschiffes Sojus-TMA 06M, die aus Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin bestand. Am Tag zuvor hatte Ford das Kommando über die Station erstmals an einen Kanadier übergeben. Chris Hadfield machte seine Sache gut und brillierte obendrein als Entertainer aus dem All. Mit der Kommandoübernahme begann gleichzeitig die ISS-Expedition 35.</p>



<p>Nach der Landung absolvierten Nowizki und Tarelkin erstmals noch ein besonderes Programm. Zunächst wurde ein handgesteuerter Abstieg auf den Planeten Mars in einer Zentrifuge simuliert. Am Tag darauf absolvierten die beiden Kosmonauten einensimulierten Ausstieg auf dem Mars, wobei eine Apparatur dafür sorgte, dass die Schwerkraft der auf dem Roten Planeten entsprach.</p>



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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/expedition-34/" data-wpel-link="internal">Expedition 34</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Besatzung von Sojus-TMA 06M gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besatzung-von-sojus-tma-06m-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 12:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh, gegen 4.07 Uhr MEZ landete die Kommandokapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 06M mit den Raumfahrern Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin in der kasachischen Steppe. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Wenige Minuten später waren die Bergungsmannschaften vor Ort und holten die drei Raumfahrer aus der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute früh, gegen 4.07 Uhr MEZ landete die Kommandokapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 06M mit den Raumfahrern Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin in der kasachischen Steppe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-03-16-85195.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013131325_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="350" height="233"/><figcaption>
Die Landekapsel von Sojus-TMA 06M gleitet am Fallschirm in Richtung Erde. 
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(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Wenige Minuten später waren die Bergungsmannschaften vor Ort und holten die drei Raumfahrer aus der Kapsel. An der Landestelle war es diesig und sehr kalt. Zudem hatte eine dichte Bewölkung die Sichtung des Fallschirms mit der darunter hängenden Kapsel erschwert. Mit einem Hubschrauber wurden die drei schon nach kurzer Atempause nach Kostanai (Kasachstan) gebracht, von wo aus es per Flugzeug weiter nach Moskau (Russland) bzw. Houston (USA) geht. </p>



<p>Bereits am Donnerstag Abend war die Übergabe des Kommandos über die Internationale Raumstation von Kevin Ford auf den Kanadier Chris Hadfield erfolgt. Er ist damit der zweite Raumfahrer aus einem der Partnerländer der USA und Russlands, der diese Position inne hat. Anschließend wurde die für gestern geplante Landung allerdings wegen schlechten Wetters abgesagt. So stiegen die drei Raumfahrer erst am Freitag abend gegen 21 Uhr in ihr Raumschiff. </p>



<p>Nach dem Schließen der Luken wurde alles für das Abkoppeln überprüft, das dann gegen 0.43 Uhr MEZ erfolgte. Die letzte Bemszündung der Triebwerke begann 3.12 Uhr und dauerte reichlich 4 Minuten. Anschließend wurden die drei Teile des Raumschiffes voneinander getrennt und tauchten in die dichteren Schichten der Erdatmosphäre ein. Die Landekapsel besitzt einen Hitzeschutz und wurde aerodynamisch bis auf etwa 400 km/h abgebremst. Danach öffnete sich ein Fallschirm, der bis zum Bodenkontakt ein sanftes Gleiten sicherte. Unmittelbar vor dem Aufsetzen zündeten kleine Bremstriebwerke und verlangsamten die Sinkgeschwindigkeit weiter. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013131325_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="350" height="233"/><figcaption>
Die drei Raumfahrer kurz nach dem Ausstieg aus der Kapsel 
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(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin starteten am 23. Oktober 2012 zur ISS und koppelten 2 Tage später am Modul Poisk an. Sie führten an Bord der Internationalen Raumstation umfangreiche wissenschaftliche Forschungen auf den Gebieten Erderkundung, Medizin, Biologie, Physik, Astronomie, Materialwissenschaft und Technik aus, hielten die Raumstation in einem guten Zustand und arbeiteten als Teil der ISS-Expeditionen 33 und 34 mit den Besatzungen der Raumschiffe Sojus-TMA 05M und 07M zusammen. Während Nowizki und Tarelkin Neulinge im Weltall waren, absolvierte Ford seinen zweiten Raumflug. </p>



<p>Die Ablösung, mit der die Besatzungsstärke der Internationalen Raumstation wieder auf 6 steigen wird, soll am 28. März von Baikonur aus starten. Hier soll erstmals ein nur sechsstündiger Anflug auf die Station mit einem bemannten Raumschiff versucht werden. Das Verfahren wurde zuvor bei drei unbemannten Progress-Raumschiffen getestet. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11393.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 34</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11212.msg251651#msg251651" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema: Sojus-TMA 06M ab 14. März 2013</a></li></ul>
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